Eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen sind für die Gesunderhaltung und die Gesundung elementar. Leider kann diese heutzutage allein durch die Nahrung nicht mehr garantiert werden, da aufgrund der industriellen Bewirtschaftung der Böden diese ausgelaugt sind. Ein gangbarer Weg, noch wichtige Vitamine und Mineralien sich zuzuführen, ist das Sammeln von Wildkräutern, die man dann dem täglichen Essen hinzufügt. Nicht nur, dass das zur Verbesserung des Geschmacks beiträgt, auch bietet dies einen schönen Anlass sich wieder einmal in der freien Natur zu bewegen und hat man Kinder, kann das auch ein bereicherndes Gemeinschaftserlebnis sein.
Mit meinem Beitrag hier will mich einem Vitamin, dass eigentlich gar kein Vitamin ist, beschäftigen: dem Vitamin D.
Aufgrund seiner chemischen Struktur zählt das Vitamin D eher zu den Steroidhormonen, einer Gruppe von Hormonen, zu der auch das Kortison und die Geschlechtshormone gehören.
Durch Sonneneinstrahlungen bildet es sich in der Haut, was oftmals den Gesamtbedarf deckt, so dass man es nicht mehr unbedingt zusätzlich durch Nahrung oder Nahrungsergämnzungen aufnehmen müßte.
Es gibt Indizien dafür, dass offizielle Empfehlungen für die Zufuhr von Vitamin D zu niedrig angesetzt sind.
Schauen wir uns einmal an, was William B. Grant, Ph.D. zum Thema zu sagen hat.:
“Vitamin D hilft sowohl zur Vorbeugung und Behandlung von chronischen Krankheiten, darunter viele Arten von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, etc.), Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus (Typ 1 und Typ 2), Osteoporose, Stürzen und Frakturen. Es ist auch wirksam gegen Infektionskrankheiten, Krankheiten, darunter bakterielle wie virale Infektionen: bakterielle Vaginose, Lungenentzündung, Karies, Parodontose, Tuberkulose, Sepsis / Septikämie, Epstein-Barr-Virus und Influenza Typ A wie A/H1N1, Influenza, Autoimmun-Erkrankungen wie Asthma, Typ 1, Diabetes mellitus, Multiple Sklerose, vielleicht rheumatoide Arthritis und es werden sogar Schwangerschaftsverläufe positiv wie negativ durch entsprechende Serum-D-Spiegel beeinflusst.
So stehen etwa 40% der primären Kaiserschnitte in den Vereinigten Staaten in Verbindung mit einem zu niedrigen Vitamin D-Spiegel in Verbindung …. In Bezug auf Krebs verhilft Vitamin D Zellen sich in die Organe richtig einzupassen oder Selbstmord zu begehen (Apoptose), und es reduziert auch die Angiogenese (das Neuwachstum von
Blutgefäßen) um Tumore herum und reduziert eine Metastasierung. Bei Stoffwechselerkrankungen, kann je nachdem Vitamin D die Insulinsensitivität und Insulin-Produktion erhöhen. Bei Infektionskrankheiten stößt Vitamin D die Produktion von Cathelizidin und Defensinen an, die antimikrobielle und antiendotoxine Wirkungen haben“
Das ist schon so einiges, will ich meinen .
Die Habichtwaldklinik – Klinik für Ganzheitsmedizin und Natuheilkunde in Kassel- gibt mit dem auf ihre Webseite veröffentlichten Beitrag von Dr. Schmiedel weitere wertvolle Informationen,:
“Nur die halbe Wahrheit hingegen ist die Bezeichnung des Vitamin D als Knochenvitamin. Diese Bezeichnung impliziert zum einen die fälschliche Annahme, wir bräuchten für den Knochen nur das Vitamin D (wir brauchen auch noch Kalzium, das weiß jeder, aber auch u. a. Vitamin K, Vitamin C, Magnesium, Mangan, Kupfer und Fluor). Zum anderen herrscht immer noch der Glaube vor, Vitamin D wirke nur auf den Knochen und die Zähne. Vitamin D ist zwar unerlässlich, um im Kindesalter Rachitis zu vermeiden und im Alter der Osteoporose vorzubeugen, aber in den letzten Jahren hat die Wissenschaft neue, geradezu sensationelle Erkenntnisse über das Vitamin D gewonnen, die seinen Ruf als reines Knochenvitamin keineswegs mehr rechtfertigen. Die richtige Bezeichnung müsste also lauten:
Vitamin D – Das Sonnenhormon”
… und da sind wir schon bei einem vor dem Hintergrund des auf dem Lupo Cattivo Blogs schon des öfteren erläuterten Geo-Engineerings und der anhängenden Manipulation des Wetters sehr empfindlichen Punkt angelangt.
