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Archiv für die Kategorie ‘Sambia’


US-Geheimdienste suchen Personal für die Überwachung von Deutschen. Außerdem würden die US-Dienste neue Mitarbeiter suchen, die von Deutschland aus so genannte “Targeting”-Operationen unterstützen. Beim “Targeting” geht es um das Festnehmen oder auch um das gezielte Töten von Terroristen. “Find, Fix, Finish”.

US-amerikanische Geheimdienste und deren Sub-Unternehmer suchen nach Informationen der “Bild-Zeitung” derzeit aktiv nach Sprachwissenschaftlern, die abgefangene deutschsprachige E-Mails und Telefonate auswerten können. Außerdem würden die US-Dienste neue Mitarbeiter suchen, die von Deutschland aus so genannte “Targeting”-Operationen unterstützen. Beim “Targeting” geht es um das Festnehmen oder auch um das gezielte Töten von Terroristen.

Das geht laut “Bild-Zeitung” aus rund einhundert ausgewerteten Stellenanzeigen hervor, in denen Stellen für Inhaber von Sicherheitsüberprüfungen angeboten werden. Die Anzeigen stehen frei zugänglich in speziellen Internet-Portalen. Mehrere Firmen, die dem Geheimdienst NSA Personal zur Verfügung stellen, suchen in den Online-Jobbörsen nach Deutsch-Übersetzern. Gesucht werden zum Beispiel “Sprachwissenschaftler mit Deutschkenntnissen”, die in der Lage sind, “komplexe Textnachrichten mit Dialekten, wissenschaftlichen Ausdrücken oder Umgangssprache” zu übersetzen und denen “auch Nuancen und Zwischentöne nicht entgehen.” Außerdem sollten die Sprachwissenschaftler in der Lage sein, “Audio-Aufzeichnungen auszuwerten und in geschriebene englische Berichte umzusetzen.”

Der Bewerber sollte mit “Ausrüstung zum Abfangen von Kommunikation vertraut sein”, heißt es laut “Bild-Zeitung” in den Stellenangeboten. In einer anderen Stellenanzeige für einen als “streng geheim” eingestuften Job heißt es, man suche jemanden, der Deutsch “wie ein Muttersprachler” spricht und die Fähigkeit hat, “Tonaufzeichnungen oder Videoaufzeichnungen schriftlich so zusammenzufassen, dass der Sinn gewahrt bleibt.” In den Jobangeboten taucht immer wieder das Wort “Targeting” auf. “Targeting” bedeutet so viel wie “Anvisieren” und steht für das Festnehmen und auch für gezieltes Töten von Terroristen, zum Beispiel mit Drohnen oder Spezialeinheiten. Aus den von “Bild” ausgewerteten Stellenausschreibungen geht hervor, dass diese Tätigkeiten teilweise von Deutschland aus unterstützt werden.

Eine Firma, die Personal für NSA und CIA bereitstellt, sucht zum Beispiel für die Standorte Stuttgart und Berlin Mitarbeiter, die “Targeting-Aktivitäten mit geheimdienstlichen Erkenntnissen unterstützen.” Es gehe darum, “Missionen der US-Regierung” in den Ländern “Algerien, Libyen, Tunesien und Mali” vorzubereiten. Die Missionen werden als “Find, Fix, Finish” beschrieben. In der US-Geheimdienstwelt steht dieser Begriff dafür, eine Zielperson zu finden, den genauen Aufenthaltsort festzustellen und festzunehmen oder gegebenenfalls auch zu töten. Ebenfalls für den Standort Berlin wird ein Analyst gesucht, der amerikanische Spezialeinheiten bei ihren Missionen in Afrika (“Mali, Senegal und Niger”) begleitet. Er soll “mindestens drei Jahre Erfahrung mit Anti-Terroroperationen” der CIA haben.

Bei diesen Anti-Terroroperationen handelt es sich oft um gezieltes Ausschalten von Terrorverdächtigen, meist durch Drohnen. Die Stellenanzeigen belegen auch einen klaren Zusammenhang zwischen dem  “PRISM”-Programm, das im Kommandobereich der Bundeswehr in Afghanistan eingesetzt wurde, und dem Überwachungsprogramm der NSA. Das in Afghanistan eingesetzte “PRISM” wurde entwickelt von der US-Softwarefirma “SAIC”. Die Firma ist einer der größten Auftragnehmer der US-Regierung und entwickelt unter anderem Produkte für die NSA. Das in Afghanistan eingesetzte “PRISM” erlaube es, “schnell und fokussiert geheimdienstliche Erkenntnisse zu erfassen”, heißt es in einem Bericht von “SAIC”.

Derzeit sucht in rund 15 Stellenangeboten, die “Bild” vorliegen, nach neuen Mitarbeitern, der sich mit den streng geheimen Datenbanken “MARINA” und “MAINWAY” auskennen. In diesen Datenbanken der NSA speichert “PRISM” unter anderem Telefon- und Internet-Verbindungsdaten. Die gesuchten Mitarbeiter, so geht es aus den Anzeigen hervor, sollen diese Datenbanken nutzen, um “Ziele von Interesse zu identifizieren, ihre Motive und Fähigkeiten herauszufinden und mögliche böse Absichten festzustellen.” Dabei sollen sie “mit Partnern bei den Geheimdiensten zusammenarbeiten.”

Weiter sucht “SAIC” derzeit dringend nach Mitarbeitern, die Erfahrung im Umgang “mit modernen Telekommunikationsanlagen und Mobilfunk-Systemen” haben. Gesucht wird auch ein “Analyst”, der sich damit auskennt, “Daten aus sozialen Netzwerken und Telekommunikation auszuwerten”, um “Ziele von höchster Priorität aufzuspüren”. Dabei sollte der Analyst sich mit der Eingabemaske von “PRISM” auskennen und “Erfahrung darin haben, die Sprachen Persisch/Farsi auszuwerten.” Für das in Afghanistan eingesetzte “PRISM” sucht “SAIC” derzeit mindestens zwei Computer-Fachleute. Aus den Stellenanzeigen geht deutlich hervor, dass dieses “PRISM” im streng geheimen Computernetzwerk der NSA (NSANet) läuft.
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Der Honigmann
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Während überall in der Welt Christen verfolgt werden, schaut der Westen weg

GChristenprotesterade in der Weihnachtszeit sind die Christen weltweit in den letzten Jahren mehr und mehr zur Zielscheibe religiös motivierten Terrors und von Verfolgung geworden.
Begonnen hatte das Jahr 2011 mit dem Neujahrsanschlag islamistischer Fundamentalisten auf ägyptische Christen in Alexandria, dem 17 Menschen zum Opfer fielen. Monsigniore Luigi Negri, der Bischof von San Marino, benutzte damals angesichts der blutigen Angriffe auf Christen von Nigeria bis Ägypten, den Philippinen bis Pakistan während der Weihnachtsfesttage klare und unverblümte Worte in einem Interview mit der römischen Tageszeitung „Il Messaggero“. „Trotz aller Irenismen und aller Bemühungen um Mäßigung hat der islamische Terrorismus ein eindeutiges Ziel: die islamische Eroberung der Welt, und im Rahmen dieses Ziels (das auf einen größeren Zeit­raum angelegt ist) gibt es ein unmittelbareres Ziel, nämlich die Zerstörung des Christentums im Heiligen Land, im Nahen Osten und dann, mehr oder weniger, auch in allen Ländern mit alter christlicher Tradition.“
Die Meldungen über Morde, Massaker und Diskriminierungen von Christen haben auch im Laufe des Jahres angehalten. Die Verfolgung von Christen hat weltweit ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Ein Vergleich zu den Verfolgungen der ersten vier Jahrhunderte des Christentums scheint angebracht, allerdings hat damals das Blut der Märtyrer der Kirche geholfen, sich in der antiken Gesellschaft zu etablieren, heute nimmt der hoch entwickelte Westen diese Verfolgung überwiegend mit Desinteresse und falsch verstandener Liberalität zur Kenntnis. Dabei ist gerade die Identifizierung christlicher Minderheiten mit dem „Westen“ ein Motiv der Repressionen und Übergriffe gegen Christen in Afrika und Asien. In vielen Staaten dieser Kontinente ist es längst lebensgefährlich, Christ zu sein. Nach Schätzungen der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ und der „Organisation Christian Solidarity International“ bekennen sich 75 bis 80 Prozent der Menschen, die derzeit wegen ihres Glaubens verfolgt werden, zum Christentum, dies sind 200 Millionen Christen. Der OSZE-Antidiskriminierungsbeauftragte Massiomo Introvigne erklärte im Juni, dass jedes Jahr weltweit mehr als 100000 Christen wegen ihres Glaubens ermordet werden. Das sind zwölf Christen jede Stunde oder ein Christ alle fünf Minuten.
Mit einem Appell an die internationale Staatengemeinschaft, Maßnahmen gegen die Christenverfolgung zu setzen, endete am 1. Dezember die „Erste Internationale Konferenz gegen die Diskriminierung und Verfolgung der Christen“ in Russland. Die Konferenz wurde vom Moskauer Patriarchat der Russisch-Orthodoxen Kirche organisiert und fand in den russischen Medien großen Widerhall, im Westen dagegen kaum. Im Schlussdokument der Moskauer Tagung werden Länder wie Ägypten, Pakistan, Afghanistan, Nigeria, der Sudan, Indonesien, Saudi-Arabien, Eritrea und Indien als jene Staaten genannt, in denen die Christen besonders verfolgt und unterdrückt werden. Die Konferenz forderte die Schaffung „einer internationalen Stelle gegen die Diskriminierung und Verfolgung der Christen“, die den Verfolgten helfen soll.
Die Rangliste der Verfolgerstaaten führt indes Nordkorea an. Christ zu sein, kommt in Nordkorea oft einem Todesurteil gleich. Hunderttausend Christen sind in dem Land in Gefängnissen interniert und müssen Hunger, Folter und Zwangsarbeit erleiden. „Open Doors“ schätzt, dass von den insgesamt 400000 Christen in Nordkorea 25 Prozent in Arbeitslagern interniert sind. In Pjöngjang, einst zu 30 Prozent katholisch, gibt es heute nur noch eine Kirche.
In Ägypten gab es nach dem verheerendem Neujahrsmassaker weitere Massaker unter Christen, das schlimmste war im Ok­tober, als Christen gegen die Zerstörung einer ihrer Kirchen in Kairo friedlich demonstrierten und 28 christliche Demonstranten auf dem „Maspero-Platz“ von Militärs getötet wurden. Die antichristlichen Gewaltexzesse galten als „Wahlwerbung“ für die moslemischen Extremisten.
Der Vorsitzende der Katholischen Bischofskonferenz Pakistans, Bischof Joseph Coutts von Faisalabad, beklagt einen zunehmenden Extremismus und wachsende Intoleranz gegenüber Christen in Pakistan. Die Situation sei „so schlimm wie nie zuvor“, erklärte er im November gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“. Mindestens 700 christliche Mädchen werden in Pakistan jährlich zum Übertritt zum Islam gezwungen. Die Christinnen werden von muslimischen Männern entführt oder missbraucht. Aufgrund einer ungewollten Schwangerschaft seien die Frauen daraufhin gezwungen, den Mann zu heiraten und zum Islam zu konvertieren. Anfang März ist der Katholik und Minister für religiöse Minderheiten Shahbaz Bhatti bei einem Anschlag ums Leben gekommen. Er war bereits der zweite ranghohe Politiker, der in diesem Jahr im Zuge des Streites um das pro-islamische Blasphemie-Gesetz getötet wurde.
Die während des Bosnienkrieges von 1992 bis 1995 vertriebenen Katholiken können noch immer nicht in die Republika Srpska zurückkehren. Der katholische Bischof von Banja Luka, Franjo Komarica, beklagt, dass 15 Jahre nach Ende des Bosnienkrieges „die Religionsfreiheit noch immer nicht allen Glaubensbekenntnissen ga­rantiert wird“. Im Bosnienkrieg wurden allein in der Diözese Banja Luka mehr als 70000 Katholiken vertrieben und zu Flüchtlingen gemacht. Laut Schätzungen konnten bisher lediglich 5800 in die Heimat zurückkehren.
Iran: Während die Verbrennung eines einzelnen Korans in Florida Mitte März eine Welle der Entrüstung in den islamischen Ländern  und in den westlichen Medien ausgelöst hat, wurde die Verbrennung von Hunderten von Bibeln durch die Behörden der Islamischen Republik Iran im April ignoriert.
Christliche Wissenschaftler und Europaabgeordnete haben vor zunehmender Intoleranz und Diskriminierung von Christen auch im westlichen Kulturkreis gewarnt. In der heutigen Gesellschaft würden gläubige Menschen häufig herabgewürdigt und ausgegrenzt. Und dies ist nicht nur in Europa so, wie ein Beispiel aus Australien zeigt. Dort soll die übliche Datumsangabe „Anno Domini“ (entspricht dem deutschen ‚nach Christi Geburt‘) aus den Schulgeschichtsbüchern gestrichen werden. Nach dem Willen der Kommission für Schullehrpläne sollen stattdessen die Begriffe „Before Common Era“ und „Common Era“ verwendet werden. Der anglikanische Erzbischof von Sydney, Peter Jensen, bezeichnete die Entscheidung als „intellektuell absurden Versuch, Christus aus der Menschheitsgeschichte zu streichen“.

