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Archive for the ‘EZB’ Category


Nach Donald Trumps Amtseinführung überschlagen sich die Mainstreammedien und man hat das Gefühl, dass der Teufel in Person an die Macht gekommen ist um die Welt in den Abgrund zu stürzen. Das Interessante daran ist weniger, dass die Medien so berichten, sondern die Menschen das kritiklos glauben.  Aus Glauben wird Wissen, denn die meisten Menschen glauben zu wissen.

Bei genauer Betrachtung funktionieren die Menschen wie ein Diaprojektor. Wir gehen davon aus, dass unsere Gedanken in uns entstehen. In Wirklichkeit sind unsere Gedanken wie Dias, die von anderen in einen Projektor eingeschoben werden und die wir dann auf einer Art inneren Leinwand sehen. Diese Bilder lösen dann in uns Emotionen,  wie beispielsweise Wut, Freude, Hass, Trauer usw. aus. Wir identifizieren uns mit diesen Bildern, die eigentlich nichts mit uns zu tun haben.

Die Dias, die durch die Medien nach den Anschlägen von Charlie Hebdo uns eingeschoben wurden, waren beispielsweise:

  • Wir alle sind Charlie.
  • Trauerzug mit Millionen Teilnehmern wird von den Staatschefs angeführt. (War ein Fake.)
  • Um mit den Franzosen mitzutrauern wurden Millionen Facebook-Profilfotos von den Nutzern mit der französischen Flagge unterlegt.

Viele fragten sich nach dem Anschlag von Berlin:

  • Warum gab es keine Rufe „Wir sind Berlin“?
  • Warum gab es keinen Trauerzug mit den wichtigsten Staatschefs?
  • Wo waren die Millionen Facebook-Nutzer die mit unterlegter Deutschlandfahne ihre Trauer zeigten?

Ganz einfach: In diesem Fall wurden diese Dias nicht durch die Medien in uns als Projektor eingegeben. Mit anderen Worten, diese Möglichkeiten wurden gar nicht auf unsere innere Leinwand projiziert. Das bedeutet letztendlich nichts anderes, als dass ein großer Teil der Menschen willenlose Zombies sind, die unbewusst die Gedankenmuster in Form von Dias in sich abspielen, die andere ihnen vorgegeben haben.

Über diese und andere Themen schreibe ich regelmäßig in meinem kostenlosen Newsletter der mittlerweile von ca.1 Million Menschen gelesen wird. Anmeldung unter: http://www.macht-steuert-wissen.de/newsletteranmeldung/

Ähnlich läuft es mit Donald Trump und seinem Vorgänger Barack Obama ab. Die Dias, die uns über Obama eingegeben wurden, waren: Gleichstellung aller Menschen = Frieden = Friedensnobelpreis.

Eines der Dias, das nicht eingeschoben wurde und entsprechend nicht auf unserer inneren Bildfläche erschien:

  • Obama ist der einzige US-Präsident, der während seiner gesamten Amtszeit ununterbrochen Krieg führte. Er trat mit dem Versprechen an, die Kriege seines Vorgängers George W. Bush zu beenden. Dabei hat er sogar noch neue Kriege angefangen, wie in Libyen, Syrien und Jemen. Fast hätte Obama sogar einen Krieg mit Russland vom Zaun gebrochen.

Jedem US-Präsidenten in der Vergangenheit hat man nach Amtseinführung die ersten hundert Tage eine mediale Schonfrist eingeräumt, nur nicht Trump. Er ist der erste US-Präsident, der von Anfang an auf Russland zuging, was in der Vergangenheit undenkbar war. Doch die Medien vermitteln ein völlig anderes Bild.

Jetzt ist die Zeit gekommen, durch Achtsamkeit zum Beobachter der Gedanken zu werden. Wir werden dann feststellen, dass quasi eine fremde Hand die Dias in unseren Kopf einschiebt und „unser“ Denken nur ein Produkt der Medien ist.

Deswegen lasst am besten ab sofort den Fernseher aus, wo regelmäßig die wirklichen Fakenews laufen und denkt immer daran, wer weniger fernsieht, sieht mehr durch.

Mehr im Skandalbuch „Die GEZ-Lüge„.

Beste Grüße

Erkennen- Erwachen- Verändern

Heiko Schrang

http://www.macht-steuert-wissen.de/2023/2017-warum-ein-grosser-umbruch-unmittelbar-bevorsteht/

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Gruß an die Umwälzungen

Der Honigmann

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FMW-Redaktion

In letzter Zeit ist es eher still geworden um das Thema Target2-Verbindlichkeiten – und das, obwohl diese Taget2-Salden wieder Stände erreichen, wie wir sie zur Zeit der Finanzkrise und während der Euro-Krise im Jahr 2012 gesehen hatten. Auf die Problematik der Taget2-Salde, die im Grunde Ungleichgewichte der Kapitalstörme signalisieren, hatte zuerst Hans-Werner Sinn hingewiesen – und sich damit zunächst Kritik eingehandelt. Inzwischen aber sind die Thesen Sinns allgemein anerkannt, auch wenn es vereinzelt noch Ökonomen gibt, die meinen, das spiele keine Rolle, Zentralbanken könnten diese Ungleichgewichte irgendwie nullen – Vodoo-Ökonomie eben.

Dass dem nicht so ist, darauf hat nun am Freitag Mario Draghi höchstpersönlich hingewiesen in einem Brief an zwei italienische Abgeordnete des Europaparlaments (Marco Valli und Marco Zanni) – und dabei klar gemacht: wenn ein Land aus der Eurozone austritt, muß es zuvor seine Target2-Verbindlichkeiten restlos bezahlen:

„If a country were to leave the Eurosystem, its national central bank’s claims on or liabilities to the ECB would need to be settled in full.“

 Bums! Erstens wird hier im Grunde erstmals durch Draghi die Möglichkeit angesprochen, dass ein Land überhaupt die Eurozone verläßt – das ist schon bedeutsam genug. Und wenn ein Land das tut, müssen die offenen Rechnungen bezahlt werden. Konkret würde das bedeuten, dass Italiens Notenbank sein negatives Target2-Saldo im Volumen von 358,6 Milliarden Euro begleichen müsste. Und ob die italienische Notenbank überhaupt dazu in der Lage wäre, ist eine andere Frage, wenn man nämlich gezwungen ist, auf eine schnell abwertende Lira umzustellen, gleichzeitig aber die Schulden in Euro bestehen bleiben und bedient werden müssen! Deutschland übrigens hat einen positiven Target2-Saldo von 754,1 Milliarden Euros, und sollte Italien austreten und die italienische Notenbank in der Lage sein, ihre Verbindlichkeiten zu begleichen, würde vor allem die Bundesbank eine dicke Überweisung bekommen. Ja wenn..

Draghi äußert sich in dem Brief auch zu den zuletzt wieder deutlich gestiegenen Ungleichgewichten der Traget2-Salden: Diese seien vor allem bedingt durch die Käufe von Staatsanleihen der EZB im Rahmen ihres APP-Programms:

„Furthermore, TARGET2 balances remain elevated as the liquidity created by our APP is largely concentratedin particular countries. This is a reflection of the financial structure in the euro area, in which banks with business models that attract more liquidity holdings are typically located in a small number of financial centres.“

Aha, soso. Damit sagt Draghi faktisch: es sind keine realwirtschaftlichen Kapitalströme, sondern Reaktionen von Banken auf die EZB-Politik, die zu diesen Ungleichgewichten führen. Eine steile These – denn faktisch fließt ja viel Kapital nach Deutschland, weil man eben Deutschland für einen sicheren Hafen hält – und etwa ein Land wie Italien eben nicht!

Und überhaupt, so Draghi, seien diese Ungleichewichte daher nicht Symptom einer Krise wie während der Finanzkrise und dann im Zeitraum 2100 bis 2012 (Eurokrise):

„The current upward trend in balances is therefore distinct from the increase in balances observed from mid-2007 to late 2008, and again from mid-2011 to mid-2012. The increase in TARGET2 balances in those periods was rooted in the market stress and fragmentation that resulted from the financial and sovereign debt crises. As banks in certain countries lost access to market-based funding, they replaced private sources of funding with central bank liquidity obtained from their national central banks through repurchase operations.
The subsequent redistribution of this liquidity, which was heavily influenced by market stress, led to higher TARGET2 balances. However, the current increase in TARGET2 balances is not a symptom of increased stress and is therefore inherently different from the previous episodes of rising balances.“

Also alles gut, nicht wahr? Aber wer austritt, muß dann leider doch die Rechnung bezahlen, so die unverhüllte Drohung Draghis!


EZB-Chef Mario Draghi mit Bundesbank-Chef Jens Weidmann bei den EZB Cultural Days. Jetzt wissen wir auch, warum Weidmann lächelt..

http://finanzmarktwelt.de/draghis-warnung-an-italien-wer-aus-der-eurozone-austritt-muss-seine-target-schulden-bezahlen-51095/

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„Gruß“ an die Erpresser

Der Honigmann

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Luxusprojekte statt Sparkurs, dank Trickserei bei der Europäischen Zentralbank! Dass es den meisten europäischen Ländern derzeit richtig beschissen geht, ist kein Geheimnis.

 Es würde sich eigentlich auch nicht lohnen, die Zeit dafür zu verschwenden, über dieses Thema noch einen Artikel zu schreiben, wenn mir bei der Recherche für den zweiten Teil meines Bankster-Buches nicht Informationen zugeflossen wären, die selbst einem abgebrühten Ex-Bankster die Kinnlade bis zu den Knien hängen lässt.
Wo die Eurokraten können, versuchen Sie uns weiß zu machen, dass es um Europa gar nicht so schlecht geht, wie viele glauben. Wer eine andere Meinung publiziert, wird schnell als „Schwarzmaler“, „böser Rechter“, „Verschwörungstheoretiker“, „Aluhutträger“ usw. betitelt, ohne aber deren Argumente sachlich zu entkräften. Von Hanno Vollenweider.

Man hat fast das Gefühl, als klammerten sich viele zwanghaft an „Freude schöner Götterfunken… alle Menschen werden Brüder“-Ideen, ohne dabei zu merken, dass die „Südfrüchte“ Europas von blauäugigen und korrupten Regierungen, eigennützig denkenden Politikern und Spekulanten teilweise bereits bis zu einem irreparablen Grad ausgequetscht wurden.

Italien oder Spanien – über Griechenland brauchen wir gar nicht sprechen – könnten ohne kräftige Finanzspritzen aus Brüssel gar nicht mehr existieren.

Portugal galt lange als DAS Beispiel dafür, wie man es aus einer Wirtschaftskrise wieder herausschaffen kann, doch die portugiesische Linksregierung setzt auch weiterhin auf neue Schulden, erhöht Löhne, schafft neue Feiertage und das, obwohl das kleine Land mit über 130 Prozent seiner Wirtschaft verschuldet ist. Würde Portugal abschmieren, so stände die EU vor einer neuen Herausforderung mit ähnlichen Parametern wie in der Krise um Griechenland – total verschuldet, einer schlechten Wirtschaft und einer linken, realitätsfernen Regierung.

Nun, Sie denken sich jetzt, dass den Sozialisten im schönen Lissabon doch irgendwann auch mal das Geld ausgehen müsste. Tja! Das wäre auch so, bekäme die portugiesische Regierung das Geld nicht von der Europäischen Zentralbank (EZB), die durch den Aufkauf von portugiesischen Staatsanleihen mit der großen Schippe Kapital in den Rachen der nimmersatten Sparmuffel schmeißen.

Dabei erinnern die Hintergründe dieser Machenschaften beinahe an Bandenkriminalität, und pervertieren geltende Vorschriften und Gesetze in unglaublicher Weise.

Zum Hintergrund: Dass die EZB Staatsanleihen kauft, ist kein Geheimnis – ganz im Gegenteil: In vielerlei Hinsicht kann es sogar gut sein, wenn eine „Bank“ so etwas tut (um den Rahmen nicht zu sprengen, lasse ich hier meine persönliche Meinung zur EZB außen vor).

Staatsanleihen sind ein Finanzprodukt, wobei Sie eine Anleihe von einem Staat kaufen, dem Staat also Geld leihen, und dieser verspricht Ihnen dafür eine Rendite, die mal mehr und mal weniger groß sein kann. Damit die EZB bestimmte Anleihen kaufen darf, müssen diese jedoch über bestimmte Voraussetzungen verfügen.

Eine dieser Hauptvoraussetzungen ist eine „gute“ Bewertung, ein sog. „Investment Grade“, vergeben durch eine „Rating-Agentur“. Vielen von Ihnen werden hier ggf. die Namen Moody’s, Fitch oder Standard & Poor´s ein Begriff sein. Das sind die sog. „Big Three“, also die großen Drei der Branche – das sind übrigens dieselben Rating-Agenturen, die vor der Finanzkrise von den Herausgebern von Derivaten (einer Art „Wettschein“ für den Finanzmarkt) dafür bezahlt worden waren, diese mit dem besten Ratings, z.B. AAA zu bewerten. Wohin das schlussendlich führte, ist mittlerweile jedem bekannt (2017 – Make it or break it: Ende des Euros, der EU und der Ära Merkel).

Nun, in diesem Fall kann man den „Big Three“ allerdings keinen Vorwurf machen, denn sie haben die portugiesischen Staatsanleihen schon vor über fünf Jahren unter die Schwelle „Investment Grade“ gesenkt – sprich: zu Schrott erklärt.

Wie kann es dann aber sein, dass die EZB monatlich Milliarden Euro durch Aufkauf dieser Schrottpapiere nach Portugal schickt, wenn dies doch eigentlich gegen geltende Regeln und Gesetze verstößt?

Die Erklärung dazu ist nicht so kompliziert: In keinem Gesetz oder Reglement steht beschrieben, welche Rating-Agentur den „Investment Grade“ vergeben haben muss, oder mit welcher Gewichtung welche Bewertung von welcher Rating-Agentur behandelt wird. Es gibt auch keinen Schlüssel für Gewichtungen der verschiedenen abgegebenen Bewertungen – als erfahrener Corporate Financer und Risikoanalyst kann ich letzteres schon überhaupt nicht nachvollziehen.

Die EZB verlässt sich auf das Rating der Dominion Bond Rating Service, kurz DBRS, einer kanadischen Rating-Agentur, die hauptsächlich kanadische Unternehmen und Papiere bewertet und selbst den meisten erfahrenen Finanzlern vollkommen unbekannt sein dürfte. DBRS gehört zur Carlyle Group, einer privat geführten Beteiligungsgesellschaft, die weltweit rund 200 Milliarden Dollar verwaltet – eine Schattenbank also. Die DBRS bewertete die portugiesischen Staatsanleihen mit dem Rating „BBB low“, also der untersten Stufe, die es der EZB erlaubt, zu investieren. Aber warum?

Ein Rating eines Finanzprodukts kostet im Normalfall Geld. Irgendwer muss es also in Auftrag gegeben haben, jedoch schweigt die Agentur über ihre Auftraggeber. Nun kann man spekulieren: Entweder hat die EZB/EU selbst das Rating in Auftrag gegeben, um damit eine „Portugal-Krise“ – oder besser gesagt ein „zweites Griechenland“ – soweit wie nur eben möglich hinauszuzögern, oder aber die Hintermänner der DBRS, also die Schattenbank Carlyle Group, verfolgt ein Eigeninteresse daran, dass die EZB weiter Gelder in Portugal hineinpumpt – gegebenenfalls ein Investment oder ein Geschäft, das nur läuft, solange die portugiesische Regierung Geld zum Verprassen hat?

Möglicherweise auch beides? Ist die EZB Nutznießer einer undurchsichtigen Schattenbank und umgekehrt?
Auf jeden Fall ist das alles äußerst mysteriös! Sobald ich Neues hierzu erfahre, gebe ich Bescheid!

Hanno Vollenweider ist der Autor des gerade erschienen Buches „Bankster – Wohin Milch und Honig fließen“, in dem er eindrücklich seine mehr als 10-jährige Erfahrung in der, wie er sagt, Welt der „legalen organisierten Kriminalität“ schildert. Vollenweider erklärt in seinem Buch die Tricks und Kniffe der Finanzindustrie und der für die multinationalen Großunternehmen arbeitenden Steuerspar-Mafia eindrücklich, allgemeinverständlich und mit viel Witz (Finanzielle Selbstverteidigung: Silber! Das Gold des „kleinen Mannes“!).

Es ist das erste Buch dieser Art, in dem ein Whistleblower kein Blatt vor den Mund nimmt und über 120 Namen von Firmen, Politikern und Prominenten nennt, die sich auf Kosten der einfachen Bevölkerung bereichern. Er entlarvt Geldwäscher, erklärt einem Krimi gleich, wie er zusammen mit einem Freund in Zürich eine Vermögensverwaltung gründete, mit Hilfe dieser Schwarzgelder in Höhe einer knappen Milliarde Euro wusch, gewinnbringend anlegte und einer Aktion gleich einem Hollywoodfilm die bis heute verschwunden geglaubten DDR-West-Mark Millionen wieder in Umlauf brachte.

http://www.pravda-tv.com/2017/01/portugal-am-abgrund-bald-das-neue-griechenland/

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Gruß an den Crash

Der Honigmann

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Bereits seit geraumer Zeit wird es für Kunden zunehmend schwierig, ihr Kleingeld kostenlos bei Finanzinstituten einzuzahlen. In Hannover greift die erste Bank nun durch und verweigert die Annahme von Geldmünzen – bis auf wenige Ausnahmen – komplett.

 Wer in Hannover Kunde bei der Sparda-Bank ist, kann sein Kleingeld nun nur noch in zwei großen Filialen einzahlen. In den anderen 23 Geschäftsstellen wird die Annahme von Münzen verweigert. Eine Sprecherin bestätigte dies gegenüber der „BILD“-Zeitung.
Offiziell führt man von Seiten des Instituts die Kundenstruktur als Grund für die restriktive Maßnahme an. Demnach soll nur ein Bruchteil der Sparda-Kunden überhaupt Bedarf an der Dienstleistung „Bargeldeinzahlung“ haben (Bargeldlos und überwacht: die Schlinge zieht sich enger).

Tatsächlich sei dies nur für rund ein Prozent der Kunden von Interesse – der Großteil des Klientels bestehe hingegen aus Privatkunden, die – anders als viele Selbständige – ihre Tageseinnahmen nicht bei der Bank einliefern müssten.

Tatsächlich dürfte aber noch eine andere Tatsache die Komplettverweigerung von Münzannahmen begünstigt haben: Für Banken ist die Annahme und Verwahrung von Münzgeld schlicht zu teuer.

Daran ist insbesondere eine EU-Verordnung aus dem Jahr 2015 schuld, die vorsieht, dass Institute das Münzgeld auf Falschgeld prüfen müssen. Dazu müssen sich die Banken entsprechende Zählmaschinen anschaffen – die Kosten für die Automaten liegen im sechsstelligen Bereich („Illusionsgeld“: Ihre Bank verleiht Ihnen nur Luft, ein paar Zahlen auf dem Bildschirm!).

Auch viele andere Banken in Deutschland behandeln die Annahme von Münzen in den letzten Monaten deutlich restriktiver. So werden bei der Sparkasse Köln/Bonn 3 Euro fällig, die Volksbank Berlin kassiert 5,5 Prozent des Betrags.

In der Regel fallen für Bankkunden Gebühren an, wenn sie Kleingeld bei ihrem Institut einzahlen – in vielen Filialen können nur Kunden unter 18 Jahren und Kunden, die unter einer bestimmten Maximalsumme im Jahr bleiben, ihr Kleingeld loswerden. Für alle anderen werden nach Einzahlungshöhe oder -häufigkeit Gebühren fällig.

Bargeldlos zum gechipten Kontosklaven: Bargeldverbot und das Ende unserer Freiheit

Erich Hambach im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Bargeld ade, Scheiden tut weh! Nur Bares ist Wahres, heißt es im Volksmund. Gerade in Deutschland geht ohne Bargeld heute immer noch nicht viel. Aber wer weiß wie lange noch?

Denn nachdem es fast in allen Mitgliedstaaten der EU Obergrenzen für Bargeldgeschäfte gibt, soll auch in Deutschland eine solche Grenze eingeführt werden. Dann wäre jeder Kaufvorgang völlig transparent und die „geheimen“ digitalen Akten über uns wohl vollständig.

