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Einmarsch in Sowjetunion

Von Carsten Fromm, erschienen in der Deutschen Militärzeitschrift (DMZ), Nr. 70 Juli – August 2009.

Vor 20 Jahren öffnete der russische Autor Viktor Suworow die Büchse der Pandora: Hitler sei mit seinem Angriff auf die Sowjetunion 1941 Stalin nur kurz zuvorgekommen. Vor allem in Deutschland wurde dies von der etablierten Geschichtswissenschaft kategorisch zurückgewiesen. Nun versammeln sich erstmals neun russische Historiker und Publizisten in einem deutschsprachigen Buch, die Suworow Recht geben.

Der in Großbritannien lebende russische Autor Viktor Suworow löste vor etwa 20 Jahren mit seinem Buch „Der Eisbrecher: Hitler in Stalins Kalkül“ ein kleines Erdbeben in der Geschichtswissenschaft aus. Suworows These: Der sowjetische Diktator Josef Stalin habe, nachdem er der Sowjetunion zwischen 1939 und 1940 bereits das östliche Polen, Teile Finnlands, die baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen sowie Teile des erdölreichen Rumänien einverleibt hatte, Anfang der 1940er Jahre Vorbereitungen getroffen, Mittel- und Westeuropa zu überfallen. Der Pakt mit Hitler von August 1939 habe lediglich dazu gedient, den deutschen Reichskanzler für seine Militäroperation gegen Polen in Sicherheit zu wiegen. Hitler und die Westmächte sollten sich in einem langen Krieg gegenseitig aufreiben und schwächen, damit Stalin letztlich mit frischen Truppen das Deutsche Reich und ganz Westeuropa erobern könnte.

Fast über Nacht wurde Suworow, ein ehemaliger Agent des sowjetischen Militärgeheimdienstes GRU, der 1978 unter abenteuerlichen Umständen mit seiner Familie nach Großbritannien geflüchtet war, zu einem der international bedeutendsten „Revisionisten“.

Überfall oder Präventivschlag?

Was war der Angriff des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941? War es ein „kaltblütiger Überfall auf ein friedliebendes Land“, wie es in den deutschen Geschichtsbüchern steht, oder handelte es sich um einen Präventivschlag, um einer sowjetischen Militäroffensive zuvorzukommen?

Hierüber streiten sich Historiker nicht erst seit dem Ende der 1980er Jahre. Die Diskussion um dieses Thema gleicht mehr einem Glaubensstreit als einer fachhistorischen Debatte. Suworow, da selbst Russe, kommt in dieser Diskussion eine ganze besondere Rolle zu. Ihm kann man schwerlich vorwerfen, aus Parteinahme für die deutsche Seite zu agieren. Der Streit geht also weniger um die historischen Tatsachen, sondern darum, ob eine „Entlastung“ Hitlers im öffentlichen Diskurs überhaupt erlaubt ist. Während an den bundesdeutschen Universitäten und in Geschichtsbüchern Viktor Suworow so gut wie totgeschwiegen wird, ist in Rußland eine leidenschaftliche Debatte über die Thesen des Dissidenten entbrannt.

 

Dr. Dmitrij Chmelnizki gehört zu den Akteuren der Präventivschlag-Diskussion in Rußland. Bereits fünf Sammelbände veröffentlichte er in russischer Sprache, in denen sich Historiker, Journalisten und Publizisten aus aller Herren Länder – zumeist jedoch aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion – zu Wort melden und Viktor Suworows Thesen stützen. Nun hat der seit den 1980er Jahren in Berlin lebende Chmelnizki gemeinsam mit Suworow einen Sammelband in deutscher Sprache veröffentlicht („Überfall auf Europa: Plante die Sowjetunion 1941 einen Angriffskrieg?“), der es in sich hat. Neun Historiker, allesamt aus dem früheren sowjetischen Herrschaftsbereich, beteiligen sich an dem einzigartigen Projekt Chmelnizkis.

Karte 21 Juni 1941

Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt

Prof. Dr. Dschamil Hasanly

Unter diesen Historikern befinden sich gewichtige Namen wie der des aserbaidschanischen Geschichtswissenschaftlers Prof. Dr. Dschamil Hasanly, der in Baku lehrt. Hasanly untersucht in seinem Buchbeitrag „Stalins Griff nach den Schwarzmeerengungen“ die Rolle der Türkei vor Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges.

Dr. Alexander Pronin

Der 1973 geborene russische Historiker Dr, Alexander Pronin widmet seinen Beitrag dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt. Pronin arbeitet als Dozent für Geschichte an der Universität Jekaterinburg. Nach seiner Analyse erhöhte der deutsch-sowjetische Vertrag nicht etwa die Sicherheit der Sowjetunion, sondern verringerte diese sogar, was durchaus in Stalins Kalkül gelegen habe. Beide Staaten besaßen nach dem Einmarsch in Polen eine lange gemeinsame Grenze. „Hierdurch wurde es für beide Seiten weitaus einfacher als je zuvor, die jeweils andere Seite anzugreifen, und zwar auch ohne Vorwarnung“, schreibt Pronin, der in seinem Beitrag Stück für Stück alle Argumente demontiert, die für die angeblich friedlichen Absichten Stalins sprechen.

Dr. habil. Irina Pawlowa

Die russische Historikerin und Mitautorin Dr. Irina Pawlowa ist eine ausgewisene Stalinismus-Expertin, die bereits mehr als 150 Veröffentlichungen zur politischen Geschichte Rußlands publizierte. Sie war bis 2003 Fakultätsleiterin des Historischen Instituts in Nowosibirsk und hielt danach Vorlesungen vor allem in den USA. Pawlowa schreibt über die konspirativen Kriegsvorbereitungen Stalins. Stalins Verständnis vom „Sozialismus“ sei vor allem ein militärisches gewesen. Pawlowa zufolge gibt es keinerlei Zweifel an Stalins Expansionsplänen nach Europa, was sie anhand zahlreicher Fakten belegt.

„Hitler soll sich im Krieg erschöpfen“

Mischa Schauli

Mischa Schauli, ein heute in Israel lebender ehemaliger russischer Polizeioberst, übersetzte Suworows Bücher ins Hebräische. Schauli präsentiert ein Dokument, das er im US-Nationalarchiv entdeckt hat. Es handelt sich dabei um ein am 20. November 1939 dem US-amerikanischen Generalkonsulat in Prag zugespieltes Protokoll einer Unterredung des sowjetischen Diplomaten Alexander Alexandrow mit Delegierten des „Komitees für die Befreiung der Tschechoslowakei“, die am 5. sowie am 12. Oktober 1939 stattgefunden haben soll. Alexandrow rechtfertigt den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt gegenüber den tschechoslowakischen Genossen. Hitlers Krieg solle Europa „erschöpfen“, danach „wird es uns wie eine reife Frucht in den Schoß fallen“, wird Alexandrow zitiert.

Prof. Dr. Maria Litowskaja

Die russische Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Maria Litowskaja widmet sich vor allem der kulturellen Mobilisierung für einen kommenden Krieg gegen Europa während der Stalinzeit und liefert beeindruckende Beispiele für die Militarisierung der Sprache und der Literatur der Sowjetunion, die die Menschen psychologisch auf einen Krieg gegen Europa einstimmen sollten.

Mark Solonin

Mark Solonin, Historiker aus Samara in Südrußland, widmet sich der Geschichte der wechselhaften sowjetisch-finnischen Beziehungen, die der Autor als „mystischen Thriller“ beschreibt. Solonin schildert Stalins Taktieren gegen Finnland, dessen Folge eine immer engere Zusammenarbeit des sozialdemokratisch regierten Finnland mit dem nationalsozialistischen Deutschen Reich war.

„Durchschlagender Erfolg“

Dr. Dschangir Huseinowitsch Nadschafow

Dr. Dschangir Nadschafow, Fakultätsleiter des Instituts für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften, schreibt über das historisch-geopolitische Erbe des deutsch-sowjetischen Abkommens von 1939. Stalin, so Nadschafow, habe fast zwangsläufig einen dritten Weltkrieg in seine Überlegungen einkalkuliert – einen erfolgreichen Angriff auf Europa. Der Frieden nach dem 8. Mai 1945, der Kapitulation der deutschen Wehrmacht, sei für ihn lediglich eine Konsolidierungsphase vor dem kommenden Waffengang gewesen. Dies stünde, so Nadschafow, durchaus in der Tradition des deutschsowjetischen Abkommens, bei dem es ebenfalls nicht um einen dauerhaften Frieden, sondern lediglich um ein „Abwarten“ auf den richtigen Zeitpunkt gegangen sei.

Dr. Michail Meltjuchow

Einer der streitbarsten und interessantesten Autoren dürfte aber der russische Historiker Dr. Michail Meltjuchow sein, der Stalins Position durchaus mit Wohlwollen betrachtet. Der Historiker arbeitete nach seiner Promotion als Leitender Mitarbeiter im Moskauer Russischen Forschungsinstitut für Dokumentations- und Archivwesen und gehört zu den renommiertesten russischen Geschichtswissenschaftlern der Gegenwart. Meltjuchow bezeichnet den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt als „durchschlagenden Erfolg der Sowjetdiplomatie“, da es Stalin dadurch gelungen sei, sich einerseits aus dem europäischen Krieg herauszuhalten, ihm andererseits aber eine „zusätzliche Bewegungsfreiheit in Osteuropa sowie erheblichen Raum zum Manövrieren zwischen den kriegführenden Mächten“ sicherte. Stalin sei mit seinen Angriffsplanungen gegen das Deutsche Reich lediglich zu langsam gewesen, so daß ihm Hitler zuvorkommen konnte.

Am 23. August 1939 unterzeichnen in Moskau der sowjetische Außenminister Wjatscheslaw Molotow (sitzend) und Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop (links neben Josef Stalin) den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt.

Mit Chmelnizkis und Suworows Sammelband haben nun auch erstmals deutsche Leser die Möglichkeit, sich über den wissenschaftlichen Diskussionsstand in Rußland zu informieren. Und auf diese lebhafte und leidenschaftlich geführte Diskussion kann man aus der Bundesrepublik Deutschland nur voller Neid blicken.

* * *

Ende des Artikels von Carsten Fromm. Hier sind die Bestellinformationen für das Buch, um das es darin geht:

Überfall auf Europa
Viktor Suworow / Dmitij Chmelnizki (Hrsg.)

320 Seiten, Großformat, € 25,95 (Stand 2009)

Pour le Mérite-Verlag
Potfach 52
D-24236 Selent
Tel. 04384/59700, Fax 597040

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Dieser Abschnitt befand sich als Kasten im Anschluß an den obigen Artikel:

VATER DER PRÄVENTIVKRIEGSTHESE

Viktor Suworow

Der berühmte russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn raunte 1989, als in der Bundesrepublik Deutschland Viktor Suworows Buch „Der Eisbrecher: Hitler in Stalins Kalkül“ erschien, daß dieses Buch eine „enorme historische Bedeutung habe“. Warum? Suworow dekonstruiert in seinem Werk die friedlichen Absichten des sowjetischen Diktators Stalin.

Suworow weist nach, daß Stalins politisches Handeln gegenüber Deutschland nicht auf Frieden, sondern lediglich auf Zeitgewinn hinauslief. Hierzu gehört vor allem der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt vom 23. August 1939. Zudem, so der Autor, habe dieser Nichtangriffspakt mit den darin vereinbarten Lieferungen von Rohstoffen aus der Sowjetunion nach Deutschland Hitler erst für die Blitzkriege 1939-1941 befähigt. Nach Stalins Willen sollten sich die „imperialistischen Mächte“, zu denen er Frankreich, Großbritannien und Deutschland zählte, gegenseitig zerfleischen, bevor die Rote Armee den geschwächten europäischen Kontinent erobert.

Um den politischen Willen der Sowjets zum Angriff zu belegen, zieht Suworow unter anderem eine 40-Minuten-Rede Stalins heran, die er am 5. Mai 1941 auf einem Bankett im Kreml vor Absolventen der Militärakademien gehalten hat. Danach soll Stalin gesagt haben: Die Rote Armee sei noch nicht stark genug, um die Deutschen ohne weiteres schlagen zu können. Die Sowjetunion wolle daher mit allen ihr zur Verfügung stehenden diplomatischen Mitteln versuchen, einen bewaffneten Konflikt zumindest bis zum Herbst hinauszuzögern, weil es um diese Jahreszeit für einen deutschen Angriff zu spät sein werde.

Ein weiterer Beleg Suworows ist der massive sowjetische Truppenaufmarsch entlang der Westgrenze der UdSSR. Die Konzentration sowjetischer Truppen, meist Offensiv-Streitkräfte wie Gebirgsjäger, Luftlandeeinheiten, Fallschirmjäger und Kavallerie, und die Aufmarschgliederung der Roten Armee entlang der sowjetischen Westgrenze (mitten durch Polen), gegenüber Rumänien, das die deutsche Armee mit kriegswichtigem Öl versorgte und Finnland, dem Sperriegel an der Ostsee und wichtigsten Nickellieferanten, lassen, so Suworow, an der sowjetischen Angriffsplanung keinerlei Zweifel.

Die ursprünglich für sowjetische Verteidigungszwecke angelegten Minensperren waren ebenso geräumt worden, wie die in Brücken, Bahnhofsanlagen und anderen wichtigen Gebäuden eingebauten Sprengladungen entfernt worden waren. Tausende Kilometer Stacheldrahtverhaue, die einen angreifenden Feind behindern sollten, existierten am 22. Juni 1941 nicht mehr – weil sie die geplante eigene sowjetische Offensive erschwert hätten.

Der deutsche Angriff stieß mitten in diese sowjetischen Angriffsvorbereitungen hinein. Er vereitelte nicht nur ihre Vollendung, sondern zwang der UdSSR zugleich auch das Dilemma auf, über eine Armee zu verfügen, die auf die Verteidigung gar nicht und auf die Offensive noch nicht ausreichend vorbereitet war.

* * *

Und nun folgt noch ein Interview mit Dmitrij Chmelnizki aus den anschließenden Seiten derselben DMZ-Ausgabe (zu der  „koscheren“ Aussage, die darin enthalten ist, bringe ich im Anhang ein Nachwort und Links zu Gegendarstellungen):

„ES ZÄHLEN NUR TATSACHEN!“
Buchautor Dr. Dmitrij Chmelnizki im DMZ-Gespräch

Dr.-Ing. Dmitrij Chmelnizki (hier vor dem sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow), geb. 1953, studierte 1970 bis 1977 am Polytechnischen Institut Duschanbe und am Institut für Malerei, Bildhauerei und Architektur in Leningrad. 2003 promovierte er an der Technischen Universität Berlin. Dr. Chmelnizki ist Architekt, Architekturhistoriker und Publizist. Schwerpunktthema seiner Veröffentlichungstätigkeit sind Architektur- und Kunstgeschichte der UdSSR, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und Fragen zur postsowjetischen russischen Gesellschaft. Rudolf Wolters Werk „Spezialist in Sibirien“ übersetzte er ins Russische (Nowosibirsk, 2007). 2009 gab er gemeinsam mit Viktor Suworow den Sammelband „Überfall auf Europa“ heraus.

DMZ: Herr Dr. Chmelnizki, mit Ihren Büchern sorgten Sie bereits in Rußland für Aufsehen. Sie versammeln Autoren, zumeist Historiker, die den russischen Publizisten Viktor Suworow in dessen These stützen, Stalin habe einen Angriff auf Deutschland und Europa vorbereitet und Hitler sei Stalin nur wenige Tage mit dem Angriff zuvorgekommen. Sieht man Sie in Rußland als Nestbeschmutzer?

Chmelnizki: Jedenfalls gilt das für die Leute, die das Sowjetregime immer noch für eine geliebte Heimat halten. Nicht das Land, sondern die Sowjetmacht. Ich habe mit meiner Familie in den 1980er Jahren die Sowjetunion verlassen, da ich unter dem dortigen Regime nicht mehr leben wollte und konnte. Wir sind nach Berlin gekommen. Insofern sehe ich mich nicht als „Nestbeschmutzer“. Das war nicht mein „Nest“.

DMZ: Sie sind eigentlich Architekt. Wie kommt man von der Architektur zur Militärgeschichte?

Chmelnizki: Als Architekt beschäftige ich mich schon immer mit Architekturgeschichte. Mich interessiert hierbei vor allem die dunkelste Zeitepoche Rußlands, und das war die Herrschaft Josef Stalins. Als ich begann, mich mit stalinistischer Architektur zu beschäftigen, erkannte ich sehr schnell, daß man diese nicht isoliert betrachten konnte. Alles, was unter der stalinistischen Herrschaft in der Sowjetunion geschah, war eng miteinander verknüpft. Wenn man sich mit der Wirtschaft, der Kultur oder eben der Architektur beschäftigt, sieht man, daß Stalin alles bestimmte und alles seinen Zielen unterordnete. Stalin war ein totaler Diktator. Dieser Mann hatte ein großes Ziel: ein starkes, aggressives Militär. Alles, was er in den 1920er und 1930er Jahren unternahm, geschah, um seine Armee zu stärken. Man kann Stalins Regierungsstil, seine Maßnahmen – beispielsweise zur Kollektivierung – nur dann verstehen, wenn man dieses Ziel kennt. Viktor Suworow hat wiederum die Antwort geliefert, wofür Stalin diese starke, aggressive Armee brauchte – für einen Angriff auf Europa. Es gibt in der wissenschaftlichen Forschung keine andere logische Erklärung für Stalins Maßnahmen, außer diesen Angriffsplan.

DMZ: Wenn das so eindeutig und logisch ist, weshalb sind Stalins Angriffspläne heute nicht bereits Allgemeingut in der Geschichtswissenschaft?

Chmelnizki: Alle Tatsachen dieser sowjetischen Strategie und Praxis wurden in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg einfach verschwiegen.

DMZ: Warum das?

Chmelnizki: Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg spielte Stalin geradezu eine absurde Rolle. Er inszenierte sich als Sieger des Krieges, als Anführer des Antifaschismus, als Motor der Anti-Hitler-Koalition des Krieges. Es galt geradezu als „unanständig“, die Rolle Stalins und der Sowjetunion während des Krieges genauer zu untersuchen. Dies führte dazu, daß die absurde stalinistische Version des deutschen „Überfalls auf die friedliche Sowjetunion“ selbst im Westen so populär wurde.

DMZ: Nach Stalins Tod 1953 wurde doch der Stalinismus kritisiert!

Chmelnizki: Das ist richtig. Man kritisierte – selbst in der Sowjetunion – Stalins Brutalität, die Kollektivierung, den millionenfachen Tod von Sklavenarbeitern. Gleichzeitig wurde aber seine Rolle während des Zweiten Weltkrieges von dieser Kritik ausgenommen.

DMZ: Das hat sich bis heute nicht geändert. Woran liegt das?

Chmelnizki: In der Geschichte der Sowjetunion ist der „Große Vaterländische Krieg“ gegen Deutschland der einzige positive Bezugspunkt: Das friedliebende – wenn auch unter Stalin leidende – Land sei vom brutalen Aggressor Hitler angegriffen worden und habe unter gigantischen Opfern diesen Krieg gewonnen. Darauf ist man stolz bis heute. Diese Erinnerung hält auch die Bevölkerung zusammen, die jährlichen Siegesparaden in Moskau sind bis heute ein wichtiges Ereignis für die Volksseele.

DMZ: Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde in Büchern, Ausstellungen und Reden immer wieder vor Stalin gewarnt. Der sowjetische Diktator, so hieß es, wolle Europa unterjochen, mit dem Gulag-System überziehen. Argumentiert wurde vor allem mit den Zuständen in der Sowjetunion, die sich auf ganz Europa ausbreiten würden. Heute kritisiert man dies gerne als Propagandamärchen der Nationalsozialisten.

Chmelnizki: Propaganda war das zweifellos, aber Märchen waren das keine. Die deutsche Propaganda gegen die UdSSR war eine außerordentlich interessante Sache! Ich habe mich intensiv damit beschäftigt. 95 Prozent der Behauptungen entsprechen der Wahrheit. Die restlichen fünf Prozent, nach dem die Juden an allem schuld seien, sind natürlich Unsinn. Die nationalsozialistische Propaganda beschrieb die schrecklichen Lebensumstände in der Sowjetunion außerordentlich präzise.

DMZ: Alles kreist immer wieder um die Person Stalins. Wie charakterisieren Sie ihn als Herrscher?

Chmelnizki: Stalin war ein absoluter Diktator. Er war zudem sehr schlau und geduldig. Das Interessante ist, daß er im Unterschied zu Hitler absolut frei war von jeder Ideologie. Stalin war innerlich völlig frei. Damit meine ich vor allem, daß er keinerlei moralische Grenzen kannte. Im eigentlichen Sinn war er nicht einmal ein Bolschewik. Stalins Ziel war, so viel Macht zu erlangen wie nur möglich. Die stalinistische Ideologie war eine Erfindung für die Bevölkerung. Diese Ideologie bestand aus einer Reihe von Parolen, die man nachbeten mußte. Diese Ideologie konnte sich durchaus ändern. Heute waren die Trotzkisten die Feinde, morgen schon die Sozialdemokraten oder Sozialfaschisten, übermorgen war Hitler ein Verbündeter, danach plötzlich Todfeind. Stalin verlangte in all dem absoluten, blinden Gehorsam.

Josef Stalin mit dem Volkskommissar für Verteidigung, Marschall Kliment Woroschilow.

DMZ: Sind die Abwesenheit von Moral und Berechenbarkeit Kennzeichen des Stalinismus?

Chmelnizki: Der Stalinismus ist eine harte Ideologie, deren Kern der absolute Gehorsam ist. Stalin ist der Führer und weiß alles besser als alle anderen. Nur er durchschaut die großen Zusammenhänge, darauf müssen alle vertrauen. Alle, die dies anerkennen, sind Stalinisten. Dabei ist interessant, daß Stalin, wie ich bereits sagte, absolut frei war von Ideologie, ebenso seine engsten Vertrauten. Sie waren Lügner. Das ist einer der großen Unterschiede zum Nationalsozialismus: Hitler war ein Idealist, er war getrieben von Ideen, von seiner Ideologie. Er ordnete sich selbst diesen Idealen – die wir hier nicht diskutieren wollen – unter und verlangte dasselbe von seinen Mitstreitern. Stalin hingegen ging es nur um die Machtfülle, er stand darüber. Er war der einzige freie Mensch in der UdSSR.

DMZ: Herr Dr. Chmelnizki, wie werden Ihre Bücher in Rußland diskutiert?

Chmelnizki: Das gesamte Thema wird in Rußland heftig diskutiert – im Gegensatz zu Deutschland. Der russische Staat unterstützt jedoch die Gegner Viktor Suworows. Moskau finanziert Bücher, Literatur, Radiosendungen gegen Suworow. Das ist jedoch alles Populismus und hat mit Wissenschaft wenig zu tun. Es gibt in Rußland eine ganze Reihe von Wissenschaftlern, die Suworow unterstützen, seine Thesen untermauern. Einige von ihnen habe ich in meinem Buch versammelt. Natürlich ist es für russische Historiker eine Karrierebremse, sich für Suworow einzusetzen. Interessant ist jedoch, daß es so gut wie keine Gegner Suworows gibt, die wissenschaftlich argumentieren. Meist beschränkt sich die Kritik an ihm auf persönliche Angriffe.

Dr. Dmitrij Chmelnizki und Viktor Suworow: Die beiden russischen Revisionäre sorgen für heftige Debatten in Rußland.

DMZ: Mit Dr. Michail Meltjuchow schreibt sogar ein ausgesprochener Stalin-Befürworter in Ihrem Sammelband.

Chmelnizki: Das ist richtig. Dr. Meltjuchow kommt zwar zu den gleichen Ergebnissen wie Suworow, bewertet diese jedoch anders. Meltjuchow hätte einen erfolgreichen Angriff auf Europa begrüßt! Gerade dieses Beispiel zeigt, daß die wissenschaftliche Untersuchung des deutsch-sowjetischen Krieges nichts mit Politik zu tun hat, auch wenn es sich heute immer wieder so darstellt. Wissenschaft ist Wissenschaft, Politik ist Politik.

DMZ: Sie sprechen die politisch motivierten Tabus in der geschichtswissenschaftlichen Forschung an. Wie nehmen Sie die Situation in der Bundesrepublik Deutschland wahr?

Chmelnizki: Mit großer Sorge! Ich ärgere mich sehr über die Denkverbote und Tabus hierzulande. Hier ist es ja nicht einmal erlaubt, die Präventivkriegsthese öffentlich zu diskutieren. An welcher deutschen Universität wurde das denn je getan? Befürworter der Präventivkriegthese werden als politisch rechts stehend, als rechtsextremistisch diffamiert. Das bedeutet das gesellschaftliche Aus. Wer also diese Diffamierung vermeiden möchte, sollte besser über dieses Thema nicht laut sprechen. Das ist geradezu absurd und hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Ich selbst ordne mich weder rechts noch links ein. Für mich haben solche Begriffe wie „Nationalismus“ und „Patriotismus“ keine positive Bedeutung. Obwohl ich gerne darüber diskutiere, liegen diese Diskussionen außerhalb meiner wissenschaftlichen Interessen, nämlich der Geschichte der Stalinzeit. Die Antwort auf die Frage, wie die Militärpläne Stalins aussahen und ob er Europa angreifen wollte, darf mit politischen Ansichten der Historiker nichts zu tun haben. Wenn eine solche Antwort politisch motiviert wird, dann hat sie keinen wissenschaftlichen Wert. Hier zählen nur Argumente. Und ich kann es mir kaum vorstellen, daß die populäre These vom friedlichen Stalin, der sich nur vor Außengefahr verteidigen wollte, wissenschaftlich begründet werden könnte. Mir geht es allein um das Thema. Wenn ich mir die deutschsprachige Verlagslandschaft anschaue, dann sehe ich ebenfalls mit Sorge, daß sich kein einziger großer, etablierter Verlag an dieses Thema herantraut. Ich bin letztlich froh, mit Pour le Mérite einen Verlag gefunden zu haben, der das Buch auf hohem wissenschaftlichen Niveau publiziert hat. Dabei ist es mir wirklich egal, ob deswegen ich oder der Verlag „in der rechten Ecke“ verortet werden. Ich weiß, daß eine fundierte wissenschaftliche Arbeit mit einem politischen Standpunkt nichts zu tun hat.

DMZ: Kritiker werden Ihnen vorwerfen, Sie würden Hitler „entlasten“…

Chmelnizki: Das ist doch mehr als absurd! Mir geht es nicht darum, irgendwelche Leute zu be- oder entlasten. Mir geht es hierbei um historische Tatsachen. Wenn man so argumentiert, muß man im Umkehrschluß doch erkennen, daß die heutige Lehrmeinung Stalin begünstigt. Ist das etwa besser? Die heutige bundesdeutsche Wissenschaft gibt Ehrenerklärungen für Stalin ab, so hart das auch klingen mag. Ist das nicht eine Schande für ein demokratisches Land?

DMZ: Ist die Bundesrepublik Deutschland heute eines der wenigen Länder auf der Welt, in denen die stalinistische Behauptung vom „Überfall auf die friedliebende Sowjetunion“ noch unangreifbare Lehrmeinung ist?

Chmelnizki: Das kann man durchaus so sagen. Es ist schon kurios, denn man kann es sogar sehen und ertasten! Wir stehen hier mitten auf dem sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow. Wir sind umringt von vergoldeten Stalin-Zitaten. Ich kenne kein einziges solches stalinistisches Monument in Rußland selbst! Solange ein solches Denkmal noch als Siegesdenkmal in Deutschland respektiert wird, ist eine wirkliche Debatte wohl nicht möglich. Dies ist kein Denkmal für gefallene russische Soldaten, es ist ein Denkmal für Stalins Eroberungspläne.

DMZ: Herr Dr. Chmelnizki, vielen Dank für das Gespräch.

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Nachwort von Deep Roots:

Die Aussage von Chmelnizki, der Teil der nationalsozialistischen Propaganda über die Sowjetunion, der den Juden die Schuld zuspricht, sei „natürlich Unsinn“, wäre natürlich mindestens schon der Notwendigkeit geschuldet, so etwas politkorrekt-Koscheres zu sagen, um einen Artikel wie diesen in einer in Deutschland verkauften Zeitschrift bringen zu können.

Allerdings: Mißtrauisch geworden durch die Anwesenheit eines jüdischen Autoren in dem Buchprojekt (der „russische“ Ex-Polizist Mischa Schauli, der jetzt in Israel lebt), habe ich nach Dmitrij Chmelnizki gegoogelt und bin bei Metapedia fündig geworden:

Dmitrij Chmelnizki (* 1953 in Moskau, Rußland) ist ein jüdischer „Historiker und Rußlandexperte“…
[…]
1987 gelang der jüdischen Familie die Ausreise nach Deutschland, wo der Publizist seitdem lebt.

Ich weiß nicht, wie ich das motivationsmäßig einordnen soll, und welchen Haken es bei diesem Projekt geben könnte. Suworow ist laut Metapedia jedenfalls ein echter Russe.

Wie sehr beim Sowjetbolschewismus und überhaupt beim Kommunismus tatsächlich die Juden ihre Hände drin hatten, geht unter anderem aus den folgenden Artikeln hervor:

Die Kultur der Kritik (3): Juden und die Linke von Kevin MacDonald
Die Feinde zerschmettern wie ein Hammer: Die jüdische Sowjetunion von Juri Lina
Das „Schwarzbuch des Kommunismus“ über den Holodomor in der Ukraine
Nationalisten, Juden und die ukrainische Krise: Etwas historische Perspektive von Andrew Joyce

sowie die folgenden Artikel von Kevin MacDonald im „Occidental Observer“:

„During 1917“: Chapter 14 of Solzhenitsyn’s „200 Years Together“
Solzhenitsyn’s „During the Civil War“ – Chapter 16 of 200 Years Together
Alexandr Solzhenitsyn’s „The 1920s“. Chapter 18 of 200 Years Together
„In the Camps of the GULag“ – Chapter 20 of 200 Years Together

http://schwertasblog.wordpress.com/2014/06/21/22-juni-1941-die-legende-vom-uberfall/

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Gruß an die, die schon vor mehr als 40 Jahren meinem Wissen zustimmten

Der Honigmann

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Der Vertrag von Rom wurde auf einem leeren Blatt unterzeichnet, um es Jean Monnet und seinen CIA/Council on Foreign relations-Freunden (siehe unten) zu ermöglichen,  alles einzufügen, nach dem  er  gelüstete, indem man noch zum Unterzeichnings-Zeitpunkt uneins war. Was dann später darin stand, waren die Unterzeichner gezwungen zu akzeptieren!!
Die folgenden Clown-Geschichten  berichten über den größten politischen Betrug in der Geschichte und den unglaublichen Mangel an Effizienz und Kompetenz der EC/EU. Dieser Betrug fand  lange vor dem Verfassungs-/Lissabon-Vertrag-Betrug statt und zeigt somit einen grundlegenden, betrügerischen  Charachterzug der EU.

marie-heleneDie BBC schrieb einen horrenden Report am 23. März 2007: Von Anfang an schlugen (die sechs Unterzeichner des Vertrags von Rom)  einen Ton an, der  bis zum heutigen Tag das europäische Projekt in den Klauen festhält: Sie arbeiteten im grossen und Ganzen im Geheimen. Marie-Helene (rechts)  und die anderen hatten Verträge zu unterzeichnen, die ihnen verboten, über ihre Arbeit, auch mit ihren Familien, zu reden

Es gab wenig Bezug auf die öffentliche Meinung ; die politischen Eliten arbeiteten in glänzender Isolation. Der Vertrag – noch bis zur letzten Minute umstritten und in der Übersetzung zu 4 Sprachen – wurde nicht gedruckt. Die Sechs gingen trotzdem  mit der Zeremonie voran. Die Druckerei lieferte  sechs Kopien der Titel- und der letzten Seite, der Unterschrifts-Seite, aber zwischen diesen beiden  fehlte der gesamte Text des Vertrages.
Die sechs Staats-und Regierungschefs unterzeichneten ein leeres Dokument .
Das Ziel der Lok ist … immer engere Union.

EurActiv 16 May 2014: In einem Buch über die Geschichte der EU-Kommission erzählt der scheidende EU-Kommissionspräsident, José Barroso, wie der Vertrag von Rom auf einem leeren Blatt unterzeichnet wurde.

signing treaty of rome (Maurice Faure)Links: Der französische Aussenminister, Maurice Faure, unterzeichnet den leeren Vertrag von Rom, und begeht somit Betrug – und viele würden sagen: Verrat.

Nachdem der Vertrag in Brüssel ausgehandelt worden war (siehe unten, wie Jean Monnet ihn mit dem Knüppel durchzwang), wurde er mit dem Zug nach Rom von nur einem Beamten  begleitet!!  versandt.
An der schweizerischen Grenze wurde der Wagen mit den “wertvollen” Dokumenten und Druckern durch schweizerische Behörden abgeschaltet – und separat ohne den Beamten weitergefahren!
An der italienischen Grenze verschwand der Waggon nochmals. Doch nach einer langen Zeit wurde er gefunden  –  ging aber wieder in Mailand verloren! Schließlich ist der Beamte und der Wagen in Rom eingetroffen. Hier tauchte jedoch ein weiteres Problem auf: Das Zimmer, in dem die  Unterzeichnungszeremonie stattfinden sollte, ist mit Rubens-Gemälden geschmückt. Die Mimeographen sprühen Tinte in alle Richtungen und dem Beamten wurde gesagt,  es käme nicht in Frage,  die Rubens-Fresken danach neu streichen!

Also beginnt die Arbeit des Druckens des Vertrags von Rom  im Keller. Um aufzuholen, wurden  italienische Studenten angeheuert, jedoch zwei Tage später, gingen sie in den Streik. man holte dann dann Sekretäre aus Luxemburg her, was die Arbeit weiterhin verzögerte.

Als die Arbeit beendet war, war das Papier nass – und wurde auf den Boden ausgelegt, um über Nacht zu trocknen. Am Morgen waren die die Zimmermädchen da gewesen, fanden den Keller voller Papier und dachten, es wäre verworfenes Altpapier. Also hatten sie all diesen “Müll” entfernt, einschließlich der Schablonen (die das Original-Dokument darstellen), und somit konnten neue Kopien nicht gemacht werden.

Der von panischer Angst ergriffene Beamte und sein Team suchten in ganz Rom und versuchten,  ohne Erfolg,  den Vertrag zu finden. Die einzige Lösung, die gefunden wurde, war, den Vertrag auf einem leeren Blatt  mit nur einer Seite zu unterzeichnen, wo die Namen der Staats – und Regierungschefs oben erschienen.

Es gab natürlich keine Sorge, dass die Staats -und Regierungschefs diesen Betrug verraten würden,  aber um den Betrug vor Journalisten zu vertuschen, wurde das “Dokument” sofort in ein anderes zimmer gebracht.

monnet-1946“Europas Nationen sollten auf einen Superstaat zu geführt werden, ohne dass ihre Menschen verstehen, was passiert. Dies kann durch aufeinanderfolgende Schritte, die jeweils getarnt sind, als ob sie  einen wirtschaftlichen Zweck hätten, die aber schließlich und irreversibel zum Bundesstaat führen wird, geschehen. “Die Einheitswährung war der wichtigste dieser Schritte.”  Wie Monnet sagte, “Mittels  Geldes könnte Europa in fünf Jahren politisch werden.” – EU- ​​Gründervater Jean Monnet (Wikipedia). Mehr von seinem hinterhältigen  EU-Projekt hier. Natürlich war Monnet auch Bilderberger.

Karriere des Rothschild-Rockefeller Marionette Jean Monnet und sein Einfluss auf die Verträge von Rom
The New American 10 May 2013:  Jean Monnet wurde als Berater des Ausschusses, der den Vertrag von Versailles vorbereiten sollte, in diese  geschlossene (jüdische) Gruppe um Oberst Mandell Haus (Rothschild-Agenten, Woodrow Wilsons Rasputin) eingeführt, die dem entstehenden Völkerbund den Weg bereitete. Im Jahr 1948 veranstaltete Monnet und Bilderberger Gründer Joseph Retinger die Haager Konferenz für Europa. Die Resolution-Nummer sieben erklärte: “Die Schaffung eines Vereinten Europas muss als wesentlicher Schritt zur Schaffung einer Vereinten Welt gesehen werden.Der Marshall-Plan entstammt nicht General Marshall, sondern Jean Monnet und dem Council on Foreign Relations.

Das Aktions-Komittee (für ein Vereinigtes Europa) Monnets wurde durch Mittel aus USA Stiftungen unterstützt, und rammten die Verhandlungen über die Verträge von Rom durch. Die Fonds waren die Rockefeller, Carnegie  und Ford Stiftungen – durch zunächst das OSS und dann die CIA unter Council of Foreign Relations Mitglied Alan W. Dulles (The Telegraph 19 Sept. 2000) ausgezahlt. Die CIA und CFR behandelten.die “Gründungsväter der EU”  als die US- Knechte, die sie waren,

Monnet und seine Aktions-Komittee übernahm inoffiziell die Aufsicht über die Verhandlungen über den Vertrag von Rom, und wenn Monnet meinte, dass ein bestimmtes Land bei den Verhandlungen Schwierigkeiten machte, wurde die diplomatische Maschinerie der Vereinigten Staaten darauf aufmerksam gemacht, vor allem durch Botschafter Bruce … der unmittelbaren Zugriff auf die oberste Stufe des Aussenministeriums (Council on Foreign Mitglied John Foster Dulles – den Bruder des Alan W. Dulles) hatte…. und die Meinung der amerikanischen Regierung, die in praktisch allen Fällen mit Monnets Sicht zusammenfiel, mitteilte.

Monnets hochrangige Freunde, die ihn in dieser Taktik des Kraftkerls unterstützten, umfassten Präsident Eisenhower, die Dulles-Brüder, McCloy, Bruce, George Ball, und C. Douglas Dillon .
Die Pläne der CFR-Trilateralen-Bilderberger -Elite für “Weltordnung” konvergieren immer mehr mit den Kriterien von Stalins Komintern und hier vor mehr als 50 Jahren.

http://new.euro-med.dk/20140520-eu-kommissar-jose-barroso-der-vertrag-von-rom-wurde-auf-leerem-blatt-unterzeichnet-eu-auf-grosten-politischen-betrug-der-geschichte-gegrundet.php

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Gruß an die Verlierer

Der Honigmann

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Von Peter Haisenko

Zwei Wochen vor dem zweiten Urteil gegen Chodorkowski hat Putin diesen einen Dieb genannt. Der Aufschrei war groß: Putin beeinflusst das Gericht! Putin verhindert einen fairen Prozess. Unbeachtet blieb das Urteil des EU-GH, dem zufolge das Verfahren gegen Chodorkowski nicht zu beanstanden war. Jetzt hat das Ukrainische Innenministerium bekanntgegeben, dass das Untersuchungsverfahren über das Maidan-Massaker abgeschlossen ist, die Verantwortlichen identifiziert sind und bestraft werden. Janukowitsch und 12 Mann der „Berkut-Einheit“ sind demnach die einzigen Schuldigen.

Die ARD ist nicht bekannt für Putin-freundliche Berichterstattung. Umso erstaunlicher der Bericht in der Sendung „Monitor“, der keinen Zweifel daran lässt, dass es Scharfschützen am Maidan gegeben haben muss, die nicht zur Regierung gehörten. Funksprüche der Berkut-Einheit werden vorgestellt, die eindeutig sagen: „Wir schießen nicht auf Unbewaffnete“. Qualifizierte Augenzeugen berichten, dass es sich bei den Schützen im Rücken der Demonstranten um ausgebildete Scharfschützen gehandelt haben muss – Söldner, von wem auch immer angeheuert. Angehörige der Staatsanwaltschaft werden zitiert, die beklagen, dass die Ermittlungen regelrecht abgewürgt worden sind. Die Wahrheit wird vergewaltigt.

Weit entfernt von Rechtsstaatlichkeit

Der amtierende ukrainische Generalstaatsanwalt Oleg Machnitski verkündet im Brustton der Überzeugung, dass alles aufgeklärt ist und die Schuldigen feststehen. Machnitski ist Mitglied der rechtsextremen Partei „Swoboda“ (Die Freiheit). Machnitskis Auftritt erinnert mich an die dunkelsten Zeiten des Stalinismus: Vor Schauprozessen stand immer fest, wie das Verfahren ausgeht, und dass das Ergebnis über jeden Zweifel erhaben sein wird. Zu Recht hatte der Westen sowjetische Schauprozesse verurteilt, teilweise mit Sanktionen belegt. Warum erstaunt es mich jetzt nicht, dass der Westen die per Staatsstreich an die Macht gekommene ukrainische Regierung nicht einmal freundlich ermahnt, sich an rechtsstaatliche Verfahren zu halten?

Catherine Ashton, die EU-Außenbeauftragte ist bereits vor Wochen vom Estnischen Außenminister Urmas Paet darüber informiert worden, dass nach seinem Wissensstand die Scharfschützen am Maidan von den Führern der Maidan-Bewegung angeheuert worden sind. Der Westen hat das schlicht ignoriert, obwohl die Esten nicht gerade dafür bekannt sind, besonders Russen-freundlich zu sein. Nun legt „Monitor“ mit seinem Bericht nach. Einem Bericht, der sehr vorsichtig gehalten ist. „Nicht nur“ Berkut-Leute haben geschossen. Mediziner berichten, dass alle Schusswunden vom selben Waffentyp stammen. Nachdem der Bericht unzweifelhaft feststellt, dass Söldner Demonstranten erschossen haben, muss die Frage gestellt werden, ob überhaupt ein einziger Demonstrant von Berkut-Leuten erschossen worden ist.

Die Werte des Westens und die „Lizenz zum Töten“

Schnell wird von den üblichen Verdächtigen kolportiert, dass natürlich Putins FSB hinter den mörderischen Scharfschützen steht. Damit habe ich ein Problem: Mir ist nichts darüber bekannt, dass Söldner in russischem Auftrag in fremden Ländern jemals ihr Unwesen getrieben haben. Ich weiß allerdings, dass die USA den Einsatz von Söldnertruppen in fremden Ländern seit langer Zeit routinemäßig betreiben. Man erinnere sich an „Blackwater“ im Irak, um nur ein Beispiel zu nennen. „Blackwater“ heißt jetzt „Greystone“, und es gibt solide Hinweise, dass Söldner von „Greystone“ in der Ukraine aktiv sind. Könnte hierin der Grund liegen, warum bislang keine westliche Regierung den Bericht aus Kiew abgemahnt hat, und vor allem keine unabhängige Untersuchung fordert?

Durch Film und Fernsehen sind wir daran gewöhnt, dass wir, der Westen, „die Guten“ weltweit Agenten wie James Bond im Einsatz haben. Mit der „Lizenz zum Töten“! Nicht ansatzweise wird in diesen Machwerken hinterfragt, ob solche Einsätze irgendwie moralisch oder konform mit internationalem Recht sein können. Mit größter Selbstverständlichkeit agieren amerikanische Soldaten weltweit in fremden Ländern, um die „Werte des Westens“ zu „verteidigen“. Aber ist es nicht genau andersherum? Stellt der Westen mit diesen Darstellungen – und Handlungsweisen – nicht seine eigenen Werte in Frage?

Warum hüllt sich unsere Regierung in Schweigen?

Bösewichte streben in Filmen à la James Bond nach Weltherrschaft. Im englischen Originalton meist mit deutschem Akzent, in letzter Zeit auch mit russischem, was Anglophone aber kaum unterscheiden können. Hier wird die Realität genauso auf den Kopf gestellt, wie man es bei der Berichterstattung über die Ukraine erleben muss. Es ist das westliche Kapital, das die Weltherrschaft schon – fast – ihr Eigen nennen kann. Fast, weil es Putin gibt. Putin wagt das Unglaubliche: Er stellt sich der Weltherrschaft des westlichen Kapitals entgegen. Zumindest mit Erfolg im eigenen Land. Mit der Ukraine hat das westliche Kapital den Anlass geschaffen, die Finanzwaffe gegen Russland zu aktivieren. Obwohl speziell die deutsche Regierung genau weiß, dass sie dem deutschen Volk Schaden zufügt, wenn sie dem Diktat der USA zu Willen ist, wagt sie nicht zu widersprechen.

Die WDR-Sendung Monitor hat am 10. April gleich zwei heiße Eisen angefasst: Die Wahrheit über Maidan und die Kriegspläne Erdogans gegen Syrien. Leider sind sie mit ihrer mutigen Berichterstattung ein paar Wochen zu spät dran – aber immerhin! Man kann nur hoffen, dass unsere Regierung jetzt unter Druck kommt, die türkische Regierung und die Putsch-Regierung in Kiew zur Ordnung zu rufen.

Es ist eine Schande, wie unsere Regierung wider besseres Wissen derart schonend mit diesen Kriegstreibern umgeht, eindeutig faschistoide „Regierungen“ unterstützt. Sowohl die Ukraine als auch die Türkei sind mit Sanktionen leicht zu disziplinieren. Da muss wieder die Frage gestellt werden, wie souverän speziell die deutsche Regierung wirklich ist. Es ist das alte Spiel: Diktatoren der übelsten Couleur werden unterstützt, solange sie nach der Pfeife des westlichen Kapitals tanzen. Oder muss man doch besser sagen: Solange sie den Weltherrschaftsanspruch der USA nicht in Frage stellen? Vergessen wir nicht: Solange Stalin im Kampf gegen Deutschland gebraucht wurde, haben ihn die USA und Großbritannien mit Waffen und Ausrüstung in gigantischem Ausmaß versorgt. Bis 8. Mai 1945 war Stalin der „gute Joe“. Wie lange darf der rechtsextreme Ukrainer Jazenjuk „der Gute“ sein?

http://www.anderweltonline.com/politik/politik-2014/ukrainische-putsch-regierung-stalin-laesst-gruessen/

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Gruß an die Positionierten

Der Honigmann

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Merkel trifft Ministerpräsident Donald Tusk

Anti-Putin Proteste in PolenRusslands aggressives Vorgehen alarmiert seine osteuropäischen Nachbarn. Als Reaktion forcieren diese ihre Westbindung. Bundeskanzlerin Angela Merkel berät heute mit Polens Ministerpräsident Donald Tusk über die Krim-Krise. Von Matthias Beermann und Doris Heimann

Blitzschnell machte das Gerücht in Polen die Runde: Einige Kreiswehrersatzämter, so hieß es im Internet, hätten bei jungen Männern angerufen, um sie nach ihrer Größe, ihrem Gewicht und dem Gesundheitszustand zu befragen. In Polen gibt es – ähnlich wie in Deutschland – seit einigen Jahren keine Wehrpflicht mehr. Aber angesichts der Krim-Krise und des drohenden militärischen Konflikts in der Ukraine liegen bei Deutschlands östlichem Nachbarn die Nerven blank.

Dahinter stecken traumatische historische Erfahrungen. Immerhin ist Polen in seiner Geschichte gleich mehrfach von russischen Truppen besetzt worden. Zuletzt 1939, als Stalin in Absprache mit Hitler den Osten des Landes besetzen ließ. Zwar dementierte das Verteidigungsministerium in Warschau gestern das Gerücht, wonach die polnische Armee bereits mobilisiere. Doch die Unruhe blieb. “Mein Schneider erzählte mir noch heute Morgen, dass er sich Sorgen um das Schicksal seines 17-jährigen Sohnes macht”, sagt Jerzy Haszczynski, Außenpolitik-Chef der Zeitung “Rzeczpospolita”. Für die Polen sei dies “die angespannteste Periode seit der Verhängung des Kriegsrechts 1981″.

Die Bedrohung aus dem Osten bewirkt, dass Polen noch stärker die Nähe zum Westen sucht. So verlegten auf Bitten aus Warschau die USA zwölf zusätzliche F-16-Kampfjets nach Polen. Noch bemerkenswerter ist aber der Sinneswandel von Notenbankchef Marek Belka. Der hatte wegen der zu erwartenden wirtschaftlichen Nachteile bisher stets vor einer baldigen Einführung des Euro in Polen gewarnt. Nun aber plädierte er angesichts der Konfrontation mit Russland für eine schnelle Einführung der Gemeinschaftswährung – aus übergeordneten politischen Gründen.

gefunden bei: http://www.rp-online.de/politik/ausland/krim-krise-angela-merkel-trifft-donald-tusk-aid-1.4099566

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…danke an TA KI

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Gruß an die, die noch durchblicken

Der Honigmann

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Die Geheimnisse der Weisen von Zion. Der Vortag behandelt die sog Protokolle der Weisen von Zion. Diese sind dem “Neuen Testament Satans”, das auf die Illuminaten des Adam Weishaupt zurueck geht, sehr aehnlich so dass vermutet werden kann das “Das Neue Testament Satans” als Vorlage der Protokolle gedient hat.In den Protokollen ist die Rede pauschal von “den Juden”. Der Hoerer sollte bedenken dass nicht alle Juden Mitglieder in okkult-satanischen Geheimgesellschaften sind und dass nicht alle Mitglieder in Geheimgesellschaften Juden sind. Es gibt z.B. auch Freimaurer (Politiker, Wissenschaftler) die sich nach auÃen als Christen, Atheisten oder Muslims ausgeben. Der Urspung und die Basis ALLER esoterischen Geheimlehren und Geheimgesellschaften ist allerdings die Kabbalah.

Der organisierte kabbalistische Satanismus und gemaess Dr. Rabbi M. Antelman die Illuminaten, Kommunismus, NaZis, der Zionismus, der Feminismus, die Psychoanalyse (Traumdeutung).. u.v.m geht auf den krypto-juedischen Kabbalisten Sabbatai Zwi (1666) und die sog. Donmeh, Sabbatianer, Frankisten im Osmanischen Reich zurueck. Die Ideologie der satanischen Geheimgesellschaften/Freimaurer ist anti-Juedisch, anti-christlich und anti-muslimisch. Sie wollen alle Religionen zerstoeren. Sie waren Drathzieher der Aufklaerung, der Zerstoerung des Osmanischen Reiches, der Franzoesischen Revolution, der Weltkrige, aller Kriege und Revolutionen der letzten 300 Jahre.

Sie haben die den Glauben an die Religion zerstört um den Unwissenden Kemal Pascha, Lenin, Stalin, Hitler, Mussolini als falsche Götter verkaufen zu koennen! Zur Zeit Zerstören sie die “christlichen” USA, sie führen unter dem Motto “Krieg gegen den Terror” einen Krieg gegen islamische Länder. Alle Völker sollen gemäß Coudenhove-Kalergi zu einer “eurasisch-negroiden Zukunftsrasse” nach den Vorbild der alten Aegypter vermischt und von “Juden” mit Chip im Kopf versklavt werden.

