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Posts Tagged ‘Bailout’


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  1. Gold: Zentralbanken stocken Reserven weiter auf
  2. Warum ist eigentlich weiterhin eine Krisenvorsorge mit allen Facetten nötig?
  3. “China in der Krise – das birgt Absturzgefahr für viele Volkswirtschaften weltweit”
  4. Indien: 1000 Tote durch Monsunregen – Erdrutsche und Überschwemmungen
  5. UN-Bericht: Überwachungs-Staat ist weltweit der Normalfall
  6. Explosion vor afghanischem Präsidentenpalast
  7. Rohani: Durch Überlegungen Irans und Saudi-Arabiens kehren Frieden und Stabilität in die Region zurück
  8. Rußland weiterhin “Feind Nummer eins” für USA
  9. Lawrow: US-Whistleblower Snowden überquerte nie russische Grenze
  10. JPMorgan fordert autoritäre Regimes in Europa
  11. EU: Beitragsgespräche mit Türkei gehen weiter [statt Beitrag ist Beitritt gemeint]
  12. Tschechien: Juri Rusnok ist neuer Regierungschef
  13. EU erhöht Grenzwert: Zuchtlachs darf mehr Gift enthalten
  14. Zweitgrößte Bank Italiens: Bailout-Gefahr massiv gestiegen
  15. Autobauer schießen sich auf schärfere EU-Abgasvorgaben ein
  16. Energietisch hat 271.000 gültige Unterschriften: Termin der Volksabstimmung noch unklar
  17. Terror: Anschlag mit ferngesteuerten Mini-Flugzeugen geplant
  18. Regierung blockiert vorsätzlich Kampf gegen Abgeordneten-Bestechung
  19. Es ist bestätigt: Bei D&B gibt es nur(!) Firmeneintragungen!
  20. Thomas Roth – 1. Moderator der Tagesthemen
  21. Aus “Die universellen Gesetze”

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Es ist wahrlich schon skurill und unglaublich. Griechenland ist nur durch Lügen, Vertuschen und wider besseren Wissen in die Eurozone “gedrückt” worden. Als die Situation in Griechenland immer prekärer und brisatner wurde, begann man wieder zu lügen und zu verheimlichen. Nun gibt sogar der IWF (Internationaler Währungsfond = einer der “Retter” Griechenlands) zu, beim Bailout gelogen zu haben.

Natürlich spielt die Presse mit und verbreitet die Lügen unter dem Deckmantel “seriöser Journalismus”. Doch unsere Presse hat mit Journalismus wenig zu tun, werden doch nur Informationen von Presseagenturen, Pressebüros und Pressstellen von Unternehmen und Behörden kopiert. Richtiger Journalismus ist investigativer und kritischer Journalismus. Doch diesen gibt es nicht mehr. Die uniform publizierte Lüge hat längst Einzug gehalten und wir sind dem leider ausgesetzt. Wenn alle lügen, fällt es nicht auf! Die Lüge wird zur scheinbaren Wahrheit.

Nun ist wieder Wahlkampf. Sie, die wahlkämpfenden Politiker lügen alle, zumindest “biegen” sie sich die Wahrheit zu ihren Gunsten zurecht …

Wien hat, wie jetzt bekannt wurde, doppelt so hohe Schulden, wie offiziell zugegeben. Dabei war vor kurzem noch die Rede von einer Olympia-Bewerbung, einem üblichen Milliarden-Grab. Sollten aber, wie zu erwarten, die Zinsen steigen, ist es mit lustig schnell vorbei und der “weinselige” Bürgermeister Häupel mit seinen Parteikollegen wird das finanzielle Desaster nicht mehr geheimhalten können. Dabei hat vor wenigen Jahren die Stadt Wien Milliarden durch den Verkauf der ehemaligen Zentralsparkasse, später Bank Austria, jetzt Uni-Credit verdient. Es ist alles ausgegeben und exorbitante Schulden sind dazugekommen. Trotzdem stehen die “Roten” mit ihrem Häupel kaum zur Diskussion. Aber es gibt tatsächlich keine wirklichen Alternativen … so wenig, wie Lösungen des Schuldendebakels! Und die Presse spielt Häupels Spiel der Verheimlichung mit.

Kein Einzelfall, sondern üblich. Wobei die üblichen Politlügen und -verheimlichungen nehmen immer stärker den Charakter von Durchhalteparolen an. Man redet die Krise schön … so gut es geht, an der Grenze der Glaubwürdigkeit. Soferne es diese noch gibt. Aber gute Nachrichten glauben die Menschen eher als schlechte. Und ausserdem darf und kann nichts Schlimmes passieren, oder?