Um so mehr verwundert es, daß die geplante, vollständige Abschaffung unseres Bargeldes, von langer Hand geplant, kurz vor der Tür steht und sich kaum Widerstand regt. Wie kann das sein?

Im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt widmet sich der Autor Erich Hambach dieser Frage und stellt fest: „An dieser Stelle darf ich zunächst eindeutig klarstellen, daß mir durchaus klar ist: Unser Bargeld, die Euronoten sind nicht mehr (aber auch nicht weniger) als bedruckte Zettel ohne einen inneren Wert, aber dennoch können wir damit Dinge oder Leistungen kaufen und Rechnungen bezahlen, weil es eben funktioniert. Cash ist eben King!“

Nebenbei bemerkt ist nur das Bargeld, welches sich in unserem Besitz befindet auch wirklich unser Eigentum! Bankguthaben, z.B. auf dem Konto, ist lediglich ein Kredit welchen wir der Bank gegeben haben. Auf das Kontoguthaben haben wir nur einen Anspruch! Und wenn es eng wird, wollen die Menschen ihr Geld eben von der Bank holen.

Deshalb will die Finanzindustrie (mit Hilfe der Politik) das Bargeld ja auch abschaffen. Denn Bargeld ist nach Ansicht der Notenbanken und zahlreicher Ökonomen, wie z.B. Ken Rogoff, der letzte Feind der Negativzinsen.

Gibt es also kein Bargeld mehr, so können wir es eben auch nicht mehr vom Konto abheben. Es bleibt dann nur noch die Möglichkeit zuzusehen wie Ihr Guthaben durch Negativzinsen und andere „Gebühren“ dahinschmilzt, wie Eis in der Sonne. Ansonsten bliebe nur noch (in vielen Fällen oft sinnloses) Konsumieren, … kaufen, kaufen, kaufen.

Und neben der eben beschriebenen schleichenden Enteignung durch die Negativzinsen ist dann auch für „Vater“ Staat Tür und Tor geöffnet für alle Formen der Zwangsenteignung. Wer diese dem Staat nicht zutraut, möge die Australier oder Spanier fragen, dort gibt es seit einiger Zeit Strafsteuern auf Bankguthaben.

Vielleicht wird es also doch Zeit, sich von der heimatlichen Couch zu erheben und etwas gegen die Abschaffung des Bargeldes zu unternehmen? Worauf warten wir also noch?

Nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang sind die Themen BIG DATA & BIG BROTHER (George Orwell läßt grüßen). Ohne Bargeld können wir alle bald nur noch mit Plastikgeld oder anderen Formen digitaler Währungen und Zahlvorgänge kaufen oder verkaufen bzw. Rechnungen bezahlen, wenn es nach dem Willen der Finanz-Elite geht. Alle Bezahlvorgänge sind dann vollständig nachvollziehbar und in sogenannten digitalen Akten, die es über jeden von uns Bürgern bereits gibt, gespeichert.

Privatsphäre und freie Selbstbestimmung im Konsumbereich wären dann Geschichte. Auf diese Informationen haben alle sogenannten „Ämter“ und andere jederzeit Zugriff (Bargeldlos und überwacht: die Schlinge zieht sich enger).

Wir werden zu vollständig gläsernen Kontosklaven, immer kontrolliert und überwacht. Bald soll es in der Folge „Bank“-Guthaben nur noch auf digitalen Speichermedien geben, wie z.B. den RFID-Chips. Diese Technologie ist längst da und ausgereift (Warum nach dem Bargeldverbot jeder einen RFID Chip bekommen soll (Video)).

Die sogenannte Finanz-Elite verfolgt den Plan alle Menschen zu chipen ebenfalls mit Hochdruck. Dann hätten wir unser „Geld“ und die wichtigsten Daten zwar sozusagen immer „dabei“ mit dem Chip unter der Haut.

Wollen wir das? Unsere „Geld“- Guthaben und andere Daten immer „sichtbar“ im System und wir alle kontrolliert und steuerbar? Eine Welt ohne Bargeld sollten wir uns lieber nicht wünschen. Dies sollten wir verhindern und für den Erhalt unseres Bargeldes und damit für einen Rest persönlicher Freiheit einsetzen.

Video:

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Gruß an den Euro-Crash
Der Honigmann
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Sturm - Bildquelle: Wikipedia / John Kerstholt, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Sturm – Bildquelle: Wikipedia / John Kerstholt, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Wer kennt es nicht – das Sprichwort „Die Ruhe vor dem Sturm.“.

Eine täuschende Ruhe, die gerade in den Tagen nach Weihnachten und zu Beginn eines Jahres geradezu mit den Fingern greifbar ist. Und doch spürt wohl fast jeder die spannungsgeladene Luft, die einem Sturm vorausgeht.

Die Höchststände an den Aktienmärkten und auch das einträgliche Weihnachtsgeschäft sind bzw. werden bald zu Ende gehen. Die Vereidigung Donald Trumps wird wie geplant stattfinden. Niemand wird die Inauguration des trojanischen Pferdes verhindern. Doch die Amtseinführung Trumps ist für mich gleichzeitig der Startschuss für die ersten „Sturmwarnmeldungen“.

Infolge dieser Sturmwarnmeldungen werden die Menschen auf den Pretext zum großen Knall vorbereitet werden. Wie dieser Pretext aussehen mag, kann ich nicht beurteilen, aber er ist für mich der entscheidende Impuls für die NWO, die ihrem finalen Prozessschritt eines Wirtschaftskollaps damit einläuten wird.

Stimulimaßnahmen der Notenbanken, quantitative Lockerung oder Niedrigzinsen werden der Wirtschaft nicht mehr helfen. Die Fundamentaldaten sprechen eindeutig eine andere Sprache. Märkte können nur eine gewisse Zeit „unterstützt und unterfüttert“ werden, steigende Zinsen (wie von der Fed im Dezember durchgeführt und für 2017 dreimal geplant) werden denselben den „Rest geben“. Und zu allerletzt gibt es ja noch Donald Trump als notwendigen Katalysator für einen rasanten Ein- und Zusammenbruch der US-Wirtschaft und in dessen Folge der Weltwirtschaft.

Egal, was Trump alles an Regeln, Gesetzen oder Maßnahmen anstoßen und beschließen wird, die zerstörerischen Sturmböen sind nicht mehr zu verhindern. Egal, was die Trump-Administration tun wird, ihre Aufgabe ist es als trojanisches Pferd den gewünschten Weg der Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) vorzubereiten.

Wie ich schon einmal schrieb werden wir spätestens mit der Amtseinführung ein verändertes „Stimmungsbild in den Mainstreammedien“ sehen, was die ökonomische Entwicklung und wirtschaftliche Gesundheit der Welt anbelangt. Sie wird nicht weiter schönfärberisch daherkommen, sondern sie wird düster und dunkel sein.

Jay L. Zagorsky, Ökonom und Forscher an der Ohio State University sieht für 2017 eine Rezession auf die USA zukommen:

Mein Ausblick für 2017 und darüber hinaus ist, dass die US-Wirtschaft wahrscheinlich eine weitere Rezession sehen wird.

[…]

Es könnte ein plötzlicher Auslöser sein, wie der Zusammenbruch von Lehman Brothers Ende 2008 oder nur ein allgemeiner Vertrauensverlust.

[…]

Am Ende einer sehr langen Expansionen sind Banken und Finanzgesellschaften bereit, an fast jedermann Geld zu verleihen, weil sie übermäßig optimistisch werden. Etwas dieser Bereitschaft, leichtsinnig zu verleihen, ist derzeit bei den US-Autodarlehen zu sehen.

[…]

Plötzlich „wird die Euphorie zur Panik, wird der Boom zu einem Abschwung“.

(My outlook for 2017 and beyond is that the U.S. economy will likely see another recession.

[…]

It could be a sudden trigger like the collapse of Lehman Brothers in late 2008 or just a general loss of confidence.

[…]

At the end of very long expansions, banks and finance companies are willing to lend to almost anyone because they become overly optimistic. Some of this willingness to lend carelessly is currently seen in U.S. car loans.

[…]

Suddenly „the euphoria becomes a panic, the boom becomes a slump.“)

Rezession als Euphemismus für etwas viel weitreichenderes…

Immer mehr Menschen aus verschiedenen Bereichen warnen vor einem Finanzsturm, der kurz davor steht „an unserer Küste anzulanden“. Viele prominente Ökonomen weisen entweder auf geringe(re) Wachstumsraten der Weltwirtschaft hin, oder warnen gar vor den ersten Sturmausläufern einer Krise, die kein Trump der Welt aufhalten kann:

Viele der Experten sagten, dass sich die globale Handelsabschwächung, die man während der leichten Erholung nach der Finanzkrise gesehen hat, die vor fast einem Jahrzehnt begann, verschlimmern könnte.

Die Schwellenländer werden voraussichtlich anfällig bleiben […] beschleunigte Inflation und ein steigender US-Dollar unter anderem als Risiken für das wirtschaftliche Gleichgewicht.

Die Dollar-Stärke, die Schwächung anderer Währungen, wird beeinflussen, wie aufstrebende Märkte eine relativ höhere Inflation managen werden, sowie einbrechendes Geschäftsvertrauen, sagten sie.

[…]

„Herr Trump und sein Team haben ein Wachstum von 3,5 bis 4 Prozent oder mehr versprochen, was wir als „magisches Denken“ sehen, wenn es nicht mit einem beschleunigten Produktivitätswachstum einhergeht“, sagte Michael Carey, US-Ökonom bei CA-CIB.

(Many of the experts said the global trade slowdown, seen during the slight recovery from the financial crisis that started nearly a decade ago, could worsen.

Emerging economies are expected to remain vulnerable […] accelerating inflation and a soaring US dollar among the risks to the economic balance.

Dollar strength, weakening other currencies, will influence how emerging markets manage relatively higher inflation, as well as falling business confidence, they said.

[…]

„Mr. Trump and his team have promised growth of 3.5 to 4 percent or more, which we see as „magical thinking“ unless accompanied by accelerated productivity growth,“ said Michael Carey, US economist at CA-CIB.)

Die Weltwirtschaft, die in den letzten Jahren seit der Finanzkrise mit diversen Lebenserhaltungsmaßnahmen aufgepäppelt wurde, darf jetzt beginnen zusammenzubrechen. Der Kollaps aufgrund der globalen Verschuldung wird beginnen – gefolgt vom Aufstieg faschistischer und totalitärer Staaten. Die ersten diesbezüglich notwendigen Maßnahmen wurden bereits verabschiedet oder stehen kurz davor in Gesetzesform gegossen zu werden (neueste Stichwörter NDAA 2017, Wahrheitsministerium, usw.).

Wenn man die Implikationen dieser Vorhersage versteht, weiß man automatisch, dass die Zeit des billigen Geldes, der endlosen Schuldenmacherei und der Schaffung von Fiat-Währungen aus dem Nichts vorbei ist. Seit Jahrzehnten haben Regierungen weltweit immer nur neues Fiat-Geld gedruckt (später per Mausklick), alte Schulden mit neuen Schulden bezahlt und den Bürgern eine heile Welt der „Schulden sind nichts schlimmes.“ vorgegauckelt. Ist es daher verwunderlich, dass es niemanden interessiert, dass beispielsweise Barack Obama in seiner achtjährigen Amtszeit die Schulden der USA verdoppelt hat?

Donald Trump - Wikipedia / Michael Vadon

Donald Trump – Wikipedia / Michael Vadon

Mit der Amtseinführung Donald Trumps am 20. Januar 2017 sehen die IGE keinen Bedarf mehr darin, den Schuldenkollaps weiterhin aufzuhalten.

Bereits in den ersten sechs Monaten nachdem Trump ins Oval Office eingezogen ist, werden wir die ersten Sturmausläufer erkennen können. Der Mechanismus, um den Crash einläuten zu können, wird fast unmittelbar nach der Inauguration Trumps angestoßen werden. Jedoch wird dieser Mechanismus einige Zeit benötigen, bevor er sich zum Sturm entwickeln kann. Ich weiß zum heutigen Zeitpunkt nicht, wann der „Schuldensturm“ letztlich an Land gehen wird. Was ich aber weiß, ist, dass wir ihn nicht aufhalten können. Weder mit Flutmauern, noch mit anderen Sicherungsmaßnahmen. Wir werden mit Folgen konfrontiert werden, die heute noch unvorstellbar sind. Vom Einfrieren aller Banktransaktionen (staatliche Leistungen inklusive) bis hin zum Zusammenbruch der Aktienmärkte, von Banken und Sicherungseinrichtungen reichend. Die internationalen Banken werden mittels Bail-Ins versuchen sich selbst zu retten.

Und um dann die „Situation“ zu retten, werden die Staaten den Polizeistaat implementieren, die Geldströme (Bar- und auch Giralgeld) überwachen und kontrollieren. Sie werden jedoch hilflos daneben stehen, wenn es zu Gewalt, Plünderungen und Unruhen kommen wird, weil die Versorgung zusammenbricht. Es sei hier nur an die aktuellste Äußerung des deutschen Innenministers Thomas de Maizière erinnert.

Wenn dann die Krise so groß ist, dass die Menschen nach einem starken Staat rufen (und das werden sie tun), dann wird man damit fast jede drakonische Maßnahme rechtfertigen können. Sehen wir der Realität ins Auge: Der Drops ist gelutscht. Ein Aufbäumen der Menschen wird nicht erfolgen. Und wenn doch, dann kommt er zu spät.

Ich weiß, dass ich mit diesem Artikel einen sehr negativen Ausblick auf das Jahr 2017 gebe. Aber fasst man all die Dinge (insbesondere diejenigen, die im letzten Jahr „eingetüttet“ wurden) zusammen, bleibt einem kein anderer Schluss als der hier getätigte. Glauben Sie mir, ich wünsche mir nichts sehnlicher als dass ich falsch liege. Aber ich denke nicht, dass das der Fall ist. Und sollte es wider Erwarten doch so sein, bin ich gerne bereit, mir im Nachgang jedwede Kritik vorwerfen zu lassen.

Quellen:
“Everything Else Is Almost Irrelevant”: Era Of Cheap Money Ending, Financial Hell Unleashed
How to get ready for the economic recession coming in 2017
Investor optimism, global economic reality may clash in 2017
The only prediction that really matters for 2017: The global debt collapse begins, followed by the rise of fascist, totalitarian government

http://www.konjunktion.info/2017/01/2017-das-ende-des-billigen-geldes-und-die-ersten-auslaeufer-des-schuldensturms/

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….danke an Holger L.

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Gruß an den Crash
Der Honigmann

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Federico Pieraccini
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

US-Weltmacht ade!

Die zwei vorherigen Artikel beschäftigten sich mit verschiedenen geopolitischen Theorien, ihrer Übertragung in moderne Konzepte und praktische Aktionen, die von den USA in den vergangenen Jahrzehnten unternommen wurden, um die globale Vorherrschaft zu gewinnen. Dieser Teil wird beschreiben, wie der Iran, China und Russland über die Jahre eine Vielfalt von ökonomischen und militärischen Aktionen unternahmen, um den kontinentalen Angriff auf ihre Souveränität durch den Westen abzuwehren; insbesondere, wie die US-Bemühung um die globale Hegemonie eigentlich das Ende des ‚unipolaren Momentes‘ beschleunigte, dank des Entstehens einer multipolaren Welt.

Vom Moment des Berliner Mauerfalls an sah die USA eine einzigartige Gelegenheit, das Ziel eines einzigen globalen Hegemons zu erreichen. Mit dem Ende der Sowjetunion konnte Washington zweifellos nach planetarer Herrschaft streben, ohne Wettbewerb fürchten zu müssen und vor allem keine Konsequenzen. Amerika fand sich selbst als einzige und alleinige Supermacht, mit der Aussicht, ihr kulturelles und ökonomisches Modell über den Planeten auszubreiten, wenn nötig mit militärischen Mitteln.
In den vergangenen 25 Jahren hat es genügend Beispiele gegeben, die demonstrierten, wie Washington kaum zögerte, Länder zu bombardieren, die sich nicht den westlichen Wünschen unterwarfen. In anderen Fällen wurde der ökonomische Rammbock eingesetzt, auf Basis des Räuber-Kapitalismus und finanzieller Spekulation, wodurch buchstäblich souveräne Länder zerstört wurden, wodurch die US-und EU-Finanz-Eliten noch mehr bereichert wurden.

Allianzen, um Widerstand zu leisten
Im Verlauf der vergangenen zwei Jahrzehnte hat sich die Beziehung zwischen den drei großen Mächten auf der Erde radikal geändert.

Iran, Russland und China haben voll und ganz begriffen, dass Union und Kooperation die einzigen Mittel sind, um sich gegenseitig zu stärken. Die Notwendigkeit, für ein gemeinsames Problem zu kämpfen, in Gestalt eines zunehmenden amerikanischen Einflusses auf die inneren Angelegenheiten, haben Teheran, Beijing und Moskau gezwungen, ihre Differenzen zu lösen und zu einer gemeinsamen Strategie zu greifen im gemeinsamen Interesse zur Verteidigung ihrer Souveränität.

Ereignisse wie der Krieg in Syrien, die Bombardierung von Libyen, der Sturz der demokratischen Ordnung in der Ukraine, die Sanktionen gegen den Iran und der direkte Druck auf Beijing im Südchinesischen Meer haben die Integration beschleunigt unter Ländern, die Anfang der 1990-er wenig gemeinsam hatten.

Ökonomische Integration

Analysiert man die ökonomische Macht der USA wird klar, dass übernationale Organisationen wie die der Internationale Währungsfond und die Weltbank Washingtons Rolle als ökonomischen Führer garantieren. Die Säulen, die die zentrale Rolle der USA in der Weltwirtschaft garantieren, können der Geldpolitik der FED und der Funktion des Dollars als globale Reserve-Währung zugeschrieben werden.

Die FED hat unbegrenzte Möglichkeiten, Geld zu drucken, um die ökonomische Macht des privaten und öffentlichen Sektors noch mehr zu fördern und die Rechnungen zu bezahlen dank der sehr teuren Kriege. Der US-Dollar spielt eine zentrale Rolle als Reserve-Währung und als Handels-Währung. Dies verpflichtet praktisch jede Zentralbank, Reserven in US-Dollars zu haben, womit die Bedeutung Washingtons im globalen ökonomischen System verewigt wird.

Die Einführung des Yuan in den internationalen Korb der IWF, die globalen Abkommen für die Asien-Infrastruktur-Investitions-Bank (AIIB) und Beijings Proteste gegen seine Behandlung durch die Welthandelsorganisation (WTO) sind alles Alarmglocken für amerikanische Strategen, die sehen, wie die US-Währung erodiert. In Russland beschloss die Zentralbank, keine Dollar-Reserven anzulegen, sondern stattdessen ausländische Währungen wie die indische Rupie und chinesische Yuan vorzuziehen. Die Rating-Agenturen – die Werkzeuge westlicher Finanz-Oligarchen – haben an Glaubwürdigkeit verloren, sind Mittel geworden, um Märkte zu manipulieren zugunsten spezifischer US-Interessen. Chinesische und russische unabhängige Rating-Agenturen sind eine weitere Bekräftigung Der Strategie von Moskau und Beijing, Amerikas Rolle in der westlichen Ökonomie zu unterminieren.

Die Ent-Dollarisierung schreitet zügig voran, besonders in Bereichen gegenseitiger Geschäftsinteressen. Es wird zunehmend Routine, dass Länder Warengeschäfte machen, die sie in anderen Währungen als dem Dollar abwickeln. Der Vorteil ist doppelt: eine Verminderung der Rolle des Dollars und eine Zunahme des Zusammenspiels zwischen alliierten Ländern. Iran und Indien haben Öl gegen Rupien getauscht und China handelt mit Russland in Yuan.

Ein weiterer Vorteil, den die USA genießt, der wesentlich mit dem privaten Banksektor verknüpft ist, ist der politische Druck, den die Amerikaner durch Finanz-und Bank-Institutionen ausüben können. Das schlagendste Beispiel kann man im Ausschluss Irans vom internationalen SWIFT-Zahlungs-System sehen, sowie der Ausweitung der Sanktionen, einschließlich des Einfrierens der Einlagen Teherans (etwa 150 Milliarden US-Dollar) in ausländischen Banken. Während die USA versucht, auf unabhängige ökonomische Initiativen dreinzuschlagen, vermehren Länder wie Iran, Russland und China ihr Zusammenspiel. In der Periode der Sanktionen gegen den Iran hat die Russische Föderation mit der Islamischen Republik Handel mit wichtigen Gebrauchsgütern getrieben. China hat den Iran unterstützt mit dem Export von Öl gegen Yuan. Und schließlich hat Moskau die Schaffung eines alternativen Bank-Systems an Stelle von SWIFT vorgeschlagen.

