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Mit ‘Fische’ getaggte Beiträge


Kongress-Abgeordnete blockieren die Zulassung des ersten Gen-Tiers als Lebensmittel. Das ist ein herber Rückschlag für die Milliarden-Industrie. von Maike RademakerBerlin und Michelle Röttger, Hamburg.

 
Der heftig umstrittene genetisch veränderte Zuchtlachs Aquadvantage wird in den USA voraussichtlich nicht als Lebensmittel zugelassen. Am Mittwochabend verabschiedete das US-Repräsentantenhaus einen Gesetzentwurf, der der Lebensmittelbehörde FDA Geld für die Zulassung versagt. Der Entwurf muss noch den Senat passieren.
Die Blockade hat Signalwirkung für sämtliche Firmen, die an gentechnisch veränderten Tieren für die Nahrungsproduktion forschen. Der von Kritikern als “Frankenfisch” bezeichnete Lachs wäre das weltweit erste sogenannte transgene tierische Lebensmittel gewesen. Seine Gegner setzten sich mit ihren Vorbehalten durch, obwohl die FDA ihn im vergangenen Herbst für sicher erklärt hatte: Er wird in geschlossenen Tanks an Land gezüchtet, und sollte er entkommen, kann sich der sterile Fisch nicht mit Wildlachsen fortpflanzen. Unternehmen, die deutlich schwieriger abzuschottende Rinder und Schweine gentechnisch verändern, drohen so hohe Hürden für den Markteintritt.
Zahlreiche Konzerne versuchen, Tieren durch Genübertragung bestimmte Eigenschaften an- oder abzuzüchten. Schneller wachsende, nährstoffreichere Tiere, die sich besser etwa an Hitze oder Kälte anpassen, gelten Befürwortern als große Chance im Kampf gegen Nahrungsknappheit. Welches wirtschaftliche Potenzial Gentechnik hat, zeigen die Umsätze mit modifizierten Pflanzen: 2009 hatten die Ernten von Mais, Sojabohnen und Baumwolle mit verändertem Erbgut nach Angaben der industrienahen Organisation ISAAA einen Wert von 150 Mrd. Dollar.
Dem Aquadvantage-Fisch wurden Gene eines anderen Lachses sowie des aalähnlichen Meeresdickkopfs zugefügt. Sie beschleunigen sein Wachstum rapide: Wilde Lachse erreichen nach drei Jahren ein Gewicht von 18 Kilo – der veränderte Lachs braucht nur halb so lang. Den Antrag auf Zulassung als Lebensmittel hatte die US-Firma Aquabounty bereits vor mehr als zehn Jahren bei der FDA gestellt. Die Entscheidung der Lebensmittelbehörde wurde bis Ende 2011 erwartet.

Teil 2: Transgene Lebensmittel unbeliebt

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http://www.ftd.de/wissen/natur/:genmanipulation-usa-stoppen-frankenstein-fisch/60066126.html

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Gruß

Der Honigmann

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Armin Risi

Am 19. August erscheint der US-Bestseller Eating Animals von Jonathan Safran Foer in deutscher Übersetzung: Tiere essen. Im Vorfeld liefert dieses Buch bereits Schlagzeilen, bei der Wochenzeitung Die Zeit sogar die Hauptschlagzeile auf Seite eins: »Lasst das!« (1) Gemeint ist Fleisch. Titelfoto: zwei Steaks. Die Fleischproduktion ist Ursache von Umweltzerstörung, Wasser- und Nahrungsmittelverschwendung, hohen Gesundheitsrisiken usw. Weniger Fleisch essen – das ist das Fazit all dieser Artikel. Dennoch wird weltweit viel und immer mehr Fleisch »produziert«. Deshalb drängt sich die Frage auf: Geht es hier nur um Profit? Oder noch um ganz andere Ziele?


In Wietze bei Celle entsteht ein großer EU-Hühnerschlachthof. Dort sollen wöchentlich 2,6 Millionen Tiere fließbandgeschlachtet werden, 27.000 Tiere stündlich. Anfang August wurde das von Tierrechtlern besetzte Baugelände geräumt, der Bau kann beginnen.

Mit dieser Info setzt Die Zeit die drei Seiten ihres Titelthemas in einen aktuellen Zusammenhang. Die Fleischindustrie will die Nachfrage nach Fleisch befriedigen und fördern. Dies aller Vernunft zum Trotz.

Jonathan S. Foer, geboren 1977, erklärt in seinem Zeit-Interview, dass jeder Hamburger den Hersteller 50 Cent koste, aber Umweltkosten von 200 Dollar verursache. »Da sind die Gesundheitskosten noch gar nicht drin, da ist von Grausamkeit gegen Tiere noch gar nicht die Rede. Es geht nur um die Kosten für die Umwelt.«

Die Fleischproduktion erfordert Monokulturen, die Monokulturen erfordern den Einsatz vieler Pestizide, Herbizide usw., die Chemikalien gehen ins Grundwasser, in die Flüsse, schaden den Bienen. Die Massentierhaltung produziert Unmengen an Gülle und Treibhausgase. In rund 30 Jahren werden die Meere leergefischt sein, usw. usf. Wenn Statistiken und Warnungen nicht genügen, was braucht es noch? Foer: »Es könnte aber auch eine Seuche sein, die uns zur Umkehr zwingt, das halte ich für am wahrscheinlichsten. Immer wieder wird der Planet von Erregern heimgesucht, die aus diesen Mastställen stammen.«

Die Fleischindustrie schweigt

Foers Buch, erschienen 2009, wurde in den USA zu einem großen Erfolg und löste heftige Diskussionen aus, auch im Fernsehen. Aber: »Die Fleischindustrie hat nicht reagiert. Keine einzige Reaktion! Warum nicht? Die wissen: Je mehr man darüber redet, desto schlechter ist es für die Industrie, desto weniger Fleisch werden die Leute essen.« Aber die Diskussion über die Probleme der Massenproduktion von Fleisch ist nicht aufzuhalten. Foer erklärt hierzu in seinem Zeit-Interview: »Es gibt an amerikanischen Universitäten schon 18 Prozent Vegetarier – mehr als Katholiken. Das sind die Leute, die unsere Zukunft prägen, es sind künftige Politiker, Schauspieler, Schriftsteller, Juristen und Ärzte. Sie werden die Diskussion der nächsten Jahre bestimmen.«

»Donnerstags kein Fleisch«

99 Prozent des verkauften Fleisches stammen aus der industriellen Massentierhaltung. Und rund 90 bis 95 Prozent der Bevölkerung essen Fleisch – täglich oder fast jeden Tag. Foer verurteilt die Menschen nicht, die Fleisch essen, er sagt nicht einmal, alle sollten nun mit dem Fleischessen aufhören. Weniger Fleisch essen wäre bereits ein großer Fortschritt. Er selbst wurde Vegetarier und antwortet auf die Frage: »Fühlen Sie jetzt, wo Sie kein Fleisch mehr essen, eine Erleichterung?« – »Eine enorme Erleichterung!«

Foer unterstützt die Initiative »Donnerstags kein Fleisch«, so die Überschrift seines Zeit-Interviews: »Würden alle Amerikaner eine Fleischmahlzeit pro Woche streichen, müssten jedes Jahr 200 Millionen Tiere weniger sterben.« (Als erste Stadt in Deutschland hat Bremen diesen Vegetariertag bereits befürwortet.)

