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Archive for the ‘Irak’ Category


kinderehenverbotEin Mann und ein Mädchen (10) bei einer Aktion von Amnesty International gegen Kinderehen.

Foto: APA/AFP/GABRIEL BOUYS, thinkstockphotos.de

In Deutschland war im Vorjahr angesichts der Einreise von Hunderttausenden Flüchtlingen ein heftiger Polit- Streit über Kinderehen entbrannt. Jetzt hat sich die Koalition laut einem Zeitungsbericht auf ein Verbot von Kinderehen geeinigt. Geplant sei, dass künftig alle Ehen von Personen unter 16 Jahren „nichtig“ sein sollen.

 Laut einem Bericht der „Welt“ hätte man sich bei CDU und SPD am Dienstag grundsätzlich darauf verständigt, den Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) zügig umzusetzen. Demnach sollen künftig alle Ehen von Personen unter 16 Jahren nichtig sein. Dies solle auch für im Ausland eingegangene Ehen gelten. Dabei werde der Zeitpunkt der Eheschließung entscheidend sein. Außerdem ist vorgesehen, die Ehemündigkeit prinzipiell auf 18 Jahre anzuheben.
Justizminister Heiko Maas will schärfere Regeln für Kinderehen, aber kein pauschales Verbot.
Foto: dpa-Zentralbild/Britta Pedersen

Koalition bei Ausnahmefällen weiterhin uneins

In einem Punkt gebe es allerdings weiterhin Differenzen: Nach den Vorstellungen der Union sollen die Jugendämter verpflichtet werden, bei Familiengerichten zu beantragen, Auslandskinderehen in der Altersgruppe der 16- bis 18- Jährigen aufzuheben. Das Justizministerium will dagegen Ausnahmen für Härtefälle zulassen.

Die deutsche Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz (im Bild mit Außenminister Sebastian Kurz)
Foto: APA/AUSSENMINISTERIUM/DRAGAN TATIC

„Ein pauschales Verbot von Ehen von Minderjährigen ist zwar vielleicht gut gemeint, kann aber im Einzelfall junge Frauen ins soziale Abseits drängen“, sprach sich Özoguz im November gegen ein allgemeines Verbot aus und erntete damit scharfe Kritik.

Nicht nur aus den Reihen der Union wurde Özoguz attackiert. Auch Frauenrechtlerinnen hielten die Argumente der SPD- Politiker für ungültig. „Das Sorgerecht für die Kinder wird in dem Land verhandelt, in dem das Kind lebt. Und in Deutschland wird nach dem Wohle des Kindes und nicht nach den Gepflogenheiten des Herkunftslandes entschieden“, sagte die Anwältin Seyran Ates gegenüber „Spiegel Online“.

Auch Terres des Femmes fordert, das Mindestheiratsalter auf 18 Jahre ohne Ausnahme festzulegen.
Foto: Terres des Femmes

1475 Minderjährige in Deutschland verheiratet

Laut Ausländerzentralregister waren Ende Juli 2016 insgesamt 1475 in Deutschland lebende ausländische Minderjährige verheiratet. 361 von ihnen waren jünger als 14 Jahre, 120 waren 14 oder 15 Jahre alt. Die Dunkelziffer dürfte aber höher liegen.

Bei den meisten Betroffenen (1152) handelt es sich um Mädchen. Sie dürften bereits in der Heimat mit einem Erwachsenen verheiratet worden sein. Die größte Gruppe der minderjährig Verheirateten stammt aus Syrien, gefolgt von Afghanistan und dem Irak. Aber auch das EU- Land Bulgarien ist mit 65 bekannten Fällen prominent vertreten.

In Österreich liegt das Mindestalter für die Ehefähigkeit ebenfalls bei 18 Jahren. Heiraten können allerdings bereits 16- Jährige, wenn der Ehepartner volljährig ist und die Person für diese Ehe reif erscheint. Bei Minderjährigen muss ein Obsorgeberechtigter in die Ehe einwilligen. Ausländische Staatsangehörige müssen für eine Heirat in Österreich ein Ehefähigkeitszeugnis ihres jeweiligen Heimatlandes vorlegen.

http://www.krone.at/welt/deutschland-jetzt-kommt-das-verbot-von-kinderehen-nach-polit-streit-story-554138

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Gruß an die Betroffenen

Der Honigmann

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Mit einem unzensierten Bericht zur Kriminalität der Woche hat ein schwedischer Kommissar auf Facebook Furore gemacht: Mitbürger überschütteten ihn mit Blumen und Dankesbotschaften. Schwedens Premier fühlte sich zu einem Statement genötigt.

Kommissar Peter Springare aus Örebro hatte auf Facebook über seine Arbeit ausgepackt. Normalerweise führten solche Äußerungen zur Suspendierung, aber das sei ihm nun egal, so der Polizist, der mit 47 Dienstjahren kurz vor dem Ruhestand steht. Freitag Nacht schrieb er über die Fälle, die ihn im Lauf der Woche beim Dezernat für Schwerkriminalität beschäftigt hatten.

 „100 Prozent ausgelastet mit Migrantenkriminalität“

Springare nannte die Verbrechensbezeichnung und die Herkunftsländer der mutmaßlichen Täter. Alle hatten Migrationshintergrund und entstammten dem muslimischen Kulturkreis. Lediglich ein Schwede war „am Rande eines Drogendeliktes“ beteiligt. Fünf Fälle waren Vergewaltigungen, außerdem gab es Körperverletzung, Erpressungen, Drohungen und einen Mordversuch in der siebtgrößten Stadt Schwedens (140.000 Einwohner). Die Ermittlungskapazitäten seien damit hundertprozentig ausgelastet – und das gehe schon seit über zehn Jahren so, schrieb der Kommissar.

Er kündigte an, von nun an jeden Freitag über seine Arbeitswoche zu berichten.

Springares offene Worte fanden Applaus von Befürwortern. Auf seiner Polizeistation gingen allein am Montag 60 Blumensträuße als Dankeschön ein. Auch Zuwanderer lobten seinen Mut.

Kritiker nannten seinen Bericht „fremdenfeindlich“ und „rassistisch“. Auch wurde Springare angezeigt, wegen möglicher Regelverletzung, berichteten schwedische Medien laut „RT“

In einem weiteren Facebook-Post wies Springare die Anschuldigung, rechtsextrem zu sein, zurück:

„Wenn man das Problem der Einwandererkriminalität nicht mehr diskutieren kann, ohne dass jemand dies als rassistische Propaganda etikettiert, dann sind wir in tiefen Schwierigkeiten“, schrieb er. „Das Problem ist, dass niemand darüber reden will.“

Löfven: „Falsches Bild“

Schwedens Regierungschef Stefan Löfven sagte am Dienstag gegenüber „Expressen“:

 „Ich weiß nicht, wie es in Örebro aussieht, aber in der breiteren Perspektive finde ich es schwer zu sehen, dass 100 Prozent der Ermittlungskapazitäten der Polizei von Verbrechen beansprucht werden, die von Einwanderern begangen wurden. Ich finde es schwer, dieses Bild zu akzeptieren und würde sagen, dass es ein falsches ist“, so Löfven. „Nyheter24“ berichtete.

Riesige Unterstützergruppe auf Facebook

Auf Facebook formierte sich eine Gruppe zur Unterstützung Springares, die in kürzester Zeit über 100.000 Mitglieder hatte. Auch viele seiner Kollegen schlossen sich ihr an.

Peter unternahm eine unglaubliche Anstrengung, als er die Karten auf den Tisch legte und seine Arbeitswoche beschrieb“, so eine Administratorin. „Viele von uns spürten eine unglaubliche Erleichterung, dass die Wahrheit – endlich – herauskam.“

Sein Facebook-Eintrag im Wortlaut:

„Ich bin so verdammt müde. Was ich jetzt hier schreiben werde, ist nicht politisch korrekt. Aber das interessiert mich nicht. Was ich jetzt Ihnen und allen Steuerzahlern sage, ist uns Staatsdienern verboten zu sagen. Es führt zum Verlust der Karriere und zum Verlust des individuellen Gehalts. Obwohl es die Wahrheit ist. Ich kümmere mich um das alles nicht, weil ich mich sowieso bald nach 47 Jahren aus diesem Geschäft zurückziehen werde. Ich werde jetzt von nun an jede Woche im Detail beschreiben, was mich als Ermittler des Dezernats für schwere Kriminalität bei der Polizei Örebro beschäftigt hat. Es wird nicht mit der BRA-Einschätzung oder der Wahrnehmung anderer linker Kriminologen aus der öffentlichen Diskussion übereinstimmen.
Unsere Rentner sind auf den Knien, die Schulen ein einziges Chaos, die Gesundheitsversorgung ist ein Inferno und die Polizei ist völlig zerstört worden, etc etc. Jeder weiß warum, aber niemand wagt es, oder will den Grund aussprechen, weil Schweden immer den Mythos von der herrlichen, ultimativen Gesellschaft gelebt hat, die über unzählige Ressourcen verfügt, um die Spitzenstellung zu verteidigen, wenn es darum geht, die einzige politisch korrekte Option zu sein in einer dysfunktionalen Welt, die sich bereits gebeugt hat vor dem destruktiven Verhalten, das im Namen verschiedenster Religionen verübt wird.

Los geht’s. Das habe ich diese Woche von Montag bis Freitag behandelt:

Vergewaltigung, Vergewaltigung, schwere Vergewaltigung, Körperverletzung, Vergewaltigung, Erpressung, Erpressung, Missbrauch der Justiz, rechtswidrige Drohungen, Gewalt gegen die Polizei, Bedrohung der Polizei, Drogenhandel, verschärfte Drogendelikte, versuchter Mord, nochmal Vergewaltigung, Erpressung und Schläge.

Mutmaßliche Täter: Ali Mohamad, Mahmod, Mohammed, Mohammed Ali, nochmal, nochmal, nochmal, Christopher … he? Stimmt. Ja, ein schwedischer Name hat sich da am Rande eines Drogendeliktes eingeschlichen, Mohammed Ali Mahmod, nochmal und nochmal.

Länder, die in den Verbrechen der Woche repräsentiert wurden: Irak, Irak, Türkei, Syrien, Afghanistan, Somalia, Somalia, nochmal Syrien, Somalia, unbekanntes Land, unbekanntes Land, Schweden. Bei der Hälfte der Verdächtigen wissen wir es nicht sicher, weil sie keine gültigen Papiere haben. Was an sich schon oft bedeutet, das sie bezüglich ihrer Nationalität und Identität lügen.

Wir reden hier jetzt nur von Örebro. Und diese Verbrechen beanspruchen unsere Ermittlungskapazität zu 100 Prozent.

So sieht es aus und so sah es die letzten 10 bis 15 Jahre aus.
Nächsten Freitag werde ich wieder eine Aufzählung der Woche bringen.“

Schweden und „Neuschweden“ überschütteten ihn mit Dank

Er habe Unmengen an Nachrichten, Dankesbotschaften, Blumen und Geschenken erhalten, schrieb Springare gestern auf Facebook – nicht nur den erwarteten politischen Gegenwind. Seine Mailbox explodiere. Menschen aus ganz Schweden – von Familien über Rentnern bis Alleinerziehenden hätten ihm Briefe geschrieben. Er sei überwältigt von Unterstützung und Sympathie. Besonders gerührt hätten ihn die vielen Einwanderer, die ihn gelobt und Sympathie bekundet hätten. Der Kampf um eine friedliche Gesellschaft ohne Bedrohungen und Belästigungen sei nicht aufgegeben.

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fpeter.springare%2Fposts%2F10208327487213335&width=500

http://www.epochtimes.de/politik/europa/schweden-polizist-packt-wahrheit-ueber-kriminelle-migranten-aus-bevoelkerung-ueberschuettet-ihn-mit-dank-a2044171.html

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Gruß an die Mutigen

Der Honigmann

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Von rt.com

„Er belügt Sie“ steht auf dem Zettel, den EU-Parlamentarier Seb Dance gestern während der Rede von Euroskeptiker Nigel Farage hinter seinem Rücken in die Luft hält. Seinen Kollegen im EU-Parlament in Straßburg warf Farage während seiner Brandrede Doppelmoral vor. Er fragte jene, die nun den US-Präsidenten Donald Trump für seine erlassenen Reisebeschränkungen kritisieren, warum sie schwiegen, als Obama ähnliche Beschränkungen für den Irak erließ.

Weiter fragte er: „Warum höre ich in dieser Kammer oder dieser Kommission keine Kritik über Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und andere, die sich weigerten, auch nur einen einzigen Flüchtling oder Vertriebenen aus Syrien aufzunehmen? Und wie kann es sein, dass am vergangenen Freitag, dem internationalen Holocaust-Gedenktag, kein einziger von Ihnen die 16 Länder der Welt kritisierte, die israelischen Juden verboten, Urlaub in ihrem Land zu machen? Was ist das? Das ist Heuchelei.“

Trumps Reisebeschränkungen betreffen die Bürger aus dem Irak, Syrien, Iran, Libyen, Somalia, Sudan und des Jemen. Trump betonte, dass die Beschränkungen nicht als „Verbot von Muslimen“ bezeichnet werden sollten, obwohl es nur für diese sieben Länder in Kraft getreten ist, in denen Muslime die Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Ihm gehe es in erster Linie darum, islamistische Extremisten aus den USA fernzuhalten. Bürger aus diesen sieben Ländern sollen für 90 Tage keine Visa erhalten.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

http://derwaechter.net/polit-theater-im-eu-parlament-sie-sind-alle-heuchler-er-lugt-sie

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Gruß an die Doppelmoralisten

Der Honigmann

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Ex-US-Außenministerin Albright will aus Protest gegen Trump Mohammedanerin werden

System-Elite unter sich: Madeleine Albright mit den Clintons. Foto: Michal Reiter / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

System-Elite unter sich: Madeleine Albright mit den Clintons.
Foto: Michal Reiter / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Madeleine Albright, geboren als Marie Jana Korbelová im Jahr 1937 in Prag, ist eine US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei und war 1997 bis 2001 unter Bill Clinton die erste Ministerin im US-Außenministerium. Zuletzt unterstützte sie Hillary Clinton bei den Vorwahlen der Demokraten zu den Präsidentschaftswahlen 2016.

Ehemalige Außenministerin will Mohammedanerin werden  

Nachdem der 45. Präsident der USA, Donald Trump, verschiedene Erlässe zum Schutz der Staatsgrenzen unterzeichnet hatte, die eine Korrektur der Migrationspolitik vorsehen, gab die jüdisch-stämmige Albright bekannt, dass sie sich aus Protest gegen die Verschärfung der Migrationsgesetzgebung bereit erklären würde, zum Islam zu konvertieren. Auf Twitter schrieb die ehemalige Außenministerin dazu:

Ich wurde katholisch erzogen, trat in die Episkopalkirche ein und stellte später fest, dass meine Familie jüdisch ist. Ich bin bereit, mich aus Solidarität als Muslimin einzutragen. Amerika muss gegenüber Menschen aller Religionen und Hintergründe offen bleiben.

Vater in Beneš-Dekrete verwickelt

Madeleine Albright ist Tochter des tschechoslowakischen Diplomaten und Politikers Josef Korbel, der während des Zweiten Weltkriegs Mitglied der tschechoslowakischen Exilregierung war. Er kehrte direkt nach dem Krieg in die Tschechoslowakei zurück und arbeitete dort als Diplomat für den Präsidenten Edvard Beneš, dessen berüchtigte Beneš-Dekrete die Enteignung und völlige (nicht selten tödliche) Vertreibung der deutschen Bevölkerung in der Tschechoslowakei zur Folge hatte. Josef Korbel bezog damals sogar ungeniert eine von einer deutschen Familie enteignete Wohnung (Tschechien verweigert den rund drei Millionen Enteigneten/Getöteten bzw. deren Nachkommen bis heute jegliche Wiedergutmachung).

Nach der kommunistischen Machtübernahme emigrierten Korbel und seine Familie über England in die USA, wo sich seine Tochter Madeleine seit den 1970er Jahren in der Demokratischen Partei engagierte.

Keine Solidarität mit verhungerten, irakischen Kindern

Wenn nun Madeleine Albright eine plötzliche Solidarität zu Moslems zeigt, sollte man einige Aussagen bzw. Tätigkeiten aus ihrer politischen Laufbahn zum Thema „Solidarität“ hernehmen. Im Jahre 1996 etwa, als man sie in einem Fernsehinterview befragte, ob das US-amerikanische Embargo gegen den Irak, welches 500.000 irakische Kinder das Leben gekostet hatte, diesen Preis wert gewesen sei, antwortete die Politikerin: „Es ist diesen Preis wert.“

Keine Solidarität mit serbischer Zivilbevölkerung

Ebenso ist von Albright eine drastische Aussage aus dem Jahr 2012 bekannt, wo sie von „widerlichen Serben“ sprach, weil man sie mit den US-amerikanischen Bombardements auf Belgrad im Jugoslawien-Krieg konfrontiert hatte. Albright war in ihrer Funktion als Außenministerin eine aktive Befürworterin der NATO-Luftangriffe unter amerikanischer Führung auf Serbien und seine Zivilbevölkerung.

