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Archiv für Januar 2011


Mit einem «Marsch der Millionen» und einem Generalstreik will die Opposition den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak in die Knie zwingen.

Vereinzelt wurden gar Armeepanzer in Brand gesetzt.

Ein Bündnis mehrerer Oppositionsgruppen rief für Dienstag zur bisher grössten Protestaktion auf dem Kairoer Tahrir-Platz mit einer Million Teilnehmern auf. Ziel des Oppositionsbündnisses ist der Sturz Mubaraks bis Freitag. Die Koalition wird dominiert von der Jugendbewegung, aber auch die verbotene Muslimbruderschaft hat sich angeschlossen. Sprecher der beteiligten Gruppen erklärten, ihre Vertreter wollten eine gemeinsame Strategie entwickeln, um den Druck auf den Präsidenten weiter zu erhöhen.

Dabei soll es auch darum gehen, ob der Friedensnobelpreisträger Mohamed Al-Baradei zum Sprecher des Bündnisses ernannt werden soll. Innerhalb der ägyptischen Oppositionsparteien gibt es keine einheitliche Position für Al-Baradei gibt. So erklärten die liberale Traditionspartei al-Wafd und zwei weitere Oppositionsparteien, Al-Baradei spreche nicht in ihrem Namen.

Die Muslimbruderschaft erklärte, sie wolle keine Führungsrolle übernehmen. «Wir wollen dieser Revolution nicht schaden», sagte der frühere Vorsitzende der grössten Oppositionsgruppe des Landes, Mohamed Mahdi Akef. Die unter Mubarak zugelassenen Oppositionsparteien sollten an dem Treffen nicht beteiligt werden.

Die Ägyptische Nationale Front für den Wandel, zu der auch Al-Baradei gehört, forderte derweil eine Einheitsregierung, der auch Mohamed Al-Beltagi, ein führendes Mitglied der Muslimbruderschaft, angehören solle. Mitglied der Regierung sollten ausserdem zwei Richter, ein Mann aus dem Militär, der liberale Politiker Aiman Nur sowie einige andere Oppositionspolitiker werden, erklärte die Front der Nachrichtenagentur dpa.

Demonstranten wollen nicht aufgeben

Das Bündnis mehrerer Oppositionsgruppen zudem einen Generalstreik aus. Zahlreiche Geschäfte in Kairo, Schulen und Banken waren jedoch ohnehin geschlossen. Die Demonstranten kündigten an, sie wollten nicht aufgeben. «Das Leben darf nicht wieder normal werden, bis Mubarak geht», sagte einer der Organisatoren, Israa Abdel-Fattah. «Wir wollen, dass die Leute nicht zur Arbeit erscheinen, bis er geht.» Banken, Schulen und die Börse blieben am Montag den zweiten Tag in Folge geschlossen. Vor Bäckereien bildeten sich lange Schlangen.

Die Hauptstrasse zum Tahrir-Platz war am Montag mit Stacheldraht abgeriegelt. Auf dem Platz versammelten sich erneut tausende Menschen. Viele schliefen auf dem Rasen oder in Zelten, andere kamen am frühen Morgen hinzu. Insgesamt beruhigte sich die Lage. Polizei und Müllabfuhr waren in den Strassen zu sehen, U-Bahn-Stationen öffneten wieder. In der Nacht hatten Soldaten sowie mit Schlagstöcken und Macheten bewaffnete Freiwilligengruppen in vielen Stadtbezirken für Ruhe gesorgt.

Neue Regierung vereidigt

Derweil hat Mubarak die Mitglieder seiner neuen Regierung vereidigt, wie das staatliche Fernsehen am Montag berichtete. Eine der wichtigsten Veränderungen betrifft das Amt des Innenministers, der den Sicherheitskräften vorsteht. Der Polizeigeneral im Ruhestand, Mahmud Wagdi, übernahm den Posten von Habib el Adli, der bei der Bevölkerung wegen des von den Sicherheitskräften angewandten brutalen Vorgehens verhasst ist. Neuer Finanzminister wurde Gaudat al-Malt, bisher in der staatlichen Finanzaufsicht tätig. Seinen langjährigen Verteidigungsminister, Feldmarschall Hussein Tantawi, und seinen Aussenminister Ahmed Abul Gheit behielt Mubarak im Amt.

Zuvor hatte Mubarak angekündigt, er wolle die versprochenen demokratischen Veränderungen rasch umsetzen. Er forderte den von ihm neu ernannten Ministerpräsidenten Ahmad Schafik auf, weitgehende Reformen einzuleiten.

In einer Erklärung im Namen Mubaraks, die von den staatlichen Medien veröffentlicht wurde, hiess es: «Es soll künftig mehr Raum geben für die Beteiligung der Parteien am politischen Leben mit dem Ziel, eine freie demokratische Gesellschaft zu schaffen, wie dies alle Menschen wünschen.»

Die EU wartet ab

Die EU will die Ägypter in ihrem Streben nach mehr Demokratie unterstützen. Oberstes Ziel müsse es sein, Ruhe und Ordnung im Land wiederherzustellen und anschliessend freie Wahlen zu gewährleisten, betonten die EU-Aussenminister am Montag in Brüssel.

Die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton forderte die ägyptische Regierung zu Gesprächen mit der Opposition auf. Es müsse friedlich vorangehen – auf der Grundlage eines offenen und ernsten Dialogs mit den Oppositionsparteien und allen Teilen der Zivilgesellschaft, sagte Ashton. Und dies müsse jetzt geschehen.

Die 27 EU-Aussenminister blieben bei ihrer abwartenden Haltung und sprachen sich nicht für oder gegen Ägyptens Präsidenten Hosni Mubarak aus. Die EU hatte Mubarak stets als stabilisierenden Faktor in der Region angesehen, was ihr in den vergangenen Tagen teils herbe Kritik eingebracht hatte.

Al-Dschasira fordert Unterstützung

Nach der Schliessung seiner Büros in Kairo bat der arabische Fernsehsender Al-Dschasira um Unterstützung aus der Bevölkerung. Der Sender forderte die Ägypter auf, Blog-Beiträge, Augenzeugenberichte und auch Videoaufnahmen einzureichen, um die Berichterstattung über die Proteste gegen Mubarak zu ergänzen. Am Montag wurden in Kairo kurzfristig sechs Journalisten des englischsprachigen Dienstes von Al-Dschasira verhaftet. Sie wurden später freigelassen, ihre Kameras allerdings beschlagnahmt.

Die ägyptischen Behörden hatten am Sonntag die Büros von Al-Dschasira in Kairo mit der Begründung geschlossen, die Berichterstattung neige den Demonstranten zu und könne zu weiteren Unruhen führen. Der Sender sprach von einem Versuch, die freie Berichterstattung zu unterbinden.

http://www.20min.ch/news/dossier/tunesien/story/Mubarak-soll-bis-Freitag-weg-31542328

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Der Honigmann

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Ifo-Präsident Sinn warnt vor Ausweitung des EU-Rettungsschirms: “Wenn wir die Haftungssummen nicht unter Kontrolle halten, kann die Krise der Südländer zur Staatskrise in Deutschland werden. Wenn wir eines Tages neben Spanien auch noch Italien retten müssten, wären auch wir pleite, denn die italienischen Schulden sind genauso groß wie unsere. Dann bräche alles mit einem großen Knall auseinander.”

Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in München, warnt davor, den Rettungsschirm für die Eurostaaten auszuweiten. Ansonsten könnten die Probleme der finanzschwachen Euroländer zu massiven Schwierigkeiten für Deutschland führen. “Zum Schutz vor einer Liquiditätskrise reicht der jetzige Rettungsschirm mehr als aus”, sagte der Ökonom im Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” (Mittwochsausgabe).

“Und wenn wir die Haftungssummen nicht unter Kontrolle halten, kann die Krise der Südländer zur Staatskrise in Deutschland werden. Wenn wir eines Tages neben Spanien auch noch Italien retten müssten, wären auch wir pleite, denn die italienischen Schulden sind genauso groß wie unsere. Dann bräche alles mit einem großen Knall auseinander.” Die “immer wieder zu hörende Behauptung”, diese Rettungspakete müssten möglichst groß sein, um die Märkte zu beruhigen, und “in Wahrheit würden ja gar keine Zahlungen fällig”, erfüllt Sinn “mit großer Sorge, denn sie ist unwahr”.

