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von Guido Grandt

Europa ist in Aufruhr! Auch die Bundesregierung bereitet die Bevölkerung auf zivile Notstände, Katastrophen, Terroranschläge oder einen militärischen Angriff vor. So jedenfalls ist das jüngst vorgestellte Zivilschutzkonzept zu verstehen. Doch was erwartet uns Bürger, wenn es wirklichem zu einem Kollaps innerhalb der EU kommt? Womit müssen wir rechnen?

Das große EU-Desaster

In der Tat: Noch niemals zuvor seit Ende des Zweiten Weltkriegs war die Lage in Europa so angespannt: Die Flüchtlingskrise mit all ihren unbewältigten Problemen, die steigende Terrorgefahr durch Anschläge auch in Deutschland, der Ukraine-Bürgerkrieg, der vor einer Eskalation steht, der Syrien-Krieg, in dem sich die USA und Russland „indirekt“ gegenüberstehen. Hinzu kommt der Überlebenskampf der Europäischen Union, die aufgrund der ungelösten wirtschaftlichen Probleme und hinsichtlich des Asyl-Dramas langsam zerbricht. Ganz zu schweigen von den Folgen des Brexit.

Ohnehin hat die EU ein noch ein viel größeres Problem: Die einheitliche Geldpolitik, gekrönt vom Euro, obwohl die einzelnen Mitgliedstaaten verschiedene Wirtschaftsstrukturen und Konjunkturphasen aufweisen. Das führt zwangsläufig dazu, dass es starke Staaten, wie Deutschland, und schwache, wie die Krisenländer gibt. Der US-amerikanische Systemtheorie- und Komplexitätsforscher John Casti sagte einst dazu: „Die Vorstellung, eine Finanzpolitik, die in einem Land wie Deutschland funktioniert, könne oder solle ebenso auf ein Land wie Griechenland oder Portugal angewandt werden, ist eine Einladung zur Katastrophe.“ Er hat recht damit behalten.

Ungelöste Bankenkrise

Natürlich ist da auch noch die ungelöste Bankenkrise, die die Weltwirtschaft wie 2007/2008 erneut in den Abgrund reißen und einen Kollaps des globalen Finanzsystems nach sich ziehen könnte. Hintergrund: Die europäischen Banken weisen erheblich niedrigere Quoten für das Kernkapital relativ zur Bilanzsumme (Leverage Ratio) auf. Dieses beträgt lediglich zwischen 4 und 7 %. Hinzu kommen die hohen Kreditausfälle und Verluste bei Kreditausfällen, die 10 % ausmachen. Manch ein Chefökonom munkelt sogar, dass diese Quote doppelt so hoch sein soll. Die Probleme des EU-Bankensektors haben sich drastisch verschärft. So steht Italien bereits vor einem Kollaps. In den Tresoren der italienischen Geldhäuser schlummern alleine 360 Milliarden Euro an notleidenden Krediten. All diese Probleme wurden herunter gespielt. Auch von der italienischen Zentralbank. Natürlich ist längst die Forderung aufgekommen, dass die EZB helfen soll. Das geht aber nur, wenn die anderen Staaten für die öffentlichen Finanzen der Krisenländer, zu denen auch Italien zählt, haften!

Ich sage Ihnen: Das ist ein Pulverfass, an dem die Lunte bereits gezündet ist. Die Solidarität der Bürger der wirtschaftsstarken Länder kommt an ihre Grenzen. Dennoch halten EZB und verantwortungslose Politiker aus Brüssel an der Garantie vom Sommer 2015 hinsichtlich des Zusammenhalts im Euro-Raum fest. Dadurch kaufen Sie lediglich Zeit, bevor die große Katastrophe, sprich der Crash, kommt! Denn die politischen und fiskalischen Entscheider sind zu schwach, um die ungelösten wirtschaftlichen und – vor allem durch die Flüchtlingskrise hervorgerufenen – gesellschaftlichen Probleme zu lösen. Der Sturm hat bereits begonnen.

Brüssel: Wohlstand vernichtet – Armut und Massenarbeitslosigkeit geschaffen

Die anhaltende desaströse EU und EZB-Politik fordert einen hohen Preis: Nämlich nichts anderes als den Wohlstand. Die Null- und Negativzinsen vernichten das Vermögen und die Altersvorsorge der Europäer immer mehr. Und sie hat Not und Elend für Millionen Menschen sowie politische Instabilität gebracht. Die Zahl der von Armut bedrohten Menschen in Europa steigt. Inzwischen sind es 122 Millionen EU-Bürger (24,4 %)! Wussten Sie das? Auch in Deutschland schreitet die Armut voran. Waren 2010 noch 16 Millionen Bundesbürger davon betroffen, sind es 2014 schon 500.000 mehr. Oder anders ausgedrückt: 20,6 Prozent der deutschen Bevölkerung sind dem Risiko von Armut ausgesetzt.

Hinzu kommt eine hohe Arbeitslosigkeit. 2015 lag die offizielle Arbeitslosenquote in der EU bei 9,4 %. In der Eurozone bei 10,9 %. Am schlimmsten davon betroffen waren Griechenland (24,9 %), Spanien (22,1 %), Kroatien (16,3 %) und Zypern (15,1 %). Deutschland kam mit 4,6 % gut dabei weg. Allerdings nicht bei der Zahl arbeitsloser Jugendlicher (15 bis 24-Jährige). Aktuelle Zahlen vom Juni 2016 (andere liegen noch nicht vor) bestätigen das. Die Jugendarbeitslosigkeit lag in den EU-Mitgliedsstaaten bei 20,4 %. In der Eurozone bei 22,5 %. Die weitaus höchste Jugendarbeitslosigkeit verzeichnet Spanien (672.000), gefolgt von Frankreich (636.000), Großbritannien (595.000), Italien (580.000) und Deutschland (300.000).

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Die Auflösung der Währungsunion

Doch ist die Auflösung einer Währungsunion pure Verschwörungstheorie oder auf Fakten begründet?

Vielleicht erinnern Sie sich: Aufgrund von Bürgerkrieg und der Gründung neuer Staaten wurde 1991 bis 1994 die Währungsunion Jugoslawiens aufgelöst. 1992 bis 1994 folgte aus denselben Gründen die der Sowjetunion. 1993 die der Tschechoslowakei.

Was aber geschieht wirklich nach einem Euro-Crash bzw. nach einem Zerbrechen der EU?

Crash: Szenario EU

Die Staatsräson vieler Regierungschefs, die europäische Währungseinheit zu erhalten, koste es was es wolle, ist aufgrund des finanziellen Missmanagements gescheitert. Die Kluft zwischen Einnahmen und Ausgaben ist so dramatisch angewachsen, dass die EU und die einzelnen Mitgliedsstaaten die Schulden nicht mehr bedienen können. Hinzu kommen die Bankenkrise, die Kosten der unbewältigten Flüchtlingsströme und die Mehrausgaben für die innere Sicherheit.

Doch keines der Eurozonen-Länder kann einseitig handeln, sondern muss sich an die einheitlichen Regeln der EZB halten, die verzweifelt versucht den Zusammenbruch zu verhindern. Das Werkzeug dazu ist jedoch seit Jahren wirkungslos: Darlehen der reicheren (nördlichen) Mitglieder an die verschuldeten (südlichen) Länder. Doch das Problem der Euro-Zone ist längst nicht mehr mit Geld zu lösen. Es geht um Fundamentales. Die meisten Bürger lehnen inzwischen den Zentralismus aus Brüssel ab. Die EU-Politik hat – wie gezeigt – zur Verarmung vieler Mitgliedstaaten geführt, zu hoher Arbeitslosigkeit und sozialen Unruhen.

Die Katastrophe tritt ein: Der Eurowährungsflucht folgt ein Abwertungskampf, der den europäischen Binnenmarkt vollends in den Abgrund reißt, denn die Investoren geraten in Panik. Das Finanzsystem kollabiert: Aus Angst um ihr erspartes Geld plündern Kunden Konten und Sparbücher. Die meisten börsennotierten Banken „crashen“. Dies wiederum führt zu einem Flächenbrand: Die nationalen Wirtschaften brechen zusammen und mit ihnen auch die Europäische Union. Tausende Unternehmen gehen Pleite. Millionen Verträge und Beteiligungen aus Geschäftsbeziehungen und Handelsverflechtungen müssen neu gestaltet werden. Ebenso die der noch existierenden grenzüberschreitend tätigen Großbanken.

Krisenländer wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal sind im Staatsbankrott und verkünden die Einstellung ihrer Schuldenzahlungen. Damit kommt es zum bisher größten Zahlungsausfall von souveränen Staaten. Die EZB, die in den vergangenen Jahren über hunderte Milliarden Euro an faulen Staatskrediten aus diesen Ländern aufkaufte, wird aufgelöst. Ihr Goldbestand wird im Verhältnis der zu den ursprünglichen Beiträgen an die Mitgliedsstaaten zurückgegeben. Trotzdem müssen Regierungen neue Milliarden-Kredite aufnehmen, reduzieren zudem ihr militärisches Auslandsengagement, also ihre Auslandseinsätze, auf ein Minimum, um Gelder einzusparen. Manche erhöhen drastisch die Steuern, andere enteignen die Bürger mit einer Hyperinflation und schmälern so die Staatsschulden.

Die früheren Mitgliedsländer der EU kehren zu ihren einstigen nationalen Währungen zurück, die allerdings erheblich von ihrer früheren Kaufkraft verloren haben. Immer mehr Menschen wollen den von Bürgerkrieg, Hungersnot und Arbeitslosigkeit bedrohten und kollabierten Euro-Ländern den Rücken kehren: Die Armen, um dem Chaos zu entfliehen und woanders vielleicht Arbeit und eine Zukunft zu finden. Die Reichen, um ihr Vermögen zu retten.

Euro- und EU-Crash: Szenario Deutschland

CDU/CSU, SPD, Linke und Bündnis 90/Die Grünen finden hinsichtlich einer Staatsnotstands-Politik zu einer Koalition „Zur nationalen Rettung“ zusammen. Grundlage hierfür sind die bereits 1968 verabschiedeten Notstandsgesetze. Die bürgerlichen Freiheitsrechte werden einschränkt. Das Volk sieht sich aufgrund des Crashs seiner Vermögens- und Einkommenswerte beraubt, während sich der Staat seiner Schulden entledigt. Soziale Gerechtigkeit, der „stärkste Kitt einer demokratischen Gemeinschaft“, landet dabei auf dem Müllhaufen der Zeitgeschichte. Staats- Politik- und Wirtschaftsvertrauen werden ebenso zerstört wie der gesellschaftliche Glaube an die Gemeinschaft. Allesamt hinweggefegt von bitterer Not und täglichem Überlebenskampf.

Die Wirtschaftskatastrophe zieht eine Verelendung breiter Gesellschaftsschichten nach sich: Massenarbeitslosigkeit, Altersarmut, Hungersnot und eine „Ghettoisierung“ der Städte. Der Schwarzmarkthandel blüht, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit, Rechts- und Linksextremismus nehmen zu, Kriminalität und Prostitution ufern aus. Ausreichende Medizin steht nur noch den Wohlhabenden zur Verfügung. Die Energieversorgung kollabiert, an den Finanzmärkten bricht Panik aus und die meisten Banken crashen – noch bevor sie verstaatlich werden können.

Während dem Einzelnen keine Möglichkeit bleibt, sich gegen dieses Horror-Szenario zu wehren, hat der Staat seine ganz eigenen Methoden: Die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen um rechtzeitig eine Kapitalflucht zu verhindern. Goldverbot, Zwangshypotheken auf Immobilien, Entwaffnung „legaler“ Waffenbesitzer wie etwa Jäger und Sportschützen, sind nur einige davon.

Bürgeraufstände und der Einsatz der Bundeswehr im Inland

Das alles führt schließlich zu sozialen Unruhen, zu offenem Aufruhr, zu einem Bürgeraufstand; flächendeckend und mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Dabei werden die politisch Verantwortlichen den Krieg gegen die eigene Bevölkerung mit äußerster Härte führen. Beispiele hierfür gibt es genügend, wie etwa das brutale und rücksichtslose Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten, Schüler, Frauen und Kinder beim Großbrauprojekt „Stuttgart 21“.

In dieser prekären Situation kommt es der Regierungskoalition zugute, dass bereits 2012 das Bundesverfassungsgericht den Einsatz der Bundeswehr im Inland erlaubte. Unter strengen Auflagen zwar und eigentlich „für den Schutz der Bevölkerung namentlich vor terroristischen Angriffen“, aber mit der Prämisse zur Abwehr eines „besonders schweren Unglückfalls“. Somit brauchen die Verantwortlichen nicht einmal mehr über eine Änderung des Grundgesetzes abstimmen. Bei einem „inneren Notstand“, einem „Staatsnotstand“, ist der Einsatz der Streitkräfte in Ausnahmefällen ohnehin schon erlaubt, nicht jedoch wegen Gefahren, die „aus oder von einer demonstrierenden Menschenmenge drohen“. Allerdings umgeht die Regierung diesen Passus und beruft sich darauf, dass der Einsatz der Bundeswehr und anderer Einheiten zum Schutz der inneren Sicherheit in außergewöhnlichen Notfällen zulässig sei. Ebenso zur „Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer“.

Dabei wird auf Truppen zurückgegriffen, die in der Öffentlichkeit gänzlich unbekannt sind: den so genannten Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräften (RSUKr). Bereits 2012 waren 27 Kompanien mit insgesamt 2.700 Mann in 16 Bundesländern den Landeskommandos der Streitkräfte unterstellt, die die Bundeswehr im Rahmen des Heimatschutzes unterstützen sollen. Gleich wohl bei einem „inneren Notstand“, also bei Gefahr für den Bestand der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Ebenso dürfen die RSUKr-Einheiten im Rahmen der Amtshilfe auch zur „Bekämpfung organisierter und militärischer bewaffneter Aufständischer“ oder „widerstrebender“ Bevölkerungsteile eingesetzt werden. Genau dies geschieht nun; unterstützt von Fallschirmjägereinheiten der Division Spezielle Operationen (DSO), dem Kommando Spezialkräfte (KSK) und der multinationalen, paramilitärischen Polizeieinheit European Gendarmerie Force (EUROGENDFOR).

Schließlich wird nach einer Geheimsitzung und Grundgesetzänderung die Währungsreform umgesetzt: die Umstellung auf eine neue nationale Währung. Diese wird eine erneute Vermögensenteignung der Bürger mit sich bringen, genauso wie massive Steuererhöhungen. Erst danach kann überhaupt wieder an den wirtschaftlichen und sozialen Aufbau Deutschlands gedacht werden.

Brexit-Insel wird zur Hoffnung von Flüchtlingen

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien rückt in den Fokus der Wirtschaftsflüchtlinge. Und das noch vor dem Brexit. Investoren wollen riesige Summen Bargeld (in stabilen ausländischen Währungen) in das Land bringen. Doch dadurch würde innerhalb kurzer Zeit die heimische Währung, das britische Pfund, stark im Kurs steigen und Großbritannien eine schmerzliche Rezession bescheren. Deshalb (und aufgrund des ungebrochenen Ansturms von mittellosen Immigranten) hat die Insel ihre Grenzen längst dicht gemacht. Nachdem auf Anordnung des Außenministeriums britische Staatsbürger und Botschaftsangehörige aus den Krisenherden auf dem Festland ausgeflogen worden sind, wird zunächst auch der Luftverkehr komplett eingestellt.

Bereits Jahre zuvor befürchtete die Regierung im Fall eines Euro-Zusammenbruchs einen regelmäßigen „Run“ auf die Insel. Allerdings kommen auch auf die Briten schwere Zeiten zu, denn einst legten einheimische Banken rund 170 Milliarden Pfund in den EU-Währungsländern an. Mit deren Staatsbankrott lösen sich diese Investitionen praktisch über Nacht in Luft auf, bringen viele britische Geldinstitute an den Rand des Kollapses. Nun muss London Pläne für eine massive Bankenrettung ausarbeiten, bevor auch der Inselstaat im Chaos versinkt. Und dies bedeutet für die britische Bevölkerung noch mehr Sparreformen und Sozialkürzungen.

„Rettungsinsel“ Schweiz

Die neutrale Schweiz wird ebenfalls in den unheilvollen Strudel des Euro- und EU-Crashs hineingezogen. Schon vor Jahren warnte deren Armee-Chef André Blattmann den schweizerischen Nationalrat: „Auch in Europa können Situationen entstehen, die wir uns heute gar nicht vorstellen können.“ Er hielt sogar einen Armeeeinsatz wegen großer Migrationsströme und Unruhen für denkbar.

Genauso kommt es dann auch: Nach dem Zusammenbruch der Euro-Zone versuchen Flüchtlingsströme in das Land zu gelangen. Und zwar nicht nur außereuropäische, sondern auch „innereuropäische“. Das Gewaltpotenzial verschärft sich dramatisch und gefährdet damit die innere und äußere Sicherheit des Landes. Die Eidgenossen machen ihre Grenzen dicht. Allein mit polizeilichen Mitteln kann der Zustrom nicht mehr bewältigt werden. Die Armee muss helfen. Bereits im Herbst 2012 wurde dahingehend mit 2000 Soldaten die Militärübung „Stabile Duo“ durchgeführt. Zudem zahlt es sich jetzt auch aus, dass das Verteidigungsdepartement schon vor Jahren die Armee auf 100.000 Soldaten und Kampf-Jets für rund 5 Milliarden Franken aufgestockte, um das Land gegen Unruhen, Demonstrationen und vor allem Flüchtlinge aus den Nachbarländern zu verteidigen. Zusätzlich kontrollieren und beschützen vier Militärpolizei-Bataillone mit insgesamt 1.600 Mann die strategisch wichtigen Punkte in allen vier Landesteilen. Die kleine Schweiz ist zu einer großen Festung geworden.

Neben den Problemen mit den gewaltigen Flüchtlingsströmen aus allen Ländern Europas sowie Afrika und des Nahen und Mittleren Ostens gibt es auch wirtschaftliche, vor allem den Außenhandel betreffend. Die Nachfrage nach Schweizer Waren, die zumeist in die (früheren) EU-Länder geliefert wurden, bricht massiv ein. Der Export geht um weit mehr als 10 Prozent zurück und stellt die Eidgenossen vor große Probleme, denn die Ausfuhren machen rund 60 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung aus. Das Bruttoinlandsprodukt sinkt um über 4 Prozent. Die Arbeitslosigkeit steigt um 2 Prozent. Die Investitionsbereitschaft Schweizer Unternehmer nimmt rapide ab.

Hinzukommt, dass aufgrund der neuen, aber schwachen nationalen Währungen im Euro-Raum immer mehr Anleger in den „sicheren“ Schweizer Franken investieren. Die umlaufende Geldmenge nimmt um 80 Prozent zu! Die Schweizer Nationalbank (SNB) kauft auf dem Devisenmarkt für Hunderte Milliarden Fremdwährungen auf. Mit der Abschöpfung der Überschussliquidität soll eine Inflation vermieden werden.
Doch der ausufernde Fremdkapitalzustrom führt auch dazu, dass der Franken gegenüber den anderen Währungen stark aufwertet und damit die Schweizer Erzeugnisse in den Nachbarländern noch teurer werden. Zum Teil um bis zu 50 Prozent.

Die Schweizer Nationalbank sieht keine andere Möglichkeit mehr, als den Kurs zwischen dem Franken und den neuen europäischen Währungen auf 1,20 zu stabilisieren. Um zu verhindern, dass ausländische Kapitalanleger ihr „Fluchtgeld“ vermehrt in Franken anlegen und diesen noch stärker aufwerten, wird nicht nur das Prozedere der Kontoeröffnung für Ausländer verschärft, sondern es werden auch Kapitalverkehrskontrollen in Form von hohen „Negativzinsen“ eingeführt. Damit wird für ausländische Geldanlagen in Franken pro Quartal eine Kommission von 10 Prozent fällig. Investoren verlieren jährlich zirka 40 Prozent ihrer Anlage. Das soll abschrecken.

Doch die Schweizer Nationalbank befindet sich in weiteren Schwierigkeiten: Vor dem Crash kaufte sie für 80 Milliarden Euro Staatsanleihen der als stabil geltenden EU-Ländern wie Deutschland, Österreich, die Niederlande, Finnland und Frankreich auf. Damit wollte sie die Staatshaushalte der Nachbarländer stützen, um die eigene Exportindustrie zu schützen. Der Plan ist gescheitert. Jetzt steht die Schweizer Nationalbank vor einem Milliarden-Euro-Scherbenhaufen, der nichts mehr wert ist.

So reagieren die Staaten auf Wirtschafts- und Armutsflüchtlinge

Die Regierungen in der „gecrashten“ Euro-Zone reagieren auf die massive Kapitalflucht und die Welle von Wirtschafts- und Armutsflüchtlingen, die jetzt nicht mehr nur aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten kommen, sondern aus ganz Europa. Die Staaten setzen kurzerhand das Schengen-Abkommen außer Kraft, das einst für die Länder im Schengenraum Reisefreiheit garantierte ohne stationäre Zollkontrollen des Personenverkehrs an den Binnengrenzen und ohne Zollformalitäten. Grenz- und Kapitalverkehrskontrollen werden wieder eingeführt, um illegale Waren- und Geldein- und -ausfuhren zu reglementieren – vor allem aber, um die Kapitalflucht zu verhindern.

Aufgrund ökonomischer Domino-Effekte hat der Euro-Crash auch schwere Auswirkungen auf die globale Realwirtschaft: Sie rasselt in eine schwere globale Rezession, die zu heftigen, teils dramatischen Turbulenzen an den weltweiten Börsen führt. Der Zusammenbruch stürzt Europa nicht nur geradewegs ins Chaos mit schweren ökonomischen Konsequenzen in den europäischen Volkswirtschaften, tiefen sozialen Spannungen und politischen Instabilitäten , sondern löst auch eine neue Weltwirtschaftskrise aus. Der weltweite wirtschaftliche Schaden der Totalerosion der Euro-Zone beträgt über 17 Billionen Euro. Die Vereinten Nationen starten für die ehemalige Euro-Zone ein Wiederaufbauprogramm. Oberste Priorität ist dabei die Bekämpfung der Hungersnot.

Die Gefahr eines neuen Krieges

Eine internationale Schuldenkonferenz zur Umstrukturierung der Schulden der insolventen Staaten wird einberufen. Die deutschen Auslandsforderungen belaufen sich mittlerweile auf 3,3 Billionen (ehemalige) Euro, doch die Schuldnerstaaten sind nicht in der Lage, diese zu bedienen. Unter den ehemaligen EU-Finanzministern bricht Streit darüber aus, welches Land welche alten Euro-Schulden (umgerechnet in die neuen Landeswährungen) zu bezahlen habe. Die Gefahr eines neuen Krieges droht.

Der ehemalige polnische Finanzminister Jacek Rostowski warnte bei einer Rede im Europaparlament schon im September 2011 eindringlich, dass das Auseinanderbrechen der Euro-Zone und der Zerfall der Europäischen Union mittel- bis langfristig zu einem Krieg führen könnten. „Wir dürfen nicht zulassen, dass es dazu kommt.“

Auch US-Hedgefondsmanager Kyle Bass prophezeite schon im Januar 2013 für die Zukunft Krieg in Europa. Gründe sah er in der hohen Verschuldung der Finanzmärkte sowie in den sozialen Spannungen. Hinzu gekommen sind nun noch Millionen Migranten, die für die Haushaltskassen eine enorme Belastung darstellen und zur weiteren Unzufriedenheit und sozialen Spannungen insbesondere auf dem Wohn- und Arbeitsmarkt führen.

Auch Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker sprach bereits Anfang 2013 davon, wie schnell es gehen könne, den Frieden aufs Spiel zu setzen. Und weiter: „Ich sehe uns nicht am Vorabend des dritten Weltkrieges. Ich mache nur darauf aufmerksam, dass man in Europa nie denken sollte, Frieden sei eine Selbstverständlichkeit. Vor 15 Jahren noch wurde im Kosovo gemordet und vergewaltigt. Das ist mitten in Europa passiert“. Auch diese Worte sind mehr als zweideutig.

Tatsächlich wurden in der Vergangenheit Staaten ihre Schuldenlast immer wieder durch Kriege los. „Die Eroberung fremder Territorien, die mit Raub und Ausbeutung der Einheimischen einherging, war den Banken die liebste Form der Tilgung“, schreibt der Wirtschaftsjournalist Gabor Steingart in seinem Besteller Weltkrieg um Wohlstand – Wie Macht und Reichtum neu verteilt werden. „Die Rückzahlung erfolgte nach Ende des Feldzugs aus dem Fundus der Unterworfenen. Das war ein schnelles und aus Sicht der Kreditgeber blitzsauberes Geschäft. Großbritanniens König Georg III. sprach in großer Offenheit von den ‚Kreditkriegen’, die es im Interesse solider Staatsfinanzen zu führen galt.“
Der Komplexitätsforscher John Casti bestätigte dies: „Wenn die wirtschaftliche Lage sich weltweit verschlechtert, könnten manche begrenzten Zwischenfälle die Staatsgrenzen überspringen und zu viel weiter verbreiteten, lang anhaltenden Ereignissen werden. Bewaffnete Aufstände, Militärputsche und sogar zwischenstaatliche Kriege um den Zugang zu Ressourcen sind nicht auszuschließen.“

So oder ähnlich könnte das Szenario aussehen, wenn der Euro und die Europäische Union crashen.

