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BRICS und SCO geben den Startschuss für die “Neue Seidene Weltordnung”

“Sollen doch die Deutschen allein zurückbleiben und sich von ihrer geliebten Frau Mutti für die jüdische Finanzoligarchie umbringen lassen”

Kampf gegen die Dollarvorherrschaft geht in eine neue Runde

Die Öffentlichkeit nahm kaum Notiz von einem Ereignis, das die Welt nachhaltiger verändern wird, als damals das Abkommen von Bretton Woods. Während Europa immer noch mit Griechenland beschäftigt war und die USA die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Kuba feierten, da wurde am 21. Juli 2015 im fernen Shanghai, genau 70 Jahre nach dem Bretton-Woods-Abkommen, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ein Plan aktiviert, der den Beginn einer neuen Epoche, nämlich das Ende des Bretton-Woods-Weltsystems einleiten wird.

Kurz vorher, am 8./9. Juli 2015, gaben die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) nach mehrjähriger Vorbereitungszeit auf ihrem 7. Gipfel in Ufa (Russland) nunmehr den Startschuss zur Aktivierung des Geschäftsbetriebs der sogenannten “New Development Bank” (NDB). Und das war wohl der wirkliche Grund, warum die Lobby-Medien des Westens nichts, aber auch gar nichts über diesen die Welt verändernden BRICS-Gipfel berichteten. Mike Whitney von den “Conservative Papers” (USA) schrieb am 16. Juli 2015, dass “über den 7. BRICS-Gipfel in Ufa 2015 von den westlichen Medien eine regelrechte Nachrichtenblockade verhängt wurde, weil dort ein alternatives Weltfinanz-System einer mächtigen Koalition von Nationen ins Leben gerufen wurde.”

Erst nach dem BRICS-Gipfel konnten sich ein paar Lobby-Medien dazu durchringen, kurz über die Feierlichkeiten zur Aktivierung der Geschäftstätigkeit der NDB am 21. Juli 2015 in Shanghai zu berichten. Die BBC meldete zum Beispiel: “Die ‘Neue Entwicklungsbank’ gilt als Alternative zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds (IWF). Es wird erwartet, dass die Bank Anfang kommenden Jahres die ersten Kredite vergibt.” [1]

Um zu verstehen, was es mit dem Gegenstück zum jüdischen IWF auf sich hat, lassen wir hier einen Mann zu Wort kommen, der unverdächtig “links” steht und durch seine Zeit als BRD-Finanzminister die internationalen Gepflogenheiten der Menschheitsverderber, organisiert in den FED-Institutionen, kennenlernen durfte: Oskar Lafontaine. Lafontaine wörtlich: “Ich zitiere hier einmal den ehemaligen amerikanischen Finanzminister Larry Summers, der hat gesagt: ‘Der IWF ist ein Instrument der amerikanischen Weltpolitik’ … Das ist er und nichts anderes. Wer etwas anderes glaubt, ist völlig naiv, das will ich hier einmal in aller Klarheit sagen.” [2] Bleibt noch anzufügen, dass es sich bei Larry Summers natürlich auch um einen Finanzjuden des Wall-Street-Systems handelt.

Bekanntlich wurde das monetäre Weltversklavungssystem mit seinen Institutionen wie IWF und Weltbank nach dem Ort Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire benannt, wo die Finanzminister und Notenbankpräsidenten von 44 Staaten, meistens von Rothschilds Gnaden, der späteren Siegermächte vom 1. bis zum 22. Juli 1944 mit 760 Delegierten zu einer Welt-Geld-Konferenz zusammenkamen und am Ende das “Bretton-Woods-Abkommen” unterzeichneten. Dieses Abkommen war neben der Gründung der privaten FED der größte Betrug, die größte Lüge der globalen Wirtschaftsgeschichte. Damit versklavte das amerikanische Bankenkartell mit einem simplen Trick nach den USA auch noch den Rest der Welt. Den damaligen Mitgliedsstaaten wurde versprochen, die Dollar-Weltleitwährung würde mit Gold gedeckt sein, somit würde kein Staat ein Risiko eingehen, wenn er für den eigenen internationalen Handel Dollar kaufen müsse. Mit diesem System war die FED formal verpflichtet, die Dollarreserven jedes Mitgliedslandes zum vereinbarten Kurs in Gold umzutauschen. Damit sollten jene “störrischen” Nationen beruhigt werden, die dem Dollar nicht vertrauten und die nicht ganz auf Gold als Regulativ verzichten wollten.

In Wirklichkeit wurden nach diesem System sämtliche kleinere Staaten automatisch handelspolitisch defizitär, benötigten also fremde Geldmittel, um international überhaupt Handel treiben zu können. Der Internationale Währungsfonds (IWF) bekam die Aufgabe, diese Länder zu finanzieren. Als Gläubiger übernahm der IWF in diesen Ländern quasi die Regierungsgewalt. Den IWF-Schuldnerländern wurde immer wieder die Politik des Vernichtungssparens auferlegt. So mussten sie sämtliche von ihren Völkern erarbeiteten Werte abliefern. Diesen Raub nennt man seither “Privatisierungen”. [3] Dieser Grundphilosophie blieb der IWF bis heute treu, obwohl Bretton Woods bereits seit 1971 nicht mehr offiziell existiert, und diese Politik sichert USrael auch nach Bretton Woods noch die Vorherrschaft über die Welt. Und jede Nation, die bislang versuchte, dem Sklavenlos zu entkommen, wurde militärisch zerstört, was sogar Oskar Lafontaine bestätigt: “Die USA haben also einen Etat, um militärisch der Hegemon in der ganzen Welt zu sein. Das wollen sie auch, aber sie reden von einem Verteidigungsetat. Das Lügen geht also ununterbrochen weiter. Jeder Interventionskrieg der USA wurde mit einer Lüge begründet. Aber das war vorher auch immer schon so, dass irgendwelche Lügen am Anfang standen und dann wurde die Öffentlichkeit aufgeheizt, die Medien haben mitgespielt und dann musste man auf einmal Krieg führen.” [4] Damit spricht Lafontaine übrigens auch Adolf Hitler von der Schuld am Zweiten Weltkrieg frei.

Zur Kontrolle und Durchsetzung des Abkommens von Bretton Woods wurden in der Folge die Organisationen bzw. Institutionen wie Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) geschaffen, die auch nach der de facto Aufgabe des Bretton-Woods-Abkommens von 1971 durch US-Präsident Richard Nixon ihre Weltfinanzkontrolle fortsetzten.

Die Geldlobby legte Richard Nixon schon zu Beginn seiner Präsidentschaft 1968 (Amtsantritt 1969) mit dem geldverzehrenden Vietnamkrieg, den er von seinem Vorgänger geerbt hatte, an die Ketten ihrer Finanzmacht. Je mehr Geld die FED für den Krieg druckte, je mehr musste die Bevölkerung dem jüdischen Privatkonsortium FED astronomische Zinsbeträge auf diese Summen bezahlen. Deshalb versuchte Nixon schnellstens aus dieser Kriegs- und Finanzkatastrophe herauszukommen. Er beschloss, noch im Jahre 1969 nach und nach 550.000 Soldaten aus Südostasien abzuziehen.

Als er, zu spät, bemerkte, so vermuten Insider, dass die amerikanischen Goldreserven ohnehin nicht mehr in Fort Knox waren, beendete er am 15. August 1971 die Golddeckung der US-Währung und gestand, dass die ausstehenden 280 Millionen Unzen Gold nicht mehr ausgezahlt werden können. Nixon klagte in seiner berühmt gewordenen Fernsehansprache vom 15. August 1971 die jüdischen Finanzmächtigen, ohne ihre Ethnizität zu nennen, wie folgt an: “Diese Leute leben von der Krise, und deswegen helfen sie dabei, dass solche Krisen entstehen.”

Faktisch war damit der Dollar in eine Fiat-Währung verwandelt und der monetäre Staatsbankrott erklärt worden. Fortan war der Dollar reine Glaubenssache, die Geldwertstabilität wurde zur Religion – genannt “Welt-Reservewährung”.

Die Drahtzieher des Welt-Geld-Komplotts versprachen Nixon, sie würden die Dollarwährung durch eine Art Welttribut-System stabil halten, wenn er nur darauf verzichten würde, die “Goldbestände” in Fort Knox offiziell prüfen zu lassen. Nixon verzichtete auf Prüfung der Goldbestände und so wurde ein neues System entwickelt, welches den USA bis heute erlaubt, die Druckerpressen, heute die elektronische Geldvermehrung, für die “Welt-Reservewährung” ohne Beschränkungen laufen zu lassen – da keine Goldkonvertibilität mehr verlangt wurde! Um den Fiat-Dollar trotz hyperinflationärer Mengenherstellung stabil zu halten, schlossen die US-Behörden unter Leitung der FED in den 1970er Jahren mit der OPEC ein Abkommen, das die Bezahlung des Ölpreises für alle weltweiten Transaktionen in Dollar verlangte. Damit war der Dollar mit Öl “gesichert” worden, was der Fiat-Währung einen besonderen Platz unter den Weltwährungen garantierte. Jeder Staat der Welt, der Öl importierte, musste das Öl in Dollar bezahlen, also mit der eigenen Währung wertloses Papier kaufen. Zudem wurden die Geldinteressen der FED überall in der Welt durch das US-Militär geschützt. Die Inflationswährung Dollar blieb am Leben, weil die ganze Welt mit richtigem Geld das Überschuss-Fiat-Geld der USA aufkaufen musste.

Eine Währung, vom “unbesiegbaren” Amerika geschützt, das machte monetären Eindruck auf den schwachen Rest der Welt.. Und so konnten die Geldverschwörer ihre eigene Inflation mit diesem durch das Militär geschützten Welt-Finanz-Betrugs äußerst erfolgreich in andere Länder exportieren. Der Journalist und Buchautor Ernst Wolff recherchierte dahingehend und kommt zu dem Schluss: “Der IWF hatte von Anfang an das Ziel, neben der wirtschaftlichen und militärischen auch die finanzielle Weltherrschaft der USA zu sichern.” [5]

Mehr noch, nachdem US-Präsident Nixon gezwungen worden war, die Golddeckung gegenüber dem Dollar aufzuheben, konnten die Finanzjuden die endlose Ausweitung der Dollar-Leitwährung durch Spekulationswetten so richtig zum explodier bringen. Nixon war entsetzt, weil die amerikanische Finanz-Oligarchie seit Monaten gegen den Dollar wettete und dadurch das bereits gestohlene Gold der USA nunmehr auch formell an die sogenannten “Märkte” (Wall-Street) überschrieben werden musste. Nixon sagte gegenüber seinen Beratern, hier gegenüber Harry Robbins Haldeman: “Hör zu Bob, die Juden sind überall in den Regierungsstellen. Wir müssen da hineinkommen und sie kontrollieren, verstehst du? Du weißt verdammt gut, dass sie uns vernichten wollen.”

Als Richard Nixon die festen Wechselkurse abschaffte in der Hoffnung, die Wetten der Finanzjuden würden damit aufhören, tat er genau das, was die Wall-Street wirklich wollte. “Er leitete, ohne es zu ahnen, zugleich eine Entwicklung ein, die ein noch viel größeres Kasino entstehen ließ. Denn mit dem Ende der festen Wechselkurse verloren die Finanzmärkte auch ihren festen Rahmen. Es begann eine Ära, in der fast alles möglich war: das Zeitalter der Deregulierung und Globalisierung. In den folgenden drei Jahrzehnten beseitigten die Industrienationen die Schutzwälle, die sie nach der Weltwirtschaftskrise in den dreißiger Jahren um die Wirtschaft errichtet hatten. … Der Staat trat den Rückzug an.” [6]

So lockerte der so unter Druck gesetzte Richard Nixon die Regeln für das Bankgewerbe. Dann kamen Jimmy Carter und Ronald Reagan, die die Tore für die Finanzhölle noch weiter öffneten. Und die letzten Begrenzungen wurden von Bill Clinton und George W. Bush jun. eingerissen. “Während Bills Präsidentschaft wurden viele jener Liberalisierungen der Finanzmärkte beschlossen, die später maßgeblich zur Finanz- und Bankenkrise beitrugen.” [7]

Den letzten Schritt zur völligen Freigabe des weltweiten Finanz-Infernos setzten “Satans Banker” wiederum kurz vor Weihnachten in den USA durch. Diesmal im Jahr 2000, Clinton war abgewählt, aber der neue Präsident, Bush jun., noch nicht im Amt. Die Abgeordneten mussten in dieser Phase über den “Commodity Futures Modernization Act” abstimmen. Diese Gesetzesvorlage befand sich unter 11.000 Seiten (sic, 11) Haushaltsgesetzen mit eigenen 261 Seiten (Quersumme 9, wieder 911???). Die Vorlage wurde erwartungsgemäß abgenickt, womit der unregulierte Handel mit “Credit Default Swaps” (CDS) erlaubt wurde. Das sind jene Betrugswetten, die der Investor Warren Buffet als “finanzielle Massenvernichtungswaffen” bezeichnete. “Bis heute wetten Spekulanten damit unkontrolliert auf die Pleite ganzer Unternehmen oder von Staaten wie Griechenland oder Spanien.” [8] Die Staaten müssen immer bezahlen, aktuell muss die BRD für ein weiteres Griechenland-Hilfspaket berappen, in Zukunft für alle anderen Euro-Staaten.

Doch jetzt muss der Parasit sterben

Der Hammerschlag, den Russland und China gegen USrael mit ihren neuen Finanz-Instituten führen, hat die Wirkung einer finanziellen atomaren Reihenexplosion im hohen Mega-Tonnen-Bereich, denn das zu verleihende Geld stammt aus Washington. Es handelt sich um die Dollarreserven Chinas und Russlands, auf denen die beiden neuen Weltmächte sonst sitzenbleiben würden. Gigantisch-gespenstisch für USrael.

Wegen dieser die Menschheit vernichtenden usraelischen Welthegemonie forderten in den vergangenen Jahren China und Russland immer lauter das Ende des Fed-Dollar als Weltleitwährung, und damit das Ende von IWF und Weltbank. Das würde aber für die Finanzmächtigen in New York nicht nur einen gehörigen Machtverlust bedeuten, sondern sogar den Untergang des jüdischen Weltsystems nach sich ziehen. Da ist es nur verständlich, dass man in Übersee mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln (auch mit Kriegsplänen) versuchte, dieses berechtigte Ansinnen zu verhindern. Doch das klappte nicht mehr, da die neuen Weltmächte China, Russland und Indien militärisch nicht mehr zu besiegen sind.

Selbstverständlich träumen die jüdischen noch-Weltherren von einem großen Krieg gegen Russland und China, um ihre Weltherrschaft zu sichern, aber das wird wohl nur ein großer jahwistischer Traum bleiben. Die Idee dazu war, mit der Ukraine-Verschwörung eine Begründung für einen großen Krieg gegen Russland zu basteln, und China mit hineinzuziehen. “So stuft der neue Strategiebericht des US-Militärs Russland und China als Bedrohung ein.” [9] Dennoch, das bleibt höchstwahrschein nur talmudisches Wunschdenken, das an der militärischen Stärke der neuen Weltmächte ebenso scheitern wird wie an der neuen Erweckungsbereitschaft der Bevölkerungen.

Mahdi Darius Nazemroaya von der “Strategischen Kulturstiftung” (Asien) drückt die neue Welt-Entwicklung durch das neue Welt-Finanzsystem der “Seidenen Weltordnung” so aus: “Stellt euch auf weltbewegende geopolitische Veränderungen ein.” [10]

7. Brics-Gipfel in Russland 2015 wird die Welt verändern

Die Lobby-Medien des Westens berichteten nichts, aber auch gar nichts über diesen die Welt verändernden 7. BRICS-Gipfel von Ufa (Russland). Zeitgleich fand in Ufa auch der SCO-Gipfel statt. Bild von links: Präsident Putin (Russland), Narendra Modi, Premierminister Indien, Dilma Rousseff, Präsidentin Brasilien, China Xi Jinping, Präsident China und Jacob Zuma, Präsident Südafrika.

Das ist kaum übertrieben, was Nazemroaya schreibt. Selbst der indische Premierminister Narendra Modi traf sich mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani im Rahmen des gleichzeitig mit dem 7. BRICS-Gipfel stattfindenden SCO-Gipfels am 9. Juli 2015 in der russischen Stadt Ufa. Beide Staatschefs erneuerten ihre strategischen Vereinbarungen, die Modis Vorgänger Manmohan Singh auf Druck von Washington absichtlich vernachlässigt hatte. Somit dürfte Indien in Zukunft als Nord-Süd-Korridor für den Zugang nach Russland und Zentralasien den iranischen Hafen Chabahar benutzen. Eine Entwicklung, die USrael überhaupt nicht gefallen kann.

Während die “Neue Seidenstraße” und die “Eurasische Wirtschaftsunion” in Ufa Gestalt annahmen, wurden auch die letzten Hürden genommen, das BRICS-Finanzsystem von AIIB, CRA und NDB einsatzbereit zu machen, was dann am 21. Juli 2015 in Schanghai feierlich zelebriert wurde. Aber nicht nur das. Auch die mehr militärisch ausgerichtete Organisation SCO (Shanghai Cooperation Organization, oder SOZ, Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit) expandiert. Zu den derzeitigen Mitgliedern (die Volksrepublik China, Russland, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Indien und Pakistan) sollen Iran, Ägypten und einige andere Nationen hinzukommen. Alles deutet auf ein “Eurasisches Jahrhundert” hin, auf eine “Seidene Weltordnung”, eine Weltordnung die weit über Eurasien hinausreichen wird. Nämlich von der iberischen Halbinsel bis zum Chinesischen Meer. Eine Weltordnung ohne usraelisch besetzte Schlüsselpositionen.

Dass USrael alle zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen wird, die Entwicklung hin zur “Seidenen Weltordnung” zu stoppen, ist kein Geheimnis mehr. Nicht umsonst stufte das US-Militär China und Russland als militärische Bedrohung der jüdischen Finanzweltordnung ein. Die westlichen Vasallen-Medien gestehen die Bedrohung der Welt-Sklavenhalterei nunmehr auch offen ein: “Jetzt beginnt der Kampf um das globale Geldsystem. Die Gründung der ‘New Development Bank’ könnte das globale Finanzsystem ins Wanken bringen.” [11]

Man bedenke, dass bedürftige Staaten in Zukunft finanzielle Hilfen erhalten, ohne dass sie zerstört und ausgeraubt werden. Bislang war es so, dass die mit der Kreditvergabe verlangte Wirtschaftsliberalisierung die Aufhebung von Importbeschränkungen verlangte, was dazu führt, dass einheimische, zumeist mittelständische Betriebe mit riesigen transnationalen Konzernen konkurrieren müssen. Auf diese Weise wurden z.B. viele afrikanische Staaten, die sich früher mit Nahrungsmitteln selbst versorgt haben, von internationalen Nahrungsmittelkonzernen abhängig gemacht. Die sogenannte Deregulierung bedeutet auch die Aufhebung aller Restriktionen für ausländische Investitionen. D. h. inländische Investoren müssen mit den Giganten der Wall Street konkurrieren und werden von ihnen überrollt. Die sogenannte Privatisierung führt dazu, dass zuvor subventionierte Güter wie Wasser oder Energie nach dem Aufkauf durch ausländische Konzerne teurer und teilweise für die unteren Einkommensschichten unerschwinglich werden. D.h.: Strukturanpassungsprogramme begünstigen die großen internationalen Investoren und schaden der einheimischen Bevölkerung. Bis hin zu ausgeprägten Hungersnöten. Alle diese von der jüdischen Weltfinanz diktierten Vernichtungsbedingungen werden in Zukunft im Rahmen der Kredite der “Seidenen Weltordnung” (NDB und AIIB) nicht mehr gelten.

Es kann also gesagt werden: Um der Menschheitsgefährdung durch IWF und Weltbank entgegenzutreten, “gründeten die Brics-Staaten ihre eigene ‘Weltbank’. Sie wollen mehr Einfluss und mehr Sicherheit. … Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sehen ihr Zeit gekommen: Sie pochen auf mehr Mitsprache sowie eine Weltordnung, die die veränderten Kräfteverhältnisse widerspiegelt.” [12]

Vor allem wird es bei der Finanzierung durch die NDB und AIIB keine CDS-Wetten mehr geben, von denen niemand weiß, wie hoch sie sind und wann sie fällig werden. Im Verhältnis zur wirklichen Kreditsumme machen die Wettsummen des Vernichtungskartells von Wall-Street und FED oftmals das Vieltausendfache der eigentlichen Kreditsumme aus. Sollen doch die Deutschen allein zurückbleiben und sich von ihrer geliebten Frau Mutti für die jüdische Finanzoligarchie regelrecht umbringen lassen, hört man im Ausland aller Orten.

Und so “bringen sich die Schwellenländer in Position. Sie wollen die Dominanz der USA und Europas brechen: Die fünf wichtigsten Schwellenländer schaffen eine Alternative zum Internationalen Währungsfonds und zur Weltbank. … Putin spricht von ‘machtvollem Mittel'” [13]

Aber bereits in der 71 Punkte umfassenden “Deklaration von Fortaleza” (6. BRICS-Gipfeltreffen, Brasilien 2014) machten die Gipfelteilnehmer auch klar, dass sie es nicht bei wirtschaftlichen und finanziellen Weichenstellungen belassen wollen. Gerade in der Weltpolitik und in internationalen Krisensituationen wollen sie entscheidend mitwirken. Mit anderen Worten, sie wollen die Vorherrschaft der Wall-Street über die Völker der Welt zerschmettern. In der Deklaration heißt es dazu : “Wir bekräftigen die Notwendigkeit für eine umfassende Reform der Vereinten Nationen, inklusive des Sicherheitsrates, um ihn repräsentativer, effektiver und effizienter zu machen, so dass er adäquat auf die globalen Herausforderungen antworten kann.”

Die jüdische Welt, wie wir sie kennen, geht ihrem Ende entgegen, und genau das wollen die neuen Weltmächte. So haben die BRICS-Staaten weitere Länder aufgefordert, beizutreten, beispielsweise Argentinien und Mexiko. Nach Berechnungen von Stephany Griffith Jones von der Columbia Universität könnte die neue Gegen-Weltbank schon von Beginn an Projekte von rund 68 Milliarden Dollar pro Jahr finanzieren.

Zusätzlich werden die BRICS-Länder aber auch noch einen Währungsreservepool aufbauen. In ihn will China 41 Milliarden Dollar einzahlen, Brasilien, Indien und Russland tragen je 18 Milliarden bei, Südafrika fünf Milliarden. Dieser Reserve-Fonds soll einspringen, wenn eines der fünf Länder finanzielle Probleme hat oder seine Finanzmärkte in eine Krise geraten. Aber nicht nur das. Russlands Ministerpräsident Medwedew bekannte schon im April ganz offen, dass er sich von diesem Pool vor allem “mehr Unabhängigkeit von der gegenwärtigen finanziellen Situation und den Problemen, die es in den internationalen Finanzinstitutionen gibt”, erhoffe. Sprich: Man will den Einfluss westlicher Investoren und der westlich dominierten Institutionen wie IWF und Weltbank letztlich ausschalten.

Hinter der BRICS-Phrase für die Feinde, das System von IWF und Weltbank lediglich verbessern, aber nicht abschaffen zu wollen, “liegen ganz andere Ziele und Bestrebungen verborgen. Vor allem geht es um Macht und Struktur im globalen Geldsystem. ‘Die Entstehung der NDB geht im Kern auf die Entschlossenheit der BRICS-Staaten zurück, die internationale Finanzarchitektur so umzugestalten, dass sie ihr eigenes größeres Gewicht widerspiegelt’, stellt Rajiv Biswas von der London School of Economics fest. … Es sieht derzeit also nach einem Epochenwechsel in der globalen Finanzarchitektur aus, in der die großen Schwellenländer, allen voran aber China, eine wesentlich wichtigere Rolle spielen werden. ‘Die Errichtung der NDB, des Währungsreservenpools und der AIIB werden das Monopol von IWF und Weltbank brechen’, prophezeit Liu Zengyi vom Shanghaier Institut für Internationale Studien.” [14]

Da für USrael, trotz aller Drohgebärden, ein Krieg gegen die neuen Weltmächte nicht führbar sein wird, wird die ASWO (Alte Satanische Weltordnung) mit anderen Tricks versuchen, ihr verbrecherisches Schuldensystem zu retten.

Vielleicht ist es einigen aufgefallen, dass im Rahmen des Atomabkommens mit dem Iran die westlichen Staaten überaus forsch über Israels Einwände hinweggegangen sind. Immerhin saßen am Wiener Verhandlungstisch die engsten Verbündeten des Judenstaats, allen voran die Vereinigten Staaten, und trotzdem setzten sie kühl ihre eigenen Interessen in der Region durch. Das gab es in dieser Form noch nie zuvor.

Was aber sind die eigenen Interessen der von der jüdischen Lobby regierten USA? Wieso sollen die jüdischen Interessen jenseits des Atlantiks plötzlich anders und gewichtiger sein, als die des Genozid-Staates Israel?

Offenbar mussten sich die Führungsjuden entscheiden, ob sie um ihr Weltfinanzsystem kämpfen, oder ob sie ein kleines, verbrecherisches System im Nahen Osten, das ohnehin keine Zukunft mehr hat, vorübergehend am Leben erhalten wollen. Die Entscheidung scheint gefallen zu sein. Das jüdische Washington will um seine Weltmacht, ruhend auf dem Welt-Finanz-Betrug, kämpfen. Und so ist es weder ein Wunder noch ein Zufall, dass Washington gerade jetzt Länder wie Kuba und Iran aus der jahrzehntelangen Isolation holt. Dabei spielt Iran die Schlüsselrolle. Das New Yorker Machtjudentum versucht ziemlich direkt, den Iran aus der Phalanx Russland-China-Indien herauszubrechen, selbst wenn man dadurch Israel weitestgehen fallenlassen muss.

Außerdem wird mit dem neuen Weltfinanz-System die Lügenpolitik von den Menschenrechten ausgespielt haben, da die BRICS-Staaten bereits angekündigt hatten, dass Themen wie Menschenrechte oder Demokratie für sie bei der Partnerwahl keine Kriterien sind. Schließlich ging es dem Westen bei seinen Lügen von Menschenrechten und Demokratie doch immer nur darum, die Vorrechte der Juden zu festigen und auszuweiten.

Um also die eigenen Truppen zu sammeln und zu stärken, nämlich der neuen “Seidenen Weltordnung” nicht allzu viele der eigenen Finanzsklaven zukommen zu lassen, könnte das New Yorker Geldjudentum nicht nur die Vorrechte der gemeinen Juden im Westen etwas schleifen, sondern auch die verlogenen westlichen Staaten noch über so manchen Schatten springen lassen. Es wird um den Erhalt der Macht in der Welt gehen, und da werden die Lügen von Demokratie und Menschenrechte nicht mehr stechen. Man stelle sich nur die dann “blutenden Herzen” der BRD-Gutmenschen vor, die entweder an “blutenden” oder “gebrochenen” Herzen nicht mehr sein werden. Wohlwollend wird sich in der neuen Zeit wohl kaum noch jemand an diese abstoßenden Typen erinnern.

Wie schon erwähnt, überdeutlich kam die Neugestaltung der Welt bei den Atomverhandlungen mit dem Iran zum Vorschein, wo Israel tatsächlich fallengelassen wurde. Und das vom offiziellen Washington und vom Supervasall BRD. Bis vor kurzem wäre noch unvorstellbar gewesen, dass die beteiligten westlichen Staaten über Israels Einwände bei den Atomverhandlungen mit dem Iran hinweggehen würden. Doch sie haben es getan, das gab es in dieser Form noch nie. Der Westen hat Israels Forderungen in der Vergangenheit immer international durchgesetzt, wenn auch oftmals sehr widerwillig. Das ist nun vorbei, Netanjahu hat eine diplomatische Niederlage erlitten wie wahrscheinlein keiner seiner Vorgänger. Am Beispiel der Atomverhandlungen mit dem Iran ist eine wachsende Judenmüdigkeit im Westen zum Vorschein gekommen.

Das beweist einmal mehr, wie grundlegend sich die Welt gerade verändert. Es wird heute nicht nur das Ende des Judenstaates sichtbar, sondern auch das Ende der jüdischen Weltherrschaft. Für die BRD-Eliten wäre es besser, sich schon jetzt darauf einzustellen. Dem Judenstaat das bislang immer blind gewährte internationale Einspruchsrecht zu verweigern, stellt den gewaltigsten Paradigmenwechsel unserer Zeit dar. Und doch ist er eingetreten, wie die FAZ feststellte: “Ein Einspruchsrecht hat Israel in der westlichen Diplomatie nicht mehr.” [15]


1) bbc.com/news/21 July 2015
2) ZDF, Maybrit Illner, Sendung vom 25.06.2015
3) Der ehemalige Chefökonom der Weltbank, Joseph Stiglitz, wurde kürzlich gefeuert. Bevor Joe Stiglitz gefeuert wurde, nahm er eine große Anzahl von geheimen Dokumenten mit. Diese geheimen Dokumente aus der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds erklären die 4 Schritte, die der IWF von den Nationen fordert: 1. das geheime Unterzeichnen von 111 Vereinbarungen, in denen sie sich bereit erklären; 2. ihre wichtigsten Vermögenswerte – Wasser, Strom, Gas, etc. – zu verkaufen; 3. in denen sie sich bereit erklären, wirtschaftliche Schritte zu unternehmen, die effektiv verheerend sind für die beteiligten Nationen; 4. die Zahlungen von Milliarden von Dollar an die involvierten Politiker auf Schweizer Bankkonten, damit diese die Übertragung der Anlagevermögen der Ländern ermöglichen. Wenn sie diesen Schritten nicht zustimmen, werden sie aller internationalen Möglichkeiten zur Kreditaufnahme beraubt.
4) Oskar Lafontaine Linkspartei, Podiumsbeitrag, Paul-Löbe-Haus, Berlin, 28.08.2014.
5) Geopolitika, serbisches Magazin, 07.04.2015
6) Süddeutsche Zeitung, 29.07.2012, S. 2
7) Der Spiegel, 17/2015, S. 93
8) Süddeutsche Zeitung, 29.07.2012, S. 2
9) spiegel.de, 02.07.2015
10) Strategic Culture Foundation, 10 July 2015
11) Welt.de, 25.07.2015
12) n-tv.de, 16.07.2014
13) sueddeutsche.de, 16. Juli 2014
14) Welt.de, 25.07.2015
15) FAZ, 16.07.2015, S. 8

http://globalfire.tv/nj/15de/politik/14nja_dollar_abgesang.htm

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….danke an 1-Elo-Meister.

