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Archiv für die Kategorie ‘Kultur’


“90 Prozent der Täter sind Männer”

Das Thema kam von verschiedenen Seiten auf sie zu – doch anfangs wollte Produzentin Gabriela Sperl nicht genau hinsehen. Doch dann landete sie bei ihren Recherchen zu Kinderhandel und Kinderprostitution in Deutschland. Das war der Anfang von “Operation Zucker”.

Von: Astrid Hickisch

Filmproduzentin Gabriela Sperl im BR | Bild: BR, Max Hofstetter

Gabriela Sperl

Die promovierte Historikern leitete von 1998 bis 2002 beim Bayerischen Fernsehen den Programmbereich Musik und Fernsehspiel. Unter ihrer Verantwortung entstanden Filme wie “Der alte Affe Angst” oder “Hierankl”.
2003 machte sie sich mit einer Produktionsfirma selbständig. Sie realisierte Filme wie “Marias letzte Reise”, den TV-Mehrteiler “Die Flucht” oder das Missbrauchsdrama “In aller Stille”. Für zahlreiche ihrer Filme schrieb sie auch das Drehbuch. Ihre Filme “Zuckerbrot”, “Familienkreise” und “Leben wäre schön” wurden mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Kinder waren nach dem Tsunami aus Krankenhäusern verschwunden, keiner wusste, wohin – das erzählte ein Freund der Filmemacherin Gabriela Sperl. Das war ihr erster Kontakt mit dem Thema “Kinderhandel”. Bei den folgenden Recherchen zum Thema in Asien erkannte Gabriela Sperl, dass viele Kinder auch nach Deutschland verkauft werden – und zur Prostitution gezwungen werden. Sie stößt auf den Fall des Kommissars und des Staatsanwalts in einer deutschen Stadt, die gegen ein Kinderhandel-Netzwerk ermittelt hatten. Jemand bringt sie in Kontakt mit dem Mann, der in der Figur des Ronnie im Film seine Entsprechung hat. Der reale Ronnie hatte jahrelang Kinder für potentielle deutsche Freier “beschafft”.

Missbrauchter Junge entdeckt Peiniger auf Wahlplakat

Gabriela Sperl sprach mit Streetworkern, Mitarbeitern von Hilfsorganisationen, Journalisten. Ein Streetworker berichtete ihr von einem Jungen, der seinen Peiniger auf einem Wahlplakat in der Stadt entdeckt hatte. Er entschloss sich, gegen seinen Vergewaltiger und Folterer vorzugehen. Doch bei den Vernehmungen setzte man ihn unter Druck und glaubte ihm letztendlich nicht. Die Taten blieben ungesühnt, der Politiker ist mit seinen Verbrechen an dem Jungen bis heute ungestraft davongekommen.

Ein Netzwerk verhindert Aufklärung und Ahndung

ei der Stoffsammlung zum Film begegnete Gabriela Sperl, wie sie im Interview mit br.de berichtet, immer wieder denselben Mechanismen: Männer aus hohen Positionen in Wirtschaft, Politik und Justiz, oft selbst Familienväter, vergewaltigen Kinder, die ihnen über die organisierte Kriminalität zugeführt werden und sorgen dann über ihr eigenes Geflecht an Kontakten dafür, dass ihr verbrecherisches Tun ungestraft bleibt. Ermittler und Hilfsorganisationen müssen ohnmächtig zusehen. “Dabei sind nur 50 Prozent der Männer, die sich in dieser Art an Kindern vergehen, pädophil”, so Sperl. “Für die anderen bedeutet es einen ‘Kick’, Kinder sexuell zu missbrauchen: Es ist teuer und verboten. Das bestätigen die Forschungen. Diese Männer spalten solche Erfahrungen aber total von ihrem übrigen Leben ab, blenden sie komplett aus.”

Zwei Autoren gaben auf angesichts des unfassbaren Leids

Während der Recherchen gingen Gabriela Sperl die Schicksale der Kinder irgendwann so nah, dass sie an dem Drehbuch nicht weitermachen konnte. Zu krass war das, was sie erfahren hatte. Sie rief sich Drehbuchautor Rolf Basedow (Drehbuch für “Im Angesicht des Verbrechens“) zu Hilfe. Doch auch der kapitulierte angesichts der unfassbaren Leiden, die Kinder in der Hand von Menschenhändlern und durch deutsche Freier erdulden müssen. Philip Koch (Autor und Regisseur des Gefängnisdramas “Picco”) vollendete das Drehbuch zum Film dann.

Dass die beiden Hauptfiguren des Films, Kommissarin Wegemann (Nadja Uhl) und Staatsanwältin Lessing (Senta Berger) weiblich sind im Gegensatz zur realen Vorlage, hat Gründe. Zuallererst sind die Täter, also Kinderhändler, Zuhälter und Vergewaltiger von Kindern fast ausnahmslos Männer. Andererseits haben Frauen, die in harten Männerberufen arbeiten wie bei der Polizei oder in der Justiz, die Tendenz, sich abzuschotten und Emotionen abzublocken, so Sperl. Kommissarin und Staatsanwältin machen im Film eine Wandlung durch, bevor sie beginnen, ihre Empathie zuzulassen und sich mit aller Kraft für die Kinder einzusetzen.

Die Mechanismen sind die gleichen

Für Schlagzeilen hatte 2008 der sogenannte Sachsensumpf gesorgt. Darin war es unter anderem auch um das Etablissement “Jasmin” gegangen, in dem Kinder von Freiern aus Politik, Justiz und Wirtschaft missbraucht worden waren. Zwei der damaligen Opfer hatten später, im Prozess gegen den Zuhälter, hohe Justizbeamte als frühere Freier wiedererkannt. Die mittlerweile erwachsenen Frauen stehen wegen Verleumdung vor Gericht, eine erste Verhandlungsrunde endete mit dem nervlichen Zusammenbruch der beiden Frauen:

“Der Sachsensumpf hat mit unseren Recherchen direkt nichts zu tun. Es ist für uns aber symptomatisch, wie mit diesem Fall umgegangen wird: Man stilisiert diese heute vor Gericht stehenden Frauen, die Opfer sind, zu Täterinnen. Man setzt sie so unter Druck, dass sie verhandlungsunfähig werden. Man konfrontiert sie mit ihrem Zuhälter, sie brechen zusammen und die Justiz muss das nicht weiter verfolgen”, sagt Gabriela Sperl.

gefunden bei: http://www.br.de/themen/kultur/inhalt/gesellschaft/operation-zucker-hintergrund-100.html.

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“Sachsen-Sumpf” Verfassungsgericht befasst sich erneut mit Korruptionsaffäre

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Die als “Sachsen-Sumpf” bezeichnete Affäre war im Mai 2007 durch Bekanntwerden einer Datensammlung des sächsischen Verfassungsschutzes zu angeblichen kriminellen Netzwerken mit Beteiligung hochrangiger Juristen ausgelöst worden. Die in dem Dossier aufgelisteten Vorwürfe weisen auf einen schweren Fall von Organisierter Kriminalität hin, in dem – ähnlich wie im belgischen Fall Dutroux – führende Vertreter von Justiz, Politik und Polizei durch Kinderprostitution korrumpiert worden sein sollen.

