Auch bei den Gelehrtesten und Vornehmsten als dem Luciano und Apulejo, wie auch bei dem Herodoto, dem Grossvater der Historien-Schreiber, bei dem Theopompo, wie Cicero sagt, sind unzählige Fabeln zu finden und ihre Bücher aller Lügen voll.
——————– Agrippa v. Nettesheim.
Die Eitelkeit und Unsicherheit der Wissenschaften …
Teil 1.
Inhalt:
……….Einleitung
……….Neue Antike aus Stein.
……….Wie wurden Beweise für die Existenz der Antike gesammelt: Beispiel der medizinischen Werkzeuge
……….15. Jahrhundert: Lorenzo Valla und die getürkte „Konstantinische Schenkung“
……….16. Jahrhundert: Der deutsche Erfinder der Geschichtskritik zur Antike
……….17. Jahrhundert: Ein spanischer Erfinder der Antike
……….18. Jahrhundert: Der skeptische Jesuit erkennt keine Antike
Die meisten historischen Begriffe entstehen nicht während der Epoche, die sie bezeichnen, sondern viel später im Prozess der Festigung der historischen Dogmen. Die Tatsache, dass die meisten Historiker nicht einmal genau wissen, wann diese Begriffe und von wem eingeführt wurden, führt zur fast totalen Unwissenheit darüber bei der breiten Leserschaft der historischen Werke, also bei der überwiegenden Masse der Bevölkerung. Dies allein macht bereits das ganze konventionelle Bild der Vergangenheit, was seine Wahrhaftigkeit betrifft, sehr verdächtig.
So ist das Wort Renaissance in englischer Sprache erst seit 1845 bekannt! Und hat bestimmt nicht blitzschnell nach der Erfindung die ganze Welt der Geschichtsschreibung erobert. Soll das bedeuten, dass die meisten Humanisten noch keine Gedanken über die Wiederbelebung der altgriechischen und altrömischen Kultur machten oder – was noch wahrscheinlicher ist – diese Kultur als eine noch vorhandene oder noch vor kurzer Zeit existierende ansahen? Dass sie sich einfach für alte Schriftsteller und Bildhauer interessierten? Wobei das Wort „alt“ alles Mögliche bedeuten kann: man wird auch nach ca. 50 Jahren sehr alt.
Die Antike oder das griechisch-römische Altertum wurde nach der Eroberung im 15. Jh. von Konstantinopel und den romanischen Herzogtümern in Griechenland durch die Osmanen nach und nach in Italien erfunden. Dort wurden auch die ersten phantastischen chronologischen Weichen für die Antike ausgedacht. Im nächsten Jahrhundert begann man diese chronologischen Phantasien zu ordnen bis es Kalvisius und Scaliger Ende des Jahrhunderts gelang, erste umfangreiche chronologische Tabellen zusammenzustellen. Die deutschen Humanisten und auch Historiker des 17. und 18. Jh. systematisierten und vertieften die Beschreibung der erfundenen Epoche.
Neue Antike aus Stein.
So schufen diese Historiker die Grundlage für die nächste Generation der Antikeliebhaber, die die in den vergangenen 2-3 Jahrhunderten erfundene Geschichte im 19. Jh. in Griechenland zu realisieren begannen. Zuerst haben sie alles entfernt, was ihren Antike besetzten Köpfen nicht entsprach, um eine neue Antike im Stein entstehen zu lassen. Dabei wurden die spätmittelalterlichen Prachtbauten und deren Ruinen zu dem antiken Erbe erkoren und durch Restaurieren und Umbauen in Einklang mit der Gelehrtenvorstellung von der griechischen Antike gebracht. So wurde z. B. aus der Kirche der Heiligen Jungfrau Maria Mutter Gottes (Parthenos) ein heidnischer Tempel Parthenon.
Danach kamen die Archäologen, die alles, was sie finden konnten, zum antiken Kulturgut erklärt haben, obwohl das die Werke der lokalen und italienischen Meister waren, die im 14.-15. Jh. für die örtlichen Herzoge (Heer zog = ehemalige Heeresführer) gearbeitet haben. Insbesondere im Herzogtum Athen, das zuletzt vor der osmanischen Eroberung von Florenz abhängig war, wurden viele Skulpturen gefunden, die dem italienischen Geschmack entsprachen.
Was wissen wir von dem Athener Mittelalter? Die Hauptquelle ist das Buch „Geschichte der Stadt Athen im Mittelalter“ (ca. 600 S.) von Ferdinand Gregorovius (1821-1891), das in seinem Sammelband „Athen und Athenais“ zu finden ist und ganz am Ende seines Lebens abgeschlossen wurde. Zur Kirche der Jungfrau Maria sagt er „die christliche Religion erhielt das große Heiligtum der antiken Stadtgöttin auf der Akropolis fast unversehrt (weil gerade neu gebaut? – E.G.) [...] In der ganzen Geschichte der Transformation antiker Kultusbegriffe und Heiligtümer in christliche gibt es kein Beispiel einer so leichten und vollkommenen Vertauschung als die der Pallas Athene mit der Jungfrau Maria.“ ( S. 51). Dabei traten in Athen „die christlichen Charaktere [...] nicht so bedeutend hervor wie in Rom“ ( S. 70). Klar, weil die Athener im Spätmittelalter genau so bauten, wie die ausgedachten „antiken“ Baumeister und Bildhauer.
Für uns ist in erster Linie die konventionelle Geschichte nach etwa 1200 wichtig (was nicht bedeutet, dass ich den Jahresangaben und weiteren Schilderungen der Historiker traue). Historiker behaupten dazu, dass 1204 die französischen Kreuzfahrer Athen eroberten. Danach wurde Athen zusammen mit Böotien und Megaris an den Ritter Othon de la Roche vergeben. 1260 wurde Athen fränkisches Herzogtum. Die Katalanen eroberten Athen 1311, und die Florentiner1387. Die florentinischen Herzöge bauten ihren Palast in die Propyläen der Burg ein und begannen eine neue Bautätigkeit auf der Akropolis. Drei Jahre nach dem Fall Konstantinopels eroberten 1456 Athen die Osmanen unter Mehmet II.
Also beherrschten die romanischen Adligen Athen (und auch weitere Teile Griechenlands) zweieinhalb Jahrhunderte. Zeit genug, um einige Prachtbauten zu errichten und viele Skulpturen und weitere Kunstwerke zu schaffen. Komischerweise finden die Archäologen von dieser Periode fast nichts, weil alle verborgenen Schätze des Athener Bodens der Antike zugeschrieben werden.
Nach vielen grausamen Kämpfen zwischen Griechen und Türken zog 1833 König Otto von Bayern als Herrscher in Athen ein. 1834 erhob er Athen zur Hauptstadt des Königreichs Griechenland. Otto war nur an dem antiken Athen interessiert und ließ viele mittelalterliche und spätere Bauten abreißen. Aus einer lebendigen Stadt mit mittelalterlichem Charakter, die auf der Akropolis existierte, wurde nach Rückbau von Moscheen, Markthallen, Geschäften und Wohnhäusern ein „antikes“ Ruinenfeld.