Privatbanken, Zentralbanken, Rating-Agenturen und übernationale Organisationen hängen zum großen Teil von der Rolle ab, die Dollar und FED spielen. Das wichtigste Ziel von Iran, Russland und China ist natürlich, diese internationalen Körperschaften weniger einflussreich zu machen. Ökonomische Multipolarität ist der erste und entscheidendste Weg, die freie Wahl für jedes Land auszuweiten, um seine eigenen Interessen verfolgen zu können, und gleichzeitig die nationale Souveränität zu wahren.

Dieses fiktive und korrupte Finanzsystem führte zu der Finanzkrise von 2008. Werkzeuge zur Vermehrung des Reichtums der Eliten, künstliche Aufrechterhaltung eines Zombie-Systems (Turbo-Kapitalismus) haben dazu gedient, Chaos im privaten und öffentlichen Sektor zu verursachen, wie den Kollaps der Lehman Brüder oder die Krise der Asiatischen Märkte Ende der 1990-er.

Das Bedürfnis Russlands, Chinas und des Iran, ein alternatives ökonomisches System zu  finden, ist auch notwendig, um vitale Aspekte der heimischen Ökonomie zu sichern. Der Börsenkrach in China, die Abwertung des Rubels in Russland und die illegalen Sanktionen gegen den Iran haben eine starke Rolle gespielt bei der Konzentrierung der Denkansätze in Moskau, Teheran und Beijing. Das Problem der zentralen Rolle des Dollars zu ignorieren, hätte den Einfluss und die  Rolle Washingtons nur noch verstärkt. Punkte der Übereinstimmung zu finden, statt getrennt zu bleiben, war ein absolutes Muss und keine Option.

Ein perfektes Beispiel, das den falschen US-ökonomischen Ansatz erklärt, kann man an der Trans-Pazifischen Partnerschaft (TPP) und der Investitions-Partnerschaft in den vergangenen Jahren sehen, zwei Handels-Abkommen, die die ökonomische Handels-Vorherrschaft der USA besiegeln sollten. Die heranreifenden ökonomischen Alternativen, die von der Union zwischen Russland, China und dem Iran vorgeschlagen wurden, haben es kleineren Ländern erlaubt, die US-Vorschläge zurückzuweisen und woanders bessere Handels-Abkommen zu finden. In diesem Sinn wird die von Beijing vorgeschlagene Freihandelsregion in Asien und dem Pazifik (FTAAP) zunehmend in Asien als Alternative zur TPP angesehen.

In  gleicher Weise sind die Eurasische Union (EAEU) und der Commonwealth der Unabhängigen Staaten (CIS) immer Schlüsselkomponenten Moskaus gewesen. Die Funktion, die diese Institutionen spielen, wurde stark beschleunigt nach dem Staatsstreich in der Ukraine und der folgenden Notwendigkeit für Russland, sich nach Osten zu wenden auf der Suche nach neuen Geschäftspartnern. Und schließlich ist der Iran, der von Beijing als die Wegscheide des Transits zu Lande und zu Wasser gewählt wurde, ein erstrangiges Beispiel der Integration von geographisch entfernten Ländern, aber mit großen Intentionen, vitale Handelsstrukturen zu integrieren.

Das chinesische Entwicklungsmodell, Seidenstraße 2.0 genannt, stellt eine ernste Bedrohung der globalen Hegemonie-Interessen der USA dar. Das Ziel Beijings ist es, eine volle Integration zwischen den Ländern des Kernlandes und der Randländer zu erreichen mit dem Konzept der See- und Landmacht. Mit einer Investition von 1000 Mrd. US-$ über zehn Jahre wird China selbst zu einem Glied zwischen dem Westen, vertreten durch Europa, dem Osten, vertreten durch China selbst, dem Norden mit dem eurasischen Wirtschaftsraum, dem Süden mit Indien, mit Südostasien, mit dem Persischen Golf und dem Nahen Osten. Die Hoffnung ist, dass ökonomische Kooperation zur Lösung der Diskrepanzen und strategischen Differenzen zwischen Ländern führen wird dank der Handels-Abkommen, die für alle Seiten nützlich sind.

Die Rolle Washingtons wird weiterhin eine der Zerstörung statt des Aufbaus sein. Statt die Rolle einer globalen Supermacht zu spielen, die an Geschäft und Handel mit anderen Ländern interessiert ist, fährt die USA fort, jede ausländische Entscheidung  bezüglich Integration, Finanzen, Ökonomie und Entwicklung als ihre exklusive Domäne anzusehen. Das vorrangige Ziel der USA ist einfach, jedes erreichbare ökonomische und kulturelle Instrument auszunutzen, um Zusammenhalt und Koexistenz zu verhüten. Die militärische Komponente ist gewöhnlich die Trumpfkarte, die  historisch genutzt wird, diese Vision dem Rest der Welt aufs Auge zu drücken. In den jüngsten Jahren, dank der Ent-Dollarisierung und der militärischen Integration, sind Länder wie Iran, Russland und China weniger Subjekt der unilateralen Entscheidungen Washingtons.

Militärische Abschreckung
Die wichtige ökonomische Integration wird begleitet durch eine starke militärisch-strategische Kooperation, die sehr viel weniger öffentlich ist. Ereignisse wie die Kriege im Nahen Osten, der Staatsstreich in der Ukraine und der Druck im Südchinesischen Meer haben Teheran, Moskau und Beijing zu dem Schluss gezwungen, dass die USA eine existentielle Bedrohung darstellen.

In jeder der obigen Szenarien hatten China, Russland und der Iran Entscheidungen zu treffen, bei denen die Pros und Contras einer Opposition zu dem amerikanischen Modell abgewogen werden mussten. Der Staatscoup in der Ukraine brachte die NATO an die Grenzen der Russischen Föderation, was für Russland eine existentielle Bedrohung ist, da seine nukleare Abschreckung bedroht ist. Im Nahen Osten hat die Zerstörung des Irak, Libyens und Syriens Teheran gezwungen, auf die Allianz zu reagieren, die zwischen Saudiarabien, der Türkei und den USA gebildet wurde. In China stellt der konstante Druck in Südchinesischen Meer ein ernstes Problem dar im Falle einer Handelsblockade in einem Konflikt. In allen diesen Szenarien hat der amerikanische Imperialismus existentielle Bedrohungen geschaffen. Aus diesem Grund ist es natürlich, dass Kooperation und technologische Entwicklung, selbst im militärischen Bereich, in den jüngsten Jahren größeren Auftrieb erhalten haben.

Im Fall eines amerikanischen Angriffs auf Russland, China und den Iran ist es wichtig, sich darauf zu konzentrieren, welche Waffensysteme benutzt werden und wie die angegriffenen Länder antworten könnten.

Maritime Strategie und Abschreckung
Gewiss stellen die US-Seestreitkräfte die Verteidigungsfähigkeit von Ländern wie Russland, China und Iran in Frage, die sehr stark von Meeres-Transitrouten abhängig sind. Lasst uns als Beispiel Russland und die arktische Transitroute nehmen, die von großem Interesse nicht nur für Verteidigungszwecke ist, sondern auch für eine schnelle Beförderung von Transitgütern. Das Schwarze Meer hat aus diesem Grunde besondere Aufmerksamkeit durch die USA erfahren wegen seiner strategischen Lage. Auf jeden Fall sind die Antworten proportional zu der Bedrohung gewesen.

Der Iran hat signifikant seine Seestreitmacht im Persischen Golf entwickelt und hat häufig US-Schiffe aus nächster Nähe beobachtet, die dort zur Abschreckung stationiert sind. Chinas Strategie ist noch raffinierter durch Benutzung dutzender, wenn nicht hunderter Fischerboote und Schiffe der Küstenwache, um Sicherheit zu wahren und seine Präsenz im Südchinesischen Meer zu stärken. Dies alles, ohne die maritime Strategie zu vergessen, die von der PLA Navy umrissen wurde, nämlich eine regionale Seemacht in den kommenden Jahren zu werden. Ähnliche strategische Entscheidungen sind von der russischen Seemacht getroffen worden. Außer der Übernahme der Schiffsproduktion aus den sowjetischen Zeiten, haben sich die Russen für die Entwicklung von Schiffen entschieden, die weniger kosten, aber trotzdem gleichwertige Waffensysteme haben wie die amerikanischen Flugzeugträger.

Iran, China und Russland machen Effektivität und Kosten-Einsparung zu einer Taktik, um die wachsende Aggressivität der Amerikaner und der zu erwartenden Kosten einer solchen militärischen Strategie auszugleichen.

Der fundamentale Unterschied zwischen diesen Ländern und den USA bei den Seestreitkräften ist gewaltig. Washington muss seine Seestreitmacht für offensive Zwecke nutzen, während Teheran, Moskau und Beijing  ihre Seemacht ausschließlich für defensive Zwecke brauchen.

In diesem Sinn besitzen diese drei aufsässigen Länder als stärkste Waffen anti-Schiffs-, anti-Luftwaffen- und anti-Ballistik-Systeme. Einfach ausgedrückt, reicht es festzustellen, dass die russischen Waffensysteme wie die S-300 und die S-400 Luftverteidigungssysteme (die S-500 wird 2017 einsatzfähig sein) einfach nur von China und dem Iran übernommen werdem, mit Variationen, die örtlich vorgenommen werden. Wir beobachten zunehmend einen offenen Transfer von Technologie, um die Arbeit der Verweigerung (A2/AD) physischer und Weltraum-Freiheit der USA fortzuführen. Stealth-Flugzeuge, Gruppen von Flugzeugträgern, Interkontinentalraketen und Marschflugkörper erfahren harte Zeiten in so einer Umgebung, wo ihnen das großartige Verteidigungssystem der Russen, Chinesen und Iraner gegenübersteht. Die Kosten einer anti-Schiffs-Rakete, die von der chinesischen Küste abgefeuert wird sind bedeutend niedriger als die Dutzenden Milliarden Dollar für den Bau eines Flugzeugträgers. Dieses Beispiel für Kosten und Effizienz ist es, das die Militärausgaben von China, Iran und Russland geformt hat. Mit den USA im Gleichschritt zu gehen, ohne gezwungen zu sein, riesige Ausgaben für das Militär bereitzustellen, ist der einzig gangbare Weg, um unmittelbare, greifbare Erfolge bei der Abschreckung zu machen und damit auch die amerikanischen expansionistischen Ambitionen zu blockieren.

Ein deutliches Beispiel, wie die Amerikaner auf eine militärische Gegnerschaft von hohem Niveau gestoßen sind, ist Syrien gewesen. Die von Russland und dem Iran eingesetzten Systeme, um die syrische Regierung zu schützen, stellten die Amerikaner vor die Aussicht, im Fall eines Angriffs auf Damaskus, schwere Verluste zu erleiden. Dasselbe gilt auch für die anti-iranische Rhetorik gewisser amerikanischer Politiker und israelischer Führer. Der einzige Grund, weshalb Syrien und der Iran souveräne Länder geblieben sind, ist der, dass die militärischen Kosten einer Invasion oder einer Bombardierung für die Invasoren enorm gewesen wären. Das ist das Wesen der Abschreckung. Natürlich stellt dieses Argument nur zum Teil den nuklearen Aspekt in Rechnung, der aber von mir im vorigen Artikel ausführlich behandelt wurde.

Die Union der Länder des Herzlandes und der Randländer machen die Vereinigten Staaten irrelevant

Die Zukunft des wichtigsten Gebietes des Planeten steht bereits fest. Die Gesamt-Integration von Beijing, Moskau und Teheran liefert die nötigen Antikörper für ausländische Aggression in militärischer und ökonomischer Form. Die Ent- Dollarisierung in Verbindung mit einem Infrastruktur-Plan wie der Chinesischen Seidenstraße 2.0 und der maritimen Handelsroute bietet bedeutende Gelegenheiten für Entwicklungsländer, die den geographischen Raum zwischen Portugal und China einnehmen. Dutzende Länder haben alles, was es braucht, um sich zu integrieren zum gegenteiligen Vorteil ohne sich allzu große Sorgen wegen amerikanischer Drohungen machen zu müssen. Die ökonomische Alternative von Beijing liefert ein ziemlich großes Sicherheitsnetz, um amerikanischen Angriffen zu widerstehen auf die gleiche Weise, die der militärische Schirm den drei Militärmächten durch die SCO zum Beispiel liefert, der die notwendige Unabhängigkeit und strategische Autonomie garantiert. Mehr und mehr Länder weisen deutlich die amerikanische Einmischung zurück und ziehen den Dialog mit Beijing, Moskau und Teheran vor. Duterte in den Philippinen ist nur das jüngste Beispiel für diesen Trend.

Die multipolare Zukunft hat nach und nach die Rolle der Vereinigten Staaten in der Welt reduziert, vor allem als Reaktion auf ihre Aggression bei der Durchsetzung der globalen Herrschaft. Die ständige Forderung nach planetarer Vorherrschaft hat die Länder, die ursprünglich westliche Partner waren, gedrängt, ihre Rolle in der internationalen Ordnung neu zu überdenken, wobei sie langsam aber sicher in das gegnerische Lager von Washington wechselten.

Die Konsequenzen dieses Prozesses haben das Schicksal der Vereinigten Staaten besiegelt, nicht nur als Antwort auf ihre Forderung nach Vorherrschaft, sondern auch wegen ihrer Bemühungen, ihre Rolle als einzige globale Supermacht aufrechtzuerhalten. Wie ich bereits in den vorhergehenden Artikeln sagte, war das Ziel Washingtons im Kalten Krieg, die Bildung einer Union zwischen den Ländern des Herzlandes zu verhüten, die dann die USA vom wichtigsten Gebiet des Globus ausschließen könnte. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs richtete man den Blick auf die unwahrscheinliche Aufgabe, die Länder des Herzlandes zu erobern, um die ganze Welt zu beherrschen. Die Folgen dieser Fehlberechnung haben die Vereinigten Staaten dahin gebracht, die Rolle eines bloßen Beobachters zu spielen, der die Unionen und Integrationen beobachtet, die die eurasische Zone und den Planeten in den nächsten fünfzig Jahren revolutionieren werden. Die verzweifelte Sucht, die Unipolarität Washingtons durchzusetzen hat paradoxerweise  den Aufstieg einer multipolaren Welt beschleunigt.

Im nächsten und abschließenden Artikel will ich beleuchten, was wahrscheinlich eine Veränderung in der amerikanischen Außenpolitik sein wird. Wenn wir die ersten beiden Artikel im Kopf behalten, in denen das Herangehen zu Land durch MacKinder im Gegensatz zum maritimen Mahan untersucht wird, wollen wir versuchen zu umreißen, wie Trump versucht, die Eindämmung der Randländer zu verwirklichen, um den Schaden für die USA zu begrenzen, den eine völlige Integration zwischen den Ländern Russland, China, Iran und Indien mit sich brächte.

Federico Pieraccini ist ein unabhängiger Freelance-Schriftsteller, spezialisiert auf internationale Fragen, Konflikte, Politik und Strategie.
Quelle – källa – source

https://einarschlereth.blogspot.de/2017/01/wie-ein-vereintes-iran-russland-und.html
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Gruß an die Allianzen
Der Honigmann
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Die staatliche Rettung der italienischen Monte Paschi bedeutet, dass die EZB – und damit sie europäischen Steuerzahler, also auch die deutschen – die maroden italienischen Banken retten müssen. Europa steht vor einer schweren Finanzkrise.

Der italienische Euro. (Foto: dpa)

Der italienische Euro. (Foto: dpa)

Von der großartigen Ankündigung, die Steuerzahler werden bei Banken-Pleiten nicht mehr zur Kasse gebeten, bleibt nichts übrig. Der italienische Staat ist gezwungen, die Krisenbank Monte dei Paschi mit einer Kapitalspritze von 5 Milliarden Euro zu retten, um einen Run der Sparer und Anleger auf alle Banken zu verhindern. Die Entscheidung ist falsch, aber als Feuerwehr-Aktion unvermeidbar, weil Italien wie alle EU-Staaten und vor allem die EURO-Länder in dem Regel-System der EU gefangen ist: Zahllose, absurde Vorschriften treiben die Banken und mit ihnen die gesamte, europäische Wirtschaft in eine dramatische Krise.

Was ist ein notleidender Kredit?

Aus den zahlreichen EU-Vorschriften sei an erster Stelle die Definition eines notleidenden Kredits herausgegriffen.

– Ein Kunde wird als gefährdet eingestuft, wenn er sein Konto länger als 90 Tage überzieht. Dabei ist es irrelevant, ob dieser Kunde ein Millionen-Depot bei der Bank hat oder tatsächlich in Schwierigkeiten ist. Die Bank muss jedenfalls alle Forderungen mit zusätzlichem Kapital unterlegen. Hier entsteht bereits ein so genannter Bedarf an Eigenkapital, der in vielen Fällen tatsächlich nicht gegeben ist.

– Treten bei einem Unternehmen Probleme auf, muss die Bank sofort auf die Bremse steigen, die Außenstände als gefährdet einstufen, die weitere Finanzierung drosseln und die bestehenden Forderungen mit sehr viel zusätzlichem Eigenkapital unterlegen. Auch wenn die Firma Vermögen hat.

– Es wäre die primäre Aufgabe einer Bank, gemeinsam mit dem Kunden die Überwindung einer schwierigen Phase zu meistern. Das darf eine Bank heute nicht mehr. Die Folge: In vielen Fällen können die betroffenen Firmen eine Krise nicht überstehen, gehen unter und die Bank verliert alle Außenstände. Könnte die Bank helfen, würden viele Betriebe überleben.

Die Erfahrungen über Jahrzehnte zeigen, dass bei einem aktiven Zusammenwirken von Banken und Kreditnehmern die Ausfälle in verkraftbaren Grenzen bleiben. Die EU-Regularien zielen darauf ab, jedes Risiko zu vermeiden und erhöhen dadurch das Risiko enorm.

Wenn also derzeit ständig von den hohen notleidenden Krediten die Rede ist, bei Monte dei Paschi sind es 55 Milliarden, so bedeuten diese Aussagen keineswegs, dass die Mittel jedenfalls verloren oder die Kunden pleite sind. Es macht also keinen Sinn, diese Forderungen durch eine Kapitalspritze des Staates zu sichern. Notwendig wäre vielmehr die Beseitigung der unsinnigen Regeln, damit die Banken wieder als Partner ihrer Kunden agieren können.

Die EU hat die funktionierende Maschine „europäisches Kreditwesen“ zum Stillstand gebracht

Mit dem Regelwerk Basel III und anderen Vorschriften hat die EU eine Kreditbremse ausgelöst, da Finanzierungen nur mehr möglich sind, wenn die Banken über sehr viel Eigenkapital verfügen und die Kunden laufend hohe Einnahmen und eine starke Kapitalbasis haben.

In der Folge mussten die Institute in den vergangenen Jahren das Kreditgeschäft extrem einschränken. Dieser Effekt hat entscheidend zur Lähmung der Konjunktur in Europa beigetragen. Die aktuelle Flaute bringt wiederum zahlreiche Unternehmen in Schwierigkeiten, die trotz Basel III Kredite haben. Und nun werden diese und ihre Banken durch die realitätsfremde Definition eines gefährdeten Kredits in eine noch tiefere Krise getrieben.

Die EU hat in die funktionierende Maschine „europäisches Kreditwesen“ eingegriffen und die Anlage zum Stillstand gebracht.

Die Groteske: Die Regeln wurden im Gefolge der Finanzkrise geschaffen, die allerdings nicht von den Krediten an Unternehmen und Privathaushalte ausgelöst wurde, sondern durch gigantische, missglückte Spekulationen entstanden ist. Die Spekulation wurde aber durch die Regularien nicht unterbunden.

Paradoxer Weise spielt die Spekulation trotz der Erfahrungen aus der Finanzkrise derzeit eine entscheidende Rolle: Viele Banken, die die Eigenkapital-Vorschriften nicht erfüllen, versuchen mit riskanten Spekulationen doch noch hohe Gewinne zu machen, mit denen die Kapitallücken gefüllt werden könnten. Auch Monte dei Paschi hat dies erfolglos versucht und hat damit die Lage der Bank zusätzlich verschlechtert.

