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Posts Tagged ‘Barack H. Obama’


Zwei Piloten, drei Krähen

Corrine Brown, eine Demokratin aus Florida und enge Vertraute von Obama muss aufgrund von Schuldsprüchen in 18 Anklagepunkten mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen. Von Scott Osborn für www.JoeForAmerica.com

Corrine Brown flog mit Obama, arbeitete mit Pelosi zusammen, machte Wahlkampf für Clinton, war Superdelegierte [im Wahlmännergremium für die Wahl des US Präsidenten; d.Ü.] und hat sich an Stipendiengeldern, die eigentlich für arme Schüler gedacht waren bereichert.

Das FBI konnte nachweisen, dass Brown „die Not von Kindren ausnutzte und ihre Wähler in die Irre führte, um ihre persönlichen und politischen Ziele zu verfolgen“. Das FBI sagte, dass Die Kongressabgeordnete über 800.000 Dollar an Spenden für eine Wohltätigkeitsorganisation sammelte, die ihr nahestand, während die Stiftung lediglich 1.200 Dollar für Stipendien ausgab.

Das Urteil wurde drei Tage nach Abschluss der Verhandlungen gesprochen. Es wurde nachgewiesen, dass Brown ein Luxusleben führte, das ihre Gehilfen heimlich auf ihr Bankkonto überwiesen, nachdem sie es durch verschiedene Drittkonten leiteten.

Das Strafmaß soll innerhalb der kommenden 120 Tage bekanntgegeben werden.

Der Prozess verursachte Schlagzeilen, als herauskam, dass die Kongressabgeordnete 750 Dollar aus der Scheinwohltätigkeitsorganisation nahm, um ihrer Tochter einen Kuchen im Wert von 10 Dollar zu kaufen. Die Florida Times-Union berichtete:

Das Gericht sprach Brown in 18 der 22 Anklagepunkten für schuldig, wobei das Strafmaß im Juli bekannt gegeben werden soll. Die Verurteilungen umfassen Verschwörung, Brief- und Telefonbetrug, Steuervergehen und das Verbergen von Einkommen, das sie hätte öffentlich machen sollen.

Für nicht schuldig befunden wurde sie jeweils in zwei Fällen von Brief- und Telefonbetrug.

Brown könnte nun theoretisch zu einer jahrzehntelangen Gefängnisstrafe verurteilt werden[..].

Jede einzelne der Verschwörungspunkte könnt mit bis zu 20 Jahren bestraft werden und jedes Steuervergehen mit bis zu drei Jahren. Das Verheimlichen von Einkommen könnte ihr fünf Jahre Gefängnis einbringen.

Die Verurteilungen bestätigen einen Teil der Version der Staatsanwalt, wonach Brown Gesetze brach, während sie einen sehr teuren Lebensstil pflegte, weswegen sie permanent an frisches Geld kommen musste.

Der Jurie wurde mitgeteilt, dass die dreiste 70 Jahre alte Ikone der Demokraten, die 24 Jahre im Kongress saß, bevor sie im letzten Jahr die Wiederwahl verlor, in den letzten Jahren 141.000 Dollar erhielt, deren Herkunft nicht mehr nachzuvollziehen ist, sowie Gelder aus der „One Door“ Scheinwohltätigkeitsorganisation für Bildung und ihrem „Freunde von Corrine Brown“ Wahlkampfkommittee.

Laut eines FBI Finanzexperte, der gegen Brown aussagte, verdiente sie als Kongressmitglied und mit ihrer Rente als Abgeordnete in Florida insgesamt 175.000 Dollar, sie im Monat durchschnittlich 1,438 Dollar mehr ausgab, als das offiziell von ihr angegebene Einkommen.

„Die ehemalige Kongressabgeordnete Brown hat jedes Jahr einen Eid abgelegt, nach dem sie anderen dienen würde, anstattdessen aber nutzte sie die Not von Kindern aus und führte ihre Wähler in die Irre, um ihre persönlichen und politischen Ziele zu verfolgen,“ so der Sonderermittler des FBI in Jacksonville in einer vorbereiteten Stellungnahme.