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Die Frage der Ethik

In der Wochenendausgabe des Zürcher Tages-Anzeiger vom 14. August war die Fleischfrage ebenfalls in den Schlagzeilen, sogar im Kioskaushang. Anlass war auch hier Foers Buch. Überschrift des ganzseitigen Artikels: »Dieses Buch kann Ihre Essgewohnheiten verändern.« Hervorgehoben wird hier insbesondere der »Fleischberg unreflektierten Massenkonsums«. Denn wer sich überlegt, was Fleisch wirklich ist, wird sogleich erkennen, »dass der Rohstoff Tier ein Gefühlsleben hat, Schmerz empfindet …«

Tier und Erde stehen in einem ökologischen Bündnis, und Foer ahnt oder hofft sogar: Irgendwann werde die Erde die Massentierhaltung abschütteln wie einen Sack Flöhe. Wie Die Zeit, so ergänzt auch der Tages-Anzeiger seinen Artikel über Foers Buch Tiere essen mit einem Plädoyer für Vegetarismus. Die Journalistin Bettina Weber – mit 14 Jahren Vegetarierin geworden – schreibt, dass all die Argumente über die gesundheitlichen und ökologischen Nachteile nicht die wirklich entscheidenden seien, denn hier gehe es immer nur um die Interessen des Menschen. Bei der Frage des Fleischessens sei das zentrale Thema jedoch das Tier! »Ich esse kein Fleisch, weil ich nicht will, dass ein Tier für mich getötet wird und ich es nicht richtig finde, dass wir Menschen darüber entscheiden, was lebenswert ist (Katze, Hund) und was nicht (Schwein, Fisch, Kuh).«

In der Zeit ist das Plädoyer für die vegetarische Ernährung sogar der Leitartikel, ergänzt mit einem kürzeren Plädoyer für das Fleischessen. In Letzterem wird argumentiert: »Wir wissen, dass Tiere Tiere töten, ohne Not oft und gewiss ohne Reue.«

Die Frage, ob Tiere unter normalen Umständen in der Natur andere Tiere »ohne Not« töten, sei dahingestellt. Aber die Logik »auch Tiere töten Tiere« ist oberflächlich – denn die Menschen essen praktisch nur vegetarische Tiere: Kühe, Schafe, Schweine (Schweine und Hühner fressen zwar auch Würmer und Käfer, aber sie sind keine Raubtiere). Wenn jemand (s)eine Katze oder (s)einen Hund auffressen würde, wäre dies zumindest nicht normal. Warum ist dann das millionenfache Abschlachten von Kühen, Schweinen und Hühnern »normal«?

Die Naturthese und die Kulturthese

Die Zeit-Redakteurin Iris Radisch analysiert in ihrem Leitartikel die zwei Hauptthesen für das Fleischessen: die Naturthese (der Mensch sei von Natur aus ein Tier, und Tiere essen Tiere) und die Kulturthese (der Mensch habe sich in der Evolution über die Tiere hinaus entwickelt und habe deshalb das Recht, Tiere zu töten und zu essen).

Die »Naturthese« wurde bereits im letzten Abschnitt relativiert: Die Raubtiere machen nur einen kleinen Prozentsatz der Tierwelt aus und noch einen viel geringeren Prozentsatz auf dem Speisezettel der Menschen. Die meisten Tiere leben vegetarisch! Die Kulturthese läuft auf die Hypothese hinaus: Der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen. Aber selbst wenn wir von den Tieren abstammen, warum sollen wir bei der Ernährungsweise unserer – gemäß dieser Theorie – primitiven Vorfahren stehen bleiben? Wir sehen also, wie sehr die darwinistische Theorie hier als Argument herangezogen wird.

Der Mensch hat schon immer Tiere gegessen – dies war auch die Hauptbotschaft des Leitartikels im Stern zum Thema Vegetarismus: »Esst weniger Fleisch! Was der Massenkonsum in Deutschland anrichtet.« (2) Es wird zwar auf die Problematik des maßlosen Fleischkonsums hingewiesen, aber dennoch betont der Artikel: Der Mensch ist ein Tier und wäre heute immer noch ein Tier, wenn er nicht begonnen hätte, Fleisch zu essen!

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Überbevölkerung?

Glauben wir nicht alle, es gebe zu viele Menschen auf der Erde und die »Überbevölkerung« sei eines der größten Probleme unserer heutigen Zeit? Das glauben vor allem gewisse Leute der obersten Stufen der Machtpyramide und finanzieren entsprechende Studien und Propagandaveröffentlichungen: Wir sind zu viele Menschen. Weniger Menschen wäre also besser …

In Jan van Helsings neuestem Buch Krieg der Freimaurer sagt der interviewte Hochgradfreimaurer unverblümt: »Die Masse der Menschen ist derart unbewusst, undiszipliniert, selbstsüchtig und blöd, dass die Illuminati keinerlei Skrupel oder Bedenken haben, diese Leute zu kontrollieren und auch in großem Maße zu töten. Die Menschheit taugt nichts. Das ist die Meinung der Oberen, und das ist auch meine Meinung.« (3)

Dies ist nicht einfach die private Ansicht eines Extremisten, sondern entspricht tatsächlich der »Meinung der Oberen«. Hier nur ein einziges Beispiel, dafür ein steinhartes: die sogenannten Georgia Guidestones im US-Bundesstaat Georgia. Dies ist ein Monument mit vier jeweils fünf Meter hohen Granittafeln, die 1980 angeblich anonym errichtet wurden. Auf den acht Seiten dieser Granittafeln steht achtmal dasselbe – in acht verschiedenen Sprachen. Es handelt sich um ein Zehn-Punkte-Manifest der Neuen Weltordnung, des Age of Reason (Zeitalter der Vernunft), wie die anonymen Stifter es nennen. Punkt eins: »Haltet die Menschheit unter 500.000.000 in beständigem Gleichgewicht mit der Natur.« Punkt zehn: »Seid kein Krebsgeschwür auf der Erde – lasst Raum für die Natur – lasst Raum für die Natur.«

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Überbevölkerung und Fleischkonsum

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/armin-risi/zunehmende-kritik-am-fleischkonsum.html
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Der Honigmann
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Eine ökologische Katastrophe findet zur Zeit in Ostpreußen statt.  Zunächst einige Worte zum Kurischen Haff:

Das Kurische Haff hat als Binnengewässer süßes Wasser. Es ist 98 km lang und wird bis zu 45 km breit. An manchen Stellen ist es sehr flach; oft erreichen die Sandbänke sogar die Wasseroberfläche (Schweinsrücken bei Schmelz). Die Fischer können mit ihren Netzstangen auch ganz bequem den Grund erreichen.

