Feeds:
Artikel
Kommentare

Mit ‘Bankencrash’ getaggte Artikel


Themen:

Militärexperten: Bei einem Angriff auf den Iran zählt der Zweitschlag mehr als der Erstschlag

EU und IWF fordern niedrigere Löhne und längere Arbeitszeiten für Griechenland

Das Bundesverwaltungsgericht missachtet zugunsten der muslimischen Zuwanderung das deutsche Gesetz

Genehmigte 9/11 Attacken – es war alles geplant!

Demonstrationen in Athen – Polizisten stellen sich gegen Polizisten

Wer sich nicht fügt, ist geisteskrank: US-Soldaten in der geschlossenen Anstalt

Deutschland gegen US-Atombomben machtlos

FBI: Neues System zur Gesichtserkennung geplant

Independent: England will Afghanistan aufteilen

Karsai warnt die USA

die gute Nachricht: die deutsche Sprache liegt voll im Trend

*

Das 5. Honigmann-Treffen wird in Zossen, am 22. Sept. 2012, südl. von Berlin stattfinden. Bitte anmelden unter IMME70@web.de – (bitte kopieren und in die Leiste einsetzten).

*

Sollten Sie bereit sein uns durch einen Betrag zu unterstützen,

die Honigmann Nachrichten und Honigmann-Treffen aufrecht zu erhalten,

so können Sie uns Ihre Spende über´s Spendenkontonto unten im Gästebuch zukommen lassen, oder

hier:  SPARKASSE VEST RECKLINGHAUSEN, BLZ 426 501 50, Kto.-Nr. 105 10 22 877 !

*

– Danke -

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Themen:

Iran: Gegenüber der S-300 “verbessertes” Flugabwehrsystem soll 2013 einsatzbereit sein

.

USA verstärken Säbelrasseln gegen den Iran, um israelischen Angriff hinauszuzögern

.

Zunehmende Baumschäden durch Mobilfunk?

.

 ESM BVerfG: Befangenheitsantrag
.

Merkel hat Gefallen an EZB als Ersatzregierung

.

Grüne: Abwrackprämie für Fahrräder
.

6 Palästinenser bei israelischen Angriffen getötet

.

Demonstrationen auflösen per Mobiltelefon?

.

Kokosöl beugt nachweislich Karies vor

*

Das 5. Honigmann-Treffen wird in Zossen, am 22. Sept. 2012, südl. von Berlin stattfinden. Bitte anmelden unter IMME70@web.de – (bitte kopieren und in die Leiste einsetzten).

*

Sollten Sie bereit sein uns durch einen Betrag zu unterstützen,

die Honigmann Nachrichten und Honigmann-Treffen aufrecht zu erhalten,

so können Sie uns Ihre Spende über´s Spendenkontonto unten im Gästebuch zukommen lassen, oder

hier:  SPARKASSE VEST RECKLINGHAUSEN, BLZ 426 501 50, Kto.-Nr. 105 10 22 877 !

*

– Danke -

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


*

Themen:

“Deutschland ist ein Kriegsgebiet”

Kraftstoffpreise im August: Ein schlimmer Monat für die Autofahrer

Erdbeben der Stärke 6,4 vor der Küste von Indonesien

Konzertierte Aktion der Systempresse gegen BIO-Produkte – zum Wohle der Krankheiten

Es wird immer kurioser … [Armeenamen als Marken]

US-Atombomben bleiben in Deutschland

Krieg gegen Russland und China: Deutschland rüstet im Namen der USA auf

Russland übergibt Atomkraftwerk Buschehr im Dezember an Iraner

Berliner Justiz erlaubt Beschneidungen
Elche kommen zurück nach Deutschland
u.a.
*

Das 5. Honigmann-Treffen wird in Zossen, am 22. Sept. 2012, südl. von Berlin stattfinden. Bitte anmelden unter IMME70@web.de – (bitte kopieren und in die Leiste einsetzten).

*

Sollten Sie bereit sein uns durch einen Betrag zu unterstützen,

die Honigmann Nachrichten und Honigmann-Treffen aufrecht zu erhalten,

so können Sie uns Ihre Spende über´s Spendenkontonto unten im Gästebuch zukommen lassen, oder

hier:  SPARKASSE VEST RECKLINGHAUSEN, BLZ 426 501 50, Kto.-Nr. 105 10 22 877 !

