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…u.a der ablaufende Counter zum 27.Mai 2012

Dr. med. Walter Mauch stellt uns sein Buch „Gesundheitsführer” kostenlos zur Verfügung und überlässt es uns zur freien Verwendung! Darum stellen wir dieses Buch, als elektronisches Buch, ab sofort zum kostenlosen Herunterladen bei:

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Gruß

Der Honigmann

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Rasa

In der heutigen Gesellschaft werden leider oft viele Sachen umgedreht, weiß wird als schwarz dargestellt, was schlecht ist, wird uns als gut verkauft. In meinem Artikel: sind alle Russen Patrioten habe ich meine Meinung über Patriotismus gesagt, daß Patriot zu sein was Gutes ist!

Schauen wir uns heute das Wort Rassist überhaupt etwas genauer an. Rassismus wird heute interpretiert, als Überlegenheit einer Rasse über der anderen, und daß eine Rasse die eine unterdrückt. Das Wort Rassist wird auf die gleiche Ebene der Worte gestellt wie: Nationalist, Rechtsradikaler, Nazi, oder sogar Chauvinist. Doch ist es wirklich so?

Die wenigsten Menschen wissen heute, daß jedes Wort eine Abbreviatur ist, weil unsere Vorfahren früher die Telepathie, als perfektes Kommunikationsmedium genutzt haben, aber mit der Zeit als die Erde in ein neuen Abschnitt der „Entwicklung“ gekommen ist, und die Menschen angefangen haben zu degradieren, mußten unsere Vorfahren eine Bildhafte Sprache entwickeln. Und jedes Wort ist nicht nur eine Anreihung von Buchstaben, sondern in jedem Wort ist immer ein weit größerer Sinn versteckt, als es auf dem ersten Blick überhaupt aussieht. Am nächsten zu dieser Ursprache liegt heute Russisch!

So ist es auch mit dem Wort Rasse oder wie es auf Russisch heißt: Рáса – Rása. Wenn wir davon ausgehen, daß jedes Wort eine Abbreviatur ist, was bedeutet den das Wort Rasse? Dabei werde ich das russische Wort Rasa auseinander nehmen, weil aus meiner Sicht fast alle europäischen Sprachen aus der russischen entstanden sind, und die Worte die wir heute verwenden, nur geänderte russische Worte sind.

Ra, ist klares göttliches Licht. Ra ist ja angeblich ein „ägyptischer“ Sonnengott. Ist aber nicht so! In der russischen Sprache sind noch sehr viele Worte geblieben mit dem Ra. RAswet – Sonnenaufgang. RAduga – Regenbogen, obwohl es eigentlich ein Lichtbogen ist usw.

Wenn man das Wort Rasa auseinander nimmt nach der der alten bukwiza, oder wie es auf Russisch komplett heißt: древлесловенская буквица – drewleslowenskaja bukwiza, dann heißt rasa:

Р – роды            R – rodi               R – Stämme

А – ассов           A – assow           A – der Asen

С – странны      S – strani            S – vom Land

A – ассов           A – assow           A – der Asen

Also bedeutet Rasa: Stämme der Asen, vom Land der Asen. Dabei muß man wissen, daß As heißt: auf der Erde lebender Gott. Wir kennen doch im Sport oder in anderen Bereichen, wo man sagt: das ist ein As, oder der fliegt wie ein As, also wie Gott. Zwar ist in der germanische/deutschen Sprache noch was übrig geblieben, aber nimmer viel.

Weil die russische Sprache schon immer eine bildhafte Sprache war, ist es das richtige aussprechen der Worte sehr wichtig gewesen, denn eine andere Betonung des Wortes, hat schon einen anderen Sinn ergeben.

Das gleiche ist auch mit dem Wort Rasa. Wenn ich das Wort Rasa ausspreche und mache dabei die Betonung auf das erste a, also Rása, dann versteht jeder, daß man über die weise Rasse spricht, wenn ich aber die Betonung auf das zweite a mache, indem Fall Rasá, dann heißt es das Morgentau.

Wie erleben wir Morgentau? Weiß, klar, sauber usw. deswegen wenn wir die Bedeutung nehmen, dann kann es vom Begriff her, nur eine Rasse geben, nämlich die, die weiß ist! Obwohl, daß nicht heißen soll, daß alle anderen Menschen die eine andere Hautfarbe haben, nicht auf der Erde leben dürfen. Das haben unsere Vorfahren ihnen erlaubt, schon vor tausenden von Jahren.

Wenn man weiß, daß die Vorfahren der weißen Rase aus dem Norden eine Wanderung machen mußten, und ihre alte Heimat die Daaria oder wie es die Griechen gesagt haben, die Hyperborea verlassen mußten, dann versteht man auch das Wort Rasa besser: Stämme der Asen vom Land der Asen.

Daaria

Karte aus dem Jahr 7097 (1589)

Verteilung der Stämme der weißen Rasse

Heute wenn du sagst, daß du deine Rasse liebst, wirst du sofort fertig gemacht, und so dargestellt, als ob du sagst, wir müßen alle anderen vernichten und ausrotten, aber was ist den schlechtes daran, wenn ich sage: JA ICH LIEBE DIE WEIßE RASSE?! Ich bin in diesem Leben weiß, und bin stolz darauf! Warum darf ich das nicht sein?

Wenn ich sage, ich liebe meine weißen Eltern mehr als andere, ist es was Schlechtes? Wenn ich meine Mutter mehr liebe, als alle anderen Mütter auf der Erde, wie gut die auch sein mögen, ist es was Schlechtes? Heißt es etwa gleichzeitig, daß ich sage ich hasse alle anderen Mütter oder Väter? Nein, ganz und gar nicht! Sondern ich liebe meine Eltern mehr, als andere Eltern, weil dank Ihnen gibt es mich überhaupt auf dieser wundervollen Erde. Und aus meiner Sicht, ist es eine ganz normale Sache, oder?

Um das Ganze zu diskriminieren, wird heute alles so dargestellt, daß Rassist=Chauvinist. Ist aber nicht so! Aus meiner Sicht ist Rassist der, der seine Rasse liebt, und Chauvinist ist der, der andere Völker oder Gruppen unterdrückt. Ein Rassist/Nationalist, versucht seine Rasse/Nation zu erheben aus Liebe zu ihr, und ein Chauvinist, macht das gleiche, aber aus HASS zu anderen!!! Und das ist ein entscheidender Unterschied! Der eine handelt aus Liebe, der andere aus Hass.

So ist es auch mit der weißen Rasse. Ja, ich liebe sie und bin froh, daß ich in diesem Leben und in dieser Inkarnation weißer bin. Ich bin stolz auf das erreichte was wir in der Wirtschaft, Technik, Kultur und in anderen Bereichen bis her erreicht haben. Wir haben eine viele tausend Jahre alte Kultur, eine wunderschöne Sprache usw. Was aber nicht heißt, daß ich alles gut finde, was wir gemacht haben, immer noch machen, und was wir nicht machen. Deswegen stehen vor allem die weißen in erster Linie in der moralischen Pflicht, die Situation heute auf der Welt zum positiven zu ändern!

Das sage ich und mir ist bewußt, daß durch solche Aussagen kann man mich sofort in die „Rechte“ Ecke stellen, aber davon habe ich keine Angst, denn ich bin für Recht und Ordnung hier auf der Erde, und spreche die Dinge so an, wie ich die sehe und empfinde.

So ist es auch mit dem Wort Rasse. Aus meiner Sicht es dringend notwendig solche Sachen klarzustellen, daß man diese Begriffe ohne Hintergedanken irgendwie sonst abgestempelt zu werden verwenden kann. Mit Stolz sagen kann, daß man seine Heimat liebt. Daß man die eigene Nation liebt usw.

Es gibt ein Film der heißt: How Whites Took Over America. Den Film gibt es leider noch nur in Englisch. Ich würde in dem Titel das Wort weiß auf grau ändern, ich glaube es trifft mehr zu. Denn ein weißer der im Geiste auch weiße ist, nicht umsonst heißt es gleich!!! Wird niemals auf Kosten der andere leben, und andere ausbeuten. Das macht ein Parasit, und die weißen Völker in ihrer Mehrheit sind keine Parasiten!

In diesem Film wird anschaulich dargestellt, wie die Parasiten vorgehen, und die Menschen mit der Zeit so im Gehirn formatieren, damit die so denken wie die es brauchen, damit die sich bei ihrer Eroberung und Unterwanderung nicht mehr wehren können.

http://www.seewald.ru/bedeutung-des-wortes-rasa-oder-rasse-staemme-der-asen-vom-land-der-asen/

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Gruß

Der Honigmann

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Blatt 15 zu KRG Prä#. A. I/2. II. 254-2-09/10 vom 11. September 2010
Anlage 3
Alliierte I Betr.

Anfrage vom 14. März 2010 The MITRE Corporation WSEO/US EUCOM

Wörtliche und vollständige Wiedergabe des Textes:
The MITRE Corporation WSEO/US EUCOM
Patch Barracks Support Office
70569-Stuttgart

Betr.: Ihre Anfrage vom 14. März 2010

Sehr geehrter Herr XY,
In Beantwortung Ihrer Anfrage hier die von den Alliierten erlassenen Gesetze, die bei der Übernahme dieses Hoheitsgebietes beschlossen und verkündet wurden:
1. Deutschland ist seit Ende des Zweiten Weltkriegs kein souveräner Staat mehr, sondern ein militärisch besetztes Gebiet der alliierten Streitkräfte.
Mit Wirkung vom 112. 09. 1944 wurde es durch die Hauptsiegermacht USA beschlagnahmt (SHAEFGesetz Nr. 52, Artikel I § 1).

2. Die BRD ist und war nie ein Staat, weder de jure noch defacto und zu keinem Zeitpunkt völkerrechtlichanerkannt.
Die BRD ist ein Verwalter ohne jegliche Befugnisse, seit 1990 eine Finanzverwalter GmbH im Auftrag der alliierten Siegermächte.

3. Aufgrund der Rechtsgrundlage der Interalliierten Kommandantur von Berlin vom 21. Februar 1947[BK/O] (47) 50, kann niemand in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin EIGENTÜMER von Grund und Boden sein.

4. Aufgrund der Rechtsgrundlage der Interalliierten Kommandantur von Berlin vom 21. Februar 1947 [BK/O] (47) 50, kann jeder der in der sogenannten Bundesrepublik Deutschland und Berlin nur über sogenannte Notarverträge infolge von Grundbuchänderungen ALLENFALLS BESITZER und nicht EIGENTÜMER sein.

5. Im Zusammenhang mit den Anträgen 6 und 7 kann NIEMAND in der sogenannten Bundesrepublik Deutschland und Berlin ENTEIGNET werden.

6. Eine Zwangsversteigerung stellt somit im Zusammenhand der Anträge 6, 7 und 8 eine illegale Zwangsmaßnahme dar.

7. Die Betroffenen wurden, mangels der gesetzlich erforderlichen Zulassung der Militärregierung
(SHAEF-Gesetz Nr. 52, und Nr. 53, [BK/O] (47) 50, von den Verwaltungsbehörden der sogenannten Bundesrepublik Deutschland getäuscht.

8. Festzustellen ist, daß bei Enteignungen in Verbindung mit den Anträgen 1-6, die §§ BGB 823 — Schadensersatzpflicht — und 839 Amtspflichtverletzung — vorliegt.
Alleine durch Mißachtung der SHAEF-Gesetze Nr. 52 und Nr. 53, wurde somit durch Ankauf von Hypotheken-Darlehen ohne unsere Zustimmung ein unrechtmäßiges Geldgeschäft getätigt, da keinerlei vorher erwirkte Lizenz der ALLIIERTEN STREITKRÄFTE vorlag, geschweige denn über den rechtlichen Tatbestand Aufklärung erfolgt wäre.

Es ist niemand rechtlich verpflichtet, irgendwelche Gelder oder Gebühren weiterhin zurückzuzahlen.
Zusätzlich verstößt die BRD als private Finanzverwalter GmbH gegen geltende Anordnungen und Rechte der ALLIIEERTEN STREITKRÄFTE von 1947, die nach wie vor Gültigkeit haben und macht sich damit zum Erfüllungsgehilfen betrügerischer Manipulationen.

……………..
Im Auftrag der Alliierten Kommandantur Berlin für Berlin und der BRD

Alliiertes Hauptquartier für Baden-Württemberg Landeshauptstadt STUTTGART
seit dem 30. Juni 2009 15. Kommandierender General des US European Command (EUCOM)
sowie zusätzlich seit dem 02. Juli 2009 der 16. Supreme Allied Commander Europa der NATO
gez.: James G. Stavridis

….danke an den Wasserkoenig

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Gruß

Der Honigmann

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Eva Herman, „Das Medienkartell, KOPP-Verlag, 2012 – Seiten 225-240

EVA HERMAN: Im November 2003 wurden Sie als Chef der Elite-Einheit Kommando Spezialkräfte (KSK) von Ihrem Amt als Kommandeur entbunden. Was warf man Ihnen genau vor?

REINHARD GÜNZEL: Das weiß ich bis heute nicht. Vielleicht, dass ich einem Abgeordneten des Deutschen Bundestages einen Brief geschrieben habe. Denn ein konkreter Vorwurf, der ein Dienstvergehen oder gar eine Wehrstraftat begründet hätte, konnte mir nie gemacht werden. Aber genau das ist ja bei solchen Inszenierungen nicht nur nicht erforderlich, sondern auch gar nicht beabsichtigt. Man bleibt ganz bewusst im Ungefähren, um dem Betroffenen keinerlei Möglichkeit zur Verteidigung zu geben. Und so hat auch hier der Minister in der Pressekonferenz nur mit allgemeinen Verbalinjurien meine Entlassung vollzogen.

EVA HERMAN: Der damalige Verteidigungsminister Peter Struck versetzte Sie in den vorzeitigen Ruhestand, weil Sie in einem Schreiben, das auf Briefpapier der Bundeswehr gedruckt war, den CDU-Politiker Martin Hohmann für dessen Rede zum Tag der Deutschen Einheit gelobt hatten. Diese Rede war von Politik und Medien in gleicher Zeit als antisemitisch bezeichnet worden. Von zahlreichen Menschen im Land allerdings nicht. Wie sehen Sie die Rede Hohmanns aus heutiger Sicht.

REINHARD GÜNZEL: Meine Beurteilung hat sich um keinen Deut geändert. Seine Aussagen sind auch heute noch genau so richtig und aktuell wie damals.
Er hat sich in der inkriminierten Passage lediglich gegen die Abstempelung des deutschen Volkes als “Tätervolk” gewehrt und dabei den Vergleich mit dem Anteil der Juden an den bolschewistischen Verbrechen gewählt. Ein Faktum, das historisch vollkommen unstrittig ist, in Deutschland jedoch ausreicht, um auf dem Scheiterhaufen zu landen. Da half es ihm auch nichts, dass er zur Verdeutlichung noch einmal unterstrich: “Daher sind weder die Juden noch die Deutschen ein Tätervolk;” denn er hatte damit gegen das Dogma der “Unvergleichlichkeit” der NS-Verbrechen verstoßen, obwohl für jeden vernünftigen Menschen offenkundig ist, dass ja auch das Ausmaß dieser Verbrechen nur durch Vergleich möglich ist.
Wer die Rede gelesen hat, was nur die allerwenigsten getan haben, und wer nicht leidenschaftlich darauf bestanden hat, blind oder taub zu sein, dem war sofort klar, dass sie nichts weniger als antisemitisch war, wie dies ja auch mittlerweile gerichtlich in letzter Instanz bestätigt wurde. Vielleicht haben auch deshalb die etwas intelligenteren ‘Gutmenschen’ die Rede nicht direkt als antisemitisch, sondern als “unerträglich” bezeichnet.

EVA HERMAN: Martin Hohmann ist ebenfalls – nach einer beispiellosen Hetzjagd, von den Ämtern als Bundestagsabgeordneter aus Partei und Fraktion ausgeschlossen worden. Peter Struck bezeichnete Ihren Brief, der auf dem offiziellen Briefpapier des KSK geschrieben war, als “wirre Äußerung eines verwirrten Mannes” und sprach von einer “unehrenhaften Entlassung”. Sie wurden persönlich nicht zu dem Fall angehört und erfuhren von Ihrer Entlassung aus dem Radio, heißt es. Wie ging es Ihnen damals damit?

REINHARD GÜNZEL: Zunächst habe ich geglaubt, ich befände mich in einem bösen Traum, aus dem ich jederzeit wieder erwachen würde. Denn das, was sich hier abspielte, war mit meinen Vorstellungen von einem Rechtsstaat nicht zu vereinbaren.
Natürlich hat der Minister nach § 50,1 Soldatengesetz das Recht, einen Soldaten vom Dienstgrad eines Brigadegenerals aufwärts in den vorläufigen Ruhestand zu versetzen.
Dies allein ist allerdings schon äußerst fragwürdig, denn es erlaubt dem “Dienstherrn”, missliebige Spitzenmilitärs jederzeit auf elegante Weise loszuwerden. Außerdem hat es zur Folge, dass sich die Generalität stets wohlfeil verhält, denn wer will in diesem klassischen Karriereberuf schon gerne auf weitere Förderung verzichten?
In meinem Fall wurde jedoch der Paragraph 50,1 dazu missbraucht, eine Politposse in Szene zu setzen. Denn hier hat der Minister in einer Art “Standgerichtsurteil” der Öffentlichkeit vorgegaukelt, es handele sich um eine “unehrenhafte Entlassung”, der eine schwere dienstliche Verfehlung zugrunde lag.
Das Maß des rechtsstaatlich Vertretbaren wurde zudem weit überschritten, indem der “Delinquent” ohne vorherige Ermittlung und Anhörung auch noch öffentlich als “verwirrter General” verhöhnt wurde und seinen “Rausschmiss” aus den Medien erfahren musste. Und dies alles von einem Mann, der als oberster Vorgesetzter gesetzlich zur Fürsorge verpflichtet ist!
Und was den Brief betrifft, der auf dem offiziellen Briefbogen des KSK geschrieben wurde: Ich habe mich bei einem Abgeordneten des Deutschen Bundestages für die Zusendung eines Redetextes bedankt. Ich habe nicht an einen privaten Freund, sondern an einen Mandatsträger, einen Repräsentanten des Souveräns unseres Volkes geschrieben. Und diesem Amtsträger bin ich entsprechend begegnet.

EVA HERMAN: In der Entlassungsurkunde fehlte die sonst übliche Dankesformel: “Für die dem deutschen Volk geleisteten treuen Dienste spreche ich ihm Dank und Anerkennung aus. “ Dieses war bis dato nur demjenigen verweigert worden, “der nach schweren kriminellen Verfehlungen im Zuge eines disziplinargerichtlichen Verfahrens aus der Armee entlassen wurde”. War das als schwere Demütigung gedacht? Wie kamen Sie, der Sie sich jenseits aller Politik durch Aufbau und Leitung des KSK verdient gemacht hatten, damit zurecht?

REINHARD GÜNZEL: Natürlich war mit dieser Maßnahme eine zusätzliche Demütigung beabsichtigt. Aber wenn man schon auf dem Scheiterhaufen steht, spielt es keine Rolle mehr, mit welcher Art von Holz man verbrannt wird.
Da der Minister mir jedoch nicht den Hauch eines Dienstvergehens vorwerfen konnte, musste er alle anderen Register ziehen, um diesem ungeheuren Tabubruch angemessen zu begegnen, wie zum Beispiel: – sofortiges Verbot der Ausübung des Dienstes und des Tragens der Uniform,
– Verbot, die Kaserne zu betreten und mich von meinen Soldaten zu verabschieden,
– Verbot, die Dienstgeschäfte an meinen Nachfolger zu übergeben u.a.m., alles Maßnahmen, die in der Geschichte der Bundeswehr bei der Entlassung eines Generals ohne Beispiel sind.

EVA HERMAN: Auch ein Schreiben an den ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau half nichts. Dieser teilte Ihnen mit, dass er sich der Entscheidung Strucks habe beugen müssen. Wie bewerten Sie diese ungewöhnliche Vorgehensweise heute?

REINHARD GÜNZEL: Diese Aussage des vormaligen Bundespräsidenten muss man sich in der Tat auf der Zunge zergehen lassen. Sie ist auch nur zu erklären mit dem schönen Sprichwort: “Eine Krähe hackt der andern nicht das Auge aus.” Die wirkliche Absicht des Ministers lag ja nicht etwa darin, ein Dienstvergehen zu ahnden oder die Disziplin in der Armee wiederherzustellen.
Er hat mit diesem Schauprozess vor allem als Parteipolitiker gehandelt, der hier die einmalige Chance sah, nicht nur die Opposition unter Zugzwang zu setzen, sondern auch das gesamte konservative Lager zu treffen. Zumal ihm klar war, dass das Offizierkorps überwiegend konservativ eingestellt war und ist. Schon deshalb konnte der SPD-Mann Rau seinem Parteifreund Struck nicht in den Arm fallen.
Außerdem hätte meine Rehabilitierung die gesamte Maßnahme konterkariert und hatte daher den Wahrscheinlichkeitsgrad der ‘Unbefleckten Empfängnis.’

EVA HERMAN: Martin Hohmann sieht auch heute noch weniger seine damalige Rede problematisch als die anschließende Medienjagd einschließlich einer Falschmeldung, welche die Tagesschau initiierte und damit die eigentliche Protestwelle gegen Hohmann los trat. Innerhalb kürzester Zeit hatte Hohmann praktisch nur noch Feinde in Presse und Politik. Wie würden Sie den Mechanismus beschreiben, der in dieser Affäre zum Tragen kam?

REINHARD GÜNZEL: Der tiefe Grund für diese und ähnliche Maßnahmen liegt in einer Art Massenhysterie, die im Kern unserer Staatsraison begründet ist. Wenn man “Auschwitz als Gründungsmythos der BRD” begreift, wenn man also das schlimmste Verbrechen, das von Deutschen begangen wurde, zur zentralen Kategorie erhebt, dann ist intellektuelle Selbstverachtung bis hin zu pathologischen Schämorgien die folgerichtige Entwicklung. Ein Reizwort genügt, und es kommt sofort zu den bekannten Beißreflexen. Das Ritual läuft ab wie seit Urzeiten. Früher endete es mit der Todesstrafe, heute mit sozialer Ächtung, wirtschaftlichem Ruin und Berufsverbot.
Und genau wie in den früheren Hexenprozessen bedarf es keines Beweises – Anschuldigung und Verdacht reichen allemal aus. Daher wagt auch niemand, einem solchen Menschen beizustehen, denn wer dies tut, riskiert selbst den Scheiterhaufen.

EVA HERMAN: Auch bei Ihnen ging es nach Bekanntwerden des Briefes richtig los. Sie sollten, wie auch Hohmann, praktisch alles verlieren: Beruf, Ehre, Ansehen. Von welcher Institution ging die öffentliche Initiative gegen Sie aus?

REINHARD GÜNZEL: Eine bestimmte Institution, die diese Dinge steuert, so eine Art “Wahrheitsministerium” a la George Orwell, gibt es meines Erachtens nicht. Die große Leistung der Linken besteht ja eben darin, ein aufgeklärtes Volk in dieser Beziehung quasi gleichgeschaltet zu haben und damit selbst bei intelligenten Menschen Verhaltensweisen auszulösen, die sich unserm Verstand weitestgehend entziehen.
Die entscheidende Rolle spielen dabei natürlich die Medien, die ganz überwiegend links dominiert sind. So spricht man ja auch längst nicht mehr von einem “Kampf gegen den Rechtsextremismus”, den jeder vernünftige Mensch nach Kräften unterstützt, sondern vom “Kampf gegen rechts” und meint damit jeden, der nicht ausdrücklich links ist. In Wirklichkeit führt man also nicht den Kampf gegen irgendwelche Nazi-Sympathisanten oder Antisemiten, sondern gegen das gesamte konservative Lager, das gegen die “Auschwitzkeule” keine Chance hat. Denn während ein Rechts-Konservativer immer beweisen muss, dass er nichts mit Auschwitz zu tun hat, wird ein Linker niemals mit einem stalinistischen GULAG in Verbindung gebracht.
Das alles ist eine strategische Leistung, vor der man den Hut ziehen muss!

EVA HERMAN: Gab es Interviewanfragen an Sie? Und von welchen Medien?

REINHARD GÜNZEL: Es gab eine Fülle von Anfragen, sowohl von den Printmedien wie auch von den Fernsehsendern. Alle Talkrunden, von Christiansen über Illner bis Maischberger wollten natürlich diesen “Skandal-General”, wie mich die Bild-Zeitung liebevoll nannte, in ihrer Sendung haben. Und so sehr es mich auch danach drängte, in der Öffentlichkeit den skandalösen Vorgang richtig zu stellen – im Nachhinein war ich froh, all diese Anfragen abgelehnt zu haben.

EVA HERMAN: Sind Sie fair behandelt worden von den Medien?

REINHARD GÜNZEL: Schon das perfide Vorgehen des ZDF-Teams in Hohmanns Wohnung und die bewusst falsche Aussage des Herrn Sonne in den Tagesthemen der ARD: “Hohmann nennt Juden Tätervolk” lassen erahnen, was unsere Öffentlich-Rechtlichen unter dem Begriff “fair” verstehen.
Erst recht wurde dies deutlich in der Sendung “Christiansen” am 09.11.2003, als ein Tribunal von “Gutmenschen”, allen voran der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, über mich zu Gericht saß und sich gegenseitig in ätzenden Verurteilungen zu übertreffen suchte.
Wenn also schon für einen Bischof einer christlichen Kirche, dem das achte Gebot und die christliche Nächstenliebe heilig sein sollten, diese primitivsten Grundsätze menschlichen Miteinanders in einem solchen Fall außer Kraft gesetzt sind, wie dann erst für einen Journalisten, der überwiegend nach der Maxime lebt: “Besser eine freche Behauptung als ein schwacher Beweis!”
Ich habe mich mit einigem zeitlichen Abstand dann doch leider dazu hinreißen lassen, einige Interviews zu geben, bin aber immer wieder bitter enttäuscht worden. Nicht etwa, weil kritisch über mich berichtet wurde, sondern weil Tatsachen bewusst verdreht oder völlig aus der Luft gegriffen wurden.
Zwei Ausnahmen: die Berliner Wochenzeitung “Junge Freiheit” und – ironischerweise – die nicht eben rechtslastige TAZ, die zwar nicht gerade freundlich, aber immerhin fair über mich berichtet hat.

EVA HERMAN: Wie fielen die Reaktionen der Bürger aus?

REINHARD GÜNZEL: Überwältigend. Eine wahre Flut von Anrufen und Briefen, die ich nie für möglich gehalten hätte. Noch heute habe ich ca. 2000 Zuschriften archiviert, es waren aber wohl mehr als doppelt so viele. Und wenn man berücksichtigt, dass ja immer nur ein Bruchteil der Menschen sich überwindet, um einem General seine Sympathie und Zustimmung zu bekunden, dann kann man sich die Stimmung im Volk vorstellen.
Ich weiß auch aus zuverlässiger Quelle, dass die Anzahl der positiven Leserbriefe z.B. bei der FAZ weit über dem lag, was schließlich politisch korrekt abgedruckt wurde.

EVA HERMAN: Gab es noch weitere Repressalien gegen Sie, und von wem gingen diese aus?

REINHARD GÜNZEL: Unmittelbare Repressalien gab es danach nicht mehr, denn nach meiner “öffentlichen Hinrichtung” und dem damit verbundenen deutlichen Signal gab es keinen weiteren Bedarf mehr.
Bemerkenswert ist allerdings noch das Verhalten meiner Vorgesetzten und meines Nachfolgers, denen ich weder einen Anruf oder Händedruck noch gar eine persönliche Verabschiedung im kleinen Kreis wert war. Und nicht nur das: sie versuchten sogar, meine Verabschiedung durch die Kameraden des KSK dadurch zu hintertreiben, dass sie sofort die Nutzung der infrage kommenden Kasinos für eine solche Maßnahme sperrten.
Der Chef des Stabes setzte sich dennoch mutig über die angedrohten Repressalien hinweg und führte schließlich meine Verabschiedung in Zivil in einem eigens angemieteten Restaurant durch. Er wartet allerdings bis heute auf seine Beförderung, während mein Nachfolger und mein Vorgesetzter, die beide beflissen im Sinne des Ministers handelten, mit einem dritten Stern belohnt wurden.

EVA HERMAN: Manche Leute sprechen bei diesen immer wiederkehrenden Hetzjagden auf Einzelne, die ihre Meinung frei äußern, von Hexenjagd. Haben Sie das ähnlich empfunden?

REINHARD GÜNZEL: Ja, es gibt in der Tat eine Anzahl von Parallelen, wie z.B. die Massenhysterie, die Dämonisierung oder auch die Tatsache, dass hier gegen strafrechtlich vollkommen unschuldige Menschen ein öffentliches Kesseltreiben in Gang gesetzt wird, das selbst gegen einen Schwerkriminellen schon aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes völlig undenkbar wäre.
Aber Häresie war eben zu allen Zeiten ein ganz besonderes Kapitalverbrechen; und man darf froh sein, nicht das Schicksal eines Giordano Bruno oder Lucilio Vanini teilen zu müssen.
Aber welche Formen diese Hexenjagd bei uns bereits angenommen hat, zeigt das folgende Beispiel:
Im Dezember 2004 wurde ich vor einer Vortragsveranstaltung in Dresden auf offener Straße schwer zusammengeschlagen von einer Bande linker Hooligans, die sich am nächsten Tag im Internet damit brüstete, “es dem General ordentlich gegeben zu haben”.
Eine Polizeistreife schaute aus angemessener Entfernung zu, ohne einzugreifen. Wie mir der Einsatzleiter später erklärte, sei er angewiesen worden, “sich bei politischen Auseinandersetzungen neutral zu verhalten.”
Unserer “investigativen” Presse war dies, mit Ausnahme der ’Jungen Freiheit’, keine Zeile wert.
Man stelle sich hingegen vor, ein farbiger Asylbewerber wäre auf ähnliche Weise malträtiert worden: ein Aufschrei unserer “Gutmenschen” verbunden mit einem “Aufstand der Anständigen” und mehreren Lichterketten wären das Mindeste gewesen!
Und dies ist leider Einzelfall.

EVA HERMAN: Würden Sie den Brief heute noch einmal schreiben?

REINHARD GÜNZEL: Wenn man aus dem Rathaus kommt, ist man bekanntlich immer schlauer. Und in Anbetracht all dessen, was meine Familie und ich in dieser Zeit durchgemacht haben, würde ich mich heute wohl etwas geschickter verhalten. Denn wer steht schon gerne auf dem Scheiterhaufen?
Aber in der damaligen Situation würde ich auch heute den Brief selbstverständlich noch einmal schreiben; denn nichts daran war moralisch oder gar strafrechtlich falsch! Wer konnte ahnen, dass er unter dem Bruch des Briefgeheimnisses an die Öffentlichkeit gelangen würde? Und die weiteren Folgen waren ja beim besten Willen nicht vorherzusehen.

EVA HERMAN: Wie viele Freunde sind Ihnen nach dieser “Affäre” von damals geblieben?

REINHARD GÜNZEL: Das lässt sich am besten mit der schönen Strophe aus Hermann Hesses Gedicht “Im Nebel” beantworten:

“Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war,
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.”

Von den 120 Generalen des deutschen Heeres haben mir gerade einmal fünf (!) ein aufmunterndes Kärtchen geschickt bzw. mich angerufen. Und so etwa war auch die Quote im gesamten Offizierkorps. Mit fassungslosem Staunen habe ich feststellen müssen, dass Kameraden und Freunde, mit denen ich seit fünfunddreißig Jahren eng verbunden war, sofort in Deckung gingen und sich bis heute bedeckt halten.
Erstaunlich aber ist andererseits die Fülle von Sympathiebeweisen aus der Bevölkerung und von der militärischen Basis. Leutnants haben offenbar noch Zivilcourage, während der Stabsoffizier und erst recht der General da schon weitsichtiger ist. Darum konnte Hans Rühle, als Leiter des Planungsstabes unter Minister Wörner ein intimer Kenner der Materie, sarkastisch feststellen: “Zivilcourage gehört nicht zur Grundausstattung unserer Generalität“. Die Truppe spricht anschaulich von “Espenlaubträgern”.
Wenn ich aber den Begriff “Freund” eng fasse, so bleibt nur einer, auf den dieses Wort in klassischer Weise zutrifft. Das zeigt einerseits, was die früheren “Freundschaften” wert waren und bestätigt andererseits das schöne Wort von Montaigne: “Freundschaft ist ein Tier, das in Paaren und nicht in Rudeln lebt.”
Insofern hatte diese Affäre auch ein Gutes, denn sie hat mir einen tiefen Blick in die menschliche Seele erlaubt und die Spreu vom Weizen getrennt.
Allerdings hat diese Erkenntnis meinen Glauben an das Gute im Menschen nicht eben gestärkt.

EVA HERMAN: Wie haben Sie diese schwere Zeit überstanden? Wer unterstützte Sie?

REINHARD GÜNZEL: Für einen Außenstehenden ist eine solche Situation kaum nachzuvollziehen. Manch einer wird sagen: ‘Was regt der sich auf? Er ist körperlich unversehrt, hat ein Dach über dem Kopf, ist lediglich sechs Monate früher nach Hause geschickt worden und kann jetzt in Ruhe seine Pension genießen!’
Wer es nicht selbst erlebt hat, kann nicht begreifen, was es bedeutet, wenn einem plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird, wenn man als angesehener General von heute auf morgen gesellschaftlich geächtet und in den Medien diffamiert wird, wenn frühere Freunde sich abwenden, wenn also die ganze bisherige Welt völlig aus den Fugen gerät. Fairerweise muss ich zugeben, dass ich bei früheren Affären ähnlich gedacht und empfunden habe. Vor allem geholfen hat mir natürlich meine Familie. Und auch das zeigt wieder einmal mehr den unschätzbaren Wert dieser Institution. In dieser festen ‘Wagenburg’ lassen sich auch solche Situationen relativ unbeschadet überstehen. Geholfen hat mir aber auch das Bewusstsein, nichts Unrechtes getan, sondern nur einfach Pech gehabt zu haben. Das Gefühl, sich jeden Morgen guten Gewissens im Spiegel ansehen zu können, war eine große Hilfe, in diesen Monaten nicht zu verzweifeln.