Der Vortrag behandelt u.a. diesen Herren:

http://zionismus.info/grundlagentexte…

Nur wer den Inhalt der Protokolle kennt kann die Weltgeschichte und die Zukunft wirklich verstehen!

FreeMind753

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Gruß an die Geheimnisse

Der Honigmann

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Die USA, Großbritannien und die Sowjetunion hatten sich nach dem deutschen Einmarsch in die Sowjetunion im Juni 1941 zur “Anti-Hitler-Koalition” zusammengeschlossen. Halb Europa, vom Atlantik bis zur Ukraine, war deutsch besetzt. Anfang 1943 erlitt die deutsche “6. Armee” in Stalingrad eine katastrophale Niederlage. Am 13. Mai 1943 kapitulierte das deutsche Afrikakorps. Am 8. September 1943 kapitulierte die italienische Armee ebenfalls und wechselte schließlich am 13. Oktober 1943 die Fronten.Ende November 1943 kam es nunmehr zum ersten Gipfeltreffen der “Großen Drei” (Roosevelt, Churchill und Stalin) in der iranischen Hauptstadt Teheran.

Zentrales Thema Nr.1: Die Kriegsführung bzw. “Militärische Absprachen”

Stalin forderte eine “Zweite Front” zur Entlastung im Kampf gegen Hitler. Schließlich beschlossen die Alliierten in Teheran eine Invasion von amerikanischen und britischen Truppen in Nordfrankreich im Mai 1944 (“Operation OVERLORD”). Dies war bisher wohl aus logistischen Gründen immer verschoben worden, was zwischen den Alliierten aber auch zu erheblichen Spannungen geführt hatte. Die Sowjetunion erklärte sich dafür bereit, nach Beendigung des Krieges in Europa in den Krieg gegen Japan einzutreten.

Zentrales Thema Nr.2 : Die Behandlung Deutschlands und die “polnische Frage”

Obwohl weder Churchill vom Parlament noch Roosevelt vom Kongress die Vollmacht erhalten hatte, Nachkriegsgrenzen festzulegen, einigten sich die “Großen Drei” darauf, dass Polen, um die “Sicherung der Westgrenze der Sowjetunion” zu erreichen, nach Westen “verschoben” werden sollte. Sie waren sich auch einig, dass sie die Grenzfrage zunächst auch ohne Hinzuziehung der polnischen Exilregierung lösen könnten.

Die Westalliierten waren kriegsmüde und hatten keine Lust, sich mit Stalin über das Schicksal Ostpolens zu streiten. Churchill betonte, dass – gemäß der Zusicherung Chamberlains an Polen Ende März 1939 – England für ein starkes und unabhängiges Polen gegen Deutschland in den Krieg gezogen sei, sich aber nicht auf bestimmte Grenzen festgelegt hätte. Den “Marsch Polens gegen Westen” demonstrierte Churchill mit drei Streichhölzern, die die Sowjetunion, Polen und Deutschland symbolisieren sollten (vgl. FRUS, Cairo & Teheran, S. 512). Der Völkerrechtler Prof. Alfred M. de Zayas bezeichnet dies als eine Regelung “à la Hitler”, da über die Köpfe von Millionen betroffener Menschen, Polen und Deutsche, hinweg entschieden wurde.

Mit Rücksicht auf Stalin akzeptierte Churchill den Vorschlag der Sowjets, Polen nach Westen bis an die Oder zu “verschieben”, während Ostpolen bis zur Curzon-Linie von der Sowjetunion beansprucht wurde. Stalin weigerte sich, mit der polnischen Exilregierung in London Kontakte aufzunehmen und ließ klar erkennen, dass er im ostmitteleuropäischen Raum freie Hand zu behalten wünschte.Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2006

US-Präsident Roosevelt versicherte am 1. Dezember 1943 Stalin, dass er prinzipiell einer Westverschiebung Polens zustimmen könne, jedoch aus Rücksicht auf die sechs Millionen polnische Wähler (außerdem Esten, Letten und Litauer) und den bevorstehenden Wahlen in den USA sich in Teheran noch auf keine Grenze festlegen könne.

Längst vergessen war, dass 25 Jahre zuvor US-Präsident Wilson u.a. in einer Rede am 11. Februar 1918 vor dem US-Kongress feierlich die Selbstbestimmung der Völker als oberstes politisches Prinzip proklamiert hatte, das zukünftig kein Staatsmann mehr übergehen dürfe:

There shall be no annexations, no contributions, no punitive damages. Peoples are not to be handed about from one sovereignty to another by an international conference or an understanding between rivals and antagonists. National aspirations must be respected; peoples may now be dominated and governed only by their own consent. ” Self-determination ” is not a mere phrase. It is an imperative principle of action, which statesmen will henceforth ignore at their peril.US-Präsident Woodrow Wilson, 11.02.1918, FRUS 1918, S.110.

Zu der generellen Nachgiebigkeit der Westmächte gegenüber Stalin, hinter der der Historiker Michael Hartenstein eine damals noch existierende Furcht vor einem “deutsch-sowjetischen Separatfrieden” vermutet (vgl. Hartenstein, Oder-Neisse-Linie, 64), kam, dass die polnische Exilsregierung in England und nationalkonservative Untergrundorganisationen bereits 1940 die Oder-Neiße-Linie als Westgrenze Polens gefordert hatten. Die Deutschen östlich dieser Linie sollten vertrieben werden. 1941 schlossen sich dem die polnischen Sozialisten und 1944 die “katholische Arbeiterpartei” an.

Aufgrund dieser Diskussionen und Dispositionen in der Heimat schlug die Exilsregierung in zwei Memoranden an den amerikanischen Präsidenten vor: Polen solle gesichert werden ‘durch einen breiten Zugang zur See und durch eine Grenze mit Deutschland, die sowohl hinreichend nach Westen verschoben als auch begradigt und verkürzt werden sollte.’(Georg Friebe: Die Entwicklung vom Beginn des II. Weltkrieges bis zur Konferenz von Teheran.)

Quellen und weiterführende Hinweise

  • Friebe, Georg: Deutschlands Osten und sein östlicher Nachbar. Beiträge zur Geschichte und Zeitgeschichte Ostdeutschlands, Polens und der deutsch-polnischen Beziehungen, Eigenverlag, 2004.
  • Foreign relations of the United States1918, Supplement 1, The World War, Vol. 1, Washington, D.C.: U.S. Government Printing Office, 1918, S. 108-113. [zitiert: FRUS 1918]
  • Ebd.The Conferences at Cairo and Teheran, 1943, Washington, D.C.: U.S. Government Printing Office, 1943 [zitiert: FRUS, Cairo & Teheran]
  • Görtemaker, Manfred: Die Potsdamer Konferenz, in: SPSG u. Chronos-Film (Hg.), Schloss Cecilienhof und die Potsdamer Konferenz. Von der Hohenzollernwohnung zur Gedenkstätte, Chronos-Verlag, Berlin – Kleinmachnow – Potsdam, 1995. [zitiert: Görtemaker, Potsdamer Konferenz]
  • Hartenstein, Michael A.: Die Geschichte der Oder-Neiße-Linie, Olzog-Verlag, München, 2006. [zitiert: Hartenstein, Oder-Neisse-Linie]
  • Zayas, Alfred Maurice de: Die Nemesis von Potsdam. Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen, überarb. u. erweit. Neuauflage,Herbig-Verlag, München, 2005, S. 85 – S.88. [zitiert: De Zayas, Nemesis]

gefunden bei: http://potsdamer-konferenz.de/geschichte/teheran_konferenz.php

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…danke an Renate P.

Gruß an die Geschichte

Der Honigmann

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….und wohin sie führen können

Die Weltgeschichte ist wie ein Reisebüro:
Es gibt Auskunft über Züge und Anschlüsse;
die Fahrkarte mit dem Ziel lösen die Reisenden.

[Transandenbahn] [Delagoabaaibahn] [Transsib] [Bagdadbahn][Djiboutibahn]
von Antofagasta nach Oruro – – – – von Pretoria zur Delagoabaai – – – – von Moskau nach Port Arthur – – – – von Istanbul nach Bagdad

von Djibouti nach Addis Abeba – – von Murmansk nach Leningrad – – – – – – von Lobito nach Kolwezi

EIN KAPITEL AUS DIKIGOROS’ WEBSEITE
REISEN DURCH DIE VERGANGENHEIT

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GESCHICHTEN AUS DER GESCHICHTE

Teil II

Wahrscheinlich habt Ihr, liebe ältere Leser, in Euren Geschichts- und Märchenbüchern über Ursachen, Verlauf und Folgen des Ersten Weltkriegs eine Menge blühenden Unsinns gelesen. Die letzten beiden Punkte wollen wir hier einmal beiseite lassen und uns auf den ersten konzentrieren. Sicher habt Ihr von allerlei guten und gewichtigen Gründen gehört, die den Krieg unausweichlich machten: Die Revanche-Gelüste der Franzosen, pardon, ihr berechtigter Wunsch, Elsaß-Lothringen wieder an sich zu reißen, der Panslawismus der Serben und Russen, der zum Attentat von Sarajewo führte, und vor allem natürlich der Imperialismus der bösen Deutschen und Österreicher. Wollen wir uns diese schönen Gründe mal der Reihe nach vornehmen: Ja, die Franzosen gelüstete es nach Elsaß-Lothringen – aber alleine hätten sie niemals gewagt, das Deutsche Reich anzugreifen, so unvorsichtig waren ihre Politiker denn doch nicht.

Ja, die Russen schürten den “Panslawismus” – der freilich nur bei solchen Völkern gut ankam, die weit weg waren und die Russen nicht so genau kannten (die Ukrainer und Polen z.B. wußten es besser – und die nicht-slawischen Völker unter russischer Herrschaft erst recht), wie die blöden Serben und noch ein paar andere Balkanesen. Aber auch die Russen, gerade von den Japanern schwer geschlagen und von einer inneren Revolution geschwächt, hätten nicht gewagt, das Deutsche Reich anzugreifen – auch nicht im Bündnis mit Frankreich. Ja, die Deutschen – allen voran ihr letzter Kaiser – hatten Weltmacht-Ambitionen; aber die richteten sich ganz auf Übersee (vor allem auf die portugiesischen Kolonien in Afrika – aber das ist eine andere Geschichte); in Europa waren sie schon seit Bismarcks Zeiten “saturiert”. Und die Österreicher? Die waren heilfroh, daß die bosnischen Serben ihnen die schmutzige Arbeit abgenommen hatten, ihren mehr als unerwünschten Thronfolger Franz-Ferdinand um die Ecke zu bringen. Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn dieser Kerl einst Kaiser geworden wäre: Er wollte aus dem Habsburger Reich eine Art Bundesstaat machen, mit Gleichberechtigung für alle Völker – germanische, madyarische und slawische. Daß das nie und nimmer gut gegangen wäre, wußte jeder. (Die Leute waren damals in diesem Punkt noch nicht so [ver]dumm[t] wie heute :-). Wer also hatte Interesse an einem Weltkrieg? Natürlich, der Pöbel auf der Straße – der war in allen Nationen dafür, so wie er heute für Fußball-Länderspiele ist -; aber welcher halbwegs gescheite Politiker konnte das wollen und warum?

Die gescheitesten Politiker der Welt saßen damals in London – jedenfalls hielten sie sich für die gescheitesten (und das tun sie heute noch – aber vielleicht ist das nur ein allgemeiner Zug aller Politiker :-). Sie hatten den Burenkrieg gewonnen und damit fast die gesamte Trasse zusammen [Karte der Arabischen Halbinsel] für ihre geplante Bahnlinie von Kairo nach Kapstadt. Fast, denn dazwischen lag – wir erinnern uns – das deutsche Schutzgebiet Ostafrika. Das war ärgerlich, aber das Problem ließ sich vielleicht umgehen – oder umschiffen, seit man durch den Suez-Kanal (den sich die Engländer in den 1870er Jahren unter den Nagel gerissen hatten – aber das ist eine andere Geschichte) relativ schnell ein paar Kriegsschiffe dorthin schicken konnte. Ja, der Suez-Kanal war verdammt viel wert, denn damit konnte man den seit der Eroberung Konstantinopels durch die Türken anno 1453 verriegelten Landweg nach Indien umgehen, pardon umschiffen, ohne den riesigen Umweg rund um Afrika zu machen. Das dauerte auch nicht länger als ein Waren- oder Militär-Transport auf dem Landweg mit Kamelen und Viehwagen. Doch nun lebte man im Zeitalter der Eisenbahnen. Na und? Hätte es eine Bahntrasse gegeben, die Kontinental-Europa mit Asien verband – und sei es nur bis zum Schatt-el-Arab, also etwa nach Fao (dem Hafen von Basra) -, dann hätte man über den Persischen Golf, den Golf von Oman und das Arabische Meer in der halben Zeit nach Indien gelangen können wie selbst durch den Suez-Kanal, das Rote Meer und den Golf von Aden! Aber eine solche Verbindung gab es zum Glück nicht. Zwar war schon anno 1883, also ein Jahr nach der Besetzung Ägyptens durch die Briten, der so genannte “Orient-Express” von Mitteleuropa (Paris, Berlin und Wien waren angeschlossen) bis nach Istanbul gefahren, aber von dort ging es nicht weiter, denn das Taurus-Gebirge stellte – jedenfalls für türkische Ingenieure – ein unüberwindbares Hindernis dar. Gut so.

Die dümmsten Politiker der Welt saßen damals (und böse Zungen behaupten: sitzen auch heute noch) in Berlin. Da kam nun jemand auf die Schnapsidee, [Karte der Bagdadbahn] daß die Deutschen den Türken (der heutige Irak gehörte damals noch zum Osmanischen Reich) eine Bahnverbindung zwischen Stámbul und Baģdād (das Ihr doch bitte nicht wie die Engländer “Baghdad” schreiben und erst recht nicht so aussprechen wollt; das “ģ” ist ein harter Reibelaut, ähnlich dem griechischen “Gamma” oder dem Berliner “r”, genau wie das in Afģānistān) bauen – und ihnen dafür auch noch eine Konzessionsabgabe zahlen – müßten. Baģdād (was übrigens “Gartenstadt” bedeutet) war wiederum mit Basra verbunden – der Weg nach Indien wäre frei gewesen, oder wenigstens der Weg bis zum Indischen Ozean. Vielleicht (Dikigoros ist sich nicht sicher) steckte sogar Kaiser Wilhelm II höchstpersönlich hinter dieser Idee. Er hatte bereits 1898 eine große “Orientreise” absolviert (die seinen Ruf als “Reisekaiser” begründete :-), hauptsächlich in Länder des Osmanischen Reiches, und dabei keine Gelegenheit ausgelassen, sich als großer Freund aller Mohammedaner aufzuspielen.

Wie dem auch sei, in England (wo man auch Indien, die “Perle des Empires”, zu den mohammedanischen Ländern zählte) schrillten sämtliche Alarmglocken: Nun konnte nur noch eine besonders starke Flotte verhindern, daß die deutschen Imperialisten sich am “freien” Welthandel auch in Fernost beteiligten! Am 5.3.1903 (schon wieder eine Geschichtszahl, und schon wieder eine, die man sich unbedingt merken sollte) wird der Vertrag über den Bau der Bagdadbahn unterzeichnet. Ein paar Wochen später erscheint in dem englischen Magazin “Jane’s Fighting Ships” ein Artikel über die Notwendigkeit, “Großkampfschiffe” eines ganz neuen Kalibers (10 x 30,5-cm-Kanonen statt wie bisher maximal 4 x 28 cm – genau genommen je fünf Geschütztürme mit Zwillingsrohren) zu bauen; ein Jahr später beauftragt der Erste Seelord Fisher die Ingenieure, mit den Konstruktionsplänen zu beginnen; ein weiteres Jahr später ist das kostspielige Projekt durch die Haushaltsdebatte im Parlament gepeitscht, und wieder ein Jahr später – im Dezember 1906 – ist das erste dieser neuen Großkampfschiffe fertig. “Dreadnought [Fürchtenichts]” heißt es, und die nächsten neun dieser Kolosse liegen bereits auf Kiel und laufen bis 1911 vom Stapel.

Da beginnt es den Deutschen allmählich mulmig zu werden – denn gegen wen könnte sich diese Flottenrüstung wohl richten? Die Engländer haben doch gar keine Feinde mehr: Mit ihren alten See-Rivalen Frankreich und Rußland sind sie inzwischen ausgesöhnt, ja verbündet, und mit Deutschland doch immerhin irgendwie befreundet – oder? Sind die Europäer nicht alle eine große Familie? “Blut ist dicker als Wasser” stand auf einem Spruchband, mit dem Kaiser Wilhelm anno 1907 auf einer England-Reise begrüßt wurde. (Der Satz gefiel ihm so gut, daß er ihn später ausgiebig zitierte, so daß er schließlich zum geflügelten Wort wurde.) King George V, Kaiser Wilhelm II und Tsar Nikolaj II sind Vettern (Queen Victoria war ihrer aller “liebste Großmama”, wie “Willy” und “Nicky” sie in ihren Briefen anredeten), da wird man doch nicht… Aber sicher ist sicher, also beginnen auch die Deutschen, ein paar dieser großen Pötte nachzubauen.

Ein Aufschrei der Empörung erhebt sich in England: Die bösen, imperialistischen, Sauerkraut fressenden Hunnen (diesen Schimpfnamen haben die Deutschen weg, seit die englischen Propaganda-Blätter eine harmlose Abschiedsrede von Kaiser Wilhelm an deutsche Marinesoldaten, die den Engländern in China die Kartoffeln aus dem Feuer holen sollten, falsch wieder gegeben haben) rüsten auf, um die friedliebenden Engländer (Limeys)  heimtückisch zu überfallen – oder jedenfalls, um zu verhindern, daß die friedliebenden Engländer sie – äh… wie drückt man das denn heute politisch korrekt aus? – zur Raison rufen, sagen wir es mal so. Sofort setzen die Engländer noch eins drauf, d.h. gleich mehrere: Die neue Orion-Klasse (nach der mehr als ein halbes Jahrhundert später ein “schneller Raumkreuzer” in der deutschen Fernseh-Filmserie “Raumpatrouille” benannt werden wird :-) bekommt 10 Kanonen vom Kaliber 34,5 cm, und die der neuen Queen-Elizabeth-Klasse (nach der I. Königin dieses Namens, die Englands Seemacht begründet hatte – die andere war noch nicht geboren) gar vom Kaliber 38 cm.

Die Deutschen ziehen nicht nach – dennoch werdet Ihr das ganze in Euren Geschichts- und Märchenbüchern als “englisch-deutschen Flotten-Rüstungswettlauf” o. ä. wieder finden. Im Sommer 1914 ist das zwölfte und letzte Schiff der Orion-Klasse fertig – nun fehlt nur noch ein Vorwand, pardon Anlaß, pardon guter, völkerrechtlich einwandfreier Grund, um sie auch einzusetzen; ein paar Wochen später liefern ihn die Deutschen mit dem Einmarsch in Belgien; die Engländer nehmen ihn dankend an und erklären dem Deutschen Reich den Krieg. (Sie hätten auch einen anderen Grund gefunden – aber darauf kommt es nicht an. Jedenfalls wißt Ihr jetzt, warum die Belgier und Portugiesen ihr Kolonialreich in Afrika mitsamt der Benguelabahn vorläufig noch behalten dürfen: weil England sie als Verbündete im Krieg gegen Deutschland braucht.) Eine Woche später – lange bevor die Kampfhandlungen in Europa einsetzen – beginnt die englische Flotte mit der Beschießung von Daressalam in Ost-Afrika, dem Endpunkt der Eisenbahnlinie über Tabora nach Kigoma am Tanganjika-See, welche die Deutschen dort inzwischen unverschämterweise gebaut haben, in Konkurrenz zu den britischen Bahnen nach Mombasa und Beira. Die zu erobern wird eines der britischen Kriegsziele.

Pardon, liebe Leser, aber wir sind noch nicht ganz fertig. Hatte Dikigoros nicht geschrieben, daß in London gescheite Politiker saßen? Hätten die wirklich einen Weltkrieg gegen Deutschland riskiert, selbst im Bündnis mit Frankreich und Rußland, wenn das schon alles gewesen wäre? Nein, natürlich nicht! Die Geschichte war viel komplizierter, als Dikigoros sie bisher dargestellt hat. Das erste der großen neuen Schiffe war nämlich gar nicht die “Dreadnought”; es wurde auch nicht in England gebaut; und die Bewaffnung war zwar keine Neben-, aber auch keine Hauptsache. Nein, auch nicht die Größe oder die Wasserverdrängung.

Natürlich muß ein Schiff umso größer sein, je mehr schwere Kanonen es tragen soll; aber man kann beliebig viele und große schwimmende Plattformen ins Meer setzen und sie mit beliebig vielen und großen Kanonen bestücken – wenn sie langsamer sind als die Schiffe der Feinde, werden sie immer nur nutzlos im Wasser herum dümpeln und jede Menge Kohle verbrauchen, bis sie irgendwann von einem vermeintlich schwächeren Gegner versenkt werden. Ausschlaggebend für die Schlagkraft einer Flotte ist also nicht die Größe ihrer Schiffe, sondern deren Geschwindigkeit. Als der Bau der “Dreadnought”-Klasse beschlossen wurde, machten britische Großkampfschiffe im Schnitt 14 Knoten, nur für kurze Zeit konnten sie eine Höchstgeschwindigkeit von 18-19 Knoten erreichen. (Wir erinnern uns, die erste Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth fuhr 20 km/h – aber das war ein gutes Menschenalter her!)

Das war Fisher zu wenig; er wollte mindestens 21 Knoten; aber die ließen sich selbst mit den modernsten englischen Antriebsmotoren – den “Dreifach-Expansions-Maschinen” – nicht erreichen. Nun begab es sich, daß in den USA bereits mit den viel leistungsfähigeren Dampfturbinen experimentiert wurde. Aber waren die auch zuverlässig? Die britische Admiralität wollte selber nichts riskieren und schloß statt dessen ein Abkommen mit der privaten “Cunard Line”, der größten angelsächsischen “Kreuzfahrt”-Gesellschaft der Welt: Sie finanzierte das Experiment, Schiffe von der Dimension der “Dreadnought”-Klasse mit amerikanischen Turbinen auszustatten, im Austausch gegen die Zusage, daß diese Pötte als “Hilfskreuzer” konzipiert und den Briten im Kriegsfall zur Verfügung gestellt wurden zum Transport von Waffen und Munition (und Tarnung durch ein paar blöde Zivilunken, die glaubten, auf Kreuzfahrt zu gehen). Ihr glaubt noch an das Märchen, liebe Leser, die Amerikaner seien in den Ersten Weltkrieg mehr oder weniger hinein geschlittert, weil die Engländer im Laufe der Jahre immer mehr Schulden bei ihnen gemacht hatten, die verloren gewesen wären, wenn Deutschland den Krieg gewonnen hätte?

Ihr irrt: Die US-Regierung hatte selbstverständlich von den Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und Cunard gewußt und sie im Interesse ihrer Wirtschaft gefördert. Damals schon wurde das Weltkriegsbündnis geschmiedet. (Nein, liebe Geschichts-Professoren, das ein Jahr zuvor geschlossene Abkommen zwischen der Hamburger Hapag, dem Bremer Lloyd und der IMMC des amerikanischen Bankiers Pierpont Morgan war etwas ganz anderes, nämlich eine bloße Kartell-Absprache von privaten Unternehmen ohne staatliche Beteiligung, nach der die Schiffe von Hapag und Lloyd künftig keine britischen und die von IMMC keine deutschen Häfen mehr anlaufen sollten.) Das erste Schiff der “Dreadnought”-Klasse, das 1906 vom Stapel laufen sollte, war ein anglo-amerikanisches. Es hieß… “Lusitania”. Über den Verlauf des Krieges braucht Dikigoros nichts zu schreiben, das könnt Ihr anderswo nachlesen, auch und insbesondere über die Rolle, welche die “Lusitania” dabei spielte, z.B. hier.

[Lusitania-Poster der Cunard Line] [Die 'Lusitania' - der erste Dreadnought]

Dikigoros kann sich denken, daß einige Leser das für ziemlich weit hergeholt halten werden. (Obwohl er hier nur referiert hat, was 1923 anläßlich eines Schadensersatz-Prozesses in den USA wegen des Untergangs der “Lusitania” rechtskräftig festgestellt wurde.) Die Engländer hatten ein Motiv – na schön, das leuchtet ein. Aber warum sollten die Amerikaner den geplanten Bau der [Kaiser Wilhelm II und Präsident Teddy Roosevent, Karikatur] Bagdad-Bahn zum Anlaß nehmen, um ein Kriegsbündnis gegen die Deutschen zu schließen? Bestanden nicht damals noch zwischen den USA und dem Deutschen Reich im allgemeinen und zwischen Präsident Teddy Roosevelt und Kaiser Wilhelm im besonderen durchaus freundschaftliche Beziehungen? Das ist eine berechtigte Frage, die eine klare Antwort verdient, und die lautet: “nein”. Für dieses Nein gab es einen ganz triftigen Grund, den Ihr freilich in Euren Geschichts- und Märchenbüchern von heute schwerlich finden werdet: Es ging – wie könnte es anders sein – wieder mal um eine Bahnlinie. Das, was für die Briten der 15.3.1903 war – der Tag, an dem die bösen deutschen Hunnen mit den Türken den Vertrag über den Bau der Bagdad-Bahn schlossen -, war für die Amerikaner der 13.2.1903 – der Tag, an dem die bösen deutschen Hunnen mit den Venezolanern den neuen Vertrag über die Bezahlung der “Großen Venezuela-Bahn” schlossen.

Wahrscheinlich habt Ihr, liebe Leser, davon noch nie gehört; nicht einmal, wenn Ihr schon mit dieser Bahn gefahren sein solltet. Die Bezeichnung “groß” ist leicht übertrieben; die Strecke zwischen der Hauptstadt Caracas und Valencia war nicht einmal 200 km lang. Große strategische Bedeutung hatte sie auch nicht (deshalb will Dikigoros ihr hier nicht mehr widmen als diesen kleinen Exkurs); aber die deutsche Firma Krupp hatte sie nun mal auf Bestellung der venezolanischen Regierung gebaut, und nach dem Staatsstreich von 1898 wollte die neue Regierung die alten Staatsschulden nicht anerkennen und lehnte eine Bezahlung ab. Die hauptsächlich betroffenen Gläubiger waren deutsche und englische Unternehmen. Die Kriegsmarine beider Staaten begann, gemeinsam die venezolanischen Häfen zu blockieren. Die Venezoelaner brachten eines der britischen Blockadeschiffe im Hafen von Puerto Cabello auf, und als sie das im Dezember 1902 auch mit einem der deutschen Kriegsschiffe versuchten, schossen die zurück und zerstörten dabei ein altes, baufälliges Hafenfort, das ohnehin bald von selber eingestürzt wäre.

Die USA rasselten sofort mit dem Säbel und drohten dem Deutschen Reich (nicht etwa Großbritannien) mit Krieg, wenn die Blockade nicht sofort aufgehoben würde. Die venezolanische Regierung bot den Deutschen zur Bezahlung die heutigen Urlaubern wohl bekannte Isla Margarita als Kolonie an – aber die Deutschen wollten Bargeld sehen. Am Ende einigten sie sich mit den Venezolanern, während die Engländer und Amerikaner (und Italiener, die sich auch noch irgendwie hinein gedrängt hatten, wie das so ihre Art war und ist :-) die Sache einem internationalen Schiedsgerichtshof unterbreiteten, vor dem sie unterliegen sollten. So ein gemeinsamer Mißerfolg verbindet – gegen die, denen man ihren Erfolg mißgönnt. Die USA blieben fortan ein Feind des Deutschen Reichs, zumal über 50% des venezolanischen Außenhandels künftig mit Deutschland, genauer gesagt mit Hamburg abgewickelt wurde – das war ja nicht der Sinn ihrer Intervention gewesen, sowas von Undankbarkeit!

Der Geheimvertrag zwischen der britischen Regierung und der US-Firma Cunard war übrigens nicht die einzige Folge dieser “venezolanischen Schulden-Affaire”, wie sie in den USA genannt wurde; sie gab außerdem den Ausschlag dafür, daß die USA den langen Streit im Senat, an welcher Stelle sie einen Verbindungskanal zwischen dem Atlantik und dem Pazifik bauen sollten – in Nicaragua oder in Kolumbien – zugunsten des letzten entschieden, das direkt an Venezuela grenzte. Sie zettelten eine Revolution an, deren Macher den Isthmos von Panamá zu einem von Kolumbien unabhängigen “Staat” erklärten, den die USA sofort anerkannten, sich die Kanal-Zone abtreten, pardon verpachten ließen und die dort von den Franzosen bereits begonnene Wasserstraße zuende bauten, die ihnen ein Vielfaches der Summen einspielen sollte, um die es den Engländern und Deutschen bei ihrem albernen Streit mit Venezuela gegangen war. Pünktlich zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde der Kanal fertig – aber das ist eine andere Geschichte.

Und die Folgen? Zu denen kommen wir gleich; erst muß Euch Dikigoros noch kurz berichten, wie es mit der Bagdad-Bahn [Medaille auf den Durchschlag des Taurus-Gebirges] weiter ging: Den deutschen Eisenbahn-Ingenieuren gelang 1915 – also mitten im Krieg – tatsächlich der Durchschlag des Taurus-Gebirges; dennoch wurde die Bagdadbahn nie fertig, denn die Engländer zerstörten die Gleise, die auf dem Gebiet des späteren Irak lagen – sie hatten also zumindest eines ihrer wichtigsten Kriegsziele erreicht. (Und Deutsch-Ostafrika bekamen sie auch – ihr Traum von der Bahnlinie Kairo-Kapstadt rückte also seiner Verwirklichung näher. Nur die deutsche Flotte, die sie auch gerne gehabt hätten, wurde von ihren bösen, imperialistischen Besatzungen versenkt, als sie ausgeliefert werden sollte. Und ihr allerwichtigstes Kriegsziel überhaupt, nämlich die Festigung ihrer Stellung als Wirtschaftsmacht Nr. 1 in der Welt, hatten sie nicht nur verfehlt, sondern sie sogar ganz verspielt – an die US-Amerikaner. Aber das konnten sie beim Abschluß des Lusitania-Kooperationsvertrags natürlich noch nicht wissen; einige merkten es auch 1918 noch nicht und führten ihre alte Kriegspolitik weiter bis zum Untergang des britischen Empire, aber das ist eine andere Geschichte).

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Nur ein Jahr, nachdem der Taurus-Durchschlag gelungen war, also 1916, wurde rund 3.000 km weiter südlich nach sage und schreibe 19 Jahren Bauzeit eine andere Bahnlinie fertig gestellt. Darf Dikigoros etwas weiter ausholen, um Euch zu erklären, warum die überhaupt gebaut wurde und warum es so lange dauerte, bis sie fertig wurde?

Wenn Ihr ein anderes Kapitel seiner “Reisen durch die Vergangenheit”, nämlich Von Meer zu Meer gelesen habt, dann wißt Ihr schon, daß die Franzosen – allein voran ein gewisser Ferdinand de Lesseps – Mitte des 19. Jahrhunderts auf die Idee gekommen waren, einen Kanal von Port Said nach Suez durch die Sinaï-Wüste zu graben, um das Mittelmeer mit dem Roten Meer zu verbinden. Da sie aber auch sahen, [Karte Abessiniens mit Nachbarstaaten am Horn von Afrika] daß ein solcher Kanal praktisch wertlos wäre, wenn jemand anderes die Straße von Bab El Mandeb sperren konnte, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verband, kauften sie 1862 einem Danakil-Häuptling einen Streifen Wüste dortselbst ab mit einem Kraal namens Obok, und nannten ihn “Somalie française”. Dazu bauten sie dann noch eine Hafenfestung namens Djibouti, die 1888 fertig wurde, und neun Jahre später begannen sie – im Einvernehmen mit dem Negus von Abessinien – mit dem Bau einer 700 km langen Eisenbahnlinie von eben jenem Djibouti ins Hochland, genauer gesagt zur Hauptstadt Addis Abeba. Ob der Negus da gut beraten war?

Gewiß, es gab gute Gründe, eine solche Verbindung zu schaffen – fragt sich nur für wen. Darf Dikigoros aus dem Buch eines anderen Reisenden (Anton Zischka) zitieren: “Dschibuti ist Frankreichs einziger Hafen auf dem Weg vom Mittelmeer nach Madagaskar und Indochina… Bis zur Inbetriebnahme der Eisenbahn Dschibuti-Addis Abeba war Äthiopien abgeschlossener als Tibet, eigentlich nur mit dem Japan des 18. Jahrhunderts zu vergleichen. Und was für das Inselreich die Öffnung seiner Häfen durch Perry bedeutete, das war für Abessinien der Bau der Eisenbahn nach der Küste: eine geistige und wirtschaftliche ebenso wie eine politische Revolution.” Ein guter Vergleich, findet Dikigoros, und wer seine Seiten über die besagte Öffnung Japans durch Perry und über die Öffnung Tibets durch Mao Tse-tung gelesen hat, weiß, was er damit meint. Aber vielleicht ist der Vergleich nicht ganz fair, denn die Franzosen hatten – anders als die US-Amerikaner in Japan und die Rot-Chinesen in Tibet – sicher nur friedliche Absichten.

Doch wie das so ist: Es kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Einer der vielen bösen Nachbarn der Franzosen (eigentlich hatten sie keinen, mit dem sie wirklich in Frieden gelebt hätten) waren die Italiener, die ihnen damals besonders böse waren, da sie ihnen Tunesien (das die Italiener selber gerne als Kolonie gehabt hätten) vor der Nase weg geschnappt hatten. Und die schickten sich nun an, Eritrea, Abessinien und Somalia zu einer schönen, großen Kolonie am “Horn von Afrika” zu vereinigen. War da etwa Gegenwehr zu erwarten seitens der Eingeborenen? Ach was, wie denn? Wie sollten jene primitiven Menschenfresser mit Pfeil und Bogen gegen die modernen Zündnadelgewehre der gut ausgebildeten Italiener ankommen? (Hätten die Italiener noch zwei Jahre gewartet, dann hätten die mit ihnen verbündeten Deutschen ihnen sogar die damals modernste Handfeuerwaffe, den Karabiner 98, liefern können.) Aber offenbar ging das doch – jedenfalls bei einem Gegner, der über eine Kampfkraft von Art und Güte verfügt wie eben nur die Italiener… Die Abessinier schlugen sie fürchterlich aufs Haupt; und die Italiener beeilten sich, die Unabhängigkeit “Ethiopiens” für alle Zeit anzuerkennen.

Unterdessen hatten auch die Franzosen ein paar kleinere Schwierigkeiten, u.a. daß ihnen irgendwann das Geld ausging. (Irgendwer hat mal behauptet, daß das “der teuerste Bahnbau der Welt” gewesen sei; aber der wußte noch nicht, was vergleichbare Projekte heutzutage kosten :-) Und wo bekamen sie Kredit? Müßige Frage für alle, die Dikigoros’ schon erwähnte Seite über den Bau des Suez-Kanals gelesen haben: natürlich in London bei den hochherzigen Engländern, die sich dafür nur mal eben 40% der Aktien als Sicherheit abtreten ließen. Habt Ihr in Euren Geschichts- und Märchenbüchern gelesen, wie das mit der französisch-britischen Annäherung war, und dabei von der Beilegung der Faschoda-Krise anno 1898 und der “Entente cordiale” anno 1904 erfahren? Ja, gewiß, aber unter uns gesagt war beides einen Dreck wert, nachdem die mit England verbündeten Japaner gegen die mit Frankreich verbündeten Russen 1905 den Krieg um die Transsibirische Eisenbahn geführt hatten.

Nachdem Euch Dikigoros bereits über die wahren Hintergründe des englisch-amerikanischen und des englisch-russischen Bündnisses gegen Deutschland aufgeklärt hat, will er die des französisch-britischen und des französisch-italienischen (ja, der Verrat Italiens am “Dreibund” fand nicht erst 1915 statt, wie einige noch immer glauben!) auch noch nachliefern: 1906 standen Briten, Franzosen und Italiener Gewehr bei Fuß, um einen Krieg um die Djibouti-Bahn zu beginnen (die noch gar nicht fertig war!) – die einzigen, die davon nichts bemerkten, waren die tumpen deutschen Diplomaten (und natürlich die ebenso tumpen deutschen Historiker, die es bis heute ignorieren). Dann entschieden sich die Politiker jedoch zu einem Freundschaftsvertrag, also zu einer vernünftigen Lösung (nein, Dikigoros schreibt bewußt nicht “zu einer friedlichen Lösung”, denn wenn zwei oder mehr Mächte sich verbünden, tun sie das meist nicht aus Friedensliebe, sondern um gegen andere Krieg zu führen oder sich zumindest den Rücken für einen solchen frei zu halten): Die französische Regierung bezahlte die Schulden der Eisenbahn-Gesellschaft in London (und bekam dafür das 40%ige Aktienpaket), Italiener und Engländer erhielten volle wirtschaftliche Nutzungsrechte an der Bahn (die Deutschen sollten dagegen ausgeschlossen bleiben), und politisch verzichteten die drei Mächte für alle Zeit auf die Eroberung Abessiniens. Amen.

Nun ist es aber so, liebe Leser, daß es ein “für alle Zeit” in der Geschichte nicht gibt. Die Zeit bleibt niemals stehen; auch nicht in Äthiopien, wo die Uhren – wie fast überall in Afrika – etwas langsamer gehen, oder in Italien, wo die Uhren – wie fast alles andere auch – fast immer unpünktlich sind. Seit Anfang der 1920er Jahre wurden die Italiener von einem “Duce [Herzog - der alte Titel der Herrscher von Venedig, im dortigen Dialekt "Doge" genannt]” regiert, pardon, das ist ja eine contradictio in adiecto, denn “regieren” kommt von “rex [König]“, also sagen wir besser “geführt” (oder verführt?). Der führte eine neue Zeitrechnung ein. (Ja, liebe Leser, ähnlich wie Robespierre & Co. die Jahre statt ab Christi Geburt ab der französischen Revolution neu zu zählen begannen, so tat das auch Mussolini ab seinem Marsch auf Rom.) Mitte der 1930er Jahre schaute er mal wieder auf den Kalender und fand, daß es nach fast 40 Jahren endlich an der Zeit sei, für die Blamage von 1896 Rache zu nehmen. Und obwohl inzwischen auch die Abessinier Schießgewehre hatten, waren sie den italienischen Bombenflugzeugen, Panzern, Maschinengewehren, Flammenwerfern und Giftgasgranaten am Ende trotz aller Tapferkeit nicht gewachsen. Die Zahl der Opfer wurde nie genau festgestellt. Äthiopien wurde eine italienische Kolonie – “für alle Zeit”, wie die Italiener meinten.

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Man hört und liest jetzt (nicht in den offiziellen Leerbüchern für den Geschichts-Unterricht an staatlichen Verblödungs-, pardon Bildungs-Anstalten, und auch sonst nicht immer – aber immer öfter :-), daß schon der Erste Weltkrieg, und insbesondere die alliierten Friedensdiktate, die in Versailles und anderen Pariser Vororten verbrochen wurden, den Keim zum Zweiten Weltkrieg in sich trugen.

Das kann man so sehen – oder auch nicht. Dikigoros sieht da jedenfalls keinen zwingenden Zusammenhang: Die Alliierten hätten die Revision dieser unsinnigen Verträge (die ausnahmslos von allen im Reichstag der “Weimarer Republik” vertretenen Parteien gefordert wurde, von den Kommunisten nicht weniger vehement als von den Nazis; schließlich ging es um Wählerstimmen) auf friedlichem Wege zulassen können – wenn sie es denn ernst gemeint hätten mit ihrer Friedensliebe und all den anderen schönen Frasen, insbesondere dem “Selbstbestimmungsrecht der Völker“; und die Deutschen hätten ihrerseits auf eine Revision verzichten können – wenn das denn den Frieden bewahrt hätte. (Hätte es aber nicht, wie wir heute wissen: Die Angelsachsen waren längst zum neuerlichen Krieg gegen den lästigen Konkurrenten entschlossen, der sich mit seinem Autarkie-Programm und seinen Bartergeschäften erfolgreich aus dem maroden Welthandel – so nannte man damals das, was man heute “Globalisierung” nennt – ausgeklinkt und sie dadurch schwer geschädigt hatte); aber mit dem Ersten Weltkrieg hatte das schwerlich noch etwas zu tun.

Gleichwohl gibt es schon eine schicksalhafte Verstrickung der beiden Kriege – nicht im Ausbruch, aber im Ausgang, und einmal mehr ist es eine Eisenbahnlinie, und einmal mehr lest Ihr davon in keinem Geschichtsbuch. Im Ersten Weltkrieg hatte Tsar Nikolaj II (den Dikigoros im Gegensatz zu dessen Vetter Wilhelm nicht “den letzten” nennt, denn er ist sich durchaus nicht sicher, ob es nicht nochmal Tsaren in Rußland geben wird – auch wenn sie sich vielleicht anders nennen werden) eine Eisenbahnlinie von seiner Hauptstadt Sankt Peterburg zur Barentssee bauen lassen, genauer gesagt nach Romanow an der Murman-Küste, dem einzigen ganzjährig eisfreien Hafen, den Rußland dort hatte. Geleistet wurde diese Knochenarbeit von deutschen Kriegsgefangenen, die dabei starben wie die Fliegen. (Habt Ihr mal etwas vom Bau der “Brücke am Kwai” gehört? So ähnlich – und schlimmer – müßt Ihr Euch das vorstellen.)

Nicht, daß die russischen Machthaber mit ihren eigenen Leuten zimperlicher umgingen (oder umgehen) – aber die wären nur gestorben, ohne die Bahnlinie zustande zu bringen. 1916 wurde sie fertig, noch vor Ausbruch der Revolution, für deren Ausgang sie ebenso wenig eine Rolle spielte wie für den des Ersten Weltkriegs oder des Bürgerkrieges zwischen Rot und Weiß (der entschied sich entlang der Sibirischen Eisenbahn); der Treppenwitz der Geschichte ist vielmehr, daß diese tsaristische “Murmanbahn” den Zweiten Weltkrieg entschied – und dadurch das sowjetische Regime für ein weiteres halbes Jahrhundert an der Macht hielt.

Wahrscheinlich habt Ihr, liebe Leser in Dikigoros’ Alter, in Euren Geschichts- und Märchenbüchern eine Menge blühenden Unsinns gelesen über Ursachen, Verlauf und Folgen des Zweiten Weltkriegs. Über den ersten Punkt braucht Dikigoros zum Glück nicht viel zu schreiben, denn der ist ja so klar und eindeutig, daß es schon an ein Gedankenverbrechen grenzen würde, ihn auch nur in Frage zu stellen, geschweige denn, andere Antworten zu geben als die Meinung der Herrschenden, pardon die herrschende Meinung sie vorschreibt: Der böse Nazi Hitler war ein Diktator, der die Juden unterdrückte und das friedliche Polen überfallen hatte; deshalb war es die verdammte Pflicht und Schuldigkeit eines jeden demokratischen, friedliebenden und toleranten Volkes – also allen voran der Angelsachsen – ihm den Krieg zu erklären und die Deutschen, die Juden, die Polen und überhaupt die ganze Welt von ihm zu befreien.

Vielleicht kennt Ihr noch nicht alle den schönen Schlager “Morgen sind wir tolerant” des demokratischen, friedliebenden, toleranten Holländers Robert Long, deshalb hat ihn Euch Dikigoros hier verlinkt. Wie heißt es da gleich: “Morgen glauben wir an Lügen, weil sie in der Zeitung steh’n…” Aber noch ist nicht morgen, unsere Geschichte spielt vielmehr im Gestern, also müssen wir noch einmal kurz zur Wahrheit zurück kehren, auch wenn das einigen Gutmenschen unangenehm sein mag. Ja, Hitler war ein Diktator. Allerdings war er in freien, demokratischen Wahlen an die Macht gekommen und hätte sich solchen jederzeit wieder stellen können – eine absolute Mehrheit wäre ihm bis zuletzt sicher gewesen. Dagegen hatten die Engländer da gewisse… äh, Probleme: In ihren Kolonien Südafrika und Indien waren bei freien, demokratischen Wahlen dummerweise (merke: die Wähler sind bisweilen so dumm, daß eine kluge Regierung, die nicht abgewählt werden will, sich hüten sollte, sie wirklich frei wählen zu lassen!) zwei Männer gewählt worden, die partout keinen “Befreiungs”-Krieg gegen Hitler-Deutschland führen wollten (sondern wenn, dann höchstens einen gegen England): James Barry Munnick Hertzog (der Führer der Nasionale Party) und Subash Chandr Bosh (der Führer des National Congress).

Die Engländer setzten sie kurzerhand ab, warfen sie ins Gefängnis und setzten an ihrer Stelle Diktatoren, pardon Marionetten, pardon gute Demokraten ein, die Deutschland brav den Krieg erklärten. Und Churchill? Mr. Weinstein Kirchügel (findet Ihr diese Übersetzung befremdlich, liebe Leser? Aber wieso denn? Man muß solchen Namen doch einmal auf den Grund gehen dürfen – nicht nur bei dem Dichter Willi Schüttelspeer :-) stellte sich nur ein einziges Mal freien, demokratischen Wahlen, nämlich im Juli 1945, direkt nach dem gewonnenen Krieg. Das gab ihm natürlich einen gewaltigen Bonus bei den Wählern, und so war denn auch rund ein Drittel so dankbar, daß sie ihn wählten – die anderen zwei Drittel wählten freilich die Opposition an die Macht, pfui, wie undankbar…

Ja, Hitlers Wehrmacht marschierte in Polen ein (um den Völkermord an der deutschen Minderheit aufzuhalten – was ihm ja auch für gut fünf Jahre gelang); allerdings tat das auch Stalins Rote Armee. Und, störte das die Engländer? Aber nein – es störte sie ja auch nicht, daß Stalins Sowjet-Union Estland, Lettland und Litauen annektierte und die Rote Armee in Finnland einmarschierte. Wieso denn auch? “Onkel Joe” Stalin war doch ein braver, durch freie Wahlen an die Macht gekommener Demokrat, oder etwa nicht? Nein, nicht wie Hitler, aber jedenfalls nicht weniger als Weinstein. Und nach dem Krieg? Störte es die Engländer, daß Stalin die Hälfte Polens annektierte und den Rest Polens (und vier Fünftel Osteuropas) ein halbes Jahrhundert lang militärisch besetzte?

Aber nein – noch 1989, als Stalins Epigonen all jene Gebiete wieder räumten, heulte Margaret Thatcher, die Epigonin Weinsteins auf dem Premierminister-Sessel, Tränen vor Wut und wollte Deutschland wieder den Krieg erklären - und nur weil US-Präsident George W. Bush, der Epigone Roosevelts, sie – anders als letzterer im Zweiten Weltkrieg den Weinstein – schmählich im Stich ließ, mußte sie davon Abstand nehmen (aber das ist eine andere Geschichte). Ja, Hitlers Nazis diskriminierten die Juden (nicht so sehr wie die Amerikaner ihre roten, gelben und schwarzen Minderheiten, aber immerhin); der “Holocaust” war allerdings 1939 noch lange nicht angelaufen, vielmehr glaubte Hitler, die Juden nach Palästina oder sonstwohin abschieben zu können. Das hörten die Engländer gar nicht gerne, deren Kolonie Palästina doch war. Ihre größte Sorge war, daß dort zu viele Juden einwandern könnten. Bereits 1922 hatte Weinstein – damals noch als Kolonialminister – in einem nach ihm benannten “White Paper [Weißbuch]” verlangt, die jüdische Einwanderung zu stoppen; 1930 hatte ein weiteres, nach seinem Kollegen Passfield benanntes Weißbuch das Verbot von Landerwerb durch bereits in Palästina ansässige Juden empfohlen.

Dennoch stieg die Zahl der jüdischen Einwanderer nach Palästina besonders nach 1933 sprunghaft an (von ca. 5.000 im Jahr auf ca. 40.000 im Jahr), weil dieser böse Hitler sie massiv förderte – da fühlten sich die Araber doch bedroht und reagierten mit bürgerkriegsartigen Ausschreitungen, was wiederum die Engländer mit Recht beunruhigte. Was machten sie also als erstes, nachdem sie 1939 dem Deutschen Reich den Krieg erklärt hatten, mit den aus Hitler-Deutschland emigrierten Juden? Sie steckten sie als “Angehörige einer feindlichen Macht” kurzerhand in Konzentrationslager – lange bevor in Deutschland jemand auf diese Idee kam. Dann – 1940 – setzten sie die Vorschläge des Passfield White Books um. Und was machten die Engländer nach dem Krieg mit den aus deutschen und polnischen Konzentrationslagern “befreiten” Juden? Sie verfrachteten sie wie Vieh auf die berüchtigten Todesschiffe vor Cypern und ließ sie dort jämmerlich verrecken, weil sie um jeden Preis verhindern wollte, daß sie nach Palästina kamen. “Na und?” sagte kürzlich ein cynischer Brite, dem Dikigoros das vorhielt, “die Geschichte hat doch bewiesen, daß wir damals Recht hatten: Wären die Juden damals nicht nach Palästina gekommen, gäbe es heute keinen Staat Israel und kein Nahostproblem.” Aha – auch Dikigoros lernt eben nie aus.

[Die Routen der alliierten Geleitzüge nach Murmansk]

Kommen wir zum zweiten Punkt, dem Kriegsverlauf – der ja eigentlich viel wichtiger ist als die Ursachen, denn er entscheidet darüber, wer ihn gewinnt und somit auch darüber, wer hinterher in den Geschichtsbüchern als böser “Verursacher” steht. (“Die Geschichtsschreibung ist der zweite Triumph des Siegers nach dem Kriege,” schrieb einst der Schotte Bernard Montgomery, der für seine Siege gegen Rommel und andere böse Nazi-Deutsche zum Feldmarschall befördert und nach dem Kriege zum “Viscount of El Alamein” geadelt wurde; und er muß es gewußt haben, denn seine Kriegs-Memoiren zählen neben denen Weinsteins zu den bis heute am meisten gelesenen unter den vielen Geschichts- und Märchenbüchern über den Zweiten Weltkrieg.)

