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Archive for November 2013


 

London (nachrichten.at/shortnews.de) – Die britische Regierung hat tausende kompromittierende Dokumente aus der Zeit des Unabhängigkeitskampfs gegen das britische Empire zwischen 1950 und 1960 verbrennen oder im Meer versenken lassen.
Das geht aus Akten hervor, die das Außenministerium in London am Freitag freigab. Wie die Zeitung „The Times“ berichtete, wurden mit der „Operation Erbschaft“ unter anderem Papiere über die blutige Niederschlagung der kenianischen Unabhängigkeitsbewegung Mau-Mau ab 1952 vernichtet.
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Der Zeitung zufolge gab es kurz vor der 1962/63 erlangten Unabhängigkeit Kenias die Anweisung, unter anderem folgende Dokumenten zu beseitigen: „solche, welche die Regierung Ihrer Majestät oder andere Regierungen Ungelegenheiten bereiten können“; „solche, welche Mitgliedern der Polizei, der Streitkräfte sowie Beamten und anderen, darunter Informanten, zusetzen können“; und „solche, welche die Geheimdienste belasten können“.
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Einige Dokumente der Geheimdienste oder der Polizei der Kolonialverwaltung wurden mit Flugzeugen der Royal Air Force oder Schiffen der Royal Navy in die Heimat gebracht, andere an Ort und Stelle vernichtet. In Singapur wurden beispielsweise vertrauliche Papiere mit fünf Lastwagen zu der dort vor Anker liegenden „SMS Splendid“ gebracht und in deren Heizkessel verbrannt. Auch kompromittierende Unterlagen aus Malaysia, Uganda, Tansania, Jamaika und anderen ehemals britischen Kolonialbesitzungen wurden massenweise zerstört.
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Gruß an die Erbschaftsverwalter
Der Honigmann
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f_violetViolett ist eine vermittelnde Farbe zwischen Rot und Blau. Sie stellt ein Gleichgewicht zwischen dem Blau des Himmels und dem Feuer der Erde, zwischen dem Geist und dem Körper her. Violett ist die Farbe der Macht, aber auch der Leidenschaft, des Unmoralischen. Violett ist gleichzeitig heilende Farbe und auch Farbe des Todes. Lila steht für Spiritualität, Geist und Intelligenz. Im Roman „Die Farbe Lila“ von Alice Walker verkörpern die lila Wiesenblumen das göttliche Element der Natur. Früher galt das Veilchen als ein Sinnbild für Reinheit, Demut und Bescheidenheit. Ab dem Mittelalter wurde es als Liebesbote für die verborgene oder die aufkeimende Liebe eingesetzt. Ein Stiefmütterchen symbolisiert dagegen Lieblosigkeit, da die Blüten einem grämlichen Gesicht ähneln.

Symbolik

Welche Tiefenwirkung ein Violett entfalten kann, zeigte der impressionistische Maler Claude Monet mit seinen Seerosenbildern. Bei seinem Irisbeet im Garten versinkt man träumend im Lila des Blütenmeeres und kann fast den Duft riechen. Dieses Bild entstand in Frankreich fast zeitgleich mit der in Wien aufkommenden Jugenstilbewegung um 1900. Auch dort war das Violett zu dieser Zeit sehr beliebt. Der österreichische Maler Gustav Klimt (1862-1918) setzte Violett beim „Portrait der Emilie Flöge“ ein. Emilie war Klimts Lebensgefährtin und eine der schillerndsten Figuren der Wiener Bohème. Klimt entwarf für Emilies‘ Salon korsettfreie Kleider, die als Reformkleider für Frauenrechtlerinnen gedacht waren.

 Gustav Klimt: Ausschnitt aus dem Portrait der Emilie Flöge

f_klimtEntstehung 1902, Öl auf Leinwand, Größe des gesamten Bildes 191 x 84 cm

Die Gegensätzlichkeit der Farbsymbolik spiegelt sich auch in der Bildenden Kunst wieder: In Tizians „Bacchanal der Andrier“ (1518) denkt man beim Betrachten der purpurnen Gewänder der halbnackten und tanzenden Figuren sofort an das Violettblau der Trauben oder an den Rotwein. Der spanische Maler El Greco (1541-1614) verwendete für Darstellungen von Gewändern häufig ein dunkelviolettes Purpur, so auch bei der Madonna im „Begräbnis des Grafen Orgaz“ (1586). Auch in anderen Gemälden erscheint das Gewand der Maria gelegentlich violett und nicht blau. Die Farbe Violett symbolisiert die Verbindung von Mutter Erde zur Spiritualität des Himmels.

In der katholischen Kirche ist Violett die Farbe der Bischöfe, sie tragen manchmal bei öffentlichen Auftritten violette Soutanen, während die Kardinäle in Rot gekleidet sind. Seit der Anordnung des Papstes Paul II. im Jahre 1464 tragen Kardinäle mit Kermes gefärbte Gewänder. Heute spielen die Naturfarbstoffe bei den Bischofs- und Kardinalsgewändern keine Rolle mehr, Violett und Rot werden durch billige synthetische Ersatzfarbstoffe erzeugt. Im Advent und in der Fastenzeit ist Violett die liturgische Farbe. Dann tragen auch Priester violette Gewänder oder der Altar wird violett geschmückt. Die Farbe kann bei Trauerfeiern von den Priestern als Ersatz für die Farbe Schwarz getragen werden. Violett ist die Farbe der Buße und der Demut. Der katholische Priester trägt bei der Beichte eine violette Stola, die Vorhänge des Beichtstuhls sind violett. Violett ist auch eine Farbe der reformierten Kirche. Weiße Fahnen mit einem violetten Kreuz sind das Symbol der evangelischen Kirchentage.

Die Farbe Violett besitzt nach dem Volksglauben zwar heilende Kräfte, aber sie ist auch die Farbe des Todes. Bei Hinrichtungen in Ägypten trägt der Verurteilte ein schwarzes Hemd, eine rote Hose und eine violette Kapuze. Leprakranke erkannte man früher an ihrer violetten Gesichtsfarbe. Bei der Blausucht (Zyanose) nehmen Lippen und Haut eine blauviolette Färbung an. Die Ursache liegt in einer Unterversorgung des Bluts mit Sauerstoff. Bei Kleinkindern kann eine Zyanose durch eine Überdosierung von Nitrat oder Nitrit über die Nahrung ausgelöst werden.

Amethyst aus Boutenhouthoek/Südafrika

f_amethDieser „Kaktusamethyst“ zeigt deutliches Artischockenwachstum

Der Amethyst ist passend zur Fastenzeit dem Monat Februar zugeordnet. Früher wurden Amulette mit dem Stein zur Abwehr gegen die Wirkung des Alkohols getragen. Man sagte dem Amethyst aber auch nach, dass er gegen Zauber und böse Gedanken schütze. Violett ist die Farbe der Magie, der Hexen, der Feen, der Zauberer.„Violett ist die innerste Farbe des Regenbogens, es geht über ins unsichtbare Ultraviolett. So markiert Violett die Grenze vom Sichtbaren zum Unsichtbaren.“ [Lit Heller 2000, S. 204]  Violett stellt die Grenze zum unsichtbaren ultravioletten Licht dar. Während der Dämmerung und beim Tagesanbruch entsteht ein violettes Zwielicht. So entsteht eine Verbindung zum Unterbewussten und zu den Träumen. „Purple Haze“ (purpurner Nebel) ist ein Titel aus dem Album „Are You Experienced?“ von Jimi Hendrix. Der Begriff steht für eine ganze Generation der Rockmusik, in dem die Psychodrogen zur Erweiterung des Bewusstseins eine große Rolle spielten. Deep Purple war die bedeutendste Hardrockgruppe der ersten Generation. „Purple Rain“ ist ein Album von Prince aus dem Jahr 1984.

„The Purple Hand“ wurde zu einem Symbol der amerikanischen Schwulenbewegung. In den 1980iger Jahren kam die rote AIDSSchleife auf. Heute identifizieren sich homosexuelle Männer lieber mit der Farbe Rot, der Farbe der Energie und des Männlichen. Auch das Rosa als Farbe der Schwulen ist nicht mehr so verbreitet. Bei der Frauenbewegung spielte Violett oder Lila eine entscheidende Rolle. Die Frauenrechtsbewegung in England am Ende des 19. Jahrhunderts nannten sich Suffragetten (engl. suffrage, Stimmrecht). Während die Frauen in England um 1870 noch nicht wählen durften, hatten die Suffragetten ihr Recht 1918 durchgesetzt. In Deutschland wurde das Frauenstimmrecht ein Jahr später eingeführt, in Frankreich 1944 und in der Schweiz erst 1971. Das Symbol der Suffragetten enthielt die Farben Grün, Weiß und Violett. An diesen Farben erkannte man ihre Kleidung. Männer, die die Bewegung unterstützten, trugen entsprechende Kravatten und Hüte. Das Violett symbolisierte den Anspruch auf das Stimmrecht, das Weiß die Ehre und das Grün die Hoffnung auf den Neubeginn. Das Frauenpower-Abzeichen der 1970iger Jahre zeigte eine violette Faust im violetten Venussymbol.

Violett, Lila, Magenta, Pink

Ein Violett lässt sich bekannterweise aus den Farben Rot und Blau mischen. Hier soll die Farbe Violett aber als eigenständige Farbe betrachtet werden. Geht das satte Violett stark in Richtung Rot erhält man Magenta. Ein aufgehelltes Violett bezeichnet man als Lila, ein aufgehelltes Magenta geht in Richtung Pink. Rosa hat dagegen keinen Blauanteil mehr, es ist ein stark aufgehelltes Rot. Das deutsche Wort Violett ist aus dem französischen Wort violette (Veilchen) entstanden. Die Familie der Veilchen (Violaceae) umfasst mehr als 500 Arten. Das Langgespornte Veilchen (Viola calcarata) ist eines der farbenprächtigsten (siehe Foto oben), es wächst auf Schutthalden und mageren Rasen in den Alpen auf bis zu 2600 Metern Höhe. Das Element Iod bildet bei Zimmertemperatur violette Kristalle, beim Erhitzen sublimieren sie und bilden violette Dämpfe. Iod erhielt seinen Namen aus den altgriechischen Wörtern ion (Veilchen) oder ioeides (violett). Das französische Wort violence steht für Gewalt. Diese Verbindung ist nicht von ungefähr, da das Purpurviolett früher die Farbe der Herrscher war. Die Farbe Lila geht auf den Flieder zurück. Der Ursprung liegt in dem arabischen Wort lilak (Flieder), noch heute nennt man den Strauch in Frankreich lilas und in England lilac.

  Lavendelfeld bei Sault (Provence)

tnlave1Lavendel ist eine alte Hailpflanze und man gewinnt aus ihm ein wohlriechendes Duftöl.

Violett oder Lila kommen in der Natur eher selten vor. Im Juni setzen die im Gebirge der Provence blühenden Lavendelfelder markante Farbakzente in der Landschaft. Der zur Leinölgewinnung geeignete Lein blüht lila oder blau. Oft lässt sich das Spannungsverhältnis zwischen der Farbe Rot und der Farbe Blau in der Natur beobachten: Der Farbstoff Cyanidin kommt im Blaukraut vor. Er gehört zur Familie der Anthocyane. Je nach pH-Wert erscheint er rot oder blau. Gießt man Essig über das Blaukraut, wird es rot. Die roten Rosenblüten oder die blauen Blüten der Kornblume besitzen den gleichen Farbstoff. Allerdings kommt die unterschiedliche Farbe nicht durch einen anderen pH-Wert des Bodens zustande. In den Kornblumen bildet der Farbstoff mit Eisen- oder Aluminmiumionen eine chemische Verbindung. Gärtner nutzen dieses Wissen zur Erzeugung verschiedener Farben bei den Hortensien: Gießen sie die Pflanzen während der Blütenentwicklung mit Aluminium- oder Eisensalzen, dann werden die Blüten nicht rot, sondern blau. Der gleiche Effekt wird durch das Vergraben von rostigen Nägeln im Wurzelbereich der Pflanzen erzeugt.

Blaue und rote Hortensien

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Die Pflanze ist ein Zuchtprodukt der Gärtner.

Purpur

Im englischen Sprachraum wird die Farbe purple als ein Violett angesehen, das in etwa der des Amethysts entspricht. Im deutschen Sprachraum ordnet man die Farbe Purpurrot eher einem Karminrot zu. Welche Farbe hat aber der echte Purpur aus der Purpurschnecke tatsächlich? Betrachtet man ein Foto, das den echten Purpur zeigt, erkennt man leicht, dass dieser eindeutig in Richtung purple tendiert.

  Vergleich der Farben purple und Purpurrot

     
purple Echter Purpur Purpurrot
     
Englische Sprache   Deutsche Sprache

 Im englischen Sprachraum stellt man sich die Farbe Purpurn als ein Blauviolett vor.Purpur galt lange Zeit als Symbol der Macht. Bei den Römern war das Tragen von mit echtem Purpur gefärbten Gewändern nur dem Kaiser erlaubt. Die Senatoren mussten sich mit einem purpurnen Band an der Toga begnügen. Wie bei den römischen Kaisern war das Tragen von purpurnen Gewändern bei den deutschen Kaisern ein Statussymbol der Macht. Da der Farbstoff nur mit großen Aufwand gewonnen werden konnte – um ein Gramm Purpur zu erhalten benötigt es 8000 Purpurschnecken – benutzten die Kaiser den aus Kermesläusen gewonnen Farbstoff als Ersatz. Kermesläuse leben auf Eichen, während die heute eher bekannten Cochenilleläuse auf Kakteen leben. Beide Lausarten bringen einen purpurnen Farbstoff mit Rotstich hervor. Seit dem Mittelalter verschob sich die Farbe der Macht daher immer mehr in Richtung Rot. Die heutigen Richter des Bundesverfassungsgerichtes in Deutschland tragen einen Talar aus roter Wolle.

Wirkung

Das Tragen von Violett soll Selbstbewusstsein ausdrücken. Mit der Farbe wird Phantasie, Empfindsamkeit und Kreativität assoziiert. In der Diplomatie symbolisiert die Farbe Friedfertigkeit. Allerdings gilt sie auch als ambivalent. Assoziationen zu künstlicher Schönheit, Kurzlebigkeit und Verschwendungssucht werden ebenfalls häufig genannt.

In der Werbung ist die Farbe beliebt, da sie aufdringlich wirkt und sich vom Gewohnten abhebt. Die lila Kuh für eine Schokoladenmarke ist in der Farbgestaltung so fremd und ungewöhnlich – wer hat schon einmal eine echte, lila Kuh auf einer Wiese gesehen? – dass es große Aufmerksamkeit erregt, wenn die Kuh in der Werbung erscheint. Die lila Kuh stellt sofort Assoziationen zum Rascheln des Silberpapiers her, die Kombination Lila-Silber-Braun macht Appetit auf das Zügellose, es ist eine typische Synästhesie, bei der die Farbe Lila mit dem verführerischen Duft der Schokolade verbunden wird.

Weitere Infos

Farbcodes und Farbbezeichnungen zur Farbe Violett
Geschichte und Gewinnung des Purpurs
Pinkfärben mit Cochenille
Das Mineral Amethyst
Die Farbe Rot
Die Farbe Blau

Pigmente

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gefunden bei: http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/Rot.htm

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Violett ist eine vermittelnde Farbe zwischen Rot und Blau. Sie stellt ein Gleichgewicht zwischen dem Blau des Himmels und dem Feuer der Erde, zwischen dem Geist und dem Körper her. Violett ist die Farbe der Macht, aber auch der Leidenschaft, des Unmoralischen. Violett ist gleichzeitig heilende Farbe und Farbe des Todes. Früher galt das Veilchen als ein Sinnbild für Reinheit, Demut und Bescheidenheit. Ab dem Mittelalter wurde es auch als Liebesbote für die verborgene oder die aufkeimende Liebe eingesetzt.

http://www.seilnacht.com/Lexikon/ph_viol.htm

…danke an TA KI

Gruß an die Erkenntnis

Der Honigamnn

G

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Werner Merker

Was bewirken genetisch veränderte Lebensmittel?

Welche Auswirkungen wird die Entschlüsselung des menschlichen Genoms haben? Was bedeutet es einen Menschen im embryonalen Zustand zu klonen um ihn als Organproduzenten zu verwerten? Wie bewältigt man die Bedrohung durch neue Krankheiten und Seuchen?

Fragen zum Erkennen und Verstehen des Lebendigen und zum Umgang mit den gewonnenen Erkenntnissen – das sind die brennenden wissenschaftlichen Fragen der Gegenwart!
Doch sind diese Fragen mit dem bisherigen aus der Mechanik hergeleiteten naturwissenschaftlichen Denken überhaupt zu lösen? Muss nicht eine ganz neue naturwissenschaftliche Betrachtungsweise entstehen, die dem Lebendigen angemessen ist?
Die heute etablierte naturwissenschaftliche Denkweise ist im wesentlichen im 16. Jahrhundert entstanden. Hier waren es vor allem große Physiker und Astronomen wie Galileo Galilei, die der kirchlichen Macht die Vorherrschaft bezüglich naturwissenschaftlicher Erkenntnisfragen durch eigenes Forschen und Denken abtrotzten. Für ihre durch Logik aus Beobachtungen und Experimenten hergeleiteten, aber teilweise im Widerspruch zur kirchlichen Lehrmeinung stehenden, Erkenntnisse mussten sie sich häufig vor einem Inquisitionsprozess verantworten und teilweise mit ihrem Leben bezahlen. Dass sie nur einen begrenzten Aspekt der Wirklichkeit untersuchten, war ihnen meist nicht bewußt, wenngleich sie aber doch unter dem Verlust einer größeren, auch spirituellen Sichtweise der Welt litten. Ihre Forscherwelt war auf materielle Körper und deren Bewegung verarmt. Der Kosmos wurde zur kalten, gähnenden Leere, in der sich materielle Körper auf berechenbaren Bahnen bewegen. Später wurde auch die Materie selbst als aus bewegten kleinsten Korpuskeln aufgebaut gedacht.
Nachdem Descartes und andere diese Erkenntnishaltung philosophisch untermauert und verabsolutiert hatten, konnte sie sich nicht nur in der Physik, sondern auch in allen anderen naturwissenschaftlichen Bereichen durchsetzen und zunehmend das gesamte Weltbild dominieren. Auch das Lebendige wurde nun mit dieser aus der toten Mechanik hergeleiteten Erkenntnisweise als Totes seziert und bis ins letzte Atom analysiert. So konnten zum materiellen Aspekt des belebten Körpers ungeheuer detaillierte Kenntnisse erworben werden, welche allerdings kaum genutzt wurden um dem Lebendigen selbst auf die Spur zu kommen.
Anfang des letzten Jahrhunderts kam diese materialistisch-mechanistische Weltsicht ins Wanken: Sowohl in den Weiten des Kosmos als auch in den Tiefen des Atoms traten beim Licht und bei der Materie Effekte auf, die mit der alten Mechanik nicht zu beschreiben waren. Eine neue Quantenmechanik und eine neue Bewegungslehre, die Relativitätstheorie, mussten entwickelt werden. Dass dabei das strenge Kausalitätsprinzip, welches die Grundlage der klassischen Mechanik bildet, überwunden werden musste und die Materie sich in Felder, Wellen und Energie auflöste, konnte ins allgemeine Denken nur wenig eindringen.
Heute ist es vielen führenden Wissenschaftlern und Philosophen im Grunde genommen klar: Das materialistisch-mechanistische Weltbild hat gerade seine technische Hochblüte, ist aber vom erkenntnistheoretischen Standpunkt aus gesehen an ein Ende gekommen. Nur- wie geht es weiter?
Zwar weisen einige Wissenschaftler eindringlich darauf hin, dass ein anderes Denken notwendig sei. Die Biologie müsse Leitwissenschaft werden und die Physik, die seit Galileo Galilei diese Funktion hatte, ablösen. Die etablierte Wissenschaft an Universitäten und Instituten nimmt solche Appelle jedoch kaum auf. Sie will nicht gern ihr eigenes Weltbild in Frage stellen und ist institutionell gesehen in der Regel zu träge für revolutionäre Veränderungen. Außerdem kann sie sich natürlich mit Recht auf viele mit Hilfe des analytisch-materiellen Denkens gewonnene wissenschaftliche und technische Errungenschaften berufen, die zum Teil wirklich dem Wohle und dem Fortschritt der Menschheit dienen.
Die herkömmliche Wissenschaft sitzt fest im Sattel, so fest wie im 16. Jahrhundert die kirchliche Macht, die das Weltbild bestimmte. Damals wurde alles, was nicht dem Katechismus der Kirche entsprach, verdammt oder durch Inquisition ausgeschaltet. Heute sieht die Inquisition anders aus: Alles, was nicht streng kausal im materialistisch-mechanistischen Sinne erklärt wird, gilt als unwissenschaftlich und ist damit wissenschaftlich indiskutabel. Allerhöchstens wird gestattet, dass ein solches Denken dem Wissenschaftsanspruch abschwört und sich in eine zum Beispiel mystisch-religiöse Ecke zurückzieht. Doch ebenso wie im 16. Jahrhundert das mechanistische wissenschaftliche Denken und Forschen immer wieder aufkeimte und sich gegen die kirchliche Gewalt durchsetzte, so entwickelt sich auch heute in vielen kleinen zarten Pflänzchen das dem Lebendigen angemessene organische Denken. Immer mehr Menschen fühlen sich in ihren Fragestellungen an das Leben durch streng kausal-mechanistisch gedachte Erklärungen nicht mehr befriedigt. Man ahnt, dass ein neues weitergehendes Denken erforderlich ist. Eine neue wissenschaftliche Revolution ist angesagt!