Investigative Journalisten, die den Skandal aufzuklären suchten, wurden drangsaliert und gerichtlich verfolgt. Heinz Fassbender, ehemals ZDF Kennzeichen D, wurde überfallen, gefoltert und lebensgefährlich verletzt, ist heute Frührentner. Ein Teil seiner Unterlagen, die er dem sächsischen LKA übergab, will dieses „verloren“ haben. Ein Verfahren gegen einen pädophilen Staatsanwalt bricht zusammen und wird eingestellt, die Akte verschwand auf dem Postweg. Dagegen wurde gegen Fassbender ermittelt: wegen Verleumdung. Peter Hornstadt. Der die Recherche fortsetzte, ereilt das gleiche Schicksal. Überfallen, halb totgeschlagen. Nur knapp gerettet, lebt in Pflegestufe II. Und wieder hilft die Justiz nicht. Wie im Fall Fassbender wird unterstellt, er habe sich selbst verstümmeln lassen, um an die Rente zu kommen. Wie im Fall Fassbender wird dieser Verdacht der Sozialkasse mitgeteilt, er muss vor Gericht um seine Rente kämpfen. Auch Hans-Werner Lange recherchiert – mit Unterstützung von Heinz Faßbender – im sächsischen Pädophilenmilieu. Durch eine Reihe skandalöser Prozesse, in dem ausgerechnet Sachsensumpfverdächtige Richter und Oberstaatsanwälte zu Gericht sitzen, wird der Mann ruiniert – Lange’s Schaden geht inzwischen in die Millionen. Am Ende stehen Ermittlungsverfahren gegen 20 Journalisten, die mit dem Fall Sachsensumpf befasst waren.

Desinteresse der Politik und Eingriffe durch die Justiz tauchten in der Vergangenheit auf internationaler Ebene wiederholt auf, wenn es dem Organisierten Verbrechen gelang, Establishmentvertreter ins Rotlicht/Pädophilenmilieu zu ziehen. Die Erklärung dafür liegt in dem naheliegendsten „Ziel der Übung“: Erpressung. Häufig gibt es dabei eine Geheimdienst-Connection. So hat der im August 1996 verhaftete belgische Kinderhändler Marc Dutroux, dem der Mord an mehreren Mädchen zur Last gelegt wird, nach Recherchen der „Welt“ zeitweise im Auftrag der Stasi gearbeitet. „Es gab in der Tat Hinweise, wonach sich solche Informationen in dem Stasi-Material wieder finden, das dem CIA zugespielt wurde. Der belgische Geheimdienst wäre gut beraten, diese Unterlagen gründlich auszuwerten“, sagt der ehemalige Geheimdienstkoordinator der Regierung Kohl, Bernd Schmidbauer (CDU).

Die CIA hatte sich in den Wendezeiten Material über die Spionageabteilung der Hauptverwaltung Aufklärung des MfS sichern können. Wegen der Brisanz der darin enthaltenen Informationen auch über westeuropäische Politiker werden diese Unterlagen nach wie vor der Öffentlichkeit vorenthalten. Lediglich Geheimdienste durften in die von der CIA gefilterten Berichte Einsicht nehmen. Nach Expertenmeinung erklärt das, warum die Ermittlungsbehörden sowohl den Fall Dutroux als auch das Verschwinden von Manuel bislang nicht klären konnten. Der seit 1993 vermisste Junge wurde nach Zeugenaussagen ins niederländische Kinderporno-Milieu verschleppt. Sein Vater Rainer Wolf, ein in der DDR-Friedensbewegung eingesetzter Stasi-Mitarbeiter, war bereits vor Jahren in den Verdacht geraten, seinen Sohn selbst ins Kinderporno-Milieu verbracht zu haben.

Die Affäre Dutroux warf seinerzeit das Augenmerk auf einen ähnlich gelagerten Fall in den Vereinigten Staaten, der Ende der 80er Jahre durch Kongresshearings und die Arbeit einer Untersuchungskommission zu den Vorfällen des Iran-Contra-Komplexes an die Öffentlichkeit gelangte. Die für unsere Thematik interessanten Ermittlungen “endeten” bei der Franklin Credit Bank in Omaha/Nebraska, die von Larry King geleitet wurde, einem einflussreichen Funktionär der Republikanischen Partei, der sein Kreditinstitut den Geheimdiensten zu Geldwäschezwecken offen hielt. Als der ehemalige Senator von Nebraska, John DeCamp, sich näher mit Kings Aktivitäten befasste, entdeckte er einen landesweiten Pädophilenring, der einflussreiche Geschäftsleute und führende Vertreter der Republikanischen Partei mit Minderjährigen versorgte.

Ganz ähnlich lagen die Dinge in Großbritannien, wo das – inzwischen eingestellte – Scallywag Magazine nachweisen konnte, dass der Inlandsgeheimdienst MI5 ausländische Diplomaten in Wales an Minderjährige heranführte um diese anschließend bei Sexspielen zu filmen. Über ein Dutzend Opfer, die den Sklavenähnlichen Verhältnisse entkamen und ihr Leid an die Öffentlichkeit trugen, starben unter zweifelhaften Umständen.

Auch bei den belgischen Vorfällen wurden Videomitschnitte sichergestellt, die Prominente beim Sex mit Minderjährigen zeigten. Sie wurden nie veröffentlicht. Der in dem Fall ermittelnde Richter Connerrote wurde auf höchste Weisung von seinen Untersuchungen entbunden, weil er – wie die französische Le Soir schrieb – nicht bereit war, die Vorladung hoher amerikanischer Diplomaten, leitender Regierungsbeamter und Schlüsselfiguren ähnlicher Missbrauchsskandale in Establishmentkreisen von Holland und Portugal zurückzuziehen.

Eine bemerkenswerte „Justizpolitik“ erfuhren in unseren Tagen nun auch die deutschen Journalisten Arndt Ginzel und Thomas Datt, die kritisch über den Sachsensumpf berichtet hatten. Gegenstand der Anklage waren Artikel im Nachrichtenmagazin Der Spiegel und bei Zeit Online . „Viel hat in dem Prozess darauf hingedeutet, dass Behörden Druck auf investigativ recherchierende Journalisten ausüben wollen“, kritisierte Michael Rediske, Vorstandssprecher der internationale Organisation Reporter ohne Grenzen. Er forderte einen klaren Freispruch. „Alles andere wäre ein Skandal“. Die beiden Journalisten wurden – verurteilt.

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…danke an TA KI

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Gruß an die kommende Gerechtigkeit