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Gruß an die Verlierer

Der Honigmann

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Epoch Times
Wem gehört die Finanz-Welt? BlackRock. Sie haben Zugang zu den Interna der FED, der EZB und vielen Regierungen – und Verbindungen in alle großen Unternehmen rund um die Welt. Wer kontrolliert sie? Keiner.
Der Vorsitzende und Vorstandsvorsitzender (CEO) von BlackRock Laurence Fink (links), Brasiliens Finanzminister Joaquim Levy (Mitte) und der Gouverneur der Bank von Japan Haruhiko Kuroda auf dem World Economic Forum in Davos am 24. Januar 2015.

Der Vorsitzende und Vorstandsvorsitzender (CEO) von BlackRock Laurence Fink (links), Brasiliens Finanzminister Joaquim Levy (Mitte) und der Gouverneur der Bank von Japan Haruhiko Kuroda auf dem World Economic Forum in Davos am 24. Januar 2015.

Foto: FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images

Was haben die Deutsche Bank, BASF, Siemens, Apple, Microsoft und die drei größten US-Banken gemeinsam? Der wichtigste Anteilseigner aller genannten ist BlackRock. BlackRock hält auch  Anteile von Daimler, Volkswagen, ProSiebenSat1, Lufthansa, Adidas, Allianz, Eon, RWE, MAN, Linde, SAP, Heidelberg Zement, Merck, Thyssen Krupp, Twitter (weitere siehe weiter unten im Text) und hat beste Verbindungen zur Fed oder der EZB.

BlackRock ist an jedem Dax-Konzern beteiligt, an 80 Prozent der Dax-Konzerne sogar mit 5 Prozent und mehr, bei mehr als der Hälfte der Dax-Konzerne ist BlackRock sogar der größte Anteilseigner.” schreiben die Nachdenkseiten. Doch wer ist das?

[….]

Mittlerweile verwaltet BlackRock 4,7 Billionen US-Dollar das ist fast so viel, wie alle Private-Equity-Fonds und Hedgefonds auf der Welt zusammen. Oder in deutschen Zahlen: jeder Bundesbürger steuert 100.000 Dollar bei.

[….]

Und die Politik? Sie unterliegen nicht mal der gleichen Aufsicht wie Großbanken

BlackRock ist nach Aussagen von Larry Fink ein Instrument des Anlegerwillens und deshalb harmlos. In den politischen Kreisen hat er erreicht, dass sie nicht der gleichen Aufsicht wie Großbanken unterliegen.

[….]

Beteiligungen – eine kleine Auswahl – im Jahr 2014

6,9%: Vodafone
6,8%: British American Tobacco (BAT)
6,1%: HSBC Holdings
6,0%: Intel
5,7%: Daimler AG
5,6%: Royal Dutch Shell
5,4%: Berkshire Hathaway
5,4%: BASF
5,0%: Bayer
5,0%: Apple
5,0%: Johnson & Johnson
5,0%: Siemens
5,0%: Allianz
4,9%: Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Munich Re)
4,0%: McDonald’s
4,0%: Philip Morris International
4,0%: BMW
3,7%: Nestlé
3,5%: Procter & Gamble
3,1%: Swiss Re AG
3.0%: Hamborner REIT
3,0%: Hannover Rück
3,0%: International Business Machines Corp. (IBM)
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Es sind jeweils Minderheitsbeteiligungen im Bereich um 5 Prozent. Das zeigt, dass BlackRock sich nicht übermäßig viel im laufenden Geschäft der Konzerne einmischen will, sondern lediglich von deren Erfolg profitieren.

Die sogenannten deutschen Börsenunternehmen – wie deutsch sind sie denn? Diese Studie zeigt, dass nordamerikanische Investoren mit 32% den größten Anteil halten. (ks)
Weitere Artikel

EZB Draghi lässt sich von BlackRock beraten: Wer ist der “König der Wall Street”? (+Video)

[….]

http://www.epochtimes.de/Koenig-der-Wallstreet-ist-BlackRock-der-groesste-Vermoegensverwalter-der-Welt-a1256851.html

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Gruß an die

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Merkels Schulden-Auschwitz-Politk

Die konservative Tageszeitung “Dimokratia” brachte die eindeutigste Titelseite des Tages:
“Griechenland in Auschwitz – Schäuble strebt einen Holocaust in Europa an. Die Geldgeber stellten Bedingungen auf, die in die Hölle führen”.

DER SPIEGEL bildete auf der Titelseite seiner Ausgabe vom 4. Juli 2015 Merkel ab, wie sie auf den Trümmern der EU sitzt. Der Titel lautete: “Die Trümmerfrau”. Der Titel weckt bei den Älteren beleidigende Assoziationen mit den damaligen deutschen “Trümmerfrauen”, die unter Blut, Schweiß und Tränen aus dem von der Sieger-Allianz total zerstörten Deutschland wieder ein bewohnbares Land für die Nachkommen schufen. Die deutschen “Trümmerfrauen” vollbrachten einen beispiellosen Kraftakt für ihr geschundenes Volk. Merkel hingegen zerstört dieses Land. Sie lässt es von Millionen und Abermillionen fremder Invasionsmassen zugrunde richten und die Deutschen letztlich in ihrer Jahrtausende alten Heimat an den Rand drängen. Darüber hinaus versklavt und beraubt sie die Deutschen für die nimmerendende Gier der Wall-Street-Hyänen. Deshalb nennen wir Merkel nicht “Trümmerfrau”, sondern “Trümmer-Trulla”, um die damaligen deutschen Aufbaufrauen nicht mit diesem Begriff in Verbindung mit Merkel zu beschmutzen.

Angela Merkel, die unter Honecker despotisch geschulte DDR-Funktionärin, hat als BRD-Bundeskanzlerin zwar nicht das EU-Euro-Vernichtungssystems erfunden, aber sie fungiert sozusagen als Satans Peitsche zur Durchsetzung des Euro-Ausraubungsprogramms der Lobby.

Der große politische Verbrecher, der nur noch von Merkels Politik übertroffen wird, war Helmut Kohl, oft auch “Hennoch Kohn” genannt, der mehr jüdische Auszeichnungen erhielt als jeder andere BRD-Kanzler. Kohl setzte für das Wall-Street-Finanzsystem [1] den Tribut-Euro diktatorisch durch. Es ging der Welt-Hoch-Finanz darum, mit einer gemeinsamen Währung einen ganzen Kontinent auf einmal ausrauben zu können, anstatt umständlich über die einzelnen Länder gehen zu müssen. Kohl gab den Deutschen nicht die Wahl, in einer Volksabstimmung selbst zu entscheiden, ob sie gleich bei Einführung der Schuldenwährung die Hälfte ihres D-Mark-Vermögens abzuliefern bereit gewesen wären. Er entschied nach Art eines Vernichtungs-Despoten gegen die Lebensinteressen der Deutschen. [2]

Kohl kaschierte den euro-sozialen Völkermord [3] an den Deutschen bis heute mit der Lügenphrase: “Europa bleibt eine Frage von Krieg und Frieden”. [4] In Wirklichkeit leitete Kohl mit seiner diktatorisch durchgesetzten Schuldenwährung den Krieg in Europa ein, was sogar die Systemmedien einräumen: “Helmut Kohl hat den Deutschen auch den Euro gebracht – und dabei einen Vertrag unterschrieben, der die Zukunft des Landes bedroht.” [5]

Der Elite-Jude, Prof. Martin Feldstein, sagte den kommenden Krieg in Europa wegen der Euro-Währungsunion bereits 1997 voraus. D.h., die Machtjuden wollten den Euro nur so lange, bis die BRD vollkommen ausgeraubt ist, danach sollen die Deutschen in einem brutalen Krieg untergehen. Und die BRD-Deppen, die sich mit ihren Holo-Lügen in eine wehrlose Lage gebracht haben, sind ihre dankbaren Opfer.

Prof. Martin Feldstein, Führungsjude: Euro gibt Krieg

“Ein Krieg innerhalb eines Europas mit gemeinsamer Währung wäre abscheulich, aber nicht unmöglich. Konflikte wegen unterschiedlicher Ansichten über die Wirtschaftspolitik sowie die Einmischung in die nationale Souveränität der Mitgliedsländer könnten alte, unterdrückte Animositäten im Zusammenhang mit der Geschichte, Nationalität und Religion wiederbeleben. Deutschlands Behauptung, dass es in einem größeren politischen Europa unter Kontrolle gehalten werden müsse, stellt in sich schon eine Warnung dar. Würde eine solche Konstruktion aber in der Lage sein, Deutschland im Zaum zu halten, oder würde sich Deutschland eher dazu verleitet sehen, hegemoniale Führerschaft auszuüben?”

Harvard Professor Martin Feldstein in “Foreign Affairs”, November/Dezember 1997

Auf derselben Schiene operiert seine Nachfolgerin als despotische Wall-Street-Gouverneurin. Selbst angesichts der zerstörten Völker Europas durch den Lobby-Schulden-Mühlstein am Hals, faselte Merkel kürzlich während ihrer Balkanreise noch vom “Friedensprojekt Europa”. Und das, obwohl sie schon 2007 offen eingestand, warum diese EU niemals ein Friedenprojekt sein könne. Sie gab nämlich zu, dass die Bedingungen für ein Friedensprojekt nicht vorhanden sind. Sie sagte: “Nur wenn Europa wirtschaftlich erfolgreich ist, kann die EU ihre Werte behaupten und ein Raum des Friedens, der Freiheit, der Sicherheit und des Wohlstands bleiben.” [6] Was wir derzeit aber in der Euro-EU erleben, führt alle Phrasen von “wirtschaftlich erfolgreich” ad absurdum. Und das bedeutet im Umkehrschluss, wir steuern auf Krieg zu.

Was vor ein paar Jahren nur zögerlich formuliert wurde, dass “die griechische Tragödie von schweren Konstruktionsmängeln der EU” zeuge und dadurch “das Friedensprojekt Europa gefährdet”, [7] gilt im Juli 2015 nicht nur als allgemein bekannte Tatsache, sondern hat sich bereits zu einer echten Vorkriegssituation in Europa ausgewachsen. Allerdings bezieht sich der “EU-Konstruktionsfehler” nicht nur auf Griechenland, sondern auf alle Euro-Staaten. Eine ausweglose Situation also.

Merkel setzte im Auftrag der Lobby die sogenannten “Deregulierungen” des Finanzsystems durch. Dadurch wurde es möglich, außerhalb von offizieller Zinsbelastung bei Krediten Phantasiesummen fällig werden zu lassen (CDS-Papiere), die im Verhältnis zu den bekannten Zinsbelastungen ein Tausendfaches ausmachen. Offen nach oben. Niemals kann ein Land unter diesem System schuldenfrei werden. Jeder Kredit, den ein Land von den sogenannten Märkten aufnimmt, ist mit diesen CDS-Wetten für die Wall-Street gekoppelt. Niemand weiß, in welcher Höhe und wann diese Wetten fällig werden, aber sämtliche Euro-Staaten haben sich auf Merkels Druck hin verpflichtet, bei Vorlage der Wettforderungen zu bezahlen. Wir berichteten darüber in allen Einzelheiten schon sehr oft, was auch von Dr. Wolfgang Hetzer (ehemals hoher Beamter der EU für die Verbrechensbekämpfung) in seinem Buch “Die Finanz-Mafia” bestätigt wird.

Bislang wurden für das kleine Griechenland mehr als 600 Milliarden Euro an die Wall-Street bezahlt. Die Summen setzen sich wie folgt zusammen:

2010: 108 Mrd (1. Hilfspaket)
2012: 172 Mrd (2. Hilfspaket)
2012: 107 Mrd. Schuldenschnitt BRD-Banken und Versicherungen
2015: 100 Mrd. (3. Hilfspaket). Erst hieß es 86 Mrd. Jetzt 100 Mrd … bald 200 Mrd.
2015: 150 Mrd. (EZB-Ela-Kredite und Targetkredite)

Mit dem 3. Hilfspaket und den EZB-Krediten sowie dem genannten Altschuldenstand von 330 Mrd. Euro schuldet Griechenland also über 600 Mrd. Euro (das Geschenk der BRD-Banken in Höhe von 107 Mrd. nicht mitgerechnet).

Aber diese gewaltigen Summen sind nicht durch wirklich aufgenommene Kredite, sondern aus den aus den Krediten resultierenden Wettfälligkeiten (CDS) zustande gekommen. Als Griechenland im Mai 2010 das erste Mal mit 110 Mrd. Euro gerettet wurde, betrugen die wirklichen Geldkreditaufnahmen höchsten 48 Mrd. Euro. “Trotz Schuldenschnitts sind in fünf Krisenjahren die Schulden Griechenlands von 48 auf 330 Milliarden Euro gestiegen, während sich die Arbeitslosigkeit mehr als verdoppelt hat.” [8] Die FAZ hat bei dieser Rechnung noch nicht das neue 3. Hilfspaket und die EZB-Kredite berücksichtigt, die zu den 330 Mrd. Euro hinzugerechnet werden müssen.

Kein Land der Welt kann jemals in diesem Rothschild’schen System der privatisierten Notenbanken und dem “Wall-Street-Märkte-System” Schulden abbauen und für ein lebenswertes Dasein seiner Menschen sorgen, das lässt das Rothschild’sche Schuldensystem nicht zu. Und dass die EU von diesem “Märkte-System” zusammengehalten und gesteuert wird, gibt die jüdische Denkfabrik FOREIGN AFFAIRS am 19. Juli 2015 sogar ganz offen zu. Kathleen McNamara schreibt: “Die EU, die Union von Nationalstaaten, wurde immer mehr zusammengehalten durch die Märkte.” Da müsste es normalerweise auch dem Dümmsten einleuchten, dass wir in einem Sklavensystem dem Untergang zutreiben.

Sahra Wagenknecht von der LINKS-Fraktion klagte am 17. Juli 2015 im Bundestag die BRD-Führung als Handlanger einer “Finanzmarktkolonie” an. Sie sagte: “Überall werden Rentner ärmer. Die Mittelschichten schrumpfen und werden um ihre Ersparnisse gebracht, und die Kapitalmärkte boomen. So sieht Ihr Europa aus, Frau Merkel, Herr Schäuble und Herr Gabriel: eine Finanzmarktkolonie, weil Technokraten, Banker und Wirtschaftslobbyisten die Richtung diktieren.” Aber das ist nur eine Teilwahrheit. Leider fordert Frau Wagenknecht nicht, dass die Notenbanken wieder dem Staat, also dem Volk, unterstellt werden müssen und nicht der jüdischen Finanzelite New Yorks unterworfen bleiben. Typisch links also, sich damit zu begnügen, der meckernde Teil des Systems zu sein. Frau Wagenknecht klagt auch nicht an, dass die sogenannten Hilfspakete für Griechenland einzig aus Tribut für die Wall-Street bestehen, vielmehr beschuldigt sie die normalen deutschen Banken, diese Gelder einzustreichen, obwohl alle Banken und Versicherungen der BRD ihre Griechenlandforderungen in Höhe von 107 Mrd. Euro zu Lasten ihrer deutschen Kunden haben abschreiben müssen. Die jüdischen Hedgefonds mussten nicht einen einzigen Euro abschreiben, was von Frau Wagenknecht und ihren Genossen aber nicht beanstandet wird.

Jedes westliche Land muss die Gewalt über die Herstellung des eigenen Geldes an eine Privatperson abtreten (Notenbank-Präsident), was man als “Unabhängigkeit der Notenbank von der Politik” bezeichnet. Natürlich ist kein westlicher Notenbank-Präsident “unabhängig”, sondern wird bereits vorher sorgfältig ausgesucht, da er gegenüber FED, Hilfspaket und City vollkommen loyal sein muss. EZB-Präsident Mario Draghi wurde beispielsweise von Goldman-Sachs eingesetzt. Das wurde besonders deutlich, als sich Jack Lew, der jüdische Finanzminister der USA, am 15. Juli 2015 mit EZB-Präsident Mario Draghi in Frankfurt wegen des Griechenland-Tributs traf, aber erst am nächsten Tag seinen deutschen Kollegen Wolfgang Schäuble besuchte.Der BRD-Finanzminister Wolfgang Schäuble spielte beim Besuch Lews in der BRD also nur die Rolle des Statisten.

Und so müssen die Staaten zwar ihr eigenes Geld über die eigenen Notenbanken herstellen, es dann aber den Finanzorganisationen, Märkte genannt, geben, die es gegen Zinsen und astronomische Wettaufschläge (CDS) den Staaten zurückleihen. Die Völker müssen also für ihr eigenes Geld Zinsen und vernichtende Wettsummen bezahlen. Niemals kann ein Staat unter diesem System wirtschaftlich gedeihen, niemals können seine Bürger unter diesem System von ihrem Einkommen gesund und anständig leben. Und eine gemeinsame Währung von unterschiedlichen Vasallen-Staaten kann auf Dauer schon gar nicht funktionieren. Oskar Lafontaine, Die Linke, sagte im SPIEGEL 29/2015 auf Seite 30: “Der Euro ist schon gescheitert, wir dürfen uns da keinen Illusionen hingeben.”

Es ist das perfekteste tributale Sklavensystem, das die Finanzgewaltigen des Judentums in ihrer langen, langen Geschichte jemals etablierten, und heute ist es Dank Merkel Wahrheit geworden. Die Schulden schießen, gesteuert von geheimen Wall-Street Instituten, willkürlich nach oben, wie allein das Beispiel Griechenland zeigt. “Griechenland schuldet nicht nur öffentlichen Gläubigern, sondern auch Hedgefonds und Spekulanten Milliarden. Die Finanzagentur in Athen macht zu diesen Anleihen keine Angaben.” [9]

Nur weil diese geheimen Hedgefonds jetzt wieder Milliarden gefordert haben, musste Merkel das sogenannte 3. Hilfspaket Hals über Kopf durchdrücken, wofür der deutsche Steuerdepp erneut garantiert. Der ARD-Reporter Wolf Dieter Krause wagte es, diesen wirklichen Grund für das 3. Hilfspaket im Rahmen seiner Berichterstattung aus Brüssel anzudeuten: “Offen ist auch noch der Finanzbedarf Griechenlands. Die Rede ist inzwischen von über 80 Mrd. Euro, weil auch die griechischen Banken noch neues Kapital brauchen. Zum Teil wolle Griechenland mit diesem Geld auch Hedgefonds auszahlen, die damit hohe Gewinne machen würden zu Lasten der europäischen Steuerzahler.” [10]

Jetzt werden plötzlich 86 Mrd. Euro aus dem Ärmel geschüttelt, obwohl bis Anfang Juli 2015 Griechenland für nur 7 Mrd. Euro als nicht solvent galt. Klaus Kleber von ZDF-Heute-Journal kommentierte in der Sendung vom 11. Juli 2015 diesen unglaublichen Vorgang im Zusammenhang mit dem sich vollkommen entsetzt zeigenden Wolfgang Schäuble so: “Schäubles bemerkenswerter Auftritt in Brüssel. Er kann es kaum fassen, dass das griechische Angebot, das für einen 7 Mrd.-Restkredit verlangt worden war, nun plötzlich für ein 80-Mrd-Euro-Hilfsprogramm reichen soll. Gestauter Frust, von Schäuble-Disziplin kaum gezügelt.”

Dass man nicht weiß, wie hoch die Wettforderungen der Wall-Street jeweils sind, da geheim, beweist die Entwicklung der Höhe des sogenannten 3. Hilfspakets. Die SZ berichtete am 16. Juli 2015 darüber wie folgt. “Am Mittwoch verlautete in Brüssel, die griechischen Kreditgeber rechneten nun mit 100 Milliarden Euro, die das Land brauche, um bis 2018 finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen. Am Montag den 13. April 2015 hatten die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone den Finanzbedarf mit 86 Milliarden Euro angegeben. Vor einer Woche hatte Athen um 50 Milliarden Euro Hilfe gebeten, vor zwei Wochen waren es 29 Milliarden Euro gewesen.”

Aber natürlich stellen die 86 Mrd. Euro “Hilfsprogramm” auch nur eine untertriebene Zahl dar. Am Ende werden wahrscheinlich weitere 200 Mrd. Euro herauskommen: “Die Troika-Zahlen sind vorläufig. Sie hängen stark von den Annahmen über die wirtschaftliche Entwicklung ab. Derzeit ist die Troika erheblich pessimistischer als noch vor einigen Wochen. … Auch je nachdem, wie das griechische Reformprogramm am Ende genau aussieht, könnte sich der Finanzierungsbedarf noch vergrößern.” [11]

Übertüncht wird die neue Tributablieferung an die Wall-Street damit, dass Griechenland jetzt sehr brutale Bedingungen, also Einsparungen erfüllen müsse, um in der Lage zu sein, diese unglaublichen Summen auch einzulösen. Man schüttelt ungläubig den Kopf vor so viel dummer Dreistigkeit. Wir sprechen von Summen, die noch nicht einmal die BRD zurückzahlen könnte. Selbst wenn in Griechenland überhaupt keine Renten mehr bezahlt würden und die Mehrheitsteuer auf 90 Prozent angehoben würde, könnten die Schulden niemals zurückgezahlt werden. Das weiß auch die Trümmer-Trulla schon seit langem, das haben die Abhörberichte ihrer Freunde von der NSA dokumentarisch festgehalten: “Unter den Unterlagen findet sich das Protokoll eines Gesprächs von Bundeskanzlerin Merkel. Es fand am 11. Oktober 2011 statt. Schon damals drohte eine Staatspleite Griechenlands. … Offenbar hat die NSA dabei mitgehört. ‘Die deutsche Kanzlerin Merkel erklärte, sie sei ratlos’, heißt es in dem Abhörprotokoll.” [12]

Merkels Rettungsbetrug

BILD, bislang die Vasllen-Postille von Merkel, greift die Vernichtungskanzlerin mittlerweile scharf an!

Und trotzdem peitscht sie für die Wall-Street diese Tribut-Transfers durch, die sie völlig verantwortungslos den Deutschen wie ein Mühlstein um den Hals hängt. Das wird mittlerweile sogar von der BILD-Zeitung, also von Merkels Vasallen-Postille, angeprangert. BILD schreibt, dass, wer den Beschluss von Brüssel, Griechenland neue Milliarden zu geben, als “Erfolg ausgibt”, wie Merkel es tut, “der muss seine Wähler als unzurechnungsfähig halten.” Und weiter heißt es: “Abermillionen Europäer haben sich gegen ein Europa der wirtschaftlichen Verantwortungslosigkeit ausgesprochen. Millionen Menschen wollen KEIN Europa, in dem Verträge bedeutungslos sind. Aber Kanzlerin Merkel und die Runde der Regierungschefs wollen es besser wissen. Wollen den Menschen sagen, wie Europa zu sein hat. DAS ist die wahre Gefahr für den Zusammenhalt Europas!” [13]

Selbst Wendehals Lindner bezeichnet als FDP-Chef Merkels “Rettungspolitik” als kriminell: “FDP-Chef Christian Lindner hält die deutsche Griechenlandpolitik für einen Rechtsbruch und einen weiteren Schritt hin zur Weichwährung. Er plädiert für Schäubles Grexit-Plan.” [14]

Und tatsächlich ist Merkels Handlung kriminell, denn der Artikel 125 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) verbietet Finanzhilfen an Eurostaaten. Da jeder Mitgliedstaat der Währungsunion die Kompetenzen für seine Wirtschafts-, Sozial und Finanzpolitik behalten hat und somit über seine Einnahmen und Ausgaben selbst entscheidet, soll er auch für die Solidität seiner Haushaltsfinanzierung selbst verantwortlich sein. Das Hilfeleistungsverbot (Bail-out-Verbot) soll ein starker Anreiz für alle Eurostaaten sein, sich nicht zu überschulden. Die Voraussetzungen für eine neue Finanzhilfe durch den ESM sind demnach nicht gegeben. Wenn die Finanzminister, die Staats- und Regierungschefs dennoch über ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland verhandeln, bringen sie damit zum Ausdruck, dass die rechtlichen Regeln der Währungsunion für sie nichts bedeuten. Sie verstoßen gegen den erst kürzlich aufgenommenen Artikel 136, Absatz 3 AEUV und gegen den ESM-Vertrag.

Ohne dass also ein offizielles 3. Hilfspaket während der monatelangen Verhandlungen mit Griechenland im Gespräch war, musste plötzlich über Nacht ein solches beschlossen werden. Natürlich nur, weil die Wall-Street neuen Tribut verlangte, wie bereits ausgeführt. Und aus Übersee wurde verlangt, was Frankreich sogleich unterstützte, dass kaum Sparauflagen gegen Griechenland verhängt werden sollen. Dahinter steht auch das usraelische Ziel, Griechenland unter der Fuchtel Washingtons zu halten und nicht etwa wegen harter Sparauflagen an Russland zu verlieren. “Der US-Präsident habe die Kanzlerin zum Thema Griechenland ‘angeschrien’ … Der US-Präsident hatte die Europäer und gerade auch Deutschland immer wieder ermahnt, einen Kompromiss mit Athen zu suchen. … Zu strenge Austeritätsauflagen seien nicht dem Ziel dienlich.” [15]

Merkel wiederum konnte es offen nicht wagen, Griechenland fast eine Billion Euro zu Lasten der schon ausgebluteten Deutschen zu schenken. Sie musste zumindest formal mit einem “gefolterten” Griechenland aufwarten, um die Deutschen wieder hinter sich zu bringen, obgleich trotz aller in Griechenland zu verabschiedenden Gesetze niemals auch nur 5 Prozent der in Brüssel vereinbarten Bedingungen von Griechenland erfüllt werden können, und die niemand in Griechenland auch wirklich erfüllen will. Der sichtlich schockierte Wolfgang Schäuble, der von der amerikanischen Forderung, Griechenland die Schulden zu erlassen und die Sparauflagen sozusagen auf null zu setzen, erklärte vor den Fernsehkameras in Brüssel vollkommen entsetzt: “Wir haben es jetzt mit Finanzierungslücken zu tun, die jenseits all dessen sind, womit wir in der Vergangenheit beschäftigt waren. Bisher haben wir immer über die Vollendung des bisherigen Programms geredet, mit begrenzten Summen. Jetzt reden wir über ein volles dreijähriges Programm. … Wir wissen, dass nach den europäischen Verträgen der Schuldenerlass nicht möglich ist. Das ist für mich in der Währungsunion nicht möglich. Wir wissen, dass wir nicht, und wir sind entschlossen, dass wir nicht zahlen.” [16]

Am nächsten Tag hatte Merkel ihren Finanzminister vor vollendete Tatsachen gestellt. Schäuble, der “entschlossen war, nicht zu zahlen” muss jetzt bezahlen, den Deutschen also noch viel mehr Schulden aufladen, als er sich jemals in seinen kühnsten Träumen hat vorstellen können. Hätte er Charakter, würde er als Finanzminister zurücktreten.

Doch selbst diese für das heimische Publikum gewagte Theateraufführung von Merkel war bereits zu viel für die Lobby, denn die Griechen sollten nicht in Unruhe versetzt, sondern alles still und leise auf die Deutschen abgewälzt werden. Weil das nicht geschah, die harten Auflagen dem Schein nach aufrecht erhalten wurden, ließ die Lobby ihre treuen politischen Hetzhunde gegen Merkel von der Leine, wie zum Beispiel Jean-Luc Mélenchon: “Der frühere Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon redete in einem Radiogespräch Tacheles. Die Situation sei nicht mit dem Zweiten Weltkrieg vereinbar, aber es sei die gleiche Arroganz zu beobachten: ‘Zum dritten Mal in der Geschichte ist die Besessenheit einer deutschen Regierung für die Zerstörung Europas verantwortlich.'” [17]

Dahinter steht für USrael nicht allein die Sorge, dass Griechenland womöglich doch noch zu Russland überlaufen könne, wenn es mit zu vielen Strangulationen bedroht wird, sondern auch der offene Wunsch, die Deutschen für Griechenland bezahlen zu lassen, da diese in den Augen der Wall-Street zahlungsfähiger als die Griechen sind. Deshalb “schalten sich die USA in die Griechenland-Rettung ein und der griechische Vize-Regierungschef dankt USA für die Hilfe.” [18] Kurz vorher ging bereits der IWF auf Konfrontationskurs mit Merkel und erklärte: “Die Griechen können ihre Schulden nicht mehr tragen.” [19] Womit gesagt werden soll, die Deutschen müssen die griechischen Schulden übernehmen.

Die schönen Zeiten des Trulla-Mutti-Deutschen gehen zu Ende – griechische Zustände werden bald für ihn selbst anbrechen. Jetzt müssen bereits Rentner mit nur wenigen hundert Euro im Monat, wie in den Nachrichten gemeldet wurde, für Straßenerneuerungen Tausende von Euros bezahlen. Im besagten Fall waren dies 20.000 Euro. Die Rentner müssen nun ihre Bleibe verkaufen, für wenig Geld. Ja, Euro-Rettungen und die Bereicherer-Finanzierung machen alle Deutschen arm. Das ist der Preis der Heuchelei, hätten sie nur die NPD mit 10 Prozent in die Parlamente gewählt, sozusagen als Drohung, hätten sich die Antideutschen der Systemparteien nie gewagt, dieses Vernichtungsprogramm zu verwirklichen.

Dass das ganze Spektakel nur Schau ist, dass Alexis Tsipras niemals auch nur daran denkt, irgendwelche Auflagen im Endeffekt auch einzuhalten, brachte Wolfgang Schäuble als BRD-Finanzminister bereits am 11. Juli 2015 in Brüssel ganz klar zum Ausdruck: “Ich meine, wir hatten vor noch nicht einmal einer Woche ein Referendum in Griechenland, wo klar gesagt worden ist, man entscheide sich gegen jede Konditionalität. Dafür hat es eine klare Mehrheit gegeben. Und jetzt wird das Gegenteil gesagt. Das ist alles sehr überzeugend für normale Bürger in Europa. Aber die Zahlen selber sind eben so furchtbar schlecht für die Vertrauensbildung. D. h., wir werden uns ganz sicher nicht auf Zusagen verlassen können.”