EVA HERMAN: Die drakonischen Methoden, mit denen man Andersdenkende heute politisch und medial zur Strecke bringt, einschließlich des Berufsverbotes, erinnern an ganz düstere Zeiten unserer Geschichte. Wie erklären Sie es sich, dass eben genau jene Methoden auch heute wieder angewendet werden, obwohl doch die Gefahren hinreichend diskutiert wurden in den letzten 60, 70 Jahren?

REINHARD GÜNZEL: In den ‘düsteren Zeiten unserer Geschichte’ regierte das Böse, heute regiert das Gute. Damit sind all diese Maßnahmen legitimiert. So, wie ja zu allen Zeiten im Namen Gottes die größten Verbrechen begangen wurden. Und den naiven Irrglauben, Demokratie und Rechtsstaat seien identisch, kann man nicht schöner und treffender ad absurdum führen als Egon Fridell in seiner ‘Kulturgeschichte der Neuzeit‘:
“Keine Staatsform kann so viele Torheiten und Gewaltsamkeiten begehen wie die demokratische. Denn nur sie hat die organische Überzeugung von ihrer Unfehlbarkeit, Heiligkeit und unbedingten Legitimität…Denn die Regierung des “souveränen Volkes ist durch einen perfiden Zirkelschluss vor jeder Selbstbeschränkung geschützt; denn sie ist im Recht, weil sie der Kollektivwille ist; und sie ist der Kollektivwille, weil sie im Recht ist.” (Kulturgeschichte der Neuzeit, S. 852)

EVA HERMAN: Herrscht in Deutschland Meinungsfreiheit?

REINHARD GÜNZEL: Um es mit Radio Eriwan zu sagen: ‘Im Prinzip ja.’
Marktfrauen zum Beispiel werden in unserm Land keinerlei Probleme haben. Aber wenn Meinungsfreiheit per Gesetz eingeschränkt wird, wie das bei uns mit dem § 130 StGB geschieht, dann gibt es eben dieses Grundrecht nur in der ‘Sparversion‘. Noch gefährlicher ist es aber, dass mit einer solchen gesetzlichen Einschränkung eine Tür zunächst zwar nur einen Spalt geöffnet wird, bald aber sehr weit offen stehen kann. Denn wer entscheidet z.B. darüber, was “Volksverhetzung” bedeutet, wann sie vorliegt? Wer entscheidet darüber, was der Begriff “rechtsradikal” umfasst? Eine wissenschaftliche Definition gibt es nicht. Wer wacht also über die Wächter?
Am 24. März 1933 wurde dem deutschen Volk eine scheinbar harmlose Gesetzesänderung präsentiert: “Die von der Reichsregierung beschlossenen Reichsgesetze können von der Reichsverfassung abweichen…” Heute wissen wir, was daraus entstanden ist; denn dieses ‘Ermächtigungsgesetz’ besiegelte das Ende der rechtsstaatlichen Ordnung. Wenn die Demokratie eine gerechte Staatsform sein will, dann darf sie friedliche Äußerungen selbst anti-demokratischer Anschauungen nicht unterdrücken. Eine solche Gefahr muss sie auf sich nehmen. Und wenn sie diese Gefahr nicht besteht, dann ist sie nicht wert, verteidigt zu werden und wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Im Laufe der Geschichte sind immer wieder die höchsten sittlichen Ideale kompromittiert worden durch die Intoleranz derer, die für sie eingetreten sind. Aber einen wesentlich größeren Einfluss auf die freie Meinungsäußerung hat natürlich die gewaltige Krake “Politische Korrektheit”, wie an einer Fülle von Beispielen in den vergangenen Jahren eindrucksvoll deutlich wurde.

EVA HERMAN: Wohin führt das öffentliche Verhindern freier Meinungsäußerungen? Werden wir ein Volk von Duckmäusern?

REINHARD GÜNZEL: Ganz soweit möchte ich nicht gehen; denn selbst die kommunistischen Diktaturen haben es mit jahrzehntelangen drastischen Maßnahmen nicht geschafft, die Menschen zu verändern.
Aber die Luft wird stickiger: wenn man sich bestimmten Themen nur noch in einem ganz bestimmten sprachlichen Ritual nähern darf, wenn das Leugnen oder Behaupten bestimmter historischer Ereignisse mit Gefängnis bedroht wird, wenn man sich erst einmal ängstlich umschauen muss, bevor man bestimmte Fragen beantwortet, wenn wir also regelrecht umstellt sind von Denkverboten, und wenn obendrein nicht die Diskussion, sondern das Strafgesetz verschärft wird, dann ist etwas faul in diesem Staate.
Metternich, gewiss ein Virtuose auf der Klaviatur der Meinungsunterdrückung, hätte sich respektvoll verneigt vor der Leistung unserer linken ‘Gutmenschen‘, denen die Meinungsfreiheit, dieser entscheidende Gradmesser jeder Demokratie, ebensoviel gilt wie den Taliban die Religionsfreiheit.
Aber genau diese Situation hat der französische Historiker und Publizist Alexis de Tocqueville in seinem Hauptwerk “ De la démocratie en Amérique” schon vor über 170 Jahren mit visionärem Blick beschrieben.
Er stellt die amerikanische Demokratie als die Regierungsform dar, zu der sich auch die europäischen Staaten zwangsläufig entwickeln werden:
“Ich kenne kein Land, in dem im Allgemeinen weniger geistige Unabhängigkeit und wirkliche Diskussionsfreiheit herrscht als in Amerika…In den demokratischen Republiken geht die Tyrannei anders (als in Despotien) zu Werk. Der Machthaber sagt hier nicht mehr: “Du denkst wie ich oder du stirbst.” Er sagt: “Du hast die Freiheit, nicht zu denken wie ich…Aber von dem Tag an bist du ein Fremder unter uns. Du wirst dein Bürgerrecht behalten, aber es wird dir nichts mehr nützen…Du wirst unter Menschen wohnen, aber deine Rechte auf menschlichen Umgang verlieren. Wenn du dich einem unter deinesgleichen nähern willst, so wird er dich fliehen wie einen Aussätzigen; selbst wer an deine Unschuld glaubt, wird dich verlassen, sonst meidet man auch ihn. Gehe hin in Frieden, ich lasse dir das Leben, aber es ist schlimmer als der Tod.”
Dem ist nichts hinzuzufügen.

EVA HERMAN: Meinungsumfragen zeigen, dass der Respekt des Volkes vor den Politikern ebenso wie den Journalisten drastisch gesunken ist. Diese beiden Berufsgattungen belegen aktuell die letzten Plätze, was Vertrauen und Glaubwürdigkeit angeht. Wie erklären Sie sich das?

REINHARD GÜNZEL: “Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied!” heißt es im Faust.
Eine Frage, deren Beantwortung eher ein Wochenendseminar erfordert.
Da ich über das Ethos der Journalisten oben bereits gesprochen habe, will ich mich hier nur noch auf unsere Politiker beziehen.
Wenn das Volk über Jahre hinweg ein solch vernichtendes Urteil über eine an sich hochstehende Berufsgruppe fällt, dann ist das sicher nicht auf eine momentane Missstimmung aufgrund besonderer Ereignisse zurückzuführen.
Nach meiner Überzeugung sind zwei Gründe entscheidend. Der erste ist die mangelhafte fachliche Qualifikation, die fehlende handwerkliche Kompetenz. Selbst der politische Laie spürt instinktiv, dass er seit Jahren herzlich schlecht regiert wird, dass diese Volksvertreter bei weitem nicht mehr in der Lage sind, die anstehenden Probleme zu lösen – wenn sie es denn überhaupt wollen. Jeder Handwerksbetrieb wäre mit einer solchen Führung längst in Konkurs gegangen.
Als Beispiel nenne ich nur die einzigartige Schuldenpolitik. Der sparsam wirtschaftende Bürger muss mit wachsendem Entsetzen mit ansehen, wie unsere Regierungen ohne Not über Jahre hinweg mit vollen Händen Geld ausgegeben haben, das sie nicht hatten, dass sie einen Schuldenberg aufgetürmt haben, den auch nachfolgende Generationen in Jahrzehnten nicht abtragen können. Und statt nun energisch auf die Bremse zu treten, wird dieser Kurs ungeniert fortgesetzt! Mit einer Perversion der Begriffe spricht man vom “Sparen”, wenn man lediglich geringfügig weniger Schulden macht. Wenn das Volk dennoch nicht auf die Barrikaden geht, dann wohl nur deshalb, weil es der überwiegenden Mehrheit noch! wirtschaftlich einigermaßen gut geht. Aber nicht wegen, sondern trotz dieser Politik.
Und diese mangelhafte Kompetenz ist auf nahezu allen Politikfeldern zu beobachten.
Wenn das allein schon schlimm genug ist, so sehe ich aber den eigentlichen Grund für das miserable Erscheinungsbild unserer politischen Klasse, wie wir sie euphemistisch nennen, in den schweren charakterlichen Defiziten.
Damit meine ich noch nicht einmal so sehr den “kreativen” Umgang mit der Wahrheit – das Wort eines Politikers hat ein weit geringeres Haltbarkeitsdatum als ein frischer Joghurt – auch nicht das oft schäbige Verhalten gegenüber dem politischen Gegner, die üblen Nachreden und Verleumdungen; ich will mich nicht einmal auf die Sammlung der Zwischenrufe im Deutschen Bundestag beziehen, in der jeder gängige Kraft- und Fäkalausdruck zu finden ist, und die damit ein beredtes Beispiel sind für Anstand, Bildung und Moral dieser Menschen.
Was den Bürger am meisten abstößt, ist die Fülle von Affären und Skandalen, denen überwiegend das Motiv Habgier, Selbstsucht und Eitelkeit zugrunde liegt. Er liest täglich über Vorteilnahme im Amt, Korruption und Vetternwirtschaft. Er sieht, dass dieselben Politiker, die bei ihrer Amtseinführung schwören, “….den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren…”, vornehmlich ihre eigenen Interessen verfolgen, also Wasser predigen und Wein trinken. Und weil das Volk erkennt, dass mit diesen sogenannten Volksvertretern im wahrsten Sinne des Wortes kein Staat zu machen ist, dass es aber auch keine wirkliche Alternative gibt, greift es zu dem einzigen ihm verbliebenen Mittel: es straft sie mit Verachtung, was äußerlich in der ständig abnehmenden Wahlbeteiligung zum Ausdruck kommt.
Aber man soll auch hier nicht vorschnell den Stab brechen; denn wenn selbst ein so hochanständiger Mann wie Christian Wulff von diesem bösartigen Virus infiziert wurde, dann beweist dies umso mehr, dass normale Sterbliche gegen die Versuchungen der Macht kaum gefeit sind.

EVA HERMAN: Kritiker aus dem christlich-konservativen Lager vermissen zunehmend die Vertretung von Werten, Moral und Anstand durch die CDU-CSU-FDP-geführte Bundesregierung. Es gibt inzwischen mehrere Anti-Merkel-Bücher, in denen Christdemokraten wie Jörg Schönbohm, Mechthild Löhr und Josef Kraus den traurigen Niedergang der Union beklagen. Sehen Sie die Kritik als berechtigt an?

REINHARD GÜNZEL: Ein klares Ja! Ich habe mein Leben lang diese Partei gewählt. So, wie sie sich allerdings mittlerweile präsentiert, wäre mir das heute unmöglich. Meines Erachtens ist das auch der Grund dafür, dass diese Partei, deren Ziel immer die absolute Mehrheit war, heute um die dreißig Prozent dahindümpelt. Wenn selbst ein Stammland wie Baden-Württemberg verloren geht, müsste eigentlich bei allen Verantwortlichen die Alarmglocken läuten.
Der Exodus vieler angesehener Politiker aus der CDU ist vor allem die Folge eines erheblichen Linksrucks und des damit verbundenen Lossagens von allen klassischen konservativen Werten. Allerdings haben die Büchsenspanner, mit denen Frau Merkel sich heute umgibt, den großen Vorteil, dass sie ihr kaum widersprechen und schon gar nicht gefährlich werden können. Die oft gestellte Frage: “Wofür steht die CDU unter Merkel?” ist kaum noch zu beantworten.
Wofür sie allerdings steht, ist Machterhalt. Ich bin sicher, dass Frau Merkel auch mit der ‘Linken’ koalieren würde, wenn ihre Kanzlerschaft nur so sicherzustellen wäre. Die entwaffnende Begründung wäre dann wie immer “der Wählerwille”, der es schließlich so gewollt hat. Der Großteil derer, die heute noch in der Partei verbleiben, bzw. sie wählen, würde sich sofort von ihr abwenden, wenn sich eine neue konservative Partei zur Wahl stellen würde. Da es aber diese Alternative nicht gibt, wählen sie schließlich das “kleinere Übel”.

EVA HERMAN: Was müsste passieren, damit Deutschland genesen kann?

REINHARD GÜNZEL: Ein Wunder! Natürlich ist eine Genesung möglich, aber höchst unwahrscheinlich. Die Lösung heißt: sofortige Abkehr von der nihilistischen Ideologie unserer sozialistischen Weltverbesserer und Rückkehr zu den klassischen Werten des christlichen Abendlandes, verbunden mit einer Wiederbelebung all jener Tugenden, die zwar die Preußen nicht erfunden, aber letztmalig in beeindruckender Weise verwirklicht haben.
Damit ließe sich Deutschland in wenigen Jahren in ein zukunftsfähiges Land zurückverwandeln, in dem es sich wieder zu leben lohnt.
Aber außer dem zarten Pflänzchen Hoffnung sehe ich weit und breit nichts, was auf eine solche Annahme hindeuten könnte.
Eine beständige Umerziehung und Indoktrinierung durch unsere Medien sowie die verderbliche Saat der ‘Frankfurter Schule’, die in der sogenannten Kulturrevolution der Achtundsechziger aufgegangen ist, haben aus einem vormals stolzen Kulturvolk eine Gesellschaft gemacht, die sich praktisch aufgegeben hat. Von wenigen Ausnahmen abgesehen: überall nur Resignation und Schulterzucken.
Ein Volk, das einen linken Gewalttäter nicht nur zum Außenminister macht, sondern ihn jahrelang an die Spitze der politischen Beliebtheitsskala wählt und einen Daniel Küblböck – horribile dictu – unter die hundert größten Deutschen wählt, ein solches Volk zeigt überdeutlich, dass es sich aus dem Kreis der Kulturvölker verabschiedet hat.
So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen!


Jurij Below – Mit freundlicher Genehmigung von Eva Herman © 2012 – FALL MARTIN HOHMANN

….danke an Jurij Below.

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Gruß

Der Honigmann

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Vorbemerkung: „Fixiert auf Hitler“: Der russische Intellektuelle Chmelnizki kritisiert die verdrängte Schuld Stalins am 2. Weltkrieg und ärgert sich vor allem über das offensichtliche Versagen der bundesdeutschen Historikerzunft. Letztere ignoriert aus Gründen einer unwissenschaftlichen Schuld-Fixierung alles, was an neuen Erkenntnissen den alten Wissensstand relativieren könnte, aus Angst damit „Hitler-Deutschlands“ Alleinschuld eventuell um Millimeter verschieben zu müssen.
© JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co. www.jungefreiheit.de

„Fixiert auf Hitler“ Wer begann den Krieg? Der russische Intellektuelle Dmitrij Chmelnizki kritisiert die Verdrängung der Schuld Stalins – Moritz Schwarz

Herr Dr. Chmelnizki, Sie kritisieren die Fokussierung westlicher Intellektueller auf Hitler als Verursacher des Zweiten Weltkrieges. Müßte, dem Klischee entsprechend, Ihnen als linksliberalem, russisch-jüdischem Publizisten diese Deutung nicht sympathisch sein?

Chmelnizki: Ich weiß nicht, was das mit meiner Herkunft zu tun haben soll. Für mich ist das erstens eine wissenschaftliche Frage und zweitens eine Frage der intellektuellen Redlichkeit. Mit Erstaunen habe ich, als ich 1987 aus der UdSSR in die Bundesrepublik gekommen bin, festgestellt, daß hier die Entstehung des Zweiten Weltkrieges nicht viel anders dargestellt wird, als es von der stalinistischen Propaganda für die sowjetischen Geschichtsbücher formuliert worden ist. Ich stamme quasi aus einer Dissidenten-Familie, zwar waren wir keine Widerstandskämpfer, nach außen haben wir angepaßt gelebt, aber in unserer Familie haben wir die Ideologie der KP immer abgelehnt und alles gelesen, was wir an alternativer Literatur in die Finger bekommen konnten. Um so mehr hat es mich befremdet, daß so viele Historiker demokratischer Länder ganz offenbar die stalinistischen Propagandathesen übernommen haben. Ich finde das unerklärlich.

Vielleicht, weil diese Propaganda zufällig doch zutrifft?

Chmelnizki: Nein, es geht ja um Stalins Anteil an der Entstehung des Zweiten Weltkrieges, und dieser ist schon allein durch den Hitler-Stalin-Pakt evident. Die Historiker wissen das auch. Dennoch, wenn es um diese Frage geht, verfallen sie plötzlich in Schweigen. Es ist, als gäbe es eine gesellschaftliche Vereinbarung, nach der ein anständiger liberaler Historiker darüber nicht spricht. Es ist fast etwas unheimlich. Der US-Historiker Richard Raack, ehemals Professor an der California State University und Fachmann für die Zeit Stalins, formulierte es mir gegenüber so: Wann immer er deutsche Historiker darauf anspreche, versteinerten die Gesichter und die Augen würden leer.

Warum reagieren deutschen Historiker so?

Chmelnizki: Gute Frage, ich denke manchmal, dieses Phänomen könnte selbst Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung sein. Als ich versucht habe, deutsche Historiker für mein Buchprojekt zu gewinnen, hat mir einer, Fachmann für sowjetische Geschichte, prophezeit: „Sie werden in Deutschland keinen Historiker finden, der auf öffentliche Fördermittel angewiesen ist und bereit ist, zu diesen Fragen zu publizieren.“

Waren Sie darüber überrascht?

Chmelnizki: Es hat mich vor allem geärgert. Denn was zeigt das? Es zeigt, daß das Thema hierzulande sozusagen von der Wissenschaft ausgenommen ist. Aber – und das sage ich gerade mit meiner Erfahrung als ehemaliger Sowjet-Bürger – wenn in der Wissenschaft politisch motivierte Thesen existieren, die man nicht mehr überprüfen darf, dann ist das keine Wissenschaft mehr.

Was stimmt nach Ihrer Ansicht an der Darstellung der Entstehung des Krieges nicht?

Chmelnizki: Die völlige Fixierung auf Hitler und die völlige Ignorierung der Rolle Stalins. Als ob er überhaupt keine eigenen geopolitischen Pläne gehabt hatte. Denn tatsächlich ist der Zweite Weltkrieg eine Konsequenz des Paktes zweier Diktatoren. Entscheidend ist das Kalkül, das im Hitler-Stalin-Pakt zum Ausdruck kommt, daß quasi beide gemeinsam dem Frieden in Europa den Krieg erklärt haben. Wieso gilt heute allein der 1. September 1939, also der Angriff Deutschlands auf Polen, als Beginn des Zweiten Weltkriegs? Ebenso könnte man den 17. September wählen, also das Datum des sowjetischen Angriffs auf Polen. Sicher, der Erste liegt nun einmal zeitlich vor dem Siebzehnten, aber daß der 17. September fast ganz und gar hinter dem 1. September verschwunden ist, ist absurd, denn zum 1. September gehört immer auch der Siebzehnte, weil er Vorbedingung und Bestandteil der Ereignisse vom 1. September 1939 war. Allerdings, im Grunde könnte man auch den 23. August 1939 wählen, da mit der Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Paktes an diesem Tag die Entscheidung zum Krieg getroffen war.

Polens Armee war mobilisiert, seine Strategen und Ideologen träumten traditionell von der Eroberung von Lebensraum in Westen, Süden und Osten. Welche Rolle spielte das?

Chmelnizki: Polen spielte als strategische Macht 1939 letztlich keine Rolle mehr, egal wovon polnische Nationalisten damals träumten. Im großen Spiel der beiden Diktatoren war Polen nur noch ein Objekt.

Im Juni machte der russische Historiker Sergej Kowaljow mit einem Artikel Schlagzeilen, in dem er äußerte: „Wer die Geschichte des Weltkrieges unvoreingenommen erforscht hat, weiß, daß er wegen Polens Weigerung begann, die deutschen Forderungen zu erfüllen.“

Chmelnizki: Unsinn.

Wie kommt Kowaljow darauf?

Chmelnizki: Das müssen Sie ihn fragen.

Leider gibt er uns kein Interview.

Chmelnizki: Er wird wissen, warum. Tatsächlich war der Krieg längst geplante Sache beider Diktatoren.

Immerhin hatte das russische Verteidigungsministerium Kowaljows Artikel prompt auf seine Netzseite gestellt.

Chmelnizki: Und bald wieder gelöscht.

Nach der Intervention Warschaus.

Chmelnizki: Man muß wissen, was in Rußland vor sich geht. Seit Putin wird dort versucht, wieder eine „patriotische“ Geschichtsschreibung zu installieren. Im Klartext heißt das, daß man wieder an die stalinistische Geschichtsfälschung anknüpft, nach der Rußland unschuldiges Opfer und Befreier der von Hitler unterdrückten Länder war. Deshalb sucht man nach Schuldigen, auf die man die eigene Schuld schieben kann, das ist Polen, mitunter sogar Großbritannien, aber vor allem natürlich Hitler.

Sie haben 2006 in Rußland eine sechsbändige Aufsatzsammlung herausgegeben, die diese Alleinschuld in Frage stellt. Im Kern geht es um die Thesen des ehemaligen KGB-Agenten und Sowjet-Diplomaten Wladimir Resun, alias Viktor Suworow, der in den neunziger Jahren mit seiner „Präventivkriegsthese“ genannten Argumentation von einem 1941 bevorstehenden sowjetischen Angriff für Furore sorgte, dem Hitler nur zuvorgekommen sei.

Chmelnizki: Ich kenne Suworow persönlich und habe Historiker im In- und Ausland gefragt, ob sie seinen Thesen etwas abgewinnen können und sie um Beiträge gebeten. Nicht alle haben pro Suworow geschrieben, so hat etwa der führende russische Militärhistoriker Michail Miltjuchov nicht nur bei uns publiziert, sondern auch in einer darauf erscheinenden Publikation, deren Ziel es war, uns zu widerlegen. Meine Bände sind im Moskauer Jausa-Verlag erschienen, dem zweitgrößten Verlagshaus Rußlands, haben sich gut verkauft und die Diskussion erneut angestoßen, wie die Gegenpublikation beweist.

In Deutschland haben Sie lediglich einen Band veröffentlicht, und das im weitgehend unbeachteten und stigmatisierten rechten Verlag Pour le Mérite.

Chmelnizki: Wenn alles, was Ihnen zu meinem Buch als Kritik einfällt, ist, daß es hier in einem rechten Verlag erschienen ist, dann bin ich zufrieden, denn dann gibt es offenbar keine wissenschaftlichen Einwände. Wissen Sie, es ist mir egal, ob der Verlag, in dem ich publiziere, links, rechts oder Mitte ist, solange er mir die Möglichkeit gibt, mein Buch unzensiert zu veröffentlichen. Jausa etwa ist ein völlig unpolitischer Verlag, die bringen alles heraus, was Geld bringt. Chmelnizki zieht die Alleinschuld Hitlers auf Kosten Rußlands in Zweifel? Oh, ich bin sicher, daß das den Lektoren, die mein Buch betreut haben, persönlich nicht gepaßt hat, aber sie haben es dennoch ordentlich lektoriert, denn Jausa erhoffte sich, damit Geld zu machen, und sie haben sich nicht verrechnet. Natürlich würden sie ebenso ein Buch herausbringen, das mich in Bausch und Bogen verdammt, wenn es sich nur verkauft. Sollen sie! Ich akzeptiere das. Und es ist mir auch egal, ob den Lektoren bei Pour le Mérite meine Thesen gefallen oder nicht. Am Ende hängt die Qualität des Verlages von der Qualität der von ihm herausgegebenen Bücher ab. Ich trage die Verantwortung für die Qualität meines Buches, bin aber auch mit dem wissenschaftlichen Niveau der Produktion bei Pour le Mérite sehr zufrieden. Und so soll auch das mir recht sein, da es letztlich der Meinungsfreiheit dient, wenn kein anderer Verlag mein Buch in Deutschland herausbringen will.

War das der Fall?

Chmelnizki: Ich weiß es nicht, um ehrlich zu sein, ich habe mich noch nicht darum bemüht, hier einen Verlag zu finden. Pour le Mérite kam auf mich zu.

Wo stehen Sie politisch?

Chmelnizki: Ich würde mich einen Demokraten nennen. „Links“ würde ich ablehnen, weil ich in Rußland gesehen habe, wohin linke Ideologien führen. Ebenso „rechts“, denn für mich haben Nationalismus und Patriotismus eine klar negative Bedeutung. Ich habe 1999 mein erstes Buch zum Thema Rassismus und Nationalismus der sowjetischen Emigranten veröffentlicht. Und ich habe in einem Beitrag für die Zeitung Die Welt den russischen Regimekritiker Alexander Litwinenko verteidigt. Aber gerade an meinen Fall sehen Sie, wie absurd der Versuch einer politischen Zuordnung über dieses Thema ist. Denn während man in Deutschland für Thesen, wie Viktor Suworow sie vertritt, ins „rechte Ecke“ gestellt wird, ist es in Rußland gerade umgekehrt, hier werden seine Thesen vor allem von liberalen und demokratischen Leuten unterstützt, und dagegen sind Rechte, Neofaschisten, Stalinisten. Nun, ich habe diese Thesen also sowohl in Rußland als auch in Deutschland veröffentlicht: Bin ich nun ein „Linker“, wie die Russen, oder ein „Rechter“, wie die Deutschen sagen würden? Sie sehen, wie absurd das alles ist. Aber wenn es Sie beruhigt, ich wähle quasi die FDP.

Allerdings fehlte Suworow letztlich doch der endgültige Beweis für seine These.

Chmelnizki: Das sehe ich anders. Ich habe die Epoche des Stalinismus intensiv studiert: Man muß begreifen, daß es ein Muster in Stalins Politik gibt, das es zu erkennen gilt. Nämlich, daß er alles einem Ziel unterordnete: dem Militär zu dienen. Die These Suworows – Stalin habe einen Krieg gegen den Westen geplant – hat dann sehr viele der Ungereimtheiten erklärt, auf die ich zuvor gestoßen war.

Auch die Autoren dieser Zeitung konstatierten damals nach Prüfung von Suworows Thesen, daß der letzte Beweis fehlt.

Chmelnizki: Suworow fehlen meiner Meinung nach keine Beweise. Daß Stalin keine anderen Pläne hatte, als Europa – vor allem Deutschland, aber auch die asiatischen Länder – anzugreifen, um sein Reich zu vergrößern, und daß der Angriff auf Deutschland für die Sommer 1941 geplant wurde, hat Suworow ausreichend bewiesen. Und viele andere Wissenschaftler haben Ergebnisse seiner Arbeit mit eigenen Forschungen bestätigt. Tragfähige Argumente für eine alternative These fehlen dagegen komplett! Es gibt gar keine argumentierende Theorie, wonach Stalin nicht Angriffs-, sondern Verteidigungspläne hatte. Oder weder an den Angriff noch an die Verteidigung gedacht hat. Dafür gibt es absolut keine Beweise. Alles spricht dafür, daß die ganze Innen- und Außenpolitik Stalins immer die geheimen Militärziele hatte. Nehmen Sie zum Beispiel die Kollektivierung und Industrialisierung. Wenn Sie sie näher untersuchen, stellen Sie fest, daß diese keineswegs darauf abzielten, das Land zu entwickeln und die Versorgung sicherzustellen, sondern vielmehr darauf, die Grundlage für ein mächtiges, modernes Militär zu schaffen. Denn was bedeutet Industrialisierung? Es bedeutet Erhöhung des Lebensstandards. In der Sowjetunion Stalins aber ging die Erzeugung ziviler Güter immer weiter zurück! Schließlich kam es gar zu einer Hungerkrise von apokalyptischem Ausmaß, bei der bekanntlich Millionen Sowjet-Bürgern verhungerten. Warum? Weil die Kollektivierung und Industrialisierung nicht dem Aufbau der zivilen, sondern der Wehrwirtschaft dienten. Und während die eigenen Bürger verhungerten, exportierte man Lebensmittel und kaufte im Ausland Industrietechnologie für Waffenproduktion, und zwar in den USA und Deutschland.

Eigentlich sind Sie Architekt, wie kamen Sie überhaupt zu diesem Thema?

Chmelnizki: Ich habe über die Architektur des Stalinismus promoviert, wozu es nötig war, tief in dieses Kapitel der Geschichte einzutauchen. Und es gibt viele Verbindungen zwischen Architektur- und Militärgeschichte Stalins. Dabei bin ich zum Beispiel auf ein merkwürdiges Bauprojekt gestoßen: Im Frühjahr 1941 – noch vor dem Angriff Hitlers! – gab es einen Architekten-Wettbewerb für ein Siegesmal für die „Eroberung von Perekop“, einem Ort auf der Krim, wo im Bürgerkrieg ein absolut unbedeutender Sieg der Roten Armee errungen wurde. Als ich dieses seltsam verspätete Projekt näher untersuchte, wurde mir plötzlich klar, worum es sich eigentlich handelte. Meine These: Das war der Vorwand für die Gestaltung eines sowjetischen Siegesmals, wie es später, bei einem Angriff nach Westen, in allen westlichen Hauptstädten hätte errichtet werden sollen! Oder denken Sie an das Denkmal für die Luftbrücke in Berlin. Wie können die Deutschen das Luftbrückendenkmal und das Sowjetische Ehrenmal in Berlin mit seinen Stalin-Zitaten im Gold gleichzeitig ehren? Aber ich frage mich, wenn die westlichen Intellektuellen schon dazu bereit sind, den Stalinismus zu ignorieren, warum wird ihnen nicht wenigstens klar, daß sie mit dieser Deutung des Kriegsbeginns auch die nationalistische Deutung Putins und Medwedjews unterstützten und so den sonst von ihnen stets kritisierten Kurs Rußlands nach rechts?

Bleibt also die stalinistische Deutung des Kriegsbeginns nun für alle Zeit bestehen?

Chmelnizki: Das glaube ich nicht, früher oder später wird eine neue Generation von Historikern und – was noch wichtiger ist – von Lesern kommen. Ich denke, der Wandel kündigt sich heute schon an, etwa durch Historiker wie Heinz Magenheimer, Bogdan Musial oder Stefan Scheil. Und nicht zuletzt habe ich die Hoffnung, daß dieses auf wundersame Weise ausgerechnet in Westeuropa überlebende letzte stalinistische Dogma am Ende doch an der Realität der historischen Erfahrung der Osteuropäer scheitern wird.

Dr. Dmitrij Chmelnizki: Der „Historiker und Rußlandexperte“ (Die Welt) ist Herausgeber einer erfolgreichen russischen Buchreihe zum Zweiten Weltkrieg, die der Fixierung der in Europa und den USA vorherrschenden Deutung auf Hitler als Alleinverantwortlichen für den Kriegsbeginn widerspricht. Die von Chmelnizki 2006 gestartete Reihe versammelt unabhängige und etablierte Historiker aus Rußland, Großbritannien, Deutschland, Israel und den USA, die überwiegend eine entscheidende Mitverantwortung Stalins nachweisen. Chmelnizki, geboren 1953 in Moskau, studierte ursprünglich Architektur in Duschanbe, Leningrad und Berlin (www.chmelnizki.de). 1987 gelang der jüdischen Familie die Ausreise nach Deutschland, wo der Publizist seitdem lebt. Im April gab er in Deutschland gemeinsam mit dem Historiker Viktor Suworow den Sammelband „Überfall auf Europa. Neun russische Historiker belasten Stalin“ im Verlag Pour le Mérite heraus.

http://www.swg-hamburg.de/Archiv/Beitrage_aus_der_Rubrik_-_Gesc/Fixiert_auf_Hitler.pdf

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Gruß

Der Honigmann

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 Gastbeitrag von Irene Pätzold

 Bei den bisherigen Kommentaren, war sehr häufig zu hören, dass durch Medikamente keine Heilung zu erwarten wäre. Das war ein Punkt, der mir selber sehr schnell klar wurde und weshalb ich dann auch auf die Suche ging danach, wie Heilung zu bewerkstelligen wäre.

Dazu muss ich sagen, dass dauerhafte Heilung nur gelingen kann, wenn der Mensch dafür bereit ist. Das ist jedenfalls meine eigene Erfahrung. Heilung bedeutet also, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und  für die darin enthaltenen Probleme.

Heilung kann nur von einem selbst kommen.

Nun kann niemand hergehen und jedem Menschen Heilung verordnen.

Meiner Meinung nach, ist die Krankheit ein Hilfeschrei der Seele, etwas zu verändern.

Dazu gibt es ganz wundervolle Bücher von Thorwald  Detlevsen und Rüdiger Dahlke.

