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Facebookpost von Marion Prediger (Sceenshot); Hintergrund: Screenshot Kreisverkehrswacht Mindelheim

Mindelheim – Das CSU-Mitglied und Geschäftsführerin der Kreisverkehrswacht Mindelheim ist überzeugt, dass die AfD daran schuld ist, dass Europa aus den Fugen gerät. Und deshalb wünscht sie allen Familienmitgliedern und Freunden der AfD nach dem Terroranschlag in Barcelona auf Facebook den Tod. 

Die AfD ist schuld. Zum Beispiel schuld daran, dass Europa aus den Fugen gerät. Und deshalb wünscht Marion Prediger, Geschäftsführerin der Kreisverkehrswacht im bayerischen Mindelheim, den Familienmitgliedern und Freunden der AfD den Tod. Zumindest aber sollten aus dieser Personengruppe beim nächsten Terroranschlag Verletzte dabei sein. „Dann kapiert ihr vielleicht mal, was ihr da macht“, so die Ansage der Geschäftsführerin der zur Deutschen Verkehrswacht e.V. (DVW) gehörenden Mindelheimer Kreisverkehrswacht, die als gemeinnützig anerkannter Verein Verkehrserziehung und Verkehrsaufklärung auch an staatlichen Schulen übernimmt.

Facebookpost von Marin Prediger (Sceenshot) Prediger, die als Beisitzerin im Vorstand der Mindelheimer CSU tätig ist und laut Impressum die Lern-Oase in Mindelheim betreibt, wünscht der verhassten Partei neben der letalen Sippenhaftung für deren Anhänger und Familien zudem mindestens noch Pest und Cholera an den Hals.

„Ein Fluch nicht strafbar“

Auf ihre hasserfüllte Wunschwelt und ihr gestörtes Verhältnis zur Demokratie angesprochen – JouWatch beleuchtete Frauen wie Prediger unter der Fragestellung: Frau & Politik: Korrelation oder Kausalität? – entgegnet Prediger auf Facebook, dass die nichts gegen die SPD oder die Grünen habe, die AfD jedoch keine Partei sei und diese deshalb das Wort „Demokratie“ nicht in den Mund nehmen solle. Dem Hinweis, das ihr Post beim Zensurstadel von Heiko Maas gemeldet werden könnte, entgegnet die Kreisverkehrswacht-Geschäftsführerin, dass „ein Fluch nicht strafbar sei“.

Wohl nun doch von ihrer „Courage“ überfordert, ist das Facebookprofil samt der tödichen „Flüche“ mittlerweile auf privat gestellt. Wie die Kreisverkehrswacht Mindelheim zu ihrem „Todesengel“ steht, konnte bis zur Veröffentlichung des Artikels nicht in Erfahrung gebracht werden. (BS)

Facebookpost von Marin Prediger (Sceenshot von Zukunftskinder)

http://www.journalistenwatch.com/2017/08/18/geschaeftsfuehrerin-der-kreisverkehrswacht-mindelheim-wuenscht-familienmitgliedern-und-freunden-der-afd-den-tod/

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Der Honigmann

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Grabsten EU

Die Weltveränderungsereignisse Trump-Wahl und Brexit-Abstimmung gaben der EU, die von Anfang an keine Überlebenschance hatte, sozusagen den Todesstoß. Was wir täglich hören, dass nach dem Brexit die übrigen EU-Mitgliedsstaaten enger zusammenrücken und erst recht für den Erhalt des Blocks Opfer bringen würden, ist nichts weiter als der hilflose Versuch des Gesundbetens der BRD-Bande, die sich mit diesem menschenfeindlichen Gebilde ihr politisches Überleben erhofft, vielleicht sogar ihr physisches.

Natürlich erfolgte die Gründung der EU auf Anweisung der globaljüdischen Weltfinanzmacht, nämlich von Rothschild aus der City of London. Es war Rothschilds Britannien, das 1950 Amerika drängte, eine Art Europa-Staat mit eigenem Parlament zu schaffen – was tatsächlich gelungen war. [1] Dass dieser Juden-Zyklus aber jetzt zu Ende geht, lässt sich daran ablesen, dass nicht nur die Geburt der EU von Britannien ausging, sondern auch ihr Tod – nämlich nach 66 Jahren durch den Brexit. Und das Ende der EU dürfte kaum von Rothschild ausgegangen sein, denn das EU-Ende kann der Beginn vom Ende nicht nur dieser jüdischen Finanzdynastie, sondern das der jüdischen Macht auf unserem Globus einläuten.

Die Idee hinter dem Projekt Europa-Staat (bekannt als EU) stand der Plan, einen ganzen Kontinent künstlich zu verschulden, um ihn auf einmal ausrauben zu können, ohne den steinigen Weg über die Einzelstaaten mit manchmal unüberwindbaren Hindernissen gehen zu müssen. Vor allem aber musste das staatliche Notenbanksystem Frankreichs fallen, das bis 1973 noch unabhängig, also staatlich war.

Zur Erinnerung: Der französische Präsident Charles de Gaulle hielt dem jüdischen Weltherrschaftsdruck sehr lange stand. Es war schon gewaltig, dass er sich 1967 aus der militärischen Kommandostruktur der Nato zurückzog. Doch seine große Leistung war es, die Rothschildisierung der Französischen Notenbank verhindert zu haben. Doch nach dem Ende seiner Amtszeit als Präsident, setzte sein Nachfolger, Georges Pompidou, das sogenannte „Gesetz Rothschild“ durch, das der Banque de France fortan verbot, das eigene, selbst hergestellte Geld dem eigenen Staat zu leihen, so wie es überall im westlichen System des Rothschild’schen pravitisierten Notenbanksystems der Fall ist. Der neue Präsident Frankreichs, Emmanuel Macron, kommt, wie alle anderen mächtigen französischen Politiker, ebenfalls aus der Rothschild-Schmiede. Nur in einer Partei hat Rothschild bis heute keinen Zutritt erhalten: „Ehemalige Rothschild-Bankiers sitzen in etlichen Reihen der französischen Politik, nur nicht beim Front National.“ [2]

Anschauungsunterricht Notenbank-Privatisierung Frankreichs

Nur wenigen unserer Zeitgenossen ist bekannt, dass Frankreichs Notenbank noch bis 1973 staatlich war und das hergestellte Geld an den Staat für staatliche Aufgaben druckte, so wie es unter Adolf Hitler gewesen ist, der damit ein sterbendes Volk wieder zu Wohlstand und Glück führte. [3] Den deutschen Wohlstand verhinderte das jüdische Weltsystem mit dem 2. Weltkrieg, den französichen Wohlstand verhinderten sie mit dem Ausscheiden von Charles de Gaulle als Präsident. Denn nach ihm fiel auch Frankreich. Außer Frankreich kontrollierte die Rothschild-Weltmacht bis dahin schon so gut wie alle Zentralbanken der westlichen Welt, wo der Staat das Geld über seine Notenbank wohl selbst herstellt, es aber nicht mehr für Staatszwecke verwenden darf, sondern es über die nun von Rothschild kontrollierte Zentralbank den „Märkten“ geben muss, von denen der Staat dann sein eigenes Geld wieder teuer zurückleihen muss (heute sogar mit Billionenaufschlägen in Form von CDS-Wetten). In den USA und in England stellen Rotschilds private Notenbanken (FED und Bank of England) das Geld sogar selbst her, das der Staat gegen Zinsen leihen muss.

Unter Präsident George Pompidou, der sich damals ebenfalls als Direktor der Pariser Rothschildbank zum Präsidenten hochgedient hatte, wurde also auch in Frankreich das privatisierte Notenbanksystem Rothschilds eingeführt, und zwar mit Hilfe der sogenannten Nationalbank-Reform. Am 3. Januar 1973 wurde das Gesetz Nur 73/7 mit dem Spitznamen „Rothschild-Gesetz“ abgesegnet. Artikel 25 sagt wörtlich: „Der Staat kann keine zinsfreien Kredite mehr von der Bank von Frankreich erhalten“. Von da an musste sich auch Frankreich bei Rothschilds „Märkten“ verschulden, mit folgendem Ergebnis:

Ende 1979 betrug die französische Staatsverschuldung (umgerechnet) 239 Milliarden Euro.

Ende 2008 lag die Staatsverschuldung schon bei 1,327 Billionen Euro.

Seit dem „Rothschild-Gesetz“ haben sich Frankreichs Schulden nur bis 2008 also um 1,088 Billionen Euro bzw. um 455 Prozent erhöht und die Franzosen mussten in dieser Zeit 1,306 Billionen Euro an Tributzinsen leisten.
Ohne das „Rothschild-Gesetz“, also ohne die Zinszahlungen an Rothschilds Finanzmärkte, wären 2008 lediglich 21 Milliarden Schulden aufgelaufen. Die Quelle stammt aus dem Jahr 2008 [4].

Da in diesem Nachweis der Tributzahlungen an Rothschild nur die Zeit bis 2008 erfasst ist, kann man für die Zeit von 2008 bis heute noch einmal viele Milliarden an Tributzinsen hinzurechnen.

Rothschilds Frankreich-Präsident Emmanuel Macron arbeitete von 2008 bis 2012 bei der Pariser Rothschild-Bank als Teilhaber, bevor er Berater und Wirtschaftsminister von Präsident Hollande wurde. Macron wurde von Rothschild als sogenannter „Unabhängiger“ mit viel Geld und mit der jüdischen Medienmacht gegen Marine Le Pen ins Rennen geschickt, weil Rothschilds Sozialisten keine Chance mehr bei den enttäuschten Volksmassen eingeräumt wurde.

Mit der Verwirklichung der Euro-EU, d.h., mit der erfolgreichen Errichtung des „Europa-Staats“, den Rothschild schon 1950 in Auftrag gegeben hatte, hoben überall die Staatsschulden ab wie eine Titanrakete, die in den Weltraum geschossen wird.

Wenn man weiß, dass beispielsweise Spanien allein im Monat März 2017 einen „Schuldenzuwachs“ von 11,16 Milliarden Euro im Vergleich zum Vormonat zu verzeichnen hat [5], obwohl die Wirtschaft blüht, dann wissen Kenner, dass es sich um CDS-Wetten handelt, die bedient werden müssen, und nicht um die Rückzahlung von wirklich aufgenommenen Krediten.

Spanien hat es mittlerweile geschafft, einen „Schuldenberg“ von 1,129 Billionen Euro angehäuft zu haben. 2007, also ein Jahr vor der sogenannten Finanzkrise, waren es lediglich 390 Milliarden Euro. Spaniens Schulden haben sich also in 10 Jahren um 400 Prozent erhöht. 1980 hatte Spanien umgerechnet 16 Milliarden Euro Schulden. Heute, mit EU und Euro, sind es also knapp 1000 Mal mehr.

Der 2. Weltkrieg wurde gegen Adolf Hitler und sein befreites Volk allein deshalb geführt, weil er den globalistischen Juden die Tributgefolgschaft verweigerte, indem er die Reichsbank wieder verstaatlichte (die nach dem 1. Weltkrieg der FED und der Bank of England, also Rothschild, gehörte). Mit dem Ausstieg aus dem Rothschild’schen Tributsystem schaffte Adolf Hitler für sein Volk unvergleichlichen Wohlstand durch Warentausch. Hätte der größte Vernichtungskrieg der Menschheitsgeschichte, inszeniert von den Globaljuden zur Sicherung des Rothschildeschen privatisierten Notenbanksystems, gegen ihren Widersacher und sein Volk nicht stattgefunden, würde die Menschheit heute weitgehend völkisch-harmonisch in beispiellosem Wohlstand und Frieden leben.

Die von langer Hand geplante Welt-Finanzkrise

FED der Tod

Kennt man diese Hintergründe, weiß man, dass die EU ein jüdischen Unternehmen ist, was übrigens überdeutlich mit der offiziellen EU-Flagge mit den 12 Sternen (die 12 Stämme Israel symbolisierend) zum Ausdruck gebracht wird. [6]

Allerdings waren die BRD-Vasallen an diesem Gebilde nicht weniger interessiert als die Finanzjuden. Schließlich sind sie alle in der Holocaust-Lüge gefangen, die überall in Europa nach BRD-Verfolgungsstandard durchgesetzt werden sollte, was nur über eine zusammengewachsene, von der BRD dominierte EU machbar war. Selbstverständlich sollte mit diesem Projekt auch die Kriegs- und Vernichtungsgefahr für die BRD abgewendet werden, denn ihre Lügen gegen das eigene Volk erzeugen nicht nur überall Hass gegen die Deutschen, sondern sie bieten für eine endgültige Auslöschung dieser „Wahnsinnsdeutschen“ auch irgendwann eine glänzende Rechtfertigung. Ein Volk, das ein anderes Volk planmäßig ausrottet und sich dessen auch noch ständig selbst mit großem Stolz beschuldigt, wie es die BRD-Geisteskranken tun, hat im Hinterkopf bei den Normalmenschen dieser Welt kaum eine Existenzberechtigung.

