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Archive for the ‘Banken’ Category


Bitcoins sind demnächst weniger Wert als bedrucktes Papier. Von Baxter Dmitry für www.YourNewsWire.com

Bitcoin sind eine Betrugsmasche der Neuen Weltordnung, um freiheitsliebende Menschen dazu zu bringen, ihr Geld aus physischen Werten herauszuziehen und es in ein System einzubringen, dass ihrer banken- und und staatsfeindlichen Gesinnung entspricht – allerdings werden sie damit von den Hintergrundmächten hereingelegt, wie ein Experte für internationalen Betrug meint, der davor warnt, dass die Cryptowährung bald wertlos sei.

Jeffrey Robinson machte sich einen Namen mit Recherchen zu großen Betrugsfällen – seine Bücher über die internationale Geldwäsche und die Pharmaindustrie haben den Vorhang geöffnet und das betrügerische Vorgehen von Wall Street und den Pharmakonzernen offengelegt.

Nun hat er seinen Fokus auf Bitcoin gerichtet.

Obwohl die Cryptowährung als elitenfeindlich und eine seltene Gelegenheit für den kleinen Mann beworben wird, sich etwas echten Wohlstand zu schaffen, so meint Robinson, dass die Betrugsmasche mit Bitcoin in Wahrheit von der Elite ausgeheckt wurde, um die Menschen dazu zu bringen, ihr echtes Geld und ihre echten Werte aufzugeben.

Es ist auch ihre Art, den Menschen die Idee einer weltweiten digitalen Währung schmackhaft zu machen.

Im Unterschied zu den Betrugsmaschen von kriminellen Bankern wurden Bitcoins – sowohl die Technologie als auch die Währung selbst – ursprübglich nicht als Abzockmittel konzipiert. Allerdings meint Robinson, dass die Währung sich in genau das verwandelt hat und die Mächte, die im Hintergrund die Fäden der Währung ziehen bald schon Unschuldige und die ideologischen Unterstützer von Bitcoins im Millionen bringen werden.

Tatsache ist, dass die Hintergrundmächte das System dazu verwenden, um sich auf die Schnelle selbst zu bereichern, während gleichzeitig Möchtegernrevolutionäre umgarnt werden, die sich alle freiwillig und von selbst genau an die richtige Stelle für das kommende digitale Schlachtfest bewegen und sie damit die Fähigkeit verlieren, sich dagegen zu wehren.

Man muss nur zurückdenken, als das Internet selbst als ein revolutionäres und libertäres Werkzeug gesehen wurde, mit welchem sich das Volk gegen die Übergriffe des Staates wehren können würden. Inzwischen wurde das Internet zur wichtigsten Waffe von Staaten, wenn  es um die Kontrolle und Ausforschung ihrer Bürger geht. Robinson meint, dass Bitcoin den selben Weg hinter sich hätte.

Im Gespräch mit Fortune beschreibt Robinson die Probleme im Internet mit der Bitcoin Betrugsmasche und erklärt, dass ein großer Zusammenbruch unvermeidlich ist:

Sie haben ihre Karriere mit dem Schreiben über Betrug und Schwindel verbrecht. Wenn Bitcoin ein Betrug ist, wer ist dann der Betrüger?

Es ist ein Betrug, da es keine wirkliche Währung ist, aber lassen Sie mich das erklären. In Wirklichkeit gibt es zwei unterschiedliche Bitcointypen. Es gibt Bitcoins mit Blockchain Technologie, die ich für fantastisch und für die Zukunft halte, und in die alle möglichen Unternehmen im Silicon Valles und anderswo auf der Welt viel Geld investieren, um auf Basis von Blockchains Geschäftsmodelle zu etablieren, da es eine wunderbare Sache ist, mit der sich Werte friktionslos bewegen können.

Dann aber gibt es da noch das Problem mit der Pseudowährung und der Pseudohandelsware. Ein Teil des Betruges macht die Pseudohandelsware aus, da es sich um einen völlig leeren und illiquiden Markt handelt. Wenn man weis, dass es um die 13 Millionen Münzen im Umlauf gibt und sich über 50% von diesen im Besitz von etwa 950 Personen befinden, dann weis man auch, wie leer dieser Markt eigentlich ist und wie anfällig er für Preismanipulationen ist.

Es handelt sich im Grunde ausschliesslich um einen Betrug über Preismanipulationen. Und dann gibt es da diese Wundermittelverkäufer im Fernsehen, wie etwa diese Winklevosszwillinge, die den Menschen sagen, dass Bitcoin irgendwann einen Stückpreis von 40.000 Dollar erreichen werden. Und niemand widerspricht ihnen oder fragt: Was raucht ihr eigentlich? Bitcoin sind keine Investition, es ist ein einarmiger Bandit. Oder eher, ein sich drehendes Rouletterad.

Wie wird die ganz Sache mit den Bitcoin enden?

Unternehmen werden weiter mit Blockchain experimentieren und zeigen, dass die Innovation unabhängig von der Bitcoinwährung relevant ist. Gleichzeitig werden alle, die sich zum Spass ein paar Bitcoin gekauft haben erwarten, dass sie damit eine Menge Geld verdienen können. Vielleicht haben sie sich für 100 Dollar eingekauft, als eine Münze noch 10 Dollar wert war und jetzt sitzen sie auf einer Menge „Geld“.

Diese werden sich davon einen Urlaub oder einen neuen Computer davon gönnen, aber sie werden sich nicht mehr von neuem mit Bitcoin eindecken. Es gibt keine Hinweise darauf, dass wer seine Münzen verkauft hat, am Ende wieder in den Markt einsteigt. Nach und nach wird der Markt einen Schwund erleben, weil Bitcoin von niemandem wirklich benutzt wird. Die großen werden früher oder später aussteigen und jene, die ein oder zwei Stück gekauft haben, oder im Schlimmstfall ihre Ersparnisse reingesteckt haben werden am Ende alles verlieren.“

http://1nselpresse.blogspot.de/2017/05/betrugsexperte-bitcoin-sind-eine.html

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Der Honigmann
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Die Medien preisen die Wohltaten der EU – auch gegenüber Deutschland. Was nicht berichtet wird: Deutschland zahlt doppelt so viel ein als es zurück erhält. Beim Euro sieht die Bilanz noch verheerender aus.

Von Hubert Königstein

Fast täglich können wir die Geschichten der wundersamen Geldvermehrung und selbstlosen Hilfe aus Brüssel lesen. Die Geschichten sind immer gleich und erinnern fatal an die Planübererfüllungs-Feierlichkeiten in sozialistischen Staaten.

Eine Dankesmeldung an das ZK in Brüssel lautet dann wie folgt: Hessen profitiert vom Geld aus Brüssel. Nun fließen EU-Fördermittel in Millionenhöhe, heißt es. Wofür? Arbeitslose Frauen lernen „hochwertige Second-Hand-Kleidung“ herzustellen. Das ist nicht fingiert und kein Witz.

Andere Frauen können sich davon kostenfrei mit Kleidung ausstatten. Das ist auch nicht fingiert. FNP vom 25.3.2017 „Wie die EU hilft“.

Der Brunnentempel in Niederselters wurde mit (vermutlich 700.000 €) EU-Fördermittel saniert. Alle Engländer, Niederländer, Portugiesen, Bulgaren, Rumänen, Tschechen freuen sich fortan an einem Juwel der Tourismusbranche. Ein europäischer Leuchtturm.

Auch Kunstrasensportplätze werden gefördert, wenn genügend Migranten gegen den Ball treten, aber nur dann. Deutsche Beine helfen da bei der EU nicht weiter.

Wie aber sieht es wirklich aus mit den Wohltaten und den Sterntalern, für die wir den Rock nicht hoch genug heben können?

  • Der deutsche Beitrag an die EU beträgt 24,28 Mrd. € im Jahr – um es verständlicher zu machen: das bedeutet, wöchentlich 467 Mio. €
  • Davon fließen 9,9 Mrd. € im Jahr, das bedeutet wöchentlich 192 Mio. € als „Wohltaten“, als Subventionen, zurück nach Deutschland.
  • Fazit: 14,3 Mrd. € im Jahr verschwinden, also Woche für Woche 275 Mio. € endgültig Richtung andere EU-Länder.

Damit nicht genug.

Zusätzlich hat die Deutsche Bundesbank zur Zeit 814 Mrd. € höchst zweifelhafte Forderungen an die Zentralbanken anderer €-Länder (Stand März, aktuelle Zahlen noch höher):

  • 14 Mrd € gegen Frankreich
  • 338 Mrd. € gegen Spanien
  • 376 Mrd. € gegen Italien
  • 72 Mrd. € gegen Griechenland

Es ist ein ebenso beliebter wie alter Trick von Hütchenspielern, das Gegenüber bewusst im unklaren zu lassen, unter welchem Becher echtes Geld liegt.

Wir halten fest: es gibt kein Geld aus Brüssel. Das Geld aus Brüssel ist Geld aus Deutschland, noch genauer, es ist Geld aus unseren Kommunen, denn jeder Bürger und jeder Betrieb, und nur von diesen kann das Geld stammen, wohnt in einer Kommune oder hat seinen Firmensitz in einer Kommune.

Politiker haben das Geld aus unseren Kommunen nach Brüssel geschafft. Und es fehlt Ihnen jedes Peinlichkeitsempfinden und der Anstand, sich dann noch für die Peanuts, die davon zurückkommen, feiern zu lassen.

Falsch ist, das Geld überhaupt erst fortzuschaffen, und es nur unter Bedingungen zum kleinen Teil zurückzuerhalten. Richtig wäre, den Nettozahlerbeitrag von 14,3 Mrd. € als EU-Beitrag zu zahlen, woran sich sofort die Frage anschließt, ist uns das überhaupt soviel Wert, für was und weswegen? Über die Verwendung der übriggebliebenen 9,9 Mrd. € würde dann ausschließlich in Deutschland nach deutschen Befindlichkeiten entschieden. Mit den Fördermitteln wird ein Vorteil vorgegaukelt, der in Gänze betrachtet ein Nachteil ist. Es geht ausschließlich um Täuschung.

Bei unserem Geld, das in andere Länder fließt, ist eher an Untreue, Diebstahl und finanziellen Landesverrat zu denken. Was berechtigt Politiker, die geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, Geld deutscher Steuerzahler auf verschlungenen Wegen ins Ausland zu schaffen, so dass bei hoher deutscher Beteiligung u.a. jeder Pole 249,50 € p.a., jeder Tscheche 540,80 € p.a., jeder Rumäne 259,40 € p.a., jeder Grieche = 454,40 € p.a., jeder Ungar 470,40 € p.a. und jeder Spanier 97,50 € p.a. erhält?

Die Target2-Salden legen offen, dass der Exportweltmeister Deutschland zwar viele Waren ins €-Ausland verkauft hat, diese sind aber auf Bundesbankebene zum großen Teil nicht bezahlt ! Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sich diese Exporterfolge als finanzielles Desaster auf Steuerzahlerkosten und als reine „Geschenke“ an andere Volkswirtschaften herausstellen.

Für die deutsche Volkswirtschaft würde es sich am Ende mehr rechnen, wenn wir den Jahresurlaub von 6 auf 12 Wochen verdoppeln, als „Geschäfte“ zu machen, bei denen der Kaufpreis auf Bundesbankebene nicht bezahlt wird.

deutscherarbeitgeberverband.de

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/115616-so-saugen-eu-und-euro-deutschland-aus

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Der Honigmann

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John F. Kennedy bereitete tragischerweise sein eigenes Todesurteil vor. Die Rede, welche er nach seinen ersten 100 Tagen im Amt hielt, und die Durchführungsverordnung, die er etwa zwei Jahre später in dem Bestreben unterzeichnete, das US-Notenbanksystem zu beseitigen, führten letztlich zu seiner Ermordung.

Der 35. Präsident der Vereinigten Staaten (1961-1963) – die jüngste Person, die jemals in dieses Amt gewählt wurde, sowie der Präsident, der am jüngsten starb, war John F. Kennedy. Er war kaum über seine ersten tausend Tage im Weißen Haus hinaus, als er am 22. November 1963 in Dallas ermordet wurde. Konkurrierende Schlussfolgerungen der Warren-Kommission, des Federal Bureau of Investigation (FBI), des Sonderausschussses des Repräsentantenhauses zur Aufklärung von Attentaten und eines Teams von pensionierten Geheimdienstbeamten haben – selbst nach 53 Jahren – keine Klarheit über die genauen Umstände der Ermordung John F. Kennedy’s verschafft. War er aufgrund einer Verschwörung ermordet worden? So jedenfalls hat es den Anschein.

In seiner Rede vor dem Verband der US-Zeitungsverleger am 27. April 1961 sprach John F. Kennedy über „eine monolithische und rücksichtslose Verschwörung“ und „Geheimgesellschaften“, die insbesondere die Vereinigten Staaten und die Welt im Allgemeinen beherrschten. Auszüge:

„Das Wort ‚Geheimnis‘ ist in einer freien und offenen Gesellschaft widerwärtig. Und als ein Volk sind wir von Natur aus und aufgrund historischer Entwicklung gegen jegliche geheimen Gesellschaften, geheimen Eide und geheimen Verfahren. Wir haben uns bereits lang zuvor zu der Bewertung entschieden, dass die Gefahren einer übermäßigen und ungerechtfertigten Verhüllung von sachdienlichen Tatsachen bei weitem die Gefahren überwiegen, die zu ihrer Rechtfertigung zitiert werden.“

„Denn wir stehen in der Welt um uns herum einer monolithischen und rücksichtslosen Verschwörung gegenüber, die auf verdeckte Mittel zurückgreift, um ihre Einflusssphäre auszuweiten – auf Infiltration statt auf Invasion, auf Subversion statt auf Wahlen, auf Einschüchterung statt auf freie Wahl, auf Guerillas in der Nacht statt auf Armeen am Tage.

Es ist ein System, das umfangreiche menschliche und materielle Ressourcen in den Aufbau einer engmaschigen, hocheffizienten Maschinerie eingebracht  hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen eng miteinander verbindet. Seine Vorbereitungen sind verborgen, nicht veröffentlicht. Seine Fehler werden vertuscht, nicht in die Schlagzeilen gebracht. Seine Dissidenten werden zum Schweigen gebracht, nicht gelobt. Kein Aufwand wird hinterfragt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis wird offenbart. „

Man sagt, dass die Rede, die John F. Kennedy in seinen ersten 100 Tagen im Amt gemacht hat, anscheinend diejenige war, die sein Schicksal besiegelte. Er wollte nicht die Nachrichten zensieren, Dissidenten unterdrücken, Regierungsfehler vertuschen oder der Presse und der Öffentlichkeit die Tatsachen vorenthalten, die sie zu wissen verdient haben. Er wollte, dass die Presse informiert, aufrüttelt, nachdenkt, und sogar die öffentliche Meinung aufbringt. Die so hart austeilende Rede kam offensichtlich nicht gut an beim „System“ und der mächtigen Elite an der Spitze, die sich von John F. Kennedy’s Ideen bedroht fühlten.

Dann, am 4. Juni 1963, unterzeichnete John F. Kennedy seine Executive Order 11110 (Durchführungsverordnung Nr. 11110). Dieser Präsidialerlass forderte die Ausgabe von 4.292.893.815 Dollar in Banknoten der Vereinigten Staaten durch die US-Schatzkammer anstatt durch das Federal Reserve System (die US-Notenbank) – das Zentralbankensystem der Vereinigten Staaten, das weder bundesstaatlich noch ein „System“ im Besitz der Regierung ist, es ist vielmehr eine Privatrechtsperson.

Executive Order 11110 gab der US-Schatzkammer die ausdrückliche Befugnis, Silberzertifikate gegen jegliche Silberbarren, Silber, oder Standard-Silberdollar im Schatzamt auszustellen. Infolgedessen wurden besagte rund 4,3 Milliarden Dollar in US-Noten in Umlauf gebracht in $2- und $5-Stückelungen. Als John F. Kennedy innerhalb von weniger als sechs Monaten danach ermordet wurde, wurden bereits $10- und $ 20 US-Noten von der US-Schatzkammer gedruckt.

Im Grunde genommen gab John F. Kennedy mit Executive Order 11110 der US-Regierung die Macht zurück, eine zinsfreie und schuldenfreie Währung auszugeben, die durch Silberreserven unterstützt wurde. Dadurch wurde der Rothschild-Bank ihre Macht genommen, Geld an die US-Bundesregierung mit Zinsinteresse zu verleihen. So versuchte er, das US-Notenbank-System zu beseitigen, damit es nicht mehr von der herrschenden Elite benutzt werden könnte, um die Wirtschaft zu manipulieren.

„Als Kennedy eine Rückkehr von Amerikas Währung zum Goldstandard und zum Abbau des Notenbank-Systems forderte, hat er tatsächlich ein nicht-verschuldungswirksames Geld geprägt, das nicht das Zeichen der Notenbank trug. Als er es wagte, die ihm von der US-Verfassung eingeräumte Führungsautorität tatsächlich auszuüben …bereitete Kennedy unbewusst sein eigenes Todesurteil vor. Es war Zeit für ihn zu gehen.“ – so Oberst James Gritz.

Nach seiner Ermordung wurden die Noten der Vereinigten Staaten, die John F. Kennedy ausgestellt hatte, sogleich aus dem Umlauf genommen. Heute dienen die Noten der US-Notenbank weiterhin als die gesetzliche Währung der Vereinigten Staaten. Wenn der US-Kongress sein eigenes Geld prägen würde, wie die Verfassung es vorsieht, dann müsste er nicht die Hunderte von Milliarden Dollar an Zinsen zahlen, die er jetzt jedes Jahr den Bankern für die Staatsverschuldung zahlt – für Geld, das aus dem Nichts kam.

„Vielleicht war die Ermordung von Präsident Kennedy eine Warnung an alle künftigen US-Präsidenten, gefälligst nicht die private Rothschild-Notenbank-Kontrolle über die Ausgabe von Geld zu stören. Es scheint sehr offensichtlich, dass Präsident Kennedy die ‚Mächte, die hinter der US- und Weltfinanzierung‘ stehen, herausgefordert hatte.“

http://derwaechter.net/die-rede-und-die-durchfuehrungsverordnung-die-us-praesident-john-f-kennedys-ermordung-ausloesten

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Der Honigmann

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von Gerhard Breunig

Dieses Wort finden wir derzeit wieder verstärkt auch im Sprachgebrauch sogenannter Alternativ-Medien. Da ich nicht immer nur die Aussagen, sondern eher die Handlungen von Regierungen betrachte, fällt auf, dass viele Dinge, die gerade geschehen, genau dieses Ziel zu haben scheinen. Enteignung der Bürger. Im Zuge meiner Kampagne zur Begriffshygiene sollten wir uns diesem Begriff deshalb ruhig einmal aus einer anderen Sichtweise annähern.

Enteignen kann man nur Eigentum.

Das ist logisch, denn wäre ich nur Besitzer und ein anderer Eigentümer, dann könnte ich zwar meinen Besitz verlieren, aber was mir gar nicht gehört, kann man auch nicht von mir enteignen. Es geht bei der Enteignung also eindeutig um die Wegnahme von Eigentum und dieses Eigentum ist laut der kürzesten Definition, die ich gefunden habe das, was einem „rechtmäßig“ gehört.

Hier sind wir bei der nächsten Frage: Wann gehört mir etwas „rechtmäßig“. Nun, dies ist etwas komplizierter, weil unser gesamtes Rechtssystem mehr zur Verschleierung der Fakten als zur echten Rechtsfindung geschaffen wurde. Daher hat Recht auch Nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Als ich etwas tiefer in die Materie „Recht“ eingetaucht bin, fand ich heraus, dass wir uns derzeit dank der BRD ausschließlich im Handelsrecht bewegen.

