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Archive for the ‘Kultur’ Category


Gruß an Werner Altnickel

TA KI

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2017/02/11/werner-altnickel-beim-honigmann-treffen-4-2-17/

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Gruß an Werner

Der Honigmann

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Wenn Mythos Realität wird. Das wohl spannendste Kapitel Deutscher Geschichte.

Die USA sind weit mehr als eine Wirtschaftsmacht, ein Trendsetter oder das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Denn hier entstanden Symbole…..

GameFreak9394

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Gruß an unser Land

Der Honigmann

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Sonntagsgedanken von Peter Helmesdeutsch

Eine gänzlich unpolitische Betrachtung – oder?

„Charme“, „deutsche Sprache“ – sind das „Fremdwörter“, also Wörter, die uns fremd geworden sind? Der Autor dieses Artikels sagt nüchtern: „Ja! Der Charme ist tot, und die deutsche Sprache stirbt.“

Der aussterbende Gentleman, das vergessene Kompliment

„Als der plötzliche Tod des Bestsellerautors und Establishment-Kritikers Udo Ulfkotte am Samstagmorgen (14.01.2017) von seiner Familie bestätigt wurde, brach ein regelrechter Jubelsturm auf Twitter aus. Der Kurznachrichtendienst wird in Deutschland überwiegend von Journalisten und linksradikalen Aktivisten genutzt.

Eine von ihnen: Die türkische Autorin Hatice Ince. Sie schreibt regelmäßig für die Spiegel-Seite Bento. Auf Twitter erklärte sie heute Vormittag:

Deutschland. Udo Ulfkotte ist am Freitag im Alter von 56 Jahren überraschend an einem Herzinfarkt gestorben. „Hahahaha! Darauf ein Schnaps!“, twitterte Hatice Ince, Autorin für die Spiegel-Seite „Bento“. Die ARD-Journalistin Julia Rehkopf markierte den Tweet mit „Gefällt mir“.

Einige Zeit später entfernte sie die Markierung wieder. In einer archivierten Version des Tweets ist ihre Eingabe aber noch sichtbar“ (Quelle: http://www.freiezeiten.net/spiegel-journalistin-ueber-ufkotte-tod-hahahaha)

Das ist stil- und niveaulos. Und es bestätigt die zunehmende Verrohung der Sitten und der sprachlichen Aggressivität hierzulande. Ehrfurcht vor dem Alter, Ehrfurcht vor einem Toten? Alles Fremdbegriffe unserer entmenschlichten Zeit! Wir lernen nicht mehr, was Anstand und Selbstdisziplin bedeutet. Es ist uns schlicht egal – so wie auch unsere Kleidungskultur verfällt. Schauen Sie sich die männlichen und weiblichen Vogelscheuchen (jüngere und ältere) an, wie sie über die Straße schlurfen! Und mit denselben Klamotten, Sporttretern oder Schuhen mit schiefgelaufenen Absätzen gehen sie in ein Konzert, in die Kirche (wenn überhaupt) oder zu Papas 50. Geburtstag. Es ist ihnen egal, was jemand denkt. Die „Egal-Gesellschaft“ („egal“ bedeutet „gleich“) – die Vorstufe zur egalisierten „Neuen Gesellschaft“, zum „Neuen Menschen“! Aber das ist ein anderes Thema.

Ich gestehe – ein wenig eitel – gentlemanmäßig zu leben. Das heißt, Manieren zu haben, höflich sowie – wie altmodisch! – „Kavalier“ zu sein und immer Sinn für ein ordentliches Kompliment zu haben. Aber es scheint, daß meine Art mählich, aber immer schneller, ausstirbt – nicht so sehr, weil die Menschen immer ungehobelter würden (das aber auch), sondern weil das Pendant zunehmend ausfällt. Das will ich gerne begründen:

Es ist für Männer wie mich bedrückend, daß es kaum noch Frauen gibt, die Aufmerksamkeiten anerkennen (weil sie sie nicht erkennen). Sie haben nicht gelernt, Komplimente annehmen zu können. Beispiel: Wenn ich heute vor einer Dame aufstehe oder ihr in den Mantel helfe oder ihr die Tür aufhalte, kommt reflexartig: „Oh, nicht nötig!“ Manchmal in aufbrausendem Ton. Das ist bei manchen „alten“ Damen anders. Da gibt´s immer noch ein paar, die murmeln: „Daß es das heute noch gibt!?“

Oder: Versuchen Sie mal als Mann, einer Frau ein Kompliment zu machen, z. B.: „Du siehst aber gut aus…“ Reflex: „Och nee, ich habe so schlecht geschlafen“ – oder: „Nee, nee, ich seh´ heute gar nicht gut aus…“ Ein Kompliment wegen eines schicken Anzugs oder Kleidungsstücks? Geht nicht. Sofort kommt: „Ach, die olle Bluse…!“ Oder: „Ich glaub´, die steht mir nicht…“ Wie schön wäre es in solchen Fällen, wenn die Antwort lautete: „Danke, das freut mich“ – oder „Danke, das gefällt mir…“?

Ach ja, „danke“. Wer dankt noch ehrlich, statt floskelhaft und oberflächlich, von herzlich ganz zu schweigen? Wer geht zu einem Polizisten – ohne besonderen Grund – und sagt danke, weil er für jeden Dreck den Buckel hinhält und sich bei Angriffen kaum wehren darf? Wer sagt danke zu einem Soldaten, weil der unser Gemeinwesen verteidigt? Ist ja alles selbstverständlich! Ist es das?

Konrad Adenauer wird nachgesagt, mit nur 200 Worten zurechtgekommen zu sein. Ein Wort hat dabei aber nie gefehlt: „Danke!“

Lange Rede kurzer Sinn: Wir sind uns alle irgendwie egal geworden, gleichgültig, „herzlich“ fremd. „Der Nächste“ stirbt aus, mein „Nächster“ bin ich, ich, ich. Mein Gott, und wie schön ist es, Du, Du, Du zu sagen!!! Gegenprobe: Fragen Sie mal bewußt: „Wie geht es Dir/Ihnen?“ Hören Sie überhaupt hin, was der/die Gefragte antwortet?

Aus Männern werden Dackel

Eine liebe Fb-Freundin – nennen wir sie Dora – schrieb mir nach einem solchen Gedankenaustausch sehr anschaulich:

„Du hast vollkommen Recht, lieber Peter. Da ich auch zur älteren Generation gehöre, freue ich mich über jedes Kompliment. Mein Mann hält mir die Türe auf, hilft mir aus dem Mantel und ist auch sonst ein Kavalier der alten Schule.

Die Welt hat sich geändert: Die Menschen sind oberflächlicher, rücksichtsloser geworden. Die Erziehung läßt stark zu wünschen übrig. Und vor allem hat die Emanzipation aus Männern „Dackel“ gemacht, die sich gar nichts mehr trauen.

Ich wüßte nicht, ob ich in der jetzigen Zeit heiraten würde. Könnte mit solchen Weicheiern nicht umgehen. Kavaliere? Fast komplett ausgestorben. Damen, die noch echte weibliche Eigenschaften haben (Liebreiz, Charme, Anschmiegsamkeit etc.) – fast komplett ausgestorben, lieber Peter. Also beides: Kavalier und das Pendant gibt es kaum noch. Nicht mehr wichtig, nicht mehr „modern“, was weiß ich. Bin froh, daß ich nicht mehr jung bin.

Apropos Erziehung und gute Manieren

Drei Beispiele: Ein junger Kollege von mir kommt, vollbeladen mit Klassenarbeiten zum Lehrerzimmer; ich halte ihm die Tür auf, und er geht stracks durch. Ich: Bitteschön. Er dreht sich um: Hä?? Ältere Leute sind auch nicht ohne: Eine Kollegin, Nonne, viel älter als ich, (das vor Jahren, als an unserem Gymnasium noch Nonnen arbeiteten), kommt, ich halte ihr auch die Türe auf: Sie: was soll das? Ich: Ich hab das so gelernt. Wollte nicht sagen: Alter vor Schönheit. Hihi. Mein Sohn (damals 18) sitzt bei seiner Freundin im Wohnzimmer: Oma kommt rein, und Alexander steht auf. Sie: Sind wir hier bei Königs? Und solche Beispiele von mißratener Erziehung ( auch unter „gebildeten“ Leuten ) hab ich unzählige. Wollte dich nur erheitern, wenn … es nicht so traurig wäre.“

Das sollte zum Thema Charme erst einmal genügen. Kommen wir zur deutschen Sprachkultur:

Aber hallo!

Wir leben in einer „Gesellschaft des schnellen Wortes“ und der gesprochenen oder geschriebenen Abkürzungen. „Hallo“, „hdl“, „LOL“ usw. SMS und Twitter sei Dank – Wir entwickeln uns zu Kurzsprechmaschinen. Sie wissen, was ich meine.

Die deutsche Sprache hat – wie kaum eine andere – für jede Tageszeit eine entsprechende Grußformel: „Guten Morgen“, „Guten Tag“, „Guten Abend“ (Nacht). Dazu gibt es noch die regionalen Grußformen: z. B. „Moin moin“ oder „Grüß Gott“ – wobei eilfertige Willkommenskultur-Barbaren dieses schöne „Grüß Gott“ verbieten lassen wollen, um die moslemischen „Gäste“ nicht zu provozieren. Und wenn man dieses blöde „Hallo“ auch noch in Briefen oder Mails verwendet, wird´s erst recht affig; denn der Adressat kann meinen Ausruf „Hallo“ ja nicht hören. Armes Deutschland – aber Hallo!

Wer sagt heute noch „Auf Wiedersehen“? Die überflüssigste und blödeste Abschiedsformel lautet „Wir sehen uns!“, die kürzeste: „Tschüß“ oder „Schau“ – oder so ähnlich – weil viele dieses „Schau“ so aussprechen, wie es hier steht, da sie nicht einmal zu ahnen scheinen, daß dies vom italienischen „Ciao“ stammt.

„Kurzsprechmaschinen“, siehe oben! Nicht nur das! Auch unsere Sitten – „wat is dat dann?“, fragt mein Nachbar – verkommen zu Kurzforme(l)n. Humor, Esprit (hat nix mit „E-Sprit“ zu tun, Herr Nachbar Sitten?), Charme, Höflichkeitsformen und –floskeln? Alles barocker Müll, „braucht heute kein Mensch mehr, ist ja Steinzeit!“

Erbärmliches Schriftdeutsch

Keine Angst, dies wird jetzt keine Philippika gegen die Rechtschreibreform! Darüber habe ich mich schon genügend geäußert (z. B. hier: https://conservo.wordpress.com/2011/12/04/bildung-bildungspolitik-bildungswuste-deutschland/). Aber die Schreibform der deutschen Sprache wird immer schlampiger.

Deshalb gilt (nur für mich persönlich, nicht zwingend für Gastautoren): Ich benutze die alte Rechtschreibung aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur durch die neue Rechtschreibung, UND ich schreibe bewußt nicht Genderdeutsch, auch weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen.

Um die Absurdität des Genderdeutschs zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern.

Semikolon, Genitiv, Gedankenstrich

Sehr deutlich kann man die Vernachlässigung der deutschen Schriftsprache an der Deklination, Konjugation und Interpunktion feststellen (z. B.: „Ich, wenn könnte, würde das und das tun…“). Plusquamperfekt? Vergessen Sie´s, weil die Kinder von heute diese schwierige Grammatikform überhaupt nicht beherrschen. Was wäre gewesen, wenn sie es gelernt hätten?

Über den Verlust des Genitivs ist schon viel Gutes geschrieben worden. Geändert hat sich aber nichts. Nun geht´s dem Semikolon an den Kragen – wenn´s nicht schon tot ist. Ich komme durch meine Vorlesungen häufig mit jungen Menschen zusammen und muß leider feststellen, daß viele von ihnen nicht einmal das Wort Semikolon kennen, geschweige denn seine Anwendung.

Das Semikolon trennt zwei Gedanken eines(!) Satzes, das Komma verbindet sie. Gleiches gilt für Gedankenstrich (trennt) und Bindestrich (verbindet). Der Bindestrich ist des Gedankenstrichs Feind – womit wir beim Genitiv wären. Den Genitiv („der 2. Fall“ unserer Deklination) gibt es in zwei Varianten: einer fast schon romantischen und einer „normalen“ Version: „Des Vaters Kinder gehen gerne…“ ist die schönere, „die Kinder des Vaters…“ die „normale“ Form des Genitivgebrauchs. Und was machen wir draus: Dative („3. Fall“), wohin das Auge schaut: „Die Kinder vom…“, am schlimmsten: „Dem Vater seine Kinder gehen…“

Es müßte doch dringend hinterfragt werden, woher diese Verschlampung der Sprache kommt. „Hinterfragt“ werden? Wie gedankenlos! Fragen bedeuten, daß man etwas erfahren, etwas wissen will, damit man z. B. besser Hintergründe kennenlernt („Hinter…“). Also ich frage nach dem Hintergrund, „hinterfragen“ gibt schlicht keinen Sinn. „Gibt keinen Sinn“ heißt heute: „Das macht keinen Sinn!“ Im Deutschen kann man aber nicht „Sinn machen“, sondern „Sinn haben“ oder „Sinn geben.“ (Wieder so eine Schlampfloskel aus dem Amerikanischen „it makes no sense“.)

Liebe Leser, ich habe „Dora“ (s.o.) für Ihre klaren Worte gedankt und sie an Sie weitergegeben – mit einer großen Bitte:

Werte Damen, denken Sie bitte mal drüber nach! Werte Herren, werden Sie wieder zu Kavalieren – und die Welt wird uns wieder sonniger erscheinen (so öde sie auch sein mag)! Machen wir was draus!

Herzlichen Dank, daß Sie mir „zugehört“ haben!

Auf Ihre Antwort freut sich

Ihr Peter Helmes

www.conservo.wordpress.com

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Gruß an den Genitiv

Der Honigmann

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Die Französische Revolution, genauer gesagt die Französischen Revolutionen, die am 14. Juli 1789 mit dem berühmten Sturm auf die Bastille begannen und annährend zehn Jahre andauerten, veränderten nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa.

Zum ersten Mal wurde eine demokratische politische Kultur entfaltet, die die Moderne prägte. Aber zu welch schrecklichem Preis, über den oft hinweggesehen wird. Denn die Revolution, die die Monarchie beseitigte, glitt ab in eine Schreckensherrschaft, die durch politische Gewalt, durch regelrechten „Staatsterror“ geprägt war.

Die bedeutendste Monarchie der Alten Welt, nämlich die französische, die in Absolutismus und Verwaltung schwelgte, wurde fast gar in einem Streich beseitigt, damit die neuen Werte der Aufklärung an ihren Platz rückten: „Liberté“, Freiheit. „Ègalite“, Gleichheit. „Fraternité“, Brüderlichkeit. Und genau diese Devise, so der Freimaurer Tom Goeller, „ist unbestritten der geistige Anteil der Freimaurer an dem Aufstand. Die Freiheit braucht die Brüderlichkeit, da nur so jeder freie Mensch die Freiheit des anderen anerkennen kann.“[1]

Dennoch wollen Freimaurer nichts davon wissen, dass sie aktiv an der Revolution beteiligt, sie organisiert, beziehungsweise sie gar geschürt haben sollen, wie Verschwörungstheoretiker ihnen unterstellen. Und in diesem Zusammenhang möchte ich auch nochmals die Worte des Logenbruders Mino Pecorelli ins Gedächtnis rufen: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind die drei Begriffe des genialsten Betrugs, der je organisiert wurde, um die Demokratie zu betrügen…In der Regel versammeln sich die Freimaurer, um die zu betrügen, die selbst am meisten betrügen.“[2]

Ich möchte in diesem Kapitel versuchen, die Rolle der Freimaurer bei dieser bedeutendsten europäischen Revolution zu hinterfragen und aufzuzeigen. Dazu möchte ich zunächst auf die Revolution selbst, ihre Ursprünge und ihren Verlauf näher eingehen, damit der Leser die Beteiligung der Logenbrüder besser einschätzen und einordnen kann.

Die französische Monarchie, das sogenannte „Ancien Régime“ war zu jener Zeit am Ende. Wachsende Staatsverschuldung (auch hervorgerufen durch erhebliche Geldbeträge zur Unterstützung der amerikanischen Revolution), innenpolitische Dauerkonflikte, Bevölkerungswachstum und damit einhergehende Knappheit an Erwerbsstellen, steigende Preise und stagnierende Löhne, Steuerbelastungen und Sonderabgaben, eine reformunfähige Monarchie – all das führte zu einer sozialen Unzufriedenheit. Und zu neuen Denkweisen, der Bürgerlichen etwa, die dadurch den traditionellen adligen Status unterminierten.

In Akademien und Freimaurerlogen wurden aufgeklärte Lebens- und Denkformen propagiert, die, im Gegensatz zur herrschenden Monarchie, die Grundsätze von Gerechtigkeit, Wahrheit, Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit vertraten und predigten, die Emanzipation der Menschheit in diesem Sinne genauso forderten wie die Beseitigung der ungerechten Privilegien des verhassten „Ancien Régime“. „Aber das heißt nicht, dass die sich vorbereitende Französische Revolution einer freimaurerischen Verschwörung entsprang,“ versucht das „Internationale Freimaurer Lexikon“ (S. 297) zu erklären.

Und ergänzend wird hinzugefügt: „Die Arbeit, die die französischen Freimaurer leisteten, war geistiger Natur. Man dachte daran, neuen schöneren Grundsätzen zum Durchbruch zu verhelfen. Aber es war in den Logen keine Rede davon das Regime beseitigen zu wollen…Nichts ist törichter als zu glauben, dass man an die Tötung des Königs auch nur zu denken gewagt hätte.“

Dennoch, das maurerische „Geheimnis“ zu jener Zeit war die Idee der Demokratie, eine Republik gleicher und freier Bürger. In der berühmten Pariser Loge „Les Neuf Soers“ kamen auch viele der späteren Akteure der Revolution zusammen. „Wahr ist,“ erklärt der Politikwissenschaftler Andreas Gößling, „dass einige der folgenreichsten Ideen und Grundsätze der Französischen Revolution in den Pariser Logen vorausgedacht und vorformuliert worden waren. So hatte sich die französische Freimaurerei schon 1773 eine ‚republikanische’ Verfassung gegeben, die die demokratische Wahl des Großmeisters vorsah und ‚Freiheit und Gleichheit’ der Brüder proklamierte.“ Und weiter: „Auch die Deklaration der Menschen- und Bürgerrechte wurde von französischen Brüdern verfasst, die sich selbst als ‚Bürger der Freimaurer-Demokratie’ bezeichneten.“[3]

Aber auch noch ein anderer Aspekt führt zu der Behauptung der „aktiven“ Beteiligung der Logenbrüder an der Revolution: über die Illuminaten (Jesuiten, Freimaurer und Illuminaten: Eine (un)heilige Allianz zur Etablierung der Neuen Weltordnung (Video)).

