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Archiv für September 2010


Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrte Ministerinnen und Minister,

wir, das Volk, teilen Ihnen hiermit mit, dass wir Ihre Arbeitsverträge mit sofortiger Wirkung aufgrund betrieblicher, volkswirtschaftlicher und sozialer Gründe kündigen.
Sie verlieren hiermit sämtliche Ansprüche aus diesen Arbeitsverträgen.

Ebenfalls können wir für Ihre Pensionen, Diäten, steuerfreie Zuschläge und sonstige Leistungen nicht mehr aufkommen. Dies ist eine Notmaßnahme, da unser Betrieb – der deutsche Staat – kurz vor der Insolvenz steht.

  • Leider haben Sie als Geschäftsführer_innen in den vergangenenen Monaten die Finanzsituation des Betriebs “deutscher Staat” über die Maßen strapaziert und verschärft, z.B. indem Sie unsinnige Geldzuwendungen an marode, angeblich “systemrelevante” Subunternehmen wie die Hypo Real Estate Bank, fließen ließen.
  • Sie haben die Arbeitsplatzsituation verschärft, dazu beigetragen, dass immer mehr Menschen in 400 € Jobs arbeiten müssen, oder nur befristet beschäftigt sind.
  • Sie haben es nicht geschafft, die Finanzen so einzuteilen, dass für die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen genug Geld zur Verfügung steht.
  • Sie haben die gesetzlichen Krankenversicherung zu einer Armutsfalle gemacht, Sie haben der Pharmaindustrie – als einer starken Lobby – sowie auch den Apothekern reichliche Geldgeschenke gemacht.
  • Sie haben der Hotellerie Geldgeschenke gemacht.
  • Sie haben der Atomwirtschaft Geldgeschenke gemacht.
  • Sie haben den Banken Geldgeschenke gemacht und Rechtsvorteile verschafft, ohne auch nur im geringsten dafür zu sorgen, dass neuerliche Finanzjonglagen nicht stattfinden können.
  • Sie haben keine Finanztransaktionssteuer eingeführt.
  • Sie wollten (und wollen noch immer) die Vorratsdatenspeicherung, die zahlreichen Gesetzen widerspricht.
  • Sie wollten (und wollen noch immer) die Einführung von Ganzkörperscannern, obwohl sie die Sicherheit nicht verbessern.
  • Sie haben ein sog. “Sparpaket” gepackt, dessen Folgen unsere Kinder noch tragen dürfen.
  • Sie haben das soziale Klima in unserem Betrieb “deutscher Staat” durch Ihre Äußerungen zum Thema “spätrömische Dekadenz” vergiftet.
  • Diese Aufzählung ist unvollständig. Eine vollständige Aufzählung würde jedoch den Rahmen dieses Kündigungsschreibens sprengen.

All dies haben Sie ohne Zustimmung des Arbeitgebers, des Volkes, getan, obwohl Ihr Arbeitsvertrag Ihnen ausdrücklich vorschreibt,

Ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren, Schaden von ihm abzuwenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes zu wahren und zu verteidigen, Ihre Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben. (Amtseid der Minister_innen)

Da das Bundesverfassungsgericht eindeutig festgestellt hat, dass die

“Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Art. 21 II GG ist eine Ordnung ist, die unter Ausschluss jeglicher Gewalt und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt. Zu den grundlegenden Prinzipien dieser Ordnung sind mindestens zu rechnen: die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung, die Volkssouveränität, die Gewaltenteilung, die Verantwortlichkeit der Regierung, die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, die Unabhängigkeit der Gerichte, das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit für alle politischen Parteien mit dem Recht auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition.“ (BundesVerfG 1952)

bleibt uns leider nichts anderes übrig, als unsere Volkssouveränität auszuüben, die Willkürherrschaft zu beenden und Sie als gewählte Geschäftsführer_innen für die Nichterfüllung Ihrer Pflichten zur Rechenschaft zu ziehen.

Sie sind für unseren Betrieb untragbar. Ab sofort werden wir, das deutsche Volk, die Geschäftsführung selbst übernehmen.


Qualifiziertes Arbeitszeugnis

Oben genannte Personen waren vom 27.09.2009 bis zum 27.09.2010 als Bundesregierung des deutschen Volkes in unseren Diensten. Die Kündigung erfolgte aus betrieblichen, wirtschaftlichen und sozialen Gründen.

Zu ihren Aufgaben gehörten:

  1. Einhaltung der Grundrechte
  2. Sicherstellung der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung
  3. Gewährleistung des Rechtsstaatsprinzips
  4. Gewährleistung des Sozialstaatsprinzips
  5. Gewährleistung der Daseinsvorsorge
  6. Gewährleistung der Gewaltenteilung
  7. Sicherung des Bundesstaates
  8. Sicherung der Sozialen Marktwirtschaft

Sie haben sich bemüht, den Anforderungen gerecht zu werden und die Zielvorgaben zu erfüllen. Ihr Engagement war im Großen und Ganzen angemessen. Sie suchten stets nach guten und kostengünstigen Lösungen. Für Ihre Arbeit zeigten Sie meist Interesse. Sie versuchten nach Kräften, die Leistungen zu erbringen, die eine Anstellung in dieser Position erfordert. Ihre Arbeitsqualität entsprach meist noch den Anforderungen. Sie waren um zuverlässige Arbeitsweise bemüht. Sie waren stets bemüht, den normalen Arbeitsaufwand zu bewältigen. Sie waren bestrebt, die Kassenführung zu verstehen. Das Verhalten gegenüber Kollegen war einwandfrei. Ihr Benehmen gab in der Regel keinen Anlass zu Beanstandungen.

Wir  danken Ihnen für Ihre Bemühungen.

27.09.2010,
gezeichnet: Das Volk

dankend übernommen von:
http://www.piratenweib.de/betriebsbedingte-fristlose-kundigung

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Gruß

Der Honigmann

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Mit Wasserwerfern und Pfefferspray ist die Polizei gegen die Gegner des neuen Bahnhofes in Stuttgart vorgegangen. Mehrere tausend Menschen haben den Schlossgarten besetzt.

Bei den Kundgebungen gegen das umstrittene Bahnhofsprojekt “Stuttgart 21″ hat die Polizei das Gelände mit Wasserwerfern und Pfefferspray geräumt. Mehrere tausend Demonstranten haben sich im Schlossgarten versammelt. Dort sollen 300 Bäume gefällt werden, um Platz zu machen für den neuen Bahnhof. Es waren rund tausend Polizeibeamte aus Baden-Württemberg und anderen Bundesländern im Einsatz. Auch der Landtag wurde am Donnerstag abgeriegelt.

Bei der Räumung des Schlossgartens wurden den Angaben der Demonstranten zufolge zahlreiche Menschen verletzt. Mehrere hundert Demonstranten seien wegen Augenverletzungen behandelt worden, teilten die Projektgegner mit. Hinzu kämen etliche Prellungen, Platzwunden, Verletzungen an Bändern und andere Verletzungen. Bei einer minderjährigen Demonstrantin sei eine Gehirnerschütterung festgestellt worden.

Die Polizei sei mit Reizgas, Schlagstöcken und Tritten gegen die “friedlichen” Demonstranten vorgegangen. “Die Polizei ist extrem aggressiv”, kritisierte eine Sprecherin der Demonstranten. Die Krankenhäuser in Stuttgart seien überlastet. Ein Polizeisprecher sagte, er könne zur Zahl der Verletzten keine Angaben machen. Er mahnte aber zur Vorsicht im Umgang mit den Zahlen der Demonstranten.

Eine Ende der Proteste war zunächst nicht abzusehen. Zwei Demonstranten hätten sich nach Angaben der Projektgegner in Röhren einbetonieren lassen, drei Menschen seien in Metallrohren um einen Baum angekettet, um die geplanten Baumfällarbeiten zu verhindern. Um die Menschen in Stuttgart zu unterstützen, hätten gleichzeitig fünf Demonstranten den Balkon der Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin besetzt. Mit

einem Transparent gegen “Stuttgart 21″ forderten Sie auch die Politiker in Berlin zu aktivem Einsatz für die Bürger in Stuttgart auf.

Kritik von Grünen-Chef an “Stuttgart 21″

Grünen-Chef Cem Özdemir forderte angesichts des Großeinsatzes der Polizei die baden-württembergische Landesregierung und die Bahn auf, “den Konflikt um ‘Stuttgart 21′ nicht weiter zu eskalieren.” Mit einer “brutalen Bulldozer-Politik” werde die Auseinandersetzung nur schärfer und noch schwieriger werden. Die Strategie von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU), “mit gezielten Provokationen die Stuttgart-21-Gegner zu emotionalisieren, um sie anschließend möglichst kriminalisieren zu können, ist offenkundig und zynisch.” Nötiger denn je sei jetzt ein sofortiger Baustopp.

Gegen “Stuttgart 21″ gibt es seit Wochen heftigen Widerstand aus der Bevölkerung. Der bisherige Stuttgarter Kopfbahnhof soll während der insgesamt zehnjährigen Bauzeit durch eine Verlegung in den Untergrund zu einer Durchgangsstation gemacht werden, außerdem soll in Richtung Ulm eine Schnellbahnverbindung entstehen. Die Gegner warnen vor hohen Kosten, ökologischen Folgen und angeblichen Sicherheitsgefahren durch das Bauprojekt.

weiter: 
http://diepresse.com/home/panorama/welt/598593/index.do?from=suche.intern.portal

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Gruß

Der Honigmann

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Die EU-Kommission leitet wegen Vertragsbruchs nur ein abgemildertes Verfahren gegen Paris ein. Justizkommissarin Viviane Reding muss auf Druck von Frankreich die Diskriminierung von Roma ungestraft lassen.

Hat Frankreichs Innenminister tausende Roma diskriminiert, indem er die Behörden schriftlich angewiesen hat, bei der Auflösung illegaler Zeltlager gezielt gegen die Angehörigen dieser Volksgruppe vorzugehen?

In ihrer europaweit mit großer Spannung erwarteten Entscheidung drückte sich die Europäische Kommission am Mittwoch um die Antwort auf diesen Vorwurf. Die Brüsseler Behörde verzichtete in ihrer Rolle als Hüterin des EU-Rechts darauf, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Paris wegen des Verdachts der ethnischen Diskriminierung der Roma einzuleiten.