William B. Grant gibt zu bedenken:
“Aufgrund der gegenwärtigen Lebensweise in den Vereinigten Staaten verbringen die meisten Menschen nicht genügend Zeit in der Sonne, um ihren Vitamin-D-Spiegel im Hinblick auf eine optimale Gesundheit zu erhöhen. Afro-Amerikaner sind besonders anfällig für niedrige Vitamin D-Spiegel, da durch ihre dunklere Haut die Höhe der Ultarvioletten Strahlung reduziert wird….. Afro-Amerikaner haben eine 25% höhere Mortalität als weisse Amerikaner, und dieser Unterschied kann durchaus mit dem niedrigeren Serum 25 (OH) D-Spiegel. erklärt werden”
William B. Grant rät deshalb:
“Setzen Sie so Ihren Körper so viel als möglich, etwa für 10-30 Minuten, ohne Sonnenschutz der Mittagssonne aus, der Zeit, wenn Ihr Schatten kürzer als Sie selbst ist. Achten Sie aber je nach Pigmentierung der Haut darauf, nicht rosa oder rot zu werden- sich nicht zu verbrennen. (http://www.doctoryourself.com/holick.html) “
Tja, falls die Geo-”Inschenöre” ihre Pläne verwirklichen sollten, die angebliche Klimaerwärmung durch eine künstlich evozierte Wolkenbildung, einzudämmen, dann dürften Sonnenbäder für die Mehrzahl der Tage wohl ausfallen. Man sollte dabei vor Allem daran denken, dass eine dichte Wolkendecke zur Kühlerhaltung der Atmosphäre unter ihr, in Ländern mit einer zur Sonne exponierten geografischen Lage besonderen Sinn macht.
Vorausgesetzt natürlich, den betreffenden Ländern wird eine Bedeutung sowohl wirtschaftlich wie aber auch für eine versteckte Agenda- die nur die der Bevölkerungsreduzierung sein kann- zugemessen.
Noch einmal zur Verdeutlichung der Wichtigkit des Vitamin D’ für unsere Gesundheit ein Ausschnitt aus dem Artikel Dr. Schmiedels, der auch auf die Wirkungen des Vitamins auf unser psychisches Befinden eingeht:
“Wie wirkt Vitamin D?
Seine Bedeutung für gesunde Knochen und Zähne sind jedem bekannt. Es fördert:
- die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm
- die Rückaufnahme von Kalzium aus der Niere
- und den Einbau von Kalzium in den Knochen.
Aber es hat, wie schon erwähnt, weit darüber hinaus gehende Aufgaben.
So hat man im Tierversuch festgestellt, dass es die Bauchspeicheldrüse vor Autoimmunprozessen schützt. Der Diabetes Typ I ist ja eine Autoimmunerkrankung, bei der die Immunabwehr die Insulin produzierenden Bauchspeicheldrüsenzellen zerstört. An finnischen Kindern (dort gibt es sehr viele Typ I-Diabetiker – vielleicht wegen der fehlenden Sonne?) konnte gezeigt werden, dass die Einnahme von Vitamin D die Häufigkeit von Diabetes Typ I um 80 % senken kann.
Aber auch beim Typ II- Diabetes, bei dem eine Insulinresistenz, eine mangelnde Wirkung des Insulins auf die Körperzellen, zugrunde liegt, hilft Vitamin D. Je niedriger die Vitamin D-Konzentration ist, umso höher steigt der Insulinspiegel bei einer definierten Belastung mit Glukose. Vitamin D trägt daher möglicherweise zu einer besseren Blutzuckereinstellung des Typ II-Diabetikers bei.
Auch bei Herzkreislauferkrankungen kann Vitamin D nützlich sein.
