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Mit ‘Konjunktur’ getaggte Artikel


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….das folgende ist das Original !?!?

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Der Honigmann

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Während in Deutschland die Arbeitslosigkeit sinkt, sieht es auf dem Arbeitsmarkt in Spanien immer düsterer aus. Besserung ist nicht in Sicht, denn das Land steht vor einer Rezession.

(Foto: REUTERS)

Die Konjunktur in Europa entwickelt sich höchst unterschiedlich. Während Deutschlands Wirtschaft weiter wächst und die Arbeitslosigkeit zurückgeht, geht es Spanien kontinuierlich schlechter. So steigt die Arbeitslosigkeit in dem südeuropäischen Land weiter und bleibt damit auf Rekordniveau. Im Dezember waren dem Arbeitsministerium zufolge 4,4 Millionen Spanier ohne Job – und damit rund 330.000 mehr als vor einem Jahr. Dies entspricht einer Zunahme von 7,8 Prozent. Seit Veröffentlichung der monatlichen Arbeitsmarkt-Statistiken 1996 waren nie so viele Menschen in Spanien arbeitslos gemeldet.

Die Daten bestätigten die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, sagte die Staatssekretärin für Beschäftigung, Engracia Hidalgo. Das Arbeitsministerium gibt üblicherweise keine Arbeitslosenquote bekannt. Nach Angaben des spanischen Statistikinstituts INE lag sie im dritten Quartal 2011 bei 21,5 Prozent, laut der EU-Statistikbehörde Eurostat sogar bei 22,8 Prozent. In beiden Fällen handelt es sich um die höchste Quote in der Euro-Zone. Besonders dramatisch ist die Jugendarbeitslosigkeit: Sie lag nach Angaben der spanischen Statistiker zuletzt bei rund 46 Prozent.

Spanien steht vor Rezession

Die spanische Wirtschaft leidet unter dem geplatzten Immobilienboom und dem Abzug von ausländischem Kapital. Außerdem lasten die Sparpakete der alten und der neuen Regierung auf der ohnehin schwächelnden Konjunktur.

Der neue konservative Ministerpräsident Mariano Rajoy hat den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit zusammen mit der Reduzierung des Haushaltsdefizits und der Reform des Finanzsystems zu den höchsten Prioritäten seiner Regierung erklärt. Die spanische Wirtschaft war im dritten Quartal 2011 stagniert. Für das vierte Quartal und das erste Vierteljahr 2012 rechnet die neue Regierung mit einer rückläufigen Wirtschaftsleistung. Sollte sich das bestätigen, wäre Spanien erneut in die Rezession abgerutscht.

jga/dpa/rts

http://www.teleboerse.de/nachrichten/Spaniens-Arbeitslosigkeit-waechst-article5122516.html

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Der Honigmann

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Die Bundesregierung schließt eine weitere Finanz- und Wirtschaftskrise nicht aus. Kanzlerin Merkel verteilt auf dem Deutschen Arbeitgebertag schon einmal Beruhigungspillen. Die erweiterte Kurzarbeit werde erneut als Instrument erwogen, sagt sie. Mit dieser Regelung hat die damalige schwarz-rote Regierung 2008/2009 einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert.

Klare Ansage der Kanzlerin vor den Arbeitgebern.
(Foto: dapd)

Bei einem konjunkturellen Einbruch wird die Bundesregierung das Instrument der erweiterten Kurzarbeit umgehend wieder aufgreifen. Das versicherte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin. “Das war eine der wichtigsten Brücken, die wir bauen konnten”, sagte die CDU-Politikerin.

Merkel würdigte die kooperative Rolle der Tarifpartner in der Krise 2008/2009. Die derzeitige Regelung läuft demnächst aus, sie soll aber sofern notwendig – so Merkels Botschaft – rasch erneut aktiviert werden. Dies fordert auch die Opposition.

