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Archive for the ‘Freimaurer/Freemasonry’ Category


Nach Donald Trumps Amtseinführung überschlagen sich die Mainstreammedien und man hat das Gefühl, dass der Teufel in Person an die Macht gekommen ist um die Welt in den Abgrund zu stürzen. Das Interessante daran ist weniger, dass die Medien so berichten, sondern die Menschen das kritiklos glauben.  Aus Glauben wird Wissen, denn die meisten Menschen glauben zu wissen.

Bei genauer Betrachtung funktionieren die Menschen wie ein Diaprojektor. Wir gehen davon aus, dass unsere Gedanken in uns entstehen. In Wirklichkeit sind unsere Gedanken wie Dias, die von anderen in einen Projektor eingeschoben werden und die wir dann auf einer Art inneren Leinwand sehen. Diese Bilder lösen dann in uns Emotionen,  wie beispielsweise Wut, Freude, Hass, Trauer usw. aus. Wir identifizieren uns mit diesen Bildern, die eigentlich nichts mit uns zu tun haben.

Die Dias, die durch die Medien nach den Anschlägen von Charlie Hebdo uns eingeschoben wurden, waren beispielsweise:

  • Wir alle sind Charlie.
  • Trauerzug mit Millionen Teilnehmern wird von den Staatschefs angeführt. (War ein Fake.)
  • Um mit den Franzosen mitzutrauern wurden Millionen Facebook-Profilfotos von den Nutzern mit der französischen Flagge unterlegt.

Viele fragten sich nach dem Anschlag von Berlin:

  • Warum gab es keine Rufe „Wir sind Berlin“?
  • Warum gab es keinen Trauerzug mit den wichtigsten Staatschefs?
  • Wo waren die Millionen Facebook-Nutzer die mit unterlegter Deutschlandfahne ihre Trauer zeigten?

Ganz einfach: In diesem Fall wurden diese Dias nicht durch die Medien in uns als Projektor eingegeben. Mit anderen Worten, diese Möglichkeiten wurden gar nicht auf unsere innere Leinwand projiziert. Das bedeutet letztendlich nichts anderes, als dass ein großer Teil der Menschen willenlose Zombies sind, die unbewusst die Gedankenmuster in Form von Dias in sich abspielen, die andere ihnen vorgegeben haben.

Über diese und andere Themen schreibe ich regelmäßig in meinem kostenlosen Newsletter der mittlerweile von ca.1 Million Menschen gelesen wird. Anmeldung unter: http://www.macht-steuert-wissen.de/newsletteranmeldung/

Ähnlich läuft es mit Donald Trump und seinem Vorgänger Barack Obama ab. Die Dias, die uns über Obama eingegeben wurden, waren: Gleichstellung aller Menschen = Frieden = Friedensnobelpreis.

Eines der Dias, das nicht eingeschoben wurde und entsprechend nicht auf unserer inneren Bildfläche erschien:

  • Obama ist der einzige US-Präsident, der während seiner gesamten Amtszeit ununterbrochen Krieg führte. Er trat mit dem Versprechen an, die Kriege seines Vorgängers George W. Bush zu beenden. Dabei hat er sogar noch neue Kriege angefangen, wie in Libyen, Syrien und Jemen. Fast hätte Obama sogar einen Krieg mit Russland vom Zaun gebrochen.

Jedem US-Präsidenten in der Vergangenheit hat man nach Amtseinführung die ersten hundert Tage eine mediale Schonfrist eingeräumt, nur nicht Trump. Er ist der erste US-Präsident, der von Anfang an auf Russland zuging, was in der Vergangenheit undenkbar war. Doch die Medien vermitteln ein völlig anderes Bild.

Jetzt ist die Zeit gekommen, durch Achtsamkeit zum Beobachter der Gedanken zu werden. Wir werden dann feststellen, dass quasi eine fremde Hand die Dias in unseren Kopf einschiebt und „unser“ Denken nur ein Produkt der Medien ist.

Deswegen lasst am besten ab sofort den Fernseher aus, wo regelmäßig die wirklichen Fakenews laufen und denkt immer daran, wer weniger fernsieht, sieht mehr durch.

Mehr im Skandalbuch „Die GEZ-Lüge„.

Beste Grüße

Erkennen- Erwachen- Verändern

Heiko Schrang

http://www.macht-steuert-wissen.de/2023/2017-warum-ein-grosser-umbruch-unmittelbar-bevorsteht/

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Gruß an die Umwälzungen

Der Honigmann

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FMW-Redaktion

In letzter Zeit ist es eher still geworden um das Thema Target2-Verbindlichkeiten – und das, obwohl diese Taget2-Salden wieder Stände erreichen, wie wir sie zur Zeit der Finanzkrise und während der Euro-Krise im Jahr 2012 gesehen hatten. Auf die Problematik der Taget2-Salde, die im Grunde Ungleichgewichte der Kapitalstörme signalisieren, hatte zuerst Hans-Werner Sinn hingewiesen – und sich damit zunächst Kritik eingehandelt. Inzwischen aber sind die Thesen Sinns allgemein anerkannt, auch wenn es vereinzelt noch Ökonomen gibt, die meinen, das spiele keine Rolle, Zentralbanken könnten diese Ungleichgewichte irgendwie nullen – Vodoo-Ökonomie eben.

Dass dem nicht so ist, darauf hat nun am Freitag Mario Draghi höchstpersönlich hingewiesen in einem Brief an zwei italienische Abgeordnete des Europaparlaments (Marco Valli und Marco Zanni) – und dabei klar gemacht: wenn ein Land aus der Eurozone austritt, muß es zuvor seine Target2-Verbindlichkeiten restlos bezahlen:

„If a country were to leave the Eurosystem, its national central bank’s claims on or liabilities to the ECB would need to be settled in full.“

 Bums! Erstens wird hier im Grunde erstmals durch Draghi die Möglichkeit angesprochen, dass ein Land überhaupt die Eurozone verläßt – das ist schon bedeutsam genug. Und wenn ein Land das tut, müssen die offenen Rechnungen bezahlt werden. Konkret würde das bedeuten, dass Italiens Notenbank sein negatives Target2-Saldo im Volumen von 358,6 Milliarden Euro begleichen müsste. Und ob die italienische Notenbank überhaupt dazu in der Lage wäre, ist eine andere Frage, wenn man nämlich gezwungen ist, auf eine schnell abwertende Lira umzustellen, gleichzeitig aber die Schulden in Euro bestehen bleiben und bedient werden müssen! Deutschland übrigens hat einen positiven Target2-Saldo von 754,1 Milliarden Euros, und sollte Italien austreten und die italienische Notenbank in der Lage sein, ihre Verbindlichkeiten zu begleichen, würde vor allem die Bundesbank eine dicke Überweisung bekommen. Ja wenn..

Draghi äußert sich in dem Brief auch zu den zuletzt wieder deutlich gestiegenen Ungleichgewichten der Traget2-Salden: Diese seien vor allem bedingt durch die Käufe von Staatsanleihen der EZB im Rahmen ihres APP-Programms:

„Furthermore, TARGET2 balances remain elevated as the liquidity created by our APP is largely concentratedin particular countries. This is a reflection of the financial structure in the euro area, in which banks with business models that attract more liquidity holdings are typically located in a small number of financial centres.“

Aha, soso. Damit sagt Draghi faktisch: es sind keine realwirtschaftlichen Kapitalströme, sondern Reaktionen von Banken auf die EZB-Politik, die zu diesen Ungleichgewichten führen. Eine steile These – denn faktisch fließt ja viel Kapital nach Deutschland, weil man eben Deutschland für einen sicheren Hafen hält – und etwa ein Land wie Italien eben nicht!

Und überhaupt, so Draghi, seien diese Ungleichewichte daher nicht Symptom einer Krise wie während der Finanzkrise und dann im Zeitraum 2100 bis 2012 (Eurokrise):

„The current upward trend in balances is therefore distinct from the increase in balances observed from mid-2007 to late 2008, and again from mid-2011 to mid-2012. The increase in TARGET2 balances in those periods was rooted in the market stress and fragmentation that resulted from the financial and sovereign debt crises. As banks in certain countries lost access to market-based funding, they replaced private sources of funding with central bank liquidity obtained from their national central banks through repurchase operations.
The subsequent redistribution of this liquidity, which was heavily influenced by market stress, led to higher TARGET2 balances. However, the current increase in TARGET2 balances is not a symptom of increased stress and is therefore inherently different from the previous episodes of rising balances.“

Also alles gut, nicht wahr? Aber wer austritt, muß dann leider doch die Rechnung bezahlen, so die unverhüllte Drohung Draghis!


EZB-Chef Mario Draghi mit Bundesbank-Chef Jens Weidmann bei den EZB Cultural Days. Jetzt wissen wir auch, warum Weidmann lächelt..

http://finanzmarktwelt.de/draghis-warnung-an-italien-wer-aus-der-eurozone-austritt-muss-seine-target-schulden-bezahlen-51095/

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„Gruß“ an die Erpresser

Der Honigmann

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“Das Schoss ist Fruchtbar noch aus dem es kroch” (Wolfgang von Goethe: “Faust”)

EINWEIHUNGSTAG! DAS AMERIKANISCHE VOLK NIMMT DIE MACHT ZURÜCK.
Die USA  sind wieder eine Nation des Volkes  (Infowars 20 Jan. 2017).

ENDLICH IST WIEDER MORGEN IN DEN USA. UND EIN NEUER TAG FÜR UNSER LAND BRICHT JETZT AN (End of the American Dream 19 Jan. 2017).

Erscheint der Faschismus wieder?
Die NWO hat 2 Werkzeuge, um die Menschheit zu ihrem Ziel zu manipulieren: die Eine- Weltregierung. Diese sind Kommunismus und Faschismus – im Wesentlichen das Gleiche, um die Seele der Menschen zu töten und  sie gleichzuschalten. Der Faschismus ist insofern ehrlicher, wie er die Demokratie offen ablehnt – während der Kommunismus den Menschen einbildet, daß er die Blüte der Demokratie sei – obwohl beide Systeme gleichermaßen totalitär sind. Je mehr Menschen die  eine dieser beiden Ideologien hassen, um so leidenschaftlicher begehren sie die andere, obwohl sie zwei Seiten derselben Münze sind: These und Antithese. Beide Ideologien sind atheistisch indem der Faschismus toleriert, dass die primitiven (verächtlichen) Menschen / Kanonenfutter  Katholiken sind –  zu Gehorsam durch päpstliches Konkordat gebracht- und Kommunismus vernichtet aktiv die Christenheit. Der Faschismus ist in der Geschichte verwurzelt – der Kommunismus will das Geschichts-Bewusstsein tilgen.

Papst Franziskus warnt nun vor dem Faschismus.
Als er in Bezug auf  Populisten-Politiker , die in Europa auftauchen, gefragt wurde, sagte Papst Franziskus, dass wir in Krisen-Zeiten nach einem “Erlöser” schauen, um die Identität wiederzugeben, und wir verteidigen uns mit Mauern und Stacheldraht gegen andere Völker”: Als Beispiel nannte er die Unruhen in Deutschland in den 1930er Jahren, die zum Aufstieg Hitlers an die Macht führten



Dieser Optimismus hat sich leider im Laufe der Geschichte allzu oft als unbegründet erwiesen – nicht zumindest  im Fall Obamas: “Change” “Yes we can”!

“Barack Obama verkaufte seine Seele an die Neue Weltordnung und benutzte die Vereinigten Staaten als militärischen Arm des Globalismus, um Instabilität um die Welt zu schaffen, während er traditionelle westliche und christliche Werte zu Hause verachtete”, so der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew auf Facebook

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Das, was man in anderen Ländern als Demokratie bezeichnet, ist in den meisten Fällen nichts Weiteres als die Untergrabung der öffentlichen Meinung, die durch die geschickte Manipulation der Presse und Geld  gewonnen wird sowie eine verschlagene Interpretation der Ergebnisse, die dies erreicht hat. (Veterans Today 18 Jan).

Weisshaupts, Rothschild’s und Marx’ Kommunismus zerstörte die christliche Seele zuerst in Frankreich, dann in Rußland – wurde von der Wall Street stark genug gemacht, um das durch die London City finanzierte faschistische Nazi-Deutschland durch Cousin Hitler und hier und hier zu zerstören.

Obamas kommunistisches Experiment ermöglichte die Abschaffung der amerikanischen Mittelklasse zugunsten der London City – und  die nunmehr weit verbreitete Entchristlichung Amerikas. Im Jahr 2008 sagte Muslim Obama: “Wir sind nicht mehr eine christliche Nation” – und die NWO  jubelte.

  The Daily Mail Online 21 Jan. 2017: 100.000 Frauen nehmen auf britischen Straßen als Teil der weltweiten Demonstrationen gegen Präsident Trump teil, wie 500.000 so genannte  ‘p *** yhats’ in Washington marschieren
Die Marsch-Teilnehmerinnen sagen, sie wollen gegen die eingehende Verwaltung protestieren, die sie befürchten, die Frauenrechte zurückziehen wolle.
Die Organisatoren erwarten 2,2 Millionen Marsch-Teilnehmer weltweit
Der Frauenmarsch wird von George Soros gefördert.

Was will die London City durch die Herrschaft ihrer Marionette, Trumps, zerstören? Trump kann eine Rückkehr zum Faschismus sein –  von vielen Amerikanern für ebenso gerechtfertigt gesehen, wie die Deutschen Hitler im Jahre 1933 sahen. – In beiden Fällen wegen der vorbereitenden zerstörerischen Arbeit der London City.

Unten: Mussolini spricht zu den faschistischen Massen: Kontrolle oder keine Kontrolle über die Massen – das ist die Frage.

IST  DER  FASCHISMUS  MIT TRUMP WIEDER DA?

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Etwas deutet darauf hin, dass der Faschismus  die ganze Zeit in den USA herrschte.

Schauen Sie sich mal
die  Fasces im US-Senat an.

Was haben die Fasces auf dem US-Siegel zu tun – neben der Jacobinermütze der Französischen Revolution? Was bedeutet heute “eines aus vielen”? Den Eine-Welt-Staat?

Ich sah eine Menge Schilder unter den Anti-Trump-Demonstranten, die Trump “faschistisch” benannten.
Ich frage mich, ob die Leute wissen, was der Faschismus ist. Fasces sind das Symbol des römischen Reiches – sogar verwendet, bevor es ein Imperium wurde.


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Hier folgt ein Auszug aus der Definition des Faschismus durch den größten Experten auf diesem Gebiet: Benito Mussolini.
Nachdem Sie dies gelesen haben, können Sie entscheiden, ob Trump ein Faschist ist oder nicht

Das Folgende ist aus einer offiziellen faschistischen Regierungsveröffentlichung durch Benito Mussolini aus dem Jahr 1935.
Der Verfasser dieser Seiten (Benito Mussolini) hat den Faschismus als autoritäre Demokratie definiert.

DIE DOKTRIN  DES FASCHISMUS
Der faschistische Staat ist  ein höherer und stärkerer Ausdruck der Persönlichkeit, eine geistige Kraft. Er fasst alle Manifestationen des moralischen und intellektuellen Lebens des Menschen zusammen.

In der faschistischen Geschichtsauffassung ist der Mensch nur durch den spirituellen Prozess, zu dem er als Mitglied der Familie, der sozialen Gruppe, der Nation beiträgt, ein Mensch. Daher der große Wert der Tradition in den Akten, in der Sprache, in Sitten, in den Regeln des gesellschaftlichen Lebens. Außerhalb der Geschichte ist der Mensch ist ein Nichts.

Der Faschismus ist daher allen individualistischen Abstraktionen entgegengesetzt, die auf dem Materialismus des achtzehnten Jahrhunderts basieren; Und sie ist gegen alle jakobinistischen Utopien und Neuerungen.

Anti-individualistisch betont die faschistische Auffassung des Lebens die Bedeutung des Staates und nimmt das Individuum nur insoweit an, wie seine Interessen mit denen des Staates zusammenfallen.
Der Faschismus ist daher gegen den Sozialismus.
Er zielt darauf ab, nicht nur die Formen des Lebens, sondern auch deren Inhalt, den Menschen, seinen Charakter und seinen Glauben, neu zu gestalten.

ABLEHNUNG DES PAZIFISMUS
Der Faschismus glaubt überhaupt nicht an die Möglichkeit oder Nützlichkeit des ewigen Friedens. Er verwirft daher den Pazifismus als einen Mantel für den feigen schwachen Verzicht im Gegensatz zur Selbstaufopferung. Krieg allein treibt alle menschlichen Energien auf ihre maximale Spannung und setzt das Siegel des Adels auf jene Völker, die den Mut haben, sich ihm zu stellen. Daher sind alle Lehren, die den Frieden um jeden Preis postulieren, unvereinbar mit dem Faschismus. Ebenso fremd gegenüber dem Geist des Faschismus, selbst wenn sie als nützlich betrachtet werden, um besondere politische Situationen zu handhaben, sind alle internationalistische oder Ligen-Aufbauten, die, wie die Geschichte zeigt, zu Boden zerbröckeln.

Das Leben, wie es der Faschist versteht, bedeutet Pflicht, Erhebung, Eroberung; 

Die Liebe zum Nächsten schließt das notwendige Bildungsniveau nicht aus; Noch weniger schließt sie Differenzierung und Rang aus. Der Faschismus hat nichts mit universellen Umarmungen zu tun; Als Mitglied der Völkergemeinschaft sieht er anderen Völkern gerade in die Augen; Er ist wachsam und auf der Hut; Und er läßt sich nicht durch veränderliche und trügerische Erscheinungen täuschen.

Eine solche Auffassung des Lebens macht den Faschismus zur entschlossenen Verneinung der Lehre, die dem sogenannten wissenschaftlichen und marxistischen Sozialismus zugrunde liegt

ABLEHNUNG DER PARLAMENTARISCHEN DEMOKRATIE ALS LUG UND TRUG
Der Faschismus bestreitet das Recht der Zahlen, durch regelmäßige Befragungen zu regieren; Er behauptet die unwiderrufliche und fruchtbare und wohltätige Ungleichheit der Menschen, die nicht durch eine solche mechanische und extrinsische Einrichtung wie das allgemeine Wahlrecht ausgeglichen werden kann. Demokratische Regimes können als solche beschrieben werden, unter denen das Volk von Zeit zu Zeit im Glauben getäuscht wird, dass sie die Souveränität ausüben, während die ganze Zeit echte Souveränität bei anderen und manchmal unverantwortlichen und geheimen Kräften lebt und von ihnen ausgeübt wird.

ABLEHNUNG DES EGALITARIANISMUS
In der Ablehnung der Demokratie lehnt der Faschismus die absurde konventionelle Lüge des politischen Gleichmachertums, die Gewohnheit kollektiver Verantwortungslosigkeit, den Mythos der Glückseligkeit und den unbestimmten Fortschritt ab.