Die Fehler der Banken rechtfertigen nicht die Fehler der Politik

Politiker und Banken-Aufseher rechtfertigen den Wust an unsinnigen Vorschriften mit den Fehlern der Banken, die zur Finanzkrise 2008 geführt haben. Die Fehler der Banken sind unbestritten. Derzeit richten allerdings die Vorschriften der Politik und der Aufsicht noch weit größeren Schaden an.

Die EU-Behörden haben zur Sicherung des Finanzsystems eine Reihe von Instrumenten entwickelt, die sich als wirkungslos und schädlich erweisen: Bail-in, Stresstests, Banken-Testamente und andere.

Bail-in: Die Einleger sollen wie Eigentümer der Bank ihr Geld verlieren

Ein zentrales Element der EU-Bankenpolitik ist der so genannte bail-in. Die Wortschöpfung resultiert aus der Umkehr des Begriffs bail-out, der die Rettung eines Schuldners bezeichnet. Bisher galt als Grundprinzip, dass Einleger bei einer Bankenkrise geschützt werden müssen, weil sonst ein Flächenbrand entsteht: Die Unternehmen können ihre Lieferanten und Mitarbeiter nicht bezahlen und schlittern reihenweise in die Pleite, die Privathaushalte verlieren den Zugriff auf ihre Reserven. Jetzt gilt das genaue Gegenteil: Bei einer Bankenkrise müssten die Einleger wie Eigentümer behandelt werden. Die Argumentation lautet: Bei jedem Konkurs verlieren die Gläubiger Geld, warum soll dies bei einer Bank nicht der Fall sein. Und: Man muss sich als Kunde die Bank ansehen, der man sein Geld anvertraut.

Mit Monte dei Paschi ist die Bankpolitik in der Realität angekommen

In den Regularien wird betont, dass die „kleinen Sparer“ auch beim bail-in geschont werden sollen, also gleichsam nur als letzte Opfer zahlen müssten. Schon dieser Grundsatz ist problematisch, da Sparer das Geld oft länger liegen lassen können, Unternehmen hingegen laufend Zahlungen vornehmen müssen. Am akuten Fall der Monte dei Paschi zeigt sich aber, dass die Abgrenzung der „kleinen Sparer“ schwer möglich ist, wenn tausende Kunden Nachrang-Anleihen gezeichnet haben. Würden diese nun ihr Geld verlieren, käme unweigerlich ein Run aller Einleger auf alle Banken zustande und eine umfassende Wirtschaftskrise wäre die Folge.

Wie problematisch bail-in ist, hat sich bei Monte dei Paschi in den vergangenen Monaten gezeigt. Nachdem bekannt wurde, dass das Institut Probleme hat, haben die Kunden nach und nach Einlagen abgezogen, da sie fürchten müssen bei einem Zusammenbruch ihr Geld zu verlieren. In Summe waren das Milliarden, wodurch die Liquidität reduziert und die Krise der Bank verschärft wurde.

Die Stresstests verschärfen die negative Wirkung von Basel III

Geradezu als Wundermittel werden die Stresstests gefeiert. Dieses Werkzeug wird im Besonderen bei der Aufsicht von systemrelevanten Großbanken durch die EZB angewendet. Die Vorgabe ist festzustellen, ob die betreffende Bank bei einer möglichen Verschlechterung der Wirtschaftslage größere Kreditausfälle aus eigener Kraft meistern kann. Die Risiko-Vermeidung steht im Vordergrund und so bewerten die Tester alle Forderungen äußerst kritisch. Man verlangt dann von den Banken noch mehr Eigenkapital als dies von Basel III vorgeschrieben wird. Nachdem diese Beträge weder aus den Gewinnen zu erwirtschaften noch über Kapitalerhöhungen aufzutreiben sind, steigen die Banken bei der Kreditvergabe zusätzlich auf die Bremse um das Risiko zu reduzieren, wodurch die wirtschafts-hemmenden Effekte von Basel III verschärft werden.

Die „Testamente der Banken“ erschweren langfristige Finanzierungen

Neben der generellen Risiko-Vermeidung verlangen Politik und Aufsicht, dass die Möglichkeit bestehen muss, eine Bank im Krisenfall rasch abzuwickeln. Für diesen Bereich ist der Banken-Abwicklungs-Mechanismus der EU zuständig. Jede Bank muss eine Art ständig aktualisiertes Testament vorweisen können, in dem die Vorgangsweise bei einer raschen Liquidierung aufgezeigt wird. Die Konsequenz: Die Institute müssen ihre längerfristigen Veranlagungen einschränken. Genau die langfristige Finanzierung von Investitionen ist aber eine der Hauptaufgaben der Banken. Nicht unerwähnt darf der Umstand bleiben, dass allerdings Schulden der Staaten mit jahrzehntelangen Laufzeiten finanziert werden können.

Der Abwicklungsfonds könnte nicht einmal eine einzige Bank retten

Um dem Abwicklungs-Mechanismus die Arbeit zu erleichtern, wird bei dieser EU-Stelle ein Abwicklungsfonds durch die Banken aufgebaut. Im Jahr 2022 soll dieser Fonds 55 Mrd. Euro erreichen und für Bankenrettungen in ganz Europa zur Verfügung stehen. Das ist pikanter Weise genau der Betrag, der schon heute allein bei der Monte dei Paschi als gefährdet bezeichnet wird.

Die geforderten Kapitalerhöhungen sind nicht realisierbar

Ständig wird von den Banken die Bereitstellung von mehr Eigenkapital verlangt. Die Vorgaben sind aus den Gewinnen nicht zu erfüllen: Die schwache Wirtschaftslage, die Erschwernisse bei der Vergabe von Krediten und nicht zuletzt die niedrigen Zinsen drücken auf die Ertragslage. Also sollten die Banken sich an den Kapitalmarkt wenden. Nur: Welcher Anleger ist bereit in eine Bank zu investieren, die in Schwierigkeiten ist. In dieser Situationen werden Aktien eher verkauft und nicht gekauft. Damit nicht genug: Basel III bestimmt, dass eine Bank keine oder nur gekürzte Dividenden zahlen darf, solange die Kapitalreserven nicht ausreichend hoch sind.

Monte dei Paschi hat in den vergangenen Monaten versucht, 5 Milliarden aufzutreiben und ist gescheitert. Jetzt ist die Bank auf die Hilfe des Staates angewiesen.

Die italienische Rettungsaktion finanziert letztlich die EZB

Mit Monte dei Paschi ist die europäische Bankenpolitik in der Realität angekommen. Krisen-Banken bekommen kein Kapital und der Versuch, über bail-in die Einleger zahlen zu lassen, ist gescheitert. Die politischen und wirtschaftlichen Risiken eines bail-in durch die Anleger sind zu groß, also springt der Staat ein. Nur: Der italienische Staat hat bereits 2.200 Milliarden Schulden und diese Summe entspricht mehr als 130 Prozent des BIP, also mehr als dem Doppelten der 60 Prozent, die in den Maastricht-Regeln der EU als Obergrenze festgelegt sind.

Italien ist einer der großen Nutznießer der Übernahme von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank. Die zusätzliche Verschuldung zur Rettung der Monte dei Paschi und anderer, gefährdeter italienischer Banken finanziert also indirekt die EZB. Die Zentralbank hat aber bereits über 1.600 Mrd. Euro der insgesamt über 9.000 Mrd. betragenden Schulden der EURO-Staaten übernommen und ist damit ein enormes Risiko eingegangen. Nachdem Italien kein Einzelfall bleiben dürfte, zeichnet sich nun auch die indirekte Finanzierung von großen Banken-Pleiten durch die EZB ab, wodurch eine zusätzliche Gefährdung entsteht.

Monte dei Paschi soll jetzt 5 Mrd. Euro bekommen, Regierung und Parlament in Rom haben aber bereits einen Rahmen von 20 Mrd. für weitere Bankenrettungen beschlossen.

Die europäische Einlagensicherung ist bereits Geschichte, bevor sie noch beschlossen wurde

Gemeinsam mit der bei der EZB angesiedelten Aufsicht der großen, systemrelevanten Banken und dem Banken-Abwicklungsmechanismus, die beide schon bestehen, sollte mit einem dritten Element die so genannte Europäische Banken-Union gebildet werden: Das dritte Element wäre eine europäische Einlagen-Sicherung, bei der alle Banken für alle Banken haften.

Diese Einrichtung ist bisher nicht geschaffen worden und wird angesichts der Krisenerscheinungen, die nicht nur in Italien festzustellen sind, kaum zustande kommen. Es ist den Eigentümern und Kunden einer gesunden, soliden Bank nicht zumutbar für irgendwelche Institute irgendwo in Europa zu haften. Es bestünde immer die Gefahr, dass die Krisenbanken die erfolgreichen Banken mit in die Pleite reißen.

Dem Konzept der Banken-Union liegt eine weitere Illusion zugrunde, die nun auch geplatzt ist: Durch die Banken-Aufsicht würde jede Bank genau kontrolliert werden und daher so solide arbeiten, dass alle anderen Institute getrost für die Einlagen haften könnten. Dass die Aufseher Wunder wirken, glaubt heute niemand mehr.
Basel IV und die weitere Schonung der Spekulation

Bei der ab Jänner 2017 in eine konkrete Phase tretenden Verschärfung der Basel-III-Regeln durch Basel IV wird die Spekulation weiter geschont, allerdings mit einer Groteske bekämpft: Die Aufseher sollen bei Prüfungen feststellen, ob bei Spekulationen in den jeweils vorangegangenen zwei Jahren die kontrollierte Bank stets ausreichend Kapital und Liquidität hatte, um das eingegangene Risiko auch verkraften zu können. Auf diese Weise werden nur Strafen begründet, aber keine Milliarden-Verluste verhindert.

Die Spekulation wird als Wachstumsmotor dargestellt

Wenn Banken spekulieren, sind unweigerlich die Einlagen gefährdet. Aus diesem Grund sollte Banken die Spekulation untersagt werden. Spekulieren mag wer will mit seinem eigenen Geld. Banken, die spekulieren, nehmen beim Scheitern der gewagten Transaktionen die Staaten in Geiselhaft, weil sie gerettet werden müssen, um Verluste der Einleger mit anschließenden Kettenreaktionen zu verhindern. Diesem Umstand wurde in den USA mit der im Dodd-Frank-Act verfügten Spekulationsbremse Rechnung getragen, wodurch die US-Banken heute solider sind als die europäischen. Der neue Präsident der USA, Donald Trump, will diese Regelung aufheben. Für diese Absicht hat Trump Applaus vom Präsidenten der EZB, Mario Draghi, geerntet. Draghi meint, allen Krisenerfahrungen zum Trotz, dass die Aufhebung der Spekulationsbremse das Wachstum fördern würde. Draghi ist nicht nur Präsident der EZB, unter seiner Führung wird auch Basel IV vorbereitet, sodass wohl kaum mit einer Unterbindung der Spekulation durch europäische Banken zu rechnen ist.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/26/deutsche-steuerzahler-muessen-banken-in-italien-retten/

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Gruß an die Steuerzahler

Der Honigmann

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….in einer Nacht- und Nebelaktion hat Indien Anfang November die 500- und die 1.000-Rupien Noten im Wert von umgerechnet etwa 6,88 beziehungsweise 13,76 Euro für ungültig erklärt.

Auch die Europäische Zentralbank hat gegen den Widerstand der Bundesbank bereits den ersten Schritt zum
Bargeldverbot eingeleitet, indem sie den 500-Euro-Schein abschaffen wird.
Zur Enteignung der Sparer durch Negativzinsen gehört ein Bargeldverbot – oder zumindest die Abschaffung
mittlerer und größerer Scheine.

Andernfalls können Sparer ihr Geld unter der sprichwörtlichen Matratze lagern und so die Negativzinsen
umgehen. Aber selbst das Verbot mittlerer und größerer Stückelungen ermöglicht deutlich niedrigere negative
Zinsen als aktuell. Es ist schlicht sehr teuer und umständlich, beispielsweise hunderttausend Euro in Fünf-
Euro-Noten im Schließfach zu lagern.

Die Bargeldfeinde in Politik, Medien und Wissenschaft zielen daher primär auf große Scheine. Sie sollen zuerst
aus dem Verkehr gezogen werden und erst dann zunehmend auch die kleineren.
Im Wesentlichen handelt es sich bei der Wahl großer Beträge – 500-Euro-Note oder 5.000-Euro-Bargeld-
Obergrenze – um eine Burger Täuschung.

Denn die wenigsten Bürger zahlen im Alltag ihre Rechnungen mit 500-Euro-Noten. Dementsprechend soll bei
der Abschaffung mit der 500- Euro-Note begonnen werden. Diese Täuschung soll den Widerstand in der
Bevölkerung mindern.
Und auch für eine Bargeld-Obergrenze werden erst große Zahlen genannt, die dann leicht im Laufe der Zeit
herabgesetzt werden können.

Wenn einmal die Obergrenze von 5.000 Euro je Zahlung eingefuhrt wurde, ist ein späteres Herabsetzen
beispielsweise auf 1.000 und dann 100 Euro viel leichter durchführbar.
Wurden gleich niedrige Beträge angesetzt, wäre der Widerstand viel höher, so das Kalkul.
Nur zum Vergleich: In Belgien gilt bereits eine generelle Bargeld-Obergrenze von 3.000 Euro, in Griechenland
von 1.500 Euro und in Portugal, Italien und Frankreich bereits sogar eine von 1.000 Euro.
In einer freiheitlichen Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein, dass die Burger selbst uber ihre Belange
entscheiden.

Ob sie Kredite gewähren oder Bargeld vorziehen, ob sie in Aktien, Edelmetallen oder Immobilien sparen, das
sollte ihre persönliche Entscheidung sein.
Am Ende dieses jahrzehntelangen Schuldenzyklus will der Staat aber zunehmend, wie in vergleichbaren
Situationen in der Vergangenheit, nach diktatorischen Maßnahmen greifen und die Freiheit einschränken.
Bargeldrestriktionen gehören dazu.
Die Hauptprotagonisten dieser Vorgehensweise schrecken vor Halb- und Unwahrheiten nicht zurück.
Sie schieben den Kampf gegen das Böse in Form der Kriminalität vor, um Medien und Öffentlichkeit und zum
Teil auch andere Politiker zu manipulieren.
Deswegen soll mit dem Bargeld eine wichtige Schutzmöglichkeit verschwinden. Wenn Geld aber nicht mehr als
Bargeld physisch vorhanden ist, sondern nur noch als Buchgeld auf Konten, hat letztlich immer auch ein Dritter
die Kontrolle. Sie sind dann nicht mehr alleiniger Herr Ihres Geldes!

Wie CNBC berichtete, legt ein neuer Bericht der dänischen Firma Saxo Bank fest, dass die von der Trump-
Administration erwartete Ausgaben-Bindung “ U.S. Wachstum und Inflation zu Sky Rakete, zwingt die Federal
Reserve den USD-Dollar auf den Mond zu schießen. „Als Folge werden Russland, China und anderen
Schwellenländern eher weg von Mainstream-Banking-Systeme und werden versuchen Alternative Formen der
Währung, wie BTC zu forcieren! „Bitcoin als das Gesicht ALLER Crypto-Currencies profitiert von diesem
Chaos“, erklären die Saxo Bank-Forscher. „Wir konnten sehen, dass der Bitcoin sich leicht verdreifachen wird
über das nächste Jahr! Wir gehen von dem aktuellen $ 700 aus und den BTC sehen wir bis zu $ 2.100. in
2017!“
SCHAUT SELBST—ES SIND AUCH ZWEI VIDEOS DABEI—DIESE KANN ICH ABER NICHT ÜBERSETZEN!
Das ist genau das…., was ich auch sehe! Trump spielt eine Rolle, mehr noch Indien und andere Schwellen-
Länder. Der momentane Preis des BTC in Indien, wird demnächst alle anderen Börsen erreichen
Die Unternehmen in Indien sind seit der „ENTWERTUNG“ bewegungslos, Bitcoin und Asiadigi-Coin profitieren
von der Demonetisierung! Das Volk am Rande des Wahnsinn!
Abhishek Bhandari von Asiadigicoin (ADCN) erklärt, wie die fortschreitende Demontage des Bargeldes in
Indien Bitcoin und anderen digitalen Währungen hilft.
Cointelegraph: Würden Sie sagen, dass die jüngste Demontage in Indien ein Schritt in die richtige Richtung
ist?
Abhishek Bhandari: Gut…., für die zentralisierte Währung ist es ein großer Schritt und eine vorübergehende
Lösung für ein Land wie Indien, wo wir vor einer Menge Probleme wie Korruption, falsche Währung, schwarzes
Geld, etc. stehen. Die indische Wirtschaft brauchte einen solchen Schritt zu reinigen und Aktualisieren den
gesamten Währung-Mechanismus.

CT: Wie geht die Wirtschaft mit diesem Thema um?

AB: Alle Unternehmen wurden für den letzten Monat in ihren Handlungen gestoppt, da die Leute damit
beschäftigt waren, die alte Währung zu tauschen, und das hat die Geschäfte sehr negativ beeinflusst. Dieses
Mal ist die Hochzeit-Saison in Indien und alle diese Unternehmen sind mit vielen Fragen überfordert. Die
Lebensmittelindustrie, Milchindustrie und alle saisonalen Unternehmen werden große Verluste einfahren,
aufgrund dieser Entscheidung.

CT: Wie hat es den normalen Inder beeinflusst?

AB: Es war sowohl positiv als auch negativ. Auf lange Sicht kann es ein positiver Schritt sein, um Schwarzgeld
oder unerklärliches Geld auszulöschen und dieses Gleichgewicht in der Gesellschaft zu schaffen, wo die
Regierung nun Programme für die Bürger nach dem verfügbaren Währungsangebot auf dem Markt planen
kann.
Die indische Regierung entwickelt eine Menge von Initiativen, um eine bargeldlose Gesellschaft zu schaffen
und drängen alle, digitale Transaktionen zu machen.
Als solch ein großes Land war dieser Schritt ein Schocker für viele, die ungebildet sind und keinen Zugang zum
Bankensystem haben, da die alte Währung nur in Banken oder Postämtern hinterlegt werden kann. Für sie ist
es eine große Herausforderung, mit dieser Aktion fertig zu werden und zu digitalen Geldnutzern über Nacht zu
werden.
Das begrenzte Angebot an neuem Bargeld hat sowohl Unternehmen als auch 90 Prozent der indischen
Gesellschaft beeinträchtigt, da Transaktionen nur in bar stattfinden. Darüber hinaus haben die Grenzen für den
Rückzug die Hände der Menschen von der Verwendung ihrer hart verdienten Geld verkettet.

CT: Hat die Situation die Inder zum Bitcoin User geführtt?

AB: Ja, dies war ein Augen-Öffner für viele, die lernen, waren aber skeptisch gegenüber Bitcoin, Asiadigic-Coin
oder anderen dezentralen Verschlüsselungen und seither hat Bitcoin in Indien eine höhere Rate als auf dem
internationalen Markt verkauft. Jetzt sind die Menschen mehr offen für das Verständnis des Begriffs und
wahrnehmen cryptocurrency zu besser, sicherer und eine sicherere Form des Geldes, um ihren Reichtum zu
speichern.

CT: Glauben Sie, dass die Suche nach einer bargeldlosen Gesellschaft in Indien gelingen wird?

AB: Es ist eine sehr harte Aufgabe, Indien bargeldlos über Nacht zu machen, aber irgendwann bin ich sicher,
dass sich die Leute an die sich wandelnde Wirtschaft anpassen würden, da die Inder schnelle Lerner sind.
Unsere Regierung bemüht sich darum, den Menschen dabei zu helfen, digitale Transaktionen zu machen.
Power Hashing ist auch als Community sehr aktiv, um die aufkommende Tendenz der bargeldlosen
Transaktionen mit digitalen Währungen bewusst zu machen und kontinuierlich auch Bildungsseminare
durchzuführen.

CT: Sind die Inder von dieser stürmischen Politik überrannt?

AB: Es war eine gemischte Antwort aus der Gesellschaft, die Menschen leugnen nicht die Probleme, mit denen
sie konfrontiert wurden aber die meisten Menschen unterstützen diese Entscheidung. Stehen in Schlangen an
Banken und Geldautomaten. Das ist frustrierend für sie aber sie haben hoffen auf die langfristigen Vorteile.

https://www.bitcloudacademy.com/yggdrasil

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Gruß an die Analysten

Der Honigmann

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Von Ernst Wolff

Wohl kaum jemand sieht der Zukunft zu Jahresbeginn 2017 mit ungetrübtem Optimismus entgegen. Zu recht, denn die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm. Doch gerade schwierige Großwetterlagen erfordern einen klaren Kopf und präzise Orientierung.

