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Archive for the ‘Freiheit’ Category


Heiko Schrang wurde die Teilnehmerliste der Münchener Sicherheitskonferenz zugespielt. Auffällig: die Rothschilds, die sich sonst im Hintergrund halten, waren persönlich angetreten. Auch George Soros war anwesend.

Wer den Informationen der Mainstreammedien traut, könnte glauben: Auf der Münchener Sicherheitskonferenz treffen sich Spitzenpolitiker die miteinander diskutieren, wie die Welt ein Stück weit friedlicher werden kann.

 Um das zu überprüfen, sollte man sich einmal anschauen, wer wirklich dort teilgenommen hat. Die Teilnehmerliste stellt so ziemlich alle Treffen der sogenannten Elite, die in den letzten Jahren stattfanden, in den Schatten. Mit anderen Worten: Die wirklich Mächtigen, die die Strippen der Politmarionetten ziehen, haben dort getagt.

Heute früh meldete sich ein Insider, der sich bereits im Mai 2015 an uns wandte. Damals ging es um brisante Informationen zum Bilderbergertreffen. Dort standen neben dem Ukraine-Konflikt, die Förderung der Flüchtlingsströme nach Europa ganz oben auf der Agenda. Hier geht es zum Artikel.

So war beispielsweise der Multimilliardär George Soros anwesend, der bereits über seine „Open Society Foundation“ die Farbenrevolution in Ägypten und der Ukraine finanziert hat. Bei dem „Marsch der Frauen“, einen Tag nach Donald Trumps Vereidigung in Washington, zog er ebenfalls die Fäden.

Auffällig ist diesmal, dass der Rothschild-Clan anwesend war, die sich ansonsten immer dezent im Hintergrund hält.

Martin Schulz soll als „Ihr“ Kanzler aufgebaut werden

Sollten die uns zugespielten Informationen zutreffen, dann sind die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Paris und Stockholm kein Zufall, sondern nur der Anfang. Gezielt sollen nämlich ähnliche Szenarien auch in anderen europäischen Ländern provoziert werden. Dazu gehört auch Deutschland. Außerdem gehört zu den uns zugespielten Informationen, dass Martin Schulz als „ihr“ Kanzler aufgebaut werden soll.

 Ziel ist, dass nach dem inszenierten Chaos die Bevölkerung ihre Rechte weiter aufgibt und einer totalen Überwachung und Kontrolle freiwillig zustimmt. Außerdem sollen die Zensurmaßnahmen im Internet weiter ausgebaut werden.

Über diese und andere Themen schreibe ich regelmäßig in meinem kostenlosen Newsletter der mittlerweile von ca.1 Million Menschen gelesen wird.

Apropos Medienvertreter. Heute kommunizierte eine US-Fernsehmoderatorin live im Fernsehen, es sei Aufgabe der Medien zu kontrollieren was Menschen denken.

Geheime Strukturen der Macht – Teilnehmerliste Münchener Sicherheitskonferenz (Auswahl):

Fink, Wolfgang- Goldmann Sachs AG, Deutschland

Forester de Rothschild, Lynn – Rothschild, New York

de Rothschild, Sir Evelyn – E.L. Rothschild, London

Heintz, Stephen – Präsident Rockefeller Brothers Fund, New York

Soros, George – Open Society Foundations

Elias, Christopher – Präsident der Bill & Melinda Gates Foundation

Gates, Bill – Co-Vorsitzender, Bill & Melinda Gates Foundation

Lamb, Geoffrey – Chief Economic Advisor. Bill & Melinda Gates Foundation; davor Vizepräsident Weltbank Gruppe

Faber, Joachim – Deutsche Börse AG

Lipton, David – Managing Director, IWF, Washington

Warburg, Max M. – M.M. Warburg & Co. Hamburg

Sokol, Steven E. – American Council on Germany, New York

Donfried, Karen – Präsidentin German Marshall Fund, Washington

Fuchs, Michael – CDU/CSU, Trilaterale Kommission

Nye, Joseph – Trilaterale Kommission

Oetker, Arnd – Präsident Deutscher Council on Foreign Relations, Berlin

Bildt, Carl – European Council on Foreign Relations

Burns, William – Carnegie Endowment for Peace, Washington

Hill, Fiona – The Brookings Institution, Washington Hill

Corker, Robert – Council on Foreign Relations

Kleber, Claus – ZDF, Mainz

Döpfner, Mathias – Axel Springer AG, Berlin

Binkbäumer, Klaus – Herausgeber Der Spiegel Hamburg

De Geus, Art – Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

Crane-Röhrs, Melinda – Politische Chef-Korrespondentin Deutsche Welle

Frankenberger, Klaus-Dieter – Frankfurter Allgemeine Zeitung

Holtzbrinck, Stefan – Holtzbrick Gruppe, Stuttgart

Joffe, Josef – Herausgeber Die Zeit

Reichelt, Julian – Bild.de, Berlin

Sommer, Theo – Die Zeit, Hamburg

Stamos, Alex – Chef-Sicherheitsbeauftragter Facebook, Menlo Park

Die Redaktion: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung der Epoch Times oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/geleakt-teilnehmerliste-der-muenchener-sicherheitskonferenz-rothschilds-soros-joffe-mit-dabei-a2055308.html

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Gruß an die

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Hallo Freunde!
Heute wende ich mich mit einer Sache an euch, die mir als Hundehalter und Bürger sehr wichtig ist. Ein alter Freund von mir arbeitet in einem Ministerium in Berlin (um ihn zu schützen, möchte ich nicht mehr sagen)) und hat mir erzählt dass es Pläne gibt alle Hunde zwangsweise auf Vegetarier umzustellen! Ja!! Ich wollte das auch nicht glauben, aber er hat mir das hier geschickt. Lest selbst!!

hundehalter-anzeigeKLICKT HIER FÜR DIE VOLLE GRÖßE!!!!

Jetzt ist bei denen da oben in der Regierung wohl die letzte Sicherung durchgeknallt, oder? Ich finde das eine riesen Schweinerei! Das klingt vielleicht harmlos, aber das ist es nicht. Da steckt mehr dahinter Leute! Unsere Freiheit als Bürger wird SYSTEMATISCH immer stärker eingeschränkt, und jetzt wollen uns Merkel & Co. auch noch sagen, was unsere Haustiere essen sollen! Wie wollen die das machen? Klingeln die dann bei uns und schauen in den Napf, das der Hund auch bloß kein Fleisch frisst? Untersuchen sie die Hundehaufen? 😉 Gibt es dann auch Beugehaft wie bei der GEZ?!

Mein Kumpel sagte, das das wohl ein EU weites Ding und von langer Hand geplant ist. Es soll auch Werbung für Hundefutter aus Gemüse geben. Von unseren Steuergeldern natürlich! Und normale Hundefutter SOLL TEURER WERDEN! Damit die Hunde ruhiger werden sollen! Und was bitte hat das mit Ausländern zu tun? Da wird doch irgendwas gemauschelt!

Pflanzliches Hundefutter, damit die Hunde ruhiger werden. Was als nächstes? Knebel für Kinder, damit die nicht so laut sind? Betäubungsmittel ins Trinkwasser packen damit die Bürger ruhiger und nicht so unbequem sind? Ich trau denen ja mittlerweile alles zu!!!!

Leute, ich rege mich gerade total auf!! Wisst ihr, nichts kriegen die gebacken, es gibt Kinderarmut, Rentner können sich kaum mehr den ALDI leisten, dabei haben sie jahrzehntelang geschafft und worum wird sich gekümmert??? UM HUNDEFUTTER!! In die Kampagne werden Millionen gepustet, die wir für Kindergärten und Schulen gebraucht hätten! Oder für sozialen Wohnungsbau, denn aufgrund der Flüchtlingskrise sieht es da ja auch eng aus mittlerweile: Zu viele Menschen für zu zu wenig Wohnungen!

Ich lass mir nicht reinreden, was mein Larry zu fressen hat! Ihr habt ja wohl ne Meise!! Hunde sind Fleischfresser, fertig und aus! Wieviele Leute sind einsam und haben nur ihren Hund, der ihnen Gesellschaft leistet? Oft sind da Hartz4ler oder arme Rentner drunter, die sonst niemanden haben und sich das Hundefutter vom Mund absparen. Jetzt will man das Fleischfutter so hoch besteuern so das es sich nur noch die Wohlhabenden leisten können. UNSERE Hunde hingegen sollen Pflanzen fressen! Blätter! WIE NE KUH! Wenn man sein Haustier also artgerecht ernähren möchte muss man REICH sein. Prima!

Ich lass das nicht nicht mit mir machen. Und falls die denken dass kriegen die Bürger nicht mit: VERGESST ES! WIR haben EUCH gewählt. In einer Demokratie regiert das VOLK! Und ich lass mir von so ein paar Pappnasen aus deR EU sicher nicht sagen, wie ich meinen Hund zu füttern habe. Persönliche Freiheit, schonmal gehört?

NICHT MIT MIR!!!! Bitte teilt diesen Beitrag und das Dokument, das lassen wir nicht auf uns sitzen!!!! Teilen Teilen Teilen! Und achte im Supermarkt genau auf die Hundefutterpreise! WACHSAM SEIN LEUTE!

Euer (WÜTENDER!!!) Harry!
PS: Larry kriegt jetzt erstmal schön ne Beinscheibe!! 😉

https://harrysweltsite.wordpress.com/2017/02/14/regierung-will-uns-zwingen-unsere-hunde-vegetarisch-zu-ernaehren/

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Gruß an Vegetarier

Der Honigmann

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Der Autor über sein aktuelles Buch „Macht und Geschichte“, inszenierte Kriege, Rituelle Morde & Außerirdische

Dan Davis nahm das Buch „Macht und Geschichte“ zum Anlass, sich einmal etwas näher mit demAutor Michael Löck le über die darin behandelten Themen, seine Weltsicht und die Hintergründe zu verschiedenen Ereignissen in der Geschichte zu unterhalten. Die Aspekte der Neuen Weltordnung, rituelle Morde, Satanismus, Cathy O´Brien, den IS, das Verschwinden des Malaysia-Airlines-Fluges „MH 17“, inszenierte Kriege und Terror, aber auch das Thema Außerirdische – betrachtet aus der Sicht des Autors – waren Themen des Interviews. Jetzt hier exklusiv in COVER UP!
Michael Loeckle im Interview mit Dan Davis:
„In seiner Utopie „Datong shu“ hat Kang Youwei die Erde als ein großes Schlachthaus und Gefängnis  beschrieben, in dem die versklavten Erdlinge  eingesperrt sind. Dies ist letztlich auch das Ziel der One-World-Despoten, die die Menschheit durch  Totalüberwachung, Mind-Control, Chiplemtierung, Cyborgisierung, Bürgerkriege und Insolvenzen unterwerfen möchten …  Die Menschen können sich eine  solche Massenmanipulation nicht vorstellen, aber  der Film „Matrix“ gibt präzise Auskunft über diese Mechanismen.“
Bild rechts: Autor Michael Loeckle.
Dan Davis: Hallo Michael. Kannst Du ein paar einleitende Worte darüber berichten, was Dich zu Deinem Buch „Macht und Geschichte“ veranlasst hat und um was es darin geht?
Michael Loeckle: Mein Buch „Macht und Geschichte“ möchte einen interdisziplinären Blick auf die Ziele der One-World-Agenda und damit auf die Gefahren einer fordistischen Weltdiktatur a la Orwell werfen.
Es sei all jenen Interessenten empfohlen, die wissen wollen, was sich hinter den Kulissen des von den Rotschilds & Rockefellers dominierten Planeten abspielt. An-
lass zu dieser Recherche war eine Maxime Sartres, die für alle Schriftsteller und Journalisten verbindlich sein sollte: Han-
deln durch Enthüllen.
Dan Davis: Wenn Die Illuminaten die Versklavung der Menschheit geplant haben, warum glaubst Du persönlich ist es so schwer, die Massen zu bewegen und diese selbsternannte Weltelite und ihre Helfershelfer zu entmachten und in Hochsicherheitsgefängnisse zu befördern? Schließlich wären sie dann eine staatsgefährdende Gruppierung mit krimineller Energie.
 
Michael Loeckle: In seiner Utopie „Datong shu“ hat Kang Youwei die Erde als ein großes Schlachthaus und Gefängnis beschrieben, in dem die versklavten Erdlinge eingesperrt sind. Dies ist letztlich auch das Ziel der One-World-Despoten, die die Menschheit durch Totalüberwachung, Mind-Control, Chiplemtierung, Cyborgisierung, Bürgerkriege und Insolvenzen unterwerfen möchten. Damit diese Unterwerfung nahtlos abläuft, haben die
archontischen Netzwerke die Erdbewohner durch einen Hackerangriff in eine Matrix gesperrt, durch die die uns umgebende Realität verfälscht wird, wie David Icke ermittelt hat. Die Matrix sendet innerhalb eines bestimmten Frequenzbandes und blockiert dort unseren holographischen Körpercomputer. Die Archonten eliminieren diejenigen Teile der genetischen Funktion, die dem Menschen eine kraftvoll-dynamische Verbindung mit der größeren Realität ermöglichen. Alle Menschen leben heute in dieser „Realitätsblase“, d.h. in einer sich ständig weiterentwickelten Unterrealität. Diese konstituiert sich aus Feldern drahtloser Informationstechnologien und anderer Strahlungsquellen. Die Strategie basiert nach Icke auf zwei Grundlagen: man erschafft zunächst eine niedrigschwingende drahtlose Sub-Realität und baut dann eine Gesellschaft auf, die die Menschen durch Manipulation
ihrer Sender-Empfänger an jenes Frequenzband anpasst. Dazu bedient man sich genetisch veränderter Lebensmittel sowie chemischer Zusätze in Lebensmitteln und Getränken. Man erzeugt Furcht, Sorge, Stress und koppelt die Menschen an technisch erzeugte elektromagnetische Felder. Die Menschen können sich eine solchemMassenmanipulation nicht vorstellen, aber der Film „Matrix“ gibt präzise Auskunft über diese Mechanismen.
Entmachten können wir die Menschheitsunterjocher nur durch eine profunde Demaskierung.
Dan Davis: Welche Rolle spielen die Medien für Dich in diesem Planspiel? Und die Religionen?
Michael Loeckle: Monopolistische Medien sind nach Gerhard Wisnewski Kernkraftwerke der Propaganda, Systeme, die andauernd kontrolliert werden müssen, damit es nicht zur Kernschmelze und zum Super-Gau kommt.
Die Kombination von unkontrollierter Meinungsmacht, Kapital und Marktgesetzen erzeugt stets dieselben Mechanismen der Monopolbildung, die schließlich zur Entstehung einer kritischen Masse führen. Diese ist längst erreicht und sie macht deutlich, dass wir weltweit nicht nach den Gesetzen der Demokratie, sondern nach denen der Fernsehdiktatur leben, in denen sogenannte freie Wahlen zu sinnenleerten Farcen verkommen und Journalisten zu Marktschreiern der offiziellen Nachrichten.
Was die Religionen betrifft, so sind diese nach David Icke u.a. ausnahmslos archontische Sekten, die so konzipiert sind, dass sie individuelles Denken und Wahrnehmen zugunsten von Gruppendenken und Programmierbarkeit unterdrücken. Es sind die „Drachengötter“, die seit Ewigkeiten darum bemüht sind, den menschlichen Intellekt zu besetzen und zu kontrollieren und uns vom höheren Bewusstsein abzukoppeln.
 
Dan Davis: Du sprichst în Deinem Buch auch die satanistische Komponente hinter dieser Verschwörung an. Ein Thema, welches ja fast gar nicht zur Kenntnis genommen wird. Kannst Du etwas näher auf dieses Thema eingehen? Wie sieht diese Deiner Meinung nach
aus?
Michael Loeckle: Die schwarzmagischen Rituale, die als Satanismus bezeichnet werden, sind der moderne
Ausdruck der Rituale und Menschenopfer des alten Babylon und der von der Bruderschaft unterwanderten Gesellschaften der Sumerer, Phönizier, Hethiter, Ägypter, Kanaaniter, Akkadier und vieler anderer Völker der Erde. Die
Reptiloiden und ihre Mischlinge trinken Blut, weil sie damit die Lebensenergie der Menschen zu sich nehmen und weil sie es brauchen, um in unserer Dimension existieren zu können. Der Satanismus beruht auf der Manipulation von Energie und Bewusstsein.
 

Nach Icke verfolgt der Satanismus eine Reihe zusammenhängender Ziele:

   –  Die Erzeugung von Energie für die Archonten, etwa durch das Darbringen von Opfern für die Götter,
   –  Die Interaktion mit den Archonten, indem man durch machtvolle Rituale Energiefelder erzeugt, die es den Archonten ermöglichen, kurzzeitig in den Bereich des sichtbaren Lichts zu gelangen,
   –  Die heimliche Fortführung der Blutlinien durch Verkehr der Satanisten untereinander oder mithilfe von Frauen, die man gefangen hält und Kinder austragen lässt,
   –  Das Einprogrammieren von niedrigschwingenden Frequenzen, Codes und Wahrnehmungsprogrammen in das Energiefeld der Erde durch das Veranstalten von Ritualen an wichtigen Punkten und Energiewirbeln des Netzwerks aus Erdmeridianen und Leylinien, von denen aus diese Verzerrungen dann rund um die Erde zirkulieren.
Dan Davis: Eine interessante Deutung. Du schreibst in Deinem Buch „Es sind Millionen von Kindern auf der ganzen Welt, die jedes Jahr verschwinden und auf den Altären der Satanisten landen“ (S. 152). Die Zahl klingt sehr hoch. Woraus ziehst Du solche Schlüsse?
Michael Loeckle: David Icke beschreibt in seinem Buch „Das größte Geheimnis“, was mit den Millionen Kindern auf der ganzen Welt passiert, die jedes Jahr verschwinden und von denen man nie wieder etwas hört. Sie werden in Kaliforniens Bohemian Grove und in den Disneyparks in Florida und Paris entführt, gefoltert und zu multiplen Persönlichkeiten programmiert. Schon als Fötus werden diese Opfer durch Nadelstiche in den Mutterleib gequält.
In China Lake in der Wüste von Nevada werden unzählige Säuglinge in Käfigen gehalten. Die Käfige sind elektrisch geladen, und die Säuglinge werden mit starken Elektroschocks gefoltert. Die Kinder werden durch Zuchtprogramme erzeugt, oder sie werden durch katholische Adoptionsagenturen geliefert. Einige werden in der Dritten Welt entführt oder von ihren Eltern verkauft. Die Kinder werden so manipuliert, dass sie ihren Programmierer als „Gott“ verehren.
Ihnen wird ein totaler Gehorsam eingeimpft. Später werden sie gezwungen, andere Kinder zu töten und zu verspeisen, man taucht sie in ihre Exkremente, Urin und Blut. Hier werden Monster erzeugt, die ihrerseits wieder Monster erzeugen – alles im Dienst der Reptiloiden.
Dan Davis: Wechseln wir das Thema: Du sprichst in dem Buch auch eine mögliche Verbindung zwischen
dem Verschwinden des Malaysia-Airlines-Flug „MH 17“ und dem Absturz einer Passagiermaschine in der
Ukraine an. Wie soll das denn zusammenpassen?
Michael Loeckle: Wie Gerhard Wisnewski ermittelt hat, handelte es sich beim Abschuss dieser Maschine um
eine gezielte Inszenierung in der Absicht, Russland und den prorussischen Rebellen auf dem Höhepunkt der
Ukraine-Krise den Abschuss einer Passagiermaschine in die Schuhe zu schieben. Die Leichen, die an der
ukrainischen Absturzstelle gefunden wurden, waren aller Wahrscheinlichkeit nach die verschwundenen Passagiere von Flug MH370. Der Sinn dieser von den westlichen Geheimdiensten organisierten Farce bestand für Wisnewski darin, so viel Wut gegen Russland zu erzeugen, dass eine offensive Politik möglich wird – bis hin zum
Krieg. Der Absturz sollte das zweite Sarajewo werden.
Dan Davis: „Wir haben das Recht
zu fragen, warum die Mehrheit der
Führungsfiguren des „Islamischen
Staates“ (IS) sämtlich im selben Ge-
fängnislager „Camp Bucca“ saß, das
von den amerikanischen Besatzungs-
truppen … betrieben wurde“ zitierst
Du eine libanesische Nachrichten-
quelle. Könnte es sein, dass es ne-
ben den bereits bekannten Spekula-
tionen noch eine Unbekannte zu die-
sem Thema gibt, die bis heute über-
sehen wurde?
Michael Loeckle: Zu diesem Thema
dürfte es nicht nur eine Unbekannte ge-
ben, wie inzwischen namhafte Enthül-
lungsjournalisten und Whistleblower
dargelegt haben.
Dan Davis: Du gehst in Deinem Buch
auch auf Cathy O`Brien ein, die ich
vor Jahren selbst zu verschiedenen
Themen befragt habe. Sie ist ja ein
absolutes Paradebeispiel, da sie Na-
men nennt im Zusammenhang mit einer hintergründigen Verschwörung und sie selbst und Teile ihrer Familie von diesen missbraucht wurden.  Ich  habe hierzu selbst in den letzten Jahren viele Erlebnisse gehabt, die nicht gerade beruhigend auf mich gewirkt haben. So schickte ich ein Exemplar von „Die Transformation Amerikas“ von Cathy O`Brien an eine sehr bekannte deutsche Politikerin, die mir ein wenig später u.a. schrieb: „Ich habe Ihr Buch mit großem Interesse durchgelesen, da klingt manches durchaus plausibel. Leider.
 