Nicht ganz ohne Grund wurde den „Illuminaten“, die zur damaligen Zeit mit der Freimaurern in einen Topf geworfen wurden, eine Beteiligung an der Französischen Revolution angehängt, meint Ferdinand Runkel in seinem Standardwerk der „Geschichte der Freimaurerei“ (Band 2, S. 64).

Hintergrund dieses Verschwörungsvorwurfes war, dass zwei bedeutende Illuminaten (der bekannte Schriftsteller Johann Joachim Christoph Bode (1730-1793), der auch Freimaurer war (1761 aufgenommen in die Loge „Absalon“ in Hamburg, und Major von der Busche) 1788 nach Paris gereist waren, um über eine enge Zusammenarbeit der Illuminaten mit den franösischen Freimaurern zu sprechen, sogar über das Projekt einer „Vereinigung“.

Zur Zeit der Französischen Revolution gab es etwa 629 Logen in ganz Frankreich, 65 davon in Paris, mit etwa 50.000 Mitgliedern. Robert A. Minder erklärt im „Freimaurer Politiker Lexikon“ dazu: „Einer der besten Beweise, dass die Französische Revolution keine freimaurerische war, ist die Tatsache, dass es in Frankreich unmittelbar vor Ausbruch der Revolution 629 Logen gab, ein Jahr später aber nur mehr 16!“[4] Léon de Poncins 1929 publiziertes Buch „Hinter den Kulissen der Revolution“, das zwar von Nazi-Verschwörungstheoretikern später zitiert werden sollte, aber eigentlich einen klerikalen, konservativ-christlichen Ansatz hatte, der wenig Anklang bei den Nazi-Ideologen fand, beschäftigt sich eingehend mit der Rolle des Freimaurertums in der Zeit der Französischen Revolution.

Er erklärt dazu: „Zu Beginn der Französischen Revolution schlossen die Freimaurer, um sich zu decken, ihre sämtlichen Logen. Aber dieses gewollt auffällige Verbot war nur eine einfache Vorsichtsmaßnahme, ohne Einfluß auf die Fortsetzung ihrer gesteigerten Tätigkeiten. Die geheimen Logen blieben nach wie vor bestehen, und alle anderen wurden durch Klubs ersetzt. Diese Tatsache wird bestätigt in einem von dem Freimaurer Schaffer verfassten Aufsatz, der 1880 in der Freimaurer-Loge ‚Zum schottischen Symbol’ erschien.“ Und weiter: „Man darf bei all dem nicht vergessen, dass die eigentliche Tätigkeit der Freimaurer mehr darin besteht, die revolutionäre Stimmung zu schaffen, als offen an der Spitze der Bewegung im Kampf hervorzutreten.“[5]

Minder kommt im „Freimaurer Politiker Lexikon“ zum Schluß: „Die revolutionären Ideen kamen von politischen und literarischen Vereinen, Akademien und Gesellschaften, in denen zwar eine gewisse Anzahl von Maurern aktiv waren, aber auch nicht mehr.“[6]

Auf jeden Fall waren die zahlreichen Freimaurerlogen zusammen mit den aufgeklärten Sozietäten der Akademien, Salons und Lesekabinetten ein gefährliches politisches Gegengewicht für die Monarchie, auch wenn, wie Maurerbrüder ja behaupten, nur „geistiger Natur“. Doch ob geistige Ideen, die dann später „materialisiert“, also „praktiziert“ werden, wirklich so harmlos sind, mag bezweifelt, ja mit Ausbruch der Revolution gar ad absurdum geführt worden sein. Denn die Ideen der Aufklärung, der intellektuellen Herausforderung aller überkommenen Formen des Denkens, des Handelns und Glaubens, wurden während der Revolution ja auch „verwirklicht“.

Es verdichtete sich immer mehr, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen den privilegierten Ständen von Adel und Klerus und dem Dritten Stand, den Bauern und (städtisch) Bürgerlichen, die sich auch „Patrioten“ nannten, kommen würde. Ihre Wortführer forderten die Neuordnung des Gemeinwesens als „souveräne Nation“, eine Abkehr von einer ständisch-korporativen Herrschafts- und Gesellschaftsordnung und damit auch von ihrem König Ludwig XVI (Sagte Marie-Antoinette wirklich »Dann sollen sie Kuchen essen«?).

Genau in diese Kerbe schlug im Januar 1789 der katholische Geistliche Abbé Emmanuel Joseph Sièyes (1748 – 1836), der politische Freiheit und Souveränität forderte, und noch mehr, in dem er den Dritten Stand, der bisher „nichts“ gewesen, aber eigentlich „alles“ war, zur Nation erklärte. Denn der Dritte Stand besäße alles, was eine Nation zu ihrer Bildung und Erhaltung bedürfe! Ein wahrhaft revolutionärer Gedanke, den Abbé Sièyes da erfolgreich in seiner berühmt gewordenen Schrift „Qu’est-ce que le tiers état?“ verkündete und damit eine „tiefgehende Wirkung“ ausübte (Internationales Freimaurer Lexikon, S. 783).

Sieyès wird als „Denker“ und einer der „bedeutendsten Theoretiker der Revolution“ und „Anwalt des Dritten Standes“ angesehen, war später Mitglied der konstituierenden Nationalversammlung, des Konvents, des Rates der Fünfhundert, des Direktoriums und unter der Diktatur Napoleons Senator. Und Abbé Sieyès war Freimaurer! Mitglied der Pariser Loge „Les Neuf Soeurs“. Damit hatte sich (wohl) das erste Mal ein sehr einflussreicher Freimaurer „aktiv“ in die Wirren der bevorstehenden Revolution eingebracht, ja gar mitpropagiert!

Ein weiterer Logen- und Glaubensbruder, nämlich Charles Maurice Talleyrand (1754 – 1838), der liberale Bischof von Autun, der freilich nicht dem Dritten Stand angehörte, sondern den anderen, 1790 sogar Präsident der Nationalversammlung wurde[7], war, wie Sieyès, Mitglied der Generalstände, deren Versammlung König Ludwig XVI. am 5. Mai 1789 eröffnete, um Reformen zu beschließen.

Jim Marrs, einer der erfolgreichsten Enthüllungsjournalisten weltweit, der mit seinem Buch um die wahren Ereignisse um das Kennedy-Attentat wochenlang auf der New-York-Times-Bestellerliste stand, das als Hauptquelle für Oliver Stones Kinoerfolg „JFK“ diente, schreibt hierzu in „Heimliche Herrscher“: „…in den 605 Abgeordnete zählenden Generalständen saßen mittlerweile 447 Logenbrüder. Nach Angaben einiger Rechercheure waren die Logen des Großorient Kernstück und Speerspitze der Illuminaten bei ihrer Einflussnahme auf die Freimaurerei.“[8]

Der vom König einberufenen Versammlung war allerdings wenig Erfolg beschieden. Außer für den Dritten Stand, zu dem auch einige Geistliche „überliefen“, der sich später dann als Nationalversammlung proklamierte. Damit stellte die Nationalversammlung die politischen Rechte des Ersten und Zweiten Standes in Frage, weil sie für sich die Gesamtrepräsentation beanspruchte, die ganze Nation also!

Freilich konnten sich Klerus und Adel dem anschließen, was viele dann auch taten. Dies war nichts anderes als eine zunächst verdeckte Kampfansage an den König, an die traditionelle Herrschaftsordnung. Selbst der Cousin/Vetter des Königs, Louis Joseph Philippe Orléans, Herzog von Chartres, der sich später „Philippe Egalité“ nannte, schloss sich mit 47 Deputierten des Adelstandes unter seiner Führung, der Versammlung an. Er soll später auch zum Großmeister aller Räte, Kapitel und schottischen Logen in Frankreich, zum Nachfolger des Großmeisters der „Grande Loge de France“ erklärt worden sein.

Später wurde er „Jakobiner“ und sagte sich aber erst 1793 von der Freimaurerei los. Im selben Jahr noch wurde er hingerichtet. Und es war wieder ein Freimaurer, der berühmte Astronom Jean Sylvain Bailly (1736 – 1793), ebenfalls Mitglied der Pariser Loge „Les Neuf Soeurs“, der erklärte, dass die „versammelte Nation keine Befehle entgegennähme“! Bailly wurde später sogar Präsident der konstituierenden Nationalversammlung. Schließlich gab Ludwig XVI. nach und befahl den anderen beiden Ständen sich ebenfalls der Nationalversammlung anzuschließen.

Im Juli 1789 schaltete sich ein anderer Freimaurerbruder aktiv in das Geschehen ein: der Publizist und Rechtsanwalt Camille Desmoulins (1760 – 1794). Er forderte das Pariser Volk zur Bewaffnung auf. „Das war die Stimmung, in der es zum Ausbruch spontaner Gewalt kam. 40 von insgesamt 45 Zollhäusern wurden niedergerissen, Klöster geplündert; man suchte nach Getreide und nach Waffen,“ hält Ulrich Thamer, Professor für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Münster in seiner Forschungsarbeit „Die Französische Revolution“ fest.[9]

Schließlich kam es am 14. Juli 1789 zum berühmten Sturm auf die Bastille. Rund 8000 Pariser Bürger belagerten die Festung (Der Sturm auf die Bastille fand nicht statt). Léon de Poncins meint in seinem Buch „Hinter den Kulissen der Revolution“, dass die Aufständischen, die „Verschworenen“ und damit der „Aufstandsausschuß“, vor dem eigentlichen Angriff auf die Bastille, noch vier Abordnungen zum Kommandant der Festung geschickt hatten. Die erste Abordnung hätte aus den Freimaurern Ethis de Cosny, Betlon und Billeford bestanden. Die dritte aus den Freimaurern Abbé Fauche und Chignard und die vierte aus den Freimaurern Poupart de Beaubourg, de Milly und Jasmin.

Nach langen Verhandlungen ließ Gouverneur Marquis de Launay schließlich auf die Menge schießen. Auch den Angriff auf die Bastille sollen Logenbrüder kommandiert haben, unter ihnen Moreton de Chabrillan (Loge „Zur Redlichkeit“) (Poncins)[10]. Im „Internationalen Freimaurer Lexikon“ (S. 212) ist zu lesen, dass der junge Freimaurer Camille Desmoulins den Sturm angeführt haben soll! 98 Tote und 73 Verwundete waren unter den Belagerern zu beklagen. Die Menge eroberte jedoch die Bastille. Aus Rache lynchten die Eroberer der Bastille sieben Garnisonsleute und den Kommandanten.

Nun bildeten die Pariser Wahlmänner des Dritten Standes eine provisorische Stadtregierung, darunter auch der hoch angesehene Freimaurer Marquis Marie Josef de La Fayette (1757 – 1834), der das militärische Kommando übernahm und zu einer weiteren Schlüsselfigur der Französischen Revolution wurde.

La Fayette wurde 1777 beziehungsweise 1779 in Gegenwart seines „spiritus rectors“, George Washington, dem ersten Präsidenten der Vereinigsten Staaten von Amerika, in eine militärische Loge in Morristown aufgenommen (bezeichnet in Unterlagen der Großloge von Pennsylvania als „ancient York mason“). In Frankreich war er Mitglied der Loge „Contrat Social“ und des „Supréme Conseil des A. u. A. Schottischen Ritus“. Er genoss vor allem in den USA große Ehren, galt bis heute sogar als „amerikanischer Nationalheld“.

Unter anderem sollen dort die Schlüssel der Bastille, die er einer amerikanischen Loge geschenkt haben soll aufbewahrt werden. 1777 stellte La Fayette sich in den Dienst des amerikanischen Unabhängigkeitskampfes und erhielt 1781 den Oberbefehl in Virginia, ging dann nach Frankreich und kehrte immer wieder in die Staaten zurück. In Frankreich beteiligte er sich als liberaler Royalist an der Revolution, galt als der verlängerte Arm George Washingtons in Frankreich, ließ gar die berühmte Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte annehmen, war Kommandant der Bürgergarde und Oberbefehlshaber der Nationalgarde.

Doch die Erstürmung der Bastille war nur die Spektakulärste der Revolution: überall im Land gab es lokale revolutionäre Machterhebungen. Sogar Schlösser wurden durch Bauern gestürmt; es kam zu Plünderungen und Zerstörungen. Die Nachwelt würde später von der „Grande Peur“, der „Großen Furcht“ sprechen. Die bäuerliche Revolution vermischte sich so mit der bürgerlichen Revolution, wurde ein Teil des Gesamtphänomens.

König Ludwig XVI. fügte sich scheinbar den neuen Machtverhältnissen. Auch die Abgeordneten der Nationalversammlung des Ersten und des Zweiten Standes reagierten: sie verzichteten zukünftig auf feudale Abgaben, um die Bauern nicht noch mehr aufzubringen; schafften also die Feudalität ab. Im August 1789 erklärte die Nationalversammlung auch die Menschen- und Bürgerrechte. Insgesamt wurden dabei alle „wichtigen Grundsätze der europäischen Verfassungstradition des 19. und 20. Jahrhunderts…entwickelt: die Souveränität der Nation, die Freiheitsrechte des Individuums, die Rechtsgleichheit, das Recht auf freies Eigentum, die Repräsentativverfassung.

Der Text wurde zu einem Gründungsdokument des europäischen Liberalismus…Er betonte den Schutz des Bürgers vor Willkür, er sagte aber wenig über Eigentumslose, Sklaven und Frauen (Tahmer).“[11] All das also, was die Freimaurer in ihren Logen gepredigt hatten. In einem Rundschreiben des hohen Rates des Maurerordens an alle Logen zur Vorbereitung der Hundertjahrfeier von 1789 heißt es dazu: „Das Maurertum, das die Revolution von 1789 vorbereitete, hat die Pflicht, sein Werk fortzusetzen. Die augenblickliche Volksstimmung fordert dazu auf.“[12]

Natürlich missfiel dem König dies, weil er die Nationalversammlung zwar anerkannt hatte, aber diese kein Recht haben sollte eine neue Herrschafts- und Verfassungsordnung zu formulieren. Faktisch besaß er so wenig Macht wie noch niemals zuvor: zwar wurden die Minister von ihm gewählt, aber sie waren der Nationalversammlung verantwortlich. Und ohne Gegenzeichnung der Minister konnte Ludwig XVI. nicht entscheiden. Er war damit zu einem König ohne Macht geworden. Im Juni 1790 wurde dann auch noch der Erbadel abgeschafft und im Herbst 1791 die Verfassung verkündet.

Zu den Wortführern der „Patrioten“ der Nationalversammlung, die sich bald „Constitutionnels“, also „Konstitutionalisten“ nannten, gehörten angesehene Freimaurer wie Abbé Emmanuel Joseph Sièyes und Alexandre Lameth (1760 – 1829), Mitglied der Loge „La Concorde“, der sich neben anderen noch um eine Verbindung zum König bemühte. Der Freimaurer Marquis Marie Josef de La Fayette versuchte mit weiteren Abgeordneten die Ministerwahl des Königs zu lancieren, so noch mehr Einfluss auf die Regierung zu bekommen. Er, als Kommandeur der Pariser Nationalgarde, nutzte somit seine Kontakte als Vermittler zwischen Nationalversammlung und König, um diesen gleichzeitig auch zu noch beherrschen! Historiker haben deshalb die Zeit zwischen Oktober 1789 und 1790 als das „Jahr von La Fayette“ bezeichnet! Der berühmte Logenbruder war es schließlich auch, der am 14. Juli 1790 beim Fest der Einheit und der nationalen Versöhnung als erster am „Altar des Vaterlandes“ den Eid auf die Nation ablegte!

Dazu formulierte der Freimaurer Bonnet, Sprecher im Konvent des Groß-Orients von Frankreich 1904: „Unser Bruder de la Fayette war es, der zuerst den Entwurf einer ‚Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte’ zum Zwecke der Bildung des ersten Kapitels der Konstitution überreichte. Am 25. August 1789 wurde sie endgültig von der Nationalversammlung, der mehr als 300 Freimaurer angehörten, angenommen, fast wörtlich so, wie der Text der unsterblichen Erklärung der Menschenrechte lange vorher in der Loge beraten und dann festgelegt worden war.“ Bonnet bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die sogenannten „Enzyklopädisten“.

Dies ist eine Gruppe von Herausgebern und Bearbeitern der großen französischen Enzyklopädie, die 1751 angeregt und bis 1772 erschien. „Aus der Zusammenarbeit an diesem großen Werk ergab sich bei den Mitarbeitern eine Gesinnungsgemeinschaft in Fragen der Religion, Ethik und Staatswissenschaften,“ erklärt das „Internationale Freimaurer Lexikon“ (S. 266) dazu. „Diesem Kreis wurde die Formung einer durch ihre hohen geistigen Leistungen berühmt gewordene Loge in Paris, die Loge ‚Les Neuf Soers’, die man auch die ‚Enzyklopädistenloge’ oder ‚Philosophenloge’ nannte, zugeschrieben.“

Bonnet weiter: „Im 18. Jahrhundert fand der ruhmreiche Stamm der Enzyklopädisten in unseren Tempeln eine begeisterte Zuhörerschaft, der zum ersten Mal den bisher den Massen noch unbekannten Wahlspruch betonte: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.“ Und Bonnet wird noch konkreter: „Die Saat des Umsturzes ist schnell in diesem auserlesenen Kreis emporgeschossen. Unsere berühmten Maurerbrüder d’Alembert, Diderot, Helvetius, d’Holbach, Voltaire, Condorcet haben die geistige Entwicklung vollendet, die neue Zeit vorbereitet. Und als die Bastille in Trümmer ging, da hatte das Freimaurertum die hohe Ehre, der Menschheit die Rechtsverfassung zu geben, die es mit so viel Liebe ausgearbeitet hatte.“[13]

Klare Worte also, die an Deutlichkeit nichts mehr zu wünschen übrig lassen. Tatsächlich sollen die genannten „Enzyklopädisten“ allesamt auch Logenbrüder gewesen sein und zwar eben in der Pariser Loge: „Les Neuf Soers“: Jean Le Rond d’ Alembert (1717 – 1783), Mathematiker und Sekretär der Akademie, Denis Diderot (1713 – 1784), einer der einflussreichsten Schriftsteller der revolutionären Aufklärungsperiode, Claude Adrien Helvetius (1715 – 1771), Philosoph, dessen 1758 erschienenes Hauptwerk „De l’esprit“ als „staats- und religionsgefährlich“ vom Papst und dem Parlament öffentlich verbrannt wurde, Paul Heinrich Dietrich Holbach (1723 – 1789), Materialist und „Menschenfreund“, Francois Marie Arouet Voltaire (1694 – 1778), Schriftsteller, Dichter und Denker der französischen Aufklärung und Marie Jean Antoine Condorcet (1743 – 1794), Mathematiker und Sekretär der Akademie.