Beides aber ist schwer zu erlangen, wenn man ständig dem Trommelfeuer der etablierten Mainstream-Medien ausgesetzt ist. Dort werden Halbwahrheiten mit Unwahrheiten gemischt, tatsächliche Sachverhalte verdreht, Ängste geschürt und Vorurteile bedient.

Wer auf diese Weise unter einer Flut von Informationen erstickt,  wendet sich deshalb gern „Experten“ zu, die ihm im Labyrinth unserer Gesellschaft den Weg weisen sollen. Eine ganze Heerschar solcher Politik- und Wirtschafts-„Experten“ war in den vergangenen Wochen aktiv, um uns allen die Weltlage zum Jahreswechsel und die Aussichten für 2017 zu erklären.

Das Problem: Die vermeintlich fundierten Analysen dieser „Experten“ lenken genauso wie die übliche Berichterstattung  von den wahren Schuldigen an den derzeitigen Problemen – Spekulanten, Bankern und den ihnen hörigen Politikern – ab, erzeugen Panik, wo diese vollkommen unangebracht ist, und verharmlosen, wo dringende Aufmerksamkeit geboten wäre.

Hier ein Beispiel dafür, wie wir alle durch derartige Analysen fehlinformiert werden und Gefahr laufen, wirkliche Bedrohungen nicht wahrzunehmen oder zu unterschätzen:

Der Fall Monte dei Paschi

Es gibt kaum einen Wirtschafts- oder Finanz-„Experten“, der sich in den vergangenen Wochen nicht mit der Frage beschäftigt hat, ob die älteste italienische Bank Monte del Paschi di Siena denn nun gerettet werde, ob ihre Rettung durch den italienischen Staat oder die EU erfolgen und ob die EZB grünes Licht dafür geben werde. Dabei wurde immer wieder betont, wie gefährlich ein „Fallenlassen“ des Institutes durch die Verantwortlichen wäre.

Jede der gestellten Frage hätte von vornherein uneingeschränkt mit „ja“ beantwortet werden können. Die Monte dei Paschi kann nämlich unter keinen Umständen fallen gelassen werden, weil sie sonst den allseits bekannten Domino-Effekt auslösen und das gesamte globale Finanzsystem gefährden würde. Die italienische Regierung kann also gar nicht anders als ihren Teil dazu beizutragen und EU und EZB können ebenfalls nicht anders als einer Rettung zuzustimmen.

Ebenso wie die politischen Scheingefechte zwischen Rom, Brüssel und Berlin haben sämtliche „Experten“-Analysen um die Monte dei Paschi die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Fragen gerichtet, die im Grunde gar keine waren. Damit aber haben sie von einem Problem abgelenkt, das im Hintergrund lauert, immer größere Ausmaße annimmt und für uns alle zu einer ständig zunehmenden Gefahr wird: Die Reaktion der Finanzindustrie auf den unvermeidlichen Zerfall der EU.

Bail-out statt Bail-in

Nach der Krise von 2008, in der die Banken durch ein Bail-out (also mit Hilfe von Steuergeldern) gerettet wurden, hat die EU die Bail-in-Regelung eingeführt. Sie gilt seit dem 1. Januar 2016 in allen EU-Ländern und besagt, dass im Fall des drohenden Zusammenbruchs einer Bank zunächst Anleger, Aktionäre und Sparer zur Kasse gebeten werden müssen und dass erst danach der Steuerzahler belastet werden darf.

Diese Regelung ist bereits 2013 auf Zypern und Ende 2015 bei vier italienischen Banken in der Toskana angewandt worden. Im letzten Fall hat sie, da sehr viele Mittelständler als Anleger betroffen waren, eine Welle des Protestes ausgelöst. Da bei der Monte dei Paschi mehr als 150.000 private Anleger betroffen wären, hat sich die italienische Regierung aus Angst vor Protesten und deren politischen Folgen strikt geweigert, das Bail-in anzuwenden.

Zwar hat die EZB (vor allem auf deutschen Druck hin) versucht, die Regierung in Rom umzustimmen – jedoch ohne Erfolg. Das hat dazu geführt, dass Italien nun mit dem Einverständnis der EU und der EZB soeben eingeführtes geltendes Recht außer Kraft setzt, um die Monte dei Paschi mittels eines Bail-outs über Wasser zu halten.

Diese – vorübergehend wirksame – Rettungsmaßnahme wird von den „Experten“ derzeit als „Sieg der Vernunft“ gefeiert und dem breiten Publikum als „Lösung der italienischen Probleme“ präsentiert. Das aber ist nicht nur falsch, sondern hindert diejenigen, die es für bare Münze nehmen, daran, Vorkehrungen für eine kommende Krise zu ergreifen, deren Ausmaß gar nicht abzuschätzen ist.

Die tatsächliche Alternative heißt: Bankenrettung oder Volksaufstand

Tatsächlich weigert sich die vor unseren Augen zerfallende EU, die von ihr selbst geforderte Regelung des Bail-in im Fall der Monte dei Paschi zu erzwingen, weil sie fürchtet, dass die Enteignung von Anteilseignern, Aktionären und Sparern im Extremfall einen Volksaufstand auslösen, zumindest aber zu einem für das Bankensystem höchst gefährlichen Banken-Run führen könnte.

Damit aber nimmt die Eurokrise eine völlig neue Qualität an. Noch im vergangenen Jahr hat die EU nämlich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine weitere Bankenrettung mit Steuergeldern, also ein Bail-out, zu verhindern. Zu diesem Zweck hat sie 2015 sechs Mitgliedsländer verklagt und gezwungen, die Bail-in-Regelung umgehend zu geltendem Recht zu erklären. Dass sie dieses nun bei der Monte dei Paschi nicht juristisch erzwingt, zeigt, dass die EU derzeit keinen anderen Ausweg mehr sieht, als vor möglichen Protesten zurückzuweichen und auf ein Bail-out zurückzugreifen.

Das aber wird für die arbeitenden Menschen in Italien und ganz Europa drastische Folgen haben. Die Regierung in Rom wird mit allen Mitteln versuchen, die für die Bankenrettung ausgegebenen Gelder an anderer Stelle einzusparen, d.h. sie wird Kürzungen im Sozialbereich vornehmen, Steuern erhöhen, den Niedriglohnsektor ausweiten, das Arbeitsrecht weiter aufweichen und möglicherweise den Mindestlohn senken.

All diese Maßnahmen werden die ohnehin tiefe soziale Krise im Land weiter verschärfen. Gleichzeitig wird sich die Lage im Bankensektor durch die Rettung der Monte dei Paschi keinesfalls grundlegend verbessern. Die Probleme sind nur aufgeschoben und werden in absehbarer Zeit in noch schärferer Form erneut auftreten. Das bedeutet: Beim Eintritt der nächsten Krise wird das Potenzial für eine soziale Explosion noch größer sein als zurzeit.

Der Weg führt letztendlich in den Finanz-Faschismus

Für den Rest Europas hat die Rettung der Monte dei Paschi ebenfalls erhebliche Auswirkungen: Die erneute Belastung von Steuerzahlern wird politisch zu weiteren Verwerfungen und zu einer weiteren Zersetzung der EU führen, da die Mehrheit der EU-Bürger derartige Zahlungen – wie die Abstimmung zum Brexit eindrucksvoll gezeigt hat – ablehnt.

Zum anderen wird durch die Rettung der Monte dei Paschi ein Präzedenzfall geschaffen, der es so gut wie unmöglich machen wird, irgendwo in Europa noch einmal die Bail-in-Regelung anzuwenden. Das heißt: Es wird bei zukünftigen Bankenproblemen weitere Bail-outs geben – mit der Folge, dass weiteres Geld gedruckt, der Euro noch stärker entwertet und die Blasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten noch weiter aufgebläht werden.

Da auch die Finanzindustrie weiß, dass am Ende dieses Weges nur noch die Alternative Crash oder Hyperinflation steht, wird sie die Politik und die EZB irgendwann ultimativ dazu auffordern, das Ruder herumzureißen und zu diesem Zweck auf das Bail-in zurückzugreifen. Das aber wird dann nur unter Anwendung von Gewalt gegen die Bürger möglich sein – der Grund, warum Polizei und Militär derzeit überall (unter dem Vorwand der Terrorismus-Bekämpfung) aufgerüstet werden.

Sollte aber auch der Einsatz von Polizei und Militär nicht ausreichen, bleibt der Finanzindustrie nur noch eine Möglichkeit: Dann wird sie auf die Abschaffung des letzten Rests an verbleibender Demokratie setzen und die Karte des Faschismus ziehen. (Die Unterstützung Donald Trumps in den US-Wahlen durch die Wall Street ist ein erster Schritt in diese Richtung und nimmt die Entwicklung in Europa vorweg.)

Die vermeintlichen „Experten“ erzählen uns von alledem – nichts. Statt uns zu warnen, verschleiern und vernebeln sie eine höchst gefährliche Entwicklung, die sich mit unerbittlicher Konsequenz vor unseren Augen entfaltet, und lenken unsere Aufmerksamkeit auf unbedeutende Nebenschauplätze.

Das aber bedeutet: „Experten“ zu vertrauen, heißt, nicht in der Lage zu sein, die tatsächlichen tiefgreifenden Triebkräfte der Veränderung in unserer Gesellschaft zu erkennen und unvorbereitet in eine Zukunft zu gehen, die von verschärfter Austerität, zunehmender Geldentwertung, einer Aufrüstung des staatlichen Gewaltapparates und einer weiteren Einschränkung demokratischer Rechte geprägt sein wird. Ganz zu schweigen von den daraus resultierenden immer heftigeren internationalen Verteilungskämpfen und einer damit einhergehenden kontinuierlich zunehmenden Kriegsgefahr.

– E N D E –

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Gruß an die Finanzindustrie

Der Honigmann

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dollar-zerknuelltDer Iran hat sich vom US-Dollar losgesagt und wird seine Außenhandelsgeschäfte mit sofortiger Wirkung nicht mehr in US-Dollar abwickeln. Der Handel mit der US-amerikanischen Währung im Rahmen der iranischen Exportwirtschaft wurde bereits gestoppt. Teheran prüft derweil die Möglichkeit, umfassende bilaterale Währungsabkommen mit einer Vielzahl weiterer Volkswirtschaften abzuschließen, die nicht mehr gewillt sind, durch die Verwendung des US-Dollars indirekt die USA mitzufinanzieren.

„Im Handel mit dem Ausland nutzt der Iran andere Währungen, darunter den chinesischen Yuan, den Euro, die türkische Lira, den russischen Rubel und den südkoreanischen Won.“

Weitere Verhandlungen über den Ausbau des Engagements dürften in Kürze aufgenommen werden, zitierte die Nachrichtenagentur Tasnim den Banker aus Teheran.Kamyab glaubt, dass sogenannte Zins- und Währungsvereinbarungen (Currency Swaps) den Handels- und Wirtschaftsverkehr zwischen Iran und weiteren Staaten erleichtern werden.

Der Iran ist nicht das erste Land, das sich vom US-Dollar distanziert. Zuvor einigten sich Russland und China 2014 darauf Zins- und Währungs-Swaps einzuführen, was einen Schritt zur Verringerung des Einflusses des US-Dollars und zur Reduzierung von Währungsrisiken darstellte. Ähnliche Schritte hatten auch bereits Uruguay und Brasilien eingeleitet.

Infolge jahrzehntelangen Missbrauchs ihrer Finanzmacht könnten die Vereinigten Staaten nun eine gewaltige Quittung kassieren. Länder wie Iran, die seit den 1980ern systematisch von den USA sanktioniert werden, aber auch China und Russland, scheinen die Ablösung des Dollars als Weltwährung zu beschleunigen. Sie sind nicht mehr gewillt, Washington indirekt an allen Transaktionen im Ausland mitverdienen zu lassen. Berry Eichengreen, US-Ökonom, errechnete 2011, dass die USA dank des Leitwährungsstatus der eigenen Währung ein jährliches Leistungsbilanzdefizit von 500 Milliarden Dollar anhäufen.

http://www.anonymousnews.ru/2016/12/31/naechster-dolchstoss-fuer-washington-iran-verabschiedet-sich-vom-us-dollar/

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….der $$-Crash ist damit vorprogrammiert.

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Gruß an die Swaps

Der Honigmann

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Ifo-Chef Clemens Fuest befürchtet, dass Italien langfristig aus der Euro-Zone austreten könnte. „Das Wohlstandsniveau in Italien liegt auf dem Niveau von 2000. Wenn sich daran nichts ändert, werden die Italiener …

Ifo-Chef Clemens Fuest befürchtet, dass Italien langfristig aus der Euro-Zone austreten könnte. „Das Wohlstandsniveau in Italien liegt auf dem Niveau von 2000. Wenn sich daran nichts ändert, werden die Italiener irgendwann sagen: Wir wollen diese Euro-Zone nicht mehr“, sagte Fuest dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Probleme gäbe es seiner Ansicht nach auch, wenn Italien einen Antrag beim Rettungsschirm EMS stellen sollte.

 „Mit seiner Zustimmung zu einem Rettungsprogramm für Italien würde der Bundestag den Steuerzahlern Risiken aufbürden, deren Höhe er nicht kennt und nicht kontrollieren kann“, warnte Fuest. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat für den Fall eines Rettungsprogramms für Italien angekündigt, unbegrenzt italienische Staatsanleihen zu kaufen. Hinter der EZB stehen jedoch über die nationalen Notenbanken die Steuerzahler. „Man würde also der EZB die Entscheidung darüber überlassen, wie viel Kredit Deutschland Italien gewährt“, sagte Fuest.
„Unter diesen Voraussetzungen dürfte der Bundestag dem ESM-Programm eigentlich gar nicht zustimmen.“ Auch ohne einen Austritt Italiens sieht der Ökonom die Entwicklung in Europa kritisch. „Die Europäische Union driftet zunehmend auseinander“, sagte er. „Das ist bereits mit der Brexit-Abstimmung deutlich geworden. Doch inzwischen distanzieren sich auch im Osten zunehmend Staaten von Europa. Das ist gefährlich, Europa braucht jetzt Stabilität.“ (dts)
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Gruß an die Itaxit
Der Honigmann
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Von Claire Bernish für www.ActivistPost.com, 27. Dezember 2016

Nach den extrem unbeliebten Massnahmen in China und Indien schlug nun auch die EU Kommission vor, die Bargeld- und Edelmetallkontrollen zu verschärfen – was auch die Konfiszierung von Gold und Wertpapieren beinhalten soll – und zwar bei jedem, der im Verdacht steht, ein Terrorist zu sein, oder mit Terroismus in Verbindung stehen könnte.

Das Konfiszieren und Begrenzen des persönlichen Wohlstandes sind Teil des „Aktionsplans gegen die Terrorfinanzierung“ durch die EU, der nach den Terroranschlägen in Paris vom November 2015 vorgestellt wurde – wobei dieser neue Teil hinzugefügt wurde, nachdem ein LKW am 19. Dezember in Berlin in einen Weihnachtsmarkt gerast ist und dabei 12 Menschen tötete und viele weitere verletzte.

Es scheint so, als würde die Kommission nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt kurz vor den Festtagen still und heimlich schärfere Bargeld- und Edelmetallkontrollen einführen wollen – um scharfen Widerstand zu vermeiden.

Reuters berichtet:

Nach den neuen Vorschlägen können Zöllner von EU Mitgliedsländern die Überprüfungen von Bargeld und Prepais Karten durchführen, die per Post oder Frachtgut geschickt werden.

Reisende nach Europa werden davon nicht verschont bleiben. Der Bericht führt dazu fort:

Den Behörden wird es auch möglich sein, Bargeld und Edelmetalle zu konfiszieren, die von verdächtigen Personen transportiert werden, wenn diese in die EU einreisen.

Personen, die mehr als 10.000 Euro in bar bei sich tragen müssen dies bereits heute an der Grenze deklarieren, wenn sie die EU betreten. Die neuen Regeln würden es den Behörden auch erlauben, Geldbeträge unterhalb dieser Grenze einzuziehen, „wenn der Verdacht auf kriminelle Aktivitäten besteht“, wie die EU Exekutivkommission in einer Mittelung bekannt gab.

Vertreter der EU behaupteten, dass die Terroristen die Anschläge der letzten Zeit mit kleinen Budgets begingen, die teilweise von „kriminellen Organisationen“ finanziert wurden, die andernorts beheimatet sind – daher bietet der Anschlag in Berlin nun die ideale Rechtfertigung, um die erlaubten Mengen an Bargeld und Edelmetall zu begrenzen.

Laut Reuters debattiert die EU Kommission darüber, ob EU intern „Nachverfolgungsprogramme für die Terrorfinanzierung“ implementiert werden sollen, die bereits zwischen der EU und den USA bestehen und von denen Reuters meint, dass sie „von den EU Abgeordneten und Privatsphäreaktivisten lange bekämpft wurden, da es weitgehende Einblicke in private Bankgeschäfte zulässt.“

Interessanterweise schrieb das US Finanzministerium – nach der Einführung der amerikansichen Nachverfolgungsprogramm für die Terrorfinanzierung – etwas, das im Rückblick wirkt, als wollten sie sich selbst vom Erfolg des Programmes überzeugen:

Genau diese Art von Programm verlangen die Amerikaner von ihrer Regierung, um zukünftige Terroranschläge zu verhindern.

Der EU Kommission reicht das aber nicht.

Sie schlug nämlich auch gemeinsame Regeln für die 28 Mitgliedsländer vor, nach denen die „Finanzquellen der Terroristen“ eingefroren werden sollen – sowie alle finanziellen Werte von jedem, bei dem lediglich der Verdacht besteht, mit Kriminellen zu tun zu haben.

Die Pläne der EU Kommission werden aber noch düsterer da nach den Vorschlägen – trotz der vorgeblichen Fokusierung auf Terroristen und Kriminelle – unschuldige Bürger dem Risiko ausgesetzt werden, dass sie unberechtigterweise beschuldigt werden könnten und dadurch ihr persönliches Vermögen verlieren würden.

Das ganze geht so weit, dass jeder, der eine Zahlung von 150 Euro oder mehr mit einer Prepaid Karte vornehmen will, sich ausweisen muss, um die Überweisung durchführen zu dürfen.

Reuters erklärt, die Pläne passen zu bereits davor nach den Anschlägen von Paris gemachten Vorschlägen, bei denen „die Kontrollen bei virtuellen Währungen, wie etwa Bitcoin und Prepaid Karten verschärft werden sollen, von denen die französischen Behörden sagen, dass die Anschläge damit finanziert wurden.“

In diesem vermeintlichen Kampf gegen den Terrorismus gibt es einen weiteren Vorschlag, nach dem das erste Mal Geldwäsche strafbar werden soll – insbesondere wenn es im Zusammenhang mit virtuellen Währungen geschieht – wobei die EU herausfinden will, in wieweit Bitcoins reguliert werden sollten.

In den Untertönen all dieser Vorschläge wird an keiner Stelle erwähnt, dass zunächst einmal einzelne Kriminelle oder Terrorzellen identifiziert werden sollten, sondern es geht gleich und ausschliesslich um deren Finanzen – wobei die Vorschläge die Finanzen alle Bürger umfassen – was letztlich das wahre Ziel zeigt, und das sind die Vermögenswerte gewöhnlicher Europäer, egal ob dies so beabsichtigt wurde, oder lediglich ein Nebeneffekt des repressiven Massnahmenkatalogs ist.

Zero Hedge warnte:

„Es gibt klare Zeichen dafür, dass in einem verschlungenen Prozess der Besitz von Gold für Sparzwecke illegal gemacht werden wird.

Man muss auch damit rechnen, dass es danach Kapitalverkehrskontrollen geben wird.“

Obwohl jede einzelne Maßnahme aus diesem Schwung an Vorschlägen bei jedem Verteidiger persönlicher Freiheiten einen kalten Schauer den Rücken runter gehen lässt, wird der Plan von allen 28 Mitgliedsländern unterstützt –  es muss nun nur noch vom EU Parlament abgesegnet werden.