Bleibt zu hoffen, dass es niemals soweit kommt.

http://www.watergate.tv/2016/08/25/krisen-katastrophen-krieg-was-tatsaechlich-geschieht-wenn-die-eu-zerbricht/#more-743

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Gruß an die Erkenner

Der Honigmann

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„Schließe einen Ring um alle, und die Finsternis wird sie an dich binden.“ J. R. R. Tolkien, Der Herr der Ringe

Der Zweite Weltkrieg endete mit der Unterwerfung Europas nicht durch Berlin, sondern durch Washington.

Die Eroberung erfolgte zielgerichtet, aber nicht auf einen Schlag. Die Unterwerfung Europas durch Washington wurde ermöglicht durch den Marshallplan, durch die Angst vor Stalins Roter Armee, die Europas Staaten dazu veranlasste, sich unter den Schutz Washingtons zu begeben und ihre Streitkräfte der von den USA dominierten NATO zu unterstellen, durch die Ablösung des als Weltreservewährung dienenden britischen Pfundes durch den US-Dollar und durch den langen Prozess der Abtretung der Souveränität einzelner europäischer Staaten an die Europäische Union / EU, die Washington mit Hilfe der CIA auf den Weg gebracht hat, weil es damit alle europäischen Staaten über die eigentlich niemand verantwortliche (weil nicht gewählte) EU-Kommission kontrollieren kann.

Mit wenigen Ausnahmen – hier ist vor allem Großbritannien zu nennen – verloren die Staaten, die der EU beitraten auch ihre Finanzhoheit. Weil nur die Europäische Zentralbank, ein EU-Geschöpf, Euros drucken darf, können die Staaten, die so bescheuert waren, ihre eigene Währung für den Euro aufzugeben, jetzt kein eigenes Geld mehr drucken, um ihre Haushaltsdefizite zu finanzieren.

Die Staaten, die sich dem Euro angeschlossen haben, müssen ihre Defizite jetzt von privaten Banken finanzieren lassen. Das hat bei einigen Staaten schnell zur Überschuldung und dazu geführt, dass sie ihre Schulden nicht mehr abtragen können – mit selbst gedrucktem Geld oder durch ausgehandelte Schuldenerlasse. So wurden Griechenland, Portugal, Lettland und Irland zur leichten Beute für private Banken.

Die EU hat die entmachteten Regierungen dieser Staaten dazu gezwungen, für ihre Schulden bei privaten Banken in Nordeuropa aufzukommen durch die Senkung des Lebensstandards ihrer Bevölkerungen und die Verschleuderung ihres Staatsbesitzes an private Investoren.

Die hoch verschuldeten Staaten mussten die Altersrenten kürzen, öffentliche Bedienstete entlassen und die Ausgaben für Bildung und Gesundheitsfürsorge beschneiden, um ihre Schulden bei den Privatbanken bedienen zu können. Die Privatisierung der städtischen Wasserversorgung (und anderer öffentlicher Betriebe) hatte natürlich zur Folge, dass die Gebühren stiegen.

Da die Mitgliedschaft in der EU den Bevölkerungen der beigetretenen Staaten viel mehr Nachteile als Vorteile bringt, muss gefragt werden, warum ihre Regierungen überhaupt der EU beigetreten sind?

Die Antwort ist, weil Washington das so wollte. Die EU wurde nicht von hehren Wesen, sondern von Politikern gegründet, die Washington in der Hand hatte und lenkte (Projekt der Eliten: EU als angelsächsisches Projekt zur Kontrolle über Europa).

Vor einigen Jahren wurden CIA Dokumente freigegeben, die beweisen, dass die EU auf Initiative der CIA entstanden ist.

Weitere Informationen dazu sind nachzulesen unter benwilliamslibrary.com und teIeg@ph.co.uI.

In den 1970er Jahren hat mich mein Doktorvater, der damals ein hohes Amt in Washington bekleidete und mit der Überwachung internationaler Sicherheitsangelegenheiten beauftragt war, gebeten, einen sensiblen Auftrag im Ausland zu übernehmen. Obwohl ich abgelehnt habe, hat er mir trotzdem folgende Frage beantwortet: „Wie erreicht es Washington, dass andere Staaten tun, was es von ihnen verlangt?“

„Mit Geld,“ sagte er. „Wir geben ihren führenden Politikern ganze Säcke voll Geld. Dann gehören sie uns.“

Jedem müsste eigentlich klar sein, dass die EU vor allem den Interessen Washingtons und nicht den Interessen Europas dient.

So sind zum Beispiel die Franzosen und ihre Regierung gegen gentechnisch veränderte Organismen, und die EU will trotzdem „die vorläufige Markteinführung“ erlauben, bis Wissenschaftler, die vermutlich sogar auf der Gehaltsliste von Monsanto stehen, deren Unbedenklichkeit nachgewiesen haben (Gentechnik-Verschwörung: E-Mails belasten Monsanto und Bayer).

Als der US-Bundesstaat Vermont die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel per Gesetz festlegte, reichte Monsanto eine Klage dagegen ein. Wenn die gekauften EU-Politiker das von US-Konzernen verfasste TTIP-Abkommen verabschieden, wird Monsanto bald auch über die europäische Landwirtschaft bestimmen (Die Freihandelslüge: 5 Mythen über TTIP und CETA).

Aber die Gefahr für Europa geht weit über die Gesundheitsgefährdung hinaus, die den Europäern aus gentechnisch veränderten Lebensmitteln erwächst. Washington nutzt die EU auch, um die Europäer in einen Konflikt mit Russland zu treiben einen Konflikt mit einer Atommacht, die ganz Europa und die USA in wenigen Minuten zerstören könnte.

Das kann nur geschehen, weil den mit „Säcken voll GeId“ bestochenen europäischen Politikern, das kurzfristig nutzbare Geld aus Washington lieber ist, als das Überleben der Menschen in Europa.

Es ist unmöglich, dass alle europäischen Politiker beschränkt genug sind, um zu glauben, Russland sei in die Ukraine eingefallen und werde schon bald auch über Polen und die baltischen Staaten herfallen, oder dass Putin ein „neuer Hitler“ ist, der die Sowjetunion neu errichten möchte. Diese absurden Behauptungen sind nichts als Propaganda aus Washington und ohne jeden Wahrheitsgehalt. Das ist so offensichtlich, dass selbst ein Narr nicht damit zu täuschen wäre.

Aber die EU und die NATO tun so, als hielten sie diese Propaganda für die reine Wahrheit.

Warum tun sie das? Da muss mit viel Geld aus Washington nachgeholfen worden sein. Die EU und NATO sind äußerst korrupt. Washington hat ihre führenden Figuren zu seinen bezahlten Komplizen gemacht.

Die einzige Möglichkeit der Europäer, einen atomaren Dritten Weltkrieg zu verhindern, zu überleben und ihre noch nicht ganz von dem durch Sex, Gewalt und Habgier geprägten „American Way of Life“ zerstörte Kultur zu genießen, ist, dem Beispiel der Briten zu folgen und ebenfalls die von der CIA geschaffene EU zu verlassen. Sie sollten auch aus der NATO austreten, die mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion überflüssig geworden ist und von Washington nur noch als Instrument zur Erringung der Weltherrschaft missbraucht wird (Das Spiel der NATO mit dem Dritten Weltkrieg: Europa als Kanonenfutter (Video)).

Warum sollten sich die Europäer für das Streben Washingtons nach Vorherrschaft opfern? Washington hätte dann ja auch alles unterjocht, was von Europa übrig bliebe.

Warum sollten die Europäer sich von einer Regierung in den Tod treiben lassen, deren Mitarbeiterin Victoria Nuland sie mit ihrer Bemerkung „Fuck the EU!“ verhöhnt hat?

Die Europäer leiden bereits unter den gegen Russland und den Iran verhängten Wirtschaftssanktionen, zu denen sie ihre Herren und Meister in Washington gezwungen haben. Warum wollen die Europäer in einem Krieg mit Russland untergehen? Sehnen sie sich nach dem Tod? Sind die Europäer schon so „amerikanisiert“, dass sie die in ihren Ländern historisch gewachsene Kunst, Architektur, Literatur und Musik preisgeben wollen?

Die Antwort ist, dass die Wünsche der Europäer eigentlich überhaupt keine Rolle mehr spielen, weil Washington mit Hilfe der EU (und der NATO) schon längst alles durchsetzt, was es erreichen will. Die Europäische Kommission, die man auch die Regierung der EU nennen könnte, ist von Washington bestochen und erlässt nur Verordnungen, die den Interessen Washingtons dienen. Die Völker Europas sind zu Sklaven Washingtons geworden.

Wenn die Europäer so leichtgläubig, unbedarft und untätig bleiben, wie sie derzeit sind, werden sie mit dem gesamten Westen untergehen. Wenn die Völker Europas aber endlich aufwachen, sich aus den Fesseln befreien, die Washington ihnen angelegt hat, und gegen die Agenten Washingtons, die sie regieren, revoltieren, könnten sie nicht nur sich selbst, sondern die ganze Welt retten.

http://www.pravda-tv.com/2016/08/die-besiegelte-unterwerfung-europas-durch-die-usa/

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Gruß an die sich selbst Befreienden

Der Honigmann

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Die Aufmerksamkeit der Börsianer gilt in dieser Woche vor allem der Rede von Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Fed, die sie am 26. August im streng bewachten Bergnest Jackson Hole halten wird. Und weil amerikanische Börsianer nebenberuflich wahre Marketing-Meister in Bezug auf die Verbreitung von Wenn und Aber sind, fällt es leicht, das voraussichtliche Ergebnis der Yellen-Rede zu erraten: Die Zinspolitik könnte so und so, sie könnte aber auch anders ausfallen. Also nichts als heiße Luft.

Entscheidend für den weiteren Verlauf der amerikanischen Zinsen dürfte ohnehin die Fed-Sitzung am 20. und 21. September sein. Danach wird die heiße Phase der Präsidentschaftswahl kommen. In solchen Zeiten schenkt man der Zinspolitik erfahrungsgemäß weniger Beachtung. Folglich wird die September-Sitzung zum A und O. Wobei Sie im Auge behalten sollten, dass September-Börsen oft Wendepunkte markieren.

Das darf Sie jedoch auf keinen Fall daran hindern, die Zinspolitik ausgiebig zu verfolgen, am besten gleich weltweit. Da tut sich nämlich einiges. So fällt auf, dass zehnjährige US-Staatsanleihen zu rund 1,5 Prozent rentieren, deutsche und japanische zehnjährige dagegen nur um null Prozent Rendite pendeln. Die Rendite solcher Anleihen ist bekanntlich die entscheidende Messlatte für die Höhe des Zinsniveaus. Eine wichtige Frage, die sich hier stellt: Ist die amerikanische Wirtschaft wirklich so robust, dass sie eine im Vergleich zu Deutschland und Japan hohe Anleiherendite verkraften kann, oder muss Uncle Sam höhere Zinsen berappen, damit überhaupt noch jemand seine Anleihen kauft?

Eine genaue Antwort auf diese Frage gibt es leider nicht. Sie lautet bestenfalls: von beidem etwas. Denn eine allgemeine Robustheit kann man der amerikanischen Wirtschaft kaum zubilligen, solange die Konzerne drüben zu einem großen Teil lieber ihre eigenen Aktien über die Börse aufkaufen und so die Konzerngewinne je Aktie künstlich in die Höhe schrauben, statt Kapital für vernünftige Sachinvestitionen auszugeben, wie Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton es vorschlägt. Und weil der Dollar bis auf Weiteres uneingeschränkt die international führende Währung bleibt, ist die Welt außerhalb der USA geradezu gezwungen, Dollar als Handels- und Reservewährung vorzuhalten, ganz egal, wie sehr die Renditen amerikanischer von denen deutscher oder japanischer Staatsanleihen nach oben abweichen.

Dieses Szenario vermittelt den Eindruck, als könne es so einfach immer weiter gehen. Doch so wird es nicht weiter gehen, allein schon deshalb nicht, weil Aktien von US-Konzernen irgendwann in einem derartigen Umfang aufgekauft sein werden, dass die amerikanische Wirtschaft dann mangels Kapital in eine schlimme Rezession zu geraten droht. Oder weil 1,5 Prozentpunkte mehr für Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen im Vergleich zu deutschen und japanischen eines Tages nicht mehr ausreichen werden, den Dollar gegenüber Euro und Yen auf dem jetzigen Niveau zu halten. Oder weil es vielleicht sogar China gelingt, sich von einem großen Teil der seit den 90er Jahren aufgebauten Dollar-Bestände zu trennen. Der Phantasie sind da wahrlich keine Grenzen gesetzt.

Börsianer nehmen das alles noch nicht vorweg, ja sie ignorieren es weitgehend und schließen stattdessen lieber so unsinnige Wetten ab wie die, ob Fed-Chefin Yellen am 26. August mit dem rechten oder mit dem linken Auge zwinkern wird. Börsianer, zumal spekulativ orientierte amerikanische, neigen dazu, heute hü und morgen hott zu sagen. Und wenn der durchschnittliche Trend an den Aktienmärkten, wie zuletzt bei den Indizes Dow Jones oder Standard & Poor’s, eher seitwärts gerichtet ist, jubeln sie kurzerhand den von viel Zukunftsphantasie geprägten Nasdaq-Index nach oben. Solche Erscheinungen gab es in den vergangenen Jahrzehnten gleich mehrfach; sie waren überwiegend Ausdruck eines allmählich auf die Endphase zusteuernden Börsentrends.

Dazu gesellt sich dieses Mal allerdings etwas Neues, und das nicht erst seit gestern: die Diskrepanz zwischen der zum Restriktiven neigenden amerikanischen Zinspolitik einerseits sowie der äußerst expansiven Geldpolitik der EZB und der Bank von Japan andererseits. Das heißt, die drei großen Notenbanken gehen nicht konform, und das ist nicht allein darauf zurückzuführen, dass sie zeitversetzt agieren. Vielmehr gibt es gravierende Unterschiede bereits im Denkansatz. Die Fed sendet Signale aus nach dem Motto: Wir haben zwar die Zinswende nach oben verschlafen, aber irgendwie werden wir weiter an ihr arbeiten. Dagegen pumpen sich die EZB und die Bank von Japan mit Wertpapieren voll, weil – so der Irrglaube – irgendwann ja ein Erfolg zu sehen sein muss.

Welcher Erfolg? Aus Japan kommt keine gescheite Antwort, höchstens der Appell zu mehr Geduld. Und von der EZB? Hier gilt nach wie vor das, was ihr Chef Mario Draghi in der Pressekonferenz am 21. Juli zu den Leitzinsen gesagt hat: “Wir gehen weiterhin davon aus, dass sie für längere Zeit und weit über den Zeithorizont unseres Nettoerwerbs von Vermögenswerten hinaus auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau bleiben werden.“ Also der programmierte Marsch in eine Richtung: noch mehr negative Zinsen.

Mit welchen Folgen? Sehen wir mal davon ab, dass die Kunden der Postbank aufgrund deren verunglückter Preispolitik im Zuge der Zinsentwicklung sauer sind, was für sich genommen schon schlimm genug ist. Vor noch ernsteren Folgen hat indes, außer einigen Wirtschaftsmedien, kaum jemand wirklich gewarnt: vor dem ganzen Ausmaß des Desasters, das negative Zinsen noch anrichten werden.

Gewiss, Lebensversicherer und weitere Anbieter von Finanzprodukten zur Altersversorgung wurden bereits durch die Mangel gedreht, wenn es um die Folgen negativer Zinsen ging. Banken und Sparkassen geraten mit ihrem Zinsgeschäft immer mehr in die Bredouille, auch das weiß man längst. Doch wie wäre es mit den unabsehbaren Folgen des diesjährigen Stresstests? Fatal: Er hat einen Zinsanstieg simuliert, nicht aber negative Zinsen.

Das muss man sich mal vorstellen: Es kann lichterloh brennen, doch die Feuerwehr kommt nicht, weil es ihr an Wasser und Schläuchen mangelt, um den Brand zu löschen. Das Skurrile daran: Hätte die EZB als wichtigste Initiatorin des Stresstests auch negative Zinsen simuliert, wäre sie total unglaubwürdig geworden. Da sie es nicht getan hat, lässt sie völlig offen, mit welchen Konsequenzen zu rechnen sei – ein Fluch der negativen Zinsen, der über uns hereinzubrechen droht, und wir nicht wissen können, wann.

Bezieht man in diese Überlegungen ein, dass die Zinspolitik der Fed unabsehbare Folgen haben kann und dass die Bank von Japan mit dem Kauf von Wertpapieren wild herumjongliert, kann einem angst und bange werden. Jetzt bedarf es nur noch eines geringfügigen Anstoßes, etwa durch die falsche Wortwahl von Fed-Chefin Yellen am 26. August in Jackson Hole, und die Aktienkurse beginnen weltweit zu fallen.

Wahrscheinlicher ist indes, dass die Initialzündung dazu erst am 20. und 21 September kommen wird. Fazit: Wer Aktien (Standard- und Nebenwerte) hat und Wert aufs Timing legt, sollte sich angesichts der Bedrohungslage zumindest von einem Teil trennen. Dagegen dürften sich Gold- und Silberaktien – ebenso wie die Edelmetalle selbst – als Kontraindikatoren auf absehbare Zeit gegenläufig entwickeln.

© Manfred Gburek

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Gruß an den Crash
Der Honigmann
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 Gastbeitrag:

Von Ernst Wolff

Am vergangenen Freitag wurden die Ergebnisse des europäischen Bankenstresstests bekannt gegeben. 51 Banken aus 15 europäischen Ländern waren von der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) zusammen mit der Europäischen Zentralbank (EZB) auf verschiedene Krisenszenarien hin überprüft worden.

Der Test dient – wie seine Vorgänger – in erster Linie dazu, die europäische Öffentlichkeit in Sicherheit zu wiegen und ihr eine im Kern gesunde Bankenwelt vorzugaukeln. Aus diesem Grund wurden weder der „Brexit“, noch die Einführung von Negativzinsen einbezogen, griechische und portugiesische Banken gar nicht erst berücksichtigt.

Um dem Test einen Hauch von Glaubwürdigkeit zu verleihen, wurde dem interessierten Publikum zumindest ein schwarzes Schaf präsentiert: Die drittgrößte italienische Bank Monte dei Paschi, die in den letzten Jahren faule Kredite in Höhe von 45 Mrd. Euro angehäuft hat und über extrem geringes Eigenkaptal verfügt, das bei dem Test unter Stressbedingungen auf den katastrophalen Wert von -2,44 % (gefordert waren mindestens +5,5 %) abfiel.

Um niemanden zu sehr zu verschrecken, wurde der Bank am Tag der Veröffentlichung auch gleich ein Rettungspaket mit auf den Weg gegeben. Betrachtet man dieses Paket allerdings genauer, so hat es mit dem Wort „Rettung“ recht wenig zu tun, umso mehr aber mit dem Wort „Wunschdenken“.

Probleme vor dem Test

 

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung der Ergebnisse des Stresstests hatte es Auseinandersetzungen zwischen der italienischen und der deutschen Regierung gegeben. Der deutsche Finanzminister Schäuble hatte darauf gedrängt, im Falle der Monte dei Paschi die in der gesamten Eurozone gesetzlich verankerte Bail-in-Regelung anzuwenden. Das hätte zunächst Aktionäre, Halter von Bankanleihen und Sparer mit Einlagen über 100.000 Euro belastet.

Da die Monte dei Paschi aber in den vergangenen Jahren Anleihen in Höhe von 5 Mrd. Euro an etwa 60.000 Kleinanleger verkauft hat, hätte eine solche Bail-in-Lösung mit Sicherheit zu Protesten in der Bevölkerung geführt und die italienische Regierung unter erheblichen Druck gesetzt.

Aus diesem Grund forderte Premierminister Renzi eine Finanzierung der Bankenrettung aus den Mitteln des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Dem aber widersetzte sich der deutsche Finanzminister Schäuble, da Deutschland als stärkstes Land der Eurozone weitere Bürgschaften hätte übernehmen und Schäuble sich seinen Wählern hätte erklären müssen.

Bezeichnende Liste der „Retter“

 

In der zweiten Hälfte der vergangenen Woche geriet Premier Renzi erheblich unter Druck, da ein Rettungsplan der Schweizer Großbank UBS und des ehemaligen Industrieministers Passera von der EZB abgelehnt wurde. Am Freitag gelang ihm dann der Durchbruch mit Hilfe eines Plans, der in aller Schnelle von der US-Großbank JP Morgan und der italienischen Mediabanca ausgearbeitet worden war, die sich ihren Berater-Job vermutlich fürstlich entlohnen lassen werden.

Der Plan sieht vor, zusammen mit Goldman Sachs, Santander, Citibank, Bank of America Merrill Lynch, der Crédit Suisse und der Deutschen Bank eine Kapitalerhöhung im Umfang von 5 Mrd. Euro „zu ermöglichen“ und bis zum Herbst einen „Strategieplan“ für die Monte dei Paschi vorzulegen.

Allein die Auflistung der „Retter“ ist bezeichnend: Alle sechs Banken zählen zurzeit zu den größten Haltern von Derivaten. Sie werden sich hüten, die Höhe der bei ihnen abgeschlossenen Kreditausfall-Versicherungen auf die Monte die Paschi bekannt zu geben, aber man kann getrost davon ausgehen, dass es sich um bedeutende Summen handelt, ihnen also gar keine andere Wahl blieb, als sich an dem Plan zu beteiligen.

Außer der Kapitalerhöhung soll die Monte dei Paschi, die Ende Juni 45 Mrd. Euro an faulen Krediten in ihren Büchern führte, 27,7 Mrd. dieser Kredite zu einem Buchwert von 33 % verkaufen, somit also 9,2 Mrd. Euro einnehmen. Hierbei soll unter anderen der private Rettungsfonds Atlante helfen.

Es herrscht der Konjunktiv

 

Die meisten Mainstream-Medien taten am Freitag so, als sei die Rettung der Monte dei Paschi mit dem Deal bereits in trockenen Tüchern. Das aber hat nichts mit den Tatsachen zu tun. Die für den Herbst oder auch erst für 2017 geplante Kapitalerhöhung besteht bis jetzt nur auf dem Papier, ist also noch lange nicht gesichert.

Noch weiß auch niemand, wie der im Herbst vorzulegende Strategieplan aussehen wird. Er ist aber die Grundlage, von der die Bereitschaft neuer Investoren, Aktien der Monte dei Paschi zu zeichnen, abhängt.

Selbst wenn der Verkauf der faulen Kredite die angestrebte Summe von 9,2 Mrd. Euro einbringen sollte, was angesichts der derzeitigen globalen Bankenkrise höchst fraglich ist, so bleibt die Tatsache, dass die Monte die Paschi in den vergangenen zwei Jahren bereits 8 Mrd. Euro frisches Kapital aufgenommen hat, ohne dass sich an ihrer desolaten Situation auch nur das Geringste geändert hätte.

Anders ausgedrückt: Bei dem sogenannten Rettungsplan handelt es sich um nicht mehr und nicht weniger als von Wunschdenken geprägte Absichtserklärungen, die den Eindruck erwecken sollen, man habe die Probleme der Bank im Griff.

Tatsächlich beweisen die Vorgänge der vergangenen Tage nicht nur das Gegenteil, sondern zeigen auch, an welchem Punkt des Verfalls des Finanzsystems wir inzwischen angekommen sind. Geltendes EU-Recht wird umgangen, um einen Bankenrun und einen möglichen Volksaufstand zu verhindern, faule Kredite werden mit Hilfe taumelnder Banken ausgelagert und eine große US-Bank darf sich als  Konkursverwalter betätigen und sich so auch noch am Untergang der ältesten italienischen Bank bereichern.

Es dürfte kein Zufall sein, dass EZB-Chef Draghi in der letzten Woche ein „öffentliches Auffangnetz“ für faule Kredite ins Gespräch brachte, das allerdings noch mit der EU-Kommission abgestimmt werden müsse. Im Klartext heißt das: Die Verantwortlichen an der Spitze von EZB und EU arbeiten angesichts der in Italien aufgetretenen und für ganz Europa erwarteten Probleme bereits an einem Plan B, mit dem sie sich über alle Versprechungen und gesetzlichen Regelungen der Vergangenheit hinwegsetzen und kriselnde Banken in Zukunft wieder mit dem Geld der Steuerzahler zu retten gedenken – ein politischer Offenbarungseid, wie er deutlicher nicht hätte ausfallen können.

 Gastbeitrag E N D E –

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Gruß an die

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Gastbeitrag:
Von Ernst Wolff

Das globale Finanzsystem gleicht seit 2008 einem Patienten, der auf der Intensivstation liegt und künstlich am Leben erhalten wird. Seine Ärzte sind die Zentralbanken, die ihm immer höhere Dosen immer billigeren Geldes verabreichen und dabei wissen: Ohne diese Behandlung wäre der Patient innerhalb kürzester Zeit tot.

