Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘EU’ Category


Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die SPD nur noch auf 29 Prozent, das sind drei Punkte weniger als im ZDF-„Politbarometer“ von Anfang April.

Die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz ist in einer neuen Umfrage weiter abgesackt. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die SPD nur noch auf 29 Prozent, das sind drei Punkte weniger als im ZDF-„Politbarometer“ von Anfang April.

CDU/CSU können in der heute veröffentlichten Umfrage zwei Punkte auf 37 Prozent zulegen.

Die Linke (9 Prozent), die Grünen (8 Prozent) und die FDP (6 Prozent) können sich jeweils um einen Punkt verbessern. Die AfD würde sich um einen Punkt auf acht Prozent verschlechtern. Die rechte Partei grenzt sich für drei Viertel (75 Prozent) nicht genug von rechtsextremen Inhalten und Mitgliedern ab.

Bei der Frage, wen man nach der Bundestagswahl lieber als Kanzler oder Kanzlerin hätte, hat sich der Vorsprung Angela Merkels vergrößert. Nach 48 Prozent Anfang April wünschen sich jetzt 50 Prozent erneut Angela Merkel als Kanzlerin, 37 Prozent (Anfang April: 40 Prozent) wollen lieber Martin Schulz. (dpa)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/spd-faellt-in-umfrage-deutschlandweit-zurueck-a2106197.html

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


atomkraftwahnsinn-das-vermaechtnis-des-valeri-legasov

„Hätte es eine solche Philosophie gegeben, welche die Umhüllung jedes Kernreaktors mit einem Containment als unerlässlich betrachtet, hätte der RBMK-Reaktor überhaupt nicht konstruiert werden dürfen.“ Das sagte einst Valeriy Aleksejewitsch Legasov.

Nach der Katastrophe von Tschernobyl war Legasov eine Schlüsselfigur in der Regierungskommission, welche die Gründe der Katastrophe untersuchen und einen Plan zur Beseitigung der Folgen entwickeln sollte.

Er traf die wichtigsten Entscheidungen, um noch größere Explosionen zu vermeiden und informierte die Regierung über die Situation.

Er berichtete seinen Kollegen und der Presse unmittelbar von den Sicherheitsrisiken des zerstörten Reaktors und forderte die sofortige Evakuierung der Stadt Prypjat.

Im August 1986 präsentierte er den Bericht der sowjetischen Delegation auf einem Sondertreffen der Internationalen Atomenergieorganisation in Wien.

Sein Bericht zum Ausmaß und den Konsequenzen der Katastrophe wirkte dort auf seine westlichen Kollegen wenig überzeugend. Die Zahlen wurden als „zu hoch“ und „unglaubwürdig“ bezeichnet.

Valeriy Legasov wurde am Morgen des 27. April 1988, zwei Jahre nach der Explosion von Tschernobyl, tot in seinem Haus nahe Moskau aufgefunden.

Er hatte sich durch Erhängen das Leben genommen. Zuvor hatte er als politisches Testament noch ein Tondokument erstellt, wo er weitere Details zur Tschernobyl-Katastrophe preisgab:

Sowohl Alla Jaroshinskaja, als auch Wladimir Tschernousenko halten schwere Konstruktionsfehler des Typs RBMK für die wahre Ursache der Katastrophe von Tschernobyl.

Um die Kettenreaktion unter Kontrolle zu halten, wurden zahlreiche Regelstäbe benötigt. Für die Überwachung des Reaktors waren über 1600 Messstellen nötig!

Dieser Reaktortyp war stark überaktiv ausgelegt. Ohne mehrere ständig eingefahrene Regelstäbe, welche die Neutronen auffangen, wäre der Reaktor glatt „durchgegangen“.

Die Brems- oder Regelstäbe des Tschernobyl-Reaktors, die dieses verhindern sollten, hatten zwei katastrophale Eigenheiten:

Sie trugen an ihrer Spitze einen fünf Meter langen Verdrängerstab aus Graphit, der im Normalbetrieb die Neutronenbilanz des Reaktors verbessern sollte.

Bei der Schnellabschaltung des Reaktors, bei der die Regelstäbe eingefahren wurden, heizten diese Graphitstäbe die Reaktion kurzfristig zusätzlich an.

Die Regelstäbe des RBMK-1000-Reaktors ließen sich mit einer Geschwindigkeit von 40 cm in der Sekunde bewegen. Man benötigte daher rund 20 Sekunden, um sie von der höchsten Position bis zum tiefsten Punkt zu fahren, was aus kernreaktiver Sicht eine sprichwörtliche halbe Ewigkeit ist.

Die in Kanada eingesetzten CANDU-Reaktoren, mit schwerem Wasser als Moderator, sowie die Druckwasser-Reaktoren in den USA und Japan, benötigen dafür eine Sekunde.

Der Reaktortyp RBMK war hyperaktiv und instabil konstruiert. Es kam zudem zu Brüchen in den radioaktiven Dampf befördernden Leitungen, aufgrund der durch die Hitze verursachten Korrosionen, die als „hinnehmbar“ bezeichnet wurden.

Valeri Legasov, der stellvertretende Direktor des Kurtschatow-Instituts für Atomenergie, erklärte Michail Gorbatschow und dem versammelten Politbüro am 03.07.1986:

Der RBMK-Reaktor entspricht in einigen Positionen nicht den nationalen und internationalen Anforderungen.

Es fehlen ein Schutzsystem, ein Dosimetriesystem und die Außenkappe (Containment).

atomkraftwahnsinn-das-vermaechtnis-des-valeri-legasovMehrere unabhängige Untersuchungen zu den Gründen der Katastrophe in Tschernobyl hatten gezeigt, dass beim Entwurf und der Konstruktion der radioaktiven Zone sowie der Kontroll- und Sicherheitssysteme des RBMK-Reaktors nicht weniger als 32 Verstöße gegen die nuklearen Sicherheitsbestimmungen begangen worden sind. Die gravierenden Mängel des RBMK-Reaktors wurden jedoch stets verschleiert.

Schon allein die Tatsache, dass dieser Reaktor entwickelt worden ist, stellt vom Standpunkt der internationalen und überhaupt der normalen Sicherheitsstandards eine Ungesetzlichkeit dar.

Es ist also im Fazit Tschernousenko und Jaroshinskaja Recht zu geben. Dies wird durch das denkwürdige Politbüroprotokoll vom 03.07.1986 ebenfalls belegt, welches bei Jaroshinskaja nachzulesen ist.

Es waren schwere Konstruktionsfehler am RBMK-Reaktor, die zu dem Unfall in Tschernobyl entscheidend beitrugen.

Zum Abschluss sei noch Alla Jaroshinskaja zitiert:

Und trotz all dieser Mängel wurde das Verfahren betreffs der Konstruktionsfehler des RBMK-1000 eingestellt.

Damit blieb die ganze Schuld für die Havarie ausschließlich an der Belegschaft des KKW hängen.

Ihre Abrechnung mit den Machthabern im Politbüro fällt dementsprechend deutlich aus:

Zuerst belogen sie uns über die Ursachen und Folgen der Havarie von Tschernobyl und wälzten dann, obwohl sie die wirklichen Ursachen für das Unglück kannten, die ganze Schuld auf die Belegschaft des Kernkraftwerks ab.

Auch Wladimir Tschernousenko hinterließ der Welt einige aufklärende Worte zum Thema Tschernobyl:

Das Vermächtnis des Wladimir Tschernousenko

https://newstopaktuell.wordpress.com/2017/04/27/tschernobyl-das-vermaechtnis-des-valeri-legasov/

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Gerald Celente: »Wenn alles andere scheitert, ziehen sie in den Krieg«

Von Gerald Celente

Überall im Land und auf der ganzen Welt kochen explosive geopolitische und wirtschaftliche Trends hoch. Innerhalb von wenigen Tagen starteten die USA einen massiven Raketenangriff auf Syrien, warfen die “Mutter aller Bomben“ auf Afghanistan ab, heizten weltweite Bedenken über einen Atomkrieg mit Nord-Korea an und verkündeten neue militärische Operationen in Somalia. Und nun behaupten die USA, dass der Iran Israel mit ballistischen Raketen bedrohe und warnt vor Vergeltungsmaßnahmen.

Von Südafrika bis Venezuela eskalieren massive Demonstrationen gegen die herrschenden Führer, während das jüngste Verfassungsreferendum in der Türkei Ängste vor einer diktatorischen Herrschaft schüren. Da ist noch mehr:

Der Brexit besorgt die ganze Eurozone, massive Anti-Regierungsdemonstrationen in Rumänien, das Pulverfass mit dem Krieg in der Ukraine und dann China, welches sich gegen das von den USA in Süd-Korea installierte Raketensystem THAAD mit Handelsbeschränkungen zur Wehr setzt.

An der wirtschaftlichen Front warnt der Internationale Währungsfond, dass ein “Schwert des Protektionismus“ über dem Welthandel hänge. Wird sich die große – auf Erwartungen von Steuersenkungen, weniger Regulierungen, massiver Infrastruktur-Entwicklung und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen basierende – Trump-Rallye scharf umkehren, falls diese Erwartungen nicht erfüllt werden?

Obwohl das Verbrauchervertrauen in den USA ein Jahrzehnthoch erreicht, folgt das Geld der Verbraucher nicht ihren Worten. Im März sind die Umsätze der Restaurantketten um 1,1 Prozent gefallen, während das Publikum im Jahresvergleich um 3,4 Prozent rückläufig war.

Die Einzelhandelsumsätze fielen den zweiten Monat in Folge und wurden hauptsächlich durch rückläufige Auto-Verkäufe nach unten getrieben, was Befürchtungen einer von uns bereits lange prognostizierten Kernschmelze im zweitklassigen Autokredite-Markt Nachdruck verleiht. Die Ausgaben für Fahrzeuge und Ersatzteile sind drei Monate in Folge gefallen – die längste Rückgangsserie seit der Panik von 2008. Im März vergangenen Jahres stiegen die Einzelhandelsumsätze um 5,2 Prozent, in diesem Jahr sind sie um 0,1 Prozent gefallen.

Wir werden die Gesundheit der Wirtschaft angesichts der auf über $ 1,3 Billionen in die Höhe schießenden Studentendarlehen, im Jahresvergleich um 6,2 Prozent gestiegenen Verbraucherschulden auf Kreditkarten und stagnierenden Einkommen und finanziellen Fakten ermitteln.

Zusätzlich dazu gehen Kredite der Industrie und des Gewerbes zurück. Sie stiegen im März um nur 2,8 Prozent, verglichen mit 10 Prozent über die vergangenen zwei Jahre. Kommerzielle Immobilienkredite von Banken und Versicherungsunternehmen gingen 2016 um 3 Prozent zurück, wobei der größte Teil des Rückgangs im vierten Quartal stattfand.

Investoren überdenken nun die Risiken.

Obwohl die weltweiten Aktienmärkte nach der Frankreichwahl an Stärke gewonnen haben, sind die Bedenken hinsichtlich überbewerteter US-Märkte offensichtlich. In nur einer Woche haben Investoren $ 14,5 Milliarden aus US-Aktienfonds abgezogen. Dies war der größte Kapitalabfluss in 82 Wochen.

Das Fehlen eines flächendeckenden Wirtschaftswachstums spiegelt sich darin wider, dass im laufenden Jahr nur 10 zumeist technologieorientierte Aktien ganze 53 Prozent der Zuwächse im Standard & Poor’s [S&P 500] ausgemacht haben. Und obwohl der NASDAQ-Index auf über 6.000 Punkte gestiegen ist, wird der Index von nur fünf Unternehmen angetrieben.

Trend-Prognose

Wie wir beim Trends Research Institute zu sagen pflegen: Wenn alles andere scheitert, ziehen sie in den Krieg. Die zweitklassige Autokredit-Bombe ist bereit zu explodieren. Blinkende Warnleuchten signalisieren eine große Aktienmarktwende. Sollten die Kalte-Krieg-Drohungen in einen tatsächlichen Krieg eskalieren oder es zu Terroranschlägen kommen, dann werden die Aktienmärkte abtauchen und die Goldpreise sprunghaft ansteigen.

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/04/gerald-celente-wenn-alles-andere-scheitert-ziehen-sie-in-den-krieg/

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Read Full Post »


von Archi W. Bechlenberg

Seit geraumer Zeit – inzwischen mehr als ein Vierteljahr – geht mir immer mal wieder ein Beitrag durch den Kopf, den eine Facebook-Freundin dortselbst veröffentlichte. Sie berichtet darin von einem Treffen in der Weihnachtszeit, bei dem einige alte Freunde zusammen kamen. Ich möchte den Anfang ihres Textes zitieren:

„Gestern habe ich im Kreise von einer Handvoll guten Freunden ins neue Jahr gefeiert. Freunde von früher. Ich sage das deshalb, weil es für mich ein Davor und ein Danach gibt. Wann genau dieses Davor und Danach zu verorten sind, ist schwer zu sagen, denn es hängt auch mit meiner ganz persönlichen Wahrnehmung zusammen. Und genau das ist auch das Thema: die ganz persönliche Wahrnehmung.

Gestern also lief unter anderem The Police. Und so redeten wir über Sting als Musiker und über unsere Erinnerungen von früher mit seiner Musik. Er wurde hochgelobt – und dann kam der Moment, in dem ich es mir nicht verkneifen konnte: Ich erwähnte, dass ich seine Aktion, im Bataclan das Gedenkkonzert mit dem Song „Inshallah“ zu eröffnen, ziemlich taktlos fand. Stille. Blicke. Erste Frage: „Wo?“ Ich: „Na, in Paris, im Bataclan.“ Verständnislose Mienen. Ich: „In Paris! Im Bataclan! Da, wo 130 Menschen den islamistischen Anschlägen letztes Jahr am 13. November zum Opfer fielen.“ Betroffene Blicke: „Achso.“ Schweigen. Ich: „Naja, und das Neueröffnungskonzert ein Jahr später, das auch gleichzeitig Gedenkkonzert für die Opfer des Anschlags sein sollte, eröffnete Sting. Mit einem Song namens „Inshallah“. Betroffene Blicke. Wegwischen imaginärer Krümel von der Tischkante. Schweigen. Ich (mittlerweile etwas verzweifelt): „Naja, wie kann man nach diesem blutigen Massaker, das von islamistischen Dschihadisten verübt wurde, auf die Idee kommen, das Gedenkkonzert mit so einem Song zu eröffnen?“ Vorsichtiges Nachfragen: „Wie heißt der Song?“ Ich (in die Nähe des Wahnsinns kommend): „INSHALLAH!“ … „Was heißt das?“ „Das ist arabisch und heißt: So Allah will.“ – ich, wilde Blicke in die Runde werfend. Betretenes Schweigen. Dann, zögerlich: „Aber Sting ist doch Buddhist!“

Der Text ist um einiges länger, ich würde ihn gerne ganz zitieren, belasse es aber beim persönlichen Fazit der Freundin: „Nie habe ich es so deutlich empfunden, dass das Universum, das uns doch alle halten sollte, auseinanderklafft, nicht mehr eins ist – sondern ein diffuses Etwas, das aus Millionen von Wahrnehmungen besteht, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Meine Freunde wussten nicht, was das Bataclan ist. Sie wussten nicht, dass Sting dort die Konzerthalle ein Jahr nach den Anschlägen eröffnete, dass überhaupt ein Gedenkkonzert stattfand. Sie wussten nicht, was Inshallah heißt. Sie konnten nicht verstehen, was ich daran seltsam fand. Sie leben nicht mehr in meiner Welt, und ich nicht mehr in ihrer.“

Der Freundeskreis schrumpft plötzlich

Warum mich dieser Beitrag noch immer beschäftigt: ich kann alles das aus eigener Erfahrung, vor allem der letzten zwei Jahre, nur zu gut nachempfinden. So ging und  geht es auch vielen Anderen; leicht an den Kommentaren unter dem oben zitierten Text zu erkennen.