1834 wurde ein Entwurf Klenzes zur Stadtplanung als Grundlage für alle Bauvorhaben akzeptiert. Nach diesem Plan mussten viele repräsentative Bauten im klassischen Stil errichtet werden. Für die neuen Wohnviertel wurden Typenhäuser entworfen, die der neuen Stadt ein „klassisches“ Aussehen garantieren sollten. Alles musste so die Augen erfreuen, wie nach Vorstellungen der Historiker eine altgriechische Stadt ausgesehen haben soll. Einige Prachtbauten wie die Akademie der Wissenschaften und die Nationale Bibliothek wurden im 19. Jh. im klassischen Stil errichtet, aber der drastische Zuwachs der Bevölkerung machte die Bebauungspläne zunichte.
Heute läuft die Errichtung des „antiken“ Erbes in ganz Griechenland intensiv weiter. Als ich im Sommer 2003 Griechenland besuchte, sah ich an vielen Stellen aktives Bauen inmitten der Ruinen. Die neu errichteten „antiken“ Bauwerke werden nur in Ausnahmefällen als neue Bauten dem Besucher präsentiert. Einige Versuche ungelungener Restaurierung konnte man dadurch sehen, dass durch schlechte Qualität des verwendeten Betons Stücke davon abfielen und die Stahlarmaturen sichtbar machten (oder bauten die „antiken“ Griechen aus Stahlbeton?). An vielen Stellen sieht man nach Farbe der Steine, was neu gebaut wurde. Nach einigen Jahren werden diese Merkmale als Folge der Witterung für immer verschwinden.
Wie wurden Beweise für die Existenz der Antike gesammelt: Beispiel der medizinischen Werkzeuge
Im Buch von Bernt Karger-Decker „Die Geschichte der Medizin von der Antike bis zur Gegenwart“, Düsseldorf: Pathmos und Albatros, 2001 (Eigentlich ist das eine neue Auflage des Buchs „Von Arzney bis Zipperlein. Bilder zur Kulturgeschichte der Medizin“ aus dem Jahr 1992, Berlin: edition q) fand ich interessante Einzelheiten darüber, wie man Beweise und illustratives Material zu vergangenen Epochen sucht und findet. Normalerweise muss man in den Illustrationen gezeigte medizinische Instrumenten einfach bewundern, aber niemand sagt dem Leser, wie der Autor zu den entsprechenden Bildern kam. Man kann nur vermuten, dass die Werkzeuge aus tief liegenden Erdschichten ausgegraben und in die „antike“ Epoche datiert wurden. Diesmal aber im Kapitel „Chirurgische Instrumente des Altertums“ (S. 24) erzählt uns Autor ganz genau, wie man sie gefunden hat:
„Im Frühjahr 1910 unternahm der Jenaer Medizinhistoriker Professor Theodor Meyer-Steineg (1873-1936) eine Studienreise nach Griechenland und Kleinasien, um, wie in seinem Expeditionsbericht zu lesen, „nach allen solchen Dingen zu suchen, die irgendwelche Beziehungen zur antiken Medizin böten”. Die ertragreichste Ausbeute fiel ihm in der karischen Küstenstadt Ephesos und auf der dorischen Insel Kos zu.
Dankbare eingeborene Patienten, deren Augenkrankheiten der Forscher als einstiger Facharzt für Ophthalmologie erfolgreich behandeln konnte, halfen ihm beim Aufspüren derartiger Gegenstände oder steuerten Fundstücke aus eigenem Besitz bei.
Auf diese Weise fielen Meyer-Steineg neben anderen heilkundlichen Überresten zahlreiche chirurgische Werkzeuge aus hellenistisch-römischer Epoche zu. Die meisten von ihnen waren aus Kupfer mit etwa 15prozentigem Zinnanteil gefertigt; das zweithäufigste, besonders zur Herstellung von Schneidinstrumenten verwandte Material bildeten Eisen bzw. Stahl. In den hippokratischen Schriften findet sich gelegentlich für den Begriff des Operationsmessers das Wort „sidéros” (= „Eisen” oder „Stahl”) als Bild der gefühllosen Härte. Silber indessen wurde nur ausnahmsweise, etwa zur Anfertigung von Starnadeln sowie zu anderen diffizilen Zwecken dienenden Geräten, verarbeitet.
Die Instrumente selbst wurden von erfahrenen Spezialhandwerkern, sofern die Bestimmung es zuließ, aus einem einzigen Metallstück geschmiedet, während vorgesehene Griffe, oftmals reich verziert, in Gußtechnik gefertigt wurden. Aus mehreren Teilen bestehende Instrumente, wie Zangen oder Spekula zum Betrachten dem bloßen Auge verborgener Organe, wurden in zusammensetzbaren Einzelteilen produziert.
Das Gros des hippokratischen ärztlichen Instrumentariums ließ das damalige Herstellungsprinzip möglichster Einfachheit mit dennoch vielfacher Anwendungsbreite erkennen. Zu den hauptsächlichen chirurgischen Geräten der griechisch-römischen Antike zählten verschiedenartige Sonden, Löffel, Spatel, gerade Messer mit einer und mit doppelter Schneide, Messer mit gebogener Klinge, Zangen, Pinzetten, haken- und röhrenförmige Instrumente, Nadeln, Knochensäge, Trepan, Knochenmeißel und Salbenreiber. Alle im Instrumentenkasten der Heimpraxis aufbewahrt. Für die Außenpraxis standen dem Arzt etuiartige Taschenbestecke zur Verfügung.“
Nach dieser Reise veröffentlichte Theodor Meyer-Steineg dann das Buch „Chirurgische Instrumente des Altertums. Ein Beitrag zur antiken Akiurgie“, Jena, 1912. Und nun präsentiert Karger-Decker Bilder aus diesem Buch ohne auch einen Hauch des Zweifels erkennen zu lassen. Ihn stört nicht einmal die Tatsache, dass die antiken Griechen schon chirurgische Instrumente aus Stahl produziert haben sollten. Er kommt nicht auf die Idee, dass die Patienten des Arztes Meyer-Steineg vielleicht doch keine Instrumente benutzten, die länger als tausend Jahre alt waren, sondern eher solche aus dem 19. Jh. oder spätestens aus dem 18. Jh. Und nur darum wussten sie Bescheid über die Handwerker, die solche Instrumente fertigten, weil dies höchst wahrscheinlich noch am Anfang des 20. Jh. eine lokale Sitte war.
Übrigens, über die antike Chirurgie bringt der Autor nur einen Beispiel aus Homer und dabei wurde ein Pfeil aus der Brust ausgeschnitten. Außer diesem Beispiel ist in dem Antike-Kapitel nur noch ein Hinweis, dass die antike Chirurgie durch Methoden zur Heilung von Knochenbrüchen und weiteren Sportverletzungen bereichert wurde. Also kennt das Buch keine gynäkologischen oder urologischen Operationen bei alten Griechen (obwohl die Bilder auf der S. 27 des Buchs auch entsprechende Instrumente zeigen sollen). Auch im Artikel „Chirurgie“ des „Lexikons der Antike“ (Leipzig, 1979) werden keine gynäkologischen Operationen erwähnt. Vielleicht sind die urologischen Instrumente von Meyer-Steineg die einzigen existierenden Beweise für urologische Operationen, die im Lexikon erwähnt werden.