Und dort gelten Verträge. Damit mir etwas rechtmäßig gehört, was vorher einem Anderen gehörte, wird deshalb in unsere Gesellschaft immer ein Vertrag geschlossen. Da sämtliches derzeit geltendes Recht Vertragsrecht oder Treuhandrecht ist, sind Verträge bei der Eigentumsübertragung unabdingbar. Und im Handel ist es üblich, dass man Wert gegen Wert tauscht.

Ein Handel kommt also nur „rechtmäßig“ zustande, wenn Wert gegen Wert „getauscht“ oder „übertragen“ wird.

Soweit die Grundlagen, jetzt zu den Fakten:

Zunächst gilt es, einige Tatsachen anzuführen, um den späteren Ansatz als logische Konsequenz überhaupt erkennen zu können.

Was zumindest den informierten Lesern einleuchten wird, ist die Tatsache, dass wir etwas als Geld bezeichnen, das diesen Namen gar nicht verdient. Richtiges Geld ist nämlich per Definition nicht nur Zahlungsmittel sondern auch Wertaufbewahrungsmittel und gespeicherte Arbeitsleistung. Geld hat immer einen eigenen inneren Wert. Bei einer Goldmünze beispielsweise wäre der innere Wert die darin gespeicherte Leistung, die bei der Gewinnung des Rohstoffes in vielfältiger Weise erbracht werden musste. Der Aufwand, den man erbringen muss um eine Unze Gold zu gewinnen ist immens. Er ist jedoch bereits erbracht, bevor am Ende des Prozesses eine Münze in Umlauf kommt. Es wurde also gearbeitet, bevor man etwas damit bezahlen konnte. Mit der Übertragung dieser Goldmünze, wird der gespeicherte Wert übertragen.

Das derzeit überall verwendete „Scheingeld“, dieser Begriff kommt nicht von „Geldschein“ sondern von „es scheint wie Geld zu sein“, hat jedoch keinen eigenen Wert, sondern basiert lediglich auf einer Schuld, also einem Versprechen, irgendwann später einmal diese Leistung vielleicht zu erbringen und dem gesetzlich verordneten Annahmezwang.

Der Wert unseres aktuell überall gängigen „Geldes“ existiert nicht, er ist nur fiktiv und basiert lediglich auf der erzwungenen Annahmepflicht durch den Gesetzgeber. Dieses „Scheingeld“ wird aus dem NICHTS geschaffen. Die Herstellungskosten eines Hundert Euro Scheins sind marginal gering im Vergleich zu dem ihm per Gesetz zugeteilten „Wertes“. Sein darin enthaltener „Wert“ sind nur die Schuldversprechen, irgendwann dafür echte Werte zu liefern, wenn das irgendwann wieder möglich sein sollte.

Man nennt das „bezahlen“ mit solchen „Geldscheinen“ auch Schuldverschiebung. Bei Verwendung dieses „Zahlungsmittels“ können wir in einem Handels- oder Dienstleistungsgeschäft also niemals einen realen Gegenwert zur Bezahlung der realen Leistung übertragen. Wir übertragen mit diesem „Scheingeld“ nur das Versprechen, irgendwann zu leisten, sobald das mal wieder möglich ist.

Wir gleichen damit also lediglich unsere Verbindlichkeit aus, indem wir bereits vorhandene Schulden weiter geben oder wir erschaffen neue Schulden. Bezahlt im Sinne des Wortes wird jedoch erst, wenn die Leistung, die hinter der Schuld steht, wirklich erbracht wurde. Das passiert im derzeitigen System jenicht, weil es kein echtes Geld gibt. Die echte Schuldbegleichung, das echte Bezahlen, wird im gesamten Weltfinanzsystem auf den St.-Nimmerleinstag immer weiter in die Zukunft verschoben. Wir schreiben alle Tag für Tag nur an auf einem riesigen Zettel.

Entscheidend für unsere Begriffsklärung sind jedoch ganz andere Fragen. Der Euro ist nach obiger Definition also eine Art von Schuldschein. Dieser Euro-Schuldschein wurde von der EZB geschaffen, er ist demnach deren alleiniges Eigentum. Da er aus dem NICHTS kommt, kann auch NICHTS dahinter stehen außer dieser Draghi-Bank, die ausschließlich Schuldscheine und noch mehr Luftgeld in Form von Buchungssätzen produziert, die nie als Papierzettel (Schuldscheine) auftauchen. Die Frage, die sich mir nun stellt ist diese:

Wenn wir diese Euro Schuld-Scheine aus dem Eigentum der EZB verwenden um etwas zu kaufen, wem gehört dann das damit gekaufte Gut?

Da die EZB der rechtmäßige Eigentümer dieser Zettel ist, wäre es dann nicht überaus logisch, dass auch der EZB die Güter gehören, die damit „bezahlt“ werden? Ich benutze schließlich deren „Wert“ und gleiche mit deren Schulden meine Verbindlichkeit aus. Ich gebe also lediglich das Zahlungsversprechen der EZB weiter. Das ganze Spiel ähnelt in verblüffender Weise der strafbewehrten Wechselreiterei.

Welche Stellung in diesem Tausch-Vertrag nehme ich demnach ein?

Andere Frage: Wem gehört das Bankkonto, auf das unser Arbeitgeber unser Gehalt überweist und wem gehört das Konto, von dem aus er überweist? Ich denke, es gehört demjenigen, der es erschaffen hat, also eindeutig der Bank. Ich als „Kontoinhaber“ bin lediglich der Verfügungsberechtigte aber nicht der Eigentümer des Kontos. Ich muss der Bank ja für jede meiner „Verfügungen“ eine Gebühr bezahlen.

Genauso zahle ich eine Gebühr an meine Heimatgemeinde, wenn ich „mein Haus“ auf deren Gebiet aufstellen möchte. Das Grundstück gehört mir nicht, weil ich es mit „Schein-Geld“ der EZB oder mit „Giral-Geld“ meiner Hausbank „bezahlt“ habe. Da ich nach der vorherigen Ableitung nur Schulden und damit Forderungen an Irgendwen übertragen kann und dafür auch noch das eh schon wertlose Eigentum anderer verwenden muss, kann ich nur ausgleichen aber nie die dafür nötige Vertragserfüllung Wert gegen Wert leisten. Ich kann mit diesem Scheingeld niemals wirklich Eigentum erwerben.

Klingt bescheuert? Ist aber so

Auch Ihr Arbeitgeber „entlohnt“ Sie für Ihre harte Arbeit mit Zetteln, die ihm nicht gehören sondern der EZB. Er gibt lediglich die Schulden von anderen weiter – was streng genommen eine verschärfte Art der Wechselreiterei darstellt.

Da das einzige gesetzliche Zahlungsmittel in der BRD das EZB Schuldgeld Euro ist, das eh schon keinen eigenen Wert innehat, haben Sie mit der Überweisung Ihres Lohnes oder Gehaltes per Giro-Konto noch viel mehr die berühmte A…. Karte. Denn nur das Euro „Bargeld“ muss überall per gesetzlichem Zwang genommen werden.

Das von Ihrer Hausbank oder einer anderen Bank geschaffene Giralgeld ist ausdrücklich kein gesetzliches Zahlungsmittel. Das müsste eigentlich niemand annehmen. Wir tun aber viele Dinge, weil wir sie für praktisch halten, ohne uns über die Konsequenzen echte Gedanken zu machen. Vielleicht fällt Ihnen jetzt auf, welche negativen Folgen die bereits im Raum stehende Bargeldabschaffung für uns alle haben wird.

Meine Gedanken zum Thema Eigentum wurden bereits in diesem Artikel niedergeschrieben und sollten bei Interesse als Ergänzung und zur Vertiefung des Wissens um die Zusammenhänge herangezogen werden.

(wird fortgesetzt)

https://brd-schwindel.org/enteignung/

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Der Honigmann

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von Marcello Dallapiccola

Kim Dotcom, exzentrischer Internet-Unternehmer und enfant terrible aus Überzeugung, ließ unlängst mit einem wahren Hammer von einer Aussage aufhorchen: Er habe Beweise, dass der ermordete Seth Rich ein Wikileaks-Informant war. Der Skandal um die Clinton-Emails wurde somit von einem Maulwurf in den eigenen Reihen ausgelöst – und nicht etwa von russischen Hackern.

Seth Rich war ein Mitglied des DNC (Democratic National Congress) und wurde am 10. Juli 2016, im Alter von gerade einmal 27 Jahren, mit zwei Schüssen in den Rücken ermordet. Laut Polizei soll es sich um einen Raubmord gehandelt haben: diese Theorie wurde allerdings von Anfang an als höchst unglaubwürdig eingestuft, denn der Ermordete hatte noch sämtliche Wertgegenstände bei sich.

Schnell wurden nach Richs Ermordung Gerüchte laut, denen zufolge der Ermordete als Informant für Wikileaks tätig war. Die Affäre um die Clinton-Emails, welche die damalige Kandidatin Hillary Clinton – neben vielen anderen Skandalen – die Präsidentschaft kosteten, soll der Aufklärungs-Plattform angeblich von Seth Rich zugespielt worden sein.

Eine Vermutung, die natürlich von sämtlichen offiziellen Stellen von Beginn an heftig bestritten wurde, passt sie doch so überhaupt nicht zum Narrativ von den bösen russischen Hackern, welche von amerikanischen Geheimdiensten als Verursacher des der Wahlniederlage Clintons bezichtigt wurden.

Fast schien es bereits, als ob Gras über diese Sache wachsen würde – und Seth Richs Tod ungesühnt in Vergessenheit geraten würde. Doch jetzt mischt sich auf einmal der deutsch-finnische Internet-Unternehmer Kim Dotcom (ehem. Kim Schmitz) mit einem wahren Paukenschlag in das Geschehen ein:

Weitere Ausführungen zu dieser brandheißen Kiste können auf Kims Homepage nachgelesen werden (runterscrollen – Randbemerkung: Befremdlich, dass ein Inet-Unternehmer eine Homepage mit dermaßen schlechten Navigationsmöglichkeiten betreibt). Eine ausführliche Darstellung dieser Causa finden Sie auch hier (englisch).

Kurz zusammengefasst erklärt Kim darin, dass der ermordete Seth Rich unter dem Pseudonym „Panda“ schon seit 2014 mit ihm in Kontakt war. Laut eigener Aussage kann Kim sowohl beweisen, dass es sich bei „Panda“ um Seth Rich handelte, als auch dass dieser daran arbeitete, das „System von innen her zu ändern“. Genauer lässt er sich aus nachvollziehbaren Gründen nicht aus, bietet jedoch an, diese Aussage persönlich und schriftlich abzulegen sowie auch seine Beweise dafür offen zu legen.

Weiters offeriert Dotcom, sogar persönlich in die USA zu fliegen um diese Aussagen zu Protokoll zu bringen, vorausgesetzt ein „Special Counsel Mueller“ würde ihm freies Geleit von Neuseeland in die USA und zurück garantieren. Dotcom scheint also so überzeugt zu sein, dass er sprichwörtlich „All-In“ geht und sich mit dem US-Deep State höchstpersönlich anlegt; denn dieser hält bekanntlich immer noch eisern an der Mär von den russischen Hackern fest.

Ganz schön mutig für einen Vater von fünf Kindern, der eigentlich ausgesorgt und es gar nicht nötig hätte, sich mit dem wohl bösartigsten Machtapparat der ganzen Welt anzulegen.

Ein Bluff des exzentrischen Internet-Unternehmers scheint jedenfalls schwer vorstellbar, denn dafür ist das Risiko einfach in jeder Hinsicht zu hoch. Wir erinnern uns: Kim Dotcom betrieb einst „Megaupload“ und brachte damit vor allem die Film- und Musikindustrie angeblich um Milliarden-Gewinne. Entsprechend wurde sein Anwesen in Neuseeland im Januar 2012 von Spezialkräften, die sogar mit Hubschraubern anrückten, überfallen und Kim sowie seine engsten Mitarbeiter verhaftet. Viel seines Besitzes, inklusive natürlich Server und Computer wurde beschlagnahmt, weltweit wurden Konten des Unternehmens eingefroren.

Doch diese Einschüchterungsmaßnahmen konnten den umtriebigen Macher nicht lange stoppen. Mit MEGA launchte Dotcom schon ein Jahr später einen Cloud-Service, der hochgeladene Daten durch eine angeblich unknackbare Verschlüsselung schützt (und somit logischerweise wieder ein Dorn im Auge aller ist, die gern Zugriff auf sämtliche Daten hätten).

Ob es angesichts dieser Vorgeschichte ratsam ist, sich mit dem US-Deep State anzulegen und denen quasi öffentlich: „Ihr lügt und ich kann‘s beweisen!“ vor den Latz zu knallen, soll hier nicht beurteilt werden. Dass Dotcom sich „freies Geleit“ auf seinem Weg, die US-Junta anzupatzen wünscht ist zwar verständlich, jedoch ist nur schwer vorstellbar, dass ihm dies auch wirklich zugesichert wird.

Vermutlich wird man den aufmüpfigen Dotcom einfach totschweigen und ignorieren, als Spinner und Verschwörungstheoretiker lächerlich machen. Das ist vermutlich auch das Harmloseste, was ihm angesichts der Gegner die er sich ausgesucht hat passieren kann. Ob die vielen User seines Cloud-Service MEGA noch lange Freude an ihren Accounts haben werden, steht wohl ebenfalls in den Sternen.

https://brd-schwindel.org/kim-dotcom-vs-deep-state-contra-magazin/

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 Wer haftet? Schäuble-Regierung blockiert Reform gegen Bankencrash: Durch die Finanzkrise 2008 wurden Banken mit rund 500 Milliarden Euro von europäischen Regierungen gerettet. Dies zog eine weitaus massivere Verschuldung der Staaten nach sich, für die letztlich die Steuerzahlen bitter haften mussten.
 Die Regierungen hatten zwar versprochen, so etwas dürfe nie wieder passieren und man müsse den Steuerzahler künftig vor einem Crash bewahren – doch 10 Jahre nach Beginn der anhaltenden Finanzkrise regulieren die Regierungen immer noch nicht adäquat.

Es gibt mehr denn je hohe Zweifel an der europäischen Banken- und Finanzstabilität (Krisensignale bei Unternehmensanleihen: Experten warnen vor neuer Bankenpanik).

Zinspolitik der EZB und mangelnde Regulierungen als Vorboten eine neuen Crashs

Der Zusammenbruch großer Banken kann immer noch das ganze Finanzsystem zu Fall bringen. Um das zu verhindern, müssten wieder die Steuerzahler ungefragt dafür haften.

Lebensversicherungen sind nicht mehr sicher und die Pensionskassen werden geplündert. Die Niedrigzinspolitik der EZB zeigt ganz klar die Probleme und das Manko der staatlichen Regulierungen.

Banken handeln nur im eigenen, finanziellen Interesse

Was notwendig wäre, aber jenseits jeglichen Interesses der Finanzindustrie ist, dass das Kundeninteresse wieder in das Zentrum der Finanzwirtschaft gestellt werden müsste. Was den Bankberatern fehlt ist die Kompetenz für eine hochwertige Beratung. Denn Banken verkaufen nur Produkte wegen der hohen Vertriebsprovisionen, nicht aber weil sie Sinn machen und dem Kunden finanzielle Stabilität und langfristig hohe, sichere Renditen bieten.

Dem Kunden werden in solchen Verkaufsgesprächen die tatsächlichen Kosten, Verlustrisiken und die reale Renditechance oft bewusst vorenthalten. Oft werden Produkte verkauft wie Restschuldversicherungen, die aber nur Verbraucherabzocke sind.

Eine sinnvolle Änderung der Finanzpolitik müssten folgende Kriterien erfüllen:

Etablierung der unabhängigen Finanzberatung als echte Alternative.

Die Offenlegung aller Vertriebsprovisionen und sonstiger Kosten noch vor Vertragsschluss.

Sichere und einfache Basisprodukte für besonders komplexe Finanzdienstleistungen, zum Beispiel bei der privaten Altersvorsorge.

Konsequente Verbote von komplexen und gekoppelten Produkten ohne erkennbaren Kundennutzen durch die Aufsicht.

IWF: Ein Drittel aller Banken wird crashen

Die europäischen Banken sind wieder ins Wanken gekommen. Der Internationale Währungsfonds hält sogar ein Drittel für nicht überlebensfähig. Zehn Jahre nach der Finanzkrise droht der nächste Crash, für den wieder einmal die Steuerzahler aufkommen dürften.

Experten fordern deshalb dringend schärfere Regulierungen. Doch ausgerechnet die Bundesregierung blockiert eine zentrale Reform – mit den gleichen Argumenten wie die Banken (Ohne Zins und Verstand: Bekannte Krisen, weiter köchelnd).

Bundesbank warnt vor erneuter Finanzkrise

Anfang Mai 2017 warnte die Bundesbank vor einer erneuten Finanz- und Bankenkrise. Die aktuellen Renditen führten wieder zu einer gefährlichen Immobilienblase. Dabei hatte Finanzminister Schäuble nach 2008 versprochen, dass die Banken viel mehr Eigenkapital vorweisen müssten.

Der Steuerzahler solle nie wieder für die riskanten Geschäfte der Banken haften. International strenge Regeln sollten beschlossen werden – doch ausgerechnet Schäuble selbst hat nun eine der wichtigsten Reformen blockiert – gemeinsam mit den Lobbyisten der Deutschen Bank.

Der Baseler Ausschuss, in dem Notenbanken und Bankaufseher aus 27 Ländern vertreten sind und der sich der Bankenaufsicht widmet, hat sich im Auftrag der G 20 Staaten mit einer Reform der Eigenkapitalvorschriften für Banken beschäftigt.

Dieser Reformprozess ist von großer Bedeutung, weil die Analyse der Finanzmarktkrise deutlich zeigt, dass die bisherigen Eigenkapitalvorschriften für Banken unzureichend sind. Mit dem Reformpaket soll vor allem der Steuerzahler vor dem nächsten Crash geschützt werden.

Doch die Weiterarbeit des Ausschusses wurde ausgerechnet auf Druck von Deutschland vertagt.

Bis heute werden die Risiken bei der Kreditvergabe systematisch verschleiert. Denn Großbanken verwenden eigene, interne Risikomodelle, die von außen kaum durchschaubar sind.

Damit würden sie ihren Bedarf an Eigenkapital absichtlich herunterrechnen, was jedoch bedeutet, dass im Krisenfall das Eigenkapital nicht ausreicht, um die Risiken zu decken.

Die Erfahrungen von 2008 haben gezeigt, dass radikale Eigenkapital-Untergrenzen eingeführt werden müssen, damit sich solch ein Szenario nicht wiederholt. Genau das wollte man im Baseler Ausschuss beschließen.

Der Ausschuss für Finanzstabilität arbeitet seit Jahren an einer internationalen Regelung, um Banken stabiler zu machen. Um Manipulationen durch Banken zu verhindern, solle genau die Anwendung bankeigener Risikomodelle untersagt werden.

Doch als die Pläne des Ausschusses bekannt wurden, lief die Bankenlobby Sturm. Die Deutsche Kreditwirtschaft behauptete, eine Verschärfung der Regeln behindere die Finanzierung der Realwirtschaft und der Europäische Bankenverband warnte vor Wettbewerbsnachteilen für den Europäischen Bankensektor. Mit Erfolg.

Die Sitzung vom Januar wurde durch Schäubles Blockierung mit der Begründung verschoben, die Reform dürfe keine unerwünschten Effekte auf die Finanzierung der Realwirtschaft haben und keine Benachteiligung für Europäische Banken. Also genau die Argumente der Finanzlobby.

Bankmanager fordern mittlerweile wieder sogar ganz offen, die Eigenkapital-Regulierung zurückzufahren. Dabei haben die Banken damit insgeheim längst begonnen. Dies zeigt ein Schreiben der Chefs neun europäischer Großbanken an die Europäische Bankenaufsicht der EZB – dabei auch der Deutsche Bank Chef (Der manipulierte Finanzmarkt).

