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Archive for 3. Februar 2017


Dubai: Ukrainer schlägt deutschem Rennradler bei voller Fahrt ins Gesicht – VIDEO

Der ukrainische Radfahrer Andrei Griwko hat seinem deutschen Konkurrenten Marcel Kittel am Donnerstag bei der dritten Etappe der Dubai-Tour einen Ellbogenhieb verpasst, wie auf der offiziellen Seite des Wettbewerbs gemeldet wurde.

Der Deutsche erhielt nach dem Schlag des Ukrainers vom Astana-Team eine Platzwunde an der linken Augenbraue. Nach dem Vorfall reagierte Kittel wütend und forderte eine Sperre für Griwko. Die Veranstalter reagierten umgehend und disqualifizierten den ukrainischen Sportler von den weiteren Etappen aus.

„Er sollte disqualifiziert werden und eventuell eine Sperre für die nächsten sechs Monate bekommen. Es ist eine schreckliche Enttäuschung für den Radsport, sein Team, die Sponsoren und dieses Rennen“, sagte Kittel in einem Interview mit der Seite cyclingnews.com.

Auch auf Twitter äußerte sich der Radfahrer: „Ich werde keine Entschuldigung dafür akzeptieren. Dies hat nichts mit dem Radsport zu tun. Was Griwko getan hat, ist eine Schande für unseren schönen Sport.“

I won’t accept an apology for this. That has nothing to do with cycling. What Grivko did is a shame for our beautiful sport.

Griwko teilte seinerseits auf Facebook mit, dass der Deutsche den Konflikt selbst provoziert habe. Demnach soll Kittel einen Teamkameraden des Ukrainers mit der Schulter gestoßen haben, wonach Griwko mit Aggression auf Aggression antworten müsste. Nach dem Vorfall habe Kittel „mich bespuckt“, so der Radfahrer weiter, was „ebenfalls nichts mit dem Radsport zu tun hat.

https://de.sputniknews.com/sport/20170203314385590-radsport-schlag-video/

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Gruß an die Öffentlichkeit

Der Honigmann

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Ich bin sehr froh, dass wir ihn los sind„, sagt die EU-Abgeordnete Trebesius über Martin Schulz. „Schulz‘ Karriere in Brüssel ist abgelaufen und er sucht nun nach einer Anschlussverwendung.“ Und: „Vielleicht ist es Schulz‘ Vorteil, dass seine Rolle in Brüssel bei uns zu Hause in Deutschland nicht bekannt ist.“

„Schulz‘ Karriere in Brüssel ist abgelaufen und er sucht nun nach einer Anschlussverwendung“, sagt die EU-Abgeordnete Ulrike Trebesius in ihrem neuen Video (siehe unten) aus Brüssel. „Ich bin sehr froh, dass wir ihn los sind.“

 Trebesius ist Politikerin und Bauingenieurin und seit 2014 EU-Abgeordnete für die Liberal-Konservativen Reformer.

Für die EU-Abgeordnete, die Martin Schulz als Parlamentspräsident in den letzten zweieinhalb Jahren in Brüssel erlebt hat, ist es unverständlich, wieso Schulz jetzt der Ansicht ist, dass die Kanzlerin weg muss. Denn: Wer das bisher tat, wurde ausgegrenzt und beschimpft.

In Brüssel vertrat Martin Schulz die Kanzlerin – nun will er sie entmachten? Er will gegen die Eliten kämpfen, die er doch selbst repräsentiert?

Martin Schulz sagte selbst: „An den Taten sollen die Menschen gemessen werden.“ Was hinterlässt er denn? „Er hinterlässt eine EU, die in ihren Grundfesten erschüttert ist und keine Antworten findet. Das ist nicht seine alleinige Schuld, doch er hat sich immer als besonders politischer Parlamentspräsident verstanden und diese Politik offensiv vertreten.“

Jedoch: „Vielleicht ist es Schulz‘ Vorteil, dass seine Rolle in Brüssel bei uns zu Hause in Deutschland nicht bekannt ist.“

Schulz möchte die Elite entmachten – und gehört dazu


Für sie ist Martin Schulz nur eines, nämlich ein guter Redner und Ideologe. In ihren Augen „ist er ein linksideologischer Populist“.
https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FUlrikeTrebesiusMdEP%2Fvideos%2F1223414201041344%2F&show_text=0&width=560