Nachdem ihr ehemaliger Stabschef gegen sie aussagte war die Sache gegessen. Warum aber haben sich die Demokraten nur immer wieder an die Frau herangeworfen, die offen sichtbar korrupt war?

Von Anfang an war Corrine Browne von Kontroversen umgeben. Kurz nach dem Sieg bei den Wahlen von 1992 warf die Bundeswahlkommission Brownvor, zahlreiche Wahlkampffinanzierungsgesetze gebrochen zu haben. Das größte Vergehen war dabei, dass sie Spenden von Ausländern annahm, sowie private Firmenflugzeuge nutzte, ohne dies anzugeben. Das aber war nur die Spitze des Korruptionseisberges.

Ein von der Florida Times-Union erstelltes Strafregister zeigt alle der Vorwürfe, die während ihrer 27 Jahre dauernden Karriere gegen Brown erhoben wurden. [..]

Inmitten des ganzen Skandals hat Corrine Brown nicht nur gemeinsam mit Obama Spenden gesammelt, sondern hatte auch eine prominente Rolle im Transport- und Veteranenkommittee.

Die Demokraten kennen Korruption offenbar nur dann, wenn sie auf der anderen Seite vorkommt.

Die Frage ist: Was haben Hillary und Obama über die Machenschaften von Corinne Brown gewusst und wann haben sie es gewusst?

http://1nselpresse.blogspot.de/2017/05/es-geht-los-enge-obama-vertraute-wegen.html
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Der Honigmann
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Dieser Artikel ist Teil meines Seminars
Im Jahre 2009 konnte die Welt Zeuge eines Ereignisses werden, das es offiziell nur bei gut informierten gibt, was aber nicht für den Arbeitssklaven gedacht ist.
Aus den geheimen Weltraumprogrammen ist bekannt, das mit Hilfe von Gravitationsanomalien, Raum-Zeit- Portale erzeugt werden können. Hierüber können entweder große Distanzen, über Wurmlöcher überbrückt werden, oder parallele Dimensionen der Raum-Zeit geöffnet werden.
Hier eine Animation wie eine Gravitationswelle ausschaut.

Die norwegische HAARP Anlage EISCAT ist nur wenige Kilometer entfernt bei Tromso gelegen und

hat die benötigte Energie zur Verfügung gestellt, um solch ein Dimensionstor zu öffnen.
Weltweit haben die Medien berichtet, von diesem unerklärlichen „Phänomen“.
Das ganze sollte dazu dienen den Dunkelmächten und deren Verbündeten auf der Erde einen Nachschubkanal und Verstärkung aus der 4. Dimension zu senden. da dies mit dem Versuch über die CERN-Anlage in der Schweiz nie funktioniert hatte.
Einer der Verwalterschauspieler wurde für dieses Ereignis extra für 26 Stunden eingeflogen !
Just an diesem Tag war der beliebte und geschätzte „Familienvater“ und Vorzeigehomosexuelle Hampelmann Obama für seinen Kriegsnobelpreis in Norwegen anwesend klick.
Das Hauptevent war aber der Beiwohnung des Portalöffnens und Empfang der Auftraggeber.
In dem Video wird sogar der Todesstern ? Raumschiff? Planetoid? sichtbar, der bei der Öffnung in Erscheinung tritt.
Fulfords Erklärung das hier „Satan“ unsere Dimension verlassen hat halte ich für fraglich.
Erkennst du die Ähnlichkeit zum Dimensionstor Erde Sonne ?
So schauts dann aus der Innenansicht aus !
Offizielles NASA-Bild des Portals von der Erde zur Sonne !

Auswurf aus einem schwarzen Loch


http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/2017/03/obama-und-das-dimesnsionstor-von.html


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Der Honigmann
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Farbrevolutionen: 2014 Naziputsch in der Ukraine, 2017 in den USA?
21. Februar 2017 • 19:02 Uhr

Der folgende Text wurde als Einleitung zu einem ausführlichen Dossier verfasst und wird am 23. Februar bei einem internationalen Aktionstag „Day of Truth“ zum 3. Jahrestag des Putsches in der Ukraine weltweit verteilt. Helfen Sie bitte mit, es zu verbreiten!

