Die Geschichte der Habsburger Monarchie ist für Sudetendeutsche und Tschechen deswegen von unvergleichbarer Bedeutung, weil beide fast 400 Jahre unter der Regierung der Habsburger lebten.
Die Habichtsburg oder Habsburg, im schweizerischen Kanton Aargau gelegen, gab dem Geschlecht des österreichischen Kaiserhauses seinen Namen. Ins Rampenlicht deutscher Geschichte traten die Habsburger im Jahre 1273, als Rudolf 1. zum deutschen König gewählt wurde.
Ein erstes kurzes Gastspiel in Böhmen gaben die Habsburger im Jahre 1306, als nach dem Aussterben der Pemysliden im Mannesstamm Rudolf, der Sohn Albrechts I., böhmischer König wurde. Er verstarb allerdings bereits ein Jahr später.
Nach dem Tode des letzten böhmischen Luxemburgers Sigismund 1437 erwarb der Habsburger Albrecht V. (als deutscher König Albrecht 11.) durch seine Ehe mit der Erbtochter Sigismunds erneut Böhmen und Ungarn. Mit dem Tod seines Sohnes Ladislaus posthumus
1457 gingen die Besitzungen aber wieder verloren.
1515 Im Vertrag von Wien brachte Kaiser Maximilian ein gegenseitigem Erb- und Ehebündnis mit König Wladislaw von Böhmen und Ungarn zustande.
Auflehnung gegen den Ablaßhandel und Durchbruch zur Reformation der Humanismus beginnt.
Der Ablaßhandel wurde durch folgendes Dogma gerechtfertigt:
die Heiligen haben einen Vorrat guter Werke angesammelt, aus dem der Papst den Christen so viel verkaufen kann, dass ein teil ihrer Sünden, welche sie im Fegefeuer abbüßen müßten, im voraus getilgt ist.Mit diesem Ablaß wurde Mißbrauch betrieben, schnell erkannte man die Einträglichkeit dieses Handels so wurde im Reich unter Aufsicht des Erzbischofs Albrecht von Mainz, der seine Pfründe für 30.000 Dukaten gelauft, das Geld von den Fuggern geborgt und
ihnen dafür die Einnahmen aus dem Ablaßhandel verpfändet hatte. Als eifrigster Händler trat der Inquisitor Tetzel auf. Gegen diesen mißbrauch, wandte sich Luther am 31.10. 1517 als Seelsorger und Hochschullehrer mit den 95 in lateinisch abgefaßten Thesen, zu deren Disputation er Gelehrte einlud. Ohne sein Wissen wurden sie sofort übersetzt, gedruckt und durch Europa verbreitet. Martin Luther hatte nicht daran gedacht als einzelner eine schon mehrfach gescheiterte Kirchenreform wiederaufzunehmen, wurde jedoch Schritt für Schritt in diese Rolle gedrängt.
1519 ließ er sich zu der Äußerung hinreißen ,” dass Päpste und Konzilien irren können.” diese Äußerung war der Bruch mit der Papstkirche. Papst Leo X.drohte Luther in einer Bulle im Jahre 1520 mit dem Bann dieser verbrannte die Bulle und legte noch in diesem Jahr seine drei wichtigsten Reformationsschriften heraus welche sich binnen weniger Tage zu Tausenden verbreiteten. ” An den christlichen Adel deutscher Nation”, “Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche” und ” von der Freyheit eyniß Christenmenschen”.
1520 Mit viel Mühe hatten die Ratgeber Karls V. es erreicht, dass er zum Kaiser gewählt wurde.
1521 hielt er in Worms seinen ersten Reichstag ab. Die Menschen erwarteten von ihrem jungen knapp einundzwanzigjährigen Kaiser, dass er sich der reformatorischen Volksbewegung vorne anstellen und mit deren Hilfe ein geeintes Reich errichten würde.. Aber dieser wandte sich aufs endschiedenste gegen sie; Karl und sein Rat hatten ihren Umfang nicht erkannt. Luther wuurde vorgeladen und sollte seine Schriften widerrufen Nach Luthers Rede vor dem Reichstag verhängte Karl V. die reichsacht über ihn, vor deren Folgen ihn der Kurfürst Friederich “der Weise” rettete. Auf der Wartburg übersetzte dann Luther als Junker Jörg verkleidet das Neue Testament ins Deutsche und begründete damit auch unsere neuhochdeutsche Sprache.
1526 Böhmen und Mähren wird Habsburgerisch und das Zeitalter der Renaisance beginnt.
Vladislavs Sohn Ludwig II. König von Böhmen und Ungarn, fällt bei Mohács gegen die Türken. Ferdinand 1. von Österreich heiratete Wladislaws Tochter Anna und erwarb damit endgültig Böhmen für die Habsburger. Die Länder der böhmischen Krone waren damals Böhmen, Mähren und Schlesien.
1529 sanden die Türken erstmals vor Wien vergeblich hatten Karl V. und sein Bruder Erzherzog Ferdinand ihnen Zugeständnisse angeboten um selber freie Hand gegen die evangelischen Reichsstände zu haben. Glück hatten sie das Sultan Solimans 250.000 Kriegern der Proviant ausging und daher die Belagerung aufgehoben wurde.
1531 die Protestanten vereinigen sich lose im “Schmalkaldener Bund”
1535 die böhmische Brüder Unität legt ihre Confessio in zwanzig Artikeln vor
1546 durch Weltpolitik und Türkengefahr war Karl V. lange verhindert sich der Protestanten anzunehmen, jetzt hatte er die Möglichkeit kriegerisch gegen sie vorzugehen und die Reformation gewaltsam rückgängig zu machen. Nach geheimer Vorbereitung mit spanischen, italienischen und treuen Truppen aus dem eigenen Reich besiegt er den Schmalkaldeener Bund.
