Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Juni 2010


u.a.: Brüsseler Geheimdienstskandal soll vertuscht werden, Präventivschlag Israels gegen den Iran?, neue Weltreserve-Währung?, neuer Bankencrash – BIZ, Ölpest – Mehrdeutigkeiten, Umweltskandal in Südamerika durch Fischfarmen,

http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=91

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Christian Wulff wird nach einem nervenzehrenden Abstimmungsdrama neuer Bundespräsident. Für die schwarz-gelbe Koalition von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist es ein weiterer Rückschlag, dass der CDU-Politiker erst im dritten Durchgang gewählt wurde.

Union und FDP schafften trotz deutlicher rechnerischer Mehrheit nicht die erhoffte Demonstration der Einigkeit.

Der bisherige niedersächsische Ministerpräsident setzte sich am Mittwochabend nach stundenlanger Zitterpartie mit 625 Stimmen gegen den von SPD und Grünen nominierten früheren DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck durch. Er bekam 494 Stimmen. In den ersten beiden Wahlgängen hatten Abweichler im schwarz-gelben Lager noch einen Sieg Wulffs verhindert. Im dritten Wahlgang reichte die einfache Mehrheit.

Wulff nahm nach langem Beifall die Wahl an. Unmittelbar zuvor hatte er sein Amt als Ministerpräsident von Niedersachsen niedergelegt.

In der Koalition war vor der Wahl befürchtet worden, dass Merkel und ihr Kandidat Wulff wegen des schlechten Erscheinungsbildes der Bundesregierung aus den eigenen Reihen einen Denkzettel bekommen. In den ersten beiden Wahlgängen verfehlte Wulff die absolute Mehrheit von 623 Stimmen, obwohl Union und FDP zusammen über 644 Stimmen verfügten. Im dritten Wahlgang holte Wulff zwar die absolute Mehrheit, allerdings fehlten ihm erneut mindestens 19 Stimmen aus dem eigenen Lager.

Die Entscheidung zugunsten Wulffs brachte auch die Linkspartei, die vor dem dritten Wahlgang ihre Kandidatin Luc Jochimsen zurückzog. Die Parteispitze gab zwar die Abstimmung frei, kündigte aber zugleich an, dass sich die Mehrheit ihrer Wahlleute enthalten werde. Damit war ein Erfolg Gaucks so gut wie ausgeschlossen. Gauck war früher Chef der Stasiunterlagen-Behörde – auch deswegen gab es bei der Linken Vorbehalte.

Merkel hatte vor dem dritten Wahlgang eindringlich für den Kandidaten der Koalition geworben. „Lassen Sie uns im dritten Wahlgang ein kraftvolles Symbol abgeben“, sagte die CDU-Chefin nach Angaben von Teilnehmern in der Unionsfraktion. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer sprach von einer historischen Verantwortung der Unions-Wahlleute. „Es geht jetzt um mehr als um den dritten Wahlgang“, wurde er aus Koalitionskreisen zitiert.

FDP-Chef Guido Westerwelle machte die Union für das schlechte Abschneiden Wulffs im ersten Wahlgang verantwortlich. „Die Freien Demokraten jedenfalls werden Christian Wulff im zweiten Wahlgang erneut unterstützen – geschlossen, so wie wir es auch im ersten Wahlgang getan haben.“

Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier (CDU) sprach von Denkzetteln der Abweichler. „Das waren welche, die uns sagen wollten: Ihr müsst besser werden. Ihr müsst Euren öffentlichen Streit beenden“, sagte er im Sender Phoenix. „Diese Botschaft haben wir natürlich auch verstanden. Das wird in den nächsten Wochen analysiert und diskutiert.“

Bis zuletzt hatte es Kritik gegeben, dass die schwarz-gelbe Koalition ihren Kandidaten Wulff vor allem aus machtpolitischem Kalkül aufgestellt habe.

In Umfragen unter der Bevölkerung hatte Gauck vor Wulff gelegen. Das Staatsoberhaupt wird aber nicht vom Volk direkt, sondern von der Bundesversammlung gewählt.

Der neue Bundespräsident soll an diesem Freitag in einer gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat vereidigt werden. Seine Amtszeit dauert fünf Jahre.

Der bisherige Amtsinhaber Horst Köhler hatte am 31. Mai in einem historisch einmaligen Vorgang seinen sofortigen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten erklärt. Zuvor war ein Interview des 67-Jährigen, in dem er Auslandseinsätze der Bundeswehr auch mit Wirtschaftsinteressen begründete, auf heftige Kritik gestoßen.

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) nahm in seiner Rede vor der Wahl indirekt Bezug auf Köhlers Rücktritt. „Niemand von uns steht unter Denkmalschutz (…), nicht einmal das Staatsoberhaupt. Kritik muss sein“, sagte er unter dem Applaus der Opposition. Lammert sprach von Enttäuschung und Unverständnis über Köhlers Schritt.

Über Köhlers Nachfolger entschieden 1244 Wahlmänner und Wahlfrauen. Die absolute Mehrheit in den ersten beiden Wahlgängen lag bei 623 Stimmen. Die Bundesversammlung setzte sich zusammen aus den 622 Abgeordneten des Bundestags sowie ebenso vielen Mitgliedern, die von den Landesparlamenten entsandt wurden. Zumeist waren es Landtagsabgeordnete. Schwarz-Gelb hatte 21 Stimmen mehr als die absolute Mehrheit von 623 Stimmen. Gewählt wurde geheim mit verdeckten Stimmzetteln.

In den Wochen vor der Wahl hatten Wulff und Gauck bei zahlreichen Gesprächen mit Wahlmännern und -frauen in den Bundesländern für sich geworben. Wulff präsentierte sich dabei für den Fall seiner Wahl als Sprachrohr für die Angelegenheiten der Menschen und als Brückenbauer, der den Graben zwischen Bürgern und Parteien sowie Politik schließen will. Gauck, der in der DDR evangelischer Pastor gewesen war, trat als Verfechter der Freiheit auf.

Die NPD teilte am Abend auf ihrer Website mit, ihre drei Wahlleute in der Bundesversammlung hätten für Gauck als das „kleinere Übel“ gestimmt.http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Artikel/380001/Wulff+zum+Bundespr%E4sidenten+gew%E4hlt.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Dem weltgrößten Agrar- und Biotechnikkonzern Monsanto macht ein schrumpfendes Geschäft mit Unkrautvernichtern zu schaffen. Weil Nachahmerprodukte den Markt überschwemmen und das Wetter auf dem wichtigen Heimatmarkt nicht mitspielte, brach der Umsatz in der Sparte im dritten Geschäftsquartal (Ende Mai) um die Hälfte ein.

Das schlug sich direkt auf den Gewinn durch. Unterm Strich verdiente Monsanto im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 384 Millionen US-Dollar 45 Prozent weniger. Mit einem derart merklichen Absturz hatten die Börsianer nicht gerechnet. Der Aktienkurs gab an der Wall Street nach.

Die Unkrautvernichter sind schon seit längerem das Problemfeld von Monsanto. Dagegen verkauft sich Saatgut etwas besser als vor einem Jahr. Der Konzernumsatz fiel letztlich um sechs Prozent auf knapp drei Milliarden Dollar. Monsanto war den Problemen mit einem Sparprogramm samt Stellenstreichungen begegnet. Weniger Produkte sollen künftig zu günstigeren Preisen angeboten werden, um der Konkurrenz die Kunden wegzuschnappen.

  • Der Umbau geht aber erst einmal ins Geld. Vor einem Monat hatte der Konzern bereits seine Jahresprognose senken müssen. Der Fünf-Jahres-Plan, der eine Verdoppelung des Bruttoergebnisses von 2007 bis 2012 vorsah, ist längst Geschichte.

weiter: http://www.teleboerse.de/nachrichten/Monsanto-Umsatz-bricht-ein-article961841.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


CDU-Kandidat Christian Wulff ist bei der Bundespräsidentenwahl auch im 2. Wahlgang gescheitert. Jetzt muss ein dritter Wahlgang stattfinden. Die Linken-Bewerberin Luc Jochimsen zieht ihre Kandidatur zurück.

Der Kandidat von Union und FDP für das Amt des Bundespräsidenten, Christian Wulff (CDU), ist auch im zweiten Wahlgang durchgefallen. Der niedersächsische Ministerpräsident erhielt nach Angaben von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) am Mittwoch in der Bundesversammlung im zweiten Anlauf 615 Stimmen.

Das sind 8 Stimmen weniger als für die absolute Mehrheit von 623 Stimmen der insgesamt 1244 Wahlleute notwendig gewesen wäre. Insgesamt hat das schwarz-gelbe Lager 644 Sitze in der Bundesversammlung.

Nun ist ein dritter Wahlgang notwendig, in dem die einfache Mehrheit ausreicht. Dann ist gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereint.
Die Linken-Bewerberin für die Bundespräsidentenwahl, Luc Jochimsen, zieht ihre Kandidatur für den dritten Wahlgang zurück.

Die Linkspartei hatte nach dem ersten Anlauf signalisiert, dass sie den Kandidaten von SPD und Grünen, den DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck, weiterhin ablehnt. Bleibt die Linke dabei, hätte Gauck im dritten Wahlgang nur Außenseiterchancen.

Wulff war im ersten Wahlgang mit nur 600 Stimmen überraschend klar gescheitert. In der Koalition war bereits vor der Wahl befürchtet worden, dass mehrere Wahlleute aus Verärgerung über die Regierungspolitik nicht für Wulff stimmen würden. Mehrere FDP- Wahlleute hatten zudem angekündigt, seinen Gegenkandidaten Joachim Gauck wählen zu wollen.

SPD und Grüne haben den DDR-Bürgerrechtler Gauck nominiert, der im zweiten Wahlgang auf 490 Stimmen kam, neun weniger als im ersten Wahlgang. Für die Linkspartei tritt die Bundestagsabgeordnete Luc Jochimsen an. Sie erhielt 123 Stimmen, drei weniger als im ersten Durchgang. http://www.mopo.de/2010/20100630/deutschland-welt/politik/wulff_scheitert_auch_im_2_wahlgang.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Anna Lindh – * 19. Juni 1957 in Stockholm; ermordet 11. September 2003 in Stockholm – WIKIPEDIA

Brüssel 5. Mai 5, 2008. „Islam ist heute ein Teil Europas. Es ist wichtig, dies zu verstehen. Man sollte den Islam nicht als ausserhalb Europas sehen. Wir haben schon eine wichtige Präsenz des Islams und der Muslims unter unseren Bürgern,“ sagte José Barroso bei einer Pressekonferenz am Nachmittag nach einem unformellen Dialog zwischen EU Führern und etwa 20 hochrangigen Vertretern des Christentums, des Judaismus und des Islams in Europa. Er verurteilte das Konzept des „Zusammenstosses der  Zivilisationen“.

Wie will Barroso diesen Zusammenstoss verhindern, der dank der Bemühungen der EU schon in vollem Gange ist, wie ein jeder täglich sehen kann?
Traugott Schoefthaler, 1. Direktor der The Anna Lindh Foundation:

“ Javier Pérez de Cuéllar und Amin Maalouf kommen zur gleichen Folgerung: Kulturpolitik muss schematische Begriffe wie die übliche Unterscheidung zwischen „wir“ und „sie“ meiden. Sie warnen sogar vor dem weiteren Gebrauch der Wendung „der Andere“, der in fast allen interkulturellen Ausbildungsbegriffen Standard ist, indem sie die Möglichkeit eröffnet, dem Individuum kollektive Identitäten aufzuerlegen“.

Zweck der Anna Lindh Foundation: Kenntnis, Anerkennung, und gegenseitigen Respekt zwischen Religionen und Glauben, Kulturen und Werten, die bei den Partnern vorwiegen, fördern. Bereiche der kulturellen Konvergenz zwischen den EuroMed Ländern und Völkern identifizieren, entwickeln und fördern – mit dem Ziel besonders die Toleranz, die kulturelle Verständigung zu fördern und Stereotypen, Fremdenfurcht und Rassismus zu vermeiden.

Die vitale Wichtigkeit betonen, um sicherzustellen, dass alle Partner die Entwicklung und Vertiefung der kulturellen und menschlichen Dimension der EuroMed Partnerschaft in allen ihren Aspekten und Werte-Elemente anregen.
Die Anna Lindh Foundation ist 2005 von der EU, in Zusammenarbeit mit dem Europarat, der Arabischen Liga, der ISESCO und der UNESCO ins Leben gerufen worden. Die Anna Lindh Foundation ist in der Biblothek von Alexandria, Ägypten, beheimatet.

Die EU hat das Jahr 2008 zum „Jahr des Interkulturellen Dialogs ernannt. Dieses Blog hat  hier, und hier sowie
hier darüber berichtet.

„1001 Aktionen“ der Anna Lindh Foundation
Dialog zwischen Völkern und interkulturelle Zusammenexistenz ist eine der Hauptherausforderungen am Anfang des 21. Jahrhunderts . Diese Frage ist besonders wichtig für die Euromediterrane Partnerschaft, den weitreichenden politische Rahmen zwischen der Europäischen Union und seinen Partnern in der südlichen Mittelmeerregion, der die Anna Lindh Foundation ins Leben rief und die Werte der ‘1001 Actionen’ Kampagne umfasst
Euromediterranien-Karte mit Angabe der Veranstaltungen hier

Hauptziele der Kampagne umfassen
Unterschiedliche Initiativen und Aktionen für den Dialog koordinieren, die in der Euro-Med Region stattfinden, um  die Sichtbarkeit der Organisationen, der Individuen und Aktionen für den Dialog zu steigern. Ein Gefühl der Gemeinschaft durch die 37 Nationalen Netzwerke der Anna Lindh Foundation zu schaffen, um das Niveau der Sichtbarkeit und des Einflusses zu zeigen, die man durch Gemeinsame Aktion  hinsichtlich der Dialogarbeit innerhalb der Zivilgesellschaft  und der weiteren Öffentlichkeit, erreichen kann.