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Gruß an die Sozies
Der Honigmann
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  1. Stromspeicher schneller aufladen – http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Stromspeicher_schneller_aufladen1771015590281.html
  2. 10 schockierende Photos: So zerstören eure Smartphones+Laptops den Planeten – http://derwaechter.net/10-schockierende-fotos-so-zerstoren-eure-smartphones-und-laptops-den-planeten
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  5. Trump wird vom Pentagon sabotiert – http://n8waechter.info/2017/02/trump-wird-vom-pentagon-sabotiert/
  6. Trump: Iran übernimmt Irak+bedroht die VSA – https://de.sputniknews.com/politik/20170202314368176-iran-irak-usa-trump/
  7. EU–Mexiko: Mehr Tempo bei Handelsgesprächen vereinbart – http://latina-press.com/news/233426-eu-mexiko-mehr-tempo-bei-den-handelsgespraechen-vereinbart/
  8. Proteste gegen Privatisierung von Wasser im Zentrum Rios eskalieren – https://amerika21.de/2017/02/169427/proteste-brasilien-wasser
  9. ICC: Afrikaner wollen geschlossen austreten – https://www.contra-magazin.com/2017/02/icc-afrikaner-wollen-geschlossen-austreten/
  10. Syrische Flüchtlinge sollen in ihre Heimat zurück – https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2017/02/02/syrische-fluechtlinge-sollen-in-ihre-heimat-zurueck/
  11. Turan? Türkei will Wirtschaftsunion der Turkstaaten – http://eurasianews.de/blog/turan-tuerkei-will-wirtschaftsunion-der-turkstaaten/
  12. Palästinensische Botschaft in Pakistan eingeweiht – http://parstoday.com/de/news/middle_east-i23287-pal%C3%A4stinensiche_botshcaft_in_pakistan_eingeweiht
  13. China will stabile+gesunde Entwicklung von Immobilienmarkt – http://german.cri.cn/3071/2017/02/02/1s261006.htm
  14. Merkwürdige Mangelerscheinungen kostenloser medizinischen Grundversorgung im Putin-Rußland – https://www.fit4russland.com/propaganda/1799-die-merkwuerdigen-mangelerscheinungen-der-kostenlosen-medizinischen-grundversorgung-im-putin-russland
  15. Rußland reformiert seine Armee – https://de.sputniknews.com/politik/20170202314373315-russland-reformiert-armee/
  16. Präsidentenwahl 2018: 3 Probleme für Kreml – http://www.russland.news/praesidentenwahl-2018-drei-probleme-fuer-den-kreml/
  17. Schwere Kämpfe in Ostukraine seit 1. Telephongespräch zwischen Putin+Trump – https://www.heise.de/tp/features/Schwere-Kaempfe-in-der-Ostukraine-seit-erstem-Telefongespraech-zwischen-Putin-und-Trump-3615021.html
  18. Zu Besuch bei Freunden: Putin kommt nach Ungarn – http://zuerst.de/2017/02/02/zu-besuch-bei-freunden-putin-kommt-nach-ungarn/
  19. Österreich: Großer Erfolg für Volksbegehren gegen CETA, TTIP&TiSA – https://terraherz.wordpress.com/2017/02/01/oesterreich-grosser-erfolg-fuer-das-volksbegehren-gegen-ceta-ttip-tisa-01-02-17/
  20. Aarhus verbietet geschlechtergetrenntes Schwimmen – https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/aarhus-verbietet-geschlechtergetrenntes-schwimmen/
  21. Balkanroute offen, Schleuser kassieren ab – http://www.mmnews.de/index.php/politik/95242-balkanroute-offen-schleuser-kassieren-ab
  22. Bis zu 9.400€ pro „Flüchtling“/Monat, Stadt Essen mußte Knebelvertrag mit Asylheimbetreibern abschließen – http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bis-zu-9-400-euro-monatlich-pro-fluechtling-stadt-essen-musste-knebelvertrag-mit-asylheimbetreibern-abschliessen-a2039090.html
  23. Pakistani, Malier, Gambier leben in Italien, kassieren aber in Deutschland Leistungen als „Flüchtlinge“ – https://politikstube.com/pakistani-malier-und-gambier-leben-in-italien-kassieren-aber-in-deutschland-leistungen-als-fluechtlinge/
  24. Schattennetzwerk der Flüchtlingskrise in Europa – https://buergerstimme.com/Design2/2017/02/das-schattennetzwerk-der-fluechtlingskrise-in-europa/
  25. Wann Untertanen aufmüpfig werden sollten – https://brd-schwindel.org/wann-die-untertanen-aufmuepfig-werden-sollten/
  26. Cissus, Knochenheiler – http://natursubstanzen.com/images/lebemagazin/161104_lebe_ausg_0416_09_cissus.pdf

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Gruß

Der Honigmann

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Orhan Kemalcan könnte bzw. sollte für viele Eltern, die vom Kinderklau betroffen sind, ein Vorbild sein. Denn Orhan ist wirklich aktiv und ist sich bewusst darüber, dass er trotzdem die Verantwortung für seine Kinder hat.

Angela Masch

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Gruß an die Kinder

Der Honigmann

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Sonntagsgedanken von Peter Helmesdeutsch

Eine gänzlich unpolitische Betrachtung – oder?

„Charme“, „deutsche Sprache“ – sind das „Fremdwörter“, also Wörter, die uns fremd geworden sind? Der Autor dieses Artikels sagt nüchtern: „Ja! Der Charme ist tot, und die deutsche Sprache stirbt.“

Der aussterbende Gentleman, das vergessene Kompliment

„Als der plötzliche Tod des Bestsellerautors und Establishment-Kritikers Udo Ulfkotte am Samstagmorgen (14.01.2017) von seiner Familie bestätigt wurde, brach ein regelrechter Jubelsturm auf Twitter aus. Der Kurznachrichtendienst wird in Deutschland überwiegend von Journalisten und linksradikalen Aktivisten genutzt.

Eine von ihnen: Die türkische Autorin Hatice Ince. Sie schreibt regelmäßig für die Spiegel-Seite Bento. Auf Twitter erklärte sie heute Vormittag:

Deutschland. Udo Ulfkotte ist am Freitag im Alter von 56 Jahren überraschend an einem Herzinfarkt gestorben. „Hahahaha! Darauf ein Schnaps!“, twitterte Hatice Ince, Autorin für die Spiegel-Seite „Bento“. Die ARD-Journalistin Julia Rehkopf markierte den Tweet mit „Gefällt mir“.