1547 “Prager Fenstersturz ” der Stände verkünden Religionsfreiheit. Ende des Schmalkadener Kriegs am 25.04.1547 und damit brach auch der Widerstand der böhmischen Rebellen Das aufständische Prag und der Hradschin wurden im Handstreich erobert. Ein dem König ergebener Gerichtshof fällte Urteile gegen 35 Herren und Ritter, Güterverlust aber auch 10 Todesurteile, von denen 4 vollstreckt wurden. betroffen waren unter anderen die Familien Schlick, Wartenberg, Waldstein, Hassenstein-Lobkowicz, Pflug von Rabstein und Slawata.
1555 Reichstag zu Augsburg und Religionsfrieden
1556 Kaiser Karl verzichtet zugunsten seines Bruders Ferdinand I.auf den Thron dieser läßt den Jesuitenorden nach Böhmen.
1564 Tod Ferdinads I. und die Regierung übernimmt sein ältester Sohn Kaiser Maximilian II.
21.02.1575 die Landstände legen die Confessio Bohemica auf dem Prager Landtag dem Kaiser und König vor, Parallel dazu reichen die Utraquisten einen Entwurf ein; beide Texte riefen den erbitterten Widerstand des Episkopats und der gesamten katholischen Partei hervor. Daher trifft der Kaiser keine Entscheidung.
1576 Rudolf II. (1576 – 1612) übernimmt die Regentschaft
09.07.1609 der Majestätsbrief wird Rudolf II.abgerungen, er bestätigt die Confessio Bohemica von 1575 und sichert damit Religionsfreiheit zu.
20.01.1612 Rudolf II. stirbt in geistiger Verwirrung und sein Bruder Matthias folgt Ihm auf den Thron.
1618 “Prager Fenstersturz”Die Ständevertreter, die sich zur Confessio Bohemica von 1575 bekannten, protestierten gegen das
Vorgehen der katholischen Seite, doch diese geharnischte Beschwerde wurde von Kaiser Matthias scharf zurückgewiesen gleichzeitig verbot er Adelsversammlungen ohne seine Genehmigung . Nach Beratungen der oppositionellen Stände beschlossen sie ein energisches Vorgehen. am
23.05.1618 marschierten sie auf den Hradschin dort verlangte man rede und Antwort zu dem “rechtswidrigen Bescheid des Kaisers” und nach böhmischem Brauch warf man Martinic, Slawata und Philipp Fabritius aus dem Fenster. Alle drei überlebten Fabritius erhielt später vom Kaiser den Adelstitel ” von Hohenfall” 20.03.1619 Tod des Kaiser Matthias
Gegen Ferdinand II. der 1617 zum König gekrönt worden war und 1619 deutscher Kaiser wurde, brach ein Aufstand aus, aufgrunddessen es zum großen, 30 – jährigen Krieg kam.
Unter der Erwartung einer streng gegenreformatorischen Politik wählten die böhmischen Stände am 26.08.1619 den Protestantischen Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz zum böhmischen König.
Am 4.11.1619 wirde er in Prag gekrönt. Mit ihm gewann vorübergehend der Calvinismus gegenüber den Lutheranern starken Einfluss.
Die Schlacht am Weißen Berg bei Prag bringt mit dem Sieg der Kaiserlichen und der Flucht des “Winterkönigs” Friedrich von der Pfalz die Restauration des Katholizismus.Mit Unterstützung Bayerns und der katholischen Liga wurde das böhmische Heer geschlagen. Der Krieg wurde gegen die Rheinpfalz und die norddeutschen Verbündeten des Pfälzers weitergeführt, die wiederum von König Christian IV. von Dänemark unterstütz wurden. Inzwischen hatte der Kaiser Wallenstein ein eigenes Heer aufbauen lassen und sich praktisch in ganz Norddeutschland durchgesetzt.
1627/28 “Erneuerte Landesordnung” zugunsten des habsburgischen Absolutismus in Böhmen und Mähren.Die böhmische Hofkanzlei wird nach Wien verlegt.
Die Rückgabe aller seit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 evangelisch oder weltlich gewordenen Bistümer, Kirchen und Klöster verhinderte letztendlich ein französisch-schwedisches Bündnis.
1629 Ferdinand der II. hebt den Passauer Vertrag welcher zum Religionsfrieden von Augsburg geführt hatte mit seinem Resttutionsedikt auf.
Im Jahre 1630 überschritt König Gustav II. Adolf von Schweden die Ostsee, um im Namen der evangelischen Sache den Kampf gegen Kaiser und die Liga aufzunehmen und zugleich ein größeres Ostseereich aufzubauen. Nach großen Schlachtensiegen der Schweden und der für sie verlustreichen Niederlage bei Nördlingen kamen in Prag 1635 Friedensverhandlungen zwischen Kaiser, Kursachsen und anderen Reichsständen in Gang. Frankreich verhinderte aber eine innerdeutsche Lösung, weil es den Kaiser nicht zu stark werden lassen wollte, und so zog sich der Krieg bis 1648 hin.
“Die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges trugen dazu bei, die innere Wandlung des tschechischen wie des deutschen Volkes in Böhmen und Mähren zu beschleunigen. Die fremden Truppen – vor allem Sachsen und Schweden – aber auch Wallensteiner und Kroaten, die das Land abwechselnd besetzten und aussaugten, wurden nun als der eigentliche Feind angesehen. Die Erinnerung an den Weißen Berg schwand rasch dahin. Die Greuel der schwedischen Kriegsführung blieben lange im Gedächtnis der Menschen zurück. Der Schlafspruch:
“Bet´s Kinder, bet´!
