In Vöhringen (Bayern) soll eine Großmoschee gebaut werden. Bislang unorganisierter Protest soll jetzt in organisierten Widerstand umgewandelt werden.
Dafür haben bislang nur lose miteinander koordinierte Bürger die “Bürgerinitiative Pro Vöhringen” gegründet. An der Gründungsveranstaltung haben rund 30 Personen teilgenommen. Der neue Vorsitzende, Stefan Heiss, erklärte, man habe “den Verein gegründet, um geschlossener für unsere Ziele aufzutreten”. Mittelfristig wolle man ein Bürgerbegehren auf die Beine stellen, das dann für oder gegen die Großmoschee abstimmen soll, so Heiss. Nötig dafür sind genau 1189 Unterschriften der wahlberechtigten Vöhringer Einwohner. Allerdings: Die Bürgerinitiative habe nichts gegen ein angemessenes islamisches Gebetshaus, so der Vorsitzende, man sei lediglich “gegen ein großes islamisches Zentrum” ohne angeschlossene Wohnungen, Versammlungs- und Jugendräume.
“Pro Vöhringen” hat deswegen auch nichts mit der rechten Partei pro Deutschland zu tun. Man stehe lediglich “in Kontakt mit anderen Bürgerinitiativen” sowie der islamkritischen Organisation Pax Europa, die sich unlängst in Form eines faktischen Rauswurfs eines nicht genehmen Funktionärs von pro Deutschland distanziert hat und somit erkennen ließ, dass es ihr nicht um politische Lösungen, sondern lediglich um Kosmetik geht – insofern passt die Kooperation der beiden Gruppen also durchaus. Zur Freude der örtlichen NPD, die sich damit als einzige Kraft vor Ort profilieren kann, die komplett gegen einen Moscheebau und die dazugehörigen Ursachen ankämpft. Bereits im Oktober hatte der NPD-Kreisvorsitzende Stefan Winkler mit einem Informationsschreiben an alle Haushalte der Stadt klargemacht, “daß sich unser Protest nicht nur gegen das geplante islamische Zentrum in Vöhringen richtet, sondern gegen alle Bestrebungen seitens des Islams, das deutsche Volk auf seinem eigenen Grund und Boden zurückzudrängen.” Eine Woche später erfolgte ein Infostand in Vöhringen, bei dem diese Haltung nochmals bekräftigt wurde. Quelle: Deutschlandecho
http://www.paukenschlag.org/?p=1374
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Gruß
Der Honigmann
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Zwar kenne ich nur ein “Vöhringen” in Baden, aber wenn es auch einen Ort gleichen Namens in Bayern gibt,
dann ist die beschriebene Reaktion auf den Einfall einer religiösen Minderheit, ausgerechnet in diesem über-christlichen “Freistaat” eine Mosche zu errichten, nur allzu verständlich!
Schliesslich leistet sich dieses Bundesland auch permanent Ministerppräsidenten, die, angefangen mit dem Polit-Gauner FJ Strauss bis zum Derzeitigen, diesem ebenfalls Ehebrecher und “Ausgrenzer” aller Nicht-Bayern so ziemlich alles, was ihnen nicht dient oder wenigstens dienlich ist, verteufeln!
Allerdings ist dasselbe vor wenigen Monaten auch in der -offenkundig ebenfalls nur scheinbar “aufgeklärten”- Bischofsstadt und Karnevalshochburg KÖLN passiert, vermutlich weil Anti-Islamismus in Deutschland inzwischen zum Allgemeinverständnis erfolgreich verdummter (Pseudo-)Christen gehört!
Zusammenfassend fällt mir dazu nur der Spruch ein
“Seelig die Armen im Geiste….”!
@rodolfo:
Könntest Du einige Zitate geben, wann Seehofer alle Nicht-Bayern ausgrenzt? Mir ist bisher nur von Ramsauer bekannt, dass er ankündigte, das bayerische Straßennetz zu bevorzugen. Was da konkret dran ist, und ob er das “ernst” meinte, kann ich nicht sagen. Von Seehofer sind mir derartige Aussagen nicht geläufig.