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Es tauchen forensische Beweise auf, dass der E.Coli Supererreger in Labor entwickelt wurde, um Todesfälle zu verursachen
Mike Adams (Übersetzung durch ATLANTOtec)

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Auch wenn gerade in der gesamten EU ein Rennen darum läuft, die gesamte Schuld dem Gemüse zuzuschieben, wo ein super resistenter E. Coli- Stamm zu Erkrankungen führt und Krankenhäuser in Deutschland füllt, spricht dennoch kaum jemand darüber, wie es möglich ist, dass die E. Coli-Bakterien gegen acht verschiedene Klassen von Antibiotika resistent geworden sind und plötzlich in Lebensmittel gelangen konnten.

Dieser besondere E. coli Typ gehört zum Stamm O104 , welche fast nie (normalerweise) resistent gegen Antibiotika sind. Für den Erwerb dieses Widerstandes müssen sie wiederholt Antibiotika ausgesetzt worden sein, um den “Mutationsdruck” zu erzeugen, der zur vollständigen Immunität gegen Medikamente führt.
Wenn man also den Ursprung dieses Stammes herausfinden will, kann man grundsätzlich den genetischen Code des E. Coli analysieren und mit ziemlicher Genauigkeit bestimmen, welchen Antibiotika es während seiner Entwicklung ausgesetzt war. Dieser Schritt wurde unternommen (siehe unten) und wenn man die genetische Decodierung dieses O104 – Stamms betrachtet, der bei Lebensmittelverbrauchern in der gesamten EU zu Erkrankungen führt, so ergibt sich ein faszinierendes Bild über seine Entwicklung.

Der genetische Code enthüllt die Geschichte
Als Wissenschaftler des Robert Koch-Instituts in Deutschland den genetischen Aufbau des O104 -Stamms entschlüsselten, fanden sie heraus, dass er resistent gegen folgende Klassen und Kombinationen von Antibiotika ist:

• Penizilline
• Tetrazykline
• Nalidicinsäure
• Trimethropim-Sulfamethoxazol
• Cephalosporine
• Amoxizillin/Clavulcansäure
• Piperacillin-Sulbactam
• Piperacillin-Tazobactam

Darüber hinaus besitzt dieser O104 Stamm die Fähigkeit, bestimmte Enzyme zu bilden, die man als “bakterielle Supermacht” bezeichnen könnte , technisch gesehen sind sie als ESBL bekannt:
“Extended Spectrum Beta-Laktamasen (ESBL) sind Enzyme, die von Bakterien gebildet werden können und resistent gegen Cephalosporine, wie beispielsweise Cefuroxim, Cefotaxim und Ceftazidim sind – die in vielen Krankenhäusern am häufigsten verabreichten Antibiotika”, erklärt die britische Gesundheitsschutzbehörde.

Zudem besitzt der 0104 Stamm zwei Gene – TEM-1 und CTX-M-15 – “die den Ärzten seit 1990 schon Angstschauer verursachten”, schreibt The Guardian. Und warum machen sie den Ärzten Angst? Weil sie so tödlich wirken, dass es bei vielen Menschen ,die sich mit diesen Bakterien infizieren, zu einem Organversagen kommt, an dem sie sterben.

Einen Supererreger biotechnisch erzeugen
Wie genau entsteht ein Bakterienstamm, der gegen mehr als ein Dutzend Antibiotika in acht verschiedenen Medikamentenklassen resistent ist und zwei tödliche Genmutationen sowie eine ESBL Enzym- Produktion aufweist?
Tatsächlich gibt es dafür nur einen Weg…

… (einen einzigen) – man muss diesen E.coli Stamm allen acht Klassen von Antibiotika aussetzen. Normalerweise geschieht dies natürlich nicht auf einmal: Zuerst wird er Penizillin ausgesetzt und sondert dann die überlebenden Kolonien aus, die nun resistent gegen Penizillin sind. Dann nimmt man diese überlebenden Kolonien und setzt sie Tetrazykline aus. Die überlebenden Kolonien wurden resistent gegen Penizillin und Tetrazykline. Dann werden sie einem Sulfonamid ausgesetzt und die überlebenden Kolonien werden wieder ausgesondert, und so weiter. Es handelt sich um ein genetisches Selektionsverfahren, das in einem Labor mit gewünschtem Resultat durchgeführt wird. So werden, grob betrachtet, bestimmte biologische Waffen von der US-Army im Labor in Ft. Detrick, Maryland hergestellt.