Redings halber Rückzieher

Erst am 14. September hatte Justizkommissarin Viviane Reding wörtlich gesagt: „Ich bin persönlich überzeugt, dass die Kommission keine andere Wahl haben wird, als zwei Vertragsverletzungsverfahren gegen Frankreich zu eröffnen.“ Eines dieser Verfahren, die im äußersten Fall mit einer Verurteilung Frankreichs durch den Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) geendet hätte, hätte sich laut Redings Worten darauf beziehen sollen, dass Paris die EU-Richtlinie über das Recht auf Freizügigkeit in der Union diskriminierend anwendet.

Daraus wurde nichts. Einzig wegen der nicht vorschriftsgemäßen Umsetzung dieser Rechtsvorschrift aus dem Jahr 2004 schickte die Kommission am Mittwoch einen Brief nach Paris. Darin fordert die EU-Behörde Frankreichs Regierung auf, bis zum 15.Oktober glaubhaft zu belegen, dass Verfahrensrechte für EU-Ausländer, die sich aus der Richtlinie ergeben, gewährt werden. Rein formal hat die Kommission damit also den ersten Schritt eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen Frankreich gesetzt. Faktisch hat Paris aber wenig zu befürchten.

„Wenn Frankreich seine Gesetze rasch ändert, werden wir dieses Verfahren stoppen“, sagte Reding am Mittwoch zum französischen TV-Sender „France 24“. Es ist zu erwarten, dass Paris schnell ein Dossier nach Brüssel schicken wird, in dem klar dargestellt wird, wie Frankreich die Freizügigkeitsrichtlinie korrekt umsetzen wird.

Redings Ankündigung vom 14. September hat das Verhältnis zwischen Frankreichs Regierung und der Kommission stark beeinträchtigt. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy nahm die Androhung zweier Rechtsverfahren, die den Kern seiner Zuwanderungspolitik getroffen hätten, als persönlichen Angriff und intervenierte heftig.

Heiße Debatte der Kommissare

Vor allem Redings Feststellung, Frankreichs Umgang mit den Roma sei „eine Situation, von der ich gedacht hatte, dass Europa sie nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr würde erleben müssen“, empörte Sarkozy. „Das ist eine Verletzung, eine Beleidigung“, donnerte er. Reding distanzierte sich zwar von Vergleichen mit der Verfolgung ethnischer Minderheiten durch die Nazis. Dennoch überschattet der Streit ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs am 16. September.

Kommissionspräsident Barroso war am Mittwoch darum bemüht, die Wogen zu glätten. Denn auch seine 26 Kommissare dürften sich bis zuletzt nicht einig gewesen sein, wie in dieser delikaten Frage vorzugehen ist. Ihre jeden Mittwoch stattfindende Sitzung dauerte zwei Stunden länger als üblich.

Barroso wollte keine Fragen

Danach verlas Barrosos Sprecherin eine zweiseitige Erklärung, ohne Fragen zuzulassen. Auch die anschließende Pressekonferenz von Barroso und Währungskommissar Olli Rehn zur Reform der Währungsunion sollte ohne Fragen zum Roma-Streit ablaufen. Dementsprechend knapp waren Barrosos Antworten auf ein paar trotzdem gestellte Fragen: „Man sollte diese Angelegenheiten nicht politisieren. Es war eine einstimmige Entscheidung. Und sie folgte exakt Redings Vorschlag.“ (“Die Presse”, Print-Ausgabe, 30.09.2010)


http://diepresse.com/home/import/seite1/598338/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

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Der Honigmann

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Von Peter Haisenko

Für eine Inflation nach klassischem Muster bedarf es nur zweier Vorraussetzungen: Die Bürger leiden Mangel und es ist mehr Geld im Umlauf, als es Waren zu kaufen gibt. Die Folge ist einfach: Die Nachfrage übersteigt das Angebot und die Verkäufer steigern die Preise, bis die Angebotsmenge wieder der verfügbaren Geldmenge entspricht. Ende des Vorgangs. Es sei denn, es wird weiterhin Geld in den Umlauf gepumpt – dann findet der Vorgang kein Ende und die Menschen lernen, wie viele Nullen eine Trilliarde hat. Siehe 1923.

Dieser klassische Ablauf einer Inflation wird in den modernen Industriegesellschaften nicht mehr stattfinden. Nicht dass es an überschüssigem Geld fehlen würde – es fehlt der stringente Mangel. Gleichgültig wie hoch oder in welchem Bereich eine zusätzliche Nachfrage entstehen könnte, die Industrie wird sie in jedem Fall mehr als befriedigen können. Dennoch würde auch heute eine Inflation in gewisser Weise klassischen Abläufen folgen. Es wird nur nicht mehr so klar erkennbar sein, wo die Henne und wo das Ei ist. In jedem Fall werden sich Preise und Löhne gegenseitig in die Höhe treiben. Und damit bin ich schon bei dem eigentlich ganz einfachen Mechanismus jeder Inflation.

Löhne müssen den Preisen folgen

Aus irgendeinem Grund steigen die Preise. In der globalisierten Welt kann zum Beispiel eine Wechselkursverschiebung der Auslöser sein. Der Euro fällt und die Preise für Importe müssen steigen. Auch eine Veränderung der Steuerstruktur kann höhere Preise bedingen, genauso wie Lohnerhöhungen. Hier wird der Teufelskreis schon sichtbar: Die Preise steigen und in der Folge müssen die Löhne steigen – oder eben anders herum. Es ist gleichgültig, wo der Anfang gemacht worden ist und es ist der Ablauf, an den sich die Welt seit vielen Jahrzehnten gewöhnt hat. Nur eben in kleinen Schritten, die Jahr für Jahr im einstelligen Prozentbereich liegen. Das nennt man eine kontrollierte Inflation.

Bei jeder Inflation müssen die Löhne den Preisen folgen. Würden sie das nicht tun, käme die Wirtschaft in kürzester Zeit zum Erliegen, denn die Bürger könnten sonst die teureren Produkte nicht mehr bezahlen. Solange dieser Vorgang kontrolliert abläuft, also im Jahresrhythmus ausgeglichen werden kann, verursacht er den Leidtragenden nur wenig Ängste. Man hat sich ja daran gewöhnt.

Wenn man genauer verstehen will, was mit dem Geld und Geldeswert während einer Inflation passiert, muss man größere Inflationsraten betrachten. Angenommen die Inflation würde innerhalb eines Jahres 50 Prozent betragen, dann wären die Preise anschließend doppelt so hoch. In der Folge müssten dann auch die Löhne verdoppelt werden. So weit, so gut. Die tägliche Wirtschaft würde ganz normal weitergehen. Aber etwas hat sich doch erheblich verändert: der Wert von Schulden und Guthaben. Beide sind nur noch die Hälfte wert. Für diejenigen, die Schulden haben, wäre das ein Segen. Die Besitzer von (Spar)Guthaben hätten jedoch die Hälfte ihres Vermögens eingebüßt.

Löhne verdoppelt, Schulden halbiert

Die weiteren Folgen wären, dass von da an die Rückzahlung von Schulden mit weniger als dem halben Aufwand im Gegensatz zu vorher geleistet werden kann. Gerade langfristig angelegte Darlehen mit einem auf die gesamte Laufzeit fixierten Zinssatz profitieren von jeder Inflation – je höher, desto besser! Jedes Prozent Inflation verringert den Wert aller Schulden – und natürlich auch den Wert der Geldanlagen. Man muss also bei der Betrachtung von Krediten und Geldanlagen folgende Rechnung machen: Zum realen Zinssatz muss die Inflationsrate subtrahiert oder addiert werden. Nehmen wir als Beispiel die aktuelle Inflationsrate von etwa 2 Prozent. Wenn man im Besitz von Papieren ist, die eine Rendite von 4 Prozent versprechen, dann beträgt die inflationsbereinigte Rendite nur 2 Prozent. Wenn man einen Kredit mit 4 Prozent zu bedienen hat, dann übernimmt die Inflation die Hälfte davon. Tatsächlich bezahlt sich der Kredit mit 2 Prozent jährlich von selbst, weil der Wert der Schulden um diesen Betrag weniger wird. Das ist der Zustand, den wir gewöhnt sind und damit ist auch schon klar, dass jede Verzinsung von Sparguthaben unterhalb der Inflationsrate eine schleichende Entwertung dieser Guthaben bedeutet.

Es ist unerlässlich zu verstehen, dass bei jeder Inflation immer die Löhne und die Preise einander folgen müssen. Aber eben nur diese. Jede Art von Kapital kann das nur dann, wenn das allgemeine Zinsniveau der Inflationsrate angepasst wird. In Zeiten hoher Inflationsraten müssen die Zinsen auf Kredite eben immer etwas höher sein als die Inflationsrate und die Guthabenzinsen natürlich genauso. In Zeiten langfristiger Anlagen und Kredite wird schnell ersichtlich, dass das so einfach nicht geht. Verträge müssen eingehalten werden! Im Fall einer rasch ansteigenden Inflationsrate führt das (endlich auch einmal) zum Nachteil der Banken. Das gute Geld, das sie einmal ausgeliehen haben, ist immer weniger wert und sie können nichts dagegen tun. Das heißt in anderen Worten, dass die Banken in Zeiten einer allgemein hohen Verschuldung das größte Interesse an einer möglichst kleinen Inflationsrate haben. Im Gegensatz dazu freut sich jeder, der Schulden hat, über jedes Prozent an Inflation.

Hohe Inflationsrate bringt Chaos

Je höher die Inflationsrate, desto chaotischer wird der Ablauf. Alle Verträge die Finanzen betreffen, müssten schnellstens gekündigt werden, damit die bestehenden Verhältnisse einigermassen gerettet werden können. Es sind dies: Mietverträge, Kreditverträge, Tarifverträge etc.. Bei kontinuierlicher Rechtsfortschreibung ist das aber nicht so einfach möglich und so wird erkennbar, dass bei Inflationsraten im zweistelligen Bereich sehr schnell Notverordnungen der Regierungen angewendet werden müssen. Die Gesellschaften sind auf so etwas nicht vorbereitet und Chaos ist programmiert. Niemand wird bereit sein, langfristige Verpflichtungen einzugehen. Gleichgültig auf welcher Seite man steht, sind die Unwägbarkeiten einfach zu groß. Auch im internationalen Handel können keine Verträge mehr abgeschlossen werden, die das Prinzip Ware für Geld zur Grundlage haben – das ist das allgemein gültige Verfahren der Gegenwart! Als Beispiel dafür, wie realistisch diese Betrachtung ist, nenne ich die Abwicklung des Außenhandels Russlands in den frühen 90er Jahren, als der Rubel abstürzte.

