Messerstich im Flüchtlingscamp
Berlin –
Eine Messerattacke eines offenbar rechtsradikalen Türken hat im Protestcamp der Flüchtlinge in Kreuzberg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Flüchtlinge und Polizisten liefern unterschiedliche Darstellungen.
Eine Messerattacke eines offenbar rechtsradikalen Türken hat im Protestcamp der Flüchtlinge in Kreuzberg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Gegen 20 Uhr kam es am Montagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe türkischstämmiger Männer und Flüchtlingen.
Der 24-jährige Oguz A., der einen Kinderwagen mit seinem sechs Wochen alten Kind schob, wollte in Begleitung seines 50-jährigen Vaters den Oranienplatz überqueren, wo seit Monaten ein Flüchtlingscamp ist. Nach Angaben von Zeugen pöbelte der 24-Jährige einen der afrikanischen Flüchtlinge mit den Worten „Scheiß Neger“ an. Dann habe er ein Messer gezogen und auf einen von ihnen eingestochen.
Die Darstellung der Polizei ist eine andere: Nach ihrer Schilderung liefen dem Mann mehrere Personen des Camps hinterher und forderten ihn auf, den Platz zu verlassen. Dadurch habe sich Oguz A. provoziert gefühlt. Dann habe er ein Messer gezogen und einen 27-jährigen Mann an der Brust verletzt.
Die Gruppe vom Oranienplatz verfolgte nach Darstellung der Polizei den flüchtenden Messerstecher und warf mit Holzlatten nach ihm. Weitere Personen aus dem Flüchtlingscamp kamen hinzu und umringten den zurückgelassenen Wagen mit dem Baby und den Großvater sowie die hinzugekommene Mutter des Kleinkindes und deren Freundin. Sie forderten die inzwischen eingetroffenen Polizisten auf, der Menge den Täter zu bringen. Dann werde man die Familienangehörigen gehen lassen.
250 Polizisten im Einsatz
„Die Menschenmenge hatte offensichtlich nicht begriffen, dass die Polizei eine solche Geiselnahme nicht zulassen kann“, sagte ein Polizist am Dienstag. Bei der Anzeigenaufnahme hätten sich die Polizeibeamten einer aufgebrachten Menschenmenge gegenüber gesehen, so ein Polizeisprecher. Deren Wut habe sich gegen die anwesenden Familienangehörigen des flüchtigen Täters gerichtet.
Polizisten schützten die Familie und wurden aus der anwachsenden Menge angeschrien und gestoßen, woraufhin die Familie zum Schutz in einem Polizeifahrzeug Platz nahm. Inzwischen hatten sich rund 200 Personen am Oranienplatz versammelt, die sich aus Mitgliedern des Flüchtlingscamps, weiteren hinzukommenden Familienangehörigen des Tatverdächtigen und Schaulustigen zusammensetzte.
Dabei bedrohten sich beide Seiten mit Holzlatten, warfen Flaschen und griffen Polizeibeamte an. Weitere Beamte wurden als Verstärkung hinzugerufen, um beide Seiten zu trennen. 250 Polizisten waren mittlerweile im Einsatz.
Indes versuchten Protestierer, die Abfahrt eines Polizeiautos zu verhindern, das die Frau des Täters und das Kind in Sicherheit bringen sollte. Sie legten sich vor das Fahrzeug. Die Polizisten setzten Schlagstöcke, Pfefferspray und Hunde ein.
Bewohner des Camps warfen der Polizei danach vor, brutal vorgegangen zu sein. „Die Polizei eskalierte ohne Unterlass weiter und bildete immer wieder eine massive Front gegen die Menschen auf dem Campgelände“, erklärten die Organisatoren des Flüchtlingscamps.
Den Namen des Messerstechers kennt die Polizei. Allerdings konnte sie ihn bis zum Abend nicht fassen. Die Polizei überprüft Hinweise, wonach Oguz A. aus dem Umfeld der nationalistischen Organisation „Graue Wölfe“ kommt.
gefunden bei:
http://www.berliner-zeitung.de/polizei/protestcamp-messerstich-im-fluechtlingscamp,10809296,23409190.html
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Hier die Überschrift und Text bei Shortnews:
Berlin: “Scheiß Neger” – Offenbar Rechtsradikaler geht mit Messer auf Flüchtlinge los
Zu einem gewalttätigen Vorfall kam es am gestrigen Montagabend in einem Protestcamp von Flüchtlingen in Berlin-Kreuzberg.
