In den USA bereitet die Obama-Regierung, das Pentagon und die US-Army den militärischen Schlag gegen den Iran vor. Nachdem die Kriegsgefahr in den letzten eineinhalb Jahren gering war, nimmt sie derzeit besorgniserregend zu.
Schon einmal – im August / September 2007, als die Israelis ihren Bombenangriff auf (eine angeblich im Bau befindliche Nuklearanlage in) Syrien flogen – hatte auch ein Angriff der USA auf den Iran gedroht. Das war die Phase, in der die Cheney-Clique einen mit sechs atomar bestückten Cruise Missiles beladenen B-52-Bomber entführen liess und versuchte, ihn ohne Einverständnis und ausserhalb der Kontrolle des Pentagons in den Mittleren Osten zu dirigieren. Vermutlich wollte Cheneys privates Netzwerk damit eine gewaltige Provokation starten (das heißt, den Iran mit Atomsprengköpfen angreifen). Einige Tage bevor die B-52 der Kontrolle der zuständigen US-Behörden entzogen wurde – am 24./25. August 2007 – veröffentlichte eine Gruppe von Antikriegsaktivisten die Kennebunkport-Warnung. Es war sehr wichtig, dass offizielle Stellen der US-Streitkräfte den Weiterflug der entführten B-52 in den Mittleren Osten verhinderten. Die Weigerung, die gefährliche B-52 wieder starten zu lassen, zeugt von einer damals wachsenden Einigkeit zwischen den US-Militärgeheimdiensten und der Mehrheit der herrschenden Elite darüber, dass die neokonservative Politik der direkten militärischen Aggression gegen alle Widersacher, die von der Bush/Cheney-Administration betrieben wurde, zu riskant geworden war und Gefahr lief, die Möglichkeiten des US-Imperiums zu überdehnen.
Wie knapp die Welt damals einem egoistisch-skurillen Atomanschlag der USA auf den Iran, der damals wie heute einiges Potential innehat, auf den gesamten Nahen Osten und möglicherweise darüber hinaus, sich auszubreiten, wusste damals, wie heute, kaum jemand.
Jetzt, 2010, sind die internen Machtkämpfe in der amerikanischen Regierung, wie auch in der US-Army noch nicht ausgestanden. Die als liberal benannte Gruppe rund um den Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski und den radikalen Neokonservativen kämpfen um Einfluss und Macht. Damit auch um Krieg. So wie es aussieht, dürften die Neokonservativen derzeit massgeblich im Vorteil sein und die Marionette Obama hat sich dieser Macht zu beugen. Das weiss er und er weiss auch, wenn er sich diesen Mächten widersetzt, ist er die längste Zeit Präsident gewesen. Er würde sofort eliminiert werden …
Liebe Freunde, das ist weder Verschwörungstheorie, noch Mutmassung oder Spekulation meinerseits. Die extremen Machtkämpfe, es geht hier um nichts Geringeres, als um uns alle (!!!), sind von eingeweihten US-Journalisten, die als Kenner der washingtoner Verhältnisse gelten, immer wieder Thema in US-Medien. Allen voran Webster G. Tarpley. Doch solche Meldungen und Artikel schaffen es meist nicht über den grossen Teich, in die europäischen Medien.
Ob die USA tatsächlich den Iran angreift, sozusagen als “Juniorpartner” Israels, hängt von mehreren Faktoren ab, deren tatsächlicher Stand nicht so ohne weiters verifizierbar oder einschätzbar ist.
Die Gruppe um Brzezinski scheint jedenfalls ins Hintertreffen gekommen zu sein, da die “grüne Revolution” (Smart Power) im Iran, also ein von den USA initiiertes und unterstütztes Aufbegehren gegen das Regime nicht zum Erfolg geführt hat. Das iranische Regime griff besonders hart durch und verhaftete alles was nach Widerstand, Opposition und amerikanischen Einfluss aussah. Die “grüne Revolution”, seinerzeit in der Ukraine erfolgreich, war im Iran ein enormer Misserfolg. Das Regime triumphierte, die Amerikaner mussten sich geschlagen geben.
Auch die Rolle Russlands und Chinas sollte eine wesentliche Rolle bei den Überlegungen der Amerikaner spielen. Russland gilt zwar als Boykottbrecher, weil immer noch russisches Rüstungsgut in den Iran exportiert wird und Benzin bzw. Diesel, das der Iran trotz immensen Erdölvorkommen mangels Raffinerien nicht selbst produzieren kann, in den Iran geliefert wird. Der Iran ist ein wichtiger Handelspartner Russlands. Auch die in Bau befindlichen Atomreaktoren werden von russischen Unternehmen teilweise gebaut, teilweise baulich überwacht. Doch der russische Präsident Medwedew nimmt derzeit eine demonstrativ pro-westliche und somit pro-amerikanische Position ein. China ist in einer schwierigeren Situation. Die Chinesen benötigen dringenst iranisches Öl um ihren Energiebedarf zu decken. Wegen derzeit auftretender Probleme am Wirtschafts- und Immobiliensektor, kann sich China eine Konfrontation mit den USA nicht leisten … will dies auch gar nicht. Ein wichtiger Aspekt sind in jedem Fall die Dollar-Reserven, die China eine scheinbare Unabhängigkeit und Selbstständigkeit eines reichen Landes geben. Werden diese wertlos, versinkt das Land in Chaos!