Verweise:

[1] vgl. Tom Goeller: „Freimaurer – Aufklärung eines Mythos“, Berlin-Brandenburg 2006, S. 71
[2] vgl. Regine Igel: „Terrorjahre – Die dunkle Seite der CIA in Italien“, München 2006, S. 304
[3] vgl. Andreas Gößling: „Die Freimaurer – Weltverschwörer oder Menschenfreunde?“, München 2007, S. 125, 126
[4] vgl. Robert A. Minder: „Freimaurer Politiker Lexikon“, Innsbruck 2004, S. 57
[5] vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 253
[6] vgl. Robert A. Minder: „Freimaurer Politiker Lexikon“, Innsbruck 2004, S. 56
[7] der allerdings während der Schreckensherrschaft als Royalist verfolgt nach Amerika floh, nach seiner Rückkehr dann Außenminister des Direktoriums wurde, später dann des Konsulats und des Kaiserreichs unter Napoleon.
[8] vgl. Jim Marrs: „Heimliche Herrscher – Wie verborgene Mächte das Schicksal der Menschheit bestimmen“, Rottenburg 2007, S. 270
[9] vgl. Hans-Ulrich Thamer: „Die Französische Revolution“, München 2004, S.34
[10] vgl. vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 248
[11] vgl. Hans-Ulrich Thamer: „Die Französische Revolution“, München 2004, S.39
[12] vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 238
[13] vgl. Leon de Poncins: „Hinter den Kulissen der Revolution“, zitiert aus: Ekkehard Franke-Gricksch (Hrsg.): „Der namenlose Krieg“, Leonberg 1989, S. 240

http://www.pravda-tv.com/2017/01/verschwoerung-oder-fakt-freimaurer-und-die-franzoesische-revolution/

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Gruß an die Kulissenschieber

Der Honigmann

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….der Beitrag erschien schon einmal am 24. Mai 2011
….der Beitrag erchien schon am 5. Mai 2012

Die Umerziehung hatte den Zweck, das Volk auf psychologischem Wege in seiner geistig-seelischen Substanz entscheidend zu verändern. Damit schufen die Westmächte ein Mittel, das die Westdeutschen mit Hilfe einer systematischen Massenbeeinflussung weit besser unterwarf und sie alle Schuld freiwillig auf sich nehmen ließ, wogegen die Kriegsschuldlüge des Versailler Vertrages zu einem allgemeinen Widerstand des deutschen Volkes geführt hatte.

Untersuchen wir nun die Impulse für die geistig-seelische Umstrukturierung des westdeutschen Volkes, dann müssen wir bis auf das Jahr 1930 zurückgehen. In diesem Jahr wurde Max Horkheimer Leiter des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt a. M. Er verknüpfte die Aussagen von Marx und Freud und verband so Soziologie und Psychologie zur Sozialpsychologie. Sein Institut wurde alsbald als „Marxburg“ bekannt und zu einem besonderen Anziehungspunkt linksintellektueller Akademiker. Zu den Dozenten und Assistenten gehörten z. B. W. Adorno und Herbert Marcuse, welch letzterem wir später noch begegnen werden. Im Jahre 1933 wurde das Frankfurter Institut von den Nationsozialisten wegen „staatsfeindlicher Umtriebe“ geschlossen. Es setzte seine Arbeit jedoch ohne größere Unterbrechung fort, indem es an die Columbia-Universität in New York übersiedelte.

Zu einer konkreten Anwendung dieser Theorien kam es in größerem Ausmaß aber erst dann, als sie von den Instanzen der USA aufgegriffen wurden, die sich mit psychologischer Kriegsführung befaßten. Psychologische Kriegsführung ist mehr als nur Propaganda in Kriegszeiten. Sie umfaßt auch alle die Anstrengungen, die zu einer Änderung der Psychologie der Besiegten führen sollen. Dabei ist der psychologische Krieg wie der Wirtschaftskrieg zeitlich unbegrenzt. Nach Ende des zweiten Weltkrieges bemühten sich die Amerikaner, die Theorien der Umerziehung in Deutschland in die Praxis umzusetzen.

Die Abteilung für psychologische Kriegsführung wurde in Abteilung für Informationskontrolle umgetauft und ließ sich zunächst in Bad Homburg nieder, von wo sie 1946 nach Berlin verlegt wurde. Eine ihrer Hauptaufgaben war die Vergabe von Lizenzen für Zeitungsherausgeber, Verleger, Filmintendanten und Rundfunkdirektoren. Die Anwärter auf diese Posten wurden in Bad Orb im Screening Center, das von dem New Yorker Psychiater David Mardochai Levy ins Leben gerufen wurde, auf ihre – im Sinne der neuen sozialpsychologischen Thesen – „charakterliche“ Eignung getestet.

Die getarnten Umerzieher

Als bestes Mittel für die Änderung des deutschen Charakters wurde die Erziehung angesehen, und der Leiter der Abteilung „Erziehung“ bei der amerikanischen Militärregierung verkündete 1948 in einem Umerziehungsprogramm u. a.:

„Die wahre Reform des deutschen Volkes wird von innen kommen. Sie wird geistig und moralisch sein. Die Schultypen sind von geringerer Bedeutung für die Zukunft Deutschlands und der Welt als das, was gelehrt wird, wie gelehrt wird und durch wen gelehrt wird. Keine Besatzungsarmee wird je erfolgreich ein pädagogisches oder kulturelles Schema einem besiegten Volke auferlegen. Militärregierung wird als Militärregierung angesehen werden. Es wird daher das Ziel der Militärregierung sein,

a) Die als demokratisch bekannten Elemente in der deutschen Bevölkerung zu identifizieren und zu ermutigen,

b) die Entwicklung oder Wiedererrichtung von Institutionen und Organisationen in Deutschland zu unterstützen, die zur Erfüllung unserer Mission beitragen können“.

1500 Deutsche waren von den Siegern ausgewählt, um als Spitzenmitarbeiter den Umerziehungsprozeß voranzutreiben. So gingen die Amerikaner davon ab, den Deutschen Reformen aufzuerlegen. Sie gingen statt dessen dazu über, in die Gesellschaft deutsche Männer, Institutionen und Ideen einzubauen, die die Ziele der Militärregierung verwirklichen würden, ohne daß der amerikanische Einfluß auf den ersten Blick erkennbar war.

Umerziehung im Gewande der Politologie

Die lückenlose und zentral gelenkte Einführung der politischen Wissenschaften in allen westdeutschen Universitäten und Hochschulen ist ein Musterbeispiel für praktizierte Umerziehung. Wie hier vorgegangen wurde, zeigt die Lektüre des Gesamtprogramms der Konferenz von Waldleiningen vom 10. und 11. September 1949, die auf Anregung der amerikanischen Militärregierung von der hessischen Landesregierung veranstaltet wurde. In Vortrag und Diskussion wurde dort die These vorbereitet, daß die deutschen Hochschulen zur Einübung des demokratischen Lebensstils unbedingt Lehrstühle für politische Wissenschaften benötigten. In engem Zusammengehen mit den Besatzungsmächten sollte nun eine Methode ausgearbeitet werden, durch die für die Hochschulen, ohne daß ihrer Autonomie zu nahe getreten wurde, einige Leute aus dem Ausland zum Neuaufbau dieser Lehrstühle herangeholt werden konnten.

Zur Umerziehungsmethode äußerte sich 1967 der Ordinarius für Politikwissenschaft an der Universität in Frankfurt /M., Prof. Dr. Iring Fetscher, sehr präzise: „Als durch die totale Niederlage der Wehrmacht die Voraussetzungen für den Aufbau eines neuen, demokratischen Deutschlands entstanden waren, wußten westliche Alliierte so gut wie deutsche Demokraten, daß hierfür nicht nur die Schaffung von Verfassungen und die Neubildung von Parteien erforderlich sein würde, sondern auch ein intensiver Wandel des Denkens, der Empfindungen, der Verhaltensweisen. Soziologie, Demoskopie, Politwissenschaft dienen als wissenschaftliche Hilfsinstrumente bei der Orientierung.

Wenn die Strukturen der Familien autoritär sind und bleiben und wenn im Berufsleben ein starres und hierarchisches Unterordnungsverhältnis besteht, kann kaum erwartet werden, daß die Einstellung zu politischen Entscheidungsfragen vom Geist der Toleranz, der Freiheitsliebe, der demokratischen Mitverantwortung geprägt wird.“ Hier wird der Grund erkennbar, warum in Westdeutschland systematisch die Emanzipierung der Jugend von der Familie betrieben wird. Prof. Fetscher fährt dazu fort: „Die moderne Sozialentwicklung kommt diesem Prozeß der Auflösung autoritärer Verhaltensmuster in mancher Hinsicht entgegen.“ Eine Konsequenz davon ist die in den USA erfundene und von dort in die Bundesrepublik eingeführte antiautoritäre Erziehung. Zur Ehre der USA ist allerdings festzustellen, daß dort die Schädlichkeit dieser Methode für Staat und Gesellschaft längst erkannt wurde, wogegen sie hier noch weiter praktiziert wird.

Der frühere SDS (Sozialistische Deutsche Studentenbund) ist ein legitimes Kind der nach 1945 etablierten Soziologen und Politologen, und der Prophet dieser Studentenorganisation war der Professor für Sozialphilosophie Herbert Marcuse. Zu seiner Philosophie gehört, „daß es für unterdrückte und überwältigte Minderheiten ein Naturrecht auf Widerstand gibt, außergesetzliche Mittel anzuwenden, sobald die gesetzlichen sich als unzulänglich herausgestellt haben. Wenn sie Gewalttaten anwenden, beginnen sie keine neue Kette von Gewalttaten, sondern zerbrechen die etablierte. Da man sie schlagen wird, kennen sie das Risiko, und wenn sie gewillt sind, es auf sich zu nehmen, hat kein Dritter, und am allerwenigsten der Erzieher und Intellektuelle, das Recht, ihnen Enthaltung zu predigen.“ In der Praxis bedeutet dies eine Legitimation für Gewalttätigkeit und Hemmungslosigkeit, wobei der Zweck die Mittel heiligt.

Die westdeutsche Nachkriegspolitologie ist also in ihrer Zielsetzung eng mit den aus den USA stammenden Bemühungen der Umerziehung verbunden. Ausgesprochener Zweck der Umerziehung des deutschen Volkes ist seine geistige und moralische Reform, der Wandel seines Denkens, seiner Empfindungen und Verhaltensweisen und die Veränderung der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in der Bundesrepublik. Auch die modernen politischen Praktiken wie Sit-in, Go-in, Teach-in und die Idee der Gegenuniversität stammen aus den USA. Heute sind es schon die Schüler der ersten Politologen, die in Schlüsselstellungen der westdeutschen Meinungslenkung negativ wirksam sind, vor allem auch in Bezug auf die deutsche Schuldfrage und die Umwertung der deutschen Geschichte, was von besonders schwerwiegender Bedeutung in Bezug auf die Geschichte des deutsch-polnischen Verhältnisses ist.

Unter den Folgen der mit modernsten psychologischen Erkenntnissen arbeitenden und alle Möglichkeiten der Meinungsbildung erfassenden Umerziehungspolitik leidet heute das gesamte Staats- und Gesellschaftsleben. Insbesondere aber hat sie zur Folge, daß es eine folgerichtige westdeutsche Wiedervereinigungspolitik nicht gibt. Im Gegenteil stehen die in Westdeutschland gepflegten Leitideen zu einer erfolgreichen gesamtdeutschen Politik im krassen Widerspruch.

Dabei ergeben sich folgende Erkenntnisse:

1. In der Bundesrepublik konnte sich kein gesamtdeutsches Staatsbewußtsein bilden.

2. Das Volk soll in seiner geistig-seelischen Substanz entscheidend beeinflußt werden, um es politisch an der Kandare zu halten, und zwar, wie der Amerikaner Louis Nizer in seinem 1943 erschienenen Werk „What to do with Germany?“ (Was soll man mit Deutschland machen?) schrieb, und von dem Präsident Truman verlangte, daß es jeder Amerikaner lesen sollte, politisch hart, wirtschaftlich aber großzügig. Die wirtschaftliche Lebensgrundlage sei Voraussetzung für den Erziehungserfolg (S. 154). Also: Ablenkung des Bundesbürgers von der Politik durch das Wirtschaftswunder. Der Erfolg hat dem Verfasser voll recht gegeben.

3. Dem deutschen Volk wurde der Sonderstatus des verbrecherischen und am letzten Kriege alleinschuldigen auferlegt. Die Schwarz-Weiß-Malerei in der geschichtlichen Beurteilung des deutschen Volkes wurde so nachdrücklich betrieben, daß das Volk – auch diejenigen Generationen, die schon die Weimarer Zeit miterlebt haben, trotz gegenteiligen Erlebens an die aufgestellten Thesen weitgehend glaubt.

4. Man setzt die Kriegsgenerationen einer Dauerdiffamierung aus und bemüht sich, in ihnen die Vorstellung des eigenen Versagens, der eigenen Schuld und der Kollektivschuld zu erzeugen.

5. Den jungen Generationen bemüht man sich einzureden, daß sie ein Recht haben, ihre Eltern unter einen Schuldvorwurf zu stellen und gegen sie zu revoltieren. Gezielte Zersetzungskampagnen schwächen die Staatsautorität; Politologen und Soziologen sind in Schulen, Universitäten und anderen meinungsbildenden Organen rastlos tätig, und zu ihnen gesellen sich andere politisch gleichgerichtete Kreise.

6. Die Bindung an das deutsche Volk und die deutsche Nation ist weitgehend aufgelöst. Der Bevölkerung wird der von allen Bindungen freie Weltbürger als Leitbild nahegebracht. Das neue Schlagwort lautet: „Ein nationaler Deutscher kann nur europäisch denken.“

Man unterdrückt die Tatsache, daß das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ bereits im Jahre 962 von Kaiser Otto dem Großen gegründet wurde (Kaiser Karl der Große gründete 800 das „Heilige Römische Reich Fränkischer Nation), und leugnet die Kontinuität der deutschen Nation. Dabei wurde erst jetzt wieder bei der 150-Jahr-Feier des Hambacher Festes in allen bei jenem Fest gehaltenen Reden deutlich, daß das Gefühl für das Vorhandensein der deutschen Nation über die Niederlegung der deutschen Kaiserkrone im Jahre 1806 durch Kaiser Franz II. hinaus erhalten blieb.

7. Im Bereich der offiziellen Kulturpolitik ist alles Erhabene, Erhebende und Schöne außer Kurs. In der bildenden Kunst, auch in der kirchlichen, herrscht abstrakter Konstruktivismus, der bis zu Anormalität und Nihilismus geht. In der Literatur herrscht ein hektisch überdrehter und ideologisch einseitiger Betrieb im Zeichen von Marxismus und Freudianismus, von Auflösung der alten, traditionsreichen Gesellschaftsordnung bis zur unmittelbaren Staatszerstörung. In der Musik gilt offiziell die Atonalität und der Konstruktivismus, in der Unterhaltungsmusik amerikanischer Import, hektisch und ohne jede stimmliche Kultur, im Stil immer eintöniger mit zunehmenden afrikanischen Elementen. Kennzeichnend ist auch, daß der BRD-Rundfunk von der Unterhaltungsmusik der DDR, die über ausgezeichnete Komponisten dieses Musikzweiges verfügt, keinen Gebrauch macht, wohl, weil zu „konservativ“ und für eine Gesellschaftsveränderung ungeeignet.

8. Zur systematischen Zersetzung der westdeutschen Moral gehört die Einführung des Begriffs der pluralistischen Gesellschaft unter Bundeskanzler Erhard, wonach sich jedermann seine eigenen Wertmaßstäbe selbst bilden kann, und innerhalb dessen vor allem die Verbreitung der Vorstellung, daß es keine absoluten Sittengesetze gibt. Durch solche Lehren überläßt man es also auch den Jugendlichen, die altersmäßig nach den allgemein geltenden wissenschaftlichen Erkenntnissen dazu noch nicht fähig sind, sich eigene Wertmaßstäbe zu bilden. Damit wird das westdeutsche Gemeinschaftsleben schon bei der Jugend zersetzt, und diese lebt weitgehend in einem moralischen Nihilismus, da sie nicht unterscheidet zwischen Gut und Böse, Recht und Unrecht, sondern deren Verhalten sich mehr oder weniger danach richtet, was ihr nützt oder nicht nützt. An die Stelle allgemeingültiger Leitbilder ist das eigene Ich getreten, an die Stelle des Gemeinwohls der Egoismus. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Dr. Gebhard Müller sprach es einmal aus, daß die öffentliche Moral in Westdeutschland, wie sie sich aus einer Reihe von Film- und Druckerzeugnissen dokumentiere, auf einen Tiefstand abgesunken ist, der nirgendwo auf der Welt unterboten werde. Da der Staat zu wenig dagegen unternehme, werde es auch verantwortungsbewußten Eltern fast unmöglich gemacht, ihre Kinder vor den Gefahren einer sexuellen Verwilderung zu bewahren.

9. Auf Grund dieser pluralistischen Gesellschaft wird die Präambel des Grundgesetzes, die die deutsche Wiedervereinigung zum Richtpunkt jedes Staatsbürgers erhebt, ständig entwertet, indem jedermann nicht nur ungestraft, sondern sogar von höchsten amtlichen Persönlichkeiten gedeckt, Verzichtserklärungen für deutsche Gebiete abgeben kann.

10. Nach einer Weisung der Ständigen Kultusministerkonferenz, den Unterricht an Oberschulen betreffend, hat u. a. der Unterricht von der Alleinschuld des deutschen Volkes am Zweiten Weltkrieg auszugehen. Damit ignoriert man u. a., daß die Polen schon seit dem vorigen Jahrhundert Anspruch auf Ostdeutschland als „urpolnisches“ und „urkatholisches“ Land erhoben; daß sie gleich nach Kriegsende 1918 die immer noch deutsche Provinz Posen annektierten und anschließend dreimal versuchten, Oberschlesien zu annektieren, so daß die anschließenden deutsch-polnischen Spannungen, wie Reichskanzler Dr. Wirth (Zentrum) erkannte, dann zu dem „Brandherd“ führten, der „den europäischen Kontinent in Unglück und Zerstörung stürzte“.

