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Archiv für August 2010


Kaum einer der Staatsanwälte aus Niedersachsen kennt sich im Milieu so gut aus wie Oberstaatsanwalt Uwe Görlich. Bei seinen „Ermittlungen“ wurde er in eine Justiz-Affäre verwickelt, die Ihresgleichen sucht.

Aber fangen wir am Anfang an.

Am 18. Mai 2010 veröffentlichte die Journalistin Christine Kröger im Weser-Kurier und der ZEIT einen Artikel über den umtriebigen Staatsanwalt Görlich.

Demnach soll er in der Zeit von Mai 2000 an folgende Dienstverfehlungen begangen haben:

- Strafvereitlung im Amt

- Rechtsbeugung

- Täuschung

- Beihilfe zur Zuhälterei

- Verrat von Dienstgeheimnissen

- Vollstreckungsvereitlung

- Verfolgungsvereitlung und Beihilfe

- Verstoß gegen das Ausländergesetz

Weitere Info findet man hier:

http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/164660/Unter+die+Robe+gekehrt.html

und hier:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-05/justizaffaere-hannover

Aber statt die Konsequenzen zu ziehen, und ihn aus dem Amt zu entfernen, wird in Niedersachsen gerne weiter auf den Herrn Oberstaatsanwalt zurückgegriffen.

So führt er ganz aktuell ein Verfahren, gegen einige angebliche Betrüger, die sich mit Hilfe von falschen Kontaktanzeigen etwa 90.000 Euro erwirtschaftet haben sollen.

Sicherlich ist es gut, dass hier ermittelt wird, aber vielleicht hätte man in Hannover besser auf einen anderen Beamten zurückgreifen sollen. Görlich kann man vielleicht als Fachmann für „Ermittlungen“ im Rotlichtmilieu bezeichnen, aber ich hätte mir gewünscht, dass die Ermittlungen besser von einem anderen nicht vorbelasteten Staatsanwalt geführt worden wären.

Für interessierte sind hier einige Links:

http://www.konsumer.info/?p=12335

http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/615829/bundesweiter-betrug-fingierten-kontaktanzeigen.html

http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Fingierte-Kontaktanzeigen-Drei-Hannoveraner-vor-Gericht

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Es geht nicht darum, die Ermittlungen zu beanstanden. Vielmehr darum, dass die Beamten in Niedersachsen „Narrenfreiheit“ genießen und auch bei schwersten Verfehlungen nicht von Ihren Ämtern entbunden werden.

Herr Görlich kann weiter seinen steuergeldfinanzierten Dienst „schieben“, bis er in einigen Jahren in die steuergeldfinanzierte Rente entlassen wird. Alle halten Augen und Ohren geschlossen.

http://timo1955.wordpress.com/2010/08/24/uwe-gorlich-der-rotlicht-staatsanwalt/

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Gruß

Der Honigmann

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Heiner Geißler (links) liest Thilo Sarrazin die Leviten (Fotos: dpa)

Heiner Geißler, in den 80er Jahren CDU-Generalsekretär und Familienminister, galt seit jeher als “polarisierend”. Provokationen wie die Behauptung, der Pazifismus der 30er Jahre habe Auschwitz mit ermöglicht, brachten ihm 1983 Reaktionen ein, die sich mit denen auf Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin durchaus messen können. Seit drei Jahren ist er Mitglied der globalisierungskritischen Organisation “attac”. Im Interview mit t-online.de erteilt er Sarrazins Thesen eine klare Absage.

Herr Geißler, wie fühlt sich ein Provokateur wie Thilo Sarrazin, wenn sich halb Deutschland um seine Thesen streitet?
Über seine Befindlichkeit kann ich relativ wenig sagen. Er ist allerdings jemand, der Argumenten nicht so leicht zugänglich ist. Er bleibt auch bei nachgewiesenermaßen falschen Thesen und ist nicht bereit, sich zu korrigieren. Das habe ich schon bei Auseinandersetzungen mit ihm erlebt.

Sie haben ja früher auch manchmal gerne kräftig provoziert.
Ich habe nicht provoziert um des Provozierens willen. Manchmal muss man in der Politik zuspitzen, weil man sonst in unserer Mediendemokratie nicht gehört wird.

Bis wohin darf man denn zuspitzen?
Die Grenze ist dann überschritten, wenn Menschen als Person oder Gruppe diskriminiert und diffamiert werden. In der Auseinandersetzung zur Sache ist dagegen eine akzentuierte Meinung auch dann zu akzeptieren, beziehungsweise zu tolerieren, wenn sie falsch ist. Man muss sie in einer Demokratie als Teil der freien Meinungsäußerung sogar schützen.

Warum wird Sarrazin dann so stark kritisiert?
Ich kritisiere ihn, weil er einen verengten Begriff von Intelligenz hat, die Muslime genetisch negativ bewertet und dadurch diese Menschen beleidigt und verletzt. Er betrachtet die Welt aus seinem deutschen Krähwinkel.