Im umfangreichen russischen Lehrbuch zur Geschichte der Medizin (T.S. Sorokina, Geschichte der Medizin, Moskau, 2005, 560 S.) steht jedenfalls, dass die altgriechische Chirurgie nur Wundenbehandlung und Traumatologie kannte.
15. Jahrhundert: Lorenzo Valla und die getürkte „Konstantinische Schenkung“
Eine berühmte Fälschung der römischen Spätantike entlarvte der italienische Humanist, Philologe, Philosoph und Logiker Lorenzo Valla (angeblich 1405 oder 1407 – 1457). Er war ein Kenner der Schriften von Aristoteles, Cicero, Quintilian, Boëthius, Lullus und Thomas von Aquin. 1431 wurde er Professor für Rhetorik in Pavia. Von 1435 – 1448 arbeitete er als Sekretär des Königs Alfons V. von Neapel. Danach war er Sekretär am päpstlichen Hof und ab 1450 auch noch Professor für Rhetorik in Rom.
Ein entschiedener Gegner der Scholastik, gilt er als Begründer der philologisch-historischen Kritik, war aber kein Geschichtskritiker im Allgemeinen. Auch wurde er traditionell nicht als Historiker betrachtet, obwohl alle seine philologischen Werke einen stark ausgeprägten historischen Charakter hatten. Er war einer der ersten Bibel-Kritiker. Er bewies, dass bei Livius nicht alles glaubwürdig ist, wie die allgemeine Meinung seiner Zeit war. Er zeigte, dass ein „Brief Christi“, den Eusebius zitiert, eine Fälschung ist.
Seine berühmteste Entlarvung einer Fälschung ist angeblich 1440 geschrieben worden: „De falso credita et ementito Constantini donatione declamatio“ (etwa: Falsches Zutrauen in die Deklaration der Konstantinischen Schenkung und ihre Verlogenheit“). Diese „Schenkung“ soll im 4. Jh. erfolgt sein: als Papst Silvester den Kaiser Konstantin von Lepra heilte, soll der dankbare Kaiser ihm alle Ländereien des Vatikan geschenkt und zusätzlich – als kleine Zugabe sozusagen – noch die Herrschaft über den ganzen Westen des Römischen Reichs übertragen haben.
Nun wissen aber die Historiker, die angeblich den Kaiser Konstantin gut kannten, von keiner Lepraerkrankung und auch von keiner Schenkung an den Papst.
Auch hatten die Päpste keine entsprechende Urkunde. Und die philologische Analyse von zwei einzigen Dokumenten, in welchen diese Schenkung erwähnt wird, habe gezeigt, dass sie viel später als im 4. Jh. geschrieben wurden. Außerdem entdeckte Valla in diesen beiden Texten zahlreiche Anachronismen. Im Text, wo die „Schenkung“ wörtlich zitiert wurde, stehen am Ende schreckliche Bedrohungen an diejenigen, die der Schenkung nicht Folge leisten werden. Darüber schreibt Valla, das so etwas kein Kaiser schreiben kann, vielleicht aber ein dummer dicker Mönch.
Diese Schrift von Valla beinhaltete eine sehr scharfe Kritik der Politik der Päpste. Darum fand 1444 ein gegen ihn gerichtetes Verfahren der Inquisition statt. Obwohl seine Schrift zur „Schenkung“ im Prozess kein einziges Mal erwähnt wurde, hat man ihn zum Tode verurteilt. Jedem in seiner Zeit war klar, warum. Der König von Neapel hat den Gerichtsbeschluss verworfen, aber danach war Valla viel vorsichtiger in seinen politischen Äußerungen, auch weil er nach einer Empfehlung des Kardinals Nikolaus von Kues in den päpstlichen Dienst eintrat.
Für uns (die Geschichtskritiker) ist wichtig zu betonen: schon in der Zeit, in der die griechische Antike noch nicht erfunden war, wurden – sogar nach Vorstellungen der Historiker – Fälschungen verbreitet.
16. Jahrhundert: Der deutsche Erfinder der Geschichtskritik zur Antike
Wenn die Lebensjahre des deutschen Humanisten Agrippa von Nettesheim (angeblich 1486 – 1535) stimmen (und man kann nie bei einem Humanisten sicher sein, dass unsere Kenntnisse zu seiner Person oder seinem Tun wirklich richtig sind), dann war er vermutlich der erste, der eine massive Kritik über die Geschichtsschreibung und die Geschichtsschreiber ausübte.
Behauptet wird, dass er als Heinrich Cornelis in Köln geboren wurde. 1499 immatrikulierte er sich an der Artistenfakultät in der Heimatstadt. Danach studierte er Rechtswissenschaft und Medizin in Paris, aber auch andere Wissenschaften (Optik, Mechanik, Astrologie) und Sprachen. Lebenslang versuchte er die Brüche zwischen den Naturwissenschaften zu überwinden. In seinen Studienjahren unternahm er viele Reisen und lernte dabei zahlreiche Gelehrte kennen. Einer seiner Lehrer war Johannes Trithemius, der auch Paracelsus unterrichtete. In seiner Jugend verband er einige Jahre in Italien, wo er nicht nur seinen Kenntnisstand an der Universität Pavia verbesserte, sondern auch am Krieg teilnahm und sogar zum Ritter geschlagen wurde. Später lehrte er an verschiedenen Universitäten in mehreren Ländern, zuerst an der Universität Dôle in Burgund.
Als Arzt und Berater war er sehr berühmt, obwohl er kein Doktor der Medizin war. Herrscher wie Maximilian I., Karl V., Franz I. von Frankreich, Heinrich VIII. von England, sowie Margarete von Österreich nahmen seine Kenntnisse in Anspruch, erfüllten aber nur selten seine in die Nähe zu den Mächtigsten dieser Welt gelegten Hoffnungen. Oft verlor er die Gunst seiner Gönner durch Teilnahme an Intrigen, die nicht zu seinen hohen Künsten gehörten. Ob er in Grenoble starb, wie einige behaupten, oder auf der Flucht aus dieser Stadt, ist nicht genau bekannt (Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er doch auf der Flucht vor kirchlichen Eiferern, die ihn als Ketzer verfolgten).
Bekannt ist er hauptsächlich als Historiker der Magie, dem – nicht unbedingt wahrheitsgemäß – in erster Linie gerade der Ruf eines Magiers durch die Jahrhunderte folgte. Und er war bestimmt auch ein Kenner der Alchemie und der magischen Vorstellungen seiner Zeit, aber auch ein praktizierender Arzt, Politiker und Universalgelehrter. Bekannt ist seine entschiedene Gegnerschaft der Hexenverfolgung, die ihm viele Unannehmlichkeiten brachte. Als er öffentlich die kirchliche Intoleranz anprangerte und vehement die Hexenprozesse verurteilte, geriet er in Konflikt mit der Kirche und mit lokalen Behörden.