Neue Ansätze

Besonders in den letzten Jahren, aber auch schon früher, haben sich auf vielen Gebieten Ansätze zu einem organischen Denken entwickelt. Teilweise fanden sie sogar Beachtung. Insgesamt konnten sie sich aber in der Wissenschaft bisher noch nicht durchsetzen, geschweige denn im allgemeinen Denken eine revolutionäre Veränderung bewirken. Sie alle haben gemeinsam, dass sie die lineare Kausalität des mechanistischen Denkens überwinden. goethe Als Urvater des organischen Denkens kann wohl Goethe angesehen werden. Mit großer Intensität hat er an einer lebensgemäßen wissenschaftlichen Methodik gearbeitet.
Lange wurden seine Ideen nur wenig aufgegriffen, obwohl es einige Ansätze dazu gab. An erster Stelle sind hier die Bemühungen Rudolf Steiners zu nennen, der von 1884 bis 1897 an der Herausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften arbeitete und dessen Methodik in vielfacher Hinsicht erweiterte. Seine goetheanistischen Forschungsansätze wurden in der Folgezeit auf vielen Gebieten angewendet und in zahlreichen Artikeln und Büchern publiziert. Insgesamt konnte dies die etablierte Wissenschaft bisher aber nur wenig beeinflussen.
Neue Impulse zur Entwicklung einiger dem Lebendigen angemessenen Theorien und Modelle ergaben sich dann Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Es wurden verschiedene Systemtheorien entworfen, deren Prinzipien aus lebendigen Systemen hergeleitet wurden. Modelle der Selbstorganisation physikalischer und lebender Systeme werden in jüngster Zeit häufig diskutiert. Mathematische Grundlage dieser neuen Ansätze zum Verstehen des Lebendigen ist oft die Wahrscheinlichkeitsrechnung und die neu entstandene Theorie der nichtlinearen Dynamik (Chaostheorie).

Meist kommen diese theoretischen Modelle nicht an Goethes viel revolutionäreres und konkreteres Wahrnehmen und Denken heran. Sie sind aber auf der Basis der nun durchgemachten materialistischen naturwissenschaftlichen Entwicklung entstanden und können daher vielleicht eher Einfluss auf das allgemeine Denken nehmen.
Ein wichtiger zeitgenössischer Vertreter dieser wissenschaftlicher Erneuerung ist der Biologe Rupert Sheldrake, dessen Forschungen in gewisser Hinsicht mit Goethes Ideen in Verbindung gebracht werden können, was im Folgenden geschehen soll.

Goethes organische Naturbetrachtung

“Wer will etwas Lebendiges erkennen und beschreiben,
Sucht erst den Geist herauszutreiben,
Dann hat er die Teile in seiner Hand,
Fehlt leider nur das geistige Band. ”
Die ungeheure Begrenztheit der üblichen Naturwissenschaften in bezug auf das Lebendige wird hier von Goethe durch die Gestalt des Mephisto im Faust spöttisch dargestellt. Nur die materiellen Teile werden untersucht, ohne jedoch den organisierenden Aspekt des Lebendigen zu berücksichtigen. Das Wesentliche, was einen lebendigen Organismus von einem toten unterscheidet, wird nicht beachtet oder sogar ignoriert.
Die Wissenschaft beschränkt sich nur zu gern auf die materielle Ebene des Organismus. Sie verdiente daher eher den Namen Materiewissenschaft als Naturwissenschaft. Die Natur ist doch viel reicher und umfasst viel mehr als nur die Materie. Es gibt in ihr auch pflanzliche Lebensvorgänge und wachsende Organismen, tierische Verhaltensvorgänge und fühlende Wesen und menschliche Bewusstseinsvorgänge und geistige Wesenheiten. Lebenskräfte, Gefühle, geistige Aktivität, dies alles sind Ebenen, die einer mechanistischen Betrachtungsweise fremd und suspekt sind.
Goethe unternimmt nun die Anstrengung, zu einer umfassenden, nicht auf das Materielle beschränkten, organischen Betrachtungsweise aller Bereiche zu kommen. Dies geschieht in seinen naturwissenschaftlichen, aber auch in seinen literarischen Schriften.
Der Kern seines andersartigen Ansatzes ist, dass er versucht, Lebendiges wirklich als im Prozess Befindliches wahrzunehmen und zu denken. Das statische Augenblickserscheinen eines Organismus wird mit seinem früheren oder späteren Zustand in Beziehung gesetzt. Veränderungen, Entwicklungen, Metamorphosen werden wichtig.
Im botanischen Bereich entwickelt er den Begriff der Urpflanze, vielleicht könnte man, um den prozessualen Charakter deutlicher zu machen, verständlicher sagen, den Begriff des Urpflanzlichen. Alle Organe der Pflanze betrachtet er als Metamorphose von Gestaltungskräften des Blattes. Blatt, Kelchblatt, Blumenblatt, Staubgefäße – überall erkennt er ein Ausdehnen und Zusammenballen gleicher Gestaltungskräfte: “Rückwärts und vorwärts ist die Pflanze immer nur ein Blatt…” Ein außerordentlich dynamisches und kreatives Denken ist notwendig, um solche Lebensvorgänge zu erfassen. Wie viel einfacher ist es mit Zahlen, Messwerten und starren Gesetzen zu hantieren! Doch gerade die Rückwirkung der naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise auf den Menschen war Goethe außerordentlich wichtig. Immer wieder warnt er vor den Folgen des starren mechanischen Denkens auf den Menschen. Dieses Denken ist seiner Meinung nach viel zu wenig an den konkreten, wahrnehmbaren Phänomenen entwickelt. Nur zu schnell wechselt die übliche Wissenschaft vom konkret zu Beobachtenden zu abstrakten und auf wenige Faktoren reduzierte Vorstellungen und Modelle. So erhält man Gesetze, die nicht die ganze, tatsächlich erfahrene Wirklichkeit erfassen, sondern sich nur auf den rein intelektuell handhabbaren Teil beschränken.
Im physikalischen Bereich zeigt Goethe besonders in seiner Farbenlehre, der er einen großen Teil seines Lebens gewidmet hat, wie rein aus den Phänomenen des Lichts und der Finsternis heraus ein Verständnis der optischen Erscheinungen und der Farben entwickelt werden kann, welches an das Empfinden des Menschen anschließt.
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Heftig attackiert Goethe seinen Zeitgenossen Isaac Newton, der in sehr abstrakter, vom menschlichen Empfinden losgelöster Art, das Licht mit mechanistischen Modellvorstellungen beschreibt. Dennoch setzte sich Newton durch. So sind nun heute statt Farbempfindungen nur abstrakte Wellenlängen elektromagnetischer Wellen für ein naturwissenschaftliches Erfassen des Lichtes zugelassen. An unser tatsächliches Erleben von Farbe, Licht und Finsternis kann das kaum anschließen.
Beide Betrachtungsweisen haben ihren Wahrheitsgehalt und ihre Berechtigung. Zweifelsohne führen sie den Menschen aber in ganz unterschiedliche Denk- und Erfahrungsrichtungen, was sich auf die gesamte Kulturentwicklung auswirkt. Bis an sein Lebensende hatte Goethe diesbezüglich große Furcht: “Das überhandnehmende Maschinenwesen quält und ängstigt mich, es wälzt sich heran wie ein Gewitter, langsam, langsam; aber es hat seine Richtung genommen, es wird kommen und treffen.”
Besonders ängstigend wird es, wenn dieses “überhandnehmende Maschinenwesen” auch die Erforschung des Lebendigen dominiert.

Anschauende Urteilskraft

Dem versuchte Goethe seine neue Wissenschaft, die er im Bereich des Lebendigen Morphologie nannte, entgegenzusetzen. Darunter verstand er die “Lehre von der Gestalt, der Bildung und Umbildung der organischen Körper”. Die organischen Formen sind für ihn nicht aus dem Zusammenwirken der Materie zu erklären, sondern ergeben sich aus lebendigen Gestaltungskräften, die dem Lebewesen eigen sind. Die Wahrnehmung dieser Kräfte ist vergleichbar mit dem Erkennen von Gesten oder künstlerischen Ausdrucksformen, welche dem gesamten Lebensausdruck des Lebewesens entsprechen und auch im zeitlichen Prozess erfasst werden müssen. So wie bei einer abstrakten Plastik quellende, ausstülpende, sich zusammenziehende, verdichtende, strömende, sich auflösende etc. Kräfte nachgefühlt werden können, so können auch bei einem lebenden Organismus zusammenballende, ausdehnende, auflösende, durchlüftende, aussondernde etc Bildekräfte wahrgenommen werden. Man muss sich dazu mit den eigenen inneren, vom Seelischen berührten Lebenskräften auf diese zum Beispiel in einer Pflanze wirkenden Kräfte einlassen und sie im eigenen inneren Nachbilden erspüren. Nach intensiver Beschäftigung kann man schließlich eine differenzierte Gesamtgeste der Plastik bzw. des Organismus erleben.
Ein solches erlebendes Erkennen dieser Gestaltungskräfte ist durchaus von jedem Geübten nachvollziehbar und dadurch genauso interpersonell kommunizierbar wie materialistische wissenschaftliche Forschung. Es erfordert allerdings eine empathische Verbindung mit dem Wahrzunehmenden, eine große innere Aktivität, welche von persönlichen Wahrnehmungsmustern losgelöst sein muss, und ein waches Wahrnehmen dieser eigenen Aktivität. Das Ergebnis ist dann nicht wie beim mechanistischen Erkenntnisansatz ein Begriff, das Auffinden eines linear-kausalen Zusammenhangs oder ein mathematisch gefasstes Gesetz, sondern das Entstehen einer anschauenden Urteilskraft, wie Goethe es nannte.

Sheldrakes morphogenetische Felder

An Goethes Morphologie am stärksten anknüpfend sind in der zeitgenössischen Forschung die Ideen des Biologen Rupert Sheldrake, der in seiner Autobiographie beschreibt, wie ihm gerade ein Aufsatz über Goethes naturwissenschaftliche Betrachtungen den entscheidenen Impuls zur Entwicklung seiner Ideen gab. Sheldrake, Rupert - Morphogenetische Feld
Sheldrake, Jahrgang 1942, gehört zweifellos zu den revolutionärsten und auch umstrittensten wissenschaftlichen Denkern unserer Zeit. Öffentlich und mit klarem Wissenschaftsanspruch verlässt er die Ebene des rein Materiellen und der bisherigen Materiewissenschaft. Dabei schließt er an den in vielen physikalischen Bereichen anerkannten Begriff des Feldes an. Im biologischen Bereich hat dieser Begriff auch schon eine längere Tradition. Er wurde unter anderem von dem russischen Entwicklungsbiologen Alexander Gurwitsch um 1920 zur Erklärung von Wachstum und Differenzierung von Zellen in Lebewesen verwendet.
Ein Feld beschreibt den besonderen Zustand eines Raumes, in dem an jeder Stelle eine Kraftwirkung erfolgt. Es handelt sich also nicht um punktuelle Kräfte, die an einzelnen Orten ansetzen und linear wirken, sondern um eine Gesamtwirkung im Raum. Mechanistisch gedacht kann man diese Kraftwirkung im Raum an unendlich vielen Punkten nachweisen. Wird das Denken etwas flüssiger, kann man auch von Kraftströmungen sprechen (z. B. Magnetfluss). Man kommt dann zu Anschauungen, die ähnlich den Erscheinungen bei Druckphänomenen in Flüssigkeiten oder Gasen sind. Ein Feld ist also eher als ein unmaterielles Kräfte-Fluidum zu denken. Felder wirken unabhängig vom Materiellen auch im Vakuum. Beim Umgang mit Feldern, egal ob magnetischen, elektromagnetischen oder Gravitationsfeldern, bewegt man sich also in einem Kräftebereich, der auf Materie einwirken kann, selbst aber immateriell ist.
Die Einwirkung solcher Kraftfelder auf Materie kann manchmal eindrucksvolle Ordnungsstrukturen hervorbringen wie zum Beispiel beim Nachweis von Magnetfeldern mit Eisenfeilspänen. Wie lange würde es dauern, jedes Eisenfeilspänchen von Hand zu legen und wie schlagartig ordnet sich die Materie im Magnetfeld!

magnet

Im physikalischen Bereich erweist sich der Umgang mit Feldern in immer mehr Bereichen als sehr hilfreich und wesentlich umfassender und sinnvoller als die mechanistische Betrachtung von punktuellen Einzelkräften. Das durch den Atomismus betonte Prinzip des Getrennten wird mehr und mehr durch das bei Feldern sich ergebende Prinzip des Verbundenen ersetzt.
Sheldrake überträgt nun den Begriff des Feldes auf die Gestaltungskräfte im Lebendigen. Auch diese wirken ganzheitlich und umfassend. Auch hier kann Materie sich schlagartig entsprechend den Erfordernissen des lebendigen Organismus strukturieren. Wie schwierig ist es zum Beispiel die Ordnungsstruktur der DNA oder den Vorgang der Duplikation der DNA rein aus dem Zusammenwirken der Materie zu erklären und wie leicht und schlagartig könnte sich die Materie entsprechend einem Gestalt gebenden, genannt morphischen oder morphogenetischen, Feld des Organismus ordnen. – Die Überlegenheit der Feldtheorie wird deutlich.
Ausgehend vom morphogenetischen Feld eines Einzelorganismus überträgt Sheldrake seinen Feldbegriff auch auf die Organisation von staatenbildenden Insekten. Die rätselhaften Phänomene in einem Bienenvolk oder einer Termitenkolonie lassen sich durch den ganzen Staat umfassende organisierende Felder leicht erklären. Auch das kollektive Verhalten artgleicher Lebewesen kann durch Gewohnheiten prägende Felder verständlich werden.
Man kann zu einem sehr allgemeinen und erweiterten Feldbegriff kommen: Alles, was kräftemäßig in Beziehung steht, lässt sich durch verbindende Felder erklären. Ein Stein “weiß” wohin er fallen muss. In irgendeiner Weise muss er also eine Verbindung zur Erde haben. Dies beschreibt man durch ein Gravitationsfeld. Ebenso könnte man die allgemeine Beziehung zwischen zwei Objekten oder Wesen, die in Wechselwirkung stehen, egal ob Pflanzen, Tiere oder Menschen auch durch ein verbindendes Feld erklären. Der leere Raum zwischen zwei Objekten, den die mechanistische Betrachtungsweise nur sehen kann, würde sich nun mit dynamischen Beziehungs-Feldern unterschiedlichster Art füllen, die nicht hypothetisch sind, sondern den gleichen Realitätsanspruch haben wie die Objekte oder Wesen selbst. Diese auf Beziehungen begründete Betrachtungsweise, in der alles seine Existenz nur in Beziehung zu anderem hat, könnte zu einer neuen Dimension der Verbundenheit mit der Welt im Erleben des Menschen führen. Eine revolutionär veränderte Lebenseinstellung, die an die großen spirituellen Impulse der Menschheit anschließt, würde sich nun wissenschaftlich begründet ergeben.

Goethes Morphologie und Sheldrakes morphische Felder

Gestaltbildung, -umbildung und -entwicklung,- das ist der Ansatz mit dem Goethe und Sheldrake sich dem Lebendigen nähern. Nicht die analytische Zerlegung in Einzelkomponenten und deren mechanistisches Zusammenwirken wird untersucht, sondern eine dem materiellen übergeordnete Ebene der Gestaltungs- oder Bildekräfte des Lebendigen wird betrachtet. Zur Beschreibung dieser holistisch wirkenden Bildekräfte bietet sich für Sheldrake der wissenschaftlich anerkannte Begriff des Feldes an. Damit erhält man zunächst einmal eine äußerst sinnvolle, dem Lebendigen angemessene und aus Versuchen herleitbare Theorie, die der Wissenschaft einen Einstieg in den Bereich der immateriellen Kräfte und Prozesse ermöglicht. Der Schritt ist naheliegend, klein und doch von ungeheurer Bedeutung.
Goethes Ansatz ist weniger abstrakt: “Man suche nur nichts hinter den Phänomenen; sie selbst sind die Lehre“. Jegliche Modellvorstellungen lehnt er ab, da sie nur gedankliche Krücken sind und vom inneren erlebenden Erkenntnisakt ablenken, der zum Erfassen lebendiger Prozesse notwendig ist. Vielmehr erwartet er vom Forscher eine intensive, quasi künstlerische Beweglichkeit, die über die kausale Logik der bisherigen Wissenschaft weit hinausgeht.
“Das Gebildete wird sogleich wieder umgebildet, und wir haben uns, wenn wir einigermaßen zum lebendigen Anschauen der Natur gelangen wollen, selbst so beweglich und bildsam zu erhalten, nach dem Beispiele, mit dem sie uns vorgeht.“
Goethe entwirft also keine neuen Erklärungsmodelle, sondern verlangt eine ganz neue Methodik: Die im Lebendigen wirkenden Kräfte werden über ein Aktivieren innerer Kräfte des Beobachters und deren Wahrnehmung erfahren und erkannt. Dies führt zur anschauenden Urteilskraft.
Sheldrakes Ideen dagegen knüpfen mit ihrer Neuartigkeit eher an die momentane Methodik der Naturwissenschaft an. Sie sind dennoch ein revolutionärer Schritt zu einer neuen Ebene, der Welt der lebendigen gestaltenden Kräfte, auch wenn sie von der Wahrnehmung her auf der physischen Ebene verbleiben. Sie führen zu einer erweiterten ganzheitlichen Betrachtungsweise und überwinden die Beschränktheit der nur im Materiellen gesuchten kausalen Zusammenhänge.
Goethes tatsächliches direktes Wahrnehmen der äußere Objekte gestaltenden Kräfte geschieht über ein Wahrnehmen des eigenen inneren Erlebens des Beobachters. Nur wer dies selbst vollzieht, wird zum erlebenden Erkennen lebendiger Gesten und Qualitäten kommen. Das Erlebte kann als Erkenntnis durchaus artikuliert werden. Es ist dann aber schon etwas anderes als die tatsächliche Erfahrung der wirkenden Kräfte und Qualitäten. Für das Verständnis der Funktionsweise des Erkannten kann dann die Theorie der morphogenetischen Felder hilfreich sein.
Mit toten Messinstrumenten wird man die Kräfte des Lebendigen oder nach Sheldrake die morphogenetischen Felder nicht erfassen können. Das Lebendige kann nur über die eigenen Lebenskräfte wahrgenommen werden. Trotzdem kann in dieser neuen Wissenschaftsmethodik eine Objektivität und Vergleichbarkeit der Ergebnisse von geübten Wissenschaftlern durchaus erreicht werden, da sie zu gleichen oder ähnlichen inneren Erlebnissen und gleichen Urteilen kommen.

Vom mechanistischen zum organischen Handeln

Das mechanistische Denken hat sich vor allen Dingen deshalb durchgesetzt, weil es mit seinen technischen Errungenschaften enorme Möglichkeiten, Vorteile und Macht gebracht hat. Ein organisches Denken wird sich auch nur durchsetzen, wenn es mit einem organischen Handeln einhergeht und deutlich wird, dass es dem rein aus der Erfahrung der physischen Welt hergeleiteten mechanistischen Handeln weit überlegen ist.

Mechanistisches Handeln

Als handelnder Mensch bewegt man sich mehr oder weniger zielgerichtet und ergebnisorientiert in der physischen Welt. Obwohl man ganz im Physischen tätig ist, kann man dieses Handeln dennoch eigentlich nicht als mechanistisch bezeichnen, da es immer eine Handlungsintention gibt, die sich aus einem größeren, ganzheitlichen Zusammenhang heraus ergibt. Trotzdem kann menschliches Handeln mechanistische Züge annehmen, wenn es aus einer begrenzten, kurzfristigen Sichtweise heraus geschieht. Kurzfristiger Erfolg und schnelle Ergebnisse werden gerade heutzutage in vielen Bereichen angestrebt. Größere zeitliche und räumliche Zusammenhänge werden zuwenig beachtet. Gelegentlich wird um des eigenen Erfolgs willen der Umgebung sogar Gewalt angetan. Es findet eine starke Fixierung auf das gerade Manifeste statt.
Hat man mit dem Bereich des Lebendigen zu tun, also mit Pflanzen, Tieren oder auch im sozialen Umgang mit anderen Menschen, so ist ein solches mechanistisch geprägtes Vorgehen völlig unangebracht, oft erfolglos und führt meist zu schlechten, wenig dauerhaften und von der Umgebung nicht getragenen Ergebnissen.