Den auf dem Haff verkehrenden Dampfern wird eine Fahrtrinne freigehalten. Diese Dampfer vermitteln Sommer über den Verkehr zwischen Memel und den Nehrungsorten; sie fahren auch nach Ruß, Tilsit und die Memel hinauf bis zu dem benachbarten Litauen. Ein für alle Fahrzeuge gefährtliche Stelle ist die Windenburger Ecke.

Der nördliche Teil des Haffes heißt Memeler Tief. Diese ist an seiner schmalsten Stelle nur 400 m breit. Zu beiden Seiten des Tiefs sind 2000m lange Molen, die die Ausfahrt in die See vor Versanden schützen (1922).

Aus dem Haffgrunde wurde bis zum Jahre 1890 von der Firma Stantien und Becker bei Schwarzort Bernstein gebaggert, in manchen Jahren bis zu 75.000 kg. Seit dieser Zeit hat der preußische Staat das Recht zum Baggern nicht mehr verpachtet, obwohl noch viel Bernstein im Haffgrunde liegen soll. Jetzt (1922) hat das Memelgebiet die Bernsteingewinnung einer Aktiengesellschaft übertragen, die gegenwärtig Baggerungsversuche unternimmt. Bei starker Strömung, besonders zur Zeit des Eisganges, reißt das Wasser den Bernstein mit und trägt ihn bis in die See hinein, wo er dann durch starke Westwinde mit dem auch aus dem Seegrunde stammenden Bernstein zusammen an den Strand geworfen wird.

Quelle: MEYER, Richard: Heimatkunde des Memelgebiets, Memel 1922, S.27-29.

Heute aber ist das einst so Fischreiche Gewässer in größter Gefahr. Aber sehen Sie selbst!

http://www.paukenschlag.org/?p=1048

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Der Honigmann

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Peinliche PR-Panne für BP: Der Energieriese hat auf seiner Web-Seite ein manipuliertes Bild aus dem für die Ölpest zuständigen Katastrophenzentrum gezeigt. Blogger deckten die Fälschung auf. Der Konzern behauptet nun, ein Fotograf habe nur mit seinen Photoshop-Kenntnissen angeben wollen.

Die beispiellose Ölpest im Golf von Mexiko, das desaströse Krisenmanagement von Konzernchef Tony Hayward – BP steht seit Wochen im Kreuzfeuer der Kritik. Trotzdem schafft es der Konzern immer wieder, mit ungeschickten Aktionen auch noch unnötigen Spott auf sich zu ziehen.

Durchschnitt aller  Bewertungen: 4 Sterne

Neueste PR-Panne: ein gefälschtes Foto, auf dem das Katastrophenzentrum zu sehen ist, von dem aus BP die Krise managt. Darauf zu sehen sind die Schattenumrisse von BP-Mitarbeitern vor gigantischen Videoschirmen, die Details von der Katastrophe im Golf von Mexiko abbilden.

Bilder auf Monitore kopiert

Das Problem: Mehrere der Bildschirme waren eigentlich schwarz. Das räumte BP-Sprecher Scott Dean am Dienstag ein. Ein Fotograf des Konzerns habe mit Hilfe von Photoshop nachträglich Bilder der Katastrophe auf die Monitore retuschiert (siehe Fotostrecke oben). Er habe nur seine Kenntnisse des Bildbearbeitungsprogramms unter Beweis stellen wollen, beteuerte der Sprecher. Die Mitarbeiter hätten nun strikte Anweisung, Photoshop nur noch für Veränderungen wie Farbkorrekturen oder das Erstellen von Ausschnitten zu verwenden.

Das ist auch besser so. Denn weit her war es mit den Retuschekünsten des BP-Angestellten offenbar ohnehin nicht. Am Wochenende entdeckte der Blogger John Aravosis den Schmu, machte zahlreiche Screenshots von Details des bearbeiteten Fotos und markierte mit Rotstift jeweils die Stellen, an denen sich erkennen lässt, dass BP per Bildbearbeitung nachgebessert hat.

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BP zeigte später Original

Schnell griffen die “Washington Post” und andere Blogs das Thema auf. Am Montag zeigte BP auf seiner Web-Seite das Originalbild, auf dem zu sehen ist, dass mehrere der Bildschirme in Wahrheit schwarz sind. Auch das wurde hämisch kommentiert.

Bleibt die Frage, was sich BP von der Aktion versprochen hat? War es die Einzelaktion eines übereifrigen Mitarbeiters? Hatte der Konzern tatsächlich Angst, die drei schwarzen Bildschirme könnten als schlechtes Krisenmanagement ausgelegt werden? Verglichen mit dem Spott, den sich der Konzern jetzt anhören muss, wäre das wohl ein vergleichsweise kleines PR-Unglück gewesen.

PR-Schlappen ohne Ende

Ohnehin ist der Vorfall nicht die erste PR-Schlappe, die BP in den vergangenen Wochen hinnehmen musste. So musste der Konzern wegen der Ölpest sein Sponsoring des Bundespräsidenten-Sommerfests abgeben. Grünen-Chefin Claudia Roth sagte, sie fände es “obszön”, dass vom Energiemulti bezahlte Häppchen verspeist werden, “während Vögel und Meerestiere in klebriger Ölschlacke verenden”.

Zuvor hatte Konzernchef Tony Hayward mit zahlreichen Verbalausfällen für Negativschlagzeilen gesorgt. Am 14. Mai etwa sagte der BP-Chef: “Der Golf von Mexiko ist ein sehr großer Ozean.” Die Menge an Öl und Chemikalien, “die wir dort hineintun, ist winzig im Vergleich zur gesamten Wassermenge”.

Außerdem schockierte Hayward mit taktlosen Äußerungen über Leben und Tod. Elf Menschen kamen bei der Explosion der “Deepwater Horizon” vermutlich ums Leben, zahllose Vögel, Fische, Pelikane, Meeresschildkröten und Delfine starben im Ölteppich. Hayward hielt das nicht davon ab zu sagen: Es gebe niemanden, der sich stärker wünsche, dass die Ölkatastrophe ein Ende finde. “Ich möchte mein Leben zurück.” Später entschuldigte er sich.

http://nachrichten.t-online.de/usa-bp-manipuliert-foto-von-oelpest-zentrum/id_42326736/index

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Der Honigmann

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Das nach dem BP-Desaster eingesetzte Dispergiermittel Corexit ist laut Experten nicht nur weniger effektiv als andere Stoffe, sondern verschlimmert darüberhinaus die ökologischen Schäden.