Die Kanzlerin bekräftigte ihre Forderung, die Festlegung von Mindestlöhnen den Tarifparteien zu überlassen. Sie betonte, es gehe vor allem darum, “ganz energisch die Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen”. Für Langzeitarbeitslose gebe der Staat 40 Milliarden Euro pro Jahr aus. Bei einer Halbierung könne man 20 Milliarden Euro zusätzlich zum Schuldenabbau verwenden.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sprach sich angesichts der sich abzeichnenden Abschwächung der Weltkonjunktur gegen “Schwarzmalerei” aus. “Wir sollten nicht immer gleich auf hohem Niveau klagen und bei jeder Wolke am Konjunkturhimmel in Pessimismus verfallen”, sagte Hundt. “Man kann eine Rezession auch herbeireden – aber genau daran sollte sich niemand in unserem Land Interesse haben und sich daran beteiligen.”

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http://www.teleboerse.de/nachrichten/Merkel-beruhigt-schon-mal-article4837146.html

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Der Honigmann

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u.a.: Angst: Börsenbeben erschüttert die Welt, Ökonomen: Warnung vor Konjunktureinbruch, Verzweiflung: Krisenfonds soll nochmals aufgestockt werden, Börsencrash in Italien: Berlusconi beschwört sein Volk, Staatsanwaltschaft: Rating-Agenturen in Italien durchsucht, Griechenland-Pleite: Politiker wussten schon 2008 davon, Welt-Krise: Auch Japan im Ausnahmezustand, Trick gegen Westen? Gaddafi arbeitet mit Islamisten zusammen, Journalistenverband: NATO-Angriff auf libysches Fernsehen ist Katastrophe,  Israel: Arabisch wird aus der Liste der offiziellen Sprachen gestrichen, Profi-Blogger: »Redakteure lügen seit Jahrzehnten«,  Neue Online-Idee: Soziales Netzwerk für Tiere geplant, Presse in China: Fischer mit Finanzguru Soros verwechselt….

http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=527

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Der Honigmann

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Im Währungsstreit mit China schlagen die USA einen Weg ein, um bald Strafmaßnahmen gegen die Volksrepublik festlegen zu können. Nicht nur die Amerikaner werfen Peking vor, den Kurs des Yuan künstlich niedrig zu halten.

Im Währungsstreit mit China erhöhen die USA den Druck auf Peking. Während US-Präsident Barack Obama den Ton verschärfte, unternahm der Kongress einen Schritt in Richtung Strafmaßnahmen. Der Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses stimmte für eine Gesetzesvorlage, derzufolge Strafzölle gegenüber Ländern verhängt werden können, die ihre Währung künstlich niedrig halten.

Der Gesetzentwurf zielt vor allem auf China ab. Das Land hat den Yuan faktisch an den Dollar gekoppelt und hält ihn damit künstlich niedrig. Ökonomen gehen davon aus, dass der Yuan zwischen 20 und 40 Prozent unterbewertet ist. Damit verbilligt Peking die Ausfuhren und verteuert die Einfuhren.

Wer Export subventioniert und Import beschränkt, gewinnt – auf Kosten der Handelspartner. “Chinas Wechselkurspolitik hat einen erheblichen Einfluss auf Unternehmen und Arbeitsplätze in den USA”, sagte der Ausschussvorsitzende Sandy Levin.

Rasantes Wirtschaftswachstum

Während Chinas Wirtschaft dieses Jahr erneut kräftig wachsen wird und die Exporte stetig zulegen, erholen sich andere Volkswirtschaften nur mühsam von der Rezession. Im vergangenen Jahr wies Peking einen Handelsbilanzüberschuss von knapp 200 Mrd. US-Dollar aus. Für die USA bedeutete das: Der Wert der Importe aus China war viermal so hoch wie die Exporte nach China.

Peking sieht in dem niedrigen Yuan ein Konjunkturprogramm, das nicht nur der Volksrepublik, sondern der ganzen Welt nützt. Doch im Gegensatz zu den Konjunkturpaketen in den USA und in Europa steigert China nicht die globale Nachfrage, sondern nur die Nachfrage nach chinesischen Produkten.

In den USA wird der Ton gegenüber China deshalb schärfer. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit wächst dort die Wut auf die Politik. In einer überparteilichen Initiative will der Kongress vor diesem Hintergrund Strafzölle auf chinesische Produkte durchsetzen.

Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Zunächst muss das Repräsentantenhaus für die Vorlage stimmen. Dies soll zwar bereits in der kommenden Woche geschehen, doch danach muss der Senat folgen. Ob in der Kammer eine Mehrheit für das Gesetz stimmt, ist unsicher. Außerdem haben einige Senatoren bereits betont, dass sie nicht unter Zeitdruck vor den Wahlen entscheiden wollen. Im November finden Kongresswahlen statt. Der Währungsstreit gewinnt auch deshalb an Brisanz, denn US-Präsident Obama muss um seine Mehrheit im Parlament bangen. Insbesondere das Vertrauen in die Wirtschaftskompetenz des Präsidenten bröckelt, wie Umfragen zeigen.

Obama trifft Wen

Obama versucht nun, den Druck auf Peking zu erhöhen. Am Rande der UN-Vollversammlung in New York redete er bei einem als privat deklarierten Treffen mit Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao Klartext, wie sein außenpolitischer Berater nach der Unterredung mitteilte. “Der Präsident hat klargemacht, dass wir auf chinesisches Handeln setzen. Falls es nicht dazu kommt, haben wir andere Möglichkeiten, die US-Interessen zu schützen”, sagte Jeffrey Bader, der im Nationalen Sicherheitsrat Obamas für Asienthemen zuständig ist. Er verwies zudem darauf, dass Obama bereits mehrere Beschwerden bei der Welthandelsorganisation (WTO) wegen der chinesischen Handelspraktiken auf den Weg gebracht habe.

Die USA werfen der Volksrepublik vor, ihre Zusage aus den Tagen vor dem G-20-Gipfel im Juni zur Aufwertung des Yuan nicht erfüllt zu haben. Peking hatte zwar die fast zwei Jahre währende starre Koppelung des Yuan an den Dollar etwas gelockert. Die seither erfolgte Aufwertung betrug jedoch nur 1,8 Prozent.

China sieht seinen Spielraum für Bewegung begrenzt und schließt eine kräftige Aufwertung des Yuan aus. Vor dem Gespräch mit Obama sagte Wen vor Unternehmern in New York, eine Aufwertung des Yuan um rund 20 Prozent würde in der Exportwirtschaft Chinas zu einer Pleitewelle führen. Die Bedingungen für eine große Aufwertung existierten nicht. “Sollte der Yuan um 20 bis 40 Prozent  aufwerten, wie von der US-Regierung gefordert, dann wissen wir nicht, wie viele chinesische Unternehmen bankrottgehen, wie viele chinesische Arbeitnehmer entlassen werden und wie viele Arbeiter in ihre Dörfer zurückgehen müssen”, sagte Wen. “Es würde große Turbulenzen in der chinesischen Gesellschaft geben.”

Beim offiziellen Fototermin mit Obama war Wen vor der Unterredung mit dem US-Präsidenten sichtlich bemüht, die Wogen zu glätten: Er nehme eine konstruktive Haltung ein und setze auf den Dialog, versicherte der Pekinger Regierungschef.

Der künstlich niedrig gehaltene Yuan bereitet nicht nur den USA Probleme, sondern auch dem Rest der Welt. Chinesische Produkte verdrängen auf dem Weltmarkt die Erzeugnisse vieler Länder. Besonders hart trifft es die Entwicklungsländer, denen es damit noch schwerer fällt, sich von der Krise zu erholen. Auch in Europa wächst der Ärger. Die Europäische Union will auf einem Spitzentreffen Anfang Oktober die Volksrepublik zu einer stärkeren Aufwertung des Yuan auffordern.

Eine Aufwertung der chinesischen Währung liegt aber auch im Interesse Pekings. Angesichts des kräftigen Wirtschaftswachstums wäre China gut beraten, die Zinsen zu erhöhen und den Yuan aufzuwerten, um einen Anstieg der Inflation und Preisblasen am Immobilienmarkt zu verhindern. Außerdem ist der Exportweltmeister daran interessiert, dass sich die Wirtschaft seiner Absatzmärkte möglichst schnell erholt.

http://www.teleboerse.de/nachrichten/Der-Druck-auf-Peking-waechst-article1567806.html

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Der Honigmann

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Prognose aus Brüssel: Deutschland und Polen schieben EU-Wachstum an.

Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der EU-Kommission in diesem Jahr stärker wachsen als gedacht.

Damit wird Deutschland voraussichtlich als Konjunkturlokomotive an der Spitze der großen Volkswirtschaften in Europa stehen.

