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Das EU-Parlament stellt in einem Werbe-Video Deutschland an den Pranger. Ein Schaffner kommt in ein Zug-Abteil und spricht Verbote aus. Er redet in allen EU-Sprachversionen Deutsch – die Untertitel sind in den Nationalsprachen. Deutschland wird unterschwellig als Nazi-Land diffamiert. Das Machwerk ist an Infamie nicht zu überbieten.
Das infame Video auf der Website des EU-Parlaments: Alle Nazi-Sprüche sind auf Deutsch. Die Erklärung, dass die EU Europa die Redefreiheit gebracht habe, auf Englisch. Über die Reiter kann man Mitteilungen des deutschen Schaffners in der Nationalsprache lesen.
Die babylonische Sprachverwirrung in der EU geht jedem Menschen auf den Geist, wenn er auf eine EU-Seite kommt: Da stehen, bevor man einen Text lesen kann, kryptische Buchstaben: BG, CS, DA, DE, EL usw.
Nun hat das EU-Parlament aus der Not eine Tugend gemacht: Auf der Seite des Europa-Parlaments findet sich ein Werbe-Video, das die Rede-Freiheit fördern will (Video am Ende des Artikels).
Zu Beginn des Videos betritt ein Schaffner den Zug und sagt auf Deutsch:
„Guten Morgen, meine Damen und Herren. Darf ich um Ihre Aufmerksamkeit bitten. Gemäß des Gesetzerlasses Nummer 336b vom 12. Januar 2013 zur Verbesserung der allgemeinen Reisebedingungen halten wir alle Passagiere an, die folgenden Themen ausnahmslos zu vermeiden, bitte nicht anzusprechen oder zu diskutieren: Religion, Einwanderungspolitik, Korruption. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen noch eine angenehme Reise.“
Das Infame an dem Video: Es gibt nur die deutsche Version. Für alle Nationalsprachen gibt es Untertitel. In dem mit vorwiegend jugendlichen Passagieren besetzten Waggon gibt es Protest, so sagt einer der Passagiere: „Das ist ja eine Situation wie vor 60 Jahren!“ Worauf der deutsche Schaffner sagt: „Nein, das ist übertrieben, jetzt übertreiben Sie wirklich.“
Die Passagiere, die sich aufregen, sprechen Deutsch und eine andere Deutsch mit niederländischem Akzent.
Der Trick bei dem Video: Jeder Franzose, Bulgare, Niederländer usw. liest die Untertitel in seiner Muttersprache und hört gleichzeitig den deutschen Schaffner. Für die besonders Begriffsstutzigen ist die Passage mit der Erinnerung an die 60 Jahre eingebaut.
Am Ende des Videos wird auf Englisch gesagt, dass die Meinungs-Freiheit ein Geschenk der EU sei. Auf Englisch wird gefragt: „What if you were asked to shut up?“
Und schließlich, wieder auf Englisch: „Join the conversation!“
Auch hier gibt es Untertitel, und das entlarvt die EU als Demagogen der übelsten Sorte: Die „guten Nachrichten“ gibt es auf Englisch, die kriminellen auf Deutsch.
Der Eindruck, der hängenbleibt – und wohl auch hängenbleiben soll: Die Deutschen sind die Nazis, die heute in Europa wieder die Meinungsfreiheit unterbinden wollen.
Dieses Machwerk ist von Steuergeldern finanziert. Es werden Vorurteile gegen die Deutschen geschürt, ganz perfide und unterschwellig.
Herbert Reul, Vorsitzender der CDU/CSU-Abgeordneten im EU-Parlament, fordert im Spiegel die sofortige Entfernung des Videos aus dem Internet. Reul: „In Zeiten, in denen Deutschland wegen seiner Sparappelle mit Nazisymbolen in Verbindung gebracht wird, ist so eine Werbung unverantwortlich.“
Die EU entlarvt sich mit dieser üblen Diffamierung als eine Veranstaltung von sehr gefährlichen Propagandisten und intellektuellen Hass-Predigern.
Es sei den Betonköpfen gesagt: In Deutschland gibt es, anders als in anderen Ländern, keine rechtradikale Partei. Die NPD liegt sosehr darnieder, dass sie die Insolvenz anmelden muss. Anders als andere Länder hat sich die deutsche Gesellschaft wie keine andere in Europa mit ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt.