Sein Lebenslauf ist ziemlich abenteuerlich und voller Umsiedlungen, Reisen, Verfolgungen und Entbehrungen. Häufig war er auf der Flucht, auch wegen seiner Schulden, saß sogar deswegen im Gefängnis. Christopher Marlowe stellte in seinem Drama “The Tragical History of Life and Death of Doctor Faustus” seine Hauptfigur als einen skrupellosen Schüler von Agrippa dar. Es wird behauptet, dass Goethe für seinen “Faust” Agrippa als einen Prototyp benutzte. Obwohl sein Faust dem Namen nach an die Figur eines gewissen Doktor Johann Faustus angelehnt ist, doch heißt Goethes Faust nicht “Johann” sondern “Heinrich” wie Agrippa-Cornelius.
Das Philosophenlexikon aus dem Internet schreibt über ihn als Philosophen und Schriftsteller ganz kurz Folgendes:
Der deutsche Wundarzt, Jurist, Theologe, Philosoph und Magier Agrippa von Nettesheim (eigentlich Heinrich Cornelius) verband den Neuplatonismus, die Kabbelistik, die lullische Kunst, die Magie und den Okkultismus zu seiner geheimen Philosophie (De occulta philosophia, 1510, gedruckt 1533). [...]
In seinem Werk Declamatio de incertitudine et vanitate scientiarum et artium griff er die falsche Magie, die Astrologie, die Wissenschaften sowie Missstände in Staat und Kirche an.
Gerade das letzte Werk (übersetzt „Zur Unsicherheit und Eitelkeit der Wissenschaften und der Künste“) beinhaltet seine kritischen Äußerungen zur Geschichte. Auf den entsprechenden Seiten erwähnt er mit keinem Wort die Chronologie, die vermutlich in seiner Zeit noch keine besondere Rolle spielte. Auch kennt er noch den Begriff der Antike nicht, der erst später Verbreitung fand (in englischer Sprache erscheint das Wort zum ersten Male im Jahre 1530). Trotzdem gelten viele seiner kritischen Passagen den „alten“ griechischen und römischen Autoren und ihren Büchern, die unsere Hauptquelle der Vorstellungen von der Antike sind. Schon in Italien begann er sich intensiv mit „antiken“ Texten zu beschäftigen.
Über die Geschichtsschreiber allgemein hat er keine besonders hohe Meinung (und dabei nennt er überwiegend die „antiken“ Namen). Er schreibt (die Zitate wurden hinsichtlich Rechtschreibung und Satzzeichen von Christoph Däppen schonend modernisiert), dass „die meisten unter ihnen die allerverlogensten unter den Leuten sein müssen“ und „können daher nichts gewisses und beständiges schreiben“; „es gibt ihrer auch, die bloss zur Zierat und Belustigung den wahren Geschichten Lügen dazu setzen oder die Wahrheit gar vorbei gehen“. Sie schreiben mal – als Ausnahme von der Regel – einige wahre Geschichten nieder, „aber von andern darauf folgenden Geschichten muss ihnen die Schuld der Lüge beigemessen werden“. „Es sind noch ehender Historien-Schreiber, welchen noch grössere Lügen können beigemessen werden; denn ob sie gleich bei einer Sache gewesen, oder, dass sie anders geschehen sei, selbst gesehen, so bringen sie doch entweder aus Gunst oder aus Liebkosen und Schmeichelei lauter falsche Sachen wider die Wahrheit an Tag, [...] das Wahrhaftige aber gehen sie entweder gar vorbei oder machen es ganz gering und mangelhaftig.“ Wenn „sie sich unterstehen, den Ursprung ihrer Fürsten auf die ältesten Könige zu extendieren, und wenn sie mit Deduzierung ihres Geschlechts nicht können fortkommen, so muss ein fremder Urstamm und weit hergeholte Fabeln herhalten, dichten den Königen neue Namen an, und lügen nicht wenig darzu. [...] Überdies gibt es derer auch viele, die Historien schreiben, welche nicht das, was wahr ist, an Tag bringen wollen, sondern damit sie nur den Leser erlustieren, und das Bildnis eines wackern Fürsten, in wem sie wollen, exprimieren und erdichten mögen. [...] viele, die von Natur oder durch Kunst artig zu lügen gewusst, mit ihren scheinbaren Argumenten Fabulische Historien geschrieben, wie sie solche Narrenpossen als des Morganae und Magalonae, Melusinae, Amadisi, Florandi, Tyranti, Conamori, Arcturi, Dietheri, Lanceloti, Tristanni oder gar nichtswürdige Fabeln und erdichtete Schwärmereien der Poeten durch ihre Komödien am Tag gegeben.“
Als direkte Kritik des Antike-Märchens können folgende seine Äußerungen verstanden werden: „Ja es gibt ihrer auch, die aus wahrhaften Dingen Fabeln machen, als Gnidius, Cresias, Hecaraeus und viele andere alte Historien-Schreiber. [...] schreiben sie von unbekannten Ländern, in welche niemand lebenslang kommen ist, aber nichts anders als grausame Lügen, wie zu lesen ist von den Pigmoeen, Arimaspis, Gryphis, Gruibus, Gynocephalis, Astromoris, Hippopodibus, Phannisiis und Toglodyris. [...] was überdies Cornelius Tacitus, Marcellus, Orosius und Blondus von vielen Oertern in Teutschland schreiben, das kommt von der Wahrheit weit ab.“ Und „wenn die Griechischen Historici von Erfindung der Sachen schrieben, so massen sie sich alle Erfindung bei.“
Dem als Epigraph zu diesem Artikel vorgezogenen Zitat folg seine folgende Behauptung: „Denn da lesen wir, in ihren Schriften, wie Medo auf dem Wasser gespeist und der Athon gesegelt habe, und was sonst das verlogene Griechenland in den Historien sich untersteht. [...] so erzählen auch viele Historien-Schreiber viele Dinge, aber sie beweisen nicht alles, oder beweisen oftmals solche Sachen, die ganz nicht zu approbieren; [...] wenn sie den Herculem, Achillem, Hectorem, Theseum, Epaminondam, Lysandrum, Themistoclem, Xerxem, Cyrum, Darium, Alexandrum, Pyrrhum, Hannibalem, Scipionem, Pompejum und Caesarem mit trefflichem Lobe abmalen, so beschreiben sie nichts anderes als die grössten Strassen-Räuber und berühmtesten Diebe in der Welt, und lass es sein, dass sie auch gute Regenten anfänglich gewesen seien, so sind sie doch die schlimmsten und ärgsten hernach worden. “
17. Jahrhundert: Ein spanischer Erfinder der Antike
Von einem anderen Erfinder (einem Spanier, der Higuera hieß), der Texte antiker Autoren produzierte, schreibt die Allgemeine Enzyklopädie der Wissenschaften und Künste (Herausgeber Ersch und Gruber, Leipzig, 1831, Zweite Section, Achter Theil, meine Heraushebung mit Kursiv in Fettschrift – E.G.):
HIGUERA (Hieronymus Romanns de la), ein spanischer Jesuit, zu Toledo 1538 geboren, erhielt daselbst, nach Vollendung seiner theologischen Studien, den philosophischen Lehrstuhl, und zeichnete sich so rühmlich aus, daß die Jesuiten ihn in ihre Gesellschaft zu bekommen wünschten. Nach langem Widerstreben trat er 1590 in den Orden, und starb den 13. September 1611 in feiner Vaterstadt. Als gelehrter Sprach- und Alterthumsforscher hat er sich bekannt gemacht durch seine Anmerkungen zu Luitprands Chronik und sein Dypticon Toletanum seu tabula Toletanae episcoporum ejusdem sedis. Antw. 1640. fol. Er mißbrauchte aber feine Talente und wurde als literarischer Falsarius berüchtigt, indem er unter des Flavius, Lucilius, Dexter und Anderer Namen Chroniken heraus gab, die, wo nicht ganz, doch größten Teils sein eignes Machwerk sind (Baur.)
