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“Wir werden Weltregierung bekommen, ob wir es mögen oder nicht. Die Frage ist nur, ob die Weltregierung durch Eroberung oder Zustimmung erreicht werden kann.” –  Paul Warburg, in einer Ansprache an den  US Senat, 17. Februar 1950 .

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Trilat.-north-americaWie  Zbigniew Brzezinski sagte – und neuerlich wiederholte es Henry Kissinger – müsse die Eine-Welt-Regierung durch einen Prozess der fortschreitenden Regionalisierung durchgeführt werden, wobei die EU das Modell und hier ist,  um schliesslich zu einer Einheit zu verschmelzen.

Trilat. europe_400pxNordamerika wird  von Brzezinskis/David Rockefellers Trilateraler Kommission als eine der Regionen zur Bildung  eines Gürtels rund um den Globus durch diese Verschmelzung gesehen,  wobei der diktatorische sogenannte Euromediterrane Prozess/Die Mittelmeer-Union und die ASEAN +3  die beiden anderen Regionen sind – die durch die TTIP und die TPP verbunden werden sollen. Widerspenstige Staaten im Nahen Osten sind, militärisch in diese Textur eingegliedert zu werden.Trilat.pacific_asia_400px

Die  Nordamerikanische Union/NAFTA, eine immer engere  Union zwischen Kanada, den USA  und Mexico, ist  für uns interessant, weil sie die Methoden spiegelt, mit denen die die NWO durch ihre EU die Europäer ihrer Nationalstaaten, ihrer Kulturen, ihrer Religion, ihrer Gesetze, ihrer individuellen Wirtschaften beraubte, die  den Bedürfnissen eines jeden Volkes entsprachen und angepasst waren – zugunsten einer kommunistischen Umverteilung von den hart Arbeitenden an diejenigen, die nicht so fleißig sind.  Des Weiteren lädt sie Bürger aus der 3. Welt zur unbegrenzten Einwanderung ein,  um von uns versorgt zu werden – oder unsere ungelernten Arbeiten zu übernehmen und dabei viele einheimische Europäer ärmer zu machen und einem Leben in Unsicherheit aufgrund der Gewaltkultur der Fremden auszusetzen.

Die Nordamerikanische Union existiert offiziell nicht. Bisher wird sie als die North American Freetrade Zone (NAFTA) bezeichnet, die von David Rockefeller initiiert wurde – siehe Video ab der 7.00 Minuten-Marke bis zur  8:43 Min. Marke.

Starke Kräfte arbeiten schon  lange daran, die NAFTA zu einer offiziellen vollwertigen Nordamerikanischen Union zu machen.
Henry Kissinger  (Mitglied des Vorstandes der Trilateralen Kommission und langjähriger Kraft im Council on Foreign Relations (CFR)) gab in der Los Angeles Times im Jahr 1993 zu,  die Verabschiedung der NAFTA “wird der kreativste Schritt in Richtung einer neuen Weltordnung darstellen, die eine Gruppe von Ländern seit dem Ende des Kalten Krieges getan hat …. “NAFTA ist kein herkömmliches Handelsabkommen “, sagte er,” sondern die Architektur eines neuen internationalen Systems.”

In diesem Video – und insbesondere ab der 4: 10 bis zu 4: 33 Min.-Marke können Sie diese Architektur sehen.

The New American 13 Oct. 2014: Ein neuer Bericht des weltregierung-fördernden  Council on Foreign Relations (CFR) wurde in diesem Monat veröffentlicht und fordert eine weitere Integration von Nordamerika, tiefere “Kooperation” über alles, von Energie, Strafverfolgung und Gesundheitswesen bis hin zu Arbeitsvorschriften, Handel und Bildung. Die globalistischen Architekten sind sich bewusst, wie unbeliebt ihre begehrte Intrige der “Nortdamerikanischen Union” bleibt,  und das CFR betont daher das, was das Team als “neuen Schwerpunkt” Nordamerika bezeichnet. In erster Linie bezieht man sich auf Energie, “Gemeinschaft” und “Sicherheit”. Die Intrige bleibt aber ebenso radikal.

“Insgesamt empfehlen wir  eine neue Partnerschaft für Nordamerika, ein neues Modell der Integration der Welt und Zusammenarbeit zwischen souveränen Staaten”, – während  offen befürwortet wird:
1) Schleichabgabe der Souveränität an quernationale Institutionen ohne Verantwortlichkeit. “Der Grundstein für die US-Außenpolitik in den kommenden Jahren sollte “Made  in Nordamerika” heissen. Der Bericht fügt hinzu:” Jetzt ist der Augenblick gekommen, um uns  von den Vorurteilen der  alten Außenpolitik  zu befreien und erkennen, dass eine stärkere, dynamischere, belastbarere, kontinentale Basis die Macht der Vereinigten Staaten weltweit steigern wird.” (Das sind genau die Worte, mit denen Lord Northcliffe versuchte, die Amerikaner zu überzeugen,  dem Völkerbund beizutreten).

ameroDie gemeinsame Währung ist immer noch hypothetisch. Man nennt sie den  Amero.

Der umstrittene 137-seitige-Bericht des CFR, wurde unter dem Titel “North America: Time for a New Focus “, von einer selbsternannten “Unabhängigen Arbeitsgruppe”, bestehend aus dem pensionierten US-General, David Petraeus und dem ehemaligen Weltbank-Chef, Robert Zoellick, jetzt einem hohen Tier im  Vorsitz von Rothschilds Goldman Sachs, erstellt. Die beiden Globalisten sind langjährige Veteranen des CFR sowie auf den  Bilderberg-Gipfeln, und  drängen auf das, was sie “Weltregierung” nennen.

In diesem Sommer kam Petraeus unter Feuer, weil er öffentlich erklärte,  “nach Amerika, kommt Nordamerika.”

2) “Die nordamerikanischen Länder brauchen eine regionale Energiestrategie”, besagt der Bericht weiter, ohne explizit anzuerkennen, dass “regionale” Politik  “regionales” Regieren jenseits der Verantwortlichkeit gegenüber den heimischen Wählern oder Verfassungen voraussetzt.

NASCO3) Integration des Transportsektors ist eine Hauptsäule der Union.  Zwei wohl-bekannte Gruppen, die mit dem Konzept der Nordamerikanischen Union verknüpft sind, sind die “North America Super Corridor Coalition” (NASCO) und die “Security and Prosperity Partnership” (SPP). Die NASCO scheint immer noch ein Luftschloss zu sein.

Sogenannte “harmonisierte” Politik bedeutet, dass staatliche Vorschriften und Gesetze  in jedem Land die Gleichen sein sollten. In der Europäischen Union, zum Beispiel, rührt die überwältigende Mehrheit der Gesetze und Vorschriften jetzt aus Brüssel her, wo die Wähler  praktisch kein Sagen haben, und unkontrollierbare Bürokraten die Politik, die ehemals selbständige Regierungen herausbrachten, vorschreiben.

4) Natürlich würde kein globalistischer Bericht komplett sein,  ohne CO2 – von den Menschen ausgeatmet, für die Pflanzen erforderlich, und  von Wissenschaftlern als das “Gas des Lebens” bezeichnet - zu verteufeln. CO2 ist “das Gas des Lebens”, auch  für die Autokratie und den Reichtum der globalistischen Diktatoren durch “grüne Steuern”.

5) Unter dem Deckmantel der “Förderung” dessen, was die Arbeitsgruppe eine “Nordamerikanische Gemeinschaft” nennt, forderte das  CFR “Personalentwicklung” und die Schaffung eines Mobilitäts-Abkommens, um die Freizügigkeit der Arbeitnehmer zu erleichtern.” Der Bericht fordert auch, dass der US-Kongress  illegalen Einwanderern Amnestie gewähre; oder wie es die Arbeitsgruppe ausdrückte, “einen Weg, um undokumentierte Einwanderer  in den Vereinigten Staaten jetzt zu legalisieren” … während man die Grenzen im Nordamerikanischen Block  abschafft.

mexican-immigrants-to us-by trainDie US-mexikanische Grenze ist bereits so durchlässig wie ein Sieb, um Einwanderer – nicht nur aus Mittelamerika, sondern aus der ganzen Welt, durchzulassen.  Viele Amerikaner nennen es Hochverrat - und geben diese Gründe für die Legalisierung der illegalen Massenzuwanderung an:

a. Künftige Wähler für die Demokratische Partei zu schaffen

b. Der militärisch-mexican-US-immigrantsindustrielle Komplex braucht dringend Kanonenfutter für seine vielen Kriege 

c. Saisonale Wanderarbeiter für das korporative Amerika

d. Wenn illegale Einwanderer verwendet werden, um Proteste in der ganzen Nation in die Wege zu leiten, ist  die Nordamerikanische Union eine immer stärkere Realität

e. Politische Rache: Obama verfolgt Gouverneure von Texas und Arizona für die Verweigerung, gesetzlose und sehr kostspielige Einwanderungspolitik zu verwalten

f. Die Angst und das Chaos wegen mörderischer mexikanischer Drogenkartelle und schockierender Bandengewalt, die  über die südwestliche Grenze schwappen, sollen die Aufmerksamkeit von der  fehlerhaften Politik und Skandalen der Regierung ablenken.

g. Furcht vor ISIS-Terroristen (und Ebola) kommt  über die  südliche Grenze in die USA und dient dem gleichen Zweck.

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Rechts: Muslimische Flüchtlinge strömen  unbehindert in die EU. Durch Kriege und Stellvertreterkriege verjagen EU-Länder und die  USA Millionen von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten nach Europa – um unsere Kultur und die weiße Rasse im Namen der NWO (EU-Vater Coudenhove Khalergi und Nicolas Sarkozy) zu vernichten.

6) Die CFR-Arbeitsgruppe wirbt auch für “bemerkenswerte Möglichkeiten”,  in allem vom Gesundheitswesen, bis hin zu Geldüberweisungen und Grenzschutz “weiter zu integrieren”. “Die Sondergruppe erkennt die enge Zusammenarbeit zwischen den drei nordamerikanischen Ländern bei der Vorbereitung des Kontinents auf Pandemien und Gesundheits-Notfälle an.”

7) Die Arbeitsgruppe rief auch zur Ernennung eines US-Kabinetts-Beamten zum “Nordamerikanischen Verfechter” auf, zusätzlich zu neuen Büros,  die sich ausschließlich mit “Nordamerika” befassen sollen, im Auswärtigen Amt und dem Nationalen Sicherheitsrat. Jedoch, der Prozess der kontinentalen Integration – oder die Übergabe der Unabhängigkeit – ist bereits in vollem Gange.

Wir haben gemeinsame Werte”, beanspruchte Petraeus in einem New Yorker Event, in dem er den Bericht darlegte, wobei er sich auf die Mexikaner, Kanadier und Amerikaner bezog

8) Auf derselben CFR-Veranstaltung in New York, sagte der neokonservative Robert Zoellick: “Die politische Herausforderung ist, wie kann man eine tiefere Integrierung erzielen, wenn man drei Länder hat, die in Bezug auf ihre Souveränität sehr empfindlich sind?” Die “politische Herausforderung” ist mit anderen Worten, wie man die Souveränität gegen den Willen der Menschen untergräbt, ohne zu viel Widerstand zu erregen. Mit fast 500 Millionen “Nordamerikanern”, pries Zoellick auch das Potenzial “einer gemeinsamen Belegschaft und des Humankapitals” an.

9) Bereits haben nordamerikanische “Gerichtshöfe” die Absicht,  US-und Landesgesetze und Gerichte zu überstimmen, wie nordamerikanische Bürokratien immer versuchen, ihre eigene Macht und Ressourcen zu erweitern. Aber der CFR will sehr viel weiter gehen.

10) Die nordamerikanische Integrations-Intrige ist nur eine Komponente einer viel umfassenderen Strategie zur Verhängung dessen, was Globalisten als ihre “Neue Weltordnung bezeichnen”.

robert-pastor-0137Der verstorbene Professor Robert Pastor, ein CFR-Aktivist, der  oft als der “Vater der Nordamerikanischen Union” bezeichnet wird, war auch Mitglied der Arbeitsgruppe zur Förderung eines kontinentalen Regimes, das die Souveränität der Amerikaner, Kanadier und Mexikaner an sich zu reißen soll.

Die Europäische Union, die Afrikanische Union, die Union der Südamerikanischen Staaten, die Eurasische Union und andere Regimes reissen weiterhin  die Souveränität,  Freiheit und den Wohlstand der Menschheit an sich. Die Globalisten haben deutlich gemacht, dass sie beabsichtigen, schließlich zu versuchen,  den Menschen des Kontinents ein “nordamerikanisches” Parlament und Währung sowie noch viel mehr zu unterzuschieben.

Hier ist das, was der Russe, Schirinowski, von der Nordamerikanischen Union und der NWO denkt.

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Man sieht deutlich, dass die Nordamerikamische Union in allen Elementen nach dem Modell der EU gebaut wird. Kein Wunder – denn es war  Rothschilds/Rockefellers  US Council on Foreign Relations das den Anfang der  EU  (Kohlen- und Stahl-Union sowie die Vorbereitung des Euro) dirigierte und finanzierte – und zwar durch das American Committee for a United Europe, das von den CIA-Bossen geführt wurde.

Wir sollten uns daran erinnern, dass diese undemokratische Regionalisierung  Teil der Konstruktion der Eine-Welt-Regierung und -Staats ist. Es ist ein Weltstaat, in dem die Bedürfnisse und der Wille der Völker  nichts zählen. Es ist die rücksichtslose Eine-Welt-Regierung der Rothschild & Co AG-Konzerne, um die Menschen zu plündern  und ihre Anzahl weltweit auf 500 Mio. Sklaven zu reduzieren – gem. den Georgia Guidestones. Es ist die Hölle der orwellianischen großen-Bruder-Agenda 21.
Wir sollten uns daran erinnern, dass alle führenden Politiker der Welt mit ein paar Diktator-Ausnahmen (Nordkorea, Iran, Syrien, Kuba)  dieses NWO-Eine-Welt-Spiel mitmachen.
Letztlich  sollten wir uns daran erinnern, dass wir ihnen  durch unsere Passivität und mangelnden Willen, diese größte Verschwörungspraxis in der Geschichte zu sehen, freie Hand geben.

http://new.euro-med.dk/20141021-weltregierung-des-council-on-foreign-relations-fordert-die-nordamerikanische-union-mit-lug-und-trug-nach-dem-eu-modell.php

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Gruß an die wirkungslosen Planer

Der Honigmann

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Mit der Einführung des Euro sind die Deutschen hinters Licht geführt worden: Sie mussten auf eine Steigerung ihrer Ersparnisse von 36 Prozent verzichten. Nun müssen sie die fortgesetzten Staatsschulden im Euro-Raum aus ihren Ersparnissen und eisernen Reserven finanzieren, ohne sich wehren zu können. Das ist nichts anderes als eine heimliche Währungsreform, deren verheerende Auswirkungen niemand so gut kennt wie die Deutschen.

Die Architekten der Währungsreform namens Euro, Angela Merkel und Helmut Kohl: Durch das politische Projekt werden die deutschen Sparer um Milliarden geprellt. (Foto: dpa)

Italien ist eines der großen Mitglieder des mediterranen Wachstumsraumes. Das Land rutsch immer tiefer in die Krise. Jüngstes Beispiel dafür: Am Donnerstag, den 2. Oktober 2014, beschloss die Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB), kreditgesicherte Wertpapiere (Asset-Backed-Securities) zu beleihen. Als Möglichkeit, solche Geschäfte aufzunehmen, wird allgemein von Jahresende 2014 gesprochen. Denn es gäbe noch praktische Probleme zu lösen.

Am Tag danach, am 3. Oktober 2014, wird bekannt, dass die Italienische Republik kurzfristig Staatsgarantien für riskante Kreditverbriefungen geben wird, um damit schnell an dem EZB-Programm teilnehmen zu können. Regierungs- und Bankenvertreter hätten über Garantien für sogenannte Mezzanine-Tranchen von Schuldpapieren beraten. Das sind Papiere auf Subprime-Niveau, mit denen die Finanzkrise seit Mitte 2006 ausgelöst worden ist.

Hinter solchen Formulierungen verbergen sich wochenlange Vorarbeiten, die nur aus einem Grunde verständlich sind. Nach italienischen Erkenntnissen sind die dortigen Banken vollgesogen mit schlechten Krediten. Sie könnten die anstehenden Stresstests der EU-Aufseher einschließlich der EZB nicht bestehen. Nur eine schnelle Auslagerung der faulen Kredite könnte noch rechtzeitig Rettung bringen.

Es ist nicht besonders schwer, einen Zusammenhang zwischen dem ABS-Beschluss vom 2. Oktober sowie der Eile von der Regierung in Rom zusammen mit den italienischen Banken und den am 26. Oktober 2014 zu erwartenden Abschlusszeugnissen aus den Stresstests zu erkennen. Ohne die Überführung der schlechten Risiken in die EZB-Bilanz wird aus dem Abschlusszeugnis das Abschussdiktat für mehrere Banken in Italien. Fallen sie in den laufenden Stresstests durch, müssen sie, wie mit der WestLB AG Mitte 2012 geschehen, geschlossen und abgewickelt werden.

Ähnliches gilt für Spanien und Frankreich, den anderen wichtigen Staaten am Mittelmeer. Griechenland und Zypern brauchen nicht erwähnt zu werden. Ihre Ramsch-Werte sollen ohne Prüfung in Geld umgewandelt werden können.

Die Italien-Krise wird zum Kern der Sorge in Deutschland. Sie gesellt sich zu der, dass der Geldwert des Euro nachhaltig beschädigt ist. Die reale Befürchtung wird bestätigt, dass die EZB mit ihrer Politik das Geldvermögen zerstört. Droht vielleicht schon wieder eine Währungsreform?

Die Euro-Retter halten von diesen Sorgen nichts. Der Euro habe sich neben dem US-Dollar, dem britischen Pfund Sterling und dem chinesischen Renminbi als wichtige Handelswährung etabliert. Das Preisniveau sei stabil.

Ungefragt betont EZB-Präsident Mario Draghi, dass die Preise stabiler für die Deutschen als zu Zeiten der Bundesbank seien. Einen Beweis dafür hat er bis heute nicht erbracht. Die Statistiken lassen eine solche Aussage nicht zu. Tatsächlich haben die deutschen Bürger zur Zeit eine Inflation um fünf Prozent im Jahr zu meistern. Ein Tausend-Euro-Schein ist in 15 Jahren nichts mehr wert.

Ein solcher Widerspruch zwischen Draghi und der deutschen Wirklichkeit lässt sich am besten dadurch auflösen, zu untersuchen, ob die Extremsorge einer Währungsreform begründet ist. Wie die Inflationsangst ist sie in der deutschen Bevölkerung traumatisch verankert. Liefe jetzt wieder eine Währungsreform ab, wäre sie die neunte innerhalb von 100 Jahren. In den schweren Reformen haben die Deutschen ihr Geldvermögen ganz – so 1923 und 1948 – oder weitgehend verloren. Bei einer kleinen Währungsreform, dem Übergang von der DM zum Euro 2002, zahlten sie nur gut zwei Prozent drauf.

Eine Währungsreform in Deutschland hat die Deutsche Bundesbank im Januar 2014 befürwortet. In ihrem Monatsbericht hat sie sich für eine Vermögensabgabe ausgesprochen. Sie nahm einen Vorstoß des Internationalen Währungsfonds vom Oktober 2013 auf, der dieses für Deutschland gefordert hatte. Sein Ziel: Abbau der deutschen Staatsschulden.

Währungsreform ist nicht allein die Aktion, altes wertloses Geld in neues umzutauschen, so wie 1923/24 in die Renten-, dann Reichsmark oder 1948 in die Deutsche Mark. Geschichtlich und politisch ist eine Währungsreform jeder staatliche Eingriff in den Wert des Geldes, der langfristig das Geldvermögen seiner Bürger vermindert oder gar zerstört.

Auf den ersten Blick ergibt sich zunächst kein Zusammenhang zwischen dem Euro und einer Währungsreform. In Deutschland wird die EZB-Politik genau verfolgt und in der Bevölkerung kritisch kommentiert. In jeder Sparkasse und Genossenschaftsbank kann man als stiller Zuhörer den vielen Gesprächen lauschen, die sich um die Folgen der Zinszerschlagung durch die EZB für den einzelnen ranken. Bei den privaten Banken mag es diskreter zugehen, aber die Verwalter großer Vermögen treibt die Werterhaltung in der Währung Euro genau so um wie den bürgerlichen Sparer.

Die Bevölkerung teilt sich in zwei Lager. Ein Teil vertraut der Bundesregierung und damit der EZB. Ein anderer versucht, auf eigene Faust sein Vermögen zu sichern. Beide Lager registrieren, wie Deutschlands Einfluss in der EZB schwindet. Denn Preisstabilität und damit langfristiger Erhalt des Geldwertes werden von der EZB in den Hintergrund ihrer Arbeit gedrückt.

Die EZB hält die Sorgen der Deutschen für unbegründet. Das beweisen ihre Null-Zins-Entscheidung vom 04. September 2014 wie ihre Wertpapierankauf-Planung vom 02. Oktober 2014. Präsident Draghi perfektioniert in der Bank das System „Alan Greenspan“ nach Vorbild des Chefs der US-amerikanischen Zentralbank von 1987 bis 2006. Dieser war ein Meister von Ankündigungen, verpackt in historische Vorlesungen, gewesen. Er ist einer der Hauptverantwortlichen für die heutige Finanzkrise.

Ähnlich agiert Draghi. Nur bei historischen Vorlesungen ist er noch nicht angelangt. Neben wenigen Entscheidungen, die überwiegend dem Leitzins gelten, stehen Beschlüsse, die zunächst nur geplante Vorhaben betreffen. Der Markt reagiert sofort, die Banken führen aus – wie bei Greenspan. Über die eigene Aufsicht hat die EZB die Institute nun voll im Griff. Die Leitungen der Banken erfüllen alle Vorhaben und Ankündigungen, selbst wenn noch nicht bekannt ist, ob sie realisiert werden. Keiner möchte anecken. Das ist perfektes Management per Angstverbreitung.

Aktuell für die Greenspan-Imitation sind die von der EZB vorgesehenen Beleihungen von Verbriefungen (ABS). Sie müssten ein Instrument der Geldpolitik sein. Diese hat das vorrangige Ziel der EZB zu verwirklichen, die Preisstabilität zu gewährleisten. Da Verbriefungen für die Refinanzierung über Pensionsgeschäfte nicht eingesetzt werden dürfen, entfallen sie schon allein deswegen für die geldpolitische Steuerung des Bankenapparates. Also können sie nichts zur Gewährleistung der Preisstabilität beitragen.

Die EZB könnte auf Artikel 20 ihrer Satzung ausweichen. In diesem Gummiartikel kann der zentrale EZB-Rat „mit der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegeben Stimmen über die Anwendung anderer Instrumente der Geldpolitik entscheiden“, also nicht mit allen oder mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit aller Ratsmitglieder.

Nun hat das Eurosystem eine weitere Aufgabe, die der Preisstabilität nachgeordnet ist. Es soll die allgemeine Wirtschaftspolitik der Europäischen Union (EU) unterstützen, um „zur Verwirklichung der in Artikel 3 des Vertrags über die EU festgelegten Ziele der Union beizutragen.“ In diesem Grundlagenartikel wird die Preisstabilität hinter das Wirtschaftswachstum geschoben. Die soziale Marktwirtschaft solle auf Vollbeschäftigung und sozialen Fortschritt abzielen.

Der Begriff „sozialer Fortschritt“ ist einer der tausenden von „Schieberegler“ (Beat Gygi) im „Lissabon-Vertrag“ der EU. Sie machen ihn zum Schwamm, den man je nach Laune und Gusto auswringen, das heißt anwenden kann. Der jetzige Präsident der EU-Kommission, Jean Claude Juncker, ist der Spitzenmeister in diesem Fach. Deshalb ist er auch von allen Regierungen akzeptiert worden. Er macht es jedem recht, immer auf dem Boden des EU-Vertrages, wie er versichert, und keiner widerspricht. Wie würde er den „sozialen Fortschritt“ interpretieren?

Positiv gesehen ist der soziale Fortschritt ein Generalauftrag des EU-Vertrages an die Politik. Zuerst und als Hauptinhalt ist sein Auftrag, allen EU-Bürgern solle es in Zukunft besser gehen als heute – in Deutschland wie in Lettland oder in Luxemburg. Dem entspricht der letzte Satz des Artikels 3: Die EU „fördert den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt“. Ökonomisch übersetzt heißt dieses, die EU will die ständige Erhöhung der Produktivität ihrer Wirtschaft. Ohne diese gibt es keinen Fortschritt, vor allem keine steigenden Leistungen in Sozialsystemen. Wenn die Produktivität nicht steigt, verursachen wachsende Sozialleistungen zusätzliche Staatsverschuldung oder Ausbeutung der Bevölkerung über steigende Steuern. Beides drosselt die Bereitschaft in den Unternehmen, in Produktivitätssteigerungen zu investieren, wie gerade aktuell in Deutschland zu studieren ist.

Warum dieser Ausflug in eine Begriffswelt, die uns aus Fernsehen, Ersten-Mai-Reden der Gewerkschaftsführer und Talk-Shows so bekannt ist? Wie ihre Hauptaufgabe die Preisstabilität und das Wirtschaftswachstum ihre Nebenaufgabe ist, so muss die EZB dem sozialen Fortschritt in der gesamten EU dienen. Dieser soll verhindern, dass die Bevölkerung verarmt, vielmehr soll ihr Wohlstand allgemein ansteigen. Die EZB erzwingt aber mit ihren Maßnahmen genau das Gegenteil.

Wie hoch können die Verluste deutscher Bürger aus der EZB-Politik sein? Es gibt unterschiedliche Schätzungen. Eine große Versicherung meint 23 Milliarden Euro, Wissenschaftler sprechen von 40 Milliarden Euro. Solche Rechnungen sind zu vergessen. Die monatlich von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Finanzierungsrechnung zeigt die ausschlaggebenden Größenordnungen auf.