Organische Entwicklung

Wesentliche Aspekte des Lebendigen kann man an der Entwicklung von Pflanzen ablesen. Zunächst einmal sollen unabhängig von Goethes und Sheldrakes Ideen diese Aspekte betrachtet werden.
Eine Pflanze braucht einerseits ein inneres gestaltendes Prinzip, andererseits benötigt sie bestimmte Umweltbedingungen, die ihre Entwicklung erst ermöglichen. Diese Bedingungen können natürlich gegeben sein oder durch Eingriffe des Menschen seinen Absichten entsprechend optimiert werden. In jedem Fall müssen sie nicht genau definiert vorliegen, da die Pflanze sich auf unterschiedliche Bedingungen einstellen kann. Ihre durch anschauende Urteilkraft erfahrbare Geste oder ihre Art sich in der Welt zu äußern bleibt vom Typus her gleich, hängt in der realen Gestaltung aber sehr von den Umweltbedingungen ab. Dazu kommt, dass feine Nuancen ihrer Gestalt sogar unabhängig von inneren und äußeren Bedingungen individuell verschieden sein können. Dieses individuelle Verschiedensein ist ein deutliches Zeichen für ihre Lebendigkeit. Beispielsweise kann ein Acker mit völlig uniformen Pflanzen, wie er in der konventionellen Landwirtschaft für eine maschinengerechte Handhabbarkeit angestrebt wird, sicherlich als wenig lebendig und lebenskräftig bezeichnet werden.
Durch nicht fest definierte Umweltbedingungen und die individuellen Ausgestaltungsmöglichkeiten verliert die Pflanze die streng kausale Berechenbarkeit des mechanischen Bereichs. Ein Kriterium des Lebendigen ist nämlich, dass hier nicht absolute Berechenbarkeit herrscht. Ein Moment der Freiheit taucht auf. Wie eine Pflanze sich entwickeln wird, ob ein Samenkorn keimt, wie viel Frucht sie bringt, all das kann nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden. Das Lebendige ist prinzipiell nicht genau berechenbar. Kein Wunder also, dass die Auswirkungen der Gentechnik letztendlich von niemandem genau vorhergesagt werden können.
Ein weiterer wichtiger Unterschied des Lebendigen zum Mechanischen ist die Notwendigkeit der Entwicklung und Verwandlung. Diese Vorgänge kommen in mechanischen Abläufen gar nicht vor. keim
Im pflanzlichen, im tierischen und erst recht im menschlichen Bereich findet Entwicklung mit eigener Dynamik statt. Geburt, Wachstum, Reife und Tod kennzeichnen diese Entwicklung. Dabei gibt es in bestimmten Phasen intensive Verwandlungen, die allerdings nicht immer so offensichtlich sind wie die Verwandlung des Samenkorns zum Spross oder der Raupe zum Schmetterling.
Ein weiteres Charakteristikum des Lebendigen ist sein steter und vor allem rhythmischer Austausch mit der Umgebung. Ein Organismus muss ein offenes System sein und Atmungs- und Stoffwechselprozesse mit der Umgebung ausführen. Ohne diese Austauschprozesse erstirbt der Organismus. Der rhythmische, atmende Charakter lebendiger Vorgänge unterscheidet sich wesentlich vom isolierten, linearen Charakter des Mechanischen.
Die hier dargestellten Aspekte des Lebendigen erleichtern das Verständnis eines organischen Handelns.

Organisches Handeln

Eine Pflanze kann sich wie alles Lebendige nur in vielfachen Beziehungen zu einer Umwelt entwickeln. Dabei darf man allerdings Beziehung nicht als lineare Verbindung zwischen zwei Punkten betrachten. Das wäre zu mechanistisch gedacht. Die Pflanze ist einfach Teil eines großen Ganzen. Sie ist Teil der Umwelt und selber Umwelt für andere. Dies ist bestimmend für die grundsätzliche Btrachtung eines allgemeinen organischen Handelns.

„ Als der See da war, sind auch die Schwäne gekommen“

– diese asiatische Weisheit zeigt schon das Wesentliche eines organischen Handelns: Entscheidend ist die Arbeit an den Bedingungen, an der Umwelt. Es wird nicht einfach irgendetwas irgendwo hingepfahlt, wie es einem mechanischen Handeln entspräche, sondern es werden die Bedingungen so geschaffen, dass sich das Gewünschte entwickeln kann. Manchmal ist dazu noch ein Samenkorn notwendig, manchmal stellt sich dieses sogar auf wundersame Weise, wie die Schwäne in obigem Beispiel, wie von selbst ein.
Wie eine Pflanze muss dann das sich Entwickelnde seinem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechend vom Handelnden pflegend begleitet werden. Es entwickelt sich jedoch durch seine eigenen nicht ganz berechenbaren Lebenskräfte nach eigener Gesetzmäßigkeit. Als Handelnder muss man sich hüten, diese Entwicklung gewaltsam forcieren oder nach eigenen Vorstellungen und Wünschen mit Gewalt manipulieren zu wollen. Geduld und Vertrauen sind notwendig, denn der Erfolg des eigenen Bemühens wird nicht unmittelbar sichtbar. Auch muss man akzeptieren, dass man die Sache nicht ganz in der Hand hat.
Treten Probleme auf, hat es gar keinen Sinn, das sich Entwicklende isoliert zu analysieren. Weite Perspektiven müssen betrachtet werden ohne sich zu sehr auf das einzelne Problem zu fixieren. Die Bedingungen müssen untersucht und bearbeitet werden, soweit dies möglich ist. Manchmal ist dies nicht mehr möglich. Dann kann vielleicht nur noch ein mechanischer Noteingriff erfolgen oder möglicherweise nur noch daraus für die Zukunft gelernt werden.
Insgesamt muss man weg von einer zeitlich und räumlich punktuellen Betrachtungsweise. Das Bewusstsein muss in aufmerksamer und empathischer Hinwendung die Umgebung und die zeitliche Entwicklung wahrnehmen. Bei einer so veränderten Wahrnehmung wird sich allmählich auch das Handeln verwandeln. Das Bewusstsein wird sich dann langsam daran gewöhnen, beim Umgang mit dem Lebendigen, wozu auch sozialer Umgang gehört, nicht dualistisch und analytisch vorzugehen, sondern sich auf einen Wechsel von Empathie und Vernunft einzulassen.
Diese Betrachtungs- und Handlungsweise gilt nun nicht nur für den Umgang mit Pflanzen, Tieren und Menschen. Jeden Prozess und jedes Projekt, mit dem man im Alltag zu tun hat, kann man auf diese Weise organisch betrachten und dementsprechend handelnd damit umgehen. So wird sich nach und nach ein Vertrauen in Entwicklungen, vielleicht auch ein Verständnis von Verwandlungen ergeben. Einzelphänomene werden nicht mehr als Fertiges isoliert betrachtet, sondern werden als Anregungen und sich äußernde Erscheinungen eines größeren zeitlichen und räumlichen Zusammenhangs wahrgenommen. Man arbeitet zunehmend an und mit den Kräften der Umgebung, fühlt sich eingebettet und getragen. Man wundert sich vielleicht, wie einem Hilfe von außen zukommt, Probleme sich wie von selbst lösen oder Situationen sich ergeben, die man nur ergreifen muss. Das Ganze hat allerdings nichts mit Passivität zu tun, sondern erfordert ganz im Gegenteil eine intensive und nicht nur physische Dynamik. Natürlich sind auch immer wieder direkte physische Aktivitäten notwendig, doch erlebt man diese in einem größeren Zusammenhang. Dies kann Gelassenheit, Zuversicht und Geduld bewirken. Die Liebe zur Handlung nimmt zu und die einzig auf ein Ergebnis hin orientierte Absicht nimmt ab.

Bezug zu Goethe und Sheldrake

Goethe und Sheldrake ging und geht es vor allem um eine dem Lebendigen angemessenen Erkenntnishaltung. Daraus resultiert natürlich auch eine veränderte Handlungsweise.
Es wurde bereits dargestellt, wie Rupert Sheldrakes morphogenetische Felder von einer punktuellen Betrachtung wegführen. Unter anderem zeigt er auf, wie jedes Wesen in seinen Beziehungen lebt, welche durch ein verbindendes Feld als wirkende Realität vorstellbar werden. Die duale Subjekt-Objekt Beziehung wird in eine Subjekt und Objekt als Polaritäten umfassende Feldgesamtheit verwandelt. Das ist zunächst schwer zu denken. Wenn es sich jedoch mehr und mehr als wissenschaftlich sinnvoll erweist und sich im allgemeinen Bewusstsein durchsetzt, so wird es sicherlich zu einem veränderten Empfinden, Verhalten und Handeln führen. Nicht Objekte und momentane Konkretisierungen, sondern ein Fluss sich wandelnder lebendiger Beziehungen, Verbundenheit und gegenseitige Abhängigkeit würde unsere Existenz ausmachen und das Handeln bestimmen.
Goethe war es wichtig aufzuzeigen, wie die Art der Betrachtung der Welt auf den Betrachter zurückwirkt. Das war der Grund, weshalb ihm die zunehmende mechanistische Weltanschauung mit ihrer punktuellen, analytisch trennenden Vorgehensweise Angst bereitete. Eine organische Betrachtungs- und Handlungsweise, die alles in zeitlichen und räumlichen Zusammenhängen wahrnimmt und handhabt, kann zu der Rückwirkung führen, dass auch der wahrnehmende, fühlende und handelnde Mensch sich nicht mehr so punktuell und egoverhaftet empfindet, sondern sein Bewusstsein weitet und seine aktuelle Situation im Wechselspiel mit seiner Umgebung und im Zusammenhang seiner biographischen Entwicklung wahrzunehmen lernt.
Goethes anschauende Urteilskraft verlangt Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen, innere Wahrnehmung und ein Überwinden eigener fester Wahrnehmungsmuster. Dies wird ganz praktisch neue Fähigkeiten ausbilden, die auch das Handeln verändern werden.

Zum Zeitgeschehen

Organisch zu denken und zu handeln könnte nicht nur helfen eine neue Art von Umweltbewusstsein zu entwickeln, es hat auch etwas sozial außerordentlich Verbindendes. Steter Austausch mit der Umgebung, ein gegenseitiges Ernähren und Beleben im sozialen Kontext wird erlebbar, ohne dass dabei eine Seite die eigene Individualität aufgeben müsste.
Im Konfliktfall verfällt man nur zu leicht in eine mechanistische Betrachtungs- und Handlungsweise und wird von der Grundeinstellung des dualistischen Getrenntseins beherrscht. Dieses gilt nicht nur für einzelne Menschen, sondern auch für ganze Völker und Kulturkreise. Im Zeitalter des globalen Bewusstseins und Handelns müsste eigentlich immer stärker der Aspekt des Verbundenseins auch durch Krisen hindurch tragen und es müsste zunehmend deutlich werden, dass das Wohl des anderen einem selber dient und einem selber auch Vorteile bringt. Diese heute aufkeimende Erkenntnis, die für eine positive und faire Globalisierung absolute Voraussetzung ist, scheint im gegenwärtigen Zeitgeschehen ihre Feuerprobe bestehen zu müssen. Kapitalismus und verschiedenste Arten von Fundamentalismus dominieren die Welt und es wird jeweils versucht sie mit Gewalt durchzusetzen. Organisches Denken und Handeln ist frei von diesen eigentlich der Vergangenheit angehörenden Ideologien. Es könnte vielleicht helfen unter Respektierung eigenständiger kultureller Ansätze Einsicht in die gemeinsame Verantwortung zu stärken und im Dialog eine gemeinsame Perspektive für eine gemeinsame Welt zu entwickeln.

http://www.bio-logos.de/leitartikel.htm

gefunden bei: http://diw.adpo.org/2013/06/27/vom-mechanistischen-zum-organischen-denken-und-handeln/#more-3626

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…danke an TA KI und Petra Mensch

Gruß an die denkenden Menschen

Der Honigmann

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wilde-scharfgarbeTinktur

Da ich immer wieder auf selbstgemachte Tinkturen verweise, gibt es hier ein Grundrezept
zum “brauen” eigener Tinkturen.
1. Sammel ein Glas voll Heilkräuter (oder kauf sie).
2.Gieß einen hochprozentigen klaren Schnaps (z.B. Doppelkorn oder Wodka) über die
Kräuter, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließe das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Warte ca. 10 Tage
6. Filter die Tinktur ab (z.B. mit Kaffeefilter).
7. Gieße sie in eine dunkle Flasche.
8. Von der fertigen Tinktur kannst du dann z.B. 3 mal täglich 1−2 Teelöffel voll bzw. 20−50
Tropfen einnehmen.
Oder verwende sie in Salben oder Gels.
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Kräuteröle

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Kräuteröle können zum direkten Einreiben oder zur Verwendung in Salben und Cremes
eingesetzt werden. Das bekannteste Kräuteröl ist das leuchtend rote Johanniskrautöl.
1. Sammel ein Glas voll Heilkräuter (oder kauf sie).
2. Gieß ein gutes Öl (z.B. Olivenöl) über die Kräuter, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließ das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Schüttel das Öl ab und zu
6. Warte ca. 3 Wochen
7. Filter das fertige Kräuteröl ab (z.B. mit Kaffeefilter).
8. Gieße es in eine dunkle Flasche.
Beschrifte die Flasche mit Inhalt und Datum
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http://diw.adpo.org/?s=Heilkr%C3%A4uter

Johanniskraut−Öl

johanniskrautJohanniskrautöl ist berühmt für seine Heilwirkungen und kann zum direkten Einreiben oder
zur Verwendung in Salben und Cremes eingesetzt werden. Äußerlich hilft es bei
Muskelschmerzen, leichten Verbrennungen, infizierten Wunden, Geschwüren und
Neuralgien. Innerlich unterstützt es den Verdauungsapparat.
1. Sammel ein Glas voll Johanniskrautblüten an einem sonnigen Tag (oder kauf sie).
2. Gieß ein gutes Öl (z.B. Olivenöl) über die Blüten, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließ das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Schüttel das Öl ab und zu
6. Warte ca. 3 Wochen, dann müßte das Öl tiefrot sein
7. Filter das fertige Johanniskrautöl

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Benzoe−Tinktur

pflanzlisteBenzoe−Tinktur ist einfach klasse für die Haut. Irgendwie wird jede Creme und jedes Gel
wirkungsvoller, wenn ich Benzoe−Tinktur hinzufüge. Es hat so eine sanfte Kraft, die Haut zu
verwöhnen und damit wohl auch zu heilen.
1. Besorg dir eine Handvoll Benzoe−Harz (in irgendeinem Alternativ−Laden, kann schwierig sein).
2. Gieß einen hochprozentigen klaren Schnaps (z.B. Doppelkorn oder Wodka) über das Harz, bis es bedeckt ist.
3. Verschließ das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz.
5. Warte ca. 10 Tage.
6. Filter die Tinktur ab (z.B. mit Kaffeefilter).
7. Gieße sie in eine dunkle Flasche

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Ringelblumen−Öl

Ringelblumenöl hat hervorragende Heilwirkungen und kann zum direkten Einreiben oder zur
Verwendung in Salben und Cremes eingesetzt werden.
1. Sammel ein Glas voll Ringelblumenblüten an einem sonnigen Tag (oder kauf sie).
2. Gieß ein gutes Öl (z.B. Olivenöl) über die Blüten, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließ das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Schüttel das Öl ab und zu
6. Warte ca. 3 Wochen
7. Filter das fertige Ringelblumenöl ab
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Ringelblumen−Tinktur

Ringelblumen−Tinktur ist gut für vieles. Äußerlich kommt sie für fast jede Hautbeschwerde
in Frage. Sie sollte dann verdünnt verwendet werden (z.B. als Kompresse). Die Ringelblume
verhindert Entzündung und Eiterung. Innerlich soll sie für alles Mögliche gut sein:
Leber−Galle−fördernd, entkrampfend, Menstruationsregelnd.
1. Sammel ein Glas voll Ringelblumenblüten (oder kauf sie).
2. Gieß einen hochprozentigen klaren Schnaps (z.B. Doppelkorn oder Wodka) über die
Blüten, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließ das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Warte ca. 10 Tage
6. Filter die Tinktur ab (z.B. mit Kaffeefilter).
7. Gieße sie in eine dunkle Flasche.

gefunden bei: http://diw.adpo.org/2013/09/11/fur-alles-ist-ein-kraut-gewachsen-teil-1/#more-5479

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…danke an TA KI und Petra Mensch

Gruß an die Kraft des Natürlichen

Der Honigmann

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Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? …

Von Rolf-Bernhard Essig

Diesmal geht es um die Redensarten: Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen?, Wie ein geölter Blitz, Wie der Herr, so’s Gescherr, Das ist mir zu vigelinsch, Immer der Nase nach, Zur Salzsäule erstarren u.a.

Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen?

Das Sprachbild ist einprägsam und treffend für einen Menschen mit einer plötzlichen Stimmungsschwankung. Fast jeder kennt das Gefühl, wenn es im Bauchbereich kribbelt, als laufe dort ein Insekt. Da die Leber seit der Antike und noch weit nach dem Mittelalter als Sitz der Seele und des Temperaments galt, sprach man von ihr und nicht vom Bauch allgemein. Warum aber eine Laus? Das Tierchen passt mit seinem anlautenden „L“ natürlich gut zur gleich beginnenden Leber, und in „gelaufen“ tönt das „l“ ebenfalls. Das allein reicht nicht zur Erklärung, denn vor kurzem lernte ich, dass auch in der Ukraine, wo es nicht so schön gleichklingt, wörtlich heißt, eine Laus sei jemandem über die Leber gekrochen. Es geht bei der Laus vor allem um die Geringfügigkeit, die den Stimmungswandel ausgelöst hat. Schließlich verwendet man den Spruch vorwurfsvoll, ähnlich wie „Was bist du für eine beleidigte Leberwurst!“. Man kritisiert also, dass sich jemand über lauswinzige Kleinigkeiten aufregt.

Wie ein geölter Blitz

Schnelligkeit ist keine Hexerei, aber in diesem Fall scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Wer könnte schon einen Blitz ölen? Der Volksmund liebt es, Wendungen auszuschmücken, am besten witzig. „Blitzschnell“ kennt jeder, „wie ein Blitz aus heiterem Himmel“ ebenfalls. Die Plötzlichkeit und Geschwindigkeit, die damit ausgedrückt werden, konnte man im Bereich der Maschinen durch Ölen erreichen, das die Gleitfähigkeit der im Verbund arbeitenden Einzelteile verbesserte oder erst herstellte. Der extrem schnelle Blitz erhält also sprachlich zusätzliches Tempo durch die Ölung. Dass die Wendung in der Regel spaßhaft gebraucht wird, versteht sich.

Wie der Herr, so’s Gescherr

Ein wenig altmodisch ist der Ausdruck schon geworden, zumal das Wort „Herr“ selbst nicht mehr so häufig zu hören ist und „Gescherr“ nur noch in dieser Wendung überlebt hat. Es handelt sich um eine Lautvariante von „Geschirr“. Im „Geschirr“, den meist ledernen Zugvorrichtungen für Pferde oder Ochsen, war man abhängig von den Wünschen und Signalen des Herren, der das Gefährt leitete. Jedenfalls, wenn er die Zügel fest in der Hand hielt. Dementsprechend konnte sich das Sprichwort herausbilden, das in aller Regel abschätzig Untergebene oder Abhängige, die sich schlecht benahmen, gleichsam in Schutz nahm, indem man den Herrn, Auftraggeber dafür übertragen in die Pflicht nahm.

Das ist mir zu vigelinsch / figgelinsch

Die Übertragung gesprochener Dialekte in Schriftform ist eine schwierige Aufgabe, in Norddeutschland könnte man auch sagen „eine figgelinsche“ oder „vigelinsche Aufgabe“, denn das Wort bedeutet soviel wie „kompliziert, anspruchsvoll, eigen, besonders“. Man kann aber auch von einer Person sagen, sie sei „vigelinsch / figgelinsch“, nämlich „schlau“, „ein kluges Köpfchen“. Die Form mit „V“ führt auf die richtige Spur, denn im Plattdeutschen heißt die Violine „Vigelin“. Da deren Spiel dem einfachen Mann aus dem Volke verteufelt kompliziert vorkam, konnte er ein Eigenschaftswort daraus bilden, das dann außerdem die Geistesfähigkeiten eines Menschen loben konnte, der so etwas Schwieriges hinbekam. Hochdeutsch müsste man also von „violinig“ oder „geigig“ sprechen. Ob sich das wohl einbürgert?