Nach solch einer Agitation sollte Deutschland seine Zahlungen an die EU einfrieren. Und eine Entschuldigung derjenigen verlangen, die von den Nettozahlungen fürstliche Gehälter einstreifen: Martin Schulz (was macht der Mann eigentlich als EU-Parlaments-Präsident, immerhin hat er einen Stab von 80 Mitarbeitern; hat das Video keiner von denen gesehen?), Manuel Barroso und Herman van Rompuy.
Ein kleiner Trost bleibt den Deutschen übrig: Man kann beim dem deutschen Nazi-Schaffner, wenn man genau hinhört, nicht genau sagen, ob der nicht vielleicht ein Österreicher ist. Der Sprach-Färbung nach wäre das denkbar.
Möglicherweise ist das Absicht: Wenn die Manipulation auffliegt, kann man im Notfall versuchen, die mächtigen Deutschen mit der Ausrede zu besänftigen, dass der Nazi ja ein Österreicher ist.
Zur Aufklärung an die geschichtslosen Macher des Films: Hitler war staatenlos, als ihn die Deutschen als neuen Heilsbringer zu entdecken begannen. Er wurde am 25. Februar 1932 vom Freistaat Braunschweig eingebürgert.
Update:Offenbar liest die EU bei den DWN mit. Das Video wurde eilig von allen offiziellen Seiten entfernt. Wir haben die EU um eine Erklärung gebeten (hier).
Nachdem Brüssel in Zypern die direkte Teilenteignung von Bankkunden durchgesetzt hat, ist der Schaden nicht mehr zu reparieren: Niemand kann sich mehr darauf verlassen, daß sein Geld in irgendeiner Bank sicher ist. Zypern wird Kapitalkontrollen einführen, um zu versuchen, Kapitalflucht zu verhindern, und führt damit in der Praxis eine zweite Euro-Währung ein. Euros dürfen in das Land hinein, aber nicht hinaus
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Die zweite Einigung zur finanziellen Rettung Zyperns ist wieder nur ein „Bankraub mit Feigenblatt“. Der Schaden der ersten Absprache wird nicht repariert, sondern Zypern wird faktisch aus der Eurozone ausgeschlossen – auch wenn behauptet wird, seine Euro-Mitgliedschaft sei „gerettet“ – und es ist ein Vorspiel für mehr Zwangsenteignungen in Euroland.
Das Ganze beschleunigt den Zerfall des Euro-Systems. So sagte der frühere Chef der zypriotischen Zentralbank, Athanasios Orphanides, am 23.3. der Financial Times: „Das europäische Projekt zerschellt am Boden. Dies ist eine grundsätzliche Veränderung der Dynamik Europas, hin zum Zerfall, und ich sehe nicht, wie sich das umkehren läßt… Wir sehen eine nonchalante Haltung gegenüber Zwangsenteignung und der Einschüchterung eines Volkes.“
Unter der neuen Einigung werden nur Konten über 100.000 Euro belastet (das Feigenblatt), diese jedoch mit bis zu 40% im Rahmen der Abwicklung der Laiki Bank. Die andere bankrotte Bank, Bank of Cyprus, wird mit Hilfe der Einnahmen erhalten. Die Troika sichert unter diesen Bedingungen einen Kredit über 10 Mrd. Euro zu, mit dem ausländische Gläubiger in der Eurozone bedient werden.
Dies hat auch einen geopolitischen Aspekt. Laut Bloomberg gehört ein Drittel des Geldes auf zypriotischen Banken Russen und darunter sind die meisten Konten mit über 100.000 €. Dies rührt vor allem daher, daß russische Firmen Zypern wegen der niedrigen Steuern (ähnlich wie etwa Irland) als finanzielle Ausgangsbasis für Handelsgeschäfte nutzen. So wurde Zypern zum drittgrößten ausländischen „Investor“ in Rußland. Mit der Entscheidung, die meisten großen Konten in die aus der Laiki Bank ausgelagerte „Bad Bank“ zu verschieben, wendet die Troika sich ganz bewußt gegen russische Anleger.