Selbstverständlich hat Alexis Tsipras niemals vor, die in Brüssel gemachten Zusagen im Zusammenhang mit den versprochenen Spargesetzen später auch tatsächlich zu verwirklichen. Tsipras fiel um, weil die Mehrheit der Griechen wohl den Euro behalten möchte, aber nicht die Betrugsschulden dafür bezahlen will. 30 Prozent der Griechen wollen raus aus dem Euro, das sind die Wähler der “Goldenen Morgenröte”. Der Rest ist irreal links: Nichts erarbeiten, sondern anderen wegnehmen, so lautet ihr Lebenssinn. Die Deutschen sollen die Betrugsschulden für sie bezahlen.

Die offene Hinwendung zu Russland und die Lostrennung vom Westen wagte Tsipras noch nicht. Und so trickst er, wo er nur kann. Er erklärte aber im griechischen Fernsehen ganz unverhohlen zu dem in Brüssel vereinbarten Text, was er davon hält: “Ein Text, an den ich nicht glaube. … Ich glaube, dass das Gebäude Europa auseinanderbrechen könnte. Vor einer Woche war ich im EU-Parlament und habe begriffen, wie tief der Riss in Europa ist, was die eigene Zukunft angeht, nicht nur die von Griechenland.” [20]

Und trotzdem lädt die Trümmer-Trulla, selbst vor dem sich schon abzeichnenden EU-Zusammenbruch, den Deutschen weitere 100 oder mehr Milliarden Euro auf ihr bereits bestehendes Schuldenkonto für Griechenland auf. Und die anderen Länder werden schon bald kommen mit noch mehr Forderungen nach Schuldenschnitten und Schuldenübernahmen.

Merkels “Hilfsprogramme” werden als Holocaust empfunden

Nun wurde von der Systempolitik der BRD gerade dieses Europa geschaffen, um den Nationalsozialismus für immer von der Erdoberfläche zu verbannen, wie es seit Jahrzehnten immer wieder feierlich von den Systemfunktionären beschworen wird.

Doch jetzt werden sie von ihren Lügen brutal eingeholt. Das EU-Ausland sieht die BRD-Systempolitik, vor allem die Träger des BRD-Systems, allen voran Merkel und Schäuble, als “Neonazis” an, die steckbrieflich gesucht gehörten. Eine entsprechende Propagandaflut überschwemmt bereits Europa.

Hier ein kleiner Überblick aus einer griechischen Presseschau, der Bände spricht:

Die konservative Tageszeitung “Dimokratia” hat die eindeutigste Titelseite des Tages: “Griechenland in Auschwitz – Schäuble strebt einen Holocaust in Europa an. Die Geldgeber stellten Bedingungen auf, die in die Hölle führen”.

Schäuble als Neonazi Fahndungsplakaten in Athen

Wolfgang Schäuble wird in Griechenland auf “Fahndungsplakaten” als gesuchter “Neonazi” abgebildet. Zu Tausenden kleben diese Poster auf Hauswänden.

Die meistverkaufte Zeitung “Ta Nea” titelt: “Gordischer Knoten”. Auf der Frontseite prangt eine Karikatur, die Wolfgang Schäuble in Napoleons Uniform zeigt. Der Finanzminister präsentiert Tsipras eine Liste. Griechenlands Premier antwortet: “Nein, nein, nein! Ich werde niemals eine Schlinge tragen.” Währenddessen schaut die Welt zu und sagt: “Alle sind verrückt geworden.”

Die linke Tageszeitung “Efsyn” titelt: “Schäuble befiehlt: Versenkt dieses Land!” Das Blatt schreibt von einem “schwarzen Kapitel in der Geschichte der alten Welt, das von seinen Anführern geschrieben wurde. Schäubles Unnachgiebigkeit gegenüber Griechenland hat sich durchgesetzt: Sie verlangen, dass harsche Maßnahmen binnen weniger Tage Gesetz werden.”

Das Syriza-Sprachrohr “Avgi” hat folgende Schlagzeile: “Deutschland reißt Europa wieder auseinander. Das ist ein Putsch gegen die europäische Idee, der die Souveränität Griechenlands abschaffen, das Land demütigen oder aus dem Euro werfen will.” Bereits im Februar 2015 bildete “Avgi” den BRD-Finanzminister Wolfgang Schäuble in Wehrmachtsuniform ab und suggeriert einen Bezug zu den Konzentrationslagern. Im Bildtext sagt Schäuble: “Die Verhandlung hat begonnen. Wir bestehen darauf, Seife aus Eurem Fett zu machen. Wir diskutieren nur über Düngemittel aus Eurer Asche.”

Die Webseite iskra.gr, die als wichtige Plattform für die Syriza-Partei gilt, schreibt: “Die Eurozone ist ein Verein von Erpressern und Vernichtern.”

Interessant bei diesen Vergleichen ist, dass man entweder nicht an die Holocaust-Lügen glaubt, was wahrscheinlich ist bei diesen Analogien, oder aber man sieht die von der jüdischen Lobby und dem BRD-System erfundene Judenausrottung gar als weniger schlimm an, als die derzeitigen Finanzverbrechen, die ebenfalls “Holocaust” genannt werden.

In den 1940er Jahren wehrte sich Winston Churchill bereits gegen die jüdischen Forderungen, gegen Hitler-Deutschland die Holocaust-Propaganda einzusetzen. Churchill wehrte sich nicht etwa dagegen, weil alles erstunken und erlogen war, sondern weil er fürchtete, die Völker Europas würden diesen erfunden Juden-Genozid feiern und deshalb Sympathie für Hitler haben: “Winston Churchill meinte in den Vierzigerjahren, es sei nicht ratsam, wenn die BBC Berichte über den Genozid an den Juden sendete. Nicht etwa deshalb, weil er Antisemit war – sondern weil er fürchtete, solche Berichte könnten in Europa Sympathien für Nazideutschland wecken.” [21]


1) Die EU-Gründung wurde von CIA und von Rockefeller finanziert. Wie der britische Journalist AMBROSE EVANS-PRITCHARD bereits am 19. September des Jahres 2000 im Londoner Telegraph schreibt, wurde die politische Bewegung zur Bildung der “Vereinigten Staaten von Europa” Ende der vierziger Jahre von dem U.S.-Amerikanischen Auslands-Geheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) ins Leben gerufen und geleitet sowie von der der Rockefeller- Foundation und anderen der U.S.- Regierung nahestehenden Kreisen finanziert.
2) In einem Interview mit dem Journalisten Jens Peter Paul räumte Kohl am 13. März 2002 in Berlin rundheraus ein, bei der Abschaffung der D-Mark gegen den Willen der Deutschen gehandelt zu haben. Der Grund: “Eine Volksabstimmung über die Einführung des Euro hätten wir verloren. Das ist ganz klar. Ich hätte sie verloren. … Eine Volksabstimmung hätte ich natürlich verloren, und zwar im Verhältnis 7 zu 3.” (merkur.de, 11.04.2013)
3) Nobelpreisträger Esquivel: “Schulden sind sozialer Völkermord” (derstandard.at, 8. Mai 2007)
4) handelsblatt.de, 28.02.2012
5) .“ spiegel.de, 03.10.2011
6) Welt.de, 05.03.2015
7) Neue Zürcher Zeitung, 25.06.2011, S. 1
8) FAZ, 01.07.2015, S. 1
9) Focus.de, Dienstag, 24.03.2015
10) ARD, Tagesschau 10.07.2015 – 20:00 Uhr
11) FAZ, 13.07.2015, S. 15
12) tagesschau.de, 01.07.2015
13) BILD, 14.07.2015, S. 2 (von Julian Reichelt)
14) Welt.de, 15.07.2015
15) Welt.de, 08.07.2015
16) ZDF Heute Journal, 11. Juli 2015
17) FAZ, 14.07.2015, S. 19
18) Welt.de, 15.07.2015
19) FAZ.net, 15.07.2015
20) Welt.de, 14.07.2015
21) Die Welt 18.10.2013, S. 27

http://globalfire.tv/nj/15de/politik/13nja_der_kommende_euro_krieg.htm

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….danke an xaverdon38690

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Gruß an die “Trümmerfrau(en)

Der Honigmann

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Geld regiert die Welt: Von Babylon, der City of London bis zur Federal Reserve


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Das Götzenbild der Endzeit-Tage: Nichts wird in unserer Welt so inbrünstig verehrt wie das Geld.

Die heute mächtigsten Institutionen der Welt sind die Zentralbanken, die weder vom Staate noch vom Volke gelenkt werden können, sondern sich meistens in privatem Besitz befinden. Wer immer die Weltpolitik verstehen möchte, möge sich stets die Frage stellen: Wer bezahlt – und wer verdient?

Jahrtausende lang hatten sich die Banken den Zustand der Unschuld bewahrt. Mindestens seit Babylon waren sie Wechselstuben und Zinsleihanstalten, die mit staatlich in Umlauf gebrachten, kontrollierten Währungen arbeiteten und meist nur über ein bescheidenes Eigenkapital verfügten.

Vor drei- bis vierhundert Jahren traten dann zwei grundlegende Änderungen ein. Anfang des 17. Jahrhunderts wurden die Geldinstitute zu Depositenbanken, und am Ende desselben Jahrhunderts zu Zettel- oder Notenbanken. Die Bank­note, die heute das alltäglichste Zahlungsmittel darstellt, wurde von der 1694 gegründeten Bank von England ‚erfunden‘. Von England aus trat sie im 19. Jahrhundert – also dem der Industrialisierung – ihren Siegeszug über die ganze Welt an. Schon 1682 hatte William Petty, einer der bedeutendsten ökonomischen Denker jener Zeit, in seiner Schrift ‚Quantulumcunque Concerning Money‘ auf die Frage „Welches Heilmittel gibt es, wenn wir zuwenig Geld haben?“ geschrieben: „Wir müssen eine Bank gründen, die, recht geschätzt, die Wirkung unseres ge­münzten Geldes fast verdoppeln wird. Und wir haben in England Material für eine Bank, welche eine genügende Goldmenge bereitstellen wird, um den ganzen Welthandel zu finanzieren.“

Im Jahre 1694 war die Regierung von König William III. von England in großer Geldverlegenheit. Eine Reihe von finanzstarken Gläubigern unter der Leitung des Schotten William Patterson streckten nun dem Staat die Summe von 1,2 Millionen Pfund gegen 8 Prozent Zinsen vor, unter der Bedingung daß der ‚Gouverneur und die Gesellschaft der Bank von England‘, wie sie sich nannten, das Recht erhalten sollte, Banknoten bis zur vollen Höhe ihres Kapitals auszugeben. Die Bank erhielt damit das Recht, 1,2 Millionen englische Pfund in Gold und Silber einzunehmen und es in 2,4 Millionen Pfund in Noten zu konvertieren. Die Hälfte davon, also 1,2 Millionen (das Gold und Silber) wurden an die Regierung verliehen, die restlichen 1,2 Millionen in Banknoten konnten sie selbst benutzen. Patterson gab offen zu, daß sie das bemerkenswerte Privileg erhalten hatten, Geld zu machen.

Es war dies eine jener historischen Stunden, die in keinem Geschichtsbuch vermerkt werden, und die doch den Anbruch einer neuen Ära einläuten sollten. Es war der erste Schritt in eine Richtung, die man mit dem Sprichwort ‚Das Geld regiert die Welt‘ betiteln könnte, denn da verfügten auf einmal ein paar reiche Privatmänner über die Möglichkeit, Geld zu drucken. Hinzu kam, daß die Bank vom Staat von 1697 bis 1826 eine eigentliche Monopolstellung zugesichert erhielt. Sie durfte auch die Finanzgeschäfte des Staates führen, die Staatsschulden verwalten, die Einlösung der Schatzscheine betreiben und so weiter. Um das Jahr 1900 war ihr Kapital enorm angewachsen. Sie galt als das größte Goldreservoir Europas, und ihre Reserven an Gold beliefen sich zu jener Zeit auf 14,553 Millionen Pfund, der Notenumlauf 1897 auf fast das Doppelte, nämlich 27,42 Millionen Pfund.

Zum ersten Machtkampf zwischen Staat und Bank kam es 1844. Die damals vom Parlament verabschiedete ‚Peelsakte‘ war strikt anti-inflationär orientiert. Sie unterteilte die Bank von England in zwei selbständige Departemente: Eines für die Notenemission, und ein anderes für sonstige Bankoperationen. Es war so für die Bank nicht mehr möglich, nach Belieben und je nach Geschäftsgang die Anzahl der ausgegebenen Banknoten zu erhöhen. Dies paßte den geldmächtigen, privaten Betreibern der Bank von England ganz und gar nicht. Schon nach drei Jahren inszenierten sie eine ‚Krise‘, indem sie die Geldmenge künstlich verknappten, und zwar so drastisch, daß sie damit den Staat erfolgreich das Fürchten lehrten. Nur drei Jahre nach Inkraftsetzung der Peelsakte wurde sie 1847 zeitweilig wieder aufgehoben. Die Bank nutzte die Frist, um unverzüglich massenhaft zusätzliche Banknoten in Umlauf zu bringen. Als später die Akte wieder in Kraft gesetzt wurde, wiederholte man das Spiel einfach. Schließlich resignierte der Staat und ließ die Bank von England ohne inflationshemmende Auflagen frei gewähren.

1852 erklärte der damalige Schatzkanzler und spätere Premierminister Gladstone: „Der Angelpunkt bei der ganzen Sache war der: die Regierung selbst besaß keine substantielle Macht in Finanzierungsangelegenheiten, sondern mußte die Geldmacht als ihr über­legen und nicht hinterfragbar anerkennen.“

Um die letzte Jahrhundertwende hatte die Bank von England den Status der ‚Bank der Banken‘ errungen – sie war zur Zentralbank des Landes geworden. Reginald McKenna, der von 1915–1916 Schatzkanzler gewesen war, sagte 1924 als Vorstandsvorsitzender der Midland Bank zu deren Anteilseignern: „Ich fürchte, der normale Bürger wird nicht erfreut sein zu hören, daß die Banken Geld schaffen können und es auch tun. – Und diejenigen, die den Kredit der Nation kontrollieren, lenken die Politik der Regierung und halten das Schicksal des Volkes restlos in der Hand.“ Von nun an war es so, daß die Regierung – und nicht nur jene Britanniens, sondern mittlerweile die meisten Regierungen der Welt – als Bittsteller zu ihren völlig autonomen Zentralbanken gehen müssen, wenn sie Geld leihen möchten, oder wünschen, daß die Geldmenge erhöht wird – worüber zu entscheiden sie keinerlei Befugnis mehr besitzen. Merke: Es ist nicht die vom Volk gewählte Regierung, oder das Volk selbst, das entscheiden kann, ob mehr Dollar, Pfund oder Mark gedruckt werden. Es sind allein die Bankiers. Und keine Verfassung, kein Gesetz der Welt könnte sie daran hindern, ihren eigenen Interessen gemäß zu handeln – und nicht zum Wohle der Völker.

Nun mag es interessieren, wem denn die Bank von England zu jener Zeit gehörte, als sie sich zum hauptsächlichen Herrn über die Geldgeschäfte des Inselreiches aufschwang. Der Name mag bekannt sein: Es war im wesentlichen die Dynastie der Rothschilds. Sie hatten im Laufe des 19. Jahrhunderts ein Vermögen akkumuliert, das alle anderen der Geschichte – von den Fuggern bis zu den Rockefellers – kläglich erscheinen ließ: Etwa 400 Millionen Pfund – im letzten Jahrhundert wahrlich eine fast unfaßbare Summe.

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(Nathan Rothschild (1777–1836) schwang sich im London des frühen 19. Jahrhunderts zum Herrn über das englische Geld auf)

Bis 1815 war Nathan Rothschild – einer der fünf Söhne des Bankgründers Meyer Amschel Rothschild – zum weitaus finanzmächtigsten Bankier ganz Englands aufgestiegen. Den frühesten Hinweis auf eine stille Machtergreifung Nathan Rothschilds im Londoner Finanzdistrikt, der ‚City of London‘ liefert der 22. Juli 1816. An diesem Tage nämlich führte England den bis dahin offiziell nicht vorhandenen ‚Goldstandard‘ seiner Währung ein. Wer an diesem Tag das englische Gold besaß, hatte fortan die englische Währung in der Hand. Conte Corti schreibt in seinem Buch ‚Der Aufstieg des Hauses Rothschild‚ (Wien 1949), daß dies jene waren, die am meisten an der französischen Revolution verdient hatten. Merke: Kriege dienen schon lange dazu, Nationen zu verschulden und sie so jenen gefügig zu machen, die die Geldmacht besitzen. Laut Conte Corti war es vor allem das internationale Bankhaus Rothschild, und an dessen Spitze Nathan, der auch während der Napoleonischen Kriege immens verdient hatte (Rothschilds „Flash Cash“ würde heute böse enden).

Dazu gibt es eine Anekdote, die einige Rothschild-Biographen erzählen, die jedoch von Guy de Rothschild vehement bestritten wird. Danach soll Nathan Rothschild über besonders schnelle Kuriere verfügt haben, die ihm den Sieg Englands in der Schlacht von Waterloo fast einen Tag früher meldeten, als die offizielle Nachricht London erreichte. Diese Frist nutzte er, um massenweise seine englischen Staatspapiere zu verkaufen. Die Börsenhändler deuteten sein Verhalten so, daß England wohl die Schlacht von Waterloo verloren habe. Es trat eine allgemeine Panik ein, und der Markt brach zusammen. Nun, erzählt die Legende, habe Nathan Rothschild so viele Anleihen wie erhältlich zu einem wahren Spottpreise zurückgekauft – gerade noch rechtzeitig, bevor die Kunde von Englands Sieg die Börse erreichte. Mit diesem ‚Finanzstreich‘ sei es ihm gelungen, die Kontrolle über die englische Wirtschaft zu erlangen und sein Vermögen auf einen Schlag zu verzwanzigfachen.

„Geld ist Werkzeug für alles, Instrument des Erfolgs, Symbol der Macht, die Macht schlechthin.“ Guy de Rothschild

Frederic Morton weist in seinem Buch ‚Les Rothschild‘ (Gallimard Paris, 1962) auf die Verflechtungen der Rothschilds mit dem englischen Staate hin: „Die englischen Staatsanleihen, die er (Nathan) zu Dutzenden Millionen Pfund auflegte, verbinden sein Haus für Generationen derart mit der Regierung ihrer Majestät, daß die Bank von New Court (die Londoner Rothschild-Bank) heute immer noch Maklerin des Goldes für die Bank von England ist.“

Der heutige Chef des Hauses Rothschild, Guy, nennt allerdings eine ganz andere Summe, welche seine Familie an die verfeindeten Länder verliehen habe: „Man weiß auch, daß zwischen 1813 und 1830 die Rothschilds (dem siegreichen! die Red.) England zwei Milliarden siebenhundert Millionen Francs liehen und Frankreich eine Milliarde hundert Millionen.“ Einen weiteren Hinweis darauf, welche Rolle Nathan Rothschild in der Bank von England in jenen Jahren spielte, gibt eine Textstelle in Conte Cortis Buch. Preußen hatte „für die im Jahre 1818 und 1822 abgeschlossenen (Rothschild-)Anleihen bei der Bank von England Sicherheiten in Gestalt von Pfandbriefen und Gutscheinen hinterlegt, die von Nathan erst nach Jahren hätten zurückgegeben werden müssen…“. Der Autor setzt also Nathan Rothschild geradezu mit der Bank von England gleich – und hält jede weitere Erklärung des Offensichtlichen für überflüssig…

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(Das Götzenbild der Endzeit-Tage: Nichts wird in unserer Welt so inbrünstig verehrt wie das Geld)

Mitte des 19. Jahrhunderts hatte die Familie Rothschild einen innigen Freund und treuen Verbündeten in Benjamin Disraeli (Schatzkanzler von England, und 1868 und 1874 Premierminister) gefunden. Dieser schrieb einmal, „ich bin immer der Meinung gewesen, daß es nicht genug Rothschilds geben könne.“

Etwas genauer besehen, erweist sich dann, daß der Verantwortliche der ungeliebten Peels-Akte, (die eine absolute Obergrenze für die auszugebenden Banknoten setzte), Regierungschef Robert Peel, mit Hilfe von Disraeli gestürzt wurde.

Im Jahre 1868 dann wurde der erste Rothschild offizieller Gouverneur der Bank von ­England. Es war Lionels Sohn Nathaniel, auch „Natty“ genannt und als „Despot der City“ verschrien. Derselbe Nathaniel wird später als erster Jude zu einem Lord des Oberhauses erhoben.

Caroll Quigley schreibt in den sechziger Jahren, daß zu den Handels-Bankiers hinter der Bank von England die Firmen der Brüder Baring gehören, ferner N.M. Rothschild, J. Henry Schroeder, Morgan Grenfell, Hambros und die Gebrüder Lazard. Selbst nach der offiziellen Verstaatlichung der Bank im Jahre 1946 hätten diese noch prägenden Einfluß. 1961 wurde ein Baring (Lord Cromer) Gouverneur der Bank, und sein Direktorenvorstand umfaßte Vertreter von Lazard, Hambros und Morgan Grenfell ebenso wie eine von ihnen kontrollierte Industriefirma (English Electric).

Gewiß wäre es naiv zu glauben, daß ein politisches Manöver wie die Verstaatlichung einer Bank die wahren Machthaber – nämlich jene, welche über das Geld verfügen – entmachten könnte. Wer zahlt, befiehlt – das gilt ganz besonders in der Politik. Eustace Mullins drückte es so aus: „Das schöne an dem System, das sie entwickelt haben – das heißt Wahlen durch das Volk, Demokratie oder Republik oder was auch immer – , ist, daß es so leicht kontrolliert werden kann. Die Herrscher hinter den Kulissen wählen alle Kandidaten selber aus.“

Bis gegen Mitte dieses Jahrhunderts war die City of London der Nabel der Geldwelt. Das Pfund Sterling war die Weltreservewährung, also das Eichmaß des internationalen Handels. Der Nobelpreisträger für Ökonomie, John Maynard Keynes schrieb dazu: „In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts überwog der Einfluß Londons auf die Kreditbedingungen in der Welt sosehr, daß sich die Bank von England die Stabführung im internationalen Konzert anmaßen konnte. Sie brauchte lediglich ihre Darlehensbedingungen zu verändern,… und schon bestimmte sie weitgehend die im Ausland geltenden Kreditbestimmungen.“

Spätestens seit dem Jahre 1944 hat der ame­rikanische Dollar die Rolle übernommen, die ­davor das Pfund Sterling spielte. Pessimisten ­behaupten, es stecke Absicht dahinter, daß der Dollar ständig an Wert verliere. Es lohnt daher, einen ‚monetären Blick‘ auf die Geschichte Amerikas zu werfen.

Im 18. Jahrhundert begann die Besiedelung der nordamerikanischen Kolonien wirtschaftlich interessante Ausmasse anzunehmen. Die englischen Bankiers waren unzufrieden mit den Gewinnen, die sie aus dem normalen Handel mit den Kolonien erzielten, und begannen – obwohl in England eine Überproduktion herrschte – exorbitante Preise für nach Amerika verschiffte Waren zu verlangen.

Da England vorschrieb, in Hartgeld bezahlt zu werden (also mit Gold- oder Silbermünzen), wurden die Kolonien dieser Edelmetalle beraubt, die sie aus dem Handel mit anderen Nationen lösten. Ein Embargo verbot es den Kolonien zudem, mit anderen Nationen als England Handel zu treiben. Die Vorräte an Gold- und Silbermünzen der Amerikaner waren bald aufgebraucht, und – da England kein anderes Geld akzeptierte – waren sie gezwungen, solches Geld von der ‚Bank of England‘ zu leihen und Schuldverschreibungen und Zinsversprechen einzugehen. Langfristig wäre dies auf eine Versklavung des jungen Amerika hinausgelaufen – auf einen Schuldenberg, unter dem heute viele Länder der sogenannten ‚Dritten Welt‘ ächzen, und der sie zu Habenichtsen macht, obwohl gerade sie es sind, die über die wirklichen (Boden-)Schätze dieser Erde verfügen.
Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg war daher vor allem ein Wirtschaftskrieg.

Ein erster Versuch aus Bankkreisen, auch in Amerika eine Zentralbank ähnlich der ‚Bank of England‘ zu gründen, scheiterte nach wenigen Jahren, da die Mehrheit der Bundesstaaten diese nicht anerkannte.

Patriotische Amerikaner warnten vor einem Zentralbanksystem. Thomas Jefferson (3. Präsident der USA, 1801–1809) beispielsweise sagte: „Sollte das amerikanische Volk jemals zulassen, daß die Banken die Währungsausgabe kontrollieren, werden seine Kinder erst durch die Inflation, dann durch Deflation allen Besitzes durch die sie umgebenden Banken und Gesellschaften beraubt und eines Tages heimatlos sein auf dem Kontinent, den ihre Eltern eroberten.“ Auch General Andrew Jackson (1829–1837, 7. Präsident der USA) wetterte mit scharfen Worten gegen ein von internationalen Geldmagnaten kontrolliertes Zentralbanksystem. Den Banken verkündete er: „Ihr seid eine Schlangenhöhle. Ich will Euch ausrotten und beim Ewigen Gott, ich werde Euch ausrotten.“

Abraham Lincoln (16. Präsident der USA von 1861–1865) mochte sich dem Diktat der Bankiers nicht fügen. Er weigerte sich, den von den Banken geforderten hohen Zinssatz für die Finanzierung des Bürgerkrieges zu zahlen und ließ statt dessen 450 Millionen US-Dollar in legalen Geldnoten drucken, den sogenannten ‚Lincoln Greenbacks‘. Dieses Geld war also der Kontrolle der Banken entzogen, und sie verdienten auch keinen Cent Zins daran. Lincoln hatte gute Chancen, für eine zweite Amtsperiode gewählt zu werden, während der er vorhatte, durch Gesetze die Macht der Bankiers zu beschneiden. Es kam anders; Lincoln wurde durch John Wilkes Booth ermordet, der, wie sich später herausstellte, Beziehungen zu den internationalen Bankiers hatte.

Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es bisher im Verborgenen getan hat… Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer an­zutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt.“ Erklärung anlässlich der Gründung der internationalen Bankenallianz 1913 in Paris

Den nächsten – erfolgreichen – Vorstoß für eine amerikanische Zentralbank sollte es erst An­fang unseres Jahrhunderts geben. Dennoch unterließen es die internationalen Großbankiers natürlich nicht, nach Investitionsmöglichkeiten auf diesem immensen, neuen Kontinent der ‚unbegrenzten Möglichkeiten‘ Ausschau zu halten. Aus Unterlagen des amerikanischen Repräsentantenhauses ist zum Beispiel ersichtlich, daß 1896 stolze 96 Prozent des amerikanischen Eisenbahnnetzes von der Familie Rothschild ­beherrscht wurden. Dieselbe Dynastie verhalf einer anderen, weltberühmten, ihren Weg zu machen: den Rockefellers. Als nämlich John D. Rockefeller, ein Teilzeitunternehmer aus Cleveland, expandieren wollte, erhielt er bei der von den Rothschilds beherrschten National City Bank of Cleveland finanzielle Unterstützung. Rockefeller transportierte sein Erdöl (‚Standard Oil‘) in der Folge über die Rothschild-Eisenbahnen. Da er tiefere Preise als andere für den Transport bezahlen mußte, konnte niemand mit ihm konkurrieren. Laut dem Autor Frederic Morton war es schon 1880 die Spezialität von Edmond de Rothschild in Paris, sich „das Welt-Erdöl mit Shell und mit der Standard Oil zu teilen.“ Autor Rothkranz schreibt, „Doch wirklich zu teilen gab es längst nichts mehr, denn hinter Shell standen die englischen Rothschilds ebenso wie hinter Rockefeller.“ Zu den mächtigsten Bankiers, die alle sehr freundschaftliche Beziehungen zu den Rotschilds unterhielten, gehörten damals die ­Barings, Lazards, Erlangers, Warburgs, Schroeders, Seligmans, die Speyers, Foulds, Morgans, Kuhn & Loeb und Jacob Schiff.

Im Jahre 1909 und 1910 reiste eine Kommission von 16 Senatoren und Kongreßmitgliedern unter der Leitung von Senator Aldrich (Großvater von David und Nelson Rockefeller) nach Europa. Sie wollten das europäische Bankensystem studieren, um dem Kongreß einen Entwurf für ein amerikanisches vorlegen zu können. Ihr Vorschlag, dessen Ziel es war, das Wachstum von Monopolen in staatlichen Händen zu verhindern, fiel jedoch im Kongreß durch.

Zu den vehementen Befürwortern einer zentralen, nationalen Bank, wie schon Karl Marx sie postuliert hatte, gehörte damals ‚Colonel‘ Mandell House. Er wurde zum Hauptberater von Präsident Wood­row Wilson (28. Präsident der USA, 1913–21). House überzeugte Wilson, den sogenannten ‚Federal Reserve Act‘ zu unterstützen, der vielen patriotischen Amerikanern als ­eine höchst gefährliche Angelegenheit erschien. „Lange bevor wir aus unseren Träumen von Wohlstand, aufgebaut auf eine aufgeblähte Währung, aufwachen, wird unser Gold, das einzige, was uns vor der Katastrophe hätte retten können, verschwunden sein, und keine noch so hohe Zinsrate wird es zurücklocken können“, warnte der ehemalige US-Aussenminister Elihu Root. Vergeblich. Der ‚Federal Reserve Act‘ (Zentralbank-Gesetz) wie auch das 16. Zusatzgesetz zur Verfassung (nachdem die amerikanischen Bürger von nun an Einkommenssteuer bezahlen mußten – was zuvor niemals der Fall gewesen war) wurden 1913 verabschiedet, und sie ermöglichten es, daß Amerika enorme Schulden aufhäufen konnte. Der Auslöser für diese Schuldenwirtschaft war der Erste Weltkrieg.

