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Forderung nach Abschaffung des Paragrafen 173Grünen-Politiker Ströbele will Inzest erlauben

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Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele will den Inzest-Paragrafen in Deutschland abschaffen. Das Inzest-Verbot passe nicht mehr in unsere Zeit und unsere Auffassung von Familie.
Das Inzest-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) gegen einen 34-jährigen Leipziger hat für kontroverse Reaktionen gesorgt. Am heftigsten reagierte wohl der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele. Er will Sex zwischen Geschwistern und anderen nahen Verwandten erlauben und verlangt eine Abschaffung des Inzest-Paragrafen. „Das ist ein einsames Relikt aus anderen Zeiten, in denen ja auch noch der Ehebruch strafbar war, das haben wir auch abgeschafft“, sagte Ströbele dem Nachrichtensender N24. Der Paragraf 173 passe „in diese Zeit der geläuterten Auffassung über Ehe und Familie nicht mehr hinein. Er muss so weg“.Im Gegensatz zu Ströbeles Vorschuss reagierte der Deutsche Ethikrat positiv auf das Urteil. Sexuelle Selbstbestimmung sei zwar wichtig, sie sei aber „mit Sicherheit nicht grenzenlos“, erklärte der Vorsitzende des Gremiums, Edzard Schmidt-Jortzig. Die traditionelle Familie müsse geschützt und von „Konkurrenz-Sexualitäten“ freigehalten werden. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) regte eine Debatte über das Thema an und forderte bessere Hilfsangebote für Betroffene.Es müsse überlegt werden, wie strafrechtliche Sanktionen durch „verbesserte familiengerichtliche Lösungsmöglichkeiten“ ergänzt werden könnten – etwa durch eine therapeutische Betreuung von Geschwistern, die bereits als Kinder inzestuöse Beziehungen hätten, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Das Strafrecht könne den Inzest frühestens verhindern, wenn die Kinder strafmündig sind. „Der Schaden, den das Strafrecht verhindern will, ist dann aber schon oft eingetreten.“

Strafrecht soll keine Moralverstöße sanktionieren

Der Justiziar der Linken-Fraktion im Bundestag und ehemalige BGH-Richter Wolfgang Neskovic sprach von einer „mutlosen Entscheidung“. Das Strafrecht solle „nicht dazu dienen, Moralverstöße zu sanktionieren, sondern die Verletzung von Rechtsgütern und sozialschädliches Verhalten“. Bei einvernehmlichen Beziehungen zwischen Geschwistern werde niemand geschädigt.

Am Donnerstag hatte der EGMR die Beschwerde des 34-jährigen Patrick S. abgewiesen, der in dem Verbot Sex mit seiner Schwester zu haben einen unzumutbaren Eingriff in seine Menschenrechte sah. Das Straßburger Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Patrick S. kann dagegen binnen drei Monaten Rechtsmittel einreichen. Der Gerichtshof kann die Klage dann zur Überprüfung an die Große Kammer mit 17 Richtern verweisen. Er muss dies aber noch nicht tun. Der Klägeranwalt Endrik Wilhelm hat nach eigenen Angaben noch nicht entschieden, ob er in Berufung gehen will.

gefunden bei:
http://www.focus.de/politik/deutschland/er-muss-weg-gruenen-politiker-stroebele-will-inzest-paragrafen-abschaffen_aid_736743.html

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Messerstich im Flüchtlingscamp

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Eine Messerattacke eines offenbar rechtsradikalen Türken hat im Protestcamp der Flüchtlinge in Kreuzberg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Flüchtlinge und Polizisten liefern unterschiedliche Darstellungen.

Eine Messerattacke eines offenbar rechtsradikalen Türken hat im Protestcamp der Flüchtlinge in Kreuzberg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Gegen 20 Uhr kam es am Montagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe türkischstämmiger Männer und Flüchtlingen.

Der 24-jährige Oguz A., der einen Kinderwagen mit seinem sechs Wochen alten Kind schob, wollte in Begleitung seines 50-jährigen Vaters den Oranienplatz überqueren, wo seit Monaten ein Flüchtlingscamp ist. Nach Angaben von Zeugen pöbelte der 24-Jährige einen der afrikanischen Flüchtlinge mit den Worten „Scheiß Neger“ an. Dann habe er ein Messer gezogen und auf einen von ihnen eingestochen.

Die Darstellung der Polizei ist eine andere: Nach ihrer Schilderung liefen dem Mann mehrere Personen des Camps hinterher und forderten ihn auf, den Platz zu verlassen. Dadurch habe sich Oguz A. provoziert gefühlt. Dann habe er ein Messer gezogen und einen 27-jährigen Mann an der Brust verletzt.

Die Gruppe vom Oranienplatz verfolgte nach Darstellung der Polizei den flüchtenden Messerstecher und warf mit Holzlatten nach ihm. Weitere Personen aus dem Flüchtlingscamp kamen hinzu und umringten den zurückgelassenen Wagen mit dem Baby und den Großvater sowie die hinzugekommene Mutter des Kleinkindes und deren Freundin. Sie forderten die inzwischen eingetroffenen Polizisten auf, der Menge den Täter zu bringen. Dann werde man die Familienangehörigen gehen lassen.

250 Polizisten im Einsatz

„Die Menschenmenge hatte offensichtlich nicht begriffen, dass die Polizei eine solche Geiselnahme nicht zulassen kann“, sagte ein Polizist am Dienstag. Bei der Anzeigenaufnahme hätten sich die Polizeibeamten einer aufgebrachten Menschenmenge gegenüber gesehen, so ein Polizeisprecher. Deren Wut habe sich gegen die anwesenden Familienangehörigen des flüchtigen Täters gerichtet.