Das reine Geldvermögen der normalen Deutschen belief sich im ersten Vierteljahr 2014 auf 3,6 Billionen Euro – Bargeld, Spareinlagen und Ansprüche gegen Versicherungen. Die Wertpapiere über 1,2 Billionen Euro bleiben außen vor. Dagegen standen 1,5 Billionen langfristige Verbindlichkeiten, vor allem für Hausfinanzierungen. Immobilien werden in einer Währungsreform wenig an Wert einbüßen. Im Feuer stehen demnach 3,6 minus 1,5 Billionen Euro. Das sind 2,1 Billionen Euro.

Bei Null-Zinsen schmilzt das Geldvermögen infolge der finanziellen Repression ab. Dafür ist es egal, ob fünf oder zwei Prozent Inflation herrschen und wer die Geldentwertung betreibt. Bei fünf Prozent wirkt die Repression 2,5 mal so schnell wie bei zwei Prozent, die die EZB jährlich anstrebt. Am Ende ist immer das Geldvermögen vernichtet.

Würde noch der seit dem Allgemeinen Preußischen Landrecht von 1794 bis zum Wechsel auf den Euro in 2002 geltende Landeszinsfuss von fünf Prozent gelten, erhöhte sich das Geldvermögen der Deutschen in diesem Jahr um mindestens 105 Milliarden Euro. Die Nullzinspolitik der EZB aber vernichtet diesen Vermögenszuwachs. Die Deutschen zahlen dafür die Inflation aus ihrem Vermögensbestand. Ist das nicht schon längst eine Währungsreform?

Noch schwerer ist die Bürde, die die Deutschen aus dem Wechselkurs von Euro zu US-Dollar, Pfund Sterling oder Renminbi tragen. Dazu sind sie nicht befragt, nicht einmal aufgeklärt worden. Wäre Deutschland nicht zum Euro übergetreten, dann wäre die DM wie in den Vorjahren immer weiter aufgewertet worden. Das wäre die Folge davon gewesen, dass die Wirtschaft ihre Produktivität, das Produkt aus Erfindungen und besseren Gütern, hätte steigern müssen. Nur so hätte sie in der ganzen Welt wettbewerbsfähig bleiben können.

Dagegen wird eingewandt, dass die im Eurobereich insgesamt operierenden Unternehmen einfacher abrechnen und kalkulieren können. Das haben sie schon vorher getan. Entweder nahm man eine eigene Rechnungsgröße oder den US-Dollar. Der Euro hat intern keinen Rationalisierungsvorteil gebracht.

Mit dem Euro haben sich die Deutschen einen gravierenden Nachteil eingehandelt. Sie können persönlich keinen Nutzen mehr aus Aufwertungen ziehen. Im Labor kann simuliert werden, dass zwischen 2002 und 2014 der Verlust aus den nicht mehr möglichen Aufwertungen im Mittel 36 Prozent ausmacht. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wäre entsprechend höher ausgefallen, hätte die DM weiter existiert. Nimmt man das Produkt in jeweiligen Preisen von 2002, so machte der Verlust auf 2,1 Billionen Euro gut 750 Milliarden Euro aus. Auf das Produkt von 2013 mit 2,8 Billionen Euro erhöhte er sich um 250 Milliarden Euro auf über eine Billion Euro.

Das deutsche Volk musste ungefragt auf eine Steigerung seiner Ersparnisse von 36 Prozent verzichten. Mit diesen zusätzlichen Einnahmen hätte es den größten Teil der finanziellen Repression meistern können, in die der Staat seine Bürger zwingt. Jetzt müssen sie die Repression aus ihren Rücklagen voll zahlen und entsprechend Wohlstand aufgeben.

Werden die einzelnen Berechnungsergebnisse addiert, ergeben sich 1,05 Billionen Euro Verlust allein für die deutschen Bürger – ohne Unternehmen oder den Staat hinzuzurechnen. Das sind mehr als ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr. Die Summe setzt sich zusammen aus 750 Milliarden Euro Verluste wegen unterlassener Aufwertungen, aus 200 Milliarden Euro Verluste als Ergebnis der EZB-Nullzinspolitik seit 02. Juli 2012 und aus einem Zehntel Wertverlust auf die langfristigen Privatversicherungen, die jetzt über 1,5 Billionen Euro abgeschlossen worden sind. Auch dies ist eine Folge der Null-Zinspolitik.

Eine solche Verlustsituation steht voll im Widerspruch zum Ziel der EU und ihrer EZB, den sozialen Fortschritt für alle, auch für die Deutschen, zu verbessern und den Wohlstand zu erhöhen.

Genau so wirkt eine Währungsreform.

Wie reagieren Bundesregierung, Bundestag und Bundesländer darauf? Sie schauen weg. Statt die Deutschen zu schützen, wird an einer grundlegenden Finanzreform gebastelt. Diese hat nicht den Schutz der Deutschen vor ihrer Verarmung zum Ziel, sondern offiziell sollen die Finanzbeziehungen zwischen Bund und Ländern neu geordnet werden. Die Vorbereitungsgruppe wird federführend von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz geführt. Der Zeit- und Vollzugsplan ist eng. Im Kern geht es um Technik – um die unterschiedliche Aufgabenverteilung von Bund und Ländern, um Deutschland-Bonds, also gemeinsamen Anleihen von Bund und Ländern, um das gemeinsame Management aller öffentlichen Altschulden. In die Öffentlichkeit ist gedrungen, dass der „Soli“ bis in alle Ewigkeit erhoben werden soll, integriert in die Einkommensteuer, was einer dauerhaften Steuererhöhung entspricht.

Im Hinblick auf die Klagen einiger Bundesländer gegen den Finanzausgleich vor dem Bundesverfassungsgericht haben sich die Nehmerländer schon in Stellung gebracht. Auch der Finanzausgleich soll in der Reform neu geordnet werden. Als Erfolgsnachricht sickert aus der Schäuble-Scholz-Gruppe heraus, dass keine zusätzlichen Staatsschulden durch die Reform verursacht werden sollen. Die grundgesetzliche „Schuldenbremse“ solle wirken. Glaubt man daran, dann sollte die öffentliche Verschuldung bei den offiziellen 2,1 Billionen Euro stehenbleiben können.

Diese Planung setzt auf eine unveränderte Nullzinspolitik der EZB in Zukunft. Heute gibt allein diese die Basis dafür, dass die öffentliche Verschuldung insgesamt in Deutschland stagniert, nicht ein sparsameres Ausgabeverhalten der öffentlichen Hand. Jede Rückkehr zu wirtschaftlich realistischen Zinsen würde die Staatsverschuldung sofort wieder erhöhen, ohne dass eine Gegenleistung erfolgte.

Tatsächlich macht die öffentliche Verschuldung Deutschlands zehn Billionen Euro aus. Gäbe es für den gesamten staatlichen Bereich eine Konzernbilanz, wie sie Hamburg seit einigen Jahren praktiziert, wüssten die Regierungen und Parlamentarier, über welchen Schuldenballast in Deutschland geredet wird. Dann würden alle langfristigen Verpflichtungen, Garantien, Bürgschaften und implizite Haftungen von den Wohlfahrtseinrichtungen bis zu den Finanzinstituten aufgelistet und bewertet werden. Es macht einen gewaltigen Unterschied aus, ob eine EZB-Leitzinserhöhung von 0,05 auf vier Prozent 84 Milliarden Euro auf die offiziellen 2,1 Billionen Euro oder 400 Milliarden Euro auf die tatsächlichen zehn Billionen Euro nach sich zieht.

Beide Szenarien führen dazu, dass die deutsche Politik die EZB in ihrer Nullzinspolitik bestärkt. Das ist aktive finanzielle Repression gegenüber den Bürgern. Sie wird in der anstehenden Finanzreform nicht thematisiert. Die Verhandler meinen, dass sich angesichts langanhaltender niedriger, gar negativer Zinsen das Problem nicht stellt. Dass die fundamental falschen Zinsen wesentlicher Teil der heimlichen Währungsreform darstellen, wird ausgeblendet.

Mit den Deutschlandsbonds und dem Altschuldenfonds sollen zwei Einrichtungen gegründet werden, um die öffentliche Verschuldung als reguläre Einnahme der öffentlichen Haushalte (Dietrich Budäus) dauerhaft auszugestalten. Zwar unterliegt die jährliche Neuverschuldung Parlamentsentscheidungen, ist aber schon heute einfacher durch die Volksvertretungen hindurch zu bringen als einzelne Steuer- oder Abgabenerhöhungen. Wenn jedoch die Altschulden in eine Sondereinrichtung weggedrückt und die neuen Schulden über gemeinsame Wertpapiere finanziert werden, ist das parlamentarische Mitwirkungsrecht praktisch ausgeschaltet.

Die neuen Einrichtungen werden von der bestehenden Finanzagentur des Bundes gehandhabt werden können. Ein einfacher Akt wäre, die Agentur in eine Bank umzuwandeln, deren Kapitalanteile von Bund und Ländern gehalten werden. Eine solche Bank könnte die bestehende Verschuldung der öffentlichen Haushalte als Kredite insgesamt übernehmen und brauchte nur über einen relativ geringen Kapitalanteil zu verfügen. Ihr Rating wäre das des Bundes, heute „AAA“. Für die Refinanzierung der Bund-Länder-Bank bräuchten die kreditgebenden Banken weltweit kein eigenes Kapital einzusetzen, weil die bestehenden internationalen Regulierungswerke Staatskredite an Deutschland für nie gefährdet ansehen.

Über dieses Vehikel könnten die Altschulden aus den deutschen öffentlichen Haushalten ausgebucht werden. Für neue würde ein riesiger Ausdehnungsrahmen geschaffen. Der Finanzausgleich zwischen den Bundesländern könnte von der neuen Bank übernommen und auf dem Vertragswege geregelt werden.

Alles dieses zusammengenommen hat langfristig negative Auswirkungen für alle Bürger. Die öffentliche Verschuldung könnte weiter anwachsen, ob der EZB-Leitzins null, zwei oder vier Prozent ist. Bund und Länder würden die relativ geringen Kapitalerhöhungen bei der Bank meistern, damit deren Bilanz besser aussieht, um immer neue Kredite aufnehmen zu können. Auch dafür würden die Parlamente nur pro forma gebraucht. Noch einfacher wäre es, wenn die Bank selber Kredit aufnimmt, für den Bund und Länder die Bürgschaft übernehmen. Das wäre ähnlich gut wie Eigenkapital. So etwas könnte allein von den Gremien der Bank beschlossen werden. Das Volk wäre dann völlig außen vor. Aber voll haften würde es weiterhin. Was anderes ist das als eine Währungsreform?

Welche Maßnahmen greifen schnell gegen eine heimliche Währungsreform? Die wichtigste und schnellste wäre die, dass die EZB den Leitzins sofort hochsetzt auf vier Prozent. Das ist möglich. Am 09. Juli 2008 lag er sogar bei 4,25%. Damit würde die Zinsfunktion wieder belebt werden in allen Bereichen der Gesellschaft. Die Kapitalversicherungen könnten wieder Wert ansetzen. Die öffentlichen Haushalte kämen unter Druck, endlich ihre Ausgaben zu verringern. Die absehbare Verarmung der Deutschen würde gestoppt.

Die EZB müsste sich sofort auf die Geldpolitik gemäß ihrer Aufgabenstellung im EU-Vertrag konzentrieren. Sie gibt die Bankaufsicht an die bestehenden EU-Ämter zurück. Sie hält sich aus der Wirtschafts- und Sozialpolitik heraus. Sie stoppt alle Sonderprogramme und führt keine mehr durch. Die jetzt vorgesehene Beleihung von Wertpapierverbriefungen wird offiziell eingestellt.

Das Anforderungsprofil für die Mitglieder der EZB-Leitung auf den obersten drei Ebenen wird ab sofort neu festgelegt und eingehalten: Mindestens vierjährige praktische Erfahrungen im Kreditgeschäft mit Mittelständlern und im Spargeschäft mit Bürgern aller Einkommensgrößen sowie das mindestens dreijährige Studium der Finanz- und Währungsgeschichte des Euro-Raumes seit dem 15. Jahrhundert sind die neuen Zugangsvoraussetzungen. Zäsur ist die Erfindung der Buchhaltung und Bilanzierung in Italien.

Die seit 2000 von den Aufsichtsbehörden mit Hilfe der EU und der Bundesregierung angeordnete Detailregulierung des Bankgeschäftes wird sofort von der neuen EU-Kommission durch Schnellbeschluss für den Euro-Raum beendet.

Damit würde das allein ausschlaggebende Hemmnis sofort beseitigt, welches die Kreditlähmung im Euro-Raum und in der EU verursacht hat. Die von der EZB dagegen ersonnenen Maßnahmen würden dann überflüssig. Die alleinige Festlegung auf 32 Prozent Kapitalhaftung für die Bilanzaktiva in jeder Bank und deren Überprüfung durch die nationalen Finanzbehörden reicht aus. Das Vertrauen zwischen Banken und Mittelständlern kehrte zurück.

Ebenso müsste für Staatskredite sofort deren Nicht-Anrechnung im Eigenkapital der Banken beendet werden. Die Alimentierung des Staatskredites muss gleichermaßen aufgehoben werden für das Neugeschäft und für die Bestände. Das wird zu Bilanzverlusten führen. Sie werden über Wertberichtigungen in den Bankrechnungen ausgeglichen. Den Wertausgleich in den Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen über fünf Jahre zu strecken, ist einfach zwischen den Abschlussprüfern und den zuständigen Finanzbehörden zu regeln. Zwischen Staaten, Unternehmen und Privaten darf es künftig in den Kreditanforderungen keine Unterschiede mehr geben. Die heute den Banken von den Behörden auferlegte Bevorzugung der Staatsfinanzierung, die seit vielen Jahren Wirtschaft und Bevölkerung diskriminiert, muss endlich ein Ende haben.

Ein Ideal? Nicht zu realisieren? Doch. Der Erfolg würde die heimliche Währungsreform zu stoppen, bevor sie offen und galoppierend wird und bei allen zuschlägt. Die Deutschen wissen, wie furchtbar das ist.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/16/enteignung-der-sparer-der-euro-ist-laengst-eine-heimliche-waehrungsreform/

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Gruß an die unvergessenen PO-litiker

Der Honigmann

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Was ist passiert? Die Führungen der westliche Welt, insbesondere die USA, handeln in einer solchen dummen und geradezu bösartigen Weise, dass wir die Frage stellen müssen, für wen sie wirklich arbeiten.

http://www.independent.co.uk/news/world/asia/japan-braced-for-super-typhoon-vongfong-as-pictures-taken-from-space-show-strength-of-hurricane-9788074.html

Als dieser Artikel gerade geschrieben wurde, wurden weiterhin Biowaffen durch die geheimen Regierungen des Westens verbreitet und wird mit Nuklearterror gedroht und versucht, den 3. Weltkrieg im Nahen Osten oder Europa zu beginnen und auch sonst versucht wird, sich wie ein Bündel Psychopathen zu verhalten.

Dann gibt es etwas, was als eine Art geheime Wetterkriegsführung erscheint. Als dieser Artikel erscheint, soll der Super-Taifun ‘Vongfong’ direkt über Tokio liegen und doch regnet es kaum und gibt kaum Wind. Ein Blick auf die japanischen Infrarot- und Sichtwettersatelliten dieses Taifuns über die letzten 48 Stunden zeigt ein sehr unnatürliches Treiben. Auf der einen Seite scheint der Taifun mit „Taschen“ voller kalter, trockener Luft daherzukommen, wodurch er zu zerbrechen droht, und dann gibt es unnatürliche Impulse von ultra heißem Plasma in diesen Infrarotaufnahmen, die dem Sturm Kraft zu vermitteln scheinen. Am Ende drehte sich dieser Super-Taifun in ein einfaches Regengebiet und Tokio geht es gut, was auch immer diesen Sturm veränderte.

http://www.jma.go.jp/jp/gms/smallc.html?area=0&element=2

Wer und was auch immer für dieses Treiben verantwortlich war, war eindeutig nicht mit unserer sichtbaren Regierung verbunden. Sie haben auch anscheinend nichts mit normalen Wettermustern zu tun. Sicherlich lagen die Vorhersager alle total falsch über alle bisherigen Taifune, obwohl sie sehr gute historische Zugrichtungen vorliegen haben.

Es wird auch sehr deutlich, dass die offiziellen Regierungen der Welt nur sehr wenig Macht und Ahnung haben über andere Vorgänge, ws wirklich passiert. Das zeigte sich auf dem letzten Treffen der G20 Finanzminister letzte Woche in Australien. Die Vertreter einer Gruppe von Ländern, die 85% des Welt-BIP halten, baten um eine Finanzierung von 1 Billionen Dollar pro Jahr für Infrastrukturmaßnahmen,

http://news.xinhuanet.com/english/world/2014-10/12/c_133709780.htm

haben aber offenbar nicht die Befugnis, diese Finanzierung zur Verfügung zu stellen. Auch nicht der IWF, angeblich die Spitze des Weltfinanzsystems. Er wurde zum Betteln degradiert.

http://www.nytimes.com/2014/10/08/business/imf-lowers-world-growth-forecast-pointing-to-us-as-a-bright-spot.html?_r=0

Die gleichen G20 Führer forderten Geld für den „Kampf gegen Ebola“, wobei ihnen offensichtlich nicht bewusst ist, dass Ebola durch ihre geheime Führung künstlich verbreitet wird.

http://jimstonefreelance.com/ebolie.html

Die Frage, die wir uns gezwungenermaßen stellen müssen ist, wer oder was sitzt über den G20 Regierungen, die offensichtlich an der Macht sind. Die Antwort ist einerseits sehr wohl bekannt und andererseits zugleich geheimnisvoll. Es ist eine Inzucht-Gruppe von Familien, die weltweit die Zentralbanken besitzen. In den letzten 101 Jahren, seit diese Gruppe von inzestuösen Familien, die Satan verehren, übernahmen sie 1913 die FED und haben über 100 Millionen Menschen ermordet durch zwei Weltkriege, unzähligen kleineren Kriegen, chronische Hungersnöte, wiederholte Anwendungen von biologischen und chemischen Kampfstoffen gegen die Zivilbevölkerung. Dann haben sie den Vorsitz bei der Umweltzerstörung und töteten mehr als die Hälfte aller Tierarten auf dem Planeten seit 1970 und löschten 30% aller Arten aus, seit sie die Macht übernahmen.

http://www.vox.com/2014/9/30/6870749/the-world-has-lost-half-its-wildlife-since-1970-wwf-says

Die Erfolgsgeschichte dieser Familien ist so ungeheuerlich, dass es scheint, dass sie bewusst einheimisches Leben auf diesem Planeten zerstören und die Menschen auf Sklaverei oder Ausrottung reduzieren. Dies lässt viele glauben, dass diese Familien nicht Menschen sein können, sondern dass sie eine Art feindliche Alien sein müssen.

Ich persönlich habe mich mit vielen dieser Menschen getroffen, über die von einigen Verschwörungstheoretikern als „Reptilien“ oder eine andere Art von Alien benannt werden und ich kann versichern, dass sie Menschen sind. Dennoch ist klar, dass ihr Gehirn mit falschen Vorstellungen infiziert ist. Es ist möglich, dass diese Vorstellungen durch außerirdische Mächte implantiert wurden.

Viele dieser Beweise stammen von Beobachtungen der Führer nacheinander, in unterschiedlichsten Ländern, die Dinge tun, seitdem sie an der Macht sind, die dem völlig widersprechen, was sie früher sagten oder für was sie eintraten, bevor sie den Sitz der Macht übernahmen.

Oberflächlich kennen wir die kriminelle Regierung der Vereinigten Staaten, die Bestechung und Drohung einsetzen, um Hochrangige zu bezwingen, einschließlich der öffentlichen amerikanischen Führer, damit sie nach ihrer Agenda handeln. Man schaue sich nur Barack Obama an, was er gesagt hatte vor seiner Wahl zum Präsidenten und vergleiche es mit dem, was er jetzt sagt. Guantanamo Bay ist immer noch nicht geschlossen und US Truppen kämpfen immer noch in Ressourcen stehlenden Kriegen auf der ganzen Welt.

In einem Moment der höchsten Surrealität kontaktierte ein Vertreter von Obama selbst diesen Autor, um ihn zu fragen, wer oder was über dem Präsidenten der Vereinigten Staaten stehe. Die beste Antwort, die ich geben konnte war, welche Organisation oder Macht auch immer, es war diejenige, die das erschaffen hat, was wir als Realität erleben.

Aus diesem Grund hat der Autor viele Jahre damit verbracht, um forensisch genau festzustellen, wer für all die Todesfälle und Chaos verantwortlich war, was wir auf der Erde erleben. Die Spur führte zu den Familien, die die FED besitzen, aber von dort aus wurden die Dinge kompliziert. Mitglieder der Rockefeller Familie behaupten, dass sie der Freimaurerloge P2 unterwürfig sind.

Als ich die P2 Loge in Italien besuchte, wurde mir von selbsternannten Vertretern wie Daniel Dal Bosco und Leo Zagami gesagt, dass sie Aliens in der Schweiz berichten müssten. Ich wurde sogar eingeladen, sie dort zu treffen, aber in Erwartung einer bösen Falle habe ich abgelehnt. Vincento Mazzara, ein Kavalier des Deutschen Ordens, der mir von Zagami als seinen höchsten P2 Kontakt vorgestellt wurde, sagte zu mir, dass sie ihre Anweisungen von einem Wesen erhalten, die als schwarze Sonne bekannt ist und in den Gammastrahlen wohnt.

Eine andere Gruppe, die zu diesem Autor Kontakt aufnahm, waren die gnostischen Illuminaten, die sagen, dass dieses Universum von einer schurkenhaften, künstlichen Intelligenz erschaffen wurde. Sie behaupten, es zerstörte die wundervolle, alte Zivilisation Atlantis und seitdem versuchen sie, das Wesen zu stürzen. Eine Person behauptet, Mitglied der MJ12 zu sein, eingerichtet von Präsident Eisenhower, um Außerirdische zu studieren, sgte auch, wir haben es mit einer schurkenhaften, künstlichen Intelligenz zu tun.

Der Präsident eines großen Technologie-Unternehmens und einige Typen aus dem Pentagon sagen ihrerseits, dass alle bestätigten UFO-Sichtungen und andere Beweise für eine überlegene Zivilisation weisen auf eine Gruppe innerhalb der herrschenden Elite, die einen Vertrag mit Außerirdischen gemacht haben, Der Name, der in diesem Zusammenhang oft erscheint, ist George Bush sen.

Allerdings, unter Berufung auf jenseitige Gründe der bösen Situation, in der wir uns befinden, ist faszinierend, jedoch wird es nicht unsere Probleme lösen, denen wir gegenüber stehen. Wir müssen mit dem anfangen, was wir tatsächlich sehen und machen. Das bedeutet die physischen Festnahmen und Inhaftierungen der Menschen, von denen wir wissen, dass sie an Verbrechen gegen die Menschheit und den Planeten beteiligt waren. Die satanistischen Familien, die die BIZ, die FED, die EZB und die Bank von Japan besitzen, müssen sich entweder ergeben oder sterben.

http://deusnexus.wordpress.com/2014/10/13/fulford-considers-aliens-behind-cabal/

http://bm-ersatz.jimdo.com/startseite/neues-wissen/fulford/?

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Gruß an die Regierungen

Der Honigmann

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Bei der mündlichen Verhandlung zum umstrittenen Ankaufprogramm von Staatsanleihen durch die EZB ließ Peter Gauweiler keinen Zweifel an der Unrechtmäßigkeit des Vorgehens von Mario Draghi: Ohne demokratische Legitimation werde hier die Umverteilung der Schulden zulasten Deutschlands eingeführt. Das Statement von Gauweiler, vorgetragen von Professor Dr. Dietrich Murswiek, im Wortlaut.

Mario Draghi verlagert die Risiken der Euro-Schulden auf den deutschen Steuerzahler, Wolfgang Schäuble macht gute Miene zum bösen Spiel. (Foto: dpa)

Die EZB und alle, die sie unterstützen, haben in ihren Stellungnahmen behauptet, das OMT- Programm sei Geldpolitik, also vom Mandat der EZB gedeckt. Obwohl das Gegenteil evident ist, braucht man sich über diese Stellungnahmen nicht zu wundern. Ein Organ, das seine Kompetenzen überschreitet, wird niemals sagen, wir überschreiten jetzt unsere Kompetenzen; selbstverständlich sagt die EZB, sie mache Geldpolitik, auch wenn sie noch so offenkundig Wirtschaftspolitik betreibt. Der Gerichtshof muss jetzt entscheiden, wie – im Hinblick auf das OMT-Programm – Wirtschaftspolitik von Geldpolitik zu unterscheiden ist.

Die EZB meint, es komme allein darauf an, welche Ziele sie verfolge. Wenn sie angibt, ein geldpolitisches Ziel zu verfolgen und niemand ihr dies widerlegen kann, soll jede beliebige von der EZB ergriffene Maßnahme eine geldpolitische Maßnahme sein.

Träfe diese Auffassung zu, dann ließe sich das Mandat der EZB rechtlich gar nicht einschränken. Welche Ziele die EZB verfolgt, ist die subjektive Entscheidung des EZB-Rates. Und ob sie diese Ziele ernsthaft verfolgt oder nur vorschiebt, um in Wirklichkeit ganz andere – nicht ausdrücklich genannte – Ziele verfolgen zu können, lässt sich kaum nachprüfen. Die EZB könnte praktisch uneingeschränkt Wirtschaftspolitik betreiben und in die Kompetenzen der Mitgliedstaaten übergreifen. Denn es ist praktisch immer möglich, wirtschaftspolitische Maßnahmen als geldpolitisch motiviert darzustellen.

Stellen Sie sich vor, jemand raubt eine Bank aus und behauptet dann, das sei kein Bankraub, sondern eine Wohltätigkeitsaktion; er wolle das Geld nämlich einem Waisenheim spenden. Sie würden doch sagen: Bankraub bleibt Bankraub, egal welchen noch so ehrenwerten Zweck der Täter verfolgt; das sei Kriminalität und nicht Mildtätigkeit oder Sozialpolitik. Die EZB aber betreibt Euro-Rettungspolitik. Sie tut exakt das, wofür die Eurostaaten zuständig sind, und sie behauptet, das sei nicht Wirtschaftspolitik, sondern Geldpolitik. Und als Grund dafür gibt sie an, dass sie doch ein geldpolitisches Ziel verfolge. Aber dieses geldpolitische Ziel verfolgt sie, wenn überhaupt, nur sehr mittelbar. Dieses Ziel steht am Ende einer Wirkungskette, zu deren wesentlichen Elementen die Erleichterung der Finanzierungsbedingungen von Staaten steht, die in einer Krise sind und sich nur zu hohen Zinsen Geld beschaffen können.