Seinen Thesen zufolge sind muslimische Einwanderer nicht nur unwillig, sondern mehr oder weniger unfähig, sich zu entwickeln.
Sie sind also minderwertig, die Nazis sagten abartig. Das ist Rassismus. Diese Theorien stehen im Gegensatz zu dem, was sich heute auf der Welt entwickelt. Die Welt wird mehr und mehr ein großes Dorf, in dem das Nationale immer unwichtiger und das Miteinander unverzichtbar wird. Außerdem gibt es nicht nur kognitive Intelligenz, die Europäer und Amerikaner besonders fördern, sondern auch intuitive, soziale, ethische, emotionale Intelligenz, wo die anderen vielleicht besser sind. Durch das Zusammentreffen entstehen die Kulturen.

Durchschnitt aller Bewertungen: 2 Sterne

Ist seine Argumentation wissenschaftlich?
Er beruft sich konsequent auf angeblich wissenschaftliche Studien. Die gibt es aber wie Sand am Meer und darauf fußende Schlussfolgerungen müssen ja nicht unbedingt richtig sein.

Glaubt man den Blogs und Leserkommentaren im Internet, dann hat er dem Volk aus der Seele gesprochen. Woher kommt diese heftige Reaktion?
Sarrazin rührt natürlich an bestimmte Ängste, die im Volk vorhanden sind, und dreht diese Ängste gegen die betroffenen Menschen. Er sagt, es kämen die falschen Migranten, nämlich bildungsferne Menschen, die zu viele Kinder bekämen, aber diesen nicht den Intelligenzquotienten vererben, der notwendig wäre, um Deutschlands Zukunft zu sichern. Er geht eben von einem falschen Intelligenzbegriff aus und unterstellt eine genetische Identität der Völker, wie er das explizit von den Juden sagt. Da sagt er das gleiche wie die Nationalsozialisten. Auch sie verwarfen den kategorischen Imperativ und behaupteten den territorialen, der auch durch die Gene begründet würde: Dass Menschen und Tiere im Bemühen ums Überleben Territorien verteidigen und neue besetzen. Sarrazin ersetzt den territorialen Imperativ durch den genetischen Imperativ. Die Wirkung ist dieselbe.

Ist das die Lust an der Provokation oder steckt dahinter tatsächlich ein rassistisches Menschenbild?
Er hat dieses Menschenbild. Aber er beruft sich zu Unrecht auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Natürlich ist das Verhalten des Menschen auch abhängig von seinen Genen. Aber es ist weder ausschließlich erlernt, noch ist es völlig angeboren. Auch was im Genom verankert ist, ist durch Lernprozesse veränderbar. Und zwar durch die Fähigkeit des Menschen, durch freie Assoziationen von Informationen weiterzukommen – ein wesentlicher Vorgang bei allen Intelligenzleistungen. Die Fähigkeit, Gedächtnisinhalte zu kombinieren ist nicht davon abhängig, welche Gene ein Mensch trägt, sondern welche Bildung und Erziehung er genossen hat. Dass viele muslimische Kinder in den Koranschulen und vielen muslimischen Schulen und von den Eltern die Kombination von religiöser, sozialer und kognitiver Intelligenz nicht lernen, begründet ja gerade ihren schlechten Bildungsstand, den Sarrazin beklagt.

Die Fragen stellte Christian Kreutzer

http://nachrichten.t-online.de/heiner-geissler-zerlegt-sarrazins-thesen/id_42713914/index

Anm.:…..ausgerechnet Geißler, der schon die Gutmenschen links überholt, reiht sich bei den Grazien ein….

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/08/29/da-sind-die-richtigen-grazien-beisammen/

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Gruß

Der Honigmann

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Karel Capek schrieb Ende der Dreißiger Jahre ein sehr gutes und interessantes Buch. Ausgelegt wird es damit, angeblich auf das Regime der Nationalsozialisten Bezug zu nehmen – jedoch ist es ein Buch, das sich auf viele ähnliche Entwicklungen übetragen läßt.
Der Kern der Geschichte ist, daß man eines Tages überragend intelligente Molche findet und sie kuzerhand einbürgert. Es sind Molche, die den Menschen sehr gleich kommen und ihre Sprache sprechen. Aber so sehr sie auch in die menschliche Gesellschaft passen mögen, bleiben sie trotzdem Molche.
Dieser Umstand hat verheerende Folgen. Die Menschen, die man heute Gutmenschen nennen würde, wollen die Probleme nicht sehen, die diese Molche für die Menschen bringen. Ihre Lebensgewohnheiten sind doch ganz anders. Schließlich vermehren sie sich derart und dringen in alle lebensbereiche der Menschen ein, bis sie die Überhand gewinnen und die menschliche Gesellschaft zerstören.
Mit den Einwanderern verhält sich das ähnlich – besonders mit den außereuropäischen im allgemeinen und den muslimischen im besonderen. Nicht, daß sie Molche wären. Man muß das mit den Molchen figürlich verstehen, so wie das eigentlich auch Capek zum Ausdruck bringen wollte, denn der Roman ist eine Fiktion. Aber was die Molche mit den Muslimen gemein haben, ist ihre so ganz andere Lebensweise, die sie nicht aufgeben, sondern allen anderen Menschen aufzwingen wollen.
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Aygul Özkan

Die Verbindung zwischen dem Krieg mit den Molchen und der muslimischen Einwanderung sehe ich schon seit Jahren. Es ist genau dieselbe Entwicklung, die wir in Westeuropa derzeit durchmachen, und zwar in einem sehr fortgeschrittenen Stadium.