Die Manager verlangten niedrigere Eigenkapital-Anforderungen. Und hatten damit Erfolg, denn unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die EZB im Dezember 2016 die Regelung für Eigenkapitalanforderungen den Wünschen der Banker angepasst: Die Eigenkapitalforderung wurde um unglaubliche 155 Milliarden Euro von der EZB gesenkt.

Ein schönes Geschenk für die Finanzindustrie, jedoch ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler, die damit wieder höhere Risiken zu tragen haben.

Nie wieder sollten laut Merkel und Schäuble Steuerzahler haften müssen, wenn Banken Pleite gehen. Knapp 10 Jahre nach der Finanzkrise ist Europa tatsächlich davon weit entfernt.

https://www.pravda-tv.com/2017/05/vorboten-eine-neuen-crashs-bundesregierung-faellt-vor-finanzlobby-auf-die-knie/

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Der Honigmann

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Um den Euro ist es zwar in letzter Zeit ruhiger geworden, doch die Probleme sind nicht gelöst. Im Gegenteil: Mit jedem Tag wird die Rechnung höher – für die am Ende Deutschland mit seinen Steuerzahlern zur Kasse gebeten wird.

„Die Mehrheit der Bundesbürger ist sich überhaupt nicht im Klaren, welche ungeheuren finanziellen Risiken die deutsche Politik ihnen im Zuge der Eurorettungen bereits aufgebürdet hat und immer weiter aufbürdet“, stellen die Initiatoren der Euro Risiko-Uhr Detlef de Raad, Dagmar Metzger und Stephanie Tsomakaeva.

„Satte 1.389 Milliarden Euro stehen hier im Feuer. Das entspricht dem Gegenwert von mehr als vier Bundeshalten oder mehr als 16.500 Euro je Einwohner. Wir wollen mit unserer Initiative einerseits in der Bevölkerung das Bewusstsein für die Risiken schaffen und andererseits natürlich die Politik in die Pflicht nehmen, endlich wieder ihrer zentralen Aufgabe – Schaden vom deutschen Volk abzuwenden – gerecht zu werden anstatt immer weiter Risiken anzuhäufen.“

Die Initiative konzentriert sich in ihrer Darstellung der Finanzrisiken auf drei Aspekte: Die Target-2-Salden, die Finanzhilfen für die Krisenstaaten der EU sowie die Geldpolitik der Zentralbanken. Um ihrer Position Nachdruck zu verleihen, wurde eine Online-Petition erstellt.

Die Initiatoren fordern darin erstens die Target-2-Salden in regelmäßigen Abständen auszugleichen sowie eine Regelung für eine möglichst schnelle Rückführung der bestehenden Salden zu erstellen. Zweitens sollen die Ankäufe von Staatsanleihen durch die nationalen Notenbanken beziehungsweise die Europäische Zentralbank beendet werden.

Drittens schließlich gilt es die Rückzahlung der ausgereichten Rettungskredite in einem marktüblichen zeitlichen Rahmen zu einem ebenfalls am Markt orientierten Zinssatz festzuschreiben oder, falls dies nicht möglich ist, die Uneinbringbarkeit der Forderungen zu erklären und sie im Bundeshaushalt entsprechend abzuschreiben.

Die Petition ist ab sofort unter www.risiko-uhr.eu zeichenbar. Eine Reihe namhafter Erstunterzeichner wie die Ökonomen Prof. Roland Vaubel, Prof. Joachim Starbatty, Prof. Thorsten Polleit und der Bestsellerautor Marc Friedrich konnten hierfür bereits gewonnen werden.

„Eine Gemeinschaft kann nur dann funktionieren, wenn sich alle Beteiligten an geschlossene Vereinbarungen und geltendes Recht halten“, fügt Dagmar Metzger an. Genau dieses aber wird im Zuge der Eurorettung ignoriert. Die EZB betreibt mit ihren Ankäufen von Staatsanleihen de facto Staatsfinanzierung und Insolvenzverschleppung. Zahlreiche der im Maastrichter Vertrag festgesetzten Vereinbarungen wurden gebrochen.

Zudem löst das Vorgehen der EU die Probleme nicht. Im Gegenteil – die Probleme werden festgeschrieben, denn die immer neu ausgereichten Rettungsgelder verhindern die so dringend notwendigen Reformen. Die Situation der Bürger in den Krisenstaaten bessert sich nicht, was dort in erster Linie den deutschen Austeritätsforderungen angelastet wird.

Zeitgleich wächst in jenen Ländern, die schmerzhafte Reformen und Anpassungen vorgenommen haben, der Unmut über die Daueralimentierung des reformunwilligen Südens. „Die EU-Rettungsakrobatik entfremdet die europäischen Völker“, so Detlef de Raad.

Abschließend stellt er fest: „Jede neue Rettungsmilliarde zementiert die Gegensätze, vernichtet gesellschaftlichen Wohlstand und belastet so auch künftige Generationen. Der soziale Friede in der EU ist massiv gefährdet. Das vermeintlich alternativlose ‚Immer-weiter-so’ ist längst die eigentliche Bedrohung für die Stabilität in Europa geworden.“

risiko-uhr.eu

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/115386-eurorettung-14-bio-im-feuer

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Der Honigmann

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Wir haben bei Watergate.TV mehrfach über die laufende Bargeldabschaffung berichtet. Verschwörungstheorie für die Einen, Fakt für die Anderen. Jetzt verschärft sich die Diskussion noch weiter. Eine weitgehend heimliche Umfrage der EU-Kommission wird weitere Fakten schaffen. In Deutschland unternimmt der Staat jetzt ebenfalls weitgehend unbemerkt alles, „Mobile Payment“, bargeldloses Zahlen einzuführen. Offen wird damit gedroht, dass „noch einiges passieren“ wird

Und in Schweden ist die Bargeldabschaffung einen Schritt weiter: Mitarbeiter der Firma „Epicenter“ können sich einen Chip implementieren lassen – der neue Mitarbeiterausweis.

Mitarbeiterausweis direkt unter der Haut

Dieser Chip ersetzt sowohl die Zugangskarte, die Karte für den Drucker und Bargeld. Es reicht, dass die Mitarbeiter wortwörtlich die „Hand auflegen“

„Der größte Vorteil, denke ich, ist Bequemlichkeit, hat ein Gründer des Unternehmens erklärt. „Im Grunde ersetzt es eine Menge Dinge, die wir bereits haben und andere Kommunikationsgeräte, ob es nun Kreditkarten oder Schlüssel sind.

Das Angebot scheint gut anzukommen: Mehr als 150 Mitarbeiter haben sich den Chip freiwillig implantieren lassen.

Sie laufen dem totalen Überwachungsstaat in die Arme. Kreditkarten nutzen teils eine ähnliche Technologie, soweit sie auf die kontaktlosen „NFC“-Chips zurückgreifen. Die Datenmengen werden über elektronmagnetische Wellen übertragen. Das Ganze unter der Haut bedeutet jetzt, dass die Mitarbeiter ihre Hand noch nicht einmal direkt an ein Gerät halten müssen, sondern aus wenigen Zentimetern Entfernung die auf dem Chip gespeicherten Daten übertragen.

Die so praktische Geldfunktion hat mittel- und langfristig einen besonderen Hintergrund: Bargeld ist schädlich.

Europa mit 10 Billionen Euro verschuldet – Währungsumstellung per Knopfdruck?

Die EU allein ist durch ihre Mitgliedsländer etwa mit 10 Billionen Euro verschuldet. Sie müssten mehr als ein Jahr lang dafür arbeiten, um Ihren Anteil daran zu zahlen – vom Bruttogehalt. Realistisch müssten Sie also 2-Nettojahresgehälter aufwenden. Tatsächlich reicht das natürlich nicht. Denn in vielen Haushalten wohnen 2 oder mehr Menschen, inklusive der Kinder.

Also müssten Sie wahrscheinlich 4,5 Jahre nur für die Schulden arbeiten, ohne auch nur einen einzigen Cent selbst auszugeben.

Mit anderen Worten: Die Schulden werden niemals zurückgezahlt. Also hilft nur eine gewaltsame Umstellung. Das Bargeldverbot führt eine solche Umstellung ein – per Knopfdruck lassen sich eines Tages sämtliche Konten umstellen. Auf eine neue Währung.

Jedenfalls ist dies eine denkbare Lösung. Eine andere besteht darin, dass es Zwangsanleihen gibt. Sie müssten also je nach Kontostand einen Teil Ihres Geldes dem Staat oder der EU leihen. Auch dies ist weder juristisch noch technisch besonders schwierig.

Voraussetzung dafür ist es jedoch, dass die Behörden wissen, welches Geldvermögen Sie besitzen. Bargeld lässt sich vom Staat allerdings nicht zählen. Deshalb arbeiten so viele Stellen daran, Bargeld einzuschränken und am Ende abzuschaffen.

Deutschland wehrt sich

Nach der jüngsten Erhebung geht es in Deutschland voran. Noch immer zahlen wir in Deutschland mehr als 50 % (!) der Umsätze in Scheinen oder Münzen. Das sieht in Großbritannien und Schweden schon ganz anders aus. Die Briten und Schweden sind schon viel weiter, dort wird ein Großteil des Handels unbar abgewickelt.

Ziel der großen Händler in Deutschland ist es jetzt, bis zum Jahresende bei zwei Drittel der Anbieter auch die NFC-Technologie zu etablieren. In diesem Jahr werden – auch dafür – noch die Mobile-Programme „Apple Pay“, „Android Pay“ und „Samsung Pay“ in Deutschland an den Markt kommen.

Der Staat macht mit

Der Staat sieht beim Sturm auf die Bargeldabschaffung nicht einfach zu. Die Kosten für das Bezahlen mit elektronischem Geld sind längst gesetzlich gedeckelt. EC-Karten-Käufe dürfen maximal noch 0,2 % kosten, Kreditkartenzahlungen maximal noch 0,3 %. Das war früher anders: Sie konnten als Kunde deshalb keine Kreditkartenzahlungen vornehmen, weil die Banken bis zu 3 % Gebühren genommen haben.

Jetzt hat der Staat eingegriffen. Die Deckelung der Gebühren wird der NFC-Technologie Auftrieb geben.

Eine erschütternde Zahl dazu: Ende 2017, also in wenigen Monaten, sollen weltweit bereits 3,4 Milliarden Smartphones Mobile-Payment-Kompatibel sein. Schöne neue Welt – die Bargeldabschaffung geht voran.

Eine „Fake“-Umfrage?

Aktuell läuft passend zu den „freiwilligen“ Implantationen der NFC-Chips in der EU eine „Befragung“, bei der die EU-Kommission „nationale Behörden, Experten und maßgebliche Akteure“ ihre Meinung zu „möglichen EU-Maßnahmen im Hinblick auf Beschränkungen für hohe Barzahlungen mit Blick auf die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung“ abfragen lässt.

Was die EU dann mit dieser Meinungsumfrage zur Bargeldeinschränkung machen wird, hat sie bislang noch nicht mitgeteilt. Es ist damit offensichtlich keine repräsentative Meinungsumfrage, sondern dient anderen Interessen. Schon die Anlage der Frage als Umgehung der „Terrorismusfinanzierung“ würden wohl die wenigsten seriös arbeitenden Statistiker so durchgehen lassen. Wer kann schon dagegen sein, dass Terroristen sich finanzieren können?

Sie dürfen davon ausgehen, dass das Ergebnis instrumentalisiert wird. Vielleicht wird das „Ergebnis“ im Rahmen eines „EU“-Festes verkündet, wie sie derzeit so häufig in verschiedenen Städten stattfinden. Wir meinen, wir kennen das „Ergebnis“ schon. Auch wenn die sogenannte „Umfrage“ erst am 31. Mai endet.

Freiwillige NFC-Implantate in Schweden, massive staatliche Unterstützung bei der Einführung „kontaktlosen Zahlens“ und eine harmlose Umfrage zur Bargeldabschaffung durch die EU – das Ende des Bargelds kommt näher.

http://www.watergate.tv/2017/05/19/die-bargeldlos-sklaven-haut-chips-in-schweden-bald-auch-in-deutschland/

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Der Honigmann

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Die meisten ASR-Leser wissen wer die Council on Foreign Relations, Chatham House, Round Table movement, Trilateral Commission, Atlantikbrücke und Bilderberg sind. Die wenigsten wissen aber, wer der Vorläufer und Ursprung dieser „Denkfabriken“ und geheimen Gruppen ist, als Geburtsort der NWO, des Globalismus und des anglo-amerikanischen Imperialismus. Es ist die Pilgrims Society, die 1902 gegründet wurde und dessen aktuelle Vorsitzende Königin Elisabeth II ist.

Die ersten Treffen der Pilgrims fanden in London im Carlton Hotel am 11. Juli 1902 und in New York im Hotel Waldorf Astoria am 13. Januar 1903 statt. Das Waldorf ist übrigens schon lange die Wohnadresse von Henry Kissinger, der seit Ewigkeiten ein prominentes Mitglied der Pilgrims Society ist und dessen Vizepräsident … und ein Ober-Bilderberger!

Wenn man das Logo dieser geheimen Organisation studiert sieht man einen Adler, der die Vereinigten Staaten repräsentiert, und einen Löwen für das Vereinigte Königreich. Der Spruch lautet: „Hic et Ubique“ – „hier und überall“, der Beweis, die USA und UK sind Seite an Seite überall auf der Welt und wollen diese beherrschen, als wirkliche Weltregierung.

Zur Erinnerung, am Anfang des 20. Jahrhunderts hatten die Vereinigten Staaten gerade den Krieg gegen Spanien „gewonnen“, sich dadurch alle spanischen Kolonien weltweit bemächtigt, wie die Philippinen, Guam, Puerto Rico und Kuba, und wurden so eine globale Macht. Grossbritannien war sowieso zu dieser Zeit am Höhepunkt seines Weltimperiums. Beide haben sich zusammengetan und formten die anglo-amerikanische Allianz zur Dominierung der Welt.

Die ursprünglichen Mitglieder der Pilgrims Society waren alle die „üblichen Verdächtigen“ aus den Militär-, Öl- und Bankenkreisen zu dieser Zeit, wie die Baring, Hambro, Harcourt, Keswick, Rothschild, Rockefeller, Kleinwort, Loeb und Warburg, sowie die Chefs der Banken Barclays, Chase Manhattan und J. P. Morgan. Sie hatten mit dem spanisch-amerikanischen Krieg wieder bestätigt bekommen, wie gewinnbringend solche Konflikte sind.

Beim Krieg gegen Spanien, der durch eine „False Flag“ von Washington in Havanna mit der absichtlichen Versenkung des US-Kriegsschiff „Maine“ angezettelt wurde (ein 9/11), ging es darum, dass die National City Bank, die damals dominierende und einflussreichste Bank der USA, sich das Weltmonopol über die Zuckerproduktion holte. Die oben genannten von den Spaniern gestohlenen Territorien bildeten den weltweiten Hauptzuckeranbau.

Zucker wurde damals „weisses Gold“ genannt, wie später Erdöl „schwarzes Gold“ bezeichnet wurde.

Übrigens, John Jacob Astor, einer der reichsten Amerikaner als Immobilienspekulant und Mitglied bei den Pilgrims, hat 1897 das Astoria Hotel neben dem von seinem Kusine William Waldorf Astor bauen lassen, das Waldorf Hotel. Daraus wurde dann im Zusammenschluss das Waldorf Astoria Hotel. Er war Oberst im spanisch-amerikanischen Krieg 1898 und starb 1912 als Passagier beim Untergang der Titanic.

Dem amerikanischen Publikum hat man mit den kontrollierten Medien des Zeitungsmagnaten William Randolph Hearst, der Ende des 19. Jahrhunderts die grösste Zeitungskette in Amerika besass, mit erfundenen Schauergeschichten erzählt, die Spanier wären ganz böse und hinterlistige Monster, welche die Menschen in ihren Kolonien unterdrücken würden. Deshalb wäre eine „Intervention“ der USA gerechtfertigt.

Der berühmt berüchtigte Spruch von Hearst an seinen Korrespondenten in Havanna war: „Du lieferst die Bilder und ich gestalte den Krieg!“ Denn der hatte ihm nämlich gemeldet, es passiert nichts böses auf Kuba durch die Spanier.

Am 16. Februar 1898 veröffentlichte die Hearst Zeitung „New York Journal“ die Lügengeschichte, die Spanier hätten am Tag vorher das US-Kriegsschiff „USS Maine“ im Hafen von Havanna angegriffen und dabei wäre sie explodiert. Aus der Mannschaft von 355 kamen 261 ums Leben.

Dabei deutet alles darauf hin, das Pulvermagazin des Schiffes wurde bewusst gesprengt, um die Tat den Spaniern in die Schuhe zu schieben. Die Spanier hatten gar kein Grund gehabt und wussten, sie würden einen Krieg gegen die Vereinigten Staaten verlieren.

Washington sendete ein Ultimatum nach Madrid mit der Forderung, Spanien müsse sofort die Kontrolle über Kuba aufgeben und an die USA aushändigen. Es erfolgten weitere Provokationen seitens Washingtons bis Spanien den Vereinigten Staaten den Krieg erklärte und umgekehrt. Der Krieg begann am 21. April 1898 und endete am 13. August 1898.

Na, klingt das nicht genauso wie die Ultimaten die Washington laufend stellt und die Propaganda die uns schon lange über die Kommunisten nach dem II. Weltkrieg und später über Slobodan Milošević, Saddam Hussein, Muammar al-Gaddafi, Bashar el-Assad usw. erzählt wurde, um gegen Serbien, Irak, Libyen und Syrien Angriffskriege „zum Schutz der Bevölkerung“ führen zu können?

Jeder der sich dem Diktat der Pilgrims nicht beugt, sich nicht unterwirft, kolonisiert und ausbeuten lässt, wird zuerst als Bösewicht verleumdet und dann angegriffen.

Der Hauptgrund für den I. Weltkrieg ab 1914 war es, die aufstrebende dritte Macht, das Deutsche Kaiserreich und seine globalen Ambitionen, im Keim zu ersticken. Der II. Weltkrieg war nur die Fortsetzung des I. und sorgte für die komplette Zerstörung aller Pläne des Japanischen Kaiserreich und des III. Reichs als Konkurrenz zum anglo-amerikanischen Imperium auftreten zu wollen.

Danach wurde die Sowjetunion ins Visier genommen und von den Pilgrims der Kalte Krieg gestartet. Denn die Welt war in die I. Welt (USA und Alliierte) und die II. Welt (Sowjetunion und Alliierte) aufgeteilt. Dieser Krieg mit einer irrsinnigen atomaren Aufrüstung dauerte von 1946 bis 1989 an.

Wie gesagt, es wird von Washington und London keine multipolare Welt geduldet und jeder der meint auch ein Stück vom Kuchen haben zu wollen, wird von der „Weltpolizei“ ausgegrenzt, angefeindet und angegriffen.

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und Übernahme Russlands mit dem von Rothschild gekauften ersten Präsidenten Boris Jelzin, meinten die anglo-amerikanischen Imperialisten, sie hätten endgültig gewonnen und den totalen Sieg errungen.

Russland wurde amerikanisiert und kolonisiert, sie haben sogar die russische Verfassung geschrieben. Die Staatsbetriebe wurden an die vom Westen eingesetzten Oligarchen verschenkt, was man Privatisierung nannte. Der Siegestaumel dauerte bis 1999 an, bis der russische Bär wiedererwachte.

Als Wladimir Putin im Jahre 2000 Präsident der Russischen Föderation wurde, das Land von der westlichen Unterwerfung und Ausbeutung langsam befreite, auch ein Mitsprachrecht über die Weltgeschehnisse forderte, eine unipolare Welt bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 ablehnte, wurde Russland wieder zum Feind erklärt. Das dauert bis heute an.