Ich weiß, man könnte einwenden, der Ankauf von Staatsanleihen gehöre doch zu den legalen Instrumenten der Offenmarktpolitik.

Entscheidend ist aber, dass der Ankauf von Staatsanleihen im Rahmen des OMT-Programms unmittelbar dazu dient, die Renditen der Staatsanleihen bestimmter Krisenstaaten zu senken, den Gläubigern dieser Staaten die Furcht vor der Insolvenz und vor einem Schuldenschnitt zu nehmen und auf diese Weise die Gefahr einer Insolvenz abzuwenden. Das unmittelbare Ziel der OMTs ist also ganz offenkundig ein wirtschaftspolitisches Ziel.

In den Stellungnahmen auch der EZB und der Kommission wird richtig gesehen, dass Staatsanleihenkäufe ein für sich genommen neutrales Instrument sind. Sie können der Wirtschaftspolitik dienen; das tun sie im Rahmen des ESM. Sie können auch der Geldpolitik dienen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn eine Notenbank Staatsanleihen zur Ausweitung der Geldmenge kauft. Im Falle des OMT-Programms dienen die Käufe unmittelbar einem wirtschaftspolitischen Ziel und nur sehr mittelbar dem angeblichen Ziel, der Geldpolitik der EZB Wirksamkeit zu verschaffen, indem ein verstopfter Transmissionskanal freigelegt werde.

Das Bundesverfassungsgericht hat völlig Recht, wenn es sagt, es komme auf den unmittelbar verfolgten Zweck an. Und entgegen den Behauptungen der Kommission entspricht diese Auffassung auch dem Pringle-Urteil des Europäischen Gerichtshofs.

Wäre es richtig, dass die EZB im Rahmen ihres Mandats alles tun dürfte, was in irgendeiner Weise indirekt die Effektivität ihrer geldpolitischen Zielverfolgung erhöht, dann hätte sie eine Generalkompetenz für die Wirtschaftspolitik und sogar für die Sozialpolitik.

Was die EZB vom Europäischen Gerichtshof verlangt, ist nichts anderes, als eine monströse Kompetenzanmaßung für rechtmäßig zu erklären.

Die EZB versucht, das OMT-Programm mit dem Ziel zu rechtfertigen, eine angebliche Störung des geldpolitischen Transmissionsmechanismus zu beseitigen. Genau betrachtet ist dieser Versuch darauf gerichtet, das Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung für die EZB außer Kraft zu setzen.

Mit dem OMT-Programm verlagert die EZB Solvenzrisiken in Höhe immenser Milliardenbeträge von den Gläubigern der Krisenstaaten auf die Steuerzahler der Eurostaaten. Das Bundesverfassungsgericht hat zu Recht festgestellt, dass dies nicht vom Mandat der EZB gedeckt ist.

Die EZB antwortet jetzt, in den Verträgen stehe doch nicht, dass die EZB keine Risiken eingehen dürfe. Sie verkennt, dass nicht alles, was sich aus den Verträgen ergibt, wörtlich dort formuliert sein muss.

Ein guter Test dafür, ob ein EU-Organ zu einer vertraglich nicht ausdrücklich geregelten Handlungsweise ermächtigt ist, ist folgende Frage: Kann man sich vorstellen, dass die Vertragsstaaten die für diese Handlungsweise vorausgesetzte Kompetenz in den Vertrag geschrieben hätten, wenn sie hierzu eine ausdrückliche Regelung hätten treffen wollen?

In Bezug auf das OMT-Programm lautet die Testfrage demnach: Kann man sich vorstellen, die Vertragsstaaten hätten bei Gründung der Währungsunion im Vertrag von Maastricht formuliert: „Die EZB darf Solvenzrisiken einzelner Eurostaaten in unbegrenzter Höhe durch Ankauf von Staatsanleihen dieser Staaten in die Bilanz nehmen und sie auf diese Weise auf alle Eurostaaten umverteilen, wenn dem EZB-Rat dies zur Herstellung geldpolitischer Transmission als notwendig erscheint?“

Es ist evident, dass der Vertrag von Maastricht mit einer solchen Ermächtigung nie zustande gekommen wäre. Deutschland hätte bestimmt nicht zugestimmt. Die Vergemeinschaftung von Schulden war für die Politik Tabu. Und ansonsten hätte das Bundesverfassungsgericht das Zustimmungsgesetz zu einem solchen Vertrag für verfassungswidrig erklärt.

Eine solche Umverteilungskompetenz geben die Verträge der EZB eindeutig nicht. Falls der Gerichtshof das OMT-Programm für kompetenzgemäß erklärt, legitimiert er eine Selbstermächtigung der EZB.

Dies wäre umso schlimmer, als die EZB keine demokratische Legitimation besitzt. Von Demokratie ist in den Stellungnahmen der EZB und derer, die sie unterstützen, keine Rede. Für sie scheint ökonomische Effizienz der einzige Wert zu sein, auf den es ankommt. Der Umstand, dass die Zentralbank nur eine expertokratische Legitimation besitzt und dass sie bewusst vom Erfordernis demokratischer Legitimation freigestellt wurde, macht eine enge Auslegung ihrer Kompetenzen zwingend erforderlich. Bestehen begründete Zweifel daran, ob bestimmte Handlungen durch das geldpolitische Mandat gedeckt sind, das die Mitgliedstaaten der EZB übertragen haben, dann ist die EZB zu solchen Handlungen nicht legitimiert. Es ist völlig klar, dass die Vertragsstaaten der EZB nicht die Kompetenz übertragen haben, Solvenzrisiken zwischen den Eurostaaten umzuverteilen, und einzelnen Eurostaaten Haushaltsrisiken aufzubürden, deren Volumen ein Mehrfaches des aktuellen Staatshaushalts erreichen kann. Mit dem OMT-Programm aber macht die EZB aus der Währungsunion eine Schuldenunion, ohne die Mitgliedstaaten und ihre Parlamente zu fragen.

In diesem Verfahren steht der Gerichtshof vor der Aufgabe, sich als Verfassungsgericht der Union, als Hüter der Kompetenzordnung, zu bewähren und die Demokratie in Europa vor der unlegitimierten Machtanmaßung der EZB zu schützen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/15/ezb-macht-euro-zone-ohne-mitwirkung-der-parlamente-zu-schulden-union/

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Gruß an die Volks-Betrüger

Der Honigmann

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Seit der Geburt des Ordens der Illuminaten am 1. Mai 1776  wird die Weltgeschichte durch die Rothschild-Dynastie und deren rechten Arm, die Rockefellers, orchestriert. Die Französische Revolution und der Kommunismus und hier und  hier und hier und hier sowie der 1. Weltkrieg  und der 2. Weltkrieg (siehe Video unten) und hier waren Katastrophen, die von den Jesuiten/der Rothschild-Dynastie orchestriert wurden.

Das folgende Video ist ein Gespräch zwischen dem legendären US-Kongress-Bibliothekar, Eustace Mullins, und Jeff Rense. Bitte, sehen Sie das Video unten ab der 07.25 Min. Marke bis zum Ende: Die Wall-Street-Rechtsanwälte, die Brüder John Foster Dulles (US-Außenminister unter Eisenhower) und Alan Dulles (später CIA-Chef und treibende Kraft hinter der  Vereinigung Europas sowie Förderer des Euros durch die ACUE, dessen stellvertretender Vorsitzender er war) waren beide Mitglieder des jesuitischen Council on Foreign Relations. Nachdem Hitler im Jahr 1933  als Reichskanzler Deutschlands gewählt wurde, reisten die Brüder Dulles nach Deutschland, um Hitler zu besuchen, und um ihm zu versichern, dass Rothschilds Geld weiterhin an Hitler fließen würde (wie auch an die IG Farben  Rockefellers und der FED. Eine IG-Farben-Filiale war Auschwitz). Die US-Regierung lieferte Russland Uran und das Rezept für die Herstellung von Atombomben. Der Kalte Krieg war ein weiterer Betrug,  um die Eine-Weltregierung zu fördern.

The New American 23 sept. 2014: Putins ungenierte Unterstützung der gesamten Architektur der Weltregierung sollte niemanden verwundern. In der Tat, lange bevor Putin  auf die Bühne kam, spielte das Sowjetregime eine Schlüsselrolle bei der Schaffung der UNO, des IWF, der Weltbank und mehr nach dem Zweiten Weltkrieg.

Putin-datan-hornsobama_handEs liegen Belege vor, dass der Osten  und der Westen beide auf das gleiche Ziel mit weitgehend den gleichen Mitteln zu arbeiten: die “Neue Weltordnung“, ein globales System der politischen und wirtschaftlichen Kontrolle über die Menschheit.
Putin, ehemaliger KGB-Chef, folgt genau den Strategien auf die Neue Weltordnung zu, die vom westlichen Establishment gegen das er angeblich als Bollwerk  stehe, entworfen sind.

Im Wall Street Journal am 29. August 2014 erklärte Henry Kissinger  in einem Artikel mit der Überschrift “Henry Kissinger auf den Aufbau einer neuen Weltordnung“, wie die Regionalisierung  funktionieren sollte. Es ist Zbigniew Brzezinski´s Regionalisierungsplan.

EUCCPDer ehemalige sowjetische Diktator, Gorbatschow, ein ausgesprochener Befürworter der Neuen Weltordnung”, bezeichnete zustimmend die EU als “die neue europäische Sowjet-Union  - ebenso wie UdSSR Dissident Vladimir Bukovsky.

I: Putins Säbelrasseln in der Ukraine bietet eine Begründung für die weitere Westintegration - über die EU, die NATO und die Transatlantische Partnerschaft - um dem russischen Bären entgegenzutreten. Aber darüber hinaus verfolgt  Putin eine Neue Weltordnung über den
II: Regionalisierungs-Ansatz. Hauptinteresse unter den Systemen, zur Zeit, wenigstens, ist die “Eurasische Union , die die regierenden Regimes in Russland, Weißrussland und Kasachstan zusammen bringt. Schließlich hoffen Putin und seine Kollegen, die Union zu erweitern, um andere ehemalige Sowjetregimes in der Region zu umfassen. Viele Analysten sehen die Entwicklungen als  anhaltendes Wiederauftauchen der Sowjetunion (Offenbarung 17).

kingdomsSpitzen-Globalisten aus der ganzen Welt haben einen Plan mit dem Ziel entworfen, Menschen und Nationen der Erde in massive “Regionen”, die von supranationalen Institutionen regiert werden,  aufzuteilen und diese Regionen mit anderen zu verbinden - wie die EU, das Modell der Weltregierung.

eurasien 2011 schrieb Putin einen Artikel in der  Iswestija unter der Überschrift “Ein neues Integrationsprojekt für die Eurasische Union (Links): Die Zukunft in der Macheüber die Planung Eurasiens.

 III: Letztlich wird die Suche nach Weltordnung als Teil der  Globalisierungsstrategie diese Regionen miteinander verbinden ssen“, wie Kissinger es vor kurzem darlegte. Auch Putin folgt dieser Linie. “Russland und die EU vereinbarten  im Jahr 2003, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zu bilden, und  Wirtschaftsregelungen ohne die Schaffung supranationaler Strukturen zu koordinieren“, schrieb er.
Im Einklang mit dieser Idee haben wir  eine harmonisierte Gemeinschaft von Volkswirtschaften, die sich von Lissabon bis nach Wladiwostok streckt, eine Freihandelszone,  anspruchsvolle Integrationsmuster - sowie koordinierte Politiken in der Industrie, Technologie, Energiesektor, Bildung, Wissenschaft, aber auch schließlich Visa zu  schrotten vorgeschlagen“, sagte er. Bald werden die Zollunion und später die Eurasische Union dem Dialog mit der EU beitreten“, sagte Putin.

Trilat.pacific_asia_400px Region Pazifik-Asien der Trilateralen Kommission

b. Eine Partnerschaft zwischen der Eurasischen Union und der EU wird Veränderungen des geopolitischen und geo-ökonomischen Aufbaus des Kontinents bewirken. An diesem Punkt wird es sinnvoll, sich in einem konstruktiven Dialog über die Grundlagen der Zusammenarbeit mit den Ländern der Asien-Pazifik, Nordamerika und anderen Regionen zu engagieren. “Unsere europäischen Kollegen diskutieren sie im Detail.”
Letztlich, wie Putin es deutlich macht, wird die ganze Welt beteiligt. Die EU, NAFTA, APEC, ASEAN. “Dies sind die Steine der Integration, die verwendet werden können, um eine nachhaltige Weltwirtschaft zu bauen.

Trilat. europe_400px Region Europa der Trilateralen Kommission 

c. Putin erklärte auch, dass sein regionales Regime “auf den Grundsätzen der WTO beruhen werden. Wie die anderen  “Baublöcke” der Neuen Weltordnung, werde es die gleichen Ziele verfolgen.
Führende Mitglieder der westlichen Einrichtung fördern  offen  genau die gleiche Strategie.
“Durch die Zusammenarbeit können die EU und Russland einen entscheidenden Beitrag zur Weltregierung  leisten“, erklärte EU-Ratspräsident und Bilderberger Herman Van Rompuy .

IV: Putin besucht lateinamerikanische Despoten, um die Neue Weltordnung zu fördern
Putin verfolgt das “Regionalisierungs”-Konzept für die neue Weltordnung, nicht nur in Eurasien, sondern auf der anderen Seite des Atlantiks, wo er  alte Sowjet-Ära Allianzen mit den heftigsten anti-amerikanischen Regimes in Amerikas so genanntem Hinterhof neu entfacht.

Im Juli besuchten beispielsweise sowohl Putin als auch der kommunistische chinesische Diktator Xi Jinping, ein extrem enger Verbündeter des Kreml, Lateinamerika und unterzeichneten weitgehende Verträge. Analysten haben darauf hingewiesen, dass die offizielle chinesisch-russische Reise die neue multipolareWeltordnung  –  mit  unerklärlicherer regionaler und globaler Regierung – veranschaulichte.

Trilat.-north-america Region Nordamerika der Trilateralen Kommission

Von Anfang an betonte Putin, dass die Regionalisierung  unter den großen Zwecken seiner Reise sei. Er will ein stabiles, vereinigtes Lateinamerika, das zu einem wichtigen Teil der auftauchenden  polyzentrischen Weltordnung wird, sagte Putin.

Im Juni unterzeichneten Peking und mehr als 130 andere nationale Regierungen auf der G77 eine Erklärung auf eine Neue Weltordnung, um gut zu leben.” Es ist  die gleiche Ordnung, die  von Obama, Kissinger, Brzezinski und anderen gefördert wird. Milliardär- und Rothschild-Dynastie-Schützling, der globalistische George Soros, hat bereits dazu aufgerufen, dass Peking, einer der engsten Verbündeten Putins,  die Neue Weltordnung besitze.”
UNO-Chef Ban Ki-moon war auch beim Bolivien-Gipfel dabei,  um die Neue Weltordnungzu feiern, die von den Regimes der Dritten Welt gefördert wird, und lobte diese autokratischen Regierungen und ihre Bemühungen um “nachhaltige” Entwicklung.

V: Internationale Zentralbank und eine Weltwährung
Putin und der chinesische, kommunistische Herrscher Xi, dessen Regime nun regelmäßig  eine Neue Weltordnungfordert, enthüllten eine Neue Welt-Entwicklungsbank” - von den sozialistisch-kommunistisch gesinnten BRICS Regimes  - Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – verwaltet. Auf dem diesjährigen BRICS-Jahrestreffen unterzeichneten die fünf Regimes schließlich das Abkommen, um alles zu bündeln.

Im Jahr 2009 forderte der Kreml die Schaffung einer supranationalen Reservewährung”, die durch internationale Institutionen als Teil einer Reform des globalen Finanzsystems herauszubringensei. “Der IWF, so die Kreml-Erklärung, sollte in Erwägung ziehen,  ihre Proto-Weltwährung, die als Sonderziehungsrechte” oder SZR  bekannt ist,  als “Super-Reservewährung, die  von der gesamten internationalen Gemeinschaft akzeptiert ist, zu benutzen.

medvedev coin3medvedev-coinIm  gleichen Jahr zog Putins Schützling, Dmitri Medwedew, der damals Russlands “Präsident” war,  auf einem G8-Gipfel eine Münze, die er alsgemeinsame künftige Weltwährung” bezeichnete, aus der Tasche. Die Münze zeigte die Worte “Einheit in der Vielfalt.Dann erklärte er  dem Publikum, es bedeutet, sie werden vorbereitet. Ich denke, es ist ein gutes Zeichen, dass wir verstehen, wie wir voneinander abhängig sind.” Im Juni 2010 war  Medwedew wieder damit beschäftigt.
Der damalige französische Präsident, Nicolas Sarkozy, sagte im gleichen Forum, dass die Weltmächte auf dem kommenden G20-Gipfel gemeinsam über ein neues internationales Währungssystem nachdenken sollten“.

Amerikanische und europäische Globalisten sind auch mit Leib und Seele  mit den BRICs-Staaten an Bord desselben Schiffs. Der ehemalige Fed-Chef und dann Vorsitzende von Obamas “Vorstand der Wirtschafts-Erholungs-Beratung”, Paul Volcker, zum Beispiel, ist seit langem ein starker Befürworter einer globalen Fiat-Währung und einer globalen Zentralbank. Er wird weithin für dieses zitiert: “Eine globale Wirtschaft braucht eine globale Währung.

Obamas steuer-ausweichender US-Finanzminister, Timothy Geithner, ein wichtiger Globalist, sagte: Wir sind der (Weltwährung) gegenüber eigentlich ganz offen.
Was würde eine Weltwährung für die Amerikaner bedeuten? Zunächst würde sie notwendigerweise den Statusverlust des US-Dollars als Weltreservewährung nach sich ziehen.

NWO-fishMit einer globalen Zentralbank, die genau das ist, worauf Globalisten wie Putin und seine westlichen Kollegen drängen, würde die entstehende Weltregierung in der Lage sein, ihre eigenen Armeen, Polizei, Gerichte, Bürokraten und mehr zu finanzieren. Alles was es erfordern würde, wäre einfachLiquidität” zu drucken und den Wohlstand der Menschheit über die Inflation der Währung heimlich zu beschlagnahmen. Die neuen Finanz-Führer wären buchstäblich in der Lage zu bestimmen, welche Unternehmen und Länder gedeihen würden und welche nicht - genau wie es die Federal Reserve in den USA tat, als sie  im Jahr 2008 einige Unternehmen rettete, die zu gross zum Scheitern waren, und gleichzeitig andere in die Pleite trieb.

VI: Putin verhilft auch zur Globalisierung des Finanz-Regulierungs-Regimes.
Anfang 2013, als Putin die Präsidentschaft der G-20 übernahm, hatte er nichts als Lob für den Finanz-Stabilitäts-Vorstand - (FSB) - der beabsichtigt, als die globale Finanzpolizei zu dienen. Er wird bei der schattigen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), einer weiteren globalistischen Schlüssel-Institution, untergebracht werden.

bricsVII: Putin liebt Weltregierung
Die  BRICS-Staaten haben eine Erklärung unterzeichnet, in der sie offen zur Weltregierung  im Rahmen der UNund mehr aufriefen. Wir betonen unser Engagement, in der UNO zusammenzuarbeiten und  multilaterale Ansätze in den internationalen Beziehungen zu stärken.  Alles von Terror und “globaler Erwärmung” bis hin zur Durchsetzung der “Menschenrechte” sollte von der UNO behandelt werden, hieß es.

Vor Syrien unterstützten Putin und seine  chinesischen kommunistischen Verbündeten auch die UN-Resolution, die angeblich internationale Intervention” in Libyen sowie die Prüfung libyscher Beamten beim selbsternannten Internationalen Strafgerichtshof” der Vereinten Nationen ermöglichte.

VIII: Die Rolle des Krieges, um eine Weltregierung zu fördern.
Putin ist ein wichtiger Akteur auf dem Weg zur Weltordnung aber dieser “Putinismus schliesst kaum  die Orchestrierung eines echten Krieges zwischen “Ost” und “West aus, wenn Amerika nicht veranlasst,  seine Souveränität  einem globalen Regime zu übertragen.

Dies wurde  durch Vladimir Putin in seiner Blosslegung der Unvereinbarkeit der  unipolaren US-NWO (These)mit seiner eigenen multipolaren NWO (Antithese) deutlich festgestellt

Im Jahr 1962 erarbeitete der Globalist, Lincoln P. Bloomfield, vom US  Institut für Verteidigungsanalysen einen Bericht für das US-Außenministerium mit dem Titel “Eine Welt, die  von den Vereinten Nationen effektiv kontrolliert wird.” Darin erklärte er, wie Wettbewerb oder sogar Kriege zwischen regionalen super-Regimes  die Suche nach Weltregierung dramatisch beschleunigenund einen 200-jahrelangen Regionalisierungs/Verschmelzungsprozess umgehen könnte. Kissinger hat auch auf diese Möglichkeit in seinem Aufsatz in der WSJ über die Krise der NWO  verwiesen - Albert Pike).

http://new.euro-med.dk/20141006-ost-west-theater-ii-wladimir-putin-spielt-dasselbe-orchestrierte-spiel-wie-westliche-kollegen-auf-eine-welt-regierung-durch-weltkrieg.php

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Gruß an die BRICS

Der Honigmann

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Überschuldung, Inflation, Subventionen und Korruption: Die meisten Probleme der aktuellen Finanzkrise sind auf eine ungedeckte Papierwährung zurückführen. Das internationale Goldstandard-Institut plädiert daher für eine Rückkehr zu goldgedeckten Währungen, um der Maßlosigkeit einen Riegel vorzuschieben.

Die FED-Riege 2010 bei der Vorstellung eines neuen, fälschungssicheren Dollarscheins.  (Foto: dpa)

Immer mehr Staaten gehen auf Distanz zum Dollar. Ist der Dollar als Leitwährung in Gefahr?

Thomas Bachheimer: Streng genommen befindet sich der Leitwährungsstatus des US-Dollars schon seit 15.8.1971 in Gefahr – nämlich seit Nixons währungstechnischem Husarenstück, dem einseitigen Aufkündigen des Bretton Woods-Vertrages und damit verbundenen Schließen des sogenannten Goldfensters. Seitdem ist der Dollar durch nichts mehr gedeckt und gründet sich somit nur mehr auf Vertrauen. Dieses Vertrauen wurde in den letzten 43 Jahren jedoch sukzessive abgebaut. Die Geschwindigkeit dieses Vertrauensverlustes wurde durch das stakkato-artige Abfeuern von Rettungspaketen und Quantitative-Easing-Maßnahmen der FED in den letzten Jahren noch weiter gesteigert. Ich kenne buchstäblich niemanden, der diese Währung noch als Instrument zur mittel- bis langfristigen Wertaufbewahrung verwendet.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Auch die Staaten, die jetzt den Dollar attackieren, haben Riesen-Probleme. Können Russland, China und Brasilien den Dollar ernsthaft gefährden?

Thomas Bachheimer: Länder und supranationale Bündnisse können eine Währung nur bedingt gefährden. Allerdings können sie den Vertrauensverlust immens beschleunigen. Dies ist meiner Meinung nach das Ziel der jüngsten BRIC-Vereinbarung. Letztendlich aber bestimmen immer die wirtschaftlichen Akteure durch ihre Handlungen über den Erfolg oder auch Misserfolg einer Währung. Da können die Amis die OPEC noch so zwingen, den wertlosen Greenback als Abrechnungswährung für Ölgeschäfte zu verwenden. Spätestens, wenn die ersten OPEC-Staaten sich weigern, ihre wertvollen Energierohstoffe gegen wertlose grüne Baumwolllappen einzutauschen, wird der US-Dollar seinen Status als Weltreservewährung verlieren und zur – zwar großen, aber dennoch regionalen – Binnenwährung verkommen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Stehen wir an der Schwelle zu einem Währungskrieg?

Thomas Bachheimer ist Europa-Präsident des Goldstardard-Instituts.Thomas Bachheimer: Meiner Ansicht nach tobt dieser Krieg schon seit 2009, zumindest an der China-Front: im April 2009 eröffnete China die Leitwährungsdebatte mit lautstarker Kritik: „Amerika, we hate you, for how you are keeping your currency“, mit Goldkäufen und deren Aktivierung in der Nationalbank, und führte weitere währungstechnische Erleichterungen und Maßnahmen ein. Seit damals schwebt der Dollar in akuter Lebensgefahr. Im Frühjahr 2014 richtete China eine Clearingstelle für den Yuan in Frankfurt ein und hat so sein Interesse an einer weiteren weltweiten Etablierung des Yuan offen bekundet. Der Greenback hängt mittlerweile schwer angeschlagen in den Seilen und hält sich nur mehr durch militärische Erpressung auf den Beinen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Gold-Fans sagen immer wieder: Die Golddeckung kommt zurück. In Zentralbank-Kreisen sieht man das anders. Hätte ein neuer Gold-Standard einen Sinn?

Thomas Bachheimer: Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Vertrauen ist das Rückgrat jeder Währung. Gold ist gespeicherte Arbeitsleistung und somit aggregiertes Vertrauen. Aber auch durch sein Stock-to-Flow-Verhältnis von 1:70 (jährlich gefördertes Gold im Verhältnis zur historischen Gesamtförderung) ist es Garant für Stabilität. Daher führt an einer Wiedereinführung des Goldstandards überhaupt kein Weg vorbei. Historisch belegt ist bislang noch jedes Papiergeld-Experiment gescheitert und wurde von einem Goldstandard abgelöst.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Der Goldpreis wurde und wird manipuliert. Welchen Wert hätte ein Goldstandard in einem derart manipulativen Umfeld?

