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Archiv für 1. April 2011


“Daily Express” vom 24. März 1933 – deutsche Übersetzung:  

Juden in ganzer Welt vereigneten sich in Aktion  BOYKOTT DEUTSCHER WAREN

MASSENDEMONSTRATIONEN IN MEHREREN ORTEN  -  DRAMATISCHE AKTION

Massendemonstrationen in vielen Distrikten – Boykott deutscher Waren – Dramatische Aktion Ganz Israel vereinigt sich ‘in Zorn gegen den Naziangriff auf die Juden in Deutschland.

vom “Daily Express” sonderpolitischen Korrespondent.

Adolf Hitler, durch einen Appell an den elementaren Patriotismus an die Macht gebracht, ist dabei, Geschichte in einer Art zu machen, wie er es am wenigsten erwartete. Im Glauben, nur die deutsche Nation zum Rassenbewußtsein zu einigen, hat er das ganze jüdische Volk zu einer nationalen Wiedergeburt erweckt.

Das Erscheinen des Hakenkreuzes als Symbol eines neuen Deutschland, hat den Löwen von Juda, das alte Schlachtsymbol des jüdischen Widerstandes, heraufgerufen.

Vierzehn Millionen über die ganze Welt verstreute Juden haben sich wie ein Mann zusammengetan, um den deutschen Verfolgern ihrer Glaubensbrüder den Krieg zu erklären. Regionale Differenzen und Feindschaften gingen unter zugunsten eines gemeinsamen Zieles – den 600.000 Juden Deutschlands beizustehen, die durch Hitlers Antisemitismus terrorisiert werden, und das faschistische Deutschland zur Beendigung seiner Kampagne von Gewalt und Unterdrückung gegen eine jüdische Minderheit zu zwingen.

Das Weltjudentum hat sich entschlossen, angesichts dieses Wiederauflebens des mittelalterlichen Judenhasses, nicht untätig zu bleiben.

Deutschland dürfte einen teuren Preis für Hitlers Judenhaß zu zahlen haben. Es ist mit einem internationalen Boykott in Handel, Finanz und Diplomatie konfrontiert. Es wird geistlich und kulturell isoliert sein, wenn es sich vor dem brennenden Kreuzzug zurückzieht, den Juden aller Länder zur Verteidigung ihrer leidenden Brüder in Gang zu setzen.

Der jüdische Handelsherr verlässt sein Büro, der Bankier seinen Sitzungssaal, der Geschäftsmann seinen Laden, der Hausierer seinen bescheidenen Karren, um sich in der Sache zu vereinigen, die zu einem heiligen Krieg, gegen die hitlerischen Judenfeinde geworden ist.

Geimeinsames Handeln

Pläne für gemeinsames Handeln reifen in Europa und Amerika heran, damit die Repressalien gegen Hitlerdeutschland zurückgeschlagen werden kann. In London, New York, Paris und Warschau vereinigen sich jüdische Kaufleute zu einem Handelskreuzzug gegen Deutschland. Überall in der jüdischen Geschäftswelt werden Resolutionen gefaßt, die Handelsbeziehungen mit Deutschland abzubrechen. Eine Vielzahl von Kaufleuten in London hat sich entschlossen, keine deutschen Waren mehr zu kaufen, auch wenn sie schwere Verluste erleiden sollten.

Eine ähnliche Aktion findet überall in den Vereinigten Staaten statt. Massenversammlungen in New York und anderen amerikanischen Städten, an denen hunderttausende von empörten Juden teilnahmen, riefen nach einem unterschiedslosen Boykott aller deutschen Waren. In Polen ist das Handelsembargo gegen Deutschland bereits in Kraft. In Frankreich wird ein vorgeschlagenes Verbot von Importen aus Deutschland in jüdischen Kreisen weitherum angepriesen.

Ein gemeinsamer Weltboykott jüdischer Käufer wird der deutschen Exportindustrie wahrscheinlich schweren Schaden zufügen. Jüdische Kaufleute auf der ganzen Welt sind Großeinkäufer deutscher Produkte, besonders von Baumwollwaren, Seiden, Spielsachen, elektrischem Zubehör und Möbeln.

Eine Zusammenkunft des jüdischen Textilgewerbes in London wurde auf Montag einberufen, um die Lage zu prüfen und zu bestimmen, welche Maßnahmen gegenüber Deutschland zu ergreifen sind.

Schifffahrt bedroht

Deutschland ist in ausländischen Geldmärkten, wo der jüdische Einfluß bedeutend ist, schwer verschuldet. Fortdauernder Antisemitismus in Deutschland dürfte sich ernstlich zum Schaden des Landes auswirken. Jüdische Financiers sind dabei, Druck auszuüben, um ein Ende der antijüdischen Aktion zu erzwingen.

Deutschlands transatlantische Schifffahrt ist ebenfalls bedroht. Die „Bremen“ und die „Europa“, die deutschen Prachtschiffe, könnten schwer unter einem jüdischen, antideutschen Boykott zu leiden haben.

Jüdische Transatlantik Reisende bilden einen wichtigen Teil der Kundschaft dieser Linienschiffe, weil sie einen so großen Anteil am internationalen Handel haben. Der Verlust der Kundschaft würde dem deutschen Atlantikhandel einen schweren Schlag versetzen.

Weltweit werden große jüdische Protestaktionen vorbertet, um auf die den deutsche Juden durch Hitleranhänger zugefügten Leiden aufmerksam zu machen und um Taten zu fordern, damit der deutsche Antisemitismus beendet wird.

Das ganze amerikanische Judentum ist in beispielloser Empörung gegen Deutschland entflammt. Ein Rabbinatsdekret in New York hat den nächsten Montag zu einem Fast- und Gebetstag für die Hitlerkampagne bestimmt.

