…wieder neue Priesterlein-Sprüche:
Ein Priester, ein junger, aus Ziesel,
studierte fromm täglich die Bibel,
schlief oft dabei ein,
das fand er gemein,
doch dann hielt ihn munter die Liesel.
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Ein Priester, ein junger, aus Schruck,
der spürt einen mächtigen Druck
in Gegend der Lenden,
der will niemals enden,
besonders wenn Betty lieb guckt.
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Ein Priester, ein junger, aus Huth,
war stinksauer und hatte Wut,
er wollte, doch durft nicht,
laut Zöli-Verbotspflicht,
da kam die Erlösung, die Ruth.
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Ein Priester, ein wacher, aus Ülzen,
den kotzt an das ewige Sülzen,
über Gott und die Welt,
stets ging’s nur um Geld;
und heiratet Betty von Hülzen.
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Ein Bischof, recht füllig, aus Prien,
war heilig und fromm, wie es schien.
Doch musste er haben
pro Tag einen Knaben,
die Sonne erst dann für ihn schien.
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Ein Priester, ein junger, aus Kiel,
verfolgte stets das eine Ziel:
Kein Frauenkontakt,
befolgt’s Zölibat,
doch Lilli gewann dieses Spiel.
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Ein Priester, ein junger, aus Heide,
ging in die Stadt im schwarzen Kleide.
Doch Betty, das Bös-chen,
prüft: trug er ein Hös-chen?
schaut nach und fand: Es war aus Seide.
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Ein Priester, ein junger, aus Schwerte,
lehnt vehement ab, was man ihn lehrte.
Auf Frauen verzichten,
das konnt er mitnichten,
und manche Maid er dann versehrte.
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Ein Priester, ein junger, aus Budapest,
hielt nach wie vor an seiner Liebe fest,
selbst als er geweiht
im pechschwarzen Kleid,
und jeden Tag war es ein Freudenfest.
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Ein Priester, ein fescher, aus Xanten,
war sehr beliebt bei jungen Tanten,
was sonntags er predigt,
er montags erledigt
in Praxis, statt nur in Gedanken.
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Ein Bischof, streng, fromm, unerbittlich,
erzeugt stets den Anschein von sittlich,
doch in Hinterstuben,
da trieb er’s mit Buben,
genoss das und fand’s sogar schicklich.
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Ein Priester, ein junger, aus Mainz,
der hat einen Priesterfreund, Heinz.
Es war große Liebe,
sie hatten ja Triebe,
ein Kind jedoch gab es hier keins.
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Ein Priester, ein junger, aus Klatt,
Besuch von der Nonne Ruth hat.
Man kam sich rasch nah,
doch was dann geschah,
nur Gott lächelnd angesehn hat.
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Ein Priester, ein wacher, aus Schwerdt,
fand, was der Papst sagte, verkehrt,
zum Beispiel Zölibat,
das war viel zu hart,
Gott will, dass der Mensch sich vermehrt.
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Ein Priester, ein junger, aus Weidt,
war ganz frisch zum Amte geweiht.
Doch melden sich Triebe,
was tun ohne Liebe?
Da hat er die Eva gefreit.
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Ein Priester, ein junger, aus Schrecks,
der hat in Latein eine Sechs,
so wusste er nicht,
was Zölibatspflicht,
und frönte ganz munter dem Sex.
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Ein Bischof, fettleibig, aus München,
belehrte sein Volk über Sünden.
Verurteilt sie hart,
um danach apart
sich mit Lutz intim zu verbinden.
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Ein Priester, ein junger, aus Hamm,
dem schwoll ab und zu mal der Kamm.
Schuld warn die Hormone,
die sind nicht ganz ohne,
manch Weib das zu spüren bekam.
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Ein Priester, ein junger, aus Hessen,
der predigte sonntags in Messen.
Manch Frau, die allein,
lud ihn danach ein
zu Freuden und danach zum Essen.
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Ein Priester, ein junger, aus Scheßel,
der kam sich vor als wie ein Esel,
soll Päpsten vertrau’n
und stets auf Gott bau’n,
in seiner Not half ihm dien Resel.
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Ein Priester, ein junger, aus Halle,
war total erschöpft und ganz alle.
Er hatte drei Nonnen
die Beicht’ abgenommen
als Mann, ganz konkret in dem Falle.
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Ein Priester, ein flotter, aus Guben,
ist ganz vernarrt in junge Buben.
War immer bereit,
zu lüften sein Kleid,
in heiligen Messdienerstuben.
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Ein Bischof, ein ernster, aus Grether,
den nannte das Volk „Schwarzer Peter“,
weil er dauernd schimpfte,
das Volk verunglimpfte,
in Messen gab’s ständig Gezeter.
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Ein Priester, ein junger, aus Weiden,
war schüchtern und fromm und bescheiden.
Wich Frauen stets aus,
jedoch nicht dem Klaus,
dem konnt’ seine Liebe er zeigen.
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Ein Priester, ein frommer, aus Kracht,
der betete fromm Tag und Nacht,
um Gott brav zu dienen.