Der Honigmann

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Wolfgang Eggert
Aufklären, aufdecken, “nackte Tatsachen” zeigen, dabei saufen und koksen was das Zeug hält:
Nutten (“Horizontales Gewerbe”) und Mainstreamjournalisten (“Schreibende Zunft”) sind Berufsstände, die sich in Vielem gleichen.
Doch es gibt Unterschiede, im Detail.
DER BERUF
Sowohl die Hure als auch der Journalist können ihren Beruf ohne jegliche Abschlussprüfung ausüben.
Das verbindet sie mit ihren Hauptklienten: Politikern und Unternehmern.
Beide prostituieren sich, sind also käuflich:
Der Mainstreamjournalist (bzw. sein Zuhälter, der Verlagschef) nimmt das Geld der staatlichen und privaten Lobbyisten.
Die Bordsteinschwalbe (bzw. ihr Zuhälter) nimmt dein Geld.
Der Ausspruch “Bück dich, Baby”, sowohl in Laufhäusern als auch in Medienkonzernen oft gehört, folgt dem Geldfluss:
Der Lobbyist sagt es “seinem” Journalisten.
Der Freier “seiner” Hure.
DIE BERUFUNG
Dumm f….. gut, ist eine klassische Wahrheit, die man schon in der Pubertät begreifen lernt.
Prostituierte beherzigen sie nachts im Bett ebenso wie der Journalist, der am Schreibtisch des Tags seinen Arsch für
die liebe Kohle hinhält. Nicht viel fragen, mitmachen was der Brötchengeber fordert, ist die oberste Maxime,
wenn man hier wie dort im “Hand Job” bestehen will.
Aufs Kreuz legen, ist die erste Regel, die es im horizontalen wie schreibenden Gewerbe zu beherzigen gilt.
Da ein weiches Rückgrat die zu erwartenden “Härten” und “Stöße” des Arbeitsalltags mildert, ist man gut beraten,
sich “von oben” schnell aufs Kreuz legen zu lassen. Wem das im Abschluss noch mit der Zielgruppe gelingt ist
umso besser dran. Hier tragen Prostituierte eindeutig das höhere Risiko.
Während der pekuniäre Betrug immer noch verpöhnt – und strafbar – ist, erhalten Journalisten, die ihre Leser mittels ihrer “Schreibe” betrügen regelmässig Preise und werden in Stellungen gebracht, von denen selbst erfahrene Liebesdienerinnen nur träumen können.
DIE LEISTUNG UND IHR PREIS
“Unterhaltung” ist im Rotlicht- und Reportagemilieu das Mass aller Dinge. Beide Berufszweige sollen dem Kunden
nicht Kopfzerbrechen sondern vielmehr Amusement bereiten. Er soll wieder “kommen”, dem “Produkt” die Stange
halten. Das Verständnis verbaler Unterhaltung ist bei leichten Mädchen und Journalisten indes grundsätzlich verschoben. In sinnvollen Zusammenhängen wird eine erfahrene Nutte ausschließlich VOR und NACH Vollzug ihrer Dienstleistung sprechen.
Der Journalist versucht es WÄHREND. Eine weitere Unterscheidung: Eine professionelle Dirne sollte dem Freier
intensiv zuhören können. Der landläufige Journalist tut das nicht. Der Ausnahmefall stellt die Leserbriefecke dar,
die gern im Lokalbereich verschwindet und nach Gutsherrenart Zensierung erfährt.
Sich in die eigene Tasche lügen. Wichtig für beide Tätigkeitsfelder, denn beide belügen dich. Der altdeutsche Sinnspruch “Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing” ist hier federführend. Man beisst nicht die Hand, die einen füttert.
Du kannst noch so “schlecht” sein, die Freudenmädchen werden dich und deine “Leistungen” preisen. Genauso halten es die Mainstreamjournalist mir ihren Brötchengebern. Was lediglich auffällt, wenn sie es gar zu toll treiben: Angesichts der ruinösen Euro-Frage beklagen sich nicht wenige Medienkonsumenten darüber, dass “ihre” Presse, die sie mit ihrem Geld bezahlen, nicht ihre Interessen vertritt.
Ein fundamentales Missverständnis! Denn den Löwenanteil zum Betrieb des Apparats entrichten potente Anzeigenkunden und nichtwerbetreibende Lobbyisten. Ihnen gehört das Blatt oder der Sender in Wirklichkeit. Weshalb dort auch zu ihren Gunsten “wie gedruckt” gelogen wird.
Kann man sich nun dagegen wehren? Ja und nein. “Ja” bei den Nutten, und wieder einmal “nein” bei den priveligierten Journalisten.
Sicher, niemand würde eine Liebesdienerin, die einem das hohe Lied der vollzogenen Nacht flötet, ernstlich vor den Kadi zerren.
Aber wie ist es, wenn die Dame der Wahl mit dem Orgasmus auch ein gefühltes Pfund Viren über den beglückten Kunden ausschüttet hat?
Die deutschen Richter – nicht nur im sächsischen Sumpf Kunden des Milieus – entscheiden hier konsumentenfreundlich:
Für entstandene Schäden muss das Laufhaus blechen. Mehr noch: Ein Callgirl hat sich regelmässig einer amtlichen Untersuchung zu unterziehen, bei der streng geprüft wird, ob sie gesundheitlich für ihre Beschäftigung tauglich ist. Die Frage, ob ein Journalist “tauglich” ist, wird dagegen nicht gestellt. Ob Reporter XY noch ganz richtig im Kopf ist, wenn er zum wiederholten mal einen Angriffskrieg gegen einen fremden Staat entschuldigt, feiert oder gar fordert interessiert den Rechtsprecher nicht. Fortschreitende geistige Demenz, die bei etlichen Reportern angenommen werden darf, ist kein Hinderungsgrund, wöchentlich als Schreibtischtäter die journalistische Artillerie durchzuladen. Der Verbraucher kann sie kaum belangen.
In einem Interview wurde Charly Sheen von einem Journalisten einmal gefragt: “Wieso zahlen sie für Prostituierte,
wenn sie jede Frau auf der Welt haben könnten?” Sheen antwortete: “Ich zahle nicht dafür das sie mit mir schlafen,
sondern das sie danach wieder weggehen!” Eine hochphilosophische Antwort. Die einen Haken hat. Der beliebte
US-Mime vergisst, dass – wie gesagt – nicht wenige Kurtisanen über ihr Handwerk auch bleibende Übertragungen mitliefern, die den persönlichen Bewegungsraum des Klienten durchaus einengen können. Was im übrigen für das ferngelenkte Pressewesen im besonderen Masse gilt. Wird es nach dem Besuch der schönen Unbekannten im Schritt taub oder will “er” nicht mehr “stehen” kann das wenigergefährlicher sein, als wenn nach dem naiven Verinnerlichen politischer Brandreportagen kein eigener Gedanke mehr “hoch” kommt, weil bereits ein gutes Stammhirndrittel lahmgelegt wurde. Die Vereinigten Staaten, wo nach durchstandenen “Medienangriffen” regelmässig Millionen Fernsehzuschauer US-Fahnen ordern und ihre Söhne in die Schützengraben schicken, ist hierfür ein gutes Anschauungsobjekt.
Gibt es Chancen, gegen diese zweifache Ansteckungsgefahr vorzugehen? Zu verhüten? Auch hier zeigt sich das ältetste Gewerbe der Welt “fairer” als sein Zwillingsbruder: Während Dirnen nicht anstecken WOLLEN und Ärzte hier bei auftretenden “Unfällen” helfen KÖNNEN, sucht der Einflussjournalismus BEWUSST zu infizieren und Heilmöglichkeiten auszuschliessen.
Während sich der Kunde des Freudenhauses seit 1000senden von Jahren mit einem Präservativ vor einer Ansteckung seines Gemächts schützt, ist der Pariser fürs Hirn, welches dem “Mindfuck” ausgesetzt wird, noch nicht erfunden.
Hat der Handtuchhalter trotz Kondom im örtlichen Puff einen bleibenden Schaden davongetragen, kann der versierte Hausarzt immer noch eine Wäsche mit medizinischen Ingredienzien dagegen setzen, die das ungeliebte Andenken wieder beseitigt. Eine Hirnwäsche durch das mediale Rotlicht ist dagegen kaum rückgängig zu machen. Der Kranke bleibt auf sich allein gestellt.
Charly Sheen hat das begriffen. An der Haustür des bekennenden “Truthers” hängt dem Vernehmen nach neben dem Schild “Girls come in” ein zweites: “Media stay out!”
———————-
“Es gibt hier nicht einen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben. Und wenn er es täte, wüsste er vorher bereits, dass sie niemals im Druck erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, dass ich meine ehrliche Meinung aus dem Blatt, mit dem ich verbunden bin, heraushalte. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Bezahlung für ähnliche Dinge, und wenn Sie so verrückt wären, Ihre ehrliche Meinung zu schreiben, würden Sie umgehend auf der Straße landen, um sich einen neuen Job zu suchen. Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer der Papierausgaben erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu liegen und sein Land und seine Bevölkerung zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse? Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter den Kulissen. Wir sind Marionetten. Sie ziehen die Strippen, und wir tanzen an den Strippen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben stehen allesamt im Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.”
John Swinton, Chefredakteur der New York Times
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Hier ein Video, daß das Thema auch “anschneidet”

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Gruß an die intellektuellen Nutten
Der Honigmann
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Ein Pfingstgedichtchen will heraus

ins Freie, ins Kühne.

So treibt es mich aus meinem Haus

ins Neue, ins Grüne.Rhododendren

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Wenn sich der Himmel grau bezieht,

mich stört´s nicht im Geringsten.

Wer meine weiße Hose sieht,

der merkt doch, es ist Pfingsten.

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Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,

wie Hühner Eier legen,

und gehe festlich und geschmückt -

Pfingstochse meinetwegen -

dem Honorar entgegen.