Demnach würde ein Politiker auch nicht ernstgenommen, würde er (oder sie) die ungeschminkte Wahrheit ausprechen. Die Menschen wollen das nicht hören, deshalb würden sie einen ehrlichen Politiker auch nicht wählen.

Also machen Politiker nur das, was die Menschen ohnehin wollen, sie erzählen ihnen das Blaue vom Himmel, versprechen wissentlich Unmögliches und richten sich Wahrheit nach ihren politischen Bedürfnissen. Da Volk dankt es Stimmen bei der Wahl.

Kärnten, das südliche Bundesland Österreichs, wurde viele Jahre zuerst von Jörg Haider, nach seinem Tod von seinen Nachfolgern, seinen Jüngern, regiert. Obwohl lange klar war, dass das Land komplett abgewirtschaftet wurde, wählte man die Pleitiers nochmals … und liess sie ihr desaströses Werk fortsetzen. Heute, nach der Abwahl, wird das Desaster und das beispiellose Aussaugen des Landes (der Landesgelder = Volksvermögen) zu eigenem Vorteil im Rahmen der Funktionen der Politiker, publik. Auch das Milliardengrab Hypo Alpe Adria war tief darin verwickelt. Doch immer noch gibt es Haider-Anhänger in Kärnten: ” … er hat so schön g´redt!”

Wir dürfen nicht erwarten, dass Politiker uns – zumindest solange es möglich ist – mit der Wahrheit konfronieren. Und viele von uns Menschen möchten auch nicht mit der Wahrheit konfrontiert werden. Sie ist zu unbequem, die Wahrheit!

Deshalb werden sie auch wieder gewählt, die roten, schwarzen, grünen, blauen, gelben, bunten “Volksvertreter”. Eben weil sie uns belügen, weil wir die Wahrheit nicht hören wollen, und weil wir alle, Politiker und Volk Opportunisten sind. Wir haben offensichtlich gelernt, mit der Lüge zu leben, wir haben gelernt, in einer politischen Scheinwelt zu leben. und das Schlimmste daran ist, wir belügen uns dadurch selbst. Demnach haben wir den Damen und Herren Politiker nichts vorzuwerfen, oder?

Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)

http://schnittpunkt2012.blogspot.de/2013/06/die-luge-hat-system.html

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Gruß an die Wahrheitsfinder

Der Honigmann

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….zum Qualitätsvergleich nochmals:

Themen:

Nach Energieausbruch auf Sonne: Erde wird von Magnetsturm heimgesucht

Inder kaufen zu viel Gold

Goldpreis erholt sich in kleinen Schritten

Asien drosselt nach dem Fund gentechnisch veränderter Stichproben Weizenimporte aus den USA

Erdogan erklärt der Protestbewegung den Krieg

Der erste Weltkrieg jenseits der Regierungen beginnt – Gordon Duff

Washingtons Frust über die Befreiung von al-Kusair

Spanien: Polizei mit Feuerlöschern und Schlagstöcken gegen Feuerwehr

“streng vertraulich” – IWF geseht: Wir haben beim Griechenland-Bailout gelogen

EZB-Urteil: Londoner Jurist erwartet “Rechtsbeugung” durch Karlsruhe

“Regenschirme sind keine Vermummung”

100 Millionen für Deutschland – Hundert Milliarden für’s Ausland

Die harte Wahrheit: Währungsreform ist für Schuldner sehr gefährlich

Minijobs machen deutschen Arbeitsmarkt kaputt

Woher soll die Lösung kommen?

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Der Honigmann

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Themen:

  • Klarnamenzwang bei Facebook: Verwaltungsgericht hat das Wort
  • Neuer Rekord beim Bau von Solaranlagen
  • Nächste Kreditblase: US-Regierung verkündet Bailout für Studenten
  • BMW streicht wegen der Krise Rabatte auf Neuwagen
  • Public Eye Awards: G4S vor Goldman Sachs vor Shell
  • Merkel ist die Garantie für Steuererhöhungen
  • Türkei: Hunderte Journalisten wegen Kritik an Regierung in Gefängnissen
  • Türken protestieren gegen Stationierung der Nato-Raketen
  • U.K.: CPS warnt vor Altersarmut und Kollaps des privaten Rentensystems
  • 87 Millionen CIA-Dollars für den Wahlkampf in Ecuador
  • Abgelehnt Syriens Präsident Assad bietet Frieden an
  • Worum es mir geht

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– Danke und allen eine schöne Zeit.

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Herzliche Grüße an alle Leser und Mitstreiter

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Spanien und die EU wollen 40 Milliarden Euro von der Bankenrettung auf die Staatsrettung umleiten. Damit käme Spanien als erstes Land in den Genuss eines Bailouts ohne Bedingungen. In Europa fragt man sich, welche Rolle Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bei dem Deal spielt: Schließlich war er es, der vor Monaten gefordert hatte, die Spanier müssten 100 Milliarden Euro nehmen.