Die westliche Propagandamaschine mit den Lügenmedien fahren eine Verleumdungskampagne gegen Putin, schüren ein Feindbild mit einer erfundenen Bedrohung durch Russland und benutzen dieses Märchen, um den „Konkurrenten“ als Atommacht mit der NATO militärisch zu umzingeln, Waffen und Soldaten unmittelbar an die Grenze zu rücken und mit Wirtschaftssanktionen in die Knie zu zwingen.

Mit diesem geschichtlichen Wissen können wir die wahren Motive und Absichten erkennen, wenn der Westen wieder jemand zum Bösewicht erklärt und über die Medien mit Dreck bewirft. Wenn sie uns penetrant weiss machen wollen, jemand ist böse, dann wissen wir, er lässt sich nicht von ihnen kaufen.

Schauen wir uns nur an, wie am Ende des 19. Jahrhunderts die Spanier in den amerikanischen Medien (damals gab es nur Zeitungen, kein Radio, TV oder Internet) dargestellt wurden:

Als primitive und blutrünstige Untermenschen, welche auf der US-Flagge trampeln, US-Matrosen ermorden und hinterrücks Zivilisten mit einem langen Messer abschlachten. Mit dieser Darstellung, bei Spaniern handle sich nicht um Menschen sondern um Monster, konnte man die Zustimmung der Amerikaner für einen Krieg erreichen. Man erzählte der US-Bevölkerung, die USA müsse Kuba aus „humanitären Gründen“ von den Spaniern befreien und die Kriegsschiffe wurden losgeschickt.

Die Spanier hatten mit ihren Holzschiffen keine Chance gegen die aus Eisen gebauten US-Kriegsschiffe, mussten 4’000 Kilometer über den Atlantik anreisen (USA nur 100) und der Krieg war nach nur vier Monaten mit einer krassen Niederlage der Spanier beendet. Merke, Washington greift nur Länder an, die sich nicht wirklich wehren können.

Die ehemaligen spanischen Kolonien wurden dann „Aussenterritorien“ der Vereinigten Staaten genannt, als Täuschung, statt sie Kolonien zu nennen. Man versprach ihnen die Unabhängigkeit, aber Puerto Rico und Guam sind heute noch ein Teil der USA. Kuba wurde ein US-Protektorat bis Fidel Castros Revolution den von Washington eingesetzten Diktator Fulgencio Batista 1959 von der Insel jagte.

Die Philippinen wurden von US-Soldaten erobert und waren bis auf eine kurze japanische Besatzung von den Amerikanern bis nach dem II. Weltkrieg besetzt. Danach wurde es ein „unabhängiges“ Land. Auch dort wurden immer wieder Diktatoren von Washingtons Gnaden installiert und an der Macht gehalten.

Die gleiche abscheuliche Darstellung wie gegen Spanien wurde gegen das Deutsche Kaiserreich im I. Weltkrieg von den US-Medien benutzt, um diesmal die Deutschen als Monster hinzustellen und die Bevölkerung für den Eintritt in den Krieg in Europa an der Seite Englands zu gewinnen.

„Zerstört dieses wild gewordene Tier“, die Deutschen, denn sie sind ein Wesen wie „King Kong“ mit Pickelhaube und einem Totschläger in der Hand, der eine weisse Frau vergewohltätigt und an der Küsten von Amerika steht. So hat man den Amerikanern vor den Deutschen Angst gemacht und für den Eintritt (enlist) in den Kriegsdienst motiviert.

Übrigens, fast die selben Bankiers, welche die Pilgrims Society gegründet haben, gründeten auch 1913 die Federal Reserve Bank (Fed) in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, die private Zentralbank der USA, welche den US-Dollar heraus gibt bzw. einfach aus Luft erschafft.

Warum genau ein Jahr vor Beginn des I. Weltkrieges? Weil man so den grossen Krieg finanzieren und anzetteln konnte. Die Zentralbanker sind schon immer an allen Kriegen schuld, denn alle Kriege sind Bankster-Kriege, weil sie diese finanzieren und davon profitieren!

Professor Carroll Quigley hat bereits 1966 geschrieben: „Das Ziel der internationalen Banker ist nicht weniger als ein Weltsystem der finanziellen Kontrolle zu erschaffen, die in privaten Händen liegt, um das politische System eines jedem Landes und die Wirtschaft der ganzen Welt zu dominieren.

Und Charles Savoie schrieb 2004 über sie: „Die Pilgrims Society ist ein Cluster an untereinander verheirateten alter Blutlinie und reichen Royals mit Räuberbaronen, welche die Finanzstruktur der Welt erschaffen haben.

Die Pilgrims Society existiert heute noch, wurde aber über die Jahrzehnte von den anderen geheimen und nicht so geheimen Gruppen, die ich am Anfang genannt habe, ergänzt oder ersetzt. Sie alle kontrollieren und bestimmen die Aussen- und Kriegspolitik der USA und der westlichen Staaten. Politiker haben dabei nichts zu sagen und sind nur Befehlsempfänger.

Weitere einflussreiche Mitglieder waren oder sind, Prinz Philip, Prinz Charles, Nelson W. Aldrich, Winthrop W. Aldrich, John Nicholas Brown II, Lord Carrington, John W. Davis, Charles G. Dawes, Admiral William J. Crowe, Chauncey Depew, Allen W. Dulles, John Foster Dulles, Mark Fox, General Alexander Haig, W. Averell Harriman, Joseph P. Kennedy, Henry R. Luce, Sandra Day O’Connor, Elliot Richardson, General of the Army George C. Marshall, Andrew W. Mellon, John D. Rockefeller, David Rockefeller, Elihu Root, Jacob Schiff, John Hay Whitney.

Hier ist der Link zu einer nicht ganz vollständigen Liste der Mitglieder, die aus aktuell 1’800 Namen besteht. Das ist der Tiefenstaat, der die wirkliche Macht hat.

Das Foto zeigt das Gala-Dinner der britischen Pilgrims aus dem Jahr 1951, mit Logo und Flagge an der Wand. Hört man in den Medien etwas von ihnen? Nie!

Smedley Butler war Generalmajor beim United States Marine Corps und der am meisten dekorierte Marine. Nach seiner Pensionierung begann Butler mit dem Schreiben. In seinem ersten Buch „War Is a Racket“ – „Krieg ist eine Gaunerei“ hat er 1935 gesagt:

Ich war 33 Jahre und vier Monate im aktiven Militärdienst und in dieser Zeit habe ich die meiste davon als hochgradiger Schläger für Grosskonzerne, für die Wall Street und den Bankern verbracht. Kurz gesagt, ich war ein Gauner, ein Gangster für den Kapitalismus. Ich habe Mexiko und speziell Tampico sicher für die amerikanischen Ölinteressen 1914 gemacht. Ich habe Haiti und Kuba eine ordentlichen Ort für die Jungs von der National City Bank gemacht, damit sie die Einnahmen kassieren konnten. Ich habe dabei geholfen ein halbes Dutzend zentralamerikanische Republiken zum Vorteil der Wall Street zu vergewaltigen. Ich habe Nicaragua für das internationale Bankhaus Brown Brothers von 1902 bis 1912 gesäubert. Ich habe Licht in die Dominikanische Republik für die Zuckerinteressen 1916 gebracht. Ich habe geholfen Honduras reif für die amerikanischen Früchtekonzerne 1903 zu machen. In China habe ich 1927 dafür gesorgt, das Standard Oil unbehelligt blieb. Ich hätte Al Capone einige Tipps geben können. Das beste was er erreichte war in drei Distrikte (von Chicago) mit seiner Gaunerei zu operieren. Ich operierte auf drei Kontinenten.

Das hat ein Insider gesagt, der als Werkzeug den Pilgrims diente. Ich habe den ganzen Umfang und Einfluss der Pilgrims auf das Weltgeschehen über die letzten 120 Jahre nur angeschnitten. Mit dem vollständigen Hintergrund, wer was wann getan hat, und was sie entschieden haben, könnte man viele Bücher füllen.

Wichtig ist zu wissen, die mit Propagandalügen begründete anglo-amerikanische militärische Interventionspolitik und der Anspruch alleiniger Weltherrscher zu sein, begann mit dem spanisch-amerikanischen Krieg 1898.

Nach diesem Krieg wurde der deutsch-spanische Vertrag 1899 zwischen dem Deutschen Kaiserreich und dem Königreich Spanien abgeschlossen, mit dem Spanien den Rest der Inseln im Pazifik an Deutschland für 17 Millionen Reichsmark verkaufte. So hatte Deutschland auch seine kolonialen „Trauminseln“ bekommen.

Während und nach dem II. Weltkrieg haben die Vereinigten Staaten die Kontrolle über die ehemaligen spanischen und dann deutschen Inseln im Pazifik übernommen, also sie einfach gestohlen. Auf dem Bikini-Atoll der Marshallinseln, oder deutschen Eschholtzinseln, haben die Amerikaner ab dem 30. Juni 1946 bis zum 22. Juli 1958 insgesamt 67 Atombomben zu Testzwecken gezündet.

Ich frage mich, warum über die „Wiedervereinigung“ der deutschen Besitztümer in Übersee mit dem „Mutterland“ nie diskutiert wurde. Wieso wurden diese Territorien scheinbar widerstandslos alle hergegeben und verschenkt? Ach, hab vergessen, die deutschen Regierungsmitglieder, Abgeordneten und überhaupt Politiker, sind alle Landesverräter und dienen nur den anglo-amerkanischen Interessen.

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Der Honigmann
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Trump erfüllt seine Aufgabe: Der Abbruch des Systems hat begonnen

Viele hatten in Donald Trump eine Art “Heilsbringer“ gesehen und seine von den gesteuerten LeiDmedien unerwartete Wahl zum US-Präsidenten am 8. November 2016 barg für viele Menschen die Hoffnung, dass sich endlich einmal etwas zum Guten wenden würde. Schaut man sich das permanente Polittheater in den Vereinigten Staaten und das damit verbundene hektisch-surreale Verhalten der Noch-Systemverwalter an, darf man getrost davon ausgehen, dass hier für die Allgemeinheit nicht zu erkennende Kräfte am Werk sind, welche in der Tat eine große Veränderung herbeizuführen gedenken.

Das “System“ ist in Auflösung begriffen und seine Verfechter ziehen nicht nur vor herabfallenden Trümmern den Kopf ein, sie werfen die Steine sogar voller Verzweiflung in Richtung des über ihnen zusammenstürzenden Gebäudes zurück. Die sich derzeit abspielende innenpolitische Posse in den USA ist ein perfektes Beispiel für den systemischen Fehler der sogenannten “Demokratie“ und offenbart für jeden sichtbar, wie die “Herrschaft des Volkes“ in Wirklichkeit funktioniert.

Abrissbirne Donald Trump

Donald Trump hat mittels seines Immobilienimperiums ein für Normalsterbliche kaum vorstellbares Vermögen angehäuft. Hinter dieser Entwicklung steckt jedoch keinesfalls der “American Dream“, denn niemand ist in der Lage mit ehrlicher Arbeit derartige Summen an Fiatgeld aus dem System zu saugen und es letztlich sogar bis ins Weiße Haus zu schaffen. Trump wurde in New York City zum Immobilien-Tycoon und ohne das Wohlwollen der diese Stadt regierenden mafiösen Hintergrundstrukturen wäre dies unmöglich gewesen. Wer glaubt, dass “der Donald“ diese alten Verbindungen hinter sich gelassen hat, lebt fernab jeder Wahrnehmung des Kaninchenbaus.

Der heutige US-Präsident hat eine mehr als bewegte Vergangenheit und die Tatsache, dass niemand von Seiten der mächtigen Medienkonzerne darüber berichtet, ist ein unübersehbarer Beleg dafür, dass Trump seine scheinbaren Gegner weitestgehend in der Tasche hat. Die alten Verbindungen spielen dabei eine Hauptrolle und so offenbart sich das ganze Polittheater in den USA als scheinheiliges Schmierentheater. Der POTUS spielt seine Rolle und diese Rolle beinhaltet den Abriss des Systems.

Das letzte Aufgebot

Durch den Systemlakaien Rod Rosenstein wird also nun mit Robert Mueller ein Sonderermittler in die Schlacht geworfen. Dieser, so heißt es, habe die Vollmacht absolut alles an Informationen und Material einzusammeln, was sich über die angeblichen “Verbindungen zu den Russen“ finden lässt und entsprechend auszuwerten. Dass Trump jetzt sichtbar strampelt und sich über eine »Hexenjagd« beklagt, ist letztlich Teil des uns präsentierten Theaters, denn für Trump bedürfte es kaum mehr als eines Anrufs und Mueller würde sich genötigt sehen, das gewünschte Lied zu singen.

Was sich aktuell in den USA abspielt, von besorgten Trump-Anhängern (und auch einigen seiner Gegner) als Vorbereitung oder beginnende Umsetzung eines Staatsstreichs angesehen und kritisiert, wird von der Allgemeinheit vollkommen missgedeutet. Es handelt sich hierbei um den verzweifelten Kampf um die Aufrechterhaltung der Macht jener Interessengruppen, welche seit sehr langer Zeit die Fäden in der Hand halten und nun feststellen müssen, dass ihnen ein Faden nach dem anderen aus der Hand gleitet.

Dieser oberflächlich betrachtet rein politische Kampf läuft auf vielen verschiedenen Ebenen ab, unter anderem abhängig davon, wie tief die Betroffenen in die wirklichen Hintergrundstrukturen eingeweiht sind. Die Medien spielen dabei die ihnen angedachte Rolle und lenken das Volk weitestgehend erfolgreich ab. Und selbstverständlich denken nicht im Ansatz daran, die Regisseure der alten Strukturen beim Namen zu nennen, denn würden sie dies tun würden Köpfe rollen und das Kartenhaus in der Folge noch schneller in sich zusammenbrechen.

Die Schlacht hat begonnen

Insofern dürfte sich die durch die Wahl Trumps ausgedrückte Hoffnung des US-amerikanischen Volkes auf Veränderungen durchaus bestätigen. Ob sie jedoch auch die Vorstellungen und/oder Erwartungen erfüllt, wird sich noch zeigen müssen. Allerdings haben die Vorgänge auf der Theaterbühne in den jüngsten Tagen eine erhebliche Dynamik entwickelt und es ist durchaus damit zu rechnen, dass diese an bestimmten Stellen alsbald unkontrollierbar wird – falls sie überhaupt noch unter Kontrolle ist.

Eine Inszenierung dieser Größenordnung bringt für die Regie zwangsläufig jede Menge Fallstricke mit sich, denn die Fähigkeit jeden Akteur in seiner Rolle vollumfassend unter Kontrolle zu halten, ist nahezu unmöglich, weil einfach zu viele mitspielen – ein Teil davon bewusst und ein Teil vollkommen unbewusst. Was mittlerweile jedoch mehr als offensichtlich geworden ist:

Die bisherigen Kontrollstrukturen sind in Auflösung begriffen und vor unseren Augen findet die finale Schlacht an der Oberfläche des Illusionstheaters statt. Einer der Kriegsschauplätze ist die US-Innenpolitik und wie auch immer diese Schlacht ausgehen wird, die Folge wird ein beispielloses Chaos sein und aus diesem Chaos wird letztlich eine neue Ordnung hervorgehen.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/05/trump-erfuellt-seine-aufgabe-der-abbruch-des-systems-hat-begonnen/

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Der Honigmann

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Die Auslandsverschuldung der USA ist im März wieder deutlich gestiegen. Russland stockte seine Bestände an US-Staatspapieren um 15 Prozent auf.

Das US-Finanzministerium hat aktuelle Zahlen zu den von Ausländern gehaltenen US-Staatsanleihen veröffentlicht.

Demnach belief sich der Nominalwert der Fremdbestände an US-Schuldpapieren per Ende März auf 6.079,3 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vormonat stieg der Wert um 1,1 Prozent oder 67,3 Milliarden US-Dollar.

Bemerkenswert: Auf Russland entfielen 99,8 Milliarden US-Dollar, was einer Zunahme um 15 Prozent oder 13,5 Milliarden US-Dollar. Es ist der stärkste Anstieg der russischen US-Finanz-Beteiligung seit November 2016, also kurz nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten.

Auch Chinas Dollar-Reserven nahmen im März zu. Der Wert der US-Staatsanleihen in chinesischer Hand stieg um 2,6 Prozent auf 1.087,6 Milliarden US-Dollar. Damit bleibt China aber hinter Japan zweitgrößter Auslandsgläubiger der USA. Platz 1 hatte China im September 2016 abgegeben und danach nicht wieder zurückerobert (Ende des 100 Jahre dauernden Schuldensuperzyklus ist überreif).

Private Haushalte sind so hoch verschuldet wie nie

Private Haushalte in den USA waren Ende März mit insgesamt 12,73 Billionen US-Dollar verschuldet. Damit überstieg die Verschuldung das bisherige Rekordhoch von 2008.

Die Guthaben des einen sind die Schulden des anderen. So läuft es in unserem rein auf Kredit basierenden Geld- und Finanzsystem.

Nach dem unfreiwilligen Schulden- und Vermögensschnitt in der Finanzkrise von 2008 haben die Zentralbanken jede Menge neues Geld in die Märkte gepumpt, um geplatzten Kredit durch neuen zu ersetzen. Dabei sind die privaten Schulden in den USA zuletzt auf einen neuen Rekordstand angestiegen.

Laut dem jüngsten Quartalsreport der Federal Reserve Bank of New York stiegen die Schulden der US-amerikanischen Haushalte per Ende März 2017 auf 12,73 Billionen US-Dollar. Dabei wurde die bisherige Höchstmarke von 12,68 Billionen US-Dollar aus dem Jahr 2008 kassiert (Titanic-Parallele zur Federal Reserve Bank).

Mit 68 Prozent entfiel der größte Anteil an der privaten Verschuldung erwartungsgemäß auf Hypotheken. Die US-Amerikaner saßen zuletzt auf Immobilienkrediten im Umfang von 8,63 Billionen US-Dollar.

An zweiter Stelle stehen Studentenkredite mit 11 Prozent oder 1,34 Billionen US-Dollar, gefolgt von Kfz-Krediten mit 9 % oder 1,40 Billionen US-Dollar. Die Kreditkartenschulden beliefen sich auf 762 Milliarden US-Dollar (6 %).

https://www.pravda-tv.com/2017/05/russland-leiht-den-usa-wieder-deutlich-mehr-geld-private-haushalte-sind-so-hoch-verschuldet-wie-nie/

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Ein Nord-Koreanischer Friedensvertrag, ein Ukrainischer Friedensvertrag, und eine Resolution hinsichtlich der Probleme im mittleren Osten, einschließlich der Israel-Palästina-Frage, all dies wird hinter verschlossenen Türen verhandelt, berichten zahlreiche Quellen übereinstimmend. Deswegen wird US-Präsident Donald Trump ab dem 24. Mai Israel, Saudi-Arabien und danach Rom besuchen, sagen die Quellen. Trump selbst sagte zu Fox TV, nach diesen Treffen werde er zu „der großen Konferenz unserer Länder reisen, die der Welt helfen wird.“ (Der Kommentar ist bei 25:10 des folgenden Videos zu hören.)

https://www.youtube.com/watch?v=k_Ysra3NBIA

Die Einzelheiten dieses Friedensvertrags mit Nord-Korea sind noch zu verhandeln, doch Beobachter der Gespräche sagen, Nord-Korea würde eine Garantie seiner Souveränität und Sicherheit angeboten, und wird im Gegenzug öffentlich auf sein Programm der Entwicklung nuklearer Waffen verzichten. Natürlich wird das nur eine Geste sein, um das Gesicht zu wahren, insgeheim wird Nord-Korea erlaubt werden, seine nukleare Abschreckung zu behalten, sagen die Quellen.