Auch Polen wird demnach wohl deutlich wachsen und darf sich als Wachstumsmotor der EU sehen.

Auch in Polen soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2010 um 3,4 Prozent steigen. Deutschland und Polen sind damit die Wachstumsmotoren in der Europäischen Union.

Das Wachstum in den anderen großen EU-Staaten bleibt deutlich dahinter zurück. Spanien kann sich nach Einschätzung der EU-Behörde 2010 noch nicht aus der Rezession befreien. (handelsblatt.com)

http://zeitdiagnose.de/datenbank/pressemeldungen.php

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Der Honigmann

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“Spanien: im desolaten wirtschaftlichen Zustand”.


Im Zuge der beschlossenen Konsolidierung des Staatshaushalts in Spanien, als Bestandteil des 750 Milliarden Euro “Euro-Rettungspaket”, hatte sich Zapateros Regierung verpflichtet das Staatshaushaltsdefizit von 11,2% im Jahr 2009 auf 6% in 2010 zu senken.

Um dieses Ziel zu erreichen wurden u.a. im öffentlichen Dienst die Löhne und Gehälter um durchschnittlich -5% gekürzt, die Renten wurden eingefroren, die 2’500 Euro für Neugeborene wurden abgeschafft und den Städten und Gemeinden wurde eine wahre Schocktherapie verordnet, sie dürfen bis zum Jahr 2012 keine neuen Kredite aufnehmen!

Eine weitere “konjunkturfördernde Maßnahme” trat seit dem 1. Juli 2010 in Kraft, die Mehrwertsteuer stieg von 16% auf 18%.

Eines der ersten sichtbaren Ergebnisse dieser Rosskur und seine potentiell negativen Auswirkungen auf den Konsum in Spanien, kann man bereits bewundern.

Die Autoverkäufe an Privatpersonen, Ende Juni lief zusätzlich auch die spanische Version der Abwrackprämie (Plan 2000 E) aus, sanken im Juli 2010 nach Angaben der spanischen Autoherstellervereinigung ANFAC um -50%, auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren!

Selbst mit den Käufen von Firmenwagen gingen die PKW-Verkäufe um -32,66% zum Vormonat auf 82’167 Einheiten zurück, nach 121’483 im Juni!

Zum Vorjahresmonat betrug der Einbruch insgesamt -24,1% von 108’221 Einheiten. Auf die sich anbahnende Dramatik deuten auch die neuen Fahrzeugbestellungen im Juli hin, sie sanken um satte -60%. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

http://zeitdiagnose.de/datenbank/pressemeldungen.php

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Der Honigmann

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Die Finanzwelt ist nervös. Sollten die USA erneut in die Rezession abrutschen, droht der große Rückschlag. Der düstere Ausblick der US-Notenbank gestern hat die Investoren massiv verunsichert. An den großen internationalen Börsen verlieren die Aktienkurse deutlich. Der Dollar rutscht im Vergleich zum Yen auf ein 15-Jahrestief.

Auch in Frankfurt rutschen die Kurse. Quelle: dpa

Spekulationen auf eine deutliche Konjunkturabkühlung in den USA haben die Finanzmärkte fest im Griff. Die US-Notenbank (Fed) hatte am Dienstagabend weitere Schritte zur Ankurbelung der heimischen Wirtschaft angekündigt, für Börsianer stand aber die pessimistische Lagebeurteilung der Währungshüter im Vordergrund. Viele Investoren fürchten, die USA könnte erneut in eine Rezession rutschen. Für die Finanzmärkte wäre das ein heftiger Schlag.

Tatsächlich mehren sich die Signale, dass die USA bei weitem nicht so schnell aus der Krise kommen wie zunächst angekommen. Zuletzt waren wichtige Konjunkturdaten zum Verbrauchervertrauen oder dem Arbeitsmarkt eher schwach ausgefallen. Heute kommen schwachen Zahlen von den US-Exporteuren. Anders als deren Konkurrenten aus Deutschland oder China haben sie im Juni einen Rückschlag erlitten.

Die Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen schrumpften um 1,3 Prozent auf 150,5 Milliarden Dollar, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Das ist das schlechteste Ergebnis seit April 2009. Während die Autoexporte so stark zulegten wie seit Oktober 2008 nicht mehr, schrumpften die Ausfuhren von Vorleistungs- und Kapitalgütern sowie Lebensmitteln.