„Du ahnst gar nicht, wie Du mir damit aus der Seele gesprochen hast.“, „Danke. Manchmal ist es schon erleichternd zu wissen, dass man eben nicht alleine ist. Das soll nicht arrogant klingen, denn ich habe auch nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen, aber vielen unserer Mitmenschen fehlt das breite Wissen. Die Neugier auf die Wahrheit, das Interesse für Zusammenhänge, der Sinn für Logik.“ oder „Du sprichst mir aus der Seele. Ich kann Deine Gedanken und Gefühle so gut nachvollziehen, weil ich sie auch erlebe.“

Dabei scheint dieser Abend noch durchaus friedlich abgelaufen zu sein; in anderen Fällen führten (und führen) ähnliche Begegnungen mit Bekannten oder Freunden noch zu ganz anderen Ergebnissen, bis hin zu wahren Hass- und Wutausbrüchen derer, für die sofort jeder, der die so genannte Flüchtlingspolitik und die Verharmlosung des Islams in Frage stellt, Volkstümler, Rassist und Nazi ist. Was eine ungeheure Diffamierung darstellt. Die zitierte Schreiberin ist all das nicht, so wie auch ich es nicht bin; wäre sie es, wäre sie nicht unter meinen Kontakten. Und das gilt für alle meine Kontakte.

Ich habe in den letzten zwei Jahren nahezu alle früheren Freunde und Bekannte verloren. Manche waren plötzlich verschwunden, antworteten nicht mehr auf Nachrichten. Andere meldeten sich ab, mit hochtrabenden, manchmal bewusst verletzenden Bemerkungen. Wo der kleine Geist gar nichts eigenes hergab, wurden mir Zitate an den Kopf geworfen, von Kant bis Camus und sonst wem. Ich gebe zu, die ersten Nazikeulen taten noch weh, aber das legte sich schnell. Denn niemals, nicht einmal, gab es wirklich substantiell formulierte Gegenpositionen. Das bestätigt erfreulich die eigene Wahrnehmung der Welt ringsum; so lässt es sich ganz gut verarbeiten, dass teils Jahrzehnte währende, persönliche Beziehungen abgebrochen wurden. Nicht erstaunlich, dass die, die geblieben sind, auch wirklich die sind, an denen mir etwas liegt, bei durchaus kontroversen Positionen in manchen Fragen. Es geht mir bei Freundschaften ja nicht um Konformität, sondern um Integrität. Bildung, Neugier, Austausch und Respekt.

Die Fälle gehen weit über das Anekdotische hinaus

Andere hat es härter getroffen als mich. Da wurde einer Mutter, die bei Facebook davon berichtete, dass ihre junge Tochter auf der Straße angefasst wurde, offen und mehrfach mit beruflicher Vernichtung bedroht; sie hatte gewagt zu erwähnen, dass das Kind ihr von einem dunkelhäutigen Mann erzählte. Ein anderer meiner FB-Kontakte berichtete, eine Freundin seiner Frau habe dieser empfohlen, doch einmal dafür zu sorgen, dass ihr Mann nicht mit gewissen Äußerungen die Existenz der Familie aufs Spiel setzen solle. Fälle dieser Art habe ich ohne Ende vorliegen, man muss sie nicht alle schildern, sie gleichen sich stets im Kern und gehen weit über das Anekdotische hinaus.

Sie sind symptomatisch für eine Entwicklung in unserer Gesellschaft, die dazu angetan ist, darüber zu verzweifeln. Noch einmal die anfangs zitierte FB-Freundin: „Die Erkenntnis, diese Menschen nicht erreichen zu können, ganz egal, wie viele kritische Beiträge ich z.B. hier poste, ganz einfach, weil sie nicht erreicht werden wollen, weil sie selbst entscheiden – genau wie ich – wann sie welche Wahrheiten an sich heranlassen, diese Erkenntnis macht mich ohnmächtig und kraftlos. Weil ich weiß, dass wir uns nicht annähern werden, im Gegenteil: wir werden uns immer weiter voneinander entfernen.“

Ich betone es noch einmal: Niemals ist mir, seitdem ich zum Nazi gestempelt wurde, von anderer Seite substantielle Kritik begegnet. Niemand hat auch nur versucht, seine Position des „besseren Menschen“ argumentativ zu untermauern. Statt dessen wird man ohne Umweg weggehitlert, und damit die substanzlose Gegenposition nur ja nicht ins Schwanken gerät, heißt es dann „Mit Sachargumenten brauche ich Dir ja gar nicht erst zu kommen!“  Vielen – in diesem Moment, da ich diesen Text schreibe, lese ich weitere Beispiele dieser Art – tut das (noch) weh; mit Faschisten und Massenmördern gleich gesetzt zu werden, lässt ja wohl kaum jemanden kalt.

Dass es Gruppierungen in unserer Gesellschaft gibt, die von ganz alten Zeiten träumen und tatsächlich gegenüber Fremden generell feindlich bis hassend eingestellt sind, steht nicht in Frage; aber nichts von dem, was solche Leute vertreten, kann dafür herhalten, Kritik an der aus dem Ruder geratenen Migrationspolitik generell abzuschmettern. Kein Verweis auf Geschrei rechtsradikaler Nationalisten kann dazu dienen, Kritik am islamischen Gewaltpotenzial und am wachsenden Einfluss dieser religiös verbrämten, theokratischen und antidemokratischen Ideologie auf die westlichen Gesellschaften verstummen zu lassen. Und kein noch so ins pseudo-religiöse driftender Humanismus kann die Tatsache aus der Welt schaffen, dass es zum eigenen Untergang führt, wenn man ungehindert Millionen von Menschen mit vollkommen anderem kulturellen und sozialen Hintergrund ins Land holt. Was kann eigentlich, um es deutlich zu sagen, rassistischer sein als die Vorstellung, ja Erwartung, alle diese Menschen seien willens und in der Lage, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren?

Das Problem sind nicht die Flüchtlinge, sondern die Mitschwimmer im Kielwasser

Über die amorphen Motive der verschiedenen Befürworter, Unterstützer oder zumindest Dulder der hemmungslosen Fernstenliebe wurde und wird viel geforscht, geschrieben, spekuliert und analysiert. Da gibt es ebenso die Ignorierer („Wo ist das Problem?“) wie es die Deutschland-muss-weg-Radikalen gibt, denen offenbar jedes Mittel recht ist, die westliche Kultur untergehen zu sehen. Da gibt es die völlig Verwirrten, die frohlocken, dass Deutschland „bunt“ wird und die allen Ernstes bejubeln, dass Migranten „Vielfalt in unser Leben und unsere Städte“ bringen, dass sie „Lücken in Gesellschaft und Wirtschaft schließen“, „unsere Kultur als Menschen und Freunde bereichern“, weil sie „mutig sind“ und „weil wir durch euch Demut“ lernen. Genug davon.

Wer nicht einmal erkennen mag, dass es den tatsächlichen Flüchtlingen deshalb an gesellschaftlicher Akzeptanz wie an materieller Hilfe fehlt, weil so viele in ihren Kielwasser mitschwimmen, ja sogar hergeschifft werden, die unsere bisher stabile Demokratie und deren kulturellen wie sozialen Werte nicht nur in Frage stellen, sondern aktiv ablehnen und untergraben, der ist einem fatalen Irrtum erlegen, einem Irrtum, der immer absehbarere Folgen hat. So jemand regt sich über den Begriff Nafri mehr auf als über das, was diese Leute anrichten; nicht in Einzelfällen, sondern mit einem fest definierten Ziel.

Himmel und Erde sind nicht gütig. Ihnen sind die Menschen wie strohernde Hunde. (Laotse)

Wir sind schlecht, die anderen sind Opfer, und von je weiter weg diese Opfer kommen, um so mehr sind sie Opfer, und weil wir schlecht sind, müssen wir jetzt um den Preis des eigenen gesellschaftlichen Friedens dafür Buße tun. So das Credo derer, die kritisch denkende Mitbürger als Rassisten und Nazis diffamieren.

Wer in einer von hohen Mauern und Sicherheitskräften umgebenen Festung sitzt, kann wie der aktuelle Papst wohlfeil darüber lamentieren, dass es falsch sei, Mauern zu errichten. Wer ignoriert, dass seine eigenen Glaubensbrüder und -schwestern in ihren Heimatländern oder auf der Flucht massakriert werden, kann bräsig-empört vor dem Kölner Dom auf einem Kahn stehen und von diesem herab Fernstenliebe predigen. Wer sein ganzes Leben lang keinem handfesten Beruf nachgegangen ist, sondern sich von einem Kirchenposten zum nächsten gebetet hat, kann sich natürlich darüber freuen, dass Deutschland „bunter und religiöser“ wird.

Moralische Verdammung  geboren aus moralischer Verdummung

Wer als erwachsener Mensch noch immer die Frisur eines Kapauns trägt, kann sich, den Antisemiten Augstein und dessen Blatt hinter sich wissend, anmaßen, differenzierend denkende und argumentierende Kritiker als „Aber-Nazis“ zu beschimpfen, weil diese nicht bereit sind, alles abzunicken, was seit dem völligen Kontrollverlust der deutschen Bundesregierung in unserem Land passiert und noch passieren wird. Wer auf einer jenseits jeglichen Verstandes schwebenden, „einen Doppelzentner fleischgewordene Dummheit“ (Henryk M. Broder) tragenden  Wolke sitzt (wenn sie nicht gerade hinter dem Spruch „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ herläuft und mit dem iranischen Botschafter in Berlin, an dessen Händen viel Blut klebt, abklatscht), kann sich, stets nahe am Wasser gebaut, darüber auslassen, wie widerlich doch jeder sei, der nicht bereit ist, sein Land diesem Merkel’schen Kontrollverlust zu opfern.

Und wer sich als Bundesminister öffentlich bei Musikanten für ihren Einsatz im Dienst des Linksradikalismus bedankt und sich in Kumpanei mit alten Stasiseilschaften an einer der wesentlichsten Stützen unserer Demokratie, der Meinungsfreiheit, vergeht, kann dies heute, nahezu ungehindert, gegen nur schwache Proteste ohne mit der Krawatte zu zucken durchziehen. Warum? Weil so jemand sich immer noch auf den bedeutenden Teil der schweigenden Bevölkerung stützen kann, die, sei es aus Angst um ihre eigene private und berufliche Existenz oder sei es aus Ignoranz, den Dingen ihren Lauf lässt. Mit schlimmen Folgen, wie sich täglich mehr zeigt. Es ist doch noch immer gut gegangen? Das haben schon ganz andere Kulturen geglaubt, und die hatten eine weitaus längere Existenz in der Geschichte vorzuweisen als die Bundesrepublik Deutschland. Von manchen dieser Kulturen sind nicht mehr als Legenden übrig geblieben.

Ein Fernstenliebender kann vieles, aber eines kann er nicht: mir einreden, ich sei ein Rassist, ein Nationalist, ein Nazi, nur weil ich nicht bereit bin, dem Niedergang unserer westlichen Kultur kritiklos, womöglich sogar mitwirkend, zuzuarbeiten. Und das gilt für ungezählte Mitmenschen, denen all das ganz und gar fremd ist, was mit Tümelei und Fremdenfeindlichkeit zu tun hat, und die trotzdem erkannt haben, auf was unsere Gesellschaft zusteuert. Viele von ihnen sehen sich hilflos den Anschuldigungen ausgeliefert, und je mehr diese Anschuldigungen von Leuten kommen, mit denen sie – bisher – viele Gemeinsamkeiten hatten, viel mehr als mit reaktionären Positionen, um so fassungsloser sind sie, müssen sie doch auf einmal erkennen, welche autoritären, reflexionsunfähigen Charaktere in den früheren Freunden und Bekannten stecken, die sofort mit der ach so wohlfeilen Nazikeule um sich schlagen. Wohlfeil, weil man sich dann nicht inhaltlich mit kritischen Positionen auseinandersetzen muss. Und da es keine inhaltlich tragfähigen Gründe für das gibt, was in dieser Zeit nicht einfach nur über uns herein bricht, sondern sogar noch gefördert wird, bleibt nur eins übrig: moralische Verdammung. Geboren aus moralischer Verdummung.

