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Archiv für 5. August 2012


Als Mädchen musste Eve Haas vor den Nazis nach England fliehen. Jahre später stieß sie auf ein Familiengeheimnis: Ihr Ururgroßvater war Prinz August von Preußen. Von Sebastian Borger

Friedrich & Maria Theresia1/6
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Public Domain/paVom Alter her hätten sie gut zueinander gepasst: Der Hohenzoller Friedrich (1712-1786) war fünf Jahre älter als die Habsburgerin Maria Theresia (1717-1780).

Dem Schlüssel zum Geheimnis ihrer Herkunft begegnete Eve zum ersten Mal, als sie 16 war. Ihr Vater zeigte ihr ein Buch. “Vorsichtig, Eve, es ist sehr alt”, sagte er und legte das Erbstück seiner einzigen Tochter in die Hand. Auf dem silberbeschlagenen Einband prangte ein prächtiges Familienwappen, auf der ersten Seite stand eine merkwürdige Widmung: “Die schöne Besitzerin dieses Buches ist mir kostbarer als mein eigenes Leben – August, Dein Beschützer.”

Warum ihr Vater Hans Jaretzki das ausgerechnet an einem Morgen im Herbst 1940 erzählte, weiß Eve Haas bis heute nicht. Vielleicht lag es daran, dass ihrer beider Leben gefährdet war: Ihr Herkunftsland Deutschland und ihre neue Heimat England lagen im Krieg.

Leicht hätte das Buch zerstört werden können, womöglich hätte Eve die Familiengeschichte nie erfahren: Der Schreiber der Widmung war der 1843 verstorbene Hohenzollern-Prinz August von Preußen, Eves Ururgroßvater. “Er hat Emilie Gottschalk geheiratet, die Tochter eines jüdischen Schneiders”, sagte Jaretzki. “Wir wissen kaum etwas darüber. Die Aufzeichnungen im Buch stammen von der gemeinsamen Tochter Charlotte.”

Verwandtschaft mit Friedrichs dem Großen

Die Eltern verpflichteten Eve damals zum Stillschweigen. Das war gar nicht so einfach: Immerhin bedeutete die Abkunft vom jüngsten Neffen Friedrichs des Großen sogar eine entfernte Verwandtschaft zum englischen Königshaus. Knapp 70 Jahre später sitzt mir im Foyer eines Londoner Hotels eine freundliche alte Dame gegenüber. Wir könnten Deutsch sprechen, nichts von ihrer Muttersprache hat Eve Haas verlernt. Aber sie entscheidet sich für Englisch, ihrem Sohn Timothy zuliebe.

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Tabu-Bruch und Verrat des Geheimnisses

Auch mit ihr lebte der 38 Jahre Ältere zusammen und richtete ihr einen Wohnsitz an der Wilhelmstraße ein. Im brandenburgischen Landschloss Prillwitz brachte sie 1838 die gemeinsame Tochter Charlotte zur Welt. Registriert wurde das Kind aber weder unter Augusts noch Emilies Namen, sondern als Charlotte Gottschalk, Tochter des “Schuhmacherlehrlings August Gottschalk“. In der Familie des jüdischen Schneiders wuchs Eves Urgroßmutter später in Hamburg auf. Womöglich wollte der alternde Prinz das Mädchen vor den Nachstellungen misstrauischer Höflinge schützen, die Ansprüche auf Augusts Millionenerbe fürchteten. Es fiel, mangels legitimer Kinder, an König Friedrich WilhelmIV. zurück. Aber der Hof musste damit rechnen, dass eine polnische Adlige vor Gericht größeren Erfolg haben könnte als Augusts bürgerliche Ehefrauen.

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http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article12426430/Das-Raetsel-um-die-verlorene-Tochter-der-Hohenzollern.html

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Gruß

Der Honigmann

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Als unbegründet bewerten russische Experten die Vorwürfe des Weißen Hauses an Moskau, laut denen Russland und China am Rücktritt von Kofi Annan als Syrien-Beauftragter der Uno und der Arabischen Liga schuld sind.