“Mit der nun auslaufenden Berichtssaison wollen die Anleger wissen, wie es in den nächsten Monaten weitergeht – der skeptische Ausblick der Fed hat daher bei vielen für neue Verunsicherung gesorgt”, sagte ein Händler in Frankfurt. Überall in der Welt fielen die Aktienkurse. In Asien, in Europa, auch an der New Yorker Wall Street. Der Dax rutschte am Nachmittag um gut zwei Prozent auf 6157 Zähler ab. Der Euro-Stoxx50 büßte 2,1 Prozent auf 2741 Punkte ein.

weiter: http://www.handelsblatt.com/finanzen/marktberichte/angst-vor-double-dip-finanzmaerkte-fuerchten-um-die-usa;2634340

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Der Honigmann

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Der Schnee im Februar wird nicht das letzte stürmische Wetter am US-Arbeitsmarkt gewesen sein. Der nur schwache Aufschwung im Dienstleistungssektor wird die Schaffung von Arbeitsstellen in nächster Zeit nahezu verhindern. Hartnäckig hohe Budgetdefizite in vielen Bundesstaaten werden zu noch mehr Reduzierungen von Arbeitsplätzen führen, nun, da sich die Konjunkturpakete der Bundesregierung in Washington im kommenden Jahr signifikant vermindern werden.

Situation am US-Arbeitsmarkt könnte sich abermals verschlechtern, da Gelder aus Konjunkturpaketen austrocknen

Der jüngste Gesetzesentwurf des Kongresses, um die staatliche Arbeitslosenhilfe und die Leistungen zur Krankenversicherung für mehrere hunderttausend Menschen zu verlängern, unterstreicht zusätzlich die Notwendigkeit, die Situation stabilisieren zu müssen, so cnbc.com.

„Das Sicherheitsnetz sieht äußerst wackelig aus”, sagt Ökonom Richard Hastings von Global Hunter Securities, der sich unter denjenigen befindet, die eine weitere große Welle von Entlassungen im öffentlichen und privaten Bereich kommen sehen, sobald die Regierungshilfen austrocknen.

„Das Problem nährt sich selbst.”

In den letzten drei Jahrzehnten wurde die US-Wirtschaft in erster Linie durch die Schaffung von Jobs im Dienstleistungs- und Regierungssektor angekurbelt. Die Anzahl der Stellen im Dienstleistungssektor stieg beispielsweise um 250% zwischen 1980 und heute und erreichte ihr Hoch bei 18 Millionen im Januar 2008.

Die Beschäftigten im Regierungssektor stiegen von 16,2 Millionen im Jahr 1980 auf 22,6 Millionen im Zuge ihres Anfang 2009 erreichten Hochs. Der Großteil dieses Wachstums wurde auf bundesstaatlicher und lokaler Ebene generiert. Im selben Zeitraum sanken die Beschäftigungszahlen im produzierenden Gewerbe von ehemals 19,3 Millionen auf  aktuell 11,5 Millionen. Ökonomen sagen, man solle sich bereit machen für eine Umkehr dieses Trends, jedoch ist nur ein bescheidenes Wachstum im produzierenden Gewerbe zu erwarten.

„Die Jobs liegen im Dienstleistungssektor”, sagt  Robert Brusca von Fact & Opinion Economics. „Und die meisten dieser Jobs werden von kleinen und mittelgroßen Unternehmen  geschaffen.” Brusca und andere Ökonomen verweisen auf die aktuellen wirtschaftlichen Daten, die auf Schwäche sowohl bei den Verkäufen als auch im Dienstleistungssektor hinweisen.

„Ein investierter Dollar im Dienstleistungssektor wird wahrscheinlich eher in den USA Jobs kreieren als alles andere”, erklärt Brusca. „Es gibt viele kleine Unternehmen, deren Nachfragesituation nicht besonders rosig aussieht. Sie brauchen keine Steuererleichterungen, sondern sie brauchen Kunden.“ Viele dieser Unternehmen tendieren dazu, sich von der Immobilienindustrie und dem Outsourcing von Großbetrieben abhängig zu machen.

Immobilienindustrie wie auch Großunternehmen wurden in der Rezession allerdings schwer getroffen und die erfolgten Stellenverluste spiegeln diese Situation wider.