Wir können unsere Seele nicht überlisten, geschieht alles doch nur zu unserem eigenen Schutz..

Das bedeutet also, dass alles, was momentan an Heil- und Hilfsmitteln zur Verfügung steht, und dazu zählt auch die Pharmazie, eine Daseinsberechtigung hat.

Die Frage ist lediglich, welchen Stellenwert wir ihr einräumen.

Wenn ich starke Schmerzen habe, möchte ich durchaus mein Schmerzmittel bekommen.

Wenn mein Kind hohes Fieber hat, möchte ich ihm ein Fieberzäpfchen geben können. Und wenn meine Schilddrüse ihre Funktion nicht richtig erfüllt, so möchte ich die Hormone substituieren können, mittels einer Tablette.

Und Menschen, die aufgrund großer Ängste, nicht in der Lage sind, sich mit ihren Problemen, die hinter der Krankheit verborgen sind, auseinander zu setzen, haben ein Recht auf ihre Krankheit.  Aus eigener Erfahrung kann ich allen versichern, auch wenn man die Wahrheit noch so gerne erfahren will,  geschieht es erst dann, wenn die Seele bereit dazu ist.

Jeder Mensch ist ein selbstbestimmtes Wesen, mit einer Eigenverantwortung. In welchem Maße er dieser Gerecht wird, ist dann seine eigene Sache.

Das oberste Gesetzt im Universum, ist die Freiheit des Einzelnen!

Die Pharmazie mit ihren Apotheken , hat also durchaus eine Daseinsberechtigung.

Genau so wie die Medizin.

Doch was in den letzten Jahren so vonstatten ging, verschlug mir regelmäßig die Sprache.

Wie kann es möglich sein, dass wenn ein Mensch aufgrund vollkommen untragbarer Arbeitssituationen suizidgefährdet ist und deshalb wegen Mobbings krankgeschrieben wird, der hinzugezogene Neurologe erklärt:

> MOBBING???? Ha, Mobbing ist doch normal!!! Das ist heute eben so!!!

Nehmen Sie eine Citalopram, dann können Sie auch wieder arbeiten gehen! Ich kann Sie so einstellen, dass Sie auch in ihrem Betrieb wieder arbeiten gehen können!!<  ??

Oder ein MS-Patient in die Klinik kommt, um neue Untersuchungsergebnisse zu erhalten, ihm die notwendige Untersuchung verwehrt wird und statt dessen sofort eine Cortison-Infusion gelegt werden soll ? Bei dem Patient sollte eigentlich u.a. ein neues MRT gemacht werden, um den Krankheitsverlauf bestimmen zu können. Die Ärztin empfing ihn mit der Infusion. Da er die sich nicht, ohne vorherige Untersuchung, legen lassen wollte, verweigerte Sie die Untersuchungen. Der Patient verließ ohne eine einzige Untersuchung die Klinik.

Wo ist hier der freie Wille???? Wo ist hier die Achtung und der Respekt, vor dem Nächsten?

Wie kann es sein, dass wir dermaßen miteinander umgehen, dass Menschen nicht mehr leben wollen? Wie kann es sein, dass uns der Mitmensch dermaßen egal ist, dass wir über seinen Kopf hinweg entscheiden, so als ob wir wüssten, was gut für ihn ist und ihn wie einen unmündigen Bürger behandeln?!

Das ist eine Welt, in der wir alle krank werden müssen. Jeder von uns, früher oder später!

Das es immer mehr Menschen schlecht geht, und das durfte ich in den letzten 10 Jahren verstärkt mitbekommen, ist eine vollkommen normale Reaktion, auf ein Leben, dass absolut neben den eigentlichen Werten nebenher gelebt wird und vollgepfropft wird, mit unwichtigem Zeug.

Für mich bedeutet Leben, MITEINANDER Leben.

Mit meinen Mitmenschen einen respektvollen  und liebevollen Umgang pflegen, den ich ebenso erwarten kann.

Wenn wir MIT unseren Mitmenschen und MIT unseren Tieren liebevoll und achtsam umgehen und genau so mit uns SELBST und vor allem auch MIT der Natur,

DANN IST DAS LEBEN LEBENSWERT! Dann erledigen sich viele Krankheiten von ganz alleine!

Bezugnehmend auf den o.g. Neurologen….

Soll das etwa heißen, die Arbeitssituation ist ok, nur der Patient stellt sich an???

Bezugnehmend auf die Ärztin mit der Cortison-Infusion…

Sie ist die behandelnde Ärztin und der Patient hat zu kuschen, sonst verweigert sie die vom Hausarzt angeordnete Untersuchung????

WIE WEIT IST ES AUF UNSEREM PLANETEN GEKOMMEN?

Weil ich meinen Sohn nicht in solch eine Welt entlassen möchte, ohne dass ich den Versuch gestartet habe, diese Welt ein klein wenig zum Besseren zu verändern,

DESHALB HABE ICH DIESE ARTIKEL VERÖFFENTLICHEN LASSEN!!!

Wir schaffen alle die Welt, in der wir dann leben müssen!

Wir erschaffen sie, jeder von uns, jeden Tag!

Werden wir uns dessen bewusst!

Wir SIND die Schöpfer, ob wir uns dessen bewusst sind, oder nicht!

Wollt Ihr wirklich die Welt, so wie sie momentan ist?

Herzlichst

Ihre Irene Pätzold

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Gruß

Der Honigmann

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Die Angst vor dem Terror bei den Olympischen Spielen führt in London zu massiven Sicherheitsvorkehrungen, die auch das Alltagsleben der Bevölkerung auf beängstigende Weise beeinflussen und bizarre Blüten treiben.

London 2012 - 0

Zum ersten Mal nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden nun massive Raketen-Batterien auf Hausdächern in Englands Hauptstadt installiert. Betroffene Bewohner des „Bow Quarter housing development“ sind entsetzt und verängstigt.

Ein flaues Gefühl im Magen

„Es gab keine Bekanntmachung, niemand hat an unsere Tür geklopf und mit uns gesprochen“, meint eine Mieterin schockiert. „Wir sind eines Morgens aufgewacht und fanden nur einen Zettel vor unserer Tür. Darauf stand, dass man auf unserem Hausdach Raketen installieren würde.“

Ein andere Bewohner erklärt: „Ich möchte mal wissen, welche Umstände es rechtfertigen können, solche schweren Raketen über dicht besiedeltem Gebiet abzufeuern!?“ Man versuche die Gedanken an die tödlichen Raketen-Batterie im eigenen Haus zu verdrängen.

Das Verteidigungsministerium verteidigt sich erst einmal selbst. Die betroffenen Gebäude hätten einfach eine strategisch wichtige Bedeutung, „um dort die HVMs aufzustellen“.

HVM steht für „High Velocity Missile“, Hochgeschwindigkeitsrakete. Den Anwohnern vermitteln die HVMs allerdings exakt das Gegenteil von Sicherheit: beim Gedanken an das eigene Hausdach macht sich ein extrem flaues Gefühl im Magen breit.

Vertretbares Übel

Für die Politik ein vertretbares Übel. Schließlich müssten 10.000 Athleten, 20.000 Journalisten und über acht Millionen Zuschauer und weitere Millionen an Touristen geschützt werden.

„Ich will, dass die Menschen aus eurem Land zu den Spielen kommen und sich so fühlen, dass sie in einer Stadt in Feierlaune sind und nicht in einem Hochsicherheitstrakt“, sagte Organisations-Chef Sebastian Coe.

Kritikern fehlt da aber der Glaube. Die Zahlen machen es klar: 13.000 britische Soldaten, mehr als in Afghanistan, werden bei Olympia Dienst tun. Ein Kriegsschiff auf der Themse, Eurofighter-Jets in Lauerstellung und nun eben auch die Boden-Luft-Raketen auf den Dächern normaler Wohnhäuser sprechen eine deutliche Sprache und vermitteln durchaus den Eindruck eines Hochsicherheitstrakts.

[….]

http://de.eurosport.yahoo.com/29042012/73/london-2012-raketen-mietwohung.html

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Gruß

Der Honigmann

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wolkenlos, blauer Himmel…?

Ein Artikel zu einer Thematik, welche hier bisher keine Würdigung fand. Heute am Sonntag, den 29. April 2012 freut(e) sich der normale “Durchschnittsmensch” auf das vorausgesagte, bzw. prognostizierte Wetter. Und hierbei insbesondere auf die untenstehenden An- bzw. Aussagen, wie: “sonnig ungestörter Sonnenschein, wolkenlos, blauer Himmel” oder: “leicht bewölkt überwiegend blauer Himmel, 1/8 bis 3/8 des Himmels sind mit Wolken bedeckt”. Das wäre selbstverständlich sehr schön – im wahrsten Wortsinne. Wenn es doch nur der Wahrheit entspräche… Das würde es auch, wenn… – tja wenn nicht schon gewisse fleißige Helferchen zwischenzeitlich (es muß mindestens bereits in der Nacht, oder sehr am frühen Morgen geschenen sein) emsig wie die Heinzelmännchen schon eindeutige Vorarbeiten geleistet hätten, die der Wettervorhersage ein wenig spottend engegenstehen, so daß es eben zu KEINEM blauen Himmel und somit nicht zu dem Wetter kommt, welches man sich als unbedarfter Erdenbewohner gemeinhin unter den gemachten Angaben so vorstellt. (s. dazu tabellarischer Auszug Wetterbericht unten)

Wenn man nun also den Tag draußen verbringen möchte, kann es einem in Anbetracht der Erscheinungen am Himmel bzw. infolge solcher Aktionen (und deren Auswirkungen) gründlich vergehen, oder man trifft im Rahmen der Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen und probiert es dennoch…

Das Himmels”bild” sieht / oder sah dann bereits ab 07:27 Uhr konkret so aus:

  • sonnig | ungestörter Sonnenschein, wolkenlos, blauer Himmel…?

Es blieb dann (wie erwartet) auch so, mit entsprechender Weiterentwicklung:

08:42 Uhr / 08:44 Uhr …

Die sich daraus in logischer Folge weiterentwickelnden und völlig hell-weißlich bis durchgehend milchigen Varianten erspare ich mir an dieser Stelle…

Richtiger, halbwegs “normaler” blauer  Himmel kommt etwas anders daher, bzw. sieht zumindest ansatzweise in etwas so aus (Vergleich):

Unten: der Auszug Wettervorhersage zum heutigen Tage – vergleichen möge jeder (heute) selbst, ob die Realität noch mit “sonnig | ungestörter Sonnenschein, wolkenlos, blauer Himmel” zu tun hat, übereinstimmt – oder eher nicht…:

Quelle (tabellarischer Auszug): http://www.wetter.com/deutschland/berlin/DE0001020.html

morgens
sonnig ungestörter Sonnenschein, wolkenlos, blauer Himmel
sonnig
15 / 23 °C
mittags
sonnig ungestörter Sonnenschein, wolkenlos, blauer Himmel
sonnig
24 / 27 °C
abends
leicht bewölkt überwiegend blauer Himmel, 1/8 bis 3/8 des Himmels sind mit Wolken bedeckt
leicht bewölkt
20 / 29 °C
nachts
leicht bewölkt
16 / 18 °C
gefühlt wie
14 / 24 °C
0 mm
0% Risiko
gefühlt wie
25 / 29 °C
0 mm
0% Risiko
gefühlt wie
21 / 29 °C
< 0,1 mm
10% Risiko
gefühlt wie
16 / 18 °C
< 0,1 mm
10% Risiko

http://meinhinweis.wordpress.com/2012/04/29/versuch-einer-wetteranalyse/

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Gruß

Der Honigmann

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…der Beitrag erschien schon am 28.2.2010

Nicht nur der Leibesumfang Helmut Kohls erinnerte schon während seiner Amtszeit an ein Monster, auch seine augenscheinlich böse Natur in Verbundenheit mit den jüdischen Machtzentren ließ ihn so erscheinen. Kohl war es, der die Deutschen im Aufgehen in der EU völkisch und existentiell für immer vernichtet sehen wollte. Kohl setzte in Brüssel durch, dass die Zerstörung des deutschen Volkes mit dem Instrument EU als Buß- und Tributzahlung gerechtfertigt wurde.

Tatsächlich übernahmen die „Kommissare“ diese Sprachregelung in Bezug auf die überhöhten deutschen EU-Zahlungen: „Das sind Kriegsfolgekosten“ [1] Selbst der Lizenzschreiber Rudolf Augstein monierte seinerzeit, dass Deutschland mit diesen Keulenschlägen zum finanziellen Verbluten gebracht werden sollte:

„Um uns herum sind nur Staaten, die versuchen, ihre nationalen Interessen mit der Schimäre Europa, und sei es scheinbar, zu vereinen. Nur Deutschland als das wirtschaftlich stärkste und bevölkerungsreichste Staatengebilde der künftigen Union soll da stillhalten und sich nicht rühren“ [2]

Kohls Nachfolger, insbesondere Gerhard Schröder und Joseph Fischer, waren kaum besser. Aber so richtig trat eigentlich nur Angela Merkel das Erbe des politisch Bösen an. Sie tanzt seit ihrer Kanzlerschaft auf dem politischen Parkett als „Braut Satans“ über der bereits ausgehobenen Finanz-Gruft des deutschen Volkes.

Zwar war es nicht Merkel, die damit begonnen hatte, das deutsche Volk von den Bankstern finanziell schlachten und von der Verfolgungsmaschinerie hetzen zu lassen. Aber sie war es, die die Orwell-Methoden perfektionierte. Schließlich war sie Erich Honneckers Musterschülerin als FDJ-Chefpropagandistin. Und so wurde aus der BRD ein DDR-Überwachungsregime, schenkt man dem gefeuerten ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender Glauben.

„Brender beklagte im ZDF ein internes ‚Spitzelsystem, das davon lebt, dass Redakteure den Parteien Senderinterna zutragen‘. Brender sprach in diesem Zusammenhang von ‚Inoffiziellen Mitarbeitern‘ der Parteien, die ‚wirklich vergleichbar mit den IM der DDR‘ seien. Da sei ein ‚fein gesponnenes Netz von Abhängigkeiten‘ entstanden, ‚aus dem sich Karrierechancen, aber auch Verpflichtungen ableiten‘ ließen. Er selbst habe ‚versucht, solche Spione wenigstens von Posten mit echter Verantwortung fernzuhalten‘, sagte Brender.“ [3]

Der Terror gegen die historische Wahrheit und die Anstrengungen zur Ausschlachtung des deutschen Volkes für die Bankster sind unter dem Regiment der ehemaligen FDJ-Chefpropagandistin in der BRD zur größten Blüte gereift.

Was wir heute erleben, übersteigt alles Vorstellbare eines Normalbürgers. Die BRD hat vorsätzlich Gesetze zur Vernichtung der finanziellen und wirtschaftlichen Existenzgrundlagen der Deutschen geschaffen. Die Bankster dürfen sich gegenseitig Wetten in Billionenhöhe „abkaufen“, die von der BRD garantiert werden, obwohl sie auf den Untergang des BRD-Systems wetten:

„Wirtschaftsressortchef Armin Mahler, 55, beobachtet, ‚dass die Finanzbranche, die mit Staatsgeldern gerettet wurde, nun gegen ihre Retter spekuliert‘.“ [4]

Ausdrücklich wurden schon unter der Regierung Schröder/Fischer diese Vernichtungsgesetze auf Betreiben des damaligen politischen Lumpen, seines Zeichens Finanzministers, Hans Eichel (SPD) eingeführt. Verfeinert wurden diese Hedgefonds-Gesetze von dem nicht geringeren politischen Schurken Peer Steinbrück (SPD) unter Angela Merkel. Zur Perfektionierung kamen diese Raubgesetze aber erst mit der Koalitionsvereinbarung Zwischen der „Braut des Bösen“ und dem „Lustknaben Satans“. Merkel und Westerwelle garantieren den Bankstern freie Hand beim politisch-finanziellen Schächten der Deutschen:

„Den ‚Ausbau des Verbriefungsmarktes‘ in Deutschland fordert ihr gültiger Koalitionsvertrag. Genau in solchen Briefen aber war der Shit fein säuberlich verpackt, der nun der Welt um die Ohren fliegt.“ [5]

Was diese Gesetze bedeuten, das lässt sich wie folgt vereinfacht darstellen. In den Logen erhalten die politischen Handlanger die Weisung, alle Tributwünsche in Gesetze zu gießen und dem Volk als Todesfron aufzuladen. Die Politiker fragen „wie viele Milliarden wollt ihr?“ Dann erscheinen die Ziffern in den Computern der Bankster in ungezügelter Milliarden- und Billionenhöhe – und die BRD garantiert diese Tributwünsche. Getarnt werden diese Tributwünsche vorwiegend als „Investments“ und „Staatsfinanzierungen“.

Auch wenn diese vereinfachte Darstellung dem politisch-korrekten Zeitgenossen nicht passt, so ist sie dennoch zutreffend. Nehmen wir einmal das Beispiel der „Verbriefungen“ von „Investements“. Es waren und sind nichts weiter als Luftnummern. Die bislang zugegebenene Größenordnung liegt bei 400 Billionen Dollar/Euro. Aber nur etwa fünf Prozent davon hätten auf diesem Globus überhaupt investiert werden können. Ein galaktischer Betrug also, nur für die eigenen Taschen bestimmt. Es handelt sich also um Garantien für die Bankster-Eliten und deren Nachkommen für die nächsten 1000 Jahre bzw. für immer und ewig.

Der Beweis, dass alles, aber wirklich alles, in deren Taschen floss und nicht in „Investments“, die angeblich nicht funktionierten, ist damit erbracht, dass 90 Prozent der Summen einfach unter den Betrügern aufgeteilt wurden.

„Die größten US-Banken gaben 90 Prozent ihrer Umsätze 2009 für Gehälter und Boni aus.“ [6]

Nicht nur das, ganz offen wurde eingestanden, dass diese Bankster den Regierungen ihre Anweisungen zur Ablieferung des Billionentributs erteilen: „Drei Top-Banker haben sich am Rande des Davoser Weltwirtschaftsforums heimlich getroffen, um neue Wege zur Einflussnahme auf die Regierung zu finden.“ [7] Der klägliche Rest von 10 Prozent der vereinnahmten Summen ging an Verwaltungskosten drauf. Keine Cent wurde investiert.

Diese Billionenbereicherungen sind den Machthebräern aber zu wenig. Sie wollen noch viel mehr, obwohl es für mehr überhaupt keine Darstellung in Ziffern mehr gibt. Jetzt gehen sie direkt an die Staaten. Keine Umwege mehr über Investment-Fonds. Die letzte große abzufressende Weide heißt EU, über die sie jetzt wie die Heuschrecken herfallen.

Bill Lipschutz, ein Erfolgshebräer, spezialisiert auf Währungsraub, operiert von seiner New Yorker Luxuswohnung aus, wie viele andere seiner Stammesgenossen übrigens auch.

„Fast jede Nacht steht Lipschutz um zwei oder drei Uhr auf, um zu sehen, was die Märkte in Europa machen. … Niemand weiß, ob die Griechen es schaffen, ihre Probleme zu lösen. Ob und wie die anderen Länder ihnen beispringen werden. Ob sich die Krise auf Griechenland beschränken lässt oder ob sie sich wie ein Flächenbrand unter den PIIGS ausbreitet – und am Ende die Europäische Währungsunion auseinanderreißt. Das sind glänzende Aussichten für Devisenhändler und Spekulanten, sie können auf einen Zerfall des Euro wetten.“ [8]

Man muss sich diese Aussage einmal auf der Zunge vergehen lassen. Ein paar wenige Hebräer können auf „einen Zerfall des Euro wetten“. Da stellt sich die Frage, wer wettet denn mit Lipschutz und Konsorten um Billionen?

Der neue Gewaltbetrug geschieht mit sogenannten Kreditversicherungen.

„Da können Händler mit 50 Millionen den Markt drehen.“ [9]

Im Klartext: Die Länder der EU müssen ihre Kreditaufnahmen versichern, d.h., neben den Zinsen auch noch Prämien für diese Versicherungen bezahlen, in Milliardenhöhe versteht sich. Diese Versicherungen nennt man CDS-Papiere (Credit Default Swaps). Und jede einzelne dieser Versicherungen kaufen sich die Bankster vielleicht hundert Mal untereinander ab, immer garantiert von der Bundesregierung. So kommt es eben, dass ein Herr Lipschutz mit 50 Millionen eine Wette von 26 Billionen kassieren kann:

„Weil die Versicherung völlig unabhängig von dem zugrunde liegenden Wertpapier gehandelt wird, ist außerhalb der Börsen ein grauer Markt entstanden, in dem Versicherungspolicen mit einem Nominalwert von 26.000 Milliarden Euro herumvagabundieren.“ [10]

Diese Wette von 50 Millionen vermehrt sich also durch die Staatsgarantien um das 500.000-fache für Herrn Lipschutz und seine Synagoge.

Und für den Fall, dass Lipschutz diese Wette verlieren würde, könnte er sie gar nicht bezahlen, denn er besitzt noch nicht einmal ein Prozent dieser Summen. Nicht vergessen, es gibt Hunderte von Lipschutz-Betrügern an der Wall Street, die großen Institute gar nicht erst erwähnt.

Das ganze Betrugssystem funktioniert also nur deshalb, weil die BRD die galaktisch großen Betrugswetten garantiert. Nochmals: Diese Wetten gegen den Euro werden von den BRD-Banken angenommen und von der BRD-Regierung garantiert. So funktioniert der Titanenbetrug. Somit können Lipschutz und Konsorten nur gewinnen und die BRD nur verlieren. Der jüdische Großspekulant George Soros sagte im Lichte der ausgeraubten Welt mit dem ihm eigenen Zynismus:

„Die CDS-Papiere sind Instrumente der Zerstörung.“ [11]

Warum denn, Herr Soros? Warum sollen diese CDS-Papiere für die Staaten gefährlich sein? Nicht die Staaten garantieren bei Zahlungsausfall die Rückzahlung der Kredite, sondern die CDS-Bankster.

Erst werden also die von den Banken eingeheimsten Staatsgarantien oder das sozusagen kostenlose EZB-Geld teuer an andere EU-Länder (bzw. Länder generell) verliehen, dann werden diese „Kredite“ gegen Zahlungsausfall „versichert“, Milliarden zusätzlich dafür kassiert. Anschließend werden die Zinsen massiv erhöht, obwohl die Bankster nur ein Prozent für die Hyperinflationssummen bei der EZB bezahlen. Das treibt die Schuldenländer in den Ruin und macht sie zahlungsunfähig. Jetzt springen aber nicht die CDS-Betrüger für den Zahlungsausfall ein, den sie garantierten, sondern wiederum die Staaten, sprich die BRD. Die BRD garantiert aber nicht nur die Rückzahlungen der Trick-Kredite (EZB an Bankster, Bankster an Länder, da die Bankster diese Summen gar nicht haben), sondern auch noch für die CDS-Versicherungen, die mittlerweile als eigene „Investments“ umfrisiert und zigmal untereinander „aufgekauft“ wurden, bis beispielsweise aus einer Milliarde eine Billion wurde. Diese CDS-Betrugsblase wird ebenfalls von der BRD garantiert. Ja, wenn diese Universumsverbrechen staatlicherseits legalisiert und dazu noch garantiert werden, dann ist Soros‘ Zynismus gerechtfertigt:

„Die CDS-Papiere sind Instrumente der Zerstörung“.

Wenn der SPIEGEL schreibt,

„Die Spekulanten vergrößern die Gefahr“, dann ist das Chuzpe in Vollendung. Es bräuchte überhaupt keine Spekulationsgefahr zu geben, wenn die Staaten, voran die BRD, diese Spekulationen verbieten bzw. die Einlösung dieser Betrugswetten in Billionenhöhe verweigern würden. Spekulationsverbot wäre die Pflicht eines jeden anständigen Staatsgefüges. Aber nichts dergleichen geschieht. Ganz im Gegenteil, die BRD-Gesetze garantieren den Bankstern die finanzielle Schächtung der Massen mit Hilfe dieser Billionenwetten gegen ganze Länder.

„Wall-Street-Banker sind an der katastrophalen Schuldenkrise Griechenlands in großem Stil beteiligt.“ [12]

Die „Braut des Bösen“ quakte im Rahmen einer Aschermittwochs-Lügenveranstaltung 2010 in Mecklenburg-Vorpommern, daß es „eine Schande“ sei, „dass die Banken, die uns schon an den Abgrund gebracht haben, auch beim Fälschen der Statiskiken für Griechenland mit dabei waren.“

Hallo Frau Merkel, Sie als „Bankster-Braut“ haben mit ihren Gesetzen und ihren Garantien den „Banken“ erst das Instrument in die Hand gegeben, uns in den Abgrund zu stoßen.

„Es ist allerdings kein Zufall, dass sich die Spekulanten nicht auf den Dollar, das Pfund oder den Yen eingeschossen haben,“ schreibt der Spiegel. [13]

In der Tat, das ist kein Zufall. Das politische Ungetüm Kohl schuf die EU mit dem fetten Euro-Gras als Weideland für die Bankster. Die Gierigen sollten alle Staaten auf einmal ausplündern können, garantiert von der BRD. Wenn dann die „Kühe“ leergemolken seien, so die Machthebräer, könne man sie getrost schlachten. Alan Greenspan, der damalige jüdische Chef der FED (US-Notenbank), sagte bei der Einführung des Euro bedeutungsschwanger: „Der Euro wird kommen, aber er wird keinen Bestand haben.“ [14]

Jetzt, da alle Länder ausgeraubt sind, werden sozusagen die leergemolkenen Kühe ins finanzielle Schlachthaus getrieben. Dieses Ende prophezeite der jüdische Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman mit zynischem Grinsen bereits vor Einführung des Euro:

„Der Euro wird vermutlich die erste Wirtschaftskrise nicht überleben. … Die Euro-Zone wird vielleicht schon nach zehn Jahren auseinanderbrechen.“ [15]

Im National Journal 5/1996 skizzierten wir dieses absehbare Szenario schon lange vor Friedman:

„Und wenn es am Schluß schief geht [mit der EU], womit zu rechnen ist, wird man an den dann wieder neu entstehenden deutschen Nationalstaat gewaltige Wiedergutmachungs-Forderungen für die EU-Misere stellen.“

Und genau dieser Prozess kommt jetzt in Gang: „Die Athener Zeitung ‚Eleftheros Typos‘ brachte eine Fotomontage der Siegesgöttin auf dem Brandenburger Tor, die ein Hakenkreuz hält. Im Text hieß es: ‚Finanz-Nazitum bedroht Europa‘ und ‚Es reicht mit der Verleumdung des Landes durch die Deutschen‘.“ [16]

Hier wird deutlich, dass die Lügen und die Hasstiraden des BRD-Systems auf die deutsche Geschichte im Ernstfall nichts Gutes bewirken. Jetzt werden Merkel und alle Deutschen Dank der Lügenpolitik als Nazis beschimpft, mit weitreichenden Folgen.

Selbstverständlich wussten die Diener der Lobby wie Kohl, Schröder, Merkel, dass die Zahlungsbilanz der Griechen von Goldman Sachs gefälscht war. Sie haben nicht nur Griechenland in die Banksterfalle gelockt, sondern die meisten anderen EU-Staaten auch.

Griechenland ist nur der Anfang der großen Wetten auf den Untergang der gesamten EU.

„Jetzt wetten die Hedgefonds-Manager auf die Zahlungsunfähigkeit ganzer Staaten. Innerhalb weniger Wochen verdoppelte sich der CDS-Kurs für griechische Anleihen.“ [17]

Doch Griechenland, Irland, Belgien, wie alle anderen Länder auch, waren schon immer gegen Zahlungsunfähigkeit (über die CDS-Schiene) versichert. Warum muss jetzt die BRD bzw. die gesamte bankrotte EU das bankrotte Griechenland retten? Warum müssen nicht die jüdischen Versicherer (CDS) bezahlen? Warum muss jetzt die BRD für Griechenland im ersten Durchgang zweistellige Milliardensummen ausgerechnet jenen CDS-Hyänen in den Rachen stopfen, die für den Zahlungsausfall doch geradestehen müssen laut Verträgen? Nochmals: Die jüdischen „Versicherer“ müssten der BRD den Zahlungsausfall Griechenlands bezahlen. Zudem war das jüdische Speku-Institut Goldman Sachs federführend tätig bei der Fälschung der griechischen Zahlungsbilanz:

„Goldman Sachs war auch schon dabei, als die Griechen ihre Schulden vor Brüssel zu verbergen suchten. Die US-Bank half ihnen im Jahr 2002, einen Teil ihrer Dollar- und Yen-Schulden im Wert von zehn Milliarden Dollar in Euro-Schulden umzutauschen. Goldman gewährte dabei einen Kredit in Höhe von einer Milliarde Euro, der aber nie als solcher nach Brüssel gemeldet wurde.“ [18]

Erneut erhielt Griechenland im Februar 2010 von der Deutschen Bank (unter ihrem jüdischen Chef Josef Ackermann) und Ackermanns Freunden von Goldman Sachs acht Milliarden Euro zugeschoben, versichert natürlich:

„Goldman Sachs und die Deutsche Bank gehörten zu den sechs Banken, die Anfang Februar die Staatsanleihe der Griechen in Höhe von acht Milliarden Euro platzierten. … Beide gehören zu den aktivsten Händlern von Kredit-Versicherungen, sie handeln oft im Auftrag von Hedgefonds.“ [19]

Diese acht Milliarden Euro müssen ebenfalls von der BRD garantiert werden, obwohl sie versichert sind und dafür etwa eine Milliarde an Versicherungsprämie bezahlt wurden. Mehr noch, die Versicherung (CDS) für diese acht Milliarden Euro werden von den Bankstern untereinander ein paar hundert Mal an- und verkauft bis am Ende eine Versicherungs-Spekulationsblase von einigen Billionen Euro aus dieser Summe künstlich erstanden ist, ebenfalls garantiert von der BRD.

Im Klartext heißt das: Die Bankster, die auf die Zahlungsunfähigkeit ganzer Staaten wetten, erhalten von den verwetteten Staaten ihre Wetten auch noch garantiert. Kann sich ein Normalbürger ein perverseres Verbrechen an den Völkern, insbesondere am deutschen Volk, überhaupt vorstellen? Wohl kaum.

Als die Bundesregierung die von Bernd Knobloch, Sohn von Charlotte Knobloch (Vorsitzende des Zentralrats der Juden bis Herbst 2010), maßgeblich geleitete HRE (HypoRealEstate) verstaatlichte, schlug der liebe Bernd erst richtig zu, denn jetzt operierte er ja im Auftrag der BRD. Er verdoppelte sofort den Kauf von Betrugsluftnummern, viele griechische CDS-Papiere von Goldman Sachs:

„Was den Vorgang pikant macht, ist die Tatsache, dass die HRE ihren Bestand an den Problempapieren zwischen März und September 2009 um fast 50 Prozent aufstockte, also genau in der Zeit, als ihr mit staatlichen Mitteln geholfen wurde.“ [20]

Die Bundesregierung hat der HRE bislang über 120 Milliarden Euro garantiert, was Knobloch veranlasste, die Geschäftszentrale der jetzt verstaatlichten Tributbezugsbank auch nach Tel Aviv zu verlagern. Aber 120 Milliarden für die HRE sind nur der Anfang, es dürften am Ende über eine Billion Euro zusammenkommen.

Alle großen BRD-Banken haben an EU-Problemstaaten Billionen als sogenannte Kredite gegeben. Das Geld dafür hatten sie nicht selbst, es handelte sich vielmehr um BRD-Garantien. Deshalb, so die Systempresse, könne die EU mitsamt Euro zusammenkrachen:

„Völlig unkontrollierbar würde die Lage, wenn neben Griechenland auch Länder wie Portugal, Italien, Irland oder Spanien in Schieflage gerieten. Von diesen Staaten haben deutsche Banken Papiere im Volumen von 522,4 Milliarden Euro gekauft.“ [21]

Doch diese Zahl ist falsch. Die Chinesen haben die auf die BRD zukommenden „Forderungen“ aus den „Zahlungsverpflichtungen“ der PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien) auf knapp drei Billionen Dollar beziffert:

„Auf die EU kommen 2,85 Billionen Dollar Zahlungsverpflichtungen für andere Mitgliedsstaaten zu.“ [22]

Nochmals: Warum soll die EU darüber zusammenkrachen, alle diese Kredite sind doch ausfallversichert (CDS)? Wenn die EU deshalb dennoch pleite gehen sollte, kann man diese wunderbaren Juden nur bewundern. Sie verleihen die kostenlosen Garantien der Regierungen und versichern diese Luftmilliarden ohne Versicherung für viele Milliarden an „Prämien“. Darüber hinaus bekommen sie sowohl die Luftversicherungen (100-fach) wie auch die als Kredite weitergegebenen Staatsgarantien erneut mit richtigen Steuergeldern garantiert. Da versagt der bürgerliche Verstand.

Jetzt ist der Internationale Währungs-Fonds (IWF) im Gespräch, der ganz Europa retten soll:

„EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn kündigte an, dass bereits in den nächsten Tagen Experten von EZB und IWF nach Athen reisen werden.“ [23]

Der IWF wird von dem liebenswerten Hebräer Dominique Strauss-Kahn geführt und von der jüdischen FED in New York kontrolliert. Selbst die Vasallen-Medien fragen aber mittlerweile, wo denn der IWF das Geld hernehmen soll, um Europa zu retten:

„Die Frage bleibt, wo das Geld für den neuen Retter herkommen soll.“ [24]

Das Geld des IWF stammt nämlich fast vollständig aus den Einzahlungen der BRD.

