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Archive for 18. März 2017


Merkel verspricht 24 Milliarden Euro mehr für die Rüstung – Grüne und Linke kritisieren die Kanzlerin. Auch der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin kritisierte die „einseitigen Vorleistungen Merkels beim Aufrüsten“.

Die Opposition in Deutschland hat die Ergebnisse des Treffens zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Donald Trump kritisiert. Eine Folge sei für Deutschland „mehr Aufrüstung, das ist katastrophal“, sagte Linken-Fraktionsvize Heike Hänsel am Samstag auf AFP-Anfrage.

 Merkel hatte Trump am Freitag zugesichert, dass die Bundesregierung weiter auf das Nato-Ziel hinarbeiten wolle, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Derzeit erreicht Deutschland rund 1,2 Prozent.

Hänsel kritisierte auch die von Merkel in Washington verteidigte Freihandelspolitik. „Wir brauchen keine Neuauflage von TTIP, sondern eine gerechte Handelsordnung, damit die weltweite soziale Spaltung verringert und nicht vergrößert wird“, erklärte sie. Die Kanzlerin hatte in Washington die Hoffnung geäußert, die derzeit brachliegenden Verhandlungen über das Handelsabkommen TTIP aller EU-Staaten mit den USA wieder aufnehmen zu können.

Auch der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin kritisierte die „einseitigen Vorleistungen Merkels beim Aufrüsten“. Mit der Bestätigung des Zwei-Prozent-Ziels der Nato verspreche Merkel 24 Milliarden Euro für Rüstung. Dabei verfehle Deutschland noch immer seine Zusagen für eine Steigerung der Entwicklungshilfe um fünf bis zehn Milliarden Euro.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, es sei „unverständlich“, dass die Kanzlerin Trump militärische Aufrüstung in Deutschland zugesagt habe. Merkel und Trump waren am Freitag in Washington erstmals zu einem persönlichen Gespräch zusammengekommen. (afp)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/opposition-kritisiert-ergebnis-von-merkels-treffen-mit-trump-a2074453.html

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Der Honigmann

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Foto: MTI

Mit dem Projekt „Youth on the run“ will das Rote Kreuz Jugendliche dazu bringen sich „wie Flüchtlinge zu fühlen“. Insgesamt 24 Stunden soll das Projekt dauern, zu den „Herausforderungen“ soll das Schlafen auf engstem Raum, lange Fußmärsche und „nie enden wollende Fragen von Aufsichtspersonen zählen.“

Hiermit betreibt das Österreichische Rote Kreuz eine gutmenschliche Propaganda in horrendem Ausmaß, es denunziert Polizeibeamte und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres, die ihre Pflicht erfüllen, indem sie illegale Einwanderer aufhalten, und im Rahmen ihres, von der verantwortungslos agierenden, Regierung, vorgegebenen Rahmens ihre Pflicht erfüllen.

Die nächsten zwei Veranstaltungen dieser Art werden im Mai und im Oktober dieses Jahres stattfinden. Das Spiel wird vom steirischen Landesverband des Roten Kreuzes, genauer gesagt vom „Bildungs- und Einsatzzentrum des Steirischen Roten Kreuzes“, welches den Initiatoren die Räumlichkeiten und sonstige Unterstützung zur Verfügung stellt, unterstützt. Als weitere Unterstützer werden auf der Homepage die Hotelkette „Naturidyll Hotels“ und das Bundesministerium für Jugend und Familie genannt.

http://unser-mitteleuropa.com/2017/03/16/rotes-kreuz-glorifiziert-die-illegale-voelkerwanderung/

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….danke an Annette, Sch.,

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Der Honigmann

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Studie: Viele Korallen am Great Barrier Reef bereits tot

Das Great Barrier Reef muss das zweite Jahr in Folge eine Korallenbleiche verkraften. Wie ist das weltgrößte Korallenriff noch zu retten?

Das weltgrößte Korallenriff Great Barrier Reef vor der Küste Australiens lässt sich nach Meinung von Experten nur noch mit einem entschlossenen Kampf gegen den Klimawandel retten.

 Das schreiben Forscher um Terry Hughes von der James Cook Universität im australischen Townsville im Fachmagazin „Nature“. Darin heißt es, allein mit Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität und Fischverboten sei die sogenannte Korallenbleiche am Great Barrier Reef nicht mehr aufzuhalten.

„Klimawandel ist keine Gefahr in der Zukunft“, sagte Hughes. „Am Great Barrier Reef geschieht das schon seit 18 Jahren.“ Einzelne Maßnahmen reichen den Forschern zufolge zur Rettung des Riffs nicht mehr aus. Große Teile der Korallenstöcke seien bereits tot.

Die Korallenbleiche vor der Ostküste Australiens hatte im vergangenen Jahr weltweit Schlagzeilen gemacht. Ein Grund dafür ist vermutlich, dass die Wassertemperaturen um bis zu vier Grad höher lagen als sonst. Korallen sind Nesseltiere, die mit Algen in einer Gemeinschaft zum gegenseitigen Nutzen leben. Bei hohen Temperaturen werden die Algen giftig, die Korallen stoßen sie ab und verlieren ihre Farbe.