Einige Zeit später entfernte sie die Markierung wieder. In einer archivierten Version des Tweets ist ihre Eingabe aber noch sichtbar“ (Quelle: http://www.freiezeiten.net/spiegel-journalistin-ueber-ufkotte-tod-hahahaha)

Das ist stil- und niveaulos. Und es bestätigt die zunehmende Verrohung der Sitten und der sprachlichen Aggressivität hierzulande. Ehrfurcht vor dem Alter, Ehrfurcht vor einem Toten? Alles Fremdbegriffe unserer entmenschlichten Zeit! Wir lernen nicht mehr, was Anstand und Selbstdisziplin bedeutet. Es ist uns schlicht egal – so wie auch unsere Kleidungskultur verfällt. Schauen Sie sich die männlichen und weiblichen Vogelscheuchen (jüngere und ältere) an, wie sie über die Straße schlurfen! Und mit denselben Klamotten, Sporttretern oder Schuhen mit schiefgelaufenen Absätzen gehen sie in ein Konzert, in die Kirche (wenn überhaupt) oder zu Papas 50. Geburtstag. Es ist ihnen egal, was jemand denkt. Die „Egal-Gesellschaft“ („egal“ bedeutet „gleich“) – die Vorstufe zur egalisierten „Neuen Gesellschaft“, zum „Neuen Menschen“! Aber das ist ein anderes Thema.

Ich gestehe – ein wenig eitel – gentlemanmäßig zu leben. Das heißt, Manieren zu haben, höflich sowie – wie altmodisch! – „Kavalier“ zu sein und immer Sinn für ein ordentliches Kompliment zu haben. Aber es scheint, daß meine Art mählich, aber immer schneller, ausstirbt – nicht so sehr, weil die Menschen immer ungehobelter würden (das aber auch), sondern weil das Pendant zunehmend ausfällt. Das will ich gerne begründen:

Es ist für Männer wie mich bedrückend, daß es kaum noch Frauen gibt, die Aufmerksamkeiten anerkennen (weil sie sie nicht erkennen). Sie haben nicht gelernt, Komplimente annehmen zu können. Beispiel: Wenn ich heute vor einer Dame aufstehe oder ihr in den Mantel helfe oder ihr die Tür aufhalte, kommt reflexartig: „Oh, nicht nötig!“ Manchmal in aufbrausendem Ton. Das ist bei manchen „alten“ Damen anders. Da gibt´s immer noch ein paar, die murmeln: „Daß es das heute noch gibt!?“

Oder: Versuchen Sie mal als Mann, einer Frau ein Kompliment zu machen, z. B.: „Du siehst aber gut aus…“ Reflex: „Och nee, ich habe so schlecht geschlafen“ – oder: „Nee, nee, ich seh´ heute gar nicht gut aus…“ Ein Kompliment wegen eines schicken Anzugs oder Kleidungsstücks? Geht nicht. Sofort kommt: „Ach, die olle Bluse…!“ Oder: „Ich glaub´, die steht mir nicht…“ Wie schön wäre es in solchen Fällen, wenn die Antwort lautete: „Danke, das freut mich“ – oder „Danke, das gefällt mir…“?

Ach ja, „danke“. Wer dankt noch ehrlich, statt floskelhaft und oberflächlich, von herzlich ganz zu schweigen? Wer geht zu einem Polizisten – ohne besonderen Grund – und sagt danke, weil er für jeden Dreck den Buckel hinhält und sich bei Angriffen kaum wehren darf? Wer sagt danke zu einem Soldaten, weil der unser Gemeinwesen verteidigt? Ist ja alles selbstverständlich! Ist es das?

Konrad Adenauer wird nachgesagt, mit nur 200 Worten zurechtgekommen zu sein. Ein Wort hat dabei aber nie gefehlt: „Danke!“

Lange Rede kurzer Sinn: Wir sind uns alle irgendwie egal geworden, gleichgültig, „herzlich“ fremd. „Der Nächste“ stirbt aus, mein „Nächster“ bin ich, ich, ich. Mein Gott, und wie schön ist es, Du, Du, Du zu sagen!!! Gegenprobe: Fragen Sie mal bewußt: „Wie geht es Dir/Ihnen?“ Hören Sie überhaupt hin, was der/die Gefragte antwortet?

Aus Männern werden Dackel

Eine liebe Fb-Freundin – nennen wir sie Dora – schrieb mir nach einem solchen Gedankenaustausch sehr anschaulich:

„Du hast vollkommen Recht, lieber Peter. Da ich auch zur älteren Generation gehöre, freue ich mich über jedes Kompliment. Mein Mann hält mir die Türe auf, hilft mir aus dem Mantel und ist auch sonst ein Kavalier der alten Schule.

Die Welt hat sich geändert: Die Menschen sind oberflächlicher, rücksichtsloser geworden. Die Erziehung läßt stark zu wünschen übrig. Und vor allem hat die Emanzipation aus Männern „Dackel“ gemacht, die sich gar nichts mehr trauen.