Dexter ist der erfundene Name des erfundenen „römischen“ Autors, der – in einer von Higuera geschriebenen Chronik – die Zeit der erfundenen Anfänge des Christentums in Spanien beschreibt.
Interessant ist zu vermerken, dass im Mayers Enzyklopädischen Lexikon der Name Higuera nicht mehr vertreten ist. So werden nach und nach die Namen der erkannten Fälscher aus dem Verkehr gezogen. Ob das auch mit den Produkten der Fälschung so passiert? Bestimmt nicht mit allen, insbesondere nicht mit der überwiegenden Masse der Apokryphen, die als solche von den Historikern nie anerkannt wurden.
Higuera war kein Einzelfall: vor und nach ihm wurden die antiken Autoren von vielen anderen erdichtet. Eigentlich begann die Veröffentlichung von ausgedachten Werken der griechischen und römischen Autoren bald nach der Erfindung des Buchdrucks. Schon 1498 veröffentlichte Annius de Viterbe in Rom eine umfangreiche Sammlung von antiken und „noch viel älteren“ Autoren wie Bérose, Manéthon, Mégasthène, Archiloque, Myrsile, Fabius Pictor, Sempronius, Caton. Er behauptete, dass er die Manuskripte in Mantua gefunden hat. In Wirklichkeit waren das Erfindungen des dominikanischen Mönchs Jean Nanni (angeblich 1432- 1532).
Der berühmte Humanist Carolus Sigonius (1523-1584), in Wirklichkeit Carlo Sigonio, wurde in Modena geboren. Er war als Professor in Venedig, Padua und Bologna tätig. Sigonio beschäftigt sich in seinen umfangreichen Werken hauptsächlich mit der Geschichte des antiken Roms und des mittelalterlichen Italiens. Parallel dazu veröffentlichte er Werke von alten römischen und auch griechischen Autoren: 1555 gibt er eine Edition von Livius und die Fasti Consulares heraus, welche „eine präzise Kritik an der Chronologie der römischen Geschichte liefern“. 1557 übersetzt er Aristoteles’ „Rhetorik“ und einige Fragmente Ciceros. 1583 gibt er das Buch „Consolatio“ von Cicero heraus. Zwei Jahrhunderte später wurde ein Brief von Sigonius gefunden, in dem er erzählte, wie er Cicero erdichtete. Ob er auch Livius und andere antike Werke, die er veröffentlichte, selber geschrieben hat, wurde nie hinterfragt.
Paulus Merula (1558-1607), Jurist, Historiker, Bibliothekar schrieb eine Weltgeschichte, in der er ausgiebig römische Autoren zitierte, die nie existiert haben. Postnikov bringt auch weitere Beispiele dieser Art, die bis ins 20. Jh. reichen. Insgesamt, nach einer ca. 80 S. umfassender Analyse der Lage der antiken Literatur, kommt er zum Schluss, dass keine „antiken“ Werke existieren, die eine durchgehende Entstehungsgeschichte haben, die bis zur Zeit der Erfindung des Buchdrucks reichen. Außerdem sei für viele berühmte „antike“ Autoren bekannt, dass deren Werke getürkt wurden (Vetruvius z. B.) oder sehr verdächtige Ursprünge haben (wie bei Platon). Nach weiteren 65 S., auf welchen die ganze „antike“ Literatur nach mehreren Gesichtspunkten unter die Lupe genommen wird, kommt Postnikov zum Schluss, dass alle „antiken“ Werke in der Renaissancezeit produziert wurden.
18. Jahrhundert: Der skeptische Jesuit erkennt keine Antike
Die These von der erfundenen Antike findet man schon bei Jean Hardouin am Ende des 17. Jh.. Jesuit und Universalgelehrte, langjähriger Direktor der französischen Königlichen Bibliothek, Philologe, Archäologe, Numismatiker und Historiker, war er zu seiner Lebenszeit einer der berühmtesten Gelehrten. Und seine Kritik der Geschichtsschreibung ging sehr weit. Nämlich behauptete J. Hardouin, dass die gesamte Menge der “antiken” Quellen (mit sehr wenigen Ausnahmen) Fälschungen aus dem 13. Jh. sind. Bringen wir dazu ein Zitat aus der „Großen Aktion“ von Uwe Topper. Neben der Aufzählung der wichtigsten Verdienste des Gelehrten vor der Wissenschaft, schrieb er Folgendes über seine kritische Position:
Er hatte nämlich schon 1690 in seiner Verteidigung des Briefes des Heiligen Chrysostomus an den Mönch Cäsar (Paris, 81 S.) auf den letzten drei Seiten behauptet, daß viele Werke vermeintlicher antiker Autoren wie Cassiodor, Isidor von Sevilla, St. Justin Märtyrer u.a. viele Jahrhunderte später erst geschrieben, also erfunden und gefälscht worden sind. Das löste bei seinen Kollegen einen großen Schrecken aus, nicht nur, weil ein derartiges Urteil von einem der gelehrtesten Männer seiner Zeit schwer abzulehnen war, sondern weil viele dieser Kollegen auch im Bilde waren über den gesamten Fälschungsvorgang und nur den Skandal scheuten. Dies zeigte sich an den zaghaften positiven Stimmen, die Hardouin erhielt.
Er verstärkte darum seine Behauptungen und hielt bald fast alle Bücher des klassischen Altertums mit Ausnahme einiger weniger – den Schriften des Cicero und Satyren des Horaz, der Naturgeschichte des Plinius und der Georgica des Vergil – für Fälschungen, die von Mönchen im 13. Jahrhundert verfaßt und schrittweise ins europäische Kulturgut eingeschleust worden sind. Dasselbe gelte ebenfalls für Kunstwerke, Steininschriften und Münzen und besonders auch für alle Konzilsakten vor dem Tridentinum (16. Jahrhundert), selbst für die griechische Übersetzung des Alten Testaments und die angebliche griechische Urfassung des Neuen Testaments. Sie sollen ebenfalls sehr spät abgefaßt sein. Hardouin erklärte nämlich mit guten Gründen, daß Jesus und die Apostel – wenn überhaupt – in Latein gepredigt hatten. Mit diesen Thesen brachte er die gesamte Wissenschaftlerwelt in hellen Aufruhr, was eben nur möglich war, weil die Argumente hieb- und stichfest waren und er als Person großes Ansehen genoß. Sein Orden maßregelte ihn und verlangte Widerrufung, die Hardouin aber nur lauwarm leistete. Als er 1729 starb, hatte er zahlreiche Anhänger und noch mehr Gegner auf den Plan gerufen, die sich sachkundige, aber auch fanatische Schriftgefechte lieferten. Seine nachträglich gefundenen Entwürfe waren noch viel schärfer im Ausdruck, denn sie bezeichneten die kirchlichen Geschichtswerke »als Arbeiten einer und derselben geheimen Verschwörung wider den rechten Glauben.« Als einen der Hauptfälscher nannte er den Archonten Severus (13. Jh.).