*

– Danke -

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


*

Das 5. Honigmann-Treffen wird in Zossen, am 22. Sept. 2012, südl. von Berlin stattfinden. Bitte anmelden unter IMME70@web.de – (bitte kopieren und in die Leiste einsetzten).

*

Sollten Sie bereit sein uns durch einen Betrag zu unterstützen,

die Honigmann Nachrichten und Honigmann-Treffen aufrecht zu erhalten,

so können Sie uns Ihre Spende über´s Spendenkontonto unten im Gästebuch zukommen lassen, oder

hier:  SPARKASSE VEST RECKLINGHAUSEN, BLZ 426 501 50, Kto.-Nr. 105 10 22 877 !

*

– Danke -

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


*

Das 5. Honigmann-Treffen wird in Zossen, am 22. Sept. 2012, südl. von Berlin stattfinden. Bitte anmelden unter IMME70@web.debitte kopieren und in die Leiste einsetzten.

*

Sollten Sie bereit sein uns durch einen Betrag zu unterstützen,

die Honigmann Nachrichten und Honigmann-Treffen aufrecht zu erhalten,

so können Sie uns Ihre Spende über´s Spendenkontonto unten im Gästebuch zukommen lassen, oder

hier:  SPARKASSE VEST RECKLINGHAUSEN, BLZ 426 501 50, Kto.-Nr. 105 10 22 877 !

*

– Danke -

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


redaktion@honigmann-nachrichten.de

http://honigmann.tv/

Einige Werke von Peter Haisenko, Andre Wessels und vom Honigmann sind ab sofort unter: http://www.bienchens-buchladen.de/

erhältlich!

Sollten Sie bereit sein, uns zu unterstützen, durch Ihren Beitrag, die Honigmann Nachrichten und Treffen aufrecht zu erhalten, so können Sie uns Ihre Spende über´s Spendenkontonto unten im Gästebuch, zukommen lassen!

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Zum Abschluss des G20-Gipfel im mexikanischen Badeort Los Cabos hat der britische Schatzkanzler George Osborne angedeutet, es könnte einen “grossen Plan” der EU-Regierungschefs geben, 750 Milliarden Euro für Spanien und Italien bereit zu stellen. Unter diesem Plan sollen 500 Milliarden vom Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) kommen und 250 Milliarden von der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), um Staatsanleihen der angeschlagenen Länder zu kaufen. Das witzige ist, dieses Geld ist gar nicht vorhanden, bzw. muss mit neuen Schulden aufgebracht werden. Und den ESM als Konstrukt gibt es auch nicht, weil noch gar nicht in allen Ländern ratifiziert.

Der Druck auf die EU-Regierungschefs beim G20-Gipfel muss riesen gross gewesen sein, wegen der extrem hohen Zinsen, die für die Staats- anleihen von Spanien und Italien aktuell vom Markt verlangt werden. Sieht so aus, wie wenn Merkel nun eingeknickt ist, doch die schwachen Länder direkt stützen zu müssen. Der französische Präsident François Hollande sagte, die Zinsen welche Spanien und Italien jetzt zahlen sind “unakzeptabel”. Er sagte weiter, “wir müssen schneller reagieren.”

Unter dem neuen Plan soll das Geld nicht direkt den Staaten gegeben, sondern damit sollen die Schulden der Länder auf dem Markt aufgekauft werden, was ja fast das gleiche ist. Dabei wurde das ja schon von der EZB bereits getan, die Anleihen im Wert von 210 Milliarden Euro bisher kaufte. Es gibt die Hoffnung, der neue Plan wird die Zinskosten für die spanischen und italienischen Staatsanleihen reduzieren, in dem man zeigt, die Eurozone steht hinter den Schulden aller Mitgliedsländer.

Dazu kommt noch, dass Griechenland ein drittes Rettungspaket verlangen wird, sobald eine Regierung sich gebildet hat. Die Kassen des Staates sind nächste Woche leer und es können die Beamtengehälter nicht mehr bezahlt werden. Entweder bekommt Griechenland sofort weitere Kredite oder das Land muss den Staatsbankrott erklären. Damit wird der Druck auf Berlin, die Schulden der Eurozone zu übernehmen, noch grösser.