Die Diskussion um Sarrazins Buch “Deutschland schafft sich ab” läßt diese gedankliche Verbindung mit den Molchen Capeks wieder aufleben. Vor allem, wenn man – wenn auch nur kurz – das schreckliche Programm von Beckmann von gestern Abend gesehen hat. Beckmanns Inquisitionsgericht war ein nachdrückicher Beweis, wie weit die Molche schon die Oberhand gewonnen haben – und wie weit die Blödheit vieler Gutmenschen geht.
Das Programm kann man gut als Komplott Beckmanns und der Gutmenschen gegen den gesunden Menschenverstand ansehen. Beckmann gehört genau zu der Gruppe Menschen, denen Sarrazin Intelligenz abspricht. Er ist weder intelligent noch kann er richtig Deutsch.
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Das zynische Grinsen des leeren Weltalls

Man betrachte sich nur einmal die geladenen Schwätzer: Zwei Einwandererkinder, zum einen die Muselfrau und niedersächsische Landesministerin für Soziales, Frauen und Kreuze-aus-den-Schulen-Verbannen von Gutmensch Wulffs Gnaden, Aygul Özkan, dann der belustigt-herablassend dreinblickende Populärwissenschaftler Rangan Yogeshwar.  Schon allein sein Gesichtsausdruck war eine Beleidigung ersten Grades. Wer ist dieser Mensch, daß er soviel Überheblichkeit zur Schau stellen kann?

Nicht fehlen durfte soetwas wie die Grünen-Abgeordnete Künast, die, O Schreck O Graus, auch noch Berliner Regierende Bürgermeisterin werden will. Künast tanzte im Takt mit den migrationshintergründigen Gästen und schlug verbal auf Sarrazin ein. Auch die übrigen Gäste schauten belustigt-selbstunsicher daher, wollten sie doch nicht womöglich den Verdacht wecken, Sympathien für Sarrazin zu haben.
Dann kam da noch so eine migrationshintergründige iranische Einwanderertochter zur Sprache, die natürlich, wie könnte es anders sein, ebenfalls auf Sarrazin einschlug. Der Mann spinnt, die Molche haben recht.
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Gutmenschin Künast

Wie immer war Beckmanns Quasselrunde unausgewogen bestückt und diente einzig und allein dem Niedermachen eines mutigen Kritikers der bereits allzu verfahrenen Lage in Deutschland (und Europa). Das Spektakel mußte jeden deutschen und westeuropäischen Zuschauer erschaudern lassen angesichts der Tatsache, daß die Molche bereits überall Fuß gefaßt haben und das Geschehen beherrschen, unterstützt von unterbelichteten Hampelmännern oder gar von unsichtbaren Mächten gekauften Gutmenschen à la Künast, die nicht Deutschland, sondern den Fremdmächten dienen, die sich die europäischen Länder aneignen und unterjochen, ganz im Sinne der Straßburger Resolution von 1973 (> Eurabien), die seltsamer Weise ohne öffentlich bekannt zu sein seit nahezu 40 Jahren in die Tat umgesetzt wird, wählen die Völker was sie auch wählen mögen.

Die Lage ist erschreckend. Die Molche graben bereits ihre Dämme und werden sehr bald alles überschwemmen. Das Ende Deutschlands und Europas ist nah, und wer es nicht sehen will, der ist entweder blind oder dumm oder beides. Man bedenke: Es wird ein Punkt erreicht, an dem es zu einer Umkehr und Besinnung zu spät ist. Uns Europäern entrinnt die Macht, den Molchen Einhalt zu gebieten. Sarrazin hat die Problematik getroffen geschildert und wird nun in die Wurst gemacht. Gerade weil er die Wahrheit sagt und belegt. Deshalb zieht man seine Argumente aus dem Zusammenhang und in den Dreck, so wie man das mit Frau Heisig gemacht hat.
Der Krieg hat schon begonnen, und er wird grausam werden.

http://dievoss.blogspot.com/2010/08/der-krieg-mit-den-molchen-deutschlands.html

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Gruß

Der Honigmann

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Empörung geht durch Deutschland! Rassismus in der SPD! Sarrazin habe gesagt “Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen” – dies sei unerträglicher Rassismus!

Unerträgliche Hetze und Dummheit nenne ich das Vorgehen der Profit-Politiker der Bundesrepublik sowie der Meinungsmacher von Medien und Gewerkschaften.

Kommen wir zum Stein des Anstoßes: “Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden” sagte Sarrazin der “Welt am Sonntag”. Eine sachliche und unangreifbare Feststellung, die von unseren Zeitgeistinquisitoren sofort als Rassismus zurückgewiesen wurde.

Sachlich ist die Feststellung Sarrazins, da nun einmal jedes Volk über einen Genpool verfügt, der sich von dem anderer Völker unterscheidet. So sieht z.B. der “Durchschnitts-Italiener” in der Regel etwas anders aus, als der “Durchschnitts-Finne”. Eine solche Aussage stellt Fakten dar und ist ohne jegliche Wertung!