Auch wenn der eigentliche Prozess komplizierter ist, muss ein E. coli Stamm, der gegen acht Antibiotika-Klassen resistent ist, wiederholt und für längere Zeit diesen Antibiotika ausgesetzt werden. Es ist fast unvorstellbar, wie dies in der Natur völlig selbstständig geschehen könnte. Wenn dieses Bakterium z.B. aus Lebensmitteln stammen würde (wie man uns erzählt), woher hat es also diese Resistenz gegen Antibiotika, in Anbetracht der Tatsache, dass Antibiotika gar nicht in Gemüse verwendet wird?

Bei der Betrachtung jetzt vorliegender genetischer Beweise, ist es schwer vorstellbar, wie es sich “in der Natur” entwickeln könnte. Resistenzen gegen ein einzelnes Antibiotika sind üblich, doch die Entstehung eines E. coli Stamms, der gegen acht verschiedene Antibiotika – Klassen ist, widerspricht einfach den Gesetzes der genetischen Permutation und Kombination der Natur. Kurz gesagt, könnte dieser Supererreger Stamm von E-coli nicht in der Natur entstehen. Damit bleibt nur eine Erklärung, wo er eigentlich herkommt: aus dem Labor.


Hergestellt und dann freigesetzt

Die Beweise deuten jetzt auf die Tatsache hin, dass dieser tödliche E. coli Stamm künstlich hergestellt und dann in die Nahrungskette freigesetzt wurde oder auf irgendeine Weise aus dem Labor entwichen ist und in die Lebensmittelversorgung gelangte. Wenn Sie dieser Schlussfolgerung nicht zustimmen – und dazu haben sie das Recht – dann müssten sie schlussfolgern, dass sich dieser oktobiotische Supererreger (immun gegen acht Antibiotika-Klassen) zufällig selbstständig entwickelt hat … und diese Schlussfolgerung ist weit mehr beängstigend als die Erklärung “biotechnisch erzeugt”, weil dies bedeuten würde, dass sich oktobiotische Supererreger überall und jederzeit ohne Grund entwickeln könnten. Dies wäre eine sehr exotische Theorie.
Meine Schlussfolgerung ergibt da mehr Sinn: Dieser E. coli Stamm wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit künstlich hergestellt und dann für einen bestimmten Zweck in die Lebensmittelversorgung freigesetzt. Was könnte das Ziel sein? Das ist ,wie ich denke, offensichtlich.

Hier ist die übliche Problem-Reaktion-Lösung im Gange. Zuerst wird ein Problem geschaffen (ein tödlicher E.coli Stamm in der Lebensmittelversorgung). Dann wartet man die öffentliche Reaktion ab (ein grosser Aufschrei, weil die Bevölkerung von E.Coli terrorisiert ist). Als Reaktion auf diese, wird die gewünschte Lösung angewandt (die komplette Kontrolle über die weltweite Nahrungsmittelversorgung und das Verbot von rohen Sprossen, Rohmilch und rohem Gemüse).

Darum geht es natürlich. Die FDA griff in den USA zu demselben Mittel, als sie das Gesetz “Food Safety Modernization Act” durchsetzte, durch das kleine Familien-Bauernhöfe verboten werden , wenn sie sich nicht nach der Pfeife der FDA Behörde tanzen. Der FDA ist es gelungen, die freie Landwirtschaft in Amerika zu zerstören, durch die weit verbreitete Angst in den USA nach Ausbrüchen von E.coli in Lebensmitteln. Denken sie dran, Menschen die Angst haben, unterwerfen sich leicht jeder Art von tyrannischer Aufsicht. Und den Menschen Angst vor ihrer Nahrung einzujagen ist nicht schwer… ein paar Presseerklärungen der Regierung per E-Mail an die Mainstream-Medien genügen schon.