Von der Bleiche waren im vergangenen Jahr etwa 90 Prozent des Great Barrier Reef betroffen. Das Riff erstreckt sich insgesamt über 2300 Kilometer. Bei ersten Kontrollflügen in diesem Jahr wurden von der Marineparkbehörde kürzlich neue schwere Schäden entdeckt. Bislang lagen zwischen den Bleichen immer einige Jahre, in denen sich das Great Barrier Reef erholen konnte. (dpa)

http://www.epochtimes.de/wissen/forschung/studie-viele-korallen-am-great-barrier-reef-bereits-tot-a2073065.html

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Der Honigmann

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 Mindestens zweimal am Tag Zähne putzen: Das bekommen schon die Kleinsten eingebläut. Doch das tägliche Ritual ist krebserregend, wie ein französisch-luxemburgisches Forscherteam herausgefunden hat.

Ein Inhaltsstoff ist in Zahnpasta weit verbreitet und er ist alles andere als gesund. Der Farbstoff Titandioxid kann in nanotechnologischer Grösse Krebs auslösen.

Für die Studie hat das Team um Eric Houdeau von der Universität von Toulouse 100 Tage lang einer Gruppe von Ratten Titandioxid mit dem Trinkwasser verabreicht. Dies in der gleichen Menge, die proportional gesehen auch in Kosmetika oder Lebensmitteln für Menschen enthalten sind. Dann beobachteten sie, was passierte.

Ergebnis: Bei rund 40 Prozent der Tiere bildeten sich Tumore in Darm und Dickdarm. Das Titandioxid beschleunige die Entwicklung dieser Wucherungen, die zunächst nicht gefährlich sind, sich aber zu bösartigen Krebsarten entwickeln können. Weiter schwächte es das Immunsystem der Nager (Die Wahrheit über Fluorid – Auswirkungen auf Gehirn und Psyche).

Titandioxid so gefährlich wie Asbest

Schon frühere Studien haben die Unbedenklichkeit von Titandioxid in Frage gestellt: So kamen Untersuchungen der Internationalen Agentur für Krebsforschung (hier als PDF erhältlich) zu dem Schluss, dass das Inhalieren des Stoffs krebserregend ist.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2010 setzte die Wirkung von Titandioxid im menschlichen Körper mit jener von Asbest gleich: Beide Stoffe lösen Entzündungsreaktionen aus. Zudem regen beide die Produktion von reaktiven Sauerstoffspezies an, die das Gewebe oder die DNA schädigen können, wie das Team um Amir Yazdi von der Universität Lausanne in den «Proceedings of the National Academy of Sciences» berichtete.

Wirkung auf den Menschen

Die aktuelle Studie legt nun nahe, dass Titandioxid auch dann Krebs fördert, wenn es oral eingenommen wird. Die französische Regierung ordnete deshalb eine sofortige Untersuchung des Lebensmittelfarbstoffes in Bezug auf die menschliche Gesundheit an. Die Ergebnisse sollen bis Ende März vorliegen.

Forderungen werden ignoriert

Auch bei der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) in der Schweiz ist der Inhaltsstoff ein Thema: «Es ist schon länger bekannt, dass Titandioxid, wenn es in nanotechnologischer Grösse eingesetzt wird, als gesundheitsgefährdend gilt», sagt Josianne Walpen von der SKS. Deshalb fordere man schon seit Jahren, dass Nanotechnologie in Produkten und insbesondere in Lebensmitteln und Kosmetika deklariert werden soll.

«Auch ein Register mit Produkten, die die noch kaum auf Risiko erforschte und erprobte Nanotechnologie enthalten, existiert trotz unseren Forderungen nicht», moniert die Expertin. Damit würden die Konsumenten unbekannten Risiken ausgesetzt, denen sie wegen der fehlenden Deklaration nicht ausweichen können.

Nanopartikel sind besonders gefährlich

Nanopartikel weisen andere Eigenschaften auf als derselbe Stoff in grösserer Partikelgrösse und haben nun aufgrund ihrer vergrösserten Oberfläche eine viel höhere biologische Aktivität und somit eine intensivere Wirkung auf den Konsumenten. Das aber könnte ungeahnte Gefahren für Mensch und Umwelt bergen, worauf Nano-Kritiker seit Jahren hinweisen.

So können Nanopartikel beispielsweise bei äusserlicher Anwendung u. U. über die Haut bzw. Schleimhaut in den Körper gelangen. Selbst kurzes Zähneputzen könnte so schon ausreichen, um täglich eine Portion Titandioxid abzubekommen. Was Sonnenschutzprodukte betrifft, haben wir hier bereits erklärt, das insbesondere Partikel in einer Grösse von unter 100 nm eine Gefahr bedeuten könnten (Weiße und gesunde Zähne bis ins hohe Alter: Ein Rezept der tibetanischen Mönche).