Über 1001 Aktionen   (pdf)
Während der Errichtung der Foundation 2005 ernannte jede Regierung der 37 Mitgliedsstaaten der Euromediterranen Partnerschaft eine Organisation, um das Zusammenkommen und die Vernetzung der Zivilgesellschaftsorganisationen zu stützen, eine Organisation, die aktiv für den Dialog sein und sich der Förderung des Dialogs zwischen Völkern der Region widmen sollte: Die „Anna Lindh Netzwerke“.

Die Netzwerke, die mehr als 1500 Mitgliedsorganisationen aus verschiedenen Bereichen der Zivilgesellschaft zusammenbringen, machen die Basis des Kernprogramms der Anna Lindh Foundation aus, ein Programm, das heute auf 3 Hauptlinien fokussiert: •Stütze für die Entwicklung der nationalen Netzwerke der Zivilgesellschaftsorganisationen • Durchsetzung von Projekten und Programmen mit hoher Ersichtlichkeit, die mehrere nationale Netzwerke miteinbeziehen, und Stütze für Mitglieder zur Durchführung der Dialog-Aktionen verleihen • Annahme der Rolle als „Beobachter“ der Elemente, die zur Entwicklung der Verständigung und des Friedens in der Region beitragen.

Frieden ist ein Wort, das man am häufigsten benutzt, wenn man Krieg oder Chaos plant. Hier eine Friedenstaube aus der DDR

Durch diesen einmaligen Zugang macht die Anna Lindh Foundation heute weiter mit der Vergrösserung ihrer Netzwerke, mit der Steigerung der Ersichtlichkeit der Dialogaktion in der Region und spielt eine führende Rolle in der Bildung des  Euro-Mediterranen Raums als ein Gebiet der Zusammenarbeit, des Austausches, der Beweglichkeit (der Muslims), des gegenseitigen Verständnisses und des Friedens.“

Das Jahr des Interkulturellen Dialogs
Neuerliche internationale und örtliche Ereignisse haben gezeigt, wie unantastbare Elemente wie Kultur und Religion das Zusammenleben zwischen Völkern und Gesellschaften beeinflussen können. Daher hat die EU das Jahr 2008 dem Thema „Interkultureller Dialog“ gewidmet.

Die Ziele des EU Jahres des Interkulturellen Dialogs sind, den interkulturellen Dialog als Instrument zu fördern, um die Individuen und Gesellschaften unterschiedlicher Kulturen zusammenzubringen.

Interkultureller Dialog trägt zu einer Anzahl strategischer Prioritäten der EU bei,  so wie die kulturelle Verschiedenheit , die  Verpflichtung der EU zur Solidarität,  soziale Gerechtigkeit und verstärkten Zusammenhangskraft zu respektieren und fördern, und der EU erlauben, neue effiziente Partnerschaften mit benachbarten Ländern zu verwirklichen.

In der Vorbereitung auf 2008, das EU Jahr des Interkulturellen Dialogs, bereitet sich die Anna Lindh Foundation vor, eine grosse internationale Kampagne zu bewerkstelligen: “ 1001 Aktionen für den Dialog„.

Zweite Phase – Mobilisierung

„Netzwerk-Geduldspiel“ :  Der Zweck der Arbeit der Anna Lindh Foundation im Dienste der EU, der ISESCO, der Arabischen Liga (ALECSO) und der UNESCO.

Diese 2. Phase zielt darauf: • Die Zivilgesellsschaftsgruppen und die weitere Öffentlichkeit zu mobilisieren, um sich an der Kampagne zu beteiligen, indem sie sich dem Dialog anschliessen und ihn organisieren.  • Eine grosszügige Kampagne, um die nationale und internationale Medien miteinzubeziehen, in die Wege zu leiten. • Information und fördernde Tagungen durch die Netzwerke.  • Den Kalender mit den verschiedenen Aktionen vorbereiten.

Dritte Phase – das Feiern
Diese 3. Phase wird sehen : • Die Durchführung einer riesigen Anzahl Aktionen Anfang Mai 2008. • Die “Dialog Nacht“.

Indem sie sich auf die einmalige Rolle als das Netzwerk  der Zivilgesellschaften von 37 Ländern stützt, macht die „1001 Aktionen-Kampagne“ sich auf den Weg der Mobilisierung von Völkern und Gruppen in der ganzen Region, um Aktivitäten unter einem gemeinsamen Banner für die Förderung des Dialogs durchzusetzen.

Um die Ersichtlichkeit dieser gemeinsamen Bewegung („der gemeinsamen grossen Sache“) zu maximieren, wird ein Grossteil der Actionen getimet werden, sodass sie Anfang Mai 2008 stattfinden werden.. Diese Aktionen werden in der  ‘Nacht des Dialogs“ kulminieren, worin kulturelle Ereignisse gleichzeitig in 37 Ländern stattfinden werden.

Anna Lindh Foundations Ziel
Die Überzeugung im Kern der  ‘1001 Aktionen’ Kampagne ist dass wir viel mehr erreichen können, wenn wir gemeinsam handeln. …. dass wir dadurch eine maximale Wirkung schaffen können.

Es ist durch diese kollektive Mobilmachung der Menschen und Aktionen, dass wir unsere Initiativen verknüpfen können und die Ersichtlichkeit der Dialog-Aktionen in der ganzen Euromediterranen Region steigern können.

Das allerwichtigste ist aber, dass alle Projekte Dialog zwischen Menschen miteinbeziehen und auf das Ziel fokussiert, „den Anderen“ kennenzulernen.

Es gibt eine Palette von Aktivitäten, die unter dem Banner der „1001 Aktivitäten“ entwickelt werden könnten, z.B.: Ein internationales Seminar über den kulturellen Konflikt. Film Screenings und Debatte, eine interkulturelle Nacht an der Universität, Problem-basierte Workshops in der Schule vor Ort oder in der Jugendgruppe.

Dialog Nacht
Am Abend des 22. Mai 2008 ist die Euro-Mediterrane Dialognacht, ein einmaliges kulturelles Ereignis, das gleichzeitig in allen 37 Euromediterranen Ländern stattfindet – von der Anna Lindh Foundation, ihrem Netzwerk und Partnern einschl. Kultusministerien, der EU Kommission und dem Coppem Netzwerk regionaler und örtlicher Behörden entwickelt.

Das Ereignis ist genau eine Woche vor der ersten Tagung der Euro-Mediterranen Kultus-Minister geplant, die in Athen stattfindet, um den Ministern die Ergebnisse der Nacht vorzulegen.

Die Aktivitäten, die für die Nacht geplant sind, umfassen öffentliche Debatten, die in Musikkonzerte, Theateraufführungen mit örtlichen Künstlern, Kochkunstfestivale, wo unterschiedliche Gemeinden zusammenkommen, fortsetzen und ihr Hauptziel ist, dem Publikum ein kulturelles und angenehmes Erlebnis anzubieten, um ihren Nachbarn besser verstehen zu können und ein Gefühl der Neugier auf den Anderen zu erwecken.

Die Anna Lindh Foundations Ehrung der Anwälte der Islamisierung: Anna Lindh Foundation´s “EuroMed Journalistenpreis Für Den Kulturellen Dialog.”

1. Jamila Zekhnini aus Belgien, erkennt Frauen an, die ein alternatives Bild ihrer Religion fördern, und zwar in ihrer Artikelserie „Muslimische Frauen“ , in der Agenda Interculturel veröffentlicht. Die Journalistin  preist eine neue Bewegung der muslimischen Frauen, die für ihre Rechte stehen, indem sie erklären, dass der Islam im Gegensatz zur gewöhnlichen Darstellung, für Gleichstellung der Geschlechter sein kann.

2. In seinem Artikel „Warum das Massaker abwarten?“, in der Dnevniker Zeitung veröffentlicht, erforscht  Uros Skerl aus Slovenien, die beunruhigende Lage der Bosnier, dieser bedrohten Bevölkerung, die in der Nachbarschaft der EU lebt. Trotz der Beendigung des Bosnienkrieges 1995, alarmiert der Artikel die internationale Gesellschaft vor einem latenten Konflikt, der zwischen Serben und Bosnier explodieren kann.

3. Gideon Levy aus Israel, befasst sich mit einem empfindlichen Thema in seinem Artikel „Die Kinder von 5767“, publiziert in Haaretz. Während am Tag seiner Veröffentlichung die Israelis das jüdische Neujahr feierten, nimmt der Artikel verschiedene Geschichten palästinensischer Kinder durch, die vom Sept. 2006 bis zum Sept. 2007 von den israelischen Verteidigungskräften getötet wurden. Der Artikel ist nicht nur in sehr mutiger Weise geschrieben – sondern betont auch eine Frage, die in den israelischen Medien nur selten berichtet wird.

4. Ausserdem haben 2 Journalisten vom Jury eine ehrende Erwähnung erhalten:  Nadia Al Awady aus Ägypten, für ihren Artikel „Innerhalb der Palästinensischen Widerstandsbewegungen„, im Islam Online veröffentlicht, und Valentino Stefano aus Italien, für seinen Artikel „Cosmopolitan Pyla: Wo Zypern schon wiedervereint ist“, in Il Venerdi veröffentlicht.

Rolle der EU in diesem Schmelztiegel
Dieses Europäisches Jahr des Interkulturellen Dialogs umfasst eine Serie von Debatten zwischen Europa-Kommissaren und Parlamentarikern, Vertretern von Interessengruppen und Think Tanks, Journalisten und Studenten, wie die EU den Dialog zwischen den Kulturen fördern kann.

Der Fokus auf diese Debatte ist, Respekt und Verständnis zwischen Rassen und Religionen zu fördern, kulturelle und religiöse Verschiedenheit zu umfassen sowie Völker unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Religionen zusammenzubringen.

Die beiden ersten Diskussionen besahen die Wirkung der Einwanderung auf den interkulturellen Dialog sowie den Gebrauch der Kunst und Kultur, um sich anderen Kulturen zu nähern und zu verstehen. Vier weitere Debatten werden vor Jahresende stattfinden – über interkulturellen Dialog, Vielsprachigkeit, Ausbildung und die Rolle der medien.

Kommentar: Haben Sie Peer Gynt von Henrik Ibsen gelesen? Dieser Mann hatte keine eigene Persönlichkeit, keinen Kern, und sollte bei seinem Tode deshalb mit anderen schwachen Persönlichkeiten in einer grossen Masse zu etwas Brauchbarem zusammengeschmolzen werden. Das was Die EU und die Anna Lindh Foundation mit uns macht erinnert mich an diese Szene.

Ausserdem erinnert mich dies an die Versuche, die Jugend durch die Hitler Jugend und die FDJ in der DDR für die Diktatur und ihren eigenen Untergang zu begeistern.
Dieser Versuch kommt so krampfartig vor: Die EU will versuchen in einem Jahr das zu erlangen, wogegen unsere Vorfahren sich seit 1400 Jahren so energisch gesträubt haben: Die Vorherrschaft des Islam in Europa. Warum denn?

Zuletzt kommt mir das ganze Projekt veraltet vor: Wohl die meisten Psychologen und Soziologen wissen heute, dass  man durch Dialog sich nur dann näher kommt, wenn keine feste Ideologie trennt. Denn wenn dem so ist, redet man  sich auseinander.

Wie es sogar der damalige Direktor der  Anna Lindh Foundation, Traugott Schoefthaler während der „Muhammed Cartoon Krise“ feststellen musste („Was ist mit dem Dialog zwischen den Kulturen schief gelaufen?“), weshalb er den Dialog künftig nur geschulten Leuten (NGOs) überlasen wollte – nicht Menschen aus dem Volk.

Das Problem ist, dass die EU vom Koraninhalt und den Beschreibungen des Lebens Muhammeds

wissentlich absieht. http://euro-med.dk/?p=867

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Dem Pharmagiganten Pfizer wird der Prozess gemacht. Grund: In Nigeria sollen Antibiotika an 200 Kindern getestet worden sein – mit gravierenden Folgen.

Pfizer kann in den USA verklagt werden (Bild: AFP)

Nigerianische Familien dürfen den weltgrössten Pharmakonzern Pfizer, der unter anderem das Potenzmittel Viagra verkauft, in den USA für Medikamententests an ihren Kindern vor Gericht bringen. Sie lasten dem milliardenschweren Unternehmen an, ohne ihr Einverständnis das Antibiotikum Trovan an 200 Jungen und Mädchen ausprobiert zu haben.

Elf der Kinder starben laut Klageschrift, andere wurden demnach blind, taub oder erlitten Hirnschäden. Das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten wies am Dienstag ohne weitere Begründung einen Einspruch von Pfizer ab.

Pfizer gibt sich unschuldig

Das Unternehmen sieht die US-Justiz als nicht zuständig an und verneint jede Schuld. Pfizer stellt sich auf den Standpunkt, die Familien und die nigerianische Regierung seien über die Tests mit dem damals noch nicht zugelassenen Medikament informiert gewesen.

Die Geschehnisse liegen weit zurück im Jahr 1996. Damals hatte ein Ausbruch der Hirnhautentzündung in Nigeria Tausende Menschen getötet, vor allem die Jüngsten. Pfizer sagt, dass die mit Trovan behandelten Kinder eine höhere Überlebenschance gehabt hätten.

Umstrittenes Medikament

Trovan – einst einer der Verkaufsschlager von Pfizer – ist höchst umstritten. Das Antibiotikum darf heutzutage in den USA nur in Notfällen bei Erwachsenen angewendet werden, nachdem die Gesundheitsbehörde FDA schwere Leberschäden festgestellt hatte.