Meiner Meinung nach ist das ganz klar der Schritt zu Eurobonds, in dem die Schulden der Eurozone gemeinsam getragen werden und als Hauptgarant muss dann Deutschland dahinter stehen. Wenn Merkel das EU- und Euro-Konstrukt wirklich zusammenhalten will, wie sie im September 2011 mit den Sprüchen betonte, „scheitert der Euro, scheitert Europa“, und „er darf nicht scheitern, und er wird nicht scheitern,“ dann geht an der Übernahme aller Schulden im Endeffekt durch Deutschland kein Weg daran vorbei.

Dabei geht es Deutschland auch nicht mehr gut, die Wirtschaft geht zurück und die Kreditwürdigkeit ist nicht mehr zweifelsfrei. Bill Gross, Chef des grössten Anleihenfonds der Welt Pimco, sagte gegenüber Bloomberg TV, die spanischen Bonds wären keine “sichere Umgebung” mehr und er warnte, Deutschland selber ist ein “Kreditrisiko” geworden, da die Krise sich wie ein Krebsgeschwür ausbreitet. Wow, Deutschland und Kreditrisiko in einem Satz ist heftig und das von einem der es wissen muss.

.
…danke an Diana und sie sagt dazu:
In Spanien werden den Bauern schon die Viecher abgeschlachtet auf den Weiden und das sonstige Klauen sei explodiert !!!

Es wird im Bürgerkrieg enden wenn nicht endlich einige Politiker den Mut fassen und das Geldsysthem ändern. Wir  Aufgeklärten wissen ja welches immer funktioniert hat.
.
Gruß
Der Honigmann
.

Read Full Post »


Die Geschichte neigt dazu, sich zu wiederholen. Der globale, finanzielle Zusammenbruch im Jahr 1345 AD hatte viele Ähnlichkeiten mit dem heutigen Geschehen.

Wie konnte ein marktwirtschaftliches Finanzsystem ohne Regierungskontrolle den Zusammenbruch aller Wirtschaftssysteme des eurasischen Kontinents verursachen? Wie konnten Banken, die alle in einem Teil von Europa konzentriert waren, und die im Vergleich zu heutigen Banken winzig waren, eine solche globale Katastrophe auslösen?

Nach dem Zusammenbruch und der Entvölkerung des römischen Reiches von 300 – 600 AD sahen das elfte, zwölfte und dreizehnte Jahrhundert eine Beschleunigung im Wachstum und der Entwicklung in Europa und besonders in China.

Ab 700 AD zeigte sich ein bemerkenswerter Fortschritt bei den landwirtschaftlichen Technologien – Verwendung des Pfluges, Saatgut, Lasttiere, Windenergie, usw. Die Jugend erhielt zunehmend klassische Bildung in Klosterschulen. Diese Entwicklungen wurden besonders durch den Einfluss von Karl dem Großen und seiner englischen und italienischen Alliierten zwischen 760 und 900 gefördert. Ein weiterer Aufschwung fand in der Periode der Hohenstaufenkaiser in Deutschland, Italien und Sizilien zwischen 1100 und 1250 statt.

Um 1150 begann der Einfluss der venezianischen und florentinischen Bankiers, die große Mengen Kredite und Bankgutschriften ausgaben und Luxusgüter aus dem Osten auf den berühmten Messen in der Champagne anboten, die damals Drehscheiben des Handels aus ganz Europa waren.

In den späten 1330ern begann der Hundertjährige Krieg zwischen England und Frankreich, und die Kleidungsindustrie von Flandern, der wichtigsten Region für Kleiderproduktion in Europa, wurde boykottiert und völlig von der Versorgung mit Wolle abgeschnitten.

Die Produktion von Wolle in England fiel nach dem Jahr 1310, da die Bardi- und Peruzzi-Banken in Florenz ein Monopol für die Produktion und Ausfuhr von Wolle erworben hatten.

In den späten 1340ern war diese Industrie im Verfall und zog sich von den Städten in kleine Hausbetriebe zurück.

Seit den 1320ern gab es einen massiven Fluß von Silber zum venezianischen Reich und von dort weiter in den mittleren Osten und nach Byzanz, wodurch in der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts das Gleichgewicht in Europa gestört wurde.