Nachprüfen kann ich das ebenso gut wie sie selbst …   Lassen Sie mich bitte an Ihren Ergebnissen teil-haben…“ Und ich gebe zu, dass eine Person, die ich lange Zeit nur aus dem Fernsehen kannte und die über Jahre unser Land mit regiert hat, die Ausführungen von Cathy O`Brien hier so einstufte (sie war ja immerhin Jahre lang Bundesministerin für Justiz), war jetzt nicht besonders beruhigend. Auch wenn sie es in dem angegebenen Teilabschnitt sicherlich nicht ohne Grund natürlich meiner Interpretation überließ, welche Abschnitte im Buch sie als plausibel empfand und welche nicht…  Aber ihr Satz „Lassen  Sie mich bitte an Ihren Ergebnissen teilhaben…“ lässt dann doch vermuten, dass es nicht nur um die altbekannten Fakten um Projekte wie MK ULRTA / Monarch ging, die Wikipedia & Co „seit der Steinzeit“ auflistet… Was kannst Du zum Thema und Deiner Meinung über Cathy berichten?
 
Michael Loeckle: Durch eine solche Dissoziation, wie sie Cathy O`Brien erfahren hat, lassen sich Menschen be-
liebig programmieren, sie können für Mordanschläge und Verbrechen aller Art eingesetzt werden, als Amokläufer,
Schläfer, Bombenleger, Terrorist oder Serienkiller.
 
Nachher heißt es, das sei die Tat eines Geisteskranken gewesen, aber tatsächlich sind solche Menschen viel-
fach Produkte des globalen Zentrums für Bewusstseinsmanipulation in Tavistock in London. Die archontische Wis-
senschaft versucht unter dem Deckmantel der „Verbesserung des Menschen“ durch molekulare Embryologie eine
unbegrenzte Kontrolle über die Lebensprozesse zu gewinnen, etwa durch Anti-Aging, Transhumanismus, Neuro-
Enhancement, regenerative Medizin u.a. Durch die Technik des Mind-Uploading – Auslagerung des bewusstseins-
relevanten Teils des Gehirns – ergeben sich enorme Einflussmöglichkeiten für die von den Oligarchen kontrollierte
Bewusstseinsindustrie. Durch Klone soll letztendlich eine programmierte Sklavenrasse aus Biorobotern entstehen,
die ausschließlich im Dienst der Agenda steht. Kooperationsunwillige Subjekte werden von den Roboterarmeen
des US-Militärs lokalisiert und notfalls liquidiert.
 
Dan Davis: Auch das Thema Wetter als Waffe, bei dem die USA ja laut an die Öffentlichkeit gedrungenen Dokumenten bis 2025 die Weltvorherrschaft erlangen möchte, ist neben künstlich erzeugten Erdbeben und anderen manipulierten „Naturereignissen“ natürlich ein Thema, welches in vielen Massenmedien gar nicht oder nur als Geschwätz von angeblichen Verschwörungstheoretikern behandelt wurde.
Schenkst Du diesen Behauptungen trotzdem Glauben? Und falls ja, warum?
Michael Loeckle: Rosalie Bertell, Trägerin des alternativen Nobelpreises, hat in ihrem Buch „Kriegswaffe Planet
Erde“ hinreichend deutlich gemacht, dass durch die HAARP-Manipulationen seit 1989 eine Wetterkatastrophe
auf die andere folgt, beginnend mit dem ungewöhnlich heftigen El Ninjo. Seitdem ist das globale Wettergesche-
hen chaotisch. Nach der Mikro-Natur (Atom-, Gen- und Nanotechnologie) unterwerfen die Militärs nun auch die
Makro-Natur ihren Interessen, die darin bestehen, den Planeten in eine Megamaschine zu verwandeln, die ihren
Befehlen „gehorcht“. Es geht aber bei der HAARP-Technik keineswegs nur um globale Wettermanipulationen,
sondern um Anwendungen, durch die die Menschheit per Knopfdruck in die Steinzeit zurückgeschickt werden
kann:
   –  Tiefgreifende Bewusstseinsmanipulationen großer Teile der Erdbevölkerung über Aussendung 
       spezifischer EEG- und anderer physiologischer Signale.
   –  Elektromagnetische Induktion von Krankheitsmustern in biologische Systeme.
   –  Weitläufige, massive Manipulationen von geophysikalischen und Ökosystemen.
   –  Hocheffektive Abschirmung großer Gebiete vor Interkontinentalraketen und anderen    
        ballistischen Flugkörpern,
   –  Zerstörung von Kommunikations – und Spionagesatelliten.
   –  Radaranwendungen.
   –  Gelenkte Kommunikation.
   –  Störung bzw. Unterbindung drahtloser Nachrichtentechnik über weite Gebiete des Planeten.
   –  Beeinflussung elektronischer Bauteile bzw. elektromagnetischer Datenträger (Festplatten u.a)   
        bis zur thermischen Zerstörung.
   –  Globale Zunahme von Erdbeben und Überschwemmungen.
   –  Beeinflussung elekromagnetischer Kommunikations-, Wachstums- und Orientierungs-
        mechanismen der Tierwelt.
   –  Beeinflussung fundamentaler Biorhytmen und der DNA-Replikation.
Dan Davis: Ein Thema, welches erst einmal gar nicht in dieses kriegerische Planspiel auf dem Planeten Erde zu passen scheint, weil es einfach zu abgehoben klingt, aber trotzdem auch von Dir in Deinem Buch ausführlich behandelt wird, ist das Thema Außerirdische. Wie von Dir bereits angesprochen.
Verstehst Du, wenn spätestens hier einige Menschen „abschalten“ und dem ganzen nicht mehr folgen können oder wollen? Und warum hast Du trotz dieser „Gefahr“ dieses „heiße Eisen“ mit in Dein Buch aufgenommen?
 
Michael Loeckle: Statt sich der spirituellen Grundüberzeugung zuzuwenden, dass die physische Welt durch-
drungen ist von einer höheren geistigen Wirklichkeit, die ihr Sinn und Wert verleiht, zu der der Mensch über die
eigene Seele einen unmittelbaren Zugang hat und die in gewisser Weise seine Heimat und Quellsphäre darstellt,
ist der postmoderne Erdling weitgehend abgestürzt auf die Betondecke der puren Außenwelt. In seinem Buch
„Das kosmische Band“ schreibt der Physiker und Philosoph Jochen Kirchhoff: „Menschsein heißt (ohne Ausnah-
me): in der kosmischen Verantwortung stehen. Und diese ist gebunden an den jeweils erreichten Grad, an der
Tiefe oder Höhe des Bewusstseins. Die Erdoberfläche ist kein neutraler Boden. Aus dem großen Bewusstseins-
ringen kann niemand aussteigen, auch wenn er sich hineinphantasiert, in eine Zone der Verantwortungslosigkeit
oder meint, dass ihn das alles nichts angehe.“Nur zuhöchst individualisierte und an der Überwindung ihrer Pro-
jektionen arbeitende Geister würden in der Lage sein, den unaufhaltsamen Sog ins Chaos zu stoppen, die Perver-
tierungen des Denkens zu überschreiten, das wüste Land zu erlösen. Jeder Einzelne ist notwendig der Repräsen-
tant der Erdenmenschheit, auch und gerade gegenüber den sogenannten Außerirdischen. Nach Ansicht des Be-
wusstseinsforschers Ken Wilber ist unser kosmisches Bewusstsein unzureichend. In Wilbers Integral Operating
System (IOS) werden die menschlichen Bewusstseinszustände als archaisch, magisch, mythisch, rational und
integral unterschieden. Gegenwärtig operieren nach Wilber große Blöcke auf der Welt um die Herrschaft: magi-
sche, mythische und rationale. Nur weniger als zwei Prozent der westlichen Bevölkerung befinde sich auf dem
Level des integralen Bewusstseins. Die großen Blöcke treiben ihr Spiel auf einem rational-industriellen Niveau.
Von einem globalen Integral-Bewusstsein, das ist die Voraussetzung für den großen Paradigmenwechsel wäre,
kann vorerst keine Rede sein.
Dan Davis: Du sprichst in Deinem
Buch eine überwiegend positive
(uns wohl gesonnene) außerirdische
Gruppierung an, aber auch eine ne-
gative Gruppierung. Zu den positiv-
en zählst Du die „Plejadier“, die
wiederum die negativen unter an-
derem als sog. „Lizzies“ titulieren
sollen. Kannst Du hierzu noch ein
paar ergänzende Informationen
bringen?
Michael Loeckle: Ergänzungen hierzu
finden sich in meinem demnächst er-
scheinenden Buch „Mensch und Kos-
mos“, in dem die Beziehungen der Erd-
linge zu den angelischen Wesenheiten
unter anthroposophischen Gesichts-
punkten dargelegt werden. Das Buch
enthält zudem eine umfassende Anthropodizee aus kosmologisch-anthropologischer Sicht, wie sie von Rudolf
Steiner angeregt worden ist.
Dan Davis: Ein weiteres Thema in Deinem Buch ist „Medizin“. Warum?
 
Michael Loeckle: David Icke unterzieht in seinem Buch „Die Wahrnehmungsfalle“ die „Stützpfeiler“ unserer Ge-
sellschaft wie Bildung, Wissenschaft, Medien, Politik, Ökonomie und Medizin einer grundsätzlichen Revision
und kommt hierbei zu erschreckenden Ergebnissen. Als besonders suspekt erscheint das medizinische Estab-
lishment, das einer pharmazeutischen Industrie dient, die darauf programmiert ist, die Menschheit mental, emo-
tional und physisch dauerhaft in einem Krankheitszustand zu halten, der sie daran hindert, in Verbindung zu
ihrem wahren Selbst zu gelangen. Die heutigen Mainstream-Ärzte wüssten weder, was der menschliche Orga-
nismus eigentlich ist, noch wie man ihn behandelt. Icke schreibt: „Wenn die Menschen wirklich verstehen wollten,
was es mit der Pharma-Medizin auf sich hat, müssen sie eines begreifen: Dieses Medizinsystem wurde von den
archontischen Blutlinien initiiert, um archontischen Interessen zu dienen, und wird bis zum heutigen Tag von ihn-
en betrieben. Von jenen Archonten also, die die Menschheit abgrundtief hassen und die Erdbevölkerung massiv
ausdünnen, versklaven und uns wie Schweine im Schweinepferch halten wollen. Das ist das Ziel der Big Pharma
– nicht etwa Heilung und Wohlbefinden.“ Die Auswirkungen, die toxische Nahrung und eine nutzlose Medizin
bewirken, werden auf der Webseite von „Agora Health“ wie folgt beschrieben:
   –   Bis zum Jahr 2030 wird der Krebs doppelt so viele Menschenleben fordern wie heute,
   –   Nach Angaben der British Heart Foundation wird mindestens jeder Dritte einen schweren Herzinfarkt oder
       Schlaganfall erleiden.
   –   Gegenwärtig sind weltweit mehr als 220 Millionen Menschen von Diabetes betroffen. Die Weltgesundheits-
       organisation rechnet mit einer Verdoppelung dieser Zahlen in den nächsten 15 Jahren.
   –   Die Weltgesundheitsorganisation erwartet zudem, dass im Jahr 2030 etwa alle vier Sekunden ein Fall von
       Demenz diagnostiziert wird.
Dabei ist schon länger bekannt, dass es revolutionäre Entdeckungen und Erfindungen in der Medizin gibt, die
nicht umgesetzt werden können, da die Patente von mächtigen Konzernen aufgekauft und im Safe deponiert werden. „Die Archonten wollen, dass die Menschen leiden und sterben“, schreibt Icke. „Je länger sie sich dabei quälen, desto besser, denn von der Energie aus Leid und Tod ernähren sich die Archonten.“
Dan Davis: Findest Du es beängstigend, dass die Menschen heute über ihre Handys, I-Phones etc. praktisch freiwillig einen technischen Sender und Empfänger, der sie auf Schritt und Tritt überwachen, abhören und sogar bei eingeschalteter Kamera sehen kann, wenn von Computerexperten gewollt, mit sich führen, welche zudem fast auf den Meter genau deren Standort preisgeben, neben den ganzen persönlichen gespeicherten Daten über sich mal ganz abgesehen? Eine Person aus meinem näheren Umfeld, die bei der Presse arbeitet, hat erst kürzlich für ein Fernsehteam innerhalb des Verfassungsschutzes gedreht und sich darüber amüsiert gezeigt, weil der Mitarbeiter des Verfassungsschutzes die Kamera an seinem Mobiltelefon zugeklebt hatte… Ebenso wie die Person aus meinem näheren Umfeld auch seit Jahren. Da standen sie sich also nun gegenüber mit ihren zugeklebten Handys. Schon fast ein wenig witzig, wenn das Thema nicht so ernst wäre.
 
Michael Loeckle: Ich finde das insofern
beängstigend, als hierbei massive Form
der Selbstversklavung sichtbar werden, in
denen das Leistungssubjekt sich selbst
ausbeutet und als Herr und Knecht sein
eigenes Arbeitslager mit sich führt, indem
es als Gefangener und Aufseher zugleich
fungiert. An die Stelle der Fremdaus-
beutung tritt die Selbstausbeutung. Das
Burnout ist das pathologische Resultat
dieser Selbstversklavung. Die Freiheit in
einer solchen Variante ist als ein Phäno-
men der Gewalt anzusehen, die sich in
subkutane, subkommunikative, kapillare
und neuronale Räume zurückzieht und
eine mikrophysische Form annimmt, die
auch ohne die Negativität der Herrschaft
oder Feindschaft ausgeübt wird. Sie ver-
lagert sich vom Sichtbaren ins Unsicht-
bare, vom Brachialen ins Mediale und
vom Frontalen ins Virale – so der korea-
nische Philosoph Byung-Chul Han in
seinem Buch „Topologie der Gewalt“.
Dan Davis: Ich habe aufgrund der aktuellen Weltlage noch eine aktuelle Frage an Dich:
Wie siehst Du persönlich die Entwicklungen in den USA und nachdem Donald Trump Präsident geworden ist. Ist er eine Gefahr für die Welt – oder doch eher eine Gefahr für die herrschende Welt„Elite“?
Michael Loeckle: Mit dem Polit-Hasardeur Donald Trump könnten sich alle bisherigen geopolitischen, sozioöko-
nomischen, weltwirtschaftlichen und ethnischen Probleme der heutigen Welt forcieren. Sie könnten nach den kol-
labierenden Ost-West-Konflikten in ein atomares Harmagedon münden, wie von den Illuminaten vorgesehen. Die
Amerikaner sind nach Ansicht des US-Historikers Steel das gesetzloseste Volk der Erde. Laut den Prognosen
des US-Militärs soll ab 2018 in den USA ein zehnjähriger Bürgerkrieg beginnen. Georg Seeßlen fragt in seinem
Buch „Trump! Populismus als Politik“: „Was ist, wenn die Klärung der Fakten durch die Produktion von Affekten
ersetzt wird?
 
Was ist, wenn Demokratie zum „Volksverrat“ erklärt wird? Was ist, wenn mediale Kunstfiguren oder Phantasmen der kollektiven Triebsteuerung die Macht übernehmen? Was ist, wenn sich ökonomische Interessen und politische Macht so einfach miteinander verbinden lassen, dass eine vollkommen neue, indifferente Form der Herrschaft entsteht, politisch-ökonomische Imperien, die gestern noch wüste, dystopische Science-Fiction waren?“
Seeßlen meint, dass der ökonomische, politische, kulturelle und sexuelle Trumpismus keine schlimme Episode
bleiben wird, sondern von der Zivilgesellschaft institutionalisiert werde. „Die Demokratie ist nicht zu retten. Es sei
denn, man würde sie neu erfinden.“
Dan Davis: Du hast vorhin bereits ein Buch mit dem Namen „Mensch und Kosmos“ angekündigt. Also wird „Macht und Geschichte“ wohl nicht Dein einziges Buch bleiben. Schreibst Du noch an weiteren Projekten?
 
Michael Loeckle: Ich arbeite gegenwärtig an einem Roman mit dem Titel „Ikaridenflug“, in dem die in „Macht und
Geschichte“ dargelegten Positionen variiert und paraphrasiert werden. Das Epigramm von Oscar Wilde, das diesem Werk voransteht, entspricht dem Tenor der Schrift: „We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars.“
Dan Davis: Michael, vielen Dank für die Schilderung Deiner ganz persönlichen Ansichten zu den
angesprochenen Themen.  
Danke an Reiner Feistle

Hier können sie das Buch bestellen: Macht der Geschichte

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Gruß an die Nachforschenden
TA KI
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Gruß an die Denkenden
Der Honigmann

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Arbeitslose sollen wieder einmal in Sozioökonomischen Betrieben geparkt werden.  Foto: Bernd Schwabe / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Arbeitslose sollen wieder einmal in Sozioökonomischen Betrieben geparkt werden.
Foto: Bernd Schwabe / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Das von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) präsentierte Regierungsprogramm erweist sich bei näheren Hinsehen als Alibilösung, – zumindest was das Beschäftigungsprogramm betrifft. In Wahrheit wird neuerlich ein 2. und 3. Arbeitsmarkt befeuert, ohne tatsächlich vollwertige Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür buttert man hier bis 2019 insgesamt 200 Millionen Euro hinein:

1.18 Beschäftigungsaktion 20.000

Für Ältere ist es besonders schwer, einen Arbeitsplatz zu finden, obwohl es viele Bereiche gibt, in denen zusätzliche Arbeitsplätze benötigt werden. Die Bundesregierung wird im Rahmen der Beschäftigungsaktion 20.000 für über 50-jährige langzeitarbeitslose Menschen 20.000 Arbeitsplätze pro Jahr in Gemeinden, über gemeinnützige Trägervereine und Unternehmen schaffen bzw. fördern und damit die Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe halbieren. Die Beschäftigungsaktion 20.000 startet im Juli 2017 in Form von Pilotprojekten (je Bundesland in einem Bezirk). Das Modell wird so ausgestaltet, dass es keine Verdrängungseffekte gibt.