Das bevorstehende Friedensabkommen mit Nord-Korea ist maßgeblich begründet durch Chinas gigantische Infrastruktur-Initiative der Neuen Seidenstraße (One Belt One Road – OBOR), weil ein Friedensabkommen für die Koreanische Halbinsel den Bau eines Tunnels erlaubt, der Japan mit dem Eurasischen Festland verbindet. Der Bau dieses Tunnels hat bereits begonnen, geben Japanische Regierungsquellen zu.

Die Anwesenheit der Abgesandten aus den USA, Süd-Korea, Japan, Deutschland, dem United Kingdom und Frankreich bei Chinas großer OBOR-Versammlung an diesem Wochenende zeigt, dass der Widerstand aus dem Westen gegen dieses Projekt beendet ist. Die Tatsache, dass Chinas Präsident Xi Jinping nach seinem Besuch kürzlich bei Trump einen Zwischenstopp in Alaska einlegte, legt die Vermutung nahe, es wurde eine Vereinbarung zum Bau eines Tunnels erreicht, der Alaska mit dem Eurasischen Festland verbindet.

Güterzüge aus London und Deutschland fahren bereits jetzt nach China, wobei die Reisezeiten für Güter um die Hälfte gekürzt und Kosten eingespart werden.

http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/transport/4667863/Beijing-Hamburg-train-halves-time-by-sea.html

https://www.forbes.com/sites/wadeshepard/2017/01/06/the-story-behind-the-new-china-to-uk-train/#2093e8bf261b

Diese neuen Überland-Fachtrouten sind einer der Gründe dafür, dass der Baltic Dry Index auf sehr niedrigem Niveau bleibt, denn Überland-Reisen sind innerhalb Eurasiens billiger und schneller. In nicht allzu ferner Zukunft wird es möglich sein, mit dem Zug von New York über China und Russland nach London zu reisen, oder Güter zu verschicken. Ein Vakuum-Tunnel im Untergrund für Hochgeschwindigkeits-Züge mit 3000 Stundenkilometern, der London und New York verbindet, soll auch in Betrieb genommen werden, wie Quellen aus dem geheimen US-Raumprogramm mitteilen.

Zudem hoffen die Chinesen, erneut die Erfinder von Technologien zu werden, die die Welt verändern, wie damals der Kompass, das Schießpulver, Papier und Druckmaschinen. Chinas Präsident Xi Jinping sagt, die Chinesen investieren gewaltige Summen, um Durchbrüche auf den Gebieten der Künstlichen Intelligenz, Nanotechnologie, Quanten-Computern und „Smart Cities“ zu erreichen.

Diese massive Chinesische Initiative könnte von einer Westlichen Initiative in den Schatten gestellt werden, die zurzeit im Geheimen verhandelt wird, und bei der Billionen, wenn nicht sogar Billiarden von Dollars für eine Kampagne ausgegeben werden sollen die, wie Trump sich ausdrückte, „der Welt helfen“ soll. Diese Kampagne könnte mit Leichtigkeit Armut und Umweltzerstörung beenden und unter Anderem eine neue Ära der Erforschung und Kolonisierung des Weltraums einleiten.

Die Erfindungen aus dem Westen, die freigegeben werden könnten, enthalten Freie Energie, Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit, und 3D-Drucker der nächsten Generation, die „praktisch alles aus dünner Luft“ erschaffen können, wie NSA-Quellen berichten.

Um zu verstehen, wie sehr die Khasarische Mafia den menschlichen Fortschritt behinderte, erinnern wir uns, dass die Vereinten Nationen in den 1990er Jahren einen Plan herausbrachten, in dem verlangt wurde, bis zum Jahr 2000 Armut und Umweltzerstörung zu beenden. Der Plan enthielt eine Schätzung, nach der Armut mit gerade einmal 200 Milliarden Dollar und Umweltzerstörung mit 400 Milliarden Dollar beendet werden könnten. Stattdessen inszenierte die Khasarische Mafia die Anschläge vom 11. September 2001, setzte die Kaperung des weltweiten Finanzsystems fort und gab Billionen über Billionen von Dollars für ihren Plan aus, 90% der Menschheit zu ermorden. Das Geld wurde für Kriege, das Versprühen biologischer Kampfmittel wie SARS und Ebola ausgegeben und dafür, Bauern zu veranlassen, Treibstoffe (aus Raps) anstelle von Getreide anzupflanzen, um massenweise Hungersnöte zu erzeugen.

Das bedeutet, bevor ein Plan zur Umwandlung dieses Planeten in ein Paradies ausgeführt werden kann, liegt noch die Beseitigung der letzten Reste des satanischen khasarischen Widerstands vor uns.

Hier folgt, was unsere Quellen im Pentagon dazu sagten: „Der Rauswurf von [FBI-Direktor James] Comey war 110 Tage überfällig, und damit beginnt der Kampf gegen den ‚Tiefen Staat‘ (deep state). Die Clinton-Stiftung, Obama, Pedogate und das DNC (Democratic National Committee) werden auf aggressive Art und Weise durch das Justizministerium strafrechtlich verfolgt werden.“

„Comey könnte wegen Behinderungen der Justiz angeklagt werden, weil er Hillary laufen ließ, wegen des Versuchs, Russische Hacker zu bestechen, damit sie [dem Russischen Präsidenten Wladimir] Putin etwas in die Schuhe schieben können, und wegen seiner Weigerung, Abhörungen von Trumps Telefon und anderer VIPs zu untersuchen“, fahren die Quellen fort.

Die Japanische Kaiserfamilie und CIA-Quellen bestätigten, dass Hillary Clinton tatsächlich die Tochter von David Rockefeller war. Bill Clinton war nach diesen Quellen der Sohn Winthrop Rockefellers, wir sehen daran, wie die Inzucht satanischer Blutlinien mit neuen Nachnamen kaschiert wird. „Der Tod David Rockefellers hat vielen Leuten den Mut gegeben, mit Informationen wie diesen heraus zu rücken“, sagte die Quelle der Kaiserlichen Familie.

Das plötzliche Auftauchen von Henry Kissinger bei Donald Trump in der letzten Woche, in Anwesenheit von Fotografen des Weißen Hauses, könnte ein Zeichen dafür gewesen sein, dass Kissinger über seine Langzeit-Sklavenhalter, die Rockefellers, gesungen hat. Ein Bote Kissingers erklärte den Vertretern der White Dragon Society, Kissinger sei lange Zeit ein Sowjetischer Agent mit dem Code-Namen Bor gewesen, und er habe gegen David Rockefeller einen Groll gehabt, weil der ihn beleidigte. Jedenfalls scheint es so, dass Kissinger zurzeit seine alten Kontakte in aller Welt für einen Versuch nutzt, endgültige Friedensvereinbarungen zu verhandeln, deswegen wurde er bis auf Weiteres aus der Fahndungsliste entfernt.

Diese Offenlegungen der Herrschaft der Blutlinien könnte sich ausdehnen und auch noch andere versteckte Machtzentren Rockefellers freilegen, wie beispielsweise David Rockefellers Enkel Mark Zuckerberg mit seinem Kontroll-Instrument für Herdenschafe, genannt Facebook.

Die Säuberungen werden an Fahrt gewinnen, sobald mehr und mehr Lakaien des Khasarischen Mobs aus der Sicherheits-Struktur der USA entfernt werden.

Es wird erwartet, dass nach Comey der nächste fallende Dominostein der Nationale Sicherheitsberater H.R. McMaster sein wird, der „gefeuert, degradiert, und vor das Kriegsgericht gestellt wird, weil er dem überführten Schwerverbrecher David Petraeus sicherheitsrelevante Informationen mitteilte“, außerdem bevölkerte er den Nationalen Sicherheitsrat mit dessen Kumpels, berichten Pentagon-Quellen. Die Quellen sagen, dies seien die Leute gewesen, die hinter dem letzten Versuch der Satanisten gestanden hätten, entweder in Syrien oder in Nord-Korea den 3. Weltkrieg zu starten.

Selbstverständlich rasten die Khasarischen Agenten in Washington DC inzwischen aus und sprechen davon, Trump seines Amtes zu entheben. Der nachfolgend gezeigte Ausschnitt der (satirischen?) E-Mail eines CIA-Agenten fasst anschaulich das lebhafte Theater in DC zusammen:

»In einem Interview mit Lester Holt von NBC prahlte Donald Trump, wenn er des Amtes enthoben würde, dann wären die Zuschauerquoten höher als bei irgend einer anderen Amtsenthebung in der Geschichte. „Überall wohin ich gehe erzählen mir die Leute, wenn ich amtsenthoben werde, sehen sie sich das an“, sagte er. „Die Quoten werden durch die Decke gehen.“ Er sagte er erwarte, dass die Zuschauerquoten bei seiner Amtsenthebung „viele, viele Male“ höher sein werden als diejenigen bei Bill Clintons Amtsenthebung im Jahre 1998.“ Dabei wird die Karikatur immer besser: Die Rechtsanwälte, die einen Brief schrieben und bestätigten, Trump hätte keine bedeutenden Geschäftsbeziehungen zu Russland, arbeiten selbst in einer Kanzlei, die weitreichende Beziehungen mit Russland unterhält und sogar eine Auszeichnung für die „Russische Anwaltskanzlei des Jahres 2016“ erhielt.«

Es kann wirklich keinen Zweifel geben, dass die Russen tatsächlich zusammen mit fast allen Staaten der restlichen Welt daran arbeiten, den Khasarischen Filz aus der Macht zu kippen. Aus dem Grund wird auch großer Druck auf das Nest Khasarischer Satanisten in Israel ausgeübt. China, Russland und die USA bestehen gemeinsam darauf, Israel müsse eine Zwei-Staaten-Lösung mit Palästina akzeptieren, berichten die Quellen des Pentagons.

Des weiteren ist US-General Dunford diese Woche in Israel, um die Israelis zu zwingen, den von Russland vorgeschlagenen Friedens-Zonen (de-confliction zones) in Syrien und auch anderswo zuzustimmen, teilen die Quellen mit. Mit anderen Worten, sie erhalten die Aufforderung, ihre Kriegstreiberei via Daesh zu beenden.

Außerdem finden auch in Japan weitreichende Bewegungen unter der Oberfläche statt. Die größte Gang in Japan, Yamaguchi-Gumi, hat sich in drei Fraktionen aufgeteilt, repräsentiert von drei dominanten Persönlichkeiten, bestätigen Quellen aller drei Fraktionen. Nur eine dieser Fraktionen, nämlich die schwächste, steht noch im Dienst der Khasarischen Mafia. Sobald jedoch im Hinblick auf die Verteilung Nord-Koreanischer Amphetamine ein Deal erreicht werden kann (durch Legalisierung und Regulierung), wird diese letzte Fraktion ebenfalls ihre Verbindungen zu den Khasaren abschneiden. Das wird den Weg für einen vollständigen Wechsel in Japans Machtstruktur freimachen, denn damit verlieren die Khasaren all ihre ausführenden Agenten, die sie hier haben. Es wurden bereits alle Versuche gestoppt, khasarische Sklaven wie Taro Aso, den Französischen Agenten der Rothschilds, an die Macht zu bringen. Aso hat sich, genauso wie Ichiro Ozawa, sehr darum bemüht, in Japan rechtzeitig an die Macht zu kommen, um die massiven Fonds einzusammeln, deren Herausgabe erwartet wird, erklären Quellen des Japanischen Rechten Flügels. Yakuza-Gangster aus Asos Heimat-Distrikt Kyushu sagen jedoch, er sei böse, darum erhält er von ihnen keine Unterstützung mehr.

Die Khasaren verlangen verzweifelt nach Gold, deswegen versuchen sie, in Indonesien Unruhe zu stiften. Indonesische Nachrichten-Quellen berichten: „Der gegenwärtige Aufstand zwischen Christen und Moslems wird durch Kräfte aus dem Westen finanziert, die versuchen, das Land zu destabilisieren. Das liegt daran, dass die Regierung Jokowis NICHT den Forderungen des Direktors der Freeport-McMoRan-Mine entspricht. Der versucht, die Gesetze für die Schürfrechte in Indonesien zu umgehen.“

Der erwähnte Aufruhr bezieht sich auf zahlreiche Versuche der von den Khasaren kontrollierten Oligarchen, die mit dem ehemaligen mörderischen Suharto-Regime verbunden waren, den demokratisch gewählten und beliebten Präsidenten Jokowi zu stürzen, sagen die Quellen.

Bevor dies alles vorbei ist können wir, wie es scheint, noch einige fortgesetzte Versuche der Unruhestiftung durch die Khasaren erwarten, in der Ukraine, Indonesien, dem Mittleren Osten, Japan und anderswo.

Quelle: Antimatrix.org

Übersetzung: mdd

http://benjaminfulfordtranslations.blogspot.de/2017/05/deutsch-benjamin-fulford-15052017.html#more

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….danke an Renate P.

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Der Honigmann

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''Finanzielle Massenvernichtungswaffen'' und die Zerstörung des weltweiten Finanzsystems

Was sind eigentlich Derivate? Investopedia definiert Derivate wie folgt:

Ein Derivat ist Wertpapier, dessen Preis von einem oder mehreren zugrundeliegenden Anlagepapieren abhängt. Das Derivat selbst ist ein Vertrag zwischen zwei oder mehr Parteien, basierend auf Anlagepapieren. Sein Wert wird durch Fluktuationen der zugrundeliegenden Anlage bestimmt. Die häufigsten zugrundeliegenden Anlagen sind Aktien, Bonds, Rohstoffe, Währungen, Zinsen und Markt-Indizes.

Wenn Sie eine Aktie kaufen, dann erwerben Sie einen Anteil an einer Firma. Wenn Sie einen Bond kaufen, dann erwerben Sie Forderungen an eine Firma – oder einfach gesagt, deren Schulden, bzw. Verbindlichkeiten. Wenn Sie ein Derivat kaufen, dann machen Sie sich eine Wette auf das zukünftige Geschehen einer oder mehrerer der oben genannten Anlagen zu eigen.
Im Grunde ist der Handel von Derivaten ein legalisiertes Glücksspiel und einige der bekanntesten und klügsten Köpfe der Finanzwelt haben vor der potenziell zerstörerischen Natur dieser Finanzinstrumente seit Langem gewarnt. In einem Brief an Aktionäre von Berkshire Hathaway bezeichnete Warren Buffet Derivate bereits im Jahr 2003 als “finanzielle Massenvernichtungswaffen“:

Der Geist der Derivate ist jetzt aus der Flasche und diese Instrumente werden sich fast sicher in Vielfalt und Anzahl vervielfältigen, bis ein Marktereignis ihre Toxizität offenbart. Zentralbanken und Regierungen haben bisher keinen effektiven Weg gefunden, die von diese Verträgen ausgehenden Risiken zu kontrollieren oder auch nur zu überwachen.

Meiner Ansicht nach sind Derivate finanzielle Massenvernichtungswaffen, welche potenziell tödliche Gefahren in sich tragen, auch wenn diese jetzt noch im Verborgenen liegen.
Schaut man sich an, in welchem Ausmaß die größten US-Banken heute in Derivaten investiert sind, so wird klar, was Buffet damit in weiser Voraussicht bereits vor 14 Jahren zum Ausdruck bringen wollte:
Citigroup

Gesamtaktiva:                    $   1.792.077.000.000 (~1,8 Billionen)
Derivate in den Büchern:  $ 47.092.584.000.000 (~47,1 Billionen)

JPMorgan Chase

Gesamtaktiva:                    $   2.490.972.000.000 (~2,5 Billionen)
Derivate in den Büchern:  $ 46.992.293.000.000 (~47,0 Billionen)

Goldman Sachs

Gesamtaktiva:                    $      860.185.000.000 (~860 Milliarden)
Derivate in den Büchern:  $ 41.227.878.000.000 (~ 41,2 Billionen)

Bank Of America

Gesamtaktiva:                    $   2.189.266.000.000 (~2,2 Billionen)
Derivate in den Büchern:  $ 33.132.582.000.000 (~33,1 Billionen)

Morgan Stanley

Gesamtaktiva:                    $      814,949,000,000 (~815 Milliarden)
Derivate in den Büchern:  $ 28,569,553,000,000 (~28,5 Billionen)

Wells Fargo

Gesamtaktiva:                    $ 1.930.115.000.000 (~1,9 Billionen)
Derivate in den Büchern:  $ 7.098.952.000.000 (~7,1 Billionen)

Allein die hier genannten Banken haben zusammengenommen $ 204 Billionen an Derivaten in ihren Büchern. Zum Vergleich, die Vereinigten Staaten von Amerika hatten im Jahr 2016 laut Statista ein Bruttoinlandsprodukt von $ 18.569 Milliarden oder $ 18,57 Billionen. Die vorgenannten Derivate entsprechen also dem Elffachen des BIP der USA!

Der Finanzexperte Jim Rickards weist derweil darauf hin, dass Warren Buffets Unternehmen Berkshire Hathaway Inc. Bereits $ 86 Milliarden an freien Finanzmitteln an die Seite gelegt hat, was für ihn ein eindeutiges Signal ist:

Buffets Bargeldvorrat könnte bedeuten, dass er sich auf einen Marktzusammenbruch vorbereitet. Wenn der Zusammenbruch kommt, dann kann Buffet mit seinem Scheckbuch durch die Trümmer gehen und großartige Unternehmen für einen Bruchteil ihres derzeitigen Wertes kaufen.

Das ist Buffets wahrer Stil, aber Sie werden dies nicht von ihrem Broker oder Vermögensverwalter hören. Wenn Buffet große Mengen Bargeld bereithält, sollten Sie dies nicht ebenfalls tun? Er weiß, was kommt. Jetzt wissen Sie es ebenfalls.

Nun, Warren Buffet wurde nicht so reich, weil er dumm ist. Er weiß gewiss, dass es einen großen Knall geben wird und hat sich bereits in Position gebracht. Sofern das uns umgebende System in der einen oder anderen Form erhalten bleibt, wird er auch als Sieger vom Platz gehen. Doch wenn das System durch ein neues ersetzt wird, werden die Karten neu gemischt – auch für Buffet.

Diese Möglichkeit beschrieb am gestrigen 16. Mai 2017 der “Bondaffe“ und wies darauf hin, dass die offiziellen Schulden der Welt bei sagenhaften $ 215 Billionen liegen. Ungedeckte Verbindlichkeiten (wie den Völkern dieser Welt “garantierte“ Renten) und Derivate sind in dieser Zahl noch überhaupt nicht berücksichtigt. Weiter weist er darauf hin, dass das “moderne Finanzsystem“ mit der Gründung der FED ihren Anfang nahm und »vier Generationen Menschheit nichts anderes kennen, als genau dieses Schuldsystem«.

Der Bondaffe setzt sich in seinem höchst empfehlenswerten Beitrag zudem mit “Alten Mächten“ auseinander, welche keineswegs von der Bildfläche verschwunden sind, sondern von der Öffentlichkeit unbeobachtet darauf hinarbeiten, ihre einst verlorene Machtposition wiederherzustellen:

Die „alten Machtstrukturen“ [haben sich] in Stellung gebracht und sind nicht bereit zur Übernahme des bisherigen Systems, sondern zur Neuaufstellung Jahrhunderte alter Macht- und Regierungsstrukturen. […]

Wenn die „Alten Kräfte“ immer noch existieren und nie untergangen sind, haben sie enorme Ansprüche aus der Vergangenheit an die aktuellen Systembetreiber wie die amerikanische Zentralbank. Das geht über die 104 Jahre seit Gründung der amerikanischen Zentralbank FED hinaus. Man sollte mindestens bis ins Jahr 1871 zurückgehen, als die „Vereinigte Staaten Corp.“ (also die Firma USA) gegründet wurde und die Auflösung der „Alten Reiche“ mittels dieses Konstrukts begann (und immer noch anhält). Insofern kann man eine Zins- und Zinseszinsrechnung aufstellen, die 146 Jahre zurückgeht.