Draußen geht der Schwed,
Draußen geht der Oxenstiern,
Der wird die Kinder beten lehr´n”
waren bei den böhmischen und mährischen Bürgern und Bauern jener Jahre eine weit verbreitet. Noch im 19. Jahrhundert erzählte man sich Geschichten von den Grausamkeiten der schwedischen Soldateska, berichtete man von dem grauenhaften “Schwedentrunk”, da oder dort freilich auch von ähnlichen Mißhandlungen durch kaiserliche Truppen. Da die Schule und die religiöse Erziehung in der Hand der katholischen Geistlichkeit lagen, wurde selbstverständlich mehr über die Untaten protestantischer Heere als katholischer Truppen erzählt. Hans Watzlik erzählt in einer alte Sage aus der Iglauer Sprachinsel “Die heilige Saat”, die Geschichte eines Bauern und eines Schweden welcher sich besoffen in die Wiege des Bauern legt und sich in den Schlaf singen läßt:
is ejden wej gwest, wird wieda wej san,
is ols vergong, wird a dös wieda vergejhn”
Der Dreißigjährige Krieg war nicht nur in seiner ersten Phase ein böhmischer Krieg. Das Land hat wie wenige andere unter den Plagen dieses großen Krieges gelitten. Kreuz und quer zogen die Heere von Freund und Feind durch die böhmischen Länder.”In Böhmen siegte die Gegenreformation, so dass dieses auch wieder stärker katholisch als zuvor wurde. Die Protestanten machten nur noch eine Minderheit aus.1712 – 1722 In Stannern und Ullersdorf versammeln sich Bauern aus der Iglauer Sprachinsel zum Bauernaufstand, während der erste glimpflich ablief, die Rädelsführer wurden für längere Zeit auf dem Spielberg gefangen gehalten, wurde der zweite Aufstand mit Hinrichtungen beendet.
22.02. 1717 Für Böhmen wird das zweite Frondienstgesetz erlassen und am 02.09.1717 für Mähren aber auch diese Gesetze bringen keinen Fortschritt, der Unmut der Bauern wuchs. Am 27.01.1738 folgt das dritte Frondienstgesetz
1741/42 Der Österreichische Erbfolgekrieg
Infolge des Österreichischen Erbfolgekrieges verlor Österreich den größten Teil Schlesiens 1742 an Preußen. Nur zwei kleine Streifen um die Städte Jägerndorf, Troppau und Teschen verblieben als nun Österreichisch-Schlesien. Damit war das Deutschtum in den böhmischen Ländern seiner Mehrheit beraubt. Karl Alberts von Bayern wird zum böhmischen König (bis 1745).
Da Kaiserin Maria Theresia den Verlust Schlesiens nicht ganz verwinden konnte, brach 1756 der sogenannte Dritte Schlesische Krieg oder Siebenjährige Krieg aus, dessen Ausgang lange auf des Messers Schneide stand. Im Frieden von Hubertusburg (Sachsen) im Februar 1763 mußte Österreich den endgültigen Übergang Schlesiens an Preußen anerkennen Für die habsburgischen Lande, besonders aber die böhmisch mährischen, wurde die Zeit Maria Theresias und ihres Sohnes Joseoh II. sehr wichtig, da sehr vile Mängel zu beheben waren.
Im Jahre 1749 löst Maria Theresia die böhmische Kofkanzlei in Wien auf und führt die zentralistische Verwaltung für Böhmen ein.
Im Hungerjahr 1771 sandte sie die sogenannte Urbarial- Hofkommisionen nach Böhmen. Sie sollten Unterlagen für eine gesetzliche Regelung der Verhältnisse zwischen den Bauern und den Grundherren sammeln .
Nach dem Aufstand von 1775 fand das Gebot der Kaiserin,die Frondienste zu beschränken, Beachtung, wobwei die Grundherren zunächst drei Frontage je Woche vorsahen. Maria Theresia ernannte von Raab aus Klagenfurt zum Oberdirektor aller kammergüter und der beschlagnahmten Besitztümmer der Jesuiten, welche der krone durch die Aufhebung des Ordens 1733 zufielen.
Das von Raab`sche System Robotleistungen mit 1. November 1781 In Österreich erfolgte unter Joseph II. die Aufhebung der Leibeigenschaft und 1789 der Beginn der Ablösung grundherrlicher Lasten. Diese Reformen wurden nach Joseph II. Tod rückgängig gemacht bzw. nicht realisiert.
1800-1850 Literarische, sprach- und geschichtswissenschaftliche Begründung des tschechischen Nationalbewußtseins.
Vom 16. bis 19.Oktober dauert die Völkerschlach bei Leipzig die bis dahin größte Schlacht der Weltgeschichte. Napoleon führte gegen die verbündeten Armeen der preußen, Östereicher und russen, nicht nur französische sondern auch frisch ausgehobene deutsche Rheinbund Truppen heran, da sich die Rheinbund – Fürsten vor der bereits angekündigten ” Wiedergeburt Deutschlands” fürchteten.
1815 Auf dem glanzvollen Wiener Kongreß der Fürsten und Staatsmänner wird die politische Macht in Europa neu verteilt und zäh und listig um die Grenzen gefeilscht. teilnehmer auf der Abb.links: Wellington, da Silveira, da Gama, Löwenhjelm, Noailles, Metternich, La Tour, Hardenberg, Talleyrand und andere der Kongreß wurde hauptsächlich von Fürst Metternich bestimmt und brachte ein fortdauernde absichtlich herbeigeführte Zerissenheit der Deutschen ein schwaches Deutschland durch Metternich kontrolliert und ein starkes Habsburg. In der Enge der deutschen Länder entwickelte sich das “Biedermeier” und ab 1847 wurde eine einheitliche slowakischen Schriftsprache geschaffen.