Quelle: PAZ

http://paukenschlag-blog.org/?p=4995

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Der Honigmann

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Untersuchung nach Befragung von über 200 Experten auf fünf Kontinenten zeigt die schlimmsten Orte auf.
Diese Frau lebt laut Untersuchung der “TrustLaw”-Sektion für Frauenrechte am gefährlichsten Ort der Welt.

Vergewaltigung, Sklaverei, Zwangsheirat, tiefste Armut oder die Tötung Neugeborener – in vielen Ländern auf unserem Planeten
gehört das zum Alltag für weibliche Angehörige der Spezies Mensch. Eine Untersuchung einer neuen „TrustLaw“-Sektion für
Frauenrechte der Thomas Reuters Foundation hat herausgefunden, wo Frauen besonders gequält, erniedrigt und entrechtet
werden. Den Ergebnissen nach ist es vor allem in Afghanistan, Kongo, Pakistan, Indien und Somalia heikel, nicht als Mann
geboren zu werden.

Etwa 1,5 Milliarden Menschen leben in den Staaten, welche das Ranking der für Frauen gefährlichsten Länder der Welt anführen.
Die Bedrohungen und Qual, die ihre sexuelle Identität dort mit sich bringt, sind so vielfältig wie der menschliche – oder auch oft
männliche – Einfallsreichtum.

Eine Kombination aus andauernden Konflikten, NATO-Luftangriffen und kulturellen Praktiken haben Afghanistan zu einem
besonders gefährlichen Ort gemacht, stellt Antonella Notari, Leiterin von „WomenChangeMakers“, einer Organisation zur
Förderung von Frauen als soziale Unternehmerinnen, fest. Die Frauen, welche die tief verankerten Stereotype zu kritisieren
wagen, würden meist eingeschüchtert oder getötet.

Für die Untersuchung bat „TrustLaw“ insgesamt 213 Experten mit entsprechendem Arbeitsschwerpunkt von allen fünf
Kontinenten, die Lage der Frauen insgesamt und nach sechs Kategorien zu beurteilen: Gesundheitliche Gefahren, nicht-sexuelle
Gewalt, kulturelle oder religiöse Einflussfaktoren sowie fehlender Zugang zu Ressourcen, konflikt-bezogene Gewalt und
Menschenhandel standen auf der Liste

Besonders schlimm sieht es auch in der sogenannten Demokratischen Republik Kongo aus. Von den Vereinten Nationen wird
geschätzt, dass dort jährlich 400.000 Frauen vergewaltigt werden. „TrustLaw“ nennt 1152 Vergewaltigungen täglich.
Menschenrechtsaktivisten berichteten laut UN-Untersuchungen, dass Frauen allen Alters vor allem von Angehörigen der Miliz
und des Militärs bedroht sind. Auch Massenvergewaltigungen sind ein allgemein bekanntes Phänomen, aber die Grausamkeiten
finden damit kein Ende. Die Misshandlung der Geschlechtsteile mit Bajonetten kommt ebenso vor wie die Idee, Gewehrläufe in
die Vagina einzuführen und einen Schuss auszulösen.

Pakistan, das auf Platz drei eingereiht wurde, sei vor allem wegen der Konsequenzen kultureller und religiöser Gewalt berüchtigt.
Dazu gehören Attacken mit Säure, Kinder- und Zwangsheirat oder die Bestrafung durch Steinigung und vergleichbare Gewalt.
Divya Bajpai, Berater für Reproduktionsmedizin der International HIV/AIDS Alliance, stellt fest: „Pakistan hat eine der höchsten
Raten an sogenannten ‘Mitgift-Toten’, Ehrenmorden und Kindesheiraten.”

„Mitgift-Tötungen” finden vor allem in südasiatischen Ländern wie Pakistan, Indien oder Bangladesch statt. Die Frauen sind
dabei andauernder Gewalt oder Bedrohung ausgesetzt, mit denen Ehemänner und andere Angehörige eine höhere Mitgift von
der Familie der Frau zu erpressen versuchen. Viele betroffene Frauen erhängen oder vergiften sich. Häufiger werden die Frauen
auch in Brand gesetzt. Einem CNN-Bericht von 1996 zufolge registrierten die indischen Sicherheitsbehörden pro Jahr etwa 2.500
dieser Vorfälle, laut einem BBC-Bericht von 1999 mit Berufung auf Menschenrechtsorganisationen gehen in Pakistan pro Jahr
rund 300 Tode darauf zurück. Die Menschenrechtskommission in Pakistan glaubt, dass mehr als 1.000 Frauen pro Jahr in
Ehrenmorden getötet werden.

Indien rangiert nun auf Platz vier der neu veröffentlichten Liste. Als Spitzenreiter beim Thema Menschenhandel und Sklaverei gibt
es dort geschätzte drei Millionen Prostituierte, von denen rund 40 Prozent Kinder sind. Zwangsheirat oder Arbeitssklaverei sind
weit verbreitet. Indische Behörden nehmen an, dass rund 100 Millionen Menschen vom hiesigen Menschenhandel betroffen sind.
Cristi Hegranes, Gründerin des Global Press Institute für die Ausbildung weiblicher Journalisten, stellte dazu fest, dass diese
Praxis üblich und so lukrativ sei, dass sie von Polizei und Regierung nicht angegriffen wird. Zudem „verschwinden“ laut UNBevölkerungsfonds jedes Jahr bis zu 50 Millionen neugeborene Mädchen, weil diese gesellschaftlich als minderwertig und
unerwünscht betrachtet werden.

Auf Platz fünf der gefährlichsten Länder für Frauen steht Somalia, was die somalische Frauenministerin Maryan Qasim
überraschte. Sie hätte gedacht, dass Somalia auf Platz eins eingestuft wird. In ihrem Land wäre die gefährlichste Sache für
Frauen, schwanger zu werden. Da es keine Krankenhäuser, keine Gesundheitsversorgung oder irgendetwas Vergleichbares
gäbe, würde sich die Überlebenswahrscheinlichkeit auf die Hälfte halbieren. Vergewaltigungen oder Genitalverstümmelung seien
ebenfalls an der Tagesordnung. Letztere beträfe jedes einzelne Mädchen in Somalia. Gemeinsam mit den Effekten von
Hungersnot, Dürre und den Kämpfen hieße es in Somalia, dass Frauen jeden Augenblick an jedem Tag sterben könnten.
Den sechs Kategorien nach ist die Lage für Frauen in Afghanistan vor allem im Bereich von Gesundheitsrisiken, Armut,
Diskriminierung und nicht-sexueller Gewalt brisant. In Kongo wüten vor allem Vergewaltigung und andere Formen sexueller
Gewalt, in Indien sind Menschenhandel und Sklaverei am Schlimmsten. In Pakistan sind rituelle und religiöse Praktiken der
Hauptgrund, warum Frauen leiden müssen.

Die detaillierteren Ergebnisse zeigen, dass es auch im Sudan und auf Haiti übel aussieht. Ein Abgleich mit den Daten des Global
Peace Indexist ebenfalls bemerkenswert. Afghanistan ist hier auf Platz 150 von 153 beurteilten Staaten eingestuft, Kongo auf
Platz 148, Pakistan auf Platz 146 und in Indien reichte es zu Platz 135. Sudan findet sich auf Platz 151, der Irak auf Platz 152.
Somalia ist in den GPI-Ergebnissen mit Platz 153 Schlusslicht und kann wie sicherlich viele andere Staaten als echte Hölle auf
Erden bezeichnet werden. Lassen die Analysen des Global Peace Index und die Ergebnisse von “TrustLaw” schließlich eine
ungefähre Korrelation zu, dürften Frauen auch in Russland, Myanmar, dem Jemen sowie weiten Teilen Afrikas vielfach einem
schrecklichen Schicksal ausgesetzt sein.

….danke an Ben aus der DomRep…..

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Der Honigmann

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Mit grosser Besorgnis wird beobachtet, dass grosse Landstriche an Investoren verkauft oder verpachtet werden

von Neill MacFarquhar

Das halbe Dutzend Fremder, das in dem entlegenen westafrikanischen Dorf abstieg, brachte den von der Hand in den Mund lebenden Bauern alarmierende Neuigkeiten: Ihre bescheidenen Felder, die sie seit Generationen bestellen, würden nun vom libyschen Führer, Muammar al Gaddafi, kontrolliert, und alle Bauern müssten die Felder verlassen.
«Sie sagten uns, dass diese Regenzeit die letzte sei, in der wir unsere Felder bestellen könnten. Dann würden sie alle Häuser dem Erdboden gleich machen und das Land in Besitz nehmen», sagte die 73jährige Mama Keita, die Ortsvorsitzende des Dorfes, das von dichtem, dornigem Buschland umgeben ist. «Uns wurde gesagt, das Land gehöre Gaddafi.»

In ganz Afrika und anderen Entwicklungsländern verschlingt ein neuer weltweiter Hunger nach Land riesige Gebiete kulturfähigen Landes. Trotz seit Menschengedenken geltender Traditionen entdecken immer mehr fassungslose Dorfbewohner, dass afrikanische Regierungen nun plötzlich ihr Land besitzen und es – oft zu Schleuderpreisen – auf Jahrzehnte hinaus an ausländische Regierungen oder private Investoren verpachtet haben.
Organisationen wie die Vereinten Nationen und die Weltbank behaupten, bei fairer Handhabung könnte diese Vorgehensweise durch die Einführung grossflächiger, kommerzieller Landwirtschaft an Orten, die das bisher nicht kennen, einen Beitrag zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung leisten.
Andere jedoch verurteilen diese Geschäfte als neokolonialen Landraub, der Dörfer zerstört, Zehntausende von Bauern entwurzelt und eine unberechenbare Masse landloser Armer schafft. Und noch schlimmer mache die Sache, dass ein Grossteil der Nahrung für reichere Nationen bestimmt ist.

«Die Nahrungsmittelsicherheit des betreffenden Landes muss für alle an erster Stelle stehen», sagte der ehemalige Uno-Generalsekretär Kofi Annan, der sich nun mit Fragen der afrikanischen Landwirtschaft befasst. «Sonst handelt es sich schlicht um Ausbeutung und wird nicht funktionieren. Wir haben schon einen ‹Wettlauf um Afrika› [die Kolonisierung und Aufteilung des afrikanischen Kontinents zur Zeit des Imperialismus zwischen 1880 und 1914] erlebt. Ich glaube nicht, dass wir einen zweiten Wettlauf dieser Art erleben wollen.»
Eine Studie der Weltbank, die im September 2010 herausgegeben wurde, listete Geschäfte über landwirtschaftliche Flächen von mindestens 45 Millionen Hektaren auf, die allein in den ersten 11 Monaten des Jahres 2009 getätigt wurden. Bei mehr als 70 Prozent der Geschäfte handelte es sich um afrikanisches Land, wobei Äthiopien, Mozambique und Sudan zu den Ländern gehörten, die Millionen von Hektaren an Investoren übertrugen.
Vor 2008 betrug der weltweite Durchschnitt solcher Geschäfte weniger als 4 Millionen Hektar pro Jahr, so der Bericht. Aber die Nahrungsmittelkrise in jenem Frühjahr, die Unruhen in mindestens einem Dutzend Länder auslöste, führte zu diesem Kaufrausch. Die Aussicht auf zukünftige Knappheit zog sowohl reiche Regierungen, die nicht genug anbaufähiges Land für die Ernährung ihrer Bevölkerung haben, als auch Hedge-Fonds an, die auf schwindende Güter setzen.