Die venezianischen Silberexporte aus Europa zwischen 1325 und 1350 entsprachen etwa 25% des damals in Europa abgebauten Silbers. Seit der Zeit von Karl dem Großen waren standardisierte Silbermünzen die stabile Währung des Heiligen Römischen Reiches gewesen. Der massive Export über Venedig in den Osten schuf permanente Zahlungsbilanzprobleme, selbst in entfernten Plätzen wie England und Flandern.

Für Jahrzehnte wurde die Produktion der wichtigsten Rohstoffe in Europa erheblich reduziert und der Handel und Geldverkehr ernsthaft gestört, bis die italienischen Banken, die Wucherprofite machten, im Jahr 1340 zusammenbrachen. Die Superfirmen der Florentiner waren den heutigen internationalen Getreidefirmen wie Cargill und Archer Daniels Midland sehr ähnlich. Sie verwendeten Darlehen an Monarchen um Kontrolle über den Handel in bestimmen, wichtigen Rohstoffen zu erlangen, besonders Getreide, später auch Wolle und Stoffe. Ihre Kontrolle und Spekulation führte zu zunehmender Verringerung der Produktion dieser Rohstoffe.

Wie der Internationale Währungsfonds in unseren Tagen, haben die florentinischen Bankiers den Monarchen nicht einfach Geld geliehen und Rückzahlung mit Zinsen erwartet. Offiziell wurden nicht einmal Zinsen auf die Darlehen erhoben, da dies unter Christen als Wucher angesehen wurde, als eine Sünde und ein Verbrechen. Wie der IMF heute, legten die Banken den Schuldnern Bedingungen auf. Die Hauptbedingung war das Verpfänden der königlichen Einkünfte und wie mit der wunderlichen Arithmetik des IMF gegenüber der Dritten Welt, war die ursprüngliche Schuld bald nur noch ein kleiner Teil des Betrages, der schließlich geschuldet wurde.

Im Europa des 14. Jahrhunderts konnten wichtige Rohstoffe wie Nahrungsmittel, Wolle, Kleidung, Salz, Eisen, usw. nur mit königlicher Lizenz und Besteuerung hergestellt oder gewonnen werden. Die Kontrolle der königlichen Einkünfte durch die Banken führte zur privaten Monopolisierung dieser Rohstoffe und schließlich zur “Privatisierung” und Kontrolle der  königlichen Regierung.

Die Geschichte der florentinischen Bankiers, des Zusammenbruchs im vierzehnten Jahrhundert und der Pest verhüllen jedoch den Blick auf die Wahrheit. Die florentinischen Bankiers arbeiteten nur in einem begrenzten, internationalen Markt, der Westeuropa und ein paar Mittelmeerinseln einschloss. Nur das finanzielle Seereich der Venezianer spekulierte in einer Größenordnung, welche die gesamte eurasische Landmasse einschloss und dies ist ausreichender Beweis, dass es die Händler von Venedig waren, welche im vierzehnten Jahrhundert die Zerstörung und Entvölkerung eines beachtlichen Teiles der Welt verursachten.

In seinem Buch “Geld und Bankwesen im Venedig des Mittelalters und der Renaissance” zeigt Frederic C Lane, daß die Hochfinanz von Venedig zwischen 1275 und 1350 durch Währungshandel eine riesige, spekulative Blase aufbaute und kontrollierte, und den Zusammenbruch von 1340 absichtlich verursachte. Anstatt mit ihren “Alliierten”, den florentinischen Bankiers, zu teilen, trieben die Händler von Venedig sie , und zusammen mit ihnen die Wirtschaften Europas und des Mittelmeerraums, in den Bankrott.

Der Geschichtsforscher Fernand Braudel zeigte im Jahre 1950, daß die italienischen Bankiers von Florenz, Genua, Siena, usw. unter der Führung Venedigs seit dem Anfang des dreizehnten Jahrhunderts versuchten, die mögliche Entwicklung von nationalen Regierungen zu sabotieren. Diese Entwicklung war von Friedrich II von Hohenstaufen, dem Heiligen Römischen Kaiser, der auf den Leistungen von Karl dem Großen aufbaute, durch erfolgreiche Verbreitung der Bildung, Fortschritte in der Landwirtschaft, Bevölkerungswachstum und dem Aufbau einer starken Regierung vorgezeichnet worden. Dante Aligheri schrieb sein Werk “über die Monarchie”, in dem er die Idee einer kaiserlichen Regierung auf Basis von göttlichem und natürlichem Gesetz wiederbeleben wollte, vergeblich.