Thomas Bachheimer: Der Goldpreis wurde und wird durch die Zentralbanken, allen voran die FED und ihre Partnerinstitute, manipuliert. In einem Goldstandardsystem wäre zum einen die Macht der Zentralbanken äußerst eingeschränkt, zum anderen bräuchte man nichts zu manipulieren, da ja nichts aus dem Lot wäre. Heute manipuliert man den einzig wahren und unverfälschbaren Wertmaßstab, das Gold, um etwas nicht Werthaltigem – nämlich dem westlichen Währungssystem –einen künstlichen Wert beizumessen. Das alles wäre unter dem einzig echten und fairen Geldregime nicht nötig.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie müsste man sich denn die Einführung eines Gold-Standards praktisch vorstellen – das geht ja eigentlich nur mit einem Crash, wenn alle Staaten so überschuldet sind…

Thomas Bachheimer: Selbst der Naivste weiß mittlerweile, dass die Staaten die Schulden nie wieder zurückzahlen können. Es wird zum gleichzeitigen Zahlungsausfall vieler Staaten kommen, was eine historische Premiere wäre, da bisher immer nur Einzelstaaten in die Insolvenz geraten sind. Natürlich werden die herrschenden politischen Klassen zur Verantwortung gezogen und danach muss mit der Neuerrichtung der wirtschaftlichen Strukturen begonnen werden. Dazu gehört neben Schuldenmoratorien und Fristverlängerungen auch die Einführung eines neuen Währungssystems. Nach großen Krisen war dies bisher immer der Goldstandard der dem Papiergeldexperimenten nachgefolgt ist und auch diesmal wird es so sein. Seine Errichtung wird aber im Gegensatz zu früheren Währungsentstehungen (z.B. Euro) nicht mehr „top down“ (Politik und Bankenwelt beschließen eine Währung) erfolgen. Geht man nach der berühmten „Cui bono“-Frage vor, kann man ja besonders beim Euro erkennen, wem diese Währung eigentlich genutzt hat: der Polit- und Bankenwelt zu Lasten der „real“ wirtschaftenden Akteure. Um diesem Missbrauch beim neuen System vorzubeugen, wird die neue goldgedeckte Währung „bottom up“ eingeführt, also von den wirtschaftlichen Akteuren unter der Anleitung von Experten und hoffentlich unter Ausschluss von Politik und Banken. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dies so passieren wird. Der Schaden, den das derzeitige Währungssystem angerichtet hat, ist eindeutig zu groß, als dass das Volk so etwas nochmals zulassen würde.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wo sitzen die gewichtigsten Befürworter eines Gold-Standards?

Thomas Bachheimer: Das Etablieren des Goldstandards würde vor allem das vorragige Problem unserer Zeit bereinigen. Im Moment leidet die westliche Welt an den Folgen der Verschuldungsorgien, welche die Politiker im Namen und zu Lasten, aber ohne den direkten Auftrag, der jeweiligen Bevölkerung abgefeiert haben. In einem ungedeckten Geldsystem können Politiker ihre unfinanzierbaren Wahlversprechen mittels Verschuldung und anschließender Zwangsenteignung durch Inflation (neudeutsch: monetäre Staatsfinanzierung) erfüllen. Es werden momentan daher jene gewählt, die am meisten versprechen und damit jene, die die Bezahlung ihrer Versprechen, Förderungen und Subventionen auf die nächste Generation verschieben.
In einem eingeschränkten, gedeckten Währungssystem müssten die Politiker mit einem reellen Budget haushalten. Es würden vernünftigere anstatt skrupellose Politiker gewählt werden. Im Goldstandard hätte das Volk wieder die Kontrolle über die öffentlichen Ausgaben, Verwerfungen würden rascher an die Oberfläche kommen. Dem Subventionierungswahn und der Förderung von nicht Förderwürdigem würde ein Riegel vorgeschoben und der Großteil der Gesellschaft würde sich wieder zu selbständigen und mitdenkenden Bürgern und weg von kollektiv-korrupten Almosenempfängern entwickeln. Um ihre Frage kurz zu beantworten: sobald die Menschen richtig nachdenken (was zumeist in einer Krise passiert), wird jeder freiheitsliebende und leistungsbereite Bürger die Einführung eines fairen, nicht verfälschten Geldsystems befürworten. Im Moment ist die Gruppe der Einsichtigen noch recht überschaubar – was den derzeit Regierenden und deren übergeordneten Instanzen nur recht ist -, aber wir vom Goldstandard Institut arbeiten unermüdlich an der Aufklärung der Bürger, damit diese dann die Veränderung von selbst herbeiführen können.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Und wo seine mächtigsten Gegner?

Thomas Bachheimer: Die Gegner kann man in folgende Gruppen einteilen:
Diejenigen, die anstelle selbstbewusster, eigenverantwortlicher Bürger willenlose Almosenempfänger wollen; also diejenigen politischen Gruppierungen, die derzeit an der Macht sind, samt ihrer Pseudo-Opposition, die kräftig am Kuchen mitnascht;
Die Zentralbanken, die durch die derzeitige Politik Macht erhalten haben und mit fortlaufender Zeit immer weiter reichende Machtbefugnisse erhalten haben;
Internationale Agenturen, die von Niemandem demokratisch legitimiert sind, aber immer mehr finanzielle Macht über ganze Kontinente hinweg ausüben. Dazu zähle ich IWF, BIZ, ESM und Weltbank; Und nicht zuletzt die internationalen Großbanken und das Großkapital, welche sich die Politiker als Haus- und Hofhunde halten, um so ihre Interessen auf dem Rücken der Steuerzahler durchzusetzen. Diese Gegner werden jedoch bald ihre Macht verlieren und dann hoffentlich nur mehr ein schwarzes Kapitel in der Geschichte der Bürgerfreiheit sein.

Thomas Bachheimer ist Präsident des Goldstandard-Instituts Europa und Redakteur bei der Edelmetall-Fachwebsite Hartgeld.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/02/der-dollar-haelt-sich-nur-noch-durch-militaerische-erpressung-auf-den-beinen/

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Gruß an die Almosenempfänger

Der Honigmann

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Straßenschild Wall Street New York / Foto: GEOLITICO Straßenschild Wall Street New York / Foto: GEOLITICO
Warum länger über Schulden jammern? Wenn wir sie zum Dumpingpreis zurückkaufen, retten wir uns selbst. Occupy Wallstreet hat es mit Studentenkrediten vorgemacht.Diese Post dürfte bei über 2.761 Studenten und Absolventen großen Jubel, aber auch großes Erstaunen ausgelöst haben: In einem Brief wurde ihnen mitgeteilt, dass sich ihre Schulden aus Studentenkrediten in Luft aufgelöst haben. Absender dieser guten Nachricht waren die Aktivisten „Rolling Jubilee“, ein Ableger von Occupy Wall Street. Plötzlich verpufften Schulden in Höhe von insgesamt 3,8 Millionen Dollar.[1]Was nach reiner Zauberei klingt, ist das tägliche Geschäft von Banken, die sich auf den Handel von Kreditschulden spezialisiert haben. Kreditschulden von Bürgern, Firmen und Institutionen werden zu einem Paket gebündelt und zu einem Bruchteil des eigentlichen Schuldenbetrages verkauft. Je nach zu erwartender Rückzahlungsquote wirft das Papier eine ordentliche Rendite ab oder bringt einen erheblichen Verlust ein. Diese Art des Wettens auf Schuldtitel führte u.a. in den USA und schließlich weltweit zur Finanzkrise und damit einhergehend zu einer massiven Banken- und Kapitalismuskritik. Im Oktober 2011 mündete diese Kritik in weltweite Proteste und Demonstrationen gegen das Banken- und Finanzsystem. Die global agierende Occupy-Bewegung gehörte zu den Hauptinitiatoren.

“71 Prozent mussten sich verschulden”

Jetzt enthüllten die Occupy-Aktivisten mit ihrer Schuldenerlass-Initiative „Dept Collective“, wie schnell Geld vernichtet werden kann – aber dieses Mal eben zum Vorteil  einfacher Kreditnehmer. Für die Studentenkredite haben die Aktivisten 3 Cent pro Dollar bezahlt, insgesamt 106,709.48 Dollar. Das Geld wurde über Spenden gesammelt. Den dahinter stehenden Gedanken formulierte die Gruppe so:

„Wenn du der Bank ein paar Tausend Dollar schuldest, gehörst du der Bank. Wenn du der Bank aber ein paar Millionen schuldest, gehört die Bank dir. Zusammen gehören die Banken uns.“

Mit ihrer Aktion machte die Occupy-Gruppe nicht nur auf das desaströse Finanzsystem aufmerksam, sondern auch auf ein massives Bildungsproblem. Eine gute Ausbildung ist für die meisten Studenten in den USA nur noch durch Schulden zu finanzieren. Vor vier Monaten erschien bei Telepolis ein Artikel, der die folgenschwere Studentenverschuldung durchleuchtet:[2]

„So sind die Studienkredite, also die Verschuldung, in den USA auf 1,2 Billionen US-Dollar angestiegen und hat sich damit während der letzten 10 Jahre verdreifacht. Nach Immobilienkrediten sind die Studentenkredite der zweitgrößte Posten und weitaus mehr als die Autokredite oder Kreditkartenschulden … die durchschnittliche Verschuldung der Einzelnen ist angestiegen, sie hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt und liegt nun bei 30.227 US-Dollar … 71 Prozent mussten sich verschulden. 18,3 Prozent der Graduierten waren entweder arbeitslos, arbeiteten weniger, als sie wollten, oder hatten es aufgegeben, einen Job zu suchen.“

Insgesamt zahlen 39 Millionen US-Bürger einen Kredit zur Studienfinanzierung ab – mancher sogar „bis ins Grab“. Die Aktivisten von Occupy zeigten mit ihrer Aktion aber auch einen dritten und entscheidenden Punkt: Der Bürger kann sich gegen das abstruse Finanzsystem wehren. Dafür sind nicht nur Engagement, eine spendenfreundlichen Community und Kreativität nötig. Auch ein gutes Verständnis für wirtschaftliche, politische und soziale Zusammenhänge ist erforderlich, wofür eine gute Ausbildung die Voraussetzung ist. Wenn diese aber nur über Schulden zu erlangen ist, dann steht der wirtschaftliche Nutzen über dem geistigen Wert, ist das Studium also nur noch profitorientiert.

Von unten organisierte Entschuldung

In dieser Denke ist es für Studenten und Absolventen schwierig, sich von einem System zu befreien, das sie finanziell abhängig gemacht hat, in dessen Rad sie sich Tag für Tag drehen. So bleibt nur eine sehr vage Hoffnung, dass diese von unten organisierte Entschuldung nicht einmalig bleibt – vielleicht gar gesellschaftsübergreifend als Modell begriffen wird. Spenden sammeln, gebündelte Kredite kaufen, Jubelbriefe verschicken. Ein schöner Gedanke. Und sicher nicht naiv.

Die EZB beklagte jüngst, dass die Geschäftsbanken ihr billiges Geld nicht an Unternehmen weitergeben. Aus Verzweiflung will die EZB nun gebündelte Kreditschulden veräußern lassen. Also genau die Papiere, von denen hier die Rede ist und die die Finanzkrise auslösten. Was sich liest wie ein schlechter Scherz, kann man nur als Appell an die eigene Notwehr verstehen: Wenn wir die Kredite dieses Mal selbst zum Dumpingpreis kaufen, dann retten wir mit unserem verdienten Geld in erster Linie uns selbst – und nicht wiederholt spekulationsabhängige Finanzinstitute.

Anmerkungen

[1] Jana Kasperkevic, „Occupy activists abolish $3.85m in Corinthian Colleges students’ loan debt“, The Guardian: http://www.theguardian.com/money/2014/sep/17/occupy-activists-student-debt-corinthian-colleges

[2] Florian Rötzer, „USA: Verschuldung der Studenten wächst“,

Telepolis: http://www.heise.de/tp/artikel/41/41778/1.html

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…..danke an HWA.

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Gruß an die Bankster

Der Honigmann

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Wie Brüssel die nächste deutsche Kasse plündert, wann „Propaganda“ verboten wird, und von wo aus das alles viel schöner aussieht / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

Zeichnung: Mohr

Da sind wir uns ja wohl alle einig: Europa muss sozialer werden. Sozialer heißt: gleicher. Die soziale Ungleichheit schreit zum Himmel. Dieser Tage haben sich die EU-Finanzminister unter italienischem Vorsitz zusammengerauft, um diesen Skandal endlich abzustellen.
Bei ihrem Treffen in Mailand haben sie das nächste Großprojekt zur europäischen Umverteilung auf den Weg gebracht – die Europäische Arbeitslosenversicherung. Derzeit hat jedes Land seine eigene Versicherung, was große Ungerechtigkeit schafft. In Rumänien bekommt ein Arbeitsloser im ersten Jahr durchschnittlich nur 108 Euro pro Monat. Die Griechen zahlen kaum oder gar keine Beiträge in ihre Arbeitslosenversicherung ein, weshalb sie im Falle des Falles auch kaum etwas bekommen, die Armen. Die Deutschen hingegen zahlen massiv ein, weshalb sie auch mit die höchsten Arbeitslosengelder ausgezahlt kriegen.

In Italien dagegen erhalten überhaupt nur 16 Prozent der Kurzzeiterwerbslosen Geld aus der Solidarkasse. Das liegt daran, dass die meisten gar nicht sofort arbeitslos gemeldet werden, sondern zunächst ein Übergangsgeld vom letzten Arbeitgeber erhalten.
Die italienischen Arbeitgeber würden diese Kosten gern loswerden. Verständlich. Sie pochen auf mehr Solidarität. Die Bundesrepublik ist (wegen der hohen deutschen Beiträge, aber das tut nichts zur Sache) schließlich das einzige Land, in dem die Arbeitslosenversicherung auf Milliarden Euro schweren Rücklagen sitzt.

Die, das ist erst einmal das Hauptziel, gilt es, in die anderen EU-Länder umzuverteilen, um das Arbeitslosengeld anzugleichen. In Rumänien oder Ungarn hätten Arbeitslose nach der Angleichung viel mehr Geld in der Tasche als die Masse ihrer arbeitenden Landsleute. Viele würden mit dem Arbeiten vermutlich einfach aufhören. Das könnte zu Problemen in der Staatskasse führen, denn wer nicht mehr arbeitet, der zahlt auch keine Steuern mehr.
Ach, sagt Brüssel, macht nichts. Wie für alles andere haben wir dafür eine verheerende Lösung parat: Der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will groß in „Euro-Bonds“ einsteigen. Damit werden für die Schulden, die ein Land aufnimmt, alle Länder haften müssen. Griechen oder Italiener könnten dann Schulden aufnehmen, für die vor allem die deutschen Steuerzahler geradestehen müssten.

Juncker schießt gleichzeitig schon seit Jahren gegen jede „strikte Sparpolitik“, sprich: Den Ländern solle es mit den Euro-Bonds auch grenzenlos ermöglicht werden, nach Herzenslust Schulden auf die deutsche Kappe zu machen. Der deutsche EU-Parlamentspräsident Martin Schulz unterstützt Junckers Forderungen übrigens nach Kräften.
Auch von einer anderen Flanke kann die EU erfreuliche Fortschritte melden. Das EU-Parlament hat das „Assoziierungsabkommen“ mit der Ukraine mit 535 zu 127 Stimmen ratifiziert. Aus   Rücksicht auf Russland soll das Abkommen zwar erst 2016 in Kraft treten. Doch Kiews Präsident Petro Poroschenko lobte den Vertrag bereits als „ersten Schritt“ seines Landes in die EU.

Die Ukraine hat doppelt so viele Einwohner wie Rumänien, ist dafür doppelt so arm und mindestens noch einmal so korrupt. Auf die deutschen Steuer- und Beitragszahler kommen also ungeahnte neue Chancen zu, noch mehr europäische Solidarität zu üben. Irgendwann arbeiten wir für gar nichts anderes mehr, wunderbar.
Übrigens: Es sollen nicht bloß die Geldflüsse für Arbeitslose vereinheitlicht werden, auch die nationalen Arbeitslosenverwaltungen will Brüssel „synchronisieren“ und eine europäische Arbeitsagentur schaffen. Was die deutsche Arbeitsagentur bisher (nicht) geleistet hat, soll demnach mithilfe der bekanntermaßen sagenhaft effizienten Verwaltungen von Griechenland, Portugal oder Bulgarien noch besser gemacht und in einer gigantischen Brüsseler Behörde zusammengefasst werden mit einheitlichen Verfahrensvorschriften für alle. Das helfe Europa, „die Arbeitsmärkte effizienter zu machen und Menschen schneller in Arbeit zu bringen“, bescheinigt uns ein von der EU bestellter Experte.

Na? Sind Sie bereits in Schnappatmung gefallen? Haben eine Kerbe in die Tischkante gebissen? Eine Vase durchs geschlossene Fenster geschleudert?
„Focus“-Kommentator Uli Dönch nennt die Garde um   Juncker, Schulz und deren Komplizen eine neue „Achse des Bösen“, eine Bande von Schurken also. So offenkundig erscheint ihm mittlerweile deren Begehr, Europa und insbesondere Deutschland wirtschaftlich und sozial in Schutt und Asche zu legen.

„Achse des Bösen“! Darf er das überhaupt schreiben? Leider ja, aber vielleicht nicht mehr lange. Wie ein Bundestagsabgeordneter der Linkspartei aufgedeckt hat, wirkt das Auswärtige Amt auf EU-Ebene darauf hin, mehreren russischen Journalisten Berufs-, sprich: Veröffentlichungsverbot zu erteilen, weil sie „Putin-Propaganda“ betrieben.
Eine solche Regelung ließe sich gewiss noch ausdehnen. Beispielsweise auf deutsche Journalisten, die „Anti-EU-Propaganda“ fabrizierten.

Der renommierte Autor Michael Klonovsky antwortete auf den Vorstoß zum Veröffentlichungsverbot mit einem feurig-verächtlichen „Heil Hitler, meine Herren!“ Auf diese Weise erinnert er uns daran, in welcher Epoche es westlich der Werra zuletzt solche Verbote gegeben hat. Auch derlei Erinnerungen sollten verboten werden. Und wenn unsere Hirne eines Tages gänzlich von kritischen Gedanken leer- und mit der offiziellen „Wahrheit“ vollgepumpt sind, können wir sogar die Erinnerung an das Verbot verbieten.
Die Zerstörung Europas macht indes nicht bloß wirtschaftlich und sozial, sie macht auch emotional beachtliche Fortschritte. In Ländern wie Spanien, Portugal oder Griechenland, wo die Deutschen vor Kurzem noch sehr beliebt und vor allem hoch geachtet waren, sind wir heute nur noch verhasst. Bravo EU, bravo Euro.

Nun wollen wir aber nicht alles immer so negativ sehen! Um die lichten Seiten des voranschreitenden Wahnsinns erkennen zu können, muss man nur die Perspektive wechseln.
Aus globaler, sagen wir „bilderbergischer“ Sicht nimmt sich das Ganze nämlich fabelhaft aus. Europa wird nach und nach zum chaotischen, wehrlosen Freigehege für international agierende Machtkartelle, die sich bei „Bilderberg“-Konferenzen und ähnlichen Treffen koordinieren.
Der Plan gelingt auch und gerade deshalb so gut, weil mit den Maßnahmen vor allem das einzige Land getroffen wird, das das Zeug zu einer Art europäischer Führungsmacht hätte: Deutschland.

Dem Land wird planmäßig der Lebenssaft abgesogen. Die EZB zerstört unsere Ersparnisse, nachdem unsere D-Mark schon beseitigt wurde. Die Früchte unserer Arbeit verschwinden im Moloch riesiger EU-Schlunde, in denen sich Lobbyisten mit Hilfe gigantischer Bürokratien hemmungslos bedienen. Und nun geht es auch noch, zum Dessert sozusagen, an unsere Sozialkassen. Die funktionieren nämlich noch halbwegs. Aber das kann man, wie gezeigt und nun offiziell angestrebt, ebenfalls ändern.
Mit seinen Nachbarn wird das ausgelaugte, zu Boden gestreckte Deutschland am Ende nur noch in Wut und Zwietracht liegen. Nach unserer Plünderung werden wir das bestgehasste Land Europas sein, viel zu schwach und zu isoliert, um irgendetwas anführen zu können.

Die schwächeren EU-Länder werden bis dahin mit deutschem Geld gewissermaßen „sediert“, auf dass sie sich nicht reformieren und besinnungslos auf das Niveau eines maroden Schwellenlandes hinab dämmern. Wofür sie natürlich uns die Schuld geben werden. Am Ende könnte Europa wohl so etwa werden wie „Groß-Moldawien“: ein Paradies für gewissenlose Geschäftemacher und moralfreie Bilderberg-Strategen mit ihren korrupten Politikern.

http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/achse-des-boesen.html

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Gruß an die “Schnappatmer”

Der Honigmann

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….danke an Freilicht.

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Gruß an die Bankster

Der Honigmann

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….danke an Freilicht.

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Gruß an die Bankster

Der Honigmann

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Gastbeitrag:

Erst durch das Lesen dieses Artikels (s.u.) begreift man das ganze Ausmaß der Sanktionen, die uns hier im Westen und auch im zur EU gehörenden Baltikum, sowie auch in Polen, etc. ganz rasch einer partiellen Katastrophe zuführen wird.

Speziell die Landwirtschaft weiß, dass an der Eskalation Brüssel und Berlin schuld sind und wird es Hass-Reaktionen einzelner Länder geben.

Spätestens beim Auspflanzen für die neue Ernte wird es zu “Verweigerungen” kommen, zumal ja auch das Saatgut finanziert werden muss, und neue Absatzmärkte sind nicht in Sicht.

Auch hat es der Westen geschafft, dass die Ukraine mit 43 Mio Einwohnern Pleite ist, sich auch gar nicht erholen kann und vom Westen vermutlich sogar Jahrzehnte daueralimentiert werden muss, was nicht gehen wird, da auch der EU-Westen kollabieren wird (müssen). Darüber hinaus hat man einen Bürgerkrieg künstlich entfacht und sich dabei einer – wie immer – False-Flag-Aktion mittels MH17 bedient.

Dass der Westen russisches Erdgas nunmehr selbst an die Ukraine zu unseren Steuerkosten liefert, führt auf Dauer zu russischen Reaktionen, wie sie durch “weniger Lieferung” schon begonnen haben.

Brüssel und Berlin als US-Handlanger wissen ganz genau wie sie mit ihren Entscheidungen gerade die EU-Bevölkerung hart treffen, und die Arbeitslosenzahlen damit auch erhöhen (auch können die betroffenen Unternehmen ihre Kredite nicht mehr bedienen). Und trotzdem tun sie es.

Warum? Weil der kommende Zusammenbruch eine EU-Ausrede im Sinne “wäre der Putin nicht so böse gewesen”, wäre das alles nicht passiert. Hier haben wir eine klassische “Täter-Opfer-Umkehr”. Und 98% werden es auch glauben. Dafür sorgen schon die Schweinz-Medien. Das verheerende Leid im Süden und Osten Europas hat schon lange begonnen, nur hören wir fast nichts mehr davon (in Barcelona sind vor einigen Tagen 1,8 Millionen demonstrieren gegangen). Jetzt strebt der Zusammmenbruch  der Mitte zu. Frankreich und Italien sind schon mitten drinnen. Daher schiebt EZB-Dragi schnell eine Billion Euro zu 0,05% schnell (sind auch Kredite) in den Markt. Helfen tut es nur dem Großkapital, die diese irrwitzigen Summen stets in Aktien und EZB-gesicherte Anleihen mit Zinsgarantien steckten. Für die Zinsen garantieren die Steuerzahler. Getilgt wird nie.

Wir haben in Europa eine Finanz-Oligarchie, die in Kumpanei mit Brüssel, Berlin und den transatlantischen Kapital-Verbrecher-Syndikaten, wie die Zecken das Finanzblut der Europäer aufsaugen. Auch die div. Rettungsschirme zu unserer Lasten haben nur ihnen geholfen.

LG W.

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Tatjana Golowanowa Online Redaktion (Stimme Russlands)

STIMME RUSSLANDS Tomatenkrieg in Amsterdam und ein Wettbewerb im Apfelessen in Polen. Das ist keine Ankündigung bevorstehender Veranstaltungen in Europa, das sind Protestaktionen von Bauern, die ihren Absatzmarkt verloren haben und auf Tonnen von Obst und Gemüse sitzengeblieben sind, die keiner braucht. Nachdem Russland ein Embargo gegen landwirtschaftliche Produkte aus Europa verhängt und Brüssel keine zielgerichtete Hilfe geleistet hat, sind solche Aktionen das Einzige, was die europäischen Produzenten tun können.

Tomatenkrieg© Foto: AP/Peter Dejong

Viele Experten sind der Meinung, die Wirtschaft der Alten Welt könnte durch das russische Embargo und die eigenen Sanktionen gegen Moskau bis zu einer Trillion Euro verlieren. Es kommentiert Oleg Poddymnikow, Leiter der Verwaltung für Investitionsoperationen der „Lanta-Bank“:

„Ich möchte die Verluste der europäischen Staaten durch die Sanktionen in zwei Kategorien fassen. Die einen sind direkte Verluste. Das sind Waren, die für Russland hergestellt, aber nicht geliefert wurden, sondern entweder in den Lagerräumen geblieben sind oder vernichtet wurden. Das zweite sind indirekte Verluste. Das erklärt sich damit, dass die nichtgelieferten Waren und die Einstellung des Exports nach Russland die Preise sinken lassen. Diese Einwirkung kann sehr spürbar werden. Die indirekten Verluste werden sehr viel größer sein als die direkten. Das ist offensichtlich.“

Das Embargo hat nicht nur einen jähen Preisverfall hervorgerufen, sondern fast auch die EU-Länder untereinander entzweit. So wird Tschechien jetzt mit Obst und Gemüse aus anderen EU-Ländern überschwemmt, was die Preise am Markt fast um die Hälfte hat fallen lassen. Die Folge: die eigenen Bauern mussten bereits die eigene Produktion vernichten, die für den inneren Verbraucher vorgesehen war. Auf lettische landwirtschaftliche Betriebe und Konservenfabriken kommen Pleiten und Massenentlassungen zu. Die Bauern wissen, dass die gesamte Verantwortung für das Embargo vonseiten Russlands bei den europäischen Politikern liegt, und sie beginnen ihrem Unmut auf Kundgebungen Luft zum machen, führen ziemlich seltsame Aktionen durch und suchen Mittel, um die Sanktionen zu umgehen, sagt Dmitri Sasonow, Leiter des Ausschusses der Russischen Bürgerkammer für die Entwicklung des kleinen und mittleren Unternehmertums.