146 Jahre Zinseszins auf alte, nach wie vor rechtsgültige Verträge, führen zu Zahlen in Größenordnungen, welche die Billionen in US-Dollar ausgewiesenen weltweiten Schulden zu Sandkörnern am Strand werden lassen. Hier ist die Rede von Trilliarden, eine Zahl mit 21 Nullen! Und ein Bruchteil davon würde ausreichen, die weltweiten Aktienmärkte auf Talfahrt zu schicken und das gesamte System abzubrechen:
Stellen Sie sich vor, „jemand pumpt schnell“ 50 oder 100 Billionen liquide US-Dollar in die globalen Aktienmärkte. Was würde dann allein am Aktienmarkt passieren? Von den Derivaten auf Aktien ganz zu schweigen.
“Alte Mächte“ arbeiten laut dem Bondaffen auf die Wiederherstellung alter Ordnungen hin:

Dazu muß man das moderne Finanzsystem zu Fall bringen und das geht am Leichtesten mit enorm viel Geld, das selbst auf elektronischem Wege erzeugt wird oder wurde und über den genannten Billionen-USD-Beträgen liegt, mit denen die modernen Finanzmärkte aktuell bewertet werden. […]

Wenn man diese Märkte mit noch mehr Geld aufbläht, werden die Blasen zwangsläufig platzen. Allerdings muß man vorher reale Übertreibungen aller Art (auch politische, gesellschaftliche, soziale) geschaffen haben, zu denen man nicht mehr zurückkehren will. Wenn dann eine Alternative geboten wird, wird aus der Auferstehung der bisherigen Systeme nichts. Das alte Geldsystem löst sich mittels einer schnellen Geldflut einfach auf. Es wird regelrecht weggeschwemmt. Mit der Geldschwemme lösen sich die damit verbundenen politischen Systeme auf.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die folgende Meldung auf ZeroHedge vom gestrigen Abend. Dort heißt es, dass der Bondmarkt in China ausgesetzt wurde, weil es zu “abnormalen Fluktuationen“ gekommen sei:

China hat den Handel in seinem Bondmarkt ausgesetzt, da mindestens einer der vom Finanzministerium herausgegebenen Bonds in den vergangenen zwei Tagen “abnormale Fluktuationen“ erlitten habe. Der MOF 2021 fiel dabei in den letzten zwei Tagen um fast 10 Basispunkte und im selben Zeitraum legten 5-jährige chinesische Bond-Futures erst eine Rallye hin und fielen dann erheblich.

Ob dies bereits Auswirkungen der Eingriffe “Alter Mächte“ sind, unterliegt derzeit natürlich nur der Spekulation – im wahrsten Sinne des Wortes. Doch China ist unbestritten einer der Schlüsselspieler am weltweiten Markt und auch wenn das Land offiziell über $ 4 Billionen Schulden hat, so stehen diesen in der Bilanz allein $ 1,09 Billionen an US-Treasuries gegenüber.

In der Vergangenheit wurde oft darüber spekuliert was passieren würde, wenn China seine Forderungen an die USA auf den Markt werfen würde, doch dies scheint nicht beabsichtigt, denn laut Bloomberg geht die Reise in die genau entgegengesetzte Richtung.Angesichts des offenkundigen Illusionstheaters, welches uns weltweit seit Monaten und auf allen Ebenen präsentiert wird, gehen wache Geister ohnehin davon aus, dass im Hintergrund etwas Großes im Busch ist und der Abbruch des Finanzsystems muss zwangsläufig ein Teil der umfassenden Veränderungen sein, welche insgesamt auf uns zu kommen. Und die vielen offen sichtbaren Zeichen mehren sich zusehends, dass es in sehr naher Zukunft soweit ist.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/05/finanzielle-massenvernichtungswaffen-und-die-zerstoerung-des-weltweiten-finanzsystems/

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Der Honigmann

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The Times of Israel 10 May 2017: Moskaus Kanal 1 verwendet antisemitische und Nazi-Propaganda-Phrasen bei der Förderung einer Verschwörung über die Familie Rothschild.
Die Erzählung der Sendung, die in dieser Woche von dem Medienwächter MEMRI in englischer Sprache zur Kenntnis gebracht wurde,  malt die Familie Rothschild als internationale Kabale. Mit verschiedenen “Dog-Whistles” und strategischen Auslassungen behauptet der Bericht, dass die Dynastie Teil einer jüdischen Verschwörung sei, um die Welt zu übernehmen.

Die Sendung, die am 2. April ausgestrahlt wurde, beschreibt einen Nazi-Film von 1940 über Nathan Rothschild aus den Nazi-UFA-Studios als “einen der ersten dieser Filme”. Er wird als eine von vielen Dokumentationen über diese Familie beschrieben. Obwohl es damit weiter geht, dass die UFA die primäre Produktionsfirma des Dritten Reiches sei, die von Joseph Goebbels geleitet wurde, beschrieb MEMRI-TV den Mangel an expliziter Bezugnahme auf die Nazipartei als “ungewöhnlich in öffentlichen Sendungen in russischen Medien”.

Darüber hinaus beschreibt das Segment eine antisemitische Karikatur, die eine mit einem Davidstern markierte Sau und dem Wort “Rothschild” sechs Ferkel (als MI6, ISIS, Al-Qaida, CIA, Israel und Boko Haram bezeichnet) als “Typische moderne Karikatur”.

Die Sendung ging  nach dem Tod des Milliardärs David Rockefeller am 20. März in den Äther.

In dieser Woche wurde in einer rechtsextremen Demonstration in Dresden der Sieg des Emmanuel Macron im französischen Präsidentschaftsrennen als “der lange Arm der Rothschilds” bezeichnet (Was er ist!).

Die Rallye fand am Montag durch zwei extrem nationalistische Gruppen statt, die Alternative für Deutschland-Party (AfD) und die Anti-Islam Pegida-Bewegung, die beide seit ihrer Gründung vor weniger als fünf Jahren schnell gewachsen sind.

Macron erhielt seinen Start als Investmentbanker bei der französischen Banque Rotschild. Am  Freitagabend, kurz vor der Sonntagswahl, wurde ein Kampagnenbüro für Macron in der Normandie mit antisemitischem Graffiti einschließlich “Sioniste” (Zionist) und “Israel = Mossad de Rothschild” vandalisiert.

Kommentar
Gut zu sehen, dass die Times of Israel die wahre Natur der Rothschild-Dynastie einsieht – die Gründerin des Staates Israel (Siehe Jahre 1895-1957).

Es kann aber noch mehr drin sein: Ein Krieg wird von Rothschilds London  City gegen Putin ud das orthodoxe Judentum geführt, nachdem Letzterer Chodorkowskys Yukos-Aktien verstaatlicht hatte – die Chodorkowsky Jakob Rothschild gegeben hatte. Aber noch schlimmer: Putin erklärte, er werde Rußland von Jacob Rothschilds Federal Reserve Herrschaft  befreien (kostete Präs. Kennedy das Leben). In Syrien  scheinen Israel und Russland auf Konfrontationskurs zu sein. Putins Sprachrohr nennt sogar Rothschilds Israel einen Schurkenstaat. Und dann jetzt diese Rothschild-Karikatur im  russischen Fernsehen: Obwohl in einem satirischen Ton gehalten,  weiss die Times genau, dass die Karikatur  die traurige Tatsache in Bezug auf  ISIS und hier zeigt. ISIS bedeutet Israelischen Special Intelligence Service, und er  ist  der Mossad.

 Aber warum bringt die Times of Israel überhaupt diese Karikatur?
Der Gründer der Web-Zeitung, Seth Klarman, wird als  Zionist und hier z.B. bezeichnet – und das macht die Rothschild-Absichten noch mysteriöser. Irgendwie muss dieser Zionist Rothschilds Arbeit machen.

Ich kann es nur als Teil eines hegelschen Bühnenspiels, in dem Jacob Rothschilds London City  den König der orthodoxen / Chabad Lubavitch Juden, Wladimir Putin, zur hässlichen antisemitischen Antithese zur Rothschilds These, Usrael / Gross- und Klein- Israel, machen soll, reif für eine bevorstehende Konfrontation. Putin warnt dafür kräftig vor Rothschilds Globalisierung.
Die paradoxe Pointe ist, dass die Chabad auch Trump und den Neocon, John McCain, beherrscht.

http://new.euro-med.dk/20170515-paradox-zionistische-times-of-israel-zeigt-versengendes-russisches-tv-cartoon-von-israels-grunder-die-rothschild-dynastie-als-eine-sau-die-terroristen-stillt.php

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DerHonigmann

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BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) – Berlin und Brüssel legen China bei seinem Großprojekt „Neue Seidenstraße“ Steine in den Weg. Am gestrigen Sonntag hat die EU sich geweigert, auf einem internationalen Gipfeltreffen in Beijing mit Vertretern aus mehr als 100 Staaten, darunter 29 Staats- und Regierungschefs, eine Erklärung zu dem Projekt zu unterzeichnen. Für das Vorhaben, das den Ausbau von Verkehrskorridoren aus Ostasien nach Europa auf dem Land- sowie auf dem Seeweg vorsieht, stellt Beijing Billionensummen bereit; es gilt als eine der bedeutendsten ökonomisch-strategischen Unternehmungen der Gegenwart. An einem vergleichbaren, schon 1993 gestarteten Projekt sind Berlin und Brüssel gescheitert. China zielt darauf, neue Absatzmärkte für seine Wirtschaft zu erschließen, aber auch instabile Regionen im Westen der Volksrepublik zu stabilisieren; zudem soll die „Neue Seidenstraße“ Europa und Asien ökonomisch eng verknüpfen – ohne die Vereinigten Staaten. Diese stehen dem Vorhaben deshalb ablehnend gegenüber. Deutsche Interessen sind widersprüchlich: Während Wirtschaftskreise von einer intensiveren Kooperation neue Profite erhoffen, steht der mit dem Projekt verbundene weitere Aufstieg Chinas den machtpolitischen Interessen Deutschlands und der EU entgegen. Berlin und Brüssel verhalten sich entsprechend ambivalent.
Ein Billionenprojekt
Die „Neue Seidenstraße“, offiziell meist „One Belt, One Road“ („Ein Gürtel, eine Straße“) genannt, ist gegenwärtig eines der bedeutendsten ökonomisch-strategischen Großprojekte der Welt. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat es im September und im Oktober 2013 bei Besuchen in Kasachstan und in Indonesien offiziell bekanntgemacht. „One Belt, One Road“ sieht vor, die Verkehrskorridore aus China in Richtung Westen systematisch auszubauen: zum einen auf dem Landweg über Zentralasien und Russland bzw. Iran/Türkei bis nach Europa; zum anderen auf dem Seeweg durch das Südchinesische Meer, die Straße von Malakka und den Indischen Ozean bis nach Ostafrika bzw. durch das Rote Meer und den Suezkanal ins Mittelmeer. Das Projekt, das unter anderem Straßen, Schienennetze, Hochgeschwindigkeitszüge und Häfen umfasst, soll den Handel beleben und den beteiligten Staaten dadurch ökonomisch Aufschwung bringen. Die Dimensionen sind gewaltig: Inzwischen haben sich der „Neuen Seidenstraße“ mehr als 65 Staaten angeschlossen, die rund ein Drittel der globalen Wirtschaftsleistung erbringen und mit 4,4 Milliarden Menschen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung stellen. Beijing hat bislang Kredite in Höhe von mehr als 800 Milliarden Euro vergeben; langfristig wird mit einem noch viel höheren Volumen gerechnet.
Eurasien
Beijing verfolgt mit „One Belt, One Road“ mehrere Ziele. Zum einen geht es darum, Absatzmärkte für chinesische Unternehmen zu erschließen und auszubauen. Zum anderen sollen wirtschaftlich schwache, instabile Regionen insbesondere in Westchina und in Zentralasien ökonomisch gestärkt werden, um sie langfristig auch politisch zu konsolidieren; damit könnten für die Volksrepublik gefährliche Unruheherde etwa in der chinesischen Region Xinjiang sowie in den westlich an China grenzenden Ländern beseitigt werden. Überlagert wird all dies von der Tatsache, dass die „Neue Seidenstraße“ auf lange Sicht geeignet ist, Europa und Asien ökonomisch eng zu verknüpfen – und zwar ohne die Vereinigten Staaten. Washington steht dem Projekt deshalb ablehnend gegenüber. Beijing wiederum bietet den teilnehmenden Staaten eine planerische Partizipation auf sämtlichen Ebenen bis hin zu Gipfeltreffen an; die aktuelle Zusammenkunft in der chinesischen Hauptstadt ist ein Beispiel. Gleichzeitig verspricht es, seiner Praxis in den vergangenen Jahrzehnten folgend, den Verzicht auf politische Einmischung in die inneren Angelegenheiten der kooperierenden Staaten. „One Belt, One Road“ soll damit nicht zuletzt die Abkehr von der militärischen Dominanz der westlichen Mächte mit sich bringen.[1] Das Vorhaben wird in Beijing als „Jahrhundertprojekt“ eingestuft.
Machtverschiebungen
Wie kaum ein anderes Projekt verdeutlicht die „Neue Seidenstraße“ die Verschiebung der globalen Machtzentren weg vom Atlantik hin zum Pazifik. Vor fast einem Vierteljahrhundert, im Mai 1993, hatte die EU in der politischen Aufschwungphase nach dem Ende des Kalten Kriegs auf deutsches Drängen ein Vorhaben gestartet, dessen Ziel es war, die Transportkorridore zwischen Europa und Asien auszubauen. Das EU-Projekt TRACECA (Transport Corridor Europe-Caucasus-Asia), das ebenfalls „Neue Seidenstraße“ genannt wurde, zielte darauf ab, die Verkehrswege aus Europa nach Zentralasien sowie womöglich weiter nach China auszubauen – und zwar zwischen Russland und Iran hindurch, also über den Kaukasus und durch das Kaspische Becken; es ging darum, deutsch-europäischen Konzernen Zugänge zu den zentralasiatischen Rohstoffen und zum ostasiatischen Markt zu öffnen, die weder über russisches noch über iranisches Territorium führten. TRACECA, das von Berlin und Brüssel zeitweise mit großspuriger PR vorangetrieben wurde [2], hat keine nennenswerten Ergebnisse hervorgebracht. Unter chinesischer Führung hingegen schreitet der Ausbau der eurasischen Verkehrskorridore, an dem Deutschland und die EU gescheitert sind, nun mit bemerkenswertem Tempo voran.
Wirtschaftsboom
„One Belt, One Road“ besitzt für das bundesdeutsche Establishment eine ambivalente Bedeutung. Einerseits haben deutsche Unternehmen ein starkes Interesse daran, den Austausch mit China, dem wichtigsten Handelspartner der Bundesrepublik, weiter auszubauen. Im vergangenen Jahr hieß es deshalb auf einer hochkarätig besetzten Wirtschaftskonferenz in Berlin, die „Neue Seidenstraße“ werde „mehrheitlich positiv eingeschätzt“.[3] Der konkrete Nutzen lässt sich an Einzelbeispielen verdeutlichen. So profitiert der Duisburger Hafen, der größte Binnenhafen Europas, stark davon, dass dort inzwischen 25 Containerzüge pro Woche aus China ankommen; es sollen noch viel mehr werden. Die Fahrtzeit ist bereits jetzt mit 16 bis 19 Tagen nur noch halb so lang wie die Fahrt auf dem Seeweg; sie soll mit dem Ausbau der Strecke auf acht Tage reduziert werden. Duisburg könne „Chinas Tor zu Europa“ werden, heißt es bereits.[4] Mittlerweile nutzen Konzerne wie BMW die Option, Autoteile per Zug aus Deutschland in chinesische Fabriken zu transportieren; die Deutsche Bahn AG führt solche Transporte gewinnbringend durch. Das ökonomische Interesse hat dazu geführt, dass die Bundesrepublik sich an der Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) beteiligt, die zur Jahreswende 2015/16 in Beijing eröffnet wurde und zu den Hauptfinanziers von „One Belt, One Road“ zählt.
Rivalitäten
Andererseits bringt „One Belt, One Road“ neue Konkurrenzlagen in Europa hervor. Bekanntestes Beispiel ist, dass die „China Ocean Shipping Company“ (COSCO) 2009 begonnen hat, Anteile am Hafen von Piräus zu übernehmen; mittlerweile verfügt sie dort über starken Einfluss.[5] Piräus ist für Schiffe, die aus China kommen und durch den Suezkanal ins Mittelmeer einfahren, die erste Anlaufmöglichkeit in Europa; Beijing hat den dortigen Hafen deshalb zu einem Ziel der Seeroute der „Neuen Seidenstraße“ gewählt. Inzwischen haben Unternehmen wie etwa HP, die Computer in China endmontieren, ihren Europavertrieb aus anderen Hafenstädten wie Rotterdam nach Piräus verlegt; sogar aus dem Hamburger Hafen sind jetzt Konkurrenzängste wahrzunehmen. Darüber hinaus hat Beijing begonnen, nicht nur in Griechenland, sondern auch in anderen Staaten Ost- und Südosteuropas Infrastrukturmaßnahmen anzuschieben, die geeignet sind, Chinas dortigen Einfluss deutlich zu vergrößern – und den deutschen Einfluss in Europa zu mindern. Dies läuft dem machtpolitischen Interesse Berlins ebenso zuwider wie die Tatsache, dass die „Neue Seidenstraße“ geeignet ist, Chinas Einfluss auch in der Weltpolitik weiter zu stärken; der große Rivale steigt ungebrochen auf.
Doppelstrategie
Entsprechend ambivalent verhalten sich Berlin und Brüssel aktuell in Beijing. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu dem heute zu Ende gehenden Gipfeltreffen eingeladen worden, jedoch nicht angereist, um es nicht weiter aufzuwerten; in abwertender Absicht heißt es in deutschen Medien, in der chinesischen Hauptstadt finde derzeit ein Gipfeltreffen mit „Putin und Erdoğan“, den aktuellen Hauptfeindbildern Berlins, statt. Deutsche Wirtschaftsinteressen werden in Beijing zwar von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries vertreten. Zugleich hat die EU aber erklärt, die geplante gemeinsame Erklärung nicht unterzeichnen zu wollen. Vorgeschoben werden Differenzen bei Umwelt- und Sozialstandards.[6] Tatsächlich droht Brüssel damit Beijings Großprojekt zumindest punktuell zu schädigen. Diese Doppelstrategie macht es möglich, wirtschaftlichen Profit mit dem Bemühen zu vereinen, China politisch einzudämmen – und auf diese Weise ökonomische wie machtpolitische Interessenten in Deutschland gleichermaßen zu bedienen.

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Ein Land, das seinen Bankern vertraut, ist ein Land, das dem Untergang geweiht ist. Mit einem einfachen Klick können die Banker die Dinge auf den Kopf stellen. Dies ist genau der Grund für die Entscheidung Islands, die Banker unbarmherzig anzugehen, indem diese nach der Finanzkrise ins Gefängnis gebracht wurden. Die US- und die europäischen Regierungen, anstatt dem Beispiel von Island zu folgen, entschlossen sich jedoch, die Banker dafür zu belohnen, dass sie die Weltwirtschaft abstürzen ließen. Die staatseigene deutsche Entwicklungsbank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), hat etwas getan, das ebenfalls sehr schockierend ist.

KfW ist Deutschlands viertgrößte Bank nach Vermögenswerten. Sie hat Berichten zufolge Milliarden Euro an vier Banken in Deutschland überwiesen und nachfolgend behauptet, es habe sich um einen “Konfigurationsfehler” gehandelt, der einem “erfahrenen Programmierer” der Bank unterlaufen sei. Der Vorfall hat viele Beobachter schockiert.