Titandioxid steckt in Vielem

Das als Bleichstoff bekannte Titandioxid kommt nicht nur in Zahnpasten vor, sondern ist ein wahrer Alltagsbegleiter. So trifft man es auch in Süssigkeiten, Schokolade und Kosmetika an. Zudem wird es in Farben und Lacken, in Textilien, Papier und Kunststoffen, in Lebensmitteln und Medikamenten und sogar in Pflastersteinen verwendet. Auf den Verpackungen taucht der Stoff bei den Inhaltsstoffen oft auch unter den Bezeichnungen E171, CI 77891, titanium white oder Pigment White 6 (PW6) auf.

Fazit: Lassen Sie sich von der Industrie nicht täuschen, lesen Sie die Inhaltsstoffe auf der Verpackung! Die Industrie stellt den Profit über Ihre Gesundheit und Asbest wird Ihnen weiter auf die Zähne, die Haut und in den Körper gerieben.

30 Prozent der Befragten können direkt nach dem vorzeitigen und qualvollen Tod direkt als Sondermüll entsorgt werden … Asbest sei Dank.

Schaffen Sie Abhilfe und mixen die eigene Zahnpasta

So geht es:

  • 4-5 EL Kokosöl
  • 2-3 EL feines Natronpulver
  • je nach Zimmertemperatur Wasserbad (Topf mit Wasser und Schüssel)
  • leeres Marmeladenglas oder ein ähnliches Gefäß,

desinfiziert Kokosöl wirkt antibakteriell, antiviral, antifungal sowie antiparasitär. Es hat einen unaufdringlichen Geschmack und sorgt für die richtige Konsistenz der Zahncreme. Achte darauf, dass es Bio-Kokosöl ist. Natron wirkt als Schleifstoff, hellt die Zähne leicht auf und dank seiner Basizität ist es in der Lage, einen guten ph-Wert im Mund zu schaffen. Kariesverursachende Säuren können so neutralisiert werden. Wichtig: Es sollte wirklich sehr feines Pulver sein. Das sehr populäre Kaiser Natron ist hierfür zu grob und muss mit einem Mörser erst fein gemahlen werden.

Und so einfach stellst du die Zahncreme her:

  • Kokosöl im Wasserbad ganz leicht erwärmen (nur wenn es noch fest ist)
  • Wenn es anfängt flüssig zu werden, Natron hinzufügen und unterrühren
  • Umfüllen in einen passenden Behälter

Falls das Kokosöl aufgrund der Umgebungstemperatur bereits eine nicht mehr ganz feste Konsistenz hat, kannst du das Natron einfach so hinzugeben und kräftig rühren!

Generell hast du unendlich viele Möglichkeiten, die Zahncreme nach deinem Geschmack herzustellen und zu verfeinern. Mögliche weitere Zutaten sind zum Beispiel fein gemahlene Heilerde, Xylit (Birkenzucker), Kurkuma, Zimt, Thymian, Salbei, Kamille, Sternanis und viele mehr. Kräuter kannst du in Form eines ätherischen Öls nutzen, für eine feine Minz-Note eignet sich zum Beispiel ätherisches Minzöl. Du kannst sie aber auch direkt in Form von getrockeneten Blättern und Blüten zugeben. Mahle sie in einem Mörser sehr fein und gib sie zusammen mit dem Natron in das flüssige Kokosöl.

http://www.pravda-tv.com/2017/03/sie-putzen-ihre-zaehne-mit-asbest/

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Der Honigmann

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Die Niederlande haben gewählt. Einiges hat sich verändert. Die Arbeiterpartei wurde fürchterlich abgestraft. Aber im Grunde bleibt doch alles beim Alten. Warum haben die Europäer so wenig Kraft, so wenig Courage, eine radikale Umkehr zu vollziehen, die doch so dringend notwendig wäre. Weil Schafe sich vor der Freiheit immer fürchten?

Die Niederländer haben gewählt. Stärkste Partei bleibt die VVD unter Ministerpräsident Mark Rutte, die von 26,5 Prozent auf ca. 21,3 Prozent fällt (- 5,2). Die Arbeiterpartei (SPD-ähnlich), bisher die Nr. 2, bricht völlig ein von 24,8 auf ca. 5,7 Prozent (- 19,1). Die Freiheitspartei von Geert Wilders, wahrscheinlich die einzig echte liberale Partei, kann zwar zulegen von 10,1 auf 13,1 Prozent (+3) und ist nun zweitstärkste Kraft, aber angesichts der Lage, in der Europa und speziell auch die Niederlande sich befindet, ist das im Grunde viel zu wenig.

 Und wir müssen damit rechnen, daß auch die AfD im September nicht viel mehr als 13 Prozent holen wird. Wenn es sehr gut läuft, vielleicht 15, maximal aber 20 Prozent. Wenn überhaupt. Das aber heißt, über 80 Prozent bringen den Mut, etwas Neues zu wagen, nicht auf. Warum nicht?

Warum ist für echte liberale Parteien nicht sehr viel mehr drin im Moment?

