Autorin: Barbara H. Peterson
Übersetzung von John Schacher
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Gerade als wir dachten, dass das “Organische” Kaufen sicher wäre, laufen wir mit dem Kopf voran in die absichtliche Vergiftung unserer Biolebensmittel-Versorgung durch den FDA in Verbindung mit niemandem anderem als den Leuten, die uns Aspartam brachten. NutraSweet, ein ehemaliger Monsanto Aktivposten, hat eine neue und verbesserte Version dieses Neurotoxins (Nervengiftes) genannt Neotame entwickelt.-
Neotame hat ähnliche Struktur wie Aspartam und scheint ausserdem noch toxischer zu sein als Aspartam. Diese potenzielle Zunahme in der Giftigkeit will offenbar die Tatsache wettmachen, dass weniger in Diät-Getränken konsumiert wird. Wie im Fall Aspartam ergeben sich dadurch große Sorgen bezüglich der allmählichen neurotoxologischen und immunotoxlogischen Schäden aus der Kombination der Formaldehyd-Metaboliten (in äußerst niedrigen Dosen toxisch) sowie der excitotoxischen Aminosäure. (Holisticmed.com)
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Aber sicher würde ein solches Produkt etikettiert! DEM IST NICHT SO!!! Für diesen kleinen Edelstein ist keine Kennzeichnung erforderlich. Und es wird sogar in “USDA Beglaubigte Biolebensmittel” eingeschlossen.
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Die für Aspartam erforderliche Nahrungsmittelbeschriftungen sind jetzt für Neotame fallen gelassen worden. Niemandem ist klar, warum dieses Geschehen erlaubt wurde! Neotame wurde akzeptiert, und das ohne auf der Liste von Zutaten eingeschlossen zu werden, für:
- USDA Beglaubigte Biolebensmittel aller Art
- “Beglaubigt Koschere Produkte” mit dem offiziellen Brief k innerhalb des Kreises auf Etiketten (Janet Hull)
Lassen Sie mich das vollkommen klar machen: Neotame muss in KEINE Liste von Zutaten eingeschlossen werden! Also, wenn Sie bearbeitetes Essen kaufen, ob USDA (Beglaubigt Organisch) oder nicht, wird dieses Essen wahrscheinlicht Neotame enthalten, weil es rentabel ist und solange keiner weiß, dass es “drin” ist, gibt es keinen öffentlichen Aufschrei, der dem ähnlich ist, was bei Aspartame geschieht. Eine win/win Situation!
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Aber das ist nicht alles. Geniessen Sie vielleicht gerade ein köstliches Steak? Leider wird diese Kuh hochwahrscheinlich mit Futter gefüttert worden sein, welches, Sie haben es erraten….:…Neotame enthält! Ein Produkt genannt “Sweetos” wird aktuell aus Neotame zusammengesetzt und als Ersatzstoff für Melasse im Tierfutter eingewechselt.
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“Sweetos ist ein wirtschaftlicher Ersatz für die Melasse. Sweetos versichert die Maskierung von unangenehmen Geschmäcken und Gestank und verbessert die Schmackhaftigkeit des Futters. Dieses Produkt wird für Bauern und Hersteller des Viehfutters wirtschaftlich sein. Es kann auch in Mineralmischung verwendet werden,” sagten Craig Petray, CEO, Die NutraSweet-Gesellschaft, eine Abteilung von Searle, der ein Teil von Monsanto ist. (Bungalow Bill)
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Warum sollen Tiere mit Nahrung gefüttert werden, die so unangenehm ist, dass wir diese Unannehmlichkeit mit einem künstlichen Süßstoff würden maskieren müssen? Die meisten Tiere würden verdorbenes, ranziges Futter einfach nicht essen! Sie wissen durch den Geruch, dass es nicht gut ist. Geben Sie einmal Sweetos (Neotame) ein…. Decken Sie gerade die unangenehmen Geschmäcke und den Gestank zu, und Sie können dem Vieh irgendetwas verfüttern, was Sie (Höflichkeit´s oh, die so rücksichtsvollen Leute bei Monsanto und Gesellschaft) wollen.
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Aber natürlich, Monsanto ist ja nicht mehr mit NutraSweet vereinigt. In der altehrwürdigen Tradition, sein Vermögen zu bedecken, hat Monsanto eine bewiesene Spur von Aufzeichnungen gelegt, das “Drehen” von umstrittenen Teilen seiner Gesellschaft betreffend, welche zu viele genaue Untersuchungen erzeugen, wie geschehen mit der “Solutia”-Lösung.