Der Vorteil für Schäuble: Der Bundestag bräuchte nicht mehr gefragt zu werden, weil er ja vorsorglich schon der höheren Summe zugestimmt hatte.

EU-Beamte und spanische Regierungsvertreter brüten nach FT-Informationen an einem Programm auf einen Bailout vorzubereiten. Ziel sei es, einem Großteil der möglichen Bedingungen für ein spanisches Rettungspaket bereits zu entsprechen, und zwar, noch bevor der Bericht über die finanzielle Lage des Landes am Donnerstag bekannt gegeben werden soll, so EU-Offizielle. Auch die Ergebnisse der dreimonatigen Überprüfung des Finanzsystems sollen in dieser Woche veröffentlicht werden.

Gemeinsam mit dem Chef der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker und IWF-Chefin Christine Lagarde hat Wolfgang Schäuble schon manch geheimen Deal vereinbart. Nun agiert der Bundesfinanzminister auch beim Spanien-Bailout offenbar als Strippenzieher. (Foto: consilium)

Das Ziel der EU und Spaniens ist es, die bereits von den europäischen Parlamenten genehmigte Bankenhilfe in der Höhe von 100 Milliarden Euro zum Aufkauf von Staatsanleihen zu verwenden oder das Geld in Kredite umzuwandeln. Zwar dementierte der spanische Wirtschaftsminister und Ex-Lehman-Banker Luis de Guindos am Samstag, dass es einen solchen Plan gebe. Aber spätestens seit Juncker wissen wir, dass die Lüge wichtiges Element der politischen Kommunikation in Europa ist. Außerdem hatte der spanische Premier die Notwendigkeit der Bankenrettung bis eine Woche vor deren offizieller Bekanntgabe geleugnet.

Nun aber rechnen EU-Beamte damit, dass das Thema durchaus durchgepeitscht werden könnte: Es sei einfacher, das Geld umzuwidmen, weil es dann keine weiteren parlamentarischen Prozesse brauche, sagte ein EU-Mann. Und er ergänzte: “Diese Möglichkeit wird daduch an Gewicht gewinnen, dass sie überhaupt diskutiert wird.”

Daher diskutieren die spanischen Beamten der FT über eine Lücke, die es erlauben würde, einige Milliarden des 100-Milliarden-Euro-Pakets zu nutzen, um spanische Staatsanleihen zu kaufen (mehr hier). Das wäre ein Bailout durch die Hintertür, ohne Auflagen erfüllen zu müssen. Um die EZB zum Kauf von spanischen Anleihen zu bewegen, muss zunächst der EU-Rettungsschirm Anleihen kaufen und Spanien einen offiziellen Antrag auf ein Bailout stellen. Hier würde die von den EU-Beamten in Angriff genommene Vorabgenehmigung helfen. Konkret in Zahlen würde das bedeuten: Die Spanier haben immer gesagt, dass sie 60 Milliarden Euro für die Banken brauchen werden. Ein Gutachten der Unternehmensberatung Oliver Wyman hat dies bestätigt, ein weiteres Gutachten derselben Firma wird in dieser Woche erwartet (eine Analyse gutachterlichen Auftragsarbeit zeigt freilich, dass die Berechnungen völlig aus der Luft gegriffen sind – hier).

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und seine Freunde in Brüssel hatten die Spanier aber im Sommer gedrängt, um 100 Milliarden Euro anzusuchen. Weil die Banken über die Geldschwemme der EZB wieder leichter an Geld kommen und außerdem jeden Schrott als Sicherheiten an die EZB weiterreichen können, wären damit 40 Milliarden Euro “frei”, um Spanien einen Bailout ohne Auflagen zu gewähren.

[….]

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/09/23/schaeubles-geheimplan-40-milliarden-euro-fuer-spanien-ohne-auflagen/#comment-37106

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Gruß

Der Honigmann

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Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! auf Abgeordneten-Check.de

Die EU droht sich in eine schuldenbasierte Transferunion, eine Haftungsgemeinschaft, zu verwandeln. Außerdem soll das Haushalts- und Budgetrecht der nationalen Parlamente an einen EU-Gouverneursrat abgegeben werden.

Grundlage hierfür ist der erst vor kurzem bekannt gewordene Vertragsentwurf zum sog. “Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)”, über den die Mitglieder des Deutschen Bundestages vermutlich nach der Sommerpause noch 2011 entscheiden werden.

Deutsche Steuergelder sollen für die Schuldenpolitik anderer EU-Länder geradestehen.

Wir sollen arbeiten, damit die Banken keine Verluste machen.

Dem Steuerzahler wird Zwangssolidarität verordnet.

