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Vorbereitungen auf Unruhen nach der US-Wahl

Von Stefan Gleason

stefan-gleasonDas Wahljahr 2016 fördert die schlimmsten Elemente der Gesellschaft zutage. Von Vandalismus über körperliche Angriffe, von großen Rassenunruhen bis Terrorbomben und Messerstechereien: soziale Unruhen sind zu einem prominenten Teil des Lebens in einem polarisierten Amerika geworden.

Es ist für die Establishment-Medien einfach und politisch vorteilhaft Donald Trump für das Aufflammen der politischen Spaltung verantwortlich zu machen. In Wahrheit sind Trump-Unterstützer weit öfter die Opfer, als dass sie Anstifter politischer Gewalt wären.

Davon abgesehen wurden die treibenden Kräfte hinter den sozialen Unruhen über Jahre aufgebaut. Und sie werden von Organisationen am äußersten linken Rand angespornt und bezahlt. Die zügellose “Black Lives Matter“-Bewegung hat von linken Stiftungen mehr als $ 100 Millionen erhalten, unter anderem vom Open Society Institute des George Soros.

Umfragen zeigen, dass der überwiegende Anteil an Amerikanern – darunter Republikaner und Demokraten, Schwarze und Weiße – übereinstimmen, dass sich die Rassen-Beziehungen untereinander während Präsident Obamas Amtszeit verschlechtert haben. Der erste halbafrikanische Präsident der Nation hat wiederholt Partei für Rassenagitatoren bezogen und sich geweigert Ausschreitungen gegen die Polizei zu verurteilen. Seine Generalstaatsanwältin Loretta Lynch hat brutalen Rassen-Narrativen Legitimität verliehen, welche tatsächlich wenig bis gar keine Basis haben.

Die auslaufende Obama-Administration wird Amerika – neben den frischen neuen Rassenwunden im Land – mit einer Verdopplung der nationalen Schulden auf annähernd $ 20 Billionen hinterlassen. Dazu mit einer historisch niedrigen Erwerbsquote, 20 Millionen zusätzlichen Menschen auf Lebensmittelmarken und einem schrumpfenden Mittelstand, dessen Einkommen mit den rasant steigenden Kosten von Dingen wie Krankenversicherungen nicht Schritt halten können.

Die Menschen sind frustriert, rastlos und wütend. Und offiziell befinden wir bisher nicht einmal in einer Rezession. Offiziell liegt die Inflationsrate bei unter 2 %. Was passiert, wenn die Wirtschaft und der Aktienmarkt erst in die Knie gehen? Oder wenn die Kosten für Treibstoff, Nahrungsmittel und andere Konsumgüter beginnen zu steigen?

Bereiten Sie sich vor

Sie wollen nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden, wenn die Abscheulichkeiten beginnen. Jetzt ist die Zeit, sich und seine Familie auf wirtschaftliche, politische und soziale Unruhen vorzubereiten. Ob es Ausschreitungen sind, ein Terroranschlag oder eine Naturkatastrophe welche das Stromnetz lahmlegt, Vorbereitungen auf den Notfall können den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten.

Beginnen Sie mit den wichtigsten Dingen. Sorgen Sie dafür, dass Sie Wasser in Flaschen und haltbare Lebensmittel für den Notfall vorrätig haben. Falls der Ausnahmezustand verhängt wird oder die Straßen zu gefährlich werden, können Sie so gut versorgt für eine gewisse Zeit über die Runden kommen.

Stellen Sie sicher, dass Sie sich und Ihre Familie verteidigen können. Bereiten Sie sich darauf vor falls nötig tödliche Gewalt anzuwenden. Dies bedeutet, dass Sie eine Schusswaffe besitzen müssen und in ihrer Handhabung geübt sind. Und Sie benötigen zu jedem Zeitpunkt ausreichende Mengen an Munition.

Edelmetalle

Stellen Sie sicher, dass Sie auf finanzielle Notfälle vorbereitet sind. Das Bankensystem ist fragil und verletzlich. Es ist von vielen Seiten bedroht, darunter von der Derivateblase und Cyber-Angriffen. Wenn die Banken schließen und die Geldautomaten nicht mehr funktionieren werden Sie froh sein, dass Sie einen Notfallvorrat an Bargeld haben.

Setzen Sie aber nicht ausschließlich auf die Federal Reserve-Banknoten (oder irgendwelche andere Fiat-Währungen). Diese werden mit der Zeit zunehmend ihren Wert verlieren und könnten eines Tages aufgrund eines massiven Vertrauensverlustes vollends wertlos werden.

Das ultimative Geld im Falle einer Krise ist und bleibt physisches Edelmetall. Wenn Sie Gold und Silber zum Tauschen benötigen, dann ist es sinnvoll zur maximalen Flexibilität eine Auswahl verschiedener Größen zu besitzen. Goldunzen eignen sich hervorragend für die Sicherung größerer Vermögen, aber sie sind nicht notwendigerweise ideal für den Kauf von Produkten im lokalen Hofladen. Viertelunzen, Zehntelunzen, selbst 1 Gramm-Stücke eröffnen Ihnen mehr Möglichkeiten.

Silber ist natürlich für kleinere Transaktionen das praktischere Metall und werden sich als sehr nützlich erweisen. Für kleinere Transaktionen und als Wechselgeld ist es folglich sinnvoll kleinere Silbermünzen zu besitzen.

Während einer wirtschaftlichen Panik oder bei Silber-Engpässen könnten die Preise für Silbermünzen, wie Vierteldollar und Zehncentstücke von vor 1965, stark steigen. Es ist sinnvoll diese historischen und nicht mehr geprägten Münzen anzuschaffen, solange die Preise so günstig sind, wie es jetzt noch der Fall ist.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2016/10/vorbereitungen-auf-unruhen-nach-der-us-wahl/

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Gruß an die Wähler

Der Honigmann

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bilder_imgpool_gold_i_64934614

Einem gestern auf Bloomberg veröffentlichtem Artikel zufolge hält die französische Großbank BNP Paribas es für möglich, dass der Goldpreis innerhalb der nächsten zwölf Monate deutlich ansteigt. „Gold scheint seinen Status als sicherer Hafen zurückerobert zu haben“, schrieben die Analysten der Bank am Donnerstag in einem Paper.