Zuerst der Naturheilkunde Verbot und dann der Angriff auf Lebensmittel
Erinnern sie sich daran: All dies geschieht im Zuge des europäischen Verbots für Heilkräuter und Nahrungsergänzungsmittel – ein Verbot, das eindeutig Ernährungstherapien verbietet, die Menschen dabei unterstützen, gesund und frei von Krankheiten zu leben. Jetzt, wo alle Kräuter und Ergänzungsmittel verboten sind, besteht der nächste Schritt darin, den Menschen auch vor frischen Lebensmitteln Angst zu machen. Dies liegt daran, das frisches Gemüse heilsam ist und solange die Öffentlichkeit das Recht darauf hat, frisches Gemüse und Hülsenfrüchte zu kaufen, können Krankheiten immer vorgebeugt werden.

Wenn man den Menschen aber ANGST vor frischem Gemüse einjagt – oder es insgesamt verbietet – dann kann man die gesamte Bevölkerung zu einer Ernährung mit toten und verarbeiteten Lebensmitteln zwingen, die degenerative Krankheiten fördern und die Gewinne der mächtigen Pharmakonzerne unterstützen.
Es ist natürlich alles Teil des gleichen Plans: Die Menschen werden krank gemacht und ihnen der Zugang zu Heilkräutern und Lebensmittelergänzungen verweigert, damit das weltweite Pharmakartell von ihrem Leiden profitieren kann.

Die GVO spielen dabei natürlich eine ähnliche Rolle: Sie wurden entworfen, um Nahrungsmittel mit einem genetischen Code zu kontaminieren, der zur verbreiteter Unfruchtbarkeit beim Menschen führt. Und diejenigen, die GVO ausgesetzt werden und es trotzdem schaffen, Nachkommen zu zeugen, leiden an degenerativen Krankheiten, deren „Behandlung“ Pharmafirmen reicht macht.
Erinnern sie sich daran, welches Land Ziel dieses letzten E.coli Alarms war? Spanien. Warum Spanien? Wir erinnern daran, dass die Enthüllungen von Wikileaks ans Licht brachten, dass Spanien sich der Einführung von GVO in der Landwirtschaf widersetzte, auch wenn die US-Regierung heimlich politische Vergeltung drohte. Diese falsche Anschuldigung gegen Spanien für die E. coli Todesfälle ist wahrscheinlich eine Vergeltung, da Spanien nicht bereit war, beim GVO mitzumachen.
Dies ist die Wahrheit hinter dem wirtschaftlichen Ruin der spanischen Gemüsebauern. Es ist eine Teilverschwörung der Intrige dieses E.coli Supererregers.

Lebensmittel als Waffe – hergestellt von Big Pharma?
In dieser Hinsicht ist der wahrscheinlichste Grund, warum dieser E. coli Stamm entwickelt wurde, dass ihn die Pharmariesen in ihren eigenen Labors hergestellt haben. Wer sonst hat Zugang zu allen Antibiotika und benötigten Geräten, um die beabsichtigte Mutation von wahrscheinlich Tausenden E.coli Kolonien zu erzeugen? Die Pharmafirmen allein sind in der Lage dieses Drama durchzuführen und davon zu profitieren. Mit anderen Worten, sie haben die Mittel und das Motiv für solch eine Aktion.

Neben den Pharmafirmen verfügt vielleicht noch die Infektions-Aufsichtsbehörde über dieser Art von Laborkapazitäten. Die CDC wäre zum Beispiel, wenn sie es wirklich wollte, in der Lage zu so etwas.
Der Beweis dafür, dass irgendjemand diesen E.coli Stamm hergestellt hat, steht im DNA der Bakterien. Dies sind forensische Beweise und das, was sie enthüllen, kann nicht geleugnet werden. Dieser Stamm war wiederholte und längere Zeit über acht verschiedenen Klassen Antibiotika ausgesetzt und konnte dann irgendwie in der Lebensmittelversorgung auftauchen. Wie schafft man dies , wenn nicht durch ein gut geplantes Vorgehen von Schurken Wissenschaftlern? Es gibt nicht so etwas wie eine “spontane Mutation” in einem Stamm, der gegen die acht Hauptklassen von Antibiotika resistent ist, die von Big Pharma unter verschiedenen Markennamen verkauft werden. Solche Mutationen müssen Absicht sein.