Hinter dem IWF-Projekt steht die Idee, alles Bargeld in der EU abzuschaffen. Jeder soll nur noch über Computerkarten verfügen, mit der jede Zahlung geleistet werden soll. Griechenlands Finanzminister George Papaconstantinou hat die bargeldlose Wirtschaft bereits für 2011 zugesagt. Griechenland dient der Lobby also als 666-Testfeld. Somit kann nicht nur der inflationäre Zusammenbruch noch etwas hinausgeschoben werden, da kein Bargeld in Umlauf ist, sondern auch die totale Kontrolle über die Menschen erreicht werden. Big-Brother weiß dann genau, wo sich jeder Mensch befindet, was er kauft und an wen er etwas bezahlt. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Verpflichtungen der Staaten gegenüber den Bankstern in Form von Gewaltsteuern auch eingezogen werden können. Niemand kann dann noch etwas für sich abzweigen.

Es bleibt festzuhalten: Tatsächlich sind all die Billionen, die als sogenannte Kredite über jüdische Speku-Operationen in die Bücher der einzelnen Länder geschleust wurden, niemals als Geld geflossen. Es sind Betrugsluftnummern mit dem Ziel, dass diese Weltelite bis in alle Ewigkeit die Menschen der Welt, insbesondere die Deutschen, mit der ihnen ausgehändigten Zinspresse ausquetschen kann. Würden die Staaten der Welt, insbesondere die Europas und vornehmlich die Bundesregierung, sämtliche Garantien streichen, wäre der Spuk vorbei und die Völker könnten wieder ein lebenswertes Dasein in Arbeit und Brot führen.

Eine Frau, die als Bundeskanzlerin die Menschen und ihr Land kaputt macht, um die verbrecherische Vernichtungsgier der Bankster zu befriedigen, tanzt sozusagen mit dem Bösen. Und während sie „mit dem Satan“ über das Todesparkett schwebt, verendet ihr Volk qualvoll im Vollzug der finanziellen Schächtungen. Augrund dieser Politik sind alle deutschen Städte pleite, alle Renten- und Krankenversorgungseinrichtungen sind geplündert – für die Bankster und die Multikulturellen. Die Städte haben sogar ihre Rathäuser, Wasserversorgungen, Straßenbahnen, öffentliche Einrichtungen den Vampiren im GBL-Verfahren übereignet und müssen dafür jährlich viele Milliarden an Kosten für die Zurückmietung aufbringen. Da bleibt nichts mehr für die Grundbedürfnisse der deutschen Bevölkerung. Dennoch finanziert die BRD die Schundfilme des jüdischen Hollywood jährlich mit dreistelligen Millionensummen. Auch für die Bereicherer aus der multikulturellen Szene stehen jährlich 300 Milliarden Euro zur Verfügung, während die Lebensgrundlagen der Deutschen diesem Irrsinn geopfert werden. Für Deutsche gibt es deshalb keine Zukunft mehr unter diesem System. Es kann sehr bald schon kein öffentliches Leben mehr aufrechterhalten werden, denn jeder Cent geht an die Bankster für die Garantien, an die GBL-Vampire, an Israel, an die EU und an die multikulturellen Bereicherer. Fürwahr, das nennen viele das Böse. Frau Merkel leistet ganze Arbeit. http://globalfire.tv/nj/10de/politik/braut_des_boesen.htm

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[1] Augstein im Spiegel, 32/1997, S. 34
[2] Augstein im Spiegel, 32/1997, S. 34
[3] Die Welt, 22.02.2010, S. 23
[4] Der Spiegel, 08/2010, S. 3
[5] Der Spiegel, 39/21.09.2009, S. 39
[6] Spiegel.de, 01.02.2010
[7] Spiegel.de, 01.02.2010
[8] Der Spiegel, 08/2010, S. 64
[9] Der Spiegel, 08/2010, S. 66
[10] Der Spiegel, 08/2010, S. 66
[11] Der Spiegel, 08/2010, S. 66
[12] spiegel.de, 14.02.2010
[13] Der Spiegel, 08/2010, S. 65
[14] „Effecten-Spiegel“ im Spiegel 02/2002, S. 119
[15] Der Spiegel, 08/2010, S. 65
[16] Die Welt, 24.02.2010, S. 5
[17] Der Spiegel, 08/2010, S. 66
[18] Der Spiegel, 08/2010, S. 66
[19] Der Spiegel, 08/2010, S. 67
[20] Der Spiegel, 08/2010, S. 67
[21] Der Spiegel, 08/2010, S. 67
[22] Chinapost.com, 20.02.2010
[23] Die Welt, 17.02.2010, S. 9
[24] Der Spiegel, 08/2010, S. 68

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Soviel dazu…..und es wird noch schlimmer !

Gruß

Der Honigmann

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Immer wieder und immer öfter hören und lesen wir auch in deutschen Medien vom Arabischen Golf. Arabische Staaten geben Milliardensummen für Kampagnen und fingierte Forschungsergebnisse aus, um den Persischen Golf in einen Arabischen Golf umzubenennen.

Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Der Persische Golf reicht vom Ende des Arvandrūd an seiner Mündung Al Fâw [الفاو] in der Nähe von Basra, weiter über Ra’s-e-l-Musandâm im Norden Omans bis Bandar Abbâs in Iran an der Straße von Hormoz und hat eine Länge von 1.375 km, eine Breite von durchschnittlich 250 km und eine durchschnittliche Tiefe von nur 30 m. An seiner tiefsten Stelle bei Tonbe Bozorg ist er 93 m tief. Mit einer Fläche von 226.000 km²  ist er fast drei Mal so groß wie Österreich. Nach Informationen der United States Energy Information Administration (EIA) passieren täglich durchschnittlich 15 Tanker mit einer Gesamtfracht von 16,5 bis 17 Millionen Barrel Rohöl die Straße von Hormoz. Das sind umgerechnet 40% des weltweit auf See transportierten Rohöls und ca. 20% des weltweiten Rohölhandels. In dieser Region liegen geschätzte 163,5 Mrd. Tonnen Rohöl und nach Russland liegen dort die größten Erdgasreserven der Welt. Seine geopolitische Bedeutung macht ihn zu einem Schauplatz von internationalem Interesse. Der Persische Golf trennt das iranische Hochland von der arabischen Halbinsel und stellt für die Anrainerstaaten die Verbindung zum indischen Ozean her. Die Anrainerstaaten sind Irak, Saudi-Arabien, Kuweit, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Bahrain, Katar und Iran.

Die geophysikalischen Merkmale des Persischen Golfs

Vor etwa 30 Mio. Jahren entstand im Känozoikum der Persische Golf, während einer Epoche in der die geologische Entwicklung des heutigen Europa und der anderen Kontinente, mit der Auffaltung der Alpen und des Himalaya bis zu ihrer heutigen Form und die Entwicklung der heutigen Pflanzen- und Tierwelt, insbesondere der Säugetiere, schon seit 30 Mio. Jahren ihren Lauf nahm. Der Persische Golf beinhaltet 0,62 % des Wassers auf der Erde und war einst doppelt so groß wie heute. Es ist das älteste Meer das der Menschheit bekannt ist. Mit seinen ständigen und teilweise auch starken tektonischen Bewegungen gehört er zu den erdbebenaktivsten Gegenden der Welt.

Er wird als die Wiege der Zivilisation und einer der ersten Siedlungsgebiete der Menschheit bezeichnet. Die Anwohner dieses Meeres hatten die Schifffahrt erfunden und damit den Osten mit dem Westen verbunden. In der alten Geografie gehörte das „Persische Meer“ (Daryâye Pârs) zu den vier Meeren, die bekannt waren. Die seichteste Stelle liegt im Westen des Persischen Golfes und hat eine Tiefe von nur 10  m. Neben dem hohen  Salzgehalt im Wasser von ca. 4%, gibt es dennoch 200 Süßwasserquellen auf dem Grund und es fließen 25 Süßwasserquellen von den Küsten Irans in den Golf, die alle ihren Ursprung im Zagrosgebirge oder in der iranischen Provinz Pârs haben, so wie die Flüsse Arvandrud, Kârun, Diyâle, Zâb, Jarrâhi, Mand, Dâlaki und Minâb. Die Hitze beträgt im Sommer manchmal bis zu 50° C und die Temperaturen im Winter sinken bis zu 3° C. Der Persische Golf zählt zu den reichsten Meeren der Welt mit seinen zahlreichen Rohstoffquellen wie Erdöl, Erdgas,  Phosphate und Schwefel, aber auch  einzigartige Korallen, Perlen, verschiedenartige Fische und andere einzigartige Meeresbewohner. Die Hafenstädte Dubai, Shârjeh, Bandar Abbâs, Xorramšahr und Basra haben den Persischen Golf zu einem wirtschaftlichen und touristischen Zentrum der Welt entwickeln lassen.

Der Persische Golf ist eine geopolitische, strategische, militärische, historische und kulturell einzigartige Meeresgegend und die Lebensader der westlichen Industrie-Staaten. Die archäologischen Funde der letzten Jahre sowohl an den persischen, als auch an den arabischen Küsten des Persischen Golfs beweisen, dass dieses Meer die Wiege der Menschheit ist  und das Zentrum des Austausches der alten Zivilisationen, wie der elamischen, sumerischen, akkadischen, assyrischen, babylonischen, medischen und persischen war.

Die Etymologie des Namens Persischer Golf und seine Geschichte

Die archäologischen Funde in den Küstenstädten wie Bušehr, Xârk, Sirâf und Bande Tâheri erzählen uns von einer mindestens 6000 Jahre alten Zivilisation am Persischen Golf. Es gibt noch viele Unklarheiten über das Leben und die Geschehnisse in den alten Zivilisationen in  Elam, Sumer, Akkad, Medien, Persien, Assyrien,  Darâvidiyân und Pišdâdiyân. Die damalige Lebensweise der Bewohner dieser Region wird immer noch erforscht. Schon in der Zeit des mächtigen persischen Imperiums fand der Persische Golf internationale Bedeutung. Die Forscher, die über den Namen Persischer Golf geforscht haben sind sich einig, dass der Name Persischer Golf durch die Jahrhunderte hinweg, insbesondere in den letzten 2500 Jahren ein einziger, internationaler und unangefochtener Name war und in der Geschichte des Mittleren-Ostens mit seinen verschiedenen historischen Epochen zu keiner Zeit ein anderer Name verwendet wurde. Darüber hinaus gibt es zahlreiche wertvolle Bücher und Artikel, in denen über die Geschichte des Persischen Golfs und seine Beschreibung in den alten Büchern und Überlieferungen, sowie in der alten Kartographie, vor und nach Christi Geburt, berichtet wurde. Das Buch von Sir Arnold Wilson, das im Jahre 1928 mit dem Namen Persian Gulf veröffentlicht wurde, ist nur ein Beispiel von sehr vielen wertvollen Büchern. Er beschreibt in diesem Buch  die Geschichte dieses Golfes und seine geographische Lage und berichtet von Erzählungen westlicher Autoren; nebenbei schreibt er über seine eigenen Forschungen. Er schreibt: „Kein anderer Wasserweg  war und ist in der Vergangenheit wie heute so wichtig für Geologen, Archäologen, Historiker, Geographen, Kaufleute, Politiker, Touristen, Wissenschaftler und Forscher. Dieser Kanal, der das Iran-Plateau von der arabischen Halbinsel trennt, hat seit tausend v. Chr. eine „persische“ und „iranische“ Identität bis heute“

C. Edmund Bosworth sammelte Beschreibungen von 20 griechischen und anderen europäischen Historikern, sowie Reisenden über den Persischen Golf, vom griechischen Heerführer Niarchos (325-240 v. Chr.) bis zu Priidicks (1876 n. Chr.). Viele Dokumente des vorislamischen Iran sind leider mit der arabischen Invasion und der damit einhergegangenen Zerstörungen verloren gegangen. Es gibt wenige fundierte persische Quellen, doch die mündliche Überlieferung der damaligen Zeit, die von dem großen iranischen Dichter Ferdowsi im 11. Jahrhundert im Šâhnâme gesammelt wurden zeigt, dass die Iraner den Persischen Golf und den Golf von Oman als Daryâye Pârs, als das Persische Meer und den indischen Ozean als Ariyâtrâs bezeichnet hatten.

Außer den griechischen und römischen Historikern und Reisenden, die C. Edmund Bosworth nennt, kann man mindestens 200 berühmte Historiker und Reisende aus islamischen Ländern erwähnen, die in den letzten Jahrhunderten den Namen Persischer Golf und seine Etymologie direkt oder indirekt erläutert haben. Im Buch Majmu’e Maqâlâte Xalije Fârs (eine Sammlung der Artikel über den Persischen Golf), in den Seminaren vor der islamischen Revolution in Iran, im Heft Motâle’âte Siyâsi va beyn-ol-melali (Politische und internationale Studien) aus dem Jahre 1991 schreibt Dr. Javâd Moškur im Abschnitt über den Namen Persischer Golf von den Erläuterungen der 47 Autoren der letzten Jahrhunderte in Bezug auf die Etymologie des Persischen Golfs. Der ägyptische Schriftsteller Ahmad Mirzâ schreibt auch in seinem Buch Xalije Fârs Pole Târix (Persischer Golf die Brücke der Geschichte) von den Erzählungen und Beschreibungen von 20 arabischen Schriftstellern der letzten Jahrhunderte über die Etymologie des Persischen Golfs. Im Buch Nâme Xalije Fârs Bar Pâyeye Asnâde Târixi va Naqšehâye Joqrâfiyâyi (der Name Persischer Golf auf  historischer und geographischer Basis) von Iraj Afšâr Sistâni sind auch Beschreibungen von mehr als 50 europäischen,  islamischen und iranischen Autoren der letzten Jahrhunderte zu lesen. Diese Historiker haben alle in ihren Büchern über den Namen und die Etymologie des Persischen Golfs geschrieben: „Dieses Meer wird in allen Ländern mit dem Namen „Pârs“ (Fârs) bezeichnet, weil das Land Persien (Pârs) im Vergleich zu  allen anderen Ländern kultivierter, blühender und fortgeschrittener war und seine Könige alle Küsten dieses Meeres unter ihrer Herrschaft hatten. In der Antike waren die persischen Könige größer, erhabener und mächtiger, und heute sind die Völker Persiens die Herrscher dieser Küsten.“

Solche Worte sind in vielen historischen Büchern zu lesen. Auf Seite 30 des Buches Mukhtasar Kitab al-Buldan von Ebne Faqih Hamadâni, den Seiten 5 u. 35 u. 109 des Buches Masâlek va Mamâlek von Estaxri und auf Seite 941 des Buches Surat-ol-arz von Ebne Hauqal. Sowohl in dem Buch Mukhtasar Kitab al-Buldan als auch in Târixe Ya’qubi auf der Seite 224 gibt es Hinweise über das „Persisches Meer“ (Daryâye Pârs): „Um nach China zu reisen, nimmt man den Weg nach „Xârazm“ (Choresm oder Choresmien, Gebiet am Aralsee) und „Tabbat“ (Tibet); und wenn du den Weg durch das Meer nimmst, musst du durch 7 Meere; das erste ist das Persische Meer; da muss man in Sirâf das Schiff nehmen; das Ende davon ist Ra’se Jomjome.“

Alle Historiker und Geographen haben mehr oder weniger gleiche Beschreibungen über den Persischen Golf abgegeben. Viele von ihnen bezeichneten die Bevölkerung von „Zahhâr“ (Zaffâr und Umân dem heutigen Oman), Bahrain und Aden als Perser. Sogar Ebne Batute (1304-1377 n. Chr.) unterhielt sich bei allen seinen Reisen durch diese Regionen mit der Bevölkerung in Persischer Sprache. Alle die genannten Historiker glaubten, dass die Perser die erste Herrschaft in den Jahren zwischen 559 bis 330 v. Chr. gegründet hatten und die Herrschaft des Persischen Imperiums über den ganzen Mittleren Osten insbesondere den ganzen Persischen Golf und die arabische Halbinsel bis zur Geburt des Islam andauerte und die iranischen Seefahrer und Kaufleute im ganzen Persischen Golf, im Roten Meer und dem Indischen Ozean präsent waren. Und weil die Perser das eigentliche Volk und von größerer Bevölkerung in den gesamten Küstengebieten des Persischen Golfs waren, war es selbstverständlich, dass von den ersten Reisenden wie Pythagoras (608-509 v. Chr.) bis zu den Weltreisenden wie Stanley und Speek und ihren Zeitgenossen, die den Persischen Golf bereist und ihn beschrieben hatten, alle den Namen „PERSISCH“ für diesen Golf benutzten.

Natürlich blieb dieser  Name in den nächsten Epochen einstimmig und immer derselbe. Aus diesem Grund war der Name Persischer Golf in allen Büchern, Berichten und der Kartographie der vergangenen Zeit gängig. Die alten Inschriften, Briefe und Landkarten, genauso wie das aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. stammende Relief von Darius dem persischen Imperator, welches im Tal Almasxuteb in Ägypten gefunden wurde, die assyrischen und babylonischen Reliefs, die Erzählungen von Niarchos (325-240 v. Chr.) bis Herodot (486-420 v. Chr.), Ronus, Ptolemäus, Flavius, Arrianus, Ptolemaios dem ägyptischen Geographen (90 v. Chr.), Ebne Faqih, Ebne Raste, dem iranischen Dichter Ferdowsi, Ebne Šahryâr Râmhormozi bis in die heutige Zeit, in allen Reisetagebüchern von Reisenden, Geographen, Kartographen aus aller Welt, wie aus Griechenland, Rom, China, Indien und auch anderen Teilen Europas, die diese Region besucht hatten, zeugen davon, dass der Persische Golf  schon immer persisch war und schrieben seine Zugehörigkeit keinem anderen Land als Iran zu.

Der Persische Golf wird schon seitdem die berühmten griechischen Geographen Strabon und Ptolomäus in der Antike ihre geographischen Werke verfassten, im Westen als Sinus Persicus, als Persischer Golf bezeichnet. Es ist damit die traditionelle Bezeichnung der Wasserstraße, auf dem heute 20 % aller Rohöllieferungen weltweit transportiert werden. Auf fast allen Landkarten der Welt war bis 1960 Persischer Golf [خليج فارس] chalidsh-e fārs [Xalije Fârs] die gängige Bezeichnung, die richtige persische Bezeichnung lautet eigentlich ŠÂXÂBE PÂRS.  Selbst arabische Geographen nannten bis dahin diesen Golf الخليج الفارسى‎ [al-chalidsh al-fārsī] Persischer Golf oder auch  البحر الفارسي‎ [al-Baḥr al-Fārsī], Persisches Meer.  Benannt wurde es nach der dem Persischen Golf anliegenden südlichen historisch bedeutenden Provinz PÂRS (Fars) in Iran.

Die Umbennungsversuche der Tâzi und ihrer Komplizen

Seit dem Wiedererstarken des panarabischen Faschismus in den 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, investieren arabische Staaten Milliardensummen in Kampagnen und fingierte Forschungsergebnisse zur Umbenennung des Persischen Golfs in Arabischen Golf und das obwohl immerhin die UNO und damit 22 arabische Staaten mit ihrer Unterschrift die Namensgebung Persischer Golf besiegelten. Sie nutzen dabei die seit der Islamischen Revolution 1979 stetig sich verschlechternden Beziehungen Irans mit westlichen Staaten für ihre Zwecke aus. Es ist ein weiterer Versuch zur Zerstörung der iranischen Souveränität und seiner bedeutsamen historischen Stellung in der Weltgeschichte. Die islamistische Türkei, ein weiterer Erzfeind Irans, ist einer der wenigen Länder der Welt die diesen Golf, schon seit je her Basra Körfezi, Golf von Basra nannte.

Als einziges arabisches Land stellte sich Kuweit auf die Seite Irans und verweist auf die historische Benennung des Golfes, die nicht mehr verändert werden könne. Die restlichen arabischen Staaten verwenden heute ausnahmslos die Bezeichnung Arabischer Golf und mittlerweile macht diese Unsitte auch in den Medien verschiedener westlicher Staaten Schule. Der iranische Verkehrsminister Hamid Behbahâni hat daher erst kürzlich verkündet, dass man ausländischen Flugzeugen keine Überfluggenehmigung  über iranisches Territorium mehr erteilen wird, wenn sie auf ihren Flugmonitoren die Bezeichnung Arabischer Golf verwendeten, im Wiederholungsfalle sollen die entsprechenden Maschinen beim Eintritt in den iranischen Luftraum mit iranischen Kampfflugzeugen vom Himmel geholt werden und in Iran solange festgehalten werden, bis man sich zur richtigen Wortwahl bekenne: Teheran möchte die Welt zur Anerkennung der richtigen Namensbezeichnung zwingen.

2004 gab die National Geographic Society eine neue Ausgabe ihres Atlanten heraus, in dem erstmals als Alternative die Bezeichnung Arabischer Golf angegeben wurde. In  Der Spiegel Ausgabe Nr. 6/2.2.08 (Titel: Dubai – Das Über-Morgenland) benennt Der Spiegel den Persischen Golf sogar als Arabisch-Persischen Golf. Die Motivation, weshalb Der Spiegel  für Dubai als „Über-Morgenland wirbt und versucht dabei neue Fakten mit völlig phantastischen Bezeichnungen, wie Arabisch-Persischen Golf zu schaffen, liegt an der Unterstützung eines linksgerichteten Blattes für den arabischen Nationalismus. Man darf nicht vergessen, dass die Bezeichnung dieses Golfs mit geopolitischer Brisanz und Machtansprüchen verbunden ist. Hier wird ganz bewusst ein Konflikt provoziert und strukturelle Gewalt gegen Iran ausgeübt. Nirgends auf der Welt würde man auf die Idee kommen einfach Gebiete umzubenennen, es sei denn sie gingen in einem Krieg verloren, indem man die Ansprüche auf den Machtbereich verliert. Man kann es drehen und wenden wie man will, man kann die iranischen Proteste gegen die Umbenennung auf die emotionale Ebene reduzieren und man kann die Verschwörungstheorien belasteten Thesen für null und nichtig erklären, – aber man kommt nicht umhin, sich zu fragen, warum eine Wasserstraße, die seit Anbeginn der Kartographie, international nach einer realen, volkszugehörigen Bezeichnung wie „Persischer Golf“ benannt ist, nun plötzlich umbenannt werden soll.

Man sollte sich auch fragen, wer hat die längste Küste am Persischen Golf? Antwort: Iran. Wer hat die meisten Einwohner der Anrainerstaaten am Persischen Golf? Antwort: Iran hat mehr Einwohner als alle anderen Golfstaaten zusammen. Wie hat dieser Golf immer schon geheißen? Antwort: Persischer Golf. Niemand kommt auf die Idee den Golf von Mexico in Kubanisch – amerikanisch – mexikanischen Golf umzubenennen, warum sollte man nun den Persischen Golf in Arabischen Golf umbenennen? Solche Kampagnen sollen nur dazu dienen, Spannungen und Krisenherde zu schaffen. In wikidummia steht unter „Standpunkt arabischer Staaten zur Namensgebung“ folgendes: „Die meisten arabischen Staaten und die beiden Organisationen Arabische Liga und der Golf-Kooperationsrat verwenden die Bezeichnung „Arabischer Golf“.“ Welche Argumente die arabischen Staaten für den gewünschten Namenswechsel anführen, steht dort nicht! Der Standpunkt wird nicht erwähnt, also ist die Überschrift schlichtweg Unsinn und die Namensgebung nicht umstritten, sondern einfach ein politischer Aktionismus zur Verletzung der Souveränität Irans. Nun war es vor kurzem die Supermacht USA, die Iran zu Hilfe kam, indem sogar das US Verteidigungsministerium weiterhin in all seinen Dokumenten die Bezeichnung Persischer Golf benutzt. Die seit 2006 ausgegebene Tapferkeitsmedaille, die das US-Verteidigungsministerium den verdienten Golfveteranen, die in der Persischen Golfregion gedient haben verleiht, hat die Bezeichnung Persischer Golf.

Die USA haben sich mehrmals mit dem Streit um die Namensgebung in der jüngeren Vergangenheit beschäftigt. Die Vereinigten Staaten verwenden seit einem Vorschlag des Board of Geographical Names vom Außenministerium der Vereinigten Staaten von 1917 offiziell die Bezeichnung Persischer Golf. Der GNS bezeichnet den Begriff Persischer Golf als den einzigen „offiziellen“ Namen: „As recognized by the United States Board on Geographic names, the name of the body of water that lies between Iran and the Arab states of the Gulf Cooperation Council is the Persian Gulf. For political reasons, Arabs often refer to it as the Arab or Arabian Gulf“

[Quellen: Die geophysikalischen Merkmale des Persischen Golfs, „Bahr-el-Fârsi“  aus dem Buch: Xalije Fârs; nâmi kohantar az Târix (Persischer Golf, ein Name älter als die Geschichte) von Mohammad Ajam; Sir Arnold Wilson, 1928 Persian Gulf; Majmu’e Maqâlâte Xalije Fârs (eine Sammlung der Artikel über den Persischen Golf); Heft Motâle’âte Siyâsi va beyn-ol-melali (Politische und internationale Studien);  Ahmad Mirzâ , Xalije Fârs Pole Târix (Persischer Golf die Brücke der Geschichte); Nâme Xalije Fârs Bar Pâyeye Asnâde Târixi va Naqšehâye Joqrâfiyâyi (der Name Persischer Golf auf  historischer und geographischer Basis) von Iraj Afšâr Sistâni;  Mukhtasar Kitab al-Buldan von Ebne Faqih; Masâlek va Mamâlek von Estaxri; Surat-ol-arz von Ebne Hauqal; Târixe Ya’qubi; Die Etymologie des Namens  Persischer Golf, aus dem Buch: Xalije Fârs, nâmi kohantar az Târix (Persischer Golf, ein Name älter als die Geschichte) von: Mohammad Ajam;  The Persian Gulf at the Millennium: Essays in Politics, Economy, Security, and Religion edited by Gary G. Sick, Lawrence G. Potter]

http://parseundparse.wordpress.com/2011/12/09/weshalb-der-persische-golf-kein-arabischer-ist/

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Gruß

Der Honigmann

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von Markus Kienappel
EQUAPIO.com Redakteur

Hochgiftiges Quecksilber löst sich 24 Stunden am Tag aus der Amalgamfüllung und wird vom Körper aufgenommen. Amalgam gilt offiziell aber als unschädlich und wird immer noch als die einzige Regelversorgung von den Krankenkassen bezahlt. So wundert es nicht das 95% der Menschen in Deutschland Amalgamfüllungen haben oder hatten. Dabei ist längst bekannt, dass Amalgam fast immer anteilig zu den Krankheitsursachen zählt. Ungefähr 70% aller chronischen Krankheiten stammen aus dem Kiefer! [1] Amalgam ist das älteste und längst überholte Zahnfüllmaterial. Nur Unwissende lassen sich noch Amalgamfüllungen legen.

Was ist Amalgam und woraus besteht es?

Amalgam ist eine Metalllegierung und wird auch Quecksilberlegierung genannt. Denn sie besteht zur Hälfte aus flüssigem Quecksilber und zur anderen Hälfte aus einer Mischung von Schwermetallen wie zum Beispiel Silber, Zinn und Kupfer. Die Schwermetalle werden in Pulverform mit dem flüssigen Quecksilber vermischt. Es gibt viele verschiedene Amalgame mit verschiedenen Mischungen.

Das Zahnamalgam

Das uns bekannteste Amalgam ist das Zahnamalgam. Der Zahnarzt bereitet das Amalgam vor dem Legen frisch zu. Dies kann er willkürlich ohne Kontrolle machen. Die eigentliche Zusammensetzung des Amalgam erfährt der Patient üblicherweise nicht. Alle Zahnamalgame bestehen aber stets aus mindestens 50% Quecksilber. Das Gemisch der anderen Hälfte hat als Hauptbestandteil Silber (40%) und nicht wie früher Kupfer. Daher stammt die Bezeichnung Non-Gamma-2-Phasen-Silberamalgam. Der Rest setzt sich zusammen aus Zinn (max. 32%), Kupfer (max. 30%), Indium (max. 5%) Quecksilber (max 3%) und Zink (max 2%). [2]

Bevor die Kavität (Zahnhohlraum) mit dem Amalgam gefüllt wird, muss eine schützende Zementschicht gelegt werden. Sie ist vorgeschrieben, wird aber in aller Regel unterlassen. Auch die bezahlte Polierung der Plombe findet häufig nicht statt. [3] Zahnamalgam härtet sehr schnell aus (innerhalb 3-5 min.) und sieht nach geraumer Zeit hässlich schwarz aus.

Die Geschichte der Zahnfüllung Amalgam

Der Begriff

Das Wort Amalgam stammt aus dem griechischen (málagma) und bedeutet weiches Material. Im arabischen entstand daraus Al-málagma (erweichende Salbe) welchem der mittelalterliche Begriff Amalgama folgte. [4]

Die Zahnfüllung Amalgam schon immer umstritten

Angeblich verwendeten die Chinesen im 7. Jahrhundert Amalgam als erstes. In Mitteleuropa kam Amalgam im 16. Jahrhundert zum Einsatz. Der Franzose Taveau führte 1826 Amalgam als Zahnfüllmaterial in Frankreich ein. Etwas später machte die londoner Zahnarztfamilie Crawcour Amalgam in England bekannt und brachte es auch nach Amerika. Schon damals war Amalgam sehr umstritten. Es kam zum ersten „Amalgamkrieg“, der 1840 mit einem Verbot in Amerika endete. 1855 wurde das Verbot wieder aufgehoben. Deutliche Warnungen des anerkannten Chemikers Prof. Dr. Alfred Stock führten 1926 zur zweiten heftigen Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Kritikern. [4]

Die Zahnmedizin sollte die Verwendung von Amalgam als Zahnfüllung völlig vermeiden oder zumindest nicht verwenden, wenn es eine andere Möglichkeit gibt. Es herrscht kein Zweifel darüber, dass viele Symptome, […] oft durch Quecksilber hervorgerufen werden, dem der Körper durch Amalgamfüllungen ausgesetzt ist, in kleinen aber kontinuierlichen Mengen. Ärzte sollten dieser Tatsache ihre ernste Aufmerksamkeit schenken. Es wird dann wahrscheinlich festgestellt werden, dass das gedankenlose Einführen von Amalgam als Füllstoff für Zähne ein schweres Vergehen an der Menschheit gewesen ist (Prof. Dr. Alfred Stock, 1926)

Dass Amalgam als Zahnfüllung heute immer noch verwendet wird liegt nur am Geld. Denn die Befürworter (Gesellschaften und Kammern) profitieren stark an der Herstellung von Amalgam (besitzen Patente für Amalgammischungen). Da hat die Amalgamlobby (Machtelite) ganze Arbeit geleistet.

Quecksilber und Quecksilberdampf aus der Amalgamfüllung

Die Korrosion von Amalgam

Es wird behauptet, dass das Quecksilber mit dem Silber, Zinn und Kupfer im Amalgam stabil gebunden und deshalb so ungiftig ist wie die Bindung von Natrium und Chlorid im Kochsalz. Dass Kochsalz erstens aber reines Gift ist, können Sie in unserem Beitrag über Salz lesen. Zweitens lieferten Untersuchungen längst Beweise (siehe z.B. Video weiter unten), dass sich die Schwermetalle im Amalgam zersetzen (korrodieren). Dass Eisen bei Feuchtigkeit rostet weiß jeder. Kupfer legt zum Beispiel Grünspan an. Das Quecksilber korrodiert (reagiert mit Sauerstoff) und gibt hochgiftige Dämpfe ab. Durch das Korrodieren der Amalgamplomben fallen die Füllungen bzw. kleine Partikel auch mal raus und das Amalgam wird schwarz und rau, obwohl es anfangs Silber und glatt war. Innerhalb von 10 Jahren müssen vier von fünf Plomben ersetzt werden! [3] Damit ist klar, dass das Quecksilber der Plomben im Mund letztendlich im menschlichen Körper landet.

Quecksilberausbreitung: Von der Füllung in den Körper

Quecksilber gelangt über abgeriebene Partikel und lösliche Quecksilberionen in den Magen, denn sie werden mit dem Speichel hinunter geschluckt. Durch den Darm gelangt es in den Blutkreislauf. Quecksilberdämpfe werden über die Lunge eingeatmet, von wo es rasend schnell vom Blut absorbiert wird. Über die Riechnerven gelangt Quecksilber ins Gehirn und ebenso in den Blutkreislauf.

Am schnellsten gelangt das Quecksilber über die Zähne in den Körper. Von der Amalgamfüllung geht es ins Zahnfleisch und in die Mundschleimhaut. Über die Dentinkanälchen zieht es in das Zahnbein, wo die Anfälligkeit für bakterielle Erreger größer ist. Die Pulpa und die Mundschleimhaut transportieren es auch in den Blutkreislauf und in andere Körperteile. Letztendlich findet das Quecksilber den Weg über das Dentin in die Nervenzellen und ins Gehirn.

Das Quecksilber gelangt immer in den ganzen Körper und wird in allen Organen abgelagert. Da wundert es nicht, dass die Hauptquecksilberquelle des Menschen Amalgamfüllungen sind! Siehe Zahlen in der linken Spalte.