Alibilösung mit Quersubventionierung von alternativen Beschäftigungen

Was konkret herauskommt ist eine Alibilösung mit Quersubventionierung von alternativen Beschäftigungen, wie sie jetzt bereits von Caritas, Volkshilfe und Co angeboten werden. Mit viel Geld werden etwa reine Übungsfirmen ohne Produkte oder Dienstleistungen mit einem tatsächlichen Marktwert produziert oder man spielt Konkurrenz für kleine Handwerksbetriebe oder Dienstleister, wie es etwa die Volkshilfe mit eigenwilligen Projekten seit vielen Jahren auf Kosten der Steuerzahler praktiziert. Für sogenannte Sozioökonomische Betriebe gibt es jedenfalls eine neue 200 Millionen Euro schwere Zusatzkonjunktur.

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https://www.unzensuriert.at/content/0023044-Regierungsprogramm-Teures-Beschaeftigungsprogramm-um-200-Mio-Euro

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Gruß und Dank an die Tafeln

Der Honigmann

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Getreu nach dem Motto: „Erst versprochen, dann gebrochen“ agieren derzeit die Verantwortlichen in den Chefetagen der öffentlich-rechtlichen Sender. Es wurde nämlich erneut gegen eine Kritikerin des GEZ-Systems wegen 296,84 Euro ein Haftbefehl erlassen. Es handelt sich hierbei um die 36jährige Mandy Bock aus Südthüringen. Da sie von meinem eigenen Fall wusste, der für große mediale Aufmerksamkeit gesorgt hat, wandte sie sich hilfesuchend an uns.

Ihr wurde mitgeteilt, dass in Folge ihrer Rundfunkbeitragsverweigerung ein Haftbefehl gegen sie erlassen wurde. Wieder soll als abschreckendes Beispiel für alle Beitragsverweigerer ein Exempel statuiert werden. Dafür wurde als Opfer erneut eine Mutter, nun mit zwei kleinen Kindern auserkoren.

Bei den Verantwortlichen des GEZ-Systems liegen im wahrsten Sinne des Wortes die Nerven blank, da sie ihren Ruhestand im Schlaraffenland in Gefahr sehen. Hintergrund ist, dass mittlerweile 4,9 Millionen Menschen in Deutschland keinen Rundfunkbeitrag mehr zahlen, Tendenz steigend.

Aufgrund der Standhaftigkeit und Couragiertheit von Kathrin Weihrauch, die sogar bereit war, ins Gefängnis zu gehen, knickte im letzten Jahr der RBB ein. Danach versicherte der stellvertretende RBB-Sprecher Volker Schreck gegenüber dem Tagesspiegel: „Niemand muss ins Gefängnis, weil er die Zahlung der Rundfunkbeiträge verweigert.“

Nach dem gestern geführten Telefonat mit Mandy Bock, ist auch sie bereit, den Weg von Kathrin Weihrauch zu gehen. Frau Weihrauch habe ich vor zwei Wochen zu diesem Thema interviewt und sie hat erklärt, dass dieses System nur durch Angst aufrechterhalten wird. Dies hat vielen Mut gemacht und wir haben tausende Zuschriften von Menschen erhalten, die bereit sind, ihrem Beispiel zu folgen.

Viele Menschen stellen sich die Frage, warum man zwanghaft an einem System festhält, was im Zeitalter des Internets längst überholt ist.

Früher konnte man den Wehrdienst aus Gewissensgründen verweigern, aber beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist jeder zur Teilnahme verpflichtet? Man kann heute aus der Kirche, aus Vereinen und politischen Parteien austreten, nur nicht aus dem GEZ-Zwangssystem. Anscheinend haben die Verantwortlichen übersehen, dass ihre Zeit abgelaufen ist, da immer mehr Menschen erwachen und sich nicht mehr einschüchtern lassen, da es inzwischen klare Anleitungen dafür gibt, wie man den Rundfunkbeitrag erfolgreich verweigern kann. Wie beispielsweise im Buch „Die GEZ-Lüge“ beschrieben.

Letztendlich sind das nichts weiter als klägliche Drohgebärden, die keinerlei Substanz haben. Wie wir aus gut informierten Kreisen erfahren haben, deutet alles darauf hin, dass der Haftbefehl gegen Mandy Bock auf Anlass der Landesrundfunkanstalt wieder zurückgezogen wird.

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten meiden bei ihren drakonischen Methoden die Öffentlichkeit, wie der Teufel das Weihwasser. Aus diesem Grund geben wir aufgrund unseres großen Verteilers diesen Menschen, gegen die ein Haftbefehl vorliegt, eine Plattform, die mittlerweile über eine Millionen Menschen erreicht.

Leitet auch ihr diese Meldung weiter!

Erkennen – erwachen – verändern

Euer Heiko Schrang

Das Skandalbuch „Die GEZ-Lüge“: Die Demaskierung des Systems hinter dem Zwangsbeitrag.

http://www.macht-steuert-wissen.de/2042/skandal-neuer-haftbefehl-gegen-rundfunkverweigerin/

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Gruß an die Verweigerer

Der Honigmann

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Die Vereinten Nationen fordern für die EU-Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien einen »Bevölkerungsaustausch« mit Migranten aus Nahost und Nordafrika. Offenkundig ist der Asyl-Tsunami von langer Hand geplant.

 In dem erst jetzt bekannt gewordenen UN-Bericht »Replacement Migration« (ST/ESA/SER A./206)der Bevölkerungsabteilung der UN (UN Population Division) aus dem Jahr 2001 wird die Öffnung Deutschlands für 11,4 Millionen Migranten gefordert, auch wenn das innerhalb Deutschlands zu sozialen Spannungen (»rise to social tensions«) führen werde (Anm. d. Red.: Die UN hatte im Nachgang das deutschsprachige PDF gelöscht, wir haben es hier gesichert).
Der Kampf gegen Widerstände in der Bevölkerung beim Bevölkerungsaustausch sei jedoch erforderlich, um Wirtschaftswachstum zu erzielen. Das alles diene den Interessen der Industrie. Weltweit unterstützen Wissenschaftler dieses Ziel.

Auch Jim Yong Kim, Präsident der zur UN gehörenden Weltbank, hat im Oktober 2015 verkündet, dass der »Bevölkerungsaustausch« in Europa ein »Motor des Wirtschaftswachstums« werde (»engine of economic growth«), um mit allen Mitteln im Sinne der Weltwirtschaft den demografischen Wandel zu bekämpfen.

Die Bundesregierung hat vor wenigen Tagen bei einem vertraulichen Treffen in St. Augustin bei Bonn intern klargemacht, worauf sich die Ministerien künftig einstellen müssen: Man erwartet bis Ende 2016 in Deutschland bis zu zehn (!) Millionen Asylanten. Was auf den ersten Blick für den durchschnittlichen Bürger noch völlig absurd klingt, kann man allerdings schon jetzt mit Fakten belegen (Geplante Migrationsflut: Was die Dunkelmächte mit uns wirklich vorhaben!.

Man muss nur dazu wissen, dass die Bundesregierung für jeden Asylanten mit (mindestens) zwei Familiennachzüglern rechnet. Die Rechnung lautet also: 2014 gab es insgesamt 300 000 Asylanten (das sind mit Nachzüglern etwa 900 000).

2015 werden es deutlich mehr als eine Million (mit Familiennachzug also mindestens drei Millionen) sein und für 2016 rechnet man mit ähnlich hohen oder gar noch steigenden Zahlen (also abermals inklusive Nachzug mindestens drei Millionen Menschen. Es können aber auch leicht vier oder fünf Millionen Menschen werden (25 Millionen weitere Migranten bis 2050, sonst Demographiekollaps).

Die Vereinten Nationen nennen das alles verharmlosend »Replacement Migration«. Dabei werden Völker mit dem Segen der UN einfach von anderen verdrängt und ersetzt. Man hat im Umfeld der UN auch schon einen Vorschlag, wie das alles finanziert werden soll: Die Deutschen sollen das Rentenalter im ersten Schritt auf 72 und im zweiten Schritt auf 77 Jahre hochsetzen.

http://www.pravda-tv.com/2015/11/vereinte-nationen-fordern-bevoelkerungsaustausch-von-deutschland/

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Gruß an die „Rückführer“

Der Honiigmann

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fanz-revolution-augeTeil 2

In jener Zeit gewannen auch politische Clubs immer mehr Bedeutung, in denen sich Gebildete trafen, um über Reformen zu diskutieren, Informationen und Meinungen auszutauschen und politische Debatten aufzuarbeiten. Der bekannteste und wirkungsmächtigste war die 1790 gegründete „Gesellschaft der Freunde der Verfassung“, die sich im Kloster der Jakobiner in Paris traf und später besser bekannt wurde als der „Jakobinerclub“.

Hier kamen vor allem pro-revolutionäre Mitglieder der Nationalversammlung zusammen, die bald „Jakobiner“ genannt wurden. Ein weiterer, eine Volksgesellschaft, war der Klub der „Cordeliers“. Hier traten weitere Freimaurer auf die politische Bühne, die das Geschehen der Revolution nachhaltig beeinflussten: Camille Desmoulins, Jean-Paul Marat und Georges Danton. Neben Desmoulins gehörte auch Jean-Paul Marat (1744 – 1793) zu den Freimaurern. Der Arzt und spätere Journalist war Mitglied der Londoner Loge „At the King’s Head, Gerard Street, Soho“ (sein Meisterdiplom war datiert vom 15. Juli 1774, also viele Jahre vor der Revolution) und stand im selben Jahr auch in Beziehungen zur Amsterdamer Loge „La bien Aimée“.

Im „Internationalen Freimaurer Lexikon“ wird Marat als „Führer in der Französischen Revolution“ bezeichnet (S. 545), ebenso wie sein Journalistenkollege Georges Jacques Danton (1759 – 1794) (S. 203)! Danton war Mitglied einer Pariser Loge, avancierte später zum Justizminister, Gründer des Revolutionstribunals, Mitglied des Wohlfahrtsausschusses, dessen Außenpolitik er bestimmte.

Diese „Brüder im Geiste“, Desmoulins, Marat und Danton, inszenierten sich also als Sprecher des Volkes, gossen reichlich Öl ins Feuer und predigten den Hass auf die Kirche und die Reichen! Zudem kam, dass sich nach dem Vorbild der „Cordeliers“ auch andere ähnliche „Volksgesellschaften“ bildeten, die zu einem wichtigen Aspekt der Politisierung der Volksbewegung wurden.

Aber noch etwas anderes bildete sich heraus, das später die Gedanken und Handlungen der sogenannten „Schreckensherrschaft“ bestimmen sollte: Misstrauen gegen den Adel und den König, Verdacht gegen alle Feinde des Volkes und der Revolution. 1790 spaltete sich die Nation immer mehr in Revolutionsgegner und Revolutionsanhänger. Schließlich erregte auch die Flucht des Königs und seiner Familie die Gemüter, der allerdings im Juni 1791 wieder ergriffen und verhaftet wurde.

Jetzt waren es radikale Publizisten wie der Freimaurer Jean-Paul Marat, die das Ende der Monarchie und die Einführung einer Republik forderten. Doch die Nationalversammlung hielt zunächst als Zentralgewalt an der Monarchie fest. Doch die „Cordeliers“, zu dem die Freimaurer Marat, Desmoulins und Danton gehörten, ließen nicht locker: sie veranstalteten am 14. Juli 1791 eine antimonarchische Kundgebung. „Die gewaltsame Auflösung einer weiteren Versammlung, bei der die Wahl einer neuen konstituierenden Nationalversammlung gefordert wurde, durch die Nationalgarde, bei der es vermutlich mehr als zwei Dutzend Tote gab, führte an den Rand des Bürgerkriegs; auf jeden Fall entstand damit ein tiefer Riß zwischen der Nationalversammlung und den Volksgesellschaften. Der Dritte Stand war endgültig gespalten und mit ihm der Jakobinerklub,“ hält der Historiker Hans-Ulrich Thamer fest.[1]

Im Gegensatz zu den „Cordeliers“ entstanden so die „Feuillants“, zu denen auch Maximilien Francois Isidore de Robespierre (1758 – 1794) gehörte. Verschwörungsanhänger, aber auch andere, behaupten immer wieder, dass der Jakobiner Robespierre zu den Freimaurern gehörte, er gar in den dritten Grad der (illuminierten) Freimaurerei eingeweiht sei. Das ist allerdings ungewiss. Das „Internationale Freimaurer Lexikon“ erklärt, dass „entgegen anders lautenden Behauptungen,“ Robespierre „nicht Freimaurer“ war. Und weiter: „Der Name kommt im Jahre 1745 in einem alten Patent für ein Rosenkreuzerkapitel vor, das einer Loge in Arras ausgestellt wurde. Es handelt sich dabei aber um den Großvater des Jakobiners.“[2] Wie dem auch sei, ob nun Robespierre selbst oder sein Großvater Freimaurer oder rosenkreuzerischer Geheimbündler war – die „diskrete Gesellschaft“ hätte mit ihm wohl kein Aushängeschild, schließlich war er der Mentor der blutigen Schreckensherrschaft, wie noch aufzuzeigen sein wird.

Im Oktober 1791 wurde die zuvor neu gewählte Legislative zusammengerufen. Die „Feuillants“ bildeten dabei die stärkste Gruppe und fanden sich auf dem rechten politischen Spektrum wieder, während sich links eine Gruppe aus dem einstigen „Jakobinerklub“ um Brissot, Condorcet, Guadet und Vergniaud wiederfanden.

Der Journalist Jacques-Pierre Brissot (1754 – 1793) war auch Freimaurer und hatte einst am 14. Juli 1789 die Schlüssel der Bastille entgegengenommen. Er war Jakobinerführer, von 1791 bis 1793 der eigentliche Leiter der auswärtigen Angelegenheiten. Brissot gab den „Kriegen der Republik den Charakter einer revolutionären Propaganda“ („Internationales Freimaurer Lexikon“, S. 153) und eröffnete am 20. Oktober 1791 seine Propaganda für den Krieg gegen Österreich und Preußen!

Und auch Marie Jean Antoine Condorcet (1743 – 1794), Mathematiker und Enzyklopädist, war ebenfalls Logenbruder. Er war ein Verfechter der „unbeschränkten Vervollkommnungsmöglichkeit des Menschen“.

Die Jakobiner um den Freimaurer Brissot ließen nicht locker und forderten entgegen der pazifistischen Tradition der Aufklärung einen Krieg! Sie erhofften von ihm nicht nur eine Schwächung oder gar Vernichtung der äußeren Gegenrevolution, sondern die Stärkung der (inneren) Revolution und auch die endgültige Niederlage Ludwigs XVI. So gewann Logenbruder Brissot die Mehrheit der Legislative zu einem „Kreuzzug für die Freiheit“. Dem schloß sich der König nur zum Schein an, erklärte am 20. April 1791 Österreich und damit auch dem verbündeten Preußen den Krieg.

So mobilisierte der Krieg tatsächlich die städtische Volksrevolution. Revolutionäre drangen gar in die Königsgemächer ein und setzten Ludwig XVI. die rote Freiheitsmütze auf, die sogenannte rote „Jakobinermütze“. Sie soll gar eine „freimaurerische“ sein. „Das war die sorgsam vorbereite Reaktion auf die Entlassung ‚patriotischer’ Minister aus dem Umkreis von Brissot und war das erste Auftreten der mittlerweile organisierten Volksbewegung, deren Aktivisten sich in deutlich anti-aristrokatischem Ton nun Sansculotten nannten…“(Thamer)[3]

Schon mehrmals hatten Förderierte wie Robespierre die Absetzung des Königs gefordert, doch die Nationalversammlung hatte dies jedes Mal abgelehnt. Ab dem 9. August 1792 kam es zum gewaltsamen Aufstand gegen Ludwig XVI., bei dem vierhundert Aufständische getötet und hunderte von Soldaten niedergemetzelt wurden. Schließlich wurde der König gestürzt und gefangen genommen.

„Wurde Ludwig XVI. nicht von den Jakobinern in den Turm des Tempels zu Paris verschleppt, um genau dort auf seine Hinrichtung zu warten, wo Jacques de Molay, der letzte Großmeister des Tempelordens (in dem viele Freimaurer ihre historische Herkunft sehen/d. Autor), 500 Jahre zuvor seinen letzten Gang angetreten hatte?“ fragt Klaus-Rüdiger Mai in seinem Buch „Geheimbünde“. Und weiter: „War das nicht ein Triumph für die Freimaurer, die sich doch als Erben der Templer verstanden und auf Rache sannen für den Verrat des Königs von Frankreich an den Tempelrittern?“[4]

Nun besaß der Generalrat der revolutionären Commune die Macht, fungierte mit seinen annähernd dreihundert Delegierten wie ein Gegenparlament. Hier standen nun Robespierre und die Freimaurer Danton und Marat an der Spitze ihrer Macht und verkündeten, sie alleine würden den „wahren Geist der Revolution“ vertreten. So wurde Danton am 11. August 1792 Justizminister eines provisorischen Exekutivausschusses. Er, sein Logenbruder Marat und Robespierre riefen gar zur Volksjustiz auf!

„So muß alles, was die Nation schädigen könnte, aus ihrer Mitte ausgestoßen werden!“ verkündete Danton. „Gesetze gegen Verdächtige“ wurden verabschiedet. Damit wurde geradezu zur Gewalt aufgestachelt. In dieser Zeit von Psychose, Angst und Haß und bis zur Zusammenkunft des Nationalkonvents, kam es neben dem „äußeren“ Krieg gegen Österreich und Preußen zu „inneren“ Morden und Greueltaten. Auch zu den sogenannten „Septembermorden“ in Pariser Gefängnissen, in denen 1130 Häftlinge von Nationalgardisten und Förderierten ermordet wurden. Geopfert sozusagen der „nationalen Rache“ an allen Verrätern und Gegenrevolutionären. Aber die revolutionären „Rächer“ machten nicht halt, wüteten weiter und schlachteten Tausende ab.

Im September 1792 wurden Wahlen zum Konvent durchgeführt. Freimaurer Brissots Anhänger auf dem rechten Flügel nannten sich nun „Girondisten“, die radikale Linke um Robespierre die „Bergpartei“ oder „Montagnards“. Die beiden Parteien sollten sich zukünftig erbitterte politische Machtkämpfe liefern.

Vergessen wir dabei nicht, dass beide, die „Girondisten“ und die „Montagnards“, eigentlich aus einem politischen Klub stammten: dem der Jakobiner. Dazwischen gab es in der Mitte noch die „Plaine“ oder „Marais“.

Zum Verfassungsauschuß gehörte auch der Logenbruder Jean Antoine Condorcet, der zeitweilig der Präsident der Nationalversammlung war. Am 21. September 1792 schließlich wurde das Königtum abgeschafft und die Republik proklamiert. Jetzt kamen die „Septembermorde“ auf den Tisch. Die „Girondisten“ um den Freimaurer Brissot sahen in den „Blutsäufern“ um Robespierre und den Freimaurern Marat und Danton die eigentlichen Schuldigen und verlangten gar ihre Verurteilung! Die „Montagnards“ wiesen jedoch jegliche Mitschuld zurück und Robespierre rechtfertigte sogar die Morde; forderte vehement die Hinrichtung des Königs: „Ludwig muß sterben, weil es Not tut, dass das Vaterland lebe.“[5] Die „Girondisten“ widersetzten sich und wurden aus dem „Jakobinerklub“ ausgeschlossen. Die „Montagnards“ und die Mehrheit des Konvents leiteten schließlich einen Prozess gegen den König ein und sprachen ihn der „Verschwörung gegen die Freiheit“ für schuldig.