Der Rettungsschirm dürfe im Übrigen nicht zur Vollkaskoversicherung gegen die Staatsinsolvenz werden. Sonst verschuldeten sich die Staaten “auch weiterhin hemmungslos”, und zum Schluss werde Europa von einem Schuldenberg erdrückt. Sinn sprach sich auch gegen den Vorschlag aus, dass die Eurostaaten ihre Wirtschaftspolitik mit Hilfe einer gemeinsamen Wirtschaftsregierung stärker koordinieren: Das Wort Wirtschaftsregierung vernebele, um was es wirklich gehe: “Dahinter verbirgt sich der Wunsch nach einer Transferunion – die Defizite der Südländer würden durch die Nordländer bezahlt.”


Quelle/URL: http://www.mmnews.de/index.php/politik/7178-ifo-sinn-alles-bricht-mit-grossem-knall-auseinander

http://brd-schwindel.com/ifo-sinn-alles-bricht-mit-grossem-knall-auseinander/

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Der Honigmann

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Eva Herman

Ein neues Buch erschüttert das Land: Die missbrauchte Republik. Bekannte Autoren wie Christa Meves, Jürgen Liminski und Gabriele Kuby dokumentieren, wie weit es zahlreichen Weggenossen der 68er bereits gelungen ist, die Gesellschaft umzubauen und zu zerstören. Werte wurden abgeschafft und durch hochgezüchtete Triebe ersetzt. Eine übertriebene Darstellung? Mitnichten. Tausende Missbrauchsfälle, letztes Jahr bekanntgeworden, sind nur die Spitze eines Riesen-eisberges. Über die Strategien jener bekannten führenden Pädagogen wie Hartmut von Hentig und Helmut Kentler wurde schon einiges berichtet. In diesem Buch werden die Gräueltaten dieser gefährlichen Leute gründlich ausgeleuchtet.

Helmut Kentler hatte in seinen »Lehrbüchern« über die Sexualisierung von Kindern offen ausgesprochen, was Pädophile und deren Unterstützer aus links-grünen Kreisen immer gerne ins Feld führen, was dem natürlichen Empfinden eines einigermaßen normal veranlagten Menschen allerdings schwerste Schmerzen verursacht: Sex mit Kindern sei kein Missbrauch, sondern ein Kinderrecht. Perfide ist dabei die Behauptung, Kinderschutz sei in Wirklichkeit Kinderfeindlichkeit. In dem vorliegenden Buch Die missbrauchte Republik wird klargestellt, wie ekelhaft die Wortverdrehungen sind, die aus Wahrheit Lüge machen und die Lüge dann zur »Wahrheit« erheben. Das ist alles nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass die Gewährsmänner Kentlers selbst in der Pädoszene unterwegs bzw. als bekennende Pädosexuelle in Holland sogar politisch aktiv gewesen sind. So beruft sich Hartmut Kentler auch auf den niederländischen Senator Edward Brongersma (1911-1998), wenn er schreibt: »Werden solche (pädophile) Beziehungen von der Umwelt nicht diskriminiert, dann sind um so eher positive Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung zu erwarten, je mehr sich der Ältere für den Jüngeren verantwortlich fühlt.«

Selbstverständlich kennen Kinder dieses »Recht« auf Sex mit Erwachsenen nicht, noch fordern sie es ein. Denn ihre natürliche Entwicklung sieht wahrlich anderes vor. Also mussten die Kinder von den durch ihre Triebe gelenkten »Aufklärern« erst einmal auf den Geschmack ihrer »natürlichen Bedürfnisse« gebracht werden. Um die Frühsexualisierung der Kinder zu erreichen, wurden Bücher und »Aufklärungsschriften« mit entsprechend anregendem Inhalt gedruckt und in die Gesellschaft gebracht. In anderen Schriften empfahl Kentler dringend den angeblich »präzisierenden Gebrauch von Gossensprache für alles, was mit Sexualität zu tun hat«. Gleichzeitig plädierte er für eine schamfreie Erziehung, weil sie angeblich Vertrauen wecke. Kentler konnte Zeit seines Lebens trotz all dieser Ungeheuerlichkeiten, obwohl er unzählige Male, viele Jahre lang, in Wort und Schrift zum sexuellen Missbrauch anregte, in Freiheit und Ruhe leben. Eltern, die aus Glaubensgründern ihre Kinder nicht zum schulischen Sexualkundeunterricht schicken, kommen dafür heute allerdings ins Gefängnis. Man könnte an diesem »Rechtsstaat« verzweifeln.

In Die missbrauchte Republik wird der Weg zu einer heute sichtbar gewordenen enthemmten Gesellschaft sorgfältig nachgezeichnet. Dort heißt es weiter: »Doch mit der Aberziehung der Scham und der Einführung der Gossensprache nicht genug. Nein, pädagogisch verbrämt sollte der Missbrauch als Erziehung getarnt werden, so wie das auch eine Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in praktischen Anleitungen machte: ›Mütter geben dem Penis oft verschiedene und manchmal auch liebevolle Namen und drücken damit unbewusst Anerkennung aus. Demgegenüber erfahren Scheide und vor allem Klitoris kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (weder seitens des Vaters noch der Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine Geschlechtsteile zu entwickeln.‹ Millionen Deutsche mussten als Steuerzahler die Verbreitung dieses – pardon – Drecks auch noch finanzieren«.

In der von Pro Familia NRW herausgegebenen Broschüre Lieben, kuscheln, schmusen werden Kindergartenerzieherinnen direkt aufgefordert, im Rahmen der Sexualerziehung befremdliche Spielchen zu spielen und die Kinder dabei nackt zu fotografieren. An Erzieher in Kindergärten wird appelliert, alle Kinder nackt auszuziehen, in einer Reihe gebückt aufzustellen und die Oberkörper und Köpfe der Kinder abzudecken. Nun wird das Spiel »Der Po gehört zu …« gespielt. Das Kind darf nun die Po-Ausstellung abschreiten und raten, zu wem der Po gehört. Das Spiel kann variiert werden, welcher Pimmel gehört zu wem? Beim Spiel »Hm, riechst du lecker! Du stinkst« werden den Kindern verschiedene Körperstellen genannt (z. B. Finger, Handinnenfläche, Armbeuge, Haare, Zehen, Scheide, Penis etc.). Die Kinder sollen versuchen, jeweils dort ihren eigenen Körpergeruch wahrzunehmen.

[....]

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/deutschlands-triebtaeter-wie-die-68er-seit-jahrzehnten-politisch-korrekt-unsere-kinder-missbrauchen.html

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Der Honigmann

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u.a.:  USA: 200 Milliardäre beraten Maßnahmen gegen US-Regierung, Goldman Sachs verdreifacht Chef-Gehälter, Irland druckt eigene Euro-Noten, OB Christian Ude: Münchens Innenstadt bekommt Moschee, Philipp Mißfelder geht von Rente ab 70 aus, Schweiz: Linke Gewalt eskaliert immer häufiger, Linke in Berlin: »Plötzliche Entladung der Gewalt«, Ägypten: Russland befürchtet Übernahme durch Islamisten, Generalstab: Mubarak soll Land verlassen, China sperrt Kurznachrichtendienste für Ägypten, Schweizer Bundesrat berät Vermögenssperre in Bezug auf Mubarak, Proteste in Saudi-Arabien und Jordanien, Iran unterstützt islamische Kräfte in Unruheländern, EU-Grüne: »Schluss mit EU-Kuschelpolitik gegenüber arabischen Autokraten«, Spaniens Tourismus profitiert von Unruhen…..

http://www.youtube.com/user/Jasinna#p/a/u/0/uLMh40cZ8gc

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Der Honigmann

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Die Temperatur in der Arktis und im Nordpolarmeer steigt und steigt. Jedenfalls, wenn man den Daten der NASA Glauben schenkt. Das Problem: Die NASA führt in ihrer Liste nur feste Stationen auf dem Land*. Im Nordpolarmeer, also gerade dort, wo die Erwärmung am stärksten sein soll, gibt es ein großes Datenloch. Um dieses Loch zu füllen wird von der NASA aus den wenigen Messpunkten der Arktis die Temperatur der ganzen Region – auch die des Nordpolarmeers – berechnet. Das wirkt sich wiederum auf die Globaltemperatur aus. Diese steigt infolge der sich scheinbar stark erwärmenden Arktis schneller. Aber ist das wirklich so? Was zeigen Messdaten aus dem Nordpolarmeer?