Grund für den Aufwärtstrend sei dabei vor allem die zunehmende Besorgnis der Investoren. Diese bezweifeln nach Angaben der Bank immer stärker, dass die von den weltweiten Zentralbanken beschlossenen geldpolitischen Maßnahmen den gewünschten Effekt erzielen werden. Zudem wurden die Goldkäufe der Zentralbanken als positiver Preisfaktor genannt.

BNP Paribas geht davon aus, dass der Goldkurs in den kommenden zwölf Monaten bis auf 1.400 $ steigen könnte und empfiehlt Investoren, das Edelmetall als Absicherung für ihr Portfolio zu verwenden. „Wir denken, dass eine solche Absicherung sinnvoll ist, insbesondere angesichts der derzeit vorherrschenden negativen Zinssätze“, so ein Vertreter der Bank. Die Untergrenze der künftigen Kursentwicklung wird nach Einschätzung der Analysten bei 1.150 $ liegen.

© Redaktion GoldSeiten.de

http://www.goldseiten.de/artikel/282465–BNP-Paribas-erwartet-bullische-Entwicklung-des-Goldpreises.html

Ein Hoch auf die Silberbugs

Mein Job beinhaltet jede Menge Dienstreisen, sei es zu Projekten in den peruanischen Anden oder am kanadischen Yukon oder zu Investmentkonferenzen in New Orleans, San Francisco oder London. Ich bin der daher mit dem gesamten psychografischen Querschnitt aller nur vorstellbaren Arten von Investoren bestens vertraut. Das Publikum, auf das ich bei den „Sound-Money“-Konferenzen in Nassau oder auf den Bermudainseln traf, war üblicherweise eher konservativ, gut gekleidet und legte Wert auf ein gepflegtes Äußeres.

Wenn es bei einer Präsentation um Gold geht und der Vortragende kontroverse Meinungen vertritt und das „Ende des westlichen Zivilisation“ kommen sieht, ist das Publikum tendenziell etwas anders, Haarlänge und Dresscode sind dann merklich avantgardistischer.

Ist jedoch Silber das alleinige Thema einer Veranstaltung, sind die Redner zwar eher „evangelikal“, doch das Publikum scheint (und „scheinen“ ist hier das ausschlaggebende Wort) sich vor allem aus völlig verrückten Wilden erster Klasse zusammenzusetzen.

Oft sind die Zuhörer militärisch gekleidet, die Männer haben Pferdeschwänze, die Frauen wiegen mehr als die Männer und auf den Basecaps beider Geschlechter prangt das Logo des WWF oder einer Monster-Truck-Show. Sie diskutieren jedoch höchst gelehrt über verschiedenste „Überlebenstechniken“, sind üblicherweise sehr gebildet und können alle die Silberproduktionszahlen der letzten 20 Jahre herunterbeten – geordnet nach Ländern! Für alle, die mit diesen Fakten nicht vertraut sind, haben sie nur Geringschätzung übrig.

Diese Leute sind einfach Goldbugs auf Silber-Steroiden und ich habe große Achtung vor ihnen, denn sie repräsentieren praktisch den äußersten Rand der Edelmetall-Investorengemeinschaft. Die Silberbugs würden das Gebäude der Federal Reserve in New York innerhalb von einer Minute stürmen, sie würden den WikiLeaks-Gründer Julian Assange heiligsprechen, wenn sie könnten, sie würden immer für Ron Paul stimmen, auch noch 40 Jahre nach dessen Tod, und sie laufen mit Edward-Snowden-T-Shirts durch die örtliche Shopping-Mall. Sie können die komplette Unabhängigkeitserklärung aus dem Stegreif aufsagen und sie verstehen sich selbst als echte Patrioten.

In ihren Augen ist Silber das einzig wahre Geld auf diesem Planeten und sie haben mehr als die Hälfte ihres Netto-Vermögens außerhalb des Bankensystems in Form von Silber verwahrt. Meist leben sie in abgelegenen Gegenden von Idaho oder Wyoming, am liebsten in den Bergen. Über die Jahre hinweg habe ich zahlreiche Reden und Vorträge gehalten und ich kann sie meist unter dem anwesenden Publikum ausmachen – sie lächeln selten und lachen niemals über meine Bemerkungen (das kann man natürlich auch ganz normal finden). Ich hoffe, Sie verzeihen mir, dass ich hier ein solch stereotypisches Bild entwerfe, aber das ist nun mal mein genereller Eindruck von den Silberbugs.

Ungeachtet dessen, ob die Silberliebhaber nun lachen oder nicht (tun sie nicht), lächeln sie in letzter Zeit sehr häufig, so wie auch ich, denn eine Prognose, die sich nicht nur als richtig erweist, sondern auch hinsichtlich des Zeitpunktes zutreffend war, ist etwas äußerst Befriedigendes. Meist ist es ja schon schwierig, die richtige Richtung einer Kursentwicklung vorherzusagen, ganz zu schweigen von der zeitlichen Abfolge.

Glücklicherweise war meine Entscheidung, sofort Silber zu kaufen, statt auf die unvermeidliche Korrektur des Acra Gold BUGS Index HUI zu warten, genau richtig, da der Silberkurs von 15,20 US-Dollar am 31. März auf das heutige Hoch von 17,11 Dollar gestiegen ist und damit innerhalb von weniger als drei Wochen 12,5% zulegte. In diesem Zusammenhang hat es mit Sicherheit nicht geschadet, dass die Deutsche Bank gezwungen war, die ausufernde Verschwörung zur Manipulation der Edelmetallpreise zuzugeben und nebenbei auch die Scotiabank und die HSBC zu belasten, doch der Silbermarkt machte auch schon lange vor der Aufdeckung dieses gigantischen Betrugs den Eindruck, als stünde ein sprunghafter Kursgewinn bevor (siehe Chart unten).

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Bereits Ende März haben wir dargelegt, dass es der Trade des Jahres sein könnte, das Gold/Silber-Verhältnis bei 80 zu shorten, doch ich habe nicht erwartet, dass das Verhältnis auch ohne einen Einbruch des Goldkurses deutlich sinken würde. Derzeit ist der Goldpreis noch immer im Bereich von 1.210-1.287 Dollar gefangen, welcher die Kursbewegungen seit dem 1. April begrenzt. Silber hat seit diesem Tag allerdings eine ausgezeichnete Performance gezeigt.