Viel mehr als 13 Prozent ist für echte liberale Parteien, denen es nicht nur darum geht, möglichst geringe Steuersätze zu haben, derzeit nicht möglich, weil – machen wir uns nichts vor – die meisten Menschen im Grunde wie Schafe, wie Lämmer sind, die einfach nur ihr Futter wollen und dass die Schäfer lieb zu ihnen sind. Dass die Schäfer und die, die hinter diesen stehen – die Besitzer der Herde – teilweise völlig andere Interesse haben als das langfristige Wohl der Schafherde, dass sie primär ihren Profit sehen und ihre eigenen Interessen verfolgen, das zu durchschauen, vor allem auch die ganzen systemischen Zusammenhänge zu verstehen, die alles andere als simpel sind, das ist den meisten nicht gegeben und überfordert sie auch völlig. Hinzu kommt, dass die grün-linke Indoktrinationsmaschinerie seit vielen Jahrzehnten die Vorstellungswelt und die Urteilsmuster der großen Masse vollkommen dominiert.

 Die Masse will Schaf sein, ihre Ruhe haben und daß man lieb zu ihr ist

Fakt ist, wir müssen davon ausgehen, daß die Mehrheit der Menschen gar kein Interesse hat, sich aus den für sie oft gar nicht sichtbaren Fesseln der Schäfer, ihrer Wachhunde und der Besitzer der Schafherden zu befreien. Ein ernsthaftes Interesse daran, ein mündiges, emanzipiertes Wesen zu werden, ist nur bei wenigen, echten Liberalen vorhanden, die dann auch bereit sind, dafür zu kämpfen und den Feinden der Freiheit, den Unterdrückern und den Knechten, die aus ihrer Knechtschaft gar nicht befreit werden, sondern diese sogar noch ausbreiten wollen, die Stirn zu bieten.

Echte Liberale sind nicht tolerant gegen die Feinde der Freiheit

Echte Liberale (Freiheitskämpfer) sind nicht tolerant gegen die Feinde der Freiheit, die diese zerstören und unterdrücken wollen. Aber das versteht die Masse schon wieder nicht, weil sie über lange Zeiträume völlig anders konditioniert und indoktriniert wurde und weil es den meisten unendlich schwer fällt, eigenständig denken und urteilen zu lernen, viele das auch gar nicht wollen, vor allem aber der Hegemon (die Herdenbesitzer, ihre Schäfer und deren Wachhunde) das gar nicht will. Aus meiner Zeit als Lehrer in allgemeinbildenden Schulen weiß ich, daß ein Interesse an Mündigkeit und Emanzipation fast nirgends vorhanden ist, auf fast keiner Seite. Die Schafe wählen sich solche Schäfer, die sie klein halten und meinen sogar noch, das wäre Freiheit.

Jede Demokratie ist nur so gut wie ihr jeweiliger Demos

Insofern hilft die vielbeschworene Demokratie hier auch nicht wirklich weiter. Jede Demokratie taugt immer nur so viel wie die, die den Demos bilden. Wenn das mehrheitlich dumme Schafe oder sogar unzivilisierte, grausame Wölfe sind, dann sieht die Gesellschaft dementsprechend aus.

Und die Herrschaftseliten sind seit langem darauf spezialisiert, ihre Lämmer oder Wölfe so zu lenken, dass diese genau das wollen, was die Herdenbesitzer wollen, dass diese es wollen. Sie denken nicht, sondern werden gedacht. Die Religionen waren dabei schon immer behilflich. Und die Erkenntnisse der Psychologie der Massen (Gustave Le Bon, Edward Bernays …), die bereits Goebbels rezipierte und sehr geschickt anwandte, werden heute noch um etliches geschickter appliziert und inzwischen nahezu perfekt umgesetzt.

Dagegen kommen wir Aufklärer und eigenständige Denker, wir Moralisten im besten Sinne des Wortes mit unseren sehr beschränkten Mitteln – wir erreichen nie zig Millionen Menschen, egal was wir machen – kaum an. Da sollten wir uns nichts vormachen.

Was sollen wir tun?

Was können wir machen? Das wird ein langer, sehr langer Kampf mit ungewissem Ausgang. Gleichwohl sollten wir nicht resignieren, den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern versuchen, Schritt für Schritt nach vorne zu gehen. Was heißt nach vorne?

Nach vorne heißt in Richtung Freiheit, in Richtung Abschüttelung jeglicher Tyrannei, auch der verdeckten, subtilen, hinterfotzigen, in Richtung Mündigkeit, in Richtung kritisch-emanzipatorisches Denken, in Richtung echte Menschen-Werdung, in Richtung einer gerechten, wehrhaften, starken, stabilen und zugleich gütigen, solidarischen Gesellschaft. Selbst wenn wir diesen Kampf verlieren sollten, wir müssen ihn an- und aufnehmen. Alles andere wäre unwürdig.

