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von Guido Grandt

Das deutsch-türkische Verhältnis ist auf dem absoluten Tiefpunkt. Kein politisches oder mediales Schönreden hilft mehr. Öffentlich wurde Deutschland von türkischen Ministern beleidigt und gedemütigt. Und das ohne Konsequenzen. Ganz im Gegenteil: Merkel, Gabriel & Co. knicken ein. Und das vor allem aus zwei Gründen.

Aber der Reihe nach…

Das deutsch-türkische Verhältnis ist auf dem absoluten Tiefpunkt. Kein politisches oder mediales Schönreden hilft mehr. Öffentlich wurde Deutschland von türkischen Ministern beleidigt und gedemütigt. Und das ohne Konsequenzen. Ganz im Gegenteil: Merkel, Gabriel & Co. knicken ein. Und das vor allem aus zwei Gründen.

Aber der Reihe nach…

Staatsaffäre Yücel & was der Öffentlichkeit weitgehend verschwiegen wird

Im Februar 2017 wird der deutsch-türkische Welt-Reporter Deniz Yücel in der Türkei verhaftet und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Diese kann bis zu 5 Jahre andauern. Der Vorwurf lautet Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung. Vor allem geht es um seine Recherchen in Kurdengebieten. Aber auch um geleakte Mails des türkischen Energieministers Berat Albayrak, die vom Hacker-Kollektiv RedHack veröffentlicht wurden. Mehrfach hatte Yücel darüber berichtet. Da er nicht nur die deutsche, sondern auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzt, gestalten sich die diplomatischen Bemühungen der Bundesregierung hinsichtlich seiner Freilassung als äußerst schwierig.

Was der hiesigen Öffentlichkeit über Deniz Yücel weitgehend verschwiegen wird ist, dass er wohl kein „Deutschlandfreund“ ist. In seiner damaligen Kolumne bei der Tageszeitung taz schrieb er 2011 z.B. solch krudes Zeug wie:

„Super, Deutschland schafft sich ab! In der Mitte Europas entsteht bald ein Raum ohne Volk. Schade ist das aber nicht. Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird (…)Besonders erfreulich: Die Einwanderer, die jahrelang die Geburtenziffern künstlich hochgehalten haben, verweigern sich nicht länger der Integration und leisten ihren (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Deutschensterben (…) Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite (…)Der Erhalt der deutschen Sprache übrigens ist kein Argument dafür, die deutsche Population am Leben zu erhalten (…) Im Interesse der deutschen Sprache können die Deutschen gar nicht schnell genug die Biege machen. Nun, da das Ende Deutschlands ausgemachte Sache ist, stellt sich die Frage, was mit dem Raum ohne Volk anzufangen ist, der bald in der Mitte Europas entstehen wird: Zwischen Polen und Frankreich aufteilen? Parzellieren und auf eBay versteigern? Palästinensern, Tuvaluern, Kabylen und anderen Bedürftigen schenken? Zu einem Naherholungsgebiet verwildern lassen? Oder lieber in einen Rübenacker verwandeln? Egal. Etwas Besseres als Deutschland findet sich allemal.“(1)

Diese Deutschland-Hetze ist aber noch nicht alles, was sich Yücel erlaubte. So beleidigte er auch einen prominenten Behinderten. Während die Bilder von Donald Trump dahingehend um die Welt gehen, wird dieses dunkle Kapitel verschwiegen. Jedoch nicht bei WATERGATE.TV!

Konkret beschimpfte Deniz Yücel Thilo Sarrazin, Ex-SPD-Politiker (u.a. Finanzsenator in Berlin), Ex-Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank und Publizist. Dieser sorgte mit seinen Büchern für große Furore wie etwa: Deutschland schafft sich ab, Europa braucht den Euro nicht oder Der neue Tugendterror.