„Tatsächlich gibt es mehrere Initiativen. Erstens sind das Streiks und Forderungen nach Entschädigungen. In Polen sind die ortsansässigen Landwirte zum Beispiel schon bereit, Demonstrationen zu veranstalten, wenn die EU-Führung ihnen nicht ihre Verluste im Handelskrieg gegen Russland ersetzt. Litauen, Lettland und Estland wollen von ihren Regierungen Sonderbedingungen erhalten. Und es gibt Versuche der illegalen Einfuhr. Die Polen haben gar versucht, 40 Tonnen Äpfel als humanitäre Hilfe zu deklarieren und über die Grenze zu bringen.“

Bisher haben die europäischen Bauern allerdings keinen Grund zur Freude. Die versprochene Unterstützung durch Brüssel wird sie erst einmal nicht erreichen. Die Eurokommission hat erklärt, sie werde die Unterstützung für Obst- und Gemüseproduzenten vorübergehend einstellen. Grund sind Unregelmäßigkeiten. Dabei haben die Beamten versprochen, in allernächster Zeit werde ein neues, Schema kommen, das mehr auf individuelle Hilfe eingestellt ist. Aber wie viel Zeit wird bei der Suche und Verabschiedung dieses neuen Programms vergehen? Das weiß niemand.

http://krisenfrei.de/europaeische-bauern-befinden-sich-in-prekaerer-lage/

Gastbeitrag Ende.

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….danke an Annette Sch., Schweden.

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Gruß an die Bauern

Der Honigmann

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Wenn man sich die Summen vor Augen führt, die man mit Waffengeschäften erwirtschaften kann, so ist es keine Überraschung, dass immer wieder Konflikte entstehen. Dabei könnte man dieses Geld so sinnvoll einsetzen.

Würde z.B. ein Land, wie die USA, nur ein Jahr lang kein Geld für Rüstung ausgeben, sondern dieses Geld gegen den Welthunger einsetzen, so wäre dieser Kampf leicht zu gewinnen – für immer!!!

ohnename42

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Gruß an unsere-PO-lit-Spinner

der Honigmann

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Wenn Arbeiter in Deutschland auf die Straße gehen, weil ihre Firma die Löhne drücken will oder Mieter in einer deutschen Großstadt gegen den Verfall ihrer Wohnungen kämpfen, dann stecken nicht selten dieselben Verursacher dahinter: Finanzkonzerne, deren Namen nur Insidern etwas sagen.

Wie ein schwarzer Felsen ragt das Hauptgebäude der amerikanischen Fondsgesellschaft Blackrock in den New Yorker Himmel. Was in seinem Inneren geschieht, bleibt der Öffentlichkeit jedoch verborgen. Von Transparenz fehlt jede Spur. Während die internationalen Großbanken seit der Finanzkrise 2008 unter Beobachtung stehen, wachsen in ihrem Schatten gigantische Finanzkonzerne, deren Arbeit nur Insidern bekannt ist. Von der Politik weitestgehend unbeaufsichtigt, haben sie ein Netz aus Macht und Einfluss über die ganze Welt gespannt. Die Autoren Tilman Achtnich und Hanspeter Michel zeigen in ihrem Film “Geld regiert die Welt”, wie kleine Leute plötzlich zu Spielbällen der Schattenbanken werden.

Blackrock: Die mächtigste Firma der Welt?

Larry Fink ist der unausgesprochene König der Wall Street und der wohl mächtigste Mann der Welt, dessen Name nur Finanzexperten geläufig ist. Der Gründer von Blackrock hat das größte Finanzimperium der Welt aufgebaut. Fink verwaltet vier Billionen Dollar — zehnmal so viel wie der deutsche Bundeshaushalt. Allein in Deutschland ist seine Firma an fast allen Konzernen beteiligt, von neun Dax-Unternehmen ist sie der größte Einzelaktionär. Mit ihren Entscheidungen beeinflusst Blackrock das Schicksal ganzer Städte und Länder. Und oft leiden besonders die kleinen Leute unter der Gier nach Profit.

Kleine Leute sind Leittragende

Freiburg im Breisgau ist weit entfernt von New York und doch beeinflusst Blackrock das Leben von Christel Hoffmann. Die Auwald Siedlung, in der sie lebt, fiel vor zwei Jahren in die Hände der Immobiliengesellschaft TAG, deren Aktionär Blackrock ist. Seitdem verfällt die Bausubstanz zunehmend, denn für die Investoren zählt nur der Gewinn aus den Mieteinnahmen. “Es ist eine Katastrophe. Alles ist verfallen und marode,” sagt Hoffmann bei einem Besuch des Filmteams. Die Idee des sozialen Wohnungsbaus, nach der die Anlage einmal konzipiert wurde, geriet vollständig in den Hintergrund.

Dies ist längst kein Einzelfall. Die globalen Veränderungen sind auch im schwäbischen Geislingen zu spüren. Seit vielen Jahren ist die Traditionsfirma WMF nun schon im Besitz von Investoren. Momentan gehört sie dem Finanzriesen KKR aus New York, an dem auch Blackrock beteiligt ist. Wolfgang und Markus Lutz beklagen, dass die Arbeitsbedingungen seit der Übernahme immer schlechter geworden sind. Von 7.000 Mitarbeitern sind noch 1.600 übrig geblieben, ein Großteil der Produktion ist nach Asien verlegt worden. Mit dem Unternehmen können sich die beiden längst nicht mehr in dem Maße identifizieren wie noch vor einigen Jahren. “Ich habe mich innerlich von der Firma WMF verabschiedet, weil das nicht mehr die WMF ist, die ich als Firma gekannt und geliebt habe als Firma”, erklärt Wolfgang Lutz in der ARD. “Es geht bloß um Profit, immer mehr, immer noch mehr, koste es, was es wolle”, beklagt sein Sohn Markus.

Freiheit durch Wissen

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Gruß an die Wissenden

Der Honigmann

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Über die Jahrhunderte haben Rothschild ein enormes Vermögen angehäuft, unmoralisch, betrügerisch, spekulativ, teilweise verbrecherisch, und das ohne jegliche Kontrolle und Offenlegung, alles im Geheimen und ohne Strafverfolgung oder Konsequenz.

Der Reichtum, der allein von dieser Familie gehortet wird, könnte dem Großteil der Ärmsten auf diesem Planeten Kleidung, Nahrung und Unterkunft geben.

Toni All

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Gruß an die

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Guten Abend, Leute,
 
ihr seid zusammengekommen, um zu erfahren, welche wirkungsvollen Waffen uns zur Verfügung stehen, um im Kampf “Arm gegen Reich”, der uns von Warren Buffet erklärt wurde, unsere Stellungen nicht nur zu halten, sondern eine erfolgreiche Gegenoffensive starten zu können.
 
Auch wenn es euch vollkommen absurd vorkommen mag, am leichtesten sind Verluste an Einkommen und Vermögen zu realisieren, und das ganz legal, ohne auch nur die kleinste Straftat zu begehen – und zugleich ist das die wirksamste aller Angriffsflächen, die zur Verfügung steht.
 
Vermögen und Einkommen angreifen – aber wie?
 
Die Einkommen unserer champagnersaufenden Übermenschen entstehen nicht durch deren, sondern durch unsere Arbeit und unseren Konsum und:
 
aus unseren Schulden,
 
die zwangsläufig daraus entstehen, dass wir nicht genug Lohn erhalten, um das, was wir brauchen, obwohl wir es selbst erarbeitet haben, auch kaufen zu können.
 
Lohndrückerei, Rationalisierung und Massenentlassungen sind die Mittel der Oligärsche, den Gewinn ihrer Unternehmen und damit ihre Einkommen zu steigern.
 
Spätestens seit 2002 steht die Bundesregierung in Treue fest an der Seite der Ausbeuter. Mit der Agenda 2010 wurde der Gewinn der Unternehmer zum obersten Staatsziel erhoben, der Neoliberalismus zur Staatsräson erklärt und dem Kapitalismus der rote Teppich der Sozialdemokratie ausgerollt.
 
Steuerentlastungen für Reiche und Unternehmen auf der einen Seite – und die Hartz-Gesetze (und nicht nur die alleine) auf der anderen Seite, haben dafür gesorgt, dass die kritische Situation allgegenwärtiger sozialer Spannungen, der man nun mit militärischen Mitteln im Inneren entgegentreten will, überhaupt erst entstanden ist.
 
Gegenwehr hat es weder von Seiten der Gewerkschaften noch von irgendeiner ernstzunehmenden politischen Partei gegeben. Sprüche, Reden, Plakate – das alles ist nichts wert, wenn man einem Gegner gegenübersteht, der darüber allenfalls milde lächelt.
 
Wenn ich jetzt eine einfache Tatsache in den Raum stelle, werden sich einige von euch vielleicht verlegen am Kopf kratzen, und sagen: Das wissen wir doch alles längst.
 
Und dann frage ich zurück: Und, was habt ihr aus eurem Wissen gemacht? Nichts!
 
Also hört genau zu!
 
Tatsache ist: Gewinne sinken, wenn die Umsätze zurückgehen (und zwar weit stärker als der Umsatzrückgang), und sie sinken, wenn die Kosten steigen, allerdings nur in dem Maße, in dem die Kosten steigen.
 
Das Mittel der Wahl, die Einkommen aus Unternehmensgewinnen massiv abzuschmelzen, ist also die Konsumzurückhaltung.
 
 
Das will ich kurz erklären, damit ihr wisst, an welchem Hebel ihr eigentlich sitzt:
 
Nehmen wir einen Automobilhersteller. Der hat einerseits irrsinnig teure, weitgehend automatisierte Produktionsanlagen, deren Investitionskosten irgendwie wieder hereingeholt werden müssen. Sonst hätten die Aktionäre ja sinnlos Geld in die Fabriken gesteckt.
Nehmen wir an, dass die Kosten einer solchen Fertigungsstraße erst bezahlt sind, wenn mindestens 300.000 Neuwagen gebaut und verkauft worden sind. Nehmen wir weiter an, dass das Material, das eingekauft werden muss, um 300.000 Neuwagen zu bauen, so viel kostet, wie weitere 100.000 Neuwagen kosten, das die Löhne, die für die Produktion von 400.000 Neuwagen gezahlt werden, ungefähr so viel kosten, wie weitere 100.000 Neuwagen, dass die Verwaltung, die Werbung, der Betrieb der Teststrecken, die Zuwendungen an die Redakteure von Automobilzeitschriften insgesamt noch einmal so viel kosten, wie 50.000 Neuwagen, dann muss dieser Automobilproduzent insgesamt 550.000 Autos verkaufen, um seine Kosten zu decken.
 
Der 550.001 Wagen wirft erstmals Gewinn ab, weil – außer Material und Lohn – schon alles mit den ersten 550.000 Autos bezahlt ist.
 
 
 
 
Nehmen wir ferner an, die Gewinnkalkulation des Unternehmens war so ausgelegt, dass die schöne Dividende, die sich die Aktionäre alle Jahre erwarten, dann gezahlt werden kann, wenn über die Lebensdauer der Fertigung und der Modellreihe 650.000 Autos verkauft werden, dann heißt das doch, dass der volle Gewinn bei 650.000 verkauften Autos eingefahren werden kann, während bei weniger als 551.000 verkauften Autos kein Cent an Gewinn übrig bleibt.
 
Das ist nicht nur bei Autos so. Es ist bei Waschmitteln, bei Toastbrot, bei Pralinen, bei Schnaps und Bier, bei Handys und MP3-Playern ganz genauso. Nicht anders bei T-Shirts und Jeans, bei Sonnenbrillen und Präservativen.
 
Alles, was ihr nicht kauft, alles was ihr nicht wegwerft, bevor es kaputt ist, nur weil es etwas Neues, vermeintlich Besseres gibt, trifft die Kapitalisten ganz massiv.
 
Also:
Schränkt euren Konsum an industriell produzierter Massenware ein,
wo immer es möglich ist
 
und tragt euer überflüssiges Geld dahin, wo es Sinn macht. Z.B. zum Hofladen des Bauern im nächsten Dorf.
 
Den Gebrauchten ein Jahr länger fahren als sonst, die Klamotten im Schrank nicht zum Container tragen, sondern auftragen, bis sie von alleine auseinanderfallen, mit dem alten Handy ein bisschen länger telefonieren, als es nach der Vertragslaufzeit nötig ist, statt Fertigprodukten immer öfter mal frische Lebensmittel vom Markt und vom noch selbstständigen Bäcker um die Ecke holen, und, und, und …
 
Das ist die einfachste Methode, den Kapitalismus ins Mark zu treffen. Die Abwendung von seinen wohlfeilen Produkten, die außer dem von der Werbung vermittelten guten Gefühl, sich “etwas geleistet zu haben” meist keinen wirklichen Nutzen bringen.
 
Die Reichen, die sich mit den Attributen ihres Luxus schmücken, können das nur, weil ihr wie die Verrückten den Schrott kauft, von dem sie euch sagen, es sei “das Beste”.
 
  • Wer sich mit einem monatlichen Netto-Einkommen von weniger als 5.000 Euro mit Designer-Klamotten schmückt, der hat, mit Verlaub, den Arsch offen.
  • Wer sich mit einem Einkommen von weniger als 2.000 Euro alle Jahre ein neues Handy leistet, ist einfach nur irre.
  • Wer auf Hartz-IV angewiesen ist, und sich irgendwie das Geld verschafft, um sich täglich eine Boulevard-Zeitung zu kaufen, sollte den Kopf mal in kaltes Wasser stecken und solange unten bleiben, bis er weiß, was zum Überleben wirklich wichtig ist. Die Luft zum Atmen, und ein klarer Kopf!
Teurer Fummel, stylische Handys, Lügenblätter und Industriefraß – damit werden Milliarden abgezockt, weil wir sie freiwillig hergeben.
 
 
So, und nun kommt ein Oberschlauer von euch auf die Idee, dass die Gewinne der Unternehmen ja gar nicht das Hauptproblem sind, sondern die Spekulationen an der Börse.
 
Bravo. Gut aufgepasst!
 
Doch eins hast du vergessen, mein Freund:
 
Wenn die Gewinne in den Keller rauschen, dann stürzen die Aktienkurse um ein Vielfaches schneller in den Keller. Da lösen sich Vermögen in Rauch auf, da platzt eine Blase – und übrig bleiben die sterblichen Reste derer, die sich aus Verzweiflung aus den Fenstern ihrer Prachtbauten stürzen.
 
Und sage keiner, das wollen wir doch gar nicht.
Doch, genau das müssen wir wollen, mit allen Konsequenzen, denn die Jagd auf uns wird noch viel rücksichtsloser geführt. Die wollen uns mit ihrer militärischen Macht umbringen, erschießen, zerfetzen, wenn wir nicht kuschen, während wir ihnen nur die Chance geben, zu erkennen, woher ihr Reichtum gekommen ist – und dass sie kein Recht haben, auf Ewigkeit Einkommen zu erzielen, die mit dem, was sie leisten, absolut nicht übereinstimmen.
 
Der Konsumzwang, dem wir unterworfen werden, weil es einen “Wachstumszwang” gibt, ist doch ihr Werk. Wenn wir uns nun emanzipieren, einfach nicht mehr mitspielen, dabei die Ressourcen des Planeten schonen und dabei ganz nebenbei ein auf Ausbeutung ausgelegtes System zum Einsturz bringen, dann ist das eine Großtat, wie sie dieser Planet nur selten gesehen hat.
 
Dass dabei einige viel verlieren werden, ist doch nur gerecht.
 
Sie haben es zusammengerafft, indem sie uns über Jahrzehnte beschissen haben, beim Lohn – und bei den Preisen, und so manche Familie lebt schon seit Jahrhunderten vom Beschiss, und von nichts anderem.
 
Und, weil wir schon dabei sind:
 
Guckt doch alle mal auf eure Kontoauszüge. Wer bucht denn da regelmäßig ab? Und wie viel? Und wofür?
 
Verflucht noch mal! Kündigt alles, was nicht notwendig ist.
Mitgliedschaften bei großen, bundesweit agierenden Vereinen? Wenn die nicht astrein und ausschließlich gemeinnützig sind, dann kündigt die Freundschaft.
 
Versicherungen? Welche brauchst du wirklich, und was zahlen die, wenn es drauf ankommt?

Versicherungen sind Wettbüros. Du wettest darauf, dass dir etwas Schlimmes passiert, und die Versicherung wettet dagegen.
Die Versicherung kennt die Risiken genau und kalkuliert die Prämien so, dass sie in jedem Fall gewinnt, und wenn sie in einem Einzelfall einmal leisten soll, dann ziert sie sich – gerne auch schon mal durch lange Gerichtsverfahren über mehrere Instanzen hinweg- bis du deinen Anwalt nicht mehr bezahlen kannst.
 
Also guck dir die Verträge an, einen nach dem anderen.

Lebensversicherung, und dann noch kapitalgedeckt? Bloß nicht neu abschließen! Und bei laufenden Verträgen immer wieder mal checken, wie viel du rauskriegst, wenn du vorzeitig kündigst. Wenn der Betrag ungefähr dem entspricht, was du eingezahlt hast, oder wenigstens dem, was du so an Schulden aufgehäuft hast, währen du dein Geld zu Mickerzinsen den Spekulanten in der Vermögensverwaltung der Versicherung zur Verfügung stellst, statt deine eigenen Schulden zu tilgen und damit von den Schuldzinsen runterzukommen, dann kündige.
 
Hast du noch oder schon eine private Krankenversicherung bist du in den Arsch gekniffen. Da kommst du kaum wieder raus, aber versuche wenigstens, in einen günstigeren Tarif zu wechseln, schreib die Chefarztbehandlung ab, die Assistenten sind in vielen Fällen sowieso die bessern Ärzte, mach aus dem Einzelzimmer ein Doppelzimmer und schau nach, ob du beim Krankentagegeld nicht viel mehr versichert hast, als du wirklich brauchst, um nach der Lohnfortzahlung zu überleben.
 
Die gerne verkaufte Berufsunfähigkeitsversicherung ist meistens für die Katz und in der Regel für das, was sie bietet, viel zu teuer.
 
Schau nach, wo du deinen Hausrat versichert hast, und ob er das überhaupt noch wert ist.
 
Was nimmt dir dein Stromversorger ab? Hast du schon einmal daran gedacht, den Anbieter zu wechseln?
 
Am besten, du wechselst jedes Jahr. Da kannst du jedes Mal einen Neukundenbonus und einen Extrabonus mitnehmen, und wenn der neue Anbieter nach dem ersten Jahr dann genau so viel kostet, wie der alte, dann bist du doch schon wieder weg und beim nächsten.
 
Red’ auch mal mit deinem Vermieter, vor allem dann, wenn du nicht in München, Frankfurt, Hamburg, Berlin, Düsseldorf oder Stuttgart wohnst. Du würdest ja gerne bleiben, weil so ein Umzug ja auch nicht gerade ein Zuckerschlecken ist, doch die Wohnung sei halt einfach inzwischen zu teuer, dir sei gerade eine preiswertere angeboten worden, du seist ernsthaft am Überlegen. ob du nicht kündigen sollst.
 
Dein Vermieter kann dir gar nichts. Der bleibt an die gesetzliche Kündigungsfrist gebunden, und die ist umso länger, je länger du schon dort wohnst. Aber wenn es in deiner Gemeinde eher viele leerstehende Wohnungen gibt, dann könnte es sein, dass er sich sagt, 450 Euro sind besser als gar nichts, und dir um den Fuffi entgegenkommen.
 
 
Holt das Geld, das sie euch vom Lohn abgezogen haben, weil sie die Zulagen gestrichen, das Weihnachtsgeld gekürzt, die Überstunden nicht gezahlt haben, zurück, indem ihr es ihnen einfach nicht wieder in den Rachen werft, durch unsinnigen Konsum.
 
 
So, und nun kommst du, von der Gewerkschaft, und willst mir erzählen, dass wir uns damit nur ins eigene Fleisch schneiden, weil davon ja nur noch mehr Arbeitsplätze kaputtgehen.
 
 
Da sag ich dir eines, lieber Freund. Ihr habt euch mit den Bossen arrangiert, habt geglaubt, was sie euch eingeblasen haben und uns mit mickrigen Erfolgen ruhiggestellt. Es ist nichts besser geworden in den letzten 30 Jahren. Nichts. Alles, was ihr geschafft habt, war es, den Rückbau der Arbeitnehmerrechte mit Lobgesängen zu begleiten und den Rückgang der Löhne mit schönen Durchhalteparolen zu garnieren.
 
Und stellt ihr euch hin und klebt euch die Statistik-Lüge von den vielen neuen Arbeitsplätzen, die es nicht gibt, als Orden an die Brust. Das kotzt mich an.
 
Und ich sag dir noch was, lieber Freund. Worüber ich hier rede, das ist Kampf. Und niemand kann behaupten, wir hätten angefangen. Worüber ich hier spreche, das ist kein Angriff, sondern Verteidigung, ja im Grunde sogar Notwehr, und da kann man nicht siegen, wenn man Angst um seinen Arbeitsplatz hat.
 
Was ist denn das, ein Arbeitsplatz?
Wer schafft denn Arbeitsplätze – und warum?
 
Arbeitsplätze werden geschaffen, um Gewinne zu generieren, nicht um Löhne zu zahlen! Deswegen zahlt auch niemand das, was die Arbeit wert ist, sondern gerade so viel, wie unbedingt nötig ist. Also, was soll die Scheiße?
 
Wenn ihr Gewerkschaften auch nur ein bisschen Fantasie hättet: Ihr hättet längst eigene Betriebe gründen können, auf Genossenschaftsbasis, und mit denen viele, viele Arbeitslose auffangen und sinnvoll beschäftigen können. Ihr hättet sogar Gewinne damit machen dürfen, zur Stärkung der Streikkassen.
 
Es gibt so viel Bedarf. So viel Arbeit, die nicht getan wird, weil keiner der arroganten Oligärsche glaubt, daran genug verdienen zu können. Das wäre ein Feld für die Gewerkschaften gewesen. Doch da habt ihr euch nicht hin getraut. Aus Schiss, vor den Bossen, oder?
 
Wie war es denn nach dem Krieg in Deutschland?
 
Alle, die aufrecht stehen konnten und noch mindestens eine Hand hatten, haben gearbeitet, um wiederaufzubauen. Da hat ein Volk zusammengehalten und geschuftet. Das können wir wieder. Wenn der Krieg erst einmal begonnen hat, wenn die Ameisenarmeen beginnen, auf uns zu schießen, kannst du dir alles abschminken, was heute noch an Gesetzen, Genehmigungen, Verboten, usw., usw. daran hindert, das zu tun, was du kannst, da wo es gebraucht wird.
Da kommt jeder Arbeitslose recht, der mit anpackt, um etwas für uns zu schaffen, statt einem fetten Kapitalisten das Geld zu erwirtschaften, für das er sich dann von brasilianischen Nutten Federn in den Arsch blasen lässt.
 
Die alten Strukturen müssen zerbrechen, wenn Platz sein soll, für Neues, Besseres.
 
Es wird schönere humanere Arbeitsplätze geben, wenn wir durch die Scheiße durch sind, und wir werden durchkommen, denn wir sind die 99 Prozent!
 
Wir sind die 99 Prozent, gegen die kein Krieg gewonnen werden kann. Doch dazu müssen wir erst einmal begriffen haben, wie der Feind zu knacken ist.
 
Ja, und? Was spielt es für uns für eine Rolle, wenn wir aufhören, ihren Plunder zu kaufen? Habt ihr wirklich Angst, zu verhungern oder zu erfrieren, wenn ihr nicht brav kuscht und den Wachstumsmotor am Laufen haltet, der eure Lebenszeit verschlingt und dabei nichts als riesige Müllberge hervorbringt?
 
Dann könnt ihr jetzt gehen und in euren Stammkneipen weiterjammern! Ihr habt euch arrangiert, nehmt brav jeden neuen Schlag hin, den man euch versetzt, und werdet erst begreifen, dass sie euch für Dreck halten, wenn sie euch wegwerfen, auf den großen Müllhaufen, und dann mit dem Sturmgewehr draufhalten.
 
Wer, glaubt ihr denn, steckt hinter dem Morden in Gaza, in der Ukraine, in Syrien, im Irak?
 
Genau die gleichen rücksichtslosen Kräfte, die dort an lebenden Menschen üben, wie sie eines Tages mit euch fertigwerden können, solltet ihr doch noch den Mut findet, aufzustehen, obwohl ihr schon gar keine Kraft mehr habt.
 
Glaubt ihr denn, der Moloch Kapital, sieht in euch etwa Besseres, Edleres, als in den Palästinensern, in den russischen Ukrainern, in den Arabern in Syrien, im Libanon, als in den Arge-tiniern, den Griechen, den Portugiesen?
 
Nur weil ihr zufällig in Deutschland lebt?
Das ist doch für die kein Argument.
 
Aber wenn ihr wollt, dann träumt weiter. Warren Buffet hat uns den Krieg erklärt, und sich überzeugt gezeigt, dass die Kapitalisten gewinnen werden. Beweisen wir diesen arroganten Nichtstuern, Kriegstreibern und Menschenfeinden, dass wir stärker sind!
 
Ich komme nun zur anderen Seite der Angriffsführung auf Gewinne und Einkommen.
 
Die Kosten.
 
Steigende Kosten tun zwar nicht so schnell weh, wie der Umsatzrückgang, aber doch immer noch ganz ordentlich.
 
Nun sagt nicht, wir können doch an den Kosten nichts ändern. Das ist doch betriebsintern, da haben wir doch keinen Einfluss drauf?
 
Und wie ihr Einfluss drauf habt, ihr habt es bloß noch nicht begriffen!
Ich habe doch schon ein schönes Beispiel angeführt. Habt ihr es noch nicht begriffen?
 
Der Wechsel des Stromanbieters!
 
Da jagen sich inzwischen mehr als hundert Anbieter bundesweit die Kunden ab. Internetportale zeigen jedem, der sich dort umsieht, wer da anbietet und zu welchen Konditionen.
 
Ja glaubt ihr denn, die Stromanbieter, die euch da für das erste Jahr hundert oder hundertfünfzig Euro dafür bezahlen, dass ihr wechselt, würden nicht ungefähr genau so viel noch einmal abdrücken an die Betreiber dieser Portale, und glaubt ihr denn, so ein Wechsel vollzöge sich ganz von alleine?
 
Da braucht man immer noch ein kleines bisschen Personalaufwand, um das zu vollziehen.
 
Warum wollen sie dann dass ihr wechselt?