So wiesen Patienten mit starker Herzmuskelschwäche deutlich niedrigere Vitamin D-Spiegel als gesunde Kontrollpersonen auf. Die Konzentrationen lagen dabei – je nach untersuchtem Vitamin D und Alter der Untersuchten – um immerhin 20 bis 48 % niedriger. Darüber hinaus wirkt Vitamin D auf das Renin-Angiotensin-System regulierend. Dieses steuert den Blutdruck. Vitamin D könnte daher auch zur Vorbeugung und Behandlung von Bluthochdruck nützlich sein.
Vitamin D wirkt außerdem auf das Nervensystem.
In Untersuchungen hat man festgestellt, dass Osteoporose-Patienten bei Vitamin D-Zufuhr weniger Knochenbrüche erleiden. Dies ist über eine Erhöhung der Knochendichte sehr einleuchtend. Als man die Studiendaten aber genauer analysierte fand man heraus, dass die Patienten, wenn sie denn stürzten, sich nicht nur weniger häufig die Haxen brachen, nein, sie stürzten auch viel seltener. Warum sollte jemand, der Vitamin D einnimmt, denn ausgerechnet weniger hinfallen?
Vitamin D wirkt eben nicht nur auf die Knochen, sondern auch auf die neuro-muskuläre Koordination, das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln klappt einfach besser.
Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Vitamin D auch die Psyche beeinflusst.
Unter Vitamin D-Mangel wurden vermehrt Depressionen beobachtet. Dies könnte eine Erklärung für das Auftreten der so genannten Winterdepression sein. Im Winter fallen bei allen Menschen, wenn nicht Vitamin D zugeführt wird, die Vitamin D-Spiegel regelhaft ab. Sinken die Spiegel zu tief, wobei die Grenze individuell wohl sehr unterschiedlich ist und durch viele weitere Faktoren beeinflusst wird, kann eine Depression entstehen oder sich verstärken.
Und schließlich wirkt Vitamin D auch noch auf das Immunsystem.
Wissenschaftler haben festgestellt, dass Vitamin D eine differenzierende Wirkung auf Leukämiezellen hat (je differenzierter eine Tumorzelle ist, desto harmloser ist sie – vereinfacht gesagt). Auf verschiedene Tumorarten (Dickdarm, Brust, Melanom, Osteosarkom) hat Vitamin D eine antiproliferative (wachstumshemmende) Wirkung. Und es konnte schließlich gezeigt werden, dass Brust-, Dickdarm- und Prostatakrebse umso seltener auftreten, je besser die Vitamin D-Aufnahme ist.
Auf Makrophagen, den Fresszellen unseres Immunsystems, konnten Vitamin D-Rezeptoren gefunden werden.
Bei Anwesenheit von Vitamin D können Makrophagen Mikroben viel besser bekämpfen. Vitamin D hemmt andererseits die Bildung von Tumor Nekrose Faktor-? und von Interleukin 12, zwei wichtigen Substanzen, die bei übermäßigen Immunreaktionen wie Autoimmunkrankheiten beteiligt sind. Es stellt sich also immer mehr heraus, dass Vitamin D ein Immunmodulator ist, d. h. ein zu schwaches Immunsystem wird stimuliert, gleichzeitig werden aber übermäßige Immunreaktionen wie bei Rheuma oder entzündlichen Darmerkrankungen vermieden.
Vitamin D könnte man also mit Fug und Recht als “Sonnen-Knochen-Nerven-gute Laune-Immun-Vitamin” bezeichnen.
Die moderne Medizin kennt mittlerweile eine Fachrichtung, die sich Psycho-Neuro-Endokrino-Immunologie nennt – ein Wortungetüm, welches nichts anderes besagt, als dass Seele, Nerven, Hormondrüsen und Immunsystem nicht als voneinander völlig getrennte Einheiten angesehen werden können. Vielmehr bilden diese Bereiche eine funktionelle Einheit, das Eine kann man nicht ohne das Andere verstehen. Es ist auch aus erkenntnistheoretischer Sicht interessant, dass modernste naturwissenschaftliche Forschungsergebnisse und alte erfahrungsheilkundliche Grundsätze sich in ganzheitlicher Sichtweise harmonisch miteinander verbinden.”
Man fragt sich angesichts dessen nun, welche Möglichkeiten es gibt, unabhängig von der Sonnenstrahlung sich Vitamin D zu beschaffen.