Beispiel für “Korrektur” Klimawerte USA durch GISS NASA 

Den Temperaturkarten der NASA (GISTEMP) zufolge zeigt sich in der Arktis und im Nordpolarmeer über die letzten Jahrzehnte hinweg ein kontinuierlicher Temperaturanstieg. Jedenfalls den Bodenmessungen der Wetterstationen nach.

Schaut man sich die Daten von Messbojen aus den Nordpolarmeer an, die nicht im Datenbestand der NASA zu finden sind, so ergibt sich ein anderes Bild. Die folgende Abbildung zeigt den direkten Vergleich zwischen Messwerten aus Stations- und Bojendaten (oben) und Berechnungen der NASA (unten).

Gezeigt wird der Temperaturtrend im Zeitraum 1979-1997 in der Arktis. Eine Periode der stärksten Erderwärmung der letzten 160 Jahre. Den Daten der NASA zufolge (unterer Teil der Abbildung) hat in diesem Zeitraum ein starker Temperaturanstieg in der Arktis und im gesamten Nordpolarmeer stattgefunden. Betrachtet man die Messdaten aus Bojen-Messungen im selben Zeitraum (oberer Teil der Abbildung, entnommen aus “Variations in Surface Air Temperature Observations in the Arctic, 1979–97?), so fallen grundlegende Unterschiede zu den Berechnungen der NASA auf.

Die Messdaten zeigen ein dreigeteiltes Nordpolarmeer. In Teilen der Ostarktis (vor der Küste Russlands) zeigt sich ein Trend zu einer Erwärmung, in Teilen der Westarktis (Kanada-Becken, vor der Küste von Kanada und Alaska) zeigt sich hingegen ein Trend zu einer Abkühlung. In weiten Teilen des zentralen Nordpolarmeers zeigt sich weder ein Trend zu einer Erwärmung noch zu einer Abkühlung.

Vergleicht man die Trends, so kommt man zu folgenden Ergebnis für die Region 70°N-90°N

Den Messdaten (oberer Teil der Abbildung) zufolge ergibt sich folgende Dreiteilung:

  • Ca. 68% der Fläche zeigen weder einen Trend zu einer Erwärmung noch zu einer Abkühlung.
  • Ca. 27% der Fläche zeigen eine Erwärmung von 0,5 – 1,5°C pro Dekade.
  • Ca. 3% der Fläche zeigen eine Erwärmung von 1,5 – 2,5°C pro Dekade.
  • Ca. 2% der Fläche zeigen eine Abkühlung von -0,5 bis -1,5°C pro Dekade.

Als Gebietsmittel ergibt sich eine Erwärmung von ca. 0,3°C pro Dekade, oder ca. 0,6°C im Zeitraum 1979-1997 für die Region 70°N-90°N.

Den Berechnungen der NASA zufolge (unterer Teil der Abbildung, bzw. dem zonalen Mittel nach) ergibt sich eine Erwärmung von ca. 0,8°C im Zeitraum 1979-1997 für die Region 70°N-90°N. Die Berechnungen der NASA zeigen also eine deutlich größere Erwärmung für die Arktis, als aus den Messwerten/ Stations- und Bojendaten hervorgeht.

Damit wäre geklärt, die Berechnungen der NASA entsprechen nicht den real gemessenen Temperaturen im Nordpolarmeer und weisen entscheidende Diskrepanzen zu diesen auf. Offensichtlich wurden die Berechnungen der NASA auch nicht nachträglich mit den Bojendaten abgeglichen (validiert). Anders sind die Unterschiede nicht zu erklären.

Es stellt sich die Frage, warum die NASA die Temperatur des Nordpolarmeers aus Land-Stationen, die einige hundert Kilometer entfernt liegen errechnet und nicht direkt auf die Bojendaten zurückgreift. Zumal die NASA an dem NASA EOS program Polar Exchange at the Sea Surface (POLES) direkt beteiligt war und auch Zugriff auf die Daten des International Arctic Buoy Programme (IABP) hat?

Vielleicht kann einer der Leser diese Frage beantworten?

Als Nebenprodukt einer sich stark erwärmenden Arktis fällt eine schneller ansteigende Globaltemperatur ab. Zudem würde damit den Vorhersagen der Klimamodelle genüge getan.

*Hier finden Sie die  NASA Stationen auf dem Land. Im Nordpolarmeer, also gerade dort, wo die Erwärmung am stärksten sein soll, gibt es ein großes Datenloch.

Gastautor Michael Krueger, Der Artikel erschien zuerst bei Science Sceptical

Quellen

Variations in Surface Air Temperature Observations in the Arctic, 1979–97

Überarbeitete Abbildung der Messdaten/ Bojendaten nach IABP

Das Datenloch in der Arktis, oder wie die NASA die Temperaturen konstruiert

Bolivianische Temperaturrekorde – ein Rechenkonstrukt

ÄHNLICHE BEITRÄGE (AUTOMATISCH GENERIERT):

http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/wie-die-nasa-die-arktis-warmrechnet-und-die-globaltemperatur-zum-steigen-bringt/

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Der Honigmann

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Kommentar von Peter Haisenko

Österreich diskutiert die Wehrpflicht. Das dient, sofern es sich um einen demokratischen Austausch von Meinungen handelt, zunächst einmal der Willensbildung. Nun verhallen Diskussionen im kleinen, deutschsprachigen Nachbarland Deutschlands oft ungehört in der Tiefe der Alpentäler, was nicht gut ist. Um so begrüßenswerter ist, dass die FAZ diesem Thema in einem umfassenden Leitartikel am Freitag Raum gibt. (28. Januar 2011, „Auf Zuruf“)

Eigentlich müsste jede Zeitung in Deutschland diesem Thema mehr Platz einräumen: denn nicht nur in Sanaa und Kairo werden zur Zeit vorsorglich schon mal die Präsidentenflugzeuge betankt. Nach Tunesien könnte mit dem absehbaren Ende vergreister Diktatoren der gesamte nordafrikanische und arabische Krisenbogen in einen Flächenbrand geraten, der nicht nur die Sicherheit der einstigen Kolonialmächte Frankreich, Italien, Großbritannien, sondern die von Europa insgesamt betrifft. Da kann es der demokratischen Kultur auf dem Kontinent durchaus zum Nachteil gereichen, wenn wichtige Aspekte nationaler Argumente im europäischen Raum falsch gewichtet werden. Erst recht, wenn sie hernach ungehört verhallen und in der Konsequenz zu Entscheidungen führen, die nicht mehr von den relevanten Mehrheiten getragen werden.

Während nun die Entscheidung über ein Aussetzen der Wehrpflicht in der Bundesrepublik Deutschland bereits gefallen ist, so scheinen unsere Nachbarn nur schwer einen Weg in dieser Frage zu finden.

Der österreichische Verteidigungsminister Darabos (SPÖ), von vielen und nicht nur im Generalstab als rückktrittsreif eingeschätzt, befeuert die österreichische Diskussion mit einer neuen, für die Öffentlichkeit unverständlichen Maßnahme: der Absetzung seines Generalstabschefs Edmund Entacher.

Nicht gerechnet hat Darabos mit der Reaktion des nicht nur im Bundesheer beliebten Generals. Der hatte innerhalb von zwei Tagen nach der umstrittenen Entscheidung des SPÖ-Ministers neben einem Fanclub auf Facebook mit mehr als 1000 Postings auch relevante Stimmen aus der Politik auf seiner Seite. Es ging um eine von ihm zuvor geäußerte Meinung, die Darabos offensichtlich unterdrücken wollte: Ob seine Entscheidung auch einer rechtlichen Prüfung durch den Verfassungsgerichtshof standhalten werde, zweifelt neben Verfassungsjuristen mittlerweile auch der Bundespräsident Österreichs an.