ABLEHNUNG DES ÖKONOMISCHEN LIBERALISMUS – BEWUNDERUNG VON BISMARCK

DER ABSOLUTE VORRANG DES STAATES
Für den Faschismus ist der Staat absolut, Individuen und Gruppen relativ. Personen und Gruppen sind zulässig, soweit sie in den Staat kommen.

Weit davon entfernt, das Individuum zu zerquetschen, vervielfacht der faschistische Staat die individuellen Energien, ebenso wie in einem Regiment ein Soldat sich mit der Zahl seiner Mitkämpfer nicht mindert, sondern steigert. Der faschistische Staat organisiert die Nation, aber er lässt dem einzelnen adäquaten Ellbogenraum. Er hat die nutzlosen oder schädlichen Freiheiten eingeschränkt, während er diejenigen, die wesentlich sind, bewahrt. In solchen Dingen kann nicht das Individuum,  sondern nur der Staat der Richter sein.

Der Staat ist nicht gleichgültig gegenüber religiösen Phänomenen im Allgemeinen, noch hält er eine Haltung der Gleichgültigkeit gegenüber dem römischen Katholizismus, der besonderen, positiven Religion der Italiener. Der faschistische Staat sieht in der Religion eine der tiefsten spirituellen Manifestationen, und aus diesem Grund respektiert er nicht nur die Religion, sondern verteidigt und schützt sie. Der faschistische Staat versucht nicht, so wie der Bolschewismus, Gott aus der Seele des Menschen zu vertreiben.
Der Faschismus respektiert den Gott der Asketen, Heiligen und Helden, und er respektiert auch Gott als durch das schöpferische und primitive Herz des Volkes empfangen, den Gott, zu dem seine Gebete erhoben werden.

Der faschistische Staat drückt den Willen aus, Macht auszuüben und zu befehlen. Hier ist die römische Tradition in einer Konzeption der Stärke verkörpert. Die imperiale Macht, verstanden durch die faschistische Lehre, ist nicht nur territorial, oder militärisch oder kommerziell; Sie ist auch geistig und ethisch.  Der Faschismus sieht im imperialistischen Geist, d. h. in der Tendenz der Nationen zu expandieren, eine Manifestation ihrer Vitalität. In der entgegengesetzten Tendenz, die ihre Interessen auf das Heimatland beschränken würde, sieht es ein Symptom der Dekadenz. Völker, die auferstehen oder wieder auferstehen, sind imperialistisch; Verzicht ist für sterbende Völker charakteristisch. Die faschistische Lehre ist am besten für die Tendenzen und Gefühle eines Volkes geeignet, das, wie die Italiener, nach jahrhundertelanger Niederlage der fremden Knechtschaft sich in der Welt wieder behaupten.

Aber Imperialismus impliziert Disziplin, die Koordination der Bemühungen, ein tiefes Pflichtbewusstsein und einen Geist der Selbstaufopferung. Dies erklärt viele Aspekte der praktischen Tätigkeit des Regimes und die Richtung, die von vielen der Kräfte des Staates eingeschlagen wird, wie auch die Strenge, die denen gegenüber ausgeübt werden muss, die sich  widersetzen

Kommentar
Also, liebe Leser/innen. Ich hoffe, Sie sind jetzt in der Lage, zu entscheiden, ob Donald Trump  innerhalb der Rahmen von Benito Mussolini’s Definition des Faschismus fällt.
Und wenn Sie das meinen, können Sie schon  die Zukunft der USA und der Welt voraussagen.

Nun könnten Putin und Trump Brüder sein – nicht nur in der Chabad Lubavitch sondern auch im Faschismus. Und Hitler und Mussolini waren Verbündete – keine Gegner. Hoffnung für die Welt ????

Denn Putin hat alle Merkmale eines Faschisten: Er ist supernationalistischer “Führer” – und zwar mittels seiner jüdischen Oligarchen– und Stammesbrüder, die sich die Vermögenswerte der Sowjet-Union bei deren Zusammenbruch aneigneten – und diese Werte in ausländischen Steuer-Oasen anbrachten, während das Volk immer ärmer wird.
Putin hat die russische Staatskasse zu seiner Verfügung:

Putins Traum ist es , sein Eurasien-Imperium von Lissabon bis nach Wladiwostock aufzubauen – laut seinem faschistischen Mentor, Alexander Dugin, und zwar  durch Eroberung Europas.
Für Putin ist sein Staat alles – und für das anbetende Volk tut er sehr wenig. Mit Strenge geht er gegen Abweichler vor – sie sterben wie die Fliegen um ihn herum. Seine imperialistischen Ziele setzt er z.Z. militärisch in Syrien durch – und er möchte Tsar werden! Es kommt mir vor, wir haben einen solchen Führer schon einmal gesehen.

The Independent 21 Jan. 2017: Die Verfechter von Wladimir Putin werden in Moskau eine allabendliche Party feiern, um die Einweihung von Donald Trump zu feiern.
Einer der Organisatoren, Konstantin Rykov, der als russischer Abgeordneter in Putins Vereinigtes Russland-Partei diente und auch als “Kreml-Webpropagandist” bezeichnet wurde, lud seine Facebook-Anhänger zum Ereignis mit dem Kommentar ein: “Wir sehen uns heute Abend. Washington wird uns gehören.”
Was immer er damit meinte. 
Wie hiess es einst so schön: Denn heute gehört uns Deutschland – und morgen die ganze Welt”!

http://new.euro-med.dk/20170123-kommt-der-faschismus-mit-donald-trump-wieder-zum-vorschein-statt-obamas-weishaupt-marxismus-beurteilen-sie-selbst.php

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Gruß an die Demokratie

Der Honigmann

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In Europa werden die Weichen heuer neu gestellt. Der Superstaat ist in weite Ferne gerückt. Der Euro wird wieder in die Mangel genommen.

 Euro-Münzen
(c) Clemens Fabry

Es wird ein dramatisches Jahr, dieses 2017. In den vergangenen zwölf Monaten ist die alte Weltordnung endgültig aus den Fugen geraten. Die Entscheidung der Briten für den Brexit und jene der Amerikaner für Donald Trump sind deutliche Zeichen. Dass die Märkte nicht sofort zusammengebrochen sind, wie von vielen Gegnern dieses Wandels unter lautem Gejohle prophezeit, zeigt bloß, wie weit der strukturelle Wandel unterhalb der Oberfläche bereits fortgeschritten ist. Und wie sehr die Notenbanker bemüht sind, den Wandel möglichst sanft zu vollziehen.

 Das alte Betriebssystem ist von Viren zerfressen und kann nur noch durch immer häufiger notwendige Sicherheitsupdates am Laufen gehalten werden. Stichwort Geldpolitik. Aber sowohl den Währungshütern als auch den meisten Politikern ist längst klar: Das Weltfinanzsystem braucht ein Update. Einen Neustart vielleicht sogar.

Drei wichtige Wahlen in Europa

All diese Fäden werden wir in dieser Kolumne im Schicksalsjahr 2017 aufgreifen und – hoffentlich – zu einem greifbaren Ganzen flechten. Freilich: Wohin die Reise geht, können wir nur vermuten. Aber ein wachsames Auge hilft sehr. Vor allem, wenn es um Europa und den Euro geht.

Denn nachdem dies in der angelsächsischen Welt schon geschehen ist, werden heuer auch in Europa die Weichen langfristig neu gestellt. Im März jährt sich die Unterzeichnung der römischen Verträge zum 60. Mal. Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und in Deutschland werden die neue Richtung weisen.

– (c) Die Presse

Wohin? Der Weg zu den Vereinigten Staaten von Europa scheint weiter denn je. Die national orientierten Politiker sind im Aufwind. Und zum ersten Mal seit Jahren wird der Euro wieder Thema. An den Märkten scheinen die Trends eindeutig: Die Analysten erwarten ein weiteres Absinken der europäischen Währung bis auf Parität zum US-Dollar.

Aber der Kurs ist nur eine Sache. Die andere ist die Frage nach der zukünftigen Ausgestaltung der Währungsunion. Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron hatte dazu kürzlich etwas Interessantes zu sagen. Der Euro könnte binnen zehn Jahren zerfallen, warnte Macron bei einer Rede in Berlin – ausgerechnet in Berlin. „Die Wahrheit ist, dass wir gemeinsam erkennen müssen, dass der Euro ohne große Reformen nicht bestehen kann. Er hat Europa nicht zu voller Souveränität gegenüber dem Dollar verholfen. Und er hat Europa nicht die natürliche Konvergenz zwischen den Staaten gebracht“, sagte Macron. Der ehemalige Investmentbanker und Wirtschaftsminister gilt als Zentrist.

In den Umfragen liegt er knapp hinter der Rechtspopulistin Marine Le Pen, die Frankreich überhaupt aus dem Euro nehmen will – und dem Kandidaten der Konservativen, François Fillon, der ebenfalls kein uneingeschränkt „glühender Europäer“ ist und den Nationalstaat stärken will. Die bisher regierenden Sozialisten gelten als hoffnungslos.
Zentrist Macron dürfte also der Brüssel-freundlichste Kandidat im Rennen sein. Er spart nicht mit Kritik an Deutschland: „Die Fehlfunktion der Eurozone ist für Deutschland sehr nützlich, muss ich sagen. Der Euro ist eine weiche Deutschmark. Die Beibehaltung des Status quo ist gleichbedeutend mit dem Auseinanderbrechen des Euro binnen zehn Jahren.“ Das klingt wie der Neuaufguss des Arguments, wonach der Euro nur mit Eurobonds, Eurofinanzminister und Euroregierung überlebensfähig sei. Eingebettet in einen europäischen Superstaat.
Stimmt das? Der französische Ökonom und Berater von Charles de Gaulle, Jacques Rueff, hat schon Mitte des 20. Jahrhunderts gesagt: „Europa wird über die Währung gebaut. Oder es wird gar nicht gebaut.“ Angela Merkel, die deutsche Kanzlerin, hat gesagt: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.“

Merkel will keinen Superstaat

Aber als die Vorschläge zur Schaffung einer politischen Union auf dem Tisch lagen, hat Merkel sie einen nach dem anderen weggewischt. Die deutsche Kanzlerin scheint eine andere Vorstellung vom Bauplan für das Haus Europa zu haben, als jene, die sich einen Superstaat wünschen.
Am Donnerstag hielt Merkel in Belgien eine bemerkenswerte Rede. „Migration und Flüchtlinge, Kampf gegen den Terrorismus, innere und äußere Sicherheit – das sind drei Beispiele gewaltiger Aufgaben, bei denen der Mehrwert gemeinsamen europäischen Handelns aus meiner Sicht sehr klar sichtbar wird.“

Die Kanzlerin schränkt aber ein: „Es gibt auch eine Vielzahl von Themen, bei denen Europa gerade davon lebt, dass es vielfältig ist, dass es unterschiedliche Traditionen in seinen Regionen gibt. Der Versuch, alles gleichzumachen, nur um den Erfordernissen eines gemeinsamen Marktes zu entsprechen, wird die Herzen der Menschen nicht erobern, da sie stolz auf ihre regionalen Traditionen sind, die auch zu speziellen Fähigkeiten und Fertigkeiten verhelfen.“

Nach Superstaat klingt das nicht. Aber auch nicht nach De Gaulles Europa der Vaterländer. Merkels Europa ist ein Hybrid-Modell. Das Eurosystem blieb in der Rede unerwähnt. Auch ein Signal: Passt schon, wie es ist, scheint sie zu sagen. Das bedeutet auch: Die Nationalstaaten müssen Verantwortung übernehmen – vor allem bei wirtschaftspolitischen Reformen. Das scheint der einzige gangbare Weg für Europa zu sein. Das Ziel einer friedlichen und freien Union geht aber nicht verloren.

E-Mails an: nikolaus.jilch@diepresse.com

http://diepresse.com/home/wirtschaft/kolumnen/wertsachen/5153683/Schicksalsjahr-2017_Was-wird-aus-dem-Euro

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Gruß an den Crash

Der Honigmann

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BERLIN/ATHEN
(Eigener Bericht) – Unter heftigem Protest griechischer Gewerkschafter bereitet sich die deutsche Fraport AG auf die betriebliche Übernahme von 14 griechischen Flughäfen vor. Die Konzessionen, für die Fraport schon Ende 2015 den Zuschlag bekommen hat, übertragen dem deutschen Konzern den operativen Betrieb und das Management der profitabelsten griechischen Regionalflughäfen für die nächsten 40 Jahre. Von Jahresgewinnen in einer Höhe von anfangs 90 Millionen Euro ist die Rede. Beim griechischen Staat verbleiben 23 Regionalflughäfen, darunter mehrere, die stark defizitär sind, aber kostspielig weiterhin unterhalten werden müssen, weil sie entlegene Inseln an das griechische Festland anbinden. An den Fraport-Profiten beteiligt ist einer der mächtigsten griechischen Oligarchen, mit dem Fraport nicht nur bei der aktuellen Übernahme, sondern schon seit Jahren auch beim Betrieb des Flughafens Pulkovo in St. Petersburg kooperiert. Fraport zählt zu den wenigen deutschen Konzernen, die noch in Griechenland investieren; viele andere ziehen sich aus dem Land zurück: Weil die Krise den Konsum im Land massiv einbrechen lassen hat, sind attraktive Profite kaum noch zu erzielen. Wichtigste Ausnahme ist der Tourismus, aus dem die Fraport-Flughäfen mit der Abwicklung von Urlaubsflügen Gewinn ziehen.
Steuerbefreit
Die Kontrolle über die 14 griechischen Regionalflughäfen, die die deutsche Fraport AG in Kürze übernehmen wird, hat sich das deutsche Unternehmen bereits in den Jahren 2014 und 2015 sichern können. Am 25. November 2014 erhielt es grundsätzlich den Zuschlag für das Geschäft; am 14. Dezember 2015 konnte es die letzten Widerstände der seit Anfang 2015 amtierenden Regierung Tsípras überwinden und die Konzessionsverträge in aller Form unterzeichnen. Gegen die Zahlung von 1,234 Milliarden Euro und eine jährliche Abgabe, die sich zunächst auf 22,9 Millionen Euro belaufen wird, übernimmt Fraport in einigen Wochen den operativen Betrieb und das Management der Flughäfen.[1] Dabei hat der Frankfurter Konzern sich sehr günstige vertragliche Bedingungen gesichert. Er darf, wie der Journalist Niels Kadritzke schreibt, „allen alten Vertragspartnern und Mietern kündigen und neue Lizenzen vergeben“, muss dabei aber „die hinausgeworfenen Firmen, Geschäfte oder Restaurants nicht entschädigen“: „Die Vertragsstrafen hat der griechische Staat zu zahlen.“[2] Das gilt auch für die Abfindung von Angestellten, die Fraport nach der Übernahme entlassen wird, und für Entschädigungen für etwaige Opfer von Arbeitsunfällen. Athen hat zudem zu zahlen, wenn sich Ausbauarbeiten „wegen archäologischer Funde verzögern“, berichtet Kadritzke; es hat Fraport darüber hinaus „von allen Immobilien- und Gemeindesteuern befreit“.
Profite
Hinzu kommt, dass Fraport nur die lukrativsten unter den insgesamt 37 griechischen Regionalflughäfen übernimmt. Griechenland unterhält eine Reihe von Flughäfen, die regelmäßig Defizite verzeichnen, die aber nicht geschlossen werden können, weil sie die Anbindung entlegener Inseln an das Festland gewährleisten. Ursprünglich war geplant, die 37 Airports auf zwei Gruppen zu verteilen, und zwar so, dass die Verluste der defizitären Anlagen jeweils durch die Gewinne der profitablen hätten ausgeglichen werden können. Das hat die unter starkem deutschem Einfluss stehende Troika verhindert. Die griechische Privatisierungsbehörde TAIPED, die sich in der Angelegenheit von Lufthansa Consulting beraten ließ – die Deutsche Lufthansa hält 8,45 Prozent an der Fraport AG -, hat schließlich 14 profitable Flughäfen gebündelt und sie an Fraport veräußert. Die Anlagen erzielten zuletzt Gewinne in Höhe von rund 150 Millionen Euro pro Jahr. Fraport hatte schon Ende 2014 mitgeteilt, man rechne mit jährlichen Rückflüssen in Höhe von 180 Millionen Euro und mit einem Gewinn von zumindest 90 Millionen Euro pro Jahr. Die verbliebenen 23 Flughäfen, darunter auch chronisch defizitäre, verbleiben beim griechischen Staat, der die Kosten für ihren Unterhalt zu tragen hat.
Oligarchen
Ganz leer ausgehen wird Griechenland allerdings nicht: Die Fraport AG, die ihrerseits mehrheitlich staatlichen deutschen Stellen gehört [3], hat den Auftrag für den Betrieb und das Management der 14 Regionalflughäfen gemeinsam mit der Copelouzos Group erhalten, einem der größten griechischen Firmenkonglomerate. Dessen Besitzer Dimítris Copeloúzos, einer der mächtigsten Oligarchen des Landes, hat im Jahr 1991 gemeinsam mit Gazprom die Prometheus Gas S.A. gegründet, um Erdgas aus Russland nach Griechenland zu transportieren. Die US-Botschaft in Athen urteilte vor Jahren in einem von WikiLeaks publizierten Schreiben, Copeloúzos habe – im Unterschied zu anderen griechischen Oligarchen, die ihren Reichtum vor allem in Geschäften mit westlichen Ländern erwirtschaften – „ausgedehnte und wachsende Bindungen an Russland und russische Belange“.[4] Fraport kooperiert mit ihm schon seit Jahren am Flughafen Pulkovo in St. Petersburg, an dem die Frankfurter Firma 35,5, die Copelouzos Group sieben Prozent der Anteile hält. Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit trägt Fraport dazu bei, den Einfluss der weithin scharf kritisierten griechischen Oligarchen zu stabilisieren.
Eroberer
Gegen die Übertragung der 14 Regionalflughäfen unter deutsche Kontrolle regt sich schon seit geraumer Zeit heftiger Protest. So rief etwa die griechische Zivilluftfahrtgewerkschaft OSYPA im Januar und im Juni 2016 zu Streiks gegen den Fraport-Einstieg auf. Zudem hat sie bei der EU-Kommission Beschwerde eingelegt. Fraport erhalte mit der Kontrolle über die 14 Regionalflughäfen eine Art Monopolstellung – „eine privilegierte Position im Inlandsmarkt, die es erlaubt, Preise und Geschäftsstrategie völlig unabhängig von den Nutzern der Regionalflughäfen festzulegen“, erklärt die Gewerkschaft zur Begründung. Zudem dürfe die EU-Kommission Konzessionen nur für die Zeit vergeben, die benötigt werde, um angemessene Profite zu erzielen; dies werde Fraport vermutlich schon nach 20 Jahren gelingen, also nach lediglich der Hälfte der Gesamtlaufzeit von 40 Jahren. Der OSYPA-Vorsitzende Vasílis Alevizópoulos kündigt an, man werde den Kampf gegen den Einstieg von Fraport fortsetzen. Er erklärt: „Sie sind Eroberer, keine Investoren.“[5]
Krisenzerstört
Der Fraport-Deal ist aktuell die größte deutsche Investition in Griechenland. Ingesamt gehen die deutschen Geschäftsaktivitäten in dem Land jedoch deutlich zurück: Die Zahl der deutschen Unternehmen, die dort investiert haben, ist von 195 im Jahr 2010 auf 119 Ende 2013 geschrumpft. Die Krise hat den Konsum in Griechenland dramatisch einbrechen lassen und damit den Nutzen des Landes für gewinnorientierte deutsche Firmen deutlich reduziert. Dies spiegelt sich auch in den griechischen Importen aus der Bundesrepublik wider, die von gut 8,3 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf rund 4,7 Milliarden Euro 2015 respektive von Platz 24 auf Platz 39 der deutschen Exportrangliste zurückgingen. Lediglich die Tourismusbranche boomt. Dies liegt auch daran, dass Touristen Länder wie Tunesien, Ägypten und die Türkei, die zuletzt häufiger von Terroranschlägen getroffen wurden, zunehmend meiden; dies kommt Griechenland zugute. Der deutsche Touristikkonzern TUI etwa, der seine Profite aus Urlaubsreisen zieht, vermeldete für das Land zuletzt ein Buchungsplus von 41 Prozent. Über die 14 Regionalflughäfen, die Fraport in Kürze gewinnbringend betreiben wird, reisen rund zwei Drittel aller Touristen nach Griechenland ein. Die Tourismusbranche ist eine der letzten, aus denen die deutsche Wirtschaft im krisenzerstörten Griechenland noch Gewinne ziehen kann: Sie erhält ihre Profite weniger von Griechen als vielmehr von zahlungskräftigen Urlaubern aus wohlhabenderen Staaten.