Ich wüßte nicht, ob ich in der jetzigen Zeit heiraten würde. Könnte mit solchen Weicheiern nicht umgehen. Kavaliere? Fast komplett ausgestorben. Damen, die noch echte weibliche Eigenschaften haben (Liebreiz, Charme, Anschmiegsamkeit etc.) – fast komplett ausgestorben, lieber Peter. Also beides: Kavalier und das Pendant gibt es kaum noch. Nicht mehr wichtig, nicht mehr „modern“, was weiß ich. Bin froh, daß ich nicht mehr jung bin.

Apropos Erziehung und gute Manieren

Drei Beispiele: Ein junger Kollege von mir kommt, vollbeladen mit Klassenarbeiten zum Lehrerzimmer; ich halte ihm die Tür auf, und er geht stracks durch. Ich: Bitteschön. Er dreht sich um: Hä?? Ältere Leute sind auch nicht ohne: Eine Kollegin, Nonne, viel älter als ich, (das vor Jahren, als an unserem Gymnasium noch Nonnen arbeiteten), kommt, ich halte ihr auch die Türe auf: Sie: was soll das? Ich: Ich hab das so gelernt. Wollte nicht sagen: Alter vor Schönheit. Hihi. Mein Sohn (damals 18) sitzt bei seiner Freundin im Wohnzimmer: Oma kommt rein, und Alexander steht auf. Sie: Sind wir hier bei Königs? Und solche Beispiele von mißratener Erziehung ( auch unter „gebildeten“ Leuten ) hab ich unzählige. Wollte dich nur erheitern, wenn … es nicht so traurig wäre.“

Das sollte zum Thema Charme erst einmal genügen. Kommen wir zur deutschen Sprachkultur:

Aber hallo!

Wir leben in einer „Gesellschaft des schnellen Wortes“ und der gesprochenen oder geschriebenen Abkürzungen. „Hallo“, „hdl“, „LOL“ usw. SMS und Twitter sei Dank – Wir entwickeln uns zu Kurzsprechmaschinen. Sie wissen, was ich meine.

Die deutsche Sprache hat – wie kaum eine andere – für jede Tageszeit eine entsprechende Grußformel: „Guten Morgen“, „Guten Tag“, „Guten Abend“ (Nacht). Dazu gibt es noch die regionalen Grußformen: z. B. „Moin moin“ oder „Grüß Gott“ – wobei eilfertige Willkommenskultur-Barbaren dieses schöne „Grüß Gott“ verbieten lassen wollen, um die moslemischen „Gäste“ nicht zu provozieren. Und wenn man dieses blöde „Hallo“ auch noch in Briefen oder Mails verwendet, wird´s erst recht affig; denn der Adressat kann meinen Ausruf „Hallo“ ja nicht hören. Armes Deutschland – aber Hallo!

Wer sagt heute noch „Auf Wiedersehen“? Die überflüssigste und blödeste Abschiedsformel lautet „Wir sehen uns!“, die kürzeste: „Tschüß“ oder „Schau“ – oder so ähnlich – weil viele dieses „Schau“ so aussprechen, wie es hier steht, da sie nicht einmal zu ahnen scheinen, daß dies vom italienischen „Ciao“ stammt.

„Kurzsprechmaschinen“, siehe oben! Nicht nur das! Auch unsere Sitten – „wat is dat dann?“, fragt mein Nachbar – verkommen zu Kurzforme(l)n. Humor, Esprit (hat nix mit „E-Sprit“ zu tun, Herr Nachbar Sitten?), Charme, Höflichkeitsformen und –floskeln? Alles barocker Müll, „braucht heute kein Mensch mehr, ist ja Steinzeit!“

Erbärmliches Schriftdeutsch

Keine Angst, dies wird jetzt keine Philippika gegen die Rechtschreibreform! Darüber habe ich mich schon genügend geäußert (z. B. hier: https://conservo.wordpress.com/2011/12/04/bildung-bildungspolitik-bildungswuste-deutschland/). Aber die Schreibform der deutschen Sprache wird immer schlampiger.

Deshalb gilt (nur für mich persönlich, nicht zwingend für Gastautoren): Ich benutze die alte Rechtschreibung aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur durch die neue Rechtschreibung, UND ich schreibe bewußt nicht Genderdeutsch, auch weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen.

Um die Absurdität des Genderdeutschs zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern.

Semikolon, Genitiv, Gedankenstrich

Sehr deutlich kann man die Vernachlässigung der deutschen Schriftsprache an der Deklination, Konjugation und Interpunktion feststellen (z. B.: „Ich, wenn könnte, würde das und das tun…“). Plusquamperfekt? Vergessen Sie´s, weil die Kinder von heute diese schwierige Grammatikform überhaupt nicht beherrschen. Was wäre gewesen, wenn sie es gelernt hätten?

Über den Verlust des Genitivs ist schon viel Gutes geschrieben worden. Geändert hat sich aber nichts. Nun geht´s dem Semikolon an den Kragen – wenn´s nicht schon tot ist. Ich komme durch meine Vorlesungen häufig mit jungen Menschen zusammen und muß leider feststellen, daß viele von ihnen nicht einmal das Wort Semikolon kennen, geschweige denn seine Anwendung.