Von dem Moment an, wenn die Inflationsrate außer Kontrolle geraten ist, wird es kaum noch möglich sein, den Verfall des Geldwerts zu stoppen. In kürzester Zeit werden sich die einzelnen Interessengruppen gegenseitig übertreffen wollen, für ihre Klientel möglichst viel – auch im Hinblick auf die nahe Zukunft – herausschlagen und damit retten zu wollen. Eine Währungsreform wird unausweichlich sein und hier kommen wir an einen spannenden und höchst aktuellen Punkt: In seiner Ausgabe vom 7. Juni 2010 beschreibt der „Focus“ ausführlich den Ablauf einer Währungsreform! Subjektiv betrachtet entbehrt dieser Report jeglicher Aktualität. Ich vermute, dass die Bürger schon einmal langsam und vorsichtig darauf vorbereitet werden sollen, dass gravierende Änderungen im Finanzsystem stattfinden werden.

Inflation oder Währungsreform?

Die Finanzkrise hat gezeigt, dass das Finanzsystem der ganzen Welt nicht nur krank, sondern eigentlich schon tot ist. Es liegt im Koma und sein Herzschlag wird nur noch von den Finanzspritzen der Regierungen aufrecht erhalten. Die weltweit aufgetürmten Schuldenberge in ihrer irrealen Höhe können nicht mehr abgetragen werden. Eine weltweite Inflation ist unausweichlich. Oder eben nicht? Es würde den Regierungschefs ein wenig Hirn attestieren, wenn sie die chaotischen Zustände einer Inflation einfach übergehen und präventiv eine Währungsreform beschließen. Das wäre die unblutige Revolution, die die Welt schon lange benötigt, um die Auswüchse des untauglichen Finanzsystems überwinden zu können.

Ganz unauffällig hat man sich in den letzten zwei Jahren schon von alten Mustern der Arroganz verabschiedet. Damals, als die „G7“ auf „G8“ erweitert werden sollten wurde darum noch ein großer Zirkus veranstaltet. Plötzlich, ohne Diskussion oder Medienrummel, sind es „G20“ geworden. Das kann nur bedeuten, dass in diesem Zirkel jetzt Massnahmen besprochen werden, die so gravierend sein werden, dass es unumgänglich ist, diese auf einer breiteren Basis zu beschließen.

Wie gesagt fehlt der stringente Mangel, der als Auslöser für eine Inflation nach klassischem Muster notwendig ist. Das bedeutet, dass eine Inflation nur dann stattfinden wird, wenn sie vorsätzlich eingeleitet wird. Kleine Bereiche sind davon ausgenommen: werthaltige Güter. Gold sei als Beispiel genannt. Obwohl mit allen Mitteln versucht wird, den Goldpreis niedrig zu halten, hat er sich in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt. Das ist eine unübersehbare Warnung, denn Gold war und ist immer noch ein Mangelgut, das deswegen den klassischen Regeln einer Inflation unterworfen ist. Des Weiteren wird Gold nur mit Geld gekauft, das ansonsten in irgendwelchen Kapitalanhäufungen liegen würde. Davon gibt es so viel, dass hier massiv eingegriffen werden muss. Es soll nicht sichtbar werden, dass das Geld als solches schon lange den Regeln von Wert und Inflation nicht mehr folgt.

Geteilte Inflation

Wie weit die Inflation tatsächlich schon fortgeschritten ist, mag man daran ermessen, dass es heutzutage Milliardäre zu tausenden gibt. Galt früher ein Millionär oder gar ein Multimillionär als reicher Mann, so lächelt man heute nur noch milde darüber. Nur noch ein Milliardär gilt etwas. Ich bitte zu bedenken, dass es sich hierbei um eine Verschiebung der Massstäbe im Faktor tausend handelt. Das bedeutet, dass in den Bereichen, die dem normalen Umlauf entzogen sind, in den letzten 20 Jahren tatsächlich eine Inflation im Faktor tausend stattgefunden hat. Das Fatale ist nur, dass mit diesem Inflationsgeld weiterhin im ganz normalen Umfeld eingekauft werden kann. Es steht abgekoppelt und frei neben dem „normalen“ Geld, trägt aber trotzdem seinen Namen und wird beliebig hin und her getauscht.

Die Welt ist zweigeteilt: Es gibt die ganz normalen Bürger, die nach wie vor hart arbeiten müssen, und es gibt einen kleinen, verschworenen „Geldadel“. Dieser hat seinen Besitzstand inflationär aufgeblasen und gleichzeitig dafür gesorgt, dass diese Inflation nicht auf den normalen Geldumlauf durchschlägt. Das war ganz einfach, denn es steht fest, dass dieser Geldadel nicht den Gesetzen des Mangels unterworfen ist. Er kann sein Geld frei von den Zwängen des täglichen Überlebens wohldosiert einsetzen. Kein Wunder, dass EZB-Präsident Trichet feststellen musste, dass die Märkte nicht mehr funktionieren.

Warum basteln wir uns nicht einfach eine Inflation?

Der „kleine Mann“, der normale Bürger hat aber dennoch die Macht, die Inflation des großen Kapitals zu korrigieren. Er kann eine Inflation herstellen. Dazu muss er nur seine Bescheidenheit ablegen und massiv höhere Löhne fordern. Er muss einfach nur so handeln, als ob Mangel herrschen würde. Zusätzlich kann er einfach die aufdringlichen Angebote der Banken in Anspruch nehmen und auf Kredit auf große Einkaufstour gehen. Das kann er ohne Angst tun, denn die dann folgende Inflation wird seine neuen Schulden dahinschmelzen lassen, wie Schnee im Mai.

Wie die französische Finanzministerin Lagarde schon so richtig gefordert hat, sollen die Deutschen endlich ihre Bescheidenheit ablegen und ihrer Leistung gemäß konsumieren. Am Besten noch ein bisschen mehr! Die wirtschaftliche Größe Deutschlands wird sicherstellen, dass eine in Deutschland beginnende Inflation die ganze Welt erfassen wird. Sobald sie den Faktor tausend erreicht hat, sind die irrsinnigen Vermögen der Milliardäre wieder auf ein erträgliches Mass geschrumpft. Aber vielleicht haben das die Denker in den Regierungen auch schon erkannt und leiten eine entsprechende Währungsreform rechtzeitig ein, bevor die Welt durch das Chaos einer Inflation gehen muss. Leider ist dabei zu befürchten, dass wieder ein Weg gefunden und gegangen wird, die Vermögen und die Macht des Geldadels zu retten – siehe Bankenrettungsfond.

weiter zum:  Teil: 1Teil: 2 Teil: 3Teil: 4Teil: 5Teil: 6Teil: 7Teil: 8Teil: 9.


http://www.gt-worldwide.com/inflation_wirtschaft_mangel.html

Hier noch eine nette Zahlenuhr für weltweite Schulden:


http://www.usdebtclock.org/

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Gruß

Der Honigmann

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von Dr. Bruno Bandulet

zf. In seinem neuesten Buch, «Die letzten Jahre des Euro», legt Bruno Bandulet nicht nur dar, warum der Euro keine Zukunft hat. Er geht auch der Frage nach den ideologischen und machtpolitischen Hintergründen einer verfehlten Politik EU-Europas von Anfang an nach: einer Ideologie und einem Machtgefüge, die nicht den europäischen Traditionen entsprechen.

Dem folgenden Buchauszug aus dem 6. Kapitel des Buches geht ein Unterkapitel mit der Überschrift «Das Machtgefüge der Europäischen Union» voraus. Dort bezieht sich Bandulet auf einen Zeitungsartikel des früheren Richters am deutschen Bundesverfassungsgericht und deutschen Bundespräsidenten Roman Herzog aus dem Jahr 2008, in dem dieser Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), unter anderem zum sogenannten Diskriminierungsverbot, scharf kritisierte und als Fazit formulierte:

«Die beschriebenen Fälle zeigen, dass der EuGH zentrale Grundsätze der abendländischen richterlichen Rechtsauslegung bewusst und systematisch ignoriert, Entscheidungen unsauber begründet, den Willen des Gesetzgebers übergeht oder gar in sein Gegenteil verkehrt und Rechtsgrundsätze erfindet, die er dann bei späteren Entscheidungen wieder zugrunde legen kann. Sie zeigen, dass der EuGH die Kompetenzen der Mitgliedstaaten selbst im Kernbereich nationaler Zuständigkeiten aushöhlt.» Hier knüpft der folgende Text an.

Bezeichnend war, dass bei zwei der von Herzog angeführten Beispiele das EU-Diskriminierungsverbot ins Spiel kam. Der 2009 in Kraft getretene Lissabon-Vertrag war bekanntlich zunächst als EU-Verfassung gedacht. In den Artikeln 2 und 3 kann man immer noch in die seltsamen Wertvorstellungen der EU-Eliten Einblick nehmen.

Anders als im Grundgesetz ist von Gott nirgendwo die Rede. Statt dessen wird eine kulturrevolutionäre Ersatzreligion konstruiert und an undefinierten Worthülsen wie Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz und Solidarität aufgehängt.
Die EU verpflichtet sich in Art. 3 zur «Beseitigung der Armut» nicht nur in Europa, sondern weltweit (wie soll das gehen?), und sie «bekämpft soziale Ausgrenzung und Diskriminierungen». Ausdrücklich zählt sie zu ihren Werten die «Gleichheit von Frauen und Männern», nicht etwa nur die Gleichberechtigung.

Zusätzlich zum «Vertrag über die Europäische Union» (EUV) existiert ein «Vertrag über die Arbeitsweise der EU» (AEUV). In diesem sind der Gleichheitswahn und der Wille zur Umerziehung der Europäer zu volks- und geschlechtsneutralen Menschen noch schöner zu besichtigen. Laut Art. 8 wirkt die Union «bei allen ihren Tätigkeiten» darauf hin, Ungleichheiten zu «beseitigen» – als ob diese nicht den Charme Europas und die Würze des Lebens ausmachten. In gleich zwei Artikeln (10 und 19) sollen «Diskriminierungen» (immer wieder dieses Schlüsselwort!) aus Gründen der «sexuellen Ausrichtung» bekämpft werden. Die EU beseitigt die Trennung von Recht und Moral, sie bricht mit dem kulturellen Erbe Europas, sie geht den Weg in einen neuen Totalitarismus.