Sicher habt Ihr von allerlei wichtigen Schlachten gelesen, von Dünkirchen, von Moskau, von El Alamein, von Stalingrad, von Kursk, vielleicht auch von der Luftschlacht über England und den Geleitzugschlachten im Atlantik, und Ihr habt gelernt, daß sie den Krieg entschieden hätten. Aber in Wahrheit sind verlorene Schlachten nie die Ursachen einer Kriegsniederlage, sondern vielmehr – wie letztere – die Folgen einer verfehlten Kriegs- oder Rüstungspolitik. Der Soldat an der Front gewinnt keine Kriege – er hat nur auszubaden, was unfähige Politiker und Generäle über seinen Kopf hinweg aushecken. (Zum Beispiel den Rußland-Feldzug, die größte politisch-strategische Fehlentscheidung Hitlers überhaupt. Hätte er statt dessen Stalin das rumänische Bessarabien [das heutige Moldavien] in den Rachen geworfen – was dieser als Preis für sein Stillhalten verlangt hatte – und nur ein Prozent der für den Rußlandfeldzug aufgewendeten Menschen und Materialien in die Unterstützung des anti-alliierten Aufstands im Irak gesteckt, wie es der deutsche Botschafter in der Türkei, sein Vorvorgänger v. Papen empfohlen hatte, hätte er dort mehr Öl haben können als in Rumänien und im Kaukasus jemals zu holen war; ganz abgesehen davon, daß ihm dann die ganze mohammedanische Welt, einschließlich des dann wohl auch befreiten Indiens, vor Dankbarkeit zu Füßen gelegen hätte, daß wir heute mit der Bagdadbahn von Berlin bis nach Indien durchfahren könnten und Dikigoros wahrscheinlich ein Kapitel seiner Reisen durch die Vergangenheit “von Köln bis Kålkattā” betitelt hätte – aber das ist eine andere Geschichte.

Ihr meint, der Krieg gegen die Sowjet-Union sei unvermeidlich gewesen; wenn Hitler ihn nicht präventiv geführt hätte, dann hätte Stalin ihn begonnen? Mag sein; aber sicher ist das durchaus nicht, und manches spricht dagegen, dies z.B.: Anfang Dezember 1940 – also nachdem Molotow in Berlin mit seiner Mission gescheitert war, Hitlers Zustimmung zu sowjetischen Annexions-Wünschen in Finnland und Rumänien zu erlangen – was einige ja als auslösenden Moment für Hitlers Entscheidung zum Rußlandfeldzug ansehen – boten die Briten Stalin diese Zustimmung an: Die kriegswichtigen Nickelgruben zwischen Petsamo und Kirkenes – schaut bitte auf die Karte oben – befanden sich zivilrechtlich in Händen einer britischen-kanadischen Staatsholding. Churchill bot sie Stalin an, wenn dieser dafür die Material-Lieferungen an das Deutsche Reich einstellte. Stalin lehnte das Angebot ab und belieferte Deutschland bis zum Morgen des 22. Juni 1941 weiter.) Die Schlacht von Dünkirchen wurde verloren, weil Hitler sich weigerte, den Befehl zur Vernichtung des britische Expeditionskorps zu geben (von dessen Schonung er sich naïver Weise einen Friedensschluß mit seinen geliebten Engländern erhoffte); die Schlacht vor Moskau wurde verloren, weil die Japaner sich geweigert hatten, die Sowjet-Union in Sibirien anzugreifen; die Schlacht von El Alamein wurde verloren, weil Mussolini und Franco sich geweigert hatten, die britischen Kolonien Malta bzw. Gibraltar einzunehmen – was ihnen leicht möglich gewesen wäre; die Schlacht von Stalingrad wurde verloren, weil an den Flanken der deutschen Armeen Hilfstruppen aus Ungarn, Rumänien und Italien standen, die nicht kämpfen konnten oder wollten.

Es war also allemal politisches Versagen oder Verrat der so genannten Verbündeten, das den Sieg kostete. Und warum gingen die Geleitzugschlachten im Atlantik verloren? Halt, liebe Leser, bevor Ihr Euch den Bären aufbinden laßt, die Ortung der deutschen U-Boote durch alliiertes Radar sei [see]kriegsentscheidend gewesen… In der so genannten Geschichts-“Wissenschaft” kommen die meisten falschen Antworten durch falsche Fragestellungen zustande. Wir müssen erst einmal fragen: Warum wurden die Geleitzugschlachten eigentlich geführt? Nun, die Sowjet-Union wäre unter den neuerlichen deutschen Angriffen 1942 wohl zusammen gebrochen, wenn nicht die USA ihre Ausrüstung mit Waffen, Munition und Verpflegung übernommen hätten. Und wie kam dieses Material von den USA in die SU? Richtig – über den Atlantik. Aber wie sollte es von dort an die Front kommen? Seht Ihr, und nun sind wir wieder bei der Murmanbahn, die inzwischen nach dem kommunistischen Revolutionär Kirow genannt wurde, zwischen Romanow, das inzwischen Murmansk genannt wurde, und Sankt Peterburg, das inzwischen Leningrad genannt wurde. Der gesamte kriegsentscheidende Nachschub lief über diese kleine Bahnlinie (am Ende sogar über eine noch kleinere Nebenstrecke an Leningrad vorbei – denn das letztere hatte die Wehrmacht abgeschnitten und belagert).

[Karte der Halbinsel Kola mit Murmanküste]

Aber warum unterbrachen die Deutschen denn diese Bahnlinie nicht, wenn sie so wichtig war? Die Antwort ist die gleiche wie bei Gibraltar, Malta und Stalingrad: Die lieben Verbündeten… Nein, liebe Leser, Dikigoros meint wieder nicht die Soldaten an der Front – die Finnen waren immer gut Freund mit den Deutschen und sind es bis heute geblieben -, sondern einmal mehr Politiker und Generäle.

Der doppelte Treppenwitz der Geschichte ist nämlich, daß nicht nur eine tsaristische Bahnlinie, sondern auch ein tsaristischer General a.D. das [Karte Kareliens] Überleben der Sowjet-Union ermöglichte: Carl-Gustav Emil Mannerheim hieß er, und am Namen seht Ihr schon, daß er kein echter Finne war, sondern ein Angehöriger der einstigen schwedischen Kolonialmacht (freilich war sein Vater holländischer und seine Mutter französischer Abstammung, was einiges mehr erklären mag). Ein heimlicher Feind der Deutschen wie Franco und Horthy. Er war freilich “nur” Oberbefehlshaber der finnischen Streitkräfte und konnte nicht verhindern, daß Staatspräsident Ryti nach dem Überfall der Sowjets im “Winterkrieg” 1939/40 deutsche Hilfe in Anspruch nahm (alle anderen hatten das kleine Finnland schmählich im Stich gelassen) und sich 1941 am Rußlandfeldzug beteiligte – wenngleich nur als “Fortsetzungskrieg”. Aber insgeheim intrigierte Mannerheim längst gegen Ryti, verhandelte praktisch seit Kriegsbeginn hinter seinem Rücken sowohl mit den Westalliierten als auch mit den Sowjets.

Schon im September 1941 – also zwei Monate nach Kriegsausbruch – sabotierte er einen Angriff auf Kandalakscha an der gleichnamigen Bucht; im November 1941 stoppte er mit einem Geheimbefehl die Eroberung Kestengas, die unmittelbar bevor stand und den gleichen Effekt gehabt hätte: Der Rußlandfeldzug wäre nach einem Jahr beendet worden – vielleicht mit einem Separatfrieden, den Stalin Hitler damals wiederholt anbot, wie wir seit der Öffnung der sowjetischen Archive nach 1991 wissen, vielleicht sogar mit einem Sieg Deutschlands – dem Ihr, liebe Ewig-gestrige, bitte nicht nachtrauern wollt. Wie pflegte Dikigoros’ Vater, der Rußland im Krieg erlebte und überlebte (an der Front, nicht in der Etappe), zu sagen: “Wenn wir diesen verdammten Krieg gegen die Iwans gewonnen hätten, säßen wir heute vielleicht in Wladiwostok oder sonstwo in Sibirien und hätten uns mit den gleichen Problemen herum zu schlagen wie die Israelis in der Westbank. Und das wäre es ja wohl nicht wert gewesen…”

Das ist ein hartes Urteil, liebe Leser, aber Dikigoros teilt es, auch wenn der Rußlandfeldzug auf beiden Seiten noch an die 30 Millionen Menschenleben kosten sollte, während sich die Unterbrechung der Murmanbahn – wie die rechtzeitige Einnahme Dünkirchens, Gibraltars oder Maltas – vielleicht mit 3.000 hätte erkaufen lassen, weniger als während des Baus 1916 oder während der Geleitzugschlachten umgekommen waren. Aber so darf man nicht rechnen; pardon, so sollte man nicht rechnen – verboten ist es ausnahmsweise (noch) nicht. Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: Drei Wochen nach Mannerheims Verrat erklären die Westalliierten Finnland dennoch den Krieg; im August 1944 stürzt Mannerheim Ryti, im September schließt er einen Separatfrieden mit den Sowjets, unter deren Fuchtel Finnland fast ein halbes Jahrhundert bleiben wird. Bis heute gibt es dort kein ordentliches Eisenbahnnetz – aber das nur nebenbei.

Exkurs. Nun will Dikigoros seinen Lesern nicht verschweigen, daß es Reisende gibt, die eine andere Bahnverbindung denn die von Murmansk nach Leningrad als entscheidend für den Ausgang des Zweiten Weltkriegs halten, nämlich die von Ķhorramshahr nach Tährān in Persien. Er zitiert im folgenden aus “Vom Pfauenthron zum Dach der Welt” von Horst Eliseit, der sie im Jahre 1957 befuhr: “Diese Linie, [die] zu den kühnsten Gebirgsstrecken der Erde gehört, wurde 1938 eröffnet, nach dem Willen von Reza Schah Pahlevi, dem Vater des jetzigen Herrschers… Diese Bahn bekam im Zweiten Weltkrieg den Namen ‘Brücke’ des Sieges’. In vollgestopften Güterwagen rollten die amerikanischen Hilfslieferungen zur russischen Südfront: Geschütze, Panzer, Munition, Verpflegung, Treibstoffe, Bekleidung, Uniformen, Stiefel, Leder und Wolldecken. Und nicht nur die Bahn, ganz Persien war damals eine Brücke zwischen Alliierten.

Die Strecke ist quer hindurch gestoßen durch Gebirgsketten, über die kein Saumpfad führt. Sie läuft durch Täler, die nie eines Menschen Fuß betritt. Sie folgt keinem von der Natur vorgezeichneten Weg, nicht dem Durchbruch eines Flusses, keiner Paßstraße, wie etwa die Bahnstrecken in den europäischen Alpen. Kein Pfad windet sich über diese südpersischen Gebirge. Nur die Bahn durchquert sie…” Ja, gewiß, diese Bahnverbindung gab es, und es stimmt auch, daß sie die einzige für Kriegstransporte brauchbare Überland-Verbindung vom Persischen Golf nach Tährān war. Aber was sollte das Zeug dort? Das war ja nicht mal ein Drittel des Weges bis nach Stalingrad, geschweige denn weiter westlich, als die Front von dort weg rückte. Deshalb hält Dikigoros nicht diese Eisenbahnverbindung bis nach Tährān für [mit] kriegsentscheidend, sondern vielmehr die Strecke danach – aber da kommen wir halt doch nicht so ganz ohne Paßstraßen aus, wie Eliseit sich das vorstellt, und deshalb schreibt Dikigoros darüber an anderer Stelle. Exkurs Ende.

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Wahrscheinlich werdet Ihr, liebe ältere Leser, Euch noch mehr oder weniger genau an die Ereignisse erinnern, von denen Dikigoros Euch jetzt berichten will. Aber habt Ihr sie auch in diesem Zusammenhang gesehen? Oder vielleicht doch schon wieder vergessen? Was ist eigentlich aus den afrikanischen Eisenbahnen geworden? Nun, denen ging es nach dem Zweiten Weltkrieg erstmal gut, jedenfalls fuhren sie das Geld, das sie gekostet hatten, locker wieder ein. Dann aber passierten einige häßliche Dinge, von denen Ihr vielleicht schon in anderen Kapiteln von Dikigoros’ “Reisen durch die Vergangenheit” gelesen habt: In den 1960er Jahren kamen kluge Politiker – die klügsten saßen mittlerweile in Washington – auf die Idee, daß die Länder der “Dritten Welt” vom Kolonialjoch der bösen Europäer “befreit” werden müßten, damit sie ihre reichen Bodenschätze künftig nicht mehr von denen, sondern von den edlen US-Amerikanern ausbeuten lassen konnten.

Das reichste dieser Länder (jedenfalls solange es unter belgischer Kolonialherrschaft stand – heute ist es eines der ärmsten) war der Kongo. Habt Ihr Euch schon mal Gedanken darüber gemacht, warum manche “Befreiungs”-Kriege geführt werden? Wegen der Freiheit, gewiß. Aber Freiheit wessen wovon wozu? Die Freiheit, Handel zu treiben, mit wem er wollte, o.k. Die Freiheit, den bösen Nachbarn tot zu schlagen, wenn der das verhindern wollte, auch o.k. Und vielleicht auch den bösen Nachbarn tot zu schlagen, um zu verhindern, daß der etwa auch Handel treiben und einem selber Konkurrenz machen würde. Tja, und wenn alle Nachbarn so denken… Der Reichtum des Kongo konzentrierte sich in der südlichen Provinz Katanga. Weshalb? Gab es nur dort Bodenschätze? Falsch – aber nur dort gab es die Benguelabahn, mit der sie an die Küste transportiert und auf dem Weltmarkt verkauft werden konnten. Unterschieden sich die Eingeborenen Katangas stärker von den übrigen Völkern und Stämmen des Kongo als andere? Ach was. Waren die Leute auf der Gegenseite böse Kommunisten, Kolonialisten, Imperialisten, Terroristen? Ja, schon. Aber scherte das im Endeffekt irgend jemanden? Kaum.

Als die USA sicher gestellt hatten, daß die künftigen Diktatoren der Zentralregierung die Bodenschätze Katangas an sie verkaufen würden und daß die Portugiesen den Transport derselben durch Angola nach Benguela bzw.Lobito gewährleisten würden (nur aus diesem einen lukrativen Grund hielten die Portugiesen überhaupt noch an ihren ansonsten stark defizitären Übersee-Provinzen fest), war das Schicksal Katangas, der Neger, der Belgier und Franzosen, die es verteidigen wollten, besiegelt. Das war 1965. Fünf Jahre hatte der Bürgerkrieg gedauert; es war der bis dahin schlimmste, von dem die afrikanische Geschichte wußte – niemand ahnte, daß es erst der vergleichsweise harmlose Anfang war. Ohne die Benguelabahn aber wäre dort bis heute kein Tropfen Blut geflossen, weil seine Bodenschätze ohne sie keinen Tropfen Blut wert gewesen wären. Ihr glaubt das nicht, liebe Leser? Viele Leute, die sich besser auskennen im Kongo als Dikigoros, teilen seine Meinung, von dem berühmten Afrikaforscher Stanley – der ihren Bau mit erlebt hat – bis zu Valérien Ngoy, bei dem Ihr, so Ihr des Französischen mächtig seid, das alles noch etwas ausführlicher nachlesen könnt.

[Benguelabahn]

Weiter im Text. 1967 und 1973 führten Israelis und Araber Krieg gegeneinander. Danach wurde der Suez-Kanal gesperrt und somit praktisch wertlos. Na und? Was geht denn das die Eisenbahnen an? Erinnert Ihr Euch, warum die Franzosen sich damals Djibouti unter den Nagel gerissen hatten, den Endpunkt der Eisenbahnlinie nach Addis Abeba? Seht Ihr, und der war nun auch nichts mehr wert. Bis 1973 wäre jeder Versuch, Haile Selassie, den braven Negus von Äthiopien (den die Engländer prompt wieder eingesetzt hatten, nachdem sie das Land im Zweiten Weltkrieg von den Italiener “befreit” hatten) zu stürzen, mit einer militärischen Intervention der edlen Demokratien des Westens beantwortet worden – war er doch ein guter Monarch und Freund des Westens. (Einige meinten zwar, er sei vielmehr ein korrupter Diktator und heimlicher Menschenfresser; aber so ein paar Neidhämmel gibt es ja immer und überall :-)

Doch nun, nachdem der Suez-Kanal dicht und die Ölgesellschaften dazu übergegangen waren, ihr Öl mit neuartigen Riesentankern zu transportieren, die eh nicht mehr durch den Kanal gepaßt hätte, putschten die Militärs. Wer rührte noch einen Finger für den Negus? Kein Schwein. Besserte sich etwas? Keine Ahnung. Herrscht gerade mal wieder Bürgerkrieg in Äthiopien? Gut möglich, aber wen schert’s? Oder ein Grenzkrieg mit Somalia und/oder Eritrea? Dto. Vergeßt es, liebe Leser, vergeßt es. (Und Ihr, liebe italienische Leser, seid bitte nicht allzu schadenfroh :-) Die Djibouti-Bahn? Die ist natürlich längst zerstört; und 1977 entließ Frankreich seine nun wertlose Kolonie Djibouti großzügig in die Unabhängigkeit. Anno 2001 beschlossen die Brüsseler Eurokraten in ihrer unergründlichen Weisheit, Äthiopien 30 Millionen US-$ zu schenken, um sie bis 2004 wieder aufzubauen; seitdem hat man von diesem löblichen Vorsatz nichts mehr gehört.

[Nein, liebe Leser, die Ihr mit Recht angefragt habt, das ist nicht die ganze Wahrheit; ohne Grund investiert der Westen sein Geld natürlich nicht in Äthiopien - schließlich hat er ja auch dafür gesorgt, daß das Mengistu-Regime gestürzt wurde; ganz wertlos können die Länder zwischen dem Suez-Kanal und dem Horn von Afrika also doch nicht sein - oder? Richtig, und da das etwas ist, das Ihr nicht in den "normalen" Nachrichten oder der Tagespresse vorgesetzt bekommen habt, will Dikigoros es an dieser Stelle kurz nachtragen: Anfang der 1990er Jahre kam jemand auf die Idee, daß es doch Zeit- und Geldverschwendung sei, mit großen Tankern rund ums Kap der guten Hoffnung zu fahren, bloß weil der Suez-Kanal für diese Tanker zu flach war. (Breit genug war er ja, jedenfalls wenn man ihn nur abwechselnd in einer Richtung befahren ließ.)

Die Lösung war ganz einfach: Man baute eine Pipeline parallel zum Kanal - das war nur gut 100 Meilen - und dazu eine Pumpstation. Wenn die Riesentanker in Suez ankamen, wurde das Öl durch die Pipeline nach Port Said gepumpt, der Tanker fuhr unbeladen durch den Kanal - das war kein Problem, weil er dann ja kaum Tiefgang hatte - und nahm das Öl am anderen Ende wieder in Empfang, voilà. Nun mußte man die Äthiopier also wieder bei der Stange halten - und tat das auch; ob die reichlich sprudelnde Entwicklungshilfe dabei tatsächlich für den Bahnbau u.a. löbliche Projekte verwendet wurde oder auf den Nummernkonten irgendwelcher korrupter Politbonzen landete, danach fragte und fragt allerdings niemand, und deshalb will Dikigoros auch nicht mit mehr als diesem kleinen Exkurs vom eigentlichen Thema dieser "Reise durch die Vergangenheit" abweichen.]

Aber wir wollen nicht vorgreifen – wo waren wir gleich stehen geblieben? 1973 Yom-Kippur-Krieg, 1974 Sturz des Negus, 1975 Nelkenrevolution in Portugal… Stopp, da war doch was? Richtig, eine Bahnlinie nach Benguela in Angola und eine zur Delagoabaai in Mosambique. Diese beiden Übersee-Provinzen wurden nun natürlich “unabhängig”; und prompt begannen die Bürgerkriege. Warum und worum eigentlich? Um Freiheit, Selbstbestimmung, Ismen und Bodenschätze? Ja, auch in Angola gab es die – aber hatten wir das nicht schon mal? Bei der Atacama-Wüste, bei Transvaal, bei Sibirien und bei Katanga mögt Ihr noch an Dikigoros’ Worten gezweifelt haben, liebe Leser; aber bei Angola kann es eigentlich keinen vernünftigen Zweifel mehr geben; denn in jenem Bürgerkrieg wurde in keiner Fase um Minen, Bergwerke oder Fundstätten gekämpft, sondern… dreimal dürft Ihr raten. Richtig: um die Gleise der Benguelabahn. Nach fünf Jahren war keine einzige Schiene mehr heil. Dann, 1980, kamen in Rhodesien schwarze Terroristen an die Macht. Das war für die Rhodesier schlimm (nicht nur für die Weißen, sondern auch und gerade für die Schwarzen), nicht aber für seine Nachbarn, z.B. für Zambia. Dort waren auch schwarze Terroristen an der Macht, und solange in Salisbury die Weißen herrschten, waren die Grenzen auch für den Warentransport über die Bahnlinie nach Beira gesperrt gewesen. Das änderte sich nun mit einem Schlag: Aus Rhodesien wurde Zimbabwe (eine Ruine – nomen atque omen!), und die Züge rollten wieder. Plötzlich war die Benguela-Bahn so uninteressant geworden wie Djibouti nach der Schließung des Suez-Kanals.

Der Bürgerkrieg in Angola schlief ein. Und der in Moçambique? Nun, die Frage ist nicht schwer zu beantworten: Als auch in Südafrika schwarze Terroristen an die Macht kamen, arrangierten sich die sehr schnell mit den schwarzen Terroristen, die in Maputo (so hieß das alte Lourenço Marques inzwischen) an der Macht waren, und die Züge der Delagoabaaibahn rollten wieder. Friede, Freude Eierkuchen – und Hungersnot; denn die Erlöse all der schönen Exporte landeten auf Schweizer oder Lichtensteiner Nummernkonten der Negerhäuptlinge; und als der letzte Weiße enteignet oder ermordet war, gab es auch nichts mehr zu verteilen. Aber diese traurige Wahrheit werdet Ihr in Euren politisch korrekten (und daher sachlich unkorrekten) Geschichts- und Märchenbüchern wohl nie zu lesen bekommen. Überflüssig zu erwähnen, daß es ohne den Bau der Delagoabaaibahn nicht zur Tragödie Rhodesiens gekommen wäre. Soll Euch Dikigoros etwas verraten? In Europa ist es nur deshalb so lange zu keinem echten Krieg mehr gekommen, weil die Eisenbahn dort ihre führende Rolle als Transportmittel für Güter und Personen verloren hat. Um Autobahnen führt man keine Kriege, um Luftrouten auch nicht. (Um Wasserstraßen vielleicht doch – aber das ist eine andere Geschichte.)

Die Bürgerkriege in Schwarzafrika seit der glorreichen “Befreiung vom Kolonialjoch” haben mit mehr oder weniger kurzen Unterbrechungen bis heute angedauert: im Kongo, in Nigeria, in Angola, in Mosambique, in Ruanda, in Burundi, in Rhodesien… Und sie haben inzwischen mehr Todesopfer gefordert als der Zweite Weltkrieg. Gewiß, das ist nicht so schlimm, denn Bevölkerungsverluste bemessen sich nicht nur nach der Zahl der Getöteten, sondern auch nach der Zahl der Nicht-Geborenen; und die schlimmsten Folgen des Zweiten Weltkriegs in Europa waren nicht militärischer oder wirtschaftlicher, sondern sozialer und moralischer Natur: Da Hitler und die Nazis das Kinderkriegen befürwortet hatten und den Krieg verloren, mußte auch das Kinderkriegen schlecht sein und als “nazistisch” geächtet werden – wie alles andere, was sie propagiert hatten.

Den europäischen, aber auch den nordamerikanischen Frauen wurde beigebracht, die Kindestötung im Mutterleib nicht als einen Verlust, sondern vielmehr als eine “Befreiung” zu empfinden von der Last, schwanger zu sein und Erziehungsarbeit (und womöglich auch noch Konsumverzicht!) leisten zu müssen. Abtreibung nach Belieben wurde nicht nur erlaubt, sondern sogar von Staats wegen gefördert, indem er einen gesetzlichen Anspruch auf ihre Finanzierung durch die Krankenkassen schuf. (Ja, Schwangerschaft ist eine Krankheit, und von ihr “genesen” bedeutet nicht mehr, wie früher, einem Kind das Leben schenken, sondern einem Kind das Leben nehmen!) Kein noch so brutales Regime in der Menschheitsgeschichte war oder ist verbrecherischer und (selbst-)mörderischer als der “Rechtsstaat”, der nach 1945 überall in Europa an die Stelle der “Diktatur” getreten ist. (Ja, überall, denn auch die sowjetischen Satelliten-Staaten in Osteuropa gewährten ihren Untertanen dieses “Recht” – wenngleich z.B. im katholischen Polen erst nach der “Befreiung” von 1990 in größerem Umfang davon Gebrauch gemacht wurde.)

Nicht der millionenfache Tod der Männer und Frauen und Kinder im Krieg bewirkte das Aussterben der Europäer, sondern der milliardenfache Mord an ihren ungeborenen Kindern im Frieden wird es bewirken, denn Tote kann man ersetzen – nur wenn man letzteres versäumt, gehen die Lichter endgültig aus. (Dies, liebe Leser, ist übrigens das einzige “endgültig” in der Geschichte – vielleicht ist die Christenheit dem “jüngsten Tag” schon näher als sie glaubt!) Dagegen haben sich die Schwarzafrikaner (und die Muslime – die brauchen kein “jüngstes Gericht”!) ihre Fruchtbarkeit und Kinderliebe durch alle Wechselfälle ihrer Geschichte bewahrt: Sie empfinden Kinder weiterhin nicht als Last, sondern als Lust und als willkommene Bereicherung ihres Lebens und Sterbens, denn die können etwa ab dem 5. Lebensjahr Kinderarbeit leisten und etwa ab dem 10. Lebensjahr Soldaten spielen, wenn sie männlichen, und Prostituierte, wenn sie weiblichen Geschlechts sind; und etwa ab dem 13. Lebensjahr können sie selber Eltern werden – also immer weiter so! Immer weiter so? Nein, in der Geschichte gibt es kein “immer”; und weniger als ein halbes Jahrhundert nach der “Befreiung” sollte etwas kommen, das den Schwarzafrikanern viel gefährlicher wurde als die europäische Kolonialherrschaft, ja sogar als die “Befreiung” von ihr: AIDS heißt das Zauberwort – aber das ist eine andere Geschichte.

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Wahrscheinlich werdet Ihr, liebe jüngere Leser, dereinst in Euren Geschichts- und Märchenbüchern eine Menge blühenden Unsinns zu lesen bekommen (wie jetzt schon in den Gazetten) über Ursachen, Verlauf und Folgen des Irak-Krieges. Die letzten beiden Punkte wollen wir hier einmal beiseite lassen und uns ganz auf den ersten konzentrieren. Sicher habt Ihr schon jetzt von allerlei guten und gewichtigen Gründen gehört, die den Krieg unausweichlich machten: Saddam Hussein war ein böser Diktator (wie Hitler – das beweist schon der Schnurrbart :-), der seine Minderheiten brutal unterdrückte, einige davon sogar vergaste – das war Völkermord -, und der Massenvernichtungswaffen besaß (oder auch nicht, aber sie jedenfalls entwickeln wollte), gegen die V1 und V2 harmlose Spielzeuge waren. (Cynische Menschen fügen hinzu, daß es überdies im Irak jede Menge schönen Erdöls gibt; aber das kann wohl kein Grund für einen Krieg gewesen sein; denn der Irak exportierte schon vor dem Krieg rund zwei Drittel seiner Fördermenge zu Dumping-Preisen an die Angelsachsen; und wenngleich das Argument, daß die Ölquellen und Pipelines in westlicher Hand besser aufgehoben sind als in irakischer, nicht von der Hand zu weisen ist – das gilt doch für die in Sa’udi-Arabien und den anderen Mullah- und Scheichtümern des Nahen Ostens genauso oder noch mehr!)

Allerdings halten auch die anderen Gründe einer näheren Überprüfung schwerlich stand: Saddam Hussein könnte sich jederzeit freien, demokratischen Wahlen stellen [was er in der Tat mit Hitler (und Schwarzenegger :-) gemeinsam hat - und was ihn von Rosenfeld, Weinstein, Bush und Blair unterscheidet, die nur mit Wahlkampflügen, Wahlfälschungen oder Koalitions-Intrigen an die Macht kommen und sich dort halten konnten], wenn man solche denn im Irak zuließe; und im übrigen sollte man ihm einen Orden dafür verleihen, wie er mit den kommunistischen Kurden und den radikal-islamischen Shiïten in seinem Lande fertig geworden ist. Nein, es muß wohl einen anderen Grund gegeben haben, weshalb knapp sechs Jahrzehnte nach Mannerheims Verrat an seinem langjährigen Freund und Verbündeten Hitler die westlichen Politiker ihren langjährigen Freund und Verbündeten Saddam Hussein verraten haben – aber welchen?

Erinnert Ihr Euch noch? Am 5.3.1903 wurde der Plan der Bagdadbahn unter deutscher Federführung beschlossen. 99 Jahre später kamen deutsche Politiker, Wirtschaftsbosse und Ingenieure auf die Idee, die 100. Wiederkehr dieses Ereignisses angemessen zu feiern. Wie denn das? Ganz einfach: Indem sie die alten Pläne wieder aus der Schublade zogen und – leicht überarbeitet – dem Präsidenten des Irak auf den Tisch legten. Der war auch gar nicht abgeneigt, machte allerdings zur Bedingung, daß die bei den Arabern so verhaßten Amerikaner und Briten, deren Regierungen in ihren Augen von jüdischen Strippenziehern gelenkte Marionetten waren, außen vor blieben. Die Deutschen waren’s zufrieden – aber wie das so ist, die feindlichen, pardon befreundeten Geheimdienste kamen bald dahinter. Wie war das gleich vor 89 Jahren? Was damals als casus belli gut war, war es immer noch – oder wieder.

Und wieder mußte man einen anderen Grund vorschieben – oder am besten mehrere: Anno 2001 hatten ein paar islamistische Terroristen aus Sa’udi-Arabien (aber mit dessen Herrschern war man ja gut Freund und wollte es einstweilen auch noch bleiben) zwei Kamikaze-Angriffe auf New York City und einen auf Washington geflogen. Das war nicht nett, und die USA machten sich auf die Suche nach ihnen. Zuerst suchten sie sie entlang der Öl-Pipeline, die sie von den Öl-Quellen Taşkendas durch Afģānistān bis an den Indischen Ozean bauen wollten. Dort wurden sie allerdings nicht fündig, und aus dem Pipeline-Bau wurde auch nichts (aber das ist eine andere Geschichte). Und dann kamen “gesicherte Erkenntisse” auf, daß die deutsch-irakischen Verhandlungen um den Neubau der Bagdadbahn Fortschritte machten und…

Wie – das wußtet Ihr nicht? Es ging doch vor dem Irak-Krieg durch alle Medien, wenn auch nur im Kleingedruckten. Nehmt Ihr denn etwas nur zur Kenntnis, wenn es täglich in den Fernsehnachrichten kommt? Ach so, die Wahlen zum Fußballer des Jahres, zum Superstar der Schlagersänger und zum Bundeskanzler sind Euch – in dieser Reihenfolge – wichtiger als solche wirtschaftlichen “Nebensachen”? Na schön, dann vergeßt es ganz schnell wieder und nehmt statt dessen mit der offiziellen Version vorlieb: Und dann kamen “gesicherte Erkenntnisse” auf, daß die bösen Terroristen sich inzwischen in den Irak abgesetzt hatten und von dort aus neue Anschläge planten. Die amerikanischen und britischen Panzer marschierten an der Grenze zum Irak auf, ließen sich freilich Zeit und die deutsche Regierung vertraulich wissen, daß sie die Verhandlungen mit den Irakern noch abbrechen und so einen Krieg vermeiden könne. Doch der deutsche Kanzler – ein Jurist, der von Geschichte keine Ahnung hatte (als er zur Schule ging, lehrte man dort nur die Geschichte vom Holocaust) und im übrigen ebenso dumm und starrköpfig war wie sein Kollege von 1914 – pochte auf sein gutes Recht und auf den globalisierten Freihandel, den die Angelsachsen doch immer gepredigt hatten. Er weigerte sich nicht nur nachzugeben, sondern überredete sogar den französischen Präsidenten, mit ins selbe Boot zu steigen – gegen die Zusage einer gewissen Beteiligung, versteht sich. Am 27.2.2003 brachte der Saar-Kurier die Meldung, daß der Chef der Deutschen Bahn AG, ein Herr Mehdorn, am 5.3.2003 zur Vertrags-Unterzeichnung nach Baģdād fliegen wollte.

Die USA sperrten den Luftraum. Der Bahnchef, nicht faul, machte sich auf den Weg in die Türkei, um von dort aus über Land in den Irak zu reisen. (Durchs wilde Kurdistan – er ist ein großer Carl-May-Fan :-) Das ging nun aber doch zu weit: Am 20.3.2003 marschierten die Alliierten in den Irak ein. Über den Verlauf des Krieges kann Euch Dikigoros wenig berichten – er war nicht dabei, und was andere darüber berichtet haben, scheint ihm entweder nichtssagend oder nicht nachvollziehbar. Und die Folgen? Die Bagdadbahn wird wieder nicht gebaut – jedenfalls nicht von den Deutschen, und daß die Briten und/oder Amerikaner sich dieser Aufgabe annehmen werden, wagt Dikigoros auch zu bezweifeln – die dürften, jedenfalls für’s erste, ganz andere Sorgen haben. (Sein Vater hätte wieder an Wladiwostok und die Westbank gedacht :-) Warten wir mal ab, wie die Geschichte ausgeht – aber wahrscheinlich werden wir das so bald nicht erfahren.

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Dikigoros hat “Von Meer zu Meer“, seinen Bericht über die großen Kanalbauten, mit einem Zukunftsprojekt schließen lassen; und das will er auch hier tun, da ihm ohnehin noch eine biestige Bemerkung über die Bagdad-Bahn auf der Zunge liegt. Findet Ihr nicht auch, liebe Leser, die Ihr etwas geografisches und strategisches Verständnis habt, daß es von vornherein eine Schnapsidee war, eine Bahnlinie zu bauen, die nur bis Basra am Persischen Golf führt, und von dort auf die Weiterfahrt per Schiff zu vertrauen? Was, wenn nun jemand die Straße von Hormuz sperrt? Dann ist das ganze eine Mausefalle! Deshalb haben sich die Russen etwas anderes, besseres einfallen lassen: Eine Verlängerung der schon bestehenden Trasse Sankt Peterburg – Moskau – Astraķhan durch Aserbaidjan, Djibal (Medien), Fars (das “echte” Persien, d.h. das alte Herzland des Iran) bis hinunter zur Küste von Laristān, genauer gesagt bis nach Bändär Abbas (Ihr könnt es auch “Bandar” oder “Bender” schreiben; aber sprecht es doch bitte so aus, wie Dikigoros es hier geschrieben hat; es ist das von Marokko bis Indonesien verbreitete arabische Wort für “Hafen”) am Golf von Oman, der direkt in den Indischen Ozean übergeht. Ihr meint, dieses Projekt passe nicht in das Konzept dieser Reise, weil seinetwegen kein Krieg geführt wurde und schwerlich einer geführt werden dürfte?

Ihr irrt, liebe Leser, Ihr irrt ganz gewaltig, wenn Ihr das glaubt. Dieser Krieg wird längst geführt, und zwar mit einer Erbitterung und Opferzahlen auf beiden Seiten, die dem zunehmendem Wegsehen im Westen Hohn sprechen. Die Russen wollen ihn als Rebellion einiger weniger muslimischer Extremisten in Tschetschnja und Daģistān abtun – aber das ist ein schlechter Witz. Seit Menschengedenken ist im Kaukasus kein vergleichbarer Krieg mehr geführt worden; und die kaukasischen Bombenleger tragen ihn mit ihren Vergeltungsschlägen in die russischen Städte. Denn die westlich des Kaspischen Meeres verlaufende Trasse in spe (die östliche könnt Ihr getrost vergessen – die Russen haben sie von ihrer Agenda gestrichen, seit die Turk-Republiken unabhängig geworden sind) führt über Bakú, und dort gibt es eben nicht nur Öl. Ihr meint, der Kampf sei für die Kaukasus-Völker letztlich aussichtslos? Das glaubt Dikigoros auch – jedenfalls will er es doch schwer hoffen; aber damit ist die Sache ja noch längst nicht ausgestanden. Wenn Ihr Euch mal eine Karte Persiens im Jahre 1907 besorgt, auf der die “Interessensfären” abgesteckt sind, die Groß-Britannien und Rußland vereinbarten, als sie ihre Entente zum Krieg gegen Deutschland und seine Bagdad-Bahn schlossen, dann werdet Ihr sehen, daß die Angelsachsen sich die Provinz Kirman bis einschließlich Bändär Abbas sicherten! Ihr meint, das sei sicher nur ein Zufall? Solche Zufälle liebt Dikigoros… Aber er bietet Euch eine Wette an: Wenn Rußland die Tschetschnier und Daģistānī platt gemacht hat und danach mit dem Iran – wer immer dann dort an der Regierung sein sollte – den Bau einer Eisenbahn gemäß diesem Projekt vereinbaren sollte, dann werden die Angelsachsen wieder einmal feststellen, daß sie das falsche Schwein geschlachtet haben und daß Usamā Bin Lādin (der ein äußerst dankbares Objekt für solche Zwecke ist, da seine Leiche nie gefunden wurde) sich gar nicht im Irak aufhält, sondern vielmehr… im Iran! Und was dann geschehen würde, um dort endlich Friede, Freiheit und Demokratie wieder herzustellen, das braucht Dikigoros Euch doch sicher nicht im einzelnen auseinander zu setzen, oder?

[Das gleiche gilt übrigens für die Schnapsidee, eine Erdgaspipeline vom Iran über die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn bis nach Österreich zu bauen (übrigens der Grund, aus dem man Bulgarien und Rumänien wider alle Vernunft bereits in die EU aufgenommen hat und die Türkei auch noch aufnehmen will), wie ihn ein Konsortium von Geisteskranken unter dem Namen "Nabucco" seit Beginn des 21. Jahrhunderts verfolgt.]

Aber vielleicht sind die Iraner klüger als die Russen und Amerikaner glauben – sie setzen nämlich auf eine Alternativ-Route, die ebenfalls den Irak mit Baģdād und Basra außen vor läßt. Ganz heimlich, still und leise haben sie die hier noch rot gepunktete, d.h. als erst geplante Strecke eingezeichnete Verbindung zwischen Kirman und Zahädan fertig gestellt (dagegen ist die hier bereits als durchgehende rote Linie eingezeichnete Strecke zwischen Yazd und Bändär Abbas noch nicht fertig!); und Dikigoros kann Euch die erfreuliche Mitteilung machen, daß sie vor kurzem auch in Betrieb genommen worden ist. Nun gibt es da freilich ein Problem, das bald neuen Handlungsbedarf erzeugen könnte: Pākistān und Bhārat können sich nicht über eine Fortführung der Strecke von Sukkur durch die Wüste Tharr gen Osten einigen; und deshalb ist es vielleicht nur gut, daß die Amerikaner zufällig noch ein paar Truppen in Afģānistān stehen haben; und daß sie sich nicht bloß auf Kābul und Kunduz kaprizieren (dorthin können sie ja die blöden Deutschen schicken – the Gerries to the front! :-), sondern auch und vor allem Kandahar unter Kontrolle halten; denn von dort sind es über den Kojak-Paß (ja, liebe Leser, so heißt er wirklich :-) nur rund 200 km bis nach Quetta; und das wiederum ist die nächste größere Station vor… Sukkur. Aber wie gesagt, das sind sicher alles nur Zufälle; und wenn es doch so weit kommen sollte, daß jemand all diese Zufälle zu Gelegenheiten macht, die er beim Schopf packen zu müssen glaubt (vorsichtiger kann man es wirklich nicht ausdrücken :-), dann wird Dikigoros darüber an anderer Stelle weiter berichten. Hier hängt er nun endlich seine rote Schlußlaterne auf.

http://www.geocities.ws/dikigoros2/bahn2.htm

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Gruß an die Reichs-Bahn

Der Honigmann

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“Jeder Mensch, jeder Leser bevorzugt seine eigene Erklärung der Geschehnisse, aber er benötigt sehr verschiedenartige, mit Verantwortung geschriebene Werke, um seine Meinung zu bilden”. David Irving.

In einer Zeit, in der die Geschichtsschreibung gefährlich politisiert worden ist und die marxistisch-leninistische Sichtweise allmählich die traditionelleren Ansichten und Werte ablöst, ist jede andersartige Betrachtung der Ereignisse in Europa aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts zu begrüßen.

Nicht ein einzelnes Buch kann eine wirklichkeits-getreue Darstellung eines geschichtlichen Vorgangs bieten: man braucht zehn oder mehr Bücher, möglichst von sehr verschiedenen Standpunkten, so wie der Seemann weit auseinander-liegende Fixsterne und Planeten zum Navigieren benötigt. Zahlreiche Fixsterne liefert uns auch das Internet – gemeint sind hier Blogs und Archive. Und man braucht auch nicht mit allem übereinzustimmen, was ein Buch oder Blog aussagt. Nur selten ist ein Navigator wirklich gezwungen, nach einem Stern zu steuern, meist muss er alle wichtigen Sternachsen und Fixpunkte im Auge haben.

Ebenso ist es mit der Geschichte. Jeder Mensch, jeder Leser bevorzugt seine eigene Erklärung der Geschehnisse — aber er benötigt sehr verschiedenartige, mit Verantwortung geschriebene Werke, um seine Meinung zu bilden.

Der Verfasser des Buches: DIE JAHRHUNDERTPROVOKATION  – der verstorbene Paul Rassinier, ist ein solch weitleuchtender Stern (im Internet gratis als PDF).

Ein Pazifist, ein Sozialist, ein Angehöriger der Resistance gegen Hitler, ein früherer Insasse eines deutschen Konzentrationslagers.

Es gibt Geschichtsbücher von Menschen mit eben diesen bezeichnenden Eigenschaften — und dennoch Rassinier wagte, das Undenkbare zu denken. Der Zweite Weltkrieg begann auf eine schier unglaubliche Weise: er entstand im wesentlichen aus einer Reihe örtlicher Streitigkeiten, an denen keiner der späteren Gegner überhaupt ein Interesse hatte. Es gab seit 1933 einen Streit zwischen Nationalsozialisten und Juden sowohl innerhalb wie außerhalb Deutschlands. Jede der beiden Gruppen hatte scharfe Boykotts gegen die andere verhängt.

Dieser aufreizende, häßliche, unbedeutende Streit wurde seit Anfang 1939 durch den weit größeren Konflikt aufgesogen, der zwischen Deutschland und Polen entstand.

Bei diesem Streit handelte es sich, rückblickend betrachtet, um nichts weiteres als “um unbedeutende Grenzspielereien” — um frühere deutsche Gebiete, die Hitler im Namen des inzwischen erheblich erstarkten deutschen Volkes zurückforderte. In jedem Fall fanden sich die mächtigen internationalen Zuschauer — Frankreich, Britannien und dann die Sowjetunion sowie die Vereinigten Staaten — irgendwie in diese fernen Streitereien hineingezogen.

Befriedigend war das Ergebnis von 1945 nur für die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion auf der einen Seite und für das, was später der Staat Israel wurde, auf der anderen. Lupo Cattivo erklärte die Zionisten als einzige Sieger beider Weltkriege!

Das unglückliche Polen wurde zweimal zu Boden gestampft, wobei seine Intelligenzschicht und sein Offizierskorps in den ersten Monaten von Stalins Schergen ermordet wurden. Die Franzosen verloren ihr Kolonialreich, Britannien war im Dezember 1940 bankrott, mußte alle seine überseeischen Anlagen verpfänden — zur ungeheueren Befriedigung und zum Vorteil seiner amerikanischen Vettern — und verlor bald darauf sein Empire auch.

Wo liegt der Ursprung von alledem? In dem haßerfüllten Klassenkampf, zu dem die Marxisten und, in einem zunehmend gewalttätigen Umfang, die Sozialisten getrieben hatten? Oder hatte der Rassenkampf den Klassenkampf um 1933 verdrängt, als das Weltjudentum — mit französischen Politikern wie Léon Blum und Georges Mandel an der Spitze — sich für einen Kreuzzug der Rache gegen Hitler und seine Anhänger wappnete, einen unbarmherzigen Kreuzzug, der mit den Heeren anderer Völker und mit dem Blut anderer Völker ausgefochten werden sollte?

Mehr als alles andere erschüttert ein Brief, den David Irving entdeckte, als er die Biographie von Winston Churchill schrieb — ein Brief in den Archiven von Churchills grauer Eminenz Chaim Weizmann (der spätere Präsident des Staates Israel).

Indem Weizmann beim britischen Premierminister sich dafür einsetzte, daß die jüdische Einwanderung nach Palästina verstärkt und eine jüdische Armee erlaubt werde, bot er ein politisches Geschenk an: Er schrieb, Churchill erinnernd, am 10. September 1941, daß die jüdische Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten die größte ethnische Gruppe sei, die noch Britanniens Krieg gegen Hitler unterstütze; er betonte, daß allein diese jüdische Gemeinschaft die Vereinigten Staaten 1917 an der Seite Britanniens in den Ersten Weltkrieg gebracht habe; und er versprach, daß sie das wieder tun könnte, was sie vorher getan hatte. (David Irvings Churchill-Biographie hier ebenfalls gratis zu lesen.)

Daher ist es eine Verleumdung, Hitler und seine großartige Strategie allein als den einzigen Ursprung des europäischen Unglücks anzusehen. Was können wir mit Gewissheit über Hitler aussagen — wenn wir die zunehmend absurderen Standpunkte übersehen, die von den halbblinden Professoren eingenommen werden, die gegenwärtig Geschichte an den deutschen Geschichtsinstituten lehren?

Die Tatsache, dass Adolf Hitler ein Patriot war — vom Anfang bis zum Ende war er bestrebt, die frühere Einheit, Größe und Pracht Deutschlands wiederherzustellen. Nachdem er 1933 an die Macht gekommen war, setzte er das Programm durch, dessen Verwirklichung er seit 1922 versprochen hatte: er stellte das Vertrauen in die zentrale Reichsregierung wieder her; er baute die deutsche Wirtschaft wieder auf; er beseitigte die Arbeitslosigkeit; er baute die abgerüstete Wehrmacht wieder auf, und dann benützte er diese neu gewonnene Stärke, um Deutschlands Souveränität wieder zu erlangen, und er ließ sich auf sein Abenteuer der Gewinnung von Lebensraum im Osten ein. Er hatte keinerlei böse Absichten gegenüber Britannien und seinem Empire, ganz im Gegenteil. Doch dies hinderte die lügenden deutschen Emigranten, die nach Britannien geflohen waren, nicht daran, allen, die zuhören wollen — oder die zum Zuhören gebracht werden konnten — zu verkünden, daß das britische Empire in Gefahr sei.

Hitlers Außenpolitik wurde von dem Wunsch nach sicheren Grenzen geleitet und von der Notwendigkeit einer friedlichen Ausdehnung nach dem Osten: Hitler hatte wenig (wahrscheinlich wegen B. Mussolini – Italiens ‘Duce’) Interesse an Südtirol, überhaupt keines am Elsaß und an Lothringen, auf diese Gebiete verzichtete er in einer offziellen Reichstagsrede. Er rechtfertigte die Wiederaufrüstung Deutschlands unter Verletzung des Versailler Vertrages mit dem Hinweis auf die Unterlassung der anderen Vertragsunterzeichner, ihre Abrüstungsverpflichtungen zu erfüllen. Mehrmals hatte Hitler in Abrüstungskonferenzen die Abrüstung aller Länder gefordert, was natürlich in den Augen gewisser Kreise als ‘Hirngespinst’ dargestellt wurde.

Der Krieg hatte seinen Ursprung in den bewusst schlecht gezogenen Grenzen in Europa, die Überbleibsel des Versailler Vertrages waren, wo Deutsche nicht mit-verhandeln durften und deshalb zu Recht von einem Diktat sprachen. Das Resultat: Deutsche waren von Deutschen getrennt worden, und es war Hitlers Wille, daß sie wieder vereinigt werden sollten. Im Fall des Rheinlandes war es leicht: Hitler konnte vollendete Tatsachen schaffen und es erhalten. Was Österreich betraf, war es ebenso leicht: wie Sir Alexander Cadogan, Staatssekretär im britischen Foreign Office, vertraulich schrieb, hatte man Deutschland und Österreich aus Haß getrennt gehalten — das Foreign Office war völlig falsch unterrichtet über die Stärke der prodeutschen Gefühle Österreichs. (Der österreichische Gesandte in London, Georg Franckenstein, beschloß, in Britannien zu bleiben: er trat dem britischen Geheimdienst, dem M. I. 6, bei; und er wurde »Sir George Franckenstein« noch vor Kriegsende!)

Die Kräfte, die Deutschland in den Krieg trieben, saßen gerade nicht in Berlin. Joseph Stalin hoffte auf einen europäischen Konflikt, aus dem die Sowjetunion als lachender Dritter hervorgehen würde, während der Rest von Europa in Trümmern liege. Als Franklin D. Roosevelt im September 1938 gefragt wurde, ob ein europäischer Krieg für die Vereinigten Staaten nützlich sei, erklärte er seinem Kabinett (wie das private Tagebuch von Innenminister Harold F. Ickes ausweist):

»Ein Krieg in Europa kann für uns nur gut sein. Sie müssen ihre Waffen und Munition von uns kaufen. Das Gold von Europa fließt schon so schnell zu uns, daß wir nicht genug Kriegsschiffe haben, um  es über den Atlantik zu bringen!« 

Später, im Jahre 1939, sollten Hitlers Truppen in Warschauer Archiven die Telegramme der polnischen Botschafter in London, Paris und Washington finden, aus denen hervorging, wie F. D. Roosevelt damals jene Regierungen zum Krieg gegen Deutschland trieb, während er sich als Friedensmacher hinstellte. Als das deutsche Auswärtige Amt 1940 die gefundenen polnischen Telegramme veröffentlichte, verneinte Graf Zerzy Potocki, der polnische Gesandte in Washington, daß sie authentisch seien; aber sie waren es — David Irving hat die Durchschläge in seinem Nachlaß im HooverArchiv in Kalifornien gesehen.

Ähnliche Kräfte kämpften in Britannien gegen den Frieden. Winston Churchill, allein und ohne Kabinettsamt seit 1930, hatte nach dem Krieg gegen jemanden — irgend jemanden — seit Jahren gerufen. Vom Juli 1936 an, als die Londoner jüdische Gemeinde (mit der starken Rückendeckung durch die amerikanischen jüdischen Gruppen) begann, ihn finanziell in einem wesentlichen Umfang zu unterstützen, richtete Churchill seine haßtriefenden feurigen Reden und Veröffentlichungen einzig gegen Deutschland. In diesem Kreuzzug fand er bereiten und oftmals finanziell vermögenden Beistand bei den Emigranten, die nach Britannien strömten.