https://brd-schwindel.org/sag-mir-wo-die-freunde-sind/

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


8500 Menschen regieren den Planeten und bilden die Elite
Text von jason mason
Der holländische Banker Ronald Bernard wurde auf einer Party aufgefordert, ein Kind rituell zu töten. Das war zu viel und er stieg aus diesen Kreisen aus und bricht sein Schweigen. Ronald beschreibt seine Erfahrungen in einem holländischen TV-Interview. Er gibt darin Details darüber bekannt, wie die satanische Elite Kindsopferungen durchführt, um ihre Mitglieder zu testen und zu erpressen. Im Laufe seiner Karriere wurde er langsam in diese Kreise eingeführt. „Ich wurde gewarnt, als ich da hineinkam: ‚Mach das erst, wenn Du zu 100% kein Gewissen mehr hast.’ Als ich das hörte, lachte ich damals darüber, aber es war nicht als Scherz gemeint. Ich wurde trainiert, um ein Psychopath zu werden und versagte.“
Das eiskalte Gewissen bekam eine Fehlfunktion. Im Interview erzählt Ronald, wie er darin verwickelt war, die italienische Wirtschaft zu zerstören und große Unternehmen bankrott zu machen. Das führte zu Selbstmorden und Zerstörung. Für seine Bankerkollegen war es ein Erfolg, der es wert war, gefeiert zu werden. Man lachte darüber, dass ein Besitzer eines dieser Unternehmen Selbstmord beging, nachdem sie das getan hatten. Er hinterließ eine Familie. „Wir sahen auf die Menschen herab und verspotteten sie. Alles war nur ein Produkt, Müll, alles war wertloser Abfall… Die Natur, der Planet, alles konnte verbrennen und zusammenbrechen. Menschen waren nur nutzlose Parasiten, so lange wir unsere Ziele erreichten und solange wir als Unternehmen wachsen konnten.
Roland beschreibt dann, wie er an den Punkt kam, an dem es für ihn endete. Er war bereits tief in den Zirkeln der Illuminati und musste einen lebenslang gültigen Vertrag unterzeichnen, aber sein Gewissen begann sich langsam zu regen.
„Um es vorsichtig auszudrücken, folgten die meisten Leute dieser Kreise nicht gerade einer der üblichen Religionen. Die meisten dieser Leute waren Luziferaner. Anfangs fand ich das lustig und hielt es für ein Märchen, und dachte, nichts davon ist wahr. Aber für diese Leute ist es die Wahrheit und die Realität. Sie dienen etwas Immateriellem, das sie ‚Luzifer’ nennen.“
Ronald wurde zu Plätzen mitgenommen, die Kirchen Satans waren. Er besuchte diese Orte und sie hielten dort ihre heiligen Messen ab. Man hatte dort nackte Frauen, Alkohol und Drogen. Anfangs amüsierte es ihn und er glaubte nicht an diese Dinge. Er war noch nicht überzeugt, dass es tatsächlich real war. Seiner Meinung nach war das Böse und die Dunkelheit in den Menschen selbst. Er hatte die Verbindung noch nicht erkannt. „Ich war also Gast in diesen Zirkeln und es gefiel mir sehr, alle diese nackten Frauen zu sehen. Das war ein gutes Leben. Aber es kam schließlich der Punkt, als ich zur Teilnahme an Opferungen im Ausland eingeladen wurde. Das ist es, warum ich Ihnen das alles erzähle.“ Ronald musste an diesem Punkt beinahe anfangen zu weinen und hatte Schwierigkeiten weiter zu erzählen. „Das war für mich der Bruch… Es waren Kinder!“ Er sollte sie rituell ermorden, aber er konnte es einfach nicht übers Herz bringen. An dieser Stelle kommen ihm die Tränen. Irma Schiffers will das Interview kurz unterbrechen, aber Ronald erzählt weiter. „Ich begann danach langsam zusammenzubrechen. Ich hatte selbst eine schwere Kindheit und hatte viel durchgemacht. Das traf mich sehr und veränderte alles für mich… Das war die Welt, in der ich mich wiederfand. Ich begann dann damit, gewisse Aufgaben zu verweigern. Ich konnte meinen Job nicht mehr machen. Das machte mich zu einer Gefahr.“
Ronald war nicht mehr in der Lage, optimal zu funktionieren. „Der Grund für alles, was in der Welt passiert ist, dass SIE jeden in der Tasche haben. Man muss manipulierbar und erpressbar sein, und mich zu erpressen, fiel ihnen sehr schwer. Sie versuchten das also über diese Kinder zu tun und das hat mich gebrochen.“ Er erklärt weiter, dass die Illuminati Politiker auf der ganzen Welt mit dieser Taktik erpressen. Wenn man das im Internet sucht, dann findet man mehr als genug Zeugenaussagen, um zu bestätigen, dass das alles kein Walt-Disney-Märchen ist. Man findet diese Wahrheit weltweit und die Illuminati machen das seit tausenden von Jahren.
Bernard weiter: „Ich studierte früher Theologie, und sogar in der Bibel findet man Hinweise über diese Praktiken bei den Israeliten. Der Grund, warum die ersten 10 Stämme Israels aus Babylon vertrieben wurden, waren diese Ritualmorde mit Kindern. Sie opferten Kinder, das weiß man. Das machte mich zu einem Gläubigen. Weil ich nun realisierte, dass es mehr im Leben gibt, als nur das, was man wahrnehmen kann. Es gibt eine unsichtbare Welt. Das ist real!“
Ronald erklärt, dass er hier über die Dunkelmächte und die Manifestationen des Lichts spricht. Seitdem ist er felsenfest davon überzeugt, dass alles, was über die Illuminati erzählt wird, auch tatsächlich stimmt. „Das Dunkle ist eine echte Wesenheit. Ich fand heraus, was in der Bibel geschrieben steht. Aber so etwas steht nicht nur in der Bibel, man kann es in vielen Büchern finden.“ An dieser Stelle erwähnt er die „Protokolle der Weisen von Zion“ und sagt, dass dieses Buch seiner Meinung nach die Realität wiedergibt. „Es gab wirklich einen Moment der Trennung von der Manifestation des Lichts, wo eine Gruppe ihren eigenen Weg ging und Zorn und starken Hass mit sich nahm. Nur wenige erkennen das ernsthaft. Es ist eine zerstörende Kraft, die unsere Werte und unsere Courage hasst. Diese Kraft hasst die Schöpfung und das Leben. Sie wird alles tun, um uns komplett zu zerstören. Der Weg, das zu erreichen, ist die Menschheit zu spalten. Teile und herrsche ist ihre Wahrheit…
Die Menschheit ist eine Manifestation des Lichts, das ist echte Schöpfung. So lange man sie mit politischen Parteien oder Hautfarbe spaltet, kann man von einem luziferischen Standpunkt aus ihre volle Macht unterdrücken. Daher können sie nicht selbst aufstehen, denn wenn sie das tun würden, dann würden die Luziferaner verlieren. Dieses gierige Monster würde verschwinden.“
 Am Ende des Interviews erzählt Ronald noch eine Geschichte: „Ich erzähle immer von einem alten amerikanischen General, der einmal einen ganzen Raum voller Leuten verdunkelte. Die Augen gewöhnen sich an die Dunkelheit. aber man kann dennoch nichts sehen. Der General sagte kein Wort und entzündete plötzlich ein Feuerzeug. Dieses kleine Licht genügte, um die Erfahrung zu machen, dass bereits eine kleine Manifestation des Lichts ausreichte, damit sich alle wieder gegenseitig sehen konnten. Dann sagte der General, dass DAS die Kraft UNSERES Lichtes ist.“
Ronalds Rat für die Menschheit ist einfach: Wir müssen aufwachen und erkennen, was wirklich um uns herum passiert. Wenn wir uns vereinen und die Dunkelheit zurückweisen, kann die Menschheit die Illuminati vernichten, bevor sie uns zerstören. Wenn wir zusammenkommen, können wir dafür sorgen, dass diese ganze schmutzige Geschichte aufhört zu existieren. So schnell kann es gehen!
Ronald Bernard ist nicht der einzige Whistleblower, der über das Wirken der Illuminati und ihre Opferrituale auspackt. Alleine in den letzten Monaten gab es immer neue Opfer und Zeugen dieser Praktiken. Wer es genauer wissen will, sollte einen Blick in mein Buch „Mein Vater war ein MiB“ werfen. Dort gibt es die Hintergrundinformationen zu der Babylonischen Bruderschaft und eine Menge Insiderinformationen über Mind-Control-Opfer wie Michael Prince und andere, die alle offenlegen, was bei diesen satanischen Partys der Eliten abläuft.

Read Full Post »


Breitbart 27 April 2017:

http://new.euro-med.dk/20170427-politisch-gewollte-islamisierung-europas-osterreichs-prasident-der-tag-wird-kommen-wo-wir-alle-frauen-bitten-mussen-in-solidaritat-mit-muslimischen-frauen-ein-kopftuch-zu-tragen.php
.
Der Honigmann
.

Read Full Post »


 
Wir leben in einer Ära bedeutenden wissenschaftlichen Fortschritts. Allerdings gibt es einige Bereiche, in denen es für die Wissenschaftler aufgrund von Beschränkungen schwierig ist, weitere Studien durchzuführen.

Die Beschränkungen ergeben sich aus ethischen und moralischen Fragen, welche diese Themen umgeben. Obwohl Wissenschaftler bereit sind, sich in solch beschränktes Terrain zu wagen, erkennen sie an, dass es ethische Bedenken gibt, die zunächst einer breiteren öffentlichen Debatte bedürfen, um zu einem hilfreichen Konsens zu gelangen.

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist Gastgeber einer alljährlich stattfindenden wissenschaftlichen Konferenz mit dem Titel “Forbidden Research” [übersetzt: “Verbotene Forschung”].  Die Konferenz bringt herausragende Wissenschaftler und Fachleute zusammen, um Bereiche zu diskutieren, zu welchen die Wissenschaft aufgrund von Zwängen durch ethische, kulturelle und institutionelle Beschränkungen keinen tiefgehenden Forschungszugang hat. Die Veranstaltung gibt den Teilnehmern auch die Gelegenheit, Ideen und Fragen zu prüfen, die in einigen der beschränkten Gebiete hilfreich wären.

Während der jüngsten Konferenz wiesen die Teilnehmer die Schwierigkeiten auf, Unterstützung für umfassende Forschung namentlich in den folgenden fünf Bereichen zu erlangen:

Gentechnik: Dieses Feld hat große Kontroversen ausgelöst, sogar innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Während einige Wissenschaftler der Meinung sind, dass die Erforschung der Gentechnologie wahrscheinlich viele Probleme für die Menschheit verursachen wird, denken andere das Gegenteil. Wissenschaftler, die sich für Gentechnk einsetzen, haben zur Produktion von genetisch veränderten Lebensmitteln beigetragen. Derzeit sind Gentechnik-Befürworter dabei, über Genbearbeitung nachzudenken Allerdings erweist sich dieser Bereich als Sperrgebiet für Wissenschaftler. Viele Menschen haben ethische Bedenken hinsichtlich dieser Technologie aufgebracht. Genau wie Gentechnik-Lebensmittel, die jetzt gesundheitliche Probleme verursachen, glauben Beobachter, dass wenn man Genmanipulation erlaubte, es verheerende Wirkungen für die Menschheit tätigen könnte. Zum Beispiel könnte es zu dem führen, was unter dem Begriff “Designer-Babys” bekannt ist.

Trotzdem glauben einige Wissenschaftler, die an der Konferenz des Massachusetts Institute of Technology teilnahmen, dass diese Bedenken nicht unbedingt bedeuten, dass Genveränderungs-Technologie schlecht sei. Sie argumentieren, dass diese Technologie sich für die Menschheit gar als äußerst vorteilhaft erweisen könnte.

“Manche Dinge sind verboten und sollten es vermutlich wohl nicht sein, während andere Dinge vielleicht noch mehr Barrieren brauchen”, sagte Kevin Esvelt, ein Biologe am MIT Medienlabor des Instituts.

Künstliche Klimasteuerung: Zuvor hatte man dieses Thema dem Bereich der Verschwörungstheorie zugerechnet. Jetzt ist die Wahrheit bekannt geworden. Wissenschaftler denken tatsächlich darüber nach, das Klima gezielt zu beeinflussen. Sie hoffen, dies mittels Solartechnik erreichen zu können. Dies wird die Freisetzung von Schwefeldioxid in die Atmosphäre mit sich bringen, um etwas von dem Sonnenlicht von der Erde wegzureflektieren. Die Wissenschaftler machen geltend, dies könnte die steigenden Temperaturen beeinflussen, was sie möglicherweise wieder auf vorindustrielle Niveaus herunterbringen könnte.

Allerdings gibt es ernste Besorgnis hinsichtlich dieses Projekts. Eine atmosphärische Prüfung ist notwendig, um zu sehen, ob dies die Ozonschicht beschädigen könnte, während mehr Schadstoffe in die Atmosphäre freigesetzt werden. Indes sind die Wissenschaftler weiterhin zuversichtlich, dass die Lösung für die aktuelle schnelle globale Erderwärmung in künstlicher Klimasteuerung liegt.

“Wir haben gemeinsam entschieden, dass wir Unwissenheit den Vorzug geben. Was wir vielmehr brauchen, ist ein ernstes, ergebnisoffenes, sinnvolles internationales Forschungsprogramm, indes haben wir keines. Das ist politische Feigheit”, sagte Harvard-Professor David Keith.

Robotik: Während die Suche nach Künstlicher Intelligenz weiter zunimmt, mehren sich indes auch Fragen, wo die Linie zwischen Roboter und Menschen gezogen werden soll. Professor Stephen Hawking glaubt, dass Künstliche Intelligenz den Menschen zum Verhängnis werden könnte, wenn man sie nicht mit Vorsicht behandelt. Einige Wissenschaftler widersprechen Professor Hawking jedoch. Befürworter argumentieren, dass es beispielsweise möglich sei, Künstliche Intelligenz zu benutzen, um Kinder vor den Auswirkungen sexueller Abweichung zu schützen, indem man Sex-Roboter für Pädophile schafft.

“Ich möchte gern wissen, ob wir Roboter therapeutisch nutzen können. Wir haben keine Ahnung, ob wir es können, und wir können es nicht erforschen wegen der riesigen sozialen Stigmatisierung”, sagte Roboter-Ethiker Kate Darling vom MIT Medienlabor.

Sichere Kommunikationstechnologie: Zu der MIT-Konferenz war Edward Snowden über einen Video-Link eingeladen. In der Tat, sagte Snowdon, sei es schwierig, eine Kommunikationstechnologie zu schaffen, die nicht von jemandem ausspioniert wird. Wir alle kennen die Geschichte von Snowden. Wissenschaftler sagen, dass sichere Kommunikationstechnologie ein “verbotener Bereich” zu sein scheint. Regierungen haben kein Interesse daran, Studien zu finanzieren, die solche Technologie hervorbringen würden. Die Regierung der Vereinigten Staaten liebt es zum Beispiel, zu spionieren und wird eine Debatte über die Herstellung sicherer Kommunikationstechnologie für die Öffentlichkeit geflissentlich ignorieren. Snowden erklärte, dass es keine moralische Rechtfertigung für Spionage gebe.

“Unsere Untersuchung befasst sich mit dem, was wir rechtmäßigen Missbrauch der digitalen Überwachung nennen. Rechtmäßiger Missbrauch, richtig, was ist das, es scheint wohl nicht viel Sinn zu machen. Sieht aus wie ein Widerspruch in den Begriffen. Wenn man jedoch für einen Augenblick darüber nachdenkt, wird es ein bisschen deutlicher. Schließlich ist die Rechtmäßigkeit eines Handelns etwas völlig verschiedenes als seine Moralität. Rassentrennung, Sklaverei, Völkermorde, diese wurden alle unter Rahmenbedingungen fortgesetzt, die sagten, sie seien rechtmäßig, solange man sich an die Vorschriften hielt, welche solche Aktivitäten zu ‘regulieren’ schienen”, sagte Snowden der Konferenz von seinem unbekannten Aufenthaltsort in Russland.