Und so trafen sich die gewaltigsten Interessensgemeinschaften seit dem Zusammenbruch Hitler-Deutschlands zum gemeinsamen Handeln. Für die Juden bedeutete das bis dahin unvorstellbaren Wiedergutmachungs-Tribut, der später nur noch mit dem Instrument „Rettungsprogramme“ für die EU und den Euro gesteigert wurde, indem, wie schon gesagt, ein ganzer Kontinent auf einmal ausgeraubt werden konnte. Für die Geisteskranken der BRD verband sich damit die Hoffnung militärisch ungeschoren zu bleiben.

Das Weltgeldsystem der Finanzjuden wusste allerdings von Anfang an, dass diese Euro-EU keinen Bestand haben würde, weshalb das Ziel darin bestand, den Kontinent so lange wie möglich auszuschlachten, bis die „Kuh leergemolken ist“. [7] Die südlichen Mitgliedsländer traten ohnehin nur deshalb bei, weil sie plötzlich von der BRD über Brüssel mit Milliarden geflutet wurden. Die „Südstaaten“ konnten regelrecht im BRD-Geld baden: Portugal, Spanien, Italien, Griechenland. Jeder Bereich der eigenen Schuldenaufnahme wurde in der letzten Konsequenz von der EU, sprich von der BRD, garantiert.

Doch dann kam 2008 die sogenannte Finanzkrise, die vom Finanzjudentum mit seinem Weltmacht-Instrument FED von langer Hand vorbereitet worden war. [8] Die gewaltige Blase der Finanzwetten platzte und Einschnitte in das fröhliche Geldausgeben wurden auch für die „Südstaaten“ unvermeidlich, was die Stimmung für die EU einzutrüben begann. Was folgte, waren die sogenannten „Rettungsaktionen“ für Banken und Staaten, die zwar allesamt von der BRD garantiert werden, die aber harte Einschnitte in das Leben in den zur „Rettung“ ausgelieferten Ländern nach sich ziehen.

Von da verschärfte sich auch die Stimmung in Britannien zugunsten eines Totalaustritts aus diesem Freiheitsberaubungsinstrument der BRD, was 2016 für die BRD-Bande mit dem Brexit zur eigenen Katastrophe führte. Gesteigert konnte diese für die Menschenfeinde der BRD eingetretene Katharsis nur noch durch die Wahl von Donald Trump, der nicht nur die EU als solches bekämpft, sondern das Globalismus-Unternehmen in Gänze.

Merkel verabreicht der EU die Giftpille und geht selbst daran kaputt

Seither spitzt sich die existentielle Lage der Merkel-EU dramatisch zu. Konnte bereits der Brexit das Trauma erzeugen, dass es Staaten gibt, die dieser von der BRD als Himmel des Universums gepriesenen EU gar nicht mehr angehören wollen, gleich einem vor Frauen angebender Galan, der gerade deshalb verachtet und links liegengelassen wird. Die heutige EU-Situation erinnert immer mehr an den unsympathischen Freibierspender in der Kneipe, den man rauswirft, sobald ihm das Geld für weitere Runden ausgeht.

Die letzte Giftpille verabreichte Merkel ihrer EU persönlich, als sie 2015 Millionen und Abermillionen von grausigen Menschenmassen im Auftrag der Vernichtungsjuden mit ihren Paneuropa-Vasallen sowie den Logen in die BRD, somit in die EU lockte. Millionen und Millionen, die von Merkel als sogenannte „Flüchtlinge“ anerkannt werden, können fortan zur Steigerung ihrer verbrecherischen Geschäftstätigkeit, vor allem zum Aufbau ihrer Kriegsstrukturen gegen die authentischen europäischen Völker, ungehindert von einem EU-Land ins andere reisen. Diese grausige, von Merkel produzierte Vernichtungspolitik, war letztlich der Treibsatz, der beide Raketen, die Brexit- und die Trump-Rakete, machtvoll abheben ließ.

Dieser offen von Merkel präsentierte Plan zur migrantiven Vernichtung Europas bedeutet das Ende ihrer Terror-EU, die in der Endphase nur noch Angst und Schrecken bei den Menschen in Europa auslöst, weil sie eine „Europäische Lösung des Flüchtlingsproblems“ verlangt. Merkel fordert den Opfergang der anderen für ein von ihr allein begangenes Verbrechen, das selbst bei in den breiten Bürgerschichten als existenzbedrohend wahrgenommen wird.

Von da an lief in der der EU alles auseinander, überall taten sich Brüche auf. Merkel versprach 2015, dass die Flutmassen auf alle EU-Mitgliedsländer verteilt würden, muss heute allerdings bilanzieren, dass mindestens die Hälfte der EU-Länder nicht gar nicht mitmachen, die anderen tun so, als machten sie ein wenig mit. Sie beschließen alles Mögliche auf den sich inflationär häufenden EU-Gipfeln, aber ohne Konsequenz, bzw. die anderen halten sich einfach nicht an das Beschlossene. Merkel, der grausige Engel aus der Hölle, steht plötzlich allein da. Merkel ist allein am Tor zu ihrem Ende und ihres Vernichtungsprojekts angekommen, wahrscheinlich steht sie an der Schwelle zu ihrem machtpolitischen Ende und wird die ganze Legislaturperiode nach ihrer Wahl im September nicht mehr durchhalten. Die Süddeutsche stellte eine Apathie bei den Verantwortlichen fest, als wolle niemand mehr in dieser Zeit auf der Brücker der BRT-Titanc stehen. Mit dem Schlusssatz im Beitrag deutet die SZ an, dass Merkels Regierung die kommenden Stürme der Weltveränderung nicht vier Jahre lang überstehen wird. Der Satz lautet: „Der wahre Wahlkampf beginnt diesmal erst dann, wenn er eigentlich geendet hat. Nach der Bundestagswahl beginnt der Kampf um die Zeit nach Merkel …“ (SZ, 8. Aug. 2017) .

Stacheldrahtkönigin

Orbans Widerstand wurde immer mächtiger. Er zog Grenzzäune hoch, wie zu Zeiten des Kalten Krieges, undurchdringlicher wie seinerzeit Merkels DDR-Todesschussgrenze zur BRD. Somit wurde Merkel mit ihrer Flutpolitik zur neuen Stacheldrahtkönigin Europas.

Diese Einschätzung wird von dem am Londoner King’s College lehrenden Professor Anand Menon bestätigt, der die EU im Chaos versinken sieh: „Professor Anand Menon vom King’s College sagt die Rückkehr des Chaos in der EU voraus, ungeachtet der Versuche von Angela Merkel und Emmanuel Macron, das Projekt mit neuem Leben zu erfüllen. Das sogenannte Näher-Zusammenrücken der EU seit der Wahl in Frankreich hält Professor Menon für Mist. Er sagte: ‚Die Deutsch-Französische-Partnerschaft besteht aus nichts, als Worten der Hoffnung, hat aber aktuell gar nichts geändert. Die fundamentalen Problem der EU, Euro-Krise, Migrations-Krise bzw. die Widerstände aus Polen und Ungarn sind da und kommen mächtig zurück. Das Auseinandertreiben der EU wird jeden Tag sichtbarer‘.“ [9]

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban war der erste, der Merkel furchtlos entgegentrat und die Flüchtlingsverteilungsbeschlüsse öffentlich ablehnte, was Merkels Nimbus stark beschädigte. Mit jeder neuen Forderung Merkels, die grauenhaften parasitären Flutmassen müssten verteilt werden, wurde Orbans Widerstand mächtiger. Er zog Grenzzäune hoch, wie zu Zeiten des Kalten Krieges, undurchdringlicher wie seinerzeit Merkels DDR-Todesschussgrenze zur BRD. Das ganze Konzept von einer offenen EU ging damit baden, während der Widerstand im Osten durch die Visegrad-Staaten (Ungarn, Slowakei, Tschechien und Polen) immer offener ausgetragen wurde.

Heute sind es die Brennpunkte Visegrad-Staaten, vor allem Polen und Ungarn, sowie die assoziierte Türkei, die Merkels EU-Untergang beschleunigen. Die Türkei ist zwar kein EU-Mitglied, aber sie fungiert als militärische Nato-Bastion am brodelnden Südost-Rand des Bündnisses, was einer unverzichtbaren Stütze der EU-Interessen gleichkommt. Doch diese Nato-Stütze existiert heute nur noch auf dem Papier.

Widerstandsnest: Visegrad-Staaten

Zudem bedroht China mit seinem Seidenstraßen-Projekt und Russland mit seiner Eurasischen Freihandelszone den ehemaligen Machtbereich des Westens, nämlich den Kern der Merkel-EU.

Nachdem sich vor allem Polen und Ungarn lautstark weigern, Merkels Parasiten aufzunehmen, wollte sie ein Zeichen setzen, um vor aller Welt zu demonstrieren, dass sie noch Macht in der EU hätte. Sie initiierte gegen beide Länder sogenannte „EU-Vertragsverletzungsverfahren“. Gegen Ungarn, weil Viktor Orban mit einem neuen Gesetz die NGOs von George Soros de facto verbieten lässt und gegen Polen, weil die polnische Regierung die Richterseilschaften, die zu Merkel und Soros gehören, mit einem neuen Justizgesetz zerschlagen will.

Aber Merkel hat kaum Mittel, ihren Drohungen Konsequenzen folgen zu lassen. Will sie weitere EU-Austritte riskieren? In diesem Fall dürfte sie die Folgen schon heute voraussehen: Die über der BRD zusammenkrachende der EU, was die BRD-Deutschen in eine schlimmere Notlage stürzen würde, wie sie am Ende des 2. Weltkriegs herrschte.

Zudem sind diese EU-Verfahren gegen Mitglieder nur Symbolik, denn um mit einer Strafmaßnahme gegen diese Länder einen sogenannten Stimmrechtsentzug zu erwirken, müssten alle anderen dafür stimmen. Das ist hier nicht der Fall, denn Polen und Ungarn stehen zusammen und stimmen immer gegen Merkels Maßnahmen, für den einen, oder anderen. Viktor Orban in einem Interview: „Ich möchte ganz klar sagen, dass Ungarn selbstverständlich seinen eigenen nationalen Interessen folgen wird, denn in Verfolgung unserer eigenen nationalen Interessen, unserer europäischen Interessen und wegen Ungarns Freundschaft mit Polen, machen wir hiermit unmissverständlich klar, dass jede inquisitorische Kampagne gegen Polen niemals erfolgreich sein wird, denn Ungarn wird jede legale Möglichkeit in der EU nutzen, seine Solidarität mit Polen unter Beweis zu stellen.“ [10]

Auch wurden bereits vom slowakischen Regierungschef Robert Fico und seinem Innenminister Robert Kalinak, sozusagen im Namen der Visegrad-Staaten, angekündigt, dass die von Merkel beim Europäischen Gerichtshof angestrengten Verfahren im Fall einer Entscheidung gegen die nationalen Interessen der Visegrad-Staaten, nicht erkannt würden. „Regierungschef Robert Fico sagte: ‚Die Slowakei wird verpflichtende Quoten niemals akzeptieren‘. Und sein Innenminister fügte hinzu: ‚Die Slowakei war immer und wird immer gegen Quoten sein. Man soll nicht das Wasser aufteilen, wenn es durch das Dach tropft, sondern das Dach reparieren‘, so Robert Kalinak.“ [11]

Polens Krieg gegen die EU könnte den Weg nach Russland freimachen

Am 25. Juli 2017 entlarvte sich Polens Präsident Andrzej Duda, ein Ziehkind von Jaroslaw Kaczynski, dem starken Mann von der Regierungspartei PiS im polnischen Parlament, als Merkel-Agent, als er sein Veto gegen zentrale Teile jener „Justizreform“ eingelegt hat, mit der sich Polen von der Bevormundung durch die Logen und die EU befreien will. Natürlich wird der Verräter Duda die Reform zur Befreiung von der EU-Gängelung nicht aufhalten können, aber die Konsequenzen für Duda dürfte er selbst noch nicht absehen. Den Angriff auf den Verräter-Präsidenten führt Justizminister Zbigniew Ziobro. Ziobro nennt sich Kaczynskis „Sheriff“ und hat in mehreren Interviews die Schlacht gegen Duda eröffnet.