Kaiser Franz Joseph I. übernimmt die Regierungsgeschäfte von 1848 – 1916) 1848 Hans Kudlich . Er hatte nämlich am 24. Juli 1848, als damals jüngster Abgeordneter des Österreichischen Reichstages, des ersten frei gewählten Parlaments der Donaumonarchie, den Antrag auf Befreiung der Bauern von Zehent, Robot und allen Untertänigkeitsverhältnissen gestellt. Sein berühmter Antrag lautete: “Die hohe Reichsversammlung möge erklären: Von nun an ist das Untertänigkeitsverhältnis samt allen daraus entsprungenen Rechten und Pflichten aufgehoben, vorbehaltlich der Bestimmungen, ob und wie eine Entschädigung zu leisten sei.”
Am 31. August bzw. 1. September 1848 wurde das Grundentlastungsgesetz, das auf Kudlichs ursprünglichen Antrag zurückging und das er als “Bauernbefreiungsgesetz” bezeichnete, in einer vom Abgeordneten v. Lasser veränderten Fassung verabschiedet und am 7. September 1848 verkündet. Bereits am 9. September 1848 wurde es von Kaiser Ferdinand I. sanktioniert.
Durch Patent von Kaiser Franz Joseph I. vom 4. März 1849 wurde dann dessen Durchführung und Umsetzung in die Wege geleitet. Es blieb das erste und einzige Reformwerk, das der Wiener Reichstag beschloß und das auf Dauer Bestand hatte.
Am 24. Juli 1848 wurde er im Wahlkreis Bennisch mit den Stimmen der tschechischen Bauern, deren bäuerlicher Kandidat sich vor einer Stichwahl zurückgezogen hatte, in den Reichstag gewählt. Schon einen Monat nach Verabschiedung des von ihm initiierten “Bauernbefreiungsgesetzes” vom 7. September1848 brach der Wiener Oktoberaufstand aus. Er führte schließlich zu einem Zusammenbruch der Revolution,zu einer Verlegung des Reichstages nach Kremsier und schließlich am 7. März 1849 zu dessen gewaltsamerAuflösung.
1848/49 Teilnahme slowakischer Freiwilliger an der Niederwerfung der Revolution in Ungarn.
1850-1859 Rückkehr zu absolutistischen Regierungsformen in Österreich.
1861 Februarpatent; Boykott des Reichsrats in Wien durch die tschechische Politiker.
1866 Der Deutsche Einigungskrieg, Der Gegensatz zwischen der habsburger Monarchie und Preußen lähmte das deutsche Einigungsstreben. Wien ist katholisch, Berlin protestantisch, das Habsburger Reich ist ein Vielvölkerstaat zusammengehalten durch das östereichische Kaisertum, die Kirche, dem Kernvolk der Deutschen in Östereich , Böhmen und Mähren sowie der Kunst der regierenden den richtigen Konsenz zu finden. Auch die Lösung eines kleindeutschen reiches hätte die Deutschen angezogen und das Nationalitätenproblem in der Donaumonarchie verschärft.Böhmen wird Hauptkampfgebiet im Deutschen Krieg.
1867 Umwandlung des Habsburgerreiches in die österreichisch-ungarische Doppelmonarchie, begrenzte politische Freiheiten.
1870 Schlacht bei Königsgrätz
1871 Ablehnung der böhmischen Autonomieforderungen durch die Wiener Regierung
1878 Gründung der Tschechischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei.
1880 Deutsch und Tschechisch werden als gleichberechtigte Amtssprachen grundsätzlich anerkannt. 18.8.1895 Nach dem Rücktritt Eduard Graf Taaffe’s vom Amte des Ministerpräsidenten wurde der polnische Graf Casimir Badeniam neuer Ministerpräsident der k.u.k. Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Seit der Wahl im März 1897 erhalten auch 14 sozialdemokratische Abgeordnete in der neugeschaffenen fünften allgemeinen Kurie ein Mandat im Reichsrat.
5.4.1897 erließ Badeni die berüchtigten Sprachenverordnungen für Böhmen und Mähren, wonach das Tschechische zur Amtssprache erhoben wurde, und zwar auch in den rein deutschen Gebieten.In Böhmen gehörten 63% dem tschechischen und 36% dem deutschen Volk an, wobei aber beide Völker in geschlossenen Siedlungsgebieten beheimatet waren, mit Ausnahme einiger Orte, die als deutsche Sprachinseln im tschechischen Gebiet lagen (Iglau, Brünn ).
Das bedeutete nun, dass in jedem kleinen Ort in den geschlossenen deutschen Gebieten alle Beamte, vom Bürgermeister über den Postbeamten bis zum Hilfsdiener die tschechische Sprachein Wort und Schrift zu beherrschen gehabt hätten. Da dies praktisch kaum erreicht hätte werden können, drohten Entlassungenund Zwangspensionierungen. Und die neuen Beamten wären Tschechen gewesen! Diese Regelung empörte die deutsche Bevölkerung der gesamten Monarchie, war doch das Deutschtum in diesem Gebiet, das so groß wie das heutige Tirol war,in seinen Wurzeln bedroht.