Das Fasten beginnt am Sonntag bei Sonnenuntergang und endet am Montag bei Sonnenuntergang. Alle jüdischen Läden bleiben am Montag während einer Parade geschlossen.

Außer einer Riesenversammlung im Madison Square Garden, sollen in 300 amerikanischen Städten Versammlungen abgehalten werden.

Im Madison Square Garden wird man bemerkenswerterweise Bischof Manning sehen, der von einer jüdischen Plattform aus einen Appell für die Beendigung des „Hitlerterrors“ erlassen wird. Jeder Rabbi in der Stadt New York hat die heilige Pflicht unter rabbinischem Dekret, seine Sonntagspredigt der Not der Juden in Deutschland zu widmen.

Die „New York Times“ schreibt heute Morgen, eine überseeische Naziorganisation habe eine Liste von 1.000 deutschen Immigranten zusammengestellt, die in den letzten Jahren nach Amerika gekommen sind. Die Liste soll dazu dienen, diese Leute für die Nazipropaganda in den Vereinigten Staaten zu benützen.

Sondersitzung

Die jüdische Jugendorganisation in Großbritannien organisiert über das Wochenende Demonstrationen in London und den Provinzen.

Der Abgeordnetenrat der britischen Juden, der die ganze jüdische Gemeinschaft in Großbritannien vertritt, diskutiert am Sonntag in einer Sondersitzung über die zu treffenden Gegenmaßnahmen gegen Angriffe auf ihre deutschen Judengenossen.

Mitglieder des amerikanischen Repräsentantenhauses bringen Resolutionen ein, die gegen die antijüdischen Exzesse in Deutschland protestieren. Die amerikanischen Gewerkschaften die drei Millionen Arbeiter vertreten, haben sich auch entschlossen, sich an den Protesten anzuschließen.

Repräsentative jüdische Organisationen in den europäischen Hauptstädten sollen Regierungen vorstellig geworden sein, damit diese auf die Hitlerregierung einwirken, der Unterdrückung der deutschen Juden Einhalt zu gebieten.

Das alte und wiedervereinte Volk Israel erhebt sich mit neuen und modernen Waffen, um diesen uralten Kampf mit seinen Verfolgern aufzunehmen.”

http://www.jubelkron.de/judaea.htm

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Gruß

Der Honigmann

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Der ehemalige Gorbatschowberater Prof. Dr. Wjatscheslaw Daschitschew äußerte sich im Auslands-Magazin von secret.TV “Hinterm Horizont” über die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland.

Höchst fraglich dabei scheint, ob die bedingungslose Westbindung der BRD, die das Land mehr und mehr zu einem blossen NATO-Sprachrohr degradiert, wirklich deutschen Interessen dient oder diesen vielmehr zuwiderläuft.

Danke an meinen Freund Peter…..

http://www.youtube.com/user/Honigmann1?feature=mhum

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Gruß

Der Honigmann

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Liebe Leser,

mit Erschrecken habe ich den oben genannten Bericht geschaut. Ich bin schockiert wie dort mit dem Fisch umgegangen wird. Der Fisch wird dort nicht als Lebewesen wahrgenommen. Auf engsten Raum wird der Fisch gezüchtet, mit Medikamenten wird erreicht, dass die Zucht keinen Schaden davon trägt. Unglaublich ist jedoch, dass diese Aquakulturen mit Fischen aus den Meeren gefüttert werden.

Dieser Bericht ist auf youtube.de verfügbar.

„Ob tiefgefroren im Supermarkt oder gebraten in der Kantine – der Pangasius erfreut sich großer Beliebtheit. 40.000 Tonnen des Zuchtfisches landeten im vergangenen Jahr allein auf deutschen Tellern. Der Exot aus Asien schont die überfischten Meere, heißt es. Doch Umweltschützer schlagen Alarm: Die Pangasius- Produktion sei eine Katastrophe für Tier, Mensch und Umwelt.

Was ist dran an den Vorwürfen rund um den beliebten, kostengünstigen Speisefisch? Die Autoren Michael Höft und Christian Jentzsch gehen dieser Frage nach. Sie begleiten die Fischexpertin Catherine Zucco von der Umweltorganisation WWF, dem „World Wide Fund For Nature“, bei ihrer Recherche in deutschen Supermärkten und im Produktionsland Vietnam. 90 Prozent der Pangasius-Filets stammen aus der Sozialistischen Republik Vietnam – aus dem Mekong Delta am südlichen Zipfel des Landes.

In der Provinzhauptstadt Long Xuyen liegt das Zentrum der Pangasius- Industrie. Nur mit Hilfe eines Insiders gelingt es den NDR-Autoren, einen Blick hinter die Kulissen der Großindustrie zu werfen. Auf ihrer Recherchereise entdeckt das Team zahlreiche Missstände: vom Einleiten chemisch belasteter Abwässer aus der Fischzucht in den Mekong bis zum Masseneinsatz von Antibiotika. Und immer wieder treffen sie auf Aquakulturen, in denen die Fische auf engstem Raum gehalten und gemästet werden. Das Bild vom Fischkutter auf der Gefrierverpackung mit dem Hinweis auf schnellfließende Gewässer als Produktionsort entpuppt sich als reine Werbefantasie. Die Autoren können auch mit der Legende aufräumen, dass dieser Zuchtfisch geeignet sei, die Überfischung der Meere zu stoppen. Das Gegenteil ist der Fall. Als ein Kutter seinen Fang in einer Fischfabrik abliefert, wird das Team Zeuge, wie unterschiedliche Fischarten aus dem Süd-Chinesischen Meer zu Pangasius-Futter verarbeitet werden. Vor der Schlachtung muss der Pangasius ein wahres Martyrium erleiden. 24 Stunden dauert der quälende Transport zur Fischfabrik.