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Joachim Ringelnatz

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Gruß an die “Honoratioren”

Der Honigmann

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Aufstand gegen Bußgeldbescheide: Immer mehr Bürger lehnen Zahlung ab

Gerhard Wisnewski

Dürfen die Behörden der BRD überhaupt Bußgeldbescheide erteilen? Oder sind sie dazu gar nicht berechtigt – nämlich weil es gar keinen Staat namens Bundesrepublik Deutschland (mehr) gibt? Verschicken Ämter also reihenweise unwirksame Bescheide, insbesondere Bußgeldbescheide? Immer mehr Behörden müssen sich mit derartigen Fragen befassen. Erstmals räumte der Leiter einer Bußgeldstelle erhebliche Probleme mit solchen Einwänden ein…

autoinnen

Junge, Junge – in der Haut dieser Beamtin möchte man nicht stecken: »Sehr geehrte Frau B.«, antwortete ein mutmaßlicher Verkehrssünder auf einen Bußgeldbescheid der Polizei Brandenburg: Da der Bescheid »keinerlei Unterschrift« trage, »werte ich das Schreiben nur als Entwurf und ein unverbindliches Vertragsangebot, an dem ich als natürliche Person jedoch nicht interessiert bin und das ich ablehne«. Der Bescheid sei auch nicht – wie angegeben – eine Ausfertigung. Denn darunter verstehe man in Deutschland »eine beglaubigte Abschrift der Urschrift einer Urkunde«, die »zwingend mit einem Ausfertigungsvermerk zu versehen (§ 49 Abs. 1 Beurkundungsgesetz)« sei.

Laut Absatz 2 des Beurkundungsgesetzes solle der Ausfertigungsvermerk »den Tag und den Ort der Erteilung angeben, die Person bezeichnen, der die Ausfertigung erteilt wird, und die Übereinstimmung der Ausfertigung mit der Urschrift bestätigen«. Außerdem müsse die Ausfertigung »unterschrieben und mit dem Siegel der erteilenden Stelle versehen sein«. Kriterien, die der Bescheid offenbar nicht erfüllte.

Bürger in der Offensive

Die Bürger gehen in die Offensive. Mit solchen und ähnlichen Begründungen treten immer mehr Bundesbürger Bußgeld– und andere Bescheide der Behörden in die Tonne. Nach immer mehr Berichten über die dreisten Abzock-Methoden der Verkehrsbehörden setzen sich Verkehrsteilnehmer zur Wehr. Und Angriff ist nun mal die beste Verteidigung. Im Wesentlichen gibt es drei Ansatzpunkte:

  1. Vermeintliche oder auch wirkliche Formfehler in den amtlichen Schreiben,
  2. angeblich fehlende Rechtsgrundlagen für die Bußgeldbescheide
  3. sowie die Frage, ob ein Staat namens Bundesrepublik Deutschland überhaupt existiert und demnach hoheitliche Akte vornehmen darf.

Für den Laien ist es dabei schwierig, zwischen juristisch fundierten Argumentationen und bloßer, aus dem Internet zusammen kopiertem »Spam« zu unterscheiden. In meistens mehrseitigen Schreiben führen die Bürger selbst die Behörden in einen Paragrafenwald, in dem sich auch der rechtskundige Sachbearbeiter oder Behördenleiter hoffnungslos verirren dürfte. Die aufgeworfenen Fragen sind mitunter Stoff für habilitierte Staatsrechtler und Verfassungsrichter, und auch die dürften sich im Einzelfall wohl kaum über die Antwort einig sein. Im Internet kursieren zum Teil umfangreiche, zum Teil kurze und knappe Argumentationshilfen zur Zurückweisung behördlicher Schreiben. »Warum Sie keine Bußgelder mehr bezahlen müssen«, ist zum Beispiel eine überschrieben und begründet das unter anderem so:

  1. Weil das Ordnungswidrigkeitengesetz ungültig und nichtig ist!
  2. Weil das Einführungsgesetz zum Ordnungswidrigkeitengesetz mit dem 2. Bundesbereinigungsgesetz vom 23.11.2007 Art. 57 gestrichen worden ist!
  3. Weil durch die Streichung des EinfG zum OWiG das Inkrafttreten des OWiG weggefallen ist – was nicht in Kraft getreten ist, gilt nicht!
  4. Weil durch Streichung des EinfG zum OWiG der räumliche Geltungsbereich des OWiG weggefallen ist – BVerwGE 17, 192 = DVBl 1964, 147!!

 

Gerichtsvollzieher müssen umkehren

Tatsächlich räumte beispielsweise Bernhard Steinbach von der Zentralen Bußgeldstelle beim Regierungspräsidium Kassel ein, im Jahr 2012 seien 100 derartige Beschwerden bzw. Widersprüche bei seiner Behörde eingegangen: Im Zentrum stehe »die Behauptung, das Grundgesetz habe seit der Wiedervereinigung keinen Geltungsbereich mehr«, berichtete die Hessische/Niedersächsische Allgemeine: »Demzufolge sei die BRD kein wirksamer Rechtsstaat. Mit wild aus Gesetzestexten zusammen kopierten Auszügen wird versucht, dies zu untermauern. Einige proklamieren für sich wegen des angeblichen Fehlens eines Staates sogar die Selbstverwaltung.« Ob sich dies als bloße »Masche« abtun lässt, ist allerdings die Frage.

Internetseiten wie Der Honigmann

haben sich ausführlich mit der Thematik befasst und stellen fest, dass den Behörden das Problem über den Kopf wächst: »Da immer mehr Bürger wegen fehlender Rechtsgrundlagen die Zahlungen rechtsunwirksamer Bußgeldbescheide verweigern, fehlt das fest verplante Geld in den Kassen der Kommunen.«

 Sogar mit der Eintreibung von Bußgeldern beauftragte Gerichtsvollzieher müssten unverrichteter Dinge umkehren, »da sie keine rechtsgültigen Unterschriften auf ihren Auftragszetteln vorweisen können«, meint Der Honigmann. In einem bekannt gewordenen Fall in Osthessen sei »eine Gerichtsvollzieherin mit 20 Polizisten und zehn Einsatzfahrzeugen angerückt, um 70,10 € zu kassieren. Aus den genannten Gründen musste sie ohne Beute nach Hause fahren«. Die Kosten der Amtshilfe hätten über 20.000 Euro betragen.

Den Bogen überspannt

Dabei ist der Aufstand gegen die Bußgeldbescheide ein Phänomen, das man immer wieder beobachten kann. Wenn Staat und Behörden versuchen, ihre Einnahmen immer weiter zu verbessern oder zu sichern, gibt es einen Punkt, an dem es kippt. Man denke an das neueste Abzock-Gesetz für das Staatsfernsehen (»Rundfunkbeitrag«). Haben bis dahin die meisten Bürger widerspruchslos ihre GEZ-Gebühren gezahlt, wurden sie erst renitent, nachdem die Rundfunk- und Fernsehgebühren nicht mehr an Geräte, sondern an Haushalte gekoppelt werden sollten (1. Januar 2013). Erst dadurch wurden viele auf die dreiste Abzocke für das Staatsfernsehen aufmerksam und weigerten sich, die Gebühr bzw. Abgabe weiter zu zahlen. Im Volksmund nennt man das »den Bogen überspannen«. Genau dasselbe passiert nun mit den Bußgeldern. Seitdem Länder und Gemeinden Autofahrer immer dreister zur Kasse bitten, setzen die sich verstärkt mit Gegenmaßnahmen zur Wehr und bestreiten die Rechtmäßigkeit der Bescheide sowie der zugrunde liegenden Gesetze.

Im Umgang mit solchen Beschwerden entwickeln die Ämter offenbar ganz eigene Rezepte. »Hilflose Behörden« würden »immer kreativer und schlagen verzweifelt unter die Gürtellinie«, so Der Honigmann. Tatsächlich erklärte Bernhard Steinbach von der Zentralen Bußgeldstelle in Kassel laut HNA, man betrachte derartige Einwender als »bizarre Persönlichkeiten«. Überdies beauftrage man die Führerscheinbehörde, »die charakterliche Eignung des betroffenen Autofahrers zum Führen eines Fahrzeugs zu überprüfen«. Mehreren Autofahrern ist laut HNA auf diese Weise bereits der Führerschein entzogen worden.