Vor genau drei Jahren besetzte ein Brandsätze werfender Mob auf den Straßen von Kiew Regierungsgebäude, verübte Gewalttaten und vertrieb den rechtmäßig gewählten Präsidenten des Landes aus dem Amt und aus dem Land. Die führenden Gruppen in diesem Mob führten dabei Bilder von Stepan Bandera mit sich, Hitlers Kollaborateur in der Ukraine während des Zweiten Weltkriegs.

Heute versuchen die gleichen britischen und amerikanischen Geheimdienstkreise – und oft die gleichen Personen – diesen Prozeß zu wiederholen, aber diesmal richtet sich die Operation gegen die demokratisch gewählte Regierung der Vereinigten Staaten. Das Motiv ist in beiden Fällen dasselbe: Das Empire muß die Teilung der Welt in konkurrierende Blöcke aufrecht erhalten, um die Politik des „Teile und Herrsche“ fortsetzen zu können, wie es schon immer die Politik aller Imperien seit dem Römischen Reich der Antike war. Die Teilung der Welt in Ost und West wäre schon Anfang der 1990er Jahre beinahe aufgehoben worden, als die Sowjetunion auseinanderbrach, und damit der Vorwand entfiel, daß der „Freie Westen“ den „gottlosen Kommunismus“ bekämpfen müsse, den die Briten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dazu benutzt hatten, Franklin Roosevelts Partnerschaft im Kampf gegen den Faschismus zu zerbrechen.

Als die Sowjetunion auseinanderbrach, schlugen Lyndon LaRouche und Helga Zepp-LaRouche die Idee einer Neuen Seidenstraße vor, die Europa und Asien durch neue Entwicklungskorridore mit Hochgeschwindigkeitsbahnen durch Rußland und Zentralasien verbinden und die Welt auf der Grundlage gegenseitiger Entwicklung und des Dialogs der Kulturen einen sollten. Aber das wollte das Empire nicht zulassen.

Die Regierung Obama und London begrüßten nicht nur den gewalttätigen Putsch von 2014 in der Ukraine als einen Vorwand, um eine neue militärische Mobilisierung der NATO gegen Rußland zu rechtfertigen, sie haben ihn vielmehr selbst herbeigeführt. Obama und seine Sprecher verkündeten stolz, daß die Vereinigten Staaten die Organisationen, die sich an den Demonstrationen auf dem Maidan beteiligten, finanziert und koordiniert haben. Die unmittelbare Führung des Putsches lag dabei in den Händen von Obamas Staatssekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten, Victoria Nuland, die die Rebellen mehrmals besuchte, auf dem Maidan selbst Kuchen verteilte und einfach bestritt, daß neben den friedlichen Demonstranten, die gegen die Korruption und die wirtschaftliche Not im Land protestierten, auch offen faschistische Banden agierten, um einen bewaffneten Putsch gegen die gewählte Regierung durchzuführen.

In einem Telefongespräch, das abgehört und publik gemacht wurde, gab sie dem amerikanischen Botschafter in der Ukraine genaue Anweisungen, wer zum Premierminister der neuen Regierung zu machen sei.

Die Folgen des Putsches waren für die Menschen in der Ukraine absolut schrecklich. Der wirtschaftliche Aufschwung, den man ihnen als Gegenleistung für die Unterzeichnung des Freihandels- und Assoziationsabkommens mit der Europäischen Union versprochen hatte, fand niemals statt, statt dessen gab es brutale Sparmaßnahmen, massive Haushaltskürzungen und Entlassungen, während ausländische „Experten“ eingesetzt wurden, um die Wirtschaft zu führen. Die Streitkräfte der neuen Regierung und die Milizen der Neonazis führten einen ständigen Krieg gegen die Donbaß-Region, die sich weigerte, den rechtswidrigen Putsch anzuerkennen.