Das neue Tageshoch, welches der Silberkurs heute im Rahmen seiner zunehmenden Erholung erreichte, ist auf kurze Sicht als äußerst positives Zeichen zu werten und verheißt Gutes für den ultimativen Test der 18,50-Dollar-Marke. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das weiße Metall nun die Vorreiterrolle übernimmt und den Goldkurs bei der Auflösung der Seitwärtskonsolidierung ebenfalls weiter nach oben führt.

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Es gibt zwar den Spruch „kein Rausch ist wie der Goldrausch“, doch noch besser wäre „kein Wahn ist wie der Silberwahn“. Jetzt, da sich der Silberkurs offenbar endlich aus den Fesseln der Bullionbanken befreien konnte, könnte er innerhalb der nächsten Monate leicht auf über 20 Dollar steigen. Ich hatte den Kauf langfristiger Call-Optionen auf Pan American Silver Corp. in Betracht gezogen, doch dann habe ich mich entschieden, nur ein paar der Kaufoptionen zu erwerben und stattdessen mehr Kapital in ein privates Junior-Unternehmen aus dem Silbersektor namens Santa Rosa Silver Mining Corp. zu investieren (bei 0,05 $ je Aktie).

Inzwischen ist der Aktienkurs von Pan American Silver von 10,82 $ auf 14,00 $ geklettert und die Call-Optionen zu 10 $ vom Juli 2015 sind von 1,65 $ auf 4,00 $ gestiegen. Obwohl ich mich selbst als Experten für den Edelmetallsektor betrachte, hätte ich etwas tiefer ins Portemonnaie greifen und auch die Calls kaufen sollen. Einen Gewinn von mehr als 100% zu verpassen ist kein schönes Gefühl, auch wenn sich der GDXJ (Market Vectors Junior Gold Miners) seit dem 19. Januar ebenfalls mehr als verdoppelt hat.

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Seit Mitte Januar hat der GDXJ eine mordsmäßige Rally hingelegt und obwohl wir alle wissen, wie absurd unterbewertet die Aktien der Minengesellschaften gegen Ende 2015 und Anfang 2016 waren, werden Werte von über 70 beim RSI (Relative Strength Index) an allen Märkten, die ich beobachte, immer mit einem Top in Verbindung gebracht. Dementsprechend sollte ich die Gewinne meiner Investitionen in den GDXJ jetzt lieber realisieren, doch ich habe mich dagegen entschieden und werde stattdessen dem Trend folgen. Vielleicht ist das Wahnsinn, vielleicht ist es Gier, aber muss einfach dabeibleiben und beten, dass der goldene Bulle mich nicht abwirft und ich mit meinem Netto-Vermögen nicht in der Gosse lande.

Silber liegt an diesem Morgen bereits 1,17% im Plus und ich fühle mich wie Robert Duval aus „Apocalypse Now“, denn „ich liebe den Geruch brennender Silber-Shorts am Morgen…“ Wie ich bereits im Dezember schrieb, als der Goldkurs seine Rally startete, scheint sich an den Märkten mittlerweile etwas geändert zu haben. Ich habe das Gefühl, dass Silber diesmal viel schneller als gedacht auf über 20 Dollar steigen könnte.

 

© Michael Ballanger
The Gold Report

(…)

…danke an TA KI

Gruß an die Vorbereiteten

Der Honigmann

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Gold-Experte warnt vor ESM und fordert, die Bundesbank solle endlich ihr Gold aus dem Ausland holen

„Angstmetall“ Gold: Nachfrage steigt

Nach Ansicht des ehemaligen Chef-Volkwirtes von Barclays Capital Thorsten Polleit „büßt Papiergeld seine Funktion als Mittel zur Wertaufbewahrung mehr und mehr ein“. Der renommierte Ökonom sieht sogar das Ende des Papiergeldes kommen. In existenziellen Krisenzeiten wächst das Interesse an Gold. Die PAZ hat sich mit dem Fachbuchautor und Vorstand der Deutschen Edelmetallgesellschaft e.V., Peter Boehringer, über aktuelle Entwicklungen unterhalten.

PAZ: Sie haben vor kurzem die Initiative „Holt unser Gold heim!“ angeschoben. Welche Gefahren sehen Sie bei der Lagerung der deutschen Goldreserven im Ausland?
Peter Boehringer: Ganz generell ist es sowohl unter Aspekten der Souveränität einer Nation wie auch unter durchaus denkbaren Szenarien einer künftig erforderlichen (Teil-)Deckung einer nationalen Währung post Euro seit 50 Jahren ein unmöglicher Zustand, dass das deutsche Staatsgold weitgehend im Ausland verwahrt wird. Unsere Initiative www.gold-action.de wurde aber maßgeblich dadurch veranlasst, dass die Deutsche Bundesbank mittlerweile mehr als 615 Milliarden Euro an unseres Erachtens nach uneinbringlichem Target-2-Bilanzmüll angesammelt hat. Dies bei einer inzwischen auf eine Billion Euro angestiegenen Bilanzsumme. Somit stehen mindestens 61 Prozent Bilanzschrott nur noch etwa 15 Prozent Anteil der deutschen Goldreserven gegenüber. Wir befürchten schon bei geringfügigen – und überfälligen – Abschreibungen auf die 615 Milliarden Euro eine „Verrechnung“ dieser Verluste mit den aktuell etwa 135 Milliarden Euro Goldreserven – und damit eine buchhalterische, endgültige Ausbuchung dieser 3400 Tonnen. Ziel unserer Aktion ist somit sowohl die Heimholung des Goldes als auch der öffentliche Hinweis auf diese Missstände als Voraussetzung zur Verhinderung der sonst absehbaren Ausbuchung! Schon seit der Einführung des Euros weist die Bundesbank ihre Goldbestände nur noch als „Gold und Goldforderungen“ in einer Bilanzposition aus, was für jedes Unternehmen bilanztechnisch schlicht verboten wäre, denn wie jeder Wirtschaftsprüfer weiß, sind eine Wertsache beziehungsweise eine Forderung darauf zwei völlig unterschiedliche Dinge!