Hinter dem Vertrag von Lissabon, einer Art von Europa-Verfassung, kann man eine geheime Agenda vermuten, oder – das wäre die harmlosere Lesart – man sieht ihn als blosse Absurdität.
Den Lissabon-Vertrag, so vermutete Hans Magnus Enzensberger anlässlich einer Preisverleihung in Kopenhagen am 2. Februar 2010, dürfte ausser den Experten, die ihn ausgearbeitet haben, kein europäischer Bürger je studiert haben. «Das hat einen ganz einfachen Grund», fuhr Enzensberger fort, «er gleicht nämlich einem Drahtverhau. Ich vermute, dass dies ganz im Sinne seiner Urheber ist.»

Das allgemeine Desinteresse ist bedauerlich, denn Intransparenz ist ein bewährtes Herrschaftsmittel. Wir sollten schon wissen, nach welchen Rechtsgrundlagen wir regiert werden. Immerhin wurde in Brüssel längst auch ein europäischer Haftbefehl durchgesetzt, der die Auslieferung eines Bürgers an einen Fremdstaat zum Beispiel wegen miss­liebiger Meinungsäusserungen auch dann ermöglicht, wenn das Vergehen in seinem eigenen Land überhaupt nicht strafbar ist.

Lesenswert ist auch Art. 66 des AEUV, wonach der «Rat», das heisst der zuständige Ministerrat, auf Vorschlag der Kommission und nach «Anhörung» der EZB «Schutzmassnahmen» gegen «Kapitalbewegungen» nach oder aus dritten Ländern verhängen kann. Damit wird es möglich, im Falle einer schweren Währungskrise die Freiheit des Kapitalverkehrs, zum Beispiel auch Überweisungen in die Schweiz, zu unterbinden.

Dann werden die Bürger und Anleger zu Gefangenen der EU-Zone. Derartige Schutzmassnahmen können für die Dauer von höchstens sechs Monaten verhängt werden, ein schwacher Trost. Sie müssten dann eben für weitere sechs Monate verlängert werden.
Diese EU ist nicht das Europa, das wir wollten. Dass es dazu keine Alternativen gäbe, ist eine Lüge und fast schon ein Denkverbot.
«Dass 40 000 Beamte samt ihren Propagandisten darüber entscheiden sollen, wer ein guter Europäer ist und wer nicht, ist eine ziemlich abstruse Vorstellung», sagte Enzensberger in seiner Kopenhagener Rede.

Da die 40 000 keine Strassen bauen, keine Schulen unterhalten, weder für die äussere noch für die innere Sicherheit sorgen und nichts produzieren, müssen sie anderweitig beschäftigt werden. Sie verteilen Geld und emittieren eine nie dagewesene Flut von Beschlüssen, Verordnungen und Direktiven, die sich inzwischen auf mindestens 150 000 Seiten stapeln. «Auf keinen Fall rechnen sie damit», sagte Enzensberger, »dass wir selbst wissen, was für uns gut ist; dazu sind wir in ihren Augen viel zu hilflos und unmündig. Deshalb müssen wir gründlich betreut und umerzogen werden.»

Weil alles unter dem Primat der Gleichheit steht, wird harmonisiert, zentralisiert und umverteilt. Dass die Freiheit, in Europa zwischen verschiedenen Währungen wählen zu können, nicht ins Konzept passte, leuchtet ein. Ad personam ist den Kommissaren und Funktionären in Brüssel nichts vorzuwerfen. Was sie tun, wird von der politischen Klasse in den Hauptstädten gewollt und geduldet. •

Auszug aus: Bandulet, Bruno. Die letzten Jahre des Euro. Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten. ISBN978-3-942016-35-3


http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2010/nr37-vom-2092010/die-umerziehung-der-europaeer/

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Gruß

Der Honigmann

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Am Morgen haben Polizei und Staatsanwaltschaft über 150 Kliniken durchsucht. Die dort beschäftigten Ärzte und Geschäftsführer sollen Leistungen falsch abgerechnet haben.

Wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug im großen Stil haben Polizei und Staatsanwaltschaft mehr als 150 medizinische Einrichtungen durchsucht. Ärzte und Geschäftsführer der Krankenhäuser und medizinischen Versorgungszentren stehen im Verdacht, ärztliche Leistungen falsch abgerechnet zu haben, wie ein Polizeisprecher sagte. Durchsuchungen fanden auch in Privatwohnungen statt.

Der Verdacht lautet auf gewerbs- und bandenmäßigen Betrug im Gesundheitswesen. Demnach sollen von Assistenzärzten durchgeführte Behandlungen als Chefarzt-Behandlungen abgerechnet worden sein. Es wird gegen 62 Verdächtige aus dem medizinischen Bereich ermittelt. Die Polizei vollstreckte insgesamt 190 Durchsuchungsbeschlüsse. Es waren 300 Beamte im Einsatz.

Bei Durchsuchungen im vergangenen Juni hatten sich laut Polizei Hinweise auf den Betrug in großem Umfang ergeben. Damals waren mehrere DRK-Klinken sowie Privatwohnungen in Berlin wegen mutmaßlichen Abrechnungsbetruges in Millionenhöhe durchsucht worden. Es besteht auch hier der Verdacht, dass nicht qualifizierte Assistenzärzte medizinische Spezialleistungen erbrachten und diese dann auf Weisung der Geschäftsführung über Fachärzte abgerechnet wurden. Die vermutete Schadenssumme beträgt laut Staatsanwaltschaft mehr als eine Million Euro. Zwei Geschäftsführer der DRK-Gesellschaft sowie der Chefarzt der Radiologie des Klinikums Mitte wurden damals verhaftet.

Die DRK-Kliniken Berlin sind nach eigenen Angaben ein gemeinnütziger Verbund, bestehend aus fünf Krankenhäusern und einem Pflegeheim. Die Polizei plante für den Verlauf des Tages eine Pressekonferenz. Eine Sprecherin der DRK-Kliniken bestätigte zunächst, dass es Ermittlungen beim Träger und einzelnen medizinischen Versorgungszentren gebe.


http://www.n24.de/news/newsitem_6354556.html

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Gruß

Der Honigmann

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Morgen in “Stern” zu Stuttgart 21:

Neues aus der “Immobilien-, Korruptions- und Gutachter-Szene” rund um “Stuttgart 21″

Die Illustrierte ‘Stern’ veröffentlicht morgen einen Bericht über Geheime Stuttgart 21-Akten der DB.
Nach unseren Vorab-Informationen beweisen die offengelegten Dokumente, daß die Kanzlerin und Parlamente absichtlich von Bahnchefs, Auto- und Immobilienlobbyisten belogen wo5rden sein sollten.

Das Schlimme dabei: die arrogante und überhebliche Art und Weise im Umgang mit den Bürgern durch die “politische Klasse” aus CDU, SPD und FDP treibt fast vorsätzlich die Wähler in die Arme der Linken, die ihre Chance professionell nutzen. Dabei ist die Gegnerschaft aus der gutbürgerlichen “Mitte” entstanden und wird pressemäßig seit Beginn an von einem Pressespecher eines ehemaligen baden-württembergischen CDU-Ministerpräsidenten begleitet, dem wir auch unsere Hintergrund-Informationen dazu verdanken.

Er teilt mit:
Bis morgen müssen sich Bahnchef Grube und manch andere S21-Profiteure noch gedulden müssen. Die eigentlichen, fast unglaublichen Vorwürfe gegen das “best geplante” Bahnprojekt aller Zeiten werden sie erst in der Originalausgabe des ‘stern’ nachlesen können bzw. auch von Kanzlerin Merkel (CDU) zwecks “sofortiger Stellungnahme” vorgehalten bekommen.
Richtig lange dürfte der Entscheidungsprozess in der Führung der SPD nach Kenntnis auch noch dieser Unterlagen nicht mehr dauern: Letzte Ausstiegschance – sogar ohne die rechtlich fast sicher nicht durchführbare Volksbefragung in Baden-Württemberg – aus einem Projekt, bei dem man jetzt nur noch verlieren kann!
Wenn a l l e getäuscht wurden und immer noch werden: Wer hat da wirklich Sorge um einen Gesichtsverlust beim (Wahl-)Volk, wenn es so viele offensichtliche Gründe für einen endgültigen Ausstieg gibt? Will man in Stuttgart – wegen der erforderlichenfalls möglichen und ggf. dann auch zu erwartenden “pekuniären” Enthüllungen im S21-Politumfeld – wirklich die Parteien-Demokratie erst gegen die Wand fahren lassen oder gar Tote und schwere Unruhen nach der ersten Baumfällaktion riskieren? Ob Ministerpräsident Stefan Mappus “Letzteres” will? Wir hoffen es nicht, obwohl sein künstliches – völlig aus der Luft gegriffenes – Herbeireden von angeblicher Gewalt der S21-Gegner in den letzten Tagen dafür sprechen könnte. Denn auch damit – das zeigen die bisherigen Erfahrungen – kann man seinen Platz in Geschichtsbüchern erringen, wenn dies denn erkennbar schon nicht mehr mit eigenen Wahlerfolgen erreichbar ist.