Ein starkes Stück: Kann jemand, der kritische Fragen stellt, automatisch nicht mehr Auto fahren? Und was ist mit der charakterlichen Eignung mancher Beamter für ihren Job?

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[....] gefunden bei: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/aufstand-gegen-bussgeldbescheide-immer-mehr-buerger-lehnen-zahlung-ab.html;jsessionid=A564F7FFA06345BBC9226BD7334C5249

Gruß an den Kopp Verlag und Herrn Gerhard Wisnewski

Der Honigmann

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israelbekämpftsyrien

Vertreter Israels haben am Samstag einem Agenturbericht zufolge bestätigt, dass die israelische Luftwaffe am Freitag Angriffe auf Syrien geflogen hat.

Angegriffen wurde eine Waffenlieferung an die libanesische Hisbollah-Miliz, wie die Agentur AP unter Verweis auf nicht namentlich genannte Behördenvertreter in Israel meldet.

Das Amt des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu verweigerte RIA Novosti jeden Kommentar. Zuvor hatte der Fernsehsender CNN unter Berufung auf US-Regierungskreise berichtet, dass israelische Kampfjets Raketen auf Ziele in Syrien abgefeuert hätten. Der Angriff sei aus dem libanesischen Luftraum heraus geführt worden.

Mit den Angriffen will Israel verhindern, dass syrische Waffen in die Hände der Rebellen gelangen. Bereits im Januar attackierten israelische Flugzeuge ein Forschungszentrum nahe Damaskus. Laut westlichen Medien galt der Angriff einem Waffenkonvoi.

2007 hatten israelische Kampfflugzeuge einen mutmaßlichen Atomreaktor im Nordosten Syriens bombardiert. 26 Jahre davor hatte Israel das irakische Atomzentrum Osirak angegriffen.

http://de.ria.ru/politics/20130504/266050633.html

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Gruß an die Mauer (kennen wir doch?)

Der Honigmann

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Augen auf News – 119 – Rätsel der Pyramiden

Wer hat nicht schon einmal von diesen unglaublichen Bauwerken gehört?
Warum die Ägypter sie nicht erbaut haben können, so wie die heutige Mainstream Wissenschaft
es behauptet, brauche ich ja nicht mehr zu erwähnen!
Aber welche Kultur hat all die Pyramiden weltweit hinterlassen bzw. gebaut?
Nordvölker bzw. Atlanter oder eher Hyperboreer?
Oder Nichthumanoide???
In Ägypten herrschte vor der Sintflut ca. 200 Jahre eine Hochkultur über Unterägypten!
Haben sie die Pyramiden von Gizeh erbaut?

Jüngst wurden sogar Pyramiden in Europa entdeckt und dazu noch die größte oberhalb der Erde.
Und es werden immer mehr, sogar auf dem Mars wurden welche entdeckt!
In Japan unter dem Meer fand man welche, selbst in der Antarktis werden welche vermutet.
Sogar in Deutschland wurde man fündig…..überall auf der ganzen Welt und weiter kann man sie entdecken!

..::: Entscheide immer aus Deinem Herzen aber halte immer die Augen auf! :::..

..::: Sei bei allen skeptisch lege Dich nicht fest und zweifle :::..

..::: So kommst Du der Wahrheit näher! :::..

..::: So grausam und aussichtslos die Dinge momentan erscheinen :::..
..::: Stelle Dich jeder Situation und schaue nicht weg! :::..
..::: Hinterfrage sie… :::..

..::: …dann ist Alles Gut ! :::..

***Fehlerfreie Rhetorik , (Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

Quellen:
http://equapio.com
http://wiki.atlantisforschung.de

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…danke an TA KI

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Gruß an die Pyramidenerbauer

Der Honigmann

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Es gab eine Zeit, da alles nicht war. Da war nicht Sand noch See, nicht das Meer und die Erde, nicht der Himmel mit seinen Sternen. Im Anfang war nur Ginnungagap, das gähnende, lautlose Nichts. Da schuf Allvaters Geist das Sein, und es entstand im Süden Muspelheim, das Land der Glut und des Feuers, und im Norden Niflheim, das Land der Nebel, der Kälte und Finsternis. Aus dem Norden, in Niflheim, entsprang ein tosender Quell, aus dem zwölf Ströme hervorbrachen. Die stürzten in den Abgrund, der Norden und Süden trennte, und erstarrten zu Eis
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Aus Muspelheim flogen Funken auf das Eis, die Starre begann zu schmelzen, und der Riese Ymir taute daraus hervor und danach Audhumbla, eine riesige Kuh, von deren Milch Ymir sich nährte.

Eines Tages sank Ymir, nachdem er sich satt getrunken hatte, in tiefen Schlaf, und aus seinen Achselhöhlen wuchsen zwei Riesenwesen, Mann und Weib. Diesen beiden entstammt das Geschlecht der Frost- und Reifriesen.
Audhumbla, die nirgends Gras fand, leckte an den salzigen Eisblöcken, und ihre Zunge löste am dritten Tage einen Mann aus dem Eise, der war stark und schön und nannte sich Buri. Er erschuf aus eigener Kraft einen Sohn, der hieß Börs und nahm Bestla, die Tochter des Riesen Bölthorn, zum Weibe.
Börs zeugte mit Bestla drei Söhne: Odin, Wili und We. Mit ihnen kam das Göttergeschlecht der Asen (=Asien) in die Welt.

*

Odin, Wili und We zogen aus, um die Herrschaft über die Schöpfung zu gewinnen. Sie erschlugen den alten Riesen Ymir. Die Blutströme aus Ymirs Wunden überfluteten die Welt, und alle Frostriesen ertranken. Nur ein einziger, Bergelmir, rettete sich mit seinem Weibe in einem Boot. Diese beiden wurden die Ahnen der späteren Riesengeschlechter.

Den toten Leib Ymirs warfen die Brüder Odin, Wili und We in den Abgrund zwischen Muspelheim und Niflheim und schufen aus ihm die Erde. Aus Ymirs Blut entstanden die Wasser der Ströme und Meere, aus seinem Fleisch die Erde, aus Knochen und Zähnen Berge und Felsen, aus seinem Schädel wurde die Wölbung des Himmels geschaffen. Als die Asen das Hirn des Riesen in den Himmel schleuderten, blieb es als Wolken in den Lüften hängen. Die Haare wurden zu Bäumen, die Augenbrauen bildeten einen Wall, der Midgard, das Land der Menschen, gegen das Meer und die Riesen schützen sollte.

Aus Funken, die von Muspelheims Feuer herüberstoben, schufen die Götter die Sterne, denen sie Namen gaben, und jedem wiesen sie seine Bahn.

Die Erde ward trocken und war vom Meere umgeben, und die Erde begann zu grünen.

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Als Odin und seine Brüder einst am Ufer des Meeres wanderten, sahen sie am Strande zwei Bäume, die Esche (nordisch: Ask) und die Ulme. Die gefielen ihnen sehr.
Odin formte aus dem einen Baum, der Esche, den ersten Menschen, einen Mann. Aus der Ulme aber wurde ein Weib geschaffen. Odin hauchte ihnen Leben und Geist ein, Wili gab ihnen Verstand und Gefühl, und We schenkte ihnen die Sinne des Gesichts und Gehörs, dazu die Sprache.

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Neun Reiche erschufen die Götter in der Welt, drei unterirdische, drei irdische und drei himmlische.
Tief im Innern der Erde liegt Niflheim, das Land des Eises und der Toten. Niflhel ist der tiefste Abgrund, in dem die Verbrecher und Meineidigen ihre Strafe erleiden. Schwarzalfenheim heißt das Land der Nachtzwerge, die verwachsen und häßlich sind, so daß von ihnen gesagt wird, es sei besser, sie nicht zu beschreiben. Sie sind vieler Künste kundig, schmieden köstliche Kleinodien und scharfe Schwerter und Waffen. Sie schrecken und quälen bei Nacht die Menschen, sind aber auch dankbar, wenn jemand ihnen in der Not geholfen hat.