Nochmal, wenn Sie dieser Einschätzung nicht zustimmen, behaupten sie, dass es NICHT absichtlich gemacht worden ist … es ist zufällig passiert! Und wieder sage ich, dass dies noch beängstigender ist! Denn das würde bedeuten, dass unsere heutige Welt so stark mit Antibiotika kontaminiert ist, dass es möglich ist, dass ein E. coli Stamm in der Natur mit acht verschiedenen Klassen von Antibiotika gesättigt wird, so dass er sich selbst in einen tödlichen Supererreger verwandelt. Wenn es das ist, was die Leute glauben, dann ist dies eine beängstigendere Theorie als die Erklärung der biotechnischen Erzeugung!


Eine neue Ära hat begonnen: Biowaffen in Ihrer Nahrung

Aber in beiden Fällen – egal was Sie glauben – lautet die einfache Wahrheit, dass die Welt vor einer neuen globalen Ära der Supererreger- Bakterienstämme steht, die nicht mit den bekannten Medikamenten behandelt werden können. Alle können natürlich mit kolloidalem Silber bekämpft werden, genau das ist der Grund, weshalb die FDA und die Weltgesundheits- Aufseher schon seit Jahren die Hersteller von kolloidalem Silber angreifen: Sie können nicht zulassen, dass die Öffentlichkeit auf natürliche Antibiotika zurückgreift, die offensichtlich wirklich funktionieren. Das würde die Absicht durchkreuzen, die Menschen erst einmal krank zu machen.

Tatsächlich lassen sich diese Stämme von E. coli Supererregern relativ leicht mit einer Kombination von natürlichem Antibiotika aus Pflanzen wie Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln und Heilkräutern bekämpfen. Darüber hinaus können Probiotika helfen, die Flora des Verdauungstraktes ins Gleichgewicht zu bringen und die tödlichen E.coli “eliminieren”. Ein gesundes Immunsystem und eine gut funktionierende Verdauung können eine E. coli Supererreger- Infektion bekämpfen, aber das ist eine weitere Tatsache, die ihnen die medizinische Gemeinschaft verheimlichen will. Sie bevorzugen, dass sie ein hilfloses Opfer bleiben, das im Krankenhaus liegt und auf den Tod wartet, ohne dass es Behandlungsmöglichkeiten gibt. Das ist die “moderne Medizin” für sie. Es ist die Ursache der Probleme, die sie zu behandeln vorgeben, die dann noch nicht einmal mit wirksamen Mitteln behandelt werden.
Fast alle Todesfälle die auf den Ausbruch von E. coli zurückzuführen sind, liessen sich ganz einfach vermeiden. Es sind Todesfälle aus Ignoranz. Aber schlimmer noch, diese Todesfälle können durch eine neue Ära von Biowaffen in Lebensmitteln, durch verrückte Wissenschaftler oder der Agenda einer Institution verursacht worden sein, die der menschlichen Bevölkerung den Krieg erklärt hat.

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Die Medizin hat so viele Forschritte gemacht, dass bald niemand mehr gesund ist!
Aldous Huxley

http://www.forumgesund.ch/announces/coli-bakterium-t1487.html

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Gruß

Der Honigmann

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Wer klug ist, sorgt sich um die Gesundheit seiner kleinen bakteriellen Helfer

Dr. med. Ulrich Mohr

Eine neue Sichtweise der Ernährung – Nicht unsere Ernährung ist das Wichtigste. Das Wichtigste sind die optimalen http://julius-hensel.com/2011/05/der-darm-funktioniert-wie-ein-gemusegarten/ für die Bakterien in Darm und Lunge.

Was passiert, wenn man sein Gemüsebeet mit Mengen an fauligem halbverwestem Kompost beglückt? Die gesunden Mikroorganismen ergreifen die Flucht oder versterben elendiglich beim Versuch der Auswanderung. Der Ertrag Deines Gartens bleibt trotz bester Absichten auf der Strecke. Gifte statt Humus verrichten ihr zerstörerisches Werk. Was das mit menschlicher Gesundheit zu tun hat?