“Venedig hatte die Wirtschaften aller umgebenden Länder für seinen eigenen Profit umgarnt, auch die Wirtschaft von Deutschland. Das vierzehnte Jahrhundert sah den Aufbau eines so möchtigen Monopols für den alleinigen Vorteil der italienischen Stadtstaaten, dass die im Aufbau befindlichen, territorialen Staaten wie England, Frankreich und Spanien notwendigerweise unter den Konsequenzen leiden mussten.”

Braudel zeigt des weiteren, dass Venedig eingriff um zu vermeiden, daß Alfonso der Weise von Spanien Kaiser Friedrich II auf den Kaiserthron folgte. Dieser Triumph des “freien Handels” über die Macht der nationalen Regierungen bahnte den Weg für die Katastrophe des vierzehnten Jahrhunderts, der größten Welle von Tod und Entvölkerung in der Geschichte der Menschheit.

Venedig manipulierte die florentinischen Bankiers, Könige und Kaiser mit einer gut geplanten, finanziellen Verschwörung und völliger Kontrolle aller Märkte, in denen Geld gemünzt und geschaffen wurde.

Schon fünfhundert Jahre zuvor hatte Karl der Große erkannt, dass Venedig eine mit den plündernden Wikingern vergleichbare Bedrohung war. Er hatte deshalb einen Boykott organisiert um Venedig in Einklang mit den Erfordernissen seines Reiches zu bringen.

Es scheint jedoch, dass die Venezianer davon profitierten, dass sie praktisch von den Verfügungen des Papstes gegen Wucher und dem Verbot des Handels mit Ungläubigen, d.h. den Mamelukenstaaten Ägypten und Syrien, ausgenommen waren.

Ein Jahrhundert zuvor, um 1180, hatte der Doge Ziani von Venedig Streit zwischen den zwei Führern des Christentums provoziert, dem Papst und dem deutschen Kaiser Friedrich Barbarossa, dem Großvater von Friedrich II. Der Doge vermittelte danach persönlich den Frieden von Konstanz zwischen dem Papst und dem Kaiser und es gelang ihm, seinen Feind, den Kaiser Friedrich, dazu zu bringen, seine standardisierten Silbermünzen von Italien abzuziehen und den italienischen Städten zu erlauben, ihre eigenen Münzen zu prägen.

In dem Jahrhundert zwischen dem Frieden von Konstanz in Jahre 1193 bis zu den 1290ern etablierte Venedig eine außergewöhnliche, nahezu totale Kontrolle des Handels in Gold- und Silbermünzen in Europa und Asien. Venedig unterminierte und ersetzte die europäische Silberwährung des deutschen Kaisers, was direkt zur finanziellen Katastrophe von 1340 führte, welche alle Finanziers ausser den Venezianern ruinierte.

Venedig war der größte Erfolg des Mittelalters, eine Stadt ohne Industrie, ausgenommen Schiffsbau und Militärwirtschaft, welche durch reine Handelsbeziehungen Kontrolle über das Mittelmeer und über ein Kaiserreich erlangte. Im vierzehnten Jahrhundert war sie im Aufstieg, am Gipfel des Erfolgs und der Macht.

Die Herrscher von Venedig kümmerten sich weniger um Gewinne aus Industrien als um Gewinne aus dem Handel zwischen Regionen, die Gold und Silber verschieden bewerteten. Zwischen 1250 und 1350 schufen venezianische Finanziers einen weltweiten, Spekulationsmarkt in Währungen, Gold und Silber, ähnlich dem spekulativen Krebsgeschwür der Derivatkontrakte in unseren Tagen.