Auf der Erde liegen Midgard, das von den Menschen bewohnt wird, und Riesenland, in dem die Frost- und Reifriesen hausen, dann Wanenheim, das Reich der Erd- und Wassergötter, die sich das Geschlecht der Wanen nennen.

Im Himmel ist Muspelheim, das Feuerland, gelegen, und Lichtalfenheim, wo die Lichtzwerge leben, schön von Gestalt und immer fröhlich. Sie sind Freunde der Menschen. Vor allem aber ist Asgard zu nennen, das heilige Land der Asen. Dort wohnen die Götter in zwölf Schlössern, die sie sich erbaut haben.
Eine gewaltige Brücke, Bifröst, der Regenbogen, verbindet Erde und Himmel. Nur die Götter können die Brücke überschreiten, die von dem klugen Heimdall bewacht wird.

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Er trägt ein Horn, Giallar genannt, mit dem er am Tage der Götterdämmerung die Asen zum Kampf rufen wird.
Aus Leib und Blut des gewaltigen Riesen Ymir haben Odin und seine Brüder die Welt erschaffen.
Midgard heißt die Erde, wo die Menschen wohnen. Niflheim ist das Reich der Toten. Genau in der Mitte der Welt, in Asgard, bauten sich die Götter, die Asen, ihre eigenen Wohnungen.

Dort thront Odin, der höchste Gott, den die Menschen auch Wodan nennen, in Walhalla, der größten und prächtigsten Halle, und waltet über der Welt und über den Menschen.

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Auf seinen Schultern sitzen zwei Raben, Hugin, der Gedanke, und Munin, das Gedächtnis, die auf sein Geheiß täglich ausfliegen, und raunen ihm ins Ohr, was sie gesehen und gehört haben.

In heiligen Nächten sprengt Odin auf weißem Rosse mit seinem Gefolge in wilder Jagd über die sturmgepeitschten Baumwipfel durch die Lüfte dahin.

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Oft steigt er auch in menschlicher Gestalt, einen blauen sternbesäten Mantel um die Schultern und einen breitkrempigen Hut auf dem Haupt, zur Erde hinab, um den Sterblichen sein Mitgefühl zu zeigen, ihnen zu helfen und ihre Gastfreundschaft zu erproben.

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Im Getümmel des Kampfes trägt der Waffengewaltige eine strahlende Rüstung und Gungnir, seinen mächtigen Speer.

Er nimmt am Kampfe nicht selbst teil, sondern reitet auf seinem achtfüßigen Roß Sleipnir über die Walstatt und zeichnet mit dem Speer die Männer, denen er den Tod bestimmt hat.

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Die Walküren, Schlachtenjungfrauen von herrlicher Schönheit, begleiten ihn und tragen die Gefallenen auf ihren feurigen Rossen nach Walhalla empor.

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Odins Sohn Thor, der auch Donar heißt, ist der kraftvolle Donnergott.

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Er hilft Göttern und Menschen und gewährt besonders den Schwachen seinen Beistand; er hat Gewalt über Wind und Wogen, über Blitz und Donner.

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Im rollenden Wagen, der von Böcken gezogen wird, fährt er auf den Wolken dahin, in der Rechten Mjölnir, den Hammer, der nach dem Wurfe in seine Hand zurückkehrt. Wie alle Götter wird auch er von den Menschen nicht in Tempeln verehrt, sondern in Hainen, von den Bäumen ist ihm die sturmfeste Eiche heilig.
In der Reihe der Göttinnen ist Odins Gemahlin Frigga, die mit Walvater den Thron in Asgard teilt, die Königin der Götter und Menschen; sie wird verehrt als gütige Frau, die für die Menschen sorgt, als Beschützerin der Ehe und der häuslichen Arbeit” sie gilt als Spenderin des Kindersegens.

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Der Wagen, auf dem sie durch die Lande fährt, wird von Katzen gezogen, diese und andere häusliche Tiere, auch Schwalbe und Storch, sind ihr geheiligt, und der wahrsagende Kuckuck.
Segenspendend und Licht schenkend schreitet Baldur, der Gott der Frühlingssonne, der für das Gute und Gerechte kämpft, über die Erde. Sein Bruder ist der blinde Hödur, der Gott des Winters, der Finsternis und Kälte. Niemand liebt ihn, und überall, wo er herrschen darf, erstickt das Leben.
Odins Bruder Loki, der Gott des Feuers, das die Leichen verzehrt, zeigt wankelmütigen, oft tückischen Sinn und hält es bald mit den Asen, bald mit den Riesen, die im rauhen Nordland hausen und den Frieden in der Welt zu stören trachten; der Fenriswolf und die Midgardschlange sind Lokis furchtbare Kinder.

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Ein alter Wahrspruch kündete den Asen, daß der Wolf Fenris ihren Untergang herbeiführen werde.
Da fesselten die Götter ihn mit List, banden das Untier an einen Felsen im Meer und sperrten ihm den Rachen mit einem Schwert. Schauerlich heulte der Wolf in Schmerz und Wut.

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Am Tage der Götterdämmerung aber wird er sich befreien und gegen die Asen kämpfen, ebenso wie die Midgardschlange, die auf dem Grunde des Meeres ruht und die ganze Erde mit ihrem Leib umschlingt.

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In der Mitte von Asgard steht Yggdrasil, die immergrünende Weltesche, die mit ihrer Krone hoch über das Himmelsgewölbe hinausragt und ihre Äste über die ganze Welt hin breitet und mit ihren Wurzeln die Hel, das Reich der Gewesenen, deckt.
Am Urdbrunnen, an dem die Esche steht, wohnen die Nornen, sie heißen Urd, Werdandi und Skuld und wissen um das Schicksal aller Götter und Menschen. Denn niemand sonst kennt ganz das zukünftige Geschick, selbst Odins Wissen ist Stückwerk.

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Nicht immer wird Yggdrasil grünen, denn Nidhogg, der Drache, nagt an ihren Wurzeln, und einst wird der Tag kommen, da die Weltesche welken muß.
Dann bricht Ragnarök, der Tag der Götterdämmerung, über Asgard herein; der Fenriswolf reißt sich von seinen Fesseln los, die Midgardschlange erhebt sich aus dem Meer, und die Riesen kommen, Götter und Helden sammeln sich zum letzten Kampf. Dann werden Asgard und Midgard vergehen, und alles Leben erlischt.

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http://doormann.tripod.com/edda04.htm

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Gruß an die nordischen Götter

Der Honigmann

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Christliche Meditation: Die Brücke oder das Gleichnis vom Bettler. Jesus sagte im großen Johannes-Evangelium Bd.10, Kap.69: “Darum bin Ich zu euch in diese Welt gekommen, um euch den Weg zu zeigen, auf dem fortwandelnd ihr eben jene Vollendung in allem erreichen sollet, die Ich von Ewigkeit her besitze unveränderlich und unwandelbar, Ich bin alles in allem und alles ist in Mir und aus Mir. Und also sollet auch ihr als Meine Kinder mit Mir sein.”

Irhaela

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….danke an >>“Biene” Maja<< (Maja Dxxx)Externsteine-Mit-Bienchen

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….und:  heute befinden wir uns an den Externsteinen….

Gruß an die Bettler unserer Zeit

Der Honigmann

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AN ALLE REGIERUNGEN DIESER WELT!!!!!

Ich habe die folgenden Videos in ein paar Minuten zusammen geschnitten, damit ihr sehen könnt was hier wirklich abgeht….
AN ALLE REGIERUNGEN DIESER WELT!!!!!
WIR FORDERN FRIEDEN – FREIHEIT – GERECHTIGKEIT FÜR ALLE MENSCHEN DIESER ERDE!!!!! JETZT !!!!!!

gefunden bei:http://terraherz.at/2013/05/17/israel-syrien-damascus-2013-krieg-atombombe/

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..danke an TA KI

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Gruß an den Frieden

Der Honigmann

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Begriff „Rasse“ soll verschwinden

Strafgesetzbuch, Arbeitsrecht, Verfassung: Der Begriff „Rasse“ soll aus allen französischen Gesetzen getilgt werden. Der Entwurf geht nun in den Senat.