Das Semikolon trennt zwei Gedanken eines(!) Satzes, das Komma verbindet sie. Gleiches gilt für Gedankenstrich (trennt) und Bindestrich (verbindet). Der Bindestrich ist des Gedankenstrichs Feind – womit wir beim Genitiv wären. Den Genitiv („der 2. Fall“ unserer Deklination) gibt es in zwei Varianten: einer fast schon romantischen und einer „normalen“ Version: „Des Vaters Kinder gehen gerne…“ ist die schönere, „die Kinder des Vaters…“ die „normale“ Form des Genitivgebrauchs. Und was machen wir draus: Dative („3. Fall“), wohin das Auge schaut: „Die Kinder vom…“, am schlimmsten: „Dem Vater seine Kinder gehen…“

Es müßte doch dringend hinterfragt werden, woher diese Verschlampung der Sprache kommt. „Hinterfragt“ werden? Wie gedankenlos! Fragen bedeuten, daß man etwas erfahren, etwas wissen will, damit man z. B. besser Hintergründe kennenlernt („Hinter…“). Also ich frage nach dem Hintergrund, „hinterfragen“ gibt schlicht keinen Sinn. „Gibt keinen Sinn“ heißt heute: „Das macht keinen Sinn!“ Im Deutschen kann man aber nicht „Sinn machen“, sondern „Sinn haben“ oder „Sinn geben.“ (Wieder so eine Schlampfloskel aus dem Amerikanischen „it makes no sense“.)

Liebe Leser, ich habe „Dora“ (s.o.) für Ihre klaren Worte gedankt und sie an Sie weitergegeben – mit einer großen Bitte:

Werte Damen, denken Sie bitte mal drüber nach! Werte Herren, werden Sie wieder zu Kavalieren – und die Welt wird uns wieder sonniger erscheinen (so öde sie auch sein mag)! Machen wir was draus!

Herzlichen Dank, daß Sie mir „zugehört“ haben!