Doch nicht nur für Tier und Umwelt hat die Aquakultur in Vietnam Folgen. In den Fischfabriken werden die Pangasius-Filets häufig mit Phosphaten angereichert, damit das Fleisch Wasser speichert und schwerer wird: Ein umstrittenes Verfahren, das auf der Packung deklariert werden muss. Der Kunde erhält nicht nur eine Mogelpackung, was das Gewicht belangt, zu viele Phosphatzusätze können auch der Gesundheit schaden.

Am Ende der Reise gibt es jedoch einen Hoffnungsschimmer: Die Autoren entdecken eine Pangasius-Biofarm, die von einem Deutschen betrieben wird. Die einzige Biofarm des Landes produziert natürlich etwas teurer. Catherine Zucco, die Fischexpertin des WWF, ist überzeugt, dass allein die Verbraucher die Zuchtbedingungen in Vietnam beeinflussen können. Nur wenn sie bereit sind, für einen „sauberen“ Pangasius mehr zu bezahlen, werden die Züchter umdenken. Umso erstaunlicher ist, dass der WWF inzwischen den vietnamesisischen Pangasius von der sogenannten Roten Liste genommen hat.“

Liebe Grüße,

Dirk

https://globalinformations.wordpress.com/2011/03/15/die-pangasius-luge-vom-09-03-2011-2145-uhr-im-ersten-das-grose-geschaft-mit-dem-billigfisch/

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Gruß

Der Honigmann

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Ich erhielt um 23:27 Uhr am 30. März diese Nachricht von “BadwareStop”:

URL: http://euro-med.dk/

Herzlichen Glückwunsch! Diese URL wird von keinem von StopBadware’s Daten-Lieferanten (darunter Google) als Badware (belastet) gemeldet. Wir haben deshalb diese Revision geschlossen und unsere Badware Website Clearinghouse aktualisiert. Alle Warnungen über die URL, die auf unseren Lieferanten-Daten basieren, sollten in Kürze entfernt werden.

Online-Community, BadwareBusters.org.

http://euro-med.dk/?cat=4

….jetzt kann “normal” weiter gearbeitet werden….gut so.

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Gruß

Der Honigmann

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u.a.:  EU will alle Libyen-Flüchtlinge aufnehmen, Libyscher Botschafter führt Geheimgespräche in London,  Libyenkrieg: Kosten bislang etwa 390 Millionen Euro, Japanisches Rindfleisch ungewöhnlich hock Cäsium-belastet,  Banken können sich nicht automatisch auf Hilfen verlassen, Ohne Kurswechsel drohen neue Finanzkrisen,  Irlands Banken brauchen weitere 24 Milliarden Hilfe, Portugals Haushaltsdefizit erfordert neue Rettungskredite,  Amerikaner wollen den Gold-Dollar zurück, EU-Lobbyaffäre: EU-Betrugsbehörde darf Büros nicht durchsuchen,  Insidergeschäft-Skandal in US-Gesundheitsbehörde, Weltuntergangsspekulationen im Internet…

http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=356

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Gruß

Der Honigmann

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Wolfgang Effenberger

Angesichts wachsender Kritik im eigenen Land verteidigte der US-Präsident am Montagabend den von der westlichen Wertegemeinschaft geführten Militäreinsatz in Libyen. In der vom Fernsehen übertragenen Rede betonte Obama, dass es gelte, ein Massaker und eine humanitäre Katastrophe in Libyen zu verhindern. Das dürfte jedoch bei vielen US-Amerikanern auf taube Ohren stoßen. So appelliert Obama an die amerikanischen Werte: Es wäre ein Betrug an ihnen, sagt Obama, wenn man hier, wo man eingreifen kann, davor zurückschreckt. Mit dem Bekenntnis, dass aber auch die Interessen der USA auf dem Spiel stehen würden, konnte Obama sicherlich punkten.

Schon vor Beginn der Operation mehrten sich in Obamas Umfeld die skeptischen Stimmen über die Einrichtung einer Flugverbotszone über Libyen. Pentagon-Chef Robert Gates dämpfte die Erwartungen und wies auf die Komplexität einer Militäroperation hin: »Lasst uns die Sache beim Namen nennen«, sagte er vor einem Kongressausschuss. »Eine Flugverbotszone beginnt mit einem Angriff auf Libyen, um die Flugabwehr zu zerstören.« Drei Tage später betonte Gates bei einem Besuch in Ägypten, dass es keine zeitlichen Vorgaben für ein Ende des militärischen Einsatzes in Libyen geben würde. (1)

Ebenso zurückhaltend gab sich Bill Daley, der neue Stabschef im Weißen Haus: »Eine Menge Leute reden über eine Flugverbotszone, als wäre es ein Videospiel oder so etwas«, sagte er dem US-Sender NBC. »Wer darüber auf diese Weise redet, hat keine Ahnung, wovon er spricht.« (2)

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»All unsere 28 Verbündeten in der NATO werden sich der Operation anschließen«, verkündete US-Außenministerin Hillary Clinton am Abend des 24. März, »um die libyschen Bürger in einen umfassenderen Schutz zu nehmen. Die internationale Koalition kontrolliert den Luftraum über Libyen, und die Menschen [die libysche Opposition] beginnen das zu spüren.« (3)

»Unsere Militärmission ist eng auf die Rettung von Leben konzentriert«, hebt Obama hervor.

Die Lageentwicklung lässt jedoch ein anderes Motiv in den Vordergrund treten: Regime-Change in Libyen! Der schnelle Vormarsch der Rebellen in den vergangenen Tagen war nur durch die sorgfältig abgestimmte Luftnahunterstützung durch die multinationalen Luftstreitkräfte möglich. Dazu bedarf es einer hochqualifizierten Organisation am Boden: Verbindungsoffiziere der Luftstreitkräfte (Forward Air Controler, FAC), die die Bomber während der Erdkampfunterstützung leiten. Sollten keine NATO-Offiziere in den Reihen der Aufständischen diese Aufgabe übernommen haben, so müssten diese FAC vorher von der NATO ausgebildet worden sein – was die Sache noch fragwürdiger machen würde.