Wie der Zeitungskönig Lord Beaverbroock (später Minister im Churchill-Kabinett, dennoch ein stimmgewaltiger Kritiker) im März 1938 schrieb,

»gibt es zwanzigtausend deutsche Juden in England — als Ärzte und Anwälte, bei Ermittlungsbehörden, in der chemischen Industrie usw. Sie arbeiten alle gegen eine Verständigung (mit Deutschland).« »Die Juden«, bemerkte derselbe Presselord in einem anderen Brief aus London, »haben in der hiesigen Presse eine wichtige Stellung eingenommen  . . . Schließlich bin ich  erschüttert. Die Juden können uns in den Krieg treiben. Ich denke nicht, mit irgendeinem bewußten Vorsatz, das zu tun. Sie beabsichtigen zwar nicht, es zu tun. Aber unbewußt  . . . bewegt uns ihr politischer Einfluß in jene Richtung.« (David Irvings Churchill-Biographie)

Das war auch die Ansicht von Britanniens Premierminister Neville Chamberlain; es war auch die Ansicht des US-Botschafters in Britannien, Joseph P. Kennedy. Vielleicht war dies eine Übertreibung, eine Übervereinfachung. Vielleicht ist es gerechter zu sagen, daß es Nationen gab, deren ausgedörrte Wirtschaft nach Krieg dürstete. Alles, was wir nun mit Sicherheit sagen können, seitdem wir fast vollkommenen Zugang zu den Archiven haben, ist, daß bis München 1938 Deutschland in der Lage war, seine verlorenen  Besitzungen zurückzuerhalten, ohne zum Krieg Zuflucht zu nehmen.

Sogar nach Prag im März 1939 waren Mr. Chamberlain und die Franzosen zunächst geneigt, nur die Achseln zu zucken und Hitler diese Maßlosigkeit auch noch zu erlauben. Aber fast gleichzeitig  warfen die latenten Kräfte der Anti-Hitler-Koalition  — die britische Presse, die jüdischen Emigranten, die ausländischen Regierungen, die Finanzgewaltigen und Waffenhersteller — die letzten Fesseln der Zurückhaltung ab.

Unter dem Druck von einigen oder allen diesen Kreisen verkündete Chamberlain Ende März 1939 eine verhängnisvolle Garantie für die Polen. Am 25. August 1939 wurde sie vom britischen Unterhaus ratifiziert. Da ihre Haltung auf diese Weise im letzten Augenblick versteift worden war, weigerten sich die Polen, die deutsche Forderungen anzuhören, und der Krieg wurde unvermeidlich. Es war so, als ob der Frieden, immer ein gebrechlicher Schwimmer im Ozean der nationalen Konflikte, damit in eine plötzliche Strömung — eine verborgene Untiefe — gekommen sei, und er verschwand aus dem Blickfeld für die nächsten sechs Jahre.

Linkverweise:

Rassinier Paul-Die-Jahrhundert-Provokation – Wie Deutschland in den 2.Weltkrieg getrieben wurde. Gratis!

Starben wirklich 6 Millionen Juden? – Endlich die Wahrheit: Das Werk von Paul Rassinier – “Wir mußten die Krematorien einrichten, um die Leichen der vielen Gefangenen zu verbrennen, die an Infektions-krankheiten gestorben waren. Und daraus machen Sie eine Schlinge, an der Sie uns aufhängen wollen.”
Heinrich Himmler – in einer Besprechung mit den Vertretern des jüdischen Weltkongresses, im Jahre 1944.

 – Deutsche Friedensbemühungen nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges? Das klingt zunächst befremdlich. Das paßt nicht in das uns vermittelte Bild von den Plänen der NS-Machthaber. Wir hören seit 1945 permanent, daß Hitler den Krieg gegen den Osten als Kampf um Lebensraum bereits 1923 in seinem Buch „Mein Kampf“ propagiert habe.

Adolf Hitler – Antwort an US-Präsident Franklin D. Roosevelt – volle Länge -

Panik ohne Grund – die Hetze gegen das Deutsche Reich – Daß Hitler allen Behauptungen etablierter Historiker zum Trotz eine friedliche Überwindung der Pariser Vorortverträge zum Ziel seiner Außenpolitik machte, soll der folgende Artikel verdeutlichen. Gleichberechtigung, nicht Vorherrschaft des Deutschen Reiches waren sein außenpolitisches Programm.

Benjamin Freedman – Ein Insider warnt Amerika – Die Rolle der Zionisten im 1. und 2. Weltkrieg – Eine Rede von Benjamin H. Freedman 1961 im Willard-Hotel 

Der anglo-amerikanische Kreuzzugs-Gedanke im 20. Jahrhundert – von DAVID L. HOGGAN. In seinem letzten Werk: Anmerkungen zu Deutschland -hier gratis- das er noch kurz vor seinem Tode 1988 abschließen konnte, hat Hoggan Gedanken und Urteile zur Geschichte Deutschlands und Europas in den letzten 100 Jahren zusammengestellt und damit eine weitausholende Schau der Ereignisse seit 1871 geliefert.

Der “anstößige” Artikel – Wie es zumindest scheint, darf man in der BRD heute alles sagen, weil eine durch das Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit (in Wort, Schrift oder Bild)existiert, nur nicht alles!

DIE VERLEUMDUNG – DIE WAHRHEIT ÜBER DEN SOGENANNT ANTISEMITISMUS – Der israelische Filmemacher Yoav Shamir begleitet eine Gruppe Jugendlicher Israelis auf eine Bildungsreise zu den Holocaust Gedenkstätten in Polen, wo diese konditioniert werden, sich durch den Rest der Menschheit bedroht zu fühlen.

Die geistige Grundlage der umerzogenen Deutschen: Die völlige Selbstaufgabe und Bruch mit der eigenen Herkunft! – Im Jahre 1943, auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkrieges, erschien in Großbritannien eine philosophische Abhandlung mit dem Titel: “Die offene Gesellschaft und ihre Feinde”. (Die offene Gesellschaft und ihre FeindeAutor des Werkes war Professor Karl R. Popper.

Anmerkung für Erstleser: Dieser Blog kann kurzfristig zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen , bei regelmässiger Verabreichung sollte er jedoch nach aller Erfahrung die Laune und das Freiheitsgefühl erheblich verbessern !

Anmerkungen für Blogbetreiber: NO COPYRIGHT: sämtliche Lupo-Cattivo-Artikel dürfen (unter Hinweis auf die Quelle) ohne Rückfrage weiterverbreitet werden, denn die Weiterverbreitung von Information ist derzeit das schärfste Schwert zur Verhinderung weiterer Pläne der Pathokratie. Es geht nicht um: WER HAT’S ERFUNDEN? das Rad, sondern dass es von möglichst vielen benutzt wird!

http://lupocattivoblog.com/2012/09/30/die-welt-uberschuttet-mich-mit-lugen-und-verdammt-noch-mal-die-meisten-von-ihnen-sind-wahr-w-churchill/

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Gruß

Der Honigmann

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Die Gebietsabtretungen sollten nur bis zur endgültigen Regelung durch einen Friedensvertrag gelten. Der Friedensvertrag ist bis heute nicht abgeschlossen worden.

I

Bericht über die Drei-Mächte-Konferenz von Potsdam

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VI.
Stadt Königsberg und das angrenzende Gebiet

Die Konferenz prüfte einen Vorschlag der sowjetischen Regierung, daß bis zur endgültigen Entscheidung der territorialen Fragen bei der Friedensregelung der an die Ostsee grenzende Abschnitt der Westgrenze der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken von einem Punkt an der Ostküste der Danziger Bucht nach Osten nördlich von Braunsberg-Goldap bis zum Schnittpunkt der Grenzen Litauens, der Polnischen Republik und Ostpreußen verlaufen soll.

IX.
Polen

In Übereinstimmung mit der auf der Konferenz von Jalta erzielten Vereinbarung über Polen haben die drei Regierungschefs die Polnische Provisorische Regierung der Nationalen Einheit um ihre Auffassung betreffend den Gebietszuwachs im Norden und Westen ersucht, den Polen erhalten soll. Der Präsident des Polnischen Nationalrats und Mitglieder der Polnischen Provisorischen Regierung der Nationalen Einheit wurden auf der Konferenz empfangen und legten ihre Ansichten in vollem Umfang dar. Die drei Regierungschefs bekräftigten ihre Auffassung, daß die endgültige Festlegung der Westgrenze Polens bis zur Friedensregelung zurückgestellt werden soll.

Die drei Regierungschefs kommen überein, daß bis zur endgültigen Bestimmung der Westgrenze Polens die früheren deutschen Gebiete östlich einer Linie, die von der Ostsee unmittelbar westlich von Swindemünde und von dort die Oder entlang bis zur Einmündung der westlichen Neiße und die westliche Neiße entlang bis zur tschechoslowakischen Grenze verläuft, einschließlich des Teils von Ostpreußen, der im Einklang mit der auf dieser Konferenz erzielten Vereinbarung nicht der Verwaltung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken unterstellt wird, und einschließlich des Gebiets der früheren Freien Stadt Danzig der Verwaltung des polnischen Staates unterstellt werden und insofern nicht als Teil der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland betrachtet werden sollen.

XIII.
Geordnete Umsiedlung deutscher Bevölkerung

Nachdem die drei Regierungen die Frage nach allen Gesichtspunkten geprüft haben, erkennen sie an, daß die Umsiedlung der deutschen Bevölkerung oder Teile derselben, die in Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn zurückgeblieben sind, nach Deutschland durchgeführt werden muß. Sie sind sich darin einig, daß Umsiedlungen, die stattfanden, in geordneter und humaner Weise erfolgen sollen.

Gebilligt:

I. V. Stalin

Harry S. Truman

C. R. Attlee

Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Seminarmaterial zur Deutschen Frage – Gesamtdeutsches Institut: Deutschland 1945, Vereinbarungen der Siegermächte. Bonn7 1990, S. 12 – 17

Völkerrecht

Das Völkerrecht regelt als Friedens-  und Kriegsvölkerrecht die Beziehungen der einzelnen Staaten untereinander. Es ist zum einen Gewohnheitsrecht, zum anderen ist es in zwischenstaatlichen Abkommen formuliert.

Das erste Abkommen über Kriegsvölkerrecht wurde 1899 in Den Haag getroffen. Im Jahre 1907  wurden die Abmachungen in der Haager Landkriegsordnungpräzisiert

Für besetzte Gebiete wurden folgende Verhaltensmaßregeln festgesetzt:

Art. 46: ….Das Privateigentum darf nicht eingezogen werden.

Art. 47:  Die Plünderung ist ausdrücklich untersagt.

Art. 50: Keine Strafe in Geld oder anderer Art darf über eine ganze Bevölkerung wegen der Handlung einzelner verhängt werden, für welche die Bevölkerung nicht als mitverantwortlich angesehen werden kann.

Art. 55: Der besetzende Staat hat sich nur als Verwalter und Nutznießer der öffentliche Gebäude, Liegenschaften….zu betrachten, die sich in dem besetzten Staat befinden. Er soll den Bestand dieser Güter erhalten…

Die Simson-Doktrin

von 1932 sieht die Annexion, d. h., den gewaltsamen Gebietserwerb als völkerrechtlich unzulässig an.

Die Atlantic Charta

von 1941 stellt in diesem Sinne fest:

1.     (Die Unterzeichner) wünschen keine Gebietsveränderungen, die nicht mit den frei zum Ausdruck gebrachten Wünschen der betreffenden Völker übereinstimmen.

Zu den Unterzeichnern gehörten u. a. die Tschechoslowakei, Polen und die Sowjetunion.

Im Jahre 1945 wurde die Ziele und Grundsätze der

Vereinten Nationen

festgeschrieben:

Art. 2,4: Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.

Art. 13,1: Die Generalversammlung veranlaßt Untersuchungen und gibt Empfehlungen ab,

b) um…zur Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder der Religion beizutragen.

 

In der

Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes

 vom Dezember 1948 wird Völkermord definiert als:

Art. II: …..eine der folgenden Handlungen, die in der Absicht begangen wird, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören:

a)    Tötung von Mitgliedern der Gruppe;

b)    Verursachung von schwerem körperlichen oder seelischen Schaden an Mitgliedern der Gruppe;

c)     vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen;

d)    gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationenbetont im November 1967 noch einmal die:

„…..Unzulässigkit, Gebiete durch Krieg zu erwerben…“

Im November 1968 wird eine Konvention über die Nichtanwendbarkeit gesetzlicher Verjährungsfristen auf Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeitformuliert:

Art. 1: Keine gesetzliche Verjährung findet auf die folgenden Verbrechen Anwendung, ungeachtet des Zeitpunktes ihrer Begehung:

…….

b) Verbrechen gegen die Menschlichkeit,……

Vertreibung durch bewaffneten Angriff oder Besetzung sowie unmenschliche Handlungen als Folge der Politik der Apartheit…

Die

Wiener Konvention

vom Mai 1969 regelt  das Recht der völkerrechtlichen Verträge:

Art. 53: Ein Vertrag ist nichtig, wen er im Zeitpunkt seines Abschlusses im Widerspruch zu einer zwingenden Norm des allgemeinen Völkerrechtes steht.

Juristisch ist der 2 plus 4 Vertrag kein Friedensvertrag | Alexej Fenenko

Über die Wiedervereinigung Deutschlands und die heutige militärischpolitische Situation im Land befragte RIA Novosti den russischen Sicherheitsexperten Alexej Fenenko.

Schlußfolgerung

1. Das Völkerrecht ist  jedem nationalen Recht  übergeordnet. Es ist die Rechtsgrundlage der neuzeitlichen Staatengemeinschaft, somit auch die Rechtsgrundlage Deutschlands. Auf dieser Grundlage wurden und werden noch immer deutsche Teilnehmer des letzten Weltkrieges als sog. ‘Kriegsverbrecher’   zur Rechenschaft gezogen.

2. Immer noch aber wird den Deutschen die Inanspruchnahme des Völkerrechtes für die ihnen angetanen Völkerrechtsverletzungen in Bezug auf Ostdeutschland verweigert.

    a. Als Begründung wird zum einen die  ‘alleinige Schuld’ Deutschlands am Ausbruch des letzten Weltkrieges angeführt.
Abgesehen davon, daß es absurd ist, allein dem Verlierer die Schuld am Ausbruch eines Krieges zuzuweisen, in welchen fast die ganze Welt verwickelt war, gibt es für eine derartig begründete Rechtsverweigerung weder juristisch noch moralisch eine Rechtsgrundlage. Nach neuzeitlichen Begriffen können nur Individuen, nicht aber Völker schuldig werden.

    b. Zum anderen versucht man, die deutschen Ansprüche mit dem ‘Recht des Faktischen’ abzuwehren:  Durch die nunmehr über ein halbes Jahrhundert andauernde Besetzung Ostdeutschlands hätten die Besatzer einen immerwährenden Eigentumsanspruch auf die besetzten Gebiete erworben.
Über den Verweis auf die oben ausgeführten Gesetzestexte hinaus sei angemerkt, daß eine Straftat wohl  verjähren kann, nicht aber kann Raubgut durch das Verstreichen von einer noch so langer Zeitdauer zu rechtmäßigem Eigentum  werden.

3. Neben der Rechtsverweigerung wird angeführt, daß sich das Problem des deutschen Ostens von selbst erledige, wenn erst einmal die  sog. Erlebnisgeneration der Ostdeutschen ausgestorben sei, was in absehbarer Zeit bevorstehe. Niemand außer jenen wolle ja die besetzten Gebiete noch wiederhaben.
Ostdeutschland aber ist nicht nur das Land der vertriebenen Ostdeutschen, es ist ein Teil Deutschlands und somit Angelegenheit aller Deutschen, selbst, wenn die meisten es derzeit nicht zur Kenntnis zu nehmen bereit sind.

Die Geschichte der Menschheit kann in keinem ihrer Stadien als abgeschlossen angesehen werden. Es gibt kein ‘Ende der Geschichte’, wie es zuweilen  von denen, die vom derzeitigen Stand der Geschichte profitieren, behauptet wird. Jederzeit kann eine Änderung der Kräfteverhältnisse zutage treten, die sämtliche derzeitigen Besitzstände in Frage stellt. Daher ist es in Hinblick auf Ostdeutschland unrealistisch, der Zukunft mit Gleichgültigkeit oder gar mit Resignation  entgegenzusehen. Halten wir uns bereit, den ‘Mantel Gottes’, wenn er an uns vorüberzieht, wie einst die von niemandem erwartete Möglichkeit der Vereinigung Mitteldeutschlands mit der BRD, auch zu ergreifen.

Ein Schritt auf diesem Wege kann schon jetzt getan werden, indem man versucht, mit den noch in alten Heimat verbliebenen Deutschen in Kontakt zu kommen, z. B. mit der ‘Deutschen Volksgruppe im Oppelner Schlesien’.

 4. Zum Schluß noch eine Bemerkung auf den immer wieder eingebrachten Einwand, eine Wiederinbesitznahme Ostdeutschlands durch die Deutschen könne niemals friedlich, sondern nur mit kriegerischer Gewalt vonstatten gehen. Überdies werde die derzeit in Ostdeutschland ansässige nichtdeutsche Bevölkerung niemals einer Einverleibung ihrer Wohnorte in deutsches Staatsgebiet zustimmen.
Ist denn die Vereinigung der BRD mit Mitteldeutschland, die sich auch niemand gewaltlos vorstellen konnte, mit ‘Blut und Eisen’ erfochten worden?
Der z. Zt. in Ostdeutschland lebenden nichtdeutschen Bevölkerung kann mit Hilfe entsprechender Gesetze die Übernahme der deutschen Staatsangehörigkeit oder – mit deutscher finanzieller Unterstützung – die Rückkehr in das Heimatland freigestellt werden. Es werden mit Sicherheit nicht alle zurückkehren wollen.

Quellen: Deutscher Osten/You Tube/

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Ubasser

http://morbusignorantia.wordpress.com/2012/09/21/2548/

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Gruß

Der Honigmann

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like an octopus

Ein Netz der Kontrolle – und überall die Hand im SpielDer Einfluß der jüdischen Geldverleiher ist seit Jahrhunderten Teil der Geschichte des Westens und zieht sich wie ein Faden durch alle Ereignisse, oft versteckt aber immer vorhanden.

Eine heimtückische, gefährliche, geheime Gesellschaft arbeitet hinter den Kulissen. Aber wie bei einem Puzzlespiel passen die Teile aus diesem Netz von Intrigen zusammen, und bilden ein Muster.

Diskussionsfaden Nummer Eins: England

Ver�nderungen k�nnen n�tzlich sein

Einige im Westen glaubten, die Kirchen haben zuviel Land und zuviel Macht, deshalb schien eine Reformation notwendig zu sein. Glücklicherweise brauchte Henry VIII von England einen Sohn und eine neue Frau. Thomas Cromwell war gern bereit, ihm dabei zu helfen.

Das entschiedene Ereignis für Europa war die Reformation, der Bruch mit der alten Kirche, der die Bibel in den Vordergrund rückte und so den Einfluß der Juden verstärkte.

Nach einer Verbannung für fast 400 Jahre wurde es den Juden im Jahr 1656 wieder erlaubt, nach England zurückzukehren. Dies war die Folge einer “finanzielle Abmachung” zwischen Oliver Chromwell und dem jüdischen Sanhedrin.

“Nationale Schulden” sind die erste Komponente der finanziellen Kontrolle, und Kriege sind der wichtigste Grund für nationale Schulden. Bereits im Jahr 1693 war England unfähig, seine Schulden zu bezahlen. Der Grund waren die kontinentalen Kriege von Willhelm von Oranien, die von den jüdischen Geldverleihern in Amsterdam finanziert worden waren.

Trotz der vielen Stimmen gegen die Einrichtung der Bank von England (d.h. einer Methode, bei der die Staatsfinanzen aus den Händen der Regierung genommen, und in die Hände der Bankiers gegeben werden) wurde das entsprechende Gesetz im Unterhaus verabschiedet. Obwohl das Oberhaus feststellte, daß dieses Gesetz zum Ziel hatte, die Wucherer auf Kosten des Adels zu bereichern, wurden die Bank im Jahr 1694 gegründet.

Getrieben von dem Gold und Silber, das von Südamerika geraubt wurde und dann in die Schatzkammern der Bankiers in Europa floß, schuf die Industrielle Revolution einen falschen Eindruck des Wohlstandes, während sie die Heimindustrie zersörte, Elend in den Städten schuf und den Beginn der wirtschaftlichen Kontrolle durch die Geldverleiher einleitete.

Disraeli

Diese Phase setzte sich bis in die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts fort, als der erste jüdische Premierminister, Benjamin Disraeli, sagte: “… die Welt wird von ganz anderen Personen regiert, als sich jede vorstellen, die nicht hinter den Kulissen stehen…”

Die Zeit war nun reif für das Britische Reich und unter dem Glanz und Ruhm fand eine ständige Infiltration der Wirtschaften und Reichtümer des Ostens statt.

Max Weber, ein Geschichtsforscher, veröffentlichte das Buch “Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus” (Zu dieser Zeit war Wucher bereits unter dem neuen Namen Kapitalismus respektabel geworden). Er behauptet, daß Protestantismus, mehr spezifisch, seine kalvinistische Ausprägung, den Aufstieg des modernen Kapitalismus gefördert hätte.

In England wurde die alte herrschende Klasse nicht wie in Frankreich und Rußland durch Attentate und Hinrichtungen zum Schweigen gebracht, sondern durch Erosion, d.h. durch Landsteuern und dann durch Heirat. Lord Rosebery startete diesen Trend, in dem er eine Rothschild heiratete, und Arthur Balfour, der Unterzeichner der trügerischen “Balfour Deklaration”, schuf die Voraussetzungen für die Gründung von Israel. Der Trend zur Bildung einer neuen jüdischen Aristokratie wird von Blair mit seiner “Titel für Geld”-Politik fortgesetzt. Sie wird durch “Lord” Levy, den Chefspendensammler der Arbeiterpartei koordiniert.

eine wirtschaftliche Goldgrube

Königin Victoria mag die Kaiserin von Indien gewesen sein, aber es war Disraeli, der Agent der “City” von London, der die Mittel entwickelte, wodurch der Osten mit Hilfe der militärischen Stärke der britischen Inseln erobert wurde.

Diskussionsfaden Nummer Zwei: Frankreich

In Frankreich scheiterte die Monarchie durch Bankrott, dem Ergebnis von zwei kontinentalen Kriegen von Ludwig XIV. Necker (angeblich ein Protestant, aber mit jüdischem Ursprung), der als Finanzgenie gelobt wurde, verwendete teuere, kurzfristige Kredite um die wackeligen Finanzen zu retten, eine geführliche Methode die letztlich zum Desaster führte.

Zur selben Zeit führte die Halsbandverschwörung, die von Cagliostro (einem Freimaurer) und den jüdischen Juwelieren Bassenge und Bohmer geplant worden war, zu starker Unzufriedenheit mit dem Luxusleben der Königin. Die Entlassung von Necker führte zum Angriff auf die Bastille, und die Aristokratie – viel kopflastiger als ihr britisches Gegenstück – wurde durch die Guillotine praktisch ausgelöscht.

Geht ein Land in Konkurs nehmen die Dinge �berhand<br /><br /><br /><br /><br /><br />
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<p>Revolutionen helfen auch eine Menge. Zuerst in Frankreich mit der Erstürmung der Bastille.</p>
<p>Zu dieser Zeit hatte Frankreich nationale Schulden und im Jahr 1800 wurde in Paris die Bank von Frankreich gegründet. Napoleon wollte das Land von der Macht der Bankiers befreien. Er sagte:</p>
<blockquote><p>“wenn die Regierung für ihr Geld von Bankiers abhängt, dann haben die Bankiers, nicht die Regierung die Kontrolle… Die Hand die gibt ist über der Hand die nimmt. Geld hat kein Vaterland. Finanziers haben keinen Patriotismus und keine Ehre. Ihr einziges Ziel ist der Gewinn.”</p></blockquote>
<p>Er sagte im Jahr 1806: “Durch welches Wunder wurden ganze französische Provinzen so schwer bei den Juden verschuldet, wenn es doch nur sechzigtausend von ihnen im diesem Land gibt?” (Botschaft von Napoleon, 1811.)</p>
<p>Im Jahr 1882 brach Union Genärale Bank, einer katholischen Bank, die mit dem Segen von Papst Leo XIII gegründet worden war, durch die überlegenen Ressourcen und die schlauen Taktiken ihrer Rivalen zusammen. Unter diesen Rivalen waren auch die Rothschilds. Reiche und auch arme Katholiken verloren ihre Einlagen.</p>
<p>“La France Juive” (Das jüdische Frankreich) wurde im Jahr 1886 von Edouard Drumont veröffentlicht. Das Kernthema war die bösartige Macht der jüdischen Finanziers. Im Jahr 1892 fiel der Zorn beschwindelter Anleger im Panamakanalprojekt auf zwei der führenden Verkaufsfürderer, Cornelius Herz und Baron de Reinach, beides Juden.</p>
<p>Der Aufruhr um die Dreyfus-Affäre im Jahr 1894 war so gewaltig, daß gesagt wurde, sie sei ein Test wer in Frankreich wirklich an der Macht ist: die Protestanten oder die Juden. Einer von denen, die in der Berufungsverhandlung teilnahmen, war der Jude Leon Blum, der später Präsident von Frankreich wurde.</p>
<h4>Diskussionsfaden Nummer Drei: Rußland</h4>
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Dann in Russland – eine Revolution, die (unter anderem) von Lenin, Stalin und Trotzki unterstützt und von Rasputin gefördert wurde. Das Zimmer, in dem der Zar, die Zarin und ihre fünf Kinder kaltblütig ermordet wurden, zeigt auch heute noch Zeichen der Tat.

Die Russische Revolution war von Anfang bis zum Ende ein jüdisches Projekt. Jüdische Namen dominieren, von Marx zu Lenin zu Trotsky. Lenins erstes Politbüro war vom Männern jüdischen Ursprungs dominiert. Der Mord am Zaren, der von den Juden Lenin und Sverdlov geplant worden war, wurde von den Juden Goloshchekin, Safarov, Volkov und Yurovsky ausgeführt. Es war kein Akt des russischen Volkes sondern die Tat von feindlichen Eindringlingen. In der ersten bolschewistischen Regierung gab es nur 13 ethnische Russen.

Stalins Gefolge war eine jüdische Verschwörung, bestehend aus Kagenovitch (seinem Stellvertreter), Lev Makhlis (seinem Sekretär), Yakoda (dem NKVD-Chef), Molotov mit seiner jüdischen Frau, Isaac Babel und Mandelstam, um nur ein paar zu nennen. Die Folge war eine mitleidlose Dezimierung nicht nur der Aristokratie sondern auch der russischen Bauern. Und das Endergebnis? Ein Blick auf die Namen der neuen, russischen Oligarchen liefert die Antwort.

Diskussionsfaden Nummer Vier: Die Vereinigten Staaten

Die Gründerväter der Unabhängigkeitserklärung waren überwiegend Männer mit Eigentum und gutem Stand, aber nach der Einführung des universellen Wahlrechtes zählten sie bald nicht mehr als gewöhnliche Männer. Sie überließen die Regierung zunehmend Neulingen und zogen sich vom Land zurück. Ohne Landbesitz konnte sich keine erbliche Herrschaftsklasse einwickeln und die Abwesenheit einer solchen Klasse, die an traditionelle, moralische Werte gebunden ist, ließ Amerika offen für die ungehemmten Ausbeutung durch Übeltäter und Profiteure, ein ideales Klima für den Kapitalismus.

Männer wie Jackson und Lincoln wußten sehr wohl von diesen Gefahren, aber ihre Warnungen konnten den endgültigen Sieg der Geldverleiher nicht aufhalten, und Woodrow Wilson (unter der Leitung seines Mentors “Oberst” House) brachte dem Land die Zentralbank. Der derzeitige Chef der Zentralbank, Ben Bernanke, ist natürlich ein Jude.

Diskussionsfaden Nummer Fünf: Europa

Am Ende des neunzehnten Jahrhunderts brannte die Flamme des Anarchismus hell und stark. Sieben Staatsoberhäupter waren bis 1914 ermordet worden: Zar Alexander II im Jahr 1881, Präsident Carnot von Frankreich im Jahr 1894, Präsident Canovas von Spanien im Jahr 1897, Kaiserin Elisabeth von Österreich im Jahr 1898, König Humbert von Italien im Jahr 1900, Präsident MacKinley der Vereinigten Staaten im Jahr 1901, ein anderer Premierminister von Spanien, Canelejas, im Jahr 1912 und schließlich der österreichische Thronfolger in Sarajevo, wodurch der Erste Weltkrieg ausgelöst wurde.

Schon vor dem Ersten Weltkrieg war die alte Ordnung praktisch zum Verschwinden gebracht worden. Sie wurde durch eine verwirrende Mischung ersetzt, einer Erosion des Geschmacks und der Moral. Als das neue Jahrhundert anbrach, hatte sich das Angesicht von Europa bereits verändert und die Grundlage des Lebens für die meisten Menschen in der Vergangenheit war völlig umgewandelt worden.Europa und die Reformation;

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<p>Die Gold- und Silberfunde in der Neuen Welt kamen den Banker sehr gelegen, die den Spaniern das Geld liehen, obgleich es für die Eingeborenen ziemlich hart war. Das Schicksal von Südamerika hätte eine Warnung sein sollen, war es aber nicht.</p>
<p><a href= Südamerika

Diskussionsfaden Nummer Sechs: China und der Ferne Osten

Der Handel mit dem Fernen Osten begann im frühen siebzehnten Jahrhundert und wurde von mehreren Ländern, speziell durch England, Holland, Frankreich und später auch die Vereinigten Staaten vorangetrieben.

Das Hauptziel war China, trotz des Widerstandes der Quing-Dynastie gegen fremden Einfluß. Zuerst hatte Tee die größte Anziehungskraft.

Doch es war schwer dafür zu bezahlen, denn Chinas Bedarf an westlichen Gütern war in keiner Weise vergleichbar mit dem Wert der chinesischen Exporte an Tee und Porzellan. Die Antwort war Opium aus Indien, das nicht nur von England sondern auch von Amerika und anderen verkauft wurde.

Der Kaiser versuchte, die Einfuhr von Opium zu unterbinden, doch Ausländer oder chinesische Kaufleute konnten Opium in China gegen Silber verkaufen und dann mit diesem Silber für Tee bezahlen.

Der zunehmende Opiumkonsum bedeutete für die chinesische Regierung, daß immer mehr Silber aus der chinesischen Wirtschaft abgezogen wurde.

Die Opiumkriege endeten im Jahre 1842 im Vertrag von Nanking, der von ähnlichen Verträgen mit Amerika und Frankreich gefolgt wurde.

Amasa Delano, ein “converso” (d.h. konvertierter Jude) italienischer oder spanischer Abstammung und Großvater von Franklin D Roosevelt, machte sein Geld im Chinahandel des 19. Jahrhunderts. Sein Sohn Warren wurde Partner im House of Russel, und Russel & Co war in den 1830ern der drittgrößte Opiumhändler an der Chinesischen Küste.

Die wesentlichste Konsequenz dieser Ereignisse war die Öffnung von mehreren Höfen und das Ende des Schutzes von China gegen fremde Technologie und Ideen.

Dies führte mit dem Tod der alten Kaiserin in 1908 zum Zusammenbruch der Quing-Dynastie. Adolf Joffe, der Leiter einer von Moskau im Jahre 1922 in China etablierten Gesandtschaft, unterstützte Sun Yatsens Aufstieg zur Macht. In einem Brief an Lenin schrieb Joffe: “China ist eine wichtige Trumpfkarte in unserem globalen Spiel.” Sein Nachfolger, Mikhail Borodin, wurde im Jahr 1923 gesandt um die Weltrevolution zu fördern. Danach folgte der endgültige Triumph des Marxismus mit Mao Zedong.

Die bolschewistische Revolution im Oktober 1917 in Rußland hatte entscheidenden und dauerhaften Einfluß in der ganzen Welt. Diese Revolution, und der Bürgerkrieg der darauf folgte, führten zu einem vollständigen Umsturz der bestehenden sozialen und administrative Strukturen.

Im Februar 1972 flog Präsident Nixon mit seinem “Vormund” Henry Kissinger nach Beijing.

In Japan wurde im Jahre 1889 die Meiji-Verfassung eingeführt und in den 1920ern tätigte Amerika 40% der japanischen Investitionen.

Das Muster setzte sich im Rest des Fernen Ostens fort und wurde auch in den 1970ern von Kissinger beibehalten, der die Zügel der Macht hinter Nixon, Ford und Carter hielt, der auch noch im Busch-Regime eine Rolle spielte, und dessen dreckige Politik so viele Menschenleben in Vietnam gekostet hat.

Diskussionsfaden Nummer Sieben : Afrika

Unter der Flagge der “Freiheit” war Afrika angeblich auf dem Weg in eine bessere Zukunft, doch es wurde letzten Endes nur ein anderes Opfer mit einem ähnlichen Schicksal wie Südamerika.

Die westafrikanische Länder unter ihren instabilen Regierungen gleiten zusehends in den Griff der Drogenkartelle, von denen die meisten unter geheimer Kontrolle des CIA stehen.

Weder der Katastrophe im Kongo noch der Situation in Simbabwe wurde von den Vereinigten Nationen oder den G8 Beachtung geschenkt.

Der Zerfall des Apartheidregimes in Südafrika wurde als entscheidender Sieg für die Freiheit gefeiert. Ist das gerechtfertigt? Oder war es bloß eine oberflächliche Machtübertragung in die Hände einer leicht zu beeinflussenden, schwarzen Elite? Die Lebensbedingungen ihrer ärmeren Brüder haben sich in der Tat verschlechtert.

Man sollte sich fragen, wer denn wirklich vom Bau der Stadien für die Weltmeisterschaft in 2010 finanziell profitiert? Die allgemeine Bevölkerung oder die Bank Investec, die das Geld für den Bau bereitgestellt hat und im Gegenzug die Vermietungsrechte für das Gebäude nach der Weltmeisterschaft erhält.

Dies ist die gleiche Bank, die im Juli 2002 an der Londoner Börse notiert wurde und die jetzt für Korruption bei Waffengeschäften im Kenia und im Iran untersucht wird.

Diskussionsfaden Nummer Acht : Kontrolle der Medien

Verboten

Sobald die finanzielle Kontrolle etabliert war, folgten alle weiteren Schritte wie von selbst. Alle Formen der Medien, Zeitungen, Journale, Verleger, Fernsehen, Radio, Werbung, Kino und Filme sind in jüdischen Händen. Der Vorteil einer solchen Situation braucht nicht weiter betont werden. Die Wahrheit, falls sie jemals zum Vorschein kommt, kann zu jeder beliebigen Form verzerrt werden.Medien

Diskussionsfaden Nummer Neun: Wirtschaftliche Kontrolle

Es gibt keinen Zweifel, daß die globale, wirtschaftliche Kontrolle zunehmend in den Händen von wenigen, riesigen Konzernen wie Nestle, Unilever und Philip Morris (Altria) konzentriert wird, und all diese Konzerne werden von Juden kontrolliert.Wirtschaft

Diskussionsfaden Nummer Zehn: Kontrolle der Mineralstoffe

Die moderne Welt hat einen unersättlichen Appetit für Mineralstoffe, um die Industrien zu versorgen. Auch diese sind in den Händen weniger Konzerne und auch diese werden von den selben Leuten kontrolliert.Mineralrohstoffe

Diskussionsfaden Nummer Elf: Demokratie

Das Schlagwort des neunzehnten Jahrhunderts war “Anarchist”. Heute ist es “Terrorist”. Verschiedene Regierungsformen sind gekommen und gegangen, Monarchien, Sozialismus, Faschismus und Kommunismus, und die Demokratie, genauer gesagt, die moderne, repräsentative, kapitalistische Demokratie, ist der derzeitige Sieger im Kampf um Reichtum und Macht.

Die Demokratie begann in Athen. Das Regime wurde “Demokratia” genannt, weil es im Hinblick auf die Interessen der Mehrheit und nicht der Minderheit verwaltet wurde. Für einen alten Oligarchen war die Demokratie von Athen ein unerfreuliches Machtsystem, das die edleren Elemente der Gesellschaft von den gewöhnlicheren abhängig machte, und das den Wohlstand absichtlich von den einen auf die anderen übertrug.

Das Prinzip der demokratischen Herrschaft ist Gleichheit, die Annahme, daß, beim Strukturieren der Gemeinschaft und dem Ausüben von Macht jede Ansicht das gleiche Gewicht haben sollte wie die anderen. Zweittausend Jahre später sagte Thomas Hobbes”: “… in einer demokratischen Gemeinschaft kann es keine wirkliche Sicherheit für irgend jemand oder irgend etwas geben, außer durch reinen Zufall.”

Als George W Bush der Welt versicherte, daß “die globale Expansion der Demokratie die ultimate Kraft wäre, um Terrorismus und Tyrannei zu verdrängen, bezog er sich wohl auf seine eigenen, kurzfristigen, politischen Chancen.

Der Begriff wurde von den Siegern von zwei aufeinanderfolgenden Weltkriegen als neue Bezeichnung für die zivilisierte Welt aufgebaut. Er wurde zuerst von Woodrow Wilson, dem verhinderten Architekten einer neuen Weltordnung benutzt. (Ein Architekt der von seinen jüdischen Mentoren “Oberst” House, Berhard Baruch und den Wartburg-Bruedern vorsichtig geleitet wurde).

Demokratie hat sich trotz der vielen Worte nicht als Lösung bewährt, wohl wegen der selben Eigenschaft, für die sie gelobt wird. Es ist klar, daß die überwiegende Mehrheit der wählenden Bevölkerung wenig von dem weiß, und sich noch weniger darum kümmert, was hinter den Kulissen vorgeht. In den zwei Jahrhunderten, in denen sie triumphiert hat, haben sie manche als einen Hochstapler erkannt, als Träger eines Namens den sie gestohlen hat, als ein Instrument der Herrschaft über die Menschen durch eine ganz andere Macht.

Ein Beispiel für die Schwäche der Kontrolle der wählenden Öffentlichkeit ist die Tatsache, daß in England beide großen Parteien von Juden kontrolliert werden. Die Arbeiterpartei durch Blairs jüdisches Gefolge und die Konservative Partei durch ihren Führer Michael Howard, QC (Anwalt im Königlichen Rat), dem höchstrangigen Juden in England.

In den Vereinigten Staaten beugen sich beide Parteien vor den Forderungen der jüdischen Lobby, die deren Existenz lächerlich erscheinen läßt.

Diskussionsfaden Nummer Zwölf: Feminismus

Feminismus hat einen wichtigen Platz unter den umwälzenden Änderungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Auswirkungen der verstärkten Mechanisierung von nahezu allen menschlichen Aktivitäten bewirkte eine drastische Änderung der Rolle der Frau in der Gesellschaft. Diese Änderung wurde durch den Verlust von Ehemännern in zwei großen Kriegen verstärkt, der es vielen Frauen unmöglich machte, ihre frühere Rolle zu erfüllen.

Der Kapitalismus braucht kontinuierliches Wirtschaftswachstum um zu funktionieren, und der Eintritt der Frauen in den Arbeitsmarkt, mit neuen Verdienst- und Konsummöglichkeiten, lieferte dazu einen wesentlichen Beitrag. Als Folge verloren viele Frauen all die Fähigkeiten, die sie seit Jahrhunderten gehabt hatten. Dies führte zu zunehmenden Bedarf an Fabrikprodukten, der wiederum die kapitalistische Maschine antrieb.

Die bei weitem wesentlichste Folge war jedoch, das viele Frauen nun ein eigenes Einkommen hatten und nicht länger vom Einkommen eines männlichen Partners abhingen.

Heirat war daher nicht länger ein wichtiges Ziel für Frauen, und mit ihren neuen Freiheit kam eine neue Moral (oder ein Mangel davon). Die Geschlechter sahen einander zunehmend als Gegner denn als Partner.

Dies führte zum Zusammenbruch der Familie als zentrale Einheit im Leben der meisten Menschen. Und zu einer Zunahme – einer alarmierenden Zunahme – der Zahl der arbeitenden Mütter mit Kindern, die ihre Väter niemals kennen würden. Noch bedenklicher ist der Trend unter den Frauen, absichtlich keine Kinder zu haben bis das gebärfähige Alter schon fast vorüber ist. Dies führt zu einem entwurzelten Proletariat, das vom Land abgeschnitten ist und das keine zentrale, bindende Einheit mehr hat – ideale Arbeitssklaven für die kapitalistische Maschine.

Diskussionsfaden Nummer Dreizehn: Die Gründung von Israel

Zeit also f�r das Erscheinen von

Israel – der Kuckuck im arabischen Nest. Die Karten zeigen von links nach rechts Palästina unter britischem Mandat, die Aufteilung unter den Vereinten Nationen und das Endergebnis. Es beweist, wie stark die Hand ist, die den Geldbeutel in der Hand hält und diese Ungerechtigkeit noch nicht einmal ein Murmeln des Widerspruchs hervorruft. Einige der Architekten waren Weizman, Baruch, Stein, Shamir, Rothschild.

Dies ist wirklich ungewöhnlich. Warum sollten die Juden, die seit vielen Generationen die klassischen Internationalisten waren, die zwischen den Ländern gewandert sind und Namen, Religion und Nationalität nach Bedarf geändert haben, die lautstärksten Verfechter der Auflösung der Nationen, die eifrigen Freihändler, die den Abbau der wirtschaftlichen Schutzschranken gefordert haben und die bei jeder denkbaren Gelegenheit sofort “Rassist” geschrien haben, nun plötzlich ihr eigenes Land wollen. Ein Land, das sie ohne Bedenken in einem Gebiet etablierten, zu dem der Großteil von ihnen keinerlei Verbindungen hat, zu dem nur eine Minderheit von ihnen Verbindungen aufzeigen kann, die schon mehrere Jahrtausende in der Vergangenheit liegen?

Eigenartig? Sicherlich. Aber wenn man dies nun als Teil eines detaillierten Planes sieht…

Zuerst die Idee, die Voraussetzung – falsch aber attraktiv – zum “auserwählten Volk” zu gehören.

Aus der Idee, die auserwählten “Erben der Welt” zu sein, folgt das Konzept “wir gegen die anderen”, in dem der Rest der Menschheit als “Goyims” bezeichnet wird, gegen welche die Schriften des Talmud so viele unangenehme, rassistische Stellen enthalten. Und Israel war gleich nach seiner Gründung unzweifelhaft der rassistische aller Staaten.

Da Israel auf der (wenn auch erfundenen) sentimentalen Geschichte eines alten Heimatlandes aufbaut, hat seine Gründung unter den niedrigeren, jüdischen Brüdern sicherlich ein starkes Nationalgefühl ausgelöst. Es ist ein permanenter Krisenherd, was durch den jüngsten, israelischen Angriff auf den Libanon bewiesen wird, und es ist in der Lage den Dritten Weltkrieg auszulösen, falls dies für den Sieg über den Islam und die Kontrolle über das Öl im Mittleren Osten notwendig ist.

Der Plan geht sicherlich bis in die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zurück, obwohl er möglicherweise für Generationen zuvor “auf Eis gelegt” worden war, und erst durchführbar wurde, als die finanzielle und politische Kontrolle der größeren westlichen Mächte erreicht war.

Im Jahr 1846 machte “Sir” Moses Montefiore im Auftrag von “Lord” Rothschild einen Besuch in Palästina um festzustellen, wie viele Juden zur Zeit wirklich dort leben.

Die berichtete Zahl war 9 000, sicherlich nicht genug um einen Anspruch geltend zu machen. Da mußte etwas getan werden. Es ist sicherlich kein Zufall, daß die Massenauswanderung von 3 000 000 Juden von Rußland nach Westeuropa etwa zu dieser Zeit begann.

dirty work

The cuckoo in the Arab nest

Ein großer Teil von ihnen würde in Amerika landen, während der Rest die Immigranten bereitstellte, welche zur Besiedlung des “gelobten Landes” benötigt wurden. Hitler schrieb in Mein Kampf mit Abscheu über die zunehmende Zahl der “schmalzlockigen” orthodoxen Juden in Deutschland.

Diese Aschkenasim-Juden waren keine Hebräer und hatten auch keinerlei Verbindung mit Palästina. Sie waren Abkömmlinge der Khazaren, einem Tartarenvolk das etwa 700 n.Ch. zum Judaismus bekehrt worden war. Diese Juden waren die künftigen Bewohner von Palästina und die angeblichen Opfer des Holocaust. Juden, die keine Vorfahren in Palästina und kein “semitisches” Blut hatten.

Es ist nicht beabsichtigt, hier Details der Manipulationen während der Gründung von Israel darzustellen. Noch soll hier die schlaue Propaganda beschrieben werden, durch welche die Palästinenser, die durch fremde Eindringliche aus ihrem Heimatland, in dem sie seit Jahrtausenden ununterbrochen gelebt hatten, vertrieben worden waren, als “Terroristen” dargestellt wurden. Man muß sich jedoch die Frage stellen, wer die wirklichen Terroristen sind? Die Araber die zu ihrem Heimatland zurückkehren wollen oder die Eindringlinge, die Juden, die von ihren westlichen Pudeln unterstützt werden?

Diskussionsfaden Nummer Vierzehn: Attentate

Neben den Opfern der Anarchisten im mittleren und späten neunzehnten Jahrhundert, hatte das Erreichen dieser Ziele einen hohen Preis an Menschenleben. Die Russische Revolution war möglicherweise die blutigste aller Zeiten, und dazu kommen noch Tod und Zerstörung in zwei Weltkriegen, die beide das Ergebnis jüdischer Manipulation waren.

Widerstand führte zu vielen ungeklärten “Unfällen” und “Selbstmorden”:

Der “Unfall” von T. E. Lawrence – er wäre in der Lage gewesen die betrügerischen Verhandlungen von Großbritannien mit den Arabern zu veröffentlichen.

Wer hat im Jahre 1941 wirklich Jocelyn Hay, den 22. Earl of Errol, in Nairobi, Kenia umgebracht?

Der angebliche Selbstmord von James Forrestal – er widersetzte sich der Kontrolle der Politik der Vereinigten Staaten durch die jüdische Lobby.www.paragoy.com

Die Morde an Lord Moyne, dem permanenten britischen Minister im Mittleren Osten und an dem UN-Unterhändler Folke Bernadotte (dessen Mörder beschützt wurden, nachdem der Staat gegründet worden war).

.Der “Flugzeugunfall”, der den Herzog von Kent tötete

Das Attentat auf Rudolf Hess.

Der noch immer ungeklärte Tod von Prinzessin Diana;

Die Wahrheit über die wirklichen Drahtzieher hinter dem 9/11-Angriff.

Es ist auch wert, einen Blick auf die Herkunft von einigen bedeutenden Personen in der Zeit von 1936 bis 1946 zu werfen:

General Francisco Franco y Bahamonde, der wahrend des spanischen Bürgerkrieges eine steile Karriere machte, war jüdischen Ursprungs.

Präsident Roosevelt war Jude, und der ursprüngliche Familienname war “Rosenvelt”. Die Delanos (die Familie seiner Mutter) warn auch jüdischen Ursprungs.

General Eisenhower, der aufgrund der Förderung durch Bernard Baruch eine steile Karriere machte, war Jude.

General de Gaulle war zwar kein Jude, aber er machte eine steile Karriere und wurde bei seiner Ankunft in London durch Vertreter der Rothschilds willkommen geheißen.

Roosevelt – Er war entweder ein Halbjude, der im Namen seiner ihm fremden Ahnen mütterlicherseits agierte, oder er verfing sich im Spiel der jüdischen Manipulanten, wobei er seinesgleichen verriet. Mehr Information

Josef Stalin hat seinen ursprünglichen Namen Josef David Djugashvili auf Stalin geändert (eine sehr jüdische Sitte). In der georgischen Sprache heißt “shvili” “Sohn von” und “djuga” heißt “Jude”. Auch David Papisnedov, der Mann, der als sein richtiger Vater angesehen wird, war Jude. Es ist bemerkenswert, dass diese Tatsache in dem neuesten Buch über Stalin von Simon Montefiore nicht erwähnt wird. Montefiore ist selbst Jude und ein Nachkomme von Moses Montefiore, der im Jahre 1846 zusammen mit Rothschild begann, die Idee einer Heimat für Juden in Palästina umzusetzen.

Die Zionisten arbeiteten mit Hitler zusammen, wenn es ihnen nutzte, denn sie brauchten seine Politik. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, die “Holocaust”-Propaganda zu produzieren, von der ein guter Teil ihres Plans abhing.

Hitlers Friedenspläne mit Großbritannien wurden durch die Inhaftierung von Rudolf Hess wirksam sabotiert. Es ist noch eine offene Frage, ob Albrecht Haushofer am Verrat dieses Planes beteiligt war. Er war der Sohn von Professor Haushofer, und durch seine Mutter Halbjude.

Diskussionsfaden Nummer Fünfzehn: Globale Überwachung

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Das Internet, so wird gesagt, sei das phantastischste Überwachungssystem, das jemals erfunden wurde.

Die amerikanischen Geheimdienste betreiben die wohl größte Informationsverarbeitungsanlage der Welt. Auch Microsoft zog das Interesse der Medien auf sich, als ein Hacker einen versteckten Schlüssel der “National Security Agency” (Nationaler Informations-Sicherheitsdienst der USA) in seinen Programmen entdeckte. Obwohl Microsoft diese Behauptung abstreitet, war sie für die deutsche Regierung ausreichend, im Jahr 2001 die Verwendung von Windows auf “sensitiven” Systemen zu verbieten. Ist Bill Gates, wie sein Aussehen andeutet, jüdischen Ursprungs?

Israels “General Security Service” (Zentraler Geheimdienst) hat drei wichtige Abteilungen: (a) Shin Bet – der interne Geheimdienst;(b) Mossad – der ausländische Geheimdienst; und (c) Aman – der militärische Geheimdienst.

Attentate waren seit der Zeit des Mandates eine akzeptierte israelische Geheimdienstmethode, aber ihre Anwendung hat seither zugenommen.

Im Jahr 1992 tätete Israel den früheren Hizbollah-Führer, Scheich Abbas al Mussawi in einem Luftangriff auf seine Fahrzeugkolonne. Es hat in den Jahren 1989 und 1994 auch zwei andere Hizbollah-Führer entführt: Scheich Abdel-Karim Obeid und Mustapha el-Dirrant.

