Die Geschichte neigt dazu, sich zu wiederholen. Der globale, finanzielle Zusammenbruch im Jahr 1345 AD hatte viele Ähnlichkeiten mit dem heutigen Geschehen.
Wie konnte ein marktwirtschaftliches Finanzsystem ohne Regierungskontrolle den Zusammenbruch aller Wirtschaftssysteme des eurasischen Kontinents verursachen? Wie konnten Banken, die alle in einem Teil von Europa konzentriert waren, und die im Vergleich zu heutigen Banken winzig waren, eine solche globale Katastrophe auslösen?
Nach dem Zusammenbruch und der Entvölkerung des römischen Reiches von 300 – 600 AD sahen das elfte, zwölfte und dreizehnte Jahrhundert eine Beschleunigung im Wachstum und der Entwicklung in Europa und besonders in China.
Ab 700 AD zeigte sich ein bemerkenswerter Fortschritt bei den landwirtschaftlichen Technologien – Verwendung des Pfluges, Saatgut, Lasttiere, Windenergie, usw. Die Jugend erhielt zunehmend klassische Bildung in Klosterschulen. Diese Entwicklungen wurden besonders durch den Einfluss von Karl dem Großen und seiner englischen und italienischen Alliierten zwischen 760 und 900 gefördert. Ein weiterer Aufschwung fand in der Periode der Hohenstaufenkaiser in Deutschland, Italien und Sizilien zwischen 1100 und 1250 statt.
Um 1150 begann der Einfluss der venezianischen und florentinischen Bankiers, die große Mengen Kredite und Bankgutschriften ausgaben und Luxusgüter aus dem Osten auf den berühmten Messen in der Champagne anboten, die damals Drehscheiben des Handels aus ganz Europa waren.
In den späten 1330ern begann der Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich, und die Kleidungsindustrie von Flandern, der wichtigsten Region für Kleiderproduktion in Europa, wurde boykottiert und völlig von der Versorgung mit Wolle abgeschnitten.
Die Produktion von Wolle in England fiel nach dem Jahr 1310, da die Bardi- und Peruzzi-Banken in Florenz ein Monopol für die Produktion und Ausfuhr von Wolle erworben hatten.
In den späten 1340ern war diese Industrie im Verfall und zog sich von den Städten in kleine Hausbetriebe zurück.
Seit den 1320ern gab es einen massiven Fluß von Silber zum venezianischen Reich und von dort weiter in den mittleren Osten und nach Byzanz, wodurch in der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts das Gleichgewicht in Europa gestört wurde.
Die venezianischen Silberexporte aus Europa zwischen 1325 und 1350 entsprachen etwa 25% des damals in Europa abgebauten Silbers. Seit der Zeit von Karl dem Großen waren standardisierte Silbermünzen die stabile Währung des Heiligen Römischen Reiches gewesen. Der massive Export über Venedig in den Osten schuf permanente Zahlungsbilanzprobleme, selbst in entfernten Plätzen wie England und Flandern.
Für Jahrzehnte wurde die Produktion der wichtigsten Rohstoffe in Europa erheblich reduziert und der Handel und Geldverkehr ernsthaft gestört, bis die italienischen Banken, die Wucherprofite machten, im Jahr 1340 zusammenbrachen. Die Superfirmen der Florentiner waren den heutigen internationalen Getreidefirmen wie Cargill und Archer Daniels Midland sehr ähnlich. Sie verwendeten Darlehen an Monarchen um Kontrolle über den Handel in bestimmen, wichtigen Rohstoffen zu erlangen, besonders Getreide, später auch Wolle und Stoffe. Ihre Kontrolle und Spekulation führte zu zunehmender Verringerung der Produktion dieser Rohstoffe.