Nun sagen zwei Toxikologen, dass Corexit sogar noch gefährlicher sei als bisher verlautbart wurde. Die Golf-Toxikologin Dr. Susan Shaw – Gründerin und Direktorin des Marine Environmental Research Institute – beschaffte sich Proben und testete sie auf vorhandene Chemikalien. Sie erklärte gegenüber CNN:

“Shrimp-Fischer warfen ihre Netze ins Wasser….[dann] spritzte Wasser von den Netzen auf seine Haut. [Er bekam] Kopfschmerzen die drei Wochen anhielten … Herzrasen…. Muskelzuckungen … rektale Blutungen … Corexit zerstört rote Blutzellen, führt zu inneren Blutungen, Leber- und Nierenschäden.”

“Der Grund weshalb es so toxisch ist, ist dass diese Lösungsmittel die Haut durchdringen und alles, was durch das gelöste Öl durchgeht, nimmt das Öl in die Zellen auf, in die Organe … und dieses Zeug ist toxisch für jedes Organsystem im Körper.”

Der Meeresbiologe und Toxikologe Dr. Chris Pincetich, der viel Erfahrung besitzt beim Testen der Auswirkungen von Chemikalien auf Fische, meint ebenfalls dass Corexit Zellmembrane schädigt. Er erklärt darüberhinaus, dass die Prüfungsmethoden der US-Umweltbehörde EPA für Corexit völlig unzureichend seien, da für die Ermittlung der Sterberate Organismen nur 96 Stunden beobachtet werden. Seine Untersuchungen zeigten dass Fische, die 96 Stunden nach Kontakt mit Pestiziden immer noch am Leben waren, bei zwei Wochen verstarben. Trotzdem wurden die Chemikalien als nicht-tödlich deklariert.

Dr. Shaw und Dr. Pincetich sind Umweltschützer und als solche meist dem Vorwurf ausgesetzt, Probleme zu übertreiben. Doch sogar Wissenschaftler, die für Exxon und den Hersteller von Corexit arbeiten, geben zu dass das Produkt toxisch ist.

Arbeitern, die in Louisiana an den Aufräumarbeiten beschäftigt waren und erkrankten, wurden aufgefordert sich in BPs eigene Klinik auf Grand Isle einweisen zu lassen und keine öffentlichen Krankenhäuser aufzusuchen.

Insiderquellen aus der Ölbohrindustrie haben gegenüber dem Investigativreporter Wayne Madsen berichtet, dass bei dem Hauptquartier von Schlumberger Oilfield Services in Tulsa (Oklahoma) aufschlussreiche Dokumente über den Hergang der Katastrophe lagern.

Stunden vor der Explosion der Deepwater Horizon bemerkte das Personal von Schlumberger einen Anstieg des Gasdrucks, als BP in bislang unerreichte Tiefen von 35.055 Fuß unter dem Meeresspiegel bohrte. Warnungen seien von BP-Verantwortlichen ignoriert worden und die Beweise dafür lagern nun angeblich in einem gesicherten Raum in Schlumbergers Gebäude in Tulsa.  weiter:  http://208.64.123.254/~infokrie/wordpress/?p=448

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Der Honigmann

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u.a.: Brüsseler Geheimdienstskandal soll vertuscht werden, Präventivschlag Israels gegen den Iran?, neue Weltreserve-Währung?, neuer Bankencrash – BIZ, Ölpest – Mehrdeutigkeiten, Umweltskandal in Südamerika durch Fischfarmen,

http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=91

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Der Honigmann

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Eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen sind für die Gesunderhaltung und die Gesundung elementar. Leider kann diese heutzutage allein durch die Nahrung nicht mehr garantiert werden, da aufgrund der industriellen Bewirtschaftung der Böden diese ausgelaugt sind. Ein gangbarer Weg, noch wichtige Vitamine und Mineralien sich zuzuführen, ist das Sammeln von Wildkräutern, die man dann dem täglichen Essen hinzufügt. Nicht nur, dass das zur Verbesserung des Geschmacks beiträgt, auch bietet dies einen schönen Anlass sich wieder einmal in der freien Natur zu bewegen und hat man Kinder, kann das auch ein bereicherndes Gemeinschaftserlebnis sein.

Mit meinem Beitrag hier will mich einem Vitamin, dass eigentlich gar kein Vitamin ist, beschäftigen: dem Vitamin D.

Aufgrund seiner chemischen Struktur zählt das Vitamin D eher zu den Steroidhormonen, einer Gruppe von Hormonen, zu der auch das Kortison und die Geschlechtshormone gehören.
Durch Sonneneinstrahlungen bildet es sich in der Haut, was oftmals den Gesamtbedarf deckt, so dass man es nicht mehr unbedingt zusätzlich durch Nahrung oder Nahrungsergämnzungen aufnehmen müßte.

Es gibt Indizien dafür, dass offizielle Empfehlungen für die Zufuhr von Vitamin D zu niedrig angesetzt sind.

Schauen  wir uns einmal an, was William B. Grant, Ph.D. zum Thema zu sagen hat.:

Vitamin D hilft sowohl zur Vorbeugung und Behandlung von chronischen Krankheiten, darunter viele Arten von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, etc.), Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2), Osteoporose, Stürzen und Frakturen. Es ist auch wirksam gegen Infektionskrankheiten, Krankheiten, darunter bakterielle wie virale Infektionen: bakterielle Vaginose, Lungenentzündung, Karies, Parodontose, Tuberkulose, Sepsis / Septikämie, Epstein-Barr-Virus und Influenza Typ A wie A/H1N1, Influenza, Autoimmun-Erkrankungen wie Asthma, Typ 1, Diabetes mellitus, Multiple Sklerose, vielleicht rheumatoide Arthritis und es werden sogar Schwangerschaftsverläufe  positiv wie negativ durch entsprechende Serum-D-Spiegel beeinflusst.
So stehen etwa 40% der primären Kaiserschnitte in den Vereinigten Staaten in Verbindung mit einem  zu niedrigen Vitamin D-Spiegel  in Verbindung ….  In Bezug auf Krebs verhilft Vitamin D Zellen sich in die Organe richtig einzupassen oder  Selbstmord zu begehen (Apoptose), und es reduziert auch die Angiogenese (das Neuwachstum von
Blutgefäßen) um Tumore herum und reduziert eine Metastasierung. Bei Stoffwechselerkrankungen, kann je nachdem Vitamin D die Insulinsensitivität und Insulin-Produktion erhöhen. Bei Infektionskrankheiten stößt Vitamin D die Produktion von Cathelizidin und Defensinen an, die antimikrobielle und antiendotoxine Wirkungen haben

Das ist schon so einiges, will ich meinen .