Ähnlich wie mit dem Finanzsystem verhält es sich derzeit mit den italienischen Banken. Sie sind aus eigener Kraft nicht überlebensfähig. Für genau diesen Fall hat die EU die Bail-in–Regelung eingeführt. Sie besagt: In Not geratene Banken sollen nicht mehr wie 2008 durch ein Bail-out, also mit dem Geld der Steuerzahler, sondern zunächst durch die teilweise Enteignung von Aktionären, Einlegern und Sparern gerettet werden.

Italien und EU in der Sackgasse
Dieses Prinzip ist allerdings bereits im vergangenen Dezember bei vier Banken in der Toskana angewendet worden und hat nicht nur dort, sondern in ganz Italien für Aufruhr gesorgt: Es wurde nämlich deutlich, dass es alles andere als sozial gerecht ist. Während ultrareiche Investoren ihre Vermögen durch ihren Informationsvorsprung rechtzeitig abziehen und in Sicherheit bringen konnten, wurden Arbeiter, Angestellte, Kleinunternehmer und Rentner kalt erwischt und über Nacht zwangsenteignet. Einige von ihnen verloren ihre gesamten Ersparnisse, ein Rentner nahm sich aus Verzweiflung das Leben.
Die italienische Regierung steht nun vor einem unlösbaren Dilemma: Wendet sie die Bail-in-Regelung erneut an, muss sie mit heftigem sozialem Widerstand, möglicherweise einem Volksaufstand und einem Run auf die Banken rechnen. Wendet sie die Regelung nicht an, ist sie auf die Unterstützung der EU angewiesen.

Die EU aber befindet sich ebenfalls in einer Zwangslage: Gibt sie den italienischen Forderungen nach, macht sie sich nicht nur unglaubwürdig, sondern verteilt das Problem einfach nur auf alle europäischen Steuerzahler. Diese aber sind gleichzeitig die Wähler der nationalen Regierungen und werden jede weitere Maßnahme dieser Art durch Abwendung von den etablierten Parteien und nach dem Brexit-Votum der Briten durch weitere Austrittsforderungen aus der EU quittieren.

Der IWF schaltet sich ein
In die Patt-Situation zwischen der italienischen Regierung und der EU-Führung hat sich nun der IWF eingeschaltet. Die erste Frage, die sich dem Beobachter aufdrängt, lautet: Wieso mischt sich der IWF überhaupt in innere Angelegenheiten der EU ein? Die Antwort: Die Angelegenheit ist alles andere als ein internes Problem der EU. Hier der Grund:
Wegen der seit Jahren instabilen Situation des Finanzsystems wird heute kaum noch ein Kredit ohne Kreditausfallversicherung (englisch: credit default swap oder CDS) vergeben. Dabei versichert sich der Kreditgeber gegen den möglichen Zahlungsausfall seines Schuldners. Was einmal vernünftig als Maßnahme zur Risikobegrenzung gedacht war, ist durch die Deregulierung der Finanzmärkte in eine der gefährlichsten Tellerminen im Finanzgeschäft verwandelt worden: Heute ist es nämlich auch solchen Marktteilnehmern, die an der Vergabe eines Kredites nicht beteiligt sind, gestattet, eine Kreditausfallversicherung abzuschließen.
Das hat jede Menge Spekulanten auf den Plan gerufen, die sich gezielt nach unsicheren Krediten umsehen und darauf Ausfallversicherungen abschließen, d.h.: auf ihren Ausfall wetten. Je mehr von ihnen auf den Zug aufspringen, umso größer die Summe, die bei einem tatsächlichen Ausfall des Schuldners fällig wird – im Falle der italienischen Banken dürfte es sich dabei inzwischen um weit mehr als eine Billion Euro handeln.

Insbesondere Hedgefonds (Vermögensverwaltungen für Milliardäre) lauern im Hintergrund und warten nur darauf, dass es zu Zahlungsausfällen kommt. Da die meisten Kreditausfallversicherungen bei Marktgiganten wie der Deutschen Bank, der Crédit Suisse und den US-Großbanken JPMorgan und Goldman Sachs abgeschlossen wurden, ist das Problem der italienischen Banken also kein nationales, sondern ein internationales. Und in der internationalen Arena hat vor allem einer das Sagen: der IWF.
Allerdings steckt der IWF in Bezug auf die EU ebenfalls in der Klemme. Auf der einen Seite ist die EU ein Konkurrent der USA, daher ist der IWF an ihrer Schwächung interessiert. Auf der anderen Seite ist die EU ein essentieller Teil des globalen Finanzgefüges und könnte es im Falle ihres Zusammenbruchs mit in den Abgrund reißen. Aus diesem Grund muss der IWF also versuchen, die EU trotz aller Störmanöver am Leben zu erhalten.

Das Rezept des IWF ist bereits ausgestellt
In der Tat bemüht sich der IWF zurzeit um eine solche Doppel-Strategie: Indem er die italienische Regierung in ihrer Forderung nach einem Bail-out durch die EU unterstützt, treibt er die seinem Vorschlag ablehnend gegenüberstehenden deutschen Politiker in die Enge: Geben sie nicht nach, droht der Banken-Kollaps in Italien, geben sie nach, wird die Empörung darüber ihren Rückhalt in der Bevölkerung weiter schwinden lassen.

Noch kann niemand sagen, wie das Drama um die italienischen Banken ausgehen wird. Nur eines ist gewiss: Selbst ihre vorübergehende Stabilisierung würde nur einen Bruchteil der Probleme in der Eurozone lösen. Derzeit nicht im Blick der Öffentlichkeit sind nämlich noch die spanischen, portugiesischen und griechischen Banken, deren Bilanzen ebenfalls riesige Löcher aufweisen. Dazu kommen die Staatsschulden, die inzwischen nicht nur in Griechenland, sondern auch in Italien, Spanien, Portugal, Belgien und Irland mehr als 100 % des Bruttoinlandsproduktes ausmachen und damit als untragbar gelten.
Das Problem, vor dem die EU zurzeit steht, ist also erheblich größer als das der italienischen Banken und erfordert langfristig wesentlich mehr Geld als eine „einfache“ Bankenrettung. Doch woher soll es in einer Situation allgemein hoffnungsloser Verschuldung kommen?

Der IWF hat seine Antwort auf diese Frage bereits vor Jahren gegeben: In der Broschüre „Taxing Times“ vom Oktober 2013 hat er zur Lösung der europäischen Schuldenkrise eine „einmalige Vermögensabgabe“ in Form einer Steuer auf Privatvermögen ins Gespräch gebracht und diese Forderung sogar präzisiert: „Um die Schuldenquote auf das Niveau vom Jahresende 2007 zu senken, bedürfte es… eines Steuersatzes von etwa 10 % auf alle Haushalte, die über Kapitalvermögen verfügen.“ Da die Verschuldung seit 2013 um ca. 1,5 Billionen Euro gestiegen ist, müsste der Prozentsatz heute also noch etwas höher liegen.

In anderen Worten: Für den Ernstfall verlangt der IWF von der EU, der arbeitenden Bevölkerung durch einen Rundumschlag einen Teil ihrer hart erarbeiteten Rücklagen zu entziehen. Und das nicht etwa, um die Probleme der EU ein für allemal aus der Welt zu schaffen, sondern nur, um einen Reset auf den Stand von 2007 vorzunehmen! Da der IWF keinerlei Konsequenzen für die Verursacher der Krise fordert, ist es nicht schwer, sich seine Zukunftsvision auszumalen: Nach der Enteignung darf das gegenwärtige Spiel zu den gleichen Regeln wieder von vorn beginnen: Nachdem die arbeitende Bevölkerung gezwungen wurde, für die von ultrareichen Investoren angerichteten Schäden aufzukommen, dürfen diese nach dem Willen des IWF auch weiterhin ungehemmt auf Kosten der Allgemeinheit spekulieren.

– E N D E –

Gastbeitrag Ende.

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Gruß an die arbeitende Bevölkerung

Der Honigmann

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Wir haben zahlreiche Berichte über BANK-Runs  was vorort LÄUFT  in ganz Italien. Berichte von Menschenschlangen an Geldautomaten sind die Geldautomaten aller Bargeld abzulassen.

Dies kommt nach Wochen der Spekulationen über die Gesundheit von mehreren italienischen Banken, darunter die älteste Bank Monte dei Paschi, die seit dem Jahr 1472 im Geschäft ist – zwanzig Jahre bevor Kolumbus Amerika entdeckte!

Snce März dieses Jahres wurde SuperStation95 Berichterstattung  ist das italienische Bankensystem ein „schiefen Turm“ jeden Moment in wahrsten Sinne des Wortes in Richtung Zusammenbruch Überschrift. Und als Italiens Banken wie Dominosteine zu gehen beginnen, wird es weitere finanzielle Panik in ganz Europa auf den Weg anders als alles , was wir bisher gesehen haben.

Wir schrieben auch über die Probleme in Italien im Januar, aber seit dieser Zeit hat sich die Krise eskaliert. Zu diesem Zeitpunkt haben italienische Bankaktien eine satte 68 Prozent seit Anfang 2016 zurückgegangen, und wenn Sie auf einige der größten italienischen Banken sehen die Zahlen werden noch erschreckender.

Anteile von Monte dei Paschi waren um 4,7 Prozent, und sie sind stark gesunken , jetzt 86 Prozent seit Beginn des Jahres . Die Aktien der Carige waren 38 Prozent nach unten, und sie haben nun insgesamt stürzte 88 Prozent seit Beginn des Jahres . Dies ist , was eine Finanzkrise aussieht und wie wir in Südamerika sehen, scheinen die Probleme in Italien beschleunigt deutlich werden.

Also, was macht Italien so wichtig?

Nun, wir alle gesehen, wie schwierig es war, für den Rest Europas mit einem Plan zu kommen Griechenland zu retten. Aber Griechenland ist relativ klein – sie haben nur die 44. größte Volkswirtschaft der Welt.

Die italienische Wirtschaft ist weit größer. Italien hat die 8. größte Volkswirtschaft der Welt, und ihre Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP liegt derzeit bei etwa sitzen 132 Prozent.

Es gibt keine Möglichkeit, dass Europa die Mittel verfügt, oder die Fähigkeit, eine vollständige Zusammenbruch des italienischen Finanzsystems zu behandeln. Leider ist das genau das, was geschieht. Italienische Banken ertrinken absolut in notleidende Kredite und stellt „die größte Bedrohung für die bereits belastet Finanzsystem der Welt.“

Da dieses „run“ weitergeht, werden die italienischen Banken scheitern und geschlossen werden. Sobald sie geschlossen sind, wird es anfangen, große Banken in anderen Ländern Europas zu nehmen, von denen die italienischen Banken geliehen haben. Das wird Bank-Runs in Europa auslösen, und einige sehr (sehr) großen Banken in Europa wird scheitern. Sobald dies geschieht, wird es Banken in den USA getroffen. . . . Spiel ist aus.

Wir ermutigen die Leser in den Rest der Welt bares Geld in ihrem Besitz zu Hause zu haben, falls die Banken für eine „Bank Holiday“ geschlossen werden , die für Wochen dauern könnte. Wenn die Banken geschlossen sind, Kredit- und Debitkarten wird nicht funktionieren. Sie müssen genug Geld haben , um zu überleben. . . genug zu essen und vielleicht Benzin zu kaufen. Macht nichts , Rechnungen zu bezahlen; Dies könnte Ende-up zu sein „Überleben“ . Die  Leute ohne Geld werden verhungern.

Bereits heute Morgen in Rom:

A large group of pensioners queue outside a closed main branch of the National Bank of Greece SA in the hope that it might open in Thessaloniki, Greece, on Monday, June 29, 2015. Greece shut its banks and imposed capital controls in an announcement designed to avert the collapse of its financial system, heightening the risk it will be forced out of the euro. Photographer: Kontantinos Tsakalidis/Bloomberg

A large group of pensioners queue outside a closed main branch of the National Bank of Greece SA in the hope that it might open in Thessaloniki, Greece, on Monday, June 29, 2015. Greece shut its banks and imposed capital controls in an announcement designed to avert the collapse of its financial system, heightening the risk it will be forced out of the euro. Photographer: Kontantinos Tsakalidis/Bloomberg

 

Ausgelöst durch EURO-GRUPPE ANNOUNCEMENT: NEIN zu ITALIENISCHEM  BANKEN BAILOUT

Euro – Gruppe Kopf Jeroen Dijsselbloem heute früher sagte , er sei nicht „besonders“ besorgt über die italienischen Banken. Interessanter war sein Beharren darauf , dass “ es schon immer und wird es immer Banker sein , die sagen , ‚wir unsere Banken öffentliche Gelder müssen zur Rekapitalisierung …. und ich will , dass wider sehr stark, weil es immer wieder, auf das Schlagen Steuerzahler. „ Er fügte hinzu , dann , dass “ die Probleme mit den Banken in den Banken werden müssen aussortiert werden. „

Er seitig weiter mit Deutschland Lager Angela Merkel, als er sagte, dass er die Leichtigkeit findet, in der Banker für öffentliche Gelder bitten um Probleme zu klären, ist „sehr problematisch.“

Dijsselbloem fügte hinzu , dass „das hier ein Ende zu kommen scheint,“ das Banker Politiker bitten, ihre Probleme zu lösen .

Seine Aussage kommt nur einen Tag nach David Folkerts-Landau, der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, forderte eine 150.000.000.000 € Rettungspaket für die europäischen Banken, die bestätigt , dass es nicht mehr nur eine „italienisches“ Thema handelt.

Dijsselbloem die weitere Kommentare zeigten, dass er nicht leicht abwesend eine marktweite Panik beirren wird und / oder einen steilen Einbruch in der Wirtschaft.

„Ich denke, sie sprechen konstruktiv zu versuchen und Lösungen innerhalb der europäischen Rahmenbedingungen zu finden“, sagt Dijsselbloem vor einem Treffen in Brüssel Montag von Bloomberg zitiert. „Ja, es gibt Fragen der notleidenden Kredite in den italienischen Banken, aber das ist kein neues Thema. Es muss behandelt. Es wird sich mit allmählich behandelt werden. Es wird keine große Lösungen sein. “

„Es ist nicht eine akute Krise. Das gibt uns auch eine gewisse Zeit, um diese Dinge zu klären. Also, solange die Behörden in Italien und die Bankbehörden konstruktiv sprechen, denke ich, sollten wir ihnen die Zeit erlauben, das zu tun “

BRRD Regeln sind „klar. Sie sind natürlich auch streng in dem Sinne , dass sie sehr deutlich machen , wenn es muss ein Bail-in zu sein , und wer braucht geretteten in werden in welcher Reihenfolge. Und in diesem Rahmen noch eine Lösung gefunden werden kann. Ich meine, man muss manchmal noch mit Banken umgehen. Und es ist immer noch möglich. Aber hat es im Rahmen dieser Regeln zu tun.

 

Italien-BankRun-2Kunden warten auf Zugang zu Geldautomaten

 

Er war nicht der einzige. heute österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling auch sagt, er habe „keine“ Sympathie für das Biegen Bank Bail-in-Regeln. „Europa hat einige Regeln, aber diese Regeln müssen eingehalten werden. Und wir können die Regeln alle zwei Jahre nicht zu diskutieren. Wenn wir uns Regeln geben, müssen wir sie anwenden.“

Seine Pointe war, den wir zunächst zu bemerken vor zwei Wochen, als Renzi den italienischen Vorstoß für einen Bailout auf Brexit zum Sündenbock zu machen versucht: „W Hut geschieht in Italien hat nichts mit Brexit zu tun , um die notleidenden Kredite in der Diskussion für Abladen in eine schlecht. Bank gibt es schon seit vielen Jahren und haben nichts mit Brexit zu tun. man sollte nicht die eigenen Ausfälle verwenden Brexit als Entschuldigung. ich dort erwarten eine harte Position “ in Richtung Italien zu sein .

Es erübrigt sich zu sagen, dass dies die schlechteste Nachricht für einen italienischen Bankensektor war die vielen als die nächste Ansteckung Hotspot und dem wie das Schaubild zeigt weiterhin auf Krisenniveau zu handeln.

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….danke an Renate P.
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Gruß an den Crash
Der Honigmann
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Über Autor

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Von Ernst Wolff
Während die internationale Öffentlichkeit wie gebannt auf den Brexit und seine Folgen starrte, haben sich in der vergangenen Woche anlässlich der italienischen Bankenkrise hinter den Kulissen der EU dramatische Vorgänge abgespielt. Sie zeigen, dass nationale Regierungen und EU-Bürokratie aus Angst vor der Reaktion der Bevölkerung davor zurückschrecken, die von ihnen selbst zur Aufrechterhaltung des Bankensystems eingeführten rechtlichen Regelungen des Bail-in durchzusetzen. Diese Kapitulation bedeutet im Grunde nichts anderes als dass die Endphase der EU eingeläutet ist. Um die Hintergründe und die Tragweite der Geschehnisse zu verstehen, hier zunächst ein Blick auf die Situation der italienischen Banken:
Italienische Banken in tiefer Krise

Die italienischen Banken befinden sich seit Längerem in einer tiefen Krise. Sie führen nach offiziellen Angaben faule Kredite in Höhe von 360 Mrd. Euro in ihren Bilanzen. Erst im Dezember griff die Regierung in Rom ein und rettete vier regionale Banken vor der Insolvenz. Sie griff dazu auf das in der EU eingeführte Bail-in zurück und erleichterte ca. 150.000 Aktionäre und Anleihegläubiger um die runde Summe von 750 Mio. Euro.
Die italienische Bevölkerung quittierte die Enteignungs-Maßnahme mit so heftigen Protesten, dass sich die Regierung in Rom gezwungen sah, nach anderen Wegen zu suchen, um weitere Bankenpleiten abzuwenden. Im April dieses Jahres drängte sie mit Unterstützung der Zentralbank mehrere Finanzinstitute, einen Rettungsfonds mit dem Namen „Atlante“ aufzulegen. Trotz des von staatlicher Seite ausgeübten Drucks kamen statt der geforderten 5 bis 6 Mrd. Euro nur 4,8 Mrd. zusammen. Wegen der Skepsis der Investoren scheiterte der Fonds bereits an seiner ersten Aufgabe, einer Kapitalerhöhung der Banca Popolare di Vicenza.

Da die italienischen Banken seit Jahresbeginn im Schnitt bereits 40 % ihres Aktienkurses verloren hatten und diese Verluste im Zuge des Brexit-Votums in Einzelfällen auf bis zu 75 % zunahmen, wandte sich Premier Renzi nach dem Brexit-Votum der Briten erneut mit einem dringenden Hilferuf an die EU. Mit Hinweis auf die Gefahr einer Panik unter Investoren und einen Banken-Run verlangte er 40 Mrd. Euro, um die Finanzinstitute seines Landes mit einer direkten Kapitalinjektion oder durch gedeckte Regierungsgarantien zu stützen.
Berlin sagt nein – die EU sagt ja

Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel und ihr Finanzminister Schäuble reagierten umgehend mit einer scharfen Ablehnung und forderten Renzi auf, erneut die geltende Bail-in-Regelung anzuwenden. Ihr kategorisches Nein überraschte nicht, denn Deutschland muss als größte Volkswirtschaft der EU für einen großen Teil der 40 Mrd. geradestehen.

Dann aber geschah Unerwartetes: Kaum hatten Merkel und Schäuble abgewinkt, da verkündete die EU-Kommission nach Rücksprache mit der EZB, man habe der Rom bis zum Jahresende geltende Staatsgarantien von bis zu 150 Mrd. Euro – also fast das Vierfache der Summe, die Renzi als Direktmaßnahme gefordert hatte – zugesagt. Wie hoch die unmittelbar zur Verfügung gestellte Summe ist, wurde geheimgehalten.
Die Verkündung der Unterstützungsmaßnahme sorgte für eine – zumindest vorübergehende – Erholung der Aktienkurse der italienischen Banken. Während die europäische Politik die Ereignisse fast kommentarlos überging, führten die meisten Medien sie auf ein taktisches Manöver der Regierung Renzi zurück: Diese habe die Tumulte um den Brexit und die Angst um das Auseinanderbrechen der EU benutzt, um sich das zur Rettung der eigenen Banken notwendige Geld zu besorgen.

In Wirklichkeit aber offenbaren die Vorgänge viel mehr. Zum einen zeigen die bereitgestellten 150 Mrd. Euro, welche Summe offenbar nötig ist, um Investoren zumindest bis zum Jahresende zu beruhigen. Zum anderen hat Premier Renzi die 40 Mrd. Euro als Direkthilfe nicht etwa verlangt, um das System zu stabilisieren, sondern um einen Run auf die Banken zu verhindern – ein Anzeichen dafür, dass nach dem Brexit akuter Handlungsbedarf bestand.

Der Vorgang als Ganzes wirft im übrigen einmal mehr ein deutliches Licht auf die wahren Machtverhältnisse in Europa: Wenn es um die Erhaltung des Finanzsystems geht, haben einzig und allein die Europäische Zentralbank und die EU-Kommission das Sagen. Das heißt: Das Schicksal des Kontinents liegt dann nicht in der Hand gewählter Politiker, sondern in der Hand nicht gewählter, sondern von politischen Gremien in Absprache mit der Finanzindustrie ernannter Technokraten.

Die wichtigste Erkenntnis aber betrifft das Bail-in: Der Ablauf der Ereignisse in Italien zeigt, dass diese inzwischen in ganz Europa rechtlich verankerte Regelung im Ernstfall einen riesigen Haken hat: Sie ist in großem Stil nicht durchsetzbar. Auch hierzu eine kurze Erläuterung:
Bail-in funktioniert nur am Reißbrett

Als der Hedgefonds Long Term Capital Management (LTCM) das globale Finanzsystem 1998 zum Einsturz zu bringen drohte, sprangen die Banken der Wallstreet ein und bewahrten ihn in einer gemeinsamen Rettungsaktion vor der Zahlungsunfähigkeit. Als mehrere Großbanken 2008 zusammenzubrechen drohten, sprangen die Regierungen ein und retteten die Banken mit Steuergeldern im Rahmen des sogenannten Bail-out. Da damals schon abzusehen war, dass eine weitere Krise noch höhere Summen verschlingen und die Staatshaushalte überfordern würde, suchten sämtliche Staaten der Welt nach einem Ausweg. Die Lösung wurde bald gefunden und hieß: Bail-in.

Banken, die von nun an in Schieflage gerieten, sollten nicht mehr durch das Geld der Steuerzahler, sondern durch die Beteiligung von Anleiheinhabern, Aktionären und Einlegern gerettet werden. Das Prinzip wurde weltweit gesetzlich verankert und gilt seit 2016 flächendeckend in der gesamten EU. Angewandt wurde es zum ersten Mal in Zypern, später in Italien, Portugal und Österreich.

Was sich allerdings bereits beim ersten Einsatz in Zypern andeutete, bestätigte sich bei der weiteren Anwendung in den anderen drei Ländern: Das Bail-in traf auf heftigsten Widerstand seitens der Bevölkerung. Während Großinvestoren ihre Gelder nämlich fast immer rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, war es fast ausschließlich der Mittelstand, der zur Kasse gebeten wurde.

So erzeugte insbesondere die Rettung der vier Banken in Italien im vergangenen Dezember einen Aufschrei in der gesamten Bevölkerung. Bedenkt man, dass es damals um die Summe von 750 Mio. Euro ging, während die italienische Regierung diesmal 40 Mrd. Euro – also mehr als das Fünfzigfache – forderte, so kann man sich vorstellen, welche Folgen ein Bail-in-Manöver in dieser Größenordnung im Gefolge des Brexit gehabt hätte: Es wäre zu möglicherweise nicht mehr beherrschbaren Protesten gegen die Regierung gekommen und hätte der Anti-EU-Bewegung solchen Rückenwind gegeben, dass ein Verbleib Italiens in der EU ausgeschlossen wäre. Kein Wunder also, dass nicht nur die Regierung Renzi, sondern auch die EU sich davor gescheut hat, zu diesem Mittel zu greifen.

Die Alternativen der EU: Gelddrucken bis zur Hyperinflation oder Anwendung von Gewalt
Rückwirkend betrachtet ist das Prinzip des Bail-in nichts anderes als der von Juristen und Wirtschaftlern am Reißbrett entworfene Versuch, ein längst zusammengebrochenes Finanzsystem künstlich am Leben zu erhalten. Sein entscheidender Schwachpunkt liegt allerdings darin, dass seine geistigen Urheber die Rechnung ohne den Wirt, d.h.: ohne das Volk, gemacht haben. Dessen möglicher Widerstand wurde nämlich nicht mit einkalkuliert, hat sich aber in Zypern und Italien bereits auf dramatische Weise bemerkbar gemacht.