Bloomberg berichtet, dass der Vorfall sich Ende Februar ereignet habe. Die Bank hat auf vier andere Finanzinstitute rund 5 Milliarden Euro (5,4 Milliarden Dollar) übertragen. Laut einer anonymen Person, die mit der betrügerischen Transaktion vertraut ist, ist der von der KfW übertragene Betrag insgesamt sogar höher als in den Medien enthüllt. Der Betrag könnte sich demnach auf sogar 6 Milliarden Euro belaufen.

KfW hat in einer e-Mail an Bloomberg eingeräumt, die stattliche Summe Geldes an die vier Banken übertragen zu haben. Sie behauptet, es sei irrtümlich geschehen und beschreibt es als “menschliches Versagen aufgrund eines Konfigurationsfehlers”.

“Die KfW hat den Systemfehler schon sehr früh im Prozess entdeckt, die unerwünschte Aktion korrigiert und den notwendigen Prozess zur Analyse der Ursachen eingeleitet”, heißt es in einer Erklärung der Bank gegenüber Bloomberg.

Die Bank erklärte fernerhin, dass der “Konfigurationsfehler” einem “erfahrenen Programmierer” unterlaufen sei, der mit der Bank-internen Zahlungssoftware gearbeitet habe. Der Fehler führte laut KfW zu einer “automatisierten Schleife”, welche letztlich vier automatisierte Zahlungen auslöste.

Der ungenannten Informationsquelle zufolge, welche die tatsächliche Überweisungssumme als “näher an 6 Milliarden Euro” bezifferte, war es die Deutsche Bundesbank, welche den Transfer entdeckt und KfW eine Anfrage zugestellt hatte, was diese  Zahlungen bezweckten. Nachdem KfW die Anfrage erhalten hatte, forderte sie sofort die überwiesenen Beträge zurück.

Der Vorfall hat öffentlichen Verdacht ausgelöst hinsichtlich etwaiger betrügerischer Handlungen seitens KfW und der Banken, auf welche die Mittel überwiesen worden waren. Um diesem Verdacht entgegenzutreten, versicherte die Bank in einer gesonderten Erklärung, dass sie eine sogenannte interne Untersuchung eingeleitet habe, um zu enträtseln, was genau die Überweisung der Gelder verursachte.

“KfW hat sofort umfassende interne und externe Prüfungen veranlasst, um die Ursachen des Vorfalls im Detail zu klären und die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen” sagte die Bank in einer Erklärung.

Laut Beobachtern ist dieses nicht das erste Mal, dass KfW auf merkwürdige Art und Weise Gelder an andere Institute übertragen hat. Im Jahr der gobalen Finanzkrise 2008 übertrug die Bank die satte Summe von 300 Millionen Euro an die US-amerikanische Investmentgesellschaft Lehman Brothers. Tatsächlich hatte Lehman Brothers jedoch bereits Konkurs bei den Regulierungsbehörden angemeldet, als diese zweifelhafte Zahlung vorgenommen wurde.

Als dies bekannt wurde, verteidigte die Bank sich mit der Erklärung, dass die Zahlung erfolgte, da aufgrund eines Versagens ihrer Computer-Systeme keine Aktualisierung erfolgt sei. Man behauptete, dieser “Fehler” habe die Transaktion automatisch ausgelöst.

Allerdings führten interne Untersuchungen nachträglich zur Beurlaubung gleich mehrerer Führungskräfte der Bank. Diese Suspendierung hat viele Fragen aufgeworfen. Wenn es ein Systemversagen war, welches die Überweisungen verursachte, warum wurden dann Menschen zur Rechenschaft gezogen? Deutschlands meistverkaufte Zeitung Bild beschrieb KfW daraufhin in einem Editorial als “Deutschlands dümmste Bank”.

Die Deutsche Bank, Deutschlands größte Bank, hat im Jahr 2015 ebenfalls bis zu 6 Milliarden Dollar an einen Hedge-Fonds-Kunden gezahlt. Die Bank sagte dann später, dass die Zahlung auf einen Irrtum bei einem “fetten” Handel an seinem Devisenschalter zurückgehe. Gleichwohl hat das viele Leute nicht sonderlich überzeugt. Einige vermuteten, dass es vielmehr um ein umfassenderes Geldwäsche-Programm gehen könnte, an dem einflussreiche Menschen und die Bank möglicherweise beteiligt sind.

Diese heimliche Vorgehensweise von großen Banken, um den Super-Reichen und anderen Kriminellen dabei zu helfen, “Geld zu waschen”, ist nicht neu, obwohl der Geldwäscheprozess sehr komplex ist.

Die Banken unterstützen Kriminelle dabei, Gelder die diese aus der illegalen Wirtschaft erlangt haben, so zu tarnen, dass sie aussehen, als kämen sie aus einer legitimen Quelle. Wenn dieser heimliche Prozess nicht von Regulierungsbehörden (Zentralbanken) erkannt wird, werden die Mittel dann in den Wirtschaftskreislauf legalen Geldes eingebracht. Viele Verbrecher, darunter auch einige der in der Forbes-Milliardär-Liste, gepriesenen Menschen, sind an diesem schmutzigen Spiel beteiligt.

Leider schaffen sie es, nicht verhaftet zu werden, weil sie viele leitende Bankmanager gekauft und bezahlt haben, so dass sie ihre Geldwäsche-Geschäfte weiterbetrieben können, ohne von Strafverfolgungsbehörden belangt zu werden.

Wir sagen nicht, dass es hier so ist, aber wahrscheinlich ist das, was bei der KfW passiert ist, ein Paradebeispiel für den komplexen Geldwäscheprozess, wie wir ihn beschrieben haben – mit eklatanter Komplizenschaft von Führungskräften der Bank. Dies ist eine der zahlreichen Möglichkeiten, die Banker anwenden, um die legale Wirtschaft einstürzen zu lassen.

http://derwaechter.net/deutsche-staatseigene-bank-uberweist-auf-seltsame-weise-uber-5-milliarden-dollar-vier-banken

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Der Honigmann

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 Immer lauter werden die Beschwerden über die Kosten für Bargeldautomaten. Die Massenmedien haben das Thema für sich entdeckt. Was aber steckt wirklich dahinter? Die Bargeldnutzung wird immer weiter erschwert.
 Das hat seinen guten Grund. Im Hintergrund läuft seit längerem bereits die Arbeit an einer neuen Weltwährung. Davor sollten Sie sich, Ihr Vermögen und Ihre Familie schützen.

Hintergrund: Nicht zahlbare Schulden

Der Hintergrund für diese Entwicklung sind schlicht die hohen Schulden der großen Staaten und auch der Zentralbanken. Die Bilanzsumme der Notenbanken, in die aufgekaufte Anleihen einfließen, ist gigantisch nach oben angeschwollen.

Wenn eine Zentralbank Anleihen etwa von Unternehmen oder Staaten kauft, dann kann sie das Geld dafür quasi selbst drucken und hat damit eine Geldforderung in ihren Bilanzen.

Fakt ist: Diese Art der selbst erzeugten Geldforderungen hat sich in den USA bei der FED von knapp weniger als 1 Billion Dollar im Laufe der letzten Jahre seit dem offiziellen Ausbruch der Finanzkrise auf über 4 Billion Dollar erhöht. In der EZB ist die Summe von 2,5 Billionen Dollar ebenfalls auf 4 Billionen Dollar gestiegen.

Geht es uns deshalb besser? Die Schulden der Staaten, beispielsweise in den USA, aber auch in der Euro-Zone, sind nur gestiegen. Die Zinsen sind gesunken, damit die Staaten sich überhaupt neu verschulden können.

Da die Zentralbanken aber die Zinsen nicht ewig zwangsweise niedrig halten können, bricht das ganze Geldgebäude in sich zusammen. Neue Schulden werden die maroden Staaten dann nicht mehr aufnehmen können. Sie brechen zusammen (Ohne Zins und Verstand: Bekannte Krisen, weiter köchelnd).

Zinsersparnis in Deutschland

Das Beispiel Deutschland zeigt, wie weit die Geldlüge geht:

Fakt ist: Die Zinsersparnis seit Ausbruch der Finanzkrise summiert sich jetzt schon auf mehr als 100 Milliarden Euro. Das heißt umgekehrt, wir müssten bei wieder steigenden Zinsen plötzlich aus dem Nichts genau diese Summen wieder aufbringen – mehr aufbringen. Die Situation ist in Spanien, Italien und Frankreich noch weit dramatischer.

Fakt ist: In den USA gilt jetzt bis zum Herbst ohnehin nur eine Art von Nothaushalt, da der Staat mal wieder seine immer weiter nach oben verschobene Schuldengrenze bei etwas mehr als 20 Billionen Dollar erreicht hat.

Wie sollte der Staat in den USA deutlich steigende Zinsen verkraften? Er wird es nicht schaffen. Und genau dies ist der Schlüssel zum Verständnis der Krise.

Brutaler Schwenk in der Geldpolitik

Die Krise lässt sich nur auf brutale Weise lösen: wann auch immer dies geschehen wird.

Fakt ist: Es wird eine unwahrscheinlich große Inflationierung geben – um die Schulden vollkommen zu entwerten. Darunter leiden Sie als privater Haushalt. Sämtliche Vermögensgegenstände, die in Geld gemessen werden, also Zahlungen aus Lebensversicherungsverträgen etwa, werden in sich zusammenfallen.

Fakt ist: Es gibt nur eine Alternative – eine neue Währung. Die Institutionen arbeiten im Hintergrund seit langem an einer Ersatzwährung.

Sonderziehungsrechte: geeignet für die neue Währung

Ein interessantes Interview dazu führte jetzt „Compact“ (Ausgabe Nr. 5/2017) mit James Rickards, der mehrere Jahrzehnte lang an der Wall Street tätig war. Er bestätigt das, was andere schon vor Jahren aufdeckten (vgl. z. B. „BIZ. Der Turmbau zu Basel. Geheimpläne für eine globale Weltwährung“).

Fakt ist: Es gibt eine „Bank für internationalen Zahlungsausgleich“, BIZ. Diese Bank ist ein Zusammenschluss der wichtigsten Zentralbanken der Welt. Sie sitzt in Basel, die führenden Vertreter treffen sich regelmäßig, um „informell“ die Situation zu besprechen. Das heißt natürlich, dass hier auch über eine neue Weltwährung diskutiert wird.

Was benötigt eine neue Weltwährung? Sie muss in irgendeiner Form gemeinsam getragen oder gedeckt werden. Sonst hat sie kein Vertrauen und hat nur gewaltsam durchgesetzt werden. Zwei Möglichkeiten bieten sich derzeit an. Beide sind täglich realisierbar.

Neue Währung: Regierungen fürchten sich vor der Golddeckung

Fakt ist: Gold kann wie vormals den US-Dollar bis zum Bruch des Goldstandards spätestens Anfang der 70er Jahre jede andere Währung stützen. Wer Gold hat, darf mit einem gewissen Faktor darauf Geld ausgeben und muss bei Rückgabe dieses Geldes in Gold auszahlen. Eigentlich ist das Geschäft ziemlich einfach. Wenn die Regierungen nicht wie jede Regierung so gierig wäre.

Eine goldgedeckte Währung ist Gift für Schuldenregierungen. Letztlich also für alle aktuell bedeutenden Regierungen weltweit. Leider ist eine solche Umstellung auf eine goldgedeckte Währung auch für Sie mit einem erheblichen Kaufkraftverlust verbunden. Wenn Sie kein Gold haben, müssen Sie dann Ihre Euro-Bestände wahrscheinlich weitgehend abschreiben.

Fakt ist: Die Regierungen haben schon Angst davor. China häuft seit vielen Jahren Gold an. Niemand weiß genau, wieviel die Chinesen kaufen, aber sie bereiten auch ihre Bevölkerung schon darauf vor. Es gibt zahlreiche Goldshops in China, zur Alterssicherung kaufen Chinesen vielfach Gold. Die Zentralbank selbst lagert einige tausend Tonnen.

Jüngst wurde bekannt, dass Russland erneut nachgelegt hat und Gold gekauft hat. Auch Russland bereitet sich darauf vor, in der neuen Währungswelt Gold anzuhäufen. Und schließlich hat sogar die deutsche Bundesbank damit begonnen, Gold aus den USA zurückliefern zu lassen.

Nur gibt es ein Problem: Gold ist knapp. Wie dargelegt – die Schuldenregierungen freuen sich ohnehin nicht. Sie bereitet etwas anderes vor (Bargeldabschaffung: IWF rät in Arbeitspapier zur schrittweisen, unbemerkten Bargeld-Beseitigung).

Die Alternative: SZR

Es gibt eine Alternative, und schon jetzt ist absehbar, wie sie funktioniert. Wie im oben genannten Buch beschrieben, hat der Internationale Währungsfonds IWF sogenannte Sonderziehungsrechte (SZR) herausgegeben.

Das sind Anteilsscheine an einem großen, internationalen Währungskorb. Die SZR sind (noch) keine Zahlungsmittel, aber sie dienen als Umtauschmittel in Dollar.

Fakt ist: Schon 2009 hat der IWF dann „überraschend“ einfach neue SZR geschöpft. Aus dem Nichts. Diese SZR versorgten Krisenstaaten mit (dem Anrecht auf) Geld. Der IWF ist nicht in der Lage, die SZR als neue Leitwährung auf den Markt zu bringen.

Fakt ist: Jetzt kommt wiederum die BIZ ins Spiel. Die ist wie beschrieben ein Zusammenschluss der bedeutendsten Zentralbanken. Es ist für die BIZ sehr einfach, SZR, herausgegeben vom IWF, zu verwalten und die Zentralbanken damit zu versorgen. Letztlich ist die BIZ wahrscheinlich die geeignetste Institution, um eine Weltwährung zu etablieren.

Praktisch ist, dass sie hinter verschlossenen Türen tagen kann. Niemand erfährt etwas von den heimlichen Sitzungen.

Fakt ist: Auch die BIZ ist logistisch nicht in der Lage, von heute auf morgen SZR oder auf SZR basierende neue Weltwährung einzuführen. Die Logistik muss aufgebaut werden, Buchungssysteme für die Zentralbanken entwickelt werden, Banken müssen vorbereitet werden, die Politik muss darauf eingeschworen werden. Am Ende wird es über Nacht gehen. Damit Sie als Bankkunde nicht Ihr Geldvermögen vorher abziehen und zum Beispiel in Gold eintauschen.

Fakt ist: Das Spiel läuft bereits. Es gibt SZR. Wir haben Bargeldknappheit allerorten. Bargeldautomaten sind vielfach nicht mehr kostenfrei. Supermärkte nehmen teilweise keine 500-Euro-Scheine mehr an. Und die EU möchte die 500-Euro-Scheine ganz aus dem Verkehr ziehen (Bargeldabschaffung: IWF rät in Arbeitspapier zur schrittweisen, unbemerkten Bargeld-Beseitigung).

Bereiten Sie sich darauf vor: Die neue Weltwährung wächst.

  • Kaufen Sie Sachvermögen. Immobilien. Wald. Feld. Grundstücke und – mobil – Aktien.
  • Kaufen Sie keine Staatsanleihen.
  • Meiden Sie langfristige Verträge, in die Sie einzahlen müssen. Lebensversicherungen. Rentenversicherungen. Sparverträge. Das Geld ist weg.

https://www.pravda-tv.com/2017/05/aufgedeckt-die-uhr-tickt-neue-weltwaehrung-existiert-bereits/

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Der Honigmann

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Am Vorabend des Crashs: Plant die BIZ eine globale Weltwährung?

 Alle zwei Monate treffen sich in Basel 18 Männer zu einem »Dinner«. Was nach einer Zusammenkunft gut gelaunter Herren klingt, ist tatsächlich eine konspirative Sitzung der mächtigsten Banker der Welt: der Vorsitzenden der »Bank für Internationalen Zahlungsausgleich« (BIZ). Seit geraumer Zeit ist Punkt 1 ihrer Agenda der Crash des globalen Finanzsystems. Die BIZ will den Kollaps herbeiführen, um die vollständige Kontrolle über die Finanzen der Welt zu erlangen!
Janne Jörg Kipp enthüllt in diesem Buch, dass der verschworene Zirkel mehr Einfluss auf unser Finanzsystem hat als jeder andere. Denn hinter den Vorsitzenden der BIZ verbergen sich die wichtigsten Notenbanker der Welt: die Chefs von EZB, Fed & Co. Damit ist klar: Was die Gruppe hinter verschlossenen Türen vereinbart, wird über die Zentralbanken umgesetzt.

Trotz ihrer enormen Macht werden die BIZ und ihr Führungszirkel von keiner Aufsichtsbehörde, von keinem Politiker kontrolliert. Die Bank kann tun, was immer sie will. Das macht sie auch! Und sie geht seit jeher skrupellos vor, um ihren Einfluss auszuweiten. Zu einer globalen Größe wurde die BIZ, weil sie die Finanztransaktionen für Hitler-Deutschland durchführte. Dabei fragte sie nie, woher das Geld der Nazis kam. Oder die auffallend hohen Mengen an Gold.

Nach dem Krieg förderte die BIZ das Konzept eines vereinten Europas. Später den Euro. Das Ziel: Eine globale Weltwährung. Aus gutem Grund: Eine Einheitswährung ist leicht zu manipulieren! Schon seit der Euro-Einführung arbeitet die BIZ an seiner Entwertung. Aber nicht nur daran. Mit diversen Maßnahmen sorgt sie dafür, dass Währungen weltweit ausgehöhlt werden und Vermögen zusammenschmelzen. Die BIZ profitiert davon: Je geringer das Kapital des Volkes, desto größer die Macht derer, die an den Hebeln des Finanzsystems sitzen.

Jetzt treibt die BIZ den Kollaps des Finanzsystems voran

Der Zusammenbruch ermöglicht ihr, die globale Finanzarchitektur neu zu ordnen. Janne Jörg Kipp erläutert Ihnen, mit welchen Mitteln der Crash forciert wird und was Sie in nächster Zeit erwartet: Währungsreform, Zwangsabgaben, Enteignungen

Erfahren Sie hier exklusiv,

  • wie eine weltweite Währungsreform ablaufen könnte,
  • welche Rolle Gold oder Sonderziehungsrechte dabei spielen und
  • wie Sie sich und Ihr Vermögen schützen können.

Inhaltsverzeichnis:

Die BIZ und ihr Selbstverständnis 15
1. Kurze Geschichte der BIZ 15
2. Die BIZ im Überblick 24
3. Die BIZ, ihre Gremien und der Griff
nach der Weltherrschaft 37
4. Die BIZ über den Basler Ausschuss
für Bankenaufsicht 43
5. Der Basler Ausschuss, die Macht der Zentralbanken
und Megabanken
6. Die Kreditwirtschaft und Nazideutschland

II. Die aktuelle Finanzkrise und die BIZ
1. Ausflug und Vorgriff: BIZ, Basler Ausschuss
und Financial Repression
2. Der Krisenanfang
3. Die Schulden werden steigen
4. Die Welt vor der nächsten Krise? BIZ lässt sich
in Stellung bringen

III. Die Gründungsgeschichte der BIZ
1. Die Geburtsstunde
2. Hitlers Machtübernahme wendet das Blatt
3. Der spanische Bürgerkrieg

IV. Die BIZ und der Zweite Weltkrieg:
Hitlers verlängerter Arm 101
1. Raubgold (I) 101
2. Persönliche Verstrickungen und neues Personal –
die Handlanger? 107
3. Die BIZ und der Krieg 109
4. BIZ: Raubgold (II) verboten – im Krieg hinter
dem Rücken gehandelt 111
5. US-Interesse an Deutschland 127
V. Die Zeit nach dem Weltkrieg – der Wiederaufbau
Europas und der BIZ 131
1. Die BIZ nach dem Zweiten Weltkrieg 131
2. Geschäfte laufen wieder ordnungsgemäß 139
3. Der Marshall-Plan 141
4. Das Anleihengeschäft blüht 144
5. Die BIZ und Währungskrisen 147
6. Die BIZ als Steigbügelhalter der Euro-Einführung 153
7. Weitere Tätigkeitsbereiche der BIZ ab
den 70er-Jahren 160
8. Die historische Entwicklung in der Zusammenarbeit
mit internationalen Organisationen 163

VI. Die Finanzkrise aus Sicht der BIZ 169

VII. Eine Währungsreform und die BIZ 177
1. Währungsreform: Was könnte passieren? 178
2. Sonderziehungsrechte (SZR) 180
3. Bombe Sonderziehungsrechte – und die BIZ ist dabei 181
4. BIZ: Auf alles vorbereitet 187

VIII. Was Sie unternehmen können 193
1. Sachwert Immobilien 205
2. Gold als Sachwert 206
3. Sonstige Sachwerte (Kunst, Möbel, Äcker) 210
4. Aktien: Besser als ihr Ruf 211

Rezension:

Der Börsenexperte und ausgebildete Wirtschaftsjournalist Janne Jörg Kipp, der schon vor zehn Jahren die sich anbahnende US-Immobilienkrise und den Staatsbankrott in Griechenland hatte kommen sehen, beschäftigt sich in diesem Buch mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Diese in der Öffentlichkeit wenig bekannte, international agierende Bank wurde 1930 von den Vorsitzenden der Bank of England und der Reichsbank gegründet, um die Reparationszahlungen an die Alliierten nach dem Ersten Weltkrieg abzuwickeln.