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»Und heute Abend kann ich berichten«, so Obama, »dass wir Gaddafis tödlichen Vormarsch  gestoppt haben.« Auch hier war der Präsident ein wenig voreilig. Das einwöchige internationale Sperrfeuer hat Libyens Luftverteidigung, die Kommunikationsnetze und die Infrastruktur gelähmt. Aber Gaddafis Bodentruppen bleiben eine potente Bedrohung. Der für die Mission zuständige US-Armeegeneral Carter Ham sagte am 28. März der New York Times, dass das Regime noch Fähigkeiten besitze und wieder sehr schnell mit seinen Streitkräften rollen könnte. Auch sei nur eine kleine Zahl von Gaddafis Truppen übergelaufen. Im Pentagon sagte Vizeadmiral William Gortney, Büroleiter des »Vereinigten Generalstabs«, die Rebellen seien eine nicht sehr robuste Organisation. Sie würden sich auf einer sehr dünnen Grundlage bewegen.

»Unser wirksamstes Bündnis, die NATO, hat das Kommando über die Durchsetzung des Waffenembargos und Flugverbotszone genommen«, verkündet Obama, um weiter auszuführen, dass »in Zukunft die Führung bei der Durchsetzung der Flugverbotszone und beim Schutz der Zivilbevölkerung vor Ort bei unseren Verbündeten und Partnern liegen wird.« Auch sei er zuversichtlich, »dass unsere Koalition den Druck auf die verbleibenden Kräfte Gaddafis weiter ausüben wird«.

Hier versucht Obama den Eindruck zu erwecken, die NATO sei ein Bündnis unter gleichberechtigten Partnern. Das ist aber nicht der Fall. Die Befehlstrukturen der NATO enden im Pentagon. Die zuständigen Befehlshaber sind immer US-Amerikaner.

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»Ich bin überzeugt«, so rechtfertigt Obama die Teilnahme am Libyen-Krieg, »bei einem Scheitern in Libyen müsste Amerika einen viel größeren Preis zahlen.«

So wartete Obama nicht auf eine Zustimmung des Kongresses. »Der Präsident hat nicht die Macht, aus der Verfassung einseitig einen militärischen Angriff zu befehlen«, so Obama in seinem Präsidentschaftswahlkampf zum Boston Globe im Jahr 2007. Damals forderte der Präsidentschaftskandidat, dass der Präsident Kriege vom Kongress genehmigen lassen müsse – Ausnahme: die akute Bedrohung der USA. Die lag 2011 nachweislich nicht vor.

»Die Geschichte hat uns immer wieder gezeigt«, dozierte damals der Präsidentschaftskandidat weiter, »dass militärische Maßnahmen am erfolgreichsten sind, wenn sie berechtigt und durch die Legislative unterstützt werden.« Letzteres fehlte ebenfalls 2011. Dafür wurde Obama theatralisch: Auch wenn andere Länder die Augen vor Gräueltaten verschließen, »er als Präsident weigert sich, erst Maßnahmen zu ergreifen, wenn  die Bilder von Massakern und Massengräber auftauchen

Nun muss sich Obama mit an seinen eigenen Worten messen lassen.

Nach Erscheinen von Obamas Biografie The Audacity of Hope (5) im Jahr 2006 beleuchtete die Chicago-Sun-Times-Korrespondentin Cathleen Falsani Obamas Wertvorstellungen. Den Titel hatte sich der Autor aus einer Predigt seines damaligen Pastors, Reverend Jeremiah Wright, von Chicago’s Trinity United Church of Christ entliehen. In den Aussagen zur Außenpolitik überraschte Obama mit den Fragen:

»Sind unsere Ziele im Iran ein Regimewechsel, der Abbau aller iranischen nuklearen Fähigkeiten, die Verhinderung der Verbreitung von Kernwaffen oder alle drei? Warum dringen wir in Irak und nicht in Nord-Korea oder Burma ein? Warum intervenieren wir in Bosnien und nicht in Dafur?« (6) Während gegen Libyen vorgegangen wird, steigert sich in anderen Ländern – so in der Elfenbeinküste unter dem Schreckensregime von Laurent Gbagbo und auch in verbündeten Bahrain – die massive  Gewalt gegen Zivilisten. Eine Intervention der USA ist hier nicht zu erwarten. Hier steht der US-Präsident nach seinen Buchaussagen in der Pflicht.

[....]

Anmerkungen:

(1) »Alliierte treiben Gaddafi in die Enge«, 23. März 2011, unter http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,752832,00.html.

(2) Zitate von Gates und Daley aus http://www.fr-online.de/home/obamas-stabschef-sieht-flugverbot-ueber-libyen-skeptisch/-/1472778/7765812/-/index.html.

(3) Washington, 25. März (RIA Novosti).

(4) Calvin Woodward und Richard Lardner: »Obama’s Libya Speech Fact Checked:

How The Claims Fit The Facts«, unter http://www.huffingtonpost.com/2011/03/29/obama-libya-speech-fact-check_n_841920.html?view=print.

(5) Barack Obama: The Audacity of Hope. Thoughts on Reclaiming the American Dream, New York 2006.

(6) Cathleen Falsani: »SNAPSHOTS FROM OBAMA’S VISION OF WHAT AMERICA SHOULD BE«, in: Chicago Sun-Times vom 15. Oktober 2006.

(7) Über den Inhalt des Gesprächs mit Mahmud Jibril vom libyschen Nationalrat wurde aber nichts bekannt. An dem Treffen nahmen auch der Sonderbeauftragte der US-Regierung für Libyen, Chris Stevens, und der ehemalige US-Botschafter in Tripolis, Gene Cretz, teil.