Polizisten schützten die Familie und wurden aus der anwachsenden Menge angeschrien und gestoßen, woraufhin die Familie zum Schutz in einem Polizeifahrzeug Platz nahm. Inzwischen hatten sich rund 200 Personen am Oranienplatz versammelt, die sich aus Mitgliedern des Flüchtlingscamps, weiteren hinzukommenden Familienangehörigen des Tatverdächtigen und Schaulustigen zusammensetzte.

Dabei bedrohten sich beide Seiten mit Holzlatten, warfen Flaschen und griffen Polizeibeamte an. Weitere Beamte wurden als Verstärkung hinzugerufen, um beide Seiten zu trennen. 250 Polizisten waren mittlerweile im Einsatz.

Indes versuchten Protestierer, die Abfahrt eines Polizeiautos zu verhindern, das die Frau des Täters und das Kind in Sicherheit bringen sollte. Sie legten sich vor das Fahrzeug. Die Polizisten setzten Schlagstöcke, Pfefferspray und Hunde ein.
Bewohner des Camps warfen der Polizei danach vor, brutal vorgegangen zu sein. „Die Polizei eskalierte ohne Unterlass weiter und bildete immer wieder eine massive Front gegen die Menschen auf dem Campgelände“, erklärten die Organisatoren des Flüchtlingscamps.

Den Namen des Messerstechers kennt die Polizei. Allerdings konnte sie ihn bis zum Abend nicht fassen. Die Polizei überprüft Hinweise, wonach Oguz A. aus dem Umfeld der nationalistischen Organisation „Graue Wölfe“ kommt.

gefunden bei:
http://www.berliner-zeitung.de/polizei/protestcamp-messerstich-im-fluechtlingscamp,10809296,23409190.html

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Hier die Überschrift und Text bei Shortnews:

Berlin: “Scheiß Neger” – Offenbar Rechtsradikaler geht mit Messer auf Flüchtlinge los

Zu einem gewalttätigen Vorfall kam es am gestrigen Montagabend in einem Protestcamp von Flüchtlingen in Berlin-Kreuzberg.

Dort soll es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe offenbar Rechtsradikaler und Flüchtlingen gekommen sein.

Dabei bezeichnete der offenbar rechtsradikale Mann einen afrikanischen Flüchtling als “Scheiß Neger” und stach mit dem Messer auf ihn ein. Nach der Tat flüchtete der Täter und ließ seine Frau und sein Kind, die eben vor Ort waren, zurück.


http://www.shortnews.de/id/1033407/berlin-scheiss-neger-offenbar-rechtsradikaler-geht-mit-messer-auf-fluechtlinge-los

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Hier ein Artikel einer anderen Zeitung zu diesem Thema- machen Sie sich selbst ein Bild:

Angriff auf Polizei, die Baby schützen wollte

Oranienplatz, Kreuzberg, Montag Abend. Eine wütende Menge strömt aus dem Flüchtlingscamp und umringt einen Kinderwagen. Drinnen liegt ein sechs Wochen altes türkisches Baby. Der Vater hat einen Afrikaner aus dem Camp mit einem Messer verletzt. Vorher hatten Afrikaner versucht, den Türken vom Oranienplatz zu vertreiben. Die Menge will das Baby, seine Mutter und den Großvater als Geisel nehmen und erst freigeben, wenn die Polizei ihr den Messerstecher ausliefert.

Nun muss die Polizei zuerst das Baby und dessen Familie retten und wird deshalb von den Flüchtlingen aus dem Camp angegriffen. Dann rücken türkische Verwandte und Freunde des Messerstechers gegen die Flüchtlinge mit Latten vor. Nun schützt die Polizei die Flüchtlinge vor den Türken.

Zum Dank greifen die Flüchtlinge von hinten die Polizisten an. Einem Beamten wird der Schlagstock entrissen. Sechs Kollegen werden verletzt. Der Flüchtlingssprecher Dirk Stegemann sagt der Tageszeitung „Neues Deutschland“ hinterher, die Polizei trage die Schuld an der Eskalation.

Die Flüchtlinge, die in Zelten auf dem Oranienplatz wohnen, müssten dort nicht wohnen. Ihnen stehen Unterkünfte zur Verfügung. Aber sie stellen politische Forderungen und wollen diese mit den Zelten eindrucksvoll unterstreichen. In solche absurden Zustände wie am Oranienplatz wird die Polizei öfter mal hinein gezogen. Das ist in einer Großstadt vielleicht nicht zu ändern. Wirklich erschrocken bin ich aber über das Ausmaß der Gewalt, das den Beamten entgegenschlägt.

In nur zehn Tagen wurden Polizisten in Kreuzberg drei Mal ganz brutal angegriffen: Am 7. Juni waren 20 Kollegen zur Drogenkontrolle am Kottbusser Tor im Einsatz, als aus der Admiralstraße 40 Vermummte mit Brandsätzen auf sie losgingen. Eine Polizistin wurde mit Benzin übergossen. Wie durch einen Zufall fing ihre Kleidung kein Feuer.

Am 17. Juni um 01.40 hielten zwei Polizisten in Zivil am Kottbusser Tor. Ihr Wagen wurde aus dem Hinterhalt mit einem Hagel aus Flaschen eingedeckt. Und nun der Oranienplatz. Was sind das für Menschen, die dort zelten? Wer aus Elend und Verfolgung geflohen ist, wird der die Polizei in einem Land angreifen, dass ihm Aufenthalt gewährt?