Ein Sturm der Entrüstung brauste über unser Land, der auch die Sozialdemokraten undetwas später auch die Christlichsozialen mit einschloß. Die Arbeit im Parlament wurde durch die “Obstruktion”, das ist pausenloses Lärmen, unmöglich gemacht. Am 18.5. schloß sich auch die sozialdemokratische Partei den Obstruktionengegen die Verordnungen an. In der christlichsozialen Reichspostvom
14.7.1897 sagte der christlichsoziale Abgeordnete Dr. Scheicher: “Es ist vollkommen am Platze, wenn sich die Deutschen gegen die Sprachenverordnungen wehren.” Es kam zu Kundgebungen in vielen Städten und in Eger auch zu blutigen Gewaltmaßnahmen gegen die deutsche Bevölkerung.
Der 10.11.1897 brachte die erste Studentendemonstration: 2000 Studenten zogen in einem Schweigemarsch über den Ring. Im Parlament kam es zu immer schärferen Auseinandersetzungen und auch Handgreiflichkeiten.
Dann der 26.11: Sozialistische Abgeordnete wurden im Reichsrat von den Tschechen verprügelt.Schließlich rief Badeni die Polizei, der Führer der Sozialdemokraten protestiert erfolglos, sozialdemokratische, deutschnationale und christlichsoziale Abgeordnete wurden abgeführt. Die tschechische Gewalt ihres Führers Dr. Kramarsch hat gesiegt!
Wieder gab es Studentendemostrationen. In der Aula der Universität erinnerte ein Redner an das Jahr 1848, als die Studenten ihr Leben für Volk und Freiheit einsetzten.Gemeinsam sangen dann die deutschnationalen und sozialdemokratischen Studenten das Lied “Wenn alle untreu werden”.Es formierte sich der Zug Richtung Parlament, wurde aber von der Polizei in einer regelrechten Schlacht gewaltsam aufgelöst.
Am 27.11.1897 kam es noch ärger: wieder Demonstrationen, von Studenten und bald der ganzen Wiener Bevölkerung. Die Menge drohte das Gefangenenhaus zu stürmen. In anderen Städten gab es ebenfalls nationalen Aufruhr. Überall waren die Straßen voll Studenten und sozialdemokratischer Arbeiter, die gegen die Sprachenverordnungen protestierten. Erstmals wurde Militär eingesetzt, das Husarenregiment Nr. 15 fegte den Wiener Ring vor dem Burgtor leer. Badeni gab auf: Er erbat vom Kaiser seine Entlassung und erhielt sie. Österreich atmete auf.
Der neue Ministerpräsident Freiherr Gautsch von Frankenthurm milderte die Sprachenverordnungen am 5. März 1898 (Teilung in tschechische, deutsche und gemischte Bezirke, Sprachkenntnisse nicht generell, sondern nur nach Erfordernis). Die Tschechen verursachten daraufhin in Prag gewalttätige Ausschreitungen, besonders die deutschen farbentragenden Studenten wurden überfallen und deutsche Geschäfte gestürmt und zerstört: Tschechischer Kristalltag 1897. Doch statt die Gewalttäter zu verhaften, wurde ein ungesetzliches Farbenverbot verhängt. Worauf die Studenten auf allen deutschen Hochschulen Zisleithaniens in den Ausstand traten.
Erst am 14.10.1899 wurden die Sprachenverordnungen gänzlich aufgehoben.In diese Zeit fällt auch die Gründung der Los von Rom Bewegung durch Schönerer , in der sich militanter Antiklerikalismus mit radikalem Nationalismus verband. Diese Bewegung sollte uns allen noch zu schaffen machen denn durch sie und Ihre Ableger wie zum Bsp. der “Orden der neuen Templer” ( ONT) mit Lanz v. Liebenfels und Theodor Czepl wurden Adolf Hitler und seine Kreise richtungsgebend beeinflußt.
Im
Jahre 1899 ist Lanz von Liebenfels aus dem von Templern geführten Stift Heiligenkreuz ausgetreten und machte sich die “Los von Rom” Parole zu eigen. Damals gab es schon die ersten Ansätze der Rassenkunde, ein Zweig der Anthropologie, und man begann sich im Zuge eines selbstbewußten Nationalismus und Pangermanismus sich für die Rolle der Rasse, insbesondere der nordischen Rasse zu interesssieren.
Der Gedanke, dass die nordische Rasse eine höhere Form von Mensch sei, gefiel dem Östereicher Lanz von Liebenfels und er machte sie zum Mittelpunkt seiner “ariosophischen Lehre”.
Er gründete den Orden der Neuen Templer und den Lumen Club, welcher in Östereich im Jahre 1932 als illegal verboten wurde.
Im Jahre 1908 schenkte er Hitler der gerne alle bis dahin aufgelegten 33 Hefte besitzen wollte und damals nicht gut bei Kasse war die von Ihm aufgelegten Ostara Hefte.(Wilhelm Daim)
1903 wurde der Deutsche Volksrat ins Leben gerufen, der bis 1918 bestehen blieb und die deutschen Parteien zusammenzuführen vesuchte.
1895 gründete der Literaturhistoriker August Sauer die wertvolle Zeitschrift “Deutsche Arbeit”.
Unter ruhigeren Verhältnissen bemühte sich der Ministerpräsident des Reiches um den böhmischen Ausgleich, aber nur in Mähren gelang 1905 der nationale Ausgleich. Dort wurde alles, was bisher zu Reibereien geführt hatte, beseitigt .In Böhmen kam kein Ausgleich zustande.
Die Tschechen waren durch den raschen wirschaftlichen und sozialen Aufstieg in Böhmen und Mähren ein Volk von europäischer Bedeutung geworden.. Zahlreiche junge Tschechen studierten im westlichen Ausland. Ein Politiker wie Thomas Masaryk hatte als Gelehrter und Publizist einen internationalen Ruf. Seine Bücher über die “Böhmische Frage”, die “Soziale Frage”, “Rußland und Europa” fanden starke Beachtung.