Dies erklärt die zornigen Reaktionen führender russischer Vertreter, von Regierungschef Medwedjew bis zum Ökonomen Sergej Glasjew. Es ist nicht auszuschließen, daß es sich um einen bewußten Schachzug der Strippenzieher der Londoner City im Rahmen der allgemeinen antirussischen Strategie handelt. Die Medien des Empire verbreiteten den Eindruck, Zypern sei ein Geldwäscheparadies und die russischen Gelder kämen von der Mafia, was als scheinbare moralische Rechtfertigung der Entscheidung der Troika diente. In Wirklichkeit ist Zypern kein schlimmeres Schwarzgeldzentrum als andere Steuerparadiese wie die britische Insel Man oder als die City selbst. Auch das Argument vom „überdimensionierten Finanzsektor“ ist übertrieben, denn das Verhältnis vom Finanzsektor zum BIP liegt in Zypern bei 8:1, aber bei 24:1 in Luxemburg!
Am 23.3. flog ein britisches Expertenteam nach Zypern, um das Land über annehmbare Bedingungen zu „beraten“. Angeführt wurde es vom zweiten ständigen Sekretär des britischen Finanzministeriums, Tom Scholar, der früher auch die Rettung von Northern Rock, Royal Bank of Scotland und Lloyds organisiert hatte. Man weiß, wie diese Rettung endete: Die Banken wurden verstaatlicht und sämtliche Spekulationsschulden dem britischen Steuerzahler aufgebürdet.
Eine andere Lüge der Troika ist die Behauptung, die neue Einigung sei eine „isländische Lösung“ für Zypern. Der Vergleich hinkt massiv. Erstens hatte Island eine eigene Währung und konnte sie abwerten. Eine isländische Lösung für Zypern läge also in der Rückkehr zur Landeswährung und gerade das will die Troika vermeiden. Zweitens trennte Island in- und ausländische Schulden, es war faktisch eine Trennung zwischen Schulden, die mehr oder weniger mit der Realwirtschaft zusammenhingen, und fiktiven reinen Geldschulden. Für Zypern würde das bedeuten, die fiktiven Schulden aus der EU-Blase – z.B. Carry Trade in London und anderen Orten mit insolventen griechischen Anleihen – von den Geschäftsbankschulden zu trennen. Das meiste Geld russischer Kunden würde wahrscheinlich in die zweite Kategorie fallen.
Nachdem Brüssel nun die direkte Teilenteignung von Bankkunden durchgesetzt hat, ist der Schaden nicht mehr zu reparieren: Niemand kann sich mehr darauf verlassen, daß sein Geld in irgendeiner Bank sicher ist. Zypern wird Kapitalkontrollen einführen, um zu versuchen, Kapitalflucht zu verhindern, und führt damit in der Praxis eine zweite Euro-Währung ein. Euros dürfen in das Land hinein, aber nicht hinaus. Trotzdem wird das Kapital auf die eine oder andere Art aus dem Land fließen, großenteils in die Kernländer der Eurozone, wo die realen Zinsen negativ sind, aber eine Einlagensicherung bisher noch gilt.
Tausende Studenten demonstrieren gegen die Troika und geben Angela Merkel die Schuld für die Situation in Zypern. Gleichzeitig wollte der Chef und vier weitere Vorstandsmitglieder der Bank of Cyprus zurücktreten, was jedoch abgelehnt wurde. Wenn die Banken in Zypern aufgehen, wird der Bank Run wohl nicht mehr zu stoppen sein. Vielleicht werden diese Tage Geschichte schreiben, als der Anfang vom Untergang Europas.
In der zyprischen Hauptstadt haben sich Tausende Studenten versammelt, um gegen die Troika zu protestieren, während ein anderer Teil der Bevölkerung fassungslos zuschauen muss, wie ihnen der Boden unter den Füssen weggezogen wird. Es ist nicht bloss der Skandal der Enteignung von Privatvermögen durch fremde Länder sondern auch das von Europa diktierte Sparprogramm, das jeder Zyprer noch viele Jahre zu spüren bekommen wird. Allmählich zeigt die Schattenmacht ihr Gesicht. Wäre das ganze ein abgekartestes Spiel der Zentralbanken, müsste man jetzt aufstehen und applaudieren. Noch nie gelang es einem Feldherrn, innert so kurzer Zeit so sauber ein Land zu übernehmen wie der Europäischen Zentralbank.
Wer zahlt, bestimmt die Musik, zu der getanzt wird. Das wird langsam jedem Europäer klar. Und auch in welchem Gefängnis sie sich befinden, ein Gefängnis, das sie nicht sahen, wie es allmählich um sie herum gebaut wurde. So kommen nicht mal mehr Banker weg, die noch abspringen wollen. Sämtliche Rücktrittsgesuche der Bank of Cyprus Chefetage wurden abgelehnt. Noch schmerzhafter als die wirtschaftlich harten Jahre dürfte die Erkenntnis all jener sein, dass die durchgeknallten Verschwörungstheoretiker vielleicht doch Recht hatten.