Wlliam B. Grant erklärt:
“Nahrungsergänzung-Präparate bieten eine effiziente Möglichkeit, genügend Vitamin D sich zuzuführen. Afro-Amerikaner sollten erwägen 3.000 internationale Einheiten (IE) täglich zu sich zu nehmen, während weisse Amerikaner mit 2000 IE / Tag gut bedient sind. Die aktuelle diätetische Leitlinie, ca. 400 IE / Tag wurde auf Basis des Vitamin D-Gehaltes in einen Löffel Lebertran, mit dem man Rachitis vorbeugt, erstellt.”
So schön, so gut, aber man will verständlicherweise mehr wissen, da die Information mit dem Lebertran sicherlich nicht zu den appetitlichsten Varianten gehört, die uns Vitamin D liefern könnten. Hierzu wieder Dr. Schmiedel mit einer übrigens für Vegetarier wichtigen Warnung:
“Die Vitamin D – reichsten Lebensmittel sind Fische. Andere tierische Produkte sind wesentlich ärmer an Vitamin D, hier sticht lediglich die Leber als guter Lieferant hervor. In pflanzlichen Lebensmitteln finden wir Vitamin D nicht, außer in Pilzen.
Beispiele:
Lebensmittel Gehalt pro 100 g in mikrogramm % der empfohlenen Zufuhr
Rinderleber 17 34
Champignons 19 38
Heilbutt 5100
Thunfisch 54108
Sardine 75150
Aal 13260
Lachs 163326
Hering 31620
Auch Milch, Butter und Eier enthalten Vitamin D.
Sehr reich an Vitamin D sind Fischlebertrane, wobei der angegebene Gehalt beachtet werden sollte.
Vegetarier, die keinen Fisch und keine Pilze essen und außerdem die Sonne meiden, bekommen also garantiert Probleme mit der Vitamin D-Versorgung.”
Wieviel Vitamin D darf man überhaupt zu sich nehmen? -
- “Es gibt nur wenige Nebenwirkungen in Bezug auf Vitamin D. Setzt man seinen Körper gänzlich der Sonne aus, kann es sein dass es innerhalb kurzer Zeit zur Produktion von mindestens 10.000 IE / Tag kommt.
Unerwünschte Wirkungen wie Hyperkalzämie wurden in der Regel nur bei über sehr lange Perioden hinweg konstanten 20000-40000 IE / Tag festgestellt.. Jedoch sollte bei bestimmten Krankheiten wie Adenom der Nebenschilddrüse, granulomatösen Erkrankungen, Lymphom, Sarkoidose und Tuberkulose die Aufnahme bzw. Produktion von Vitamin D begrenzt werden, denn es produziert dann das angeborene Immunsystem zu viel 1,25-Dihydroxyvitamin D im Serum, was den Calcium-Spiegel zu sehr erhöhen kann.”
Hier noch einige aus der gleichen Quelle stammenden detaillierte Tipps für das Quantum an Vitamin D, das bei entsprechenden und wie ich meine immer gehäufter anzutreffenen Symptomatiken einzunehmen ist. Ich denke, man kann sich in der Apotheke gegebenfalls beraten lassen, wieviel Gaben eines Präparates angebracht sein sollten.
- Psoriasis (Schuppenflechte): Äußerlich durch Vitamin D-haltige Salben, innerlich 500 bis 1000 I.E. (Achtung: Bei langfristiger, großflächiger äußerer Anwendung Vitamin D-Spiegel-Kontrolle erforderlich).
- Rheumatoide Arthritis: 1000 I.E Vitamin D zusammen mit Kalzium 1g, Vitamin C 3×1/4 TL und natürlichem Vitamin E 1000 I.E.
- Andere Autoimmunerkrankungen: 1000 I.E Vitamin D, Vitamin C 3×1/4 TL und natürlichem Vitamin E 1000 I.E.
- Krebsprophylaxe und Therapie: 1000 I.E. zusammen antioxidativen Nährstoffen sowie weiteren naturheilkundlichen und – wo notwendig – auch schulmedizinischen Behandlungsansätzen. Besonders wichtig bei Brust-,Dickdarm- und Prostatakrebs.
- Hypertonie (Bluthochdruck): Gute Versorgung mit reichlich Kaltwasserfischen (2-3x/Woche) deckt den Vitamin D-Bedarf und die Versorgung mit den ebenfalls blutdrucksenkenden Omega-3-Fettsäuren.