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Der Honigmann

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Gruß an die Interessierten

Der Honigmann

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Haisenko-Peter-neuVon Peter Haisenko

Welche Kriege und Konflikte der letzten Jahrzehnte sind nicht entstanden durch den Kampf ums Öl und das überhebliche Ziel, die ganze Welt mit „unserer“ Demokratie unter Zwang zu beglücken? Der Kampf ums Öl wird überflüssig, wenn alle Länder ihre Ölrechnungen einfach bezahlen können. Die Zwangsbeglückung mit Demokratie gleicht eher Kreuzzügen, erinnert mehr an den Umgang mit „wilden Eingeborenen“ in Afrika oder Lateinamerika, die als Nicht-Christen zur Ausrottung freigegeben worden sind. In seiner Antrittsrede verspricht Trump eine Abkehr von beidem.

Beginnen wir mit dem Öl. Der Sündenfall hierzu geschah 1952. Damals waren es allerdings noch die Briten, die nicht akzeptieren wollten – oder wegen ihrer maroden Wirtschaftslage nicht konnten –, dass sie für ihr Öl aus Persien einen angemessenen Preis bezahlen sollten. Es war aber die amerikanische CIA, die die Schmutzarbeit für die Briten übernommen und den demokratisch gewählten Präsident Mossadeq in Persien weggeputscht hat. Nachdem Ende der 1960-er Jahre die Außenhandelsbilanz der USA in ein dauerhaftes Defizit gerutscht war, die USA folglich Probleme mit ihrer Währung und der Bezahlung von Rechnungen bekamen, wurde der „Petrodollar“ erfunden. Dieses Notkonstrukt besteht bis heute macht die totale Kontrolle über die erdölproduzierenden Länder zwingend notwendig.

Die Gier der US-Konzerne hat Chinas Aufstieg ermöglicht

Donald Trump sagt dazu: „Wir haben andere Länder reich gemacht, während Reichtum, Stärke und die Zuversicht unseres Landes sich hinter den Horizont verflüchtigten.“ Das ist eine starke Vereinfachung, trifft aber den Kern der Sache. Nehmen wir dazu beispielhaft China. Beginnend um 1970 haben amerikanische Unternehmen ihre Produktionsstätten in ansteigendem Ausmaß erst nach Hongkong, dann nach Rotchina und in der Folge in andere Billiglohnländer verlagert, um ihren Profit zu maximieren. Die Folgen waren, dass das Außenhandelsdefizit der USA immer neue Höchststände erreicht hat und – das ist der Kern von Trumps Satz – das Wissen um Fertigungstechniken in diese Länder abgewandert ist. Es war gleichsam eine ungewollte Entwicklungshilfe der Konzerne, ohne die der wirtschaftliche Aufstieg von China nicht möglich gewesen wäre. Allein die unkontrollierte, ungebremste Gier der US-Konzerne hat es möglich gemacht.

Richtigerweise sagt Trump dazu: „Eine nach der anderen schlossen die Fabriken und verließen unsere Küste – ohne einen einzigen Gedanken an die Millionen und Millionen amerikanischer Arbeiter, die zurückgelassen wurden.“ In diesem Sinn ist auch seine nächste Aussage folgerichtig: „Protektion wird zu großem Wohlstand und Stärke führen.“ Hierzu muss man das Wort „Protektion“ relativieren. Für den Gewinn der Kaufleute ist es zielführend, ihre Waren von dort zu beziehen, wo sie am billigsten sind. Aber ein Staat ist kein Kaufmannsladen! Ein Staat ist der Masse seiner Bürger mehr verpflichtet, als dem Gewinn seiner Kaufleute. Er muss seine Arbeiter schützen vor Wettbewerbern, die unter gänzlich anderen Bedingungen produzieren, was Löhne und vor allem Umweltstandards angeht. Dafür sind Zölle da, und wenn diese zugunsten der Kaufleute abgeschafft worden sind, dann sind die Zustände unausweichlich, unter denen die Welt seit einem Vierteljahrhundert in zunehmendem Maße leidet.

Trump liegt völlig richtig, wenn er „America first, buy american, hire american“ zur Maxime seiner Politik macht. Es spielt hierbei auf längere Sicht keine Rolle, wenn dadurch das eine oder andere Produkt ein wenig teurer wird. Wenn die Menschen wieder anständig bezahlte Arbeit haben, werden sie das gern in Kauf nehmen. Ich sehe hier durchaus eine Parallele zum „Billiglohnland“ Deutschland. Natürlich ist Trumps Rede nationalistisch. Schließlich ist er der Präsident von Amerika, und eben nicht Präsident der Welt, obwohl sich die Mehrzahl seiner Vorgänger wie letztere aufgeführt haben. Auch dieser arrogante Anspruch war es, der so viel Unglück über die Welt gebracht hat. Die Rückbesinnung Trumps auf seine eigentliche Aufgabe, nämlich sich als erstes um sein Land zu kümmern, ist in diesem Sinn nur zu begrüßen.

Wiederholt Trump Roosevelts „New Deal“?

Wer die USA kennt, weiß es: Der Zustand der Infrastruktur in den USA ist jämmerlich. Trump: „…während wir die Infrastruktur Amerikas unrepariert verfallen ließen.“ Sein Rezept dagegen: „Wir werden neue Straßen und Autobahnen und Brücken und Flughäfen und Tunnels und Eisenbahnlinien überall in unserem wundervollen Land bauen. Wir werden unser Volk von der Sozialhilfe weg und wieder in Arbeit bringen, indem wir unser Land mit amerikanischen Händen und amerikanischer Arbeit wieder aufbauen.“ Das erinnert an den „New Deal“ von Präsident Roosevelt (FDR) in den 1930-er Jahren, mithilfe dessen er die Wirtschaft der USA in kürzester Zeit aus der Rezession und grassierender Armut geführt hat. Es ist also ein durchaus bewährtes Rezept, das im Übrigen auch in anderen Ländern schon erfolgreich angewendet worden ist.

Donald Trump verspricht also in seiner Antrittsrede, die amerikanische Wirtschaft wieder auf Vordermann und so die Außenhandelsbilanz auf ein tragfähiges Niveau zu bringen. Damit kann ich diese Betrachtung abschließen, denn sobald die US-Außenhandelsbilanz in Ordnung ist, entfällt die Notwendigkeit für das Notprogramm „Petrodollar“. Die USA können dann ihre Importe jeder Art wieder anständig bezahlen, ohne vorher die Armee zu schicken. Das ist eine fundamentale Voraussetzung für friedliche Politik. Aber Trump geht noch weiter: „Wir werden Freundschaft und Wohlwollen mit den Völkern der Welt suchen, aber wir tun dies mit dem Verständnis, dass es das Recht aller Nationen ist, ihre eigenen Interessen an erste Stelle zu setzen.“ Hier sehe ich zwei vitale Punkte. Aktuell ist es wohl so, dass es kaum ein anderes Land gibt, das mehr gehasst wird als die USA. Höchste Zeit also, diesen wenig erfreulichen Zustand zu verbessern.

Jeder Staat hat als erstes eine Fürsorgepflicht für sein Volk

Der zweite ist das Zugeständnis an die Welt, dass er die Interessen aller Länder respektieren will. Auf ein solches Signal aus den USA mussten wir lange warten. Ist es doch das natürliche Streben eines jeden Volkes, einer jeden Kultur und eines jeden Individuums, das eigene Wohlergehen und das seiner Lieben an die erste Stelle zu stellen. Das gilt selbstverständlich für jeden Staat, besser gesagt: für jede Regierung, die als erstes eine Fürsorgepflicht für ihre Bürger hat. Der Staat muss sein Volk beschützen gegen Angriffe und Gefahren jeder Art, auch wirtschaftliche. Die Konsequenz daraus muss aber auch sein, dass jeder Staat alles dafür tut, Kriege zu vermeiden, denn Krieg bedeutet immer Not und Leid und kann nicht im Sinn einer Fürsorgepflicht sein. Ich merke an, dass ich gerade in dieser Hinsicht größte Defizite bei der Regierung Merkel sehe.

Was aber Donald Trump angeht, kann ich ihm in dieser Hinsicht nur größten Respekt zollen. Wie viel Leid und Elend, wie viele Leichen hat denn der „Kreuzzug der Demokratie“ in den letzten Jahrzehnten verursacht? Die Arroganz, besser wissen zu wollen, wie andere Völker und Kulturen leben und wirtschaften sollen? Trump hat die richtige Antwort, wenn er sagt: „Wir werden nicht versuchen, unsere Lebensweise irgendjemandem aufzudrängen, sondern sie vielmehr als Beispiel erstrahlen lassen. Wir werden erstrahlen, damit jeder folgt.“ DAS war das ursprüngliche Konzept des „american way of life“, der nach dem Krieg so viele Länder angeregt hat, dem nachzueifern. DAS ist auch der einzige Weg, der friedlich und in gewisser Weise „marktwirtschaftlich“ die Welt zu einer besseren machen kann. Das Beste, was man selbst kann, vorleben und nicht ein gescheitertes Modell mit Waffengewalt exportieren.

Wer also die Antrittsrede von Donald Trump ohne den ideologischen Filter des Militärisch-Industriellen-Komplex` und der gescheiterten Rezepte der „Finanzweisen“ betrachtet, kann nur zu einem Schluss kommen: Wenn es eine Hoffnung auf den Weltfrieden gibt, dann hat der neue Präsident der USA mit seinen pointierten Statements einen möglichen Weg dorthin beschrieben. Was er dann wirklich machen wird und ob es seine Systemschranzen zulassen werden, wird uns die Zukunft weisen. Jedenfalls hat er auch diesen entscheidenden Satz gesagt, den nicht nur ich auch unseren verkrusteten, visionslosen und selbstgefälligen „Bewahrungspolitikern“ ins Stammbuch schreiben möchte: „Und schließlich müssen wir Großes denken und noch Größeres träumen. In Amerika haben wir das Verständnis, dass eine Nation nur so lange lebt, wie sie strebt. Wir werden nicht länger Politiker akzeptieren, die nur reden, aber nicht handeln, sich ständig beschweren, aber nie etwas tun. Die Zeit für leeres Gerede ist vorbei. Nun kommt die Stunde des Handelns.“ Das gilt global und so ende ich hier mit: Gott segne die Welt! (Nicht nur Amerika).

http://www.anderweltonline.com/politik/politik-2017/donald-trumps-antrittsrede-gibt-hoffnung-auf-den-weltfrieden/

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Gruß an den „New Deal“

Der Honigmann

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Der Weg - Bildquelle: pixabay / MarleneBitzer (Lizenz: CC0 Public Domain)

Der Weg – Bildquelle: pixabay / MarleneBitzer (Lizenz: CC0 Public Domain)

In einem der letzten Artikel Smartphone und Co.: Die perfekten Werkzeuge, um das zukünftige Verhalten aller vorauszusagen bin ich darauf eingegangen, wie uns die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) mittels Smartphone, Internet und Co. versuchen zu analysieren und unser Verhalten für die Zukunft zu prognostizieren. Aber was für die eine Seite gilt, gilt natürlich auch für die andere. Sprich, auch wir können im Grunde genommen (zumindestens versuchen) das zukünftige Verhalten der IGE zu entschlüsseln.

Beispielsweise war den IGE bereits zu Beginn des Jahres 2016 bewusst, dass sich die konservativen Bewegungen und die Befürworter der Souveränität (und damit Gegner des Globalismus) in den USA und in Europa auf dem aufsteigenden Ast befinden. Immer wieder lasen wir im ersten Halbjahr 2016 vom „wachsenden Populismus“ und der damit einhergehenden Gefahr – eingestreut dabei immer wieder „Meinungen“ von Personen wie George Soros oder anderen Vertretern der IGE. Dieser Vorgang war eigentlich ziemlich eigenartig, denn gewöhnlich versuchen die IGE die öffentliche Meinung so zu steuern, dass keinerlei Spuren auf sie zurückfallen. Zudem hatten sie bis dato nie davon gesprochen, dass es einen „massiven Nationalismus“ gibt, der gerade dabei ist die globalistischen Strukturen zu unterminieren.

Immer wenn solche Bewegungen bislang auftauchten, verhinderten die IGE deren Aufstieg oder kooptierten sie. 2008 und 2012 waren klassische Beispiele dafür, als die IGE Ron Pauls Wahlkampagne im „Nichtberichterstattungsloch der Mainstreammedien“ eintauchen liessen. Ron Paul fand in den offiziellen Sprachorganen weder jen- noch diesseits des Atlantiks so richtig statt, weil man unbedingt verhindern wollte, dass er als Kandidat einem größeren Publikum bekannt wird.

Auch die Kooptierung der Tea Party durch „Interessensvertreter der IGE“ ist ein Beispiel dafür. Innerhalb weniger Monate lag die damals starke Bewegung am Boden, nachdem die IGE erkannt hatten, welche Gefahr mit der Tea Party für sie einherging.

Letztlich zeigen diese Bespiele nur, dass die IGE das politische System dominieren. Nichts passiert in diesem System ohne dass sie es wollen. Nichts. Und plötzlich aus diesem Nichts heraus, warnen die IGE vor einem Aufstieg der „populistischen Bewegungen“, die die „Welt übernehmen und die globale Wirtschaft zerstören könnten“? Wer’s glaubt…

Um das zukünftige Verhalten der IGE und damit die zukünftigen ökonomischen und politischen Geschehnisse voraussagen zu können, muss man bestimmte Dynamiken verstehen. Zum einen, dass die IGE das politische System im Würgegriff halten. Zum anderen dreht sich unser Politdenken immer um falsche Paradigmen – sei es das falsche Ost-West-Paradigma, Rechts-Links oder die Reduktion auf Gut oder Böse. Gleichzeitig sind aber neue Dynamiken entstanden bzw. im Entstehen begriffen, die es gilt nachzuvollziehen und zu erkennen.

Eine der wichtigsten Techniken zur Erkennung neuer Dynamiken sind dabei die Publikationen der IGE. Oftmals sagen sie uns frank und frei ins Gesicht in diesen Publikationen (manchmal auch etwas versteckt und verklausalisiert), was ihre eigentlichen Ziele sind. In ihrer Arroganz scheint es so zu sein, dass sie glauben, dass die Massen zu dumm sind, um diese Veröffentlichungen zu lesen und zu verstehen, was wirklich dahintersteckt.

Doch das wichtigste Werkzeug zum Erkennen zukünftiger Handlungen der IGE ist zu wissen, was sie wollen, was ihr Endziel ist. Wenn man die Spezifika kennt, was eine Gruppe von Menschen will, dann richtet sich ihr Verhalten danach aus und somit wird das selbige leicht vorhersagbar. Ganz einfach weil es nur eine gewissen Anzahl an Wegen gibt, die zu ihrem Endziel führen (können).

Dies im Hinterkopf behaltend werden auch „Geschehnisse“ wie das „Ende des Quantitative Easing“, die „Aufnahme des chinesischen Yuan in den Währungskorb der Sonderziehungsrechte des IWF“, die „Zinserhöhungen der Fed“ oder gar der „Sieg Trumps“ erklärbar und damit – wie zum Teil von mir im Vorfeld richtig analysiert – vorhersagbar.

Im Folgenden möchte ich versuchen einen kleine Anleitung zu geben, wie man Ereignisse im Voraus erkennen kann, die von den IGE „befeuert“ werden:

Das Spiel der Könige – Schach

Die IGE sind regelrecht besessen, was das Spiel Schach und seine Symbole anbelangt. Eines der wohl bekanntesten Beispiele hierfür dürfte das Buch von Zbigniew Brzezinski The Grand Chessboard: American Primacy And Its Geostrategic Imperatives sein, dessen deutscher Titel Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft das Wort Schachbrett (englisch chessboard) fälschlicherweise nicht beinhaltet.

Viele der Strategien der IGE entwicklen sich, wie ein Schachspiel und wenn man nicht weiß, wie man Schach spielt, steht man eigentlich bei einer Analyse der Machenschaften der IGE schon auf dem Verliererposten. Will man das Verhalten verstehen und Zukünftiges daraus ableiten, ist es von großem Vorteil die Grundkenntnisse des Schachspiels zu kennen.

Wenn man beispielsweise das Ziel des Gegners kennt, das dieser unbedingt erreichen will, dann ist es ziemlich einfach all seine Züge und Anstrengungen auf dem Weg dorthin im Voraus zu erkennen. Wenn das Ziel ist die Königin aus dem Spiel zu nehmen (und man das als Gegner erkannt hat), dann sollte man alles daran setzen, dass dies nicht vom Erfolg gekrönt ist. Deshalb planen die IGE ihre Ereignisse in einem sehr langen zeitlichen Ablauf. Soll heißen, durch die über Jahrzehnte erfolgten Geschehnisse, die auf dem ersten Blick keine Zusammenhänge erkennen lassen, werden wir von dem echten Ziel der IGE abgelenkt. Sie wollen uns weismachen, dass ihr Ziel der König ist und nicht die Königin – sie wollen, dass wir uns auf andere „Kriegsschauplätze“ konzentrieren. Sie wollen, dass wir auf ihre Finten hereinfallen.