Ganz einfach, in der Hoffnung, ihr glaubt, auch im zweiten Jahr noch billigen Strom zu bekommen. Das ist aber eine Illusion. Ab dem zweiten Jahr schlagen sie umso unbarmherziger zu, um das wieder reinzuholen, was sie als Köder ins Schaufenster gestellt haben, um euch einzufangen.
 
Also wechselt!
Hört nicht auf damit!

Wechselt immerzu und so oft es geht, bis sie von sich aus anfangen, den Altkunden Boni zu bezahlen, nur damit sie bleiben!
 
Jeder Anbieterwechsel mindert im ersten Jahr den Gewinn beider Unternehmen! Der eine verliert dich als Kunden, hat also einen Umsatzrückgang, der andere zahlt erst mal drauf, in der Hoffnung, später umso kräftiger abzocken zu können.
 
Ist das nicht herrlich!

Und vergesst eines nicht: Um die Wechslerflut zu bewältigen, müssen auch noch Arbeitsplätze geschaffen werden.
 
Ja, und wenn ihr nicht wechseln könnt, weil ihr einen Vertrag mit einer Laufzeit von einem Jahr oder mehr abgeschlossen habt, da ruft halt einfach zwischendurch mal an, wenn ihr ein Viertelstündchen Zeit habt. Wofür gibt es denn die Service-Center? Fragt nach, ob die Höhe der Rechnung stimmt, wann die nächste Abbuchung kommt, ob es eine Möglichkeit gibt, die nächste Zahlung zu stunden.
 
Das könnt ihr genauso gut auch bei eurem Internetanbieter veranstalten. Auch da lohnt sich wechseln, und wenn ihr nicht wechseln wollt, dann beschwert euch über das zu langsame DSL, obwohl ihr doch schnelles gebucht habt, erzählt den Leuten in den CallCentern das Blaue vom Himmel herunter, aber blockiert die Leitungen!
 
 
Die haben zwei Möglichkeiten, darauf zu reagieren:
Entweder, nichts tun, was Kunden kostet, die sich ärgern, weil sie den Support nicht erreichen, oder mehr Leute einstellen, weil das Telefonaufkommen zu hoch wird.
 
Die meisten Anbieter kriegen sowieso nicht mehr mit, warum angerufen wurde, weil der Service längst an CallCenter ausgegliedert ist, deren “Agenten” über das Produkt, über das sie sprechen müssen, nicht mehr wissen, als auf einen Bierdeckel passt.
 
Und die CallCenter rechnen nach Anrufen und Zeit ab, stellen also ein, wenn mehr Bedarf da ist, und stellen mehr in Rechnung, je mehr telefoniert wird. Ihr habt doch alle eure Flatrate! Also nutzt sie!
 
Das macht den Gewinn der CallCenter fetter, reduziert aber den Gewinn derer, die sich aus Gründen der Kostenersparnis der CallCenter bedienen. Im Zweifelsfall schafft es Arbeitsplätze!
 
Googelt nicht einfach nach den Behörden und glaubt, was die ins Internet gestellt haben, um sich die Bürger vom Hals zu halten. Geht persönlich hin und stellt eure Fragen, oder ruft an, lasst euch so lange weiterverbinden, bis ihr jemanden gefunden habt, der euch sagt, was Sache ist, und dann schreibt einen Brief, in dem steht, was euch am Telefon gesagt worden ist, und bittet um schriftliche Bestätigung.
 
Das schafft Arbeit und erhöht die Kosten.
 
Klar, die Gemeinde wird daraufhin die Gebühren für irgendwas erhöhen, oder die Gewerbesteuer, oder die Grunderwerbsteuer, oder die Hundesteuer, aber das alles macht die Gemeinde weniger attraktiv, also wird sie anderweitig sparen, vielleicht an den Kindergärten, vielleicht am Schwimmbad, so es denn noch eines gibt, vielleicht an der Polizei …
 
Es könnte jedenfalls sein, wenn die Gemeinde nicht gerade eine Großstadt ist, dass sich Stadtrat und Bürgermeister plötzlich in der Rolle der Mitbeschissenen wiederfinden, und selbst in den Widerstand gehen, um endlich wieder normale Verhältnisse für ihre Bürger herzustellen. Das alleine wäre schon ein großer Erfolg, wenn von den Kommunen aus der Widerstand in die “staatstragenden Parteien” hineingetragen würde. Ein ferner Traum, doch kein unrealistischer.
 
Also, macht Arbeit, wo ihr nur könnt – allen großen Unternehmen, mit denen ihr zu tun habt.
 
Beschwert euch, schickt defekte Geräte zur Reparatur ein, statt sie wegzuwerfen, und beruft euch auf die versprochene Garantie – und auf die gesetzliche noch dazu!
Bei all dem Schrott, der verkauft wird, gibt es genug, was unter die Garantie fällt, auch wenn der Artikel nur ein paar wenige Euro gekostet hat. Denkt mal drüber nach, und bevor ihr das nächste kaputte Teil artig zur Wertstoffsammelstelle tragt, checkt doch mal, ob ihr das nicht auch als Garantiefall beim Händler abliefern könnt. Streitet euch herum, um diesen Garantiefall, wenn sich die andere Seite unnachgiebig zeigt, aber zieht nicht wegen 50 Euro vor Gericht. Das könnte teuer werden. Wichtig ist es, die andere Seite zu beschäftigen, ihr Zeit zu stehlen, sie zu zwingen, neue Arbeitsplätze zu schaffen, wenn sie nicht untergehen wollen.
 
Nehmt um Gotteswillen an jedem sich bietenden Preisausschreiben teil, nicht per Internet und Mausklick, sondern mit schönen Postkarten. Die füllt ihr handschriftlich aus, möglichst nicht maschinenlesbar zu entziffern – und schreibt Adressen drauf, die es gibt, aber bloß nicht eure, und schreibt schöne Namen drauf, bloß nicht eure eignen.

Alle Preisausschreiben dienen der Datensammlung.
Sollen sie doch Daten sammeln!

Niemand kann euch verpflichten, euren richtigen Namen und eure richtige Adresse anzugeben. Niemand kann euch verpflichten, so eine Postkarte auch noch zu frankieren. Ausfüllen, rein in den Briefkasten, und schon wieder hat eine kleine, wirkungsvolle Sabotage stattgefunden, denn die Adressen werden erfasst. Wenn es die Maschine nicht schafft, dann von Menschen, und sie werden in Dateien eingepflegt, wobei maschinell geprüft wird, ob es Postleitzahl, Straße und Hausnummer gibt, wobei aber eben nicht geprüft werden kann, wer dort wohnt. An diese Adressen werden dann Werbebriefe geschickt, die schlicht und einfach ins Leere gehen. Je mehr, desto teurer, desto unsinniger.
 
Die Adressenhändler werden von ihren Kunden Reklamationen über Reklamationen erhalten und irgendwann einsehen müssen, dass es so nicht mehr weitergehen kann, und schon wieder ist eine kleine Bresche geschlagen, in die Matrix, die uns gefangen hält, in ihrem Datennetz.
 
Wenn wir ihr schon nicht entgehen können, dann können wir sie jedenfalls bis zur Wirkungslosigkeit aufblasen mit Datenmüll.
 
Wer auch immer im Internet oder in der Zeitung anbietet, Prospekte zu senden oder Vertriebsmitarbeiter vorbeizuschicken: Fordert sie an!
 
Werft die Post entweder gleich in den Müll oder stellt zusätzliche interessierte Fragen. Wenn ein Vertreter sich anmeldet, macht einen Termin. Wenn ihr Lust habt, zu quatschen, dann lasst ihn kommen, wenn nicht dann auch. Ihr müsst ja nicht zuhause sein, wenn er kommt. Da ist was dazwischen gekommen, oder ich hab’s vergessen, oder ich hab jetzt doch schon bei der Konkurrenz unterschrieben …
 
Das alles lässt die Maschine im Leerlauf auf Hochtouren laufen, kostet Geld und Arbeitszeit, und mindert die Gewinne.
 
Was sollen sie denn dagegen tun?
Ist es strafbar, einen Prospekt anzufordern?
Ist es strafbar, einen Vertreter doch nicht zu empfangen?
 
Es gibt tausende von Möglichkeiten für Kunden und Nichtkunden, über die Kommunikation mit Unternehmen, Behörden und Ämtern, Aufwand und Kosten zu verursachen.
 
Betrachtet das als eine Art Kampfsport. Ihr seid die Judomeister, schlagt sie, indem ihr ihre eigenen Anstrengungen gegen sie wendet!
 
Da die Post auch immer unzuverlässiger wird, ist die Möglichkeit, sich darüber zu beschweren, ein Schreiben nicht erhalten zu haben, auch nicht von der Hand zu weisen. Lasst euch Kopien eurer letzten Abrechnung zusenden, und weigert euch, dafür Gebühren zu bezahlen, sollten welche verlangt werden.
 
Kauft in den Internetshops der großen Anbieter ein, und macht von eurem Widerrufs- und Rückgaberecht Gebrauch. Ja, dazu muss man schon mal eine halbe Stunde vor dem Schalter anstehen, aber weil die Post sowieso in Supermärkte und Tankstellen umgezogen ist, lässt sich doch das Angenehme auch immer wieder mal mit dem Nützlichen verbinden.
 
Das macht man einfach nicht?

Geht’s noch?
Warum denn nicht?
 
Überlegt euch nur mal für einen Moment, was die alles mit euch machen, und schon habt ihr Lust, es ihnen heimzuzahlen. Dann tut’s halt auch!
 
 
Alles, was ich zum Thema Kosten bis hier geschrieben habe, mindert nicht nur die Gewinne, es hat auch das Potential, neue Arbeitsplätze zu schaffen!
 
Und sagt man uns nicht immer wieder: “Sozial ist, was Arbeit schafft”?
 
Also, seid sozial!
 
 
Andere Möglichkeiten, Kosten zu steigern, sind etwas aufwändiger, und nicht mehr unbedingt mit den bestehenden Gesetzen in Einklang zu bringen, doch das muss ja nicht unbedingt auffallen. Manchmal muss der Bürger einfach zivilen Ungehorsam an den Tag legen, wenn anders Abhilfe nicht geschaffen werden kann.
 
Noch vollkommen legal, wenn auch arbeitsplatzgefährdend, ist es, im Unternehmen selbst anzufangen, vollkommen berechtigte Fragen zu stellen.
 
Z.B. danach, wo denn die Arbeitsschutzrichtlinien der Berufsgenossenschaft eingesehen werden können und wann man die einsehen kann, und ob man dafür ausstempeln muss, oder nicht.
 
Wenn diese Hürde genommen ist, und du vor den Arbeitsschutzrichtlinien sitzt, kannst du weiterfragen, ob nämlich für dich überhaupt schon einmal die vorgeschriebene Belehrung stattgefunden hätte, du könntest dich nämlich nicht daran erinnern. Und wenn du da allmählich auf Granit beißt, weißt du, du arbeitest genau am wunden Punkt.
 
Du möchtest den Arbeitsschutzbeauftragten sprechen. Die Leitern an den Regalen, auf die du täglich steigen musst, würden nämlich deiner Meinung nach nicht den Vorschriften entsprechen …
 
Das macht dich bei deinen Vorgesetzten nicht beliebt, wohl aber beim Betriebsrat, so es denn einen gibt, und wenn es noch keinen gibt, könntest du verlangen, dass Betriebsratswahlen angesetzt werden.
 
Das alles ist zugleich, so verrückt es klingt, eine kleine Versicherung gegen eine ungerechtfertigte Kündigung. Der Arbeitsrichter wird dein Bemühen um Arbeitssicherheit nämlich ganz anders werten als dein Chef, und vermuten, die Kündigung könnte eine direkte Reaktion auf diese deine Bemühungen sein.
 
Es gibt mindestens eine Million und siebzehn Arbeitsschutzregeln, und wenn in einem Betrieb nur 10 Prozent davon eingehalten werden, dann darf er als vorbildlich gelten. Was weißt du über die Mindestbreite von Fluchtwegen? Nichts? Dann miss mal nach! Ein Meter, wenn den Fluchtweg mehr als 5 Personen nutzen müssen, 1,20 Meter, bei mehr als 20 Personen, und das geht bis zu 2,40 Meter, bei entsprechend vielen Mitarbeitern und Kunden, die da durch müssen.
 
Drunter geht nichts. Und wie sieht es aus mit der Beschilderung von Fluchtwegen, von Notausgängen? Gibt es die, sind die auch immer offen und nie verstellt?
 
Was weißt du über die Zahl und die Art der Feuerlöscher, die aufgehängt sein müssten? Ein einfacher Wasserlöscher neben der Fritteuse in der Kantine? Ein absolutes Unding! Da muss ein CO2-Löscher hängen!
 
Was weißt du über die Vorschriften zur Beleuchtung am Arbeitsplatz? Bringt die einsame Neonfunsel an der Decke die benötigte Lux-Zahl auf deinen Arbeitsplatz? Garantiert nicht! Und wenn doch, ist dein Arbeitsplatz dann auch wirklich blendungsfrei?
 
Ja, und dann die Toiletten. Gibt es in deinem Betrieb wirklich genug?
 
Das sind nur ganz wenige Beispiele, ein schönes noch, in dieser Kategorie:
 
Du arbeitest in klimatisierten Räumen? Und es zieht?
 
Natürlich zieht es. Geht gar nicht anders. Es muss ziehen, und empfindliche Menschen spüren das.
 
Also zieh beim nächsten Schnupfen mit triefender Nase durch die Gegend und behaupte, dass es an deinem Platz seit ein paar Tagen ganz unheimlich zieht. Verlange, dass die Strömungsgeschwindigkeit an deinem Schreibtisch gemessen wird, und die Luftfeuchtigkeit gleich noch mit dazu, und wenn dann die Sollwerte nicht eingehalten werden, dann verlange eine Änderung. Die ist kaum möglich, ohne das Gesamtklima durcheinander zu bringen, weshalb man dir erklären wird, dass das leider absolut nicht geht. Also verlangst du einen anderen Arbeitsplatz in einer zugfreien Ecke …
 
Und vergiss bloß nicht, mit dem Arbeitsschutzbeauftragten darüber zu sprechen.
 
 
Immer noch legal, aber etwas arbeitsplatzgefährlicher ist die folgende Methode:
 
Du gehst ganz selbstverständlich davon aus, dass nicht nur du deinen Arbeitsvertrag einzuhalten hast, sondern dein Arbeitgeber ebenfalls. Ihr glaubt ja nicht, wie viele das schlicht vergessen!
 
Du kommst also pünktlich, und falls du Gleitzeit hast, in der vorgegebenen Zeitspanne, und du gehst nach der vereinbarten Tagesarbeitszeit ebenso pünktlich. Du hältst die vorgeschriebenen Pausen ein, auch wenn ein Meeting angesetzt ist, und du machst von dir aus keine einzige Überminute. Dein Gleitzeitkonto ist absolut sauber.
 
Überstunden machst du nur, wenn sie explizit und schriftlich angeordnet werden, und wenn sie nur mündlich angeordnet werden, verlangst du eine schriftliche Bestätigung, denn nur mit der hast du anschließend den Beweis in der Hand, der dich berechtigt, die Zahlung der Überstunden einzufordern, anstatt vielleicht irgendwann einmal, wenn es deinem Chef gefällt, die Zeit abfeiern zu dürfen.
 
Das gilt für größere Unternehmen. In kleineren Betrieben kommt es auf dein Verhältnis zu deinem Chef an. Wenn das o.k. ist, lässt du solchen Firlefanz natürlich.
 
Wenn du in einem Großunternehmen beschäftigt bist, einem kleinen Arschloch unterstellt, das auf deine Kosten Karriere machen will und vor lauter Angst, was geschehen könnte, wenn es einen zusätzlichen Mitarbeiter anfordert, in die Hosen macht, aber mit der vorhandenen Mannschaft das Soll permanent übererfüllen will, dann lass es eiskalt auflaufen, das Arschloch.
 
Vielleicht kannst du ja auch noch einen Kollegen davon überzeugen, dass unbezahlte Mehrarbeit eigentlich nicht in eurem Arbeitsvertrag steht, und schon dreht sich die Schraube eine Umdrehung tiefer in die ausgeleierte Mutter.
 
Vermutlich kommt der neue Mitarbeiter, bevor man euch kündigt. Doch das wäre sowieso passiert. Das ist ja der Witz. Entlassen werden muss immer wieder, sonst geht die Rechnung nicht auf.
Wer entlassen wird, steht auch immer schon lange vorher fest. Und wer sich meinen Vortrag bis an diese Stelle angehört hat, und nicht ein Spitzel der anderen Seite ist, der steht schon längst auf der Liste. Da könnt ihr Gift drauf nehmen.
 
Also kann es letztlich auch nicht schaden, wenn ihr – als noch auf der Payroll stehende Mitarbeiter – innerhalb des Unternehmens ein bisschen mehr Zoff macht, als nur nach Arbeitsschutz und Überstundenregelungen zu fragen.
 
Ab hier wird es jedoch, nach bestehender Rechtslage und unter Ausblendung des Artikels 20 GG, weil sich auf den niemand berufen kann, solange die Verhältnisse sind, wie sie sind, schon leicht kriminell.
 
Haltet euch also zurück, so ihr noch könnt!
 
Der Rechtsstaat ist unerbittlich, gegen jene, die sich gegen das Kapital wenden, denn zum Schutz des Kapitals wurde er errichtet.
 
Weil ich mich selbst mit den folgenden Ansagen in eine Grauzone begebe, bleibe ich relativ abstrakt. Möge jeder für sich die konkreten Schlüsse daraus ziehen und danach handeln.
 
Kein Unternehmen ist berechtigt, gegen Recht und Gesetz zu verstoßen.
 
Dennoch ist das die Realität in vielen deutschen Unternehmen. Es wird betrogen, was das Zeug hält, und die gutbestückten Rechtsabteilungen verleihen dem in aller Regel den Heiligenschein der Rechtschaffenheit.
Nur: Kein Mitarbeiter muss freiwillig bei Rechtsbrüchen, bei Betrug, bei klaren Verstößen gegen geltende Gesetzt mitwirken.
 
Verhindern kann es niemand, wenn er versucht, öffentlich zu machen, was da geschieht. Doch das Beispiel Mollath ist jedermann Warnung genug, mit Insiderwissen hausieren zu gehen, in der völlig irrigen Annahme, der Rechtsstaat würde sich dafür interessieren.
 
Hier braucht es Zivilcourage, um gegen die Bestimmungen des Arbeitsvertrages zu verstoßen und ganz gezielt gegen die kriminellen Interessen des Arbeitgebers zu verstoßen.
 
Ich nenne das unverfänglichste aller Beispiele: Dein Arbeitgeber will Giftmüll entsorgen. Nicht auf einer teuren Deponie, sondern mithilfe dubioser Entsorgungsunternehmen zu einem absoluten Tiefstpreis – irgendwo.
 
Du könntest den Vorgang zur Anzeige bringen. Allerdings würde man dich auslachen und dann wegen vorsätzlicher Rufschädigung entlassen. Selbst wenn du Beweise hättest, würden die dir als Fälschung nachgewiesen.
 
Schließlich warst du ja schon immer ein Querulant …
 
Was also tun?
 
Kommt drauf an, in welcher Position du bist.
 
  • Bist du ein Lagerarbeiter, der nur damit beschäftigt ist, den Giftmüll-Transporter zu beladen, dann wäre es doch schön, wenn du auf jedem Fass einen klaren und eindeutigen Herkunftsnachweis mitgeben könntest, so unverrottbar, wie der giftige Inhalt.
    Wenn es irgendwo noch investigative Journalisten gäbe, könntest du denen einen Tipp geben, doch das kannst du vergessen. Bevor dein Boss an die Behörden verraten wird, wirst du an deinen Boss verraten. Das ist lukrativer!
  • Bist du ein Bürohengst, der für die Vertragsgestaltung mit dem Entsorger zuständig ist, dann zieh dir von allen Unterlagen eine private Kopie, wenn irgend möglich, nagle auch deinen Boss irgendwie schriftlich fest. Und wenn du das alles hast, komm auf die Idee, doch noch eine Ausschreibung zu veranstalten. Vielleicht geht’s ja noch billiger. Lade dazu seriöse Entsorger ein. Lass sie die Fracht besichtigen – und erzähl denen dann, dass es ein Angebot gäbe, dass sehr weit unter dem ihrem liegt. Zufällig und versehentlich nennst du den Namen des kriminellen Entsorgers …
  • Bist du derjenige, der von seinem obersten Boss angewiesen wurde, das Zeug verschwinden zu lassen, dann lass etwas verschwinden, aber bloß nicht das Zeug. Das bleibt schön auf dem Betriebsgelände. Was entsorgt wird, in neutralen Fässern, um irgendwo im Wald oder auf See zu landen, das darf irgendetwas ganz normales sein. Regenwasser, z.B.

    Und wenn das weg ist, kann ein anonymer Anruf bei der Gewerbeaufsicht u.U. hilfreich sein. Dein Boss wird die Kontrolleure mit offenen Armen empfangen, ihnen gerne alles zeigen, was sie sehen wollen. Dummerweise zeigt er ihnen auch genau das, was sie niemals hätten sehen dürfen, weil er überzeugt war, du hättest die Scheiße längst irgendwie anderweitig untergebracht.

Das ist ein grober Vertrauensmissbrauch und rechtfertigt die fristlose Kündigung. Da brauchst du gar nicht mehr vors Arbeitsgericht ziehen. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Du hättest ganz offiziell gegen deinen Chef Anzeige erstatten müssen, werden sie dir sagen, doch dann wäre nichts passiert, nur du wärst entlassen worden.
Also ist es doch besser, entlassen zu werden, und der Chef geht in den Knast, als entlassen zu werden, und der Boss macht weiter wie bisher, oder?
 
Wir halten also fest:
 
An “Schweinereien” jeglicher Art beteiligen wir uns nicht, wenn irgend möglich wenden wir das Mittel der Sabotage an, um ihre Ausführung zu stören, unmöglich und/oder öffentlich zu machen.
 
 
Bis jetzt habe ich nur Hinweise gegeben, wie Einkommen, also letztlich Gewinne beschädigt werden können.
 
Was ist mit der Möglichkeit,
Vermögensschäden anzurichten?
 
Wer einem Reicheren einen Vermögensschaden zufügt, wird mit aller Härte des Gesetzes verfolgt und bestraft. Wer einem Ärmeren einen Vermögensschaden zufügt, handelt in aller Regel legal und gesetzeskonform und wird mit Ehren und Würden überhäuft.
 
Der Feudalismus, in dem dies die Grundregel der gesellschaftlichen Ordnung war, ist nicht untergegangen. Trotz aller geschriebenen Gleichheit vor dem Gesetz, ist die “Klassengerichtsbarkeit” erhalten geblieben, sie tritt nur unter Tarnmäntelchen auf. Eines dieser Tarnmäntelchen nennt sich Vertragsfreiheit.
 
Niemand muss einen Vertrag unterschreiben, der ihn glatt benachteiligt, meint Justitia und verschließt die Augen vor der Realität, in der die Einen die Bedingungen diktieren, während alle anderen sie nur akzeptieren können.
 
  • Wer bestimmt denn die Höhe des Überziehungszinssatzes auf deinem Girokonto? Kannst du das mit deiner Bank frei aushandeln? Findest du eine andere Bank, die dir wirklich günstige-re Konditionen anbietet?
  • Wer bestimmt, ob du eine Lohnerhöhung bekommst, oder nicht? Du, oder dein Arbeitgeber?
  • Wer bestimmt, ob du Rundfunkgebühren an die GEZ abführen musst? Du?
Ach so, Klugscheißer! Die GEZ, die bestimmst du selbst, weil du alle vier Jahre wählen gehst und die von dir gewählten Vertreter dann das beschließen, was du willst?
 
Die beschließen nicht, was du willst. Du hast nicht den geringsten Einfluss darauf, was die beschließen. Die halten ja nicht einmal das, was sie dir versprechen, damit du sie wählst.
 
Seht einfach ein, dass die 99 Prozent sich auf den Kopf stellen können und mit den Fußzehen wackeln. Solange es keine wirklich schmerzhaften Aktionen gibt, von denen das oberste eine Prozent direkt betroffen ist, machen die mit euch dasselbe, was der Bauer mit seinen Kühen macht: Erst abmelken, so lange es geht, und dann abschlachten.
 
Jetzt merken sie, dass sich Unmut regt – und was tun sie? Sie versuchen, die Unruheherde zu isolieren, in Ghettos zu sperren und ggfs. zu eliminieren.
 
Es geht ihnen nur um sich selbst. Ihr seid ihnen im Grunde scheißegal. Ihr seid nur wichtig, solange ihr funktioniert, und da ist auch nicht der Einzelne wichtig, sondern nur eine bestimmte Anzahl notwendiger Knechte, die sie brauchen, um ihren Luxus zu erzeugen und zu erhalten.
 
Diese Knechte sind austauschbar. Da kommt es nicht auf Gesichter oder Namen an, sondern nur darauf, dass diese Kreaturen zuverlässig funktionieren. Wer aufmuckt, fliegt. Wer auch nur eine dumme Frage stellt, fliegt. Wer dreist wird, wandert in den Knast. Es gibt ja genug, die an die Futtertröge drängen.

An Menschenmaterial herrscht kein Mangel.
 
Den Menschen allerdings mangelt es hint’ und vorn an den materiellen Grundlagen für ihre Existenz.
 
Warum zahlst du denn Miete?
Damit du eine warme Stube hast? Brav!
 
Nein, du zahlst Miete, weil sich ein paar wenige das Land unter sich aufgeteilt haben. Wo willst du denn bleiben, wenn du keine Miete zahlst? Wo kannst du denn unterkriechen? Selbst unter der Brücke wirst du vertrieben. Dein Körper braucht Platz. Du bist noch kein Gespenst, das keinen Raum braucht! Und dafür musst du zahlen.
 
Dafür, dass es dich gibt, wird eine Gebühr erhoben.
 
Und glaub bloß nicht, das ändert sich, wenn du nur lange genug ansparst und dir dein eigenes Häuschen leistest. Diejenigen, die sich ein Haus aus eigenen Mitteln leisten können, sind dünn gesät. Normal ist, dass du Schulden machst – und bis du die zurückgezahlt hast, hast du mit deinen Zinsen noch ein weiteres Haus bezahlt, wenn nicht gar zwei. Es ist egal, ob du Miete zahlst, um existieren zu dürfen, oder ob du Zinsen zahlst, um existieren zu dürfen.
 