Gefährliche Wechselwirkungen

Alle im Amalgam befindlichen Schwermetalle sind für sich allein schon giftig, wobei Quecksilber und Zinn die mit Abstand giftigsten Substanzen sind. Die Giftwirkungen einzelner Schwermetalle verstärken sich zudem gegenseitig (Synergie genannt). Und genau diese Synergie der Metalle erzeugt ein schwer einzuschätzendes Lebensrisiko. Dazu ein bekanntes Synergie-Beispiel von Quecksilber und Blei (Bleibelastung durch Lebensmittel, Trinkwasser, Luft und Rauchen):

Wenn man von einer tödlichen Dosis Quecksilber (Hg), 1% an Ratten verabreicht (eine so genannte LD1 – letale Dosis 1), sterben davon 1%. Wenn man von einer tödlichen Dosis Blei (Pb) 1% (LD1) an Ratten verabreicht, sterben davon auch 1%. Verabreicht man nun eine LD1 von beiden Substanzen gleichzeitig, dann sterben 100% der Ratten! Also LD1(Hg) + LD1(Pb) = LD100 (Schubert et al. 1978)

Quecksilber erhöht auch die Giftigkeit von Aluminium, welches in Impfstoffen enthalten ist. Mehr dazu aber weiter unten im Text.

Würde man die Quecksilbermenge einer Plombe direkt einnehmen, wäre sie tödlich! [5] Quecksilber ist in Deutschland seit Januar 1990 offiziell Sondermüll, aber in unserem Mund soll es in Amalgamfüllungen gut aufgehoben sein? Es gibt nicht einmal einen Grenzwert der ein Risiko ausschließt!

Die internationale Akademie für Zahnmedizin und Toxikologie sorgt sich nicht ohne Grund über die Behauptungen der Amalgamhersteller- und Händler, dass Amalgam sicher sei. Zumal diese das Gegenteil der publizierten und von Experten überprüften wissenschaftlichen Beweise sind. [6]

Der Quecksilberdampf

Quecksilberdämpfe sind weitaus giftiger als runtergeschluckte Amalgambrösel, da etwa 80% der Dämpfe über die Lunge ins Blut gelangen. Rausgefallene Amalgamstücke können unter Umständen unverändert wieder ausgeschieden werden. Quecksilberdämpfe werden durch jegliche Art von Stimulation der Amalgamfüllung freigesetzt und entweichen bei Normalbedingungen, das bedeutet 20 Grad Raumtemperatur. Im Mund haben wir häufig eine Temperatur von 50 Grad Celsius. Die Verdampfungsgeschwindigkeit ist bei 50 Grad zehnmal so hoch.

Der nachfolgende, beeindruckende Kurzfilm zeigt wie Quecksilberdampf aus einem extrahierten Zahn entweicht. Die Silber-Amalgamfüllung ist 25 Jahre alt und wurde vorher in Wasser mit Körpertemperatur getaucht. Die Plombe wurde auch mit einem Radiergummi gerieben, um zu zeigen was bei einer Zahnreinigung passiert.

Quecksilberdampf entweicht aus einer Amalgamfüllung [Englisch]

Stimulationen der Amalgamfüllung

Folgende Stimulationen und Faktoren sind für das Lösen von Quecksilber aus Amalgamfüllungen verantwortlich:

  • Kauen: Erzeugt Hitze durch die sich Quecksilber verflüchtigt
  • Zähneknirschen: Durch Reibung lösen sich kleine Amalgamstückchen ab
  • Speichel: Schwacher Elektrolyt (Flüssigkeit, die elektrischen Strom leitet)
  • Essen und Trinken: Bilden stärkere Elektrolyte als Speichel
  • Heiße Speisen und Getränke: erhöhen die Temperatur im Mund
  • Saure Speisen und Getränke -> Lösen Quecksilber
  • Kaugummi kauen
  • Zucker, Aspartam und zuckerhaltige Nahrung: Werden von Bakterien in Säure verwandelt
  • Fluorid aus Zahnpasten oder Salz (Fluoride verbinden sich mit Quecksilber und sind dann noch giftiger)
  • Schleifmittelhaltige Zahncremes (weiche Zahnbürste benutzen, solange Sie noch Amalgamfüllungen haben!)
  • Jodierte Speisen und Jodsalz
  • Rauchen: erhöht die Temperatur im MundUnterschiedliche Füllungsmaterialien im Mund: Gold und Amalgam erzeugen zum Beispiel eine stärkere elektrische Spannung. Anders ausgedrückt: Sie lösen sich gegenseitig auf. [3]
  • Beim Legen und Herausbohren
  • Elektromagnetische Felder: Siehe Mobilfunk und Amalgam

Verbindung zwischen Mobilfunk und Amalgam

Jedes elektrische Gerät strahlt elektromagnetische Felder aus. Es ist bekannt, dass in der Nähe befindliche Metalle wie Empfängerantennen fungieren und die Strahlung verstärken können. So ergaben Untersuchungen, dass Röhrengeräte (TV, Computerbildschirme), Mikrowellen, Mobiltelefone (besonders am Kopf, beim telefonieren) und Co, das elektromagnetische Feld um den metallgefüllten Zahn (Amalgam, Gold) verstärken und deutlich mehr Quecksilberdämpfe freisetzen. Die ausgelöste Feldverstärkung dringt auch ins Gehirn, da die dort abgelagerten Quecksilberpartikel mit der Strahlung von außen interagieren.

Amalgamvergiftung

Amalgam, das schleichende Gift

Weil der Speichel im Mund ein milder Elektrolyt ist, wird das Amalgam 24 Stunden am Tag zersetzt und vom Körper aufgenommen. Es gelangt von Tag zu Tag und Jahr zu Jahr immer mehr Quecksilber in den Organismus. Der Körper ist zwar in der Lage Schwermetalle über die Haut, Urin, Kot, Haare, Nägel und Atmung auszuscheiden, doch kommt er mit der Neutralisierung und Ausscheidung nicht hinterher. Durch die permanente, aber langsame Vergiftung ist das “Fass” logischerweise eines Tages voll. Es kann deshalb viele Jahre dauern (15-20) bis Amalgamträger überhaupt anfangen Beschwerden wahrzunehmen. Dazu folgendes Beispiel:

Ein in heißes Wasser geworfener Frosch, versucht so schnell es geht zu entkommen. Ein Frosch in kaltem Wasser, welches langsam erhitzt wird, lässt sich ohne zu murren zu Tode kochen, denn eine langsame Erhitzung (oder Vergiftung) liegt unterhalb der Wahrnehmungsschwelle.

AmalgamvergiftungElektrosmog, Zeichnung: Es scheint logisch, dass Menschen, die viel Amalgam-Quecksilber im Gehirn haben, eher auf Elektrosmog anfällig sind als Menschen, die kein Quecksilber im Gehirn haben. Deswegen muss auf jeden Fall das Amalgam raus, auch wenn bisher keine Symptome aufgetreten sind, denn die Symptome werden auf jeden Fall kommen, weil der Elektrosmog immer weiter zunimmt...

Je länger Sie Zahnfüllungen aus Amalgam und je mehr dieser Füllungen Sie haben bzw. hatten desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie an einer Amalgamvergiftung bzw. chronischen Quecksilbervergiftung leiden. Die Zeit und Menge der Gifteinwirkung ist entscheidend. Die Liste der Beschwerden, die das giftige Amalgam auslösen kann ist endlos. Schätzungsweise haben 15-20 % aller Amalgamträger Beschwerden durch Amalgam, wissen aber nicht, dass diese daher kommen. [1] Die Symptome einer chronischen Quecksilbervergiftung treten in Intervallen auf. Es geht Ihnen also nicht dauerhaft schlecht. Außerdem ist sie dadurch charakterisiert, dass keine Behandlung wirklich Heilung verschafft und Tests (Blut, Urin, Haare) irreführend sind, da sie nur eine akute Vergiftung aufzeigen (Akute Amalgamvergiftung ist selten der Fall). In Organen deponiertes Quecksilber kann bei lebenden Menschen nicht gemessen werden. Die Diagnose “Amalgamvergiftung” werden Sie von Ärzten der Schulmedizin nicht gestellt bekommen.

Mögliche Symptome einer Amalgamvergiftung

Amalgam als Ursache jeder Krankheit kann zumindest als Teilauslöser nie ausgeschlossen werden! Hier sind die häufigsten Beschwerden von Personen mit Amalgamfüllungen aufgeführt (Lindh et al. 2002).

Energielosigkeit bzw. Müdigkeit (Chronische oder periodische), Depressionen, Muskelschmerzen, unnatürliche Müdigkeit nach Körperliche Betätigung (Sport), Konzentrationsschwäche, Muskelbeschwerden im ganzen Körper, Probleme mit dem Bauch/Verdauung, Wunden, Blasen und andere Beschwerden im Mund, Schlafstörungen, Hand und Füße fühlen sich komisch an, Vergesslichkeit, Schwindelanfälle, Unruhe, Nervosität, Kopfschmerzen, Denkstörungen, Gelenkschmerzen, Infektanfälligkeit, Schulterschmerzen, Lichtempfindlichkeit, übermäßige Gereiztheit, häufiges Frieren, Fieber, Zahn-, Kiefer- und Gesichtsschmerzen, Halsschmerzen, Muskelkrämpfe und Muskelzittern, Herzprobleme, Blasenprobleme, Verwirrtheit, Ekzeme, Blasen und andere Hautprobleme, temporäre Sehprobleme, Ohrgeräusche (Tinnitus), Lymphdrüsenbeschwerden an Hals und Achselhöhlen

Neuropathie, Nervenschmerzen, werden durch Quecksilberablagerungen an den Nervenwurzeln und Spinalganglien verursacht, sind brennend, halten längere Zeit an und ergeben ein Taubheitsgefühl.

Amalgam bei Schwangerschaft und Impfung

Wenn die schwangere Mutter Amalgamfüllungen hat, so werden 60% des Amalgam-Quecksilbers an das Kind weitergegeben. Die Schul-"Medizin" und die kriminellen, börsengeilen Regierungen wollen es aber nicht merken, und die Krankenkassen finanzieren immer noch Amalgam statt Keramik...Amalgam in der Schwangerschaft

Der beste Weg für eine Frau zu Entgiften ist ein Kind auf die Welt zu bringen. Schwangere Frauen geben Gifte in der Schwangerschaft an den Fötus weiter und setzen diesem einer großen Gefahr aus, einen Schaden davonzutragen. Auch über das Stillen werden Gifte abgegeben. Quecksilber wird zu 60% über den Mutterkuchen und das Stillen an das Kind übertragen. [8] Die Blutkonzentration des Föten ist das Vierfache der Mutter, die der Muttermilch gar das 15-fache. [3] Wenn Sie nie Amalgamfüllungen hatten, aber Ihre Mutter, können Sie trotzdem vorgeschädigt durch Quecksilber sein. Unfruchtbarkeit, Fehl- und Totgeburten sind oft Ursache einer zu starken Belastung durch Gifte wie Amalgam. Es zeigte sich, dass nach einer Amalgamentfernung und Quecksilberausleitung zuvor unfruchtbare Frauen wieder schwanger werden konnten.
Desoxyribonukleinsäure (DNS), Schema. Die DNS enthält Stickstoffgruppen, die mit Quecksilber reagieren, und so wird die Erbsubstanz geschädigt. Die Schul-"Medizin" will das nicht merken, und die vielen kriminellen, börsengeilen Regierungen verhindern das Amalgam bis heute nicht...  Das Alzheimerhirn hat gegenüber dem normalen Hirn einen grossen Teil der Substanz verloren. Quecksilber ist wesentlich daran beteiligt.  Physiker Hawking mit der Nerven- und Muskelkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose. Er scheint derart an die Schul-"Medizin" zu glauben, dass er die Ursache - das Amalgam - nicht finden will...Wenn sich im Herzmuskel Amalgam-Quecksilber anreichert, ist klar, dass der Herzmuskel nicht mehr optimal funktioniert. Aber die Ärzte wollen diese Logik nicht nachvollziehen...
Chronisches Erschöpfungssyndrom hat klare biochemische Ursachen, und Amalgam-Quecksilber steht im schweren Verdacht, die Ursache dafür zu sein  Multiple chemische Sensitivität (MCS): Wer an MCS erkrankt, der verträgt gar nichts mehr von den vielen Umweltgiften, die die "Zivilisation" in die Umwelt ablässt, und Quecksilber ist oft entscheidend, da es die Einlagerung anderer Umweltgifte fördert und deren Ausscheidung behindert. Es muss schnellstens eine Amalgamsanierung gemacht werden.    

Amalgam und Impfung führt zu Autismus

Quecksilber befindet sich auch in einigen Impfstoffen. Thiomersal kann als Konservierungsstoff Impfstoffen hinzugefügt sein. Aber selbst wenn sich kein Quecksilber im Impfstoff befindet, kann Ihr Kind einen schweren Impfschaden davontragen. Der Inhaltsstoff Aluminium ist zwar relativ ungiftig (als Aluminiumhydroxit beigemischt), die Synergie mit Quecksilber macht das Aluminium aber sehr giftig. Eine Vorbelastung des Kindes durch Quecksilber, aus Amalgamfüllungen der Mutter, kann zu Autismus führen. Heute weiß man, dass Quecksilber die Hauptursache für Autismus ist. [5]

http://equapio.com/de/gesundheit/amalgam/

Bilder z.T. von: http://www.geschichteinchronologie.ch/med/Mutter_amalgam-zivilisationskrankheiten.htm

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Weiterführende Links zum Thema:

Inhalt
A. Biologische Wirkungen [von Amalgam-Quecksilber]A.1. [Amalgam: Die Kombinationswirkung von Quecksilber mit den anderen Amalgam-Metallen – die „wissenschaftlichen“ Grenzwerte sind nichts wert]
A. 2. Proteinbindung und Enzymblockade [durch Amalgam-Quecksilber]
A. 3. Schädigung der Erbsubstanz (DNS) [durch Amalgam-Quecksilber]

A. 4. Resistenz[bildung] gegenüber Antibiotika [durch Amalgam-Quecksilber]

A. 5. Schädigung des Immunsystems [durch Amalgam-Quecksilber]
A. 6. Schädigung von Nervenzellen [und Empfindungsarmut durch Amalgam-Quecksilber]
B. Zivilisationskrankheiten durch Amalgam-Quecksilber
B. 1. Alzheimer-Krankheit
B. 2. Multiple Sklerose
B. 3. Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

B. 4. Schüttellähmung (Parkinson-Krankheit)

B. 5. Chronische Schmerzen
B. 6. Kopfschmerzen, Migräne

B. 7. Neuropathien [nicht-entzündliche Nervenerkrankungen] – Neuralgien [anfallartige oder wellenförmige Nervenschmerzen] – „Ischiasschmerzen“


B. 8. Unwillkürliche Zuckungen der Gesichtsmuskulatur, Lidkrampf


B. 9. Psychiatrische oder psychosomatische Krankheiten


B. 10. Erkrankungen der Sinnesorgane [Augen, Ohren, Nase]
B. 11. Fibromyalgie
B. 12. Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS)
B. 13. Multiple chemische Sensitivität (MCS)

B. 14. Rauchen und andere Süchte [werden durch Amalgam-Quecksilber begünstigt]


B. 15. Empfindlichkeit gegenüber Elektrosmog – [Metalle wie Amalgam-Quecksilber im Hirn begünstigt Symptome von Strahlungen]


B. 16. Nierenfunktionsstörungen

B. 17. Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems
B. 18. Krankheiten des Verdauungssystems

B. 19. Chronische Infektionen [im Darm] mit Pilzen und Erregern

B. 20. Frauenleiden und Schwangerschaft [Vergiftung des Ungeborenen – Kindsverlust]

B. 21. Tumorbildung – [Krebs]
Externe Links:
Amalgam und Allergien (Curado)

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Gruß

Der Honigmann

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„Spiegel“: Merkel erwägt politischen Boykott der EM in der Ukraine

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Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwägt nach einem Medienbericht einen politischen Boykott der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine.

Sollte die verurteilte ukrainische Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko bis dahin nicht freigelassen worden sein, will Merkel nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ ihren Ministern empfehlen, den Spielen fernzubleiben. Die Europameisterschaft, die gemeinsam von Polen und der Ukraine ausgetragen wird, beginnt am 8. Juni.

Allenfalls für Innenminister Hans-Peter Friedrich in seiner Funktion als Sportminister könne eine Ausnahme gelten. Friedrich hatte in der vergangenen Woche angekündigt, er werde an dem Spiel Deutschland gegen die Niederlande in Charkow nur teilnehmen, wenn er vorher die in einem Straflager der Stadt inhaftierte Timoschenko besuchen könne.

Die unter starken Rückenschmerzen leidende Timoschenko protestiert seit dem 20. April mit einem Hungerstreik gegen ihre Haftbedingungen. Timoschenko wirft dem Staat Foltermethoden vor. Der Machtapparat bezeichnete sie dagegen als Simulantin.

Timoschenko war im Vorjahr in einem international umstrittenen Prozess wegen Amtsmissbrauchs zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Sie gilt als Opfer politischer Rachejustiz im Auftrag des gegenwärtigen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch. 2004 hatte sie die gegen Janukowitsch gerichtete Orangene Revolution angeführt.

http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Artikel/617704/%22Spiegel%22-Merkel-erw%E4gt-politischen-Boykott-der-EM-in-der-Ukraine.html

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Eine Begründung wurde gesucht und gefunden:

Daß das ein lanciertes Spiel der sog. Eliten ist, hat wohl das letzte Schlafschaf mitbekommen.

Die Timoschenko ist Zionistin, zickick und auf Show aus. Sie braucht in KEIN westeuropäisches Krankenhaus – das könnten die Russen (Ukrainer) besser als wir.

Es dürfte die Spaltung, resp. den Zusammenbruch der EU beschleunigen und der „Abschuß“ der (noch) Kanzlerin sein….

Timoschenko – 2001.

Gruß

Der Honigmann

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Mit einer cleveren Lüge und geschicktem Taktieren rettet der Bankangestellte Schmidt (Heinz Rühmann) einen abgebrannten Kaufmann vor dem Ruin. Ganz nebenbei verwandelt er sein Provinznest in eine Industriemetropole… Ein eskapistisches Kinomärchen aus einer Zeit der Arbeitslosigkeit und Firmenpleiten.
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Gruß
Der Honigmann
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Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flor;
Aber die Sonne duldet kein Weißes:
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben.

Doch an Blumen fehlt’s im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.

Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.

Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sich nur, sich! wie behänd sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluss, in Breit‘ und Länge,
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.

Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein.
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!

Johann Wolfgang von Goethe

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Gruß

Der Honigmann

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Foto: http://kp.ru/daily/25874/2838723/

Die Sonnen-Forschungssonde SOHO hat mysteriöse Bilder geliefert: Ufologen sprechen von einem außerirdischen Raumschiff. Das berichtete die russische Tageszeitung „Komsomolskaja Prawda“. Wie es hieß, fotografiert die Sonde im 12-Minuten-Abstand unsere Sonne. Aus diesen Bildern werden dann Videos zusammengestellt. Das Video mit der Bezeichnung LASCO C2 (s. unten) zeigt ein längliches Objekt neben der Sonne.

„Es ist während des ganzen Films zu sehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es nur um einen Aufnahme-Defekt geht, wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Das Ufo ähnelt auch nicht einer Protuberanz. Die Ufologen haben kaum Zweifel daran, dass ein riesiges Alien-Raumschiff fotografiert wurde“, schreibt das Blatt.

Sergej Jasew, Observatorium-Chef der Uni Irkutsk, dämpfte aber die Erwartungen: „Dieses ‚Alien-Raumschiff‘ ist wahrscheinlich auf eine Störung der digitalen Matrix zurückzuführen. Die SOHO-Teleskope sind ja digital. Ein Ufo erscheint, wenn einige Bildzellen versagen. Sobald das Gerät wieder störungsfrei funktioniert, verschwindet das Ufo. Die nächste Bilderserie LASCO C3 enthält übrigens kein ‚außerirdisches Raumschiff“ mehr“.

Im März hatten NASA-Bilder auf ähnliche Weise für Aufsehen gesorgt: Sie zeigten einen leuchtenden Strahl, der von der Sonne ausging. Enthusiasten spekulierten damals, ein außerirdisches Raumschiff werde auf diese Weise „mit Plasma betankt“. Die NASA musste erklären, dass es sich nur um eine „riesige Sonnenprotuberanz“ handelte.

http://german.ruvr.ru/2012_04_27/73130746/

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Gruß

Der Honigmann

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Frankreich ist den von Affären geschüttelten Zappelphilipp, das „Kamäleon“ Sarkozy leid und hat sich am Sonntag im ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen knapp für den eher bescheiden und ruhig auftretenden halblinken Francois Hollande, den Kandidaten der Parti Socialiste (Sozialdemokraten) entschieden. Wer von den beiden am 06. Mai im zweiten Wahldurchgang gewinnt hängt im katholischen Frankreich unter anderem von der Herkunft aus dem richtigen „Stall“ ab. Ihre verräterischen Krummnasen haben die Beiden Möchtegern-Präsidenten deshalb auf den Wahlplakaten schon mal optisch begradigen lassen.

Hier die geradlinige Photoshop-Nasenform, die im gallischen Dorf ankommt:

Hollande_m

Links Hollande, rechts Sarkozy (Foto: Libération)

Und hier die nicht ganz so geradlinige Realität:

Hollande_n

Links Menschenfreund Hollande im alten Anzug von der Stange, rechts Sarkozy (der nach Hollande „bloß hinter dem Geld her“ ist) im Maßanzug und mit 55.000 Euro – Luxusuhr aus Weißgold.

Sarkozy verfügt laut Wikipedia über eine märchenhafte Ahnengalerie. In Transsylvanien waren seine Vorfahren zu Urzeiten, als dort noch blutgesaugt und gepfählt wurde, Nachbarn von Graf Dracula. Wikipedia: „Sarkozys Vater stammt aus einer ungarischen Familie (Sárközy de Nagybócsa oder auch ungarisch „nagybócsai Sárközy“ geschrieben), die 1628 in Wien von Kaiser Ferdinand II. in seiner Funktion als König von Ungarn geadelt wurde. Die Familie besaß in Alattyán (Kleingebiet Jászberény, Komitat Jász-Nagykun-Szolnok), ca. 100 km südöstlich von Budapest, ein Schloss und Ländereien. 1944 war Sarkozys Vater vor dem Einmarsch der Roten Armee in Ungarn über Österreich nach Deutschland geflohen. Nach dem Krieg ließ er sich in Baden-Baden von einem französischen Rekrutierungsbüro für die Fremdenlegion anwerben. Nach dem Abschluss seiner Rekrutenzeit in Sidi bel Abbès (Französisch-Algerien) sollte er ursprünglich in Indochina eingesetzt werden. Durch ein medizinisches Attest konnte er jedoch bereits 1948 nach Marseille ziehen…

Sarkozys Mutter ist eine Nachfahrin sephardischer Juden aus Thessaloniki. Sein Urgroßvater, der jüdischen Glaubens war, hieß Mordechai Mallah und war ein wohlhabender Juwelier aus Thessaloniki. Zusammen mit seiner Ehefrau Reina hatte Mallah sieben Kinder. Aaron Benico Mallah – der Großvater Sarkozys – war das jüngste der Kinder…“

Die familiäre Herkunft Hollandes wird im deutschen Wikipedia schlicht weggelassen. Auf dem französischen Wikipedia wird immerhin mitgeteilt, dass sein Vater ein autoritärer HNO-Arzt war, der zweimal in Rouen für eine rechtsextreme Partei kandidierte. Die Mutter war wohl eher links gestrickt. Im Guardian wird vermutet, dass der Familienname auf Calvinisten zurückgeht, die aus Holland nach Frankreich zuwanderten.

Francois Hollande ist in so ziemlich allem das Gegenbild zum Bling-Bling-Präsidenten Sarkozy, der das Luxusleben über alles liebt. Ein größenwahnsinniger Zwerg im Maßanzug, der seine teure Patek-Philipe Armbanduhr aus Weißgold jedesmal sicherheitshalber abnimmt, bevor er zum Händeschütteln das Bad in der Menge nimmt.

ENA-Absolvent Hollande bretterte noch vor kurzem wie ein Pizzabote mit seinem dreirädrigen Motorroller durch Paris, während sich der ehemalige Innenminister und Hazardeur Sarkozy von der konservativen UMP seit seinem Amtsantritt nur in der gepanzerten C6 – Präsidentenluxuskalesche mit getönten Scheiben durch die Gegend chauffieren lässt.

Einfach lächerlich, der kleine Emporkömmling Sarkozy und die atomare „Großmacht“ Frankreich. Ehefrau Bruni darf nur noch in Schuhen mit flachen Absätzen durch den Elysee-Palast latschen. Sogar im präsidentialen Sicherheitsdienst mussten lauter Zwerggorillas als Bodyguards angeheuert werden, damit die Kleinwüchsigkeit des Präsidenten nicht bei jedem Foto auffällt.

Der Nuklear- und Industriestaat Frankreich hat wie die meisten französischen Atomkraftwerke seine besten Zeiten hinter sich. Die „Kernkraft“, auf die man in Frankreich so gesetzt hatte, ist seit Fukushima völlig out. Nur hat sich das bis in die Pariser Teppichetagen der Finanzmagnaten und Superreichen noch nicht rumgesprochen, wo ein vom Plebs abgeschottetes Absolventen-Netzwerk der Elitehochschulen ENA (Nationale Verwaltungshochschule) oder Sciences Po (Politische Wissenschaften) herrscht. Verdächtig viele französische Spitzenpolitiker erhalten angeblich hübsche Apanagen des Atomdorfs, gebildet u.a. von den Nuklearfirmen AREVA und Électricité de France (ÉdF). ÉdF c`est l`état: „EdF ist der Staat“, diese Wahrheit gilt in Frankreich seit Jahrzehnten.

Sarkozy hat in der Weltfinanzkrise 600 Milliarden Euro neue Schulden machen müssen. Die Staatsschulden Frankreichs dürften in Kürze wie in Deutschland bei 2 Billionen Euro liegen. Wer soll diesen ungeheuren Schuldenberg abtragen (SPON)? Die Mieten, Spritpreise und die übrigen Lebenshaltungskosten sind in Frankreich noch schneller gestiegen als die Arbeitslosenzahlen. Die Konkurrenzfähigkeit der französischen Industrieprodukte auf dem Weltmarkt geht zurück. Sarkozy verkaufte auf seinen Touren um die Welt französische Telekomüberwachungstechnik sogar an Diktatoren wie Gaddafi, und auch Atomkraftwerke enthielt der Shoppingkatalog für die damaligen „Failed States“ in Nordafrika. Der Gaddafi-Telekom-Deal sollte die französische Außenhandelsbilanz aufbessern, erwies sich für Gaddafi indes als tödliche Falle, die mit seiner Pfählung endete. Scusi berichtete. Ließ Graf Dracula grüßen?

Frankreich hat nicht nur in den Vorstädten seiner Großstädte ein Riesenintegrationsproblem mit Millionen „Pieds Noirs“, den Zuwanderern aus Algerien und anderen ehemals französischen Kolonien. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 20 Prozent. Als sich schon die US-Botschaft in Paris verdeckt um die magrebinischen Zündler der brennenden französischen Vorstädte zu kümmern begann erfand Sarkozy ein drastisches Gegenmittel gegen die angeblichen „Terroristen“ und „Islamisten“, den Hochdruckreiniger „Kärcher“.

Wikipedia berichtet: „Im Juni 2005 löste Sarkozy in der französischen Öffentlichkeit eine lebhafte Debatte aus, als er bei zwei Besuchen der Pariser Vorstadt La Courneuve erklärte, angesichts der dortigen, hohen (Jugend-)Kriminalitätsrate dränge sich ihm die Formulierung „mit dem Hochdruckreiniger säubern“ auf („Le terme ’nettoyer au karcher‘ est le terme qui s’impose, parce qu’il faut nettoyer cela.“). Die Wortwahl Sarkozys führte nicht zuletzt zum Zerwürfnis mit seinem damaligen Kollegen, dem französischen Minister für die Förderung von Chancengleichheit, Azouz Begag. Im Oktober und November 2005 wurde Sarkozy für die Randalierer der Pariser Krawalle 2005 zur Hassfigur, weil er alle randalierenden Jugendlichen (meist nordafrikanischer Herkunft) als „Gesindel“ („des racailles“) titulierte.“

Sarkozy hat mit seinen ständigen Hetzreden gegen die islamischen Zuwanderer ganz Frankreich politisch nach rechts getrieben. Etwa 18 Prozent der 44 Millionen Wahlberechtigten haben in Frankreich am Sonntag Marine Le Pen und deren rechtsextremen Front National gewählt.

Bei all dem fällt ein sicherheitspolitisches Ereignis aus Sarkozys Politikerlaufbahn ins Auge, das sich schon 1993 abspielte und das Sarkozy`s politischer Karriere zum endgültigen Durchbruch verhalf.

Wikipedia erzählt: „Nationale Bekanntheit erlangte er 1993 als Vermittler bei einer Geiselnahme in einem Kindergarten seines Ortes, welche die Geiseln durch seinen Einsatz ohne körperlichen Schaden überstanden, wogegen der Geiselnehmer durch ein Spezialeinsatzkommando getötet wurde.“

Zum Einsatz kam damals im Kindergarten eine Spezialeinheit der französischen Polizei namens RAID. „Aufgabe der RAID ist die Bekämpfung des Terrorismus, die Polizisten werden zum Schutz von wichtigen Infrastrukturobjekten eingesetzt. Sie kommen aber auch bei extrem schwierigen Einsätzen zum Zug, wie zum Beispiel 1993, als sich ein Mann, der sich als „menschliche Bombe“ bezeichnete, mit 21 Kindern in einer Schule verschanzte“ (SPON).

Im März 2012, die Umfragen wiesen im Vorfeld der französischen Präsidentschaftswahlen seit längerem auf einen wachsenden Vorsprung des sozialistischen Kandidaten Hollande vor dem amtierenden Präsidenten Sarkozy hin, ereignete sich in Toulouse die schreckliche Mordserie des Mohammed Merah, der mit seinen tödlichen Attentaten auf französische Fallschirmjäger und eine jüdische Schule eine Steilvorlage für den Law and Order – Mann Sarkozy lieferte. Der konnte sich jetzt als Staatsmann gerieren und setzte wieder mit tödlichem Erfolg die Spezialeinheit RAID ein. Hollande, auf dessen Wahlplakaten das Thema „Innere Sicherheit“ keine Rolle spielte, geriet ins Hintertreffen. „Hollande ist in die Falle Sarkozys getappt“, kommentiert der Nouvel Observateur auf seiner Internet-Seite. Wieso war hier von einer „Falle“ die Rede? Fallen werden doch geplant und absichtlich gestellt. Wer hat hier was geplant?

Spiegel-Online berichtete: „Sarkozys fataler Negativ-Eindruck könnte nach den Attentaten vorüber sein. Das dürfte stimmen. Das Scheinwerferlicht bleibt stets dem Staatschef vorbehalten: Und der zeigt sich in der Rolle des Protektors der Republik, als Mann von Recht, Ordnung und Sicherheit. Sarkozys neue, präsidiale Kleider dienen auch dem Wahlkämpfer Sarkozy.
Denn der in den Umfragen lange zurückliegende Staatschef hatte erst durch einen beinharten Wahlkampf und persönlich gefärbte Attacken gegen Hollande zu seinem PS-Konkurrenten aufgeschlossen. Bei der Offensive, gekennzeichnet von einem deutlichen Ruck nach Rechts, hatte allerdings auch Sarkozys Bild als überparteilicher Politiker kräftig Schaden genommen. Gegenüber Sozialist Hollande, der als volksnaher Kandidat „aller Franzosen“, als Mann der Einheit und der Solidarität daherkam, wirkte Sarkozy hart, spaltend, polarisierend, seine Kampagne „hitzig“ oder gar „brutal“.“ (SPON, „Stunde des Staatsmanns“)

Die Duplizität der „SiPo“-Ereignisse von 1993 und 2012, wo in beiden Fällen die Spezialeinheit RAID zum Zuge kam, und wo in beiden Fällen Sarkozy von deren „Durchgreifen“ profitierte, wirft ein paar Fragen auf, die bis heute unbeantwortet sind.

Der SPIEGELOnline berichtete im März 2012 nur verwaschen und unvollständig über die von Anbeginn klar erkennbaren Ungereimtheiten im Fall Merah:

„François Bayrou, Kandidat der Zentrumspartei „Modem“, zeigte sich erstaunt angesichts der Tatsache, dass Merah sich Dutzende von Waffen besorgen konnte, ohne dass die Behörden Verdacht schöpften…

Am finalen Vorgehen gegen Merah gibt es kaum Kritik: Beim Sturm auf sein Apartment versuchte er, über den Balkon zu fliehen, und wurde durch einen Kopfschuss getötet.

Die Debatte konzentriert sich vielmehr auf die Arbeit der Inlandsaufklärung: Denn Merah war für die Behörden kein Unbekannter. Sein Name taucht im Register der „Direction centrale du reinseignement intérieur“ (DCRI) auf. Der regionale Ableger des Geheimdienstes zählte den jungen Franzosen mit algerischen Wurzeln zu einem halben Dutzend Islam-Sympathisanten, die für ihre Nähe zu radikalen Dschihadisten-Organisationen bekannt waren.“ (SPON)

Dieser SPON-Artikel ist leider nicht ganz komplett und etwas irreführend. Glaubt man den Informationen, die ein paar Tage später in der italienischen Internet-Zeitung „Il Foglio“ (Das Blatt) erschienen, war Mohamed Merah ein französischer Polizeispitzel, dessen Taten und dessen Tötung mit 22 Kugeln – laut SPON wurde Merah durch e i n e n Kopfschuss getötet – dann vermutlich mit einfacheren Mitteln hätte verhindert werden können (s.u. Anhang).

Kritiker der Sache, darunter der Chef der mit RAID konkurrierenden, nicht eingesetzten französischen Spezialeinheit GIGN, Christian Prouteau , haben darauf hingewiesen, dass bei einem („verhältnismässigeren“) Einsatz von Tränengas der Attentäter vermutlich lebend hätte festgenommen werden können. Nun denn, wer vom Rathaus kommt…

Festzuhalten ist: Tote reden nicht!