Die EU-Kommission hat nun darauf reagiert, indem sie die Bail-in-Regelung im entscheidenden Moment außer Kraft gesetzt hat. Das heißt aber nicht anderes als dass sie auch weiterhin auf Bail-outs, also auf die Rettung von Banken mit dem Geld der Steuerzahler, setzt. Da die vorhandenen Summen aber wegen der Löcher in den Staatshaushalten aufgrund der vorangegangenen Bankenrettungen nicht ausreichen, bleibt ihr derzeit nur eine Möglichkeit: das Gelddrucken. Dies wird in Zukunft in vermehrtem Maße passieren und damit unweigerlich in eine Hyperinflation führen.
Hier liegt nun der Grund, weshalb die Vorgänge um die italienischen Banken für die EU das Einläuten ihres Endes bedeuten: Die einzige Möglichkeit, eine Hyperinflation zu vermeiden, besteht darin, doch wieder auf das Bail-in zurückzugreifen. Diese direkte und unverhohlene Enteignung großer Teile der Mittelschicht im Interesse der Finanzindustrie aber ließe sich nur gegen den Widerstand der Bevölkerung durchsetzen. Der erforderliche Einsatz von Gewalt aber würde unmittelbar zu einer Volksbewegung gegen die EU und zu deren endgültigem Auseinanderbrechen führen. Anders ausgedrückt: Die EU befindet sich in einer Situation, aus der es außer dem Herbeiführen der Hyperinflation keinen realistischen Ausweg mehr gibt.

– E N D E –

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Gruß an die Analysten

Der Honigmann

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Globalisten fordern offen eine Zentralisierung mittels einer Neuen Weltordnung

Von Brandon Smith

Ich habe es in der Vergangenheit viele Male gesagt, wenn elitäre Kriminelle anfangen ihre Pläne offen einzugestehen, dann bedeutet dies, dass sie bereit sind den Stecker aus dem derzeitigen System zu ziehen. Es ist ihnen schlichtweg egal wer um ihre Pläne weiß, weil sie denken, dass der Sieg nicht mehr aufzuhalten ist.

Sicher gab es in der Vergangenheit subtilere und kaum publizierte Forderungen nach einer “Neuen Weltordnung“. Allerdings habe ich noch niemals gesehen, wie internationale Finanziers und ihre politischen Marionetten-Sprachrohre so unverschämt eine globale Zentralisierung fordern, wie in den Tagen nach dem erfolgreichen Brexit-Referendum.

Es scheint, als hätte der Brexit im aktuellen Narrativ einen Schalter umgelegt und eine Flut neuer Propaganda losgelassen, die allesamt das Ziel hat, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die Zentralbanken ihre Kräfte bündeln und als eine einzige Institution handeln müssen, um eine Wirtschaftskrise zu bekämpfen, welche für Laien noch nicht einmal erkennbar ist.

Unter den jetzigen Bedingungen, nach der Marktrallye der vergangenen Woche im Anschluss an den Brexit (welche von Hoffnungen über Zentralbank-Intervention und extrem niedrigen Handelsvolumina angetrieben wurde), sollte man glauben, dass die Forderungen der Globalisten nach totaler Zentralisierung der Finanzpolitik nur wenig Sinn ergeben. Wo ist die “Krise“, vor der die Banker ständig warnen?

Ich halte den Brexit teilweise für ein auslösendes Ereignis für ein zukünftiges Markt-Desaster, welches seit vielen Jahren vorbereitet wurde. Damit will ich sagen, dass eine weltweite finanzielle Katastrophe bereits im Vorfeld und mit Absicht inszeniert wurde und der Brexit als Sündenbock dafür dienen soll. Die Fundamentaldaten der Weltwirtschaft waren seit 2008 zunehmend negativ und der einzig verbliebene, scheinbar positive “Indikator“, waren die Aktien.

Es gibt dort draußen jede Menge Leute, die annehmen auf Aktien hätte das Referendum im Vereinigten Königreich keine Konsequenzen gehabt, weil es vor dem 4. Juli zu einer Rallye gekommen ist. Allerdings möchte ich vorschlagen, dass diese Leute sich, angesichts des Ausschlags nach oben bei den Aktien, zu diesem frühen Zeitpunkt nicht allzu sehr in Sicherheit wiegen.

Diese Rallyes sollten keine Überraschung sein. Es gab sie auch während des Derivate- und Kreditcrashs, der 2008 nach Bear Sterns und Lehman stattgefunden hat. Letztlich sind Aktien ein irrelevanter, von Vertrauen getriebener Indikator und die Fundamentaldaten werden am Ende immer siegen.

Wie Forbes in einer überraschend ehrlichen Analyse feststellt, war der “Lehman-Moment“ von 2008 alles andere als ein “Moment“. Der Derivate-Crash wurde durch zahlreiche Schwächen innerhalb der Schuldenblasen-Struktur angetrieben; Lehman war einfach nur ein Element höheren Profils in einem chaotischen Durcheinander. Als Lehmans Bankrott öffentlich wurde, tauchten Aktien deutlich ab – ganz ähnlich, wie sie es unmittelbar nach dem Brexit-Referendum gemacht haben. Aber nur eine Woche später standen sie wieder auf denselben Hochs, wo sie vor Lehman gestanden hatten.

Investoren machen immer zunächst das, mit dem sie vertraut sind und wozu sie wie Pawlowsche Hunde konditioniert wurden. Wie seinerzeit, wurden heutige Investoren dazu konditioniert, in jedem Fall den “Dip zu kaufen“. Sobald die Realität und die Fundamentaldaten sie eingeholt hatten, waren die Aktien natürlich zwei Wochen später wieder im freien Fall.

Der Brexit geht nicht weg und die Vorboten seiner negativen Effekte sind für den Mainstream bisher kaum sichtbar. Dieser Prozess wird die Märkte über Monate belasten, während die Investoren zunehmend ihr blindes Vertrauen ins System einbüßen. Die Party hat noch nicht einmal angefangen und wir gehen für den Moment einmal davon aus, dass kein weiter auslösender Moment hinter der nächsten Ecke steht.

Jenseits der Mechanik der Wirtschaft sind die Eliten selbst oft ein guter Lackmustest, um vorauszusagen, was demnächst innerhalb des Aktienkasinos und was außerhalb des Aktienkasinos passieren wird.

Die Tatsache, dass die finanziellen Leitmedien jetzt voller Forderungen nach extremen Maßnahmen zur Koordination der Zentralbanken sind und eine Vielzahl von Eliten vor einer größeren Krise warnen, sollte für die Öffentlichkeit von Bedeutung sein. Genau wie die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und der Internationale Währungsfond (IWF) 2007 und Anfang 2008 vor einem Crash gewarnt hatten und sich diese Warnungen als richtig erwiesen, so haben sie auch vor einem Crash im Jahr 2016 gewarnt.

Nach dem Brexit ist der Chor der “Warnungen“ vonseiten der Eliten explodiert. Sie irren sich selten, wenn es um eine Wirtschaftskrise geht und zwar genau aus dem Grund, dass sie diejenigen sind, welche die Rahmenbedingungen für die Krise überhaupt erst geschaffen haben.

George Soros behauptet weiterhin, selbst nach der jüngsten Aktienmarkt-Rallye, dass der Brexit “eine Finanzmarktkrise beschleunigt“ habe. Bloomberg steht dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank Mario Draghi mit einem Artikel bei, der den Titel »Draghi wünscht eine neue Weltordnung, welche von Populisten gehasst werden wird« trägt. Bloomberg entfernte das Wort “neue“ später aus der Überschrift.

Der Artikel wiederholt die Forderungen von Zentralbankern auf der ganzen Welt, damit aufzuhören sich mit “inländischer“ Finanzpolitik zu beschäftigen und stattdessen damit zu beginnen, sich weltweit zu koordinierten und die “globalen Probleme“ anzugehen. Die BIZ kontrolliert bereits die politischen Entscheidungen aller Zentralbanken, wie in dem berüchtigten Exposé von Harper über die BIZ mit dem Titel »Ruling The World Of Money« zugegeben wird. Aber dies wird von Draghi oder Bloomberg nie erwähnt.

Interessanterweise argumentiert die BIZ jetzt nicht nur für eine Koordination der globalen Finanzpolitik, sondern auch für globale Regeln für alle Zentralbanken. Wenn die BIZ doch die finanzpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve, der EZB und jeder anderen Mitgliedszentralbank kontrolliert, warum wollen sie dann für eben diese Zentralbanken “globale Regel“ einführen?

Sie tun dies, weil das Endziel ist, dass die Allgemeinheit eine globale Zentralbank akzeptiert und gar fordert – entweder in Form der BIZ oder des IWF, oder vielleicht von beiden zusammen als eine Einheit. Nochmal, die Eliten benutzen die Hegelsche Strategie “Problem-Reaktion-Lösung“, um die Öffentlichkeit so zu manipulieren, dass sie die Kontrolle der Globalisten haben wollen.

Im Mai sagte BIZ-Chefökonom Claudio Borio, dass eine “neue globale Geldordnung“ benötigt wird, um das Dollar-System zu ersetzen. Dieses neue System würde eine Krise verhindern, indem alle nationalen Zentralbanken anhand von Regeln beherrscht werden, welche sie zu koordiniertem Handeln zwingen. Wie es aussieht, haben die Zentralbanker nun den Beginn ihrer “Krise“ und sie werden sie eindeutig für ihre Zwecke nutzen.

Ein anderer Artikel von Bloomberg forderte kürzlich, dass die Zentralbanken sich “von ihren nationalen Vorurteilen“ verabschieden. Nationale Volkswirtschaften seien nun derart “miteinander verflochten“, dass alle Zentralbanken zur Stützung der Weltwirtschaft nach gemeinsamen Richtlinien handeln müssen, statt sich um die nationalen Volkswirtschaften zu kümmern.

Am Tag nach der Brexit-Entscheidung betonte China seinen Wunsch, dass die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) eng mit der Weltbank zusammenarbeiten soll. Seit Jahren habe ich gesagt, dass die Chinesen niemals die Absicht hatten, die AIIB zu einem Gegensystem zum IWF oder der Weltbank zu machen und dass die Chinesen mit den Globalisten zusammenarbeiten und nicht gegen sie. Jetzt haben wir die Bestätigung dafür.

Der chinesische Premierminister warnte auch, dass ein “Schmetterlingseffekt“ nach dem Brexit zu einer Krise führen werde und forderte eine “bessere Koordination“ unter den Volkswirtschaften der Welt.

Offizielle der Europäischen Union setzen alles auf eine Karte und fordern nach dem Referendum im Vereinigten Königreich nun einen europäischen “Superstaat“. Dieses System würde politische Barrieren und souveräne Grenzen aus dem Weg räumen und die EU in jeder Hinsicht zu einer einzelnen Einheit machen, sogar mit einer europäischen Armee.

Die lauten Rufe nach totaler Zentralisierung und einer “Neuen Weltordnung“ gehen weiter und ich glaube, dass sie ein lautes Signal dafür sind, dass bald etwas sehr hässliches geschehen wird.

Bedenken Sie: Zentralbanken werden niemals öffentliche Unterstützung für global zentralisierte Geldpolitik oder eine globale Wirtschaftsautorität erhalten, wenn sie nicht bestätigt werden und ein Crash tatsächlich stattfindet. Der Crash muss nicht zwangsläufig sofort und “total“ geschehen, wie einige Aktivisten der Freiheitsbewegung annehmen. Er wird viel wahrscheinlicher schrittweise und sehr detailliert ablaufen, auch wenn es in gewissen Regionen zu einem Leid kommen wird, wie wir es seit der Großen Depression nicht mehr erlebt haben.

Mehr Koordination unter den Banken benötigt mehr Chaos und Beispiele “miteinander in Widerspruch stehender Politik“, was vermutlich in Form von “Währungskriegen“ unter gewissen Nationen geschehen wird. Die Eliten müssen ein Theater heraufbeschwören, in welchem einige Zentralbanken gegeneinander arbeiten und jede potenzielle Erholung der Wirtschaft vermasseln. Dann können die Eliten gegenüber der Öffentlichkeit argumentieren, dass eine einzelne, international anerkannte und befolgte globale Bankautorität notwendig ist, um zu verhindern, dass derartiges noch einmal passiert.

Das Konzept, dass Zentralbanken “global arbeiten“, statt national, kann den Massen nur verkauft werden, wenn ein finanzielles Desaster auf globaler Ebene ausgelöst wird, welches die Bedürfnisse jeder einzelnen Nation überwiegt. Jede Zentralbankinitiative, wie sie nach dem Brexit vorgeschlagen wurde, benötigt eine finanzielle Implosion als Rechtfertigung.

Ich glaube, dass der Plan der Globalisten zur Zentralisierung und Einführung einer Neuen Weltordnung zum Scheitern verurteilt ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir künftig nicht weiterhin Einsatz und Opferbereitschaft zeigen müssen. Für den Moment ist Wachsamkeit unsere beste Verteidigung. Die Eliten sagen uns mit ihrem Verhalten und ihren Aussagen genau, was als nächstes passieren wird. Es ist Zeit für alle, die sich dem größeren Ganzen bewusst sind, zuzuhören und sich entsprechend vorzubereiten.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2016/07/globalisten-fordern-offen-eine-zentralisierung-mittels-einer-neuen-weltordnung/

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Gruß an die

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die-Reichen-4von aikos2309

Zu den größten Lügen des Kapitalismus gehört, dass man sich nur genug anstrengen müsse, um es bis ganz nach oben zu schaffen und dass jeder der arm bleibt, einzig und allein selber dran schuld sei.

Ein weiterer Trick, um uns gefügig zu machen, besteht darin, die Ungleichverteilung des Wohlstandes auf eine „Neiddebatte“ zu reduzieren und so das Märchen von der viel beschworenen Chancengleichheit unserer ach so demokratischen Gesellschaft aufrechtzuerhalten (Deutschland: Armutsbericht widerlegt Propaganda vom sozialen Aufschwung und Armut und Ungleichheit: Deutschland ist kein Musterland in Europa).

Dass die Einkommensschere zwischen Arm und Reich weltweit immer mehr auseinander geht, ist schlicht und einfach eine Tatsache, die man Ernst nehmen muss und die mittlerweile sogar so drastische Ausmaße angenommen hat, dass selbst manche, die vom Status quo profitieren, nicht länger tatenlos zusehen wollen, wie sich immer stärkerer sozialer Sprengstoff zusammenbraut

Was italienische Wissenschaftler nun herausgefunden haben, verdeutlicht die tiefen Gräben, die sich durch die modernen westlichen Gesellschaften ziehen und birgt weiteres Konfliktpotential in sich (Es ist Zeit für eine (R)evolution! – Wie Schattenregierungen die ganze Welt versklavt haben (Videos)).

Die Reichen werden reicher und die Armen immer mehr

Mittlerweile besitzt ein Prozent der Superreichen soviel wie der Rest der Welt. Während 2015 nur 62 Personen soviel besitzen wie die Hälfte der Weltbevölkerung, waren es nur ein Jahr zuvor noch 80 Personen, die soviel besaßen wie rund 3,5 Milliarden Menschen (Elite: 62 Menschen besitzen so viel wie die halbe Menschheit).

Einer jener Superreichen, der im Zentrum dieser Diskussion steht, ist Warren Buffett, der mit einem Vermögen von 58 Milliarden Dollar (ca. 52 Milliarden Euro) an vierter Stelle der reichsten Menschen der Welt gelistet wird und der nach eigener Aussage einen niedrigeren Steuersatz zahlt als jeder andere in seiner Firma, einschließlich seiner Sekretärin (Rothschilds, Rockefellers & Co.: Club der Milliardäre und sein Kulturmarxismus für die Massen).

Als ob diese Zustände nicht schon haarsträubend genug wären, spitzen sie sich mit solch einer Geschwindigkeit weiter zu, dass selbst die Nichtregierungsorganisation Oxfam vom rasanten Tempo überrascht wird: Noch Anfang 2015 hatte Oxfam diese extreme Ungleichheit erst für 2017 erwartet, doch nun war es schon ein Jahr früherer soweit – und damit doppelt so schnell wie ein Jahr zuvor angenommen.

Wenn die Entwicklung weiter derart rasant voranschreitet, muss man wohl damit rechnen, dass selbst die schlimmsten Befürchtungen noch weit übertroffen werden.

Innerhalb von nur sechs Jahren hat das Vermögen der Superreichen um 44 % bzw. 540 Milliarden Dollar zugenommen, während im gleichen Zeitraum das Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung um 41 % bzw. eine Billion Dollar (d.h. um etwa das Doppelte) zurückgegangen ist (www.pravda-tv.com/2016/05/die-armutsmaschine-erneuter-angriff-der-anti-sozialministerin-auf-hartz-iv-empfaenger-video/).

Wie Oxfam weiterhin darlegt, ist der durchschnittliche Tageslohn der ärmsten 10 % der Menschheit seit der Jahrhundertwende zwar gestiegen – allerdings noch nicht einmal um einen (Dollar-)Cent pro Jahr, wovon vor allem Frauen betroffen sind, die zu den schlimmsten Hungerlöhnen arbeiten müssen, wie sie etwa in der Bekleidungsindustrie gezahlt werden.

die Reichen-2

Dass das reichste Zehntel der Welt 46 % des globalen Einkommenswachstums einheimst, wird auch durch Zahlen der New York Times belegt.

Durch die Statistiken wird deutlich, dass die Ärmsten der Weltbevölkerung überhaupt nicht vom globalen Wirtschaftswachstum profitieren, obwohl dies nach der so genannten Trickle-Down-Theorie eigentlich der Fall sein müsste.

Diese Theorie erfreut sich besonders unter Konservativen in den USA großer Beliebtheit und sie besagt, dass das Wirtschaftswachstum und allgemeiner Wohlstand der Reichen nach und nach durch deren Konsum und Investitionen in die unteren Gesellschaftsschichten durchsickern würden.

Oxfam nennt daher seinen Bericht Eine Wirtschaft für das eine Prozent und kommt zu dem ebenso eindeutigen wie ernüchternden Ergebnis:

„Das Wirtschaftssystem ist kaputt.“

Während die Einkünfte aus Kapital immer mehr steigen, können die Löhne nicht Schritt halten.

Einzige Ausnahme sind die Löhne der Bestverdiener, wie etwa in den USA oder in Indien, wo der Chef von Indiens größter IT-Firma 416mal soviel verdient wie einer seiner typischen Angestellten (A(r)merika: 21 Fakten über die explosive Zunahme der Armut in Amerika).

Oxfam bestätigt zudem, dass Superreiche geschickt Steuerschlupflöcher und Steueroasen ausnutzen, und sie beeinflussen durch ihren Lobbyismus in Form von Wahlkampfspenden an beide große Parteien die Steuerpolitik zu ihren Gunsten, wie auch die New York Times in Bezug auf reiche Wall-Street-Banker berichtete (Wie man sich einen amerikanischen Präsidenten kauft).

In diesem Zusammenhang wird auch George Soros erwähnt, der mit einem Vermögen von 23 Milliarden Dollar auf Platz 26 der Superreichen geführt wird, ebenfalls von Steuerschlupflöchern profitiert und regelmäßig Millionenbeträge an die Partei der Demokraten spendet, was ihn jedoch nicht davon abhält, sich öffentlich über die niedrigen Vermögenssteuern in den USA zu beklagen (Der Spekulationspate ist zurück! George Soros wettet gegen China, Amerika und Europa).

Oxfam kritisiert, dass es vor allem die fehlenden Steuereinnahmen sind, die dringend für die Armutsbekämpfung gebraucht würden und dass das System der Steuervermeidung und Niedriglöhne nicht zufällig entstanden sei. Ganz im Gegenteil: „Es ist das Ergebnis von durchdachten politischen Entscheidungen, davon, dass unsere Führer dem einen Prozent und seinen Unterstützern zuhören, statt sich im Interesse der Mehrheit zu verhalten.“(Steueroase Deutschland: Warum bei uns viele Reiche keine Steuern zahlen)

Allerdings wäre es naiv zu glauben, dass Appelle wie diejenigen von Oxfam, dass die Elite im Rahmen von Treffen wie dem Weltwirtschaftsgipfel über die Schließung von Steuerschlupflöchern beraten solle, freiwillig in die Tat umgesetzt würden, denn auch die globalen Steuerschlupflöcher sind ja nicht rein zufällig entstanden, sondern sorgfältig eingerichtet worden (EU-Staaten blockieren Kampf gegen Steuer-Oasen – USA und Finanzeliten profitieren).

Blutlinien: Die reichsten Familien sind die gleichen wie vor 600 Jahren

Bisher sind Ökonomen davon ausgegangen, dass die wirtschaftlichen Vor- oder Nachteile, die sich aus der Abstammung ergeben, nach spätestens drei Generationen hinfällig sind, doch diese Ansicht wird nun durch Wissenschaftler widerlegt, die bei einer Untersuchung herausgefunden haben, dass die reichsten Familien auch heute noch die gleichen sind wie vor Jahrhunderten (13 elitäre Blutlinien: Die Ursache vielen Elends und Übels auf Erden).

So hat eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung der italienischen Notenbank herausgefunden, dass die reichsten Bürger von Florenz aus denselben Sippen stammen, die die Stadt schon im Mittelalter ökonomisch dominiert haben. Außerdem erklären die Wissenschaftler:

„Florenz scheint kein Einzelfall zu sein, wir glauben, dass die Ergebnisse auch auf andere westliche Industriestaaten übertragen werden können.“

In Florenz wurde bereits im 15. Jahrhundert detailliert verzeichnet, wer wieviel Steuern bezahlte, so dass dies nach einer kürzlichen Digitalisierung dieser Daten durch einen Vergleich der Jahre 1427 und 2011 belegt werden konnte.

So taucht z.B. damals wie heute unter den Spitzenverdienern der Stadt der Name Bernardi auf, während im Gegensatz dazu die Familie Grasso nach wie vor im unteren Bereich rangiert. Gleichzeitig stellten die Leiter der Untersuchung fest, dass die reichen Familien dafür sorgen, dass die Angehörigen aus ihrer Sippe nicht bis ganz nach unten fallen.

Was dies in der Konsequenz bedeutet, formulieren die beiden Forscher Barone und Mocetti folgendermaßen:

„Gesellschaften, in denen der sozioökonomische Status in starkem Maße über Generationen weitergegeben wird, werden nicht nur als ‚unfair‘ wahrgenommen“, sondern „sie können zudem weniger effizient sein, denn Talente und Fähigkeiten derer aus benachteiligten Schichten werden verschwendet.“

Es geht hierbei also nicht nur um eine Verteilungsgerechtigkeit des Wohlstands, sondern um eine Ressourcenverschwendung, die sich letztendlich für alle nachteilig auswirkt und daher Konfliktpotential für die ganze Gesellschaft in sich birgt.

Und dies – wie bereits erwähnt – nicht nur in Italien: Bereits 2013 kamen Gregory Clark und Neil Cummins zu einem ähnlichen Ergebnis, als sie die Namen der Studenten an den Universitäten von Oxford und Cambridge zwischen 1170 und 2012 verglichen. So stellten sie fest, dass die Studenten über mehr als 800 Jahre überwiegend aus den gleichen Familien stammten, was sie zu der Schlussfolgerung veranlasste: „Der soziale Status wird sogar stärker vererbt als die Körpergröße“ (Stichwort Weltdominanz: Die Eliten kontrollieren uns – seit der Steinzeit).

Auch für Deutschland ergibt sich ein ähnliches Bild, indem die durch den Zweiten Weltkrieg anscheinend zerstörten Hierarchien danach wieder hergestellt wurden. So untersuchte der Wirtschaftswissenschaftler Hervé Joly schon vor 15 Jahren die Führungsebenen der deutschen Aktiengesellschaften, wobei er feststellte, dass nach 1945 nur ein Viertel der ehemaligen Nationalsozialisten keine Führungsposition mehr einnehmen konnten, weil sie dafür schlicht zu alt waren (Geschäft mit Hitler: 11 deutsche Unternehmen und ihre dunkle Nazi-Vergangenheit).

Die wichtigsten Führungskräfte „der Fünfzigerjahre waren bereits vor 1945 in einer leitenden Funktion, bemerkenswert viele sogar schon als Vorstandsmitglieder“, so dass nicht einmal Umbrüche von solchem Ausmaß wie nach den beiden Weltkriegen etwas an der Kontinuität der wirtschaftlichen Eliten ändern können (Elitäre Blutlinien: Sind die Rothschilds mit Hitler und Merkel verwandt? (Video)).

Dass sich daran bis heute nichts geändert hat, dafür sprechen die Ergebnisse einer Untersuchung über die Herkunft von über 600 Topmanagern aus börsennotierten Unternehmen von Marko Reimer und Utz Schäffer von der WHU Otto Beisheim School of Management.

Demnach entstammen über die Hälfte dem Bürger- und Großbürgertum, nur 29 Prozent der Mittelschicht und 14 Prozent der Arbeiterklasse: „Der Weg an die Spitze ist wesentlich schwerer aus den mittleren und unteren gesellschaftlichen Schichten“, so Reimer und Schäffer.

http://brd-schwindel.org/blutlinien-wissenschaftlich-belegt-die-reichen-bleiben-seit-jahrhunderten-unter-sich/

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….danke an Conny

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Gruß an die alten Blutlinien

Der Honigmann

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Draghi

von DWN

Erstmals geht die Justiz eines EU-Landes gegen ein EZB-Ratsmitglied vor. Die slowenischen Behörden haben nach einer Razzia im Zuge von dubiosen Vorgängen bei der Banken-Rettung auch den slowenischen EZB-Vertreter im Visier. EZB-Chef Draghi ist aufgebracht: Die EZB ist eigentlich in ihren Handlungen komplett immun und vor jeglicher Strafverfolgung geschützt.