Die Habichtwaldklinik – Klinik für Ganzheitsmedizin und Natuheilkunde in Kassel- gibt mit dem auf ihre Webseite veröffentlichten Beitrag von Dr. Schmiedel weitere  wertvolle Informationen,:

“Nur die halbe Wahrheit hingegen ist die Bezeichnung des Vitamin D als Knochenvitamin. Diese Bezeichnung impliziert zum einen die fälschliche Annahme, wir bräuchten für den Knochen nur das Vitamin D (wir brauchen auch noch Kalzium, das weiß jeder, aber auch u. a. Vitamin K, Vitamin C, Magnesium, Mangan, Kupfer und Fluor). Zum anderen herrscht immer noch der Glaube vor, Vitamin D wirke nur auf den Knochen und die Zähne. Vitamin D ist zwar unerlässlich, um im Kindesalter Rachitis zu vermeiden und im Alter der Osteoporose vorzubeugen, aber in den letzten Jahren hat die Wissenschaft neue, geradezu sensationelle Erkenntnisse über das Vitamin D gewonnen, die seinen Ruf als reines Knochenvitamin keineswegs mehr rechtfertigen. Die richtige Bezeichnung müsste also lauten:

Vitamin D – Das Sonnenhormon”

… und da sind wir schon bei einem vor dem Hintergrund des auf dem Lupo Cattivo Blogs schon des öfteren erläuterten Geo-Engineerings und der anhängenden Manipulation des Wetters sehr empfindlichen Punkt angelangt.

William B. Grant gibt zu bedenken:

Aufgrund der gegenwärtigen Lebensweise in den Vereinigten Staaten verbringen die meisten Menschen nicht genügend Zeit in der Sonne, um ihren Vitamin-D-Spiegel im Hinblick auf eine optimale Gesundheit zu erhöhen. Afro-Amerikaner sind besonders anfällig für niedrige Vitamin D-Spiegel, da durch ihre dunklere Haut die Höhe der Ultarvioletten Strahlung reduziert wird….. Afro-Amerikaner haben eine 25% höhere Mortalität als weisse Amerikaner, und dieser Unterschied kann durchaus mit dem niedrigeren Serum 25 (OH) D-Spiegel. erklärt werden”

William B. Grant rät deshalb:

“Setzen Sie so Ihren Körper so viel als möglich, etwa für 10-30 Minuten, ohne Sonnenschutz der Mittagssonne aus, der Zeit, wenn Ihr Schatten kürzer als Sie selbst ist. Achten Sie aber je nach Pigmentierung der Haut darauf, nicht  rosa oder rot  zu werden- sich nicht zu verbrennen.  (http://www.doctoryourself.com/holick.html) “

Tja, falls die Geo-”Inschenöre” ihre Pläne verwirklichen sollten, die angebliche Klimaerwärmung durch eine künstlich evozierte Wolkenbildung, einzudämmen, dann dürften Sonnenbäder für die Mehrzahl der Tage wohl ausfallen. Man sollte dabei vor Allem daran denken, dass eine dichte Wolkendecke zur Kühlerhaltung der Atmosphäre unter ihr, in Ländern mit einer zur Sonne  exponierten geografischen Lage besonderen Sinn macht.
Vorausgesetzt natürlich, den betreffenden Ländern wird eine Bedeutung sowohl wirtschaftlich wie aber auch für eine versteckte Agenda- die nur die der Bevölkerungsreduzierung sein kann- zugemessen.

Noch einmal zur Verdeutlichung der  Wichtigkit des Vitamin D’  für unsere Gesundheit  ein Ausschnitt aus dem Artikel Dr. Schmiedels, der auch auf die Wirkungen des Vitamins auf unser psychisches Befinden eingeht:

“Wie wirkt Vitamin D?

Seine Bedeutung für gesunde Knochen und Zähne sind jedem bekannt. Es fördert:

  • die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm
  • die Rückaufnahme von Kalzium aus der Niere
  • und den Einbau von Kalzium in den Knochen.

Aber es hat, wie schon erwähnt, weit darüber hinaus gehende Aufgaben.
So hat man im Tierversuch festgestellt, dass es die Bauchspeicheldrüse vor Autoimmunprozessen schützt. Der Diabetes Typ I ist ja eine Autoimmunerkrankung, bei der die Immunabwehr die Insulin produzierenden Bauchspeicheldrüsenzellen zerstört. An finnischen Kindern (dort gibt es sehr viele Typ I-Diabetiker – vielleicht wegen der fehlenden Sonne?) konnte gezeigt werden, dass die Einnahme von Vitamin D die Häufigkeit von Diabetes Typ I um 80 % senken kann.

Aber auch beim Typ II- Diabetes, bei dem eine Insulinresistenz, eine mangelnde Wirkung des Insulins auf die Körperzellen, zugrunde liegt, hilft Vitamin D. Je niedriger die Vitamin D-Konzentration ist, umso höher steigt der Insulinspiegel bei einer definierten Belastung mit Glukose. Vitamin D trägt daher möglicherweise zu einer besseren Blutzuckereinstellung des Typ II-Diabetikers bei.

Auch bei Herzkreislauferkrankungen kann Vitamin D nützlich sein.
So wiesen Patienten mit starker Herzmuskelschwäche deutlich niedrigere Vitamin D-Spiegel als gesunde Kontrollpersonen auf. Die Konzentrationen lagen dabei – je nach untersuchtem Vitamin D und Alter der Untersuchten – um immerhin 20 bis 48 % niedriger. Darüber hinaus wirkt Vitamin D auf das Renin-Angiotensin-System regulierend. Dieses steuert den Blutdruck. Vitamin D könnte daher auch zur Vorbeugung und Behandlung von Bluthochdruck nützlich sein.

Vitamin D wirkt außerdem auf das Nervensystem.
In Untersuchungen hat man festgestellt, dass Osteoporose-Patienten bei Vitamin D-Zufuhr weniger Knochenbrüche erleiden. Dies ist über eine Erhöhung der Knochendichte sehr einleuchtend. Als man die Studiendaten aber genauer analysierte fand man heraus, dass die Patienten, wenn sie denn stürzten, sich nicht nur weniger häufig die Haxen brachen, nein, sie stürzten auch viel seltener. Warum sollte jemand, der Vitamin D einnimmt, denn ausgerechnet weniger hinfallen?
Vitamin D wirkt eben nicht nur auf die Knochen, sondern auch auf die neuro-muskuläre Koordination, das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln klappt einfach besser.

Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Vitamin D auch die Psyche beeinflusst.

Unter Vitamin D-Mangel wurden vermehrt Depressionen beobachtet. Dies könnte eine Erklärung für das Auftreten der so genannten Winterdepression sein. Im Winter fallen bei allen Menschen, wenn nicht Vitamin D zugeführt wird, die Vitamin D-Spiegel regelhaft ab. Sinken die Spiegel zu tief, wobei die Grenze individuell wohl sehr unterschiedlich ist und durch viele weitere Faktoren beeinflusst wird, kann eine Depression entstehen oder sich verstärken.