(8) http://www.weeklystandard.com/print/blogs/experts-urge-obama-act-libya_554622.html.

(9) Stephen E. Biegun, Max Boot, Ellen Bork, Paul Bremer, Scott Carpenter, Elizabeth Cheney, Eliot Cohen, Seth Cropsey, Thomas Donnelly, Michele Dunne, Eric Edelman, Jamie Fly, Reuel Marc Gerecht, William Inboden, Bruce Pitcairn Jackson, Ash Jain, Robert Kagan, David Kramer, Irina Krasovskaya, William Kristol, Tod Lindberg, Ann Marlowe, Cliff May, Joshua Muravchik, Michael O’Hanlon, Martin Peretz, Danielle Pletka, John Podhoretz, Randy Scheunemann, Gary J. Schmitt, Dan Senor, William Taft, Marc Thiessen, Daniel Twining, Ken Weinstein, Leon Wieseltier, Rich Williamson, Damon Wilson.

(10) Williamn Kristol: »Better Late Than Never Conservatives should keep pushing the Obama administration to act in Libya«, unter http://www.weeklystandard.com/blogs/better-late-never_554715.html.

(11) http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fischer112.html.

(12) Pierre Hillard: »Es ist zu befürchten, dass auf dem jetzt eingeschlagenen Weg sehr viel Blut fließen wird«, vom 08. September 2006 in http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/56503

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/wolfgang-effenberger/us-praesident-barack-obama-redet-sich-den-libyenkrieg-schoen.html

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Gruß

Der Honigmann

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Was rote und grüne Kommunisten seit Jahrzehnten gewollt haben – nun wird es zunehmend Realität. “Deutschland verrecke” , “Nie wieder Deutschland” sind die klaren Forderungen der staatlich geförderten antideutschen Rassisten.

Viel gefährlicher aber ist die auch von den “bürgerlichen” Parteien praktizierte Massenzuwanderung:

Knapp die Hälfte der Berliner Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren ist nichtdeutscher Herkunft. In Zukunft werden Migranten vielerorts in der Mehrheit sein.

Migranten werden in immer mehr Stadtteilen Berlins in Zukunft in der Mehrheit sein: Bereits jetzt haben 43 Prozent aller Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren einen Migrationshintergrund, deutlich mehr als in der Bevölkerung insgesamt: Rund ein Viertel aller Berliner ist nichtdeutscher Herkunft. Das geht aus Zahlen des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg hervor, die Amtspräsidentin Ulrike Rockmann am Mittwoch gemeinsam mit dem Integrationsbeauftragten des Senats, Günter Piening, vorstellte. “Gerade der Blick in die unteren Altersgruppen zeigt, was für eine gewaltige demografische Veränderung die Stadt erlebt”, sagte Piening.

In Kreuzberg, Wedding und Nordneukölln liege der Anteil der Kinder und Jugendlichen nichtdeutscher Herkunft bereits jetzt fast durchgehend bei 70 Prozent und höher, so der Integrationsbeauftragte. “Die große Herausforderung ist, dieser heranwachsenden Generation eine klare Perspektive zu geben und Partizipationsmöglichkeiten zu eröffnen.” Schulen, Behörden, aber auch Unternehmen müssten sich auf die Veränderungen einstellen.

2007 erfasste das Amt für Statistik erstmals nicht nur die Staatsangehörigkeit, sondern auch die Herkunft der Berliner. Als Migranten gelten neben den Ausländern auch alle Deutschen, die selbst eingewandert sind oder von denen mindestens ein Elternteil eingewandert ist beziehungsweise keinen deutschen Pass hat. 872.000 Berlinerinnen und Berliner sind demnach nichtdeutscher Herkunft. 48 Prozent der Einwohner mit Migrationshintergrund besitzen den deutschen Pass, Tendenz steigend: 2007 hatten nur 44 Prozent die deutsche Staatsbürgerschaft.  Quelle: TAZ

Die Deutschen in Deutschland werden umgevolkt – ausgerottet – das ist Völkermord! Verantwortlich dafür sind die Verbrecher, die dieses Land zu Tode regieren!

http://paukenschlag-blog.org/?p=3131

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Gruß

Der Honigmann

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The Wall Street Journal: “Today’s Jews are Khazars, Not the Ancient Israelites”

By Evan R. Goldstein (Jewish staff editor at the Chronicle of Higher Education).

This much is known: In the mid-eighth century, the ruling elite of the Khazars, a Turkic tribe in Eurasia, converted to Judaism. Their impetus was political, not spiritual. By embracing Judaism, the Khazars were able to maintain their independence from rival monotheistic states, the Muslim caliphate and the Christian Byzantine empire. Governed by a version of rabbinical law, the Khazar Jewish kingdom flourished along the Volga basin until the beginning of the second millennium, at which point it dissolved, leaving behind a mystery: Did the Khazar converts to Judaism remain Jews, and, if so, what became of them?

Enter Shlomo Sand. In a new book, “The Invention of the Jewish People,” the Tel Aviv University professor of history argues that large numbers of Khazar Jews migrated westward into Ukraine, Poland and Lithuania, where they played a decisive role in the establishment of Eastern European Jewry. The implications are far-reaching: If the bulk of Eastern European Jews are the descendents of Khazars—not the ancient Israelites—then most Jews have no ancestral links to Palestine. Put differently: If most Jews are not Semites, then what justification is there for a Jewish state in the Middle East? By attempting to demonstrate the Khazar origins of Eastern European Jewry, Mr. Sand—a self-described post-Zionist who believes that Israel needs to shed its Jewish identity to become a democracy—aims to undermine the idea of a Jewish state.

Published in Hebrew last year, “The Invention of the Jewish People” was a best seller in Israel. In March, the French translation, also a best seller, received the prestigious Aujourd’hui Award, which honors the year’s best nonfiction book. Past winners include such intellectual titans as Raymond Aron, Milan Kundera and George Steiner. “The Invention of the Jewish People” is being translated into a dozen languages. Mr. Sand is delivering lectures this month in Los Angeles, Berkeley, New York and elsewhere.