Natürlich hatte es scheinbar gute Argumente für die Gutheißung des ‚Federal Reserve Acts‘ gegeben. Schließlich wollten ja viele der amerikanischen Senatoren und Kongreß-Abgeordneten etwas zum Wohle ihres Volkes tun. Die Befürworter hatten eine Stabilisierung des Dollars versprochen, und den Farmern in Aussicht gestellt, daß sie künftig von der Zentralbank reichlich Kredit bekommen sollten, statt wie bis anhin dafür ihr Eigentum verpfänden zu müssen. Ganz allgemein wurde verheißen, daß dank der Zentralbank die amerikanische Nation blühen und gedeihen und sich unbegrenzten Reichtums erfreuen werde.

Doch offensichtlich war es ihrer Aufmerksamkeit entgangen, welche Befugnisse die künftige Zentralbank von Amerika erhalten hatte: Sie war das Eigentum von Privatpersonen, die ihren Profit aus dem Besitz von Aktien ziehen und den Geldumlauf in der nationalen Wirtschaft kontrollieren konnten; sie hatte das Verfügungsrecht über sämtliche Staatsgelder, und sie konnte die Vereinigten Staaten in größere ausländische Kriege verwickeln und dadurch zur finanziellen Beteiligung anregen und in Schulden stürzen. Ebenfalls war ihnen entgangen, daß die ‚Fed‘ von den Männern des New Yorker Geldmarktes beherrscht würde.

Jene Männer hatten sich am Abend des 22. November 1910 am Bahnhof Hoboken in New Jersey eingefunden, um einen verschlossenen Eisenbahnwagen mit unbekanntem Ziel zu besteigen. Die anwesende Presse wurde von den Einsteigenden ignoriert, und erst sechs Jahre später tauchten erste Hinweise darüber auf, wohin sich die Männer begeben hatten, und was ihr Vorhaben war. Die Heimlichkeit, mit der die Finanzmagnaten ihr Tun umgaben, läßt nur zwei Schlüsse zu: Entweder sollte die Öffentlichkeit nicht erfahren, was sie vorhatten – weil es nicht in ihrem Interesse war – oder aber, wer es war, der da zusammenkam: Außer Senator Nelson Aldrich die Bankiers Frank Vanderlip (Präsident der mächtigsten US-Bank, der National City Bank of New York, die dem Bankhaus Kuhn, ­Loeb & Co. gehörte, welches die Interessen der Rockefeller-Familie vertrat) und Henry P. Davison (Seniorpartner der J.P. Morgan Company), ferner Charles D. Norton (Präsident von Morgans First National Bank of New York). Es lohnt, einen genaueren Blick auf diese drei Männer zu werfen – immerhin bezichtigte man sie, das gesamte Geld- und Kreditwesen der Vereinigten Staaten zu kontrollieren. Ebenso kontrollierten sie das Öl, die Eisenbahnen, das Nachrichten­wesen und die Schwerindustrie des Landes.

Die nächste Person, die in den Eisenbahn­wagen stieg, war Paul Moritz Warburg, ein deutscher Einwanderer, der es in nur acht Jahren geschafft hatte, Teilhaber des Bankhauses Kuhn, Loeb & Co. zu werden. Sein Stammhaus, die M.M. Warburg Co. Bank in Hamburg und Amsterdam galt als der deutsche Hauptvertreter der Rothschild-Familie. Paul Warburg hatte in den Finanz-Zirkeln New Yorks Berühmtheit als geniales ‚Bankenhirn‘ erlangt. Seine ganze Kraft verwendete er darauf, Amerika eine Zentralbank zu bescheren – ähnlich jenen in Europa. Wie einflußreich Paul Warburg war, läßt sich im ‚Who’s who in American Jewry‘ nachlesen. Dort wird Warburg als Teilhaber oder Direktor folgender Handels- und Aktiengesellschaften genannt: „Western Union, Westinghouse, Wells Fargo, Union Pacific Railroad, Baltimore and Ohio Railroad, Kuhn, Loeb & Co, American I.G. Chemical Co. (I.G. Farben), Agfa Ansco Corp., National Railways of Mexico, International Acceptance Bank, Westinghouse Acceptance Co., Warburg Co. Amsterdam und zahlreiche andere Banken, Eisenbahnen und Aktiengesellschaften.“

Warburgs Bruder war übrigens der Chef des Deutschen Geheimdienstes, welcher in jener Funktion genehmigte, daß der verschlossene Zug Lenins durch Deutschland fahren konnte, was dann die bolschewistische Revolution ermöglichte (Stereotype US-Großkapitalisten, NGOs, Kommunismus und die Bolschewistische Revolution). Pikant daran ist besonders die zeitliche Koinzidenz, führte Amerika doch Krieg gegen Deutschland, während der Bruder seines damaligen amerikanischen Zentralbankchefs Paul Warburg oberster Boß der Spionage der Feindesmacht war… Der Mann, in dessen Begleitung Warburg kam, hieß Benjamin Strong und hatte sich in der künstlich hervorgerufenen Krise des Jahres 1907 als besonders fähiger Mitarbeiter von J.P. Morgan hervorgetan.

Das geheimnisvolle Ziel dieser mächtigen Männer war über tausend Eisenbahnmeilen entfernt: Der ‚Jekyl Island Hunt Club‘, ein besonders exklusiver, privater und unzugänglicher Jagdclub im Südstaat Georgia. Die Teilnehmer des Treffens hielten den Grund ihres Zusammenseins offensichtlich für brisant – ansonsten sie nicht auf einem absoluten Besuchsverbot hätten bestehen müssen und darauf, daß man sich strikte nur mit den Vornamen anredete, um ihre Identität vor Bediensteten zu verschleiern.

Hinter der sichtbaren Regierung sitzt auf dem Thron eine unsichtbare Regierung, die dem Volke keine Treue schuldet und keine Verantwortlichkeit anerkenntTheodore Roosevelt, 26. Präsident der USA, 1912

Es ging ihnen darum, die völlige und alleinige Macht über die Finanzen dieses größten demokratischen Landes der Erde an sich zu bringen – und zwar so, daß man ihnen diese nicht wieder streitig machen konnte: per Gesetz. Sie wußten, daß ihre Interessen allen Interessen jenes Teils des Volkes, das nicht zu den Millionären zählte, zuwiderlief. Sie wußten, daß alles von einer intelligenten, verschleiernden Taktik und Strategie abhing, und es brauchte nicht wenig Kunstfertigkeit, dem Volke seinen künftigen finanziellen Galgen als erstrebenswerte Lösung seiner Geldprobleme zu verkaufen. Natürlich durfte man die Zentralbank auf keinen Fall so nennen. ‚Federal Reserve System‘ war ein ebenso vertrauenswürdiger wie irreführender Name.

Und ebenso wichtig war, zu verschleiern, daß die New Yorker Großbankiers Urheber dieses neuen Gesetzes und der neuen Institution waren, denn diese hatten spätestens seit 1907 einen ziemlich schlechten Ruf im Lande. Damals hatten sie nämlich aus heiterem (Wirtschafts-)Himmel die dritte aufeinanderfolgende Krise übers amerikanische Volk heraufbeschworen – nach den Geldpaniken von 1873 und 1893. Die Absicht war klar: Je unvorhergesehener die Krisen über Amerika hereinbrachen, desto williger würde das Volk Maßnahmen dagegen verlangen. Und 1907 hatte das Land die reichste Ernte seines Bestehens erlebt, und die Industriebetriebe waren alle voll beschäftigt. Daß Präsidenten, die nur durch die Wahlgelder der Bankiers an die Macht gekommen waren (wie Theodore Roosevelt und Woodrow Wilson) sämtliche Interessen der Amerikaner an gerade diese willfährigen, selbstsüchtigen Bankiers verschachern würden – damit hatte der aufrechte, ehrliche amerikanische Bürger wohl nicht gerechnet.

Dennoch wurde genau dies in Szene gesetzt – mit sehr viel finanziellem Aufwand und sehr viel genau ausgeklügelter Taktik. Im Dezember 1913 unterzeichnete Präsident Woodrow Wilson das ‚Federal Reserve-Gesetz.‘ Damit hörte die Verfassung auf, die höchste und alleinige Grundlage für die Regierung des amerikanischen Volkes zu sein, und seine Freiheiten wurden einer kleinen Gruppe internationaler Bankiers ausgeliefert.

Die warnenden Worte des Kongreßmitgliedes Lindbergh waren an jenem 23. Dezember in der Leere verhallt: „Wenn der Präsident dieses Gesetz unterzeichnet, wird die unsichtbare Regierung der Geldmacht legalisiert. Das Volk wird das nicht sogleich erkennen, aber in einigen Jahren wird der Tag der Abrechnung kommen. (…) Die Gesetzgebung begeht durch das Bank- und Währungsgesetz das schlimmste Verbrechen des Jahrhunderts.“

Die acht wichtigsten der zwölf privaten (Aktien-)Besitzer der ‚Federal Reserve‘ waren: Die Rothschild-Banken von London und Paris, die Lazard Brothers Bank Paris, die Warburg Bank Amsterdam und Hamburg, die Kuhn Loeb Bank New York, die Rockefeller Chase Manhattan Bank New York, die Goldmann Sachs Bank New York, die Lehmann Bank aus New York und die Israel Moses Seif Bank Italien (Herbert G. Dorsey: ‚The Secret History of the New World Order‘).

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(Woodrow Wilson, jener amerikanische Präsident (1913–1921), der sein Volk an die internationale Geldmacht verkaufte)

Die Geschichte hat seit 1914 bewiesen, daß seither niemals mehr eine Möglichkeit bestand, durch die der Bürger seine Interessen wahren konnte, falls der ‚Board‘ sich für einen Wechsel in seiner Geld- und Börsenpolitik entschied.
Es war die absurde Situation entstanden, daß künftighin die amerikanische Währung nicht mehr dem amerikanischen Volk, auch nicht der Regierung oder dem Parlament gehörte – sondern jenen privaten Großbankiers. Wann immer ein Präsident die Geldmenge erhöhen und dazu mehr Dollarnoten herausgeben lassen möchte, muß er als Bittsteller zur ‚Fed‘ gehen – bzw. zu den Männern, denen sie gehört. Wird seine Bitte erhört, dann werden diese Noten für Obligationen, die der ‚Fed‘ als Sicherheit dienen, an die amerikanische Regierung verliehen. Und der amerikanische Steuerzahler darf für das Geld, das er letztlich mit seiner Arbeitskraft erwirtschaftet, an diese privaten, unendlich schwerreichen Bankiers Zinsen zahlen.

Das Bankwesen wurde im Hause der Sittenlosigkeit gezeugt und in Sünde geboren. Die Bankiers besitzen die Erde. Nehmt sie ihnen weg, aber laßt ihnen die Macht, Guthaben zu erzeugen, und sie werden mit einem Federstrich wieder genügend Gutghaben ansammeln, um sie zurückzukaufen. Nehmt ihnen diese Macht, und all die großen Vermögen, wie meines, werden verschwinden; und sie müßten verschwinden, denn es würde eine glücklichere und bessere Welt sein, in der man leben könnte. Aber wenn Ihr die Sklaven der Bankiers bleiben und für die Kosten Eurer eigenen Sklaverei bezahlen wollt, laßt sie fortfahren, Guthaben zu erzeugen. Sir Josiah Stamp, Präsident der Bank von England in den 20er Jahren und zweitreichster Mann in Großbritannien.

„Das Bankwesen wurde im Hause der Sittenlosigkeit gezeugt und in Sünde geboren. Die Bankiers besitzen die Erde. Nehmt sie ihnen weg, aber laßt ihnen die Macht, Guthaben zu erzeugen, und sie werden mit einem Federstrich wieder genügend Gutghaben ansammeln, um sie zurückzukaufen. Nehmt ihnen diese Macht, und all die großen Vermögen, wie meines, werden verschwinden; und sie müßten verschwinden, denn es würde eine glücklichere und bessere Welt sein, in der man leben könnte. Aber wenn Ihr die Sklaven der Bankiers bleiben und für die Kosten Eurer eigenen Sklaverei bezahlen wollt, laßt sie fortfahren, Guthaben zu erzeugen.“ Sir Josiah Stamp, Präsident der Bank von England in den 20er Jahren und zweitreichster Mann in Großbritannien.

1992 waren die Obligationen, die durch die ‚Fed‘ gehalten werden, bei 5’000 Milliarden Dollar angelangt, und natürlich steigen sie von Jahr zu Jahr weiter, da ein solcher Schuldbetrag niemals wieder abzuzahlen sein wird (Anm. d. Red.: Ende Februar 2015 betrug die Staatsverschuldung der USA rund 18,2 Billionen US-Dollar). Im Gegenteil, er ist wie ein gefräßiger Moloch, der allen erwirtschafteten Wohlstand der amerikanischen Nation auffrißt und sie selbst bei wachsendem Bruttosozialprodukt nur immer tiefer in den Ruin treiben wird. Die Schere klafft immer weiter auseinander, indem die Industrialisierung wächst, die Produktivität wächst, und dennoch die Wirtschaft und zuallererst die Arbeitnehmer und Steuerzahler immer stärker und immer schneller verarmen.

Hinzu kommt, daß die ‚Fed‘ durch diese Obligationen das Pfandrecht – staatlich wie privat – auf den Grundbesitz der gesamten Vereinigten Staaten hat. Wie hatte doch Thomas Jefferson vor gut hundert Jahre vor der Verabschiedung dieses verfassungswidrigen Gesetzes gewarnt: „Sollte das amerikanische Volk jemals zulassen, daß die Banken die Währungsausgabe kontrollieren, werden seine Kinder erst durch die In­flation, dann durch die Deflation allen Besitzes durch die sie umgebenden Banken und Gesellschaften beraubt und eines Tages heimatlos sein auf dem Kontinent, den ihre Eltern eroberten.“

Im selben Jahre, da die amerikanische Zentralbank ihren ‚Betrieb‘ aufnahm, brach in Europa der Erste Weltkrieg aus. Die Lage in Europa war schon um 1900 so, daß die Länder sich keinen großen Krieg leisten konnten. Bereits 1887 hatte die Verschuldung Europas 5’343 Millionen Dollar betragen, wie das ‚Quarterly Journal of Eco­nomics‘ schrieb. „Die Finanzen Europas sind so in Anspruch genommen, daß die Regierungen sich fragen mögen, ob nicht ein Krieg mit all seinen schrecklichen Aussichten der Auf­recht­erhaltung eines so prekären und kostspieligen Friedens vorzuziehen sei. Wenn die militärischen Vorbereitungen in Europa nicht in einem Kriege enden, könnten sie zu einem Bankrott der Staaten führen. Oder, wenn solche Torheiten weder zu einem Kriege noch zu einem Untergange führen, dann weisen sie auf bevorstehende industrielle und wirtschaftliche Revolutionen hin.“ (Quarterly Journal of Economics).

„Diejenigen, die die Wirtschaft eines Landes kontrollieren, kontrollieren die Nation.“ Grover Cleveland , 22. und 24. Präsident der USA (1885–89/1893–97)

Die zur amerikanischen Zentralbank zusammengeschlossenen Bank­institute verliehen an die kriegführenden europäischen Länder groß­zügig 25 Milliarden Dollar, die niemals zurückgezahlt wurden – mit Ausnahme der Zinsen, die natürlich an die New Yorker Bankiers gingen. Vor der Einführung der amerikanischen Zentralbank wäre es den USA unmöglich gewesen, solche Kredite zu vergeben. Bis dahin war dies die Spezialität der internationalen Rothschild-Banken gewesen. Nach dem Kriege war es unter anderem der Völkerbund, der das System der Zentralbanken sanktionierte – dadurch, daß er sich weigerte, Anleihen an jene Nationen zu vergeben, die keine Zentralbank hatten oder den Goldstandard nicht anerkannten. So wurden viele Länder gezwungen, Zentralbanken einzurichten. Besonders jene der südamerikanischen ­Nationen arbeiteten so eng mit der ‚Fed‘, der US-Zentralbank zusammen, daß man sie als eigentliche Trabanten der Fed betrachten mußte.

„Ein Bankier ist ein Kerl, der Ihnen bei schönem Wetter einen Regenschirm leiht und ihn zurückverlangt, sobald es regnet.“ Mark Twain

Etwas vom nächsten, was das Federal Reserve System dann unternahm, war eine Agrarkrise hervorzurufen. Bei einem geheimen Treffen wurden am 18. Mai 1920 der Diskontsatz für landwirtschaftliche Wechsel auf 7 Prozent erhöht – und damit der Bauernstand in große Zahlungsnot gestürzt. Sodann inflationierte die ‚Fed‘ zwischen 1923 und 1929 die Geldversorgung um 62 Prozent. Das meiste dieses neuen Geldes wurde dazu verwendet, die Börsenkurse in schwindelerregenden Höhen hinaufzu­reizen. Kreditgelder waren also auf einmal in Hülle und Fülle zu günstigen Bedingungen erhältlich, und die Massenmedien trugen das ihre dazu bei, ­diese Kunde auch dem kleinen Bürger im Lande bekanntzumachen. Das berühmtberüchtigte Spekulationsfieber begann, und ein ähnlicher Geist herschte im Lande wie in den 80er Jahren. Ferdinand Lundberg, Autor des Buches ‚America’s 60 Families‘ schreibt: „Um Profit aus diesen Fonds zu schlagen, mußte die Allgemeinheit zum Spekulieren verleitet werden. Das geschah durch verführerische Zeitungsberichte, viele davon gekauft und bezahlt von den Maklern, die das Börsenspiel in Gang hielten…“.

Am 6. Februar kam der Gouverneur der Bank von England, Montague Norman nach Wash­ington, um mit dem Finanzsekretär Andrew Mellon zu konferieren. Interessanterweise drehte unverzüglich nach seinem Besuch die amerikanische Zentralbank ihre Politik des ‚leichten Geldes‘ um und begann, den Diskontsatz zu erhöhen. Am 24. Oktober wurde dann der Sturz eingeleitet. Wie es William Bryan in seinem Buch ‚The United ­States Unresolved Monetary and Political Problems‘ beschreibt: „Als alles fertig war, begannen die New Yorker Finanziers, von den Maklern die 24-Stunden-Abrufdarlehen zurückzufordern. Das bedeutete, daß die Börsenmakler und deren Kunden ihre Aktien in die Börse werfen mußten, um so ihre Darlehen einlösen zu können. Das führte natürlich zu einem Börsensturz und brachte den Zusammenbruch der Banken im ganzen Land. Jene Bankiers, die nicht zur Oligarchie gehörten, waren zu dieser Zeit sehr stark in die Abrufforderungen der Makler verwickelt. Damit waren die Zahlungsmittel der Banken sehr schnell erschöpft, so daß sie schließen mußten. Das Federal Reserve System kam ihnen bewußt nicht zu Hilfe, obwohl es, angewiesen durch das Gesetz, verpflichtet war, eine elastische Währung aufrechtzuerhalten.“ Jener Teil der Bevölkerung, der sich am Spekulationsrausch beteiligt hatte, erhielt ebenso wie die meisten Bankiers und Börsenmakler den K.O.Schlag.

Interessanterweise liefen aber gewisse Bankiers nicht in die Falle. Hatten sie den Wink verstanden, der ihnen Paul Warburg am 9. März 1929 im ‚Financial Chronical‘ gegeben hatte? „Wenn Ausschweifungen von unbegrenzter Spe­kulation erlaubt wird, sich weit zu entfalten… ist der schließliche ­Zusammenbruch sicher… um eine allgemeine Krise herbeizuführen, in die das ganze Land verwickelt wird.“ Auch Warburg-Biograph Jacques Attali (ehemaliger Berater von Frankreichs Ex-Präsident Mitterrand) schreibt, Warburg habe schon 1928 die ‚Welt­finanzkrise kommen sehen‘. Die Insider gingen als große Gewinner des Börsenkrachs hervor, ­indem sie viele Aktien mit einem Diskont von 90 Prozent auf ihren vorherigen Wert – also zu einem Zehntel ihres früheren Wertes – aufkaufen konnten.

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(Seit dem Federal Reserve Act‘ von 1913 ist das amerikanische Volk ganz in den Händen der Geldmacht. Weder die Verfassung, noch ein Gesetz erlaubt es ihm, das verfassungswidrige Zentralbank-Gesetz aufzuheben. Dennoch sind nun einige Bundesstaaten daran gegangen, Staatsverfahren‘ anzustrengen, um das Bestehen der Fed‘ aufzuheben)

Angesichts der Tatsache, daß die Zentralbank jederzeit unbeeinflußbar von Politik und Volk ihre Zinssätze und die Geldmenge verändern kann, wird klar, daß keine Krise, keine Aufschwungphase, auch kein großer Börsenkrach Ergebnis eines Zufalls oder unerklärlich verschlungener Marktkapriolen sind. Will man eine Krise einleiten, setzt man einfach die Zinssätze hinauf oder verkleinert die Geldmenge. Geld wird teuer, Kredite kosten über Nacht mehr, als mancher noch bezahlen kann, und die Banken springen als ‚Retter in der Not‘ ein, um sich an vom Untergang bedrohten Firmen gnädig zu beteiligen. Eine Krise bedeutet also immer Umverteilung von Geld und Eigentum. Soll wieder eine Aufschwungphase kommen, werden die Zinsen gesenkt, die Geldmenge vergrößert. Geld ist billig und Kredite werden großzügig zu günstigen Konditionen gewährt. Allgemein wird expandiert und spekuliert und Gewinne gemacht, die wieder investiert werden. Bis zum Punkt, wo die Zentralbank beschließt, daß wieder die Zeit, die Zügel anzuziehen gekommen ist. Wie sehr und wie lange sie die Geldschleusen öffnet, und wie schnell und abrupt sie sie wieder schließt, entscheidet dann darüber, ob es nur eine kleine Rezession oder einen gigantischen (Börsen)- und Wirtschaftskrach geben wird.

Marriner Eccles verriet in seiner Autobiographie ‚Beckoning Frontiers‘ (‚Schwindende Grenzen‘), wie das Geheimrezept der ‚kompensativen Wirtschaft‘ funktioniert. Unter dem schönen Begriff ist ein nicht besonders schönes Verhalten zu verstehen: Wenn nämlich Bankiers und Spekulanten das Volk ausgeplündert und in die Knie gezwungen haben, schreitet die Regierung ein, um dem Volk wieder auf die Beine zu helfen. Sprich, die Regierung muß die Gelder der gebeutelten Steuerzahler dazu verwenden, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen – bis sie dann neuerlich ausgeplündert werden kann.

Dies mag polemisch und utopisch klingen, doch ist es genau, was mit dem großen Börsenkrach von 1929 und dem nachfolgenden ‚New Deal‘ Roosevelts praktiziert wurde. Es mag daher nicht erstaunen, daß Marriner Eccles, der Verfasser dieser Theorie, während der Amtszeit von Franklin Delano Roosevelt der Vorsitzende des ‚Boards‘ der amerikanischen Zentralbank war.

Am 8. Mai 1931 senkte die Federal-Reserve-Bank von New York den Diskontsatz von 6 Prozent, wie er seit 1. November 1929 bestanden hatte, auf 1,5 Prozent. Augenscheinlich hatten die großen Spekulanten alles gekauft, was sie zu haben wünschten.

„Alle Kriege haben wirtschaftlichen Ursprung.“ Bernard Baruch am 13. September 1937

Es wäre für die Fed ein leichtes gewesen, die Krise, die wie niemals zuvor das amerikanische Volk nach dem großen Börsenkrach peinigte, zu beseitigen. Sie hätte lediglich mehr Geld in Umlauf bringen müssen. Viel Geld, das normalerweise benötigt wurde, um Mieten und Nahrungsmittel zu bezahlen, war nämlich von der Wall Street aufgesogen worden. Dadurch gab es nicht genug Geld, um die lebenswichtigen Geschäfte fortführen zu können. Die Fed war in privater Hand – das bezeugt auch die Aussage von Gouverneur W.P.G. Harding 1921: „Die Federal-Reserve-Bank ist eine Institution, die im Besitz der aktienführenden Mitgliedsbanken ist. Die Regierung ist nicht mit einem einzigen Dollar beteiligt.“ W. Randolph Burgess von der Federal-Reserve-Bank von New York stellte 1930 vor der Akademie für politische Wissenschaften fest: „In den geschäftlichen Grundprinzipien unterscheidet sich das Federal-Reserve-System nicht von anderen Notenbanken wie der Bank von England, der Bank von Frankreich oder der Reichsbank.“ Alle diese Zentralbanken haben die Macht, in ihren Ländern Banknoten in Umlauf zu bringen. So sind die Völker Europas nicht im Besitz ihres eigenen Geldes, und auch nicht die Amerikaner. Es wird privat gedruckt zu privatem Gewinn. Das Volk hat kein Hoheitsrecht über sein Geld, und die Entwicklung geht dahin, daß es auch kein Hoheitsrecht über andere wichtige Gebiete der Politik hat, wie z.B. der Außenpolitik.

In den Jahren 1931 und 1932 schien es den privaten Zielen der ‚Fed‘ offenbar besser zu dienen, daß das amerikanische Volk litt und hungerte. Die Bankiers wollten nämlich um jeden Preis den amtierenden Präsidenten Herbert Hoover stürzen. Und so änderten sie ihre Politik präzise, nachdem Franklin D. Roosevelt – selbst ein internationaler Bankier – an die Macht gekommen war. Nun begann die Fed, jede Woche Staatsanleihen im Werte von zehn Millionen Dollar zu kaufen – zehn Wochen lang. Die Zentralbank schuf dadurch hundert Millionen Dollar neues Geld, das den bedenklichen Mangel an Geld und Kredit minderte und die Fabriken wieder Leute einstellen ließ.

Präsident Roosevelt, der unter anderem gewählt worden war, weil er dem Volk versprochen hatte, die Wirtschaftskrise zu beenden und den Einfluß der Wall Street und ihrer Bankiers zu beschneiden, ernannte nun James Paul Warburg, den Sohn von Paul Warburg und Vizepräsidenten der ‚International Acceptance Bank‘ und anderer Gesellschaften zum Haushaltsdirektor.

Finanzminister wurde einer der größten Industrie-Magnaten des Landes, W.H. Woodin, der später durch Henry Morgenthau Jr. ersetzt wurde, dem Sohn jenes Harlemer Häusermaklers, der Woodrow Wilson ins Weiße Haus verholfen hatte. Mit diesem Henry Morgenthau betrieb Roosevelt nun höchst einträgliche Goldspekulationen. Damit die Regierung nicht darüber informiert zu werden brauchte, peitschte Roosevelt ein eigenartiges Gesetz durch den Kongreß. Abschnitt 8 des Federal-Reserve-(Gold-)Gesetzes von 1934 sah vor: „Mit der Billigung des Präsidenten kann der Finanzminister für jeden Betrag Gold im In- oder Auslande kaufen gegen jede gesetzlich zugelassene Schuldverschreibung, Münze oder ein anderes Zahlungsmittel.“
Zwei Washingtoner Kolumnisten beschrieben in der ‚Saturday Evening Post‘ vom 15. April 1939, wie sich Roosevelt und Morgenthau in den internationalen Goldhandel stürzten:

„Durch das Goldgesetz erzielten Roosevelt und Morgenthau einen Buchgewinn von zwei Milliarden 800 Millionen Dollar, indem sie das ganze Gold mit 35 Dollar anstatt mit 20,67 Dollar pro Unze bewerteten. Noch unter der Vollmacht des Gold-Reserve-Gesetzes benutzten sie dann dieses Kapital, Gold zu kaufen und zu verkaufen, um den Preis des Dollars auf den Weltbörsen zu manipulieren. Dadurch erlangten sie die Kontrolle über alles Geld der Welt. (Der führende Kopf im Hintergrund war Bernard Baruch). (…) Einmal im Monat fährt Cochran nach Bern in die Schweiz, um mit den Leitern der europäischen Zentralbanken anläßlich der Zusammenkunft der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die sie ‚ihren Klub‘ nennen, zu dinieren und Neuigkeiten zu hören. (…)“ (BIZ – Der Turmbau zu Basel: Geheimpläne für eine globale Weltwährung)

bild5

(Die Verteilung der Erde geschieht nicht über die Arbeit, sondern über das Kapital)

Roosevelts Goldmanipulationen kamen 1934 vor den Obersten Gerichtshof, weil ein Bürger der USA durch die Goldpreismanipulation sehr viel Geld in Goldpfandbriefen verloren hatte. Wen wundert es noch, daß er verlor, und
das Gericht regierungstreu zugunsten Roosevelts entschied? Der Vorsitzende des Gerichts, Hughes, erklärte denn auch: „Wir bemühen uns nicht um ein weises Urteil, vor dem Gerichtshof dreht es sich um Macht, nicht um Klugheit.“

Richter Mc Reynolds faßte in bittere Worte, was in Wirklichkeit durch diesen Gerichtsbeschluß geschehen war:

„Die Verfassung, wie wir sie gekannt haben, ist dahin. Das ist Nero in seiner übelsten Art. Was heute hier geschehen ist, kann nicht ernst genug genommen werden. Die gesetzlichen Grundlagen, die Männer und Frauen bisher als Schutz ihrer Interessen betrachteten, sind alle hinweggefegt worden. Es gibt gewisse Verpflichtungen, die ein Mann auf dieser Richterbank hat, nämlich in aller Offenheit zu enthüllen, was geschehen ist. Wir sind Bedingungen gegenübergestellt, mit deren Hilfe der Wert des Dollars heute auf 50 Cents, morgen auf 30 Cents und übermorgen auf 10 Cents herabgesetzt werden kann. Der Verlust unseres Rufes, ehrbar zu handeln, wird uns alle verderben. Das uns bevorstehende gesetzliche und moralische Chaos ist erschreckend.“

Richter Reynolds bemerkte im Grunde 21 Jahre zu spät, was mit Amerika geschehen war. Denn als Woodrow Wilson in den Weihnachtstagen des Jahres 1913 das Federal Reserve-Gesetz unterschrieb, hatte er – im Grunde – ‚Nero‘ auf den Thron Amerikas gesetzt. Seither sind es allein private Bankiers, und nicht das Volk, und nicht der Kongreß, und nicht der Präsident, die über Wohl und Wehe des amerikanischen Geldes und damit der amerikanischen Wirtschaft entscheiden. Und wie hatte Präsident Grover Cleveland doch gesagt? „Diejenigen, welche die Wirtschaft eines Landes kontrollieren, kontrollieren die Nation.“

http://www.pravda-tv.com/2015/07/geld-regiert-die-welt-von-babylon-der-city-of-london-bis-zur-federal-reserve/

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Gruß an die “Noch”-Kapitalisten

Der Honigmann

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2014, entscheidende Phase im Krieg gegen USrael

Der Königs-Parasit und die Gier müssen sterben

Gesundet der Körper, stirbt der Parasit. Nationalpolitik ist Gesundheitspolitik für das Volk, die Parasiten sterben ab, das Monster Gier zerfällt.