PAZ: Wie ernst muss man regelmäßig wiederkehrende Gerüchte nehmen, dass in den Tresoren von „Fort Knox“ und der US-Notenbank nicht die Goldmengen lagern, die offiziell ausgewiesen werden?
Boehringer: Wir haben unter Bezug sowohl auf offizielle Bundesbank-Aussagen als auch auf Quellen des wohl besten Experten zum Thema, des Wirtschaftshistorikers und Mathematikers Dimitri Speck, auf unserer Internetseite ausgewiesen, dass über 95 Prozent der deutschen 3400 Tonnen Gold im Ausland lagern. Diesen Angaben wird Bundesbank-seitig auch nicht widersprochen. Im berühmten „Fort Knox“ lagert unseres Wissens kein Gold. Dafür aber in New York sowie ein wenig auch in London und Paris. Und eben fünf Prozent in Hessen. Dieser physische Bestand ist notwendig (und sinkt stetig), weil die Bundesbank daraus ab und zu offizielle Gold-Gedenkmünzen schlagen lässt. Das ist mit einem „Ausgangsmaterial Goldforderungen“ schlecht möglich …

PAZ: Angesichts gestiegener Goldpreise gibt es wieder öfter Meldungen über vergoldete Wolfram-Barren, die auf den Märkten auftauchen. Gibt es Hinweise über die Herkunft solcher Fälschungen?
Boehringer: Keine einzige dieser Meldungen war für uns verifizierbar. Persönlich glauben wir aufgrund unserer engen Kontakte mit Händlern und auch aus meiner eigenen Erfahrung mit Schmelzen, dass derzeit keine gefälschten Goldbarren (und schon gar keine Münzen) in großem, professionellem Stil an den Markt kommen. Ließe sich eine solche Meldung nur einmal erhärten, wären betroffene Schmelzen, Verkäufer und Händler sofort insolvent wegen Reputationsverlust. Vorstellbar wäre zwar, dass die Zentralbanken in ihren seit den 1950er Jahren niemals unabhängig auditierten Tresoren „Wolframware“ horten (welche nie zur Auslieferung kommt). Aber selbst dies halte ich für unwahrscheinlich: Die bekannten Mittel der Entleihungen, Leerverkäufe, buchhalterischen Mehrfachverleihungen oder schlichtweg des Minderbestands beziehungsweise des Forderungs- statt Materialbestands sind aus Sicht der Zentralbanken viel wirkungsvoller als Wolframbetrügereien.

PAZ: Sie unterstützen die Aktion „Stop ESM!“. Im Aufruf der Initiative wird davor gewarnt, dass der Haftungsfall beim Rettungsfonds ESM Deutschland und seine Bürger finanziell in die Steinzeit zurückwerfen würde. Wo liegt die Gefahr konkret?
Boehringer: Der Text der Initiative www.stop-esm.org übertreibt nicht. Der ESM-Bankvertrag kann und muss als finanzielles Ermächtigungsgesetz zu Lasten der deutschen Bürger bezeichnet werden. Wir werden nach der Ratifikation in den kommenden Wochen dann ab dem 1. Juli in einer anderen Republik leben. Die Summen, über die der ESM-Gouverneursrat ohne Kontrolle oder Möglichkeit der Einrede verfügen wird, werden die vom Bundestag formal weiterhin verwalteten deutschen Steuergelder in den Schatten stellen. Der Bundestag könnte sich ab Juli faktisch abschaffen – seine finanzielle Verfügungsmasse wird – außer per Schuldenaufnahme – auf Null oder tiefer sinken, denn die kompletten Steuereinnahmen stehen rein rechnerisch dem ESM zur Verteilung zu. Der Bundestag wird am 25. Mai einem faktischen Putschgesetz zustimmen, das unwiderruflich die finanzielle Hoheit Deutschlands an eine sich selbst verwaltende, supranationale, ohne Widerspruchsmöglichkeit fast grenzenlos durch die Nationalstaaten budgetierte, nicht kontrollierbare Bank mit immunisiertem Personal (!) abgeben. Wir reden von nichts Geringerem als der Herrschaft einer künftig autark von Kontrollen und geradezu souverän handlungsfähigen, hoheitlich befugten ESM-Banker-Clique, gar noch finanziert auf Kosten derSteuerzahler vor allem in Deutschland.

PAZ: Wie hoch sehen Sie die Inflationsgefahr durch die EZB-Geldpolitik unter Mario Draghi?
Boehringer: Die Notenbanken sind seit 1913 planwirtschaftliche Fremdkörper in unserem angeblich „kapitalistischen“ System. Als Herren über Geldmengen, Kreditmengen und Zinssätze haben sie es in der Hand, das Systemende sowohl deflationär als auch inflationär herbeizuführen. Da sie diesen Punkt aber im ureigenen Interesse möglichst lange hinauszögern wollen, werden sie weiterhin Zinssätze nach Bedarf manipulieren. Mittelfristig wird die Tendenz inflationär sein. Aber die deflationären Schocks dazwischen können leider heftig ausfallen. Dies über fast alle Anlageklassen – außer lebensnotwendigen Gütern, deren Preise latent inflationär bleiben werden. Das eigentliche Systemende in einigen Jahren wird wie jede Währungsreform aber deflationär ablaufen, denn dann wird der schon heute gigantische Kreditgeldmengen-Überhang unvermeidlicherweise ausgebucht.

PAZ: Kann Gold bei derartigen Finanzkrisen Schutz vor Vermögensverlust bieten?
Boehringer: Gold hat den großen Vorteil, dass es sich langfristig analog zu den inflationären Geldmengenentwicklungen verhält. Aber dass es eben auch ein „Angstmetall“ ist, das sogar in existenziellen Krisenzeiten nachgefragt wird. Nominal kann der Preis in deflationären Phasen zwar einmal sinken. Aber langfristig kaum real. Gegenüber Aktien und Anleihen steigt der Preis seit 2000 ständig an. Dieser relative Wertgewinn wird in jedem Fall weiter anhalten. Und wenn erst das Vertrauen in Euro-„Rettungen“, in den Dollar und in Papiergeld generell verloren gehen sollte, sind sogar nominal keine Preisziele für Gold mehr angebbar. Gold wird dann nicht mehr in Euro, sondern nur noch in Kaufkraft gegenüber anderen Sachwerten gemessen.