Solidarität mit System-Elite

Wenn nun Albright von „Solidarität mit Muslimen“ spricht, klingt das eher danach, eine Solidarität mit der in den USA abgewählten System-Elite zu zeigen, der sie selbst in ihrer gesamten politischen Karriere eine willfährige Helferin war, als tatsächlich zum Islam hinüberzuwechseln. Aber derzeit wird in den USA alles in den Himmel gelobt, was sich nur irgendwie gegen Präsident Trump richtet und wenn es auch nur eine Twitter-Meldung einer abgehalfterten Politikerin ist.

https://www.unzensuriert.at/content/0023022-Ex-US-Aussenministerin-Albright-will-aus-Protest-gegen-Trump-Mohammedanerin-werden

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Gruß an die Falschheit bestimmter Ethnien

Der Honigmann

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Der Holocaust am irakischen Volk mit 1-2 Mio Opfern wurde auf Lügen basierend bewiesen und öffentlich trotz Unterdrückung weltweit bekannt, so dass auch Merkel davon erfahren musste. Sie hat diesen Krieg vollumfänglich unterstützt und lügt frech auf der BPK jetzt 2016. Die Möglichkeit der Entschuldigung hat sie somit verspielt.

Asuna Lissie

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….auch Schröder log, daß sich die Balken bogen:….als er erklärte, daß WIR uns nicht am IRAK-Krieg beteiligen wollten, waren schon 1.200 Söldner (keine Bundeswehr) vor Ort.

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….danke an Conny.

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Gruß an die Geschichtsklitterung

Der Honigmann

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Im August berichtete ein kurdischer TV-Sender aus Kirkuk/Irak: Ein 15-jähriger Junge wurde von Polizisten mit einem Sprengstoffgürtel aufgegriffen. Er sollte sich in einem Fußballstadion in die Luft sprengen.

Jetzt sprach der 15-Jährige mit „Sky News“ im INTERVIEW über die Gehirnwäsche des IS, seinen Auftrag und warum er es letztendlich doch nicht tat.

 Der Name des Jungen ist Mahmoud Ahmed.

„Wir waren 60 Kinder und Jugendliche, die nach 2002 geboren wurden“, so der 15-Jährige. Sie mussten sich religiöse Propaganda anhören, wurden vom IS an Waffen unterrichtet, erhielten Kampfkenntnisse. Vier IS-Männer sprachen ständig vom Paradies.

Auch Mahmoud sollte in dieses Paradies des IS fahren – mit einer großen Explosion in einem Fußballstadion. Jedoch konnte der Junge den Plan nicht umsetzen, sein Gewissen plagte ihn …

Als ich das Ziel erreichte, erkannte ich es. Ich wusste, dass es falsch war, als ich die ganzen jungen Kinder dort sah.“

(Mahmoud Ahmed, 15, vom IS zum Selbstmord-Attentat auserwählt)

Der Junge ging zurück, zu seinem Anführer, der ihn sofort wieder zurückschicken wollte. Der 15-Jährige wollte nicht, sagte nein. Doch der IS-Mann sagte nur, dass es ein Befehl von Abu Islam (ein IS-Kommandeur) sei. Mahmoud irrte in Richtung des Stadions zurück, wo er Polizisten auffiel, die ihn festnahmen.

Wie es mit dem Jungen weitergeht, ist unklar. Vermutlich wartet eine langjährige Haftstrafe auf ihn, berichtet der „Focus“.

http://www.epochtimes.de/politik/welt/gewissen-gegen-gehirnwaesche-15-jaehriger-im-interview-vom-is-mit-selbstmord-anschlag-beauftragt-und-gefasst-a2004953.html

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Gruß an die Einsichten

Der Honigmann

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NACHTRAG: Russischer Präsident Vladimir Putin wohnte am 24.  November der Preisverleihung für die  Russische Geographische Geselschaft in Moskau bei.

Putin sagt scherzend:  “RUSSLANDS GRENZEN ENDEN NIRGENDWO”.

Es gibt auf Dänisch ein altes Sprichwort:”GUTER SCHERZ IST ERNSTES  REDEN”!!!
Merken Sie sich, wie Putin den alten Diktatortrick verwendet: Er küsst das Kind.
Auf Dänisch gibt es ein Sprichwort: “WER DAS KIND BEI DER HAND NIMMT, NIMMT DIE ELTERN BEIM HERZEN”!!!

Syrien ist und bleibt der gefährlichste Ort auf der Welt – und Ausgangspunkt des Albert Pike-William Carr Plans und der Bibel-Prophetie (Jesaja 17).

South Front 24 Nov. 2016:  Letzte Nacht lieferte die syrische Luftwaffe Luftangriffe auf die türkischen Streitkräfte in der Nähe der von der ISIS kontrollierten Stadt al-Bab im Norden Syriens, laut lokalen Quellen in der Provinz Aleppo.

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Das türkische Militär bestätigte, dass drei türkische Soldaten getötet und 10 andere verwundet wurden (einer von ihnen ernsthaft) infolge eines Luftangriffs, der von dem syrischen Militär ausgeführt sei.
Gleichzeitig sagten nichtamtliche türkische und syrische Quellen, dass der Angriff zu über 5 toten türkischen Soldaten und 16 Verletzen führte.

Luftangriffe der türkischen Streitkräfte durch syrische Kampfflugzeuge dürften ein Signal dafür sein, dass Damaskus sich dem anhaltenden militärischen Aufbau der türkischen Armee im Norden Syriens widersetzt.

Diese Geschichte wurde auch im Videotext des dänischen Staats-Fernsehen am 24. Nov. gezeigt. 

South Front 24 Nov. 2016: AlMasdarNews berichtet: Die türkische Armee intervenierte im Latakia Governement am Mittwoch, als die syrische arabische Armee (SAA) eine Überraschungsoffensive gegen die jihadistischen Rebellen von Jabhat Fateh Al-Sham (ehemals Al-Nusra Front) einleitete.

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Laut einer militärischen Quelle im Latakia-Gouvernement feuerte die türkische Armee mehrere Artillerie-Granaten gegen die Stadt Nawara, wo am Mittwoch die syrische arabische Armee und die Nationalen Verteidigungskräfte (NDF) stationiert waren. Während keine Verletzten gemeldet wurden, zwang die schwere Beschießung die syrische arabische Armee und ihre Verbündeten dazu, ihren Angriff in Nord-Latakia abzubrechen.

Hintergrund der illegalen türkischen Invasion in Syrien
The Financial Times 13 Oct. 2013: Es ist die Neigung der Türkei gegenüber Russland und bis zu einem gewissen Grad dem Iran, die die wichtigste Änderung in der strategischen Lage auf dem überfüllten Schlachtfeld Nordwest-Syriens ist.

Das Hauptziel der Türkei in Syrien ist es nun, syrische kurdische Kämpfer daran zu hindern, ein autonomes Territorium unterhalb der türkischen Grenze zu konsolidieren.
Ende August startete die türkische Armee ihre erste wirkliche Invasion in Syrien, an der Spitze waren rebellischen Streitkräfte, sagen  Beamte in Ankara,  3.000Mann. Dieser Vorstoß drückte den ISIS aus der sogenannten Manbij-Tasche von Nordwest-Syrien hinaus, wobei die Türkei die Kontrolle über 98 km ihrer porösen Grenze wiedererlangte. Jedoch, das primäre Ziel war, die syrischen Kurden, die den ISIS bekämpfen, daran zu hindern, nach Westen über den Fluss Euphrat zu ziehen, um ihre östlichen und westlichen Gebiete zu verbinden.

Herr Erdogan einigte sich mit Herrn Putin und beendete einen Riss, der geöffnet wurde, als die Türkei einen russischen Düsenjäger abschoss, der sich über seine Grenze aus Syrien im vergangenen November verirrte. Russland liess der Türkei freie Hand gegen syrisch-kurdische Streitkräfte, denen es vorläufige und opportunistische Unterstützung angeboten hatte. Die Türkei setzte syrische Rebellenkräfte ein, die erforderlich waren, um Aleppo zu verteidigen, um Jarabulus am Westufer des Euphrats zu nehmen und nach Süden zu drängen.

Es sieht aus, als könnte Russland das aufständische Aleppo weiter zunichte machen.

US-türkische Beziehungen sind angestrengt seit dem “Staatsstreich” gegen Präs . Erdogan. Viele – einschl. Erdogans Feind, Gülen, halten den Streich für eine falsche Flagge als Sprungbrett für die totale Diktatur – und weil die USA das kurdische PYD unterstützen.

Gemeinsam mit den USA, Israel, Saudi-Arabien und Katar hat die Türkei den ISIS gegründet, ausgebildet, finanziert, ausgerüstet und nutzt den ISIS als Entschuldigung für die Eroberung von Teilen Syriens im Kampf gegen die Kurden sowie für  den Traum des Erdogan,  das Osmanische Reich wiederherzustellen. Es scheint, dass Erdogan schlechte Beziehungen zu allen hat, einschließlich der EU, ausser zu sich selbst – obwohl er jetzt von Putin geduldet wird.

Insurge Intelligence 16 Sept. 2016:Ahmet Sait Yayla war von 2010 bis 2012 Chef der Abteilung für Terrorismusbekämpfung und Operationsabteilung der türkischen Nationalpolizei. Er hat nun als persönlicher Zeuge die absichtliche Unterstützung des Staatspräsidenten, Recep Tayyip Erdogan für den ISIS enthüllt: ein geopolitisches Instrument, um den regionalen Einfluss der Türkei auszubauen und seine politischen Gegner zu Hause auf die Seitenlinie zu verweisen.

Jedoch, dies ist gefährlicher: Die US suchen eine Ursache für Krieg mit Russland in Syrien vor dem 20. Januar 2017:
Veterans Today 23 Nov. 2016   und Russia Today 23 Nov, 2016  Hoch angesehener  Greg Copley, President of der  International Strategic Studies Association interviewt von Russia Today: Ich denke, wir haben gesehen, das Obamas Weisses Haus immer härter drängt, um die USA in den Krieg in Syrien hineinzuziehen, an dem sie mitschuldig waren, und den sie begannen. Die Obama-Regierung versuchte im Jahr 2013 Syrien dazu zu bewegen (falsche Flagge Ghouta), die rote Linie zu überqueren und etwas zu tun, was eine militärische Reaktion der USA hervorrufen würde. Das scheiterte. Aber die Obama-Regierung hat dieses Ziel noch nicht aufgegeben.

Gregory Copley: Es wird von tag zu Tag immer lächerlicher. Was wir sehen, ist, dass sich die Obama-Regierung so schnell wie möglich bewegt, um den USA einen Kriegsgrund zu schaffen, um militärisch direkt in Syrien und im Jemen beteiligt zu werden, bevor Obama das Amt verlässt. Wir sehen das Wachstum von unbegründeten Behauptungen des US-Außenministeriums im Besonderen und Versuche, die USA in eine direkte Konfrontation zu bringen. Wir erwarten, dass dies bis zum 20. Januar fortwährend eskaliert.

Kommentar
Zweifelsohne ist Obama nun unter sehr starkem Druck seitens der Neokonsevativen, Russland anzugreifen – und die NATO bereitet sich auf Krieg vor:
The Daily Mail 7 Nov. 2016: “Nato-Chefs, die vor Ängsten,  der russische Staatspräsident, Wladimir Putin, könnte den Westen angreifen, sind in Panik geraten, bemühen sich darum,  300.000 Soldaten zusammenzubringen, die sie in höchste Alarmbereitschaft bringen können. Es würde derzeit der NATO sechs Monate dauern, um das zu bewerkstelligen”.
Wenn der Putin das sieht, wird er kaum zögern, einen Erstschlag zu liefern.  Am 18 Okt. 2016, sagte er: “Wir sind in unmittelbarer grosser Gefahr”

Obama hat den Neokonservativen bis jetzt Stand gehalten – aber die Frage ist: Werden die London City und ihr Council on Foreign Relations  Obama befehlen, Russland in Syrien zu konfrontieren – nachdem sie ihren Marionetten-Kriegsfalken, Hillary Clinton, verloren?

Wie weit wird Putin seinen beiden Verbündeten, der Türkei und Syrien, erlauben, sich gegenseitig bekämpfen? Er lässt Syrien mehr oder weniger dem Erdboden gleich machen.
Wird Obama erlauben, dass sein “Kind”, der ISIS, zerstört / nach Libyen verjagt wird?
Trump hat versprochen, den ISIS zusammen mit Russland zu bekämpfen – aber dieser Mann ist völlig unzuverlässig: Er hat  bereits mehrere wesentliche Wahlkampfversprechen gebrochen.

http://new.euro-med.dk/20161125-krieg-zwischen-dem-aggressor-der-turkei-und-syrien-in-syrien-hoch-angesehener-experte-obama-suche-kriegsgrund-mit-russland-vor-amtsende.php

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Gruß an die Überlegenden

Der Honigmann

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BERLIN/BAGDAD
(Eigener Bericht) – Gewalttätige Expansionsbestrebungen der von Berlin unterstützten Peschmerga im Irak belasten das Land mitten im Kampf gegen den IS. Wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch berichtet, nutzen die Peschmerga den Krieg gegen Daesh, um in Orten, die sie dem IS entreißen konnten, gezielt Häuser arabischsprachiger Bewohner zu zerstören. Das begünstigt die Vertreibung der arabischsprachigen Bevölkerung und geschieht in Gebieten, auf die die Kurdische Regionalregierung unter Masud Barzani historische Ansprüche erhebt. Die illegalen Maßnahmen sind das jüngste Beispiel für eskalierende politische Spannungen im Irak, dem Experten nach der Schlacht um Mossul eine vielleicht noch blutigere Zukunft vorhersagen. Demnach bestehen die tiefen gesellschaftlichen Brüche, die durch die westliche Kriegs- und Besatzungspolitik verursacht wurden und den Vormarsch des IS möglich machten, weiterhin; man müsse selbst im Falle einer erfolgreichen Befreiung Mossuls annehmen, „dass der IS oder eine andere radikale Einheit wiederkehrt“, warnt ein US-Experte. Den Rat, die Schlacht um Mossul zugunsten einer Konsolidierung des Irak zurückzustellen, um dem Land den Absturz in weitere Bürgerkriege zu ersparen, hat der Westen abgewiesen. Beobachter warnen vor einem blutig erkämpften Pyrrhussieg.
Nur ein Symptom
Die Warnungen vor einem Pyrrhussieg der US-geführten Anti-IS-Koalition in der Schlacht um Mossul gründen auf der Tatsache, dass die gesellschaftlichen Strukturen im Irak durch den US-geführten Überfall im Jahr 2003 und die anschließende Besatzungsherrschaft tiefgreifend zerstört worden sind. Dies hat sich in Mossul schon vor der Einnahme der Stadt durch den IS im Juni 2014 in exemplarischer Weise gezeigt. Die sunnitisch geprägte Metropole ist lange Zeit durch die Regierung des Schiiten Nuri al Maliki, der unter den US-Besatzern in Bagdad Karriere machte, umfassend vernachlässigt worden. Dies und das brutale Vorgehen schiitischer, an der Seite von Al Malikis Regierung kämpfender Milizen gegen die sunnitische Bevölkerung führten dazu, dass sich in Mossul „eine regierungskritische Unterwelt“ bildete, wie es Kenner der Lage aus dem Irak berichten – ein erstarkendes Milieu aus „Islamisten, Nationalisten, Söldnern und jungen Männern“, die arbeits- und perspektivlos waren. Diese „Unterwelt“, die mit dem Ziel eines Regierungssturzes erstarkt sei und die schließlich dazu den IS willkommen geheißen habe, so dass dieser Mossul fast kampflos habe erobern können, sei lokaler Ausdruck der verbreiteten Unzufriedenheit in weiten Teilen des Irak mit der Regierung gewesen.[1] Letztlich sei der IS „nur ein entsetzliches Symptom eines weitaus größeren Versagens in der Region“, erläutern Experten der Washingtoner Brookings Institution.[2]
Die Wiederkehr des IS
Tatsächlich bestehen die Unzufriedenheit mit der Regierung und schwere gesellschaftliche Brüche fort. So sind nicht nur die Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten bislang nicht wirklich gelindert worden. Wie Journalisten aus dem Irak berichten, verschwinden immer wieder männliche Flüchtlinge aus Mossul, nachdem sie an Checkpoints auf Fluchtwegen aus der Stadt dem üblichen Screening unterzogen wurden; dieses dient dazu, als Flüchtlinge getarnte IS-Kämpfer zu entdecken und geregelt festzunehmen. Ende Oktober berichtete eine Journalistin, ein Milizionär der Anti-IS-Koalition habe sich ihr gegenüber gebrüstet, zwei Flüchtlinge aus Mossul an einem Checkpoint auf der Stelle erschossen zu haben.[3] Außerdem erfolgt das Screening nach gänzlich undurchsichtigen Kriterien und öffnet willkürlicher Gewalt Tür und Tor. Gewalttaten regierungsnaher Schiiten an irakischen Sunniten bis hin zur Verschleppung von Personen und zum Mord haben das Rekrutieren neuer Kämpfer durch den IS erheblich erleichtert, ruft die Mittelost-Expertin Belkis Wille von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch in Erinnerung. Die Weiterführung dieser Praktiken durch die Anti-IS-Koalition werde „extremistische Gruppen“, die man aktuell eigentlich „zu bekämpfen versuche“, erneut stärken, warnt Wille.[4] Daesh unter den aktuellen Bedingungen aus Mossul zu vertreiben – das werde lediglich dazu führen, „dass der IS oder eine andere radikale Einheit wiederkehrt“, warnt ein Experte vom Middle East Research Institute in Erbil.[5]
Unterstützung für Jihadisten
Dies umso mehr, als salafistisch-jihadistische Milieus jenseits von Daesh bis heute politische und teils auch praktische Unterstützung durch die westlichen Mächte und ihre regionalen Stellvertreter genießen. Schon die Entstehung von Daesh wurde aus geostrategischen Gründen, zur Schwächung der Regierung Assad und ihrer Verbindungen zu Iran, vom Westen toleriert und durch regionale Mächte wie Saudi-Arabien und die Türkei aktiv gefördert (german-foreign-policy.com berichtete [6]). In Aleppo genießt ein vom Al Qaida-Ableger Jabhat Fatah al Sham geprägtes Milizenbündnis praktische Unterstützung aus den Golfdiktaturen, politische Rückendeckung durch die westlichen Mächte und die Sympathie der westlichen Medien.[7] Aktuellen Berichten zufolge haben nun allerdings zumindest die USA dem Al Qaida-Ableger (Ex-Al Nusra) die Rückendeckung entzogen. Demnach hat das Weiße Haus das Pentagon nach heftigem internen Streit angewiesen, die breitere Führungsebene von Jabhat Fatah al Sham auszuschalten. Im Pentagon hatte es lange geheißen, wer den Al Qaida-Ableger bekämpfe, begünstige unzulässigerweise Syriens Präsident Bashar al Assad. Nun ist in Washington zu hören, angesichts der Bestrebungen von Al Qaida, in Nordsyrien eine Basis für Terroranschläge in Europa zu errichten, gewichte man den Kampf gegen neuen Terror stärker als den Sturz Assads. Barack Obama wolle nicht, dass Al Qaida Syrien übernehme, „wenn Assad stürzt“, wird ein US-Regierungsmitarbeiter zitiert.[8] Der Entzug der Unterstützung für den Al Qaida-Ableger Fatah al Sham kommt spät, und er kann die langjährige Stärkung jihadistischer Strukturen nicht mehr ungeschehen machen.
Förderung für Separatisten
Zu den Brüchen innerhalb des Irak, die vor Beginn der Schlacht um Mossul nicht gekittet wurden, gehört der Konflikt zwischen der Kurdischen Regionalregierung in Erbil und der Regierung in Bagdad. Die Offensive der kurdischen Peschmerga auf Mossul drohe „den territorialen Status Quo des Irak radikal zu revidieren“, hatten Experten der Brookings Institution bereits Mitte September gewarnt.[9] Damit waren Bestrebungen der Regionalregierung gemeint, das von ihr kontrollierte Gebiet zu vergrößern und womöglich die Abspaltung vom Irak durchzusetzen. Tatsächlich ist die Kurdische Regionalregierung in einer starken Position – dank Berlin. Die Bundesrepublik hat im September 2014 begonnen, exklusiv die Peschmerga gegen Daesh zu trainieren und hochzurüsten (german-foreign-policy.com berichtete [10]); eine gleichartige Unterstützung für die regulären irakischen Streitkräfte ist ausgeblieben. Trotz energischer Proteste aus Bagdad hat Berlin die einseitige Parteinahme für die Peschmerga fortgesetzt – und damit die Spannungen in der Anti-IS-Koalition systematisch erhöht.
Völkische Expansion
Dabei muss der Bundesregierung bekannt gewesen sein, dass die Peschmerga die Unterstützung aus Deutschland nutzen, um das kurdisch kontrollierte Territorium im Krieg gegen den IS auszuweiten. Ein gestern vorgelegter Bericht von Human Rights Watch belegt, dass die Peschmerga schon im September 2014 begonnen haben, in Orten, die sie der Herrschaft des IS entreißen konnten, gezielt die Häuser arabischsprachiger Bewohner zu zerstören. Häuser kurdischsprachiger Bewohner blieben jenseits im Kampf entstandener Schäden unversehrt. Entsprechende Aktivitäten sind noch im vorigen Monat dokumentiert worden. Human Rights Watch weist ausdrücklich darauf hin, dass die Maßnahmen in Gebieten durchgeführt wurden, auf die die Kurdische Regionalregierung historische Ansprüche erhebt.[11] Berlin setzt trotz der illegalen Expansionsbestrebungen seine Kooperation mit Erbil fort; german-foreign-policy.com berichtet in Kürze.
Pyrrhussiege
Die Konsequenzen der gesellschaftlichen Brüche und der politischen Spaltungen für den Irak sind gravierend. „Die Gründe, die Daesh hervorgebracht haben, existieren immer noch“, wird ein Stammesoberhaupt aus Hawija, einer vom IS kontrollierten Stadt unweit Kirkuk, zitiert.[12] Darüber hinaus drohen andere Konflikte wie derjenige zwischen der Kurdischen Regionalregierung und Bagdad das Land noch weiter zu zerreißen. Zwar sei kaum zu bezweifeln, dass die Anti-IS-Koalition Daesh aus Mossul vertreiben werde, äußern Experten; doch sei „die kritische Lücke zwischen Erfolgen auf dem Schlachtfeld und politischem Fortschritt“ ein „Dauerthema während der gesamten Zeit“ westlicher Kriegs- und Besatzungstätigkeiten im Irak: „Jeder militärische Sieg scheint die Spaltungen im Irak voranzutreiben, zu größerer politischer Uneinigkeit und zu Kämpfen zu führen.“[13] Angesichts der gewaltigen soziopolitischen Brüche im Irak solle der Westen die Schlacht um Mossul dringend verschieben, hat exemplarisch Ramzy Mardini, ein Experte des Rafik Hariri Center for the Middle East des Atlantic Council, gewarnt: Ein Sieg über den IS dürfe nicht unter Inkaufnahme des Risikos erkämpft werden, „dass ein neuer und vielleicht noch tödlicherer Bürgerkrieg entsteht“.[14] Genau dieses Risiko ist die Anti-IS-Koalition mit der Schlacht um Mossul eingegangen – auch Berlin.