Auf Ihre Antwort freut sich

Ihr Peter Helmes

www.conservo.wordpress.com

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Gruß an den Genitiv

Der Honigmann

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BERLIN/WASHINGTON
(Eigener Bericht) – Im heraufziehenden Handelskrieg zwischen der EU und den USA droht Brüssel die Vereinigten Staaten mit einer offiziellen Einstufung als „Steueroase“ zu brandmarken. Der Affront gegenüber der Weltmacht wird derzeit von der EU-Kommission vorbereitet. Er folgt auf scharfe US-Kritik an den exzessiven deutschen Handelsüberschüssen, die allein in den sechs Jahren von 2010 bis 2015 zum Abfluss von fast einer Viertelbillion Euro aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland geführt haben. Ursache sei der „krass unterbewertete“ Euro, erklärt Trumps Handelsberater Peter Navarro dazu. Eine kürzlich bekannt gewordene aktuelle Analyse der Bundesbank gibt ihm Recht. Demnach muss sich die Europäische Zentralbank (EZB) nachsagen lassen, durch ihre Geldpolitik zur Unterbewertung des Euro beigetragen zu haben, die wiederum die deutschen Exportrekorde und das große US-Defizit erst ermöglicht hat. Der Handelskonflikt wird von einer propagandistischen Offensive gegen die Trump-Administration begleitet, die sich die rassistisch-chauvinistische Politik des neuen US-Präsidenten zur Gegnerbestimmung zunutze macht. Der Konflikt könnte sich zum ersten größeren Machtkampf Deutschlands gegen die USA seit 1945 entwickeln.
Eine Viertelbillion Euro Überschuss
Zentrale Hintergründe des heraufziehenden transatlantischen Handelskrieges lassen sich gut an der Entwicklung der Handelsströme zwischen Deutschland und den USA in den vergangenen Jahren erkennen. Lagen die deutschen Ausfuhren in die Vereinigten Staaten im Jahr 2010 noch bei 65,5 Milliarden Euro, so erreichten sie 2015 knapp 114 Milliarden Euro; dies entspricht einer Steigerung von rund 7,5 auf 9,5 Prozent des boomenden deutschen Gesamtexports. Die Vereinigten Staaten sind seitdem der größte Absatzmarkt deutscher Unternehmen überhaupt. Gleichzeitig ist der deutsche Überschuss aus dem Handel mit den USA von 20,5 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf fast 54,5 Milliarden Euro in die Höhe geschnellt; aus keinem anderen Land beziehen deutsche Unternehmen ein so hohes Plus. Insgesamt flossen von 2010 bis 2015 beinahe 225 Milliarden Euro aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland ab. Die USA trugen damit binnen lediglich sechs Jahren mit fast einer Viertelbillion Euro zum deutschen Wohlstand bei.
Abgeblitzt
Die fortdauernde deutsche Exportoffensive ruft in Washington schon seit Jahren heftige Kritik hervor. So hat der damalige US-Präsident Barack Obama bereits 2009, im ersten Jahr seiner Amtszeit, von Berlin Maßnahmen gegen Deutschlands exzessive Handelsüberschüsse gefordert; insgesamt liegen diese seit 2006 kontinuierlich oberhalb der Schwelle von sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), was in der EU als stabilitätsgefährdend eingestuft wird. Im Jahr 2015 beliefen sie sich sogar auf 8,8 Prozent des BIP. Berlin hat Washington mit seinen Beschwerden jedoch stets abblitzen lassen. Als US-Finanzminister Jack Lew Anfang 2014 gegenüber seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble die deutschen Überschüsse kritisierte, belehrte Schäuble ihn: „Wir führen unsere Gespräche nicht, um uns gegenseitig Zensuren zu verteilen, sondern um uns besser zu verstehen.“[1] US-Präsident Donald Trump hat nun klargestellt, dass er den Abfluss zwei- bis dreistelliger Milliardensummen nicht auf Dauer hinnehmen wird, und Mexiko und China, zwei Staaten, die ebenfalls ein hohes Handelsplus gegenüber den Vereinigten Staaten erzielen, bereits offen mit Strafzöllen bedroht. Auch Strafmaßnahmen gegen Deutschland werden nicht ausgeschlossen.
Strafzölle wegen Währungsmanipulation
US-Strafmaßnahmen gegen die Bundesrepublik könnten womöglich sogar auf ein längst bestehendes US-Gesetz rekurrieren. Den Hintergrund hat kürzlich ausgerechnet die Bundesbank offengelegt. Sie hat für die drei Jahre von 2014 bis 2016 die Reaktionen der Devisenmärkte auf die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) untersucht. Demnach haben insbesondere die umfangreichen Anleihekäufe der EZB im Kampf gegen die Eurokrise zu einer deutlichen Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar geführt – von 2014 bis 2016 um 6,5 Prozent. Das habe erheblich zur Gesamtabwertung des Euro um rund ein Fünftel beigetragen, bekräftigt die Bundesbank. Wenngleich die EZB offiziell keine Wechselkurspolitik betreiben dürfe, könne es ihr in der Praxis nur Recht sein, dass der sinkende Eurokurs die Exporte aus der Eurozone antreibe und damit die europäische Wirtschaft fördere, urteilen Beobachter. Der Vorgang ermögliche es Trump nun allerdings, „die EZB der Währungsmanipulation zu beschuldigen und die Länder der Euro-Zone mit Sanktionen zu belegen“, heißt es warnend in einem Bericht über die Bundesbank-Untersuchung.[2] Der Autor weist dabei auf ein US-Gesetz aus dem Jahr 1977 hin, das es wohl erlauben würde, „per Exekutivgewalt kurzfristig Handelszölle gegen einzelne Industrien oder die gesamten Staaten der Euro-Zone“ zu erheben.
Ausgebeutet
Am Dienstag hat sich nun Trumps ranghöchster Handelsberater Peter Navarro zum US-Handelsdefizit gegenüber der EU und vor allem gegenüber Deutschland geäußert. Der Euro sei „krass unterbewertet“, konstatierte Navarro; diese Einschätzung wird von Experten weitestgehend geteilt. Der unterbewertete Euro ermögliche es der Bundesrepublik schon seit geraumer Zeit, nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern auch andere EU-Staaten mit Exportoffensiven „auszubeuten“, fuhr Navarro fort; in der Tat finanziert zum Beispiel auch Großbritannien mit seinem gewaltigen Handelsbilanzdefizit gegenüber der Bundesrepublik (196 Milliarden Euro von 2010 bis 2015) den deutschen Wohlstand mit. Beobachter urteilen nun, Navarros Äußerungen zeigten deutlich die Bereitschaft der Trump-Administration, gegen die EU und insbesondere gegen die Bundesrepublik mit ihren Exportoffensiven einzuschreiten.[3]
Steueroase
Berlin und die EU schlagen jetzt zurück. Wie berichtet wird, will die EU noch in dieser Woche ein Schreiben an die US-Steuerbehörden senden, in der sie „Klarstellungen“ in Sachen Steuerpolitik verlangt. Brüssel erstellt zur Zeit eine Schwarze Liste „steuerpolitisch nicht kooperativer Staaten“, denen sie vorwirft, Steuerhinterziehung oder gar Geldwäsche zu begünstigen. Die USA könnten auf dieser Liste landen, heißt es nun: Einige US-Bundesstaaten – genannt werden Delaware und Nevada – seien bemüht, Unternehmen und reiche Einzelpersonen mit besonderen Steuervergünstigungen anzulocken; mancherorts sei es in den Vereinigten Staaten sogar erlaubt, anonyme Treuhandkonten zu unterhalten – das öffne Finanzverbrechen Tür und Tor. Die EU habe seit vielen Jahren über diese Praktiken hinweggesehen, um ihren mächtigsten Verbündeten nicht zu verprellen, heißt es weiter; doch mit dem Amtsantritt von Donald Trump seien diese Zeiten vermutlich vorbei. Erhalte man keine zufriedenstellenden Auskünfte aus den USA, dann werde man das Land womöglich offiziell als „Steueroase“ brandmarken – ein bislang schwer vorstellbarer Affront.[4]
Gegnerbestimmung
Begleitet wird der heraufziehende Handelskrieg zwischen Deutschland und der EU auf der einen und den USA auf der anderen Seite von einer immer stärker anschwellenden Propagandawelle, die sich die rassistisch-chauvinistische Politik der neuen US-Administration zur Gegnerbestimmung zunutze macht. Mehrfach haben Berliner Regierungsmitglieder inzwischen demonstrativ die gezielte Diskriminierung von Muslimen durch den berüchtigten US-Einreisestopp angeprangert; EU-Kommissionspräsident Donald Tusk hat am Dienstag in einem Offenen Brief die neue Trump-Administration als „Bedrohung“ für die EU in eine Reihe mit China, Russland und dem „Terror im Mittleren Osten“ gestellt.[5] Die Verbalattacken gegen die Trump’schen Aggressionen stehen in bemerkenswertem Widerspruch zum großzügigen Schweigen, das die EU etwa über die mehr als 5.000 Flüchtlinge hüllt, die letztes Jahr auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer ertranken, oder über die bis zu 800 zivilen Todesopfer der Drohnenangriffe im Mittleren Osten und Zentralasien, die die Obama-Administration verantwortet. Sie helfen jedoch, die eigene Bevölkerung für den wohl bevorstehenden ersten größeren Machtkampf Deutschlands gegen die USA seit 1945 zu mobilisieren.