Im Dezember 2012 schrieb Yücel über Sarrazin:

„So etwa die oberkruden Ansichten des leider erfolgreichen Buchautors Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.“

Im August 2013 befand das Berliner Landgericht, dass dieser Text die Persönlichkeitsrechte Thilo Sarrazins verletzte. Die taz musste an ihn eine Entschädigung von 20.000 Euro zahlen. Und das natürlich völlig zu Recht!(3)

Das Internet-Portal mmnews schrieb zudem über den deutsch-türkischen Welt-Journalisten:

„Weiter ist bekannt, dass Yücel dafür warb, das Verbot der PKK aufzuheben, und sich offen zu der terroristischen Vereinigung bekennt. Yücel werden auch Verbindungen zur linksextremistischen türkischen Hackergruppe Redhack vorgeworfen.“(4)

Soweit also die andere Sicht auf Deniz Yücel, die Ihnen vorenthalten wird!

Nazi-Vergleiche, Auftrittsverbote & Hetzreden

Vielleicht also kam wegen der Inhaftierung von Deniz Yücel eine Retourkutsche aus der hiesigen Politik. So gab es in verschiedenen deutschen Städten Auftrittsverbote türkischer Politiker, die hierzulande um ein „Ja“ für das Verfassungsreferendum warben, bei dem Recep Tayyip Erdogan sozusagen als „Alleinherrscher“ bestätigt werden soll. Wie das von Justizminister Bekir Bozdag in Gaggenau.

Das wiederum empörte den türkischen Staatspräsidenten so sehr, dass er die Absagen der Veranstaltungen  als „Nazi-Methoden“ anprangerte. Und Deutschland vorwarf, „keine Demokratie“ zu sein.

Deutsche Politiker gaben sich zutiefst empört, warnten aber vor einer Eskalation. Noch immer weiß niemand so recht, wie man mit einem entfesselten Erdogan umgehen soll.

Dennoch knickte die Bundesregierung erneut ein, unternahm sie doch nichts gegen den Auftritt des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu vor wenigen Tagen in Hamburg. Der wiederum hielt geradezu eine Hetz-Rede vom Balkon des türkischen Generalkonsuls, die es in sich hatte. Zuvor liefen jedoch türkische Popsongs in denen Erdogan gepriesen und die Türkei gefeiert wurde: Türkei, wir würden für dich sterben!“

Ein anwesender Reporter der Zeit berichtet:

Die Leute rufen „Recep Tayyip Erdoğan“, manche recken ihre rechte Hand in die Höhe und machen den Wolfsgruß, das Zeichen türkischer Nationalisten. Einmal will der Minister wieder ansetzen, muss aber warten, weil die Leute weiter „Allahu Akbar“ schreien.(5)

Bei seiner Rede warf Mevlüt Cavusoglu Deutschland eine „systematische Gegnerschaft“ zur Türkei vor. Türkische Staatsbürger würden in Deutschland „systematisch unterdrückt“. Ein Zusammentreffen türkischer Politiker mit türkischstämmigen Bürgern in Deutschland werde gezielt verhindert. „Passt das zu den Menschenrechten, passt das zu den Versammlungsrechten?“, wiegelte er die Menge auf. Und weiter an die Adresse Deutschlands: „Bitte hört auf, uns Lektionen in Menschenrechten und Demokratie zu erteilen“. Die Türkei habe Deutschland immer als „befreundetes Land“ angesehen. „Wir beugen uns nur vor Gott, sonst vor niemanden“, fügte Cavusoglu hinzu und rief die Deutschen dazu auf, von diesen „falschen Verhaltensweisen“ abzukehren. Deutschland müsse sich zu „benehmen lernen“ und entscheiden, ob es die Türkei als „Freund oder Feind“ sehe. Ferner verglich er das Land sogar mit dem „total repressiven System“ der Nazi-Diktatur!

Mit dieser Brandrede sorgte der türkische Außenminister gewiss nicht für Entspannung zwischen beiden Ländern. Ganz im Gegenteil. Nur einen Tag später kritisierte er Deutschland bei einem Besuch auf der Reisemesse ITB erneut, unterstellte gar eine „Tendenz zur Islamfeindlichkeit“, die spürbar sei.(6)

Deutsche Regierung knickt vor den Türken ein

Und wie reagierte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel? Eine Unterredung mit dem Amtskollegen bezeichnete er als „hart, aber freundlich.“ Jedoch dürfe es weitere Nazi-Vergleiche seitens der türkischen Regierung nicht mehr geben. Es würde Grenzen geben, „die man nicht überschreiten“ dürfe.