Im Westen wurde das Märchen verbreitet, Rußland habe das Problem verursacht, indem es sich dem friedlichen Aufstand gegen sein Marionettenregime in Kiew widersetzte, die Krim annektierte und in den Donbaß einmarschierte, während es gleichzeitig plane, die Ukraine und die baltischen Staaten und vielleicht auch noch andere zu erobern, um das sowjetische Imperium wiederauferstehen zu lassen.

Heute verbreiten der geschlagene Obama und George Soros das Märchen, das von den etablierten Medien ad nauseam nachgebetet wird, Hillary Clinton (und damit Obama) hätte die Präsidentschaftswahl nur deshalb verloren, weil Rußland die Wahl manipuliert habe, um seine Marionette Donald Trump an die Macht zu bringen. Ohne auch nur die Spur eines Beweises dafür vorzuweisen – schließlich ist das alles ja „streng geheim“ –, heizen die neokonservativen Netzwerke, die aus Obamas Zeit noch in den Geheimdiensten sitzen, mit immer neuen Behauptungen eine Massenhysterie gegen Putin und Rußland an. Trump hat diese kriminellen Elemente im FBI und in der NSA benannt und ihr Vorgehen als Beinahe-Verrat bezeichnet. Und der Präsident hat Recht.

Putin selbst ist sich vollkommen im Klaren darüber, was sich in den Vereinigten Staaten abspielt. Als er am 17. Januar bei einer Pressekonferenz auf die rußlandfeindliche Hysterie in der amerikanische Presse und unter den amerikanischen Politikern angesprochen wurde, sagte Putin:

„Meiner Meinung nach gibt es verschiedene Ziele; einige sind offensichtlich. Das erste ist es, die Legitimität des gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten zu untergraben. In diesem Zusammenhang möchte ich übrigens darauf hinweisen, daß diese Leute, ob sie es wollen oder nicht, den amerikanischen Interessen großen Schaden zufügen. Man hat den Eindruck, daß sie das in Kiew geübt haben und jetzt bereit sind, einen Maidan in Washington zu organisieren, damit Trump sein Amt nicht antreten kann. Das zweite Ziel ist, dem neugewählten Präsidenten bezüglich der Umsetzung seiner Wahlversprechen gegenüber dem amerikanischen Volk und der internationalen Gemeinschaft Hand- und Fußfesseln anzulegen.“

Dr. Natalja Witrenko, die bei mehreren Wahlen als Präsidentschaftskandidatin der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine angetreten ist, forderte Präsident Trump in einem Brief nach seinem Wahlsieg dazu auf, die verheerende Politik Obamas gegenüber der Ukraine zu ändern: „Unser Volk leidet sehr unter Krieg, extremer Armut, Korruption, politischer Unterdrückung und dem Wüten der Neonazis. Die scheidende US-Regierung hat die Menschen in der Ukraine immer wieder gegen Rußland aufgehetzt und dadurch einen Krieg zwischen unseren Brudervölkern angestachelt – einen, der durchaus einen Dritten Weltkrieg auslösen könnte.“

Die faschistischen Elemente in der ukrainischen Regierung organisierten brutale Überfälle auf Witrenko und ihre Partei, sie besetzten und beschlagnahmten das Hauptquartier ihrer Partei und drohen, sie wegen „Verrats“ anzuklagen, weil sie das „Verbrechen“ beging, die offen faschistischen Maßnahmen der Regierung und der Neonazi-Milizen anzuprangern.

Und in den Vereinigten Staaten ist Obama der erste Präsident, der sich an die Spitze des Versuchs gestellt hat, die Regierung seines Nachfolgers zu stürzen. Unter Obama führten die USA ständige Kriege gegen Länder, die keine Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellten, die richteten Drohnenangriffe gegen Personen, die von Obama persönlich ohne irgendein rechtsstaatliches Verfahren dafür ausgewählt wurden, und er provozierte beinahe einen Krieg gegen Rußland, der fast mit Sicherheit zur thermonuklearen Vernichtung geführt hätte und zu dem es bei einer Wahl von Obamas Klon Hillary Clinton mit großer Wahrscheinlichkeit gekommen wäre.