Eine weitere Hauptstrategie beim Schach ist die „erzwungene Opferung“. Dahinter verbirgt sich die geschickte Positionierung eines ihrer Figuren so, dass dadurch zwei oder mehrere unserer Figuren gebunden sind bzw. in Angststarre verfallen. Dies führt dazu, dass letztlich wir als Gegner bereit sind, eine Figur zum Wohle der anderen zu opfern. Tut man das nur oft genug, hat man schon verloren. Die IGE haben IMMER ein primäres und ein sekundäres Ziel. Es gibt immer mehr als nur eine Stoßrichtung, die sie verfolgen, um ihre Ziele zu erreichen.

Schach ist einer der Schlüssel das Denken der IGE zu verstehen.

Sich seiner eigenen dunklen Seite gewahr werden

Wenn sich die IGE unbeobachtet fühlen, zeigen sie ihr wahres Gesicht. Sie sind meist narzisstisch, soziopathisch und psychotisch. Wir sollten aber nicht den Fehler machen, diese Züge nur auf „klinischer Ebene“ zu untersuchen. Vielmehr gilt es, sich seiner eigenen dunklen Seite zu stellen und dadurch zu lernen zu denken wie sie denken. Das heißt auch, sich mit eigentlich abstoßenden Konzepten zu beschäftigen. Man muss willens sein, sich selbst zu fragen, „Wenn ich einer von ihnen wäre, wie würde ich vorgehen, um das zu bekommen, was ich will?“.

Verständnis über die abwegigen und von der Regel abweichenden Intentionen der IGE zu entwickeln, macht es einfacher die Machenschaften der IGE vorauszusagen. Viele Psychopathen sind extrem intelligent und intuitiv. Sie besitzen keinen moralischen Kompass oder ein „einbremsendes Bewusstsein“ – beides geben sie nur vor zu haben. Sie sind letztlich wie Chamäleons.

In uns drin sind wir ALLE fähig Böses zu tun, genauso wie wir in der Lage sind Gutes zu tun. Wir müssen nicht selbst zu Bestien werden, aber wir müssen uns manchmal in wirklich „schreckliche Ecken unseres Bewusstseins“ begeben, um die IGE zu verstehen. Ein Vertreter der IGE ist nichts anderes wie ein Person, der sich in diese Ecken getraut und festgestellt hat, dass sie ihm gefallen.

Veröffentlichungen der IGE lesen

Wie bereist erwähnt, besitzen die IGE eine Vielzahl an Medien, in denen sie ihre „Ergüsse“ publizieren: das Foreign Policy Magazine, The Economist, Bloomberg, Reuters, usw. Manchmal sind die dort zu findenden „Einschätzungen“ ehrlich und manchmal reine, bewusste Propaganda. Wenn man aber weiß, was das Ziel der IGE ist, dann kann man viel leichter unterscheiden, ob das, was sie sagen, eine Finte oder ehrlich gemeint ist.

Viele meiner heutigen Annahmen und vergangenen Voraussagen beruhen dabei auf nachfolgenden Erkenntnissen:

  1. Die IGE benötigen eine richtig große Krise, um die Wahrnehmung und Vorstellungen der Öffentlichkeit bzgl. Regierungen, Regierungsformen und der Gesellschaft massiv zu verändern. Sie müssen daher eine Krise erzeugen, die so schockierend und beängstigend ist, dass die Menschen bereit sind ein vollständig zentralisiertes, globales Wirtschaftssystem zu akzeptieren, wie auch eine globale Weltregierung als einzige Lösung anzuerkennen.
  2. Die IGE haben bereits diese Wirtschaftskrise in Bewegung gesetzt, die auch nicht mehr abwendbar ist. Aber es ist eine Krise, dessen Ursache sie um jeden Preis anderen anheften müssen, wenn sie denn offen ausbricht. Die IGE benötigen den Sündenbock, der von ihnen ablenkt.
  3. Konservative und freiheitsliebende Bewegungen sind die größte Gefahr für die Dominanz des Globalismus. Solange es Ideen von Individualismus, nationaler Souveränität und Dezentralisierung gibt, solange kann der Globalismus einer Barnettschen Prägung nicht den Sieg davon tragen. Daher reicht es nicht diese Bewegungen, die auf Prinzipien basieren, nur zu verhindern. Die IGE müssen jedwede positive Verknüpfung mit diesen Prinzipien vollumfänglich für alle Zeit für die zukünftigen Generationen zerstören.
  4. Die IGE lieben – wie bereits weiter oben geschrieben – die Strategie der „erzwungenen Opferung“, weil sie damit immer zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen können. Die Rhetorik der IGE Anfang 2016 und ihre dementsprechenden Veröffentlichungen in ihren eigenen Medien zum „Aufstieg des Populismus“ waren letztlich das „Wegebnen“ für einen erfolgreichen Brexit und den Sieg Trumps. Denn gibt es eine bessere Strategie als die der IGE, es den konservativen Bewegungen zu erlauben ein politisches und wirtschaftliches Schiff zu steuern, wenn dieses bereits im Sinken begriffen ist? Letztlich erzwingen die IGE damit die von ihnen benötigte Krise, während sie zur selben Zeit den Konservativen den Schwarzen Peter zuschieben und sich selbst aus der Schusslinie des eigentlichen Verursachers nehmen.

Bereit sein alte Zäpfe abzuschneiden

Dies dürfte für sehr viele Menschen der schwierigste Punkt sein. Wir alle haben bestimmte Neigungen. Und diese Neigungen können uns blind machen für die Realität. Eine dieser blindmachenden Vorlieben ist, dass viele von uns sich einen heroischen Anführer herbeisehnen. Kein Wunder, sind wir doch alle mit Helden aufgewachsen, die sich gegen das Böse erhoben haben. Das Problem dabei ist nur, dass niemand sieht, dass es neben eines Helden auch eines Fußvolks bedarfs, das sich gegen Tyrannei und Ausbeutung erhebt. Nicht der eine Held ist entscheidend, sondern die vielen Menschen, die einen solchen einen Helden gar nicht benötigen, um ihrer eigenen Stärke gewahr zu werden.

Wir müssen endlich damit aufhören nach dem einen Helden zu suchen, der dem Ganzen ein Ende bereiten wird. Dieser Eine wird nicht kommen. Jeder von uns muss endlich selbst die Führung in seine Hände nehmen – in seinem Sinne und mit seinen Fähigkeiten. Der eine Held wird uns erst im Nachgang offenbart, wenn die Geschichtsbücher geschrieben werden. Aber nie in der Gegenwart.

Die IGE sind sich dieser Schwäche bewusst. Sie wissen, dass der Großteil der Menschen auf diesen einen Anführer wartet, der sie an die Hand nimmt. Diese Schwäche, dass wir auf den einen Helden warten, macht uns zudem blind für Blender eines Schlages Donald Trump.

Wenn wir die alten Zöpfe nicht abschneiden, dann hindert dies uns daran, zukünftige Geschehnisse zu erkennen und vorauszusagen.

Über die Vorhersagen hinausblicken

Es ist das Eine soziale und politische Ereignisse und deren Folgen richtig vorauszusagen. Es ist aber eine ganz andere Sache, etwas dagegen zu tun. Daher ist es so wichtig sich mit Lösungen zu beschäftigen. Die Taktiken der IGE zu erkennen ist essenziell, aber noch mehr etwas gegen diese Taktiken zu tun.

Die IGE glauben, selbst wenn einige von uns in der Lage sind ihre Machenschaften und Methoden zu dechiffrieren, dass wir trotzdem keine Gefahr für sie und ihr Tun sind. Sie sehen sich selbst als diejenigen an, die die Geschichte schreiben, als diejenigen, die das Heft des Handelns in Händen halten. Sie sehen uns als reine „Beobachter der Geschichte“ an, die SIE schreiben. Als bedeutungs- und bewusstseinslose Massen, die hilflos ihr Schicksal annehmen. Wir sollten ihnen zeigen, dass wir diejenigen sind, die die Geschichte bestimmen. Denn eine große Schwäche der IGE liegt in ihrer eigenen Hybris. Sie sehen uns als verzichtbare Bauern auf dem Schachbrett an. Aber was würde passieren, wenn einige dieser Bauern einfach vom Schachbrett aufstehen und sich gänzlich anders verhalten als sie gedacht haben?

Es ist dieses in uns wohnende Potenzial, das wir anzapfen müssen. Denn nur dieses ist letztlich in der Lage die Herrschaft der IGE zu beenden.

Quellen:
How To Predict The Behavior Of Globalists
The Grand Chessboard: American Primacy And Its Geostrategic Imperatives von Zbigniew Brzezinski
Wikipedia – Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft
Smartphone und Co.: Die perfekten Werkzeuge, um das zukünftige Verhalten aller vorauszusagen

https://www.konjunktion.info/2017/01/nwo-die-zukuenftigen-machenschaften-und-das-verhalten-der-eliten-voraussagen/

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Gruß an die Analysten

Der Honigmann

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das-bundesministerium-des-innern-zum-beamtenstatus

In diesem Artikel halten wir wieder ein „Schmankerl“ der Firma „Bundesministerium des Innern“ für Sie bereit.

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In vielen unserer Artikel befindet sich der Hinweis, dass der Beamtenstatus am achten Mai des Jahres 1945 abgeschaff wurde.

Es war im April des Jahres 2016, als jemand die Idee hatte: „Jetzt frage ich doch einfach mal nach – und zwar bei „FragDenStaat.de“.

Über diese Plattform schrieb Andreas Große das sogenannte „Bundesministerium des Innern“ an und richtete folgende Frage an die, die es ja wissen müssen:

 

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Das ist in der Tat eine überaus berechtigte Anfrage des Andreas Große. Warum ist hierzulande bis zur Stunde von Finanzbeamte und Polizeibeamte die Rede, obwohl es laut Bundesverwaltungsgericht schon seit dem achten Mai des Jahres 1945 gar keine Beamte mehr gibt?!

Noch spannender die Frage: Wie haben „die Profis“ vom sogenannten „Bundesministerium des Innern“ denn wohl darauf geantwortet???

Das verraten wir Ihnen jetzt:

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Da darf man verblüfft sein. Wer wollte denn „diskutieren“? Es wurde doch nur eine überaus berechtigte Frage gestellt und eine befriedigende Antwort erwartet. Der Fragesteller hat an keiner Stelle mitgeteilt, dass er „diskutieren“ will.

Dann war da auch noch von „Thesen der Reichsbürgerbewegung“ die Rede. Was bitte ist die „Reichsbürgerbewegung“ und wieso denn „Thesen“? Ist 1 BVR 147/52, Leitsatz 2 des sogenannten „Bundesverwaltungsgericht“ eine „These“!??

Andreas Große ließ es sich nicht nehmen auf die Nichtantwort des sogenannten „Bundesministerium des Innern“ wie folgt zu antworten:

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Sehr gut geantwortet. Die Firma „Bundesministerium des Innern“ hat hingegen mal wieder bewiesen, dass sie unbequeme Fragen nicht beantworten will, welche eigentlich wahrheitsgemäß beantwortet werden könnten, doch dazu müsste man ja mal ehrlich sein.

Lieber wird mit der „Reichsbürgerklatsche“ draufgehauen, und gar nicht mehr geantwortet, doch das nutzt dummerweise auch nichts.

Man kann berechtigten Fragen nicht mehr aus dem Wege gehen, indem man diese in die „Reichsbürgerschublade“ packt und dann glaubt, dass damit alles erledigt sei.

Je länger gelogen und die Wahrheit verschwiegen wird, desto härter wird die Strafe ausfallen! Merkt euch das, ihr Nachfolgenazis aller sogenannten „Ministerien“ des hiesigen Landes, sowie Gehilfinnen und Gehilfen!

https://newstopaktuell.wordpress.com/2017/01/19/das-bundesministerium-des-innern-zum-beamtenstatus/

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Gruß an das Bundesministerium des Innern

Der Hnigmann

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fanz-revolution-augeTeil 2

In jener Zeit gewannen auch politische Clubs immer mehr Bedeutung, in denen sich Gebildete trafen, um über Reformen zu diskutieren, Informationen und Meinungen auszutauschen und politische Debatten aufzuarbeiten. Der bekannteste und wirkungsmächtigste war die 1790 gegründete „Gesellschaft der Freunde der Verfassung“, die sich im Kloster der Jakobiner in Paris traf und später besser bekannt wurde als der „Jakobinerclub“.

Hier kamen vor allem pro-revolutionäre Mitglieder der Nationalversammlung zusammen, die bald „Jakobiner“ genannt wurden. Ein weiterer, eine Volksgesellschaft, war der Klub der „Cordeliers“. Hier traten weitere Freimaurer auf die politische Bühne, die das Geschehen der Revolution nachhaltig beeinflussten: Camille Desmoulins, Jean-Paul Marat und Georges Danton. Neben Desmoulins gehörte auch Jean-Paul Marat (1744 – 1793) zu den Freimaurern. Der Arzt und spätere Journalist war Mitglied der Londoner Loge „At the King’s Head, Gerard Street, Soho“ (sein Meisterdiplom war datiert vom 15. Juli 1774, also viele Jahre vor der Revolution) und stand im selben Jahr auch in Beziehungen zur Amsterdamer Loge „La bien Aimée“.

Im „Internationalen Freimaurer Lexikon“ wird Marat als „Führer in der Französischen Revolution“ bezeichnet (S. 545), ebenso wie sein Journalistenkollege Georges Jacques Danton (1759 – 1794) (S. 203)! Danton war Mitglied einer Pariser Loge, avancierte später zum Justizminister, Gründer des Revolutionstribunals, Mitglied des Wohlfahrtsausschusses, dessen Außenpolitik er bestimmte.

Diese „Brüder im Geiste“, Desmoulins, Marat und Danton, inszenierten sich also als Sprecher des Volkes, gossen reichlich Öl ins Feuer und predigten den Hass auf die Kirche und die Reichen! Zudem kam, dass sich nach dem Vorbild der „Cordeliers“ auch andere ähnliche „Volksgesellschaften“ bildeten, die zu einem wichtigen Aspekt der Politisierung der Volksbewegung wurden.

Aber noch etwas anderes bildete sich heraus, das später die Gedanken und Handlungen der sogenannten „Schreckensherrschaft“ bestimmen sollte: Misstrauen gegen den Adel und den König, Verdacht gegen alle Feinde des Volkes und der Revolution. 1790 spaltete sich die Nation immer mehr in Revolutionsgegner und Revolutionsanhänger. Schließlich erregte auch die Flucht des Königs und seiner Familie die Gemüter, der allerdings im Juni 1791 wieder ergriffen und verhaftet wurde.

Jetzt waren es radikale Publizisten wie der Freimaurer Jean-Paul Marat, die das Ende der Monarchie und die Einführung einer Republik forderten. Doch die Nationalversammlung hielt zunächst als Zentralgewalt an der Monarchie fest. Doch die „Cordeliers“, zu dem die Freimaurer Marat, Desmoulins und Danton gehörten, ließen nicht locker: sie veranstalteten am 14. Juli 1791 eine antimonarchische Kundgebung. „Die gewaltsame Auflösung einer weiteren Versammlung, bei der die Wahl einer neuen konstituierenden Nationalversammlung gefordert wurde, durch die Nationalgarde, bei der es vermutlich mehr als zwei Dutzend Tote gab, führte an den Rand des Bürgerkriegs; auf jeden Fall entstand damit ein tiefer Riß zwischen der Nationalversammlung und den Volksgesellschaften. Der Dritte Stand war endgültig gespalten und mit ihm der Jakobinerklub,“ hält der Historiker Hans-Ulrich Thamer fest.[1]

Im Gegensatz zu den „Cordeliers“ entstanden so die „Feuillants“, zu denen auch Maximilien Francois Isidore de Robespierre (1758 – 1794) gehörte. Verschwörungsanhänger, aber auch andere, behaupten immer wieder, dass der Jakobiner Robespierre zu den Freimaurern gehörte, er gar in den dritten Grad der (illuminierten) Freimaurerei eingeweiht sei. Das ist allerdings ungewiss. Das „Internationale Freimaurer Lexikon“ erklärt, dass „entgegen anders lautenden Behauptungen,“ Robespierre „nicht Freimaurer“ war. Und weiter: „Der Name kommt im Jahre 1745 in einem alten Patent für ein Rosenkreuzerkapitel vor, das einer Loge in Arras ausgestellt wurde. Es handelt sich dabei aber um den Großvater des Jakobiners.“[2] Wie dem auch sei, ob nun Robespierre selbst oder sein Großvater Freimaurer oder rosenkreuzerischer Geheimbündler war – die „diskrete Gesellschaft“ hätte mit ihm wohl kein Aushängeschild, schließlich war er der Mentor der blutigen Schreckensherrschaft, wie noch aufzuzeigen sein wird.

Im Oktober 1791 wurde die zuvor neu gewählte Legislative zusammengerufen. Die „Feuillants“ bildeten dabei die stärkste Gruppe und fanden sich auf dem rechten politischen Spektrum wieder, während sich links eine Gruppe aus dem einstigen „Jakobinerklub“ um Brissot, Condorcet, Guadet und Vergniaud wiederfanden.

Der Journalist Jacques-Pierre Brissot (1754 – 1793) war auch Freimaurer und hatte einst am 14. Juli 1789 die Schlüssel der Bastille entgegengenommen. Er war Jakobinerführer, von 1791 bis 1793 der eigentliche Leiter der auswärtigen Angelegenheiten. Brissot gab den „Kriegen der Republik den Charakter einer revolutionären Propaganda“ („Internationales Freimaurer Lexikon“, S. 153) und eröffnete am 20. Oktober 1791 seine Propaganda für den Krieg gegen Österreich und Preußen!

Und auch Marie Jean Antoine Condorcet (1743 – 1794), Mathematiker und Enzyklopädist, war ebenfalls Logenbruder. Er war ein Verfechter der „unbeschränkten Vervollkommnungsmöglichkeit des Menschen“.

Die Jakobiner um den Freimaurer Brissot ließen nicht locker und forderten entgegen der pazifistischen Tradition der Aufklärung einen Krieg! Sie erhofften von ihm nicht nur eine Schwächung oder gar Vernichtung der äußeren Gegenrevolution, sondern die Stärkung der (inneren) Revolution und auch die endgültige Niederlage Ludwigs XVI. So gewann Logenbruder Brissot die Mehrheit der Legislative zu einem „Kreuzzug für die Freiheit“. Dem schloß sich der König nur zum Schein an, erklärte am 20. April 1791 Österreich und damit auch dem verbündeten Preußen den Krieg.