Rueckblick 2008 April

verschwinden. In einem ersten Schritt nahm die Nationalversammlung am Donnerstagabend einen von Linkspolitikern eingebrachten Vorschlag zum Thema an. Er sieht vor, den Begriff unter anderem aus dem Strafgesetzbuch und dem Arbeitsrecht zu streichen.

Das Rassenkonzept sei irrsinnig und Grundlage schlimmer Ideologien gewesen, kommentierte der zuständige Berichterstatter Alfred Marie-Jeanne. Um die strafrechtliche Verfolgung von Diskriminierung weiter uneingeschränkt zu ermöglichen, soll ausdrücklich festgeschrieben werden, dass der Staat Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit bekämpft. Der Gesetzentwurf geht nun in die zweite Parlamentskammer, den Senat.

Frankreichs Präsident François Hollande hatte im Wahlkampf versprochen, dass Wort „Rasse“ auch aus der Verfassung entfernen zu lassen. Dieses Vorhaben ist nach Angaben des Élyséepalastes allerdings zeitaufwendiger als zunächst gedacht. In Artikel 1 der Verfassung heißt es bislang: „Frankreich (…) gewährleistet die Gleichheit aller vor dem Gesetz, ohne Unterscheidung von Herkunft, Rasse oder Religion.“

gefunden bei : http://www.taz.de/Gesetzentwurf-in-Frankreich/!116433/

Siehe auch hier : http://www.nordsee-zeitung.de/nachrichten/politik_artikel,-Frankreich-will-Begriff-Rasse-aus-Gesetzen-streichen-_arid,915861.html

und hier: http://www.suedost-news.de/politik_artikel,-Frankreich-will-Begriff-Rasse-aus-Gesetzen-streichen-_arid,65459.html

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Aus Negerlein werden in der “Kleinen Hexe” Messerwerfer

Darüber stritt das Land: Darf man das Wort “Neger” aus Otfried Preußlers “Kleiner Hexe” streichen? Der “Welt” liegt die Neufassung des Klassikers vor: Aus dem N- ist ein gefährliches M-Wort geworden.

Von

hexe

Schlimmstenfalls geht die Sache als “Negerdebatte” in die Annalen ein, womit wieder in der Welt wäre, was sie besser los wäre: das dumme Wort mit N. Klaus Willberg, Chef des Thienemann-Verlags, löste den befremdlichen Streit ganz unfreiwillig aus: Eigentlich wollte er im Januar bloß eine Neuausgabe der “Kleinen Hexe” ankündigen – Anlass sollte der neunzigste Geburtstag ihres Autors Otfried Preußler sein, der nun leider ohne ihn begangen wird: Preußler starb nur Wochen später im Alter von 89 Jahren. Die dumme Debatte über das dumme Wort mit N hat er aber noch erlebt.

Willberg, wie gesagt, war es im Januar um eine schmucke Jubiläumsausgabe zu tun: Erstmals sollte die “Hexe” farbige Illustrationen enthalten. Und weil das Buch dazu ohnehin neu gesetzt werden musste, war die Gelegenheit günstig, endlich auch das Wort “Neger” aus dem Text zu entfernen. 1957, als “Die Kleine Hexe” zum ersten Mal erschien, war es noch gebräuchlich, 2013 ist es diskriminierend: Vor besagter Ankündigung hatten sich in Sachen N-Wort ausschließlich empörte Eltern an Autor und Verlag gewandt.

“Sehr geehrter Herr Preußler”, hieß es da zum Beispiel, “mit Entsetzen habe ich in Ihren Kinderbüchern … nach wie vor den rassistischen Begriff ‘Neger’ gefunden. … Gerade Sie als Kinderbuchautor möchte ich besonders darum bitten, derartige Begriffe nicht zu verwenden.” Öffentlich bekannt wurde im Zuge der Debatte ein anderer Brief, den der Vater einer schwarzen Tochter geschrieben hatte. Die Zweitklässlerin hatte das Buch alleine gelesen und fühlte sich durch das N-Wort verständlicherweise ausgeschlossen und beleidigt. Nie wieder, wünschte sich der Vater, solle seine Tochter “in eine solche entwürdigende Situation geraten”.

Zensur? Ach, was!

Nach der Ankündigung, dass das N-Wort nun endlich ersetzt werde, bekam Willberg ganz andere Briefe: Die Verantwortlichen wurden als “verblödete, politikkorrekte Dummschwätzer”, “Bücherschänder” und “Kulturverbrecher” beschimpft, man warf ihnen “bolschewistische Indoktrination”, “politisch korrekte Desinfizierung” und “eine neumodische Bücherverbrennung!!!” vor oder riet ihnen, sich besser “nicht an ihrer politisch korrekten Scheiße zu verschlucken”. “Ich bete, dass irgendwann die politisch unkorrektesten (sic!) wieder an die Macht kommen und dann mit all dem Gutmenschentum abrechnen!” – das schrieb auch jemand.

Solche Verbündeten wollten die Kritiker, die eine angeblich originale, jedenfalls das originale N-Wort enthaltende “Kleine Hexe” verteidigten, natürlich nicht; die schweren Geschütze haben sie dennoch aufgefahren. “Die kleine Hexenjagd” überschrieb die “Zeit” einen Artikel, den Autor Ulrich Greiner mit reichlich rhetorischem Bombast begann: “Artikel 5 des Grundgesetzes behauptet: ‘Eine Zensur findet nicht statt’”, schrieb Greiner. “Was aber, wenn sie doch stattfindet?” Zensur, das zur Klärung, bezeichnet eine staatliche Prüfung oder ein staatliches Verbot. Nicht nur zielte Greiner auf einen Spatzen, er nahm auch noch die falsche Kanone.

Ihren irrwitzigen Höhepunkt erreichte die Debatte schließlich, als “Druckfrisch”-Moderator Denis Scheck mit schwarz geschminktem Gesicht auf dem Fernsehschirm erschien, um für das Recht auf das N-Wort zu streiten – mit Minstrel-Musik im Hintergrund und einigem Stolz auf seine profunde Kenntnis der hässlichen Tradition des “Blackfacing”. Die Formulierung, dass sich Scheck für die Shitstormer im Internet und die N-Sager am Stammtisch zum Affen machte, verbot sich in diesem Kontext.

Die Muhme Rumpumpel ist flexibel

Aber es gab auch eine andere Partei, meist waren ihre Mitglieder jünger, gewissermaßen im Vorlesealter. Der Kritiker Ijoma Mangold etwa erklärte, dass eben auch “das Haus des Seins” – aus dem Heideggerischen übersetzt: die Sprache – “immer wieder einmal neu tapeziert” würde. Georg Diez meinte bei “Spiegel online”, dass dieses Land “freier, schöner, liberaler, aufgeklärter” würde, “wenn man den ‘Neger’ sein lässt.”

Und Matthias Heine vertraute in der “Welt” auf die Normativität des Faktischen: “Die Aus-Prinzip-Neger-Sager lesen ihren Kindern nichts vor”, schrieb er, “und die Negerkuss-Nostalgiker sind längst aus dem Fortpflanzungsalter raus.” Kurz zuvor hatte Familienministerin Kristina Schröder erklärt, beim “Pippi Langstrumpf”-Vorlesen aus dem “Negerkönig” einen “Südseekönig” zu machen – eine Mühe, die ihr eine neuere Auflage der “Pippi”, bei deren Erscheinen keine Alarmistenglocke schrillte, schon erspart: Die allermeisten Modernisierungen in Kinderbüchern werden ja stillschweigend vorgenommen, ohne dass jene, die in der N-Debatte plötzlich flammende Plädoyers für die Unantastbarkeit von Kinderbüchern hielten, es jemals auch nur bemerkt hätten.