Es gewann Kontrolle über das Münzwesen und die Währungen von allen Monarchen dieser Zeit. Die Banken von Venedig waren scheinbar kleiner und weniger augenfällig als die florentinischen Banken, aber sie hatten viel größere Reserven für Spekulationen zur Verfügung. Die finanzielle Oligarchie von Venedig beherrschte ihr Seereich mit Hilfe eines kleinen Führungsgremiums, das unter dem Deckmantel eines republikanischen Staates die spekulativen Aktivitäten zentralisiert und unterstützte. Die  “Republik” baute Schiffe und versteigerte sie an Händler, sie begleitete die Händler in großen, gut bewaffneten Konvois mit Schiffen des Seereiches, mit Kommandeuren, die dem herrschenden “Rat der Zehn” verantwortlich waren, und mit Beamten, die für die Sicherheit des Konvois sorgten. Diese Oligarchie hatte mehrere öffentliche Münzämter und tat alles, um die Zentralisierung des Handels in Gold, Silber und Münzen in Venedig zu fördern.

Diese Art des Handels herrschte bereits im Jahr 1310 in Venedig vor. Die venezianischen Banken und Edelmetallhändler wurden durch große Kapitalmengen und staatlichen Schutz gefördert, genau wie die heutigen Mega-Spekulanten in Währungen und Derivaten, wie etwa George Soros und Mark Rich, die von den Morgans und Rothschilds unterstützt werden. Zweimal im Jahr segelte eine Edelmetallflotte von zwanzig bis dreißig Schiffen in schwer bewaffneten Konvois von Venedig zur östlichen Mittelmeerküste oder nach Ägypten. Sie lieferten hauptsächlich Silber und brachten hauptsächlich Gold zurück, einschließlich aller Arten von Münzen, Barren, usw.

Die Gewinne aus diesem Handel stellten selbst den Wucher in den Schatten, den die Händler von Venedig zusätzlich ohne jede Hemmung betrieben.

In einer erstaunlichen Rede vor dem Rat der Zehn sagte der Doge Thomasso Mocenigo: “In Friedenszeiten investiert diese Stadt zehn Millionen Dukaten in den Handel mit Schiffen und Galeeren in der ganzen Welt, wobei die Profite aus Exporten zwei Millionen, die Profite aus Importen zwei Millionen und die Profite aus Exporten und Importen zusammen vier Millionen betragen.” Wie war das möglich? Nicht durch privates Unternehmertum sondern durch die Wucherpolitik des venezianischen Staates.

Das Gold aus dem Osten wurde durch das Mongolenreich in China, der bis dahin reichsten Wirtschaft der Welt, und in Indien geplündert, oder es wurde im östlichen Sudan und in Mali abgebaut und gegen stark überbewertetes, europäisches Silber an die venezianischen Händler verkauft.

Das Silber im Westen wurde in Deutschland, Böhmen und Ungarn abgebaut und zunehmend ausschließlich an die Venezianer verkauft, die unerschöpfliche Goldreserven zur Verfügung hatten. Münzen nicht-venezianischen Ursprungs verschwanden. Zuerst im 12. Jahrhundert im byzanztinischen Reich, dann im Herrschaftsbereich der Mongolen und schließlich im 14. Jahrhundert in Europa.

Die sogenannten “christlichen” Kreuzzüge, der Erste im Jahr 1099 und der siebente und letzte große, im Jahr 1291, hatte einen strategischen Effekt – die Ausweitung und Stärkung des wirtschaftlichen Seereiches von Venedig in den Osten.

Venedig lieferte die Schiffe, um die Kreuzfahrer in den Mittleren Osten zu bringen. Venedig lieh ihnen Geld und die venezianischen Dogen sagten ihnen sogar, welche Städte sie erobern oder plündern sollten. Durch die Kreuzfahrer erhielt Venedig effektive Kontrolle über die Städte Tyros, Sidon und Akkon im Libanon und Lajazzo in der Türkei. Auch die venezianische Kontrolle des Handels über Konstantinopel wurde gestärkt. Dies waren die Küstenverbindungen zur Seidenstraße, zum Schwarzen Meer, zum Kaspischen Meer und nach Indien und China.

Das strategische Bündnis zwischen Venedig und dem Kahn der Mongolen vor und während des finanziellen Zusammenbruchs um 1340 wurde bisher als interessantes Detail der Abenteuer der Familie von Marco Polo betrachtet. Es gab Venedig die endgültige Kontrolle über den Handel mit dem Osten und auch den Handel mit Gold aus den Bergwerken von Sudan und Mali über Ägypten. Es gab ihnen riesige Goldreserven, die sie dazu verwendeten, in den Jahrzehnten vor dem finanziellen Zusammenbruch im 14. Jahrhundert das Geldwechselgeschäft weltweit zu dominieren.