Das usraelische Weltsystem zur Ausraubung und Unterjochung der gesamten Menschheit ist tödlich bedroht, kann sich aber nicht wie früher mit Krieg retten. Wann immer das Geldsystem der jüdischen Finanzoligarchie in der Vergangenheit in Gefahr geriet, wurden Kriege entfacht, um anschließend die Besiegten für die durch die Gierigen geschaffenen Finanzlöcher bezahlen zu lassen. Wenn es große Finanzlöcher zu stopfen galt, wurden große und grenzenlose Kriege geführt, immer an den Grad der Gier angepasst.

Nun stellt sich die entscheidende Frage: Die ausweglose Finanzsituation der “Finanz-Monster” (Ex-Bundespräsident Horst Köhler) kann weder monetär noch ökonomisch gelöst werden, dazu reichen die Mittel nicht mehr aus. Zudem wurde die mörderische Spekulation zum Ersatz der Produktion (Wertschöpfung) gemacht, was die Lage nur noch verschlimmert. Ein großer Krieg wäre also nach althergebrachter Überlieferung der einzige Ausweg. Da dieser aber diesmal gegen Russland und China, womöglich sogar noch gegen Indien geführt werden müsste, steht dieses frühere Allheilmittel nicht mehr zur Verfügung. Wie geht es nun weiter?

Russland und China sind bestimmt keine Staaten, die wegen einer natürlich-gemeinschaftlichen Interessenslage eine freundschaftliche Politik miteinander betreiben. Mehr noch, sie sind geopolitisch sogar Feindstaaten. Doch der Überfeind USrael schweißt sie trotz ihrer Differenzen zusammen. Und es geht längst nicht mehr darum, einen Weg des existentiellen Kompromisses mit USrael zu finden, das Ziel ist mittlerweile definiert: die Vernichtung des Feindes durch den Sieg im Währungskrieg.

Beide neuen Weltmächte wissen, dass die Dominanz USraels auf der Kontrolle des Welt-Finanz-Systems beruht, weshalb es gilt, dieses Finanz-System zu vernichten. Bislang war dies nicht möglich, da USrael seine finanziellen Weltverbrechen mit seiner eigenen Militärmaschinerie sichern konnte. Doch diese Ära ist vorbei, die USA können militärisch keinen außergewöhnlichen Kraftakt mehr vollbringen. Das parasitäre Bankster-System hat die ehemalige Weltmacht von innen her zerfressen.

Der NJ-Analyse, dass sich USrael seit dem Sieg über Hitler-Deutschland im Niedergang befindet, auch keinen großen Krieg mehr gewinnen konnte, schließen sich mittlerweile Magazine wie DER SPIEGEL an. Der SPIEGEL-Titel Nr. 22/2014 lautete im Zusammenhang mit der alliierten Landung in der Normandie am 6. Juni 1944: “Amerikas letzter Sieg”!

Das die USA beherrschende Machtjudentum verlagerte die amerikanische Produktion in ferne Länder, um im Wahn der Spekulationsgewinne sogar gegen die eigenen Produkte zu wetten. Diese Führungselite des Judentums leidet an einer Art Geisteskrankheit, dafür können wir dankbar sein, denn so besiegen sie sich selbst. Ihre unersättliche Gier lässt sie immer wieder den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Geld, Geld, Geld, lautet ihr Lebensmotto, und so ersinnen sie einen Irrsinn nach dem anderen, wie sie den Lohn der Arbeit aller Menschen in ihre eigenen Taschen umleiten können.

Was die Menschen durch Produktion (Wertschöpfung) mit ihrer Arbeitskraft, also mit ihrem Leben, erschaffen, wird ihnen von der Lobby mit der Spekulation wieder abgenommen. Da der normale Mensch selbst nicht spekuliert, muss das der Staat im Auftrag der Gierigen für ihn tun. Somit bleiben die Schöpfer der Werte mittellos, werden um ihr Leben beraubt, während die parasitären Bankster sich am Unglück der Menschen mästen. Alles Erarbeitete wird auf diese Weise vom großen Moloch verschlungen. Und so steht es auch in den als Fälschung bezeichneten “Zionistischen Protokollen” geschrieben: “Die Spekulation, deren Rolle ist es, gegen die Industrie ein Gegengewicht zu schaffen; denn die Abwesenheit der Spekulationsindustrie würde das Kapital in Privathänden vermehren und dazu dienen, dem Ackerbau wieder aufzuhelfen, indem das Land von seinen Verpflichtungen gegen die Landbanken befreit wird. Was wir brauchen, ist, dass die Industrie dem Lande beides, Arbeit und Kapital, entzieht und mittels der Spekulation alles Geld der Welt in unsere Hände bringt.” [1]

Aber auch der Finanz-Parasit stirbt, entweder wenn der wirtschaftliche Volkskörper blutleer gesaugt ist, oder wenn der Körper gesundet. Dieser parasitäre Todesprozess vollzieht sich derzeit in USrael und Europa. Als Wladimir Putin erstmalig zum russischen Präsidenten gewählt wurde, hatte er verstanden, dass es gilt, den Volkskörper seines Landes gesunden zu lassen. Mit Anspielung auf die damaligen jüdischen Finanz-Terroristen Boris Beresowski und Wladimir Gussinski sagte ein Putin-Berater: “Ein persönlicher Berater des gewählten russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnete zwei jüdische Medien-Magnaten als ‘Bakterium, das in einem zerfallenden Körper lebe, aber sterben müsse, sobald der Körper wieder gesundet’. Diese Aussage über Boris Beresowski und Wladimir Gussinski zirkulierten inmitten von Gerüchten, dass die neue Regierung gegen diese beiden vorgehen würde.” [2]

Es dauerte tatsächlich nicht lange, bis Präsident Putin diese Typen ausgemerzt hatte und der russische Volkskörper zu gesunden begann. Die heutige Weltpolitik von Russland und China wirkt innerhalb der Völkerfamilie wie die Injektion einer Medizin gegen Pilzbefall, bis schließlich auch der kranke Volkskörper des Westens gesundet und die Bankster-Parasiten absterben. Im Februar 2014 erklärte der Abgeordnete der Putin-Partei “Vereintes Russland”, Oleg Bolijew, in Kaliningrad im Rahmen einer Debatte: “Ihr Juden seid unsere Gegner im oppositionellen Sumpf. Ihr habt unser Land 1917 zerstört, und 1991 habt ihr es ein zweites Mal zerstört”. [3] Der Jüdische Kongress Russlands empörte sich über diese Aussage und forderte die Behörden auf, zu ermitteln. Es wurden keine Ermittlungen angestellt und Präsident Wladimir Putin hat sich von Bolijews Anschuldigung nicht distanziert.

China, das nicht so leicht von diesem “Finanz-Bakterium” befallen werden konnte, da es im chinesischen Volkskörper wegen seiner äußeren Erscheinungsform sofort erkannt worden wäre, sah deshalb schon frühzeitig die Notwendigkeit, den Wirt der mächtigsten Geldsauger der Welt zu vernichten. Schon 2009 wurde ein Buch mit dem interessanten Titel “Der Währungskrieg” zur Pflichtlektüre Innerhalb der chinesischen Führung: “Ein chinesischer Bestseller mit dem Titel ‘The Currency War’ beschreibt, wie Juden planen, die Welt durch Manipulation des internationalen Finanzsystems zu regieren. Das Buch wird in den höchsten Regierungskreisen gelesen, wie berichtet wird. Sollte dem so sein, dann verheißt das für das internationale Finanzsystem nichts Gutes, da man auf gut informierte Chinesen angewiesen ist, um es aus der jetzigen Krise zu führen. Solche Verschwörungs-Theorien sind in Asien weit verbreitet. Beispielsweise zeigen die Japaner seit vielen Jahren einen nicht nachlassenden Appetit auf Bücher wie ‘Wer die Juden durchschaut, sieht die Welt wie sie ist’, ‘Die nächsten zehn Jahre: Ein Einblick in die Jüdischen Protokolle’ und ‘Ich möchte mich bei den Japanern entschuldigen – Ein jüdisches Geständnis’.” [4]

Präsident Putin bekämpfte mit nationaler Wirtschaftspolitik und Anti-Spekulations-Maßnahmen das “Finanz-Bakterium”, sodass der russische Volkskörper gesunden konnte. Jene, die Russland die monetären Giftspritzen setzten und sich alles Volksvermögen unter den Nagel rissen, wurden abgeurteilt und ihr Diebesgut wieder dem Volksvermögen zugeführt. Der letzte Versuch, das neue Russland in die Knie zu zwingen, sollte durch den Anschluss der Ukraine an den Wall-Street-Westen vollzogen werden. Als EU- und Natomitglied, so glaubten die Führungsjuden der USA, könne sich der widerspenstige Chef des US-Militärs, General Martin Dempsey, nicht länger einem Krieg gegen Russland verweigern. Welch eine Realitätsferne.

Der Coup ist nicht nur in sich zusammengebrochen, sondern mit den verzweifelten Sanktionen gegen Wladimir Putins Reich wurde die Allianz Russland-China nur noch gestählt.

Der Königs-Parasit FED/Wall-Street schaffte es nach 1945, sein Welt-Finanzsystems mit Hilfe der Weltleitwährung Dollar durchzusetzen. In Folge musste jedes Land der Welt im internationalen Zahlungsverkehr Dollars kaufen, die logischerweise wieder zurück in den US-Finanzkreislauf flossen, um Bezahlungen vorzunehmen. Somit konnte die FED das bunte Papier Dollar ohne Ende drucken, denn der Rest der Welt bezahlte dafür mit Werten. Heute wird das offen eingestanden: “Die USA verfügen über die Leitwährung und können jederzeit frische Dollar drucken, um ihre Schulden zu begleichen.” [5]

Doch die Zeit der Weltausraubung geht jäh zu ende, da ein Land ohne Produktion, also ohne Wertschöpfung, dem andere Mächte Währungen mit Wert entgegenhalten, nicht überleben kann. “Die USA haben sich lange in der Illusion wähnen können, den Dukatenesel zu wahrem Leben erweckt zu haben und deshalb ihre gewerbliche Wirtschaft nahezu liquidiert – wozu produzieren, wenn unter Hegemonialdruck Falschgeld geliefert wird? … Der Wert für die Industrieproduktion wird 2007 mit nur noch 11,5 Prozent des BIP angegeben… Die mit den FED-Blüten in der Welt zusammengeraubte Hehlerware wird im Lande verteilt. … Es bedarf nur noch eines Signals der Schwäche und die Welt kippt den USA das grüne Papier auf den Hof oder verbrennt es auf öffentlichen Plätzen. … Im Lichte dieser Illuminationen werden die USA als ein Drittweltland mit gefährlichem Militärschrott, verteilt auf der ganzen Welt, erkennbar werden. … Die immobile US-Hehlerware auf dem Territorium fremder Nationen wird eingezogen werden.” [6]

Am 25. Mai 2014 unterzeichneten Russland und China ein Lieferabkommen von Erdgas. Es geht um ein Liefervolumen im Wert von 400 Milliarden Dollar. Im russischen Auslandsfernsehen RT wurde das Abkommen überschwänglich gefeiert: “Russland und China haben ein historisches Gasgeschäft abgeschlossen, das einen Wert von 400 Milliarden Dollar hat. Es handelt sich um den größten Energievertrag, der je von Moskau eingegangen wurde. Er wird Russlands Geschäftsprioritäten ostwärts ausrichten. Die russische Nationalbank unterschrieb ein Abkommen mit der Bank von China, dass die Gaslieferungen in den jeweiligen Landeswährungen abgerechnet werden. Das ist ohne Zweifel signifikant in einer Zeit, wo beide Länder angetreten sind, sich von der Dollarabhängigkeit zu lösen, wie auch vom Euro.” [7]

Liam Halligan vom Londoner Telegraph sagte im Zusammenhang mit der Abkoppelung der Brics-Staaten vom Dollar, insbesondere Russland und China, bereits den Untergang USraels voraus. “Wenn Russland und China aber den Dollar für die Preisgestaltung auf dem Energiesektor total fallenlassen, könnte Amerikas Status als Reservewährung zunichte gemacht sein, und zwar rasch. Diese neue Geschäftspolitik zwischen Russland und China wird das amerikanische Finanzsystem aushöhlen und zu einer Welt voller Schmerz für den Westen werden.” [8] Ein solch fassungsloses Eingeständnis hat es bislang im Bereich des politisch-korrekten Spektrums des Westens auch noch nicht gegeben.

Aber damit nicht genug. Nur kurze Zeit später gaben die BRICS-Staaten die Gründung einer eigenen Weltbank bekannt. Das heißt, das FED-System verliert damit auch den Zugriff auf die Staaten der Welt mit Kreditbedarf. “Schwellenländer bilden eine antiwestliche Allianz. Fünf große Länder, die sogenannten BRICS, rufen eine eigene Entwicklungsbank ins Leben – und laden weitere Staaten zum Mitmachen ein. Die Institution könne ein Gegengewicht zu IWF und Weltbank bilden. … So rückt nun der Start einer gemeinsamen Entwicklungsbank der großen Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (BRICS) näher. … Eine neue Allianzen meldet sich mit Macht zurück.” [9]

Doch damit sind die Offensiven im Welt-Währungskrieg noch nicht beendet, denn China und Russland haben auch eine eigene Welt-Rating-Agentur gegründet, damit das internationale Kreditgeschäft nicht mehr von den betrügerischen Bewertungen der Wall-Street-Juden (Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch) abhängig ist. “Finanzattacke aus Russland und China auf den Westen. Moskau und Peking greifen die Finanzindustrie des Westens an allen Fronten an: Sie versuchen die Dominanz von Dollar, IWF, Mastercard und S&P zu brechen. … Russland und China bauen an einer mächtigen Waffe, …Es handelt sich nicht um ein neues Raketensystem oder einen Cyberspionagesatelliten. Es geht um mehr: die beiden aufstrebenden Nationen greifen die Finanzmacht des Westens frontal an. … Die beiden Staaten haben ein Abkommen zur Gründung einer gemeinsamen Ratingagentur unterzeichnet. … Nun scheint der Kreml in Kooperation mit China zurückzuschlagen.” [10]

Und am 10. Juni 2014 startete Russland bereits sein eigenes Welt-Kreditkarten-System, wodurch dem Königs-Parasit Wall-Street auch noch die Möglichkeit genommen wird, seine Falschgeld-Dollars über das Kreditkartengeschäft in Umlauf zu bringen. Das russische Auslandsfernsehen meldete: “Russische Unternehmen entdollarisieren sich und wechseln zu Yuan und anderen asiatischen Währungen. … Russland beginnt damit, im asiatischen Handel mit Yuan zu bezahlen. Wenn man das bilaterale Handelsvolumen zwischen Russland und China zugrunde legt, liegt es auf der Hand, dass sich die Bezahlung in Rubel und Yuan ausweitet. … Alexander Dykow, Chef von Gazprom Neft, der Öl-Abteilung von Gazprom, hat sich sehr dafür stark gemacht, den Dollar wegen des eskalierenden westlichen Drucks fallen zu lassen. ‘Unsere Maßnahmen zeigen, dass im Prinzip nichts unmöglich ist. Man kann vom Dollar zum Euro wechseln und vom Euro zu Rubel’, wird Dykow zitiert.” [11]

Die westlichen Lobby-Medien reagierten fassungslos, als sie nur davon hörten, dass Russland ein eigenes Kreditkartensystem aufbaut, sehen sie doch dadurch den Zusammenbruch des parasitären Welt-Finanz-Systems noch schneller kommen: “Russland bedrängt Mastercard und Visa auf ‘beispiellose’ Art. Aufbau eines eigenen nationalen Zahlungssystems geplant. … Visa erklärte auf Anfrage einer russischen Nachrichtenagentur, einige der neuen Maßnahmen seien beispiellos und hätten schwerwiegende Folgen.” [12] Und jetzt ist es schon da, da eigene Kreditzahlungssystem Russlands.

Gleichzeitig feuert Russland in Europa die sich ausbreitenden nationalen Bewegungen an. Weg vom jüdischen Weltstaat, hin zu völkischer Harmonie, lautet Russlands Parole und erntet dafür bei fast allen hochkommenden nationalen Bewegungen in Europa Beifall und Zuspruch. Präsident Wladimir Putin sagte in einem Interview für die französichen Rundfunk- und Fernsehsender Radio-Europe1 und TF1 TV: “Sehen Sie sich die amerikanische Politik an. Es ist doch ganz klar, die Vereinigten Staaten verfolgen die aggressivste und härteste Politik zur Durchsetzung der eigenen Interessen. So jedenfalls wollen es die amerikanischen Führer, und sie tun das jeden Tag. Es gibt praktisch keine russischen Truppen außerhalb Russlands, während amerikanische Militärbasen überall in der Welt ausgebreitet sind, und diese sind ständig verwickelt in das Schicksal anderer Länder, obgleich diese Länder Tausende von Kilometer von der amerikanischen Grenze entfernt sind.” [13]

Die Vorsitzende der französischen Siegespartei FN bei der Wahl zum Europa-Parlament 2014, Marine Le Pen, wurde nicht nur vom SPIEGEL interviewt, sondern kam auf Einladung von RT in einem Fernseh-Interview des russischen Auslandsfernsehen zu Wort. Marine Le Pen sagte im Interview mit Sophie Shevardnadze: “Europa hat seine außenpolitische Souveränität an die USA verloren. … Die Außenpolitik der EU besteht darin, entweder Probleme zu schaffen, oder Probleme zu verschärfen. … Ich selbst möchte Frankreich aus der EU führen, deshalb kann ich der Ukraine nicht raten, der EU beizutreten.” [14] Und im SPIEGEL proklamierte Marine Le Pen: “Ich will die EU zerstören, nicht Europa! Ich will nicht diese europäische Sowjetunion. … Europa, das ist der Krieg, Der Wirtschaftskrieg. Die EU ist ein großes Verhängnis, ein antidemokratisches Monster. Ich will verhindern, dass es fetter wird, weiter atmet, mit seinen Pfoten alles anfasst und mit seinen Tentakeln in alle Ecken unserer Gesetzgebung greift. … Die Amerikaner versuchen, ihren Einfluss in der Welt auszudehnen, vor allem in Europa. Sie verteidigen ihre Interessen, nicht unsere. Ich aber bin für eine multipolare Welt. … Was heute bei uns passiert, nimmt vorweg, was sich im Rest Europas in den nächsten Jahren ereignen wird: die große Rückkehr der Nationen, die man auslöschen wollte.” [15]

Marine Le Pen sagte im Spiegel-Interview natürlich auch etwas Dummes, da sie sich noch nicht wagt, Ross und Reiter zu nennen. Sie gibt zu verstehen, dass Merkel Resteuropa zugunsten der Deutschen ausrauben würde, anstatt zu sagen, Merkel raubt Europa für Goldman-Sachs aus.

Tatsächlich ist es so, dass die Systempolitiker-Garnitur der BRD ausnahmslos den überseeischen Interessen, der menschenfeindlichen Politik dient. Für die Handlanger in der BRD ist es eine gewisse Tragik, dass sie in ihrer blinden Ergebenheit nicht erkennen, dass das “böse Regime” am krepieren ist. Der jüdische Journalist und Freund von Edward Snowden, Glenn Greenwald, brachte die Situation des Welt-Überwachungssystems kürzlich auf den Punkt, als er feststellte: “Amerika ist ein verfallendes Imperium”. Dann unterstrich Greenwald, dass die Politik in den USA nicht von echten amerikanischen Politikern gemacht wird. Greenwald wörtlich: “In Washington gibt es Machtgruppen, die ihre Interessen immer durchsetzen, egal, wer die Wahlen gewinnt. Die Behauptung mag manchen radikal vorkommen, aber so ist es.” [16] Der ehemalige Vorsitzende der SPD und spätere Finanzminister unter dem Kriegsverbrecher-Kanzler Gerhard Schröder, bestätigte in einem Fernsehinterview Greenwalds Analyse voll und ganz. Oskar La Fontaine wörtlich: “Mir war damals schon klar, dass die Wall-Street regierte und nicht der amerikanische Präsident. Das ist mir auch direkt gesagt worden.” [17]

Die USA werden weltweit gehasst, so wie die Menschheit den Terrorstaat Israel hasst. Und die BRD wird in Europa gehasst, wie man Adolf Hitler trotz aller Lügen über ihn noch nie hassen mochte. Der Grund dafür ist einfach, weil nämlich Frau Merkel Krieg über Europa gebracht hat, indem sie die anderen Mitgliedstaaten für Goldman-Sachs ausraubt und zugrunde richtet. Marine Le Pen brachte das im Spiegel-Interview zum Ausdruck: “Europa, das ist der Krieg, Der Wirtschaftskrieg. Das ist die Zunahme der Feindseligkeiten zwischen den Ländern. Die Deutschen werden als grausam beschimpft, die Griechen als Betrüger, die Franzosen als Faulpelze. Frau Merkel kann in kein europäisches Land reisen ohne Hundertschaften von Polizisten zu ihrem Schutz. Das ist nicht Brüderlichkeit.” [18]

Die Nichtverdummten wissen, dass die deutsche Besatzungspolitik während des Zweiten Weltkriegs auch für das wirtschaftliche Wohlergehen Griechenlands sorgte. Als der Weltkrieg tobte, der Partisanenkrieg gegen die Wehrmacht in Griechenland schreckliche Ausmaße angenommen hatte und die Seewege nach Griechenland durch die britische Kriegsmarine blockiert waren, arrangierte Adolf Hitler eine einzigartige wirtschaftliche Rettungsaktion für das griechische Volk. Um die Menschen vor einer Inflationskatastrophe zu bewahren und die griechische Währung zu stabilisieren, wurden gewaltige Mengen der deutschen Goldreserven und andere Hilfsgüter unter den schwierigsten Bedingungen nach Griechenland gebracht. Diese Rettungsaktion für das griechische Volk gelang mit Hilfe des neutralen Schwedens. Die mit Gold und anderen für die griechischen Menschen bestimmten Hilfsgüter beladenen schwedischen Schiffe (einmal im Monat von Triest oder Venedig nach Piräus) durften Dank der schwedischen Diplomatie die britische Blockade passieren. [19]

Anders ist es heute. Frau Merkel plündert im Auftrag von FED und Wall-Street das griechische Volk durch den “Wirtschaftskrieg” und den “Finanz-Terror” [20] aus und lässt das letzte Gold des Landes abtransportieren. Heute schon müssen Griechen hungern. Hitler brachte den Griechen deutsches Gold, Merkel raubt den Griechen ihr Gold für die Bankster. Dieser kleine Unterschied zwischen Hitler und Merkel wird heute immer mehr Griechen bewusst, weshalb sie sich der “Goldenen Morgenröte” anvertrauen und die Story vom Holocaust als Lüge betrachten. Die “Goldene Morgenröte” wurde drittstärkste Kraft in Griechenland bei den Wahlen zum Europaparlament 2014.


1) “Die Zionistischen Protokolle”, Sitzung VI, Absatz 3 (Die Original-Protokolle, Concept Veritas, Artikel Nr. 153)
2) JTA.org (Jewish Telegraph Agency), April 3, 2000
3) Haaretz.com, 14.04.2014
4) The Australian, 11.02.2009
5) Welt.de, 03.06.2014
6) ef-Magazin, 19.09.2010
7) RT News – May 25, 2014
8) Telegraph.co.uk, London, 24 May 2014
9) Welt.de, 31.05.2014
10) Welt.de, 03.06.2014
11) RT.com, 10.06.2014
12) FAZ, 07.05.2014, S. 26
13) RT.com, June 05, 2014
14) RT.com, June 09, 2014
15) Der Spiegel, 23/02.06.2014, S. 82
16) FAZ, 03.06.2014, S. 13
17) DasErste, Banken außer Kontrolle, 15.07.2013
18) Der Spiegel, 23/02.06.2014, S. 82
19) So steht es in den Dokumenten des Internationalen Militär Tribunals, IMT, Nürnberg, Band X, S. 119 und Band XI, S. 428-432
20) Selbst der Chef des Linksbündnisses Syriza, Alexis Tsipras, sagte: “Der Wirtschaftskrieg, der seit drei Jahren gegen die Arbeitswelt stattfindet, geht weiter. Das korrupte System, das an der Macht ist, kämpft weiter, um noch lange an der Macht zu bleiben. … In der gegenwärtigen Phase versucht man, die Griechen zu terrorisieren, damit sie keinen Widerstand leisten können.” (kleinezeitung.at, 15.05.2012)

http://globalfire.tv/nj/14de/juden/07nja_koenigsparasit.htm

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….danke an Biene.

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Gruß an die “Kriegstreiberin”

Der Honigmann

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Dr. Wolfgang Bittner, Publizist, promovierter Jurist und Autor des Buches „Die Eroberung Europas durch die USA“ spricht im Interview mit dem russischen Fernsehsender Rossija 1 über seine Einschätzung der Ukraine-Krise, der völkerrechtlichen Einordnung der Krim-Frage, die entsprechende Berichterstattung in den deutschen „Leitmedien“ sowie über den nötigen Mentalitätswechsel in Europa, um sich von der „US-amerikanischen Pseudo-Zivilisation“ und dem Kulturimperialismus Hollywoods zu emanzipieren.

RT Deutsch

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….danke an Biene.

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Gruß an die Aufdecker

Der Honigmann

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ende-demokratie1

Das griechische Parlament hat Gesetze beschlossen, die ihm von außen aufgezwungen wurden. Über den Inhalt der Gesetze wurde nicht einmal im Ansatz diskutiert. Der Inhalt der Gesetze wurde von der Troika bestimmt. Die Banken bleiben noch mindestens drei Monate geschlossen. Auch darüber wurde nicht diskutiert. Wir erleben die Abschaffung der Demokratie. Dieses Virus wird sich über ganz Europa ausbreiten.

Von Karl Marx stammt der Satz: Geschichte wiederholt sich – entweder als Tragödie oder als Farce. Die Tragödie fand am Wochenende in Brüssel statt: Der griechische Premier kapitulierte, weil seine Regierung keine Vorbereitungen für des Euro-Crash in Griechenland getroffen hatte. Am Mittwoch folgte im Parlament in Athen die Farce: Mit triefendem Pathos wurden alte Rechnungen beglichen und der Putsch durch die EU und durch Deutschland angeprangert.

Von all dem kann sich kein griechischer Bürger etwas kaufen. Der gescheiterte Finanzminister Yanis Varoufakis hatte seinem Volk versprochen, die Banken würden am Dienstag nach dem Referendum wieder öffnen. Tsipras hat einem Volk versprochen, die Banken würden nach Abschluss einer Vereinbarung mit der Troika wieder öffnen, er rechne mit einem Abschluss in einem Monat. Am Mittwoch hatte die EU-Kommission angekündigt, dass die Verhandlungen mindestens drei Monate dauern werden. Die Bild-Zeitung berichtet, dass die Bundesregierung weiter „heimlich“ an einem Grexit arbeite. In diesem Fall werden die Banken nach Einschätzung einer griechischen Bankers möglicherweise überhaupt nie mehr öffnen.

Konfrontiert mit der Gefahr einer akuten Liquiditätskrise wäre das griechische Parlament verpflichtet gewesen, eigene Prioritäten zu setzen. Es hätte darüber diskutieren müssen, wie es die EZB dazu bringen kann, ihren Pflichten anzukommen: Bloomberg meldet, dass die EZB die ELA-Kredite nur schrittweise erhöhen wird – auch wenn sich Athen unterwirft.

Hier geht es um eine unmittelbare Bedrohung. Tsipras hat sich mit Wirtschafts-Professoren umgeben: Die hätten ihm längst den Unterschied zwischen Liquidität und Solvenz erklären können. Auch ein gedemütigtes Land hat Rechte in der Euro-Zone. Die Regierenden brauchen allerdings ein Minimum an Sachverstand, um diese Rechte auch geltend machen zu können.

Statt lächerliche Fragen über abtrünnige Abgeordnete zu führen, hätte Tsipras einen Plan A und einen Plan B vorlegen und implementieren müssen, wie er verhindert, dass tausende Unternehmen zerstört und die Spareinlagen von Millionen Griechen ausgelöscht werden. Diese Gefahr ist real. Es ist gespenstisch zu beobachten, dass niemand diese Katastrophe kommen sieht.

Regierungen und Parlamente sind dazu da, von der Gemeinschaft Schaden abzuwenden und für eine gerechte Ordnung zu sorgen. Sie sind das Gegen-Programm zu Anarchie und Chaos. In der Euro-Zone herrscht längst die von oben betriebene Anarchie. In Griechenland wird das Chaos folgen.

Das Parlament in Athen hat sich nicht im Ansatz mit dem oktroyierten Troika-Programm beschäftigt. Es gab keine Debatte. Man kann davon ausgehen, dass die Abgeordneten die Gesetze nicht gelesen haben. Das kennen wir vom Deutschen Bundestag: Als der ESM beschlossen wurde, wussten die meisten Abgeordneten nicht, dass sie mit dem ESM entmachtet wurden. Nun soll der ESM zur Bad Bank der Euro-Zone umfunktioniert werden, damit Griechenland seine Kredite beim IWF und bei der EZB bedienen kann.

Hätten sich die Abgeordneten in Athen mit den Gesetzen beschäftigt, die sie jetzt verabschiedet haben, hätten sie ablehnen müssen. Und zwar aus formalen Gründen: Ein Parlament, das Gesetze vollzieht, die ihm von außen auferlegt werden, und die nachweislich noch mehr Schaden anrichten werden, ist keine Volksvertretung mehr, sondern ein Vollzugsorgan. Das Parlament hätte das Gesetz auch aus inhaltlichen Gründen ablehnen müssen: Dem Volk wird noch mehr Schaden zugefügt, weil die Forderungen der Gläubiger nichts anderes sind als die Fortsetzung eines gescheiterten Austeritätsprogramms. Die bisherigen Programme haben die Schulden in die Höhe getrieben und die Wirtschaft in die Knie gezwungen. Um solche Gesetze zu beschließen, braucht man keine Demokratie. Das geht in einer Diktatur viel besser.