Unser Multikulti-Inquisitoren jedoch ertragen diese Wahrheit einfach nicht. Sie sind selber Getriebene einer rassistischen Gleichheits-Ideologie,  die in der Verfolgung Andersdenkender faschistoide Züge an den Tag legt.

Was bleibt ist die Erkenntnis, daß im Deutschland des Jahres 2010 eine Clique von hochgefährlichen roten Ideologen und strohdummen Gutmenschen die Macht in Staat und Gesellschaft an sich gerissen haben und die Freiheit des Wortes und des Gedankens unter ihr sozialistisches Kuratel gestellt haben.

Wo aber Verbrechen und Dummheit regieren wird Widerstand zur Pflicht.

http://www.paukenschlag.org/?p=1028

Besonders hervorgetan hat sich Herr Beckmann in der ARD-Sendung vom 30.8.10:  allen Anwesenden wurde ausführliche Redezeit gegeben, außer Herrn Sarrazin.

….also wieder einmal Medienmanipulation….wie wir es schon kennen!

Hier kann man es nochmals nachlesen, woher die Diskussion mit dem Juden-Gen stammt:

http://www.igenea.com/index.php?content=40&adwords=godede_s_jud

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Gruß

Der Honigmann

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DORT IST MAN SICHER AUCH ÜBER SARRAZIN EMPÖRT:

Türkische Cafés. Sex für fünf Euro. Viele türkische Männercafés haben sich einer Studie zufolge zu Brutstätten der Kriminalität entwickelt.

Hinter der Fassade florieren illegales Glücksspiel, Drogenhandel, Hehlerei und Zwangsprostitution.

Als Rauf Ceylan an jenem Tag das türkische Männercafé in Duisburg betritt, setzt ihn der Besitzer entgegen der üblichen Gepflogenheiten ruck-zuck wieder vor die Tür.

Auf dem Tisch liegt eine Menge Geld, schnell ist Ceylan die Situation klar.

Die Café-Besucher zocken: illegales Glücksspiel. Doch weil der Sozialwissenschaftler noch am Anfang seiner Untersuchung über türkische Männercafés steht, geht er noch ziemlich unbedarft vor.

Offen fragt er den Besitzer: „Würden Sie mir ein Interview geben?“ Sekunden später steht er wieder vor der Tür.

Laut der Untersuchung sind diese „ethnischen Kolonien“ zum Hort für illegales Glücksspiel, Hehlerei und Zwangsprostitution geworden.

Getarnt als Kulturvereine gehen Besitzer und Gäste ihren krummen Machenschaften nach. Die Männercafés gewähren auch Dealern mit Kokain und Haschisch Unterschlupf.

Brutstätten von Gewalt und Kriminalität. Ceylan hat an diesem Tag noch Glück, dass er nicht zusammengeschlagen wird. Anderthalb Jahre lange hat er sich mehrere Tage in der Woche in Duisburg zum Tee getroffen, um für seine Doktorarbeit Material zu recherchieren.

Im Laufe der Recherchen wurde er mehrere Male bedroht. So naiv wie zu Beginn versuchte er am Ende niemanden mehr auszuhorchen, er ließ sich über Bekannte immer tiefer in das Netzwerk vermitteln.

Viele aus der Szene seien froh gewesen, mit ihm sprechen zu können. Manchmal trafen sie sich heimlich in Ceylans Auto. Heute fällt der 32-Jährige ein hartes Urteil:

„Mitten in Deutschland haben sich rechtsfreie Räume gebildet.“ (focus.de)

http://zeitdiagnose.de/datenbank/pressemeldungen.php

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Gruß

Der Honigmann

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u.a.: schwere Vorwürfe gegen Obama wegen seiner Herkunft und Zusammenarbeit mit der CIA, sowie Verbindungen zu Rothschild und Rockefeller, 911-Opfer fordern Aufklärung über wahre Hintergründe, israelischer Autor der HAARETZ schämt sich für sein Land, Heckler & Koch läßt Saudi-Arabien Sturmgewehr nachbauen, massive Einsparungen bei Beamten gefordert, UBS hat keine gesch.- Beziehziehungen mit palistinensichen Autonomien, ….

http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=143

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Gruß

Der Honigmann

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Die Toten wurden im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Hochgernstraße aufgefunden (Foto: ddp)

Polizisten haben am Montag die Leichen einer 37 Jahre alten Frau und ihres drei Jahre alten Sohnes im Keller eines Wohnhauses im bayerischen Rosenheim gefunden. Beide sind nach ersten Ermittlungen Opfer von Gewaltverbrechen geworden, teilte ein Polizeisprecher mit.

Die Ermittlungsbehörden fahnden seit Dienstagmorgen nach dem 48 Jahre alten Ex-Mann der getöteten Frau. Von dem ebenfalls in Rosenheim lebenden Mann fehle derzeit jede Spur. Ob er mit der Tat etwas zu tun habe, sei nicht klar.

Kind angeblich erhängt

Ein Anrufer hatte die Beamten nach Behördenangaben über verdächtige Vorkommnisse im Keller des Hauses informiert. Eine Polizeistreife fand zunächst die tote Hausbewohnerin. Später entdeckten die Beamten die Leiche des Jungen. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR) wurde die Frau erschlagen und das Kind erhängt. Die Leichen würden derzeit in München obduziert, hieß es.