Über den Autor: Jürgen Fritz studierte in Heidelberg Philosophie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik und Geschichte (Lehramt). Nach dem zweiten Staatsexamen absolvierte er eine zusätzliche Ausbildung zum Financial Consultant unter anderem an der heutigen MLP Corporate University. Er ist seit Jahren als freier Autor tätig. 2007 erschien seine preisgekrönte philosophische Abhandlung „Das Kartenhaus der Erkenntnis – Warum wir Gründe brauchen und weshalb wir glauben müssen“ als Buch, 2012 in zweiter Auflage. Sein Blog: https://juergenfritzphil.wordpress.com/

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

http://www.epochtimes.de/feuilleton/meinungen/kommentar-zur-niederlande-wahl-die-schafe-fuerchten-sich-vor-der-freiheit-a2072927.html

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Der Honigmann

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DAR ES SALAAM/BERLIN
(Eigener Bericht) – Die Regierung Tansanias bereitet Entschädigungsforderungen gegen die Bundesrepublik wegen deutscher Kolonialverbrechen vor. Dies berichtet der Verteidigungsminister des Landes, Hussein Mwinyi. Demnach soll Deutschland in Kürze aufgefordert werden, den Nachkommen der Opfer des Maji-Maji-Krieges eine Entschädigung zu zahlen. In dem Kolonialkrieg, der rund ein Jahr nach dem Beginn des Genozids an den Herero und Nama im heutigen Namibia durch eine Revolte ausgebeuteter, in die Zwangsarbeit gepresster Einwohner ausgelöst wurde, kamen bis zu 300.000 Menschen zu Tode, womöglich ein Drittel der Gesamtbevölkerung. Beteiligte deutsche Offiziere bezeichneten die damaligen Kolonialkriegsoperationen, die teils als angeblicher „Kampf gegen Sklavenhändler“ humanitär legitimiert wurden, bereits vor dem Maji-Maji-Krieg explizit als „Vernichtungsfeldzug“ und „Zerstörungskrieg“. Tatsächlich bedienten sich die Deutschen einer „Strategie der verbrannten Erde“, in deren Rahmen ganze Dörfer niedergebrannt wurden und die bereits auf spätere deutsche Kriegsverbrechen in Europa verwies.
Entschädigungsforderungen
Die Regierung Tansanias bereitet Entschädigungsforderungen gegen die Bundesrepublik wegen der deutschen Kolonialverbrechen im Maji-Maji-Krieg vor. Wie Hussein Mwinyi, der tansanische Verteidigungsminister, kürzlich berichtete, ist diesbezüglich der Abstimmungsprozess innerhalb der Regierung des Landes in vollem Gange.[1] Demnach wird Tansania in Kürze Deutschland offiziell auffordern, den Nachfahren der Opfer Entschädigung zu zahlen. Mwinyi verweist darauf, dass mittlerweile auch in anderen Ländern Afrikas Entschädigungen für Kolonialverbrechen gefordert werden, darunter in Namibia (german-foreign-policy.com berichtete [2]).
Unter humanitärem Deckmantel
Der Maji-Maji-Krieg ist der mörderische Höhepunkt einer ganzen Reihe militärischer Auseinandersetzungen gewesen, die die deutsche Kolonialmacht seit dem Ende der 1880er Jahre in „Deutsch-Ostafrika“, dem heutigen Tansania, führte. Die erste davon startete bereits 1888, lediglich vier Jahre nach dem Beginn der deutschen Kolonialisierung. Heute ist sie – wenn überhaupt – unter dem Namen „Araberaufstand“ bekannt. Im September 1888 kam es an der ostafrikanischen Küste zu breitem bewaffnetem Widerstand unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen – darunter Swahili, arabischstämmige Plantagenbesitzer, Stämme aus dem Hinterland – gegen die seit 1884 eindringenden deutschen Kolonialisten, als diese das Land vollends unter ihre Kontrolle zu bringen suchten und dabei mit ihrem selbstherrlichen, brutalen Auftreten noch zusätzlich für Empörung sorgten. Die Deutschen schlugen den Widerstand blutig nieder – und nutzten die Tatsache, dass sich unter denjenigen, die sich der Kolonialisierung entgegenstellten, auch Sklavenhalter befanden, um ihren ersten Kolonialkrieg als angeblichen „Kampf gegen Sklavenhändler“ humanitär zu legitimieren. Ende der 1880er Jahre fanden im Reich tatsächlich Versammlungen empörter liberaler Bürger statt, die aus humanitären Motiven – zur Befreiung der Sklaven – die Entsendung deutscher Kolonialtruppen verlangten. Der erste Kolonialkrieg, in dem es Berlin, wie man heute weiß, nicht um Menschenrechte, sondern um Aufstandsbekämpfung ging, endete im Mai 1890 mit einem deutschen Sieg.[3]
Strafexpeditionen