11. Zu den tiefstgreifenden Entwicklungen gehört die bewußte Überfremdung der Deutschen in der Bundesrepublik, und die Planmäßigkeit drückt sich aus in der Dialektik, mit der die Massenmedien und auch die Kirchen diese für Deutschland entscheidende Frage behandeln, indem sie nämlich die zweifellos vorhandene Feindlichkeit gegen das seit Jahren lawinenartig anschwellende Scheinasylantentum mit einer allgemeinen Ausländerfeindlichkeit gleichsetzen, die jedoch in Westdeutschland keineswegs vorhanden ist. Indem die angeführten Richtungen diese Stellung beziehen, propagieren sie praktisch die Umwandlung der über 1000 Jahre alten deutschen Nation in eine kosmopolitische Völkermischung, womit auf die alte deutsche Reichstradition und die in über 1 000 Jahren gewachsene Kulturtradition verzichtet würde. Auch mit dieser Entwicklung vollzieht sich automatisch eine Veränderung der geistig-seelischen Struktur der westdeutschen Bevölkerung, die einer gesamtdeutschen Entwicklung entgegenwirkt.

12. Auch die polnische Frage ist für Deutschland leider auch ein schwerwiegendes kirchliches Problem, indem Polen, um mit Papst Pius XII. zu sprechen, „das liebste Kind“ des Vatikans ist. Die vorrangige Bedeutung Polens für die Römische Kirche umriß auf dem deutschen Katholikentag 1859 der Grazer Probst Alexius v. Prusinowski: „Die Stellung des polnischen Volkes zur katholischen Kirche ist schon wegen der geographischen Lage höchst wichtig. Denn die Kirche in Polen ist die Vormauer der katholischen Welt gleichzeitig gegen das Schisma wie gegen die Häresie.“ Er unterstrich die hohe Bedeutung der „Vormauer gegen Irren und Unglauben“ in Mitteleuropa. So wurde im preußischen sog. „Kulturkampf“, der in Wirklichkeit ein weltlicher Machtkampf war, weil es dem Vatikan nicht nur um Religion, sondern um den ganzen Menschen geht, unter der toleranten preußischen Regierung die Provinz Posen, wo 1900 das Verhältnis rein deutsch : polnisch 718421 : 1051488 war, zu einer Bastion der „streitenden Kirche“ ausgebaut, so daß von dort aus unter dem Schlagwort „polnisch = katholisch, deutsch = evangelisch“ sogar die Polnisierung Oberschlesiens betrieben wurde. Eine im Sinne des Vatikans natürliche Folge war die weitgehende Zusammenarbeit der polnischen Fraktionen im Reichstag und preußischen Landtag mit den Zentrumsfraktionen. Für die Autonomie Oberschlesiens schließlich, für die das Reichsgesetz vom 27. 11. 1920 eine Volksbefragung anordnete, argumentierte nicht nur Reichskanzler Fehrenbach (Zentrum), sondern auch Polen, und zu den Folgen der (von den Oberschlesiern mit über 90 °/U abgelehnten) Autonomie schreibt der im oberschlesischen Abstimmungskampf aktiv tätige Pf. Dr. Paul Nieborowski in seinem Buch: „Oberschlesien und Polen“, 5. Aufl. Breslau 1922, daß sie Oberschlesien „furchtbaren inneren Wühlereien und Kämpfen“ und „äußeren Gefahren seitens Frankreichs und der Tschechei“ ausgesetzt und seine geistige, materielle und volkstumsmäßige Verbindung gelockert hätte.

Deutschland ist als unheilvolles Erbe von Reformation und Gegenreformation auch konfessionell gespalten, und die deutsche Problematik dieses Erbes besteht in der historischen, immer wiederkehrenden Gewissensfrage: Handeln die deutschen Katholiken vorrangig als Deutsche, oder fühlen sie sich vorrangig den übernationalen Interessen des Vatikans verpflichtet? Von wesentlicher Bedeutung ist dies z. B. für die deutsch-polnische Schuldfrage. Es ist nachweisbar, daß die Polen seit dem vorigen Jahrhundert immer wieder Anspruch auf die ostdeutschen Gebiete erhoben. Im Polen zwischen 1919 und 1939 gab es neben der gewaltsamen Eliminierung des nichtpolnischen Volkstums auch eine Gegenreformation, und es ist vom polnischen Standpunkt aus nur folgerichtig, wenn 1966 der polnische Primas Kardinal Wyszynski erklärte: „Mit der Wiedergewinnung der polnischen Westgebiete, mit der Vernichtung des preußischen Staates und der Zerschlagung des Deutschen Reiches hat die Gegenreformation ihr Ziel erreicht“. Die zahllosen nach der Annexion 1945 zerstörten, ausgeschlachteten und auch heute noch beschlagnahmten evangelischen Kirchen Ostdeutschlands bestätigen die unverminderte Geltung der von den Polen als Mittel der Politik benutzten Gleichung: „Polentum = Katholizismus“.

13. Auch das ebengenannte Thema gehört zu dem so wichtigen Gebiet „Geschichtspflege“. Nachdem die Westdeutsche Kultusministerkonferenz den Beschluß faßte, daß dem Geschichtsunterricht die deutsche Alleinkriegsschuld zugrundezulegen sei, wurde der obligatorische Geschichtsunterricht an den westdeutschen Schulen praktisch abgeschafft und weitestgehend durch Politologie und Soziologie ersetzt. Dies bedeutete, daß man die westdeutsche Jugend zu „geschichtslosen Barbaren“ machte. Der Verlust der Geschichte ist, um mit Professor Schoeps zu reden, gleichbedeutend mit einer moralischen Krisis, einem Zurücksinken ins Fellachendasein, einer Verkümmerung des Menschentums, deren Symptome Daseinsflucht, Verwirrung und Entscheidungslosigkeit sind. Diese Analyse von Prof. Schoeps entspricht derjenigen einer kritischen Rede, die Mitte April der amerikanische Botschafter Burns vor einem Ausschuß des deutsch-amerikanischen Kongresses über den Zustand der deutsch-amerikanischen Beziehungen hielt, und in einem anschließend in der Bundesrepublik gegebenen Interview legt der Botschafter das heißeste Eisen der Bundesrepublik offen, indem er auffordert: „die Ehre des deutschen Volkes wiederherzustellen“ bzw. „das Geschichtsbild, das in den letzten 37 Jahren von bestimmter Seite geprägt worden ist, ins rechte Lot zu rücken“. „Der heutigen Generation muß das Schuldgefühl genommen werden, das uns in der Völkerfamilie so sehr schadet.“ Die Administration Reagan, die ja mit der Administration Roosevelt und Truman ideologisch nicht identisch ist, bekennt sich also zu der Einsicht, daß die amerikanische Umerziehungspolitik mit ihrer Pflege des deutschen Alleinschuldgefühls schädlich war.

Die westdeutschen Parteien freilich, die das deutsche Alleinschuldgefühl sorgsam pflegen, befinden sich damit in einer Zwickmühle. Lassen sich doch mit der Aufrollung dieser für eine innere deutsche Wiedergeburt entscheidenden Frage viele Fiktionen nicht mehr aufrechterhalten, die von den Massenmedien sorgfältig gepflegt werden und sich auf die Zeit zwischen 1919 und 1939 beziehen, und deren Behandlung bewußt übergangen wird, obgleich es zur Entlastung Deutschlands wesentlich beitragen würde. Dazu gehören auch die polnischen Geschichtsfälschungen mit der Fiktion von Deutschland als dem polnischen Erbfeind.

14. Die Manipulation der öffentlichen Meinung durch Desinformation wird in folgender Zusammenfassung von Beispielen sichtbar:

a) Man übergeht das seit 911 bestehende Deutsche Reich, das 962 zum „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ wurde.

b) Der Begriff „Deutsche Nation“ wird ausgehöhlt, ihr Vorhandensein in der Gegenwart sogar schon geleugnet.

c) Man leugnet schon, daß die Stelle der Präambel des Grundgesetzes „Vollendung der deutschen Einheit“ die deutsche Wiedervereinigung bedeutet.

d) Preußen-Deutschland wird als der historische Bösewicht Europas hingestellt.

e) Der Versailler Vertrag und die Zeit von 1919-1939 werden ausgeklammert, und man übergeht die unheilvolle, in der internationalen Geschichtsforschung längst erwiesene Bedeutung dieses Diktates als Ursache aller folgenden Spannungen in Deutschland und Voraussetzung für die Entwicklung des Nationalsozialismus.

f) Man verschweigt, daß der Anschluß Deutsch-Österreichs an Deutschland eine Forderung des österreichischen Parlaments und Volkes war und Anfang 1919 für Deutschland die Verfassungsbestimmung feststand: „Österreich tritt als Ganzes und als ein Gliedstaat dem Deutschen Reich bei.“ Bei 1921 stattfindenden Sonderabstimmungen sprach sich Tirol mit 98,8 %, Salzburg mit 99,3 % für den Anschluß aus. Es war hauptsächlich Frankreich, das ihn mit ständig zunehmenden Drohungen verhinderte. (Außenminister Briand 1930: „L’Anschluß c’est la guerre.“).

g) Man propagiert die Alleinschuld Deutschlands bzw. Hitlers am 2. Weltkrieg, ohne den durch den Versailler Vertrag und die ständigen polnischen Völkerrechtsbrüche bedingten Spannungen Rechnung zu tragen.

h) Polen wird als das ständige unschuldige Angriffsobjekt Deutschlands hingestellt. Man verschweigt, daß Polen schon zu Bismarcks Zeit Anspruch auf die ostdeutschen Gebiete erhob.

i) Gefördert durch das Schlagwort“Pluralismus„, wird der gesamtdeutsche Standpunkt selbst an hohen Stellen aufgeweicht. Westdeutsche „Karolinger“ propagieren die größtmögliche Verzahnung Westdeutschlands mit Westeuropa einerseits, andererseits die Negativierung des Preußentums als „eine Verbindung … eines … vom alten Kulturboden des Reiches losgelösten Menschentyps mit der Gefügigkeit des unterworfenen Slawentums“. (So am 25. 6. 1946 im „Rheinischen Merkur“ Dr. Süsterhenn, später Präsident des rheinland-pfälzischen Landesverfassungsgerichts.)

k) Den nach Kriegsende 1945 hochkommenden dekompositorischen Elementen in Deutschland entspricht allgemein die weittestgehende Ausschaltung der Geschichtspflege an den Schulen und insbesondere der Pflege der Ostgeschichte (politische, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte) als eines konstruktiven Beitrags zu einer geistigen Öffnung nach Osten im Sinne der geschichtlichen ost- und mitteldeutschen Brückenfunktion.

l) Die Verwendung des Schlagworts, daß man „nicht aufrechnen“ dürfe. Dies bedeutet, dem deutschen Volk das in jedem Rechtsstaat für jeden Beschuldigten legitime Mittel zu nehmen, seinerseits eine Gegenrechnung mit Schuldhandlungen der Gegenseite aufzustellen, und widerspricht dem in allen Kulturstaaten geltenden römischrechtlichen Satz, daß „auch die andere Seite gehört werde„.

15. Der Rolle Deutschlands als des Bösewichts Europas entspricht auch die Unterdrückung wichtiger Bestimmungen des allgemein anerkannten und gültigen Völkerrechts. So ist nach Art. 45 der Haager Landkriegsordnung von 1907 untersagt, die Bevölkerung eines besetzten Gebietes zu zwingen, ihr eine andere Staatsangehörigkeit aufzuzwingen. Nach Art. 46 darf das Privateigentum nicht eingezogen werden, und nach Art. 47 ist die Plünderung ausdrücklich untersagt. Nach der UNO -Konvention vom 27. November 1968, Art. 1 b, unterliegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ob sie in Kriegs- oder Friedenszeiten begangen worden sind …, Vertreibung durch bewaffneten Angriff oder Okkupation …“ nicht der Verjährung, unabhängig vom Zeitpunkt, an dem sie begangen sind. Umso bemerkenswerter ist, daß ausgerechnet in der Vertriebenenarbeit die Schrift des ehemaligen Deutschen Plebiszitkommissars Dr. Kurt Urbanek: „Das Heimkehrrecht der deutschen Ausgetriebenen, ein Anspruch des positiven Völkerrechts“, Dortmund 1959, als Arbeitsmaterial unbekannt ist.

16. Rundfunk und Fernsehen

Rundfunk und Fernsehen sind neben der Presse die Schlüsselstellungen der Meinungsbildung und Meinungslenkung. Die in der Öffentlichkeit verbreitete Meinung, daß diese Anstalten vollkommen unabhängig seien und daß weder die westdeutschen Regierungen noch die Parteien darauf Einfluß nehmen könnten, ist jedoch irrig. Schon der Tübinger Politologe Prof. Eschenburg weist in seinem Werk „Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart 1956“ darauf hin, daß die Parteien und Regierungen auf Grund der Rundfunk- und Fernsehgesetzgebung sehr wohl eine Reihe von Möglichkeiten haben, auf die Anstalten Einfluß zu nehmen, da sie nämlich unmittelbare und mittelbare Mitwirkungsrechte besitzen, sowohl bei der Wahl von Intendanten und Abteilungsleitern, bei der Programmgestaltung und als Aufsichtsorgane. Hinzu kommen die erheblichen Einflüsse, die Parteiangehörige als Vertreter von Gewerkschaften, Kirchen und anderen Organisationen in Rundfunk- und Fernsehgremien ausüben.

Zum Inhalt der Gesetzgebung genügt es, aus dem für den WDR geschaffenen „Gesetz über den Westdeutschen Rundfunk Köln“ vom 25. 5. 1954 und für das Fernsehen aus dem „Staatsvertrag der westdeutschen Länder über die Errichtung der Anstalt des öffentlichen Rechts ,Zweites Deutsches Fernsehen‘ „ vom 9.8. 1961 zu zitieren. Nach dem Rundfunkgesetz hat der Sender „seine Sendungen im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung zu halten. Die Nachrichtengebung muß allgemein, unabhängig und objektiv sein“ (§ 4.1.). Er … „soll … nur der Wahrheit verpflichtet sein“ und darf „nicht einseitig einer politischen Partei oder Gruppe, einer Interessengemeinschaft oder einer Weltanschauung dienen“ (§ 4.2). Nach dem Fernsehvertrag soll „in ganz Deutschland ein objektiver Überblick über das Weltgeschehen, insbesondere ein umfassendes Bild der deutschen Wirklichkeit vermittelt werden. …

Diese Sendungen sollen vor allem auch der Wiedervereinigung Deutschlands in Frieden und Freiheit und der Verständigung unter den Völkern dienen. Sie müssen … eine unabhängige Meinungsbildung ermöglichen“ (§ 2), und die Berichterstattung soll umfassend, wahrheitsgetreu und sachlich sein“ (§ 3).

Es wäre geradezu paradox, wenn Bundesregierung, Länderregierungen und Parteien es sich hätten entgehen lassen, sich in den wichtigsten Meinungsverbreitungs- und lenkungsmitteln eine Einflußmöglichkeit zu sichern. Rundfunk und Fernsehen haben sich aber in dem Maße, in dem die gesetzlichen Kontrollorgane in Bund und Ländern sie gewähren ließen, zu einer selbstherrlichen Autokratie entwickelt, die einen radikal liberalistischen, von den traditionellen, Staat und Gesellschaft tragenden Grundwerten freien Kurs einschlug, der bis zur zügellosen Freiheit geht. In einer Zeit, in der es um Sein oder Nichtsein des deutschen Reiches und Volkes geht, wird der gesamtdeutsche Gedanke praktisch ausgeklammert, mindestens aber in Zweifel gezogen. Die deutsche Reichsgeschichte wird mit einseitig Deutschland belastender Tendenz behandelt, insbesondere die deutsch-polnische Frage, und dies, obgleich noch Millionen Deutsche leben, die die Wirklichkeit an Ort und Stelle miterlebt haben. Eine wichtige Aufgabe haben genannte Massenmedien immer vernachlässigt: Die Vermittlung von Wissen, welches dem Volkswohl dient, vor allem auch für die Jugend.

„Was öffentlich in einem Lande gesagt wird, hört die ganze Welt“ (Prof. Eschenburg). Für das Ausland liegt es nahe, die in der Bundesrepublik geduldete innere Zersetzung mit der Meinung der Bundesrepublik zu identifizieren. Die bestehenden Gesetze reichen aus, um eine auf Wahrheit, Objektivität, Unabhängigkeit und dem gesamtdeutschen Interesse beruhende Arbeit von Rundfunk und Fernsehen zu gewährleisten. Allerdings muß seitens der Bundesrepublik Deutschland der ernsthafte Wille vorhanden sein, ihnen Geltung zu verschaffen.

Bei der Unterentwicklung der westdeutschen Geschichtspflege ist es umso mehr anzuerkennen, daß der baden -württembergische Kultusminister Mayer-Vorfelder diesem Umstand innerhalb seines Bereichs abhelfen will. In einem Rundschreiben von Mitte Mai 1982 an sämtliche Schulleiter des Landes stellte er fest: „Unsere Generation würde ihre Pflicht versäumen, wenn sie der Jugend nicht einen Sinn für die deutsche Nation nahebrächte“, und er forderte unter Bezugnahme auf das heiße Eisen „DDR“ dazu auf, das Bewußtsein der deutschen Gemeinsamkeiten in Geschichte, Literatur und Kultur zu stärken. Er verweist dabei auf die Schicksalsgemeinschaft der Deutschen, „die durch die Trennung in zwei deutsche Staaten nicht aufgehoben werden kann“.

Das Bemühen des Kultusministers, die DDR in die westdeutsche Kulturarbeit einzuordnen, ist geradezu epochemachend, und das könnte sie auch vor allem für die Vertriebenenverbände sein. Es ist doch eine Groteske, die nur in dem durch das Wirtschaftswunder chloroformierten Westdeutschland möglich ist, daß man noch heute soviel Theater um die DDR macht, weil sie nicht in das hiesige Demokratieverständnis paßt, ihre auf der Grundlage von Jalta beruhende Existenz aber im übrigen übergeht. Das heutige Deutschland ist nun einmal in die Interessensphären von Jalta eingeordnet, auch wenn man den Begriff „Jalta“ mit allem, was dazugehört, aus der deutschlandpolitischen Arbeit ausklammert.