So hat Otfried Preußler mit den Jahren selbst zahllose Male in seine Texte eingegriffen, Kapitelüberschriften für den “Kleinen Wassermann” nachgereicht oder nicht länger verständliche Begriffe ersetzt oder erläutert: In der “Kleinen Hexe” gesellte sich der Muhme Rumpumpel ein erklärendes “Tante” hinzu, ein ganzes Kapitel des “Hörbe” wurde nach einer Leserreaktion kurzerhand umgeschrieben.

Otfried Preußlers Maxime

Über 70 Änderungen nahm der Thienemann-Verlag mit Preußlers Zustimmung allein für die 66. Auflage der “Kleinen Hexe” vor: Fugen-s, Dativ-e und Imperativ-e wurden gestrichen, das Wort “Weib” wurde durch den Begriff “Frau” ersetzt, aus “Kaffee” wurde an einer Stelle “Tee”, und aus dem altertümlichen “wichsen” “verhauen”. Preußler änderte dabei nach seiner 1998 formulierten Maxime: “Der Autor muss sich darüber im Klaren sein, welche sprachlichen Formen er beispielsweise einem Sechs- oder Siebenjährigen zumuten kann.” Die sechs- oder siebenjährigen Leser der allerersten “Kleinen Hexe” aber sind mittlerweile im Renteneintrittsalter. Die Kinder, die heute die “Hexe” lesen, sprechen ein anderes Deutsch und haben viel öfter als früher auch einen anderen ethnischen Hintergrund.

Und eben das – und nur das – war ausschlaggebend für die Streichung des N-Worts: Kein kleiner Leser der “Kleinen Hexe” sollte von der “Kleinen Hexe” beleidigt werden – das war das Motiv, das offenbar keinem der Änderungsgegner einleuchtete. “Was du für Kinder schreibst”, so lautet eine der beiden “elementaren Regeln”, die Preußler für das Kinderbuchschreiben formuliert hat, “musst du vor deinem Gewissen für Menschenkinder verantworten können.”

Und als Preußler – Großvater von acht ziemlich globalisierten Enkeln – das N-Wort nicht mehr verantworten konnte, hat er, so berichtet seine Tochter Susanne Preußler-Bitsch, Ende 2012 selbst einen Änderungsvorschlag gemacht: Aus den “beiden Negerlein”, die in der “Kleinen Hexe” ja keine Schwarzen, sondern für den Fasching verkleidete Dorfjungen sind, sollten kleine “Messerwerfer” werden. Diese Variante zu eruieren oder gar zu diskutieren, hatten die Streiter für das N-Wort aber keine Zeit. Lieber als die Würde einiger Kinder retteten sie wahlweise die Kunst, die Freiheit, das Geschichtsbewusstsein oder doch wenigstens die deutsche Sprache.

Der alte Igel Rassismus

Nicht mal die Antwort, die Susanne Preußler-Bitsch im Februar den seriösen Diskutanten gab, fand angemessene Beachtung: “Wenn ein Autor … nach über 50 Jahren feststellt, dass einige Worte in seinen Büchern, die im Erscheinungsjahr noch keine negative Konnotationen kannten, heute negativ besetzt sind und womöglich als Beleidigung empfunden werden”, schrieb sie, “so ist es im Interesse der Kinder, die selbstständig lesen, dass man diese ‘unfreundlichen’ Wörter streicht und da, wo das nicht geht, durch geeignete ersetzt.”

So einfach, so kompliziert – wie es ja überhaupt ganz einfach ist, das Bemühen um politische Korrektheit lächerlich zu machen, und ziemlich kompliziert, sich politisch korrekt zu verhalten. Es ist der Hase aus dem Märchen, der sich vom Begriff “Farbiger” zum Begriff “Schwarzer” oder “Afroamerikaner” flüchtet, um doch jedes Mal festzustellen, dass der alte Igel Rassismus auch dort schon auf ihn wartet.

Es ist letzten Endes auch gar nicht damit getan, den “Negerkönig” durch einen “Südseekönig” zu ersetzen; der koloniale Beigeschmack der “Pippi Langstrumpf”-Passage bleibt: Der weiße Mann, so vermittelt es die Geschichte noch immer, wird im schwarzen Land wie selbstverständlich König. Ähnlich kompliziert verhält es sich mit dem umstrittenen Kapitel “Wollen wir wetten?” der “Kleinen Hexe”, von dessen Inhalt in der N-Debatte seltsamerweise kaum die Rede war.

Der Menschenfresser hat noch Hunger

Erzählt wird dort vom “Fasching im Wald” zu einer Zeit, als es noch Klaubholzweiber gab (aus denen schon vor drei Jahren Holz-, nicht aber Pfandflaschensammlerinnen geworden sind). Die kleine Hexe aber ist mit dem Karneval nicht vertraut: “Wie kamen die beiden Negerlein auf die verschneite Dorfstraße?”, begann bisher die Passage, die sich zusehends wie ein Ringelreihen durchs Fettnäpfchen las. Denn die kleine Hexe trifft im Wald nicht nur auf “die beiden Negerlein”, sondern ebenso auf “Türken”, einen “Indianer”, einen “Hottentottenhäuptling”, auf “kleine Chinesenmädchen” und “Eskimofrauen”.

Der eigentliche Witz des Kapitels ist, dass die echte kleine Hexe auf eine verkleidete kleine Hexe trifft. Preußler aber hat zudem fein beobachtet, dass die Jungen im Dorf sich am liebsten als furchterregende Gestalten verkleiden. Der Indianer nennt sich “Häuptling Blutige Wolke”, und ein “Menschenfresser” ist auch mit von der Partie: “Hungärrr!”, schreit er, mit gefährlich knurrendem “r”.

Was natürlich so problematisch ist wie der kolonialistisch eingefärbte Exotismus der “Pippi”: Für die Jungen im Wald ist das andere, das Fremde automatisch bedrohlich: Im ihrem Weltbild sind “Negerlein”, “Blutige Wolke” und “Menschenfresser” logisch miteinander verknüpft; eben das macht Preußlers Vorschlag, die “Negerlein” in Messerwerfer zu verwandeln, psychologisch erst plausibel.

Alles ist im Fluss

Die Neufassung des Kapitels, die der “Literarischen Welt” exklusiv vorliegt (siehe Kasten), ist diesem Vorschlag Preußlers nun gefolgt; die eigentliche Textarbeit aber hat er nicht mehr selbst besorgt, sondern nur noch autorisiert. Sie stammt von seinen Töchtern Regine Stigloher und Susanne Preußler-Bitsch und gehorcht – das zur Beruhigung der Empörten – weniger den Maßgaben der politischen Korrektheit als der Einsicht in den Sprachstand der Sechsjährigen von heute.

Die “Negerlein” und “Eskimofrauen” sind zwar verschwunden, der gräulich angemalte “Häuptling Blutige Wolke” und der “Menschenfresser” aber sind noch da, und aus den “Türken”, erklärt Susanne Preußler-Bitsch, seien einzig deshalb “Cowboys” geworden, weil die Kinder von heute sich unter Türken vielleicht Erkan & Stefan vorstellten, nicht aber Morgenländer mit Fes. Durchaus möglich also, dass irgendwann auch noch die “Indianer” den Hexenwald verlassen: panta rhei, alles ist im Fluss.

Und? Ist das schlimm? Hat die kleine Hexe einen Schritt auf den Abgrund zugemacht, in den das Abendland unweigerlich stürzen wird? Ach, das Hexenhaus hat bloß ein paar neue Tapeten und ist sonst das gleiche wie zuvor. Nur tragen die Messerwerfer, die mal “Negerlein” waren, jetzt den Fes verschwundener Osmanen. Der Fasching im Walde hat sich 2013 einfach ein bisschen globalisiert.

Die kolorierte Neuausgabe der “Kleinen Hexe” erscheint am 15. Juli im Thienemann-Verlag.

gefunden bei: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article116303210/Aus-Negerlein-werden-in-der-Kleinen-Hexe-Messerwerfer.html

…danke an TA KI

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Gruß an die Wortverdreher

Der Honigmann

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