Zunächst war befürchtet worden, der 48-Jährige habe zwei weitere Kinder mitgenommen. Die Kleinen wurden jedoch inzwischen wohlbehalten bei Verwandten gefunden. Über das Motiv des Verbrechens lagen noch keine Angaben vor. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich vorerst auch nicht zu den Hintergründen der Tat.

http://nachrichten.t-online.de/rosenheim-frau-und-kind-tot-in-keller-gefunden/id_42697374/index

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Der Honigmann

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“Spanien: im desolaten wirtschaftlichen Zustand”.


Im Zuge der beschlossenen Konsolidierung des Staatshaushalts in Spanien, als Bestandteil des 750 Milliarden Euro “Euro-Rettungspaket”, hatte sich Zapateros Regierung verpflichtet das Staatshaushaltsdefizit von 11,2% im Jahr 2009 auf 6% in 2010 zu senken.

Um dieses Ziel zu erreichen wurden u.a. im öffentlichen Dienst die Löhne und Gehälter um durchschnittlich -5% gekürzt, die Renten wurden eingefroren, die 2’500 Euro für Neugeborene wurden abgeschafft und den Städten und Gemeinden wurde eine wahre Schocktherapie verordnet, sie dürfen bis zum Jahr 2012 keine neuen Kredite aufnehmen!

Eine weitere “konjunkturfördernde Maßnahme” trat seit dem 1. Juli 2010 in Kraft, die Mehrwertsteuer stieg von 16% auf 18%.

Eines der ersten sichtbaren Ergebnisse dieser Rosskur und seine potentiell negativen Auswirkungen auf den Konsum in Spanien, kann man bereits bewundern.

Die Autoverkäufe an Privatpersonen, Ende Juni lief zusätzlich auch die spanische Version der Abwrackprämie (Plan 2000 E) aus, sanken im Juli 2010 nach Angaben der spanischen Autoherstellervereinigung ANFAC um -50%, auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren!

Selbst mit den Käufen von Firmenwagen gingen die PKW-Verkäufe um -32,66% zum Vormonat auf 82’167 Einheiten zurück, nach 121’483 im Juni!

Zum Vorjahresmonat betrug der Einbruch insgesamt -24,1% von 108’221 Einheiten. Auf die sich anbahnende Dramatik deuten auch die neuen Fahrzeugbestellungen im Juli hin, sie sanken um satte -60%. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

http://zeitdiagnose.de/datenbank/pressemeldungen.php

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Gruß

Der Honigmann

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Der Sommer geht dem Ende zu, Am Morgen spürt man schon den kühlen Hauch des Herbstes. Die Tage werden spürbar kürzer und die heuer oft auftretende tropische Hitze ist vorbei. Freuen wir uns auf einen schönen, warmen Altweiber-Sommer …

Die EU entwickelt sich zu einem diktatorischen, faschistischen Monster, das die Demokratie, die ohnehin nur auf dem Papier existiert, ad absurdum führt. So werden Probleme gewälzt, die im Grunde gar nicht existent sind. So wie man die Führerscheine in Zukunft befristen möchte. Die Frage stellt sich nur, in welcher Zukunft?

Denn wenn man noch Zeit und Kapazitäten hat, in Anbetracht der ruinösen, äusserst brisanten Lage, sich den Kopf über Führerscheine und deren Geltungsdauer zu zerbrechen, anstatt gegen den drohenden Meltdown zu arbeiten, dann kann man nur Unverständnis und Kopfschütteln ernten.

Die EU baut ein totalitäres Regime auf und möchte absolut herrschen. Unbekannte, von irgendeinem Gremium gewählte EU-Regierung unter dem Vorsitz von Herman Van Rompuy, Präsident des Europäischen Rates, sind eher mit Berserkern zu vergleichen, als mit demokratischen Politikern.

Bei diesen Damen und Herren geht es überhaupt nicht um den Willen des Volkes. Das Volk wird als unmündig und unwissend hingestellt und übergangen. Es sind amerikanische Verhältnisse eingezogen, jetzt haben Lobbies das sagen. Denn sonst würden solche menschenfeindlichen und realitätsfremde Konstrukte wie der Codex Alimentarius gar nicht entstehen können! Das Volk, früher einmal der Souverän genannt, wird übergangen und vor vollendete Tatsachen gestellt.

Mit unglaublichen Lügen und Desinformation protzen diese faschistoiden Diktatoren und erzählen uns, es wäre alles zu unserem Besten. Die Konzerne dahinter reiben sich die Hände, denn jedes dieser unverständlichen Gesetze und Verordnungen bringt einem oder mehreren Unternehmen wieder erhebliche Umsatzzuwächse und damit teilweise gigantische Profite!