Und schließlich wirkt Vitamin D auch noch auf das Immunsystem.
Wissenschaftler haben festgestellt, dass Vitamin D eine differenzierende Wirkung auf Leukämiezellen hat (je differenzierter eine Tumorzelle ist, desto harmloser ist sie – vereinfacht gesagt). Auf verschiedene Tumorarten (Dickdarm, Brust, Melanom, Osteosarkom) hat Vitamin D eine antiproliferative (wachstumshemmende) Wirkung. Und es konnte schließlich gezeigt werden, dass Brust-, Dickdarm- und Prostatakrebse umso seltener auftreten, je besser die Vitamin D-Aufnahme ist.

Auf Makrophagen, den Fresszellen unseres Immunsystems, konnten Vitamin D-Rezeptoren gefunden werden
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Bei Anwesenheit von Vitamin D können Makrophagen Mikroben viel besser bekämpfen. Vitamin D hemmt andererseits die Bildung von Tumor Nekrose Faktor-? und von Interleukin 12, zwei wichtigen Substanzen, die bei übermäßigen Immunreaktionen wie Autoimmunkrankheiten beteiligt sind. Es stellt sich also immer mehr heraus, dass Vitamin D ein Immunmodulator ist, d. h. ein zu schwaches Immunsystem wird stimuliert, gleichzeitig werden aber übermäßige Immunreaktionen wie bei Rheuma oder entzündlichen Darmerkrankungen vermieden.

Vitamin D könnte man also mit Fug und Recht als “Sonnen-Knochen-Nerven-gute Laune-Immun-Vitamin” bezeichnen
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Die moderne Medizin kennt mittlerweile eine Fachrichtung, die sich Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie nennt – ein Wortungetüm, welches nichts anderes besagt, als dass Seele, Nerven, Hormondrüsen und Immunsystem nicht als voneinander völlig getrennte Einheiten angesehen werden können. Vielmehr bilden diese Bereiche eine funktionelle Einheit, das Eine kann man nicht ohne das Andere verstehen. Es ist auch aus erkenntnistheoretischer Sicht interessant, dass modernste naturwissenschaftliche Forschungsergebnisse und alte erfahrungsheilkundliche Grundsätze sich in ganzheitlicher Sichtweise harmonisch miteinander verbinden.”

Man fragt sich angesichts dessen nun, welche Möglichkeiten es gibt, unabhängig von der Sonnenstrahlung sich Vitamin D zu beschaffen.

Wlliam B. Grant erklärt:

“Nahrungsergänzung-Präparate bieten eine effiziente Möglichkeit, genügend Vitamin D sich zuzuführen. Afro-Amerikaner sollten erwägen 3.000 internationale Einheiten (IE) täglich zu sich zu nehmen, während weisse Amerikaner mit 2000 IE / Tag gut bedient sind. Die aktuelle diätetische Leitlinie, ca. 400 IE / Tag wurde auf Basis des Vitamin D-Gehaltes in einen Löffel Lebertran, mit dem man Rachitis vorbeugt, erstellt.”

So schön, so gut, aber man will verständlicherweise mehr wissen, da die Information mit dem Lebertran sicherlich nicht zu den appetitlichsten Varianten gehört, die uns Vitamin D liefern könnten. Hierzu wieder Dr. Schmiedel mit einer übrigens für Vegetarier wichtigen Warnung:

“Die Vitamin D – reichsten Lebensmittel sind Fische.
Andere tierische Produkte sind wesentlich ärmer an Vitamin D, hier sticht lediglich die Leber als guter Lieferant hervor. In pflanzlichen Lebensmitteln finden wir Vitamin D nicht, außer in Pilzen.

Beispiele:

Lebensmittel Gehalt pro 100 g in mikrogramm % der empfohlenen Zufuhr

Rinderleber             17 34
Champignons          19 38
Heilbutt                     5100
Thunfisch                 54108
Sardine                      75150

Aal                               13260

Lachs                          163326
Hering                           31620

Auch Milch, Butter und Eier enthalten Vitamin D.
Sehr reich an Vitamin D sind Fischlebertrane, wobei der angegebene Gehalt beachtet werden sollte.
Vegetarier, die keinen Fisch und keine Pilze essen und außerdem die Sonne meiden, bekommen also garantiert Probleme mit der Vitamin D-Versorgung.”

Wieviel Vitamin D darf man überhaupt zu sich nehmen? -

  • “Es gibt nur wenige Nebenwirkungen in Bezug auf Vitamin D. Setzt man seinen Körper gänzlich der Sonne aus, kann es sein dass es innerhalb kurzer Zeit zur Produktion von  mindestens 10.000 IE / Tag kommt.
    Unerwünschte Wirkungen wie Hyperkalzämie wurden in der Regel nur bei  über sehr lange Perioden hinweg konstanten 20000-40000 IE / Tag  festgestellt.. Jedoch sollte bei bestimmten Krankheiten wie Adenom der Nebenschilddrüse, granulomatösen Erkrankungen, Lymphom, Sarkoidose und Tuberkulose die Aufnahme bzw. Produktion von Vitamin D begrenzt werden, denn es produziert dann das angeborene Immunsystem zu viel 1,25-Dihydroxyvitamin D im Serum, was den Calcium-Spiegel zu sehr erhöhen kann.”

Hier noch einige aus der gleichen Quelle stammenden detaillierte Tipps für das Quantum an Vitamin D, das bei entsprechenden und wie ich meine immer gehäufter anzutreffenen Symptomatiken einzunehmen ist. Ich denke, man kann sich in der Apotheke gegebenfalls beraten lassen, wieviel Gaben eines Präparates angebracht sein sollten.

  • Psoriasis (Schuppenflechte): Äußerlich durch Vitamin D-haltige Salben, innerlich 500 bis 1000 I.E. (Achtung: Bei langfristiger, großflächiger äußerer Anwendung Vitamin D-Spiegel-Kontrolle erforderlich).
  • Rheumatoide Arthritis: 1000 I.E Vitamin D zusammen mit Kalzium 1g, Vitamin C 3×1/4 TL und natürlichem Vitamin E 1000 I.E.
  • Andere Autoimmunerkrankungen: 1000 I.E Vitamin D, Vitamin C 3×1/4 TL und natürlichem Vitamin E 1000 I.E.
  • Krebsprophylaxe und Therapie: 1000 I.E. zusammen antioxidativen Nährstoffen sowie weiteren naturheilkundlichen und  – wo notwendig – auch schulmedizinischen Behandlungsansätzen. Besonders wichtig bei Brust-,Dickdarm- und Prostatakrebs.
  • Hypertonie (Bluthochdruck): Gute Versorgung mit reichlich Kaltwasserfischen (2-3x/Woche) deckt den Vitamin D-Bedarf und die Versorgung mit den ebenfalls blutdrucksenkenden Omega-3-Fettsäuren.
  • Depression: Versuchsweise 1000 I.E., ggf. Spiegelkontrolle zu Therapiebeginn und nach drei Monaten, ggf. zusammen mit hoch dosierten Johanniskrautpräparaten, Vitamin B6und Zink (oder bei schwerer Depression mit Antidepressiva).