Aber spiegelt die Entwicklung in der Alpenrepublik nicht auch die Herausforderungen moderner Demokratien wider? Oder muss man angesichts der Diskussion „Made in Austria“ fragen, ob die Alpenrepublik in den Zustand einer Demokratur zurückfällt? Hohe Militärs wollen überdies wissen: Ist Vertrauen in demokratische Prinzipien, in die Rechte einer Meinungsgesellschaft, eine Einbahnstraße, die allein der Politik geebnet wird? Und: Ist diese Politik möglicherweise sogar bereit, das Recht auf Meinungsfreiheit zu opfern, um Reformen nach eigenem Gusto um jeden Preis durchzusetzen?

Verlust des Vertrauens gegenüber seinem engsten militärischen Berater und die stumpfe Berufung auf das Primat der Politik sind die Argumente des österreichischen Verteidigungsministers für seine Maßnahme. Mit dem Generalstabschef will er deshalb nicht mehr zusammenarbeiten.

Betrachten wir einmal die Frage, was eigentlich wirklich geschehen ist – inwieweit man also dem Minister Darabos eigentlich noch vertrauen kann. Bei dieser Vorgehensweise wird – so sagen hohe österreichische Generalstabler – aus der Einbahnstraße plötzlich eine Sackgasse.

Darabos selbst war vor einem halben Jahr noch ein glühender Verfechter der Wehrpflicht. Seine Meinung hat er „wendehalsartig um 180 Grad geändert“ und diesem Wankelmut könne er jetzt nicht seinen Generalstabschef opfern, den er selbst zuvor auf Wehrpflicht eingeschworen hatte, sagen die Militärs.

Es wird nicht die Entwicklung in Deutschland gewesen sein, sondern vielmehr der Wahlkampf in Wien, der den wahlkämpfenden Bürgermeister Häupl (SPÖ) aus Furcht vor Verlust der absoluten Mehrheit die Liebe zum Freiwilligenheer entdecken ließ. Der brave Parteisoldat Darabos musste also eine Kehrtwendung vollziehen. „Dass er von seiner Partei vor scheinbar unlösbare Aufgaben gestellt wird, kennt er ja seit Beginn seiner Amtszeit. Ging es doch damals darum, einen von der SPÖ im Wahlkampf versprochenen Ausstieg aus dem Eurofightervertrag zu finden“, heißt es weiter und: „Gelungen ist ein politisch kurzsichtiger Erfolg, der das österreichische Bundesheer mittel- und langfristig viel Geld kosten wird.“

Rüstungsexperten kritisieren daran vor allem, dass vor diesem Hintergrund sogar „beispielsweise auf so manche Ausrüstungspakete des Eurofighters verzichtet wurde, was beim Kauf eines Autos dem freiwilligen Verzicht auf ABS oder SPS gleicht, obwohl es serienmäßig im Preis enthalten ist.“ Verständlicherweise fällt es folglich nicht nur den Generalen schwer, ihrem Minister entsprechendes Vertrauen auf Beständigkeit und Meinungsfestigkeit weiterhin entgegenzubringen.

Das führt natürlich zu Kritik. Staatsbürger in Uniform, Soldaten, reklamieren für sich das Recht auf Meinungsfreiheit, wenn sie diese artikulieren. Und sie sagen: „Wenn nun ein erfahrener General sein Recht auf Meinungsfreiheit nutzt, um vor fehlenden Rahmenbedingungen bei Budget und Gesetzgebung im Falle eines Aussetzens der Wehrpflicht zu warnen, dann zeigt dies das ganze Dilemma der österreichischen Streitkräfte und der jeweiligen Regierung.“

Scheinbar weiß die politische Führung im Land der Alpen nicht so wirklich mit dem Bundesheer umzugehen, nachdem der Kalte Krieg zu Ende gegangen ist. Sie empfanden es bis dato als ausreichend, dass die Militärs in Zeiten des Kalten Krieges mit der Aufgabe der militärischen Landesverteidigung abgespeist worden sind und dass ihnen dafür ein Minimalbudget zur Verfügung gestellt worden ist, welches zur Erfüllung selbst dieser Aufgaben nicht genügte. Dass man auch unter den geänderten, politischen Bedingungen des 21. Jahrhunderts zu mehr nicht bereit sein wird, hat Entacher offensichtlich dazu getrieben, den Zickzackkurs der politischen Führung zur Diskussion zu stellen. Den mündigen Bürger hatte der General dabei im Blick – und „sein Bundesheer“. Mit dem bekannten Resultat der Entlassung durch den Verteidigungsminister.

Nun gut, mag man bei den Partnern in Europa und der Nato denken, Obama feuerte seinen Obersten Befehlshaber in Afghanistan, zu Guttenberg entließ seinen Generalinspekteur – nun setzt halt Darabos seinen Generalstabschef ab. Als Vergleich ist dies für die Militärs in Österreich aber nicht ganz zulässig. Denn während Mc. Chrystal und Schneiderhan dem Primat der Politik aufrecht dienten und dann dennoch ihren Preis dafür zahlen mussten, so hat Entacher, auch dem Primat der Politik verpflichtet, frühzeitig die Notbremse gezogen und vor Folgen politischen Wankelmutes gewarnt. Er hat Meinungen gut begründet, heißt es in Wien. Das ist urdemokratisch und sollte auch nicht abzustrafen sein.

Abzuwarten bleibt das Ergebnis einer angekündigten Volksbefragung zur Frage der Wehrpflicht. Es wäre nicht verwunderlich, wenn der Fall Entacher das von vielen prognostizierte Ergebnis einer Bejahung des Aussetzens der Wehrpflicht doch noch umdreht.

Was wird Minister Darabos dann machen? Wen setzt er dann ab? Sich selbst?

Ein Echo klingt durch die Täler des Alpenstaates: „Hoff-ent-lich! … Ent … lich. Licht. Entacher nicht.“ Und auch wiederum nicht nur, vor allem aber auch Militärs, fordern: „Holt Entacher zurück.“

Da erhält der Diskurs in der FAZ von Freitag einen ganz tiefen Widerhall: Verteidigungsminister und Kanzler als Umfaller – … schade, eigentlich.

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http://www.gt-worldwide.com/darabos_entacher_wehrpflicht.html

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Die führenden Widerstands-Blogs gegen die Neue Weltordnung, der PrisonPlanet und die Infowars, die von Alex Jones gemanaget werden, haben nun eine  V-Kampagne nach dem berühmten Rezept Winston Churchills während des Zweiten Weltkriegs in die Wege geleitet. Sehr patriotische Töne werden benutzt – Video. Schließlich denken viele es ist die höchste Zeit – und ich auch.

Jedoch, es gibt ein ein aber dabei,  nachdem Julian Assange sich als CIA-Soros-Rothschild-Agent entpuppte. Wie wir wissen, ist das Verfahren der NWO  die hegelsche Dialektik. Wenn wir als die Gegner von Alex Jones den Big-Brother Polizeistaat des US Ministeriums für Innere Sicherheit als die These sehen, muss dieses Homeland Security Department eine Anthithese hervorbringen, um die Synthese – einen Schritt näher an den Weltstaat mit gewaltsamen Mitteln zu bringen – also mehr Polizeistaat – zu erreichen. Julian Assange ist eine Antithese, der die Forderungen nach staatlicher Kontrolle des Internet gestärkt hat, wie es z. B. John D Rockefeller IV in Legislatur umsetzen will.

Jared Loughners Attentat-Versuch gegen Kongressabgeordnete Giffords wurde als ein weiteres Argument für die staatliche Kontrolle über das Internet genutzt. Aber vielleicht ist noch mehr erforderlich. Also, wie wäre die Situation, wenn Alex Jones eine Revolution im Internet in die Wege leitet? Dies könnte der letzte Nagel für den Sarg des freien Internets werden, das sowieso im Sterben liegt. Außerdem würde es die Aufmerksamkeit von dem miserablen Zustand der US-Wirtschaft ablenken. Alex Jones hat viele Sympathisanten. Könnte Alex Jones unwissentlich oder wissentlich auch NWO-Agent geworden sein?