Immer der Nase nach

Als Tourist begegnet einem die Richtungsangabe zuweilen, wenn ein Ort nicht zu verfehlen ist, weil er vom Standpunkt des Fragers aus in direkter Linie zu erreichen ist. „Geradeaus“ könnte man genauso sagen, schließlich sitzt die Nase vorne und zeigt wie ein Wegweiser den Weg, doch „immer der Nase nach“ klingt viel netter. Im Rheinhessischen begnügte man sich mit der schlichten Formel nicht und machte einen kleinen Spruch daraus: „Immer der Nas‘ nach geht der Arsch net irr.“

Zur Salzsäule erstarren

Nicht nur einmal und nicht nur von Kindern hörte ich schon „zur Salzsäure erstarren“. Solche Sprechfehler ergeben sich einfach deshalb, weil man a) im Zusammenhang weiß, was gemeint ist, selbst wenn nur der Klang stimmt, dass man b) die genaue Formulierung sprichwörtlicher Redewendungen oft nicht kennt und c) überhaupt viel zu wenig Bibel liest. Das Buch steckt voller spannender Geschichten, zu denen die von Frau Lot gehört, der wir den Ausdruck verdanken. Sehr kurz will ich sie erzählen. Die Bibel berichtet im 1. Buch Mose von zwei überaus sündigen Städten, deren Namen selbst sprichwörtlich wurden: Sodom und Gomorrha. Die Menschen dort wollten von göttlichen Geboten nichts wissen, was dem Herrn nicht gefiel. Er schickte seine Boten – nichts anderes heißt das griechische Wort „Engel“ – zu seinem frommen Anhänger mit Namen Lot, um ihn vor einem grässlichen Strafgericht zu warnen, das die Städte vernichten werde. Ein Feuer-Schwefel-Regen werde sie zerstören. Deshalb nannte in typisch widerlichem Militärhumor der englische Bomber-General Arthur „Butcher“ Harris die schlimmsten Luftangriffe der Geschichte im Juli 1943 auf Hamburg „Operation Gomorrha“. Vor seinen Brandbomben wollte nun der Herr in der Bibel Lot und die seinen retten. Er wies sie per Engel an, die Gegend rechtzeitig zu verlassen, sich aber auf der Flucht keinesfalls umzublicken. Alle hielten sich an den Befehl, obwohl hinter ihnen das göttliche Bombardement schon losging. Frau Lot war leider zu neugierig und erstarrte vor Schreck, als sie sah, wie Gott die Städte im Feuer vergehen ließ und im Erdbeben von der Landkarte austilgte. Um ihre Schreckensstarre zu beschreiben, wählten die Übersetzer unterschiedliche Vergleiche. Manchmal liest man, Frau Lot sei zur „Bildsäule“ erstarrt, also zu einer Art Skulptur ihrer selbst versteinert, andere, sie sei zur „Salzsäule“ erstarrt. Salz wurde in alter Zeit in Stangen gepresst, um es transportieren zu können, und bot sich so als weiterer Vergleich an.

Das juckt mich nicht die Bohne

Der Ausdruck verbindet zwei sprichwörtliche Redensarten. Da sind die Bohnen, die Jahrhunderte zu den beliebten Grundnahrungsmitteln gehörten. So gab es sie früher wie Sand am Meer. Eine Bohne allein besaß praktisch keinen Wert. Man spielte sogar um Bohnen als Geld- oder Jetonersatz. Die Wendung „nicht die Bohne“ bedeutete also „überhaupt nicht“, „nicht im geringsten“. Das ließ sich leicht mit dem Jucken verbinden, denn es handelt sich um einen Ausdruck, der in der Umgangssprache ausdrückt, ob einen etwas berührt, ärgert, stört, betrifft. Es „juckt mich nicht“ heißt, „es hat nichts mit mir zu tun“. Es gibt auch die Variante „das kratzt mich nicht“. Bohne und Jucken zusammen verbindet sich hier nach dem Motto „doppelt genäht hält besser“.

Sich einen Wolf reden / laufen

Der Wolf hat keinen besonders guten Ruf, als redensartliches Tier geht es ihm nicht besser. Im Bereich der Medizin begegnet man ihm bei bestimmten krankhaften Hautveränderungen wie Hauttuberkulose oder Wundsein. Im Deutschen spricht man in diesen Fällen von einem „Wolf“ oder dem „fressenden Wolf“. Wie beim Krebs, der sich gefräßig ausbreitet, sah man im Volksmund bei diesen Hautkrankheiten, die großflächige Zerstörungen anrichteten, eine schlimme Gier am Werke, die sich mit dem Wolf vergleichen ließ. Die gesunde Haut frisst die Krankheit wie ein Wolf weg. Es lag nahe, die Bezeichnung besonders auf das früher häufige Wundsein zwischen Oberschenkeln zu übertragen, das durch mangelhafte Hygiene und außerordentlich weites und häufiges Laufen hervorgerufen wurde. Dass der Wolf selbst ein ausgezeichneter Läufer ist, war da nur eine ironische Nebenidee. Jedenfalls wusste man, dass man sich einen Wolf laufen konnte, wenn man unentwegt lief. Wenn man unentwegt redete, sprach man dementsprechend von „sich einen Wolf reden“. Von hier aus ließ es sich auf jede beliebige, häufig wiederholte Tätigkeit anwenden.

Vom Leder ziehen

Es scheint sich um eine alte Barbiersweisheit handeln zu können, denn die Barbiere zogen die Klinge vor der Rasur an einem Lederriemen glatt und scharf. In Wirklichkeit geht es jedoch um die Schwertscheiden, die früher sehr oft aus Leder gefertigt wurden. Zog jemand vom Leder, dann zog er sein Schwert, fing also Streit an. Seit 1500 war das die übliche Bedeutung. Dann aber – schließlich trug man irgendwann nicht mehr so oft Schwerter mit sich herum – ergab sich eine weitere übertragene Bedeutung. Wer redensartlich vom Leder zog, der war ein rücksichtsloser Geselle und sprach auch so. Nun bezeichnete die Wendung also heftiges Schimpfen, Lästern, Schlechtmachen, in Einzelfällen – je nach Gesprächszusammenhang – auch schamloses Angeben.

gefunden bei: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/797278/

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…danke an TA KI

Gruß an die Sprichwörtlichkeiten

Der Honigmann

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…..starke Gewitter, reichlich Regen, kein Strom, kein Internet und doch noch geschafft…. 😉

Themen:

  1. Vorschulkinder: Mattscheibe hemmt Entwicklung des Einfühlungsvermögens
  2. Medien Lügen: DAS wußten Sie nicht? Na, dann schauen Sie einfach mal
  3. Proteste in Bangkok: Thaksins Erbe
  4. Nach CIA-„Wahlsieg“ in Honduras & Ermordung von 18 sozialistischen Politikern im Wahlkampf wird Obama zuschlagen
  5. Flugverbotszone: Japan und Südkorea provozieren China
  6. Ägyptische Militärjunta verabschiedet Gesetz gegen Proteste
  7. Die NATO und der GCCO organisierten und finanzierten den Tod von 120 000 Syrern
  8. Telephongespräch zwischen dem iranischen und syrischen Präsidenten
  9. Iran: Es geht nicht um Atomwaffen
  10. Dreißig Staaten
  11. Rußland zieht seine Armada vom Mittelmeer zurück
  12. Die verbrecherische EU-NATO Einmischung in der Ukraine
  13. Zwischen Skylla und Charybdis
  14. Geheimtreffen: EU schwört Staaten auf neue Weltordnung ein
  15. Frankreich: Geldstrafe für Aufruf zum Boykott israelischer Produkte
  16. Cameron macht das UK häßlich für EU-Migranten und Tramper!
  17. Verletzte bei Massenschlägerei in Flüchtlingsheim
  18. Berlin: Asylcamp-Bewohner drohen der Polizei mit Gewalt
  19. Innere Sicherheit: Jetzt redet ein Polizeibeamter!
  20. Nach Drohungen: Frei.Wild-Auftritt in Jena abgesagt
  21. Gauck würdigt Verankerung islamischer Theologie an Universitäten
  22. Deutschlands Zukunft: Jung, männlich, orientalisch und kriminell
  23. PAUL macht aus verschmutztem Wasser Trinkwasser

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Gruß

Der Honigmann und Team aus Paraguay

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Rot gilt als Farbe des Feuers oder des Blutes. Im Hebräischen haben die Worte Blut und Rot den gleichen Ursprung: Rot heißt „adom“ und Blut heißt „dam“. Blut und Feuer besitzen sowohl eine positive als auch eine negative Besetzung. Dem Hass, dem Krieg, der Aggression und dem Blutvergießen stehen die Kraft, die Liebe, die Wärme und die Leidenschaft gegenüber. Das leuchtende Blutrot war bei den alten Griechen die Farbe der griechischen Kriegsgötter Phoebus und Ares. Der biblische Adam wurde aus roter Erde geschaffen. In den frühen Kulturen wurde das dunkle Rot des Blutes dem Weiblichen zugeordnet. Die „Mutter Erde“ spendete den roten Ocker, dem man lebenserhaltende Kräfte zuschrieb

Symbolik

Im Isenheimer Altar erscheint Christus mit einem zinnoberroten Mantel. Die Farbe Rot in Christus‘ Gewand verkörpert eine ganze Reihe von Symbolgehalten: Es ist die Farbe der Märtyrer und deren Blut, es demonstriert Macht und Herrschaft über Leben und Tod, aber auch Glaube, Erfüllung und Liebe. Das Gewand erinnert an eine lodernde Flamme und symbolisiert im Streben gegen den Himmel das Sinnbild des Göttlichen. Der Kopf von Christus ist von einem gelborangen Strahlenkranz umgeben: Christus ist der Erlöser der Finsternis und führt uns zum Licht. Noch heute werden an Pfingsten die Altäre in katholischen Kirchen rot geschmückt, als Farbe des heiligen Geistes.

Matthias Grünewald: Auferstehung Christi (1515)

Christi1bDieses Gemälde ist Teil des Isenheimer Altars.

Rot war wahrscheinlich die erste Farbe, die der Mensch wahrnehmen konnte. Bei Hirnverletzungen, die eine vorübergehende Blindheit auslösen, nimmt der Patient während der Genesung zuerst das Rot wieder wahr, bevor sich die anderen Farben einstellen. In der Frühgeschichte war sie die bedeutendste Farbe der Jagdvölker. Man schrieb ihr lebenserhaltende Kräfte zu, was zur Beigabe von rotem Ocker bei steinzeitlichen Bestattungen führte. So erklären sich Funde von ganz in Ockerpuder eingebetteten Skeletten. In manchen Gräbern finden sich bis zu 10 kg des roten Pigments. Die Höhlenmaler schrieben der roten Farbe Zauberwirkung zu. Das Wort Zauber hieß in der altnordischen Sprache taufr und ist mit dem angelsächsischen Wort teafor (roter Ocker) verwandt. Es ist zu vermuten, dass sie die Tiere bewusst mit rotem Ocker oder mit Eisenoxidrot zeichneten, um deren Fruchtbarkeit magisch zu beschwören.
   
Der Glaube, dass die Farbe Rot vor bösen Einflüssen schütze, war weit verbreitet. Gegenstände, Bäume und Tiere wurden deshalb mit roter Farbe bestrichen. Die Krieger färbten ihre Äxte und Speerschleudern mit roter Farbe, um den Waffen magische Zauberkräfte zu verleihen. Dieser Brauch ist heute bei den Aborigines in Australien teilweise noch üblich. Man nimmt an, dass die Jäger der Steinzeit und später auch die germanischen Krieger ihre Waffen oder sogar sich selbst im Blut der erlegten Tiere tauchten, wie der Held der Siegfried-Sage. Die Gladiatoren Roms tranken das Blut ihrer sterbenden Gegner, um deren Kräfte in sich aufzunehmen. Andere Völker badeten Neugeborene im Blut besonders schöner und kräftiger Tiere. Auch noch viele spätere Völker trugen rot bemalte Amulette oder rote Edelsteine wie den Granat oder den Rubin als Schutz vor dem „bösen Blick„. Man glaubte, dass das Tragen eines roten Rubins den Träger unverwundbar mache. Selbst im Mittelalter verwendete man in Deutschland noch rotes Bettzeug, da dieses vor „roten Krankheiten“ wie Fieber, Ausschlag oder bei Fehlgeburten helfen sollte. In Jan van Eycks Ölgemälde „Vermählungsbild des Giovanni Arnolfini“ sieht man hinter dem Paar das ganz in Rot eingehüllte Bett. Die Farbe Grün im Gewand der Braut symbolisiert die Liebe.

Jan van Eyck: Vermählungsbild des Giovanni Arnolfini

VanEyck1

Öl auf Holz, 1434

Das Tragen roter Bänder oder Tücher gehörte bei vielen Völkern zu den Hochzeitsbräuchen. Im 18. Jahrhundert heirateten in Nürnberg die reichen Patrizierinnen in einem roten Brautkleid. Diese Tradition gab es schon in der Römerzeit: Die römischen Bräute wurden mit einem feuerroten Tuch umhüllt, dem Flammeum, welches Fruchtbarkeit und Liebe garantieren sollte. Heute noch tragen in Europa die neugriechischen, die albanischen und armenischen Bräute rote Brautschleier. In China wird die Braut in einem roten Brautkleid und einer roten Sänfte zum Ort der Hochzeitsfeier getragen. Dort schreitet sie auf einem roten Teppich ihrem Bräutigam entgegen und dieser begrüßt sie, in dem er ihren roten Seidenschleier hebt. Wenn ein Kind geboren wird, überbringen die Nachbarn dem glücklichen Paar rote Eier, als Zeichen für Glück und Wohlergehen.

Die rote Rose gilt als das Symbol der Liebe und Treue. Nach der griechischen Sage sollen rote Rosen aus dem Blut des Adonis, der auf der Jagd von einem wilden Eber getötet wurde, entstanden sein. Bei den Griechen war die Rose Sinnbild für Wachsen und Vergehen in der Natur, aber auch für Liebe und Zuneigung. Sie war der Aphrodite, der griechischen Liebesgöttin und Tochter der Zeus und der römischen Göttin Venus geweiht. Im Christentum wird die rote Rose mit dem Kreuz und dem vergossenen Blut in Verbindung gebracht.

Nicht immer war die Farbe Rot positiv besetzt: Die biblischen Israeliten bestrichen ihre Türpfosten mit rotem Blut zur Abschreckung von Dämonen. Im alten Ägypten galt Rot als Farbe der Wüste und des zerstörerischen Gottes Seth, der das Böse verkörperte. „Rotmachen“ bedeutete soviel wie töten, üble Machenschaften wurden als „rote Dinge“ bezeichnet. In einem alten, ägyptischen Zauberspruch wird die Erlösung von dem Bösen gefordert: „O Isis, erlöse mich, befreie mich aus der Hand aller schlechten, bösen, roten Dinge!“ Die Papyrusschreiber verwendeten für üble Wörter eine eigene, rote Schreibflüssigkeit.
   
Positive und negative Eigenschaften sind im Phönix, dem Feuervogel, vereint. Er symbolisierte in Ägypten, aber auch in China und Mittelamerika Erneuerung und Reinigung. In China hieß er „zinnoberroter Vogel“ oder „die Substanz der Flamme“ und verhieß Glück und langes Leben. Im Symbol des Phönix verbindet sich das zerstörende Feuersymbol des Hasses und des Krieges mit seiner lebensspendenden Wirkung und Wiedergeburt. Der Vogel übergibt sich dem Feuer und geht aus ihm gereinigt und mit neuer Lebenskraft daraus hervor.

Die Farbe Rot in der Alchemie

In der Vorstellung der Alchemie war die gesamte Materie belebt. Die Alchemisten glaubten, dass das Entstehen von roter Farbe ein lebendiger Prozess ist, der Motor für dieses Leben waren die in der Materie wirkenden Kräfte. Die Farbe Rot erregte ihre besondere Aufmerksamkeit. Der Herstellungsprozess des roten Pigments Zinnoberrot aus Quecksilber und Schwefel war den Alchemisten in allen Einzelheiten zugänglich. Sie hielten Zinnober und Quecksilber für Vorstufen des sogenannten „Stein der Weisen“. Darunter stellten sie sich einen magischen Stoff vor, der die Fähigkeit besaß, aus bestimmten Metallen durch eine Umwandlung (Transmutation) Gold zu erzeugen.  Außerdem schrieb man dem Besitzer dieses Steines magische Fähigkeiten zu. Der Prozess des Suchens nach dem Stein des Weisens kann auch als Symbol für die Suche nach dem eigenen, persönlichen Lebensweg verstanden werden. Die Herstellung des imaginären Stoffes erfolgte in vielen, komplizierten, teilweise magischen, Arbeitsschritten. Die Vollendung des „großen Werkes“ war an einer Rötung („Rubedo“) zu erkennen. Der Stein der Weisen hieß auch in Anlehnung an die Farbe Rot „Roter Löwe“ oder das „Große Rote Wasser“.

Kolloidales Gold

koloidales goldGold in kolloidaler Form ist rot gefärbt.

Rot und Purpur, die Farben der Macht

Bei den Römern galt Purpur als ein Symbol der Macht. Nur der Kaiser durfte ein mit echtem Purpur gefärbtes Gewand tragen. Die Senatoren mussten sich mit einem purpurnen Band an der Toga begnügen. Wie bei den römischen Kaisern war das Tragen von purpurnen Gewändern bei den deutschen Kaisern ein Statussymbol der Macht. Ursprünglich entsprach die Farbe des Purpurs einem Violett. Da der echte Purpur extrem teuer war, benutzte man zunehmend den roten Farbstoff Scharlachrot, der aus der Kermeslaus gewonnen werden konnte. Aus diesem Grunde erlangte die Farbe Rot allmählich ihren Status als Machtsymbol.

Bis zur Französischen Revolution bestimmte in Europa eine Kleiderordnung, wer was und welche Farben tragen durfte. Reine Farben waren ausschließlich den Reichen aus dem Adelsstand vorbehalten. Die Gewinnung der reinen Farben aus den Naturfarbstoffen war außerordentlich schwierig, da die gängigen Farbstoffe kein feuriges Rot hervorbrachten. Erst durch komplizierte Färbeverfahren gelang es, intensive Rottöne zu erreichen. Geheimnisumwoben war die langwierige und aufwändige Prozedur für eine Färbung mit Türkischrot. Im Mittelalter war es den Adligen vorbehalten, rote Mäntel zu tragen.

Mit der Einbuße der wirtschaftlichen Macht des Adels und mit dem Aufkommen von neuen Färbeverfahren verlor die Farbe Rot allmählich ihr Statussymbol und war nun nicht mehr ausschließlich den Königen, Kardinälen, Richtern und Henkern, die mit ihren roten Roben ihre Funktion als Herrscher über Leben und Tod signalisierten, vorbehalten. Bis ins 19. Jahrhundert blieb Rot eine beliebte Farbe für Soldatenuniformen. Noch heute tragen die Richter des Bundesverfassungsgerichtes einen Talar aus roter Wolle.

Das negative Rot

Im Mittelalter wurde Maria noch mit roten Haaren gemalt und Engel traten in roten Gewändern auf. Ab 1500 wandelte sich jedoch die überaus positive Rolle der Farbe Rot, wie sie sie bei den Jagdvölkern der Steinzeit und später bei den Germanen noch besaß. Der germanische Gewittergott Donar hatte rote Haare und man glaubte, dass er Blitze aussandte, sobald er in seinen roten Bart blies. Alle rot gefärbten Tiere, wie das Rotkehlchen, der Fuchs oder das Eichhörnchen galten als dem Donar heilig. Feurig rot war auch der Bart und die Augen des Jagdgottes Wotan. Mit der Einführung des Christentums wurde die Bedeutung des Rot bei den beiden germanischen Göttern abgewertet. Aus ihnen wurde die Gestalt des Teufels mit roten Haaren und rotem Bart. Frauen mit roten Haaren galten als Dirnen oder Hexen, und die Mohnblume wurde zur Teufelsblume. Das Christentum bediente sich eines Feindbildes und versuchte die Sexualität, mit der die Farbe Rot ebenfalls assoziiert wurde, zu verteufeln. Die Haare der Maria wurden blond. Alte Sprichwörter besagen: „Rotes Haar, böses Haar!“ oder „Roter Bart – Teufelsart!“ Diese diskriminierenden Vorstellungen sind bis heute bei einigen Mitgliedern der Landbevölkerung lebendig geblieben.
   
Die Wirkung der Farbe Rot wurde in der Vergangenheit immer wieder für politische Zwecke eingesetzt. Sie ist die häufigste Farbe der Flaggen, da sie von weitem am besten gesehen wird. In der russischen Revolution im Jahre 1907 wurde die rote Fahne zum Symbol für Sozialismus und Kommunismus. Rot war in kalten Ländern wie Russland von jeher eine positiv besetzte Farbe. Der „rote Platz“ in Moskau hieß auch „schöner Platz“ und die „rote Armee“ nannte man auch „herrliche Armee“. Das russische Wort „krasnaja“ bedeutet gleichzeitig „rot und schön“. Im Westen dagegen ist das politische Rot negativ besetzt. Man spricht von „roter Gefahr“ oder von den „Roten“, der politischen Linken. Das schwarze Hakenkreuz war bei den Nationalsozialisten mit einer roten Grundfarbe hinterlegt. Hitler wollte damit einen psychologischen Bezug zur Arbeiterbewegung herstellen.

Wirkung der Farbe Rot

Aufgrund ihrer wohltuenden und wärmenden Wirkung wird die Farbe Rot (als Infrarotstrahlung) zu Heilzwecken eingesetzt. Allgemein wirkt sie anregend und appetitfördernd. Schon die bloße Wahrnehmung der Farbe Rot erhöht den menschlichen Stoffwechsel. Sie ist die Lieblingsfarbe der Kinder. Die Psychotherapie macht sich die Farbe Rot zunutze, um blockierte Fähigkeiten zur konstruktiven Aggression und zum Ausleben von Sexualität zu lösen. Die Farbe kann aber auch destruktive Aggressionen und Gewaltbereitschaft auslösen. Die von dem Künstler Barnett Newman ausgestellten, riesigen Leinwände mit großem Rotanteil wurden von Betrachtern angegriffen und beschädigt. Die Stierkämpfer in Spanien reizen die Stiere mit roten Tüchern, doch dies ist ein Trugschluss, den Stiere sind farbenblind und würden auch auf andere Farben reagieren. Sie reagieren lediglich auf die Bewegung der Torreros. Rot ist die Farbe der Gefühlsausbrüche: Wenn man sich schämt oder wenn man wütend wird, errötet man. Wer die Kontrolle über sich selbst verliert, „sieht rot“.