«Wir beobachten, dass das Interesse an Landkäufen auf einem sehr hohen Niveau weiterbesteht», sagt Klaus Deininger, der Ökonom der Weltbank, der den Bericht schrieb. Weil viele Regierungen ihre Verkaufsvereinbarungen nicht offenlegen wollten, musste er viele Zahlen von einer Website nehmen, die von Grain, einer Interessenvertretung der Bauern, geführt wird. «Das alles ist eindeutig noch nicht vorbei.»
Obwohl der Bericht die Investitionen im allgemeinen unterstützt, beschrieb er ausführlich uneinheitliche Ergebnisse. Die Entwicklungshilfe für die Landwirtschaft schrumpfte von ungefähr 20% des gesamten Hilfevolumens im Jahr 1980 auf heute etwa 5%, was einen Bedarf an anderweitigen Investitionen schuf, um die Produktion anzutreiben.

Aber laut den Befunden des Berichts scheinen viele Investitionen reine Spekulation zu sein, bei der das Land brach liegt, Bauern wurden ohne Entschädigung vertrieben, Land wurde weit unter Wert verpachtet, die gewaltsam Vertriebenen breiten sich letzt­endlich mehr und mehr in Parks aus, und die neuen Unternehmen haben viel weniger Arbeitsstellen geschaffen, als versprochen wurde.
Das atemberaubende Ausmass einiger Geschäfte rüttelt die Gegner auf. In Madagaskar führte ein Abkommen, das über die Hälfe des anbaufähigen Landes einem südkoreanischen Konglomerat übergeben hätte, dazu, dass sich die Opposition gegen einen bereits unbeliebten Präsidenten formierte und damit zu seinem Sturz im Jahr 2009 beitrug.
In Ländern wie Kongo, Äthiopien, Liberia, Uganda und Sambia wurden Menschen von ihrem Land vertrieben. Es ist sogar nicht ungewöhnlich, dass Investoren Land in Besitz nehmen, das angeblich unbewohnt ist. In Mozambique entdeckte eine Investmentgesellschaft ein ganzes Dorf mit eigenem Postamt auf Land, das als unbewohnt beschrieben worden war, erklärte Olivier De Schutter, der Uno-Berichterstatter für Ernährungsfragen.

In Mali werden ungefähr 1,2 Millionen Hektar Land entlang des Niger und seines Deltas durch das staatlich geführte agroindustrielle Unternehmen Office du Niger kontrolliert. In fast 80 Jahren wurden nur 80 000 Hektar des Landes bewässert, und deshalb betrachtet die Regierung neue Investoren als einen Segen.
«Selbst wenn man der Bevölkerung das Land gäbe, hätte sie nicht die Mittel dazu, es zu bewirtschaften, genausowenig wie der Staat», sagte Abu Sow, der Geschäftsführer des Office du Niger.
Er führte Länder auf, deren Regierungen oder Privatwirtschaft bereits Investitionen tätigten oder ihr Interesse anmeldeten: China und Südafrika an Zuckerrohr, Libyen und Saudi Arabien an Reis; aber auch Belgien, Kanada, Frankreich, Indien, die Niederlande, Südkorea und multinationale Organisationen wie die Westafrikanische Entwicklungsbank.

Insgesamt, so Sow, betrafen ungefähr 60 der Geschäftsabschüsse mindestens 240 000 Hektar Land in Mali, obwohl einige Organisationen erklärten, es seien mehr als 600 000 Hektar Land vergeben worden. Er behauptete, der Grossteil der Investoren käme aus Mali und baue Nahrung für den heimischen Markt an. Aber er gestand ein, dass ausländische Investoren wie die Libyer, die in Mali mehr als 100 000 Hektar in Pacht haben, die landwirtschaftlichen Produkte wohl in ihr Land zurückführen würden.

«Welchen Vorteil hätten sie davon, in Mali zu investieren, wenn sie nicht einmal ihre eigene Ernte mitnehmen dürften?» fragte Sow.
Wieviel Geld Mali an diesen Verpachtungen verdienen kann, bleibt unklar. Der Vertrag, der mit den Libyern unterzeichnet wurde, überträgt ihnen das Land für mindestens 50 Jahre einfach dafür, dass sie es nutzbar machen.
«Die Libyer wollen Reis für die Libyer produzieren, nicht für die Einwohner von Mali», sagt Mamadou Goita, Direktor einer gemeinnützigen Forschungsorganisation in Mali. Er und andere Gegner bringen vor, die Regierung privatisiere eine knappe nationale Ressource, ohne die einheimische Nahrungsversorgung zu verbessern, und dass ­politische, nicht wirtschaftliche Erwägungen alles vorantreiben, weil Mali die Beziehungen zu Libyen und anderen Ländern verbessern möchte.

Die grossen Landstriche, die privaten Investoren gegeben wurden, sind noch viele Jahre davon entfernt, Ertrag zu bringen. Offizielle Stellen heben jedoch hervor, dass Libyen bereits mehr als 50 Millionen Dollar für den Bau eines 39 Kilometer langen Kanals und einer Strasse ausgegeben habe, die von einer chinesischen Firma zum Wohle der örtlichen Bevölkerung erbaut wurden.
Jeder betroffene Bauer, fügte Sow bei, einschliesslich der mehr als 20 000 Menschen, die vom libyschen Projekt betroffen sind, wird entschädigt werden: «Wenn sie einen einzigen Baum verlieren, werden wir ihnen den Wert dieses Baumes bezahlen», sagte er.
Aber Zorn und Misstrauen sind gross. Bei einer Kundgebung im letzten Monat verlangten Hunderte von Bauern, dass die Regierung solche Geschäfte einstellen solle, bis sie ein Mitspracherecht erhielten. Mehrere erzählten, dass sie von Soldaten geschlagen und inhaftiert worden waren, dass sie aber bereit wären zu sterben, um ihr Land zu behalten.

«Wir werden sehr bald eine Hungersnot haben», rief Ibrahima Coulibaly, Leiter des Koordinationskomitees landwirtschaftlicher Organisationen in Mali. «Wenn die Menschen nicht für ihre Rechte eintreten, werden sie alles verlieren!»
«Ante!» riefen die Menschen in der Menge in Bamanankan, der örtlichen Sprache. «Wir weigern uns!»
Das Problem, das sich Experten zufolge abzeichnet, ist, dass Mali eine Agrargesellschaft bleibt. Wenn man Bauern von ihrem Land vertreibt, ohne ihnen eine alternative Lebensgrundlage zu bieten, riskiert man, dass die Hauptstadt Bamako mit arbeitslosen und entwurzelten Menschen überflutet wird, die zu einem politischen Problem werden könnten.
«Unser Land ist eine natürliche Ressource, die 70% der Bevölkerung nutzen, um zu überleben», sagt Kalfa Sanogo, ein Ökonom beim Uno-Entwicklungshilfeprogramm in Mali. «Man kann nicht einfach 70% der Bevölkerung vom Land vertreiben, und man kann auch nicht sagen, dass sie eben Landarbeiter werden können.» In eine andere Richtung geht ein Projekt der USA im Umfang von 224 Millionen Dollar, das ungefähr 800 malischen Bauern dazu verhelfen soll, das Anrecht auf je fünf Hektar neu gerodeten Landes zu erwerben. So sollen sie vor Vertreibung geschützt werden.
Soumoni liegt ungefähr 30 Kilometer von der nächsten Strasse entfernt. Wandernde Viehhirten mit ihren charakteristischen spitzen Strohhüten geben dort Richtungsanweisungen wie: «Halte dich rechts beim Termitenhügel mit dem Loch drin.»
Sekou Traoré, 69, ein Dorfältester, war sprachlos, als ihm Regierungsvertreter letztes Jahr mitteilten, dass Libyen nun sein Land kontrolliere. Er hatte es immer als sein Eigentum betrachtet, weitergegeben über Generationen vom Grossvater an den Vater und dann an den Sohn.
«Alles was wir wollen, ist, dass sie uns, bevor sie unsere Häuser niedermachen und unsere Felder übernehmen, die neuen Häuser, in denen wir leben sollen, zeigen und auch die neuen Felder, die wir bewirtschaften werden,» erklärte er an der Kundgebung im letzten Monat.
«Wir haben alle so Angst», sagte er bezüglich der 2229 Bewohner seines Dorfes. «Wir werden die Opfer sein, dessen sind wir sicher.»    •

Quelle: International Herald Tribune vom 23.12.2010
© International Herald Tribune
(Übersetzung Zeit-Fragen)

Agrarsprit statt Lebensmittel – die Spekulation um

Agrarland grassiert auch in Europa

Wolfgang Beer, studierter Diplominge­nieur, führt in Gerbstedt im Bundesland Sachsen-Anhalt die Gerbstedter Agrar GmbH, die 2010 ihr 20jähriges Jubiläum feierte. Sie bewirtschaftet 1772 ha Ackerfläche, 23 ha Forstfläche und 5 ha Grünlandfläche. 2010 beschäftigte sie 46 Personen, davon vier Auszubildende zum Landwirt, einen Auszubildenden zum Landmaschinen- und Baumechaniker und eine Auszubildende zur Bürokauffrau.

Der Boden ist gut – sandiger Lösslehm, Bodenwertzahl von 85 bis 88, «so dass jeder Landwirt weiss, dass es eigentlich beste Erde für die Landwirtschaft ist», wie Beer einem Journalisten von Schweizer Radio DRS erklärt. Sorgen machen ihm aber die Bodenpreise. Wolfgang Beer war schon zu DDR-Zeiten Vorsitzender der örtlichen landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft. Nach der Wende pachtete er das Land von der Treuhand, deren Verträge aber nun auslaufen. Das bedeutet, dass nun riesige Agrarflächen auf den Markt kommen – und schon tauchen Spekulanten und Investoren auf, die die Bodenpreise in der Region massiv in die Höhe treiben. «Also bis zur Mitte des Jahres», so Beer gegenüber Franco Battel von DRS, «waren in unserer Gegend hier Preise ungefähr zwischen 9000 und 10 000 Euro pro Hektar üblich.

Die waren auch wirtschaftlich, aus Sicht der landwirtschaftlichen Produktion, halbwegs vertretbar. Gegenwärtig sind natürlich gewaltige Preisentwicklungen im Gang, und da sind Preise jetzt hier in unserem Fall, in unserer Region bis zu 17 500 Euro aktuell. Das ist normalerweise aus rein landwirtschaftlicher Sicht nicht mehr finanzierbar und ist demzufolge auch eine Gefahr für die gesamte landwirtschaftliche Entwicklung in der Region. Es muss jeder selbst entscheiden, wie weit er das finanzieren kann, wie weit er mithalten kann bei diesen Preisen, auf welches Glatteis es sich begibt und damit eventuell auch seinen Betrieb in Gefahr bringt.»
Die Investoren meldeten sich auch bei der Gerbstedter Agrar GmbH und boten Beer und seinen Kollegen beste Preise.

Beer schickt sie weg – ihm liegen Verantwortung für seine Mitarbeiter und als Staatsbürger näher als der schnelle Gewinn: «Die meisten Investoren sehen natürlich heute die Produktion mit Bio-Energie, das heisst, es würde hier vermutlich praktisch in Dauerkultur Mais oder eine andere Energiepflanze angebaut. Das ist ja an bestimmten Stellen schon ein grosses Politikum geworden: Wenn ich eine Frucht ohne Einhaltung einer fachlich guten Fruchtfolge wiederholt anbaue, dann sind natürlich auch Probleme vorprogrammiert. Ich will Lebensmittel anbauen. Wir können doch nicht alles importieren. Ich kann mir schon vorstellen, was das für die Lebensmittelsicherheit in den europäischen Ländern bedeuten könnte: Instabilität ohne Ende. Und diese Dinge machen einem als Bürger schon zu schaffen.»

Quelle: Schweizer Radio DRS International vom 7. November 2010.

www.agrar-gerbstedt.de/index.html

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2011/nr2-vom-1012011/afrikanische-landwirte-stehen-auf-der-verliererseite-ihre-staaten-verpachten-ackerland-an-auslaendische-investoren/

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Gruß

Der Honigmann

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Am 8. Dezember 2008 in der “Resolution 3/2, preparations for the Durban Review Conference” verabschiedete der UN-Menschenrechtsrat die Durban (II) Follow-up-Konferenz in Genf.

Dies war das Ergebnis der Abstimmung: Ja-Stimmen

Ägypten, Algerien, Argentinien, Aserbaidschan, Bahrain, Bangladesch, Brasilien, Kamerun, China, Kuba, Dschibuti, Ecuador, Gabun, Ghana, Guatemala, Indien, Indonesien, Jordanien, Malaysia, Mali, Mauritius, Mexiko, Marokko, Nigeria, Pakistan, Peru, Philippinen, Russland, Saudi-Arabien, Senegal, Südafrika, Sri Lanka, Tunesien, Uruguay, Sambia.