Das griechische Parlament hätte auch aus prinzipiellen Gründen ablehnen müssen: Athen hat nichts in der Hand außer vagen Versprechungen seitens der EU. Spanien hat überraschend angekündigt, über den dritten Griechen-Bailout abstimmen zu lassen. Wenn die antideutsche Stimmung in Spanien weiter hochkocht und Mariano Rajoy zu der Erkenntnis gelangt, dass es opportun ist, dieser Stimmung nachzugeben und das Parlament in Madrid den Deal ablehnt, dann ist die 85 Prozent-Hürde gefallen, die nötig ist, um ein ESM-Programm zu genehmigen. Dann stehen die Griechen mit leeren Händen da und müssen die Steuererhöhungen und Rentenkürzungen durchsetzen, ohne Kredite zu bekommen.

Der slowakische Finanzminister Peter Kazimir hat nach dem Gipfel von Brüssel geschrieben: „Der Griechenland-Kompromiss, den wir heute morgen erreicht haben, ist hart für Athen, weil er das Resultat von ihrem ,Griechischen Frühling‘ ist.“ Gemeint ist die Tatsache, dass sich die Griechen erdreistet haben, eine andere Partei zu wählen als jene Parteien, die das Land seit Jahrzehnten in Grund und Boden gewirtschaftet haben. Frances Coppola hat auf dieses Eingeständnis auf Forbes kommentiert: „Als Europäerin schäme ich dafür, was getan wurde. Die Eurozone hat sich mehrere Schritte in Richtung des Totalitarismus bewegt.“

Es werden weitere Schritte folgen: Die Parlamente sind zu Farce geworden. Die Parteienherrschaft ist ungebrochen. Die Syriza hat den Wählern noch vor einer Woche geraten, gegen die Austerität zu stimmen. Nun stimmt ein ganzes Parlament gegen 60 Prozent der gesamten Wählerschaft eines Landes und tut exakt das Gegenteil dessen, was die Leute wollen. Der Deutsche Bundestag wird irgendeiner Erklärung zustimmen, von der kein Abgeordneter mehr überprüft, ob er damit anderen schadet: Den deutschen Steuerzahlern, weil sie weitere 80 Milliarden Euro ins Feuer jagen. Den Griechen, weil sie die Austerität ins die Verelendung schickt. Der europäischen Idee, weil die Euro-Zone zur Kampfzone der Völker gegeneinander degeneriert.

Auf diese Entwicklung haben die Rechtsextremen gewartet: Viele Beobachter in Griechenland erwarten ein Erstarken der Neo-Nazi-Partei Goldene Morgenröte. Die Selbstausschaltung spielt ihr in die Hände. In Frankreich braucht der Front National keinen Wahlkampf mehr zu führen. Wenn die Demokratie zur Diktatur mutiert, geschieht dies meist schleichend: Am Ende laufen die Verzweifelten, Hoffnungslosen und Gedemütigten zu jenen, die ihnen das Morgenrot einer ganz anderen Welt versprechen. Die Nazis haben das Parlament mit dem Begriff „Quatschbude“ diskreditiert.

Das gescheiterte Parlament war das Resultat einer gescheiterten Wirtschafts- und Geldpolitik. In den 1920er Jahren war das in Deutschland die Hyperinflation. 2015 wird in Griechenland die Auslöschung der Spareinlagen und die Zerstörung der Wirtschaft eine ähnliche Wirkung haben. Die Rechtsextremen brauchen nur zu warten: Irgendwann öffnet sich die geballte Faust und macht das Kreuzchen am Stimmzettel dort, wo die überzeugten Totalitären es haben wollen.

Die Geschichte wiederholt sich.

Nach der Farce ist wieder die Tragödie dran.

Wir lernen nichts aus der Geschichte.

Literatur:

Die Plünderung der Welt: Wie die Finanz-Eliten unsere Enteignung planen von Michael Maier

http://www.pravda-tv.com/2015/07/ein-toedliches-virus-die-demokratie-in-europa-wird-zur-farce/

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Gruß an die Geschichte

Der Honigmann

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Zeit die Kinder ins Bett zu bringen und die Alufolienhüte aufzusetzen.

Was die letzten Jahrzehnte noch von paranoiden Verschwörungstheoretikern, antijüdischen Zinskritikern, gefährlichen Nationalisten, Esoterikfaschisten und sonstigen Spinnern als Verschwörungstheorie gefeiert wurde, scheint heute, in Anbedracht der Krise, unausweichlich zu sein.

Natürlich reiner Zufall, der auf gar keinen Fall etwas mit der Geldschöpfung und dem exponetiellen Wachstum unseres Geldsystems zu tun hat.

Alles ist in Ordnung. Alles geschieht nur zu Ihrem Besten. Bitte hinterfragen Sie niemals das System.

hansgepunkt

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….danke an Biene.

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Gruß an die Wissenden und Propagierer

Der Honigmann

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….wurde mal wieder gelöscht, unten das “Neue“:

Dokucci

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stephen

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….danke an Caprice.

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Gruß an die Doku-Aufzeichner

Der Honigmann

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Eva Spatz vermisst 20150716

Abb.: Heinz Christian Tobler, Wake News

http://www.wakenews.tv/watch.php?vid=4de68d4bb

Soeben erreicht uns die Nachricht, dass Eva Spatz und ihre Mutter, die erst vor ca. 1-2 Wochen mit der sensationellen Whistleblower – Nachricht über die Strohmann-Konten bei der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ/BIS) in Basel an die Öffentlichkeit gegangen sind, möglicherweise entführt wurden!

Es wird hiermit um Mithilfe gebeten, wer etwas gesehen oder mitbekommen hat. Es gab eine von ihnen angeregte Briefaktion, in der sich alle interessierten Menschen melden sollten, die mithelfen wollen diese Strohmann-Kontenführung mit Billionenwerten bei der BIZ/BIS und damit bei den Wenigen, die uns kontrollieren, ausfindig zu machen.

Ihre Wohnung war offenbar verlassen, die Tür war offen, der Briefkassten übervoll mit Post. Die herbeigerufene POLIZEI hat allerdings bislang offenbar nicht gehandelt, die Aufnahme einer Vermisstenanzeige wurde verweigert.

Da es sich um die Aufdeckung erheblicher möglicherweise krimineller Taten handelt, ist nicht auszuschliessen, dass Eva Spatz und ihre Mutter entführt wurden, eventuell Gewalttaten gegen die beiden verübt werden könnten.

Bekannte und Freunde von Eva und ihrer Mutter haben deshalb zum Handeln aufgerufen. Es sollten diejenigen, die mithelfen wollen, die beiden Frauen ausfindig zu machen, versuchen über die einschlägigen Adressen der CH-Behörden Anfragen zu tätigen und Auskünfte zu erbitten!

Ort des Geschehens:
Eva Spatz und ihre Mutter Rosmarie Bachmann sind verschwunden. Das letzte Lebenszeichen stammt vom Abend des 15. Juli. Der Kantonspolizist U. Blaser in Langnau Tel. +41 (0)34 424 77 61 weigert sich von uns Vermisstenanzeigen entgegenzunehmen. Bitte deshalb direkt die:
Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern
Generalsekretariat
Kramgasse 20
3011 Bern

http://www.pom.be.ch/pom/de/index/direktion.html

Hier finden sich die weiteren Infos zu den von Eva herausgefundenen Strohmann-Informationen

https://mywakenews.wordpress.com/2015/07/17/eilmeldung-wurde-eva-spatz-die-die-strohmann-konten-bei-der-biz-entdeckt-hat-entfuhrt/

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….danke an Biene.

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Gruß an die Whistleblower

Der Honigmann

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ATHEN/BERLIN
(Eigener Bericht) – Mit der erneuten Drohung mit einem “Grexit auf Zeit” hält Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble den Druck auf Griechenland aufrecht. Ein Schuldenschnitt für das Land sei nur außerhalb der Eurozone möglich, behauptete Schäuble am gestrigen Donnerstag zum wiederholten Mal. Damit stellt sich der Minister weiterhin gegen mehrere EU-Amtskollegen, den IWF sowie US-Finanzminister Jacob Lew, der gestern persönlich bei Schäuble intervenierte. Während der Bundestag am heutigen Freitag dem sogenannten neuen Hilfspaket für Griechenland zustimmen und damit die deutschen Spardiktate fortschreiben wird, berichten Hilfsorganisationen von deren katastrophalen Folgen. Demnach sterben Kinder in griechischen Krankenhäusern, weil nicht mehr genügend Infusionsnadeln beschafft werden können; in griechischen Kinderheimen seien Grundnahrungsmittel mittlerweile “Mangelware”. Mitte dieser Woche sind in Athen erstmals wieder Massenproteste laut geworden. Mit weiteren Streiks und Demonstrationen wird gerechnet. Gleichzeitig konstatieren Beobachter, dass es den alten Eliten des Landes nicht mehr gelingt, mit Hilfe der Medien auf die Stimmung in der Bevölkerung wirksam Einfluss zu nehmen. Die ideologische Kontrolle schwindet.
Allein gegen alle
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble beharrt auf der Drohung mit einem “Grexit auf Zeit”. Wie er gestern zum wiederholten Male behauptete, sei ein Schuldenschnitt innerhalb der Eurozone nicht zulässig; Griechenland müsse deshalb, wolle es eine signifikante Entlastung erhalten, die EU-Währung preisgeben. Damit stellt sich Schäuble weiterhin nicht nur – unter anderem – gegen mehrere EU-Amtskollegen, den französischen Staatspräsidenten François Hollande, weitere EU-Regierungschefs und den IWF. Auch US-Finanzminister Jacob Lee hat sich gestern bei Schäuble erneut für einen Schuldenschnitt für Griechenland stark gemacht. Sogar EZB-Präsident Mario Draghi hat gestern ausdrücklich erklärt: “Es ist unbestritten, dass eine Schuldenerleichterung notwendig ist”.[1] Berlin ist trotz aller Einwände immer noch nicht bereit, Athen mehr als eine bloße Verlängerung der Kreditlaufzeiten zuzugestehen. Vor diesem Hintergrund wird der Deutsche Bundestag am heutigen Freitag das neue “Hilfspaket” für Griechenland beschließen und damit die deutsche Austeritätspolitik fortschreiben – begleitet von Protesten in Athen.
Tödliche Austerität
Die von Berlin oktroyierte Austeritätspolitik der vergangenen fünf Jahre sowie die aktuellen, ebenfalls von Berlin erzwungenen Kapitalverkehrskontrollen führen inzwischen zu einer sich stets weiter verschärfenden humanitären Notlage in Griechenland. Es sei “ganz hässlich”, was da gegenwärtig “auf dem Buckel der Bevölkerung ausgetragen wird”, klagt der Schweizer Jakob Kohn, ein Therapeut, der Hilfstransporte nach Griechenland organisiert und am Wochenende den Verein “Griechenlandhilfe Schweiz” gegründet hat. Am meisten litten Krankenhäuser sowie Kinder- und Behindertenheime; sie “können praktisch keinen normalen Betrieb mehr aufrecht erhalten”, berichtet Kohn und nennt Beispiele. “Eine Ärztin schilderte mir, wie ein Kind in ihren Armen gestorben ist. Sie konnte keine Infusion legen, um das Leben des Kindes zu retten, weil es im Spital keine Nadeln mehr gab.” In anderen Krankenhäusern könnten keine Blutuntersuchungen durchgeführt werden, weil das Geld für Reagenzgläser fehle. “Auf kleinen Inseln ist die Lage noch schlimmer.” Kohn kündigt an, er wolle bei der nächsten Griechenlandreise mit dem Koch eines Kinder- oder Behindertenheimes “in einem Supermarkt vor Ort einkaufen gehen”, da es “in der Küche … an fast allem” fehle”: “Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen, Teigwaren sind Mangelware. Fleisch gibt es seit Wochen nicht mehr.” “Als Erstes erhoffe ich mir etwas weniger Leid für die griechische Bevölkerung”, sagt Kohn: “Längerfristig wünsche ich mir, dass die Griechen ihre Würde zurückbekommen und nicht mehr auf Almosen angewiesen sind.”[2]
Proteste
Parallel zur Zuspitzung der humanitären Notlage sind in den vergangenen Tagen die Proteste gegen die deutsch-europäischen Spardiktate wieder aufgeflammt. Bereits am Montag gingen einige Tausend Menschen in Griechenland auf die Straßen, um gegen die Fortsetzung der Austeritätspolitik zu demonstrieren. Für Mittwoch – den Tag der Parlamentsentscheidung über die erneuten Kürzungsprogramme – hatte ADEDY, die Gewerkschaft der Angestellten des öffentlichen Dienstes, zum Streik aufgerufen. Der Streik betraf unter anderem die Ministerien und legte Teile des öffentlichen Nahverkehrs in Athen sowie Bahnverbindungen im ganzen Land lahm. Ihm schlossen sich die Apotheker mit einem 24-stündigen Ausstand an. Am Mittwoch Abend protestierten weit über 10.000 Menschen auf dem Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament, wo sich die Abgeordneten einfanden, um den Spardiktaten zuzustimmen. Es kam zu ersten gewalttätigen Auseinandersetzungen. Selbst Beobachter aus dem medialen Mainstream in Deutschland bescheinigten der griechischen Polizei, mit Schlagstöcken und Tränengas “rücksichtslos” auf friedliche Demonstranten und sogar auf Journalisten losgegangen zu sein.[3]
Medialer Einflussverlust
Wie explosiv die Situation ist, zeigt sich daran, dass die griechischen Eliten in einem wichtigen Bereich die Kontrolle über die Stimmung im Land offenbar verloren haben – bei den Medien. Dies haben Beobachter bereits unmittelbar nach dem Referendum vom 5. Juli konstatiert. Fast alle bedeutenden Zeitungen sowie die großen Rundfunk- und Fernsehsender hatten sich massiv an der Ja-Kampagne beteiligt. So waren etwa, heißt es, “die Sendezeiten über die Nein-Demonstrationen unverhältnismäßig kurz … im Verhältnis zu denen der Ja-Demonstrationen”. “Noch am Wahltag erschienen so gut wie alle großen Sonntagszeitungen mit einem großen Ja auf der Titelseite”, während die großen privaten TV-Sender vor allem “Berichte über die massenhaften Stornierungen von Touristen” wegen des Referendums sowie “Katastrophenszenarien über die Liquidität der Banken und den Verbleib Griechenlands in der Eurozone” verbreitet hätten, heißt es in einem Bericht über die medialen Bemühungen, Panik zu schüren und damit ein “Nein” zu verhindern. Noch bis zum Nachmittag des 5. Juli hätten “die Medien den Eindruck” vermittelt, “dass das Nein als ein riskantes Unterfangen in der griechischen Gesellschaft gelte und daher wenig Chancen auf eine Mehrheit habe”. Die tatsächliche Stimmung in der Bevölkerung sei in keinster Weise wiedergegeben worden. Die griechischen Medien seien “offensichtlich … nicht gehört” worden, urteilt eine Beobachterin über die gescheiterten Beeinflussungsversuche.[4] Ein Mitarbeiter des Forschungszentrums Eliamep in Athen wird mit der Einschätung zitiert, das Referendum sei “nicht nur ein Votum gegen die alten Parteien” gewesen, sondern auch eine Stellungnahme gegen die staatstragenden privaten Medien.[5]
Kontraproduktiv
Greift damit in Griechenland die auch andernorts übliche Praxis nicht mehr zuverlässig, bei Bedarf über mediale Propaganda die Stimmung in der Bevölkerung zu steuern, so sind auch die Möglichkeiten von EU-Politikern, im Namen eines in leuchtenden Farben ausgemalten “Europa” politisch zu intervenieren, tief erschüttert. “Die Äußerungen führender europäischer Politiker in der Woche vor dem Referendum” hätten “kontraproduktiv gewirkt”, räumt ein deutscher Kommentator offen ein: “Sie wurden als drohende Einmischungen verstanden – etwa von Parlamentspräsident Martin Schulz und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker – und halfen nicht dem ‘Ja-Lager’, sondern dem ‘Nein-Lager’.”[6] Insbesondere deutsche Politiker treiben die Menschen in Griechenland mittlerweile in Scharen der Opposition zu, Finanzminister Wolfgang Schäuble an erster Stelle. Angesichts schwindender Optionen, ideologisch die Kontrolle zu behalten, gewinnt für die Zukunft blanker Druck als Mittel der Wahl zur Sicherung der deutschen Dominanz über die EU an Bedeutung. Finanzminister Schäuble exerziert es vor.

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Das ist ein Putsch – Griechenland wird EU-Protektorat unter Zwangsverwaltung
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Griechenland wird durch die EU faktisch unter Zwangsverwaltung gestellt und souveräne Haushaltsrechte werden den Griechen genommen. Sogar ein Treuhandfond für Privatisierungen der griechischen Wirtschaft, den das Land mit 50 Mrd. €uro füllen soll, wird von der Troika gefordert. Das Land wird dem Diktat der Institutionen unterworfen. Chef des KfW, der den Fond verwalten soll, sind Schäuble und Gabriel selber. 

Griechenland soll wie die ehemalige DDR eine “Treuhandanstalt” erhalten, dessen Fond für Privatisierungserlöse Griechenland selber mit 50 Mrd. €uro auffüllen soll. Die Erlöse sollen in den Fond fliessen und für Zwecke verwendet werden, die die Institutionen festlegen. Hier sollen quasi die verscherbelten Staatsvermögen einfliessen. Chef des Fonds, der von der KfW verwaltet wird,  ist Finanzminister Schäuble selber.

Es  soll dieser Fonds offenbar in Athen und nicht wie ursprünglich gefordert in Luxemburg angesiedelt werden. Das ändert aber nichts an der Hoheit der Institutionen über diesen Fond.  Die Einnahmen aus dem Verkauf von staatseigenen Betrieben und Vermögen soll zur Hälfte in die Rückzahlung der Schulden fließen, zu einem anderen Teil in die Rekapitalisierung der Banken – die nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) anschließend privatisiert werden sollen – und in Investitionen in Griechenland. Zugleich wird die Kontrolle durch die Troika ausgeweitet: Athen muss sicherstellen, dass deren Vertreter Zugang zu den Ministerien erhalten. Zudem soll die Troika relevante Gesetzentwürfe vorher  absegnen müssen, bevor diese im Parlament verhandelt werden.

Das wäre eine Entmachtung der griechischen Demokratie, wenn dieses Vorhaben genau so umgesetzt wird.   

Der US-amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman schreibt in einem Kommentar für die New York Times:
»Das europäische Projekt – ein Projekt, das ich immer gelobt und unterstützt habe – hat gerade einen furchtbaren, vielleicht sogar tödlichen Schlag erlitten. Und was immer man von Syriza oder Griechenland hält – die Griechen haben es nicht verbockt.« Der Hashtag »#thisisacoup«, der hunderttausendfach im Internetkurznachrichtendienst Twitter verbreitet wurde, liege genau richtig: Das Vorgehen der Eurogruppe gehe über Strenge hinaus »in schiere Rachsucht, in kompletter Zerstörung nationaler Souveränität, ohne Hoffnung auf Abhilfe«. Weiter schreibt Krugman: »Es ist vermutlich als Angebot gedacht, das Griechenland nicht annehmen kann – nichtsdestotrotz ist es ein grotesker Verrat an allem, wofür das europäische Projekt eigentlich stehen sollte.«

Die griechische Tageszeitung I Efimerida kommentiert:
»Auf dem Treffen dominierte Schäubles rachsüchtige Politik gegenüber der griechischen Regierung. Der Euro-Gipfel bedeutet ein schwarzes Kapitel in der europäischen Geschichte.«

Die linke Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel schreibt auf Facebook:
»Die Bundesregierung, allen voran Schäuble, und die EURO-Gruppe wollen die linke Regierung in Griechenland stürzen. Nichts anderes haben diese ›Verhandlungen‹ zum Ziel. Früher wurden Militärputsche unterstützt, so einfach geht das nicht mehr, zumindest nicht in Griechenland. Heute spricht man von ›Vertrauen zurückgewinnen‹, aber das Ziel bleibt das gleiche: eine demokratisch gewählte Regierung zu Fall zu bringen mit perfiden Methoden des Aushungerns. Hier zeigt der Kapitalismus sein wahres Gesicht: allen, die sich diesem System widersetzen, wird das gleiche widerfahren, ist die eigentliche Botschaft ! Unsere Botschaft muss heissen: Weg mit dieser kapitalistischen EU, ihr Weg ist mit Leichen gepflastert, im Mittelmeer, in Griechenland, in.…«

Der linke Europaabgeordnete Fabio de Masi kommentiert ebenfalls auf Facebook:
»Heute Nacht ist Europa (ein weiteres Mal) gestorben. Auf dem Weg nach Brüssel, wo Griechenland zerstört wird mit Krediten und ökonomischem Waterboarding. ‪#‎ThisisACoup‬«

Pablo Iglesias, Chef der spanischen Partei Podemos, schreibt:
»All unsere Unterstützung für das griechische Volk und seine Regierung gegen die Mafiosi. #ThisIsACoup«

Gleichzeitig wird Griechenland nicht nur gezwungen, die bisherigen Sparpakete umzusetzen, die das Volk in einem Referendum strikt  abgelehnt hatte. Vielmehr sollen  noch weitere Spramaßnahmen bis Mittwoch vom Parlament abgesegnet werden . Es geht um die Demütigung der Linksregierung und des ganzen griechischen Volkes. Das Ziel ist offenbar der Sturz der Regierung. Ex- Finanzminister Varoufakis hatte vom Terrorismus der EU- Institutionen gesprochen  und auch jetzt gefordert, ein Abkommen zu verweigern, wenn es keinen Schuldenschnitt und keine Umschuldung als Gegenleistung gebe.

Verpflichtet wurde Athen zudem darauf, die im Februar beschlossenen Gesetze über eine Wiedereinstellung entlassener Staatsdiener zurückzunehmen. So sollen nach Informationen des kommunistischen Nachrichtenportals902.gr offenbar Reinigungskräfte, die nach monatelangen Protesten weiterbeschäftigt wurden, nun doch wieder auf die Straße geworfen werden. Auch der wieder in Betrieb genommene öffentlich-rechtliche Rundfunk ERT steht demnach erneut zur Disposition.

Bis Mittwoch sollten die Abgeordneten bereits eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, eine Einleitung der Rentenreform, eine Justizreform zur Beschleunigung der Verfahren und damit einer Kostensenkung, die Gewährleistung der Unabhängigkeit des nationalen Statistikamts sowie eine quasi-automatische Ausgabenkürzungen bei einem Reißen der Sparziele beschließen. Bis Ende der Woche wurde zudem die Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Sanierung und Abwicklung von Banken gefordert, wonach zuerst deren Eigentümer und Gläubiger die Verluste tragen müssen und erst danach ein von der gesamten Bankenindustrie finanzierter Abwicklungsfonds. Diese Vorgaben akzeptierte Tsipras offenbar weitgehend.

Erst nach Erfüllung dieses Ultimatus soll die Troika von Europäischer Zentralbank (EZB), Internationalem Währungsfonds (IWF) und EU-Kommission beauftragt werden, das Dreijahresprogramm im Einzelnen auszuhandeln.

Darin werden weitere Auflagen verlangt. So soll bis Oktober eine Rentenreform zur schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre beschlossen werden. Zu den Vorgaben gehören außerdem die Öffnung von Produktmärkten, Handel und geschlossenen Berufsgruppen, darunter das Fährgeschäft, Privatisierungen im Energiesektor, die Fortführung der »Arbeitsmarktreform«, eine Finanzmarktreform, die der Gefahr durch faule Kredite bei den Banken begegnen soll, die Verabschiedung einer Verwaltungsreform unter EU-Aufsicht sowie eine Beschleunigung der Privatisierungen. Auch diesem Diktat scheint sich Tsipras gebeugt zu haben.

Der Ökonom Flassbeck schreibt dazu: 

Nach dem Salto rückwärts der SYRIZA-Regierung, nämlich der Rückkehr zu dem vom eigenen Volk abgelehnten Programm, haben offensichtlich einige Länder, darunter Frankreich, erkannt, dass man noch mehr nicht verlangen kann, ohne die Farce, die sich seit fast sechs Monaten abspielt, endgültig zur Tragödie zu machen.

Anders Deutschland. Deutschland (und einige andere nördliche Hardliner) erwarten die bedingungslosen Kapitulation Griechenlands und, wie ich vergangenen Mittwoch schon vermutete (hier zu finden), die Beseitigung der griechischen Regierung bzw. setzen auf eine Panikreaktion in Athen, die in einen Austritt aus der Eurozone mündet.

Diese Haltung des Bundesfinanzministers, der sich nun offensichtlich die Bundeskanzlerin angeschlossen hat, richtet ungeheuren Schaden in Europa, in Deutschland und in der ganzen Welt an. Man beharrt auf einer unsinnigen Politik (siehe den Brief der fünf Ökonomen, hier) und demonstriert der ganzen Welt, dass man die Macht und die Chuzpe hat, sie gegen jede Vernunft durchzusetzen

Der Linkspolitiker und Europaabgeordnete  Fabio de Masi schreibt auf seiner Seite:

Die Europaabgeordneten der Partei DIE LINKE Cornelia Ernst (Leiterin der Delegation der Linken im Europäischen Parlament) sowie Fabio De Masi (Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments) erklären zum Ergebnis des Euro-Gipfel:

“Die Verhandlungen zu Griechenland wurden mit der Waffe eines unkontrollierten Grexits geführt. Dabei geht es weder um die Stabilität der Euro-Zone noch um die Interessen der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, sondern um einen Putsch des deutschen Europas gegen eine linke Regierung und die Demokratie.

Griechenland wird mit der Pistole auf der Brust gezwungen neue Kredite zur Ablösung der alten Schulden zur Rettung deutscher und französischer Banken aufzunehmen. Gleichzeitig wird über ökonomisches und soziales Waterboarding die Wirtschaft und die griechische Bevölkerung erstickt, was die Schulden weiter erhöht.

Die Eurogruppe will nicht nur Mehrwertsteuern erhöhen und Renten kürzen, sondern auf die Wiederherstellung völkerrechtlicher Prinzipen, wie das Recht auf kollektive Tarifverhandlungen, verzichten und die Möglichkeit von Massenentlassungen gesetzlich verankern. Das griechische Staatsvermögen soll einem internationalen Fonds in Luxemburg übertragen werden, der unter direkter Kontrolle der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) steht. Bei Verfehlen der völlig unrealistischen Haushaltsziele wird dieses automatisch gepfändet und die Staatsausgaben rezessionsverschärfend gekürzt. Das griechische Parlament soll die Erpressung via Notstandsgesetzgebung innerhalb von 3 Tagen absegnen.

Dabei ziehen die Vertreter auf der deutschen Regierungsbank wie Taliban eine Spur der Verwüstung und offenbaren politischen Extremismus. Die deutsche Sozialdemokratie um Sigmar Gabriel und Martin Schulz ist klinisch tot. Ihre Führung erweist sich als politisch unzurechnungsfähig. Erst behauptet Vizekanzler Gabriel der Schäuble-Plan für Chaos-Grexit sei ihm bekannt, dann dementiert er dies. Die SPD braucht jetzt einen Aufstand der Anständigen gegen diese Geisterfahrer.

Die Euro-Rettung ist vollständig gescheitert und entpuppt sich als ein permanentes Notstandsregime. Wir brauchen Schuldenschnitte für überschuldete Staaten sowie eine EU-weit koordinierte Vermögensabgabe für Millionäre statt neuer Kreditpakete, die der Erpressung dienen. Griechenland braucht EZB-finanzierte Investitionen in Wachstum und Jobs statt dem Patient Europa über Kürzungsdiktate weiter Blut abzuzapfen, aber die Finanzmärkte zu dopen und neue Finanzblasen zu züchten. Die EZB muss endlich ihre Unabhängigkeit wahrnehmen und auftragsgemäß die Stabilität des griechischen Bankensystems gewährleisten sowie griechische Staatsanleihen als notenbankfähige Sicherheiten akzeptieren. Der Euro wird eine permanente Diktatur der Depression nicht überleben.”

Die Vize-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht schreibt auf Facebook: 

Heute morgen ist Merkels und Schäubles übler Staatsstreich in Griechenland geglückt: Drastische Mehrwertsteuererhöhungen, Renten- und Sozialkürzungen sowie der endgültige Ausverkauf des verbliebenen öffentlichen Vermögens werden Griechenland noch tiefer in die Armut treiben. Die neoliberalen Kürzungs-Taliban haben sich auf ganzer Linie durchgesetzt. Und Gabriel hat als Scharfmacher an Schäubles Seite einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er in Frau Petrys AfD, die ohnehin gerade nach neuen Führungskräften sucht, weit besser aufgehoben wäre als in einer Partei, die sich sozialdemokratisch nennt. Nochmals sollen Milliarden an Steuergeldern fließen, die nur dazu dienen, den Schein der griechischen Zahlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten und alte Schulden mit neuen Schulden zu bezahlen. Außerdem sollen erneut Milliarden an die griechischen Banken gehen, ohne dass der griechische Staat bei ihnen auch nur die geringsten Mitspracherechte erhält. Das neue angebliche Hilfspaket bedeutet daher eine erneute verantwortungslose Verschleuderung von Steuergeldern. Ich kämpfe weiter für ein anderes Europa, in dem Politik nicht gegen die Interessen der Mehrheit der Menschen gemacht wird.

(AFP/dpa/ANA-MPA/TASS/jW)

https://www.facebook.com/DieLinkeMuenchenGruppe/photos/pcb.1074184419276404/1074184199276426/?type=1&theater Das ganze Paket

– See more at: http://internetz-zeitung.eu/content/das-ist-ein-putsch-griechenland-wird-eu-protektorat-unter-zwangsverwaltung

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Gruß an den Grexit-Untergang
Der Honigmann
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Alle unsere Augen liegen derzeit auf Griechenland und der Frage, ob das Land in den kommenden Monaten oder Jahren bankrott gehen wird. Dabei gibt es 21 andere Länder, bei denen die Krise mindestens ebenso groß ist.