„Mit Annans Rücktritt hat in Wirklichkeit die Uno ihre Machtlosigkeit gegenüber der Aggression bekundet, die die USA im Nahen Osten entfachen“, sagte der Politologe Alexej Muchin, Generaldirektor des Zentrums für politische Informationen, in einem Gespräch mit RIA Novosti. „Um sich weiß zu waschen, wird Washington natürlich erklären, dass gerade Russland und China schuld seien.“

Die Weltorganisation befinde sich eindeutig in der Krise, führte er weiter aus. „Momentan sind keine Politiker von erforderlichem Niveau und mit einem starken Charisma in Sicht, um dem ‚militärischen Charme’ der Nato die Stirn bieten zu können. Dazu ist politischer Wille erforderlich, Bekundungen eines solchen Willens sind heutzutage äußerst rar geworden.“

Die Ernennung eines russischen Diplomaten für diese Rolle wäre „ein schlechtes Geschenk für die Uno“. „Es liegt auf der Hand, dass die USA und andere Nato-Mitgliedsländer äußerst feindselig gegenüber jeglichen Initiativen Moskaus eingestellt sind.“

Der Moskauer Politologe Pawel Swjatenkow äußerte die Meinung, dass die USA  den Rücktritt von Annan ausnutzen wollen, um Russland und China unter Druck zu setzen und diese Länder als die Schuldige hinzustellen. „Die USA wollen Russland und China zu Rechtfertigungen zwingen.“

Zu den Motiven von Annan meinte der Experte: „Üblicherweise übernehmen Ex-Politiker solche Funktionen in der Hoffnung auf internationale Ehre, etwa einen Friedensnobelpreis. Anscheinend hat Annan in dieser Situation eingesehen, dass er in dieser Funktion keinen Ruhm und Respekt ernten wird, seinen Ruf er aber sehr leicht ruinieren kann.“

Valeri Schnjakin, Vizechef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (Oberhaus), stellte in einem Gespräch mit RIA Novosti fest: „Die Ziele der USA und die Ziele Russlands und Chinas sind einander entgegengesetzt. Ziele der amerikanischen Seite sind ein ‚libysches Szenario’ in Syrien und der Zugang zum syrischen Öl.“ Er führte Annans Rücktritt darauf zurück, dass die „libysche Variante“ der Entwicklung in Syrien immer realer werde.

Nach seiner Ansicht sollte nun ein „Tandem“ die Funktionen von Annan übernehmen, das beide Standpunkte zur Syrien-Regelung vertreten würde. „In dem Fall würden die beiden Lager nicht einander anschuldigen, sondern effektiv agieren.“


http://de.rian.ru/politics/20120803/264118069.html

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Bemerkungen dazu von ET:

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FREUNDE ;

ich kenne “Muchin ” als sehr guten Politologen und als Menschen, der sich für ein strategisches Gleichgewicht der Kräfte einsetzt und das bedingungslos, mehrfach trafen wir uns und tauschten Strategien aus, die diese Welt beruhigen, entschärfen und die Gefahr nicht nur regionaler Kriege verhindern..!

Das ist ein Diplomat, wie es LAWROW einer ist und wie ein Patriot zu handeln pflegt, dieses ersehen wir auch aus den nicht immer einfachen Handlungen Putins, der sich der ökonomischen Macht der Rothschild-Oligarchen erwehren muss.

Wir sehenn in den Handlungen der Nato, USraels und einiger arabischer Herrscher, dass sie bestrebt sind, das Kräftegleichgewicht mit aller Macht, auch mit Terror und Destabilisierung, Völkermord, verändern wollen.

Wir Menschen in den Industrienationen haben die Pflicht, diese verwerflichen Aggressivitäten aufzudecken und unser klares und eindeutiges NEIN zu derartigen Handlungen zu äussern!
Leider gibt es keinerlei relevante Triebfedern, die die3sem Treiben durch Geschlossenheit entgegen wirken könnten, wir vertrauen auf Russland und China allein, das ist aber reichlich wenig und obendrein sehr egoistisch, wir sind eine Völkergemeinschaft, die sich nicht dem KRIEGSTREIBERTUM unterwerfenn sollten und unsere Stimme erheben gegen derlei Kriegshysterie/Kriegstreiberei, welches mit sehr grossen Kapitalmengen aus den Ölstaaten getätigt wird.