Nein-Stimmen: Kanada, die Tschechische Republik, Finnland, Frankreich, Deutschland, Japan, die Niederlande, Österreich, Polen, die Republik Korea, Rumänien, die Schweiz, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland.

Enthielt sich der Stimme: Ukraine.

In Anbetracht der überwältigen Anzahl von Diktaturstaaten, die zu Gunsten der Konferenz gewählt haben, finde ich Grund zur Freude, wenn ich an die vielen Minderheiten in diesen Ländern denke – vor allem die Christen, die sehr schwerer Verfolgung, Diskriminierung, ausgesetzt sowie Opfer von Fremdenfeindlichkeit sind. Dennoch sind sie in der Regel die ursprünglichen Völker in den Ländern, die später insbesondere vom Islam, der bisher  mehr als die Hälfte der ursprünglich christlichen Bereiche verschlungen hat, erobert wurden.

Denn das folgende Dokument verpflichtet die Diktaturen zum gütigen Umgang mit ihren Minderheitsgruppen – auch alle ihre Rechte an die Minderheiten abzutreten, die sich so verhalten dürfen, wie sie wollen. Wenn die Diktaturen das nicht zulassen, wird die Mehrheitsbevölkerung verdienen, rassistisch und fremdenfeindlich benannt zu werden  - auch vor internationale Gerichtshöfe geschleppt zu werden und Sanktionen wegen Verstöße gegen Durban II – und noch schlimmer gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen – etwas sehr schlimmes in der “Weltgemeinschaft” – ausgesetzt zu werden.

Durban II hat ins Schwarze getroffen: Heute gibt es nur eine Art von Moral: die Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – was auch immer die beiden Konzepte an Hass gegen unsere veraltete Moral und Kultur beinhalten.

Diese Art von Moral bedeutet aber, dass auch wir durch den Kampf für unsere eigenen kulturellen und religiösen Traditionen straffällig werden – und wir müssen den starken imperialistischen zugewanderten Kulturen weichen – und unsere Kirchen in Moscheen umwandeln (Video).

Denn eine heilige Sache hat die Welt übernommen: Die neue Weltordnung mit ihren  6 Weishaupt-Geboten – oder mit anderen Worten: Der Weltkommunismus – verbreitet durch religiösen / ideologischen Eifer .

Der folgende Text ist ein Auszug aus der Erklärung der Weltkonferenz I. Hier ist die Erklärung II (20.-24. April 2009) gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz (nachher einfach Rassismus) zum Schutz der Afrikaner und Asiaten – so wird gesagt. Es ist das Weltkommunistische Manifest 2009 – Das Glaubensbekenntnis der Neuen Weltordnung.
U.a. die USA, Israel und Deutschlamd blieben aus. Irans Ahmedinejad besorgte ein bisschen Unterhaltung, als er Israel einen rassistischen Staat nannte – und dabei seine eigene Heuchelei sowie die des ganzen Unternehmens zur Schau stellte.

“Wir beobachten mit Sorge das anhaltende und heftige Auftreten von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit sowie Intoleranz. Ferner dass die Theorien über die Überlegenheit bestimmter Rassen und Kulturen gegenüber anderen Kulturen, die in der Kolonialzeit gefördert und praktiziert wurden, weitherhin in der einen oder anderen Form auch heute noch verfochten werden. Wir bekräftigen die Grundsätze der Gleichberechtigung und die Autonomie der Völker und erinnern uns daran … dass Gleichheit als eine Angelegenheit von höchster Priorität geschützt werden müsse.

Wir erkennen die Pflicht an, rasch, entschlossen und mit geeigneten Maßnahmen alle Formen von Rassismus zu beseitigen. Wir haben uns der Bekämpfung der Geißel des Rassismus und der damit zusammenhängenden Intoleranz gewidmet, … wir verabschieden feierlich die Durban (I) Erklärung und das Aktionsprogramm.

Wir bestätigen die große Bedeutung, die wir auf die Werte der Solidarität, Toleranz, des Respekts und Multikulturalismus legen, die den moralischen Boden und die Inspiration für unseren weltweiten Kampf gegen den Rassismus ausmachen. Wir bestätigen, dass alle Völker und Einzelpersonen eine menschliche Familie ausmachen, reich an Vielfalt.

Jede Doktrin der rassischen Überlegenheit ist wissenschaftlich falsch, … muss abgelehnt werden zusammen mit Theorien, mit denen versucht wird, die Existenz verschiedener menschlicher Rassen zu belegen;

Wir stellen fest, dass der Prozess der Globalisierung eine dynamische Kraft ist. Die ungleiche Verteilung von Wohlstand schafft Rassismus. Wirtschaftswachstum und nachhaltige Entwicklung … erhöhte inter-kultureller Austausch sollten gefördert werden … Nur durch … eine gemeinsame Zukunft …. wird die Globalisierung alle Seiten einschließen und ausgewogen sein.

22. Einige Staaten haben politische und rechtliche Strukturen oder Institutionen, von denen einige geerbt sind und  heute noch leben, aber das entspricht nicht dem multi-ethnischen, multi-kulturellen und mehrsprachigen Charakter der Bevölkerung ... es ist eine Diskriminierung und Ausgrenzung der ursprünglichen Völker;

23. Wir erkennen die Rechte der ursprünglichen Völker an.

26. Wir bekräftigen die Notwendigkeit, der Straflosigkeit für Menschenrechtsverletzungen ein Ende zu setzen.

27. Rassismus ist auf dem Vormarsch, .. durch politische Parteien und Organisationen.

28. Wir erinnern daran, dass die Verfolgung gegen jede identifizierbare Gruppe nach internationalem Recht unzulässig ist, in einigen Fällen kann sie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet werden;

29. Wir verurteilen auf das Schärfste, dass es Sklaverei und sklavereiähnliche Praktiken gibt.

37: Menschen asiatischer Abstammung trugen und tragen weiterhin zum wirtschaftlichen, sozialen, politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Leben in den Ländern, in denen sie leben, bei.

48. Wir verurteilen den Rassismus gegen Einwanderer und Stereotypen, die häufig verwendet werden.

49. Wir betonen die Bedeutung der Bedingungen, die zu mehr Harmonie, Toleranz und Respekt zwischen den Migranten und der übrigen Gesellschaft beitragen. Wir legen Wert auf Familienwiedervereinigungen.

55. Wir bekräftigen unser Engagement für den Schutz von Flüchtlingen, Asylsuchenden, Rückkehrern und Binnenvertriebenen, … und die internationale Solidarität und Lastenteilung.

56. Wir erkennen die Präsenz der Mestizbevölkerung von gemischter ethnischer und rassischer! Herkunft in vielen Ländern sowie ihren wertvollen Beitrag zur Förderung von Toleranz und Respekt an.

58. Wir erinnern daran, dass der Holocaust nie vergessen werden darf;

60. Wir erkennen außerdem mit tiefer Besorgnis die Existenz der religiösen Intoleranz gegenüber religiösen Gemeinschaften sowie die Entstehung von erhöhten negativen Stereotypen, feindseligen Handlungen und Gewalt gegen solche Gemeinschaften an.

61. Wir sind uns mit tiefer Besorgnis des zunehmenden Antisemitismus und der Islamophobie bewusst.

63. Wir sind besorgt über die Situation des palästinensischen Volkes. Wir erkennen das unveräußerliche Recht des palästinensischen Volkes auf … einen unabhängigen Staat an, und wir erkennen das Recht auf Sicherheit für alle Staaten in der Region, einschließlich Israels, an.

65. Wir erkennen das Recht der Flüchtlinge auf freiwillige Rückkehr zu ihren Heimen, (Israel?) an.

70. Entwicklung einer systematischen und konsequenten Überwachung von Rassismus und Diskriminierung gegen Frauen.

71. Wir bedauern Versuche, Frauen , die bestimmten Religionen und religiösen Minderheiten angehören, zu zwingen, auf ihre kulturelle und religiöse Identität zu verzichten - sowie die berufliche Diskriminierung gegen sie.

80. Wir glauben an die Bedeutung der Bildung und Entwicklung bei der Bekämpfung von Rassismus.

81. Wir erkennen die Demokratie an, … als eine wirksame Prävention von Rassismus, und … dass jede Form der Straflosigkeit für Verbrechen motiviert durch rassistische Einstellungen und Ausländerfeindlichkeit  eine wichtige Rolle bei der Schwächung der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie spielt und dazu neigt, eine Wiederholung solcher Handlungen anzuregen;

82. Wir bestätigen den Dialog zwischen den Zivilisationen.

83. Wir betonen die zentrale Rolle der politisch Verantwortlichen und der politischen Parteien gegen den Rassismus.

84. Wir verurteilen das Wiederaufflammen und Andauern von Neonazismus, Neofaschismus und gewalttätigen nationalistischen Ideologien aus Gründen der Rasse oder nationalen Vorurteilen.

86. Wir erinnern daran, dass die Verbreitung aller Ideen, die auf rassischer Überlegenheit oder Hass basieren, als sträfliche Vergehen zu erklären und durch das Gesetz zu ahnden sind (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 5 des Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung;)

89. Wir  stellen mit Bedauern fest, dass bestimmte Medien falsche Bilder und negative Stereotypen fördern.

Diese sehr teure Decke wurde für einen UNO-Sitzungssaal in Genf in Bezug auf die Durban II gespendet, und zwar von spanischen Steuerzahlern mitten in einer schweren Wirtschaftsrezession.

90. Wir erkennen den positiven Beitrag, den die Ausübung der Meinungsfreiheit mit sich führt an, insbesondere durch die Medien und die neuen Technologien, einschließlich des Internets zur Bekämpfung von Rassismus. Wir bekräftigen die Notwendigkeit, die redaktionelle Unabhängigkeit der Medien in diesem Zusammenhang sicherzustellen;

91. Wir bringen unsere tiefe Besorgnis über die Nutzung der neuen Informationstechnologien wie das Internet, für die Zwecke der Missachtung der menschlichen Werte, der Gleichheit, der Nicht-Diskriminierung.

93. Wir bekräftigen, dass alle Staaten die Bedeutung anerkennen sollen, dass die gesellschaftlichen Medien den Opfern von Rassismus eine Stimme geben.

98. Wir unterstreichen die Bedeutung und Notwendigkeit der Vermittlung der Fakten und der Wahrheit in der Geschichte der Menschheit von der Antike bis in die jüngste Vergangenheit.

Handlungsprogramm
2. Fordert die Staaten auf, alle erforderlichen Maßnahmen zur Beendigung der Sklaverei zu ergreifen.

24. Ersucht alle Staaten um die Bekämpfung aller Ausdrücke einer generellen Ablehnung von Migranten.

25. Ermutigt die nationalen und internationalen Nicht-Regierungs-Organisationen zur Überwachung und zum Schutz der Menschenrechte für Migranten.

30. Ruft die Staaten nachdrücklich auf zur: (a) Entwicklung und Umsetzung von Strategien und Aktionsplänen, (b) Überprüfung und Überarbeitung ihrer Einwanderungsgesetze … so dass sie frei von Rassendiskriminierung sind. (c) Förderung der Achtung der kulturellen Vielfalt.

33. Empfiehlt, dass die Gastgeberländer für Einwanderer die Errichtung passender sozialer Leistungen, insbesondere in Bereichen wie Gesundheit, Bildung und einem angemessenen Wohnsitz – als eine Frage mit Priorität– erwägen.

47. Fordert die Staaten zur Gewährleistung der Rechte der Personen, die nationalen oder ethnischen religiösen und sprachlichen Minderheiten angehören, einzeln oder gemeinsam, im Genuss ihrer eigenen Kultur, ihre eigene Religion zu bekennen sowie ihre eigene Sprache, privat-und öffentlich, zu nutzen.

54. Fordert die Staaten nachdrücklich auf: (a) anzuerkennen, dass sexuelle Gewalt als systematische Waffe des Krieges anzuwenden, eine ernste Verletzung des humanitären Völkerrechts ist.

70. Fordert die Staaten auf, alle notwendigen Verfassungs-, Rechts-und Verwaltungsvorschriften und -Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit zwischen Individuen und Gruppen, die Opfer des Rassismus sind, zu fördern.

71. Fordert die Staaten, einschließlich der Strafverfolgungsbehörden, auf, wirksame Maßnahmen und Programme zur Prävention, Aufdeckung und Gewährleistung der Rechenschaftspflicht für Fehlverhalten der Polizei und anderer Strafverfolgungsbehördens-Mitarbeiter, die durch Rassismus  motiviert sind, zu entwickeln und vollständig umzusetzen.