- Depression: Versuchsweise 1000 I.E., ggf. Spiegelkontrolle zu Therapiebeginn und nach drei Monaten, ggf. zusammen mit hoch dosierten Johanniskrautpräparaten, Vitamin B6und Zink (oder bei schwerer Depression mit Antidepressiva).
Einen Überblick über Präparate gibt es auch:
Handelspräparate: Welches Vitamin D ist gut dosiert und preiswert?
Da Vitamine immer restriktiver von den Ärzten verordnet und von den Kassen erstattet werden, nimmt die Notwendigkeit zu, sich selbst qualitativ hochwertige Präparate zu besorgen, die ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Hier einige Beispiele (beim Preis ist die größtmögliche Packung berücksichtigt):
Präparat Gehalt in mikrogr. (I.E.) Preis pro 1000 in Euro Rezeptpflicht
D3-Vicotrat Injektion 2500 (100.000) 0,02 ja
Dedrei Drg 25 (1000) 0,05 ja
Dekristol 400 Tabl. 10 (400) 0,16 nein
Dekristol 20000 Kps. 500 (20.000) 0,01 ja
Ospur D3 Tabl. 2,5 (1000) 0,08 ja
Vigantoletten 500 Tabl. 1,25 (500) 0,14 nein
Vigantoletten 1000 Tabl. 2,5 (1000) 0,08 nein
Vigantol Oel 500 (20.000) pro ml=30 Tr. 0,01 ja
Vigantol 50.000 Ampullen 1,25 (50.000) 0,06 ja
Vitamin D3-Hevert Tabl. 2,5 (1000) 0,07 nein
Es gibt noch zahlreiche Vitamin D/Kalzium-Kombinationspräparate
Von den rezeptfreien Präparaten sind also Vitamin D3-Tabletten von Hevert am günstigsten, von den rezeptpflichtigen Dekristol 20000 Kapseln
- (Achtung: Einnahme nur alle 3 Wochen, bei einer gewünschten Tagesdosis von 1000 I.E., muss im Kalender angestrichen werden!) oder Vigantol Oel, welches einfacher zu dosieren ist. 1 Tropfen entspricht etwa 667 I.E., mit 1 bis 2 Tropfen wird man also gewöhnlich auskommen (Achtung: Tropfen Sie Vigantol Oel nicht auf einen Löffel. Wenn Sie diesen dann ablecken, bleibt oft der halbe Tropfen am Löffel kleben. Tropfen Sie Vigantol Oel lieber auf ein Stück Brot oder auf den mit Suppe gefüllten Löffel, damit Sie ihn wirklich ganz einnehmen!).” .
Abschließend möchte ich noch über meine eigenen Erfahrungen mit der über die tägliche Nahrungsaufnahme hinweggehende Einnahme von Vitaminen und Metallen berichten:
- Vitamin C, Selen, Zink und Magnesium gehören zu meinen mehr oder weniger täglich zu mir genommenen Nahrungsergänzungen. Insgesamt bin ich trotz körperlicher Belastung – Kraftsport – und dem stetigen Ausgesetztsein größerer Menschenmengen - öffentliche Verkehrsmittel bis zu 1,5 Std. jeden Tag – nicht nur gut über die Schweinegrippensaison (haha) gekommen sondern auch schon lange nicht mehr krank gewesen. Vitamin D kommt wohl jetzt noch hinzu.
In der Vergangenheit hatte ich einmal eine Phase, in der ich täglich 2 Esslöffel Lebertran zu mir nahm. Etwas, was ich nebenbei bemerkt, jeder/m vor einem Kneipen- oder Disco-Besuch raten würde, sollte er/sie die Absicht haben, sich ordentlich zz betrinken. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass man wesentlich mehr verträgt und am nächsten Morgen kaum einen Kater hat – es sei denn man raucht dazu 1 Packung Zigaretten, da hilft auch kein Lebertran.
Nun, soweit ich mich erinnere, war jene ‘Lebertran-Zeit’ auch eine Zeit, in der ich mich mental sehr wohl fühlte, was ich mittlerweile ohne Weiteres auch dem Lebertran zugute halten würde, gibt es doch Studien, die gemessen an den Lebertran-Konsumgewohnheiten der Nordvölker, nachweisen, das Lebertran die Stimmung hebt.