What should we make of Mr. Sand’s radical revisionist history? There is reason to be very skeptical. After all, we have been here before. In 1976, Arthur Koestler published “The Thirteenth Tribe,” which argued that Diaspora Jews were a “pseudo-nation” bound by “a system of traditional beliefs based on racial and historical premises which turn out to be illusory.” The genetic influence of the Khazars on modern Jews is, he wrote, “substantial, and in all likelihood dominant.” Koestler’s speculations were not novel. The connection between the Khazars and the Jews of Eastern Europe had been debated by both scholars and conspiracists (the two are not mutually exclusive) for centuries.

“The Thirteenth Tribe” was savaged by critics, and Mr. Sand’s repackaging of its central argument has not fared much better. “A few Jews in Eastern Europe presumably came from the Khazar kingdom, but nobody can responsibly claim that most of them are the descendents of Khazars,” says Israel Bartal, a professor of history at the Hebrew University of Jerusalem. We simply don’t know enough about the demographics of Eastern European Jews before the 13th century to make such an assertion, Mr. Bartal says, adding, “Sand has not proven anything.” According to Peter B. Golden, a professor of history at Rutgers University, the Khazars are likely one of a number of strains that shaped the Jewish population in Eastern Europe. But, he stresses, DNA studies have confirmed that the Middle Eastern strain is predominant.

In “The Invention of the Jewish People,” Mr. Sand suggests that those who attacked Koestler’s book did so not because it lacked merit, but because the critics were cowards and ideologues. “No one wants to go looking under stones when venomous scorpions might be lurking beneath them, waiting to attack the self-image of the existing ethnos and its territorial ambitions.” But Koestler was himself uneasy about scorpions. The Khazar theory, he knew, was an article of faith among anti-Semites and anti-Israel Arab politicians. Just a few months before “The Thirteenth Tribe” was published, the Saudi Arabian delegation to the United Nations declared Zionism illegitimate because it was conceived by “non-Semitic Jews” rather than “our own Arab Jews who are the real Semites.” (An Israeli ambassador, wrongly, countered that Koestler’s book had been secretly subsidized by the Palestinians.) Perhaps more disconcerting, the neo-Nazi National States Rights Party in the U.S. declared “The Thirteenth Tribe” to be “the political bombshell of the century” because “it destroys all claims of the present-day Jew-Khazars to any historic right to occupy Palestine.” Members of Stormfront, a self-described “white nationalist” Internet community, have predictably reacted to Mr. Sand’s book with glee.

I recently called Mr. Sand in Paris, where he is on sabbatical, to ask if he is concerned that “The Invention of the Jewish People” will be exploited for pernicious ends. “I don’t care if crazy anti-Semites in the United States use my book,” he said in Israeli-accented English. “Anti-Semitism in the West, for the moment, is not a problem.” Still, he is worried about how the forthcoming Arabic translation might be received in the Muslim world, where, he says, anti-Semitism is growing. I ask if the confident tenor of his book might exacerbate the problem. He falls quiet for a moment. “Maybe my tone was too affirmative on the question of the Khazars,” he reluctantly concedes. “If I were to write it today I would be much more careful.” Such an admission, however, is unlikely to sway the sinister conspiracists who find the Khazar theory a useful invention.

Once again the Bible is right! Jesus warned about the fake Jews:
Revelation 2:9 “I know thy works, and tribulation, and poverty, (but thou art rich) and I know the blasphemy of them which say they are Jews, and are not, but are the synagogue of Satan.”
Revelation 3:9 “Behold, I will cause those of the synagogue of Satan, who say that they are Jews and are not, but lie– I will make them come and bow down at your feet, and make them know that I have loved you.”
Jesus will not forget nor forgive the Jews:
Luke 19:27 “But those enemies of mine who did not want me to be king over them—bring them here and kill them in front of me.”

http://www.eutimes.net/2010/01/the-wall-street-journal-todays-jews-are-khazars-not-the-ancient-israelites/

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Gruß

Der Honigmann

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Kritik an BGH-Judikatur zum Grundstücksrecht

Kölner Richter proben den Aufstand

von:

© Chlorophylle – fotolia.com

Das Grundbuch gehört zu den eher trockenen juristischen Themen. Doch können auch in einem solchen Bereich die Emotionen hoch schlagen, wie die Querelen um die Frage der Eintragung von BGB-Gesellschaften zeigen. Diese gipfelten nun in der Behauptung des OLG Köln, die Linie des BGH stehe “nicht im Einklang mit dem Gesetz”. Ein Kommentar von Maximilian Zimmer.

Als der Bundesgerichtshof (BGH) im Januar 2001 fast genau 100 Jahre nach der gesetzlichen Anerkennung der Gesellschaft Bürgerlichen Rechts (GbR) feststellte, dass die Gesellschaft selbst auch Träger von Rechten und Pflichten ist, ahnte wohl niemand, welche Probleme dies noch mit sich bringen würde.

Für das Grundstücksrecht stellte sich nämlich bald die Frage, wie die GbR in das Grundbuch einzutragen ist. Bis 2001 waren es die Gesellschafter, jetzt sollte es die Gesellschaft selbst sein. Im Jahre 2008 erklärte der BGH dies noch einmal ausdrücklich.

Sogleich brach ein Sturm der Entrüstung los. Kritiker bemängelten vor allem, dass die GbR grundsätzlich nur durch die Gesellschafter handeln kann, anders als bei Handelsgesellschaften aber in keinem Register vermerkt ist, wer die zur Vertretung berechtigten Personen sind. Der Gesetzgeber reagierte rasch und schuf § 899 a BGB und § 47 a GBO. Danach müssen die Gesellschafter eingetragen werden, und sie dürfen die GbR auch nach außen hin vertreten.

