Was ist jetzt eigentlich weniger politisch korrekt? Eben dass ein dunkelhäutiges Kleinkind für den „Schokotraum“ einer Bäckerei Werbung macht oder dass es dies nun nicht mehr tut?
Die Gutmenschen haben entschieden: Schwarze Babys machen keine Werbung für Schokoträume. Nach einer Woche beendete eine Bäckerei Raddatz in Gröditz (Sachsen) die Reklame nachdem es Druck aus der „Bevölkerung“ gab. Dies berichtet der Nachrichtendender N-TV. Bei der „Bevölkerung“ dürfte es sich wohl eher um die üblichen linksgrünen Verdächtigen und Dauernörgler handeln. Die normalen Bürger, die eben die Schweigenden sind, dürften das Kind eher süß und die Idee nett gefunden haben.
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Die Bäckerei hat Filialen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Im Gegensatz zu den linksgrünen Gutmenschen schafft sie Arbeitsplätze in Deutschland und Afrika. Sie beschäftigt in Deutschland 580 Mitarbeiter und weitere 50 in Namibia. Prokurist Christoph Raddatz verteidigte die Werbemaßnahme:
„Wir sind aber definitiv keine Rassisten.“
Das Baby ist nach an Angaben des Unternehmens das Kind zweier Mitarbeiter aus Afrika. Diese hatten damit wohl weniger ein Problem. Bei den politisch korrekten Gutmenschen dürfen schwarze Bürger eben keine Werbung machen. Das hat dann sicherlich was mit Diskriminierung zu tun.
Fragt sich nur, wer jetzt eigentlich mehr diskriminiert wurde. Ob demnächst weißhäutige Kinder keine Werbung mehr für die extra Portion Milch in der Kinderschokolade machen dürfen?
Gefunden bei Deutschlandecho…. —
In den noows-nachrichten erfährt man weiters:
Die Bäckerei Raddatz wirbt traditionell mit dem Foto eines Babys von Mitarbeitern für ihr Wochenangebot. In dieser Woche gab es einen Schokoladenkuchen und auf dem Bild war ein dunkelhäutiges Kind zu sehen.
Bei vielen Kunden sorgte diese Werbung für Unverständnis und Aufregung. Wie Christoph Raddatz mitteilte, sei es in Dresden zu tumultartigen Zuständen gekommen. Kunden hätten die Verkäuferinnen beschimpft und die Plakataufsteller umgestoßen.
Dennoch findet er die Reaktion einiger Kunden übertrieben. „Leider gibt es in Deutschland eine kleine Gruppe von übersensiblen Mitmenschen, die uns Rassismus unterstellen“, bedauert Raddatz die Reaktionen.
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Vor 2 Jahren hatten wir in Österreich den Wirbel um das Eskimo-Eis „Mohr im Hemd“, wo nach Protesten die Werbeplakate wieder verschwinden mussten.
Dieser ist in Anbetracht seiner Herkunftsgeschichte rassistisch besetzt und für Schwarze im deutschsprachigen Raum eine der schwersten Beleidigungen, so Simon Inou von M Media. Durch eine solche Kampagne würden erneut Stereotype bedient. Es sei beschämend, dass Eskimo so eine Kampagne startet, ohne mit Betroffenen vorher darüber zu beraten.
Sonja Fercher von ZARA gegen den negativ konnotierten Begriff und seine Anwendung als Werbesujet. Es müsse berücksichtigt werden, wie ein solcher Begriff bei den Betroffenen ankommt und was er bei ihnen auslöst.