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Steckt hinter dem Video aus Bagdad tatsächlich eine besonders stümperhaft ausgeführte False-Flag-Aktion?

Bildquelle: Screenshot YouTube
Steckt hinter dem Video aus Bagdad tatsächlich eine besonders stümperhaft ausgeführte False-Flag-Aktion? Bildquelle: Screenshot YouTube
Ein Video entlarvt einen vermeintlichen Bombenanschlag in Bagdad als Fake. Offiziellen Angaben zufolge sollen dabei acht Menschen getötet und weitere 30 verletzt worden sein. Tatsächlich ist jedoch offenbar niemand zu Schaden gekommen.

Wenn das eine „False Flag“-Inszenierung gewesen sein soll, war es möglicherweise eine der amateurhaftesten aller Zeiten. Nur drei Tage nach dem Vorfall am 30. Oktober tauchte eine Aufnahme einer Überwachungskamera auf, die ein ganz anderes Bild von dem Zwischenfall zeichnet als anfangs von mehreren Medien kolportiert wurde. In den sozialen Medien kursieren inzwischen zahlreiche Gerüchte hinsichtlich dieser Tat.

Die irakische Zentralregierung in Bagdad hält sich ungeachtet des öffentlichen Aufsehens bislang in der Angelegenheit bedeckt. Eine amtliche Mitteilung über den Wahrheitsgehalt des mutmaßlich gestellten Anschlagsvideos gibt es nicht.

Das Videomaterial zeigt, wie sich ein Mann einem Auto nähert und darin etwas einrichtet. Anschließend verschwindet die Person. Momente später explodiert das Auto. Das Fahrzeug steht in einer menschenleeren Straße.

Wie aus dem Nichts tauchen sodann etwa zehn Männer auf und werfen sich in theatralischer Weise auf den Boden. Sie nehmen Posen an, die den Eindruck erwecken, als seien diese Menschen durch die Autobombe entweder getötet oder schwer verletzt worden.

Hinzu kommt, dass binnen kürzester Zeit erste Helfer auftauchen, um die vermeintlichen „Toten und Verwundeten“ auf behelfsmäßigen Tragen wegzubringen.

Aufnahmen aus der Zeit nach dem Vorfall zeigen, dass auf dem Boden auch eine Flüssigkeit versprüht wurde, die wie Blut wirkt. Es ist unklar, woher das Blut kam oder ob es überhaupt tatsächlich Blut ist. Im Video gibt es Andeutungen, die den Gedanken nahelegen, das vermeintliche oder tatsächliche Blut könnte im Nachhinein am „Tatort“ hinterlassen worden sein.

Die erste Erwähnung eines Autobombenanschlags in Bagdad am 30. Oktober kam über Twitter um 16.11 Uhr. Um 18.08 Uhr schrieb die internationale Nachrichtenagentur Reuters in einem Bericht über den Angriff. Daraufhin verbreitete sich die Nachricht über den mutmaßliche Anschlag über die Mainstreammedien.

Stunden später veröffentlichten lokale irakische Medien weitere Videoaufnahmen, die dokumentierten, wie sich Dutzende Menschen um den angeblichen Anschlagsort scharten.

Die Facebook-Seite des Stadtviertels el-Hurriyah titelte später jedoch über einem Video, dass es bei dem Anschlag nur zu „leichten Verletzungen“ gekommen sei.

Der Zwischenfall wirft zahlreiche Fragen auf. Sollte das Videomaterial authentisch sein, dann dürfte es sich dabei um ein Beispiel für eine misslungene „False Flag“-Operation handeln. Das Ziel der Operation könnte eine weitere Zersetzung des irakischen Sozialgefüges gewesen sein. El-Hurriyah ist ein mehrheitlich schiitisch geprägtes Viertel. Mit einer solchen Kampagne könnten es Hardliner darauf abgesehen haben, die schiitische Mehrheitsbevölkerung gegen die sunnitisch-arabische Minderheit aufzubringen, aus der sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ rekrutiert.

Unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung kann eine Politik der Verfolgung und Entrechtung bestimmter Bevölkerungsgruppen mehrheitsfähig gemacht werden. Heimtückische Bombenanschläge haben das Potenzial, Spaltungen in der Gesellschaft zu vertiefen. Sie provozieren regelmäßig Vergeltungsaktionen.

Der irakische Fernsehsender Al-Radidain berichtete, dass die Explosion von irakischen Behörden orchestriert worden wäre. Die Aktion diene demnach einer Marginalisierungspolitik gegenüber der sunnitischen Gemeinschaft. Dieser wird nicht selten unterstellt, mit dem IS zu kooperieren und die schiitische Zentralregierung in Bagdad abzulehnen.

Es existiert aber auch noch eine zweite Theorie. Diese besagt, dass es sich bei dem vorliegenden Material um einen Ausschnitt handele, der von einem Filmset stamme. Der Künstler Ahmed Abu el-Hassan schrieb in einem Facebook-Post, dass das Video missverstanden wurde. Am 3. November löschte el-Hassan diese Aussage jedoch wieder. Bezüglich der Theorie hinsichtlich einer „Film“-Story gibt es jedoch einige Zweifel, da es keine sichtbare Barriere zwischen Film-Set und Kamera-Bereich gibt. El-Hassan geriet prompt in Verdacht, als Trittbrettfahrer seine Popularität steigern zu wollen.

Eine ganz neue Wendung erhielt der Fall wiederum, als sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in einer Erklärung im Chat-Dienst Telegram am 30. Oktober zu dem Autoanschlag bekannte, der offenbar keine Menschenleben forderte.

Bildquelle: Amaq
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…danke an TA KI
Gruß an die Aufdecker
Der Honigmann

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von Guido Grandt

 Jede Medaille hat zwei Seiten. Doch im Krieg gibt es nur eine. Nämlich jene, die der Öffentlichkeit gezeigt wird, während die andere, die schmutzige, verdeckt bleibt. So ist es immer. Deshalb gilt das alte Sprichwort nach wie vor, dass im Krieg die Wahrheit als erstes stirbt.

Wegen des fortgesetzten Syrienkrieges befinden wir uns wieder mitten im politischen und medialen Russland-Bashing. Die US-Amerikaner aber auch die Europäer spielen sich geradezu als „Lichtgestalten“ auf, die drohend mit ihren Fingern nach Moskau und Damaskus zeigen. Dabei sind es gerade ihre eigenen Hände, die sie zwar geschickt in ihren Hosentaschen verbergen, die schmutzig und blutverschmiert sind.

Perfide Niederungen – Die Propagandamaschine läuft

Die Scheinheiligkeit deutscher Politiker – beispielsweise in Talk-Shows – kennt keine Grenzen, keine Tabus, keine noch so perfiden Niederungen. Das jüngste Beispiel: Die Offensive der Russen und der Assad-Regierung gegen Aleppo wird von ihnen so hart kritisiert, wie wohl keine andere vorher. Völlig in den Hintergrund gedrängt wird dadurch jedoch die Tatsache, dass ein Teil der Stadt von IS-Terroristen besetzt ist, die die Zivilbevölkerung barbarisch abschlachten oder als Schutzschilde missbrauchen. So werden die „Befreier“ zu „Dämonen“ hochstilisiert. Die nachhechelnden Mainstream-Medien sind voll von Gräueltaten der Angreifer, die es ebenfalls gibt, ignorieren aber jene der Besatzer. Gehirnwäsche pur. Unter den Teppich gekehrt wird weitläufig auch, dass die Terrormilizen den Teil Aleppos, der von den Regierungstruppen gehalten wird, tagein und tagaus bombardieren und dabei Männer, Frauen und Kinder töten. Mitunter regelrecht massakrieren.

Der irakische USA-„Befreiungs“-Krieg

Als vor Kurzem im Irak, die von den USA und Frankreich unterstützte Großoffensive der irakischen Armee sowie der kurdischen Peschmerga gegen die Stadt Mossul begann, um die IS-Terroristen zu vertreiben, wurden jedoch ganz andere Maßstäbe angelegt. Diese Entscheidungsschlacht wird der Weltöffentlichkeit ausschließlich als „Befreiungskampf“ verkauft, obwohl schon zu Beginn Amnesty International vor Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverstößen durch die irakischen Regierungstruppen und Milizen warnte. Und das aus gutem Grund: Denn Tausende Zivilisten, die aus vom IS kontrollierten Gebieten hätten fliehen können, sind bereits Opfer von Folter, willkürlicher Inhaftierung oder außergerichtlichen Hinrichtungen geworden oder einfach verschwunden. In Mossul droht noch weitaus Schlimmeres: 1,5 Millionen Zivilisten könnten Opfer von Bombenangriffen durch die Koalition werden bzw. in die Schusslinie geraten. Gleich zu Beginn griffen alleine am Frontabschnitt der Peschmerga Kampfflugzeuge der Koalition 17 IS-Stellungen an. Dabei ist bekannt, dass die etwa 4.000 IS-Terroristen, die die Stellungen noch halten, Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchen.

Glaubt also wirklich jemand, dass die Großoffensive gegen das irakische Mossul eine Heldentat ist, bei der (fast) keine Zivilisten durch Angriffe der vom Westen unterstützten Truppen zu beklagen sein werden? Während die Großoffensive der Russen und der syrischen Regierung gegen das syrische Aleppo eine Gräueltat ist?

Wie heuchlerisch ist das denn!

Zeit also, diese „Heuchler“ einmal näher zu beleuchten, sprich ihre illegalen und schmutzigen Angriffskriege! Und nein, Watergate.TV wird nicht vom Kreml finanziert und ich bin auch kein „Putin-Troll“, wie in verschiedenen haltlosen und verschwörerischen Kommentaren zu lesen steht. Ich möchte lediglich auch die andere Seite der Medaille zeigen. Die schmutzige, die blutige und nicht nur die für das gemeine Volk blankpolierte, die Sie jeden Tag in der Mainstream-Presse sehen, lesen und hören können.

Deshalb habe ich Ihnen nachfolgend eine Liste ausgewählter illegaler Angriffskriege der USA (und ihrer Verbündeter) zusammengestellt. Dabei bleibt auch Deutschland nicht außen vor.

Iran/1953: Mit der „Operation Ajax“ putscht der US-amerikanische Geheimdienst CIA zusammen mit dem britischen Geheimdienst MI6 den demokratisch gewählten Premierminister Mohammad Mossadegh in einem illegalen Krieg. Die Amerikaner und Briten wollen das iranische Erdöl unter ihre Kontrolle bringen, das Mossadegh verstaatlicht hat. Nach dem erfolgreichen Staatsstreich durch Amerikaner und Briten verschweigen die westlichen Medien die wahren Hintergründe. Es wird lediglich vermeldet, dass „Unruhen im Iran“ zu einem Regierungssturz geführt hätten. Die Verstaatlichung des iranischen Öls wird rückgängig gemacht. Amerikanische und britische Erdölkonsortien teilen sich die Beute auf. Politisch wird aus einer parlamentarischen Demokratie (unter Mossadegh) eine Diktatur Schah Mohammad Reza Pahlavi, einer „US-Marionette“. Erst 2009 räumt US-Präsident Barack Obama die Rolle der Amerikaner beim Sturz der demokratisch gewählten iranischen Regierung ein.

Guatemala/1954: Der demokratisch gewählte Präsident Jacobo Arbenz kritisiert die Ausbeutung der breiten Unterschicht in seinem Land, während sich eine kleine reiche Oberschicht immense Gewinne abschöpft. Denn nur zwei Prozent der Landeigener besitzen 70 Prozent des landwirtschaftlich genutzten Bodens. Um diese Ungerechtigkeit auszumerzen will Arbenz eine Landreform durchführen, bei der Ländereien gegen Entschädigung enteignet werden sollen. Doch einer der größten Bananenproduzenten der Welt, die United Fruit Company (heute Chiquita), hat etwas dagegen. Mit seinen wichtigen Kontakten zur Elite nach Washington will das Unternehmen Arbenz aus dem Weg räumen lassen. Der Grund hierfür ist einfach: CIA-Direktor Allen Dulles ist Aktionär der United Fruit Company. Ebenso sein Bruder, US-Außenminister John Foster Dulles. Und General Robert Cutler, der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates, sitzt sogar im Direktorium der Company. Zusammen mit US-Präsident Dwight Eisenhower entscheiden diese Aktionäre, gegen den „bösen“ Kommunisten Arbenz illegal vorzugehen. Die CIA fädelt die Operation ein, so dass Jacobo Arbenz schließlich gestürzt wird.