Trotz dieser hehren Worte knickte Gabriel beim anschließenden Krisentreffen ein. Auch wenn Ihnen das anders verkauft wird. Denn trotz der unglaublichen Beleidigungen und Beschimpfungen setzte er auf Entspannung. Zu den Gesprächen mit der Türkei würde es „keine Alternative“ geben. Weiter sprach er von einem „guten Fundament“ im deutsch-türkischen Verhältnis, eine „faire, ehrliche und offene Partnerschaft sei möglich“. Selbst wenn Berlin und Ankara derzeit zu vielen Themen eine unterschiedliche Meinung hätten. Das Ganze gipfelte darin, dass sogar über einen möglichen Auftritt Erdogans in Deutschland gesprochen wurde.

Bundeskanzlerin Angela Merkel gab kürzlich bei ihrer Regierungserklärung bekannt, dass sie eine „Entfernung von der Türkei“ unbedingt vermeiden wolle. Konkret betonte sie das starke Interesse an engen deutsch-türkischen Beziehungen – trotz der zurzeit „tiefen und ernsthaften Meinungsverschiedenheiten“. Und weiter: „So unzumutbar manches ist – unser außen- und geopolitisches Interesse kann eine Entfernung der Türkei nicht sein. Es lohnt sich, nach Kräften für die deutsch-türkischen Beziehungen einzutreten – allerdings auf Basis unserer Werte.“

Ferner will sie sich weiter mit „aller Kraft“ für die Freilassung von Deniz Yücel einsetzen. Die unsäglichen Nazi-Vergleiche bezeichnete sie als „deplatziert“. Ein Zusammenhang mit den Menschheitsverbrechen des Nationalsozialismus sei „auf gar keinen Fall“ zulässig, betonte Merkel. Dennoch seien Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in Deutschland möglich, sofern sie angekündigt seien und genehmigt werden könnten.(7)

Wenn das kein Kniefall vor dem Herrn ist, dann weiß ich auch nicht mehr! Berlin findet einfach keine richtige Antwort auf den Druck von Ankara. Mehr noch – sie lässt sich vom starken Mann vom Bosporus regelrecht am Nasenring vor sich hertreiben.

Vielleicht aber steckt ja etwas ganz anderes dahinter. Etwas, vor dem die Bundesregierung unendliche Angst hat!

Nachfolgend verrate ich Ihnen, was das ist.

Aufruhr der Deutsch-Türken?

Erdogan drohte jüngst: „Wenn ich will, komme ich nach Deutschland. Wenn ihr mich an der Tür stoppt und mich nicht sprechen lasst, werde ich die Welt aufmischen!“(8)

Drohte der Bosporus-Pascha damit gar mit einem Aufruhr der Deutsch-Türken hierzulande, wie mancher Beobachter spekulierte? Zumindest wenn es nach den Kurden geht, die hier leben, dann ja. So warnte der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde in Deutschland: „Erdogan versucht mit den Auslandstürken Politik zu machen. Er will sie anstacheln, weil er weiß, dass er damit die Bundesregierung unter Druck setzt.“ Das Ziel des Präsidenten sei es, „Türken gegen Deutschland aufzustacheln“. Und weiter: „Indem Erdogan die Türken in Deutschland gegen den Staat aufwiegelt, gefährdet Erdogan den sozialen Frieden.“(9)

Wie aufgeheizt die Stimmung zwischen Türken und Deutschen bereits ist, zeigt ein Vorfall in den der Zeit-Redakteur Sebastian Kempkes verwickelt war und über den er schrieb. Er war beim Auftritt des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu in Hamburg dabei und notierte – paradoxerweise als Journalist – auf die Rückseite eines Plakates „FREE DENIZ“. Damit ist natürlich der in der Türkei inhaftierte Deniz Yücel gemeint.