Die Banken sind auf freiwilliger Basis dabei. Uns Bürgern gesteht man diese Freiwilligkeit nicht zu. Wir müssen zahlen.

Der ESM-Vertrag darf deshalb den Deutschen Bundestag nicht passieren!

http://www.abgeordneten-check.de/karte.html?c=69

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Gruß

Der Honigmann

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Brigitte Hamann

Sind Sie Inflationist oder Deflationist? Beim Blick in die Zukunft der Weltwirtschaft scheiden sich die Geister. Die einen vertreten die Überzeugung, die »Druckerpresse« der Notenbanken, allen voran der US-Notenbank Fed, und die daraus entstehende Geldschwemme werde in eine Inflation oder sogar Hyperinflation führen. Die anderen, und das sind sehr viel weniger, menetekeln, eine Deflation rolle auf uns zu. Sie sind der Ansicht, dass eine Geldmengenausweitung nicht zwangsläufig eine Inflation auslöst. Wie sind die Fakten?

Bevor wir uns den Fakten zuwenden, müssen noch weitere Fragen gestellt werden: Ist das Schreckgespenst der Deflation, das US-Notenbank-Chef Ben Bernanke immer wieder an die Wand malt, nur ein Trick, um die Welt davon zu überzeugen, dass weitere Liquiditätsspritzen nötig sind? Geht es nur darum, der US-Regierung einen Bailout zu verschaffen, sodass sie ihren exorbitanten Zinszahlungen sowie den laufenden Ausgaben nachkommen kann? Muss eine Ausweitung der Geldmenge (Quantitative Easing, QE) zwingend in eine Inflation führen?

Die klassische Definition einer Inflation besteht in der Ausweitung von Geld und Kredit – nicht in steigenden Verbraucherpreisen, wie heute oft behauptet wird. Auch eine Hyperinflation wird nicht durch steigende Preise hervorgerufen, sondern durch einen gravierenden Vertrauensverlust in eine Währung, zum Beispiel durch ein politisches Ereignis. Erst in der Folge steigen dann auch die Preise stark an. In einer Deflation dagegen schrumpft die Geld- und Kreditmenge. Die Preise fallen, aber ebenfalls nicht am Anfang des Prozesses.

Die entscheidende Frage ist jedoch, was bei einer Geldmengenausweitung, wie sie zurzeit stattfindet, mit der zusätzlichen Geldmenge geschieht. Fließt sie über eine steigende Kreditvergabe in den Markt, wodurch die umlaufende Geldmenge steigt, oder tut sie das nicht oder nur in geringem Umfang?

Quantative Easing – wie der Teufel versuchte, den Beelzebub auszutreiben

Im Herbst 2008, als die Finanzkrise mit dem Zusammenbruch von Lehmann Brothers ein für die Weltöffentlichkeit nicht mehr zu übersehendes Signal gab, entschied sich die Federal Reserve für ein in den USA noch nie dagewesenes Experiment: einen Rettungs- und Stimulierungsplan, den man Quantitative Easing (Lockerung der Geldpolitik) nannte. Der Einstieg in diese Politik begann mit dem Aufkauf von hypothekengesicherten Wertpapieren (Mortgage Backed Securities, MBS). Es ging darum, den Hypothekenzinssatz zu senken, um den zusammengebrochenen Immobilienmarkt so wieder anzukurbeln. Im März 2009 zeigte sich, dass diese Maßnahme nicht ausreichte, um die marode US-Finanzsituation und das sinkende Vertrauen der Anleger zu stabilisieren. Die Fed stellte 1,15 Billionen US-Dollar für den Aufkauf von US-Staatsanleihen zur Verfügung. Über den Kauf von MBS hinaus wurden 300 Mrd. in langfristige Bonds investiert. Trotz der hohen Bedeutung, die diese Maßnahme nicht nur für die amerikanische Wirtschaft hatte, wurde sie von den gängigen Medien wenig beachtet. Am 3. November 2010 kam dann die zweite Runde der Quantitativen Lockerung, QE2, die einen Aufkauf von langfristigen US-Staatsanleihen im Wert von 600 Mrd. US-Dollar vorsieht. Zusätzlich waren 250 bis 300 Mrd. US-Dollar nötig, um fällig gewordene Anlagen auszuzahlen bzw. zu verlängern. Ein Zeitpunkt, wann diese Maßnahmen enden sollten, wurde nicht genannt. Tatsache ist, dass die USA bereits jetzt stärker verschuldet sind als die meisten anderen Industrienationen, weshalb der Weg der Inflationierung und der damit einher gehenden Entwertung des Dollar die einzige Option ist, wenn das Spiel weiter gehen soll. Die USA haben keine Wahl: Inflate or die!