Paul Watson writes on 24 Jan. 2011 on Infowars: “Die Bedeutung des Symbols stützt sich auf die Motivation hinter der Botschaft. Wir haben auch das V Symbol mit einer  umgedrehten Pyramide verglichen – dies bedeutet nicht, dass wir für die Illuminaten arbeiten.” Ich kann kaum glauben, dass Alex Jones, der vorderste Kämpfer für das freie Internet, nun bewusst für die Illuminaten arbeiten sollte. Aber alles ist in der NWO möglich – und er kann ohne eigenes Zutun den Illuminaten in die Hände arbeiten. Auf der anderen Seite, was kann man tun, um die NWO zu stoppen? Ich weiß es nicht.

Alex Jones´ Prisonplanet 22 Jan. 2011: Nachdem die Homeland Security ihre PSA-Kampagne “Etwas sehen,  etwas sagen”,  herausgebracht hat, gehen Aktivisten unter dem “V” Victory5Symbol  für die Viktoria (Sieg)-Kampagne auf die Straße.

“Die Homeland Security versucht nun, den Weg aller repressiven Regimes zu imitieren, indem das amerikanische Volk  auf einander gehetzt wird… Wir müssen den Geist der Franzosen, die von den Nazis im Zweiten Weltkrieg besetzt wurden, ins Leben rufen. Die V- für-den-Sieg-Kampagne in Paris und anderswo verhalf den Besetzten zu verstehen, dass Kämpfer gegen die Tyrannei Legio war. Sie gab den Opfern Hoffnung, dass sie nicht isoliert waren, und dass ihre Gemeinde in der Freiheit verankert war, wodurch die Angst, dass sie bei den Behörden von Schergen als Maulwürfe  oder Terroristen angemeldet werden könnten, um Dissens gegen ihre Besatzer auszudrücken, gemindert wurde.
Victory1

Worum geht es beim Buchstaben “V”, jedoch, das die menschliche Phantasie für Untergrund-Bewegungen und subversive Aktivitäten  begeistert? Nun, im Mittelalter war es der Gruss der Bogenschützen,  indem sie die Hand mit der Handfläche nach aussen hoch hielten, um Freundlichgesonnene zu identifizieren. Später wurde es eine symbolische Geste mit der Handfläche nach innen, um “f ** k off”-Signal oder “F ** k You” zu signalisieren.

Während des Zweiten Weltkriegs schlug Victor Auguste de Laveleye, ehemaliger belgischer Justizminister und Direktor der belgischen französisch-sprachigen Sendungen auf BBC vor, dass die Alliierten den Buchstaben “V” als Symbol in einer psychologischen Kriegsführungs-Kampagne gegen die Nazis benutzen sollten. Laveleye sagte in der Sendung: “[D]er Besatzer wird verstehen, dass er umzingelt ist, umgeben von einer ungeheuren Menschenmenge der Bürger, die gespannt auf seinen ersten Augenblick der Schwäche warten, seinen ersten Fehler beobachten, wenn er immer wieder dieses gleiche Zeichen sieht, endlos wiederholt.” Das ‘V’ Symbol begann,  überall in Frankreich, Belgien und den Niederlanden aufzutauchen und wurde später von Churchill in einer Kampagne übernommen, die ein hörbares ‘V’ mit Morse-Code einbezog, indem sie die ersten vier Töne von Beethovens 5. Symphonie benutzten.

So ist das V Symbol wieder einmal von seinem Glanzmoment während der Nazi-Besatzung angepasst worden. Es wird von Infowars Aktivisten verwendet werden, um gegen die neue Kampagne des Department of Homeland Security ”Etwas sehen, etwas sagen”, die Amerikaner zum Anzeigen von verdächtigem Verhalten anregt, zu protestieren. Infowars interpretiert die PSA-Kampagne als eine totalitäre Bewegung durch einen Staat, der bereits ein Spiegel der Big Brother’s Oceania “1984 ist.”

Prison Planet 23 Jan. 2011 zeigt viele Plakate mit diesem “V”. Hier ist mein Kommentar zu diesem Artikel – aber zu meinem Erstaunen kam er nie weiter als bis “Wartet Moderation ab” – dann wurde er wegzensiert. Also hier ist er – bevor Paul Watsons Bemerkung oben veröffentlicht wurde:

“Seien Sie vorsichtig mit diesem V-Zeichen. Es hat eine okkulte, finstere Bedeutung, die Sie möglicherweise nicht kennen. Einige der gezeigten Plakate  erinnern sehr an sowjetische Plakate.”

Ich verstehe Ihre Verzweiflung. Aber aufgepasst, dass Sie nicht in das Spiel der Hegelschen Dialektik, die Strategie, die zur blutigen Französischen Revolution führte, eingefangen werden. Diese V-Kampagne könnte die Antithese der These der Homeland Security werden. Is Alex Jones – unwissentlich – zu einem weiteren Julian Assange geworden?

Hier ist, was der Experte auf die Symbole und Zeichen der geheimen Gesellschaften, Texe Marr, in seinem Codex Magica” (Auszug) schreibt:

Das V-Zeichen ist in Wirklichkeit alten Ursprungs. Es ist in der Tat ein Zeichen des Satans, des Fluchs, des Gottes Pan, und schlimmer noch.

In ihrem viel beachteten Lexikon der Symbole mit dem Titel “Freimaurer und Okkulte Symbole Illustriert”, erforscht Dr. Cathy Burns die Bedeutung des Zeichens “V”. Sie erklärt, dass die beiden Finger nach oben sich auf das freimaurerische und gnostische Gesetz der Gegensätze (Dualismus) beziehen, genau wie der Fall für das schwarz-weiße Schachbrettmuster der Freimaurerlogen-Fussböden.

Victory2Wo hatte Winston Churchill die satanischen Kräfte des “V”-Zeichen kennengelernt? Nur wenige Menschen sind sich bewusst, dass Churchill  Freimaurer war. Stephen Knight schrieb eine explosive Enthüllung, “Die Bruderschaft”, die die britischen Inseln erschütterte, als sie vor rund 15 Jahren veröffentlicht wurde. Darin entlarvt er viele britische Adlige, Polizei, Richter und Politiker, die Freimaurer waren. Unter ihnen: Winston Churchill, der, wie Knight dokumentiert, im Jahre 1903 in der Lodge Nr. 3000 der Vereinten Loge Großbritannien eingeweiht wurde.

Victory3Aber nur die wenigsten wissen, dass Churchill nicht nur Freimaurer, sondern auch Druidenhexer war! Dr. Stanley Monteith, Okkultismus- und Geheimbund-Forscher und Gastgeber der Radio Liberty aus Kalifornien, sagt: “Churchill war ein Meister des Okkulten, indem er in die  Druiden im Jahr 1908 aufgenommen wurde, nachdem er die okkulten Eide verpfändet hatte, die  von denjenigen, die in die Welt der Freimaurerei eingetreten sind, erforderlich sind.” Monteith’s ernüchternde Aussagen werden von Miranda J. Green ’s “Die Welt der Druiden” und von John Daniel’s “Scarlet and the Beast”, zwei hervorragenden Ressource Büchern, unterstützt.

Das ist die Lehre, Ordnung in das Chaos zu bringen, um einen Ausgleich der beiden Gegensätze, böse und gut, zu versöhnen –mit dem Satan als Regenten über Himmel und Hölle. Das “V”-Zeichen ist auch ein Zeichen des gehörnten Gottes der Hexerei, oft Pan, oder Baphomet genannt, des androgynen (männlichen und weiblichen) Ziegen-Gottes (illustriert wieder das Gesetz der Gegensätze).

The Complete Book of Witchcraft erklärt die okkulte Bedeutung weiter. Wenn das Zeichen gegeben wird, um einen Schatten dahinter zu produzieren, erscheint ein Bild, das diabolisch als das Gesicht des Teufels erscheint. Hexen und Hexer – sowie einige katholische Päpste – verwendeten das Bild, um emotionale Reaktionen hervorzurufen.