PAZ: Falls sich Anleger für Gold als Absicherung interessieren, in welcher Form? Barren, Münzen, Schmuck – oder doch lieber Goldzertifikate vom „Bankberater des Vertrauens“?
Boehringer: Wir empfehlen seit Jahren die klassischen Anlagemünzen und auch Barren. Goldzertifikate sind leider fast ausnahmslos entweder gar nicht hinterlegt oder nur zu einem kleinen Prozentsatz (auch bei den sogenannten „Goldkonten“ ist dies so). Oder nicht glaubhaft oder zumindest nicht transparent. Auch auf die Möglichkeit der Auslieferung sollte man gegebenfalls unbedingt achten. Einige ETF-Emittenten erschweren diese prozessual oder über hohe Gebühren oder über enorm hohe Mindeststückelungen. Es gibt seriöse bankenunabhängige Einkaufsgemeinschaften. Wer aber auf Anonymität Wert legt, muss die Ware selbst einlagern. Schmuck ist schön zum Anschauen und hat seine Vorteile. Als Kapitalanlage wird mit Schmuck aber in aller Regel Wert vernichtet. Man muss sich entscheiden, ob man eine Handwerksleistung des Goldschmieds kaufen oder eine Kapitalanlage tätigen will.

PAZ: Staaten haben immer wieder zum Mittel des Verbotes von Gold im Privatbesitz gegriffen. Besteht diese Gefahr auch heute noch? Welche Goldformen wurden in der Vergangenheit – etwa unter Roosevelt – nicht konfisziert?
Boehringer: Man kann ein Goldbesitzverbot leider auch bei uns nicht ausschließen. Wir vermuten allerdings, dass vorher noch einige andere Mittel der finanziellen Repression zur Anwendung kommen: Preismanipulation und mediales Goldbashing finden schon seit Jahren statt – das wird weitergehen. Die Mehrwertsteuer auf Gold wäre wieder denkbar, ebenso ein Handelsverbot für privat, ebenso die Einführung der Vermögenssteuer. Und vielleicht ganz am Ende tatsächlich die Konfiskation – aber das wäre die ultima ratio eines Staates im totalitären Endstadium. Roosevelt hat 1933 das private Gold abliefern lassen. Trotz hoher Strafandrohungen wird geschätzt, dass nur 30 Prozent der Amerikaner dem nachgekommen sind. Immerhin aber war der Besitz 40 Jahre lang verboten. Antike Münzen waren weitgehend ausgenommen – aber das ist ein enger und schwieriger Markt.

PAZ: Gibt es eine reelle Chance für die Rückkehr des Goldstandards?
Boehringer: Der faktische Goldstandard existiert bereits seit Jahren wieder: Der Goldpreis verhält sich langfristig in etwa wie die Geldmengen – je nach verwendetem Maßstab. Die derzeit superschnell kreierten Kreditmengen bildet er allerdings noch lange nicht ab – hier ist also noch viel Potenzial, sobald dieses Geld in die Vermögensmärkte oder in die Realwirtschaft schwappt. In einem Szenario des weltweiten Verlustes des Vertrauens in jedwedes Papiergeld könnte es zu mit Gold (teil-)gedeckten Währungen kommen. Das werden die Eliten aber nur zulassen, wenn es nicht mehr anders geht, denn seit spätestens 1971 basieren 90 Prozent ihrer Macht nicht mehr auf Steuereinnahmen, sondern auf dem unglaublichen Privileg, Kreditgeld aus dem Nichts kreieren zu können.

Die Fragen stellte Norman Hanert.

http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/ab-1-juli-leben-wir-in-anderer-republik.html

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Gruß

Der Honigmann

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u.a.: Besucherzahlen der Loveparade aus Imagegründen gefälscht?, Türkei beteiligt sich nicht an Sanktionen gegen den IRAN,  USA – wo sind 8,7 Mrd. $?, ISAF verurteilt WikiLeaks, USA – verschärfte Kontrolle für Gold- und Silberkauf, Einsturz von Frachtraten,  Geburteneinbruch: schwerwiegende Folgen der Wirtschaft, Zahl der Alleinerziehenden gestiegen, ….

weiter: http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=118

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Gruß

Der Honigmann

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Im steirischen Ennstal, am Reisslerhof, veranstalten wir wieder die bisher erfolgreichen Krisencamps. Im September 2010 sind folgende Termine bereits jetzt buchbar:

Schnittpunkt2012-Krisencamp am Reisslerhof

Freitag 10. 09. bis Sonntag,12.09. 2010
Freitag 24. 09. bis Sonntag 26. 09.2010

jeweils von Freitag 14 Uhr bis Sonntag 14 Uhr!

Schwerpunkte sind folgende Themenbereiche:

* Krisenlager anlegen – Wie und warum?
* Edelmetalle – Gold und Silber als Vermögenssicherung
* Legale, freie Waffen ohne Waffenschein für den Ernstfall
* Was kommt danach?
* Informiert sein ist wichtig! Besprechung der aktuellen Situation
* Balkon-Bauernhof – Zucht von Kaninchen, Grillen oder Heuschrecken als Eiweisslieferant, Hühner und Eier, Kartoffel am Balkon pflanzen, Sauerkraut als wichtiger Vitamin C-Lieferant, Kräutergarten am Balkon

* Wie erkärt die Naturwissenschaft 2012 und was wird passieren?
* Kommunale Vernetzung – gemeinsam stärker als alleine!
* Kommende Währungsreform bzw. Währungszusammenbruch
* Stehen wir kurz vor einem Bürgerkrieg?

Die Situation wird immer explosiver! Und doch werden die Regierungen versuchen, das System weiter am Leben zu erhalten, quasi als Koma-Patient. Den Schaden trägt der Bürger! Deshalb ist es enorm wichtig, sich entsprechend vorzubereiten. Und genau das zeige ich Dir auf den Krisencamps am Reisslerhof!

Das Ziel ist, Dich so vorzubereiten, dass im Falle des Systemzusammenbruchs Du und Deine Familie möglichst autark, gut versorgt, unabhängig und vor allem informiert bist! Mit Vorträgen, Anschauungsunterricht und Exkursionen.

Preis: 449,- €uro
(pro Person, inkl. 2 Übernachtungen, Halbpension, Benützung des
Wellness-bereiches und Exkursionen)

Krisencamp buchen (reisslerhof.at)

http://schnittpunkt2012.blogspot.com/2010/07/schnittpunkt2012-krisencamps-am.html

Das kann ich doch gerne unterstützen…..