Marktverzerrungen

Seit März 2009 greift die Fed direkt in den Anleihemarkt ein. Das ist ein entscheidender Unterschied zu der vorherigen Politik der MBS-Käufe. Die daraus entstehenden dramatischen Ungleichgewichte machen nicht nur den US-Bondmarkt anfällig, sondern die gesamte amerikanische Wirtschaft, und in der Folge auch die vernetzte globale Wirtschaft. Je länger die Fed auf dem Anleihemarkt eingreift, desto mehr gerät der Finanzmarkt aus den Fugen mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen. In einem von Angebot und Nachfrage bestimmten Anleihemarkt wird der vom Käufer zu bezahlende Zinssatz durch das Risiko bestimmt, dass er darin sieht, einer Regierung Geld zu leihen. Wenn der angebotene Zinssatz in der Vergangenheit das geschätzte Risiko nicht abdeckte, gab es keine Käufer für die Staatsanleihen, sodass der Zins angehoben werden musste, um sie wieder attraktiv zu machen. In Griechenland, Irland, Spanien und anderen Ländern lässt sich dieser Vorgang beobachten.

Wenn nun die Fed US-Staatsanleihen kauft, gibt es keinen Grund, einen dem Risiko angemessenen Zinssatz anzubieten. Die Fed will nicht an den Käufen verdienen, sondern den Zinssatz so niedrig wie irgend möglich halten, denn der Grund für die Käufe ist ja, die Regierung zu stützen. Mit der Begründung, die niedrigen Zinsen würden das Wirtschaftswachstum ankurbeln und die Kreditmärkte beleben, wird diese Marktverzerrung der Öffentlichkeit als Gewinn verkauft. Durch das Wirtschaftswachstum soll dann auch das Vertrauen der Anleger wieder wachsen, sodass die Zinssätze nicht in die Höhe schießen, wenn die Fed ihre Aufkäufe beendet. Willkommen in Fantasyland! So einfach ist die Keynesianische Welt. Wenn die Wirtschaft lahmt, ist das perfekte Mittel der Wahl, mehr Geld hinein zu pumpen. Und sie lebten glücklich immer fort.

Die alltägliche Realität in den USA

Leider möchte sich die Realität zurzeit einfach weder nach Keynes noch nach Bernanke & Co. richten. Geld zur Verfügung zu stellen ist eines. Es in den Markt zu bringen ist etwas anderes. Wenn immer mehr Menschen und Firmen arm oder zahlungsunfähig sind, wer soll dann Kredite schöpfen? Wer soll konsumieren? Die zusätzliche Geldmenge hilft dem bankrotten US-Staat, weiterzumachen, und den Banken – nicht den Firmen oder der Bevölkerung. Als zusätzlicher Effekt ist auch den amerikanischen Bürgern, die noch Kredite aufnehmen könnten, die Lust hierzu vergangen.

[….]

»Greatest Depression« an, die der US-Trendforscher Gerald Celente vorhersagte.

Wie sich diese Entwicklung auf Europa auswirken und welche Eigendynamik sich hier entwickeln wird, ist an anderer Stelle zu untersuchen.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/brigitte-hamann/die-maer-von-der-inflation-warum-die-usa-auf-dem-weg-in-eine-deflation-sind.html

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Der Honigmann

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China Downgrades US Again, From AA To A+,

Outlook Negative, Sees “Long-Term Recession”, Blasts QE2, Expects Creditor Retaliation. With apologies for the Zagat-style headline, but, well, it’s on ladies and gents:

Dagong has downgraded the local and foreign currency long term sovereign credit rating of the United States of America (hereinafter referred to as “United States” ) from “AA” to “A+“, which reflects its deteriorating debt repayment capability and drastic decline of the government’s intention of debt repayment. (zerohedge.com)

http://zeitdiagnose.de/datenbank/pressemeldungen.php

….jetzt beginnt der Bailout….

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Der Honigmann

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Die Schuldenkrise Griechenlands und anderer Euro-Staaten setzt der Gemeinschaftswährung stark zu. Der Euro fällt bis auf 1,2234 Dollar und notiert damit auf dem niedrigsten Stand seit April 2006. Es ist nicht der erste Euro-Absturz.

Einmal genauer hingeschaut: der Euro. (Foto: REUTERS)

Der Euro blickt auf eine mittlerweile mehr als zehnjährige Geschichte zurück. Die Entwicklung der europäischen Gemeinschaftswährung ist auch geprägt von Kurskapriolen. Im Folgenden die wichtigsten Stationen des Euro seit seiner Einführung:

1. Januar 1999

Der Euro wird von den elf Gründerländern der Europäischen Währungsunion (EWU) aus der Taufe gehoben. Der Umrechnungskurs zur D-Mark beträgt 1,95583 DM je Euro. Am 4. Januar startet der Handel in Sydney mit 1,1747 Dollar.