Der Gouverneur der Notenbank Sloweniens steht im Visier der Justiz. EZB-Ratsmitglied Bostjan Jazbec sei von Ermittlungen der Polizei im Zusammenhang mit der Bankensanierung aus dem Jahr 2013 betroffen, erklärte die Zentralbank in Ljubljana am Donnerstag. EZB-Chef Mario Draghi protestierte gegen eine Razzia bei der Notenbank des Landes, bei der unter anderem Material aus Jazbecs Computer sichergestellt wurde. Der slowenische Generalstaatsanwalt wies die Kritik zurück und erklärte, die Aktion stehe im Einklang mit dem Recht. Mehrere Anfragen auf Aushändigung von Dokumenten seien zuvor zurückgewiesen worden.

Die Regierung Sloweniens musste 2013 mit mehr als drei Milliarden Euro Geldhäuser vor dem Kollaps bewahren, die einen Berg fauler Kredite angehäuft hatten. Bei der Sanierung sind auch Bankaktionäre und Besitzer nachrangiger Papiere zur Kasse gebeten worden. Ein Verband von Kleinaktionären hat 2014 wegen der Maßnahmen gegen die Zentralbank Sloweniens mehrere Klagen eingereicht, die bislang jedoch noch nicht entschieden wurden. Jazbec ist einer der Chefs der 19 nationalen Notenbanken, die gemeinsam mit sechs Direktoren das oberste Beschlussorgan der EZB bilden.

Nach Angaben der slowenischen Polizei gab es in vier Gebäuden in der Hauptstadt Durchsuchungen – darunter auch in der Bank von Slowenien. Diese hatte in der Vergangenheit stets Vorwürfe zurückgewiesen, sie sei beim Zusammenschnüren des Sanierungspakets für slowenische Institute nicht korrekt vorgegangen.

EZB-Präsident Mario Draghi protestierte überraschend heftig gegen das Vorgehen der Behörden. Es handele sich um eine Verletzung des Protokolls über die Vorrechte und Befreiungen der Europäischen Union (EU), kritisierte der oberste Währungshüter der Euro-Zone in einem Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Er habe auch beim slowenischen Generalstaatsanwalt schriftlich protestiert. Die EZB prüfe rechtliche Möglichkeiten. Draghi rief auch Juncker auf, sich einzuschalten. Sloweniens Polizei erklärte zu den Ermittlungen, Mitarbeiter der Notenbank besäßen keine Privilegien, die sie von solchen Untersuchungen ausnehmen würden.

http://brd-schwindel.org/mario-draghi-tobt-justiz-ermittelt-nach-razzia-gegen-ezb-banker/

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….danke an Biene.

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Gruß an die Erkenntnis

Der Honigmann

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Gastbeitrag:

Von Ernst Wolff

Seit Wochen bestimmt der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU die europäische Medien-Landschaft. Politik und Medien entwerfen immer neue Schreckensszenarien und warnen davor, dass die Entscheidung für einen Brexit das Schicksal Europas besiegeln könnte. Der Mord an der britischen Labour-Abgeordneten und EU-Befürworterin Jo Cox zeigt, wie aufgeheizt die Stimmung ist.

Dabei handelt es sich bei der Brexit-Debatte um nichts anderes als eine im Interesse der Finanzindustrie inszenierte Täuschungskampagne. Ihr Ziel ist es, die Wut der arbeitenden Bevölkerung zu kanalisieren, den Menschen fälschlicherweise ein demokratisches Mitspracherecht in wichtigen Zukunftsfragen vorzugaukeln und sie von den wirklich entscheidenden Vorgängen – den historischen Manipulationen im Finanzsektor – abzulenken.

Längst beschlossen: Einen Brexit auf Dauer wird es nicht geben

 

Hintergrund der Brexit-Abstimmung ist die wachsende Unzufriedenheit der britischen Bevölkerung mit den sozialen und politischen Verhältnissen in ihrem Land. Sie hat dazu geführt, dass die beiden großen Volksparteien Labour und Tories immer stärker an Rückhalt verlieren und die nationalkonservative UKIP (United Kingdom Independence Party) ganz erheblich an Zulauf gewonnen hat. Um diesen Protest nicht aus dem Ruder laufen zu lassen und die eigene Macht zu sichern, hat Premierminister Cameron eine zunächst für 2017 angekündigte Volksabstimmung auf den 23. Juni dieses Jahres vorziehen lassen.

Ziel dieser Abstimmung ist es, der arbeitenden Bevölkerung Großbritanniens das Gefühl zu geben, sie selber entscheide über die Zukunft ihres Landes. Das ist immens wichtig, da die Regierung angesichts der sich verschärfenden Finanzkrise schon bald erneute Einschnitte im Staatshaushalt vornehmen und den Lebensstandard der breiten Masse weiter senken wird, während sie der Finanzindustrie auch in Zukunft erlauben wird, die Märkte nach Belieben zu manipulieren.

Die Brexit-Kampagne ist aber nicht nur ein Täuschungsmanöver, sondern auch ein zwischen Politik und Wirtschaft abgekartetes Spiel: Die von Premier Cameron vertretene Finanz- und Wirtschaftselite setzt seit Monaten die ganze Macht der von ihr finanzierten Medien dafür ein, den Ausgang des Referendums zum eigenen Vorteil – also zum Verbleib in der EU – zu beeinflussen.

Selbst für den Fall, dass die Entscheidung allen Manipulationsversuchen zum Trotz für einen Brexit ausfallen sollte, ist die Finanzindustrie gerüstet: Sie treibt die Kurse vor dem Referendum auf Rekordhöhen, um der arbeitenden Bevölkerung Europas im Fall einer Niederlage durch Kursstürze zu zeigen: Seht her, was passiert, wenn ihr euch gegen das Diktat der EU auflehnt! Da die EU-Vorschriften für den möglichen Austritt eines Landes eine Übergangsphase von 2 Jahren vorsehen, kann man sicher sein, dass die Finanzelite die Menschen innerhalb dieser Zeit durch Diffamierung, Einschüchterung und unverhohlene Drohungen – unterstützt durch Medien, Politik und weitere Erschütterungen der Finanzmärkte – dazu bringen würde, ihre Entscheidung in einer zweiten Wahl zu widerrufen.

Die EU ist nicht Europa

 

Das von EU-Befürwortern am häufigsten vorgebrachte Argument gegen die Brexit-Anhänger bezichtigt diese der Europa-Feindlichkeit. Dahinter steht die fälschliche Gleichsetzung von EU und Europa. Beide haben nichts miteinander zu tun.

Der Europagedanke verkörpert für die arbeitenden Menschen auf dem Kontinent die Überwindung historischer Konflikte, die Durchlässigkeit von Grenzen und das harmonische Miteinander verschiedener Kulturen. Von einem vereinten Europa erhoffen sie sich Frieden, demokratische Strukturen und einen freien Handel, der Wohlstand für alle gewährleistet.

Die EU garantiert nichts von alledem. Als Nachfolgerin der Europäischen Gemeinschaft (EG) und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) ist die EU ein Zweckbündnis, das in den vergangenen Jahren gezeigt hat: Es vertritt nicht die Interessen der arbeitenden Bevölkerung, sondern die einer winzigen Wirtschafts- und Finanzelite, und das ohne jegliche demokratische Legitimation.

Obwohl das  Europäische Parlament von den Bürgern der EU-Länder gewählt wird, werden die maßgeblichen Funktionäre in Absprache mit der Wirtschafts- und Finanzindustrie ernannt. So hat keines der 26 Mitglieder der EU-Kommission, des höchsten und wichtigsten Exekutiv-Gremiums der EU, die Legitimation der europäischen Bevölkerung.

Die wichtigsten Entscheidungen der EU (u.a. auch die Verträge von Maastricht und Lissabon) wurden unter maßgeblicher Mitarbeit des „European Round Table of Industrialists“ getroffen, einer Vereinigung von etwa 50 Führungskräften europäischer Großkonzerne. Alle wichtigen Finanzentscheidungen werden mit der Führungsspitze der Europäischen Zentralbank (EZB) abgesprochen. Weder die Mitglieder des Round Table, noch die der EZB müssen sich den Wählern gegenüber verantworten.

Dieses bewusste Umgehen aller demokratischen Kontrollen und der mittlerweile riesige bürokratische Brüsseler Apparat mit seiner Mischung aus Überheblichkeit und Selbstbedienungs-Mentalität stößt die arbeitenden Menschen in Europa von Jahr zu Jahr mehr ab. Hinzu kommt, dass die Bilanz der EU-Bürokraten in der Eurokrise verheerend ausfällt: Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit haben Rekordniveaus erreicht, der Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung ist auf breiter Ebene gesunken, während eine winzige Elite noch reicher geworden ist.

Um die Menschen, die aus ihrer Empörung über diese Verhältnisse die Konsequenzen ziehen und für einen Brexit stimmen, zu diffamieren, werfen Medien und Politik sie mit Ausländerfeinden, Faschisten und Kriminellen in einen Topf. Sie schaffen damit genau das soziale Klima, das den Mord an Jo Cox begünstigt hat.

Die Manipulation der Finanzmärkte kennt keine Grenzen mehr

 

Die Brexit-Kampagne dient auch dazu, die Menschen von den immer dreisteren Manipulationen an den Finanzmärkten abzulenken. Diese haben gerade in den vergangenen Wochen und Monaten eine neue Dimension erreicht.

Nachdem die EZB seit März 2015 bereits mehr als eine halbe Billion Euro in das Finanzsystem gepumpt hat, hat sie den Leitzins im März dieses Jahres auf Null gesenkt. D.h.: Die Finanzelite, die das Geld zum größten Teil nicht etwa investiert, sondern in die Spekulation an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten steckt, zahlt für das ihr zur Verfügung gestellte Geld keinen Cent Zinsen mehr.

Darüber hinaus hat die EZB im Juni begonnen, auch Unternehmensanleihen aufzukaufen. D.h.: Sie hilft Großunternehmen, deren Schuldner nicht zahlen können, die fehlenden Gelder aufzustocken und animiert sie auf diese Weise, zusätzliche Risiken einzugehen oder ihr Geld für Aktienrückkäufe zu verwenden, um so die Manager-Boni noch weiter in die Höhe zu treiben. Zudem verfälscht sie auf diese Weise die ohnehin exzessiv manipulierten Aktien- und Anleihenmärkte noch weiter.

Großer Verlierer dieser Geldpolitik sind nicht nur regionale Banken und Sparkassen, die wegen der Nullzinspolitik bereits zum Teil ums Überleben kämpfen. Vor allem der  Mittelstand, der nichts von dem zur Verfügung gestellten kostenlosen Geld sehen wird, wird weiterhin um die Zuteilung von Krediten betteln müssen und erleben, wie sich seine Konkurrenzsituation gegenüber größeren Marktteilnehmern weiter verschlechtert.

Der ganz große Verlierer könnte aber schon bald die gesamte arbeitende Bevölkerung sein, denn die Anzeichen verdichten sich, dass die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Systems immer weniger wirken. Dass deutsche Bundesanleihen in der vergangenen Woche zum ersten Mal negative Renditen erbrachten, ist ein mehr als deutliches Warnzeichen. Dass die US-Zentralbank den Leitzins nicht wie die EZB auf Null senken kann, ohne den Reservestatus der US-Dollars und damit dessen finanzielle Weltherrschaft zu gefährden, ist ein weiteres.

Dass sämtliche inflationsfördernde Maßnahmen der Vergangenheit wirkungslos verpufft sind und die Zentralbanken ihr Pulver im Kampf gegen die Deflation so gut wie  verschossen haben, dass Großinvestoren sich aus den Märkten zurückgezogen haben und auf Sachwerte setzen, dass der Goldpreis sich trotz aller Manipulation derzeit nicht weiter drücken lässt – all das sind Symptome des Verfalls, die in ihrer Gesamtheit darauf hindeuten, dass auch die Kampagne gegen den Brexit den endgültigen Zusammenbruch eines maroden Systems, das ohne Manipulation längst Geschichte wäre, nicht mehr lange aufzuhalten vermag.

– E N D E –

Gastbeitrag Ende

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Gruß an die Geschichte

Der Honigmann

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Politik und Medien entwerfen immer neue Schreckensszenarien und warnen davor, dass die Entscheidung für einen Brexit das Schicksal Europas besiegeln könnte. Dabei handelt es sich um eine Täuschungskampagne der Finanzindustrie.

Von Ernst Wolf

Seit Wochen bestimmt der mögliche Austritt Großbritanniens aus der EU die europäische Medien-Landschaft. Politik und Medien entwerfen immer neue Schreckensszenarien und warnen davor, dass die Entscheidung für einen Brexit das Schicksal Europas besiegeln könnte. Der Mord an der britischen Labour-Abgeordneten und EU-Befürworterin Jo Cox zeigt, wie aufgeheizt die Stimmung ist.

Dabei handelt es sich bei der Brexit-Debatte um nichts anderes als eine im Interesse der Finanzindustrie inszenierte Täuschungskampagne. Ihr Ziel ist es, die Wut der arbeitenden Bevölkerung zu kanalisieren, den Menschen fälschlicherweise ein demokratisches Mitspracherecht in wichtigen Zukunftsfragen vorzugaukeln und sie von den wirklich entscheidenden Vorgängen – den historischen Manipulationen im Finanzsektor – abzulenken.

 

Längst beschlossen: Einen Brexit auf Dauer wird es nicht geben

Hintergrund der Brexit-Abstimmung ist die wachsende Unzufriedenheit der britischen Bevölkerung mit den sozialen und politischen Verhältnissen in ihrem Land. Sie hat dazu geführt, dass die beiden großen Volksparteien Labour und Tories immer stärker an Rückhalt verlieren und die nationalkonservative UKIP (United Kingdom Independence Party) ganz erheblich an Zulauf gewonnen hat. Um diesen Protest nicht aus dem Ruder laufen zu lassen und die eigene Macht zu sichern, hat Premierminister Cameron eine zunächst für 2017 angekündigte Volksabstimmung auf den 23. Juni dieses Jahres vorziehen lassen.

Ziel dieser Abstimmung ist es, der arbeitenden Bevölkerung Großbritanniens das Gefühl zu geben, sie selber entscheide über die Zukunft ihres Landes. Das ist immens wichtig, da die Regierung angesichts der sich verschärfenden Finanzkrise schon bald erneute Einschnitte im Staatshaushalt vornehmen und den Lebensstandard der breiten Masse weiter senken wird, während sie der Finanzindustrie auch in Zukunft erlauben wird, die Märkte nach Belieben zu manipulieren.

Die Brexit-Kampagne ist aber nicht nur ein Täuschungsmanöver, sondern auch ein zwischen Politik und Wirtschaft abgekartetes Spiel: Die von Premier Cameron vertretene Finanz- und Wirtschaftselite setzt seit Monaten die ganze Macht der von ihr finanzierten Medien dafür ein, den Ausgang des Referendums zum eigenen Vorteil – also zum Verbleib in der EU – zu beeinflussen.

Selbst für den Fall, dass die Entscheidung allen Manipulationsversuchen zum Trotz für einen Brexit ausfallen sollte, ist die Finanzindustrie gerüstet: Sie treibt die Kurse vor dem Referendum auf Rekordhöhen, um der arbeitenden Bevölkerung Europas im Fall einer Niederlage durch Kursstürze zu zeigen: Seht her, was passiert, wenn ihr euch gegen das Diktat der EU auflehnt! Da die EU-Vorschriften für den möglichen Austritt eines Landes eine Übergangsphase von 2 Jahren vorsehen, kann man sicher sein, dass die Finanzelite die Menschen innerhalb dieser Zeit durch Diffamierung, Einschüchterung und unverhohlene Drohungen – unterstützt durch Medien, Politik und weitere Erschütterungen der Finanzmärkte – dazu bringen würde, ihre Entscheidung in einer zweiten Wahl zu widerrufen.

 

Die EU ist nicht Europa

Das von EU-Befürwortern am häufigsten vorgebrachte Argument gegen die Brexit-Anhänger bezichtigt diese der Europa-Feindlichkeit. Dahinter steht die fälschliche Gleichsetzung von EU und Europa. Beide haben nichts miteinander zu tun.

Der Europagedanke verkörpert für die arbeitenden Menschen auf dem Kontinent die Überwindung historischer Konflikte, die Durchlässigkeit von Grenzen und das harmonische Miteinander verschiedener Kulturen. Von einem vereinten Europa erhoffen sie sich Frieden, demokratische Strukturen und einen freien Handel, der Wohlstand für alle gewährleistet.

Die EU garantiert nichts von alledem. Als Nachfolgerin der Europäischen Gemeinschaft (EG) und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) ist die EU ein Zweckbündnis, das in den vergangenen Jahren gezeigt hat: Es vertritt nicht die Interessen der arbeitenden Bevölkerung, sondern die einer winzigen Wirtschafts- und Finanzelite, und das ohne jegliche demokratische Legitimation.

Obwohl das  Europäische Parlament von den Bürgern der EU-Länder gewählt wird, werden die maßgeblichen Funktionäre in Absprache mit der Wirtschafts- und Finanzindustrie ernannt. So hat keines der 26 Mitglieder der EU-Kommission, des höchsten und wichtigsten Exekutiv-Gremiums der EU, die Legitimation der europäischen Bevölkerung.

Die wichtigsten Entscheidungen der EU (u.a. auch die Verträge von Maastricht und Lissabon) wurden unter maßgeblicher Mitarbeit des „European Round Table of Industrialists“ getroffen, einer Vereinigung von etwa 50 Führungskräften europäischer Großkonzerne. Alle wichtigen Finanzentscheidungen werden mit der Führungsspitze der Europäischen Zentralbank (EZB) abgesprochen. Weder die Mitglieder des Round Table, noch die der EZB müssen sich den Wählern gegenüber verantworten.

Dieses bewusste Umgehen aller demokratischen Kontrollen und der mittlerweile riesige bürokratische Brüsseler Apparat mit seiner Mischung aus Überheblichkeit und Selbstbedienungs-Mentalität stößt die arbeitenden Menschen in Europa von Jahr zu Jahr mehr ab. Hinzu kommt, dass die Bilanz der EU-Bürokraten in der Eurokrise verheerend ausfällt: Staatsverschuldung und Arbeitslosigkeit haben Rekordniveaus erreicht, der Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung ist auf breiter Ebene gesunken, während eine winzige Elite noch reicher geworden ist.

Um die Menschen, die aus ihrer Empörung über diese Verhältnisse die Konsequenzen ziehen und für einen Brexit stimmen, zu diffamieren, werfen Medien und Politik sie mit Ausländerfeinden, Faschisten und Kriminellen in einen Topf. Sie schaffen damit genau das soziale Klima, das den Mord an Jo Cox begünstigt hat.

 

Die Manipulation der Finanzmärkte kennt keine Grenzen mehr

Die Brexit-Kampagne dient auch dazu, die Menschen von den immer dreisteren Manipulationen an den Finanzmärkten abzulenken. Diese haben gerade in den vergangenen Wochen und Monaten eine neue Dimension erreicht.

Nachdem die EZB seit März 2015 bereits mehr als eine halbe Billion Euro in das Finanzsystem gepumpt hat, hat sie den Leitzins im März dieses Jahres auf Null gesenkt. D.h.: Die Finanzelite, die das Geld zum größten Teil nicht etwa investiert, sondern in die Spekulation an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten steckt, zahlt für das ihr zur Verfügung gestellte Geld keinen Cent Zinsen mehr.

Darüber hinaus hat die EZB im Juni begonnen, auch Unternehmensanleihen aufzukaufen. D.h.: Sie hilft Großunternehmen, deren Schuldner nicht zahlen können, die fehlenden Gelder aufzustocken und animiert sie auf diese Weise, zusätzliche Risiken einzugehen oder ihr Geld für Aktienrückkäufe zu verwenden, um so die Manager-Boni noch weiter in die Höhe zu treiben. Zudem verfälscht sie auf diese Weise die ohnehin exzessiv manipulierten Aktien- und Anleihenmärkte noch weiter.

Großer Verlierer dieser Geldpolitik sind nicht nur regionale Banken und Sparkassen, die wegen der Nullzinspolitik bereits zum Teil ums Überleben kämpfen. Vor allem der  Mittelstand, der nichts von dem zur Verfügung gestellten kostenlosen Geld sehen wird, wird weiterhin um die Zuteilung von Krediten betteln müssen und erleben, wie sich seine Konkurrenzsituation gegenüber größeren Marktteilnehmern weiter verschlechtert.

Der ganz große Verlierer könnte aber schon bald die gesamte arbeitende Bevölkerung sein, denn die Anzeichen verdichten sich, dass die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Systems immer weniger wirken. Dass deutsche Bundesanleihen in der vergangenen Woche zum ersten Mal negative Renditen erbrachten, ist ein mehr als deutliches Warnzeichen. Dass die US-Zentralbank den Leitzins nicht wie die EZB auf Null senken kann, ohne den Reservestatus der US-Dollars und damit dessen finanzielle Weltherrschaft zu gefährden, ist ein weiteres.

Dass sämtliche inflationsfördernde Maßnahmen der Vergangenheit wirkungslos verpufft sind und die Zentralbanken ihr Pulver im Kampf gegen die Deflation so gut wie  verschossen haben, dass Großinvestoren sich aus den Märkten zurückgezogen haben und auf Sachwerte setzen, dass der Goldpreis sich trotz aller Manipulation derzeit nicht weiter drücken lässt – all das sind Symptome des Verfalls, die in ihrer Gesamtheit darauf hindeuten, dass auch die Kampagne gegen den Brexit den endgültigen Zusammenbruch eines maroden Systems, das ohne Manipulation längst Geschichte wäre, nicht mehr lange aufzuhalten vermag.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/76768-brexit-tauschung

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Gruß an die Rosstäuscher

Der Honigmann

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deutsche-bank-germanyUnterkapitalisiert, korrupt, Unmengen fauler Papiere im Keller, Bonitätsrating wie ein Drittweltland und ein Management, das mit „glücklos“ schmeichelhaft umschrieben ist. Nein, hier ist nicht die Rede von irgendeiner südeuropäischen Wald- und Wiesen-Bank, sondern von der größten Privatbank Deutschlands. Seit gut einem Jahr sorgt die Deutsche Bank regelmäßig für Schlagzeilen, die je nach Betroffenheitsgrad Spott und Häme, Zorn und Wut oder Sorgenfalten hervorrufen. Erst vor wenigen Tagen zeigte das peinliche IT-Chaos, dass hier mehr bröckelt als nur das Ansehen einer Bank.

So mancher Kunde der Deutschen Bank dürfte in den vergangenen Tagen zum Fan von Bargeldvorräten geworden sein: Probleme mit der Datenverarbeitung führten zu doppelten Abbuchungen auf Kundenkonten, was manche über den Dispositionsrahmen schießen ließ. Ergo: kein Bargeld am Automaten. Überweisungen waren ebenfalls nicht möglich. Die IT der Deutschen Bank gilt schon seit längerem als vernachlässigt – böse Zungen behaupten, dass das für die Managerboni nicht gelte. Die aktuelle Panne wurde zunächst nicht zugegeben, dann als quasi virtueller, im Grunde unerheblicher „Darstellungsfehler“ bezeichnet, obwohl die Kunden vor sehr konkreten Problemen standen. Eine gewisse Realitätsferne gepaart mit Arroganz wurde dem Geldhaus ebenfalls schon länger nachgesagt.

Doch auch diese Panne wird vorerst (noch) nichts daran ändern, dass die Deutsche Bank gemeinhin als grundsolides Rückgrat des Finanz- und Investitionsstandorts Deutschland dargestellt wird. Stolz verweist man auf ihre enorme Größe mit einer Bilanzsumme von 1,6 Billionen(!) € und den Status als einer der mächtigsten Banken weltweit. Das ist verständlich, entspricht nur leider nicht (mehr) den wirklichen Verhältnissen. Im Gegenteil, mittlerweile bestehen sogar – ähnlich wie bislang „nur“ bei maroden Banken der EU-Peripherie – wachsende Ansteckungsgefahren für das Euro- und Finanzsystem ausgehend von Risiken, die in den Büchern dieser Bank stecken.

Da wären zum einen das extreme Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital, welches nach Einschätzung des Analysten James Chappell von der ältesten Privatbank Deutschlands, Berenberg, ungefähr bei einem Verhältnis von 40:1 liegen soll. Die Eigenkapitalquote liegt demnach bei geradezu lächerlichen 3,8%.

Die Deutsche Bank kann nun entweder Vermögenswerte abbauen oder das Eigenkapital erhöhen, um [dieses Ungleichgewicht] zu korrigieren. Was die erste Möglichkeit betrifft, so existieren weder Märkte dieser Größe noch eine entsprechende Preisbildung, um diesen Weg einzuschlagen. Aber auch die zweite Möglichkeit scheint gegenwärtig praktisch nicht realisierbar, da die Profitabilität des Kerngeschäfts unter Druck geraten ist. Nach Fremdkapital zu suchen, dürfte sich als sehr schwierig erweisen, da die Unternehmensführung für das neu investierte Kapital keine Rendite anbieten kann“, so Chappell.