Kuba/1961: In der kubanischen Schweinebucht wollen die USA mit einer illegalen Invasion Fidel Castro entmachten. Dwight Eisenhower ist davon überzeugt, dass die Revolution von Castro der US-Wirtschaft sowie den imperialen Interessen der Amerikaner schaden wird. Hintergrund: Mit einer Landreform enteignet Castro amerikanische Firmen, die allerdings Entschädigungen erhalten. Die Investoren beklagen jedoch, dass diese unzureichend seien. Diese Reform betrifft u.a. ebenfalls wieder die United Fruit Company, die in Kuba viel Land besitzt. In der Folge entbrennt ein Wirtschaftskrieg zwischen den beiden Ländern. Als amerikanische Erdölkonzerne kein russisches Erdöl verarbeiten wollen, enteignet Castro sie kurzerhand und macht die Raffinerien zu kubanischem Staatsbesitz. Eisenhower drängt darauf einen Regime Change herbeizuführen. Der geheime und illegale Krieg gegen Kuba wird schmutziger. Letztlich misslingt der Plan des Regime-Wechsels jedoch. Ein Jahr später stationiert die Sowjetunion Raketen auf Kuba. Die nachfolgende Seeblockade der Amerikaner löst beinahe einen Atomkrieg aus, der im letzten Moment abgewendet werden kann.

Vietnam/1964:  Nach der Teilung Vietnams 1954 entbrennt in Südvietnam ein Bürgerkrieg. Das Land soll unter der kommunistischen Regierung Nordvietnams, unterstützt von der Sowjetunion und China, wiedervereinigt werden. Das kapitalistische Südvietnam wird hauptsächlich von den USA protegiert. Mit US-Präsident Lyndon Johnsons Lüge, die USA sei im nordvietnamesischen Golf von Tonkin angegriffen worden, beginnt ein jahrelanger und illegaler Angriffskrieg – wiederum ohne UNO-Mandat. Schließlich verlieren Südvietnam und sein engster Verbündeter, die USA, diesen Krieg.

Libyen/1986: In einem illegalen Angriffskrieg, der sogenannten „Operation El Dorado Canyon“ (ohne UNO-Mandat), bombardieren die USA Libyen. Das soll als Antwort auf den Anschlag auf die Berliner Diskothek „La Belle“ verstanden werden, bei dem u.a. zwei in Deutschland stationierte US-Soldaten getötet wurden. Allerdings ist der libysche Machthaber Muammar Gaddafi den Amerikanern schon lange ein Dorn im Auge. Das nordafrikanische Land verfügt über die größten Erdölreserven auf dem Kontinent. Vor allem die USA engagieren sich mit ihren Erdölkonzernen in Libyen, doch Gaddafi drängte deren Einfluss immer mehr zurück. Schon 1973 übernahm der Staat 53 Prozent aller nichtlybischen Erdölgesellschaften und damit auch wieder die Kontrolle über das Schwarze Gold.

Panama/1989:  Der Machthaber Manuel Noriega wird in einem illegalen Angriffskrieg, der sogenannten „Operation Just Cause“ – eingefädelt von der CIA – von den USA gestürzt. Hintergrund: Im Januar 1990 wird der strategisch wichtige Panama-Kanal größtenteils an Panama übergeben (2000 vollständig). Doch für die Amerikaner ist Noriega zu unberechenbar, um ihm die „Herrschaft“ darüber zu überlassen.

Serbien/1999: Gezielt destabilisieren die USA das kommunistische Jugoslawien, hetzen verschiedene ethnische Gruppen im Vielvölkerstaat gegeneinander auf. Das bekennt später der ehemalige CIA-Agent Robert Baer. Denn mit dem Zerfall der Sowjetunion verändert sich auch die geostrategische Rolle Jugoslawiens. Da es zuvor dem Warschauer Pakt angehörte, konnten die Amerikaner keinen Einfluss auf den Balkan nehmen. Nun ist es deren Ziel, die einzelnen Staaten vom kommunistischen „Mutterland“ abzutrennen, damit diese selbständig werden. Serbien, das damals sozusagen den „Kernstaat“ von Jugoslawien bildet, wird dabei als „Sündenbock“ für jegliche Vergehen gebrandmarkt. Während des Krieges kommt es auf allen Seiten zu schweren Verbrechen. Ohne UNO-Mandat und unter der Führung der USA bombardiert die NATO schließlich Serbien. Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs beteiligt sich auch Deutschland wieder an einem Angriffskrieg, der dazu noch illegal ist. Schließlich wird Jugoslawien zerschlagen, in verschiedene Staaten aufgeteilt und der Kosovo von Serbien abgetrennt.

Afghanistan/2001: Nach den verheerenden 9/11-Anschlägen greift die USA ohne UNO-Mandat Afghanistan an. Die Amerikaner machen den Saudi Osama bin Laden und das Terrornetzwerk al-Qaida für die Anschläge verantwortlich. In verschiedenen Ländern kursieren jedoch ganz andere Gerüchte: Die Bush-Regierung hätte die Terroranschläge manipuliert, um den „Krieg gegen den Terror“ ausrufen zu können. Dabei sei dieser sei nichts anderes als die Berechtigung für „Ressourcenkriege“, um die imperiale Machtstellung der Amerikaner auszubauen. Am illegalen Angriffskrieg gegen Afghanistan beteiligen sich außerdem u.a. Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

Irak/2003: Die Amerikaner unterstellen dem irakischen Präsidenten Saddam Hussein, er hätte ABC-Waffen in seinem Besitz. Außerdem wolle er die Atombombe bauen und es würde Verbindungen von ihm zu den verheerenden 9/11-Terroranschlägen geben. Erst viel später erweisen sich alle Vorwürfe als haltlose Lügen. Dennoch führen die USA und Großbritannien ohne UNO-Mandat einen illegalen Angriffskrieg gegen das Land. Das Ziel ist die Kontrolle über das Erdöl und die Rohstoffe im Nahen Osten. Nach der Niederlage des Irak und der Hinrichtung Saddam Husseins ist nicht nur der Staat, sondern die gesamte Region, politisch destabilisiert.

Libyen/2011: Die NATO, angeführt von den USA, Großbritannien und Frankreich, bombardiert Libyen, das Land mit dem höchsten Lebensstandard in Afrika, um Präsident Muammar Gaddafi zu stürzen. Zwar beruft sich das Atlantische Militärbündnis auf eine Resolution des UNO-Sicherheitsrates, doch diese erlaubt keinen Regime Change, sondern lediglich die Errichtung einer Flugverbotszone. Der daher illegale Angriffskrieg löst ein Chaos in Libyen aus, das seitdem politisch destabilisiert ist und als Nährboden für islamistischen Terror gilt. Gleichzeitig werden die Flüchtlingsströme aus Subsahara-Afrika etc. nicht mehr zurückgehalten, wie es einst Gaddafi tat. Später findet sich kein Beweis dafür, dass Gaddafi jemals Massaker geplant, ausgeführt oder angedroht hätte, wie es die westlichen Politiker und Medien verbreiteten.

Syrien/2011: Die USA, Großbritannien, Frankreich, Saudi-Arabien und Katar wollen zusammen mit weiteren Verbündeten den syrischen Präsidenten Baschar al-Aassad stürzen. Und das, obwohl dieser noch vor Ausbruch des Krieges von rund 80 Prozent der Einwohner unterstützt worden ist. Der illegale Angriffskrieg wird durch gezielte Unruhen in der syrischen Stadt Daraa begonnen. WikiLeaks enthüllt später Depeschen des US-Außenministeriums, die belegen, dass schon die Bush-Regierung die Destabilisierung des Landes vorantrieb und diese Politik von Barack Obama fortgesetzt wurde. So wurden nicht nur gezielt religiöse Spannungen angeheizt, sondern auch Dissidenten mit Millionen von Dollars finanziert. Der neokonservative Hardliner Paul Wolfowitz, u.a. politischer Berater von George W. Bush und stellvertretender Verteidigungsminister unter Donald Rumsfeld, erklärte bereits 1991, dass die „alten Sowjetregime“ Syrien, Iran und der Irak „weggeräumt“ werden müssten.

Der ehemalige französische Außenminister Roland Dumas enthüllte, dass auch die Briten den Sturz von Assad wollten und deshalb schon 2009 eine Invasion durch Rebellen vorbereiteten. Die Franzosen selbst sind zunächst zerstritten in dieser Frage. Natürlich geht es auch in Syrien nicht etwa um die Unterstützung eines säkularen, demokratischen Volksaufstandes, wie es der Öffentlichkeit verkauft wird, sondern von Anfang an um einen Regime Change. So erklären die USA offen, einen „Neuen Mittleren Osten“ erschaffen zu wollen, in dem jedes Land der Region durch Reformen, einseitige Entwaffnungen oder direkte Staatsstreiche unterworfen werden. Misslingt die Entmachtung Assads, soll ein funktionsuntüchtiger Staat geschaffen bzw. dieser in „Ministaaten“ aufgespalten werden. Derselbe Plan also, wie in Ex-Jugoslawien. Nur so kann die USA ihren geostrategischen Traum eines „Neuen Mittleren Ostens“ verwirklichen. In der Folge mischen weitere Groß- und Regionalmächte im Syrienkrieg mit, wie z.B. Russland, der Iran und die Türkei. Jedes Land verfolgt seine eigenen Interessen. Syrien wird damit zum sprichwörtlichen Pulverfass und Quelle von Millionen von Flüchtlingen.

Ukraine/2014: Der Russlandfreundliche Präsident Wiktor Janukowytsch wird von den USA mit Mitteln der verdeckten Kriegsführung illegal geputscht. Danach besetzt Russland – ohne UNO-Mandat – die Halbinsel Krim. In der Folge stimmt bei einem Referendum die Mehrheit der Bevölkerung der Halbinsel im Schwarzen Meer für den Austritt aus der Ukraine und den Anschluss an Russland. Bis heute hält in der Ost-Ukraine ein Bürgerkrieg an, der als Stellvertreterkrieg zwischen Washington und Moskau gilt.

Jemen/2015: Saudi-Arabien greift das Nachbarland Jemen an („Operation Decisive Storm“), logistisch und politisch unterstützt von den USA, Frankreich und Großbritannien. Die Lage des Landes ist strategisch wichtig, vor allem die Meerenge Bab al-Mandab, welche die Arabische Halbinsel von Afrika trennt. Dort fahren Erdöltanker vom Persischen Golf durch den Suezkanal ins Mittelmeer und damit nach Europa. Im Jemen kämpfen schiitische Huthi-Rebellen gegen sunnitische al-Qaida-Terroristen. Saudi-Arabien und seine Militärkoalition unterstützen die Sunniten, der Iran die Schiiten. Ihnen geht um die Vormachtstellung am Persischen Golf. Der Schweizer Präsident des Internationalen Roten Kreuzes Peter Maurer erklärt, nachdem er in Jemen war, dass das Land nach fünf Monaten Bürgerkrieg schlimmer aussehe, als Syrien nach fünf Jahren. Dennoch berichtet fast niemand darüber. Die Weltpresse schweigt. Die Politiker auch.

Syrien/2015: Mit dem Argument der „Terrorbekämpfung“ stimmt der Deutsche Bundestag für die Beteiligung am Syrienkrieg, um Assad zu stürzen. Ohne Mandat des UNO-Sicherheitsrates führen die USA, Großbritannien und Frankreich ihren illegalen Angriffskrieg gegen Syrien weiter.

Wenn Sie diesen Auszug aus der „Liste der Schande“ lesen wird schnell klar werden, welche Interessen tatsächlich hinter den Angriffskriegen der USA und ihrer Verbündeten stehen. Diese Absichten haben bei Gott nichts mit „Frieden und Demokratie“ zu tun, sondern mit Rohstoffsicherung, geopolitischer und strategischer Macht und mit Gewinnen in Milliardenhöhe. Dafür werden Kriege, Verbrechen und Millionen von Toten in Kauf genommen.

So sieht’s aus – und nicht anders!

Vergessen Sie nicht: Die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gilt als Verfechterin eines „starken“ Amerika, dessen geopolitische Macht unter Obama gelitten hat. Sie will die Vereinigten Staaten wieder zu früherer Stärke zurückführen. Alle Zeichen stehen auf Sturm, denn die Hardliner im Kongress sehen das genauso.

Lassen Sie sich weder von den interessengesteuerten Politikern noch von den Mainstream-Medien etwas anderes erzählen.

Sie wissen doch: Im Krieg stirbt als erstes die Wahrheit!

http://www.watergate.tv/2016/10/20/guido-grandt-illegale-kriege-usa/?hvid=25crA0

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Gruß an die

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Mossul: US-Koalition bombardiert Mädchenschule

Mossul: US-Koalition bombardiert Mädchenschule
Am 21. Oktober hat ein US-Militärflugzeug einen Luftangriff auf eine Mädchenschule im Süden des irakischen Mossul durchgeführt. Dies gab der Chef der Hauptverwaltung Operatives des russischen Generalstabs, Sergej Rudskoj, bekannt. Durch derartige Bombenangriffe der US-geführten Koalition sollen allein in den drei vergangenen Tagen über 60 Zivilisten umgekommen und mehr als 200 weitere verletzt worden sein.

Die Offensive der irakischen Armee zur Rückeroberung von Mossul aus den Händen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat in der Nacht zum 17. Oktober angefangen. An der Operation beteiligen sich ungefähr 80.000 Soldaten, denen zwischen 3.000 und 4.500 Extremisten Widerstand leisten. Mossul ist die zweitgrößte Stadt des Irak.

https://deutsch.rt.com/newsticker/42372-mossul-us-koalition-bombardiert-madchenschule/

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Wer die Amis als Freunde hat, benötigt keine Feinde mehr

Der Honigmann

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titelbild-neu

Guten Morgen, lieber Bürger! Ja momentan hören Sie etwas weniger von mir, ich bin halt „beschäftigt“ – wie man so schön sagt, was schade ist, denn die Dramen überschlagen sich.

 Jetzt muss ich mich sogar am Wochenende hinsetzen und noch mal nachfragen, ob Sie verstanden haben, dass wir im Krieg sind? Ja – ich weiß: seit 2014 schreibe ich über die wachsende Kriegsgefahr, teils mit sehr drastischen Worten – in der Hoffnung, das Dornröschenland wieder auf die Straße zu treiben.
 Sicher, Sie haben es da nicht leicht: die Marketingabteilungen der Armeen leisten ganze Arbeit – man spricht nicht mehr so über den Krieg wie früher, er heißt jetzt „bewaffneter Konflikt“ und wird vor allem immer nur aus guten „humanitären“ Gründen geführt. Seitdem sind sogar die deutschen Grünen mit Feuer und Flamme dabei, „gut sein“ gefällt denen sowieso, humanitär möchten sie auch sein und Molotowcocktails haben sie schon immer gerne geworfen: das brutzelt so schön, wenn es auf Fleisch trifft.

Menschenfleisch, wohlgemerkt, der Grüne ist ansonsten vegan, um beim „gut sein“ noch eine Schippe drauf zu legen. Manchmal spricht man auch von einer „begrenzten Aktion“, von „Befriedung“, vom „Schutz der Bevölkerung“ – die Anzahl der Täuschkörper ist inzwischen riesig (Deutschland rüstet für Krieg und Bürgerkrieg – Volk pennt).

Diesmal jedoch wurde es offiziell im Fernsehen verkündet: Deutschland ist bald im Krieg – mit absoluter Sicherheit. Es waren keine kleinen Blogger, die in jenen Ecken wühlte, wo die Nachrichten auf dem Müll liegen, die Regierung und Opposition niemals hören möchten, sondern das Flaggschiff der deutschen Nachrichtenkultur (siehe Tagesschau):

„Das Bundeskabinett hat die deutsche Beteiligung an AWACS-Aufklärungsflügen über Syrien und dem Irak beschlossen. Wenn auch der Bundestag zustimmt, kann die Mission in wenigen Wochen beginnen. Militärisch ergibt sie Sinn, aber die NATO wird damit offiziell Kriegspartei.“

Sie haben wahrscheinlich überhaupt keine Ahnung, was da in Syrien passiert, oder? Sie haben ja noch nicht mal eine Ahnung davon, was in Deutschland passiert – doch dazu später mehr. Ihnen ist klar, dass Sie zur Nato gehören, oder? Und Ihnen ist klar, dass sich Ihr Land im Krieg befinden wird, wenn die Nato sich im Krieg befindet? Es ist Ihnen klar, dass gerade etwas ganz entscheidendes passiert – oder? Ich zitiere nochmal die Tagesschau – die haben Ihnen das ganz deutlich erklärt:

„Doch um militärische Fragen geht es bei dem, was das Bundeskabinett heute beschlossen hat, nur am Rande. Es ist vor allem politisch ein gewichtiger Schritt. Denn mit der AWACS-Mission wird die NATO ganz offiziell zur Konfliktpartei in Syrien und dem Irak. Bislang flog dort neben Russland nur eine Koalition der Willigen unter Führung Washingtons Angriffe. Mit dem AWACS-Einsatz ist nun die gesamte Allianz dabei.“

Ja – es geht nur um ein paar Aufklärungsflugzeuge, in denen viele Deutsche sitzen. Große Passagiermaschinen mit dicken Tellern auf dem Rücken, in denen massig Radar steckt. Die erkennen feindliche Maschinen auf riesige Entfernungen und können sie von anderen abschießen lassen: es besteht also keine Gefahr für „unsere“ Jungs.