72. Fordert die Staaten auf, das Phänomen zu beseitigen, das im Volksmund als “Rassenprofilierung” bekannt ist.

73. Fordert die Staaten auf, Maßnahmen zu ergreifen, um genetische Forschung zu verhindern, oder ihre Anwendungen zum fördern des Rassismus zu unterbinden.

74. Fordert die Mitgliedstaaten und Nicht-Regierungs-Organisationen und den privaten Sektor auf zur: (a) Schaffung und Umsetzung von Politiken zur Förderung einer qualitativ hochwertigen und vielfältigen Polizei frei von Rassismus und aktiv die Einstellung aller Gruppen, einschließlich Minderheiten, in öffentliche Arbeitsverwaltungen, einschließlich der Polizei und anderer Agenturen in der Strafverfolgung (z. B. Staatsanwaltschaft) zu schaffen.

84. Fordert auf, Maßnahmen zu ergreifen, so dass die rassistische Motivation als erschwerender Umstand betrachtet wird.

85. Fordert die Staaten auf, mögliche Zusammenhänge zwischen Strafverfolgung, Polizei-Gewalt und strafrechtlichen Sanktionen auf der einen Seite, und Rassismus auf der anderen zu untersuchen.

87. Ermutigt die Staaten, die Gesetzgebung zur Umsetzung der Verpflichtungen, die sie haben, zu verabschieden, um die Personen, die schwere Verletzungen der Genfer Abkommen vom 12. August 1949 und des Zusatzprotokolls I verübt oder bestellt haben, gerichtlich zu verfolgen und zu ahnden.

89. Fordert die Staaten auf, umfassende, vollständige, rechtzeitige und unparteiische Untersuchungen aller rechtswidrigen Handlungen des Rassismus .. und die Verfolgung von Straftaten, von Amts wegen zu unternehmen. Anti-Diskriminierungs-Überwachung wird empfohlen

144. Fordert die Staaten und die Privatwirtschaft zur Förderung der Entwicklung durch die Medien von einem freiwilligen Ethik-Regelwerk und von Selbstregulierungs-Maßnahmen zur Bekämpfung von Rassismus auf.

206. Bestätigt, so bald wie möglich den Text des Entwurfs der Erklärung über die Rechte der ursprünglichen Bevölkerungen, in Übereinstimmung mit der Resolution 1995/32 vom 3. März 1995 anzunehmen;

211. Fordert die Führer der religiösen Gemeinschaften auf,  Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz zu konfrontieren.

Kommentar
Immer wieder fordert die Erklärung von Staaten und Einzelpersonen, Geld an die Völker zu geben, die uns so viele wertvolle, Einwanderer wegen ihres eigenen Versagens schicken. Die sind alle arm – und werden es auch bleiben, egal wie viel Geld wir in ihre bereichernde Kulturen einspritzen – und auch wenn ihnen alle unsere Möglichkeiten hier angeboten werden.

Seltsam, diese endlose Bettelei und Mangel an Entwicklung - denn sie sagen ja, dass es nicht auf Rasse oder Kultur zurückzuführen sei! So, warum widersetzen sie sich der genetischen Forschung?

Vor dem Hintergrund der Versprechen von Entgegenkommen zu den Minderheiten scheint der Schritt der russischen Kirche: die Konferenz darum zu bitten, sich mit mit der “Christofobie” auseinanderzusetzen, somit fehl am Platz!

Aber dann auf der anderen Seite: Wer kolonisiert in den letzten 1400 Jahren  die Welt? Wer verkauft und hält auch heute noch Sklaven? Wer ist absurd intolerant gegenüber Minderheiten?

Wer schliesst  Christen heute aus – ja tötet sie sogar? Wer diskriminiert Frauen? Wer bestraft nicht Intoleranz? Wer erzählt nicht die Wahrheit über ihre Geschichte – macht es sogar eine Straftat, es zu tun? Wer benutzt sexuelle Gewalt als Waffe des Krieges? Wessen  Polizei verhält sich schlecht? Wo gibt es keine Vielfalt der Polizei – frei von Intoleranz? Wer fühlt sich besser als Anhänger  aller anderen Religionen? Wessen Verhalten hat uns zu Verbrechern gemacht, weil wir sie und ihren Hintergrund nicht mögen? Wer unterdrückt die Meinungsfreiheit? Wer ist der Auffassung, dass die Demokratie im Widerspruch zu ihrer Religion sei? Wer kümmert sich nicht um die ursprünglichen Völker?

Na ja, Logik ist nicht die Stärke der Konferenz. Zunächst verwirft sie, dass es unterschiedliche menschliche Rassen gibt. In Art. 56 reden sie aber von Mestizbevölkerung gemischter rassischer Herkunft! Art. 90 (Redefreiheit) wird sofort durch Art. 91 und Aktionspogramm Art. 144 widersprochen!

Hurra für Durban II – oder ist alles nur eine Waffe gegen uns Europäer in der laufenden islamischen Kolonisierung Europas?
Ich kann nicht glauben, dass unsere Politiker so dumm seien, dass sie uns dem Islam bloss so ohne Belohnung ausliefern – auch im Namen ihrer neuen Weltordnung nicht, deren Manifest wir hier sehen.

Dennoch, die meisten von ihnen haben die rechtlich nicht bindende Erklärung unterzeichnet- und haben moralisch keine Skrupel  – denn sie haben keine Moral. Also, was haben die Politiker bekommen, um uns zu verraten?

Dies ist ein Schritt in Richtung der Neuen Weltordnung, in die UN-Diktatur - unterstützt von diktatorischen Staaten. Tatsächlich ist dies ein Diktat über die gesamte Zukunft unseres sozialen Systems. Zwar ist die Erklärung nicht rechtlich bindend für Staaten, ist nur weiches “Völkerrecht” – aber das ändert sich mit der UN-Diktatur immer mehr zugunsten des Völkerrechts.

Wenn die Europäer dies jetzt nicht begreifen, werden wir verächtlich mit offiziellen Schuldgefühlen, deren Verleugnung straffällig wird, belegt, und die dazu dienen sollen, uns als unterwürdige Menschen der höheren Zivilisation des Islam dienen zu lassen und uns zu unterwerfen – und zwar wegen unserer schlimmen Vergangenheit:

1. Die militärisch notwendigen Kreuzzüge, die jahrhundertelange islamische Eroberung christlicher Gebiete Einhalt geboten.

2. Die Kolonialzeit, ohne die die Muslims heute noch ärmer wären.

3. Die Sklaverei, die  in islamischen Ländern vorkommt, zB. in Mauretanien. Dieses Schuldgefühl mutzen schon die Pharisäer durch den Holocaust bis zum Äussersten.

Nun, berichtet der rassistische Wachhund,  EUs  Agentur für Fundamentale Rechte in Wien, über umfangreichen Rassismus der Europäer  gegen gewisse Einwanderer – Nanu! Wer kann nun so was verstehen?

Die EU hat den Wünschen der Muslims nach Ahndung antiislamischer Äusserungen mit dem Rahmenbeschluss über Rassismus und Fremdenfurcht mit einem Strafrahmen von 3 Jahren Haft schon längst entsprochen.

http://euro-med.dk/?p=8263

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Gruß

Der Honigmann

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Freier Handel für eine freie Welt!

Was heißt das denn genau?

Freihandel ist eine Kurzformel für eine Reihe von politischen Maßnahmen, welche die Rechte der multinationalen Konzerne und Anleger erweitern, damit sie an mehr Orten mit weniger Regeln und weniger Verpflichtungen arbeiten können.

Diese Firmen und Individuen erwerben großen Reichtum, sobald sie von den beschwerlichen Regelungen der Regierungen befreit sind. Dieser Reichtum breitet sich angeblich über die ganze Volkswirtschaft aus und hilft den Armen.

Tatsächlich wird jedoch die wirtschaftliche Ungleichheit sowohl innerhalb als auch zwischen den Nationen vergrößert, was zu größerer wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit, Armut und sogar Krankheit führt.

Die Freihandelspolitik begann nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, mit der Gründung der nun vorherrschenden, globalen, finanziellen Institutionen, dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, welche seit Jahrzehnten von US-Präsidenten als Werkzeuge für internationale Wirtschaftspolitik bevorzugt wurden.

Harry Dexter White, der Vordenker des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, war der Sohn eines russischen Immigranten und wurde davon beschuldigt, ein kommunistischer Spion zu sein. Im Jahre 1941 wurde White der führende Ökonom für internationale Angelegenheiten beim Finanzministeriums. (Im Jahre 1948 schockierte ein FBI-Spitzel ein Bundesgericht, als sie White davon beschuldigte, Dokumente von Bundesbehörden an die Sowjets weitergegeben zu haben.)

Im Juli 1944 brachte Präsident Franklin Roosevelt Vertreter von 44 Regierungen zur Geld- und Finanzkonferenz der UN nach Bretton Woods, New Hampshire. Der Internationale Währungsfond (IMF) war der Kernpunkt des Treffens in Bretton Woods.

Das Ziel war die “Formulierung eines eindeutigen Vorschlages für einen Internationalen Währungsfond und möglicherweise für eine Bank”. Sowohl der IMF als auch die Weltbank sind Kreditinstitutionen.

Sie geben Darlehen zu günstigeren Bedingungen als kommerzielle Banken. Jede der Institutionen wurde mit dem zentralen Ziel der Ausweitung des internationalen Handels geschaffen. Der IMF würde sicherstellen, daß die nationalen Wirtschaften stabile Wechselkurse für den Handel haben.

Die Weltbank würde sicherstellen, daß die Länder die notwendige Infrastruktur für den Handel haben. Die Internationale Handelsgesellschaft würde die Regeln für den Handel kontrollieren. Die multinationalen Konzerne der USA waren das Herz des Systems.

Obwohl der US-Finanzmininster Henry Morgenthau die US-Delegation führte, war White der Verhandlungsführer hinter den Kulissen. Am 12. April 1945 starb Präsident Roosevelt und Truman wurde Präsident. Vier Monate danach verabschiedete der Kongreß die Gesetze, welche die Weltbank und den IMF etablierten.

Die Internationale Handelsorganisation (ITO) wurde eigentlich nie etabliert, da der US-Kongreß die Zustimmung verweigerte. Alle Delegierten in Bretton Woods stimmten der Grundidee zu – eine internationale Institution zu gründen, welche die Regeln für den internationalen Handel festlegen und lenken sollte.

Es wurde auch beschlossen, eine weitere Konferenz abzuhalten, bei der die entsprechenden Details festgelegt werden sollten. Diese Konferenz, die UN-Konferenz über Handel und Arbeitsplätze, fand erst im Jahre 1947 in Savannah, Kuba statt. Sie unterschied sich deutlich von der Konferenz in Bretton Woods, hauptsächlich durch die Art der Teilnehmer, denn die Vertreter von 56 Nationen kamen überwiegend aus Entwicklungsländern. Während die Details der ITO ausgehandelt wurden, wurde das GATT-Abkommen (Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen) als Zwischenlösung für eine internationale Verhandlungsorganisation eingerichtet.

Nach jahrzehntelangen Verhandlungen wurde im Jahre 1995 schließlich Einigung über die ITO erzielt, welche dann die Welthandelsorganisation (WTO) genannt wurde.

Die drei Organisationen von Bretton Woods, IMF, Weltbank und WTO wurden auf die ahnungslose Welt losgelassen. Die drei wurden als Zeichen des normalen Fortschritts hingestellt, wurden aber in Wirklichkeit von Individuen geschaffen, die eine spezifische Politik wählten, die den Interessen bestimmter Regierungen und finanzieller Gruppen entsprach, besonders denen der US-Banken und multinationalen Konzerne.

Die lauteste Kritik der Weltbank und des IMF kam von den Ländern die gezwungen wurden, mit deren Politik zu leben – den Ländern der Dritten Welt. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien sowie andere reiche Nationen, sahen dies als Bedrohung. Entwicklungsländer schufen auch ihre eigenen, neuen Institutionen, wie die Organisation Ölexportierender Länder (OPEC), welche im Jahr 1961 gegründet wurde.

Dies war der Rahmen für eine neue Weltwirtschaftsordnung, die es den Armen und Machtlosen ermöglichen sollte, mit den Reichen und Mächtigen gleichzuziehen. Im November 1975 gründeten die reichsten Nationen ihren eigenen Block, die Gruppe der sieben - G7 – welche die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien und Japan einschloß. Später trat auch Rußland bei und die Gruppe wurde zur G8.