EXKLUSIV im morgigen ‘stern’: Enthüllt! Die geheimen Akten der DB
Züge brauchen Strom, Züge brauchen Signalanlagen, ohne die können sie nicht fahren. Aber bei dem sogenannten Bahnprojekt Stuttgart 21 ist das in den Planungen n i c h t vorgesehen!
Das zeigen interne, vertrauliche Dokumente, aktuelle Projektanalysen und Projektberichte von Deutschlands umstrittenstem Bauprojekt, die dem ‘stern’ vorliegen.
Danach herrschen bei den Planern Chaos und Panik. In Briefen an die DB Projektbau AG beklagen sie “das Risikopotenzial”, weil für die vorgesehenen Tunnelarbeiten “rohbaurelevante Angaben” fehlen. Intern sieht man das “Gesamtprojekt auf kritischem Weg”.
Demnächst sollen die Arbeiten für die Tunnel vergeben werden, allerdings geschieht das, wie die Projektberichte zeigen, “ohne eisenbahntechnische Ausrüstung”. Oberleitungen sind ebenso wenig wie Signalanlagen in den Tunneln vorgesehen. In einem Protokoll vom Juli 2010 heißt es: “Aktuell fehlen systemrelevante Entscheidungen im Hinblick auf Oberleitungsanlagen und Signaltechnik”.
Und: “Derzeit keine Zulassung für System Stromschiene bei Geschwindigkeit 160 km/h.” (Anm.: Wollte man eigentlich nicht sogar wesentlich schneller in den Tunnels fahren?)
Insgesamt sind für S21 Tunnelröhren von über 60 Kilometer Länge in Stuttgart geplant. Da der Untergrund in der baden-württembergischen Landeshauptstadt sehr tückisch ist, werden die Tunnel von den üblichen “Regelprofilen” abweichen. Sie werden kleiner und enger, sie haben einen reduzierten Radius von nur 4,05 Metern – zu schmal für die übliche bahntechnische Ausrüstung.
Und so wird in Stuttgart mit dem modernen europäischen Signalsystem, dem European Train Control System (ETCS) für Hochgeschwindig- keitszüge geplant. Der Vorteil: Man braucht keine klobigen Masten, in den Gleisen liegen winzige Kästchen, sogenannte Balisen. Allerdings: In Deutschland gibt es k e i n e n Zug, der mit dem ETCS-System fährt.
In Stuttgart wird also ein Verkehrsknoten geplant, der auch in Zukunft für die meisten Züge unerreichbar sein wird, denn: Die Aufrüstung der Züge mit ETCS ist extrem teuer, sie kostet pro Lok gut 300 000 Euro. S-Bahnen, Nahverkehrs- und Regionalzüge, die S21 anfahren sollen, werden damit in den kommenden Jahrzehnten kaum ausgestattet werden (können)…
Absehbar: Die Tunnel in Stuttgart werden mit üblichen Signalsystemen nachgerüstet werden müssen – viel zusätzliche Zeit und noch mehr Geld würde das dann kosten.
Ständig ist in den dem ‘stern’ vorliegenden aktuellen Projekt- analysen die Rede von “Handlungsbedarf”, “Mehrkosten”, “erhöhten Kosten”, “Kostenrisiken”. So ist aus den Dokumenten ersichtlich, daß die offiziellen Kosten von S21 in Höhe von 4,088 Milliarden nach oben korrigiert werden müssen. In einer Analyse vor einigen Wochen heißt es lapidar, daß die vom Bauherrn gewünschte “Kosteneinsparung nicht in vollem Umfang erzielt werden” kann.
Auf Hunderten von Seiten werden Mängel aufgelistet., Verstöße gegen Normen angemahnt. In einem Protokoll “Talquerung mit Hauptbahnhof” heißt es: “Wenn Auflagen aus den Fachtechnischen Prüfungen nicht in der Planung umgesetzt werden, wird keine Freigabe der Planung erfolgen, das Projekt kann nicht weitergeführt werden”.
Selbst grundlegende Sicherheitsfragen sind noch unbeantwortet. So monieren Ingenieure, daß die gültigen Auflagen für “Brandschutztore bisher in der Entwurfsplanung noch nicht umgesetzt” wurden, und daß “die Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen (…) bisher nicht geplant” sind.

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Gruß

Der Honigmann

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oder:  war es die wirkliche Dolchstoßlegende – 1939, nunmehr vor 71 Jahren?

Gastbeitrag von Dr. Günther Kümmel

Redaktionsbeitrag und Vorwort von:  „les Art“

Wie schon mehrfach berichtet, ist der zweite Weltkrieg nicht durch einen Überfall Deutschlands auf Polen oder Russland entstanden, sondern schlicht in der Tatsache begründet, daß Großbritannien in Absprache mit den USA zwischen Winston Churchill und Theodor Roosevelt nicht zulassen wollten, das diktatorische Regime in Fern-Ost und in Zentraleuropa, ihre Vormachtstellung in Frage stellten. Deutschland war Großbritannien schon vor der Reichsgründung von 1871  ein Dorn im Auge und wurde immer bekämpft. Nun wollte man den Fehler des ersten Waffenganges von 1914 bis 1918 beseitigen, der Deutschlands Kraft und Möglichkeit nicht schon in jenen Jahren, völlig neutralisiert hat.

Die Gefahr Russlands unter Führung von Stalin, der genau damit spekulierte und mit vorheriger Mithilfe Deutschlands in einer Weise aufrüstete, daß er sich des Überbleibsels der durch Krieg geschwächten europäischen Länder bemächtigte, ist im Kalkül erst einmal nicht aufgegangen, da die Deutschen es gegen alle Prognosen vermochten, sich nun gegen den aufgedrungenen Weltkrieg zur Wehr zu setzen. In diesem Zusammenhang muß man leider, so traurig die Umstände auch sind und so wenig man hier die Nazi-Diktatur negieren möchte, feststellen, daß im Ergebnis dieser Umstände das Bewusstsein der Nazi-Strategen von vornherein gegeben war, einen derartigen Krieg könne es nicht gewinnen. Die dennoch auch für die Deutsche Heeresführung überraschenden Siege haben Adolf Hitler erst so stark gemacht, daß eben z.B. ein Herr Canaris sich schon 1938 (Erfolge mit Österreich und den Münchener Abkommen) nicht mehr traute, Adolf Hitler zu stürzen. 1939 war es dann ganz unmöglich. Und die Umsturzpläne wurden aufgegeben.

So kam es denn, wie es kommen mußte, die SS und die Nazi-Schergen tobten ihre ganze Wut gegen die ganze Welt im Namen Deutschlands und mit den Deutschen, die nun gar nicht mehr anders  konnten als diesen aussichtlosen Kampf auszufechten, aus und führten gnadenlos ihre Vernichtung gegen die „ihnen nicht genehmen Menschen durch“  Wobei es eben nicht nur gegen Juden ging, wenn auch dieser Punkt der heute Gravierendste ist.

Polen hat seit dem 25. 09. 1939 praktisch alle Versuche der Schweden, der Britischen Gesandten und Botschaften, der Schweizer wie der Deutschen selbst, ignoriert den Krieg zu verhindern. Großbritannien hat diese Umstände gerade zu heraufbeschworen, eben aus Kalkül, da Sie von dem bevorstehendem Angriff um Danzig wussten wie auch der an den Versailler Verträgen vorbeilaufenden Gebietsansprüche und Gelüste Polens, sich am liebsten die ganzen Gebiete bis Berlin einzuverleiben, was übrigens seit 1919 so die Aussagen von Churchill und der Amerikaner jener Tage, dann vorsätzlich herbei geführt wurde.

Das Stalin nicht in den Krieg hineingezogen wurde liegt einzig an dem Doppelspiel von ihm mit beiden Seiten, ähnlich der Taktik eines Doppelagenten, der er dem Grunde in seiner Veranlagung, wenn auch egomanischer Natur, berechnend war. Weshalb er auch gegen Vertragsvereinbarung mit dem Deutschen Reich, erst am 19.09.1939 in Polen einmarschierte. So konnte er den Eindruck erwecken, als würde er nun einen Teil Polens den Deutschen entziehen und gewissermaßen schützen.

Das die Schutzzusage für Polen Großbritannien und Frankreich eigentlich nun auch im Kriege mit Russland stehend nicht zum Tragen kam, lag ebenfalls in der Gesamtplanung der angelsächsischen Strategieüberlegung und der Doppelabsprachen, die Stalin mit dem Westen getroffen hatte. D.h., der angelsächsischen Allianz war sehr wohl bewußt, das ihre Planungen ohne Russland in Europa kaum durchzuführen waren, was eben zu dieser Besonderheit zweier sogenannter Überfälle auf Polen und deren differenzierten Ergebnisse, führte.

Die USA waren noch nicht kriegseintrittsfähig, jedoch als Lieferant für Kriegsgüter geeignet, was ja ihre eigene Wirtschaftskrise zu überwinden, im Wesentlichen guttat. Russland hatte sich alle Optionen offengehalten einmal mit dem Klassenfeind zu paktieren und im gleichen Atemzug mit dem ideologischen Erzfeind einer Doppekopfhydra. Also Ergebnisorientiert sich auf zu stellen. Das die Niederringung des Deutschen Reiches entgegen dieser Strategieplanungen, die in allen Zentren in vergleichbarer Weise durchgeführt wurde dennoch sich so mühsam gestaltete, lag an der Unterschätzung deutscher Möglichkeiten, so kurz nach dem verlorenen ersten Weltkrieg und der kurzen Zeit, in der die NSDAP die Macht übernommen hatte, zu meinen, das Deutsche Reich habe sich ausreichend erholen können.  Man wollte unter keinen Umständen, Deutschland stärker werden lassen und seine auf Zentraleuropa ausgerichtete Expansionspolitik weiter hinnehmen. Die Angebote des Deutschen Reiches, sich die Welt mit Großbritannien als Einflußgebiete in Abstimmung zu teilen, wobei das Deutsche Reich eben durch seine Stärke und geografischen Ausrichtung sich als dominante Führungsmacht im kontinentalen Europabereich verstand, paßte nicht zu den Vorstellungen Großbritanniens und hat nie dazu gepaßt. Das jedoch wurde in  jener  Zeit von den NSDAP-Denkern nie begriffen. Man hätte damals schon auf Aristide Briand hören sollen, man hätte eine starke deutsche Stellung schon damals ohnen einen Schuß abgeben zu müssen, der Realisierung zu führen können.

Der italienische Versuch noch am 03.09.1939 die Ausweitung des Krieges einzudämmen und dabeo von Frankreich Unterstützung erfuhr, konnte nur fehlschlagen, da die Kriegsabstimmung weltstrategischer Art zwischen den USA und Großbritannien, lange ausgemachte Sache war. Wo nun auch der japanische Überfall auf die amerikanische Pazifikflotte von den USA billigend in  Kauf genommen wurde und heute in einem anderen Lichte zu sehen ist, weil eben nur so die Bevölkerung der USA in die politischen Ziele eingebunden werden konnte. Das politische Vorspiel zu diesem militärischen Gewaltakt Japans gegen die USA, ist hinreichend bekannt und nicht mit Ruhm für die USA bekleckert.

Mit diesem Wissen ist so Einiges zu hinterfragen, wie die heutige Geschichte eigentlich begründet ist und so ist auch die Erklärung zu finden, warum Deutschland nun von Deutschen mit einer BRD, weiter besetzt bleibt.

Das ist alles langfristig angelegt und geplant, Deutschland in Europa aufgehen zu lassen und sich nur seiner Möglichkeiten zu bedienen. Was die BRD-Politiker ja auch wie gekaufte Statthalter, mit Vehemenz auch ausführen.

Telegram Auswärtiges deutsches Amt in Sachen Polen 1939

Des Auswärtigen Amtes als Rundschreiben Nr. 482, unterschrieben von ” von Weizsäcker.”