Der umstrittene Codex Alimentarius soll Grenzwerte für die Menge an Vitaminen in Präparaten und in der Nahrung ermitteln und sie dann in Gesetzesvorschriften und Konsum-Empfehlungen gießen. Bitte verlassen Sie sich niemals auf das damit zu Erwartende!
Vitamine schaden nicht und die Absicht, den Menschen eine ausreichende Versorgung mit ihnen vorzuenthalten, diese gar zu verhindern, lässt die übelsten Vermutungen aufkommen.
… noch einmal Dr. Schmiedel:
” Auf der anderen Seite gibt es Studien, die belegen, dass Bewohner von deutschen Altersheimen zu 100 % einen Vitamin D-Mangel haben.
Noch einmal zum Mitschreiben: In deutschen Altersheimen gibt es praktisch keinen Insassen, der einen optimalen Vitamin D-Spiegel aufweist! Die Bezeichnung Insasse ist treffend, da für zu wenig Bewegung gesorgt wird und die Bewohner viel zu selten raus an die Sonne kommen – und wenn, dann in dichten, schwarzen Kleidern, die keinen Sonnenstrahl zur Haut durchlassen.
Bei meinen Patienten mit entsprechender Indikation messe ich regelmäßig den Vitamin D-Spiegel, gebe dann etwas, wenn der Spiegel zu gering ist und kontroliere dann nach drei Monaten. Ggf. muss dann die Dosis erhöht werden.
… Nicht selten kommen die Patienten dann aufgeregt zu mir und berichten, ihr Arut habe ihnen dringend vor der Einnahme von ‘Mega-Dosen’ des potentiell gefährlichen Vitamin D abgeraten. Wohlgemerkt: Die Patienten waren vorher in einem skandalösen MANGEL. Die Wert waren von anderen Ärzten jedoch nie überprüft worden. Nach der Gabe hoher Dosen lag der Spiegel nachweisbar in einem optimalen Bereich- weit entfernt von einer Überdosierung. Trotzdem wird ignorant vor der Gabe der als optimal bewiesenen Dosis gewarnt.
… wenn jeder Bewohner (eines Altersheimes. Anm. von mir) dreimal pro Woche Fisch oder jeden Tag 1000 Einheiten bekäme, gäbe es mit Sicherheit weniger Oberschenkelhalsbrüche, Krebsfälle und andere Erkrankungen. Aber welcher Rentner wird schon auf Vitamin D untersucht? Stattdessen wird vor den angeblichen Gefahren von Vitamin D gewarnt.”
Quellen und Verweise:
Für den Text einer Vitamin D Scientists ‘Call to Action, > grassrootshealth
[William B. Grant promovierte in Physik an der UC Berkeley. Seit 15 Jahren ist er ein Physiker am NASA Langley Research Center's, Abteilung Atmosphärische Wissenschaften. Er ist Autor bzw. Mitautor von mehr als 180 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften. Seit er seine Arbeit an Ultraviolleter Strahlung/ Vitamin D und Krebs im Jahr 2000 begann, stieg die Anzahl der Vitamin-D-sensiblen Tumore von 5 auf mindestens 16. Seine Arbeiten in Bezug auf Krebs aus dem Jahr 2002 ermittelten 10 zusätzliche Vitamin-D-sensible Krebserkrankungen. Dr. Grant leitet das Sunlight, Nutrition, and Health Research Center (SUNARC) ]
Vitamin D-Artikel von William B.Grant:
Weitere interessante Informationen zu Vitaminen
Andrew W. Saul, Ph.D. (USA), Herausgeber und Ansprechpartner. Email: omns@orthomolecular.org
Dr. Volker Schmiedel ist Chefarzt der Inneren Abteilung FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin Naturheilverfahren, Homöopathie Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand) Der von ihm verfasste Beitrag ist hier abrufbar auf:
Für Experten oder die,die es werden wollen:
Liu Y, Rimm EB, BW Hollis, Fuchs CS. Stampfer MJ, Willett WH. Prospektive Studie von Prädiktoren der Vitamin D-Status und der Inzidenz von Krebserkrankungen und Sterblichkeit bei Männern. JNCI 2006; 98:451-9. http://jnci.oxfordjournals.org/cgi/reprint/98/7/451
Giovannucci E, Liu Y, BW Hollis, RIMM EB. 25-Hydroxy-Vitamin D und Herzinfarktrisiko bei Männern: eine prospektive Studie. Arch Intern Med. 2008 Jun 9; 168 (11) :1174-80. http://archinte.ama-assn.org/cgi/reprint/168/11/1174
WB Grant. Wie stark ist der Beweis dafür, dass solare UV-StrahlungB und Vitamin D das Risiko von Krebs reduzieren? Eine Untersuchung mit den Hill-Kriterien für Kausalität. Dermato-Endokrinologie. 2009; 1 (1) :17-24.