Am 21. Januar 1793 wurde der „physische Leib“ König Ludwig XVI. und das „politisch-mystische des sakralen Königtums“ auf dem Schafott mit dem Fallbeil hingerichtet. Die Guillotine, die das erste Mal überhaupt am 25. April 1792 zum Einsatz kam, sollte in der Folge der Zeit zu einem „Instrument der Sühne und der Gerechtigkeit des Volkes“ und zum „Instrument der Politik“, zur „Sichel der Gleichheit“ werden. Bezeichnenderweise – und das weiß fast niemand – war Dr. Joseph Ignace Guillotin (1738 – 1814), Arzt, Lehrer am Jesuitenkollegium in Bordeaux, dann Professor an der medizinischen Universität in Paris, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses, ab 1789 Abgeordneter des Dritten Standes, der diese vermeintlich humanere Hinrichtungsmaschinerie erfunden hatte, ebenfalls Freimaurer! (Wie der Vatikan und die Jesuiten die Welt beherrschen und ins Unglück stürzen (Videos)) Ein hochrangiger Logenbruder und sogar Mitstifter des „Grand Orient de France“, Stuhlmeister der Loge „La Concorde Fraternelle“ und Mitglied der berühmten Loge „Neuf Soeurs“!

Am 1. Februar 1793 erklärte der Konvent im Zuge des „Kreuzzuges für die Freiheit“ England und den Niederlanden den Krieg. Die Abgeordneten hofften unter anderem dadurch die innere Zerrissenheit der Republik zu kitten. Auch der Freimaurer Danton spielte wieder kräftig mit, in dem er proklamierte, Frankreichs Grenzen seien durch das Meer, den Rhein und die Alpen bestimmt. Dadurch wurde die Eroberungspolitik des hingerichteten Königs mit einer „nationalen Befreiungsrhetorik“ fortgesetzt.

Doch alles sollte sich ins Gegenteil wenden; es gab Streitereien um die Wehrpflicht, ökonomische Schwierigkeiten, die Steuerlasten des jungen Staates waren höher als die des einstigen Königs. Daraus resultierte ein neuer Aufstand, mehr noch: eine Gegenrevolution! Adlige übernahmen im März 1793 die aufständische Armee, die sich nun „christliche und königliche Armee“ nannte. Mehr als fünfhundert Tote waren in den ersten vier Wochen der Gegenrevolution zu beklagen. Eine Spirale der Gewalt wurde ausgelöst: Nationalgardisten überfallen, konstitutionelle Priester hingerichtet.

Ganz Frankreich versank in den neuen revolutionären Wirren. Lokale Jakobiner und Volksbewegungsaktivisten waren jetzt die Zielscheiben. Mehr als 200 000 Opfer sollte dieser Bürgerkrieg auf beiden Seiten kosten. Diese „Dritte Revolution“ schließlich stürzte auch die „Girondisten“, die eigentlich die neue Verfassung der Republik unter ihrer Federführung erarbeitet hatten und die nun unter anderem gegen die „Volksfreunde“ wie Marat wetterten. Die Zeit der „Sansculotten“ (Handwerker, Kleinhändler und ihre Gesellen, kleine Eigentümer) war angebrochen. Eines ihrer Symbole war wiederum die rote Freiheitsmütze der „jakobinischen Revolution“. Sie agitierten gegen die Aristrokatie, die Reichen und Kapitalisten.

Damit war die „Schreckensherrschaft“, der „Terreur“ begründet: ein Sondergericht wurde geschaffen, das alle „Anschläge gegen Freiheit, Gleichheit, Einheit und Unteilbarkeit der Republik“ verfolgte, in den Klubs wurden Überwachungs- und Revolutionsausschüsse errichtet, ein „Wohlfahrtsausschuß“ unter der Leitung des Logenbruders Danton gegründet, der später nicht mehr bestätigt wurde und vorerst aus der Politik ausschied, ein Koventausschuss zur Überwachung der Staatsverwaltung geschaffen. So wurden vom Sondergericht gleich in den Anfängen Abgeordnete und Minister der Girondisten verurteilt und hingerichtet. Das war das Ende der Partei.

Nun beherrschten die „Montagnards“ um Robespierre den Konvent. Am 14. Juli 1793 wurde Revolutionsführer und Freimaurer Jean-Paul Marat ermordet. Robespierre übernahm den jakobinisch bestimmten Wohlfahrtsauschuß, Gesetze und Kontrollmechanismen sollten den Notstand überwinden, um die Republik zu sichern, bis die Verfassung vom Juni 1793 schließlich in Kraft treten konnte. Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, dass sie das niemals tun würde.

Mit der Macht von Robespierre begann nun auch der sogenannte „Terreur“, die „Schreckensherrschaft“, die allerdings nie unkontrolliert, sondern eine „Diktatur mit parlamentarischer Legitimation“ war. Nichts anderes also als eine zentralistische revolutionäre Regierung. Und der Wohlfahrtsausschuß legalisierte sie. So wurde im März 1793 ein Revolutionstribunal eingerichtet und im September desselben Jahres ein „Gesetz gegen die Verdächtigen“ geschaffen. Robespierre wollte mit seiner Institutionalisierung der Revolutionsdiktatur die Republik begründen, sowie alle „guten“ Bürger schützen und die „Feinde des Volkes“ vernichten. Ein „Krieg der Freiheit“ also gegen ihre Feinde, der eine Zeit der Verfassung als die „Herrschaft der siegreichen und friedlichen Freiheit“ folgen sollte.

In den Kirchen wurden Heiligenfiguren von ihren Podesten gestürzt und durch Büsten atheistischer Philosophen ersetzt, wie beispielsweise dem Freimaurer (!) Voltaire. Alle anderen, wie Priester oder Adelige, die anderer Meinung waren, machten Bekanntschaft mit dem Fallbeil der Guillotine.

Ein weiteres Gemetzel folgte, wie beispielsweise Massenhinrichtungen und Ertränkungen nach der Rückeroberung der abtrünnigen Städte Lyon und Toulon durch das Strafgericht der Revolutionskommissare oder die Vernichtung der Aufständischen in der Vendée. Agitationen gegen die „Volksbewegung“ wurden ebenfalls durch die Revolutionsregierung eingeleitet.

Im Mai 1794 wurde auf Robespierre ein Attentat verübt, allerdings ohne Erfolg. Daraufhin verschärfte er die Verfolgung der Revolutionsfeinde und schaffte eine gesetzliche Handhabe, um die politischen Gegner systematisch auszulöschen. Doch diese schlugen zurück. Deputierte des Konvents inszenierten schließlich die Verhaftung Robespierres, der am 28. Juli 1794 ebenfalls unter dem Fallbeil landete. Er und seine anarchistische Revolutionsregierung, speziell die „Montagnards“ und die „Jakobiner“, hinterließen am Ende Zehntausende Tote, die einem wahren „Staatsterror“ zum Opfer gefallen waren. Die meisten waren Handwerker und Bauern. Das war also der Preis für den Versuch eine neue Gesellschaft und einen neuen Menschen zu schaffen und alle Lebensformen der christlichen Traditionen zu beseitigen, ja geradezu eine „Entchristlichung“ durchzuführen, um eine „Verweltlichung“ zu erreichen.

So wurden kirchliche und monarchische Elemente mit neuen Inhalten versehen. Ein neuer Kalender war geschaffen worden, der sogenannte „Revolutionskalender“, der mit dem Jahr Eins der französischen Republik im September 1792 begann. Sonn- und Feiertage waren darin verschoben worden und griffen somit tief in das traditionelle Brauchtum ein.

Doch was wurde aus den übrigen Freimaurern, die in der ersten Phase der Revolution eine bedeutende Rolle gespielten hatten?

Marie Joseph La Fayette kritisierte seinen Logenbruder Marat und meinte, dass er die Philosophie der Freimaurer verriet. 1791 wurde La Fayette zum Befehlshaber einer der drei Armeen ernannt, floh aber dann vor den Jakobinern. Später kehrte er in sein Heimatland zurück, beteiligte sich 1830 an der Julirevolution und wurde erneut Oberkommandant der Nationalgarde.

Jean Paul Marat wurde am 13. Juli 1793 durch Charlotte Corday ermordet.

Camille Desmoulins wurde später Mitglied des Convents, bekämpfte dann die Schreckensherrschaft und wurde als „Gemäßigter“ hingerichtet.

Jean Sylvain Bailly wurde später wegen seiner konstitutionellen Gesinnung und seiner energischen Maßnahmen gegen die Aufrührer als „Königsfreund und gewalttätiger Unterdrücker der Volksfreiheit“ hingerichtet.

Jacques Pierre Brissot zerfiel mit Robespierre und endete im April 1794 auf dem Schafott.

Georges Danton betrachtete den Terror als „Aushilfsmittel“ und Robespierre schickte ihn und seine Anhänger ebenfalls im April 1794 auf das Schafott. Den Rat abschlagend, ins Ausland zu flüchten, sagte er zuvor den berühmten Satz: „Nimmt man denn das Vaterland an den Schuhsohlen mit?“

So ist die Argumentation der Freimaurer freilich einsichtig, dass sich die Revolutionäre in keiner Weise der Maurerei erkenntlich gezeigt hätten, weil zahlreiche Logenbrüder während der „Schreckensherrschaft“ auf dem Schafott endeten. Aber: Freimauer waren es, die diese Revolution erst mit ausgelöst und eine ganze Zeit lang in führenden Positionen unterstützt und durchgeführt hatten, also selbst „Revolutionäre“ waren! Der „fanatische Parteiführer“ Robespierre und Marat galten zusammen auch als „Schreckensmänner“ in der Französischen Revolution und zusammen mit Danton, dem „zügellosen Volksredner“ und Desmoulins hatten sie ein „Regime des Terrors“ errichtet.[6]

Ein österreichischer Regierungsbeamter verfasste noch im August 1790 ein Schreiben an Kaiser Leopold II., in dem er behauptete, dass „das Rad der gegenwärtigen Irrungen und Revolutionen Europas“ von der „Bruderschaft der Freymaurer getrieben“ werde.

Weniger bekannt ist, dass an diesen „Gerüchten“ auch die Freimaurer selbst schuld waren. Die Rede ist von „Logenbruder“ John Robison (1739 – 1805), hochangesehener Wissenschaftsautor, renommierter Mathematiker und Professor für Naturphilosophie an der Universität Edinburgh, der unter anderem auch für die „Encyclopaedia Brittanica“ schrieb. Er veröffentlichte 1798 einen „Enthüllungsbericht“ mit dem umständlichen Titel: „Proofs of a Conspiracy Against All the Religions and Governments of Europe, Carried on in the Secret Meetings of Freemasons, Illuminati and Reading Societies“ („Beweise für eine Verschörung gegen alle Religionen und Regierungen Europas, die betrieben wird in geheimen Treffen von Freimaurern, Illuminati und Lesegesellschaften”).

Das Buch wurde binnen kurzer Zeit höchst populär und stellte die These auf, dass die Bayrischen Illuminaten die französischen Freimaurerlogen unterwandert und die Französische Revolution entfacht hatten. Sie, die geheimbündlerischen Drahtzieher, wollten somit die französische Monarchie, wie auch die katholische Kirche vernichten, um dann die Macht über Europa und schließlich die ganze Welt zu erlangen.

Der „Jakobinerklub“ selbst soll eine Freimaurerloge gewesen sein, Adam Weishaupt, der Begründer der Illuminaten der „Patriarch der Jakobiner“! „Proof of Conspiracy“ des Freimaurers Robison löste eigentlich die Anti-Illuminati-Hysterie in Europa aus. „Das Buch…zeugt nicht von einer Denkweise, die ich als paranoid ansehe,“ erklärt dazu „Illuminati-Kenner“ Robert Anton Wilson. „Sogar für mich klingt das, was er schreibt, recht vernünftig…Außerdem scheint seine Behauptung, dass die Illuminati sich in der Zeit von ungefähr 1776 bis 1800 einen großen Teils der europäischen Freimaurerlogen bemächtigt hätten durch – als ‚zuverlässig’ geltende – Werke…und sogar durch die Enyclopaedia Britannica bestätigt zu werden.“ Damit trifft Wilson den Nagel auf den Kopf. Die Verbindungen zwischen Illuminaten und Freimaurern habe ich bereits im Kapitel „1.11. Freimaurer und Illuminaten“ ausführlich erläutert.

Léon de Poncins schrieb in seinem 1929 erschienenen Buch „Hinter den Kulissen der Revolution“: „Heute gibt das Freimaurertum die Französische Revolution ganz offen als sein Werk zu…In der Sitzung der französischen Abgeordnetenkammer vom 1. Juli 1904 sprach der Marquis de Rosanbo folgendes unverhüllt aus: ‚Das Freimaurertum hat im geheimen, aber beharrlich, an der Vorbereitung der Revolution gearbeitet.’“ Weiterhin zitiert er den Abgeordneten Jumel: „In der Tat, dessen rühmen wir uns.“ Abgeordneter Alexandre Zvaés: „Das ist das höchste Lob, das Sie uns zollen können.“ Abgeordneter de Rosanbo: „Wir sind also vollständig einig darüber, dass das Maurertum allein der Urheber der Revolution gewesen ist, und der mir jetzt gespendete, sonst selten zuteil werdende Beifall der Linken beweist ihre Übereinstimmung mit mir darin, dass das Freimaurertum die Revolution gemacht hat.“ Abgeordneter Jumel: „Wir geben es nicht nur zu, wir verkünden es ganz offen.“[7]

Freimaurer also „nur“ als „geistige Brandstifter“ der Revolution? Aber reicht das nicht schon? Auch das ist höchste politische Betätigung, die doch eigentlich nach maurerischen Prinzipien verboten sein sollte! Dennoch haben sich Freimaurer nicht nur „geistig“ an der Revolution beteiligt, sondern auch höchst aktiv. Die „Brüder im Geiste“ sollen in der Französischen Revolution einen Sieg über Altar und Thron erreicht haben, deshalb versinnbildlicht ein Gemälde aus dem „Grand Orient de France“ die Prinzipien von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Das „Freimaurer Politiker Lexikon“ fasst zusammen: „…im Laufe des 19. Jahrhunderts identifizierten sich französische und auch italienische Freimaurer mehr und mehr mit den Prinzipien dieser Revolution. Als entschiedene Republikaner und Antiklerikale fühlten sich französische Freimaurer nicht nur beleidigt, sondern gar geschmeichelt, wenn Reaktionäre sie für den Sturz des ‚Ancient Regime’ verantwortlich machten.“[8]

Auch zu diesem Sachverhalt habe ich bei den Großlogen von Deutschland, Österreich und der Schweiz nachgefragt:[9] „Wie stehen Sie dazu, dass maßgeblich auch Freimaurer (La Fayette, Marat, Danton, Desmoulins, Bailly, Brisot etc.) es waren, die die Französischen Revolutionen in Gang gesetzt haben, mit vielen tausenden von Toten, die leider zumeist in ‚Vergessenheit’ geraten und dadurch auch erst die ‚Schreckensherrschaft’ eines Robespierre möglich gemacht haben? Verschiedentlich wird Robespierre als Logenbruder bezeichnet. War er Freimaurer?“

Aber wiederum ist es nur der österreichische „Großmeister“, der mir antwortet: „Immer wieder erscheint in Ihren Fragen die Vermutung, die Freimaurerei wäre oder züchte irgendeine Weltanschauung. Diese Annahme ist grundfalsch und entbehrt auch jeglicher Grundlage. Es ist auch wirklich nicht zulässig, Rückschlüsse auf die Organisation aus dem Umstand zu ziehen, dass bekannte Freimaurer für Aktionen oder Taten verantwortlich sind, die mit menschlichen Prinzipien (und nur solche sind Gegenstand eines freimaurerischen Wertekatalogs) nicht vereinbar sind.

Auch Katholiken, Protestanten, Juden etc. haben Taten begangen, die man rückschließend nicht ihrer Konfession anlasten kann, jedenfalls zum Glück nicht immer. Also auch wenn die von Ihnen genannten Freimaurer Untaten begangen haben, dann heißt das nicht, dass sie von der Organisation dazu legitimiert oder aufgerufen wurden. Wenn Sie die Geschichte der Französischen Revolution genau studieren, dann werden Sie auch feststellen, dass die Freimaurerei selber sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, wenngleich es unbestritten ist, dass vieles an dem ursprünglichen Gedankengut mit freimaurerischen Ideen in einem positiven Einklang steht.“[10]

Doch, daß die Freimaurer bei der „Französischen Revolution“ ihre „Hände in Unschuld“ gewaschen haben kann man angesichts der oben genannten Fakten nicht gerade behaupten. Ganz im Gegenteil: Sie waren die treibende Kraft, der Motor dieser politischen Umwälzung, die ganz Europa erfassen sollte.

http://www.pravda-tv.com/2017/01/verschwoerung-oder-fakt-freimaurer-und-die-franzoesische-revolution/

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Gruß an die Europäer

Der Honigmann

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afd-treffen-koblenzDas Thema Russland ist beim Treffen der rechtskonservativen Parteien Europas immeer wieder zur Sprache gebracht worden. Viele Teilnehmer betonten, dass Russland sehr wohl zu ihrer Vision vom zukünftigen Europa gehört und dass die Beziehungen zu diesem Land von immenser Bedeutung sind.

Marine Le Pen, die Chefin des französischen Front National und die Fraktionsvorsitzende des ENF (Europa der Nationen und der Freiheit) äußerte sich dazu wie folgt: „Wir vetreten hier die europäischen Völker. Und wir lieben den Frieden. Wir können froh sein, dass der neue US- Präsident Annäherung an Russland sucht. Die Lage, die wir bisher beobachtet haben, war sehr besorgniserregend. Vergessen wir nicht, Europa liegt zwischen USA und Russland.“

Auch der Neuling im ENF-Team, der tschechische Politiker, Tomio Okamura sprach in der Pressekonferenz zum Abschluss des Treffens vom Frieden mit Russland.

„Warum sollten wir über Russland reden? Weil ein Teil Russlands Europa ist. Und wir müssen uns um uns selbst und um unsere Länder sorgen.

Marcus Pretzell, der Landesvorsitzende der AFD in Nordrhein-Westfalen, erzählte den Journalisten von seinem Besuch der Halbinsel Krim. Die Reise auf die Krim hätte ihm den Einreiseverbot in die Ukraine beschert.

„Ich hatte bislang noch gar nicht daran gedacht, dorthin zu reisen, aber jetzt darf ich auch wenigstens nicht. Jetzt bleibt mir das erspart,“  erklärte Pretzell  ironisch.

Auf die Frage, wie er als Mitglied einer nationalkonservativen Partei die Pläne des russischen Präsidenten findet, eine Wirtschaftunion von Lissabon nach Wladiwostok aufzubauen, sagte er:

„Ich würde sogar weiter gehen. Warum nicht von Wladiwostok bis nach Anchorage (Alaska/USA). Wenn wir Freihandel betreiben, brauchen wir ein sehr schlankes Freihandelsabkommen. Und das kann sich im Wesentlichen darauf beschränken, dass Zölle nicht mehr erhoben werden. Ich glaube, dass man mit einem Präsidenten Trump, zumindest teilweise, darüber wird reden können.“

https://de.sputniknews.com/politik/20170122314215416-koblenz-enf-konferenz-verhaeltnis-russland/

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Gruß an Nationalen

Der Honigmann

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fanz-revolution-augeaikos2309

Die Französische Revolution, genauer gesagt die Französischen Revolutionen, die am 14. Juli 1789 mit dem berühmten Sturm auf die Bastille begannen und annährend zehn Jahre andauerten, veränderten nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa.