Darum geht es aber gar nicht: es geht darum, dass die Nato dann „Kriegspartei“ wird – ohne das jedoch irgendjemand das tolle Verteidigungsbündnis angegriffen hätte. Ein reiner Willkürakt, ein Angriffskrieg. Gegen wen? Wissen Sie wahrscheinlich auch nicht, ist auch nicht ganz so einfach, dass zu verstehen.

Mit erstaunlicher Offenheit klärt uns die ARD auch darüber auf, was hinter diesem Akt steht:

„Denn dort – gewissermaßen vor der Haustür der Allianz – agiert nun Russland mit beachtlicher militärischer Macht. Das sieht man vor allem in Washington mit Sorge. Auch deshalb haben sich die Vereinigten Staaten für den Einsatz der NATO-Aufklärer stark gemacht. Benötigt wurden die eigentlich nicht. Die Amerikaner haben fast doppelt so viele eigene AWACS-Maschinen wie die NATO, doch für ihr Kräftemessen mit Moskau wollen sie die Allianz an ihrer Seite wissen. Gut möglich, dass die USA auch aus diesem Grund Druck auf Ankara gemacht haben.

Nochmal: zum mitschreiben: „für ihr Kräftemessen mit Moskau wollen sie die Allianz an ihrer Seite wissen„.

Wir geben deutsche Steuergelder für eine unnötige Aktion aus, die unser Land in einen Krieg mit Syrien bringt. Und anschließend mit Russland. Auf Befehl der USA.

Wissen Sie eigentlich noch, worum es da geht in Syrien? Ich war mal bei der deutschen Bundesregierung, dort liegen die Antworten ja offen herum, Antworten auf jene Fragen, die man noch stellen darf, ohne Verschwörungstheoretiker geschimpft zu werden. Warum sind wir also in Syrien? (siehe Bundesregierung.de):

Deutschland unterstützt Frankreich, den Irak und die internationale Allianz in ihrem Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS). Der Einsatz soll die Fähigkeit des IS zerstören, aus dieser Region heraus weltweite Terror-Angriffe zu steuern. Und der IS darf nicht länger die Möglichkeit haben, die Bevölkerung in Syrien und im Irak zu töten, zu foltern und zu versklaven. Ziel muss es sein, dass die Menschen in dieser Region wieder eine Perspektive haben.

Nun – wir kämpfen also gar nicht gegen Russland oder Syrien, sondern gegen den IS? Der hat gar keine Flugzeuge. Militärisch gesehen ist das eine Räuberbande: also Aufgabe der syrischen Polizei, sie zur Strecke zu bringen. Spannend auch die Landkarten, die den IS als riesige Bedrohung darstellen: hauptsächlich herrschen die über lebensfeindliche Wüste…und wären theoretisch den Luftschlägen der Regierung hilflos ausgeliefert.

Es ist natürlich nicht nur der IS, der dort tötet, foltert und versklavt. Töten und foltern ist dort Hobby aller Milizen – außer vielleicht der kurdischen, weshalb die dann vom Natoland Türkei bombadiert werden – aber ich will Sie jetzt nicht überfordern. Bleiben wir einfach mal in Syrien und überlegen, wie es dort zu diesen Feierlichkeiten kam („Krieg“ sagt man ja nicht mehr, da muss auch ich mir Synonyme ausdenken). Die Information dazu kann man ganz offen der sogenannten „Lügenpresse“ entnehmen (hier mal: die FAZ):

Die Vereinigten Staaten bildeten eine Allianz mit Israel und Saudi-Arabien, um das Assad-Regimes zu stürzen. Von Wikileaks wurden kürzlich geheime Unterlagen aus dem Jahr 2006 veröffentlicht, wonach die Vereinigten Staaten aufgrund einer Schwachstellenanalyse des Assad-Regimes Strategien zum Umsturz in Syrien entwickelte. Der amerikanische Investigativjournalist Seymour Hersh hat 2007 die Allianz zwischen den drei Staaten zum Sturz der syrischen Machthaber aufgedeckt und nachgewiesen, dass hier Terrorkämpfer für einen Machtwechsel in Syrien ausgebildet wurden.

Ja – so war das geplant – und so wurde das auch durchgeführt. Und wir erfahren gleichzeitig auch, warum Lügenmedien zurecht Lügenmedien genannt werden – welchen Wert diese von Lügenmedien stammende Aussagen allerdings hat, ist bei dieser Ausgangslage natürlich fraglich:

Die Destabilisierung der Herrschaft von Assad ist in dem Augenblick zum Tragen gekommen, als die ersten syrischen Proteste einsetzten. Während westliche Medien nur von dem brutalen Vorgehen des Regimes gegen friedliche Demonstranten berichteten, sind inzwischen etliche Terroranschläge auf die Sicherheitskräfte belegt worden, bei denen Dutzende von Soldaten des Regimes getötet wurden.

Ja – wie von vielen aufrechten Demokraten vermutet, werden wir nicht immer über alle Facetten der Wirklichkeit informiert, sondern nur über die, die der Regierung (bzw. den USA) nützlich sind. Alle anderen Fakten sind „Verschwörungstheorie“, die erst sehr viel später Wirklichkeit werden dürfen – oft Jahre später.

Man stelle sich mal vor, die Medien hätten von Anfang an von Bombenangriffen auf unschuldige Soldaten durch die CIA berichtet: wir hätten eine neue „raus aus der Nato“-Bewegung. Diese Art der Informationssteuerung durch regierungstreue Journalisten kennt man auch in anderen totalitären Staaten – wie Syrien. Ja – sicher ist Syrien ein totalitärer Staat – der zehntausende Menschen auf dem Gewissen hat. Aber wir haben auch eine Waffe gegen diese Staaten entwickelt, aus unseren eigenen Erfahrungen mit pychopathischen Regimen, deren „Rechtsnachfolger“ wir ja als Bundesrepublik unbedingt werden wollten: wir gewähren Asyl, wie auch uns Asyl gewährt worden ist, nehmen den Zorn der Despoten billigend in Kauf, in dem wir ihren Gegnern Obdach gewähren … jedenfalls momentan noch.

Von den Medien vervielfältigte Bilder zu immensen Massen von Flüchtlingen, die – zumindestens visuell – Deutschland „überfluteten“, haben zu einer Stimmung geführt, die … gewaltige Einschränkungen im Asylrecht befürchten lassen, dass die Regierung im Handumdrehen aus dem Asylrecht ein „Einwanderungsrecht“ gemacht hat – in einem der dicht bevölkertsten Länder der Welt – hat diesen Trend noch verstärkt. Ohne diese Lügen wären Pegida und AfD heute gar kein Thema.

Ach ja – Pegida und AfD. Um Ihnen klar zu machen, was hier passiert, mal eine Gedankenspiel. Stellen Sie sich mal vor, Nordkorea, China und der Iran hätten für sich beschlossen, „Merkel muss weg“. Einfach mal so. Sie hätten viel Geld in die Hand genommen und Führungskader ausgebildet, die die Pegida-Jugend an der Waffe ausbildet und einige Bundeswehreinrichtungen in die Luft jagen … dutzende Tote inklusive.

Die Waffen dazu hätte man in Kroatien gekauft, dort, wo auch Saudi-Arabien die Waffen für „seine“ islamistischen „Rebellen“ in Syrien kauft – mit Hilfe der CIA (siehe Spiegel). Was hätten wir hier für eine Aufregung! Gut – China, Nordkorea und der Iran scheinen hinreichend rechtstreu und moralisch so weit hochstehend zu sein, dass die bislang auf solche Ideen gar nicht gekommen sind.

Saudi-Arabien jedoch – da laufen die Uhren anders. In den USA sowieso.

Wissen Sie, was die Tagesschau über Saudi-Arabien weiß? Hören Sie mal genau zu (siehe Tagesschau):

Seit Jahrzehnten predigen die mächtigen Religionsgelehrten des Königreichs einen aggressiven, antiwestlichen Islam. 15 der 19 Attentäter des 11. September 2001 waren saudische Staatsbürger. Der Untersuchungsbericht des US-Kongresses zu 09/11 deckte auf, dass einige von ihnen sogar Geld von saudischen Staatsbediensteten erhalten hatten. Der Export des religiösen Extremismus ist seit Langem saudisches Programm, auch in Deutschland. 2003 enthüllte Panorama, dass in der König-Fahd-Akademie, einer saudischen Schule in Bonn, muslimische Eltern aufgerufen wurden, ihre Kinder auf den Dschihad, den „Heiligen Krieg“, vorzubereiten. „Das haben wir damals nicht gewusst“, bekennt der frühere Staatssekretär im Auswärtigen Amt Jürgen Chrobog. „Es gab noch keine Gefahr der Destabilisierung durch den Djihad oder Ähnliches“, beschreibt der ehemalige deutsche Spitzendiplomat die damalige Haltung zu Saudi-Arabien im Panorama-Interview.

ISJa – die haben nicht nur in Syrien zum“heiligen Krieg“ ausgerufen – den wollen die auch in Deutschland sehen. Sie köpfen Regimegegner wie die IS, sie steinigen Frauen wie die IS – und sie versklaven Menschen wie die IS. Ja – die versklaven sogar Menschen in Deutschland – wir achten nur nicht so sehr darauf (siehe Tagesspiegel). Wir können nur nichts dagegen tun, weil sonst die diplomatische Immunität der Saudis in Gefahr wäre. Auch Deutsche werden versklavt – in Katar, dem weiteren Verbündeten der USA im Kampf gegen Syrien (siehe Focus).

Saudi-Arabien, Katar und die USA sind unsere Kampfgenossen in der Schlacht um Syrien, in die wir jetzt eintreten … mit einer kleinen Entscheidung über unnötige Awacs. Nun – wir sind ja sowieso schon dabei – als Deutsche. Eine Fregatte zum Schutz eines französischen Flugzeugträgers (gegen den IS, der weder Schiffe noch Flugzeuge hat) und moderne Recce-Tornados zur Aufklärung – die angesichts der vielen „Kollateralschäden“ aber wohl völlig versagen. Warum sind wir eigentlich schon da – ohne, dass das groß diskutiert wurde? Immerhin – wir würden ja auch blöd gucken, wenn syrische Kampfjets Bielefeld fotografieren würden – was eine enorme Verletzung unsere nationalen Souveränität darstellen würden. Ich frage noch mal die Bundesregierung:

„Rechtsgrundlage für die Entsendung ist das Recht auf kollektive Selbstverteidigung in Artikel 51 der UN-Charta. Zudem hatte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen alle Nationen dazu aufgerufen, die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung des sogenannten IS in Syrien zu ergreifen (Resolution 2249 vom 20. November 2015).

In dieser Resolution heißt es unter anderem: Die Nationen werden aufgefordert, „sofern es ihnen möglich ist, sich dem Kampf gegen den ISanzuschließen und ihre Anstrengungen zur Verhinderung von weiteren Angriffen der Gruppe zu verdoppeln.“ Die Staaten werden zudem dazu aufgerufen, „in den vom IS kontrollierten Gebieten im Irak und in Syrien mit allen Mitteln in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, derUN-Charta und den Menschenrechten tätig zu werden, um Terrorakten zuvorzukommen, diese zu unterbinden sowie die Rückzugsräume zu zerstören.“

Deutschland unterstützt Frankreich auch im Rahmen der Beistandspflicht unter den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Diese Pflicht steht in Artikel 42 (7) des EU-Vertrags. Die Entsendung erfolgt im Rahmen und nach den Regeln eines „Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit“ nach Artikel 24 (2) des Grundgesetzes.“

Kollektive Selbstverteidigung? Hat Syrien Frankreich angegriffen? Behalten Sie bitte in Erinnerung, dass die Tagesschau (siehe oben) Sie über den Kriegseintritt der Nato informiert hat. Kriege … sind Auseinandersetzungen zwischen Staaten – und als solcher hat dieser Krieg ja auch begonnen: Israel, Saudi-Arabien und die USA gegen Syrien. Methode: Destabilisierung durch Banditengruppen, Terroranschläge gegen das syrische Militär, fortlaufende Bewaffnung von staatsfeindlichen Banden … bitte um Entschuldigung, ich kann die moderne Sprache noch nicht ganz, habe den Kopf noch zu sehr voller Staats- und Menschenrechte.

Den EU-Artikel können Sie mal selbst nachlesen (siehe dejure.org) … mich verwirrt es zu sehr, weil ich kein Jurist bin und mir keine Meldung vorliegt, dass syrische Streitkräfte französischen Boden betreten haben – ich habe nur Meldungen über islamistische Bombenleger vorliegen, deren antiwestliches Zentrum im menschenrechtsfeindlichen Saudi-Arabien liegt … das wir aber dann nicht bombardieren.

Kommandiert eigentlich Frankreich dann unsere Streitkräfte – wenn die doch nur im Rahmen der Beistandspflicht der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union eingesetzt sind?

Nein. Wird Sie jetzt nicht wundern, wenn Sie die Botschaften zwischen den Zeilen lesen können … immerhin arbeiten auch bei der „Lügenpresse“ – neben eiskalten Karrieristen mit festen Blick auf fette Pöstchen – ganz aufrechte Demokraten. Ich frage mal die Bundesregierung, wer unsere EU-Streitkräfte kommandiert:

„Ganz oben steht das US-amerikanische Hauptquartier CENTCOM in Tampa (Florida), das die gesamte Operation der internationalen Koalition koordiniert.

Darunter gibt es das Hauptquartier der Koalition in Kuwait, das auch die Marine-Einsätze steuert.

Die Luftwaffenbasis in Al Udeid (Katar) koordiniert die Luftstreitkräfte. Von dort aus werden die Aufträge an die Tornados erteilt. In diesen Stab sind auch deutsche Soldaten integriert.“

Unsere Soldaten werden von Kuweit und Katar aus kommandiert. Über allem thronen die USA. Ich frage lieber nicht weiter – sonst heißt es nachher wieder, ich sei ein rechter Verschwörungsnazi. Ich zitiere lieber noch ein wenig Günther Meyer, den Leiter des Zentrums zur Forschung der arabischen Welt  (siehe FAZ):

„Es handelt sich hier vorrangig um nationale Interessen und strategische Zielsetzungen. Dabei werden Menschenrechte und Forderungen nach Demokratie nur vorgeschoben, um die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen. Bei keinem der politischen Akteure, weder Russland noch den Vereinigten Staaten noch Großbritannien und Frankreich, geht es primär um humanitäre Ziele. Gerade von den Vereinigten Staaten wissen wir, dass Menschenrechtsverletzungen vorwiegend bei den politischen Gegnern, dagegen kaum bei befreundeten Staaten angeprangert oder gar geahndet werden. Solange es diese doppelten Standards in der westlichen Außenpolitik gibt, kann man den angeblichen humanitären Interessen keinen Glauben schenken.“

Deshalb laufen ja die Grausamkeiten wie Folter und Zwangsheirat junger Mädchen zur Belustigung der Kämpfer (wir würden diese Mädchen „Sexsklavinnen“ nennen) einfach weiter – trotz Klage der UN (siehe UNorg). Warum wir nicht einfach die vielen jungen Mädchen aus Syrien und dem Irak aufnehmen, anstatt die jungen Männer – ich will da gar nicht nachfragen, da hängen zu viele Tabus dran.

Es geht um Krieg mit Russland (siehe oben). Und dem Iran. Und … wohl auch China, wenn ich mir die fortlaufende Eskalation in Asien anschaue. Darüber wurde ja schon oft gesprochen – nur interessiert das hier keinen. Warum auch?  Die Armee Russlands ist so klein, die würden Deutschland wohl nie erreichen. Panzerschlachten in Polen und der Ukraine – gibt coole Sondersendungen im Fernsehen. In HD. Superbilder. Auch live – das gibt Superquoten.

Ob in einem denkbaren Krieg mit Russland die Nuklearkarte gezogen wird, ist fraglich: selbst Massenmörder Hitler ist davor zurückgeschreckt, Gas gegen London einzusetzen – obwohl die Lager voll waren. Der nächste große Krieg wird in den Ländern des Warschauer Paktes ausgetragen, in den Wüsten Arabiens und den Inselwelten des Pazifik – der deutsche Michel kann sich entspannt zurücklehnen … weil er das weiß. Klar, einige seiner Kinder werden im russischen Matsch verrecken, in der Wüste verdursten, im Pazifik von Haien gefressen werden – aber wenn das alles vorbei ist, geht es der Wirtschaft wieder richtig gut: da locken Billionenaufträge zum Wiederaufbau – so die eiskalte Kalkulation des fetten Bildungsbürgers.

Hier jedoch … muss ich mal meine Stimme erheben.

Krieg – ist teuer. Dutzendmal so teuer wie „Sozialstaat“. Krieg frisst Geld wie ein unersättlicher Moloch – mehr, als der Staat jemals hat. Darum greift er dann auf Ihr Geld zu: ob Ihnen das passt oder nicht. Das macht er heute schon. Ein kleines Beispiel aus Norddeutschland zeigt, was ich meine (siehe NDR): da kostet die Beihilfe zur Straßensanierung jedem Häuslebauer bis zu 140 000 Euro – wer sein Haus schon abbezahlt hat, darf es nochmal tun.

Wenn die Nato jetzt bald im Krieg ist – wie die Tagesschau meldet – können Sie sich schon mal für Ihr Häuschen einen Multiplikator der Summe ausdenken: 1,2; 1,5; 1,8; … oder 3 – 5. „Zwangshypothek“ nennt sich dass dann, ein beliebtes Mittel zur Kriegsfinanzierung. Wie Sie sehen, laufen schon jetzt enorme Summen auf, um unsere maroden Straßen zu finanzieren – Sie werden Augen machen, was erstmal alles möglich ist, wenn Kriegsrecht herrscht – was im Kriegsfalle ja der juristische Normalzustand ist (Der Weltkrieg läuft. Keiner merkts. Keinen interessierts.).