Auf relativ vielen Seiten fasst Kipp die Geschichte der Bank zusammen, die im Laufe der Jahre mehrmals ihre Aufgabenbereiche wechselte oder ergänzte und über Gremien wie den Basler Ausschuss für Bankenaufsicht verfügt.

Mittlerweile diene sie laut Autor als informeller Treffpunkt für die Vorsitzenden zahlreicher Banken aus aller Welt, die sich alle zwei Monate in dem unscheinbaren Gebäude in der Nähe des Basler Hauptbahnhofs zu einem Glas Wein versammeln und ihre zukünftige Zinspolitik aufeinander abstimmen. Er kritisiert, dass diese Treffen ohne jegliche demokratische Legitimation stattfinden und durchaus als konspirative Sitzungen zu werten seien. In den Medien wird die Bank übrigens kaum erwähnt, was für sich genommen schon Bände spricht.

Während des Zweiten Weltkriegs diente die BIZ als Transaktionsmechanismus an den internationalen Finanzmärkten, akzeptierte Naziraubgold und half bei Umbuchungen fragwürdiger Summen auf andere Konten, um Verbrechen zu vertuschen.

Nach 1945 trieb sie die Einführung des Euros voran. Eigentlich wollten die US-Amerikaner sie nach dem Krieg auflösen, weil sie den damals neu geschaffenen Organisationen IWF und Weltbank nicht in die Quere kommen sollte, aber sie blieb der Finanzwelt erhalten.

Im Laufe der Jahre entwickelte die Bank eine erstklassige statistische Abteilung, und wo sie nur kann, warnt sie in Fachpublikationen vor Fehlentscheidungen in der internationalen Geldpolitik. Der Autor allerdings hat entlarvt, dass sie selbst es ist, die die Entwicklungen, vor denen sie warnt, durch ihre informelle Absprachenpolitik vorantreibt. Er meint, dass der nächste Wirtschaftscrash definitiv komme, entweder in Form einer Währungsreform oder als teilweise Reduzierung der immensen Staatsschulden per Schuldenschnitt.

Kein wirtschaftsfokussiertes Buch kommt ohne Daten und Grafiken aus. Auch in diesem 239 Seiten starken Werk findet man davon hinreichend. Als Leser spürt man, dass dem Autor sehr an Transparenz gelegen ist, allerdings lesen sich manche Stellen ein wenig mühsam, da sie sich teilweise an die trockenen Originalwortlaute der Statuten der BIZ halten. Wenn man nicht selber Wirtschaftsexperte ist, wird man ohnehin kaum ohne Recherchearbeit auskommen, um gewisse Fachtermini verstehen zu können, denn auch hiervon gibt es mehr als genug. Trotzdem kann man als interessierter Laie die groben Zusammenhänge gut verstehen, lernt den sehr pointierten Standpunkt des Autors kennen und ist nach der Lektüre auf jeden Fall für die Thematik sensibilisiert.

https://www.pravda-tv.com/2015/06/biz-der-turmbau-zu-basel-geheimplaene-fuer-eine-globale-weltwaehrung/

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Der Honigmann

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Wir haben bei Watergate.TV mehrfach über die laufende Bargeldabschaffung berichtet. Verschwörungstheorie für die Einen, Fakt für die Anderen. Jetzt verschärft sich die Diskussion noch weiter. Eine weitgehend heimliche Umfrage der EU-Kommission wird weitere Fakten schaffen. In Deutschland unternimmt der Staat jetzt ebenfalls weitgehend unbemerkt alles, „Mobile Payment“, bargeldloses Zahlen einzuführen. Offen wird damit gedroht, dass „noch einiges passieren“ wird (https://www.heise.de/newsticker/meldung/Statistisch-gesehen-Deutsche-Skepsis-bremst-Mobile-Payments-3701560.html).

Und in Schweden ist die Bargeldabschaffung einen Schritt weiter: Mitarbeiter der Firma „Epicenter“ können sich einen Chip implementieren lassen – der neue Mitarbeiterausweis.

Mitarbeiterausweis direkt unter der Haut

Dieser Chip ersetzt sowohl die Zugangskarte, die Karte für den Drucker und Bargeld. Es reicht, dass die Mitarbeiter wortwörtlich die „Hand auflegen“

„Der größte Vorteil, denke ich, ist Bequemlichkeit, hat ein Gründer des Unternehmens erklärt. „Im Grunde ersetzt es eine Menge Dinge, die wir bereits haben und andere Kommunikationsgeräte, ob es nun Kreditkarten oder Schlüssel sind.

Das Angebot scheint gut anzukommen: Mehr als 150 Mitarbeiter haben sich den Chip freiwillig implantieren lassen.

Sie laufen dem totalen Überwachungsstaat in die Arme. Kreditkarten nutzen teils eine ähnliche Technologie, soweit sie auf die kontaktlosen „NFC“-Chips zurückgreifen. Die Datenmengen werden über elektronmagnetische Wellen übertragen. Das Ganze unter der Haut bedeutet jetzt, dass die Mitarbeiter ihre Hand noch nicht einmal direkt an ein Gerät halten müssen, sondern aus wenigen Zentimetern Entfernung die auf dem Chip gespeicherten Daten übertragen.

Die so praktische Geldfunktion hat mittel- und langfristig einen besonderen Hintergrund: Bargeld ist schädlich.

Europa mit 10 Billionen Euro verschuldet – Währungsumstellung per Knopfdruck?

Die EU allein ist durch ihre Mitgliedsländer etwa mit 10 Billionen Euro verschuldet. Sie müssten mehr als ein Jahr lang dafür arbeiten, um Ihren Anteil daran zu zahlen – vom Bruttogehalt. Realistisch müssten Sie also 2-Nettojahresgehälter aufwenden. Tatsächlich reicht das natürlich nicht. Denn in vielen Haushalten wohnen 2 oder mehr Menschen, inklusive der Kinder.

Also müssten Sie wahrscheinlich 4,5 Jahre nur für die Schulden arbeiten, ohne auch nur einen einzigen Cent selbst auszugeben.

Mit anderen Worten: Die Schulden werden niemals zurückgezahlt. Also hilft nur eine gewaltsame Umstellung. Das Bargeldverbot führt eine solche Umstellung ein – per Knopfdruck lassen sich eines Tages sämtliche Konten umstellen. Auf eine neue Währung.

Jedenfalls ist dies eine denkbare Lösung. Eine andere besteht darin, dass es Zwangsanleihen gibt. Sie müssten also je nach Kontostand einen Teil Ihres Geldes dem Staat oder der EU leihen. Auch dies ist weder juristisch noch technisch besonders schwierig.

Voraussetzung dafür ist es jedoch, dass die Behörden wissen, welches Geldvermögen Sie besitzen. Bargeld lässt sich vom Staat allerdings nicht zählen. Deshalb arbeiten so viele Stellen daran, Bargeld einzuschränken und am Ende abzuschaffen.

Deutschland wehrt sich

Nach der jüngsten Erhebung geht es in Deutschland voran. Noch immer zahlen wir in Deutschland mehr als 50 % (!) der Umsätze in Scheinen oder Münzen. Das sieht in Großbritannien und Schweden schon ganz anders aus. Die Briten und Schweden sind schon viel weiter, dort wird ein Großteil des Handels unbar abgewickelt.

Ziel der großen Händler in Deutschland ist es jetzt, bis zum Jahresende bei zwei Drittel der Anbieter auch die NFC-Technologie zu etablieren. In diesem Jahr werden – auch dafür – noch die Mobile-Programme „Apple Pay“, „Android Pay“ und „Samsung Pay“ in Deutschland an den Markt kommen.

Der Staat macht mit

Der Staat sieht beim Sturm auf die Bargeldabschaffung nicht einfach zu. Die Kosten für das Bezahlen mit elektronischem Geld sind längst gesetzlich gedeckelt. EC-Karten-Käufe dürfen maximal noch 0,2 % kosten, Kreditkartenzahlungen maximal noch 0,3 %. Das war früher anders: Sie konnten als Kunde deshalb keine Kreditkartenzahlungen vornehmen, weil die Banken bis zu 3 % Gebühren genommen haben.

Jetzt hat der Staat eingegriffen. Die Deckelung der Gebühren wird der NFC-Technologie Auftrieb geben.

Eine erschütternde Zahl dazu: Ende 2017, also in wenigen Monaten, sollen weltweit bereits 3,4 Milliarden Smartphones Mobile-Payment-Kompatibel sein. Schöne neue Welt – die Bargeldabschaffung geht voran.

Eine „Fake“-Umfrage?

Aktuell läuft passend zu den „freiwilligen“ Implantationen der NFC-Chips in der EU eine „Befragung“, bei der die EU-Kommission „nationale Behörden, Experten und maßgebliche Akteure“ ihre Meinung zu „möglichen EU-Maßnahmen im Hinblick auf Beschränkungen für hohe Barzahlungen mit Blick auf die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung“ abfragen lässt.

Was die EU dann mit dieser Meinungsumfrage zur Bargeldeinschränkung machen wird, hat sie bislang noch nicht mitgeteilt. Es ist damit offensichtlich keine repräsentative Meinungsumfrage, sondern dient anderen Interessen. Schon die Anlage der Frage als Umgehung der „Terrorismusfinanzierung“ würden wohl die wenigsten seriös arbeitenden Statistiker so durchgehen lassen. Wer kann schon dagegen sein, dass Terroristen sich finanzieren können?

Sie dürfen davon ausgehen, dass das Ergebnis instrumentalisiert wird. Vielleicht wird das „Ergebnis“ im Rahmen eines „EU“-Festes verkündet, wie sie derzeit so häufig in verschiedenen Städten stattfinden. Wir meinen, wir kennen das „Ergebnis“ schon. Auch wenn die sogenannte „Umfrage“ erst am 31. Mai endet.

Freiwillige NFC-Implantate in Schweden, massive staatliche Unterstützung bei der Einführung „kontaktlosen Zahlens“ und eine harmlose Umfrage zur Bargeldabschaffung durch die EU – das Ende des Bargelds kommt näher.

http://www.watergate.tv/2017/05/07/die-bargeldlos-sklaven-haut-chips-in-schweden-bald-auch-in-deutschland/

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Der Honigmann

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Von deutsche-wirtschafts-nachrichten

China gehört seit Jahren zu den weltweit größten Käufern von Gold. Die umfangreichen Importe des Edelmetalls könnten eine Vorbereitung für eine mögliche Golddeckung der Landeswährung Yuan sein, schreibt das Mises Institute in einer Analyse. Mit diesem Schritt würde Peking große Teile seines Außenhandels vom US-Dollar abkoppeln und den Status des Dollar als Weltleitwährung schwer erschüttern.

Auch im März führte China Gold in großem Umfang ein. Wie der englischsprachige Dienst von Reuters berichtet, stiegen die Einfuhren aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Hong Kong um 133 Prozent von 49,3 Tonnen im Februar auf 111,65 Tonnen im März. Dies stellt den höchsten Wert seit Mai 2016 dar. Aus der Schweiz wurden im März zudem 24 Tonnen Gold nach China sowie 24,481 Tonnen nach Hong Kong geliefert – nur nach Indien wurden in diesem Monat noch mehr Gold exportiert. Die Entwicklung der Schweizer Exporte gibt Aufschluss über die Verhältnisse im globalen Goldhandel, weil rund zwei Drittel des weltweiten Handels über das Land abgewickelt werden, berichtet Goldreporter.de.

Das Mises Institute hält es für möglich, dass die umfangreichen Käufe auf eine bevorstehende Golddeckung des Yuan hinweisen könnten. Ein solcher Schritt würde das global vorherrschende Dollar-System in vielerlei Hinsicht schwer erschüttern. Gold galt seit Jahrtausenden in allen Kulturen als werthaltig und stellt auch heute noch trotz der Abschaffung des Goldstandards des Dollar im Jahr 1971 einen krisenfesten Wert dar.

Eine Deckung des Yuan durch Gold könnte einen beträchtlichen Teil der engen Handelspartner Chinas dazu bewegen, den Handel in Yuan statt in US-Dollar abzuwickeln. Die Volksrepublik China ist die größte Handelsmacht auf der Welt und unterhält speziell mit Staaten in Ostasien enge Handelsbeziehungen. Ein zusätzlicher potentieller Rückschlag für die Rolle des Dollar als Weltleitwährung ist der Umstand, dass viele Volkswirtschaften aus diesem Teil der Welt noch vergleichsweise kräftig wachsen und ein Umstieg auf den Yuan deshalb auf fruchtbaren Boden fiele.

Auffällig ist, dass auch Indien und Russland unvermindert weiter Gold kaufen. Die beiden Staaten sich die wichtigsten Partner Chinas. Das Mises Institute über die ökonomische Logik für China zur Abkoppelung vom Dollar-System und den wirtschaftlichen Einfluss des Landes in Asien: „Schon heute dominiert China den Welthandel. Seine Wirtschaftskraft übersteigt jene der USA gemessen an Kaufkraftparitäten. Während es der weltgrößte Verbraucher von Rohstoffen ist, exportiert China auch mehr gefertigte Güter als jedes andere Land der Welt. Als asiatisches Kraftzentrum hat es die Volkswirtschaften aller Länder der westlichen Seite des Pazifiks gestärkt – eine Phalanx, die über ein Bruttoinlandsprodukt von insgesamt etwa 50 Billionen US-Dollar verfügt. Die Exporte Chinas nach Asien übersteigen die Exporte in die USA. Doch obwohl dieser Dominanz wird der Großteil der chinesischen Handelsbewegungen in US-Dollar abgewickelt, ein Faktum, dass Peking ändern muss, wenn sie externe ökonomische Risiken eindämmen und Amerika als global dominantes Imperium ablösen möchte. Beide Ziele können nur erreicht werden, wenn der Dollar als Medium des Handels ersetzt wird.“

Doch nicht nur in Asien ist China eine Macht: Die New York Times hat soeben ein interessante Analyse veröffentlicht und fragt, ob „China die neue Kolonialmacht der Welt“ sei. China hat sich im rohstoffreichen Afrika still und leise zu einer Macht emporgearbeitet, die eigene Methoden anwendet und die so schnell nicht mehr von ihrer führenden Position zu verdrängen sein wird.

Eine möglicherweise geplante Abwendung vom Dollar könnte auch den seit Monaten andauernden Abverkauf amerikanischer Staatsanleihen zumindest teilweise erklären. Seit dem Jahr 2014 hat China amerikanische Schuldenpapiere im Umfang von etwa 300 Milliarden Dollar verkauft und hingegen 775 Tonnen Gold erworben. Inzwischen ist China auf Rang zwei der größten Gläubiger der USA hinter Japan zurückgefallen.

Diese Entwicklung stellt für die USA zwar keine unmittelbare Gefahr dar, weil die Federal Reserve jederzeit alle Papiere kaufen kann. Doch faktisch würden die USA dann das Modell Japans übernehmen und ihre hegemoniale Stellung in der Welt verlieren. Andererseits würde eine globale Geltung des Yuan der Handelsmacht Chinas entsprechen. Wenn der Yuan goldgedeckt ist, wäre auch die Gefahr minimiert, dass ein großer Player eine Inflation praktisch nach Belieben exportieren kann.

Eine Deckung des Yuans durch Gold erscheint aus zweierlei Hinsicht geboten zu sein. Zum einen stellt sie wie bereits beschrieben eine Abkopplung vom Dollar dar und bietet dadurch Raum für den Yuan, zu einer bedeutenden Handelswährung oder gar zur neuen Weltleitwährung zu werden. Zum anderen wird der Yuan wahrscheinlich nur durch die Anbindung an physisches Gold genügend Sicherheit für Investoren und Handelspartner ausstrahlen, damit diese ihn zur präferierten Währung machen.

Die Chinesen verfügen bereits über die notwendigen Strukturen, um den Yuan mit physischem Gold zu unterlegen. Dazu gehört die Shanghai Futures Exchange, an der Terminkontrakte für Gold, Kupfer, Aluminium, Zink und weitere Rohstoffen gehandelt werden können. Die Shanghai Futures Exchange könnte den Tausch eingezahlter Yuan in physisches Gold übernehmen. Mit der Shanghai Gold Exchange verfügt China zudem über eine Warenbörse, an der neben Goldbarren auch Gold-Futures und -Optionen gehandelt werden können. An der Shanghai Gold Exchange wurde vor etwa einem Jahr zum ersten Mal ein Referenzpreis für Gold in Yuan festgelegt. Auch ein großes Handels- und Lagerzentrum für Gold im südchinesischen Perlflussdelta gehört zu den Stützen der chinesischen Gold-Infrastruktur.

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Russland mit dem Aufbau einer Niederlassung seiner Zentralbanken in China begonnen hat. Offiziellen Angaben zufolge dient dieser Schritt vor allem dazu, die Ausgabe russischer Anleihen in China in der Landeswährung Yuan zu ermöglichen. Die Kooperation auf der Ebene der Zentralbanken ermöglicht aber prinzipiell auch eine Koordinierung der Zahlungsabwicklungen im Handel.

Der US-Dollar wird derzeit weltweit noch in etwa 80 Prozent aller Zahlungen genutzt, hat aber in den vergangenen Jahrzehnten deutlich an Kaufkraft verloren. Die größte Gefahr für seine Akzeptanz liegt jedoch in der immensen Verschuldung des amerikanischen Staates und seiner Bürger. Die Kontroverse um eine neuerliche Anhebung der Schuldenobergrenze zeigt, wie angespannt die finanzielle Situation in den USA ist. Dazu gehört auch das massive Handelsdefizit, welche allein im März bei 43,7 Milliarden Dollar lag. Das US-Handelsdefizit mit China weitete sich um sieben Prozent auf fast 25 Milliarden Dollar aus. Das Minus im Handel mit der Europäischen Union erhöhte sich auf mehr als elf Milliarden Dollar. Die Regierung von Präsident Donald Trump wirft wichtigen Handelspartnern wie China und Deutschland vor, sich mit unfairen Praktiken Vorteile im internationalen Wettbewerb zu erschleichen. Trump gab eine Untersuchung der Gründe für das hohe Defizit in Auftrag. Dabei soll es um Dumping-Preise, unerlaubte Subventionen und „fehlgeleitete“ Wechselkurse gehen.

http://derwaechter.net/es-passiert-china-koppelt-ausenhandel-vom-us-dollar-ab-und-setzt-auf-goldgedeckte-wahrung

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Der Honigmann

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