Tatsächlich hat die deutsche und die französische Presse (kleine Ausnahme: Le Monde) keinen Mucks davon berichtet, dass Merah, der in den USA Einreiseverbot hatte, unter Aufsicht des französischen Auslandsgeheimnisses nach Pakistan über Israel (!) reisen durfte. Das stinkt gewaltig. Auch, dass Merah beim Inlandsgeheimdienst DCRI einen „Führungsoffizier“ gehabt haben soll, ist in „unseren“ Medien nicht weiter thematisisiert worden. Merahs exotische Waffensammlung, darunter die Herkunft seiner Uzi – Maschinenpistole, wurde in den Berichten kaum angemessen gewürdigt.

Wäre Merah, wie Il Foglio und die Press.TV-Internetseite insinuieren, tatsächlich ein französischer Polizeispitzel gewesen, könnte das für Geheimdienstneurotiker einen ungeheuerlichen Verdacht zur Folge haben. Die Verschwörungstheoretiker müssten annehmen, dass Merah quasi als „lebende Zeitbombe“ (etwa mit der tödlichen Drohung seiner Enttarnung) von Polit-Hazardeuren just in time zu einem Zeitpunkt „gezündet“ wurde, als der Wahlkampf für den armen Sarkozy schon zu einem reinen Spießrutenlaufen (SPON) geworden war und die Niederlage des Zappelphilipp bei der Präsidentschaftswahl unausweichlich schien.

Nach Merahs Erschießung haben sich Sarkozys Umfrageergebnisse entscheidend verbessert. Gewinnt er am 06.05.2012 mehr als die Hälfte von den sechs Millionen Anhängern Marine Le Pen`s für sich, könnte der Hazardeur Sarkozy zum zweiten Mal zum machtvollen Präsidenten der Atommacht Frankreich gewählt werden. Noch ein paar nationalistische („La France Forte“) und fremdenfeindliche Sprüche („Racailles“), sowie ein paar Sottisen gegen EU – Schengen, und die Wahl ist für Sarkozy trotz und wegen aller Affären geritzt. Es passt ins Bild, dass Hollande im ersten Durchgang gewonnen hat und in den Medien noch immer als Sieger im zweiten Durchgang gehandelt wird. Das hilft Sarkozy bei seinem Überraschungscoup. Denn Frankreich ist im Grunde konservativ. Aus Angst vor dem „sozialistischen Kinderschreck“ Hollande werden am 06. Mai viele Franzosen Sarkozy wählen, die ihn eigentlich nicht mögen.

Aber welcher Geheimdienst sollte wohl zu solch schmutzigen Tricks greifen? Welche Rolle hätte ein derartig pervertierter „Dienst“ ggf. im Fall Breivik oder bei der Zwickauer Zelle gespielt? Im rechtsstaatlich geordneten, christlichem Abendland ist die Verwicklung von Geheimdiensten in scheußliche Mordserien zum Glück ganz unvorstellbar, oder doch? Der Vater des an sich intelligenten Uwe Mundlos soll ja gesagt haben, dass nur „Professionelle“ seinem Sohn den Kopf verdreht haben könnten. Vom Schizophrenen Anders Breivik ist auch nicht bekannt, wie ihm seine mörderische Weltsicht ins Hirn kam.

In Frankreich ist es im Senat merkwürdigerweise bisher nicht zu der von der Opposition beantragten Anhörung wegen des erstaunlich brutal-finalen Polizeieinsatzes im Fall Merah gekommen. In Deutschland kommen die Untersuchungsausschüsse zur Zwickauer Zelle irgendwie mit der Aufklärung auch nicht voran. Die norwegischen Breivik – Gerichtsakten sollen (samt psychiatrischen Gutachten?) weggeschlossen und 60 Jahre geheimgehalten werden. In Gänze macht das nachdenklich.

http://scusi.twoday.net/stories/97003983/

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Gruß

Der Honigmann

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von Peter Boehringer

Selten schafft es ein neuer Amtsträger, direkt zu Beginn seiner Amtszeit derart zu versagen, dass man ihm beim besten Willen nicht einmal mehr die „Schonfrist“ der ersten 100 Tage zugestehen kann. Doch angesichts des existenziellen Schadens, den der ESM speziell für die Deutschen anrichten wird, ist der Persilschein, den Bundespräsident Gauck ihm gestern nicht nur ohne Not, sondern sogar amtswidrig ausgesprochen hat, direkter Anlass für eine Rücktrittsforderung wegen verfassungswidrigen Verhaltens und krasser Amtsverfehlung. Dies belegen wir im Folgenden, denn das Versagen ist bei Gauck multipel:

1. „Ich gehe davon aus, dass Karlsruhe nicht gegen die Instrumente zur Euro-Rettung vorgehen wird. … Die Euro-Rettungsschirme werden von der Bevölkerung akzeptiert.“

=> Solche Sätze, ausgesprochen durch eine Zeichnungs-Instanz bei der deutschen Ratifikation des ESM, sind glasklar geeignet, alle anderen Instanzen zu beeinflussen. Von der Öffentlichkeit ganz zu schweigen. Ein Blick ins (Grund)Gesetz erleichtert die Aufgabenfindung, Herr Gauck. Von Drohungen gegen Verfassungsrichter oder von Belehrungen theoretisch gewissensfreier, theoretisch unabhängiger und theoretisch intelligenter Abgeordneten steht da nichts. Dies gilt unabhängig davon, dass sich die Ja-Aber-Voßkuhles, die Alternativlos-Merkels und die Transfer-EUropa-statt-Deutschland-Trittins natürlich längst in Ihrem elitären und verfassungswidrigen Sinne festgelegt haben. Sehen Sie die Verspottung der Mehrheitsmeinung als Teil Ihrer Jobbeschreibung an?

2. „Ich sehe nicht, dass unsere Bereitschaft, Rettungsschirme aufzuspannen, durch das Bundesverfassungsgericht konterkariert wird.“

=> Die Medien zitieren das o.g. „unsere“ heute in Kleinschrift statt in der vielleicht eher angebrachten Großschreibung des pluralis majestatis von Schloss Bellevue. Doch selbst wenn Sie, Herr Gauck, ein herkömmliches sterbliches „uns“ im Sinne hatten: Für wen sprechen Sie? Nicht für uns, das Volk – soviel ist sicher! Man kann sich nur Daniel Neun anschließen, der in „Konterkarikatur eines Bundespräsidenten“ dazu einzig adäquat formulierte:
„Wenn Gauck aber als Bundespräsident die Verfassungsordnung, auf die er seinen Eid abgelegt hat, öffentlich in Frage stellt und behauptet, ‚die deutsche Politik‘ sage ‚uneingeschränkt Ja‘ zu ‚Europa‘, dann meint er damit erstens sich und eine winzige Minderheit von Extremisten, sowie zweitens mit ‚Europa‘ die 20 Jahre alte Organisation namens ‚Europäische Union‘ “.

=> Für das Protokoll, Herr Gauck: Mit Ihrer Position zur uferlosen Transferunion vertreten Sie keinesfalls Uns das Volk. 23 Jahre nach den Umwälzungen von 1989 (die Sie trotz angeblichem Dissidentenstatus bereits mit DDR-Reiseprivilegien erlebt haben) sind Sie endgültig hoch-elitär geworden. Wenn Sie so weitermachen, werden Sie „Wir sind das Volk“ demnächst von der anderen Seite her hören als 1989! Ich selbst habe mich bereits gestern direkt nach Ihrem Statement entschlossen, nochmals in die Straßen-APO gegen Verfassungsfeinde wie Sie zu gehen: Die Aktion Direkte Demokratie ruft wieder auf zum Widerstand: 5.5.2012, Großer Schlossplatz in Stuttgart!

=> Aus diesem ADD-Thinktank stammt auch folgende Wahrheit:
„Äußerst befremdlich ist, dass Gauck als Staatschef und Leiter der Exekutive ein Urteil der Judikative vorwegnimmt. Mit dieser Aussage macht er sich selbst befangen. Als Bundespräsident hat er Gesetze vorbehaltlos zu prüfen – nachdem (!) das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist. Als Bundespräsident hat er Gesetze, bei denen Zweifel bestehen, dem Bundesverfassungsgericht zur unabhängigen Prüfung vorzulegen – und sich dann an das Urteil des Verfassungsgerichts zu halten. Auf gar keinen Fall steht es dem Bundespräsidenten an, die Entscheidung des Verfassungsgerichts in einer so eminent wichtigen Frage vorwegzunehmen oder es zu beeinflussen.“

3. Das Gauck-Zitat unter 2. impliziert natürlich direkt und analog: „Ich sehe nicht, dass unsere Bereitschaft, Rettungsschirme aufzuspannen, durch Uns mich, den Bundespräsidenten, konterkariert wird.“

=> Was erkennt der fassungslose Beobachter hier? Sogar Mainstream-Kommentatoren wie H. Prantl von der SZ sehen hier eine in unglaublicher Weise verfassungswidrige Vorfestlegung! Ein Bundespräsident auf dem Boden des Grundgesetzes hat im Gegensatz zu zB Hindenburg 1930/33 keinerlei verfassungsrechtliches Mandat für eine öffentlich und aggressiv vorgetragene präjudizierende Meinung zu einem kontroversen politischen Thema bzw. Ermächtigungsgesetz. Erst recht nicht hat er die Verfassungskonformität eines Gesetzesvorhabens zu einem Zeitpunkt zu kommentieren, da dieses noch nicht einmal in der zweiten Lesung im Bundestag war! Lernen Sie erst einmal das „Struck´sche Gesetz“, Herr Bundespräsident: Kein Gesetzentwurf verlässt den Bundestag so wie er eingebracht wurde. Bis vor wenigen Tagen war noch nicht einmal die (vorläufige) Obergrenze des ESM stabil – und selbst die nun hochgradig schwammig als Summe aus ESM- und Rest-EFSF-Beiträgen ohne klare Abgrenzung formulierten 800 Milliarden EUR (!) können bis zu Ihrer Unterschrift im Juni noch verändert werden. Noch unklarer ist heute der endgültige Text des deutschen Zustimmungsgesetzes und vor allem der deutschen Parlamentsbeteiligung, welche unter 100%iger Garantie auch Karlsruhe zur Prüfung vorgelegt werden wird. Selbst die kärglichen drei (3!) Artikel dieses Gesetzesentwurfs sind im Reichstag hinter den Kulissen derzeit Gegenstand intensivster Debatten. Bei denen geht es u.a. um die „Feinheiten“ der Zustimmungskompetenz für den Bundestag u.a. bei Erhöhungen des ESM-Maximalvolumens. 800 Milliarden EUR? 2 Billionen EUR? 10 Billionen EUR? Schuldsklaverei „Ihres“ Volkes bis ins 10. Glied? Petitessen aus der lichten Sicht des Gauck´schen Kirchturms der Türme von Schloss Bellevue, n´est-ce pas? Aber Sie sind in guter Gesellschaft, Herr Pfarrer: schon Voßkuhle hat bei der EFSF-Verhandlung jegliche ökonomische Wertung der Rettungsschirme abgelehnt! Ob aus Inkompetenz oder aus politischem Kalkül, sei dahingestellt. Wehe dem Volk, dessen Verfassungsorgane sich aus Nicht-Ökonomen, Ex-Pfarrern und Pfarrerstöchtern zusammensetzen – und die sich gar noch ex ante als Verfassungsrichter gerieren!

4. „Wenn man die Dinge rational betrachtet, müssten die Mitgliedsstaaten weitere Kompetenz an die Europäische Union abtreten. […] Ich wünsche mir die Vereinigten Staaten von Europa.“

=> Wie bitte, Herr Operetten-Präsident?! Sind Sie mit den Klagen gegen Maastricht, EU, EUR, Lissabon-Vertrag und vor allem mit dem Urteil zum Lissabon-Vertrag vom 30.6.2009 und mit dem Wortlaut des EFSF-Urteils vertraut? Offenbar nicht – obwohl das alles Vorgänge nach 1989 waren – Sie sollten also damals bereits in West-Deutschland angekommen sein! Machen Sie dringend Ihre Hausaufgaben zum glasklar verfassungswidrigen Elitenprojekt der „Vereinigten Staaten von Europa“. Die EU ist kein Bundesstaat – und darf nach geltendem Verfassungsrecht auch keiner werden! Es geht in diesen existenziellen Fragen unserer (Rest)Souveränität nicht darum, was ein Ex-Pfarrer und Wirtschaftslaie intuitiv oder auch elitär souffliert als „rational“ bezeichnet und was er sich „wünscht“, sondern darum, was er (ggf. unter Konsultation seines juristischen Stabes – selbst wenn der garantiert EU-parteiisch ist!) an geltendem Verfassungsrecht vorfindet! Doch keine Sorge: Für oberflächliche Arbeiter wie Sie haben wir seit Jahren die wichtigsten Teile der Rechtslage zusammengefasst: „EUtschland EUtschland über alles“; „Warnung an MdBs“:
„Staats- und finanzrechtlich bewanderte Juristen der Taxpayers Association of Europe (TAE) haben logischerweise erkannt, dass der Bundestag drauf und dran ist, einem faktischen Putschgesetz zuzustimmen, das mit der Ratifikation aller ESM-Länderparlamente praktisch unwiderruflich die finanzielle Hoheit Deutschlands an eine sich selbst verwaltende, supranationale, ohne Widerspruchsmöglichkeit fast grenzenlos durch die Nationalstaaten budgetierte, nicht kontrollierbare Bank mit vollständig immunisiertem Personal (!) abgeben wird! Ein ökonomischer, demokratischer, ordnungspolitischer und staatsrechtlicher Albtraum! Wir reden von nichts Geringerem als der Herrschaft einer künftig autark von Kontrollen und geradezu souverän handlungsfähigen, hoheitlich befugten ESM-Banker-Clique, gar noch finanziert auf Kosten der Bürger und Steuerzahler vor allem in Deutschland.“

=> Und wenn Sie uns nicht glauben – dann vielleicht der FAZ (30.6.2009):
„Weckruf aus Karlsruhe. Lissabon-Urteil: Bis hierhin und nicht weiter.“
Deutschland darf sich zwar dem europäischen Vertrag von Lissabon unterwerfen – aber nur unter strengen Bedingungen. Wer mehr will, muss das deutsche Volk direkt befragen. :!: Das ist der Schlusspunkt der europäischen Integration, wie wir sie kennen. Bis hierhin und nicht weiter, schallt es der Politik aus Karlsruhe entgegen. Deutschland darf sich zwar dem Vertrag von Lissabon unterwerfen, aber nur unter strengen Bedingungen. Die bisherige europäische Einigung auf der Grundlage von Verträgen zwischen souveränen Staaten darf nach Ansicht des deutschen Bundesverfassungsgerichts nicht so verwirklicht werden, dass den Mitgliedstaaten der Spielraum für politische Gestaltung genommen wird. Über Krieg und Frieden, über Strafrecht und Polizei, über Einnahmen und Ausgaben [sic!] , über Bildung, Medien und Religion muss im Wesentlichen weiterhin in Deutschland entschieden werden. Ein Kernbestand an Aufgaben und Strukturen bleibt unveräußerlicher Teil der Souveränität. Wer mehr will, wer also einen europäischen Bundesstaat gründen will, der muss das deutsche Volk direkt befragen. Die ausführliche und erstmalige Beschreibung von wesentlichen Staatsaufgaben ist ebenso neu in dieser gleichsam finalen Karlsruher Entscheidung wie der Hinweis auf eine mögliche neue Verfassung, in der dann Deutschland nur noch ein Glied eines europäischen Staates wäre. Einen solchen Verzicht auf die eigene staatliche Souveränität könnte nur unmittelbar das deutsche Volk leisten. Der Vertrag von Lissabon begründet gerade keinen europäischen Bundesstaat. Im Übrigen gäbe es dafür wohl in kaum einem EU-Staat eine Mehrheit.“

=> Lesen Sie den Text einfach Satz für Satz langsam durch, um zu erkennen, wie illegal der ESM ist – sogar gemessen am eigenen Wortlaut des BVerfG! Nochmals: Das ist gültiges deutsches Verfassungsrecht, da gesprochen vom höchsten deutschen Gericht – vor nicht einmal drei Jahren! Wir müssen die o.g. Volksabstimmung nun einfordern. Der Anwendungsfall ist eigentlich bereits seit den ersten Bailouts von Mai 2010 glasklar gegeben! Auch die von den EUliten noch 2012 geplante Änderung des Lissabon-Vertrags (Ausnahmegenehmigung für Bailouts „im Falle der Gefährdung der Stabilität der Eurozone“) ändert nichts an der Illegalität jeder weiteren Kompetenzabgabe nach Brüssel ohne Volksabstimmung. :!:

=> Wenn Sie Präsident „der Deutschen“ und gar „der Freiheit“ und „des Rechts“ sein wollen, dann setzen Sie sich an die Spitze derer, die eine Volksabstimmung fordern! Sie ist zwingend nach Verfassungsrecht. Leider soll uns unser Recht vorenthalten werden. Das ist heute schon klar, weswegen auch den Initiatoren der Initiative „Volksentscheid – sonst klagen wir“ (Däubler-Gmelin) gesagt sei, dass sie besser sofort die Klage und unbedingt auch die „Einstweilige Verfügung“ gegen den ESM zur dringenden Abwendung billionenschweren Schadens von Deutschland vorbereiten, denn es wird den erhofften und natürlich angebrachten Volksentscheid nicht geben! Wie auch, bei nur noch fünf verbleibenden Wochen – am 25.5. wird der Bundestag den ESM ratifizieren.
=> Nur medialer Druck wird noch helfen. Zeichnen Sie daher mit bei unserer Initiative „Stop-ESM!“!

=> Und beteiligen Sie sich bei der schlagkräftigen Kampagne der Zivilen Koalition bzw. Abgeordneten-check.de!
=> Was auch immer hilft. Wir sind in der Endphase des Widerstands. Nach der Ratifikation können Sie nichts mehr gegen den ESM tun (außer wohl vergeblich auf das BVerfG hoffen). Und dann müssen Sie später Ihren Kindern und Enkeln erklären, warum Sie dieses Ermächtigungsgesetz ohne Widerstand passieren ließen!

Fazit:
Die gestrigen Aussagen von Joachim Gauck sind ein Skandal in vielfacher Hinsicht. Abgesehen von der Unhaltbarkeit der Inhalte seiner Aussagen stehen ihm solche Aussagen schlichtweg nicht zu! Auch die inflationär vorgetragene Berufung auf „Freiheit“ bzw. „Redefreiheit“ ändert nichts an den einem Bundespräsidenten vorgegebenen Grenzen im Grundgesetz wie oben gezeigt. Es gab schon lange vor Leipzig 1989 Freiheitskämpfer in Deutschland. Und es gibt sie bis heute. Die integren unter ihnen kommen in Sachen EU-Staat zu ganz anderen Ergebnissen als der totalitäre selbsternannte Apostel der elitären Freiheit des nicht-existenten EU-Volks, Gauck! Kein Amts-Vorgänger seit 1949 hat je gewagt, ein noch nicht einmal ausgefertigtes und hoch kontroverses, superteures, selbst für Laien als verfassungsfeindlich erkennbares Gesetz öffentlich als verfassungskonform durchzuwinken und (zum Hohn noch den Spott!) gegen alle Umfragen gar noch „Akzeptanz“ bei den Deutschen zu behaupten! Weder der peinliche „liebe Neger“-Lübke, noch der unbedarfte „Hoch-auf-dem-gelben-Wagen“-Scheel, noch der verlogene politisch korrekte von Weizsäcker, noch der bigotte Bruder-Johannes-WestLB-Affären-Rau. Und noch nicht einmal IWF-Köhler oder Bundesimam Wulff gingen so weit, den Rechtsstaat nicht einmal mehr zu heuchelnEs ist bereits wenige Wochen nach seiner Wahl klar, dass Gauck nur BP werden konnte, weil er faktenresistent bedingungslose ESM-Unterzeichnung gelobt hat! Die Forenschreiber hatten dies von Anfang an gemutmaßt. Die Verschwörungstheorien von gestern sind einmal mehr Realität von heute geworden. Der Niedergang der „Eliten“ des Landes geht unaufhaltsam weiter. Gauck hätte gestern direkt beim Ober-EUlitist und Ex-Maoist Barroso in Brüssel bleiben sollen – Hybris unter sich sozusagen.

Man muss einfach Verständnis haben für Jens Blecker von IKNews.de,
der Gauck vor diesem Hintergrund eine Anzeige androhte:
„Ich weiß nicht ob Herr Gauck bei seinem Amtseid anwesend war, zumindest scheint er Ihn nicht mitbekommen zu haben. Er will nach seinem Bekenntnis also die Vereinigten Staaten von Europa und ein uneingeschränktes Ja zu Europa ist schon ein SCHWERER Verstoß gegen seinen Amtseid. Die Übertragung der Budgethoheit verstößt in vollem Umfang gegen das Grundgesetz und was heißt hier eigentlich uneingeschränkt? Hat der Mann noch alle Tassen im Schrank? Eins gelobe ich, sobald […], werde ich höchstpersönlich eine Anzeige gegen ihn einreichen. Auch wenn ich einen ähnlichen Verlauf erwartet habe, mindert es in keiner Form mein Angewidertsein.“

Klar ist Gauck qua Amt immun. Doch Amtsimmunitäten können fallen. Eine Ausnahme gilt nur bei den auf ewig sakrosankten und ab Juni 2012 völkerrechtlich voll-immunisierten ESM-Gouverneuren, welche ab dem 1. Juli 2012 dann die künftige Monarchenkaste EUropas darstellen werden. Gauck dient sich dieser Kaste heute opportunistisch schon einmal an. Das hat gute schleimerische Tradition an den Fürstenhöfen Europas. Seit Hunderten von Jahren. Die Aufklärung hat nicht gründlich genug mit den Pfaffen und den totalen Herrschern, ihren Höflingen und Palladinen aufgeräumt. Der deutsche Freiheitsdichter Körner war eben doch Idealist…:

„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,
vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“

Carl Theodor Körner. Deutscher Dichter. Gefallen 1813 im Freiheitskrieg gegen Napoleon.

=> Doch ohne Idealismus sähe die Welt noch schlimmer aus. Zeichnen Sie mit gegen den ESM! Keine Elite leistet für Sie Widerstand. Sie müssen es selbst tun!

http://www.stop-esm.org
http://www.zivilekoalition.de/wahlkreis-aktion
http://www.gold-action.de
http://www.parteidervernunft.de/mut-zur-freiheit

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Aktueller Nachtrag von heute 18.4.: Die Bankenrettungen gehen der Elite noch immer nicht weit und schnell genug. Eben kam die (absehbare) erste offizielle Forderung nach direkten Transfergeschenken an die Banken. Vehikel ist natürlich der ESM – da die EZB ja nicht alles alleine machen kann. Man hat´s ja:
Spanien verlangt Milliarden für seine Banken

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http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2012/04/18/gauck-versagt-vor-volk-amt-demokratie-un

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Gruß

Der Honigmann

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Eva Herman, „Das Medienkartell, KOPP-Verlag, 2012 – Seiten 207-224

EVA HERMAN: 2003 war Ihr Schicksalsjahr: Sie wurden als Bundestagsabgeordneter aus Partei und Fraktion ausgeschlossen, weil Sie eine bis heute heftig diskutierte Rede zum Tag der Deutschen Einheit hielten. Wie geht es Ihnen heute?

MARTIN HOHMANN: Kurze Vorbemerkung: Weniger die Rede, als vielmehr der durch eine ARD-Falschmeldung über die Rede künstlich erzeugte Skandal war der Grund für den Ausschluss. Zur eigentlichen Frage: Es geht mir gut. Ich bin zufrieden. Wer mit Leib und Seele politischer Kämpfer war, dem fällt der Abschied natürlich nicht leicht, erst recht, wenn es ein Zwangsabschied war. Andererseits steht jedem Verlust in der Regel ein Gewinn gegenüber. So auch bei mir. In den 15 Jahren meiner Bürgermeistertätigkeit und in den sieben Jahren als Parlamentarier blieb für die eigene Familie, die eigenen drei Kinder nicht viel Zeit. Jetzt, ohne politische Verpflichtungen, konnte ich mich sozusagen mit voller Hingabe und mit fast unbegrenztem Zeitbudget gerade in der Zeit um meine kleine Enkelin kümmern, als mein älterer Sohn und meine Schwiegertochter Studium und Referendariat abgeschlossen haben. Da für uns Christen nichts „zufällig“ geschieht, sehe ich in meiner aktiven Begleitung des Heranwachsen der jetzt fünfjährigen Enkelin eine Fügung, für die ich zutiefst dankbar bin. Die Zeit mit ihr sehe ich als großes Geschenk. Außerdem habe ich in der politischen Aus-Zeit eine vertiefte Wertschätzung dessen gewonnen, was wirklich zählt: Gott, Familie, Vaterland.

EVA HERMAN: Welches waren die größten Enttäuschungen?

Martin HOHMANN: Im Grunde wurde ich nicht enttäuscht. Aus diesem Satz kann man den Schluss ziehen, ich sei über die Maßen schmerzunempfindlich oder ein großer Zyniker. Nein, ich sehe die ganze Sache aus der Perspektive des skeptischen Realisten: so ist Politik in unserem Land. Wer da einsteigt, riskiert den jederzeitigen „Ausstieg“. In Bezug auf mögliche Helfer in der Skandalsituation darf man nicht viel erwarten: Wenn eine Bewegung ein Momentum angenommen hat, stellen sich nur noch ganz Wenige entgegen. Das sind „Todesmutige“. Ein solcher war der CSU-Abgeordnete Norbert Geis. „Hohmann ist kein Antisemit, er hat auch nichts Antisemitisches gesagt“, so Geis gegenüber der Hauptstadtpresse. Aber man kann als betroffener Politiker natürlich nicht verlangen, dass andere das politische Überleben riskieren. Die Masse folgt den vorgegebenen Parolen. Enttäuscht hat mich aber, dass herausragende Leute des eigenen politischen Lagers und der Kirchen sich nicht die Mühe gemacht haben, die Rede zu lesen, was ich von absolut glaubwürdigen Zeugen weiß. Sie, die Anschuldiger, haben sich ohne Zögern die vom ARD-Fernsehen verbreitete Falschaussage „CDU-Abgeordneter nennt Juden Tätervolk“ zu eigen gemacht und dann mit dem medialen Vorschlaghammer auf mich eingedroschen. Zu dieser Gruppe gehört der damalige CSU-Ministerpräsident Stoiber („Hohmann steht außerhalb des Verfassungsbogens“) und der damals frisch gewählte EKD-Ratsvorsitzende Huber („Fortsetzung antisemitischer Denkweise schlimmster Sorte“). Dass ein Fernsehjournalist des ZDF, Friedrich Kurz, damals frontal 21,die feste Zusage der Vertraulichkeit hinsichtlich der brieflichen Zustimmung durch General Günzel gebrochen hat, nachdem er sich mit dem Versprechen Zugang verschafft hatte, mir zu helfen und das herauszustellen, was ich wirklich gesagt habe, hat mich nur leicht enttäuscht. Später erfuhr ich nämlich, es sei der einzige „scoop“ gewesen, den er je gelandet hat. Ihm half halt das gebrochene Wort. Erstaunt hat mich, wie massiv der damalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland medial „eingestiegen“ ist („schlimmster Fall von Antisemitismus seit Jahrzehnten“, „Griff in die aller unterste Kiste des widerlichen Antisemitismus“), habe ich mich doch in der Rede im wesentlichen mit der bolschewistischen Oktoberrevolution und der jüdischen Beteiligung daran beschäftigt, also einem historischen Ereignis, das fast ein Jahrhundert zurücklag. Offensichtlich möchten einflussreiche Juden dunkle Kapitel jüdischer Geschichte lieber im Dunkeln belassen, statt, wie es in Deutschland und für deutsche Geschichte Mode geworden ist, solches ständig neu und ständig intensiver „aufzuarbeiten“. Alexander Solschenizyn dürfte richtig liegen, wenn er schreibt : „Ende der 1940er Jahre, als die kommunistische Macht sich mit dem Weltjudentum überwarf, begannen Kommunisten wie Juden, die lebhafte Beteiligung der Juden an der kommunistischen Revolution pikiert bzw. aus Vorsicht zu verschweigen und unter den Teppich zu kehren; Versuche, daran zu erinnern und die Dinge beim Namen zu nennen, wurden von jüdischer Seite als extremer Antisemitismus eingestuft.“
Schwer enttäuscht hat mich die Rigorosität und Unduldsamkeit, mit der die CDU besonders auch gegen jüngere CDU-Mandatsträger vorgegangen ist, wenn sie nach einer Sympathiebekundung für Martin Hohmann nicht zum sofortigen Widerruf bereit waren. Da wurde viel Vertrauen in Demokratie zerstört. Auch ältere, hochverdiente CDU-Mitglieder, selbst ein langjähriger Landtagsabgeordneter wurde abgestraft. Dieses Vorgehen der CDU erinnert an Sitten in nichtdemokratischen Staatsformen. Dass mir vom Parteigericht eine „Kontaktsperre“ zu allen CDU-Gliederungen auferlegt wurde, rundet das negative Bild ab.

EVA HERMAN: Kanzlerin Merkel hat damals Ihren Parteiausschluss abgesegnet: Welche Empfindungen haben Sie, wenn Sie sie heute im Fernsehen sehen?

Martin HOHMANN: Keine. Frau Merkel ist Politikerin. Sie handelte in erster Linie politisch motiviert und kalkuliert. Sie hatte mit dem Vorstand eine Rüge ausgesprochen und meine Strafversetzung in den Umweltausschuss verfügt. Ich hatte mich mehrfach entschuldigt und die Rüge akzeptiert. Dann aber kam es anders. Der Zentralrat der Juden, die SPD und die Grünen als politische Gegner, die Springer-Presse – Frau Springer hat nach Medienberichten Frau Merkel persönlich gedroht, das Medientrommelfeuer wochenlang fortzusetzen zu lassen, sollte ich nicht zügig ausgeschlossen werden –, aber auch die linke Presse und alle „Gutmenschen“ forderten meinen Ausschluss aus Partei und Fraktion. Sie bauten eine Druckkulisse auf, die möglicherweise auch Frau Merkel schwer beschädigt hätte, wenn sie sich widersetzt hätte. Ihre Ausschlussentscheidung war machtpolitisch zu sehen.
Allerdings, Frau Merkel hätte es in der Hand gehabt, den Skandal abzuwenden. Das Mittel: Ihr Auftritt im Frühstadium vor den Hauptstadtmedien mit der Aussage: „Jetzt mal keine Aufgeregtheiten. Was Hohmann da vorgeworfen wird, das hat er gar nicht gesagt. Im Gegenteil: Hohmann hat die Juden gerade nicht als Tätervolk bezeichnet. Es liegt eine klassische Falschmeldung vor.“ So hätte es Willy Brandt gemacht und vermutlich auch Helmut Kohl. Für den einen zählte Solidarität, für den anderen politische Kameradschaft.

EVA HERMAN: Was hat Ihnen in dieser Zeit geholfen, das alles durchzustehen?