Zum ersten Mal wurde eine demokratische politische Kultur entfaltet, die die Moderne prägte. Aber zu welch schrecklichem Preis, über den oft hinweggesehen wird. Denn die Revolution, die die Monarchie beseitigte, glitt ab in eine Schreckensherrschaft, die durch politische Gewalt, durch regelrechten „Staatsterror“ geprägt war.

Die bedeutendste Monarchie der Alten Welt, nämlich die französische, die in Absolutismus und Verwaltung schwelgte, wurde fast gar in einem Streich beseitigt, damit die neuen Werte der Aufklärung an ihren Platz rückten: „Liberté“, Freiheit. „Ègalite“, Gleichheit. „Fraternité“, Brüderlichkeit. Und genau diese Devise, so der Freimaurer Tom Goeller, „ist unbestritten der geistige Anteil der Freimaurer an dem Aufstand. Die Freiheit braucht die Brüderlichkeit, da nur so jeder freie Mensch die Freiheit des anderen anerkennen kann.“[1]

Dennoch wollen Freimaurer nichts davon wissen, dass sie aktiv an der Revolution beteiligt, sie organisiert, beziehungsweise sie gar geschürt haben sollen, wie Verschwörungstheoretiker ihnen unterstellen. Und in diesem Zusammenhang möchte ich auch nochmals die Worte des Logenbruders Mino Pecorelli ins Gedächtnis rufen: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind die drei Begriffe des genialsten Betrugs, der je organisiert wurde, um die Demokratie zu betrügen…In der Regel versammeln sich die Freimaurer, um die zu betrügen, die selbst am meisten betrügen.“[2]

Ich möchte in diesem Kapitel versuchen, die Rolle der Freimaurer bei dieser bedeutendsten europäischen Revolution zu hinterfragen und aufzuzeigen. Dazu möchte ich zunächst auf die Revolution selbst, ihre Ursprünge und ihren Verlauf näher eingehen, damit der Leser die Beteiligung der Logenbrüder besser einschätzen und einordnen kann.

Die französische Monarchie, das sogenannte „Ancien Régime“ war zu jener Zeit am Ende. Wachsende Staatsverschuldung (auch hervorgerufen durch erhebliche Geldbeträge zur Unterstützung der amerikanischen Revolution), innenpolitische Dauerkonflikte, Bevölkerungswachstum und damit einhergehende Knappheit an Erwerbsstellen, steigende Preise und stagnierende Löhne, Steuerbelastungen und Sonderabgaben, eine reformunfähige Monarchie – all das führte zu einer sozialen Unzufriedenheit. Und zu neuen Denkweisen, der Bürgerlichen etwa, die dadurch den traditionellen adligen Status unterminierten.

In Akademien und Freimaurerlogen wurden aufgeklärte Lebens- und Denkformen propagiert, die, im Gegensatz zur herrschenden Monarchie, die Grundsätze von Gerechtigkeit, Wahrheit, Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit vertraten und predigten, die Emanzipation der Menschheit in diesem Sinne genauso forderten wie die Beseitigung der ungerechten Privilegien des verhassten „Ancien Régime“. „Aber das heißt nicht, dass die sich vorbereitende Französische Revolution einer freimaurerischen Verschwörung entsprang,“ versucht das „Internationale Freimaurer Lexikon“ (S. 297) zu erklären.

Und ergänzend wird hinzugefügt: „Die Arbeit, die die französischen Freimaurer leisteten, war geistiger Natur. Man dachte daran, neuen schöneren Grundsätzen zum Durchbruch zu verhelfen. Aber es war in den Logen keine Rede davon das Regime beseitigen zu wollen…Nichts ist törichter als zu glauben, dass man an die Tötung des Königs auch nur zu denken gewagt hätte.“

Dennoch, das maurerische „Geheimnis“ zu jener Zeit war die Idee der Demokratie, eine Republik gleicher und freier Bürger. In der berühmten Pariser Loge „Les Neuf Soers“ kamen auch viele der späteren Akteure der Revolution zusammen. „Wahr ist,“ erklärt der Politikwissenschaftler Andreas Gößling, „dass einige der folgenreichsten Ideen und Grundsätze der Französischen Revolution in den Pariser Logen vorausgedacht und vorformuliert worden waren. So hatte sich die französische Freimaurerei schon 1773 eine ‚republikanische’ Verfassung gegeben, die die demokratische Wahl des Großmeisters vorsah und ‚Freiheit und Gleichheit’ der Brüder proklamierte.“ Und weiter: „Auch die Deklaration der Menschen- und Bürgerrechte wurde von französischen Brüdern verfasst, die sich selbst als ‚Bürger der Freimaurer-Demokratie’ bezeichneten.“[3]

Aber auch noch ein anderer Aspekt führt zu der Behauptung der „aktiven“ Beteiligung der Logenbrüder an der Revolution: über die Illuminaten (Jesuiten, Freimaurer und Illuminaten: Eine (un)heilige Allianz zur Etablierung der Neuen Weltordnung (Video)).

Nicht ganz ohne Grund wurde den „Illuminaten“, die zur damaligen Zeit mit der Freimaurern in einen Topf geworfen wurden, eine Beteiligung an der Französischen Revolution angehängt, meint Ferdinand Runkel in seinem Standardwerk der „Geschichte der Freimaurerei“ (Band 2, S. 64).

Hintergrund dieses Verschwörungsvorwurfes war, dass zwei bedeutende Illuminaten (der bekannte Schriftsteller Johann Joachim Christoph Bode (1730-1793), der auch Freimaurer war (1761 aufgenommen in die Loge „Absalon“ in Hamburg, und Major von der Busche) 1788 nach Paris gereist waren, um über eine enge Zusammenarbeit der Illuminaten mit den franösischen Freimaurern zu sprechen, sogar über das Projekt einer „Vereinigung“.

Zur Zeit der Französischen Revolution gab es etwa 629 Logen in ganz Frankreich, 65 davon in Paris, mit etwa 50.000 Mitgliedern. Robert A. Minder erklärt im „Freimaurer Politiker Lexikon“ dazu: „Einer der besten Beweise, dass die Französische Revolution keine freimaurerische war, ist die Tatsache, dass es in Frankreich unmittelbar vor Ausbruch der Revolution 629 Logen gab, ein Jahr später aber nur mehr 16!“[4] Léon de Poncins 1929 publiziertes Buch „Hinter den Kulissen der Revolution“, das zwar von Nazi-Verschwörungstheoretikern später zitiert werden sollte, aber eigentlich einen klerikalen, konservativ-christlichen Ansatz hatte, der wenig Anklang bei den Nazi-Ideologen fand, beschäftigt sich eingehend mit der Rolle des Freimaurertums in der Zeit der Französischen Revolution.

Er erklärt dazu: „Zu Beginn der Französischen Revolution schlossen die Freimaurer, um sich zu decken, ihre sämtlichen Logen. Aber dieses gewollt auffällige Verbot war nur eine einfache Vorsichtsmaßnahme, ohne Einfluß auf die Fortsetzung ihrer gesteigerten Tätigkeiten. Die geheimen Logen blieben nach wie vor bestehen, und alle anderen wurden durch Klubs ersetzt. Diese Tatsache wird bestätigt in einem von dem Freimaurer Schaffer verfassten Aufsatz, der 1880 in der Freimaurer-Loge ‚Zum schottischen Symbol’ erschien.“ Und weiter: „Man darf bei all dem nicht vergessen, dass die eigentliche Tätigkeit der Freimaurer mehr darin besteht, die revolutionäre Stimmung zu schaffen, als offen an der Spitze der Bewegung im Kampf hervorzutreten.“[5]

Minder kommt im „Freimaurer Politiker Lexikon“ zum Schluß: „Die revolutionären Ideen kamen von politischen und literarischen Vereinen, Akademien und Gesellschaften, in denen zwar eine gewisse Anzahl von Maurern aktiv waren, aber auch nicht mehr.“[6]

Auf jeden Fall waren die zahlreichen Freimaurerlogen zusammen mit den aufgeklärten Sozietäten der Akademien, Salons und Lesekabinetten ein gefährliches politisches Gegengewicht für die Monarchie, auch wenn, wie Maurerbrüder ja behaupten, nur „geistiger Natur“. Doch ob geistige Ideen, die dann später „materialisiert“, also „praktiziert“ werden, wirklich so harmlos sind, mag bezweifelt, ja mit Ausbruch der Revolution gar ad absurdum geführt worden sein. Denn die Ideen der Aufklärung, der intellektuellen Herausforderung aller überkommenen Formen des Denkens, des Handelns und Glaubens, wurden während der Revolution ja auch „verwirklicht“.

Es verdichtete sich immer mehr, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen den privilegierten Ständen von Adel und Klerus und dem Dritten Stand, den Bauern und (städtisch) Bürgerlichen, die sich auch „Patrioten“ nannten, kommen würde. Ihre Wortführer forderten die Neuordnung des Gemeinwesens als „souveräne Nation“, eine Abkehr von einer ständisch-korporativen Herrschafts- und Gesellschaftsordnung und damit auch von ihrem König Ludwig XVI (Sagte Marie-Antoinette wirklich »Dann sollen sie Kuchen essen«?).

Genau in diese Kerbe schlug im Januar 1789 der katholische Geistliche Abbé Emmanuel Joseph Sièyes (1748 – 1836), der politische Freiheit und Souveränität forderte, und noch mehr, in dem er den Dritten Stand, der bisher „nichts“ gewesen, aber eigentlich „alles“ war, zur Nation erklärte. Denn der Dritte Stand besäße alles, was eine Nation zu ihrer Bildung und Erhaltung bedürfe! Ein wahrhaft revolutionärer Gedanke, den Abbé Sièyes da erfolgreich in seiner berühmt gewordenen Schrift „Qu’est-ce que le tiers état?“ verkündete und damit eine „tiefgehende Wirkung“ ausübte (Internationales Freimaurer Lexikon, S. 783).

Sieyès wird als „Denker“ und einer der „bedeutendsten Theoretiker der Revolution“ und „Anwalt des Dritten Standes“ angesehen, war später Mitglied der konstituierenden Nationalversammlung, des Konvents, des Rates der Fünfhundert, des Direktoriums und unter der Diktatur Napoleons Senator. Und Abbé Sieyès war Freimaurer! Mitglied der Pariser Loge „Les Neuf Soeurs“. Damit hatte sich (wohl) das erste Mal ein sehr einflussreicher Freimaurer „aktiv“ in die Wirren der bevorstehenden Revolution eingebracht, ja gar mitpropagiert!

Ein weiterer Logen- und Glaubensbruder, nämlich Charles Maurice Talleyrand (1754 – 1838), der liberale Bischof von Autun, der freilich nicht dem Dritten Stand angehörte, sondern den anderen, 1790 sogar Präsident der Nationalversammlung wurde[7], war, wie Sieyès, Mitglied der Generalstände, deren Versammlung König Ludwig XVI. am 5. Mai 1789 eröffnete, um Reformen zu beschließen.

Jim Marrs, einer der erfolgreichsten Enthüllungsjournalisten weltweit, der mit seinem Buch um die wahren Ereignisse um das Kennedy-Attentat wochenlang auf der New-York-Times-Bestellerliste stand, das als Hauptquelle für Oliver Stones Kinoerfolg „JFK“ diente, schreibt hierzu in „Heimliche Herrscher“: „…in den 605 Abgeordnete zählenden Generalständen saßen mittlerweile 447 Logenbrüder. Nach Angaben einiger Rechercheure waren die Logen des Großorient Kernstück und Speerspitze der Illuminaten bei ihrer Einflussnahme auf die Freimaurerei.“[8]

Der vom König einberufenen Versammlung war allerdings wenig Erfolg beschieden. Außer für den Dritten Stand, zu dem auch einige Geistliche „überliefen“, der sich später dann als Nationalversammlung proklamierte. Damit stellte die Nationalversammlung die politischen Rechte des Ersten und Zweiten Standes in Frage, weil sie für sich die Gesamtrepräsentation beanspruchte, die ganze Nation also!

Freilich konnten sich Klerus und Adel dem anschließen, was viele dann auch taten. Dies war nichts anderes als eine zunächst verdeckte Kampfansage an den König, an die traditionelle Herrschaftsordnung. Selbst der Cousin/Vetter des Königs, Louis Joseph Philippe Orléans, Herzog von Chartres, der sich später „Philippe Egalité“ nannte, schloss sich mit 47 Deputierten des Adelstandes unter seiner Führung, der Versammlung an. Er soll später auch zum Großmeister aller Räte, Kapitel und schottischen Logen in Frankreich, zum Nachfolger des Großmeisters der „Grande Loge de France“ erklärt worden sein.

Später wurde er „Jakobiner“ und sagte sich aber erst 1793 von der Freimaurerei los. Im selben Jahr noch wurde er hingerichtet. Und es war wieder ein Freimaurer, der berühmte Astronom Jean Sylvain Bailly (1736 – 1793), ebenfalls Mitglied der Pariser Loge „Les Neuf Soeurs“, der erklärte, dass die „versammelte Nation keine Befehle entgegennähme“! Bailly wurde später sogar Präsident der konstituierenden Nationalversammlung. Schließlich gab Ludwig XVI. nach und befahl den anderen beiden Ständen sich ebenfalls der Nationalversammlung anzuschließen.

Im Juli 1789 schaltete sich ein anderer Freimaurerbruder aktiv in das Geschehen ein: der Publizist und Rechtsanwalt Camille Desmoulins (1760 – 1794). Er forderte das Pariser Volk zur Bewaffnung auf. „Das war die Stimmung, in der es zum Ausbruch spontaner Gewalt kam. 40 von insgesamt 45 Zollhäusern wurden niedergerissen, Klöster geplündert; man suchte nach Getreide und nach Waffen,“ hält Ulrich Thamer, Professor für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Münster in seiner Forschungsarbeit „Die Französische Revolution“ fest.[9]

Schließlich kam es am 14. Juli 1789 zum berühmten Sturm auf die Bastille. Rund 8000 Pariser Bürger belagerten die Festung (Der Sturm auf die Bastille fand nicht statt). Léon de Poncins meint in seinem Buch „Hinter den Kulissen der Revolution“, dass die Aufständischen, die „Verschworenen“ und damit der „Aufstandsausschuß“, vor dem eigentlichen Angriff auf die Bastille, noch vier Abordnungen zum Kommandant der Festung geschickt hatten. Die erste Abordnung hätte aus den Freimaurern Ethis de Cosny, Betlon und Billeford bestanden. Die dritte aus den Freimaurern Abbé Fauche und Chignard und die vierte aus den Freimaurern Poupart de Beaubourg, de Milly und Jasmin.

Nach langen Verhandlungen ließ Gouverneur Marquis de Launay schließlich auf die Menge schießen. Auch den Angriff auf die Bastille sollen Logenbrüder kommandiert haben, unter ihnen Moreton de Chabrillan (Loge „Zur Redlichkeit“) (Poncins)[10]. Im „Internationalen Freimaurer Lexikon“ (S. 212) ist zu lesen, dass der junge Freimaurer Camille Desmoulins den Sturm angeführt haben soll! 98 Tote und 73 Verwundete waren unter den Belagerern zu beklagen. Die Menge eroberte jedoch die Bastille. Aus Rache lynchten die Eroberer der Bastille sieben Garnisonsleute und den Kommandanten.

Nun bildeten die Pariser Wahlmänner des Dritten Standes eine provisorische Stadtregierung, darunter auch der hoch angesehene Freimaurer Marquis Marie Josef de La Fayette (1757 – 1834), der das militärische Kommando übernahm und zu einer weiteren Schlüsselfigur der Französischen Revolution wurde.

La Fayette wurde 1777 beziehungsweise 1779 in Gegenwart seines „spiritus rectors“, George Washington, dem ersten Präsidenten der Vereinigsten Staaten von Amerika, in eine militärische Loge in Morristown aufgenommen (bezeichnet in Unterlagen der Großloge von Pennsylvania als „ancient York mason“). In Frankreich war er Mitglied der Loge „Contrat Social“ und des „Supréme Conseil des A. u. A. Schottischen Ritus“. Er genoss vor allem in den USA große Ehren, galt bis heute sogar als „amerikanischer Nationalheld“.

Unter anderem sollen dort die Schlüssel der Bastille, die er einer amerikanischen Loge geschenkt haben soll aufbewahrt werden. 1777 stellte La Fayette sich in den Dienst des amerikanischen Unabhängigkeitskampfes und erhielt 1781 den Oberbefehl in Virginia, ging dann nach Frankreich und kehrte immer wieder in die Staaten zurück. In Frankreich beteiligte er sich als liberaler Royalist an der Revolution, galt als der verlängerte Arm George Washingtons in Frankreich, ließ gar die berühmte Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte annehmen, war Kommandant der Bürgergarde und Oberbefehlshaber der Nationalgarde.

Doch die Erstürmung der Bastille war nur die Spektakulärste der Revolution: überall im Land gab es lokale revolutionäre Machterhebungen. Sogar Schlösser wurden durch Bauern gestürmt; es kam zu Plünderungen und Zerstörungen. Die Nachwelt würde später von der „Grande Peur“, der „Großen Furcht“ sprechen. Die bäuerliche Revolution vermischte sich so mit der bürgerlichen Revolution, wurde ein Teil des Gesamtphänomens.

König Ludwig XVI. fügte sich scheinbar den neuen Machtverhältnissen. Auch die Abgeordneten der Nationalversammlung des Ersten und des Zweiten Standes reagierten: sie verzichteten zukünftig auf feudale Abgaben, um die Bauern nicht noch mehr aufzubringen; schafften also die Feudalität ab. Im August 1789 erklärte die Nationalversammlung auch die Menschen- und Bürgerrechte. Insgesamt wurden dabei alle „wichtigen Grundsätze der europäischen Verfassungstradition des 19. und 20. Jahrhunderts…entwickelt: die Souveränität der Nation, die Freiheitsrechte des Individuums, die Rechtsgleichheit, das Recht auf freies Eigentum, die Repräsentativverfassung.

Der Text wurde zu einem Gründungsdokument des europäischen Liberalismus…Er betonte den Schutz des Bürgers vor Willkür, er sagte aber wenig über Eigentumslose, Sklaven und Frauen (Tahmer).“[11] All das also, was die Freimaurer in ihren Logen gepredigt hatten. In einem Rundschreiben des hohen Rates des Maurerordens an alle Logen zur Vorbereitung der Hundertjahrfeier von 1789 heißt es dazu: „Das Maurertum, das die Revolution von 1789 vorbereitete, hat die Pflicht, sein Werk fortzusetzen. Die augenblickliche Volksstimmung fordert dazu auf.“[12]

Natürlich missfiel dem König dies, weil er die Nationalversammlung zwar anerkannt hatte, aber diese kein Recht haben sollte eine neue Herrschafts- und Verfassungsordnung zu formulieren. Faktisch besaß er so wenig Macht wie noch niemals zuvor: zwar wurden die Minister von ihm gewählt, aber sie waren der Nationalversammlung verantwortlich. Und ohne Gegenzeichnung der Minister konnte Ludwig XVI. nicht entscheiden. Er war damit zu einem König ohne Macht geworden. Im Juni 1790 wurde dann auch noch der Erbadel abgeschafft und im Herbst 1791 die Verfassung verkündet.