Gruß

Der Honigmann

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Früher war es einfach: Der Dollar war die Leitwährung, der Franken stark und die europäische Wirtschaft gab dem Euro Stabilität. Das ist vorbei. Künftig wird es eine neue Leitwährung geben.

Der Yuan läuft dem Dollar den Rang ab – früher oder später (Bild: Keystone)

Die Turbulenzen an den Devisenmärkten haben mehrere Ursachen: Einerseits ist es die Geldpolitik der Notenbanken. Die Industriestaaten – insbesondere die USA – verfolgen die Politik des «leichten» Geldes. Um Unternehmen, Branchen oder ganze Staaten zu retten, wurden die Zinsen über Jahre viel zu niedrig gehalten und liquide Mittel in nie gesehenem Umfang in die Märkte gepumpt. Die Geldmenge expandierte über viele Jahre rund doppelt so schnell wie die Wirtschaft. Das ist Gift für die entsprechende Währung. Denn: Gibt es von einem Produkt zu viel, sinkt der Preis.

Die globalen Ungleichgewichte im Handel ohne entsprechende Währungsanpassungen sind ein weiterer Grund. So werden seit Jahren die riesigen Leistungsbilanzdefizite der USA durch China und arabische Länder gedeckt. Und das geht so: Die USA kaufen riesige Mengen an chinesischen Waren. Mit den Verkaufserlösen erwirbt das Reich der Mitte vor allem US-Staatsanleihen. Eigentlich müsste sich dadurch die chinesische Währung aufwerten, da China wirtschaftlich stark ist und seine Währung gesucht. Tut sie aber bisher nicht, da der Yuan-Wechselkurs bis vor wenigen Tagen fix an den Dollar gekoppelt wurde. Und auch jetzt besteht nur wenig Raum für einen Kursanstieg.

Ungleichgewichte rufen nach flexiblen Kursen

Zu den Ländern, die Leistungsbilanzüberschüsse erzielen, gehören auch Deutschland, Japan und die ölexportierenden Staaten. Auf der Defizitseite finden sich neben den USA Grossbritannien, Spanien und Teile Osteuropas. Das Problem der Eurozone ist, dass Ungleichgewichte, beispielsweise zwischen Deutschland und Griechenland, nicht über den Wechselkurs ausgeglichen werden können – es verwenden ja beide den Euro. «In der Vergangenheit waren Festkurs-Systeme besonders anfällig auf jegliche Art von Schocks – das verdeutlichen die jüngsten Probleme des Euro», sagt Susanne Toren, Währungsspezialistin der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Denn der Wechselkurs als wichtiges wirtschaftspolitisches Instrument des Gegensteuerns entfalle weitgehend.

«Diese Art von Umwälzungen an den Devisenmärkten sind Gott sei Dank nicht an der Tagesordnung», sagt Susanne Toren. Sie seien nämlich mit beträchtlichen volkswirtschaftlichen Kosten wie etwa der Kursabsicherung im Aussenhandel verbunden. Grosse Währungskrisen habe es schon immer gegeben, etliche auch in den vergangenen 100 Jahren – sehr viele im Zusammenhang mit politischen Umwälzungen, aber auch solche mit festen Wechselkurssystemen wie der Zusammenbruch des Bretton-Woods-Festkurssystems Anfang der Siebziger Jahre.

Ein Kunstgebilde als Reserve

Der US-Dollar wird laut Toren im Jahresverlauf wahrscheinlich noch einmal an Wert zulegen. Aber: «Auf lange Sicht wird der Dollar seine Leitwährungsrolle sukzessive einbüssen, wodurch der Dollarkurs weiter belastet wird». China hat schon mehrfach die Ablösung des US-Dollars als Leitwährung gefordert. So glaubt der chinesische Zentralbankchef, es sei zu gefährlich, sich auf die Währung eines einzigen Landes abzustützen. Das Verlustpotenzial für das Reich der Mitte ist im Fall einer weiteren Dollarabwertung riesig. Das Land sitzt auf Devisenreserven in Höhe von 2400 Milliarden US-Dollar.

Die Chinesen schlagen aber nicht die eigene Währung als globale Reservewährung vor, sondern Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds (IWF). Diese künstliche Zahlungseinheit umfasst ein Währungskorb mit allen wichtigen Weltwährungen. Das Instrument war bis zum Ende des Bretton-Woods-Systems mit festen Wechselkursen bereits einmal in Gebrauch. «Der Wunsch Chinas reflektiert den unangenehmen Umstand, dass es gute Gründe gibt, sowohl Dollar als auch Euro, Pfund und Yen zu meiden», erklärt Thomas Flury, Leiter Devisenresearch der UBS.

Franken wird Leitwährung

ZKB-Analystin Susanne Toren sieht langfristig den chinesischen Yuan als Leitwährung: «Der Yuan wird sich aber nicht rasch etablieren können. Dafür sind die chinesischen Finanzmärkte noch zu geschlossen und vergleichsweise unbedeutend». Im Übergangsvakuum während der Ablösung der alten zur Etablierung der neuen Leitwährung würden kleinere Währungen – insbesondere Rohstoffwährungen – an Bedeutung gewinnen, daneben aber auch Gold als klassische «Alternativwährung». Nicht von ungefähr stockten derzeit die devisenstarken Notenbanken aus den Schwellenländern ihre Reserven mit Gold und zunehmend auch mit Rohstoffwährungen wie dem Brasilianischen Real und dem Australischem Dollar auf. Aber auch die Währungen von Ländern mit soliden Staatsfinanzen werden verstärkt nachgefragt. Dazu gehört gemäss Toren neben der norwegischen und der schwedischen Krone auch der Schweizer Franken.

Nach Ansicht von Thomas Flury kann Gold jedoch nur als Wertaufbewahrungsmittel dienen. Würde das Edelmetall Transaktions- und Recheneinheit werden, «würde das unser effizientes Geldsystem um Jahrzehnte zurückwerfen».