http://www.landesbioscience.com/journals/dermatoendocrinology/article/7388/
WB Grant. Zur Verteidigung der Sonne: Eine Einschätzung der Veränderungen ider Sterblichkeitsraten in den Vereinigten Staaten, wenn der mittlere Serumspiegel von 25-Hydroxyvitamin D-Spiegel erhöht um 45 ng / mL durch solare UV-S Strahlung. erhöht wurde Dermato-Endokrinologie, 2009; 1 (4) :207-14.
http://www.landesbioscience.com/journals/dermatoendocrinology/archive/volume/1/issue/4 /
WB Grant, Cross HS, Garland CF, Gorham ED, Moan J, Peterlik M, Porojnicu AC, Reichrath J, A. Zittermann Einschätzung der Vorteile eines erhöhten Vitamin D-Status hinsichtlich einer Verringerung der wirtschaftlichen Belastungen durch Krankheit in Westeuropa. Prog Biophys Mol Biol. Prog Biophys Mol Biol. 2009 Feb-Apr; 99 (2-3) :104-13. (Geschrieben am http://www.sunarc.org)
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http://content.nejm.org/cgi/content/short/357/3/266
Lappe JM, Travers-D Gustafson, Davies KM, Recker RR, Heaney RP. Vitamin D und Kalzium senkt das Krebsrisiko: Ergebnisse einer randomisierten Studie. Am J Clin Nutr. 2007 Jun; 85 (6) :1586-91. http://www.ajcn.org/cgi/reprint/85/6/1586
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Schwalfenberg G. nicht genügend Vitamin D: gesundheitliche Folgen für die Kanadier. Can Fam Physician 2007; 53 (5) :841-54.
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http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/117/4/503
Artikel in diesem Blog, die man in diesem Zusammenhang lesen sollte:
Alles über chemtrailing und Wettermanipulation, denn dabei geht es in erster Linie genau darum:
Entzug der Sonne = Erhöhung von Krankheiten
Über den CODEX ALIMENTARIUS und nochmal hier
Krebserkrankungen explodieren
Sonne & Sehkraft, die Erkenntnisse von Dr.Bates
- Letzte Nachbemerkung: Man könnte zu der Idee kommen, die Thesen von Dr.Hamer seien falsch, weil hier von Krebszusammenhängen mit Vitamin D gesprochen wird, er aberZusammenhänge mit auslösenden Lebenseriegnissen sieht.
Bitte beachten: hier ist die Rede von höheren Krebsraten bei zu niedrigem Vitamin D, das bedeutet nur, dass der körpereigene Reparaturmechanismus durch z.B. fehlendes Sonnenlicht quasi ausser Kraft gesetzt wurde.
Deshalb wiederholen wir hier nochmal den obigen Rat mit der Bitte, den an möglichst viele Menschen weiterzuvermitteln :
“Setzen Sie so Ihren Körper so viel als möglich, etwa für 10-30 Minuten,
ohne Sonnenschutz der Mittagssonne aus,
der Zeit, wenn Ihr Schatten kürzer als Sie selbst ist.
Achten Sie aber je nach Pigmentierung der Haut darauf,
nicht rosa oder rot zu werden-
sich nicht zu verbrennen.
Seit Oktober -also bald 6 Monaten- dürfte kaum jemand mehr als 10 Sonnenstunden erlebt haben , da mag sich jeder ausrechnen in welchen mangelzustand wir vom Weltreganten versetzt wurden.
http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/03/29/die-offiziellen-vitamin-d-empfehlungen-sind-viel-zu-niedrig-angesetzt/
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Gruß
Der Honigmann
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