Zu den Wortführern der „Patrioten“ der Nationalversammlung, die sich bald „Constitutionnels“, also „Konstitutionalisten“ nannten, gehörten angesehene Freimaurer wie Abbé Emmanuel Joseph Sièyes und Alexandre Lameth (1760 – 1829), Mitglied der Loge „La Concorde“, der sich neben anderen noch um eine Verbindung zum König bemühte. Der Freimaurer Marquis Marie Josef de La Fayette versuchte mit weiteren Abgeordneten die Ministerwahl des Königs zu lancieren, so noch mehr Einfluss auf die Regierung zu bekommen. Er, als Kommandeur der Pariser Nationalgarde, nutzte somit seine Kontakte als Vermittler zwischen Nationalversammlung und König, um diesen gleichzeitig auch zu noch beherrschen! Historiker haben deshalb die Zeit zwischen Oktober 1789 und 1790 als das „Jahr von La Fayette“ bezeichnet! Der berühmte Logenbruder war es schließlich auch, der am 14. Juli 1790 beim Fest der Einheit und der nationalen Versöhnung als erster am „Altar des Vaterlandes“ den Eid auf die Nation ablegte!

Dazu formulierte der Freimaurer Bonnet, Sprecher im Konvent des Groß-Orients von Frankreich 1904: „Unser Bruder de la Fayette war es, der zuerst den Entwurf einer ‚Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte’ zum Zwecke der Bildung des ersten Kapitels der Konstitution überreichte. Am 25. August 1789 wurde sie endgültig von der Nationalversammlung, der mehr als 300 Freimaurer angehörten, angenommen, fast wörtlich so, wie der Text der unsterblichen Erklärung der Menschenrechte lange vorher in der Loge beraten und dann festgelegt worden war.“ Bonnet bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die sogenannten „Enzyklopädisten“.

Dies ist eine Gruppe von Herausgebern und Bearbeitern der großen französischen Enzyklopädie, die 1751 angeregt und bis 1772 erschien. „Aus der Zusammenarbeit an diesem großen Werk ergab sich bei den Mitarbeitern eine Gesinnungsgemeinschaft in Fragen der Religion, Ethik und Staatswissenschaften,“ erklärt das „Internationale Freimaurer Lexikon“ (S. 266) dazu. „Diesem Kreis wurde die Formung einer durch ihre hohen geistigen Leistungen berühmt gewordene Loge in Paris, die Loge ‚Les Neuf Soers’, die man auch die ‚Enzyklopädistenloge’ oder ‚Philosophenloge’ nannte, zugeschrieben.“

Bonnet weiter: „Im 18. Jahrhundert fand der ruhmreiche Stamm der Enzyklopädisten in unseren Tempeln eine begeisterte Zuhörerschaft, der zum ersten Mal den bisher den Massen noch unbekannten Wahlspruch betonte: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.“ Und Bonnet wird noch konkreter: „Die Saat des Umsturzes ist schnell in diesem auserlesenen Kreis emporgeschossen. Unsere berühmten Maurerbrüder d’Alembert, Diderot, Helvetius, d’Holbach, Voltaire, Condorcet haben die geistige Entwicklung vollendet, die neue Zeit vorbereitet. Und als die Bastille in Trümmer ging, da hatte das Freimaurertum die hohe Ehre, der Menschheit die Rechtsverfassung zu geben, die es mit so viel Liebe ausgearbeitet hatte.“[13]

Klare Worte also, die an Deutlichkeit nichts mehr zu wünschen übrig lassen. Tatsächlich sollen die genannten „Enzyklopädisten“ allesamt auch Logenbrüder gewesen sein und zwar eben in der Pariser Loge: „Les Neuf Soers“: Jean Le Rond d’ Alembert (1717 – 1783), Mathematiker und Sekretär der Akademie, Denis Diderot (1713 – 1784), einer der einflussreichsten Schriftsteller der revolutionären Aufklärungsperiode, Claude Adrien Helvetius (1715 – 1771), Philosoph, dessen 1758 erschienenes Hauptwerk „De l’esprit“ als „staats- und religionsgefährlich“ vom Papst und dem Parlament öffentlich verbrannt wurde, Paul Heinrich Dietrich Holbach (1723 – 1789), Materialist und „Menschenfreund“, Francois Marie Arouet Voltaire (1694 – 1778), Schriftsteller, Dichter und Denker der französischen Aufklärung und Marie Jean Antoine Condorcet (1743 – 1794), Mathematiker und Sekretär der Akademie.

Verweise:

[1] vgl. Tom Goeller: „Freimaurer – Aufklärung eines Mythos“, Berlin-Brandenburg 2006, S. 71
[2] vgl. Regine Igel: „Terrorjahre – Die dunkle Seite der CIA in Italien“, München 2006, S. 304
[3] vgl. Andreas Gößling: „Die Freimaurer – Weltverschwörer oder Menschenfreunde?“, München 2007, S. 125, 126
[4] vgl. Robert A. Minder: „Freimaurer Politiker Lexikon“, Innsbruck 2004, S. 57
[5] vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 253
[6] vgl. Robert A. Minder: „Freimaurer Politiker Lexikon“, Innsbruck 2004, S. 56
[7] der allerdings während der Schreckensherrschaft als Royalist verfolgt nach Amerika floh, nach seiner Rückkehr dann Außenminister des Direktoriums wurde, später dann des Konsulats und des Kaiserreichs unter Napoleon.
[8] vgl. Jim Marrs: „Heimliche Herrscher – Wie verborgene Mächte das Schicksal der Menschheit bestimmen“, Rottenburg 2007, S. 270
[9] vgl. Hans-Ulrich Thamer: „Die Französische Revolution“, München 2004, S.34
[10] vgl. vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 248
[11] vgl. Hans-Ulrich Thamer: „Die Französische Revolution“, München 2004, S.39
[12] vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 238
[13] vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 240

http://www.pravda-tv.com/2017/01/verschwoerung-oder-fakt-freimaurer-und-die-franzoesische-revolution/

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Gruß an die Kulissenschieber

Der Honigmann

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Prof Dr Walter Veith – Eine hervorragende Zusammenfassung aus dem Buch Offenbarung Jesu.
…Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. Lese unten weiter…

Sola Scriptura – Die Wahrheit wird siegen

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….danke an Conny.

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Gruß an die Zukunft

Der Honigmann

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Der Spiegel

Giovanni stellte den Wecker ab, der ihn unsanft aus seinen Träumen gerissen hatte, ging ins Bad und nahm eine heiße Dusche. Als er sich vor dem Spiegel die Haare trocknete, glaubte er, eine Halluzination zu haben. Ungläubig sah er sein Spiegelbild an – ein Mann mit grauem Gesicht, leeren Augen und verbittertem Mund. Er rieb sich die Augen und das Bild verschwand so plötzlich, wie es gekommen war. Da er wie immer spät dran war, hatte er keine Zeit, weiter über dieses seltsame Erlebnis nachzudenken. Er machte sich einen Cappuccino und aß ein paar Kekse dazu, dann eilte er aus dem Haus.

Im Büro gab es wie immer viel Arbeit, aber zum Glück war heute um 12 Uhr Feierabend, denn es war Silvester. Als er ins Auto stieg und in den Rückspiegel sah, fiel ihm die Geschichte von heute Morgen wieder ein. So fuhr er noch schnell am Baumarkt vorbei und kaufte einen neuen Spiegel.

Kaum schloss er die Tür auf, klingelte schon das Telefon. „Hallo Giovanni, wo bist du denn?“, empfing ihn die Stimme von Saskia, seiner Freundin. „Ich war noch etwas besorgen“, antwortete er leicht gereizt. „Wann kommst du?“, fragte sie. „Um sechs, bis dann.“ Eigentlich hatte er überhaupt keine Lust, mit Saskia auf diese Silvesterparty zu gehen, aber sie wollte unbedingt hin. Viel lieber wäre er über den Jahreswechsel an einen ruhigen Ort gefahren, aber sie hatte ihm diese Idee ausgeredet. Er ging ins Bad, nahm den alten Spiegel ab und hängte den neuen hin. Als er sich rasierte, fing sein Spiegelbild wieder an, sich plötzlich zu verändern. Vor Schreck schnitt er sich am Hals mit dem Rasierer. Ein Zittern durchfuhr seinen ganzen Körper und er musste sich auf den Rand der Badewanne setzen. Einige Minuten verharrte er so, bis er wieder ruhiger wurde. Er glaubte nicht an Magie, doch dieses Erlebnis verwirrte ihn sehr. Er ließ das Jahr Revue passieren. In den letzten Monaten hatte er sich beim Blick in den Spiegel öfter gefragt, wer er eigentlich sei. Er war nahe daran, Saskia anzurufen und abzusagen, aber dann würde es wieder tagelang Streit geben.

Er ging zur U-Bahn. Als er nach einem Sitzplatz Ausschau hielt, entdeckte er Martin, einen Kollegen aus Studienzeiten, der in eine Zeitung vertieft war. „Hallo Martin“, begrüßte er ihn. „Ciao Giovanni, wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen“, antwortet dieser sichtlich erfreut. Sie unterhielten sich und es stellte sich heraus, dass auch Martin kein Maler geworden war, sondern eine Umschulung zum IT-Spezialisten gemacht hatte. Gleich nach dem Studium hatte er seine Jugendliebe geheiratet und eine Familie gegründet. Mit der Kunst konnte er jedoch seine Familie nicht ernähren und sein jetziger Beruf ermöglichte ihm ein gutes Einkommen. Auch Giovanni war diesen Weg gegangen, nachdem er Saskia kennengelernt hatte. Er war damals ein erfolgloser Maler und sie überredete ihn, einen Job als Immobilienmakler anzunehmen. Er verdiente gut, denn es zählte nur der Profit. Bald hatte er sich an den luxuriösen Lebensstil und die Oberflächlichkeiten gewöhnt und das Malen aufgegeben. Früher hatte er von einem anderen Leben geträumt, doch mit der Zeit vergaß er diesen Traum.

„Ich muss hier aussteigen“, beendete Martin das Gespräch. „Schau doch mal wieder im „Kandinsky“ vorbei, wir treffen uns immer noch jeden ersten Freitag im Monat. Komm gut ins neue Jahr“, verabschiedete er sich. „Du auch“, antwortete Giovanni.

An der nächsten Haltestelle stieg er aus und lief zu Saskias Wohnung, aber als er vor ihrer Tür stand, zögerte er, auf die Klingel zu drücken. „Da bist du ja!“, rief sie von ihrem Fenster herunter und drückte auf den Türöffner. Sie empfing ihn in einem engen Kleid und küsste ihn zur Begrüßung. Saskia war eine attraktive Frau, liebte Geld und Luxus, aber im Grunde hatten sie nichts gemeinsam. Ihre Beziehung war mehr oder weniger eine Zweckbeziehung. „Was ist los mit dir?“ riss sie ihn aus seinen Überlegungen. „Ich bin nur müde“, antwortete er. „Komm, lass uns gehen. Das bringt dich auf andere Gedanken“, forderte sie ihn auf.

Sie fuhren mit der U-Bahn zu Thomas und Gabriele, in deren Haus die Party stattfand. Die meisten Gäste waren schon da, tranken, aßen und lachten, einige tanzten. Giovanni und Saskia begrüßten alle und holten sich am Büffet etwas zu essen. Saskia gefielen solche Partys, doch er wäre am liebsten wieder gegangen. Sie nahm sich noch ein Glas Sekt und unterhielt sich dann mit Gabriele. Giovanni ging hinaus auf die Terrasse. Hier auf dem Hügel war die Luft klar und frisch, in der Stadt stiegen schon einzelne Raketen empor. „Hier bist du“, hörte er plötzlich Saskias Stimme. „Komm, wir tanzen.“ Widerwillig folgte er ihr. Die anderen Gäste waren gut gelaunt, wozu auch der steigende Alkoholspiegel beitrug.

Kurz vor zwölf Uhr wurden die Sektgläser verteilt und alle stießen auf das neue Jahr an. Manche Paare küssten sich, andere gingen hinaus auf die Terrasse und sahen das Feuerwerk an, auch Giovanni. Die bunten Raketen schossen in den Himmel hinauf, doch in Sekundenschnelle war die Farbenpracht verglüht. Sie kamen ihm wie ein Sinnbild seines Lebens vor. Es gab diese kurzen Glücksmomente, aber die meiste Zeit blieb es dunkel.

Er ging in die Gästetoilette und betrachtete sich im Spiegel – wieder sah ihn dasselbe hässliche Spiegelbild an wie zu Hause. Die Maske, die er aufgesetzt hatte, funktionierte nicht mehr. Das, was er sein wollte, und das, was er lebte, widersprach sich immer mehr und zeigte sich letztendlich in der Außenwelt. Er wusste, erst, wenn er in Harmonie mit sich selbst war, würde sein Spiegelbild wieder seinem wahren Ich entsprechen. Er spannte alle Muskeln an und atmete tief aus. Dann rief er per Handy ein Taxi und suchte Saskia. „Ich gehe nach Hause“, sagte er zu ihr. Sie sah ihn sichtlich verärgert an. „Ich bleibe hier.“ Ohne Abschied trennten sie sich.

Giovanni wusste, dass es nun kein Zurück mehr gab. Gleich heute Vormittag würde er seine Großeltern in Umbrien anrufen und seinen Besuch ankündigen. In der Stille der Natur würde er wieder zu sich finden und neue Möglichkeiten, sein Leben so zu gestalten, wie er es sich früher immer ausgemalt hatte.

http://www.neujahrswuensche.net/neujahrsgeschichte-zum-nachdenken/

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Gruß an die Änderungen

Der Honigmann

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Carla Ortiz, eine in den USA lebende Schauspielerin aus Bolivien, hat acht Monate in Syrien verbracht, um einen Dokumentarfilm über die Rolle der Frauen im Krieg zu drehen. Im Sputnik-Interview erzählt sie auch von der Inkonsequenz westlicher Medien bei der Berichterstattung über den Konflikt.

„In Aleppo hörst du alle 30 Sekunden eine Explosion. Ständig. Als Ausländer wird dir bei der Ankunft bewusst, dass es unmöglich ist, sechs Jahre lang unter solchen Bedingungen ein menschenwürdiges Leben zu führen“, so Ortiz, deren Doku „Die Stimme Syriens“ im Juni 2017 in Syrien und Bolivien in die Kinos kommen soll.

Reise durch den Krieg Auf ihrer Reise besuchte die Schauspielerin sowohl Regierungsviertel, befreite Zonen und sogar einige Territorien, die unter Kontrolle der Antiregierungskämpfer stehen – insgesamt etwa 75 Prozent Syriens.

Dabei hätte sie in Syrien in wirklich heiklen Gebieten niemals Vertreter seriöser Medien gesehen. Der einzige Sender, der tatsächlich direkt vor Ort berichtet hätte, sei der russische Sender Russia Today gewesen, so Ortiz.

„Wie können sie die Kämpfe zur Befreiung der Stadt beleuchten oder behaupten, dass ‚Aleppo brennt‘, wenn sie an diesen Tagen gar nicht dort waren? Ich war mitten im Feuergefecht und ich kann davon erzählen. Aber woher nehmen sie ihre Berichte?“, fragt Ortiz. „Wir haben viele Fehler gemacht. Wir haben Nachrichten genommen und wiederholt, ohne die Quellen zu prüfen.“ Einflussreiche Medien aus dem Westen würden sich ausschließlich auf den militärischen Konflikt in der Region konzentrieren, ihn mit einem Bürgerkrieg vergleichen. Dabei vergäßen sie immer wieder, dass in dem Land nicht nur die Syrer kämpften.  Schauspielerin berichtet über wahre Lage in Aleppo „Der Fehler des Westens besteht darin, dass er denkt, der Nahe Osten lebe in einem ständigen Konflikt, dass dieses Problem keine Lösung habe, dass hier niemals Frieden herrschen könne. Wir haben vergessen, dass die Großmächte immer mit ihren eigenen politischen und wirtschaftlichen Interessen spielen“, meint die Schauspielerin kritisch. „Es ist, als ob die Medien eine eigene Propaganda hätten, die man mit guten oder bösen Absichten unterstützen kann. (…) Ich war schon oft in Syrien und habe an Orten des Blutvergießens niemals auch nur einen einzigen Mitarbeiter westlicher Medien gesehen“, sagte die Bolivianerin.

http://de.awdnews.com/politik/%E2%80%9Eich-stand-mitten-im-gefecht,-west-medien-waren-dort-keine%E2%80%9C-%E2%80%93-augenzeugin-in-syrien

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Gruß an die hiesige Journaille

Der Honigmann

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Zustände in Deutschland, schlimmer als im „gebashten“ Russland!Denn der Staat schlägt bei Kleinbagatellen gegen Einheimische mit voller Härte zu!

Ein Kollege schickte mir dazu ein Beispiel, das aus dem März 2015 stammt. Und dennoch ist es so aktuell wie damals, zeigt es doch, wie die Bürokratiemaschinerie anläuft, sobald ein Kleinbagatell vorliegt!

Um das geht es:

Weil ein 82-jähriger Mann aus St. Georgen im Schwarzwald eine Geldbuße von 50 Euro nicht bezahlt, wurde er von Polizeibeamten aus seiner Wohnung geholt und ins Gefängnis in Villingen-Schwenningen gesteckt!

Dort verbüßt er nun Erzwingungs- oder Zwangshaft. Weigert sich der alte Mann weiter, die Geldbuße zu bezahlen oder eine Vermögensauskunft zu erteilen, drohen ihm sogar 6 Monate Haft!

Die Hintergründe:

Das alles, weil der Personalausweis des 82-Jährigen im Februar 2011 abgelaufen ist. Der Mann wollte im Rathaus in St. Georgen zwar einen neuen beantragen, konnte dafür aber auch nach mehreren Anläufen das biometrische Passfoto nicht vorlegen. Also ließ er es ganz bleiben und hakte die Sache für sich ab. Da wurde die Verwaltung aktiv. Weil es jedes Bürgers Pflicht ist, einen gültigen Personalausweis zu besitzen, schickte die ihm mehrere Aufforderungen, einen Ausweis zu beantragen. Der 82-Jährige ignorierte die Schreiben.Die Verwaltung zeigte den Mann an und forderte eine Geldbuße von 50 Euro. Dagegen erhob der Schwarzwälder Einspruch – ohne Erfolg. Das Amtsgericht Villingen-Schwenningen verurteilte ihn ebenfalls zu einer Geldbuße von 50 Euro. Außerdem sollte er die Gerichtskosten von knapp 150 Euro tragen. Doch der Mann blieb stur.

Als dann der Gerichtsvollzieher vor der Tür stand, weigerte sich der 82-Jährige sowohl den Betrag zu bezahlen als auch den Beamten in die Wohnung zu lassen, damit dieser ausschnüffeln kann, was es bei ihm zu pfänden gibt.

Auch eine Vermögensauskunft verweigerte sich der Minischuldner und ließ einen weiteren Termin mit dem Gerichtsvollzieher verstreichen.

Daraufhin wurde ein Haftbefehl gegen ihn erlassen, der vier Wochen später vollstreckt wurde.

Es sei „gang und gäbe“, dass Leute wegen nicht bezahlter Geldbußen ins Gefängnis gingen, heißt es aus der Justizvollzugsanstalt Rottweil. Manche würden sich auch für zehn Euro einsperren lassen, ein paar Tage im Gefängnis bleiben und dann die Schuld begleichen. Ungewöhnlich allerdings ist das Alter des Häftlings. Trotzdem wird er voraussichtlich in der JVA Villingen bleiben – und nicht etwa ins Senioren-Gefängnis in Singen überstellt werden. Dort sitzen nur Delinquenten, die eine Haftstrafe von mehr als zwei Jahren abzusitzen haben.