«Man muss unterscheiden zwischen Transaktionswährung und Reservewährung», so Thomas Flury. Der Dollar bleibe die wichtigste Transaktionswährung, alles andere sei unpraktisch. Als Reservewährung habe der Dollar in den vergangenen Jahren gegenüber dem Euro an Gewicht eingebüsst und «jüngst gegenüber dem Yuan». Die grössten Chancen als zukünftiger «Devisen-Champion» habe indes der Yuan. Die chinesische Währung habe das beste Aufwertungspotenzial und sei den Turbulenzen anderer Länder am wenigsten ausgesetzt. Das Verhältnis zwischen Dollar und Euro bezeichnet der UBS-Stratege als «Gleichgewicht der Schwäche». weiter: http://www.20min.ch/finance/news/story/16524535

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Gruß

Der Honigmann

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Die offiziellen Medien in Europa schreiben meterlange Artikel für und wider die Bürgschaften für Griechenland und welche Banken in welcher Höhe wo beteiligt sind, wer welche Verluste bei einem Zahlungsausfall Griechenlands hätte – aber die direkte, reale Gefahr, das Allereinfachste, wird nirgendwo berichtet: die Reaktion der Bürger. – Die Griechen wissen sehr wohl, was die Uhr geschlagen hat: in Griechenland findet ein Bank-Run statt. Die Deutschen wissen es auch: Die Edelmetallhändler kommen nicht mehr nach, die Deutschen fangen an, ihre Vermögen in Gold und Silber umzuschichten.

Das Geld fliegt aus den Banken Griechenlands, wie das Popcorn aus der Pfanne. Vom »kleinen Mann auf der Straße« bis zu den Wohlhabenden holt jeder seine Ersparnisse ab, seit klar ist, dass Griechenland ohne riesige Hilfskredite nicht mehr zu halten ist. Und dass es sich auch dann nur um einen Aufschub handeln wird. Wie kann ein bankrottes Griechenland denn die Spareinlagen seiner Bürger garantieren? Es kann es eben nicht.

Und weil das Volk der ganzen Chose nicht traut und die Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist, holt man sein Geld ab, solange man es noch kann. Nach Berichten aus dem Land stehen vor fast allen Bankfilialen einige Polizisten, um für Ordnung vor der Bank zu sorgen. Schlangen sollen noch eher selten sein, aber die Bankangestellten sind teilweise völlig überfordert. Die größeren Vermögen werden ins Ausland transferiert. Auch ausländische Firmen, die dort Konten unterhalten, ziehen ihre Geldbestände ab.

Selbst das moderate Handelsblatt schreibt, sehr zurückhaltend zwar, dass die »Vertrauenskrise« zwischen dem griechischen Volk und dem Staat mittlerweile voll auf die Banken durchschlage, und dass die Spareinlagen der Bürger, über die sich die griechischen Banken bislang finanzierten, zunehmend »abfließen«. Die europäischen Banken leihen den griechischen Banken aber kein Geld mehr. Daher ist abzusehen, dass die einheimischen Banken sehr bald nach Rettung durch den Staat rufen werden, wenn sie nicht Bankrott gehen wollen. Der hat aber kein Geld, und das weiß auch Zorbas Papanwasweißichos.

Sollten erste Berichte auftauchen, dass in Griechenland Banken schließen, dauert es nur Stunden, und in Portugal und Spanien rennen die Leute los und holen ihr Geld von den Konten. Angefangen hat es schon, wie Dirk Müller (Mr. Dax) am Wochenende auf dem Kongress der unabhängigen Medien berichtete.

Portugal und Spanien sind die nächsten auf der Liste. Und das wiederum weiß Otto Normalverbraucher.

Jetzt, da die feierlichen Klauseln der Maastrichter Verträge Schall und Rauch geworden sind und die Griechenland-Rettung gegen alles Recht durchgepeitscht wurde, weiß der deutsche Bürger, dass es nur eine Frage weniger Monate sein wird, und er darf auch noch die Rettung aller anderen Bankrotteure bezahlen. Jeder begreift, dass das nicht funktionieren kann und wird, da kann in der Mainstream-Presse noch soviel Zweckoptimismus verbreitet werden: Deutschland werde sogar noch an den Krediten für Griechenland bombig verdienen!

Schon klar.

Und Hühner sterben an Parodontose.

Das Gefühl des »Das-wird-nicht-gut-enden« greift um sich. Die Menschen suchen einen sicheren Hafen für ihre gesparten Vermögen. Die Nachfrage nach Edelmetallen zieht seitdem deutlich an. Die Preise dadurch auch. Noch ist es keine Panik, sagen die Edelmetallhändler, aber die großen Häuser sind ausverkauft. In den Banken und Sparkassen sind meistens keine Unzen mehr zu bekommen, viele Bankhäuser sind daher aufgrund des Kundendrucks dahin ausgewichen, statt Unzen Edelmetallbarren zu liefern.

Chefhändler Wolfgang Wrzesniok-Rossbach vom Barrenhersteller Heräus sprach noch am vergangenen Freitag freundlich von einer unzweifelhaft massiven Nachfragebelebung, streitet aber eine Knappheit an Gold und Silber ab.

Aus den oberen Etagen der Edelmetallhandelshäuser hört sich das aber anders an: Heräus nimmt keine Aufträge mehr an. Aus einer gut informierten Quelle ist zu hören, dass das Logistiksystem bei Heräus komplett überfordert ist.

Man kann zuerst einmal nicht schnell genug Nachschub bekommen, insbesondere bei Silber, und auch die Auslieferung hält nicht mehr Schritt. Darüber hinaus können auch die Preise nicht mehr fixiert werden. Die Silber- und Goldpreise ziehen so schnell an, dass es unmöglich ist, Bestellungen zu einem bestimmten Preis festzuschreiben, denn bis man das erforderliche Metall auch tatsächlich herbeischaffen kann, sind die Beschaffungskosten wahrscheinlich schon deutlich höher als der fixierte Preis, und Lagerbestände gibt es nicht mehr.

Im Unterschied zu den spontanen Panikkäufen im Spätherbst 2008 handeln die Gold- und Silberkäufer heute sehr überlegt. Es sind nach Berichten der Edelmetallhändler diesmal auf breiter Basis Mittelständler, leitende Angestellte und Unternehmer. Sie lösen nicht nur kleine Sparguthaben auf. Sie kommen nicht, wie 2008 mit 2.000 oder 5.000 Euro angerannt, die man mal schnell irgendwo hergenommen hat. Heute lösen die Leute ganz überlegt große Geldanlagen auf, kündigen Lebensversicherungen, Altersrückstellungen und Anlageverträge bei/mit ihren Banken. Sie kommen mit 50.000 und 100.000 Euro, um Edelmetalle zu kaufen.