Sehr viel, denn in unserem Verdauungssystem verlaufen die chemischen Umwandlungsprozesse sehr ähnlich den Vorgängen in der Natur. Dieser Umstand fand bisher kaum Beachtung. Ein gesunder Darm ähnelt weitaus mehr einem Gemüsegarten als einer Chemiefabrik. Und der Biogärtner weiss, dass er für beste Ergebnisse nur das Mikroklima optimieren muss. Dann ist noch nicht einmal Düngen erforderlich. Das klingt vielleicht ungewohnt, doch nur im ersten Moment. Es lohnt sich jedenfalls, diesen Mikrokosmos im Bauch zu verstehen. Mit diesem Wissen werden Heilungen möglich, wo es bisher keine Hoffnung zu geben schien.

Ein gesunder Darm ähnelt weitaus mehr einem Gemüsegarten als einer Chemiefabrik.

Angesichts der ständig wachsenden medizinischen Möglichkeiten müsste man vom Besten ausgehen können und sich an sinkenden Krankheitszahlen und Todesfällen erfreuen. Doch kurioserweise ist gerade das Gegenteil der Fall. Der klassische Mediziner konnte bis heute mit hochgerüsteter Technik das Blatt nicht wenden. Dem mehr feingeistigen Naturheilkundler geht es nicht besser.

Worin mag das begründet sein? Liegt es an der unter selbstkritischen Medizinern bekannten Weisheit „Je mehr Ärzte, desto mehr Kranke.“, die sich statistisch tatsächlich belegen lässt? Das mag einer der Gründe sein, doch genügt er bei weitem nicht, um die ständig wachsende Zahl der chronisch Kranken und Schwerstkranken zu erklären.

Genausowenig ist damit der Jo-Jo-Effekt erklärt. Was dem Namen nach ein neuer Breitensportsein könnte, ist tatsächlich die Qual einer explodierenden Zahl Übergewichtiger. Sie stolpern von einer Diät in die nächste, um mit immer weniger Kalorien immer schneller dicker zu werden. Ich wage eine andere, sehr viel provokativere Sichtweise.

Könnte es sein, dass wir in der Faszination für Technik und Fortschritt den Blick für das Einfache völlig verloren haben? Ja, dass wir dem Einfachen sogar jede Wirksamkeit absprechen? Wie schafft es ein Tier, in freier Wildbahn gesund zu bleiben? Wie gelingt ihm die Genesung bei den eher seltenen Erkrankungen oder Verletzungen? Vielleicht sollten wir hier ansetzen, um nach Antworten zu suchen.

Die älteren und die natürlich wirtschaftenden Bauern wissen noch, dass eine kranke Kuh intuitiv die Kräuter frisst, die der Genesung am dienlichsten sind. Wer auf solcherlei Besonderheiten achtet, wird auch feststellen, dass krankes Wild zu besonderen Quellen geht, um genau dieses Wasser zu trinken. Es scheint also in der Natur des Tieres ein Instinkt zu existieren, das jeweils für den Moment Passende zu essen und zu trinken.

Hat der Mensch diese intuitive Gabe ebenfalls und sie nur vergessen? Es sieht ganz so aus. Indizien hierfür gibt es viele. Ich greife exemplarisch ein besonders Anschauliches heraus, weil es immer wieder Anlass zu Spötteleien gibt. Schwangere entwickeln die kuriosestenVorlieben, ob sie nun kiloweise Sonnenblumenkerne verzehren oder zur sauren Gurke mit Marmelade greifen. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein instinktives Wissen, dass bestimmte Inhaltsstoffe eines Lebensmittels für den Organismus im Moment besonders wichtig sind.

Nehmen wir also an, dass dies alles so ist, dann müsste man sich gesund essen und trinken können. Der Gedanke an sich ist nicht neu, nur funktionierte es bisher meist nicht. Dabei bräuchte man nur seinen lebenswichtigen Darmbakterien die optimalen Lebensbedingungen zu schaffen. Wenn das so ist, stellt sich andersherum die Frage, was uns daran hindert, dies zu tun. Einen gewichtigen Grund nannte ich bereits: Die fehlende Vorstellung, dass Einfaches wirkungsvoll sein könnte. Der zweite wesentliche Grund ist die hochgradige Verarbeitung vieler Lebensmittel. Selbst wenn unser Ernährungsinstinkt einwandfrei funktionieren würde, müsste er hier scheitern. Denn die künstlichen Kombinationen und Konzentrationen kennt er nicht, daran scheitert auch das freilebende Tier.

