Israel soll Luftangriff auf Syrien geflogen haben
Der Nachrichtensender CNN berichtet von einem israelischen Luftangriff auf Syrien. Angeblich haben Kampfflugzeuge Raketen auf das Bürgerkriegsland abgefeuert.
Nach Informationen der US-Regierung haben israelische Kampfflugzeuge Ziele in Syrien angegriffen. Wie der US-Sender CNN unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsmitglieder berichtet, seien dabei laut Geheimdiensterkenntnissen Raketen auf Ziele in dem Bürgerkriegsland abgefeuert worden. Der Angriff soll bereits am Donnerstag oder Freitag gestartet worden sein.
Allerdings seien die Jets dafür nach Einschätzung Washingtons nicht in den syrischen Luftraum eingedrungen. Ein ranghoher Vertreter der US-Regierung sagte laut NBC News, dass die Bombardements vermutlich einer Waffenlieferung an die Hisbollah-Miliz im Libanon galten.
Die Nachrichtenagentur AP berichtet unter Berufung auf US-Regierungskreise, richtete sich die Attacke in der Nacht zuvor offenbar gegen ein Waffenlager. Es habe sich aber wohl nicht um ein Chemiewaffenlager gehandelt, sondern um ein Lagerhaus.
Israel bestätigt Bericht nicht
Israel hat Waffenlager auch schon früher angegriffen, wenn vermutet wurde, dass die Militärgüter für die Hisbollah-Miliz im Libanon bestimmt waren. Diese Woche hatte Hisbollah-Führer Scheich Hassan Nasrallah seinen Verbündeten in der syrischen Regierung von Präsident Baschar al-Assad versichert, notfalls an deren Seite in den Bürgerkrieg zu ziehen.
Das Weiße Haus und das Pentagon lehnten offizielle Stellungnahmen zu dem Vorfall ab. Der republikanische Senator Lindsey Graham wurde aber vom Nachrichtenportal “Politico” mit den Worten zitiert: “Israel hat Syrien heute Nacht bombardiert.” Demnach äußerte sich der Politiker am Rande einer Parteiveranstaltung.
Das israelische Militär bestätigte den Bericht nicht, dementierte aber auch nicht. “Solche Berichte kommentieren wir nicht”, sagte eine Sprecherin der Militärs am Samstag auf Anfrage. Die israelische Botschaft in Washington wollte sich am Freitagabend nicht zu dem Bericht äußern, erklärte aber: “Was wir sagen können, ist, dass Israel entschlossen ist, die Lieferung von chemischen Waffen und anderen entscheidenden Kriegsgütern durch die syrische Regierung an Terroristen zu verhindern, vor allem an die Hisbollah im Libanon.”
Bereits im Januar hat Israel Ziele in Syrien angegriffen
Auch die libanesische Armee berichtete von Luftraumverletzungen durch israelische Jets. Kampfflugzeuge seien stundenlang über libanesischem Territorium gekreist, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA unter Berufung auf eine Mitteilung des Militärs. Im Südlibanon hätten die israelischen Flugzeug dabei auch mehrere Scheinangriffe in niedriger Höhe geflogen.
Bereits Ende Januar hatte die israelische Luftwaffe Ziele in Syrien angegriffen. Damals hatten US-Medien unter Berufung auf Washingtoner Regierungsbeamte berichtet, dass ein Forschungslabor für biologische und chemische Waffen attackiert worden sei. Als weiteres Ziel war ein Konvoi mit Luftabwehrraketen für die radikal-islamische Hisbollah-Miliz im Libanon genannt worden.
Obama lehnt Einsatz von Bodentruppen ab
Israel und die USA sind seit längerem wegen eines möglichen Chemiewaffeneinsatzes in Syrien besorgt und wollen sich für einen solchen Fall alle Optionen offenhalten. Die Regierung in Jerusalem sorgt sich insbesondere darum, dass chemische Kampfstoffe in die Hände der israelfeindlichen Hisbollah fallen könnten, die auf Seiten des Regimes von Präsident Baschar Al-Assad nach Angaben der Opposition verstärkt in den syrischen Bürgerkrieg eingreift. Die USA fassen mittlerweile auch Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen als “eine Option” ins Auge.
Den Einsatz von US-Bodentruppen in Syrien lehnt US-Präsident Barack Obama jedoch ab. Als Oberster Befehlshaber schließe er zwar grundsätzlich keine militärische Option aus, sagte Obama bei einem Besuch in Costa Rica. Allerdings sei ein Bodeneinsatz im Moment für ihn nicht vorstellbar. “Ich sehe derzeit kein Szenario, in dem Stiefel auf syrischem Boden, amerikanische Stiefel auf syrischem Boden, nicht nur gut für Amerika, sondern auch gut für Syrien wären”, sagte Obama.
Bürgerkrieg hat bereits 70.000 Menschenleben gekostet
Sollte sich herausstellen, dass die syrischen Streitkräfte systematisch Chemiewaffen einsetzen, würde dies jedoch alles ändern. Es müssten nun weitere Hinweise gesammelt und den Vereinten Nationen vorgelegt werden, sagte Obama.
Die Kämpfe in Syrien gingen unterdessen unvermindert weiter. Der seit März 2011 andauernde Aufstand gegen das Assad-Regime hat nach UN-Schätzungen mehr als 70.000 Menschen das Leben gekostet.
Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article115869809/Israel-soll-Luftangriff-auf-Syrien-geflogen-haben.html
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Samstag, 04. Mai 2013 12:00 Uhr
Medien: Vertreter Israels bestätigen Luftangriff auf Ziele in Syrien
Vertreter Israels haben einen Luftangriff auf Ziele in Syrien bestätigt. Mehrere Medien melden unter Berufung auf Regierungskreise, Ziel sei ein Transport hochmoderner Raketen gewesen. Dieser sei für die Hisbollah-Miliz im Libanon bestimmt gewesen. Der Luftschlag habe gestern früh stattgefunden. Hunderte Familien aus der syrischen Küstenstadt Banias befinden sich nach Angaben von Aktivisten auf der Flucht. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte in London mit, sie fürchteten ein Massaker wie in dem Dorf Baida. Dort sollen am Donnerstag regimetreue Truppen mindestens 50 Menschen getötet haben. US-Präsident Obama lehnte unterdessen den Einsatz von Bodentruppen in Syrien ab. Er erklärte während eines Besuchs in Costa Rica, er könne sich derzeit kein Szenario vorstellen, das solch ein Vorgehen rechtfertige. Nach Hinweisen auf einen möglichen Chemiewaffeneinsatz prüfen die USA derzeit, ob sie die Aufständischen in Syrien mit Waffenlieferungen unterstützen.
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…danke an TA KI
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Gruss an die wahren Menschen dieser Erde
Der Honigmann
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