Der Schatten der Finger des (satanistischen) Priesters zum Segen erhoben wurde angesehen, böse Bedeutung zu haben.
Die Verwendung des “Schatten des Segens” wurde als das legitimes Vorrecht des Papstes angesehen und war sehr schrecklich, wenn während des Mittelalters und der Inquisitionszeit ausgeübt.

Victory7Die Kabbala (oder Kabbalah) ist die Quelle der Lehre für die Freimaurerei und für viele andere Geheimbünde. Wir können daher erwarten, dass das “V”-Zeichen auch durch die rabbinische Priester-Kabbalistik betont wird. In der Tat finden wir, dass die Rabbiner lehren, die Bedeutung des hebräischen Buchstaben für V (Vau) “Nagel” ist – und Nagel ist ein geheimer Titel für Satan. (Die korrupte Bedeutung kommt aus den 3 Nägeln in den Händen und Füßen des  gekreuzigten Jesus.) Vau, oder V, ist der sechste Buchstabe des hebräischen Alphabets, und natürlich zeigt das Buch der Offenbarung, dass der Name des Tieres oder Antichristen, mit der Zahl der 3mal 6, oder 666 (3 Nägel) codiert ist.”

Kommentare
Ich finde die gewählten V-Zeichen sehr düster. Ich weiß nicht, warum Alex Jones / Prison Planet / Infowars ein  luziferisches Illuministen-Symbol für ihre überfällige Kampagne gegen die Neue Weltordnung gewählt haben – aber vielleicht glaubten sie ursprünglich nur, dass Churchill unabhängig von der NWO gewesen sei? Ich habe  ihre ausgezeichneten Hinweise auf die großen Publikationen und Websites der Welt genutzt. Aber ich war immer skeptisch in Bezug auf ihre Schlussfolgerungen, die mitunter einen weitläufigen Charakter haben. Mit der obigen Erfahrung bin ich noch skeptischer. Andere Kommentatoren auf die Einlage vom 23. (!) Januar warnen auch vor der Illuminaten-Bedeutung des V-Zeichens.

Wie die Dinge sich jetzt zu entwickeln scheinen, muss dies logisch eine Antithese zur Homeland Security-These werden. Obwohl Alex Jones zu friedlicher Opposition  aufruft, zeigt der Loughner-Fall, wie leicht verrückte Personen die Situation in dem Land eskaliern können, wo es jedermann erlaubt ist, eine Waffe zu tragen. Wer profitiert davon: Die Illuminaten, die dann noch einen Vorwand haben werden,  um mehr Polizeistaat einführen – und das Internet zu steuern. Aber die Situation ist verzweifelt. Es muss etwas getan werden - aber was?

David Allen Rivera writes: Comte de Virieu, ein Freimaurer aus der Martiniste Loge in Lyon, sagte nach seiner Rückkehr vo der Wilhelmsbader Konferenz in 1781, auf die Frage nach dem Kongress: “Ich werde es dir nicht verraten. Ich kann nur sagen, daß dies alles sehr viel ernster ist, als man denkt. Die Verschwörung, die gesponnen wird, ist so gut durchdacht, dass es, so zu sagen, für die Monarchie und die Kirche unmöglich sein wird, ihr zu entkommen.

Kann es Alex Jones? Ich denke nur göttliche Intervention kann uns befreien. Ich frage mich, wie weit diese neue Bewegung in Amerika gehen wird.

http://euro-med.dk/?p=20229

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Gruß

Der Honigmann

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Offener Brief

Besatzung Segelschulschiff GORCH FOCK
Schweriner Straße 17a
24106 Kiel

Sehr geehrter Herr Minister,
mit diesem Brief möchten wir uns als Stammbesatzung zu den Behauptungen, die in der Presse kursieren, äußern. Des Weiteren soll dieser Brief Ausdruck und Zeichen sein, wie sehr die Stammbesatzung hinter ihrem Kommandanten steht.

Unfall Salvador de Bahia

Der Unfall unserer Kameradin in Salvador war für alle ein harter Schlag und nicht leicht zu verarbeiten. Dies hat man sehr deutlich am Zustand der Besatzung feststellen können, vor allem bei den direkt betroffenen Soldaten in der Takelage und an Deck. Daher ist es uns unverständlich, Äußerungen zu hören, welche uns Ausbilder als Menschenschinder bezeichnen. Dies ist ein Schlag ins Gesicht jedes Einzelnen hier an Bord und Rufmord!
Dies alles sind Äußerungen von Petenten, die ein grundsätzliches Problem mit der Gorch Fock haben. In Salvador war eine Besatzungsfeier auf der Pier geplant. Diese wurde natürlich abgesagt. Vielmehr hat der Offizierslehrgang am letzten Tag in Salvador für die Besatzung und die Ausbilder ein Bier ausgegeben, um gemeinsam die Geschehnisse zu besprechen und die gute/richtige Reaktion der Schiffsführung auf diesen Unfall zu würdigen. Dies alles geschah im Gedenken an unsere verstorbene Kameradin und war vom Lehrgang gewünscht und initiiert. Das in der Presse veröffentlichte Bild entspricht somit nicht den Tatsachen!

Umgang mit der Situation

Die Schiffsführung setzte nach dem Unfall die Enterübungen aus und gestaltete den Dienstbetrieb neu und sinnvoll für alle Beteiligten. Unmittelbar nach dem Unfall suchten die Ausbilder und Vorgesetzten das Gespräch mit dem Lehrgang. Nach den administrativen Erstmaßnahmen wurde ein deutscher Pfarrer aus Salvador benachrichtigt, welcher mit zwei ausgebildeten PEERs (Sanitätsmeister der Besatzung) die seelsorgerische Betreuung an Bord übernahm. Hier hat die Schiffsführung unserer Meinung nach richtig gehandelt und sich fürsorglich um die Besatzung gekümmert. Gerade bei dem Thema „Umgang mit der Unfallsituation“ hörten wir immer nur das Wort „Kadetten“. Wer denkt dabei an die Ausbilder, die diesen Unfall direkt miterlebt haben und die in der Takelage verbliebenen Kadetten sicher an Deck begleitet haben? Diese Jungs haben in einer extremen Situation hervorragende Arbeit geleistet und die Beherrschung behalten.
Der Lehrgang wurde umgehend unter Deck geschickt, um die verunfallte Kameradin nicht sehen zu müssen. Die Stammbesatzung, sprich die Ausbilder, haben an Oberdeck alles Menschenmögliche getan, um der Kameradin zu helfen und sie vor neugierigen Blicken zu schützen.

Kommandoenthebung des Kapitän zur See Schatz

Auch ist uns allen mehr als unverständlich, einen Kommandanten, der allseits beliebt ist, gut zu seiner Besatzung war und viele Entbehrungen auf sich und seine Familie genommen hat, um das Schiff gut zu führen, so abzuservieren, wie es hier der Fall war. Warum wurde ein zuverlässiger, loyaler Offizier ohne Untersuchung bzw. Untersuchungsergebnis so behandelt und bloßgestellt?
Auch fehlte uns der Rückhalt unserer übergeordneten Dienststellen, welche sich zu keiner Zeit vor uns stellten oder sich nach unserem Befinden erkundigt haben. Dies alles vor dem Hintergrund unbestätigter Anschuldigungen, welche eine Gruppe von Petenten (Offiziersanwärter) in Form einer Eingabe an die Öffentlichkeit gebracht haben

Vorgaben zur Durchführung einer Segelvorausbildung

Der Lehrgangsteilnehmer soll behutsam und unter Aufsicht physisch und psychisch bis an die Grenzen seiner individuellen Belastbarkeit geführt werden, damit er ruhig, sicher und beherrscht handeln kann, wenn er im Einsatz in die Lage höchster Gefahr für das eigene Leben kommt. Der OA (Anm. d. Red.: Offiziersanwärter) erfährt und verinnerlicht die Grundsätze und Ziele der Inneren Führung, den Sinn von Disziplin, Selbstdisziplin und Gehorsam.

Dabei kommt es darauf an, dass der OA im Rahmen der Segelvorausbildung durch die Vermittlung von theoretischen seemännischen Grundkenntnissen und –fertigkeiten sowie durch drillmäßiges Segelexerzieren den Umgang mit Segeln sowie stehendem und laufendem Gut beherrscht und die erforderlichen Sicherheitsaspekte beachtet.