In Europa ist es seit 1999 ganz verboten. Mit nigerianischen Behörden hat sich Pfizer bereits auf die Zahlung von 75 Millionen Dollar geeinigt, um Klagen beizulegen. weiter:  http://www.20min.ch/finance/news/story/Blind–taub–tot-14271492

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Gut getarnt hinter der Alltagspolitik bereiten sich die Bundesregierung und Teile der Bundeswehr offenbar auf eine erneute kriegerische Auseinandersetzung vor. Ziel der heimlichen Bemühungen, die vom Einsatzführungskommando in Potsdam vorangetrieben werden, ist – zusammen mit den USA und Israel – ein militärischer Sieg im arabischen Raum. Der Gegner heißt Iran und die Armee steht Gewehr bei Fuß.

Vor wenigen Tagen versetzte der Iran seine an der nordwestlichen Grenze stationierten Revolutionsgarden in Alarmbereitschaft, weil auf der gegenüberliegenden Seite, dem Gebiet Aserbaidschans, hohe Konzentrationen von israelischen und amerikanischen Truppen beobachtet worden waren. So soll Israel eine Reihe von Bombern über die Zwischenstation Georgien nach Aserbaidschan gebracht haben. Iranischen Angaben zufolge bewegen sich auf den Straßen Aserbaidschans immer wieder lange Konvois von Panzern, Infanterie und Flak-Einheiten in Richtung der iranischen Grenze. Daraufhin zog der Iran Soldaten und Ausrüstungen am Kaspischen Meer zusammen. Aus gutem Grund, denn auch die USA schickte Spezialkräfte in das Gebiet.

Mit von der Partie ist bei den offiziell Manöver genannten Truppenbewegungen aber auch die Bundeswehr. Gesteuert vom Einsatzführungskommando in Potsdam kreuzt im Persischen Golf und der Arabischen See auch die deutsche Fregatte »Hessen«, die in ihrem Einsatz Bestandteil eines Verbandes von elf Kriegsschiffen sein soll. Angeführt wird diese Armada vom US-Flugzeugträger »Harry S. Truman« mit 60 Flugzeugen und rund 6.000 Mann an Bord.

Fünf Tage und Nächte lang flogen die 60 Kampfjets der USS Truman simulierte Bombenangriffe auf Ziele, welche die israelische Luftwaffe auf einem ihrer größten Luftwaffenstützpunkte in der Negev-Wüste errichtet hatte.

Bei der Übung landeten 60 amerikanische F-16-Flugzeuge von Stützpunkten in Deutschland und Rumänien kommend auf Einrichtungen der israelischen Luftwaffe, wurden aufgetankt und starteten gemeinsam mit israelischen Kampfbombern, um Langstrecken-Angriffe und Luftgefechte über dem Roten Meer und dem Mittelmeer zu üben.

Sowohl Washington als auch Jerusalem haben öffentliche Informationen über diese amerikanisch-israelische Luftwaffenübung zurückgehalten. Präsident Barack Obama hat für die zweite Juniwoche die Alarmbereitschaft aller Raketen-Abwehranlagen im Mittleren Osten angeordnet, einschließlich der Batterien an Bord der Sechsten US-Flotte im Mittelmeer und der Fünften US-Flotte im Persischen Golf.

Doch nicht nur auf hoher See werden Bundeswehr-Soldaten offenbar auf einen Einsatz gegen den Iran trainiert, auch im aktuellen Afghanistan-Krieg laufen bereits Vorbereitungen, die inzwischen im Bundestag für Furore sorgten. Gegenstand der Diskussion ist ein im Frühjahr 2010 an die dortigen Bundeswehrangehörigen verteilter Sprachführer Deutsch-Persisch. Während im Bundestag Staatssekretär Christian Schmidt (CSU) in einer Fragestunde wenig überzeugend berichtete, auch in Afghanistan werde Persisch gesprochen und deswegen müssten die Soldaten es wegen ihres humanitären Einsatzes erlernen, kamen Kennern der Region sofort Zweifel an den Worten des Politikers. Denn Persisch sei zwar eine von mehreren Sprachen in Afghanistan, doch ausgerechnet nicht im Norden des Landes, dem Gebiet, in dem die Deutschen stationiert sind.

Noch unglaubwürdiger werden die offiziellen Erklärungen der Bundesregierung bei einem Blick in besagten Sprachführer. Während die Übersetzungen für »Ich stamme aus Köln« oder »Guten Tag, wie geht es ihnen?« eher an harmlose Plaudereien erinnern, wird es wenige Seiten weiter schon handfester, wenn die persische Bedeutung für »Halt, stehen bleiben, oder ich schieße!« dargelegt wird. Den völligen Zusammenbruch erlebt die offizielle Begründung für den Sprachführer allerdings bei dem Satz »wir gehören zu den UN-Peace-Keeping-Truppen.« Denn für die Vereinten Nationen ist die Bundeswehr derzeit in den Taliban-Hochburgen nun einmal nicht unterwegs, sondern für die NATO.  weiter:http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-schulze/bundeswehr-verstrickt-in-heimliche-kriegsvorbereitungen-.html

Nachtrag:

23. Juni 2010 – Fregatte Hessen hat am 19. Juni die Carrier Strike Group der USS HARRY S. TRUMAN verlassen und hat Kurs auf die Seychellen genommen. Dort wird sich die Besatzung der Hessen nach der anspruchsvollen Übung ein paar Tage Ruhe gönnen, bevor dann Kurs Heimat angelegt wird.

24. Juni 2010 –Fregatte Hessen läuft in soeben auf den Seychellen ein.

Frage: …macht sie und die Mannschaft „nur“ Urlaub oder liegt sie in „versteckter“ Alarmbereitschaft in der Nähe Carrier Strike Group ?

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


u.a.: Bundeswehr verstrickt in Kriegsvorbereitungen?,  CIA Alarm wegen IRAN, Israel droht IRAN-Aktivisten, Stadt Harrisburg ist insolvent, Spanien will Arbeitslosenhilfe streichen,

http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=90

.

Grüße

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer nehmen sich ein Beispiel an Deutschland. Beim Sparen sind wir Vorbild! Das Sparpaket macht Schule, ab 2011 schnürt auch die G 20 solcherlei Sparbündel. Und weil Deutschland nun Vorreiter ist, muß es mit positivem Beispiel vorangehen! Nicht straucheln, nicht schwach werden und nachgeben: Sparen, sparen, immer weiter sparen. Wenn man schon mal einen erfolgreichen Exportschlager hat, da ist man sich einig, dann muß man sich zu diesem auch bedingungslos bekennen.

Beim Sparen sind wir Vorbild! Wahrlich, wir sind Vorbild für die Welt – wir armen Schlucker Deutschlands! An uns nehmen sie sich ein Beispiel, an uns Arbeitslosen und Rentnern, Geringverdienern und Alleinerziehenden – an den langsam aber nachdrücklich verarmenden Kindern Deutschlands will sich der reichere Teil der Welt messen lassen. Der Hartz IV-Empfänger als Global Player in Lauerstellung, sein Lebensentwurf soll rettender Maßstab für Industrieländer werden. Selbst dem geringfügig Beschäftigten gehört morgen schon die ganze Welt! Die, die im Alter ergänzende Grundsicherung beziehen, dürfen hochbetagt nochmals um die Erde reisen! Ja, die deutsche Unterschicht ist gar vorbildlich – die Welt nimmt sich ein Beispiel an ihr.

Wir sind Vorbild: was für eine ausgemachte Sauerei! Denn wer spart, das sind nicht wir, also kein einendes, fraternisierendes Wir – es ist das Wir der ohnehin schon Armen, Alleingelassenen, immer mehr ins Elend rutschenden Gesellschaftsgruppen. Wahrlich, dieses Wir ist Vorbild dafür, wie man den Gürtel enger schnallt – sofern man denn noch einen Gürtel hat. Aber das Wir verschwisterter Klassen ist damit nicht gemeint, kein Wir sich duzender Schichten. Nicht wir alle sind gemeint – die sind gemeint; die sind Vorbild! Die da oben! Nämlich Vorbild dafür, wie man so spart, dass die eigene Klientel davon unbetroffen bleibt. Der Hartz IV-Bezieher geht als Ware um die Welt – und sein Schöpfer als ehrlicher Makler hintendrein. Kauft uns unser Modell ab, macht es zum Richtschnur eurer Gesellschaft! Und es ist ein anspruchsloses Modell, denn man kann den Hartz IV-Bezieher melken und schröpfen und niemand lehnt sich deswegen auf! Deutsche Selbstgenügsamkeit zum vorbildlichen Preis.

Da nimmt sich die Welt doch gerne ein Beispiel; sie eignet sich die unbilligen Vorhaben des Sparpaketes an, damit auch ihre Armen ausgepresst werden dürfen zur Rettung ihrer ach so verehrten und gefeierten Nation – Proletarier aller Länder, erspart es uns! Erspart uns Renditenverlust, erspart uns zu hohe Sozialausgaben – und erspart uns euer Gejammer! Proletarier aller Länder, wir vereinigen euch – auf Initiative und dank geistiger Urheberschaft Deutschlands! Hartz IV-Bezieher, Rentner, Prekariaten und allerlei Notleider mehr sind bereits ins Ausland verkauft – jetzt fehlt nur noch der deutsche Gleichmut und die deutsche Geduld, mit der die deutschen Habenichtse sich ihrem Schicksal ergeben. Wenn diese beiden Tugenden auch noch exportiert werden könnten, scheint einem gutem Geschäft für uns alle – kein verbrüderndes Uns; kein Alle, das alle mit einschließt – nichts mehr im Wege zu stehen… weiter:http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/06/hartz-geht-um-die-welt.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Seit März sitzt Jörg Kachelmann wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung in Untersuchungshaft. Obwohl der Strafjustiz die Beweise abhandenkommen, hält sie an ihrer Anklage fest – und zerstört die Existenz des Fernsehmeteorologen.

Jörg Kachelmann (in der Mitte Mitte.) und sein Anwalt Reinhard Birkenstock (links.) gehen durch den Hof des Mannheimer Amtsgerichts

(Anm.: Mannheimer Justiz ist bekannt für ihre Willkür auch in anderen Prozessen, die als normal-denkender Mensch nicht nachzuvollziehen sind. Hier wird das Gesetz von anderen „Mächten“ bestimmt)

Zu Jörg Kachelmann dürfte nach einer wahren Flut der Berichterstattung inzwischen jeder eine Meinung haben – und nicht mehr übermäßig viele Menschen eine gute. Da ist ein Mann, der eine Frau vergewaltigt haben soll, der beträchtliche Liebschaften pflegte – und dessen harmloses Fernsehgesicht anscheinend nicht sein wahres Ich zeigt. Allerdings ist alles andere als sicher, dass der 51 Jahre alte Wettermann aus dem Ersten Programm jene Radiomoderatorin aus Schwetzingen, die in den Medien mal als Simone, mal als Sabine, Sandra, Tatjana oder Silvia firmiert, wirklich vergewaltigt hat. Die Beweise zerrinnen den Staatsanwälten geradezu unter den Händen. Aber der Schaden, den Kachelmanns Ansehen erlitten hat, ist total.

Selbst wenn das Landgericht Mannheim die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen Kachelmann ablehnen und ihn demnächst aus der Untersuchungshaft entlassen sollte – wer soll noch über seine ulkigen Wetteransagen in der ARD lachen? Wer könnte dabei vergessen, dass der Mann vor der Wetterkarte mit dem Vorwurf einer Vergewaltigung kontaminiert ist? Oder dass er durch Gefühlskälte und Gewissenlosigkeit eine Frau in die äußerste Verzweiflung getrieben hat?

Ist das „Claudia“?

gefunden unter: http://www.wgvdl.com/forum/mix_entry.php?id=122061&page=9&order=last_answer&category=0

Die Bezichtigungen der 37-jährigen Radiojournalistin – nennen wir sie fortan auch Simone – haben nämlich inzwischen stark an Glaubhaftigkeit verloren. Als die Frau am Morgen des 9. Februar 2010 den Fernsehmeteorologen Kachelmann anzeigte, behauptete sie, in der vorangegangenen Nacht – nach einem Beziehungsstreit – von ihm mit einem Küchenmesser bedroht und, so eingeschüchtert, zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden zu sein. Ursache für den Streit war ein anonymer Brief, den Simone am Nachmittag in ihrer Post gefunden haben wollte. Darin steckte die Kopie zweier auf Kachelmann und eine andere Frau ausgestellter Flugtickets nach Kanada nebst dem Hinweis, die beiden hätten ein Verhältnis. Mit dem Briefinhalt konfrontiert, soll Kachelmann in jener Nacht zunächst eine Beziehung zu jener Fremden geleugnet, diese dann aber doch eingeräumt haben und schließlich – als Simone ihn aus der Wohnung wies – hasserfüllt über sie hergefallen sein. So weit die Aussage der Frau. Die Polizei vermerkte damals, sie mache einen glaubwürdigen Eindruck.

Kachelmann selbst hat nach seiner Festnahme am 24. März vor dem Ermittlungrichter zwar eingeräumt, Simone zu kennen und an jenem Abend mit ihr intim gewesen zu sein, die Tat selbst aber hat er entschieden bestritten. Zwar soll es die Eifersuchtsszene gegeben haben, auch habe die Zeugin danach die Beziehung zu ihm beendet, aber er habe das akzeptiert und sei in ein Hotel gefahren, um dort zu übernachten. Anderntags flog Kachelmann ins Ausland. Der Rezeptionistin jenes Hotels erschien der Überraschungsgast beim Einchecken gegen 3.30 Uhr morgens weder aufgewühlt noch besorgt. Sie schildert ihn als eher entspannt. Lächelnd habe er sich nach einem Zimmer erkundigt und noch ein Weilchen mit ihr geplaudert.