Den Supertreibstoff Glukose beispielsweise frisst jedes Tier pur, wenn es ihn kriegen kann. Das Zuckerl fürs Pferd ist dafür ein bekanntes Beispiel. Aus dem gleichen Grund verenden Wildtiere zu Hauf an den Feldrändern besonders ölreicher Rapssorten. Die hohen Konzentrationen hat die Natur so nicht vorgesehen. In unseren industriellen Lebensmitteln bewirken die vielen tausend Chemikalien ihr übriges, um dem intuitiven Empfinden für Bekömmlichkeit und Wert den Garaus zu machen.

Wer also den natürlich einfachen Weg zur Gesundheit beschreiten will, braucht wenigstens zwei Dinge:

  1. Die Rückbesinnung, dass Einfaches wirkt,
  2. Mehrheitlich naturbelasseneLebensmittel wenigstens während der Heilungsphase.

Und man sollte wissen, wie diese Lebensmittel individuell einzusetzen sind. Denn die bisherigeVorstellung einer allgemein gültigen, gesunden Kost darf als gescheitert bezeichnet werden. So kann es nun gelingen, auch wenn alles andere vorher versagte. In medizinischen Worten ist es das Wiedererwachen der Selbstregulation.

Doch wie lerne ich von der Kuh, wann ich was und wieviel davon verzehren sollte, um zu genesen? Nun, da der Dialog an der Sprachbarriere scheitert, müssen wir uns unsere eigenen Gedanken machen. Das ist gar nicht so schwer, und sogar logisch zu entwickeln.

Hier kommt uns die Wissenschaft zur Hilfe. Ausgerechnet die menschliche Kunst, die mit ihren Entwicklungen die Botschaft verbreitet „Fortschritt bedeutet, dass alles komplizierter wird“, liefert die Fakten zur Einfachheit. Bei den folgenden Überlegungen werden wir allerdings die bisherige Betrachtung des Verdauungsvorgangs strapazieren müssen. Doch wer Neues entdecken will, braucht die Bereitschaft, das Alte wenigstens als unvollständig und nur relativ richtig zu vermuten.

Man weiss heute, dass die Verdauung im Mund beginnt. Stärkespaltende Enzyme zerlegen bereits hier die längerkettigen, „großen“ Kohlehydrate in kleinere Einheiten. Ja, wenn man ihnen die Zeit dazu lassen würde. Reinbeissen und schlucken sind hingegen in einer schnellebigen Gesellschaft mittlerweile weitgehend zu einem Akt verschmolzen. So findet dieser erste Verdauungsvorgang bei den Meisten schon gar nicht mehr statt.

Auch die Mitteilung aus dem Mund an den Rest des nachfolgenden Verdauungstraktes, was denn nun auf ihn zukommt, bleibt somit aus. Die spezifische Enzymantwort auf das, was sich als soeben vertilgte Rohrpost auf den Weg gemacht hat, wird nicht gesendet. Runter also mit dem Brocken, der eigentlich feinster angedauter Brei sein sollte. Die Geschmacksknospen sind beleidigt, der Kontakt und damit der Genuss waren nun wirklich zu kurz.

Also muss der nächste Bissen gleich hinterher, um ein weiteres frustrierend kurzes Aufflackern eines Geschmackserlebnisses zu erhaschen. Die Folge ist, dass wir weitaus mehr essen, als wir tatsächlich brauchen. Solches Verhalten leert den Geldbeutel und füllt die Wartezimmer der Ärzte. Nach der basischen Verdauung unter Sauerstoffeinfluss im Mund, ist nun der Magen an der Reihe. Er verdaut mit Magensäure und eiweisspaltendem Enzym, ebenfalls in Anwesenheit von Sauerstoff. Mit Brocken tut er sich jedoch schwer, also werden sie zum Teil unverarbeitet weitergereicht. Der anschließende Zwölffingerdarm leistet wiederum basisch mit Galle und Bauchspeicheldrüsensaft erneut sein Bestes für die Aufspaltung von Kohlehydraten und jetzt auch Fetten. Hier hat nun Sauerstoff nichts mehr zu suchen. Doch das Übermaß und die verbliebenenSpeisebrocken machen einen Strich durch die gesunde Rechnung. Schnell sind Leber und Bauchspeicheldrüse durch Übermaß und Störung des Milieus an ihren Grenzen.