Der Großteil der tschechischen Parteien erklärte sich zu einer Verständigung bereit, steigerte seine Forderungen aber in dem Maße, in dem sich die internationale Lage des deutschen Volkes verschlechterte und die Bedeutung der österreichischen Slawen wuchs
1907 Einführung des allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrechts in den böhmischen Ländern. In den Sudetenländern, vor allem in Deutschböhmen, hatten die Sozialdemokraten zahlreiche Sitze an die Deutschradikalen und an andere nationale Fraktionen verloren. Es wehte wieder der scharfe Wind des Nationalitätenkampfes, denn auch bei den Tschechen hatte der radikal – nationale Flügel starken Auftrieb erhalten.
1914 wurde der Reichsrat arbeitsunfähig, und die Regierung arbeitete wieder mit dem Notparagraphen 14 der Verfassung. Auch der böhmische Landtag war seit 1913 aufgelöst. Die Landesautonomie war durch kaiserliche Verfügung suspendiert, eine Verwaltungskommission nahm ihre Befugnisse wahr.
Dagegen arbeiteten die Landtage in Brünn und Troppau trotz der nationalen Gegensätze ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Der große böhmische Ausgleich war vertagt. Und vertagt waren in Österreich eigentlich alle wirklich politischen Entscheidungen. Man wartete auf den Tod des greisen Monarchen und den Thronwechsel.
Auf den Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand richtete sich die Hoffnung aller, die von Österreich noch etwas erwarteten, die das alte Vielvölkerreich für erneuerungsfähig hielten. Franz Ferdinand sah das Grundübel des Reiches in der Vorherrschaft der magyarischen Herrenschicht. Sie sollten entmachtet werden durch die Einführung des allgemeinen Wahlrechts, das die Nationalitäten zur politischen Mitbestimmung heranziehen sollte. Sein Ziel war ein Reich mit kräftiger Zentralgewalt und einheitlicher Wehrmacht, in dem jedoch alle Völker gleichberechtigt sein und jedes einzelne ein hohes Maß von Selbstverwaltung genießen sollte.
Er wollte die Habsburgische Monarchie in einen Bundesstaat mit eigenem Landesparlament in allen 12 Völkern umwandeln.
Am 28. Juni 1914 wurde Franz Ferdinand und seine Gemahlin (Gräfin Sophie Chotek) in Sarajewo, der Provinzhauptstadt von Bosnien, bei einer Fahrt durch die Stadt erschossen. Der Mörder war der zwanzigjährige Serbe Gavrilo Princip, der dem serbischen Geheimbund in Bosnien angehörte. Die Untersuchung ergab, dass eine ausgedehnte Verschwörung den Mord monatelang sorgfältig vorbereitet hatte.
Wien verlangte energisch von Belgrad Genugtuung und drohte am 23. Juli in Form eines Ultimatums mit Krieg, wenn die Untersuchung nicht sofort unter Mitwirkung österreichischer Kriminalbeamter auch in Serbien durchgeführt würde. Dort bejubelten die Zeitungen den Mörder als Freiheitshelden. Bosnische Polizei verhaftete einige der Hintermänner, die den gesamten Geheimbund verrieten. dass der serbische König und auch sein Ministerpräsident hinter dem Mordplan standen, hatten die Geheimbundler nicht gewußt. Wäre das damals schon bekannt geworden, hätten alle Regierungen Europas eine Bestrafung Serbiens “völkerrechtsmäßig” anerkennen müssen.
Hinter Serbien stand die russische Regierung, die im Kriegsfall Unterstützung zusicherte. Paris und Petersburg gaben Serbien freie Hand. Am 26. Juli wurde in Österreich die Teilmobilmachung der Armee verkündet, da Belgrad jede Mitwirkung Wiens zur Aufklärung des Mordkomplotts auf serbischen Boden ablehnte.
Zwei Tage später, am 28. Juli 1914, erging die Kriegserklärung an Serbien. Der Konflikt weitete sich binnen weniger Tage zu einer europäischen Krise aus. Deutschland und England vermittelten, aber in Petersburg war man zum Krieg entschlossen.
Am 30. Juli verkündete Rußland die Generalmobilmachung. Am 1. August, 16.00 Uhr, folgte Frankreich, gleichzeitig das Deutsche Reich. Noch am selben Abend erfolgte die Kriegserklärung Deutschlands an Rußland. Am 2.August erklärte Deutschland an Frankreich den Krieg und begann am 04.08.1914 mit den Kampfhandlungen. Das nahm England zum offiziellen Anlaß, noch am selben Tag Deutschland den Krieg zu erklären.
Erst jetzt gab Österreich – Ungarn den Generalmobilmachungsbefehl.In den sudetendeutschen Städten wurde der Ausbruch des Krieges vielfach mit einem Gefühl der Erleichterung begrüßt. Man meinte, dass der Krieg der einzige Ausweg aus der bedrückenden innenpolitischen Lage sei. Das eigene Volkstum, das man bedroht sah, werde durch einen siegreichen Krieg endlich jene Sicherheit gewinnen, nach der man sich seit langem sehnte. Das Gefühl, Schulter an Schulter mit den Deutschen des Reiches für die zum erstenmal wieder vereinigte deutsche Nation zu kämpfen, verstärkte noch die Begeisterung.