Noch erfreulicher ist die Tatsache, dass durch das entstandene, formale Patt zwischen Parlamentsmehrheit und dem in Polen für die EU agierenden Präsidenten, ein Kampf um die nationale Souveränität ausgefochten wird. Zunächst kann Kaczynskis Parlamentsmehrheit gegen das Veto des Verräters wohl keine Gesetze durchbringen, aber der Verräter kann auch keine seiner Pro-EU-Initiativen ohne Parlamentsmehrheit in Kraft treten lassen. Im Kampf der Argumente wird mittlerweile die neue Weltrichtung nach Jahrzehnten des links-kommunistisch-dekadenten Terrors gegen die Menschheit – im Auftrag des internationalen Finanzjudentums – deutlich sichtbar. Heute setzt sich die politische Kraft durch, die die rechts-nationale Wählerschaft anspricht. Den Kampf in Polen, zwischen Parlament und Präsident, zwischen Nationalstaat und EU-Konglomerat, wird die Seite gewinnen, die die „rechts-nationale Wählerschaft“ gewinnt, wie die FAZ zerknirscht eingestehen musste, da Liberalismus, Linksdekadenz und EU-Sumpf keine Chance mehr hätten. FAZ: „Gewinnen wird der, welcher den anderen bei der rechten Wählerschaft so erfolgreich diskreditiert, dass der Unterlegene bei der nächsten Wahl allein keine Chance mehr hat.“ [12]

In Polen vernimmt man dazu gerne Stimmen, wie die des bekannten englischen Kolumnisten Chris Roycraft-Davis, der recht offen die neue Weltrichtung propagiert. In einer seiner überall gelesenen Kolumnen sprach er das aus, was die nationaldenkenden Polen in ihrem Kampf für die Rückgewinnung ihres Landes befeuert und der polnischen Nationalpolitik den Rücken gegen die EU stärkt. Roycroft-Davis: „Es ist Zeit aufzuhören, politisch korrekt zu sein und die Wahrheit zu sagen. So lange Moslems akzeptieren, dass jene, die im Namen Allahs töten, in apartheidähnlichen Gemeinden leben und in ihren Moscheen für die Scharia beten, die dort bereits Gesetz ist, ist es für die Politische-Korrektheit immer einfachste Weg, andere verantwortlich zu machen. Heute hat das schändliche Klima der politischen Korrektheit dazu geführt, dass die Guten ihren Mund halten müssen, währen die Menschenrechtslobby wüten kann. Die Politische Korrektheit muss beendet werden, jetzt. Der Preis für die Lügen wird nämlich mit dem Blut von Unschuldigen bezahlt. Wir wollen unser Land zurückhaben, auch wenn das die Gefühle anderer verletzen sollte.“ [13]

Auf dem Marsch in die Neue Nationale Weltordnung haben sich sogar Polen und Ungarn „im Gleichschritt“ zusammengefunden, was noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Die Angriffe zur Entlarvung des Verräters Duda waren nur die ersten Fanfarenstöße in dieser lauter werdenden Schlacht. Justizminister Ziobro wurde mit der Äußerung zitiert: „Das Veto des Präsidenten ist eine Sprengladung unter der Justizreform der PiS, mit der die vorgebliche linke Revolution der Regenbogenmilieus die große Schlacht gewinnen will. Es geht nicht an, dem Druck der Menge zu weichen, Mannhaftigkeit ist gefragt, genau wie in Ungarn, wo sich Ministerpräsident Viktor Orban auch nicht um Demonstrationen und europäische Nörgeleien geschert hat.“ [14]

Die sich abzeichnende Weltrevolution zur Rückkehr zur Schöpfungsordnung, um der Menschheit das Überleben auf der Erde in Nationalstaaten zu garantieren, ruhend auf dem Fundament ethnisch zusammengehörigen Menschen, zeigt sich in Polens beginnender Neuorientierung hin zum ehemaligen Erz- und Todfeind Russland.

Verteidigunsminister Macierewicz

Wer hätte sich noch vor ein paar Jahren vorstellen können, dass aus dem Umfeld eines polnischen Verteidigungsministers zahlreiche Verbindungen nach Russland geknüpft würden? Der derzeitige Verteidigungsminister Antoni Macierewicz war Führer des Widerstands gegen die kommunistische Diktatur und gilt als ein vom Leid gehärteter Mann. Sein Vater wurde vom kommunistischen Geheimdienst gehetzt und wurde vermutlich umgebracht. Macierewicz selbst war Dutzende Male in Haft, und jüngere Oppositionelle sehen in ihm ihren „Guru“. Dieser erbitterte Kommunistenfeind war fasziniert von militanten Revolutionären wie Che Guevara und den peruanischen Tupamaros, was zeigt, dass diese Leute nur das Etikett „Kommunist“ benutzten, weil sie mit „Nationalist“ nirgends Unterstützung gewonnen hätten. Fidel Castro war ein glühender Nationalist, der sich damals unter den Schutz der kommunistischen Sowjetunion begeben musste, weil seine Insel sonst wieder von USrael eingenommen und erneut zum amerikanischen Groß-Bordell ausgebaut worden wäre.

Worte und Begriffe können die in den Menschen wirkende nationale Kraft nicht bändigen, das wird immer deutlicher mit Blick auf die EU sichtbar, denn gewichtige Weltpolitiker sehen dieses Gebilde mittlerweile als Feind der Menschheit an. Zu dieser neuen Anti-EU-Elite gehört auch Antoni Macierewicz, obwohl er Verteidigungsminister eines Nato-Landes ist. Genau das macht die Lage so revolutionär, dass er feine Fäden nach Russland spinnt. Es wird bereits hinter vorgehaltener Hand im Westen gemunkelt, wenn auch kaum öffentlich, dass polnischen Führungsleute mittlerweile gewichtige Gründe für eine Neuausrichtung hin zu Russland sähen: „Polnische Nationalkatholiken sehen Russland zwar einerseits als Feind an. Andererseits aber stehen sie Putins Weltbild nahe. Dessen illiberales Konzept von Familie, Patriotismus und Autorität ist ihnen vertraut. Für Macierewicz kann es Sinn haben, diese Strömung im nationalkonservativen Lager an sich zu binden. Noch wichtiger aber könnte sein, dass der Verteidigungsminister lange ein Gegner der EU war. Er kämpfte viele Jahre gegen den Eintritt Polens in die Union, und noch 2011 hat er gesagt, das Ende der sowjetischen Besatzung habe Polen lediglich eine neue Fremdherrschaft gebracht – die der ’neosozialistischen EU‘. Wer aber Polen von der EU lösen wollte, müsste mit Russland ein Gegengewicht ins Spiel bringen.“ [15]

Einige wichtige Leute aus Macierewicz‘ Umgebung gehören zur moskauorientierten Partei „Zmiana“ oder zum mit ihr verbundenen „Europäischen Zentrum für geopolitische Analysen“ (ECAG). Der Zmiana-Vorsitzende Mateusz Piskorski unterhielt mit anderen Beziehungen zu den prorussischen Separatisten in der Ukraine. Interessant ist, dass Mateusz Piskorski deshalb in Polen wegen mutmaßlicher Spionage in Haft ist, während der stellvertretende Verteidigungsminister Bartosz Kownacki zugegeben hat, diese Reise zwar mit Pikorski gemacht zu haben, aber keine Beziehungen zu Pikorskis prorussischen Organisationen wie der Zmiana-Partei und der ECAG unterhalte. Kownacki gab an, nicht der Einladung des ECAG („Europäischen Zentrum für geopolitische Analysen“, das eng mit der Zmiana verbunden ist) gefolgt, sondern auf Einladung der „AENM Allianz Europäischer Nationalbewegungen“ zu den russischen Separatisten gereist zu sein. [16]

Doch die prorussischen Kreise und die pro-russische Partei Zmiana mit ihrem Institut ECAG sind vielfältig mit Polens Verteidigungswesen verwoben. Einer der Experten des ECAG, Marian Szolucha, ist nach Macierewiczs Amtsantritt 2015 zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden beim staatlichen Rüstungskonzern PGZ aufgestiegen. Er musste gehen, als seine Vergangenheit bekannt wurde. Aber auch Verteidigungsminister Macierewicz selbst war, trotz Dementi, mit Personen aus der Führung der Zmiana direkt verbunden. Die FAZ fragte, wofür das ECAG und die Partei Zmiana stünden und gibt darauf folgende Antwort: „Die Zmiana hatte bis vor kurzem ihren Sitz im ehemaligen Warschauer Haus der Polnisch-Sowjetischen Freundschaft und bezeichnet sich im Internet als die ‚erste nichtamerikanische Partei Polens‘. Weiter heißt es: ‚Wir wollen nicht, dass Polen die Rolle eines amerikanischen Kettenhundes spielt. Warschau muss stattdessen mit allen Nachbarn gute Beziehungen pflegen, vor allem mit Russland‘. Die Mitgliedschaft Polens in der Nato wird vehement bekämpft.“ [17]

Konrad Rekas, der stellvertretende Vorsitzende der Zmiana, bestätigte kürzlich, dass er jahrelang eng mit Macierewicz zusammengearbeitet habe, was dieser natürlich offiziell bestreitet. Dass russische Nachrichtenportal „Sputnik“ schreibt, die Zmiana sei die einzige „Friedenspartei“ in Polen. In der Tat deutet die Ausrichtung der Zmiana deutlich auf eine europäische Friedenspolitik hin, was wohl der Grund dafür sein dürfte, dass das offizielle Polen, das einen scharfen Schwenk nach Russland nicht (noch nicht) vollziehen kann, Leute wie Mateusz Piskorski mit brachialen Methoden verfolgt. Das zwingt den den offiziellen Verteidigungsminister Polens, sich von Piskorski zu distanzieren.

Zmiana heißt auf Deutsch „Wechsel, Wandel oder Veränderung”. Die erste programmatische Aussage nach Gründung der Partei im Februar 2014 lautete: „Den Wandel, den wollen wir alle. Unser Ziel ist der politische Wandel und keine kosmetische Behandlung. Wir wollen die tiefen Wurzeln der schändlichen Strukturen dieses anti-sozialen Systems herausreißen. Wandel oder Veränderung bedeutet für uns, dieses System durch eine Neue Ordnung zu ersetzen. Eine Ordnung, die von den Menschen für die Menschen gemacht wird. Unsere Bürger müssen wieder über ihr eigenes Schicksal die Kontrolle bekommen und das letzte Wort in existentiellen Fragen haben. Für Zmiana bedeutet Wandel, dass Polen seine Souveränität zurückgewinnt, dass es sich aus den Klauen der USA, der Nato und den perfiden multinationalen Konzernen löst. Nur die polnische Souveränität kann uns Würde, Gerechtigkeit und Wohlstand garantieren. Nur auf dieser Grundlage kann Polen eine friedliche und konstruktive Rolle in den internationalen Beziehungen spielen.“ [18]

Der polnische Patriot Mateusz Piskorski sitzt seit Mai 2016 in Isolationshaft. Am 7. Februar 2017 hat man ihn zu weiteren drei Monaten Haft verurteilt, ohne dass überhaupt eine offizielle Anklage erhoben wurde. Dennoch können diese Maßnahmen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich in Polen tatsächlich ein Wandel vollzieht. Die Tatsache, dass sich der derzeitige Verteidigungsminister von Zmiana-Aktivisten maßgeblich beim Wahlkampf helfen ließ, sagt einiges über die innere Ausrichtung nicht nur dieses Mannes als Teil der hohen polnischen Politik aus. Zmianas stellvertretender Parteivorsitzender, Konrad Rekas, der auch langjähriger Autor des ECAG ist, erklärte: „Die Nato ist eines der aggressivsten Subjekte der internationalen Politik. Russland ist die Art von Staat, den Polen als starken, friedlichen Nachbarn braucht“. In diesem Zusammenhang bestätigte Rekas auch, „dass er 2005 und 2011 den Wahlkampf des jetzigen Verteidigungsministers Macierewicz mitorganisiert habe. Schon in den 1990er Jahren habe er für Macierewiczs Zeitschrift ‚Glos‘ Artikel geschrieben. 2005 habe er dann in dessen Auftrag die ‚Patriotische Bewegung‘ mit aufgebaut, die damalige Partei Macierewiczs. Er habe für diesen Unterschriften und Listen vorbereitet, und er habe ihn oft im Parlament sowie in seinem Abgeordnetenbüro besucht. Ungezählte Male habe Macierewicz ihn angerufen, manchmal um fünf Uhr morgens. Als Beweis dafür führt Rekas die Zeugenschaft zweier weiterer Mitstreiter von damals sowie der Abgeordneten Beata Mazurek an, heute Pressesprecherin der Kaczynski-Fraktion im Parlament. Außerdem meint er, im Besucherbuch des Parlaments müssten seine Visiten bei Mascierewicz vermerkt sein. Das Parlament hat der FAZ Auskünfte aus dem Besucherbuch verweigert, Kaczynskis Fraktionssprecherin hat auf Fragen nicht reagiert.“ [19]

Aber dies ist nicht das einzige russische Netz, in welches Macierewicz eingewoben zu sein scheint. Das Warschauer „Nationale Zentrum für strategische Studien“ (NCSS) nennt die Zeitschrift „Polityka“ Macierewiczs „Kaderschmiede“. Macierewiczs heutiger Stellvertreter Tomasz Szatkowski war früher einmal Leiter des NCSS und Oberst Krzystof Gaj, den Macierewicz aus dem Ruhestand holte, um ihm zum Chef der Abteilung Organisation und Versorgung beim Generalstab zu machen, war ebenfalls dem NCSS verbunden. Als Gaj in einem Artikel Aussagen machte, die direkt vom russischen Präsidenten Wladimir Putin hätten stammen können, musste Macierewicz ihn fallenlassen.