Mitteldeutschland gehört aber zum Kerngebiet des alten deutschen Reiches, und man braucht nur Merseburg, Quedlinburg, Tangermünde, Magdeburg, Leipzig und Hunderte anderer Orte zu sehen, um zu sehen, daß gerade dort die deutsche ZDF ARD Reichsgeschichte heute noch in den zahllosen romanischen, gotischen, Renaissance- und Barock-Baudenkmälern sichtbar ist. Der Luther Mitteldeutscher war , gehört zum deutschen Schicksal ebenso wie der fürchterliche 30-jährige Religionskrieg, der Deutschland bis heute konfessionell innen- und außenpolitisch spaltete. Zur DDR gehört aber auch der im internationalen Geistesleben verankerte Begriff „Weimar“, und was wäre die westdeutsche Musik trotz der dem westdeutschen Volk von den anonymen Manipulatoren aufoktroyierten Neutöner ohne den Namen ..Bach“?

Der nordrhein-westfälische Arbeits- und Sozialminister Prof. Farthmann hat letzthin als „beängstigend“, „bedrückend“ und „schrecklich, ja grauenhaft“ die Ergebnisse einer Umfrage zur Situation der Jugend in Nordrhein-Westfalen beurteilt. Daß der Minister diese Meinung öffentlich kundtat, ist ein Zeichen von Einsicht. Verfolgte man aber eine Diskussion auf höchster Ebene, dann vermieden alle, vom linken Professor Johanno Strasser bis zum Vorsitzenden der Jungen Union Wissmann, auf die Grundursache des geistigen Elends der westdeutschen Jugend einzugehen, und diese besteht in dem unter Bundeskanzler Erhard eingeführten Begriff der pluralistischen Gesellschaft, in der alle Verhaltensweisen erlaubt sind, wenn sie nicht gesetzlich verboten sind. Dieser schrankenlose Liberalismus wiederum hat seine Grundlage im Grundgesetz, und wenn Bundeskanzler Schmidt im Parlament einmal darauf hinwies, daß er keine ethisch-moralische Richtlinienkompetenz habe, so hat er formal recht. Denn das Grundgesetz ist ethisch-moralisch wertfrei. Ein Vergleich des Grundgesetzes mit der Reichsverfassung vom 11. August 1919 zeigt das in aller Deutlichkeit, wenn man die Bestimmungen zur Jugenderziehung betrachtet.

Das Grundgesetz sagt dazu überhaupt nichts Materielles. Die Weimarer Verfassung hingegen enthält hierzu 4 Artikel:

Nach Art. 118 „sind zur Bekämpfung der Schund- und Schmutzliteratur sowie zum Schutze der Jugend bei öffentlichen Schaustellungen und Darbietungen gesetzliche Maßnahmen zulässig“.

Nach Art. 120 ist „die Erziehung des Nachwuchses zur leiblichen, seelischen und gesellschaftlichen Tüchtigkeit … oberste Pflicht und natürliches Recht der Eltern, über deren Betätigung die staatliche Gemeinschaft wacht“.

Nach Art. 122 ist „die Jugend .. . gegen Ausbeutung sowie gegen sittliche, geistige oder körperliche Verwahrlosung zu schützen“, und „Staat und Gemeinde haben die erforderlichen Einrichtungen zu schaffen“.

Art. 148 schließlich besagt: „ln allen Schulen ist sittliche Bildung, staatbürgerliche Gesinnung, persönliche und berufliche Tüchtigkeit im Geiste des deutschen Volkstums und der Völkerversöhnung zu erstreben“. Auch ist in öffentlichen Schulen „Bedacht zu nehmen, daß die Empfindungen Andersdenkender nicht verletzt werden“.

Die Verfasser des Grundgesetzes haben das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Sie dachten nur an Freiheiten und an Rechte, und deshalb kennt das Grundgesetz nur den Abschnitt „Die Grundrechte“ und nicht, wie die Weimarer Verfassung, den Abschnitt: „Grundrechte und Grundpflichten der Deutschen“. Und heutzutage ist man amtlich verwundert und erschreckt, wenn die westdeutsche Jugend von ihren Rechten so weitgehenden Gebrauch macht. Zur Weimarer Zeit herrschte auf den deutschen Schulen Ordnung, ein Begriff allerdings, der von den Massenmedien geradezu verpönt wird. Damals gab es allerdings keine antiautoritäre Erziehung, auch waren die Begriffe „Frustration“, „Entstauung von Aggressionen“ und „Selbstverwirklichung“ in der Jugend unbekannt, und es gab auch nicht den von Prof. Farthmann als beängstigend empfundenen Hang der westdeutschen Jugend zur Gewalt.

Der Bundesrepublik fehlt, wie auch der Bundestagsabgeordnete Windelen am 30. Mai 1982 vor den Ostpreußen erklärte, eine Staatsgesinnung, und auf dem Augsburger Katholikentag sprach der Ostemigrant Maximow von dem im Westen verspürten Hauch des „tödlichen Selbstbetruges und der geistigen Verödung“, von der „Konsum-Hölle des Supermarktes“, von der „Politisierung, Sozialisierung und Vulgarisierung der Kultur“, die die wahren Werte durch Konsum-Ersatzgüter zu verdrängen drohen. Der Rezension eines Films über das Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ von Richard Wagner in „Die Welt“ vom 2. 6. 1982 ist folgendes zu entnehmen: „Das Szenenbild wird beherrscht von einer überdimensionalen weißgrauen Totenmaske Wagners. Auf ihr lagert man, durch die Gänge in ihrem Inneren schreitet man. … Unter den Wimpeln, die in Wagners … Gehirnwindungen herumhängen“, finden sich „auch ein paar Hakenkreuze“. Der Autor dieses Films, der den auch heute international zu den bedeutendsten deutschen Komponisten gezählten Richard Wagner verächtlich machte, erhielt dafür westdeutsche Filmförderungsmittel. Wagner ist nach der geltenden kulturpolitischen Linie auch schon dadurch disqualifiziert, daß er in seinen Werken auf die germanische Sagen- und Ideenwelt zurückgreift.

Die Bundesrepublik steht mit der absoluten Anzahl der Sexualverbrechen und Rauschgifttoten weit an der Spitze aller Staaten einschließlich der USA. Unter diesen Umständen scheint es unter direkter Bezugnahme auf das Thema dieser Ausführungen angebracht, mit Worten von Leonid Breschnew zu schließen, die er in seiner Rede zum hundertsten Geburtstag Lenins (1970) auf dem Roten Platz in Moskau sprach:

„Westlich unserer Grenzen gibt es eine ungeheure Welle der Kriminalität und die dunklen Wirbel der Rauschgiftsucht und Pornographie sowie der pervertierten Gefühle und verstümmelten Seelen. Allein schon dieser Verfall wird mit absoluter Sicherheit den schließlichen Triumph des internationalen Sozialismus und Kommunismus mit sich bringen.“
Herausgeber: Landsmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn e. V.
Schrifttum:

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Diwald, Helmut, Geschichte der Deutschen. Verlag Ullstein GmbH / Frankfurt a. M. 1978.

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Eschenburg, Theodor, Staat und Gesellschaft in Deutschland. Stuttgart 1956.

Falconi, Carlo, Das Schweigen des Papstes. Hat die Kirche kollaboriert? (II silenzio di Pio XII, dt.) München 1966.

Fish, Hamilton, Der zerbrochene Mythos. F. D. Roosevelts Kriegspolitik 1933-1945 (FDR the other side of the coin. How we were tricked into World War II, dt.) Tübingen 1982.

Friedensburg, Ferdinand, Die Weimarer Republik. Berlin 1946. (Betr. den österreichischen „Anschluß“.) Glaser, Kurt, Der Zweite Weltkrieg und die Kriegsschuldfrage. Würzburg 1965.

Grenfell, Captain Russel, Bedingungsloser Haß? Die deutsche Kriegsschuld und Europas Zukunft. Verlag K. W. Schütz KG, Preuß. Oldendorf 1972.

Harriman, W. Averell, u. Elle Abel, In geheimer Mission. Als Sonderbeauftragter Roosevelts bei Churchill und Stalin 1941-1946 (Special envoy to Churchill and Stalin 1941-1946, dt.) Stuttgart 1979.

von Lohausen/Hubatschek/Groepper, Zur Lage der Nation. Sinus Verlag Krefeld 1982.

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Nicholl, Peter H., Englands Krieg gegen Deutschland (Britain’s blunder, dt.) Tübingen 1963.

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Willms, Bernard, Die Deutsche Nation. Hohenheim Verlag / Köln-Lövenich 1982.

http://www.wno.org/newpages/his01b.html

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Gruß

Der Honigmann

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Milch gleich Milch? Nicht so schnell… Handelsübliche UHT- oder Past-Milch, die durch die industriellen Verarbeitungsprozesse unkenntlich degeneriert ist, stellt eine ernsthafte Belastung für den menschlichen Körper dar und ist verantwortlich für das Auslösen von Asthma, Allergien und Osteoporose. Hingegen hat u.a. Rohmilch von Tieren aus biologischer Weidehaltung den gegenteiligen Effekt. Sie ist ein essenzielles und lebensförderndes Lebensmittel. Erkennen Sie die Merkmale des wahren weißen Labsals!
Prof. Dr. Ton Baars, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Frick, Schweiz, am
20. Internationaler „Neuer Wissenschaftlicher Ausblick“ Welt-Kongress, Ulm, Deutschland, 29.10. – 01.11.2015

Gruß an die Erwachenden

TA KI

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/11/20/rohmilch-ist-gesund-warum-ist-milch-nicht-gleich-milch-22/

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Gruß an die Land- und Tierhalter

Der Honigmann

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Milch gleich Milch? Nicht so schnell… Handelsübliche UHT- oder Past-Milch, die durch die industriellen Verarbeitungsprozesse unkenntlich degeneriert ist, stellt eine ernsthafte Belastung für den menschlichen Körper dar und ist verantwortlich für das Auslösen von Asthma, Allergien und Osteoporose. Hingegen hat u.a. Rohmilch von Tieren aus biologischer Weidehaltung den gegenteiligen Effekt. Sie ist ein essenzielles und lebensförderndes Lebensmittel. Erkennen Sie die Merkmale des wahren weißen Labsals! Prof. Dr. Ton Baars, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Frick, Schweiz, am 20. Internationaler „Neuer Wissenschaftlicher Ausblick“ Welt-Kongress, Ulm, Deutschland, 29.10. – 01.11.2015

Gruß an die, die wirklich wissen

TA KI

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/11/19/rohmilch-ist-gesund-warum-ist-milch-nicht-gleich-milch-12/

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Gruß an die Land- und Tierwirte

Der Honigmann

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Zu Beginn des Schuljahres trat Hendrik Pauli seine Stelle als Vertretungslehrer am Evangelischen Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin an. Doch schon nach drei Wochen wurde er wieder entlassen.

Gesinnungsschnüffelei kostet Lehrer den Job

Hendrik Pauli ist Chemielehrer. Privat ist er Schatzmeister der AfD-Neukölln in Berlin. Was beruflich mit einer Anstellung am Evangelischen Gymnasium zum Grauen Kloster begann, sollte rasch mit seiner Entlassung enden. Hat der Chemiker vielleicht Helium mit Wasserstoff verwechselt oder bei einem Experiment die halbe Schule in die Luft gejagt? Nein, man war lediglich dahintergekommen, dass er mit den Identitären sympathisiert und an Bärgida-Veranstaltungen teilnahm. Für die „tolerante und weltoffene“ Schulleitung des Gymnasiums Anlass genug, um sich eines politisch unliebsamen Pädagogen zu entledigen.

Bei Gesinnungsüberprüfung durchgefallen

Offenbar scheint man bei der Schulleitung der Meinung zu sein, dass man Schülern im Unterricht nichts über organische oder anorganische Chemie beibringen kann, wenn man sich außerhalb der Schule der verordneten Willkommenspolitik widersetzt. So beteuert Stiftungs-Vorstand Frank Olie gegenüber der Bild-Zeitung, dass man erhebliche Zweifel an der pädagogischen Eignung Paulis hatte: „Wir stehen für Offenheit und Toleranz und sind gegen Ausgrenzung.“ Außerdem habe der Pädagoge bei den Bewerbungsgesprächen seine politischen Ansichten verschwiegen. Bärgida und die Identitären stünden unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, das sei ein Problem. Seine AfD-Mitgliedschaft mache man ihm allerdings nicht zum Vorwurf.

Politische Hexenjagd

Der gefeuerte Chemiker zeigt sich enttäuscht über die Reaktion der Schulleitung. Dass er die Schule nicht über seine politische Einstellung informiert habe, sei sein gutes Recht, argumentiert der Pädagoge. Er könne die Bereiche Schule und Politik gut trennen, so Pauli. In seinen drei Wochen an dem Gymnasium habe er „nie etwas politisiert“. Das muss man im offenen und toleranten Deutschland scheint´s auch gar nicht tun, um heutzutage seinen Job zu verlieren.

https://www.unzensuriert.at/content/0022254-Evangelisches-Gymnasium-entlaesst-Vertretungslehrer-weil-er-rechte-Gesinnung

…danke an TA KI

Gruß an die, mit der „rechten“ Gesinnung

Der Honigmann

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Der Präsident verzichtet auf eine monatliche Lohnerhöhung von ca. 5200 Franken (4800 Euro).

Islands Präsident Guðni Th. Jóhannesson erzählte Reportern , dass er die monatliche Erhöhung seines Gehalts nicht annehmen werde. Allerdings kann das Gehalt des Präsidenten nicht gesenkt werden, laut der isländischen Verfassung. Die Lösung für Guðni ist, die Erhöhung für einen guten Zweck zu spenden. Allerdings weigerte er sich zu sagen welche und erklärte : „Ich habe nicht die Absicht eine Art Mutter Teresa zu sein und damit zu prahlen.“

Island Parlamentarier betrachten die Staatskasse als eine Art Selbstbedienungsladen. Nach der Erhöhung ist der Lohn der gewählten Vertreter in den letzten drei Jahren um 75% angehoben worden, gleichzeitig sind die Löhne im Land um durchschnittlich 29% gestiegen. Das jährliche Grundgehalt eines Parlamentsmitglieds beträgt nach der Erhöhung 114.000 Franken (106.500 EUR). Das Jahresgehalt des Präsidenten beträgt 311.000 Franken( 289.000 EUR). Vor der Erhöhung waren es 272.000 Franken (231.000 EUR).

In der Schweiz gibt es 66.205 Franken für Nationalräte und 73’702 Franken für Ständeräte. Wenig Scham kennen hingegen die Bundesräte, die sogar mehr verdienen als der amerikanische Präsident mit seinen 440.000 Franken jährlich. Sie verfügen über ein exorbitantes Standard-Jahresgehalt von CHF 444’178 Franken (411.500 Euro).

http://www.schweizmagazin.ch/panorama/28606-Vorbild-Islands-Prsident-verzichtet-Lohnerhhung.html

…danke an TA KI

Gruß nach Island

Der Honigmann

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The Guardian 2 Oct. 2016Ein unerbittlicher russischer und syrischer Blitzkrieg im östlichen Aleppo hat  eines der drei verbleibenden Krankenhäuser der Stadt am Samstag schwer beschädigt, wie Moskau warnte, dass alle amerikanischen Versuche, den Angriff zu stoppen “zu erschreckenden strukturellen Verschiebungen im Nahen Osten” führen würden”.

Retter in Aleppo weint, wie er ein Kleinkind aus den Trümmern befreit. Effektive “Gräuels-Porno” nochmals

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Anfang der Woche wurden zwei weitere Unfallstationen und das einzige verbleibende Mutterschaftszentrum von Jets bombardiert, was eine bittere Antwort von US-Diplomaten und vage Behauptungen hervorrief, Washington würde “die Optionen überprüfen”, wie man eine gravierende und sich verschlechternde  humanitäre Krise entschärfen könne.
Die USA und Europa haben gesagt, Russland  handele in flagranter Verletzung des Völkerrechts. Drei Tage mit Telefonaten zwischen US-Außenminister John Kerry und dem russischen Außenminister, Sergej Lawrow, haben das Blutbad nicht abschwächen können.

Ist Putin der gute Samariter-Humanist der Welt – oder ein NWO-Antithesen-Heuchler?
Man bemerke seine Machtbasis!

Kerry ist dafür bekannt, eine robustere Rolle der USA in dem fünfjährigen Krieg befürwortet zu haben.
In Aufnahmen, die von der New York Times veröffentlicht wurden, hört man Kerry sagen: “Wir versuchen, die Diplomatie zu verfolgen, und ich verstehe, es ist frustrierend. Sie haben niemanden, der mehr frustriert ist, als wir es sind.”.
Er sagte, that die USA keine gesetzliche Rechtfertigung für den Angriff auf das Assad-Regime habe, während Russland eingeladen worden sei, diesem  Krieg im Namen des syrischen Führers beizutreten.

Kerry und andere Hochrangige Beamte haben vor Kurzem argumentiert, dass USA Versuche, die Gewalt einzudämmen, ignoriert werden, sowie dass die Bürger und einige bewaffnete Gruppen, die nominell von den USA unterstützt werden, vor den russischen und syrischen Angriffen schutzlos seien.

Türkische-Invasion in Syrien

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The Independent 1 Oct: Das türkische Militär, mit Rüstung, Flugzeugunterstützung und Bodentruppen – tausend von ihnen Spezialeinheiten – bewegen sich tiefer in Syrien hinein, zusammen mit syrischen Oppositions-Kämpfern, um eine “Sicherheitszone” über die Grenze einzurichten.
Russland hat Präsident Recep Tayyip Erdogan stillschweigende Zustimmung für  die Aktionen in Nordsyrien gegeben.
Washingtons Warnung an Ankara davor,  die kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG)  und die Syrischen Demokratischen Streitkräfte anzugreifen,  wurde ignoriert.

Herr Erdogan verurteilt  weiterhin die USA ,  weil sie  die Kurden unterstützen. Präsident Erdogans Sprecher, Ibrahim Kalin, sagte: “Die Russen haben keine Einwände gegen das, was die Türkei in Nordsyrien tut”.

Jim W. Dean, Veterans Today Editor hat vor Kurzem gesagt, dass die Menschen in dem “militärisch-industriellen Komplex” wirklich wütend seien, weil sie ihren Krieg  gegen den Iran nicht bekommen haben. Sie denken, sie haben den Ersatz gefunden: Krieg mit Russland und Syrien.

Veterans Today 1 Oct. 2016: Hochrangige US-Militärs arbeiteten heimlich, um Bemühungen zu sabotieren, mit Russland zusammen einen Waffenstillstand in Syrien zustande zu bringen, sagte  ehemalige  Beraterin des Nationalen Sicherheitsrates des   Weissen Hauses,  Gwenyth Todd, der Sputnik: Am Freitag, sagte der Sprecher des US Auswärtigen Amts, Mark Toner, der CNN, die Vereinigten Staaten stünden kurz bevor, das Engagement mit Russland wegen der Militäroperationen der syrischen Regierung in Aleppo abzubrechen.
“Was wir hier haben, ist wie ein stiller US-Militärputsch”, erklärte Todd .