So mobilisierte der Krieg tatsächlich die städtische Volksrevolution. Revolutionäre drangen gar in die Königsgemächer ein und setzten Ludwig XVI. die rote Freiheitsmütze auf, die sogenannte rote „Jakobinermütze“. Sie soll gar eine „freimaurerische“ sein. „Das war die sorgsam vorbereite Reaktion auf die Entlassung ‚patriotischer’ Minister aus dem Umkreis von Brissot und war das erste Auftreten der mittlerweile organisierten Volksbewegung, deren Aktivisten sich in deutlich anti-aristrokatischem Ton nun Sansculotten nannten…“(Thamer)[3]

Schon mehrmals hatten Förderierte wie Robespierre die Absetzung des Königs gefordert, doch die Nationalversammlung hatte dies jedes Mal abgelehnt. Ab dem 9. August 1792 kam es zum gewaltsamen Aufstand gegen Ludwig XVI., bei dem vierhundert Aufständische getötet und hunderte von Soldaten niedergemetzelt wurden. Schließlich wurde der König gestürzt und gefangen genommen.

„Wurde Ludwig XVI. nicht von den Jakobinern in den Turm des Tempels zu Paris verschleppt, um genau dort auf seine Hinrichtung zu warten, wo Jacques de Molay, der letzte Großmeister des Tempelordens (in dem viele Freimaurer ihre historische Herkunft sehen/d. Autor), 500 Jahre zuvor seinen letzten Gang angetreten hatte?“ fragt Klaus-Rüdiger Mai in seinem Buch „Geheimbünde“. Und weiter: „War das nicht ein Triumph für die Freimaurer, die sich doch als Erben der Templer verstanden und auf Rache sannen für den Verrat des Königs von Frankreich an den Tempelrittern?“[4]

Nun besaß der Generalrat der revolutionären Commune die Macht, fungierte mit seinen annähernd dreihundert Delegierten wie ein Gegenparlament. Hier standen nun Robespierre und die Freimaurer Danton und Marat an der Spitze ihrer Macht und verkündeten, sie alleine würden den „wahren Geist der Revolution“ vertreten. So wurde Danton am 11. August 1792 Justizminister eines provisorischen Exekutivausschusses. Er, sein Logenbruder Marat und Robespierre riefen gar zur Volksjustiz auf!

„So muß alles, was die Nation schädigen könnte, aus ihrer Mitte ausgestoßen werden!“ verkündete Danton. „Gesetze gegen Verdächtige“ wurden verabschiedet. Damit wurde geradezu zur Gewalt aufgestachelt. In dieser Zeit von Psychose, Angst und Haß und bis zur Zusammenkunft des Nationalkonvents, kam es neben dem „äußeren“ Krieg gegen Österreich und Preußen zu „inneren“ Morden und Greueltaten. Auch zu den sogenannten „Septembermorden“ in Pariser Gefängnissen, in denen 1130 Häftlinge von Nationalgardisten und Förderierten ermordet wurden. Geopfert sozusagen der „nationalen Rache“ an allen Verrätern und Gegenrevolutionären. Aber die revolutionären „Rächer“ machten nicht halt, wüteten weiter und schlachteten Tausende ab.

Im September 1792 wurden Wahlen zum Konvent durchgeführt. Freimaurer Brissots Anhänger auf dem rechten Flügel nannten sich nun „Girondisten“, die radikale Linke um Robespierre die „Bergpartei“ oder „Montagnards“. Die beiden Parteien sollten sich zukünftig erbitterte politische Machtkämpfe liefern.

Vergessen wir dabei nicht, dass beide, die „Girondisten“ und die „Montagnards“, eigentlich aus einem politischen Klub stammten: dem der Jakobiner. Dazwischen gab es in der Mitte noch die „Plaine“ oder „Marais“.

Zum Verfassungsauschuß gehörte auch der Logenbruder Jean Antoine Condorcet, der zeitweilig der Präsident der Nationalversammlung war. Am 21. September 1792 schließlich wurde das Königtum abgeschafft und die Republik proklamiert. Jetzt kamen die „Septembermorde“ auf den Tisch. Die „Girondisten“ um den Freimaurer Brissot sahen in den „Blutsäufern“ um Robespierre und den Freimaurern Marat und Danton die eigentlichen Schuldigen und verlangten gar ihre Verurteilung! Die „Montagnards“ wiesen jedoch jegliche Mitschuld zurück und Robespierre rechtfertigte sogar die Morde; forderte vehement die Hinrichtung des Königs: „Ludwig muß sterben, weil es Not tut, dass das Vaterland lebe.“[5] Die „Girondisten“ widersetzten sich und wurden aus dem „Jakobinerklub“ ausgeschlossen. Die „Montagnards“ und die Mehrheit des Konvents leiteten schließlich einen Prozess gegen den König ein und sprachen ihn der „Verschwörung gegen die Freiheit“ für schuldig.

Am 21. Januar 1793 wurde der „physische Leib“ König Ludwig XVI. und das „politisch-mystische des sakralen Königtums“ auf dem Schafott mit dem Fallbeil hingerichtet. Die Guillotine, die das erste Mal überhaupt am 25. April 1792 zum Einsatz kam, sollte in der Folge der Zeit zu einem „Instrument der Sühne und der Gerechtigkeit des Volkes“ und zum „Instrument der Politik“, zur „Sichel der Gleichheit“ werden. Bezeichnenderweise – und das weiß fast niemand – war Dr. Joseph Ignace Guillotin (1738 – 1814), Arzt, Lehrer am Jesuitenkollegium in Bordeaux, dann Professor an der medizinischen Universität in Paris, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses, ab 1789 Abgeordneter des Dritten Standes, der diese vermeintlich humanere Hinrichtungsmaschinerie erfunden hatte, ebenfalls Freimaurer! (Wie der Vatikan und die Jesuiten die Welt beherrschen und ins Unglück stürzen (Videos)) Ein hochrangiger Logenbruder und sogar Mitstifter des „Grand Orient de France“, Stuhlmeister der Loge „La Concorde Fraternelle“ und Mitglied der berühmten Loge „Neuf Soeurs“!

Am 1. Februar 1793 erklärte der Konvent im Zuge des „Kreuzzuges für die Freiheit“ England und den Niederlanden den Krieg. Die Abgeordneten hofften unter anderem dadurch die innere Zerrissenheit der Republik zu kitten. Auch der Freimaurer Danton spielte wieder kräftig mit, in dem er proklamierte, Frankreichs Grenzen seien durch das Meer, den Rhein und die Alpen bestimmt. Dadurch wurde die Eroberungspolitik des hingerichteten Königs mit einer „nationalen Befreiungsrhetorik“ fortgesetzt.

Doch alles sollte sich ins Gegenteil wenden; es gab Streitereien um die Wehrpflicht, ökonomische Schwierigkeiten, die Steuerlasten des jungen Staates waren höher als die des einstigen Königs. Daraus resultierte ein neuer Aufstand, mehr noch: eine Gegenrevolution! Adlige übernahmen im März 1793 die aufständische Armee, die sich nun „christliche und königliche Armee“ nannte. Mehr als fünfhundert Tote waren in den ersten vier Wochen der Gegenrevolution zu beklagen. Eine Spirale der Gewalt wurde ausgelöst: Nationalgardisten überfallen, konstitutionelle Priester hingerichtet.

Ganz Frankreich versank in den neuen revolutionären Wirren. Lokale Jakobiner und Volksbewegungsaktivisten waren jetzt die Zielscheiben. Mehr als 200 000 Opfer sollte dieser Bürgerkrieg auf beiden Seiten kosten. Diese „Dritte Revolution“ schließlich stürzte auch die „Girondisten“, die eigentlich die neue Verfassung der Republik unter ihrer Federführung erarbeitet hatten und die nun unter anderem gegen die „Volksfreunde“ wie Marat wetterten. Die Zeit der „Sansculotten“ (Handwerker, Kleinhändler und ihre Gesellen, kleine Eigentümer) war angebrochen. Eines ihrer Symbole war wiederum die rote Freiheitsmütze der „jakobinischen Revolution“. Sie agitierten gegen die Aristrokatie, die Reichen und Kapitalisten.

Damit war die „Schreckensherrschaft“, der „Terreur“ begründet: ein Sondergericht wurde geschaffen, das alle „Anschläge gegen Freiheit, Gleichheit, Einheit und Unteilbarkeit der Republik“ verfolgte, in den Klubs wurden Überwachungs- und Revolutionsausschüsse errichtet, ein „Wohlfahrtsausschuß“ unter der Leitung des Logenbruders Danton gegründet, der später nicht mehr bestätigt wurde und vorerst aus der Politik ausschied, ein Koventausschuss zur Überwachung der Staatsverwaltung geschaffen. So wurden vom Sondergericht gleich in den Anfängen Abgeordnete und Minister der Girondisten verurteilt und hingerichtet. Das war das Ende der Partei.

Nun beherrschten die „Montagnards“ um Robespierre den Konvent. Am 14. Juli 1793 wurde Revolutionsführer und Freimaurer Jean-Paul Marat ermordet. Robespierre übernahm den jakobinisch bestimmten Wohlfahrtsauschuß, Gesetze und Kontrollmechanismen sollten den Notstand überwinden, um die Republik zu sichern, bis die Verfassung vom Juni 1793 schließlich in Kraft treten konnte. Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, dass sie das niemals tun würde.

Mit der Macht von Robespierre begann nun auch der sogenannte „Terreur“, die „Schreckensherrschaft“, die allerdings nie unkontrolliert, sondern eine „Diktatur mit parlamentarischer Legitimation“ war. Nichts anderes also als eine zentralistische revolutionäre Regierung. Und der Wohlfahrtsausschuß legalisierte sie. So wurde im März 1793 ein Revolutionstribunal eingerichtet und im September desselben Jahres ein „Gesetz gegen die Verdächtigen“ geschaffen. Robespierre wollte mit seiner Institutionalisierung der Revolutionsdiktatur die Republik begründen, sowie alle „guten“ Bürger schützen und die „Feinde des Volkes“ vernichten. Ein „Krieg der Freiheit“ also gegen ihre Feinde, der eine Zeit der Verfassung als die „Herrschaft der siegreichen und friedlichen Freiheit“ folgen sollte.

In den Kirchen wurden Heiligenfiguren von ihren Podesten gestürzt und durch Büsten atheistischer Philosophen ersetzt, wie beispielsweise dem Freimaurer (!) Voltaire. Alle anderen, wie Priester oder Adelige, die anderer Meinung waren, machten Bekanntschaft mit dem Fallbeil der Guillotine.

Ein weiteres Gemetzel folgte, wie beispielsweise Massenhinrichtungen und Ertränkungen nach der Rückeroberung der abtrünnigen Städte Lyon und Toulon durch das Strafgericht der Revolutionskommissare oder die Vernichtung der Aufständischen in der Vendée. Agitationen gegen die „Volksbewegung“ wurden ebenfalls durch die Revolutionsregierung eingeleitet.

Im Mai 1794 wurde auf Robespierre ein Attentat verübt, allerdings ohne Erfolg. Daraufhin verschärfte er die Verfolgung der Revolutionsfeinde und schaffte eine gesetzliche Handhabe, um die politischen Gegner systematisch auszulöschen. Doch diese schlugen zurück. Deputierte des Konvents inszenierten schließlich die Verhaftung Robespierres, der am 28. Juli 1794 ebenfalls unter dem Fallbeil landete. Er und seine anarchistische Revolutionsregierung, speziell die „Montagnards“ und die „Jakobiner“, hinterließen am Ende Zehntausende Tote, die einem wahren „Staatsterror“ zum Opfer gefallen waren. Die meisten waren Handwerker und Bauern. Das war also der Preis für den Versuch eine neue Gesellschaft und einen neuen Menschen zu schaffen und alle Lebensformen der christlichen Traditionen zu beseitigen, ja geradezu eine „Entchristlichung“ durchzuführen, um eine „Verweltlichung“ zu erreichen.

So wurden kirchliche und monarchische Elemente mit neuen Inhalten versehen. Ein neuer Kalender war geschaffen worden, der sogenannte „Revolutionskalender“, der mit dem Jahr Eins der französischen Republik im September 1792 begann. Sonn- und Feiertage waren darin verschoben worden und griffen somit tief in das traditionelle Brauchtum ein.

Doch was wurde aus den übrigen Freimaurern, die in der ersten Phase der Revolution eine bedeutende Rolle gespielten hatten?

Marie Joseph La Fayette kritisierte seinen Logenbruder Marat und meinte, dass er die Philosophie der Freimaurer verriet. 1791 wurde La Fayette zum Befehlshaber einer der drei Armeen ernannt, floh aber dann vor den Jakobinern. Später kehrte er in sein Heimatland zurück, beteiligte sich 1830 an der Julirevolution und wurde erneut Oberkommandant der Nationalgarde.

Jean Paul Marat wurde am 13. Juli 1793 durch Charlotte Corday ermordet.

Camille Desmoulins wurde später Mitglied des Convents, bekämpfte dann die Schreckensherrschaft und wurde als „Gemäßigter“ hingerichtet.

Jean Sylvain Bailly wurde später wegen seiner konstitutionellen Gesinnung und seiner energischen Maßnahmen gegen die Aufrührer als „Königsfreund und gewalttätiger Unterdrücker der Volksfreiheit“ hingerichtet.

Jacques Pierre Brissot zerfiel mit Robespierre und endete im April 1794 auf dem Schafott.

Georges Danton betrachtete den Terror als „Aushilfsmittel“ und Robespierre schickte ihn und seine Anhänger ebenfalls im April 1794 auf das Schafott. Den Rat abschlagend, ins Ausland zu flüchten, sagte er zuvor den berühmten Satz: „Nimmt man denn das Vaterland an den Schuhsohlen mit?“

So ist die Argumentation der Freimaurer freilich einsichtig, dass sich die Revolutionäre in keiner Weise der Maurerei erkenntlich gezeigt hätten, weil zahlreiche Logenbrüder während der „Schreckensherrschaft“ auf dem Schafott endeten. Aber: Freimauer waren es, die diese Revolution erst mit ausgelöst und eine ganze Zeit lang in führenden Positionen unterstützt und durchgeführt hatten, also selbst „Revolutionäre“ waren! Der „fanatische Parteiführer“ Robespierre und Marat galten zusammen auch als „Schreckensmänner“ in der Französischen Revolution und zusammen mit Danton, dem „zügellosen Volksredner“ und Desmoulins hatten sie ein „Regime des Terrors“ errichtet.[6]

Ein österreichischer Regierungsbeamter verfasste noch im August 1790 ein Schreiben an Kaiser Leopold II., in dem er behauptete, dass „das Rad der gegenwärtigen Irrungen und Revolutionen Europas“ von der „Bruderschaft der Freymaurer getrieben“ werde.

Weniger bekannt ist, dass an diesen „Gerüchten“ auch die Freimaurer selbst schuld waren. Die Rede ist von „Logenbruder“ John Robison (1739 – 1805), hochangesehener Wissenschaftsautor, renommierter Mathematiker und Professor für Naturphilosophie an der Universität Edinburgh, der unter anderem auch für die „Encyclopaedia Brittanica“ schrieb. Er veröffentlichte 1798 einen „Enthüllungsbericht“ mit dem umständlichen Titel: „Proofs of a Conspiracy Against All the Religions and Governments of Europe, Carried on in the Secret Meetings of Freemasons, Illuminati and Reading Societies“ („Beweise für eine Verschörung gegen alle Religionen und Regierungen Europas, die betrieben wird in geheimen Treffen von Freimaurern, Illuminati und Lesegesellschaften”).

Das Buch wurde binnen kurzer Zeit höchst populär und stellte die These auf, dass die Bayrischen Illuminaten die französischen Freimaurerlogen unterwandert und die Französische Revolution entfacht hatten. Sie, die geheimbündlerischen Drahtzieher, wollten somit die französische Monarchie, wie auch die katholische Kirche vernichten, um dann die Macht über Europa und schließlich die ganze Welt zu erlangen.

Der „Jakobinerklub“ selbst soll eine Freimaurerloge gewesen sein, Adam Weishaupt, der Begründer der Illuminaten der „Patriarch der Jakobiner“! „Proof of Conspiracy“ des Freimaurers Robison löste eigentlich die Anti-Illuminati-Hysterie in Europa aus. „Das Buch…zeugt nicht von einer Denkweise, die ich als paranoid ansehe,“ erklärt dazu „Illuminati-Kenner“ Robert Anton Wilson. „Sogar für mich klingt das, was er schreibt, recht vernünftig…Außerdem scheint seine Behauptung, dass die Illuminati sich in der Zeit von ungefähr 1776 bis 1800 einen großen Teils der europäischen Freimaurerlogen bemächtigt hätten durch – als ‚zuverlässig’ geltende – Werke…und sogar durch die Enyclopaedia Britannica bestätigt zu werden.“ Damit trifft Wilson den Nagel auf den Kopf. Die Verbindungen zwischen Illuminaten und Freimaurern habe ich bereits im Kapitel „1.11. Freimaurer und Illuminaten“ ausführlich erläutert.