Oder treffen Gerüchte zu, nach denen einerseits linke Aktivisten hinter dem Camp stecken und sich andererseits Drogendealer dorthin zurückziehen? Das könnte die neue grüne Bürgermeisterin von Kreuzberg, Monika Herrmann, aufklären, deren grüner Vorgänger Franz Schulz dieses Camp so großzügig genehmigt hat.


http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/angriff-auf-polizei-die-baby-schuetzen-wollte-article1696043.html

Anmerkung:

Was soll solch eine Stimmungsmache Seitens vermeintlich unabhäniger Medien? Wird nicht schon tagtäglich ausreichend von den  Mainstream diese Denke in die Köpfe der Leser gepflanzt?!

….danke an TA KI

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Gruß an die Stimmungsmacher

Der Honigmann

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Schäuble erwartet Volksabstimmung über neue Verfassung

Dass die Euro-Krise die Spielräume des Grundgesetzes zusehends einengt, darauf hat das Bundesverfassungsgericht erst jüngst wieder hingewiesen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble denkt bereits über Konsequenzen nach.

Schaeuble kritisiert Montis Ruf nach Staatsanleihen-Kaufprogramm

Berlin/StuttgartDie Deutschen werden nach Erwartung von Finanzminister Wolfgang Schäuble als Konsequenz aus der Euro-Schuldenkrise eher früher als später über eine neue Verfassung abstimmen müssen. Wenn immer mehr Souveränität nach Brüssel übertragen werde, seien irgendwann die Grenzen des Grundgesetzes erreicht, sagte der CDU-Politiker am Wochenende dem „Spiegel“.

Schäubles Überlegungen kommen nicht von ungefähr. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hatte erst am Dienstag entschieden, dass die Bundesregierung das Parlament bei Verhandlungen zur Euro-Rettung schneller und besser informieren muss. Damit stärkte das höchste deutsche Gericht erneut die Rechte des Bundestages. Auch in der Vergangenheit haben die Richter der Politik immer wieder in Europafragen die verfassungsrechtlichen Grenzen aufgezeigt.

Dass Konsequenzen nötig sind, meint denn auch der Direktor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus Zimmermann. Wie Schäuble und andere führende Europolitiker hält auch er es für unabdingbar, dass Deutschland als Konsequenz aus der Euro-Schuldenkrise mehr Souveränität an die EU-Kommission in Brüssel  abgibt. In diesem Zusammenhang kritisierte Zimmermann das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts  scharf. „Die Stärkung lokaler Demokratie durch das  deutsche Bundeverfassungsgericht ist kontraproduktiv und kann den Zerfall Europas beschleunigen“, sagte Zimmermann Handelsblatt Online. „Soll dies vermieden werden, so ist  die Abgabe weiterer Souveränitätsrechte an europäische Institutionen nötig.“ Als  demokratische Kompensation biete sich eine Stärkung des europäischen Parlaments an, das über fiskalpolitische Prinzipien mitentscheiden könne.

Zimmermann wies auf die Notwendigkeit von Reformen in der EU hin und begründete dies damit, dass der Kern der gegenwärtigen Eurokrise die  Differenz zwischen Integrationsanspruch und Realität sei. „Zwar gibt es eine Währung und eine  Geldpolitik, aber die Fsikalpolitiken sind  dramatisch divers“, gab der frühere Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zu bedenken. „Die Notnägel des Maastricht-Vertrages zur Erzwingung von Fiskaldisziplin haben nicht gehalten“, unterstrich Zimmermann. Dadurch sei das Vertrauen in die Anpassungsfähigkeit nationaler fiskalpolitischer  Stabilitätskulturen an die Euro-Notwendigkeiten  auf den Finanzmärkten erschüttert worden. Zimmermanns Fazit lautet daher: „Die erwiesene politische Hilflosigkeit bei der  Findung angemessener Reaktionen weist auf  zentrale Reformbedarfe im politischen Prozess hin.“

Der CDU-Politiker Schäuble sprach sich für einen Komplettumbau der EU-Institutionen aus, einschließlich eines direkt gewählten Präsidenten. Auf dem EU-Gipfel in der neuen Woche beraten die 27 Staats- und Regierungschefs bereits über Vorschläge zur Neuordnung der Wirtschaftspolitik. Zudem wollen die Griechen über eine Lockerung ihrer Sparauflagen verhandeln – mit zweifelhaften Aussichten. So warnte EU-Ratspräsident Hermann Van Rompuy, Zugeständnisse könnten für die anderen Länder teuer werden.

Wann es zu einer Volksabstimmung komme, wisse wohl keiner, sagte Schäuble. „Aber ich gehe davon aus, dass es schneller kommen könnte, als ich noch vor wenigen Monaten gedacht habe.“ Früher hätte er nicht damit gerechnet, dass es in fünf Jahren so weit sein werde: „Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher.“

Auf dem EU-Gipfel wollten die Chefs von vier EU-Institutionen konkrete Vorschläge für eine vertiefte Integration vorstellen. „Danach werden wir sehen“, sagte Schäuble. Auch die Berliner Mauer sei viel schneller gefallen als er damals erwartet habe.

Auch der frühere SPD-Finanzminister Peer Steinbrück erwartet indes, dass es im Zuge der Euro-Rettung und der weiteren europäischen Integration in den nächsten zwei Jahren in Deutschland zu einer Volksabstimmung über Europa kommen muss. “Wer den Verfassungsrichtern aufmerksam zugehört hat, weiß, dass es anders nicht geht”, sagte Steinbrück der “Stuttgarter Zeitung”. “Das wäre ein absolutes Novum”, fügte er hinzu. Denn “wir haben das Volk nicht einmal über das Grundgesetz, über die Wiedervereinigung und über die Aufgabe der D-Mark befinden lassen”.