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Die “Farm-Industry-News” schreibt: “Monsanto, lange im Fadenkreuz der öffentlichen Verachtung und genauen Untersuchung ausgesetzt, scheint mindestens einer Kugel ausgewichen zu sein, indem es vor ein paar Jahren von seinem chemischen Industriegeschäft eine getrennte Sparte, genannt Solutia abspaltete. Auf Solutia prasseln seitdem die Rechtssachen bezüglich der PCB-Verunreinigung ein, verursacht durch das, was einmal “Monsanto chemische Werke” in Alabama und anderen Staaten genannt wurde”. (Source Watch)-
So, was ist nun die Lösung zu diesem Problem? Kaufen Sie lokale Biolebensmittel, lernen Sie Ihren lokalen Bauern kennen und kaufen Sie keine bearbeiteten Nahrungsmittel mehr, ob sie nun als “Organisch” etikettiert werden oder nicht. Das verlangt jedoch eine drastische Änderung im Lebensstil, den die meisten nicht werden machen wollen.
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Für diejenigen, welche beschließen, das “Rad der Chance zu reiten”, indem sie diesen Völkermord mittels unserer Nahrungsmittelversorgung durch diejenigen einfach ertragen, welche von unserer Krankheit und frühem Tod profitieren, ist meine einzige Anmerkung nur…. Sie haben jetzt die Wahl!
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Doch für diejenigen von uns, die sich dafür entschieden haben, diesen großen Kampf zu führen, kann ein jeder Bissen auch gleichzeitig ein Biss in die Geldbeutel dieser Soziopathen sein, wo es ihnen auch weh tut…… viva la revolucion!
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© 2010 Barbara H. Peterson
Quelle: farmwars.com
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Gruß
Der Honigmann
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Hab an die Grünen und an das Bürgerservice in Ö eine Anfrage bezüglich Neotame gestellt. Neotame ist in der EU kennzeichnungpflichtig und darf nicht in Bio-Lebensmitteln rein. Jedoch wie schädlich bzw. gesund dieser Süßstoff wirklich ist, liegt wie immer bei den Gutachen von den behördlichen Institutionen (?!). Im folgenden die Anfrage und die interessanten Antworten im Detail:
Liebe Redaktion!
Habe gerade u.a. Artikel gelesen und dieser hat mein Interesse geweckt.
Ich wäre ihnen sehr verbunden, ob das wirklich stimmt, daß Neotame nicht
kennzeichnungspflichtig ist und in welchen Lebensmitteln dieser Stoff
überall
sein könnte, speziell in Österreich.
Vielen Dank im voraus für ihre Informationen.
Mit freundlichen Grüßen,
ein interessierter Bürger
1. Antwort:
Sehr geehrter Herr F.,
vielen Dank für Ihr Mail.
Folgende Infos konnten wir für Sie herausfinden: Neotam wird als Süßungsmittel und Geschmacksverstärker in Lebensmitteln verwendet. Neotam ist nach unseren Informationen seit Jänner 2010 in der EU zugelassen (Richtlinie 2009/163/EG). sh. link:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:344:0037:0040:DE:PDF
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die Sicherheit von Neotam begutachtet und kommt in einem Gutachten zu dem Schluss, dass Neotam als Süßungsmittel und Geschmacksverstärker in Lebensmitteln unbedenklich ist. Als akzeptable tägliche Aufnahmemenge (ADI) legt die Behörde 0,2 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag fest. Das Süßungsmittel trägt die E-Nummer E 961.
Die Risikobewertung der EFSA ist jedoch häufig sehr industrie-lastig, wie wir z.B. im Zusammenhang mit der Bewertung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) feststellen mussten. Daher ist Vorsicht geboten.
Bezüglich der Kennzeichnungspflicht und weiterer spezieller Fragen ersuchen wir Sie, sich an das für Lebensmittelsicherheit zuständige Ministerium zu wenden, e-mail-adresse:
buergerservice@bmg.gv.at
In der Hoffnung, Ihnen damit gedient zu haben und
mit freundlichen Grüßen
Ihr Dialogbüro der Grünen
Dialogbüro
Grüner Klub im Parlament
1017 Wien
http://www.gruene.at
2. Antwort.
Sehr geehrter Herr Fürthauer!
Vielen Dank für Ihre Anfrage!