Von den unnatürlich hohen Zucker- , Eiweiss- und Fettkonzentrationen haben wir dabei noch gar nicht gesprochen. Hier dürften die ersten unerwünschten Verwesungsvorgänge zu beklagen sein. Diese erreichen dann im Dickdarm nebst Fäulnis ihren Höhepunkt. Mit dem Gang zur Toilette schließt sich der Kreis der Beleidigungen für die zarten Knospen unseres Riechorgans. Der Dickdarm, der uns mit hochwertigen, sauerstoffarm fermentierten Produkten verwöhnen sollte (sogenannte kalte Oxidation, siehe Viktor Schauberger, Wasserforscher), hat buchstäblich die A…karte gezogen. Dabei kann er so viel mehr, als man ihm bisher zugestand. Nur Wasser und ein paar andere Belanglosigkeiten wieder aufzunehmen, ist bei weitem zu eng gedacht.

Die Liste der Störfaktoren ist mittlerweile länger geworden. Der Gesundung und Gesundheit stehen entgegen:

  1. die fehlende Vorstellung von Einfachheit,
  2. zu wenig naturbelassene Lebensmittel,
  3. zu wenig Kauen, dadurch zu große Essensmengen und
  4. zuviel Sauerstoff im Darm, sowie
  5. gemessen an der Nahrungsmenge zu wenig Verdauungsenzyme. Aus dieser unerfreulich folgerichtigen Kette resultiert der weitgehende Tod der gesunden Darmflora. Damit wiederum leidet
  6. das Immunsystem und
  7. bleibt die Umwandlung von Nahrungsbestandteilen durch Bakterien in körperverwertbare Substanzen weitgehend aus.

In Kurzform: Der Mensch verhungert und vergiftet sich mit vollem Darm. Die immense mechanische Dehnung des Verdauungstraktes durch Menge und Gase führt

8. erschwerend zu einem unvollständigen Schließen der jeweiligen Pförtner. Mageninhalt fließt in die Speiseröhre zurück. Mageninhalt fließt zu früh in den Zwölffingerdarm. Galledurchsetzter Zwölffingerdarminhalt fließt in den Magen zurück und schädigt die Schleimhaut usw., eine lange Kette der Irritationen. Man vergegenwärtige sich, dass der leere und gesunde Magen in etwa die Größe der eigenen Faust hat. Seine enorme Dehnbarkeit sollte man nicht unbedingtals Freibrief verstehen, daraus einen Heissluftballon zu machen.

Damit beenden wir diese bedrückende Reise durch unsere überdehnten und überforderten Gedärme. Wir zahlen einen hohen Preis für die bis heute ausbleibende Würdigung derselben.Wie schon gesagt, sie sind weit mehr als eine Röhre, in der die Chemie regiert. Unser Verdauungssystemist eine überaus lebendige Innenwelt, in der Milliarden von Mikroorganismen das herstellen, was wir als Nährstoffe brauchen.

Vieles weist darauf hin, dass Vitamine, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe nur teilweise für uns bestimmt sind. Sie scheinen vor allem Nährstoffe für unsere Darmbakterien zu sein, die uns wiederum mit ihrer Aktivität ernähren.

Vieles weist auf einen tragischen Irrtum hin. Man glaubt, die lebensnotwendigen Stoffe für den Menschen wären vor allem Vitamine, Enzyme, Kohlehydrate und dergleichen in der Nahrung. Das mag zum Teil stimmen, doch nicht weniges weist darauf hin, dass wir vor allem unsere Darmbakterien gut ernähren sollten. Und die brauchen von allem viel weniger, als man heute ahnt. Dann nähren sie die Aktivitäten unseres Körpers bestens.