Was folgt daraus? Einerseits überzieht dieser Minister Russland mit Mordvorwürfen und behauptet, Polens Integration in die Nato voranzutreiben. Andererseits gehört er zu einer Regierung, die Moskaus Interessen wissentlich oder unwissentlich fördert, indem sie Keile in die EU treibt und, wie im Fall des 2016 plötzlich abgesagten Kaufes europäischer Airbus-Kampfhubschrauber, die militärische Zusammenarbeit schädigt.

Die FAZ resümiert: „All diese Verbindungen Kownackis werfen ein flackerndes Licht auf seinen Chef, Verteidigungsminister Macierewicz. Dieser erscheint nämlich nach den Enthüllungen über die prorussischen Tendenzen und Kontakte enger Mitarbeiter als paradoxe Gestalt: Einerseits ist er seit Jahren der Oberpriester dessen, was die polnische Opposition als den antirussischen ‚Kult von Smolensk‘ beschreibt – also der ‚Bewegung‘, welche unentwegt behauptet, Moskauer Dienste hätten den Flugzeugabsturz bei der russischen Stadt Smolensk herbeigeführt, in welchem 2010 der polnische Präsident Lech Kaczynski starb – der Zwillingsbruder des heutigen Parteichefs. …. Andererseits ist es aber plausibel, dass die antieuropäische Linie der Regierung, zu der Macierewicz gehört, niemandem mehr nützt als Wladimir Putin.“ [20]

Der alte polnische Hass auf Russland wurde jahrelang von der amerikanischen Politik genährt. Da sich aber nunmehr eine Allianz zwischen dem neuen Trump-Amerika und Putins Russland abzuzeichnen beginnt, wird man auch in Polen Russland neu bewerten müssen und feststellen, dass Putins nationale Politik Polen viel zuträglicher sein wird, als die zerstörerische Politik des Westens. Zu wissen, dass der Verbündete Ungarn als ehemals kommunistisch besetztes Land mit dem neuen Russland ebenfalls eng zusammenarbeitet, dürfte den Umdenk-Prozess in Polen beflügen.

Am Bosporus ist schluss für den Westen

Von kaum geringerer Bedeutung für die Merkel-EU ist die neue Ausrichtung der Türkei, wie eingangs erwähnt. Diese Entwicklung könnte schneller als angenommen zum Kollaps der Nato an ihrer Südostflanke führen und dadurch die künftigen Pläne von Merkel, mit einer Super-EU die Macht von Rothschild noch auszubauen bzw. die Verfolgung ihrer geistigen Widersacher zu intensivieren, völlig zunichtemachen.

Die zweitstärkste Armee der Nato bereitet dem Bündnis derzeit große Sorgen, insbesondere als bekannt wurde, welche Kommandostellen im Rahmen der Tagung des Obersten Militärrats (YAŞ) am 2. August 2017 in Ankara von wem neu besetzt wurden. Auf den ersten Blick war die dritte Tagen des Hohen Militärrats seit dem gescheiterten Militärputsch vom 15. Juli 2016 ein normaler Vorgang.

Früher dauerten die Beratungen des YAŞ drei bis vier Tage, um über die Beförderungen zu beraten, diesmal dauerte die Sitzung gerademal  vier Stunden. Sie fand auch nicht mehr im Gebäude des Generalstabs statt, sondern im Amtssitz des Ministerpräsidenten. An den Beratungen nehmen unter dem Vorsitz des Regierungschefs jetzt auch die fünf Vizepremiers sowie die Minister für Verteidigung, Inneres, Justiz und Auswärtiges teil. Damit sind die Zivilisten im YAŞ nun in der Überzahl. Die Regierung hat sich also – im Gegensatz zur alten jahrzehntelangen Praxis – das Militär total unterstellt.

Die staatskonforme Presse meldete dazu: „Die türkischen Land-, Luft- und Seestreitkräfte wurden auf der Jahrestagung des Hohen Militärrats (YAŞ) am 2. August umgebaut. Die Neustrukturierung des Militärs fand unter dem Oberkommandierenden der Streitkräfte, General Hulusi Akar, statt, der bis 2019 im Amt bleiben wird. Etwa 200 Generäle wurden nach dem blutigen Putschversuch entlassen, die auf der diesjährigen Tagung ersetzt werden sollten, um dem Militär eine neue Ausrichtung zu geben. 61 Oberste wurden zu Generälen und Admirälen befördert. Sechs Generäle wurden ebenfalls befördert. Die Dienstzeit von acht Generälen wurde auf ein Jahr und die Dienstzeit von 168 Obersten auf zwei Jahre verlängert.“ [21]

Erdogan entschied sich also wieder für seinen Armeechef Hulusi Akar, wie er das bereits am 19. Juli 2017 tat, als er den damaligen Verteidigungsminister Fikri Isik entließ, weil dieser sich ständig mit Akar rieb. Mit der Berufung von Yasar Güler als Kommandeur des Heeres ist damit auch geklärt, dass Güler 2019 auf Akar folgen und Chef des Generalstabs sein wird. Entscheidend ist: „Die meisten entlassenen Generäle waren prowestlich eingestellt und haben innerhalb der Streitkräfte das transatlantische Lager gebildet.“ [22]

Die Säuberungen betreffen die Streitkräfte, aber auch alle anderen staatlichen Institutionen, etwa das Außenministerium, wo ebenfalls Hunderte Diplomaten wegen Verbindungen zur Bewegung des Soros-Agenten Fethulla Gülen entlassen worden sind. Heute gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass, wer immer diese Positionen ersetzt, eine prowestliche Einstellung haben kann wie die Offiziere und Diplomaten, deren Posten sie übernehmen.

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Erdogan selbst gab darauf Hinweise, als er nach dem Referendum für eine neue Verfassung im vergangenen April, die der Beginn der „Neuen Türkei“ und damit eines neuen Zeitalters für die Republik sein soll, zunächst vier Reisen nach Osten angetreten hat: Nach Indien, Russland, Kuwait und China. Unterdessen kühlten sich die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten merklich ab, da Washington und Ankara in Syrien gegensätzliche Ziele verfolgen. Auch die Angriffe Erdogans und seiner Gefolgschaft auf die BRD-Führungsriege sind keine Entgleisungen, sondern eine Botschaft, die lautet: Die Türkei richtet sich neu aus.

In der Türkei konkurrierten vor der Ära Erdogan im Staatsapparat zwei Richtungen, die eine Hälfte wollte die Türkei im Westen verankern, sie betrieben die Mitgliedschaft in der Nato und sorgten für eine Annäherung an die EU. Die anderen aber, die Eurasier, wollten die volle Souveränität der Türkei bewahren, und sie sahen den Platz der Türkei in der Region, außerhalb der EU, und zwar als Partner Russlands und des Iran.

Bereits vor dem 15. Juli 2016 hatte Erdogan immer mehr auf die eurasische Karte gesetzt, etwa mit dem Wunsch, die Türkei zum Mitglied der Shanghai Cooperation Organization zu machen. Seit dem gescheiterten Putschversuch und seit den umfangreichen Säuberungen, bietet sich ihm nun die Chance, den ganzen Staatsapparat in diese Richtung auszurichten.

Einer der bekanntesten Intellektuellen, der diese Annäherung an Russland seit Jahrzehnten propagiert, ist Dogu Perincek, der Vorsitzende der linken Mutterlandspartei. Er und sein Umfeld stehen in Kontakt mit Professor Alexander Dugin, dem Kopf der antiwestlichen Neuen Rechten Russlands und Berater von Präsident Putin. Die FAZ mutmaßte deshalb, dass Erdogan über ihn nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei im November 2015 die Normalisierung der Beziehungen mit Moskau wieder eingeleitet hätte. Aber das ist längst keine Mutmaßung mehr, sondern eine Tatsache, die von Professor Dugin persönlich und von ranghohen türkischen Geheimdienstlern bestätigt wurde, wie Bloomberg meldete: „Der russische Ultranationalist Dugin ist merkwürdiger Problemlöser für den Kreml geworden. Alexander Dugin sagte, dass ihm eine heimliche Schlüsselrolle beim Flicken der Beziehungen zwischen Russland und der Türkei zugefallen war. Diese Aussage wurde von einer Führungspersönlichkeit der türkischen Regierung bestätigt. Dugins Rolle zur Beilegung der Krise Zwischen Putin und Erdogan wegen des abgeschossenen russischen Kampfjets wurde auch von Ismail Hakki Pekin, Ex-Chef des türkischen Militärgeheimdienstes, bestätigt. Pekin war einer von fünf Mitgliedern der ‚Patriotischen Partei‘, denen auch ein pensionierter General sowie ein pensionierter Admiral angehörten, die im Dezember 2015 nach Moskau geflogen waren, um an einem von Dugin arrangierten Treffen teilzunehmen, wo sie mit pensionierten russischen Offizieren zusammentrafen. Und dank der neuen Leute im Weißen Haus, die Dugin als ideologische Verbündete bezeichnet, gibt er sich optimistisch, dass auch die Beziehungen zwischen Russland und Amerika künftig wieder besser werden.“ [23]

Die Globalisten, die sich jahrzehntelang zur Bewahrung ihrer Macht auf die Nato und die EU stützen konnten, haben in der Tat Grund zur Sorge über die Richtung, die nunmehr von der Türkei eingeschlagen werden könnte, wie die FAZ meldet: „In der Armee hat es immer prominente Fürsprecher einer eurasischen Ausrichtung der Türkei gegeben. Vor einem Jahrzehnt hat sich General Tuncer Kilinc in seiner Eigenschaft als Generalsekretär des Nationalen Sicherheitsrats für eine Annäherung an Russland, China und Iran ausgesprochen und für eine Abwendung von der EU und der Nato. In der Türkei fließen mehrere Facetten eines eurasischen Projekts ineinander: Leute wie Perincek suchen die Nähe zu Russland, türkische Nationalisten haben pantürkische Träume, und Islamisten wollen an das Osmanische Reich anknüpfen. Erdogan könnte diese drei Facetten zusammenführen. Ideologisches Neuland betritt er damit nicht. Vielmehr übernimmt er – nach einer anfänglichen transatlantischen Phase – das eurasische Weltbild, das im Staatsapparat immer stark verwurzelt war. Daher sind Leute wie Perincek, die früher Erdogan bekämpft haben, heute seine Unterstützer.“ [24]

Alexander Dugin spielt in der Tat eine große Rolle in der Neugestaltung der Weltpolitik, was den Einfluss von Putins Russland angeht. Durch die Wiederannäherung der Türkei an Russland nach dem Abschuss des russischen Kampfjets durch das türkische Militär wurde eine sehr gefährliche Weltlage entschärft, was in der Tat den Verbindungen Dugins in die Türkei und seinem Vermittlergeschick geschuldet ist, wie ein pensionierter türkischer General gegenüber Bloomberg eingestand.

Diese Annäherung zwischen Putin und Erdogan versetzte Putin in die Lage, Obama auszumanövrieren und das Blatt für syriens Präsident Bashar al-Assad zu wenden. Für Dugin, der im Liberalismus das Böse sieht und deshalb von Trumps strategischem Berater Bannon, damals Breitbart-Chef, zitiert wurde, ist Russland in seinen Bemühungen, die von Amerika geführte Globale Weltordnung abzuwickeln, einen Schritt weitergekommen. Teilweise dadurch, dass es gelang, die Türkei durch einen Russo-Islamo-Pakt, zu dem auch der Iran gehört, von der Nato wegzulocken.