Kreativ sind diese Damen und Herren, die nicht nur ich als unsere wirklich gefährlichen Feinde ansehe, nur dann, wenn sie wiedereinmal, auch wenn überall Sparprogramme ausgerufen werden, ihre eigenen Verdienste überdrruchschnittlich erhöhen. Dies gilt für alle EU-Bürokraten. Nicht nur, dass sie Diäten und Aufwändungen sowieso abschreiben bzw. gesondert verrechnen können (darunter fällt natürlich auch sehr viel Privates!), sie ausserdem zu den Spitzenverdienern zählen und insgesamt ein völlig ineffizienter, chaotischer und machtgieriger Beamtenhaufen sind. Salbungsvolle Reden ohne wirklichen Inhalt, übersteigertes Selbstbewusstsein und vorgetäuschte Geschäftigkeit zeichnen sie aus … und dass sie nicht im Sinne des Volkes, die allerdings für ihren Verdienst aufkommen müssen, arbeiten und entscheiden. Wir haben uns echte Monster herangezüchtet.

Das Gesetz, EU-Recht geht vor nationalem Recht, gibt ihnen ein Werkzeug, das effizienter und machtvoller nicht sein. Die Bündnisstaaten sind somit entrechtet, vollkommen entrechtet. Alles für eine gesamteuropäische Idee ohne individuellen, traditionellen und nationalen Ausnahmen. Gleichförmig und uniform sollten alle sein und möglichst kuschen.

Mit den grossen Lügen vom extrem gefährlichen Weltterrorismus, der omnipräsenten Kinderpornografie, von organisierter Kriminalität und dem vom Menschen gemachten Klimawandel versuchen sie Angst zu erzeugen. Soviel Angst, dass man sich gerne in den restrikiven goldenen Käfig der grossen Beschützer begibt und möglichst alle Freiheiten aufgibt. 100%ige Kontrolle, 100%ige Überwachung und ein ängstliches, dadurch manipulierbares Volk sind die Zutaten eines totalitäten Staates bzw. Staatengemeinschaft. Warum erheben die einzelnen Bündnisstaaten keinen Einspruch gegen diese Chuzpe?

Jene Staaten, die Milliarden von Volksvermögen in den schwarzen Löchern obskurer Banken versenken, aber plötzlich für Bildung kein Geld mehr übrig haben. Jene Staaten, die Sparmodelle einführen, die durch noch mehr Steuerbelastung der angeschlagenen Wirtschaft den Todesstoss versetzt. Jene Staaten, die durch ihren permanenten Wahlkampf immer noch die Lüge der gesicherten Pensionen erzählen. Jene Staaten, für die offensichtlich die Bedrohung der immer bedrohlicher werdenden Krise und der schier uferlosen Staatsverschuldungen noch immer keine Themen sind, dem Volk die Wahrheit mitzuteilen. Jene Staaten, die beim Volk zu sparen beginnen, nicht bei der Verwaltung. Jene Staaten, die nicht wirtschaftlich und nicht nachhaltig regiert werden, sondern ausschliesslich parteipolitisch!

Und das Volk? Es schläft! Ab und zu raunzt es, doch solange man ihm die Illusion eines halbwegs sicheren Wohlstandes gewährt, wird es sich lieber vor dem Fernseher setzen, als auf die Strasse zu gehen … noch!

Das grösste Problem wird sein, wenn das Volk tatsächlich aufwacht und glaubt, nun sei es genug, man müsse etwas unternehmen. Viel zu spät wird das sein, wo nichts mehr zu machen sein wird. Warum? Weil dann der Zerfallprozess schon so weit fortgeschritten ist, dass die öffentliche Ordnung zerfällt.

Dann, übrigens, ist es scheissegal, ob künftig der Führerschein für 15 Jahre oder für immer gilt! Dann ist auch scheissegal, welche Glühlampen oder Leuchtmittel man hat, hauptsache es gibt überhaupt noch Strom. Dann ist auch der Codex Alimentarius scheissegal, solange es noch sauberes Trinkwasser gibt.

Und die inkompetenten, selbstherrlichen EU-Regierer und nationalen Politiker werden versuchen dir zu erklären, dass all das ganz plötzlich über uns hereingebrochen ist, weil eigentlich befanden wir uns ja schon wieder im Aufschwung … Wie konnte man das nicht Kommen sehen?

Quelle und Dank an: Johannes – Schnittpunkt2012

http://www.yoice.net/?p=4575

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Gruß

Der Honigmann

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Interview mit Leo Müller über die Verantwortung von Politikern und Aufsichtsbehörden für das Finanzdesaster

In seinem Buch [extern] “Bankräuber. Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben” zeigt [extern] Leo Müller minutiös auf, dass die Bankenkrise nicht wie eine unabsehbare Naturgewalt über uns hereingebrochen ist: Bereits fünf Jahre vor der Lehman-Pleite, im Februar 2003, fanden Geheimgespräche zwischen der damaligen rot-grünen Bundesregierung und dem Spitzenpersonal der deutschen Bankenwelt statt, in welchen über eine bevorstehende Bankenkrise debattiert wurde. Denn schon damals schlummerten nur unzureichend gedeckte Kredite im Umfang von etwa 300 Milliarden Euro in ihren Giftschränken. Und bereits zu diesem Zeitpunkt wurde vonseiten der Banken die Forderung nach staatlich finanzierten Bad Banks gestellt.