Wie es weitergeht, hängt von dem 82-Jährigen ab. Sobald er zahlt oder eine Vermögensauskunft erteilt, ist er frei. Tut er das nicht, wird er mit Unterbrechungen immer wieder in Haft genommen werden. Seine Schuld bleibt ihm trotzdem. Denn eine Geldbuße kann nicht wie eine Geldstrafe abgesessen werden. Im Übrigen besitzt der 82-Jährige inzwischen einen gültigen Personalausweis mit biometrischem Foto.

Quelle

Sie sehen also: Der Staat schlägt mit voller Härte zu – wegen 50 Euro. Knastet sogar einen alten Mann dafür ein, während die Diebe, Pöbler und Vergewaltiger von Köln mit breitem Grinsen herumlaufen und auf die nächste Silvesternacht warten. Hunderttausende illegale Flüchtlinge, ohne oder mit gefälschten Pässen, unbehelligt bleiben und jene, die abgeschoben werden sollten, seit Jahren schon in der sozialen Hängematte liegen – bezahlt von Ihnen!

Da stimmt etwas nicht mehr im System!

Und wenn jetzt wieder irgendwelche „Gutmenschen“ mich für meine Worte verteufeln: Ihr reißt eure Klappe bloß soweit auf, weil ihr selbst nicht von all diesen Vorfällen betroffen seid. Weil ihr irgendwo in eurem Elfenbeinturm sitzt, fernab jeglicher Realität.

Geht mal raus auf die Straße!

Und übrigens: Das, was Merkel mit ihrer Politik von Deutschland übrig gelassen hat, das ist nicht mehr MEIN Deutschland.

Denn die Angst ist wieder da. Nicht nur die Angst vor mehr Kriminalität, vor Terroranschlägen direkt vor der Haustür, sondern auch die Angst davor, etwas dagegen zu sagen und man dann gleich ins rechte Lager abgeschoben wird.

Nein, „Mama“ Merkel, das ist nicht mehr mein Deutschland.

https://guidograndt.wordpress.com/2016/11/16/heinz-g-jakuba-so-siehts-aus-in-deutschland-82-jaehriger-kommt-wegen-50-euro-geldbusse-in-erzwingungshaft-kriminelle-fluechtlinge-werden-nicht-mal-abgeschoben/

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Gruß an Erkennenden

Der Honigmann

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zehn_titelDiese Blogger sind ja nur am meckern, motzen, schimpfen und nörgeln. Es würden die konstruktiven Lösungen und die ausformulierten Alternativen fehlen, so der häufig vorgebrachte Vorwurf, um Gesellschaftskritiker mundtot zu machen. Und auch wenn ich öfters betone, dass es mehr als genug alternative Ideen und Gesellschaftsmodelle gibt, (sofern man wirklich danach suchen und zuhören will!) so möchte ich heute selbst ein paar Impulse liefern, wie eine menschenfreundliche Welt aussehen könnte. Ein komplett ausgearbeitetes 800 Seiten Ismus-Manifest mit 100-Prozent-Glücksgarantie müsst ihr jedoch woanders suchen. ;)  

1.) Die Abschaffung des Zinses-Zins-Systems sowie die Einführung einer starken und unabhängigen (!) Bankenregulierung. Mit dem derzeitgen Geld– und Bankensystem (inklusive IWF, Troika, Weltbank, FED etc.)  ist keine menschenfreundliche Welt zu machen. Ganz im Gegenteil, sie treiben mit ihrer Geldpolitik ganze Länder mit samt ihrer Bevölkerung in die bittere Armut. Solange Banken systemrelevant sind, Menschen jedoch nicht, läuft etwas gewaltig schief.

2.) Begrenzung von Privateigentum. Da gesellschaftliche, ökonomische und politische Macht stark daran geknüpft sind, wer über viel Reichtum verfügt, so kann langfristig nur die Einführung einer Reichensteuer, eines Maximallohnes/Vermögens, einer Börsenumsatzsteuer und/oder einer Vermögenssteuer dafür sorgen, dass die Machtverhältnisse nicht mehr so ungerecht verteilt sind. Es geht nicht um die Einführung eines neuen Ismus, sondern um Solidarität, Gemeinsinn und ein soziales Miteinander. Und das wird man ohne eine echte, gerechte und faire Umverteilung von Vermögen, Gütern, Waren, Ideen, Land, Produkten etc. niemals erreichen können.

3.) Eine geistig-moralische Wende unseres Menschenbildes und unseres Wertesystems. Ich fürchte, ohne die, ist alles andere nichts. Auch wenn das romantisch-esoterisch klingen mag, aber wenn wir unsere Mitmenschen nur als Konkurrenten, Nutzvieh, Lohnarbeiter, Konsumenten, Ballastexistenzen und/oder Widersacher wahrnehmen und definieren (so wie es derzeit ist), dann wird es niemals eine wirklich menschenfreundliche Welt geben können. Erst wenn wir sie wieder als Menschen, mit Gefühlen, Gedanken, Bedürfnissen und eigenen Ansichten definieren und behandeln, wird es ein soziales Gemeinwesen geben können.

4.) Korruption, Wirtschaftskriminalität und Steuerbetrug sowie weitere an der Gesellschaft verübte Verbrechen müssen konsequent verfolgt und bestraft werden. Sie sind eben keine Kavaliersdelikte, sondern zerstören und erodieren das Fundament, auf dem eine soziale Gesellschaft aufgebaut ist.

5.) Die Infrastruktur darf weder komplett dem Staat, noch einseitig in private Hände gehören, die damit nur Profit machen wollen. Eine Mischform von kommunaler Selbstverwaltung mit staatlicher Förderung und kommunaler Aufsicht sollte für eine reibungslose und gut funktionierende Infrastruktur sorgen. Dazu gehören: Strassen, Feuerwehr, Polizei, Wasser, Strom, Gas, Mieten, Müllabfuhr, Bildung, Schulen, Kindergärten, Universitäten, Friedhöfe und so weiter. Auch die Werbung gehört dann vollständig abgeschafft, da niemand mehr für die Aufrechterhaltung existenzieller Bedürfnisse, eine kommerzielle Propaganda benötigen wird.

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6.) Eine Umwandlung des internationalen Wirtschaftssystems. Weder der Fetisch »Wirtschaftswachstum« noch der »Profit« dürfen weiterhin die Dogmen von Konzernen, Banken und Unternehmen sein. Der Neoliberalismus muss überwunden werden. Eine echte bedarfsorientierte Produktion von Waren und Dienstleistungen, sollte auch dafür sorgen, dass es keine Wegwerf-Gesellschaft, keinen geplanten Verschleiß und keine »Butterberge« mehr gibt. Wer für den Bedarf und nicht primär für den Profit produziert, sollte immer noch mehr als genug »Gewinn« machen.

7.) Privatisierung, Flexibilisierung, Liberalisierung, Lohndumping, Zeitarbeit und alle anderen prekären Beschäftigungsformen gehören ersatzlos gestrichen. Lohnarbeit –sofern sie überhaupt noch in der Form nötig ist (Stichwort Automatisierung, Grundeinkommen etc.)- sollte die finanzielle Existenz der Menschen vollständig sichern und nicht ihr Lebensinhalt und/oder ihr Fluch werden. Dazu gehört, dass soziale und bildungsrelevante Tätigkeiten deutlich besser bezahlt gehören, als die Bullshitjobs der Unternehmensberater, Immobilienmakler und so weiter.

8.) Die Macht, der Einfluss und die Ressourcen der internationalen Rüstungs– und Waffenindustrie müssen eingedämmt werden. Allein die Waffenindustrie ist weltweit für 40 Prozent der globalen Korruption verantwortlich. Außerdem schüren Waffenlobbyisten sowie Rüstungskonzerne immer Konflikte und Kriege, weil sie an ihnen mehr verdienen, als am Frieden. Alle internationalen Konflikt– und Krisenherde müssen durch Friedensverhandlungen beigelegt, Kriegsverbrecher (ja, auch ein George W. Bush!) verurteilt und allen Waffenlobbyisten der Zugang zu den Parlamenten und Ministerien verwehrt werden.

9.) Das menschenverachtende Hartz4-Willkür-System gehört ersatzlos gestrichen. Jobcenter, Arbeitsagenturen, Sachbearbeiter sowie die gesamte Arbeitslosen-Industrie und –Bürokratie muss komplett abgeschafft werden. Ebenso wie die Weiterbildungsmafia, die sich an den Fleischtöpfen der Behörden laben und fett fressen. Mit den frei gewordenen Ressourcen könnte man ein bedingungsloses Grundeinkommen, ganz ohne Schikanen, Menschenverachtung, Willkür, Druck, Sanktionen und so weiter einführen.

10.) Klima– und Umweltpolitik dürfen kein eigenes, abgeschiedenes und zahnloses Ressort mehr sein, in denen man primär Gesetze ohne Sanktionsmöglichkeiten beschließt (wenn überhaupt). Sie müssen fortan alle Politik– und Wirtschaftsbereiche durchdringen — mit harten Bestrafungsmöglichkeiten bei Nichtbeachtung. Wenn nicht alle Kräfte daran arbeiten, unsere Umwelt effektiv und langfristig zu schonen, dann ist es ähnlich wie mit Punkt 3: dann ist alles andere nichts. Denn der Klimawandel, Naturkatastrophen, vergiftete Gewässer, Plastikmeere, Müllberge, Smog etc. werden das Leben auf der Erde zukünftig unmöglich machen.

Bestimmt habe ich noch was vergessen. So, und nun dürft ihr meine Vorschläge in der Luft zerreißen, sie als völlig utopisch, esoterisch und/oder unrealistisch oder gar als zu harmlos und nicht weitgehend genug verunglimpfen. Und nein, ich weiß auch nicht, wie man das alles bei den derzeitigen Macht-und Geld-Verhältnissen um– und durchsetzen könnte. Erst recht nicht, wenn den smartphone-Zombies die nächste Akku-Auflade-Station sowie die Facebook-Timeline lebenswichtiger sind, als das Wohlergehen ihrer Mitmenschen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen, oder? ;)

http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2016/zehn-punkte-plan/

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….nicht zu vergessen sind die derzeitigen tägl. Problematiken in der sog. EU und der BRiD

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Gruß an die System-Rüttler

Der Honigmann

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Zeit Lebenszeit

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was eine Stunde Ihres Lebens wert ist? Eine Stunde, die Sie nur ein einziges Mal erleben werden! Eine Stunde, die niemals wiederholt werden kann! Eine Stunde, die Ihr ganzes Leben verändern kann – ob nun in positiver oder in negativer Hinsicht. Egal, wie Sie diese Stunde verbringen – Sie werden diese sechzig Minuten selbst mit allem Geld dieser Welt nicht noch einmal (er)leben können.

Sie ist weg, verbraucht, unwiderruflich und bis in alle Ewigkeit.

Sie sollten sich also gut überlegen, wie Sie diese sechzig Minuten nutzen von denen Sie nicht wissen, wie oft Sie diese in Ihrem Leben zur Verfügung haben.

Wenn man noch sehr jung ist, glaubt man normalerweise, man hat unendlich viel Zeit; diese Unbeschwertheit mit der man durch das Leben läuft, das einem so verheißungsvoll und aufregend vorkommt, ist in erster Linie das glückselige Vorrecht der Jugend und wohl einer der Gründe, warum man sich manches Mal wünscht, nochmal zu dieser Zeit zurückkehren zu können.

Man verschwendet nur wenige Gedanken daran, wie kurz das Leben sein kann und dass man eines Tages die vielen Stunden, die man mit Dummheiten und „Sinnlosem“ vergeudet hat, bereuen könnte. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Überzeugung Menschen von sich behaupten, dass sie „alles anders machen würden“, wenn sie denn noch einmal die Chance dazu hätten. Ich bezweifle das – wir würden vielleicht nicht in jeder Beziehung die gleichen Dinge wieder tun, aber dafür andere und ob die wirklich cleverer wären, ist zumindest fraglich.

Dann werden wir älter und stellen langsam aber absolut sicher fest, dass die Geburtstage immer schneller zu kommen scheinen.

Es kommt einem so vor, dass nicht mehr 12 Monate dazwischenliegen sondern die Zeit zusehends zusammenschrumpft. Jede kleine Falte mehr im Gesicht macht klar – die Zeit schreitet unbarmherzig voran und damit auch der Zeitpunkt, an dem wir von dieser Welt wieder Abschied nehmen und den nachfolgenden Generationen Platz machen. Man sollte also annehmen, dass wir die Zeit, die wir auf diesem wunderschönen blauen Planeten verbringen dürfen, so großartig wie möglich verleben wollen.

Dieser aus meiner Sicht für alle Menschen erstrebenswerte Anspruch wird jedoch von deutlich weniger Zeitgenossen als angenommen für wichtig erachtet.

Schauen Sie sich nur die Masse der Menschen an – wenn es um die Zahlung des Tributs geht, mit dem sie sich zu dieser Gesellschaft zugehörig fühlen (dürfen), dann scheint die Lebenszeit und die Arbeitskraft, die sie in Geld umgerechnet beim „Herrscher“ abzuliefern haben, niemanden wirklich zu stören.

Mit fast schon religiöser Ergebenheit werden tagelang Zettel sortiert, beschriftet, abgeheftet, unendliche Gespräche mit Steuerberatern geführt, dessen Abrechnungsuhr gnadenlos tickt, um ein paar mickrige Euros von dem Geld zurückzuerhalten, was man sich selber erarbeitet hat. Lebenszeit und Arbeitskraft, dass nun dahingehend kanalisiert wird, dass man immer  – ausnahmslos immer – mit einem Bein im Gefängnis sitzt, weil man irgendeinen dummen Zettel entweder nicht richtig oder gar nicht abgeliefert hat.

So ist auch die derzeitige Empörung über den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump bezeichnend für den neidvollen Geist, der nicht umhin kann sich maßlos darüber zu echauffieren, dass eben dieser angeblich 18 Jahre KEINE Steuern gezahlt hat.

Nun, möchte man einwenden, das wird so eben so schon einmal gar nicht stimmen; kann gar nicht stimmen. Denn Mr. Trump hat definitiv Steuern gezahlt: schließlich hat er Eigentum, er muss essen und trinken, er bezahlt sein Personel etc. etc. Wenn er überhaupt etwas nicht gezahlt hat, dann können es nur Einkommenssteuern sein, die er – im Rahmen der gültigen Gesetze – umgangen hat. So hat er nämlich einfach Verluste seinen Einnahmen gegengerechnet … ein völlig legitimes Verhalten, das in Deutschland sofort und umgehend mit Schnappatmung quittiert wird.

„Unfassbar“, werden viele einwenden, „da hat doch dieser unverschämte Mann es vermieden, Gelder an den Staat abzuführen. (Einen Staat, der so viel „Gutes tut“, wie z.B. das Geld zum Fenster rausschmeißen, Kriege finanzieren, Beamte einststellen, die „Steuersünder“ verfolgen und ähnliches mehr.)“

Gut, den schrägen Teil der Aussage wird aller Erwartung nach niemand laut aussprechen; selbst ein solcher Gedanke ist dem gemeinen Gutbürger vollkommen fremd. Der strebt eher eine Aufstockung des Personals an, das auf Kosten der Steuerzahler die Steueroptimierer jagt. Das spielt beim Gutbürger keine Rolle. Das darf ruhig das erwirtschaftete Geld kosten. Es darf sich eben nur niemand  selbst um sein eigenes Geld kümmern. Das mag man hier nicht.

Laut dem deutschen Beamtenbund fehlen bis zu 700.000 Beamte in Deutschland, die Mitarbeiter in den Finanzämtern versinken hoffnungslos im Papierwust. Wo noch im Kaiserreich 500.000 Beamte reichten, zu einer Zeit, wo es weder Computer noch sonstige moderne Kommunikationsmittel gab, benötigen wir heute ein Vielfaches an Beamten und Mitarbeitern im öffentlichen Dienst. Nun soll die Zahl sogar noch ordentlich aufgestockt werden – alles Menschen, die Anspruch auf Pensionen haben, die nicht im Entferntesten gegenfinanziert sind.

Dieser und noch jede Menge anderer Wahnsinn ist das Ergebnis unserer sozialistischen Träume von der Notwendigkeit eines überbordenden Staates, für dessen üppige Mahlzeiten wir immer mehr unserer Lebenszeit opfern müssen, um dieses immer gefräßigere Monster irgendwie noch halbwegs satt zu kriegen.

Hätten wir nicht unser wahnwitziges Falschgeldsystem, was die Illusionen nährt, dieses System sei aufrechtzuerhalten; der Spuk wäre schon längst zu Ende. Wenn den Menschen klar wird, welchen Tanz sie auf dem Vulkan aufführen, sie wären über ihren Wagemut zutiefst erstaunt.

Es ist geradezu erschreckend bemerkenswert wie risikobereit wir sind, wenn es um die Versprechungen geht, die der Staat einzig allein auf Grundlage unserer  Bereitschaft zur Abtretung unserer aller Lebenszeit und perfektioniert durch ein vollkommen ungedecktes, betrügerisches Scheingeldsystem, abgibt.

Wir haben den Blick für echte Werte verloren; wir tauschen unsere wertvolle, niemals wiederkehrende Lebenszeit ein, um ein System aufrecht zu erhalten, was uns letztendlich zertreten wird. Wir sind dermaßen von diesen ganzen sozialistischen Paradiesversprechungen geblendet, dass wir anscheinend ernsthaft glauben, dass unsere Ansprüche gerechtfertigt sind und wir die finanziellen Möglichkeiten, die man uns wie eine Karotte vor die Nase hält, tatsächlich haben.

Wir sind zu einer dermaßen dümmlichen Gesellschaft mutiert, die allen Ernstes bereit ist Lebenszeit dafür aufbringt, für ein gigantisches Staatsmoloch Zettelchen zu sammeln, um ein paar Cents (eigenen) Geldes „zurückzuerhalten“, das uns den Anschein von Wohlstand vermitteln soll und die ursprünglich wertproduzierenden Leistungsträger zu Marionetten am Gängelband von Bürokraten degradiert.

So bitter es auch sein mag, aber wir brauchen einen Zeitenwechsel; wir brauchen einen frischen Wind, der unsere Gehirne und unsere Herzen durchpusten wird. Einen Wind, der uns mit aller Deutlichkeit vor Augen führt, dass wir in jeder Hinsicht wieder ehrlich werden müssen. Sowohl, was unser Geld als auch, was unsere Denkweisen angeht.

Solange wir an die Lebenslügen glauben, die uns „der Staat“ einredet, solange wir als glückliche Sklaven der Staatswillkür durch unser Leben stolpern und ein selbstbestimmtes Leben nicht führen möchten, solange verpfänden wir jede einzelne unserer vergleichsweise wenigen Lebensminuten für einen viel zu niedrigen Preis.

Dieses Verbrechen an uns selbst wird sich rächen – und dieser Tag der Rache rückt immer näher.

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Gruß an die Menschen

Der Honigmann

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© AFP 2016/ Daniel Roland
Wolfgang Jung gegen die Bundesrepublik – so hieß es im April am Bundesverwaltungsgericht Leipzig. Der pensionierte Lehrer aus Kaiserslautern hatte geklagt, dass von der US-Basis Ramstein aus gesteuerte tödliche Angriffe in Afghanistan gegen das Völkerrecht verstoßen. Seine Klage wurde abgewiesen, da das Geschehen ihn nicht persönlich betreffe.
Armin Siebert hat Herrn Jung interviewt.