Anti-russische Falken innerhalb des Verteidigungsministeriums, so Todd, untergruben die Zusammenarbeit mit Russland und verhinderten die US-Regierung daran,  nicht mehr auf dem Weggang des syrischen Präsidenten, Baschar al-Assad, zu beharren.

Es gibt keine gangbare Lösung anders als alle [syrischen] bewaffneten Rebellen zu beordern, ihre Waffen niederzulegen oder damit konfrontiert zu werden, dass alle [US] Unterstützung eingestellt werde”, behauptete Todd.
“Wir [die USA] könnten dies schon morgen anordnen, indem man Assad Kontrolle und Sicherheit wieder herstellen lässt, aber stattdessen bestehen  wir fortdauernd darauf, die Rebellen zu legitimieren”, behauptete Todd.

http://new.euro-med.dk/20161003-usa-aus-russland-macht-aleppo-zur-holle-warnt-jeder-amerikanischer-versuch-es-zu-stoppen-wurde-zu-erschreckenden-struktur-verschiebungen-in-nahost-fuhren.php

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Gruß an die Heuchler

Der Honigmann

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Neue Wandmalerei im Wiesn-Festzelt von Hacker-Pschorr zeigt verschleierte Mosleminnen

Im alten Hacker-Festzelt (Bild) konnte man sein Bier noch ohne Muslima-Malerei trinken - nun sieht man "Lebensrealität". Foto: digital cat / Wikimedia (CC BY 2.0)

Im alten Hacker-Festzelt (Bild) konnte man sein Bier noch ohne Muslima-Malerei trinken – nun sieht man „Lebensrealität“.
Foto: digital cat / Wikimedia (CC BY 2.0)

Hacker-Pschorr zählt zu den Münchner Traditionsbrauereien mit langer Firmengeschichte. Das neu gestaltete Festzelt für das Münchner Oktoberfest sorgt im Vorfeld für Aufregung.

Hacker Brauerei politisch korrekt

Das Münchner Oktoberfest gilt als das größte Volksfest der Welt. Was einst jedoch als typisches bayerisches Volksfest begann, ist schon längst zu einem überteuerten Saufgelage für den Amüsierpöbel aus aller Welt verkommen. Im Mittelpunkt des wochenlangen Gelages stehen seit je her die Festzelte der Münchner Traditionsbrauereien. Zu ihnen zählt die Brauerei Hacker-Pschorr, die auf eine jahrhunderte lange Firmengeschichte zurück blicken kann.

Anpassung an neue Lebensrealität

Zeitgeistig hat Firmen-Chef Andreas Steinfatt seinem Zelt nun ein neues Aussehen verordnet. Die im Festzelt abgebildeten traditionellen Münchener Straßenszenen wurden einer Modernisierung unterzogen. Ganz im Sinne der neu geschaffenen Lebensrealität werden die Besucher bei Grillhuhn und Bier nun auch mit der bildlichen Darstellung von in Schwarz gehüllten Muslimas, eine davon im Niqab, beglückt. Politisch korrekt soll den Gästen wohl auch hier suggeriert werden, dass der Islam zu Deutschland gehöre.

Brauerei droht Kritiker mit Strafverfolgung!

Was etwa von der Süddeutschen Zeitung freudig begrüßt wird, stößt anderen jedoch übel auf. Jetzt wird man auch noch am Oktoberfest mit der Islamisierung Deutschlands verfolgt, scheinen viele zu denken. Jene, die bei der Brauerei nachfragen, was das soll, oder sich darüber beschweren und ihr Fernbleiben ankündigen, erhalten ein standardisiertes Antwortschreiben, in dem unverhohlen mit Strafverfolgung gedroht wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Wandgemälde im Hacker-Festzelt zeigt typische Münchner Straßenszenen, da gibt es fröhliche Biergartenrunden, Eisbachsurfer, Baustellen, die Oper und vieles mehr. Es ist ein Bild und keine politische Aussage; es bildet das heutige München in all seinen Facetten ab. So wie das Gemälde im „alten“ Zelt das damalige München gezeigt hat. Da gibt es den BISS-Verkäufer genauso wie die Maximilianstraße.
Bitte beachten Sie, dass wir beleidigende und volksverhetzende Inhalte der an uns gerichteten E-Mails zur Strafverfolgung abgeben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Hacker-Pschorr Brauerei

Wegen Islam-Terror weniger Besucher erwartet

Während radikale Muslimas also „zum normalen Straßenbild Münchens gehörend“ dargestellt werden, wirft sich allerdings auch über die Theresienwiese der lange Schatten islamistischer Terrorgefahr und sexueller Übergriffe enthemmter Orientalen. An den Eingängen werden Personenkontrollen durchgeführt, das Mitnehmen von Rucksäcken und großen Taschen ist untersagt.

Berichten zufolge werden dieses Jahr deshalb weniger Gäste als zuvor erwartet. Sowohl viele Touristen als auch Einheimische wollen der Veranstaltung fern bleiben, Reservierungen für Wiesn-Tische wurden storniert, Hotels sind dieses Jahr nicht wie sonst ausgebucht. Sogar zwei Trachtenvereine sollen ihre Teilnahme am Umzug zur Theresienwiese abgesagt haben.

https://www.unzensuriert.at/content/0021745-Neue-Wandmalerei-im-Wiesn-Festzelt-von-Hacker-Pschorr-zeigt-verschleierte

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Gruß an die

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Adrian (Staat Ur) Bilder aus der Klinik!

Hallo Wir sollen Euch alle vom Adrian grüßen.
Wir haben gute Nachrichten für alle freien Menschen und wollen das Ihr diese Bilder Bitte weiter verbreitet.
Adrian hat für uns alle sein Leben riskiert und wurde zudem auch noch durch die BRiD Söldner mit Erstschussbefehl,
schwer verletzt. Von Vier Kugeln der Wortmarke Polizei Geschosse in Brust, Bauch, und sogar ganz feige aus dem Hinterhalt in den Rücken geschossen! Unfassbar!!!

Der Widerstand wächst und viele Gruppen schließen sich an und vernetzen sich nun mit uns, so viele sind voller Wut und Zorn, und
verlangen das die Verantwortlichen dafür zur Verantwortung gezogen werden. Das wird auch genauso passieren das ist keine Drohung,
sondern ein Versprechen! Wir sammeln gerade die Namen und rücken das für Adrian wieder gerade.

Werde schnell gesund lieber Adrian in Gedanken sind Wir alle bei Dir!!!

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(…)

Quelle: https://spotttoelpel.net/staatur/2016/08/28/bilder-von-stefan-dem-grossen/

danke an U.A

Gruß an die Unverwüstlichen

TA KI

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/08/29/bilder-von-adrian-ursache-stefan-grosse/

Gruß an die Erwachten

Der Honigmann

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Christian Füller im Gespräch mit Korbinian Frenzel

Ein Smartphone-Nutzer tippt auf ein Emoji, um es in eine WhatsApp-Nachricht einzufügen. (picture alliance/dpa/Matthias Balk)
Ständig online, dafür schlecht in Rechtschreibung: die „Generation always on“. (picture alliance/dpa/Matthias Balk)

Eine schlechtere Schreibkompetenz von Schülern hänge nicht mit der 1996 eingeführten Rechtschreibreform zusammen, meint der Bildungsexperte Christian Füller. Die Gründe seien vielmehr in der Internet-Nutzung der „Generation always on“ zu suchen.

Beherrschen deutsche Schüler die Rechtschreibung immer schlechter? Darüber streiten Bildungsexperten 20 Jahre nach der Einführung der Rechtschreibreform. Der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat die Reform verteidigt: Die Hauptursache der offenbar zunehmend mangelnden Schreibkompetenz sieht er im Fehlen intensiver Leseerlebnisse.

Der Bildungsexperte Christian Füller sieht keinen Zusammenhang zwischen der Fehlerhäufigkeit in Texten und der Rechtschreibreform:

„Es geht darum, dass Kinder heute möglicherweise mehr Fehler machen. Und das hat auch bestimmte Gründe. Ich glaube, dass es entscheidend damit zusammenhängt – und das sagen auch viele Forscher -, dass wir heute eine ‚Generation always on‘ haben. Also Schüler, die sehr viel im Internet sind, die das Smartphone benutzen. Das ist gerade in den letzten vier, fünf Jahren explodiert.“

Die Vorzüge des strukturierten Lesens

Diese Art des Lesens unterscheide sich fundamental von der Lektüre längerer Texte:

„Ich will jetzt nicht kulturpessimistisch werden und sagen, dass sie nicht mehr lesen. Aber es ist natürlich schon ein Unterschied, ob man sozusagen ein strukturiertes, ein tiefes Lesen hat, wie die Forscher an dieser Stelle sagen, oder ob man nur kleine Passagen im Netz liest.“

Kämpfen um bildungsferne Schichten

Es gebe keine perfekte Methode für das Erlernen von Lesen und Schreiben, meinte Füller im Deutschlandradio Kultur. Man werde nie alle Schüler einer Jahrgangsgruppe zu den gleichen Leistungen bringen können:

„Aber wir müssen darauf achten, dass wir der Gruppe der Schüler, den sogenannten bildungsfernen Schichten, die Möglichkeit geben, in der Schule sozusagen nachzulernen.“


Das Interview im Wortlaut:

Korbinian Frenzel: Die ersten Schüler müssen schon wieder ran. Die Ferien sind vorbei in Niedersachsen, Bremen und Sachsen. Anderswo bleiben noch ein paar Tage oder sogar Wochen, und wer richtig gut im Ferienmodus ist, der kann also Debatten wahrscheinlich ganz gut überhören, wie sie gestern die „Bild“-Zeitung losgetreten hat: Die Einführung der Rechtschreibreform hat dazu geführt, dass immer mehr Schüler eine miserable Rechtschreibung haben. Das war die Aussage. Eine berechtigte Kritik? Im Interview dazu jetzt Christian Füller, ausgewiesener Kenner der deutschen Bildungslandschaft, ehemals Leiter des Bildungsressorts der „taz“ und Autor des Buches „Die gute Schule“. Guten Morgen, Herr Füller!

Christian Füller: Guten Morgen!

Frenzel: Erst mal die Bestandsaufnahme: Stimmt es denn wirklich, was gefühlt alle bestätigen würden, die Rechtschreibung bei jungen Leuten ist heute schlechter?

Füller: Ja, tatsächlich gibt es eine Studie, die 2013 mal verglichen hat über lange Jahre, 1972, 2002, 2012 und zwar anhand eines gleichen Textes, den diese Schüler in diesen sehr unterschiedlichen Jahrgängen vorgelegt bekommen haben, und da kann man sehen, die Schüler erzählen viel interessanter inzwischen. Und sie erzählen journalistischer, sie kommentieren auch, aber sie machen in der Tat deutlich mehr Fehler. Vor 40 Jahren waren das eben nur sieben Fehler, in dieser Studie, und inzwischen sind es 17. Das heißt, das gibt es das Problem, wobei ich sagen würde, es hat nichts mit der Rechtschreibreform zu tun.

„Explodierende Nutzung“ des Internets

Frenzel: Das wollte ich Sie gerade fragen: Also an der Rechtschreibreform liegt es aus ihrer Sicht nicht?

Füller: Nein. Also man kann jetzt die Studie, die die „Bild“-Zeitung vorgelegt hat von dem etwas älteren Herrn, der das gemacht hat, sich angucken, aber der hat keine echten Vergleichswerte. Das ist auch kein Bildungsforscher, sondern ein Germanist. Es geht darum, dass Schüler heute möglicherweise mehr Fehler machen, und das hat auch bestimmte Gründe. Ich glaube, dass es entscheidend damit zusammenhängt, und das sagen auch viele Forscher, dass wir heute eine ‚Generation always on‘ haben, also Schüler, die sehr viel im Internet sind, die das Smartphone benutzen. Das ist gerade in den letzten vier, fünf Jahren explodiert. Also viele Schüler haben ein Smartphone und Internetzugang.

Frenzel: Aber ich meine, Internet und Smartphone, klar, da gibt es viele Videos und Audios, aber da wird doch auch viel gelesen. Das müsste doch eigentlich das gute alte Buch auch ersetzen, oder?

Füller: Also ich will jetzt nicht kulturpessimistisch werden und sagen, dass sie nicht mehr lesen, aber es ist natürlich schon ein Unterschied, ob man sozusagen ein strukturiertes Lesen hat und ein langes Lesen, ein tiefes Lesen, wie die Forscher an dieser Stelle sagen, oder ob man nur kleine Soundbites im Netz liest, nur kleine Passagen. Das hat sich sicherlich geändert.

Das grundsätzliche Problem der deutschen Sprache

Frenzel: Das heißt, die einfache Antwort wäre da erst mal, wir müssten die Schüler dazu verdonnern, tief in dem Sinne, wie Sie es gerade beschrieben haben, also längere Texte zu lesen.

Füller: Na ja, verdonnern – das ist das Problem. Also sozusagen der tiefere Sinn oder die Frage war ja an dieser Stelle, wie lernt man überhaupt lesen und schreiben, und da gibt es ein grundsätzliches Problem in der deutschen Sprache. Man kann das sozusagen nach Fibel lernen und machen, man kann es versuchen, mit Schülern wirklich genau wortgetreu richtig lesen zu lernen oder nach einer Methode, die auch in den 70ern eingeführt wurde, nämlich von Reichen, mit den Anlauttabellen, das freie lesen lernen durch Schreiben. So, und bei dem einen lernt man sehr genau und rechtschreibrichtig zu lesen und zu schreiben, und bei der anderen Methode wird man schneller flüssiger.

Das ist absolut sinnvoll, diese flüssigere Methode zu machen. Das hat ja auch diese Studie, zeigen ja auch viele Studien eben, dass die Kinder heute besser und schneller erzählen. Dass sie dabei eben mehr Fehler machen, kann auch sein, aber das war eben die Idee, zu sagen, ich will einen Fluss erzeugen bei Schülern, und dazu lasse ich sie einfach, zunächst mal korrigiere ich sie nicht sofort als Lehrer. Das hat man aber inzwischen wieder auch korrigiert, also kein Lehrer, kaum ein Lehrer macht heute streng diese Methode, dass er sagt, ich korrigiere Schüler überhaupt nicht mehr.

„Die perfekte Methode zum Lesenlernen gibt es nicht“

Frenzel: Das heißt aber, wenn ich Sie recht verstehe, beides zusammen kriegen wir nicht. Also früher haben die Schüler zwar richtiger geschrieben, aber dann Briefe begonnen mit Worten wie „Mit Freude ergreife ich die Feder“, heute sind sie viel kreativer, und dafür müssen wir dann die Fehler in Kauf nehmen?

Füller: Na ja, also wir werden sowieso nie über eine komplette Jahrgangsgruppe hinweg alle Schüler zu den gleichen Leistungen bringen. Das müssen wir natürlich versuchen, so wie wir versuchen, die Arbeitslosigkeit loszubekommen, aber wir müssen darauf achten, dass wir – und das war das Interessante bei den Studien –, dass wir die Gruppe der Schüler, die sogenannten bildungsfernen, also die in Haushalten aufwachsen, wo man eben nicht so viel liest, wo man nicht beginnt mit schreiben lernen relativ früh, dass wir denen die Möglichkeit geben, in der Schule sozusagen nachzulernen.

Aber es gibt nicht die perfekte Methode. Wenn Sie sich die Studien anschauen, da wird man ja auch verrückt, was die alles Unterschiedliches rausfinden. Ich glaube, das Wichtige ist, dass man einen Mindeststandard vermittelt. Das ist sehr wichtig, und wir haben hier ein Problem, zu sehen, dass sozusagen in dem Moment, wo ideologisch gearbeitet wird, wo man zum Beispiel sagt, Grundschulkinder können sich Sprache und Schrift selbst beibringen.

Das geht für bestimmte Kinder auf jeden Fall, da funktioniert es, aber es geht für bestimmte Kinder eben nicht. Also bildungsferne Haushalte, wie man sagt, die Kinder von Migrantenfamilien haben oft ein Problem, Unterschichtskinder. Denen muss auf jeden Fall ein Lehrer helfen. Das heißt, ein Lehrer kann nicht nur ein Berater sein, ein Moderator, sondern er muss ihnen tatsächlich mit seiner pädagogischen Kompetenz helfen.

Frenzel: Wie können wir besser lesen und vor allem schreiben ohne Fehler – im Gespräch dazu der Bildungsjournalist und Experte Christian Füller. Herr Füller, ich danke Ihnen ganz herzlich für das Gespräch!

Füller: Danke, tschüss!

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio Kultur macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

http://www.deutschlandradiokultur.de/schreibkompetenz-von-schuelern-wie-digitale-text-haeppchen.1008.de.html?dram:article_id=362648

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….danke an Kokolores.

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Gruß an die Intelligenzen

Der Honigmann

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In den Ältesten Tagen Mittelerdes, lange vor dem Herrn der Ringe, wird Húrin von dunklen Mächten gefangen genommen. Seine Kinder, allen voran sein tapferer Sohn Túrin, nehmen den Kampf gegen das Böse auf, um den Vater zu befreien. Ein Ereignis für alle Fans: Gert Heidenreich, die Stimme Tolkiens, liest „Die Kinder Húrins“ Wort für Wort. Er erzählt von Orks und Drachen, von Krieg und dunklen Machenschaften, aber auch von Freundschaft und Treue, Mut und Tapferkeit. Erst mit der Stimme Gert Heidenreichs wird die Welt J.R.R. Tolkiens lebendig.

Duplesi HOREBUCH

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Gruß an die Kultur

Der Honigmann

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(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Gegen „Tötung aus Barmherzigkeit“!

Im November 2015 wurde das Gesetzgebungsverfahren zum „assistierten Suizid“ abgeschlossen. Diese „Sterbehilfe“ genannte Methode, Menschen mit ärztlicher Hilfe ins Jenseits zu befördern, ist nichts anderes als Tötung aus Barmherzigkeit!

Mehr als ein Jahr lang hatten die Bundestagsabgeordneten engagiert und ernsthaft über das ethisch äußerst heikle Thema der Sterbehilfe debattiert. Das Ergebnis „ernsthafter Bemühungen“ ist aber ein Gesetz, das in der Praxis zunehmend mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet. Darauf hätte man verzichten sollen.