KOMMENTAR:

Am 3. September 1939 (2 Tage nach dem Beginn des Polenfeldzugs) hat der zweite Mann des Außenministeriums, der Widerständler Weizsäcker, in einem Rundtelegramm an alle deutschen Botschaften die Ereignisse kurz und klar dargestellt, die zur Ausweitung des Polenfeldzugs zum europäischen Krieg führte. Zum Weltkrieg wurde der Konflikt erst durch den gigantischen Aufmarsch der SU gegen den Westen und die Kriegshandlungen des vorgeblichen Neutralen USA. Besonders bemerkenswert der Vermittlungsvorschlag Mussolinis zu einer Konferenz, der Deutschland und Frankreich bereits zugestimmt hatte, die aber von GB torpediert wurde.

Hätte die Reichsregierung annehmen können, daß GB+F den Krieg erklären würden, wäre der Polenfeldzug unterblieben, trotz der polnischen Greueltaten.

Aber in Deutschland erwartete man, daß GB nur Krieg führen würde, wenn lebenswichtige Interessen des Empire auf dem Spiel stehen würden. Das war aber in der Danzigfrage und der Polenfrage keineswegs der Fall. Dennoch erklärte GB (und danach F) Deutschland den Krieg, nicht aber der SU.

Aus welchem Grund Krieg erklärt wurde, obwohl jedermann den deutschen Standpunkt gut nachvollziehen konnte („Mourir pour Danzig?“), das faßte niemand Geringerer als Chamberlain in einer Aussage zusammen: „ Ohne Druck hätten weder GB noch F den Krieg erklärt. Wir sind durch die Amerikaner und die Juden in den Krieg gedrängt worden!“. Die Witwe von Joachim von Ribbentrop, Anneliese von Ribbentrop, führt in ihrem Buch „Die Kriegsschuld des Widerstandes“ als zusätzlichen Grund für den Kriegseintritt von GB (und F) die bekannte Tatsache an, daß die Herren Widerständler den Engländern die Türen eingerannt haben mit der Forderung, GB sollte nur Krieg erklären, im selben Moment würde Hitler verhaftet und der Krieg wäre zu Ende.

Einer der hochrangigsten Widerständler, Eugen Gerstenmaier, sagte (sinngemäß) nach dem Krieg: „Nun mußten wir auf die harte Art lernen, was wir vor 1945 nicht wahr haben wollten. Die Alliierten führten nicht Krieg, um das Regime Hitlers zu beseitigen, sondern um Deutschland und das deutsche Volk zu vernichten.“

Nachwort “les Art”

Kuriosum der Geschichte: so wurden die Deutschen Täter und Opfer zugleich. Und Opfer im doppelten Sinne. Sie wurden Opfer in der Hoffnung, aus einer Schmach sich befreien zu können und sind so einem falschen Propheten gefolgt und sie wurden Opfer, da sie aufgrund ihrer “deutschen Tüchtigkeit, Naivität und Sendungsbewußtseins”, schlicht eine ungewünschte Konkurrenz waren die geduldet war, solange sie nicht als geeinete Nation auftrat. In dem Augenblick, wo sie eben dies taten, waren Sie zu bekänmpfende Gegner, die unter allen Umständen zu neutalisieren waren und unter Aufsicht zu stellen sind. Und Sie wurden Opfer, da Sie sich in dieser Zwangslage befindlich nun mit “runtergelassener Hose” der Begierlichkeit seiner Nachbarn auf die östlichen Gebiete, schutzlos gegenüber fanden.

Das Ergebnis ist heute hinreichend erlebbar. Tagtäglich.

Nachtrag zum Thema mit Stimmen aus Polen zur Diskussion heute, wobei gefragt werden darf, ist Polen wirklich in Europa angekommen und  klingt da nicht von der polnischen Führungsschicht wieder eine Politik wie in den 20/30er Jahren an?

Anfang September 2004 stellte das polnische Parlament in einer einstimmigen Resolution fest, „daß Polen bislang keine angemessene finanzielle Kompensation und Kriegsreparation…erhalten hat…“

Wie es wirklich um das Vertrauen und der Freundschaft zwischen Polen und Deutschland bestellt ist, zeigen nachfolgende Zitate:

Donald Tusk : „Während der Gedenkfeiern auf der Danziger Westerplatte werden wir die polnische Sichtweise vorstellen, … Es wird keinerlei Zweifel daran geben, wer Henker und wer Opfer war.“ (Tagesspiegel 27.08.2009)

Lech Walesa, ehem. polnischer Ministerpräsident: „…Wenn die Deutschen erneut Europa in der einen oder anderen Art destabilisieren, sollte man nicht mehr zu einer Aufteilung Zuflucht nehmen, sondern dieses Land einfach von der Landkarte ausradieren. Der Osten und der Westen besitzen die notwendigen fortgeschrittenen Technologien, um diesen Urteilsspruch durchzuführen.“ (niederländl. Zeitschrift Elsevier vom 7. April 1990)

Über die „Personalie Seinbach im Stiftungsrat“ kamen aus Polen besonders freundliche Worte:

Władysław Bartoszewski : Der frühere polnische Außenminister Bartoszewski erinnerte daran, daß er als erster vor dem Vorhaben der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen gewarnt habe. Frau Steinbach sei eine „Feindin Polens“, die Polens „Armut ausnutzt“

„Beziehungen Polens zu Deutschland droht ein Bruch, wenn die deutsche Regierung Erika Steinbach in den Rat aufnimmt“

„Wenn es zu dieser Ernennung kommt, werden polnische Behörden die Absage einiger deutsch-polnischer Veranstaltungen in Erwägung ziehen, die für dieses Jahr geplant sind.“

„Steinbach oder ich!“ dementierte am Wochenende, daß diese Worte als Rücktrittsdrohung gemeint gewesen seien ( nicht so gemeint, aber dennoch gesagt).

Die Berufung von Erika Steinbach sei „als ob der Vatikan den Holocaust-Leugner Bischof Williamson zum Bevollmächtigen für die Beziehungen zu Israel ernannt hätte“.

Sie eigne sich für Verhandlungen mit Polen wie ein entschlossener Antisemit für Verhandlungen mit Jerusalem, sagte Bartoszewski dem Fernsehsender TVN24. Er sage nicht, sie sei eine Antisemitin – er sage, sie sei eine Anti-Polin.

Frau Bundeskanzlerin nach Ihrem Vieraugengespräch mit Bartoszewski titelte die polnische Presse: Merkel habe Bartoszewski versprochen, daß Steinbach in diesem Jahr nicht nominiert werde und jubelte: „Bartoszewski eliminierte Steinbach.“ Die Tageszeitung Rzeczpospolita sprach von einem „Ausweichen“ Berlins.

Frau Bundeskanzlerin, Ihre freundschaftliche Kungelei mit Polen mag aus Ihrer kommunistischen Sozialisation erklärt werden können – entschuldbar ist sie nicht.

Prof. Dr. Alfred de Zayas:

„Der Versuch, eine Aufarbeitung der Vertreibung der Deutschen zu unterbinden, weil dies angeblich einer ‚Aufrechnung’ gleichkomme, verkennt die Menschenrechte der Vertriebenen und somit schließlich der übrigen Menschen. Es ist Hohn und Unbarmherzigkeit den Opfern gegenüber. Der Vorwurf der Aufrechnung kommt aus der Waffenkammer des Totalitarismus, in dem das Individuum nichts gilt. Der Vorwurf der Aufrechnung bedeutet Diffamierung und zugleich eine Einschüchterung der Opfer…“

“les Art”:

Genau um dieser Darstellung von Prof. Dr. Alfred de Zayas geht es auch “les Art” und der Europabewegung von einst. Nämlich dafür zu sorgen, daß derartige Verhaltensweisen und die Kriege daraus, in Europa zumindest, niemals mehr möglich sind und überflüssig werden. Insoweit ist es traurig und schlimm, immer wieder in diesem Stile Diskussionen führen zu müssen. Es wird wirklich Zeit,  die “europäische Kriegsschuld”, die nicht nur auf den Schultern der Deutschen lastet, anzugehen und einer Klärung herbei zu führen.

Das als Revanchismus zu berschreiben ist schlicht dumm. Verkennt diese Einstellung doch die Chance, die in einer offenen Klärung unter den europäischen Nationen damit einhergehen sollte. Das ist auch Kern der europäsichen Einigung. Niemand will die Polen, die heute in den deutschen Territorien Heimat gefunden haben, erneut vertreiben. Dennoch ist es so, es ist deutsches Territorium. Das trifft auch auf die besetzten deutschen Teile Russlands zu wie die annektierten Teile Polens durch Russland. Das zu leugnen birgt immer den Keim künftiger Zwietracht in sich. Diese Fragen müssen geklärt werden. Geklärt werden im Zuge des Zusammenbruches der Blockbildung von Ost und West. Und diese Chance, die sich in der Auflösung wie Hinwendung des gesamten Ostblocks durch Russland und seines Bekenntnisses zur langen europäischen Tradition ergibt, ist noch lange nicht aufgearbeitet.

www.internet-magazin-les-art.eu

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Der Honigmann

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u.a.: US-Behörde warnt vor Terrorangriff aus Internet (Cyber-Angriffe – Internet-Kontrolle), Bilderberger fürchten um ihre Macht (!) Auflehnung der Bevölkerung in der EU, 100 Milliarden EURO für Pansionen der EU-Beamten in den nächsten Jahren, SPIEGEL: Deutsche Wiedervereinigung gab es nur für den EURO, so Mitterand, Goldpreis steigt weiter, CDU stürzt ab, Bevölkerung will neue Partei, Blickpunkte: US-Arbeitslosenquote katastrophal, Opel-Konzern zahlte nie Steuern, UNO hat erste Frau für Kontakte für Außerirdische beauftragt……Buchtips



http://www.magazin2000plus.de/

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Der Honigmann

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Haben die Juden wirklich ein besonderes Gen? Die Frage ist überflüssig, weil die Antwort darauf lautet: Viele von ihnen teilen bestimmte Gene, die jedoch auch die Araber und insbesondere die Palästinenser besitzen. Eine Anzahl Juden sind tatsächlich Semiten, viele andere sind durch Konvertierung übergetreten, folglich sind sie weder Semiten, noch besitzen sie diese “Judengene”. Thilo Sarrazin hat noch eine andere Gruppe genannt, die Basken. Er hätte ebenso die Schotten nennen können, die Waliser oder eben die Westfalen. Was an seiner Aussage jedoch nicht stimmt, ist das Wort “alle”.