Am 30. August 2001 wurde der Führer der “Volksfront für die Befreiung von Palästina”, Abu Ali Mustapha Zabri, bei einem Raketenangriff in seinem Büro in der West Bank getötet.

Israel hat in der Zeit vom September 2000 bis zum August 2001 zumindest 60 “gezielte Tötungen” durchgeführt. Eine beliebte Methode innerhalb der von Israel kontrollieren Gebiete ist ein vermintes Handy. Iyad Harden, der Führer von Islami Jihad wurde auf diese Weise im Mai 2001 getötet.

Israels neuester Angriff auf den Libanon ist nur die Fortsetzung seiner Rolle als permanenter Krisenherd im Mittleren Osten.

Am 16. August 2001 berichtete die israelische Zeitung Ha’aretz, daß Israel Vereinbarungen für die Zusammenarbeit der Geheimdienste mit 39 Ländern getroffen hätte, einschließlich China und Indien.

Der wichtigste von allen Geheimdienstpartnern sind jedoch die Vereinigten Staaten. Der CIA hat schon seit langer Zeit wichtige Beziehungen mit Mossad, wobei Mossad bei der Abdeckung von Regionen wie Zentralafrika und Lateinamerika hilft. Es war kein Zufall, daß Südafrika zur Zeit der Apartheid für viele Jahre ein enger Verbündeter von Israel war, und dies obwohl der größte Teil der Unterstützung der “Freiheitskämpfer” aus jüdischen Quellen kam. Dieses klassische Beispiel zeigt die Vorteile, auf beiden Seiten mitzumischen.

Es ist bekannt, daß in den Jahren 1992-1993 eine Person (oder mehrere Personen) ohne erkennbaren Grund begann, die Telephone von Prinz Charles abzuhören. Diese Aktivität hat die Glaubwürdigkeit der Königlichen Familie unterminiert. Der Londoner Sunday Mirror erklärt dies folgendermaßen: “Der CIA und die NSA haben die Telephone von Prinzessin Diana abgehört und ihre Gespräche überwacht und daraus eine  1056-Seiten-langen Akte produziert. Der CIA hat die Überwachung von Diana auf Anforderung des britischen Geheimdienstes MI6 durchgeführt.

Es wäre ein Fehler anzunehmen, daß MI6 tatsächlich von der britischen Regierung kontrolliert wird. Besser bekannt unter seinem korrekten Titel, Secret Intelligence Service (SIS), ist MI6 schon lange von CIA- als auch Mossad-Agenten unterwandert. Seit Jahren hat MI6 nach der Pfeife des CIA getanzt, der leider zur selben Zeit auch unter den Einfluß von Mossad geriet.

http://www.judom.com/index.german.html

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Gruß

Der Honigmann

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 Gastbeitrag von Jurij Below:

Wenn man im Internet bei Google einen Namen eingibt, findet dort Zahlen der „Ereignissen“ in wenigen Sekunden, wie folgt: Hitler –  143.000.000, Napoleon – 113.000.000, Caesar – 87.400.000, Angela Merkel – 79.600.000, Stalin – 41.800.000, Lenin – 39.200.000. Es ist deutlich zu sehen, daß trotz der übliche Propaganda und Verteufelung von Person Altreichskanzlers Adolf Hitler nur in den letzten 10 Jahren verdrängte Napoleon auf Platz 2.

DIE ZAHLEN LÜGEN NICHT

Man kann über mich spotten und fragen: was soll das? Manchmal sog. „Ereignis“ wird schon bei einziger Erwähnung des Begriffs oder sogar bei mehrfacher Erwähnung des Begriffes in einem einzigen Dokument wird ein solches „Ereignis“ registriert. Trotzdem es ist nicht zufällig, dass unter den Politikern der Adolf Hitler ein höchstes Interesse gewonnen hat.

Es liegt daran, daß er zu den einigen Politikern gehörte, die nicht korrupt waren, daß er trotz der Propaganda aller Gegner zuerst im Interesse des Volkes handelte und außerdem wagte die dunklen Kreisen der Weltverschwörer, die zum Ziel gesetzt ihr NWO nach Experiment in Russland mindestens Europaweit zu einbeziehen.

Wer versucht sich einen Überblick über die geistige Welt  zu schaffen – bekommt dies  Bild:

Jesus – 997.000.000, Martin Luther – 159.000.000, Beethoven – 89.500.000, Einstein – 68.700.000, Goethe – 50.000.000, Fr. Schiller – 42.800.000, Johann-Sebastian Bach – 185.000.000, Shakespeare -150.000.000, Buddha – 130.000.000, Dante – 122.000.000, Koran – 84.600.000, Leonardo da Vinci – 44.100.000, Bibel – 21.100.000, Mein Kampf – 8.480.000, Mahomet – 7.020.000 usw.

Etwas komisch sehen Ereignisse zum Holocaust und GULag: Holocaust –  63.700.000, Gulag – 6.810.000 – die Ergebnisse deutlich zeigen, daß ausgerechnet den GULag 10 fach weniger als Holocaust beachtet. Eine solche Disproporz ist nur damit zu erklären, dass der GULag, der die Millionen Juden in der „UdSSR“ beseitigte, ist für kommerzielle Propaganda der Holocaust-Behörden uninteressant, denn, wie auch N. Finkelstein sagte: „organisierten Juden interessierte sich für Gewinn und nicht ab Schicksal der Juden.“ 

HABENT SUA FATA LIBELLI

Während die Menschen sterben, die Bücher, die sie geschrieben haben, leben weiter und sogar eigenes Schicksal haben. Das ist genau mit dem Buch „Mein Kampf“ von Adolf Hitler passiert. Mit Abstand von 90 Jahre – es scheint, dass Monsterbild von Hitler, die organisierten Juden mit ihrem „Holocaust“ geschafft haben auf keinem Fall wiederspiegelt die Tatsachen über sein Leben, seine Weltanschauen und seinen Lebenswerk – der National-Sozialismus – als ein invertiertes Bild der nicht nationalen „Sozialismus“.

Man kann Bücher verbieten, man kann auch die Menschen, die solchen Bücher lesen unter schwedische Gardine bringen – trotzdem sie leben weiter und sogar interessanterweise je Zeitabstand von den Autoren größer wird, desto große die Interesse insbesondere für neue Generationen wird. Noch keinem von der Regierungen ist gelungen die Zeit als Faktor mißbrauchen um der Geist der Bücher zu täten.

Langsam nach mehr als 60 Jahre der geistiger Vergewaltigung Deutschlands und Dämonisierung des Menschen namens Adolf Hitler – in den letzten Jahre selbst die angeblichen Opfer des Autors die deutsche Juden wollen das Buch „Mein Kampf“ doch veröffentlicht wird, aber mit „wissenschaftlichen Kommentaren“.  Was für eine Wissenschaft in Deutschland in Sachen des National-Sozialismus es gibt – kennen wir schon. Aber auch Verbot das Buch zu verbreiten ist ja praktisch gescheitert. Das Medium Internet bietet zahlreiche Editionen und auch in verschiedenen Sprachen rum um die Welt. Im Internet findet man über 20 Angebote des Buches zum freien Download: als *.doc,*.rtf und *.pdf

Im der „UdSSR“ 1938 Stalin bestellte russische Übersetzung des Buches „Mein Kampf“ durch sog. „Gospolitizdat“ [Staatlicher Politischen Verlag] beim Politbüro des ZK der WKP[b] und seitdem bis zum Tode immer auf seinem Arbeitstisch mit vielen Bemerkungen immer wieder gelesen. 1939 zum Auftakt des Besuches von Joachim von Ribbentrop eine spezielle Ausgabe in Budapest bei Korvina Verlag bestellt und dem Ribbentrop als Geschenk am Ende der Gespräche über „Nicht-Angriff-Paktes“ übergab. Bis Juni 1941 Moskau über 2 Mio. Bücher von Hitler verkauft. Dann auch nach dem Krieg 1949-1952 wurden weitere fast 3 Mio. in Russland verbreitet. Nikita Chruschtschow hat das Buch als „wissenschaftliche Geschichtszeugnis“ erst mal legalisiert, aber danach von Breschnew, der Jude war, wieder verboten wurde. Jedoch in den 70-er das Buch wurde intensiv durch jüdischen Händler in Zentrum von Moskau am Alexanderpark an Kremlmauer verkauft. Der Gorbatschow nach seine Perestroika „Mein Kampf“ wieder verboten und Boris Jelzin seit 1991 nach der Absetzung des „Präsidenten der UdSSR“ sagte in Duma (Parlament) zu den Kommunisten:

„Wollen Sie Bücher verbrennen? Dann gehen sie nach Spanien, vielleicht finden sie dort ein paar überlebenden Inquisitoren – bei uns wird kein Buch weder verbrannt noch verboten“.

Am 26. März 2009 wurden weitere Auflagen von Präsident Putin nicht empfohlen. Bisher von diesem Rat nur sog. Baschkirtostan (eine der Autonomrepubliken der Tataren an der Wolga) durch Entscheidung der Staatsanwaltschaft in Ufa Gebrauch gemacht.

Mein Exemplar ist die Originalausgabe von 1926 von beiden Teilen des Buches, das ich bereits 1998 digitalisiert habe, nach der Faxilmile in Stockholm 1935. Hier beschäftige ich mit ersten zwei Kapiteln des ersten Buches (1924) in dem ich nur zweite Kapitel vollständig wiedergebe. Was mich besonders interessiert: die Frage wie Adolf Hitler zum seinen Abschied vom „Schwächlichen Weltbürger“ gekommen ist.    

ICH HATTE DEN VATER VEREHRT, DIE MUTTER JEDOCH GELIEBT

Sein Buch beginnt der 33-jähriger ehemaliger Soldat und passionierter Zeichner Adolf Hitler mit folgenden Worten: 

Als glückliche Bestimmung gilt es mir heute, daß das Schicksal mir zum Geburtsort gerade Braunau am Inn zuwies. Liegt doch dieses Städtchen an der Grenze jener zwei deutschen Staaten, deren Wiedervereinigung mindestens uns Jüngeren als eine mit allen Mitteln durchzuführende Lebensaufgabe erscheint!

 Im ersten Kapitel beschreibt er seine Kindheit und Jugend:

Wenn ich mir also auch damals kaum ernstliche Gedanken über meinen einstigen Lebensberuf machte, so lag doch von vornherein meine Sympathie auf keinen Fall in der Linie des Lebenslaufes meines Vaters. Ich glaube, daß schon damals mein rednerisches Talent sich in Form mehr oder minder eindringlicher Auseinandersetzungen mit meinen Kameraden schulte. Ich war ein kleiner Rädelsführer geworden, der in der Schule leicht und damals auch sehr gut lernte, sonst aber ziemlich schwierig zu behandeln war.

Schon als Junge stellte er historischen Fragen, wenn wohl zuhause darüber keiner Gedanken machte: 

„Zum ersten Male wurde mir, wenn auch in noch unklarer Vorstellung, die Frage aufgedrängt, ob und welch ein Unterschied denn zwischen den diese Schlachten schlagenden Deutschen und den anderen sei? Warum hat denn nicht auch Österreich mitgekämpft in diesem Kriege, warum nicht der Vater und nicht all die anderen auch? 

Sind wir denn nicht auch dasselbe wie eben alle anderen Deutschen?

Gehören wir denn nicht alle zusammen? Dieses Problem begann zum ersten Male in meinem kleinen Gehirn zu wühlen. Mit innerem Neide mußte ich auf vorsichtige Fragen die Antwort vernehmen, daß nicht jeder Deutsche das Glück besitze, dem Reich Bismarcks anzugehören. Ich konnte dies nicht begreifen.

Der Absicht seines Vaters, ihn Staatsbeamter werden zu lassen, wegen seine „prinzipielle Abneigung zum Beamtenberuf“ war der Konflikt „leicht erträglich“. Viel schwerer für ihn wurde dem Plane des Vaters widerzusetzen.  Schon mit zwölf Jahren ihn mir klar war, daß er einen Maler werden würde, Kunstmaler. Als er zum ersten Mal, nach erneuter Ablehnung des väterlichen Lieblingsgedankens, die Frage gestellt bekam: was er denn nun eigentlich selber werden wollte, und mit seinem fest gefaßten Entschluß herausplatzte, war sein Vater zunächst sprachlos. Der Vater verließ nicht sein “Niemals” und junger Adolf verstärkte sein “Trotzdem”.

In der Realschulde am weitaus besten waren seine Leistungen in Geographie und mehr noch in Weltgeschichte: die beiden Lieblingsfächer, in denen er der Klasse vorschoß. Viel Jahre später stellte er „zwei hervorstechende Tatsachen“ als besonders bedeutungsvoll an:

Erstens: ich wurde Nationalist. Zweitens: ich lernte Geschichte ihrem Sinne nach verstehen und begreifen. Das alte Österreich war ein “Nationalitätenstaat”. Der Angehörige des Deutschen Reiches konnte im Grunde genommen, wenigstens damals, gar nicht erfassen, welche Bedeutung diese Tatsache für das alltägliche Leben des einzelnen in einem solchen Staate besitzt. Man hatte sich nach dem wundervollen Siegeszuge der Heldenheere im Deutsch-Französischen Kriege allmählich immer mehr dem Deutschtum des Auslandes entfremdet, zum Teil dieses auch gar nicht mehr zu würdigen vermocht oder wohl auch nicht mehr gekonnt. Man wechselte besonders in Bezug auf den Deutschösterreicher nur zu leicht die verkommene Dynastie mit dem im Kern urgesunden Volke.

Mit dem 13. Lebensjahr verlor er urplötzlich seinen Vater. „Ein Schlaganfall traf den sonst noch so rüstigen Herrn und beendete auf schmerzloseste Weise seine irdische Wanderung, uns alle in tiefstes Leid versenkend.“ Die Mutter wollte unbedingt, daß er doch Beamte wird. Da kam ihm plötzlich „eine Krankheit zu Hilfe“ und entschied in wenigen Wochen über seine Zukunft und die dauernde Streitfrage des väterlichen Hauses. Sein schweres Lungenleiden ließ einen Arzt der Mutter auf das dringendste anraten, ihn später einmal unter keinen Umständen in ein Büro zu geben. Unter dem Eindruck seiner Erkrankung willigte die Mutter endlich ein, ihn später aus der Realschule nehmen zu wollen und die Akademie besuchen zu lassen. 2 Jahre später hat auch seine Mutter starb. Dennoch traf besonders ihn der Schlag entsetzlich. „Ich hatte den Vater verehrt, die Mutter jedoch geliebt.“

Mit 15 mußte der Junge sein Brot selber zu verdienen. Mit einem Koffer mit Kleidern und Wäsche in den Händen, mit einem „unerschütterlichen Willen im Herzen“, fuhr er so nach Wien. Was dem Vater fünfzig Jahre vorher gelungen, hoffte auch er dem Schicksal abzujagen; auch er wollte “etwas” werden, allerdings – auf keinen Fall Beamter.  

…Als ich einmal so durch die innere Stadt strich, stieß ich plötzlich auf eine Erscheinung in langem Kaftan mit schwarzen Locken.

IST DIES AUCH EIN JUDE? WAR MEIN ERSTER GEDANKE.

So sahen sie freilich in Linz nicht aus. Ich beobachtete den Mann verstohlen und vorsichtig, allein je länger ich in dieses fremde Gesicht starrte und forschend Zug um Zug prüfte, um so mehr wandelte sich in meinem Gehirn die erste Frage zu einer anderen Frage: Ist dies auch ein Deutscher? Wie immer in solchen Fällen begann ich nun zu versuchen, mir die Zweifel durch Bilder zu beheben. Ich kaufte mir damals um wenige Heller die ersten antisemitischen Broschüren meines Lebens. Sie gingen leider nur alle von dem Standpunkt aus, daß im Prinzip der Leser wohl schon die Judenfrage bis zu einem gewissen Grade mindestens kenne oder gar begreife. Endlich war die Tonart meistens so, daß mir wieder Zweifel kamen infolge der zum Teil so flachen und außerordentlich unwissenschaftlichen Beweisführung für die Behauptung.

Ich wurde dann wieder rückfällig auf Wochen, ja einmal auf Monate hinaus. Die Sache schien mir so ungeheuerlich, die Bezichtigung so maßlos zu sein, daß ich, gequält von der Furcht, Unrecht zu tun, wieder ängstlich und unsicher wurde.

Greilich daran, daß es sich hier nicht um Deutsche einer besonderen Konfession handelte, sondern um ein Volk für sich, konnte auch ich nicht mehr gut zweifeln; denn seit ich mich mit der Frage zu beschäftigen begonnen hatte, auf den Juden erst einmal aufmerksam wurde, erschien mir Wien in einem anderen Lichte als vorher. Wo immer ich ging, sah ich nun Juden, und je mehr ich sah, umso schärfer sonderten sie sich für das Auge von den anderen Menschen ab. Besonders die innere Stadt und die Bezirke nördlich des Donaukanals wimmelten von einem Volke, das schon äußerlich eine Ähnlichkeit mit dem deutschen nicht mehr besaß.

Aber wenn ich daran noch gezweifelt hätte, so wurde das Schwanken endgültig behoben durch die Stellungnahme eines Teiles der Juden selber.

Eine große Bewegung unter ihnen, die in Wien nicht wenig umfangreich war, trat auf das schärfste für die Bestätigung des

VÖLKISCHEN CHARAKTERS DER JUDENSCHAFT EIN: DER ZIONISMUS.

Wohl hatte es den Anschein, als ob nur ein Teil der Juden diese Stellungnahme billigen würde, die große Mehrheit aber eine solche Festlegung verurteilte, ja innerlich ablehne. Bei näherem Hinsehen zerflatterte aber dieser Anschein in einen üblen Dunst von aus reinen Zweckmäßgkeitsgründen vorgebrachten Ausreden, um nicht zu sagen Lügen. Denn das sogenannte Judentum liberaler Denkart lehnte ja die Zionisten nicht als Nichtjuden ab, sondern nur als Juden von einem unpraktischen, ja vielleicht sogar gefährlichen öffentlichen Bekenntnis zu ihrem Judentum.

An ihrer inneren Zusammengehörigkeit änderte sich gar nichts. Dieser scheinbare Kampf zwischen zionistischen und liberalen Juden ekelte mich in kurzer Zeit schon an; war er doch durch und durch unwahr, mithin verlogen und dann aber wenig passend zu der immer behaupteten sittlichen Höhe und Reinheit dieses Volkes. Überhaupt war die sittliche und sonstige Reinlichkeit dieses Volkes ein Punkt für sich. Daß es sich hier um keine Wasserliebhaber handelte, konnte man ihnen ja schon am Äußeren ansehen, leider sehr oft sogar bei geschlossenem Auge. Mir wurde bei dem Geruche dieser Kaftanträger später manchmal übel. Dazu kamen noch die unsaubere Kleidung und die wenig heldische Erscheinung. Dies alles konnte schon nicht sehr anziehend wirken; abgestoßen mußte man aber werden, wenn man aber die körperliche Unsauberkeit hinaus plötzlich die moralischen Schmutzflecken des auserwählten Volkes entdeckte.

Nichts hatte mich in kurzer Zeit so nachdenklich gestimmt als die langsam aufsteigende Einsicht in die Art der Betätigung der Juden auf gewissen Gebieten.

Gab es denn da einen Unrat, eine Schamlosigkeit in irgendeiner Form, vor allem des kulturellen Lebens, an der nicht wenigstens ein Jude beteiligt gewesen wäre? Sowie man nur vorsichtig in eine solche Geschwulst hineinschnitt, fand man, wie die Made im faulenden Leibe, oft ganz geblendet vom plötzlichen Lichte, ein Jüdlein.

DAS WAR PESTILENZ, GEISTIGE PESTILENZ, SCHLIMMER ALS DER SCHWARZE TOD

Es war eine schwere Belastung, die das Judentum in meinen Augen erhielt, als ich seine Tätigkeit in der Presse, in Kunst, Literatur und Theater kennenlernte. Da konnten nun alle salbungsvollen Beteuerungen wenig oder nichts mehr nützen. Es genügte schon, eine der Anschlagsäulen zu betrachten, die Namen der geistigen Erzeuger dieser gräßlichen Machwerke für Kino und Theater, die da angepriesen wurden, zu studieren, um auf längere Zeit hart zu werden. Das war Pestilenz, geistige Pestilenz, schlimmer als der schwarze Tod von einst, mit der man da das Volk infizierte. Und in welcher Menge dabei dieses Gift erzeugt und verbreitet wurde! Natürlich, je niedriger das geistige und sittliche Niveau eines solchen Kunstfabrikanten ist, umso unbegrenzter ist seine Fruchtbarkeit, bis so ein Bursche schon mehr wie eine Schleudermaschine seinen Unrat der anderen Menschheit ins Antlitz spritzt.

Dabei bedenke man noch die Unbegrenztheit ihrer Zahl; man bedenke, daß auf einen Goethe die Natur immer noch leicht zehntausend solcher Schmierer der Mitwelt in den Pelz setzt, die nun als Bazillenträger schlimmster Art die Seelen vergiften.

Es war entsetzlich, aber nicht zu übersehen, daß gerade der Jude in überreichlicher Anzahl von der Natur zu dieser schmachvollen Bestimmung auserlesen schien.

SOLLTE SEINE AUSERWÄHLTHEIT DARIN ZU SUCHEN SEIN?

Ich begann damals sorgfältig die Namen all der Erzeuger dieser unsauberen Produkte des öffentlichen Kunstlebens zu prüfen.

Das Ergebnis war ein immer böseres für meine bisherige Haltung den Juden gegenüber. Mochte sich da das Gefühl auch noch tausendmal sträuben, der Verstand mußte seine Schlüsse ziehen. Die Tatsache, daß neun Zehntel alles literarischen Schmutzes, künstlerischen Kitsches und theatralischen Blödsinns auf das Schuldkonto eines Volkes zu schreiben sind, das kaum ein Hundertstel aller Einwohner im Lande beträgt, ließ sich einfach nicht wegleugnen; es war eben so.

Auch meine liebe “Weltpresse” begann ich nun von solchen Gesichtspunkten aus zu prüfen.

Je gründlicher ich aber hier die Sonde anlegte, umso mehr schrumpfte der Gegenstand meiner einstigen Bewunderung zusammen.

Der Stil ward immer unerträglicher, den Inhalt mußte ich als innerlich seicht und flach ablehnen, die Objektivität der Darstellung schien mir nun mehr Lüge zu sein als ehrliche Wahrheit; die Verfasser aber waren – Juden. Tausend Dinge, die ich früher kaum gesehen, fielen mir nun als bemerkenswert auf, andere wieder, die mir schon einst zu denken gaben, lernte ich begreifen und verstehen.

Die liberale Gesinnung dieser Presse sah ich nun in einem anderen Lichte, ihr vornehmer Ton im Beantworten von Angriffen sowie das Totschweigen derselben enthüllte sich mir jetzt als ebenso kluger wie niederträchtiger Trick; ihre verklärt geschriebenen Theaterkritiken galten immer dem jüdischen Verfasser, und nie traf ihre Ablehnung jemand anderen als den Deutschen. Das leise Sticheln gegen Wilhelm II. ließ in der Beharrlichkeit die Methode erkennen, genauso wie das Empfehlen französischer Kultur und Zivilisation. Der kitschige Inhalt der Novelle wurde nun zur Unanständigkeit, und aus der Sprache vernahm ich Laute eines fremden Volkes; der Sinn des Ganzen aber war dem Deutschtum so ersichtlich abträglich, daß dies nur gewollt sein konnte.

WER ABER BESASS DARAN EIN INTERESSE?

War dies alles nur Zufall? So wurde ich langsam unsicher.

Beschleunigt wurde die Entwicklung aber durch Einblicke, die ich in eine Reihe anderer Vorgänge erhielt. Es war dies die allgemeine Auffassung von Sitte und Moral, wie man sie von einem großen Teil des Judentums ganz offen zur Schau getragen und betätigt sehen konnte.

Hier bot wieder die Straße einen manchmal wahrhaft bösen Anschauungsunterricht.

Das Verhältnis des Judentums zur Prostitution und mehr noch zum Mädchenhandel selber konnte man in Wien studieren wie wohl in keiner sonstigen westeuropäischen Stadt, südfranzösische Hafenorte vielleicht ausgenommen. Wenn man abends so durch die Straßen und Gassen der Leopoldstadt lief, wurde man auf Schritt und Tritt, ob man wollte oder nicht, Zeuge von Vorgängen, die dem Großteil des deutschen Volkes verborgen geblieben waren, bis der Krieg den Kämpfern an der Ostfront Gelegenheit gab, Ähnliches ansehen zu können, besser gesagt, ansehen zu müssen.

Als ich zum ersten Male den Juden in solcher Weise als den ebenso eisig kalten wie schamlos geschäftstüchtigen Dirigenten dieses empörenden Lasterbetriebes des Auswurfes der Großstadt erkannte, lief mir ein leichtes Frösteln über den Rücken.

DANN ABER FLAMMTE ES AUF.

Nun wich ich der Erörterung der Judenfrage nicht mehr aus, nein, nun wollte ich sie. Wie ich aber so in allen Richtungen des kulturellen und künstlerischen Lebens und seinen verschiedenen Äußerungen nach dem Juden suchen lernte, stieß ich plötzlich an einer Stelle auf ihn, an der ich ihn am wenigsten vermutet hätte.

Indem ich den Juden als Führer der Sozialdemokratie erkannte, begann es mir wie Schuppen von den Augen zu fallen. Ein langer innerer Seelenkampf fand damit seinen Abschluß.

Schon im tagtäglichen Verkehr mit meinen Arbeitsgenossen fiel mir die erstaunliche Wandlungsfähigkeit auf, mit der sie zu einer gleichen Frage verschiedene Stellungen einnahmen, manchmal in einem Zeitraume von wenigen Tagen, oft auch nur wenigen Stunden. Ich konnte schwer verstehen, wie Menschen, die, allein gesprochen, immer noch vernünftige Anschauungen besaßen, diese plötzlich verloren, sowie sie in den Bannkreis der Masse gelangten. Es war oft zum Verzweifeln. Wenn ich nach stundenlangem Zureden schon überzeugt war, dieses Mal endlich das Eis gebrochen oder einen Unsinn aufgeklärt zu haben, und mich schon des Erfolges herzlich freute, dann mußte ich zu meinem Jammer am nächsten Tage wieder von vorne beginnen; es war alles umsonst gewesen. Wie ein ewiges Pendel schien der Wahnsinn ihrer Anschauungen immer von neuem zurückzuschlagen.

Alles vermochte ich dabei noch zu begreifen: daß sie mit ihrem Lose unzufrieden waren, das Schicksal verdammten, welches sie oft so herbe schlug; die Unternehmer haßten, die ihnen als herzlose Zwangsvollstrecker dieses Schicksals erschienen; auf die Behörden schimpften, die in ihren Augen kein Gefühl für die Lage besaßen; daß sie gegen Lebensmittelpreise demonstrierten und für ihre Forderungen auf die Straße zogen, alles dies konnte man ohne Rücksicht auf Vernunft mindestens noch verstehen. Was aber unverständlich bleiben mußte, war der grenzenlose Haß, mit dem sie ihr eigenes Volkstum belegten, die Größe desselben schmähten, seine Geschichte verunreinigten und große Männer in die Gosse zogen.

Dieser Kampf gegen die eigene Art, das eigene Nest, die eigene Heimat war ebenso sinnlos wie unbegreiflich. Das war unnatürlich.

Man konnte sie von diesem Laster vorübergehend heilen, jedoch nur auf Tage, höchstens auf Wochen. Traf man aber später den vermeintlich Bekehrten, dann war er wieder der alte geworden.

DIE UNNATUR HATTE IHN WIEDER IN IHREM BESITZE.

Daß die sozialdemokratische Presse überwiegend von Juden geleitet war, lernte ich allmählich kennen; allein, ich schrieb diesem Umstand keine besondere Bedeutung zu, lagen doch die Verhältnisse bei den anderen Zeitungen genauso. Nur eines war vielleicht auffallend: es gab nicht ein Blatt, bei dem sich Juden befanden, das als wirklich national angesprochen hätte werden können, so wie dies in der Linie meiner Erziehung und Auffassung gelegen war.

Da ich mich nun überwand und diese Art von marxistischen Presseerzeugnissen zu lesen versuchte, die Abneigung aber in eben diesem Maße ins Unendliche wuchs, suchte ich nun auch die Fabrikanten dieser zusammengefaßten Schurkereien näher kennenzulernen.

ES WAREN, VOM HERAUSGEBER ANGEFANGEN, LAUTER JUDEN.

Ich nahm die mir irgendwie erreichbaren sozialdemokratischen Broschüren und suchte die Namen ihrer Verfasser: Juden. Ich merkte mir die Namen fast aller Führer; es waren zum weitaus größten Teil ebenfalls Angehörige des “auserwählten Volkes”, mochte es sich dabei um die Vertreter im Reichsrat handeln oder um die Sekretäre der Gewerkschaften, die Vorsitzenden der Organisationen oder die Agitatoren der Straße. Es ergab sich immer das gleiche unheimliche Bild. Die Namen der Austerlitz, David, Adler, Ellenbogen usw. werden mir ewig in Erinnerung bleiben. Das eine war mir nun klar geworden: die Partei, mit deren kleinen Vertretern ich seit Monaten den heftigsten Kampf auszufechten hatte, lag in ihrer Führung fast ausschließlich in den Händen eines fremden Volkes; denn daß; der Jude kein Deutscher war, wußte ich zu meiner inneren glücklichen Zufriedenheit schon endgültig.

NUN ABER ERST LERNTE ICH DEN VERFÜHRER UNSERES VOLKES GANZ KENNEN.

Schon ein Jahr meines Wiener Aufenthaltes hatte genügt, um mir die Überzeugung beizubringen, daß kein Arbeiter so verbohrt sein konnte, als daß er nicht besserem Wissen und besserer Erklärung erlegen wäre. Ich war langsam Kenner ihrer eigenen Lehre geworden und verwendete sie als Waffe im Kampf für meine innere Überzeugung.

Fast immer legte sich nun der Erfolg auf meine Seite. Die große Masse war zu retten, wenn auch nur nach schwersten Opfern an Zeit und Geduld.

NIEMALS ABER WAR EIN JUDE VON SEINER ANSCHAUUNG ZU BEFREIEN.

Ich war damals noch kindlich genug, ihnen den Wahnsinn ihrer Lehre klarmachen zu wollen, redete mir in meinem kleinen Kreise die Zunge wund und die Kehle heiser, und vermeinte, es müßte mir gelingen, sie von der Verderblichkeit ihres marxistischen Irrsinns zu überzeugen; allein dann erreichte ich erst recht nur das Gegenteil. Es schien, als ob die steigende Einsicht von der vernichtenden Wirkung sozialdemokratischer Theorien und ihrer Erfüllung nur zur Verstärkung ihrer Entschlossenheit dienen würde.

Je mehr ich dann mit ihnen stritt, umso mehr lernte ich ihre Dialektik kennen. Erst rechneten sie mit der Dummheit ihres Gegners, um dann, wenn sich ein Ausweg nicht mehr fand, sich selber einfach dumm zu stellen. Nützte alles nichts, so verstanden sie nicht recht oder sprangen, gestellt, augenblicklich auf ein anderes Gebiet über, brachten nun Selbstverständlichkeiten, deren Annahme sie aber sofort wieder auf wesentlich andere Stoffe bezogen, um nun, wieder angefaßt, auszuweichen und nichts Genaues zu wissen.

Wo immer man so einen Apostel angriff, umschloß die Hand qualligen Schleim; das quoll einem geteilt durch die Finger, um sich im nächsten Moment schon wieder zusammenzuschließen. Schlug man aber einen wirklich so vernichtend, daß er, von der Umgebung beobachtet, nicht mehr anders als zustimmen konnte, und glaubte man, so wenigstens einen Schritt vorwärtsgekommen zu sein, so war das Erstaunen am nächsten Tag groß. Der Jude wußte nun von gestern nicht mehr das geringste, erzählte seinen alten Unfug wieder weiter, als ob überhaupt nichts vorgefallen wäre, und tat, empört zur Rede gestellt, erstaunt, konnte sich an rein gar nichts erinnern, außer an die doch schon am Vortage bewiesene Richtigkeit seiner Behauptungen.

Ich stand manches Mal starr da. Man wußte nicht, was man mehr bestaunen sollte, ihre Zungenfertigkeit oder ihre Kunst der Lüge.

ICH BEGANN SIE ALLMÄHLICH ZU HASSEN.

Dies alles hatte nun das eine. Gute, daß in eben dem Umfange, in dem mir die eigentlichen Träger oder wenigstens die Verbreiter der Sozialdemokratie ins Auge fielen, die Liebe zu meinem Volke wachsen mußte. Wer konnte auch bei der teuflischen Gewandtheit dieser Verführer das unselige Opfer verfluchen? Wie schwer war es doch mir selber, der dialektischen Verlogenheit dieser Rasse Herr zu werden! Wie vergeblich aber war ein solcher Erfolg bei Menschen, die die Wahrheit im Munde verdrehen, das soeben gesprochene Wort glatt verleugnen, um es schon in der nächsten Minute für sich selbst in Anspruch zu nehmen! Nein. Je mehr ich den Juden kennenlernte, um so mehr mußte ich dem Arbeiter verzeihen.

Die schwerste Schuld lag nun in meinen Augen nicht mehr bei ihm, sondern bei all denen, die es nicht der Mühe wert fanden, sich seiner zu erbarmen, in eiserner Gerechtigkeit dem Sohne des Volkes zu geben, was ihm gebührt, den Verführer und Verderber aber an die Wand zu schlagen.

Von der Erfahrung des täglichen Lebens angeregt, begann ich nunmehr, den Quellen der marxistischen Lehre selber nachzuspüren. Ihr Wirken war mir im Einzelnen klar geworden, der Erfolg davon zeigte sich mir täglich vor dem aufmerksamen Blick, die Folgen vermochte ich bei einiger Phantasie mir auszumalen. Die Frage war nur noch, ob den Begründern das Ergebnis ihrer Schöpfung, schon in seiner letzten Form gesehen, vorschwebte, oder ob sie selber das Opfer eines Irrtums wurden.

BEIDES WAR NACH MEINEM EMPFINDEN MÖGLICH.

Im einen Falle war es Pflicht eines jeden denkenden Menschen, sich in die Front der unseligen Bewegung zu dringen, um so vielleicht doch das Äußerste zu verhindern, im andern aber mußten die einstigen Urheber dieser Völkerkrankheit wahre Teufel gewesen sein; denn nur in dem Gehirne eines Ungeheuers – nicht eines Menschen – konnte dann der Plan zu einer Organisation sinnvolle Gestalt annehmen, deren Tätigkeit als Schlußergebnis zum Zusammenbruch der menschlichen Kultur und damit zur Verödung der Welt führen muß.

In diesem Falle blieb als letzte Rettung noch der Kampf, der Kampf mit allen Waffen, die menschlicher Geist, Verstand und Wille zu erfassen vermögen, ganz gleich, wem das Schicksal dann seinen Segen in die Waagschale senkt.

So begann ich nun, mich mit den Begründern dieser Lehre vertraut zu machen, um so die Grundlagen der Bewegung zu studieren. Daß ich hier schneller zum Ziele kam, als ich vielleicht erst selber zu denken wagte, hatte ich allein meiner nun gewonnenen, wenn auch damals noch wenig vertieften Kenntnis der Judenfrage zu danken. Sie allein ermöglichte mir den praktischen Vergleich der Wirklichkeit mit dem theoretischen Geflunker der Gründungsapostel der Sozialdemokratie, da sie mich die Sprache des jüdischen Volkes verstehen gelehrt hatte; das redet, um die Gedanken zu verbergen oder mindestens zu verschleiern; und sein wirkliches Ziel ist mithin nicht in den Zeilen zu lindern, sondern schlummert wohlverborgen zwischen ihnen. Es war für mich die Zeit der großen Umwälzung gekommen, die ich im Innern jemals durchzumachen hatte.

ICH WAR VOM SCHWÄCHLICHEN WELTBÜRGER ZUM FANATISCHEN ANTISEMITEN GEWORDEN.

Nur einmal noch – es war das letztemal – kamen mir in tiefster Beklommenheit ängstlich drückende Gedanken.

Als ich so durch lange Perioden menschlicher Geschichte das Wirken des jüdischen Volkes forschend betrachtete, stieg mir plötzlich die bange Frage auf, ob nicht doch vielleicht das unerforschliche Schicksal aus Gründen, die uns armseligen Menschen unbekannt, den Endsieg dieses kleinen Volkes in ewig unabänderlichem Beschlusse wünsche? Sollte diesem Volke, das ewig nur dieser Erde lebt, die Erde als Belohnung zugesprochen sein? Haben wir ein objektives Recht zum Kampf für unsere Selbsterhaltung, oder ist auch dies nur subjektiv in uns begründet? Indem ich mich in die Lehre des Marxismus vertiefte und so das Wirken des jüdischen Volkes in ruhiger Klarheit einer Betrachtung unterzog, gab mir das Schicksal selber seine Antwort.

Die jüdische Lehre des Marxismus lehnt das aristokratische Prinzip der Natur ab und setzt an Stelle des ewigen Vorrechtes der Kraft und Stärke die Masse der Zahl und ihr totes Gewicht. Sie leugnet so im Menschen den Wert der Person, bestreitet die Bedeutung von Volkstum und Rasse und entzieht der Menschheit damit die Voraussetzung ihres Bestehens und ihrer Kultur. Sie würde als Grundlage des Universums zum Ende jeder gedanklich für Menschen faßlichen Ordnung führen. Und so wie in diesem größten erkennbaren Organismus nur Chaos das Ergebnis der Anwendung eines solchen Gesetzes sein könnte, so auf der Erde für die Bewohner dieses Sternes nur ihr eigener Untergang.

Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekenntnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totentanz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wieder wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen.

DIE EWIGE NATUR RÄCHT UNERBITTLICH DIE ÜBERTRETUNG IHRER GEBOTE.

So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.

[Adolf Hitler, „Mein Kampf“, 1920 – Kapitel 2]

Bildnachweis: „Hof der alten Residenz in München“, Aquarell von Adolf Hitler, 1914 München

http://www.geschichteinchronologie.ch/eu/oe/Palomino_Hitler-verhetztes-kind.htm

http://www.derwesten.de/panorama/adolf-hitlers-mein-kampf-erscheint-als-schulbuch-id6587364.html

http://www.focus.de/panorama/welt/streit-um-mein-kampf-verleger-will-hitlers-hetze-unleserlich-machen_aid_706654.html

http://www.sueddeutsche.de/medien/publikation-von-mein-kampf-ideologiefreie-bearbeitung-1.1340931

http://www.damaschke.de/notizen/index.php/zur-rechtslage-von-mein-kampf/

Ende des Beitrages.

 ….danke an Jurij Below.

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Gruß

Der Honigmann

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Josef Vissarionovich Dzhugashvili, (18. Dezember 1878 – 5. März 1953), besser bekannt unter seinem angenommenen Namen, Joseph Stalin (Iosif Stalin; Stalin bedeutend „der Stählerne”)

Josef wurde einflussreichen katholischen Eltern, Vissarion „Beso” Dzhugashvili und Ekaterina „Keke” Geladze, geboren. Sein Vater Beso war ein erfolgreicher und relativ wohlhabender ortsansässiger Geschäftsmann. Allerdings wird er in späteren Biografien abwechselnd als arm, bettelarm und als gewalttätiger Alkoholiker beschrieben.

Was auch immer die echte Wahrheit sei, Josef wurde an der katholischen, von Kapuzinern geführten Schule in Gori aufgenommen. Er machte 1892 als Klassenbester seinen Abschluss und wurde im Alter von 14 Jahren für den Eintritt in das „orthodoxe” Priesterseminar in Tiflis (Tbilisi, Georgien) zugelassen, einer jesuitischen Institution, um als Jesuitenpater ausgebildet zu werden.

toughissues.org

Ungeachtet gegenläufiger Geschichtsschreibung über das von Jesuiten geführte Priesterseminar blieben die Jesuiten auf russischem Territorium, nachdem der Orden 1820 von Alexander I. verboten wurde, wobei sie die Kontrolle über etliche Institutionen beibehielten, einschließlich dem Priesterseminar in Tiflis.

Stalin selbst gab in seinem berühmten Interview mit dem jüdischen Journalisten Emil Ludwig (Cohen) offen die jesuitische Kontrolle über die Institution zu:

Ludwig: Was trieb sie an ein Oppositioneller zu werden? War es vielleicht schlechte Behandlung durch ihre Eltern?

Stalin: Nein. Meine Eltern waren ungebildet, aber sie haben mich in keiner Weise schlecht behandelt. Aber es war eine andere Sache am orthodoxen theologischen Seminar, das ich damals besuchte. Als Protest gegen das unerhörte System und die jesuitischen Methoden, die am Seminar vorherrschten, war ich bereit ein Revolutionär zu werden, und wurde tatsächlich zu einem, einem Gläubigen des Marxismus als einer wirklich revolutionären Lehre.

Ludwig: Aber geben Sie nicht zu, dass die Jesuiten gute Seiten haben?

Stalin: Ja, sie sind systematisch und beharrlich in der Arbeit, um schmutzige Ziele zu erreichen. Aber ihre Hauptmethode ist es, sich ihren Weg in die Seelen der Menschen zu spionieren, zu spitzeln, zu erschleichen, und ihre Gefühle zu empören. Was kann daran Gutes ein? Zum Beispiel die Bespitzelung im Wohnheim. Um neun Uhr erklingt die Glocke für den Morgentee, wir gehen zum Speisesaal, und wenn wir zu unseren Räumen zurückkehren stellen wir fest, dass eine Durchsuchung stattgefunden hat und alle unsere Schubladen durchwühlt worden sind… Welche guten Seiten könnte das haben?

In Tiflis war Stalins bester Freund der Klassenkamerad Krikor Bedros Aghajanian, der zukünftige Grégoire-Pierre Kardinal Agagianian, ein mächtiger und skrupelloser katholischer Kardinal, der später daran ging die Todeslager in Sibirien unter Stalins Herrschaft zu leiten. Während Darstellungen seiner Zeit in Tiflis viele Male geändert wurden, ist es allgemein anerkannt, dass Stalin der Musterschüler des Priesterseminars war. Infolgedessen verblieben die Ereignisse von 1899 geheimnisumwittert.

In der letzten Woche seiner Studienzeit, als er sieben (7) Jahre als Musterschüler der Jesuiten absolviert hatte, schied Stalin nach wechselnden Berichten aus oder wurde verwiesen. Keine der Darstellungen vermag adäquat zu erklären wie ein Student des Seminars über sieben Jahre plötzlich keine 12 Monate später einflussreich und aktiv bei der Koordination der georgischen sozialdemokratischen Bewegung in Erscheinung trat – eine Leistung, die unmöglich ohne beträchtliche Unterstützung erreicht werden konnte.

Die glaubwürdigere und umstrittenere Schlussfolgerung ist, dass Stalin als ordentlicher Jesuitenpater von dem jesuitischen Priesterseminar abging, mit seinem ersten Auftrag den georgischen Untergrund gegen die russische zaristische Regierung zu infiltrieren und zu leiten.

Die Jesuiten – den Vatikan fest im Griff

Nachdem er der Verhaftung durch die zaristische Geheimpolizei (Okhrana) entging, floh Stalin nach Batumi, wo er von den Rothschilds über eine ihrer dort gelegenen Ölraffinerien in Sicherheit versteckt wurde.

1902, als die Behörden von seinem Schlupfwinkel erfuhren, wurden die hiesigen Kosaken angewiesen ihn gefangen zu nehmen. Allerdings scharten sich die Ölarbeiter hinter Stalin zusammen, eine Anzahl wurde getötet und verhaftet zusammen mit Stalin. Später wurde dieses ganze Ereignis umgedreht, mit einem Stalin, statt im Versteck verbleibend,  der einen Streik und einen Brandanschlag gegen die Ölraffinerie organisiert – alles davon trotzt der gesunden Wahrnehmung seiner Umstände.

1903 wurde Stalin für drei Jahre nach Sibirien verbannt. Dennoch schafften es die Jesuiten einige Monate später falsche Papiere in das Gefangenenlager zu bringen und Stalin zu befreien, der am 4. Januar 1904 nach Tiflis zurückkehrte.

Seine neuen Anordnungen von den Jesuiten waren eine Untergrundzeitung namens „Credo” anzuschieben, die die internationale marxistische Ideologie Lenins zugunsten des faschistischen sozialdemokratischen Modells des römischen Katholizismus anschwärzte. Als der Russisch-Japanische Krieg im Februar 1904 einmal begonnen hatte war Stalin in ganz Georgien aktiv bei der Organisation des Widerstandes und konzentrierte die Angriffe gegen die menschewistische Splittergruppe der Kommunisten.

Am 9. Januar 1905 gelang es Stalin den Funken zu entzünden, den seine Meister erbeten hatten, indem er erfolgreich eine Massendemonstration von Arbeitern mit kommunistischen und antizaristischen Transparenten in Baku organisierte. Dann alarmierte er heimlich die Kosaken, dass die Demonstration ein bewaffneter Aufstand sei. Die Kosaken reagierten wie erwartet und töteten mehrere hundert Demonstranten und entfachten so die Russische Revolution von 1905.

Während der folgenden Monate tat sich Stalin als Guerillaführer hervor, indem er den Aufstand in ganz Georgien aufrecht erhielt. Dennoch erreichte die Bewegung niemals eine kritische Masse und Stalin wurde befohlen seine Bemühungen umzulenken in die Unterwanderung des höchsten Ranges der Bolschewiken. Im Dezember 1905 sicherte sich Stalin ein Treffen mit Lenin, aber schaffte es nicht sein Vertrauen und seine Unterstützung zu gewinnen und kehrte nach Tiflis zurück, praktisch ein freier Agent.

Im Februar 1906 organisierte Stalin das Attentat auf General Fyodo Griiazanov, um den Bolschewiken seine Qualifikationen zu beweisen. Er fuhr auch fort Banküberfälle und Erpressungen zu inszenieren und den Bolschewiken Geld zu schicken als Beweis seiner Vertrauenswürdigkeit.

Diese Ereignisse waren genug um Lenin zu zwingen Stalin an dem sozialdemokratischen Parteitreffen in London im Jahre 1907 teilnehmen zu lassen. Nachdem er nach Georgien zurückgekehrt war, wurde Stalin am 25. März 1908 erneut verhaftet. Er wurde zu zwei Jahren Exil in Sibirien verurteilt, aber nach sieben Monaten ermöglichte der jesuitische Einfluss innerhalb der zaristischen Regierung seine Flucht im Februar 1909.

Um dieselbe Zeit herum befanden sich die Bolschewiken am Rande des Aussterbens angesichts ihrer Anführer, die im Gefängnis oder im Exil verweilten, und eines Mangels an neuen Rekruten und Geldmitteln. Stalin rief zu einer Versöhnung mit der menschewikischen Fraktion auf, was Lenin ablehnte. Dann rief Stalin zu einer großen Hexenjagd zur Ausmerzung von mutmaßlichen Doppelagenten auf. Eine Anzahl von Hauptunterstützern und der Intelligenzia Lenins wurden rausgejagt und einige ermordet – spätere Aufzeichnungen brachten zum Vorschein, dass keiner von ihnen ein Verräter war. Stalin wurde 1910 erneut verhaftet und 1913 nochmals für vier Jahre verbannt.

Als Folge der Februarrevolution im Jahre 1917 wurde Stalin aus dem Gefängnis entlassen und nach St. Petersburg gebracht, und er gründete unverzüglich die Prawda, die offizielle bolschewistische Zeitung, mit beträchtlichem Kapital und Ausrüstung, die buchstäblich über Nacht eintrafen, während Lenin und der Rest der Führungsschicht sich immer noch im Exil befanden.

Die Prawda wurde zu einem Hauptinstrument der Revolution und Lenin war angesichts der Macht und des Einflusses der Prawda gezwungen Stalin in führende Gremien mit aufzunehmen. Lenin wie die meisten Bolschewiken sahen Stalin als einen Doppelagenten der Jesuiten an. Ihr offensichtlichster Beweis war die Tatsache, dass Stalin dem Tode im Gefängnis entronnen war und die außergewöhnliche und beispiellose Milde, die ihm von der zaristischen Regierung entgegengebracht wurde – während Agitatoren, die nur eines Bruchteils der Taten Stalins für schuldig befunden wurden, brutal gefoltert und getötet wurden. Während die Fluchten und „Beinaheunfälle” im Leben von Stalin dokumentiert sind, wird die Tatsache, dass er offenbar der „Revolutionär mit dem meisten Glück” im zwanzigsten Jahrhundert war, nicht erörtert.

1922 hatten die Bolschewiken zwar den Bürgerkrieg gewonnen, aber das gesamte Land bankrott zurückgelassen. Die Rothschilds und die amerikanischen jesuitischen Bankiers an der Wall Street machten ein einfaches Angebot – sie würden helfen, die neue Sowjetunion zu finanzieren und ihr aus der Klemme zu helfen, vorausgesetzt dass Stalin eine führende Rolle zugeteilt bekäme. Deshalb wurde Stalin am 3. April 1922 zum Generalsekretär des Zentralkomitees gemacht, eine Position, die er in der Folge zu der mächtigsten ausweitete.

W. Ledochowski Jesuitengeneral

Trotz seiner Position suchte Lenin immer noch nach Wegen um dem Einfluss Stalins entgegenzuwirken, und im Dezember 1923 spitzte es sich dergestalt zu, dass Lenin plante Stalin endlich zu beseitigen. Im Januar 1924 gab der Oberste Jesuitengeneral Wladimir Ledóchowski die Anordnung an Stalin, die es ihm erlaubte Lenin zu töten, und am 21. Januar 1924 wurde Lenin im Alter von 53 Jahren zu Tode vergiftet.

Um jegliche Gerüchte über ein faules Vorgehen zu unterdrücken veröffentlichte Stalin in der Prawda Widerrufe gegen „Behauptungen” die niemals existierten, wie solche, dass Lenin geisteskrank gewesen sei oder dass er gar an der Syphilis verstorben sei.

Von diesem Zeitpunkt an war Stalin der mächtigste und unbestrittenste Herrscher der Sowjetunion. Eine der ersten Amtshandlungen von Stalin war, die Russisch-Orthodoxe Kirche zu verbieten, was es erlaubte, tausende von beschlagnahmten Kirchen und Schulen an die katholische Kirche zu übergeben – ein höchst kontroverses Programm, über das größtenteils bis zum heutigen Tage nicht berichtet worden ist. 1939 dann war die Russisch-Orthodoxe Kirche praktisch ausgestorben.