Und fragen auch nicht mehr nach ein paar Euro Unterschied im Preis. Man ist entschlossen, jetzt noch umzuschichten, bevor der Zug abgefahren ist, wissend, dass die Preise höchstwahrscheinlich nur noch steigen werden.

Die Edelmetallhäuser versuchen zu ergattern, was noch zu bekommen ist. Pro Aurum geht an die Lagerbestände. In wenigen Tagen könnte der Markt leergekauft sein, heißt es. Die Hädnler beklagen, dass die Münzprägeanstalten seit vier Wochen ihre Lieferungen nach dem Zufallsprinzip zu verteilen scheinen. Die begehrten Münzbarren von Cook Island sind so gut wie gar nicht mehr zu bekommen, und niemand weiß, wann sie wieder geliefert werden.

Seit zwei Wochen ist auch in den USA die Nachfrage höher als die Verfügbarkeit, was aber auch dem Umstand geschuldet ist, dass zuerst die Militärindustrie mit dem wichtigen Rohstoff Silber beliefert wird. Silber ist für die Hightechprodukte des militärisch-industriellen Komplexes unverzichtbar. Erst, wenn hier der Bedarf gedeckt ist, wird die Münzanstalt beliefert, um Silver Eagles zu prägen.

Ein weiterer Grund, warum das Silber immer knapper wird, ist, dass Eigentümer zertifizierter Silberfonds, also »Papiersilber«, seit Neuestem immer häufiger verlangen, die physische Ware ausgeliefert zu bekommen. Das Misstrauen, man könnte sonst zu spät kommen und nur noch wertlose Papierzettel in der Hand halten, ist geradezu explodiert. Warum?

Durch die unermüdlichen Nachforschungen der unabhängigen Internetmedien zeichnete sich seit den letzten Jahren ein immer deutlicheres Bild, dass weit mehr Silber verkauft wurde, als überhaupt vorhanden ist. Selbst als absolut sicher angesehene und zertifizierte Silberfonds erwiesen sich als gar nicht sicher. Auch da, wo Eigentümer von eingelagertem Silber Zertifikate mit den Seriennummern ihrer eigenen Barren besaßen, stellte sich bei Vergleichen von Barrenlisten heraus, dass die Nummern teilweise mehrfach vergeben wurden. Dann wurde bekannt, dass die Menge an Barren, die nach den Zertifikaten in den Tresoren liegen müssten, nur zum kleinen Teil dort tatsächlich liegt. Lenny Organ, ein bekannter Silberinvestor, konnte durchsetzen, den Tresorraum der als absolut seriös geltenden kanadischen Nova Scotia Bank zu besichtigen. Er war schockiert. Außer ein paar jämmerlichen Häufchen Barren und Unzen war der berühmte, riesige Tresorraum leer. Niemals war die vorgefundene Menge in Einklang zu bringen mit den Volumina der Käufe, Verkäufe und Verleihungen und dem aktuellen Bestand an Edelmetall, die die Bank nach ihren eigenen Unterlagen im Tresorraum halten müsste.

Das ist kein Einzelfall. Die Banken verleihen und verkaufen sogenanntes »Non-allocated«-Edelmetall, das ihnen gar nicht gehört, sondern ihren Kunden. Besteht der Kunde auf Auslieferung, muss es eben schleunigst auf dem Markt beschafft werden. Diese Nachrichten verbreiteten sich über die Insider-Internetseiten wie Lauffeuer und sehr schnell auch in Investorenkreisen. Seitdem fordern Silberinvestoren zunehmend Auslieferung ihre physische Ware und misstrauen den Papierzertifikaten. Alle haben Angst, bei dem Spiel »Die Reise nach Jerusalem« ohne Stuhl stehen zu bleiben, wenn sie zu langsam sind.

Nach den sensationellen Enthüllungen des »Whistleblowers« Andrew Maguire, eines Insiders, der in einem Hearing über die kriminellen Methoden der Silberpreismanipulation berichtete und Beweise vorgelegte (und einen Tag später um ein Haar von einem rasenden Autofahrer getötet worden wäre) sowie den akribisch zusammengetragenen Dossiers des Marktanalysten Ted Butler, hat sich das Justizministerium der USA auf dem Silbermarkt eingeschaltet, und schickt sich an, Ermittlungen gegen JP Morgan und andere aufzunehmen. Der gut informierten amerikanischen Website King World News liegt eine entsprechende Nachricht des US-Justizministeriums vor, in der die erforderlichen rechtlichen Schritte angekündigt werden.

Fachleute schätzen, dass etwa 70 bis 80 Mal soviel Silber auf dem Papier existiert, wie an physischem Metall. Durch das Jonglieren mit diesen Unmengen an virtuellem Silber und abgesprochenen Verkäufen konnte der Preis seit Jahren hervorragend manipuliert werden. Das geht, solange alle daran glauben, mitspielen und massenhaft virtuelles Silber gekauft und verkauft werden kann.

Ähnlich läuft es beim Gold ab. Die tatsächliche Menge an vorhandenem Gold ist nur ein Bruchteil dessen, was an den Weltbörsen gehandelt wird. Die Schätzungen laufen weit auseinander.

Wenn die einfachen Bürger nun damit beginnen, ihre Vermögen in Gold umzuschichten, könnte es nicht nur einfach wegen der steigenden Nachfrage eng werden. Jede Unze Gold und Silber, die dem Markt tatsächlich entzogen wird und in den Häusern der Bürger verschwindet, treibt den virtuellen Edelmetallmarkt weiter in die Enge. Sobald ruchbar wird, dass Lieferausfälle vorkommen, werden die Edelmetallpreise nicht mehr zu halten sein.

Falls Sie Gold oder Silber kaufen: Holen Sie sich die physische Ware zum anfassen und behalten.

http://info.kopp-verlag.de/news/eine-minute-vor-zwoelf-bank-run-in-griechenland-run-auf-edelmetall-in-deutschland.html

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Gruß

Der Honigmann

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