Umsetzung an Bord:

Die Ausbilder an Deck haben Weisung, bei Erkenntnissen, die eine vorübergehende Einschränkung der Entertauglichkeit nahe legen, die betroffenen Soldaten beim Schiffsarzt vorstellig werden zu lassen. Ein Entern allein auf freiwilliger Basis hat an Bord der Gorch Fock bis zum Unfall am 07.11.2010 nicht stattgefunden. Vielmehr waren alle Kadetten, die die genannten Voraussetzungen erfüllten, gehalten, an den Enterübungen teilzunehmen. Soldaten, die sich bei den Enterübungen schwer taten wurden unter besonderer Aufsicht weiter am Topp bzw. durch einen Ausbilder individuell am Besanmast ausgebildet und dabei behutsam an das Lehrgangsziel herangeführt.

Richtlinien für das Entern ab dem 11.11.2010 (nach dem Unfall in Salvador de Bahia): Auf Weisung des Kommandanten fanden weitere Enterübungen nur noch auf freiwilliger Basis statt (Am ersten Tag gingen 20 OAs von 70 nicht in die Takelage, am zweiten Tag nur noch 14).

Wie oben ersichtlich, wurden nach dem Unfall in Salvador einige neue Voraussetzungen festgelegt, um die Sicherheit der Soldaten bei Arbeiten/Ausbildungen in der Takelage zu erhöhen. Auch hier hat die Schiffsführung richtig – und unserer Meinung nach – nicht überzogen reagiert. Die Darstellungen in der Presse sind falsch und extrem verzerrt.
Natürlich müssen die Ausbilder gegenüber den Soldaten die Stimme erheben, denn wir bewegen hier einen Großsegler, mit ca. 2000qm Segelfläche im offenen Seeraum. Dieses Segeln findet nicht nur bei angenehmen Wetterverhältnissen statt, sondern auch bei schwerer See mit Windstärken bis zu Bft. 12. Dass ein Befehl beim Segeln für das Schiff und die an Deck befindlichen Soldaten sicherheitsrelevant ist und durch die erhöhten Windgeräusche laut ausgesprochen, bis hin geschrien werden muss, ist nur logisch und im Rahmen der Fürsorgepflicht richtig.

Daher muss im Hafen eine hohe Leistungsbereitschaft der Lehrgangsteilnehmer hergestellt werden, um das Schiff im Seebetrieb sicher zu führen. Der Kommandant hat sogar die Pflicht, eine hervorragende Ausbildung zu verlangen, so dass er mit der Besatzung das Schiff sicher bewegen kann, und das zum Wohl aller an Bord und anderer Verkehrsteilnehmer. Lehrgangsteilnehmer, die mit dieser Situation nicht zurecht kommen, sollten sich überlegen, ob sie den richtigen Beruf gewählt haben. Denn dieser Ausbildungsabschnitt gehört nun mal zur Offizierbasisausbildung dazu.

Vorwürfe wegen sexueller Belästigung

Lapidar geäußerte Sprüche von jungen Soldaten wie die in der Presse aufgeführten sind und bleiben schlechte Sprüche unterhalb der Gürtellinie und sind auch nur Sprüche!
Zu keiner Zeit wurde hier an Bord ein Soldat von einem anderen angefasst oder gar sexuell belästigt. Natürlich ist die Schiffsführung über die gefallenen Äußerungen nicht erfreut gewesen und hat daher entsprechende Konsequenzen gezogen, nämlich eine Musterung mit deutlichen Worten des Kommandanten an die Soldaten. So etwas wurde und wird hier an Bord nicht toleriert!

Der Name GORCH FOCK ist nach diesen Vorfällen nur noch sehr schwer reinzuwaschen. Dies bedauern wir und – wie wir denken – auch ein Großteil der deutschen Bevölkerung, die immer stolz auf ihre „Weiße Lady“ war, zutiefst! Wie viele Empfänge und Reisen wurden mit diesem Schiff durchgeführt. Überall, wo es auftauchte, freuten sich die Menschen über das Schiff und unser Land.

Natürlich haben sich Politiker jeder Parteizugehörigkeit und übergeordnete Instanzen sehr gerne im Schein dieses Schiffes gefeiert. Genau diejenigen, die uns jetzt fallengelassen haben.

Wir hoffen, sehr geehrter Herr Minister zu Guttenberg, Sie verstehen nun auch die Sicht der Stammbesatzung, die immer ihr Bestes gegeben hat, um sicher und qualitativ hochwertig Kadetten an Bord auszubilden. Wir werden nun in der Presse als schlechte Menschen, ja gar als Unmenschen dargestellt. Dies macht uns und unseren Familien sehr zu schaffen.
Wir, die Stammbesatzung der Gorch Fock, fühlen uns sehr alleine gelassen – hier am Ende der Welt.

Hochachtungsvoll,
Besatzung Segelschulschiff GORCH FOCK

Quelle: SPIEGELFECHTER

http://paukenschlag-blog.org/?p=2466

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Gruß

Der Honigmann

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Eine Unabhängige Kommission kommt zum Schluss, dass im Kloster Einsiedeln Kindsmissbräuche stattfanden. Abt M.Werlen gab diese Untersuchung in Auftrag. Einige Mönche haben sich an Jugendlichen vergriffen. Diese Fälle passierten alle in den 60 er und 70 er Jahren. Die Täter wurden entweder Entlassen oder Versetzt. Zu einer Strafverfolgung kam es nie, weil nicht gemeldet, und heute sind diese Fälle verjährt.

Die Köster weltweit arbeiten ihre düstere Vergangenheit auf. Nach und nach kommen Wahrheiten an den Tag, die man Jahrezehnte lang, nach gleichem Handeln vertuschen konnte. Das Zöllibat, für die Mönche im Kloster ein fundamentaler Grundsatz, dem es absolut zu entsprechen gilt.  Die Sexualität der Menschen stellt aber eine starke Kraft dar, die zu überwinden sehr hart scheint, aber auf dem spirituellen Pfand eine Grundbedingung bedeutet, sie zu überwinden. Wie wir sehen, scheitern viele Mönche daran, und leben diese dunkle Seite der Sexualität aus.

Wir leben aber in der Gegenwart, nicht in der Zukunft, und so sei die Frage erlaubt weshalb nur Fälle auftauchen die immer schon verjährt sind? Das Vertuschen lief ja weltweit immer nach dem gleichen Schema ab, also sind die Täter, immer noch unter uns. Haben sie sich gebessert? Ich hoffe das sehr. Aber es gibt Presseberichte wonach dem nicht so war, und die abgeschobenen Mönche weiter ihr Unwesen trieben.

Also in meinen Augen, decken die Kirche oder die Klöster immer nur einen Teil der Wahrheit auf.  Was wird da noch kommen?

Ihre Hintergrundpresse

http://hintergrundpresse.wordpress.com/2011/01/28/kloster-einsiedeln-kindsmissbrauch-nachgewiesen/

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Gruß

Der Honigmann

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Historisches Feuilleton von Peter Haisenko

Jedes naturwissenschaftliche Experiment beginnt mit dem Gedanken: Was wäre, wenn…? Was würde passieren, wenn…? Die Naturwissenschaften können dann in einem praktischen Versuch ermitteln, inwieweit die theoretischen Überlegungen der Praxis standhalten. Die Geisteswissenschaften haben es nicht so leicht, besonders dann, wenn es sich um historische Betrachtungen handelt.

Die Überlegung, „was wäre gewesen, wenn…“ ist deshalb verbreitet verpönt. Zu Unrecht, denn diese Überlegung hilft oftmals Ursachen und Verursacher für Entwicklungen an historischen Wendepunkten zu identifizieren. Solange man sich nicht in müßige Spekulationen verliert, haben manche Überlegungen eher den Charakter von Fakten, wenn sie nicht zu weit geführt werden. Ich nenne ein Beispiel: „Wenn der Erste Weltkrieg nicht stattgefunden hätte, dann wäre Hitler ein unbekannter Maler geblieben.“

Diese Aussage ist mehr Fakt als Spekulation, denn der Erste Weltkrieg war unabdingbare Voraussetzung für die Zustände in Deutschland, die Hitlers „Karriere“ erst ermöglichten. Folglich muss die Frage allgemeiner gestellt werden: Was wäre gewesen, wenn der Erste Weltkrieg nicht stattgefunden hätte? Diese Fragestellung führt weiter zu der Frage, warum der Erste Weltkrieg überhaupt stattgefunden hat – und beide zusammen ergeben erstaunliche Antworten.