In früheren Zeiten heirateten die Leute oft innerhalb ihres Dorfes, oder zumindest innerhalb des nahen Umkreises. Wenn Basken durch die Jahrhunderte Basken heiraten, dann entsteht eine “baskische Genetik”, eine eigene Blutgruppenverteilung, bestimmte Merkmale. Das ist einfache Mendelsche Genetik. Eine bestimmte Verteilung solcher Merkmale findet sich bei den Altbayern, bei den Westfalen, den Schotten, Basken, Juden. Wer in abgeschiedenen Gegenden lebte (oder wie die Juden abgeschottet wurden), der bildete seine eigene Genetik aus, in großen Städten oder entlang der Handelsstraßen durchmischten sich die Gene stärker.

Es gibt jedoch zwei Genstrukturen, die patrilinear und matrilinear vererbt werden. Als Mann trage ich ein Y-Chromosom in mir, das gleiche Chromosom, das mein Vater in sich hatte, sowie dessen Vater und dessen Vater… Y-Chromosomen werden vom Vater an den Sohn übertragen, denn dieses Chromosom läßt das gezeugte Kind zum Mann werden. In meinen Zellen trage ich Mitochondrien, die einzigen Zellorganellen mit eigener DNS. Diese haben vor Milliarden Jahren einmal als Blaualgen (bzw. Cyanobakterien) angefangen und sich in die Zellen gemogelt. Meine Mitochondrien habe ich von meiner Mutter, die sie von ihrer Mutter hat, die sie von ihrer Mutter hat… Väterliche Samenzellen enthalten keine Mitochondrien, nur weibliche Eizellen bringen diese mit. Somit trägt jeder von uns die Mitochondrien der Urmutter in sich, und die Männer das Y-Chromosom des Urvaters.

Chinesen teilen bestimmte Gene, Japaner teilen bestimmte Gene, Afrikaner – nein. Nirgendwo ist die genetische Vielfalt der Menschen größer als in Afrika. “Den Neger” gibt es also nicht. Afrikanische Volksstämme unterscheiden sich stärker als europäische Völker. Aber – jeder Mensch kann mit anderen Menschen gleich welcher Genetik Kinder zeugen, jeder Mensch kann Blut von anderen Menschen empfangen und sogar Organe erhalten. Das heißt, die Genetik unterscheidet die Menschen nur in sehr geringem Maß.

Genetik sorgt dafür, daß wir zwei Arme und Hände mit fünf Fingern haben. Sie verleiht uns blaue oder braune Augen, blonde oder schwarze Haare. Die Gene entscheiden auch darüber, ob wir Kuhmilch trinken können (Laktose) oder sie nicht vertragen. Es waren nicht die Gene, die Josef Stalin zum Massenmörder werden ließen, und es sind nicht die Gene, die den Charakter eines Thomas Gottschalk oder Michel Friedman vorgeben.

Nach dieser den Sozialisten sehr willkommenen Feststellung (“Alle Menschen sind gleich”), möchte ich den zweiten materiellen Einflußfaktor beleuchten, die Erziehung im weitesten Sinn. Ob Kirche oder Kommunisten, sie alle sind fanatische Erzieher. Kinder wurden den Eltern weggenommen, um sie zu guten Sowjetmenschen zu erziehen. In Australien wurden den Aborigines die Kinder weggenommen, um sie zu guten Australiern zu erziehen, Spanier steckten die Kinder der Indios in die Missionsschulen, US-Amerikaner die der Indianer – und nirgendwo hatte diese Erziehung Erfolg. Juden, die von Katholiken versteckt wurden, also dort Erziehung genossen haben, wuchsen trotzdem zu fanatischen Juden heran.

Nun, liebe Sozialisten, ich bedauere: Erziehung und Umwelt helfen einem Chinesen zwar, ein guter Chinese zu sein, aber sie formen einen Kubaner nicht in einen Russen um. Euch, liebe Alliierten, bedauere ich hingegen nicht: So, wie Ihr es nicht geschafft habt, die Indianer zu konturlosen Amerikanern umzuformen, so wenig werdet Ihr es schaffen, die Deutschen zu charakterlosen Neutren umzuerziehen. Mit Politikern mag Euch das gelingen, doch nicht mit der Mehrheit des Volkes. Und den verzagten Deutschen möchte ich sagen: Die trägen Fernsehkonsumenten, die sich für nichts interessieren, sind nicht das deutsche Volk, sondern nur eine verlorene Generation.

Wir sind die Mechanismen der materiellen Welt gewohnt, wir denken gewissermaßen in der Wirkungskette eines Getränkeautomaten. Wir werfen Geld ein (Zeugung, Genetik), drücken auf einen Knopf (Erziehung) und unten kommt eine Dose Bier heraus. Der Automat liefert keinen Blumenstrauß, er liefert kein Meerschweinchen, es kommt immer nur Bier heraus, also genau das, was wir vorbestimmt haben. Sicher, bei Menschen gibt es ein paar Stellschrauben. Wenn wir einen Basken unter Basken aufwachsen lassen, ihm jedoch keinerlei Schulbildung zukommen lassen, wächst ein ungebildeter, “dummer” Baske heran. Stecken wir den gleichen Menschen auf Schulen und Universitäten, lassen wir ihm jede Förderung zukommen, wird er zum gebildeten, zum “klugen” Basken. Der Charakter ändert sich dabei nur minimal.

Jetzt stellen Sie sich bitte vor, daß bei der Abfüllung der Bierdosen etwas passiert ist. Sie holen aus dem Automaten zwar immer eine Dose Bier, die exakt so aussieht, wie alle anderen Bierdosen. Der Inhalt dagegen ist zwar immer Bier, nur eben einmal Pils, einmal Export. Sie bekommen Weizen oder Alkoholfrei, Dunkel- oder Bockbier, ohne daß Sie das vorher wissen. Das wird ein wenig chaotisch, nicht wahr? Jetzt spendiere ich dem Automaten noch eine Gesichtserkennung. Sie gehen hin, werfen Geld ein, drücken den Knopf – und bekommen immer Ihr Pils. Ich tue exakt das gleiche, und bekomme immer Bockbier. Herr Meier aus Bielefeld bekommt immer Export. Ist das Magie?

Es ist die immaterielle Komponente, die in der heutigen Welt gerne übersehen wird: die Seele. Das ist wie bei dem hypothetischen Getränkeautomaten mit Gesichtserkennung: Jüdische Eltern bekommen keine Indianer-Seele für ihre Kinder. Die Basken-Seele wird in einem spanischen Umfeld funktionieren, für einen Deutschen wird da ein Spanier vor ihm stehen, doch es gibt kleine Verhaltensunterschiede, die den Basken schließlich offenbaren.

Wobei die Seele noch viel tiefer geht. Wenn Sie diesen Text auf dem Bildschirm lesen, benutzen Sie einen Rechner mit einer Verarbeitungsbreite von 32 oder 64 Bit. 32 Bit bedeuten einen Zahlenraum von 4.294.967.296 Werten, Zahlen, die in der digitalen Schreibweise gerne als “3E2F.1DD6″ geschrieben werden. Betrachten Sie diese Zahl einfach als “Seelencode”. Jede Stelle kann Werte von 0 bis F, also von 0 bis 15 einnehmen. Der Dezimalwert dieser Zahl, 1.043.275.222, ist dabei weniger wichtig. Akzeptieren Sie einfach, daß diese Zahl irgendwie Ihre Seelenqualitäten beschreibt. Ihr Ehepartner sollte möglichst ähnlich sein, sonst gibt es Streit und die Ehe geht in die Brüche.

Sie strahlen dieses “Seelenfeld” in Ihre Umgebung aus, Sie finden passende Freunde und Sie bekommen passende Kinder, denn nur Seelen, die zu Ihnen passen, nehmen es auf sich, Ihre Kinder zu werden. Leider können wir keine Seelen einfangen und vor ihrer Geburt befragen, warum sie ausgerechnet zu dieser Mutter wollen. Wir können nicht einmal eine Batterie von Meßgeräten in die Mutter stecken, um diese Eigenschaften herauszumessen. Wir haben nur die Kinder der australischen Ureinwohner, der Indios, der Indianer, die trotz der Zwangserziehung keine “weißen” Australier, Spanier oder US-Amerikaner geworden sind. Wobei das “weiß” sich auf das Verhalten, nicht auf die Hautfarbe bezieht.

3E2F.1DD6 – dies ist nur ein Beispiel, ob der Seelencode tatsächlich acht oder nicht doch 75 Stellen besitzt, will ich damit nicht festlegen, auch nicht, ob eine Stelle zwei Werte oder 28 Werte einnehmen kann. Die Schreibweise in Vierergruppen entspricht der Konvention und fördert die Lesbarkeit, sie erlaubt uns zugleich, eine Unterscheidung einzuführen: Stellen wir uns einfach vor, daß die erste Vierergruppe einen “Volkscharakter” beschreibt, also 3E2F sehr häufig bei Deutschen vorkommt.

Ein bißchen von den Digitalzahlen benötigen wir noch. Wenn Sie 3E2F.1DD6 ausstrahlen, ziehen Sie Seelen an, die nahe an 3E2F.1DD6 sind, oder sogar identisch. Seelen in Ihrem Umfeld, mit denen Sie freundschaftlichen Umgang pflegen, unterscheiden sich nur in wenigen Stellen. 3E3F.1DD6 unterscheidet sich zwar stark im Zahlenwert, aber eben nur an einer Stelle um einen Zähler. 3E2F.1DDA unterscheidet sich wesentlich stärker. Es geht nicht um den Zahlenwert, sondern um die Abweichung in den einzelnen Stellen. 2F3F.1DD6 wäre beispielsweise ein “Türke nach Ihrem Geschmack”, den Sie als sehr sympathisch empfinden, während 3E2F.7246 ein Deutscher ist, mit dem Sie nichts zu tun haben wollen.

Eine Ursippe teilt gewisse Charaktermerkmale, ganz einfach deshalb, weil sie eine bestimmte Seelenausstrahlung besitzt, in der nur bestimmte Seelen geboren werden. Benachbarte Sippen mit vergleichbaren Seelenwerten freunden sich an, Sippen mit unterschiedlichen Seelenwerten bekämpfen sich. Die Ähnlichkeit führt zur Stammesbildung, schließlich wird daraus ein Volk, mit gemeinsamer Sprache und Kultur. Die Angehörigen eines Volkes sind seelenverwandt, jenseits aller Erziehung und Genetik.