Wie der Internationale Währungsfonds in unseren Tagen, haben die florentinischen Bankiers den Monarchen nicht einfach Geld geliehen und Rückzahlung mit Zinsen erwartet. Offiziell wurden nicht einmal Zinsen auf die Darlehen erhoben, da dies unter Christen als Wucher angesehen wurde, als eine Sünde und ein Verbrechen. Wie der IMF heute, legten die Banken den Schuldnern Bedingungen auf. Die Hauptbedingung war das Verpfänden der königlichen Einkünfte und wie mit der wunderlichen Arithmetik des IMF gegenüber der Dritten Welt, war die ursprüngliche Schuld bald nur noch ein kleiner Teil des Betrages, der schließlich geschuldet wurde.
Im Europa des 14. Jahrhunderts konnten wichtige Rohstoffe wie Nahrungsmittel, Wolle, Kleidung, Salz, Eisen, usw. nur mit königlicher Lizenz und Besteuerung hergestellt oder gewonnen werden. Die Kontrolle der königlichen Einkünfte durch die Banken führte zur privaten Monopolisierung dieser Rohstoffe und schließlich zur “Privatisierung” und Kontrolle der königlichen Regierung.
Die Geschichte der florentinischen Bankiers, des Zusammenbruchs im vierzehnten Jahrhundert und der Pest verhüllen jedoch den Blick auf die Wahrheit. Die florentinischen Bankiers arbeiteten nur in einem begrenzten, internationalen Markt, der Westeuropa und ein paar Mittelmeerinseln einschloss. Nur das finanzielle Seereich der Venezianer spekulierte in einer Größenordnung, welche die gesamte eurasische Landmasse einschloss und dies ist ausreichender Beweis, dass es die Händler von Venedig waren, welche im vierzehnten Jahrhundert die Zerstörung und Entvölkerung eines beachtlichen Teiles der Welt verursachten.
In seinem Buch “Geld und Bankwesen im Venedig des Mittelalters und der Renaissance” zeigt Frederic C Lane, daß die Hochfinanz von Venedig zwischen 1275 und 1350 durch Währungshandel eine riesige, spekulative Blase aufbaute und kontrollierte, und den Zusammenbruch von 1340 absichtlich verursachte. Anstatt mit ihren “Alliierten”, den florentinischen Bankiers, zu teilen, trieben die Händler von Venedig sie , und zusammen mit ihnen die Wirtschaften Europas und des Mittelmeerraums, in den Bankrott.
Der Geschichtsforscher Fernand Braudel zeigte im Jahre 1950, daß die italienischen Bankiers von Florenz, Genua, Siena, usw. unter der Führung Venedigs seit dem Anfang des dreizehnten Jahrhunderts versuchten, die mögliche Entwicklung von nationalen Regierungen zu sabotieren. Diese Entwicklung war von Friedrich II von Hohenstaufen, dem Heiligen Römischen Kaiser, der auf den Leistungen von Karl dem Großen aufbaute, durch erfolgreiche Verbreitung der Bildung, Fortschritte in der Landwirtschaft, Bevölkerungswachstum und dem Aufbau einer starken Regierung vorgezeichnet worden. Dante Aligheri schrieb sein Werk “über die Monarchie”, in dem er die Idee einer kaiserlichen Regierung auf Basis von göttlichem und natürlichem Gesetz wiederbeleben wollte, vergeblich.
“Venedig hatte die Wirtschaften aller umgebenden Länder für seinen eigenen Profit umgarnt, auch die Wirtschaft von Deutschland. Das vierzehnte Jahrhundert sah den Aufbau eines so möchtigen Monopols für den alleinigen Vorteil der italienischen Stadtstaaten, dass die im Aufbau befindlichen, territorialen Staaten wie England, Frankreich und Spanien notwendigerweise unter den Konsequenzen leiden mussten.”
Braudel zeigt des weiteren, dass Venedig eingriff um zu vermeiden, daß Alfonso der Weise von Spanien Kaiser Friedrich II auf den Kaiserthron folgte. Dieser Triumph des “freien Handels” über die Macht der nationalen Regierungen bahnte den Weg für die Katastrophe des vierzehnten Jahrhunderts, der größten Welle von Tod und Entvölkerung in der Geschichte der Menschheit.
Venedig manipulierte die florentinischen Bankiers, Könige und Kaiser mit einer gut geplanten, finanziellen Verschwörung und völliger Kontrolle aller Märkte, in denen Geld gemünzt und geschaffen wurde.