Und das ist längst nicht der einzige Eisberg, auf den das deutsche Bankenflaggschiff zumanöveriert. Hinzu kommen noch die anhaltend hohen Verluste (6,8 Milliarden € für 2015) und der Aktienkurs, der sich innerhalb eines Jahres halbiert hat. Oder das Downgrading durch die Ratingagentur Standards & Poors, die die Deutsche Bank aufgrund der enormen unbesicherten Schulden auf B+ taxiert, was so viel wie “hochspekulative Anlage” bedeutet. Ob dabei die unvorstellbaren Verpflichtungen aus Derivatekontrakten in Höhe von 64 Billionen (nicht Milliarden!) US$ berücksichtigt sind?

Und dann die ewigen Skandale und Skandälchen: es gibt kaum einen Markt und kaum einen Finanzindex, an dem der Deutschen Bank nicht schon Manipulation nachgewiesen wurde. Mittlerweile rächt sich diese notorische Unseriosität und Unredlichkeit auch im Aktienkurs, der nach den jüngsten Betrugsfällen weiter einbrach. Ob dies im Gegensatz zu den bisherigen regelmäßigen Strafzahlungen (die natürlich lächerlich gering sind), einen Lerneffekt hat, wird sich zeigen.

An den zum System gehörenden ständigen Skandalen wird deutlich, dass die technischen „Sachprobleme“ fast immer einen menschlichen Ursprung haben. Im Kern handelt es sich beim Fall Deutsche Bank (genau wie bei der Finanzkrise insgesamt) um ein Mentalitäts- und Ethikproblem. Denn tiefere Ursache für vieles, was sich jetzt als alternativloser Sachzwang darstellt, ist menschliche Charakterschwäche.

Im Falle einzelner Konzerne wie der Deutschen Bank ist das – anders als beim Gesamtsystem – ziemlich direkt zu erkennen. Hier braucht man nur auf das Belohnungs- und Anreizsystem für die „Macher“ an der Spitze zu schauen. Hier werden hohe Verluste aufgrund von hohen Risiken, die aus kurzfristiger Gewinnsucht eingegangen wurden, nicht bestraft. Im Gegenteil, ähnlich wie bei Volkswagen greifen offensichtlich auch bei der Deutschen Bank Vorstände, die den Konzern fast vor die Wand fahren, besonders hohe Boni ab. Für 2015 beliefen sich die Boni für die Vorstandsetagen trotz Rekordverlust von 6,8 Milliarden Euro und der Streichung der Dividende auf satte 2,4 Milliarden Euro.

Mit den Boni werden vor allem hochspekulative Geschäfte belohnt. Begründet wird das damit, „dass dies der “Fähigkeit der Bank zur Gewinnung und Bindung von Talenten“ (Geschäftsberichtsentwurf 2015, S.213) dient. Hier wird evident: Zocken lohnt sich. Dass hier die ethische Scheinwelt der Bank auf individuelle Interessen trifft, und dass diese individuellen Interessen leicht mit den rechtlichen Normen kollidieren, weil sie immer in einem Grenzbereich stattfinden, dieser Zusammenhang scheint hingenommen zu werden. Ein ethisches Deckmäntelchen verschleiert so die Gier- und Maximierungsmentalität, die in vielen Geschäftsbereichen nicht nur zu unethischem, sondern gar zu illegalem Verhalten führt.

Der hier zitierte lesenswerte Artikel der Nachdenkseiten behandelt ausführlich Mentalität, Geschäftsgebaren und „Unternehmenskultur“ in (nicht nur) dieser Bank – so u.a. auch, welche Charaktere dort bevorzugt nach oben gespült werden:

101104 Mitarbeiter weist das Institut für 2015 aus. Es ist offensichtlich, dass 97% der Beschäftigten, die ca. 80% des Personalanteils an der Wertschöpfung erhalten, nicht in problematische Geschäfte involviert sind. Spielernaturen sind etwa jene 3% der Beschäftigten, die wiederum ca. 20% des Personalanteils an der Wertschöpfung erhalten und für die sich das Zocken auch individuell lohnt. Doch Geschäftsmodelle, die solche Missstände zulassen, sind gesellschaftlich überholt, für die Gesamtwirtschaft schädlich und aufgrund der rechtlichen und politischen Entwicklungen dringend überarbeitungsbedürftig.

Wie immer drücken sich die Nachdenkseiten hier vornehm zurückhaltend aus. Weniger diplomatisch könnte man sagen: wenn nicht bald gründlich ausgemistet wird, treiben machtbesoffene und aufgeputschte Steuermänner den TitanicDampfer weiter Vollgas auf den Eisberg zu. Michael Snyder geht „inzwischen davon aus, dass die Deutsche Bank letztlich untergehen wird – aber sie wird nicht die einzige Bank sein, der dieses Schicksal widerfährt“. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass laut Snyder niemand ein Interesse am Untergang der Deutsche Bank hat, weil die finanzielle Katastrophe ein Ausmaß hätte, das die Welt noch nicht erlebt hat.

http://www.krisenvorsorge.com/finanzen-deutsche-bank-flaggschiff-auf-eisbergkurs/

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…..Interesse besteht an der Zerstörung des Namens Deutsche Bank (Deutsch)

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Gruß an die Erkennenden

Der Honigmann

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Hjalmar Schacht, Hitlers Finanzminister und Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England von 1920 bis 1944.

Eine Studie des Wissenschaftlers Valentin Katasonov vom russischen Institut „Strategic Culture Foundation“ belegt, dass anglo-amerikanische Geldbesitzer den Zweiten Weltkrieg organisierten. In der Hoffnung die damalige UdSSR zu zerstören, lies der Geldadel aus Übersee dem Dritten Reich Milliardenbeträge zukommen – mit Wohlwollen und unter politischen Schutz von US-Präsident Franklin Roosevelt und dem britischen Premierminister Neville Chamberlain.

Der Krieg wurde nicht durch einen verrückten Führer entfesselt, der gerade Deutschland regierte. Der zweite Weltkrieg ist ein Projekt der Welt Oligarchie oder der anglo-amerikanischen „Geld-Besitzer“. Mit solchen Instrumenten wie das US Federal Reserve System und die Bank of England begannen sie den nächsten Welt-Konflikt globaler Größe unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg vorzubereiten. Die UdSSR war das Ziel.

Die Dawes und Young Pläne, die Gründung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS für Bank of International Settlements), Deutschlands Einstellung der Reparations- Zahlungen, die es nach dem Pariser Friedensvertrag hätte zahlen müssen und die Zustimmung der ehemaligen Verbündeten Russlands in dieser Entscheidung, umfangreiche ausländische Investitionen in die Wirtschaft des Dritten Reiches, die Militarisierung der deutschen Wirtschaft und die Verstöße gegen die Bestimmungen des Pariser Vertrags – sie alle waren wichtige Meilensteine auf dem Weg der Vorbereitung des Krieges.

Hinter der Verschwörung waren Schlüsselfiguren: die Rockefellers, die Morgans, Lord Montagu Norman (der Gouverneur der Bank of England), Hjalmar Schacht (Präsident der Reichsbank und Minister der Wirtschaft in der Hitler-Regierung). Der strategische Plan der Rockefellers und Morgans war Europa wirtschaftlich zu unterwerfen, Deutschland mit ausländischen Investitionen und Krediten zu sättigen, um einen vernichtenden Schlag gegen die Sowjetunion auszuführen, damit die Sowjetunion in das kapitalistische Weltsystem als Kolonie zurückgeführt würde.

Montagu Norman (1871-1950) spielte eine wichtige Rolle als Vermittler, um den Dialog zwischen den amerikanischen Finanzkreisen und Deutschlands Wirtschaftsführer aufrecht zu halten. Hjalmar Schacht organisierte die Wiederbelebung des deutschen Verteidigung-Sektors der Wirtschaft. Die von den „Geld-Besitzern“ unternommene Operation wurde von Politikern wie Neville Chamberlain, Franklin Roosevelt und Winston Churchill verschleiert. In Deutschland wurden die Pläne von Hitler und Hjalmar Schacht durchgeführt. Manche Historiker sagen, dass Hjalmar Schacht eine wichtigere Rolle als Hitler gespielt habe. Schacht hielt sich einfach vom Rampenlicht fern.

Der Dawes-Plan war nach dem ersten Weltkrieg ein Versuch für die Triple-Entente, die Kriegs-Reparationen von Deutschland zu kompromittieren und zu sammeln. Der Dawes-Plan (wie von dem Dawes-Ausschuss unter dem Vorsitz von Charles G. Dawes vorgeschlagen) war im Jahr 1924 ein Versuch, das Reparations-Problem, das die internationale Politik nach dem ersten Weltkrieg und dem Versailler Vertrag bedrängt hatte, zu lösen (Frankreich wollte nicht akzeptieren, dass er 50 % der Reparationen überschreitet). Zwischen 1924 und 1929 erhielt Deutschland gemäß dem Dawes-Plan $ 2,5 Milliarden von den Vereinigten Staaten und $ 1,5 Milliarden von Großbritannien. In heutiger Kaufkraft ist die Summe riesig; sie gleicht $ 1000 Milliarden US-Dollar. Hjalmar Schacht spielte eine aktive Rolle bei der Umsetzung der Dawes-Plans. 1929 fasste er die Ergebnisse zusammen indem er sagte, dass Deutschland in 5 Jahren mehr ausländische Kredite bekommen habe, als die Vereinigten Staaten in den 40 Jahren vor dem ersten Westkrieg. Infolgedessen wurde Deutschland im Jahre 1929 die zweitgrößte globale Industrienation, die Großbritannien hinter sich ließ.

In den 1930er Jahren ging der Vorgang für die Bereitstellung von Investitionen und Krediten an Deutschland weiter. Der im Jahre 1929 geschriebene Young-Plan war ein Programm zur Beilegung der deutschen Reparationen des ersten Weltkriegs, der 1930 offiziell angenommen wurde. Er wurde von dem, vom amerikanischen Industriellen Owen D. Young geleiteten Ausschuss (1929-30) vorgeschlagen, der der Schöpfer und Ex-erster Vorsitzender der Radio Corporation of America (RCA) war, der damals auch im Stiftungsrat der Rockefeller-Stiftung laufend diente und der auch als einer der Vertreter an der Anordnung zur Umstrukturierung der Kriegsreparationen – dem Dawes-Plan von 1924 – beteiligt war.

Gemäß dem Plan entstand 1930 die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) damit Deutschland den Siegern die Reparationen zahlt. In Wirklichkeit gingen die Geldströme in eine andere Richtung – aus den USA und Großbritannien nach Deutschland. Die Mehrheit der strategisch wichtigen deutschen Unternehmen gehörte dem Amerikanischen Kapital oder war zum Teil unter seiner Kontrolle. Einige von ihnen gehörten britischen Investoren. Die deutschen Öl-Raffinerie und Kohle-Verflüssigung-Sektoren der Wirtschaft gehörten Standard Oil (den Rockefellers). Die große chemische IG-Farben Industrie kam unter die Kontrolle der Morgan-Gruppe. 40 % des Telefonnetzes und 30 % der Aktien von Focke Wulf gehörten der amerikanischen ITT. Radio und AEG, Siemens, Osram, die Elektroindustrie Groß Konzerne kamen unter die Kontrolle der amerikanischen General Electric. ITT und General Electric waren Teil des Reiches der Morgan. Mindestens 100 % der Volkswagen-Aktien gehörten der Amerikanischen Ford. Als Hitler an die Macht kam steuerte das US-Finanzkapital praktisch alle strategisch wichtige Sektoren der deutschen Industrie: Ölraffinerien, synthetische Kraftstofferzeugung, Chemie, Automobilbau, Luftfahrt, Elektrotechnik, Radio-Industrie und einen großen Teil des Maschinenbaus (im ganzen 278 Unternehmen). Die führenden deutschen Banken – Deutsche Bank, Dresdner Bank, Donat Bank und einige andere – waren unter US-Kontrolle.

Am 30. Januar 1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. Zuvor wurde seine Kandidatur von amerikanischen Bankiers gründlich studiert. Hjalmar Schacht ging in die Vereinigten Staaten im Herbst 1930, um die Nominierung mit amerikanischen Kollegen zu diskutieren. Die Ernennung Hitlers wurde schließlich bei einem geheimen Treffen von Finanziers in den Vereinigten Staaten genehmigt. Er verbrachte das ganze Jahr 1932, um die deutschen Banker davon überzeugen, dass Hitler die richtige Person für die Position wäre. Er erreichte sein Ziel. Mitte November 1932 schickten 17 deutsche Gross Bankiers und Industrielle einen Brief an Präsident Hindenburg, in dem sie ihre Forderung zum Ausdruck brachten, Hitler zum Kanzler von Deutschland zu machen. Die letzte Arbeitssitzung der deutschen Finanziers vor der Wahl am 4. Januar 1933, fand in Köln im Haus des Bankiers Kurt von Schröder statt. Danach kam die Nationalsozialistische Partei an die Macht. Dadurch kamen die finanziellen und wirtschaftlichen Beziehungen Deutschlands mit den Angelsachsen auf ein höheres Niveau.

Hitler machte sofort eine Ankündigung, dass er sich weigerte, Nachkriegszeit Reparationen zu zahlen. Dies stellte die Fähigkeit von England und Frankreich, den Vereinigten Staaten ihre Weltkriegs-Schulden zurückzuzahlen, in Zweifel. Washington machte keine Einwände gegen Hitlers Ankündigung. Im Mai 1933 machte Hjalmar Schacht den Vereinigten Staaten einen weiteren Besuch. Dort traf er Präsident Franklin Roosevelt und große Banker, um einen Kredit von $ 1 Milliarde auszuhandeln. Im Juni desselben Jahres besuchte Hjalmar Schacht London für Gespräche mit Montagu Norman. Alles ging reibungslos. Die Briten vereinbarten, ein $ 2 Milliarden-Darlehen zu gewähren. Die Briten machten keine Einwände mit Bezug auf Deutschlands Entscheidung, die Schuldenzahlungen einzustellen.

Manche Historiker sagen, dass die amerikanische und britische Bankers nachsichtig waren, weil die Sowjetunion gegen 1932 den 5-Jahres-Wirtschaftsentwicklungsplan erfüllt hatte, und neue Höhen als eine Industriemacht erreicht hatten. Einige Tausend Unternehmen wurden gebaut, vor allem im Bereich der Schwerindustrie. Die Abhängigkeit der UdSSR für Einfuhr von Maschinenbau war stark zusammengeschrumpft. Die Chancen, die Sowjetunion wirtschaftlich zu erwürgen wurden praktisch auf null reduziert. Sie beschlossen, sich auf Krieg zu verlassen und riefen die außer Kontrolle geratene Militarisierung Deutschlands ins Leben.

Es war einfach für Deutschland, amerikanische Kredite zu erhalten. Im Großen und Ganzen kam Hitler in seinem Land zur gleichen Zeit an die Macht, wie Franklin Roosevelt in den Vereinigten Staaten. Dieselben Bankiers, die Hitler 1931 unterstützten, unterstützten Roosevelt bei der Präsidentschaftswahl. Der neu designierte Präsident konnte nicht anders, als große Kredite an Deutschland zu befürworten. Übrigens bemerkten viele, dass es eine große Ähnlichkeit zwischen Roosevelts „New Deal-Politik“ und der Wirtschaftspolitik des deutschen Nationalsozialismus gab. Kein Wunder. Genau dieselben Leute haben beide Regierungen zu der Zeit beraten und mit ihnen gearbeitet. Sie vertraten hauptsächlich US Finanzkreise.

Roosevelts New Deal begann bald zu stolpern. In 1937 stürzte Amerika in den Sumpf der Wirtschaftskrise. 1939 funktionierte die US-Wirtschaft mit 33 % ihrer industriellen Kapazität (es waren 19 % auf dem Höhepunkt der Krise von 1929-1933).

Rexford G. Tugwell, Ökonom, der an Franklin Roosevelts erster Denkfabrik mitarbeitete, eine Gruppe von Columbia University Wissenschaftlern, die halfen, Politikempfehlungen für Roosevelts New Deal zu entwickeln, schrieb, dass 1939 die Regierung versäumt habe, Erfolg zu haben. Es gab ein offenes Meer [eher: viel Zeit AdÜ] bis zum Tag, als Hitler in Polen einfiel. Nur der mächtige Wind des Krieges konnte den Nebel zerreißen. Alle anderen Maßnahmen, die Roosevelt nehmen konnte, waren zum Scheitern verurteilt. [1] Nur der Weltkrieg konnte den US-Kapitalismus retten. 1939 verwendeten die Geldbesitzer alle zur Verfügung stehenden Hebel, um Druck auf Hitler auszuüben und ihn zu einem großen Krieg im Osten zu treiben.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) spielte eine wichtige Rolle während des zweiten Weltkrieges. Sie entstand als Vorposten der amerikanischen Interessen in Europa und als eine Verbindung zwischen angloamerikanischen und deutschen Unternehmen, eine Art Offshore-Zone für kosmopolitisches Kapital, die Schutz vor politischen Prozessen, Kriegen, Sanktionen und anderen Dingen gewährt. Die Bank wurde als eine kommerzielle öffentliche Einrichtung geschaffen, und ihre Immunität vor staatlichen Eingriffen und solchen Dinge wie Steuereinhebung, wurde durch das 1930 in Den Haag gezeichnete internationale Abkommen garantiert.

Die Bankiers der Federal Reserve Bank of New York, die den Morgans, Montagu Norman (Gouverneur der Bank of England) und den deutschen Finanziers: Hjalmar Schacht (Präsident der Reichsbank und Minister der Wirtschaft in der Hitler-Regierung), Walther Funk (der später Hjalmar Schacht als Präsident der Reichsbank ersetzte) und Emil Puhl sehr nahe standen, spielten alle eine wichtige Rolle bei den Bemühungen zur Einführung der Bank. Die Zentralbanken von Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland, Belgien und einige private Banken gehörten zu den Gründern. Die Federal Bank of New York tat ihr Bestes, um die BIS zu erstellen, aber sie wurde nicht als Gründermitglied in die Liste eingetragen. Die USA waren durch die Private First National Bank of New York, J.P. Morgan & Company, die First National Bank von Chicago – alles Bestandteile des Morgan Imperiums – vertreten. Japan war auch durch private Banken vertreten. 1931-1932 traten 19 europäische Zentralbanken der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich bei. Gates W. McGarrah, ein Bankier des Rockefeller-Clan war der erste BIS-Vorsitzende des Vorstands. Er wurde durch Leon Fraser, der den Clan der Morgans vertrat, ersetzt. Der US-Bürger Thomas H. McKittrick war Präsident der Bank während der Kriegsjahre.

Über die BIS-Aktivitäten im Interesse des Dritten Reichs wurde bereits viel geschrieben. Die Bank war in Geschäften mit verschiedenen Ländern verwickelt, einschließlich mit jenen die gegen Deutschland Krieg führten. Seit Pearl Harbor war die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich eine Korrespondenzbank für die Federal Reserve Bank of New York. Es spielte keine Rolle, dass sie während der Kriegsjahre unter Nazi Kontrolle stand, der US-Amerikaner Thomas Huntington McKittrick war ihr Präsident. Soldaten fielen auf den Schlachtfeldern, während die Direktoren der BIS sich in Basel mit den Bankiers von Deutschland, Japan, Italien, Belgien, Großbritannien und den Vereinigten Staaten trafen. Dort, in der Schweizer Offshore-Zone, war alles friedlich, die Vertreter der Kriegsparteien arbeiteten ruhig in einer Atmosphäre von gegenseitigem Verständnis.

Die Schweiz wurde der Ort, wohin das von Deutschland in allen Ecken Europas beschlagnahmte Gold für die Lagerung transportiert wurde. März 1938, als Hitler Wien eingenommen hatte, wurde ein Teil des österreichischen Goldes in die Stahlkammern der BIS transportiert. Das gleiche passierte mit dem Gold der Tschechischen Nationalbank (48 Millionen USD). Als der Krieg anfing, strömten Flüsse von Gold in die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Deutschland bekam es aus Konzentrationslagern und infolge der Plünderung der Vermögen der besetzten Länder (einschließlich was Zivilisten gehörte: Juwelen, Goldkronen, Zigarettenetuis, Geschirr…). Es wurde das Nazi-Gold genannt. Das Metall wurde zu Barren geschmolzen, und in der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Schweiz, oder außerhalb Europas aufbewahrt. Charles Higham in seinem Trading With The Enemy: An Expose of The Nazi-American Money Plot 1933-1949 (Handel mit dem Feind: eine Darstellung von der Nazi-amerikanischen Geld Verschwörung 1933 – 1949) schrieb, dass während des Krieges die Nazi $ 378 Millionen auf die Konten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich übertrugen.

Noch ein paar Worte über das Tschechische Gold. Die Details sind aufgetaucht, nachdem die Bank of England ihre Archive im Jahr 2012 freigegeben hatte. [2] Im März 1939 eroberte Deutschland Prag. Die Nazis verlangten $ 48 Millionen der nationalen Goldreserven. Ihnen wurde gesagt, dass die Summe schon an die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich überwiesen worden war. Später wurde bekannt, dass das Gold von Basel schon in die Stahlkammern der Bank of England verlegt worden war. Auf den Befehl von Berlin wurde das Gold auf das Reichsbank BIS-Konto übertragen. Dann beteiligte sich die Bank of England an Transaktionen mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, auf Antrag der Reichsbank. Die Befehle wurden nach London übertragen. Es gab Absprachen zwischen der Deutschen Reichsbank, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und der Bank of England. 1939 brach ein Skandal in Großbritannien aus, da die Bank of England Transaktionen von tschechischem Gold auf Befehl von Berlin und Basel, nicht aber von der Tschechischen Regierung ausgeführt hatte. Zum Beispiel im Juni 1939, drei Monate vor Anfang des Krieges zwischen Großbritannien und Deutschland, half die Bank of England den Deutschen Gold im Werte von 440 tausend Pfund Sterling auf ihre Konten zu bringen und auch etwas Gold nach New York zu übertragen (Deutschland war sicher, dass die Vereinigten Staaten im Falle der deutschen Intervention in Polen nicht den Krieg erklären würden).

Die illegalen Transaktionen mit tschechischem Gold wurden mit stillschweigendem Einverständnis der Regierung von Großbritannien gemacht, obwohl sie wusste, was vorging. Premierminister Neville Chamberlain, Schatzkanzler Sir John Simon und andere Spitzenbeamte taten ihr Bestes, die Wahrheit zu verbergen, einschließlich kompletter Lügen (das Gold wäre an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben oder nie an die Reichsbank überwiesen worden). Die vor kurzem freigegeben Dokumente der Bank of England offenbaren die Wahrheit und zeigen, dass die Regierungsvertreter gelogen haben, um sich selbst und die Aktivitäten der Bank of England und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zu verschleiern. Es war einfach, die gemeinsamen kriminellen Aktivitäten zu koordinieren, weil Montagu Norman, Leiter der Bank of England, auch Vorsitzender des Vorstands der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich war. Er hat nie aus seinen Sympathien für die Faschisten ein Geheimnis gemacht.

Der Bretton-Woods-Konferenz, formal als die Geld- und Finanz Konferenz der Vereinten Nationen bekannt, war das Treffen im Mount Washington Hotel, das sich in Bretton Woods, New Hampshire, USA befindet, von 730 Delegierten von allen 44 alliierten Nationen, zur Regulierung des internationalen Währungs- und Finanzsystems nach dem Ende des zweiten Weltkriegs. Die Konferenz fand zwischen dem 1. und 22. Juli 1944 statt. Plötzlich schlug die Sache der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in die Tagesordnung ein. Es wurde berichtet, dass die Bank mit dem faschistischen Deutschland kollaboriert hätte. Ich lasse viele Details weg und möchte nur erwähnen, dass (einige US-Abgeordnete waren gegen den Antrag) die Delegierten die Einigung, die BIS zu schließen, mit großer Mühe erreichen konnten. Diese Entscheidung der internationalen Konferenz wurde nie in die Akten eingetragen. Alle Verruf bringende Informationen mit Bezug auf die Aktivitäten der BIS während des Krieges wurden als Geheimakte klassifiziert. Heute hilft das, um die Geschichte des zweiten Weltkriegs zu fälschen.

Schließlich noch ein paar Worte zu Hjalmar Schacht (1877 – 1970), der Präsident der Reichsbank und Wirtschaftsminister in der Regierung des faschistischen Deutschland war. Er war eine Schlüsselfigur, der die wirtschaftliche Maschine des Dritten Reiches kontrollierte, und der als außergewöhnlicher und allmächtiger Botschafter das anglo-amerikanische Kapital in Deutschland vertrat. Im Jahr 1945 wurde Schacht in Nürnberg am 1. Oktober 1946 freigesprochen. Wie man mit Mord davonkommt. Genauso, wie es mit Hitler geschah. Aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen war er nicht auf der führenden Kriegs-Verbrecher-Liste von 1945. Mehr dazu, Schacht kehrte zu seinem Beruf zurück, so als wäre nichts passiert und gründete die Schacht GmbH in Düsseldorf. Dieses Detail könnte unbemerkt bleiben, obwohl es als ein weiterer Beweis für die Tatsache spricht, dass die anglo-amerikanischen „Geld-Besitzer“ und ihre bevollmächtigten Vertreter in Deutschland das Ergebnis des zweiten Weltkriegs vorbereitet und bis zu einem gewissen Grad beeinflusst haben. Die „Geld-Eigentümer“ möchten die Geschichte des Krieges neu schreiben und seine Ergebnisse ändern.