Sie sehen: es gibt doch noch einen Grund auf die Straße zu gehen. Wohl den einzigen, den Sie akzeptieren werden: der Krieg wird Ihnen all´ Ihre Ersparnisse klauen … und Ihnen sogar ihr Häuschen kosten, dass die Bank dann einzieht, wenn Sie die Horrorraten monatlich nicht mehr begleichen können. Alles schon mal dagewesen. Für die, die an den Hebeln der Macht sitzen, wird dieser Krieg – mal wieder – einen Riesengewinn bringen. Ja – „wir“ werden ihn aller Wahrscheinlichkeit nach gewinnen (weshalb Ihnen das ganze Drama ja bis jetzt egal ist) … aber SIE werden ihn bezahlen – und deshalb mit Sicherheit verlieren.

http://www.pravda-tv.com/2016/10/deutschland-marschiert-in-den-krieg-keiner-merkts-keinen-interessierts/

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Gruß an die Wissenden

Der Honigmann

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Kurzfassung: Während die jüdischen Organisationen, das AIPAC und die Antidefamations-Liga, lauthalsig die öffentliche Meinung durch
die zu 90% jüdischen Massenmedien mit einfachen “Schimpfworten” wie “Antisemitismus” und “Verschwörungstheorie” dank ihres Konzepts der “politischen Korrektheit” ihrer kommunistischen Frankfurter Schule tyrannisieren können und die Politiker kaufen, hat der israelische Ministerpräsident, Netanjahu, in seinen Bemühungen darum, die US-Soldaten in einem Grosskrieg mit dem Iran für seine messianischen Vorstellungen von einem Gross-Israel sterben zu lassen, einen formidablen Helfer im Weissen Haus.

Es geht darum, den Atomvertrag zwischen den 5-Mächten und dem Iran zu sabotieren.

Netanjahus Trumpfkarte heisst dabei Phillip Zelikow. Der ist Obamas Berater, Vorsitzender des  Geheimnisdienst-Vorstands des Präsidenten und  sehr einflussreich. Er besitzt anscheinend teuflische Gaben, die Menschen dazu zu überreden, nach Israels Pfeife zu tanzen.

Er war der Chefdirektor der 11. Sept.-Kommission und schrieb ganz allein 16 Monate vor der Veröffentlichung den diskreditierten, unglaubwürdigen 11. Sept.-Report, der einen US- Krieg in Afghanistan rechtfertigen sollte.
Sogar hatte er 1998 zusammen mit dem heutigen US-Kriegsminister, Ashton Carter, den Plan für den 11. Sept. und die Folgen daraus ganz klar in einem Artikel beschrieben. In einem Video offenbart er, dass man die hegelsche Dialektik benutzte.

Er hatte einen entscheidenden Einfluss darauf,  die US in den 2. Irak-Krieg zu treiben, geholfen von Weltuntergangssekten und Dick Cheney´s Haliburton-Öl-Interessen im Irak.
Dazu benutzte er die Milzbrandbriefe, die er geschickt Saddam Hussein zuschrieb – obwohl sie “were made in USA” – im US-Militärlabor in Fort Detrick.
Er ist der Fürsprecher und Inspirator  der vielen Operationen der US unter falscher Flagge, um die US in Kriege zu treiben, die von Netanjahu erwünscht sind. Er hat eine Abhandlung über den Nutzen der Falschflaggen-Operationen geschrieben

Laut dem Global Res. unterstützen alle großen israelischen politischen Parteien und die meisten israelischen Wähler diese gefährliche Politik gegen den Iran. Die Präsidenten der 52 wichtigsten amerikanischen jüdischen Organisationen in den USA wurden mobilisiert, um die Mehrheit des Kongresses zum Einlenken mit Netanjahus Diktaten zu schikanieren, bestechen und knüppeln.

Der Kongress ist schon längst von AIPAC gekauft und scheint für Netanjahus Grosskrieg geneigt. Eine Abstimmung steht bevor. Immer mehr Mitglieder neigen dazu, Obamas Vertrag mit dem Iran zugunsten des von Zelikow und Netanjahu verlangten Grosskriegs/evt. des 3. Weltkriegs abzulehnen.
Wenn das geschieht, bedeutet es Krieg, sagt Obama  propagandistisch.
Bisher hat Zelikow Obama nicht überreden können. Wer wird das wohl nicht überleben – Zelikow oder Obama?

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Die American Israel Education Foundation (AIEF), der Bildungs-Flügel der  Hardliner  der rechten Pro-Israel-Lobby-Organisation des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC), nimmt alle  neuen US-Gesetzgeber mit auf eine Tour nach Israel in der Hoffnung,  sie gegen das Iran-Atomabkommen zu wenden. Mehr als 50 US-Kongressmitglieder werden sich im August mit Ministerpräsident Netanjahu in Israel treffen (Global Res. 4 Aug. 2015).

Obama sagt vor jüdischen Führern: “Wenn wir den Iran angreifen, wird die Hisbollah Raketen auf Tel Aviv schießen”. Der US-Präsident betonte, dass Israel die Hauptlast einer jeden militärischen Eskalation mit dem Iran tragen werde.
(Haaretz 5 Aug. 2015).

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Wissen Sie, wer heute der gefährlichste Maulwurf der Welt ist – abgesehen von seinen Illuminaten-Meistern? Ich tat es nicht, bis ich Prof. Petras’ Einlage unten las.  Er ist eine obskure Figur – wie direkt aus den Drahtziehern hinter den jahrhundertealten “”Protokolle der Weisen von Zion“” genommen: Er fördert rücksichtslos ihren Plan – mit Händen, die vom Blut der Völker triefen – und zwar durch die Manipulation von US Führungskräften in schwarze Flaggen-Operationen, die  zu den Kriegen führen, die von der US-jüdischen Lobby/Israel erwünscht sind. Jetzt hat er es auf Geheiß Netanjahus auf den Iran abgesehen.

Sein Name ist  Phillip David Zelikow ein zionistischer Jude  mit engen Beziehungen zum  ehemaligen Vize-Präs. Dick Cheney, Aussenministerin Condoleezza Rice und Präs. Bush Jr.

Global Res. 1 Aug. 2015Prof. James Petras 
petrasProf. Petras (links) wurde von jüdischen Organisationen wiederholt wegen des Hinweises auf jüdische Beteiligung am 11. Sept. und der Finanz- / Wirtschaftskrise 2008  des “Antisemitismus”beschuldigt  – aber erstaunlicherweise ist er anscheinend nie verklagt worden !! Seine  Website ist hier.

Phillip Zelikow hatte nie eine herausragende Stellung im Kabinett oder im Weißen Haus. Zelikow arbeitet weiterhin als Insider mit der Beförderung der Iran-Kriegsagenda aus dem Rampenlicht.
Angesichts seiner Position als hoch angeschlossenen  Insiders, sind  Zelikows Versuche, das Iran-US-Abkommen zu sabotieren eine weit größere Gefahr für den Weltfrieden als all die lauthalsige Lobbyarbeit der 52 zionistischen Organisationen, die im Kongress aktiv sind.
Zelikow war ein großer Insider Verfechter der Invasion im Irak 2003. Nun fördert  Zelikow wieder eine Politik der Entsendung von US-Kampftruppen, um dem regionalen Interesse Israels zu dienen.

Zelikoff war der Chefdirektor der 11. Sept. Kommission: Er allein schrieb den weithin diskreditierten 11.Sept.-Bericht, und zwar 16 Monate, bevor er veröffentlicht wurde!
Zelikoff zeigt im 11. Sept.-Skandal die hegelsche Dialektik, die immer in der NWO Lenkung der Geschichte verwendet wird. Zelikow ist seit den frühen 1980er Jahren unter Reagan ein sehr einflussreicher Sicherheitsberater des US-Außenministeriums und der Regierung. Im Jahr 2011 ernannte Präsident Obama ihn zum   Geheimdienst-Beratungs-Vorstand des Präsidenten.

Die Israelis, die sich freuten und tanzten, als die WTC Twin Towers fielen, erklärten im israelischen Fernsehen, dass sie gesendet würden, um  das bevorstehende Ereignis zu bezeugen und darüber zu berichten !! (womit  sie folglich im voraus Bescheid wussten). Darüber oder überhaupt über Israels Rolle am 9. Sept. hat Zelikow kein Wort geschrieben.

Im Jahr 1998, 3 Jahre vor dem 11. Sept., war Phillip Zelikoff Mitverfasser eines Artikels  in CFR’s “Foreign Affairs”, mit dem heutigen US Verteidigungsminister, Ashton Carter, zusammen. Darin wurde eine Beschreibung der 11. Sept.-Operation unter falscher Flagge und ihrer epochalen  Folgen gegeben (aus dem Video oben):

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Nach dem 11. Sept. ¨richteten die USA  2 Institutionen ein, die auch im Zelikoff / Ashton Artikel vorgeschlagen wurden:

1) eine, um umgehend auf solche Ereignisse reagieren zu können, und

2) Das Homeland Security Dept. (Heimat-Sicherheits Ministerium).

Phillip Zelikow´s Rolle in Netanjahus grossem Spiel
Zelikows Rolle ist auf lange Sicht viel diskreter und wichtiger für Israel und Netanyahu  als die Schreihälse und Schläger des AIPACs und anderer zionistischer Fronten. Er setzt sich immer wieder in entscheidende öffentliche Diskussionen ein und nimmt leise  strategische Positionen ein, um auf Ereignisse oder Politik zu beraten, die Wendepunkt-Folgen haben und wo seine tiefe Verbundenheit mit Israel  nie diskutiert wird.
Zelikow sprüht …. reinen, unverfälschten Müll mit autoritativer Raffinesse heraus!

Der israelische Ministerpräsident, Netanyahu, hat dem Iran den Stellvertreterkrieg  und groß angelegte militärische Mobilisierung in Israel (27.  -29. Juli) sowie die Organisation der größten politischen Kampagne ultrazionistischer Juden in Washington angekündigt, um die USA in den Krieg zu ziehen.

Diese politisch-militärische Strategie wird von führenden Zionisten in den höchsten Kreisen der US-Regierung gefördert – sowie vom Herausgeber  des Wall Street Journals und ehemaligen Herausgeber der Jerusalem Post, Bret Stephens.

Der Zweck dieses zweigleisigen Propaganda-Blitzkriegs ist es, das kürzlich unterzeichnete US-iranische Abkommen nichtig zu machen und einen weiteren großen Krieg im Nahen Osten zu starten.

Israels Netanjahu verlässt sich darauf, dass seine hohen Funktionäre im Ausland (US) die Räder des Krieges in Bewegung setzen. Innerhalb von Tagen nach den Angriffen am 11. September 2001 erstellte Israels führender Sprecher im US-Senat, Joseph Lieberman, den Fahrplan für US-Kriege im nächsten anderthalb Jahrzehnt – er erklärte, dass “die USA dem Irak, Syrien, Libyen, dem Libanon und dem Iran den Krieg erklären müssen”, obwohl diese Länder am Ereignis nicht beteiligt waren. – Sehen Sie das Video mit dem jüdischen CFR-Insider, General Wesley Clark.

Was Zelikow mit den tobenden Bullen des Zionismus gemeinsam hat, ist sein ständiger Rückgriff auf Schmähungen gegen irgendein Land oder Bewegung, die  von Israel als Ziel identifiziert worden ist.

Zelikow wird um eine “Koalition” der Nahost-Diktatoren und Monarchen werben, um Israels Traum zu erfüllen, wie durch Joseph Lieberman im September 2001 diktiert. Das ist ein Traum von verheerender Kriegsführung  gegen den Iran, die zu seiner Aufteilung  ähnlich wie der de-facto-Teilung des Irak, Syriens und Libyens führt, was zu einem Mittleren Osten führen wird, der für immer durch religiöse Konflikte, ausländische Besetzungen, balkanisiert und verwüstet bleibt. Israel kann dann  die Enteignung und Vertreibung aller Palästinenser sowie die Einrichtung eines erweiterten, rein jüdischen Staates durchsetzen – durch unsägliche Zerstörung und Elend umgeben …

Alle großen israelischen politischen Parteien und die meisten israelischen Wähler unterstützen diese gefährliche Politik gegen den Iran. Die Präsidenten der 52 wichtigsten amerikanischen jüdischen Organisationen in den USA wurden mobilisiert, um die Mehrheit des Kongresses zum  Einlenken mit Netanjahus Diktaten  zu schikanieren, bestechen und knüppeln. (Die jüdische Lobby hat schon  den US- Kongress gekauft  und hier und hier).

Alle großen (im jüdischen Besitz) US Presse- and TV-Medien plappern  Netanjahus Aufruf  gegen den Friedensvertrag” nach, trotz massiver  öffentlicher Meinung in den USA gegen eine Eskalation des Konflikts.

Zelikows “Anti-ISIS-Koalition” ‘wird letztlich nach den irakischen Schiiten-Milizen und deren Haupt-Anhängern unter der iranischen Revolutionsgarde gehen – was mit Netanjahus Strategie genauestens übereinstimmt!

Im Oktober 2001 erfolgte der erste ‘Milzbrand-Angriff “. Nationale Nachrichtensendungen brachten ein Interview mit … der wieder  verpackten “Al-Qaida”- Experten, Professor Zelikow – trotz Zelikows Mangel an arabischen und wissenschaftlichen KenntnissenZelikow bezeichnete  den Milzbrand als “waffenfähig” und sagte, dass er auf jeden Fall von einem staatgesponserten Militärlabor ‘ herrühre, was den Irak bedeute. (Er hatte Recht hinsichtlich des  “Militärlabors” – nur war die Anlage  das  US-Waffenlabor in Fort Detrick).  Dadurch förderte er die Forderung nach Krieg gegen Saddam Hussein.

Sept. 11-2001Zelikows “Kompetenz”  und Nützlichkeit für Israel leitet sich von seinem Artikel über die politische Nützlichkeit falscher Flaggen und Katastrophen – einer zionistischen Spezialität und die  Gundlage des NWO-“Kriegs gegen den Terror” –  die von imperialistischen Mächten  zusammengebraut oder angestiftet wird,  um eine traumatisierte Öffentlichkeit in unpopuläre Kriege und drakonische heimische Polizeistaat-Politik zu treiben.

Kommentar
Ein unerkannter Verräter und Maulwurf kann  durch Lügen, die in die Ohren der Führer geflüstert und durch seine wahren Meister bezahlt werden/ bzw. durch Vertuschen  von Fakten die ganze Welt einbrechen lassen.

Ein Beispiel ist Henry Kissinger (Avram Ben Elaza), der den Arabern eines  und den Israelis etwas anderes sagte, um den Yom-Kippur-Krieg im Jahr 1973 und die weltweite Ölkrise auszulösen. Dadurch erzielte Kissinger das, was ihm seine Meister auf dem Bilderberger-Kongress in Saltsjöbaden 1973 auferlegt hatten: Die Öl-Preise zu vervierfachen und eine weltweite Ölkrise auszulösen (Andreas von Rétyi: “Bilderberger”. Jochen Kopp Verlag, Rottenburg, 2006)

Phillip Zelikow ist so ein Experte – und in der  Arena, in der er agiert, entscheidet man über Weltkrieg und Frieden.

Zelikow förderte zahlreiche US-Operationen unter falscher Flagge,  förderte effizient den 2. Irak-Krieg, den Anthrax-Betrug, der  dazu führte, und schmiedete den 11. Sept.-Report, um Afghanistan und Saddam Hussein, der einzigen Bastion, um Chaos  im Irak zu verhindern, die Schuld zuzuschieben.
Jetzt tut er sein Schlimmstes, um das US/Iran Nuklearabkommen zwecks eines   Grosskriegs mit dem Iran zu untergraben.

EYinon-planr ist Netanjahus effizientestes Instrument, um in Nahost zu teilen und beherrschen sowie den Yinon Plan  (links), d.h.  “Groß-Israel“, zu erstellen. Das ist für den Anti-Amalekiter und Lubawitcher Chabad-Fan, Netanjahu, eine Notwendigkeit für das Kommen seines Messias´, ben David, der die Welt jüdischer Herrschaft  unterwerfen werde.

In der Tat: Gegen den Iran hat der  US Kongress Israel  unbegrenzte militärische  Unterstützung zugesagt: Sec. 1 (8) of the Bill Text 113th Congress (2013-2014) S.RES.65.ATS und hier: “Wenn die Regierung des Staates Israel gezwungen wird,  in legitimer Selbstverteidigung gegen das Atomwaffenprogramm des Iran Militäraktionen zu ergreifen, sollte  die Regierung der Vereinigten Staaten,  im Einklang mit dem Gesetz der Vereinigten Staaten und der Verfassungs-Verantwortung des Kongresses, zu Israel stehen und der Regierung des Staates Israel in der Verteidigung  seines Hoheitsgebiets, seiner Menschen und Existenz  militärische Macht, diplomatische, militarische und wirtschaftliche Unterstützung leisten”.
Es ist zweifelhaft, ob Obama das Iran-Abkommen durch den Kongress bekommt: AIPAC und Israel haben die Politiker dort gekauft und hier.

http://new.euro-med.dk/20150812-der-gefahrlichste-mann-fur-den-weltfrieden-ist-netanyahus-maulwurf-im-weissen-haus.php

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Hat seine friedliebende Seite entdeckt: US-Außenminister John Kerry.

Hat seine friedliebende Seite entdeckt: US-Außenminister John Kerry.
Vergessen sind der Vietnamkrieg, die Angriffe auf den Irak, Afghanistan oder Libyen. Für US-Außenminister John Kerry steht fest: Russland verantwortet in Syrien die größte humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch Kerrys Propagandaspiel ist reichlich doppelzüngig.