Diese Seelenverwandtschaft läßt eine Assimilierung zu. Verwechseln Sie Assimilierung bitte nicht mit Umerziehung. Erziehung bedeutet, aus einem Glas zu trinken, obwohl es aus der Flasche besser schmeckt und das Glas danach gespült werden muß. Durch Erziehung werden gesellschaftliche Konventionen übernommen, die das Zusammenleben erleichtern. Erziehung läßt die Menschen Sprachen lernen und Lieder singen, sie läßt einen vor Götzenbilder niederknien, Hüte auf einer Stange grüßen oder sich unablässig für konstruierte Verbrechen schuldig bekennen, die lange vor der eigenen Geburt geschehen sind. Erziehung ist andressiertes Verhalten. Assimilation hingegen ist echt, eine Übernahme der Werte.

Ein Seelencode ist nicht stabil, durch persönliche Entscheidungen kann jeder seine Einstellungen verändern. Wenn Jesus sagt: “Gehe hin und sündige nicht mehr” – dann entspricht das genau dieser Verhaltensänderung. Was Sie früher als normal empfunden haben, erscheint Ihnen jetzt als falsch, als “Sünde”. Wenn Sie diese Sünde nicht mehr begehen – nie mehr, haben Sie sich geändert, sind ein anderer Mensch geworden. Ob Hugenotten oder die polnischen Industriearbeiter der Kaiserzeit im Ruhrgebiet, sie sind alle gute Deutsche geworden. Ähnliche Völker mit ähnlichen Werten können sich leicht umgewöhnen, so wie die Ursippen zu Stämmen und Völkern geworden sind.

Die Volksseele ist keine Wesenheit, kein “großer Geist”, der von allen geteilt wird, sondern eine bestimmte Menge von Einstellungen der Welt gegenüber, die von sehr vielen Angehörigen dieses Volkes geteilt wird. Diese Volksseele schafft sich ihren Ausdruck, ihre Werkzeuge. Die Ausdrucksfähigkeit der deutschen Sprache ist eine Folge dieser Volksseele, dieser Weltanschauung, dieser Wertegemeinschaft.

Betrachten wir die britischen Inseln, stellen wir fest, daß dort die große Gemeinschaft, die Voraussetzung für die Volksseele, nie zur Ausprägung gekommen ist. Die keltische Urbevölkerung wurde von den Römern kolonialisiert, dann kamen die Angeln und Sachsen, nach ihnen die französisch gewordenen Normannen. Waliser, Schotten und Iren wurden ins Vereinigte Königreich gezwungen, das sich alsbald über alle Welt ausbreitete und zahllose Völker vereinnahmte. Dieses multikulturelle England, die seelenlose Nation, gebar einen noch seelenloseren Staat, der nie eine Nation geworden ist: die USA.

Deshalb empfanden die USA und England das Deutsche Reich als Bedrohung, weniger wegen seiner militärischen oder wirtschaftlichen Stärke, sondern weil Deutschland genau das verkörperte, was den Anglo-Amerikanern fremd und deshalb unheimlich war: eine Nation mit einer eindrucksvollen und hochentwickelten Volksseele.

Hieraus entsprang der Konflikt zwischen Deutschen und Juden: Den Juden gelang die Herausbildung einer Volksseele durch strikte Segregation, durch Bildung einer Parallel-Gesellschaft mit Glaubens-, Essens-, Lebens- und Kleidungsvorschriften. Diese Opfer wurden durch die “Auserwähltheit” begründet, durch das Herrschaftsversprechen über die ganze Welt, wenn der “Messias” erscheint. Deutschland hat dies nicht gebraucht, da mußte sich niemand kasteien, die Seelengemeinschaft entstand von selbst. Die “Sippen” und “Stämme”, die einstigen Duodez-Fürstentümer, vereinigten sich problemlos zu einem kraftvollen Reich, zu einem Volk der Dichter und Denker.

Heute wird verzweifelt der jüdische Anteil an der deutschen Kultur hochgeschrieben, dabei waren die Juden in keinem anderen Land derart gefährdet, in das dort lebende Volk assimiliert zu werden. Juden gaben nicht nur das Judentum, sie gaben sogar die Jüdischkeit auf. Deutschland war zu groß geworden, nicht an Gebiet, nicht an der Zahl der Menschen, nicht an der Wirtschaft, sondern am Geist, an seelischer Stärke.

Deshalb wurde genau das bekämpft. In der Bibel steht, wer das auserwählte Volk ist, das über alle anderen herrschen soll – dies wurde auf die Deutschen projiziert, ihnen Welteroberungspläne unterstellt, sie als “Herrenmenschen” verunglimpft. In der Bibel stehen Grausamkeiten, stehen Völkermorde, ethnische Säuberungen, stehen Rassismus und Aufrufe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wer das Alte Testament mit den Namen heutiger Völker versieht und veröffentlicht, dem wäre eine Anzeige wegen Volksverhetzung sicher. Diese selbstdokumentierten Verbrechen werden allesamt den Deutschen vorgeworfen, um diese Volksseele zu zerstören, um ein Volk zu entwurzeln.

Die geistige Fortpflanzung funktioniert. In jedem Umfeld werden die passenden Seelen geboren. 3E2F-Seelen ebenso wie B6A7-Seelen, die sich davon maximal unterscheiden. Im multikulterellen Schmelztiegel können sich Seelen zwar entwickeln, sie werden jedoch ständig hin und her gestoßen. Es findet keine Veredelung statt, keine Höherentwicklung. Nicht die Rassenhygiene gibt den Ausschlag, sondern die Seelenreinheit.

Die Multikultur ist ein Angriff auf die deutsche Volksseele, die nächste Stufe der Umerziehung. Viele Völker praktizieren die Entmischung, die ethnische Säuberung. Mit der Bevölkerung wird die Seele dieser anderen Völker ausgetrieben. Kinder bekommen ihre Seele im Spannungsfeld von Vater und Mutter; Mischehen laden dabei den Kindern ein besonderes Problem auf: Denken Sie an die Hexadezimal-Zahlen. Wenn die ersten vier Stellen, der “Volksseelen-Anteil” stark differiert, muß der “Individualseelen-Anteil” um so mehr übereinstimmen. Die Kinder bekommen eine Zahl dazwischen, sind fremd in beiden Völkern, sie unterscheiden sich auch von ihren Gleichaltrigen.

Auf dem Papier liest es sich ganz nett, wenn in eine Klasse 25 Schüler aus 30 Nationen gehen. Das sind Kinder, die untereinander keinerlei gemeinsame Basis entwickeln. Sie fühlen sich nirgendwo zugehörig, nirgendwo heimisch. Die Bezugsgruppe sind die eigenen Eltern, bestenfalls die eigene Sippe bzw. Großfamilie. Eine Leitkultur, die Orientierung bietet, kann diese Funktion nur dann erfüllen, wenn sie dominant ist, also die Mehrheitskultur, die auf eine Anpassung drängt.

Dieser Angriff, dieser Versuch, die deutsche Volksseele aus Deutschland zu vertreiben, wird gerade mit aller Gewalt unternommen. Volksseelen wurden bereits ausgetrieben und sind schließlich untergegangen. Die griechischen Stadtstaaten der Antike besaßen eine solche Volksseele, von der nichts mehr geblieben ist. Das alte Rom, bis in die frühe Kaiserzeit, besaß eine Volksseele, die durch das Imperium, durch den Bevölkerungsaustausch mit den Provinzen, verloren wurde.

Und Deutschland? Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben, Wolgadeutsche – sie haben sich in der Fremde über Jahrhunderte die deutsche Volksseele bewahrt. Die deutsche Volksseele ist viel robuster als sich die Gegner Deutschlands vorstellen. Wenn nach 65 Jahren Umerziehung “Neonazis” zur Gefahr hochstilisiert werden, wenn junge Leute das “Ewiggestrige”, das Deutsche und das Nationale, für sich entdecken, obwohl das von den Propaganda-Medien weder als “schick” noch als “hip” dargestellt, sondern mit aller Macht bekämpft wird, zeigt das ein tiefes inneres Bedürfnis.

Wir leben in einer Welt, in der Englisch zur Bildung gehört, allerdings nicht Denglisch. Wir leben in einer Welt, in der noch der Wind aus Amerika bläst, in der das gilt, was aus den USA kommt, ob Coca Cola oder Hamburger. Selbst Nationalisten tragen Jeans, amerikanische Hosen, wenn sie für Deutschland demonstrieren. Ja und? Was nützlich ist und sich bewährt hat, kann jeder weiterhin benutzen. Wir sind keine Chauvinisten, die alles niederreißen, bloß weil es aus dem Ausland kommt. Spaghetti Bolognaise schadet keiner Volksseele, nicht einmal ein Döner. Beim “Chinesen” essen, warum nicht? Das hat nichts mit der deutschen Volksseele zu tun. Wir wohnen wie die Römer in Steinhäuser, wir fahren wie die Römer auf befestigten Straßen und wir überqueren Flüsse auf Brücken, wie die Römer. Wir haben das Nützliche übernommen, ohne Römer zu werden. Wir dürfen genauso das Nützliche von den Amerikanern übernehmen.

Rom ist untergegangen, die USA werden untergehen, die deutsche Volksseele bleibt bestehen. Jedes Volk hat hin und wieder schlechte Regierungen, und unterworfene Völker bekommen Regierungen gegen das Volk. Die heutige Regierung verhält sich wie ein Konkursverwalter, der möglichst schnell alles, was an Werten vorhanden ist, in fremde Hände überführen will. Diese Regierung kümmert sich jedoch nur um das Materielle, denn sie ist längst nicht mehr im Volk verankert. Die Regierungen von Vierzonesien sind Fremdkörper, Objekte einer Parallelwelt, in der Demokratie behauptet, aber Bevormundung praktiziert wird. Diese Regierung hat keine Zukunft.

Was Zukunft haben wird, ist die Volksseele, die sich Stück für Stück alles zurück erobert, was in den letzten Jahren und Jahrzehnten mit Umerziehung überkleistert worden ist. Patrioten bauen auf, bauen das Eigene, den eigenen Staat, das eigene Volk, die eigene Seele. Chauvinisten sind unsichere Menschen, die immer ängstlich um sich blicken müssen, ob nicht andere noch höher, noch großartiger bauen. Patrioten haben das nicht nötig, sie wissen, daß sie das Beste bauen, wozu sie fähig sind. Und sollte ein Anderer besser sein, dann hat er das verdient, wenn es aus eigener Kraft gelungen ist.

Deutschland wird wieder erstehen, so wie es in der Vergangenheit immer wieder erstanden ist. Die Seele eines Volkes ist zu mächtig, um ausgelöscht zu werden, das hat sie in Jahrhunderten bewiesen. Halten wir fest, was sich bewährt hat, horchen wir in uns hinein, lassen wir uns davon leiten. © Michael Winkler


http://michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

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Gruß

Der Honigmann

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