Die Beschäftigungszahlen im Bereich der professionellen Dienstleistungen sanken bislang um 1,5 Millionen, allgemeine Dienstleistungen büßten rund 1 Millionen Jobs ein, während das Baugewerbe 1,9 Millionen Arbeitsplätze abbaute.

Die Dynamik ist in Bundesstaaten wie North Carolina mehr als offensichtlich – eine schnell wachsende Population, eine oftmals diversifizierte lokale Wirtschaft, ein erfolgter Bauboom, unternehmensfreundlich und mit einer Arbeitslosenrate, die den nationalen Durchschnitt weit übersteigt. Der Bundesstaat profitierte ebenfalls von einem 10 Jahre langen Boom in der Finanzdienstleistungsbranche. Im Januar lag North Carolinas Arbeitslosenrate bei  11,2% im Vergleich zum nationalen Durchschnitt von 9,7%. Von den insgesamt 248.000 eingebüßten Jobs zwischen Dezember 2007 und Dezember 2009, befanden sich beinahe 40.000 im professionellen und unternehmensnahen Dienstleistungsbereich, 69.000 gingen im lokalen Baugewerbe verloren.

„Die kleinen Unternehmen werden überaus hart getroffen”, sagt Nicholas Colas, Chefmarktstratege bei ConvergEx. „Wenn es einen Bauboom gibt, findet dieser meistens in Regionen mit einer hohen Konzentration an kleinen Unternehmen statt.” Colas erklärt, dass Bundesstaaten wie North Carolina, Georgia, Tennessee und Illinois sich unter denjenigen befinden, die in den Indizes für die Messung der Arbeitsmarktdaten, welche für die nationale Wirtschaft enorm wichtig sind, die obersten Plätze belegen und allesamt Arbeitslosenquoten aufweisen, die weit über dem nationalen Durchschnitt liegen.

„Dies weist darauf hin, dass wir in der ersten Hälfte des Jahres sehr schleppende Beschäftigungsquoten haben werden und sich keine anhaltende Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte des Jahres abzeichnet”, sagt Colas. Zu diesem Zeitpunkt könnte die Situation für die staatlichen und lokalen Regierungen noch einmal sehr viel düsterer werden.

Die Beschäftigungsquote im Regierungssektor fällt üblicherweise erst ein Jahr nach dem Beginn einer Rezession, da die Staatsbudgets bereits vorher festgelegt und aus diesem Grunde relativ unflexibel sind. Daher waren die Beschäftigungszahlen im Jahr 2008 und während eines Großteils des Jahres 2009 stabil, auch dank der Konjunkturpakete.

„Viele Bundesstaaten legten auf Basis der erwarteten Transferzahlungen aus den Konjunkturpaketen die Entlassungen erst einmal auf Eis”, sagt Christian Weller, der an der Universität von Massachusetts und dem Center for American Progress auf Wirtschaftspolitik spezialisiert ist. „Die Stellen sind zwar da, um Dienstleistungen anzubieten. Das Problem ist nur, dass viele Dienstleistungen landesweit an sich reduziert werden. Was letztendlich zu einer Schrumpfung des Sektors führt, der keine Arbeitskräfte aufnehmen, sondern weiterhin abbauen wird.“

Anm.: Bald sind alle Löcher gestopft, Rohre verlegt, Wände neu gestrichen und Brücken saniert.

Und nun?

Die Entlassungen kommen jetzt eben mit zeitlicher Verzögerung. Vor allem zeichnet sich bereits eine zweite Welle im Bereich der öffentlichen Arbeitgeber auf bundesstaatlicher und kommunaler Ebene ab.  Ein Jahr Zeit wurde erkauft auf Basis eines explodierenden Staatsbudgets auf Kosten aller. Schulden über Schulden, Versprechen über Versprechen. Und nichts hat sich verändert. Beginnen die Zinsen zu steigen, kippt die Wirtschaft erst richtig. Noch ist es nicht so weit, aber wehe wenn!

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=2639

Und es wird sich in der nächsten Zeit noch verschlimmern, sodaß nochmehr Menschen in Zeltstädte ziehen müssen, oder in ihrem Wohnwagen leben müssen !

Gruß

Der Honigmann

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