Die EU Justizkommissarin Vera Jourova versicherte laut Deutscher Welle:

„Zukünftig werden alle EU Mitgliedsländer die Konfiszierung von Werten und das Einfrieren von Terrorkonten in allen EU Ländern anerkennen.“

Jourova erklärte, dass die Konten innerhalb von 48 Stunden nach der Benachrichtigung gesperrt werden, wobei sie anmerkte:

„Die Lücken im System müssen geschlossen werden.“

Obwohl die Massnahme völlig überzogen und restriktiv ist wurde von Offiziellen nicht erklärt, ob die Vorschläge überhaupt nützlich wären beim Bekämpfen von Terrornetzwerken – oder dem Verhindern auch nur eines Anschlages.

Und doch werden ab demnächt Gold, Edelmetalle, Bargeld, Bitcoins, Prepaid Karten ab 150 Euro und Bankkonten von hier auf jetzt und ohne Vorwarnung konfisziert oder eingefroren werden können und das insbesondere dann, wenn man nicht übermässig wohlhabend ist – und wenn eine Regierung so viel kann, dann verheisst das nichts gutes.

http://1nselpresse.blogspot.de/2016/12/europa-plant-als-manahme-gegen-den.html
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Gruß an die

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Experten warnen schon seit Monaten vor den Auswirkungen der Bankenkrise im hochverschuldeten Italien. Nun spitzt sich die Lage bei den maroden Geldhäusern weiter zu. Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi wird erneut vom Staat aufgefangen. Was heisst das nun? Die wichtigsten Fragen im Überblick.

Was ist das Problem in Italien?

 Das Land leidet unter einer geringen Produktivität, Vetternwirtschaft und Korruption. Die Wirtschaft lahmt seit Jahren, das Wachstum für 2017 soll bei nur 0,9% liegen. Zudem ist Italien mit 133% des Bruttoinlandproduktes das am zweithöchsten verschuldete Mitglied der Euro-Zone – gleich nach Griechenland. Seit Jahren schwelt die Bankenkrise, die bisher nicht wirklich gelöst wurde (Griechenland bereitet offenbar Zwangsabgabe für alle Vermögen vor).

Was sind die Probleme des Bankensektors?

Neben der schwachen Gewinnkraft der Branche gelten besonders die faulen Kredite als bedrohlich. Der Internationale Währungsfonds (IMF) schätzt das Gesamtvolumen in den Bilanzen auf 360 Mrd. €. Das entspricht rund 18% der ausstehenden Darlehen.

Das Sorgenkind Nummer eins ist die Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS). Die italienische Krisenbank wird erneut vom Staat aufgefangen. Das älteste noch aktive Geldhaus der Welt teilte in der Nacht zu Freitag mit, es werde eine vorsorgliche Rekapitalisierung beantragt.

Fast zeitgleich sagte der neue Ministerpräsident des Landes, Paolo Gentiloni, die Regierung habe eine Notfallverordnung verabschiedet. Ein 20 Mrd. € schwerer Fonds zur Stabilisierung des Bankensektors solle geschaffen werden und als erstes Monte dei Paschi stützen.

Der Fonds ist explizit nicht nur auf MPS ausgerichtet, denn es könnten weitere Banken mit in den Strudel gerissen werden. Neben der MPS brauchen mit der Banca Popolare di Vicenza, der Veneto Banca und der Banca Carige auch vier kleinere Banken dringend frisches Kapital (Deutsche Bank – Game over! Ein Institut vor dem Untergang).

Wie schlimm steht es wirklich um Monte dei Paschi di Siena?

Monte dei Paschi ist es in den vergangenen Tagen nicht gelungen, zur Sanierung fünf Milliarden Euro bei privaten Investoren einzusammeln. Viele Anleger sind skeptisch, weil trotz mehreren Kapitalerhöhungen in der Vergangenheit immer neue Löcher in der Bilanz zu stopfen waren und der Rücktritt des Gentiloni-Vorgängers Matteo Renzi für politische Verunsicherung gesorgt hatte.

Laut Monte-Paschi-Management kann es jetzt ohne Hilfe von aussen in etwa vier Monaten Zahlungsschwierigkeiten geben. Deswegen muss der Staat einspringen – bereits zum dritten Mal seit 2009. Nach den neuen EU-Regeln zur Rettung maroder Banken müssen bei Staatshilfen aber auch private Investoren bluten. Das ist bei Monte dei Paschi ein sensibles Thema, weil hier besonders viele Kleinanleger engagiert sind. Sie geben an, von den Risiken nichts geahnt zu haben.

Nach Angaben der Regierung müssen viele Details der Rettung noch ausgearbeitet werden. Kleinanleger sollen aber im Vergleich mit Profi-Investoren bevorzugt werden.

Monte Paschi hatte grosse Hoffnungen auf ein Engagement der Investoren vom Golf gesetzt, die über einen Staatsfonds eine Milliarde Euro in das älteste Geldhaus pumpen sollten. Doch die arabischen Anleger wollten sich nicht noch stärker die Finger verbrennen.

Was spricht gegen Staatshilfen?

Die EU-Regeln verbieten mittlerweile eigentlich staatliche Rettungsaktionen für Banken. Bevor der Steuerzahler zur Kasse gebeten wird, sollen nach europäischen Abwicklungsregeln zunächst die Gläubiger von Anleihen mit Verlusten rechnen. Das Problem in Italien ist, dass viele Kleinanleger ihre Ersparnisse in diese Papiere gesteckt haben. Die EU-Kommission hatte aber bereits signalisiert, im Notfall Italien dabei zu unterstützen, eine Lösung im Einklang mit europäischem Recht zu gestalten.

Wenn die Regierung den «kleinen Mann» nicht verschonen kann, was dann?

Dann könnten viele Menschen in Italien ihre Ersparnisse verlieren – und auf die Barrikaden gehen. Angesichts von Neuwahlen, die seit dem gescheiterten Verfassungsreferendum Anfang Dezember immer wahrscheinlicher schon 2017 stattfinden werden, verheisst das innenpolitisch nichts Gutes: Die Wähler könnten der sozialdemokratischen Regierungspartei einen Denkzettel verpassen. Beflügeln könnte das dann eurokritische oder gar rechtspopulistische Parteien im Land.

Ex-Ministerpräsident Matteo Renzi hatte stets als Priorität genannt, Kontoinhaber und Sparer zu schützen. Diesen Kurs will die neue Regierung unter Paolo Gentiloni fortsetzen. Vergangenes Jahr brachte sich in Italien ein Rentner um, der bei einer Bankenrettung sein Erspartes verloren hatte. Viele gaben der Regierung die Schuld dafür.

Ist es nur in Italien so, dass die Banken das Land in wirtschaftliche Not bringen?

Weit gefehlt – in Zypern, Irland und auch in Spanien haben die Banken die Staaten an den Rand der Pleite gebracht. Die Zyprioten haben die Folgen ihres aufgeblähten Bankensystems teuer bezahlt. Die Bankkunden mussten einen Teil der Rettung ihrer Geldinstitute zahlen: Wer mehr als 100’000 Euro auf seinem Konto hatte, musste sich von 47,5% seiner Geldeinlage über diesem Betrag verabschieden.

Das war damals eine Premiere in der Rettungspolitik der Euro-Zone. Im Fall von Spanien beschränkte sich die Rettungsaktion der EU auf die Sanierung maroder Banken, denen im Zuge der Immobilienkrise der Zusammenbruch drohte. Die internationalen Geldgeber hatten Madrid Kredite von 100 Mrd. € angeboten, von denen aber nur ein Teil in Anspruch genommen wurde.

Spaniens Bankensystem gilt heute als weitgehend stabil. Allerdings ging die Bankenrettung zum Grossteil auf Kosten der Steuerzahler.

Prognosen lassen sich aufgrund dieser «Altfälle» für Italien aber nur schwer ausmachen. Die Volkswirtschaft ist zu schwergewichtig, als dass sie unter einen Rettungsschirm passen würde. Italien müsste mit Einsparungen und Reformen selbst aus der Krise finden.

Warum ist eine Instabilität Italiens so gefährlich?

Italien ist die drittgrösste Volkswirtschaft der Euro-Zone – und hat in absoluten Zahlen die dritthöchste öffentliche Verschuldung weltweit. Insgesamt beläuft sich der Schuldenstand auf rund 2,2 Bio. €. Stürzt das Land noch tiefer in die Krise, wäre der europäische Rettungsschirm ESM hier überfordert, falls die Finanzmärkte das Vertrauen verlieren sollten – zudem würden dann auch die Märkte selbst weltweit in Turbulenzen geraten. Zum Vergleich: Griechenland hat «lediglich» eine Verschuldung von rund 314 Mrd. € (Das bankrotte Finanzsystem: Der Euro, die EU und die Eliten sind gescheitert)

Die Probleme werden derzeit von der lockeren Geldpolitik der EZB überdeckt, die allerdings bald ein Ende haben könnte. Sollte die EZB das Zinsniveau anheben, könnten sich Banken nicht mehr Geld zum Nulltarif leihen, was für sie bisher aber überlebenswichtig war. Eine steigende Zinslast könnte für das Land mittelfristig eine erhebliche Belastung werden.

Welche Banken sind in Schieflage, und was sind ihre Probleme?

Italiens Wirtschaft leidet unter einem maroden Bankensektor. Die Geldhäuser sitzen auf Bergen fauler Kredite. Der Internationale Währungsfonds IMF schätzt das Gesamtvolumen in den Bankbilanzen auf 360 Mrd. €. Das entspricht rund 18% der ausstehenden Darlehen. Grund ist die lange wirtschaftliche Flaute des Landes. Die Lage von Italiens grössten Banken im Überblick:

■ Monte dei Paschi di Siena Die älteste Bank der Welt ist das grösste Sorgenkind der Branche. Bei gut 40% ihrer gesamten ausstehenden Kredite ist die Rückzahlung gestört, das sind insgesamt fast 46 Mrd. €. Ein Rettungsplan sieht unter anderem vor, dass der Bankenrettungsfonds Atlante faule Kredite übernimmt. Um die dabei entstehenden Verluste auszugleichen, versuchte das Institut, fünf Milliarden Euro neues Kapital zu gewinnen – was nicht gelang. Nun wird abermals der Steuerzahler zur Kasse gebeten.

■ Unicredit Die italienische Grossbank hat allein faule Kredite von fast 77 Mrd. € angehäuft. Das heisst, bei knapp 15% ist die Rückzahlung gestört. Um Verluste bei einer Bereinigung abzupuffern, braucht Unicredit frisches Geld. Mit Stellenstreichungen und einer Kapitalerhöhung versucht die Grossbank nun ein Rettungsmanöver. Insgesamt sollen bis Ende 2019 rund 14’000 Stellen wegfallen. Die Ausgabe neuer Aktien soll 13 Mrd. € frisches Kapital bringen. Die Bank will zudem faule Kredite im Wert von fast 18 Mrd. € an Finanzinvestoren verkaufen.

■ Intesa Sanpaolo Die zweitgrösste Bank des Landes ist der Stabilitätsanker der Branche. Sie hat sich schon vor einigen Jahren mit einer grossen Kapitalerhöhung Luft für umfangreiche Abschreibungen verschafft. Die faulen Kredite in der Bilanz beliefen sich zuletzt auf für italienische Verhältnisse überschaubare 8,5%.

■ Sparkassen Das italienische Bankensystem ist weiter sehr kleinteilig. Viele Sparkassen haben ebenfalls jede Menge fauler Kredite in den Bilanzen. Häufig scheuen sie sich davor, diese Darlehen auf einen realistischen Wert abzuschreiben. Doch darunter leidet zugleich die Vergabe neuer Kredite. Die Regierung hat in der Vergangenheit versucht, viele dieser Banken zusammenzuschliessen und zu Sparprogrammen zu drängen. Doch dagegen gab es oft Widerstand („Bankster“ – ein Privatbanker packt aus: Jan van Helsing interviewt Hanno Vollenweider).

Frei nach Monopoly: Gehe über Los, ziehe Summe X beim Steuerzahler ein und kein Bankster muss ins Gefängnis.

Lesen Sie hier die ausführliche Analyse der desolaten Lage: Italien – Bankenkrise 2.0 – die Hütte Bank brennt! (Video)

Literatur:

Das Ende der Behaglichkeit: Wie die modernen Kriege Deutschland und Europa verändern von Michael Maier

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung von Paul Schreyer

Der Fall der Elite: Oder wie man die Elite durch aktives Nichtstun vielleicht doch noch matt setzt von Barry Jünemann

Video: Die bekannten Bestsellerautoren und Querdenker Matthias Weik und Marc Friedrich geben eine umfassende Diagnose über den aktuellen Zustand der Konjunktur, des Euro und der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ab.

In gewohnt kurzweiliger und unterhaltsamer Art und Weise, identifizieren Matthias Weik und Marc Friedrich in ihrem Vortrag „Quo vadis Europa?“ die aktuellen kapitalen Fehler und zeigen Lösungsansätze auf.

Quellen: PublicDomain/nzz.ch

http://www.pravda-tv.com/2016/12/italiens-bankensektor-kippt-der-steuerzahler-muss-monte-dei-paschi-retten-video/

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Gruß an die Steuerzahler

Der Honigmann

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Der ehemalige britische Prmierminister David Cameron prognostiziert das Ende des Euros mit einem gleichzeitigen schweren Schlag gegen die bröckelnde Europäische Union.

„Die missglückte europäische Einheitswährung könnte in wenigen Jahren zusammenbrechen“, sagte der frühere britische Premierminister David Cameron bei einem Treffen mit Studenten an der DePauw Universität in Indiana, VSA. „Es funktioniert nicht, wie es beabsichtigt war“, so David Cameron.

„Einige Länder haben Jahrzehnte des verlorenen Wachstums gesehen – diese Länder haben eine einheitliche Währung, aber sie haben kein einziges gemeinsames steuerliches System. Das schafft grössere Unterschiede. Sie in den Vereinigten Staaten haben Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass, wenn Sie ein schlechtes Jahr haben Sie weniger Steuern zahlen. Es gibt keine solchen Vorkehrungen in Europa“, so Cameron vor den Studenten.

http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/28910-Cameron-sagt-Ende-des-Euros-voraus.html

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Gruß an die Vorplaner

Der Honigmann

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von Dr. Michael Grandt

Geld existiert als Zahlungsmittel nur durch das Vertrauen in staatliche Institutionen und Zentralbanken. Doch in Wirklichkeit ist es nicht einmal das Papier wert, auf dem es gedruckt wird.

Geheimaktion: Über Nacht sind 86 Prozent des Geldes ungültig!

Indien, die „größte“ Demokratie der Welt. Indien, das China beim Wirtschaftswachstum abhängt. Indien, in dem 95 Prozent der Bezahlvorgänge mit Bargeld abgewickelt werden. Indien, das am 9. November 2016 in einer Geheimaktion die beiden größten Geldscheine, den 500-Rupien- und der 1.000-Rupien-Schein (7 bzw. 14 €) quasi über Nacht für ungültig erklärte und das Land ins Chaos stürzte.

Mit dieser drastischen Bargeldreform wurden von der Regierung – ohne Vorwarnung – 85 Prozent der umlaufenden Banknoten eliminiert. Umgerechnet rund 265 Milliarden Dollar zirkulierten bis zu jener Nacht in der indischen Wirtschaft. 212 Milliarden davon wurden urplötzlich für ungültig erklärt.

Viele haben hierbei Verluste erlitten. Das Vertrauen in die Regierung und die „Geldwirtschaft“ und den „Wert“ des Geldes ist buchstäblich in einer Nacht zerstört worden.

Ihr Geld ist nichts wert!

Das Indien-Beispiel zeigt: Geld ist nichts, aber auch gar nichts wert. Auch Ihr Geld nicht!

Sie haben richtig gelesen. Geld wird nur durch die Vergabe von Krediten geschaffen, also durch Schulden. Die „wundersame“ Geldschöpfung erfolgt durch Kreditaufnahme von Privatpersonen bei Banken, Unternehmen bei Geschäftsbanken, Geschäftsbanken bei der Zentralbank und Geschäftsbanken untereinander (Interbankenkredite).

Schon in Goethes Klassiker „Faust“ macht nur die Unterschrift des Kaisers einfaches Papier zu einem Zahlungsmittel. Eine wertlose Substanz wird so in eine wertvolle verwandelt und zwar nur durch das Vertrauen in den Kaiser. Genauso ist es mit „Ihrem“ Geld: Es existiert als Zahlungsmittel nur durch Vertrauen in die EU und in die Zentralbank und zwar ohne Gegendeckung.

Was aber, wenn es keine EU und keine Zentralbank mehr gibt? – Richtig, dann wird Geld wieder zu dem was es schon vorher war: Zum Nichts!

Ihre Bank verleiht Ihnen nur Luft, ein paar Zahlen auf dem Bildschirm!

Dieses „Illusionsgeld“, das Sie als „Buch“- oder „Giralgeld“ kennen, existiert nicht physisch, sondern nur virtuell auf Ihrem Bankkonto. Als Schecks, Überweisungen und Kreditkartenabbuchungen wandert es von Bank zu Bank. Aus der ursprünglichen Summe wird immer mehr.

Jedes Mal wenn „Ihr“ Geld auf einer anderen Bank landet, geht aus ihm ein weiterer Kredit hervor. So ist das Geld im eigentlichen Sinne nichts wert, da es sich genau genommen um Forderungen handelt. Scheine und Münzen sind kein Geld, sondern nur ein Symbol, das vom Staat als Zahlungsmittel garantiert wird. Nur das Vertrauen in den Staat legitimiert das Geld. So wie das Vertrauen in den Kaiser in Goethes Faust, Papier zu Geld macht. Es ist eigentlich nur eine „Ware“. Nicht mehr und nicht weniger.

Sachwerte schützen vor dem „Nichts“

Sie sehen also, dass „Ihr“ Geld eine ziemlich unsichere Sache ist. „Sachwerte“ wie Aktien, Edelmetalle und Immobilieninvestments gewinnen hingegen an Wert. Sowieso in den Krisenzeiten, wie Sie sie jetzt gerade erleben.

Wandeln Sie Ihre Ersparnisse und Ihr Vermögen also in Werte um, die nichts mit Papieren zu tun haben. Denn alles, was auf Papieren gedruckt steht, ist ein Versprechen. Und Versprechen können gebrochen werden. Gleichgültig, ob Sparbücher, Geldscheine oder Lebensversicherungen.

Außerdem muss dieses Papierversprechen irgendwo anerkannt, archiviert und dokumentiert sein, damit es nicht gefälscht werden kann. Es hinterlässt eine Aktenspur. Dadurch findet es aber auch der Staat. Er kann es beschlagnahmen oder für wertlos/ungültig erklären – und das war’s dann. Indien lässt grüßen.

http://www.watergate.tv/2016/12/08/dr-michael-grandt-schon-gewusst-ihr-geld-ist-nichts-wert/?hvid=6CF2l4

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Gruß an den Crash

Der Honigmann

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Der Brexit und die Wahl Donald Trumps kamen keineswegs überraschend und sind offensichtlich der Beginn einer radikalen Zeitenwende, wenn bei den Eliten nicht sofort ein Umdenken stattfindet.

 Ein weiter so und immer mehr vom Gleichen ist nicht mehr möglich. Es ist an der Zeit für eine drastische Kehrtwende. Ansonsten werden Extreme die Welt verändern und unser Wohlstand und Demokratie werden langfristig auf dem Spiel stehen.

Großbritannien und die USA haben gewählt. Die einen die EU ab und die anderen Donald Trump ins Präsidentenamt. Entgegen aller Horrorszenarien sind weder Großbritannien noch die USA im Meer versunken noch sind die Märkte nachhaltig eingebrochen. Nein, sie sind sogar gestiegen. Mit der von uns keineswegs überraschenden Wahl Trumps zum US-Präsidenten wurden die Eliten nach dem Brexit abermals vollkommen auf dem falschen Fuß erwischt.

Wie kann das sein, denn weder in den USA noch in Großbritannien hat ausschließlich die weiße Unterschicht – von den „Oberen“ verächtlich „white trash“ genannt, entgegen ihren Erwartungen abgestimmt. Insbesondere in den USA hat sich auch die US-Mittelschicht nicht für Trump sondern oftmals gegen das mit Clinton und das damit verbundene sogenannte „Establishment „ entschieden.