Zyprischer Bankchef tritt abVermögende Anleger trifft es hart
Inhaber großer Guthaben in Zypern werden gezwungen, sich an den immensen Kosten der Bankenrettung zu beteiligen. Wie hoch die Zwangsabgabe ausfällt, ist noch unklar. Doch Finanzminister Sarris stimmt vermögende Anleger bereits auf schlechte Nachrichten ein. Der Chef der Bank of Cyprus tritt deshalb aus Protest zurück.
Wohlhabende Kontoinhaber in Zypern werden einen Großteil ihrer Bankeinlagen einbüßen. “Die exakte Prozentzahl ist noch nicht entschieden, aber sie wird hoch ausfallen. Was ich gesehen habe, legt die Marke von 40 Prozent nahe”, sagte Zyperns Finanzminister Michalis Sarris der BBC. Bislang war die Rede von 30 Prozent.
Betroffen seien Kontoinhaber mit einem Guthaben über 100.000 Euro bei den beiden wichtigsten Banken des Landes, der Laiki-Bank und der Bank of Cyprus, so Sarris. Deren Geld soll in Bankaktien umgewandelt werden, wodurch die Einleger direkt an der Sanierung der Geldhäuser beteiligt werden.
Mit dem so gewonnenen Kapital und mit einem noch nicht näher bezifferten Haircut für Inhaber vorrangiger Bankanleihen will Zypern seinen Beitrag zu einem Rettungsprogramm leisten, das dem Land 10 Mrd. Euro von seinen europäischen Partnern und dem Internationalen Währungsfonds bringen soll. Die Geldgeber verlangen für ihre Hilfe einen zusätzlichen Eigenbeitrag Zypern in Höhe von 5,8 Mrd. Euro.
Das Rettungspaket ist außerdem an eine radikale Schrumpfkur des überdimensionierten Finanzsektors geknüpft. So soll Zyperns zweitgrößte Bank Laiki geschlossen werden. Vor diesem Hintergrund kündigte der Chef der Bank of Cyprus, Andreas Artemi, seinen Rücktritt an. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen der Bank erfuhr, ist Artemi vor allem mit der Höhe der geplanten Zwangsabgabe auf Geldeinlagen nicht einverstanden.
Vor allem Moskau reagierte empört auf die Pläne, weil viele vermögende Russen ihr Geld in Zypern angelegt haben. Aus Deutschland und anderen Euro-Ländern kam dagegen Kritik an dem zyprischen Modell, mit niedrigen Steuern, hohen Zinsen und laxen Kontrollen dubiose Gelder aus dem Ausland anzulocken.
Trotz des milliardenschweren Rettungspakets traut sich Zypern noch keine Wiedereröffnung seiner Banken vor Donnerstag zu. Eigentlich hatte die Regierung in Nikosia dies schon für Dienstag vorgesehen. Doch die Notenbank des Insel-Staates ließ eine Öffnung der Geldhäuser, die schon mehr als eine Woche geschlossen sind, nicht zu. Zu groß waren offenbar die Befürchtungen, dass die Kunden die Filialen stürmen und ihre Ersparnisse abziehen. Um genau dies zu verhindern, hat die Zentralbank den Kapitalverkehr eingeschränkt. Kunden der größten beiden Banken können nur noch 100 Euro pro Tag abheben.
Fitch stuft Banken ab
Finanzminister Sarris kündigte an, dass die Banken voraussichtlich am Donnerstag wieder geöffnet werden. Die Kapitalkontrollen, die ein massives Abheben von Geld verhindern sollen, würden nicht für Monate oder Jahre in Kraft bleiben. “Ich denke, wir sprechen hier von einigen Wochen”, sagte der Finanzminister. Das bedeutet, dass Abhebungen, Überweisungen oder Schecks auf kleine Summen begrenzt sind. Diese Kapitalschranken “werden wahrscheinlich ein abgestuftes System bekommen”, ergänzte Sarris. Strengere Kontrollen soll es für die beiden großen Häuser Laiki und Bank of Cyprus geben.
