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Mit ‘Templerwaffen’ getaggte Beiträge


Michael Grandt

Jerusalem versucht mit Nachdruck einen internationalen Konflikt mit dem Iran, wegen dessen angeblichen Baus einer Atombombe, auszulösen. Dabei ist Israel selbst die fünftgrößte Atommacht der Welt – ein nicht ganz geheimes Geheimnis …

Heuchelei und Doppelmoral

Bei all der Hysterie und Empörung über den Iran wird allerdings verschwiegen, dass Israel selbst bis an die Zähne mit Atomwaffen ausgerüstet ist. Dabei ist das Land offiziell gar kein Atomwaffenstaat. Doch der Westen duldet den israelischen Besitz nuklearer Waffen, während er den Erwerb durch andere Staaten verurteilt. Heuchelei und Doppelmoral auch hier.

Der jüdische Staat gibt sich selbst verschwiegen, wenn es um den Besitz von Atomwaffen geht, und unterliegt somit (wen wunderts?) keiner internationalen Kontrolle. Schätzungen zufolge soll Israel bis zu 200 Atomwaffen und ein hoch entwickeltes Trägersystem besitzen. Dadurch würde es auf Platz fünf in der Liste der Atomwaffenmächte rücken.

Da jegliche Informationen über israelische Atomwaffen streng geheim gehalten werden, überrascht es nicht, dass der Atomtechniker Mordechai Vanunu, der 1986 erstmals darüber berichtete, zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt wurde; davon die meiste Zeit in Isolierhaft.

Israelische Massenvernichtungswaffen

Die israelischen Atomwaffen wurden im Negev-Atomforschungszentrum bei Dimona entwickelt und gebaut. Übrigens werden dort auch chemische Waffen, unter anderem die Nervengase Tabun, Sarin und VX, hergestellt.

Frankreich half beim Bau eines Atomreaktors und einer Plutoniumherstellungsanlage, die schon 1964 in Betrieb ging. Heute besitzt Israel das größte und am höchsten entwickelte nukleare Arsenal außerhalb der fünf offiziell anerkannten Atomwaffenstaaten. Das Tritium für die Erhöhung der Explosivkraft der Atombombe wird ebenfalls in Dimona hergestellt. Es gibt viele glaubwürdige Berichte über Atomtests in der Negev-Wüste und die Beteiligung Israels an den Atomtests von Frankreich und Südafrika.

Israelischen Quellen belegen zudem, dass auch miniaturisierte atomare Artilleriegranaten und Raketen mittlerer Reichweite existieren. Schätzungen zufolge werden vier bis fünf Sprengköpfe pro Jahr herstellt. Der gegenwärtige Bestand soll aus taktischen Atomwaffen bestehen, die im Nahen Osten eingesetzt werden könnten. Dazu sollen auch Raketen, Cruise Missiles und Neutronenbomben gehören, die mit hoher Gammastrahlung und wenig Sprengwirkung mehr auf Menschen als auf Gebäude zielen. Interessant sind auch die U-Boot-gestützten Kernwaffenträger an Bord der von Deutschland gelieferten Dolphin-Klasse, die sowohl AGM-84 Harpoon als auch Raketen mittlerer Reichweite russischer Bauart verschießen können. Andere Informationen gehen von 400 bis 500 Sprengsätzen aus, deren Gesamtsprengkraft auf etwa 50 Megatonnen geschätzt wird. Mit diesen sind Atomminen, Artilleriegranaten, Torpedos, Marschflugkörper, Raketen und Flugzeugbomben bestückt.

Israelische Ethnobombe gegen Araber?

Biologische und chemische Waffen komplettieren das riesige Potenzial israelischer Massenvernichtungswaffen. Die Sunday Times berichtete am 15.11.1998, dass Israel seit den 1990er-Jahren gar an einer »Ethno-Bombe« arbeite. Dabei werde versucht, Ergebnisse der Genforschung zur Identifizierung eines spezifischen Gens zu nutzen, das ausschließlich Araber tragen würden. Sei dies erst einmal gelungen, ließen sich mithilfe der Gentechnik tödliche Bakterien oder Viren herstellen, die nur Menschen mit diesen Genen attackieren. Bisher bleibt dies jedoch nur eine halb begründete Spekulation.