Einige Wochen nach ihrer Anzeige hat Simone nach weiteren Ermittlungen der Polizei zugeben müssen, mindestens in Teilen ihrer Aussage gelogen zu haben: Den anonymen Brief, der die Tat ausgelöst haben soll, hatte sie sich selbst geschrieben. Und die Beziehung Kachelmanns zu jener Mitreisenden hatte sie auch schon Wochen zuvor gründlich ausspioniert. Unter falschem Namen hatte sie sich im Internet via Facebook als vermeintliche alte Bekannte an die Konkurrentin herangepirscht, hatte sich deren Bild schicken lassen und die Bestätigung erschlichen, dass diese ebenfalls mit Kachelmann zusammen sei.

Was ihre eigene Beziehung zu dem Wettermann angeht, so behauptete Simone, seit elf Jahren dessen »Lebensgefährtin« zu sein, konnte der Polizei allerdings weder die Anschrift von Kachelmanns Schweizer Firma nennen noch die Frage beantworten, ob er einen Wohnsitz in Deutschland habe. In der Gesamtschau aller Aussagen und Tatsachen stellt sich das Verhältnis der beiden weniger als ein reales und beständiges Miteinander dar denn als ein aus bürgerlichen Illusionen, utopischen Theorien und erotischen Fantasien zusammengefügtes Gedankengebäude. Ein Luftschloss, in dem niemand haust.

War das die neue Freundin von Kachelmann? :

Keinen einzigen Tag hat die Moderatorin mit Jörg Kachelmann eine gemeinsame Adresse gehabt. Die Polizei fand in ihrer Wohnung keine seiner Utensilien: keine Zahnbürste, keine Socke, keine Unterhose. Es gab keine gemeinsamen Skiurlaube, keine Weihnachtsfeiern, keine Silvesterpartys. Nicht einmal zu seinem fünfzigsten Geburtstag war sie eingeladen. Das bisschen Wirklichkeit, das es gab, waren vor allem kurze Nächte, meist auf der Durchfahrt, alle paar Wochen. Sie freute sich mächtig auf ihn. Er kam spät und ging früh. Stürmte durch die Republik von Messstation zu Messstation, von Medienevent zu Medienevent – angeblich immer im Stress. Dass dieser Zeitdruck auch daher rührte, dass Kachelmann eine Art ambulanter Liebhaber war und Schwetzingen bei Weitem nicht seine einzige Anlaufstelle, weiß Simone inzwischen. Und mit ihr weiß es die ganze Nation. Irgendwann müssen Wolken, Luft und Winde ganz von Kachelmann Besitz ergriffen haben: Er wurde selber wie das Wetter. Er zog vorbei.

Diesem Lebenswandel kamen die Kommunikationsmittel des 21. Jahrhunderts entgegen. Kachelmann ist ein multimedialer Typus, sonst wären seine raumgreifenden amourösen Parallelaktivitäten gar nicht denkbar. Auch seine Beziehung zu Simone hielt er vor allem aus der Ferne am Leben, durch lauter kleine elektronische Impulse über das weltweite Netz. Seine Leidenschaft übermittelte er via SMS, Mails, Chats, Skypes und hin und wieder in Kurztelefonaten. Er war immer irgendwie zu erreichen und blieb letztlich doch unfassbar. Niemand konnte nachprüfen, ob er sich gerade vom Frankfurter Flughafen meldete, aus dem Nordseewatt oder vom Matterhorn. An jedem Ort der Welt konnte Kachelmann Liebe schwören – ohne den Schwur in messbarer Lebenszeit einzulösen. Drohte ihm eine seiner E-Mail-Adressatinnen tatsächlich zu nahe zu rücken, blieb ihm immer noch die Möglichkeit, sich im Nirwana des Internet zu verflüchtigen. Aus seinem richtigen Leben habe er sie herausgehalten, sind sich mehrere Gefährtinnen in ihren Aussagen gegenüber der Polizei einig. Eine von ihnen sagt, trotz aller Mühe habe man immer draußen gestanden.

Dort wartete auch die blonde Simone aus Schwetzingen. Elf Jahre auf Stand-by, sich an Versprechungen klammernd, auf bessere Zeiten hoffend. Sie war 26 Jahre alt, als sie Kachelmann nach einem Interview ihre Visitenkarte gab, knapp 37 Jahre, als sie ihn anzeigte. Andere Frauen heiraten in dieser Lebensspanne, bekommen Kinder, bauen Häuser, gehen ins Ausland, machen Karriere. Bei Simone tat sich nicht viel. Sie saß in Schwetzingen und blieb ihm treu. Reduzierte sogar ihre Arbeitszeit bei dem Privatradio deutlich, um noch einfacher abrufbar zu sein.

Die Bremer Psychologieprofessorin Luise Greuel, eine angesehene Sachverständige und Autorin des gängigsten Lehrbuchs über Aussagepsychologie, hat Simone im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mannheim umfassend befragt, um herauszufinden, ob zumindest deren Vergewaltigungsvorwürfe auf realem Erleben basieren oder nicht. In ihrer Expertise vom 31. Mai 2010 kommt Luise Greuel zu dem Ergebnis, dass die Angaben der Opferzeugin nicht einmal den qualitativen Mindestanforderungen an eine tragfähige Aussage genügen. Und dass Simone die geschilderten Vergewaltigungshandlungen höchstwahrscheinlich nicht erlebt habe: Über den Ablauf der Tat berichte sie zum Teil Unwahrscheinliches bis Unmögliches.

So konnte Simone nicht plausibel machen, wie Kachelmann ihr ununterbrochen das Messer an die Kehle gehalten und zugleich sie und sich selbst teilweise entkleidet haben soll. Darüber hinaus behauptete sie, sich an komplette Handlungssequenzen nicht erinnern zu können. Schon bei Polizei und Staatsanwaltschaft hatte Simone in vier unterschiedlichen Vernehmungen hartnäckig die beschriebenen nachweislich falschen Angaben zum erweiterten Tatgeschehen gemacht. Nun geht die Sachverständige davon aus, dass die Frau bei der Schilderung des Kerngeschehens Erinnerungslücken geltend macht, um ihr Aussagemanagement abzusichern.

Der Rechtsmediziner hält die Verletzungen für selbst beigebracht

In den langen Gesprächen fällt der Sachverständigen außerdem auf, unter welchem Erfolgsdruck die Frau steht: Kachelmann dürfe nicht gewinnen, sagt Simone. Wie viele andere Frauen habe auch die Opferzeugin den Fernsehstar einst idealisiert und sich für ihn aufgegeben, stellt Luise Greuel fest. Für Kachelmann dagegen sei Simone kaum mehr als eine passagere Liebelei gewesen, ein ideales Projektionsobjekt für eigene Grandiositätsgefühle und deshalb: austauschbar. Als die Moderatorin ihren wahren Stellenwert im Kachelmannschen Ranking erkannt habe, sei dies dem Zusammenbruch ihres Selbstbildes und einer existenziellen Vernichtung gleichgekommen. Schlug also die Huldigung einer blind Verliebten um in Vernichtungswünsche gegen den Verräter? Die Sachverständige jedenfalls findet bei Simone starke Anhaltspunkte dafür.

Die Expertise der Professorin Greuel ist nicht das einzige Dokument, das Simones Glaubwürdigkeit erschüttert. Auch ein Gutachten des Gerichtsmediziners Bernd Brinkmann lässt Zweifel an ihren Vorwürfen aufkommen. Brinkmann ist emeritierter Professor, leitete 30 Jahre lang das Rechtsmedizinische Institut der Universität Münster und gehört zu den kompetentesten Rechtsmedizinern im Land. Der Generalbundesanwalt bat ihn regelmäßig bei besonders komplizierten Kriminalfällen um Gutachten oder rief ihn als Schiedsrichter, wenn unklare Befunde von anderen Rechtsmedizinischen Instituten unterschiedlich interpretiert worden waren. Im Fall Kachelmann wurde Brinkmann von der Verteidigung um die sachverständige Beurteilung jener – durch eine Vielzahl von Fotografien dokumentierten – Verletzungen gebeten, die von Simone als Vergewaltigungsfolgen präsentiert worden waren.

hier weiter:  http://www.zeit.de/2010/26/DOS-Justiz-Kachelmann?page=all

Auch so kann man jemanden „zur Sau“ machen und es liegt eben nicht immer anden Männern, die in der heutigen NWO-Zeit sehr schlechte Karten haben – das wird auch gnadenlos ausgenutzt.

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Wegen des plötzlichen Rücktritt oder der Entlassung des Oberkommandierenden aller NATO-Truppen in Afghanistan, von General Stanley McChrystal, möchte ich die wichtigsten Argumente auflisten, warum der Angriffskrieg, den die NATO-Staaten schon seit 9 Jahren gegen Afghanistan führen, keinerlei Rechtfertigung besitzt und völlig illegal ist.

Zuerst erwähne ich wegen der Aktualität die neueste Aussage des CIA-Chefs Leon Panetta vom 27. Juni. Er sagte, die Vereinigten Staaten hätten seit 2001 keine verlässliche Geheimdienstinformationen über den Aufenthaltsort von Osama Bin Laden. Das heisst, seit 9 Jahren haben sie keinerlei Lebenszeichen von ihm auf irgend einer Weise empfangen. Er ist wie vom Erdboden verschwunden.

Dafür gibt es eine einfache Erklärung, Osama Bin Laden starb am 16. Dezember 2001, wie ich hier nachgewiesen habe. Wie will man deshalb den Aufenthaltsort eines Toten herausfinden, der im Jenseits weilt und dessen Körper zu Staub zerfallen ist.

Das bedeutet, alle sogenannten Botschaften seit Ende 2001 sind gefälscht und die Fälscher sind die welche vom Krieg profitieren. Sie dienen nur um den Schein zu wahren, er sei noch am Leben und stelle eine immense Gefahr dar, um den “Krieg gegen den Terror“ rechtfertigen zu können. Alleine weil Osama Bin Laden gar nicht mehr existiert, ist der ganze Krieg in Afghanistan, der mit seiner Suche hauptsächlich begründet wird oder wurde, völlig grundlos und illegal.

Aber schauen wir uns das internationale Recht an. Seit der Gründung der Vereinten Nationen im Jahre 1945, müssen alle Konflikte zwischen zwei Staaten laut UNO-Charter dem Sicherheitsrat vorgetragen werden und nur dieser alleine darf die Anwendung von Gewalt autorisieren. Ohne diese Genehmigung ist jede militärische Vorgehensweise gegen ein Land illegal.

Es gibt eine Ausnahmen zu dieser Regel. Wenn ein Land angegriffen wird, darf es sich verteidigen. Amerika wurde aber nicht von Afghanistan angegriffen. Der zitierte Grund, der 11. September 2001, hat ja nicht die afghanische Taliban Regierung durchgeführt. Kein einziger der angeblichen 19 Terroristen war ein Staatsbürger Afghanistans, sondern die meisten waren aus Saudi Arabien. Wenn überhaupt, dann hätten die USA Saudi Arabien angreifen müssen, aber nicht Afghanistan.

Jetzt behauptet aber die US-Regierung, die UNO hat den Angriff auf Afghanistan autorisiert. Präsident Bush hat das gesagt und Obama bei seiner Ansprache am 1. Dezember 2009 in West Point auch. „Der UNO-Sicherheitsrat hat die Anwendung aller notwendigen Schritte als Antwort auf den 9/11-Angriff zugestimmt,“ deshalb sind die US-Truppen dort einmarschiert, „unter dem Banner der internationalen Legitimität,“ sagte Obama.

Die Resolution 1368 des UNO-Sicherheitsrat, auf die sich Obama bezieht, meint aber mit dem Wortlaut „alle notwendigen Schritte“ seine eignen Massnahmen und nicht die der USA. Mit keinem Wort steht dort, die Amerikaner oder die NATO darf Afghanistan angreifen. Die einzig andere Resolution zu diesem Thema, nämlich 1373, beschreibt die verschiedenen Massnahmen als Antwort, wie das Einfreieren von Guthaben der Terroristen, die Bestrafung der Unterstützung von Terroristen, den Austausch von Informationen über Terroristen, die Verurteilung von Terroristen. Es handelt sich um Polizeimassnahmen gegen Kriminelle, aber nicht um einen Freifahrtschein für einen Krieg gegen ein ganzes Land.

Die Anwendung von Gewalt gegen Afghanistan ist in keiner Resolution erwähnt. Dieses Recht hat sich die USA und die NATO einfach genommen. Der Krieg der Amerikaner gegen Afghanistan wurde nicht vom UNO-Sicherheitsrat genehmigt, deshalb ist dieser Krieg völlig illegal. Jeder Politiker der das Gegenteil behauptet ist ein Lügner und ein Kriegshetzer, ist ein Befürworter eines Angriffskriegs und gehört bestraft.

Jetzt haben Politiker die Rechtfertigung gebracht, auch wenn der Krieg rein rechtlich illegal ist, dann ist er aber moralisch wegen 9/11 zu rechtfertigen. Obama hat dabei die Argumente von Bush übernommen, warum Amerika und seine Alliierten in Afghanistan Krieg führen, in dem er sagte:

Wir haben diesen Kampf nicht gesucht. Am 11. September 2001 haben 19 Männer vier Flugzeuge entführt und sie dazu benutzt um 3000 Menschen zu ermorden …. Wie wir wissen, gehörten diese Männer zu der Gruppe von Extremisten der Al Kaida … Nach dem die Taliban sich geweigert haben Osama Bin Laden auszuhändigen, haben wir die Truppen nach Afghanistan geschickt.

Die drei Argumente in der Aussage von Obama zusammengefasst sind:

1. Der Angriff wurde von 19 Mitgliedern der Al-Kaida durchgeführt.
2. Der Angriff wurde von Osama Bin Laden befohlen, der in Afghanistan weilte.
3. Die Invasion war notwendig, weil die Taliban sich geweigert haben ihn auszuliefern.