Wir sollten daran denken, dass uns dasselbe blüht, wenn die Völker auseinanderbrechen, sich zerstückeln lassen oder wir uns den FINANZOLIGARCHEN EUROPAS, USA, COL, DER GLOBALEN FINANZELITE ergeben…!!

Die Menschheit wird in den Ruin getrieben und wir werden den Planeten somit vernichten, das sollte jeder bedenken, der an die Zukunft des Planeten Hoffnung hegt…!!

Organisieren wir eine EINHEIT der FRIEDENSWILLIGEN, es ist absolute Zeit dafür, diese Verbrecher werden den Planeten zugrunde richten….

WOLLEN WIR DAS ?  DÜRFEN WIR DAS DULDEN ?

SCHÜTZT EUCH UND EURE KINDER, OHNE FUNKTIONIERENDEN ” GEIST ” SIND WIR DENEN CHANCENLOS AUSGELIEFERT, SETZT EURE HIRNE WIEDER DAFÜR EIN DASS “HAARP” UND ANDERE PERVERSITÄTEN GEGEN DAS SEIN DIE WELT NICHT ZERSCHLAGEN !!

SCHÜTZT EUCH !!

LG,der Schöpfung verpflichtet, “ET” etech-48@web.de egon tech

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Gruß
Der Honigmann
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Textgrundlage:

Althochdeutsche Literatur

Herausgegeben, übersetzt

und mit Anmerkungen versehen

von Horst Dieter Schlosser

Frankfurt am Main 1970, S. 264f.

Ik gihorta dat seggen,

ðat sih urhettun      ænon muotin,

Hiltibrant enti Haðubrant      untar heriun tuem.

5  garutun sê iro guðhamun,       gurtun sih iro suert ana,

helidos, ubar hringa      do sie to dero hiltiu ritun.

Hiltibrant gimahalta,      Heribrantes sunu,      – her uuas heroro man,

ferahes frotoro –       her fragen gistuont

fohem uuortum,      hwer sin fater wari

10  fireo in folche,      . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . .      «eddo hwelihhes cnuosles du sis.

ibu du mi ęnan sages,      ik mi de odre uuet,

chind in chunincriche.      chud ist mi al irmindeot.»

Hadubrant gimahalta,       Hiltibrantes sunu:

15  «dat sagetun mi      usere liuti,

alte anti frote,       dea érhina warun,

dat Hiltibrant hætti min fater:       ih heittu Hadubrant.

forn her ostar giweit,      floh her Otachres nid,

hina miti Theotrihhe       enti sinero degano filu.

20  her furlaet in lante       luttila sitten

prut in bure      barn unwahsan,

arbeo laosa.      her raet ostar hina.

des sid Detrihhe      darba gistuontun

fateres mines:      dat uuas so friuntlaos man.

25  her was Otachre      ummet tirri,

degano dechisto      miti Deotrichhe.

her was eo folches at ente:      imo was eo fehta ti leop.

chud was her      chonnem mannum.

ni waniu ih iu lib habbe.» –

30  «wettu irmingot», quad Hiltibrant      obana ab heuane,

dat du neo dana halt       mit sus sippan man

dinc ni gileitos!»

want her do ar arme      wuntane bauga,

cheisuringu gitan,      so imo se der chuning gap,

35  Huneo truhtin:      «dat ih dir it nu bi huldi gibu.»

Hadubrant gimahalta,       Hiltibrantes sunu:

«mit geru scal man      geba infahan,

ort widar orte.

du bist dir, alter Hun,       ummet spaher;

40  spenis mih mit dinem wortun,      wili mih dinu speru werpan.

pist also gialtet man,      so du ewin inwit fortos.

dat sagetun mi       sęolidante

westar ubar wentilsęo,      dat inan wic furnam:

tot ist Hiltibrant,       Heribrantes suno.