Erläuterungen zum Foto: Hjalmar Schacht (links), Hitlers Finanzminister, mit seinem engen Freund Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England von 1920 bis 1944. Laut offengelegten Dokumenten der Bank of England im Jahr 2012, befand sich das tschechoslowakische Gold in London auf einem Unterkonto unter dem Namen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS), der Basler Bank der Zentralbanken. Als die Nazis im März 1939 in Prag einmarschierten, sandten sie sofort bewaffnete Soldaten in die Büros der Nationalbank. Die Tschechischen Leiter mussten unter Todesdrohungen zwei Transfer-Anfragen senden. Die erste wies die BIS an, 23,1 Tonnen, des in der Bank of England deponierten Goldes, von dem tschechoslowakischen BIS Konto, auf das Reichsbank BIS Konto zu überweisen, das auch in der Threadneedle Street lag. Die zweite Weisung befahl der Bank of England fast 27 Tonnen Gold der Nationalbank der Tschechoslowakei auf das BIS Konto der Bank of England zu übertragen.

http://www.anonymousnews.ru/2016/05/31/anglo-amerikanische-geldbesitzer-organisierten-den-zweiten-weltkrieg/

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Gruß an die Geschichtsaufdecker

Der Honigmann

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In diesem Video zeige ich euch eine sehr naive Vorstellung eines totalen Zusammenbruchs. So kann es kommen, muß es aber nicht. Viel wichtiger ist es die Zeichen dieser spannenden Zeit zu erkennen und Vorkehrungen zu treffen. Hohe Arbeitslosigkeit, marode Banken, Neubürgerkrise, niedrigster Schifffahrtsverkehr (BDIY), 100te Geschäftsschließungen in den VSA, der nahe Osten brodelt, im Prinzip kann man sagen, daß die gesamte Welt verschuldet ist und am Rand eines absoluten Finanz- und Wirtschaftsdesaster steht. Die Comex (Goldterminwarenbörse) ist fast leer, radikale Kräfte in ganz Europa, politische Kampfverbände die auf den Straßen aufeinander los gehen und wir stehen da wo wir 1923 in der Weimarer Republik schon standen. Entweder wird unser Geld weginflationiert oder sie drücken schnell den Kriegsknopf + Währungsreform. Wahrscheinlich kommt alles auf uns zu. Nicht unterkriegen lassen und in die Puschen kommen was das Vorbereiten angeht heißt die Devise. Quelle: http://x2t.com/441073

Uncut-News Schweiz

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Gruß an die, die vorgesorgt haben

Der Honigmann

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Allensbach-Umfrage: Klares Votum gegen die Abschaffung des Bargelds. 84 Prozent lehnen das ab. – Wird das der Politik egal sein? Auch die von der Politik diskutierte Obergrenze für Barzahlungen lehnen laut Umfrage 51 Prozent der Deutschen ab.

Trotz des Vormarschs elektronischer Bezahlsysteme will die große Mehrheit der Bundesbürger nicht auf das Bargeld verzichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach.

„Nur sechs Prozent können sich für die Vision erwärmen, dass Bezahlvorgänge ausnahmslos elektronisch erfolgen. 84 Prozent lehnen die Abschaffung des Bargelds ab“, schreibt Allensbach-Geschäftsführerin Renate Köcher in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche.

Auch die von der Politik diskutierte Obergrenze für Barzahlungen lehnen laut Umfrage 51 Prozent der Deutschen ab, für sinnvoll hält eine solche Maßnahme nur jeder Fünfte.

Die von der Europäischen Zentralbank geplante Abschaffung des 500-Euro-Scheins lässt die Bürger hingegen kalt. „Der Mehrheit ist es egal, dass die Tage dieser Banknote gezählt sind“, schreibt Köcher in der WirtschaftsWoche.

Unter denjenigen, die zu dem Beschluss Position beziehen, halten sich Anhänger und Gegner annähernd die Waage: 22 Prozent der Bürger begrüßen das langfristige Ziel, den 500-Euro-Schein auslaufen zu lassen, 20 Prozent sprechen sich dagegen aus. 55 Prozent stehen dem Vorhaben gleichgültig gegenüber.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/75742-klare-mehrheit-gegen-bargeldverbot

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Gruß an die

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“Alle Tiere sind gleich – aber einige sind gleicher als andere (Animal Farm/Kamerad Napoleon – George Orwell).

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Aanonymous-takes-down-nysective Post 25 May 2016:  Die Anonymous Hackergruppe hat vor kurzem die Weltbank, die New Yorker  Börse, fünf US-Federal Reserve Banken und den Vatikan offline  gemacht.

Anonymus´ Pressemitteilung erklärte die Absicht hinter der Operation:
Wir möchten es nur sehr deutlich machen, dass alle Ziele der #OpIcarus  Rothschild und BIZ-Zentralbanken sind
Die Banken sind mit Mord, Betrug, Verschwörung, Kriegsgewinnen, Geldwäsche für Terroristen  und Drogenkartelle davongekommen,  haben Millionen von Menschen auf die Straße gesetzt, ohne Nahrung oder Unterkunft, und haben erfolgreich alle unsere Regierungen gekauft, um ihnen zu verhelfen, uns ständig zum Schweigen zu bringen.
Wir vertreten die Stimme der Entrechteten.

Veterans Today 14 May 2016: Bestechung und Korruption kosten die Weltwirtschaft so viel wie US $ 2 Billionen pro Jahr. Ein neuer Bericht von (Rothschilds) Internationalem Währungsfonds besagt, das Geld, das  jedes Jahr durch Korruption verloren geht, betrage 2% des globalen BIPs.

Der IWF wurde 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods zusammen mit der Weltbank gebildet. Der IWF hat,  internationale Wirtschaft  und Zahlungsabwicklung zu regulieren. Er ist mit der Entwicklung der Eine-Weltwährung (siehe Kommentare) beauftragt – basierend auf den Sonderziehungsrechten (SZR).

Bretton woods

Der IWF ist unter der Kontrolle  von Rothschild und 30-40 zusätzlichen (jüdischen) Familien. Zwar besitzt das US-Finanzministerium 51% – aber das ist auch unter Rothschild-Kontrolle 

Wlagardeenn es um Korruption geht, ist IWF’s Chef Christine Lagarde in ihrem Element. The Guardian 17 Dec. 2015:
Christine Lagarde, Geschäftsführerin des IWFsmuss in Frankreich vors Gericht – wegen einer Multimillionen- Zahlung an einen umstrittenen Konzerns-Chef , der den ehemaligen Präsidenten, Nicolas Sarkozy, unterstützte.
Lagarde verwies  als Finanzministerin  den lange laufenden Fall zur Schlichtung und unterzeichnete die Auszahlung.

IMF-predator2Der  IWF und die Weltbank sind NWO-Institutionen mit dem Ziel, nationale Volkswirtschaften durch unbezahlbare Verschuldung zum Einbrechen zu bringen, und zwar durch  die Ausgabe von SZR (Sonderziehungsrechten), die aus der blauen Luft gemacht werden,  um sie für echtes Geld an die Nationen weltweit zu verkaufen. Danach verzinst der IWF himmelhohe Kreditvergaben an arme Länder wie Argentinien, Griechenland usw. mit Wucherzinsen, bis sie reell von dem IWF und seinem Herrn und Meister regiert werden  –  und letztendlich kann  Rothschilds Weltbank/GEF die Wildnisse mit Rohstoffen bei Zahlungsunfähigkeit als verwirktes Pfand übernehmen.

Im Jahr 2001 veröffentlichte der Nobel-Preisträger, Professor Joseph Stiglitz (sehen Sie das Jahr 2001),  ehemaliger Chefökonom und Vizepräsident der Weltbank und ehemaliger Vorsitzender von Präsident Clintons Council of Economic Advisers, diese Strategie, die dazu ausgelegt ist, die Nationen für die Banker zu versklaven.

IMF-go-home“Vier-Stufen-Strategie der Weltbank.”

Schritt 1: Hier wird nationalen Führern  10% Provision an ihre geheimen Schweizer Bankkonten angeboten – im Austausch  dafür, dass sie den Verkaufspreis der nationalen Vermögenswerte, wie zum Beispiel  Wasser, Elektrizität usw  um ein paar Milliarden Dollar kürzen.
Schritt 2:   Alle Gesetze, die grenzüberschreitendes  Geld besteuern, werden abgeschafft
Zunächst kommt Bargeldinvestitionen  aus dem Ausland in Immobilien und Währungs-Spekulationen, dann, wenn die Wirtschaft in diesem Land beginnt, vielversprechend auszusehen, wird  dieser Reichtum von außen  wieder herausgezogen, so dass die Wirtschaft einbricht.
Die Nation beantragt dann IWF-Hilfe, und der IWF leistet sie unter der Bedingung, dass sie die Zinsen auf 80% von 30%  erhöht + Austerität. Dies geschah in Indonesien und Brasilien, auch in anderen asiatischen und lateinamerikanischen Ländern. Diese höheren Zinsen verarmen folglich ein Land, machen die Eigenschaftswerte spott-niedrig, rasieren die Industrieproduktion und leeren nationale Haushalte.
IMF-riotsSchritt 3:   Hier werden die Preise für Nahrungsmittel, Wasser und Haushaltsgas angehoben, was vorhersagbar zu sozialen Unruhen in der jeweiligen Nation  führt, nun häufiger als “IWF-Krawalle” bezeichnet. Diese Unruhen führen zu Kapitalflucht und Staatspleiten. Davon profitieren die ausländischen Unternehmen, wie die  verbliebenen Vermögenswerte der Nation zu Brandausverkaufspreisen erworben werden können.
Schritt 4:  Hier brechen internationale Konzerne in Asien, Lateinamerika und Afrika ein, während zur gleichen Zeit Europa und Amerika ihre eigenen Märkte gegen Dritte-Welt Landwirtschaft verbarrikadieren. Sie erlegen auch erpresserische Tarife auf, die diese Länder für Markenpharmazeutika zu zahlen haben, was zu steigenden Preisen bei Tod und Krankheit führt

Es IMF-wagon gibt viele Verlierer in diesem System, aber ein paar Gewinner – die Banker. In der Tat haben der IWF und die Weltbank den Verkauf von Strom, Wasser, Telefon und Gassystemen zu einer Bedingung für die Kreditvergabe an jedes Entwicklungsland gemacht. 

1. Argentinien
Als Juan Peron die Macht in Argentinien übernahm, machte er ein paar fatale Fehler: Er zahlte argentinische Schulden an Rothschilds Bank of England aus und nationalisierte die Vermögenswerte des Landes, führte nationale Gesundheitsleistungen und soziale Sicherheit ein.
Perón war dagegen, von ausländischen Kreditmärkten zu leihen, wollte lieber Anleihen im Inland verkaufen. Er weigerte sich, dem Allgemeinen Zoll- und Handels-Tarif (Vorläufer der Welthandelsorganisation) oder dem IWF beizutreten. Und er hatte diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion.

Natürlich musste ein solcher asozialer Kerl boykottiert werden. Argentinien wurde aus dem Marshall-Hilfen-Markt ausgeschlossen usw. Armut und Inflation folgten. Als Peron verdrängt wurde, nahm das Militär über – und arbeitete mit dem IWF und der Weltbank zusammen – die dieses reiche Land durch Verschuldung plünderten  – so das Land von einem 9. Rang 1909 auf Rang 40 auf der Skala der weltweit reichsten Länder gefallen ist.
Was das Einkommen pro Kopf angeht, ist Argentinien auf Platz 72 in der Welt mit 13.480 Dollar jährlich – besser als Brasilien auf Platz 82 mit 11.120 US-Dollar pro Kopf und Jahr. So diese Kühe können noch eine Weile gemelkt werden. 

Argentina-GDP

Wikipedia: Argentinien macht einen Prozess der Umschuldung durch, die am 14. Januar, 2005 begann und es erlaubte, die Rückzahlung von 76% der 82 Mrd. US$ Staatsanleihen wieder aufnehmen, die im Jahr 2001 in der Pleite verloren gingen (an Rothschild-Banken).
Merco Press 25 Jan. 2016:  Trotz der Sparmaßnahmen, die von der Regierung des Präsidenten, Mauricio Macri, ins leben gerufen wurden, wird Argentinien eine größere Rezession als erwartet in diesem Jahr sehen, besagte der Internationale Währungsfonds (IWF)  in einem neuen Bericht.

Deal B%k 18 Apr. 2016: Argentinien kehrte am Montag nach einer 15-jährigen Pause  zu den globalen Anleihemärkten zurück – gab Papiere in Höhe von $ 10-bis 15 Mrd. heraus. Der größte Teil des Geldes wird angehoben, um einer kleinen Zahl von Gläubigern  zu bezahlen (Rothschild & Co).

Argentinien und der IWF,
Im Jahr 2000 verlangte der IWF, dass Argentinien das Haushaltsdefizit von derzeit $ 5,3 Mrd. auf $ 4.1Mrd für das Jahr 2001 kürze. Zu diesem Zeitpunkt war die Arbeitslosigkeit bei 20% der arbeitenden Bevölkerung. Der IWF steigerte die Forderung und verlangte eine Beseitigung des Defizits: (Die Entlohnung des) Notfallarbeitsprogramms der Regierung sollte von $ 200 pro Monat auf $ 160 pro Monat gesenkt werden, 12 – 15% Kürzung der Gehälter für Beamte, und Kürzung von Renten für ältere Menschen um 13%.

Im DIMF_argentinaezember 2001 genügte es den Mittelklassen-Argentiniern,  buchstäblich auf den Straßen Müll zum Essen zu jagen,  und sie begannen,  Buenos Aires abzubrennen. Im Januar wertete Argentinien den Peso ab und löschte damit den Wert vieler gängiger Volkssparkonten.

Bestürzt, dass sie  das Land nicht weiter vergewaltigen konnten, erklärte James Wolfensohn, Präsident der Weltbank: “Fast alle großen öffentlichen Werke privatisiert.”
Die Militärpolizei erschossen Demonstranten.
Kommentar: Ich habe eine Cousine, die in Argentinien lebte. Ihr Mann war Arzt. Sie sparten in US-Dollar, hatten diese Ersparnisse  in ihrem häuslichen Safe – weil sie den Banken nicht vertrauen konnten. Das Geld wurde bei einem Einbruch gestohlen, und die Familie musste nach Dänemark ziehen. Jeden Tag mussten sie in Argentinien Revolver tragen, um sich zu schützen

2. Brasilien: Ein Dokument leckt aus der Weltbank, der so genannte “Masterplan für Brasilien.”  History of the Money Changers (Jahr 1999) : Darin werden fünf Anforderungen formuliert, um eine flexible Arbeitskraft im  öffentlichen Sektor zu gewährleisten.  Diese sind wie folgt:  Gehalt/Unterstützung  reduzieren * Pensionen reduzieren * Arbeitsstunden erhöhen * Job-Stabilität reduzieren * Beschäftigung  reduzieren.
Nachdem sie 40% der Belegschaft des Unternehmens gekürzt hatte,  ist Rios privatisierte Elektrizitätsgesellschaft namens “Rio Light” für wiederholte Stromausfälle in der Nachbarschaft verantwortlich.

DWN 17 May 2016:  Neuer Chef der Zentralbank Brasiliens wird IWF-Mitarbeiter und   Geschäftsbanker, Ilan Goldfajn.  Er ist Israeli!!!
Übergangspräsident Michel Temer, der CIA-Informant ( Wikileaks) gewesen sein soll, werde dem Parlament eine Verfassungsänderung vorschlagen, um (Rothschilds) Autonomie der Zentralbank gesetzlich zu verankern. Dies war bislang nicht der Fall. Zudem sollen US-Öl-Konzerne ungehinderten Zugang zum brasilianischen Öl-Markt erhalten.

Israel National News 16 May 2016: Der neue Präsident, Michel Temer, ist ein warmer Freund der Juden – im Gegensatz zu Dilma Roussef. Anscheinend ist der Grund für das Amtsenthebungsverfahren gegen Rousseff nicht, dass sie  Kommunistin ist – sondern dass  sie laufende Ermittlungen wegen Korruption  von Hunderten von Parlamentsmitgliedern nicht stoppen wollte – (und  möglicherweise  ihre anti-israelischen Bemerkungen).

3. Der Ukraine-Plan
Sputnik 23 May 2016:  Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Kiew einen neuen Kredit genehmigt: Die nächste Tranche ist kleiner als erwartet, und die Regierung hat den Preis, den die  Menschen dafür zu zahlen haben, geheim gehalten.
“Die Lebenserwartung in der Ukraine gehört zu den niedrigsten in Europa, indem einer  von vier Ukrainern nicht lange genug lebt, um Rentner zu werden.
Der Führer der Radikalen Partei, Oleh Lyashko: “Ich habe diese Dokumente gesehen und ich weiß, dass sie das Rentenalter anheben sowie dem Verkauf von Grundstücken und strategischen Anlagen grünes Licht gegeben haben”.

4. Der IWF widerspricht sich im Fall Griechenland
Forbes 17 April 2015
IMF- EU and Greece -tug-of war : Es kam wenig überraschend, als Christine Lagarde, die Chefin des IWF, in Bezug auf Griechenland darauf  hinwies, dass es wirklich nichts bringe,  in diesem Land daran zu denken, dem IWF die Schulden nicht zurückzuzahlen.

Aber dann Wikileaks- Forbes 3 April 2016: Der IWF plant Deutschland zu sagen, dass er die Troika (bestehend aus dem IWF, der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank) verlassen wolle. Thomsen (IWF): “Schauen Sie, Frau Merkel, Sie stehen vor einer Frage: Sie denken darüber nach, was teurer ist: ohne den IWF  weiterzumachen, wird der Bundestag dann sagen:” Ist der IWF ist nicht an Bord? ” oder  die Entschuldung zu übernehmen, die wir denken, Griechenland braucht, um uns an Bord zu halten?

“Wer profitiert? Die IWF-Parasiten und ihre Besitzer
“In dem Video unten werden die IWF-Regeln  und Vorschriften sowie die Artikel des Abkommens durchgenommen. Ich entdeckte beunruhigende Geheimnisse, die die globale Elite versucht, vor der Bevölkerung zu verbergen. Einschließlich mehrerer Dinge, von denen sie sich selbst “befreien”.
Vor allem: Steuerbefreiung für IWF-Mitarbeiter, deren Anleihe-Papiere und sonstige Wertpapiere (siehe NACHTRAG).


NACHTRAG

Hier sind die Dinge, von denen der IWF  gemäß seiner  Vereinbarungs-Satzung Immunität erhält:

Abschnitt 3. Immunität von Gerichtsverfahren
Der Fonds, sein Eigentum und seine Vermögenswerte, wo auch immer sie sich befinden und von wem auch immer sie gehalten werden, sollen Immunität von jeder Form von Gerichtsverfahren genießen, außer in dem Umfang, dass er ausdrücklich zum Zwecke der der Erledigung einer Sache durch die Bedingungen eines Vertrages auf seine Immunität verzichtet. 

Abschnitt 4. Immunität von anderen Aktionen
Eigentum und die Vermögenswerte des Fonds, wo auch immer sie sich befinden, und von wem auch immer sie gehalten werden, sollen von der Durchsuchung, Beschlagnahme, Einziehung, Enteignung oder jeder anderen Form des Zugriffs durch Exekutive oder Legislative Wirkung immun sein.

Abschnitt 5. Unverletzlichkeit der Archive
Die Archive des Fonds sind unverletzlich.

Abschnitt 6 Befreiung der Vermögenswerte von Beschränkungen
In dem Maße, es notwendig ist, um die Aktivitäten der in diesem Abkommen vorgesehenen Aufgaben auszuführen, soll alles Eigentum und Vermögen des Fonds von  Beschränkungen, Vorschriften, Kontrollen und Moratorien jeder Art befreit sein.

Abschnitt 8. Immunitäten und Vorrechte der leitenden Angestellten und Mitarbeiter
Alle Gouverneure, Exekutivdirektoren, Stellvertreter, Mitglieder der Ausschüsse benannte Vertreter gemäß Artikel XII Abschnitt 3 (j), Berater von einem der vorgenannten Personen, leitende Angestellte und Mitarbeiter des Fonds: (i) werden von der Gerichtsbarkeit in Bezug auf Handlungen, die sie in ihrer offiziellen Funktion durchgeführt haben, immun sein außer, wenn der Fonds auf diese Immunität verzichtet.

(Ii) Wenn sie nicht Inländer sind, sollen ihnen die gleiche Befreiung von Einwanderungsbeschränkungen, Meldepflicht für Ausländer und staatlichen Dienstverpflichtungen sowie die gleichen Erleichterungen in Bezug auf Devisenbeschränkungen gewährt werden, wie von Mitgliedern an  Vertreter, Beamte und Angestellte vergleichbaren Ranges anderen Mitgliedern  gewährt werden; und
(iii) ihnen soll die gleiche Behandlung in Bezug auf Reiseerleichterungen gewährt werden, wie von  Mitgliedern an Vertreter, Beamte und Angestellte vergleichbaren Ranges anderen Mitgliedern gewährt.

Abschnitt 9. Befreiung von der Besteuerung
(A) Der Fonds, seine Vermögenswerte, Einkünfte und seine Operationen und durch dieses Abkommen genehmigten Transaktionen sind von jeder Besteuerung und von allen Zollabgaben befreit.
Der Fonds wird auch von der Verpflichtung zur Einziehung oder die Zahlung von Steuern oder Abgaben befreit.
(B) wird keine Steuer auf Bezüge vom Fonds an Exekutivdirektoren, Stellvertreter, leitende Angestellte oder Mitarbeiter des Fonds erhoben, die nicht lokale Bürger, lokale Themen oder andere Einheimische sind.
(C) Keine Besteuerung jeglicher Art ist auf vom Fonds ausgegebene Schuldverschreibungen oder Sicherheiten zu erheben, einschließlich der Dividenden oder Zinsen darauf, von wem auch immer gehalten.

§ 10. Anwendung des Artikels
Jedes Mitglied hat  in seinen eigenen Gebieten die  Grundsätze, die in diesem Artikel veröffentlicht sind, in seine eigenen Gesetze wirksam durchzusetzen, und den Fonds über die detaillierten Maßnahmen, die es getroffen hat, zu informieren.

http://new.euro-med.dk/20160602-rothschilds-iwf-wie-die-elite-uns-unbesteuert-und-unbestraft-ausplundert-und-andere-der-korruption-beschuldigen.php

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Gruß an die, die es begriffen haben

Der Honigmann

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Alan Greenspan: »Venezuela unter Kriegsrecht und Amerika ist als Nächstes dran«

Von Mac Slavo

Mac SlavoDas Potenzial für einen wahrlich verheerenden wirtschaftlichen Kollaps ist bereits seit einiger Zeit sehr real. Und es kommt nach Amerika.

Obwohl es die meisten Amerikaner gewohnt sind, Regale voller Nahrungsmittel und Waren vorzufinden und ausreichend Geld haben weiterzumachen, ist diese Wahrnehmung von Sicherheit ziemlich daneben. Die Realwirtschaft flacht ab und Experten haben schon geraume Zeit vor dem extremen Stress im System gewarnt.

Das Beschäftigungswachstum stagniert, private und Unternehmensschulden stehen auf der Kippe und die Zentralbankpolitik der Federal Reserve hat die Lücke zwischen künstlich hochgetriebenen Konzern-Interessen und dem ganzen Rest vergrößert, indem niedrig verzinstes Geld zu Nullzinsen zur Spitze der Pyramide geflossen ist.

Während die Vereinigten Staaten meilenweit weg von der in Venezuela stattfindenden Implosion zu sein scheinen, so mag dieser Eindruck täuschen. Selbst der ehemalige FED-Chef Alan Greenspan bestätigt dies. Jeff Berwick von The Dollar Vigilante warnt:

Es scheint kaum ein Tag zu vergehen, an dem nicht irgendeine bekannte Persönlichkeit vor dem unmittelbar bevorstehenden Kollaps warnt. In einem Interview am Donnerstag sagte Alan Greenspan gegenüber Fox News, dass Venezuela jetzt unter Kriegsrecht steht und »Amerika als Nächstes dran ist«.

Er sagte, was in Venezuela passiert, wird unausweichlich auch in den USA stattfinden. Dem stimme ich zu, doch obwohl ich derselben Meinung bin wie Greenspan, dass die Krise die USA erreichen wird, hört unsere Einigkeit an der Stelle jedoch bereits auf. …

Wir sagen, die Krise kommt auch in den USA an, weil die Bedingungen in den USA sich kaum von denen in Venezuela unterscheiden – und der Plan der Globalisten vorsieht, die gesamte Welt in ein Venezuela zu verwandeln. Greenspan andererseits erklärte, dass der Grund, warum die USA wie Venezuela enden werden ein »globales Problem des rückläufigen Produktivitätswachstums« sei.