Einen Überblick über Präparate gibt es auch:

Handelspräparate: Welches Vitamin D ist gut dosiert und preiswert?

Da Vitamine immer restriktiver von den Ärzten verordnet und von den Kassen erstattet werden, nimmt die Notwendigkeit zu, sich selbst qualitativ hochwertige Präparate zu besorgen, die ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Hier einige Beispiele (beim Preis ist die größtmögliche Packung berücksichtigt):

Präparat  Gehalt in mikrogr. (I.E.) Preis pro 1000 in Euro Rezeptpflicht
D3-Vicotrat Injektion 2500 (100.000)  0,02 ja
Dedrei Drg 25 (1000) 0,05  ja
Dekristol 400 Tabl. 10 (400) 0,16  nein
Dekristol 20000 Kps. 500 (20.000)    0,01 ja
Ospur D3 Tabl.  2,5 (1000)   0,08 ja
Vigantoletten 500 Tabl.  1,25 (500)   0,14  nein
Vigantoletten 1000 Tabl. 2,5 (1000)  0,08   nein
Vigantol Oel   500 (20.000) pro ml=30 Tr. 0,01    ja
Vigantol 50.000 Ampullen 1,25 (50.000) 0,06  ja
Vitamin D3-Hevert Tabl. 2,5 (1000)   0,07     nein

Es gibt noch zahlreiche Vitamin D/Kalzium-Kombinationspräparate

Von den rezeptfreien Präparaten sind also Vitamin D3-Tabletten von Hevert am günstigsten, von den rezeptpflichtigen Dekristol 20000 Kapseln

  • (Achtung: Einnahme nur alle 3 Wochen, bei einer gewünschten Tagesdosis von 1000 I.E., muss im Kalender angestrichen werden!) oder Vigantol Oel, welches einfacher zu dosieren ist. 1 Tropfen entspricht etwa 667 I.E., mit 1 bis 2 Tropfen wird man also gewöhnlich auskommen (Achtung: Tropfen Sie Vigantol Oel nicht auf einen Löffel. Wenn Sie diesen dann ablecken, bleibt oft der halbe Tropfen am Löffel kleben. Tropfen Sie Vigantol Oel lieber auf ein Stück Brot oder auf den mit Suppe gefüllten Löffel, damit Sie ihn wirklich ganz einnehmen!).”   .

Abschließend möchte ich noch über meine eigenen Erfahrungen mit der über die tägliche Nahrungsaufnahme hinweggehende Einnahme von Vitaminen und Metallen berichten:

  • Vitamin C, Selen, Zink und Magnesium gehören zu meinen mehr oder weniger täglich zu mir genommenen  Nahrungsergänzungen. Insgesamt bin ich trotz körperlicher Belastung – Kraftsport – und dem stetigen Ausgesetztsein größerer Menschenmengen -  öffentliche Verkehrsmittel bis zu 1,5 Std. jeden Tag – nicht nur gut über die Schweinegrippensaison (haha) gekommen sondern auch schon lange nicht mehr krank gewesen. Vitamin D kommt wohl jetzt noch hinzu.

In der Vergangenheit hatte ich einmal eine Phase, in der ich täglich 2 Esslöffel Lebertran zu mir nahm. Etwas, was ich nebenbei bemerkt, jeder/m vor einem Kneipen- oder Disco-Besuch raten würde, sollte er/sie die Absicht haben, sich ordentlich zz betrinken. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass man wesentlich mehr verträgt und am nächsten Morgen kaum einen Kater hat – es sei denn man raucht dazu 1 Packung Zigaretten, da hilft auch kein Lebertran.
Nun, soweit ich mich erinnere, war jene ‘Lebertran-Zeit’ auch eine Zeit, in der ich mich mental sehr wohl fühlte, was ich mittlerweile ohne Weiteres auch dem Lebertran zugute halten würde, gibt es doch Studien, die gemessen an den Lebertran-Konsumgewohnheiten der Nordvölker, nachweisen, das Lebertran die Stimmung hebt.

Der umstrittene Codex  Alimentarius  soll Grenzwerte für die Menge an Vitaminen in Präparaten und in der Nahrung ermitteln und sie dann in Gesetzesvorschriften und Konsum-Empfehlungen gießen. Bitte verlassen Sie sich niemals auf das damit zu Erwartende!

Vitamine schaden nicht und die Absicht, den Menschen eine ausreichende Versorgung mit ihnen vorzuenthalten, diese gar zu verhindern, lässt die übelsten Vermutungen aufkommen.

… noch einmal Dr. Schmiedel:

” Auf der anderen Seite gibt es Studien, die belegen, dass Bewohner von deutschen Altersheimen zu 100 % einen Vitamin D-Mangel haben.
Noch einmal zum Mitschreiben: In deutschen Altersheimen gibt es praktisch keinen Insassen, der einen optimalen Vitamin D-Spiegel aufweist! Die Bezeichnung Insasse ist treffend, da für zu wenig Bewegung gesorgt wird und die Bewohner viel zu selten raus an die Sonne kommen – und wenn, dann in dichten, schwarzen Kleidern, die keinen Sonnenstrahl zur Haut durchlassen.
Bei meinen Patienten mit entsprechender Indikation messe ich regelmäßig den Vitamin D-Spiegel, gebe dann etwas, wenn der Spiegel zu gering ist und kontroliere dann nach drei Monaten. Ggf. muss dann die Dosis erhöht werden.
… Nicht selten kommen die Patienten dann aufgeregt zu mir und berichten, ihr Arut habe ihnen dringend vor der Einnahme von ‘Mega-Dosen’ des potentiell gefährlichen Vitamin D abgeraten.  Wohlgemerkt: Die Patienten waren vorher in einem skandalösen MANGEL.  Die Wert waren von anderen Ärzten jedoch nie überprüft worden. Nach der Gabe hoher Dosen lag der Spiegel nachweisbar in einem  optimalen Bereich-  weit entfernt von einer Überdosierung.  Trotzdem wird ignorant vor der Gabe der als optimal bewiesenen Dosis gewarnt.

… wenn jeder Bewohner (eines Altersheimes. Anm. von mir) dreimal pro Woche Fisch oder jeden Tag 1000 Einheiten bekäme, gäbe es mit Sicherheit weniger Oberschenkelhalsbrüche, Krebsfälle und andere Erkrankungen. Aber welcher Rentner wird schon auf Vitamin D untersucht? Stattdessen wird vor den angeblichen Gefahren von Vitamin D gewarnt.”