45  Hiltibrant gimahalta,       Heribrantes suno:

«wela gisihu ih      in dinem hrustim,

dat du habes heme       herron goten,

dat du noh bi desemo riche      reccheo ni wurti. –

welaga nu, waltant got», quad Hiltibrant,      «wewurt skihit!

50  ih wallota sumaro enti wintro       sehstic ur lante,

dar man mih eo scerita      in folc sceotantero.

so man mir at burc ęnigeru      banun ni gifasta.

nu scal mih suasat chind      suertu hauwan,

breton mit sinu billiu,      – eddo ih imo ti banin werdan.

55  doh maht du nu aodlihho,      ibu dir din ellen taoc,

in sus heremo man      hrusti giwinnan,

rauba birahanen,       ibu du dar enic reht habes.» –

«der si doh nu argosto», quad Hiltibrant,      «ostarliuto,

der dir nu wiges warne,       nu dih es so wel lustit,

60  gudea gimeinun:      niuse de motti

hwerdar sih hiutu      dero hregilo rumen muotti,

erdo desero brunnono      bedero uualtan!»

do lęttun se ærist      asckim scritan,

scarpen scurim,      dat in dem sciltim stont.

65  do stoptun to samane       staimbort chludun,

heuwun harmlicco      huittę scilti,

unti im iro lintun      luttila wurtun,

giwigan miti wabnum       . . . . . . . . . . .


http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/08Jh/Hildebrand/hil_lied.html

Manuskript

Das Fragment wurde um 830 auf die Vorderseite des ersten Blattes und die Rückseite des letzten Blattes einer lateinischen theologischen Handschrift des Klosters Fulda geschrieben (Kassel, Landesbibliothek, Cod. theol. fol. 54, 1r und 76v). Die Handschrift in karolingischer Minuskel zeigt für den w-Laut fast durchgehend die Rune P, als akzentuiertes p geschrieben.

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http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/08Jh/Hildebrand/hil_text.html

Das Hildebrandsliedist eines der frühesten Textzeugnisse in deutscher Sprache. Das überkommene Fragment wird in der Murhardschen Bibliothek in Kassel aufbewahrt; es ist als eine Abschrift des 9. Jahrhunderts (810-820 oder 4. Jahrzehnt des 9. Jahrhunderts) in einem Kodex aus der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts tradiert.

Das Hildebrandslied ist das einzige überlieferte Beispiel für den altdeutschen Heldengesang. Dargestellt ist eine Episode aus dem Sagenkreis um Dietrich von Bern, eine Zweikampf-Situation zwischen Hildebrand und seinem Sohn Hadubrand; da der Schluss verloren ist, kann nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden, ob das Ende tragisch gestaltet war.

Das Stabreimgedicht besteht aus stark rhythmisierten Langzeilen, von denen 68 erhalten sind.