Dezember 1999

Der Euro fällt erstmals auf 1,00 Dollar.

Januar 2002

Die reibungslose Einführung des Euro-Bargelds stützt. Im Juli erreicht der Euro wieder die Ein-Dollar-Marke.

Dezember 2005

Die EZB läutet – lange nach der Fed – eine Zinserhöhungsrunde ein. Der Euro klettert wieder über 1,20 Dollar und erreicht im November 2006 die Marke von 1,30 Dollar.

September 2007

Nach einer deutlichen US-Zinssenkung im Zuge der Subprime-Krise steigt der Euro über 1,40 Dollar.

22. April 2008

Der Euro notiert erstmals über 1,60 Dollar und markiert am 15. Juli mit 1,6038 Dollar ein Rekordhoch.

Oktober 2008

Im Zuge der Verabschiedung des Rettungspaketes für die US-Banken durch den US-Kongress beschleunigt sich die Talfahrt des Euro. Die Gemeinschaftswährung stürzt ab und notiert am 28. Oktober mit 1,2328 Dollar so niedrig wie seit April 2006 nicht mehr.

Ende 2008 bis Herbst 2009

In den USA und Europa werden milliardenschwere Programme zur Stützung der Finanzbranche aufgelegt. Spekulationen um die Finanzierbarkeit der US-Schulden und eine sich langsam erholende Konjunktur geben dem Euro Auftrieb.

21. Oktober 2009

Der Euro klettert erstmals seit über einem Jahr wieder über die Marke von 1,50 Dollar. Am Tag zuvor hatte der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou das ganze Ausmaß der Schuldenmisere seines Landes offengelegt: Das Haushaltsdefizit ist doppelt so hoch wie gedacht.

Dezember 2009

Zunächst unbeeindruckt von der griechischen Schuldenkrise steigt der Euro auf über 1,51 Dollar. Nach dem Verlust der “A”-Bonitätsnote der Ratingagentur Fitch und ersten Diskussionen um EU-Hilfen für Griechenland dreht die Stimmung: Der Euro geht auf Talfahrt. Es folgen weitere Herabstufungen durch Standard & Poor’s (S&P) und Moody’s.

Februar bis April 2010

Hilfszusagen der übrigen EU-Staaten für Griechenland können die Talfahrt des Euro nicht stoppen. Er fällt unter 1,32 Dollar.

23. April 2010

Griechenland bittet offiziell um Finanzhilfen. Der Euro steigt zunächst knapp auf 1,34 Dollar.

Mai 2010

Die Furcht vor einer Ausbreitung der Schuldenkrise nimmt zu. Neben Griechenland gelten auch Portugal und Spanien als gefährdet. Binnen weniger Tage fällt der Euro auf bis zu 1,2520 Dollar.

10./11. Mai 2010

In einer Blitz-Aktion einigt sich die EU auf ein 750 Mrd. Euro schweres Rettungspaket für strauchelnde Mitgliedstaaten. Damit soll eine Kettenreaktion vermieden werden. Die anfängliche Erleichterung darüber verpufft aber binnen Stunden. Vom Spitzenkursgewinn von bis zu drei US-Cent bleibt am Ende des Tages kaum noch etwas übrig.

14. Mai 2010

Die Verunsicherung über die langfristigen Folgen der Schuldenkrise und der rigiden Sparpläne einiger Euro-Staaten sowie die Zweifel von Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann an der Zahlungsfähigkeit Griechenlands drücken den Euro erstmals seit 18 Monaten unter 1,25 Dollar.

17. Mai 2010

Anhaltende Konjunktursorgen aufgrund der Schuldenkrise schicken den Euro erneut auf Tauchfahrt. Die Gemeinschaftswährung markiert ein Vier-Jahres-Tief und notiert nur noch knapp über 1,22 Dollar.

http://www.teleboerse.de/nachrichten/dossier/Die-Kurskapriolen-des-Euro-article875707.html

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Der Honigmann

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Im Gespräch mit RT News führt der renommierte Trendforscher Gerald Celente aus, dass die zweite amerikanische Revolution bereits begonnen habe. Ausmachen könne man diese Tatsache an den immer zahlreicheren und mehr Teilnehmer umfassenden Tea-Party Protesten in den gesamten USA. Einen vorläufigen Höhepunkt habe diese Bewegung im September des vergangenen Jahres erreicht, als Millionen Protestler in einem Sternmarsch auf Washington gezogen seien, um dort gegen die Bailout-Politik, die Ausgabenwut und die Gesundheitsreform von Präsident Obama zu demonstrieren. In Europa stehe der Crash bevor, der sich noch im Jahr 2010 auch auf globaler Ebene abspielen werde.

