Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Elektroschocker’


Mittlerweile zur traurigen Alltäglichkeit in Österreich geworden: Bandenkriminalität von Jugendlichen (Bild: Fahndungsfoto der LPD). Foto: © LPD Wien

Mittlerweile zur traurigen Alltäglichkeit in Österreich geworden: Bandenkriminalität von Jugendlichen (Bild: Fahndungsfoto der LPD).
Foto: © LPD Wien

Im Wiener Bezirk Favoriten treibt eine brutale Jugendbande ihr Unwesen und verbreitet Angst und Schrecken. Tatorte ihrer Raubüberfälle sind öffentliche Verkehrsmittel. Die Polizei fahndet derzeit per Fotos nach acht Verdächtigen. Ebenfalls werden weitere mögliche Opfer bisher noch nicht zur Anzeige gebrachter Überfälle gebeten, sich zu melden.

Bargeld und Zigaretten, keine Handys

Derzeit weiß man von drei Opfern, die von der kriminellen Gang am 14. und 15. Jänner ausgeraubt wurden. Die Opfer, selbst junge Burschen, sind mit Elektroschockern, Schlagringen sowie Messern bedroht und eingeschüchtert worden. Dann setzte es Schläge, damit die Überfallenen Bargeld und Zigaretten rausrückten. Handys wollten sie keine, was Polizeisprecher Keiblinger als „auffällig“ beschrieb.

Allerdings dürfte die Tatsache, dass Smartphones keine Objekte der Begierde sind, doch mit einem gewissen Bildungslevel der Jugendgang zusammenhängen. Jedenfalls scheinen sie zu wissen, dass eine Handyortung auf die Spur der Räuber führen kann, weswegen nur Bargeld und Zigaretten geraubt worden sind.

Nach Zeugenaussagen Aus- und Inländer

Zwei der von der Gang überfallenen Burschen erlitten leichte Verletzungen. Von den Überfallenen werden die Täter als etwa 14 bis 18 Jahre alt beschrieben. Es könnte sich nach Angaben der verschreckten Opfer sowohl um Aus-, als auch um Inländer handeln, wobei der Begriff „Inländer“ zwar punkto Staatsbürgerschaft durchaus zutreffen kann.

Von der Polizei wird nicht ausgeschlossen, dass es noch weitere Opfer dieser achtköpfigen Jugendbande gibt, möglicherweise in einer kleineren Gruppierung.

Hinweise erbeten

Zweckdienstliche Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310-33800 entgegen.

https://www.unzensuriert.at/content/0023215-Jugendbande-mit-Elektroschockern-und-Schlagringen-Oeffis-auf-Beutezug

.

Gruß an die Ververfolger

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Die Polizeigewerkschaft fordert nach einer Clan-Attacke auf die Polizei den Einsatz von Elektroschockern. Weil eine Gruppe von Männern in Düren, Nordrhein-Westfalen, sich über ein Knöllchen für Parken im Parkverbot ärgerte, prügelten sie zehn Polizisten ins Krankenhaus. Während der Auseinandersetzungen kamen immer mehr Unterstützer als Verstärkung hinzu.

Trotz beantragter Haftbefehle durch die Aachener Staatsanwaltschaft gegen zwei Deutsch-Türken, die eine wilde Schlägerei gegen Polizisten auslöst und sich rege beteiligt hatten, ließ der Haftrichter die beiden laufen, da er keine Flucht- oder Verdunklungsgefahr sehe.

 Im Zusammenhang mit dem auch von Innenminister Jäger (SPD) scharf verurteilten Angriff auf die Beamten, fordert jetzt die Polizeigewerkschaft die Ausstattung der Polizisten mit Elektroschockern, um sich in solchen Situationen besser wehren zu können.

Brutalität schon wegen Kleinigkeiten

Eigentlich ging es nur um ein falsch geparktes Auto in der Scharnhorststraße im Nordosten Dürens, als am Samstagnachmittag die Situation extrem eskalierte.

Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes steckte gegen 12.30 Uhr einen Strafzettel an ein geparktes Auto. Der Fahrzeughalter (46), der in der Straße wohnte, sah das und eilte mit seinen zwei Söhnen heran. Die deutschen Staatsbürger mit türkischem Migrationshintergrund liefen mit einem Wagenkreuz und weiteren Gegenständen bewaffnet auf die Straße, berichtet die „Bild“.