Eine nächste Kriegsetappe bildeten diverse „Strafexpeditionen“ – mörderische Vergeltungsmaßnahen – gegen die Bevölkerungsgruppe der Hehe, die in der Region um Iringa im heutigen Zentraltansania lebt. Hintergrund war der im Sommer 1890 – unmittelbar nach der gewaltsamen Niederschlagung der Widerstände an der Küste – gestartete Versuch, eine wichtige Karawanenstraße aus dem Landesinnern ans Meer unter Kontrolle zu bekommen. Die Deutschen stießen dabei auf die Gegenwehr der Hehe, die sie mit dem Niederbrennen ganzer Dörfer und dem Raub von Vieh und Elfenbein zu brechen suchten. Dies gelang 1890 allerdings ebensowenig wie im Sommer des folgenden Jahres, als die deutschen Kolonialisten erneut ein Expeditionskorps in das Gebiet der Hehe entsandten. Dieses zog dort unter Hauptmann Emil von Zelewski, wie der Historiker Thomas Morlang schreibt [4], „plündernd und sengend durch das Land“, beschoss zivile Siedlungen und brannte Dutzende Gehöfte nieder, bis es in einen Hinterhalt geriet und aufgerieben wurde. 1894 wurden die Strafexpeditionen wieder aufgenommen – unter anderem mit der Eroberung von Kalenga, der Residenz des Hehe-Sultans Mkwawa. Dabei wurden laut Auskunft des zuständigen deutschen Kommandeurs „250 Feinde beerdigt, viele weitere in Häusern verbrannt“, 1.500 Frauen und Kinder verschleppt sowie „2.000 Stück Groß- und 5.000 Stück Kleinvieh“ geraubt. Da die Hehe immer noch Widerstand leisteten, „blieb nun nichts weiter übrig“, schrieb ein deutscher Offizier im Jahr 1898, „als den Vernichtungsfeldzug und Zerstörungskrieg der früheren Expeditionen“ fortzusetzen. Der Krieg endete mit Mkwawas Suizid am 19. Juli 1898. Die Zahl der Hehe-Todesopfer ist nicht bekannt; ein deutscher Missionar schätzte sie auf „einige Tausend“.[5]
Aufstandsbekämpfung
Die Vernichtungsfeldzüge sind damals von deutschen Militärs als etwas durchaus Neuartiges beschrieben worden. Eduard von Liebert etwa, ein preußischer Offizier, der 1896 in den Dienst der „Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika“ eintrat, berichtete später, er habe den Krieg „in Böhmen und in Frankreich in der Praxis“ kennengelernt. 30 Jahre lang habe er sich dann kontinuierlich mit dem Studium des Krieges und seiner Geschichte befasst; was er aber im Land der Hehe kennengelernt habe, habe alles Vorherige in den Schatten gestellt.[6] Tatsächlich änderten sich, wie der Historiker Jan-Bart Gewald schreibt, in den Jahren zwischen 1891 und 1898 in Ostafrika „die deutschen Methoden der Kriegführung beträchtlich“. Die deutschen Truppen seien „von einem Tal zum nächsten“ gezogen, hätten „jedes Tal umzingelt, alle Nahrungsmittel und Wasserquellen in dem Tal vernichtet, danach alle überlebenden älteren Menschen und Männer umgebracht, während junge Frauen und Kinder in Gewahrsam genommen und als Konkubinen oder Arbeitskräfte eingesetzt“ worden seien. Diese Art der „Aufstandsbekämpfung“ habe zur „Entvölkerung des Landes“ geführt; landwirtschaftliche Tätigkeit sei nicht mehr möglich gewesen. Die deutschen Truppen hätten dabei „bedingungslose Gefolgschaft“ verlangt; wer sie verweigert habe, sei getötet worden.[7]
Die Unterwerfung des Landes
Vor allem in der zweiten Hälfte der 1890er Jahre weiteten die Deutschen ihre Kolonialherrschaft in Ostafrika, die sich zunächst vor allem auf die Küste und die Karawanenrouten ins Landesinnere konzentriert hatte, systematisch auch auf weit abgelegene Regionen aus. Dabei unternahmen sie diverse weitere militärische Operationen. Allein zwischen 1891 und 1897 führten deutsche Truppen mindestens 61 größere „Strafexpeditionen“ respektive Unterwerfungsfeldzüge gegen widerständige Stämme durch, wobei auch die im Krieg gegen die Hehe entwickelten Terrormaßnahmen zur Anwendung kamen.[8] Die Zahl der Todesopfer ist unbekannt. Entschädigung für die Überlebenden bzw. für die Nachkommen wird – ebenso wie im Fall der Vernichtungsfeldzüge gegen die Hehe – bisher noch nicht gefordert; Deutschland kam bislang also auch im Fall seiner Vernichtungsfeldzüge aus der Zeit vor 1905 ganz problemlos straffrei davon.
Ökonomische Ausplünderung
Dabei sind in den 1890er und den frühen 1900er Jahren in zunehmendem Maße die ökonomische Ausplünderung des Landes und die dazu angewandte Gewalt zentrale Ursachen der Rebellionen gewesen. Der durch sie entfachte Aufruhr mündete schließlich in den Maji-Maji-Krieg. german-foreign-policy.com berichtet in Kürze.