So können wir es auch in der Natur beobachten. An sich ist nichts naheliegender, als dieselben Vorgänge in uns zuvermuten. Doch auf die Idee kam noch niemand.

Gibt es nun einen Weg aus der Misere, ohne dafür die Kutte überzustreifen und fastend auf ewig ins Kloster zu entschwinden? Ja, es gibt ihn und es ist ein überaus genußvoller Weg.

Im Grunde ist unser Darm ein Gemüsegarten.

Diese Kette von Misslichkeiten kann umgedreht werden. Das gelingt leicht, wenn man die Parallelen zwischen Gemüsegarten und Verdauungssystem aufdeckt. Alles ist in sinnvollen Kreisläufen organisiert. Eine unendliche Vielfalt hilfreicher Mikroorganismen und Bakterien braucht ein ideales Umfeld. Sie erzeugen den „Humus“, also die Substanzen, auf dem unsere körperliche und geistige Gesundheit prächtig gedeihen kann. Es gilt, ihnen die besten Lebensbedingungen zu schaffen. Düngen mit speziellen Substanzen ist dann nicht erforderlich.

Dabei ist eine erfolgreiche und nachhaltige Umkehr nur möglich, wenn dabei der Genuss nicht zu kurz kommt. Sonst bleibt sie ein Strohfeuer. Wer will schon ein Leben lang auf  Freude am Essen verzichten? Wer will neiderfüllt an seinem Speichel ertrinken, während sich der Tischnachbar genüßlich schmatzend Haxe und Torte reinschiebt? Der Anblick des hochroten Kopfes und der hervorquellenden Augen des Schwelgenden, was seinen hohen Blutdruck erahnen lässt, spenden dabei wenig Trost. Sollte ich lieber doch auf ein paar Lebensjahre verzichten, und die eine oder andere weitere Krankheit in Kauf nehmen, um beim Halali auf das Büffet dabei zu sein? Nur Mut, das ist nicht nötig.

Es gilt als erstes, den natürlichen Geschmackssinn wieder freizulegen. Lerne zu spüren, was Dir wann, wie und in welcher Kombination gut tut und schmeckt. Das kann sich täglich je nach Erfordernissen, wie Belastung und Jahreszeit ändern. Lerne dabei den Genuss des Langsamessens kennen, und staune wie sich von Zauberhand schon dadurch die Essensmengen reduzieren. Ein individueller Ernährungs- und Verhaltensplan kann während der ersten Wochen sehr hilfreich sein, insbesondere wenn Gewichtsprobleme und Krankheiten im Spiel sind. Doch schon das genussvoll langsame Kauen entlastet die Schließmuskeln von Magen und Darm, reduziert Sauerstoff in den tieferen Darmabschnitten, reduziert Fäulnis und Verwesung und bietet somit gesunden Darmbakterien neue Chancen zum Leben.

Still und leise geschieht noch viel mehr, denn wir ziehen unsere Energie und Lebensbausteine nicht allein aus der festen Nahrung. Wer diesen Weg erfolgreich geht, wird wieder vermehrt über stickstoffbindende Bakterien in der Lunge Stickstoff aufnehmen. Dieser wird im Dickdarm zum Aufbau essentieller Aminosäuren verwendet (was angeblich nicht möglich, aber nachgewiesen ist).

Dann wäre da noch die erstaunliche Ähnlichkeit des roten Blutfarbstoffes mit dem Chlorophyll der Pflanzen. Sollte es so sein, dass der Organismus auch Licht direkt verwerten kann? Vieles spricht dafür, wenn die Voraussetzungen stimmen, wozu die Ernährung maßgeblich beiträgt…..Tatsache ist jedenfalls, dass ein gesunder Körper ungefähr 5 mal soviel Energie abstrahlt, wie er an Kalorien mit fester Nahrung aufnimmt. Wo kommt sie her? Wer mehr über den Weg der Gesundung durch Ernährung und einen individuell optimierten Verhaltensplan erfahren möchte, wende sich an: http://www.dr-med-ulrich-mohr.de

http://julius-hensel.com/2011/05/der-darm-funktioniert-wie-ein-gemusegarten/

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Gruß

Der Honigmann

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