Im Straßenverkehr signalisiert die Farbe Rot Gefahr. Rote Ampeln verbieten das Weiterfahren oder -gehen, rote Bremslichter und Alarmknöpfe sind ebenfalls rot. Die Signalwirkung der Farbe Rot wird im Tierreich erfolgreich zur Arterkennung, bei der Balz oder als Warnfarbe eingesetzt. Die Werbung setzt die Wirkung der Farbe Rot ein, in dem sie Assoziationen zu erotischen Reizen erweckt. Rote Lippen und rote Autos werden gerne gezeigt. Das Rot des Coca Colas suggeriert hohe Wirksamkeit und Power. Die Farbe Rot ist jedoch aufgrund ihrer Aufdringlichkeit in der Werbung nicht ganz so beliebt wie die Farbe Blau.

Weitere Infos

Farbcodes und Farbbezeichnungen zur Farbe Rot
Geschichte und Gewinnung des Purpurs
Färben mit Cochenille oder Krapp
Die Farbe Violett

Pigmente

cadrotkrapplackzinnober

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gefunden bei: http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/Rot.htm

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symbrot

Die Farbe Rot gilt als Farbe des Feuers oder des Blutes. Im Hebräischen haben die Worte Blut und Rot den gleichen Ursprung: Rot heißt adom und Blut heißt dam. Blut und Feuer besitzen sowohl eine positive als auch eine negative Besetzung. Dem Hass, dem Krieg, der Aggression und dem Blutvergießen stehen die Kraft, die Liebe, die Wärme und die Leidenschaft gegenüber. Das helle, leuchtende Rot war bei den Griechen und später auch im Christentum mit dem Männlichen verbunden, es war die Farbe der griechischen Kriegsgötter Phoebus und Ares.

http://www.seilnacht.com/Lexikon/ph_rot.htm

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Gruß an die Farben

Der Honigmann

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rutengaenger_180Die Geschichte der Rutengänger

Ein geschichtlicher Überblick der Rutengänger

Wünschelruten gehen ist so alt wie die Menschheit ist. Wann und wo der erste Mensch als Rutengänger arbeitete ist völlig unklar, vielleicht war es eine Kunst das Wasser zu finden und einen Brunnen zu graben. Die Nomaden zogen durch die Wüste und Steppen dieser Erde, möglicherweise ist Rutengehen eine Jahrtausendalte Methode der Bauern und Hirten um sich vor schlechten Plätzen zu schützen, wahrscheinlich versuchten Sie ihr Glück als Rutengänger um die Fruchtbarkeit des Viehs und der Aussaat beeinträchtigen zu können.

In fast allen Kulturen sind hinweise, die der Rutengeher von den Babylonieren, Kelten bis zu den Germanen. Ein Benediktinermönch Valentinus Basilius berichtete im 15. Jahrhundert als Erster ausführlich über die Bräuche der Rutengeher, das damals unter der Bevölkerung praktiziert wurde.

wuenschelrutengaenger_400Rutengänger – Wünschelrutengänger auf der Suche nach Erz, im 16. Jahrhundert.

Rutengänger im 17.Jahrhundert

Jedoch im 17.Jahrhundert schrieb ein Jesuit Athanasius Kircher eingehend mit dem Wünschelrutengehen, so Art Bedienungsanleitung für Ruten. Intellektuelle und Gelehrte faszinierten sich immer mehr über die Rutengänger. Sowohl Albert Einstein, Wolfgang von Goethe, und Max Plank beschäftigten sich mit der Wünschelrute. Ein amerikanischer Arzt Dr. Abrams Albert hatte auf dem Gebiet Wünschelrute und Pendelforschung 1922 ein Buch über Diagnose von Krankheiten somit den ersten Schritt getan zur medizinischen Radiästhesie. Dr. Abrams Assistent der Forschung, Dr. Perkins hielt 1943 vor der “ British Society of Dowers“ (der Britischen Gesellschaft für Radiästheten) eine Vorlesung, in der er Dr. Abrams Entdeckung erläutert wurde und auf gute neue Einsatzmöglichkeiten mittels Wünschelrute bzw. Pendel im medizinischen Bereich hinwies. Es wurden enorme Erfolge erzielt, trotz allem nahmen seine Kollegen ihn nicht ernst.

Der Begriff: Radiästhesie wurde von einem französischen Priester Abt. Mermet Bouly von Hardelot – Plage im Jahre 1930 geprägt. Radiästhesie ist eine lateinisch – griechische Wortkombination von Radius = der Strahl und radisthesie oder aisthanomai = wahrnehmen, fühlen – wörtlich übersetzt Strahlenwahrnehmung. Es ist Wissenschaft, mittels Rute die über das Nervensystem vom Menschen die unsichtbaren Strahlen bioelektrischer Vorgänge von Organismen ermittelt werden können. Als Rutengänger brauchen sie die Fähigkeit atomare bzw. elektrische und magnetische Energien als Strahlungen, Schwingungen, Vibrationen oder Impulse zu spüren, fühlen ist wie ein sechster Sinn, der den natürlichen Ursprungsinstinkt des Menschen erhalten blieb.
Doch erwachsenen Menschen ging er zum Großteil verloren.

wuenschelrutengeher_400Johann Wolfgang v. Goethe befasste sich intensiv mit dem Thema Radiästhesie

Die Wünschelrutengänger als Phänomen

Radiästhesie ist die Kunst der Strahlenfühligkeit, sie ist sicher die älteste Kunst der Menschheit. In den biblischen Zeiten war die Rute als Stab bekannt, als so genannte Einhandrute. Deshalb trug die Kunst der Wünschelrutengänger bei den Griechen den Namen Rhabdomantie ( Rhabtos = Stab und Mantie = sehen). Sie war Bestandteil der Tempelgeheimnisse. Jedoch führte sie den Namen „wunscili gerta“. Bis ins 11.Jahrhundert sind auch die Ruten im althochdeutschen als „unskilgartel“ (wünschen und Gerte) bezeichnet worden. In der Römersprache hieß die Rute „virgula mercrialis“, Später „virgula divinatoria“, was soviel wie „Weissagerute“ bedeutet.

In unseren Gegenden nahm man als Rutengeher anfangs Strauchhölzer wie Haselnuss und Weide als Rutenmaterial, aber auch Esche, Birke, Buche und Eiche waren gefragte Rutenstäbe. In Skandinavien war die Esche lange Zeit der beliebteste Baum der Rutengänger. Die indogermanischen Kulturen nahmen am liebsten den Haselnuss-Strauch, sowohl die Priester des alten Indien, die Brahmanen. Auch die Germanen (Rutengeher) nahmen als Rute, die Hasel als auch Nuss oder Obstbäume. Bei den Holzruten ist es wichtig das sie frisch und geschmeidig sind, ungefähr 1 cm dick und 40 – 50 cm lange Astgabel. Da Holz sehr schnell trocknet und die Astgabel sehr brüchig wird, nimmt man heute Drahtschlingen, Metalle wie Aluminium, Kupfer und Stahl werden vorgezogen, auch Plastik, Fischbein und Horn sind als Ruten für Rutengänger verwendbar.

http://www.rutengeher.com/radiaesthesie/rutengaenger/index.html

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Boviseinheit – Biometer

Qualitätsbestimmung durch Bovis – Boviseinheiten

Das Biometer entwickelte der Physiker A. Bovis, die Boviseinheit diente ursprünglich dazu nicht materielle Energieformen, besser gesagt die „Biologische Qualität“ einer Sache zu bestimmen. Diese Technik wurde zur Qualitätsbestimmung von Plätzen, Lebensmittel, und Stoffen angewandt. Eine Skala ist die Hilfe bzw. ein Diagramm wobei man mittels Rute oder Pendel erstellen kann, ob die Qualität einer Sache und deren Lebenskraft physikalisch in Ordnung sind oder nicht. In der Richtwertskala können Sie die Boviseinheiten ablesen.

Biometer nach Bovis

biometer

Richtwertskala

Boviseinheiten Richtwertskala in Boviseinheiten
etwa 1.600 keine Lebenskraft mehr
etwa 2.000 Kreuzung, Krankheitsfördernde Zonen / pathogene Zone
etwa 3.000 Destilliertes Wasser
etwa 5.960 Normales gesundes Leitungswasser
etwa 6.500 Mittelwert für physische Energie des Menschen in Europa
6000- 7.000 störungsfreie Zone
7000- 8.000 gute Vitalstrahlung beim Menschen
etwa 8.500 physischer Mittelwert der Energie der Menschen im asiatischen Raum
11.000 Tempel des Echnaton
8000- 13.000 Energieübertragung von Heilern
13000- 14.000 Kirchenplatz / Moschee, der benutzt wird (gebetet wird)
ab 14.000 Schwelle zur Verwandlung
14.000 Tibetische Klöster
etwa 18.000 Labyrinth von Chartre / Kraftort
16000- 21.000 Felsen von Naguane / Capo di Pinte
21.000 Kokosnuss
23.000 rechtsdrehendes Heilwasser von Fatima
26.000 rechtsdrehendes Heilwasser von Lourdes
34.000 Muskatnuss
42.000 Mykernios-Pyramide
70.000 im Inneren der Chephren-Pyramide
170.000 Cheops Pyramide / Königskammer

Gesundes Leben erhöht ihre Boviseinheiten

Von Bedeutung ist bei den Boviseinheiten das man jedes Wunschdenken ausschaltet, die gesamte Abfrage erfolgt mental.
Der Wert von etwa 6.500 Bovis ist bei einem gesunden Menschen in Europa nicht den ganzen Tag gleich, damit aber auch nicht 100% messbar. Es spielen sehr viele Fakten eine Rolle, dieser Wert hängt von der Tageszeit vom Wetter (Sonnenschein oder Regen) ab. Bei Sonnenschein wird die Boviseinheit höher sein als an Regentagen, um die Mittagszeit befindet sich der Bovis-Wert am höchsten. In der Ruhephase ist die Boviseinheit am niedrigsten, da wir ansonsten nicht schlafen könnten.

Bei großen Handlungsbedarf reichen die 6.500 Bovis nicht aus, aktiv und kraftvoll ist man erst ab 8.000 Boviseinheiten.
Wesentliche Dinge des Lebens sind für viele nicht seh und erkennbar, daher lassen Sie sich von einem geschulten Rutengeher/in die Boviseinheiten messen. Leben Sie gesund und sorgen Sie, dass Sie auf einer strahlenfreien Zone Ihren Körper regenerieren, dann werden auch die Boviseinheiten ihren richtigen Wert erreichen.

http://www.rutengeher.com/radiaesthesie/boviseinheit/index.html

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Gruß an die Radiästesie

Der Honigmann

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AventurinAventurin

Geschichte
Der Aventurin gehört in die Familie der Quarze. Er ist ein grober grüner Quarz, der durch die Einlagerungen von Chrom-Glimmer seine glitzerndes Aussehen erhält. Seinen Namen wie wir ihn heute kennen hat er aus dem 17. Jahrhundert aus dem Italienischen Sprachschatz erhalten: „a ventura“ – was grob übersetzt „willkürlich“ bedeutet.

Wirkung auf den Körper
Durch die insgesamt entspannende Wirkung auf die Seele verhilft er zu mehr Toleranz und die Fähigkeit, fremde Ansichten zu akzeptieren. Er lindert starke Emotionen wie Wut und macht geduldiger. Gleichzeitig fördert er die Individualität und lässt Ideenreichtum und Begeisterungsfähigkeit wachsen.
Körperlich regt dieser Stein den Fettstoffwechsel an und senkt dadurch den Cholesterinspiegel. Das hat vorbeugende Wirkung in Bezug auf Arteriosklerose und somit auch dem Herzinfarkt. Er fördert ganz im Allgemeinen die Regeneration des Herzens und wirkt ebenso schmerzlindernd und entzündungshemmend sowie stärkend auf das Bindegewebe.
Dazu sollte er längere Zeit als Kette getragen werden oder oft als Handschmeichler Verwendung finden. In akuten Situationen kann er direkt aufgelegt werden.

Wirkung auf die Chakren
Sein seelischer und körperlicher Wirkungsbereich lassen die Zuordnung zum Herzchakra offensichtlich werden. Er bringt das seelische Herz in Einklang und erleichtert dadurch ganz wesentlich ein Miteinander. Eine herzliche Offenheit stellt sich ein. Die Hilfe bei physischen Problemen gerade im Herzbereich lassen ihn zu einem idealen Stein, ob als Schmuck getragen oder zur Mediation verwendet, werden.

Astrologisch wird ihm der Zwilling zugeordnet

http://www.heilstein-guide.de/aventurin/

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BergkristallBergkristall

Geschichte
Der Bergkristall ist ein klarer durchsichtiger Kristallquarz. Er galt bereits in der Antike als Heil- und Zauberstein. Die Griechen nahmen gar an, er sei gefrorenes Eis. Als Heilstein wurde er zur Vertreibung von Krankheiten und als Zauberstein zur Dämonenabwehr benutzt. Damals wie heute wird er noch zu Wahrsagekugeln verarbeitet. Heute allerdings weiß man, dass er aus fremdstoffreier Kieselsäure-Lösung entsteht.

Wirkung auf Körper und Geist
Der Bergkristall wirkt grundsätzlich verstärkend auf alle anderen Steine und wird als einzelner Kristall verwendet, in der Gruppe (den sog. „Treppen“), als geschliffener Stein oder als Essenz. Er hat eine stark klärende Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Der Verstand wird geschärft, was zu einer erhöhten Wahrnehmung führt. Und er stärkt die Fähigkeit, den eigenen Standpunkt zu vertreten. Die Entwicklung des inneren Wesenskerns wird durch ihn gefördert. Der Phantomquarz wird eingesetzt, um vermeintlich geistige Grenzen zu sprengen. Dieser Stein der Heiler und Schamanen vitalisiert, regt Nerven- und Drüsentätigkeit an. Allerdings hilft er auch, Fieber, Schmerzen und Schwellungen zu senken.

Wirkung auf die Chakren
Als äußerst klarer Stein mit reiner Schwingung wird er bevorzugt für das Scheitelchakra benutzt. Weiß bzw. durchsichtig wie er ist, wirkt er wie ein Prisma, und bricht das Licht in alle Regenbogenfarben. Er fördert die Verbindung von Spiritualität und Weltlichem und verhilft dadurch aus einer überzogenen materiellen Verhaftung zu gelangen. Astrologisch wird er dem Skorpion zugeschrieben.

http://www.heilstein-guide.de/bergkristall/

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BernsteinBernstein

Geschichte
Dieser gelbe Stein ist fossiles Baumharz, das erst in Jahrmillionen durch allmähliche Mineralisierung zu dem wurde was er heute ist. Er war der erste „Edel“stein, der Menschheitsgeschichte und wird bereits seit über 7000 Jahren als Heilstein genutzt. Einst glaubte man er besitze Leben, denn anders als Steine, fühlt er sich warm an. Durch Reiben an Wolle oder Seide wird er elektrisch aufgeladen, was ihm auch den Namen Elektron durch die antiken Griechen einbrachte.


Wirkung auf Körper und Geist
Der Bernstein vermittelt die Wärme der Sonne und verhilft zu Heiterkeit, Glück und Sorglosigkeit. Interessanterweise fördert er Sanftheit und Nachgiebigkeit allerdings gepaart mit dem notwendigen Selbstbewusstsein. Er ist auch kein Stein der Moderne, denn seinem Träger vermittelt er ebenso das Bewusstsein um Tradition. Viele Mütter wissen um die positive Wirkung bei zahnenden Kleinkindern und hängen diesen entweder eine Kette mit größerem Stein zum Kauen oder eine ganze Kette voller kleiner Bernsteine um den Hals. Die Wirkung erhöht sich noch, wenn zuvor die Mutter die Kette einige Zeit selber bei sich trägt. Sein insgesamt breites Wirkspektrum reicht von Magen- über Leber- und Gallebeschwerden, von Nierenproblemen bis hin zu Hauterkrankungen. Er sollte jedoch lange Zeit genug getragen werden.


Wirkung auf die Chakren
Bereits sein Wirkungsfeld an den beschriebenen Organen lässt die Zuordnung zum Nabelchakra erkennen. Ein gestärktes und ausgeglichenes Nabelchakra, zu dem der Bernstein verhelfen kann, führt zu Ausgeglichenheit im alltäglichen Leben. Dieses Chakra der Sitz des Willenszentrums ebenso wie der Gefühle. Das Ayurveda lokalisiert Agni – das Körperfeuer – ebenso im Bauch.

Astrologisch wird er dem Löwen zugeordnet.

http://www.heilstein-guide.de/bernstein/

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Gruß an die Heiler

Der Honigmann

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Die Zentralbanker übernehmen das Kommando: Jörg Asmussen fordert in New York die Umsetzung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA. Mario Draghi bezeichnet Kritiker der EZB als Nationalisten. Parlamente in ganz Europa sind gelähmt. Sie greifen in finaler Panik in die Staatskasse. Die Morphinisten der Macht in Brüssel torkeln von Schlappe zu Schlappe. Die Folge wird das Ende der Demokratie sein – und die Rückkehr der Feudal-Herrschaft in Europa.

die getreuen des teufels

Früher einmal war es Usus, dass die Zentralbanker überhaupt nicht in der Öffentlichkeit auftraten. Sie beobachteten die Märkte, legten die Zinsen fest, und verschwanden wieder von der Bildfläche.

Das hat sich gründlich geändert: Denn obwohl die Europäische Zentralbank keine andere Aufgabe hat als die Geldpolitik, jetten ihre Protagonisten – vom Steuerzahler finanziert – durch die Weltgeschichte und sondern Sprechblasen ab.

Diese Sprechblasen sollen die „Investoren“ glücklich machen, beruhigen, einlullen, überzeugen. Die EZB-Politiker sind die Lobbyisten der Investoren, namentlich der großen internationalen Banken. Sie überschreiten damit seit vielen Jahren ihr Mandat – nämlich das der Rolle als Hüter der Stabilität einer Währung.

Die Investoren stört das nicht, im Gegenteil: Sie sind die neuen Feudal-Herren Europas. Sie hören genau zu, wenn die EZB-Politiker sprechen. Denn sie wissen: Im Unterschied zu den europäischen Politiker haben die Zentralbanker wirklich etwas zu sagen.

Jörg Asmussen sagte am Donnerstag beim Council of Foreign Relations in New York: Europa befinde sich auf einem guten Weg, die Staaten hätten viele von den „Investoren“ geforderten Maßnahmen eingeleitet. Noch besser könnt jedoch alles werden, wenn „es Anstrengungen gäbe, die regionale Freihandelsabkommen, im speziellen die Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) zwischen Europa und und den USA beschleunigen.“ Ausmussen rechnet vor, dass TTIP 400.000 neue Jobs in Europa schaffen werde. Das Vermögen der Welt würde sich mit TTIP um 100 Milliarden Euro jährlich erweitern.

Niemand weiß, woher Asmussen diese Zahlen hat. In seiner Rede gibt es dazu keine Quelle.

Allerdings sollte jeder wissen, dass Freihandelsabkommen wie das TTIP dramatische Auswirkungen auf die Souveränität der europäischen Staaten haben. Sie werden das gesamte Rechtsgefüge auseinander nehmen, wie man schon am Beispiel von CETA, dem Abkommen der EU mit Kanada, deutlich erkennen kann (mehr zu diesem gespenstischen Eingriffen – hier).

Nun wäre es Aufgabe der Politiker, die Bürger über solch gravierende Veränderungen zu informieren, gegen solche Eingriffe zu kämpfen, die drohende Plünderung zu verhindern. Doch dies geschieht nicht: CETA und TTIP werden streng geheim in Brüssel verhandelt, von EU-Beamten, die keiner kennt, deren Gesichter niemand je gesehen hat – und deren Verhandlungsmandat von niemandem kontrolliert werden kann.

Auch Asmussens Chef, Mario Draghi, hat am Donnerstag politisiert: Er hat seine Kritiker gerügt und gesagt, dass die EZB keine deutsche, italienische oder französische Politik mache, sondern eine europäische Politik. Wer die EZB-Politik als einseitig darstelle, agiere „nationalistisch“ sagte Draghi. Wenn sich die Deutschen über niedrige Zinsen beschweren, dann sollte sie sich bei ihrer eigenen Wirtschaft beschweren: Die EZB halte die Zinse nur so niedrig, weil es der Wirtschaft schlecht geht.

Hier sehen wir beispielhaft, wie sich die politischen Gewichte in der Welt verschieben: EZB-Direktor Asmussen ist kein Zentralbanker. Er ist ein Politiker. Auch Draghi ist kein Banker: Er ist ein Lobbyist.