Radkreuz ins Gesicht geschlagen

Die Männer bedrohten den Ordnungsamtsmitarbeiter, der in seiner Not die Polizei zur Hilfe rief. Laut dem Blatt sagte ein Polizeisprecher:

Die Beamten waren am Einsatzort roher Gewalt und Aggression ausgesetzt.“

(Polizeisprecher)

 Die Polizisten mussten weitere Verstärkung zu Hilfe rufen, um den aggressiven Männern beizukommen und zwei von ihnen, den 46-Jährigen und seinen 27 Jahre alten Sohn, zu verhaften. Bei dem Einsatz wurden zehn Beamte verletzt und mussten teilweise im Krankenhaus behandelt werden. Ein Polizist wurde stationär aufgenommen.

Oberstaatsanwalt Wilhelm Muckel erklärte am Sonntag, dass die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort war. Es sei auf die Beamten „ohne Rücksicht eingetreten und eingeschlagen“ worden, berichten die „Aachener Nachrichten“.

Ein Beamter wurde in den Schwitzkasten genommen. Ihm wurde mit einem Radmutternschlüssel gezielt ins Gesicht geschlagen.“

(Oberstaatsanwalt W. Muckel)

Er musste mit „massiven Gesichtsverletzungen“ ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Mitarbeiter des Ordnungsamtes blieb bei dem Einsatz unverletzt.

Der Familienvater und sein 27-jähriger Sohn wurden nach Angaben des Staatsanwalts noch am Sonntagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt, nachdem die Staatsanwaltschaft „gegen beide Männer einen Haftbefehl“ beantragt hatte.

Innenminister kündigt ganze Härte des Rechtsstaates an

Laut Innenminister Jäger seien viele der Täter 1,90 Meter groß und über 100 Kilogramm schwer gewesen. Wie viel Männer letztendlich auf die Beamten losgegangen waren, wurde von der Polizei nicht mitgeteilt.

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) kündigte am Sonntag die ganze Härte des Rechtsstaates den Tätern gegenüber an. Jäger dazu:

Was mit Respektlosigkeit gegenüber Mitarbeitern des Ordnungsdienstes anfing, endete in einem brutalen Angriff auf die zu Hilfe gerufenen Polizisten.“

(Innenminister Jäger)

Dies sei absolut inakzeptabel. Seine Gedanken seien vor allem bei dem schwer verletzten Beamten. Der Innenminister betrachtet den Vorfall sehr ernst. „Wer mit einem Radmutterschlüssel auf einen Kopf einschlägt, da unterstelle ich sogar Tötungsabsicht“, sagte er laut dem „Focus“.

https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fralfjaeger.nrw%2Fvideos%2F284764401919172%2F&show_text=0&width=560

Nächtlicher SEK-Einsatz

Nach dem Angriff wurde ein 15-jähriges Familienmitglied verhaftet, wie Staatsanwalt Muckel laut „Aachener“ bestätigte. Der Jugendliche wurde später wieder auf freien Fuß gesetzt, da sich seine Tatbeteiligung nicht erhärtete. Auf der Flucht befindet sich derzeit noch ein 28-jähriges Mitglied der Familie. Nach ihm wird gefahndet.

Gegen 23.40 Uhr gab es endlich einen richterlichen Beschluss und eine Dürener Wohnung wurde durch ein SEK der Polizei nach weiteren Tatverdächtigen und Beweismitteln durchsucht. Anschließend durchsuchten die Beamten noch die Wohnung des 46-jährigen Familienvaters. Von dem 28-Jährigen fehlt jede Spur.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet Zeugen des Angriffs auf der Scharnhorststraße in Düren, sich unter Telefon 0241 / 949 – 6425 zu melden. Besonder angesprochen wird ein Fahrradfahrer, der sich in unmittelbarer Nähe aufhielt.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/duerennrw-familienclan-verletzt-nach-strafzettel-zehn-polizisten-gewerkschaft-fordert-einsatz-von-elektroschockern-a1974945.html

.

Gruß an die Ordnungshüter

Der Honigmann

.

Read Full Post »