Dugin, der in Moskau bei Tsargrad-TV als Kommentator und Chefredakteur tätig ist, sagte in einem Interview: „Ich kann zu Leuten reden, wie es kein Offizieller kann. Ein Diplomat sagt, was man ihm aufträgt zu sagen. Ein Militär sagt sogar noch weniger und ein Geheimdienstoffizier sagt überhaupt nichts. So wissen die Menschen nicht, wo die Wahrheit liegt. Ich rede von der geoperspektivischen Politik, weshalb die Türken begannen, mir zu vertrauen. … Und auf der anderen Seie war es unglaublich schön, es war sogar eine der wunderbarsten Momente in meinem Leben, als ich Trumps Amtseinführung im Fernsehen verfolgte. Ja, neben der Türkei gibt es nur zwei Länder, die mir zuhören – Iran und USA“ [25]

Dugins Publikationen, Dutzende Bücher von ihm und endlose Blogs, haben ihn als Denker nicht nur in der Türkei berühmt und einflussreich gemacht, sondern auch im Iran, wo er regelmäßig zu Besuch ist. Und bei Anti-System-Parteien des Westens setzt Dugin einen nationalen Trend, der Russlands Führung sehr gelegen kommt. Das Vorwort zu einem von Dugins Büchern wurde übrigens von dem amerikanischen Professor Paul Gottfried verfasst, ein ausgewiesener Trump-Unterstützer. Gottfried gehörte zu den ersten politischen Philosophen, die den Begriff „alternative right“ (alternativ rechts) prägten, um eine radikal-konservative Bewegung zu beschreiben. Im Juli 2016, einen Monat bevor Professor Gottfried in die Wahlkampfmannschaft von Trump eintrat, nannte Bannon sein Breitbart-Portal „alt-right“.

Alexander Dugin, der seit langem den Niedergang der liberalistischen Hegemonie des Westens voraussagt, erklärte, dass die Wahl von Donald Trump die Weichenstellung zu einer Entwicklung sei, die den Kurs der Weltgeschichte ändern werde. Nachdem Dugin über Jahrzehnte hinweg Washington beschuldigte, die Welt „verwestlichen“ zu wollen, sagte er nach der Wahl von Trump, dass der Antiamerikanismus damit beendet sei. Dugin wörtlich: „Amerika ist nicht nur kein Gegner mehr, es ist unter Trump ein potentieller Verbündeter.“ [26]


1) „Die Dokumente enthüllen intensive, ja aggressive Bestrebungen Großbritanniens, die U.S.A. zur Schaffung eines europäischen Gesamt-Staates mit England an der Spitze zu bewegen. Ein Memorandum vom 26. Juli 1950 gibt Anweisungen für die Schaffung eines Europäischen Parlamentes. Das Papier ist gezeichnet von General WILLIAM J. DONOVAN, dem Direktor des berüchtigten U.S.-Kriegs-Geheimdienstes Office of Strategic Services (OSS), dem Vorläufer des ebenso berüchtigten U.S.-Ausland-Geheimdienstes Central Intelligence Agency (CIA)“. (Daily Telegraph, London, 19.09.2000)
2) FAZ, 25.04.2017, S. 24
3) http://concept-veritas.com/nj/14de/globalismus/10nja_finanzknechtschaft.htm
4) Doctor Salim Lamrani, Paris Sorbonne Paris IV University, Lecturer, University of La Réunion
5) http://www.datosmacro.com/deuda/espana
6) „Die Zwölfzahl der Sterne ist ein Hinweis auf die zwölf Stämme Israels und somit auf das auserwählte Volk Gottes.“ (Die Welt, 26.9.1998, S. 12)
7) „Der Euro wird kommen, aber er wird keinen Bestand haben“, sagte der damalige jüdische Präsident der jüdischen Notenbank Amerikas, der FED. (Intl.Herald Tribune, 2 May 1997)
8) „Die Ahnungslosigkeit über den Verbleib des Geldes kommt nicht von ungefähr. Sie ist Teil einer riesigen Lüge: Die Weltwirtschaftskrise ist nicht vom Himmel gefallen. Die Eigentümer der Federal Reserve, der mächtigsten Bank der Welt, haben seit Jahrzehnten auf sie hingearbeitet.“ (Welt der Wunder Magazin, 26.11.2010)
9) express.co.uk, Sat, Jun 24, 2017
10) Express.co.uk, Wed, Aug 2, 2017
11) Focus.de, 27.07.2017
12) FAZ, 01.08.2017, S. 5
13) express.co.uk, Tue, Jun 6, 2017
14) FAZ, 01.08.2017, S. 5
15) FAZ, 31.07.2017, S. 3
16) Die AENM (Allianz Europäischer Nationalbewegungen) wurde als Fraktion nationaler Parteien im Europaparlament am 24. Oktober 2009 gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten die ungarische Jobbik, der Front National (Frankreich), Tricolour Flame (Italien), die schwedischen National Demokraten und Belgiens Nationale Front. Im November 2009 erklärte der damalige Vorsitzender der British National Party (BNP), Nick Griffin, dass die AENM nunmehr aus neun Mitgliedern bestünde, was von AENM-Präsident Bruno Gollnisch (Frankreich) 2012 aber nicht bestätigt wurde.
17) FAZ.net, 11.07.2017
18) Greanvillepost.com, February 18, 2017
19) FAZ, 31.07.2017, S. 3
20) FAZ.net, 11.07.2017
21) hurriyetdailynews.com, 02.08.2017
22) FAZ, 07.08.2017, S. 10
23) bloomberg.com, 3. Februar 2017
24) FAZ, 07.08.2017, S. 10
25) bloomberg.com, 3. Februar 2017
26) bloomberg.com, 3. Februar 2017

http://www.concept-veritas.com/nj/17de/globalismus/05nja_auf_grabsteinsuche_fuer_die_eu.htm

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Der Honigmann

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Immer diese Pässe ...

Terroranschlag in Barcelona.

Ein Lieferwagen ist in eine Menschenmenge gerast. Laut aktuellen Meldungen wurden mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Laut Polizei handelt es sich um eine Terrorattacke, die Medien beginnen bereits ihr Illusionstheater (der Donald und der Kim haben sich ja schließlich wieder lieb …).

Aus dem Newsticker von T-Online:

18:56 Uhr: Spanischer Pass gefunden

 

Die Polizei hat laut Medienberichten einen spanischen Pass in dem Anschlagsfahrzeug gefunden.

Das Ereignis ist noch jung, die Medienberichterstattung läuft auf Hochtouren und dennoch ist bereits jetzt von einem „spanischen“ (?) Pass die Rede. Keine weiteren Fragen.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/08/immer-diese-paesse/

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Der Honigmann

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Von Anabel Schunke

Wie ihr alle wisst, haben vor ein paar Tagen 200 afrikanische Migranten die spanische Exklave Ceuta gestürmt. Die deutsche Presse bezeichnete dieses illegale Eindringen auf europäischen Boden als „gelungenen Grenzübertritt“ (WELT) und „erfolgreichen Massenansturm“ (SPIEGEL).

Was bis zur gestrigen Berichterstattung über die verletzte Sicherheitskraft (auch wenn darüber berichtet wurde) etwas in Abseits geriet, war die Tatsache, dass die Migranten nicht wie sonst üblich versuchten, den bis zu sechs Metern hohen, mit Stacheldraht versehenden Grenzzaun zu überwinden, sondern schlicht den Grenzposten stürmten (siehe Video im Anhang).

Es wird deutlich: Die Sicherheitskräfte haben keine Chance gegen die 200 Männer und werden einfach überrannt. Einem wird dabei ein Bein gebrochen. Die europäische Grenzsicherung entpuppt sich einmal mehr als eine Farce.

Das wirft unweigerlich die Frage auf: Wo soll das enden? Wie wollen wir die Migration nach Europa künftig steuern und kontrollieren? Italien ist an der Grenze des Belastbaren angelangt. Mittlerweile schickt man Boote zurück nach Libyen, aber noch immer gibt es keine gemeinsame und vor allem einheitliche europäische Lösung, keine Unterstützung, keine Abkommen.

Wenn Italien darüber hinaus durch eigene Maßnahmen als mögliches Einfallstor nach Europa wegfällt, wird der Druck auf die spanische Exklave steigen. Und was wollen wir tun, wenn die Zahlen der Migranten dort steigen, wenn wir nicht einmal eine Chance gegen 200 von ihnen haben? Auch hier müssen europäische Lösungen her. Es braucht verdammt noch einmal endlich eine Festung Europa.

Auf KEINE dieser Fragen gibt unsere Politik im Wahlkampf eine Antwort. Stattdessen reden wir über Eier und Diesel. Und ich muss sagen, dass mir langsam richtig flau im Magen wird, wenn ich an die Wahl im September denke und vor allem an das, was danach auf uns zukommen wird. Dann werden die Schleusen wieder geöffnet werden. Wie Merkel sagte: KEINE OBERGRENZE. Dann kommt der Familiennachzug und der ganze Wahnsinn an Kriminalität, Terror und Asylbetrug, über den ich und andere tagtäglich berichten, wird ungeahnte Ausmaße annehmen. Deutschland wird sich irreparabel verändern und am Ende steht vielleicht die Frage, ob man die Segel streichen muss, weil es alles keinen Sinn mehr hier macht.

Bei 40% steht die CDU nach aktuellen Umfragen. Lediglich 12% (RTL Nachtjournal) der Deutschen halten die Asylpolitik für das wichtigste Thema im Wahlkampf. 19 % den Diesel.

JEDE Nacht liege ich mittlerweile wach und mache mir Gedanken, welchen Optionen man noch hat. Klar ist: Sie werden weniger und das eigene Gefühl von Ohnmacht wird langsam unerträglich.

Ja, vielleicht muss es so kommen. Vielleicht hat ein Land, dass so wenig stolz auf alles ist, was es erreicht hat, was es sich selbst mühsam erkämpfen musste, ein Land, in dem so wenig Bewusstsein über die Schönheit und die Wichtigkeit liberaler Werte und ihren Erhalt herrscht, es nicht anders verdient, als von Menschen überrannt zu werden, die all diese Errungenschaften hinwegfegen werden.

Meine Heimat liebe ich dennoch nach wie vor, aber die Verachtung für die Menschen, die mit mir in dieser Heimat leben, wächst von Tag zu Tag.

https://brd-schwindel.org/sturm-auf-europa-das-drama-geht-weiter/embed/#?secret=IcxA23kYTd

https://brd-schwindel.org/deutschland-wird-sich-irreparabel-veraendern/

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Der Honigmann

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Bisher hat eine wenig beachtete sehr lukrative gigantische Fährenaktivität von afrikanischen Migranten über das Mittelmeer stattgefunden: NWO-NGOs und  italienische Küstenwachen-Schiffe arbeiteten und hier rund um die Uhr als Fähren, die auf Handy-Bestellung diese “Arbeitskräfte” aus libyschen Gewässern nach Italien übersetzten – niemals haben sie sie in Libyen ans Land gesetzt!!! – was sie gem. internationalem Seegesetz zu tun haben.

Italien ist sehr aktiv daran gewesen, diese Migranten – wahrscheinlich im Auftrag der EU – zu importieren:

Die EU hat in Mali Rekrutierungsbüros eingerichtet, um 56 Millionen Afrikaner bis 2050 zu rekrutieren. Afrikanischen “Arbeiter” und ihre zahlreichen Familien nach Europa kommen! (The Kronen-Zeitung 6.Juli 2017 day Express 11. okt. 2008). 
Die Kosten dieser nutzlosen Migration sind enorm.

Italien hat sogar seine Krankenhäuser geräumt, um die gefährlichen ansteckenden Krankheiten dieser wertvollen Migranten behandeln zu können.  Regierungsbeamte  befahlen  Krankenhäusern auf Sardinien, ihre vorhandenen Patienten zu entlassen, damit Hunderte von “Flüchtlingen”, die in Porto Torres ankamen, Gesundheits-Checks unterzogen werden könnten.

Jedoch, da die EU-Länder sich weigern, diese von Italien unkritisch  importierten wertvollen Afrikaner abzunehmen, ist das Glas voll: Italien kann nicht mehr seine selbstauferlegte Belastung schultern – hat sich auf einen Teller gewendet und weigert sich jetzt einfach, sie aufzunehmen.