Universeller Zugang zur Wissenschaft: Tatsächlich gibt es selbst innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft Geheimhaltung. Empirische Kenntnisse eines bestimmten Landes oder einer Organisation sind sehr geschützt. Aber einige Wissenschaftler fangen an, diese Politik in Frage zu stellen. Diese Wissenschaftler glauben, dass alle öffentlich finanzierten Forschungen allen auf der Erde zur Verfügung gestellt werden sollten. Die Arbeit an diesem Thema hat bereits begonnen, aber es fehlt die Unterstützung der Regierungen. Eine russische Wissenschafts-Website, SciHub zeigt jetzt über 55 Millionen wissenschaftliche Arbeiten kostenlos. Viele dieser Unterlagen wurden raubkopiert und hinter Bezahlschranken hervorgeholt.

Alexandra Elbakyan, die eine Schlüsselrolle bei der Etablierung der Website spielte, sagte über einen Video-Link auf der Konferenz, dass sie nicht in die Vereinigten Staaten oder Europa reisen könne, weil sie wegen Piraterie verhaftet werden könnte. Elbakyan setzt sich nun für den universellen Zugang zu wissenschaftlichen Werken ein. Sie glaubt, dass dies die wissenschaftliche Gemeinschaft verbessern und der Gesellschaft insgesamt zugute kommen würde.

Obwohl wir auf dem Gebiet der Wissenschaft Fortschritte machen, ist klar, dass wir vor großen Herausforderungen stehen. Wenn wir den Geist der Menschheit nutzen, besteht kein Zweifel daran, dass wir diese Herausforderungen bewältigen können.

http://derwaechter.net/wissenschaftler-beklagen-dass-diese-5-themen-verboten-sind

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Noch immer habe die UNO keine Experten zur Untersuchung des Giftgasvorfalls in Chan Scheichun entsandt, so der syrische Präsident al-Assad. So sei es auch in der Vergangenheit gewesen, als es tatsächlich zum Einsatz von Giftgas gegen die syrische Armee gekommen war. Jedes Mal seien von Damaskus UN-Experten angefordert worden. Der Vorfall in Chan Scheichun, so Assad, könnte unter falscher Flagge stattgefunden haben.

Bei dem mutmaßlichen Giftgasanschlag im syrischen Chan Scheichun dürfte es sich um eine False-Flag-Operation gehandelt haben, sagt der syrische Präsident Bashar al-Assad gegenüber RT.

 Die UN-Experten die Damaskus zur Untersuchung der Stadt angefordert hat, seien noch immer nicht eingetroffen. „Sie haben bis heute niemanden geschickt, wenn die Experten kämen, würden sie feststellen, dass die Angriffe eine False-Flag-Operation waren,“ so Assad.

In der Vergangenheit sei es mehrfach zum Einsatz von Giftgas gegen die syrischen Truppen durch die Al-Nusra-Front gekommen. Auch hier wurde um unabhängige Untersuchungen durch UN-Experten gebeten. Aber nichts sei passiert. (Siehe: Nahost-Experte über Syrien und den Gasangriff 2013: Türkei belieferte Terrorgruppe mit Nervengas – „Assads Militär hatte kein Saringas“)

Zudem bezweifelt Assad die Echtheit der Videos die ausschließlich von den Weißhelmen und anderen oppositionsnahen Gruppen stammen. Solche Videos hätten sich bereits in der Vergangenheit als falsch herausgestellt. Zudem wird die Region von den Dschihadisten kontrolliert und unabhängige Quellen sind schwer zu finden.

„Fotos, auf denen Kinder bei einem angeblichen russischen Luftschlag getötet wurden, erwiesen sich später als Fälschung“, so Assad.

 Nach Aussage des Präsidenten sei das Leben in der Stadt nach dem mutmaßlichen Vorfall ganz normal weiter gegangen. Die Bevölkerung sei nicht evakuiert worden. Das sei nach einem Angriff mit Massenvernichtungswaffen „absolut unmöglich“.

„Wenn man sich die Aufnahmen anschaut, kann man sehen, dass die angeblichen Retter, Menschen ohne Schutzmasken, ohne Handschuhe geholfen haben, – dass sie sich frei bewegt haben. Das widerspricht absolut der Besonderheit des Saringases, über das sie gesprochen haben. Das ist unmöglich“, sagt der Staatschef.

Der angebliche Giftgasangriff sei aus seiner Sicht dazu genutzt worden, um eine Rechtfertigung für den Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt Al-Schariat zu haben.

http://www.epochtimes.de/politik/welt/assad-nach-giftgasvorfall-keine-un-experten-vor-ort-wenn-sie-kaemen-wuerden-sie-eine-false-flag-operation-feststellen-a2105589.html

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


 

Es ist weithin bekannt, dass die US-geführte NATO-Intervention zum Umsturz des libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi 2011 in einem Machtvakuum resultierte, das es Terrorgruppen wie ISIS ermöglicht hat, in diesem Land Fuß zu fassen.

Trotz der zerstörerischen Konsequenzen der Invasion von 2011, verfolgt der Westen gegenwärtig hinsichtlich Syrien einen ähnlichen Kurs. Genau wie die Obama-Regierung Gaddafi 2011 verurteilte, indem sie Menschenrechtsverletzungen hervorhob und darauf beharrte, dass er entmachtet werden müsse, um das libysche Volk zu schützen, weist nun die Trump-Regierung auf die repressive Politik von Baschar al-Assad in Syrien hin, und kündigt an, dass seine Herrschaft bald zu einem Ende kommen werde – alles im Namen des Schutzes der syrischen Zivilisten.

Aber indem die USA und ihre Verbündeten es versäumten, ihren kürzlichen Luftangriff völkerrechtlich zu legitimieren – geschweige denn konkrete Beweise vorzulegen, um ihre Behauptungen zu stützen, dass Assad für einen kürzlichen tödlichen Angriff mit chemischen Waffen verantwortlich ist – tauchen weitere Risiken einer Invasion fremder Länder und der Beseitigung ihre Staatsoberhäupter auf.

Diese Woche enthüllten neue Funde eine weitere unbeabsichtigte Konsequenz “humanitärer Interventionen”: die Zunahme des Handels mit menschlichen Sklaven.

The Guardian berichtet, dass während “Gewalt, Erpressung und Sklavenarbeit” für Menschen Realität geworden sind, die in der Vergangenheit durch Libyen geschleust wurden, hat sich der Sklavenhandel kürzlich ausgedehnt. Heute verkaufen die Menschen ganz offen andere menschliche Wesen.

“Die letzten Berichte von Sklavenmärkten für Migranten, können zu einer langen Liste an Skandalen [in Libyen] hinzugefügt werden”, sagte Mohammed Abdiker, Leiter für Einsätze und Notfälle beim International Office for Migration [IOM/Internationale Organisation für Migration], einer zwischenstaatlichen Organisation, die laut ihrer Internetseite “humane und geordnete Migration zum Vorteil aller” fördert. “Die Situation sieht düster aus. Je mehr sich das IOM innerhalb Libyens engagiert, desto mehr erfahren wir, dass es ein Jammertal für allzu viele Migranten ist.”

Das nordafrikanische Land wird üblicherweise als ein Ausreisepunkt für Flüchtlinge benutzt, die aus anderen Teilen des Kontinents fliehen. Aber seit Gaddafi 2011 gestürzt wurde, “ist das riesige, spärlich besiedelte Land in einem gewaltsamen Chaos versunken und Migranten mit wenig Bargeld und üblicherweise ohne Ausweispapiere, sind besonders verwundbar”, erklärt The Guardian.

Ein Überlebender aus Senegal sagte, er habe mit einer Gruppe anderer Migranten, die aus ihren Heimatländern zu fliehen versuchten, Libyen von Niger aus durchquert. Sie hatten einen Schleuser bezahlt, um sie per Bus an die Küste zu transportieren, wo sie es riskierten, ein Boot nach Europa zu nehmen. Aber anstatt sie an die Küste zu bringen, brachte sie der Schleuser auf ein staubiges Stück Land in Sabha, Libyen. Laut Livia Manente, einem IOM-Beauftragten, der Überlebende befragt, “sagte ihr Fahrer plötzlich, dass Mittelsmänner nicht ihre Gebühren übergeben hätten, und gab seine Passagiere zum Verkauf frei”.

“Mehrere andere Migranten bestätigten seine Geschichte, indem sie unabhängig voneinander sowohl eine Art Sklavenmärkte beschrieben als auch ein Art Privatgefängnisse in ganz Libyen”, sagte sie, während sie hinzufügte, dass IOM Italien ähnliche Geschichten von anderen Migranten bestätigte, die in Süditalien landeten.

Der senegalesische Überlebende sagte, er sei in ein provisorisches Gefängnis gebracht worden, was The Guardian als in Libyen üblich bezeichnet.

“Diejenigen die darin festgehalten werden, werden zu Arbeit ohne Bezahlung gezwungen, oder zu kärglichen Rationen, und ihre Kidnapper rufen regelmäßig die Familie zuhause an, um Lösegeld zu verlangen. Seine Kidnapper verlangten 300.000 CFA-Francs BCEAO [ca. 457 Euro] und verkauften ihn dann an ein größeres Gefängnis, wo sie ohne Erklärung das Doppelte verlangten.”

Wenn Migranten zu lange festgehalten wurden, ohne dass für sie Lösegeld bezahlt wurde, wurden sie weggebracht und getötet. “Manche siechten auf mageren Rationen und unter unhygienischen Bedingungen dahin, indem sie an Hunger und Krankheit starben, aber die Gesamtzahlen sanken nie”, berichtete The Guardian.

“Wenn die Zahl der Migranten runter geht, weil jemand stirbt oder freigekauft wird, gehen die Kidnapper einfach auf den Markt und kaufen einen anderen”, sagte Manente.

Giuseppe Loprete, Missionschef von IOM Niger, bestätigte diese beunruhigenden Berichte. “Es ist ganz offensichtlich, dass sie sich selbst als Sklaven wahrnehmen”, sagte er. Er arrangierte allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres die Rückführung von 1.500 Migranten, und ist besorgt, dass mehr Geschichten und Vorfälle auftauchen werden, indem mehr Migranten aus Libyen zurückkehren.

“Und die Bedingungen in Libyen verschlimmern sich, daher denke ich, dass wir in den kommenden Monaten noch mehr erwarten können”, fügte er hinzu.

Indem die Regierung der Vereinigten Staaten damit fortfährt, einen Regimewechsel in Syrien als machbare Lösung für die vielen Krisen in diesem Land zu unterhalten, wird es immer offensichtlicher, dass Diktatoren zu stürzen – wie verabscheuungswürdig sie auch immer sein mögen – nicht effektiv ist. Die Entmachtung Saddam Husseins führte nicht nur zum Tod von Zivilisten und zur Radikalisierung innerhalb der Bevölkerung, sondern auch zum Aufstieg von ISIS.

Indem Libyen, einst ein Fanal der Stabilität in der Region, weiterhin in die negativen Auswirkungen der westlichen “humanitären” Intervention hineinschlittert – und indem menschliche Wesen in den aufkommenden Sklavenhandel hineingezogen werden, während die Bevölkerung von Vergewaltigungen und Entführungen geplagt wird – ist es immer offensichtlicher, dass weitere Kriege nur noch mehr Leid auf unvorhergesehene Weise herbeiführen werden.

http://derwaechter.net/das-letzte-land-das-die-usa-von-einem-bosen-diktator-befreiten-handelt-nun-offen-mit-sklaven

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Die Industrie hatte anscheinend keine grosse Mühe, einen neuen, giftigen Stoff genehmigt zu bekommen. Schon seit Jahren versuchen es die Konzerne, und plötzlich, wie aus Zauberhand, wurde Isoglukose von der EU genehmigt!

 Unbemerkt von der Öffentlichkeit wurden damit der Zuckermarkt und die Süssmittelindustrie neu geregelt. Seit 2017 ist Isoglukose offiziell als Nahrungsmittelzusatz zugelassen. Letztendlich handelt es sich um einen künstlich hergestellten Zucker, auch wenn Mais ein Bestandteil davon ist.
 Schon jetzt versucht die Nahrungsmittelindustrie in Europa alles, um dieses Thema nicht an die Öffentlichkeit zu bringen, damit es den Konzernen nicht so ergeht wie den Mitbewerbern in den USA. Hier kauften die Kunden ihre Softdrinkprodukte vermehrt in Mexico, da hier noch Kristallzucker verwendet wird, der wesentlich teurer ist als Isoglukose.

Dies wird wohl der Grund sein, dass in Brüssel alles still und heimlich verabschiedet wurde. Alle Beschränkungen für diesen künstlichen Zucker wurden von der EU aufgehoben! In Zukunft wird dieser Stoff in Eis, Schokolade, Brot, Backwaren … und und und enthalten sein.

Letzte Untersuchungen zeigen, dass Isoglukose besonders gesundheitsgefährdend ist. Die Europäische Kommission prognostiziert einen dreifachen Anstieg der Isoglukose-Produktion in Europa von 0,7 Millionen Tonnen auf 2,3 Millionen Tonnen. In der EU spielt die vor allem aus Mais hergestellte Isoglukose bisher nur eine geringe Rolle – im Gegensatz zu Ländern wie den USA und Kanada (Wie die Industrie uns täuscht: Lebensmittelwerbung erhöht Fettleibigkeit bei Kindern).

2017 können z.B. die amerikanischen Produzenten den europäischen Markt mit dem künstlichen Zucker, der vorwiegend aus Maisstärke hergestellt wird und viel gefährlichen Fruchtzucker enthält, regelrecht überzuckern.

Besonders bei jungen Menschen könnte das vermehrt zu Diabetes Typ 2 führen. Seit 2000 geht der Verbrauch in den USA von Isoglukose aus gesundheitlichen Gründen rapide zurück. Aus diesem Grund mussten viele Fabriken schliessen. Mit diesem neuen Boom in Europa wird Isoglukose (aus amerikanischen Monsanto-Produkten hergestellt) bei uns importiert, um die Nachfrage zu decken.

Ob es sich auf Dauer vermeiden lässt, diesen Stoff aufzunehmen, ist fraglich, denn er wird überall eingesetzt! Ich habe mir einige Produkte angesehen und er ist in den meisten schon vorhanden. Früher stand ‹Zucker› auf der Inhaltsangabe. Isoglukose nennt sich bei uns Glucose-Fructose-Sirup oder Fructose-Glucose-Sirup!