Anstatt die Forderungen der Entwicklungsländer zur Stärkung der UNO zu unterstützen, beschlossen die Vereinigten Staaten ihre Zeit, ihr Geld und ihre politische Aufmerksamkeit zunehmend auf die Weltbank und dem IMF zu konzentrieren, auf Institutionen die sie kontrollieren konnten. Um die Entwicklungsländer, welche die UNO zur Schlichtungsstelle für Entwicklungsprogramme machen wollten, zu beschwichtigen, boten die Vereinigten Staaten neue Leistungen der Weltbank und des IMF an, einschließlich der Internationalen Entwicklungsgemeinschaft, die Entwicklungsländern gestützte Kredite anbot, also im wesentlichen Geld zu besseren Zinssätzen.

Im Jahr 1970 entkoppelte Präsident Nixon den US-Dollar vom Goldstandard. Die Schlüsselfunktion des IMF, die in Bretton Woods festgelegt wurde, war die Verwaltung eines Systems von festen Wechselkursen, das sich auf den US-Dollar und den Goldstandard stützte. Nach dem Ende des Goldstandards wurden feste Wechselkurse durch flexible Wechselkurse ersetzt und der Wert der Währung einer Nation wurde nun durch den Markt oder durch die entsprechende Regierung, aber nicht mehr durch den Dollar, das Gold oder den IMF festgelegt.

Eine der Schlüsselfunktionen des IMF fiel damit weg. Der IMF änderte seinen Fokus zu schärferer Überwachung der Wechselkurspolitik. Im Jahr 1970 erreichte die Ölproduktion in den USA ihren Höhepunkt, und danach fiel die Produktion weiter ab.

Dann kam der arabisch/israelische Krieg im Jahr 1973 und die Vereinigten Staaten unterstützten Israel. Im Gegenzug benutzten die arabischen Staaten der OPEC die Ölwaffe, indem sie eine totale Ölhandelssperre gegen die USA verhängten. Öl war offiziell zur Kriegswaffe erklärt worden. Im Jahr 1977 sagte der Verteidigungsminister Harold Brown vor dem Kongreß aus, daß es keine ernsthaftere Bedrohung für die langfristige Sicherheit der Vereinigten Staaten gäbe, als den zunehmenden Mangel an sichern und zuverlässigen Energiequellen”.

Um mehr Öl zu finden, wandte sich Präsident Carter an die Weltbank und wies die Institution zum ersten Mal in Öl zu investieren. Die meisten Darlehen der Weltbank wurden an verstaatlichte Ölfirmen gegeben. Präsident Reagan hatte eine deutlich andere Einstellung zur Weltbank. Er benutzte sie um Länder zu zwingen, ihre Gesetze zu ändern, damit US-Firmen direkten Zugang zu ihrem Öl erlangen konnten.

Der britische Premierminister Margaret Thatcher folgte dem gleichen Modell und hatte die gleiche wirtschaftliche Theorie, welche der Globalisierung zugrunde liegt: “Geiz ist gut”.

Im Dezember 1978 wurde die Welt vom zweiten Ölschock getroffen. Ein iranisches Ölembargo reduzierte die globale Förderung um fast fünf Prozent und erhöhte die Preise um 150%. In den Vereinigten Staaten explodierte die Inflation.

Um nicht bei den Banken in Zahlungsverzug zu geraten, wandten sich die Entwicklungsländer an den IMF und die Weltbank um Darlehen zu erhalten. Dadurch wurden sie doppelt verschuldet, einerseits bei den kommerziellen Banken und andererseits bei den internationalen Kreditorganisationen.

Unter Präsident Reagan wuchs das Projekt zur Ölexploration bei der Weltbank gewaltig an.

Zwischen 1982 und 1984 finanzierte die Weltbank mehr als 55 Öl- und Gasprojekte in allen Teilen der Welt und in den unterschiedlichsten Ländern wie Bangladesch, Äthiopien, Guinea-Bissau, Guyana, Marokko, Nepal, Pakistan, Papua-Neuguinea, den Philippinen, Senegal und Sambia.

Wenn Öl gefunden wurde, zog die Weltbank US-Ölfirmen hinzu, die sich vor Ort festsetzten und blieben. Es war aber nicht nur das Öl von Interesse. Man konnte seine Hände auch auf landwirtschaftliche Produkte, Kupfer und andere Erze, Holz, Arbeit, Kapital, Land usw. legen.

Vor den 1980ern wurde Gelder des IMF und der Weltbank für Projekte mit relativ wenigen Bedingungen verliehen. Die Entwicklungsländer schuldeten den ausländischen, kommerziellen Banken und den Kreditorganisationen, die Banken wollten ihr Geld zurück haben.

Die ausländischen Formen wollten Zugang und die Entwicklungsländer konnten es sich nicht leisten, wählerisch zu sein. Um die benötigten Darlehen zu erhalten, mußten sie nun eine Reihe von strikten Bedingungen erfüllen, ihre internen Ausgaben reduzieren und mehr Geld für Kapitalrückzahlungen verwenden.

Die Bedingungen waren immer die gleichen, ungeachtet des Landes. Alle waren an dem gleichen Globalisierungsmodell der Konzerne ausgerichtet: das Privatisieren der staatseigenen Industrien, Aufheben von Eigentumsbeschränkungen für Ausländer, Aufheben der Handelsschranken, Aufheben von Beschränkungen von ausländischen Konzernen durch die Regierung, Reduzieren der Regierungsausgaben, Abwerten der nationalen Währung und Ausrichten der Entwicklung auf den Export von Schlüsselressourcen wie Öl, Mineralstoffe, Holz und landwirtschaftliche Produkte.

Seit den 1980ern hatte die Politik der Weltbank und des IMF ernsthafte, oft tragische Auswirkungen auf Länder wie Sambia, Rußland, Argentinien und Südafrika. Diese wirtschaftliche und militärische Politik wird hauptsächlich durch den Energiesektor unterstützt. In der Bush-Regierung sind erstmals der Präsident, der Vizepräsident und auch der Innenminister ehemalige Funktionäre von Energiefirmen.
Im Jahr 2005 waren die Ölprofite so hoch, daß die drei größten Ölfirmen, nämlich Exxon/Mobil, Chevron und KonocoPhillips zusammen nahezu 64 Milliarden Dollar erwirtschafteten. Firmen  wie Halliburton und Chevron haben den Vizepräsidenten und den Innenminister als ehemalige Funktionäre. Bechtel Corporation, die größte Ingenieurfirma der Welt, die riesige Projekte auf Öl- und Gasfeldern durchführte, hat ihren Einfluß durch gegenwärtige und ehemalige Spitzenmanager ausgeübt, einschließlich dem derzeitigen Aufsichtsratsmitglied und ehemaligen Geschäftsführer George Schultz.

Auch Lockheed Martin, der größte Lieferant von militärischer Ausrüstung im Land und der größte Waffenexporteur der Welt, hatte mit nicht weniger als 16 Firmenfunktionären in der Bush-Regierung entscheidendes Gewicht.

Jede dieser Firmen spielte im Jahr 2003 durch die Befürwortung des Krieges gegen den Irak eine wesentliche Rolle, und jede von ihnen hat seither stark davon profitiert. Für Chevron war 2005 mit 14 Milliarden Dollar das profitabelste aller Geschäftsjahre.

Bechtel setzte im Jahre 2003 17.4 Milliarden Dollar um und der Aktienpreis von Halliburton hat sich zwischen 2003 und 2006 vervierfacht. Vizepräsident Dick Cheney ist sowohl Aktionär von Halliburton als auch von Lockheed.

Die Bush-Regierung benutzte die militärische Invasion im Irak um den Präsidenten zu stürzen, die Regierung auszutauschen, neue wirtschaftliche, politische und Ölgesetze einzuführen und eine neue Konstitution zu schreiben.

Die neuen Wirtschaftsgesetze haben die Wirtschaft des Irak völlig umgewandelt, einige der radikalsten Globalisierungsmaßnahmen in der Welt wurden umgesetzt, bestehende Gesetze für Handel, öffentliche Dienste, Bankwesen, Steuern, Landwirtschaft, Investitionen, Auslandsinvestitionen, Medien und Öl wurden aufgehoben und US-Konzerne wurden in großem Stil bevorzugt, was auch besseren Zugang zu irakischem Öl und dessen Kontrolle einschließt.

Sie haben es damit geschafft, die Globalisierungspolitik der Konzerne auf den Irak auszuweiten und den US-Konzernen kurzfristige wie auch langfristige Profite zu sichern. Irak ist erst der Anfang. Mit Ermunterung von Bechtel, Chevron. Halliburton, Lockheed Martin und anderen wird der Plan nun auch auf andere Länder im Mittleren Osten ausgedehnt.

Die Länder im Mittleren Osten wurden lange Zeit durch ihre Ölreserven geschützt, und hatten es daher nicht nötig, Freihandelsverträge zu unterzeichnen. Die Invasion und Besetzung des Irak hat jedoch gezeigt, wie weit die Konzerne zu gehen bereit sind um ihre Interessen zu verteidigen.

Präsident Bush bestätigte in seiner UN-Ansprache im Jahre 2005 seine Absicht, den Freihandel auszubauen. Ein großer Teil der Ansprache bezog sich auf die Konferenz der Welthandelsorganisation (WTO), die drei Monate später in Hongkong stattfand. Die WTO wurde 1995 gegründet, hat 148 Mitgliedstaaten und ist eine mächtige Organisationen, welche die Regeln der Globalisierung aufstellt und durchsetzt.

Sie hat ihr Hauptquartier in Genf und verwaltet Verträge in vielen Bereichen wie Landwirtschaft, Telekommunikation und Dienstleistungen. Sie überwacht internationale Gesetze von Mitgliedstaaten. Sie ist Schiedsrichter beim Streit zwischen Regierungen über die Regeln und erzwingt ihre Entscheidungen durch Auferlegen von Strafmaßnahmen.

Vor der WTO bezogen sich multinationale Handelsgesetze hauptsächlich auf den Transport von Gütern zwischen den Ländern, besonders auf Zölle. Die WTO setzt die Regelung dieser Aspekte fort, geht aber weiter, indem sie die internen Gesetze der Länder regelt.

Durch diese beispiellose Kontrolle hat die WTO mehr als andere globale Institutionen aggressiven Widerstand angeregt. Die Regeln der WTO verpflichten die Länder, landwirtschaftliche Produzenten und Exporteure zu subventionieren, verbieten ihnen aber Preisstützungen, Marktschutz oder Subventionen bei Hilfsprodukten wie Dünger, Setzlingen oder Farmwerkzeugen anzuwenden.

Dies führt dazu, daß die kleinen Bauern in aller Welt durch billigere, subventionierte Produkte unterboten und dann von ihrem Land vertrieben werden, während jene, die ihre Produkte auf den Weltmarkt exportieren können, also die immer kleiner werdende Anzahl von riesigen landwirtschaftlichen Konzernen, Kontrolle über die Lebensmittelversorgung der Welt erhalten.

Am 20. September 2001 kündigte der US-Handelsvertreter Robert Zoellick an, daß die USA “dem Terrorismus mit Handel begegnen würde”. Im Namen des Kampfes gegen den Terrorismus rief er auf, eine Reihe Vereinbarungen zur Konzernglobalisierung zu treffen und mit Verhandlungen zum Ausbau der WTO und für “Schnellentscheidungen” zu beginnen.

“Schnellentscheidungen”
bezieht sich auf Gesetzgebung die es dem Präsidenten erlaubt, Handelsgesetze schnell durch den Kongreß zu bringen und zentrale Funktionen des demokratischen Prozesses kurzzuschließen.

Es ist klar, daß die Formulierung des Bush-Konzepts der Höhepunkt von Jahrzehnten (vielleicht sogar Jahrhunderten) voller Arbeit, Ideen und Planung einer relativ kleinen Gruppe Menschen ist, welche nicht einmal in allen Punkten übereinstimmen mögen, die jedoch ausreichend übereinstimmen um ihre Ressourcen zusammenzulegen und ihre eigenen Regeln zur Herrschaft über die Welt aufstellen.

“Die neuen Regeln der Globalisierung
- und die Menschen die sie aufstellen – zielen auf die Integration der globalen Märkte ab und vernachlässigen die Bedürfnisse der Menschen, welche die Märkte nicht befriedigen können. Dieser Prozeß konzentriert die Macht und drängt die Armen an den Rand, die Menschen sowie auch die Länder.” (Bericht über die Entwicklung der Menschheit, Vereinte Nationen, 1999).

Die Auswirkungen der Wirtschaftspolitik, welche durch die Weltbank, den IMF und die WTO auferlegt wurde, zeigt sich deutlich in den verschiedenartigsten Ländern wie Sambia, Rußland, Argentinien, Mexiko, China und Südafrika.