Unterdessen stufte die Ratingagentur Fitch beide Banken auf “Zahlungsausfall” herab. Die drittgrößte zyprische Bank, die Hellenic Bank, wurde nach dem Rettungspaket für die Insel zwar bei ihrer Einstufung auf “B” (“beschränkter Ausfall) gehalten, allerdings mit negativem Ausblick. Fitch begründete die Entscheidung mit den durch das Rettungspaket vorgesehenen Einschnitten sowie den Verluste für Geldanlagen.
Arbeitsminister Harris Georgiades sagte der “Bild”-Zeitung, die Sanierung des Bankensystems werde die Wirtschaft in große Schwierigkeiten bringen. “Wir werden durch eine sehr schwere Zeit gehen.”
Läuft uns die Zeit davon? In den letzten Jahren haben wir in einer Blase der falschen Hoffnung gelebt, die durch riesige Schulden und Rettungsgelder angeheizt wurde. Die Illusion der wirtschaftlichen Stabilität hat die meisten Menschen davon überzeugt, dass die große Wirtschaftskrise von 2008 nur ein “Ausreißer” war, und dass jetzt die Dinge wieder normal sind. Leider ist das nicht der Fall.
Graphik: The Economic Collapse
Die Wahrheit ist, dass der Finanzcrash von 2008 nur die erste Welle unserer wirtschaftlichen Probleme war. Wir sind noch nicht einmal in die Nähe einer Erholung von dieser Welle gekommen, und die nächste Welle des wirtschaftlichen Zusammenbruchs nähert sich bereits schnell.
Unsere Wirtschaft ist wie eine riesige Sandburg, die auf einem Fundament von Schulden und Toilettenpapier-Währungen gebaut wurde. Mit jeder Welle, die uns in der Krise trifft, präsentieren unsere Führungen Lösungen, die darin bestehen, noch mehr Schulden zu machen und noch mehr Geld zu drucken, und jedes Mal werden diese “Lösungen” unsere Probleme noch mehr verschlimmern.
Die sich im Moment in Europa und den Vereinigten Staaten entwickelnden Ereignisse werden uns weiter in die nächste große Krise treiben.
Ich hoffe aufrichtig, wir hätten etwas mehr Zeit, bevor die nächste Krise uns überwältigt, aber wie Sie sehen werden, läuft die Zeit bereits ab.
12 Dinge, die gerade passiert sind und zeigen, dass die nächste Welle des wirtschaftlichen Zusammenbruchs bereits da ist:
Laut TrimTab CEO Charles Biderman haben die Insider-Käufe von Unternehmensaktien ein Allzeittief erreicht, und das Verhältnis von Insider-Verkäufen zu Insider-Käufen von Unternehmensaktien hat nun einen erstaunlichen Wert von 50 : 1 erreicht.
Am Freitag haben wir erfahren, dass die persönlichen Einkommen in den Vereinigten Staaten den größten 1 Monats-Rückgang seit 20 Jahren hatten.
In einer verblüffenden Aktion sagte Michigans Gouverneur Rick Snyder, dass er einen Notfall-Finanz-Manager ernennen wird, der sich um die Finanzangelegenheiten Detroits kümmern wird.
Am Freitag wurde bekannt, dass die Arbeitslosenquote in Italien auf 11,7 Prozent gestiegen ist. Das war ein großer Sprung von 11,3 Prozent im Vormonat, und Italien hat nun die höchste Arbeitslosenquote seit 21 Jahren.
Die Jugendarbeitslosigkeit in Italien ist auf ein neues Allzeit-Rekordhoch von 38,7 Prozent angestiegen.
Am Freitag wurde bekannt, dass die Arbeitslosenquote in der gesamten Eurozone gerade einen neuen Rekordwert von 11,9 Prozent erreicht hat.
Am Freitag wurde bekannt, dass die Arbeitslosenquote in Griechenland jetzt 27 Prozent erreicht hat, und es wird prognostiziert, dass sie 30 Prozent bis Ende des Jahres betragen wird.
Die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland beträgt nun fast unglaubliche 59,4 Prozent.
Am Samstag füllten Hunderttausende von Demonstranten die Straßen von Lissabon und anderen portugiesischen Städten, um gegen die Sparmaßnahmen, die ihnen auferlegt werden, zu protestieren. Es war angeblich die größte Demonstration in der Geschichte Portugals.
Laut Goldman Sachs gingen die Bankeinlagen in ganz Europa im Laufe des Monats Januar zurück.
Über das Wochenende erklärte der stellvertretende Gouverneur der chinesischen Zentralbank, dass China für einen “Währungskrieg” vorbereitet sei.