Kempkes:

Auch wenn es eine Aktion für eine meiner Meinung nach gute Sache war, war das ein Fehler. Falsche Zeit, falscher Ort. Es dauert ungefähr drei Sekunden, bis eine junge Frau neben mir gelesen hat, was ich geschrieben habe. Sofort schreit sie: „Ein Provokateur, ein Provokateur!“

Der Junge, der mir das Plakat gegeben hatte, reißt es mir aus der Hand. Von hinten hauen Männer mit ihren Türkei-Flaggen auf mich ein, dann kommt ein Mann, packt mich und schubst mich in die Menge. „Raus hier“, sagt er. Aber um mich herum ist es voll und jemand schubst mich zurück, ein anderer schlägt mir ins Gesicht, meine Brille fliegt runter.

Und weiter:

Sekunden später stehe ich am Ausgang. Ich habe sehr schlechte Augen, ohne Brille sehe ich die vier, fünf Männer um mich herum nur schemenhaft. Sie drängen mich an die Mauer des Konsulats. Ich sei als Journalist reingelassen worden und mache jetzt hier Propaganda, wirft mir ein Ordner in Lederjacke vor.

Verpiss dich von hier, oder dir passiert was“, zischt ein Mann neben ihm. „Du verdankst es Erdoğans Menschlichkeit, dass du noch lebst“, ein anderer. Je länger es dauert, desto aggressiver wird es, also durchbreche ich die Mauer und stolpere davon…(10)

Sie sehen also, was mitten in Deutschland los ist. Und wenn dann erst noch Erdogan die Deutsch-Türken auf die Straße hetzt, sollte ihm etwa die Einreise nach Deutschland zum Wahlkampf verwehrt werden, dann haben wir hier einen Bürgerkrieg.

Aber es gibt noch einen anderen Grund, weshalb die hiesige Regierung vor Erdogan schlottert.

Wenn der EU-Türkei-Flüchtlingsdeal platzt, verliert Merkel die Bundestagswahl!

Es war sicher nicht nur die Angst der Bundesregierung vor einem Aufruhr der Deutsch-Türken im eigenen Land. Sondern auch, dass der sogenannte „Flüchtlingsdeal“ platzt!

Dieses Abkommen wurde am 18. März 2016 geschlossen und sieht u.a. vor, dass die Türkei ihre Grenzen zu Griechenland und Bulgarien besser kontrolliert, damit weniger Flüchtlinge in die EU kommen. Seither überwachen die türkischen Behörden die Seegrenzen zu Griechenland deutlich effektiver als früher. Außerdem sollen Flüchtlinge, die keinen Anspruch auf Asyl haben, von den griechischen Inseln zurück in die Türkei gebracht werden. Im Gegenzug dazu verpflichteten sich die EU-Länder für jeden von ihnen einen syrischen Flüchtling aus den türkischen Lagern aufzunehmen. Für dieses Abkommen, das zudem den Visazwang für türkische Bürger sowie Verhandlungen über den EU-Beitritt beinhaltet, soll die EU bis 2018 sechs Milliarden Euro zahlen.

Wenn Erdogan also tatsächlich das Flüchtlingsabkommen mit der EU aufkündigt, wird Angela Merkel die Bundestagwahl im Herbst 2017 verlieren! Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Warum? Ganz einfach: Weil sich dann die Zahl der Migranten, die sich nach Europa begeben, massiv erhöhen wird. Nach Angaben der Vereinten Nationen leben in der Türkei rund drei Millionen Migranten. Schon in wenigen Wochen könnten sich Hunderttausende Asylsuchende und Wirtschaftsflüchtlinge auf den Weg nach Griechenland und dann weiter vor allem nach Deutschland machen. Das würde die Kanzlerin politisch nicht überleben!