Schon fünfhundert Jahre zuvor hatte Karl der Große erkannt, dass Venedig eine mit den plündernden Wikingern vergleichbare Bedrohung war. Er hatte deshalb einen Boykott organisiert um Venedig in Einklang mit den Erfordernissen seines Reiches zu bringen.
Es scheint jedoch, dass die Venezianer davon profitierten, dass sie praktisch von den Verfügungen des Papstes gegen Wucher und dem Verbot des Handels mit Ungläubigen, d.h. den Mamelukenstaaten Ägypten und Syrien, ausgenommen waren.
Ein Jahrhundert zuvor, um 1180, hatte der Doge Ziani von Venedig Streit zwischen den zwei Führern des Christentums provoziert, dem Papst und dem deutschen Kaiser Friedrich Barbarossa, dem Großvater von Friedrich II. Der Doge vermittelte danach persönlich den Frieden von Konstanz zwischen dem Papst und dem Kaiser und es gelang ihm, seinen Feind, den Kaiser Friedrich, dazu zu bringen, seine standardisierten Silbermünzen von Italien abzuziehen und den italienischen Städten zu erlauben, ihre eigenen Münzen zu prägen.
In dem Jahrhundert zwischen dem Frieden von Konstanz in Jahre 1193 bis zu den 1290ern etablierte Venedig eine außergewöhnliche, nahezu totale Kontrolle des Handels in Gold- und Silbermünzen in Europa und Asien. Venedig unterminierte und ersetzte die europäische Silberwährung des deutschen Kaisers, was direkt zur finanziellen Katastrophe von 1340 führte, welche alle Finanziers ausser den Venezianern ruinierte.
Venedig war der größte Erfolg des Mittelalters, eine Stadt ohne Industrie, ausgenommen Schiffsbau und Militärwirtschaft, welche durch reine Handelsbeziehungen Kontrolle über das Mittelmeer und über ein Kaiserreich erlangte. Im vierzehnten Jahrhundert war sie im Aufstieg, am Gipfel des Erfolgs und der Macht.
Die Herrscher von Venedig kümmerten sich weniger um Gewinne aus Industrien als um Gewinne aus dem Handel zwischen Regionen, die Gold und Silber verschieden bewerteten. Zwischen 1250 und 1350 schufen venezianische Finanziers einen weltweiten, Spekulationsmarkt in Währungen, Gold und Silber, ähnlich dem spekulativen Krebsgeschwür der Derivatkontrakte in unseren Tagen.
Es gewann Kontrolle über das Münzwesen und die Währungen von allen Monarchen dieser Zeit. Die Banken von Venedig waren scheinbar kleiner und weniger augenfällig als die florentinischen Banken, aber sie hatten viel größere Reserven für Spekulationen zur Verfügung. Die finanzielle Oligarchie von Venedig beherrschte ihr Seereich mit Hilfe eines kleinen Führungsgremiums, das unter dem Deckmantel eines republikanischen Staates die spekulativen Aktivitäten zentralisiert und unterstützte. Die “Republik” baute Schiffe und versteigerte sie an Händler, sie begleitete die Händler in großen, gut bewaffneten Konvois mit Schiffen des Seereiches, mit Kommandeuren, die dem herrschenden “Rat der Zehn” verantwortlich waren, und mit Beamten, die für die Sicherheit des Konvois sorgten. Diese Oligarchie hatte mehrere öffentliche Münzämter und tat alles, um die Zentralisierung des Handels in Gold, Silber und Münzen in Venedig zu fördern.
Diese Art des Handels herrschte bereits im Jahr 1310 in Venedig vor. Die venezianischen Banken und Edelmetallhändler wurden durch große Kapitalmengen und staatlichen Schutz gefördert, genau wie die heutigen Mega-Spekulanten in Währungen und Derivaten, wie etwa George Soros und Mark Rich, die von den Morgans und Rothschilds unterstützt werden. Zweimal im Jahr segelte eine Edelmetallflotte von zwanzig bis dreißig Schiffen in schwer bewaffneten Konvois von Venedig zur östlichen Mittelmeerküste oder nach Ägypten. Sie lieferten hauptsächlich Silber und brachten hauptsächlich Gold zurück, einschließlich aller Arten von Münzen, Barren, usw.