Trump wurde nicht zum Präsident gewählt, weil er so ein toller Hecht ist, sondern weil die Menschen es satt haben, dass sich das oberste Prozent der Bevölkerung ausschließlich um sich kümmert und sich gnadenlos bereichert, während der Rest auf der Strecke bleibt und obendrein für dumm verkauft wird (Trump neuer US-Präsident: Das globale Machtverhältnis verschiebt sich gerade gravierend (Videos)).

Einerseits sind die Vermögen der Superreichen in den letzten 15 Jahren explodiert, andererseits sind die Einkommen der Mittel- und Unterschicht kaum gestiegen. Amerika ist nicht nur New York, Kalifornien und Miami. Nein es leben nicht nur an der Ost- und Westküste der USA Menschen, sondern auch dazwischen und zwar verdammt viele. Dieses dazwischen, das ist das andere, das abgewirtschaftete Amerika.

Amerikas Mittel- und Unterschicht sind zweifellos die Verlierer der Globalisierung. Eine Reise in die Mitte Amerikas hätte den Eliten gut getan. Genauso ist es Ratsam für unsere Eliten in Europa dorthin zu gehen wo auch viele Menschen wohnen – in den Vororten der großen Städte, in den vergessenen Städten und Regionen und auf dem tiefen Land.

Wer jedoch jeden Andersdenkenden als dumm oder noch schlimmeres und jeden sozial schlechter gestellten als faul bezeichnet und sich parallel völlig realitätsfern zumeist auf dem Parkett schicker Hotels und Wohngegenden, exklusiver Events und Businessclubs, hipper Bars und Nobelrestaurants oder auf Golf- beziehungsweise Tennisplätzen bewegt, und vorzugsweise in der Business oder First Class eincheckt wird auch zukünftig von den kommenden demokratischen Wahlen in der westlichen Welt „überrascht“ werden.

Nicht nur in Großbritannien, den USA, sondern auch in den Niederlanden, Italien, Frankreich, Österreich… und auch bei uns haben viele Menschen die Bevormundung, die Indoktrinierung von einer Meinung, die Lügen und leeren Versprechen der oftmals von Lobbyisten gesteuerten weltfremden Berufspolitiker in Berlin, Brüssel, Washington, Paris, London…, die einseitige Berichterstattung, die Wall Street, die EZB, die korrupte FIFA, die betrügerischen VW-Manager die Boni kassieren während tausende von Arbeitern ihren Job verlieren werden, die kriminellen Handlungen der Deutschen Bank (Deutsche Bank – Game over! Ein Institut vor dem Untergang), das lächerliche Geschacher um den Posten des Bundespräsidenten … summa summarum ihre Eliten absolut satt.

Was wir erleben ist ein Wandel. Die Lawine ist ins Rollen gekommen und sie ist mächtig groß und kann nicht mehr gestoppt werden. Das spüren die Protagonisten in der Politik. . Ihre sichere und privilegierte Welt gerät ins Wanken und „die da unten“ agieren anders als zuvor und als gewollt. In vielen Auftritten nach der Wahl in Großbritannien und in den USA spürte man regelrecht die Unsicherheit und die Angst der Damen und Herren. Anstatt zu reflektieren, wurde man trotzig . Das wird die Sache nicht verbessern sondern lediglich verschlimmern.

Warum ist das so, wie konnte es soweit kommen und warum werden Populisten in Zukunft noch viel stärker an Zuwachs gewinnen?

Im Zuge der Finanzkrise wurden Banken mit Milliarden von Steuergeldern gerettet. Die Verantwortlichen aus Finanzwirtschaft und Politik wurden jedoch nicht zur Rechenschaft gezogen. Spätestens seit der Finanzkrise 2008 mit ihren zahlreichen Bankenrettungen – auf Kosten der Steuerzahler – ist es offensichtlich, dass global eine gigantische Umverteilung von Unten, der Mitte und Oben nach ganz ganz Oben stattfindet. Während zahlreiche kleine Unternehmen im Zuge der Krise bankrottgegangen sind wurden „systemrelevante“ Banken gerettet.

Wichtig zu wissen ist: Banken sind niemals systemrelevant – sie sind das System und sonst gar nichts. Sollten einmal unsere Ärzte, die Damen und Herren von Polizei, Feuerwehr und Müllabfuhr eine Woche nicht zur Arbeit erscheinen, dann wird auch den Politikern in Berlin und Brüssel dämmern wer oder was tatsächlich systemrelevant ist.

Trotz Exportweltmeistertitel und Rekordsteuereinnahmen besteht unserer Ansicht nach kein besonderer Grund für Jubelarien. Während einerseits die sozialversicherungspflichtigen Jobs in Vollzeit in Deutschland seit 1992 um 18 Prozent gefallen sind, sind die Teilzeitjobs um 139 Prozent gestiegen. Andererseits sind die realen Nettolöhne seit 1992 nur um 0,4 Prozent gestiegen, während die Unternehmenseinkommen und die Einkommen der Supereichen um 70 Prozent gestiegen sind. In Deutschland arbeiten bereits über 8 Millionen Menschen, in voll- und Teilzeit, im Niedriglohnsektor.

Sie können von ihrer Hände Arbeit nicht Leben geschweige denn etwas für das Alter ansparen. Folglich ist eine gewaltige Altersarmutswelle vorprogrammiert. Nicht zu verkennen ist, dass jene die in Vollzeit arbeiten, unser Sozial- und Rentensystem am Leben erhalten. Altersarmut ist folglich vorprogrammiert. Wenn dann auch noch vollkommen realitätsferne Politiker heute über das Jobwunder jubeln und uns erzählen, wir alle profitieren vom Euro, dann sorgt dies gelinde gesagt mindestens für Kopfschütteln in der Bevölkerung und für eine weitere „Überraschung“ bei den nächsten Wahlen.

Wahnsinn EZB

Das Epizentrum des Kapitalismus ist in seiner Verzweiflung und mangels Lösungen zur Planwirtschaft übergegangen. Mittlerweile hat die EZB unvorstellbare 1,15 Billionen Euro mit ihrem fragwürdigen Aufkaufprogramm in die Märkte gepumpt und unser Finanzsystem ad absurdum geführt. Niemand hat den EZB-Chef und ehemaligen Goldman Sachs Banker Mario Draghi gewählt. Er wurde eingesetzt. Dessen Politik ist ganz klar gegen die Kleinen und für die Großen. Heute wird der belohnt, der Schulden macht und der bestraft der gesund wirtschaftet.

Die Bundesrepublik Deutschland, aber auch einige Konzerne wie beispielsweise Henkel und Sanofi verdienen Geld mit Schulden machen. Dass dies weder sinnvoll noch nachhaltig ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Mit ihrer wahnwitzigen Notenbankpolitik enteignet die EZB die Sparer, sorgt für immer höhere Bankgebühren, beraubt junge Menschen der Altersvorsorge, zerstört solide wirtschaftende Banken (Volksbanken, Spar- und Bausparkassen), zerstört Pensions- und Krankenkassen.

Und zusätzlich sorgt sie für eine gigantische Blase nach der anderen an den Aktien- und Immobilienmärkten. Der Wohnraum wird dadurch für immer mehr Menschen in vielen Regionen unerschwinglich gemacht, da die Löhne keinesfalls mit den kontinuierlichen Preissteigerungen am Immobilienmarkt mitziehen. Zukünftig wird die EZB Negativzinsen einführen.

Diese Politik wird zu massiven Bargeldabhebungsbeschränkungen führen Ein komplettes Verbot ist im Extremfall nicht ausgeschlossen. Dies wird uns verträglich häppchenweise präsentiert. Lassen Sie sich nicht blenden!

Sollte schlussendlich die von der EZB herbeigesehnte Inflation in ihrer vollen Härte kommen, dann werden wir uns alle warm anziehen müssen und bei der nächsten Wahl auf eine „Überraschung“ gefasst machen.

Griechenland ist bankrott und wir sehen unser Geld nie mehr

Nach wie vor werden wir Bürger von der Politik offensichtlich für unterbelichtet gehalten. Griechenland ist pleite! Es wird von höchster Ebene seit Jahren nichts weiter als Insolvenzverschleppung betrieben. Wir werden das Steuergeld für die „Griechenlandrettungspakete“ nie wieder sehen, das sollte uns allen klar sein. Abgesehen davon ist 92 Prozent des Rettungsgeldes nicht in Griechenland sondern bei ausländischen Banken gelandet.

Diese waren so gierig und dämlich einem vollkommen bankrottem Land Geld gegen hohe Zinsen zu leihen. In den letzten Jahren wurden dann diese dämlichen Banken von weitaus dämlicheren gerettet – uns Steuerzahlern. Bei der letzten Tranche für Griechenland, Ende Oktober 2016, in Höhe von 2,8 Milliarden Euro war es eigentlich Bedingung, dass der IWF sich an dieser ebenfalls beteiligt. Der IWF hatte sich jedoch mit der Begründung verwehrt, dass Griechenland niemals in der Lage sein wird seine Schulden zurückzuführen.

Die Griechenlandrettung ist nichts anderes, als eine versteckte Bankenrettung. Das Geld ist nicht weg. Es ist aber größtenteils wo anders, allerdings nicht in Griechenland sondern bei den Banken und Versicherungen, die den Griechen Geld geliehen haben gelandet. Darben müssen die Menschen in Griechenland und bezahlen müssen wir Steuerzahler.

Voller Inbrunst jubelt Herr Schäuble über eine schwarze Null, was nichts weiter bedeutet, als dass er genauso viel ausgibt wie er einnimmt. Kein Politiker konnte uns bisher erklären wie das bankrotte Griechenland das Geld jemals zurück bezahlen kann, wenn nicht einmal Deutschland – als Exportweltmeister mit Rekordsteuereinnahmen im Zuge einer Niedrigzinsphase – es schafft seine Schulden zu bezahlen. Es ist an der Zeit aufzuhören gutes Geld schlechtem hinterher zu werfen. Der Schuldenschnitt/Erlass für Griechenland wird spätestens nach der Bundestagswahl kommen. Staaten bezahlen niemals ihre Schulden.

Aus diesem Grunde ist von Investments in Staatsanleihen wie beispielsweise Lebensversicherungen, Riester, Rürup… grundlegend abzuraten und Investments in Sachwerte sind in der heutigen Zeit essentiell gegen diesen Wahnsinn als Absicherung für das Ersparte. Würde man das Verschwenden von Steuergeldern ebenso drakonisch bestrafen wie dessen Hinterziehung würde manchem Irrsinn Einhalt geboten.

Nicht nur der ein oder andere Verantwortliche der sinnfreien Rettungspakete, des Berliner Flughafens BER, der Elbphilharmonie.. würde sich heute hinter schwedischen Gardinen wiederfinden. Da dies nicht der Fall ist wird der ein oder andere Wähler – bezüglich dieses schweren Missverhältnisses – sein Unwollen mit seinem Wahlzettel zum Ausdruck bringen und für „Überraschungen“ sorgen.

Der Euro und die EU ist gescheitert

Spätestens seit der Flüchtlingskrise ist es für jedermann endgültig offensichtlich, dass innerhalb der EU mehr gegeneinander anstatt miteinander gearbeitet wird. Die folgenden zwei Schaubilder verdeutlichen warum Populisten insbesondere im Süden Europas weiter an Zulauf gewinnen und folglich der Euro und die EU implodieren werden. Während sich die deutsche Wirtschaft nach der Finanzkrise erholt hat und die Industrieproduktion stetig steigt, ist der Sachverhalt in Frankreich, Spanien, Italien, Portugal und Griechenland ein anderer (Italien – Bankenkrise 2.0 – die Hütte Bank brennt! (Video)).

Die Südschiene Europas liegt wirtschaftlich am Boden, die Industrieproduktion bewegt sich auf dem Niveau der 1980er beziehungsweise 1990er Jahre, die Arbeitslosigkeit ist hoch und die Jugendarbeitslosigkeit extrem hoch. Hunderttausende Jugendliche unter 25 Jahren mussten und müssen noch immer auf Grund mangelnder Perspektive ihr Land verlassen.

Allein knapp 800.000 Spanier, 140.000 Portugiesen, über 120.000 Italiener und 100.000 Griechen… haben bisher ihrer Heimat den Rücken gekehrt. Wenn die jungen Fleißigen und Gebildeten ihr Land verlassen, dann hat ein Land keine Zukunft. Obendrein sind die Länder – auch dank der Rettung ihrer Banken – bis zur Halskrause verschuldet. Kurzum den Ländern geht es heute mit dem Euro wesentlich schlechter wie unter ihren eigenen Währungen.

Niemals werden diese Länder innerhalb der Eurozone wirtschaftlich auf einen grünen Zweig kommen. Trotzdem können sich diese Länder so günstig wie nie zuvor verschulden. Dies bedeutet, dass die Länder praktisch mit billigem Geld dafür belohnt werden, dass es ihnen wirtschaftlich gesehen immer schlechter geht. Das ist volkswirtschaftlicher Wahnsinn und alles andere als nachhaltig. Der Euro sollte Europa retten – jetzt retten wir den Euro. Was ist das für ein Geld das man retten muss?

Wir wollten Europa und die Menschen retten, wir haben aber die internationalen Finanzkonzerne gerettet. Was erfunden wurde, um Europa zu einen, zerstört jetzt Europa. Der Euro zerstört Europa anstatt es zu einen. Fakt ist: der Euro ist zu schwach für Deutschland und zu stark für die Südschiene Europas. Folglich sollten wir uns nicht wundern wenn populistische Kräfte in vielen Ländern weiter auf dem Vormarsch sind und aus der EU und der Eurozone austreten werden. Ein ganz heißer Favorit von uns diesbezüglich ist Italien.

Steuergerechtigkeit

Während der Bürger Europas seit vielen Jahren unter einer immensen Steuer- und Abgabenlast leidet, parken Konzerne und Superreiche nach wie vor ihr Geld rund um den Globus in Steueroasen. Ein gewisser Herr Juncker hat seine Heimat, als damaliger Finanzminister und Premierminister zu einer der größten Steueroasen der Welt für Großkonzerne wie Ikea, Amazon, Google, Fiat, Deutsche Bank, Starbucks, Apple, FedEx, PepsiCo, Heinz, Procter &Gamble….gemacht.

Die in Luxemburg ansässige Firma Inter IKEA Holding hat beispielsweise im Jahre 2010 auf einen Gewinn von 2,5 Milliarden Euro knapp 48.000 Euro Steuern bezahlt. Dies entspricht einem Steuersatz von 0,002 Prozent! Die Personen, welche den Steuerskandal im Jahr 2014 an das Licht der Öffentlichkeit gebracht haben, wurden keinesfalls für ihren Dienst am Gemeinwohl ausgezeichnet. Nein, Sie wurden rechtskräftig zu einer Haft- und Geldstrafe verurteilt. Trotz dieses Skandals wurde eben dieser Mann zum EU-Kommissionspräsidenten gemacht (Finanz-System auf der Kippe: Wir erwarten einen historischen Absturz).

Wenn Herr Juncker heute behauptet, dass er sich für Steuergerechtigkeit einsetzt, dann darf man nicht über Verdrossenheit seitens der EU irritiert sein und sich abermals nicht über eine „Überraschung“ bei der nächsten Wahl wundern.

All die oben genannten Punkte zeigen eindeutig auf, warum es eine Elitenverdrossenheit und keine Politikverdrossenheit gibt. Die Leute haben die Doppelmoral, die Arroganz, die Bevormundung und versuchte Beeinflussung und Steuerung der Eliten satt. Sie lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen.

Sollten die Eliten nicht ganz schnell anfangen umzudenken werden die Bürger mit einer urdemokratischen Waffe gnadenlos zurückschlagen – mit ihrem Wahlzettel. Dann werden in Zukunft noch ganz andere Personen wie Donald Trump das Zepter der Macht ergattern. Der Ball liegt jetzt bei denen oben. Wenn sie nicht beginnen etwas zu Gunsten aller Menschen anstatt nur ihresgleichen zu verändern, dann werden sie abgewählt werden.

http://www.pravda-tv.com/2016/12/das-bankrotte-finanzsystem-der-euro-die-eu-und-die-eliten-sind-gescheitert/

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Gruß an die Vollmundigen

Der Honigmann

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virtual-reality

Von Gerald Celente

Celente 2Wir geben seit 1980 weltweite Prognosen ab, doch haben wir niemals zuvor so viele bedeutende sozioökonomische und geopolitische Trenddynamiken beobachtet, wie jene, welche das Jahr 2017 und die darauffolgenden formen werden – im Guten, wie im Schlechten.

Gerald Celente, Direktor des Trends Research Institute, dem Weltführer bei Trendprognosen, und Herausgeber des Trends Journal, gibt einen Überblick über die Top-Trends für 2017:

1. Make It New – Erneuerung

Über die gesamte Bandbreite, von politischen Ideologien und Finanzsystemen an der Spitze, bis zu den tiefsten Tiefen der Pop-Kultur, über das Medienspektrum und durch alle etablierten Institutionen, ist der gegenwärtige Stand außer Mode gekommen. Es „neu“ zu machen, wird es profitabel machen.

2. Economic Disorder – Wirtschaftliche Unordnung

Die US-Aktienmarkt-Rallye einen Monat nach der Trump-Wahl ist echt. Ist das, was gut für das amerikanische Wirtschaftswachstum ist, auch gut für die Welt? Von der Eurozone, bis zu den Schwellenmärkten, wer werden die Gewinner und wer die Verlierer der kommenden wirtschaftlichen Unordnung sein?

3. True Nostalgia – Wahre Nostalgie

Es ist größer als die Vorliebe für Edisons Glühlampen und der Griff nach der Vergangenheit. Auf der ganzen Welt werden sozioökonomische Unruhen und trübe Zukunftsaussichten eine hohe Nachfrage nach einer neuen Mischung von Produkten und Dienstleistungen der Vergangenheit generieren, welche ein Gefühl der guten alten Tage mit sich bringt – nachgerüstet, um die nach Veränderungen hungrigen Konsumenten weltweit anzusprechen.

4. RIP: The Fourth Estate – Ruhe in Frieden, Vierte Gewalt

Die Tageszeitung liegt auf dem Sterbebett. Werden sich die Mainstream-Medien umgestalten, um wieder aufzuleben? Sie unterliegen nicht mehr dem Schutz durch das Volk. Einbrechendes öffentliches Vertrauen und schrumpfende finanzielle Ressourcen haben den traditionellen Einfluss der Medien auf die Öffentlichkeit eingeschränkt. Die Vierte Gewalt – die inoffizielle vierte Säule der Regierung, ersonnen um mächtige Menschen und Institutionen verantwortlich zu halten – ist nicht länger die Domäne der Mainstream-Medien. Finden Sie heraus, wer oder was sie ersetzen wird.

5. Rust Belt 2.0 – Rostgürtel 2.0

Silicon Valley, einst das Leuchtfeuer für amerikanische High-Tech-Erfindungen und -Unternehmer, wird seinen Status als globales Zentrum für technologische Transformation verlieren. Wer wird die nächste High-Tech-Generation beherrschen?

6. VR-Ed – Lernen in Virtueller Realität

Die virtuelle Realität ist ein Mega-Trend in Bewegung, welcher sich weit über die Welt der Videospiele hinaus ausweiten wird. Die explosive Nutzung der Technologie und ihre Effektivität in den Bereichen Ausbildung und Schulungen wird beginnen ein Fundament auszubilden, welches das überholte heutige Bildungsmodell des Industriezeitalters durch eine kosteneffiziente, lohnenswerte und mit niedrigen Risiken versehene Herangehensweise an Bildung ersetzen wird.

7. The Ontrendpreneur® – Trendbasierende Existenzgründer

Trendbasierende und kreative Profis werden die besten Gelegenheiten haben, Möglichkeiten mit hohem Potenzial in einer sich rapide verändernden Wirtschaft der neuen Weltordnung zu identifizieren und träge multinationale Konzerne hinter sich lassen.

8. No More Cash – Leben ohne Bargeld

Der Trend hin zur bargeldlosen Gesellschaft befindet sich im vollen Wachstumsmodus. Die goldene Regel lautet: Wer das Gold hat, bestimmt die Regeln. In dieser neuen bargeldlosen Gesellschaft haben Finanzinstitute und Regierungen – nicht Wir das Volk – das digitale/papierlose Geld in der Hand.