Ja, und weil das so ein schönes Modell ist, dass sich die Eigentümer dieser Welt ausgedacht haben, nimmt sich dein Staat das gleiche Recht heraus. Auf alles, was du zum Leben brauchst, erhebt er die Mehrwertsteuer. Du kannst nicht existieren, ohne dem Staat einen Obolus zu zahlen.
 
Ach so, Klugscheißer, du meinst, der Staat gibt ja den Armen das Geld, das sie zum Leben brauchen, und sogar die Mehrwertsteuer auch gleich noch mit?
 
Das ist Blödsinn.
 
Die Harzt-IV-Gesetze und die Mehrwertsteuer bilden miteinander eine moderne Form der Sippenhaft. Wer zahlt denn die Steuern und Abgaben, die Beiträge und Gebühren, aus denen dein jämmerliches Hartz-IV-Überlebensbudget kommt?
 
Das zahlen die, denen es ein bisschen besser geht als dir. Die übernehmen deine Existenzberechtigungsgebühr für dich mit. Das Volk, die 99 Prozent, werden abgezockt, und wenn einer nicht zahlen kann, dann müssen eben die anderen seinen Anteil mit aufbringen.
 
Das bisschen Steuern, das die Reichen zahlen, das langt ja gerade, um die Polizei, die Geheimdienste und das Militär zu bezahlen, mit denen sie sich vor uns schützen. So sieht’s aus.
Den ganzen übrigen Scheiß, den zahlen wir, die 99 Prozent, und wir haben nicht den geringsten Einfluss darauf, was sie damit machen.
 
Wer hat denn die Vermögen der Reichen gerettet, als die Banken krachten? Das waren und sind die von dir gewählten Volksvertreter. Dir erzählen sie, sie hätten dich gerettet. Einen Scheiß haben sie dir erzählt. Du darfst die Zeche bezahlen, und nicht nur du, auch noch deine Kinder und Enkel. So sieht’s aus!
 
Wenn die also unverschämt und mit eiligst durchs Parlament gepeitschten Notstandsgesetzen zur Euro-Rettung frech in deinen Geldbeutel greifen, dann ist das Recht und Gesetz, legal und außerdem alternativlos.
 
Aber wehe, du kletterst auf die Mauer, die das Anwesen eines Reichen beschützt, um dir einen Apfel von seinem Baum zu klauen. Das ist dann zwar vielleicht noch Mundraub, aber vor allem ist es Hausfriedensbruch, wenn nicht gar Einbruch und Sachbeschädigung, solltest du den Nato-Draht auf der Mauerkrone mit einer Beißzange beschädigt haben.
 
Oder, du sitzt an der Supermarktkasse und sammelst hin und wieder Leergut Bons, die von den Kunden nicht eingelöst wurden. Ja, da fliegst du, und kriegst noch einen Prozess wegen Unterschlagung an den Hals.
 
Zweifelt jetzt noch jemand daran, dass der Feudalismus noch lebt?
Und hat noch jemand Zweifel daran, dass die Leibeigenschaft weiter existiert?
 
Nein, die direkte und unmittelbare Leibeigenschaft, die ist abgeschafft. Aber de facto ist jeder lebende Mensch, so er sich nicht zur alleräußersten Elite zählen kann, auf eine perfide Weise Leibeigener der herrschenden Klassen, Leibeigener des Kapitals insgesamt, und niemand kann sich der Tributpflicht entziehen, weil dieser Feudalismus in den Grundfesten des Rechtssystems, dem wir unterworfen sind, verankert ist.
 
Ja, deutscher Michel, du solltest längst fordern, dir eine Verfassung geben zu dürfen, wie es das Grundgesetz vorsieht. Doch du kriegst ja gar nicht mit, dass das Grundgesetz keine Verfassung ist, sondern das mächtigste Relikt aus dem Besatzungsrecht nach dem zweiten Weltkrieg.
 
Du kriegst ja nicht einmal mit, dass die Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen hierzulande nur teilweise als gültige Norm akzeptiert wird, nämlich nur soweit, wie sie dem ungebremsten Wirken des Kapitalismus nicht im Wege steht.
 
Wenn ich also darauf aufmerksam mache, dass drohender Vermögensschaden eine Möglichkeit ist, sich gegen die herrschenden Oligärsche zur Wehr zu setzen, dann sehe ich in der Umsetzung solcher Aktionen zwar ein großes moralisches Recht, nämlich das Recht zur Notwehr, das Recht zur Selbstbestimmung, das Recht, die eigene Freiheit zu erkämpfen, doch die Wirklichkeit des Rechtsstaates wird alles dies als Verbrechen einordnen, während die Verbrechen der Oligärsche als großartige Leistungen gewürdigt werden.
 
Es ist Krieg, Leute!
Und im Krieg gilt Kriegsrecht.
 
Das eine Kriegsrecht, ist das Recht der Mächtigen, mit Notstandsverordnungen, Ausgangssperren und dem Einsatz militärischer Gewalt gegen dich vorzugehen.

Das andere Kriegsrecht ist das Recht der Ohnmächtigen, das Recht der Mächtigen zu ignorieren, es zu missachten und wo immer es sinnvoll erscheint, auch zu brechen.
 
Wie also könnten wir den größtmöglichen Vermögensschaden anrichten?
Gibt es vielleicht sogar eine Möglichkeit, dies ohne strafrechtliche Konsequenzen ins Werk zu setzen?
 
Ja! Die gibt es.
 
Es ist daher unsinnig, leerstehende Häuser zu besetzen. Die schauen ein Weilchen zu, manchmal sogar jahrelang, und dann kommt die Polizei beendet den Spuk.
 
Es ist auch unsinnig, einen Schlosspark zu besetzen, um Volksvermögen vor dem Zugriff der künftigen Bahnaktionäre zu schützen. Die Polizei kommt, und spritzt euch mit Wasserwerfen wie Dreck von der Straße.
 
Es ist unsinnig, die Scheiben von Bankfilialen einzuschlagen. Das ersetzt die Versicherung schnell – und letztlich kommt ihr auf die eine oder andere Weise für den Schaden selbst wieder auf. Alle diese Kosten sind einkalkuliert, und ihr zahlt dafür tagtäglich beim Einkauf.
 
 
Der Angriff auf das Vermögen fängt beim Geld an.
 
Macht euch klar:
 
 

Deren Geld, das sind eure Schulden!

 
 
Das ist der Hebel, und der hat vielfache Wirkungen, wenn man ihn geschickt einzusetzen weiß.
 
Gut, ihr habt keine Ahnung von Geld. Wie denn auch. Das erklärt euch auch niemand, damit ihr nicht von heute auf morgen auf die Barrikaden steigt. Ihr müsst auch gar nicht viel wissen, schon gar nicht die hässlichen kleinen Details.
 
Das was ihr wissen müsst, um euch richtig zu verhalten, das lernt ihr jetzt, im Schnellverfahren, zusammen mit den Handlungsanweisungen, die die ganze Welt zum Einsturz bringen können, wenn nur genug mitmachen.
 
Die einfachste und sicherste Methode ist es,
einfach keine neuen Schulden mehr zu machen.
 

Es genügt sogar schon, wenn ihr im nächsten Jahr weniger neue Schulden macht, als bisher.
 
Was passiert dann?
 
Nun, denkt einfach mal mit.
 
Warum macht ihr denn Schulden?
Richtig, um etwas zu bezahlen.
 
Ihr macht Schulden, und das Geld, das ihr von der Bank bekommt, bleibt meistens nicht einmal einen Tag auf eurem Konto, dann hat es ein anderer. Ihr sitzt auf den Schulden, und der andere hat ein Guthaben.
 
Kapiert? Nicht nur ihr habt Schulden. Eure Schulden sind zugleich das Geld der anderen.
 
Das heißt:
 
Je weniger Schulden ihr habt, desto weniger Geld haben die anderen!
 
Und es kommt noch besser:
 
Je weniger Schulden ihr habt, desto weniger Zinsen müsst ihr bezahlen.
Je weniger Zinsen ihr bezahlen müsst, desto weniger Zinsen bekommen die anderen.
 
Das Wachstum von Geldvermögen hängt also direkt vom Wachstum der Schulden und der Zinsen ab.
 
Die Reichen können nicht reicher werden,
wenn ihr nicht ärmer werdet.
 
Und wenn ihr reicher werdet, müssen die Reichen ärmer werden.
 
Ich weiß, so habt ihr das noch nie gesehen, und deswegen ist es verdammt schwer zu begreifen, aber denkt mal nach:
 
Ihr kauft euch einen neuen Flachbildfernseher, weil der Nachbar sich auch einen gekauft hat und gar nicht aufhören kann, davon zu schwärmen, wie viel schöner es ist, wenn das Fernsehbild einen halben Quadratmeter groß ist.
 
Die Kiste kostet, mit allem Schnickschnack, einen glatten Tausender.
 
Den gibt euch die Bank, ihr gebt ihn dem großen Internet-Versandhändler, der überweist davon 159,67 Euro als Mehrwertsteuer an das Finanzamt, 250 Euro an der Hersteller in China, gibt außerdem für Löhne, Strom, Gebäudeunterhalt, Abschreibungen, Porto und wer weiß was noch, weitere rund 50 Euro aus, und hat am Ende glatte 540 Euro übrig.
 
Jetzt denkt euch mal die Bank einfach weg.
 
Dann habt ihr nämlich, mit dem Kauf des Fernsehers 50 Euro Schulden bei einer ganzen Reihe von Leuten, die mitgeholfen haben, euch den Fernseher zu verkaufen und zu liefern. Ihr habt 250 Euro Schulden bei den Chinesen und 160 Euro Schulden bei Herrn Schäuble.
 
Vor allem aber habt ihr 540 Euro Schulden bei den Aktionären von Omazan.

Eure Schulden stehen bei denen verteilt als Guthaben auf ihren Konten herum. Die haben bei euch etwas gut. Jetzt müsst ihr sehen, wo ihr das Geld herbekommt, um eure Schulden zu bezahlen.
 
Das ist ganz einfach?
Das kommt mit meiner nächsten Gehaltsabrechnung?
 
Prima! … und den Strom, den macht die Steckdose
 
Von euren tausend Euro Schulden sind nur noch 210 Euro noch in Umlauf. Nämlich die 50 Euro für die Kosten des Versandhändlers und die 160 Euro, die der Finanzminister schon wieder ausgegeben hat.
 
Der Rest ist weg, den könnt ihr auch nicht wiederholen, und euer Chef auch nicht.
 
Die Chinesen haben ihre 250 Euro in ihre Devisenreserven gebucht, und die Omazan Aktionäre haben ihre 540 Euro auf den großen Haufen gelegt, und fühlen sich wieder ein bisschen reicher.
 
Wie man es auch dreht und wendet. Wenn ihr eurer Schulden bezahlen wollt, muss irgendwo im Lande ein anderer neue Schulden machen.
 
Und das heißt im Umkehrschluss:
 
Wenn ihr keine neuen Schulden mehr macht, kann irgendwo im Lande ein anderer seine Schulden nicht mehr bezahlen.
 
Wenn genügend viele keine neuen Schulden machen, können irgendwo im Lande viele ihre Schulden nicht mehr bezahlen.
 
Das klingt jetzt fürchterlich.

Das hört sich so an, als müsstet ihr immer weiter Schulden machen, damit es allen gut geht.
 
Und genau das ist die Scheiße, die ihr glauben sollt!
 
 
Warum können denn nicht diejenigen, die eure Schulden als ihre Guthaben auf den großen Haufen gelegt haben und euch damit zwingen, immer neue Schulden zu machen, damit ihr eure alten Schulden bezahlen könnt, nicht einfach ihren großen Haufen auflösen?
 
  • Sie könnten höhere Löhne zahlen, zum Beispiel, dann käme wieder mehr Geld in Umlauf,
  • sie könnten ihr Geld im Inland ausgeben, statt überall auf der Welt ihre Villen zu errichten.
  • Sie könnten ehrlich ihre Steuern zahlen, statt nach jeder Lücke zu suchen, die ihnen ein Schlupfloch bietet -
  • oh, die hätten viele Möglichkeiten, das fehlende Geld wieder in Umlauf zu bringen.
Warum also sollt ihr euch verschulden, damit das Karussell sich weiter drehen kann?
 
Geld zu horten, und dafür noch Zinsen zu bezahlen, ist eine Form des Kidnappings. Sie kidnappen das Geld, und zwingen euch, neues Geld zu beschaffen …
 
Diese Kidnapper zwingen euch dazu, euch immer weiter zu verschulden, nur damit ihr eure Schulden wieder bei ihnen bezahlen könnt.
Und inzwischen zwingen sie den Staat, die Schulden anderer Staaten zu übernehmen, weil sie wissen, dass der Staat euch dazu zwingen kann, diese Schulden zu tilgen und die Zinsen dafür zu erwirtschaften.
 
Das ist das Verbrechen.
 
 
Keine neuen Schulden zu machen, das ist kein Verbrechen, das ist eure freie Entscheidung, die ist überhaupt nicht strafbar.
 
Und die Folgen?
Nun, die Folgen sind einigermaßen übersichtlich.
 
Je weniger Geld durch neue Schulden in Umlauf kommt,
desto ärmer werden die Reichen.
 
Die merken es zuerst gar nicht, denn auf ihren Konten stehen weiterhin die Millionenbeträge herum, sie wachsen nur nicht mehr, zumindest nicht mehr so schnell.
 
Doch das, was den Guthaben in den Bankbilanzen gegenübersteht, das wird immer weniger.

Jeder Kredit, der nicht zurückgezahlt werden kann, der von den Banken ausgebucht werden muss, kann eigentlich nicht mehr als Guthaben bei irgendjemandem auf dem Konto stehen.
 
Da steht das Guthaben aber!

Und die Bank hat keine Chance, dem Einleger etwas wegzunehmen, nur weil auf der anderen Seite die Schuldner fehlen.
 
Also muss die Bank ihre Gewinne dafür verwenden, die Guthaben zu decken, und wenn das nicht mehr reicht, dann muss sie anfangen zu lügen, und behaupten, sie hätte andere wertvolle Vermögensgegenstände in der Bilanz, und irgendwann muss die Bank Insolvenz anmelden, weil sie diese Lüge beim besten Willen nicht mehr aufrecht halten kann.
 
Das ist der Moment, in dem das Vermögen der großen “Sparer” sich in nichts auflöst.
 
 
Es ist so einfach.
Es ist eigentlich zu schön, um wahr zu sein.
Warum also fangen wir nicht damit an?
 
Machen es uns unsere Regierungen im Bund und in den Ländern, die Bürgermeister und Stadtkämmerer nicht vor? Sparen nicht alle, wie verrückt? Versuchen sie nicht, möglichst ohne neue Schulden auszukommen und stattdessen sogar zu tilgen? Leben sie uns nicht vor, wie es geht?
 
Gut, die tun es aus anderen Gründen. Die tun es, um die Kosten der Exportwirtschaft niedrig zu halten, denn alles, was der Staat ausgibt, muss er sich irgendwie und irgendwann von seinen Bürgern wiederholen, doch man kann die Steuerschraube nicht beliebig anziehen, denn dann wollen die Leute mehr Lohn, und das wiederum erhöht die Kosten, und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit. Also sparen sie das Land kaputt, sparen unseren Wohlstand kaputt, um die Gewinne des Kapitals zu vergrößern.
 
Zugleich sorgen sie aber auch dafür, dass unsere Aktion noch wirkungsvoller wird.
 
Wo sich der Staat nicht mehr verschuldet, müssten sich Unternehmen und Bürger mehr verschulden, um die Vermögen zu schützen.
 
Wenn die Bürger aus der Verschuldung aussteigen, bleibt alles an den Unternehmen hängen, doch die sehen dann auch keine Chance mehr, dass sich ihre Investitionen jemals wieder rentieren und nehmen erst recht keine neuen Schulden auf.
 
Das ist Punkt, an dem Tabula rasa gemacht wird.
 
Das ist der Punkt, an dem das beschissene Geldsystem, das uns über Jahrzehnte ausgeplündert hat, in sich zusammenbricht, wie ein Kartenhaus.
 
Und alles das ist vollkommen legal.
 
 
Wer keine neuen Schulden macht, kann sich sogar auf die großen Vorbilder in Berlin berufen!
 
Das allerschönste daran ist jedoch:
Wer keine Schulden hat, dem kann in der Krise auch niemand das Auto oder die Möbel oder das Haus wegpfänden.
 
Je mehr einer besitzt, desto härter treffen ihn seine Schulden, wenn es soweit ist.
 
Damit sind wir endlich da, wo die Aktion wirklich trifft.
 
Es gibt doch genug große Schuldner. Ein großer Teil sämtlicher Spekulationsgeschäfte wird auf Pump finanziert. Jede neue Idee, mit einem Schrott-Erzeugnis den Markt zu überschwemmen und dabei Gewinne einzufahren, wird auf Pump finanziert.
 
Weil ihr aber keine neuen Schulden macht, weil ihr den Schrott nicht mehr kauft, nur weil es halt dazu gehört, sich mit dem jeweils modernsten Schrott zu umgeben, werden innerhalb kurzer Zeit die großen Schuldner in Probleme geraten.
 
Denen wird man wegpfänden, was sie noch haben, und weil deren Schulden ihre werthaltigen Sachwerte in der Regel übersteigen, weil es sich mit Schulden ja so gut Geschäfte machen lässt, werden sie innerhalb kürzester Zeit oben an den Fenster stehen und ihre letzte Zigarre rauchen, bevor sie springen.
 
Merkt euch:
 
Eure stärkste Waffe besteht darin, Kredite zum Platzen zu bringen, indem ihr euch weigert, neue Schulden zu machen!
 
Und merkt euch insbesondere: Je weniger Schulden ihr habt, wenn es kracht, desto weniger tut es euch weh!
 
 
Also,
  • lasst die Finger von den Villen der Reichen. Man wird euch nur einsperren.
  • Schlagt keine Fensterscheiben ein, besetzt keine Häuser.
  • Macht euch schuldenfrei und nehmt vor allem keine neuen Schulden auf.
Das ist die schärfste und explosivste Waffe, die ihr in Händen habt.
 
 
Ihr müsst dafür auf nichts verzichten.

Die Bank schenkt euch das Geld doch nicht, wenn ihr Schulden macht.
 
Was ihr heute auf Pump kauft, um es morgen wegzuwerfen, dafür müsst ihr doch übermorgen noch schuften und dann auf das verzichten, was ihr euch leisten könntet, müsstet ihr nicht tilgen und obendrein Zinsen zahlen!
 
Zeigt es den Oligärschen!
 

Eure Konten sind schnell leer,
mach ich keine Schulden mehr!

 
 
Ja, diese Anleitung führt ins Chaos.
 
Aber es ist unser Chaos. Es ist das Chaos, durch das wir uns von der Herrschaft des Kapitals befreien.

Es ist das Chaos, in dem das jetzige, beschissene Geldsystem untergehen wird, bevor unser aller Schulden noch weiter steigen, und wir uns alleine durch unsere Schulden noch tiefer in die feudale Leibeigenschaft hineinreiten, statt uns aus ihr heraus zu arbeiten.
 
Der Crash kommt sowieso.

Die Frage ist nur, wer diesmal auf der Seite der Verlierer stehen wird.
 
Lassen wir alles laufen, wie es eingefädelt ist, werden wir die großen Verlierer sein und am Ende – allesamt in den Ghettos eingepfercht – wie Sisyphos unsere Schulden abarbeiten müssen, ohne jemals davon erlöst zu werden.
 
Noch kann der Spieß umgedreht werden.
 
Proletarier aller Länder, ihr 99 Prozent!
Entschuldet euch!
 
 
 
Verantwortlich im Sinne des Artikels 20,4 Grundgesetz
und aller sonstigen heranziehbaren Rechtsgrundlagen, Gesetze und Verordnungen
Egon W. Kreutzer
Rehmoosstr. 7
84094 Elsendorf
 
 
Ein neuer Versuch:
 
Ein Mitschnitt dieses Vortrags (70 Minuten) steht auf Audio-CD zur Verfügung und kann über den EWK-Online-Shop bestellt werden.
Die CD kann in drei identische Versionen mit unterschiedlichen Codierungs-Systemen geliefert werden, nämlich .mp3, .wav und .ogg – standardmäßig versenden wir die mp3-Version. Ansonsten bitte gewünschte Ausführung in der Bestellung unter “Mitteilungen” angeben..
 
Wie immer:
 
Der gesamte Paukenschlag steht als Druckversion (pdf) kostenlos hier zum Download bereit.
http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD%20der%20Aktuelle/Paukenschlag%20am%20Donnerstag.html
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Gruß an die Kreditlosen
Der Honigmann
.

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Im Mai schrieb ich über José Barrosos Schwanengesang, in dem er die verheimlichte TTIP lobte und von einem Europa vom Atlantik bis zum Pazifik redete. Darüber hinaus offenbarte er seine und EUs eigentliche Aufgabe: “Globales Europa war eine meiner Hauptaufgaben.” Er sagte, das Welt-System passe sich auch der Entwicklung einer neuen Weltordnung und einer Weltregierung an.Entweder wir tragen zu deren Umgestaltung bei,  oder wir verpassen die Zukunft”.

UAH GlobalMonthlyTempSince1979Der Graph zeigt die globale  Oberflächentemperatur der Welt -  von der Universität von Alabama in Huntsville.

Ich habe früher diesen gigantischen  NWO-Klima-Betrug mit der “menschengemachten CO2-Erderwärmung” und hier und hier und hier und hier und hier und hier  beschrieben – sowie auch seinen Zweck, die Agenda 21 und sogar seinen wissenschaftlichen Nachruf – ein Eine-Welt Öko-Regime durch eine “aussergewöhnliche Krise” und wie in China regiert.

Die EUs Klima-Kommissarin hatte sogar die Frechheit, öffentlich zu erklären: “Die EU-Klimaschutzpolitik ist richtig, auch wenn die Wissenschaft falsch war,” und zwar nachdem Phil Jones, der Climategate-Chefbetrüger, gestanden hatte, es gebe  seit 1995 keine globale Erwärmung mehr. Rajendra Pachauri, der IPCC Chef, gibt offen zu, “das Klima-Problem” sei nur politische Auftragsarbeit. Es ist eine Religion, und hier. Aber der Klima-Betrug ist auch eine  große Einnahmequelle auf unsere Kosten für die Banker.  Die Heuchelei ist deutlich sichtbar hier und hier

José Barroso weiss von dieser Lüge  – rühmt sich nichtsdestotrotz ständig, dass die  EU verpflichtet sei, die Führerrolle in der globalen Klimapolitik  zu spielen.  Und zwar nicht mindestens bis zum UN-Gipfel 2015 in Paris, wo die Länder darauf  eingestellt sind, ein globales Emissions-Deal zuzustimmen und hier.

barroso666Er hat gepredigt, dass bis 2020 drei Ziele in den EU-Ländern durchgesetzt werden sollen: Der Anteil der erneuerbaren Energien solle auf 20 Prozent steigen, Treibhausgasemissionen um 20 Prozent sinken, Energie soll um 20 Prozent effizienter genutzt werden, im Vergleich zum Jahr 1990.

Hier kommt aber die Wahrheit vom ehemaligen Maoisten-Kommunisten Barroso: er ist heute der Mann der Bankster.
Am  22  Jan. 2014 sagte er: “Ein ehrgeiziges 40% Treibhausreduktionsziel für das Jahr 2030 ist der kostengünstigste Meilenstein auf unserem Weg hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und das  Ziel  für die erneuerbaren Energien von mindestens 27% ist ein wichtiges Signal, um den Investoren  Stabilität zu geben”.

Während nur Wochen verbleiben, bevor der Präsident der Kommission zurücktritt,  beginnen Zungen sich in Bezug auf die EU-Führung zu lockern.

barroso-ordrer-of-malta-nwohead-of-the-knights-of-malta-thumbEurActiv 5 Aug. 2014 Barroso wollte “in Bezug auf die großen Dinge groß und  auf die kleinen Dinge klein  sein, und die Umwelt war eines der kleinen Dinge”,  sagte ein Beamter.
Viele Umweltpläne wurden blockiert”, so ein leitender EU-Beamter gegenüber EurActiv. “Barrosos allgemeine Haltung war, das Umwelt-Zeug spielt keine Rolle.”

Es scheint nun, dass die wichtigsten legislativen Vorschläge der  eigenen Umwelt-Direktion der  Kommission von Barroso und seiner Generalsekretärin, Catherine Day unterdrückt wurden, nachdem sie als unwichtig eingeschätzt worden waren.
“Wenn Sie das  Arbeitsprogramm der 2013-14er Jahre der Kommission betrachten, finden Sie eine Menge  Umwelt-Vorschläge, aus denen nichts wurde”,  so eine leitende EU-Quelle gegenüber EurActiv.
“Daraus wurde nichts, weil uns gesagt wurde, dass daraus nichts werde”, sagte die Quellet.

Das Arbeitsprogramm der Kommission für das Jahr 2013  enthielt Pläne,  um die Strategie auf Chemikalien, die “Geschlechts-beeinflussende” endokrine Störungen hervorrufen (EDC), zu überarbeiten, um besseren Schutz der öffentlichen Gesundheit und der Umwelt zu erreichen.

barroso-pthObwohl  Biomasse 50% der europäischen erneuerbaren Energien ausmacht, bedeutet ein Mangel an Kohlenstoff-Rechenschaftsvorschriften  dass sie aus Nicht-Kyoto-Protokoll-Unterzeichnerstaaten wie den USA importiert werden können – deren Exporte nach Europa sich im vergangenen Jahr verdoppelten – ohne Garantien, dass Wälder nicht gefällt worden sind, um die Biomassse zu produzieren.
Im April sagten Beamten der Kommission, dass die Veröffentlichung der Entwurfs-Kriterien für Bioenergie  bis nach 2020 verschoben worden seien. Catherine Day wird allgemein angenommen, eine der Blocker gewesen zu sein.
Alles, was jetzt noch von einem EU-Engagement bleibt, um Leitlinien für verbindliche Nachhaltigkeitskriterien für Biomasse bis zum Jahr 2014 zu gewährleisten, ist ein Arbeitsgruppen-Dokument, das eine Vielzahl von nicht-verbindlichen Optionen enthält.