Süßstoffe sind in der EU kennzeichnungspflichtig. Neotame wurde von der EU im Jänner 2010 zugelassen, bis 12. Oktober mussten die nationalen Gesetze angeglichen werden. Neotame hat die E-Nummer 961 erhalten und ist in der EU selbstverständlich kennzeichnungspflichtig. Wir haben dazu, obwohl die Gesetzeslage eindeutig ist, noch bei der dafür zuständigen AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, Bundesinstitut für Lebensmittelsicherheit) nachgefragt.
Neotame ist 60 bis 80 mal süßer als Aspartam. Es ist chemisch und in der Hitze stabiler und bildet bei seinem Abbau sehr viel weniger Phenylalanin als Aspartam und ist daher für Personen mit Phenylketonurie laut Angaben des Herstellers und Untersuchungen der Europäischen Agentur Für Ernährungssicherheit nicht gefährlich.
Erläuterung des Gesetzes dazu: http://www.zusatzstoffe-online.de/information/689.doku.html
Die EG-Öko-Verordnung schränkt die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen für Bio-Lebensmittel deutlich ein. Nur wenige der über 300 in der Europäischen Union zugelassenen Zusatzstoffe sind in der Erzeugung ökologischer Lebensmittel erlaubt. So sind etwa Farbstoffe, Süßstoffe, Stabilisatoren und Geschmacksverstärker vollständig verboten. Neotame ist als künstlicher Süßstoff in Biolebensmitteln in der EU nicht erlaubt.
Erläuterung des Gesetzes dazu: http://www.zusatzstoffe-online.de/information/689.doku.html
Wir haben zu beiden Fragen, obwohl die Gesetzeslage eindeutig ist, bei der dafür zuständigen AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, Bundesinstitut für Lebensmittelsicherheit) nachgefragt. Neotame hat keine Ausnahme von der EU Kennzeichnungsrichtlinie oder der EU Öko-Verordnung.
Die von Ihnen angesprochenen Internetseiten sind Seiten aus dem Amerikanischen. Es ist unserer Ansicht nach fahrlässig diese Texte, ohne Überprüfung der hiesigen Gesetzeslage und ohne Kommentar ins Internet zu stellen und mit reißerischen Formulierungen Panik zu verbreiten.
Wir hoffen Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben und stehen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elli Seidl
Greenpeace in Zentral- und Osteuropa
Fernkorngasse 10
1100 Wien
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Wer bitte schön, der von Hartz 4 oder Grundsicherung lebt,kann es sich leisten,beim Bio-Bauern nebenan zu kaufen?
Auch ,wenn er es gerne möchte.
Ihm fehlen leider die Mittel dazu.
Gruss
Jolima
das mache ich auch nicht Ausnahmslos. Hin und wieder für das bessere Produkt, viel Geld hab ich auch nicht fürs Essen. Es geht aber, wenn man “Saisonal” einkauft und viel Zeit in die Eigenzubereitung in grösseren Mengen (den Rest einfrieren) investiert. Dann hat man ein besseres Lebensmittel zum gleichen Preis wie das Kilo Kroketten…
Vorteil: Mann lernt dann kochen;-)
Gruss
ww
Ganz toll… immer wieder mal was Neues :-/
Danke für diesen Artikel!
Lg Karoline
Mmmh, lecker! Da hab ich gleich Bock auf SoylentGreen;-)
Grad wird auch Mononatriumglutamat (Geschmacksverstärker) vom Markt genommen, dafür kommt jetzt Hefeextrakt, ein programmierbarer Pilz der quasi jeden Geschmack bekommen kann oder als Geschmacksverstärker verwendet wird. In den USA wird auch gern Mais genommen (die GenVariante die hier 10 Jahre gebraucht hat um wieder über die Grenzen zu dürfen) dieser wird in seine Bestandteile zerlegt und neu programmiert (z.B. Erdbeergeschmack) – ist hier aber noch nicht so verbreitet
Die varianten im Bauernlädchen um die Ecke zu kaufen, kann ich nur jedem empfehlen. Verbraucherschützer bekommen den Wunsch nach Kennzeichnung von überschrittenen Grenzwerten wie z.B. beim Zucker im Vanille Sojadrink (bis zu 9g pro 100ml!)genau so wenig erfüllt wie die berechtigte Forderung nach der Kennzeichnung von Gen-Food und Fleischprodukten von Tieren, welche mit Gen-Food gefüttert worden sind. Nicht mal die Künast hat das hinbekommen. Schadet übrigens auch nicht, mal zu schauen ob die gute Milch oder das Stück Lebenskraft wirklich gut für uns Menschen ist.
Guten Hunger.