Alle drei Punkte sind aber falsch und Lügen.

Zu Punkt 1: Wie ich in vielen meiner über 170 Artikel über 9/11 dargelegt habe, hat die US-Regierung bis heute die Identität der 19 mutmasslichen Entführer nicht bewiesen. Sie hat auch nie bewiesen, es sind diese Beschuldigten überhaupt an Bord der entführten Maschinen gewesen. Wir haben es einfach zu glauben und damit basta. Was aber bewiesen ist, die Identität von real existierenden Personen die noch am Leben sind wurde gestohlen und als die von Terroristen ausgegeben.

Auch einen Beweis für eine international operierende Terrororganisation mit Namen Al-Kaida wurde bis heute nicht erbracht. Es handelt sich nur um pure Behauptungen. Im Gegenteil, es ist erwiesen, diese Organisation existiert gar nicht, ist frei erfunden, bzw. es handelt sich um eine angeheuerte Truppe die für die CIA arbeitet und für selbst inszenierte Terroranschläge benutzt wird.

Alleine der Name Al-Kaida ist schon lächerlich, bedeutet nämlich auf Arabisch „Datenbank“ und haben die Amerikaner selber vergeben.
Dabei handelt es sich um die Datenbank mit der Liste der Namen von Mujahedin, welche gegen die Sowjets während der 80ger Jahre im Auftrag der Amerikaner in Afghanistan kämpften, später dann im Balkan gegen die Serben, in Tschetschenien gegen die Russen und an anderen Orten wie in Nordafrika, wo immer sie gerade von Nutzen sind, damit die USA einen Grund hat militärisch zu intervenieren.

Selbstverständlich auch um die Bevölkerung in Angst zu versetzen, damit man den Polizeistaat einführen kann. Eine Al-Kaida wie sie uns dargestellt wird gibt es gar nicht, deshalb ist ein Krieg gegen diesen erfunden Feind zu führen völlig absurd.

Zu Punkt 2: Die Beweise für eine Schuld von Osama Bin Laden, oder er wäre der Hauptdrahtzieher hinter 9/11, hat die US-Regierung bis heute nicht vorgelegt. Sie geben ja sogar zu, keine Beweise zu haben und deshalb sucht das FBI ihn auch nicht wegen 9/11. Er ist auch deshalb nicht in Abwesenheit von der US-Justiz angeklagt und verurteilt worden. Osama Bin Laden hat seine Beteiligung vehement bestritten, so lange er noch am Leben war. Die späteren Botschaften mit einem Geständnis sind wie ich oben beschrieben habe nachweislich Fälschungen.

Zwei Wochen nach 9/11 hat US-Aussenminister Colin Powell der Presse gesagt: „Wir werden bald die Dokumente vorlegen, welche ganz klar die Verbindung von Bin Laden zu diesem Angriff beschreiben.“ Nur auf diese Dokumente warten wir schon seit 9 Jahren, sie sind bis heute nicht vorgelegt worden.

Auch Tony Blair musste zugeben: “Die Dokumente bieten keinen strafrechtlichen Fall gegen Osama Bin Laden, um eine Verurteilung vor einem Gericht zu erwirken.“ Es ist unfassbar, die Mutmassungen und Beschuldigungen waren den Politikern gut genug um einen Krieg zu starten, sind aber nicht gut genug für ein ordentliches Gerichtsverfahren. Das sagt doch alles über die Illegalität dieses Krieges.

Zu Punkt 3: Die Behauptung, die Taliban hätten Osama Bin Laden nicht ausgehändigt und deshalb musste man in Afghanistan einmarschieren, um ihn zu verhaften und vor Gericht zu bringen, ist auch falsch. Wie durch mehrere Medienberichte bewiesen, hat die Taliban-Führung gesagt, sie würden Osama Bin Laden ausliefern, wenn die USA die entsprechenden Beweise für seine Täterschaft vorlegen würden. Ein völlig korrekte rechtstaatliche Forderung.

Sogar nach dem die Bombardierung von Afghanistan im Oktober 2001 begann, haben die Taliban angeboten, Bin Laden auszuhändigen, wenn die USA mit der Bombardierung aufhört und Beweise für seine Schuld vorlegen würde. Bush antwortete darauf: „Es gibt keine Grund über Schuld oder Unschuld zu diskutieren. Wir wissen er ist schuldig.“ Demnach ist Bush und nicht die Taliban für die Nichtauslieferung verantwortlich.

Weder die Bush-Regierung, die britische Regierung, das FBI, die CIA, noch die 9/11 Untersuchungskommission haben bis heute Beweise vorlegen können, Osama Bin Laden war für den Angriff vom 11. September 2001 verantwortlich. Es handelt sich nur um unbewiesene Behauptungen, die vor keinem Gericht standhalten würden. Tatsächlich handelt es sich um eine gigantische Lüge, um einen selbst inszenierten Angriff auf sich selber, ein ungeheuerliches Verbrechen, mit dem man unter Anderem eine Eroberung von Afghanistan begründen konnte.

Was waren die wirklichen Motive für eine Invasion von Afghanistan?

Die wahre Täterschaft hinter 9/11 besteht aus Mitgliedern „befreundeter“ Geheimdienste, in Zusammenarbeit mit kriminellen Elementen aus dem US-Machtapparat, die jeweils verschiedenen Motive haben. Die einen wollen die Muslime als die Bösen schlechthin darstellen, die man ohne Skrupel vernichten kann. Andere können damit ihre imperialistischen Eroberungskriege führen, oder die Verfassung und Demokratie demontieren, oder es geht nur ums Geld, denn Krieg war schon immer das beste Geschäft.

Es ist erwiesen, die US-Regierung hatte die Invasion von Afghanistan mindestens ein Jahr vorher schon geplant. Zu behaupten, die USA wurde aus heiterem Himmel, völlig unvorbereitet überfallen und hat erst dann reagiert, ist eine Lüge. Das Pentagon war innerhalb von nur vier Wochen nach dem 11. September 2001 in der Lage den Krieg zu beginnen. Dieser illegale Angriff hat mit 9/11 überhaupt nichts zu tun, ausser um als fadenscheinige Ausrede für einen Invasion herzuhalten, welche die Medien verkauft haben und die meisten Menschen glauben.

Die US-Regierung stand in den 90ger Jahren in direkten Verhandlungen mit der Taliban-Regierung, wegen dem Bau einer Gaspipeline vom Kaspischen Meer bis nach Pakistan an den Indischen Ozean. Die Taliban waren aber mit den unverschämten Bedingungen der Amerikaner nicht einverstanden und fingen Verhandlungen mit den Chinesen an, die eine besseres Angebot machten. Darauf hin kam es zu einem letzten Treffen im Juli 2001 in Berlin, an dem der US-Vertreter den Taliban drohte: Entweder ihr akzeptiert unser Angebot eines Goldteppichs, oder wir beerdigen euch unter einem Bombenteppich.

Die USA haben Afghanistan wegen der Kontrolle über die Ressourcen angegriffen und nicht weil sie Osama Bin Laden gefangen nehmen wollten. Dazu wäre nur eine kleine Sondereinheit notwendig gewesen und nicht eine ganze Armee von über 150’000 Mann. Die neuesten Meldungen über den Reichtum an Bodenschätzen in Afghanistan bestätigen dieses Motiv. Dazu kommt noch der ganze Drogenanbau und Drogenhandel, der unter den Taliban fast ausgerottet war. Seit dem die Amerikaner das Land besetzt haben und kontrollieren, steigen die Ernten von Opium- und Marihuana in Rekordhöhen und Afghanistan ist der grösste Drogenproduzent der Welt.

In Wahrheit geht es darum, eine korrupte und hörige Regierung zu installieren, welche das Ausplündern des Landes durch die US-Konzerne genehmigt, so wie die Amerikaner es überall auf der Welt praktizieren. Nur es funktioniert nicht wie geplant, die afghanische Bevölkerung bereitet den Invasoren einen erbitterten Widerstand, genau so wie sie allen anderen Eroberern schon vorher Widerstand geleistet haben.

Damit ist auch die Behauptung der europäischen NATO-Länder völlig falsch, es bestehe eine Beistandspflicht, weil die USA angegriffen wurde. Deshalb müsste man in Afghanistan als Alliierter mit in den Krieg ziehen. Der ganze Krieg ist illegal, weil er nur auf Lügen und Täuschung basiert. Auch die Abänderung der Begründung, es gehe um die Schaffung einer Demokratie, um Frieden und Menschenrechte und um den Aufbau des Landes, ist durch den völligen Mangel an Fortschritt nach 9 langen Jahren widerlegt. Die Menschen in Afghanistan sehen nichts davon, erleben nur Leid, Tot und Zerstörung.

Der Krieg in Afghanistan ist völlig illegal und muss sofort beendet werden.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/warum-der-krieg-in-afghanistan-illegal.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Die Diamantenindustrie hat sich des fahlen Lichts noch immer nicht entziehen können, das der Handel mit Blutdiamanten auf sie wirft. Obwohl globale Initiativen wie der Kimberley-Prozess die Geschäfte mit den Krieg und Gewalt finanzierenden Steinen fragwürdiger Herkunft unterbinden soll, ist das Problem nach wie vor nicht zur Gänze unter Kontrolle. Besonders akut ist die Lage in Simbabwe, wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) aufzeigt.

Der Diamantenabbau sei hier so wenig kontrolliert, dass nicht nur Diktator Robert Mugabe und seine Verbündeten daran verdienen, sondern auch „große Summen in dunkle Kanäle ins Ausland abfließen“.

Fortführung von Zwangsarbeit und Folter

Ebenso wenig wie das Volumen der illegal gehandelten Edelsteine lassen sich die Nutznießer der bedenklichen Geschäfte in der Diamantenindustrie identifizieren, lässt die Organisation auf Nachfrage von pressetext wissen. Die Regierung in Simbabwe halte sich aber nicht an das 2003 zwischen 49 Staaten mit Diamantenvorkommen geschlossene Kimberley-Abkommen, weshalb das Land aus dem Prozess auszuschließen und der Handel gestoppt werden müsse. „Der Kimberley-Prozess droht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken, wenn die fortwährenden Menschenrechtsverletzungen ignoriert werden“, so HRW.

2008 hat das Militär in Simbabwe die Diamantenfelder in Marange gewaltsam übernommen. Statt die Soldaten wie vereinbart schrittweise abzuziehen, gehen „Zwangsarbeit, Folter, Schläge und andere Schikanen“ beim Abbau der Edelsteine weiter, berichtet HRW. Der Diamantenschmuggel habe durch die verstärkte Militärpräsenz sogar noch zugenommen. Ein Teil der Felder sei mittlerweile zwei Privatunternehmen zugewiesen worden. Auch sie unterhielten jedoch enge Beziehungen mit hochrangigen Mitgliedern von Mugabes Partei ZANU-PF. Sie bilden jene Elite, die vom Geschäft mit den Blutdiamanten profitiert. Quelle: pressetext.deutschland Manuel Haglmüller

weiter:  http://www.extremnews.com/berichte/weltgeschehen/518e1308cb3fcf0

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Wie das deutsche Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet soll Anfang Juni in Warschau ein „mutmaßlicher Mittäter“ des Israelischen Kommandos verhaftet worden sein, das am 19. Januar in Dubai den Hamas-Funktionär Mahmud al-Mabhuh getötet habe. Der Mann habe versucht mit einem auf den Namen „Uri Brodsky“ ausgestellten istaelischen Pass in Polen einzureisen – heisst es. Konkret soll „Brodsky“ vorgeworfen werden, dass er im Frühjahr 2009 einen weiteren mutmaßlichen Mossad-Agenten dabei begleitete, einen deutschen Reisepass beim Einwohnermeldeamt Köln zu beantragen. Mit diesem auf den Namen „Michael Bodenheimer“ ausgestellten deutschen Pass war einer der mutmaßlichen Täter des Mordes in Dubai vor dem Anschlag ein- und danach wieder ausgereist. In Polen wurde die angebliche Festnahme von „Brodsky“ am Samstag in Medien gemeldet. Im Unterschied zum „Spiegel“ gibt man allerdings das  Datum der Verhaftung mit 4. Juni an und spricht nicht von einem „mutmaßlichen Mossad- Agenten“, sondern einem möglichen Unterstützer des israelischen Geheimdienstes, bezieht sich aber ansonsten auf den Bericht des Spiegel.

Am 19. Januar diesen Jahres wurde in einem Hotel des Emirats Dubai der Hamas-Funktionär Mabhuh durch ein Mordkommando getötet. Im Verdacht die Tat vorbereitet und ausgeführt zu haben stand von Anfang an der Kidon des Israelischen Geheimdienstes Mossad. Israel hat bis heute weder die Tat zugegeben noch dementiert. Die Täter waren mit „falschen“ Pässen aus Drittstaaten eingereist, die tradionell Israel unterstützen, hierunter auch Deutschland. Nach Feststellungen der Polizei von Dubai hatte einer der mutmaßlichen Killer einen ausgerechnet in Köln áusgestellten Reisepass benutzt. Ausgerechnet deshalb, weil in der Domstadt schon von Amts wegen Pässe für Undercover- Agenten des Verfassungsschutzes u.a. regelmäßig gefälscht werden.