Martin HOHMANN: Für jemand, der nicht das Glück hat, im christlichen Glauben tief verwurzelt zu sein, mag es seltsam klingen: Mein Glaube hat mir geholfen, jedenfalls in erster Linie. Nachdem ich die Fragen an mein Gewissen: Habe ich in der Rede etwas falsches, etwas unzutreffendes gesagt? Habe ich etwas in schlechter Absicht gesagt? verneinen konnte, durfte ich den Skandal und seine Folgen getrost als Fügung ansehen. Heute erkenne ich immer mehr, was mir durch den Ausschluss erspart blieb. Die heutige Politik bzw. Nichtpolitik der CDU und meine politische Grundausstattung und Ziele sind kaum noch kompatibel. Der Spagat wäre ein Dauerzustand geworden. Ständige Gewissensnöte wären die Folge gewesen oder in letzter Konsequenz sogar eine Trennung, ein Austritt.
Geholfen hat mir meine Familie. Meine Frau und meine Söhne, die damals schon im Alter waren, die Tragweite – auch die finanzielle – der Entscheidung zu erkennen, haben mich darin bestärkt, der CDU-Forderung nicht zu entsprechen, die Rede als Ganzes zurückzunehmen. Sie haben dann stets zu mir gehalten und Angriffe von außen mit ausgehalten. Sie haben es ausgehalten, als unser Haus tagelang von Fernsehteams belagert war oder als angereiste Linkschaoten in Neuhof eine Demonstration gegen mich veranstalteten.
Sehr geholfen haben auch Freunde. Politische Freunde. Hier möchte ich stellvertretend Norbert Geis und Vera Lengsfeld nennen. Freunde in den Medien. Für sie steht stellvertretend Helmuth Matthies, Leiter des evangelischen Nachrichtendienstes ideaSpektrum. Er hat es sich trotz erheblicher Pressionen und Abonnementkündigungen bis heute nie nehmen lassen, die Fakten im Fall Hohmann klar zu benennen. Hier sind noch Dieter Stein von der Jungen Freiheit und das Ostpreußenblatt/Preußische Allgemeine zu nennen, womit klar wird, dass im Fall Hohmann auch das Links-rechts-Schema eine Rolle spielte. Zu erwähnen sind Tausende von „normalen“, mir persönlich unbekannten Bürgern, die mir ihre Unterstützung durch Briefe, Faxe und Mails bekundet haben. Besonders halfen auch Fritz Schenk und Arne Hoffmann. Sie haben dem Fall Hohmann Bücher gewidmet. Nicht zu vergessen Hans Olaf Henkel, der in seinen Büchern den Fall Hohmann wiederholt anprangert und herausstellt: „Hohmann hat nicht diskriminiert, Hohmann wurde diskriminiert.“ Auch die Unterstützung durch Rechtsanwalt Friedrich Wilhelm Siebeke, zuletzt als Co-Autor bei der dritten Auflage des Buches Der Fall Hohmann – Ein deutscher Dreyfus hat sehr geholfen. Abschließend möchte ich die vielen Menschen erwähnen, die mir schrieben oder sagten: „Wir beten für sie, wir haben für sie gebetet.“ Ich habe die Kraft des Gebetes in der damaligen, belasteten Zeit geradezu körperlich gespürt. So sind schwere und schwerste Beleidigungen, die dem als „Antisemiten“ geouteten und zur öffentlichen Hinrichtung freigegebenen Politiker galten (Stern: „Lupenreiner Göbbels“, Bild: „CDU-Hetzer“, WAZ: „Brandstifter“, Ostsee-Zeitung: „Braungeist“, Berliner Zeitung: „Charakterloser Lump“) wirkungslos an mir abgeglitten.
Hilfen gab es auch am Tag der Abstimmung über den Fraktionsausschluss, die übrigens in einer gespenstischen und bedrückenden Atmosphäre verlief. Befreundete Abgeordnete begrüßten mich im Fraktionssaal demonstrativ mit Handschlag, eine Abgeordnetenkollegin kam coram publico auf mich zu und umarmte mich. Ein sehr mutiges und trostreiches Zeichen der Verbundenheit. Noch einmal zurück zum Gewissen: Als auf dem Höhepunkt der Affäre die CDU keine Verteidigungs-Strategie gefunden hatte und der Druck in den Medien und vom politischen Gegner ständig wuchs, schaltete die CDU Spitze von Rüge auf Rausschmiss. Volker Kauder und Wolfgang Bosbach verlangten im Auftrag von Frau Merkel ultimativ, ich müsse nunmehr die Rede als ganze zurücknehmen. Anderenfalls würde man mich ausschließen. Das Bundestagsmandat im Wahlkreis Fulda, einer CDU-Hochburg, ist für den jeweiligen Abgeordneten sozusagen eine sichere Bank. Ich hatte dort 2002 mit 54 Prozent bundesweit das viertbeste CDU-Ergebnis bei den Erststimmen erzielt. In meiner Lebensplanung waren zwölf oder 16 Jahre Bundestag vorgesehen. Nach zwölf Jahren hätte ich beim Ausscheiden sofort Anspruch auf eine Pension als Abgeordneter gehabt. Das monatliche Bruttoeinkommen eines Abgeordneten liegt bei rund 10.000 €. Das Mandat bringt viel Arbeit mit sich – an die war ich gewöhnt –, aber auch Ansehen und Annehmlichkeiten, wie Einladungen, interessante, kostenlose Reisen, eine kostenlose Jahresnetzkarte und Freiflüge innerhalb Deutschlands. Nun stand ich nach nur fünf Mandatsjahren vor der Wahl. Erklären, die Rede sei ein „Irrtum“ gewesen und Beruf, Einkünfte, vertrautes Umfeld, Gruppenzugehörigkeit und alle Annehmlichkeiten behalten oder all das verlieren und sagen „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“. Offen gesagt: ich bin dankbar für meine Erziehung und Prägung. So brauchte ich – nach Rücksprache mit meiner Familie –nicht lange überlegen. Ich hatte die Gewissheit, in einer schwierigen Lage das Richtige zu tun, nämlich bei dem zu bleiben, was man als Wahrheit erkannt und beschrieben hatte. Ich hatte das Privileg, auch wenn ich äußerlich als Verlierer dastand, meinem Gewissen und der Selbstachtung Vorrang vor materieller Ausstattung einräumen zu können. Geholfen hat schließlich auch harte körperliche Arbeit. Mit Motorsäge und Spalthammer bewaffnet habe ich als „Amateur-Waldarbeiter“ viele Festmeter Buchenholz dem heimischen Kamin zugeführt. Hier ist auch regelmäßiger Ausdauersport zu nennen. Mit jedem Tropfen Schweiß ging Frust ab und es lösten sich innere Verspannungen.

EVA HERMAN: Hat sich zwischenzeitlich jemand bei Ihnen entschuldigt?

Martin HOHMANN: Nein. Jedenfalls keiner der Großkopferten. Die Verurteilungen gingen ja von ganz oben – Bundespräsident Rau, Bundestagspräsident Thierse, Bundeskanzler Schröder, Bundesverteidigungsminister Struck, Bundesinnenminister Schily – bis ganz unten in die Leserbriefspalten. Zwei Briefe von Bürgern erreichten mich mit der Aussage, man habe mich zunächst scharf verurteilt, aber nach Lektüre der Rede das eigene Urteil revidiert. Man bitte um Entschuldigung.

EVA HERMAN: Was war an Ihrer Rede –aus Ihrer Sicht- problematisch?

Martin HOHMANN: Zunächst gilt festzustellen: die in der Rede dargestellten, historischen Fakten sind zutreffend. Niemand hat mir hinsichtlich des Kernbereichs eine falsche Angabe vorwerfen können. Der Publizist Alexander Gauland hat das sinngemäß so ausgedrückt: Wenn einer die Höchststrafe erhält, dann muss man schon genau angeben, wo seine Fehler lagen. Allerdings betraf die Rede ein Themengebiet, das in Deutschland als Tabu gilt. Jedenfalls für nichtjüdische Deutsche. Aus dem schrecklichen Völkermord an Juden unter Hitler wurde in unserem Land so etwas wie eine moralische Verpflichtung abgeleitet, Juden ausschließlich in der Opferrolle und sakrosankt zu sehen. Das gilt als Teil einer „moralischen“ Wiedergutmachung. So nobel die Motive für diese Haltung sind, sie führen in die Irre. Basis für eine Annäherung und echte Verständigung kann immer nur die umfassende Wahrheit sein. Wer die scheut, dient weder der Demokratie noch der Meinungsfreiheit. Oder wie Sonja Margolina, eine russische Jüdin, schreibt: „Die Welt hat jetzt das Recht, mit Juden wie mit allen anderen zu sprechen.“

EVA HERMAN: Würden Sie sie so noch einmal halten- oder was würden Sie anders formulieren?

Martin HOHMANN: Noch einmal: Es war nicht die Rede die den Skandal ausgelöst hat, sondern die Falschmeldung der ARD-Tagesthemen. Dennoch: ohne die Rede kein Skandal. Wenn ich Irritationen und Verletzungen bedenke, wäre es wohl besser, sie nicht gehalten zu haben.

EVA HERMAN: Die Tagesschau, Leitmedium Nr. eins in Deutschland, hat –vier Wochen nach Ihrer Rede im hessischen Neuhof- den Stein überhaupt erst ins Rollen gebracht: Mit einer Falschmeldung wurde das Gerücht in die Welt gesetzt, Sie hätten Juden als Tätervolk bezeichnet. Was haben Sie wirklich gesagt?

Martin HOHMANN: Der Kernsatz meiner Rede war genau das Gegenteil dessen, was die Online-Ausgabe der Tagesthemen schrieb. Mein Satz lautete: „Weder ‚die Deutschen’ noch ‚die Juden’ sind ein Tätervolk.“ Und ich habe auf die Verantwortung gottloser Ideologen für die Massenmorde im vergangenen Jahrhundert hingewiesen. Ich habe für eine Rückbesinnung auf religiöse Wurzeln und Bindungen plädiert. Zu alledem stehe ich auch heute noch. Als deutscher Patriot sah ich in der Phrase vom „Tätervolk“, von der „Täternation“ oder den „deutschen Tätern“ eine unzulässige Verallgemeinerung. Schuldig wird immer nur der Einzelne oder eine kleine Gruppe, nie ein ganzes Volk. Es ist zu billig, sich auf Kosten der Eltern und Großeltern moralische Überlegenheit zuzuschreiben. Es widerspricht auch dem vierten Gebot, wonach wir unsere Vorfahren ehren und achten sollen.

EVA HERMAN: Warum, glauben Sie, wurde diese Meldung einen Monat nach Ihrer Rede an prominentester Stelle, der renommierten und am meisten von allen Nachrichtensendungen gesehenen Tagesschau, veröffentlicht? Klingt fast nach einem Plan.

Martin HOHMANN: Kurz zu den inzwischen bekannten Fakten.
Nach der von 150 Zuhörern mit Beifall aufgenommenen Rede zur Feierstunde am 3. Oktober 2003 bat mich der Neuhofer CDU-Vorsitzende Adam um den Redetext, um ihn – wie meine Pressemeldungen – in die Internetseite der Neuhofer CDU einzustellen. Die nächsten Schritte sind dem Internetportal haGalil zu entnehmen, nach Google die „größte juedische InterNet-Site in deutscher Sprache“: Ein Informant mit Namen Klaus Parker gab am 19. Oktober 2003 diesem Portal einen Hinweis auf die Rede. Am 27.10.2003 erschien dort ein Artikel zur Rede und es wurde der Fraktionsvorstand der Bundes-CDU, der Bundestagspräsident und eine Journalistin des hessischen Rundfunks informiert. Dass eine ältere amerikanische Jüdin Tippgeberin gewesen sei, trifft offensichtlich nicht zu.
Am Donnerstag, den 30.10.2003, fanden Interviews des Hessischen Rundfunk mit mir statt, vormittags ein Hörfunk-, nachmittags ein Fernsehinterview. Abends in der Tagesschau war die Meldung auf Platz vier, um 22:30 Uhr bei den Tagesthemen war sie bereits auf Platz eins aufgerückt. Am gleichen Abend war auf der Internetseite der ARD die Artikelüberschrift zu lesen: „CDU-Abgeordneter nennt Juden ‚Tätervolk’“. Diese verfälschende Zusammenfassung der Rede verfehlte ihre Wirkung nicht. Für alle politischen Gegner war sie zu schön, um nicht wahr zu sein. Drei Entschuldigungen meinerseits halfen nicht. Der „Antisemit Hohmann“ war kreiert, die Treibjagd war eröffnet. Besonders für die SPD, die damals in den Umfragen schwächelte, war es hilfreich, Feuer im Lager des politischen Gegners zu unterhalten und – letztendlich erfolgreich – zu versuchen, einen aus dem gegnerischen Lager zur Strecke zu bringen. Eine gewisse Steuerung von interessierter Seite ist anzunehmen, ich kann sie aber nicht belegen.

EVA HERMAN: Wie beurteilen Sie heute den „Hohmann-Skandal“? Wo lag die Wurzel der Ungerechtigkeit? Wuchert sie noch immer? Beispiele?

MARTIN HOHMANN: Der „Hohmann-Skandal“ war in erster Linie ein Medienskandal. Dreierlei hat sich gezeigt. Erstens: konservativen, christlichen, patriotischen, also irgendwie „rechts“ eingeordneten Politikern (und Journalisten) wird nichts verziehen. Ihnen wird ein geringeres Maß an Meinungsfreiheit zugestanden als progressiven, linksgerichteten. Zweitens: Bevorzugt macht man Konservative mit dem – gerne auch konstruierten – Vorwurf fertig, sie hätten etwas Antisemitisches oder „Profaschistisches“ gesagt. Der Verdacht reicht aus. Dann kommt die Nazikeule zum Einsatz. Drittens: Erfolgreiche Gegenwehr aus dem bürgerlichen oder konservativen Lager: Fehlanzeige.
Die Wurzel für solche ungerechtfertigten Attacken gegen Konservative liegt meines Erachtens im ideologischen Erbe, das unmittelbar auf Karl Marx zurückgeht. Für ihn war Meinungskampf nicht in erster Linie ein Kampf gegen andere Meinungen, sondern vor allem ein Kampf gegen Personen, die andere Meinungen vertraten. Anders ausgedrückt: warum sich mit dem argumentum ad rem aufhalten, wenn das argumentum ad personam viel wirksamer ist. Es sichert die Lufthoheit im Meinungskampf effektiver, weil entschiedene Gegner ausgeschaltet und die übrigen eingeschüchtert werden. Diese Methode wird immer noch gern angewandt. Beispiele sind: Martin Walser, Philipp Jenninger, Steffen Heitmann und Eva Herman.

EVA HERMAN: Warum wendete sich das öffentliche Blatt für Thilo Sarrazin letzten Sommer nach anfänglichen herben Medienangriffen plötzlich in die gegenteilige Richtung?

MARTIN HOHMANN: Sarrazin hatte das Glück, mit seinem Buch zu einem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit zu treten, als der Würgegriff der politischen Korrektheit schon schwächer und der Vertrauensvorschuss des Normalbürgers gegenüber „denen da oben“– dazu zählen Politik und Medien – schon stark im Schwinden war. Zudem bot sich gleichsam die Möglichkeit eines Plebiszits. Nach den schnellen Vorverurteilungen durch die Kanzlerin und den Bundespräsidenten war der Kauf eines Sarrazinbuches nicht nur Befriedigung der persönlichen Neugier, sondern auch eine politische Demonstration, eine Warnung an die politische Klasse. Über 1,4 Million Mal wurde solchermaßen die gelbe Karte gezogen. Ein einmaliger Vorgang. Das nährt die Hoffnung, dass Sarrazins Anliegen, die Einwanderung in die Sozialsysteme und ein beispielloser Geburtenrückgang, Themen für die politische Klasse werden.

EVA HERMAN: Ändert sich gerade etwas bei uns? Und wenn ja, was?

MARTIN HOHMANN: Ja, es ändert sich etwas. Wir beobachten einen Vorgang der Desillusionierung, der Enttäuschung und der immer stärkeren Abwendung von der Politik. Die geringeren Wahlbeteiligungen sind ein klares Indiz. Die Wähler haben nicht den Eindruck, mit ihrer Stimmabgabe entscheidendes verändern zu können. Die bei der Einführung des Euro gemachten Versprechungen, eine Übernahme fremder Schulden komme nicht infrage, wurden in legislativen Nacht-und-Nebelaktionen pulverisiert. Neben den hausgemachten öffentlichen Schulden bedroht die Inanspruchnahme aus Haftungsversprechen der Regierung für südosteuropäische Pleitekandidaten eine erträgliche finanzielle Zukunft Deutschlands. Viele Bürger fühlen sich verschaukelt und gehen in die innere Emigration – gut ausgebildete jüngere auch in die äußere. All das läuft zu einem Syndrom des Misstrauens zusammen. Und die Macht der Medien wird geringer.

EVA HERMAN: Warum?

MARTIN HOHMANN: Bei den politisch interessierten und informierten Bürgern wächst eine Abneigung gegen die gouvernantenhafte Attitüde in vielen Medien. Mehr denn je trauen sich die Bürger selbst, zu urteilen und zu abweichenden Meinungen zu kommen. Die Bürger wollen sauber recherchierte Sachverhalte statt einseitiger, politischer Anmache.

EVA HERMAN: Glauben Sie, dass die Aufklärung über Ihren Fall noch einmal ins Bewusstsein der Öffentlichkeit dringen wird?

MARTIN HOHMANN: Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Die die Macht haben, haben kein Interesse daran. Die Interesse daran haben, haben – bis jetzt – nicht die Macht.

EVA HERMAN: Der Skandal „Martin Hohmann“ birgt eigentlich zwei Skandale: einen Rechts- und einen Medienskandal. Der Sohn des Autors Fritz Schenk schreibt in dessen Buch „Der Fall Hohmann“, dass auch die ordentlichen Gerichte sich dem herrschenden Meinungsklima nicht haben entziehen können. Was meinte er damit? (Gerichtsurteile- u. Protokolle wurden so gut wie nie veröffentlicht in den Medien)

MARTIN HOHMANN: Friedrich Wilhelm Siebeke, langjähriger Richter am CDU-Bundesparteigericht und sehr erfolgreicher Rechtsanwalt, hat in der dritten Auflage des Buches „Der Fall Hohmann“ die ergangenen Urteile auch für Rechtslaien verständlich analysiert und Stellung bezogen. Er kam zu dem Ergebnis, dass mehrfach gegen elementare Rechtsgrundsätze verstoßen wurde, dass also Fehlurteile gefällt wurden. In der Tat haben auch aus meiner Sicht die Richter nicht den Mut aufgebracht, sich gegen die öffentliche Vorverurteilung meiner Person als „Antisemit“ zu stellen. Sie wollten sich dem Skandal nicht aussetzen, sie wollten ihrer eigenen Karriere keine Steine in den Weg legen.

EVA HERMAN: Was ist juristisch in dieser Zeit alles geschehen? In der Öffentlichkeit wurde so gut wie nie darüber berichtet.

MARTIN HOHMANN: Die große Anzahl von Rechtsstreitigkeiten hat Zeit und Kraft gekostet. Hier ein Überblick: Am 3.11.2003 stellt der Zentralrat der Juden in Deutschland Strafanzeige wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener. Mit dieser Anzeige soll zweifellos öffentlicher Druck aufgebaut werden.
Die Staatsanwaltschaft Fulda verkündet am 5. Februar 2004 die Entscheidung, keine Ermittlungen gegen mich aufzunehmen. Die Mitteilung hat folgenden Wortlaut: „Die Prüfung eines Anfangsverdachtes gegen MdB Martin Hohmann wegen Volksverhetzungsbeleidigung und übler Nachrede …. hat zur Ablehnung der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Fulda geführt. Eine strafrechtliche Würdigung der Rede des angezeigten vom 3. Oktober 2003 in Neuhof hat ergeben, dass keine Straftatbestände verwirklicht sind.“
Dagegen hat der Zentralrat der Juden Beschwerde eingereicht. Der hessische Generalstaatsanwalt hat diese Beschwerde am 28.4.2004 verworfen. Damit stand rechtskräftig fest, dass die Rede vom 3. Oktober 2003 nicht inkriminiert werden kann.
Das hessische Landesparteigericht der CDU entschied am 16. Juli 2004 meinen Ausschluss aus der CDU. Das Bundesparteigericht der CDU bestätigt mit Mehrheit diesen Beschluss am 4. November 2004. Rechtsanwalt Siebeke erstellt als Richter an Sondervotum.
Das Landgericht Berlin sanktioniert mit Urteil vom 11. November 2005 den Ausschluss aus der CDU, ebenso das übergeordnete Kammergericht Berlin (27. Oktober 2006). Dem schließt sich – gekleidet in eine Streitwertentscheidung – der Bundesgerichtshof an (10. Dezember 2007).
Einen ganz wichtigen Prozess führten mein Anwalt und ich gegen den NDR als verantwortlichen Sender von Tagesschau, Tagesthemen und der entsprechenden Internetausgaben. Wir argumentierten, die Überschrift der Onlineausgabe der Tagesthemen vom 30. Oktober.2003 „CDU-Abgeordneter nennt Juden ‚Tätervolk’“ sei eine – unzulässige – Tatsachenbehauptung und habe primär den Skandal ausgelöst. Das OLG Frankfurt stellte sich jedoch auf den Standpunkt, diese Überschrift sei eine – zulässige – Interpretation. Tatsächlich hat sich diese Überschrift in meinem Fall aber als „Tot-Schlagzeile“ erwiesen. Unsere gestressten Politiker und Journalisten lesen nur die Überschriften. Die Überschrift vom 30. Oktober 2003 brannte sich offensichtlich geradezu in die Gedächtnisse ein. Hohmann – so scheint eine automatische Assoziation zu sein –, das ist der, der Juden Tätervolk genannt hat.
Damit war mir die Aufgabe zugefallen, in jedem einzelnen Fall diesen Satz gerichtlich untersagen zu lassen. Unterlassungserklärungen, in einigen Fällen auch Gegendarstellungen, erwirkten wir praktisch von der gesamten Creme des deutschen Journalismus. DPA, die Süddeutsche, die Welt, die Frankfurter Rundschau, Focus und Stern sind darunter, ebenso wie viele kleinere Blätter und Rundfunkanstalten wie der SWR und der WDR. Bis in die letzten Tage hinein (Frühjahr 2011) ist dieser fatale Satz in Zeitungen oder im Internet immer wieder zu lesen, Gott sei Dank mit abnehmender Tendenz. Gleichwohl will ich hier die öffentliche Warnung aussprechen: Wer behauptet, ich hätte die Juden Tätervolk genannt, riskiert rund 1000 € Verfahrenskosten, im Wiederholungsfall ein Mehrfaches.

EVA HERMAN: Wie ist der heutige Stand?

MARTIN HOHMANN: Das Bundesverfassungsgericht hat am 16. Juni 2008 als oberstes deutsches Rechtsprechungsorgan beschlossen, meine Verfassungsbeschwerde gegen die Ausschlussentscheidungen nicht zur Entscheidung anzunehmen. Eine Begründung wurde nicht gegeben, was zulässig ist. Damit ist verfahrensmäßig Rechtsfriede eingekehrt.

EVA HERMAN: Der Sachbuchautor Fritz Schenk hat eine Unterschriftensammlung organisiert, in der an Kanzlerin Merkel und den ehemaligen CSU-Parteichef Stoiber appelliert wird, Ihnen eine zweite Chance zu geben. Es wird eingeräumt, dass Ihre Rede zumindest problematisch war, dennoch: Fast 10 000 Menschen, darunter zahlreiche CDU-CSU-Mitglieder, haben unterschrieben. Was ist danach geschehen?

MARTIN HOHMANN: Meines Wissens hat der übermittelte Appell zu keinerlei Reaktion in der Sache geführt. Allerdings hat Wolfgang Bosbach, damaliger stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender, den Unterzeichnern gedroht, ihnen würde „klare Kante gezeigt“. Einfachen Mitgliedern ist jedoch nichts geschehen. Über die Behandlung von Mandatsträgern habe ich bereits berichtet.

EVA HERMAN: CDU und CSU, beide Parteien tragen das C für „christlich“. Zu Recht? Haben Sie das Gefühl, dass die C-Parteien den Schöpferwillen in ihre Entscheidungen einbeziehen?

MARTIN HOHMANN: Die Grundsatzprogramme und die politischen Entscheidungen der CDU belegen eine immer stärkere Distanz zum Schöpferwillen. Wo noch vor Jahren unzweideutig und klar christliche Positionen bezogen wurden, begnügt man sich heute – zur Besänftigung christlicher Wähler – mit dem Beschwören eines „christlichen Menschenbildes“. Dieser Terminus ist in seiner Unverbindlichkeit typisch für die heutige Haltung der CDU. Ein klares Bekenntnis zum Schutz des ungeborenen Lebens fehlt. Am Lebensschutz entscheidet sich jedoch die moralische Integrität und das tatsächliche Überleben unserer Nation. Die Frage ist: Wie steht es um den Schutz der Schwächsten, derer, die noch keine Stimme haben. Ihre tatsächliche Schutzlosigkeit ist unser großes moralisches Desaster und ein klarer Verstoß gegen Gottes Gebot.

EVA HERMAN: Woran liegt es, dass konservative Parteien nicht mehr konservativ entscheiden und ihre Wähler zunehmend enttäuschen, um sich immer weiter nach links zu bewegen?

MARTIN HOHMANN: Wir erleben eine nach einer Sozialdemokratisierung weitester Bereiche in Staat und Gesellschaft jetzt auch noch eine „Ergrünung“. Zugleich weichen Freiheitswerte bei uns zunehmend Gleichheitswerten. Und es fehlen den Konservativen, auch den Konservativen in den Parteien Mut und wohl auch Mittel, gegen den vorherrschenden Zeitgeist die eigenen Positionen immer wieder werbend herauszustellen. Diese aber waren die Basis für den Aufstieg der Bundesrepublik nach dem Krieg. Es fehlen „Erklärer“ wie Kurt Biedenkopf, es fehlen Alphaleute wie Friedrich Merz.

EVA HERMAN: Es wird häufig von den linken Medien im Zusammenhang mit so genannten Hexenjagden gesprochen. Woher rührt diese wachsende Macht, obwohl der Eiserne Vorhang vor über zwanzig Jahren gefallen ist?

MARTIN HOHMANN: Die eigene Schwäche bewirkt die Stärke der Gegner. Zumal die links und grün verorteten Journalisten die übergroße Mehrheit ausmachen.

EVA HERMAN: Der Autor Fritz Schenk hat in Ihrem Fall vor allem die öffentlich-rechtlichen Anstalten, namentlich vor allem die Tagesschau ausgemacht. Und auch die Springerblätter wie BILD und WELT. Er spricht von einem Hand-in-Hand-Spiel. Wäre das denkbar?

MARTIN HOHMANN: Durchaus. Die Kommunikationswissenschaftlerin Karen Kreutel hat eine Inhaltsanalyse überregionaler und regionaler Tageszeitungen sowie zweier Boulevardblätter zur Berichterstattung über die „Hohmann-Affäre“ erarbeitet. Sie stellt ein hohes Maß an „Konsonanz“ und „Homogenität“ und einen enormen Einfluss der Nachrichtenagentur dpa fest. Die ARD-Nachrichtenredaktion passt in dieses Bild durchaus als Stichwortgeber und Teilhaber.

EVA HERMAN: Viele Medien haben damals über Ihre Rede berichtet, ohne sie gelesen haben zu können. Journalistisch ist das der Super-GAU, oder?

MARTIN HOHMANN: Ja, das ist der Super-Gau. Die eigene Recherche ist halt zeitaufwändig. Zeit jedoch ist ein äußerst knappes Gut. Da verlässt man sich gerne auf die Kollegen von der ARD. Sie gelten als seriöse Mitarbeiter eines „Leitmediums“. Sie werden schon recherchiert haben –hofft man halt.
Eine ganz besondere Art journalistischer „Arbeit“ möchte ich hier noch erwähnen: Ein Redakteur der Fuldaer Zeitung teilte mir mit, ihm sei während der „heißen Phase “von einem Journalisten der Boulevardpresse ein fünfstelliger Euro-Betrag angeboten worden, wenn er Material für eine „Schmuddelgeschichte“ über mich oder meine Frau liefern könne. Mein Umfeld und das meiner Familie wurden in dieser Zeit genauestens abgeklärt. Gott sei Dank hatte ich unser Haushaltshilfe immer angemeldet und ihre Einkünfte versteuert.

EVA HERMAN: In damaligen Fernseh- und Zeitungsumfragen (NTV, FZ, HNA) haben sich etwa neunzig Prozent der Menschen mit Ihnen solidarisiert. Eigentlich ein ähnlicher Fall wie letztes Jahr bei Thilo Sarrazin. Würde derselbe Fall heute anders für Sie ausgehen?

MARTIN HOHMANN: Schwer zu sagen. Tendenziell ja. Ich muss mir im Nachhinein auch vorhalten, mich nicht gleich zu Beginn um einstweiligen Rechtsschutz bemüht zu haben. Da hätte man den Brand möglicherweise noch austreten können. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, welche Dimensionen die Sache annehmen würde. Außerdem habe ich mich etwas blauäugig an die Empfehlung der Bundesvorsitzenden Merkel gehalten, „abzutauchen“, die Öffentlichkeit zu meiden.

EVA HERMAN: Wachen die Menschen langsam auf? Erkennen sie, dass sie den Medien doch etwas entgegenzusetzen haben?

MARTIN HOHMANN: Den Medien wird jedenfalls kein blindes Vertrauen mehr entgegengebracht. Das neue Medium Internet sorgt für mehr Vielfalt und Alternativen.

EVA HERMAN: Darf man über die deutsche Geschichte öffentlich reden?

MARTIN HOHMANN: Ja, aber nur wenn die vorgegebenen Bahnen nicht verlassen werden. Geschichte wird bei uns nicht als Gegenstand objektiver Wissenschaft, sondern vor allem als volkspädagogische Veranstaltung gesehen. Über weite Strecken wurde die Sicht der Sieger des Zweiten Weltkrieges übernommen. Gralshüter in Politik, Wissenschaft und Medien sorgen dafür, dass „Zuwiderhandlungen“ gebührend bestraft werden. Also keine Aufstiegsmöglichkeiten, keine positiven Besprechungen, keine Sendezeiten einerseits, andererseits Vorwürfe der Unwissenschaftlichkeit, Häme, Vorwürfe des rechtsradikalen oder „braunen“ Denkens oder auch sehr wirkungsvoll: ausgrenzen und beschweigen. Wir sind wohl das einzige Volk der Welt, das hingebungsvoll und vorrangig die Geschichte seiner Verbrechen erforscht und dem die größten Etats und Denkmäler widmet. Der Publizist Johannes Groß hat diese Art der Geschichtsforschung und diese Grundhaltung ironisierend mit dem Satz belegt: Der Widerstand gegen das NS-Regime wächst, je länger es zurückliegt. Auf der anderen Seite wird ein Buch von Konrad Löw, das über die Lebensumstände von Juden im NS-Stadt objektiv aufklärt, eisern „weggedrückt“, weil die gesammelten jüdischen Selbstzeugnisse viel positiver sind, als die herrschende Meinung es wahrhaben will.

EVA HERMAN: Warum ist das so gefährlich?

MARTIN HOHMANN: Die eigene Geschichte so überaus einseitig und negativ darzustellen, ist gefährlich. Ein einigermaßen intaktes Volk sieht sich als Schicksalsgemeinschaft, pflegt einen Gründungsmythos und hat eine Vision von seiner Zukunft, die über den Zuwachs an materiellen Gütern hinausgeht. Das stärkt die Identität, den Zusammenhalt und die Bereitschaft zu Einschränkung und Opfern, wenn es nötig ist.
Wenn dieses Grundverständnis von den sogenannten Eliten missachtet wird, woher soll es dann in einer schweren Krise plötzlich kommen? In einer unvermeidlich kommenden Krise riskieren wir die Desintegration.

EVA HERMAN: In ihrer damaligen Rede fragten Sie, ob das Übermaß der Wahrheiten über die verbrecherischen und verhängnisvollen zwölf Jahre der NS-Diktatur nicht a)instrumentalisiert wird und b) entgegen der volkspädagogischen Erwartung in eine innere Abwehrhaltung umschlagen könnte. Wie würden Sie diese Frage heute beantworten?

MARTIN HOHMANN: Bei jüngeren Leuten spüre ich noch Widerstand, bei älteren eine gewisse Abstumpfung mit Anflügen innerer Emigration.

EVA HERMAN: Wie sehen Ihre weiteren Pläne aus?

MARTIN HOHMANN: Es dürfte weiter beim „Privatisieren“ mit gelegentlichen Vorträgen und Beiträgen bleiben. Ich suche nicht die Öffentlichkeit. Eine politische Betätigung sehe ich eher nicht.

EVA HERMAN: Wie, glauben Sie, wird es Deutschland 2015 gehen?

MARTIN HOHMANN: Das durch jahrzehntelange Abtreibungspraxis dezimierte Bevölkerungswachstum macht sich immer deutlicher und unumkehrbar als wirtschaftlicher Negativfaktor bemerkbar. Die schönen Jahre wirtschaftlicher Zuwächse gehen zu ende. Möglicherweise wächst die Einsicht in die Notwendigkeit nichtmaterialistischer Lebensentwürfe.

EVA HERMAN: Sie sagen, Sie hätten eine positive Grundeinstellung gegenüber Juden.

MARTIN HOHMANN: Absolut. Als Christ darf man keinem Menschen gegenüber negativ eingestellt sein, erst recht nicht gegenüber Juden. In Hinblick auf ihre religiöse Erwählung habe ich in meiner Bundestagsrede vom 6. Juni 2003 formuliert, sie seien „Gottes erste Liebe“. In der gleichen mit Beifall des ganzen Hauses aufgenommenen Rede habe ich vor Ausgrenzung und Hass gegen Juden gewarnt. Eine meiner ersten Aktivitäten als neugewählter Bürgermeister war 1984 der Besuch des etwas abgelegenen jüdischen Friedhofes unserer Gemeinde. Ich stellte dort Schäden und umgefallene Grabsteine fest. Ich sorgte für eine Aufstellung der Grabmale und ein ansprechendes Bild des Friedhofes. Erst unlängst habe ich angeregt das Mahnmal auf diesem Friedhof zu erneuern. 1988 zum 50. Jahrestag der Reichspogromnacht sprach ich als Bürgermeister zum Volkstrauertag. Meine Rede gipfelte in Hinblick auf die Verfolgung von Juden in Deutschland in der Frage: „Kain, wo ist dein Bruder Abel?“ Bei durchaus vorhandenen antijüdischen Ressentiments in meiner Zuhörerschaft machte ich mir mit dieser Selbstanklage keine Freunde. Selbstverständlich war ich als Bürgermeister bei der Beerdigung der letzten Jüdin unserer Gemeinde. Sie wurde 1899 in Neuhof geboren, sie hat Neuhof nie verlassen. Hier starb sie 1988. Als Leiter des Geschichtskreises habe ich veranlaßt, daß die Vertreibung und Ermordung der Juden meiner Heimatgemeinde Neuhof erforscht und veröffentlicht wurde.
Im Bundestag habe ich in fünf Jahre lang als Berichterstatter für die Entschädigung von NS-Opfern loyal im Auftrag der CDU/CSU-Fraktion gearbeitet. Als einziger Bundestagsabgeordneter habe ich 2002 aus Anlaß des 50. Jahrestages der Gründung der Jewish Claims Conference bei der Gedenkfeier an Gleis 17 in Berlin-Grunewald teilgenommen.
Ich habe Hochachtung vor dem jahrtausendelangen Überleben der Juden in oft feindlicher Umwelt, vor ihren außergewöhnlichen wissenschaftlichen und kulturellen Leistungen und von ihrer religiösen Tradition, in der unsere christliche Religion wurzelt. Mich zum Antisemiten zu stempeln, ist absurd und eine Verletzung meiner Persönlichkeit.

Picture Eva Herman Deutsch: Foto Eva Herman

Picture Eva Herman Deutsch: Foto Eva Herman (Photo credit: Wikipedia)


Jurij Below – Mit freundlicher Genehmigung von Eva Herman © 2012 – FALL REINHARD GÜNZEL….danke an Jurij Below.