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Nach Ende des WK II. wurden sämtliche amtlichen Akten und Dokumente auf allen Verwaltungsebenen (besonders der Archive des Kriegs-, Außen-, Innen.- und Finanzministeriums) beschlagnahmt.

Der größte Teil ging nach Amerika, ein wesentlicher nach England und erbeutete Unterlagen aus Berlin in die UdSSR. Das erfüllte mehrere Zwecke: die historische Wahrheit und ihre Interpretationshoheit lag nun in den Händen der Sieger. Hier lernte man eine Lektion aus dem WK I., nach dessen Ende eine kritische Menge an Dokumenten sich noch in deutscher Hand befand, die bei den Pariser Friedensverhandlungen als Gegenbeweise Anwendung fanden – obwohl sämtliche von deutscher Seite präsentierten Papiere entweder ignoriert oder als irrelevant von den Alliierten abgewiesen wurden. In den wenig bekannten Leipziger Prozessen (1921-1927), dem ersten Nachkriegstribunal der Geschichte, hatte man die nötige Erfahrungen gesammelt für die späteren Nürnberger Prozesse.
Diesmal wollte man sicherstellen, dass potentielles Entlastungsmaterial in dem geplanten
Kriegsverbrechertribunal den Deutschen erst gar nicht zur Verfügung stand. Weitere Gründe lagen in der erhofften Weiterführung der Verwaltung nach Kriegsende mit Hilfe deutscher Instanzen; der Nutzen militärischer Informationen im noch nicht beendeten Krieg gegen Japan; der wirtschaftlichen Ausbeutung technologischer Entwicklungen und Patente; zur Berechnung der Wiedergutmachung und zur Lokalisierung des Staatsschatzes und, nicht zuletzt, für die Kontrolle über die politische Richtung im Nachkriegsdeutschland.

Seit dem alliierten Vormarsch 1944 wurden mehrere hundert Tonnen Aktenmaterial aus allen eroberten Regionen Deutschlands zusammengetragen und teilweise sofort vor Ort nachrichtendienstlich ausgewertet (bis zum endgültigen Finale durch die zentralen Kommandostellen der siegreichen Armeekorps.) Der überwiegende Teil der Akten wurde auf Mikrofilm gespeichert und in amerikanische Archive verfrachtet, wo sie dann von den zuständigen Behörden weiterverwendet und gelagert wurden. Maßgeblich beteiligt an der Aktion war Ernst Posner, von 1921 bis 1935 Archivar am Geheimen Preußischen Staatsarchiv, der wegen seiner jüdischen Herkunft 1939 in die USA flüchtete. (Über sein persönliches Interesse an der umfassenden Dokumentation nationalsozialistischer Schandtaten und deren Vergeltung im Namen seiner jüdischen Mitbürger, braucht es keine besonderen Spekulationen.) Eine professionelle und umfassende Abhandlung über den alliierten Aktenraub finden Sie in dem Buch von Astrid M. Eckert „Kampf um die Akten“.

Der Archivraub demonstriert die Macht des Siegers und erhöht die Demütigung des Besiegten. Als traurige Beispiele gelten die zerstörten einmaligen Sammlungen originaler Schriften des Serapeum von Alexandria, die Staatsarchive der chinesischen QinDynastie, die Bibliotheken von Ktesiphon und Konstantinopel, und das „Haus der Weisheit“ in Bagdad. Diese Barbarei reicht leider bis in die jüngste Geschichte. Beispielsweise zerstörten 1885 britische Truppen die Königliche Bibliothek von Mandalay in Burma (heutiges Myanmar) und die Roten Khmer 1976-79 die kambodschanische Nationalbibliothek in Phnom Penh. Die islamische ISIS zerstört grundsätzlich sämtliche Texte der Büchereien in ihrem Machtbereich, so die Bibliotheken in Mosul (Irak) und Timbuktu (Mali).

Die Nationalsozialisten selbst handelten als notorische und systematische Archivräuber. Bei ihren Offensiven beschlagnahmten sie umgehend die staatlichen Unterlagen, in erster Linie für eine effektive Ausbeutung der besetzten Gebiete und der Selektion ihrer Bewohner. Ernst Posner überzeugte die amerikanischen Behörden, bei denen die Archivierung deutscher Akten nicht an vorderster Stelle ihrer Angriffspläne stand, in einem Vortrag auf diese strategischen Vorteile bei der geplanten Invasion.

Die Rückgabe des deutschen Archivmaterials durch die Alliierten erfolgte äußerst zögernd. Reines Verwaltungsmaterial wurde schon in den 50er Jahren herausgegeben, um die außenpolitischen Akten entstand ein zähes Ringen und erst nach dem abgeschlossenen „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ und der Wiedervereinigung flossen die meisten Dokumente zurück nach Berlin. Wie zu erwarten, wurde das meiste Archiv- und Propagandamaterial aus den NSDAP Parteizentralen zurückgehalten. Das Problem nun ist, dass ein Teil der Akten auf die Alliierten aufgeteilt und außerdem innerhalb der Unzahl amerikanischer Behörden-Labyrinthe zur Auswertung verteilt wurden. Dadurch wird es möglich, dass noch eine beträchtliche Anzahl wichtiger Dokumente „unbeabsichtigt“ zurückgehalten um wohl niemals von einem Deutschen wieder gesichtet zu werden. Selbst eine Vollstreckung des „Freedom of Information Act“ bringt wenig Nutzen, wenn man nicht weiß, nach welchem Titel gesucht werden soll.

https://huaxinghui.wordpress.com/2017/03/07/raub-der-deutschen-geschichte/#more-3999

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Der Honigmann

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Reuters 14 March 2017:  Russland scheint in den vergangenen Tagen  Sonderkräfte in einer Flugzeugbasis  in der Nähe der Grenze mit Libyen gelandet zu haben, sagen ägyptische und diplomatische Quellen, ein Zug, der die Bedenken der US in Bezug auf die sich vertiefende Rolle   Moskaus in Libyen steigern würde.