 

„Geschäftsmäßige Sterbehilfe“

Durch das neue Gesetz zur Sterbehilfe entsteht ein äußerst alarmierender Graubereich; denn es geht buchstäblich um Leben oder Tod. Ein Beispiel mag die neue Unsicherheit aufzeigen: Was z. B. heißt „geschäftsmäßige Sterbehilfe“, die nun verboten wird? Müssen Mediziner künftig damit rechnen, daß der Staatsanwalt vor der Tür steht, weil sie schon mehrfach Sterbehilfe leisten mußten? Da kriegen die Gerichte gewiß Arbeit; denn was heißt hier „geschäftsmäßig“? Gilt das bereits für eine zweimalige oder erst zehnmalige Beihilfe?

Es entsteht der fatale Eindruck, daß hier „die Politik“ in einem sensiblen, höchst menschlichen Bereich regelnd eingreifen will, wo zu allererst das Gewissen gefragt ist; und das kann man nicht per Gesetz regeln. Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut gemacht. Das Gesetz schafft mehr Probleme, als es löst. Oder noch schlimmer: Es schiebt die Lösung auf die Ärzte, die sich aber „danach“ rechtfertigen müssen – wobei das Gesetz sie alleinläßt.

Die Bundestagsdebatte zur Sterbebeihilfe (bzw. zum Gesetzentwurf) hatte zwar gezeigt, daß eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten (360 von 602 abgegebenen Stimmen) eine geschäftsmäßige Durchführung von assistierter Selbsttötung ablehnt, aber grundsätzlich Sterbebeihilfe als „private“ Angelegenheit ansonsten straffrei den jeweils Beteiligten überlassen will.

Denn tatsächlich wird mit dem ausschließlichen Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zum Suizid allen anderen Formen der Beihilfe faktisch Tür und Tor geöffnet. Im wirklichen Leben könnten jetzt Angehörige und Ärzte zu einer “real existierenden Lebensgefahr” werden. Denn ganz offen haben leider viele Befürworter des erfolgreichen Gesetzentwurfes für die grundsätzliche Legitimität von Suizid und Legalität von Suizidassistenz geworben und nur die Einschränkung der fragwürdigen „Geschäftsmäßigkeit“ verteidigt.

In diesem Punkt ist z. B. das Grundsatzprogramm der CSU deutlich: „Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes. Unser christliches Menschenbild und unsere Verfassung verpflichten Staat, Politik und Gesellschaft, menschliches Leben zu schützen und zu fördern. Wir wollen einen wirksamen Schutz des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis zu seinem Ende. Die Menschenwürde und das Recht auf Leben stehen allen Menschen zu – dem geborenen ebenso wie dem ungeborenen…“ (Auszug aus dem CSU-Grundsatzprogramm).

 

Entsolidarisierte Gesellschaft

Der Suizid, das freiwillige Ausscheiden aus dem Leben, scheint zunehmend vielen Menschen der einzige Weg zu sein, einem vermeintlich „würdelosen“ Altern oder einem würdelosen Dahinsiechen auszuweichen. Oft aber – und das gehört zur Ehrlichkeit in der Debatte – entsprechen Suizidwünsche nicht nur einer privaten Motivation einzelner Menschen, sondern sind (auch) Resultat eines sozialen Defizits bzw. eines Defizits an sozialer Verantwortung.

Viele Schwerkranke – oder auch solche, die sich vor einem solchen Schicksalsschlag fürchten – wollen lieber vorher aus dem Leben scheiden, als am Ende ihres Lebens vermeintlich vollkommen entwertet, ja unwürdig, dazustehen. Das aber – reden wir doch Klartext! – ist auch Ausdruck einer entsolidarisierten Gesellschaft, die den Menschen einredet, es sei doch eigentlich ganz vernünftig, sich vorher zu verabschieden als anderen zur Last zu fallen..

 

Überstrapazierter Begriff: „Die Würde des Menschen“

Ein Begriff steht im Zentrum der Diskussionen über Sterbehilfe, den alle Deutschen wohl sofort mit dem Grundgesetz verbinden: die Würde des Menschen. Ist es sinnvoll, Menschen, die geistig noch gesund sind, aber an körperlichen Krankheiten leiden, den Weg zu erleichtern, indem man die Beihilfe zur Sterbehilfe in Deutschland rechtlich eindeutig regelt und gestattet? Würdigt man dadurch Menschen mit geistiger Behinderung herab? Würdigt man kranke Menschen dadurch generell herab? Oder wird man so endlich überhaupt nur der Würde des Menschen gerecht?

 

„Menschliches Leben hat Würde, weil es menschliches Leben ist“, stellt der evangelische Theologe Schneider klar, der in der Beihilfe zur Sterbehilfe eine Verletzung der Menschenwürde sieht. Ärzte, die in Deutschland aktuell noch durch ihre Standesrechte und Standesethik daran gehindert werden, Sterbehilfe zu leisten, seien per Berufsbild dazu verpflichtet, sich am „Leben“ ihrer Patienten zu orientieren.

Doch ist das wirklich so? Ist es nicht auch Kernaufgabe eines Arztes, nicht nur zu heilen, sondern Schmerzen zu lindern, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist? Und ist die ultimative Schmerzlinderung nicht unter Umständen der Tod als letzter Ausweg? Menschen wollen vielleicht nicht unbedingt nur wegen des Nicht-mehr-Aushaltens des körperlichen Schmerzes sterben, sondern vielleicht auch wegen der Angst vor Kontrollverlust, Autonomieverlust und Verlust des Lebenssinns. Wer kann das beantworten?

Das 2015 vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz löst die Probleme nicht und gibt diese Antwort nicht, jedenfalls keine zufriedenstellende – erst recht nicht für Christen. Die Hauptleidtragenden des unklaren Gesetzes sind die Ärzte. Deshalb wenden sich jetzt christliche Mediziner in einem öffentlichen Appell an ihre Kollegen, aber auch an die Bevölkerung. conservo unterstützt diesen Aufruf und bittet um Ihre Mithilfe (durch Unterschrift auf dem Formular am Ende dieses Artikels oder auf der Homepage):

 

Aufruf der „Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben“

„Wie Sie wissen, wurde Ende November 2015 das Gesetzgebungsverfahren zum assistierten Suizid (§217 StGB) abgeschlossen. Voran ging eine monatelange Diskussion in der Öffentlichkeit darüber, ob ein Arzt sich an der Selbsttötung eines Menschen beteiligen darf. Allein diese Diskussion richtet im Gemüt der Menschen einen großen Schaden an und beschädigt speziell das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Es widerspricht zutiefst dem seit 2400 Jahren gültigen ärztlichen Ethos und der Menschlichkeit eines jeden, einem leidenden Menschen Beihilfe zum Suizid zu leisten. Der Arzt ist Beschützer des Lebens, er darf nicht zur Gefahr für das Leben seiner Patienten werden.

 

Um gemeinsam daran mitzuwirken, dass das ärztliche Ethos in der hippokratischen Tradition erhalten bleibt, hat sich im November 2015 die Liga der Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben gegründet.

In einem ersten Schritt haben die Gründungsmitglieder der Ärzte Liga anlässlich des diesjährigen 119. Deutschen Ärztetages einen Aufruf verfasst, der den Delegierten und Gästen des Ärzteparlamentes in Hamburg in Form eines Flyers (s. Anlage) zur Kenntnis gebracht wurde.

In einem zweiten Schritt wird es nun wichtig sein, den Aufruf breit in die Ärzteschaft zu tragen. Auf unserer neuen Website (www.aerzte-in-ehrfurcht-vor-dem-leben.de) finden Sie den Aufruf zum Unterzeichnen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie ihn mit Ihrer Unterschrift unterstützen und weiterverbreiten würden.

 

Auf dem 120. Ärztetag in Freiburg im Mai 2017 wird es sicherlich Gelegenheit geben, unseren Aufruf mit möglichst vielen Unterzeichnern zu präsentieren.

Wir freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen.

Mit besten Grüßen, Dr. med. Susanne Ley

Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben, c/o Dr. med. Susanne Ley,

Postfach 680 275, 50705 Köln, E-Mail: liga@aerzte-in-ehrfurcht-vor-dem-leben.de, Website: www.aerzte-in-ehrfurcht-vor-dem-leben.de

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Hier der Aufruf der „Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben (Hervorhebungen von Peter Helmes):

 

„Ohne Ehrfurcht vor dem Leben hat die Menschheit keine Zukunft.“

(Albert Schweitzer, 1875-1965)

 

Die Gründungsmitglieder der Liga „Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben“ erklären:

„Der Arzt muss immer auf der Seite des Lebens stehen. Niemals darf er auf die Seite des Todes wechseln. Es darf deshalb niemals eine Interaktion zwischen Arzt und Patient geben, deren Ziel darin besteht, dass der Patient anschließend tot ist.

Nach der Verabschiedung des neuen § 217 StGB wird versucht, einen Erwartungsdruck auf Ärzte zu erzeugen, genau solche Interaktionen im Rahmen einer Suizidbeihilfe einzugehen; das Gesetz erlaubt dies jedoch nicht.

Ein solches Verhalten wäre auch mit dem ärztlichen Ethos in der Hippokratischen Tradition nicht vereinbar und würde auf Dauer die Beziehung zwischen uns als Ärzten und unseren Patienten zutiefst erschüttern. Daher fordern wir, dass die klare Aussage in §16 der Musterberufsordnung der Bundesärztekammer, dass Ärzte „keine Hilfe zur Selbsttötung leisten [dürfen]“, in die Berufsordnungen aller 17 Landesärztekammern aufgenommen wird.“

Der moralische Stand einer zivilisierten Gesellschaft misst sich daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Der Lebensschutz ist in unserem Grundgesetz sowie in der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 verankert.

Die in Deutschland seit mehreren Monaten in der Öffentlichkeit geführte Diskussion darüber, ob ein Arzt Beihilfe zur Selbsttötung leisten darf, richtet im Gemüt der Menschen großen Schaden an. Durch diese Debatte werden elementare ethische Grundlagen unseres Zusammenlebens in Frage gestellt, und es wird speziell das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient beschädigt.

 

Es ist höchste Zeit, dass wir Ärztinnen und Ärzte in Deutschland uns positionieren:

Oberstes Gebot ärztlichen Handelns ist es, dem Patienten nicht zu schaden. Der Arzt ist Beschützer des Lebens, er darf nicht zur Gefahr für das Leben seiner Patienten werden.

Es widerspricht zutiefst dem seit 2400 Jahren gültigen ärztlichen Ethos und der Menschlichkeit eines jeden, einem leidenden Menschen Beihilfe zum Suizid zu leisten. Jeder

psychisch oder physisch kranke Mensch braucht fachgerechte medizinische Hilfe und echte mitmenschliche Zuwendung sowie die Gewissheit, dass der Arzt alles tun wird, um seine Krankheit zu heilen oder, wo dies nicht möglich ist, sein Leiden zu lindern.

Der Wunsch nach Beihilfe zum Suizid entsteht nicht in erster Linie aus Angst vor unstillbaren Schmerzen, sondern aus der Sorge, anderen zur Last zu fallen, ausgeliefert zu sein, die Kontrolle zu verlieren oder allein zu sein.

Patienten, die einen Suizidwunsch äußern, erwarten in aller Regel nicht, dass ihr Tod herbeigeführt wird. Überwiegend ist der Wunsch nach assistiertem Suizid ein Hilferuf und vorübergehender Natur. Zu annähernd 90% liegt ihm eine psychische Erkrankung zugrunde. Es gibt keine Rechtfertigung für die ärztliche Beihilfe zur Selbsttötung eines Patienten. Aufgrund des medizinischen Fortschritts und der sozialen Verbundenheit sind wir heute in der Lage, schwer kranke und sterbende Menschen so zu versorgen, dass sie nicht unerträglich leiden müssen, sondern sich aufgehoben fühlen. Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir auch am Lebensende auf unsere Mitmenschen angewiesen sind. Eine Einschränkung unserer Autonomie oder unserer Selbstbestimmung liegt darin nicht begründet.

 

Grenze zur Euthanasie überschritten

Der assistierte Suizid setzt voraus, dass ein Menschenleben von einem Dritten, nämlich dem Sterbehelfer, als lebensunwert beurteilt wird. Damit ist aber bereits die Grenze zur Euthanasie

überschritten. Die Eskalation der Tötung mit – und ohne – Verlangen des Patienten in den Niederlanden seit den 1990er Jahren muss uns hier eine Warnung sein.

Wenn der Arzt das Leiden eines schwer kranken, sterbenden Menschen nicht unnötig verlängern will und er daher eine medizinische Maßnahme unterlässt, reduziert oder abbricht, macht er sich nicht strafbar. Ebenso ist es ihm erlaubt, eine indizierte lindernde Behandlung auch dann durchzuführen, wenn durch sie ungewollt das Leben des Patienten möglicherweise verkürzt werden könnte.

Angesichts dieser Alternativen muss niemand die Sorge haben, dass im Fall einer schweren, unheilbaren und tödlich verlaufenden Krankheit das Leiden des Patienten unnötig verlängert würde. Auch eine gute Palliativversorgung kann suizidpräventiv wirken.

Wir Ärztinnen und Ärzte in Deutschland haben aufgrund unserer Geschichte eine besondere Verpflichtung, für den Schutz des Lebens unserer Patienten einzutreten. Wir erinnern an die berühmte Mahnung des Arztes, Theologen und Philosophen Albert Schweitzer:

„Ich rufe die Menschheit auf zur Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben. Diese Ethik macht keinen Unterschied zwischen wertvollerem und weniger wertvollem Leben, höherem und niedrigerem Leben. Sie lehnt eine solche Unterscheidung ab (…) Die unmittelbare

Tatsache im Bewusstsein lautet: Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“

Köln, 24. Mai 2016

Unterzeichner:

Prof. Dr. med. Axel W. Bauer, Medizinethiker, Mannheim; Prof. Dr. med. Paul Cullen,

Labormediziner, Münster; Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, Psychiater und Historiker, Hamburg; Dr. med. Susanne Hörnemann, Nervenärztin/Psychotherapie, Köln; Dr. med. Susanne Ley, Internistin und Rheumatologin, Köln; Prof. Dr. med. Kurt Oette, em. Universitätsprofessor in Köln; Prof. Dr. Dr. Uwe Henrik Peters, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der

Universität zu Köln; Dr. med. Elisabeth Reitz, Anästhesistin, Köln.

*************************************************************************

Ich schließe mich dem Aufruf der Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben an:

Titel: ……………..….. Name: .……………………………………………………………. Vorname: …….……………………….……….

Fachgebiet: …………..………………Straße, Nr.: …………………………………………..……..… Postleitzahl: ……..…..…….……

Ort: ……………………………………………………………. E-Mail-Adresse: …….…………………………………………………………….

Ich bin damit einverstanden, dass bei einer erneuten Veröffentlichung des Aufrufs (Flyer, Website, Zeitungsanzeige) mein Name mit Fachgebietsbezeichnung u. Ortsangabe genannt wird: JA ⃝ NEIN ⃝

Ort, Datum u. Unterschrift: ……………………………………………………………………………….…………………

V.i.S.d.P.: Ärzte in Ehrfurcht vor dem Leben c/o Dr. med. Susanne Ley, Postfach 680275, 50705 Köln, E-Mail: liga@aerzte-in-ehrfurcht-vor-dem-leben.de Website: www.aerzte-in-ehrfurcht-vor-dem-leben.de

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www.conservo.wordpress.com   14. Juli 2016

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Gruß an die Ärzte

Der Honigmann

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Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten heucheln anlässlich des Staatsstreiches in der Türkei ihr Interesse an der Demokratie.

In einer knappen Mitteilung der Europäischen Union heisst es:

„Die EU unterstützt die demokratisch gewählte Regierung, die Institutionen des Landes und den Rechtsstaat.“

Der amerikanische Aussenminister Kerry versicherte seinem türkischen Kollegen Mevlut Cavusoglu „die absolute Unterstützung“ der VSA für die „demokratischen Institutionen“ und „die demokratisch gewählte, zivile Regierung der Türkei“.

Im Fall des Iraks, Libyens, Syriens, in Ägypten oder in der Ukraine sah das noch ganz anders aus. Dort respektierten und respektieren EU und VSA die Regierungen nicht und trugen in bisher 2 Fallen zur Ermordung von zwei Präsidenten bei und waren massgeblich am Sturz von vier demokratisch gewählten Präsidenten beteiligt.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/27612-VSA-und-sichern-Diktator-Erdogan-Untersttzung.html

Gruß an die Erwachten

TA KI

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/07/16/vsa-und-eu-sichern-diktator-erdogan-unterstuetzung-zu/

Gruß an die Erkennenden

Der Honigmann

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NACHTRAG: DWN 8 März 2016: Die Mahnung von Angela Merkel, die Balkan-Route weiter für Flüchtlinge und Migranten offen zu halten, findet in der EU kein Gehör: Slowenien erklärte am Dienstagabend überraschend, dass die Grenze ab Mitternacht für alle Flüchtlinge geschlossen werde.

DWN 9 März 2016: Während sich der türkische Premier Ahmet Davutoğlu optimistisch gibt, fallen alle anderen Stimmen in der Türkei – einschließlich des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdoğan – pessimistisch aus.

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Der EU-Türkei-Gipfel am 7. März endete ohne Ergebnis – obwohl Merkel und die EU-Spitze diese Farce als einen Erfolg bezeichnen. Das war sie eigentlich auch: Super-Freimaurerin Merkel hat die Aufgabe, im Einvernehmen mit den Wünschen des Rothschild-Agenten, George Soros,  die EU aufzulösen – und das Ergebnis tritt mit jedem Merkel-Auftritt immer deutlicher ans Licht  und näher – so auch und besonders gestern.

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Wollen wir zunächst einen Blick auf das werfen, was George Soros  in seinem Project Syndicate am 10. Februar 2016 schrieb: “Merkel bot an, 200.000-300.000 syrische Flüchtlinge jährlich direkt nach Europa zu fliegen – unter der Bedingung,  dass die Türkei sie daran hindern würde, nach Griechenland zu reisen und sie zurück-akzeptieren würde, wenn sie dies tun.