Von den anderen Verfolgungen unter seiner Herrschaft sind die in der Ukraine und die Deportation der Juden ebenfalls berüchtigt, in der zig Millionen ums Leben kamen. Aber was selten bis gar nicht veröffentlicht wird ist, dass das Oberhaupt der Todeslager von Sibirien kein anderer als der katholische Kardinal Grégoire Agagianian war, sein ehemaliger Klassenkamerad am jesuitischen Priesterseminar von Tiflis.

Es gibt da eine weitere und zutiefst verstörende Note zu dieser katholischen Verbindung, die Natur der Gräueltaten in Sibirien betreffend. Während es von einigen Historikern zugegeben wurde, dass eine Reihe von Konzentrationslagern in Sibirien Öfen hatte um tote Körper zu verbrennen, wurde der Mangel an ausreichenden Massengräbern festgestellt, selbst unter Verwendung von Branntkalk um Beweise zu vernichten.

Dies lässt darauf schließen, dass die Öfen in den tausenden von Lagern zur Beseitigung von Körpern in häufigem Gebrauch gewesen sein müssen. Weiterhin darauf, dass die Menschen nicht tot gewesen sind, als sie den Feuerstätten zugeführt wurden. Anders als die Nazis, die wenigstens ein Nervengas einsetzten, um die Leute bewusstlos, aber noch lebend, zu machen, bevor sie den Feuerstätten der Todeslager zugeführt wurden, scheint es so, dass Stalin und der katholische Kardinal Agagianian keine Verwendung für solches Feingefühl hatten.

Zig Millionen Menschen verbrannten bei lebendigem Leibe in satanisch-vatikanischen Ritualen in Sibirien – mindestens dreimal so viele wie jene des katholischen Diktators Hitler, und nicht ein einziges Buch, das diesen großen Anomalien Rechnung trägt, hat es an das Tageslicht geschafft.

Gegen Ende seines Lebens trat ein größerer Krach zwischen Stalin und der katholischen Kirche auf, mit einem Stalin, der in seinem letzten Jahr außergewöhnliche Anordnungen zur Unterdrückung der katholischen Kirche gab, einschließlich der Hinrichtung des Lubjanka-Generals Alexander Poskrebyshev – der die Hängung von Vlasov in der Lubjanka beaufsichtigte – und des NKVD-Generals Nicolai Vlasik. Kurz darauf wurde Stalin vergiftet und starb am 5. März 1953.

Quelle:one-evil.org

http://www.wahrheitabgefeuert.de/index.php?option=com_content&view=article&id=254:die-jesuiten-und-die-kriege-josef-stalin-der-staehlerne-ein-jesuit-und-moerder&catid=1:aktuelle-nachrichten

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Gruß

Der Honigmann

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Warum es mit den Deutschen zwischen 1945 und 1951 so geschehen musste, wie es geschah…

Liebe Leserin, lieber Leser!

In der Zeit zwischen 1945 und 1951 wurden Millionen und Abermillionen Deutsche Menschen geschändet, geprügelt, missbraucht, vergewaltigt, gedemütigt, der Heimat beraubt, erschlagen, erstochen, erschossen, zu Tode gequält, einfach ermordet und in Lagern ohne Witterungsschutz durch Hunger getötet und auch von sogenannten „Prominenten“ der Zeit (Bsp. Ernest Hemingway 126 Menschen und prahlte damit) vom Ansitz aus, wahllos erschossen…

…Die Beschlüsse zu solchen Gräueltaten wurden bereits ein paar Jahre vorher in den nun aufgeführten Konferenzen und Protokollen gefasst!

Lesen Sie bitte die Aufgeführten Daten sehr aufmerksam und halten Sie ruhig mal „inne“, um nachzudenken, wenn Sie stutzig werden…

Die alliierten Kriegskonferenzen – Übersicht

Konferenz von Casablanca (1943, 4.– 14. Januar)
Teilnehmer: Roosevelt, Churchill
Besprechungspunkte:
– Bedingungen gegenüber Deutschland
– militärische Operationen
Einigung:
– bedingungslose Kapitulation Deutschlands als Kriegsziel
– Landung in Sizilien, um Italien auszuschalten  *1
– Aufschub der Landung in Frankreich

*

1. Washington-Konferenz (Trident) (1943, 12.– 25. Mai)
ebenso Quebec-Konferenz (11.–24. August)
Teilnehmer: Roosevelt, Churchill
Ergebnisse:
– Globale Strategie gegenüber Deutschland und Japan
– Beschluß über Landung in Frankreich am 1. Mai 1944

*

Moskauer Konferenz 1942  ( 12. bis 17. August 1942)

Teilnehmer: Stalin,  Churchill sowie Harriman
–  Gespräche über Kriegspläne der Alliierten für Nordafrika, für die Errichtung einer „Zweiten Front“ in Europa durch Landung in Frankreich.

*

Moskauer Außenministerkonferenz (1943, 19.– 30. Oktober) * 2
Teilnehmer: Molotow (UdSSR), Eden (Großbritannien, 1. Earl of Avon), Cordell Hull (USA)
Ergebnisse:

– Wiederherstellung Österreichs in den Grenzen von 1937
– Besetzung ganz Deutschlands durch alliierte Truppen;
– Übernahme der vorläufigen Regierungsgewalt durch eine alliierte Kontrollkommission;
– Bildung einer “Beratenden Europakommission” (European Advisory Commission, – EAC)
– Abtrennung Ostpreußens von Deutschland
– Entmilitarisierung, Entnazifizierung und Demokratisierung Deutschlands;
– Zerstörung der Kriegsindustrie;
– Verbot und Auflösung der NSDAP;
– Bestrafung der Kriegsverbrecher;
– Wiedererrichtung der Demokratie;
– Reparationsleistungen Deutschlands;
– Schaffung einer internationalen Organisation (UNO) zur Sicherung des Weltfriedens… (…und Schaffung aller dann folgenden Kriege bis zum 3. großen Krieg und dem angestrebten Armageddon!)

–   Forderung eines vereinigten Europas vom Atlantik bis zum Ural * 3

Konfrontation und Kooperation in der Internationalen Politik
– militärische Zusammenarbeit mit der UdSSR
– Kriegseintritt der UdSSR gegen Japan nach der Niederlage Deutschlands
Streitpunkt:
– Anerkennung der polnischen Exilregierung

*

Konferenz von Kairo, 22.- 26. November 1943
Teilnehmer: Roosevelt, Churchill, Tschiang Kai-schek
Besprechungspunkte:
– Vorgehen gegenüber Japan
– Entscheidungen über die Nachkriegspolitik in Asien

Ergebnisse:
– Cairo Declaration: Japan muss alle nach dem 1.
Weltkrieg in Besitz genommenen Pazifikinseln ab- und
an China die Mandschurei und Formosa (Taiwan)
zurückgeben. Korea soll frei und unabhängig werden.

*

Konferenz von Teheran (1943, 28. November–1. Dezember) * 7
Teilnehmer: Stalin, Roosevelt, Churchill
Besprechungspunkte:
– politische Zukunft Deutschlands
– künftiger Umfang Polens
Prinzipielle Einigung auf
– politische Zersplitterung Deutschlands
– Curzon-Linie als polnische Ostgrenze
– Abtretung deutscher Ostgebiete an Polen als Kompensation
– Anerkennung des sowjetischen Anspruchs auf Königsberg

*

Zweite Quebec-Konferenz (Deckname „Octagon“ 1944, 6.–11. September)
Teilnehmer: Winston Churchill, William Lyon und Franklin D. Roosevelt.
Deutschland und Europa nach dem zweiten Weltkrieg 52
Teilnehmer: Roosevelt, Churchill, Mackenzie King, Vertreter der Generalstäbe * 5
Beschluss:
– 1. Mai 1944 (!)  als Datum der alliierten Landung in Frankreich
– weitere Landungen in Südfrankreich
– Verstärkung der militärischen Aktionen in Fernost

*

Londoner Protokoll (1944, 12. September)
Londoner Protokoll zwischen den Vertretern der USA, Großbritanniens und der UdSSR in der EAC über die Festlegung der Besatzungszonen in Deutschland und die gemeinsame Verwaltung von Groß-Berlin

*

Konferenz von Moskau (1944, 9.–20. Oktober)
Teilnehmer: Stalin, Churchill, US-Botschafter Harriman
Besprechungspunkte:
– Festlegung von Einflußzonen in Südosteuropa, sowie über die Zukunft Polens:  * 6
Rumänien (90 % sowjet., 10 % brit. Einfluß); Bulgarien (75 –25%); Jugoslawien und Ungarn (50–50 %); Griechenland (10 –90%)

*

Konferenz von Jalta (1945, 4. – 11. Februar)
Teilnehmer: Stalin, Roosevelt, Churchill
Besprechungspunkte:
– Koordinierung der weiteren militärischen Operationen
– Politische Behandlung Deutschlands
– Weltweite Friedenssicherung
Beschlüsse:
Deutschland
– Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen

*

Konfrontation und Kooperation in der Internationalen Politik 53
– Übernahme der obersten Regierungsgewalt durch die Alliierten
– dtsch. Reparationsleistungen in Form von Demontage und Stellung von Arbeitskräften
Polen
– Bildung einer “Provisorischen polnischen Regierung der nationalen Einigung” aus Vertretern des Lubliner Komitees und des polnischen Exils in London
– Anerkennung der Curzon-Linie als polnische Ostgrenze
– Bildung einer Koalitionsregierung in Jugoslawien
– Kriegseintr. der UdSSR gegen Japan 3 Monate nach Abschl. der Kämpfe in Europa
– Zugeständnisse der Westmächte an die UdSSR bei territor. Forder. im Fernen Osten
– Schaffung einer Organ. der “Vereinten Nationen”, Konferenz in San Francisco am 25. April 1945, Sowjetisches Stimmrecht in der Vollversammlung der UN
“Erklärung über das befreite Europa”( siehe: Moskauer Außenministerkonferenz  * 3

*

Konferenz von Potsdam (1945, 17. Juli – 2. August)
Teilnehmer: Stalin, Truman, Churchill (später durch Attlee ersetzt)
Konferenzthemen:
– Besetzung und Kontrolle Deutschlands
– Klärung verschiedener europäischer Probleme
Beschlüsse:
– Bildung eines Rates der Außenminister (unter Teilnahme Frankreichs und Chinas) zur Klärung weiterer Fragen
– Entnazifizierung, Entwaffnung und „Dämonkratisierung“ Deutschlands als Zielvorgaben für die Deutschlandpolitik
– Beibehaltung der wirtschaftlichen Einheit Deutschlands
– Bestrafung von Kriegsverbrechern (nur auf Deutscher Seite)

Deutschland und Europa nach dem zweiten Weltkrieg 54
– Verzicht der UdSSR auf die in Jalta festgelegte Reparationssumme von 10 Milliarden Dollar, dafür Reparationsleistungen aus der eigenen und den westlichen Besatzungszonen
– Festlegung der Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze bis zur „friedensvertraglichen Regelung“  * 4
– Vertreibung der Deutschen aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn
Interpretationsschwierigkeiten:
– Definitiver Charakter der polnischen Herrschaft östlich der Oder und Neiße
– damit auch Umfang des Staates Polen
– Zahl der zu vertreibenden und zu tötenden Deutschen

Quelle: Internet-Geschichtsbuch unter
http://www.buehler-hd.de/gnet/ebuch/index.htm

Recherchieren Sie auch bitte selbst etwas und lesen Sie im Internetz die ausführlichen Protokolle zu den einzelnen Konferenzen, es wird Ihnen die Augen öffnen, was zu der Zeit tatsächlich „gespielt“ wurde…

Was dann folgte, war die Umsetzung des Marshallplanes, um die am Boden liegenden Deutschen wieder „Zahlungsfähig“ werden zu lassen, uns wurde dieser Vorgang in den 1950er Jahren als das „Deutsche Wirtschaftswunder“ verkauft…

Bis hier her erst mal und weiter im Teil 7 mit der Überschrift:

Zwischen „Marshall – und Morgenthauplan“

Herzlichst

Ihr Nussknacker

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Zusatz-Infos:

* 1 – … um die alliierte Landung auf Sizilien im Jahr 1943 vorzubereiten, wurden “Honest” Meyer-Lansky ( ein polnisch-jüdisch-amerikanischer Mobster) sowie  Lucky Luciano vom CIA und der Navy aud den Gefängmissen geholt. Sie sollten Verbingungen zur Kosher Nostra aufbauen. Sie ließen selbst die Kommunisten bekämpfen und töten, damit die die alliierte Landung auf Sizilien abzusichern. Die Amerikaner leugneten offiziell jegliche Zusammenarbeit mit den Verbrechern.

* 2 - Roosevelt wollte eine extreme Schwächung Deutschlands durch Zerstückelung. Eden betrachtete den Zerstückelungsvorschlag als „einen nützlichen Beitrag”. Molotow stimmte ihm zu.

* 3…das hat im Sept. 2011 Medwedew in den USA eingefordert.

* 4…die von Willi Brand aus Norwegen vorgeschlagen war, allerdings meinte er die östlichere Neiße.

* 5 Henry Morgenthau jun. konnte auftrumpfen, später bekannt als Morgenthau-Plan. Selbst den äußerst skeptischen Churchill wurden von dem radikalen Plan überzeugt. Er ist immer noch Wegweiser als einen „hard-peace“ für Deutschland zu betrachten !!!

* 6 – Russland (Sowjetunion) verzichtete auf Griechenland

* 7 – Roosevelt wollte in der Haupsache Preußen zerschlagen und wollte die Bildung von fünf autonomen Einzelstaaten. Diese sollten sein: Preußen (das heutige Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und das nördliche Sachsen-Anhalt), Sachsen, Hannover mit Gebieten Nordwestdeutschlands,  Hessen-Darmstadt vereinigt mit Hessen-Kassel und Gebieten südlich des Mains sowie ein südlicher Staat aus Bayern, Baden und Württemberg. Außerdem sollten die Gebiete um Kiel und Hamburg,  das Ruhr- und Saargebiet unter internationale Verwaltung gestellt werden.

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Gruß

Der Honigmann

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Nur wenigen Menschen wissen, dass im Osten Sibirien der Russische Föderation 30 Jahren vor Gründung Israels, seit 1929 existierte die so genannte „Jüdische Autonomrepublik“, der unter Josef Stalin eingerichtet wurde. Stalin wollte die Juden in einem Ort der Verbannung und KZ-Netz an der chinesischen Grenze dem Chabarowsk Gebiet administrativ unterordnen. Der Traum der Zionisten von eigenem Staat ist war geworden. Nur das passierte nicht nur in falscher Zeit, sondern auch am falschen Ort.

Birobidschan, der Hauptstadt der einstigen JSSAR, liegt in der Gegend zwischen den Amur-Zuflüssen Bira und Bidschan, etwa 150 km westlich von Chabarowsk an der Pazifikküste. Heute heißt diese Republik: Еврейская автономная область [Jüdische Autonomgebiet der Russische Föderation] bzw. ייִדישע אױטאָנאָמע געגנט [jidische ojtonome gegnt].

Ein paar Jahre später nachdem „Wsenarodnyj Stalinskij Zakon“ [Stalinistischen Volksgrundgesetz] 1936 verabschiedet wurde, bekam die Judenrepublik ziemlich eine tolle Bezeichnung JSSAR [Jüdische Sowjetische Sozialistische Autonomrepublik] kurz genannt: „Judenrepublik“. Stolz der Judenrepublik ist die Große: Fast doppelt zu groß wie Israel. Aber die Juden der Welt trotz ihrer Träume vom Erez-Israel und Liebe zum Sozialismus und Begeisterung mit „Führer und Lehrer aller Völker der Welt“ blieben doch skeptisch. Die Zionisten hätte gern etwas anderes: nicht in einem Provinzgegend in der Ussurie Taiga, der über 8000 km östlich von Moskau lag, sondern an der Halbinsel Krim.

Trotz der Werbung der Kommintern und wachsender Nationalismus mit Judenfeindlichkeit sagte ein Rabbi in der Schweiz: “Wie sind bereit weiteren 2000 Jahren auf Gelegenheit warten“. Ein Sprecher der Sabra-Juden in Palästina behauptete, dass „eine Judenrepublik in Sibirien niemals eine Heimat der Juden ersetzen könne“. Das war für Stalin ein Signal zum einen Großen Terror gegen die „zionistischen Juden“, der er auch planmäßig Ende 1936 ausgeführt. Die sowjetische Propaganda verteufelte die Arthur James Balfur Erklärung vom November 1917:

„Die Regierung Seiner Majestät betrachtet mit Wohlwollen die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina und wird ihr Bestes tun, die Erreichung dieses Zieles zu erleichtern, wobei, wohlverstanden, nichts geschehen soll, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina oder die Rechte und den politischen Status der Juden in anderen Ländern in Frage stellen könnte. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Erklärung zur Kenntnis der Zionistischen Weltorganisation bringen würden…“

LENIN UND „DIE REAKTIONÄRE JUDEN“

Die ersten russischen Juden wurden durch den Zar Ivan IV Grozny also “Schreckliche” in dieses Gebiet aus Moskau und Kernrussland zwang vertrieben. 1880 hat Zar Alexander III durch die Abkommen mit dem Gouverneur von Sibirien, gen. Skobelew, den ungeklärten Status der Juden, welche zwei Mal versuchten, sich als Staat der Juden dort zu etablieren, zu lösen. Unter der Voraussetzung, dass sie von diesem Traum Abstand nehmen, wurden sie nun als Bürger des russischen Imperiums anerkannt.

1904 führte Russland wegen der Mandschurei Krieg gegen Japan der letzte Staat der Mandarinen, mit Hauptstadt Harbin und mit dem letzten Imperator Pui Ji, der Anspruch auf Birobidschan hatte. Zwar erlitt die russische Flotte dort eine große Niederlage, aber Zar Nikolaus II unterschrieb in Port-Arthur mit Pui Ji doch einen Friedensvertrag, und die “jüdische Provinz Russlands” blieb weiterhin unter dem Schutz von Moskau, weil die Chinesen und Japaner systematisch “Pogrome” gegen die Juden veranstalteten. In St. Petersburg hat Zar Nikolaus II dann die jüdische Autonomie garantiert [damals etwa für 300.000 Juden].

Am zweiten Tag der Machtübernahme den 9. November 1917 durch die Bolschewiki liess Lenin “reaktionäre, jüdische Strukturen in Ostsibirien” liquidieren, und mit seinem Dekret Nr. 3 verbot er auch Hebräisch [Iwrith] als “reaktionäre Sprache”, sowie Synagogen und über 900 jüdische Gemeinden in Russland. Wer von der Bolschewiki, wie etwa jüdischen Angehörigen der EsEr-Partei, sich nicht „atheistisch“ erklärt, soll liquidiert werden. Was ist auch geschehen. 1917-1918 hinderte tausenden Juden wurde als „reaktionäre Bourgeoise“ verdammt und mußte zusammen mir russisch-Orthodoxen Russen und Ukrainer und auch mit „Mahometaner“ nach Solowki Inselkloster am Weißen Meer verbannt und zum Teil hingerichtet.

Die verbreitete Vorstellung von der “jüdischen Bolschewiki“, die unbedingt gläubigen Juden sein sollten ist falsch. Leinin und seine Juden sollte „gottlos“ sein und damit ihr Kommunismus in der ganzen Welt treiben müssen. Es ging nicht um einen klassischen Rassismus, sonder um einen ideologischen.

DER ROTE TERROR

Im Verlauf des “Bürgerkrieges” 1918-1921, also während des Roten Terrors, wurden Juden dann durch die Weiße Armee und durch die Rotarmee systematisch verfolgt, so dass 1921 dort noch etwa 100.000 Juden blieben. Fast 100.000 flüchteten nach Charbin [Mandschurei] und dann via Shanghai und Hongkong weiter in die USA. Der Rest von über 100.000 Juden wurde zwischen den feindlichen Parteien aufgerieben und getötet russische zarentreue Weiße Armee und die bolschewistische Rote Armee. Man kann durchaus von einem Willen zur Ausrottung sprechen, der diesen beiden russischen Armeen innewohnte. Der Oberkommandeur der russischen Armee, Admiral Koltschak, wurde durch die Bolschewiki gefangen genommen, und Lenin telegrafierte nach Chabarowsk: “Sofort vor Gericht stellen und erschießen”.

Die Sowjets besetzten Charbin, und die Juden, die noch dort geblieben waren, wurden in die UdSSR zurückdeportiert und wurden entweder als “Spione und Landesverräter” sofort exekutiert oder mussten für 25 Jahre in den GULAG.

ROTER ZION: L’CHAYIM, GENOSSE STALIN

Nach Lenins Tod [1924] Stalin musste überlegen: was mit der vergessenen „Judenrepublik“ in Ostsibirien. 1936 hat er Birobidschan wiedergelebt und zunächst verbannte dahin zwei jüdische Heirat-Bewerber seiner Tochter Swetlana [1926-22.11.2011] A. Kapler und G. Morosow, die Stalin nach Birobidschan schickte und die nicht mehr aufgetaut. So passierte auch mit den hunderten von tausenden Juden dieser Republik. Ende des 19. Jahrhunderts dort lebten über 200.000 Juden.

Stalin plante alle Juden aus Russland zu verbannen. 1929 mit der Gründung der „Judenrepublik“, wo die Juden nicht Iwrith, sondern Jiidisch sprechen sollte und treu die Partei gegenüber sein, begannen ersten Schwierigkeiten. Den Juden wurde verboten ihre Religion auszuüben und auch irgendwelche Kontakte mit ihrer “Meschpucha“ Verwandten im Ausland zu haben. Unterschiedlich von „bolschewistischen“ Juden, die an die Macht waren, die verbannten Juden erst sollte die „Sowjetischen Menschen“ werden und an Kommunismus glauben. Stalin wollte „Der Rote Zion“ dort haben und alle Juden der Welt sollten dahin kommen.

Langsam die „reaktionäre Juden aus Bourgeoise“ wurden “integriert“, aber immer noch verdächtigt blieben wegen ihrer „kapitalistischen Verwandten“, die nicht bolschewistisch gesinnt waren, sondern zionistisch. Immer wider gab es Konflikte mit bolschewistisch-jüdischer Administration der „überzeigten Atheisten“. 1936 Stalin verkündete den „Sieg des Sozialismus in einem Land“ und erwartete von den nicht-bolschewistischen Juden ein Engagement für Umerziehung der neuen Übersiedler, die meist als Verbannten unter Aussicht des NKWD umerzogen werden sollten. Der Sender „Birobidschan Schtern“ begrüßte jeden Morgen die Einwohner mit „l’haim Genosse Stalin“

PROJEKT „ROTER ZION“ IST GESCHEITERT

1937 begonnene Parteisäuberung nur in drei Jahren die Bevölkerung der sozialistischen Judenrepublik verdreifacht. Man glaubte, Birobidschan würde zu einem Zentrum einer jüdisch-sozialistischen Kultur. Dafür Moische Kalin und Lazar Kaganowitsch bereitete vor Endlösung der jüdischen Frage in der „UdSSR“, mit dem Codenamen „Roter Zion“. Ganz anders die westlichen Juden reagierten auf „Endlösungspläne“ in Deutschland und in der „UdSSR“. Obwohl die beide Pläne desgleichen bedeuteten: „Endlösung der jüdischen Frage“, Juden in Deutschland sprachen lange Zeit von eine „Endlösung der Juden“ und nur nach Ender der „UdSSR“ wollte nicht akzeptieren, dass der Stalin das tatsächlich gemacht, musste von der 2. Version der Endlösung Abstand nehmen.

Selbst die großen jüdischen Intellektuellen in den USA und Europa begrüßten Stalins Projekt, aber verdammten den Projekt von Hitler über Entfernung der Juden aus dem Reich. Bisher das Weltjudentum schweigt tot von Massaker an den Juden in der „UdSSR“. Die Logik heißt: Stalin wollte nur Gutes für die Juden und Hitler dagegen vernichtete sie.

1948 wurde eine Verschwörung der Birobidschaner Juden über Gold von Kolyma aufgedeckt, wobei die jüdische Administration des Gulags massenweises Gold nach China und Japan abgezweigt haben. Als Folge Stalin hat Republik Birobidschan aufgelöst, die Regierung der Judenrepublik und mehr als 20.000 weiteren Juden erschießen ließ. Es folgen drei Wellen der Judenverfolgung mit ca. 1,5 Mio. jüdischer Opfern.

Aus Deutschland stammender Präsident der „Judenrepublik“ Josif Leberberg wurde beschuldigt nicht nur Spionage zugunsten der Internationalen Zionistischen Weltimperialismus zu sein, sondern Verkauf von Krim an Israel und systematische Raub des Goldes und Diamanten aus nahelegenden Magadan.

Der Projekt „Rote Zion“ wurde damit gescheitert. Gleichzeitig auch fast 2 Mio. Anhänger von so genannten Jüdisches Antifaschistische Komitee mit Solomon Michoels, Salomon Losowski und Itzhak Feffer [der „bester Freund“ von Albert Einstein] an der Spitze samt mit weiteren 39 führender Mitglieder wegen der Spionage und Verschwörung mit Zionisten in den USA in Sachen Verkauf von Krim hingerichtet. Damals bedeutete das für ihre Familienangehörigen automatische Sippenhaft und auch für viele normale „Anti-Faschisten“, also Mitglieder des JAFK wurden formell nach Birobidschan verbannt und meist landeten in Gulag-Anstalten.

Nach längeren Gesprächen mit damaliger israelischer Außenministerin Golda Meir hat Stalin zuerst versprochen, die etwa 300.000 Juden, die dort zum Teil in Verbannung waren nach Israel ausreisen zu lassen: außer die „Verräter“, „Spione“ und sonstigen „antisowjetischen Elemente“, die zuvor 1937-1940 [Parteisäuberung] und 1946-1949 [Kampf gegen Kosmopoliten] massiv Repressalien ausgesetzt worden waren. In der Nacht am 9. September 1948 wurden alle zuvor verurteilten 239 Mitglieder der Regierung der Judenrepublik in Haftanstalt Chabarowsk erschoßen.

Judenrepublik wurde liquidiert. Auf Wiederherstellung der Judenrepublik in Birobidschan musste man 13 Jahre warten. Sein erster Präsident Josef Liberberg wurde 1938 in Moskau als „Feind des Volkes“.

JUDENREPUBLIK OHNE JUDEN

1961 installierte Nikita Chruschtschow wieder ein “Jüdisch-sowjetisches autonomes Gebiet” [JSAG] und liess auch gleich Juden zwangsübersiedeln, die seither in Usbekistan und Kasachstan lebten. Und bald lebten im JSAG wieder 300.000 Juden.

1966 – nach der Absetzung von Chruschtschow und der Machtübernahme von Leonid Breschnew – wurde die rein formelle Autonomie auch noch abgeschafft, so dass bis zum Ende der “UdSSR” nur der Jewrejskaja Oblast ["Jüdisches Kreisgebiet"] innerhalb der Provinz Chabarowsk übrigblieb. Breschnew hat etwas andere Lösung gefunden und ließ 1972-1979 der Rest der Juden [fast 2,5 Millionen] aus der „UdSSR“ zu vertreiben. Die Aktion fand in Rahmen der Familien Zusammenführung des KZSE „aus humanitären Gründen“ statt.

Jedoch die Judenrepublik blieb bestehen mit etwa 8.000 Juden. Andre Glücksmann nannte das ironisch „Judenrepublik ohne Juden“. Das geschah gleich nach Holocaust-Geburt aber alle Holocaustfreunde wollen bisher nicht als Verbrechen gegen die Menschlichkeit definieren und wenn schon davon die Rede ist, dann sprechen von Stalins Fehler und das Wort „Mord“ kommt nicht vor, sondern Repressalien, obwohl die russische Regierung mindestens von 3,5 Millionen offiziell spricht.

KAMPF UM SYMBOLIK

1992 erklärte sich Birobidschan als “Judenrepublik”. Moskau hat diese Bezeichnung nicht akzeptiert wegen des Protestes aus Israel, das behauptete, dieser Name sei von “Anti-Semiten” in der Zeit der Weimarer Republik benutzt worden. Die JR-Staatsflagge mit Davidstern wurde verboten. Die Duma [Parlament] hat jedoch unter Boris Jelzin 1994 das Gebiet den “Juden” wieder zuerkannt, mit Autonomie.

Nach dem Tode Jelzins machte Wladimir Putin als Präsident wieder eine Kehrtwende und verbot offiziell die JR-Flagge, die Insignien und die Hymne und drohte, “die Juden aus diesem Gebiet endgültig zu vertreiben”. Im Jahre 2001 beschloss die Duma endlich die neue offizielle Namengebung, und zwar “Jüdisches Autonomen Gebiet der russische Föderation” mit der russischen Staatsflagge mit dem Davidstern drauf. 2005 wurde die Staatsflagge mit dem Davidstern dann aber gleich wieder verboten. Die neue Flagge erinnert nun an die Regenbogenflagge der Homosexuellen in Deutschland. Der neue Name der Republik heißt “Jüdischer Autonomes Gebiet”.

EINBAHNSTRASSE

Der späterfundener „Holocaust“ ist schon allein deswegen ist zum Frühsterben verurteilt, weil diese zu spät geboren ist. Geldgier der Holocaust Manager hat dem Holocaust-Mythos ein kurzes Leben beschert. Hätten die politisch kurzsichtigen jüdischer Manager unmittelbar nach Sieg über Deutschland die Geschichte der Entfernung der Juden aus Deutschen Reich nicht mit so unglaublichen Details den Frühholocaust geschmückt, dann wurde dieser entweder niemals aufgetaucht oder als Kleinigkeit angesichts der größte Genozid- Ausbrüche wie in der Türkei gegen Armenier oder Holodomor in der Ukraine bzw. die Hekatombe in Russland bei der die Juden unter den jüdischen Bolschewiki nicht zu kurz gekommen waren, absolut unbedeutend geblieben.

Aber eben erwähnte Geldgier der Holocaustverschwörer nicht nur von ihnen nicht gewünschten „Anti-Semitismus“ durch Lügen und Versuche, anstatt darüber zu diskutieren, pauschal alle Zweifler als „Neo-Nazi“ abgestempelt, verursacht. Normal wäre doch gerichtlich ihrer Fantasien zu beweisen, anstatt die sog. Holocaustjustiz mit ihrer Offenkundigkeit zu praktizieren.

Einige tausenden der Birobidschaner Juden in Israel Ende 70er übersiedelten, wurden dort nicht besonders gewünscht, weil sie sprachen dort nicht von der Nazi, sondern von NKWD und nicht theoretisch: Auschwitz, sondern praktisch: Gulag. Dort haben sie zwischen Amboss und Hammer geraten. Israelis wollten über Geschehnisse in Russland nicht hören und Birobidschaner ihrerseits an die Geschehnissen in Deutschland nicht glauben wollten. Verzweifelt kehrten sie langsam nach Russland zurück.

Jedes Geschichtsereignis nur dann wird mal in der Weltgeschichte fest geschrieben bleibt, wenn dieses keine Einbahnstraße darstellt. Das ist die Achillesferse der Fälschung der Geschichte. Russen kommentieren ziemlich frech: „Was bedeutet „Holocaust-Opfer“-Denkmal in der Judenrepublik Birobidschan? Dort niemals waren deutsche Soldaten, sondern meist die Juden aus Deutschland. Oder hat Stalin Holocaust nicht nur in Birobidschan, sondern auch in Europa betrieben? [„Birobidzhan Woch“ vom 9. November 2011]

Die Juden in Birobidschan scherzen mit der Frage: “LENIN, STALIN, BRESCHNEW, SCHIRINOWSKI UND AUCH NETANAJAHU – ALLE SIND GEGEN UNS, NUR ADOLF HITLER HATTE UNS KEINE SCHADEN ANGERICHTET. WEN SOLLEN WIR NUN LIEBEN?” Die Antwort: “NATÜRLICH… DEN DEUTSCHEN”. ["Ejnigkajt" vom 29.05.2011]

„Birobidschaner Tageszeitung“ vom 15.08.2010 hat Netanjahu in eine Reihe mit Stalin eingeordnet.

< http://www.eao.ru/
< http://www.youtube.com/watch?v=M58bMifc1xc&feature=player_embedded#!
< http://www.youtube.com/watch?v=YaFYZXUum3w&feature=related
< http://www.birobidjan.co.uk/
< http://www.birobidjan.co.uk/renouf-teheran-2010.html
< http://www.swarthmore.edu/Home/News/biro/
< http://www.eleven.co.il/article/10642
< http://www.eao.ru/?p=419&parent=

Bildnachweis: Präsident Medwedew besuchte im Mai 2010 die jüdisch-autonome Republik Birobidschan und “versprach mehr Engagement für das vergessene Land der Juden” – Foto: St. Petersburger Nachrichten, RIA-Novosti, Mai 2010.

Jurij Below

http://www.news4press.com/-NUR-ADOLF-HITLER-HATTE-UNS-KEINE-SCHADEN-ANGERICHTETN_628695.html

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Gruß

Der Honigmann

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Der Mythos „Stalinismus“ lässt viele Historiker immer wieder streiten. War der Diktator, der den größten Staat der Erde territorial gesehen allein in Namen des Sozialismus regiert, ein pathologischer Mörder oder ein Diktator Russlands mit nationalem Gefühl? Selbst im Land, wo er über 70.000.000 Menschen sterben ließ [davon 39 Mio. allein im GULAG] schwanken die Menschen zwischen diesen zwei Definitionen.

Es gab auch in der Vergangenheit von Nero oder Iwan IV, “der Schreckliche” bis Mao oder Pol Pot manchen außergewöhnlichen Führer, dessen Mordlust mit normaler Logik nicht zu fassen ist. Doch Stalin hat ein großes Rätsel ins Jenseits mitgenommen: warum war der “Führer und Lehrer der progressiven Menschheit” so undankbar gerade gegenüber Juden gewesen, die ihm an die Macht kommen verhalfen?

SCHUSTERS SOHN

Der 1879 in Gori geborene Sohn von Schuster [Mingrele von Osetzeien] Basso Dschuga und Keke Geladse – Jossif ["Joschka", "Soso", "Koba", "Genatswale"] Dschugaschwili wurde später als Stalin bekannt. Stalin ordnete sich selbst den “Sakartvelo” [Georgier] zu, weil er in einer georgischen Kirche getauft worden war. Der junge Stalin konnte nur die Gemeindeschule absolvieren.
< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/002-Stalin1912-als-bankraeuber-Tiflis.jpg >

Mit 25 Jahren heiratete Stalin seine Frau Kato Swanidze, und sie gebar ihm den ersten Sohn Jakob [„Jaschka“]. Nach 4 Jahren starb seine Frau Kato aber an Typhus und Stalin heiratete nun Nadeschda Alillujewa, die Tochter eines Sozialisten aus Baku [in Aserbeidschan am Kaspischen Meer]. Aus dieser Ehe kam der zweite Sohn Wassilij ["Bassik"] zur Welt.
< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/003-Stalin-gruppenfoto1932.jpg >

Der Vater Stalin kümmerte sich nicht um die Kinder, sondern begann inzwischen, sich als Geldversorger der Bolschewiki zu betätigen, indem er bei Banküberfällen mitwirkte. Dafür wurde er mehrmals bestraft, aber immer kurz darauf wieder freigelassen. Wenn man seinem Freund Zereteli glauben sollte, dann hat “Koba” auch für “Ochranka” [politische Polizei] in Russland gearbeitet. In Sibirien lernte Stalin dann einen Bolschewik Namens Artjom kennen. Artjom hatte damals einen heißen Draht zu Lenin und überzeugte Stalin, mit seinen Banküberfällen aufzuhören.
< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/004-Stalin-gedenktafel-Wien.jpg >

1913 kam Stalin zur Erholung erst nach Königsberg, dann Krakau, und schließlich nach Wien, wo er mehrere Monate bei einem gewissen Trojanowski wohnte. Die beiden wohnten im selben 12. Bezirk Meilden. In Wien hängt ja bis heute ein Kuriosum der Geschichte: Da hängt seit 1949 eine Gedenktafel für Stalin, die von Russland gar nicht gewollt war, aber für Hitler hängt keine Tafel mehr in Wien. Ein Jahr zuvor [im Jahre 1912] wohnte Hitler in München und besuchte einen Kunstsalon in Schwabing, den auch Lenin besuchte, der auch dort wohnte.

Lenin vertraute Artjom und lobte “Koba” [der sich nach einem "edlen Räuber" aus dem Roman des georgischen Schriftstellers Kasbegi 1910] nannte für den bekanntesten Überfall auf die Bank von Tiflis im Juni 1907, der 40 Menschen das Leben kostete, weil die Partei dadurch 250.000 Rubel erbeutet habe. Seitdem nannte Lenin Koba nicht mehr “Koba”, sondern der “Stählerne”, also Stalin. Dem “Koba” hat diese Bezeichnung aber gar nicht gefallen, und so kam ein Kompromiss zustande: Koba wurde fortan “Stalin” genannt.

Dennoch hat der umgetaufte “Koba” von Anfang an “kein Vertrauen an Lenin gehabt und insbesondere die Juden an ihn” [Iraklij Zereteli: "Stalin vor der Revolution",1921]: 1922, als Lenin noch lebte und nach drittem Schlaganfall praktisch nicht mehr ansprechbar war, hat Stalin sich selbst zum “Führer” ernannt. Sein Ziel war, die besonders fanatischen Anhänger Lenins zu beseitigen, denn in Wien [1913] hatte er gelernt, aus Faszination National zu sein und erklärte nun das Hauptprinzip des WKP[b] – “Grundsätzlich national und inhaltlich sozialistisch”. Seit Lenins Tod [1924] hat er dann die folgenden beiden Worte nur noch ganz selten in den Mund genommen: “Lenin” und
“Kommunismus”.

Seine Frau Nadeschda jedoch war fanatische Lenin-Anhängerin. An einem späten Abend 1932 beim Streit erschoss Stalin im Affekt seine Frau. Das war wie eine Hinrichtung. Mit der organisierten Nationaltrauer setzte er sich gegen die Gerüchte durch. 1936 erklärte er die Doktrin “des Sieges des Sozialismus in einem Land”, und damit hatte er sich mit der gescheiterten Weltrevolution abgefunden.

Eine neue Bezeichnung des Landes als einer “Union der SOZIALISTISCHEN Sowjetrepubliken” sollte den Traum vom Kommunismus abschaffen, um sich dem Trend von Berlin anzupassen. Die Verfassung wurde offiziell als das “Völkische Stalinsche Gesetz” bezeichnet. Zu der Zeit Stalin ließ gern Adolf Hitlers „Mein Kampf“ und später zur Kuschelzeit zwischen Berlin und Moskau 1940 befahl, für Millionen Leser in Russisch dieses Buch zu veröffentlichen.

GEFANGENE VON KREML

Deutscher Botschafter in Moskau Graf von Schellenberg berichtete nach Berlin in den 30er Jahre: „Stalin zeigt sich nur zweimal in Jahr im Publikum am Tag der Arbeiter am 1. Mai und Oktoberrevolution am 7. November. Sonst schläft er an dem Tag und arbeitet in der Nacht, wie einen Vampir. Wie einst französischen Monarchen er empfängt die Kabinettsmitglieder bei Levé im Bett. Er pendelt nicht jeden Tag zwischen Nowyj Jerusalem und Moskau, sondern nur am Wochenende kehrt nach seine Datscha… Kein anderer Politiker darf in Kreml leben. Er ist ein wahre Gefangener von Kreml…”

1937 heiratete Stalin heimlich die Tochter von Lasar Moses Kaganowitsch.

Jedoch das Stalins Privatleben ist so gut wie unbekannt. Seine Leibgarde bestand aus Georgier, mit denen er nur georgisch sprach. Der erste Doppelgänger war Ewsej Kubicki, ein jüdischer Buchhalter aus dem ukrainischen Winnitza, von dessen Existenz erstmals Überläufer im Krieg berichteten. Sechs Monate lang mühten sich plastische Chirurgen, Maskenbildner, Schneider darum, aus Lubicki eine Stalinkopie zu machen, und die Probe aufs Exempel war bestanden, als im Kreml eine Serviererin beim Anblick von zwei Stalins in Ohnmacht fiel.

15 Jahre lang agierte Lubicki in dieser Rolle, für die er ständig „nachgealtert“
werden mußte. 1949 oder 1952 wurde er inhaftiert, nach Stalins Tod wieder freigelassen Auf eigenen Wunsch schickte man ihn nach Stalinabad, heute Duschanbe, die Hauptstadt Tadschikistans, wo er 1981 verstarb. Insgesamt waren aber 14 Personen, die Stalin doubelte. Die Ärzte und sonstigen Macher von Doppelgänger wurden danach beseitigt.

Boris Baschanow, sein Sekretär der nach Westen flüchtete, schrieb in Paris: “Der Stalin hatte überhaupt keine Freunde. In dieser Zeit traute er nur zwei Personen: Adolf Hitler und Lazar Kaganowitsch.” 1937 begann er mit der Liquidierung der Reste der jüdischen Leninisten. Trotzdem wollte der Adolf Hitler prinzipiell den „Gauner“ Stalin nicht persönlich kennenlernen. Später General Rauschning erklärte, dass Hitler sich nicht mit einem der Stalins Doppelgänger begegnen wollte.

WAR DER STALIN NUR EINE MARIONETTE?

Aber wenn schon, dann von wem? Diese Frage beschäftigte damals Berlin nicht. Ziemlich chaotische Aktionen des roten Führers vor dem Krieg blieben rätselhaft, und auch nach dem Krieg waren sie mit keiner Logik erklärbar. Dazwischen war ein Krieg, bei dem Stalin den eigenen Sohn Jakob im Stich gelassen hatte.

Da war zum Beispiel der 16. August 1941: Stalin als Oberbefehlshaber der “UdSSR” hatte allen Politkommissaren den Geheimbefehl № 270 zustellen lassen, der besagte: „…alle Soldaten und Offiziere der Roten Armee, die in “freiwillig in Gefangenschaft geraten”, als “Landesverräter” einzustufen. Alle Familien der Offiziere und Politkomissaren sollen sofort in GULAG-Anstalten abtransportiert werden, und alle Familien der Soldaten sollen ab sofort kein Recht auf Lebensmittelkarte mehr haben.“ [Jakowlew-Archiv, Moskau]

Den Angaben des Internationalen Roten Kreuzes [IRK] zufolge, war die Zahl der sowjetischen Kriegsgefangenen in Deutschland [Juli 1944] ca. 5,5 Mio. Davon waren 900.000 Offiziere und Politkommissare. Das bestätigte das russische Parlament am 1. September 1991 – die Zahl der “politischen” Gefangenen dieser Kategorie im GULAG bezifferte das russische Parlament mit 2,1 Mio. Verwandten der Kriegsgefangenen, die zum großen Teil dort “gestorben” waren. Die Überlebenden wurden 1991 durch Boris Jelzin rehabilitiert. Und von etwa 3,5 Mio. gefangenen sowjetischen Soldaten, die 1945 in die UdSSR zwangsrepatriiert worden waren, waren dann über 1,1 Mio. wegen des Gesetzartikels § 58-1 zum Tode verurteilt worden.

Erst im Juni 1952 wurde der Befehl Nr. 270 durch Stalins Erlass 429b außer Kraft gesetzt, denn Stalin erklärte, dass “Söhne für Straftaten ihrer Väter nicht verantwortlich sind”. 1952 wurden etwa 280.000 Verwandten und überlebende Familienmitglieder der “Verräter” entlassen. Aber inzwischen waren über ca. 2 Millionen der nach Sibirien Verbannten an Hunger gestorben. [Iswestija, 29. November 1993]

STALINS KINDER: JAKOB, WASSILIJ UND SWETLANA

Vor dem Untergang der “UdSSR” wurde Jakob Stalin als Verräter bezeichnet. Heute gilt er als Held der Nation und als Beweis für die Anständigkeit des Diktators. Der andere Sohn Wassilij Stalin dagegen wurde als Opfer dargestellt. Heute gilt er als ein böser Täter. Worum es geht?

< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/005-Stalin-sohn-Jakob-Yakov1943.jpg >
Jakob Stalin geriet bei Smolensk in die deutsche Kriegsgefangenschaft und wurde zuerst nach Dachau ins Konzentrationslager gebracht und ist dann etwa Mitte 1943 “verschwunden”. 1991 bestätigte die russische Regierung dann offiziell, dass Stalin seinen Sohn zum Verräter erklärt habe und verlangte Zugang zu den Archiven, um die Gerüchte um eine mögliche Hinrichtung von Stalins Sohn zu beenden, bzw. um die Version von NKWD-Agenten aufzuklären, die ihn möglicherweise umgebracht gehabt.

Weder die alte Version eines Mords [egal von wem] noch die neuste Version eines Selbstmords, die in der russischen Presse mit allen “Einzelheiten” geschildert wurde, konnten bestätigt werden. “Einzelheiten” in der Presse waren zum Beispiel derart geschildert, dass Josef Stalin wegen seiner Verweigerung, sich mit den Deutschen zu unterhalten, mehrmals in der Strafzelle so gefoltert worden wurde, dass er sich eines Tages an den Zaun geworfen habe und dann von einem der Wächter erschossen worden sei. Aber beide Versionen fanden keine Bestätigung.

< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/006-Stalin-sohn-Wassilij-1954.jpg >
Ganz anders ist die Geschichte mit dem jüngeren Sohn – Wassilij Stalin. Er überlebte den Krieg, aber kurz vor dem Tod seines Vaters wurde er von ihm von seinen höchsten Posten entlassen und vor Gericht gestellt. Stalins Sohn Wassilij sollte die Staatskasse geplündert gehabt und … “antisowjetische Tätigkeit” ausgeübt haben, bzw. Fakten über den Krieg gefälscht haben.

Kurz nach dem Tod seines Vaters wurde er verhaftet und zu 10 Jahren Haft verurteilt. Der 1921 geborene, jüngere Stalins Sohn ist angeblich 1962 in Kasan [in Tatarstan] gestorben. Er sollte gemäß Kreml-Protokollen durch den KGB in einem Friedhof beigesetzt werden, jedoch unter dem Namen Dschugaschwili. Man weiß auch nicht genau, ob er 1962 oder 1972 gestorben ist. Zwar wurde er nach dem offiziellen Tod [1962] in der psychiatrischen Sondehaftanstalt des KGB gesehen, wo meist besonders gefährliche politische Gefangene auf unbestimmte Zeit gehalten wurden. Der Stalin-Junior galt als Thronfolger…

< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/007-Stalin-m-tochter-Svetlana1935.jpg >
Über das Schicksal von Stalins Tochter Swetlana ist wohlbekannt. Sie ist 84 und lebt in den USA. 1940 wollte Swetlana den Filmregisseur Alexeij Kapler heiraten. Dieser wurde aber nach Sibirien verbannt. Dann wollte sie Grigorij Morosow heiraten, auch ein jüdischstämmischer Student. Auch da sagte der Vater Nein. Stalins Handlungen waren folgende: Er liess beide Männer, die seine Tochter heiraten wollten, im Gulag sterben. Man konnte schon behaupten, dass Stalin nur eines wollte: Er wollte in seiner Familie keine weiteren jüdischen Verwandten haben, denn schon seine Frau Nadeschda war Jüdin, und beide Söhne hatten auch jüdische Frauen geheiratet.

Letztendlich erlaubte Stalin seiner Tochter die Ehe mit dem Sohn des berüchtigtsten Politbüromitglieds Schdanow, der für „LitO“ [Litererische Objedinenije, also Vereinigung zur Überwachung der Presse und Verlage] eigentlich für das Zensuramt zuständig war. Mit Jurij Schdanow konnte es Swetlana aber nur drei Jahre aushalten. Nach der Trennung und Scheidung zwang Stalin seine Tochter zur Ehe mit seinem Neffen Swanidze. Es ist schwer zu sagen, aber es sah wohl so aus, dass sich Stalins Tochter mit den parteitreuen Männern nicht wohl fühlte.

< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/008-Svetlana-Peters-in-USA-1969.jpg >
1967 bat Swetlana um politisches Asyl in Delhi, weil sie dorthin als Dolmetscherin mitfahren durfte. Die 46-Jährige begann sich zu etablieren und schrieb drei skandalöse Bücher über den Vater und seine Zeit und heiratete schließlich den US-Architekten William Peters. 1984 folgte sie Einladung von Andropow und kehrte als Mrs. Swetlana Peters in die UdSSR zurück.

Mit der folgenden Perestroika wurde sie enttäuscht und nach dem Zusammenbruch der “UdSSR” beschwerte sie sich: “Ich habe keine Freude in meinem Land, und nicht einmal in Georgien – dieses Land ist mir fremd.” Dabei wurde sie in Tat und Wahrheit gar nicht gehasst, sondern die Menschen wollten von ihr immer etwas über das Leben in den Zarenpalästen in Moskau und Livadien am Schwarzen Meer hören. Nach einem zweijährigen Verbot der Kommunistischen Partei beleidigten die National-Bolschewiki sie dann auch als “jüdische Hure” und Verräterin.

1996 verabschiedete sich Stalins Tochter von Russland “für immer” und kehrte in die USA zurück. Sie wollte nicht mehr mit der Presse sprechen und publizierte Artikel in der New York Times, wo sie klagte: “Ich bin weder Russin, noch Jüdin. Meine Mutter war Sakartvelo, also echte Georgierin. Ich kann in einem Land, wo mich alle hassen, nicht lieben. Was habe ich mit den Verbrecher meines Vaters zu tun, der auch meine Mutter umgebracht hat?” Dieser Text war auch der Abschied von der Öffentlichkeit. Mit 75 Jahren nach dem Tod ihres Mannes zog sie sich nach Wisconsin in ein Altersheim zurück, wo sie als “Lana Peters” eingetragen wurde.

STALINS JUDENHASS

Trotz der Verlusts seiner beiden Söhne hatte Stalin unglaublich viele Verwandte in Russland: über 40 Cousins, Neffen, und 8 Enkelkinder. Er bleibt eine Legende und ein Rätsel zugleich. Er bevorzugte und hasste die sog. “Stalins Juden” [dies ist der Ausdruck des besten Stalin-Biographen, Milovan Jilas]. Isaak Deutscher [USA] und Abdurachman Awtorhanow [kaukasischer Historiker, der seit 1939 in Deutschland lebte] sind sich in einem Punkte einig: Ohne Juden habe Stalin nicht an der Macht bleiben können.