Sein Bischof tat grienen:
„Auch den hab’ ich kirre gemacht.“
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Ein Priester, sehr jung, aus Berlin,
der glaubte, er hätt’ einen Spleen,
er träumt oft von Frau’n,
die nackig ausschaun
und sich in der Beichte ausziehn.
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Ein Priester, ein junger, aus London,
der fand auf dem Weg ein Kondom.
Er hielt ihn ganz fromm
für einen Ballon,
blies auf ihn zur Messe im Köln-Dom.
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Ein Priester, ein junger, aus Brünn,
der glaubt dem Papst, Liebe sei schlimm.
Bis er traf die Ruth,
die zeigt ihm, was gut,
seitdem ist der Papst nur Klim-Bim.
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Ein Priester, ein junger, aus Kamen,
der spendete oft seinen Samen,
zeugt so Kinderscharen,
wie in einem Harem
und dem Zölibat tat’s nicht schaden.
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Ein Priester, ein fescher, aus Limassol,
fand Touristenfrauen ganz besonders toll.
Die warn so gefügig
und immer großzügig,
zur Beichte war’s bei ihm stets übervoll.
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Ein Priester, ein junger, aus Hoffenheim,
wollt’ bei allen Menschen ganz offen sein.
Er war attraktiv,
mit Jungfrau’n gern schlief,
ohn’ dass er drum musste besoffen sein.
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Ein Priester, ein junger, aus Brünn,
der fand seine Lage ganz schlimm:
Sex wurd’ nicht gestattet,
drum Frau’n nicht begattet,
da wurd’ sein „Weib“ Messdiener Jim.
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Ein Priester, ein junger, aus Lam,
schickt einen Brief zum Vatikan:
„Ach, Heiliger Vater,
hilf mir armen Kater,
bei Frau’n werd’ ich brünstig statt zahm.“
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Ein Priester, ein junger, aus Rheine,
der sprach: „Ich nehm’ Liz und sonst keine.
Heut mal keine Buben.“
Führt sie in die Stuben,
auf dass er sich mit ihr vereine.
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Ein Priester, ein junger, aus Gstadt,
der lehnt strikt an den Zölibat,
denn er kannte Susen
mit göttlichem Busen,
bei ihr kam er richtig in Fahrt.
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Ein Priester, ein junger, aus Prym,
der fand seinen Zustand sehr schlimm.
Er liebt Kinder sehr,
doch wo nehmen her?
denn sein „Weib“ war Chorknabe Tim.
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Ein Priester, ein junger, aus Haardt,
glaubt, zölibatär sei er stark.
Die feurige Ruth
bewies ihm voll Glut,
dass Selbstüberschätzung oft narrt.
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Ein Priester, ein junger, aus Winsen,
lag liebelnd mit Liz in den Binsen,
wo niemand konnt’ sehen,
was hier so geschehen,
doch neun Monde drauf kam Klein-Hinsen.
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Ein Priester, ein junger, aus Raster,
der hatte ein intimes Laster:
Sobald er sah Mimi
in ihrem Bikini,
gab’s zölibatär ein Desaster.
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Ein Priester, ein junger, aus Aurich,
litt frauenlos ständig ganz schaurig.
Bekam Depressionen,
ging drum zu Mormonen,
wo’s ihm ging mit fünf Frau’n ganz grausig.
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Ein Priester, ein junger, aus Krecht,
der fühlt sich im göttlichen Recht,
wenn er mit Frau Ruth
stillt seine Heißglut;
für sie war er ein toller Hecht.
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Ein Priester, ein frommer, aus Kassel,
war stadtbekannt für sein Gequassel
in heiligen Messen.
„Halt endlich die Fressen,“
tönt’s im Dom, „sonst gibt’s ein Schlamassel!“
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Ein Priester, jung, aus Andernach,
der betete fromm Tag und Nacht,
um Gott brav zu dienen.
Sein Bischof tat grienen:
„Auch den führt’ ich in tiefste Nacht.“
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Ein Priester, sehr jung, aus Absurdestan,
befolgt einen sehr genialen Plan:
Zuerst Mädchen nehmen,
dann Sünden vergeben,
denn Kirche ja alles vergeben kann.
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Ein Priester, ein junger, aus Hersfeld,
galt in seiner Stadt als ein Großheld.
Trotzt dem Vatikan,
er wurd’ Ehemann,
hat auf evangelisch dann umgestellt.
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Ein Priester, sehr feurig, aus Leipzig,
der war, wie man wusste, nicht geizig.
Er spendete Samen
an willige Damen
und sprach dann von göttlicher Weitsicht.
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Ein Priester, ein junger, aus Weiden,
war schüchtern und weltfremd, bescheiden.
Wich Frauen stets aus,
jedoch nicht dem Klaus,
ihm konnte er heiß Liebe zeigen.
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Ein Priester, ein junger, aus Emden,
spürt oft einen Druck in den Lenden.
Damit er nicht platzt,
da öffnet sein Schatz
sein Ventil mit liebenden Händen.
(von Hans, der viel Verständnis für die bedrängten und verklemmten Priester hat)
Fortsetzung folgt….
…diese netten Texte wurden mir von einem lieben Freund aus Coburg übermittelt, danke.
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Gruß
Der Honigmann
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