Wichtigste Aussagen aus obigem Video:

Unter Bezugnahme auf die ökonomische Entwicklung erklärt Celente, dass die Amerikaner für eine Weile noch ihre eigene Währung drucken könnten, während den Griechen und den meisten anderen europäischen Nationen diese Möglichkeit nicht offen stünde. Die Probleme in den USA seien jedoch mit denjenigen in Griechenland vergleichbar, sogar weitaus schlimmer, da die strukturellen Probleme, die aus einer zu hohen Verschuldung, zu hohen Ausgaben der Regierung und einer daraus resultierenden defizitären Budgetpolitik herrührten, dieselben seien.

In der Realität würden die Menschen und Bevölkerungen allerdings mehr und mehr wahrnehmen, um was es bei der verfolgten Bailout-Politik tatsächlich ginge, und wer letztendlich dafür bezahlen solle. Die finanziellen Probleme würden allein auf dem Rücken der Ottonormalbürger, sprich Steuerzahler abgeladen. Genau diese Strategie sei mit der Geschichte der so genannten „too-big-to-fail“ Banken verbunden. Mit Blick auf Griechenland solle man deshalb die hauptsächlich Partizipierenden beim Namen nennen: einmal mehr aus ihren Problemen heraus gekauft würden europäische und amerikanische Banken, die große Wetten auf griechische Staatsanleihen abgeschlossen hätten, von denen sie nun befürchten müssten, dass deren Werte sich über Nacht pulverisierten. Allerdings wolle von ihnen niemand die Verantwortung, sprich die daraus resultierenden Verluste, übernehmen.

In den USA habe ein temporärer Bailout der Finanzindustrie in Höhe von bislang rund $11 Billionen vorerst zu einer Beruhigung der Situation geführt. Allerdings beruhe der gesamte Prozess auf dem falschen Glauben, dass das Stopfen von Löchern durch die Kompensation hoher Verluste in Form der elektronischen Kapitalerzeugung, die aus der Luft heraus gegriffen und daher durch nichts gedeckt sei, dabei helfen könne, um die wirtschaftliche Situation im Land zu verbessern. Dieses digitale Papier sei nicht mehr wert als das, worauf es gedruckt sei. Dieser Prozess werde genauso kollabieren wie der Irrglaube, dass die Konjunkturpakete die wirtschaftliche Entwicklung langfristig ankurbeln könnten. Genau dies zeichne sich jetzt bereits in Europa ab. Ohne staatliche Interventionen und Stützungen sei die Wirtschaft der meisten Staaten nicht mehr überlebensfähig. Sehen würde man es bereits in Spanien, Portugal, Lettland, Ukraine, Ungarn und Irland – und nicht nur das. Die Krise breite sich weltweit aus!

Weil der Prozess des wirtschaftlichen Niedergangs unaufhaltsam sei, würden die Menschen damit beginnen, zu revoltieren. Es sei ein klassisches Exempel dafür, was im historischen Ablauf in Zeiten wie den heutigen geschehen sei. Die Reichen könnten den Hals einfach nicht mehr voll genug bekommen und dem Rest der Bevölkerung würden immer höhere Steuern auferlegt, um für das Versagen dieser Klasse zu bezahlen. Auch die USA befänden sich erst am Beginn dieses Prozesses. Mit einer weiter sich verschlechternden Wirtschaft, einer in immer luftigere Höhen kletternden Arbeitslosigkeit und einer daraus resultierenden und anhaltenden Pleitewelle unter den Unternehmen werde man in den USA demnächst dieselben Bilder sehen, die denen aus Griechenland ähnelten. Genau dies mache die Krise schließlich aus – dass sie global sei.

Die Prognosen des Trend Research Institutes hätten immer auf einen kompletten Kollaps der Weltwirtschaft hingewiesen. Einer der hauptsächlichen Gründe für diese Vorhersage habe immer auf der Entfaltung einer globalen Währungskrise beruht. Diese Währungskrise befinde sich bereits auf dem Weg. Nichts und niemand werde diese Krise verhindern können. Überdies sei der Beschluss zu einem Bailout Griechenlands durch den IWF in Kooperation mit dem Rest der EU gegen alle bestehenden Verträge, insbesondere den Vertrag von Maastricht. Nichts anderes als ein weiterer temporärer Bailout, der ebenso zum Scheitern verurteilt sei.

Die aktuelle Prognose laute deshalb: Noch bevor das neue Jahr 2011 beginnen würde, seien sich die Menschen darüber im Klaren, dass der Zusammenbruch im Jahr 2010 erfolgt sei.