Oberlandesgerichte verlangten Nachweise über Nachweise

Wer glaubte, damit sei das Problem gelöst, hatte sich aber getäuscht. Die “erwerbende Gesellschaft”, also die GbR, die erst noch ins Grundbuch sollte, wurde plötzlich zur Aussätzigen. Die Grundbuchämter, bestärkt von einigen Oberlandesgerichten, verlangten nun den Nachweis der Existenz der Gesellschaft und der Vertretungsberechtigung der Gesellschafter.

Doch damit nicht genug: Der Nachweis sollte auch noch in der Form einer öffentlichen Urkunde eingereicht werden. Das Versprechen der Betreffenden, sie seien die Gesellschafter und die Gesellschaft bestehe auch wirklich, genügte nur dem Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken und dem OLG Brandenburg. Das OLG Oldenburg wollte dieses Versprechen noch zusätzlich eidesstattlich versichert wissen.

Andere, allen voran das OLG München, meinten, so könne ja jeder kommen und behaupten, er sei Gesellschafter einer existierenden GbR. Eine entsprechende Erklärung genüge daher in keinem Fall. Allenfalls könne sich die GbR (im zugrundeliegenden Grundstückskaufvertrag!) neugründen. Damit war die “adhoc-GbR” erfunden. Diese Konstruktion wiederum stieß vielfach auf Ablehnung, nicht zuletzt wegen der zusätzlichen Notarkosten. Ähnlich komplizierte Konstruktionen, wie etwa der “gespiegelte Kaufvertrag”, konnten ebenfalls nicht auf breiter Front überzeugen. Auch der Vorsitzende des zuständigen BGH-Senats hielt einige der ablehnenden OLG-Entscheidungen für “indiskutabel” (Krüger, NZG 1010, 801).

Grundbuchrechtspfleger verweigern Eintragung auf breiter Front

Trotz dieser höchstgerichtlichen “Rüge” war die GbR jedenfalls im Grundstücksverkehr zunächst “klinisch tot”, wie es ein Rechtspfleger in einer Fachzeitschrift ausdrückte (Bestelmeyer, RPfleger 1010, 169). Die Juristen wunderten sich, wie dieser “Schlamassel” auf die GbR-Entscheidung des BGH von 2008 zurückgeführt werden konnte, bei der gerade der Leitsatz das genaue Gegenteil aussagt (Hertel, DNotZ 2009, 121). Tatsache ist aber, dass seither die Grundbuchrechtspfleger fast ausnahmslos die Eintragung der GbR mit Berufung auf genau diese Rechtsprechung verweigern.

Das OLG Köln ist nun noch noch ein Stück weitergegangen (Beschl. v. 13.12.2010, Az.  2 Wx 137/10): Während der BGH hinsichtlich der verfahrensrechtlichen Voraussetzungen für die Eintragung der GbR den Gesetzgeber in der Pflicht sieht und damit die “dienende Funktion” des Verfahrensrechts anspricht, meinen die Kölner Richter, dass die Karlsruher Entscheidung “nicht mit dem Gesetz in Einklang” steht.

Aus diesem Grund könne es auch nicht Aufgabe des Gesetzgebers sein, seine Regelungen an die Rechtsauffassungen des Richters (gemeint ist hier der BGH) anzupassen.

Offenbar kein Änderungswille des Gesetzgebers

Diese offene Ablehnung der BGH-Rechtsprechung, verbunden mit der Weigerung, überhaupt eine Möglichkeit der Grundbucheintragung der GbR herbeizuführen, ist im Grundstücksrecht sicherlich einmalig. Folge ist, dass im Bereich des OLG Köln die Karlsruher Linie zur Grundbucheintragung der GbR derzeit nicht angewendet wird.

Während also im OLG Köln eine Eintragung überhaupt nicht mehr vorgenommen werden kann und sie in weiten Teilen des Bundesgebiets an praktisch unerfüllbare Hürden geknüpft wird, ist das Verfahren anderswo fast problemlos möglich. Für die Praxis besonders kritisch sind freilich die Gebiete, bei denen eine OLG-Entscheidung noch gar nicht vorliegt.

Eine Lösung ist jedenfalls nicht in Sicht: Anders als bei der Schaffung des § 899 a BGB scheint der Gesetzgeber derzeit nicht aktiv werden zu wollen. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass der BGH den genannten Partikularismus dadurch beseitigt, dass er die Eintragung der GbR ohne große Hürden, das heißt allein durch die Erklärung der Beteiligten im Kaufvertrag, zulassen wird. Leider ist die passende Vorlage nach Karlsruhe noch nicht absehbar. Jedenfalls sollte sich jede GbR derzeit reiflich überlegen, ob sie Grundstücke erwerben will.

Der Autor Dr. Maximilian Zimmer ist Notar in Wernigerode, Honorarprofessor an der Hochschule Harz (FH) und Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen.

http://www.lto.de/de/html/nachrichten/2910/die_koelner_richter_proben_den_aufstand_kritik_an_bgh_judikatur_zum_grundstuecksrecht/

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Gruß

Der Honigmann

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Wer herausfinden will, wie die Dinge wirklich sind, der hat sich keine leichte Aufgabe gestellt. Das liegt gar nicht einmal so sehr daran, dass allzu oft die Wahrheit versteckt und die Lüge propagiert wird — nein, das schwierigste ist, dass wir uns auf dem Weg zur Wahrheit meist selbst im Wege stehen.

Warum? Nun — die Geschichte von dem, der auszog, die Wahrheit zu suchen, ist voller Fallen und endet oft enttäuschend. Da ist zunächst der Mut aufzubringen, Fragen zu stellen und Antworten zu überprüfen und gegebenenfalls zurückzuweisen, wenn sie banal, nichts sagend oder unlogisch sind. Das wird nicht gern gesehen, in der Schule nicht, nicht an der Universität und im Berufsleben schon mal gar nicht.