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Da diese Forderung in der deutschen Öffentlichkeit politisch nicht durchzusetzen war, einigte man sich auf die Einführung sogenannter Conduits: Zweckgesellschaften, die in Finanzoasen angesiedelt wurden und die – obwohl sie als Eigentum eines Treuhändlers oder Trusts gelten – jedoch nicht wie eine solche bilanziert werden. Mit diesem Taschenspielertrick wurden die faulen Kredite ausgelagert und die Regeln des deutschen Bilanzrechts in puncto Eigenkapital umgangen, in welchem riskante Anlagen mit einem entsprechenden eigenen Finanzpuffer unterlegt werden müssen. Formal handeln diese Briefkastenfirmen vollkommen unabhängig von ihrer Stammbank, obgleich Letztere für diese haftbar zu machen sind.

Diese Zweckgesellschaften konzentrierten sich nun ausgerechnet auf den US-amerikanischen Immobilienmarkt. Als diese Spekulationsblase platzte, beschloss die schwarz-rote Bundesregierung, nachdem sie die Auswirkungen der Krise auf den deutschen Finanzmarkt verschleiert hatte, binnen Tagen eine Garantie für “systemrelevante” Banken in dreistelliger Milliardenhöhe zu geben. Gleichfalls wurden Bad Banks gegründet. Man hat also die Forderungen der Bankiers vom ersten Geheimtreffen 2003 mittlerweile ohne Aufschrei in der Öffentlichkeit erfüllt. Damit ist der Staat nun verschuldet wie nie zuvor. Dafür wird wieder einmal an anderer Stelle gespart: Bei den [extern] Armen.

Herr Müller, wenn Sie die Entwicklung der Finanzkrise in Deutschland und die Reaktionen der Politiker Revue passieren lassen. Kann soviel Ignoranz und Inkompetenz Zufall sein?

Leo Müller: Es ist klar, dass es neben Marktversagen ganz offensichtlich auch Staatsversagen und politisches Versagen gab. Doch wir müssen feststellen, dass das politische Versagen nicht einmal analysiert wurde. Anders als in anderen Ländern hat in Deutschland keine Regierungsinstitution, keine Aufsichtbehörde, kein Expertengremium die Fehler in der finanzpolitischen Steuerung der Krise untersucht.

“Voodoo-Aufsicht”

Bei den Recherchen an meinem Buch musste ich erleben, dass deutsche Finanzpolitiker vor und während der Krise sehr inkompetent agiert und zum Teil sogar damit kokettiert haben, dass sie von den internationalen Finanzmärkten nichts verstehen. Das hat sich bitter gerächt.

Welche Rolle spielten hier die Finanzpolitiker?

Leo Müller: Bei der Kompetenz eines Finanzpolitikers geht es ja in erster Linie nicht um ideologische Fragen, sondern schlicht darum, wie viel er von Finanzmärkten und von der globalen Finanzindustrie versteht. Bei deutschen Finanzpolitikern hat man häufig den Eindruck, dass sie ihre Inkompetenz mit billigem Populismus überdecken. Und das kommt beim Publikum auch noch gut an.

Ich erinnere daran, dass Politiker wie Müntefering mit der Heuschreckendebatte noch vor der Krise auf Hedgefonds einschlugen, obwohl sie eigentlich Private-Equity-Gesellschaften, also Beteiligungsunternehmen, meinten. Sie wussten offenbar nicht, um was es da eigentlich geht. Das setzt sich bis heute fort. In der Diskussion um die Regulierung wird in Deutschland hauptsächlich über Hedgefonds gesprochen, obwohl es in Deutschland so gut wie keine Hedgefonds gibt, und nicht die Hedgefonds die Krise verursacht haben, sondern Banken. Der Gipfel des politischen Unfugs aus Berlin ist das neue Leerverkaufsverbot, das unter Bundesfinanzminister Schäuble – ohne Abstimmung mit den Finanzaufsichtsbehörden anderer Länder – erlassen wurde.

“Parteipolitischer Jubeljournalismus”

Damit wird jetzt den Börsenteilnehmern Wetten auf fallende Kurse bestimmter Aktien verboten, wie zum Beispiel die Aktie der Finanzvertriebsfirma MLP. Niemand kann erklären, warum diese Vertriebsfirma für Lebensversicherungspolicen und Riester-Renten-Produkte systemrelevant sein soll. Weltweit haben Aufsichtsexperten darüber den Kopf geschüttelt. Das ist schlicht Humbug, eine Voodoo-Aufsicht.

In der [extern] Süddeutschen Zeitung [extern] pries unlängst [extern] Heribert Prantl den ehemaligen Finanzminister Peer Steinbrück als äußerst kompetenten Politiker. Wie hat denn ihrer Einschätzung nach der frühere SPD-Finanzminister während der Finanzkrise agiert?

Leo Müller: Das ist doch nichts weiter als parteipolitischer Jubeljournalismus, faktenfrei und in der recherchefreien Zone entstanden. Im Fall Steinbrück ist das politische Versagen doch nicht mehr zu übersehen. Bereits ein Jahr vor der Pleite der amerikanischen Lehman-Bank gab es Banken-Crashs in Deutschland, erst die Düssel-Hyp, dann der gravierende Fall der SachsenLB. Da redete Steinbrück immer noch davon, dass Deutschland von der Finanzkrise nicht betroffen sei.