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=4822

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Der Honigmann

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Größter Nettoeinzahler der EU, Euro-Bankenbailouts in beliebiger Höhe, Griechenland-Bailout für -zig Milliarden, Portugal und Spanien stehen in Berlin auch bald an … und der brave deutsche Michel murrt nur leise in Internet-Leserkommentaren vor sich hin. Was hier niemals in den Schlagzeilen zu lesen wäre, in Großbritannien gibt’s das. Wir bringen Ihnen hier die ungekürzte Übersetzung.

Daniel Hannan ist der Autor des Artikels »Germans! Stop being ripped off!« (»Deutsche! Hört auf, euch ausnehmen zu lassen!«) im englischen Telegraph.

Was in Deutschland eigentlich in jeder Zeitung oben auf der Titelseite in dicken Lettern prangen sollte, hier schreibt es ein Brite:

»Keinem Land in der EU wird so übel mitgespielt. Es zahlt mehr in das System ein als jedes andere, und hat dabei die niedrigste Pro-Kopf-Vertretung in den Brüsseler Institutionen. Die Steuertransfers, die die deutschen Steuerzahler gemäß den Bestimmungen der gemeinsamen Agrarpolitik an die französischen Bauern leisten, übertreffen bei Weitem alles, was sich Clemenceau auch nur vorstellen konnte, als er in Versailles Kriegsreparationen forderte.

Der Kohäsionsfond, unter dem die Mittelmeerstaaten schon Zuteilungen vor der Einführung des Euro erhielten, wurde vom deutschen Finanzamt unterschrieben. Völlig selbstverständlich richteten sich dann die Augen aller EU-Länder auf Angela Merkel – in Erwartung des nächsten Schecks –, als Griechenland zusammenbrach.

Ich habe schon öfter gesagt, die Deutschen sind uns vom Temperament her ähnlich. Sie sind geduldige Menschen, aber irgendwann kommt der Punkt, wo ihr Geduldsfaden reißt, und es scheint, als kämen sie jetzt so langsam an diesen Punkt. Eine Umfrage, die in Frankreich veröffentlich wurde, zeigt, dass die Idee von Bailouts innerhalb der Eurozone von 53 Prozent der französischen Wähler, 55 Prozent der Spanier und 67 Prozent der Italiener, aber nur von 24 Prozent der Deutschen unterstützt wird.

Natürlich haben die Deutschen beim Bailout keine Möglichkeit zur Mitsprache, genauso wenig wie bei der Einführung des Euro. Die deutsche Verfassung verbietet Volksabstimmungen, was mehr oder weniger so eingerichtet wurde, um die Politiker vor der öffentlichen Meinung zu schützen.

Diese Politiker, die in den Notlösungen der unmittelbaren Nachkriegszeit aufwuchsen, halten es für eine unumstößliche Wahrheit, dass die einzige Alternative zur europäischen Integration ethnische Konflikte sind.

Ihre Großzügigkeit mit dem Geld ihrer Steuerzahler gründet in einem unausgesprochenen Gefühl der historischen Verantwortlichkeit. Aber um seine Wirkung zu erhalten, muss eben genau dies unausgesprochen bleiben. Einmal ausgesprochen – »wenn wir nicht die Schulden der verschwenderischen Regierungen übernehmen, könnte der Zweite Weltkrieg wieder losgehen« –, wird die Absurdität sofort offensichtlich.

Ein deutscher Christdemokrat kam einmal mit genau diesem Argument auf mich zu, als ich in der Versammlung den Bailouts widersprochen habe. Kaum waren die Worte heraus, fiel ihm auch auf, wie albern sich das anhörte.  Der griechische Deal markiert das Ende von Deutschlands unhinterfragtem »Europäismus«. Frau Merkel sah keinen Grund, den IWF außen vor zu lassen, nur um den Euro-Nationalisten nachzugeben. Und nun, da sie ihren Steuerzahlern ein derartiges Ausmaß an Haftungspflichten auferlegt hat, wird das auch nicht wieder passieren.

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich schon geschrieben, dass sich die Stimmung in Deutschland drehte: »Die alten Beschwörungsformeln – die Behauptung, dass Europa vor allem ein Gegenmittel für aggressiven Nationalismus ist – haben ihre Macht verloren. Die Euro-Schamanen singen sie noch, aber finden immer weniger Widerhall. Die Magie verblasst. Der Traum löst sich auf.«

So scheint es zu sein. Angesichts des Vorschlages, sie sollten doch bitte ihr Renteneintrittsalter anheben, damit die Griechen ihres nicht anheben müssen, haben die Deutschen reagiert, wie es jeder andere getan hätte. Keine Minute zu früh.«

Lieber Leser, dem ist nichts hinzuzufügen. Quelle: http://blogs.telegraph.co.uk/news/danielhannan/100031641/germans-stop-being-ripped-off/

http://info.kopp-verlag.de/news/deutsche-hoert-auf-euch-ausnehmen-zu-lassen.html

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Gruß

Der Honigmann

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