Eine erstaunliche Ähnlichkeit mit einer alten Enzyklopädie zeigt die Beschreibung des Lebens von Jean Hardouin und seines Lebenswerks in Wikipedia. Nur einige Kürzungen, Anpassungen an die heutige Ausdrucksweise und Kommentare, wie das Wort Verschwörungstheorie wurden vom Wikipedia Autor in den alten Text hinein gebracht. Das sage ich nicht aus kritischer Absicht, sondern als Kompliment an den Autor, weil die meisten heutigen Nachschlagerwerke den Namen Hardouin vernachlässigen oder sich auf sehr kurze Bemerkungen zu seiner „historischen Verrücktheit“ beschränken. Hier diese Beschreibung aus Wikipedia:
Jean Hardouin (latinisiert auch Harduinus, * 23. Dezember 1646 in Quimper, Bretagne, Frankreich; † 3. September 1729 in Paris) war ein Jesuit, Philologe und Theologe. Geboren als Sohn eines Verlagsbuchhändlers, begann er früh, sich mit (u.a.) theologischen Themen auseinanderzusetzen.
Am 25. September 1660 trat er als Novize dem Orden der Jesuiten bei. Pater Charles Garnier bediente sich seiner Hilfe als Bibliothekar am Jesuiten-Kolleg Ludwigs XIV. in Paris. Nach dessen Tod wurde Harduinus 1683 sein Nachfolger in diesem Amt. Im darauffolgenden Jahr veröffentlichte er die Biographie Garniers. Er bekleidete zudem Lehrämter für Theologie, Literatur der Klassik und Rhetorik.
Er beschäftigte sich in seinen wissenschaftlichen Werken mit Sprachen und dem Altertum, der Geschichte, der Numismatik, der Philosophie und der Theologie. Besonders seine Ausgaben von Klassikern der Antike wurden geschätzt.
Hardouin verstieg sich in seinen wissenschaftlichen Werken meist in paradoxe Ideen. Eine von diesen war, dass bloß Ciceros Schriften, Plinius Naturgeschichte, Virgils Georgika und Horaz Satyren (wozu er zuweilen noch den Homer, Herodot und Plautus setzte) echte Werke des klassischen Altertums seien, während alle anderen alten Schriftsteller hingegen Fälschungen betrügerischer Mönche des 13. Jahrhunderts seien (Verschwörungstheorie).
Ebenso verwarf er fast alle alten Kunstwerke, Steinschriften und Münzen, die mit der Angabe alter Geschichtsschreiber übereinstimmen, als Arbeiten einer geheimen Verschwörung wider den rechten Glauben, und versuchte zu beweisen, dass nicht nur die griechische Übersetzung des alten, sondern auch die griechische Urschrift des neuen Testaments, nichts weiter wären als das Werk eines Gelehrten späterer Zeiten. Die Zuversicht, mit welcher er solche Behauptungen aufstellte, erregte großes Aufsehen, und Zeitgenossen vermuteten hinter seiner Arbeit jesuitische Aktionen zur Bekämpfung der Protestanten und Jansenisten, denen man nicht besser einen Abfalls von der wahren Religion nachweisen könnte, als die Quelle, auf die sie sich stützten, zu diskreditieren.
Mit seinen Thesen machte er sich aber auch in den Reihen des Jesuitenordens Gegner, so dass er 1709 einen Widerruf verfassen musste.
Obwohl er auch Erkenntnisse der Numismatik und Chronologie in bizarrer Weise in Frage stellte, sind seine Ausführungen und Erklärungen doch von einigem Wert für die Wissenschaft gewesen, da er auch durchaus korrekte Zusammenhänge richtig erkannte und durch hartnäckigen Skeptizismus viele alte Fehler erkannte und korrigierte.
Mit seiner chronologisch geordneten Konziliensammlung Conciliorum collectio regia maxima oder Acta conciliorum et epistolae decretates ac constitutiones summorum pontificum, die aus zwölf Bänden besteht und aus königlichen Geldern finanziert worden war, stieß er auf Widerstand unter anderem der Sorbonne. Es wurde daher auf Beschluss des Parlaments verboten, da es die Rechte der gallikanischen Kirche gegenüber dem Papst verletze und durch Zusätze und Weglassungen einen verfälschten Blick auf die Geschichte wirft. 1725 wurde das Werk nach dem Versprechen, einen Band mit berichtigenden Anmerkungen anzuhängen, wieder erlaubt.
Das ist leider fast alles, was wir heute über die kritische Tätigkeit von Hardouin wissen. Nach „Prolegomena ad censuram veterum scriptorum“, Paris, 1693 (Übersetzt etwa: „Einleitung zur strengen Kritik der Schreiber des Altertums“), hatte er keine Gelegenheit, seine kritischen Überlegungen in einem Werk zusammenzutragen und zu veröffentlichen. Nach seinem Tod wurden seine kritischen Werke und Manuskripte auf den Index gesetzt und teilweise vernichtet. Die wenigen erhaltenen Exemplare sind nur in Latein vorhanden und wurden nie in die modernen Sprachen übersetzt. Wozu auch? Wer braucht schon heute noch die Wahrheit über die Antike zu wissen?!
Literatur
Henrici Cornelii Agrippae. Ungewißheit und Eitelkeit aller Künste und Wissenschaften, Cölln 1713
Agrippa v. Nettesheim. Die Eitelkeit und Unsicherheit der Wissenschaften und die Verteidigungsschrift. Mauthner, Fritz (Hg.). München: Müller, 1913, in 2 B.
Ferdinand Gregorovius. Athen und Athenais. Schicksale einer Stadt und einer Kaiserin
Bernt Karger-Decker. Die Geschichte der Medizin von der Antike bis zur Gegenwart, Düsseldorf: Pathmos und Albatros, 2001.
M.M.Postnikov. Kritische Erforschung der Chronologie des Altertums, Band 1, Antike, Moskau, 2000 (Russ.).
Uwe Topper. Große Aktion, Tübingen, 1998.
Bilder
Bild 1. Fragment einer graphischen Rekonstruktion von Akropolis in der Römerzeit. Man sieht, dass die durch Otto befohlene Zerstörung sämtlicher Wohnhäuser auf der Akropolis sogar den Vorstellungen der heutigen Archäologen widerspricht.
Bild 2. Eine mehrstöckige Phantasie der Antikeforscher: bewegliches Hochhaus als ein Belagerungsturm. Vermutlich baute man – lt. Vorstellungen der Historiker – solche Monster direkt unter den feindlichen Mauern, denn einen fertigen Turm mit solchen Ausmaßen hätte niemand bis zur Festungsmauer schieben können.
Bild 3. Die Akropolis im Jahre 1687: eine lebendige Stadt mit vielen großen Häusern, genau wie in der „römischen“ Zeit. Waren vielleicht die Osmanen die „Römer“ unserer Geschichtsschreibung? Oder die späten Byzantiner kurz vor der osmanischen Eroberung. Hinter dem intakten Parthenon -Gebäude sieht man ein Minarett.