Weil die beiden von niemandem gewählt wurden, niemandem Rechenschaft ablegen müssen und gleichzeitig immer folgenreichere Entscheidungen treffen, die das Leben der Bürger in Europa unmittelbar beeinflussen, spielen sie die Rolle der mächtigen politischen Kommissare, wie es sie in der Sowjetunion gegeben hat. Sie bestimmen, welche Prinzipien gelten. Sie machen die Politik in Europa.

Das Volk hat keinerlei Mitsprache.

Denn die gewählten Volksvertreter zeigen gerade, wie bizarr sie ihre Rolle spielen: In Griechenland genehmigen sich die Parlamentarier mitten in der Krise Top-Gehälter (hier), in Österreich finden die Politiker eine Woche nach der Wahl beim heurigen ein 40-Milliarden-Euro-Budgetloch. In Deutschland schafft sich die Regierung selbst ab und ersetzt sich durch einen in der Verfassung an keiner Stelle vorgesehenen „Super-Ausschuss“ (hier). In Frankreich erfindet die Regierung jeden Tag eine neue Steuer, um sie am nächsten Tag zu widerrufen. Überall Chaos, überall Verfassungs- und Rechtsbruch; Lügen, Intrigen, Verteilungs-Kämpfe.

Kein Wunder, dass die EZB-Politiker in das Vakuum stoßen.

Denn die EU-Granden agieren ja noch absonderlicher: Eine beispiellose Blamage der EU mit der Ukraine, bei der Putin Barroso und Rompuy gezeigt hat, dass er die selbstgefälligen Großsprecher nicht einmal ignoriert. In China haben die Chinesen in dieser Woche den Kopf geschüttelt, als Barroso und Rompuy auftraten – ohne Agenda, ohne Hausmacht, ohne Gewicht. Besonders gelacht haben die Chinesen, dass die EU-Führer artig an einer Pressekonferenz teilgenommen haben, an der nach guter chinesischer Sitte, keine Fragen gestellt werden durften.

Völker, die von solchen Herren vertreten werden, brauchen sich nicht zu wundern, dass andere das Heft in die Hand nehmen.

Im Fall der Finanz-Kommissare Asmussen und Draghi ist es allerdings kein Fahrplan und kein Parteiprogramm, mit dem sie Europa auf Linie bringen werden: Es ist die Knute, die Schulden-Peitsche – mit der diese globalen „Investment“-Lobbyisten dafür sorgen werden, dass der Kontinent Europa zur weltweiten Ausbeutung und Plünderung freigegeben wird. Wenn Asmussen das TTIP nennt, hat das einen guten Grund: Die Finanz-Eliten haben es auf die Assets in Europa abgesehen.

Der Putsch von oben, er soll schnell, geräuschlos, schmerzlos vor sich gehen.

Die Party-Politiker in Athen und Berlin, die Morphinisten der Macht in Brüssel, die internationalen Banken unter der Führung der Finanz-Kommissare der Zentralbanken: Sie alle treiben die demokratischen Gesellschaften Europas auf den Abgrund zu. Sie rauben den Völkern Europas die Selbstbestimmung. Sie beenden das Experiment der Freiheit, welches sich in Europa nach dem Fall der UdSSR durchgesetzt zu haben schien.

Das war ein Irrtum.

Wir erleben die Rückkehr zur Feudalgesellschaft.

Die neuen Junker kommen aus aller Herren Länder.

Sie blasen zur Jagd auf Europa.

Es wird scharf geschossen.

gefunden bei: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/22/demokratie-schwach-wie-nie-die-rueckkehr-der-feudal-herrschaft-in-europa/

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Gruß an Satans Gesellen

Der Honigmann

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Themen:

  1. Der Bewußtseinssprung vom ICH zum WIR und die Quantenfelder in und um uns
  2. Bienen-Mörder Syngenta, Bayer und BASF für Public Eye Awards 2014 nominiert!
  3. Es brodelt in der halben Welt – Ein Aufruf zur Revolution schlägt Wellen
  4. Widerstand weltweit: Angola schließt Moscheen, zornige islamkritische Demo in Tahiti
  5. Warum afrikanische Bauern keine GMOs wollen
  6. Türkische Polizei setzt sich in Ankara mit protestierenden Lehrern auseinander
  7. Botschafter Palästinas bei der UN fordert Einstellung der Politik Israels
  8. IAEA-Experten inspizieren Aufräumarbeiten an Fukushima
  9. China schickt „Jadehasen“ auf den Mond
  10. Militärische Konfrontation China-VSA voraus?
  11. Fünf riesige Wirtschaftslügen, die den Amerikanern aufgetischt werden
  12. Dworkowitsch: Russisches Banksystem ist weltweit am sichersten
  13. Papst sprach mit Putin unter vier Augen
  14. Papst Franziskus will die Kirche umkrempeln
  15. Steine regnen vom Himmel
  16. Beraten und verkauft
  17. Griechenland hofft auf absurdes Steuerwachstum
  18. Bürger wollen kein Quecksilber-Licht: EU soll Glühbirne wieder zulassen
  19. EU verbietet Dänemark die Produktion von Zimtschnecken
  20. EU will deutscher Energiewende ihren Stempel aufdrücken
  21. Strompreis bleibt für die meisten Deutschen stabil
  22. Koalitionsverhandlungen: Offshore-Förderung wird teuer für Verbraucher
  23. Union und SPD begraben die Energiewende
  24. Israel-Nachrichten: „Die Deutschen haben ihr Hausrecht verloren. Die Bürger sind nicht mehr Herr im eigenen Haus.“
  25. Wie souverän ist Deutschland?
  26. Kein Frieden für Deutschland: Es fragt sich nur warum
  27. 80 Prozent der Intensivtäter haben nichtdeutsche Wurzeln

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Gruß

Der Honigmann und Team aus Paraguay

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f_gruenGrün verbindet man mit dem Frühling, dem entstehenden Leben und den wachsenden Pflanzen. Als Farbe der jährlichen Erneuerung und des Triumphs des Frühlings über den kalten Winter symbolisiert Grün die Hoffnung und die Unsterblichkeit. Die Wurzel des Wortes grün liegt in dem alten germanischen Wort ghro, was soviel wie wachsen und gedeihen bedeutet.

Grün kann durch subtraktive Farbmischung aus Blau und Gelb hergestellt werden. Insofern vereint die Farbe Grün das Geistige der Farbe Blau mit der emotionalen Wärme der Farbe Gelb. Beides zusammen schafft Wachstum und Weisheit. Die Farbe Grün ist aber auch Symbol für Unerfahrenheit. Ein junger, unerfahrener Mann ist ein „Grünschnabel“, er ist „grün hinter den Ohren“.

Symbolik

Im Märzbild der berühmten Stundenbücher der Gebrüder Limburg tritt eine Gruppe von berittenen Frauen (oder Mädchen) mit maigrünen Mänteln auf.  Das mit Malachit gemalte Grün symbolisiert den Frühling und vielleicht auch die Jugendhaftigkeit der Mädchen.

  Gebrüder Limburg: Stundenbuch des Herzogs von Berry

Kalenderblatt Mai (15. Jhdt.)

limburgDie maigrünen Mäntel der Mädchen sind mit Malachit gemalt.

Die Verwandtschaft des englischen Wortes grow mit green ist nicht von ungefähr. Mit Hilfe von Sonnenlicht und dem Kohlenstoffdioxid, das Tiere und Menschen erzeugen, produzieren die Pflanzen den lebensnotwendigen Sauerstoff und Stärke. Der Zauberstoff für den Prozess der Fotosynthese ist der grüne Farbstoff Chlorophyll (Blattgrün), der die Fähigkeit besitzt, anorganische Stoffe in organische umzuwandeln.

Obwohl das Chlorophyll schon seit mehreren Milliarden Jahren auf der Erde erfolgreich existiert, spielte die Farbe Grün bei den Jägern und Sammlern der Steinzeit im Gegensatz zur Farbe Rot offenbar kaum eine Rolle. So existieren praktisch keine Höhlenmalereien mit Darstellungen von Pflanzen, obwohl grüne Erden zur Verfügung standen. Nach dem Untergang der Jagdvölker und mit dem Aufkommen des Ackerbaus traten zunehmend Götter in Erscheinung, die mit der Farbe Grün in Verbindung gebracht werden.

  Malachit aus Kasachstan

f_malach

Der Malachit ist ein grünes Kupfererz.

Die Bedeutung der Farbe Grün ab dem Mittelalter

In der Alchemie wurden Lösungsmittel, die Gold lösen konnten, als „Grüner Löwe“ oder „Grüner Drache“ bezeichnet. Derartige Flüssigkeiten standen am Anfang des „großen Werkes“, der Herstellung des „Steins der Weisen“ (vgl. Farbe Rot). Unter dem Bild eines durchscheinenden, grünen Kristalls sahen die Alchemisten auch ein „geheimes Feuer“, das die Lebendigkeit des den Stoffen innewohnenden Geistes verkörperte.

Im Mittelalter und der Zeit der Minnesänger war Grün die Farbe der Minne oder der Liebe. Céladon besingt im Schäferroman „Astrée“ von Honoré d’Urfé (1568-1625) seine Geliebte Astrée und trägt dabei Maigrün. Dies galt im Mittelalter als Symbol für das Verliebtsein. [Lit Bruns, S. 117]  Céladon wird zunächst wegen seiner angeblichen Untreue verstoßen, und erst nach vielen Prüfungen erlangt er die Gunst seiner Geliebten. In einem bekannten Minnelied heißt es:
  
„Grün ist allem mein Sinn   
ist der lieb ein anfing.   
Grün soltn allezeit haben wert,   
ob dein Herz dir lieb begehrt.   
Grün ist gar ein fröhlich klait,
wer es nach seinen wirden trait.
Grün soll niemant tragen,   
der in lieb will verzagen.“ 
  
Grün war im Mittelalter nicht nur die Farbe der Liebe, sondern auch die Farbe der bösen Schlangen und Dämonen. Im alten China besaß der Drache noch eine sehr positive Bedeutung. Er symbolisierte die göttliche Macht der Umwandlung, den Rhythmus der Natur, sowie übernatürliche Weisheit und Stärke. Insofern wurde der Drache oft mit der Farbe Grün in Verbindung gebracht. Das Christentum deutete das positive Symbol um und schuf ein Ungeheuer, das alle bösen und destruktiven Eigenschaften in sich vereinte. Christliche Dämonen besaßen grüne Hautfarbe und grüne Augen, sie führten ihre Opfer direkt in die Hölle. Fruchtbarkeit als Symbol für die Farbe Grün wurde zu etwas Anrüchigem, da die christlichen Sittenhüter jeden Verdacht auf eine ungezügelte Sexualität vermeiden wollten. Der Teufel – als Jäger auf die Seelen – trat in einem grünen Rock auf. Obwohl manche Künstler des Mittelalters das Kreuz Christi grün malten oder Heilige auf ihren Bildern oft grün tragen – als Zeichen der Hoffnung – existiert bis heute die Vorstellung, dass Grün zusammen mit Gelb mit dem Begriff Gift verbunden ist. Giftgrün ist beispielsweise eine häufig benutzte Farbe.

„Du grünst, o Nil, du grünst die Gefilde.“ So preist ein unbekannter Dichter den lebensspendenden Fluss in einer Hymne im alten Ägypten. Bei den Ägyptern war die Farbe Grün wie das Blau positiv besetzt. Die altägyptische Himmelsgöttin und Göttin der Kuh Hathor wurde gelegentlich in der Gestalt eines grünen Baumes dargestellt. Sie galt als Herrin über die Liebe und das Leben. Eine Darstellung über die Göttin in einer Grabkammer zeigt, wie aus einer Maulbeerfeige eine schwere Brust heraushängt, die den Pharao tränkt. Besondere Bedeutung besaß der grüne Malachit. Er wurde gemahlen und mit Eiweiß, Akazienharz oder Feigenmilch verrührt, so dass eine smaragdgrüne Malfarbe und Schminke entstand. Diese wurde von den ägyptischen Frauen zum Schminken ihrer Augenlider verwendet. Neben seiner Verwendung als Pigment ist er bis heute ein beliebter Schmuckstein geblieben. Die Ägypter bauten das Mineral am Berg Sinai ab und gewannen daraus Kupfer. In der arabischen Welt nahm man gepulverten Malachit als Gegengift und gegen Geschwüre ein. Diese Wirkung ist wie seine Verwendung als Talisman, der Kinder vor Unfällen beschützen soll, eine Legende geblieben. Manche schreiben ihm jedoch noch heute heilende Kräfte zu. Ähnliches galt auch für den grünen Edelstein Smaragd.

  Schweinfurtergrün

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Diese echte Probe stammt aus einer alten Sammlung.

Die Herstellung eines farbstarken Giftgrüns gelang eigentlich erst durch die Herstellung von Schweinfurtergrün im Jahre 1805. Diese Malfarbe konnte man aus Grünspan und Arsenige Säure gewinnen. Nach dem Vermalen der Farbe können sich durch eine chemische Reaktion mit Feuchtigkeit giftige Dämpfe von Arsenverbindungen entwickeln. Napoleon hatte eine Vorliebe für die Farbe Grün. Die Wände der Räume in seinem Exil in St. Helena waren mit Schweinfurtergrün gestrichen. Als italienische Chemiker der Universität Mailand-Bicocca Anfang des 21. Jahrhunderts Napoleons Haare chemisch analysierten, fanden sie Arsen in erhöhten Konzentrationen. Zunächst glaubte man, dass Napoleon an einer Arsenvergiftung gestorben war. Nach neueren und genaueren Untersuchungen des Mailänder Professors Ettore Fiorini war Arsen jedoch nicht die Ursache für Napoleons Tod. Wahrscheinlich starb Napoleon an einem Magentumor. [Lit Fait 2008]

Die Bedeutung der Farbe als Hoffnungsträger und als Symbol der Erneuerung ist bis heute im Christentum erhalten geblieben. Die Karwoche beginnt mit dem Grünen Sonntag (Palmsonntag), die Fastenzeit endet mit dem Gründonnerstag. Nach einem alten Brauch isst man an diesem letzten Tag der Buß- und Fastenzeit Gemüse oder Spinat, als Symbol der Befreiung von den Sünden. Grün ist auch die Farbe der gewöhnlichen Sonntage, die Altäre der katholischen Kirchen sind an diesen Tagen mit einer grünen Decke geschmückt. Während Christus auf alten Darstellungen oft rote Gewänder trug und Maria blaue, erschien der heilige Geist oft als weiße Taube vor einem grünen Hintergrund.

In Deutschland trug die Farbe Grün ab 1980 mit der Gründung der Partei „Die Grünen“ zu einer Neuerung in der Politik bei. Die Farbe verwies auf den Schutz der Umwelt als wichtigste Absicht der Partei. Obwohl viele Wähler und Mitglieder der Partei aus dem Umfeld der Kirchen kamen, wurden die Grünen anfangs bei den katholischen Kirchenvätern nicht als Partei für das Leben und die Mitwelt anerkannt. Die Farbe besitzt auch in anderen Ländern politische Bedeutung. In der grün-weiß-roten Flagge Italiens stehen das Weiß und das Rot für die alten Farben Italiens, während das Grün das Recht des Menschen auf Freiheit und Gleichheit symbolisiert. Die Flagge wurde während der Französischen Revolution von den italienischen Republikanern im Jahre 1795 präsentiert. In Irland, der grünen Insel, wird die Farbe Grün als Nationalfarbe von den Katholiken beansprucht, die Farbe Orange dagegen von den protestantischen Oraniern.

Die Farbe Grün im Islam und in der arabischen Welt

Bei den Muslimen ist Grün die Farbe des Propheten Mohammed. Er selbst erklärte sie zu seiner Lieblingsfarbe, sein Mantel und sein Turban war grün. Bis heute dürfen nur die Kalifen – als Nachfolger von Mohammed – einen grünen Turban tragen. Das heilige grüne Banner ist mit Gold bestickt. Mohammed soll mit dieser Fahne in den Krieg gezogen sein und mit ihr Mekka erobert haben. In der Vorstellung der Muslime überwiegt im Paradies die Farbe Grün, als Sinnbild für blühende Landschaften und ewige Oasen. Heute noch ist Grün die Farbe der arabischen Liga, viele islamische Staaten haben die Farbe in ihrer Flagge. Sie symbolisiert die Einheit im Glauben und der arabischen Völker. Grün ist aber auch die lebensspendende Farbe aller Wüstenvölker. [Lit Heller, S. 73]

Das Symbol der Farbe Grün in der arabischen Welt ist jedoch noch älter als Mohammed. Der islamische Heilige al-Chadir, der grüne Mann, ist eine Sagengestalt, die die Nomaden in der Wüste zum Wasser führt und die Wanderer auf ihrem Weg begleitet. Nach der Sage soll al-Chadir durch das Reich der Finsternis gewandert sein, bis er zu einem hellen, weißen Felsen kam. Jeder andere Wanderer wurde von diesem Berg hinabgeschleudert, nur al-Chadir konnte hinaufsteigen und erreichte die „Quelle des Lebens“. Nachdem er das kostbare Wasser getrunken hatte, wurde sein Gewand grün, und er erlangte Unsterblichkeit. [Lit Arabische Legende, die an die Sure 18, Ayat 59-81 des Korans anknüpft]

Die Wirkung der Farbe Grün

Aufgrund ihrer Naturnähe wirkt die Farbe Grün im Gegensatz zur anregenden Wirkung der Farbe Rot beruhigend und harmonisierend.  Aus diesem Grund war sie früher die beliebteste Farbe für Wohnzimmer und Salons. Der expressionistische Maler Wassily Kandinsky (1866-1944) äußerte sich eher herablassend über die Farbe Grün. Die Farbe sei aufgrund ihrer passiven Wirkung ein „beschränkendes Element“ und daher die Farbe der „Bourgeoise“: Das Grün sei „wie eine dicke, sehr gesunde, unbeweglich liegende Kuh, die nur zum Wiederkäuen fähig mit blöden, stumpfen Augen die Welt betrachtet.“ [ Lit Kandinsky]   Die positive Heilwirkung der Farbe Grün für Körper und Seele wurde bereits von Hildegard von Bingen, einer führenden Ärztin des Mittelalters, erkannt. Noch heute gehen viele Menschen im grünen Wald spazieren, um sich zu entspannen und zu erholen. Die Tafeln in den Schulen und die Spielfelder von Billardtischen sind grün, da die Farbe für die Augen angenehm wirkt und die Kontrastwirkung mit anderen Farben hervorhebt. Dadurch erfolgt eine Konzentration auf das Wesentliche.

  Allee in St. Rémy de Provence

f_alleeWer möchte sich nicht gerne in einer solchen Allee erholen?

Im Straßenverkehr signalisiert die Farbe Grün im Gegensatz zur Farbe Rot freien Durchgang. Rettungswege sind mit weißen Pfeilen auf grünem Grund gekennzeichnet, und die grünen Ampeln zeigen freie Fahrt an. In der Werbung wird die Farbe Grün mit ökologischen Produkten in Verbindung gebracht. Das Grün der „Frosch“-Produkte versprechen Umweltverträglichkeit und garantieren ein gutes Gewissen beim Kauf. Aus ähnlichen, aber eher zweifelhaften Gründen sind Giftflaschen mit Insektiziden oft grün bedruckt, sie sollen wohl den Kauf eines „Naturproduktes“ suggerieren.

Weitere Infos

Farbcodes und Farbbezeichnungen zur Farbe Grün
Die Farbe Blau
Die Farbe Gelb

Pigmente

p_aeggrp_chromgp_chromhp_fuchsitp_hegrue

p_gruensp_malach

gefunden bei: http://www.seilnacht.com/Lexikon/Gruen.htm

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Der Myvatn ist ein See in Island. Dort leben in einem sagenumwobenen Birkenwäldchen viele Insekten, die von den blühenden Pflanzen profitieren und Unterschlupf finden. Die Farbe Grün ist die Farbe des Lebens, der Pflanzen und des Frühlings. Als Farbe der jährlichen Erneuerung und des Triumphs des Frühlings über den kalten Winter symbolisiert sie die Hoffnung und die Unsterblichkeit. Grün kann durch subtraktive Farbmischung aus Blau und Gelb hergestellt werden. Insofern vereint sie das Geistige der Farbe Blau mit der emotionalen Wärme der Farbe Gelb. Beides zusammen schafft Wachstum und Weisheit.

http://www.seilnacht.com/Lexikon/ph_gruen.htm

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…danke an TA KI

Gruß an die Hoffnung

Der Honigmann

 

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brunnensuche_400

Hier suchte ich für einen Bauern im Waldviertel eine Wasserstelle für schottische Hochlandrinder, die Brunnentiefe ist zwei Meter. Auf diesem Grundstück waren mehrere Möglichkeiten gegeben für eine Wasserstelle. Dieses (Bild oben) war der stärkste Wasseraderkreuzungspunkt auf diesen Grundstück.

brunnen1Hier suchte ich für einen Bauern in Semriach (Steiermark) einen Wasseraderkreuzungspunkt. Mit einem 14 cm dicken Bohrer wurde bis in 24 m Tiefe eine Tiefenbohrung durchgeführt. Die Rinder des Bauern werden mit diesem Brunnenwasser versorgt, durch den starken Wasserzufluss zu diesen Brunnen kann noch zusätzlich ein Fischteich versorgt werden.

http://www.rutengeher.com/erdstrahlen/wassersuche/index.html

Strahlung

strahlung_180Wir Menschen sowie alle Lebewesen, ob Tiere oder Pflanzen sind ständiger „Strahlung“ ausgesetzt, allerdings tagsüber bei der Arbeit, sowie nachts beim schlafen. Bei der Strahlung von wo hier die Rede ist, handelt es sich meistens um terrestrische Strahlung die aus der Erde bzw. aus dem Kosmos (Weltraum) kommen. Allerdings kommt noch der Elektrosmog dazu.