Griechenland steht kurz vorm Staatsbankrott – aber damit nicht alleine. Mehr als 20 Länder weltweit stecken nach einer Studie der Jubilee Debt Campaign in ähnlichen Krisen. Die ist teilweise auch durch die Notenbanken der Industrieländer ausgelöst. Denn seit es bei uns kaum noch Zinsen gibt, suchen sich Investoren andere Märkte, zum Beispiel Schwellen- und Entwicklungsländer, um dort ihr Geld zu investieren.

Niedrige Zinsen verführen zu Schulden

Doch auch für diese Länder liegen die Zinsen auf geringen Niveaus, weswegen die jeweiligen Regierungen das geliehene Geld gerne annehmen, anstatt eine vernünftige Haushaltspolitik aufzubauen. So verschärfen sich die Schuldenkrisen in vielen Ländern, sagt die Studie.

Viele der hauptsächlich afrikanischen Länder mit jetzt hohen Schulden haben 2005 einen Schuldenschnitt der G8-Staaten erhalten. Die Idee war, dass sie dadurch freier über ihre Finanzen entscheiden und schneller zu Wohlstand kommen könnten. Oft ein Irrglaube, wie sich jetzt zeigt.

So wird eine Schuldenkrise definiert

Jubilee definiert ein Land in einer akuten Schuldenkrise, wenn die Schulden derzeit mehr als 30 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmachen, das jährliche Defizit bei über fünf Prozent liegt und die Rückzahlungsraten bei mehr als 10 Prozent der Staatseinnahmen liegen. Nach dieser Definition sind derzeit folgende 22 Länder in einer Schuldenkrise:

Europa

– Armenien

– Griechenland

– Irland

– Kroatien

– Mazedonien

– Montenegro

– Portugal

– Spanien

– Ukraine

– Zypern

Afrika

– Gambia

– Simbabwe (bereits bankrott)

– Sudan (bereits bankrott)

– Tunesien

Amerika

– Belize

– Costa Rica

– Dominikanische Republik

– El Salvador

– Grenada

– St. Vincent und die Grenadinen

Asien

– Libanon

– Sri Lanka

Australien/Ozeanien

– Marshall-Inseln

Dazu kommen 14 Länder in großer Gefahr (davon neun aus Afrika) und 29 Länder in mittlerer Gefahr (unter anderem Italien, Ungarn und Polen).

Italien hat Deutschland als Spitzenreiter in Europa abgelöst, der neue Schuldenberg liegt nun bei 2218 Milliarden Euro, während Deutschland 2203 Milliarden Schulden aufweist. 2016 soll der Bund den Planungen zufolge seinen Schuldenstand sogar um fünf Milliarden Euro und 2017 um weitere 9,4 Milliarden Euro tilgen können. Zuletzt kam aber 1969 (!) Bundesfinanzminister Franz-Josef Strauß (CSU) tatsächlich ohne neue Schulden aus.

http://www.pravda-tv.com/2015/07/kroatien-costa-rica-tunesien-21-laender-ausser-griechenland-die-kurz-vorm-bankrott-stehen/

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….danke an Biene.

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Gruß an die Roßtäuscher

Der Honigmann

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fulfordB. Fulford

übersetzt v. Dream-soldier

Der Griechische Zahlungsausfall verursachte letzte Woche einen großen Cyber- und Informationskrieg, der über die ganze Welt tobt. Der Kampf umfasst Banken, Rüstungskonzern, große Aktienmärkte, Telekommunikationskonzerne und weitere. Zum Beispiel war der Cyber-Angriff am 8.Juli, der die New York Stock Exchange, das Wallstreet Journal, United Airlines und einige Mobilfunkunternehmen schließen ließ, eine Vergeltung für den amerikanischen Angriff auf die Börse in Shanghai, heißt es von chinesischen und Pentagon-Quellen. „Das war nur ein Testlauf,“ sagten die Pentagon-Quellen.

Der Griechische Zahlungsausfall ließ im Wesentlichen den IWF, die EZB und die FED Bankrott gehen, obwohl die Beamten dieser Agenturen den Elefanten in ihrem Raum ignorieren und so tun, als wäre es nicht so. Aber der Grund, warum sie das griechische Nein-Votum ignorieren und die griechische Regierung mit Gewalt drohen, wenn sie Griechenland nicht ausplündern, um sie abzusichern, liegt es daran, dass sie einfach nicht das Geld haben, was benötigt wird, um Griechenland selbst über Wasser zu halten. Wie wir später unten diskutieren werden, verwandelt sich die griechische Situation in eine Revolution im vollen Ausmaß.

Auf jedem Fall folgte der Konkurs dieser Institutionen der formale $200 Milliarden-Beginn der BRICS Bank und des BRICS Finanzstabilisierungsfonds. Die BRICS lud Griechenland ein, ihnen beizutreten, aber die BRICS sind natürlich nicht bereit, die kriminellen, westlichen Banken zu stützen die Griechenland ausgeplündert haben, sie werden nur dem griechischen Volk helfen.

Die von Khasaren kontrollierte FED, verärgert durch die BRICS Bank, waren die Anstifter des Angriffs auf die chinesischen Aktienmärkte, sagen Pentagon-Quellen. Die ließ die Blase platzen und führte zu einem Absturz von 40% an den chinesischen Börsen, bevor die Regierung eingriff und den meisten Aktienhandel aussetzte. Der chinesische Gegenangriff ließ die NYSE und weitere schließen. Nach Pentagon-Quellen folgte diesem eine Wetterkriegsführung in Form eines riesigen Taifun, der direkt gegen Shanghai gerichtet war und die Evakuierung von 1 Millionen Menschen erzwang.

Das Pentagon luden den wie ein khasarischer Hausklave handelnden Präsident Obama am Montag ein, um ihm zu erzählen, sie hätten gerade ihre militärischen Beziehungen „auf strategischer Ebene“ zu Vietnam verbessert. Mit anderen Worten, die Vietnamesen werden mit den Amerikanern zusammenarbeiten, um die Chinesen zurück zu halten. Trotz der Rhetorik gegen Russland arbeitet das Pentagon bereits mit den Russen zusammen, um sicher zu stellen, dass China auf Linie gehalten werden kann, sagten die Quellen.

Obama wurde in aller Deutlichkeit gesagt, dass er das „Herumgestoße des Bären“ stoppen und sich auf den Hauptfeind konzentrieren soll, welches die khasarische Mafia sei und dem potentiellen Feind, was dann China ist.

Es gibt jetzt eine informelle Waffenruhe zwischen dem Pentagon und China, weil China den Aufbaut von militärischen Einrichtungen im Südchinesischen Meer eingestellt hat. Das Pentagon und China konzentrieren sich nun auf den wirklichen Feind, den khasarischen Mob.

Als Teil einer Kampagne, um die Khasaren zu diskreditieren, wurde Obama gezwungen, öffentlich zuzugeben, dass seine Regierung (das von Khasaren kontrollierte Außenministerium) „ISIL (ISIS) trainiert“. Obama beging den Fehler und sagte: Wir trainieren ISIS“.

Dies war Teil einer groß anlaufenden Pentagon-Kampagne gegen Israel und den khasarischen Mob. In einem anderen Teil hiervon veröffentlichte das Pentagon und Agentur Hacker ein Video, was sich weit verbreitete und Dreharbeiten zu einer gefälschten Enthauptung zeigt.

http://www.veteranstoday.com/2015/07/11/staged-isis-beheading-video-hacked-from-mccain-staffer/

Beim khasarischen Kriegsverbrecher Benjamin Netanyahu aus Israel wurde sein private Telefonanschluß gehackt, um Informationen freizugeben, er war direkt in der ISIS Terrorkampagne einbezogen. Noch tödlicher für Netanyahu’s Verbrecherregime war ein Hack von israelischen Militärsysteme, was die israelische Patriot Raketenabwehr deaktivierte. In Nachrichten wurde auch besprochen, dass deutsche Patriot Raketen Batterien gehackt wurden.

http://www.veteranstoday.com/2015/07/11/staged-isis-beheading-video-hacked-from-mccain-staffer/

Dem khasarischen Kriegsverbrecher Benjamin Netanyahu aus Israel wurde der private Telefonanschluss gehackt, um Informationen freizugeben, dass er direkt in der ISIS Terrorkampagne einbezogen war. Noch tödlicher für Netanyahu’s Verbrecherregime war ein Hack in israelische Militärsysteme, was die israelische Patriot Raketenabwehr deaktivierte. In Nachrichten wurde auch besprochen, dass deutsche Patriot Raketen Batterien gehackt wurden.

http://www.autoblog.com/2015/07/07/hackers-send-unexplained-orders-german-patriot-missile-battery/

Allerdings hinterlässt dieser Hack von israelischen Systemen das Land iranischen und anderen Raketen vollständig ausgesetzt. Die Botschaft ist sehr deutlich: „Beendet eurer regionales Ärgernis oder ihr werdet auch zerstört.“

Darüber hinaus verdrängen die Saudi Araber auch weiterhin alle Bushs und Israelis aus der Macht, wenn auch unter Hilfenahme eines Arm umdrehens durch das Pentagon. Langzeit Außenminister Saud Al Feisal, sein Bruder Tikri, Geheimdienstchef Bandar Bush und viele andere wurden beschnitten, als das hektische System versuchte, die Streifen zu wechseln, um zu überleben. Sie versuchen verzweifelt, eine vollständige amerikanische Ausrichtung auf den Iran zu verhindern, was sie dann ohne jeglichen realen Beschützer im Nahen Osten hinterlässt.

Mit anderen Worten, sie fürchten eine blutige Revolution, weshalb bereits jetzt schon viele Saudi Fürsten das Land verlassen haben. Die Saudis und andere Golfmonarchien haben Silber gekauft und gebunkert, was sie bekommen konnten, damit sie im Falle eines Regimewechsel und einem anschließenden Einfrierens ihrer Konten einen Teil ihres Vermögens „retten“ können. Hier sieht man einen Chart, der zeigt, wie Öl in Silber umgewandelt wird:

http://www.zerohedge.com/sites/default/files/images/user3303/imageroot/2015/05/20150515_obo1.jpg

Außerdem waren JP Morgan und Citibank engagiert, massiv Silber Futures (Papier Silber) zu verkaufen, um den Preis zu drücken. Das Ergebnis war, das der Papier Silberpreis abstürzte, auch wenn der US Münzanstalt die Silbermünzen ausgingen.

http://www.zerohedge.com/news/2015-07-07/us-mint-runs-out-silver-same-day-price-silver-plunges-2015-lows

Mit anderen Worten, diese Mega-Banken verlieren ihre Fähigkeit, ihre Supercomputer zu nutzen, um den Preis von realen Gütern in der Welt wie Silber zu kontrollieren.

Dieser Schritt, in Waren hineinzugehen, kommt von den großen Rockefeller und Bush Banken, da sich das khasarische Bankensystem beispiellosen Angriffen ausgesetzt sieht. Goldman Sachs zum Beispiel wurde als kriminelle Vereinigung bezeichnet durch die griechische Schuldenwahrheitskommission.

http://greekdebttruthcommission.org/wp/?tag=maria-lucia-fattorelli

Diese Gruppe hat aufgezeigt, dass Goldman Sachs und andere Banken griechische Staatsschulden Zahlen betrügerisch erhöht haben, indem sie gefälschte Verluste von Krankenhäuser einbauten. Die gefälschten griechischen Schulden werden nun als Werkzeug benutzt, um echte griechische Vermögenswerte wie Inseln, Häfen, Versorgungsunternehmen usw zu plündern. Wie der britische Geheimdienst MI5 sagt, war der ehemalige Goldman Sachs Mitarbeiter und jetzige EZB Chef Mario Draghi der führende Kopf hinter dem griechischen Plünderungs-Plan.

Deshalb können wir auch verstehen, warum sich der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis auf Goldman Sachs bezog, als er von einem Leben aussaugenden Vampir sprach. Yanis Varoufakis über Rothschid’s Goldman Sachs.

Die Situation ist derart, dass selbst wenn das gesamte Parlament und ihre Familien von den Khasaren mit dem Tod bedroht werden, die jüngsten Meinungsumfragen zeigen, dass fast 80% des griechischen Volkes überhaupt keinen Fehler mehr durch das griechische Parlament akzeptieren will, um ihr Nein-Votum gegenüber den EU-Gangstern zu respektieren.

http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/11735388/ThisIsACoup-Greece-bailout-demands-spark-social-media-backlash-against-Germany.html

Pengaon-Quellen sagen, dass griechische Drachmen bereits im Umlauf sind und das der griechische Austritt aus dem Euro unvermeidlich war. Nun werden Bankpleiten durch Credit Default Swaps entstehen (dh Garantien, dass Griechenland nicht zahlungsunfähig wird), sagen die Quellen.

Es gibt auch mehrere große Schwierigkeiten, die auf JP Morgan zukommen, sagen Pentagon-Quellen. Sie sagen, JP Morgan hat doppelt so viele US-Staatsanleihen verkauft, als tatsächlich ausgegeben wurden. Mit anderen Worten, sie verkauften betrügerische US-Staatsanleihen, um sich über Wasser zu halten, sagen die Quellen.

Es gibt auch weitere Schwierigkeiten, die sich über die japanische Sklavengerierung der Bush/Rockefeller zusammenbraut. In der vergangenen Woche lehnte ein geheim herrschender Ausschuss der japanischen Regierung den Vorschlag der White Dragon Society ab, eine Zukunftsplanungsagentur mit einem Budget von $7 Billionen aufzubauen. Sie können keine neue Agentur aufbauen wegen „Freimaurer und Illuminaten Störungen“, so eine Quelle aus der japanischen Kaiserfamilie.

Allerdings wurden der japanischen Regierung wasserfeste Dokumente präsentiert, dass sie geplündertes Manchu-Gold im Wert von 30 Billionen Dollar besitzen, heißt es von chinesischen Quellen. Die Japaner versuchen, die Abwicklung ihrer Gold-Schulden bis in den Herbst zu verschieben, aber sie werden unter Druck gesetzt, es vorher zu erledigen, sagen die Quellen. Die Japaner zu zwingen, diese Schulden zu bezahlen, würde den Bankrott für Rockefeller/Bush bedeuten, die das japanischen Regierungssklavensystem geheim kontrollieren. Deshalb wird der Sklave Premierminister Abe im September auf eine Mission des Notfall-Bettelns nach China geschickt.

Als letzter Punkt: ein russischer Agent kontaktierte letzte Woche den WDS und versorgte sie mit detaillierten Informationen darüber, wie genau die ukrainische „Maidan“ Revolution in Wirklichkeit stattgefunden hat. Der Agent infiltrierte die Maidan Revolte, in dem er auftauchte und vorgab, ein Student zu sein. Ihm wurde gesagt, er solle zu einer Frontorganisation gehen, die vom US-Außenministerium geleitet wird, wo junge Demonstranten freie Nahrung und Obdach erhielten und mit 25 Euro pro Tag versorgt wurden.

Darüber hinaus „erhielten wir alle freie Drogen, die wir wollten“, so der Agent. Die Maidan Demonstranten bestanden aus fast ausschließlich bekifften Jugendlichen im Alter von 17 bis 25. Also da haben wir es, das US Außenministerium gibt Drogen und Geld raus, um eine demokratisch gewählte Regierung zu stürzen.

Das gleiche khasarische Räuberregime in Washington DC hat gezeigt, dass es in Computer eindringt und Kinderpornographie einpflanzt. Dies erklärt, warum so viele Informanten und andere „Störenfriede“ in betrügerischer Absicht verhaftet wurden, weil sie Kinderpornografie besassen.

http://arstechnica.com/security/2015/07/massive-leak-reveals-hacking-teams-most-private-moments-in-messy-detail/

Was würden Sie von einer Regierung halten, die illegale Drogen verschiebt, Terrorismus finanziert, Kinderpornografie und andere Tricks nutzt, um unschuldige Menschen zu verhaften und Geld von 99% der Bevölkerung stiehlt? Die Revolution könnte bereits in Griechenland beginnen, die Wiege der Demokratie. Wir müssen sicherstellen, dass sie sich verbreitet bis das Herz der Finsternis, Washington DC, gereinigt ist und die Republik der Vereinigten Staaten wieder hergestellt ist. Dies wird die weltweit führende Ursache für Terrorismus, Krieg und Chaos beseitigen.

http://bm-ersatz.jimdo.com/startseite/neues-wissen/fulford/

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Gruß an den Grexit

Der Honigmann

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IWF-Chefökonom Olivier Blanchard gibt zu, dass zwei Drittel der “Rettungsgelder” an internationale Gläubiger gegangen sind

Wortreich und in vielen Sprachen gleichzeitig versucht sich der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF) für den Kurs zu verteidigen, der in Griechenland unter Führung des IWF gefahren wurde. Tatsächlich verteidigt Olivier Blanchard vor allem sich selbst, denn der Franzose hat federführend an der Ausarbeitung des Programms mitgewirkt. Ohne es vermutlich zu wollen, macht er nun aber öffentlich, dass man es vor allem mit einer umfassenden getarnten Bankenrettung zu tun hatte, wie auch frühzeitig kritisiert wurde.

“Die Finanzierung für Griechenland wurde benutzt, um ausländische Banken zu bezahlen”, fasst er die Kritik an der “Rettung” richtig zusammen, die immer wieder geübt wurde. Er versucht aber in seinen Ausführungen herauszustellen, dass die Griechen irgendwie auch von der “Rettung” profitiert haben sollen. “Die Rettung hat nicht nur ausländische Banken begünstigt, sondern ein Drittel der Schulden befanden sich in Händen von griechischen Banken und Finanzinstituten, womit auch die griechischen Haushalte und Sparer begünstigt wurden.”

Er räumt damit also eines ohne Umschweife ein: Mit wenigstens zwei Dritteln der Hilfsgelder, mit denen angeblich Griechenland gerettet worden sein soll, wurden internationale Gläubiger ausgezahlt und private Schulden durch Schulden an öffentliche Kreditnehmer ersetzt. Und es ist bekannt, dass davon ein großer Teil an deutsche und französische Institute geflossen ist. So blieb also bestenfalls ein Drittel für Griechenland, mit dem wiederum vor allem griechische Banken gerettet wurden. Man kann sich deshalb ausrechnen, dass bisherige zirkulierende Zahlen korrekt sind, wonach nur etwa 10% der Hilfsgelder bei der Regierung angekommen ist. Was davon bei der Bevölkerung ankam, darf angesichts der verbreiteten Korruption in konservativen und sozialdemokratischen Vorgängerregierungen auch gefragt werden.

Und Blanchard geht noch weiter. Er gibt auch zu, dass der ohnehin viel zu schwache Schuldenschnitt für Griechenland zwei Jahre zu spät kam und eben den Schuldenstand real nicht verringert hat. Daran ändert auch nichts, dass die Schulden bei privaten Kreditgebern auf 200 Milliarden Euro gesenkt worden seien. Er begründet den verspäteten Haircut mit der Angst vor einer Ansteckung, die andere europäische Länder hätte treffen können.

Nicht die Sparmaßnahmen, sondern die schlechte Politik wird verantwortlich gemacht

Die Kritik, dass die Strukturreformen schädlich für das Wachstum gewesen wären und mit dem Austeritätskurs in die Depression geführt hätten, will er so nicht annehmen. Blanchard gibt zwar erneut zu, dass die Wirtschaft viel stärker als erwartet eingebrochen ist, was die Schuldentragfähigkeit weiter verringert hat, doch auch dieses mea culpa schwächt er wieder ab.

Dafür sei weniger die Sparpolitik verantwortlich gewesen, sondern vielmehr schlechte Politik, ungenügende Reformen, Sorgen vor dem Grexit, niedrige Zuversicht der Unternehmer und die Schwäche der griechischen Banken. Reformen an der Steuerbürokratie, an den Arbeitsmärkten für viele Berufe, der Pensionen, des Justizwesens und der Tarifpolitik hätten nicht oder nur halbherzig stattgefunden. Zum Teil hätte man komplette Fehlschläge erlitten, wenn es ums Steuerzahlen oder um Verbesserungen im Steuerwesen ging. Doch was erwartet Blanchard? Wenn Löhne gekürzt und Steuern erhöht werden, steigt der Druck weiter, Steuern nicht zu bezahlen. Und es waren die Regierungen, die vom IWF und der Troika gestützt wurden, die für dieses Scheitern verantwortlich sind.

Mit seinem Chefökonom glaubt der IWF weiter, dass es eine Lösung für Griechenland geben könne. Die IWF-Chefin Christine Lagarde hatte ja die Tage schon eine Umschuldung in die Debatte geworfen. Wie schon herausgearbeitet wurde, liegt der IWF damit erneut falsch und zieht keine Konsequenzen aus bisherigen Fehlern. Dabei ist klar, dass dem Land nur durch eine wirkliche und frühzeitige Entschuldung eine wirkliche Chance gegeben wird, statt einer verspäteten und zaghaften. Und wenn nun, so wird ja behauptet, keine Ansteckungsgefahr mehr droht, wäre das der richtige Zeitpunkt.

Der IWF-Versuch war dagegen stets ein Unding, die Verschuldung des Lands bis 2020 wieder auf 120% der Wirtschaftsleistung zu senken. Denn damit wäre man in fünf Jahren nur an den Ausgangspunkt zurückgekehrt, an dem die erste “Rettung” begann. Und sogar dieses Ziel war mit dem IWF-Programm illusorisch, wie immer wieder festgestellt wurde.

Nach Blanchards Meinung stehe die Eurozone vor der Wahl, den Griechen weniger Reformen und tiefere haushaltspolitische Ziele durchgehen zu lassen. Dafür müssten die Gläubigerstaaten höhere Kosten in Kauf nehmen, womit er durch die Blume vielleicht doch einen Schuldenschnitt fordert. Den IWF nimmt er vorsichtshalber schon einmal aus, wenn er von Staaten spricht. Empfehlungen will der IWF hier genauso wenig abgeben, wie er für das angerichtete Desaster keine Verantwortung übernehmen will.

Wäre ein Grexit wirklich die schlechteste Lösung für Griechenland?

Ein Grexit wäre, daran hat Blanchard keinen Zweifel, die schlechteste Lösung für Griechenland und für seine Kreditgeber. Dass er auch den geostrategischen Interessen der USA, die weiter den Ton im IWF angeben, entgegensteht, sagt er nicht. Für die Gläubigerstaaten dürfte der Grexit tatsächlich teuer werden, denn die Kreditgeber müssten real viel Geld abschreiben. Da über die IWF-Strategie die Schulden von privaten Geldgebern vor allem auf die Steuerzahler abgewälzt wurden, würden also diese erneut zur Kasse gebeten.

Ob ein Grexit für Griechenland die schlechteste Lösung wäre, darf bezweifelt werden. Ein entschuldetes Griechenland dürfte außerhalb des Euro wieder mit einer eigenen Währung auf die Beine kommen. Vielleicht ist das sogar die einzige Möglichkeit für das Land. Griechenland könnte seine Konkurrenzfähigkeit und Attraktivität für Touristen mit einer vergleichsweise günstigen Währung steigern und müsste nicht ständig eine innere Abwertung über Lohndumping betreiben, die eine Spirale aus Deflation und Depression antreibt.

Da sich Importe aus anderen Währungsräumen deutlich verteuerten, würde auch die nationale Produktion angeschoben. Die Programme der Troika oder des IWF (wenn auch abgeschwächt) verlängern ohne einen Schuldenschnitt nur das Leiden, ohne eine reale Perspektive auf Verbesserungen zu bieten. Die Bevölkerung hat sich klar gegen weitere Austeritätsprogramme ausgesprochen, die Syriza offenbar nun zu akzeptieren bereit ist. Damit strebt die Partei auf eine Spaltung zu und setzt die Unterstützung der Bevölkerung aufs Spiel, ihre stärkste Waffe.

http://www.heise.de/tp/news/IWF-gesteht-Statt-Griechenland-wurden-Banken-gerettet-2748442.html

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….danke an Biene.

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Gruß an die Griechen

Der Honigmann

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Abgeschlossen am 20. Januar 1930
Von der Bundesversammlung genehmigt am 25. Februar 19302
In Kraft getreten am 26. Februar 1930

Die gehörig bevollmächtigten Vertreter der Regierungen Deutschlands, Belgiens, Frankreichs, des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland, Italiens und Japans3 einerseits

und die gehörig bevollmächtigten Vertreter der Regierung der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits,

die auf der Haager Konferenz im Januar 1930 zusammengekommen sind, haben folgendes vereinbart:

Die Schweiz verpflichtet sich, unverzüglich der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich das folgende Grundgesetz, das Gesetzeskraft haben soll, zu gewähren und ohne das Einverständnis der anderen unterzeichneten Regierungen weder dieses Grundgesetz aufzuheben, noch es abzuändern, noch ihm etwas hinzuzufügen, noch den in Ziffer 4 des Grundgesetzes erwähnten Abänderungen der Statuten der Bank Rechtskraft zu verleihen.

 

Jede Streitigkeit zwischen der Schweizerischen Regierung und irgendeiner der anderen unterzeichneten Regierungen über die Auslegung oder Anwendung des gegenwärtigen Vertrages wird dem im Haager Abkommen vom Januar 1930 vorgesehenen Schiedsgericht1 unterbreitet. Die Schweizerische Regierung kann für dieses Schiedsgericht ein Mitglied ernennen, das bei derartigen Streitigkeiten mitwirkt; die Stimme des Vorsitzenden gibt nötigenfalls den Ausschlag. Wenn die Parteien das Schiedsgericht anrufen, können sie jederzeit vereinbaren, die Streitigkeit dem Vorsitzenden oder einem Mitglied des Schiedsgerichts nach ihrer Wahl als Einzelschiedsrichter zu unterbreiten.


1 Die Bestimmungen des Haager Reparationsabkommens vom 20. Januar 1930 – das die Schweiz nicht unterzeichnet hat – über die Einrichtung und das Verfahren dieses Schiedsgerichts finden sich im BBl 1930 I 117.

 

Das gegenwärtige Abkommen ist für die Dauer von 15 Jahren geschlossen. Es wird von der Schweiz unter Vorbehalt der Ratifikation geschlossen und soll in Kraft gesetzt werden, sobald es von der Regierung der Schweizerischen Eidgenossenschaft ratifiziert worden ist. Die Ratifikationsurkunde soll im Ministerium der Auswärtigen Angelegenheiten in Paris niedergelegt werden. Nach Inkrafttreten des Abkommens wird die Schweizerische Regierung das erforderliche verfassungsmässige Verfahren einleiten, um die Zustimmung des Schweizervolkes zur Aufrechterhaltung der Bestimmungen des gegenwärtigen Abkommens für die Dauer des Bestehens der Bank herbeizuführen.1 Sobald diese Massnahmen voll wirksam geworden sind, wird die Schweizerische Regierung den anderen unterzeichneten Regierungen dies mitteilen, womit diese Bestimmungen für die Dauer des Bestehens der Bank wirksam werden sollen.


1 Dies ist geschehen durch BB vom 25. Februar 1930 betreffend die Verlängerung der Gültigkeit des von der Bundesversammlung genehmigten Abkommens über die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (AS 46 301). Der Bundesbeschluss war gemäss Art. 89 BV (SR 101) dem Referendum unterstellt.

Grundgesetz der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

Nachdem die Signatarmächte des Haager Abkommens vom Januar 1930 einen Plan angenommen haben, der die Gründung einer Internationalen Bank (die den Namen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich erhält) durch die Zentralbanken von Deutschland, Belgien, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Japan und ein Finanzinstitut oder eine Gruppe von Banken der Vereinigten Staaten von Amerika vorsieht, und

nachdem die genannten Zentralbanken und eine Bankgruppe, gebildet aus der Firma J. P. Morgan & Co., New York, der First National Bank of New York, New York, und der First National Bank of Chicago, Chicago, beschlossen haben, vorgenannte Bank ins Leben zu rufen und die Zeichnung ihres genehmigten Kapitals in Höhe von fünfhundert Millionen Schweizerfranken = 145 161290,32 g Feingold, aufgeteilt in zweihunderttausend Aktien, selbst zu garantieren oder für die Garantie Sorge zu tragen, und nachdem die Schweizerische Bundesregierung mit den Regierungen von Deutschland, Belgien, Frankreich, Grossbritannien, Italien und Japan ein Abkommen geschlossen hat, worin die Schweizerische Bundesregierung sich damit einverstanden erklärt, das vorliegende Grundgesetz der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zu erlassen, ohne das Einverständnis der vorgenannten Mächte weder dieses Grundgesetz aufzuheben, noch es abzuändern, noch ihm etwas hinzuzufügen, noch den in Ziffer 4 des Grundgesetzes erwähnten Abänderungen der Statuten der Bank Rechtskraft zu verleihen,

wird verfügt

1.  Der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (im folgenden Bank genannt) wird durch dieses Gesetz die Rechtsfähigkeit verliehen.

2.  Ihre Verfassung und ihr Geschäftskreis sind in den angefügten4 durch dieses Gesetz rechtswirksam werdenden Statuten niedergelegt und werden von diesen bestimmt.

3.5  Änderungen von Artikeln dieser Statuten, mit Ausnahme der in Ziffer 4 dieses Gesetzes erwähnten, können vorgenommen werden und werden nur gemäss Artikel 57 der Statuten in Kraft gesetzt.

4.6  Die Artikel 2, 3, 8, 14, 19, 24, 27, 44, 51, 54, 57 und 58 der Statuten dürfen nur unter nachstehenden Bedingungen geändert werden: die Änderung muss von einer Zweidrittelmehrheit des Verwaltungsrates angenommen, von der Mehrheit der Generalversammlung genehmigt und durch ein dieses Grundgesetz ergänzendes Gesetz rechtswirksam geworden sein.

5.  Vorgenannte Statuten und jede gemäss Ziffern 3 oder 4 dieses Gesetzes an ihnen vorgenommene Änderung werden rechtswirksam, ungeachtet der Abweichungen von gegenwärtigen und zukünftigen Bestimmungen des schweizerischen Rechtes.