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Gruß

Der Honigmann

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Weizsäcker, Ernst Freiherr von

Er kam am 12. Mai 1882 in Stuttgart zur Welt; sein Vater Karl Weizsäcker (ab 1916: Freiherr von) diente von 1906 bis 1918 als württembergischer Ministerpräsident.
Ernst von Weizsäcker wurde Berufsoffizier der kaiserlichen Marine und diente als solcher im Ersten Weltkrieg.1920 trat er in den diplomatischen Dienst des Reiches ein und bekleidete fortan diverse Auslandsposten.

In den ersten Jahren der NS-Herrschaft war er Geschäftsträger Deutschlands in der Schweiz und im Range eines Bevöllmachtigten Ministers Vertreter des Reiches beim Völkerbund. 1936 wurde er Leiter der Politischen Abteilung im Auswärtigen Amt.
Unter NS-Reichsaussenminister Joachim von Rippentrop avancierte er zum Staatssekretär im Auswärtigen Amt, dessen ranghöchster Beamter er war. Dies blieb er bis 1943, als er deutscher Botschafter beim Papst wurde. Im Schutze des Vatikans lies er die erste Zeit der blutigen Abrechung mit den Besiegten verstreichen.

1947 kam er in Siegerinternierung.
Beim sogenannten Wilhelmstraßenprozess (benannt nach der Anschrift des deutschen Aussenministeriums) wurde er vom Nürnberger Tribunal der Sieger 1949 zu sieben Jahren Haft, die später auf fünf Jahre reduziert wurden, verurteilt. Man legte ihm hauptsächlich amtliche Mitwirkung an der Judendeportation aus Ländern des Westens ins Generalgouvernement zur Last. Die Verteidigung, an der auch sein Sohn Richard von Weizsäcker als Hilfsanwalt mitwirkte, machte geltend,  im Kriege habe man allgemein – wie auch der Angeklagte – keine Vorstellung davon gehabt, was die Juden z.B. in Auschwitz erwartete; Ernst von Weizsäcker habe die Juden im Osten sicherer gewähnt als im Westen.

Als Bundespräsident verbreitete Richard von Weizsäcker allerdings vierzig Jahre später die These von kollektiver Haftung des deutschen Volkes, welches das schreckliche Los der Juden schon allein am Rollen der Deportationszüge gen Osten hätte erkennen müssen.

1950 wurde Ernst von Weizsäcker schwerkrank gnadenhalber aus dem Kriegsverbrechergefängnis von Landsberg am Lech entlassen.In seinem im selben Jahr erschienenen Memoiren charakterisierte er sich als insgeheimer Widerstandskämpfer; der NSDAP sei er nur zur Tarnung beigetreten, und die Ernennung zum SS-Brigadeführer im Persönlichen Stabe Himmlers (30. Januar 1942) habe er lediglich “aus dekorativen Gründen” angenommen.

Der ehemalige Staatssekretär starb am 4. August 1951 im Krankenhaus von Lindau am Bodensee.

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* Nachtrag zum Filius von Ernst, Richard von Weizsäcker *

Dem in nationalen Kreisen überaus “beliebten” und wegen seiner Rede zum 8. Mai 1985 auch im Zivilleben unangenehm aufgefallenen Richard von Weizsäcker haben wir es zu verdanken, dass seit 1991 nur noch die dritte Strophe offizielle Nationalhymne ist.

Der mutmaßliche Fahnenflüchtige und Regimentsadjutant des Grenadierregiments 9 Richard Freiherr von Weizsäcker, hat sich, wie der ehemalige Hauptmann d.R. und Batteriechef, sowie spätere Staatsanwalt, Richter am Amts-, Land- und Oberlandesgericht Dr. Karl Salm in seinem Buch: Fahnenflucht als politische Weltanschauung? Eine zeitgeschichtlich-politische Studie zum Fall Richard Freiherr von Weizsäcker, Hohenrain, Tübingen ²1990, überzeugend nachgewiesen hat, vermutlich Anfang April 1945 nach Erkrankung an einem Stirnhöhlenkatarrh aus Ostpreußen (wahrscheinlich mittels missbräuchlicher Verwendung einer Lazaretteinweisung (S. 180 ff) und eines im Stabe des Grenadierregiments 9 vorhandenen Meldeblockzettels mit Blankounterschrift des Regimentskommandeurs (S. 162) als Marschbefehl) Zutritt auf ein Lazarettschiff verschafft und mit diesem nach Kopenhagen und von dort über Potsdam (Ersatztruppenteil
GR 9) zum “Genesungsurlaub” nach Lindau am Bodensee zu seiner Familie abgesetzt und sich dort “selbst demobilisiert”.

Das Buch von Dr. Karl Salm kann allen an diesem Prototypen eines bundesrepublikanischen Gutmenschen Interessierten nur wärmstens empfohlen werden, wobei man unbedingt darauf achten sollte, die wesentlich erweiterte und ergänzte 2. Auflage von 1990 zu erwerben.

Der Mossad le Aliyah Bet und die illegale Auswanderung

Mossad le Aliyah Bet heißte wörtlich auf deutsch: Büro für die zweite Einwanderung. Damit war die illegale Einwanderung nach Palästina gemeint. Aus diesem Büro entwickelte sich später der israelische Geheimdienst Mossad.

Die Gründung dieses Büros war 1937 in Paris eine jüdische Notgeburt. Wegen der beschränkten Ausgabe von britischen Einwanderungszertifikaten für das Mandatsgebiet Palästina, aber der viel größeren Zahl der jüdischen Einwanderungswilligen, wollte man die britischen Grenzen andersweitig überwinden.

Die Einwanderer wurden streng bürokratisch , entsprechend ihrem Vermögen, Beruf und Stand in Kategorien eingeteilt und die britischen Zertifikate wurden nach britischen Kolonialverständnis auf diese Kategorien verteilt. Wenn betroffene Juden Pech hatten einer Kategorie anzugehören, die als notwendig erachtet wurde, konnten sie auch nicht mit einem Visum rechnen.

Britische Einwanderungskategorien( 1932 – 1945)
Kategorie A , Personen mit eigenen Vermögen

A1 Kapitalisten mit Eigenkapital von 1000 Palästina Pfund
A2 Angehörige freier Berufe mit 500 Pfund Eigenkapital, soweit die wirtschaftliche Lage nach Ansicht der Behörde die Einwanderung rechtfertigt
A3 Handwerker mit 250 Pfund
A4 Rentenempfänger mit monatlich 4 Pfund Einkommen
A5 Personen die einen “seltenen” in Palästina wenig vertretenen Beruf ausüben , mit 500 Pfund Eigenkapital

Kategorie B, Personen mit gesicherten Lebensunterhalt

B1 Waisenkinder unter 16 Jahren, deren Lebensunterhalt durch öffentliche Institutionen gesichert ist.
B2 Personen religiöser Berufe
B3 Studenten und Schüler , deren Lebensunterhalt bis zur Berufsausbildung gesichert ist

Kategorie C , Arbeiterzertifikate
Für Arbeiter zwischen 18 und 35 Jahren. Die Zahl der Zertifikate wurde zweimal im Jahr durch die britische Palästinaregierung bestimmt.

Kategorie D, für Ehefrauen, Kinder und Eltern von in Palästina lebenden Juden , sofern sie nachweisen konnten, daß sie für den Lebensunterhalt ihrer Angehörigen sorgen können.

Kategorie “Jugendalija” für Jugendliche von 15 bis 17 Jahren

Die jüdischen Führer waren alles andere als erfreut ihre jüdische Bürger in Katalogen nach Nützlichkeitspunkten wiederzufinden. Und das obwohl das Mandat über Palästina vom 24.Juli 1922 von England forderte , die jüdische Einwanderung unter Wahrung der Rechte anderer Volksgruppen im ehemaligen osmanischen Palästina , weitgehend zu erleichtern und zu unterstützen. Da aber das Gegenteil der Fall war, begannen die Juden nach anderen Wegen zu suchen ,um Judentransporte nach Palästina zu schleusen.

Am 17.Mai 1939 veröffentlichten die Briten ein neues Weißbuch, mit dem die Einwanderungsbestimmungen wieder einmal verschärft wurden.

Die Mitarbeiter des Mossad richteten also ab 1937 in allen europäischen Ländern Büros ein und nahmen Kontakt mit Berliner Dienststellen auf, vorallem mit der SS und der Gestapo. Von da ab gab es eine lebhafte Zusammenarbeit zwischen Gestapo und Mossad


Juden kommen im Hafen von Jaffa in Palästina an

Entsprechend ihrer Grundeinstellung zur jüdischen Auswanderung waren SS und Gestapo den Mossad-Agenten vielfältig behilflich. Im Dezemeber 1938 hatte Himmler angeordnet, daß jüdische Häftlinge aus Konzentrationslagern entlassen werden sollen, wenn sie ihre Auswanderung vorbereiten wollen. Darüber hinaus wurde Mossad Ageneten erlaubt in die Lager zu gehen und dort Juden anzuwerben , die bereit waren auf illegalen Auswanderungsschiffen nach Palästina zu gehen. Ihre Entlassung stand dem nichts in Wege.

Kimche(The Exodus of 1948) schreibt dazu:” Weil er(Pino, der Mossadbeauftragte)
der Gestapo eine Garantie dafür gab, daß er für ihre sofortige Auswanderung sorgen würde, war Pino in der Lage, eine große Anzahl von jungen Juden aus den Konzentrationslagern zu erlösen. Eine von ihm unterschriebene Bescheinigung reichte aus, ihre Freigabe zu erwirken.”

Da die illegalen Palästinarouten inoffiziell waren, benötigten die Auswanderer Visa von anderen Ländern, wenn sie deren Häfen unterwegs anliefen. Die Gestapo setzte sich dafür ebenso ein , wie für die Charterung geeigneter Schiffe , deren Kosten sie teilweise sogar übernahm. Im Jahr 1939 fuhren zahlreiche Schiffe von Europa nach Palästina und brachten abertausende Juden illegal nach Palästina.


Ohne Gestapo Hilfe(Foto: Hauptzentrale,Prinz Albrecht Straße,Berlin)wäre der Mossad erfolglos geblieben

Auch nach dem Kriegsausbruch brach die Zusammenarbeit zwischen Mossad und Gestapo nicht ab, sie wurde eher noch forciert. Aber die Auswanderungspapiere wurden oft auf andere Länder ausgestellt und den Auswanderern wurde eingeschärft , daß sie über das wirkliche Ziel nichts erzählen dürften. Ohne die Mithilfe der SS und der Gestapo und der stillschweigenden Duldung deutscher Behörden, wäre eine erfolgreiche Zusammenarbeit des Mossad niemals möglich gewesen.

Noch kurz vor Kriegsbeginn hatte man geplant, auf einen Schlag zehntausende Juden von deutschen Häfen nach Palästina zu verschiffen. Aber noch ehe diese Schiffe auslaufen konnten, erklärten die Engländer dem Deutschen Reich den Krieg und sperrten den Kanal.

Die Vorschläge der “Irgun”

Ein Plan der Irgun, der jüdischen antibritischen Widerstands und Freiheitsorganisation, wurde im Sommer 1941 noch einmal von einem ihrer Führer, Abraham Stern, aufgegriffen. Er sagte dem Deutschen Reich Hilfe im Kampf gegen England zu und schlug als Gegenleistung die Ausschiffung der zehntausend Juden jetzt mitten im Krieg durchzuführen. Stern war der Meinung die deutschen Schiffe wären in der Lage die Blockade zu durchbrechen und die Juden nach Palästina zu bringen. Und wenn sie erst einmal dort seien , könnten die Engländer sie nicht mehr zurückbringen.


Bombenanschlag der Irgun auf einen britischen Militär LKW(1947)

Ob dieser Vorschlag jemals an die richtige Adresse ankam, ist fraglich, da die von Stern ausgesandten Unterhändler später in Syrien gefangengenommen wurden.In dieser Zeit überfielen die Engländer den Libanon und Syrien, was damals französisches Mandatsgebiet war.


die Irgun kämpfte für ein jüdisches von Briten freies Großisrael

Jedenfalls mußte Berlin es für aussichtlos gehalten haben , die Seeblockade erfolgreich zu durchbrechen. Ein Konvoi von Schiffen mit Zivilisten, vorallem auch Frauen und Kindern, hätte kaum verlustlos Palästina erreicht, zumal man auch an Gibraltar und Malta vorbei mußte. Dafür wollte die deutsche Regierung nicht die Verantwortung übernehmen.


Irgun Kämpfer 1947 in Palästina

Dies war aber schon der zweite Versuch Sterns mit der deutschen Regierung Kontakt aufzunehmen. Im Januar 1941 hatte die Irgun das erstemal versucht Berlin zu kontaktieren.


Bombenanschlag der Irgun 1937 in Palästina

In einem Schreiben unterbreitete sie dem Deutschen Reich den Vorschlag gegen England zu kämpfen und zwar in Palästina durch Agenten und Sabotagetätigkeit , als auch im Ausland. Als Gegenleistung verlangte sie “Anerkennung der nationalen Aspirationen der Israelitischen Freiheitsbewegung seitens der Deutschen Reichsregierung” und die Aufstellung einer jüdischen Brigade. Die Nationale Militärische Organisation( Irgun Zewai Leumi) wollte diese jüdische Brigade europaweit anwerben und ausbilden, um sie an der Erobung Palästinas durch die Achsenmächte teilhaben zu lassen, falls sich eine entsprechende Front bilden würde”

Es gab dabei nur drei Möglichkeiten, wie sich “entsprechende Fronten” in diesen Raum bilden konnten. Entweder Rommels DAK hätte noch im Sommer 1941 Tobruk genommen und wäre bis in den Nahen Osten vorgestoßen, hätte diesen Versuch nach einen gelungenen Durchbruch bei El Alamein 1942 wiederholt oder die Türkei wäre spätestens im Sommer 1942 in den Krieg auf Seiten der Achse eingetreten und wäre in Syrien einmarschiert.

Der Brief der Irgun wurde offensichtlich zur gleichen Zeit abgesandt , als zwei von Stern ausgesandte Agenten sich bei Werner Otto von Hentig in Beirut einfanden. Hentig war Gesandtschaftsrat im Auswärtigen Amt und befand sich Anfang 1941 auf einer Dienstreise durch das französische Mandatsgebiet Syrien-Libanon. Das Gespräch mit diesen Agenten, mußte einen ähnlichen Inhalt wie der Brief gehabt haben, denn Hentig schreibt darüber:

“In Beirut nahm ich im Hotel Monopol Quartier… Die merkwürdigste Delegation kam aus Palästina selbst. Der Führer ein vorzüglich aussehender jüngerer Offizierstyp , erbot sich mit den Nationalsozialisten , gegen die eigenen Leute , vor allem die orthodoxen Zionisten, zusammenzuarbeiten , wenn ihnen Hitler , die Eigenstaatlichkeit eines jüdischen Palästina gewährleiste.”

” Der jüdischen Delegation aber hatte ich auf ihr Bündnisangebot nur sagen können, daß die von ihr gestellte Bedingungen ganz bestimmt niemals, aus Rücksicht auf unsere arabischen Freunde und unsere allgemeinen Grundsätze angenommen werden könne.”

Der Brief der Irgun, der in deutscher Sprache abgefaßt war, ist sicher nach Berlin gelangt , aber ob es eine deutsche Reaktion darauf gegeben hat, ist aus den vorhandenen Akten nicht ersichtlich.

Was aus der Irgun geworden wäre, wenn das DAK bis nach Palästina vorgedrungen wäre, läßt sich aber auf Grund ihrer antibritischen Haltung unschwer erraten. Erstens keinen Widerstand gegen deutsche Truppen und zweitens Zusammenarbeit mit dem DAK, von Hilfstruppen bis zur polizeilichen Ordnungsmacht in einem deutsch besetzten Palästina , war alles drin.

Die “verlorenen” Zahlen der legalen und illegalen Einwanderung

Die illegale Einwanderung der Juden nach Palästina ging auch nach Kriegsende bis zur Gründung Israels weiter, da die Grenzen weiterhin durch die Briten gesperrt blieben.
Insgesamt konnten im Verlauf von 10 Jahren, zwischen 1938 und 1948 weit über 100000 Juden illegal nach Israel einwandern.

Die Gesamtzahl aller Juden die das Deutsche Reich, inklusive der Ostmark nach 1933 verließen , ist statistisch nicht festzustellen, da weder bei den Auswanderungs- noch bei den Einwanderungsbehörden Zählungen erfolgten. Schätzungen belaufen sich auf Zahlen zwischen 200.000 und 507.000 Juden , eine Diskrepanz , die die Fragwürdkigkeit dieser Zahlen aufzeigt.

Tatsächlich beruhen diese Zahlen bis auf einer einzigen Ausnahme, auf bloßen Vermutungen und beziehen sich zudem auf unterschiedliche Gruppen und Zeiten. Zuverlässige alle Auswanderungen umfassende Statistiken gibt es nicht. Unter Auswanderung aus dem Deutschen Reich verstehen manche Autoren nur die Grenzen des Altreichs, also vor März 1938.
Andere rechnen die Ostmark hinzu. Einige wiederum wollen nur die Jahre von 1933 bis 1939 zugrundelegen , obwohl feststeht , daß nach Kriegsbeginn die Auswanderung weiter ging und die illegale Auswanderung nach Palästina erst ab 1938 richtig einsetzte.

Es gibt nur eine Zahl, die auf einer offiziellen deutschen Angabe beruht. Aber gerade diese Zahl wird von allen Autoren abgelehnt , weil sie zu hoch erscheint. Merkwürdigerweise ist gerade diese Zahl in einem Dokument enthalten ,das sonst höchstes Ansehen genießt, weil man mit ihm den deutschen Plan der Judenvernichtung beweisen will: dem Wannseeprotokoll
Alle Angaben dieses Dokuments werden als glaubwürdig und beweiskräftig eingestuft, nur nicht die genannten Auswanderungszahlen.

Im Protokoll heißt es dazu auf Seite 4:

“daß seit der Machtübernahme bis zum Stichtag 31.10.1941 insgesamt rund 537.000 Juden zur Auswanderung gebracht” wurden.

vom 30.1.1933 aus dem Altreich rund 360.000 Juden
vom 15.3.1938 aus der Ostmark rund 147.000 Juden
vom 15.3.1939 aus dem Protektorat Böhmen und Mähren rund 30.000 Juden

Gerade im bürokratischen Deutschland, “wo die Erbsenzählerei erfunden wurde”, sollte man davon ausgehen, daß Zahlen für eine Konferenzgrundlage nicht aus der Luft gegriffen wurden. Alles soll also stimmen, nur die Auswanderungszahlen nicht? Zumindest wird neuerdings die Bedeutung der Wannseekonferenz unterschiedlich beurteilt.

Die gesamte Auswanderungsproblematik des Deutschen Reiches ist heute so gut wie unbekannt. Die Haavara wird nur gelegentlich in der Fachliteratur genannt, das Rublee- Wohlthat Abkommen dagegen ist so gut wie unbekannt.
Während wir Deutschen alles über den Holocaust erfahren haben, ist gerade die tatsächliche Auswanderung der Juden mit seinen internationalen Verträgen ein wichtiger Beweis, daß es keinerlei ideologische Gesetzmäßigkeiten gab, die zur “Endlösung” führten. Gerade die Zusammenarbeit von Regierung, Gestapo und SS mit den jüdischen Auswanderungsorganisationen, inklusive dem Mossad zeigt auf ,daß ohne Krieg die normale Auswanderung weitergeführt worden wäre, ohne das sich jemals das Gespenst einer “Endlösung” über das Deutsche Reich erhoben hätte.
Und natürlich ist es heutzutage ebenfalls peinlich für Israel und der “politisch korrekten Öffentlichkeit” in Deutschland, daß man Gestapo und SS zu den Vorkriegs-Geburtshelfern Israels zählen muß.

Die Auswanderungszahlen der Basler Bachrichten
und des World Jewish Congress

Statistiken im Zusammenhang mit der jüdischen Bevölkerung gibt es nicht überall in genauen Einzelheiten; Annäherungswerte für verschiedene Länder unterscheiden sich weitgehend, und es ist ebenfalls nicht bekannt, wie viele Juden zwischen den Jahren 1939-1945 deportiert und interniert wurden. Was jedoch an zuverlässigen Statistiken vorhanden ist, insbesondere solchen, die die Auswanderung betreffen, genügt insgesamt, zu zeigen, dass nicht einmal ein Bruchteil der sechs Millionen Juden hätte vernichtet werden können. Anhand der ständig nach unten revidierten Opferzahlen zum Beispiel des KZs Majdanek(durch eine dort befindliche polnische Untersuchungskommision)wird deutlich das alle bisherigen Zahlen ersteinmal von der Forschung bewiesen werden müßen.

Vor allem kann diese Behauptung nicht aufrecht erhalten werden, wenn man die Zahl der europäisch-jüdischen Bevölkerung untersucht. Nach Chambers Enzyclopaedia war die Zahl der im Vorkriegs-Europa lebenden Juden 6.500.000. Das würde bedeuten, dass alle umgebracht worden sind und ein kleiner Rest auswanderte.

Aber die Baseler Nachrichten, eine neutrale Schweizer Zeitung, welche verfügbares jüdisches statistisches Material benutzt, legt klar, dass zwischen 1933 und 1945 1.500.000 Juden nach England, Schweden, Spanien, Portugal, Australien, China, Indien, Palästina und die USA ausgewandert waren. Diese Zahl wird durch den jüdischen Journalisten Bruno Blau bestätigt, der die gleiche Zahl am 13. August 1945 in der jüdischen New Yorker Zeitung Aufbau bekanntgab. Von diesen Auswanderern kamen ungefähr 400.000 vor September 1939 aus Deutschland. Diese Zahl wird bestätigt durch das Organ des World Jewish Congress (Jüdischen Welt Kongresses) “Einheit in der Zerstreuung” (Seite 377), welcher erklärt, dass “es der Mehrheit der deutschen Juden gelang, vor dem Ausbruch des Krieges Deutschland zu verlassen”. Zusätzlich zu den Juden aus dem Altreich wanderten 220.000 von insgesamt 280.000 ostmärkische Juden bis September 1939 aus, und vom März 1939 ab hatte das Institute for Jewish Emigration (Institut für jüdische Auswanderung) in Prag die Auswanderung von 260.000 Juden aus dem Protektorat Böhmen und Mährern sichergestellt. Insgesamt verblieben also nach September 1939 im Altreich, Ostmark und dem Protektorat 360.000 Juden. Aus Polen waren bis vor Ausbruch des Krieges ungefähr 500.000 ausgewandert. Diese Zahlen bedeuten, dass die Anzahl der jüdischen Auswanderer aus anderen europäischen Ländern (Frankreich, Holland, Italien und osteuropäische) ungefähr 120.000 betrug.

Der Auszug der Juden vor und während des Krieges verringert die Zahl der Juden in Europa auf ungefähr 5.000.000 Millionen. Zu diesen Auswanderern muss man die Zahl der Juden hinzuzählen, die nach 1939 in die Sowjet-Union flüchteten und dort für die deutschen Angreifer nicht mehr erreichbar waren. Es wird weiter unten gezeigt, dass die Mehrzahl dieser über 1.250.000 aus Polen kamen. Aber abgesehen von den polnischen Juden, gibt Reitlinger zu, dass 300.000 andere europäische Juden zwischen 1939 und 1941 auf Sowjet-Gebiet entkamen. Das bringt die Zahl der jüdischen Einwanderer in die Sowjet-Union auf 1.550.000. Im Magazin Colliers vom 9. Juni 1945, schreibt Freiling Foster über die Juden in Russland und berichtet dabei, dass es 2.200.000 gelang, in die Sowjet-Union zu entkommen, aber die geringere Schätzung ist sicherlich genauer.

Deshalb verringert die Zahl der europäischen Auswanderer in die Sowjet-Union die Zahl der Juden im deutschen Einflussgebiet auf rund 3 1/2 Million, ungefähr auf 3.450.000. Von diesen muss die Zahl der Juden abgezogen werden, die in den neutralen und alliierten europäischen Ländern lebte und deshalb nicht den Kriegsfolgen ausgesetzt waren. Entsprechend dem 1942er World Almanac (Seite 594) betrug die Zahl der Juden in Gibraltar, England, Portugal, Schweden, Schweiz, Irland und der Türkei 413.128.

Die Zahl von rund drei Millionen Juden in den deutschbesetzten Gebieten ist so genau, wie die zur Verfügung stehenden Statistiken über die Auswanderung es erlauben. Ungefähr die gleiche Zahl jedoch kann auf eine andere Art abgezogen werden, wenn wir die Statistiken über die jüdische Bevölkerung, die in vom Reich besetzten Gebieten verblieb, untersuchen.


Jüdische Kinder in Theresienstadt(Protektorat Böhmen und Mähren)

Mehr als die Hälfte der Juden, die nach 1939 in die Sowjet-Union auswanderte, kam aus Polen. Es wird behauptet, dass der Krieg mit Polen weitere 3.000.000 Juden in die deutsche Einflussphäre brachte und dass fast die ganze polnische jüdische Bevölkerung vernichtet wurde. Das ist ein bedeutender Sachfehler. Der Volkszählung in Polen von 1931 entsprechend, betrug die Zahl der Juden 2.732.600 (Reitlinger – Die Endlösung, Seite 36). Reitlinger gibt dann endlich zu, dass sich davon mindestens 1.170.000 in der im Herbst 1939 besetzten russischen Zone von Polen befanden. Die Demarkationsgrenze am Bug teilte also schon rein räumlich die über Polen verteilt lebenden Juden. Davon seien ungefähr 1.000.000 nach dem deutschen Angriff vom Juni 1941 zum Ural und nach Süd-Sibirien evakuiert worden (ibid Seite 50).

Wie schon erwähnt, waren 500.000 Juden vor dem Kriege aus Polen ausgewandert. Sogar der Journalist Raymond Arthur, der den Krieg in der Sowjet-Union verbrachte, stellte fest, dass ungefähr 250.000 Juden aus dem deutschbesetzten Polen geflohen waren und diese in jeder russischen Provinz anzutreffen waren. (Odysse durch die Hölle, New York, 1946). Wenn man diese Zahlen von der Gesamtzahl von 2.732.000 abzieht, dürften Ende 1939 nicht mehr als 1.100.000 polnische Juden unter deutscher Herrschaft gelebt haben. (Gutachten des Institutes für Zeitgeschichte, München, 1956, Seite 80).

Zu dieser Zahl müssen wir die 360.000 Juden, die in Großdeutschland mit Böhmen-Mähren und der Slowakei verblieben, hinzurechnen. Von den 320.000 französischen Juden, die der öffentliche Ankläger Frankreichs beim Nürnberger Prozess vertrat, seien, so erklärte er, 120.000 ausgesiedelt worden. Reitlinger jedoch schätzt diese Zahl auf 50.000. So bleibt also die Zahl der Juden unter der NS-Herrschaft unter 2.000.000. Aussiedlungen aus den skandinavischen Ländern waren gering und von Bulgarien überhaupt keine. Wenn man noch die Anzahl der jüdischen Bevölkerung in Holland (140.000), Belgien (40.000), Italien (50.000), Jugoslawien (55.000), Ungarn (386.000) und Rumänien (725.000) hinzurechnet, kommt man auf eine Zahl, die 3.000.000 nicht viel übersteigt. Dieser Überhang entsteht dadurch, dass die letzteren Zahlen Vorkriegsschätzungen sind, die noch keine Auswanderungen enthalten und die von diesen Ländern ungefähr 120.000 betrugen (siehe oben). Diese Doppelprüfung bestätigt deshalb die ungefähre Zahl von 3.000.000 europäischen Juden innerhalb der deutschen Einflußzone, die wegen dem Weltkrieg keine Gelegenheit mehr zur Auswanderung hatten, oder auch nicht auswandern wollten.

Wenn also rein statistisch und anhand von international bestätigten Quellen nur ca 3.000.000 Juden in dieser Zeit und innerhalb des deutschen Machtbereiches lebten, wo bleiben dann die anderen 3.000.000 Millionen Juden, um auf 6.000.000 umgebrachte Juden des Holocaust zu kommen?

Russische Juden evakuiert

Genaue Angaben über die Zahl der russischen Juden sind unbekannt und bilden deshalb auch die Ursache für gewaltige Übertreibungen. Der jüdische Statistiker Jacob Leszczynski erklärt, dass in den später von den Deutschen besetzten Gebieten 2.100.00 Juden lebten, d.h. in West-Russland. Dazu kommen ungefähr 260.000, die in den baltischen Staaten Estland, Litauen und Lettland lebten. Nach den Angaben von Louis Levine, Präsident des American Jewish Council for Russian Relief (Amerikanisch-jüdischer Rat für Russlandhilfe), der nach dem Kriege eine Rundfahrt durch Russland machte und dann einen Bericht über die Lage der Juden dort gab, war die Mehrzahl nach dem Angriff der Deutschen nach dem Osten evakuiert worden. Am 30. Oktober 1946 erklärte er in Chicago, dass “bei Kriegsbeginn die Juden die ersten waren, die aus den von den Hitleristischen Eindringlingen bedrohten russischen Westgebieten evakuiert wurden. So wurden 2.000.000 Juden gerettet.”


David Bergelson

Diese hohe Anzahl wird von dem jüdischen Journalisten David Bergelson bestätigt, der in der jüdischen Zeitung Ainikeit (das deutsche Wort Einigkeit) in Moskau am 5. Dezember 1942 schrieb, dass “Dank der Evakuierung, die Mehrheit (80%) der Juden aus der Ukraine, Weiss-Russland, Litauen und Lettland vor der Ankunft der Deutschen gerettet werden konnten.” Reitlinger stimmt mit dem jüdischen Fachmann Josef Schechtmann überein, der zugibt, dass eine grosse Anzahl evakuiert wurde, doch er schätzt die Zahl der russischen und baltischen Juden unter der deutschen Besetzung mit 650.000 bis 850.000 etwas höher ein (Reitlinger Die Endlösung, Seite 499).


Das Massaker von einem deutschen Einsatzkommando in Babi Yar soll über 30.000 Juden das Leben gekostet haben. Eine Pioniereinheit zerstörte anschließend die Ränder der Schlucht durch eine Sprengung, dann wurde das Massengrab planiert.

In Bezug auf die sowjetischen Juden, die in deutsch-besetzten Gebieten verblieben, muß angenommen werden, dass im Russlandfeldzug ca 100.000 Personen durch die deutschen Einsatz-Gruppen getötet wurden.

Über Babi Yar gab der Leiter des deutschen Einsatzkommandos Paul Blobel bei seinem Prozeß zu Protokoll:
“Waehrend meiner Dienstzeit als Chef des Sonderkommandos 4 A vom Zeitpunkt der Aufstellung im Juni 1941 bis zum Januar 1942, wurde ich verschiedentlich mit den Aufgaben der Hinrichtung von Kommunisten, Saboteuren, Juden und anderen unerwuenschten Elementen beauftragt. Die genaue Zahl der hingerichteten Personen ist mir nicht mehr erinnerlich. Einer oberflaechlichen Schaetzung nach, fuer deren Richtigkeit ich keine Gewaehr geben kann, vermute ich, dass sich die Zahl der Hingerichteten woran das Sonderkommando 4 A beteiligt war zwischen 10.000 und 15.000 bewegt.”

gefunden bei: Das Haavara Abkommen

Ubasser

http://morbusignorantia.wordpress.com/2012/02/12/das-haavara-abkommen-teil-3/

Teil 1

Teil 2

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Gruß

Der Honigmann

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EU-Parlamentschef Schulz: EU-Zusammenbruch ist denkbar

Martin Schulz klagt: Die Mitgliedsstaaten würden immer stärker ihre Macht zurückfordern, die Staatschefs werden immer arroganter und der Fiskalpakt schaffe eine parlamentsfreie Zone – dies alles mache einen Zusammenbruch der EU äußerst realistisch, kritisierte der EU-Parlamentspräsident.

„In den vergangenen Monaten haben wir einen beunruhigenden Trend in Richtung Renationalisierung und ‚summitisation‘ (ständiges Gipfeltreffen, Anm. der Red.) erlebt“, erklärte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz vor dem Kollegium der Kommissionsmitglieder am Mittwoch. „Die Staats- und Regierungschefs werden immer arroganter und treffen mehr Entscheidungen für sich selbst, debattieren und treffen Entscheidungen hinter verschlossenen Türen und unter Missachtung der Gemeinschaftsmethode.“ Diese aber müsse mit aller Entschlossenheit verteidigt werden. Zudem wurde mit Hilfe des Fiskalpakts „der Versuch unternommen, eine Fiskalunion außerhalb der Kontrolle der Parlamentarier zu schaffen, unter Umgehung der Kommission“.

Der Zusammenbruch der Europäischen Union sei ein „realistisches Szenario“, angesichts der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit, der stetig lauter werdenden Forderungen der Mitgliedsstaaten nach der Rückgabe der Macht an sie und die Rufe nach Wiedereinführung der Grenzkontrollen, unterstrich Martin Schulz. Damit spielte der EU-Parlamentspräsident vor allem auf die deutsch-französische Forderung nach Grenzkontrollen an. Dies sei eine „extrem gefährliche Entwicklung“. Denn „jeder Angriff auf die Freiheit der Bewegung ist ein Angriff auf die Grundlagen der Europäischen Union“, sagte er.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/04/26/chef-des-eu-parlaments-eu-zusammenbruch-ist-denkbar/

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“Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,
vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.

Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.”

Carl Theodor Körner

….der Herr Schulz sollte aber den Kopf einziehen, sonst trifft es ihn irgendwann.

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Gruß

Der Honigmann

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