Der Mensch hat eine Körperhülle, die man Aura nennt, gleichfalls hat die Erde eine Hülle und zwar das Magnetfeld.
Der Einfluss auf unser Leben wird auch durch den Kosmos bestimmt. Die kosmischen Strahlen, sind vor allem die Wasserstoffstrahlen die von dem Sonnensystem, aber auch die aus dem Weltall kommen. Diese Strahlung wird noch verstärkt da die schützende Ionensphäre durch die Ozonlöcher durchlässiger und dünner geworden ist. Die Erde wird durch die kosmische „Strahlung“ beeinflusst und verändert unser Ökosystem indirekt, und zwar deshalb, weil die Erde ständig von Magnetfeld der Sonne berührt und ausgeglichen wird. Die Erschütterungen im Sonnensystem sowie der Milchstraße werden auf die Erde übertragen.

Diese Strahlungen gab es zu allen Zeiten, die Menschen mussten schon immer damit leben. Der menschliche Körper ist einigermaßen darauf eingestellt, es sei denn es würde sich um ständige Intensiv bzw. Dauerbestrahlung handeln, (gemeint sind Strahlen die aus der Erde oder aus dem Kosmos kommen). In der modernen Zeit kommen noch zu den natürlichen Strahlen in zunehmender Intensität der Elektrosmog, in zahlreichen Varianten dazu.

Elektrosmog, sind technische Strahlungen bzw. Wellen der Fernsehsender und UKW – Sender, Hochspannungsleitungen, transportable Telefone z.B. Handys, Sende und Empfangsstationen, Satellitenempfangsanlagen, Richtstrahler, Füllsender, UMTS, Laptops, Videokameras, Mikrowellenherde, Leuchtstoff-Röhren usw.- Dazu kommt noch die moderne Bauweise mit Stahlarmierungen und Beton, die Bauweise in den Großstädten, die Einflugschneisen bei Flugplätzen, Kernkraftwerke usw..

strahlungen_180Die Strahlen an metallenen Bauteilen (UKW-Wellen) sind in den Wohnungen das, was die Strahlung sehr oft bei Metallgeländer von Stiegen sowie Metallbetten gebrochen werden, und quer durch die Räume geleitet und somit neue Strahlungen erzeugen. Sie bewirken ebenfalls Reizstrahlungen und Reizzonen, gegebenenfalls gibt es auch Störfelder die sich an den Wänden reflektieren, da sie mit anderen einfallenden Strahlen zusammentreffen. Gewisse Fernsehsender senden auf mehreren Kanälen weitere Wellen aus, Sender die die Uhren nachstellen, Sprechfunk, Wetterradar etc.

Deshalb besteht kein Zweifel, dass die Schwächung des Immunsystems, sowie Alzheimer, Krebse verschiedener Arten, Leukämie Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, innere Unruhe, Allergien, Reizbarkeit, Beschwerden von Neuralgien usw. auf die gestiegenen Strahlungseinflüsse zurückzuführen sind. Auch das Waldsterben wird von diesen Strahlungen gefördert.

Eigentlich kann man Zusammenfassend sagen: Diese angeführten Strahlungen wirken sehr belastend auf uns Menschen, genauso wie auf Tieren und Pflanzen. Die Strahlung wirkt auf jeden einzelnen Menschen anders und kann somit dem Zustand der Erkrankung ein anderes Erscheinungsbild darbringen. Eine traurige Dimension ist nur das Kinder, kranke ältere Menschen sich gegen diesen Belastungen nicht schützen können, da die Umweltverschmutzung sehr groß ist und diese Menschen gar nicht mehr richtig gesund werden können.

Diese gesamten Strahlen können mittels Wünschelrute und Elektrosmogmessgerät festgestellt werden, hierbei kommt es gar nicht auf die direkte Bestrahlung bzw. die Art der Wellen an. Wichtig ist nur zu Wissen: Ist es ein Elektrosmog, eine Erdstrahlung, eine Reflexion von der Satellitenempfangsstation des Nachbarn, oder ob es eine Erdstrahlung von verschiedenen Gittersystemen ist.

http://www.rutengeher.com/erdstrahlen/strahlung/index.html

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…danke an TA KI

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Gruß an die Strahlung

Der Honigmann

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Die Agrar-Industrie in den USA will die gesetzliche Definition für Milch ändern. Demnach soll die Kennzeichnungs-Pflicht für Geschmacks- oder Zusatzstoffe fallen. Mit diesem Trick sollen der Trend gestoppt werden, dass immer weniger Kinder Milch trinken.

Milchmix mit süßstoff

Milch soll nicht mehr nur Milch enthalten. Die Vereinigung der Milchbauern (NMPF) und der Milchindustrieverband (IDFA) wollen die Definition von Milch in den USA so ändern, dass Süßstoffe und andere Zusätze nicht mehr deklariert werden müssen. Das gab die Food and Drug Administration (FDA) bekannt.

Geht die Petition durch, wird Milch nicht mehr das sein, was sie heute ist. Es geht um die Kennzeichnungs-Standards von Milch und 17 weiteren Milchprodukten.

Erlaubt wäre dann, jegliche Süß- und Geschmacksstoffe beizumengen, ohne sie auf der Vorderseite der Verpackung anzugeben. Aus einem „Milchgetränk“ wird „Milch“.

Die Industrie will so vor allem Kinder erreichen. Die Hoffnung: gesüßte Milch schmeckt den Kindern besser. Ernährungswissenschaftler fürchten, dass durch die fehlende Kennzeichnung Eltern annehmen, ihre Kinder trinken etwas Gesundes, Natürliches. Die Academy of Nutrition and Dietetics fordert die FDA auf, die Petition abzulehnen.

Seit 1975 ist der Milchkonsum in den USA um 25 Prozent eingebrochen. Jetzt sollen also verheimlichter Aspartam-Zusatz, Erdbeer- oder Schokoladengeschmack die Industrie aus dem Umsatz-Tief holen, berichtet CBS.

Süßstoffe wie Aspartam stehen unter Verdacht, Kopfschmerzen, auszulösen, wie eine Studie der Universität von Washington beweist. Auch Schwindel, Müdigkeit, asthmatische Reaktionen und Schwankungen des Blutzuckers gelten als Nebenwirkungen des künstlichen Süßstoffs. Die Academy of Nutrition und Dietetics weist in ihrem Schreiben an die FDA auf das mangelnde Wissen über Auswirkungen von Süßstoffe hin.

Ein Grund für den geringeren Milch-Konsum ist das Ansteigen von Allergien. Milch ist – auch ohne versteckte Zusatzstoffe – bei weitem nicht so gesund, wie viele glauben (mehr hier in einer Harvard-Studie).

gefunden bei: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/22/industrie-will-kinder-koedern-milch-soll-heimlicher-softdrink-werden/

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…danke an TA KI

Gruß an die wahre Milch

Der Honigmann

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Achatachat

Geschichte
Der Achat bildet sich aus Vulkangestein. In Hohlräumen, die sich beim Erkalten des Lavas bilden, sammeln sich die heißen Kieselsäure-Lösungen, erkalten und erstarren dann zu Quarz. Eine Bänderung bekommt der Achat durch verschiedene sich dabei eingelagernde Stoffe. Als Achatmandel wird er bezeichnet, wenn sein Hohlraum komplett geschlossen ist und als Achat-Geode, wenn im Innern ein Hohlraum erhalten geblieben ist.

Wirkung auf Körper und Geist
Seine wesentliche Wirkung liegt insbesondere im geistigen und seelischen Bereich. So fördert er den Blick auf das Wesentliche. Das bedeutet, Probleme nicht nur auf den Punkt zu bringen, sondern sie auch in einfachen und schlussfolgernd logischen Wegen zu lösen. Er verleiht eine beschauliche Lebensart und führt durch die mentale Unterstützung zur geistigen Reife. Die realistische Einschätzung seiner selbst und das Gefühl der Geborgenheit, die der Achat einem verleiht, machen ihn zu einem idealen Stein auch für Mutter und Kind. Körperlich regt der Achat den Ausscheidungsvorgang an, im Darmbereich ebenso wie über die Haut. Ebenso wirkt er lindernd bei Augenerkrankungen. Bei körperlichen Beschwerden sollte er direkt aufgelegt werden, ansonsten genügt es ihn im Blickfeld zu haben, z.B. aufgehängt im Fenster in der Nähe des Arbeitsplatzes

Wirkung auf Chakren
Bereits sein Wirkungsbereich lässt erkennen, dass der Achat dem 1. Chakra, dem Wurzelchakra zugeordnet wird. Das Wurzelchakra befindet sich rein physisch im Bereich der Ausscheidungsorgane und überwacht diese auch. Aber auch die innere Stabilität, die durch ein harmonisches Wurzelchakra erreicht wird, lässt die energetischen Zuordnungen erkennen. Astrologisch wird der Achat dem Zeichen der Jungfrau zugeordnet.

http://www.heilstein-guide.de/achat/

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AmethystAmethyst

Geschichte

Der Amethyst erhält durch Eisenspuren seine Farbe. Dieses ist in zwei Wertigkeiten vorhanden. Er entsteht vornehmlich im vulkanischen Gestein, in welchem Gasblasen verschieden große Hohlräume ausgebildet haben. Man findet ihn hin und wieder auch in Klüften und Ganggesteinen. Seinen Namen hat er von den Griechen, die ihn den Namen a-methystos gaben, was „unberauscht“ bedeutet. Auch durchs Mittelalter durch hat er nicht an Achtung verloren und auch Hildegard von Bingen beschrieb seine Heilwirkung.

Wirkung auf Körper und Geist Dieser lilafarbene Kristallquarz führt zu hoher geistiger Präsenz und Sinn für die Realität. Er erhöht die Fähigkeit, sich aus alten Verhaftungen zu lösen und ist ganz besonders ein Stein, der bei der Entwöhnung von Süchten eine große Unterstützung sein kann. Bereits die Araber wussten, dass er zu einem ruhigen Schlaf ohne Albträume verhilft. Es muß jedoch damit gerechnet werden, dass zuvor das Träumen extrem angeregt wird, um Unverarbeitetes zu klären – dann jedoch stellt sich ein tiefer und erholsamer Schlaf ein. Körperlich hat er eine schmerzlindernde Wirkung besonders bei Spannungskopfschmerzen aber auch bei Schwellungen oder Prellungen. Eine große Amethystdruse, ein mit Amethyst-Kristallen bestückter Gesteinshohlraum, kann das gesamte Klima eines Raumes verändern.

Wirkung auf Chakren

Nicht nur aufgrund seiner Farbe, auch seiner Wirkung wegen wird er dem Stirnchakra und besonders dem Scheitelchakra zugeordnet. Er verbindet den höheren mit dem niederen Wesenskern und verhilft zu einer inneren Weisheit. Vornehmlich größere Drusen und Amethyst-Spitzen werden zur Meditation verwendet. Er wird astrologisch den Fischen zugeordnet.

http://www.heilstein-guide.de/amethyst/

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AquamarinAquamarin

Geschichte
Bereits den Ägyptern war dieser Stein bekannt, denn man fand ihn auch in alten Mumiengräbern als Beigabe. Seinen uns bekannten Namen hat er erst in der Renaissance erhalten. Durch sein durchsichtiges Grünblau, vergleichbar der Farbe des Meeres, kam er zu dem Namen „Aqua marina“ (lat./ital.) = Wasser des Meeres. Ebenso hat man ihn in früheren Zeiten auch den Meeresgöttinen zugeschrieben. Er stammt aus der Familie der Berylle und erhält seine blaue Farbe durch Eisenspuren.

Wirkung auf Körper und Geist
Der Aquamarin ist ein sehr sanfter Stein, der meist zur Beruhigung von starken Gefühlswallungen genutzt wird. Eine heitere Gelassenheit strahlt er aus und gibt diese Schwingung direkt getragen oder als Essenz eingenommen an seinen Besitzer weiter. Er ist ein Stein, der den geistigen Horizont erweitert und insbesondere die Medialität sowie Hellsichtigkeit fördert. Aufrichtigkeit und Ausdauer werden unterstützt und geistige Verwirrungen geklärt. Er wirkt auf den Hormonhaushalt ein, unterstützt die Sehkraft und gleicht Überreaktionen im Immunsystem aus. Daher nutzt man ihn auch bei Allergien wie Heuschnupfen und Autoimmunerkrankungen.

Wirkung auf die Chakren
Der Stein des Meeres wirkt auf die gesamte Aura (Energiefeld) positiv. Er hat jedoch einen starken Bezug zum Halschakra sowie dem Stirnchakra. Am Halschakra getragen oder aufgelegt verhilft er dazu, sich klar und bestimmt in der Welt auszudrücken, zu sich selbst zu stehen. Am Stirnchakra wird ganz besonders geistige Klarheit aber auch Medialität gefördert.

Astrologisch wird er dem Wassermann zugeschrieben.

http://www.heilstein-guide.de/aquamarin/

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…danke an TA KI

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Gruß an die Steine

Der Honigmann

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geheimzirkel der grünen

BerlinAbgeordnete von Union und Grünen wollen nach Informationen der Tageszeitung „Die Welt“ in einem vertraulichen Zirkel die erste schwarz-grüne Koalition im Bund ab 2017 vorbereiten. Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn und der Grünen-Verteidigungspolitiker Omid Nouripour planten eine Runde aus etwa 30 Bundestagsabgeordneten von CDU, CSU und Grünen, berichtet die Zeitung in ihrer Freitagsausgabe.Das erste Treffen sei für Januar geplant – um die derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen von Union und SPD über eine große Koalition nicht zu gefährden. Im nächsten Jahr solle es etwa sechs Termine hinter verschlossenen Türen geben. „Es geht vor allem darum, in einer gewissen Verbindlichkeit wieder den Gesprächsfaden aufzunehmen“, sagte Spahn der Zeitung. „Wir wollen inhaltliche Gemeinsamkeiten ausloten, aber es geht vor allem auch ums bessere Kennenlernen. Wen kann ich anrufen, wenn ich eine verlässliche Absprache treffen will, wer hat welche Empfindlichkeiten.“

Die neue schwarz-grüne Runde soll die so genannte Pizza-Connection ablösen, die Mitte der 90er-Jahre von Politikern aus CDU und Grünen in Bonn gegründet worden war, zuletzt allerdings eingeschlafen ist. Nach dem Scheitern der schwarz-grünen Sondierungsgespräche im Oktober wollten Spahn und Nouripour die Annäherung jetzt weiter vorantreiben, heißt es in dem Bericht. Ihr Vorgehen sei mit den Parteispitzen und Fraktionsführungen abgestimmt.

gefunden bei: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/medienbericht-union-und-gruene-gruenden-vertraulichen-zirkel-/9114512.html

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…danke an TA KI

Gruß an die Geheimzirkel

Der Honigmann

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Themen:

  1. Weißes Gold oder weißes Gift?
  2. Angola verbietet als erster Staat auf der Welt den Islam. Moschee wird eingestampft
  3. Frankreich entsendet Soldaten nach Zentralafrika
  4. Notstandsrecht in ganz Bangkok
  5. China entsendet Kriegsschiffe in’s Südchinesische Meer
  6. China bestellt japanischen Botschafter ein
  7. Argentinien droht erneut die Pleite
  8. Karibik-Insel gefährdet 3,7-Billionen-Dollar-Bondmarkt
  9. Iran erhält wieder Zugang zum Goldmarkt
  10. Davutoglu: Sanktionen gegen Iran haben der Türkei Schäden zugefügt
  11. Oppositionelle Freie Syrische Armee will keine Waffenruhe während der „Genf-2“-Konferenz
  12. Umstürze sind bis in’s kleinste Detail geplant! Die Profis der Revolution
  13. TTIP-TAFTA – der Ausverkauf unserer Demokratie
  14. Proteste in 70 Städten Spaniens – Demonstrationen europaweit totgeschwiegen
  15. Frankreich: Proteste Vorzeichen einer Europa-Revolution
  16. „Vive la Quenelle!“ – Eine neue Geste macht Frankreichs Elite Angst
  17. EU will Euro-Ländern Billigkredite für Reformen geben
  18. Euro-Staaten: Schulden-Krise muß durch mehr Schulden gelöst werden
  19. Sparquote: Deutsche Portemonnaies sitzen so locker wie zuletzt 2001
  20. Wird Deutschland zur Einwanderung gezwungen?
  21. Fiedler: Die unsoziale Asylpolitik geht weiter!
  22. Polizei findet keinen Nachwuchs: Zu oft auf der falschen Seite?
  23. Böhnhardt’s Mutter schiebt Ermittlern die Schuld zu
  24. Am Bahnhof gestrandet
  25. Hartz IV: Ältere Dame sollte Straße pflastern
  26. Zwetschgenholz-Zahncreme

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Gruß

Der Honigmann und Team aus Paraguay

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Heraldik

Die Heraldik ist ursprünglich die Kunst der Herolde, die bei Ritterturnieren die Wappen der Kämpfer zu prüfen hatten. Die Wappenführung selbst galt als Kunst, und die Anfertigung der Wappen erst recht. Zur klaren Unterscheidung der Wappenteile griff man auf die heraldischen Farben zurück. Hierbei werden vier Grundfarben Rot (Rosso), Blau (Azzurro), Schwarz (Nero) und Grün (Verde) von zwei Metallfarben Gold (Oro) und Silber (Argento) unterschieden. Zu diesen sechs Farben gesellt sich das selten verwendete Purpur (Porpora) als siebte Farbe, um einen Bezug zu der damals anerkannten Siebenzahl der Planeten zu bekommen.

Die Wappenkunde bestimmt die Normen und Prinzipien, welche den Gebrauch der Farben in der Welt der Ritter regelt. Sie bestimmt die Form, die Aufteilung und die Farben des Schildes des Ritters. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen den Lacken (in der Heraldik gewissermaßen die Primärfarben) und allen Farben, die keine Lackfarben sind (also den Sekundärfarben).

Zu den Primärfarben:

Unter Lackfarben — der Begriff bezieht sich wahrscheinlich auf die Materialität der Oberfläche — versteht das Mittelalter interessanterweise nicht nur eigentliche Farben (Rot, Blau, Grün und Schwarz (von Rittern in Trauer getragen)), unter diesen Begriff fallen auch Metalle (Gold oder Gelb und Silber beziehungsweise Weiß) und Pelze (Hermelin, umgekehrter Hermelin, Zobel, umgekehrter Zobel, Fehpelz). Purpur oder Violett können sowohl als Farbe wie auch als Metall betrachtet werden (im folgenden als Farb-Metall bezeichnet). Eine Kompositions-Vorschrift für die Grundierung der Schilder und Banner lautet: Die Farben und Metalle müssen sich abwechseln, so daß nie eine Farbe neben eine Farbe oder ein Metall neben ein Metall zu liegen kommt.

Die Sekundärfarben,

damals für die Turniere und Livrees verwendet, umfassen: Orange, Rosa, Fleischfarbe, Blutrot, Karminrot, Kastanienbraun, Olivgrün, Grünbraun, Gesprenkelt, Grüngelb, Zimtbraun, Grau, Natur, Perlfarbe und Pfirsichblüte.

Wenn man die traditionelle Anordnung der Farben längs des Farbenkreises übernimmt, lassen sich die primären Lackfarben (Farben, Farb-Metall und Metalle) längs dreier äußerer Kreise und die Sekundärfarben längs eines inneren Kreises anordnen. Im Zentrum steht das Gesprenkelte, welches aus der Vereinigung verschiedener Primär- und Sekundärfarben resultiert und die schillernden Farben umfaßt. Schwarz und Weiß bzw. Silber sind, wenn auch auf verschiedenen Bahnen liegend, nebeneinander angeordnet; auf dem Schnittpunkt der Verbindungslinie mit dem Kreis der Sekundärfarben liegt Grau. Ebenfalls auf dem Kreis der Farben, aber am gegenüberliegenden Pol von Schwarz steht Blau, während Grün und Rot auf der horizontalen Achse zu finden sind. Gold bzw. Gelb liegt Purpur gegenüber, welchem in der Heraldik ein breiter Bereich auf der Skala zugestanden wird: von Lila bis Rot. Auf dem inneren Kreis sind die Sekundärfarben folgendermaßen angeordnet: Die Anordnung der äußeren Schalen übernehmend, befinden sich die Grüntöne — Olivgrün, Grün-Braun, Grün-Gelb etc. — auf der Höhe zwischen Grün und Gelb bzw. Gold, während auf der Seite von Rot eine breite Palette von Farbtönen zu finden ist, welche von Zimt über Fleisch- bis zu Pfirsichblütenfarbe reicht.