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Neuhochdeutsche Übersetzung

  1. Ich hörte das sagen,
  2. dass sich als Herausforderer einzeln mühten:
  3. Hildebrand und Hadubrand zwischen zwei Heeren.
  4. Sohn und Vater richteten ihre Scharen aus,
  5. richteten ihre Kampfgewänder, gürteten sich ihre Schwerter um,
  6. die Helden, über die Rüstung, als sie zu dem Kampf ritten.
  7. Hildebrand sagte, Heribrands Sohn, er war der ältere Mann,
  8. des Lebens erfahrener, er begann zu fragen,
  9. mit wenigen Worten, wer sein Vater gewesen sei
  10. unter den Menschen im Volke…
  11. “…oder aus welchem Volke du bist
  12. wenn Du mir einen nennst, kenne ich die anderen
  13. Menschen im Reich, bekannt ist mir die ganze Menschheit”.
  14. Hadubrand sagte, Hildebrands Sohn:
  15. “Das sagten mir unsere Leute,
  16. alte und weise, die früher schon da lebten,
  17. dass Hildebrand mein Vater heiße, ich heiße Hadubrand.
  18. Vormals ist er nach Osten geritten, er floh den Zorn Odoakers,
  19. dorthin mit Dietrich und vielen seiner Kämpfer.
  20. Er ließ im Lande arm zurück
  21. die Frau in der Hütte und den unerwachsenen Sohn
  22. erbelos: Er ritt nach Osten hin.
  23. Deswegen erlitt seither Dietrich die Abwesenheit
  24. meines Vaters: Der war ein so freundloser Mann.
  25. Er zürnte Odoaker unmäßig,
  26. der liebste der Kämpfer Dietrichs.
  27. Er war immer an der Spitze des Heeres, ihm war immer der Kampf zu lieb,
  28. Bekannt war er…den Tapfersten.
  29. Ich glaube nicht, daß er noch lebt…”
  30. “Weißt Du Gott”, sprach Hildebrand, “oben vom Himmel,
  31. daß du niemals solchermaßen verwandte Männer
  32. in eine Angelegenheit hast geraten lassen!”
  33. Er wand sich dann von den Armen gewundene Ringe ab,
  34. aus kaiserlichem Gold gemacht, wie sie ihm der König gab,
  35. der Herrscher der Hunnen. “Das gebe ich dir nun aus Freundschaft!”
  36. Hadubrant, Hildebrands Sohn, sagte:
  37. “Mit dem Speer soll man Geschenke annehmen,
  38. Spitze gegen Spitze!
  39. Du dünkst dich, alter Hunne, unmäßig schlau.
  40. Verlockst mich mit deinen Worten, willst deinen Speer nach mir werfen.
  41. Du bist ein so alter Mann, wie du ewig Betrug im Sinn hast.
  42. Das sagten mir Seeleute,
  43. westlich über dem Ozean, dass ihn ein Kampf hinnahm:
  44. Tot ist Hildebrand, Heribrands Sohn!”
  45. Hildebrand, Heribrands Sohn, sagte:
  46. “Wohl sehe ich an deiner Rüstung,
  47. daß du daheim einen guten Herrn hast,
  48. daß du in diesem Reich noch nie vertrieben wurdest.
  49. Wohlan, nun walte Gott, sagte Hildebrand, Unheil geschieht:
  50. Ich wanderte 60 Sommer und Winter außer Landes;
  51. wo man mich immer in das Heer der Kämpfer einordnete.
  52. Wenn man mir an jedweder Burg den Tod nicht beibringen konnte:
  53. Nun soll mich das eigene Kind mit dem Schwerte schlagen,
  54. niederschmettern mit der Klinge, oder aber ich werde ihm zum Töter.
  55. Du kannst wohl leicht -wenn deine Kraft (dir) ausreicht-
  56. von einem so alten Mann eine Rüstung gewinnen,
  57. Beute rauben, wenn Du da irgendein Recht hast.
  58. Der sei doch nun der feigste, sagte Hildebrand, von den Ostleuten,
  59. der dir nun den Kampf verweigerte, wo es dich doch so sehr gelüstet,
  60. nach gemeinsamem Kampf; (nun) versuche wer mag,
  61. wer von beiden heute das Gewand lassen muß
  62. und dieser Brünnen beider walten (wird).”
  63. Dann ließen sie zuerst die Eschenlanzen bersten
  64. in scharfem Kampf, daß sie in den Schilden steckten.
  65. Da ritten sie gegeneinander, spalteten farbige Schilde,
  66. schlugen gefährlich auf weiße Schilde,
  67. bis ihnen ihre Lindenschilde zu Bruch gingen,
  68. zerstört von den Waffen…


http://de.wikisource.org/wiki/Hildebrandslied

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….danke an Erwin M.

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Gruß

Der Honigmann

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….als Ferien-Sonntags-Unterhaltung:


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Gruß

Der Honigmann

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In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebt ein König, dessen Töchter waren alle schön, aber die jüngste war so schön, dass die Sonne selber, die doch so vieles gesehen hat, sich verwunderte, sooft sie ihr ins Gesicht schien. Nahe bei dem Schlosse des Königs lag ein großer, dunkler Wald, und in dem Walde, unter einer alten Linde war ein Brunnen. Wenn nun der Tag recht heiß war, so ging das Königskind hinaus in den Wald und setzte sich an den Brunnen, und wenn es Langeweile hatte, so nahm es eine goldene Kugel, warf sie in die Höhe und fing sie wieder; und das war sein liebstes Spielwerk.