Warum hat Herr Barroso  Klima- und Umwelt-Initiativen blockiert.
Nicht, weil er wusste, dass sie Betrug sind – was er zweifellos weiss.
mammon1.  Barrosos und Days Hände seien durch konservative Mitgliedsstaaten gebunden .
Aber es gibt  stärkere Kräfte im Spiel.
2. Umweltschützer heben Barrososs wahrgenommene Neigung zu Geschäftsinteressen hervor, wenn es um grüne Gesetzgebung geht.
3. Ein hochrangiger EU-Beamter sagte: “Die endokrine Strategie wurde wegen der Lobbyarbeit der Kosmetikindustrie blockiert”.
4. Ein gesonderter Vorschlag, die Kraftstoffqualitätsrichtlinie zu verschrotten, landete im 2030-Paket. Ein hochrangiger Beamter sagte dazu: “Ich denke, der Druck kam von den USA und der fossilen Kraftstoffindustrie.”
5. Der grüne Europaabgeordnete, Claude Turmes, beschwerte sich bei EurActiv:  “Die Manipulation durch Barroso und Catherine Day hinsichtlich des 2030- [Klima und Energie] Pakets ist einfach gigantisch. Sie beabsichtigt, den Briten zu gefallen  und EU-Politik für erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz zu zerstören.”

Kommentar
Diese Investoren  bedeuteten für Barroso viel mehr als seine Worte an die Öffentlichkeit. Kein Wunder – Herr Barroso ist mit Rothschilds Tafelrunden, der European Round Table of Financial Services – Rothschilds EU-Aufseher und der European Round Table of Industrialists im Bett


Barroso-Round-table of industrialists

EUObserver 15 Nov. 2013 beschreibt ein geheimes Treffen zwischen Barroso und der European Round Table of Industrialists am 19. Febr. 2013, wo die Industriellen ihre Forderungen an den EU-Arbeitsmarkt und andere Politiken darlegten – einschl. der Löhne. Arbejderen DK bringt das obige Foto vom Treffen mit Namen der Teilnehmer – einschl.  Barrosos und schreibt: “Am  18. März 2013 trafen sich die Spitzen-Beamten der European Round Table of Industrialists  mit Führern Deutschlands und Frankreichs. Es gibt keine Aufzeichnungen über dieses Treffen aber zwei Tage später, am 20. März, präsentierte Barroso den EU-Vorschlag, laut dem die EU-Staaten  in Verträge mit der Europäischen Kommission über ihre Reformprogramme eintreten sollen. Der Vorschlag sollte für Euro-Länder verbindlich sein.

Barroso and de Larosiere present a report of a a high-level group of financial experts in BrusselsIm Jahr 2009 hatte Barroso  einen Bericht über die Finanzkontrollbehörden, die ihre Pflicht völlig vernachlässigt hatten  und somit der Finanz/Wirtschaftskrise den Weg geebnet hatten, bestellt:
Vorsitzender der Hochrangigen Gruppe zur Finanzaufsicht war Barrosos guter Freund, Bilderberger und ehemaliger Trilateraler Kommissionist, Jaccques de La Rosière, ehemaliger Chef des IWF und der Banque de France.

Diese Gruppe bestand aus sehr prominenten Personen aus den Wall-Street-Banken – sowie “Wall Streets Krafthaus”, Ottmar Issing. Die Hochrangige Gruppe wurde von demselben Schlag von Leuten  mit starken Verbindungen zur Finanzindustrie, die von vornherein  und hier die Krise schufen, dominiert. Die Kommission hatte sich erneut für einen Prozess “hinter verschlossenen Türen” eingesetzt.

barroso-dalli-2EurActiv 3 July 2014:  Der Europäische Bürgerbeauftragte (Ombudsmann) hat eine Untersuchung der Vorwürfe bewerkstelligt, dass die Europäische Kommission - vor allem Barroso – nicht-veröffentliche Treffen mit der Tabakindustrie gehalten habe, fast zwei Jahre, nachdem der ehemalige Gesundheitskommissar, John Dalli (rechts – Bargeld-für-Einfluss), gezwungen wurde, aus den gleichen Gründen zurücktreten. Die Beschwerde wurde von der Corporate Europe Observatory eingebracht.
Nach den UN-Regeln müssen alle Begegnungen mit Tabakindustrie-Gruppen veröffentlicht werden, um so den Einfluss der Lobby auf die Gesundheitspolitik möglichst viel zu begrenzen.

Folgen Sie dem Geld – und  Sie werden dann Barroso und  das gesamte EU-System finden, geschaffen, wie es von Rothschilds CFR  und nach Hitler-Deutschlands IG Farben modelliert ist.

Quelle: http://new.euro-med.dk/20140813-klimaumwelt-idealismus-i-barroso-hielt-ihn-trotz-seiner-aussagen-fur-unwichtig-weil-seine-und-eus-geldmeister-es-tun.php

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Deutsche Wirtschafts Nachrichten 29 Juli 2014: „Ein Vertrauter von Putin sagte, dass das Yukos-Urteil eines internationalen Gerichtshofs (Russland müsse ehemaligen Aktionären 50 Mrd Dollar zurückzahlen) im Lichte der geopolitischen Auseinandersetzung um die Ukraine unerheblich sei: „Es wird einen Krieg in Europa geben. Glauben Sie wirklich, dass das dann noch eine Rolle spielt?“
Die Aussage wurdezuerst  von der Financial Times am 28. Juli 2014. gebracht.
Der US Kongress
bereitet Gesetzgebung vor, die fast mit Sicherheit diesen Krieg auslösen wird: The Russian Aggression Prevention Pact of 2014.

war profitsAm ersten August werden wir des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs mit über 16 Millionen Toten und 20 Millionen Verwundeten  gedenken. Es gab 7 Mio. zivile Tote. Am 4. August, trat das Vereinigte Königreich dem 1. Weltkrieg bei.
Heute wird gleichzeitig eine unheimliche westliche Kalt-Kriegs-Propaganda betrieben – diesmal gegen Russland. Der US Generalstabs-Chef, Martin Dempsey, und das Pentagon vergleichen Putin mit Stalin! Wenn eine Konfrontation mit Russland wirklich eintreffen sollte, wären die Verluste im Ersten Weltkrieg eher unwesentlich im Vergleich zu den Verlusten in einem solchen Dritten Weltkrieg. Denn Russland hat nur die Möglichkeit, Atomwaffen einzusetzen.
Also ist eine Erinnerung an die Grausamkeit des Krieges zur Zeit angemessen.

nathaniel-rothschildIch habe vorher beschrieben haben, wie der britische Adel  mit jüdischen Finanz-Eliten durch Ehen vermischt wurde – und wie König Edward VII. vollständig von Juden dominiert wurde. Insbesondere war Nathaniel Rothschild (rechts) sein “Rasputin”; des Weiteren, wie die Rothschilds den 1. Weltkrieg anstachelten, um ein blühendes Deutschland ohne eine Rothschild-Zentralbank zu zerquetschen. Auch wollten sie die jüdisch-freimaurereische NWO fördern sowie Rache am Haus des Zaren und die Gründung des Staates Israel (Balfour-Erklärung) beschleunigen.

König George V  war von der britischen jüdischen Elite einschl. Rothschilds, sehr beliebt.

The Telegraph 26 July 2014:  Ein Brief wurde von Sir Cecil Graves, (Außenminister) und  Sir Edwards (Grey) Neffen, der den  König (George V) einen Monat nach dem Tod seines Onkels im Jahr 1933traf, geschrieben.
Der Brief wurde von Sir Edward Gros-Gross-Neffen und Enkel von Sir Cecil, Adrian Graves, herausgegraben. Herr Graves erbte Sir Cecils Papiere.

George-V-and-Edwar_2987549b“Der König erzählte mir von dem Interview, das er mit Onkel Edward zwei Tage vor dem Ausbruch des Krieges hatte. Es dauerte eineinhalb Stunden”, schrieb Sir Cecil.

“Er sagte mir, dass Onkel Edward  gesagt habe, er könne unmöglich sehen, welchen berechtigten Grund wir für den Krieg mit Deutschland finden könnten. Seine Majestät antwortete: ‘Sie haben, einen Grund  zu finden, Grey.’”

Der König sagte Grey, “wenn wir nicht in den Krieg ziehen, würde Deutschland Frankreich aufwischen und nachdem die europäische Situation  erledigt sei, würde es weitergehen, um die vollständige Herrschaft über dieses Land zu erhalten. “Aus diesem Grund”, schrieb Sir Cecil, “hatte  er das Gefühl, dass es absolut notwendig sei, dass wir, was auch immer passiere, sofort einen Grund für den Kriegseintritt zu finden hätten”
Kommentar: Die alte britische Gleichgewichtspolitik auf dem Kontinent. Früher war Frankreich der Feind.

“Am nächsten Tag bekam der König  einen Privatbrief  vom (Illuminaten) Poincaré [dem französischen Präsidenten], der auf die (britische) Teilnahme am Krieg drängte, und fast zur gleichen Zeit kam ein Telegramm von König Albert [Belgien] über die Verletzung von Belgien.
“Er schickte diesen Brief geradewegs zu Onkel Edward mit einem Hinweis, dass  hier der Grund sei, und es gebe keinen Grund für ihn, zu versuchen, weitere Gründe auszudenken.”
Am 3. August, kurz nach Erhalt der Anmerkung des Königs, hielt Sir Edward eine Rede vor dem Parlament, in der er sagte: “Es ist klar, dass der Frieden in Europa  nicht erhalten bleiben kann.”
Er machte die inzwischen berühmte Bemerkung, als er sah, dass die Laternen außerhalb leuchteten: “Die Laternen gehen in ganz Europa aus ; wir werden sie zu unseren Lebzeiten nicht wieder leuchten sehen.” Der folgende Tag war Großbritannien im Krieg.

König und Bankiers kümmerten sich nicht um die zahlreichen Opfer der Forderung des Königs

Jens Darup-Croisilles trench Links:  deutscher Schützengraben bei Croisilles, Frankreich, von Leslie Smith´s   Großvater mit dem dänischen Namen Jens Darup gemacht. (Darup ist ein Nachbardorf von meinem Wohnsitz). 6000 Dänen  aus dem deutsch-besetzten Nordschleswig wurden gezwungen,  auf deutscher Seite im Ersten Weltkrieg für eine Sache zu sterben, die sie anwiderte. Einige Dänen schlossen sich den  britischen Streitkräften an – wie Thomas Dinesen, der Bruder der Autorin, Karen Blixen (Jenseits von Afrika). Er liebte den Krieg! und wurde mit dem Victoria-Kreuz ausgezeichnet (schrieb “Niemandsland”, das ich gelesen habe).

 So war der 1.Weltkrieg:

Man lese Erich Maria Remarque´s Buch: “Im Westen Nichts Neues”

Bericht aus dem Ersten Weltkrieg durch einen britischen Kaplan:
The Guardian 27 July 2014 Harry Leslie Smith: Pastor Richard Griffiths diente als Kaplan der  Streitkräfte in der 24. Feld-Ambulanz VIII-Division in Frankreich. Er schrieb über seine Erfahrungen in einem ausführlichen Tagebuch; der Auszug beschreibt die Hinrichtung eines Deserteurs

3. Juni 1915: Ich empfing die schockierende, vertrauliche Information, dass einer der Männer  wegen der wiederholten Fahnenflucht und Feigheit verurteilt worden  war und erschossen werden sollte. Die Nachricht kam spät in der Nacht und ich war fast den ganzen Nachmittag bei ihm. Ich saß auf dem Rand des Schutzraumes und redete, während er auf dem Stroh kauerte. Die Kugeln und Granaten waren egal, wie dieser Junge  mich bat, alles, was ich  könnte, für ihn zu tun, und ich versuchte, ihn zur Wahrheit, Ehre und Gott zu bringen. Viele Gedanken wogen sich ab.

Pro: Seine Jugend, noch keine 20. Seine Umstände – der einzige Sohn seiner verwitweten  Mutter. Seine Gesundheit – er wiederholte, dass sein Kopf  ihn beunruhigte, und er wisse nicht, was er tue.
Kontra: Die Selbstsucht eines Menschen, der für ihn andere Menschen den Gefahren gegenüber stehen lassen will und nicht bereit ist, seinen Anteil zu tragen. Welches Recht hat man überhaupt, die Frage zu stellen? Die Notwendigkeit der Disziplin – auf zwei Schlachtfeldern ist er trotz Warnungen davongelaufen.

 

4. Juni 1915: 04.30 Uhr: Es ist alles vorbei – das abscheuliche Geschäft. Die eigentliche Qual  war in drei Minuten vorbei und die Bestattung nach weiteren fünf. Alle waren um 03.30 Uhr versammelt. Er war ein Mann, der viele Szenen gemacht hatte, und man meinte,  ich sollte mit ihm nicht wieder sprechen. Ich fühlte, das war richtig. Der Sandsack-Stapel, die Vertiefung davor mit dem Pfahl. Der Graben, der  für den Zweck gemacht war, dem entlang kleine Abteilungen von anderen Bataillonen aufgestellt waren. Das Hinrichtungskommando in einer Front von  etwa 20 Schritten. Der Chef der Militär-Polizei, der Oberst, drei oder vier Offiziere, der Arzt. Ich legte  meinen schwarzen Schal an  und stand an der Seite, fast zu betäubt, um zu beten. Danach kam der Gefangene, kaum in der Lage zu gehen, bittend und stöhnend. Als er um die Ecke bog , entrannte er plötzlich seiner Wache wie wild über den gebrochenen Boden, stolpernd, keuchend, in der Lage in seiner Verzweiflung eine erstaunliche Geschwindigkeit zu erreichen, und er konnte sich eine Zeit lang  von den Männern, die mit ihrer Ausrüstung beladen waren, distanzieren. Er wurde schließlich gefangen, und als er zurück kam, zeigte er eine erbärmliche Figur. Er wurde an den Pfahl gebunden. Seine Augen wurden verbunden. “4 Uhr vorbei,” sagte der Oberst zum Militär-Plizei-Chef. Ein plötzlicher Knall und  die zusammengekrochene irdische Form wurde von der Seele, die ins Jenseits ging,  getrennt.

Wegen “Feigheit” und Fahnenflucht wurden im Ersten Weltkrieg  304 britische Soldaten hingerichtet. Viele dieser “Feiglinge” litten an Granat-Shock (Video).

Für König und Empire: Sie waren Menschen – mit dem Leben vor sich, jedoch für viele von ihnen sehr bald hinter sich. Waren ihr König und seine Rothschild-Freunde das Wert?

4. Juni 1915, später: Die Belastung von heute morgen ist ziemlich viel gewesen. Andere Männer haben uns verlassen, so viele jetzt, Gute und Tapfere – einige von ihnen als sündhaft bekannt,  aber durch den  tapferen Tod erlösten sie so viel. Man gedenkt ihrer gerne in einer Zeit wie dieser.
Der erbärmliche Schrei: “Kann ich den Verband ab, Sir? Ich will den Himmel sehen”  – abgebrochen durch den scharfen Knall, den stillen Anschlag, die Stille, die absolute Stille. Die schnelle “Kehrtwende” an das Hinrichtungskommando. Das Rascheln einer feindlichen Kugel im langen Gras über den Weg – es war schwierig, zu beten.

http://new.euro-med.dk/20140729-wwi-deutschland-konig-george-v-zum-aussenminister-grey-sie-mussen-einen-grund-finden-um-in-den-krieg-gegen-deutschland-zu-ziehen-grey-konnte-keinen-finden-personifizierte-menschliche-unko.php

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Gruß andie Disziplin

Der Honigmann

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Ein Kolumnist des US-Magazins Veterans Today sagte in einem Interview, dass die USA den Dritten Weltkrieg auslösen möchten, um insolvente US-Großbanken zu sanieren. Dies sei der wahre Grund für das aggressive Verhalten gegenüber Russland.

Wallstreet
Bild: Gegenfrage.com

Der amerikanische Autor und Veterans Today-Kolumnist Dean Henderson sagte am Montag im Interview mit PressTV, dass die USA den dritten Weltkrieg beginnen wollen, da die meisten großen US-Banken insolvent sind.

Über die zuletzt beschlossenen Sanktionen gegenüber Russland sagte er: ”Das ist nurmehr eine weitere Aggression der USA und der anglo-israelischen US-Banker-Allianz, die die Russen mit allen Mitteln provozieren, um den Dritten Weltkrieg zu beginnen. Weil sämtliche große Banken insolvent zu sein scheinen.” Washington und Moskau befinden sich im Streit aufgrund der Krise in der Ukraine. Die Vereinigten Staaten werfen Russland die Unterstützung und Ausrüstung sogenannter pro-russischer Kräfte im Osten der Ukraine vor, was der Kreml jedoch dementiert.

Zudem behauptet das Weiße Haus, dass Russland an dem Abschuss des malaysischen Flugzeuges mitverantwortlich sei, wodurch 298 Menschen ums Leben kamen. Henderson glaubt, dass all diese Anschuldigungen ein Vorwand sind um insolvente Banken zu sanieren, genau wie es “im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges” der Fall gewesen sei.

Beiden Weltkriegen gingen schwere Wirtschaftskrisen voraus: Die Panik von 1907, was zahlreiche Bankzusammenbrüche und letztlich die Gründung der Federal Reserve zur Folge hatte, sowie die Große Depression ab 1929.

http://www.gegenfrage.com/us-autor-usa-wollen-weltkrieg-weil-banken-insolvent-sind/

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Gruß an die Unterstützer

Der Honigmann

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Als erstes europäisches Land hat Spanien den IWF-Vorschlag einer Sparbuch-Steuer umgesetzt. Der Zweck der Zwangsabgabe: Die Staatsschulden sollen vom Sparer abgetragen werden. Damit werden jene bestraft, die ihr Geld auf die hohe Kante gelegt haben. Mit den niedrigen Zinsen der EZB war die erste Stufe der Enteignung gezündet worden. Jetzt geht es offenbar Schlag auf Schlag.

›Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert‹. Diesem Motto von Jean-Claude Juncker folgen auch der IWF, die Zentralbanken und die Schuldenpolitiker. Sie alle blicken nun nach Spanien und beobachten, ob es einen großen Aufschrei wegen der neuen Steuer auf Sparguthaben gibt. (Foto: dpa)

Die öffentliche Verschuldung in Spanien hat sich seit 2007 mehr als verdoppelt. (Grafik: El Pais mit Daten der Banca de Espana)

Die Sparguthaben der Spanier sinken seit 2012 kontinuerlich. (Grafik: El Pais)

Vor einigen Monaten hatte der IWF für Aufsehen gesorgt: Er hatte eine allgemeinem Vermögenssteuer von 10 Prozent gefordert, um in Europa die Schulden abzubauen (mehr im Detail zu dem historischen Vorschlag hier).

Als die Idee aufkam, beeilte sich der IWF, das Ganze als eine Gedankenspielerei abzutun (mehr dazu hier).

Doch in Deutschland waren die Sozialdemokraten schnell Feuer und Flamme für die Idee (mehr zur Erinnerung hier).

Vor wenigen Wochen drängte der IWF erneut, dass Europa jetzt handeln müsse – und die Sparguthaben zu besteuern seien (mehr hier).

Nun zeigt sich: Nach Zypern hat als erstes kontinentaleuropäisches Land Spanien eine solche Steuer eingeführt. Noch zur Zeit der Zypern-Krise hatten die spanischen Politiker eine Zwangsabgabe für ihr Land kategorisch ausgeschlossen.

Spanien ist ein gutes Pflaster für einen solchen Feldversuch: Die Regionen Andalusien, die Estremadura und die Kanarischen Inseln haben schon seit dem 1. Dezember 2012 jeweils 0,5 Prozent Steuern auf Sparguthaben erhoben. Ein Gerichtsentscheid erklärte die Steuer für rechtmäßig, obowhl die Zentralregierung dagegen protestiert hatte. Daraufhin führten Katalonien, Asturien und Valencia ebenfalls eine Sparbuch-Steuer ein.

Doch während die Regionen das Geld für Infrastruktur-Projekte brauchen, lechzt der spanische Zentralstaat vor allem nach neuen Geldquellen, um seine Schulden bedienen zu können.

Die spanische Staatsverschuldung hat nämlich mittlerweile einen historischen Höchststand erreicht: Mit 996.983 Millionen Euro ist sie nur noch knapp von der Billion entfernt. Seit 2007 hat sie sich damit mehr als verdoppelt. Ministerpräsident Rajoy erwartet, die Billionengrenze noch in diesem Jahr zu überschreiten.

Insbesondere Bankenrettungen (mehr hier), hohe Arbeitslosigkeit und die Unterstützung schwacher Regionen haben die spanischen Schulden in den vergangenen zwei Jahren unter dem Kabinett Rajoy unaufhaltsam in die Höhe getrieben, wie die spanische Zeitung El Pais berichtet. Die Staats-Verschuldung beträgt inzwischen 97 Prozent des spanischen BIP.

Zur Erinnerung: In den Maastricht-Verträgen stehen 60 Prozent als Obergrenze.

Die Zwangs-Abgabe auf Sparguthaben soll Madrid nun in die Lage versetzen, das Steuer zu übernehmen. Die Steuer gilt für die gesamten spanischen Bankguthaben und soll jährlich 375 Millionen Euro bringen. Bisher klingt der Beitrag mit 0,03 Prozent des Bankguthabens harmlos. Aber zum einen wird die Abgabe rückwirkend seit Jahresbeginn eingeführt, so dass eine Steuerflucht quasi unmöglich wird.

Zum anderen gab es die Abgabe technisch gesehen bereits seit 2013, der Prozentsatz wurde allerdings auf Null festgelegt. So hat die Einführung der Steuer selbst kaum öffentliches Aufsehen erregt. Die jetzige landesweite Einführung der 0,03-Prozent-Abgabe ist somit schon die erste Erhöhung. Weitere Erhöhungen dürften in ähnlich kleinen Schritten erfolgen und damit möglichst lange unbemerkt bleiben (mehr dazu hier).

Die spanische Regierung erklärt die neue Steuer damit, dass die Regionen eine solche Steuer bereits erheben. In den einzelnen Regionen ist die Sparbuch-Steuer tatsächlich höher als die neue Zwangsabgabe, was die Regierung in die glückliche Lage versetzt hat, den Bürgern die neue Steuer sogar als eine Steuersenkung zu verkaufen. Selbstverständlich werde Madrid das Geld aus der neuen Steuer für Infrastrukturprojekte verwenden.

Das mag man sogar glauben. Doch in dem Moment, wo die Euro-Krise erneut zuschlägt, hat die Regierung die Bürger im Griff.

Doch tatsächlich stellt die Regierung in Madrid damit die Weichen, noch mehr Schulden machen zu können. Das Umverteilungsystem geht zu Lasten des spanischen Föderalismus. Im Herbst wird sich zeigen, ob Katalonien bei Spanien bleibt oder den Versuch wagt, die Unabhängigkeit zu erklären.

Die Umverteilung ist auch eine klare Enteignung der Sparer: Wie die Grafik zeigt, gehen die Spareinlagen in Spanien wegen der niedrigen Zinsen seit einigen Jahren deutlich zurück. Sie verlaufen genau anders als die Schulden: Während die Schulden steigen, schrumpfen die Spareinlagen.

Das bedeutet: Die brachiale Enteignung der Sparer in den Schuldenstaaten Europas dient nicht einmal dazu, die öffentliche Verschuldung abzubauen: Sie verfolgt ausschließlich den Zweck, die gewissenlosen Regierungen so lange als möglich an der Macht zu halten.

Für die Sparer in Europa ist die neue Steuer ein Menetekel: Einmal eingeführt, kann sie jederzeit beliebig erhöht werden. Eine Steuer auf Sparbücher hat für den Staat den Vorteil, dass er sie direkt durch die Banken erheben lassen kann und nicht auf die Steuererklärungen der Bürger warten muss.

Die Weichen für eine umfassende Enteignung sind damit in Spanien gestellt. Und es wird nicht bei Spanien bleiben.

Denn in der EU gilt, was der neue starke Mann in Brüssel vor vielen Jahren als sein politisches Credo formuliert hatte:  Der Spiegel zitierte 1999 den damaligen Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, mit einer Erklärung, wie die EU funktioniert:

»›Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert‹, verrät der Premier des kleinen Luxemburg über die Tricks, zu denen er die Staats- und Regierungschefs der EU in der Europapolitik ermuntert. ›Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter ‒ Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.‹«

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/19/die-finanzielle-repression-begint-die-sparbuch-steuer-kommt-nach-europa/

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Gruß an die Durchblicker

Der Honigmann

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Es geht um die neuen Regeln zur Bankenrettung. Darin ist besonders brisantes enthalten, was bisher in den Medien kaum zur Sprache gebracht wurde. Um zukünftig zu verhindern, dass Steuerzahler marode Banken retten müssen, sollen nun Eigner und Gläubiger zuerst zur Kasse gebeten werden. Dies klingt soweit ganz vernünftig. Doch wissen viele Bankkunden nicht, dass sie keine Kunden sondern Gläubiger der Bank sind. Jeder der ein Konto bei einer Bank besitzt, ist Gläubiger.

Zypern wiederholt sich!

Als vor einem Jahr in Zypern die Spareinlagen von Sparern mit Konten von über 100.000 Euro kurzerhand zwangsenteignet wurden, kümmerte sich kaum jemand hierzulande um diesen Präzedenzfall. Zypern ist weit weg und ohnehin waren angeblich nur reiche Russen davon betroffen. Dass es jede Menge Privatpersonen und vor allem Unternehmen traf, wurde nicht erwähnt. Zypern war nur ein Experiment um zu sehen wie die Bevölkerung auf eine Enteignung reagieren würde. Genau dieses Vorgehen wurde nun im neuen Gesetz zur Bankenrettung verankert. Sparer mit mehr als 100.000 Euro auf ihren Konten, haften für ihre Bank mit, wenn diese in Schieflage gerät!

Was tun?

Es ist dazu zu raten sein Geld auf mehrere Banken zu streuen oder dieses anderweitig in Immobilien oder Gold anzulegen. Zudem sollte man über Konten bei ausländischen Banken nachdenken, auf die Deutschland keinen Zugriff hat. Es ist nämlich nicht illegal sein versteuertes Geld im Ausland anzulegen oder zu lagern.

Ihr Sebastian Hell

https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/sparer-haften-ab-sofort-f%C3%BCr-121902221.html

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….danke an HWA.

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Gruß an die, die dazugelernt haben

Der Honigmann

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