Die effektivste Art, auf die Putins Regime einen Zusammenbruch spätestens 2017  vermeiden kann, ist, indem  die EU früher als Russland kollabiert. Eine EU, die aus den Fugen kommt, wird nicht in der Lage sein, die Sanktionen gegen Russland nach seiner Invasion in der Ukraine aufrecht zu erhalten.
Die EU wird zerfallen. Heute ist sie mit fünf oder sechs Krisen zugleich (hergestellt von Rothschild & Co.) konfrontiert, was sich als zu viel erweisen kann. Wie Merkel richtig voraussah, hat die Migrationskrise das Potenzial, die EU zu zerstören.
Der Bedrohung, die von Putins Russland ausgeht, wird es schwierig sein, “entgegenzutreten”.

masonic-merkel-putinRechts: Putin gibt seiner Superlogen-Schwester, Merkel, freimaurerischen Handschlag – der verpflichtet,  Bruder Putin sogar auf Kosten der EU-Existenz  zu retten. Merkel wurde russisch / kommunistisch erzogen.

Kommentar: Also, bereits in Febr.  war Merkel bereit, hunderttausende Syrer aus der Türkei in die EU zu fliegen – ohne den Hauptstrom zu stoppen – und das will sie immer noch nicht. Sie sah das Potenzial der Erreichung der EU-Zerstörung durch die Masseneinwanderung – und tat nichts. Warum? Sie muss das gleiche Ziel wie Rothschildagent Soros haben – die Zerstörung der EU. Soros forderte, die EU solle mindestens 1 Mio. Migranten jährlich  aufnehmen – wie im Jahr 2015, dank Merkel – und will andere Flüchtlinge von der EU heimat-nah unterhalten lassen, auch  Teil von Merkels-Erdogan’s Plan (siehe unten). Es ist möglich, dass Merkel auf den Zusammenbruch der EU hin arbeitet, indem sie nicht in der Lage ist, die Sanktionen gegen ihren Superlogen-Bruder  (Goldenes Eurasien) und ihren Stammesgenossen, den Putin, König der Juden, anders zu beheben. Was  Soros’ Motive anbelangt: siehe Kommentare.

Erdogan--blackmailerDie Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei gehen weiter. Die Türkei hat nun verlangt, dass weitere 5 Kapitel in den EU-Beitritts-Verhandlungen geöffnet werden – gleichzeitig wie Erdogan noch eine Nachrichtenagentur zwangs-kontrolliert und somit die Redefreiheit in der Türkei verbietet! Einige nennen nun Erdogan “Fürst von Europa” (Der dänische Staatsminister, Lökke Rasmussen, hat soeben erklärt, dass diese Türkei keine Aussichten auf EU-Beitritt habe. Also Merkel-Opposition).

So möchte Merkel die EU anscheinend  platzen lassen: Nationale Grenzen bleiben zwar geschlossen, aber die Türken werden mit Visa-Freiheit statt der illegalen Muslime als legale muslimische Zuwanderer kommen – was die Scharia beschleunigt. Syrer (alle asylberechtigt) werden erster Klasse nach Europa geflogen  – und es gibt 2.5 Mio. von ihnen in der Türkei.

Die EU-Rechtsagentur, Eurojust, kommt in einem Bericht zum Ergebnis, dass ein Deal der Türkei mit der EU in der Praxis nicht funktionieren werde. Die türkische Regierung habe weder den politischen Willen, noch die Infrastruktur, den Deal umzusetzen.

erdogan-poster Angela Merkel brüskierte alle Staaten und sprach danach von einem Durchbruch. Asylrecht und Pressefreiheit sollen geopfert werden. Der Krieg in Syrien wurde als zentrale Flucht-Ursache nicht einmal erwähnt. Der Kriegs- und Polizeistaat im Stil Erdogans wird zum Modell, nach dem sich die EU zu richten hat.

Die anderen EU-Chefs vermuten, die Kanzlerin habe die überraschenden neuen Vorschläge aus der Türkei mitverfasst. Es ist völlig unklar, ob der Plan umgesetzt werden kann.
Die Türkei scheint jedoch entschlossen, der EU die Regeln zu diktieren. (UNOs UNHCR protestiert).
Ungarn hat ein Veto gegen die Verteilung der Flüchtlinge eingelegt. Italien fordert, dass die Pressefreiheit im Abschluss-Dokument erwähnt wird. Die Dänen rechnen nicht mit einer Einigung, die EU-Kommission spricht  davon, dass man fast am Ziel sei. (Bevorstehende Referenden in den Niederlanden und Ungarn werden Flüchtlinge ablehnen).

Kommentare
Das Obige macht das Unerklärliche klar: Merkels Motiv, die EU und Deutschland zu zerstören, ist, ihren Superlogen- Bruder, Putin, im Einvernehmen mit dem Rothschild-Agenten, Soros,  zu retten.
Feindschaft zwischen Rothschild und Putin ist nur hegelsches Theater. Zumindest muss Putin seine Rolle als Antithese zu Ende spielen. 
Neuerdings will Soros deutsche “Marshall-Hilfe”, nicht nur für notleidende EU-Staaten, sondern auch für Russland.  

In meiner Einlage vom 7. Jan. 2016 habe ich über den Hass des Soros auf Deutschland geschrieben,  den er hegt, weil die Bundesbank und das Bundes-Verfassungsgricht   die EU-Fiskal-Union blockieren, die es Rothschild ermöglicht hätte, alle Deutschlands Schuldner-Länder gleichzeitig mit Deutschland selbst bis zum letzten Euro auszuplündern. Nun will Soros/Rothschild um jeden Preis die so verfehlte EU auflösen: Wirtschaftswoche 4 Jan. 2016, George Soros: Merkels  wilde Entschlossenheit mit offenen Grenzen schätze ich ja gerade.
soros-merkel-junckerEuropa? Gibt’s doch nicht mehr”.
 George Soros  rechnet damit, dass die EU an der Flüchtlingskrise zerbreche.

Soros arbeitet mit der Muslimbruderschaft, der einen Plan für die Islamisierung Europas hat,  eng zusammen.  Der Tschechische Präsident, Milos Zeman, Sputnik 4 Jan. 2016: “Ich  denke, dass diese Invasion [Europas]  von der Muslimbruderschaft mit Finanzierung aus einer Reihe von Staaten organisiert wird”.
Soros ist Zahlmeister für die Flüchtlingsreisen über das Mittelmeer.

Mit seiner International Migration Initiative hat Soros die europäischen Politiker, Richter usw. bestochen, um die Muslime der Welt aufzunehmen – und ihre Reise von Anfang zum Schluss zu planen,

Merkel ist durch ihre Angehörigkeit zu 3 Superlogen Rothschild-Marionette ersten Grades – und somit auch dem Rothschild-Agenten George Soros hörig. Jedenfalls stimmt ihre effektive EU-Abwicklung mit dem Wunsch des Soros überein.
Soros will ausserdem einen gemeinsamen EU-Plan für Flüchtlinge – auch ausserhalb der EU, nahe der Heimat der Flüchtlinge – wie Merkel auch.

Die Auflösung der EU ist nahe gerückt – dank der Marionette, Angela Merkel.

Bloss fällt es mir schwer zu verstehen, dass Rothschild auf seine Asyl-Industrie und hier mit 1,2 Mio. Beschäftigten und einem Jahres-Umsatz in Europa von 140 Mrd. Euro verzichten will. Haben Rothschild/Soros die Macht über die europäischen Politiker verloren, die sich wohl allmählich mehr vor den eigenen Wählern als vor der Rothschild/Jesuiten-Freimaurerei fürchten? Oder planen sie die Route Libyen-Sizilien wieder zu beleben?

Nun. zweifelsohne wird die Vereinbarung mit der Türkei höchstens sehr ineffektiv. In Erwartung dessen hat Merkel die Balkan-Route nicht schliessen wollen.

http://new.euro-med.dk/20160309-endlich-ein-grund-soros-agentin-super-freimaurerin-angela-merkel-zerstort-deutschland-und-die-eu-um-ihren-superlogen-bruder-putin-vor-dem-zusammenbruch-russlands-durch-sanktionen-zu-retten.php

Gruß an die Aufrechten

Der Honigmann

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Eine 21-jährige Joggerin ist nahe einem Spielplatz in der Beckerstraße in Chemnitz am späten Montagabend von einem Mann angefallen worden. Dabei wurde die junge Frau mit einem Messerstich schwer verletzt. Der Täter flüchtete nach der Tat landwärts. Die Polizei bittet um Mithilfe.

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Ein Radfahrer (29) fand die Joggerin gegen 22.15 Uhr in der Nähe der Parkstraße, Zeugen hatten Hilfeschreie gehört. Der Täter hatte die Frau in ein Gebüsch gezerrt und ihr offenbar mit einem Messer in die Lunge gestochen. Sie liegt derzeit schwerst verletzt im Klinikum.

Das Opfer bestätigte, dass „der Täter am ehesten Schwarzafrikaner“ vom Typ her gewesen sei. Er trug dunkle Kleidung und soll zwischen 20 und 30 Jahren alt sein. Seine Körpergröße gibt das Opfer mit größer als 1,67 an. In Puncto Haare war sich die Sportlerin nicht sicher, entweder keine oder aber ganz kurze, schwarze Haare.

Polizei durchsucht Asylheim

Am nächsten Vormittag durchsuchte die Polizei das Asylbewerberheim in der Straßburger Straße. Möglicherweise suchten sie nach gestohlenem Eigentum der Frau, vermutet die Redaktion der „MOPO24„, was von den Beamten aber nicht bestätigt wurde. Allerdings verließen die Polizisten das Heim mit mehreren Papiertaschen an „Beweismitteln“.

Der Mann soll sich vor der Tat zwischen 21.45 Uhr und 22.15 Uhr im Stadtpark aufgehalten haben, anfangs wohl in Richtung Beckerstraße laufend, berichtet die „MOPO24„.

„Wem ist im Stadtpark im genannten Zeitraum ein Mann aufgefallen, auf den die Personenbeschreibung zutrifft? Wer hat den Täter bei seiner Flucht gesehen? Wer kann Hinweise zum Täter und seinem Aufenthaltsort geben?“

Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen und bittet um Mithilfe. Hinweise unter Telefon 0371-387-3445

„Ich rate allen Frauen, immer einen Alarm dabei zu haben, im Notfall Passanten direkt anzusprechen und schnell den Polizeinotruf zu wählen.“ (Jana Kindt, Polizeisprecherin)

Wie die Zeitung berichtet, setzt sich damit der Trend von Überfällen und sexuellen Übergriffen auf Frauen in diesem Jahr fort. Die „MOPO24“ habe 44 gezählt, die wegen ihrer Schwere öffentlich gemacht wurden. (sm)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/chemnitz-joggerin-von-schwarzafrikaner-angefallen-und-mit-messer-schwer-verletzt-a1911425.html

Gruß an die Wehrhaften

Der Honigmann

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Wien (dpa/IRIB) –

Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka hat den Vorschlag der EU-Kommission für einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt für Asylbewerber abgelehnt.

«Das wäre ein Aufruf an die Menschen in den Krisenstaaten, nach Österreich zu kommen», sagte Sobotka der Zeitung «Die Welt» am Donnesrtag. Die Erteilung einer Arbeitserlaubnis für Asylbewerber sei für ihn undenkbar.

Die EU-Kommission schlug vor, dass Schutzsuchende einheitlich in allen Mitgliedsländern spätestens sechs Monate nach Abgabe ihres Asylantrags eine Arbeitserlaubnis bekommen.

Quelle: http://parstoday.com/de/news/germany-i11074-%C3%96sterreich_gegen_arbeitserlaubnis_f%C3%BCr_asylbewerber

Gruß an die Erwachenden

TA KI

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/07/15/oesterreich-gegen-arbeitserlaubnis-fuer-asylbewerber/

Gruß an die Klardenker

Der Honigmann

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Seit mehreren Jahren wird weltweit ein verstärktes Bienensterben beobachtet. Verschiedene wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass auch so genannte Neonikotinoide hierfür mitverantwortlich sind. Forscher der Universitäten Mainz und Frankfurt a.M. haben nun einen neuen Mechanismus dieser Insektizide entdeckt, der diese These untermauert.

Als ein möglicher Auslöser des Bienensterbens stehen Neonikotinoide (hochwirksame Insektizide) in Verdacht. Einen bisher nicht bekannten, schädigenden Mechanismus von Neonikotinoiden haben jetzt Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz und der Goethe-Universität Frankfurt am Main entschlüsselt.

Sie fanden heraus, dass Neonikotinoide in niedrigen, feldrelevanten Konzentrationen den im Futtersaft von Ammenbienen enthaltenen Acetylcholingehalt vermindern. Dieses Signalmolekül ist jedoch für die Larvenaufzucht von Honigbienen wichtig. Höhere Dosen der Neonikotinoide schädigen so genannte Mikrokanäle in der Futtersaftdrüse, in denen Acetylcholin gebildet wird.

Larvenaufzucht von Honigbienen wird beeinträchtigt

„Bereits im Jahr 2013 kam die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit in einem von ihr veröffentlichten Bericht zu dem Schluss, dass Pflanzenschutzmittel aus der Klasse der Neonikotinoide ein Risiko für Bienen darstellen“, so Prof. Dr. Ignatz Wessler vom Institut für Pathologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

„Die jetzt nachgewiesene unerwünschte Wirkung von Neonikotinoiden ist ein neuer Beleg für den schädigenden Einfluss von Neonikotinoiden auf Bienenvölker und muss bei der anstehenden Neubewertung dieser Substanzklasse bedacht werden.“

Gemeinsam mit Prof. Dr. Bernd Grünewald vom Institut für Bienenkunde an der Goethe-Universität hatten Prof. Dr. Ignatz Wessler und seine Arbeitsgruppe den bislang unbekannten, schädigenden Mechanismus von Neonikotinoiden nachgewiesen. Dieser Mechanismus von Neonikotinoiden beeinträchtigt die Larvenaufzucht von Honigbienen.

Konkret konnten Wessler und Grünewald zeigen, dass Neonikotinoide den im Futtersaft von Ammenbienen enthaltenen Acetylcholingehalt reduzieren. Bei Acetylcholin handelt es sich um ein Signalmolekül, das vergleichbar zu den Neonikotinoiden den Nikotinrezeptor stimuliert, der bei Bienen auch in der Futtersaftdrüse vorhanden ist. Acetylcholin wird von den Ammenbienen in Mikrokanälen der Futtersaftdrüse gebildet.

Neonikotinoide verringern Acetylcholingehalt

„In Laborversuchen haben wir Acetylcholin künstlich aus dem Futtersaft entfernt und machten die Entdeckung, dass die Bienenlarven früher sterben als in Anwesenheit von Acetylcholin“, erklärt Wessler. Um die Wirkung von Neonikotinoiden auf den Acetylcholingehalt im Futtersaft genauer zu untersuchen, wurden Bienenvölker in Flugzelten verschiedenen Konzentrationen von Neonikotinoiden ausgesetzt (Clothianidin 1, 10 und 100 µg/kg Zuckerlösung; Thiacloprid 200 und 8800 µg/kg).

„Diese Exposition führte zu einer deutlichen Reduktion des Acetylcholingehalts im Futtersaft. So konnten wir feststellen, dass die feldrelevante Dosis des Neonikotinoidwirkstoffs Thiacloprid (200 µg/kg) den Acetylcholingehalt halbiert. Höhere Dosen verminderten den Acetylcholingehalt sogar nachweislich um 75 Prozent und zogen ausgeprägte Schäden an den Mikrokanälen und sekretorischen Zellen der Futtersaftdrüse nach sich“, unterstreicht Prof. Dr. Ignatz Wessler und kommt zu dem Schluss: „Unsere Forschungsergebnisse bestätigen das von Neonikotinoiden ausgehende Risiko für die Brutentwicklung von Honigbienen.“

Die EU war bereits im Dezember 2013 zu einer ähnlichen Einschätzung gekommen und hatte den Einsatz von drei Neonikotinoiden – Clothianidin, Imidacloprid, Thiamethoxam – vorübergehend eingeschränkt. Zuvor hatten mehrere wissenschaftliche Publikationen gezeigt, dass hohe, aber noch nicht tödlich wirkende Dosen von verschiedenen Neonikotinoiden den Bestand von Wildbienen, Hummeln und Königinnen reduzieren können (»Galgenfrist«: EU-Kommission verlängert Glyphosat-Zulassung für 18 Monate).

Auch wurde über Störungen in der Brutaktivität und Flugorientierung von Honigbienen berichtet. Ein Teil dieser publizierten Ergebnisse wurde jedoch kritisiert – unter anderem wegen zu hoher, nicht feldrelevanter Dosen der eingesetzten Neonikotinoide und artifizieller Laborbedingungen. Ferner wiesen die Befürworter des Einsatzes von Neonikotinoiden auf andere Ursachen des Bienensterbens hin – zum Beispiel die Ausbreitung der Varroamilbe und anderer Pathogene (Greenwashing: „The bee-killer“ Chemiekonzern Bayer spielt „Retter der Bienen“).

Gut jeder zweite Honig hat Pestizide

In 13 von 22 getesteten Honigsorten aus deutschen Supermärkten hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Pestizid-Rückstände nachgewiesen. Die Proben waren zumeist mit dem Neonikotinoid Thiacloprid belastet.

Dieses hochwirksame Nervengift kann beim Menschen Krebs erregen und schädlich für die Fortpflanzung sein. Für Bienen und andere nützliche Insekten ist es tödlich, schwächt ihr Immunsystem oder beeinträchtigt ihre Orientierung.

Warum das Bienensterben für uns alle eine Bedrohung ist

Jan-Dirk Bunsen ist Berufsimker, und er macht sich Sorgen. Seit Jahren beobachtet er, dass es immer schwieriger wird, seine Bienenvölker über den Winter zu bringen. Zehn Prozent sterben meist, in schlechten Wintern rafft es sogar bis zu einem Viertel seiner Bienen dahin.

Schuld ist die Varroa-Milbe, aber auch die zunehmende Pestizid-Belastung, die für das langsame Bienensterben verantwortlich ist. Gegen beides gibt es keine einfachen Lösungen. Ohne die vielen, oft ehrenamtlichen Imker im Land, gäbe es heutzutage vermutlich überhaupt keine Bienen mehr bei uns, sagen Bienenexperten.

Ohne Bienen keine Äpfel, keine Birnen, keine Tomaten

Die Auswirkungen wären fatal: Denn die Bienen liefern uns nicht nur Honig, sondern sorgen für die Bestäubung von vielen Blumen und Pflanzen. Ohne Bienen keine Äpfel, keine Birnen, keine Tomaten.

Was klingt, wie aus einem düsteren Science-Fiction-Film, ist in manchen Gegenden der Erde schon Realität: In China werden in einer Region mangels Bienen die Pflanzen per Hand bestäubt.

http://www.pravda-tv.com/2016/07/bienen-pestizide-im-honig-forscher-entdecken-neuen-neonikotinoid-mechanismus-video/

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Gruß an die Zeidler
Der Honigmann
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