Die Gewinne aus diesem Handel stellten selbst den Wucher in den Schatten, den die Händler von Venedig zusätzlich ohne jede Hemmung betrieben.
In einer erstaunlichen Rede vor dem Rat der Zehn sagte der Doge Thomasso Mocenigo: “In Friedenszeiten investiert diese Stadt zehn Millionen Dukaten in den Handel mit Schiffen und Galeeren in der ganzen Welt, wobei die Profite aus Exporten zwei Millionen, die Profite aus Importen zwei Millionen und die Profite aus Exporten und Importen zusammen vier Millionen betragen.” Wie war das möglich? Nicht durch privates Unternehmertum sondern durch die Wucherpolitik des venezianischen Staates.
Das Gold aus dem Osten wurde durch das Mongolenreich in China, der bis dahin reichsten Wirtschaft der Welt, und in Indien geplündert, oder es wurde im östlichen Sudan und in Mali abgebaut und gegen stark überbewertetes, europäisches Silber an die venezianischen Händler verkauft.
Das Silber im Westen wurde in Deutschland, Böhmen und Ungarn abgebaut und zunehmend ausschließlich an die Venezianer verkauft, die unerschöpfliche Goldreserven zur Verfügung hatten. Münzen nicht-venezianischen Ursprungs verschwanden. Zuerst im 12. Jahrhundert im byzanztinischen Reich, dann im Herrschaftsbereich der Mongolen und schließlich im 14. Jahrhundert in Europa.
Die sogenannten “christlichen” Kreuzzüge, der Erste im Jahr 1099 und der siebente und letzte große, im Jahr 1291, hatte einen strategischen Effekt – die Ausweitung und Stärkung des wirtschaftlichen Seereiches von Venedig in den Osten.
Venedig lieferte die Schiffe, um die Kreuzfahrer in den Mittleren Osten zu bringen. Venedig lieh ihnen Geld und die venezianischen Dogen sagten ihnen sogar, welche Städte sie erobern oder plündern sollten. Durch die Kreuzfahrer erhielt Venedig effektive Kontrolle über die Städte Tyros, Sidon und Akkon im Libanon und Lajazzo in der Türkei. Auch die venezianische Kontrolle des Handels über Konstantinopel wurde gestärkt. Dies waren die Küstenverbindungen zur Seidenstraße, zum Schwarzen Meer, zum Kaspischen Meer und nach Indien und China.
Das strategische Bündnis zwischen Venedig und dem Kahn der Mongolen vor und während des finanziellen Zusammenbruchs um 1340 wurde bisher als interessantes Detail der Abenteuer der Familie von Marco Polo betrachtet. Es gab Venedig die endgültige Kontrolle über den Handel mit dem Osten und auch den Handel mit Gold aus den Bergwerken von Sudan und Mali über Ägypten. Es gab ihnen riesige Goldreserven, die sie dazu verwendeten, in den Jahrzehnten vor dem finanziellen Zusammenbruch im 14. Jahrhundert das Geldwechselgeschäft weltweit zu dominieren.
Auch die Kreuzfahrer stärkten die Allianz von Venedig und ihrer verbündeten Städte und der Normannen- und Anjou-Könige gegen das Heilige Römische Reich, das sein Zentrum in Deutschland hatte, und das Dante und seine Verbündeten stärken wollten.
Im späten dreizehnten Jahrhundert waren die Mongolen ein bemerkenswerter Teil dieser von Venedig geführten Allianz. Papst Johannes XXII gewährte im Jahr 1330 Venedig die alleinige Lizenz, mit den ungläubigen Mamelukensultanten von Ägypten zu handeln.