Erinnern Sie sich doch nur daran, dass er wenige Tage, bevor er dann die Hypo Real Estate mit gewaltigen Summen retten musste, dem Deutschen Bundestag noch erklärte, die Krise sei ein Problem der Wall Street und die deutschen Banken seien nicht betroffen. Eine wichtige internationale Notenbank-Konferenz in Washington, an der die ersten Krisenphänomene frühzeitig analysiert wurden, hat er nicht besucht, weil es ihm eine Safari-Tour in Namibia wichtiger war.

“Landesbanken haben Citi-Bank gespielt”

Er hat die schlimmste Bankenkrise Deutschlands seit 1929 erst nach einem Jahr bemerkt, im September 2008, nachdem ein halbes Dutzend deutscher Großbanken bereits unrettbar verloren war. In seiner Amtszeit erlebten wir den schlimmsten Niedergang des deutschen Bankplatzes aller Zeiten – kann man da noch über den Mann jubeln? Mein Urteil: Grosse Klappe, Null Substanz.

Nun haben die Landesbanken bei diesen hochriskanten Geschäften auf dem Hypothekenmarkt kräftig mitgemischt und mussten anschließend vom Staat finanziell gerettet werden. Wie also spielen die Landesbanken in die Finanzkrise hinein?

Es ist ein deutsches Sonderphänomen der Finanzkrise, dass hier die Landesbanken massiv auf dem Verbriefungsmarkt engagiert waren, sogar die amerikanischen Notenbanker wunderten sich über die Deutschen. Ein weiterer deutscher Sonderfall ist es, dass die Landesbanken hier noch Verbriefungen für für nicht werthaltige Papiere in Milliardenvolumen kauften, als auf den internationalen Märkten andere rasant ausstiegen. Und man kann drittens erkennen, dass die betroffenen Landesbanken, hier Citi-Bank, gespielt haben: Sie kauften Wertpapiere in Größenordnungen wie sonst nur die größten Finanzkonzerne der Welt, obwohl sie von ihrer Kapitalbasis dazu überhaupt nicht ausgestattet waren. Und weil ihr Eigenkapital ihnen diese Geschäfte gar nicht erlaubte, griffen sie zum Bilanztrick, diese Geschäfte außerhalb der Konzernbilanz über Briefkastenfirmen in Dublin oder auf Jersey abzuwickeln.

Nehmen Sie den Fall der Sachsen LB: Diese Landesbank hatte Eigenkapital von ungefähr einer Milliarde Euro und hat in der Größenordnung von mehr als 30 Milliarden Euro in Briefkastenfirmen außerhalb Deutschlands angelegt. Sie hat also ohne hinreichendes Eigenkapital auf diesen Märkten mitgemischt.

“Nicht Banker, sondern Politiker haben Entscheidungen getroffen”

Das war ihr in Deutschland nicht erlaubt, und meines Erachtens auch nicht durch die Verlagerung des Geschäfts ins Ausland. Und das war ganz klar eine Verletzung der Bilanzregeln. Daher muss meines Erachtens hier geprüft werden, ob die Kreditvergabe- und Sorgfaltspflichten erfüllt wurden, ob die Bilanzierungspflichten eingehalten wurden und ob hier nicht sogar eine Veruntreuung der öffentlichen Gelder vorliegt.

Was hat hatte die hiesigen Banker denn dazu getrieben?

Leo Müller: Die Banker? Hier waren es die Politiker in den Aufsichts- und Verwaltungsräten der Landesbanken und der staatsnahen [extern] IKB, die diese strategischen Entscheidungen getroffen haben. Das war ihre Aufgabe und es war ihre Pflicht, dies zu kontrollieren. Sie haben bei den grundsätzlichen strategischen Entscheidungen mitgewirkt und wussten deswegen, dass diese Geschäfte außerhalb der Bilanz geführt worden sind. Das Resultat: Deutschland hat heute die größten Bad Banks der Welt. Allein das vom Steuerzahler gestützte Vehikel der WestLB ist weltweit ein trauriger Rekordfall, es wird noch übertroffen von der Finanz-Müllhalde der [local] Hypo Real Estate. Unter 16 europäischen Banken, die mehr als ein Prozent ihrer Bilanzsumme bereinigen müssen, stehen sieben deutsche Institute auf den Spitzenplätzen.

“Aufsicht hat durchgehend versagt”

Und eines muss ich dazu noch bemerken: Global aufgestellte Finanzkonzerne wie die Citi-Bank oder die Credit Suisse können sehr schnell wieder hohe Gewinne realisieren, bald wieder zehn Milliarden Dollar pro Jahr und mehr erzielen. Aber die Landesbanken, auch die teilverstaatlichte Commerzbank, sind dazu nicht in der Lage. Das heißt, sie sind nicht fähig, die Schulden, die sie angehäuft haben, im normalen Geschäftsbetrieb abzutragen. Diese Schulden landen nun beim Steuerzahler.

Welche Funktion haben die deutsche Bundesbank und die Bundesfinanzaufsicht, die Bafin, bei der Finanzkrise übernommen?

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Gruß

Der Honigmann

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