DEBKAfile (Mossad) 14. März bestätigt – und The Guardian 14 März 2017 berichtet, dass die Russen mit Angriffsdrohnen ausgestattet seien. The Independent 14 March 2017 hat auch die Geschichte.

Die U.S.- und diplomatischen Beamten sagten, dass ein solcher russischer Einsatz Teil eines Angebots sein könnte, um den libyschen Militärkommandanten Khalifa Haftar zu unterstützen, der mit einem Angriff am 3. März durch die Benghazi-Verteidigungsbrigaden (BDB) auf Ölhäfen, die von seinen Streitkräften kontrolliert wurden, einen Rückschlag erlitten hat.
Die US-Beamten, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, sagten, die Vereinigten Staaten haben etwas beobachtet, was scheine, russische Spezialoperations-Kräfte und Drohnen bei Sidi Barrani zu sein, ungefähr 100 Kilometer von der Ägypten-Libyen-Grenze.

Ägyptische Sicherheitsquellen boten mehr Details an und beschreiben eine 22-köpfige russische Spezial-Einheit,  lehnten es aber ab, ihre Mission zu besprechen. Sie fügten hinzu, dass Russland auch eine weitere ägyptische Basis weiter Osten in Marsa Matrouh Anfang Februar benutzte.

Die offensichtlichen russischen Einsätze wurden bisher nicht gemeldet.

“Es gibt keinen fremden Soldaten aus irgendeinem fremden Land auf ägyptischem Boden, das ist eine Frage der Souveränität”, sagte der ägyptische Armeesprecher Tamer al-Rifai.
Das US-Militär lehnte den Kommentar ab. U.S.Nachrichtendienst auf russische militärische Aktivitäten sind oft kompliziert durch ihre  Verwendung von Vertragspartnern oder Kräften ohne Uniformen, sagen die Beamten.

Russische Militärflugzeuge flogen über sechs militärische Einheiten nach Marsa Matrouh, bevor das Flugzeug  etwa 10 Tage später nach Libyen flog, sagten die ägyptischen Quellen.

Reuters konnte nicht unabhängig die Anwesenheit von russischen Spezialeinheiten und Drohnen oder Militärflugzeugen in Ägypten überprüfen.

Fragen über die Rolle Russlands in Nordafrika stimmen mit wachsenden Bedenken in Washington über die Absicht von Moskau in der ölreichen Libyen überein

Die U.N.-unterstützte Regierung in Tripolis ist in einer Sackgasse mit Haftar, und russische Beamte haben sich mit beiden Seiten in den letzten Monaten getroffen. Moskau scheint bereit, seine öffentliche diplomatische Unterstützung für Haftar zu sichern.

General Khalifa Haftar

Der oberste Militärkommandeur, der die Truppen in Afrika beausichtigt, Marine General Thomas Waldhauser, sagte vor dem US-Senat letzte Woche, dass Russland versuche, in Libyen Einfluss zu nehmen, um seine Hebelwirkung darauf zu stärken, wer letztlich die Macht halte.

Gefragt, ob es im Interesse der U.S. sei, wenn das geschieht, sagte Waldhauser: “Das ist es  nicht.”

Das Bewerben der russischen Regierung an Haftar, der dazu neigt, seine bewaffneten Konkurrenten als islamistische Extremisten zu markieren, und den einige Libyer als den starken Mann  sehen, den ihr Land nach Jahren der Instabilität braucht, hat andere dazu veranlasst, Parallelen mit Syrien, einem weiteren langjährigen sowjetischen Klienten, zu ziehen.
Gefragt von U.S. Senator Lindsey Graham, ob Russland in Libyen versuchen wollte, was es in Syrien tat, sagte Waldhauser: “Ja, das ist eine gute Art, es zu charakterisieren.”

Es ist ziemlich klar, dass die Ägypter das russische Engagement in Libyen erleichtern, indem sie ihnen erlauben, diese Basen zu benutzen. Es gibt angeblich Trainingsübungen, die dort stattfinden”, sagte der Diplomat.
Russland vertieft mittlerweile auch seine Beziehungen zu Ägypten, das von 1956 bis 1972 an die Sowjetunion gebunden war.

Die beiden Länder hielten gemeinsame militärische Übungen – was die U.S. und Ägypten regelmäßig bis 2011 taten – zum ersten Mal im Oktober.

UND JETZT ZUM RUSSISCHEN REGIERUNGSORGAN,  SPUTNIK 14 MÄRZ 2017
“Es gibt keine russischen Spezialeinheiten in Ägypten im Gegensatz zu Medienberichten, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums am Dienstag”.

Kommentar
Der kriegstreiberische US-Militärkomplex sucht jede Ausrede für den Krieg mit Russland – vor allem von John McCain und Lindsey Graham befürwortet

http://new.euro-med.dk/20170317-us-kriegstreiber-fake-news-russische-spezial-truppen-in-agypten-an-libyscher-grenze-um-luft-basis-in-libyen-auf-einladung-von-general-haftar.php

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Der Honigmann

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