Die meisten Softdrink-Hersteller verwenden sehr viel fruchtzuckerhaltigen Getreidesirup zum Süssen des Getränks, das aus GVO-Getreide hergestellt, industriell weiterverarbeitet und mit Chemikalien versetzt wird, um zu einem süssen Sirup zu werden. In einer Flasche Cola befinden sich z.B. 65 Gramm Isoglukose (Fructose-Glucose-Sirup).

Die EU rechnet bis 2023 mit 2 Mio. Tonnen jährlich. Somit werden aus den Afrika-Staaten 2 Mio. Tonnen Zucker weniger importiert, was wiederum zu einer neuen Armuts- und Flüchtlingswelle führen wird. Künstlich hergestellter Fruchtzucker hat mehr negative gesundheitliche Folgen als Haushaltszucker. Das ergab eine neue Studie, die in ‹The Journal of Nutrition› veröffentlicht wurde.

Der Anstieg der Fettleibigkeit in den USA seit den 1970er Jahren ging einher mit einer generellen Erhöhung des Zuckerkonsums und einem Wechsel von Kristallzucker zu Maissirup mit einem hohen Fructosegehalt. Ein Tierversuch mit Mäusen zeigte auch die negative Wirksamkeit: 40 Mäuse wurden in 2 Gruppen eingeteilt.

Die einen bekamen 25% des täglichen Kalorienbedarfs Kristallzucker und die anderen Fructose. Die Sterberate war bei der Fructose-Gruppe doppelt so hoch und sie bekamen 26% weniger Nachwuchs. Der Verbrauch von Fructose hat sich in den Vereinigten Staaten zwischen 1970 und 1990 um mehr als 1000 Prozent erhöht.

Die Studie führt Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf den hohen Verbrauch an zugesetztem Zucker in der Ernährung zurück.

All das und noch mehr ist auch ein kleiner Ausblick auf TTIP, wenn es kommt. Geheime Verhandlungen finden schon statt! Mahlzeit!

https://www.pravda-tv.com/2017/04/neues-lebensmittelgift-aus-amerika-in-europa-angekommen/

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Read Full Post »


Activist Post 24 April 2017: Wie sich die Spannungen mit Nordkorea zunehmend heiss werden, und das Potenzial für einen Atomaustausch umso realer wird, sind die Bewohner von Japan in Panik und kaufen alles von nuklearen Schutzräumen bis hin zu Luftreinigern.  .

Reuters 25 April 2017: Spitzenbeamte aus  Trumps  Regierung werden am Mittwoch im Weißen Haus ein seltenes Briefing  für den gesamten US-Senatzu halten.

Alle 100 Senatoren wurden ins Weiße  Haus für  Briefing durch Aussenminister Rex Tillerson, Verteidigungsminister Jim Mattis, Direktor der National Intelligence Dan Coats und General Joseph Dunford, Vorsitzendem der Joint Chiefs of Staff,  über die Situation in Nordkorea einberufen, sagte der Sprecher des Weissen Hauses, Sean Spicer, am Montag.
Es ist ungewöhnlich, dass der  ganze Senat ins Weiße Haus kommt, und dass alle diese vier Beamten beteiligt sind.
Berater sagten, dass sie mit dem Weißen Haus arbeiteten, um ein ähnliches Briefing für das Repräsentantenhaus zu planen.

DEBKAfile (Israeli Mossad) 24 April 2017  bestätigt dieses Treffen, das in den folgenden Videos beschrieben wird.

Kommentare
Viele Blogs beschreiben dieses Treffen als Anfang des 3. Weltkriegs, indem die USA bereit seien, Atomraketen auf Nordkorea abzufeuern.

Ich glaube es nicht, es sei denn, Nordkorea macht weitere Raketen- oder Atomtests. Ich denke aber, Kim Jong-Un ist klug genug, dies jetzt nicht zu tun:

1) Die USA arbeiten jetzt eng mit China zusammen, um das Problem Nordkorea zu lösen (The Guardian 25 April 2017) – China setzt Kim Jong-Un unter Druck,  die USA loben diese Zusammenarbeit und sagen sie suchen eine diplomatische Lösung.

2) Die USA suchen UN-Unterstützung – nicht für einen Angriff – sondern US Aussenminister Tillerson setzt sich im Falle von weiteren Atom- oder Raketentests noch einmal für die vollständige Umsetzung der bestehenden UN-Sanktionen oder neue Maßnahmen ein (The Guardian 25 April 2017).

3) The National Interest 15 Sept. 2016: Das Militär der Vereinigten Staaten ist nicht bereit, eine Bedrohung durch gleich Starke Gegner wie Russland oder China in einem Gross-Konflikt zu konfrontieren. Wie es derzeit steht, würde Washington einen hohen Zoll in Blut und Werten zahlen, obwohl die Vereinigten Staaten letztlich in einem hypothetischen Gross-Krieg siegreich hervorgehen würden. Das ist es, was  die uniformierten Spitzen-Offiziere vor dem Armed Services Committee des  Senats am 15. September  sagten.

Your News Wire 25 April 2017: Der Besuch  der USS Michigan im südkoreanischen Hafen von Busan wurde zuerst von Reuters gemeldet. Das Schiff ist gebaut, um nukleare ballistische Raketen und Tomahawk-Cruiser-Raketen zu tragen und abzufeuern. Es traf ein, wie die USS Carl Vinson Trägergruppe  in Richtung koreanischen Gewässers Kurs hatte, und es wird erwartet innerhalb der nächsten 24 Stunden anzukommen, während Spitzen-Diplomaten  aus Südkorea, Japan und den Vereinigten Staaten sich in Tokio auf Nordkoreas Politik trafen.
Dies scheint eine Warnung und Demonstration der Macht zu sein, anstatt eine Vorbereitung auf einen Angriff

4) Die USA wissen, dass Putin Nordkorea unter Rußlands Fittiche genommen hat.

Der böse Jong-Un ist etwas geschrumpft – und zeigt gerade seinen Trotz durch  die eine  gewaltige Panzer-Übung – das ist keine Provokation für die USA

Wir haben es freilich mit 2 unzurechnungsfähigen Präsidenten zu tun – und Trump hat obendrein seine Befehlsgewalt  an seine Generäle abgegeben. Jedoch, ich bezweifle, dass diese Freimaurer etwas tun werden, bis sie von der London City den Marschbefehl bekommen. Vielleicht haben sie diesen Befehl bekommen?

http://new.euro-med.dk/20170426-27926.php

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Van der Bellen fordert von ALLEN Frauen Solidarität mit dem Islamismus

Das empörende Zitat Van der Bellens fiel am 24. März bei einer Diskussion mit Schülern anlässlich 60 Jahre EU. Wohl nicht umsonst suchen die Kopftuchträgerinnen am Gruppenbild die Nähe des Präsidenten. Foto: Carina Karlovits/HBF

Das empörende Zitat Van der Bellens fiel am 24. März bei einer Diskussion mit Schülern anlässlich 60 Jahre EU. Wohl nicht umsonst suchen die Kopftuchträgerinnen am Gruppenbild die Nähe des Präsidenten.
Foto: Carina Karlovits/HBF

Während die Politik über ein Verbot des islamischen Kopftuchs zumindest im öffentlichen Dienst diskutiert, geht Bundespräsident Alexander Van der Bellen den umgekehrten Weg. Er erkennt im Versuch der Befreiung der Frauen von patriarchalen islamischen Zwängen offenbar Islamophobie, wie einem von der ORF-Sendung Report in einer Bilanz seiner ersten hundert Tage im Amt versteckten VdB-Zitat zu entnehmen ist. Der Präsident wörtlich:

Es ist das Recht der Frau… – tragen Männer auch Kopftücher? Nein, oder? Es ist das Recht der Frau, sich zu kleiden, wie auch immer sie möchte. Das ist meine Meinung dazu. Im Übrigen nicht nur muslimische Frauen, jede Frau kann ein Kopftuch tragen. Wenn das so weitergeht – und damit bin ich schon bei der nächsten Frage, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie –, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen – alle (besonders betont, Anm.) – als Solidarität gegenüber jenen, die dies aus religiösen Gründen tun.

VdB dient sich den Islamisten an

Das wird die radikalen Imame freuen. Endlich ein nicht-muslimischer Politiker, der sich für die ausnahmslose Befolgung von Allahs Befehlen einsetzt. Van der Bellen macht sich mit solchen Aussagen zum dienstfertigen Untertan der Islamisten. Und von Leuten wie dem türkischen Präsidenten Erdogan, die wollen, dass ihre „fünf Millionen Brüder“ aus der Türkei „die Zukunft Europas formen werden“.

Für den ORF nur dummes Geschwätz

Der ORF entschuldigt Van der Bellens Aussage im Einleitungstext damit, dass er „ins lockere Plaudern“ gekommen sei, „nicht mehr jedes Wort mit Bedacht gewählt“ habe und „seine Redenschreiber in der Hofburg anders formulieren würden“. Dummes Geschwätz war das also, könnte man den Redakteur zusammenfassen. Macht die Sache nicht wirklich besser, zeigt aber wie der Staatsfunk tickt, der die skandalöse Aussage noch dazu mehr als ein Monat lang zurückgehalten hat.

https://www.unzensuriert.at/content/0023845-Van-der-Bellen-fordert-von-ALLEN-Frauen-Solidaritaet-mit-dem-Islamismus

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


… und eure Männer sollten auch zusehen. Was Vertreter der „Religion des Friedens“ tun. Nachmittags … mal eben so. Teilt das Video bitte. Originalvideo: https://www.youtube.com/watch?v=MdLIv…
Übersetzung des Englisch sprachigen Originals.

ClusterVisionMach2

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Nestlé Chef Peter Brabeck sagt: „Wasser ist kein Menschenrecht, sondern Lebensmittel und sollte Marktwert haben“

Die EU-Kommission hat 2013 versprochen, die Wasserversorgung von der Privatisierung auszunehmen. Doch sie brach ihre Zusage, zuerst mit Griechenland. Griechenland müsse seine Wasserwerke in den neuen Privatisierungsfonds einbringen.  Die EU-Vertreter haben – vor allem die Finanzminister Schäuble & Konsorten – auch noch Druck ausgeübt, damit das griechische Parlament dem Deal zustimmt. Ohne Wasser-Privatisierung keine neue Kredittranche – so die Drohung. Nach tagelangen Debatten knickte Athen ein.

Kein Monopol auf Trinkwasser!

Das Recht auf Wasser ist ein Menschenrecht – sollte man annehmen. Doch Nestlé-CEO Peter Brabeck macht kein Geheimnis daraus, dass Wasser in seinen Augen kein öffentliches Gut sein sollte, sondern auch einen Marktwert wie „jedes andere Lebensmittel“ benötige. In Algerien hat Nestlé die Wassernutzungsrechte erworben und lässt die Fabriken bewachen und einzäunen. In Pakistan das Gleiche. In diesen Ländern wird das Wasser angezapft und für viel Geld in Plastikflaschen wieder verkauft. Während die Bevölkerung keinen Zugang mehr zu diesem Wasser hat.

Sechs Milliarden Euro verdient die Schweizer Firma Nestlé mit ihren weltweit 73 Wassermarken. Die bekannteste heißt „Pure Life“ und wird vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern verkauft. Hier verhält sich Nestlé besonders perfide. Denn dort ist das Unternehmen dabei, weite Teile der Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser an sich zu reißen – zum Teil mit erschreckendem Erfolg. Da Trinkwasser dort schon jetzt ein knappes Gut ist, lockt es eine Reihe von Geschäftemachern an. Trinkwasser ist ein Grundbedürfnis und sollte jedem Menschen zugänglich sein. Nestlé jedoch strebt eine Monopolstellung für Trinkwasser an.

Profit mit fragwürdigen Geschäftstricks

Es ist purer Zynismus, wenn die von der Firma Nestlé in weiten Teilen der Dritten Welt vertriebene Wassermarke ausgerechnet „Pure Life“ heißt. In Südafrika wird diese Marke sogar mit dem Claim „Water you can trust“ beworben, also Wasser, dem du vertrauen kannst. Hier schließt sich ein Teufelskreis. Denn die Firma Nestlé sichert sich zunächst die Abfüllgenehmigungen für die reinsten und besten Quellen des Landes. Das übrige Wasser erreicht aufgrund von Umweltverschmutzung und anderen Faktoren vielfach keine Trinkwasserqualität. Diesen Umstand nutzt dann wiederum Nestlé, um sein Produkt „Pure Life“ als besonders vertrauenswürdige Alternative zu präsentieren.

Die Vereinten Nationen haben schon vor Jahren den Zugang zu sauberem Wasser zu einem menschlichen Grundrecht erklärt. Dies hindert allerdings Konzerne wie Coca Cola, Danone und Nestlé nicht daran, dieses Recht durch ihr Geschäftsgebaren in aller Welt mit Füßen zu treten.

Während die Weltbevölkerung weiter ansteigt, wird sauberes Wasser immer mehr zu einer Mangelware und Lebensmittelkonzerne profitieren von der steigenden Knappheit an sauberem Wasser, insbesondere in den Entwicklungsländern. Ein Riesengeschäft für Lebensmittel-Multis auf Kosten der Armen und Ärmsten. Vor allem in Ländern des Südens fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Privatisierung verläuft fast unbemerkt – wir werden erpressbar

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, ist die Privatisierung der wichtigsten Ressource Wasser Tür und Tor geöffnet worden und längst bemächtigen sich Wirtschaftsunternehmen der immer knapper werdenden Ressource. Das Geschäft mit dem Wasser ist in vollem Gange. Vor einigen Jahren kauften Firmen wie Nestlé und Coca-Cola auch in Brasilien Gebiete auf, die reich an Wasserquellen sind.

Was für die einen zum Schicksal und Verhängnis wird, ist für die Anderen eine Goldgrube, die immer höhere Gewinne durch Verknappung verspricht. Wasser ist eine absolut unabdingbare Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Wasser ist das wichtigste Gut auf unserer Erde und durch nichts in der Welt zu ersetzen. Ohne Wasser ist keinerlei Leben möglich. Wir sind zwingend auf Wasser angewiesen und in letzter Konsequenz müssen wir jeden Preis bezahlen. Mit anderen Worten: Wir sind erpressbar. Das sollte sich jeder ganz eindringlich vor Augen führen.