Regierungsnahe polnische Medien meldeten, dass „Uri Brodsky“ von Grenzschutzbeamten am Flughafen Okecie in Warschau verhaftet worden sei, man habe einen deutschen EU- Haftbefehl vollstreckt. Am 6. Juni sei der Mann einem Untersuchungsrichter vorgeführt worden sein, der gegen ihn eine 40- tägige U-Haft anordnete. Bei seiner Befragung soll „Brodsky“ angegeben haben, dass er nichts mit dem „durch deutsche Hilfe gefälschten Dokument“ zu tun habe. Was den angeblichen Uri Brodsky nach Warschau trieb, ist nicht bekannt geworden. „Der Spiegel behauptet dass die israelische Botschaft in Warschau bereits bei den polnischen Behörden interveniert habe, um die Auslieferung des Agenten zu stoppen“ – übersetzt z.B. „Gazeta Wyborza“ das Deutsche Magazin.

Nun, in Polen stehen Wahlen an und in solchen Zeiten ist es durchaus möglich, dass auch der verstorbene Papst mal wieder für ein paar Tage von den Toten aufersteht. Dennoch wurde die Meldung der Verhaftung eines mutmaßlichen „Mossad-Agenten“ vom „Spiegel“ verbreitet und vollumfänglich, bis auf den „Agenten“, von polnischen Medien übernommen. Man kann eigentlich davon ausgehen, dass man die beiden genannten Daten 4. und 6. Juni ansonsten frei erfunden hat. Was stutzig macht, ist aus polnischer Sicht die Tatsache, dass hier niemand von dieser angeblichen Verhaftung noch vor dem Spiegel berichtet hatte. In Polen werden solche Dinge in der Regel nicht verschwiegen, sondern als Quell-Information an die Meistbietenden verkauft.

Wenn ein Herr Westerwelle Desinformation betreiben will, um hiermit bestimmte Ziele zu erreichen oder zu unterstützen, ist er natürlich beim seriösen Spiegel an der besten Adresse. Schön wäre es natürlich wenn man tatsächlich mal einen echten Mossad-Agenten nach einer Straftat auch in Deutschland vor Gericht stellen könnte und würde, doch Hoffnung sollte man da nicht haben. Wir verlassen uns was die Sache selbst angeht, so auch erst einmal auf unser gesundes und erfahrenes Mißtrauen. Israel mauschelt schon seit Jahren, nicht nur im Waffengeschäft, mit Polen herum. Das ganze antisemitische Theater ist nur noch Show. Von der Rückerstattung jüdischen Eigentums in Polen, ist auch schon lange nicht mehr die Rede. Nach Ansicht von Polskaweb, war auch der Diebstahl des Auschwitz-Schildes „Arbeit macht frei“, pünktlich zum Besuch von Benjamin Netanjahu in dem ehemaligen Konzentrationslager, eine Art Gemeineinschaftsproduktion. Aber schauen wir mal, was denn „Uri Brodsky“ machen wird. Unser Anruf bei der israelischen Botschaft befriedigte nämlich unsere Neugier absolut nicht.

Sollte die „Uri Brodsky“ Geschichte wirklich echt sein muss man damit rechnen, dass der angebliche Geschäftsmann aus taktischen Gründen nun sehr schnell ausgeliefert wird. Deutschland und Polen haben ein Auslieferungsabkommen, sowohl bilateral als auch durch über europäische Verträge. Einzig scharf auf die Überstellung dieses „Problems“ sind aber nicht die deutschen Behörden, sondern die Polizei von Dubai, die wahrscheinlich inzwischen bereits ebenso einen Haftbefehl gegen „Brodsky“ durchgesetzt haben dürfte. Berlin würde aber mit Sicherheit den Israeli nicht in einen arabischen Staat ausliefern, auch wenn dies das Gesetz so verlangen könnte. So wird man das Problem umgehen müssen und gleichzeitig dafür sorgen, dass der Verhaftete schnell wieder auf freien Fuß kommt. „Brodsky“ wird sich gegen seine Auslieferung wehren, was dann die Entscheidung eines polnischen Gerichtes notwendig macht. Die Verhandlung hierzu wird kurzfristig anberaumt. Das Gericht stimmt dem deutschen Auslieferungsersuchen zu, dies aber unter Auflagen. Auflage dürfte sein, dass „Brodsky“ nicht in ein Drittland überstellt werden darf, nicht wegen der Mordsache aus Dubai angeklagt werden könne, sondern nur wegen des Verdachtes auf Zugehörigkeit zu einer ausländischen Organisation oder der Unterstüzung einer Dokumentenfälschung. Somit wäre er dann binnen Tagen oder Wochen wieder frei.

Update: Dubai will Brodsky nicht

Am Sonntag sagte der Polizeichef von Dubai Dahi Khalfan Tamim, dass man keinen Haftbefehl gegen Uri Brodsky erwirken werde. Wichtig sei eheimdnur, dass der Mann in Deutschland oder Polen für seine möglichweise begangenen Straftaten adäquat verurteilt werde. Vom polnischen Aussenministerium erfuhren wir, dass Israel sich noch in keiner offiziellen Form an Polen wegen der Verhaftung ihres Bürgers gewandt habe. Die Behörde will nicht verraten, in welchem Gefängnis der angebliche Mossad- Gehilfe sich zur Zeit aufhält. So ist erst einmal nicht nachvollziehbar ob es diesen Brodsky überhaupt gibt. weiter: http://polskaweb.eu/mossad-unterstuetzer-angeblich-in-polen-verhaftet-57562567.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Die Briten haben keine Feinde, die Amerikaner auch nicht, die Franzosen bilden sich dies nur ein und die Kanadier schauen zu viele Kriegsfilme, dennoch aber treiben ihre Regierungen die Rüstung voran und investieren immer mehr Milliarden in militärische Infrastrukturen. Seit Russland von den Führungen anderer „Großmächte“ dazu auserkoren wurde alsbald auch in der EU und Nato eine wichtige und grenzenlose Führungsrolle zu spielen, ist natürlich aus dem Osten keine Gefahr mehr zu erwarten. Umso mehr staunt man, dass jetzt sogar ein neues und noch größeres NATO-Hauptquartiers in Brüssel gebaut werden soll. Mindestens eine halbe Milliarde Euro soll der Spaß kosten, worin allerdings auch Spielplätze für Kinder und Erwachsene sowie Schwimmbäder und Fitness- Salons enthalten sein sollen.


Schon im kommenden September gehts los. Mit einer Fertigstellung wird schon in 5 Jahren gerechnet. Hier sollen dann 4500 Diplomaten und Militärs untergebracht werden. Die gesamte Nutzfläche der Gebäude wird dann bei etwa 120.000 qm liegen. Hierunter natürlich auch Konferenzräume, Restaurants, Presse Center, Bars und Cafes. Auch ein Hochsicherheits- Bereich für die Atomwaffen Lobby ist geplant, wo nur höchste Militärs Frankreichs, Großbritanniens, Kanadas und den USA, die mit speziellen Pässen ausgerüstet werden, Zugang haben sollen. Deutsche und Polen dürfen da zwar nicht rein, aber dafür umso mehr finanzieren.

Der Zweck dieser neuen Anlage in Brüssel ist umstritten, wenn auch offiziell alles wie üblich sehr schön beschrieben wird, heisst es auf der anderen Seite, dass die zukünftigen Aufgaben der Nato mehr der Sicherheit in den Mitgliedsstaaten selbst und Israel dienen soll. Gewalttätige Krawalle wie in Griechenland oder am Sonntag in Toronto, während einer Groß- Demonstration gegen den G20-Wirtschaftsgipfel, wird es in Zukunft häufiger und in immer größeren Ausmaßen geben. Die Menschen lassen sich die zunehmende Versklavung und Enteignung durch bilderbergschen Krypto- Juden nicht mehr gefallen und die Verantwortlichen fürchten sich vor dem „Mob“. So muss halt das Militär für den inneren Frieden sorgen. weiter:  http://polskaweb.eu/nato-investiert-in-sicherheit-um-globalisierung-76847736733.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Es besteht die Gefahr, daß Public Private Partnership (PPP) anfängt, sich in Deutschlands Kommunen richtig durchzusetzen. PPP verbreitet sich wie eine Seuche – national und International. Damit Sie sich Ihre Augen öffnen, empfehle ich als Einstieg ein Podcast (mp3-Download) . Stellen Sie sich bitte vor, wirklich alles in Ihrer Kommune wird von einem privaten Unternehmen ausgeführt. Das wäre PPP im Endzustand. Mautgebühren für Bürgersteige, Fahrrad-Maut – vieles, was wir uns jetzt noch nicht vorstellen können.

Um das weitere Durchsetzen dieses für uns sehr kostspieligen Irrsinns in Deutschland zu verhindern, sollten wir gemeinsam handeln – global denken, lokal handeln. So zum Beispiel in Frankfurt am Main:

In Frankfurt ist eine Riesensauerei geplant unter tatkräftiger Mitwirkung der frankfurter Grünen, welche die Stadt Frankfurt am Main sehr teuer zu stehen kommen wird. Man will am 1. Juli 2010 in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung eine Grundsatzentscheidung zugunsten eines aberwitzigen PPP-Vorhabens treffen. Irgendein Nutzen zugunsten der Stadt Frankfurt ist allerdings nicht erkennbar. Als einziges Motiv, so einem Mist – meine Meinung – zuzustimmen, bleibt für mich Korruption übrig.

Wenn genügend frankfurter Grüne, die dem Stadtparlament (Stadtverordnetenersammlung) angehören, ihre Meinung ändern, dann gibt es Hoffnung, das unsägliche PPP-Vorhaben zu stoppen. Öffentlicher Druck ist erforderlich. Unten am Ende des Textes habe ich ein paar Tipps, wie Sie helfen können. Machen Sie bitte mit.

Um das Grünen-Handeln besser verstehen zu können, möchte ich Sie zu einer kleinen Reise in die Vergangenheit einladen:

Frankfurt am Main. Wir schreiben das Jahr 1993. Tatort Römer (Stadtparlament der kreisfreien Stadt Frankfurt am Main): Lutz Sikorski kandidiert um ein Dezernentenamt und wird nicht gewählt. Zu diesem Zeitpunkt haben andere wie Joschka Fischer hingegen ihre Altersvorsorge bereits in trockenen Tüchern – man hätte sich damals Sikorski gut als späteren grünen „Versorgungsfall“ vorstellen können.

Wir schreiben das Jahr 2006. Lutz Sikorski geht mit den frankfurter Grünen eine schwarz-grüne Koalition ein und wird, ganz anders als 1993, diesmal erfolgreich zum Grünen Verkehrsdezernenten gewählt. Oberbürgermeisterin ist Petra Roth (CDU).

Wir schreiben das Jahr 2007. In einer Rede vor dem frankfurter Stadtparlament verteidigte Manuel Stock (Die Grünen) die Fehler, die beim Bildungszentrum Ostend (ebenso Frankfurt am Main) unterliefen, zum allergrößten Teil als „nicht PPP-spezifisch“ (!!!). Es ging um die Rechtfertigung des PPP-Vorhabens für vier Schulen; die schlechten Erfahrungen mit dem Bildungszentrum Ostend paßten einfach nicht ins Bild.

Inzwischen schreiben wir das Jahr 2010. Es gibt viele negative Erfahrungen mit PPP. Dr. Werner Rügemer schrieb ein Buch über Heuschrecken im öffentlichen Raum, welches sich mit PPP befaßt. Attac steht PPP sehr kritisch gegenüber (1. Link, 2. Link).

Mit diesen bestehenden Hintergrunderfahrungen sollte man von öffentlichen Mandatsträgern erwarten dürfen, daß sie bei derartig schwerwiegenden und kostenträchtigen Entscheidungen ein besonderes Maß an Sorgfalt zeigen. Alles andere wäre nicht nur kritisch zu hinterfragen!

Frankfurt ist eine sehr reiche Stadt, die man wie eine Weihnachtsgans ausnehmen könnte, wenn man will. Frankfurt besaß von 2006 – 2008 Überschüsse von 1535 Millionen €. Das ist mehr als 1 Milliarde € und kann Begehrlichkeiten wecken, meinen Sie nicht auch? Intransparente und schwer erkennbare Finanzprodukte, dazu noch Investoren, fertig ist die Absahne. Glauben Sie nicht? Dann nehmen sie bitte die sehr gute Faustregel zur Kenntnis, Barzahlung ist billiger als ein vermeidbarer Kredit (Ob direkt oder indirekt ist egal)… und überhaupt,  kommunale Kredite sind zinsgünstiger als Kredite auf dem freien Kapitalmarkt für Unternehmer.

Am 1. Juli 2010 beabsichtigt die schwarz-grüne Mehrheit in der anstehenden Stadtverordnetenversammlung eine Grundsatzentscheidung zugunsten eines sehr teueren PPP-Projektes, der Sanierung von 170 „Ingenieursbauwerken“ (Brücken: deshalb auch Brücken-PPP genannt) durch einen Generalunternehmer. Und das für die Wahnsinnsdauer von 30 Jahren.

Lassen Sie uns jetzt bitte das Ganze gemeinsam aufdröseln:

  • Wie schon erwähnt, kann die Stadt Frankfurt das Ganze leicht in eigener Regie ohne teuere Bilanzkosmetik, was PPP auch darstellt, unter Verwendung von Eigenmitteln durchführen. Keine teueren Beratungsfirmen, keine teueren Rechtsanwälte, …
  • Stadtkämmerer Uwe Becker benannte Risikostreuung als Argument zugunsten der Entscheidung für einen einzigen Großunternehmer. Den Grünen müßte als (ehemalige?) Umweltpartei doch klar sein, daß es so etwas wie systemische Risiken gibt, die mit der Vorhabensgesamtgröße direkt korrelieren. Für mich ist das Hinnehmen solcher Verlautbarungen irgendwie sinnbefreit … außer bei dem Generalunternehmen werden Beraterstellen und Aufsichtsratsposten frei. Ein Schelm, wer hier Böses denkt.
  • Für die Ausführung wird eine Zweckgesellschaft gegründet. Die Mindest-Kapitaleinlage ist in Bezug auf die Risikostreuung meines Dafürhaltens sehr gering. Was passiert, wenn die Zweckgesellschaft Insolvenz anmelden muß? Nach den mir bekannten Verlautbarungen wird sich hier ausgeschwiegen, Versicherungen sind hier extrem teuer. Wenn dann noch deshalb der Versicherer Insolvenz anmelden muß (soll ja vorkommen), was dann?
  • Revisionsbericht des Revsionsamtes der Stadt Frankfurt am Main: Schandhafte Geheimniskrämerei. Er ist immer noch nicht als pdf-Download verfügbar. Das ist schon ein Skandal für sich. Angeblich soll er mit gewaltiger Verspätung in den letzten Tagen im Provinzblatt Frankfurter Neue Presse veröffentlicht worden sein. Frage: Wo bitte genau? Wo kann man das Nachlesen? Tut man so, als ob veröffentlicht werden würde und meint damit den Druck aus dem Dampfkessel nehmen zu können?