Trotz wachsender Euro-Skepsis bei vielen Bürgern sei ihm vor einer Volksabstimmung zu Europa nicht bange, sagte Steinbrück. “Solch ein Referendum käme ja nicht über Nacht, sondern frühestens 2013 oder 2014. Wenn Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft gemeinsam antreten, Europa als richtige Antwort auf das 21. Jahrhundert zu erklären, dann kann man so etwas gewinnen.”

gefunden bei:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/grundgesetz-schaeuble-erwartet-volksabstimmung-ueber-neue-verfassung/6792136.html

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Gruß an die Paulskirchverfassungsunterstützer

Der Honigmann

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Obama bei Merkel: Die Angst der Politik vor dem Biss der Finanz-Eliten

US-Präsident Barack Obama gilt längst nicht mehr als der neue John F. Kennedy. Er ist im Netz der Finanz-Eliten gefangen. Diese erwarten Ergebnisse und folgen einem Plan, den der Ökonom Joseph Stiglitz in bemerkenswerter Offenheit enthüllt hatte: Es geht um die Unterwerfung der Nationen unter ein feudalistisches System. Mit der neuen Freihandels-Zone soll Angela Merkel bewegt werden, Europa für die US-Interessen zu öffnen.

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Für viele Linke in den USA ist Präsident Obama eine einzige Enttäuschung. GlobalResearch, der führende Think Tank der Globalisierungs-Gegner, analysiert die Politik Obamas und kommt zu dem Schluss: Obama ist viel schlimmer als sein Vorgänger George W. Bush – und der war in den Augen vieler schon schlimm genug.

Obama hat, so GlobalReserach, die Ungleichheit in den USA vertieft. Weniger Reiche wurden reicher, die Einkommensschere wird größer. Obama rettet die großen Banken mit jährlich 780 Milliarden Dollar. Der oberste US-Staatsanwalt hat es kategorisch ausgeschlossen, gegen Banken Strafverfolgung einzuleiten. Obama hat mehr Whistleblower verurteilt als alle anderen Präsidenten vor ihm zusammen. AP hat herausgefunden, dass die US-Behörden unter Obama dramatisch öfter die Herausgabe von Informationen an Medien verweigern. Obama hat die amerikanische Verfassung mehrfach gebrochen, etwa mit der Verordnung, dass US-Bürger auf US-Territorium auch ohne Gerichtsverfahren ermordet werden dürfen. Obama hat zahlreiche neue Kriege begonnen, allein 35 davon in Afrika.

Warum macht Obama das? War er nicht angetreten als Präsident der Hoffnung, als einer, der versprach, die Bürgerrechte zu achten und alles anders zu machen als sein Vorgänger?

In einem spektakulären Auftritt vor Studenten der juristischen Fakultät der Universität von Duquesne hat der amtierende oberste Richter der USA, Clarence Thomas, vor einigen Wochen gesagt: Obama wurde von den Eliten und den Medien-Eigentümern als Präsident akzeptiert, weil „er das tun würde, was die Eliten von einem schwarzen Präsidenten erwarten“.

Damit hat sich der oberste Richter, der seinerseits wegen eines Sex-Skandals von den Medien unter Beschuss geraten war, extrem weit aus dem Fenster gelehnt: Denn Thomas sagt nicht mehr und nicht weniger, dass der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika nicht von den Amerikaners gewählt, sondern von einer kleinen Elite bestimmt wird.

Um diese Aussage zu verstehen, muss man wissen, dass Wahlen in Amerika vor allem mit Geld entschieden werden. Der Kampf Mitt Romney gegen Obama war der teuerste Wahlkampf der US-Geschichte. Auf Obama setzten vor allem die Technologie-Konzerne. Google-Chef Eric Schmidt, CraigsList Gründer Craig Newmark und die Facebook-Managerin Sheryl Sandberg spendeten die höchsten Beträge, die für Einzelpersonen möglich sind. Auf Obama setzten auch die Banken – wobei gesagt werden muss, dass die Banken immer auf beide Kandidaten setzen. Man weiß ja nie.

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Obama wurde auch von den großen internationalen Finanzorganisationen unterstützt, wie die Daten-Aufbereitung der Obama-Connections durch die NNDB zeigt: Obama wurde gestützt von der Weltbank, der Gruppe der 30 wichtigsten Banken, der Trilateralen Kommission, dem Economic Club of New York und dem Internationalen Währungsfonds (IWF).

Der IWF spielt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle. Er ist in den vergangenen Wochen auffallend oft in die Kritik geraten: Portugal hat gefordert, dass der IWF aus der Troika ausscheidet, die EU-Kommission hat sich bereits für die Idee erwärmt. Und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sagte, es sei nötig, dass sich der IWF aus Europa zurückziehe und stärker seine ursprünglichen Aufgaben wahrnehme.

Was aber sind die ursprünglichen Aufgaben des IWF?

Im Jahr 2001 war es dem renommierten Investigativ-Reporter Gregory Palast vom britischen Guardian gelungen, mit Joseph Stiglitz zu sprechen. Der Preisträger des von der schwedischen Reichsbank vergebenen, inoffiziellen Wirtschafts-(Nobel)-Preises war 1999 als Chef-Volkswirt des IWF gefeuert worden. Der Rausschmiss war nicht freundlich, bei einem Treffen von Weltbank und IWF wurde Stiglitz der Zutritt verwehrt, die Sicherheitskräfte hinderten ihn an der Teilnahme der Konferenz.