Halbwahrheiten und Lügen

Im Dezember 2006 nannte Israels Premier Ehud Olmert sein Land in einem Atemzug mit den Atommächten USA, Frankreich und Russland. Dies löste Empörung aus und der Iran verlangte die Einschaltung des UN-Sicherheitsrates. Olmerts Büro behauptete dann, dass die Aussagen des Premierministers falsch interpretiert worden seien und der israelische Botschafter in Deutschland, Schimon Stein, sagte: »Israel wird nicht der erste Staat im Nahen Osten sein, der Atomwaffen einführt.«

Aber warum bezeichnete der stellvertretende Direktor der Israelischen Atomenergie Kommission, Dr. Ariel Levite, im Januar 2007 Israel als eines der »nuklearen Schwellenländer«, die außerhalb des Nichtverbreitungsvertrages bleiben? Der israelische Atomexperte Oded Brosh erklärte: »… wir müssen uns nicht schämen, dass die Kernwaffenoption ein Hauptinstrument unserer Verteidigung als Abschreckung gegen alle ist, die uns angreifen.« Yitzhak Shamir sagte 1987: »Wenn Israel allein gelassen wird, wird es keine andere Wahl haben, als auf eine riskante Verteidigung zurückzugreifen, die es selbst und die Welt stark gefährden wird.« Der amerikanische Ex-Präsident Jimmy Carter sagte in der Londoner Times: »Israel has 150 nuclear weapons in its arsenal«, und auch der ehemalige US-Verteidigungsminister Robert Gates stellte fest, dass Israel eine Atommacht sei.

»Templerwaffen« und »Samson-Option«

Das nichtgeheime Geheimnis ist also: Die Jerusalemer Regierung verfügt über Atomwaffen (Deckname: »Templerwaffen«). Die israelische Atombombe gilt als letzte Option, bevor die vollständige israelische Vernichtung droht. Das hat die Regierung in der Vergangenheit unmissverständlich klargestellt und dadurch indirekt schon den Besitz zugegeben.

Die Medien nannten dies »Samson-Option«, weil in der biblischen Geschichte Samson die Säulen des Königspalastes zerstörte, um die Philister zu vernichten.

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Israel wird Atomwaffen einsetzen

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Ein Friedensnobelpreisträger als Befürworter von Massenvernichtungswaffen

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Was für andere gilt, gilt nicht für Israel

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Quellen:

http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=0342

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article4004300.ece

http://www.atomwaffena-z.info/atomwaffen-heute/atomwaffenstaaten/israel/index.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,555355,00.html

http://www.faz.net/s/RubA24ECD630CAE40E483841DB7D16F4211/Doc~E030DE4BB98FF486FBC0CEE2F4F16605B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Jürgen Rose: »Die Templerwaffen«, in: Wissenschaft & Frieden, 4/2004 (http://www.wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?artikelID=0342)

Norris, R: Nuclear Notebook in Bulletin of the Atomic Scientists, September/Oktober 2002

Neil Sammonds: »Israel: die vergessenen Massenvernichtungswaffen« (http://www.kritische-stimme.de/Vermischtes/greenleft_waffen.htm)

John Steinbach: »Israeli Weapons of Mass Destruction: a Threat to Peace«, Centre for Research on Globalisation (CRG), 3. März 2002 (http://www.globalresearch.ca/articles/STE203A.html)

U.S. Congress, Office of Technology Assessment (ed.): Proliferation of Weapons of Mass Destruction: Assessing the Risk, OTA-ISC-559, Washington, D.C., August 1993

Uzi Mahnaimi/Marie Colvin: »Israel planning ethnic bomb as Saddam caves«, in: Sunday Times vom 15.11.1998

http://info.kopp-verlag.de/news/ethnobomben-und-templerwaffen-gegen-araber.html

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Gruß

Der Honigmann

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