Herr Jung, Sie haben gegen die Bundesregierung geklagt. Worum ging es da?

Ich habe geklagt gegen die völkerrechts- und verfassungswidrige Nutzung der US-Airbase Ramstein. Da gings zunächst einmal um Flugbewegungen nach Afghanistan. Im Laufe des vierjährigen Verfahrens hat sich das dann zugespitzt auf die Rolle der US-Airbase Ramstein im Drohnenkrieg der USA.

Und wie ging die Klage aus? Ich bin gar nicht zum Zug gekommen. Meine Klage ist abgewiesen worden. Mein Anliegen wurde auch gar nicht verhandelt. Man hat mir einfach die Klageberechtigung abgesprochen. Wie wurde das begründet? Ja, ich wäre ja nicht persönlich betroffen durch die Drohnengeschichte. Deshalb könnte ich auch nicht klagen.

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Wer könnte denn dann klagen?

Das ist eine gute Frage. Es kann nach diesem Urteil kein deutscher Bürger mehr klagen gegen völkerrechtswidrige Aktivitäten, die von US-Basen in der Bundesrepublik ausgehen. Hatten Sie Unterstützung? Ich meine, so eine Klage ist ja auch teuer.

Meine beiden Rechtsanwälte gehören der IALANA an. Das ist diese internationale Juristenvereinigung gegen alle Arten von Massenvernichtungswaffen. Und die haben natürlich aus Eigeninteresse einen Sonderpreis gemacht.

Und was war Ihre Motivation für die Klage? Ich bin hier geboren in der Region. Ich bin hier Luftlinie zwei Kilometer von der Airbase Ramstein aufgewachsen. Habe dort auch als Schüler und Student gearbeitet und wusste seit dem Vietnamkrieg, dass von dort aus schlimme Sachen ausgehen. Und da ich auch sonst — ich bin ja 1928 geboren — im Feld als Kind schlimme Erlebnisse hatte, war ich schon immer gegen den Krieg und für den Frieden. Was haben Sie inzwischen durch Ihre Recherchen erfahren? Was passiert alles in Ramstein, was wird von dort aus gemacht?

Ramstein spielt ja eine zentrale Rolle, weil sich dort eine SATCOM-Relais-Station befindet, über die der gesamte Datenaustausch zwischen den steuernden Piloten und Sensor-Operatoren in den USA und den Drohnen stattfindet. Auch die Videos, die von den Drohnen aufgenommen werden und die anderen Signale, die empfangen werden, gehen über Ramstein zurück in die USA. Sodass also ohne diese zentrale SATCOM-Relais-Station der Drohnenkrieg, wie er jetzt geführt wird, überhaupt nicht möglich wäre.

Und Sie sagen, es wurden auch direkte Angriffe geflogen von Ramstein Richtung Afghanistan? Das war während des Afghanistankriegs. In Ramstein sitzt ja noch das Aircom, das Hauptquartier sämtlicher NATO-Luftwaffen. Und der gesamte Flugverkehr, im Afghanistankrieg, der von Seiten der NATO stattfand, wurde von Ramstein aus geleitet. Das war der eigentliche Anlass meiner Klage. Aber was Sie sagen, ist doch bekannt, also weiß es auch die Bundesregierung. Warum unternimmt denn die Bundesregierung nichts gegen Ramstein?

Ja, die Bundesregierung tut so, als wüsste sie nichts. Sie hat sich ja auf die Aussage des Präsidenten Obama berufen, der gesagt hat: Von Deutschland aus würden keine Drohnen gesteuert, hier stiegen auch keine auf. Und das stimmt ja, darum gehts ja auch gar nicht. Es geht ja um die indirekte Beteiligung über die SATCOM-Relais-Station, die sich auf deutschem Boden befindet und ohne die dieser Drohnenkrieg nicht stattfinden könnte. Aber das hat man mit der Auskunft oder mit der Aussage ausgeräumt: Darüber wissen wir nichts, wir verlassen uns auf die Aussage des US-Präsidenten.

Sie kommen ja aus der Region und eigentlich ist so etwas auch in Sachen Arbeit und Zulieferer gut für die Region. Warum haben Sie trotzdem Zweifel daran, dass es so etwas wie Ramstein in Deutschland noch geben sollte? Wir sind ja seit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag ein souveränes Land, das völlig autark über seine inneren und äußeren Angelegenheiten bestimmen kann. Und warum sollten wir dulden, dass eine ausländische Militärmacht von unserem Boden aus Kriege führt? In Ramstein geht es ja nicht nur um Drohnen, Ramstein ist ja die zentrale Drehscheibe für den Luftkrieg der USA und der Nato, weil sich dort die Hauptquartiere befinden. Einmal das Hauptquartier der US-Airforces in Europa und Afrika und das Hauptquartier sämtlicher Nato-Luftstreitkräfte — das Zwei-plus-Vier-Vertrag. Und ohne diese Hauptquartiere fände natürlich keine einzige Flugbewegung über Europa, Afrika oder sonstwo im US- oder Nato-Auftrag statt. Und außerdem gibt es dort auch noch die Hauptzentrale für das Raketenabwehrschild. Die ja als Einrichtung der Nato verkauft wird, in Wirklichkeit aber nur aus US-Raketenschilden und US-Radar-Stationen besteht. Es wird ja immer gesagt, dass das dem Schutz Europas dienen soll, aber was Sie jetzt gerade sagen, das klingt ja mehr nach Angriff?

Da liegen Sie ganz richtig. Ich habe ja schon immer gesagt, und wie damals bei der Nachrüstung ist ja auch jetzt wieder die Nato dabei, unter Anleitung der USA einen Krieg gegen Russland vorzubereiten. In einem solchen Krieg würden ja wir als erste mit untergehen, denn solche hochwertigen Anlagen, wie sie sich hier befinden, wären ja vermehrt Ziele für Russische Raketen.

Haben Sie denn jetzt aufgegeben mit dem Abweisen ihrer Klage, oder spüren Sie doch noch Unterstützung bei sich aus der Bevölkerung oder aus anderen Kreisen? Nein, natürlich nicht, ich mache ja nicht nur juristische Unternehmungen, sondern ich gebe auch eine Internetzeitung heraus, die Luftpost. Und das mittlerweile mit noch mehr Engagement als vorher, weil ich den juristischen Weg bereits ausgereizt habe. Denn hier in der Region Kaiserslautern gibt es ja nicht nur die Airforce, sondern es gibt ja auch noch die US Army. Und die betreibt hier ihr größtes Munitionslager außerhalb der USA. Bei Miesau, das ist ein Ort im Landkreis Kaiserslautern, befindet sich das Ammunition Center Europe und dort sind heute 25 000 Tonnen Munition jeder Art eingelagert. Die ist dort nicht mehr für den europäischen Kriegsschauplatz eingelagert, sondern von dort versorgt man sich, wenn im Irak oder in Syrien die Munition ausgeht. Man hat gerade im Februar dieses Jahres wieder 5000 Tonnen Munition aufgefüllt, die über Bremerhaven mit der Eisenbahn dorthin transportiert worden ist. Sie haben sicher auch mitbekommen, dass es derzeit Probleme gibt mit den 50 Atombomben, die in Incirlik, in der Türkei lagern. Auf der Airbase Ramstein befindet sich auch ein riesiges Munitionslager, speziell zur Versorgung des Luftkrieges mit Bomben, Raketen, natürlich auch mit EU-Munition. Und dort gibt es aus früherer Zeit, das war ja mal ein Flugplatz für Kampfjets auch noch Flugzeugshelter mit sogenannten Atomwaffengrüften, die zur Zeit leer sind. Man könnte ohne großes Aufheben und ohne das groß mitzuteilen, alle 50 Atomwaffen aus Incirlik dort hinschaffen. Schließlich waren da ja schon mal 130 eingelagert, die zwischendurch in die USA ausgeflogen wurden. Also Sie meinen, wenn es nach den USA gehen würde, dann würde man Ramstein nicht noch erhalten, sondern man würde eher noch wieder aufstocken?

Ja, das wird ja ständig ausgebaut. Früher ist ja ein großer Teil des Frachtverkehrs über die Airbase Frankfurt gegangen und dann hat man diesen gesamten Frachtverkehr nach Ramstein verlegt. Und musste da eine zweite Start- und Landebahn bauen, die übrigens von deutscher Seite, von den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Hessen mit über 93 Millionen bezuschusst wurde.

Herr Jung, letzte Frage: Die Bundesregierung hat kein Interesse und auch die Nato nicht, Ramstein zu schließen. Was könnte denn dazu führen? Meinen Sie, es könnte sich noch einmal eine kritische Masse mobilisieren? Es tut sich ja was. Sie haben sicher mitbekommen, dass da in letzter Zeit wieder zwei große Demonstrationen stattfanden. Im letzten Jahr waren 1500 Menschen dabei und in diesem Jahr waren es schon 5000. Wir hoffen, dass es im nächsten Jahr noch mehr werden.

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Und was uns auch noch in die Hände spielt, die Airbase war früher mal ein Jobmotor, da haben sehr viele Leute gearbeitet. Auch in den Einrichtungen der US Army. Aber jetzt sind die Amerikaner dabei, sich völlig autark zu machen. Die deutschen Arbeitnehmer, die dort noch tätig sind, sind relativ alt und werden nicht ersetzt, wenn sie in den Ruhestand gehen. Man versucht alle diese Positionen mit US-Zivilleuten zu besetzen, sodass man auf Deutsche nicht mehr angewiesen ist.

Man hat auch die Truppen reduziert, sodass auch die Wohnungen, die vermietet waren an Amerikaner, da stehen jetzt viele leer, sodass auch dieses Nebengeschäft immer weniger wird. Und wenn die Leute nichts mehr von den Amerikanern haben, dann fangen sie schon mal an, darüber nachzudenken, welche Gefahren von diesen Anlagen ausgehen. Es ist vor allem gelungen, diesen lokalen Protest auszuweiten, weil ja inzwischen bekannt ist, welche Bedeutung Ramstein hat. Ich möchte nur noch eins sagen: Ich habe mich auch gefragt, ob die Bundesregierung dort nicht etwas unternehmen müsste, und das müsste sie eigentlich. Denn in unserer Verfassung steht, dass von unserem Boden aus keine Angriffskriege vorbereitet werden dürfen und da werden ja ständig Vorbereitungen getroffen. Und sie müssten eigentlich etwas dagegen unternehmen, denn alle US-Basen stehen ja auf deutschem Boden. Dort gilt auch deutshes Recht. Das heißt, die Bundesregierung wäre eigentlich rechtlich und vor allem moralisch dazu verpflichtet, diese Aktivitäten zu unterbinden, wenn sie sich an unsere Verfassung und an das Völkerrecht halten würde.

Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20160928/312738986/deutschland-ramstein.html

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….wir sind NACH den Zwei-plus-Vier-Verträgen KEIN souveränes Land !!!
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Gruß an die Klagenden
Der Honigmann
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Krebskranke packt aus. Link zum kompletten Brief. https://www.youtube.com/watch?v=sdrvb…
Was daran fake oder wahr ist, hab ich aus Zeitgründen noch nicht recherchiert. Wenn nur 50% davon stimmt!!! Was haltet Ihr davon, bitte hier kommentieren, auf dem original Kanal die Kommentarfunktion deaktiviert ist.
Verbreitet die Regierung vielleicht solche Meldungungen um zu lähmen?
Was ist am gelben Schein dran?
2017 laufen anscheinend Bodenrechte aus, dann können Hausbesitzer legal enteignet werden, was ist davon zu halten?
Die Informationsflut und Regierungstrolle nehmen immer mehr zu, was ist noch Wahrheit und was ist Hetze, was ist Angstmache, was sind Vorbereitungen der Eliten, was sind Verschwörungstheorien, warum lässt man hngernde Kinder in den Krisenländern verrecken? Warum holt man überwiegend nur reichere junge Männer,? warum baut man mit den Milliarden nicht nahe der Krisenländer neue Städte, kauft meinetwegen was kommt auf uns zu?
habt Ihr vernünftige Anworten. Ich traue der verlogenen Regierung, schon sehr viel zu. Soll die Biebel, nachgestellt werden, (Johannesoffenbarung) Was ist mit Irlmaier, kommt ein Lastenausgleichsgesetz? kommen Zwangsenteignungen?
wieso kann der Mensch nicht einfach friedlich sein???

Deutschland Russland

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….danke an Annette, Sch.

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Gruß an die, die vorgesorgt haben (auch und gerade ohne den „gelben Schein“)

Der Honigmann

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YaYoBlackisback

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Gruß an die Zukunft

Der Honigmann

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Mowitz

Das ZDF-Magazin Frontal 21 sendete am 30.07.2013 die sehenswerte Geschichte vom üppigen Spionagering privater US-Firmen, der mit Genehmigung aller deutschen Regierungskonstellationen der letzten Jahre, (schwarz-gelb, schwarz-rot, rot-grün), seiner Abhörtätigkeiten in Deutschland ungestört nachgehen durfte. Es sollen laut Frontal 21, mehr als 200 Unternehmen sein, die in Deutschland seelenruhig und an deutschen Gesetzen vorbei, ihr Bespitzelungsunwesen massiv betreiben.

„Die Bundesregierung hat im August 2003 amerikanischen Firmen „Ausnahmeregelungen und Vorteile“ bei deren Arbeit für die US-Streitkräfte in Deutschland eingeräumt. Dabei handelte es sich um „analytische Aktivitäten“. Das belegt eine Verbalnote des Auswärtigen Amtes vom 11. August 2003 unter rot-grüner Regierung.“ Frontal 21

Merkel hat ganz offensichtlich das deutsche Volk belogen als sie unverfroren die Unschuld aus der Uckermark mimte, die frech beteuerte, dass sie über den Umfang der US-Geheimdienstaktivitäten in Deutschland erst aus den Medienberichten erfahren habe.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Ebenso verwerflich ist die künstliche Aufregung der Kriegsparteien S?PD und Grüne, die vor der Öffentlichkeit auch auf die Nichtmitwisserkarte setzten, obwohl sie es waren die amerikanischen Firmen den Weg zur Bespitzelung deutscher Firmen und Bürger freimachten, als sie noch gemeinsam Regierungsmacht ausübten. Der von vielen Menschen als Kotzbrocken empfundene ehemalige Innenminister Otto Schily hielt es nicht länger in der Toscana aus und meinte sich im Spiegel zu Wort melden zu müssen. Die Furcht vor dem Überwachungsstaat fand er paranoid und riet seinen S?PD-Genossen, sie sollten die Bürgeraushorchung durch fremde Mächte, nicht als Wahlkampfthema nutzen. Schily erinnerte an die deutsche Vorratsdatenspeicherung, die das deutsche Bundesverfassungsgericht mit Urteil vom 2. März 2010 für verfassungswidrig und nichtig erklärte.

„Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung der bis dahin gesammelten Daten. Zur Begründung gab das Gericht an, dass das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten sämtlicher Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe und zudem die Hürden für staatliche Zugriffe auf die Daten zu niedrig seien.[4] Die Regelung zur Vorratsdatenspeicherung verstoße laut Bundesverfassungsgericht gegen Art. 10 Abs. 1 Grundgesetz (GG).“ Wiki

Anscheinend funktioniert Schilys Langzeitgedächtnis, trotz seines hohen Alters von 84 Jahren, besser als das von heute noch politisch aktiven Parteigenossen.

Die Auswahl an Parteien und Kandidaten, die bereit sind sich an deutsche Gesetze zu halten und ihnen auch „unter Freunden“ Geltung zu verschaffen, sind mager bis total unbefindlich. Für Merkel, „In Deutschland gilt deutsches Recht„, ist es mit breitem Grinsen zu einem Lippenbekenntnis verkommen. Welche Parteien nehmen die Rechte deutscher Bürger überhaupt ernst und schützen sie vor ausländischer und inländischer Bespitzelung? Ich sehe keine. Und das wird so lange so bleiben wie die deutsche Bevölkerung ihnen nicht kraftvoll auf die Sprünge hilft.

Die rechtliche Grundlage der Sonderrechte, von denen Merkel und die sogenannte Opposition ja nie was gehört haben wollen, ist Artikel 72 Absatz 4 des Zusatzabkommens zum Nato-Truppenstatut. Mit anderen Worten: die deutsche „Souveränität“ ist, wie auch die „Souveränität“ anderer Staaten, schon lange im Vorzimmer des internationalen Kapitals abgegeben worden. Auch die US-Regierung in Washington tut nur das, was ihr die Wall Street aufträgt zu tun.

Schaut Euch das Video von Frontal 21 an, bevor er wieder wegen „geltendes Urheberrecht“ vom Netz genommen wird. Nie arbeiten die Mühlen der Macht so schnell, wie beim Betrug an der Bevölkerung.

FH

https://nattvandare.blogspot.de/2016/09/deutsche-bundesregierungen-gewahrten-us.html
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Gruß an „Horch und Guck“
Der Honigmann
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DDr. Thomas Unden wurde suspendiert, weil er keine Asylanten behandeln will. Foto: Screenshot YouTube / Suworow TV

DDr. Thomas Unden wurde suspendiert, weil er keine Asylanten behandeln will.
Foto: Screenshot YouTube / Suworow TV

DDr. Thomas Unden war praktischer Arzt in Wien-Floridsdorf. Als er sich nach einem gefährlichen Zwischenfall mit einem Asylwerber weigerte, weiterhin Asylanten in seiner Praxis zu behandeln, verlor er seinen Kassenvertrag. Nun erteilte die Ärztekammer Wien dem streitbaren Arzt ein Berufsverbot.

Asylanten hier sind Wirtschaftsflüchtlinge

In einem Interview mit der Tageszeitung Österreich bekräftigt  Unden seine Entscheidung, keine Asylanten behandeln zu wollen. Er sei nicht bereit, Asylanten auf Kosten der Beitragszahler zu behandeln. Er habe in Libyen Kriegsflüchtlinge behandelt und kenne daher Menschen, die vor Krieg flüchten. Die „Flüchtlinge“ hier seien Wirtschaftsflüchtlinge.

Entscheidung zum Nachteil der Patienten und Beitragszahler

Nach dem Verlust seines Kassenvertrages erteilte ihm nun die Ärztekammer ein Berufsverbot. Begründet wird die Entscheidung mit einem Verstoß gegen §4 des Ärztegesetzes, wonach er nicht die nötige Vertrauenswürdigkeit für die Ausübung dieses Berufes hätte. Wenn sich ein Arzt aus guten Gründen weigert, eine potentiell gefährliche Personengruppe nicht in seine Praxis vorlassen zu wollen, ist er nach Meinung der Ärztekammer also nicht mehr vertrauenswürdig.

Unden kündigt an, gegen diese Entscheidung vorgehen zu wollen, denn für ihn seien die Vorwürfe nicht haltbar. „Dieser Pimperlverein trifft Entscheidungen, von denen Existenzen abhängen, in einer Zeit, wo es ohnehin einen Ärztemangel gibt“, kritisiert der Mediziner seine Standesvertretung. Seinen insgesamt 2.500 Patienten stünde nun ein Kassenarzt weniger zur Verfügung, denn seine Kassenstelle sei von der Ärztekammer ersatzlos gestrichen worden, zieht Unden ein Fazit unter die gnadenlos zelebrierte Willkommenskultur von Krankenkasse und Ärztekammer.

https://www.unzensuriert.at/content/0021381-Aerzterebell-DDr-Unden-bezeichnet-nach-Berufsverbot-Aerztekammer-als-Pimperlverein

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…..es SIND Pimmelvereine.

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Gruß an die Ärzte

Der Honigmann

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