Dabei gibt es keine dummen Fragen — es gibt nur Dumme, die nicht fragen.

Wer nun den Mut zum Fragen aufbringt, der wird sehr schnell merken, wie verschieden die Antworten ausfallen. Offenbar hat jeder seine eigene Wahrheit, oder, wie es bei den Patienten inzwischen heißt: drei Ärzte, vier Meinungen (das gilt auch für andere Berufsgruppen).

Dem Wahrheitssuchenden bleibt es nicht erspart, sich selbst eine Meinung zu bilden. Das bedeutet, er muss verschiedene, zum Teil gegensätzliche Theorien selbst bewerten und sich das nötige Fachwissen dazu aneignen. Vorgegebene Weltbilder sind zwar bequem, führen aber meist in die Irre. Über die entsprechenden Mechanismen habe ich in meinem Buch „Die lukrativen Lügen der Wissenschaft” ausführlich berichtet.

Hat man sich nun lange genug durch den Dschungel der Desinformation gekämpft, stets wachsam die Spreu vom Weizen getrennt und ist nun vor den Toren der Wahrheit angelangt, dann begegnet man einer neuen Gefahr: Möglicherweise entspricht das, was man da sieht, nicht den Erwartungen oder widerspricht sogar all dem, an das man bisher geglaubt hat. Eine unangenehme Situation – nach der ganzen Mühe. Was soll man tun? Womöglich das bisherige Weltbild über den Haufen werfen? Oder doch besser nicht daran rühren und auf halbem Weg stehen bleiben? Oder ganz zurück in Abrahams Schoß der bequemen Lügen?

Hier scheitern die meisten, denn die Wahrheit kann man sich nun einmal nicht aussuchen. Die Selbsttäuschung schon, das Angebot ist groß, für jeden ist etwas dabei. Der Weg aus der Täuschung beginnt immer mit der Enttäuschung, dochnicht jeder hat die Größe, das zu ertragen. Die Wahrheit ist auch nicht gut oder schlecht, nicht grausam und nicht barmherzig – sie ist wie sie ist. Ich war immer auf der Suche und werde es weiter sein, denn das Ende des Weges ist nicht so schnell erreichbar, jedenfalls nicht in einem Leben. Das Lernen hört nie auf, sonst würde es vermutlich ziemlich langweilig. Ich habe so manche Überraschung auf meinem Weg verkraften müssen.

Manche war unangenehm, manche nicht, aber immer war sie befreiend. Wenn Sie den Mut haben, geistig zu folgen, dann lasse ich Sie gerne an dem teilhaben, was ich im Laufe des vergangenen Jahres herausgefunden habe.

Meine Neugierde wurde am 11. September 2001 geweckt, und was ich herausfand, ist im ersten Band beschrieben. Jedoch führten die Recherchen immer weiter auf Gebiete, die ich gar nicht angesteuert hatte. Ausgestattet mit einer guten Bibliothek, einem Internetanschluss, Zeit und jeder Menge Neugier geriet ich – ohne das beabsichtigt zu haben – in das verflixte UFO-Thema, das mich früher nur genervt hatte, weil zum einen darüber viel Unsinn geschrieben wird und zum anderen das, was seriös ist, so undurchsichtig erscheint, dass man verzweifeln möchte.

Aber, wie gesagt, der Zufall sorgte dafür, dass mir auf Umwegen gewisse Informationen zufielen, die ich ‚ nur ’ noch sortieren und vertiefen musste. Das Ergebnis ist dieses Buch, vor dem ich Sie allerdings warnen muss, falls Sie ein Freund der einfachen Antworten sein sollten. Auch ist der Buchinhalt keineswegs ‚ politisch korrekt ’. Die Wahrheit schert sich nun mal nicht um solche Dinge, das ist etwas, das zur Kontrolle der Kleingeister erfunden wurde. Machen Sie sich darauf gefasst, dass Sie beim Lesen gelegentlich innere Widerstände überwinden müssen, die uns anerzogen wurden – wahrscheinlich genau deshalb, um die vielen Lügen zu schützen, die um die heutigen Machtverhältnisse herum aufgebaut wurden.

Wie sagte der alte Zyniker Winston Churchill?
„In Kriegszeiten ist die Wahrheit so wertvoll, dass sie von einem Ring aus Lügen geschützt
werden muss.” (eigentlich sagte er „Bodyguard of lies“)
Dabei betrifft dieDesinformation zunächst nur den Intellekt. Wirkungsvoller als diese ist jedoch der Ring emotionaler Lügen, durch den wir automatisch emotional abwehrend reagieren, sollten uns die verfemte Wahrheit doch einmal streifen. Das ist Teil der kulturellen Programmierung, die man „Erziehung” nennt und die nach der Schule durch die Medien ein Leben lang vertieft wird.

Erschrecken Sie also nicht gleich, wenn Ungewohntes berichtet wird. Nehmen Sie es einfach einmal zur Kenntnis und überlegen Sie selbst, ob es Sinn macht. Sie selbst und kein anderer müssen entscheiden, was Sie für richtig und wahr halten. Ich gebe Ihnen lediglich die Informationen, die Ihnen sonst vorenthalten werden und ohne die das Puzzle niemals komplett werden würde.

Entscheiden Sie selbst, was wahr ist.
Johannes Jürgenson
Nachtrag:

Ein Hinweis ist aber wichtig: „Das Gegenteil ist wahr, Bd. 2″ liegt nun als Neuauflage vor (in den Buchhandlungen), komplett überarbeitet und aktualisiert – es kamen 100 Seiten dazu! Wer den neuesten Stand kennen will, dem sei die neue Ausgabe empfohlen. Die gibt es nicht als Download.

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Gruß
Der Honigmann
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