Auch die Kreuzfahrer stärkten die Allianz von Venedig und ihrer verbündeten Städte und der Normannen- und Anjou-Könige gegen das Heilige Römische Reich, das sein Zentrum in Deutschland hatte, und das Dante und seine Verbündeten stärken wollten.

Im späten dreizehnten Jahrhundert waren die Mongolen ein bemerkenswerter Teil dieser von Venedig geführten Allianz. Papst Johannes XXII gewährte im Jahr 1330 Venedig die alleinige Lizenz, mit den ungläubigen Mamelukensultanten von Ägypten zu handeln.

Im späten dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert stellte Venedig alle Münzen und Geldwechseldienste für das Mongolenreich bereit, für das größte Reich der Geschichte, das die Völker unter seiner Herrschaft ausplünderte und zerstörte.

Venedig hatte auch die verbleibenden Geldwechsel- und Münzfunktionen des byzantinischen Reiches und des Mamelukensultantats in Nordafrika übernommen. Zu dieser Zeit führten Venedig im Osten, der zuvor einen Goldstandard hatte, den Silberstandard ein, denn dies war die reichere Region der Welt und wurde intensiver geplündert. In Byzanz und Europa beendete es den 500 Jahre alten Silberstandard und führte den Goldstandard ein.

Von 1275 bis 1375 nahm das Verhältnis zwischen dem durchschnittlichen Goldpreis und dem durchschnittlichen Silberpreis stetig zu. In dieser Periode wurde Europas große Silberproduktion von Venedig geplündert, da Venedig das mongolische und afrikanische Gold kontrollierte. Venedig hatte die zentrale Position im globalen Edelmetallmarkt und der Rialto – die “Wall Street” von Venedig – zog all die Verkäufe und Käufe an, die durch die Preisschwankungen zwischen den zwei Edelmetallen angeregt wurden. Durch diesen Prozess der zunehmenden Spekulation umgarnte Venedig die Wirtschaftsstrukturen alle benachbarten Länder, einschließlich der von Deutschland.

Die venezianischen Bankiers am Rialto waren die Einzigen der Welt, die zu dieser Zeit bargeldlose Bankübertragungen zwischen Händlern ermöglichten, Kontoüberzüge erlaubten, sofortigen Kredit gaben und Bankgeld schufen und damit spekulierten. Sie taten dies nicht weil sie so schlau waren, sondern weil sie die Währungsspekulationen in der ganzen Welt kontrollierten.

Die berühmten Wechsel der florentinischen Bankiers waren eigentlich eine grobe Form der Derivat-Kontrakte, die in den 1990ern eine Welle der Spekulation auslösten.

Durch die Plünderung des Silbers zwang Venedig Europa, sich auf Gold umzustellen. Die florentinischen Bankiers machten mit ihrem Goldflorin dabei große spekulative Gewinne. Zwischen 1335 und 1345 wurde der Prozess jedoch umgedreht.  Das Verhältnis des Goldpreises zum Silber, das durch die venezianische Spekulation kontrolliert wurde, fiel, und im 13. Jahrhundert begann der Silberpreis zu steigen.

Venedig hatte ungewühnlich große Silberreserven. Die florentinischen Banken hatten jedoch all ihre Darlehen und Investitionen durch Gold gedeckt, dessen Preis nun fiel.

Der venezianische Superprofit durch diese globale Währungsspekulation setzte sich während des von ihnen verursachten Bankzusammenbruchs und dem Zerfall der finanziellen Märkte von 1345 bis 1347 fort.

In der Zeit von 1330 bis 1350 verbreitete sich die Pest von China aus zu den Städten auf der Krim, wo sie vermutlich von mongolischer Kavallerie eingeschleppt wurde, und von dort nach Europa.

Nach dem finanziellen Zusammenbruch und der Pest fiel die Bevölkerung in Europa für hundert Jahre von etwa 90 Millionen auf etwa 60 Millionen.