Die USA selbst werfen alles in die Waagschale, um den Konflikt am Laufen zu halten, während Russland die weiterhin legitime Regierung Syriens unterstützt und im Einklang mit dem Völkerrecht agiert.

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Deutliche Worte vom russischen Botschafter, Tschurkin, im UN-Sicherheitsrat: „Hören Sie auf, Gesindel in der ganzen Welt zu unterstützen — Extremisten, Terroristen und alle anderen, die die Lage in diesem oder jenem Land aufschaukeln. Hören Sie auf, sich in die Angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen. Lassen Sie diese koloniale Gewohnheiten, lassen die Welt in Ruhe“.

Der russische UN-Botschafter, Witali Tschurkin, wurde im UN-Sicherheitsrat sehr deutlich: So habe ein Vertreter Großbritanniens gesagt, dass Russland mit den Luftangriffen sofort aufhören sollte.

 Er entgegnete: „Hören Sie auf, Gesindel in der ganzen Welt zu unterstützen — Extremisten, Terroristen und alle anderen, die die Lage in diesem oder jenem Land aufschaukeln. Hören Sie auf, sich in die Angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen. Lassen Sie diese koloniale Gewohnheiten, lassen die Welt in Ruhe“, so Tschurkin. Dann werde die Situation in sehr vielen Regionen der Welt gesunden, schreibt „Sputniknews“.

Der französische Entwurf: Ende der Luftangriffe auf Aleppo – abgelehnt

Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin hob im UN-Sicherheitsrat seine Hand zum Veto gegen einen von Frankreich vorgelegten Resolutionsentwurf, in dem ein sofortiges Ende der Luftangriffe auf Aleppo gefordert wurde.

Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault sagte an die Adresse Moskaus gerichtet, jedes Land, das den französischen Vorschlag ablehne, gebe dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad „die Möglichkeit, noch mehr zu töten“.

Der französische Präsident François Hollande sagte in Tulle, ein Land, das sein Veto gegen diese Resolution einlege, „diskreditiert sich in den Augen der Welt“.

Gegen den französischen Entwurf stimmte außer Russland noch Venezuela; China und Angola enthielten sich.

Der russische Entwurf: Ende des Kampfes in Aleppo – abgelehnt

 Russlands Resolutionsentwurf, in dem ein Ende der Kampfhandlungen vor allem in Aleppo gefordert wird, ohne dass ausdrücklich von einem Ende der Bombenangriffe auf die Stadt die Rede ist, wurde von neun der 15 Sicherheitsratsmitglieder abgelehnt.

Unterstützt wurde er von Russland, Venezuela, Ägypten und China; Angola und Uruguay enthielten sich.

Russland unterstützt die syrischen Regierungstruppen vor allem aus der Luft bei deren Kampf gegen die Rebellen, die den Osten von Aleppo kontrollieren. Aus Protest gegen die zunehmenden Angriffe auch auf zivile Ziele hatten die USA am Montag ihre Gespräche mit Russland über eine Waffenruhe in Aleppo für beendet erklärt.

Hintergrund: Kampf ums Öl und die Möglichkeit, nach Europa zu liefern

Im Krieg um Syrien ginge es lediglich um die beste Ausgangsposition für Gas- und Öl-Lieferungen für den europäischen Markt, berichtete “Finacial Times”. Russland, die West-Mächte und die Golfstaaten kämpfen nur an diesen speziellen Orten. Nur auf den ersten Blick sei dieser Krieg unübersichtlich. Als Energie-Krieg betrachtet lichte sich der Schleier.

 Demnach ginge es bei den Kämpfen in Aleppo um zwei der wichtigsten Öl-Märkte Syriens. Sie befinden sich in den nahen Provinz-Städten Manbidsch und al-Bab. Die wichtigste Pipeline, die Öl aus dem Irak – aus Mossul und al-Qaim –  befödert, verläuft durch beide Orte. Im Westen läuft sie durch die Stadt Aleppo bis zum Ölmarkt in Idlib.

Mit diesem allgemeinen Ansatz ließe sich auch die beobachtete Konzentration von US-Luftschlägen im Osten und russischen Luftschlägen im Westen erklären. Denn so könne einerseits die USA den Bau möglicher pro-russischer Pipelines im Osten des Landes verhindern – wie den der Iran-Irak-Syrien-Pipeline.

Andererseits wäre die Kontrolle über Westsyrien für Russland wichtig, um pro-westliche Pipelines zu verhindern. Hierzu gehöre auch die ursprünglich von den israelischen Golan-Höhen über Damaskus in die Türkei führende Pipeline. Würde es zu einem Sturz der Regierung in Damaskus kommen, könne Israel zum Gaslieferanten emporsteigen. Zum Weiterlesen …  (AFP/ks)

http://www.epochtimes.de/politik/welt/un-sicherheitsrat-bleibt-im-syrien-konflikt-tief-zerstritten-a1946187.html

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Gruß an die Wahrheiten

Der Honigmann

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Russian-No-Fly-zone -Syria DEBKAfile 6 Oct. 2015: Freitag, 2. Oktober teilte das russische Verteidigungs-Ministerium den überraschenden Einsatz eines Kreuzers mit, des “Moskva”, mit 64 S-300 Schiff-zu-Luft-Raketen mit einer Reichweite von 150 Kilometern bewaffnet vor der syrischen Küstenstadt,  Latakia. Sie können jede Art von Flugkörpern, einschließlich Marschflugkörper  sowie Kampfflugzeuge abschiessen.
Debkafiles militärische Quellen weisen darauf hin, dass Russland, ohne es öffentlich zu sagen,  damit eine effektive Flugverbotszone über den größten Teil von Syrien, dem meisten von Nordisrael, einschließlich der Golan-Höhen, sowie über dem Süden der Türkei für die US-Flugzeuge, die von dort aus  Luftangriffe in Syrien fliegen, sowie über  Zypern, der Basis der britischen Luftwaffe und Jordanien, verhängt hat.

Mit diesem einen Zug hat Moskau über  Syrien eine Flugverbotszone verhängt – was die US seit langem beabsichtigten zu tun.
Die Anwesenheit der weitreichenden S-300-Raketen bedeutet dass die türkische, britische, israelische und jordanische Luftwaffen ihre Luftoperationen  im syrischen oder dem  libanesischen Luftraum mit Russland abstimmen müssen, oder dem Risiko entgegensehen, dass ihre Flugzeuge abgeschossen werden.

Nach Ansicht der Debkafile-Militärquellen ist das einzige Flugzeug, das  in der Lage ist, diese  fortschrittlichen Raketen zu umgehen, das Stealth-Flugzeug. Wenn US-Präsident Obama den Moskauer Militär-Zug in Syrien wirklich anpacken wollte, hätte er die Stationierung dieser US- Stealth-Kampfflugzeuge in der Türkei und Israel beordert.

Zum Thema der Übertragung von fortschrittlichen Waffen an die Hisbollah, war Ministerpräsident Netanjahu sehr klar: “Wenn jemand syrisches Gebiet nutzen will, um Kernwaffen an die Hisbollah zu übertragen,  werden wir Maßnahmen ergreifen.”
Russlands stellvertretender Stabschef, General Nikolai Bogdanovsky, begleitet von einer großen Militärdelegation, trifft  am Dienstag 6. Oktober zu einem zweitägigen Besuch  in Israel ein, um eine verstärkte Koordinierung zwischen den beiden Armeen zu diskutieren.

Sputnik 6 Oct. 2015, zitiert The Financial Times: Die russischen Streitkräfte machen es nun vor Ort sehr sehr offensichtlich, dass die Art von Flugverbotszone auf der Grundlage des libyschen Modells, das auf den USA und Verbündeten basiert,  jetzt unmöglich ist, es sei denn, die Koalition ist tatsächlich bereit,  russische Flugzeuge abzuschießen”.
Die Russen sagen einfach nur  “Haltet euch uns aus dem Wege!

Russian marinesThe Independent 6 Oct.2015 – NATO  Generalsekretär Jens Stoltenberg: Die gemeldeten Vorfälle angeblicher  russischer Verletzung des türkischen Luftraums am Samstag und Sonntag waren “sehr ernst”, und er fügte hinzu: “Es sieht nicht wie Unfälle aus” (Deutsche Welle 6 Oct. 2015). Russland hat eine beträchtliche Menge an Bodentruppen in Syrien – siehe auch  The New York Times 5 Oct. 2015.

Veterans Today 5 oct. 2015: Seit 2011 hat Israel  Luftunterstützung und Artillerie-Schirm über Teile von Syrien ausgebreitet, während eine Spezialeinheit von mindestens 800 IDF-Spezialisten, Luft-Koordinatoren, Autobomben-Trainen und Spezial-Operations-Kommandos  gegen   lokale syrische Dorf-Milizen gekämpft hat.
Letzte Woche, warnte Präs. Putin  Netanjahu, dass Israels Verletzungen der syrischen Souveränität mit den russischen Operationen in Syrien  ab  jetzt als Verletzung der Souveränität Russlands gesehen werden würde.

LiveLeakSechs russische Kampfjets Typ Multirole Sukhoi SU – 30 SM haben 4 israelische McDonnell Douglas F-15 Jagdbomber nach Hause verjagt, die  versuchten, die syrische Küste zu infiltrieren.  Die israelischen F 15-Kampfflugzeuge überflogen seit Monaten den syrischen Luftraum und insbesondere die Küste von Latakia, die jetzt der Brückenkopf der russischen Streitkräfte in Syrien ist.

http://new.euro-med.dk/20151007-schachmatt-obama-russland-verhangt-flugverbotszone-uber-syrien-nord-israel-der-sudturkei-und-zypern-und-legt-somit-israelische-und-westliche-luftwaffen-lahm-heimliche-absprache-mit-obama.php

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Gruß an die Entschlossenen (auch ohne Absprache mit Obama !)

Der Honigmann

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ardDie USA sind Russland propagandistisch weit überlegen, sagt Albrecht Müller, Autor und Mitherausgeber der NachDenkSeiten. In einem Sputnik-Interview spricht der ehemalige Planungschef im Bundeskanzleramt darüber, wie die US-Propaganda in der Bundesrepublik von Politik und Medien „ohne Rücksicht auf die Wahrheit“ unterstützt wird.

Herr Müller, ein Jahr nach dem Beginn der russischen Intervention in Syrien, wie schätzen Sie die Lage vor Ort ein? Ja, sie ist schrecklich. Aber sie ist nicht wegen der russischen Intervention schrecklich, sondern weil dieser Krieg vor fünf Jahren begonnen worden ist — angeblich von inneren Kräften. Es gab sicher sehr viele Leute, die unzufrieden mit Assad waren — aber das gilt für viele Länder — und es ist dann eben durch eine Kombination von Saudis, US-Kräften, Franzosen und Türken angefeuert worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel
Es sind viele, die dort mitspielen. Das schlimme ist ja, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt wird, als würde dort der Westen interveniert haben, auch um da den islamischen Staat oder die Islamisten zu bekämpfen. Tatsächlich ist es so, dass zumindest von saudischer Seite, also den Verbündeten der USA, sehr früh auch schon genau diese radikalen Kräfte unterstützt worden sind. Das geht also sehr weit zurück und hat seine Ursachen lange bevor Russland dort militärisch intervenierte.

Wird die Situation Ihrer Meinung nach in den hiesigen Medien korrekt wiedergegeben?

Sie wird bei uns nicht korrekt wiedergegeben. Nicht alle Medien, aber ein beachtlicher Teil auch der meinungsführenden Medien — die ARD und die Tagesschau zum Beispiel — sind ja ganz deutlich erkennbar verbunden mit atlantischen Interessen. Hier werden neue Feindbilder aufgebaut. Das ist für mich besonders misslich, weil ich seit den fünfziger Jahren in Friedenspolitik engagiert bin. Das ist auch der Grund, warum ich mich in dieser Sache engagiere.

Es wird im Ost-West Konflikt das Feindbild Russland neu aufgebaut und Syrien dient dazu, um diese Art von Aufbauarbeit im negativen Sinne zu verstärken. Was ist da besonders problematisch an dieser Berichterstattung in Deutschland? Medien „lügen raffiniert“ über Russlands Syrien-Einsatz Problematisch an der Berichterstattung ist, dass alles, was an Propagandatricks versucht und gemacht wird, übernommen wird. Wenn zum Beispiel der Außenminister der USA, Kerry, sagt, dass die Russen im Osten von Aleppo mitbomben und das seien Barbareien, dann sagt das auch die Bundesregierung, und dann sagt es auch die ARD, und es schreiben deutsche Zeitungen, ohne Rücksicht darauf wie die Wahrheit ist, ohne Rücksicht darauf, dass es dort Barbareien an jeder Ecke gibt. Barbarei wenn man so will von Seiten der sogenannten Rebellen und des Islamischen Staates oder al-Nusra und Barbarei auch von Seiten der syrischen Armee.

Es ist also eine schreckliche Mischung, und wenn eben Kerry das sagt, dann wird das bei uns sofort wiedergegeben. Oder Kerry sagt, wir brauchen eine Flugverbotszone. Obwohl der Stabschef der USA selber sagt, dass das Krieg mit Russland bedeuten würde, wird es bei uns dann von Herrn Steinmeier wiedergegeben und dann finden sie es auch in den Medien. Es sind sozusagen Wurmfortsätze der Propaganda, und da sind wir Deutsche direkt mit dem, was von den USA kommt, verbunden.“

Der Publizist Jürgen Todenhöfer hat unlängst über US-Unterstützung für den Al-Qaida-Ableger Al-Nusra berichtet. Wie passt das in die von Ihnen beschriebene Sichtweise der Medien auf den Syrien-Konflikt?

Das war sozusagen ein Affront für die Mehrheit der Medien, die ja alle so tun, als würde der Westen dort nur bei ehrenwerten Widerstandskämpfern gegen Assad engagiert sein. Nun wird da aber sichtbar, dass ein Al-Qaida-Ableger direkt mit den Verbündeten des Westens — also mit Saudi Arabien, Katar und Kuweit — verbunden ist. Und zusätzlich noch seine Sympathien für die USA selbst zum Besten gibt. Hier wird also sichtbar, dass der Westen schon gar nicht mehr wählerisch ist, bei den Unterstützern und Kombattanten, die man da findet. Hauptsache es geht gegen Assad und Hauptsache, es geht gegen Russland.

Ich will dabei aber noch einmal betonen, ich kenne die Verhältnisse und die Art der Regierung Assads jetzt nicht so genau, um beurteilen zu können, welche Berechtigungen die Aggressionen haben, die es auf westlicher Seite gibt. Ich weiß aber, dass alle Versuche, die bisher gemacht worden sind, von Libyen über den Irak, bis nach Afghanistan, dort Regierungswechsel herbeizuführen, am Ende in schlimmeren Zuständen, schlimmeren Zerstörungen, schlimmeren Morden endeten als vorher dort herrschten. Wenn ich verantwortlicher Politiker bin — wenn ich Obama oder Merkel hieße — dann würde ich die Pflicht haben das Ende zu bedenken und nicht einfach loszulegen, Waffen zu liefern, Krieg zu machen und Krieg zu beantworten. Das ist die Linie, die wir heute fahren, und die ist verheerend. Sie bezeichnen die Berichterstattung als amerikanische Propaganda, wie kommen Sie auf diesen Terminus?

Ich beobachte seit meiner Studentenzeit, wie Meinung gemacht wird. Wir haben die NachDenkSeiten — diese kritische Internetseite — gegründet, weil wir analysieren wollten und wollen, wie Menschen manipuliert werden, und deshalb beobachten wir Propaganda. Ich war selbst schon mal sozusagen in der Propagandaabteilung einer Partei tätig. Ich war 1972 zuständig für den Wahlkampf der SPD. Ich würde das nicht als Propaganda bezeichnen wollen, aber es war natürlich etwas Ähnliches. Es war politische Werbung. Insofern bin ich durchaus in diesem Milieu tätig gewesen und kann deshalb gut beurteilen, wie Kampagnen der Propaganda gemacht werden. Ich sehe eben hier, dass es massive Propaganda gibt, und ich habe in einem Beitrag in den NachDenkSeiten festgestellt, dass die westliche Propaganda der russischen Propaganda um Meilen überlegen ist. Das heißt nicht, dass die Politik und die Qualität überlegen sind, sondern, dass die Propaganda überlegen ist. Das könnte ich an sehr vielen Beispielen sichtbar machen, die auch sehr viel mit dem Konflikt und dem Frieden zwischen West und Ost zu tun haben.

Was könnte beziehungsweise müsste dahingehend besser gemacht werden?

„Als erstes müsste man aufhören, gegeneinander Propaganda zu machen. Das ist doch eine ganz schlimme Entwicklung. Sie müssen mal den Hintergrund bei mir verstehen. Ich war verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit jener Partei, die die Entspannungspolitik in Deutschland durchgesetzt hat — der SPD. Wir waren froh, dass wir am Ende die Konfrontation mit der Sowjetunion und Russland abgebaut haben. Jetzt wird diese Konfrontation neu aufgebaut und die Propaganda spielt dabei eine große Rolle. Da ist es selbstverständlich, dass ich schon von meiner Geschichte her, aber auch aus grundsätzlichen, sachlichen Gründen der Meinung bin, dass Russland zu Europa gehört und dass wir uns untereinander nicht in Propagandaschlachten austoben sollten. Das ist eigentlich ganz selbstverständlich. Auch Russland sollte keine Propaganda gegen uns Deutsche oder gegen andere in Europa machen. Wir sollten keine Propaganda gegen Russland machen. Das wäre das, was ich fordere. Leider ist die Wirklichkeit über diesen selbstverständlichen Wunsch völlig hinweggerollt. Sie müssen 1990 mal mit heute vergleichen. Welche gravierenden, schlimmen Veränderungen da stattgefunden haben. Niemand — Willy Brandt nicht und ich als sein Mitarbeiter nicht — hätte sich 1990 vorstellen können, dass wir Propagandaschlachten gegeneinander beginnen. Wir brauchen keine Strategie der Propaganda, sondern eine Strategie der Zusammenarbeit.