    Verkehrsdezernent Lutz Sikorski und Stadtkämmerer Uwe Becker sagen, sie wären für Transparenz! Nochmal: Warum ist der Revisionbericht des Revisionsamtes der Stadt Frankfurt am Main dann nicht frei zugänglich? Wo gibt es den Bericht als pdf-Datei zum Downloaden? Verwechseln die Grünen im Römer vielleicht Transparenz mit Bürgerverarschung?

    Inhaltlich befaßt sich der Revisionsbericht mit der Umsetzung des vier-Schulen-PPP-Vorhabens. Es zeigte sich hier, daß die Annahmen unser allseits beliebten schwarz-grünen Stadtregierung bereits in den ersten Jahren Makulatur sind. Teuer, teurer, noch viel teurer – das ist für mich der Trend. Für mich bleibt festzuhalten, daß die Geheimniskrämerei durch unsere ach so geliebte schwarz-grüne Pfusch-Stadtregierung (anders kann man die wohl nicht nennen) immens wichtig für die Grundatzentscheidung zugunsten des Brücken-PPP-Vorhabens ist. Eine rechtzeitige Veröffentlichung des Revisionsberichtes wäre einer Blamage der schwarz-grünen Koalition gleichgekommen und hätte bereits das unmittelbare Ende des PPP-Brücken-Vorhabens zufolge gehabt.

    Einzelheiten sind beim Bündnis gegen PPP (Attac Frankfurt) erfragbar.

  • Vorläufige Wirtschaftlichkeitsuntersuchung: Von Alfen-Consult liegt eine Auftragsarbeit vor (meine Ansicht: typische Rechtfertigungsarbeit, nicht weiter beachtenswert). Selbst der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e. V. (Otto Kuhn) widerspricht in mindestens einem zentralen Punkt.

    Insbesondere der frankfurter Ortsbeirat 2 hat sich mit den Stimmen von SPD, den Grünen (es gibt noch vernünftige Köpfe unter den frankfurter Grünen) und den Linken mehrheitlich gegen die bisherige „Wirtschaftlichkeitsuntersuchung“ ausgesprochen (Vorlage OA 1136 vom 14. Juni 2010 an den Magistrat der Stadt Frankfurt): „an den Ersteller mit der Auflage der Überarbeitung zurückgewiesen. Sollte sich dieser in absehbarer Zeit nicht dazu in der Lage sehen, erfolgt die Rückforderung der geleisteten Beträge und die Eigenerstellung der VWU. Dumm für Sikorski and Friends bei den Römer-Grünen, daß schon die eigene lokale Basis aufzumucken beginnt.

  • Die Grünen sind im benachbarten Kreis Offenbach übrigens gegen PPP. Sie haben einen Skandal aufgedeckt. Vorwürfe richten sich gegen den ex-CDU-Landrat Peter Walter, der als großer Fürstreiter für PPP durch die Lande tourt. Die Vorwürfe handeln auch um Unregelmäßigkeiten in Bezug auf die Strothoff Schule, eine internationale Privatschule. Ein gruseliges offenbacher PPP-Beispiel stellt eine toxische PPP-Mülldeponie dar: Die frankfurter Grünen sollten doch mal bitte schön bei den Grünen-Parteimitgliedern südlich des Mains nachfragen! Es muß schon ein sehr schwerwiegender Grund vorliegen, nicht mit den Parteikollegen aus dem Kreis Offenbach zu kommunizieren. Etwa ein finanzieller?
  • Die Vertragslaufzeit von 30 Jahren! Und das bei einer vormals basis-demokratischen Partei. Liebe Grünen, mal ehrlich, was soll der undemokratische Sondermüll, den Ihr Grünen hier fabriziert? Unsere Kinder müssen das alles schlucken. Ich denke, daß die nächste Generation, wenn sie volljährig ist, doch über die finanziellen Belange selbst entscheiden will – und können soll. Das ist das Mindeste, was die frankfurter Grünen, an Respekt gegenüber den Kindern und Kindeskindern aufbringen sollten.
  • Know-How-Verlust: Was die Grünen im Römer wohl vergessen haben, ist der sich beschleunigende Verlust an Fachwissen auf Seiten der Stadt Frankfurt am Main. Man wird als Stadt nicht mehr in der Lage sein, Vorhaben und Vorgaben zu kontrollieren. Die Abhängigkeiten von Experten (mit eigenen Wertauffassungen) von Außerhalb wird die Stadt zunehmend teurer kommen, Es wird der irre Zeitpunkt kommen, daß man für die Ausschreibung, welche die Wahl eines Unternehmens zum Gegenstand hat, welches Ausschreibungen für die Stadt Frankfurt durchführt, ein Beratungsunternehmen braucht.

    Der Verlust an städtischem Fachwissen kommt als PPP-Nebeneffekt die Stadt Frankfurt teuer zu stehen. Für Anhänger der Marktwirtschaft: Unternehmen sind wegen des Verlustes an Fachwissen Pleite gegangen, gehen Pleite und werden Pleite gehen. Wird das auch an Business Schools gelehrt?

  • Nicht nur gewerkschaftliche Kritik: Damit der Generalunternehmer profitabel wirtschaften kann, ein Unternehmerprofit soll ja auch fließen, wird er sehr „kostengünstig“ arbeiten. Niedrigpreisige Subunterrnehmer werden von irgendwoher angekarrt, hiesige Kleinunternehmer ausgepresst. Man erinnere sich an die Auftragsvergabe des ehemaligen Bauherrn Jürgen Schneider…

    Arbeitnehmer werden sich mit Lohneinbußen und Lohndumping wohl abfinden müssen.

  • Steuerzahlungen: International operierende Konzerne haben eine eigene Steuer-Abteilung. Frankfurt, das auf die Gewerbesteuer angewiesen ist, dürfte leer ausgehen. Ob Sub-Unternehmer im Rhein-Main-Gebiet Steuern zahlen können, ist genauso fraglich. Ob Sub-Unternehmer aus Südhessen ausführend sein werden, ist genauso fraglich. Juristisch kann man einen Generalunternehmer nicht hierzu verpflichten (siehe auch: Rainer von Borstel, Hauptgeschäftsführer des Verbandes baugewerblicher Unternehmer in Hessen e.V. in  der „Frankfurter Bauzeitung“ Nr. 22 vom Juni 2010)

Zur Korruptionsfrage: Das ist wie bei einem Indizienprozeß. Den Mörder, respektive den Wirtschaftsstraftäter, direkt zu überführen, ist oftmals unmöglich. Man muß mühselig kleine Hinweise zu einem Puzzle zusammenfügen. Wichtig ist es hierbei, Gegengründe auszuschließen. Im vorliegenden Fall gibt es keine sonstigen rationalen Gründe. Und als Tatmotiv Dummheit zu unterstellen, kommt nicht in Frage. Schließlich handelt es sich bei den Grünen im Römer um sehr intelligente Leute.

Wenn kein anderes Motiv mehr übrig bleibt, dann sollte man von Korruption ausgehen dürfen, zumal die Veantwortlichen mit Geheimnistuerei in Hinblick auf den Revisionsvertrag agieren. Geheimverträge sind angeblich üblich. Geheimverträge mit Unternehmern müssen nicht sein; man kann anti-Geheimhaltungsklauseln in Verträge quasi als anti-Korruptionsklauseln einbauen (vgl. Tranparancy International).

Keine geheimgehaltenen Berichte! Keine Geheimverträge! Leben wir etwa in einer Bakschisch- oder Bananenrepublik?

Wir sollten uns gemeinsam wehren, gegen PPP in Frankfurt stellvertretend für den Rest der Republik!

Was können wir gemeinsam unternehmen?

  1. Den Grünen im Römer zeigen, daß sie komplett schief gewickelt sind. Massiver Protest sollte sie zum Nachdenken zwingen. Die Grünen im Römer haben eine Webseite mit Stadtverordneten. Dort findet man ein Kontaktformular, um mit Grünen-Stadtverordneten per E-Mail über den Irrsinn zu diskutieren. Schickt denen bitte E-Mails mit Eurer Meinung.
  2. Verbreitet bitte diesen Text auf Euren Webseiten. Beachtet bitte die CC-Lizenz und verlinkt auf diesen Text hier (Quellenangabe) oder
  3. stellt eigene Texte ins Internet.

Machen Sie bitte mit!
Übrigens, die Begriffe PPP und ÖPP sind identisch (Public Private Partnership = Öffentlich-Private Partnerschaft).

weiter:  http://bernhardsweblog.blogspot.com/2010/06/ppp-skandalprojekt-in-frankfurt-sind.html#more

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Während sich die Medien über die Schiedsrichterleistung bei der WM die Köpfe heiss reden und die deutschen Fans im Siegestaumel sind, stürzte der Euro heute leise aber stätig weiter ab.

Es ist ja auch viel wichtiger sich über das nicht gegeben Tor von Schiri Jorge Larrionda und das nicht gepfiffenen Abseits von Roberto Rosetti aufzuregen oder mit Jubel, Trubel, Heiserkeit den Sieg über die Tommys zu feiern. Es spielt ja keine Rolle was mit der eigenen Währung passiert, die Bach ab geht.

Der Euro durchbrach gleich zwei Marken nach unten heute und wird wie nie abverkauft. Es begann am Morgen, in dem der Euro erstmals auf unter 1,35 Franken fiel. Aber es ging weiter und am Nachmittag knallte er durch 1,34 Franken. Der Kurs liegt im Moment bei 1,3351, ein Verlust von über 1 Prozent an einem Tag.

Der Goldpreis erreichte ebenfalls eine Rekordhöhe und stand vorübergehend bei 1’265 Dollar die Unze, bevor er wieder mit massiven Interventionen runtergedrückt wurde.

In meinem letzten Artikel über den Euro schrieb ich am 22. Juni, also nur vor einer Woche:

Einen Tag vor der Presskonferenz kostete ein Euro noch 1.4040 Franken. Danach stürzte er auf 1,3726 ab. Seit dem geht der Kursverfall weiter und der Kurs liegt heute bei 1,3649. Das heisst, innerhalb einer Woche hat der Euro fast 2 Prozent an Wert gegenüber dem Franken verloren, in einem Monat 5,37 Prozent und in den letzten 12 Monaten fast 10 Prozent.

Wie gesagt, heute lieg der Kurs bei 1,3351, ein Verlust von 5 Prozent seit dem ich den letzten Kursverfall kommentiert habe. Das heisst, der Wert des schwer verdienten Geldes der Menschen in der Eurozone schmilzt rapide dahin.

Die EU-Bürger, bzw. die welche den Euro als Währung haben, werden richtig verarscht und betrogen, aber alle schauen nur zu und zucken mit den Achseln, wenn sie überhaupt vor lauter Desinteresse realisieren was mit ihrem Geld passiert.

Aber die guten Nachrichten gehen weiter. Griechenland ist definitiv verloren und ich meine nicht im Fussball. Trotz der Rettungsaktion von 110 Milliarden Euro der EU und des Internationalen Währungsfonds IWF für Griechenland, gibt es keinerlei positive Wirkung. Die Kapitalmärkte sehen das Land als Bankrottkandidat.

Am Höhepunkt der Krise im Mai, als Griechenland in aller Munde war, lag die Ausfallprämie auf die griechischen Staatsschulden bei 9,4 Prozent. Statt zu sinken, stiegen die Prämien auf sagenhafte 11 Prozent, was bedeutet, es wird mit einem Staatspleite gerechnet.

Und was haben die verantwortlichen Staatsführer am Gipfel G8 und G20 am Wochenende gemacht? Gar nichts. Doch, Merkel und Cameron haben zusammen das Spiel im Fernsehen geguckt. Das heisst, ausser Spesen nichts gewesen, aber dafür sind sie happig. Das Sicherheitsaufgebot für das Treffen der Marionetten kostet den kanadischen Steuerzahler eine Milliarde kanadische Dollar oder 800 Millionen Euro. Völlig verrückt!

Als Beschluss kam das raus, was wir sowieso schon wissen, eine Halbierung der Staatsdefizite bis 2013. Sparen koste es was es wolle. Die „Sanierung“ der Staatsverschuldung läuft auf dem Buckel der Ärmsten ab, ist doch klar.

Deshalb ist es mit völlig unverständlich, warum man nicht wenigstens persönlich Massnahmen ergreift, wenn die Politiker schon nichts tun, um den Geldwert zu erhalten. Wie kann man überhaupt nur sein Erspartes in Euro angelegt haben?

Aber es ist den Leuten scheinbar völlig egal, obwohl Sachen auf sie zukommen, die richtig weh tun werden. Wie ein geringeres Einkommen, zusammen mit höheren Steuern und noch Kaufkraftverlust mit dem Niedergang des Euros.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/wieder-ein-schlechter-tag-fur-den-euro.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Neue Reservewährungen werden bereits in der nächsten Zukunft auftauchen, sagte der russische Präsident Dmitri Medwedew auf einer Pressekonferenz am Rande der G-8 und G-20-Gipfel in Kanada am Montag. Ihm zufolge ruft diese Idee keinen scharfen Widerstand mehr hervor.