Die Idee, daß Trump der imperialen Politik ein Ende setzen und sich mit Rußland und China zusammentun könnte, so wie es Franklin D. Roosevelt im Kampf gegen den Faschismus tat, um in einem neuen Paradigma den Terrorismus zu besiegen und im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative weltweit Infrastruktur aufzubauen und die agroindustrielle Entwicklung der Nationen voranzutreiben, bedeutet ein für allemal das Ende der Idee des Empires.

Das Potential, daß die Welt die Ära der imperialen Herrschaft hinter sich lassen kann, um in eine neue Ära der Zivilisation einzutreten, so wie die Renaissance das Zeitalter der feudalen Rückständigkeit beendete, ist heute in greifbare Nähe gerückt. Es liegt nun bei jedem einzelnen Bürger der Vereinigten Staaten und allen Bürgern der übrigen Welt, sicherzustellen, daß dieses Potential jetzt realisiert wird.

http://bueso.de/node/8998

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Gruß an das Mißlungene

Der Honigmann

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Von Ernst Wolff

Wie sein Vorgänger Obama hat auch US-Präsident Trump die Vernichtung des Islamischen Staates (IS) zu einer seiner vordringlichsten Aufgaben erklärt. Die Mitglieder der Terrororganisation müssten „ausradiert werden und von der Oberfläche der Erde verschwinden“. Ihre Verbrechen seien so schwerwiegend, dass auch der Einsatz von Folter gegen sie gerechtfertigt sei.

Wie sein Vorgänger Obama hat Präsident Trump weder im Wahlkampf, noch seit seiner Amtseinführung auch nur ein einziges Wort gegen das Herrscherhaus in Saudi-Arabien gerichtet, obwohl dessen systematische Menschenrechtsverletzungen denen des IS in nichts nachstehen. Unter dem Regime des Hauses von Saud sind die Amputation von Gliedmaßen, das Köpfen, das Erhängen und die Steinigung als Strafe für Vergehen gegen die fundamentalistisch ausgelegten Vorschriften der Scharia an der Tagesordnung.

Dass der IS und das saudische Königshaus trotz der Übereinstimmung in ihren Grundwerten von den USA unterschiedlich behandelt werden, hat seinen Grund: Saudi-Arabien ist seit Jahrzehnten der engste Verbündete der USA im Nahen Osten und genießt deshalb trotz aller Verbrechen Washingtons uneingeschränkte Solidarität. Der IS dagegen dient den USA als Vorwand für ihre Militäreinsätze im Nahen Osten und wird deswegen zu deren Rechtfertigung ständig als Hort des Bösen angeprangert.

Interessant ist neben der doppelten Moral, die sich hinter dieser Politik verbirgt, die Tatsache, dass der IS und Saudi-Arabien außer ihrem religiösen Fanatismus und ihrer Verachtung für die Menschenrechte eine entscheidende Gemeinsamkeit aufweisen: Beide wären ohne das Mitwirken der USA niemals zu dem geworden, was sie sind. Außerdem besteht zwischen beiden eine oft übersehene und sehr aufschlussreiche Wechselbeziehung.

Saudi-Arabien – Seit Jahrzehnten wichtigste internationale Stütze des US-Dollars

Das 1932 gegründete Saudi-Arabien ist nicht nur wegen seiner riesigen Erdölvorkommen einer der weltweit wichtigsten Verbündeten der USA. Es ist seit der Mitte der Siebziger Jahre einer der Eckpfeiler des vom US-Dollar beherrschten globalen Finanzsystems.