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von Volker Hahn

Das D in der SPD steht für Deutschland. Eigentlich. Denn in Wahrheit steht es nicht für das Volk dieses Landes, sondern für Desaster oder Debakel – weil die SPD eben nicht mehr das Volk bzw. große Teile davon vertritt, so wie das eine Volkspartei tun sollte.

Wie konnte es dazu kommen, dass eine Partei, die unter Helmut Schmidt als Kanzler der sozial-liberalen Koalition noch weit über die eigenen Parteigrenzen hinaus mehr als nur geachtet war, so abgestürzt ist?

Grund 1: Der Zick-Zack-Kurs von Gabriel

Die Spurensuche beginnt im Herbst 2016, als der damalige SPD-Chef Sigmar Gabriel öffentlich auf Konfrontationskurs zur CDU ging, und im Fernsehen zu einem großen Rundumschlag ausholte. Da kritisierte er munter vom Freihandelsabkommen TTIP bis hin zu der von ihm auch als gescheitert betrachteten Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Merkel die CDU/CSU. (1)

Natürlich darf und muss er das als Sozialdemokrat. Vergessen scheint Gabriel dabei zu haben, dass er als Wirtschaftsminister und Regierungsmitglied diese Politik mit zu verantworten hat. Zick-Zack zwischen Partei und Regierung: Bruchlandung!

Grund 2: Fehlende Perspektive

Damit verbunden stellt sich für jeden auch nur halbwegs SPD-Wahlwilligen die alles entscheidende Frage, die sich jedem Wähler stellt: Für was steht die Partei? Ist sie jetzt für oder gegen Freihandelsabkommen (für CETA, gegen TTIP?). Steht die SPD für eine angemessene Flüchtlingspolitik oder für eine populistische Handhabung der Thematik?

Eine Perspektive hat nur die Partei, die klare Positionen vertritt und sich als echt und glaubwürdig in deren Vertretung erweist. Die SPD gehört derzeit nicht dazu.

Grund 3: Thema Innere Sicherheit

Und zwar deshalb, weil die SPD dieses Thema regelrecht verschläft und in diesem für die Wähler derzeit extrem wichtigen Bereich kaum punkten kann. Es sei denn durch Ausreden wie SPD-Innenminister Jäger in Nordrhein-Westfalen angesichts zahlreicher Versäumnisse und Katastrophen wie der Kölner Silvesternacht oder den tödlichen Pannen im Fall des Attentäters Anis Amri.

Die SPD steht einfach nicht für innere Sicherheit sondern für Unsicherheit.

Grund 4: Partei der Arbeit – das war einmal

Denn erstens ist das Thema Arbeit im digitalen Zeitalter heute ein ganz anderes als zur Zeit der sozialdemokratischen Klassenkämpfer und strammen Gewerkschafter, die auch heute noch entscheidend das Bild der SPD prägen. Die Partei hat schlicht kaum Antworten zur Zukunft der Arbeit, die zum Wähler durchdringen.

Zweitens vertritt sie aber zur gleichen Zeit auch nicht mehr die arbeitende Klasse von einst. Nichts hat das so sehr deutlich gemacht wie die Putzfrau, die Parteichef Gabriel in aller Öffentlichkeit erklärt hat, wie soziale Politik geht. (3)

Grund 5: Schlechtes Personal

Zum Beispiel Kanzlerkandidat Martin Schulz, der bis zum Wechsel in die Bundespolitik in Brüssel meist nur durch wohlfeile Reden aufgefallen ist, ein Olaf Scholz in Hamburg mit seinen nicht gerade überzeugenden öffentlichen Auftritten oder eine Hannelore Kraft, die in Nordrhein-Westfalen für Pleiten und Pannen steht und das einst stolze Bundesland an Rhein und Ruhr nicht flott kriegt.

Grund 6: Mangelnde Resonanz

Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: „Weite Teile der Wähler haben mit dem Parteichef abgeschlossen“ (4). Man möchte, mit geändertem Kanzler-Kandidat leicht korrigierend formulieren: Weite Teile der Wählerschaft haben mit der Partei abgeschlossen.

Dafür sprechen nicht nur die oben genannten miserablen Umfragewerte und die offenkundige Unfähigkeit, selbst die eigene Klientel zu erreichen. Dafür spricht auch, dass die Partei sich so schwer mit der Kandidatenkür getan und dieses Thema wie ein heißes Eisen vor sich her geschoben hat. Zuversicht und klare Kante sehen anders aus.