„Dieses Thema ist jetzt absolut ansprechbar. Alle verstehen, dass ohne Änderungen hier nicht auszukommen ist. Wann sie auftauchen können, ist aus meiner Ansichtz nach eine Frage der nächsten Zukunft. Deswegen werden wir uns unbedingt parallel zur Schaffung des Finanzzentrums in unserem Land damit befassen“, sagte Medwedew. Er verwies bereits mehrmals auf die notwendige Vergrößerung der Anzahl der Reservewährungen. http://de.rian.ru/business/20100628/126888729.html

.

So langsam beginnt sich das Karussell des Geldes schneller zu drehen – und das Thema „Neues Geld“ wird psychologisch in die Köpfe der Menschen „implantiert“. Warten wir also den Crash ab…?

Gruß

Der Honigmann

.


Read Full Post »


Nach einem Kurzbesuch in Belgrad (Serbien), hat mich Graz wieder. Und ich habe ein Souvenier mitgenommen, einen Geldschein des alten jugoslawischen Dinars im Wert von 500 Milliarden!!! … ausgegeben 1993, am Höhepunkt der Inflation. Ist solche eine Summe auf einem Euroschein auch bald möglich?

Serbien wies im Vorjahr ein Wirtschaftswachstum von fast 10% auf. Ein Hoffnungsmarkt in Europa – trotz aller Vorurteile. Mir gefiel die Stadt sehr gut. Ich habe, gemeinsam mit meiner Freundin, auch das Grabmahl und das Museum Josip Broz Titos besucht, der bekanntlich von vielen Serben und anderen Völkern von Ex-Jugoslawien noch immer verehrt wird. Er war übrigens ein Pazifist, Tito …

Die Stadt pulsiert unglaublich, die Menschen sind sehr freundlich und hilfbereit und es warten einige Überraschungen für interessierte Besucher. Belgrad ist wirklich eine Reise wert!

Während diesem Wochenende fand auch der G-20-Gipfel in Kanada statt. Kanada liess sich diese völlig überflüssige veranstaltung über 800 Millionen Euro kosten! Geld, dessen Verwendung insofern in Frage gestellt wird, weil wir bereits aus der Vergangenheit wissen, dass hier keine wie auch immer gearteten Übereinkünfte oder Beschlüsse zustande kommen. Im Gegenteil, die Kluft zwischen den einzelnen Teilnahmestaaten wird sichtlich grösser!

Bedenklich ist aussdem auch die Demonstrationen und Ausschreitungen bei jedem G-20-Gipfel. Aber sie haben ihre Berechtigung, denn das Volk wird ständig übergangen. Lobbies haben die Macht, Politiker, selbst Obama, Sarkozy oder Merkel, sind bloss ausführende Marionetten … sonst nichts. Die Forderungen der Lobbies müssen erfüllt werden. Egal, was das Volk dazu sagt. Würde man völlig naiv darüber nachdenken, dass Bürger jener Staaten, deren Regierungschefs sich zusammensetzen und im Grunde eigentlich nichts Produktives schaffen, umhegt, wie die sprichwörtliche Made im Speck und beschützt werden müssen, mit einem schier unglaublichen Polizei- und Militärapparat, dagegen demonstrieren, weil ihnen das Versagen, die Lügerei und die Selbstherrlichkeit dieser eigenartig skurrilen Berufgruppe den Zorn hochtreibt. Absolut verständlich! Denn parallel zur Verschärfung der Krise und der immer offensichtlicher werdenen Ausweglosigkeit, suchen die G-20-Teilnehmer gar nicht nach Lösungen. Sie reden, streiten und fahren nach kurzem Aufenthalt wieder nach Hause … das war´s! Zurückbleiben geplatzte Träume, nicht erfüllte Hoffnungen und die Gewissheit, von ihnen verraten worden zu sein. Aber anders gefragt, was erwarten wir uns eigentlich noch von diesen Versagern?

Wobei, auch das Versagen bringt neue Perspektiven, wie man jetzt aus Griechenland hört. Dort haben die vergangenen Regierungen versagt und den Staat in den Bankrott geführt. Nun ist ein Sparpaket beschlossen worden, das angeblich, laut internationaler Systempresse, vom Volk befürwortet wird. Welch Scheiss hier wieder geschrieben wird. das griechische Volk steht nicht zum Sparpaket … ist auch klar, denn es bedeutet, dass der Staat bei jedem ins Geldbörsel greift! Wer will das? Dass in solchen Situationen plötzlich „politische Wunderheiler“ in ihrer ganzen Populistik und Demagogie hochgespült werden und plötzlich als radikale Gegner des Sparpaketes und der internationalen Hilfe, die eigentlich nur aus hochverzinsten Krediten besteht und das Land völlig umbringen wird, auftreten, war vorauszusehen. Dass diese einen noch grösseren Schaden anrichten werden, ist zu erwarten. Denn die Notwendigkeit das System als solches zu überdenken, geht allen Politikern und Pseudopolitkern höchstens am Arsch vorbei …

Streiten sich Europa und die USA darüber, was wohl sinnvoller wäre, entweder weiterhin exzessiv Schulden zu machen oder einen rigorosen Sparkurs einzuschlagen, darf man, und dabei braucht man gar kein akademischer Ökonom sein, darauf wetten, dass beide Richtungen das selbe Ziel ansteuern … nämlich den Abgrund, den Zusammenbruch. Der Weg der exzessiven Überschuldung führt mittelfristig in eine enorme Hyperinflation … der 500 Milliarden-Geldschein aus dem ehhemaligen Jugoslawien ist ein stummer Zeuge einer ausser Kontrolle geratenen Inflation. Nicht so schlimm, weil es eben nur ein kleines Land betroffen hat. Wenn der Dollar, Euro oder das Pfund ebenso ausser Kontrolle geräen, weil viel zuviel Geld ohne Gegenwert und unglaubliche Schulden erschaffen wurde, reisst es die halbe Welt in den Abgrund … Wenn der andere Weg eingeschlagen wird und der Staat glaubt, sich über Sparmassnahmen, Steuererhöhungen und die Einführung neuer Steuern mittelfristig sanieren könne, liegt er auch falsch. denn dadurch tötet man die Wirtschaft. Arbeitslosigkeit, Insolvenzen und Steuerrückgänge sind die Folge. Schlussendlich muss wieder viel Geld gedruckt oder als Kredit aufgenommen werden. Mittelfristig ebenfalls der tödliche Absturz in einem gewaltigen Kollaps. Und Mittelweg gibt es keinen!

Die einzige Lösung ist ein neues System, das sich vom bisherigen völlig unterscheidet. Doch das hiesse, die Macht der Eliten zu beschneiden und das lassen sie mit Sicherheit nicht zu!

Damit liegt dem Niedergang unserer Kultur, unseres Systems nichts mehr im Wege.

Jetzt beginnt die Sommerzeit. Glaube den Medien nicht, die in den kommenden Wochen das abgelutschte Lied „Die Krise ist vorbei, es geht wieder aufwärts!“ anstimmen. Wir sind an einem sehr gefährlichen, äusserst sensiblen Punkt angelangt, wo jederzeit das System kollabieren kann. Sogar Barroso musste zugeben: „Das Pulver ist verschossen!“

Wir alle sitzen in einem Schiff, das steuerlos in der Brandung treibt und darauf wartet, an den Klippen zu zerschellen … es ist nur die Frage: „Wann?“

Jetzt Lebensmitttel auf Vorrat einzulagern, das Bargeld und die Papierwerte in den sicheren Hafen von physischem Gold- und Silber zu bringen und sich vor allem mental auf das Schlimmste gefasst zu machen, daran kommt niemand mehr vorbei, der ein wenig Verantwortungsgefühl sich selbst und seiner Familie gegenüber hat. Das ist nicht Schwarzmalerei, sondern leider Realität, bitterer Ernst!

Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)

weiter: http://schnittpunkt2012.blogspot.com/2010/06/500-milliarden-dinar-die-g20.html

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Ökotest: Genmanipuliertes Soja in Chicken-Nuggets gefunden. Die Hähnchen Nuggets eignen sich auch nicht für eine kalorienbewusste Ernährung. Durch die Panade enthalten Hähnchen Nuggets sehr viel Fett.

(28.06.2010) Die Verbraucherzeitschrift „Ökotest“ hat Chicken-Nuggets Fertigprodukte getestet. Das Ergebnis: Der Fettanteil der Nuggets ist sehr hoch, die Produkte eignen sich nicht für eine gesunde bzw. kalorienbewusste Ernährung. Zudem in mindestens einem Produkt Spuren von gen-veränderten Soja sowie Geschmacksverstärkende Stoffe gefunden. Ökotest hat sich in der Testreihe zwölf Fertigprodukte vorgenommen.

Fettreiche Hähnchen Nuggets.
Hähnchenfleisch ist eigentlich fettarm und gesund. Doch die vor allem bei Kindern beliebten Chicken-Nuggets haben es in sich. Teilweise enthielten die Produkte bis 43 Prozent Panade. Die Panade ist dafür verantwortlich, dass die Hähnchen Stücke keineswegs kalorienreduziert sind. In der Nuggets Panade sind häufig sehr viele Gewürze, Salz, Geschmacksverstärker und Fette enthalten. Verbraucher sollten sich also nicht der Annahme hingeben, die Nuggets wären kalorienarm, weil diese aus Hähnchenfleisch bestehen.

Produkte die mehr als 30 Prozent Panade enthielten, erfuhren durch die „Ökotester“ eine Abwertung. Bei einem Produkt lag der Anteil sogar bei bis 43 Prozent. Dadurch schnellt der Fettanteil in die Höhe. Das bester Ergebnis entfiel auf ein Bio-Produkt. Doch auch bei Erzeugnis von „Salomon Bio Chik’n Nuggets“ waren 14,4 Gramm Fett pro 100 Gramm enthalten. Die dahinter platzierten Produkte Bofrost Chicken Chips wiesen 9,8 Gramm Fett pro 100 Gramm auf. Dabei ist zu beachten, dass sich der Fettanteil noch einmal deutlich erhöht, wenn die Nuggets in der Pfanne oder gar in der Friteuse gebacken werden. Verbraucher sollten deshalb zumindest die Chicken-Nuggets im Backofen zubreiten.

Zu viel Salz und Geschmacksverstärker.
Nicht nur der hohe Fettanteil der Produkte fiel den Testern negativ auf. Die meisten Produkte enthielten viele zum Teil unnötige Zusatzstoffe, die die Gesundheit des Menschen gefährden können. Viele Produkte, mit Ausnahme der Bio-Nuggets, enthielten zu viel Salz und Aromen, mit denen die Hähnchen Produkte geschmacklich “aufgewertet” wurden. So wiesen beispielsweise die Nuggets von „Gut & Günstig“ 1,9 Gramm Salz pro 100 Gramm Hähnchen auf. Das ist laut Nährwertdeklaration des Salzanteiles doppelt so viel, als vorgeschlagen. Zuviel Salz führt dauerhaft zu Bluthochdruck. Aus Bluthochdruck können wiederrum koronare Herzkrankheiten entstehen.

Gen-technisch verändertes Soja in Nuggets gefunden.

Besonders negativ fiel ein Produkt auf. Hier fanden die Tester von Ökotest Spuren von gen- technisch verändertem Soja. Auf der Verpackung des Produktes war dieser Umstand nicht verzeichnet. Der Hersteller wies darauf hin, dass dies nur durch Verunreinigungen bei der Ernte, beim Transport oder bei der Lagerung in Nord- und Südamerika passiert sein kann. Für die Ökotester ist dies ein Beweis dafür, dass die normale und Gentech- Landwirtschaft nicht voneinander sauber getrennt werden können. (sb) Bildnachweis: Dieter Schütz / pixelio.de.

weiter: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/genmanipuliertes-soja-in-chicken-nuggets-gefunden-5144.php

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Per Ende März 2010 hielt das US-Bankhaus JP Morgan Chase Gold-Derivate im Wert von 84,25 Milliarden US-Dollar. Die meisten Papiere hatten eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

GoldlagDer US-Bankenriese JP Morgan Chase spekulierte per Ende März mit hohen Milliarden-Beträgen im Goldmarkt. Das Finanzinstitut meldete der amerikanischen Bankenaufsicht Comptroller of Currency (CoC) per 31.03.2010 Gold-Derivat-Geschäfte im Gesamtwert von 84,252 Milliarden US-Dollar. Das sind 3,4 Prozent mehr als drei Monate zuvor. 69,4 Prozent des Volumens entfielen auf Gold-Derivatverträge mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Als weitere im Goldhandel aktive US-Banken werden nur noch Citibank (Wert der Gold-Derivate: 960 Millionen Dollar) und Bank of America (216 Millionen) im aktuellen Derivate-Bericht der CoC genannt.

JP Morgan dominiert damit 98,62 Prozent des amerikanischen Handels mit Gold-Derivaten. Dazu zählen unter anderem Swap-Geschäfte, Optionen und Futures. Die Geschäfte werden im Kundenauftrag oder per Eigenhandel betrieben.

Allzu viel Geld wurde dabei aber offensichtlich nicht verdient. Der CoC-Bericht weist die Erlöse im Goldgeschäft nicht einzeln aus, nennt aber die Einnahmen aus dem Segment „Rohstoffe und Sonstiges“. In diesem Bereich des Derivatehandels erwirtschaftete JP Morgan im ersten Quartal 2010 vergleichsweise bescheidene 155 Millionen Dollar. weiter: http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=527#527

.

Gruß

Der Honigmann

.

Read Full Post »

Older Posts »