Dort soll es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe offenbar Rechtsradikaler und Flüchtlingen gekommen sein.
Dabei bezeichnete der offenbar rechtsradikale Mann einen afrikanischen Flüchtling als “Scheiß Neger” und stach mit dem Messer auf ihn ein. Nach der Tat flüchtete der Täter und ließ seine Frau und sein Kind, die eben vor Ort waren, zurück.
http://www.shortnews.de/id/1033407/berlin-scheiss-neger-offenbar-rechtsradikaler-geht-mit-messer-auf-fluechtlinge-los
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Hier ein Artikel einer anderen Zeitung zu diesem Thema- machen Sie sich selbst ein Bild:
Angriff auf Polizei, die Baby schützen wollte
Oranienplatz, Kreuzberg, Montag Abend. Eine wütende Menge strömt aus dem Flüchtlingscamp und umringt einen Kinderwagen. Drinnen liegt ein sechs Wochen altes türkisches Baby. Der Vater hat einen Afrikaner aus dem Camp mit einem Messer verletzt. Vorher hatten Afrikaner versucht, den Türken vom Oranienplatz zu vertreiben. Die Menge will das Baby, seine Mutter und den Großvater als Geisel nehmen und erst freigeben, wenn die Polizei ihr den Messerstecher ausliefert.
Nun muss die Polizei zuerst das Baby und dessen Familie retten und wird deshalb von den Flüchtlingen aus dem Camp angegriffen. Dann rücken türkische Verwandte und Freunde des Messerstechers gegen die Flüchtlinge mit Latten vor. Nun schützt die Polizei die Flüchtlinge vor den Türken.
Zum Dank greifen die Flüchtlinge von hinten die Polizisten an. Einem Beamten wird der Schlagstock entrissen. Sechs Kollegen werden verletzt. Der Flüchtlingssprecher Dirk Stegemann sagt der Tageszeitung „Neues Deutschland“ hinterher, die Polizei trage die Schuld an der Eskalation.
Die Flüchtlinge, die in Zelten auf dem Oranienplatz wohnen, müssten dort nicht wohnen. Ihnen stehen Unterkünfte zur Verfügung. Aber sie stellen politische Forderungen und wollen diese mit den Zelten eindrucksvoll unterstreichen. In solche absurden Zustände wie am Oranienplatz wird die Polizei öfter mal hinein gezogen. Das ist in einer Großstadt vielleicht nicht zu ändern. Wirklich erschrocken bin ich aber über das Ausmaß der Gewalt, das den Beamten entgegenschlägt.
In nur zehn Tagen wurden Polizisten in Kreuzberg drei Mal ganz brutal angegriffen: Am 7. Juni waren 20 Kollegen zur Drogenkontrolle am Kottbusser Tor im Einsatz, als aus der Admiralstraße 40 Vermummte mit Brandsätzen auf sie losgingen. Eine Polizistin wurde mit Benzin übergossen. Wie durch einen Zufall fing ihre Kleidung kein Feuer.
Am 17. Juni um 01.40 hielten zwei Polizisten in Zivil am Kottbusser Tor. Ihr Wagen wurde aus dem Hinterhalt mit einem Hagel aus Flaschen eingedeckt. Und nun der Oranienplatz. Was sind das für Menschen, die dort zelten? Wer aus Elend und Verfolgung geflohen ist, wird der die Polizei in einem Land angreifen, dass ihm Aufenthalt gewährt?
Oder treffen Gerüchte zu, nach denen einerseits linke Aktivisten hinter dem Camp stecken und sich andererseits Drogendealer dorthin zurückziehen? Das könnte die neue grüne Bürgermeisterin von Kreuzberg, Monika Herrmann, aufklären, deren grüner Vorgänger Franz Schulz dieses Camp so großzügig genehmigt hat.
http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/angriff-auf-polizei-die-baby-schuetzen-wollte-article1696043.html
Anmerkung:
Was soll solch eine Stimmungsmache Seitens vermeintlich unabhäniger Medien? Wird nicht schon tagtäglich ausreichend von den Mainstream diese Denke in die Köpfe der Leser gepflanzt?!
….danke an TA KI
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Gruß an die Stimmungsmacher
Der Honigmann
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