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Gruß
Der Honigmann
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Irgendwie scheint alles eine große Lüge hier auf Planet Erde zu sein. Die Geschichte, die Wissenschaft, auf der alles fußt, das Gesundheitswesen, Religionsgeschichte, Regierungskonstrukte, Impfungen, selbst unser Geld.
Gibt es irgendetwas, was echt ist? Was in der Spur läuft? Was wahr ist? Da
blicke mal einer durch…Alles eine Farce, alles nur geklaut…
Irgendwie scheint alles eine große Lüge hier auf Planet Erde zu sein. Die Geschichte, die Wissenschaft, auf der alles fußt, das Gesundheitswesen, Religionsgeschichte, Regierungskonstrukte, Impfungen, selbst unser Geld.
Gibt es irgendetwas, was echt ist? Was in der Spur läuft? Was wahr ist? Da Blicke mal einer durch…Alles ein Farce, alles nur geklaut…
@Rübezahl 99,
da kann ich Dir helfen. Diese Aquädukte wurden von unseren Ahnen, dem
Theutschen Volk erbaut. Sie wurden wahrscheinlich von den Ottomanen,
oder später Osmanen genannt, zerstört. Man erfand ein römisches Reich
und machte dann die sog. Germanen (welche es auch nicht gab) als die
Schuldigen aus, bzw. die wilden Horden die durch die Völkerwanderung
(die es zu der Zeit auch nicht gab) ins römische Reich eingedrungen sein
sollen. Pompeji wurde erst im 15. und noch einmal im 16. Jhdt. zerstört.
Das beweisen z.B. Grafiti von Rittern, deren Rüstungen aus dieser Zeit
stammen sollen. Man fand außerdem ein intaktes Haus, in dem sich ein
Alar befand und an der Wand hing ein Kruzifix. Da ja die kath. Kirche erst
im 16. Jhdt. Kruzifixe verwendete, kann der Untergang Pompejis ja
schlecht 79 NC gewesen sein. Aber ein großer Hinweis ist die lateinische
Schrift, die man überall findet. Da das neue Latein ja erst im 15., 16. Jhdt.
erfunden wurde (um die Menschen ihrer alten Sprache zu berauben
und damit ihren Wurzeln), kann der große Ausbruch nicht vorher gewesen
sein. Sehr gut beschrieben und mit noch anderen Beweisen belegt, bei
Anatoly Fomenko. Malta, Knossos, Kreta und die anderen griechischen
Städte gehen auf eine Epoche, wohl wärend oder unmittelbar nach der
sog. Sintflut zurück, welche höchstwahrscheinlich erst vor ca. 2000 oder
2500 Jahren stattfand (evtl. sogar noch früher, zu lesen bei Hans
Joachim Zillmer). Mehrere Familienteile der Theutschen, machten sich
sich aus dem hohen Norden auf eine lange Reise ins fruchtbare und teils
wenig zerstörte Nilgebiet auf. Z.B. die Friesen (in der Bibel als Philister
bekannt, wahrscheinlich die Gründer von Philistina, heute Palästina),
Teile der Sacaten (Sachsen), Umbrier (besiedelten Norditalien, heute
noch Umbrien und die Toskana-geht auf Tuskis also Deutsche zurück),
Teile der Sueben (also Schwaben, siedelten am Bodensee und Umgebung),
die Denen, die Kimbern, Teile der Scoten oder auch Skyten genannt
(heute Schotten), die Juten (Heimat war Jüdland, sie siedelten in England-
die echten Juden?) und die Dorer (die Thuringar bzw. heute Thüringer-
die Torwächter). Die Dorer waren auch die alten Griechen, welche die
Städte und Dörfer nach der großen Katastrophe wieder besiedelten und
neue Bauweisen mitbrachten, z.B. den Tempelbau (Te um pal>ahd.=von
Pfählen umbaut). Heute heißen die Säulen noch dorische Säulen. Sie
brachten auch die guten Bronzeschwerter und Rüstungen mit. In die
Geschichte gingen sie später als die Götter aus dem hohen Norden
(die Hyperboräer) ein. Daher auch Titanen oder Teitanen (kommt von
Teutonen, also Deutsche). Sollte aber Erhard Landmann Recht haben,
könnte die Vergangenheit noch gewaltige andere Ausmaße annehmen,
über ein Wissen, von dem wir heute wohl noch Lichtjahre entfernt sind.
Für den, der noch Energie auf das einsetzen will oder muß:
“Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat”. Der Spruch wird Napoleon zugeschrieben. Wer sich ins Mittelalter vorwagen will: “Das erfundene Mittelalter” von Heribert Illig.
Allerdings geht das schon länger:
Und wen auch ein paar Hintergründe interessieren: “Die geheime Geschichte der Welt” – Johnathan Black.
Man sehe doch nur, wie heutige “Historiker” über eine Vergangenheit berichten, die noch so jung ist dass sie in meine Lebensspanne reicht, um zu sehen, was das für beeinflussbare Knallköpfe sind. Solche Menschen geben uns die Interpretation der Vergangenheit, das muss man sich mal vorstellen!! Mit anderen Worten, wir können die allermeisten “Historischen Werke” in die Tonne kloppen und müssen uns, wie auch im Falle der Physik und der Medizin, selber auf die Beine machen um ergründen, was Wahrheit ist.
Chronologiekritik nennt sich das und meist gehen die über Heribert Illigs 273 Jahre weit hinaus – aber noch zu Gabowitsch ein paar Einzelheiten:
—”Eugen Gabowitsch wurde in Tartu (ehem. Derpt, Estland) am 30. August 1938 geboren. Sein Vater Jakov Abrahamovitsch Gabowitsch unterrichtete Mathematik an der Landwirtschaftsakademie in Tartu, die Mutter Dina Borisovna war Hausfrau. Eugen Jakovlevitsch absolvierte die Universität zu Tartu, Fachrichtung Mathematik, und anschließend die Doktorantur der Moskauer Universität. 1967 promovierte er unter Tutoring von Alexander Gennadjevitsch Kurosch; seine Doktorarbeit war dem Thema „Geordnete Halbgruppen“ gewidmet.”
http://de.geschichte-chronologie.de/index.php?option=com_content&view=article&id=106:eugen-gabovitsch-kurzer-lebenslauf&catid=58:2008-11-15-18-18-19&Itemid=139
— “classless Kulla” schreibt:
“Der Vortrag, der auf meinem Buch “Entschwörungstheorie” basierte, war von Gabowitsch ausdrücklich dazu gedacht, die Antisemiten und Verschwörungsideologen in seinem Publikum loszuwerden. Das klappte: in der Diskussion outete sich einer der Zuhörer nur leicht codiert als Antisemit und kam nie wieder; der Chefredakteur des “Nexus”-Magazins sprang auf, schrie Verschiedenes über die Weltrettung und stürmte hinaus. Wenige Wochen später sprach Gabowitsch selbst zum Thema “Jüdische Geschichtsschreibung”. Einige Antisemiten kamen noch, wohl in der Hoffnung auf Enthüllungen, daß die jüdische Geschichte noch falscher sei als alle anderen. Gabowitsch jedoch ging nur am Rand auf einige geschichtskritische Theorien ein, redete stattdessen fast zwei Stunden über Antisemitismus, über Pogrome und Verfolgung, erzählte mit tiefschwarze jüdische Witze. So verprellte er die Antisemiten restlos.