Zwei Jahre später packte Stiglitz aus. Stiglitz ist kein irrer Verschwörungstheoretiker. Er ist einer aus dem inneren Kreis der Finanz-Elite, wie der Guardian schreibt. In einem Interview legte Stiglitz dem Guardian das Programm vor, das der IWF verfolgt.

Die Ereignisse in Europa erscheinen in dem von Stiglitz auf den IWF geworfenen Licht in der Tat frappierend: Der Plan, von dem Stiglitz 2001 sprach, findet sich fast in jedem Land wieder, das von der Euro-Krise an den Rand der Existenz gedrängt wurde.

Stiglitz spricht von vier Stufen, nach denen der IWF vorgeht:

Zunächst soll es Privatisierungen geben. Alles, was in die Hände der Finanz-Elite geraten kann, ist willkommen. Stiglitz sagt, dass die Amerikaner die gnadenlose Ausbeutung des russischen Volkes durch die mit Washington verbundenen Oligarchen zur Zeit des Präsidenten Boris Jelzin bewusst unterstützt haben.

Stufe zwei ist die Liberalisierung der Kapitalmärkte. Eigentlich eine gute Idee: Investments sollen länderübergreifend ohne Hindernisse möglich sein. Wie Brasilien und Indonesien jedoch gezeigt hätten, sei das Geld nur in eine Richtung geflossen – aus den Ländern raus.

Stufe drei ist die Einführung von „marktgerechten Preisen“. Auch das eine gute Idee. Praktisch jedoch hat dies jedoch dazu geführt, dass die Preise Nahrungsmittel, Wasser und Heizgas explodierten.

Und nun kommt, so Stiglitz, ein Zwischenschritt zur finalen Lösung: Der Nobelpreisträger spricht von den „IWF-Unruhen“. Stiglitz wörtlich: „Wenn ein Land am Boden liegt, presst der IWF das letzte Blut aus ihm heraus. Sie drehen die Hitze so lange auf, bis das Ganze explodiert.“ Stiglitz nennt Indonesien, Bolivien und Ecuador als Beispiele, wo genau an dem Punkt schwere soziale Unruhen einsetzen. Die US-Sendung Newsnight hat ein Papier der Weltbank gesehen, wo genau dies – schwere soziale Unruhen – im Zuge der IWF-Strategie für Ecuador vorhergesagt wurden, „mit kalter Präzision“, wie Newsnight anmerkte.

Soziale Unruhen haben den unschätzbaren Vorteil, dass die Preise für Unternehmen und andere Assets in den betreffenden Ländern sinken, und daher die Einverleibung durch multinationale Konzerne zu einem hochprofitablen Geschäft werden lassen.

Die vierte und letzte Stufe schließlich ist der Freihandel. Stiglitz vergleicht die Errichtung von Freihandelszonen unter Aufsicht der Welthandelsorganisation WTO mit den „Opium-Kriegen“. Im 19. Jahrhundert hatten Amerikaner und Europäer einen knallharten Kolonialkrieg begonnen, der dazu dienen sollte, den Freihandel zu fördern. In der Praxis sah es so aus wie beim freien Kapitalverkehr: Lateinamerika, Asien und Afrika wurden mit Militär-Blockaden gezwungen, ihre Grenzen zu öffnen. Europäer und Amerikaner dachten nicht daran, ihre Märkte zu öffnen, sondern agierten weiterhin protektionistisch. Heute, so Stiglitz brauche man keine Militär-Blockaden. Heute werde dies mit Finanz-Blockaden gemacht.

Stiglitz war beim IWF gefeuert worden, weil er Landreformen vorgeschlagen hatte, um die globalen Oligarchen zu beschneiden, die als Landbesitzer alles kontrollieren.

Auf die Frage, warum der IWF seinem Vorschlag nicht gefolgt sei, sagte Stiglitz: „Wenn man die Eigentumsverhältnisse von landwirtschaftlichem Grundbesitz verändern will, würde die Elite ihre Macht verlieren. Das steht nicht ganz oben auf deren Agenda.“
Der Vier-Stufen-Plan erscheint im Hinblick auf Europa verblüffend aktuell:

Privatisierungen sind das große Thema der EU.

Liberalisierung der Kapitalmärkte: Die Einführung des Euro, die Strafe für Ungehorsame war in Zypern zu beobachten gewesen.

Marktgerechte Preise: Eines der Hauptthemen von Brüssel.

Soziale Unruhen: Griechenland, Spanien, Portugal.

Die Freihandelszone: Deswegen kommt Obama zu Angela Merkel.

Obama hat wenig Spielraum. Denn die Finanzeliten, die seine Wahl ermöglicht haben, haben dies nicht aus Gutmenschlichkeit, Sympathie oder gar politischer Überzeugung getan. Sie sehen ihre Spenden als „Investment“. Von einem Investment erwartet man Rendite. Niemand hat etwas zu verschenken. Daher erwarten die Eliten Ergebnisse. Wenn die Politiker nicht liefern, werden die Geldgeber unangenehm.

Das ist genauso wie im richtigen Leben.

Und Obama hat bisher ebenso wenig „geliefert“ wie die EU oder die vermeintlich „mächtigste Frau der Welt“, Angela Merkel.

Allerdings haben die politischen Eliten bereits damit begonnen, etwas hektisch ihren Geldgebern zu zeigen, dass sie willens sind, das Tempo zu verschärfen. In beispielloser Offenheit haben EU-Politiker, Banker, Zentralbanker und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in den vergangenen Monaten von der bevorstehenden Enteignung der Sparer gesprochen. Mehr oder weniger nuanciert haben die wichtigsten politischen Größen in Europa gesagt, dass die Vermögen nicht sicher sein werden, wenn es die Lage erfordert.