Auch in Deutschland wird das Wasser privatisiert

Durch eine öffentliche Ausschreibung der Wasserversorgung könnte sich der Konzern Nestlé auch in Deutschland und anderen Ländern Europas auf Jahrzehnte eine ähnliche Machtposition sichern, wie er sie in weiten Teilen der Dritten Welt bereits besitzt. Es ist eine Illusion, dass die Privatisierung eine Preissenkung für Wasser nach sich ziehen würde und das Leitungsnetz durch private Investitionen verbessert werden könnte. Denn Investitionen bleiben aus Profit- und Kostengründen aus. In einem Land ohne akute Wasserknappheit macht es aus wirtschaftlicher Sicht Sinn, Lecks zu tolerieren und somit Kosten zu sparen.

Wenn es um negative Folgen von Privatisierungen in der Wasserversorgung geht, werden immer wieder die Beispiele London und Berlin genannt. In London wurde 1989 die Wasserversorgung privatisiert; der deutsche RWE-Konzern stieg 1999 ein und verkaufte das uralte Wassernetz aus der viktorianischen Zeit 2006 weiter. Einerseits wurden in London ab den 90er-Jahren die Wasserentgelte erhöht, dringend nötige Erneuerungen und Wartungen der Rohre blieben aber aus, weshalb es zu Verunreinigungen des Trinkwassers kam und viel Wasser durch undichte Leitungen im Boden versickerte. In Berlin sind die Wasserpreise für Verbraucher nach der Privatisierung um 35 % gestiegen.

Der Ausverkauf des Menschenrechts Wasser durch die EU

Durch den Verkauf ihrer Wasserbetriebe können Städte und Gemeinden Milliarden einnehmen – doch der Widerstand der Bürger ist groß, der Sturm der Entrüstung bei vielen Bürgern der EU riesig. Trinkwasser werde zum milliardenschweren Spekulationsobjekt und den Kommunen und somit den Bürgern weggenommen, wurde befürchtet. Viele Menschen sorgten sich um die in der EU so streng geschützte kommunale Selbstverwaltung. EU-Rechtsvorschriften sollten die Regierungen jedoch dazu verpflichten, für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung zu gewährleisten.

Die EU-Kommission ließ sich jedoch in den vergangenen Jahren nicht beirren. Wie wir bereits sahen, wurde in wirtschaftlich stark angeschlagenen Ländern wie Portugal und Griechenland wurde von der EU-Kommission, der Europäische Zentralbank dem Internationaler Währungsfonds (IWF) der Verkauf staatlicher Unternehmen angeordnet. Klagen der Bevölkerung über stark gestiegene Wasserpreise und zurückgehende Wasserqualität ließen nicht lange auf sich warten, bleiben jedoch ungehört.

http://derwaechter.net/die-wasserprivatisierung-eu-bricht-weiteres-versprechen

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Als die Inka ihr riesiges Reich stolz und selbstherrlich regierten, gab es ein merkwürdiges Volk, das ihre Autorität nicht anerkennen wollte: die Uros. Ihre Vorfahren, so heißt es in den uralten Überlieferungen des geheimnisvollen Volkes, waren nicht von dieser Welt. Vielmehr kamen sie aus den Tiefen des Kosmos zur Erde.

 Auch heute noch leben die Nachkommen der Uros, so wie einst ihre Vorväter, auf künstlichen Schilfinseln auf dem Titicacasee. Auch heute wissen sie von der phantastischen Vergangenheit zu berichten.
 Der Titicacasee scheint für außerirdische Besucher ein interessantes Fleckchen vom Planeten Erde gewesen zu sein. Vor Jahrtausenden errichteten unbekannte Baumeister zum Teil riesige steinerne Türme: um die Sterne zu beobachten und nach kosmischen Besuchern Ausschau zu halten.

Und unweit der schwimmenden Dörfer der heutigen Uros, am Ufer des Titicacasees, da gibt es eine archäologische Sensation, die die Vergangenheit Südamerikas in ganz anderem Licht erscheinen läßt: ein Denkmal, das uns an moderne Science-Fiction-Filme erinnert, aber Jahrtausende alt ist.

Die Legenden, die sich um jene mysteriöse Monument ranken, sie muten höchst aktuell an. Man denke nur an die gentechnischen Experimente der heutigen Wissenschaft, die immer wieder den Verdacht aufkeimen lassen, daß so mancher Gelehrte der Schöpfung ins Handwerk pfuschen und „Gott“ spielen möchte.

In grauer Vorzeit gab es eine andere Welt, auf der die Ehrfurcht vor den Göttern mehr und mehr dahingeschwunden war. Die Bewohner jener Welt hatten die Wissenschaften schon so weit vorangetrieben, daß sie selbst bald wie die Götter wurden. Als Folge wurde jene Welt zerstört.

Die mächtigen Götter aber schufen einen Fluchtweg – von Welt zu Welt. Durch ein „Sternentor“ gelangten sie von ihrer Heimat auf die Erde. Und jenes „Stargate“ befindet sich unweit des Örtchens Juli unweit des Titicacasees. Unbekannte Steinmetzen haben da vermutlich vor Jahrtausenden ein riesiges steinernes Tor in den gewachsenen Fels gehauen.

Und im Zentrum dieses „Eingangs“ – oder ist es ein „Ausgang“: die Tür, aus der die vorzeitlichen Götter aus dem Kosmos zur Erde gekommen sein sollen. Wer das Mysterium des mysteriösen Stätte kennt, der – so wispern die Einheimischen bang vor scheuem Respekt vor der rätselhaften Vergangenheit – kann auch heute noch das „Stargate“ benützen (Die geheime Geschichte der Menschheit: Wie Wesen von fremden Sternen unsere Geschicke bestimmen (Video)).

Die Inka und unbekannte Baumeister

Staunend standen Forscher vor einem archäologischen Rätsel, das von Archäologen verschwiegen wird. Sie stellten aber immer wieder fest: mysteriöse Steinbearbeitungen mit unbekannten Werkzeugen unbekannter Technologie sind in Südamerika keine Seltenheit!

Wer aber produzierte diese Sensationen, für die es in der klassischen Wissenschaft bislang keine Erklärungen gibt?

(Das so genannte ‚Stargate‘ – angeblich eine Verbindung zwischen zwei Welten)

Wegweiser in ein „steinzeitliches Disneyland“

Erich von Däniken gibt in „Reise nach Kiribati“ erfreulich anschaulich den Weg zu einem der größten Mysterien unseres Planeten exakt vor. Er schreibt da: „Meine Damen und Herren, lassen Sie sich am Morgen mit dem Taxi zu den Ruinen von Sacsayhuaman fahren. Veranlassen Sie den Fahrer, auf der alten Straße nach Pisac noch 1,5 Kilometer weiter den Berg raufzufahren – bis zu der ersten Linkskurve. Bezahlen Sie den Fahrer, auch wenn er Ihnen gestikulierend widerspricht. Er wird versuchen, Ihnen einzureden, daß er auf Sie warten wird. Das wird nur teuer und bringt nichts.

Jetzt schauen Sie den Berg hinunter Richtung Inka-Festung. Erklettern Sie gleich neben dem Straßenrand die kleine Anhöhe mit den zerklüfteten Felsen, die rechts von Ihnen 200 Meter über Ihnen liegt. Sie gelangen in ein Felslabyrinth, das die Bezeichnung ‘Ruinen’ im landläufigen Sinne nicht verdient. Da liegen undefinierbare Gesteinsmassen herum, kleinere und größere Quader, unkenntliche Überbleibsel irgendwelcher Bauten. Bald gewinnen Sie den Eindruck, daß hier irgendwann ein mit letztem technischen Raffinement erstelltes Bauwerk total zerstört wurde.

Über Kluften und Felsgrotten klettern Sie auf Plattformen. Unerwartet, überraschend stehen Sie vor erstklassig zugeschnittenen Steinungetümen. Meine Damen und Herren, sehen Sie genau hin, fassen Sie sie an, diese polierten Betonwände, die erst gestern aus ihrer Holzschalung entlassen zu sein scheinen. Sie täuschen sich! Es ist kein Beton, es ist Granit!

Falls Sie es verlernt haben, zu staunen, hier wird Ihnen diese wichtige Begabung ohne Mühe wieder zukommen. Wie von einer Urkraft geschüttelt stehen Grotten auf dem Kopf, sind Tunneleingänge in ihrem ehemals geraden Verlauf unterbrochen, ineinandergeschoben.“

(Nahe der Kirche von Chinchero: Perfekte Felsbearbeitung)

Vor Ort

Mehrere Tage hielt sich unsere Gruppe im Raum Cuzco auf. Wir fuhren von der Inkafestung Sacayhuaman (schon 3500 Meter hoch gelegen!) in die teilweise unwegsamen Bergeshöhen. Weil uns uralte, heimische Überlieferungen neugierig gemacht hatten, wagten wir uns auch in die „Unterwelt“. Wir krochen in Höhlen und Gänge, wobei wir uns zum Teil in die Tiefe abseilen mußten. Kilometerlang soll ein komplexes System unterirdischer Gänge sein. Irgendwo unter der Erde werden Inkaschätze von unbestimmbarem Wert vermutet.

Immer wieder zogen uns freilich die monumentalen Steinbearbeitungen wie magisch an. Riesige Felsgiganten aus gewachsenem Fels sind eindeutig bearbeitet worden: aber wie? Da reiht sich ein riesenhafter Sessel oder Thron an den anderen. Kaum ein Fleckchen wurde nicht mit unbekannten Werkzeugen bearbeitet.

Immer wieder stoßen wir auf riesige Plattformen aus glatt poliertem Stein, unterbrochen von Nischen und „Sitzen“, von Rinnen und mysteriösen Einkerbungen. Gewaltige Felsungetüme, von denen anscheinend eine tonnenschwere Scheibe abgetrennt worden ist, lassen keinen Sinn oder Zweck erkennen.

Besonders beeindruckend: Da steht ein Steinkoloß, etwa acht Meter hoch. Warum und wie wurden die scharf gezogenen Kanten dem Granit abgetrotzt? Sie erinnern tatsächlich an Beton, von dem eben die Verschalung abgenommen wurde. Da ist eine steinerne Treppe zu erkennen, aber ihre Stufen führen nirgendwo hin. Es sieht so aus, als habe eine unbeschreibliche Kraft dieses Monstrum einmal hoch in die Luft geschleudert. Seither liegt es verkehrt herum. Was einst oben war, war jetzt unten und umgekehrt.

(Heute stehen viele der Häuser auf alten Mauern der Inka)

Die Inka und unbekannte Baumeister

Staunend standen schon die Inka vor diesen ihnen unbegreiflichen Steinbearbeitungen. Den Spaniern erzählten sie, vorzeitliche Schöpfer seien für die Monumentalwerke verantwortlich. Sie dachten da wohl an Schöpfer wie den legendären Manco Capac, den Sohn des Sonnengottes, der als Gründer des Inkareiches angesehen wird. Dergleichen göttliche Wesen konnten in den Augen der frühen christlichen Missionare nur Teufel gewesen sein. Dabei wußten die frommen Christen nicht, daß ihr Glaube auch auf himmlischen Göttern beruht. Denn am Anfang, als die Urversion des Schöpfungsberichts verfaßt wurde, waren

Götter, die im Laufe von Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden zu einem einzigen Gott verschmolzen worden.

Mit dem Sieg des Monotheismus, des Eingottglaubens, verschwanden keineswegs die vielen Urgötter „auf einen Schlag“. Sie wurden – das haben meine langjährigen theologischen Studien eindeutig ergeben – degradiert: zu „Göttersöhnen“, „Engeln“ und Dämonen.

Und: Der Wandel vom Ein- zum Vielgottglauben vollzog sich langsam, nach und nach. So wurde als Jahwe schon Staatsgott war, weiterhin Adrammelech angebetet. Abraxas wurde noch im 2. nachchristlichen Jahrhundert verehrt. Sein Name blieb bis in unsere Tage Teil des Sprachgebrauchs: im „Zauberwort“ Abrakadabra.

Für die frühen Missionare gab es nur eine Erklärung: die unerklärbaren Steinbearbeitungen müssen Teufelswerk sein. Menschen konnten derlei Wunder nach ihrer Ansicht nicht bewirken. Teufel kannten die Inka in ihrer Religion nicht, wohl aber himmlische Wesen. Und die wollten sie auch weiterhin darstellen – nur die Spanier ließen das nicht zu. Von den Missionaren erfuhren sie, daß der Teufel ein von Gott bestrafter Engel sei: Luzifer. Teufel hätten auch die steinernen Wunder produziert. Dagegen verwahrten sich die Nachfahren der Inka.

Von Göttern durften sie nicht sprechen, das verboten die Verkünder des neuen Glaubens. Also setzen sie die Götter von einst mit Engeln gleich. Dokumentiert wurde diese Glaubensüberzeugung in Chinchero.

(Unverstandene Steinkunst)

Die sägenden Engel von Chinchero

Chinchero, nicht weit von Cuzco entfernt gelegen, war einst eine mächtige Inka-Metropole. Sie sank freilich zur Bedeutungslosigkeit herab. Heute verirren sich nur wenig Touristen in das kleine Dörfchen. Und das ist schade!

Denn in Chinchero leben noch heute die Nachfahren der Inka in Häusern, die auf den Grundmauern der Inkabauten errichtet wurden, ganz im überlieferten Inka-Stil erbaut. Da wurden kleine, einfache Steine sorgsam aufeinandergeschichtet. Die Vorgehensweise war praktisch und billig. Bestaunenswerte baumeisterliche Leistungen wurden nicht erbracht. Mit dem Umgang der rätselhaften Vor-Inkakultur mit gigantischen Steinriesen hat das überhaupt nichts zu tun.

Zwei grundverschiedene Baustile trafen schon in Machu Picchu, der märchenhaft wirkenden Ruinenstadt in den Anden, aufeinander. Da wurden bescheidene Mäuerchen mit spielerischer Leichtigkeit um sauber bearbeitete Kolosse herumgebaut. Da nutzte man riesige Steinmonster als Fundamente für Aufbauten aus kleinen Steinen.

Jahrzehntelang wollte die Archäologie von zwei unterschiedlichen Bauweisen in Machu Picchu partout nichts wissen. In neueren Reiseführern freilich wird bereits auf die Möglichkeit hingewiesen, daß Kolossal- und Klein-kleinbauweise vielleicht doch nicht beide von den Inka stammen.

Das kann der unvoreingenommene Besucher nur bestätigen: Es sieht ganz so aus, als ob Das eigentliche Stargate – hierdurch kamen einst die Götter aus einer anderen Weltlange vor den Inka bereits eine monolithische Stadt existierte, auf deren Ruinen von den Inka weitergebaut wurde.

Genauso begegnen wir in Chinchero zwei grundverschiedenen Welten: einerseits der typischen Inkaarchitektur, die kleine handliche Steine benutzte, und andererseits den Werken der Vorinkameister, die wie mit einem Messer zurechtgeschnittene Kolossen hinterließen.