Im späten dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert stellte Venedig alle Münzen und Geldwechseldienste für das Mongolenreich bereit, für das größte Reich der Geschichte, das die Völker unter seiner Herrschaft ausplünderte und zerstörte.
Venedig hatte auch die verbleibenden Geldwechsel- und Münzfunktionen des byzantinischen Reiches und des Mamelukensultantats in Nordafrika übernommen. Zu dieser Zeit führten Venedig im Osten, der zuvor einen Goldstandard hatte, den Silberstandard ein, denn dies war die reichere Region der Welt und wurde intensiver geplündert. In Byzanz und Europa beendete es den 500 Jahre alten Silberstandard und führte den Goldstandard ein.
Von 1275 bis 1375 nahm das Verhältnis zwischen dem durchschnittlichen Goldpreis und dem durchschnittlichen Silberpreis stetig zu. In dieser Periode wurde Europas große Silberproduktion von Venedig geplündert, da Venedig das mongolische und afrikanische Gold kontrollierte. Venedig hatte die zentrale Position im globalen Edelmetallmarkt und der Rialto – die “Wall Street” von Venedig – zog all die Verkäufe und Käufe an, die durch die Preisschwankungen zwischen den zwei Edelmetallen angeregt wurden. Durch diesen Prozess der zunehmenden Spekulation umgarnte Venedig die Wirtschaftsstrukturen alle benachbarten Länder, einschließlich der von Deutschland.
Die venezianischen Bankiers am Rialto waren die Einzigen der Welt, die zu dieser Zeit bargeldlose Bankübertragungen zwischen Händlern ermöglichten, Kontoüberzüge erlaubten, sofortigen Kredit gaben und Bankgeld schufen und damit spekulierten. Sie taten dies nicht weil sie so schlau waren, sondern weil sie die Währungsspekulationen in der ganzen Welt kontrollierten.
Die berühmten Wechsel der florentinischen Bankiers waren eigentlich eine grobe Form der Derivat-Kontrakte, die in den 1990ern eine Welle der Spekulation auslösten.
Durch die Plünderung des Silbers zwang Venedig Europa, sich auf Gold umzustellen. Die florentinischen Bankiers machten mit ihrem Goldflorin dabei große spekulative Gewinne. Zwischen 1335 und 1345 wurde der Prozess jedoch umgedreht. Das Verhältnis des Goldpreises zum Silber, das durch die venezianische Spekulation kontrolliert wurde, fiel, und im 13. Jahrhundert begann der Silberpreis zu steigen.
Venedig hatte ungewühnlich große Silberreserven. Die florentinischen Banken hatten jedoch all ihre Darlehen und Investitionen durch Gold gedeckt, dessen Preis nun fiel.
Der venezianische Superprofit durch diese globale Währungsspekulation setzte sich während des von ihnen verursachten Bankzusammenbruchs und dem Zerfall der finanziellen Märkte von 1345 bis 1347 fort.
In der Zeit von 1330 bis 1350 verbreitete sich die Pest von China aus zu den Städten auf der Krim, wo sie vermutlich von mongolischer Kavallerie eingeschleppt wurde, und von dort nach Europa.
Nach dem finanziellen Zusammenbruch und der Pest fiel die Bevölkerung in Europa für hundert Jahre von etwa 90 Millionen auf etwa 60 Millionen.
Nach dem Jahr 1400, in der Vorzeit der Renaissance, wandten sich die politischen Kräfte gegen die Methoden der italienischen Freihandelsbankiers. Im Jahr 1409 vertrieb sie König Martin I von Aragonien. Im Jahr 1403 verbot ihnen König Heinrich IV alle Arten von Profit in seinem Land. Im Jahr 1409 warf Flandern die Bankiers aus Genua ins Gefängnis und wies sie später aus. Im Jahr 1410 wurden alle italienischen Händler aus Paris vertrieben. Als Ludwig XI im Jahr 1461 König von Frankreich wurde, organisierte er die nationalen Kräfte um die erste, starke, unabhängige Nation zu schaffen und bestand auf einer einzigen nationalen Währung, die von der Krone ausgegeben und kontrolliert wurde.
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Der Honigmann
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