Breitbart 8 Aug. 2017:  Dem Migrantenrettungs-NGO-Schiff “Golfo Azzurro” wurde der Zugang zu den italienischen Häfen auf der Insel Lampedusa verweigert, wobei einige “rechtsgerichteten Hackern” der Schiffsbeschlagnahme beschuldigten, und NGO-Mitglieder auf  Menschenschmuggel untersucht werden.

Die “Golfo Azzurro”, die  der pro-migranten spanischen NGO Proactiva Open Arms gehört, strandete in internationalen Gewässern, nachdem die italienische Regierung ihr den Zugang zu Häfen in Lampedusa verweigert hatte. Die Besatzung wurde stattdessen auf Malta umdirigiert, das ebenfalls den Hafenzugang verweigerte.

Malta schickte ein Schiff, um  die Mannschaft aus dem Golfo Azzurro zu holen, bevor  sie nach Hause geflogen wurde, berichtet die lokale Zeitung Malta Today.

Nach Angaben der NGO verweigerten die Italiener ihnen den Zugang zum Hafen, weil sie sagten, sie hätten den jüngsten Verhaltenskodex * der Regierung verletzt. Proactiva Open Arms Aktivisten sagten, sie hätten drei Migranten an Bord ihres Schiffes, und der Hafen in Lampedusa sei der nächstgelegene sichere Hafen an ihrem Standort.

 Der Rückschlag ist nur der letzte für Migrantenrettungs-NGOs im Mittelmeerraum. Letzte Woche hatte die deutsche NGO “Jugend Rettet” ihr Schiff, die Iuventa, von den italienischen Behörden beschlagnahmt bekommen.
Neue Berichte behaupten, dass nun gegen mindestens 15 Mitglieder der Organisation auf Menschen-Schmuggel ermittelt werde
Die ermittelten Personen kommen aus verschiedenen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Portugal und Spanien und sind meistens Aktivisten und keine Schiffsmannschaft.

Die Staatsanwaltschaft von Trapani hat die Identitäten der Ermittler bisher nicht kommentiert, sagte aber,   sie glaube, dass die Besatzungsmitglieder an Bord des Schiffes im September 2016 und im Juni 2017 Verbindungen zu Schmugglern hätten.

Trapanis Staatsanwalt, Ambrogio Cartosio, sagte, es gebe “Kontakte, Treffen, Verständigungen” zwischen der NGO und Menschen-Schmugglern, und vielmehr als   Migranten auf See zu retten, würden sie sie abholen.

Verhaltenskodex für NGO-Migranten-Fähren
Kronen-Zeitung 6.Juli 2017   Italiens Forderungskatalog an die privaten Retter:
1. “Absolutes Verbot für NGOs, in libysche Gewässer einzufahren” – außer es besteht “Gefahr im Verzug für menschliches Leben auf See”. (Das kann man ja immer behaupten – daher ist dieser Punkt wertlos)
2. Transponder zur Ortung der Rettungsschiffe dürfen nicht abgeschaltet werden.
3. Nicht erlaubt sind Telefongespräche oder die Aussendung von Lichtsignalen, die eine Abreise von Booten mit Flüchtlingen von der libyschen Küste erleichtern. Kontakte mit Schleppern sollen so unterbunden werden.
4. Außer in Notsituationen dürfen keine geretteten Flüchtlinge an andere Boote übergeben werden. Die Hilfsorganisationen werden verpflichtet, die Geretteten selbst in den nächsten “sicheren Hafen” zu bringen und nicht an Schiffe der italienischen Küstenwache oder von internationalen Einsätzen abzugeben (immer Libyens Küste) .
5. Such- und Rettungsaktionen der libyschen Küstenwache dürfen nicht behindert werden.
6. Vertreter der Polizei, die Ermittlungen im Zusammenhang mit Schleppernetzwerken führen, müssen an Bord gelassen werden.
7. Die Finanzierung der Seenotrettung muss offengelegt werden.
8. Die Seenotrettungszentren der Staaten, unter deren Flagge die NGO-Schiffe segeln, müssen über Rettungseinsätze informiert werden, damit sie “die Verantwortung für Zwecke der Meeressicherheit übernehmen können”.
9. Eine Bescheinigung muss vorliegen, die “die technische Eignung für Rettungsaktivitäten” belegt – wie sie auch normale italienische und Handelsschiffe benötigen. Zudem müssen auch Zertifikate des Flaggenstaates mitgeführt werden, die über die Einhaltung der nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingeführten Regeln zur Gefahrenabwehr zur See und in Häfen hinausgehen.
10. Zusicherung der Zusammenarbeit mit staatlichen Sicherheitsbehörden bei der Ankunft von Migranten. Die NGO-Schiffe müssen den Behörden dabei “mindestens zwei Stunden vor Erreichen des Hafens” nach einer Rettungsaktion übliche Dokumente übermitteln, darunter solche zum Ablauf des Einsatzes und zur gesundheitlichen Situation der Geretteten.
11. Übermittlung aller Informationen, die für Ermittlungen der italienischen Polizei wichtig sein könnten, sowie die Übergabe “jeglichen Objektes, das Nachweis oder Beweis einer illegalen Handlung sein könnte”.

http://new.euro-med.dk/20170809-ist-die-immigrations-invasion-endlich-schluss-italien-und-malta-verweigern-ngo-fahren-den-zugang-neuer-verhaltens-kodex-fur-ngo-fahren.php

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Der Honigmann

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Viel wurde und wird über das prähistorische Malta geschrieben. Die Cart Rods, die Tempel, die Muttergöttinnen, das Hypogäum und viel Mystisches, Ungeklärtes. Aber Weniges gibt es über die jüngeren Zeugnisse des pharaonisch freimaurerischen Totenkultes auf der Insel.

Startpunkt meiner Betrachtung ist einer der Busknotenpunkte der Insel in Hamrun, Blata L-Bajda, was soviel heisst wie weisse Wand oder weisse Mauer. Dort führt eine Hauptstrasse, San Guzepp – Hlg. Josef – in Richtung Valletta. Auffallend an dem Ort ist zuersteinmal eine Rundkirche mit Kuppel. Absolut nichts Besonderes auf dieser Insel. Die Kirche   aus dem frühen 17. Jahrhundert ist heute der Hlg. Maria geweiht: Our Lady of the miraculous medal und geht auf Marienerscheinungen der hl. Katharina Labouré vom 27.11.1830 zurück. Katharina war eine Novizin der Kongregation der „Töchter der christlichen Liebe“ (Vinzentinerinnen), der Maria dreimal in der Rue du Bac, 140 in Paris in der heutigen „Kapelle unserer lieben Frau von der wundertätigen Medaille“ erschienen war. Bei der zweiten Erscheinung gab sie der Novizin den Auftrag, eine Medaille prägen zu lassen, die Wunder wirken soll.

Auf der Kuppel der Kirche steht eine Jesus Statue, die ihre rechte Hand in Richtung Valletta zum Segensgruss erhebt. Die Inschrift über dem Portal lautet: verbum dei caro factum est (Und das Wort ist Fleisch geworden‘, Joh 1,14, , mit dem weiterführenden Absatz: (Und das Wort ward Fleisch) und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.)

Das Innere dieser Kirche wurde in neuerer Zeit umgestaltet und renoviert und ist das Mutterhaus der Society of Christian Doctrine. Gründer war Saint George Preca der in der dortigen Krypta seine letzte Ruhestätte fand. Seine lebensgrosse Wachsfigur wird gegenüber des Einganges in einem Glassarg zur Schau gestellt, den man über eine Treppenflucht erreicht. Jedes Jahr zur Passionszeit beginnt an dieser Kirche eine Prozession zur neugotischen  St. Cajetan Parish Church  aus dem späten 19. Jahrhundert.

Rechts vom Altar befindet sich die typische Marienstatue auf dem von einer Schlange umschlungenen Globus stehend. An den Kuppelbau angegliedert ist eine kleine modern gestaltete Gebetskapelle, die am Ende dieses kurzen Videos zu sehen ist, aber verschämt oder unbewußt den eigentlichen Hammer dort nicht zeigt. Man stoppe das Video mit dem Blick zum schwarzen Kreuz vor der großen gelben Sonne und widme sich der Fensterfront auf der linken Seite. Dort wurde mit Kiesel symbolhaft ein Weg in Richtung Altar angelegt auf dem sich hölzerne Quader, Hindernisse, befinden, die der Mensch auf seinem Lebensweg ueberwinden muß… Den Startpunkt dieses Weges, gleich neben dem Eingang und etwas hinter einer Grünpflanze dem ersten Blick verborgen, entdeckt man eine ca. 160 cm hohe sehr schlanke (Seitenflächen ca 40 cm?), obeliskhafte Pyramide, sehr wahrscheinlich aus rabenschwarzem Granit.

Man fragt sich, was eine phallusartige Pyramide in einer Marienkirche zu suchen hat.

Ca. 100m  entfernt des Kirchenmittelpunktes in Richtung Valletta befindet sich das Spencer monument. Ein Obelisk zur Erinnerung an Sir Robert Cavendish Spencer, dem Kapitän der HMS Madagascar und Groß Groß Onkel von Lady Diana Spencer, Prinzessin von Wales. Er war auch der Cousin des Gouverneurs von Malta Sir Frederick Cavendish Ponsonby. Spencer starb in Malta am 4.11.1830 im Alter von 39 Jahren, nach seiner Rückkehr aus Alexandria (Ägypten) auf seinem unter Quarantäne stehenden Schiff. Der Obelisk wurde vom maltesischen Architekten George Pullicino 1831 designed und zuerst auf dem Corradino Hügel (übersetzt: Hügel des Weisen Rates) errichtet. Seit 1893 steht der Obelisk an seiner heutigen Stelle, dem Spencer Hügel. 1975 wurde er durch Blitzschlag schwer beschädigt, aber wieder restauriert. Leider konnte ich nur vage die Höhe des Obelisken herausfinden: um die 15m. Ein kleines Detail am Rande ist vielleicht noch erwähnenswert. Spencers Cousin und Gouverneur Maltas Ponsonby wurde ebenfalls ein Monument errichtet. Allerdings kein Obelisk, sondern eine 21,3m (70 ft) hohe dorische Säule in Valletta. Diese wurde wie der Obelisk durch Blitzschlag im Jahre 1864 zerstört.

Eine Zusammenstellung sämtlicher Obelisken auf der Welt findet ihr hier: Obelisken

Verlängert man nun die Linie zwischen Kirche und Obelisk in Richtung Valletta, gelangt man an den Triton Brunnen. Was sind Tritonen ? Ergänzend gibt es in der Musik den Tritonus.   Der Brunnen ist ein Werk aus dem 20. Jahrhundert und obwohl künstlerisch sehr ansprechend gestaltet, mangelte es den Künstlern vielleicht etwas an Fertigkeiten in der Statik und Materialkenntnis. Der Brunnen wurde jedenfalls durch die vielen Besucher der dort stattfindenen OpenAir Veranstaltungen schwer beschädigt und musste neugestaltet werden.  Es ist nun anzumerken, daß es eine Art Gesetzmäßigkeit ist, daß einem männlichen Phallussymbol, dh einem Obelisk, auch ein weibliches Symbol beigeordnet wird. Entweder ist es eine Kuppel, Isis dh Maria oder ein Brunnen. In unserem Fall finden wir beides auf einer Linie und dazwischen den Osiris Obelisk. We jetzt noch gerne mit Zahlen spielt könnte ja einmal die Entfernungen vermessen und in Verhältnisse setzen, vielleicht ergeben sich ja interessante Zahlen wie Pi, Phi oder 21…

An dieser Stelle möchte ich den Leser jetzt bitten einen Blick auf eine Landkarte zum Standort des Tritonbrunnens zu werfen. Vor dem Brunnen gibt es nämlich eine Grünanlage in Form eines Kreisauschnittes, oder eines Tortenstückes. Die Spitze des Winkels bzw Tortenstückes markiert den Tritonbrunnen. Die nördliche Grenze der Grünanlage führt zum Obelisk und zur Marien-Kirche (und über den Brunnen in das Stadtor Vallettas hinein). Ich war nun gespannt, wohin mich die südliche Grenzlinie der Grünanlage in ihrer Verlängerung führen würde…   Und siehe da, sie führt über den Corradino Hügel (der ehemalige Standort des Obelisk) direkt zum steinzeitlichen Tempel in Tarxien.

So nebenbei erwähnen könnte ich noch, dass diese tortenstückartige Grünanlage mich leicht an die   Freimaurer erinnert.