Nun trug es sich einmal zu, dass die goldene Kugel der Königstochter nicht in ihr Händchen fiel, das sie in die Höhe gehalten hatte, sondern vorbei auf die Erde schlug und geradezu in Wasser hineinrollte. Die Königstochter folgte ihr mit den Augen nach, aber die Kugel verschwand, und der Brunnen war tief, so tief, dass man deinen Grund sah.

Da fing sie an zu weinen und weinte immer lauter, und konnte sich gar nicht trösten. Und wie sie so klagte, rief ihr jemand zu: „Was hast Du vor, Königtochter, du schreist ja, dass sich ein Stein erbarmen möchte.“. Sie sah sich um, woher die Stimme käme, da erblickte sie einen Frosch, der seinen dicken hässlichen Kopf aus dem Wasser streckte. „Ach, du bist`s, alter Wasserpatscher“, sagte sie, „ ich weine über meine goldene Kugel, die mir in den Brunnen hinabgefallen ist.“ –„Sei still und weine nicht“, antwortete der Frosch,“ ich kann wohl Rat schaffen, aber was gibst du mir, wenn ich dein Spielwerk wieder heraufhole?“ – „Was du haben willst, lieber Frosch“, sagt sie, „meine Kleider, meine Perlen und Edelsteine, auch noch die goldene Krone, die ich trage.“

Der Frosch antwortete: „Deine Kleider, deine Perlen und Edelsteine und deine goldene Krone, die mag ich nicht, aber wenn du mich lieb haben willst, und ich soll dein Geselle und Spielkamerad sein, an deinem Tischlein neben dir sitzen, von deinem goldenen Tellerlein essen, aus deinem Becherlein trinken, in deinem Bettlein schlafen; wenn du mir das verspricht, so will ich hinuntersteigen und dir die goldene Kugel wieder heraufholen.“ –„Ach ja“ sagte sie, „ich verspreche dir alles, was du willst, wenn du mir nur die Kugel wiederbringst.“ Sie dachte aber: ‘Was der einfältige Frosch schwätzt, der sitzt im Wasser bei seinesgleichen und quakt und kann keines Menschen Geselle sein.’


Der Frosch, als er die Zusage erhalten hatte, tauchte seinen Kopf unter, sank hinab, und über ein Weilchen kam er wieder heraufgerudert, hatte die Kugel im Maul und warf sie ins Gras. Die Königstochter war voll Freude, als sie ihr schönes Spielwerk wieder erblickte, hob es auf und sprang damit fort. „Warte, warte“, rief der Frosch, „nimm mich mit, ich kann nicht so laufen wie du.“ Aber es half ihm nicht! Sie hörte nicht darauf, eilte nach Haus und hatte bald den armen Frosch vergessen, der wieder in seinen Brunnen hinabsteigen musste.

An andern Tage, als sie mit dem König und allen Hofleuten sich zur Tafel gesetzt hat und von ihrem goldenen Tellerlein aß, da kam, plitsch platsch, plitsch platsch, etwas die Marmortreppe heraufgekrochen, und als es oben angelangt war, klopfte es an der Tür und rief: „Königstochter, jüngste, mach mir auf!“ Sie lief und wollte sehen, wer draußen wäre, als sie aber aufmacht, so saß der Frosch davor. Da warf sie die Tür hastig zu, setzte sich wieder an den Tisch, und es war ihr ganz angst. Der König sah wohl, dass ihr das Herz gewaltig klopfte, und sprach: “Mein Kind, was fürchtest du dich, steht etwa ein Riese vor der Tür und will dich holen?“ –„Ach, lieber Vater, als ich gestern im Wald bei dem Brunnen dass und spielt, da fiel meine goldene Kugel ins Wasser. Und weil ich so weinte, hat sie der Frosch wieder heraufgeholt, und will er es durchaus verlangte, da versprach ich ihm, er sollte mein Geselle werden, ich dachte aber nimmermehr, dass er aus seinem Wasser heraus könnte. Nun ist der draußen und will zu mir herein.“