Sambia

Am 18. Februar 2004 begannen die Menschen in Sambia mit einem landesweiten Streik. Vor vierzig Jahren war Sambia das zweitreichste, afrikanische Land südlich der Sahara. Es hatte einen starken industriellen Sektor, profitable Kupferexporte und eine Regierung, die bei der Lenkung der Wirtschaft eine große Rolle spielte.

Doch der Ölschock im Jahre 1973 brachte eine dreifache finanzielle Belastung. Erstens erhöhten sich die Kosten für importiertes Öl. Zweitens erhöhten sich die Kosten für alle importierten Güter. Und letztlich führte der Ölschock zu niedrigerem Bedarf für Sambias Hauptexport – Kupfer. Sambia war daher gezwungen, Geld von ausländischen Geldgebern zu borgen.

Die internen Schulden stiegen von $814 000 000 in 1970 auf 3.2 Milliarden Dollar im Jahre 1980. Sambia wandte sich an den Internationalen Währungsfond und die Weltbank um die Schulden zurückzuzahlen.

Die Weltbank gab Darlehen im Wert von 6.6 Millionen Dollar für ein Programm zur Ölexploration. Im Jahre 1982 war noch kein Öl gefunden worden. Zwischen 1983 und 1987 wandten die Weltbank und der IMF ein strukturelles Anpassungsprogramm an, das mehrere Änderungen in der Wirtschaft von Sambia erforderlich machte. Alle zielten darauf ab, die Regierung zu zwingen, soviel Geld wie möglich von internen Ausgaben abzuziehen um ihre Schulden zurückzuzahlen.

Die Regierung von Sambia mußte die Subventionen für Güter wie Korn und Dünger einstellen, die Währung abwerten um Exporte für den Weltmarkt attraktiver zu machen, Importschranken eliminieren, welche die heimische Industrie von ausländischer Konkurrenz geschützt hatten und Regierungsausgaben durch einen Lohnstopp reduzieren. Das Ergebnis war grauenhaft.

Lokale Produktion kam nahezu zum Stillstand, da sie nicht mit der neu eingeführten, ausländischen Konkurrenz Schritt halten konnte. Unter starkem Druck der Öffentlichkeit informierte die Regierung von Sambia den Internationalen Währungsfond und die Weltbank, daß sie eine solche Belastung nicht akzeptieren könne und kündigte das strukturelle Anpassungsprogramm im Jahre 1987.

Das Experiment dauerte ein Jahr, ehe die Geldgeber rebellierten. Die Gelder des Internationalen Währungsfond und der Weltbank wurden ausgesetzt, und die internationalen Geldgeber von Sambia zogen ihr Geld ab. Sambia konnten sich dem Abzug all seiner ausländischen Kredite nicht standhalten und mußte klein beigeben.

Die Weltbank und der Internationale Währungsfond akzeptieren unter keinen Umständen einen Betrieb der von einer Regierung geführt wird. Sie bevorzugen Betriebe die von der Privatwirtschaft geführt werden. Die Regierung mußte daher privatisieren und öffentliche Organisationen, wie etwa Trinkwasserversorgung oder Abwassersysteme, welche im Besitz der Regierung sind und von ihr betrieben und/oder geführt werden, an private Organisationen wie Firmen abgeben.

Liberalisierung des Handels bedeutete auch, daß Sambia Zölle reduzieren mußte, wodurch die lokalen Firmen der internationalen Konkurrenz ausgesetzt waren. Die Textilindustrie brach zusammen. Arbeitsplätze in der Produktion fielen zwischen 1991 und 1998 um 43%. Nach der Zollerniedrigung blieben im Jahr 2002 nur acht Firmen übrig.

Dies ist ein übliches Ergebnis der Globalisierungspolitik der Konzerne in allen Teilen der Welt. Südafrika war einst der stabilste Staat in Afrika. Damals stand der Rand 1.8 zum Pfund, heute fluktuiert der Kurs um 14 Rand zum Pfund.

All das politische Getue um die Apartheid war nicht mehr als ein Trick der Bankiers um Kontrolle über die Wirtschaft und die Regierung zu erlangen. Ein Vertrag für ein ausländisches Darlehen über 20 Jahre, der von Finanzminister Trevor Manuel unterzeichnet wurde, erlaubte den Ankauf von Kriegsschiffen und Kampfflugzeugen (also von Ausrüstung für die es im Land kein kompetentes Bedienungspersonal gibt).
Dies ist ein typisches Beispiel einer Schuldenfalle für die Dritte Welt. Der Vertrag wurde dem Parlament nie zur Genehmigung vorgelegt, was das Gesetz zum Management öffentlicher Finanzen verletzte.

Der Zusammenbruch der russischen Wirtschaft

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Am Weihnachtstag im Jahre 1991 wurde die rote Flagge am Kreml eingeholt und Ende Dezember gab es keine Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken mehr. Wie fünfzehn Jahre später im Irak, war der Ölsektor der Hauptpreis am russischen Horizont.

Rußland sitzt auf etwa 5% der bekannten, globalen Ölreserven. Manche Schätzungen geben die potentiellen Ölreserven sogar mit etwa 14% an. All dieses Öl wurde vom Staat kontrolliert und die Ölfirmen der USA wollten es gerne haben. Die Ökonomen sahen eine Chance, die größte kommunistische, staatseigene Wirtschaft in eine Marktwirtschaft umzuwandeln.

Das Freiheits-Unterstützungsgesetz (Freedom Support Act ) trat im August 1992 in Kraft und forderte speziell einen Beitrag der USA zum IMF, so daß der IMF mehr Ressourcen für Rußland bereitstellen könne. Am 1. Juni 1992 wurde Rußland sowohl in den Internationalen Währungsfond als auch in die Weltbank aufgenommen und kurz danach fingen die Gelder an zu fließen.

Im August veröffentlichte die Bank eine Beschreibung ihres Darlehens von $760,000,000 zur Unterstützung der Reformen für den Übergang zu einer Marktwirtschaft. Teil der Reformen war, unter anderem, die Privatisierung und Restrukturierung der staatseigenen Betriebe, Förderung von ausländischen Direktinvestitionen, wettbewerbsfördernde und anti-monopolistische Maßnahmen, Reform der finanziellen Institutionen und der Wirtschaftsbanken.

Wenn es ums Restrukturieren ging, lag die Weltbank an zweiter Stelle hinter dem Internationalen Währungsfonds. Das erste Darlehen von 719 Millionen Dollar wurde am 5. August 1992 gegeben. In den Jahren 1993 und 1994 wurde das jährliche Kreditvolumen auf über 1 Milliarde Dollar angehoben, und im Jahre 1995 auf etwa unter 3.5 Milliarden Dollar verdreifacht.

Im Jahre 1996 folgten 2.5 Milliarden, 1997 1.5 Milliarden und 1998 4.6 Milliarden Dollar. In diesem Jahr brach die russische Wirtschaft zusammen. Im folgenden Jahr erhielt Rußland weniger als eine halbe Million vom Internationalen Währungsfond und wurde danach abgeschnitten.

Die Umwandlung der russischen Wirtschaft war schnell und turbulent. Zuerst verlangte der Internationale Währungsfonds, daß die Regierung alle Preisstützungen eliminiert. Die Preise stiegen in den Himmel. Die Russen gaben ihre Ersparnisse in großer Eile aus, was allein in den ersten drei Monaten zu 520% Inflation führte.

Millionen Menschen sahen, wie ihre Ersparnisse und Renten praktisch über Nacht bedeutungslos wurden. Der Internationale Währungsfond forderte die Regierung auf, bei der Geld- und Finanzpolitik die Bremse anzuziehen, was zu einer massiven Depression führte.

Nach vier Jahren Reform war das Durchschnittseinkommen um 50% gefallen. Danach folgte die Massenprivatisierung. Eines der vielen Probleme der Zwangsprivatisierung war, daß die Stärke der vertikalen Integration der russischen Wirtschaft offensichtlich nicht bekannt war.

Sobald eine Firma schloß, folgten andere. Die Privatisierung eliminierte das Einkommen der Regierung von ihren einst profitablen Firmen. Die russische Produktion war noch nicht in der Lage, auf dem Weltmarkt zu konkurrieren.

Von 1992-1998 fiel die russische Produktion um mehr als 40%. Genau wie in Sambia machte der Internationale Währungsfond falsche Vorhersagen, nach denen die russische Regierung das Einkommen, das sie zuvor von ihren Firmen erhielt, nun durch Steuern erhalten würde.

Doch viele Russen waren arbeitslos und es gab daher wenig zu versteuern. Die Annahme war, daß private, ausländische Anleger sich um russische Firmen schlagen würden. Doch die Firmen warteten und die Regierung hatte kein Einkommen, denn weder die privatisierten Firmen noch die verbleibenden staatlich kontrollierten Firmen erwirtschafteten genug Gewinn.

Als Folge konnten Millionen von Arbeitern keine Gehälter ausgezahlt werden und Rentenzahlungen waren verspätet oder blieben aus. Selbst in der trostlosen Sowjetzeit lebten nur 2% der Bevölkerung in Armut. Nun stieg dieser Anteil auf nahezu 50% und mehr als die Hälfte der russischen Kinder lebten unterhalb der Armutsgrenze.

Im Jahre 1998 stellte Boris Kagarlitsky, Forschungsbeauftragter der Russischen Akademie der Wissenschaften fest: “Das Hauptmotiv der Entscheidungsträger des Internationalen Währungsfonds war nicht der Erfolg von Rußland, sondern der Reichtum der westlichen Anlegergemeinschaft, die aus unserer Krise eine Menge Geld gemacht hat.”

Es gab natürlich auch Gewinner. Hier waren es Rußlands etablierte Öl- und Gasmagnaten, Bankiers und Immobilienhändler, die Vorteile aus der gerade reformierten Wirtschaft zogen. Nachdem der Internationale Währungsfond und die Weltbank die Umverteilungswerkzeuge der Regierung eliminiert hatten, wurde Reichtum geschaffen – aber in welchen Händen? In denen der Juden? Wo waren die Auslandsinvestitionen? Warum hat sich der Westen nicht auf diese Geschäftsmöglichkeiten gestützt?

Er hat, aber nur im Ölsektor: Halliburton in Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan und Rußland, Chevron in Kasachstan und Rußland und Bechtel in Aserbaidschan, Georgien, Rußland, Kasachstan und Turkmenistan.

Andere Firmen denen die Weltbank geholfen hat, schließen Total, Exxon-Mobil und Enron ein. Die Umsetzung der Wirtschaftspolitik des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und der US-Regierung im Rußland nach der Sowjetzeit waren für den finanziellen Zusammenbruch von Rußland im Jahre 1998 verantwortlich, und dieselbe Politik wurde nach der Invasion von 2003 auch dem Irak aufgezwungen.

Die beiden Länder zeigen viele Gemeinsamkeiten: in beiden wurde die Wirtschaft mit starker Hand von der Regierung kontrolliert; beide wurden praktisch über Nacht zur Umstellung auf eine marktorientierte Wirtschaft gezwungen; beide wurden von amerikanischen Führern in Politik und Wirtschaft als Experimente beschrieben, die zeigen sollten, daß amerikanische Wirtschaftspolitik ganze Regionen transformieren kann; in beiden liegt ein Ölvermögen direkt unter der Oberfläche; und beide wurden gezwungen, ihre Gesetze zu ändern um US-Konzernen leichteren Zugang zu ihren Rohstoffen zu gewähren.

Dagegen sei Putin….(…0der doch nicht ?)
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Gruß
Der Honigmann
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Mit ihrem angeblichen Kampf gegen Hunger rechtfertigen Agrokonzerne wie Monsanto oder Syngenta den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut in der Dritten Welt. Dieses Argument schieben sie in der Debatte um die Gentechfrei-Initiative immer wieder vor. Die Gentech-Industrie, die sich philantropisch des Hungerproblems annimmt? Weit gefehlt. Der Gentech-Industrie geht es vielmehr um neue Absatzmärkte. Wenn sich die Gentechnik in der Landwirtschaft durchsetzt, werden künftig noch mehr Menschen hungern. Im Land von Syngenta, wie auch im übrigen Europa, wollen die wenigsten Bauern und Konsumentinnen etwas von Gentech-Food wissen. Es bilden sich sogar zahlreiche gentechfreie Zonen wie das Tessin, die Toscana oder Oberösterreich. Die Multis wittern Chancen für neue Absatzmärkte in der Dritten Welt, etwa in Indien, Guinea-Bissau und Tansania.