In den einzelnen Schritten des IWF wurden mäßige Erfolge erzielt: Die Privatisierungen in den südeuropäischen Staaten gehen schleppend voran. Die Kapitalverkehrskontrollen in Zypern sind ein Rückschlag, weil das Kapital nicht ganz so rational ist wie der IWF das gerne hätte. „Marktgerechte Preise“, also höhere Preise, bei Lebensmitteln, Wasser, Strom und Energie sind zwar zu beobachten. Aber ganz so leicht durchzusetzen sind sie eben doch nicht, vor allem, weil in Europa trotz der Euro-Ideologie immer noch jeder Staat macht, was er will. In puncto soziale Unruhen haben die Euro-Staaten schon einiges aufzuweisen, die große Ausbeutung der Massen dauert jedoch länger als geplant.

Nun soll also mit der Freihandelszone zwischen der EU und den USA der vierte Schritt getan werden. Dieser wird in jedem Fall den USA nützen und den Deutschen schaden (mehr hier). Wenn die Amerikaner jetzt versprechen, dass diese Freihandelszone 180.000 neue Arbeitsplätze in Europa schaffen werde, ist das lächerlich: Der IWF hat sich noch bei jeder Prognose geirrt, mehr noch, er musste jüngst einräumen, dass er sogar gelogen hat.

Daher ist es ein taktischer Versuch von Schäuble, den IWF jetzt etwas aus der Schusslinie zu nehmen.

Denn es gibt ein einziges, wirksames Mittel gegen den IWF. Joseph Stiglitz nennt Botswana als das einzige Land der Erde, das sich der globalen Ausbeutung erfolgreich widersetzt habe.

Wie?

Stiglitz: „Sie haben dem IWF einfach gesagt, er soll aus ihrem Land verschwinden.“

Eine derartige Eskalation will man in der Euro-Zone und in den USA verhindern.

Denn die Schuldenstaaten sind längst die Geiseln ihrer Gläubiger-Banken. Die Schuldenstaaten sind erpressbar geworden, und die Finanz-Eliten werden den Teufel tun, ihre Investments einfach abzuschreiben.

Daher wird Barack Obama in Berlin versuchen, Angela Merkel für die Idee der Freihandelszone zu begeistern. Die Amerikaner setzen darauf, dass Merkel ihren Einfluss in Europa geltend macht, auf dass das große Projekt gelinge.

Die Finanz-Eliten erwarten, dass Barack Obama endlich liefert. Darum geht es vorrangig bei dem Besuch in Berlin.

John F. Kennedy war vor ziemlich genau 50 Jahren mit seinem Spruch: „Ich bin ein Berliner“ berühmt geworden. Da waren die Amerikaner noch echte Freunde der Deutschen.

Heute sind alle Politiker – Amerikaner, Deutsche, Europäer – zitternde Schulden-Kaninchen, die die Zähne der großen Schlange der Finanz-Elite auf sich zurasen sehen.

Und alle wissen: Sie wird zubeißen, die Schlange.

gefunden bei:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/18/merkel-und-obama-die-angst-der-politik-vor-dem-biss-der-finanz-eliten/

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EU: Jetzt kommt das Duschkopf Verbot!

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Wie schon der Glühbirne droht nun auch dem guten alten Duschkopf das Aus. Die EU will künftig nur noch Wasser sparende Armaturen für den Markt zulassen. Das könnte nicht bloss zu grösseren Problemen bei der Hygiene der Leitungen führen – wie Kritiker bemerken – sondern auch der Anfang vom Ende der guten alten Badewanne, weil diese nicht mehr in die Öko-Richtlinie der Europäischen Union passt.

Das geforderte Verbot von Slim- und Mentholzigaretten mag für den einen oder anderen EU-Fan noch sinnvoll und richtig sein. Doch spätestens seit dem Sparlampen-Flop und deren unabsehbare ökologischen Folgen, sind die EU Ökovorschläge mit Vorsicht zu betrachten. Nun hat eine EU-Kommission das Ziel, herkömmliche Wasserarmaturen zu verbieten. Sie will das Wasser in Zukunft mit Luft strecken.

Für Duschköpfe und Wasserhähne sollen künftig nur noch wassersparende Modelle erhältlich sein. Doch das könnte zu Problemen in der Kanalisation führen wie Kritiker der Kommissionspläne hinweisen. Deutsche Politiker warnen davor, dass man die Leitungen aus hygienischen Gründen aufwendig spülen oder Desinfektionsmittel einsetzen muss. Dass die EU ihre Bürger bis unter die Dusche reglementiert, ist erst der Anfang. Als nächstes könnte das Verbot von Badewannen kommen – denn Baden entspricht nicht der neuen Öko-Richtlinie der EU. Natürlich: Wasser sparen ist sinnvoll und jede Verbesserung etwas Gutes. Doch wie schon bei der Sparlampe, könnte auch diese Reglementierung genau das Gegenteil bewirken. Geht es dabei am Ende um die Privatisierung des Wassers?


gefunden bei:
http://www.seite3.ch/EU+Jetzt+kommt+das+Duschkopf+Verbot+/590133/detail.html

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Themen:

  1. “Silber ist der beste Inflationsschutz”
  2. Drei Pyramiden in Antarktis entdeckt
  3. Schnellster Supercomputer kommt aus China
  4. Chile: Strafgeld für kanadischen Goldproduzenten
  5. Türkei: Die Lage eskaliert
  6. Obama lügt sich in den Krieg
  7. Ägyptens Armee gegen Eingreifen in Syrien
  8. Frankreichs ehemaliger Außenminister Dumas: “Krieg gegen Syrien von langer Hand geplant”
  9. Streit über EU-Beitritt der Türkei: “So nicht!” gegen “Jetzt erst recht!”
  10. Über 20.000 Menschen protestieren gegen Regierung in Bulgarien
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  13. JMBH – Bosnien erhebt sich!
  14. “Höhepunkt von Samaras’ autoritärer Politik” – “Respekt von Merkel”
  15. Kanzler Kohl, Richter Krahn und die Lügen!
  16. Anwalt rechnet mit baldiger Freiheit für Gustl Mollath
  17. Neue Einwanderungswelle von Spaniern und Griechen
  18. Obst und Gemüse mit Perchlorat kontaminiert
  19. Ein neues Buch, ein neues Jahr

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Gustl Mollath für 30 Minuten ein freier Mann

Seit 2006 sitzt Gustl Mollath gegen seinen Willen in der Psychiatrie. Dank eines überraschenden Gerichtsbeschlusses wäre er nun fast entlassen worden. Jedoch: Das Dokument erwies sich als Fälschung.

Gustl-Mollath-vor-Untersuchungsausschuss

Ein von Unbekannten gefälschter Gerichtsbeschluss hat am Montag beinahe zur Entlassung von Gustl Mollath aus der Psychiatrie geführt. Im Glauben an die Echtheit des Dokuments habe er Mollath am Montagmorgen eröffnet, sofort ein freier Mann zu sein, sagte der stellvertretende Leiter der Forensischen Klinik Bayreuth, Michael Zappe.

Er bestätigte damit eine Mitteilung von Mollaths Anwalt Gerhard Strate. Nach dem gefälschten Gerichtsbeschluss hätte Mollath noch am Montag entlassen werden müssen.

Zappe berichtete weiter, ihm seien jedoch einige Passagen in dem Fax “ungewöhnlich” erschienen. Daher habe er sich telefonisch beim Landgericht Regensburg rückversichert. “Dort hat man mir dann mitgeteilt, dass der Gerichtsbeschluss eine Fälschung ist”, sagte Zappe.

Er habe daraufhin Mollath zu seinem Bedauern mitteilen müssen, dass er vorerst weiter in der Klinik bleiben müsse. Zwischen der Ankündigung von Mollaths Entlassung und dem Widerruf habe eine gute halbe Stunde gelegen.

Generalstaatsanwalt warnte Klinik

Die Fälschung war bereits am Freitagabend mehreren Medien zugegangen. Im dem täuschend echt wirkenden “Beschluss” des Landgerichts Regensburg heißt es, “der Untergebrachte ist unverzüglich zu entlassen”. Unterzeichnet ist der zweiseitige Beschluss mit der Originalunterschrift der für den Fall zuständigen Richterin beim Landgericht.

Wie ein Justizsprecher am Montag mitteilte, hat der Nürnberger Generalstaatsanwalt Hasso Nerlich die Klinik bereits am Samstagfrüh vor dem gefälschten Gerichtsbeschluss gewarnt. “Herr Nerlich hat die Klinik am Samstag um neun Uhr mitgeteilt, dass mit einem gefälschten Fax zu rechnen ist, berichtete ein Nürnberger Gerichtssprecher.

Unklar war am Montag zunächst, warum Zappe über die Warnung der Justiz nicht informiert gewesen war. Auf eine erneute Nachfrage in der Forensischen Klinik war am Nachmittag keine Stellungnahme mehr zu erhalten.

Ein Fall von Amtsanmaßung

Nach Angaben der Justiz droht den Fälschern wegen Amtsanmaßung eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren. Werte ein Gericht den Verstoß als Urkundenfälschung, könnten den Tätern sogar bis zu fünf Jahre Haft drohen, hieß es in Nürnberger Justizkreisen.

Mollats Anwalt Strate distanzierte sich von der Aktion des unbekannten Fälschers. Er strebe die Freilassung und Rehabilitierung seines Mandanten nur mit rechtsstaatlichen Mitteln an. Gleiches gelte für Mollaths Unterstützerkreis.

“Die heute erfolgte Übersendung einer gefälschten Entlassungsanordnung an die Klinik in Bayreuth ist demgegenüber die kriminelle Aktion eines Agent Provocateur, für den die Freiheit Mollaths ein böser Scherz bedeutet. Die seelische Verfassung Mollaths scheint dieser Person völlig gleichgültig zu sein”, heißt es in einer Erklärung des Verteidigers.

Was ist dran an Mollaths Vorwürfen?

Der heute 56-jährige Mollath war 2006 wegen vermuteter Gemeingefährlichkeit gegen seinen Willen in die Psychiatrie eingewiesen worden. Unter anderem soll er seine Frau schwer misshandelt haben.

Brisant ist der Fall, weil Mollath 2003 seine Frau, weitere Mitarbeiter der HypoVereinsbank und 24 Kunden beschuldigt hatte, in Schwarzgeldgeschäfte verwickelt zu sein. Die Staatsanwaltschaft leitete keine Ermittlungen ein. Doch eine vor kurzem bekanntgewordene Untersuchung der Bank bestätigte manche von Mollaths Vorwürfen.

Mollath selbst und viele seiner Unterstützer glauben, er sei Opfer eines Komplotts seiner früheren Ehefrau und der Justiz geworden, weil er die Schwarzgeldgeschäfte in Millionenhöhe aufgedeckt habe. Seine Frau hat das zuletzt in einem Zeitungsinterview bestritten.

gefunden bei:
http://www.welt.de/regionales/muenchen/article117192955/Gustl-Mollath-fuer-30-Minuten-ein-freier-Mann.html

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Gruß an den Freizulassenden Gustl Mollath

Der Honigmann

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SoFFIN-gate und Mollath ist überall. Geschädigt, enteignet….