Das tschechische Volk ging ohne Begeisterung in den Krieg. Weite Kreise im Hinterland, besonders die tschechische Intelligenz und einzelne proletarische Schichten sympathisierten mit den slawischen Brüdern in Serbien und Rußland. Große Teile des tschechischen Volkes verhielt sich abwartend und versuchte zwei Eisen im Feuer zu halten. Objektiv gesehen war diese Haltung der Tschechen zu verstehen. Sie mußten fürchten, dass die Niederlage der Russen und Serben, wie sie sich 1915 anbahnte und 1917 vollendet war, auch dem Austroslawentum schweren Abbruch tun werde. Sie nahmen an, dass ein Sieg des deutschen Reiches auch zu einer deutschen Vorherrschaft in Österreich führen werde.
Die Sudetendeutschen kämpften, wenn sie sich für Österreich und den Kaiser schlugen, auch für die Sache des deutschen Volkes. Der Sieg Deutschlands mußte auch ein Sieg des deutsch-österreichischen Volkstums werden. Am 21.November 1916 war Kaiser Franz Joseph im Alter von 86 Jahren nach 68 jähriger Regierungszeit gestorben. Sein Nachfolger war Karl I.
, der Neffe des in Sarajewo ermordeten Erzherzogs Franz Ferdinand. Karl war 29 Jahre alt und nur ungenügend auf das Herrscheramt vorbereitet.
Im Frühjahr 1917 trat der österreichische Reichsrat wieder zusammen. Die Tschechen bekannten sich noch immer zur Dynastie, aber sie forderten ihr Staatsrecht. Die nationalen Konflikte legten das Parlament wieder lahm. Die Pläne des Kaisers, die auf die Föderalisierung Österreichs, mindestens auf die Bildung autonomer nationaler Einheiten abzielten, stießen auf den Widerstand der Deutschnationalen, ohne dass die Tschechen sich mit Nachdruck für die Krone eingesetzt hätten.
Der Kaiser fand keinen Politiker, der ein Kabinett der Staatsreform auf parlamentarischer Grundlage bilden konnte oder wollte. Zu den Männern, die Kaiser Karl ins Auge faßte, gehörte damals auch der sudetendeutsche Politiker Dr. Rudolf Ritter Lodgman von Auen. Er hatte sich seit Jahren sehr entschieden für den Gedanken der nationalen Selbstverwaltung auf demokratischer Grundlage eingesetzt und war deshalb zeitweise als “Verräter” an der deutschen Sache hingestellt worden.
Die innenpolitischen Pläne Kaiser Karls zerschlugen sich aber letzlich daran, dass seine Außenpolitik scheiterte. Bald nach seinem Regierungsantritt hatte er Geheimverhandlungen mit den Feinden begonnen. So glaubte er Österreich-Ungarn retten zu können, dessen Aufteilung ganz offiziell zu den erklärten Kriegszielen der Feindmächte gehörte. Diese reagierten auf Karls Anbiederung kaum mehr als spöttisch und hinhaltend, zumal dieser im eigenen Land nur mehr begrenzten Einfluß hatte. So verschrieb er sich auf Gedeih und Verderben der deutschen Politik, und Österreich wurde so in die deutsche Niederlage mit hineingerissen.
Gegen Ende des I.Weltkrieges herrschte im Sudetenland grauenvolle Hungersnot. Im ersten Kriegsjahr war die Versorgung noch einigermaßen erträglich gewesen. Man zehrte von den Vorräten. Die dann in aller Eile eingerichteten Zentralstellen, die den Aufkauf und die Verteilung von Lebensmitteln hätten lenken sollen, waren den ungeheuren Anforderungen nicht gewachsen. Dazu kam, dass das reiche Ungarn seine Vorräte zurückhielt oder sie nur gegen politische Zugeständnisse verkaufte. Auch die tschechischen Gebiete lieferten so gut wie nichts an die staatlichen Stellen ab und betrieben einen schwungvollen Schleichhandel, während in den sudetendeutschen Randgebieten die Möglichkeit des Rückgriffs auf bäuerliche Reserven gering war, da die Bauern ihre Ablieferungspflicht zum größten Teil genau erfüllten.
Selbstverständlich machte sich auch der Mangel an landwirtschaftlichen Arbeitskräften empfindlich bemerkbar. Ab 1916 nahm dann die Not bedrohliche Ausmaße an. Die zugeteilten Lebensmittel waren nicht nur mengenmäßig unzureichend, auch die Qualität wurde immer schlechter.
http://www.iglauer-sprachinsel.de/
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Gruß
Der Honigmann
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Ich Teile diese Weltsicht nicht. Zumal vieles von der Reformation selbst auf Propaganda beruht. Luther war kein gebildeter Mann, sondern ein einfacher Mönch und er wurde von Fürsten missbraucht damit sie gegen den Kaiser angehen. Hinter den Fürsten waren Geldgeber mit eigenen Interessen.
Letztendlich hat der Französische König den Schwedischen König finanziert damit er mordend und schlachtend durch das Heilige Reich zog – aus Nationalistischen Gründen. Wie auch schon beim Kampf gegen die Türken vor Wien; während der Kaiser versuchte Europa zu verteidigen haben die Franzosen hinterrücks das Heilige Reich angegriffen. Erst mit den Polen und Kosaken zusammen wurden die Türken zurückgeworfen.
Mir ist NICHT ersichtlich warum es positiv sein sollte dass ein “Protestantischer” Invasor, ein eroberer, ein zerstörer irgendein Recht hat im Heiligen Reich herumzuerobern UND das auch noch die Schuld der Einwohner dieses Landes sein soll. Die Kaiserlichen haben vor der Invasion durch Schweden gewonnen – der Krieg wäre zuende gewesen.