Nach der Aufhebung der Gold-Dollar-Bindung 1971 und dem Ende der festen Wechselkurse 1973 geriet die Rolle des US-Dollars als Weltwährung Nr. 1 in Gefahr. Zwar hatte er seinen Status als Leitwährung seit der Konferenz von Bretton Woods (1944) bis in die letzten Winkel der Erde durchsetzen können, doch seine Entkoppelung von einem festen Wert – dem Gold – hatte ihn zu einer „Fiatwährung“ (einer ungedeckten Währung) und damit zu einem schwer kalkulierbaren Risiko fürs globale Finanzsystem gemacht.

Um diesen Zustand zu beenden, schlossen die USA Mitte der Siebziger Jahre ein historisches Abkommen mit Saudi-Arabien: Dessen Herrscherhaus wurde von den USA verpflichtet, innerhalb der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) dafür zu sorgen, dass Öl – die weltweit meistgehandelte Ware – nur noch in US-Dollar gehandelt wurde (der sogenannte „Petro“-Dollar). Außerdem sollte es die eigenen Dollar-Überschüsse fortan als Staatsanleihen in den USA investieren. Im Gegenzug garantierten die USA dem Herrscherhaus von Saud Schutz vor seinen Feinden (im Ausland insbesondere vor Israel, Syrien und dem Iran, im Inland vor den eigenen Untertanen) und unbegrenzte Waffenlieferungen.

Für die Finanzelite der USA war es in dreifacher Hinsicht ein lukrativer Deal: Erstens sorgte die  Bindung des Öls an den US-Dollar dafür, dass ihm neben seiner Rolle als globale Leitwährung auch noch die – viel wichtigere – Rolle der globalen Reservewährung zufiel. (Da sämtliche Länder der Erde auf Öl als Energieträger angewiesen sind, müssen seither fast alle über ausreichende US-Dollar-Reserven verfügen.) Zweitens spülten die Käufe von Staatsanleihen durch das Haus von Saud Billionenbeträge in die US-Staatskasse, die zur Führung weiterer Kriege (z.B. in Afghanistan, Pakistan, Somalia, Libyen, Syrien, Jemen) genutzt werden konnten. Und drittens erhielt die US-Rüstungsindustrie durch den Pakt einen ihrer zahlungskräftigsten Dauerkunden.

Für das Herrscherhaus von Saud hat sich der Deal ebenfalls gelohnt: Bis an die Zähne bewaffnet und mit der stärksten Militärmacht der Erde im Rücken konnte es mit der Ausbeutung von neun Millionen unterbezahlten und zum Teil unter katastrophalen Verhältnissen lebenden Fremdarbeitern weiterhin ungestört sagenhafte Reichtümer anhäufen und gleichzeitig jegliches Aufbegehren gegen die eigene mittelalterliche Herrschaft gewaltsam im Keim ersticken.

Die Verbindung zwischen den USA und Saudi-Arabien kennt also zwei Gewinner: Die Finanzelite der USA und das Herrscherhaus der wohl rückständigsten absoluten Monarchie auf der Erde.

Der IS – Vorsätzlich geschaffenes Produkt eines typischen Stellvertreterkrieges

 Der IS, zeitweilig auch als ISIS (Islamischer Staat in Syrien) bekannt, ist nicht, wie von Politik und  Mainstream-Medien behauptet, die Folgeerscheinung eines außer Kontrolle geratenen Bürgerkrieges in Syrien. Er ist vielmehr das Produkt eines von den USA geförderten Versuchs des Regime-Wechsels in Damaskus. Zwar hat dessen Geschichte mit inneren Auseinandersetzungen in Syrien begonnen, doch wären diese ohne das Eingreifen der USA und ihrer Verbündeten längst versiegt und versandet.

Das syrische Assad-Regime ist den USA seit langem ein Dorn im Auge. Als Verbündeter des Iran und der Hisbollah-Bewegung und wegen seiner politischen Nähe zu Russland und China steht es dem Versuch der dauerhaften Unterwerfung des ölreichen Nahen Ostens unter die geo-strategischen Interessen der USA (u.a. dem Bau von Pipelines) im Weg. Aus diesem Grund bemüht sich Washington seit längerem um den Sturz der politischen Führung des Landes.