Italien ist zu diesem Zeitpunkt ein wirtschaftlich hoffnungsloser Fall, und der politische Stillstand in Italien ist der Sache sicherlich nicht hilfreich. Die Partei des ehemaligen Komikers Beppe Grillo könnte das Zünglein an der Waage der Macht in Italien sein, und über das Wochenende machte er einige Bemerkungen, die das Zeug haben, Europa gut durchzuschütteln. Erstens schlägt er vor, dass Italien ein Referendum über den Euro abhalten sollte.
Da Italiens Schulden mittlerweile so groß sind, schlägt Grillo darüber hinaus auch vor, dass Neuverhandlungen die einzige Möglichkeit ist.
Und natürlich ist auch die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten zum Mittelpunkt des Interesses geworden.
Die gesonderten Schritte sind jetzt in Kraft getreten, und sie werden definitiv einen Einfluss auf die US-Wirtschaft haben. Selbstverständlich werden diese Effekte nicht annähernd so dramatisch sein, wie viele Demokraten behaupten, aber ohne Zweifel werden diese Kürzungen die US-Wirtschaft ein wenig verlangsamen.
Nun, jeder sollte Europa sehr genau im Auge behalten, und es wird auch wichtig sein, ein Auge auf die Wall Street zu halten. Es gibt eine ganze Reihe von Anzeichen dafür, dass der Aktienmarkt sein Hoch erreicht hat oder zumindest in der Nähe ist. Was halten Sie zum Beispiel davon, was ein prominenter Aktienmarkt-Analyst vor kurzem zu sagen hatte:
“Jedes zuverlässige technische Werkzeug warnt, dass ein großes Hoch erreicht sein könnte”, sagte Walter Zimmerman, der leitende technische Analyst bei United-ICAP. “Das schließt Marktstimmung und -dynamik, klassische Chartmuster und Elliott-Wellen-Analyse ein.”
“Das meiste der Rallye am Aktienmarkt seit 2009 kann dem Versuch der Federal Reserve angelastet werden, einen “Wohlstandseffekt” durch höhere Börsenkurse zu erzielen. Dies verschärft nun das Abwärtsrisiko. Warum? Der Aktienmarkt ist nicht länger der führende Indikator für die Wirtschaft. Er reflektiert stattdessen Fed-Manipulation. Den Aktienmarkt nach oben zu pushen, während die reale Wirtschaft vor sich hindümpelt, hat zu einer anderen Blase geführt.”
“Die nächste Bewegung nach unten wird nicht eine teilweise Korrektur der Erholung seit den 2009er Tiefs sein. Es wird eine weitere große Finanzkrise sein. Das Schlimmste kommt erst noch.”
Leider werden die meisten Menschen weiterhin leugnen, dass etwas gewaltig schiefläuft, bis es viel zu spät ist.
Europa erlebt in weiten Bereichen bereits eine wirtschaftliche Depression, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die USA nachziehen werden.
Die Zeit wird knapp, und ich hoffe, dass Sie sich vorbereiten.
Also, was meinen Sie?
Wie viel Zeit, glauben Sie, haben wir noch, bevor uns die nächste Welle des wirtschaftlichen Zusammenbruchs trifft?
Bis Dienstag muss Zypern neue Forderungen der EU erfüllen. Dazu zählt unter anderem die Einführung von Kontrollen über Kapital-Abflüsse aus dem Land. Geschieht dies nicht, müsse Zypern den Euro verlassen.
Nach der EZB versucht nun auch die EU, die Notbremse zu ziehen. Bis Dienstag kommender Woche soll das Land drei Bedingungen erfüllen, sonst drohe der Rauswurf, zitiert die AFP einen europäischen Vertreter in Brüssel.
Zypern müsse beispielsweise „einen glaubwürdigen Plan B“ als Ersatz für den vom Parlament zurückgewiesenen Rettungsplan vorlegen. Darüber hinaus sollen für längere Zeit Kapitalverkehrskontrollen eingeführt werden und eine Fusion der beiden größten Banken vorbereitet werden, so der Brüsseler Vertreter. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass Zypern aus dem Euro ausscheiden müsse.
In einer Telefonkonferenz am Mittwochabend hatte sich die Eurogruppe zusammen mit der EZB und der Kommission über die weitere Vorgehensweise im Fall Zypern beraten. Dabei wurde bereits offen über einen Austritt Zyperns gesprochen (hier).