Nach dem Jahr 1400, in der Vorzeit der Renaissance, wandten sich die politischen Kräfte gegen die Methoden der italienischen Freihandelsbankiers. Im Jahr 1409 vertrieb sie König Martin I von Aragonien. Im Jahr 1403 verbot ihnen König Heinrich IV alle Arten von Profit in seinem Land. Im Jahr 1409 warf Flandern die Bankiers aus Genua ins Gefängnis und wies sie später aus. Im Jahr 1410 wurden alle italienischen Händler aus Paris vertrieben. Als Ludwig XI im Jahr 1461 König von Frankreich wurde, organisierte er die nationalen Kräfte um die erste, starke, unabhängige Nation zu schaffen und bestand auf einer einzigen nationalen Währung, die von der Krone ausgegeben und kontrolliert wurde.

http://www.doeda.com/collapse.german.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


u.a.: EU-Parlament: Nigel Farage rechnet mit Spitzenpolitikern ab, Eurobonds: Deutschland soll in Schuldenunion gezwungen werden,Trendforscher: Bankencrash kommt kurz nach Weihnachten, Frankreich taumelt: Marktverhalten nicht mehr »Triple-A«, FDP-Parteispitze: ESM-Gegner in der Überzahl?, Bankenrettung: Commerzbank braucht noch mehr Steuergelder, CIA-Panne: Mehr als ein Dutzend Spione aufgeflogen, Libyen: Gaddafi sollte UN-Menschenrechtspreis erhalten, Serienvergewaltigungen: In Oslo wächst der Fremdenhass, Rechtsradikalismus: Türken wettern gegen Bundestagsdebatte, Grüne: Familienministerin Schröder Mitschuld an Nazi-Morden….

Vorsätzlicher Materialschaden? Immer mehr Wasserrohrbrüche

Staatsschutz: Schwarze Holzkreuze von EU-Gegnern?

http://kopp-online.com/video.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Derzeit erwähnen unsere Medien die Möglichkeit eines griechischen Bankrotts. Manchmal, sich inspirierend aus einer verformten Geschichte des Zweiten Weltkrieges, werden sie auch zum Echo von Beschuldigungen und Forderungen gegenüber Deutschland und präsentieren, in Form von Karikaturen, die Kanzlerin Angela Merkel als einen neuen Hitler. Es scheint also interessant zu sein auf einen Aspekt des Verhaltens Deutschlands während dieses Krieges gegenüber Griechenland zurückzukommen, woraus die Deutschen die Briten im April 1941 verjagt hatten.
Die Realität ist, daß während des weltweiten, sich voll im Gange befindlichen Konfliktes, trotz des Partisanenkrieges und trotz der durch die Briten ausgeübten Blockade, Deutschland an Griechenland bedeutende Mengen an Gold geschickt hat, um dort die katastrophale Inflation einzudämmen und nicht ohne Erfolg die griechische Währung zu stabilisieren.
Es hat auch Lebensmittelprodukte an Griechenland geschickt, um die drohende Hungersnot zu bekämpfen, als auch deutsche Exportwaren, und das trotz der Versorgungsknappheit, worunter das deutsche Volk zu leiden begann.
Über Schweden, neutrales Land, hatte sie Kontakt zu den britischen Behörden aufgenommen, von denen sie schlußendlich die Aufhebung der Blockade der griechischen Gewässer erhalten hatte zugunsten eines schwedischen Schiffes, beladen mit deutscher Lebensmittelversorgung, das so, jeden Monat, Triest oder Venedig verlassen konnte um Piräus zu erreichen, ohne das Risiko einer Torpedierung einzugehen.
Zumindest ist das woran der Baron Steengracht van Mayland, der Staatssekretär im Auswärtigen Amt des Reiches gewesen war, die Richter des Tribunals von Nürnberg am 27. März 1946 erinnert hat und dies erklärte, ohne durch die Gegenseite widersprochen zu werden.
(Nach den Prozeßakten vor dem Internationalen Militärgerichtshof von Nürnberg: IMG, Band X, S. 137, und Band XI, S. 474-477, Seiten hier weiter unten wiedergegeben; mit einem Klick können sie vergrößert werden).
*
*
*

http://robertfaurisson.blogspot.com/2011/10/das-dritte-reich-zur-rettung.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »

Older Posts »