Léon de Poncins schrieb in seinem 1929 erschienenen Buch „Hinter den Kulissen der Revolution“: „Heute gibt das Freimaurertum die Französische Revolution ganz offen als sein Werk zu…In der Sitzung der französischen Abgeordnetenkammer vom 1. Juli 1904 sprach der Marquis de Rosanbo folgendes unverhüllt aus: ‚Das Freimaurertum hat im geheimen, aber beharrlich, an der Vorbereitung der Revolution gearbeitet.’“ Weiterhin zitiert er den Abgeordneten Jumel: „In der Tat, dessen rühmen wir uns.“ Abgeordneter Alexandre Zvaés: „Das ist das höchste Lob, das Sie uns zollen können.“ Abgeordneter de Rosanbo: „Wir sind also vollständig einig darüber, dass das Maurertum allein der Urheber der Revolution gewesen ist, und der mir jetzt gespendete, sonst selten zuteil werdende Beifall der Linken beweist ihre Übereinstimmung mit mir darin, dass das Freimaurertum die Revolution gemacht hat.“ Abgeordneter Jumel: „Wir geben es nicht nur zu, wir verkünden es ganz offen.“[7]

Freimaurer also „nur“ als „geistige Brandstifter“ der Revolution? Aber reicht das nicht schon? Auch das ist höchste politische Betätigung, die doch eigentlich nach maurerischen Prinzipien verboten sein sollte! Dennoch haben sich Freimaurer nicht nur „geistig“ an der Revolution beteiligt, sondern auch höchst aktiv. Die „Brüder im Geiste“ sollen in der Französischen Revolution einen Sieg über Altar und Thron erreicht haben, deshalb versinnbildlicht ein Gemälde aus dem „Grand Orient de France“ die Prinzipien von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Das „Freimaurer Politiker Lexikon“ fasst zusammen: „…im Laufe des 19. Jahrhunderts identifizierten sich französische und auch italienische Freimaurer mehr und mehr mit den Prinzipien dieser Revolution. Als entschiedene Republikaner und Antiklerikale fühlten sich französische Freimaurer nicht nur beleidigt, sondern gar geschmeichelt, wenn Reaktionäre sie für den Sturz des ‚Ancient Regime’ verantwortlich machten.“[8]

Auch zu diesem Sachverhalt habe ich bei den Großlogen von Deutschland, Österreich und der Schweiz nachgefragt:[9] „Wie stehen Sie dazu, dass maßgeblich auch Freimaurer (La Fayette, Marat, Danton, Desmoulins, Bailly, Brisot etc.) es waren, die die Französischen Revolutionen in Gang gesetzt haben, mit vielen tausenden von Toten, die leider zumeist in ‚Vergessenheit’ geraten und dadurch auch erst die ‚Schreckensherrschaft’ eines Robespierre möglich gemacht haben? Verschiedentlich wird Robespierre als Logenbruder bezeichnet. War er Freimaurer?“

Aber wiederum ist es nur der österreichische „Großmeister“, der mir antwortet: „Immer wieder erscheint in Ihren Fragen die Vermutung, die Freimaurerei wäre oder züchte irgendeine Weltanschauung. Diese Annahme ist grundfalsch und entbehrt auch jeglicher Grundlage. Es ist auch wirklich nicht zulässig, Rückschlüsse auf die Organisation aus dem Umstand zu ziehen, dass bekannte Freimaurer für Aktionen oder Taten verantwortlich sind, die mit menschlichen Prinzipien (und nur solche sind Gegenstand eines freimaurerischen Wertekatalogs) nicht vereinbar sind.

Auch Katholiken, Protestanten, Juden etc. haben Taten begangen, die man rückschließend nicht ihrer Konfession anlasten kann, jedenfalls zum Glück nicht immer. Also auch wenn die von Ihnen genannten Freimaurer Untaten begangen haben, dann heißt das nicht, dass sie von der Organisation dazu legitimiert oder aufgerufen wurden. Wenn Sie die Geschichte der Französischen Revolution genau studieren, dann werden Sie auch feststellen, dass die Freimaurerei selber sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, wenngleich es unbestritten ist, dass vieles an dem ursprünglichen Gedankengut mit freimaurerischen Ideen in einem positiven Einklang steht.“[10]

Doch, daß die Freimaurer bei der „Französischen Revolution“ ihre „Hände in Unschuld“ gewaschen haben kann man angesichts der oben genannten Fakten nicht gerade behaupten. Ganz im Gegenteil: Sie waren die treibende Kraft, der Motor dieser politischen Umwälzung, die ganz Europa erfassen sollte.

http://www.pravda-tv.com/2017/01/verschwoerung-oder-fakt-freimaurer-und-die-franzoesische-revolution/

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Gruß an die Europäer

Der Honigmann

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In 157 Orten der Welt wird am Samstag gegen Donald Trump demonstriert – nur in Russland nicht. Warum? Dort ist Georg Soros eine unerwünschte Person. Hier bieten wir Material: Die Google-docs-Liste der Veranstaltungsorte von „Women’s march“, eine Sammlung von 403 Organisationen, die von Soros unterstützt werden – und die Webseite der „Women’s march“ und ihre Unterstützer.

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Viele Medien berichten über Proteste von Frauen in New York (und anderswo) gegen den regulär gewählten Präsidenten Donald Trump. Wer finanziert das? Die Antwort ist: George Soros, der seit Jahren die Women’s March Bewegung unterstützt, insgesamt steckte er mehrere Millionen in die Bewegung.

So überraschte Pop-Ikone Madonna die Frauen bei ihrer Demonstration in Washington. Sie trat vor den Demonstranten auf die Bühne und hielt eine Rede, in der sie heftig über den neuen Präsidenten herzog. Sie rief die Frauen im Land auf, ihre Ablehnung deutlich zu machen, „dieses neue Zeitalter der Tyrannei zu akzeptieren“. Alle Minderheiten im Land seien „in Gefahr“, warnte Madonna. Dem müssten die Demonstranten eine „Revolution der Liebe“ entgegensetzten.

Was sind die Hintergründe?

Drei Dateien möchten wir dabei keinem vorenthalten: Die Veranstaltungsorte von „Women’s March“, eine Sammlung von Organisationen, die von George Soros unterstützt werden und die Webseite der Unterstützer von „Women’s March“.

Somit kann gut darüber nachgedacht werden, wie diese Märsche der Frauen „ganz spontan“ und „zufällig“ mit Unterstützung eines der erbitterten Gegners von Donald Trump stattfinden.

Wie der Zufall es will findet dieser Marsch weltweit statt – in 157 Orten, schreibt Reina de los Duendes, Evelin Piètza, bei Facebook. Es gibt sogar eine google-docs-Liste der Veranstaltungsorte.

Es fällt jedoch auf, dass es in Russland keine Demonstrationen gibt – denn dort werden einige Nichtregierungsorganisationen als ausländische Agenten geführt und George Soros ist dort eine unerwünschte Person.

Liste der Veranstaltungsorte

Die Webseite der Frauenmarsch-Bewegung

Die Webseite von Women’s March hat 158 Unterstützer, davon haben 56 ziemlich enge Verbindungen zu George Soros, wie Reina de los Duendes, schreibt.

Hier ein Blick in die Google-docs-Liste der Unterstützer und den Verbindungen zu George Soros

Viele Organisationen werden von George Soros unterstützt, sie sind in dieser Tabelle zusammengefasst:

Reina de los Duendes schreibt: „Soros finanzierte auch in den letzten Jahren immer wieder diesen Women’s March… insgesamt steckte er mehrere Millionen in die Bewegung“.

Die Zusammenhänge zwischen George Soros und Hillary Clinton sind bekannt, so sponserte er einen Teil ihres Wahlkampfes und verlor. Wie das US-Magazin „Politico“ im November 2016 berichtete, fand im Mandarin Oriental Hotel in Washington ein Treffen zwischen Soros und anderen Clinton-Unterstützern statt. Das Meeting dauerte dem Bericht zufolge drei Tage – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Die Teilnehmer hätten Donald Trump bereits ab dem ersten Tag seiner Präsidentschaft den Krieg erklärt, heißt es. Vor allem der 100-Tage-Plan des neuen US-Präsidenten wird von den Demokraten heftig kritisiert.

Weitere Artikel

George Soros und andere Hillary Clinton Unterstützer erklären Donald Trump den Krieg

Clinton-Stiftung: Geldfluss versiegt nach Wahlniederlage – Unterorganisation schließt wegen Leaks

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/georg-soros-und-eine-zufaellige-spontane-weltweite-frauendemonstration-gegen-trump-a2030102.html

Gruß an die Klardenker

TA KI

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2017/01/22/georg-soros-und-eine-zufaellige-spontane-weltweite-frauendemonstration-gegen-trump/

 

Gruß an die anderen Frauen dieser Welt

Der Honigmann

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Wake News Radio/TV informieren: Sonder-Sendung mit Detlev und Gästen Helga a.d.F. Harders, Wolfgang Grötsch 17.01.2017
http://www.wakenews.tv/watch.php?vid=…
alle Links auf dieser Seite: https://vugwakenews.wordpress.com/201…

Wecknachricht

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….danke an Angela M.

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Gruß an die Öffentlichkeit

Der Honigmann

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Luxusprojekte statt Sparkurs, dank Trickserei bei der Europäischen Zentralbank! Dass es den meisten europäischen Ländern derzeit richtig beschissen geht, ist kein Geheimnis.

 Es würde sich eigentlich auch nicht lohnen, die Zeit dafür zu verschwenden, über dieses Thema noch einen Artikel zu schreiben, wenn mir bei der Recherche für den zweiten Teil meines Bankster-Buches nicht Informationen zugeflossen wären, die selbst einem abgebrühten Ex-Bankster die Kinnlade bis zu den Knien hängen lässt.
Wo die Eurokraten können, versuchen Sie uns weiß zu machen, dass es um Europa gar nicht so schlecht geht, wie viele glauben. Wer eine andere Meinung publiziert, wird schnell als „Schwarzmaler“, „böser Rechter“, „Verschwörungstheoretiker“, „Aluhutträger“ usw. betitelt, ohne aber deren Argumente sachlich zu entkräften. Von Hanno Vollenweider.

Man hat fast das Gefühl, als klammerten sich viele zwanghaft an „Freude schöner Götterfunken… alle Menschen werden Brüder“-Ideen, ohne dabei zu merken, dass die „Südfrüchte“ Europas von blauäugigen und korrupten Regierungen, eigennützig denkenden Politikern und Spekulanten teilweise bereits bis zu einem irreparablen Grad ausgequetscht wurden.

Italien oder Spanien – über Griechenland brauchen wir gar nicht sprechen – könnten ohne kräftige Finanzspritzen aus Brüssel gar nicht mehr existieren.

Portugal galt lange als DAS Beispiel dafür, wie man es aus einer Wirtschaftskrise wieder herausschaffen kann, doch die portugiesische Linksregierung setzt auch weiterhin auf neue Schulden, erhöht Löhne, schafft neue Feiertage und das, obwohl das kleine Land mit über 130 Prozent seiner Wirtschaft verschuldet ist. Würde Portugal abschmieren, so stände die EU vor einer neuen Herausforderung mit ähnlichen Parametern wie in der Krise um Griechenland – total verschuldet, einer schlechten Wirtschaft und einer linken, realitätsfernen Regierung.

Nun, Sie denken sich jetzt, dass den Sozialisten im schönen Lissabon doch irgendwann auch mal das Geld ausgehen müsste. Tja! Das wäre auch so, bekäme die portugiesische Regierung das Geld nicht von der Europäischen Zentralbank (EZB), die durch den Aufkauf von portugiesischen Staatsanleihen mit der großen Schippe Kapital in den Rachen der nimmersatten Sparmuffel schmeißen.

Dabei erinnern die Hintergründe dieser Machenschaften beinahe an Bandenkriminalität, und pervertieren geltende Vorschriften und Gesetze in unglaublicher Weise.

Zum Hintergrund: Dass die EZB Staatsanleihen kauft, ist kein Geheimnis – ganz im Gegenteil: In vielerlei Hinsicht kann es sogar gut sein, wenn eine „Bank“ so etwas tut (um den Rahmen nicht zu sprengen, lasse ich hier meine persönliche Meinung zur EZB außen vor).

Staatsanleihen sind ein Finanzprodukt, wobei Sie eine Anleihe von einem Staat kaufen, dem Staat also Geld leihen, und dieser verspricht Ihnen dafür eine Rendite, die mal mehr und mal weniger groß sein kann. Damit die EZB bestimmte Anleihen kaufen darf, müssen diese jedoch über bestimmte Voraussetzungen verfügen.

Eine dieser Hauptvoraussetzungen ist eine „gute“ Bewertung, ein sog. „Investment Grade“, vergeben durch eine „Rating-Agentur“. Vielen von Ihnen werden hier ggf. die Namen Moody’s, Fitch oder Standard & Poor´s ein Begriff sein. Das sind die sog. „Big Three“, also die großen Drei der Branche – das sind übrigens dieselben Rating-Agenturen, die vor der Finanzkrise von den Herausgebern von Derivaten (einer Art „Wettschein“ für den Finanzmarkt) dafür bezahlt worden waren, diese mit dem besten Ratings, z.B. AAA zu bewerten. Wohin das schlussendlich führte, ist mittlerweile jedem bekannt (2017 – Make it or break it: Ende des Euros, der EU und der Ära Merkel).

Nun, in diesem Fall kann man den „Big Three“ allerdings keinen Vorwurf machen, denn sie haben die portugiesischen Staatsanleihen schon vor über fünf Jahren unter die Schwelle „Investment Grade“ gesenkt – sprich: zu Schrott erklärt.

Wie kann es dann aber sein, dass die EZB monatlich Milliarden Euro durch Aufkauf dieser Schrottpapiere nach Portugal schickt, wenn dies doch eigentlich gegen geltende Regeln und Gesetze verstößt?

Die Erklärung dazu ist nicht so kompliziert: In keinem Gesetz oder Reglement steht beschrieben, welche Rating-Agentur den „Investment Grade“ vergeben haben muss, oder mit welcher Gewichtung welche Bewertung von welcher Rating-Agentur behandelt wird. Es gibt auch keinen Schlüssel für Gewichtungen der verschiedenen abgegebenen Bewertungen – als erfahrener Corporate Financer und Risikoanalyst kann ich letzteres schon überhaupt nicht nachvollziehen.

Die EZB verlässt sich auf das Rating der Dominion Bond Rating Service, kurz DBRS, einer kanadischen Rating-Agentur, die hauptsächlich kanadische Unternehmen und Papiere bewertet und selbst den meisten erfahrenen Finanzlern vollkommen unbekannt sein dürfte. DBRS gehört zur Carlyle Group, einer privat geführten Beteiligungsgesellschaft, die weltweit rund 200 Milliarden Dollar verwaltet – eine Schattenbank also. Die DBRS bewertete die portugiesischen Staatsanleihen mit dem Rating „BBB low“, also der untersten Stufe, die es der EZB erlaubt, zu investieren. Aber warum?

Ein Rating eines Finanzprodukts kostet im Normalfall Geld. Irgendwer muss es also in Auftrag gegeben haben, jedoch schweigt die Agentur über ihre Auftraggeber. Nun kann man spekulieren: Entweder hat die EZB/EU selbst das Rating in Auftrag gegeben, um damit eine „Portugal-Krise“ – oder besser gesagt ein „zweites Griechenland“ – soweit wie nur eben möglich hinauszuzögern, oder aber die Hintermänner der DBRS, also die Schattenbank Carlyle Group, verfolgt ein Eigeninteresse daran, dass die EZB weiter Gelder in Portugal hineinpumpt – gegebenenfalls ein Investment oder ein Geschäft, das nur läuft, solange die portugiesische Regierung Geld zum Verprassen hat?

Möglicherweise auch beides? Ist die EZB Nutznießer einer undurchsichtigen Schattenbank und umgekehrt?
Auf jeden Fall ist das alles äußerst mysteriös! Sobald ich Neues hierzu erfahre, gebe ich Bescheid!

Hanno Vollenweider ist der Autor des gerade erschienen Buches „Bankster – Wohin Milch und Honig fließen“, in dem er eindrücklich seine mehr als 10-jährige Erfahrung in der, wie er sagt, Welt der „legalen organisierten Kriminalität“ schildert. Vollenweider erklärt in seinem Buch die Tricks und Kniffe der Finanzindustrie und der für die multinationalen Großunternehmen arbeitenden Steuerspar-Mafia eindrücklich, allgemeinverständlich und mit viel Witz (Finanzielle Selbstverteidigung: Silber! Das Gold des „kleinen Mannes“!).

Es ist das erste Buch dieser Art, in dem ein Whistleblower kein Blatt vor den Mund nimmt und über 120 Namen von Firmen, Politikern und Prominenten nennt, die sich auf Kosten der einfachen Bevölkerung bereichern. Er entlarvt Geldwäscher, erklärt einem Krimi gleich, wie er zusammen mit einem Freund in Zürich eine Vermögensverwaltung gründete, mit Hilfe dieser Schwarzgelder in Höhe einer knappen Milliarde Euro wusch, gewinnbringend anlegte und einer Aktion gleich einem Hollywoodfilm die bis heute verschwunden geglaubten DDR-West-Mark Millionen wieder in Umlauf brachte.

http://www.pravda-tv.com/2017/01/portugal-am-abgrund-bald-das-neue-griechenland/

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Gruß an den Crash

Der Honigmann

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Die Französische Revolution, genauer gesagt die Französischen Revolutionen, die am 14. Juli 1789 mit dem berühmten Sturm auf die Bastille begannen und annährend zehn Jahre andauerten, veränderten nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa.

Zum ersten Mal wurde eine demokratische politische Kultur entfaltet, die die Moderne prägte. Aber zu welch schrecklichem Preis, über den oft hinweggesehen wird. Denn die Revolution, die die Monarchie beseitigte, glitt ab in eine Schreckensherrschaft, die durch politische Gewalt, durch regelrechten „Staatsterror“ geprägt war.

Die bedeutendste Monarchie der Alten Welt, nämlich die französische, die in Absolutismus und Verwaltung schwelgte, wurde fast gar in einem Streich beseitigt, damit die neuen Werte der Aufklärung an ihren Platz rückten: „Liberté“, Freiheit. „Ègalite“, Gleichheit. „Fraternité“, Brüderlichkeit. Und genau diese Devise, so der Freimaurer Tom Goeller, „ist unbestritten der geistige Anteil der Freimaurer an dem Aufstand. Die Freiheit braucht die Brüderlichkeit, da nur so jeder freie Mensch die Freiheit des anderen anerkennen kann.“[1]

Dennoch wollen Freimaurer nichts davon wissen, dass sie aktiv an der Revolution beteiligt, sie organisiert, beziehungsweise sie gar geschürt haben sollen, wie Verschwörungstheoretiker ihnen unterstellen. Und in diesem Zusammenhang möchte ich auch nochmals die Worte des Logenbruders Mino Pecorelli ins Gedächtnis rufen: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind die drei Begriffe des genialsten Betrugs, der je organisiert wurde, um die Demokratie zu betrügen…In der Regel versammeln sich die Freimaurer, um die zu betrügen, die selbst am meisten betrügen.“[2]

Ich möchte in diesem Kapitel versuchen, die Rolle der Freimaurer bei dieser bedeutendsten europäischen Revolution zu hinterfragen und aufzuzeigen. Dazu möchte ich zunächst auf die Revolution selbst, ihre Ursprünge und ihren Verlauf näher eingehen, damit der Leser die Beteiligung der Logenbrüder besser einschätzen und einordnen kann.

Die französische Monarchie, das sogenannte „Ancien Régime“ war zu jener Zeit am Ende. Wachsende Staatsverschuldung (auch hervorgerufen durch erhebliche Geldbeträge zur Unterstützung der amerikanischen Revolution), innenpolitische Dauerkonflikte, Bevölkerungswachstum und damit einhergehende Knappheit an Erwerbsstellen, steigende Preise und stagnierende Löhne, Steuerbelastungen und Sonderabgaben, eine reformunfähige Monarchie – all das führte zu einer sozialen Unzufriedenheit. Und zu neuen Denkweisen, der Bürgerlichen etwa, die dadurch den traditionellen adligen Status unterminierten.