Indem klopfte es zum zweitenmal und rief:

„Königstochter, jüngst,
mach mir auf,
weißt du nicht, was gestern
du zu mir gesagt
bei dem kühlen Brunnenwasser?
Königstochter, jüngste,
mach mir auf.“

Da sagte der König: „Was du versprochen hast, das musst du auch halten, geh nur und mach ihm auf.“ Sie ging und öffnete die Tür, da hüpfte der Frosch herein, ihr immer auf dem Fuße nach, bis zu ihrem Stuhl. Da saß er und rief: „Heb mich herauf zu dir.“ Sie zauderte, bis es endlich der König befahl. Als der Frosch erst auf dem Stuhl war, wollte er auf den Tisch, und als er da saß, sprach er: „Nun schieb mir dein goldenes Tellerlein näher, damit wir zusammen essen können.“ Das tat sie Zwar, aber man sah wohl, dass sie`s nicht gerne tat. Der Frosch ließ sich’s gut schmecken, aber ihr blieb fast jedes Bißlein im Halse. Endlich sprach er: „Ich habe mich satt gegessen und bin müde, nun trag mich in dein seiden Bettlein, da wollen wir uns schlafen legen.“ Die Königstochter fing an zu weinen und fürchtete sich vor dem kalten Frosch, den sie sich nicht anzurühren getraute und der nun in ihrem schönen reinen Bettlein schlafen sollte. Der König aber ward zornig und sprach: „Wer dir geholfen hat, als du in der Not warst, den sollst du hernach nicht verachten.“ Da packte sie ihn mit zwei Fingern, trug ihn hinauf und setzte ihn in eine Ecke.

Als sie aber im Bett lag, kam er gekrochen und sprach: „ Ich bin müde, ich will schlafen so gut wie du; heb mich herauf, oder ich sag´s deinem Vater.“ Da ward sie erst bitterböse, holte ihn herauf und warf ihn mit allen Kräften wider die Wand: „Nun wirst du Ruhe haben, du garstiger Frosch!“

Als er herabfiel, war er kein Frosch mehr, sondern ein Königssohn mit schönen und freundlichen Augen. Der ward nun nach ihres Vaters Willen ihr lieber Geselle und Gemahl. Da erzählte er ihr, er wäre von einer bösen Hexe verwünscht worden, und niemand hätte ihn aus dem Brunnen erlösen können als sie allein, und morgen wollten sie zusammen in sein Reich gehen. Dann schliefen sie ein, und am andern Morgen kam ein Wagen herangefahren, mit acht weißen Pferden bespann, die hatten weiße Straußfedern auf dem Kopf und gingen in goldenen Ketten, und hinten stand der Diener des jungen Königs, das war der treue Heinrich.

Der treue Heinrich hatte sich so betrübt, als sein Herr war in einen Frosch verwandelt worden, dass er drei eiserne Bande hat um sein Herz legen lassen, damit es ihm nicht vor Weh und Traurigkeit zerspränge. Der Wagen aber sollte den jungen König in sein Reich abholen; der treue Heinrich hob beide hinein, stellte sich wieder hinten auf und war voller Freude über die Erlösung. Und als ein Stück Wegs gefahren waren, hörte der Königssohn, dass es hinter ihm krachte, als wäre etwas zerbrochen. Da drehte er sich um und rief:

„Heinrich, der Wagen bricht.“
„Nein, Herr, der Wagen nicht,
es ist ein Band von meinem Herzen,
das da lag in großen Schmerzen,
als Ihr in dem Brunnen saßt,
als Ihr ein Fretsche (Frosch) wast (wart).“

Noch einmal und noch einmal krachte es auf dem Weg, und der Königssohn meinte immer, der Wagen bräche, aber es waren nur die Bande, die vom Herzen des treuen Heinrich absprangen, weil sein Herr erlöst und glücklich war.

Ein Märchen der Gebrüder Grimm


http://www.kikisweb.de/geschichten/maerchen/froschkoenig.htm

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Gruß

Der Honigmann

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