Interview: Bolle Selke
Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20160929/312760691/experte-us-propaganda-in-deutschland.html

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Gruß an die Strategen
Der Honigmann
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Weder Gaddafi, noch Saddam hätten jemals so viel Tod und Leid über die eigene Bevölkerung bringen können wie es letztlich der amerikanische „Feldzug für Demokratie“ bewirkt hat. Ganz zu schweigen von den unsäglichen Lebensumständen mit Hunger und Angst vor Terroranschlägen, die jetzt dort herrschen.

Wenn heute von Syrien die Rede ist, herrscht der Eindruck vor, das ganze Land sei im Terror versunken und es gäbe nur total zerstörte Städte und Dörfer. Dieser Eindruck ist falsch. Der größte Teil der syrischen Bevölkerung ist zwar potenziell terroristischen Bedrohungen ausgesetzt, führt aber ein weitgehend normales Leben. Worunter diese etwa 70 bis 80 Prozent der syrischen Bevölkerung, die im Machbereich der Regierung Assad leben, am meisten leiden, sind die Sanktionen und Embargos des Westens. Diese sollen einen durch Mangel erzeugten Regierungswechsel bewirken, wie es in den 1990er Jahren im Irak geplant war oder seit zwei Jahren in Russland.

Meine unzähligen Reisen durch die Welt haben mich auch in aktive Konfliktgebiete geführt. Dabei habe ich eines gelernt: Wenn es nicht planmäßige Flächenbombardements gegen die Zivilbevölkerung gibt, dann sind Kampfhandlungen kleinräumige Ereignisse, die manchmal nur 500 Meter entfernt nur noch akustisch wahrgenommen werden. Die Reichweite eines üblichen Sturmgewehrs beträgt gerade mal 300 Meter. Ich habe bei Nacht aktive Kampfzonen überflogen und aus zehn Kilometer Höhe kann man gut erkennen, wie geradezu lächerlich klein die betroffenen Gebiete sind, solange nur am Boden gekämpft wird, ohne Luftangriffe.

Es war Churchill, der in einem seiner Bücher bereits 1928 darüber philosophiert hat, dass er mit seiner Luftwaffe den Krieg ins Hinterland ausweiten und so Zivilisten, Frauen, Greise und Kinder in die Vernichtung einbeziehen kann. Das hat er dann auch in den letzten Kriegsjahren gegen Deutschland exzessiv betrieben. Ohne die Flächenbombardierungen gegen die Zivilbevölkerung hätte diese auch in Deutschland wenig vom Krieg mitbekommen – außer Mangel und den Meldungen über gefallene Soldaten. Das war auch der generelle Zustand im Ersten Weltkrieg.

Weiterhin sollte man daran denken, dass sowohl der Erste, als auch der Zweite Weltkrieg effektiv nur vier Jahre gedauert haben. Eingedenk dessen wird ersichtlich, was den Bevölkerungen angetan wird in Afghanistan (Krieg seit 1980, also seit 36 Jahren), Irak (Krieg und Embargos seit 1991, also 25 Jahren), jetzt Syrien seit 2011 (fünf Jahre) und nicht zu vergessen Vietnam, das letztlich auch 20 Jahre Krieg im Lande hatte. In Jugoslawien dauerten die Kampfhandlungen „nur“ etwa fünf Jahre, was wohl der europäischen Tradition entspricht, was die Bevölkerung bereit ist auszuhalten.

Bilder und Karten zeigen oftmals nicht die Realität

Wenn uns Bilder aus Syrien erreichen, dann werden uns spektakuläre Szenen aus den direkt betroffenen Kampfzonen gezeigt – allzu oft häufig verwendetes Archivmaterial und keineswegs aktuell. Es sind Aufnahmen von den Schnittstellen zwischen terrorkontrollierten Gebieten und regierungstreuen Regionen, in denen die Menschen noch in Frieden leben können. Bilder aus Homs bekommen wir überhaupt nicht mehr zu sehen, seit diese geschundene Stadt von Assads Truppen befreit wurde. Wir erfahren nicht, wie großflächig die Zerstörungen dort wirklich sind und auch nicht, in welchem Maße der Wiederaufbau und der Weg zurück in die Normalität voranschreitet.

 Wir erfahren auch nichts darüber, warum zum Beispiel die Einwohner des terrorbeherrschten Teils von Aleppo nicht den kurzen Weg in den sicheren Teil der Stadt zur Flucht nutzen. Warum überhaupt kaum jemand die Möglichkeit erhält, in die sicheren Gebiete unter Regierungskontrolle zu wechseln. Man muss wohl davon ausgehen, dass die Terroristen das mit Waffengewalt verbieten, um nicht ihre menschlichen Schutzschilde zu verlieren, die immer wieder die schrecklichen und zugleich propagandistischen Bilder für die westliche Presse liefern.

Karten, die uns präsentiert werden, zeigen ein falsches Bild. Da werden große Gebiete ausgewiesen, die unter Kontrolle der unterschiedlichen Anti-Assad-Fraktionen stehen sollen. Wer das Land nicht kennt, fällt darauf herein. Der Osten Syriens und andere weite Teile des Landes sind unbewohnbare Wüstenregionen, die letztlich von niemandem zu kontrollieren sind. Aber so wird der Eindruck erzeugt von einer großflächigen Besetzung durch Kräfte, deren Ziel die Zerstörung des Landes ist.

Tatsache ist, dass die Menschen in 70 bis 80 Prozent des fruchtbaren und bewohnbaren Landes treu zu Assads Regierung stehen und dort ein weitgehend normales Leben führen. Hier ist nach wie vor ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen möglich. Genau das aber sollen wir nicht sehen, denn dann würde deutlich, was die Menschen vor Ort zu verlieren haben, wenn die säkulare Regierung Assad nach dem Muster von Irak und Libyen von der Koalition der Willigen aus dem Amt gebombt würde.

Ohne Munition fällt kein Schuss

Betrachtet man die Landkarte, wird deutlich, in welchen Teilen Syriens der Terror herrscht: Im Norden und Nordosten, also in den Regionen, die an die Türkei und den Irak grenzen. Damit sollte klar sein, dass der Terror aus der Türkei und dem Irak nach Syrien gebracht worden ist und von dort weiterhin unterstützt wird. Keine der Terrorgruppen verfügt über die Fähigkeit, selbst Waffen oder Munition herzustellen. Sie sind vollständig auf Lieferungen aus dem Ausland angewiesen. Eines sollte hierbei bedacht werden: Aus Russland erhalten sie definitiv weder das eine, noch das andere. Es können folglich nur der Westen und seine arabischen Vasallen sein, die die todbringenden Gerätschaften an die Schlächter des IS und die „moderaten“ Kräfte liefern. Hier macht sich die deutsche Regierung in höchstem Maße schuldig, weil sie nicht darauf dringt, den Nachschub für die Terroristen einzustellen. Ohne Munition fällt auch kein Schuss.

Weder Gaddafi, noch Saddam hätten jemals so viel Tod und Leid über die eigene Bevölkerung bringen können wie es letztlich der amerikanische „Feldzug für Demokratie“ bewirkt hat. Ganz zu schweigen von den unsäglichen Lebensumständen mit Hunger und Angst vor Terroranschlägen, die jetzt dort herrschen. Gerade Gaddafi hat sich in dieser Hinsicht überhaupt nichts zu Schulden kommen lassen. Aber jetzt dürfen die „Befreiten“ in „demokratischem“ Chaos leben und massenweise nach Europa flüchten.

Mein Dank gilt Ex-Kanzler Schröder, dass er die Teilnahme am unrechtmäßigen Irakkrieg verweigert hat. Ganz im Gegensatz dazu stand Angela Merkel, die sich damals vehement für eine deutsche Mitwirkung an diesem Krieg an der Seite der USA eingesetzt hat. So, wie sie auch jetzt alles tut, die Kriegsphantasien Washingtons gegen Russland zur Realität werden zu lassen.

Der größte Teil Syriens ist sicher und lebenswert

Politiker sind gescholten worden für den Vorschlag, syrische Wirtschaftsmigranten – also Migranten, die keinen Schutz- oder Asylanspruch reklamieren können – nach Syrien zurückzuführen. Diese Schelte kann nur von jemandem kommen, der keine Ahnung von den Verhältnissen hat, die im größten Teil Syriens herrschen. Erst recht, wenn man bedenkt, dass Syrien gerade um Touristen wirbt, die an seinen Mittelmeerstränden Urlaub machen können.

Während beinahe täglich über tödliche Anschläge im Irak oder Afghanistan berichtet wird, geschieht desgleichen nur selten im Machtbereich Assads, jedenfalls seltener als in der Türkei. Das beweist, dass der überwiegende Teil Syriens nicht von Terror und Chaos betroffen ist.

Die Politik des Westens zielt darauf ab, diesen Zustand zu ändern, das Chaos über das gesamte Land zu bringen. Wenn das mithilfe von Waffenlieferungen und Söldnern erreicht ist, stehen weitere 20 Millionen Syrer bereit, den Weg nach Europa/Deutschland zu beschreiten. Wo sollen sie dann auch hin gehen? Immerhin haben nach dem Irakkrieg zwei Millionen Flüchtlinge in Syrien Aufnahme gefunden und eine ähnliche Anzahl im Libanon. Der Libanon kann nicht mehr aufnehmen. Seien wir also froh, dass es immerhin noch der größere Teil Syriens ist, der sicher und lebenswert bezeichnet werden kann.

Ich bin ein intimer Kenner Syriens und schätze dieses Land mit seinen freundlichen und toleranten Bürgern sehr. Demokratie nach westlichem Muster? Wir sollten langsam gelernt haben, dass dieses Modell nicht für alle Länder und Ethnien geeignet ist. Freiheit? Welche Freiheit meinen wir? Sind wir wirklich so arrogant zu glauben, dass jeder dieselbe Vorstellung von „Freiheit“ haben muss, von der auch wir sehr unterschiedliche Erwartungen haben? Frieden in Syrien kann nur dann erreicht werden, wenn alle, die dort völkerrechtswidrig agieren, das Land verlassen und es in Ruhe seinen eigenen Weg gehen lassen.

Auch wir in Europa haben einen langen und schmerzlichen Weg hinter uns, zu einem für uns passenden System und dieses Recht sollten wir allen Völkern und Ländern dieser Erde auch zugestehen. Das laizistische Syrien ist noch nicht verloren und wir sollten alles tun, damit es nicht nur so bleibt, sondern zurückfinden darf zu dem guten Weg, auf dem es war, bevor fremde Mächte für Öl, Gas und Machtpolitik Verderben gebracht haben. Der erste Schritt dahin sollte die sofortige Beendigung der Sanktionen sein. Das kostet nichts, bringt sogar Gewinn und hilft, die Flüchtlingsströme zu reduzieren.

http://www.epochtimes.de/politik/welt/peter-haisenko-der-falsche-eindruck-ueber-die-lage-in-syrien-a1940540.html

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Gruß an die Syrer

Der Honigmann

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syrien-gaense© Sputnik/ Valeriy Melnikov
Ein Jahr nach dem Beginn der Operation der russischen Luftstreitkräfte in Syrien hat sich laut Hannes Hofbauer, österreichischer Historiker, Journalist und Verleger, die Lage im Land vollkommen verändert. Mit dem russischen Auftreten in Syrien sei erstmals die Möglichkeit einer Diskussion entstanden, wie der Konflikt insgesamt gelöst werden könne.
Die Versuche einer friedlichen Lösung sind aber an den westlichen Staaten gescheitert, wie Hofbauer für Sputnik sagte.
„Bis September 2015 waren es ausschließlich politisch westliche Staaten, die von außen in diesen Konflikt interveniert haben, vor allem haben Katar, Saudi Arabien und die USA im Großen und Ganzen der radikalen islamistischen Szene Unterstützung auf unterschiedlichen Ebenen geboten.“
Die Friedensgespräche, die u.a. auch in Wien stattfanden, sind gescheitert. „Insbesondere die USA und John Kerry haben versucht, über den Frieden zu reden. Diese Position haben sie dann de facto konterkariert, beispielsweise mit der Idee, eine Flugverbotszone zu errichten, die nur die Amerikaner und die Saudis schließen dürfen“.

Die russisch-amerikanischen Vereinbarungen über die Waffenruhe in Syrien hätten große Hoffnungen geweckt, betonte Hofbauer, doch wenige Tage später habe es einen Angriff der USA auf Stellungen der syrischen Armee gegeben, bei dem mehr als 60 Soldaten den Tod fanden. „Schlimmer kann man eine Waffenruhe nicht selbst boykottieren! Das alles ist durchsichtig! Und dass man dann die russische Seite beschuldigt hat, ist billig.“

Wenn man darüber spreche, wie es überhaupt dazu gekommen sei, dass die sogenannten Terroristen jetzt dort einen Islamischen Staat errichten konnten, so sei das sehr stark unter dem Schutz der USA möglich gewesen, unterstrich Hofbauer. „Der Terror, der bei uns in Westeuropa oder in den USA so interpretiert wird, dass er vom Nahen Osten gekommen sei, ist in Wirklichkeit von den USA in den Nahen Osten importiert worden!“

In der kommenden Woche erscheint ein neues Buch -„Der Nahe Osten brennt“, zu dem Thomas Hofbauer einen Beitrag mit dem Titel „Der Krieg kehrt in die Zentren zurück“ geschrieben hat. „Ein jahrelanger Bürgerkrieg, der die ganze Region verheert, droht zu einem Weltkrieg zu werden“, heißt es es im Vorwort zu dem Buch.
Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20160928/312744806/usa-waffenruhe-syrien-boykottiert.html

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Gruß an die

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us-militaerUS-amerikanische Militärs haben den Einsatz von weißem Phosphor bei Operationen gegen Gruppierungen der Terrormiliz Daesh (IS, Islamischer Staat) im Irak bestätigt, aber keine konkreten Details und auch nicht die Ziele dieser Einsätze offengelegt, wie die Zeitung „The Washington Post“ berichtet.

Die Schlussfolgerung, dass Geschosse mit weißem Phosphor zur Anwendung gekommen sind, wurde laut der Zeitung aufgrund einer Analyse der auf der Pentagon-Webseite veröffentlichten Fotos gezogen. Darauf seien mit diesem Stoff gefüllte Geschosse des Typs M825A1 des Kalibers 155 Millimeter zu sehen. Wie die Autoren des Artikels betonen, kann ein solches Geschoss einen zehnminütigen Rauchvorhang gewährleisten.

„Die Kräfte der Koalition nutzen diese Geschosse mit Vorsicht und stets gemäß dem Gesetz über bewaffnete Konflikte. Die M825A1 werden dort eingesetzt, wo es keine Zivilbevölkerung gibt, und auch nie gegen die Kräfte des Gegners“, hieß es in der Antwort eines Vertreters der US-geführten Koalition, des Oberst Joseph Scrocca, auf eine Anfrage der Zeitung. Ihm zufolge wird weißer Phosphor eingesetzt, „um einen Rauchvorhang zu schaffen und Signale zu geben“.

Laut einem anderen Vertreter der Koalition, Oberst John Dorrian, berücksichtigen die USA beim Einsatz solcher Geschosse „mögliche Nebenwirkungen auf Zivilisten und zivile Strukturen“. „Das US-Militär ergreift alle möglichen Vorkehrungen, um das Risiko zufälliger Verletzungen unter der Zivilbevölkerung und einen Schaden für zivile Objekte zu minimieren“, sagte er. Ihm zufolge wurden die erwähnten Fotos bei einer Operation der Koalition zur Unterstützung der kurdischen Einheiten im Norden des Iraks gemacht. Allerdings habe Oberst Dorrian nicht sagen können, ob diese Geschosse auf IS-Kämpfer oder auf Gebiete abgeworfen wurden, in denen sich Zivilisten befinden konnten. Die Vertreter des Pentagons haben die Frage, wie oft diese Stoffe eingesetzt wurden und ob damit gefüllte Geschosse auf IS-Stellungen abgeworfen wurden, nicht beantworten können, wie es im Artikel heißt.

Ungeachtet der Beteuerungen der US-Verteidigungsbehörde sind die Menschenrechtler besorgt, dass weißer Phosphor bei der in Vorbereitung befindlichen Operation zur Befreiung von Mossul eingesetzt werden könnte. „Die Streitkräfte der USA und des Iraks müssen auf den Einsatz von weißem Phosphor in Städten wie Mossul verzichten, denn egal welchen taktischen Vorteil das bietet, so wird er von den schlimmen Verbrennungen übertroffen, die friedlichen Menschen dadurch zugefügt werden“, warnt Mark Hiznay aus der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, wie die „The Washington Post“ schreibt.

Phosphormunition entzündet sich beim Kontakt mit Sauerstoff. Bei Menschen führt das zu tiefen Verbrennungen, auf der Erdoberfläche brechen Brände aus. Die USA hatten früher bereits zugegeben, dass sie Munition mit weißem Phosphor im Jahr 2004 im Irak und ebenfalls in Afghanistan eingesetzt hatten, was ihnen eine scharfe Kritik einbrachte.

Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20160924/312688040/USA-medien.html

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Gruß an die friedlichen Menschen
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