In Akademien und Freimaurerlogen wurden aufgeklärte Lebens- und Denkformen propagiert, die, im Gegensatz zur herrschenden Monarchie, die Grundsätze von Gerechtigkeit, Wahrheit, Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit vertraten und predigten, die Emanzipation der Menschheit in diesem Sinne genauso forderten wie die Beseitigung der ungerechten Privilegien des verhassten „Ancien Régime“. „Aber das heißt nicht, dass die sich vorbereitende Französische Revolution einer freimaurerischen Verschwörung entsprang,“ versucht das „Internationale Freimaurer Lexikon“ (S. 297) zu erklären.

Und ergänzend wird hinzugefügt: „Die Arbeit, die die französischen Freimaurer leisteten, war geistiger Natur. Man dachte daran, neuen schöneren Grundsätzen zum Durchbruch zu verhelfen. Aber es war in den Logen keine Rede davon das Regime beseitigen zu wollen…Nichts ist törichter als zu glauben, dass man an die Tötung des Königs auch nur zu denken gewagt hätte.“

Dennoch, das maurerische „Geheimnis“ zu jener Zeit war die Idee der Demokratie, eine Republik gleicher und freier Bürger. In der berühmten Pariser Loge „Les Neuf Soers“ kamen auch viele der späteren Akteure der Revolution zusammen. „Wahr ist,“ erklärt der Politikwissenschaftler Andreas Gößling, „dass einige der folgenreichsten Ideen und Grundsätze der Französischen Revolution in den Pariser Logen vorausgedacht und vorformuliert worden waren. So hatte sich die französische Freimaurerei schon 1773 eine ‚republikanische’ Verfassung gegeben, die die demokratische Wahl des Großmeisters vorsah und ‚Freiheit und Gleichheit’ der Brüder proklamierte.“ Und weiter: „Auch die Deklaration der Menschen- und Bürgerrechte wurde von französischen Brüdern verfasst, die sich selbst als ‚Bürger der Freimaurer-Demokratie’ bezeichneten.“[3]

Aber auch noch ein anderer Aspekt führt zu der Behauptung der „aktiven“ Beteiligung der Logenbrüder an der Revolution: über die Illuminaten (Jesuiten, Freimaurer und Illuminaten: Eine (un)heilige Allianz zur Etablierung der Neuen Weltordnung (Video)).

Nicht ganz ohne Grund wurde den „Illuminaten“, die zur damaligen Zeit mit der Freimaurern in einen Topf geworfen wurden, eine Beteiligung an der Französischen Revolution angehängt, meint Ferdinand Runkel in seinem Standardwerk der „Geschichte der Freimaurerei“ (Band 2, S. 64).

Hintergrund dieses Verschwörungsvorwurfes war, dass zwei bedeutende Illuminaten (der bekannte Schriftsteller Johann Joachim Christoph Bode (1730-1793), der auch Freimaurer war (1761 aufgenommen in die Loge „Absalon“ in Hamburg, und Major von der Busche) 1788 nach Paris gereist waren, um über eine enge Zusammenarbeit der Illuminaten mit den franösischen Freimaurern zu sprechen, sogar über das Projekt einer „Vereinigung“.

Zur Zeit der Französischen Revolution gab es etwa 629 Logen in ganz Frankreich, 65 davon in Paris, mit etwa 50.000 Mitgliedern. Robert A. Minder erklärt im „Freimaurer Politiker Lexikon“ dazu: „Einer der besten Beweise, dass die Französische Revolution keine freimaurerische war, ist die Tatsache, dass es in Frankreich unmittelbar vor Ausbruch der Revolution 629 Logen gab, ein Jahr später aber nur mehr 16!“[4] Léon de Poncins 1929 publiziertes Buch „Hinter den Kulissen der Revolution“, das zwar von Nazi-Verschwörungstheoretikern später zitiert werden sollte, aber eigentlich einen klerikalen, konservativ-christlichen Ansatz hatte, der wenig Anklang bei den Nazi-Ideologen fand, beschäftigt sich eingehend mit der Rolle des Freimaurertums in der Zeit der Französischen Revolution.

Er erklärt dazu: „Zu Beginn der Französischen Revolution schlossen die Freimaurer, um sich zu decken, ihre sämtlichen Logen. Aber dieses gewollt auffällige Verbot war nur eine einfache Vorsichtsmaßnahme, ohne Einfluß auf die Fortsetzung ihrer gesteigerten Tätigkeiten. Die geheimen Logen blieben nach wie vor bestehen, und alle anderen wurden durch Klubs ersetzt. Diese Tatsache wird bestätigt in einem von dem Freimaurer Schaffer verfassten Aufsatz, der 1880 in der Freimaurer-Loge ‚Zum schottischen Symbol’ erschien.“ Und weiter: „Man darf bei all dem nicht vergessen, dass die eigentliche Tätigkeit der Freimaurer mehr darin besteht, die revolutionäre Stimmung zu schaffen, als offen an der Spitze der Bewegung im Kampf hervorzutreten.“[5]

Minder kommt im „Freimaurer Politiker Lexikon“ zum Schluß: „Die revolutionären Ideen kamen von politischen und literarischen Vereinen, Akademien und Gesellschaften, in denen zwar eine gewisse Anzahl von Maurern aktiv waren, aber auch nicht mehr.“[6]

Auf jeden Fall waren die zahlreichen Freimaurerlogen zusammen mit den aufgeklärten Sozietäten der Akademien, Salons und Lesekabinetten ein gefährliches politisches Gegengewicht für die Monarchie, auch wenn, wie Maurerbrüder ja behaupten, nur „geistiger Natur“. Doch ob geistige Ideen, die dann später „materialisiert“, also „praktiziert“ werden, wirklich so harmlos sind, mag bezweifelt, ja mit Ausbruch der Revolution gar ad absurdum geführt worden sein. Denn die Ideen der Aufklärung, der intellektuellen Herausforderung aller überkommenen Formen des Denkens, des Handelns und Glaubens, wurden während der Revolution ja auch „verwirklicht“.

Es verdichtete sich immer mehr, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen den privilegierten Ständen von Adel und Klerus und dem Dritten Stand, den Bauern und (städtisch) Bürgerlichen, die sich auch „Patrioten“ nannten, kommen würde. Ihre Wortführer forderten die Neuordnung des Gemeinwesens als „souveräne Nation“, eine Abkehr von einer ständisch-korporativen Herrschafts- und Gesellschaftsordnung und damit auch von ihrem König Ludwig XVI (Sagte Marie-Antoinette wirklich »Dann sollen sie Kuchen essen«?).

Genau in diese Kerbe schlug im Januar 1789 der katholische Geistliche Abbé Emmanuel Joseph Sièyes (1748 – 1836), der politische Freiheit und Souveränität forderte, und noch mehr, in dem er den Dritten Stand, der bisher „nichts“ gewesen, aber eigentlich „alles“ war, zur Nation erklärte. Denn der Dritte Stand besäße alles, was eine Nation zu ihrer Bildung und Erhaltung bedürfe! Ein wahrhaft revolutionärer Gedanke, den Abbé Sièyes da erfolgreich in seiner berühmt gewordenen Schrift „Qu’est-ce que le tiers état?“ verkündete und damit eine „tiefgehende Wirkung“ ausübte (Internationales Freimaurer Lexikon, S. 783).

Sieyès wird als „Denker“ und einer der „bedeutendsten Theoretiker der Revolution“ und „Anwalt des Dritten Standes“ angesehen, war später Mitglied der konstituierenden Nationalversammlung, des Konvents, des Rates der Fünfhundert, des Direktoriums und unter der Diktatur Napoleons Senator. Und Abbé Sieyès war Freimaurer! Mitglied der Pariser Loge „Les Neuf Soeurs“. Damit hatte sich (wohl) das erste Mal ein sehr einflussreicher Freimaurer „aktiv“ in die Wirren der bevorstehenden Revolution eingebracht, ja gar mitpropagiert!

Ein weiterer Logen- und Glaubensbruder, nämlich Charles Maurice Talleyrand (1754 – 1838), der liberale Bischof von Autun, der freilich nicht dem Dritten Stand angehörte, sondern den anderen, 1790 sogar Präsident der Nationalversammlung wurde[7], war, wie Sieyès, Mitglied der Generalstände, deren Versammlung König Ludwig XVI. am 5. Mai 1789 eröffnete, um Reformen zu beschließen.

Jim Marrs, einer der erfolgreichsten Enthüllungsjournalisten weltweit, der mit seinem Buch um die wahren Ereignisse um das Kennedy-Attentat wochenlang auf der New-York-Times-Bestellerliste stand, das als Hauptquelle für Oliver Stones Kinoerfolg „JFK“ diente, schreibt hierzu in „Heimliche Herrscher“: „…in den 605 Abgeordnete zählenden Generalständen saßen mittlerweile 447 Logenbrüder. Nach Angaben einiger Rechercheure waren die Logen des Großorient Kernstück und Speerspitze der Illuminaten bei ihrer Einflussnahme auf die Freimaurerei.“[8]

Der vom König einberufenen Versammlung war allerdings wenig Erfolg beschieden. Außer für den Dritten Stand, zu dem auch einige Geistliche „überliefen“, der sich später dann als Nationalversammlung proklamierte. Damit stellte die Nationalversammlung die politischen Rechte des Ersten und Zweiten Standes in Frage, weil sie für sich die Gesamtrepräsentation beanspruchte, die ganze Nation also!

Freilich konnten sich Klerus und Adel dem anschließen, was viele dann auch taten. Dies war nichts anderes als eine zunächst verdeckte Kampfansage an den König, an die traditionelle Herrschaftsordnung. Selbst der Cousin/Vetter des Königs, Louis Joseph Philippe Orléans, Herzog von Chartres, der sich später „Philippe Egalité“ nannte, schloss sich mit 47 Deputierten des Adelstandes unter seiner Führung, der Versammlung an. Er soll später auch zum Großmeister aller Räte, Kapitel und schottischen Logen in Frankreich, zum Nachfolger des Großmeisters der „Grande Loge de France“ erklärt worden sein.

Später wurde er „Jakobiner“ und sagte sich aber erst 1793 von der Freimaurerei los. Im selben Jahr noch wurde er hingerichtet. Und es war wieder ein Freimaurer, der berühmte Astronom Jean Sylvain Bailly (1736 – 1793), ebenfalls Mitglied der Pariser Loge „Les Neuf Soeurs“, der erklärte, dass die „versammelte Nation keine Befehle entgegennähme“! Bailly wurde später sogar Präsident der konstituierenden Nationalversammlung. Schließlich gab Ludwig XVI. nach und befahl den anderen beiden Ständen sich ebenfalls der Nationalversammlung anzuschließen.

Im Juli 1789 schaltete sich ein anderer Freimaurerbruder aktiv in das Geschehen ein: der Publizist und Rechtsanwalt Camille Desmoulins (1760 – 1794). Er forderte das Pariser Volk zur Bewaffnung auf. „Das war die Stimmung, in der es zum Ausbruch spontaner Gewalt kam. 40 von insgesamt 45 Zollhäusern wurden niedergerissen, Klöster geplündert; man suchte nach Getreide und nach Waffen,“ hält Ulrich Thamer, Professor für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Münster in seiner Forschungsarbeit „Die Französische Revolution“ fest.[9]

Schließlich kam es am 14. Juli 1789 zum berühmten Sturm auf die Bastille. Rund 8000 Pariser Bürger belagerten die Festung (Der Sturm auf die Bastille fand nicht statt). Léon de Poncins meint in seinem Buch „Hinter den Kulissen der Revolution“, dass die Aufständischen, die „Verschworenen“ und damit der „Aufstandsausschuß“, vor dem eigentlichen Angriff auf die Bastille, noch vier Abordnungen zum Kommandant der Festung geschickt hatten. Die erste Abordnung hätte aus den Freimaurern Ethis de Cosny, Betlon und Billeford bestanden. Die dritte aus den Freimaurern Abbé Fauche und Chignard und die vierte aus den Freimaurern Poupart de Beaubourg, de Milly und Jasmin.

Nach langen Verhandlungen ließ Gouverneur Marquis de Launay schließlich auf die Menge schießen. Auch den Angriff auf die Bastille sollen Logenbrüder kommandiert haben, unter ihnen Moreton de Chabrillan (Loge „Zur Redlichkeit“) (Poncins)[10]. Im „Internationalen Freimaurer Lexikon“ (S. 212) ist zu lesen, dass der junge Freimaurer Camille Desmoulins den Sturm angeführt haben soll! 98 Tote und 73 Verwundete waren unter den Belagerern zu beklagen. Die Menge eroberte jedoch die Bastille. Aus Rache lynchten die Eroberer der Bastille sieben Garnisonsleute und den Kommandanten.

Nun bildeten die Pariser Wahlmänner des Dritten Standes eine provisorische Stadtregierung, darunter auch der hoch angesehene Freimaurer Marquis Marie Josef de La Fayette (1757 – 1834), der das militärische Kommando übernahm und zu einer weiteren Schlüsselfigur der Französischen Revolution wurde.

La Fayette wurde 1777 beziehungsweise 1779 in Gegenwart seines „spiritus rectors“, George Washington, dem ersten Präsidenten der Vereinigsten Staaten von Amerika, in eine militärische Loge in Morristown aufgenommen (bezeichnet in Unterlagen der Großloge von Pennsylvania als „ancient York mason“). In Frankreich war er Mitglied der Loge „Contrat Social“ und des „Supréme Conseil des A. u. A. Schottischen Ritus“. Er genoss vor allem in den USA große Ehren, galt bis heute sogar als „amerikanischer Nationalheld“.

Unter anderem sollen dort die Schlüssel der Bastille, die er einer amerikanischen Loge geschenkt haben soll aufbewahrt werden. 1777 stellte La Fayette sich in den Dienst des amerikanischen Unabhängigkeitskampfes und erhielt 1781 den Oberbefehl in Virginia, ging dann nach Frankreich und kehrte immer wieder in die Staaten zurück. In Frankreich beteiligte er sich als liberaler Royalist an der Revolution, galt als der verlängerte Arm George Washingtons in Frankreich, ließ gar die berühmte Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte annehmen, war Kommandant der Bürgergarde und Oberbefehlshaber der Nationalgarde.

Doch die Erstürmung der Bastille war nur die Spektakulärste der Revolution: überall im Land gab es lokale revolutionäre Machterhebungen. Sogar Schlösser wurden durch Bauern gestürmt; es kam zu Plünderungen und Zerstörungen. Die Nachwelt würde später von der „Grande Peur“, der „Großen Furcht“ sprechen. Die bäuerliche Revolution vermischte sich so mit der bürgerlichen Revolution, wurde ein Teil des Gesamtphänomens.

König Ludwig XVI. fügte sich scheinbar den neuen Machtverhältnissen. Auch die Abgeordneten der Nationalversammlung des Ersten und des Zweiten Standes reagierten: sie verzichteten zukünftig auf feudale Abgaben, um die Bauern nicht noch mehr aufzubringen; schafften also die Feudalität ab. Im August 1789 erklärte die Nationalversammlung auch die Menschen- und Bürgerrechte. Insgesamt wurden dabei alle „wichtigen Grundsätze der europäischen Verfassungstradition des 19. und 20. Jahrhunderts…entwickelt: die Souveränität der Nation, die Freiheitsrechte des Individuums, die Rechtsgleichheit, das Recht auf freies Eigentum, die Repräsentativverfassung.

Der Text wurde zu einem Gründungsdokument des europäischen Liberalismus…Er betonte den Schutz des Bürgers vor Willkür, er sagte aber wenig über Eigentumslose, Sklaven und Frauen (Tahmer).“[11] All das also, was die Freimaurer in ihren Logen gepredigt hatten. In einem Rundschreiben des hohen Rates des Maurerordens an alle Logen zur Vorbereitung der Hundertjahrfeier von 1789 heißt es dazu: „Das Maurertum, das die Revolution von 1789 vorbereitete, hat die Pflicht, sein Werk fortzusetzen. Die augenblickliche Volksstimmung fordert dazu auf.“[12]

Natürlich missfiel dem König dies, weil er die Nationalversammlung zwar anerkannt hatte, aber diese kein Recht haben sollte eine neue Herrschafts- und Verfassungsordnung zu formulieren. Faktisch besaß er so wenig Macht wie noch niemals zuvor: zwar wurden die Minister von ihm gewählt, aber sie waren der Nationalversammlung verantwortlich. Und ohne Gegenzeichnung der Minister konnte Ludwig XVI. nicht entscheiden. Er war damit zu einem König ohne Macht geworden. Im Juni 1790 wurde dann auch noch der Erbadel abgeschafft und im Herbst 1791 die Verfassung verkündet.

Zu den Wortführern der „Patrioten“ der Nationalversammlung, die sich bald „Constitutionnels“, also „Konstitutionalisten“ nannten, gehörten angesehene Freimaurer wie Abbé Emmanuel Joseph Sièyes und Alexandre Lameth (1760 – 1829), Mitglied der Loge „La Concorde“, der sich neben anderen noch um eine Verbindung zum König bemühte. Der Freimaurer Marquis Marie Josef de La Fayette versuchte mit weiteren Abgeordneten die Ministerwahl des Königs zu lancieren, so noch mehr Einfluss auf die Regierung zu bekommen. Er, als Kommandeur der Pariser Nationalgarde, nutzte somit seine Kontakte als Vermittler zwischen Nationalversammlung und König, um diesen gleichzeitig auch zu noch beherrschen! Historiker haben deshalb die Zeit zwischen Oktober 1789 und 1790 als das „Jahr von La Fayette“ bezeichnet! Der berühmte Logenbruder war es schließlich auch, der am 14. Juli 1790 beim Fest der Einheit und der nationalen Versöhnung als erster am „Altar des Vaterlandes“ den Eid auf die Nation ablegte!

Dazu formulierte der Freimaurer Bonnet, Sprecher im Konvent des Groß-Orients von Frankreich 1904: „Unser Bruder de la Fayette war es, der zuerst den Entwurf einer ‚Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte’ zum Zwecke der Bildung des ersten Kapitels der Konstitution überreichte. Am 25. August 1789 wurde sie endgültig von der Nationalversammlung, der mehr als 300 Freimaurer angehörten, angenommen, fast wörtlich so, wie der Text der unsterblichen Erklärung der Menschenrechte lange vorher in der Loge beraten und dann festgelegt worden war.“ Bonnet bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die sogenannten „Enzyklopädisten“.