So lange aber das Ziel, ein pro-westliches Regime in Damaskus zu installieren, nicht zu erreichen ist, verfolgen die USA ihre seit mehr als einem Jahrhundert bewährte Strategie der Destabilisierung und unternehmen alles, was in ihrer Macht steht, um dem bestehenden Regime  zu schaden. Dazu gehört in erster Linie die Förderung all der Kräfte, die gegen Präsident Assad kämpfen.

Dabei ist es den USA vollkommen gleichgültig, welchen politischen Hintergrund die von ihnen unterstützten Gruppierungen haben. So haben sie neben der Freien Syrischen Armee auch radikal-islamische Gruppierungen wie Al Nusra und den im Irak gegründeten ISIS im ihrem Kampf gegen Assad unterstützt. Und das, obwohl ISIS sich zu Beginn seiner Aktivitäten hauptsächlich aus Mitgliedern der Al Qaida rekrutierte – also der Organisation, die von Washington für die Anschläge vom 11. September verantwortlich gemacht wird und die den USA bis heute als Vorwand für den historischen „Krieg gegen den Terror“ dient.

Die doppelte Spiel, das die USA in Syrien treiben, hat damit einen Hintergrund, der uns wieder zu ihrem wichtigsten Verbündeten, Saudi-Arabien, führt: Der Krieg, den die Sowjetunion 1979 zur Unterstützung eines ihr gewogenen Regimes in Afghanistan begonnen hatte, führte nämlich dazu, dass sich radikal-islamische Kräfte (Mudschaheddin und Islamische Brigaden Afghanistans) gegen die Angreifer formierten. Diesen Widerstand griffen die USA mit Hilfe der CIA auf und unterstützten die Bildung der Al Qaida, die damals aus genau diesen radikal-islamischen Kräften hervorging. Langjähriger Führer der Al Qaida und Vertrauensmann der USA war ein milliardenschwerer saudi-arabischer Bauunternehmer namens Osama bin Laden…

Der wahre Grund für die unterschiedlichen Strategien: Geld, Macht und das globale Finanzsystem

 Nach ideologischen oder gar moralischen Gründen für die Politik der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten zu suchen, ist also vergebene Mühe. Es geht Washington beim Wechsel zwischen Allianzen und Feindschaften ausschließlich um Geld, Öl und Macht.

Eine besondere Rolle fällt hierbei den Mainstream-Medien zu, die die Öffentlichkeit immer auf den jeweiligen (und sich oft selbst widersprechenden) Kurs der US-Regierung einschwören müssen. Das geschieht auf mehrere Arten und Weisen: Die häufigsten darunter sind die Unterschlagung von Informationen, das Schüren von Hass durch gezielte Übertreibung oder dreiste Fälschung.

Im Fall Saudi-Arabiens wird vor allem mit der ersten Variante gearbeitet: Die Unmenschlichkeit des Herrscherhauses wird nur selten erwähnt, über seine Kriege (wie den gegen den Nachbarstaat Jemen) wird nur spärlich berichtet, und Tatschen wie die, dass 15 der 18 Terroristen bei den Anschlägen auf das World Trade Center saudi-arabische Staatsbürger waren, werden großzügig übergangen. Aktuellster Beweis für die Sonderbehandlung Saudi-Arabiens: Dass Donald Trumps Einreiseverbot für Muslime neben einigen anderen Staaten ausgerechnet Saudi-Arabien ausnimmt, war keinem Mainstream-Medium auch nur eine Meldung wert.

Genau das aber zeigt, worum es beim Einreiseverbot für Muslime und im weiteren Sinne beim gesamten „Krieg gegen den Terror“ geht: Beide dienen nicht der Verhinderung von Anschlägen, sondern tragen dazu bei, ihnen den Boden zu bereiten und helfen so mit, den USA genügend Vorwände zu liefern, um ihre ausschließlich den eigenen Interessen dienende Kriegspolitik im Nahen Osten auch in Zukunft fortzusetzen.

– E N D E –

Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

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Gruß an die Analysten

Der Honigmann

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