Die mittelalterliche Tradition vereint zwei Naturen im Ritter. Einerseits ist da der heidnische, nordische oder germanische Krieger, Protagonist in Legenden und Heldenepen, aber auch der Vagabund auf der ständigen Suche, seinem Namen und seinem Wappen in Turnieren oder durch andere kühne Taten Ehre zu erweisen. Auf der anderen Seite aber existiert gleichzeitig jene christliche Maxime, die aus dem Ritter einen Kämpfer für den Glauben macht, der dem Kreuz ins Heilige Land folgt, den Kreuzzügen. Diese Doppelnatur erfordert eine eine präzise Klärung der Beziehung zwischen den christlichen und den weltlichen Tugenden. In der Farbordnung der Heraldik ist die Verbindung der Farben mit diesen Tugenden verankert.

Die sieben elementaren Tugenden unterteilen sich in die drei theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung, Mitleid — und die vier KardinaltugendenVorsicht, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Besonnenheit.

Es sind da das

Schwarz der Vorsicht,

das Blau der Gerechtigkeit,

das Grün der Tapferkeit,

das Purpur oder Violett der Besonnenheit,

das Gold oder Gelb des Glaubens,

das Silber oder Weiß der Hoffnung,

das Rot des Mitleids.

Die sieben Tugenden (drei plus vier) sind in einem Crescendo angelegt, das von der Vorsicht ausgeht und im Mitleid, der höchsten Tugend eines Christen, kulminiert.

In einer kleineren Zeichnung sind die sieben Tugenden mit den ihnen zugeordneten Farben in einer Spirale dargestellt, welche das oben beschriebene Crescendo in Form einer zunehmenden Involviertheit verdeutlichen soll. Gleichzeitig stellt diese Darstellungsweise ein mögliches Modell chromatischer Anordnungen längs der beiden senkrechten Achsen dar, welches die komplementäre Beziehung der Gegensätze verdeutlicht.

Zwei weitere Zeichnungen zeigen freiere Interpretationen dieses Verhältnisses zwischen den drei christlichen und den vier weltlichen Tugenden, die einmal mehr das Verhältnis der geraden und ungeraden Zahlen thematisieren und in der Summe die wichtige Zahl Sieben ergeben. Die eine Figur besteht aus einem Quadrat, dessen Ecken die Farben der weltlichen Tugenden und deren Bedeutung zugeordnet werden können. Die Diagonalen des Quadrates verbinden die Gegensätze und zeigen ihre Komplementarität — eine besonnene (Purpur oder Violett) Gerechtigkeit (Blau), eine tapfere (Grün) Vorsicht (Schwarz) und umgekehrt. Darüber steht ein Dreieck mit den Farben und Bedeutungen der christlichen Tugenden als Eckpunkte. Die beiden Formen zeigen, daß der Himmel über der Erde steht und beide ein unabhängiges Prinzip repräsentieren, in dem es keine Berührungspunkte aber doch einen direkten Zusammenhang gibt. Will man noch weitergehen in der Interpretation, läßt sich die Kombination von Quadrat und Dreieck auch als Körper denken: eine Pyramide mit der stabilen Grundfläche des Quadrates, welches das Irdische repräsentiert und den vier in die Höhe strebenden Dreiecken, die das Himmelszelt über der Erde spannen und in der einenden Hoffnung kulminieren. Dieser formbezogenen, statischen Interpretation wird eine bewegte gegenübergestellt. Die Farben der christlichen und weltlichen Tugenden werden auf einer Kreislinie angeordnet. Alle sind hier in die gleiche Form eingebunden, die christlichen Tugenden bewegen sich aber in einem gegenläufigen Drehsinn. Wieder begegnen wir den beiden unabhängigen Prinzipien, in denen es keine Berührungspunkte aber doch einen direkten Zusammenhang gibt. Diesen hat beispielsweise Parzival erfahren, wie er einen Teil seines Lebens nach der wesentlichsten Selbstverständlichkeit seines ritterlichen Zeitalters suchte, die erst den Zugang zum heiligen Gral möglich werden läßt: die berühmte Mitleidsfrage, in der Zeichnung die Verbindung zwischen Rot und Purpur, zwischen Mitleid und Besonnenheit.


Datierung: Mittelalter

Literatur: D. L. Galbreath und L. Jéquier, «Lehrbuch der Heraldik», Lausanne 1978; John Gage, «Kulturgeschichte der Farbe: von der Antike bis zur Gegenwart», Ravensburg: Maier, 1994, 79-92.

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gefunden bei: http://www.colorsystem.com/?page_id=1295

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Bei meiner Radiästhetischen Arbeit als Rutengeher/in konnte ich immer wieder feststellen, dass sich Tiere verschiedene Reizzonen suchen. Unter den Strahlensucher gehören auch Katzen, Insekten und verschiedene Pflanzen. Katzen sind eigene Wesen, sie streunen in der Nacht herum und schlafen tagsüber am liebsten in der Sonne, oder im Wohnzimmersessel. Sie suchen sich immer geradezu Plätze aus, wo sich eine Wasserader oder eine Currykreuzung befindet und werden nicht krank.

Auch Eulen, Schlangen und Ameisen sind Erdstrahlensucher. Warum sich manche Tiere auf Reizzonen wohl fühlen ist eigentlich nicht geklärt. Möglicherweise ist der Energiekörper nach den entgegen gesetzten Prinzipien wie beim Menschen, die Polarisation und die Depolarisation vom Energiekörper ist verkehrt, ebenso sind Katzen ganz tolle Gefahrenmelder. Ameisen bauen ihr Heim über einer Wasseraderkeuzung und Currygitterkreuzung (Sakralkreuzung).

AmeisenhügelEin Ameisenhügel am Wechselgebirge (Steiermark – Niederösterreich).

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Strahlensucher: Tierarten

Katzen Eulen Schlangen
Bienen Wespen Hornisse
Insekten Maulwurf Biber

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Strahlensucher: Pflanzenarten

Nachdem im Kapitel „Strahlenflüchter“ die Auswirkungen über gesundheitliche Schäden für Menschen und bestimmte Tiere sowie Pflanzen berichtet wurde, gibt es einige Lebewesen die Erdstrahlen suchen. Sie sind Strahlensucher-Erdstrahlensucher und sie bevorzugen Störzonen, sie brauchen Erdstrahlen genau so dringend, wie der Mensch die Sonne benötigt. Hervorragend wachsen Gewürz und Heilkräuter meist auf strahlungsintensiven Zonen, sie sind Erdstrahlensucher, dies ist ein sicherer Standort für unterirdische Wasseradern, besonders die Brennnessel liebt diese Plätze und sie erreicht in ihrem Wachstum bis zu einem Meter.

Eine Eiche kann selbst direkt über einer Wasserader hunderte Jahre alt werden. Sie gedeiht sehr langsam und entwickelt eine sehr kraftvolle Aura. Im Gegenteil zum Menschen oder den Tieren pulsiert der Energiekörper einer Pflanze oder eines Baumes gleichmäßig und rhythmisch und lässt sich nicht von den erdmagnetischen Störungen aus den Gleichgewicht bringen. Deshalb ist dies der Grund warum wir in der Natur unsere Ruhe leichter finden können.

In der Medizin machen sich verschiedene Eigenschaften der Strahlensucher nützlich. Man wendet folgende Medikamente bei verschieden Krankheiten an: Ameisensäure als Hautreizmittel, Bienengift als Rheumamittel, Mistel gegen Krebs und Bluthochdruck, Schlangengift gegen Zellkrebserkrankungen, Brennnessl als Nierenmittel, Pfefferminze als Magen- und Gallenmittel, Holunder und Lindenblüten als schweißtreibendes Mittel.

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Strahlensuchende Pflanzenarten

Weißdorn Lärche Fichte
Haselnuss Holunder Marille
Pfirsich Kirschbaum Aprikosenbaum
Tanne Fichte Lärche
Yucca-Palme Seerose Tomaten
Pilze Mistel Mohn
Lavendel Bohnen Haselnuss
Zimmerlinde Boretsch Thymian
Petersilie Brennnessl Minze
Ringelblume Trauerweide Rhododendron

http://www.rutengeher.com/erdstrahlen/strahlensucher/index.html

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Strahlenflüchter

Menschen wie bestimmte Tiere haben das gleiche Verhalten über Störfelder.
Der Storch ist ein Strahlenflüchter, er ist zwar ein Wasserliebender Vogel, meidet aber für den Nestbau Störzonen. Im Bezug auf Empfängnis und Normalgeburten gelten die gleichen Naturgesetze. Daher sagt man: „Der Storch bringt die Kinder“.

Kühe sind Strahlenflüchter und benötigen daher eine Erdstrahlenfreie Zone um gesund zu bleiben. Man kann beobachten wie eine Kuhherde auf der Weide den Belastungen (Erdstrahlen) ausweicht, ihr Instinkt führt sie an einem strahlenfreien Platz. Ein Stier kann sogar sehr bösartig werden, wenn er auf einer Störzone angebunden ist, da er ein Strahlenflüchter ist. Der Schlafplatz von Menschen sowie bestimmten Tieren sollte sich auf einer strahlenfreien Zone befinden.

Strahlenflüchter: Tierarten

Rinder Hunde Schweine
Kaninchen Ziegen Rotwild
Rehe Hirsche Dachse
Füchse Meerschweinchen Hühner
Störche Schwalben Tauben

StörcheStörche sind Strahlenflüchter, sie würden nie ein Nest über einer Strahlenzone errichten.

Pflanzen, Sträucher und Bäume können sich ihren Standort leider nicht aussuchen, weshalb sie ihr Leid durch Schrägwuchs, verdoppelten Stamm (Zwiesel), Drehwuchs zeigen. Am ausgeprägtesten kann man den Einfluss der Störzonen sehen beim Baumkrebs. Krebsknoten weisen immer auf starke Erdstrahlenbelastung hin. Baumkrebs entsteht meist durch sehr starker Wasseraderkreuzung, Gitternetzpunkte und Gesteinsbrüche.

Gewisse Bäume und Sträucher, sowie Pflanzen sind Strahlenflüchter. Kennen sie ein Gasthaus zur Linde? In diesem Gasthaus lässt sich`s gut einkehren, denn die Linde ist ein Strahlenflüchter. Ein Strahlenflüchter ist auch der Apfelbaum, er reagiert sehr stark auf Erdstrahlen und zeigt seinen Schmerz meist mit Schiefwuchs oder krebsartigen Geschwüren. Ein Apfelbaum ist so sensibel das er eine Wasserader ohne einen Kreuzungspunkt schon zum erkennen gibt. Vereinzelte Äste biegen sich in Richtung der Freizone.

Strahlenflüchter: Pflanzenarten

Lindenbaum Apfelbaum Birnenbaum
Bananenbaum Flieder Azalee
Begonie Stachelbeere Johannisbeere
Gurke Kartoffel Kohlrabi
Karotten Kakteen Rose
Thymian Sellerie Veilchen

Baumkrebs

BaumkrebsHier sehen Sie eine Buche mit einem Krebsgeschwür, nähe Fernitz bei Graz (Steiermark). Der Grund wegen diesen Krebsgeschwür liegt daran das die Buche auf einer starken Wasseraderkreuzung und einer Curry-Minus sich befindet. Die Buche gehört genauso in die Kategorie der Strahlenflüchter.

http://www.rutengeher.com/erdstrahlen/strahlenfluechter/index.html

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Flohsamen – Psylli semen

Stammpflanzen:

Plantago afra L. / Flohkraut und Plantago indica L. / Sand-Flohkraut [Fam. Plantaginaceae / Wegerichgewächse]. Dt. Synonyme: Keine bekannt. Englisch: Plantago afra – African plantain, black psyllium; Plantago arenaria – sand plantain, plantain des sables. Ergänzungen zu den Stammpflanzen und Synonyme: Entsprechend Europäischem Arzneibuch wird neben Plantago afra als zweite Stammpflanze Plantago indica und als deren Synomym Plantago arenaria WALDST. et KIT. genannt.

Korrekt ist jedoch folgende Nomenklatur:

Botanische Beschreibung der Stammpflanzen:

Einjährige, aufrechte oder aufsteigende, bis etwa 40 cm hohe Kräuter. Plantago afra besitzt abgeflachte, lineal-lanzettliche Blätter, in deren oberen Achseln die Blütenzweige entspringen. Der gedrungene, bis ca. 12 cm lange Blütenstand besteht aus zahlreichen, kleinen Blüten, die von eiförmig-lanzettlichen, einen durchsichtigen Rand aufweisenden Deckblättern umgeben werden. Auf diesen sitzen zahlreiche Drüsenhaare. Blüten vierzählig, mit kräftigen, mit Drüsenhaaren und drüsenlosen Haaren besetzten Kelchblättern. Kronblätter durchsichtig, waagerecht abstehend. Staubblätter die Krone weit überragend, mit hellgelben Staubbeuteln. Aus dem oberständigen Fruchtknoten entwickelt sich eine zweifächrige, häutige Deckelkapsel. Plantago arenaria ist feinflaumig und oben etwas drüsenhaarig. Dem Stengel entspringen oft abstehende, gegenständige Seitenzweige. Die ganzrandigen, vorne spitzen und am Grunde flaumig behaarten, schmalen, nur 0,5 bis 2 mm breiten und bis 15 mm langen Blätter sind gegenständig angeordnet. In den Blattachseln sind oft kurze, sterile Ästchen (Blattbüschel) vorhanden. Die eiförmigen, kopfigen Blütenstände besitzen eine Länge von 1 bis 1,5 cm. Sie sitzen auf 5 bis 8 cm langen Stielen, die in den Achseln der obersten Blätter des Stengels und der Äste entspringen. Die Tragblätter sind breit-eiförmig bis spatelig (obere), braun gefärbt und breit hellbraun-häutig berandet. Auf ihrem Rücken befinden sich Flaumhaare. Blüten vierzählig. Die einzelnen Kelchblätter sind unterschiedlich gestaltet. Die beiden hinteren sind frei, länglich und gewimpert, die 2 vorderen verwachsen und spatelförmig. Die Krone ist etwa 4 mm lang. Sie besitzt eine kahle Röhre und lanzettförmige, bräunlich-weiße Zipfel. Aus dem oberständigen Fruchtknoten entwickelt sich eine eiförmig, zweisamige Kapselfrucht.

Verbreitung:

Plantago afra – Mittelmeergebiet, Kanarische Inseln, in Ost-Afrika von Ägypten über den Sudan und Äthiopien südlich bis nach Tansania, Arabische Halbinsel, in Asien von der Türkei über den Irak und Iran bis Pakistan und Turkmenistan. Das Verbreitungsgebiet von Plantago arenaria ist allgemein etwas östlicher gelegen als das von Plantago afra. In Afrika in den Mittelmeeranliegerstaaten, ansonsten gesamtes zentrales und östliches Mittelmeergebiet beginnend in Frankreich über Italien, Mittel- (Slovakei, Österreich) und Osteuropa, Kaukasusgebiet, in Asien bis Kasachstan, Tajikistan und Pakistan.

Droge:

Die reifen, ganzen und getrockneten Samen.

Beschreibung der Droge:

Von Plantago afra stammende Samen – Hellbraun bis schwarzbraun jedoch niemals ganz schwarz, glatt und glänzend, 2 bis 3 mm lang und 0,8 bis 1,0 mm breit. Form länglich elliptisch, an einem Ende etwas breiter. Auf der gesamten Bauchseite befindet sich eine helle Furche, die in der Mitte eine hellere Stelle mit verdicktem Rand aufweist (Anheftungsstelle). Etwa in der Mitte des Rückens ist eine leichte, etwas hellere Längswölbung zu erkennen. Samen von Plantago arenaria fast identisch mit den von P. afra stammenden, meist aber etwas weniger glänzend und bis 1,5 mm breit.

Geruch und Geschmack:

Geruch nicht wahrnehmbar. Geschmack süßlich.

Synonyme Drogenbezeichnungen:

Semen Psyllii, Semen Pulicariae. Deutsch: Heusamen, Plantago-afra-Samen, Plantago-arenaria-Samen, Plantago-indica-Samen, Plantago-psyllium-Samen. Englisch: Dark psyllium, flea wort seed, fleeseed, psyllium seed oder French/Spanisch psyllium seed, plantago seed, plantain seed.

Herkunft:

Überwiegend aus Frankreich und Spanien.

Inhaltsstoffe:

In der Epidermis der Samenschale etwa 10 bis 12 % Schleimstoffe. Die Monosaccharidbausteine der Schleimpolysaccharide sind überwiegend Xylose und Arabinose. In geringer Menge findet sich Galacturonsäure und Rhamnose. In den von P. afra stammenden Samen ca. 0,14 % Aucubin. Stärke fehlend.

Wirkungen:

Darmperistaltik-regulierend im Sinne eines Anstiegs des Stuhlgewichts, weicherem Stuhl und bei Patienten mit Verstopfung mehr Stuhlentleerungen. Flohsamen beschleunigen die Darmpassage der Faeces, was auf einer Quellung und Volumenzunahme der Schleimstoffe im Dickdarm beruht. Im Gegensatz hierzu führt die Einnahme von 10 bis 30 g Flohsamenpräparaten bei Patienten mit unspezifischen oder entzündlichen Durchfallerkrankungen zu einer Verringerung der Stuhlfrequenz, zu einer Verfestigung der Faeces und zu einer Verlangsamung der Darmpassagezeit. In pharmakologischen Experimenten Nachweis zahlreicher weiterer Effekte, die jedoch nahezu ohne praktische Bedeutung sind.

Anwendungsgebiete:

Innere Anwendung: Chronische Verstopfung; Erkrankungen, bei denen eine erleichterte Darmentleerung mit weichem Stuhl erwünscht ist (z. B. Hämorrhoiden, nach rektal-analen operativen Eingriffen, Schwangerschaft); Unterstützende Therapie bei Durchfällen unterschiedlicher Ursache; Reizdarm.. Hinweis: Die Wirkung tritt in der Regel 12 bis 24 h nach einmaliger Gabe und die maximale Wirkung erst nach 2 bis 3 Tagen ein.

Volkstümliche Anwendungsgebiete:

Innerlich: Bei Gallenblasenentzündung als Fluidextrakt 1:1 (Ethanol 25 %, V/V) mit einer Tagesdosis von 2 bis 5 mL. Äußerlich: Bei Furunkeln örtlich angewendet in Form eines heißen Breiumschlages. Die Wirksamkeit bei diesen Anwendungsgebieten ist bisher nicht belegt.

Gegenanzeigen:

Krankhafte Verengungen von Speiseröhre und Magen-Darm-Traktes, Darmverschluss, schwer einstellbarer Diabetes mellitus. Liegen Entzündungen des Magen-Darm-Trakts vor, kann eine Verstopfung unter Umständen verstärkt werden. Bei Patienten mit Neigung zu Schluckbeschwerden sollte eine vorherige Rücksprache mit einem Arzt erfolgen, da durch die quellenden Eigenschaften von Flohsamen eine Einnahme Schwierigkeiten bereiten kann.

Unerwünschte Wirkungen:

 In seltenen Fällen allergische Reaktionen, speziell bei Verwendung von pulverisierter Droge oder von flüssigen Zubereitungen.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln:

Nicht auszuschließen sind eine Verzögerung der Resorption gleichzeitig verabreichter Arzneistoffe, eine Verstärkung der Wirkung von Insulin und oralen Antidiabetika und eine Erhöhung der Gefahr eines Darmverschlusses bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, welche die Darmbeweglichkeit hemmen.

Dosierung und Art der Anwendung:

Tagesdosis 10 bis 30 g Droge, Zubereitungen entsprechend. Verwendbar ist sowohl die ganze als auch zerkleinerte Droge. Die Droge wird 5 bis 15 min mit wenig Wasser vorgequollen und mit reichlich Flüssigkeit (150 ml Wasser auf 5 g Droge) eingenommen. Bei der Einnahme ist auf einen Mindestabstand von 30 bis 60 min zu Mahlzeiten oder zur Einnahme von Medikamenten zu achten. Alternativ können ein kalt hergestelltes Schleimmazerat oder eine Abkochung verwendet werden. Zur Herstellung des Schleimmazerats lässt man 14 bis 40 g Samen mit einer Tasse Wasser mehrere Stunden lang quellen. Nach dem Abseihen der Samen wird die schleimhaltige Lösung getrunken.

Sonstige Verwendung: 

In der Textilindustrie als Appretur von Seidenstoffen und zum Steifen von Geweben als Verdickungsmittel.

psyllis1Plantago afra besitzt einen aufrechten Stengel, dem im oberen Drittel in den Blattachseln psyllis2mehrere, blütentragende Seitenzweige entspringen (s. linke Abbildung). Auffälligstes Merkmal der sehr kleinen und insgesamt daher unscheinbaren Blüten des Flohkrauts sind wie bei allen Wegericharten die langen Staubblätter. Daneben ist das Flohkraut durch für Plantago-Arten ausgesprochen kräftige Kelchblätter gekennzeichnet, die einen durchsichtige, pergamentartige Ränder aufweisen und mit zahlreichen Drüsenhaaren besetzt sind (s. rechte Abbildung).

gefunden bei: http://www.medizinalpflanzen.de/systematik/6_droge/psylli-s.htm

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Gruß an die ganzheitliche Heilung

Der Honigmann

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