Dies ist eine Gruppe von Herausgebern und Bearbeitern der großen französischen Enzyklopädie, die 1751 angeregt und bis 1772 erschien. „Aus der Zusammenarbeit an diesem großen Werk ergab sich bei den Mitarbeitern eine Gesinnungsgemeinschaft in Fragen der Religion, Ethik und Staatswissenschaften,“ erklärt das „Internationale Freimaurer Lexikon“ (S. 266) dazu. „Diesem Kreis wurde die Formung einer durch ihre hohen geistigen Leistungen berühmt gewordene Loge in Paris, die Loge ‚Les Neuf Soers’, die man auch die ‚Enzyklopädistenloge’ oder ‚Philosophenloge’ nannte, zugeschrieben.“

Bonnet weiter: „Im 18. Jahrhundert fand der ruhmreiche Stamm der Enzyklopädisten in unseren Tempeln eine begeisterte Zuhörerschaft, der zum ersten Mal den bisher den Massen noch unbekannten Wahlspruch betonte: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.“ Und Bonnet wird noch konkreter: „Die Saat des Umsturzes ist schnell in diesem auserlesenen Kreis emporgeschossen. Unsere berühmten Maurerbrüder d’Alembert, Diderot, Helvetius, d’Holbach, Voltaire, Condorcet haben die geistige Entwicklung vollendet, die neue Zeit vorbereitet. Und als die Bastille in Trümmer ging, da hatte das Freimaurertum die hohe Ehre, der Menschheit die Rechtsverfassung zu geben, die es mit so viel Liebe ausgearbeitet hatte.“[13]

Klare Worte also, die an Deutlichkeit nichts mehr zu wünschen übrig lassen. Tatsächlich sollen die genannten „Enzyklopädisten“ allesamt auch Logenbrüder gewesen sein und zwar eben in der Pariser Loge: „Les Neuf Soers“: Jean Le Rond d’ Alembert (1717 – 1783), Mathematiker und Sekretär der Akademie, Denis Diderot (1713 – 1784), einer der einflussreichsten Schriftsteller der revolutionären Aufklärungsperiode, Claude Adrien Helvetius (1715 – 1771), Philosoph, dessen 1758 erschienenes Hauptwerk „De l’esprit“ als „staats- und religionsgefährlich“ vom Papst und dem Parlament öffentlich verbrannt wurde, Paul Heinrich Dietrich Holbach (1723 – 1789), Materialist und „Menschenfreund“, Francois Marie Arouet Voltaire (1694 – 1778), Schriftsteller, Dichter und Denker der französischen Aufklärung und Marie Jean Antoine Condorcet (1743 – 1794), Mathematiker und Sekretär der Akademie.

Verweise:

[1] vgl. Tom Goeller: „Freimaurer – Aufklärung eines Mythos“, Berlin-Brandenburg 2006, S. 71
[2] vgl. Regine Igel: „Terrorjahre – Die dunkle Seite der CIA in Italien“, München 2006, S. 304
[3] vgl. Andreas Gößling: „Die Freimaurer – Weltverschwörer oder Menschenfreunde?“, München 2007, S. 125, 126
[4] vgl. Robert A. Minder: „Freimaurer Politiker Lexikon“, Innsbruck 2004, S. 57
[5] vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 253
[6] vgl. Robert A. Minder: „Freimaurer Politiker Lexikon“, Innsbruck 2004, S. 56
[7] der allerdings während der Schreckensherrschaft als Royalist verfolgt nach Amerika floh, nach seiner Rückkehr dann Außenminister des Direktoriums wurde, später dann des Konsulats und des Kaiserreichs unter Napoleon.
[8] vgl. Jim Marrs: „Heimliche Herrscher – Wie verborgene Mächte das Schicksal der Menschheit bestimmen“, Rottenburg 2007, S. 270
[9] vgl. Hans-Ulrich Thamer: „Die Französische Revolution“, München 2004, S.34
[10] vgl. vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 248
[11] vgl. Hans-Ulrich Thamer: „Die Französische Revolution“, München 2004, S.39
[12] vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 238
[13] vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 240

http://www.pravda-tv.com/2017/01/verschwoerung-oder-fakt-freimaurer-und-die-franzoesische-revolution/

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Gruß an die Kulissenschieber

Der Honigmann

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Hans Meier

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….danke an Biene.

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Gruß an die Wahrheiten

Der Honigmann

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Das Ende der Obama-Weltordnung

Von Michael Snyder

Die vergangenen acht Jahre hat Barack Obama die Macht der US-Präsidentschaft dazu genutzt, seine Vision einer progressiven Weltordnung dem gesamten Globus aufzudrängen. Das Ergebnis davon ist, dass der Großteil des Planeten die am Freitag offiziell endende Obama-Ära ausgiebig feiern wird.

Die Obama-Jahre brachten uns den Arabischen Frühling, Benghazi, ISIS, Bürgerkrieg in Syrien, Bürgerkrieg in der Ukraine und den Atomdeal mit dem Iran. An der Heimatfront müssen wir uns mit Obamacare auseinandersetzen, mit “Fast and Furious“, mit einer die konservativen Gruppen ins Visier nehmenden IRS, mit Solyndra, dem Skandal um die Veteranengesundheit, der NSA-Spionage und der schlimmsten “wirtschaftlichen Erholung“ seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Und direkt am Ende seiner Präsidentschaft verübt Barack Obama den größten Verrat an Israel und bringt uns gefährlich nahe an einen Krieg mit Russland.

Ist das Ende der Obama-Weltordnung also ein Grund zum Feiern? Das glauben Sie besser.

Natürlich sind Obama und seine Lakaien in arger Bedrängnis, dass der Großteil ihrer Arbeit der letzten acht Jahre von Donald Trump wieder rückgängig gemacht wird. Am Mittwoch warnte US-Vizepräsident Joe Biden die beim Weltwirtschaftsforum in Davos versammelten Elitisten, dass ihre “liberale Weltordnung“ zu kollabieren droht:

Vizepräsident Joe Biden hielt am Mittwoch gegenüber den Eliten beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davon eine epische Schlussrede. Der Kern seiner Rede war einfach: In einer Zeit der “Unsicherheit“ müssen wir die Werte bekräftigen, welche die westlichen Demokratien groß gemacht haben und dürfen nicht gestatten, dass die “liberale Weltordnung“ von zerstörerischen Kräften zerrissen wird.

Und ohne Zweifel, wir wollen definitiv, dass sie kollabiert.

Während seiner Zeit im Weißen Haus hat Barack Obama die volle diplomatische Macht der Regierung genutzt, um “Abtreibungsrechte“, “Schwulenrechte“ und andere “freiheitliche Werte“ in die fernsten Ecken der Welt zu tragen. Hier daheim hat die Ernennung von zwei neuen Verfassungsrichtern den Weg für die Entscheidung des Verfassungsgerichts geebnet, welche alle 50 Staaten zur Anerkennung der Schwulenehe gezwungen haben. Während seiner letzten Pressekonferenz am Mittwoch erzählte Barack Obama den Medien, dass er hierauf besonders stolz sei:

Obama sagte, er sei besonders stolz auf die “Transformation“ der Schwulenrechte während seiner Präsidentschaft, in welcher das Verfassungsgericht monumentale Entscheidungen über Schwule im Militär und die gleichgeschlechtliche Ehe traf. Obama sagte, seine Rolle sei hauptsächlich die gewesen, der Bewegung Fortschritte zu ermöglichen.

Er sagte, schwule und lesbische Aktivisten verdienten die meiste Anerkennung und hob besonders die Moderatorin Ellen DeGeneres hervor, welcher er im vergangenen Jahr die präsidiale Friedensmedaille verliehen hatte.

Und die letzte Pressekonferenz seiner Präsidentschaft gab Obama auch die Gelegenheit über die UN-Sicherheitsrat-Resolution 2334 zu sprechen:

»Es war wichtig für uns, ein Signal, einen Weckruf zu senden, dass dieser Moment vorübergehen mag und die israelischen Wähler und die Palästinenser verstehen müssen, dass dieser Moment vorübergehen mag.«, sagte er.

Was die meisten von uns betrifft kann der 20. Januar gar nicht früh genug kommen.

Irgendwie haben wir als Nation die letzten acht Jahre überlebt, aber zweifelsohne wurde eine große Menge Schaden angerichtet. Viele hoffen, dass Donald Trump in der Lage sein wird diesen Schaden zu reparieren und dass er hart daran arbeitet, diese Nation wieder auf einen positiven Kurs zu bringen.

Es scheint aber immer noch nicht so recht bei mir angekommen zu sein, dass Donald Trump bald im Weißen Haus residiert. Vielleicht werde ich mich anders fühlen, nachdem ich seine Amtseinführung am Freitag gesehen habe. Und ich erwarte gewiss keine Wunder unter Trump, aber es wird sicher nett sein, ein neues Gesicht im Oval Office zu haben.

In diesem Moment befinden sich Umzugs-LKW vor dem Weißen Haus und jene, welche für Obama gearbeitet haben, packen ihre Sachen und gehen. Für sie ist dies ein ernüchternder Moment, aber für Abermillionen patriotischer Amerikaner ist es ein freudiger. Viele von uns haben hierauf acht lange Jahre gewartet und bis Freitagmorgen wird das derzeitige Personal des Weißen Hauses vollständig fort sein:

Inmitten der Beendigung letzter Projekte und des Schreibens von Berichten über ihre getane Arbeit packen Angestellte des Weißen Hauses ihre Kleinigkeiten, Kaffeemaschinen und Fotos ein. Die Kartons stapeln sich in bereits verlassenen Büros von Mitarbeitern, welche in den vergangenen paar Wochen bereits abgereist sind.

Bis Donnerstagabend muss alles fort sein, um Platz für Trumps Team zu machen. Bevor sie das Gebäude ein letztes Mal verlassen, werden sie eine Checkliste durchgehen, was ihren formalen Abschied vom Weißen Haus vervollständigt: Mobiltelefonie werden abgegeben, Computer geschlossen und Unterlagen ordnungsgemäß archiviert. Der letzte Schritt ist laut Helfern der härteste: die Aushändigung des Ausweises, welcher Tag und Nacht Zugang zu dem Komplex gewährt hatte.

Aber nur weil die Linke die Wahl verloren hat, bedeutet dies nicht, dass sie bereit sind sich auf den Rücken zu rollen und aufzugeben. Im Gegenteil, die Emotionen kochen auf der Linken extrem hoch und viele bereiten sich darauf vor, die Amtseinführung Donald Trump so chaotisch wie möglich werden zu lassen.

Am Donnerstagabend setzte sich tatsächlich vor dem Trump International Hotel in Washington ein Mann selbst in Brand:

Ein Protestant setzte sich am Donnerstag vor dem Trump International Hotel in Washington D.C. selbst in Brand. Der bisher noch nicht identifizierte 45-jährige Mann sagte, die Tat sei ein Protest gegen die bevorstehende Amtseinführung des designierten Präsidenten. Zeuge sagten aus, er habe mehrere Male »Trump« geschrien, während »die Flammen seinen Rücken hochliefen«, bevor er sich auf die Straße gelegt hatte.

Und es wird berichtet, dass radikale Linke planen am Freitag die großen Straßen und Metrolinien in der ganzen Region D.C. zu blockieren, um so die Menschen davon abzuhalten zu Trumps Amtseinführungszeremonie zu gelangen.

Seien wir also erfreut darüber, dass die Obama-Weltordnung zu Ende geht, aber verstehen wir auch, dass die Schlacht noch nicht geschlagen ist. In Wahrheit fängt der Krieg um Amerika gerade erst an.

Die Wahl Donald Trumps hat die Linke energetisiert wie niemals zuvor und sie wird seine Administration mit allem angreifen, was ihnen zur Verfügung steht. Donald Trump wird unsere Unterstützung, unsere Stimmen und unsere Gebete brauchen, wenn er irgendeine Chance auf Erfolg haben soll.

Und alle Amerikaner sollten wollen, dass er erfolgreich ist, denn unsere Nation befindet sich am Scheideweg und wenn wir dem falschen Pfad folgen, dann finden wir womöglich niemals wieder zurück.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/01/das-ende-der-obama-weltordnung/

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Gruß an die Zukunft

Der Honigmann

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Prof Dr Walter Veith – Eine hervorragende Zusammenfassung aus dem Buch Offenbarung Jesu.
…Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. Lese unten weiter…

Sola Scriptura – Die Wahrheit wird siegen

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….danke an Conny.

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Gruß an die Zukunft

Der Honigmann

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Die Methode der öffentlich-rechtlichen News-Faker: Mit Dreck werfen und sich dann über den Gestank beschweren. Foto: Unzensuriert.at

Die Methode der öffentlich-rechtlichen News-Faker: Mit Dreck werfen und sich dann über den Gestank beschweren.
Foto: Unzensuriert.at

Vor dem Hintergrund der Bestrebungen, jetzt eine Zensur der sozialen Medien im Schnellverfahren durchzupeitschen, wird es künftig in unserer Fake News Wochenschau nicht nur vordringlichste Aufgabe sein, aufzuzeigen, WO und WANN wir von den Medien belogen werden, sondern auch WIE und WARUM.

Es wird daher nicht ausreichen, die Lügner in unserer Wochenschau anhand von Fallbeispielen zu benennen, sondern auch nötig, ihre Methoden zu thematisieren.

Meinungseinschränkung soll „alternativlos“ werden

Anlass dazu ist der Umstand, dass man jetzt daran geht, die kommenden Zensurmaßnahmen den Leuten dahingehend schmackhaft zu machen, indem man versucht, ihnen die Notwendigkeit undemokratischer Meinungseinschränkungen als „alternativlos“ und somit als notwendig darzustellen.

TV-Berichte über die „Gefahren“ der sozialen Medien sollen da nachhelfen und so werden die „ehrlichen“ und „serösen“ Medien den „bösen“ sozialen Medien gegenübergestellt.

Schön, nur ohne selber zu lügen, klappt das offensichtlich nicht und man bedient sich Methoden, die man nur mehr als Manipulation der übelsten Sorte bezeichnen kann.

Ein gutes Beispiel dafür war ein Beitrag auf Puls4 letzte Woche, wo ein Bericht von unzensuriert.at als Fake dargestellt wurde, der jedoch lupenrein der Wahrheit entsprach. Wir  berichteten darüber bereits hier.

Lügenpresse-Watch: Aussagen von SPÖ-Minister Stöger sind für Puls4 „Fake News“, weil unzensuriert.at darüber berichtet

In der ORF-Sendung „Kulturmontag“ fand das jetzt eine unrühmliche Fortsetzung.

ORF, Kulturmontag, „‘Fake News‘, ‚Lügenpresse‘ und ‚Mainstreammedien‘“ von Harald Wilde, gesendet am 16.01.2017

Nachdem wieder wir von unzensuriert.at herhalten sollten, den Buhmann abzugeben, wollen wir die Manipulationstechniken dieser vermeintlichen „Qualitätsjournalisten“ genauer unter die Lupe nehmen:

Bereits im Vorspann der Reportage, welche vorzugeben versucht, Fake-News-Produzenten bloßzustellen, kommt man ohne faustdicke Lügen offensichtlich selber nicht aus. Und immer wenn man in Argumentationsnotstand gerät, holt man dann die beliebte Nazikeule aus der Versenkung. Das schaut dann so aus:

„Das Unwort Lügenpresse“ sei ein „Kampfbegriff aus der Nazizeit“, mit dem „die Medien zu Sündenböcken gemacht werden“, erklärt Moderator Martin Traxl den Sehern dort und gleichzeitig spielt man im Hintergrund eine  Demonstration (vermutlich von Pegida) mit einem Lügenpresse-Plakat so nebenbei ein. Ja, das können deshalb nur Nazis sein, lautet die durch und durch verlogene Botschaft. Das ist Manipulation in Reinkultur und hier findet genau das statt, was man vorgibt zu bekämpfen.

„Lügenpresse“ stammt aus dem 19. Jahrhundert

Dass nämlich der Begriff „Lügenpresse“ bereits im 19. Jahrhundert, dann im Ersten Weltkrieg, später auch von der DDR und last but not least von den 68ern verwendet wurde, wusste Harald Wilde, der Macher des folgenden Beitrags mit Sicherheit. Wenn nicht, hätte er es sogar auf Wikipedia nachlesen können. Ist das seriöser Journalismus? Wohl kaum.

Und jetzt kommt es faustdick:

Wieder werden Screenshots von unzensuriert.at eingeblendet, in manipulativer Weise gleich neben einem  von Breitbart News und der Begleittext dazu: „Vor allem sind Propaganda- und Meinungsportale rein optisch vom seriösen Journalismus oft kaum zu unterscheiden“.

Ein Hauch von „Prawda“ weht durch den ORF

Die Botschaft: Lasst euch bloß nicht täuschen, die haben zwar perfekte Seiten, sind jedoch Lügner. Dem Zuschauer soll suggeriert werden, sich auf sein objektives Wahrnehmungsvermögen nicht mehr verlassen zu können. Die reine Lehre und Wahrheit kommt natürlich nur vom ORF. Hier weht uns eine Hauch „Prawda“, was übersetzt „Wahrheit“ bedeutet, entgegen.

Genauso wie bei Puls4, wo ebenfalls der  Eindruck vermittelt werden sollte, wir seien die Lügner, ohne das explizit auszusprechen. Der Seher soll aufgrund der manipulativen Darstellung selber „draufkommen“.  Diese Unterstellung wird als Selbstverständlichkeit vermittelt, als vermeintliche Tatsache, die man nicht mehr nachzuweisen braucht.  Eine Frechheit, die nur mehr schwer zu toppen ist, denn wie im Puls4-Beitrag, ist man auch beim ORF außerstande, uns Lügen nachzuweisen. Gäbe es solche, würde man sie marktschreierisch hinausposaunen. So beschüttet man uns mit Dreck, um dann sagen zu können: Schau wie die stinken!

Wie lassen sich Fake News enttarnen?

Der Macher des „Kulturmontag“-Beitrages stellt dann noch die Frage:  „Wie lassen sich die Fake News enttarnen?“

Die Antwort wäre einfach:

Macht es so wie wir bei unzensuriert.at in unserer beliebten Wochenschau: Deckt die Lügen einfach auf, wenn ihr welche findet, anstatt selbst herumzulügen!

Wer so vorgeht, braucht nämlich nicht nach Verboten und Zensur zu schreien, im Gegenteil: Hasspostings wie die der Spiegel-Redakteurin Hatice Ince auf Twitter, die im Suff, wie sie später selber als Ausrede angab, das Ableben von Udo Ulfkotte beklatschte, sollen getrost im Netz stehen bleiben, denn dann weiß wenigstens jeder, welche Figuren bei „seriösen“ Medien ihr Unwesen treiben dürfen (unzensuriert.at berichtete). Demokraten halten solche Hasspostings locker aus, ohne psychologisch betreut oder von Zensoren „beschützt“ werden zu müssen.

https://www.unzensuriert.at/content/0022956-Fake-News-Wochenschau-Die-Taktik-der-Luegner-und-Manipulatoren

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Gruß an die Lügenpresse

Der Honigmann

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