(Im Hintergrund die Kirche mit dem seltsamen Bild. Vorne: Inka-Mauern)

Hier in Chinchero hielt sich eine vermutlich uralte Überlieferung…..in Wort und Bild. 1560 wurde der Bau einer Kirche begonnen. Um 1693 wurde Maestro Chihuantito damit beauftragt, Ölgemälde zur Ausschmückung des Gotteshauses zu schaffen. Einige davon, sie sind von gewaltigem Format, entdeckten wir im November 1998 im Inneren der Kirche auf einer hölzernen Empore.

Elektrisches Licht? Fehlanzeige! Die Lichtkegel unserer Taschenlampen huschen durch die Dunkelheit. Die Kunstwerke stehen an eine schmutzige Wand gelehnt, eines hinter dem anderen, eines stärker von Staub bedeckt als das andere. Bei manchen ist der Rahmen zerbrochen. Die Gemälde befinden sich in einem mehr als beklagenswerten Zustand. Weite Bereiche sind unter einer dicken Staubschicht verschwunden. Fotografieren aber ist streng verboten.

Maestro Chihuantito fand außen oberhalb des Eingangs eine merkwürdige Darstellung. Sie basierte auf den mündlichen Überlieferungen der Inka. Sie erläutert, von wem die rätselhaften Felsbearbeitungen bewerkstelligt wurden: von Engeln, also von himmlischen Wesen!

Maestro Chihuantito war überwältigt von der Umgestaltung der uralten Geschichte in ein christliches Motiv. So fertigte er eine bis ins kleinste Detail exakte Kopie des Bildes vom Portal. Dieses Werk verstaubt heute, unbeachtet von Fachleuten wie Touristen.

(Das eigentliche Stargate – hierdurch kamen einst die Götter aus einer anderen Welt)

Es ist die erste konkrete Verbindung zwischen den Wundern in Stein und den alten Göttern der Inka, die unter der Aufsicht christlicher Missionare nur noch als harmlose Engel dargestellt werden durften. Himmlische Wesen werden somit für das Disneyland verantwortlich gemacht.

Himmlische Wesen….Götter aus dem Kosmos? Waren es Außerirdische? Kamen sie mit Hilfe einer Technologie, die uns Menschen an der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend märchenhaft anmuten muß, zur Erde: durch ein Sternentor?

Fragen über Fragen ergeben sich, die freilich erst dann gestellt werden können, wenn man sich vor Ort umschaut und den Mysterien auf den Grund zu gehen versucht!

(Himmlische Wesen bearbeiten Steine – Hinweis auf Außerirdische?)

https://www.pravda-tv.com/2017/04/besucher-aus-dem-kosmos-ein-steinzeitliches-stargate-videos/

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


BERLIN
(Eigener Bericht) – Mit einer Neuausrichtung der Bundeswehr reagiert Berlin auf weitreichende Kräfteverschiebungen in der Weltpolitik. Wie es im Entwurf für ein neues Grundlagendokument der deutschen Streitkräfte heißt, müsse in Zukunft die Landesverteidigung wieder stärker in den Mittelpunkt des militärischen Fähigkeitsprofils rücken. Hintergrund ist, dass die globale Alleindominanz des Westens aus den Jahren ab 1990 mit dem Aufstieg Chinas sowie dem partiellen Wiederaufstieg Russlands tiefe Risse bekommt; vor allem das Erstarken Beijings entspreche einer „langen Linie“ der globalen Kräfteentwicklung, heißt es bei der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Da Berlin sich um jeden Preis eine weltpolitische Führungsposition sichern will, ist mit erbitterten Einflusskämpfen gegen die aufsteigenden Mächte zu rechnen, bei denen – anders als bei den Interventionskriegen des vergangenen Vierteljahrhunderts – im Falle einer militärischen Eskalation Gegenschläge gegen das eigene Territorium einkalkuliert werden müssen. Die Bundeswehr dringt auf energische Aufrüstung und auf die Unterstellung von Truppenteilen anderer europäischer Staaten unter ihr Kommando. Zugleich soll die Fähigkeit zu globalen Militäreinsätzen aufrechterhalten werden.
Die Neuausrichtung der Bundeswehr
Die Kernpunkte der bevorstehenden Neuausrichtung der deutschen Streitkräfte sind in einem Dokument mit dem Titel „Vorläufige konzeptionelle Vorgaben für das künftige Fähigkeitsprofil der Bundeswehr“ zusammengefasst, das der Leiter der Planungsabteilung im Bundesverteidigungsministerium, Generalleutnant Erhard Bühler, Mitte März unterzeichnet hat.[1] Das Papier selbst, das an eine Tageszeitung weitergeleitet wurde und seit letzter Woche in groben Zügen bekannt ist, hat lediglich vorbereitenden Charakter: Es soll die Frage klären helfen, welche konkreten Maßnahmen die Bundeswehr nun umsetzen muss, um den strategischen Entscheidungen des neuen Weißbuchs vom vergangenen Sommer [2] gerecht zu werden. Der Klärungsprozess soll in Kürze in die Verabschiedung einer neuen „Konzeption der Bundeswehr“ (Militärjargon: KdB) münden, aus der sich dann auch ein neues offizielles „Fähigkeitsprofil“ der Bundeswehr ergeben wird; dieses werde ebenfalls noch vor der Bundestagswahl vorliegen, erklärt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Die Neuausrichtung der Streitkräfte ist langfristig angelegt; sie soll bis Anfang 2032, maximal bis 2036 vollständig umgesetzt sein.
Die Ära westlicher Dominanz
Kern des Prozesses ist, wie Generalleutnant Bühler im März in einem Beitrag auf der Website des Deutschen Bundeswehrverbandes erläuterte, „die Abkehr von den Vorgaben der Neuausrichtung von 2011“.[3] Damals hatte Berlin beschlossen, wie Bühler schreibt, „die gesamte Bundeswehr auf Konfliktverhütung und Krisenbewältigung … zu trimmen“, faktisch also auf globale Interventionen zur Einflusssicherung auf allen Kontinenten. Dies entsprach der – sich 2011 allerdings bereits dem Ende zuneigenden – weltweiten Alleindominanz der westlichen Mächte, die es unwahrscheinlich erscheinen ließ, dass Operationen in Afrika oder Asien zu Gegenangriffen auf Deutschland über einzelne Terrorattacken hinaus führen könnten. Letzteres ändert sich jetzt – allerdings nicht wegen angeblicher einseitiger Aggressionspläne Russlands, wie sie üblicherweise zur Legitimation neuer Aufrüstung beschworen werden, sondern aufgrund tiefgreifender Kräfteverschiebungen in der Weltpolitik.
Die multipolare Ära
Zu den „langen Linien“ der Weltpolitik zählt, wie der einstige Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik Hans-Dieter Heumann (2011 bis 2015) unlängst in einem Vortrag an seiner ehemaligen Wirkungsstätte erläuterte, vor allem der Aufstieg Chinas. Möglicherweise gehört auch der partielle Wiederaufstieg Russlands dazu, der sich inzwischen abzuzeichnen beginnt (german-foreign-policy.com berichtete [4]). Bei der Clausewitz-Gesellschaft, einem der Bundeswehr eng verbundenen militärpolitischen Diskussionszirkel, war kürzlich summarisch von „geopolitischen Machtverschiebungen“ die Rede, die sich aus „Bestrebungen einzelner Staaten“ ergäben, „sich wirtschaftlich, aber auch militärisch neu zu positionieren“.[5] Mit den voraussichtlich langfristig wirksamen weltpolitischen Verschiebungen ist jetzt strukturell wieder die Möglichkeit gegeben, dass sich aus internationalen Einflusskämpfen militärische Auseinandersetzungen zwischen hochgerüsteten, zu Gegenschlägen fähigen Mächten entwickeln. Berlin, das sich um jeden Preis eine weltpolitische Führungsrolle sichern will und sich deshalb auf entsprechende Einflusskämpfe inklusive einer möglichen bewaffneten Eskalation vorbereitet, trifft nun Vorkehrungen für solche Gegenschläge auf eigenes Territorium: Im Zentrum der Neuausrichtung der Bundeswehr stehen, wie Generalleutnant Bühler konstatiert, die „Landes- und Bündnisverteidigung“ sowie die „Bereitschaft zur Abschreckung“. Freilich dürfe dies die Fähigkeit des deutschen Militärs, globale Interventionskriege zu führen, nicht beeinträchtigen.[6]
Eine neue Heeresstruktur
Zu den Anforderungen an die Streitkräfte, die sich daraus ergeben, gehört laut den „Vorläufigen konzeptionellen Vorgaben für das künftige Fähigkeitsprofil der Bundeswehr“ zunächst eine neue Heeresstruktur. Statt der gegenwärtigen sieben sollen in Zukunft acht bis zehn Heeresbrigaden in drei Divisionen bereitgehalten werden; sie sollen sowohl zur Landes- und Bündnisverteidigung als auch zu Interventionen auf anderen Kontinenten in der Lage sein. Weil dafür das bei der Bundeswehr vorhandene Personal trotz der im vergangenen Jahr angekündigten Aufstockung [7] nicht ausreicht, sollen von nun an verstärkt Reservisten herangezogen werden. Darüber hinaus soll die systematische Einbindung von Truppenteilen anderer europäischer Staaten Abhilfe schaffen. Bereits jetzt sind gut zwei Drittel der niederländischen Heeresverbände in deutsche Einheiten integriert; darüber hinaus ist unlängst die Unterstellung tschechischer und rumänischer Truppen unter deutsches Kommando beschlossen worden (german-foreign-policy.com berichtete [8]). „Die europäischen Nationen müssen beim Bereitstellen einsatzbereiter Fähigkeiten noch weiter zusammenwachsen“, wird Generalleutnant Bühler zitiert.[9] Mit der Neuausrichtung sind massive Aufrüstungsmaßnahmen verbunden. So heißt es etwa, der Bestand an Transportpanzern vom Typ „Boxer“ müsse von aktuell 330 (200 vorhanden, 130 bestellt) auf die dreifache, vielleicht sogar auf die fünffache Menge ausgeweitet werden. Der Preis für einen „Boxer“ wird zur Zeit mit rund fünf Millionen Euro taxiert.
Aufrüstung in allen Dimensionen
Hinzu kommen umfangreiche Waffenkäufe für Luftwaffe und Marine. Laut den „Vorläufigen konzeptionellen Vorgaben für das künftige Fähigkeitsprofil der Bundeswehr“ soll die Luftwaffe in Zukunft einen multinationalen Verband führen können, der pro Tag bis zu 350 Aufklärungs- und Kampfeinsätze durchführt. Gut drei Viertel davon müsse die Bundeswehr fliegen können, heißt es.[10] Zudem soll die Marine jederzeit 15 Kriegsschiffe gleichzeitig in parallele Einsätze entsenden können. Dazu müssen laut den „Vorläufigen konzeptionellen Vorgaben“ in den nächsten Jahren unter anderem vier Fregatten und sechs Tender durch neue Modelle ersetzt werden. Auch soll die Marine wieder in die Lage versetzt werden, eigenständig „Seekrieg aus der Luft“ zu führen; dazu müsste sie eine nennenswerte Anzahl an Jagdbombern zurückerhalten, die sie vor Jahren an die Luftwaffe abgeben musste. Nicht zuletzt ist eine umfassende Aufrüstung im Weltraum [11] sowie für den Cyberkrieg [12] vorgesehen. Beobachter bezweifeln, dass die 130 Milliarden Euro, die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bis 2024 in die Modernisierung der Bundeswehr zu investieren gedenkt, dafür ausreichen: Das deutsche Weltmachtstreben fordert seinen Tribut.

Read Full Post »


Ein mittlerweile freigegebenes CIA-Dokument von 1983 zeigt die wirklichen Gründe für die Destabilisierung von Syrien, und wie “die USA den Druck gegen Assad stark eskalieren sollten, indem sie verdeckt gleichzeitige militärische Bedrohungen gegen Syrien von drei angrenzenden Syrien feindlich gesinnten Staaten aus organisieren: Irak, Israel und die Türkei.

Am 11. April hat das saudische Regime sich wieder durch fortgesetzten Einsatz von Chemiewaffen gegen Zivilisten hervorgetan – mit Unterstützung der von den USA geführten Koalition. > (Achtung: unseren Artikel zitieren)  Im Kontext des Angriffes auf Syrien wurde ein jahrzehntealtes Komplott zum Sturz der syrischen Regierung durch Krieg unlängst enthüllt, nachdem WikiLeaks die Aufmerksamkeit auf ein freigegebenes CIA-Dokument aus dem Jahre 1983 gelenkt hat.

Während Saudi-Arabien eine lange Geschichte von Menschenrechtsverletzungen aufweist und die USA eine unerschütterliche Fähigkeit haben, vor den Gräueltaten der Saudis die Augen zu verschließen, scheint das Assad-Regime – obschon eine Verbindung zu jüngsten Chemiewaffenangriffen nicht bewiesen ist – das Ziel eines US-Militärangriffs zu sein.

Ein Tatort auf internationaler Verbrechensbene, der untersucht werden sollte – um die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen -, ist sehr schnell durch Tomahawk-Raketen zerstört worden. Was von dem Lager übrig geblieben war, das angeblich Chemikalien wie Sarin enthielt, wurde bei den vom US-Militär angezettelten Bränden und Explosionen völlig vernichtet. Dies macht eine schlüssige Untersuchung nahezu unmöglich.

Die CIA-Dokumente von 1983, verfasst vom ehemaligen CIA-Offizier Graham Fuller, betonen den anhaltenden Angriff gegen das Assad-Regime. In den 1970er Jahren, als der Vater des gegenwärtigen syrischen Präsidenten Bashir al-Assad das Amt innehielt, begann die CIA damit, plausible Möglichkeiten zu untersuchen, um die syrische Regierung zu stürzen. Die CIA skizzierte mögliche Verbündete – darunter Saddam Hussein und Iran -, um im Nahen Osten Spannungen wegen geopolitischer Pipelines zu schaffen.

Im zusammenfassenden Überblick des Berichts auf Seite 1 skizziert die CIA die Notwendigkeit, Krieg zu etablieren im “Interesse der USA” in der Region. Die Diskussion weist auf die Pipeline hin, die durch den Irak läuft, und wie Syrien eine Herausforderung für “die US-Interessen im Libanon und im Golf” darstellt. In der Zusammenfassung des Dokuments heißt es ganz offen:

“Die USA sollten erwägen, den Druck gegen Assad stark zu eskalieren, indem sie verdeckt gleichzeitige militärische Bedrohungen gegen Syrien von drei angrenzenden Syrien feindlich gesinnten Staaten aus organisieren: Irak, Israel und die Türkei.”