Quellen und Verweise:

Für den Text einer Vitamin D Scientists ‘Call to Action,  > grassrootshealth

[William B. Grant promovierte in Physik an der UC Berkeley. Seit 15 Jahren ist er ein Physiker am NASA Langley Research Center's, Abteilung Atmosphärische Wissenschaften. Er ist Autor bzw. Mitautor von mehr als 180 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften. Seit er  seine Arbeit an Ultraviolleter Strahlung/ Vitamin D und Krebs im Jahr 2000 begann, stieg die Anzahl der Vitamin-D-sensiblen Tumore von 5 auf mindestens 16. Seine Arbeiten in Bezug auf Krebs aus dem Jahr 2002 ermittelten 10 zusätzliche Vitamin-D-sensible Krebserkrankungen. Dr. Grant leitet das Sunlight, Nutrition, and Health Research Center (SUNARC) ]

Vitamin D-Artikel von William B.Grant:

Weitere interessante Informationen zu Vitaminen

Andrew W. Saul, Ph.D. (USA), Herausgeber und Ansprechpartner. Email: omns@orthomolecular.org

Dr. Volker Schmiedel ist Chefarzt der Inneren Abteilung FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin Naturheilverfahren, Homöopathie Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand)   Der von ihm verfasste Beitrag ist hier abrufbar auf:

Für Experten oder die,die es werden wollen:

Liu Y, Rimm EB, BW Hollis, Fuchs CS. Stampfer MJ, Willett WH. Prospektive Studie von Prädiktoren der Vitamin D-Status und der Inzidenz von Krebserkrankungen und Sterblichkeit bei Männern. JNCI 2006; 98:451-9.    http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/reprint/98/7/451

Giovannucci E, Liu Y, BW Hollis, RIMM EB. 25-Hydroxy-Vitamin D und Herzinfarktrisiko bei Männern: eine prospektive Studie. Arch Intern Med. 2008 Jun 9; 168 (11) :1174-80.                                                                          http://archinte.ama-assn.org/cgi/reprint/168/11/1174

WB Grant. Wie stark ist der Beweis dafür, dass solare UV-StrahlungB und Vitamin D  das Risiko von Krebs reduzieren? Eine Untersuchung mit den Hill-Kriterien für  Kausalität. Dermato-Endokrinologie. 2009; 1 (1) :17-24.

http://www.landesbioscience.com/journals/dermatoendocrinology/article/7388/

WB Grant. Zur Verteidigung der Sonne: Eine Einschätzung der Veränderungen ider Sterblichkeitsraten in den Vereinigten Staaten, wenn  der mittlere Serumspiegel von 25-Hydroxyvitamin D-Spiegel erhöht  um 45 ng / mL durch solare UV-S Strahlung. erhöht wurde Dermato-Endokrinologie, 2009; 1 (4) :207-14.
http://www.landesbioscience.com/journals/dermatoendocrinology/archive/volume/1/issue/4 /

WB Grant, Cross HS, Garland CF, Gorham ED, Moan J, Peterlik M, Porojnicu AC, Reichrath J, A. Zittermann Einschätzung der Vorteile eines erhöhten Vitamin D-Status hinsichtlich einer Verringerung der wirtschaftlichen Belastungen durch Krankheit in Westeuropa. Prog Biophys Mol Biol. Prog Biophys Mol Biol. 2009 Feb-Apr; 99 (2-3) :104-13. (Geschrieben am http://www.sunarc.org)

Holick MF. Vitamin D-Mangel. N Engl J Med. 2007 Jul 19; 357 (3) :266-81.

http://content.nejm.org/cgi/content/short/357/3/266

Lappe JM, Travers-D Gustafson, Davies KM, Recker RR, Heaney RP. Vitamin D und Kalzium senkt das Krebsrisiko: Ergebnisse einer randomisierten Studie. Am J Clin Nutr. 2007 Jun; 85 (6) :1586-91.                                http://www.ajcn.org/cgi/reprint/85/6/1586

Melamed ML, Michos ED, Post W, Astor B.  Der 25-Hydroxyvitamin D-Spiegel und das Mortalitätsrisiko in der allgemeinen Bevölkerung. Arch Intern Med. 2008          Aug 11; 168 (15) :1629-37.                                                     http://archinte.ama-assn.org/cgi/reprint/168/15/1629

Schwalfenberg G. nicht genügend Vitamin D: gesundheitliche Folgen für die Kanadier. Can Fam Physician 2007; 53 (5) :841-54.

http://www.cfp.ca/cgi/reprint/53/5/841

Wang TJ, Pencina MJ, Stand SL, Jacques PF, Ingelsson E, K Lanier, Benjamin EJ, D’Agostino RB, Wolf M, Vasan RS. Vitamin D-Mangel und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankung. Circulation. 2008 Jan 29; 117 (4) :503-11.

http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/117/4/503

Artikel in diesem Blog, die man in diesem Zusammenhang lesen sollte:
Alles über chemtrailing und Wettermanipulation, denn dabei geht es in erster Linie genau darum:
Entzug der Sonne = Erhöhung von Krankheiten

Über den CODEX ALIMENTARIUS und nochmal hier

Krebserkrankungen explodieren

Sonne & Sehkraft, die Erkenntnisse von Dr.Bates

  • Letzte Nachbemerkung: Man könnte zu der Idee kommen, die Thesen von Dr.Hamer seien falsch, weil hier von Krebszusammenhängen mit Vitamin D gesprochen wird, er aberZusammenhänge mit auslösenden Lebenseriegnissen sieht.
    Bitte beachten: hier ist die Rede von höheren Krebsraten bei zu niedrigem Vitamin D, das bedeutet nur, dass der körpereigene Reparaturmechanismus durch z.B. fehlendes Sonnenlicht quasi ausser Kraft gesetzt wurde.

Deshalb wiederholen wir hier nochmal den obigen Rat mit der Bitte, den an möglichst viele Menschen weiterzuvermitteln :

“Setzen Sie so Ihren Körper so viel als möglich, etwa für 10-30 Minuten,
ohne Sonnenschutz der Mittagssonne aus,
der Zeit, wenn Ihr Schatten kürzer als Sie selbst ist.
Achten Sie aber je nach Pigmentierung der Haut darauf,
nicht  rosa oder rot  zu werden-
sich nicht zu verbrennen.

Seit Oktober -also bald 6 Monaten- dürfte kaum jemand mehr als 10 Sonnenstunden erlebt haben , da mag sich jeder ausrechnen in welchen mangelzustand wir vom Weltreganten versetzt wurden.

http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/03/29/die-offiziellen-vitamin-d-empfehlungen-sind-viel-zu-niedrig-angesetzt/

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Gruß

Der Honigmann

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