Aber mögen tut er die Juden auch nicht, wenn man Stalins Todesurteile anschaut: “1.300.000 Todesurteile 1929-1952 gegen Juden, und nur 320.000 gegen Russen und andere Vertreter der 39 Völker in der UdSSR”. Die beiden erkennen den Unterschied zwischen jüdischen Kommissaren und den Gegnern der Bolschewiki.

Das Ende der 1970er Jahre war durch eine Bücher-Welle über Stalin gekennzeichnet. Über 1000 Historiker schrieben und rätselten über Stalin. Anstoß dazu gab Swetlana Stalin mit ihrem Buch “20 Briefe an den Freunden”, die sich kurz vor ihrer Flucht aus der “UdSSR” geschrieben hatte. Die besten Bücher stammen von Alexander Orlow, Stalins vertrauter Geheimagent, der in den Westen überlief, Leo Trotzki, Isaak Deutscher, Gen. Dmitrij Wolkogonow, Claus Kellmann, Simon Montefiore und Robert Conquest.

Selbst Solschenizyn konnte das Rätsel “Stalin” nicht lösen: „Stalin war selbst Halbjude von Vaterslinie, und dies bestätigt sich deutlich in seinem unglaublich lächerlichen Werk “Der Marxismus und Sprachlehre”, denn er [Stalin] wusste aus eigener Erfahrung, was es für ein Drama ist, als Halbjuden zwei Seelen in seiner Brust tragen zu müssen und doch keiner der Beiden anzugehören.“

Warum wird aber Stalin trotz der Millionen versklavten Nicht-Juden in Russland von den Russen nicht gehasst, sondern nur von den Juden? Conquest scheint für diese Frage eine Zwischenlösung gefunden zu haben. Er analysierte Tausende von Aussagen der russischen Kriegsgefangenen und Flüchtlinge und bemerkte, dass Stalin von den Russen eher für einen Zaren gehalten wurde, also wie ein “letzter Zar”.

Stalins Beziehungen zur sog. Nomenklatura [Führungspersonen im Sowjet-Staat] war laut Prof. Michael Woslenski eine ganz andere als die zum Volk. Er sprach mit jedem offen und freundlich, er strich aus den Todeslisten des NKWD Tausende von Russen, aber mit “Gleichgesinnten” ging er um wie ein orientalischer Despot. “Ich mache Euch alle fertig wie der Schlachter, aber unkoscher” – so sagte er zu Trotzki und Radek [Zobelmann] während des Plenums der Partei. Oder Stalin sagte zu den politischen Kommissaren der Roten Armee: “Bewegt eure dicken Ärsche.” Als “Bande der korrupten Lakaien der amerikanischen Juden“ bezeichnete er die Verschwörer Dajdis, Harms und Rafalowitsch während des “Leningrader Prozesses” [1951].

In der Erinnerung von den bekannten Überläufer wie Boris Baschanow und Walter Krivitski blieb Stalin ein Mann, der mit seinen Bediensteten besser umging als mit der Nomenklatura. Eine Putzfrau soll er gefragt haben, warum sie so traurig sei. „Sie können mir glauben, ich bin hier der Chef, und ich will nur wissen, was hinter meinem Rücken die Jüdchen so “treiben”.“ Die Frau war sichtlich von Angst überrannt, dann umarmte sie der Führer und er sagte: „Ich befehle: sag mir die Wahrheit.“ Die Frau erzählte ihm, wie der NKWD ihren Mann “abgeholt” hat [1937].

Am nächsten Tag bestellte Stalin den Kurski [Gorenfeld], den Justizminister und die ganze Abteilung des NKWD [69 Personen] mit Minister Jagoda zu sich, und einer nach dem andern wurde nach kurzer Verhandlung erschossen. Auf diese Weise liquidierte Stalin hintereinander 4 NKWD-Minister, und auch im Jahre 1938 ging die Mordserie weiter, als er fast den gesamten Parteitag liquidieren liess.

Stalin hatte Respekt vor den sog. “Konterrevolutionären” – wenn jemand sich aus Überzeugung als Gegner des “jüdischen Bolschewismus” zeigte, der wurde meistens verbannt, diejenigen, die wie Bucharin oder Mendel auf den Knien um Gnade baten, wurden kurzerhand hingerichtet. Stalin wird im Gulag-Museum von Budapest sogar entlastet. Dort wurden Tausende von Briefen an Stalin präsentiert, die über Willkür und Grausamkeiten des NKWD berichten. Stalins Vermerke “Prowerit i winownych rasstreljat na meste” ["Prüfen und Beschuldigten sofort erschießen!"] wurde oft auch tatsächlich ausgeführt.
“War das nur ein Spiel, um sich als gerechter Tyrann gegenüber dem Volk zu zeigen?” – fragte Roy Medwedew.

Sehr enttäuschend für die sowjetischen Juden ist bisher erklärt, warum die gesamte Regierung der “Jüdischen Autonomrepublik” [Birobidschan] 1949 liquidiert wurde. In der JASSR an der chinesischen Grenze wurde das Gold von Kolyma, welches von Tausenden von Gulag-Insassen gefördert wurde, zur Probe 99,999 raffiniert und in Barren gegossen. Ein erheblicher Teil davon wurde durch China und Japan an Moskau durch die Juden vorbeigeschafft bzw. “abgezweigt” für die Unterstützung von Zionisten in den USA. Die Häftlinge dagegen mussten ständig feiern: wenn Politrucks [also "politische Führer"] und die Administration eifrig jedes Jahr in Chabarowsk Hunderte von Juden erschossen wurden.

Die krassen Widersprüche seines Verhaltens den Juden gegenüber haben bei Millionen Menschen eine allgemeine Meinung hervorgebracht: “Towarisch Stalin ne snajet o slodejaniach swoich holujew” ["Genosse Stalin weiß nichts von Übeltaten seiner Lakaien"]. Das war in Russland immer so, auch unter Zaren: “Do Boga wysoko, do Zarja daleko” [Der Gott ist im hohen Himmel, der Zar ist zu weit]. Von Iwan dem Schrecklichen [Ivan IV] bis zu Stalin ist die russische Geschichte voller Zeugnisse, dass man “keine Angst vor dem Zaren, sondern vor den Lakaien haben” muss.

Ebenso ist folgendes nicht klar und gar nicht logisch: Warum liess Stalin die Organisatoren der Holodomor [Hungersnot] in der Ukraine fast alle liquidieren? Warum hat er die schlimmsten Verbrecher des NKWD 5 Mal hintereinander hinrichten lassen? Und noch weniger klar ist, warum Stalin nachträglich doch die Alliierten zur Beendigung der Besatzung und zur Wiedervereinigung Deutschlands zu überzeugen versuchte? Warum hat Stalin als erster den Staat Israel anerkannt und als erster die diplomatischen Beziehungen abgebrochen?

Die letzte Frage ist vom jüdischen Historiker Pinkus beantwortet: Stalin wollte Israel als sowjetischen Satelliten haben, und als Israels Regierung zum Satelliten der “USA” wurde, brach Stalin 1953 die Beziehungen zu Israel ab und verbot allen Juden in Russland die Ausreise nach Palästina. Übrigens Stalins Kontroverse zum Israel war nach seine Vorstellungen wirrende Name Israel: „Die Juden sind ja bekannt Zionisten, aber Großteil der Bevölkerung sind die Palästinenser, die mit Zionismus nicht zu tun haben“ [Im Gespräch mit damaliger Außerministerin Golda Meir, Prawda 1947.]

Stalins bleibt rätselhaft für Historiker. Selbst Arnold Toynbee stellt die Frage: “Kann ein Diktator Geisel sein?” Die Weltgeschichte schließt solche Ausnahmen nicht aus.

STALINS PRIVATLEBEN

Zum allergrößten Rätsel gehört Stalins Privatleben. Noch vor der Revolution hat Stalin parallel zu seinen Bankraubaktivitäten mit Denunziationen gegen korrupte Bolschewiki etwas Geld verdient – er lieferte der Polizei über 20 Diebe aus, welche das von ihnen geraubte Geld zum erheblichen Teil in die eigenen Taschen gesteckt hatten. Lenin bedankte sich für diesen “moralischen Einsatz” und verhalf ihm 1918 zum höchsten politischen Amt beim Politbüro. Stalin wurde zum Chef der “Goskontrol”[staatliche Kontrolle] ernannt.

Stalin drohte sogar dem Chef der WeTscheKa [außerordentliche Kommission zur Bekämpfung der Konterrevolution, Spekulation und Sabotage], die sogar das Recht zur Erschießung an Ort und Stelle ohne Gericht [1918-1925] besaß. Stalin erwischte Felix Dzerschinski beim Versuch, diejenigen Täter zu decken, die Zaren-Porzellan und sonstige Kunstwerke aus ganz Europa aus dem Winterpalast in den Westen schmuggeln wollten. Heute erzählt die Direktorin der Eremitage dies voller Stolz den Besuchern: “Stalin hat unseren Nationalschatz gerettet.”

Noch interessanter sind die Aussagen von Stalins Adjutanten, die eine ganze Menge Geschichten über die Bescheidenheit Stalins erzählen. Ein gewisser Igor Prochoroff z.B. erschrak darüber, dass Stalin sich weigerte, sich in das luxuriöse Bett des Zaren Nikolaus II im Livadien-Palast zu legen. Stattdessen befahl Stalin dem Adjutanten, ihm ein normales Bett herbeizuschaffen. Generell hat sich Stalin nie für Extrakost mit Kaviar oder Champagner interessiert.

Und er rauchte “Herzehovina Flor”, billigen Zigarren aus Jugoslawien. Er trank “Tsinandali”, einen der ältesten, georgischen Weine, und aß Hatschipuri-Brot [ähnlich wie türkisches Fladenbrot], sowie Schaschlik oder Bergziegenkäse. Er machte das Bett selbst und verbat den Adjutanten, Kleidungsstücke für ihn zu pflegen. Um Schuhe zu putzen, holte er den armen Wasiff Tarawerdiew, der Kurde von der Straße, und bezahlte ihn besser als sonstige “technische Assistenten”, welche ihn immer zu Filmvorführungen einluden, um historische Filme aus Deutschland und Großbritannien anzuschauen – auf seiner Datscha in Nowyj Jerusalem bei Moskau.

STALIN UND DIE KIRCHE

Noch eine nicht erklärbare Eigenschaft von Stalin war seine Furcht vor Gott. Zwar wird Stalin beschuldigt, den Tempel des Christus-Erlösers in Moskau abgerissen zu haben, doch eine kleine Kapelle liess er in Moskau zu. Der sog. Narkompros [Volkskommissar für Ausbildung, wie ein Kultusminister], Lunatscharski, wurde von Stalin aus diesem Amt entfernt und lebte dann eigentlich als “Diplomat” in Spanien, wo er auch 1933 starb. Der bolschewistische „Philosoph“ forderte “die Kirche aus der Menschenseele zu verbannen”. Stalin hatte dagegen bis zum Tode nicht nur eine Verbindung zur Georgischen Kirche, sondern auch einen Mönch Namens Kondratij, bei dem er oft um einen Rat bat.
< http://www.geschichteinchronologie.ch/SU/Stalin-fakten-d/009-Stalin-ikone-Zagorsk.jpg >

Deshalb betet die Russisch-Orthodoxe Kirche bis heute für den “Sünder Stalin”, ja, lässt sogar Ikonen von ihm anfertigen.

Durch all diese privaten Details von Stalin sind in der Bevölkerung weiterhin präsent, und dies nicht nur bei den sog. “National-Bolschewiki”. Es war unbegreiflich für das Politbüro, dass er 1943, mitten im Krieg, die Kirchen in Russland wieder erlaubte und sogar das Institut “Patriarchat”, das vor ihm von Zar Peter der Große und von Lenin abgeschafft worden war, wiederherstellte. Er warnte Kaganowitsch im Jahre 1952: “Gott sieht alles was Du treibst, Du kommst nicht in Paradies” [Zitat aus dem Buch von Vera Kaganowitsch: "Mein Vater und Stalin", 1995, Moskau].

STALINS TOD DURCH STALINS JUDEN?

Der jüdische Bolschewismus hat mit dem Stalin ein Problem geschafft, dass aber bis heute nicht geklärt ist. War der Stalin ein Herrscher oder umgekehrt herrschten die Stalins Juden über seine Ikone. 1952 Kreml wurde in höchsten Alarm versetzt wegen der Verschwörung der jüdischen Ätze gegen Stalin und ihres sensationelle Geständnis: die wollten den Stalin vergiften wurde zum letzten Wellen des Terror gegen den Juden im Lande der jüdischen Bolschewiki.

Spektakulär dabei war: die Behauptung der Verschwörer unter Prof. Miron Wowsi, Stalins Leibarzt und ein Bruder von Salomon Michoels, der Vorsitzender der JAFK [Jüdisches Antifaschistische Komitee der UdSSR] 1948 n Minsk durch NKWD getötet wurde, sollte die Gerüchte verbreiten: „auf der Halbinsel Krim werde eine „Jüdische Republik“ für Holocaust-Überlebende gegründet.“ Prompt hat der Stalin JAFK als „zionistische Organisation der Kosmopoliten“ verboten, ihre Führung hingerichtet und Tausende Mitglieder in das Gulag versteckt. 1949 auch Jüdische Autonomrepublik wurde aufgelöst, die Führung auch hingerichtet und die „aktive zionistischen Juden“ auch eingekerkert.

1950 begann in Russland beispiellose antijüdische Kampagne gegen der „Kettenhunde der zionistischen Imperialismus“ und weitere hunderte von tausenden kosmopolitische Juden und vor allem sog. „Intelligenzija“ [Intellektuelle] wurden unter Verdacht des Hochverrates entmachtet.

Die Kremlärzte: Prof. Dr. Miron Wowsi, Dr. Jakow Etinger, Dr. Aaron Feldman, Dr. Azef Grinschtein, Prof. Dr. Boris Kogan, Prof. Dr. Michail Kogan, Israel Jegorow, Dr. Wladlen Winogradow und Dr. Baruch Schimeljowitsch sollten den Befehl von Zionisten aus den USA, England und Israel bekommen – den Stalin bzw. hochrangige Amtsträger u. a. wie Wjatscheslaw Molotow [Skrjabin], Andrei Schdanow, Laurentij Berija, Lasar Kaganowitsch, Alexander Schtscherbakow, die Marschälle der Sowjetunion Alexander Wassilewski, Leonid Goworow und Iwan Konew, General Schtemenko, Admiral Lewtschenko [alle Juden] zu töten.

Also die „zionistischen Juden“ sollten die „bolschewistischen Juden“ beseitigen. 1951 wurde auch die Schwester von israelischen Präsidenten – Dr. Miriam Weizmann verhaftet. Die Pogrome in Russland erfassten Raum zwischen Königsberg und Wladiwostok. 1952 platzte eine Bombe in Jerusalem im Hof der sowjetischen Botschaft und Stalin brach diplomatischen Beziehungen mit Israel ab.

Die Prawda, das Zentralorgan der WKP[b], berichtete am 13. Januar 1953 von den Anschuldigungen unter der Schlagzeile „Bösartige Spione und Mörder unter der Maske akademischer Ärzte“:

DIE MEHRHEIT DER MITGLIEDER DIESER TERRORISTENGRUPPE […] WAREN VON AMERIKANISCHEN GEHEIMDIENSTEN GEKAUFT. SIE WURDEN VON EINER ZWEIGSTELLE DER AMERIKANISCHEN GEHEIMDIENSTE, EINER INTERNATIONALEN JÜDISCHEN BOURGEOIS-NATIONALISTISCHEN ORGANISATION NAMENS ‚JOINT‘ ANGEWORBEN. DAS SCHMUTZIGE GESICHT DIESER ZIONISTISCHEN SPIONAGEORGANISATION, DIE IHRE BÖSARTIGEN HANDLUNGEN HINTER DER MASKE DER WOHLTÄTIGKEIT VERBARG, IST NUN VOLLSTÄNDIG ZUM VORSCHEIN GEKOMMEN. […] DIE DEMASKIERUNG EINER BANDE VON GIFT VERABREICHENDEN ÄRZTEN STELLT EINEN SCHWEREN SCHLAG GEGEN DIE INTERNATIONALE JÜDISCH-ZIONISTISCHE ORGANISATION DAR.“

Zwei Monaten danach wurde Stalin im Kreml tot aufgefunden. Hochverdächtigte Frau Dr. Weizmann wurde entlassen und nach Israel verschoben. Der NKWD-Chef Berija wurde als „Spion der Welt-Zionisten“ ohne Gericht ermordet. Dem obersten Untersuchenden des NKWD, Michail Rjumin, wurde vorgeworfen, für die Erfindung der Verschwörung verantwortlich zu sein, er wurde in der Folge verhaftet und auch ohne Prozess 1954 hingerichtet.

Die sowjetische Propaganda aber berichtete, dass Stalin wurde „wegen des Schlaganfalls gestorben“. 1961 Nikita Chruschtschow verkündete Ende der stalinistischer Diktatur und 1991 wurde durch russischen Historiker bestätigt: Stalin wurde durch einen Gift ermordet.

FAZIT

Die Geschichte der jüdisch-bolschewistischen Herrschaft in Russland bleibt nach wie vor ungeklärt. Der Stalin sollte als Ziegenbock dargestellt und die Zionisten haben den „Schlag gegen die internationale jüdisch-zionistische Organisation“ überlebt. Aber die „Antifa“ hat in Russland  nicht überlebt, wohl aber im Abendland, wo diese auch heute in Namen des „Holocaust“ agiert.

Vielleicht dazu hilft die Stalins Erklärung beim Politbüro vom 1. Dezember 1952: „Jeder jüdische Nationalist ist ein Agent des amerikanischen Geheimdiensts. Die jüdischen Nationalisten glauben, ihre Nation sei von den USA gerettet worden [dort kann man reich, bourgeois usw. werden.] Sie glauben, den Amerikanern gegenüber eine Schuld zu tragen…“

Nikita Chruschtschow sprach 1961 in seine Rede von Bifurkation des Anti-Semitismus“:

„Wenn man spricht von einem „Anti-Semitismus“ offiziell, dann Stalin bekämpfte diese pro forma als Generalsekretär des ZK des WKP[b] und als Führer der Partei und des Volkes, jedoch innig in seinem engen Kreis hat er diesen „Anti-Semitismus“ förderte.“
N. Chruschtschow „Erinnerungen“, Die Fragen der Geschichte, Moskau, 1991 Nr. 11, S. 59

< http://www.ca-ira.net/verlag/leseproben/pdf/isf-ende.sozialismus_lp-meinhof.pdf >
< http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/166119/ >
< http://web.archive.org/web/20070219165753/http://www.lechaim.ru/ARHIV/125/kost.htm >
< http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv08/1820080503paz66.htm >
< http://www.zeit.de/1953/09/warum-die-sowjets-die-juden-vernichten >

Bildernachweis: Alle Fotos gehören an Roten Archiv, München-Prag- Washington.
Die Ausnahmen: Bild von Lana Peters-Stalin in den USA, Times Inc., 1969. Fotograf: Alex Slater
Bild von Gefangenahme von Jakow Stalin in der Ukraine 1941, gehört dem Privat Archiv von Leutnant Hartmut Werdermann, Salzburg. Nach dem Tode von Werdermann 1999, habe ich das Foto freigegeben.
Das Titelbild: Szene von Antenne 2, Paris 2009 < / > 2010 während der Diskussionen über Stalin mit meinem eigenen Slogan.

Jurij Below

http://www.news4press.com/R%C3%84TSELHAFTER–STALINN_618680.html

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Gruß

Der Honigmann

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Aus Metapedia
Der sogenannte Fackelmännerbefehl ist der Befehl Stalins Nr. 0428 vom 17. November 1941. Er besagt, daß russische Partisanen in deutschen Uniformen – vornehmlich denen der Waffen-SS – in “40 bis 60 km Tiefe ab der Hauptkampflinie alle Siedlungen zu zerstören und die Zivilbevölkerung niederzumachen” hätten.
Weiterhin sei darauf zu achten, daß Überlebende zurückblieben, die über die vermeintlich deutschen Greueltaten berichten könnten. Diese Vorgehensweise wurde auch durch die vielen Partisanen, die in deutschen Uniformen gefangengenommen wurden, in der Ausführung bestätigt.
Stalin hatte zuvor am 3. Juni 1941 in einer Rundfunkansprache alle Völker der Sowjetunion zum bedingungslosen Partisanenkrieg gegen die Deutschen aufgerufen.
Fast täglich können wir in den Medien hören, daß die Wehrmacht beim Vormarsch eine Politik der „verbrannten Erde“ betrieben habe, in deren Folge das weite russische Land in schrecklichster Weise verwüstet wurde.
Abgesehen davon, daß kein Angreifer die für seinen weiteren Vormarsch unabdingbare Infrastruktur des besetzten Gebietes zerstören wird, gibt es mit Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. November 1941 einen Gegenbeweis.
Mit dem Ostackerprogramm baute Deutschland das zerstörte Land wieder auf.

Wortlaut
Die Stawka des Obersten Befehlshabers befiehlt:
Alle Siedlungsgebiete, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Vernichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind Artillerie- und Granatwerferfeuer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit Brennstoffflaschen ausgerüstet sind. Die Jagkommandos sollen überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Vernichtungsaktion ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über “deutsche Greueltaten” berichten können. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandsetzung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die hinter den deutschen Linien [in gegnerischen Uniformen] Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, daß  die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen.
(Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568. Lagerstätte: Nationalarchiv Washington)
“Fackelmänner-Befehl” bestätigt. Russischer Sicherheitsdienst FSB veröffentlicht Stalins Order Nr. 0428

Es gehört zu den Binsenweisheiten, daß wissenschaftliche Erkennntnisse fortwährend neue Wertungen und Sichtungen erfahren. Auch geschichtliche Erkenntnisse zählen hierzu, selbst wenn der “Revisionismus”, allerdings nur in  Mitteleuropa, die denkbar größte Gegnerschaft der reaktionärsten Dogmatiker  findet.

Als wir im Frühjahr 1997 (OB 12/97) erstmals Stalins sogenannten “Fackelmänner-Befehl” veröffentlichten, konnten wir uns nur auf den Fund des im Washingtoner Nationalarchiv (unter der Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568) aufbewahrten Dokuments stützen. Inzwischen aber entschloß sich der Russische Sicherhheitsdienst FSB offiziell dazu, den Befehl Stalins Nr. 0428 vom 17. November 1941 zu veröffentlichen. Der populär als “Fackelmänner-Befehl” bekanntgewordene Erlaß Stalins sah vor, daß sowjetische “Jagdkommandos” 40 bis 60 Kilometer tief in das von der Wehrmacht bereits besetzte Gebiet der damaligen Sowjetunion einzudringen hatten, um es “zu zerstören und in Brand zu setzen”. Dabei sollten “die Jagdkommandos überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet” werden, um die von Stalin anbefohlenen “Vernichtungsaktionen ausführen” zu können.

Dies, so die Ausführungen des Befehls, “schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über die ,deutschen Greueltaten’ berichten können”. Der Befehl führt weiter aus, daß zu diesem Zweck in jedem Regiment “Jagdkommandos in Stärke von 20 bis 30 Mann mit der Aufgabe” zu bilden seien, “Sprengungen und Inbrandsetzungen der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese kühnen Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen Siedlungspunkte vernichteten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen”. Es wird damit offenkundig, daß Stalin mit diesem Befehl die Grundlage und Praxis der “Taktik der verbrannten Erde” schuf, die aus nahe liegenden Gründen immer wieder der deutschen Seite unterstellt wurde. Es ist auch nahe liegend, daß dieses verbrecherische Freischärlertum außerhalb der 1907 verabschiedeten Haager Landkriegsordnung lag und deswegen auch von deutscher Seite mit Nachdruck  bekämpft werden konnte. Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” (6/2000) führt am Beispiel der auch in der DDR bei den “Jungen Pionieren” zwangsweise zu höheren Ehren gekommenen Partisanin Soja Kosmodemjanskaja aus, daß sie mit anderen Freischärlern das bei Moskau gelegene Dorf Petrischtschewo auf der Grundlage dieses Befehls in Brand steckte. Die Partisanin wurde schließlich durch sowjetischen Verrat an die Wehrmacht ausgeliefert und gehängt und später von der Sowjet-Propaganda zu einer “Heldin des großen Vaterländischen Krieges” stilisiert. Dieser nunmehr von Moskau selbst bestätigte Befehl zwingt die mit dem deutsch-sowjetischen Krieg befaßte Historikerschaft dazu, umgehend den Verlauf von kriegsrechtswidrigen Kampfhandlungen immer auch unter dem Gesichtspunkt Stalinscher Eingriffe im Sinne des “Fackelmäner-Befehls” zu beleuchten.
Selbstverständlich gehört auch hierzu, daß die aus Gründen unwahrer Behauptungen und falscher Bilder geplatzte Propaganda-Schau des Tabak-Millionärs Reemtsma diese Tatsachen zu berücksichtigen hat. Wie verlautet, dauert die wissenschaftliche Überprüfung der Antiwehrmachtsausstellung ohnehin länger als die ursprünglich geplanten drei Monate. Ein erstes Zeichen bemühter Redlichkeit?
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Stalins “Fackelmänner-Befehl” fabrizierte “deutsche Greueltaten”
Daß geschichtliche Erkenntnisse laufend ergänzt und daher auch fortwährend die daraus resultierenden Schlußfolgerungen neu formuliert werden, gehört zu den Grundkenntnissen eines jeden Wissenschaftlers aus der historischen Zunft, weshalb es auch unsinnig wäre, einen beliebigen geschichtlichen Erkenntnisstand festschreiben und etwa juristisch deckeln zu lassen.

Daß die historische Elle auch bei der Bewertung des Zweiten Weltkrieges ständig neu angelegt werden muß, ergibt sich schon aus der Tatsache, daß noch immer nicht alle Akten zur Einsicht für interessierte Wissenschaftler frei verfügbar sind. Nachdem in den ersten Jahrzehnten naturgemäß das Pendel in Richtung ausschlug, scheint es nunmehr in eine gegenläufige Phase einzutreten.

So ist unlängst auch der in Europa beispiellose Stalinsche “Fackelmänner-Befehl” in einem Washingtoner Archiv aufgetaucht, der die lange schon bekannte, von Stalin angeregte Taktik der “Verbrannten Erde” als ausdrückliche Order des “Obersten Befehlshabers” belegt. Danach waren sogenannte “Jagdkommandos” der Roten Armee gehalten, in den von der Deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten der Sowjetunion “40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen. Damit nun aber diese barbarische Aktion keine Abscheu bei den Bewohnern der Sowjetunion erregte, sollten die ausführenden Kommandos der Roten Armee “überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Vernichtungsaktion” ausführen.*

Während nun in München die sogenannte “Wehrmachtsausstellung” im Münchener Rathaus gleichsam offiziöse “Weihen” erhalten hat, steht die historische Zunft vor neuen Aufgaben, die es nun wissenschaftlich zu beantworten gilt. Die List der Geschichte ist allemal mächtiger als die perfide Rechnung jener Kreise, die mit dem dumpfen Geschmack der Mittelmäßigkeit spekulieren.

P.F.
Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. November 1941
Die Stawka des Obersten Befehlshabers befiehlt:
1. Alle Siedlungsgebiete, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Vernichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind Artillerie- und Granatwerferfeuer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit Brennstoffflaschen ausgerüstet sind.

Die Jagkommandos sollen überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres eingekleidet die Vernichtungsaktion ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über “deutsche Greueltaten” berichten können.

2. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandsetzung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden.

Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen* Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, daß die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen.

(Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568. Lagerstätte: Nationalarchiv Washington)
*Hierzu gibt es einen auch schon von Baring in der FAZ besprochen Artikel von Hartmann und Zarusky/IfZ in den Vierteljahresheften für Zeitgeschichte VfZ. Die beiden Verfasser weisen nach, daß die Passage über die Benutzung deutscher Uniformen irgendwann in den echten Befehl hineingefälscht wurde.

…danke an Hans Kuhnert

Nachtrag:

Geschichte ist wichtig, es ist nicht rückwärtsgewandte Nostalgie,  wenn ich immer wieder darauf zurückkomme. Wenn die Deutschen wüßten,  was damals alles gegen sie unternommen wurde, und wie im Nachkrieg die deutsche Industrie zerstört, die Menschen in  Millionenzahl umgebracht und durch fabrizierte Meldungen über Greueltaten ihre Seele gemordet wurde, wir hätten noch heute abend Revolution. (Kü.-)

 

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Gruß

Der Honigmann

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Michael Grandt

Ein erschütternder Dokumentarfilm zeigt, dass die kommunistischen Massenverbrecher den Nationalsozialisten in nichts nachstanden und thematisiert zudem die Mitschuld der Sowjets am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Ein Tabubruch in Deutschland.

Der preisgekrönte Film des lettischen Regisseurs Edvīns Šnore thematisiert eindrucksvoll, dass die millionenfachen Massenmorde in der Sowjetunion aus der kommunistischen Ideologie resultierten. Die Dokumentation entstand bereits im Jahr 2008 und hat in vielen europäischen Ländern heftige Kontroversen ausgelöst.

[....]

So etwas gilt in Deutschland als Tabu, als politisch nicht korrekt, als »rechtsextrem«. Das »Alleinschuld-Dogma« muss auf Biegen und Brechen aufrechterhalten werden. Dass Nationalsozialismus und Kommunismus/Stalinismus in ihrer Zielsetzung, Methodik und Auswirkungen als Terrorsysteme vergleichbar waren, will man in Deutschland nicht hören und nicht wahrhaben. Die »Schuld der Nachgeborenen« gilt nur für das deutsche »Tätervolk«, aber natürlich nicht für das Russische. Deshalb wurde der Film hierzulande auch ignoriert, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf – und das, obwohl »The Sovjet Story« 2008 im EU-Parlament uraufgeführt wurde.

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Doch Stalin und Konsorten planten einen weiteren Massenmord, der später »Der große Hunger« genannt wurde: In den Jahren 1932 und 1933 raubten kommunistische Einheiten den Bauern massenweise Getreide und Saatgut und verkauften es zu Dumpingpreisen in ganz Europa. Die Ernten blieben aus. Besonders schlimm traf es die Ukrainer. Sieben Millionen Menschen, darunter viele Kinder, verhungerten, während die Welt tatenlos zusah.

Doch damit war Stalins »Todeshunger« noch nicht gestillt. In den Jahren 1937 und 1938 kam es zu den »Großen Säuberungen«, einem Höhepunkt des kommunistischem Massenterrors: Der sowjetische Führer ließ 1,5 Millionen Menschen verhaften, rund 750.000 von ihnen kamen in Gefängnissen, bei Erschießungen, Folterungen und in Konzentrationslagern (Gulags) um.

Jetzt erst konnte sich der »große« Stalin nach außen wenden. Der Pakt mit Hitler-Deutschland vom 23. August 1939, indem Polen in zwei Interessenzonen aufgeteilt wurde, markiert für politisch nicht korrekte Historiker den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Aber Stalin war klug, er ließ Hitler ZUERST in Polen einmarschieren, damit er ihm später die Schuld am Krieg zuschieben konnte. Diesen »Stalin-Trick« haben Mainstreamhistoriker bis heute nicht durchschaut und doch operierte die Rote Armee Seite an Seite mit der deutschen Wehrmacht. Im Wald von Katyn erschossen Einheiten des sowjetischen Innenministeriums NKWD im Frühjahr 1940 über 20.000 polnische Offiziere (andere Quellen geben 30.000 an). Dieser Massenmord sollte später den Nazis untergeschoben werden. Erst im Jahr 1990 gestand die russische Regierung ihre Schuld ein.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-grandt/-the-sovjet-story-.html

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Gruß

Der Honigmann

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Oder Selektive Empfindlichkeiten auf Russisch und Deutsch. Und die Gretchen-Frage dabei lautet: Anti-Semitisch oder Pro-Semitisch (natürlich das betrifft nicht 150 Millionen Semiten, der arabischer Herkunft)? Es ist ganz merkwürdig, dass der 3. Vierzeiler des Gedichts der Trotzki-Kousine die Juden zwischen New York und Wladiwostok so polarisiert. Aber diesmal hat auch „die Welt“ genial daneben getan. Es ist lustig, dass nicht alles unter: was richtig und falsch ist, passt.

Es gab einmal einen „Welt“- Artikel zum Thema: „Endlösung ohne Vergasung“ (Die Welt, 26.07.2009) über die letzten Jahre der Stalin-Regierung in der „UdSSR“. Das Interessante daran war, dass von den sowjetischen Intellektuellen (fast 99 % KP-Mitglieder ohne „Migrationshintergrund“ waren. Sollte man heute ihre „nationale Herkunft“ politisch korrekt definieren, dann kommt man zu dem Resultat, dass sie jüdischer Abstammung waren. Aligers eigenartigen, während der stalinschen Endlösungsfälle 1948-1953 geschriebenen Gedichte sind wegen ihrer Schwarz-Weiß Darstellung schwer einzuordnen; man fragt sich, ob das nun gegen die Juden (also „Anti-semitisch“ oder doch etwas judenfreundlich (also „Philo-semitisch“) gemeint ist.

In Russland benutzt man seit Alexander Puschkin (1799-1837 nicht das Wort „еврей“ (Jude, sondern „жид“ (Saujude und seitdem sind Presse und Literatur im demokratischen Russland ist voll davon.

1952 hat die jüdisch-sowjetische Dichterin Margarita Aliger (1915-1992 Kusine von Leo Trotzki), während einer der heftigsten Pogromkampagne gegen die Juden sog. Fall der Ärzte (die angeblich den Stalin vergiften wollten) folgende Verse geschrieben:

„Beликoe Cлово“ [Welikoje Slowo]
Margarita Aliger „Das Große Wort“ (auf Deutsch

Auf ihre Frage kann ich nicht antworten,
doch sage eins: wir haben immer Pech
Wir haben Schuld, dass wir nur Juden sind,
wir haben Schuld, dass wir nur kluger sind.

На ваш вопрос ответить не умея,
скажу одно: нам беды суждены.
Мы виноваты в том, что мы евреи,
Мы виноваты в том, что мы умны,

Wir haben Schuld, dass unsre Kinder
nach Wissen und Weisheit streben,
Und wir überall zerstreut sind
und keine Heimat haben.

Мы виноваты в том, что наши дети
cтремятся к знанью, к мудрости святой,
И в том, что мы рассеяны на свете
И не имеем родины одной.

WIR HEULEN OFT UND STÖHNEN,
DOCH UNSER VOLK TROTZ FEUER BLEIBT SAUBER
ES NICHT UMSONST, DASS DAS WORT „GYDE“ FÜR IMMER IST SYNONYM
DES GROßEN STOLZEN WORTES „KOMMUNIST“

МЫ ЧАСТО ПЛАЧЕМ, СЛИШКОМ ЧАСТО СТОНЕМ,
НО НАШ НАРОД, ОГОНЬ ПРОШЕДШИЙ, ЧИСТ.
НЕДАРОМ СЛОВО „ЖИД“ ВСЕГДА СИНОНИМ
C ВЕЛИКИМ, ГОРДЫМ СЛОВОМ „КОММУНИСТ“.

Es nicht umsonst uns alle hassen
und vor allem seellosen Bestien
SS hat alle Juden und Kommunisten
wie Vieh in Majdanek geschlachtet.

Недаром нас, как самых ненавистных,
Звериные, подлейшие душой
Эсэсовцы жидов и коммунистов
В Майданек угоняли на убой.

Dieses Gedichtes bedienen sich gern sowohl Judophylen als auch Judophoben. Aus welcher Sicht es die Redaktion „Die Welt“ als so ein tolles Gedicht bewertet hat, ist mir rätselhaft. Die Diskussion hieß: „Endlösung ohne Vergasung“. Aber inzwischen kam es zum einem ideologischem Vertigo (Kopfdrehen). Wovon war nochmal die Rede, von den Juden oder dem Kommunismus?

Warum das Wort „Autobahn“ naziverdächtig ist, wissen wir schon nach dem Tribunal in Hamburg, im Studio von Johannes Baptist Kerner, aber weshalb das Wort „Kommunismus“ auch verdächtig sein sollte, das ist eine neue Entdeckung der Zeitung „Die Welt“, welche 1978 meinen Artikel, den ich aus dem GULAG geschmuggelt habe, damals ohne Zensur veröffentlicht hat. Nun warf mir die Redaktion „anti-semitische“ Propaganda vor. Nach meiner Demarche hat die Zeitung doch das Gedicht veröffentlicht, aber nach einer Redaktionssitzung hat es wieder gelöscht.

Margarita Aliger, war eine „linientreue Kommunistin“ und leitete sogar das sog. Büro von LITO (Diese „Literarische Vereinigung“, steht für den Begriff „Hauptzensuramt“ in damaligen „Leningrad“, unter welchem die offizielle Zensurabteilung vom Politbüro des ZK der WKP / b/ (also seit 1959 ohne Buchstabe „ b“ – Bolschewiki geschrieben wird agierte.

Josef Stalin hatte befohlen, dieses Weib sofort aufzuspüren und als „Volksfeindin“ zu erschießen. Aber das schlaue Weib saß im… Politbüro und frenetisch dem Stalins Befehl applaudierte. Auf den Straßen von Moskau herrschte Pogromstimmung und Tausende jüdische Ärzte wurden in Schutzhaft genommen, weil Berija, Kaganowitsch und Aliger gegen der Pogrome waren, zwar nicht direkt aber besorgt um den Kollaps der medizinischen Versorgung im Lande und zwar für die Funktionäre.

Das schlaue Weib benutzte das Pseudonym „Koschka“ (also die Katze). Kurz vor der Verhaftung (1954) Laurentij Berijas hat man wohl die Katze ausfindig gemacht, aber die Verhaftung von Aliger hat nicht statt gefunden. Nikita Chruschtschow hat den Marschall Michail Schukow beauftragt Berija zu erschießen, was der mit Vergnügung auch tat.

So wurde Trotzkis Kusine von der „Volksfeindin“ zur „Volksheldin“. Auch nach dem Tod von Aliger in der „UdSSR“ und in der Russischen Föderation kommt es nicht zu Ruhe. Leonid Breschnew sagte, dass das „eine der entsetzlichen Provokation in der Geschichte“ war, dagegen fand Boris Jelzin (1991 die Geschichte mit „Das Große Wort“ amüsant, „Gott sei Dank, aber ist sie nicht mehr aktuell“.

Eine ganz andere Meinung hat „Die Welt“, die den Reim „Jude“, das „Synonym“ des großen stolzen Wortes „Kommunismus“ eindeutig als „antisemitisch“ abqualifiziert.

Rein theoretisch bedeute das, dass „Die Welt“ damals schon nichts dagegen gehabt hätte, das schlaue jüdische Weib wegen des „Anti-Semitismus“ zu erschießen, aber mindestens aus der LITO raus zu schmeißen bzw. das Gedicht zu löschen. Aber der Spruch: habent sua fata libelli – der Römer ist in diesem Kontext gar nicht so anachronistisch auch heute noch zutreffend, wie „Die Welt“ es sich wünscht.

Quellen:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/0111/magazinmagazinmagazin/0325/index.html
http://lj.rossia.org/users/dima_l/6740.html?mode=reply
http://srn.rusidea.org/ftp/srn_mo/info_srn_mo_85.doc
http://www.tartaria.ru/dikobr72.html
http://www.ras.ru/FStorage/download.aspx?Id=dc8c3f20-ae1f-42a4-94bb-977541d44c4a
(WESTNIK, Akademie der Wissenschaften der Russische Föderation (1993, Nr. 63 / 2)

Jurij Below

http://www.news4press.com/DAS-SCHLAUE-WEIB-VOM-POLITB%C3%83%C5%93RO-_543237.html

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Gruß

Der Honigmann

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– Hitler erstickt die Weltrevolution –
Neuer Suworow belegt Stalins Angriffspläne bis ins Detail
Von WOLFGANG STRAUSS – Das Ostpreußenblatt 2000-07-29 und Fortsetzungen.

“Stalin ging mit einer traurigen Bilanz dem Kriegsende entgegen: Eine ganze Generation von Jünglingen und Männern lag unter der Erde. Gegen Ende des Krieges waren die Menschenreserven geschrumpft – man mobilisierte den letzten Rest. Wo? In verbrannten Dörfern. “Das sowjetische Dorf war auf Grund der Kollektivierung todkrank, und der ,Große Vaterländische Krieg’ hat ihm den Todesstoß versetzt. Man hat bei uns Menschenleben nicht geschont und nicht schonen wollen. Der Krieg hat die Bauern zugrunde gerichtet.”

Viktor Suworow bestätigt damit eine Kardinalthese Solschenizyns, daß nämlich Stalins “Großer Vaterländischer Krieg” – beide setzen diesen Begriff in Gänsefüßchen – ein Vernichtungskrieg gegen das eigene Volk gewesen sei. Gegen alle Ethnien der UdSSR.

Der 53jährige Suworow ist, neben Solschenizyn, der international berühmteste russische Geschichtsrevisionist. Vor einer Neuinterpretation des sowjetisch-deutschen Krieges schreckt er nicht zurück, geht er doch als gewissenhafter Kriegsursachenforscher und damit als Wissenschaftler von der Erkenntnis aus, daß Geschichtsforschung eingedenk des Erkenntnisfortschritts notwendigerweise stets revisionistisch ist.

In Rußland gibt es heute eine “Suworow-Schule” unter den Historikern, zumal die moderne russische Geschichtswissenschaft weder staatliche Zensur noch “political correctness” kennt, keine Tabus, keine Denk- und Druckverbote, keine Verfassungsschutzberichte. Präsidenten und Minister kommen und gehen in Rußland, aber die Freiheit der Wahrheitssuche bleibt.

Suworows Erstling “Der Eisbrecher” hat bis heute 87 Auflagen in 18 Sprachen erlebt, darunter zwei russische Auflagen mit Megazahlen. Vor kurzem erschien Suworows 350-Seiten-Werk Stalins verhinderter Erstschlag. Hitler erstickt die Weltrevolution, im Pour-Le-Mérite-Verlag für Militärgeschichte, Selent, DM 49,80. Im Zentrum steht die aufsehenerregende, indes durch Fakten und Dokumente belegte Erkenntnis:

“Stalin hatte den Zweiten Weltkrieg entfesselt, um Europa niederzuwerfen.” (S. 145)

Wie konnte die sowjetische Öffentlichkeit dennoch jahrzehntelang in die Irre geführt werden, indem man ihr vorgaukelte, bei Stalins Vernichtungskrieg gegen die eigene Bevölkerung habe es sich um einen Verteidigungskrieg gegen einen Eindringling gehandelt? Friedenspolitiker Stalin sei, so die bislang verbreitete These, auf diesen Krieg nicht vorbereitet gewesen, und niemals habe er eine generalstabsmäßig perfekte Absicht besessen, mit der Roten Armee Deutschland zu überfallen und Europa zu erobern.

Die Geschichte auf den Kopf stellen – wie konnte dies der Sowjetöffentlichkeit vermittelt werden? Durch Verdrehungen, Lügen, Fälschungen. Ein eklatantes Beispiel hierfür ist der Vergleich zwischen den deutschen und den sowjetischen Panzerkräften:

Am 21. Juni 1941 hatte Stalin 24 000 Panzer. Am 22. Juni 1941 hatte Hitler 3410 Panzer an der Ostfront. Eigentlich hätte Stalins Panzer-Armada am 23. Juni durch Warschau rollen müssen, eigentlich hätten Hitlers Panzerdivisionen am 23. Juni nicht auf Minsk rollen dürfen. Eigentlich.

Durch einen Trick wurde aus schwarz weiß, indem man “bewies”, daß die Deutschen mehr Panzer hatten. Bei ihren Untersuchungen verschwiegen seit 1944 die sowjetischen Generäle, Marschälle, Professoren die Menge von 24 000 Panzern Stalins. “Fünfzig Jahre lang ist diese Zahl in den offiziellen sowjetischen Veröffentlichungen nie aufgetaucht. Sie wurde erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den neunziger Jahren bekannt”, schreibt Suworow.

Wie aber konnte man über den Krieg sprechen, ohne diese Zahl zu nennen? Zu diesem Zweck gebrauchte man die Formulierung: “In der Roten Armee gab es am 21. Juni 1941 1861 neueste Panzer vom Typ T-34 und KW sowie viele veraltete und leichte Panzer.” Allen Sowjethistorikern wurde befohlen, den Zusatz “sowie viele veraltete und leichte Panzer” zu wiederholen. “Diese Formulierung ist völlig falsch”, betont Militärfachmann Suworow. Erstens besaß die Rote Armee am 22. Juni 1941 die neuesten Panzer T-40 und T-50. Zweitens gab es am 22. Juni 1941 in der Roten Armee 2040 Panzer vom Typ T-34 und KW. Drittens zählten zu den angeblich veralteten Panzern die Schnellkampfwagen BT-2, BT-5 und BT-7 mit amerikanischem Christie-Laufwerk und Dieselmotoren. In der Wehrmacht gab es 1941 nicht einen einzigen Panzer mit Dieselantrieb, breiten Panzerketten und großkalibriger Langrohrkanone. 24 000 zu 3410: Die erste Zahl steht für den gigantischen Panzerkeil einer Angriffs-Streitmacht, und als solche war die Rote Armee lange vor dem 22. Juni 1941 strategisch geplant und im Westen der UdSSR konzentriert worden. Zu einem einzigen Zweck: Das Deutsche Reich zu überfallen. In einer blitzartigen Offensive. Als Erstschlag.

Es gebe im Überfluß Material über die Kriegsabsichten und Aggressionspläne der Stalinschen Armeeführung, bezeugt Suworow: Dokumente, welche die Vorbereitung der Sowjetarmee auf die “Befreiung” Europas beweisen würden.

Das interessanteste Material wird nicht in Deutschland aufbewahrt, sondern in der Nähe von Moskau, in der Stadt Podolsk. Doch weder Chruschtschow noch Breschnew, Andropow und Gorbatschow gewährten Historikern den Zutritt und die Auswertung der in Deutschland erbeuteten Militärarchive, der “Archive der deutschen Heeresleitung” (Suworow). Es wurde nichts veröffentlicht, und auch russischen Interessenten wird der Zutritt zu diesen Beständen nicht erlaubt.

“Der Invasionsplan (Stalins) existierte also. Nur weil die erbeuteten deutschen Archive strengster Geheimhaltung unterlagen, war es möglich, diesen Plan (Stalins) jahrzehntelang geheimzuhalten”, schließt Suworow das geheimnisvolle Kapitel des historischen Totschweigens (S. 236.)

Er spricht von den “Schatzkammern von Podolsk”. Er prangert die Politik Jelzins an, denn dieser ließ viele “Schatzkammern” öffnen, nicht aber die von Podolsk. Und Jelzins Nachfolger, Wladimir Putin, angeblich ein germanophiler Russe? Sein Berlin-Besuch am 16. Juni verriet, leider, keine Kursänderung in dieser fundamentalen Frage der Zukunftsgestaltung in den deutsch-russischen Beziehungen.

Der Kommunismus hinterließ nicht nur ein anthropologisch falsches Menschenbild. Zu seinem Erbe zählt auch ein falsches Weltbild, in dem Stalin als der heimtückisch Überfallene glänzt. Historiker im Westen bekämpfen das Trugbild viel zu schwach und zudem mit nicht überzeugenden Argumenten. Joachim Hoffmann und Ernst Nolte hierzulande und der russische Patriot Viktor Suworow bilden rühmliche Ausnahmen. Daraus resultiert ihr Erfolg im gesamteuropäischen Historikerstreit.

Suworow ist unangreifbar, weil er sich auf Dokumente stützt. Im Zentralarchiv des Ministeriums für Verteidigung der Russischen Föderation befindet sich das weltgeschichtlich bedeutsamste Dokument, belegt es doch die gegen Deutschland gerichtete strategische Kriegsvorbereitung Stalins, nur ein knappes Jahr nach der Unterzeichnung des Nichtangriffspaktes. Aus diesem Dokument geht hervor: Stalin plante den Erstschlag, keinen Verteidigungskrieg. Stalin plante den Überfall, nicht die Reaktion auf einen Überfall. Stalin plante den Vormarsch, nicht eine Defensive.

Am 5. Dezember 1940 bespricht Hitler in der Reichskanzlei Details des Operationsplanes Barbarossa, anwesend Oberst Heusinger und Generaloberst Halder. Am 18. Dezember 1940 diktiert Hitler die Weisung Nr. 21, Fall Barbarossa. Stalins Operationsplan aber stammt vom 18. September 1940! Vorgelegt wird ihm die von Timoschenko und Schukow ausgearbeitete strategische “Aufstellung der Streitkräfte der Sowjetunion für die Jahre 1940 und 1941″.

Das Schlüsseldokument (Archivnummer 103 202/ow) trägt die Stempel “streng geheim”, “besonders wichtig”, “nur persönlich”. Semjon Timoschenko ist zu dieser Zeit Volkskommissar für Verteidigung, Grigorij Schukow der Generalstabschef der Roten Armee.

“An unseren Westgrenzen wird unser wahrscheinlichster Gegner Deutschland sein”, heißt es einleitend.

“Der stärkste Hauptgegner ist Deutschland.” Die operativen Offensivpläne sehen folgendes vor:

“Die Hauptkräfte der Roten Armee im Westen können je nach Lage entweder südlich von Brest-Litowsk aufgestellt werden, um Deutschland bereits in der ersten Etappe des Krieges mit einem in Richtung Lublin und Krakau und weiter in Richtung Breslau geführten Schlag von den Balkanländern abzuschneiden, es von wirtschaftlich äußerst wichtigen Standorten zu isolieren und die Teilnahme dieser Länder am Krieg nachhaltig zu beeinflussen, oder nördlich von Brest-Litowsk, um den Hauptkräften der deutschen Wehrmacht in Ostpreußen eine Niederlage zu bereiten und dieses Gebiet zu besetzen.”

Eindeutig werden Eroberung und Okkupation von Ostpreußen und Schlesien als vorrangige Ziele der Invasion genannt, um Ostdeutschland mit einem Schlag zu überrollen und zu besetzen. So lautet die Marschrichtung für die Sowjetarmeen südlich von Brest-Litowsk: “Mit den Kräften der Südwestfront im Zusammenwirken mit der Armee der linken Flanke der Westfront der Lublin-Sandomir-Gruppierung des Gegners eine entscheidende Niederlage zu bereiten und in Richtung Weichsel vorzustoßen. Danach ist ein Angriff etwa in Richtung Kielce und Krakau durchzuführen und weiter in Richtung Pilica (Fluß) und Oberlauf der Oder vorzustoßen.”