Er warnt nicht nur, dass die Ölpreise die sozialistischen Volkswirtschaften verwundbar erscheinen lassen, sondern dass zu viel Macht in den Händen einer Zentralregierung und einer Zentralbank zwangsläufig eine instabile Situation erschafft. Die ganzen Dollars und das ganze Papiergeld der Welt können die Dinge ab einem gewissen Punkt nicht mehr zusammenhalten.

Die Dinge sind bereits derart weit fortgeschritten, dass selbst Ikonen der Federal Reserve das Problem benennen und die Schuld für das, was auf die meisten Menschen auf der Welt zukommt, von sich weisen. Berwick schreibt:

In Venezuela wächst rein gar nichts mehr. Tatsächlich implodiert alles mit einer Geschwindigkeit, die ich selbst niemals erlebt habe. Aber das ist nicht der Wurzel Übel. Der Grund warum Venezuelas Wirtschaft nicht wächst, ist die Regierung und die Zentralbank. …

Der Hauptgrund für den Ruin ist die Geldentwertung durch die Zentralbank, nicht irgendein mysteriöses fehlendes “Wachstum“. Und Regierungen verschlimmern generell alles über Verordnungen, Besteuerung und Schulden. … Nichts wird 2016 besser werden, alles wird nur noch schlimmer.

Was heute über Venezuela in den Nachrichten berichtet wird, ist ein Teil des langfristigen Kollapses in Zeitlupe, der auf die ganze Welt zukommt und auch nicht vor den Vereinigten Staaten oder ihrer abhängige Bevölkerung von Leibeigenen haltmachen wird. Es wird jeden Teil der Weltwirtschaft erreichen. Seien Sie bereit.

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2016/06/alan-greenspan-venezuela-unter-kriegsrecht-und-amerika-ist-als-naechstes-dran/

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Gruß an die Warner

Der Honigmann

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“Alle Tiere sind gleich – aber einige sind gleicher als andere (Animal Farm/Kamerad Napoleon – George Orwell).

*

Aanonymous-takes-down-nysective Post 25 May 2016:  Die Anonymous Hackergruppe hat vor kurzem die Weltbank, die New Yorker  Börse, fünf US-Federal Reserve Banken und den Vatikan offline  gemacht.

Anonymus´ Pressemitteilung erklärte die Absicht hinter der Operation:
Wir möchten es nur sehr deutlich machen, dass alle Ziele der #OpIcarus  Rothschild und BIZ-Zentralbanken sind
Die Banken sind mit Mord, Betrug, Verschwörung, Kriegsgewinnen, Geldwäsche für Terroristen  und Drogenkartelle davongekommen,  haben Millionen von Menschen auf die Straße gesetzt, ohne Nahrung oder Unterkunft, und haben erfolgreich alle unsere Regierungen gekauft, um ihnen zu verhelfen, uns ständig zum Schweigen zu bringen.
Wir vertreten die Stimme der Entrechteten.

Veterans Today 14 May 2016: Bestechung und Korruption kosten die Weltwirtschaft so viel wie US $ 2 Billionen pro Jahr. Ein neuer Bericht von (Rothschilds) Internationalem Währungsfonds besagt, das Geld, das  jedes Jahr durch Korruption verloren geht, betrage 2% des globalen BIPs.

Der IWF wurde 1944 auf der Konferenz von Bretton Woods zusammen mit der Weltbank gebildet. Der IWF hat,  internationale Wirtschaft  und Zahlungsabwicklung zu regulieren. Er ist mit der Entwicklung der Eine-Weltwährung (siehe Kommentare) beauftragt – basierend auf den Sonderziehungsrechten (SZR).

Bretton woods

Der IWF ist unter der Kontrolle  von Rothschild und 30-40 zusätzlichen (jüdischen) Familien. Zwar besitzt das US-Finanzministerium 51% – aber das ist auch unter Rothschild-Kontrolle 

Wlagardeenn es um Korruption geht, ist IWF’s Chef Christine Lagarde in ihrem Element. The Guardian 17 Dec. 2015:
Christine Lagarde, Geschäftsführerin des IWFsmuss in Frankreich vors Gericht – wegen einer Multimillionen- Zahlung an einen umstrittenen Konzerns-Chef , der den ehemaligen Präsidenten, Nicolas Sarkozy, unterstützte.
Lagarde verwies  als Finanzministerin  den lange laufenden Fall zur Schlichtung und unterzeichnete die Auszahlung.

IMF-predator2Der  IWF und die Weltbank sind NWO-Institutionen mit dem Ziel, nationale Volkswirtschaften durch unbezahlbare Verschuldung zum Einbrechen zu bringen, und zwar durch  die Ausgabe von SZR (Sonderziehungsrechten), die aus der blauen Luft gemacht werden,  um sie für echtes Geld an die Nationen weltweit zu verkaufen. Danach verzinst der IWF himmelhohe Kreditvergaben an arme Länder wie Argentinien, Griechenland usw. mit Wucherzinsen, bis sie reell von dem IWF und seinem Herrn und Meister regiert werden  –  und letztendlich kann  Rothschilds Weltbank/GEF die Wildnisse mit Rohstoffen bei Zahlungsunfähigkeit als verwirktes Pfand übernehmen.

Im Jahr 2001 veröffentlichte der Nobel-Preisträger, Professor Joseph Stiglitz (sehen Sie das Jahr 2001),  ehemaliger Chefökonom und Vizepräsident der Weltbank und ehemaliger Vorsitzender von Präsident Clintons Council of Economic Advisers, diese Strategie, die dazu ausgelegt ist, die Nationen für die Banker zu versklaven.

IMF-go-home“Vier-Stufen-Strategie der Weltbank.”

Schritt 1: Hier wird nationalen Führern  10% Provision an ihre geheimen Schweizer Bankkonten angeboten – im Austausch  dafür, dass sie den Verkaufspreis der nationalen Vermögenswerte, wie zum Beispiel  Wasser, Elektrizität usw  um ein paar Milliarden Dollar kürzen.
Schritt 2:   Alle Gesetze, die grenzüberschreitendes  Geld besteuern, werden abgeschafft
Zunächst kommt Bargeldinvestitionen  aus dem Ausland in Immobilien und Währungs-Spekulationen, dann, wenn die Wirtschaft in diesem Land beginnt, vielversprechend auszusehen, wird  dieser Reichtum von außen  wieder herausgezogen, so dass die Wirtschaft einbricht.
Die Nation beantragt dann IWF-Hilfe, und der IWF leistet sie unter der Bedingung, dass sie die Zinsen auf 80% von 30%  erhöht + Austerität. Dies geschah in Indonesien und Brasilien, auch in anderen asiatischen und lateinamerikanischen Ländern. Diese höheren Zinsen verarmen folglich ein Land, machen die Eigenschaftswerte spott-niedrig, rasieren die Industrieproduktion und leeren nationale Haushalte.
IMF-riotsSchritt 3:   Hier werden die Preise für Nahrungsmittel, Wasser und Haushaltsgas angehoben, was vorhersagbar zu sozialen Unruhen in der jeweiligen Nation  führt, nun häufiger als “IWF-Krawalle” bezeichnet. Diese Unruhen führen zu Kapitalflucht und Staatspleiten. Davon profitieren die ausländischen Unternehmen, wie die  verbliebenen Vermögenswerte der Nation zu Brandausverkaufspreisen erworben werden können.
Schritt 4:  Hier brechen internationale Konzerne in Asien, Lateinamerika und Afrika ein, während zur gleichen Zeit Europa und Amerika ihre eigenen Märkte gegen Dritte-Welt Landwirtschaft verbarrikadieren. Sie erlegen auch erpresserische Tarife auf, die diese Länder für Markenpharmazeutika zu zahlen haben, was zu steigenden Preisen bei Tod und Krankheit führt

Es IMF-wagon gibt viele Verlierer in diesem System, aber ein paar Gewinner – die Banker. In der Tat haben der IWF und die Weltbank den Verkauf von Strom, Wasser, Telefon und Gassystemen zu einer Bedingung für die Kreditvergabe an jedes Entwicklungsland gemacht. 

1. Argentinien
Als Juan Peron die Macht in Argentinien übernahm, machte er ein paar fatale Fehler: Er zahlte argentinische Schulden an Rothschilds Bank of England aus und nationalisierte die Vermögenswerte des Landes, führte nationale Gesundheitsleistungen und soziale Sicherheit ein.
Perón war dagegen, von ausländischen Kreditmärkten zu leihen, wollte lieber Anleihen im Inland verkaufen. Er weigerte sich, dem Allgemeinen Zoll- und Handels-Tarif (Vorläufer der Welthandelsorganisation) oder dem IWF beizutreten. Und er hatte diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion.

Natürlich musste ein solcher asozialer Kerl boykottiert werden. Argentinien wurde aus dem Marshall-Hilfen-Markt ausgeschlossen usw. Armut und Inflation folgten. Als Peron verdrängt wurde, nahm das Militär über – und arbeitete mit dem IWF und der Weltbank zusammen – die dieses reiche Land durch Verschuldung plünderten  – so das Land von einem 9. Rang 1909 auf Rang 40 auf der Skala der weltweit reichsten Länder gefallen ist.
Was das Einkommen pro Kopf angeht, ist Argentinien auf Platz 72 in der Welt mit 13.480 Dollar jährlich – besser als Brasilien auf Platz 82 mit 11.120 US-Dollar pro Kopf und Jahr. So diese Kühe können noch eine Weile gemelkt werden. 

Argentina-GDP

Wikipedia: Argentinien macht einen Prozess der Umschuldung durch, die am 14. Januar, 2005 begann und es erlaubte, die Rückzahlung von 76% der 82 Mrd. US$ Staatsanleihen wieder aufnehmen, die im Jahr 2001 in der Pleite verloren gingen (an Rothschild-Banken).
Merco Press 25 Jan. 2016:  Trotz der Sparmaßnahmen, die von der Regierung des Präsidenten, Mauricio Macri, ins leben gerufen wurden, wird Argentinien eine größere Rezession als erwartet in diesem Jahr sehen, besagte der Internationale Währungsfonds (IWF)  in einem neuen Bericht.

Deal B%k 18 Apr. 2016: Argentinien kehrte am Montag nach einer 15-jährigen Pause  zu den globalen Anleihemärkten zurück – gab Papiere in Höhe von $ 10-bis 15 Mrd. heraus. Der größte Teil des Geldes wird angehoben, um einer kleinen Zahl von Gläubigern  zu bezahlen (Rothschild & Co).

Argentinien und der IWF,
Im Jahr 2000 verlangte der IWF, dass Argentinien das Haushaltsdefizit von derzeit $ 5,3 Mrd. auf $ 4.1Mrd für das Jahr 2001 kürze. Zu diesem Zeitpunkt war die Arbeitslosigkeit bei 20% der arbeitenden Bevölkerung. Der IWF steigerte die Forderung und verlangte eine Beseitigung des Defizits: (Die Entlohnung des) Notfallarbeitsprogramms der Regierung sollte von $ 200 pro Monat auf $ 160 pro Monat gesenkt werden, 12 – 15% Kürzung der Gehälter für Beamte, und Kürzung von Renten für ältere Menschen um 13%.

Im DIMF_argentinaezember 2001 genügte es den Mittelklassen-Argentiniern,  buchstäblich auf den Straßen Müll zum Essen zu jagen,  und sie begannen,  Buenos Aires abzubrennen. Im Januar wertete Argentinien den Peso ab und löschte damit den Wert vieler gängiger Volkssparkonten.

Bestürzt, dass sie  das Land nicht weiter vergewaltigen konnten, erklärte James Wolfensohn, Präsident der Weltbank: “Fast alle großen öffentlichen Werke privatisiert.”
Die Militärpolizei erschossen Demonstranten.
Kommentar: Ich habe eine Cousine, die in Argentinien lebte. Ihr Mann war Arzt. Sie sparten in US-Dollar, hatten diese Ersparnisse  in ihrem häuslichen Safe – weil sie den Banken nicht vertrauen konnten. Das Geld wurde bei einem Einbruch gestohlen, und die Familie musste nach Dänemark ziehen. Jeden Tag mussten sie in Argentinien Revolver tragen, um sich zu schützen

2. Brasilien: Ein Dokument leckt aus der Weltbank, der so genannte “Masterplan für Brasilien.”  History of the Money Changers (Jahr 1999) : Darin werden fünf Anforderungen formuliert, um eine flexible Arbeitskraft im  öffentlichen Sektor zu gewährleisten.  Diese sind wie folgt:  Gehalt/Unterstützung  reduzieren * Pensionen reduzieren * Arbeitsstunden erhöhen * Job-Stabilität reduzieren * Beschäftigung  reduzieren.
Nachdem sie 40% der Belegschaft des Unternehmens gekürzt hatte,  ist Rios privatisierte Elektrizitätsgesellschaft namens “Rio Light” für wiederholte Stromausfälle in der Nachbarschaft verantwortlich.

DWN 17 May 2016:  Neuer Chef der Zentralbank Brasiliens wird IWF-Mitarbeiter und   Geschäftsbanker, Ilan Goldfajn.  Er ist Israeli!!!
Übergangspräsident Michel Temer, der CIA-Informant ( Wikileaks) gewesen sein soll, werde dem Parlament eine Verfassungsänderung vorschlagen, um (Rothschilds) Autonomie der Zentralbank gesetzlich zu verankern. Dies war bislang nicht der Fall. Zudem sollen US-Öl-Konzerne ungehinderten Zugang zum brasilianischen Öl-Markt erhalten.

Israel National News 16 May 2016: Der neue Präsident, Michel Temer, ist ein warmer Freund der Juden – im Gegensatz zu Dilma Roussef. Anscheinend ist der Grund für das Amtsenthebungsverfahren gegen Rousseff nicht, dass sie  Kommunistin ist – sondern dass  sie laufende Ermittlungen wegen Korruption  von Hunderten von Parlamentsmitgliedern nicht stoppen wollte – (und  möglicherweise  ihre anti-israelischen Bemerkungen).

3. Der Ukraine-Plan
Sputnik 23 May 2016:  Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Kiew einen neuen Kredit genehmigt: Die nächste Tranche ist kleiner als erwartet, und die Regierung hat den Preis, den die  Menschen dafür zu zahlen haben, geheim gehalten.
“Die Lebenserwartung in der Ukraine gehört zu den niedrigsten in Europa, indem einer  von vier Ukrainern nicht lange genug lebt, um Rentner zu werden.
Der Führer der Radikalen Partei, Oleh Lyashko: “Ich habe diese Dokumente gesehen und ich weiß, dass sie das Rentenalter anheben sowie dem Verkauf von Grundstücken und strategischen Anlagen grünes Licht gegeben haben”.

4. Der IWF widerspricht sich im Fall Griechenland
Forbes 17 April 2015
IMF- EU and Greece -tug-of war : Es kam wenig überraschend, als Christine Lagarde, die Chefin des IWF, in Bezug auf Griechenland darauf  hinwies, dass es wirklich nichts bringe,  in diesem Land daran zu denken, dem IWF die Schulden nicht zurückzuzahlen.

Aber dann Wikileaks- Forbes 3 April 2016: Der IWF plant Deutschland zu sagen, dass er die Troika (bestehend aus dem IWF, der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank) verlassen wolle. Thomsen (IWF): “Schauen Sie, Frau Merkel, Sie stehen vor einer Frage: Sie denken darüber nach, was teurer ist: ohne den IWF  weiterzumachen, wird der Bundestag dann sagen:” Ist der IWF ist nicht an Bord? ” oder  die Entschuldung zu übernehmen, die wir denken, Griechenland braucht, um uns an Bord zu halten?

“Wer profitiert? Die IWF-Parasiten und ihre Besitzer
“In dem Video unten werden die IWF-Regeln  und Vorschriften sowie die Artikel des Abkommens durchgenommen. Ich entdeckte beunruhigende Geheimnisse, die die globale Elite versucht, vor der Bevölkerung zu verbergen. Einschließlich mehrerer Dinge, von denen sie sich selbst “befreien”.
Vor allem: Steuerbefreiung für IWF-Mitarbeiter, deren Anleihe-Papiere und sonstige Wertpapiere (siehe NACHTRAG).


NACHTRAG

Hier sind die Dinge, von denen der IWF  gemäß seiner  Vereinbarungs-Satzung Immunität erhält:

Abschnitt 3. Immunität von Gerichtsverfahren
Der Fonds, sein Eigentum und seine Vermögenswerte, wo auch immer sie sich befinden und von wem auch immer sie gehalten werden, sollen Immunität von jeder Form von Gerichtsverfahren genießen, außer in dem Umfang, dass er ausdrücklich zum Zwecke der der Erledigung einer Sache durch die Bedingungen eines Vertrages auf seine Immunität verzichtet. 

Abschnitt 4. Immunität von anderen Aktionen
Eigentum und die Vermögenswerte des Fonds, wo auch immer sie sich befinden, und von wem auch immer sie gehalten werden, sollen von der Durchsuchung, Beschlagnahme, Einziehung, Enteignung oder jeder anderen Form des Zugriffs durch Exekutive oder Legislative Wirkung immun sein.

Abschnitt 5. Unverletzlichkeit der Archive
Die Archive des Fonds sind unverletzlich.

Abschnitt 6 Befreiung der Vermögenswerte von Beschränkungen
In dem Maße, es notwendig ist, um die Aktivitäten der in diesem Abkommen vorgesehenen Aufgaben auszuführen, soll alles Eigentum und Vermögen des Fonds von  Beschränkungen, Vorschriften, Kontrollen und Moratorien jeder Art befreit sein.

Abschnitt 8. Immunitäten und Vorrechte der leitenden Angestellten und Mitarbeiter
Alle Gouverneure, Exekutivdirektoren, Stellvertreter, Mitglieder der Ausschüsse benannte Vertreter gemäß Artikel XII Abschnitt 3 (j), Berater von einem der vorgenannten Personen, leitende Angestellte und Mitarbeiter des Fonds: (i) werden von der Gerichtsbarkeit in Bezug auf Handlungen, die sie in ihrer offiziellen Funktion durchgeführt haben, immun sein außer, wenn der Fonds auf diese Immunität verzichtet.

(Ii) Wenn sie nicht Inländer sind, sollen ihnen die gleiche Befreiung von Einwanderungsbeschränkungen, Meldepflicht für Ausländer und staatlichen Dienstverpflichtungen sowie die gleichen Erleichterungen in Bezug auf Devisenbeschränkungen gewährt werden, wie von Mitgliedern an  Vertreter, Beamte und Angestellte vergleichbaren Ranges anderen Mitgliedern  gewährt werden; und
(iii) ihnen soll die gleiche Behandlung in Bezug auf Reiseerleichterungen gewährt werden, wie von  Mitgliedern an Vertreter, Beamte und Angestellte vergleichbaren Ranges anderen Mitgliedern gewährt.

Abschnitt 9. Befreiung von der Besteuerung
(A) Der Fonds, seine Vermögenswerte, Einkünfte und seine Operationen und durch dieses Abkommen genehmigten Transaktionen sind von jeder Besteuerung und von allen Zollabgaben befreit.
Der Fonds wird auch von der Verpflichtung zur Einziehung oder die Zahlung von Steuern oder Abgaben befreit.
(B) wird keine Steuer auf Bezüge vom Fonds an Exekutivdirektoren, Stellvertreter, leitende Angestellte oder Mitarbeiter des Fonds erhoben, die nicht lokale Bürger, lokale Themen oder andere Einheimische sind.
(C) Keine Besteuerung jeglicher Art ist auf vom Fonds ausgegebene Schuldverschreibungen oder Sicherheiten zu erheben, einschließlich der Dividenden oder Zinsen darauf, von wem auch immer gehalten.

§ 10. Anwendung des Artikels
Jedes Mitglied hat  in seinen eigenen Gebieten die  Grundsätze, die in diesem Artikel veröffentlicht sind, in seine eigenen Gesetze wirksam durchzusetzen, und den Fonds über die detaillierten Maßnahmen, die es getroffen hat, zu informieren.

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http://new.euro-med.dk/20160602-rothschilds-iwf-wie-die-elite-uns-unbesteuert-und-unbestraft-ausplundert-und-andere-der-korruption-beschuldigen.php

Gruß an die Klardenker

Der Honigmann

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Die fünf Phasen des Sterbens der Zentralbanker

Von Charles Hugh Smith

Charles H SmithDie Zentralbanker verweigern sich jetzt der Erkenntnis und sind wütend über die berühmten “Fünf Phasen des Sterbens“ von Elisabeth Kübler-Ross: nicht wahrhaben wollen, Zorn, Verhandeln, Depression und Akzeptanz.

Die Zentralbanker wollen nicht wahrhaben, dass all ihre Billionen von Dollars, Euros, Yen und Yuan vollständig und gänzlich versagt haben, ihr gewünschtes Ergebnis zu erzielen: “organische“ (sprich von den Staaten und Zentralbanken nicht manipulierte) Ausweitung von Produktivität, Investitionen und Haushaltseinkommen.

Sie bestehen nicht länger darauf, dass ihr kostenloses Geld für Finanziers letztlich bei den Massen ankommen wird. Sie sind zornig darüber, dass die Massen ihnen das nicht abkaufen. Die Zentralbanker machen jetzt die breite Masse dafür verantwortlich, dass sie einen perversen psychologischen Status des Unglaubens an der Omnipotenz der Zentralbanken und ihrer Politik aufrechterhalten.

Sie sind wütend über das Verhalten zögernder Privathaushalte und zeigen mit dem Finger auf sie als Ursache der globalen Schwäche. Wenn die Menschen nur glauben würden, dass alles großartig ist, dann würden sie Geld leihen und Tonnen von Geld ausgeben – und dann würde das Schiff mit Volldampf aus dem Hafen auslaufen.

Sieben Jahre haben die Zentralbanker damit verbracht “Signale“ zu konstruieren, die einen psychologischen Zustand der Euphorie erschaffen sollten, was zu mehr Kreditaufnahme und Ausgaben geführt hätte. Der Aktienmarkt steht auf Allzeithochs, begreifen diese dämlichen Massen das nicht? Das ist das “Signal“, dass alles gut ist und sie sollten losgehen und mehr Geld aufnehmen, um die Banken noch reicher zu machen!

Der Zorn der Zentralbanker richtet sich nicht gegen die Quelle der fehlgeschlagenen Politik – sie selbst -, sondern gegen die breite Masse, deren Bullshit-Detektoren anzeigen, dass alle Signale manipuliert und folglich wertlos sind. Die Skepsis der breiten Masse ähnelt der des Spielers beim “Bauernschreck“ [A.d.Ü.: “Hütchenspiel“ mit 3 Karten]: der betrügerische Kartengeber (die Zentralbanken) hat den Spieler ein paar Runden gewinnen lassen, um zu “beweisen“, dass das Spiel ehrlich abläuft. Aber der Spieler ist trotzdem weiterhin skeptisch.

Dies macht die Zentralbanker wütend, weil sie darauf gesetzt haben, dass die Spieler auf das manipulierte Spiel hereinfallen. Dies sollte nicht geschehen, deshalb toben sie, denn die keynesianische Trickkiste hätte an sich funktionieren sollen. Die vorgesetzte Wahrnehmung (steigende Märkte bedeuten, dass die Wirtschaft gesund ist und brummt) hätte über die Realität (die Wirtschaft ist krank und abhängig von den gefährlichen Drogen Schulden und Spekulation) triumphieren sollen.

Als nächstes kommt: Verhandeln. Die Zentralbanker knien vor dem falschen Gott des keynesianischen Cargo-Kults und sagen, dass sie “Helikoptergeld“ (also mehr finanziellen Stimulus) anbieten, solange die Finanzgötter nur das “Wachstum“ wiederherstellen. Ihre Hoffnung ist, dass die Götter für sie, die “guten Zentralbanker“, die unausweichliche Zerstörung ihre Schulden-Imperien noch etwas hinauszögern.

Das Scheitern ihrer Politik dringt endlich ins Bewusstsein und die Zentralbanker geben der deprimierenden Realität nach. Sie erscheinen trist, stocken vor den Mikrophonen und haben sich von der “was immer notwendig ist“-Euphorie verabschiedet. Sie erkennen, dass eine weitere Runde kostenlosen Geldes für Banken und manipulierte Märkte die Probleme nur schlimmer machen und was von ihrer bröckelnden Glaubwürdigkeit noch übrig ist aufzehren wird.

Nur wenn die Zentralbanker das vollständige und gänzliche Scheitern ihrer Politik akzeptieren und wenn sie akzeptieren, dass ihre Politik das Ungleichgewicht in der Vermögensverteilung gesteigert und die Weltwirtschaft mit Schulden, Spekulation und Manipulation verkrüppelt hat, können wir endlich voranschreiten.

Bis dann sind wir in der Welt gefangen, welche die Zentralbanker erschaffen haben: eine Welt wachsender Vermögens- und Einkommensungleichgewichte, permanenter Manipulation der Märkte zum Zwecke der Leitung der Wahrnehmung und spekulativen Schuldenblasen, die mit einer Grausamkeit platzen werden, wie sie nur von wenigen erwartet oder verstanden wird.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2016/05/die-fuenf-phasen-des-sterbens-der-zentralbanker/

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Gruß an die Ehrlichen

Der Honigmann

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