Dass Erdogan so etwas in Betracht zieht, ist nicht aus den Fingern gesogen. Schon einmal teilte er in Richtung EU aus, als diese sich für ein Einfrieren der Beitrittsgespräche mit Ankara aussprach: „Wenn Sie noch weiter gehen, werden die Grenzen geöffnet, merken Sie sich das!“

Und der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim warnte: „Wir sind einer der Faktoren, die Europa beschützen. Wenn Flüchtlinge durchkommen, werden sie Europa überfluten und übernehmen.“(11)

Noch einmal: Merkel & Co. kriechen vor Erdogan regelrecht zu Kreuze – auch wenn dieser Vergleich an dieser Stelle deplatziert ist – weil sie eine Wahlniederlage im Herbst befürchten. Öffnet sich die Türkei oder schickt der türkische Despot seine Leute hierzulande auf die Straße, ist es aus mit „Mutti“ und ihren Gesellen.

So einfach ist das.

http://www.watergate.tv/2017/03/13/guido-grandt-tuerkei-eskalation-erdogan-krieg-terror/

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Der Honigmann

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Manipulative „Fake News“ werden nicht nur von Systemmedien, sondern auch von Lehrern im Unterricht verbreitet. Foto: © Drivepix / fotolia.de

Manipulative „Fake News“ werden nicht nur von Systemmedien, sondern auch von Lehrern im Unterricht verbreitet.
Foto: © Drivepix / fotolia.de

Ein Beispiel, wie Schüler von Lehrern manipuliert werden, deckt die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Carmen Schimanek auf. Ein Englischlehrer ließ am BRG Wörgl (Bezirk Kufstein, Tirol) seine Schüler eine die eigene Heimatstadt diskreditierende Falschaussage übersetzen.

Lehrer manipuliert bewusst Schüler

„Unter den Gemeinden ist Wörgl die, wo die meisten Asylsuchenden zusammengeschlagen werden“, lautete ein Satz eines Übersetzungstextes an einer vierten Klasse des BRG Wörgl. „Das schlägt dem Fass den Boden aus“, empört sich die Tiroler Nationalratsabgeordnete Carmen Schimanek, der dieser Text zur Kenntnis gebracht wurde und zeigt sich „über so viel politische (Un)bildung fassungslos.

In Wörgl kein einziger Asylant zusammengeschlagen

„In Wörgl hat es weder seitens der einheimischen Bevölkerung noch seitens der Asylwerber je eine handgreifliche Auseinandersetzung gegeben“, stellt die Abgeordnete die „Fake News“ des Pädagogen richtig. Was sich die Lehrperson geleistet habe, entpreche in keinster Weise dem Lehrauftrag und versuche, ideologisch manipulativ ein Bild zu erzeugen, das fern jeglicher Realität ein gedeihliches Miteinander verschiedener Meinungen verhindere, so Schimanek.

Abgeordnete verlangt Aufklärung

Die Mandatarin vermutet, dass dies nicht die erste linksideologische Entgleisung dieser Art gewesen sei, und will nun mittels parlamentarischer Anfrage die Bundesministerin für Bildung, Sonja Hammerschmid (SPÖ), zur Klärung auffordern, ob sich derartige Fragestellungen mit dem Grundsatzerlass zur politischen Bildung in Schulen vereinbaren lassen und wenn nicht, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Zusätzlich wird sie den Fall beim Landesschulrat anzeigen.

Linke wollen öffentliche Meinung manipulieren

Es scheint so, als wäre mit dem Fall eine Methode aufgeflogen, wie Jugendliche schon in der Schule manipuliert werden. Mit einer bewussten Falschaussage hat der Lehrer versucht, den Schülern zu suggerieren, dass in der Stadt ein fremdenfeindliches Klima herrsche und man dagegen etwas unternehmen müsse.

Wahrscheinlich umso mehr, als in Wörgl die freiheitliche Wörgler Liste als zweitstärkste Kraft den ersten Vizebürgermeister stellt, während die (von Lehrern überdurchschnittlich häufig gewählten) Grünen bei der letzten Gemeinderatswahl nur auf magere 8,74 Prozent der Stimmen gekommen waren.

https://www.unzensuriert.at/content/0023135-Schueler-mussten-bei-Englischtest-Text-mit-frei-erfundener-Gewalt-gegen-Asylanten

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Gruß an die politische (Un)bildung

Der Honigmann

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