Fazit: Die Sozialdemokratie hatte ihre unbestrittenen Verdienste in der Entwicklung Deutschlands und war unter Helmut Schmidt in der sozial-liberalen Koalition ein echter Gewinn für dieses Land. Ob die SPD aber künftig mehr als eine Partei unter vielen sein wird, das darf bezweifelt werden.

http://www.watergate.tv/2017/02/01/volker-hahn-7-gruende-spd-keine-volkspartei/

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Gruß an die Aufgewachten

Der Honigmann

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Ich erinnere mich, dass Trump während seines Wahlkampfes nach dem Iran gefragt wurde. Er antwortete, dass er und Israel dieses Problem zusammen anpacken würden, wenn er Präsident würde.
Netanjahu weiß nur eine Lösung für dieses Problem: Krieg.

ERKLÄRUNG DES WEISSEN HAUSES  AUF DEN IRAN AM 1. FEBR. 2017
NSA General Mike Flynn, White House 1 Febr. 2016 : “Die jüngsten iranischen Aktionen, darunter ein provokativer ballistischer Raketenstart und ein Angriff auf ein saudisches Schiff, das durch vom Iran unterstützte Houthi-Militanten durchgeführt wurde, unterstreichen, was der internationalen Gemeinschaft über das iranische destabilisierende Verhalten im Nahen Osten klar sein sollte.

Die jüngsten Abschüsse  ballistischer Raketen stehen auch im Widerspruch zur Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates, die Iran auffordert, “keine Aktivitäten im Zusammenhang mit ballistischen Raketen durchzuführen, die so konzipiert sind, dass sie Atomwaffen liefern können, einschließlich der Einführung solcher ballistischer Raketentechnologien.”

Dies sind nur die letzten Ereignisse in einer Reihe von Vorfällen in den vergangenen sechs Monaten, in denen Houthi-Streitkräfte, die der Iran ausgebildet und bewaffnet hat, Emiraten- und saudische Schiffe getroffen haben, und  US- und verbündeten Schiffen, die das Rote Meer durchquerten, drohten. In diesen und anderen ähnlichen Aktivitäten bedroht der Iran weiterhin US-Freunde und Verbündete in der Region.

Die Obama-Regierung reagierte nicht angemessen auf die bösartigen Taten in Teheran – darunter Waffentransfers, Unterstützung des Terrorismus und andere Verletzungen internationaler Normen. Die Trump-Administration verurteilt solche Aktionen des Iran, die Sicherheit, Wohlstand und Stabilität überall im Mittleren Osten untergraben und das Leben in Amerika gefährden.

Präsident Trump hat die verschiedenen Abkommen, die zwischen dem Iran und der Obama-Regierung sowie den Vereinten Nationen getroffen wurden, als schwach und ineffektiv kritisiert.

Statt den Vereinigten Staaten für diese Abkommen dankbar zu sein, fühlt sich der Iran jetzt ermutigt.

Ab heute, WARNEN WIR OFFIZIELL DEN IRAN”!

Trump nennt das Atomabkommen mit dem Iran “schrecklich und inkompetent”

Anti-War Blog 29 Jan. 2017: H.J.Res. 10 wurde dem Repräsentanten-Haus vorgelegt, gerade als der neue Kongress  Anfang dieses Monats anfing. Der Titel des Gesetzentwurfs erzählt die Geschichte:   “Die Genehmigung  der Verwendung der US-Streitkräfte, um das Ziel der Verhinderung des Iran vom Erhalten von Atomwaffen zu erlangen.”

Er ermächtigt den Präsidenten ausdrücklich, einen präventiven Krieg gegen den Iran  zu jeder Zeit seiner Wahl und ohne weitere Kongreßbeobachtung oder -Vorlage anzufangen.

Präsident Trump – und vor allem sein gesamtes nationales Sicherheitsteam – war außerordentlich aggressiv gegenüber dem Iran und drohte diesem Land immer wieder am Verhandlungstisch und auf dem Schlachtfeld. H.J.Res. 10 wäre nur die ersehnte Carte Blanche für die Regierung, um solche Bedrohungen zu verwirklichen.

Dank des laufenden Säbelgerassels der US und ihrer Verbündeten im Persischen Golf werden die Spannungen weiter ansteigen. Ende dieses Monats (Januar) werden das Vereinigte Königreich, die USA und alliierte Streitkräfte an der Operation “Unified Trident” teilnehmen, eine gemeinsame Übung im Persischen Golf, die eine militärische Konfrontation mit dem Iran simulieren wird.

Wie würde Washington reagieren, wenn ein Gesetzentwurf im iranischen Parlament aktiv wäre, der den Krieg gegen die Vereinigten Staaten ermächtigte, und die iranische Marine begänne, gemeinsame Übungen mit den Chinesen im Golf von Mexiko in die Wege zu leiten, die einen Angriff auf die Vereinigten Staaten simulierten?

Autor Daniel McAdams ist Direktor des Ron Paul Instituts für Frieden und Wohlstand. Nachgedruckt vom Ron Paul Institut für Frieden u. Wohlstand.

Klingt ziemlich kriegerisch in meinen Ohren.

http://new.euro-med.dk/20170202-trumps-nsa-berater-flynn-wir-warnen-iran-offiziell-us-kongress-gesetzentwurf-h-j-res-10-trump-freie-hand-fur-erstschlag-gegen-iran-zu-erhalten.php

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Gruß an die Friedensliebhaber

Der Honigmann

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