Die Strategen dieser geplanten Offensive rechnen mit einem Gegner, dessen Verteidigung noch schwach ist (was klarstellt, daß zu diesem Zeitpunkt, September 1940, von Angriffsvorbereitungen auf deutscher Seite überhaupt keine Rede sein konnte – “Barbarossa” war ja noch gar nicht geboren). Im sowjetischen Angriffsplan liest man:
Der Angriff unserer Kräfte in Richtung Krakau und Breslau, durch den Deutschland von den Balkanländern abgeschnitten werden soll, erlangt eine außerordentlich große Bedeutung. Außerdem werden unsere Kräfte hierbei durch Gebiete des ehemaligen Polen vorstoßen, die noch schwach auf eine Verteidigung vorbereitet sind.”

Es folgt eine präzise Dislozierung der sowjetischen Offensivkräfte, gegliedert in Heeresgruppen, Armeen, Korps, Divisionen: eine gigantische Ansammlung von Angriffstruppen, eine zuvor nie gekannte Truppenkonzentration an der sowjetisch-deutschen Grenze einschließlich Ost-Polen und Baltikum. Heute steht eindeutig fest, daß Stalin sich auf seinen Krieg, einen Angriffskrieg, lange vor dem Entschluß Hitlers, einen Präventivschlag gegen die Rote Armee zu führen, vorbereitet hat. Was immer im neu entbrannten Historikerstreit gegen Nolte, Hoffmann, Post, Seidler vorgebracht werden sollte, ein Vorwurf kann nicht mehr stechen: man würde durch die Veröffentlichung der Stalinschen Überfallpläne die nationalsozialistische Ostpolitik “verniedlichen”. Die primäre Kriegsursache lieferte der Kommunist Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili. Es war Stalins Krieg, der dem europäischen Kontinent vor dem 22. Juni 1941 drohte.

“Stalin wußte: In keinem Land der Welt würde eine kommunistische Partei auf legalem Wege an die Macht kommen”, schreibt Suworow (S. 89). Er zitiert Stalin: “Die Erfahrungen der letzten zwanzig Jahre zeigen, daß es in Friedenszeiten unmöglich ist, in Europa eine kommunistische Bewegung zu haben, die so stark ist, daß eine bolschewistische Partei die Macht ergreifen kann. Eine Diktatur dieser Partei wird nur durch einen großen Krieg möglich.

Dies habe Stalin am 19. August 1939 in einer Rede gesagt, die bis 1994 streng geheimgehalten wurde. “Er sagte das in dem Moment, als er die Schleusen des Zweiten Weltkrieges öffnete. Stalin wußte, daß die Kommunisten nur durch einen Krieg an die Macht gelangen konnten.”

(Teil II, Ostpreußenblatt 2000-08-20O)

Hitler durchkreuzt mit seinem Angriff die Pläne für eine sowjetische Invasion in Europa.” So lautet eine Zentralthese von Viktor Suworow, der durch sein Buch “Der Eisbrecher” weltberühmt wurde. In seinem neuesten Buch “Stalins verhinderter Erstschlag” (siehe oben) ergänzt Suworow seine brisante Behauptung mit einer Fülle neuer Belege.
Es geht um den historisch nachweisbaren kausalen Nexus zwischen dem 22. Juni 1941 und den militärischen Eroberungsplänen Stalins, ausgearbeitet und in Gang gesetzt lange vor dem 22. Juni.

Ohne die zum Angriff bereite Rote Armee kein “Barbarossa”, ohne Stalins Invasionsabsicht kein Präventivschlag Hitlers – das ist die Quintessenz des jüngsten Forschungsergebnisses von Viktor Suworow, der im übrigen niemals abgestritten hat, ein Revisionist zu sein, was er sogar als seine Berufsehre betrachtet. Seiner Überzeugung nach ist der ganze Prozeß der Geschichtsschreibung eine einzige Revision. Nicht nur deshalb, weil neue Fakten und Dokumente ans Licht gelangen, sondern weil sogar vermeintlich unumstößliche Tatsachen neu bewertet, neu interpretiert werden müssen. Dazu gehört im vorliegenden Fall die Neuinterpretation von “Barbarossa”.

“Stalins verhinderter Erstschlag” erscheint rechtzeitig vor dem 60. Jahrestag des sowjetisch-deutschen Krieges, der auch nach Ansicht von Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn ein Krieg Stalins gegen das eigene Volk gewesen ist. Solschenizyns Argumente: Grausamkeit und Menschenverachtung des Diktators im Kreml.

Hitlers Präventivschlag am 22. Juni zwang Stalin zur Flucht in eine Legende. Man sei auf sowjetischer Seite auf den Krieg nicht vorbereitet gewesen, außerdem hätte die Rote Armee nicht genügend Panzer gehabt. Mit einem Wort: die Faschisten überfielen einen Friedensstaat.
Die Wahrheit ist, und sie wird von Viktor Suworow aufgedeckt, daß die Rote Armee am 22. Juni 1941 siebenmal mehr Panzer hatte als die Wehrmacht an der Ostfront: 24 000 Tanks mit dem roten Stern, 3410 Kampfwagen mit dem Balkenkreuz. Suworow: “Diese Zahl läßt sich an Hand beliebiger Quellen nachprüfen. Die Akten des deutschen Oberkommandos befinden sich in der Stadt Podolsk bei Moskau”. (Seite 117)

Inhaltlich identisch ist der Offensivplan vom 18. September 1940 – die Zielvorgaben lauten Königsberg, Warschau, Lublin, Krakau, Breslau – mit den berühmten “Erwägungen”. Dabei handelte es sich um die Vorbereitungen zu einem Erstschlag gegen Deutschland einschließlich der von den Deutschen besetzten polnischen Gebiete im Juli 1941, generalstabsmäßig ausgearbeitet von Marschall Timoschenko und Armeegeneral Schukow, vorgelegt dem “Genossen Stalin” am 15. Mai, exakt viereinhalb Wochen vor dem ersten Schuß am Bug. Am 1. Mai 1941 umfaßte die offensive Entfaltung 178 sowjetische Großverbände an der Westgrenze, darunter 118 Schützendivisionen, 20 Kavalleriedivisionen, 40 mechanisierte Brigaden (Panzer). Auf deutscher Seite standen zu diesem Zeitpunkt 72 Divisionen.

Die Eroberungsziele der sowjetischen Angriffsstrategie laut Generalstabsplan vom 15. Mai 1941 hießen Warschau, Lublin, Krakau, Kattowitz, Olmütz, Bromberg, Danzig, Königsberg. Ein Vergleich mit dem Angriffsplan vom 18. September 1940 zeigt fast analoge Ziele, heißt es doch da zu den Grundlagen “unserer strategischen Aufstellung im Westen”.
“Im Zuge der Truppenkonzentration durch einen Angriff in Richtung Insterburg, Allenstein, gemeinsam mit der Westfront die Kräfte der Deutschen in Ostpreußen zu binden.” (Seite 319)

Voll im Gange war die Verlegung der sowjetischen Angriffstreitkräfte in die westlichen Militär-Grenzbezirke im Mai und Juni 1941, so daß sich die Elite des Moskauer Militärbezirks am 25. Juni komplett im westlichen Teil Weißrußlands befand. Es waren Dutzende von Korps und Armeen, aufgezählt vom Verfasser auf den Seiten 231 bis 234.

Hohe Befehlshaber der Roten Armee, viele der obersten Stäbe gerieten bereits in den ersten Tagen des Krieges in deutsche Gefangenschaft, weil sie nicht auf eine Verteidigung vorbereitet waren. Sie gerieten auch deshalb in Gefangenschaft, weil ihr Kartenmaterial das deutsche Gebiet zeigte, nicht aber das sowjetische. In Suworows Buch findet sich ein diesbezügliches Bild: Jakow Dschugaschwili, Stalins Sohn, als Kriegsgefangener bei einer deutschen Luftwaffeneinheit. Er sitzt und raucht eine Zigarette des Feindes, vor ihm steht ein Glas mit Rotwein. Ernst und nachdenklich das Gesicht des jungen Offiziers. Er befehligte die 5. Batterie des 14. Haubitzenregiments der 14. Panzerdivision des 7. mechanisierten Korps. Auf Befragen deutscher Offiziere, die ihn höflich, ja fast freundschaftlich behandelten, gab er zu: “Wir hatten Karten von Deutschland, aber keine Karten des sowjetischen Territoriums. Ohne Karten kann die Artillerie nicht schießen.”

Suworow berichtet über das Schicksal von Jakow Dschugaschwili: “Er wollte nicht die militärische Laufbahn einschlagen, sondern den zutiefst friedlichen Beruf eines Ingenieurs ergreifen, und er verwirklichte seinen Wunsch auch. Aber er hatte einen herrschsüchtigen Vater, der darauf bestand, daß der junge Ingenieur Offizier und an der Akademie der Artillerie immatrikuliert wird. Der junge Ingenieur fügte sich dem Willen des Vaters, wurde Offizier und absolvierte die Akademie. Am 5. Mai 1941 fand im Kreml ein feierlicher Empfang zu Ehren der Absolventen der Militärakademien statt. Auf diesem Empfang hielt der Vater eine Rede, die 25 Jahre lang absolutes Staatsgeheimnis war. Doch der Sohn – Oberleutnant Jakow Jossowitsch Dschugaschwili – saß im Saal und hörte die Rede seines Vaters…

Der Sohn kam danach in den Moskauer Militärbezirk, in das 7. mechanisierte Korps von Generalmajor W. I. Winogradow (14. und 18. Panzerdivision sowie die 1. Moskauer Proletarische Motorschützen-Division). Der Marschall der Sowjetunion A. I. Jeremenko empfing das Korps zu Beginn des Krieges in Belorußland. Der Marschall bestätigte: “Das Korps wurde komplettiert.”

Aber nicht die Vervollständigung ist das eigentlich Interessante am Fall 7. mechanisiertes Korps: diese Elite-Einheit befand sich lange vor “Barbarossa” auf dem Transport an die russisch-deutsche Grenze! Am 25. Juni 1941 lag das Korps in den Wäldern Weißrußlands. Es sei unmöglich, argumentiert Suworow, ein mechanisiertes Korps, das 1031 Panzer, 358 Geschütze und Minenwerfer, 255 Panzerautos, 352 Zugmaschinen, 5165 Lkw sowie 36 080 Soldaten, Unteroffiziere und Generäle umfaßt, innerhalb von drei Tagen vom Moskauer Militärbezirk in den Westlichen Besonderen Militärbezirk zu verlegen. Das sei sogar unter normalen Bedingungen unmöglich. Suworow weiter:

“Nicht nur das 7. mechanisierte Korps wurde heimlich an die Grenze verlegt …. Aus dem gleichen Moskauer Militärbezirk wurde auch das 21. mechanisierte Korps von Generalmajor D. D. Leljutschenko in den Westlichen Besonderen Militärbezirk verlegt – jenem General, den der General der 22. Armee (die gleichfalls heimlich aus dem Ural hierher verlegt worden war) um eine Karte gebeten hatte”. (Gemeint ist eine Karte des weißrussischen Territoriums!)

Suworow schlußfolgert: “Das 7. mechanisierte Korps hatte seine Verladung also vor dem 22. Juni begonnen. Vor dem deutschen Angriff.” (Seite 234)

In ihren offensiven Aufmarschgebieten in Weißrußland wurden zwischen dem 22. und 24. Juni 1941 eingekesselt und völlig aufgerieben die 22., 3., 4., 10. und 13. Sowjetarmee, darunter das 7. mechanisierte Korps und die Nachbareinheit, das 5. mechanisierte Korps, das heimlich aus dem Baikalgebiet nach Weißrußland verlegt worden war. Wie schon erwähnt, geriet Stalins Sohn Jakow in deutsche Gefangenschaft, wo er aussagte: “Die Karten ließen die Rote Armee im Stich, da der Krieg entgegen den Erwartungen weiter östlich von der Staatsgrenze entbrannte.” Folgerichtig war man auf sowjetischer Seite von einem Krieg westlich der “Staatsgrenze” ausgegangen.

In den allerersten Kriegstagen hätten die deutschen Truppen sowjetische Angriffspläne erbeutet und sie mehrfach der ganzen Welt präsentiert, liest man auf Seite 231. Sowjetische Kommandeure hätten bei Verhören nach ihrer Gefangennahme “interessante” Aussagen gemacht. Aussagen, die Stalins Absicht zum Erstschlag – sprich Überfall – bestätigt hätten. “Darüber gibt es haufenweise Informationen”, meint Suworow. “Es ist gar nicht nötig, zu den Protokollen der Verhöre zu greifen, denen jene Generäle unterzogen wurden, welche im Rahmen der Russischen Befreiungsarmee und anderer Formationen gegen den Kommunismus kämpfen wollten. Diejenigen, die Tod und Lager bevorzugten, sagten das gleiche.”

Nämlich dies, kurz und bündig: Krieg gegen Deutschland, darum die Initiative ergreifen und die Wehrmacht im polnisch-ostdeutschen Raum zerschlagen. Angreifen, einkesseln, vernichten. “Ich empfehle die Protokolle der Verhöre zu lesen, denen der Kommandierende der 5. Armee, Generalmajor M.I. Potapow, der Kommandierende der 6. Armee, Generalleutnant N. I. Musytschenko, der Kommandierende der 12. Armee, Generalmajor P. G. Ponedelin, der Kommandierende der 19. Armee, Generalleutnant M. F. Lukin, und der Kommandierende der 32. Armee, Generalmajor S. W. Wischnewsky, unterzogen wurden. Das gleiche sagten gefangengenommene Korps-, Divisions-, Brigade-, Regiments- und Bataillonskommandeure, ihre Stellvertreter und Stabschefs.” (S. 231)

Daß Stalin Deutschland 1941 überfallen wollte und zu diesem Zweck in den nordwestlichen, westlichen und südwestlichen Grenzregionen seines Imperiums eine millionenstarke Heeres- und Luftmacht konzentriert hatte, eine Angriffswalze mit den damals modernsten Panzertypen, sei heute eine Tatsache, so Suworow, die eigentlich keiner Rechtfertigung bedarf, sprächen doch die Fakten für sich selbst. “Ein einheitlicher sowjetischer Invasionsplan existierte und wurde in allgemeinen Zügen von der deutschen Aufklärung aufgedeckt”, konstatiert Suworow. “Der deutsche Botschafter, Graf von der Schulenburg, legte diesen Plan am Vormittag des 22. Juni 1941 dem Genossen Molotow ziemlich genau dar und übergab ihm auch ein Aide-Mémoire. Dieser von der deutschen Aufklärung aufgedeckte Invasionsplan war eigentlich Grund und Anlaß des deutschen Angriffs, der eine Präventivmaßnahme zum Schutz vor einem unausbleiblichen und baldigen sowjetischen Angriff darstellt.” (Seite 231)

Muß die Geschichte umgeschrieben werden? Nein. Sie ist bereits umgeschrieben, das heißt: korrigiert, neu definiert, revidiert. Von mutigen Historikern wie Suworow, Solschenizyn, Nolte, Hoffmann.

Im Mai 1945 erstürmte Schukow mit seiner 1. Weißrussischen Front Berlin. Siebenundvierzig Jahre später, am 1. Mai 1992, lebte Schukow nicht mehr, existierte die Sowjetunion nicht mehr. An jenem ersten Mai-Feiertag nach dem Untergang des Bolschewismus und dem Abtritt der Sowjetarmee fand auf dem Roten Platz keine Militärparade statt. Die Siegermacht von 1945 war ab jetzt nur noch Museumsobjekt. Geblieben waren aber die Tapferkeit und die Opferbereitschaft der Frontsoldaten von damals, der Deutschen und Russen. In privaten Gedenkanzeigen auf den Seiten der “Frankfurter Allgemeinen” wird jener gedacht, die bei der Abwehr der Stalinschen Invasion ihr Leben gaben: “Gefallen für Deutschland.” Wird der Tag kommen, da man in russischen Zeitungen des Opfertums, des Todesmutes der Freiwilligen Wlassows gedenken wird: “Gefallen für Rußland”?

(Teil III, 2000-08-12)

Legende vom Überfall 1941: Das Umdenken hat begonnen

Wladimir Sergejew ist ein bekannter Reporter und Publizist, der sich vor allem mit Fragen der Zeitgeschichte beschäftigt. Tabus akzeptiert er nicht. Wie eine Bombe schlug sein Gedenkartikel zum diesjährigen 22. Juni ein, veröffentlicht in der auflagenstarken Moskauer Kulturzeitschrift “Literaturnaja Gaseta” vom 21. Juni (Folge 25). Schon die Überschrift des Dreispalters signalisiert eine Sensation: “Auch wir hatten unseren ‘Barbarossa’. Schukow-Plan ist kein Geheimnis mehr.”

Im Archiv des Präsidenten der Russischen Föderation entdeckte Sergejew die 20 handgeschriebenen Seiten der Offensiv-Erwägungen vom 15. Mai 1941, kurz “Schukow-Plan”, Stalin vorgelegt von Verteidigungskommissar Semjon Timoschenko und Generalstabschef Grigorij Schukow. Ausgearbeitet nach Weisungen der beiden von Generalmajor Alexander Wassilewskij, damals stellvertretender Leiter der Operativen Abteilung im Generalstab. Das Dokument trägt die Stempel “Streng geheim”, “Besonders wichtig”, “nur persönlich”. In der Beilage befinden sich Karten von Polen, Ostpreußen und Teilen des übrigen Deutschland.

Sergejew würdigt die wissenschaftlichen Verdienste Viktor Suworows. Das Phänomen “Eisbrecher” gehöre nicht der Vergangenheit an, argumentiert Sergejew, die Kernaussagen im ersten Buch Suworows (1989) seien immer noch aktuell. Die Aufregung im russischen Historikerstreit habe sich nicht gelegt, Suworows Enthüllungsbuch von 1989 erhalte stattdessen jetzt neuen Auftrieb.

Die Bestätigung der Richtigkeit der Suworow-Thesen im wichtigsten Kulturorgan der russischen Printmedien bedeutet eine moralische wie politische Sensation, denn der Schukow-Plan vom 15. Mai beweist, daß die Sowjetarmee entschlossen und bereit war, einen Erstschlag gegen Deutschland zu führen, Polen und Ostdeutschland zu besetzen, um das Deutsche Reich vom Balkan und damit vom rumänischen Erdöl abzuschneiden.

Ein einheitlicher sowjetischer Invasionsplan habe existiert, schreibt Suworow in “Stalins verhinderter Erstschlag”, seinem jüngsten Werk (siehe oben). “Der deutsche Botschafter, Graf von der Schulenburg, legte diesen Plan am Vormittag des 22. Juni 1941 dem Genossen Molotow ziemlich genau dar und übergab ihm auch ein Aide-mémoire.” (S. 230) Dieser Invasionsplan sei eigentlich Grund und Anlaß des “deutschen Angriffs” gewesen, “der eine Präventivmaßnahme zum Schutz vor einem unausbleiblichen und baldigen sowjetischen Angriff darstellte”.

Eine der obersten Aufgaben der Wissenschaft ist es, die Menschen vor Legenden zu bewahren. Worauf es ankommt, sind Argumente und Fakten in einem freien Disput, nicht aber Gedankenverbote, Pressionen und Denunziationen, die den deutschen Historikerstreit seit 1986 begleiten.

Zu den zählebigsten Legenden gehört die vom Überfall der Wehrmacht auf die friedliebende Sowjetunion, wobei der Begriff “Überfall” ewige Immunität zu genießen scheint. Er darf keiner Quellenkritik, geschweige einer Revision unterzogen werden. Seit der Auffindung des Schukow-Plans im Archiv des russischen Präsidenten steht indes einwandfrei fest, daß lange vor dem deutschen Barbarossa ein sowjetischen Barbarossa geplant, ausgearbeitet und zum Vollzug freigegeben war.

Übrigens: Wladimir Sergejew scheint nicht der einzige Entdecker des welthistorisch brisanten Dokuments gewesen zu sein – er gibt dies freimütig zu. Ein weiterer Beweis dafür, daß dem Wirken russischer Geschichtsrevisionisten keine Verbotsgrenzen gesetzt sind.

“Auch wir hatten unseren ‘Barbarossa’” – mit anderen Worten: Wir, die sowjetische Seite, wollten Deutschland überfallen. Der strategische Aufmarschplan der Roten Armee (von der russischen Historiographie mit dem Kurzbegriff “Erwägungen” eingeführt), am 15. Mai 1941 von Stalin bei einer Konferenz mit Schukow und Timoschenko gebilligt (sein Placet lautete “dobro”, deutsch “gut”), sah einen Blitzkrieg vor:
Ausbruch der Panzerdivisionen und Mechanisierten Korps aus dem Brester und Lemberger Balkon, mit Vernichtungsschlägen aus der Luft. Der Auftrag bestand darin, Ostpreußen, Polen, Schlesien und das Protektorat Böhmen und Mähren zu erobern und Deutschland vom Balkan abzuschneiden. Lublin, Warschau, Kattowitz, Krakau, Breslau, Prag galten laut den “Erwägungen” als Angriffsziele.

Ein zweiter Angriffskeil zielte auf Rumänien mit der Einnahme von Bukarest. Die Erfüllung des Nahauftrages, die Masse des deutschen Heeres vor der Weichsel, Narew, Oder zu zerschlagen (“rasgromitj”), bildete die Voraussetzung für den Hauptauftrag, Deutschland in einem schnellen Feldzug niederzuwerfen. Das in Polen und Ostdeutschland stehende Hauptkontingent der Wehrmacht sollte in kühnen Operationen unter weitem Vorantreiben von Panzerarmeen und Mot.-Schützen-Brigaden eingekesselt und vernichtet werden.

Sehr ausführlich wird im Sergejew-Artikel in der Literatur-Zeitung darüber berichtet, sachgerecht und ohne Polemik. Die Fakten sprechen für sich. Seine Kommentare untermauert Sergejew mit Zitaten. Der thematische Schwerpunkt liegt auf “Überfall auf Deutschland” , “Zerschlagung der Wehrmacht”, Eroberung Ostpreußens, Schlesiens und des Generalgouvernements in Polen. Auf keinen Fall dürfe die militärische Initiative im unausweichlichen Krieg den Deutschen überlassen werden, heißt es im Schukow-Plan; darum müsse der Angriff der Roten Armee den Feind unvorbereitet treffen.

Drei Begriffe tauchen im Schukow-Plan mehrmals auf, die den Aggressionscharakter enthüllen: “Überraschungsschlag” (“Wnjesapni udar”), “Vorwärtsentfaltung der Streitkräfte der Roten Armee (“raswertiwanija”), “Angriffskrieg” (“nastupatelnaja woina”). Der Begriff “Erstschlag” kommt in diesem Kriegsplan nicht vor, statt dessen tarnen Stalin und seine Generäle ihre Absichten mit dem schwammigen Terminus “upreschdajuschtschi udar”, was soviel wie Präventivschlag heißen kann. Das Endziel – oder die Endlösung der deutschen Frage aus bolschewistischer Sicht – bedarf keiner Camouflage: die Kapitulation der deutschen Kräfte nicht nur in Ostpreußen, sondern im Osten des Reiches generell. Die Deutschen “rasgromitj”, so Stalins Losung 1941: Die Deutschen liquidieren. Für die Totalmobilmachung war ein Monat eingeplant, der Zeitraum 15. Juni bis 15. Juli. Michail Meljtjuchow, einer der jüngeren Geschichtsrevisionisten aus der Schule Suworows.

“Davon ausgehend, erscheint es glaubhaft, daß die Kriegshandlungen gegen Deutschland im Juli beginnen mußten.” Zu finden auf Seite 106 des Sammelbandes “Plante Stalin einen Angriffskrieg gegen Hitler?”, gedruckt 1995 in Moskau. Einzelheiten über den Schukow-Plan waren allerdings schon früher durchgesickert. Dmitrij Wolkogonow kommt das Verdienst zu, als erster über den Aufmarschplan des sowjetischen Generalstabs Aufsehenerregendes publiziert zu haben. Als Vizechef der Politischen Hauptverwaltung hatte Generaloberst Wolkogonow als einer der wenigen Geheimnisträger Zutritt zu Kriegsarchiven.

Wolkogonow war nicht nur ein kluger Offizier, sondern auch ein mutiger, der auf dem Höhepunkt von Glasnost und Perestroika die ersten bahnbrechenden Werke des nachsowjetischen Revisionismus verfaßte. Auch Viktor Suworow beruft sich auf diesen gewissenhaften, unerschrockenen Kriegshistoriker, über den Botho Kirsch nur Lobendes findet. Wolkogonow – er starb 1995 – habe die zählebigste stalinistische Geschichtslegende zerstören können, urteilt Botho Kirsch: den Mythos vom “Großen Vaterländischen Krieg”. Von Wolkogonow stammt der Satz:
“Nur über die Siege von 1945 zu schreiben, bedeutet, über die Niederlagen von 1941 zu lügen. Zu lügen über vier Millionen Kriegsgefangenen und über den Rückzug bis Moskau und an die Wolga.”

In seinem Buch “Stalin – Triumph und Tragödie” erwähnt Wolkogonow auch Details des Schukow-Planes, etwa die Absicht des Generalstabschefs, umfangreiche Truppenverschiebungen als Manöverübungen zu tarnen. Diese Verschiebungen beziehungsweise Verlegungen sollten in Weißrußland und Ost-Galizien genügend Offensivkräfte bereitstellen, “um das deutsche Heer dann anzugreifen, wenn es sich noch im Aufmarschstadium befindet, noch keine Front aufbauen und das Gefecht der verbundenen Waffen noch nicht organisieren kann”. Der Hauptstoß sollte aus den vorspringenden Geländebögen von Bialystok und Lemberg durch Südpolen in den Raum Krakau-Kattowitz geführt werden.

Im Nachhinein, fünf Jahre nach dem Tod Dmitrij Wolkogonows, wird durch den Sergejew-Artikel in der “Literaturnaja Gaseta” dessen treffsichere Analyse des sowjetischen Angriffsplanes bestätigt. Diese Feststellung schmälert keineswegs die herausragende Leistung Suworows. Der Autor des “Eisbrechers” hat Geschichte gemacht, und er macht immer noch Geschichte, was ein Wladimir Sergejew neidlos anerkennt. Fortschritt und Durchbruch des russischen Revisionismus wären ohne Suworows “Eisbrecher” nicht denkbar. So gesehen, bedeutet die Anerkennung in der “Literaturnaja Gaseta” auch eine Ermutigung für deutsche Geschichtsrevisionisten gerade heute, da Professor Nolte im Kreuzfeuer cognacvernebelter Köpfe der Konterrevisionismus-Front steht, nach seinem Triumph im “Centre National des Recherches Sociales” in Paris, wo ein begeistertes Publikum den deutschen Geschichtsphilosophen mit stürmischem Applaus überschüttete. (Vergleiche hierzu die Philippika eines Robert Goldmann in der “FAZ” vom 31. Juli 2000, betitelt: “Die Rationalisierung des Bösen”.)

Wladimir Sergejew, der Mann also, der den 22. Juni-Diskurs neu entfacht hat, indem er Suworows Verdienste herausstellt, beschränkt sich nicht nur auf Lob. Seine Kritik zielt auf den angeblichen Retter Moskaus im Winter 1941 und den Erstürmer Berlins im April 1945. Der geniale Marschall Schukow, war er als Planer und Stratege wirklich genial? Sergejew bezweifelt nämlich die Durchführbarkeit, also die Effizienz des Schukow-Plans im Sommer 1941. Einmal wegen der Transportschwierigkeiten in der UdSSR im Zusammenhang mit der Mobilisierung und Truppenverlegung – Transportchaos war allgemein typisch für das Vorkriegsrußland. Zum anderen wegen der im Osten der UdSSR gelegenen Nachschub- und Reservebasen, weit entfernt vom Aufmarschgebiet in Weißrußland und Galizien. Überdies bemängelt Sergejew Schukows falsche, ja katastrophenschwangere Schwerpunktbildung in der Ukraine, im “Besonderen Kiewer Militärbezirk”, wo die sowjetische Heeresgruppe “Südwestfront” über die meisten Panzerdivisionen und Mot.-Schützenbrigaden verfügte. Sie sollte nach Westen vorstoßen, in einer Offensivoperation à la Blitzkrieg (“nastupatelnaja operazija”), mit dem Auftrag, die Wehrmacht in Polen und Schlesien einzukesseln, zu zerschlagen und zur Kapitulation zu zwingen.

Tatsächlich kam die “Südwestfront” nach dem 22. Juni erst gar nicht zum Zuge, die Masse ihrer Angriffsverbände – Infanterie, Panzer, Kavallerie, Luftlandetruppen – kapitulierte in den Kesselschlachten von Uman und Kiew.

Schukow irrte noch in einer anderen entscheidenden Frage. Laut Sergejew soll er dem stalinistischen Kriegshistoriker W. A. Anfilow erklärt haben, sein Plan vom 15. Mai 1941 sei von Stalin nicht abgesegnet worden.

Das widerspricht allen glaubwürdigen, wissenschaftlich seriösen Aussagen. Sowohl Wolkgonow und Suworow wie auch der Deutsche Joachim Hoffmann belegen die Tatsache, daß Stalin den Schukow-Plan persönlich abgezeichnet hat (Hoffmann in der “FAZ” vom 11. Mai 1996). Aber was entscheidender ist, weil es die junge Garde der russischen Kriegsursachenforscher betrifft: Fast alle Autoren des Jahrhundertwerkes “Plante Stalin einen Angriffskrieg gegen Hitler?“, gedruckt 1995 in einem angesehenen Moskauer Wissenschaftsverlag, erkennen in Stalins “dobro” auf der letzten Seite des Schukow-Planes nicht nur eine Paraphe, sondern kurz und schlicht dies: “Dobro”. Und das heißt, wie erwähnt: “gut”:

Der Überfall auf Deutschland, vom “Vater aller Völker” gebilligt.

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Bücher mit ergänzenden Aussagen zum gleichen Thema:

Viktor Suworow: Der Eisbrecher (1989)

Werner Maser: Der Wortbruch (1994)

Max Klüver: War es Hitlers Krieg?(1984), Es war nicht Hitlers Krieg (1993)

David Irving: Hitlers Weg zum Krieg (1978), Hitlers Krieg (1983/1986)

Udo Walendy: Div. Schriften

http://www.mitteleuropa.de/stalin-barbar01.htm

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Gruß

Der Honigmann

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Hat sich das katholische Polen mit Gott oder mit dem Teufel verbündet?

Von Karin Zimmermann

Vorbemerkung

Bedingt durch meine bisherigen Berichte, die zumeist unter dem Grundgedanken stehen, dass das Völkerrecht auch für die deutschen Vertriebenen gelten muss, erhalte ich aus dem Leserkreis per Brief, E–Mail oder Anruf immer wieder vielfältige Ermunterungen. Darin werde ich aufgefordert, ja nicht aufzugeben oder ich werde auch auf neue, weiterführende Gedanken gebracht. Hier ist mein Versuch, einen davon in Worte zu fassen. Dabei geht es um die der christlich–ethischen Gedankenwelt[2] entspringende Grundüberzeugung, dass sich die Gerechtigkeit, die Sühne für begangene Verbrechen – sei es für einzelne Menschen, für definierte Gruppen oder auch für ganze Völker – ganz gewiss einstellt, wenn auch der Zeitpunkt dafür zunächst nicht erkennbar ist.

Gerechtigkeit wird kommen – das ist sicher!

Die Tatsache, dass Gerechtigkeit eines Tages sicher kommen wird, begründet sich nicht nur in der christlich–ethischen Grundauffassung, es gibt in der realen Welt auch unzählige Beispiele dafür.

Aktuell sind gerade die Betrügereien einzelner Angehöriger der Jewish Claims Conference in den USA, die nach Ausstellung gefälschter Urkunden Geldbeträge in erheblichem Umfang ergaunert und sich dabei auch selbst bereichert haben. Lange ist es gutgegangen. Durch irgendeinen „dummen Zufall“ ist das Ganze dann aufgeflogen mit drastischen Folgen für die Betroffenen. Da ist von hohen Geldstrafen bzw. von Gefängnis bis zu 20 Jahren die Rede.

Oder ein Mörder: Jahrzehntelang ist die Tat nicht aufgeklärt worden. Der Täter hat sich bereits in Sicherheit gewiegt. Dann wird eine neue unfehlbare kriminalistische Methode entdeckt und mittels gesicherter DNA–Spuren kann der Täter nach langer Zeit entlarvt werden. Mord verjährt nicht. Daher ist die Verfolgung und Bestrafung des Täters möglich so lange er lebt.

Betrachtet man das durch Staaten begangene Delikt des „Völkermordes“ oder das „Verbrechens gegen die Menschheit“ gilt das Gleiche diese Verbrechen verjähren nicht.

Ob es sich also um Einzelpersonen, Gruppen von Leuten oder um Völker handelt – nie kann der Täter sicher sein, eines Tages doch noch die Rechnung bezahlen zu müssen und zwar nicht basierend auf dem, was er bei der Verhandlung gesagt hat, sondern basierend auf der Wahrheit, was für ihn viel gefährlicher ist.

Voraussetzung für die Frage, ob die Vertreiberstaaten zur Rechenschaft gezogen werden, ist die Frage nach ihrer Schuld. Nur wenn sie tatsächlich schuld sind, gilt das oben Gesagte. Ist die Frage ihrer Schuld zu verneinen, haben sie nichts zu befürchten.

Ist Polen an den begangenen Vertreibungsverbrechen an den Deutschen tatsächlich schuld?

1. Völkerrechtliche Aspekte

Die Version, mit der die Vertreiberstaaten, aber auch die Bundesregierung[3] eine Art Kausalzusammenhang zu konstruieren versuchen zwischen angeblich vorher von Nazi–Deutschland begangenen Menschenrechtsverbrechen und der sich als Folge daraus ableitenden Vertreibung der[4] deutschen Zivilbevölkerung ist unzutreffend. Die Protokolle der Konferenzen von Teheran oder Jalta lassen einen solchen Zusammenhang nicht erkennen.

clip_image002[8]

„Westverschiebung Polens“ mit Zustimmung der Westmächte:
Deutsche Gebiete als Ersatz für unberechtigte Eroberungen ostwärts der CURZON–Linie!

Der Sachverhalt mit der sogenannten „Westverschiebung“ Polens stellt sich – historisch gesichert – vielmehr völlig anders dar, nämlich so:

„Es gab gar keine Westverschiebung Polens, sondern eine westliche Expansion Polens. Bekanntlich war die Ostgrenze des neuen polnischen Staates im Versailler Vertrag von 1919 auf die „Curzon–Linie“ vereinbart. Vom ethnischen Standpunkt stellte diese eine gerechte Ostgrenze dar, denn die Gebiete, die Polen im Krieg gegen die Sowjetunion 1919 bis 1921 erobert hatte, hatten eine überwiegende ukrainische und weißrussische Bevölkerung. Dort lebten nur etwa drei Millionen Polen. An der Konferenz von Jalta[5] haben Churchill, Roosevelt und Stalin[6] vereinbart, dass die Curzon–Linie die östliche Grenze Polens bilden sollte. Der Begriff „Westverschiebung Polens“ ist insofern unberechtigt, denn die Ukraine hatte den besseren Anspruch auf die Gebiete östlich der Curzon–Linie, und Polen hatte kein Recht auf eine „Entschädigung im Westen“. Der Begriff „Westverschiebung“ vermittelt den falschen Eindruck, als ob Polen tatsächlich ein Anrecht auf eine Entschädigung im Westen gehabt hätte, und bagatellisiert die Tatsache, dass hier die alten Ambitionen der polnischen Westexpansion erfüllt wurden. In den Jahren 1945 bis 1948 wurden etwa 1,5 Millionen Polen aus dem Gebiet östlich der Curzon–Linie ausgesiedelt, wobei zu bemerken ist, dass viele ihr Privateigentum mitnehmen durften. Viele der ausgesiedelten Polen wurden dann in den von Polen verwalteten deutschen Ostprovinzen, vor allem in Schlesien, angesiedelt.[7]

Verkürzt dargestellt hatten die Polen in ihrem Eroberungskrieg von 1919–1921 weite Gebiete Weißrusslands und der Ukraine erobert. Gebiete, in denen der polnische Bevölkerungsanteil so etwa 1/3 betrug. Das waren die Gebiete, die Stalin in Jalta – den Sieg im 2. Weltkrieg vor Augen – wieder für die UdSSR reklamierte.

Etwa begangene Menschenrechtsverbrechen der deutschen Wehrmacht oder irgendwelcher Sondereinheiten sind den Akten nicht zu entnehmen – sie spielten als Entscheidungsgrundlage in Jalta keine Rolle.

Zu der Frage, ob eine Schuld von Polen an den von ihm durchgeführten Vertreibungen vorliegt, hat sich Prof. Dr. Eckart Klein in seinem für die Bundesregierung am 04.04.2005 abgelieferten „Gutachten zur Rechtslage des im heutigen Polen entzogenen Privateigentums Deutscher“ eindeutig geäußert. In Ziffer B. „Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse“ führt er u.a. aus:

· „…Die polnischen Maßnahmen haben nicht nur gegen den fremdenrechtlichen Mindeststandard verstoßen, sondern auch gegen Vorschriften der Haager Landkriegsordnung von 1907, die von Polen im genannten Zeitraum in den deutschen Ostgebieten zu beachten war. Die Vertreibung verstößt gegen auch damals geltende Grundnormen der Völkerrechtsordnung und ist als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ zu qualifizieren…

· Eine juristische Rechtfertigung der polnischen Konfiskations– und Vertreibungsmaßnahmen ist nicht möglich.

· Die Potsdamer Beschlüsse bieten keine Grundlage für die Vertreibung, zumindest wie sie konkret durchgeführt wurde, und treffen keine Aussage über die Konfiskationen.

· Die polnischen Konfiskationen können auch nicht als Reparationen gerechtfertigt werden…

· Die Konfiskationen können nicht als Repressalie interpretiert werden, da sie nach polnischem Recht als endgültige Wegnahme, nicht als Mittel des Beugezwangs gedacht waren…

· Die Schwere der mit Vertreibung und Konfiskation verbundenen Völkerrechtsverletzungen führen zur Völkerrechtswidrigkeit „per se“[8], nicht nur „sub modo“ (Brownlie). Auf der Völkerrechtsebene bringen solche Maßnahmen keine rechtswirksamen Rechtstitel hervor. Damit bleibt die Eigentumsstellung der betroffenen Personen oder ihrer Erben erhalten.

· Die schweren Völkerrechtsverletzungen (Verbrechen gegen die Menschlichkeit) begründen auch in der Person der individuellen Opfer einen völkerrechtlichen Anspruch auf Beachtung des Rechts und Wiedergutmachung…

· …Die Staaten können sich aus ihrer Verpflichtung nicht zurückziehen, ohne auf internationaler oder nationaler Ebene einen Ausgleich für das geschehene Unrecht herbeizuführen.

· Die Ansprüche der Geschädigten sind gleichfalls weder durch Zeitablauf noch durch innerstaatliche Erfüllung (Lastenausgleichsgesetz, Reparationsschädengesetz) erloschen.

· Den Geschädigten steht mindestens ein Anspruch aus enteignungsgleichem Eingriff zu…“

In schlichten Worten bedeutet das:

  1. Polen trifft die volle Schuld an den begangenen Verbrechen gegen die Menschheit nach damals wie heute geltendem Völkerrecht!
  2. Ausreden, wie etwa ein Verweis auf die „Potsdamer Konferenz“ sind nicht möglich, egal was seitens der polnischen oder der deutschen Politik auch gesagt werden mag und wie oft es gesagt werden mag.
2. Christliche Aspekte

Prüft man, gegen welche der 10 Gebote[9] Polen durch die Vertreibung der deutschen Bevölkerung verstoßen hat, so komme ich

  • angesichts der 2,5 Millionen Toten auf das fünfte Gebot (Du sollst nicht töten),
  • angesichts der unzähligen Vergewaltigungen auf das 6. Gebot (Du sollst nicht ehebrechen) und das 9. Gebot (Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib), und
  • angesichts der (vorgeplanten!) Konfiszierungen deutschen Eigentums auf das 7. Gebot (Du sollst nicht stehlen) und das 10. Gebot (Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Hab und Gut).

Hat nun ein Christ – absichtlich oder unabsichtlich – gegen eines der 10 Gebote verstoßen, wird von ihm erwartet, dass er seine Tat aufrichtig bereut und nach besten Kräften versucht, den eingetretenen Schaden wieder gut zu machen.

Das bedeutet, dass der ehrliche Wille zur Versöhnung mit den Vertriebenen und der ehrliche Wille zur Wiedergutmachung für die Täter im Vordergrund stehen muss. Nur nach ehrlicher Reue und Wiedergutmachung ist nach christlicher Überzeugung ein Freisprechen von der begangenen Sünde möglich.

Wenn ich auch einzelnen Polen solche Grundgedanken nicht absprechen will: In großem Stil scheint mir Polen aber eher eine gegenteilige Strategie zu verfolgen: Der Sachverhalt wird abgestritten, historische Tatsachen werden so verdreht dargestellt, so dass letztlich zu den begangenen Sünden auch noch ein Verstoß gegen das 8. Gebot (Du sollst nicht lügen) hinzukommt.

Als Beispiel dafür nenne ich die polnische Darstellung der Ereignisse im Zusammenhang mit dem Bromberger Blutsonntag.[10] Danach wurden nicht deutsche Bürger von Polen gejagt und erschlagen, sondern umgekehrt: In großer Zahl eingeschleuste deutsche Diversanten[11] beschossen – auch mit Maschinenwaffen – von vielen Punkten der Stadt aus die zurückflutenden polnischen Truppen. Diese wiederum setzten sich mit Unterstützung aufgebrachter Zivilpersonen zur Wehr. Dabei kam es auch zu (bedauerlichen) Übergriffen auf die Zivilbevölkerung.

Das „katholische Polen“ verhält sich also nunmehr seit 65 Jahren exakt antichristlich. Aus aller geschichtlichen Erfahrung bin ich der Auffassung, dass das nicht gutgehen kann.

Jedem Christen kann ich nur empfehlen, sich mit den Folgen vertraut zu machen, die eintreten werden, wenn er den 10 Geboten nicht folgt. In der Heiligen Schrift kann er sie im 5. Buch Mose, ab Kapitel 27, Vers 17 ff. nachlesen.

Um es mit dem Danziger Staatssekretär Felski[12] zu sagen:

„Es ist die Höchste aller Gaben,

Gott geborgen sein, n’e Heimat haben.

Wer einem Volk die Heimat raubt, der ist von Gott verflucht,

der findet keinen Frieden mehr – so sehr er ihn auch sucht.“

Kein Segen ruht auf seinem Werk, kein Blühen und Gedeih’n –

denn Heimatraub ist mehr als Mord – den kann Gott nicht verzeih’n.

Wer konkret für die begangenen Sünden und auch für das dann notwendige Verhalten durch Polen die Verantwortung trägt ist klar: Außer dem Staatspräsidenten, dem Ministerpräsidenten und den Ministern, ist es der gesamte Sejm und jeder einzelne polnische Wahlberechtigte, der durch die entsprechende Abgabe seiner Stimme ein christliches Verhalten seiner Regierung erzwingen kann.

Meine Sorge um das polnische Volk beruht daher nicht nur auf völkerrechtlichen, sondern mindestens genauso stark auch auf christlich–ethischen Aspekten.

Die Frage ergibt sich für mich dahingehend, ob seine Bestrafung möglicherweise bereits eingesetzt hat oder ob sie noch bevorsteht.

Wie kann man sich die Bestrafung eines ganzen Volkes vorstellen?[13]

1. Einflüsse auf die Mentalität der gesamten Bevölkerung?

Die Bestrafung eines ganzen Volkes kann man sich ja nun nicht so vorstellen, dass riesige Gefängnisse oder Konzentrationslager gebaut würden, um darin die Bevölkerung insgesamt zu inhaftieren. Wer sollte das tun? Wer sollte die dort inhaftierte Bevölkerung ernähren, betreuen, ärztlich versorgen usw.?

Vorstellbar ist aber beispielsweise eine nachteilige Veränderung der „Staatspsyche“. Ich meine damit die Kräfte von denen – wenn sie denn vorhanden sind – der Staat im Konkurrenzkampf mit anderen Staaten profitiert. Ohne dass ich mir anmaßen möchte, sie hier komplett aufzählen zu können, sind das Kräfte wie Fleiß, Ordnungssinn, Zuverlässigkeit, ingenieursmäßige Kreativität, Gestaltungfähigkeiten in der Kultur, Einsatzbereitschaft des einzelnen Bürgers, ehrenamtliches Engagement, der Wille zu positivem Zusammenwirken der Bevölkerung und damit zusammenhängend die gesamte Wirtschaftskraft, die mentale und kulturelle Verfassung des Staates überhaupt.

Fühlt sich der einzelne Bürger dafür verantwortlich, sein Wohlergehen durch positive eigene Leistungen zu steigern oder schielt er ununterbrochen dorthin, wo er einem anderen etwas wegnehmen kann. Das alles wäre eine möglicherweise bereits stattfindende Bestrafung des gesamten Volkes über die Mentalität, die ihm innewohnt. Das wäre schon schlimm genug.

Vorstellbar ist aber auch noch Schlimmeres.

2. Einflüsse durch denkbare[14] Waffenwirkung?

Stelle man sich nur einmal vor, die USA erkennen, dass sie als führende Wirtschaftsmacht der Welt abgewirtschaftet haben und abtreten müssen. Sie müssen das Feld etwa China, Indien und anderen wirtschaftsstarken Staaten räumen. Werden sie sich das gefallen lassen oder werden sie ihre bisherige Rolle unter allen Umständen und mit allen Mitteln zu halten versuchen? Auch um den Preis eines neuen Weltkrieges? Man kann nicht wissen, wie eine solche Entscheidung gefällt werden wird. Ganz sicher wird eine große Anzahl von Faktoren bei so einer Entscheidung eine Rolle spielen.

Nun zeigt ja die Geschichte, dass die USA schon bei viel nichtigeren Anlässen Krieg geführt haben. Ich nenne hier nur mal Korea, Vietnam, Irak, Afghanistan… Die Frage, was mit dem Iran geschieht, ist möglicherweise derzeit noch offen.

Aber auch wenn in Polen nun – wie berichtet[15] – etwa 60 Kilometer von der russischen Exklave Kaliningrad entfernt, amerikanische Raketen stationiert werden, ist das eine Entscheidung der polnischen Regierung, die bei der russischen Regierung kaum auf Wohlgefallen stoßen dürfte. Was bedeutet es für Polen und unsere von ihm derzeit verwalteten Gebiete, wenn es zu einem Konflikt USA–Russland kommen sollte?

Welcher Art die Zukunftswaffen sein werden, mit denen weite Landstriche verwüstet werden könnten, darüber kann nur spekuliert werden:

  • Werden absichtlich[16] hervorgerufene Tsunamis eingesetzt? [17]

· Wird es Oszillatoren auf Tesla–Basis geben?[18]

· Werden künstlich hervorgerufene Erdbeben zerstörerische Auswirkungen haben?[19]

· Oder werden die „verbotenen“ biologischen[20] oder chemischen Waffen doch noch angewendet werden?

Ich hoffe, wünsche und bete, dass solche Szenarien nicht Wirklichkeit werden mögen, sondern dass sich Polen noch rechtzeitig besinnt und auf den Weg zurückkehrt, der ihm auch durch die christliche Lehre vorgegeben ist.

Für Sünder gibt es ja die Möglichkeit der Vergebung, wenn die Sünde im Zustand der Unwissenheit begangen worden ist (Anmerkung Paukenschlag: Vergebung ist  immer möglich – nicht nur bei “Unwissenheit”. Als Petrus Jesus Christus verriet tat er dies nicht unwissend – ihm wurde vergeben!).[21] Bei den Polen ist das aber etwas anderes: Sie wissen sehr wohl um die von ihnen begangenen Übertretungen der Gebote Gottes!


[1] In grundsätzlich gleicher Weise sorge ich mich um Tschechien im Hinblick auf sein Verhalten gegenüber den Sudetendeutschen.

[2] Da ich dem Sinne nach gleich lautende Überzeugungen auch von Menschen jüdischen Glaubens erhalten habe, vermute ich, dass diese christliche Grundüberzeugung auch in anderen Glaubensbekenntnissen gilt.

[3] Oder der in ihrem Gefolge agierende „Bundeszentrale für politische Bildung“.

[4] – im Normalfall schuldlosen -

[5] Auf Einladung des sowjetischen Staatschefs trafen sich vom 4. bis zum 11. Februar 1945 Stalin, Roosevelt und Churchill im Seebad Jalta auf der Halbinsel Krim, um sich über das militärisch-politische Vorgehen in der Schlussphase des 2. Weltkrieges zu verständigen (vgl. http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/jalta/index.html).

[6] Aufgrund des nachvollziehbaren Verlangens von Stalin.

[7] S.: A. de Zayas, “Curzon-Linie”, in: R. Bernhardt (Hrsg.), Encyclopaedia of Public International Law, Bd. I, Amsterdam 1992, S. 897 f., abgedruckt in „Die Nemesis von Potsdam“, S. 398 von Prof. Dr. Dr. Alfred M. de Zayas – ISBN 3-7766-2454-X.

[8] von vornherein.

[9] http://web246m.dynamic-kunden.ch/maria/gebote.html und 2. Buch Mose, Kap. 20, (3-17).

[10] Vgl. http://www.german.bydgoszcz.eu/binary/Blutsonntag_tcm28-30035.pdf.

[11] Ein Diversant ist im kommunistischen Sprachgebrauch ein feindlicher Agent, Saboteur, Störer, der als Diversion oder Diversionsakte bezeichnete Sabotageakte, Störmanöver und Subversion verübt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Diversant).

[12] In einem Fax an die Verfasserin vom 16.11.2010.

[13] Ob der auffällige Flugzeugabsturz am 10.04.2010 bei Smolensk mit hochrangigen Repräsentanten des polnischen Staates nicht auch schon eine Bestrafung war, stelle ich nur mal als Frage in den Raum.

[14] direkte oder indirekte

[15] http://www.tagesschau.de/ausland/patriot100.html.

[16] , z.B. durch Kernwaffen ausgelöste,

[17] als neue, bisher noch nicht angewandte „Waffe“.

[18] http://www.fosar-bludorf.com/Erdbeben/index.htm.

[19] http://www.fosar-bludorf.com/Erdbeben/index.htm#_edn2.

[20] http://de.wikipedia.org/wiki/Biologische_Waffe.

[21] Folgerung nach dem Ausspruch von Jesus: „Vater vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!… (Lukas, Kap. 23, Vers 34).

http://paukenschlag-blog.org/?p=2788

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Gruß

Der Honigmann

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