Die Argumentation hinter einem solchen “Arrangement” war nach den eigenen Worten der CIA das “alleinige Ziel der Öffnung der Pipeline.”

Von diesem Punkt aus fährt das Dokument damit fort, zu behandlen, wie man eine solche Tätigkeit anlegt, und die Vorteile den Konsequenzen und möglichen Reaktionen der Nationen, die am Konflikt teilnehmen sollten, gegenüberzustellen

“Saddam Hussein”, so heißt es in dem Dokument, “kämpft um sein Überleben. Es ist nur die irakische Furcht vor einem zermürbenden Wirtschaftskrieg, der den Irak dazu veranlaßt hat, die äußerst riskante Möglichkeit der Internationalisierung des Krieges im Golf in Betracht zu ziehen, was möglicherweise zu einem Ende der Schifffahrt dort führt.”

Die Freigabe des Dokuments mit dem Titel ‘Wirkliche Muskeln zeigen gegenüber Syrien‘ zeigt die Arroganz einer Abteilung, die sich nicht scheut, auch mit dem Teufel zusammenzugehen. Nach der fortgesetzten antisyrischen Propaganda über drei Jahrzehnte hinweg scheinen die USA endlich – zumindest – einen kleinen Teil der Schlacht gewonnen zu haben.

Nach der Rhetorik des Dokuments zwischen den Zeilen war ein Mittel, um die Region zu destabilisieren, Israel zu schützen, eine stark dastehende Nation (Syrien) zu stürzen, und dem Westen seine Gelüste nach fossilen Brennstoffen zu erfüllen:

“Syrien steht weiterhin zwei der wichtigsten US-Interessen im Nahen Osten im Wege.

  • Die syrische Weigerung, seine Truppen aus dem Libanon zurückzuziehen, stellt die israelische Besetzung im Süden sicher.
  • Die syrische Schließung der irakischen Pipeline war ein wichtiger Faktor, um den Irak finanziell auf die Knie zu bringen und ihn in eine gefährliche Internationalisierung des Krieges im Golf zu treiben.”

Das Dokument beschreibt, wie diplomatische Anstrengungen mit dem Assad-Regime sehr wenig ergeben haben. Und wie das Imperium der Vereinigten Staaten seine Geduld verlor.

Fuller legte dar, dass der praktischste Schritt vorwärts sei, Syrien als eine böse Nation darzustellen und Assad in die Ecke zu zwingen, indem man den Groll benachbarter Länder manipuliere:

“Israel würde gleichzeitig die Spannungen an Syriens Libanon-Front erhöhen, ohne tatsächlich einen Krieg zu beginnen. Die Türkei, die über die syrische Unterstützung für den armenischen Terrorismus verärgert war, sowie für die irakischen Kurden in den Grenzgebieten der Türkei und für die türkischen Terroristen, die aus Nord-Syrien heraus operierten, hatte zuvor bereits oftmals einseitige militärische Operationen gegen Terroristenlager im Norden Syriens in Erwägung gezogen. Nahezu alle arabischen Staaten würden Sympathie für den Irak aufbringen. Konfrontiert mit drei kriegführenden Fronten, würde Assad wahrscheinlich gezwungen sein, seine Politik der Schließung der Pipeline aufgeben.”

Nur wenige Monate nach dem Bericht von Fuller, am 23. Oktober 1983, verursachte ein Selbstmord-Lkw mit Sprengstoffen den Tod von 241 US-Militärbediensteten in einer Marine-Kaserne am Beirut-Flughafen im neutralen Libanon. Ein gleichzeitiger Angriff in einigen Kilometern Entfernung tötete 58 französische Soldaten, und zwei Wochen später tötete ein Angriff gegen das israelische Militärhauptquartier in Tyre 60 Menschen.

Im Jahr 2012 schrieb der Politikwissenschaftler Micah Zenko ‘When America Attacked Syria’ (‘Als Amerika Syrien angriff’). Er erinnert sich an die Explosionen als Vorläufer für öffentliche Beschuldigung Syriens. Zenko schrieb:

“Laut einer Pentagon-Kommission, welche den Angriff untersuchen sollte, “kam es einem kriegerischen Akt gleich, das Medium des Terrorismus zu verwenden”. Innerhalb von Wochen stellte die CIA fest, dass “die Bombenanschläge … auf Hauptquartiere der Vereinigten Staaten und Frankreichs von Shia-Radikalen verübt worden seien, die von Syrien und Iran bewaffnet, geschult und geleitet wurden.”

Ähnlich wurden in den vergangenen Wochen chemische Angriffe mit Syriens Assad in Verbindung gebracht – ohne jegliche Untersuchung, und lediglich auf “Glauben” basierend. Ein öffentlicher Aufschrei folgte sogleich dem Hype der Massenmedien, obschon Syrien und Russland heftig in Abrede stellten, dass der Angriff etwa von der syrischen Regierung autorisiert worden sei.

Für Assad wäre es nicht logisch, einen Chemiewaffeneinsatz anzuordnen, da es eine Art von Selbst-Sabotage für ihn wäre. Um eine “solch geringe” Zahl an Menschen zu töten wie bei dem Agriff ums Leben gekommen sind, hätte Assad nur Bodentruppen-Soldaten gebraucht.

Es drängt sich auch die Frage auf, weshalb Assad einen Chemiewaffen-Angriff ausführen würde, nachdem Trump angekündigt hatte, er werde Assad dann fallenlassen. Warum sollte er eine US-Intervention riskieren?

Wie der Bericht von 1983 zeigt, haben die Vereinigten Staaten es seit mehr als drei Jahrzehnten auf Syrien abgesehen. Im Jahr 2013 erklärte die UNO, dass es genügend Hinweise darauf gebe, dass die syrischen Rebellen (mit Unterstützung der USA) für den Chemiewaffen-Angriff verantwortlich seien. Der Beweis wurde nun in diesem Jahr zerstört, bevor eine Untersuchung durchgeführt wurde. Diese Politik setzt sich anscheinend unvermindert fort, und es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sich die aktuelle Situation von den früheren unterscheidet.

http://derwaechter.net/cia-ist-wild-entschlossen-syrien-wegen-ol-interessen-zu-zerstoren-freigegebenes-dokument-verrat-es

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Innenminister Thomas de Maizière will Ausweise nur noch mit aktivierter Funktion zur elektronischen Identifizierung ausgeben. Außerdem möchte er die biometrischen Merkmale von Ausweis und Pass in einem automatisierten Verfahren den Geheimdiensten freigeben. Das Gesetz soll noch diese Woche beschlossen werden, im Bundestag findet heute eine Anhörung dazu statt.

Der geplante eID-Zwang für den Personalausweis ist im schlimmsten Fall ein echtes Sicherheitsrisiko. Im besten ist er „lediglich“ ein unnötiger Eingriff in die Selbstbestimmung von Bürgerinnen und Bürgern. Public Domain Bundesrepublik Deutschland, Bundesministerium des Innern

Die Bundesregierung plant die zwangsweise Ausweitung der Nutzung des elektronischen Identitätsnachweises, der mit dem Chip im deutschen Personalausweis und im elektronischen Aufenthaltstitel eingeführt wurde. Außerdem soll laut dem Gesetzentwurf durch Änderungen des Passgesetzes und des Ausweisgesetzes künftig die automatisierte elektronische Übermittlung der digitalisierten Passbilder an sämtliche Geheimdienste erlaubt werden. Am Montag wird der Entwurf des „Gesetzes zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises“ [PDF] in einer Anhörung im Innenausschuss des Bundestages diskutiert.

Zwangsförderung für den Ladenhüter eID

Der elektronische Identitätsnachweis (eID) des Personalausweises genießt auch nach langjährigen Werbemaßnahmen kein großes Vertrauen bei den Ausweisbesitzern, das Interesse ist gering. Von den mehr als fünfzig Millionen Menschen, die seit 2010 einen neuen Ausweis oder Aufenthaltstitel beantragt haben, entschieden sich mehr als zwei Drittel gegen die Aktivierung der eID. Im Bereich der Verwaltung und auch im privatwirtschaftlichen Sektor haben sich kaum Anwendungen dafür etabliert. Nach derzeitigem Stand gibt es nur wenige Firmen, die eID-Berechtigungszertifikate beantragt haben.

Bei der Werbung für die eID wurde das notwendige Lesegerät leider vergessen. Der DVD-Einschubschacht ist dafür ungeeignet. Foto: Screenshot BSI [PDF, S. 44].

Es kommen aktuell überhaupt nur 220 Inhaber von Berechtigungszertifikaten zusammen, kommerzielle Unternehmen und staatliche Stellen schon zusammengerechnet. Nicht mal alle davon haben tatsächlich auch eine Anwendung für einen eID-Dienst gebaut. Die wenigen aktuell vorhandenen Anwendungsmöglichkeiten für die Online-Ausweisfunktion sind im Personalausweisportal des Innenministeriums zusammengetragen. Nach Anwendungen für die mobile Welt lohnt es sich allerdings gar nicht erst zu suchen.

In der Begründung des Gesetzentwurfes heißt es dazu lapidar:

Die Nutzung der eID-Funktion ist jedoch bislang nicht der Normalfall. (S. 16)

Die Antwort auf die Frage aber, warum die Menschen kein Interesse und Vertrauen entwickelt haben, liefert die Begründung nicht. Die Reaktion des Gesetzgebers ist daher denkbar simpel: Wenn sie nicht von selbst wollen, drücken wir den Bürgerinnen und Bürgern die eID eben zwangsweise aufs Auge.

Im schlimmsten Fall ein Sicherheitsrisiko

Der Chaos Computer Club hatte schon bei der Einführung des elektronischen Personalausweises auf Sicherheitsprobleme aufmerksam gemacht. Denn Sicherheitslücken bei der Benutzung des elektronischen Identitätsnachweises können entstehen, wenn die Besitzer keine der teureren Lesegeräte für die Kommunikation über das Internet kaufen, sondern auf die Billigvariante setzen. Denn dann können Relay-Angriffe nicht ausgeschlossen werden, mit denen beispielsweise die PIN-Nummer auszuspähen ist.

ausweis eID-nutzung
Bundesministerium des Innern: Ablauf Elektronischer Identitätsnachweis.

Der eID-Zwang ist im schlimmsten Fall also ein echtes Sicherheitsrisiko. Im besten ist er „lediglich“ ein unnötiger Eingriff in die Selbstbestimmung von Bürgerinnen und Bürgern.

Das System zur Nutzung der eID ist technisch komplex und ohne Vorwissen nur schwer bis in alle Details zu verstehen. Bundesinnenminister und Christdemokrat Thomas de Maizière will dennoch mit dem Gesetzentwurf den Ausweisbeantragenden und potentiellen Nutzern der eID nun die Entscheidung entziehen, über die Aktivierung der Funktion der elektronischen Identifizierung selbst zu bestimmen. Sie soll künftig dauerhaft aktiviert und auch nicht mehr ausschaltbar sein. Einzige Möglichkeit des Abschaltens ist dann die eigenhändige Deaktivierung des Chips.

Warum überhaupt per Gesetz eine Zwangsbeglückung aller Ausweisbesitzer mit der eID eingeführt wird, wo doch diverse Alternativen zur Online-Identifikation aus dem privatwirtschaftlichen Sektor bei Bedarf genutzt werden können und auch gängig sind, erklärt sich wohl nur so, dass nach all den Analysen und den Werbemaßnahmen niemand das teure System aus dem Jahr 2010 für gescheitert erklären wollte.

Eine Anhörung zum Thema findet heute vormittag im Bundestag statt und wird ab 10:30 Uhr live gestreamt. Die Große Koalition will das Gesetz bereits wenige Tage beschließen: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 1:30 Uhr.

Geheimdienst-Zugriff auf Biometrie und Meldedaten: Baustein für die vernetzte Videoüberwachung

Hinweis des Bundesministeriums des Innern für biometrische Passbilder. Künftig sollen die Geheimdienste die Fotos automatisiert abrufen dürfen.

In dem Gesetzentwurf verstecken sich darüber hinaus noch einige nicht unmittelbar mit der eID in Zusammenhang stehende Änderungen: So sollen sämtliche Geheimdienste ab dem Jahr 2021 im automatisierten Verfahren auf die Daten in den Meldeämtern zugreifen können. Dazu gehören auch die biometrischen Passbilder.

Auch heute können Polizeien und andere Behörden Informationen aus den Melderegistern abrufen. Neu ist jedoch die Möglichkeit, dass die Geheimdienste das nach eigenem Gutdünken automatisiert dürfen sollen. Denn der jetzt geplante automatisierte Abruf wird ohne eine Protokollierung bei den Meldeämtern erfolgen. Die Kontrolle darüber, welche Geheimdienste in welcher Anzahl davon Gebrauch machen, wird dadurch erschwert.

Da die Nutzung der Biometrie von de Maizière ohnehin forciert wird, besteht die Gefahr, dass durch den vermehrten Abruf und die Auswertung der Lichtbilder und den Abgleich mit Gesichtserkennungssystemen künftig das eigene Gesicht zum digitalen Identifizierungsmerkmal im normalen öffentlichen Raum wird. Der automatisierte Abgleich von Gesichtsbildern, wie er aktuell im Berliner Bahnhof Südkreuz erprobt wird, ist keine technische Spielerei mehr, sondern wird zu einer praktisch nutzbaren Option. Das Gesetz ist damit ein wichtiger Baustein beim Aufbau eines Systems vernetzter Verhaltensscanner, mit denen Menschen im öffentlichen Raum automatisiert erkannt und identifiziert werden sollen.

Hinzu tritt die Änderung des EU-Grenzkodexes und damit die kürzlich eingeführte Erfassung aller Pässe, inklusive der biometrischen Merkmale, bei jeder Ein- und Ausreise aus dem Schengenraum. Auch ein Abgleich mit zentralen Datenbanken ist dabei vorgesehen.

In Deutschland ist zwar eine zentrale biometrische Datenbank nach dem alten und auch nach dem geplanten neuen Personalausweisgesetz explizit ausgeschlossen (in Paragraph 26, Satz 4):

Eine bundesweite Datenbank der biometrischen Merkmale wird nicht errichtet.

Was die Geheimdienste mit ihren neuen automatisierten Möglichkeiten vorhaben, weiß man nicht. Das könnte in ein paar Jahren aber dann wieder ein Untersuchungsausschuss klären.

https://netzpolitik.org/2017/im-gesetz-zum-elektronischen-personalausweis-versteckt-sich-ein-automatisierter-abruf-fuer-geheimdienste/

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »

Older Posts »