Diese ganze Symbolik und geomantischen Spielereien, sind nun aber eher jungen Datums. Entstanden zu einer Zeit, wo es längst kein altes Wissen mehr gab und die Geheimbündler in ihren Zirkeln und Logen ihr Halbwissen nach Aussen zur Wirkung bringen wollten. Geomantische Zaubereien von Zauberlehrlingen ohne wirkliche Ahnung und schon gar nicht unter Berücksichtigung globaler oder kosmischer Vernetzungen. Zumindest habe ich noch keine entdecken können. Sie orientierten sich aber an älteren Strukturen des maltesischen Ritterordens. Explizit an der St. Johns CoCathedral in Valetta und dem Großmeister Palast gleich dahinter. Interessant ist, daß die Längsachse dieser pompösen Kirche nach Südwest – den Tritonbrunnen nördlich  lassend – zum Obelisk und nach Nordost über den Altar hin direkt zum Palast des Großmeisters zieht. Die Betenden und der Priester also während der Messe zum Großmeister hin zelebrieren, beten und anbeten. Ein Schelm, wer sich dabei überhaupt etwas denkt.

Noch eine Auffälligkeit ist, daß an dieser Linie Marienkirche, Obelisk…auch das heutige Parlament Maltas tagt, das Gericht und noch die ein oder andere Kirche liegt. Ähnlichkeiten des Parlamentgebäudes zu ägyptischen Monumentalbauten sind sicher rein zufällig. Hier, was der Architekt Piano Renzi dazu sagt. Und was Wiki über ihn sagt.

Das Gebäude ist ein Zwillingsgebäude, die Fassadensteine wurden so wieder aufgebaut, wie sie im Steinbruch abgebaut worden waren und  zusätzlich so angeordnet, daß sie ein Maximum an Licht einlassen und trotzdem einen optimalem Temperaturausgleich und Beschattung erzielen.

https://heimdallwardablog.wordpress.com/2017/06/29/pharaonen-und-freimaurer-kult-auf-malta/

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Der Honigmann

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In Italien und Spanien ist die Sonne Fluch und Segen zugleich. Zu Sommerbeginn sinken Flusspegel, vertrocknen Felder, mancherorts wird der Vorrat an Trinkwasser knapp. Auch die Tomatenernte ist bedroht. Steht jetzt die große Dürre bevor?

Die Italiener und Spanier sitzen auf dem Trockenen, und diesmal ist nicht die Wirtschaftskrise gemeint. Die wärmeverwöhnten und hitzegewöhnten Länder stöhnen schon kurz nach Sommerbeginn unter hohen Temperaturen und zu wenig Regen.

 In einigen Regionen Italiens hat es seit Monaten nicht geregnet. „Die große Trockenheit“, titelt die Zeitung „La Stampa“, „Italien ohne Wasser“, heißt es in „La Repubblica“. Auch in Spanien wird das Wasser nach dem heißesten Frühling der Wetteraufzeichnungen knapp.

Regierung ruft Notstand in zwei Provinzen aus

In zwei italienischen Provinzen ist die Dürre besonders schlimm. Bereits im vergangenen Herbst hatte es in Parma und Piacenza eine lange Periode der Trockenheit gegeben, die Hitzewelle jetzt tut ihr Übriges.

Um die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser zu garantieren, rief die Regierung in Rom für die beiden Provinzen den Notstand aus. Der längste Fluss des Landes, der Po, gleiche einem Bächlein, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa. Der Pegelstand liege 65 Prozent unter dem saisonalen Normalwert.

Ernte bedroht

Die italienische Umweltorganisation Legambiente spricht von einer „beunruhigenden“ Lage angesichts der zusehends trockeneren Flüsse und Seen.

 Bauern fürchten um ihre Ernte, nach Berechnungen des Landwirtschaftsverbands Coldiretti drohen Einbußen von mehr als einer Milliarde Euro. Während in Norditalien vor allem die Tomatenernte bedroht sei, ist in Süditalien vor allem der Olivenanbau betroffen.

Rationierung von Wasser und Bußstrafe bei Wasserverschwendung

Einige Kommunen haben bereits Vorkehrungen getroffen und Verbote oder Rationierungen von Wasser verhängt. Weil auch in Rom das Trinkwasser knapp wird, hat Bürgermeisterin Virginia Raggi ein Verbot für das Spielen mit Wasser, das Füllen mobiler Schwimmbecken oder Swimmingpools und das Waschen von Autos und Motorrädern angeordnet. Wer dagegen verstößt, muss Strafen zwischen 25 und 500 Euro zahlen.

Und die Temperaturen steigen weiter: Am Wochenende gilt unter anderem Hitzealarm für Bologna, Brescia, Turin, Florenz und Perugia. Die Temperaturen könnten bis zu 40 Grad erreichen, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Nicht mal der Sprung ins Wasser wird einem noch ein „Brrr, ist das kalt!“ entlocken. Das Meer in Ligurien ist der regionalen Umweltagentur Arpal bereits um fünf bis sechs Grad wärmer als normalerweise im Juni.

Spanien leidet unter Hitze

Nicht nur in Italien war der Frühling besonders warm – nach Angaben des staatlichen Wetteramts Aemet hat Spanien heißesten Frühling seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hinter sich.

Der Sommer lässt sich ebenfalls mit Bullenhitze an. In weiten Landesteilen liegen die Temperaturen seit Wochen bei weit über 30 Grad, in der Hauptstadt Madrid wurden schon Mitte Juni mehrmals über 40 Grad gemessen.

„Besorgniserregenden Dürre“

Wie in Italien leiden bereits seit dem Herbst besonders der Norden und die Mitte des Landes unter mangelnden Niederschlägen. Dies habe zu einer „besorgniserregenden Dürre“ geführt, der vermutlich schlimmsten seit 20 Jahren, wie die Zeitung „El Mundo“ in dieser Woche berichtete.

Besonders betroffen seien zwei Flüsse: Der Tajo, der längste Fluss der Iberischen Halbinsel, der 39 Prozent weniger Wasser trage als im Juni 2016, sowie der Duero, der in der Provinz Soria entspringt und in Portugal in den Atlantik fließt – und der derzeit sogar 46 Prozent weniger Wasser führe als im Vorjahr.

„Das könnte sich zu einer großen Dürre ausweiten, die das ganze Land betrifft“, zitiert „El Mundo“ Jorge Olcina vom Klima-Institut der Universität Alicante.

Auch in Spanien: Verluste in Landwirtschaft

Die möglichen Folgen gleichen denen in Italien: Wasserrationierungen für die Bürger einiger Gemeinden sowie massive Schäden in der Landwirtschaft – schon jetzt gehen die Verluste bei Getreide und Raps in die Millionenhöhe, wie der Landwirtschaftsverband UPA warnt.

Dürren dauerten im Schnitt bis zu drei Jahre an, warnt Olcina weiter, und sie hätten fast immer verheerende wirtschaftliche Konsequenzen.

Große Dürren sind für Spanien kein Novum, aber sie liegen lange zurück. Zuletzt habe es das zwischen 1981 und 1985 und zwischen 1992 und 1995 gegeben, sagt Olcina. „Und alles deutet darauf hin, dass sich eine ähnliche Situation anbahnt.“ (dpa)

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Der spanische Premierminister Mariano Rajoy hat die katalonische Regierung der Erpressung des Staates, der Demokratie und der Spanier beschuldigt. Somit reagierte er auf die Pläne, die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien mit sofortiger Wirkung in Kraft treten lassen zu wollen, wenn die Zentralregierung in Madrid ein Referendum ablehnen sollte.

Darüber hatte zuvor die Zeitung „El País“ berichtet. In dem Entwurf ist demnach festgelegt, dass die „Parlamentarische Republik“ Katalonien im Fall der Ablehnung eines Referendums automatisch in Kraft treten soll. Für zwei Monate soll es zunächst eine provisorische Verfassung geben, danach soll aber bereits eine echte Verfassung beschlossen und in Kraft gesetzt werden.

„Sie erpressen den Staat, die Demokratie und die Spanier. Wir akzeptieren das nicht“, erklärte Rajoy in einer Pressekonferenz in Bezug in Bezug auf die Meldung von „El País“.

Dem Premierminister zufolge ist das „das Ernsthafteste“, was er je in seiner politischen Karriere gesehen hat. Der Vorschlag aus der vergangenen Woche, die katalonische Frage im Abgeordnetenkongress zu erörtern, bleibe weiterhin bestehen.

„Wir sind nie der Ansicht, dass die Möglichkeiten eines Dialoges ausgeschöpft sind. Lasst Puigdemont (Carles Puigdemont – der Vorsitzende der katalonischen Regierung – Anm. d. Red.) seine Vorschläge unterbreiten. Was veröffentlicht wurde, ist eine Erpressung, so etwas hat man in Spanien schon lange nicht mehr gesehen“, betonte der Premierminister.

Dies vernichte den Rechtsstaat, das bedeute, das Gesetz, 500 Jahre nationale Souveränität abzuschaffen, den Spaniern zu sagen, dass die Souveränität nicht mehr existiere, so Rajoy. „Es ist in jeder Hinsicht unvernünftig, im 21. Jahrhundert zu versuchen, den Nationalstaat abzuschaffen. Und dies innerhalb von 24 Stunden“, so der Premierminister abschließend.

https://de.sputniknews.com/politik/20170522315841925-rajoy-katalonien-rechtsstaat-vernichtung/

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Der Honigmann

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Bill Warner, PhD: Jihad vs Crusades über 1400 Jahre Islam-Wahnsinn

Muslimische Krieger haben etwa 270 Millionen Menschen getötet. Das ist bei weitem mehr als jeder Einzelne, jedes Land, jede Gruppe oder jedes Weltreich jemals in der Geschichte getötet hat. Erst an zweiter Stelle und damit weit abgeschlagen steht das kommunistische China, das 77 Millionen Menschen getötet hat.

https://politikstube.com/der-islam-548-schlachten-278-millionen-tote/

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Der Honigmann

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Sie benehmen sich wie die Mafia. Sie denken, wir sind eine Geisel. Das sind wir nicht. Es steht uns frei, zu gehen“, sagte der britische Politiker Farage mit Blick auf die Brexit-Verhandlungen.

Der Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage hat am Mittwoch im Europaparlament mit einem „Mafia“-Vergleich tumultartige Szenen und einen Aufschrei der Empörung ausgelöst. „Sie benehmen sich wie die Mafia. Sie denken, wir sind eine Geisel. Das sind wir nicht. Es steht uns frei, zu gehen“, sagte Farage.

Der wenig schmeichelhafte Vergleich rief umgehend zahlreiche Parlamentarier auf den Plan, die ihrer Empörung mit lauten Zwischenrufen Luft verschafften. Das Parlament mit der Mafia zu vergleichen sei „inakzeptabel“, sagte Parlamentspräsident Antonio Tajani.

„Herr Präsident, ich verstehe nationale Empfindlichkeiten“, sagte Farage darauf an den aus Italien stammenden Tajani gewandt. „Ich ändere das in Gangster. So werden wir behandelt. Wir bekommen einen Erpresserbrief.“

Der Unmut Farages zielt auf die Forderung der EU, zunächst den Brexit und erst anschließend die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur EU zu verhandeln sowie die Haltung zur an der Südspitze Spaniens gelegenen Exklave Gibraltar. Gibraltar sei „eindeutig ein K.o.-Kriterium“, sagte Farage in Straßburg.

Das Parlament in Straßburg forderte in seiner Entschließung zu den Leitlinien der Brexit-Verhandlungen nun eine harte Position der EU. Die Interessen der EU-Bürger müssten „in vollem Umfang“ berücksichtigt werden. (afp)

http://www.epochtimes.de/politik/europa/sie-benehmen-sich-wie-die-mafia-farage-sorgt-fuer-tumult-im-eu-parlament-a2088848.html

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Der Honigmann

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radioaktivitaet

Im Januar wurde in mehreren europäischen Ländern erhöhte radioaktive Strahlung gemessen. Was die Quelle ist, konnte bislang nicht geklärt werden. Gefahr für Menschen oder Umwelt besteht jedoch nicht.

Anfang des Jahres sind in mehreren europäischen Ländern Spuren des radioaktiven Isotops Iod-131 gemessen worden. Wie die Fachzeitschrift „Science Alert“ berichtet, wurde die erhöhte Strahlung zuerst in Norwegen, an der Grenze zu Russland, festgestellt.

Später gab es demnach auch in Finnland, Tschechien, Deutschland, Frankreich und Spanien ähnliche Messergebnisse.