6.  Die Bank ist befreit von folgenden Steuern:

a)
Stempel-, Registrierungs- und anderen Abgaben auf allen Urkunden oder andern Schriftstücken, die sich auf die Gründung oder die Auflösung der Bank beziehen;
b)7
Stempel- und Registrierungsabgaben auf allen Erstausgaben von Aktien der Bank, die von einer Zentralbank, einem Finanzinstitut, einer Bankgruppe oder einem sonstigen Zeichner bei Gründung der Bank oder früher oder auf Grund von Artikel 5, 6, 8 oder 9 der Statuten fest übernommen worden sind;
c)
allen Steuern auf dem Kapital, den Reserven und den verteilten oder unverteilten Gewinnen der Bank, gleichgültig, ob die Steuern diese Gewinne vor der Verteilung oder im Zeitpunkt der Verteilung in Form einer von der Bank zu bezahlenden oder zurückzubehaltenden Abgabe auf dem Coupon8 erfassen.
Diese Bestimmung beeinträchtigt nicht das Recht der Schweiz, andere Personen als die Bank, die in der Schweiz Wohnsitz oder Aufenthalt haben, nach eigenem Ermessen zu besteuern;
d)
allen Steuern auf Verträgen, welche die Bank in Verbindung mit der Ausgabe von Anleihen zur Mobilisierung der deutschen Annuitäten abschliesst, sowie auf den auf einem ausländischen Markt untergebrachten Teilschuldverschreibungen von Anleihen dieser Art;
e)
allen Steuern auf den Vergütungen und Gehältern, die von der Bank an Mitglieder ihrer Verwaltung oder ihre Angestellten, soweit sie nicht schweizerische Staatsbürger sind, gezahlt werden.

7.  Alle bei der Bank von einer Regierung auf Grund des durch das Haager Abkommen vom Januar 1930 angenommenen Planes gemachten Geldeinlagen sind frei von Steuern, gleichgültig, ob diese von der Bank auf dem Abzugswege für Rechnung der Steuerbehörden oder auf irgendeine andere Art zu erheben sind.

8.  Die vorstehenden Steuerbefreiungen beziehen sich auf gegenwärtige und künftige wie immer bezeichnete Steuern, gleichgültig, ob diese vom Bund, von Kantonen, von Gemeinden oder von anderen öffentlichen Körperschaften auferlegt werden.

9.  Unbeschadet obengenannter Steuerbefreiungen dürfen überdies weder die Bank, ihre Geschäfte noch ihr Personal mit irgendwelcher Steuer belegt werden, die nicht allgemeinen Charakter hat und der andere in Basel oder in der übrigen Schweiz niedergelassene Banken als solche oder für ihre Geschäfte und ihr Personal nicht rechtlich und tatsächlich ebenfalls unterworfen sind.

10.  Die Bank, ihr Eigentum, ihre Aktiven sowie alle Einlagen und andere ihr anvertrauten Werte sind in Friedens- und Kriegszeiten ausgenommen von allen Massnahmen, wie Enteignung, Requirierung, Beschlagnahme oder Einziehung, Verbot oder Beschränkung der Ausfuhr oder Einfuhr9 von Gold oder Devisen und von allen anderen ähnlichen Eingriffen.

11.  Jeder Streitfall zwischen der Schweizerischen Bundesregierung und der Bank über die Auslegung oder Anwendung dieses Grundgesetzes ist dem im Haager Abkommen vom Januar 1930 vorgesehenen Schiedsgericht zu unterbreiten.

Die Schweizerische Regierung kann für dieses Schiedsgericht ein Mitglied ernennen, das bei derartigen Streitigkeiten mitwirkt; die Stimme des Vorsitzenden gibt nötigenfalls den Ausschlag.

Wenn die Parteien das Schiedsgericht anrufen, können sie jederzeit vereinbaren, die Streitigkeit dem Vorsitzenden oder einem Mitglied des Schiedsgerichts nach ihrer Wahl als Einzelschiedsrichter zu unterbreiten.

Geschehen in Den Haag am 20. Januar 1930.

(Es folgen die Unterschriften)


BS 11 571; BBl 1930 I 69


1 Der Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der französischen Ausgabe dieser Sammlung.
2 AS 46 67
3 Japan hat inzwischen auf alle aus diesem Abkommen erworbenen Rechte verzichtet (AS 1953 24).
4 Die am 9. Juni 1969 revidierten Statuten wurden in der AS nicht veröffentlicht und sind in der vorliegenden Sammlung ebenfalls nicht veröffentlicht. Sie finden sich im BBl 1970 I 594.
5 Vom Bundesrat im Einverständnis der andern Vertragsstaaten angenommene Fassung vom 8. Dez. 1969, in Kraft seit 10. Dez. 1969 (AS 1970 463).
6 Vom Bundesrat im Einverständnis der andern Vertragsstaaten angenommene Fassung vom 8. Dez. 1969, in Kraft seit 10. Dez. 1969 (AS 1970 463).
7 Vom Bundesrat im Einverständnis der andern Vertragsstaaten angenommene Fassung vom 8. Dez. 1969, in Kraft seit 10. Dez. 1969 (AS 1970 463).
8 AS 1970 464
9 AS 1970 464

https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19300004/

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….danke an Biene.

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Gruß an die Geschichte

Der Honigmann

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Kommt die D-Mark wieder?

Die Pläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für eine mögliche fünfjährige Auszeit von Griechenland aus der Eurozone sind mit Kanzlerin Angela Merkel (beide CDU) und SPD-Chef Sigmar Gabriel abgestimmt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Samstagabend in Brüssel. Alles, was Schäuble innerhalb der Eurogruppe verhandele, sei mit Merkel abgestimmt.

Wolfgang Schäuble war nach einem Medienbericht am Samstag mit einem Positionspapier in ein Krisentreffen der Eurogruppe gegangen, das zwei Möglichkeiten für das von der Staatspleite bedrohte Griechenland vorsieht. Entweder Athen bessere rasch nach, oder das Land solle die Eurozone für mindestens fünf Jahre verlassen, zitierte die “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” aus dem Papier.

Der Schäuble-Vorschlag eines möglichen zeitweisen Austritts der Griechen aus dem gemeinsamen Währungsraum stößt in den Reihen des Koalitionspartners SPD auf Kritik. Ein “Grexit” auf Zeit sei kein ernsthafter Vorschlag, sondern eine Bedrohung für den Rest der Eurozone, schrieb der stellvertretende SPD-Fraktionschef Carsten Schneider auf Englisch bei Twitter.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs reagierte auf Schäubles Option ebenfalls bei Twitter mit den Worten: “Wir halten sie für nicht machbar.”

Athens Vorschläge “reichen nicht”

Die Euro-Finanzminister berieten über neue Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm ESM für das akut von der Staatspleite bedrohte Griechenland. Das Treffen verlaufe sehr kontrovers, berichteten Diplomaten am Abend. Skeptisch träten mehr als zehn Eurostaaten auf, darunter Deutschland. Unterstützung für Athen komme vor allem aus Frankreich und einigen anderen Ländern. In der Eurogruppe sind 19 Länder vertreten. Offen sei noch, ob es eine Empfehlung gebe, Verhandlungen für ein Hilfsprogramm mit einem Umfang von rund 74 Milliarden Euro zu beginnen. Dieses Programm hatte die griechische Regierung beantragt.

Die “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (“FAS”) zitierte aus einem ihr vorliegenden Papier Schäubles für die anderen Minister. Die Vorschläge Athens könnten “nicht die Grundlage für ein komplett neues, auf drei Jahre angelegtes ESM-Programm bilden”, heiße es dort. Es fehlten “zentral wichtige Reformbereiche, um das Land zu modernisieren und um über lange Sicht Wirtschaftswachstum und nachhaltige Entwicklung voranzubringen”.

Stattdessen blieben nach Ansicht Schäubles zwei Wege. So solle Griechenland seine Vorschläge entweder rasch und umfassend mit voller Unterstützung des Parlaments verbessern. Griechenland solle Vermögenswerte in Höhe von 50 Milliarden Euro an einen Treuhandfonds übertragen, der sie verkaufe und damit Schulden abtrage. Als zweiter Weg würden Verhandlungen mit Athen über eine “Auszeit” genannt. Das Land solle nach dieser Variante die Eurozone für mindestens fünf Jahre verlassen und seine Schulden restrukturieren. Es bleibe EU-Mitglied und erhalte weiter “wachstumsstärkende, humanitäre und technische Unterstützung”. Das Bundesfinanzministerium wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Der slowakische Finanzminister Peter Kazimir sagte vor dem Treffen zu den griechischen Vorschlägen: “Das reicht nicht für ein drittes Hilfsprogramm.” Der maltesische Minister Edward Scicluna beschrieb die Stimmung unter den Euro-Ländern mit den Worten: “Es gibt einige, die sehr skeptisch sind, und einige, die es weniger sind.” Vielen Staaten fehlt nach Worten von Eurogruppenchef Dijsselbloem das Vertrauen, dass die Regierung des griechischen Premiers Alexis Tsipras die versprochenen Reformen wirklich umsetzen wird. Man frage sich, “ob der griechischen Regierung vertraut werden (kann), dass sie das tun, was sie versprechen”, sagte er.

“Es muss eine Garantie geben”

Das griechische Parlament hatte Tsipras in einer Nachtsitzung ein Mandat für Verhandlungen über seine Reformpläne erteilt. Sollten die Finanzminister diesen Maßnahmen zustimmen, könnten sie den Weg frei machen für Verhandlungen über ein neues Hilfspaket. Lehnen sie ab, wäre ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro-Währungsraum (“Grexit”) nicht ausgeschlossen.

Griechenland brauche in den nächsten drei Jahren etwa 82 Milliarden Euro, hieß es aus Brüsseler Kreisen. “Wir haben es jetzt mit Finanzierungslücken zu tun, die jenseits all dessen sind, mit dem wir uns in der Vergangenheit beschäftigt haben”, sagte Schäuble. Griechenland hat in den vergangenen fünf Jahren internationale Hilfe von insgesamt 240 Milliarden Euro erhalten.

Der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling verlangte: “Es muss eine Garantie geben, dass eine unmittelbare Umsetzung der Maßnahmen erfolgt.” Das griechische Parlament müsse beschließen, dass die Spar- und Reformschritte in einem Gesetzesentwurf akzeptiert werden. Auch bei den Privatisierungen sei eine Garantie nötig.

Die Geldgeber hatten die Vorschläge Athens zunächst als “eine Basis für ein neues ESM-Programm” bewertet, wie EU-Währungskommissar Pierre Moscovici sagte. Die Geldgeber-Institutionen bestehen aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF). EU-Vizekommissionschef Valdis Dombrovskis sagte: “Wir sehen, dass es den Willen von griechischer Seite gibt, eine Einigung zu erreichen.”

Das nach monatelanger Hängepartie vorgelegte Spar- und Reformpaket umfasst auch eine Mehrwertsteuerreform. Bis 2022 soll das Rentenalter auf 67 Jahre steigen.

Am Sonntag kamen die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Mitgliedstaaten zu einem Sondergipfel zusammen. © dpa

http://web.de/magazine/wirtschaft/griechenland-krise/grexit-hilfsprogramm/wolfgang-schaeuble-schlaegt-grexit-auszeit-30760910

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Gruß an den Malteser Währungs-“ritter” Edward Scicluna (!)

Der Honigmann

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Freigeschaltet Thorsten Schmitt
Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Nach der Ankündigung einzelner Großbanken, die Automatengebühren für Fremdkunden anzuheben, äußern Verbraucherschützer heftige Kritik an dem Finanzgebaren der Kreditinstitute.

“Ein Grund für die Anhebung der Abhebegebühr ist, dass der Wettbewerb nicht funktioniert und die Sparkassen und Volksbanken mit hohen Gebühren von bis zu fünf Euro weiter abzocken”, sagte Dorothea Mohn, Finanzexpertin des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, dem “Tagesspiegel”. Kein Institut sollte sich an dieser Stelle bereichern können. “Wenn die Privatbanken bislang mit 1,95 Euro ausgekommen sind, dann können sie das auch weiterhin. Und auch den Sparkassen und Volksbanken muss das gelingen”, meint Mohn.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

http://www.extremnews.com/nachrichten/wirtschaft/ad03156841506e6

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Gruß an die Vorwarner

Der Honigmann

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Eigentlich hatte ich nicht vor, einen Artikel zu Griechenland zu schreiben. Dass ich es dennoch tue, hat vor allem zwei Gründe. Zum einen, ganz simpel und pragmatisch, dass es ganz offenkundig großes Interesse an dem Thema gibt und es in den Diskussionen zu diversen Artikeln immer wieder auftaucht; es scheint also Sinn zu machen, diesem Thema Raum zu geben. Zum anderen, weil es bei diesem Thema einige Aspekt gibt, die so wichtig wie weithin unbekannt sind.

Die Sache ist kompliziert, weit komplizierter als “eu-ropa fies, Griechenland armes Opfer”.

Ihren Anfang nahm die unselige Entwicklung vor Hunderten von Jahren als Griechenland unter osmanischer Kontrolle stand und das sogenannte Muchtar-System eingeführt wurde. Hierbei handelte es sich um ein System, bei dem die osmanischen Herrscher alle Macht in die Hände von “Bürgermeistern” (“Muchtaren”) legten. Ein wesentlicher Hintergedanke bei diesem Konstrukt war der, die “Kolonien” in so kleine Einheiten zu zerschlagen, dass diese unter keinen Umständen je eine Bedrohung bilden könnten. Diese zahllosen “kleinen Könige” verkörperten in ihrem jeweiligen kleinen Gebiet die Macht der osmanischen Herrscher, denen wiederum Details recht egal waren, solange alles gut funktionierte.

Das Ergebnis war bald, dass die Muchtaren wirklich wie kleine Könige regierten und ihnen genehme Personen (und Familien) bevorzugten, diesen Ämter übertrugen, Geschäfte ermöglichten oder erleichterten, usw; das alles natürlich gegen Gefallen, Loyalität oder auch schlicht Bezahlung bzw. Anteile an Gewinnen.

Man könnte die nachfolgenden Jahrhunderte noch weiter aufdröseln, aber eigentlich reicht es zu sagen, dass dieses System damals seinen Anfang nahm und in der einen oder anderen Ausprägung noch heute existiert. Das geht bis in “demokratische” Parteien, wo durchaus auch größere Gruppen mal eben die Partei wechseln, wenn dort mehr für sie zu holen ist.

Das zu verstehen ist wichtig, weil z.B. Varoufakis keineswegs das meint, was man hier denkt, wenn er sagt, man sei angetreten, die Oligarchie zu bekämpfen. Er meint damit keineswegs nur (wie man hier meint) einige wenige ultrareiche Familien; nein, er meint das im Muchtaren System gründende System der Tausenden Clans, die Kleinstädte, Regionen und insgesamt das ganze Land aus dem und im Halbschatten beherrschen, alles durchdringen, überall die Finger drin haben und die Hände aufhalten (bzw. auch ihrerseits Zuwendungen verteilen) und keine Loyalität haben ausser die zu ihren Claninteressen, usw.

Ein Beispiel: In Griechenland arbeiten etwa 4 mal soviele Menschen beim Staat bzw. im öffentlichen Dienst wie hier in Deutschland. Der Grund ist der selbe wie vor 100 und 200 Jahren: Gefolgschaften. “Stehst du zu mir, wird deine Familie immer ihr Auskommen haben”.

Natürlich hat eine Mehrheit der Menschen davon keinen Nutzen sondern nur den Schaden, es bezahlen zu müssen und obendrein in einem durch und durch korrupten Land zu leben. Nur: Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man gegen ein paar Dutzend ultrareiche Oligarchen vorgeht oder gegen Tausende und Tausende, zumal an diesen wiederum Hunderte Familien hängen, deren Einkommen davon abhängt.

Was immer man da als Lösung versuchen will, wird notwendig einigen Hunderttausenden Familien, die als kleine Begünstigte halb Täter, halb Opfer sind, eine Alternative bieten müssen.

Nun zum endgültig unappetitlichen Teil.

Natürlich wussten die anderen eu-politiker das; zumindest viele von ihnen. Ebenso wie auch viele eu-politiker wussten, dass Griechenland beim besten Willen nicht euro-fähig war. Man tut heute oft so, als ob da böse goldmann sachs Banker klammheimlich gemauschelt und Griechenland beim Betrug geholfen hätten. Haben sie auch, keine Frage; nur: So ziemlich jeder halbwegs nennenswerte euro-politiker wusste das, das geschah nicht etwa superheimlich. So gibt es z.B. Bundesbanker, die damals eindringlich warnten unter Hinweis auf grobe und offensichtliche Falschangaben seitens Griechenland. Man wollte sie nicht hören, davon nichts wissen.

Das Verrückte ist, dass die Positionen von Syriza und eu (insb. Deutschland) gar nicht weit auseinander sind. Beide wollen das Ende der Korruption und der irrwitzigen Verflechtung des Staates mit der Wirtschaft. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Die Syriza will es, weil es – mit oder ohne eu – unerlässliche Voraussetzung für die weitere Existenz Griechenlands ist; die eu-Politiker wollen es nur als Lippenbekenntnis und Vorwand, um Syriza zu bedrängen oder zu stürzen und dann weiter am korrupten alten Karusell weiter zu drehen. Denn, wie gesagt, die eu hatte reichlich Zeit und Gelegenheit, auf Griechenland einzuwirken, tat das aber kaum und mehr noch, wollte es teilweise auch genau so haben für eigene schmutzige Spielchen wie z.B. das Waschen giftiger Schuldpapiere.

Das alles bedeutet unterm Strich auch, dass Syriza wirklich das Richtige und existentiell Wichtige versucht, weit mehr noch als man hier bei uns weithin erkennt.

Abschließend noch ein Anmerkung zu aktuellen Diskussionen, in denen manche meinen, die Syriza verkaufe nun nach Varoufakis auch das griechische Volk. Möglich, aber sehr, sehr unwahrscheinlich. Aus einem einfachen Grund: Das hätte die Syriza auch gleich von Anfang an haben können. Hätte man gleich nach der Wahl den eu Kollegen grinsend erklärt, das sei nur ein Wahlkampfmanöver gewesen und man meine es nicht ernst und wolle nur ein paar plakative Zugeständnisse, könnten die Syriza Granden heute gemütlich am Strand sitzen und griechischen Gewohnheiten folgend Altersvorsorge betreiben.

Dass Varoufakis zurückgetreten ist, heisst praktisch gar nichts. Der Mann kann nach wie vor die griechische Position und Politik in “seinem” Bereich bestimmen, wenn das gewollt ist. Wer zu den Verhandlungen kommt, ist nicht wesentlich wichtiger als die Frage, was für einen Anzug der Betreffende trägt. Eine Bedeutung allerdings hat es: Die nämlich, dass es für die eu auch darum geht, das Gesicht zu wahren. Nun kann man einen deal mit Griechenland machen (wie von den usa befohlen) und sagen, man habe das immer gewollt, aber mit Varoufakis habe man ja nicht reden können; will heissen, dass Varoufakis Rücktritt indirekt sogar eher eine Bereitschaft der eu, auf Griechenland zuzukommen signalisiert.

Ohne die Diskussion vorwegnehmen zu wollen, habe ich eher eine andere Frage im Kopf, nämlich: War der Impetus (zumindest primär) der, Griechenland in Ordnung zu bringen oder war es der, die eu/den euro in bedenkliche Nähe zum Zusammenbruch zu bringen?

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UPDATE / TEIL II:

Mir scheint, dass die unselige eu und ihre Verflechtungen von vielen falsch gesehen wird. Auch da sind die Dinge komplizierter.

Im Grunde sind sie alle Betrüger, die politiker sowohl der eu wie auch der Mitgliedsländer; sie betrügen nur unterschiedlich. Die vermeintlich seriösen eu politiker, die ein seriöses System wollen, sind nichts als PR Chimären.
Spätestens der euro war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Aber auch die eu war – ja nicht zufällig von Anfang an mit der hohen Priorität Wirtschaft – ein absurdes Unterfangen, auch eines, das mit unzähligen Lügen umgesetzt wurde.
Man muss dazu verstehen, dass größere Lügen immer auch Räume für weitere Lügen und für Betrug schaffen. Dies kommt besonders in der eu zur Wirkung, die im Grunde nichts als ein einziger solcher Raum von und für Lügen und Betrug ist. Nach aussen hin gibt es eine hübsche Legende mit viel Gerede und Show von wegen demokratie, Gleichheit, etc. bla bla – im Inneren und in Wirklichkeit aber hat man Hunderte Millionen Menschen einer Diktatur ausgeliefert und die “parlamente” der Mitgliedsstaaten (aber auch der eu selbst) zu weitgehend bedeutungslosen Plapperbuden gemacht, deren Aufgabe nicht die Erarbeitung von politik ist sondern nichts weiter als eine Schmierentheater Aufführung mit immer dem selben Stück, “Seht nur, wir leben in einer freiheitlichen demokratie. Das Volk ist der Souverän”, bla bla.

Sieht man etwas hinter den Vorhang, so kommt ein Ansatz zum Vorschein, der geradezu lächerlich idealistisch kapitalistisch ist, nämlich dass durch Marktmechnismen eu-weit ein allgemeines Niveau erreicht wird, das deutlich näher an den stärkeren Ländern liegt und bei dem also z.B. Portugal oder sogar rumänien zwar nicht deutsches aber doch z.B. italienisches Niveau erreichen.
Vielleicht wäre das sogar theoretisch machbar gewesen – mit politikern im Spiel war es allerdings nie mehr als ein feuchter Traum.

Schiebt man auch diesen Vorhang zur Seite, so bleibt zuletzt das harte Grundgerüst, das, was man immer euphorisch mit “Einheit” umschrieb. Es ging schlicht um den Beschluss, zumindest west-europa (und dank des Sowjet-Falls gesamt Europa) zu einem Block zu fügen – ziemlich gleich wie.

Erhält man von einem der recht wenigen älteren politiker, die sich überhaupt wirklich dazu äussern, eine Erklärung hierzu, so läuft diese darauf hinaus, man habe lebensnotwendig Einheit und einen großen Block gebraucht, um gegen das böse Sowjetreich bestehen zu können.
Spätestens seit dem Sowjet-Fall und der Eingliederung der Ost-Länder ist aber belegt, dass auch das ein Vorwand war, eine Lüge.

Dennoch, die entscheidende Frage ist, warum der europäische Block geschaffen wurde. Wir werden ihr noch öfter begegnen und sie vielleicht auf mal in einem Artikel aufgreifen.

Was die Griechen angeht, so zeigt ein näherer Blick auf die Vorgaben der Troika deutlich, dass es keinesweg darum geht, Griechenland auf gesunde Füße zu stellen, die Korruption zu bekämpfen, usw. Nein, es geht darum, a) einen der sehr wenigen Vorteile abzuschaffen und b) wie üblich die Kleinen bezahlen zu lassen und den Großen nichts zu nehmen.
Zu b) muss wohl nichts gesagt werden, aber zu a): Es ist eine ungesunde und teure Geschlossenheit, die im griechischen Oligarchensystem liegt, aber es ist eine und sogar eine, mit der man offensichtlich leben konnte. Und sie hat noch eine Eigenheit: Die vermauschelten Gelder blieben nicht nur großteils in der Mitte statt ganz oben bei ultrareichen, sondern sie blieben vor allem großteils im Land und – sehr wichtig – konnten wirtschaftlich wirken.
DAS war es, was der eu so aufstieß, was sie ums Verrecken ändern wollte.

Die Sache ist nämlich die: ultrareiche kaufen ja nicht mehr Brot und nicht einmal mehr Luxusautos, sondern die Vermögen wandern ab in den Bereich der “virtuellen Nullen”. Die ermauschelten Gelder der tausenden und tausenden kleinen und mittleren griechischen oligarchen jedoch sind meist in einer Größenordnung, in der die Vermögen im realen Wirtschaftskreislauf und so wirtschaftlich wirksam bleiben. Und das großteils auch noch im eigenen Land.
Aber auch: Wie soll man ein Land fremdbestimmen, in dem die tatsächliche Macht breit in der Mitte verteilt und oft zudem im Schatten ist?

Interessant ist dabei auch, dass eu und Syriza eigentlich beste Freunde und Verbündete sein müssten. Wenn die Syriza die oligarchie abschaffen würde, wäre der eu (entsprechend ihrer offiziellen Selbstdarstellung) ein unermesslich wertvoller Dienst erwiesen, ein Dienst auch, den sie selbst nie leisten könnte.

Ich habe das auch deshalb so deutlich ausgeführt, weil daran ein Kernübel der eu sichtbar wird: Die eu-politiker spielen ein ganz eigenes Spiel; eine System Mauschelei, bei der selbst prioritäre Ziele in den Hintergrund gedrängt werden. Scheiss drauf, wozu der Block eu eigentlich gegründet wurde und wozu er dienen sollte. Scheiss auch auf die eigenen politischen Ziele. Wichtig – und wirkliche und einzige Priorität – ist ausschließlich, das eigene Spielchen unter eu-politikern, das eigene Geschacher.
Und das boten sie (fast) alle bisher in Griechenland; ob nun rechts oder links, sie alle spielten die Brüsseler Spielchen mit. Dazu gehörte immer auch das Überschuldungskarusell, an dem auch die eu-politiker, die jetzt so empört tun, eifrig mit drehten.

Eben dies ist auch an Varoufakis zu sehen, der geradezu ostentativ auf den Zockerclub Brüssel schiss und starrsinnig geradeaus so handelte, als ob es bei Finanz- und Wirtschaftspolitik wirklich um das ging, was man offiziell vorgaukelt und als ob es wirklich um Kampf gegen Korruption und Überschuldung ging.

Insgesamt führt das einen sehr interessanten und bisher wenig beachteten Aspekt ein. Den nämlich, dass man bei der Syriza offenkundig begriffen hat, dass die eu *ursächlicher Faktor und Mitspieler* bei Korruption und Staatsverschuldung ist und nur nach aussen für die Bürger Europas ein verlogenes Theaterstück aufführt.
Mehr noch, mit den eigenen oligarchen könnte man als griechische Regierung vielleicht fertig werden – das wirkliche Problem aber ist die eu, die für die griechische Regierung naturgemäß nicht zu kontroallieren ist und die den Kampf der Syriza zu einem aussichtslosen Hase und Igel Spielchen macht. Solange die eu die Finger im Spiel hat, solange wird keine griechische Regierung die oligarchen oder die Verschuldung ausbremsen oder gar stoppen.

Ein konkretes Beispiel: 1996 kam Simitis, ein Wirtschaftsakademiker, an die Macht und versuchte, ernsthaft am Verschuldungsproblem zu arbeiten. Noch 2004 versuchte er als Ministerpräsident, gegen die erhebliche *Verschlimmerung* durch Griechenlands ermauschelten euro-Beitritt zu kämpfen – vergebens. Kurz, es lässt sich belegen, dass die eu seit Jahrzehnten ein entscheidender Mitspieler, ja sogar der entscheidende Spieler bei der griechischen Verschuldungslawine und den Oligarchieproblemen ist. Dabei hatte sie mit Diktatoren und äusserst zweifelhaften Gestalten absolut kein Problem; wenn aber mal jemand auftauchte, der die von der eu so innig bejammerten Probleme anging, dann hatte derjenige keinen größeren Feind (und die Zocker und oligarchen keinen größeren Freund) als die eu.

Es scheint also durchaus sinnvoll, dass ein Wirtschaftsprofessor (Varoufakis) die Papiere und Probleme eines Fachakademikers (Simitis) kannte und dass man in der Syriza verstanden hatte, dass man, um Griechenland zu retten, die verbrecherische eu bekämpfen musste.

http://vineyardsaker.de/analyse/anmerkungen-zu-griechenland/

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Gruß an die Denker

Der Honigmann

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Enteignung/Finanzmärkte/Politik

Als wir das Interview von Harald Schuhmann zum ersten mal sahen, waren wir in der Redaktion sprachlos. All das, was wir über die Mainstream Medien zur Griechenlandkrise erfahren haben, war und ist nur großes Theater für das Volk und zeigt bedauerlicherweise immer nur die Wirkungen des Finanzsystems – nie deren Ursachen! Doch es gibt Insider: was diese Personen zu erzählen haben, sollte jeden interessieren. Diese brisanten Informationen erhalten Sie sicher nicht bei der ARD Tagesschau!

Yaris Varoufakis, der ehemalige Finanzminister Griechenlands packt aus und erläutert überraschend direkt, wie das Finanzsystem mit seinen “Institutionen” funktioniert und agiert und weshalb es keine Lösung für hochverschuldete Staaten gibt. Der gibt konkrete Einblicke in die Verhandlungen mit dem IWF, der EZB sowie Geschäftsbanken im Frühjahr 2015. Er zeigt deutlich, dass alle Verhandlungen zwischen Gläubigern und Schuldnern stets auf das eine Ziel hinauslaufen: Alle Risiken aus den eigenen Bilanzen auf die Völker Europas, den Steuerzahlern, umlegen. Die Bürger bürgen am Ende, das Geld haben dann bereits die anderen. Für den Mathematiker Varoufakis gibt es keine echte Lösung in der Schuldenkrise, sondern nur das Spiel auf Zeit durch die Gläubigervertreter. Das Spiel läuft durch Machtausübung weiter und die Spielregeln werden stets zum Nachteil der Schwachen in einer Bevölkerung diktiert. Und es geht nicht nur um Griechenland – allen Mitgliedern der Eurozone droht das selbe Schicksal.

Wir empfehlen dieses Video, denn es zeigt unangenehme Wahrheiten! Durch den griechischen Finanzminister erhält man Infos zu den Machenschaften hinter den Kulissen aus erster Hand. Wie Eingangs erwähnt, wir waren sehr überrascht über das, was wir erfahren haben! Vermutet haben wir es, jetzt ist es dank Varoufakis bestätigt.

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Diese Informationen sollen mehr Menschen erhalten.

Video: Talking to Yanis Varoufakis 16.03.2015 (54 Min.)
Harald Schuhmann on the trail, Englische Fassung

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(C) GELDRAUB

https://geldraub.wordpress.com/2015/07/07/ein-insider-packt-aus-die-wahrheit-uber-das-machtsystem-der-troika-der-banken-und-der-politik-in-europa/

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…..danke an Biene.

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Gruß an die Insider

Der Honigmann

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