Bevor ich eigene Spekulationen hundert Jahre später präsentiere, zitiere ich einen Zeitzeugen, den britischen Militärhistoriker Professor Laffan. Dieser hat 1917 vor britischen Offizieren folgendes festgestellt und in dem Buch „The Serbs“ festgehalten:

„Deutschlands … Grundidee war, eine Kette von verbündeten Staaten unter deutscher Vorherrschaft zu errichten, die sich von der Nordsee bis zum Golf von Persien erstreckt… Würde die Bahn Berlin-Bagdad fertiggestellt, wäre eine riesige Landmasse unter deutscher Herrschaft vereinigt worden, in der jeder erdenkliche wirtschaftliche Reichtum hergestellt werden könnte, die aber für eine Seemacht unangreifbar wäre. … Die deutsche und die türkische Armee könnten leicht auf Schussweite an unsere Interessen in Ägypten herankommen und vom persischen Golf aus würde unser indisches Empire bedroht.“ … „Ein Blick auf die Weltkarte zeigt, aus welchen Gliedern sich die Kette der Staaten zusammensetzt, die zwischen Berlin und Bagdad liegen: das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn, Bulgarien und die Türkei. Nur ein kleiner Gebietsstreifen verhinderte, dass die beiden Enden der Kette miteinander verbunden werden konnten. Dieser kleine Streifen ist Serbien. Serbien war in der Tat die erste Verteidigungslinie für unsere Besitzungen im Osten. …“

Das ist also die Annahme englischer Geostrategen um 1900, wie eine Entwicklung ohne den Ersten Weltkrieg ausgesehen hätte. Das wäre die positive Seite einer möglichen Entwicklung für Europa bis zum Persischen Golf gewesen, die jedoch vom British Empire als ultimative Bedrohung für seine Existenz und seine weltweite Macht angesehen wurde. Das British Empire stand zu dieser Zeit wirtschaftlich am Abgrund und so muss man auch betrachten, was aus England und dem British Empire ohne den Ersten Weltkrieg geworden wäre.

Um 1900 betrug das Außenhandelsdefizit Englands mehr als 50 Prozent des gesamten Außenhandelsvolumens. Das Britische Pfund zeigte erstmals seit 400 Jahren eine deutliche Inflationstendenz, weil die Bank of England dem Außenhandelsdefizit einfach mit dem Drucken neuer Geldscheine begegnete. (Vergleiche: Außenhandelsdefizit USA und US-Dollar) Das Britische Pfund drohte unterzugehen und mit ihm das British Empire. Die wirtschaftliche Entwicklung im ausgehenden 19. Jahrhundert belegt die hoffnungslose Situation Englands: Von 1871 bis 1900 hatte das Deutsche Reich eine Steigerung des BIP von 400 Prozent, die USA und Frankreich 300 und England nur 200 mit abnehmender Tendenz.

England war abhängig von Importen, was die Versorgung der Bevölkerung und der Industrie mit Nähr- und Rohstoffen anbelangte. Gleichzeitig unterhielt England eine vollkommen überdimensionierte Kriegsflotte, um die Welt und das Empire in Schach zu halten. (Vergleiche: USA heute) England wollte seinen weltweiten imperialen Anspruch nicht aufgeben und sah als größte Bedrohung dafür das aufstrebende Deutsche Reich an. Anstatt sein Militär zu reduzieren und so die zivile Produktion wieder konkurrenzfähig zu machen, wählte es den Weg, seinen größten Konkurrenten durch Krieg zu vernichten.

Um diese Aussage aus dem Bereich der Spekulationen zu nehmen, zitiere ich die London TIMES 1919: „Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden“.

Und den SUNDAY CORRESPONDENT vom 16. September 1989: Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, dass wir die deutsche Vormachtstellung in Europa nicht akzeptieren können.“

In England ist man also um 1900 davon ausgegangen, dass ohne den Ersten Weltkrieg – und als Folge den Zweiten – Europa und der Nahe und Mittlere Osten unter deutscher Regie zu wirtschaftlicher Blüte, politischer Macht und einer humanistischen Gesellschaft gewachsen wäre. Ebenso wie Russland. Das British Empire wäre in der Bedeutungslosigkeit versunken. Diese Überlegungen sind keine Spekulation. Nur der Erste Weltkrieg konnte das verhindern. Das Deutsche Reich und das Osmanische mussten im Interesse englischer Geostrategen vernichtet werden.

England ist es gelungen, mit Hilfe von Intrigen und äußerst geschickter Diplomatie ein Bündnis gegen das Deutsche Reich zu schmieden. Nicht nur das. Bis heute haben sich England und später mit England die USA den Nimbus erhalten, während des 20. Jahrhunderts immer nur gerecht und zum Wohl der Menschheit gehandelt zu haben. Deutschland wurde zum Hort des Bösen stilisiert, zu einem Land, in dem grundböse Menschen geboren werden. Die Wahrheit sieht anders aus.

Das Einzige, was man dem Deutschen Reich vorwerfen kann, ist extreme politische Dummheit und Nibelungentreue. Das Deutsche Reich hat sich verleiten lassen, in einen Krieg einzutreten, den es weder wollte und von dem es von Anfang an keinerlei Vorteile erwarten konnte. Es gab vor hundert Jahren nur ein Land auf der Welt, das von einem Krieg in Europa profitieren konnte: England. England war das einzige Land mit einem anhaltenden Außenhandelsdefizit und konnte wegen dieses Kriegs seine Währung vom Gold abkoppeln und retten. Und damit das Empire.

65 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs und fast hundert Jahre nach Beginn des Ersten muss die englische Propaganda überwunden werden. Nur wenn breite Schichten erkennen, wer zu wessen Vorteil die Geschicke des 20. Jahrhunderts gelenkt und Kriege zumindest orchestriert hat, wird es eine Chance geben, Gewalt, Krieg und Finanzkrisen zu überwinden. Zum Frieden zu finden im Nahen Osten und anderswo, wo das British Empire Hass und Morden gesät hat.

Natürlich ist es unmöglich, in dieser Kürze tiefer zu gehen und die Vorgänge, die zum Ersten Weltkrieg und seinen Folgen geführt haben mit ausführlichen Belegen zu untermauern. Deswegen habe ich das Buch geschrieben: Öffnet externen Link in neuem Fenster„England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“. Dieses Buch habe ich für alle geschrieben, die es Leid sind, sich als Deutsche immer wieder eine „Erbschuld“ für Alles und Jedes vorwerfen zu lassen. Die es Leid sind, als Bürger des bösen Deutschlands als Zahlmeister herhalten zu müssen. Die ein Unbehagen haben, wegen der offensichtlichen Ungereimtheiten, die die Geschichtsschreibung in Deutschland lehren muss.

Ich habe dieses Buch geschrieben für alle, die sich schon einmal gefragt haben, wie es dazu kommen konnte, dass ausgerechnet in Deutschland Juden verfolgt und ermordet worden sind, wo doch das Deutsche Reich das Land der Welt war, wo Juden am besten leben konnten. Wo sie Freundschaft und volle Bürgerrechte hatten in einem Mass, dass es sonst nirgendwo gab.

„Divide et impera“ steht bis heute auf den Fahnen Englands – teile (auf) und herrsche. Welche Teilung von Ländern und Kontinenten mit folgenden mörderischen Konflikten ist nicht auf die Einflussnahme des British Empire zurückzuführen? Vergessen Sie nicht: Das British Empire existiert zwar nominal nicht mehr, aber, Geld regiert die Welt und London ist der Finanzplatz, von dem aus die (Finanz-) Welt beherrscht wird – nicht die Wallstreet in New York.

http://www.gt-worldwide.com/england_deutschland_juden.html#c9224

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Gruß

Der Honigmann

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