Nun sind wir beim US-Dollar angelangt, der in den letzten Wochen eingebrochen ist. Die US-Wirtschaft und auch das Dollarsystem liegen in den letzten Zügen. Ändert sich nicht kurzfristig wirklich Gravierendes, droht der Bankrott! Aber wie den US-Dollar wieder in Schwung zu bringen, wenn die Zahlen und Fakten aus dem Land der Unbegrenzten Möglichkeiten desaströser nicht sein können? Angenommen, die USA beginnt gemeinsam mit Israel einen Krieg gegen den Iran. Dann muss man die Drohung, der Iran würde die Strasse von Hormuz, durch die mehr als ein Drittel aller Erdöltransporte per Schiff passieren, verminen, ernst genommen werden. Das heisst, die Giga-Erdölfrachtschiffe müssten den Umweg um die südliche Spitze Afrikas nehmen. Der Preis würde explodieren! … und damit würde der US-Dollar, als Öl-Währung Nr. 1, ebenfalls sehr gefragt sein und ungleich höher im Kreislauf rotieren. Der US-Dollar würde, trotz Krise im eigenen Land, steigen!
Deshalb wird ein Krieg Israels und der USA gegen den Iran immer wahrscheinlicher! Europa bzw. die EU spielt wie immer, keine oder nur eine untergeordnete Rolle! Allerdings wäre es fatal, sich an die amerikanisch-jüdischen Interessen einfach anzuhängen, so wie die Europäer es immer schon gerne taten …
… teilweise zitiert aus den Friedenspolitischen Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein:
LP 165/10 – 09.08.10 – Webster Griffin Tarpley, ein US-amerikanischer Dozent, Autor, Journalist und scharfer Kritiker der US-Politik, durchleuchtet die vielen Gründe, die einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran immer wahrscheinlicher werden lassen. Es lohnt sich, diesen überlangen Text sehr aufmerksam und wirklich ganz zu lesen. (luftpost-kl.de)
Quelle und Dank an: Johannes – Schnittpunkt2012
weiter: http://www.yoice.net/?p=4174
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Gru0
Der Honigmann
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>…Strasse von Hormuz, durch die mehr als ein Drittel aller
> Erdöltransporte per Schiff passieren, verminen, ernst genommen
> werden. Das heisst, die Giga-Erdölfrachtschiffe müssten den
> Umweg um die südliche Spitze Afrikas nehmen.
Weiß der Mann wirklich, wovon er redet? Hat er die Straße von Hormus mit dem Suez-Kanal verwechselt, den die Iraner sicherlich nicht so fix erminen können?
Wenn die Iraner die Straße von Hormuz verminen ist Sense! Da können sie dann leer um die südliche Spitze Afrikas segeln. Dann geht nichts mehr an Öl in dieser Region – weder über Südafrika noch sonst woher.
Was mir damals nicht ganz plausibel war, bekommt durch diesen Artikel Sinn und zwingende Logik:
Schon einmal – im August / September 2007, als die Israelis ihren Bombenangriff auf (eine angeblich im Bau befindliche Nuklearanlage in) Syrien flogen – hatte auch ein Angriff der USA auf den Iran gedroht. Das war die Phase, in der die Cheney-Clique einen mit sechs atomar bestückten Cruise Missiles beladenen B-52-Bomber entführen liess und versuchte, ihn ohne Einverständnis und ausserhalb der Kontrolle des Pentagons in den Mittleren Osten zu dirigieren. Vermutlich wollte Cheneys privates Netzwerk damit eine gewaltige Provokation starten (das heißt, den Iran mit Atomsprengköpfen angreifen).
Webster Tarpley, hatte ich als einen aufrechten Menschen in Erinnerung, von seinen Vorträgen. Selbst eine so korrupte Regierierung wie Bush/Cheney konnte nicht einfach alles tun was sie wollten. Von unten ist das amerikanische Volk im Wesen gut, finde ich. Die wirklichen Menschenverächter/Terroristen sitzen eben oben, nur selten unten.
Seit ich für mich erkannt habe, das alles was auf uns zukommt, auch immer das gute in sich trägt, sehe ich diesen Wahnsinn gelassen zu. Wir Menschen müssen erst noch reif werden, das wir mit den viel zu großen Spielzeugen richtig (in Sinne von Wohlwollend) umgehen lernen.
Wären nicht irgendwelche größeren Mächte im Spiel, hätten die Wahnsinnigen/Geistes- u.Seelenkranken (Ohn-)Mächtigen uns schon mehrfach kollektiv in das nulkeare Inferno gestürzt. Helden die die Geisteskraft hatten nicht auf den Roten Knopf zu drücken und andere “Zufälle” haben uns immer wieder vor dem schlimmsten bewahrt.
Die Menschen die trotz unermesslichem “Reichtum” arm geblieben sind an Geist und Herz unterscheiden sich nur gering von fanatischen Selbstmordattentätern, die sie mit Geld und Macht heranzüchten, wie Jagdhunde.
Unsere Gesellschaft wird getragen durch all die lieben Menschen die sich in dem Familien und in ihrem Umfeld einander zugetan sind. Das ist der wirkliche Schatz auf dieser Erde. Und die wunderbare Natur die sich selbst regelt.
Make Love – not war!