Quelle der Strahlung ungeklärt

Die für die Beobachtung nuklearer Risiken zuständige französische Behörde IRSN (Institut de Radioprotection et de Sûreté Nucléaire) hat inzwischen einen entsprechenden Bericht veröffentlicht.

Auf Nachfrage des Online-Portals „Barents Observer“, warum die Behörden in Norwegen die Öffentlichkeit nicht informiert hätten, sagte Astrid Liland von der Universität für Umwelt- und Biowissenschaften NMBU: Die gemessene Strahlung habe keine Stärke erreicht, die als gefährlich für Menschen oder Umwelt einzuschätzen gewesen sei.

Auch wenn die Stärke der Strahlung nicht kritisch war, sind die Ergebnisse der Messungen dennoch ungewöhnlich. Denn was die Ursache für die erhöhte Radioaktivität ist, bleibt rätselhaft.

Dem IRSN zufolge hat das gemessene Isotop lediglich eine Halbwertszeit von acht Tagen. Der Stoff müsse demnach kurz vor der ersten Messung in die Atmosphäre entwichen sein. Aufgrund der herrschenden Wetterbedingungen zum Zeitpunkt der Messung in Norwegen sei es nicht möglich, den genauen Ort festzustellen, von dem die Strahlung ausging.

Atomtest oder Unglück unwahrscheinlich

Aus dem Verlauf des Auftretens des radioaktiven Isotops schließen Fachleute jedoch, dass die Quelle in Osteuropa liegen könnte. Spekulationen über einen geheim gehaltenen Atomtest oder ein Nuklearunglück schließen sie „Science Alert“ zufolge jedoch aus, weil lediglich das Isotop Iod-131 festgestellt wurde. Bei einem Reaktorunglück würden mehr radioaktive Stoffe freigesetzt.

Iod-131 wird in der Nuklearmedizin eingesetzt. Wahrscheinlicher ist daher, dass die Strahlung ihre Ursache in einer Panne bei einem Pharmahersteller habe. Im Jahr 2011 waren ähnliche Spuren des Isotops gemessen worden. Damals war ein fehlerhaftes Filtersystem beim Institute of Isotopes Ltd in Budapest die Ursache. (ada)

Quelle: https://web.de/magazine/wissen/erhoehte-radioaktive-strahlung-europa-32181054

Gruß an die,  die nun Silizium zur Hand haben- Enterosgel, Zeolith, Bentonit diese Stoffe binden Radioaktivität und leiten sie aus dem Körper

TA KI

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2017/02/22/erhoehte-radioaktive-strahlung-in-europa/

Gruß an die Wissenden

Der Honigmann

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Egon von Greyerz: »Es bedarf nur noch sehr wenig, um den Fall des globalen Finanzsystems auszulösen«

Von Egon von Greyerz

Kaufe hoch und verkaufe niedrig – dies ist das Mantra vieler Aktienmarkt-Investoren. Wenn eine Aktie oder ein Markt ein neues Hoch erreicht, dann wird der durchschnittliche Investor sogar noch bullischer. Das ist auch der Punkt, an welchem die Medien darüber reden und es zu Schlagzeilen kommt.

Dies ist jetzt die Situation für viele Aktienmärkte weltweit. Die USA, das Vereinigte Königreich und viele europäische Märkte stehen jetzt auf Allzeithochs, aber das Bild ist nicht überall rosig. Der chinesische Markt steht 40 % unter den Hochs von 2015 und die Märkte in Frankreich, Italien und Spanien etwa 20 % unter den 2015er Niveaus. Dennoch machen sich nur wenige Investoren im Westen Sorgen über diese peripheren Märkte und konzentrieren sich stattdessen auf die USA und die wichtigsten europäischen Indizes.

Es gibt Zeiten, in denen es in Märkten, welche neue Hochs erreichen, immer noch Potenzial nach oben gibt. Aber ein Markt, welcher seit fast sieben Jahren immerzu gestiegen und dazu in jedweder Hinsicht erheblich überbewertet ist, ist gewiss kein Investment mit niedrigem Risiko.

Leider verstehen es nur wenige Investoren eine unbeliebte und unterbewertete Wertanlage zu kaufen – wie Gold und Silber zur Jahrtausendwende. Aktuell sind alle Finanzwerte überbewertet und deshalb werden wir den massivsten Zusammenbruch des Finanzsystems überhaupt erleben. Mit dem Bankrott von Regierungen werden die meisten Staatsanleihen auf null und Aktien real um über 90 % fallen. Das hochgradig verschuldete Bankensystem wird den Zusammenbruch der Bond- und Aktienmärkte nicht überleben und letztendlich zahlungsunfähig werden. Bevor dies geschieht werden aber in Panik geratene Regierungen unbegrenzte Mengen an Geld drucken und verzweifelt versuchen, das System noch zu retten. Doch statt der Rettung des Finanzsystems wird der Effekt der Geldschöpfung Hyperinflation und ein totaler Kollaps fast aller Währungen sein.

Seit 1980 hat der Anteil von Finanzwerten an den Investitionen insgesamt stetig zugenommen. Zu der Zeit stellten reale Werte noch fast 50 % der Gesamtwerte dar. Aber die Geld- und Kreditschöpfung der vergangenen 36 Jahre haben den Anteil realer Werte auf knapp über 10 % der gesamten Finanzwerte gedrückt, wie die folgende Grafik zeigt:

Es ist anzumerken, dass reale Werte hier auch Immobilien beinhalten. Da der Immobilienmarkt sich ebenfalls in einer durch Kredit angeheizten Blase befindet, stellen die verbleibenden Wertanlagen in Rohstoffen und Sammlerstücken deutlich unter 10 % der globalen Wertanlagen dar. Schaut man sich die obige Grafik an, dann stehen reale Werte auf einem Allzeittief. Dies bedeutet, dass jeder Investor, der sein Kapital erhalten möchte, sich aus Aktien und Bonds und auch aus dem Immobilienmarkt zurückziehen sollte, um sich stattdessen auf Rohstoffe oder reale Wertanlagen (ausgenommen Immobilien) zu konzentrieren.

Schauen wir uns nur den Bereich der Rohstoffe an, so sind diese gemessen im CRB-Index heute auf demselben Niveau, wie es im Jahr 1973 der Fall war. Seit dem Hoch von 2008 sind Rohstoffe um erstaunliche 60 % eingebrochen! Trotz der massiven Kreditausweitung und Geldschöpfung der vergangenen 43 Jahre sind Rohstoffpreise extrem niedrig. Die Hauptkomponenten des CRB sind der Energiesektor (39 %) und die Landwirtschaft (41 %).

Das folgende CRB-Diagramm bestätigt, dass das Inflationsrisiko (wie es sich durch höhere Nahrungsmittel- und Energiepreise widerspiegelt) jetzt substanziell ist und diese Situation ist vollkommen untragbar:

Gold und Goldaktien stellen derzeit gerade einmal 0,4 % der weltweiten Finanzanlagen dar (das folgende Diagramm endet im Jahr 2015):

Gold als prozentualer Anteil globaler Finanzwerte steht fast auf einem Allzeittief und wird kaum sehr lange auf diesem Niveau verbleiben. Im Jahr 1960 stellte Gold 5 % der weltweiten Finanzwerte und 1980 waren es 2,7 %. Selbst wenn der Anteil von Gold [an den weltweiten Finanzwerten] nur auf die Hälfte des Wertes von 1980 zurückkehren würde, so würde dies eine Verdreifachung des derzeitigen Niveaus von 0,4 % bedeuten. Es gibt nicht genügend Gold auf der Welt, um einen derartigen Nachfrageanstieg zum aktuellen Goldpreis zu befriedigen. Dies bedeutet, dass der Goldpreis um das 7- bis 10-fache höher sein müsste, als der heutige Preis von $ 1.220.

Die Kombination wirtschaftlicher, finanzieller und politischer sowie geopolitischer Risiken hat aktuell einen Punkt erreicht, an welchem jederzeit eine große Panik in der Weltwirtschaft ausgelöst werden kann. Seit langer Zeit habe ich über den Zusammenbruch der Europäischen Union gesprochen – ein gescheitertes Experiment der europäischen Elite. Victor Sperandeos exzellentes KWN-Interview beleuchtet die Implosion der EU korrekt, welche mit dem Brexit begonnen hat und sich durch die Wahlen in den Niederlanden und Frankreich beschleunigen dürfte.

Es gibt im Moment viele potenzielle Auslöser in der Welt, welche den unausweichlichen globalen Kollaps beginnen lassen können. Mit irreparablen Problemen in Japan, China, Europa, den USA und den Schwellenländern bedarf es nur noch sehr wenig, um den Fall des globalen Finanzsystems auszulösen.

Es ist unmöglich vorauszusagen, ob der Auslöser zum Beispiel Trumps Steuersenkungen und seine Infrastrukturausgaben sein werden, oder der Zusammenbruch der EU. Die Fragilität und die gegenseitigen Abhängigkeiten innerhalb der Weltwirtschaft bedeuten, dass sich ein irgendwo in der Welt auftauchendes Problem wie ein Lauffeuer auf der ganzen Welt ausbreiten wird. Ein großer Absturz im US-Dollar-Index, welcher sehr wahrscheinlich ist, könnte der unerwartete Schock in einer Welt sein, welche weiterhin einen starken Dollar erwartet. Der Dollar-Index ist seit Anfang Januar bereits um 4 % gefallen. Der Auslöser könnten auch Unruhen bei den kommenden Wahlen in der EU sein, welche das bereits bankrotte Bankensystem Europas erheblich belasten würden. Oder es könnte die gescheiterte japanische Wirtschaft sein, welche im Pazifik zu versinken beginnt.

Was auch immer der Auslöser sein wird, die nächste Phase wird ein massives Geldschöpfungsprogramm sein, welches zunächst zu Inflation und bald danach zu Hyperinflation führt. Nicht alle Wertanlagen werden von der Hyperinflation betroffen sein. Wie das Diagramm oben andeutet, werden Rohstoffpreise, insbesondere Nahrungsmittelpreise, physische Edelmetalle und Edelmetallaktien, sprunghaft im Preis ansteigen. Die meisten Anlagewerte, welche aufgrund der Kreditblase geboomt haben, wie Aktien, Bonds und Immobilien, werden von der kommenden Hyperinflation nicht betroffen sein. Stattdessen werden sie um real 75 bis 90 % abstürzen.

Mein guter Freund Clif High benutzt Prediktive Liguistik zur Vorhersage großer Trends in der Welt, indem er Milliarden von Worten analysiert, welche von Menschen im Internet geschrieben werden. Es ist faszinierend und eine einzigartige Methode, welche das bestätigt, was die obigen Diagramme uns sagen. Sein System weist darauf hin, dass eine Hyperinflation unmittelbar bevorsteht, was zu einem starken Anstieg bei Gold und Silber, Bitcoin und auch bei Lebensmittelpreisen führen wird.

Wie ich seit vielen Jahren prognostiziere, werden physisches Gold und Silber den kommenden Umbruch in der Weltwirtschaft und dem Finanzsystem widerspiegeln. Es wird bei Gold zu mindestens $ 10.000 und bei Silber zu mindestens $ 500 in heutigem Geldwert kommen und noch viel mehr in hyperinflationärem Geld. Auch wenn Gold- und Silberaktien nicht dasselbe Ausmaß an Vermögenserhalt repräsentieren, wie physisches Gold und Silber, so bestätigt der XAU-Index dennoch den kommenden Anstieg bei den Edelmetallen. Dieser Index steht aktuell unter seinem Gründungsniveau des Jahres 1983. Behält man im Hinterkopf, dass der DOW seit 1983 um das 16-fache gestiegen ist, dann repräsentiert der XAU derzeit einen außergewöhnlichen Wert.

Wir stehen jetzt an einem entscheidendem Punkt der Geschichte. In den kommenden Jahren werden wir eine Vermögensvernichtung erleben, wie sie die Welt noch niemals zuvor erlebt hat. Die durch die Kreditblase geschaffenen illusorischen Papiervermögen werden total dezimiert. Nur sehr wenige Investoren werden irgendwelche Präventivmaßnahmen zum Erhalt ihres Vermögens ergreifen. Für die Wenigen, welche Gold und Silber und ein paar Edelmetallaktien besitzen, werden die kommenden Jahre jedoch nicht nur ihr Vermögen sichern, sondern auch eine Investment-Gelegenheit bemerkenswerten Ausmaßes sein.

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zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/02/egon-von-greyerz-es-bedarf-nur-noch-sehr-wenig-um-den-fall-des-globalen-finanzsystems-auszuloesen/

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Gruß an den Crash

Der Honigmann

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