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Beim Lesen dieses Artikels fehlen einem die Worte…Die unabhängigen Journalisten (Falls es diese noch gibt…?) sollten sich im Hinblick auf den Leiter SOFFIN mal mit der Schlachtung DECO LINE Hamburg beschäftigen, die ein Herr Dr.P… damals Vorstandsmitglied der DG, heute DZ – Bank,1998 in Auftrag gegeben haben soll…Aus Insiderkreisen in Bonn, Berlin und Frankfurt soll auch das BMV durch einen hochrangigen Beamten der Abteilung See (Mr.H.) in Verbindung mit dem VdR HH (s. Vorstand und Beirat!) hier maßgebend – entgegen seinen Aufgaben als Beamter – verwickelt gewesen sein.Inzwischen soll die Justiz in HH erkannt haben, dass der Konkurs DECO Line keiner war und vom KV. RA. B…als Sequester auftragsgemäß umgesetzt worden sein soll?!!!Gegen den Konkursverwalter B. liegt eine Strafanzeige wegen Untreue und Betrug vor, sodass der angebliche “Konkurs” bis heute nicht beendet werden kann, da die gesamte Akte DECO bei der Staastanwaltschaft- HH in der Bearbeitung liegt! Möglicherweise hängt die Hamburger Justiz in der Amtshaftung mit bis zu 100 Millionen € drin?

Gleichzeitig – wie aus Anlegerkreisen zu hören ist – steht die DZ Bank im Visier, da die Abwicklung des Schiffsfonds “Osnabrück”*** blockiert sein soll und die Anleger auf entsprechende Informationen der DG Anlage warten. OSNABRÜCK und MÜNSTER waren bis 1998 gesicherte Fondsschiffe im Fahrgebiet der DECO LINE Linienreederei und hätten hier gesicherte Renditen eingefahren.Danach gehörten sie zu den üblichen notleidenden Schiffsfonds der Republik, wo sich die Frage stellt, ob der Betrug an den Anlegern und Steuerzahlern nicht schon beim Start der Fonds gegeben war? Ein wahrlich heißes Betätigungsfeld für unabhängige und mutige Jounalisten wie seinerzeit die Kollegen im berühmten “Watergate”!


http://www.abendblatt.de/region/article115294007/Fuenf-Millionen-Euro-weg-Schiffsfonds-Anleger-klagen.html

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soffin-LogoDer staatliche Bankenrettungsfonds SoFFin hat Aufträge ohne Ausschreibung vergeben. Das war wegen der Eile und Geheimhaltung wohl die Regel. Nun verlangen Abgeordnete Aufklärung.

Guter Rat ist bekanntlich teuer. Das gilt erst recht, wenn es um den Rat von Finanzanwälten, Investmentbankern oder Wirtschaftsprüfern geht. Von Berufsgruppen also, deren Honorargepflogenheiten auf eine zahlungskräftige Klientel aus der Finanzbranche ausgelegt sind. Und nicht auf eine Behörde, die sich dafür öffentlich rechtfertigen muss.

Das bekommt der staatliche Rettungsfonds SoFFin zu spüren: Rund 100 Millionen Euro hat man dort in den vergangenen Jahren für Berater ausgegeben – und seit diese Zahl bekannt ist, ist die Empörung groß.

Das Problem ist nicht nur die Summe. Sondern auch die Art und Weise, wie sie verteilt wurde. Rund 90 Prozent der Beratungsaufträge wurden nämlich ohne Ausschreibung vergeben, weil Eile oder Geheimhaltung geboten gewesen sein soll. Das wirft Fragen auf, finden die Abgeordneten des Haushaltsausschusses im Bundestag. Und sie verlangen jetzt Aufklärung.

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http://www.welt.de/wirtschaft/article117163750/Bankenretter-pfeifen-auf-Ausschreibung-von-Auftraegen.html

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….danke an Götz.

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Gruß an die, die in “die Röhre” gucken durften

Der Honigmann

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Schwerstbehindert nach Impfung – Wie Impfschäden unter den Teppich gekehrt werden

Impfbefürworter behaupten, Impfschäden seien äußerst selten und schwere Fälle kämen gar nicht vor. Die Opfer der Impferei und deren Angehörige oder Hinterbliebene sind da “etwas” anderer Meinung: Anerkennungsverfahren laufen ergebnislos seit Jahrzehnten, Gutachter fälschen Unterlagen, Sozialgerichte ziehen die Verfahren in die Länge. Offensichtliches Ziel ist, die Anerkennung von Impfschäden durch das Warten auf das Versterben des Impf-Opfers oder durch Frustration der Eltern irgendwann zu den Akten legen zu können, damit der “Impfgedanke” keinen Schaden nimmt.

In der Reportage wird der Fall von Andreas Engelbertz vorgestellt. Als er 2 Jahre alt war, begang sein Arzt den Kunstfehler, ihn trotz einer Kieferentzündung auch noch zu impfen. Vor der Impfung entwickelte er sich prächtig, doch mit der Impfung begann ein Einbruch in seiner Entwicklung, der in eine mehrfache Schwerstbehinderung mündete. Seit 21 Jahren läuft sein Anerkennungsverfahren als Impfschaden, Gutachter waren 2 Mitglieder der Lobbyorganisation “StIKo”. Doch das sind nicht alle Absurditäten, die sich vor Gericht abspielten…

Michael Leitner

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….danke an Nordlicht.

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Gruß an die Kinder

Der Honigmann

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