Gentech für die “Dritte Welt”

Beispiel gefällig? Vor rund zwei Jahren bewilligte die indische Regierung den Anbau von gentechnisch veränderter Bt-Baumwolle. Mittlerweile wird diese Monsanto-Pflanze in Indien auf über 1,25 Millionen Hektaren angebaut – und die Erfahrungen der Produzenten lassen Schlimmes befürchten. Die Versprechen der Hersteller, die Bauernfamilien könnten dank dem teuren und patentierten Saatgut eine größere Ernte einfahren, haben sich laut unabhängigen Studien nicht bewahrheitet. Im Gegenteil – manchen Bauern droht der Ruin.
Das patentierte Gentech-Saatgut müssen die Landwirte für jede Aussaat neu kaufen, was sie von Saatgutfirmen aus den Industrienationen abhängig macht – eine neue Art Kolonialisierung zeichnet sich ab. In der Dritten Welt dient häufig ein Teil der Ernte als Saatgut fürs nächste Jahr. Kommt hinzu: Entgegen den Behauptungen der Befürworter nimmt der Chemie-Einsatz nur zu Beginn ab. Mittel- und langfristig steigt er auf Gentech-Feldern an, wie Zahlen des USLandwirtschaftsministeriums belegen.

Die chemischen Produkte können sich die Menschen in der Dritten Welt nur in Ausnahmefällen leisten. Denn in den Entwicklungsländern leben nach wie vor bis zu 80 Prozent der Menschen als Kleinstproduzenten von weniger als einem Hektar Land. Die Gentech-Landwirtschaft ist auf die industrielle Bewirtschaftung großer Monokulturen ausgerichtet. Ziel und Zweck ist es, Arbeitskraft und Zeit zu sparen. Doch gerade darüber verfügen die Bauern in der Dritten Welt reichlich. Wie rasch die Gentech-Landwirtschaft die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern verdrängt, läßt sich am Beispiel Argentinien ablesen: Der Anbau von transgener Soja beschleunigte den landwirtschaftlichen Konzentrationsprozess massiv, Zehntausende Kleinbetriebe gingen ein. Die Bauern wanderten ab und blieben auf der Suche nach Arbeit in den Slums der Vorstädte hängen. Ein Auskommen fanden sie dort nicht. Die Bauernfamilien erwarteten Mangelernährung, Langeweile und fehlende Perspektiven.

Alternativen zur Gentech-Landwirtschaft existieren wohl. Angepasste ökologische Landwirtschaft heißt das Stichwort. Diese ist günstig und auch in der Dritten Welt gang und gäbe.
Das Nebeneinander von konventioneller Landwirtschaft und Gentech- Feldern ist auf Dauer «kaum realisierbar». Zu diesem Schluss kommt das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick. Die Umsetzung von Freisetzungsvorschriften – sofern vorhanden – ist sehr teuer, und nutzlos: In Westkanada wächst kein biologischer Raps mehr. Wenn nicht mal Kanada in der Lage ist, das ursprüngliche Saatgut gentechfrei zu erhalten – wie soll das ein Bauer in einem Entwicklungsland schaffen, der über weit weniger Ressourcen verfügt? Kein Wunder, lehnen viele Entwicklungsländer die Gentechnologie in der Landwirtschaft ab. Sie wollen keine gentechnisch veränderten Organismen, sei es als Nahrungsmittelhilfe oder als Saatgut.

Niemand will Gentechnik

Benin hat 2002 ein fünfjähriges Moratorium beschlossen, Sambia, Sudan oder Angola haben gentechnisch veränderten Mais als Nahrungsmittelhilfe abgelehnt oder verlangt, dass der Mais gemahlen eingeführt wird. Sie wollten so eine Kontaminierung der einheimischen Maissorten verhindern, denn der zum Essen bestimmte Mais wird häufig als Saatgut verwendet. Ihre Befürchtung ist begründet. In Mexiko sind verschiedene Ursorten von Mais bereits kontaminiert, weil US-Importmais angesät wurde. Die Kommission des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta hat deshalb Mexiko empfohlen, den Maisimport aus den USA drastisch zu reduzieren und äußert vorsichtig mit der Freisetzung von gentechnisch verändertem Saatgut umzugehen. Für gentechkritische Entwicklungsländer sind unterstützende Zeichen aus Europa sehr wichtig – auch aus der Schweiz, wo mit Syngenta der grösste Agrochemie-Konzern der Welt seinen Hauptsitz hat. Sagt die hiesige Bevölkerung Nein zu Gentechnik in der Landwirtschaft, hat das Signalwirkung,
wie das Beispiel Malaysia zeigt: Dort wurde das Syngenta-Herbizid Paraquat 2002 vor allem darum verboten, weil es in der Schweiz mit einem Verbot belegt ist.

Mit Gentechnik wird Hunger gesät !

Bleibt die Frage: Lässt sich mit Gentechnologie in der Landwirtschaft der Hunger bekämpfen? Wagen wir einen Blick auf die Gentech-Produktepalette der Dritten Welt: Angebaut werden vor allem Baumwolle, Soja und Mais – für den Export, zur Tierfutterproduktion in den Industrieländern. Das Land fehlt für den Anbau von Nahrungsmitteln für die Bevölkerung. Mit Gentechnologie wird in der Tat Hunger gesät. Ein Nebeneinander von konventioneller Landwirtschaft und Gentech-Feldern ist laut dem FiBL in Frick «kaum realisierbar»

Mittelland Zeitung Gesamtausgabe, 18.06.2005
Gastautorin: Die Gentechfrei-Debatte aus Sicht der Hilfswerke

AUTORIN Caroline Morel ist 36 Jahre alt und seit 2002 Geschäftsleiterin von Swissaid. Die Ethnologin hat in Nicaragua gearbeitet, wo G90-Saatgut zugelassen werden soll. Swissaid ist Mitglied des Pro-Komitees der Gentechfrei-Initiative, die diese Woche vom Nationalrat abgelehnt worden ist.
CAROLINE MOREL
http://daslebenbefreien.de/startseite/aktuelles/aktuelles.html

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Gruß

Der Honigmann

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So viele Fotos der Teilnehmer an der Bilderberg-Konferenz hat es noch nie gegeben. Endlich können wir den Namen auf der Liste auch Gesichter zuordnen, was gar nicht so einfach ist. Diesmal haben wir sie trotz massiver Behinderung durch die Polizei erwischt.

Hier sehen wir einen ziemlich üblen Zeitgenossen aus der schwedischen Wallenberg-Dynasty. Er sitzt in den Aufsichtsräten von Atlas Copco, SAS Group, Skandinaviska Enskilda Banken, ABB Group, The Coca-Cola Company, der Knut und Alice Wallenberg Stiftung und der Stockholm School of Economics. Er ist auch Ritter des Seraphim Ordens.

Cisneros gilt als lateinamerikanischer Medienzar. Mit einem Vermögen von etwa 3,4 Milliarden US-Dollar gehören er und seine Familie zu den 150 reichsten Menschen der Welt. Mit seiner Unternehmensgruppe erwarb er Konzessionen der US-amerikanischen Firmen aus der Nahrungsmittel- und Unterhaltungsbranche, u.a. von Burger King, Pizza Hut, Sears Roebuck und Blockbuster-Videotheken. Er besitzt zahlreiche Fernsehsender in den USA und Latainamerika. Er ist einer der grössten Gegner von Präsidenten Chávez.

Prichard ist Präsident and CEO von Metrolinx, welche den gesamten öffentlichen Verkehr in der Aglomoration von Toronto und Hamilton in Kanada betreibt.

Voser war im Verwaltungsrat der UBS und ist jetzt oberster Chef des Ölmultis Shell.

Castries ist Vorstandsvorsitzender des französischen Versicherungskonzerns AXA.

Der Typ links könnte Prince Constantijn der Niederlande sein, schwer zu sagen.

Campbell ist Premierminister der Provinz British Columbia Kanada und Vorsitzender der British Columbia Liberal Party.

Mansbridge ist der Hauptkorrespondent und politischer Kommentator des staatlich kanadischen TV-Senders Canadian Broadcasting Corporation (CBC).

Zoellick ist ehemaliger US-Vizeaussenminister und jetzt Präsident der Weltbank.

Fotos oben Copyright 2010 Quierosaber

Links könnte es sich um Donald Graham handeln, Vorstandsvorsitzender und Chef der Washington Post. Und der rechts sieht sehr nach Evelyn de Rothschild aus. Der Typ im Hintergrund ist auch unbekannt. Ihr könnt ja mithelfen sie zu identifizieren, danke.

Obama hat Holbrook zum Sonderbeauftragten für Pakistan und Afghanistan ernannt. Der grösste Kriegstreiber soll Frienden stiften? Eine Frechheit. Çakir ist ein türkischer Journalist. In seinem neusten Artikel bestätigt er seine Teilnahme an den Bilderberg-Sitzungen, aber er sagt, er darf laut den strengen “Chatham House”-Regeln nichts darüber erzählen. Er sagt nur, die Türkei wäre kein Thema gewesen.

Ob das Evelyn de Rothschild ist, bin ich mir nicht ganz sicher, denn er steht nicht auf der Liste. Aber die Anonymität wäre normal für diesen Oberfinancier, der seine Finger überall drin hat. Er war Direktor diverser Rotschild Banken, im Verwaltungsrat der Rothschilds Continuation Holdings AG, Direktor von De Beers, Chef der Wirtschaftszeitschrift “The Economist”, Chef der britischen Bankiersvereinigung, Direktor von IBM in Grossbritannien und vieles mehr.

Balsemão ist der ehemalige portugiesischer Ministerpräsident und Miteigentümer der portugiesischen Impresa-Medien Gruppe.

Moyo ist so ziemlich in allen globalen Verbrecherorganisation Mitglied und das Time-Magazin wählte sie unter die 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Nach ihrem Studium in Havard arbeitete sie für die Weltbank und Goldman Sachs. Sie ist Mitglied des Centre for International Business and Management (CIBAM) der Universität Cambridge und des Royal Institute of International Affairs (Chatham House). Sie ist Buchautorin und einer der sogenannten Young Global Leaders und wurde vom Weltwirtschaftsforum für ihre Tätigkeit im Bereich Mikrofinanzierung in der III. Welt geehrt. Ein typisches Werkzeug der NWO.

Diesen Oberverbrecher muss ich nicht beschreiben, den kennen wir alle, der Capo de tutti Capi, der in Blut badet und Millionen auf dem Gewissen hat, wenn er eins hätte. Hoffentlich kratz er bald ab. Es gibt ja einen Wettbewerb zwischen ihm und David Rockefeller, wer den anderen überlebt.
Die “Mutter” der Bilderberger, Königin Beatrix der Niederlande.

Volcker war Chef der Fed und ist jetzt Wirtschaftsberater von Obama. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Aufgabe des Goldstandards nach dem Bretton-Woods-System und ist der Hauptschuldige für die Geldentwertung und Finanzkrise.

Johnson is the Vizechef von Perseus LLC und Ehernmitglied im Vorstand der Brookings Institution.

Wellink ist Präsident der niederländischen Zentralbank.

Scholten ist Mitglied des Vorstandes der Oesterreichischen Kontrollbank AG und ein Dauerteilnehmer an den Bilderberg-Treffen.

Hommen ist Chef der ING Groep N.V, grösster Finanzdientsleiter der Niederlande

Almunia ist spanischer EU-Kommissar, zuständig für das Ressort Wettbewerb. Links neben ihm steht Francisco Jiménez, General Manager des Dolce Sitges Hotel. Ich hab ihn kennen gelernt, als ich dort vor einigen Wochen Gast war.

Kroes ist EU-Kommissarin für die Digitale Agenda. Sie gehörte mehreren Aufsichtsräten namhafter Unternehmen an und war unter anderem niederländische Verkehrsministerin.

Solana war Generalsekretär der NATO, Generalsekretär des Rates der Europäischen Union und Hoher Vertreter für die Gemeinsame Aussen- und Sicherheitspolitik (GASP).

Katainen ist finnischer Finanzminister

Ollila ist Vorstandsvorsitzender von Nokia und Mitglied im Vorstand von Ford und Royal Dutch Shell.

Fotos oben Copyright 2010 Quierosaber

Ich möchte mich ausdrücklich über die gute Zusammenarbeit aller Berichterstatter der alternativen Medien und Fotografen bedanken, die einen unglaublichen selbstlosen Einsatz zeigten, auf ihre eigenen Kosten. Ich bin geehrt euch dort wieder gesehen oder neu kennen gelernt zu haben. Einen speziellen Dank geht an Charley Skelton und seine Frau Hanna.

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/weitere-fotos-der-bilderberg-teilnehmer.html

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Gruß

Der Honigmann

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