9. Sell, Buy China – Handel mit China

Obwohl sich der große Andrang von Herstellern und Luxusartikel-Vermarktern nach China verlangsamt hat und sich viele Unternehmen über die hohen Investitionsbarrieren und die damit verbundenen Hindernisse für ausländische Firmen ärgern, so verbleibt der Handel mit China in steilem Steigflug. Über das gesamte Investment-Spektrum, von High-Tech bis Hollywood, China kauft, was es selbst nicht herstellen kann oder wovon es mehr benötigt.

10. Reefer Money Madness – Joint-Geldirrsinn

Da die Legalisierung von Marihuana weiter fortschreitet, werden die Gelegenheiten Millionen zu verdienen zunehmen. Aber die finanzielle Zukunft von Gras ist erheblich größer, als Highs zur Entspannung oder die Heilung medizinischer Leiden. Zudem wird Marihuana die Truhen der Regierung mit noch mehr Steuer-Dollars füllen, als Alkohol.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2016/12/gerald-celente-top-10-trends-fuer-2017/

…danke an TA KI

Gruß an die Denkenden

Der Honigmann

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US-Börsen eilen von Rekord zu Rekord, EU-Börsen eher verhalten und der Euro stürzt ab. Gold und Silber ebenfalls im Sturzflug. Die Reaktion der Finanzmärkte auf die Trumpwahl ist bizarr.

Börsen-Zeitung: Auf dem Weg zur Parität, ein Marktkommentar von Kai Johannsen

Auf den überraschenden Sieg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen haben die Märkte zunächst mit einiger Verunsicherung reagiert. Am Tag nach der Wahl waren – wie in solchen Phasen erhöhter Unsicherheit in der Vergangenheit schon öfter zu beobachten war – die üblichen Verlaufsmuster an den Märkten zu registrieren. Zunächst einmal raus aus den risikobehafteten Assets.

Schließlich weiß ja keiner, was da auf einen zukommt – nach den Aussagen Trumps während des Wahlkampfes, die bei manchem Beobachter schon so einiges Stirnrunzeln auslöste, um es mal milde zu formulieren. Des Weiteren suchten die Anleger wiederum ihr Heil in den sicheren Häfen. Sichere Staatspapiere waren gefragt, genauso wie Gold. Schnell beruhigte sich die Situation an den Märkten aber, und zwischen risikobehafteten Assets und den sicheren Anlagen waren die umgekehrten Ströme zu beobachten.

Und was machte Amerikas Devise? In der ersten Phase der Unsicherheit schwächte sie sich ab. Es gab einen Sprung von knapp drei US-Cent im Vergleich zur Gemeinschaftswährung, d.h. der Euro wertete auf. In den folgenden knapp anderthalb Wochen – auch unter dem Einfluss gemäßigterer Trump-Töne, wenn man denn schon von solchen Klängen des künftigen US-Präsidenten sprechen will – wertete der Dollar kräftig auf.

Unmittelbar nachdem die Wahlergebnisse bekannt wurden, sprang der Euro in Riesensätzen nach oben, und zwar bis auf 1,1299 Dollar in der Spitze am Tag nach der Wahl. Bis heute vollzog der Greenback dann eine Aufwertung bis auf 1,0520 Dollar. Das sind immerhin fast 7 Prozent in neun Handelstagen – ein stattlicher Spurt.

Man möchte meinen, dass die Parität zur Gemeinschaftswährung noch vor dem Monatsende greifbar ist. Aber man sollte eher eine Beruhigung der Aufwertungsbewegung mit einkalkulieren, auch wenn eine Bewegung in Richtung Parität verständlicherweise nicht auszuschließen ist. An den Märkten ist ja auch nicht auszuschließen, dass die zehnjährige Bundrendite noch mal ins Minus fällt; das kurze Ende der Bundkurve, d.h. der zweijährige Bereich, ist bereits wieder tiefer im Minus, hat die „Trump-Effekte“ schon wieder egalisiert, den Weg der Renditen also wieder ein wenig vorgezeichnet.

Für den Dollar, die US-Kapitalmarktzinsen und damit auch die Zinsdifferenz zu Europa, bei Währungen speziell zu den kurzfristigen Bundestiteln, hängt in den nächsten Wochen viel von diversen Faktoren und Fragestellungen ab und damit natürlich auch von der Rhetorik, mit der Donald Trump diese Aspekte begleiten wird. An den Märkten stellt man sich darauf ein, dass die Fiskalpolitik in den USA für die Kapitalmarktzinsen zu einem entscheidenderen Faktor wird, als das bislang der Fall war, und dass die Geldpolitik damit ein Stück weit in den Hintergrund rückt.

Noch hält Fed-Chefin Janet Yellen an ihrem Kurs fest und betont, dass ein Zinsschritt im nächsten Monat durchaus nicht vom Tisch sei. Aber die Dollar-Aufwertung könnte das durchaus zunichtemachen, schließlich wirkt sie ja bereits wie ein Zinsschritt, und die US-Notenbank wird die Aufwertung – wenn sie denn weitergeht – nicht noch über eine restriktivere Geldpolitik befeuern wollen.

Denn das war in der Vergangenheit schon zu beobachten. Man erinnere sich an den Schwenk der Europäischen Zentralbank (EZB) hin zum Quantitative Easing (QE), die den Euro abwertete. Ein weiterer Faktor, der die Fed schon zum Abwarten veranlasste, waren die Verzerrungen in Schwellenländern. Auch heute haben Emerging Markets ziemlich zu kämpfen.

Dreh- und Angelpunkt wird sein, wie der Konjunkturstimulus in den USA letzten Endes aussehen wird und vor allem wie er finanziert wird. Daneben bleibt natürlich immer noch die Frage, ob die Republikaner Trumps Vorhaben so mitmachen werden, wie Trump es sich vorstellt. Kommt es tatsächlich zu einer kreditfinanzierten Konjunkturstimulierung, die womöglich auch greift, sollte sich die Dollar-Stärke fortsetzen.

Das würde ein Stück weit die Geldpolitik konterkarieren, da weitere Zinsanhebungen den Prozess der Aufwertung nur noch antreiben würden. Umgekehrt spielt der schwächere Euro der EZB in die Hände. Noch wird auf eine Ausweitung von QE gesetzt, doch an den Märkten sollte sich dann im Verlauf von 2017 immer mehr die Erkenntnis durchsetzen, dass nochmalige QE-Ausweitungen wohl nicht mehr folgen werden.

Doch wann wird die Fed zum Handeln gezwungen sein? Das wird dann der Fall sein, wenn die kreditfinanzierten Konjunkturprogramme auch die Inflationsentwicklung antreiben. Ungeachtet eines stärkeren Dollar oder sogar einer Parität zum Euro muss die Fed dann eingreifen.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/88929-trump-crash-euro

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Gruß an den Crash

Der Honigmann

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Der Markt sieht, dass die Mittel Draghis, den Euro zu retten, auf unbegrenztes Gelddrucken bei dauerhaften Nullzinsen beschränkt bleiben werden. Denn die Politiker sind unfähig die notwendigen Strukturreformen im Club Med durchzusetzen.

Von Sascha Opel

Was wir seit der Wahl von Donald Trump erleben, ist eine US-Dollar-Stärke, die an den Beginn der großen Welle von 2014 erinnert. Diese führte den Euro von 1,40 USD Mitte 2014 bis auf 1,0495 am 13. März diesen Jahres.

Ein Abschlag von satten 35 Cent oder um 25%! Sollte sich diese Stärke in dieser Welle wiederholen, dann droht beim Break des bisherigen 10-Jahrestiefs, welches im März erreicht wurde und an dem wir nun wieder notieren (EUR/USD derzeit knapp über 1,05), ein Fall des Euro bis auf 0,86 USD in den nächsten Monaten!

Das Momentum könnte durch das Italien-Verfassungsreferendum am 4. Dezember nochmals Fahrt aufnehmen. Der Markt sieht, dass die Mittel Draghis, den Euro zu retten, auf unbegrenztes Gelddrucken bei dauerhaften Nullzinsen beschränkt bleiben werden. Denn die Politiker sind unfähig die notwendigen Strukturreformen in den Südländern durchzusetzen.

Also werden sich die „Nordländer“ eben mit einer dahinsiechenden, aber letztlich viel zu schwachen Währung abfinden müssen. Die gigantischen Unterschiede zwischen den Volkswirtschaften, die völlig unterschiedliche Währungen zur Anpassung benötigen würden, kann Draghi natürlich niemals ausgleichen! Das wäre Aufgabe der Politik, welche dies aber nicht leistet.

Deshalb ist zu befürchten, dass 2017 ein erneutes „Schicksalsjahr für den Euro wird“. Nach 2010 (erstes Griechenland-Rettungspaket) und 2012 (berühmte „Whatever it takes“-Rede Draghis) bahnt sich in den kommenden Monaten der nächste Euro Showdown an. Erst Italien, dann im Frühjahr die Wahl in Frankreich. Genug politischer Sprengstoff, gegen den auch keine Notenpresse mehr helfen würde, wartet also.

Das große Währungsanpassungen oftmals schnell gehen, erkennt man im langfristigen Chart (inkl. Euro-Vorgänger DM) gut. Wenn dazu noch die technisch wichtige Marke bei 1,05 USD unterschritten wird, dann könnte die Parität noch vor Weihnachten erreicht sein.
Dollarstärke und steigende US-Renditen liefern das Futter für die Gold-Bären

Die enorme Dollarstärke und gleichzeitig raketenmäßig ansteigende US-Renditen sind derzeit ein gefundenes Fressen, um den Goldpreis (in USD) zu drücken.

Vorgestern war in den USA Feiertag und es war beinahe mit Ansage, dass im Mittwochshandel Gold unter die wichtige Unterstützung bei 1.210 USD – mit gewohnter Vehemenz – zur Eröffnung an der Comex gedrückt wurde.

Da weiterhin dünner Handel zu erwarten ist, dürften die Ampeln für die Golddrücker weiterhin auf grün stehen. Bereits in den letzten Jahren wurde rund um Thanksgiving und anderen Feiertagen bewusst der Goldpreis manipuliert.

Wir sagen bewusst manipuliert, denn jeder, der Augen im Kopf hat und den Handel beobachtet, der erkennt, dass hier große Positionen Papiergold zu Unzeiten unlimitiert in den Markt geworfen werden.

www.rohstoffraketen.de

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/89151-2017-schicksalsjahr-des-euro

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Gruß an den Handel

Der Honigmann

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Der geheime Notfallplan der globalen Eliten für die nächste große Finanzkrise ist Thema des neuen Buches „The Road to Ruin“. Darin beschreibt der Finanz-Insider James Rickards, warum die nächste Krise vor der Tür steht: Der IWF plant schon jetzt die Rettung der Zentralbanken durch die Ausgabe von „Sonderziehungsrechten“ (SZR), welche die Basis eines zukünftigen Papiergeldsystems bilden sollen – dafür gibt es Anzeichen. Nur deshalb sei Chinas Yuan in die SZRs aufgenommen worden, so Rickards. Auch der Petro-Dollar werde abgeschafft. Ein EPOCH TIMES Exklusiv-Interview.

Epoch Times: Wird die nächste Krise größer als die letzte sein?

James Rickards: Um das zu analysieren, blicke ich auf die zwei vorhergehenden Krisen zurück: Die Krise von „Long-Term Capital Management“ im Jahr 1998 und die Bankenkrise von 2008.
1998 war ich Chef-Anwalt des Hedgefonds „Long Term Capital Management“. Ich habe deren Bail-out ausgehandelt. Wir konnten damals sehen, dass wir nur wenige Stunden vom Zusammenbruch aller Märkte der Welt entfernt waren – und das ist keine Übertreibung.

Am Ende brachen die Märkte nicht zusammen, aber es war extrem knapp. 2008 die gleiche Situation: Nur wenige Tage trennten uns vom dominoartigen Crash aller Banken auf der ganzen Welt. Bear Stearns brach im März 2008 zusammen. Dann wurden Fannie Mae und Freddie Mac Anfang September von der Regierung übernommen. Lehmann Brothers ging Ende September des gleichen Jahres bankrott.

Sie fielen um wie Dominosteine und sie wären alle gecrasht: Morgan Stanley, Goldman Sachs, die Bank of America und JPMorgan Chase.
Doch dann hat die Fed den Prozess gestoppt.

Sie stellten eine Stahlmauer zwischen die Dominosteine, damit der nächste nicht mehr umfallen konnte. Aber diese Aktion hatte ihren Preis. Es ist so, als würde man ein Erdbeben abblocken und nicht zu Ende kommen lassen. Das hat keinerlei Problem gelöst. Ein Erdbeben ist ein Ausbruch von Anspannung. Die Spannung wird also nur aufgestaut und beim nächsten Mal gibt es ein noch schlimmeres Erdbeben.

Auf den Finanzmärkten ist es dasselbe: Jede Krise ist größer als die vorherige, jede Rettungsaktion ist größer als die vorangegangene. Genau wie die Krise von 2008 größer war als die von 1998, die nächste Krise wird – egal ob sie 2018 oder schon früher kommt – größer und schlimmer sein als das bisher Dagewesene.

Die Zentralbanken sind am Ende – auch die Fed

ET: Und Sie sagen, dass die Zentralbanken den Crash diesmal nicht werden stoppen können?
Rickards: Die Zentralbanken werden ihn diesmal nicht stoppen können. 1998 rettete Wall Street einen Hedgefonds, 2008 retten die Zentralbanken die Wall Street. Wer soll dann 2018 die Zentralbanken retten?

Die Zentralbanken sind ausgeschöpft. Die Fed hat einen Verschuldungsgrad zum Eigenkapital im Verhältnis von 113 zu 1. Wenn  man die gesamte Bilanz zum Marktpreis bewertet, dann ist sie an einem schlechten Tag technisch insolvent. Nicht an jedem Tag. Aber wenn man an einigen Tagen in den vergangenen fünf Jahren die Bilanz der Fed neben den Markt gehalten hätte, wäre sie insolvent gewesen, da ihre Verbindlichkeiten größer als ihr Vermögen waren und ihr Eigenkapital somit gelöscht gewesen wäre.

Ich glaube, es gibt da eine definitive Vertrauensgrenze, die überschritten wird. Wo die Grenze genau war, weiß man erst dann, wenn es schon zu spät ist. Man findet nur auf die harte Tour heraus, dass man das Vertrauen ins Geld zerstört hat – und zurück bekommt man das Vertrauen dann nicht mehr.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist die einzige Institution, die noch eine saubere Bilanz aufweist und Geld aus dem Nichts erschaffen kann. Er ist die Zentralbank der Welt. Er kann das Geld der Welt drucken, in dem er Sonderziehungsrechte (SZR) herausgibt und das System wieder liquide macht.

ET: Aber nicht, ohne die Banken und Finanzmärkte zu schließen?

Rickards: Es wird den IWF einige Zeit kosten – ich schätze mindestens drei bis sechs Monate – bis er die SZRs herausgegeben und das Geld verteilt hat.

In der Zwischenzeit wird sich Panik ausbreiten und die nationalen Regierungen werden in Kooperation das Finanzsystem schließen. Sie werden Banken schließen müssen, Geldmarktfonds werden Auszahlungen aussetzen und Börsen werden auch dicht machen müssen. Die Menschen werden ihr Geld so lange nicht kriegen, bis dieses neue Geld kreiert worden ist.Es wird also schlimmer, dramatischer und größer. Die Menschen werden mehr verlieren und mehr leiden. Deshalb versuche ich, diese Mechanismen in meinem neuen Buch „The Road to Ruin“ zu erklären, davor zu warnen und den Leuten einige Tipps zu geben, wie sie ihr Vermögen erhalten können.

Ich warne die Menschen, dass sie ihr Geld nicht zum erwarteten Zeitpunkt bekommen werden. Aber dann werden die Regierungen eine SZR-Lösung bringen und die Börsen werden schrittweise wieder öffnen.

Der globale Plan für ein ZSR-System

ET: Aber Sie sagen auch, die globale Eliten (einschließlich des IWF) wollen die SZRs als Weltreservewährung installieren – mit oder ohne Krise. Wie kommen Sie darauf?
Rickards: Es gab neulich einige wichtige Ereignisse bezüglich der SZRs. Am 1. Oktober wurde der chinesische Yuan in den SZR-Währungskorb aufgenommen. Der Yuan ist eigentlich noch sehr weit davon entfernt, eine Reservewährung zu sein, aber man hat die Regeln aus politischen Gründen zurechtgebogen. Man sieht die Krise kommen und weiß, dass eine weltweite Rettungsaktion unausweichlich ist. Und dafür braucht man Chinas Zustimmung.

Ohne Chinas Zustimmung kann man so etwas überhaupt nicht machen. China würde sagen: „Warum sollten wir das überhaupt genehmigen, wenn wir nicht mal teilhaben an den SZRs?“ Deshalb wurde der Yuan in den Währungskorb aufgenommen.

Im Juli veröffentlichte der IWF eine Studie, die zur marktwirtschaftlichen Nutzung der SZRs aufrief. Der IWF schlug darin vor, einen privaten Markt für SZRs zu gründen. Dann gab die Weltbank im September SZR-Anleihen im Wert von 2,8 Milliarden Dollar heraus. Und eine weitere Ausschüttung der „Standard Chartered Bank“ ist geplant.

Das ist wichtig, denn für die Marktentwicklung braucht man Vermögenswerte, in die man investieren kann. Gerade neulich hat der IWF eine Gruppe von Experten und Akademikern dazu aufgerufen, eine Arbeitsgruppe zu gründen, um die Expansion des SZR-Marktes zu kommentieren.

All diese Dinge sind schon unterwegs, und wenn das ganze so seinen Gang ginge, könnte es noch 10 bis 15 Jahre dauern. Aber ich erwarte, dass die Krise schon kommt, bevor der Masterplan für die SZRs komplett umgesetzt wurde.

Sie werden also SZRs ausschütten MÜSSEN, um die Liquidität der Welt wieder herzustellen. Alles, worüber derzeit geredet wird, wird dann im Schnellverfahren passieren und bevor wir es merken, haben wir ein SZR-Referenzsystem. Dazu gehört dann auch ein Öl-Preis in SZRs, samt Ölverträgen und deren Bezahlung in SZRs.
Man sagt zwar, den Dollar wird es dann immer noch geben, aber er wird eine lokale Währung sein, wie zum Beispiel der Mexikanische Peso, die Türkische Lira etc.

ET: Wie kann ich mich als Währungsnutzer darauf vorbereiten?
Rickards: Ich denke, Gold ist der Gewinner, egal ob der Plan mit den ZSRs klappt oder nicht. Die eine Option ist, dass der SZR-Plan klappt und dass es zur Inflation kommt. Dann wird der Goldpreis aufgrund der Inflation steigen. Aber auch falls der SZR-Plan scheitert, wird Gold an Wert gewinnen. Man wird sich dem Gold zuwenden, um das Vertrauen wiederherzustellen.

Zwar will keine einzige Zentralbank der Welt derzeit den Goldstandard haben, aber sie werden vermutlich keine andere Wahl haben. Sie werden einen Goldstandard einrichten müssen, um das Vertrauen wiederherzustellen. Und dann wird Gold teuer, weil es die Geldversorgung aufrecht erhält.

Das Interview führte Valentin Schmid. Hier englisches Original lesen.

Hintergrund:

Der Bail-out von „Long Term Capital Management“
Der Hedgefonds „Long Term Capital Management“ wurde 1998 in einer bis dato historischen Rettungsaktion gerettet. Er war in extreme Überschuldung geraten, die durch Falschspekulation und Hebelwirkungen zustande gekommen war. Um den Zusammenbruch des US- und Weltfinanzmarkts zu verhindern, kooperierte die New Yorker Federal Reserve mit den Vorsitzenden der wichtigsten US-Banken, der Deutschen und der Dresdener Bank. James Rickards war damals „General Counsel“, sprich Chef-Anwalt der Bank, und handelte den Bail-out mit aus.

James Rickards ist Rechtsanwalt, Finanzkommentator, Portfoliomanager, Regierungsberater und Dozent. Er schrieb die Bücher „Currency Wars“ (2011), „The Death of Money“ (2014), das ein New York Times-Bestseller wurde, „The New Case for Gold“ (April 2016). „The Road to Ruin: The Global Elites‘ Secret Plan for the Next Financial Crisis“ erschien am 15. November 2016.

Deutsche Version von Rosemarie Frühauf und ds.

http://www.epochtimes.de/politik/welt/geheimplan-der-eliten-fuer-den-grossen-crash-wie-der-iwf-das-finanzsystem-retten-will-a1983005.html

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Gruß an die Crasher

Der Honigmann

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