Zum Ablasshandel; dieser war und ist NICHT so wie es immer wieder verkürzt und verienfacht dargestellt wird. Man zahlte nicht einfach Geld um das fegefeuer zu verkürzen. Es war ein Spiritueller Weg der inneren Bereinigung und am ENDE zahlte man als Letzten Schritt für seine Sühne noch einen Geldbeitrag. Der Ablasshandel war FREIWILLIG und man MUSSTE ES NICHT TUN.
Mehr Infos: http://histor.ws/seppdepp/056.htm (Interessierte sollten sich auch Galileo anschauen)
Das Geld des Ablasshandels wurde für die Renaissance verwendet! Einen der grössten Kulturellen Erfolge der Weltgeschichte. MItfinanziert durch Kirche und Papst. Schrecklich dieses Böse Böse Böse Papstum..
Zusätzlich noch was zu den Freimaurern und den Unsinn mit der Zusammenarbeit mit dem Vatikan: Wer Katholik ist, kann kein Freimaurer sein. Man ist automatisch Exkommuniziert. Die Frazosen haben einen bis Heute andauernden Bürgerkrieg am Laufen, In dem auf der einen Seite “Französische Katholiken” und auf der anderen Seite “Freimaurer sind.
Es ist völlig unlogisch zu meinen dass die Freimaurer mit den Katholiken zusammenarbeiten (höchstens das Freimaurer in die Hierarchie eingedrungen sind – was der Fall ist. Vor allem der Jesuitenorden ist total kaputt). Die Freimaurer haben tausende Katholiken ermordet, ihre Besitztümer geraubt und genauso wie die Sowjets in Osteuropa das Christentum ausrotten wollen.
Ich finde es wichtig dass über die Wahrheit gesprochen wird, auch über die kritisch gesehene Form der Wahrheit. Wenn ich Kirche erwähne bekommen alle einen Schaum vor dem Mund.. Und in der Kirche sitzen oftmals die gleichen lauen Leute die nicht an Gott glauben wie ausserhalb der Kirche. Peinliches Schattentheater..
Templarii – recognoscere.wordpress.com
Gabs denn um 1200 rum schon Deutsche Könige hier? Dachte das wären Franken unter römischen Recht gewesen, also Römer! Das Deutsche Recht kam doch erst viel später, oder irre ich mich da?
die nicht zu unterschaetzende Rolle von Dr. Kramarsch ist hierzu zu wenig beleuchtet insbesondere vor dem ersten Weltkrieg und danach, ich habe meine Aufzeichnungen verloren, kann jemand weiterhelfen?
Bin aus Anlass diverser Studien auf dieses Dokument hier gestossen:
http://nsl-archiv.com/Buecher/Bis-1945/Wichtl,%20Friedrich%20-%20Dr.%20Karl%20Kramarsch,%20der%20wahre%20Anstifter%20des%20Weltkrieges%20(1918,%2078%20S.,%20Text).pdf
Der Honigmann darf meine Daten an den Frager gerne weiterleiten.
*** Die Geschichte der Habsburger Monarchie ist für Sudetendeutsche und Tschechen deswegen von unvergleichbarer Bedeutung, weil beide fast 400 Jahre unter der Regierung der Habsburger lebten. ***
Die Habsburger waren – jedenfalls aus Preußensicht – stets die Pest der Weltgeschichte.
Zweitens kann man das so und so sehen.
Drittens beginnt das Erwachen der Sudentenland erst mit der “HEIM INS REICH”-Bewegung.
Nochmal ………..
Man sollte nicht vornehm tun,
sondern SEIN
-Julius Langbehn-
Ist das jetzt deutlich genug ?!
Noblesse oblige… falls das der kleinen @Claudis (8) etwas “besagt”, obwohl sie ja selber alles andere als vornehm tut, geschweige denn ist.
Soviel zum Steuerboykott:
http://www.widerstand-ist-recht.de/widerstand/unrecht.html
Die können ja sich und ihre Verbündeten verarschen, aber nicht den ewig unendlichen natürlichen lebenden Kosmos, der sehr wohl immer von Recht und Unrecht zu unterscheiden weiss.
Martialische Worte von einer Johanna von Orléans, immerhin Jungfrau…
Die Geschichte erzählt vom ewigen Kampf der Deutschen. Sie scheinen etwas Besonderes zu sein. Denn alles, was besonders ist, wurde und wird immer schon bekämpft, weil beneidet. Davon mag so manch einzelner Mensch, ein Lied singen und kennt aus eigener Erfahrung, wie Neider vorgehen und was sie anrichten können.
Ziemlicher Müll diese Liste:
1) der deutsche Bruderkrieg war 1866 (nicht 1870) bei:
2) Königgrätz (und nicht Königsgrätz)
Danke, aber warum so kühl arrogant, Euer Gnaden? Wem der Rüssel zu hoch steht, dem könnte der Regen im Haupt eine Überschwemmung verursachen.
Österreicher? Oberneger?
Definitiv nein, der Avatar ist mein ID Kart, DDR Kinderfernsehen, Deckname Pitti, mein Führer.
Ich kann mich jetzt nicht mehr an den Bezug erinnern, in meinem Kommi oben. Haben Sie eine Idee?
Also, die Österreicher sind nicht unsere Brüder. Das sind die Reussen.
Obwohl, Österreicher sind mir doch lieber als die Bayern. Weil ihr “Du Saupreiß” ist Kindertagesstättenniveau.
Na ja, so sind sie eben. Die Bayern. Die KiTa läßt grüßen.
Adel verpflichtet
Noblesse oblige
Man soll nicht vornehm tun
sondern sein
-Julius Langbehn-
Heidewitzka, jetzt geht es aber rund !
Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.
Ruggedigu, Ruggedigu – Blut ist im Schuh …………
Jetzt schon im Selbstgespräch?