Eugen Gabowitsch
Warum waren sie überhaupt da? Die Chronologiekritik wurzelt zu Teilen im Katastrophismus, an dessen Entwicklung wiederum Hanns Hörbiger, der Begründer der in esoterischen Kreisen verbreiteten und von den Nazis geförderten “Welteislehre”, im 20. Jahrhundert einen wesentlichen Anteil hatte. Neben dieser Traditionslinie dürfte auch die begriffliche Nähe der Chronologiekritik zum Geschichtsrevisionismus eine Rolle spielen: die Kenntnis von der Fälschbarkeit der Geschichte kann benutzt werden, um von kollektiven Verbrechen abzulenken oder sie anderen zuzuschreiben. (Diese Verbindungen etwas ausführlicher.)
Vor knapp zwei Jahren trug ich nochmals genauer über den Zusammenhang von “Geschichte und Verschwörung” vor:….” ….
http://www.classless.org/2009/03/04/nachruf-auf-eugen-gabowitsch/
Reblogged this on alexanderplatz 1 berlin – wir sehen uns.
[...] http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/09/22/die-erfundene-antike-i/ [...]
Bei den sogenannten “Enthüllern” der Irrtümer der Vergangenheit würde mich mal interessieren von welchem Geblüte sie sind, bzw. waren und welchem Glauben sie anhingen, bzw. ob sie jüdische “Konvertiten”, sprich Marranen waren.
Z.B. würde ich heute dem Kabbalisten Agrippa von Nettesheim, der immer auch im Zusammenhang mit Alchemie genannt wird, keine lautere Gesinnung abnehmen und ebenso kritisch würde ich mal den sogenannten italienischen Humanisten, Philologen, Philosoph usw. Lorenzo Valla unter die Lupe nehmen, bzw. nachforchen welchem Glauben er anhing… soweit dies noch von unserem Standpunkt aus möglich ist.
Schwierig, solche Themen am Computer zu lesen, dafür brauche ich Bücher, um sie besser durchkauen zu können
Wer kennt die Bücher von Frank Hills über die pseudowissenschaftliche Evolutionstheorie?
http://www.verlag-anton-schmid.de/d_334_Evolutionslehre___Verschworung_gegen_Gott__Bd__1.php?v=n146 http://www.verlag-anton-schmid.de/d_335_Evolutionslehre___Verschworung_gegen_Gott__Bd__2.php?v=n146
Schönen Sonntag noch mitternand.
Von Prof. Dr. Veith gibt es auch eine Vortragsserie “Kreation versus Evolution”. Interessant, natürlich, anregend, aber zwei Seiten, die sich spiegeln, wie Jesuiten und Freimaurer oder beide Seiten im kalten Krieg. Leider organisiert von den gleichen Hintergrundkräften auf beiden Seiten.
Erzeugt aber Erkenntnis und untergräbt Dogmata.
Wenn man sich die Bilder in Hartmann Schedels Weltchronik von 1493
anschaut, sieht man in ganz Europa nur einen Baustil, nämlich jenen
Baustil, welcher uns aus unseren alten Stadtkernen so vertraut ist. Ob
das nun in Rom, in Florenz, in Konstantinopel oder auch in “Jerusalem”
ist, überall das gleiche Bild. Stadtmauern, Fachwerkhäuser, rote Dächer,
viele Kirchtürme und etwas höher gelegen meist eine Burg oder ein
Schloß. Wie in diesem Beitrag die Erfindung der griechischen Antike
sehr schön dargestellt wird, kann man das Ganze auch schön weiter
Stricken, denn ohne griechische Antike, existierte auch keine römische
Antike. Die Stadt Rom, so wie wir sie heute nennen, war vor dem Bau
des Vatikan nur ein Schutthaufen, auf dem die Hirten damals ihre Schafe
weiden ließen. Der Bau des Vatikan begann 1437 und gleichzeitig baute
man aus dem Schutthaufen ein antikes Rom, welches es vorher nie gab.
Das alles nur, um die katholische Kirche viel älter zu machen und ihr soz.
einen antiken Flair zu verschaffen. Gleichzeitig wurden unzählige Urkunden
gefälscht oder neu geschrieben, um sich große Besitztümer anzueignen,
welche vorher den freien Menschen gehörten. Die ersten Päpste gab es
übrigens erst ab Mitte des 14. Jhdt. und diese residierten nicht in Rom,
sondern in Avignon, im heutigen Frankreich. Warum sie dann von Avignon
nach Italien zogen, darüber kann man nur spekulieren. Vielleicht wollte
man ja diese künstliche römische Antike an einem Ort schaffen, welcher
keine nennenswerte Vergangenheit hatte, bzw. die wahre Vergangenheit
durch eine Naturkatastrophe oder einen Krieg ausgelöscht wurde. Und da
bot sich evtl. dieser große Schutthaufen an. Man bildete dann noch aus
der althochdeutschen Sprache, bzw. aus dem latinischen Dialekt aus dem
ahd. das Latein, ließ im großen Stile Statuen und Paläste entstehen.
Baute dann noch ein großes Menschenschlachthaus Namens Kolosseum
(welches wohl aus Kostengründen nicht zu Ende gebaut wurde und dann
als Erdbebenruine diente) um auch eine urchristliche Verfolgung durch die
Römer darstellen zu können. Die einzigen Menschen, welche verfolgt und
ermordet wurden, waren die freien, wissenden Menschen, die im Einklang
mit der Natur lebten und den sog. Cautolos (ahd.), den Irrheiligen bzw.
falschen Heiligen, zu Millionen zum Opfer fielen, durch die heute dargestellte
heilige Inquisition. Dabei wollte man nur das alte Wissen der Menschheit
vernichten, durch Folter, Mord und Bücherverbrennung. Genau das gleiche
geschah dann wenige Jahre später in Süd-und Mittelamerika und dann noch
einmal etwas später in Nordamerika. Denn auch dort wurde das uralte
Wissen und mit der Vernichtung der Ureinwohner auch die alte Sprache
vernichtet, denn keiner sollte je erfahren, daß diese Menschen Althoch-
deutsch sprachen. Darum auch das Verbot an die Überlebenden dieser
Massaker ihre alte Sprache zu sprechen. Darauf stand die Todesstrafe.
Akzepziere Deine Gedankengänge,Sind mir nicht fremd.
Aber was ist mit den Aquadukten, dem ausgegrabenen Pompei, Ausgrabungen in Malta und Knossos? Das hier ein paar Säcke massiv gefälscht haben, vielleicht sogar 1000 Jahre dazuerfunden ist erst mal klar.
Ein Weg wäre die Analyse aller Zeitzählungen der Vöker wobei Indien und China am neutralsten wären.Habe aber noch nichts befriedigendes gefunden- will nicht glauben sondern wissen !!
Das sind Bauten um die Gesichtsluge zu stutzen……………….macht man heute ja auch.
historie
iz thora
geschichte der izgoi – damit die goi wissen, was sie zu glauben haben
gruß aus der burg
stefan