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Anderes über Haare

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Lange Haare beinhalten chemisch gesehen den Haaraufbau, der der jeweiligen Ernährung bzw. Körperbehandlung im Wuchszeitraum entsprechen. Darunter fallen Ernährung, Sport, aber auch Rauchen und Alkohol etc. sowie die Art des Haarewaschens. Energetisch betrachtet werden dort auch alle Gedanken abgespeichert, Meinungen, Einstellungen und Gefühle, die man in diesem Zeitraum hat.

Fühlt man sich unwohl, ist man einer bedrückenden Umwelt/Umgebung ausgesetzt, hat man unreine Gedanken gehabt, Absichten, Bedürfnisse, für die man sich schämt, Ärger, Wut empfunden, so sind lange Haare für den Träger eine Belastung, die er mit sich herumschleppt und die seine gegenwärtigen Gedanken und Gefühle in eine negative Ausrichtung drängen. Ein Abschneiden der Haare in dieser Situation ist für den Träger wahrscheinlich eine Art Erlösung. Er müßte sich freier, wohler in seiner Haut fühlen. Nach Heliand hat Jesus sich nie die Haare schneiden lassen. Sie müßten demnach mindestens 50 cm lang gewesen sein. Bei einem Menschen(sohn), der so positiv in seiner Denk- und Handlungsweise ausgerichtet war wie er, müßte demnach die Haartracht eine positive Verstärkung und Unterstützung seiner Persönlichkeit darstellen, was vermutlich in seiner Absicht lag. Alle Darstellungen zeigen Jesus mit glatten Haaren. Glatte Haare stehen für gerichtetes, geradliniges, langfristiges Denken, Fühlen, Handeln. Gewelltes Haar, im Extremfall krauses Haar steht für Verwirrung, Sprunghaftigkeit, ja – der Form folgend – „krummes“, kurzfristiges Denken, Fühlen und Handeln. Lange Haare vermitteln dem Betrachter den Eindruck von Passivität aber auch Kreativität und einem „In-sich-Ruhen“. Wer eher krauses, stark lockiges Haar hat, ist in Gefahr in Verwirrtheit zu geraten, wenn er die Haare nicht kurz läßt. Menschen mit langen Haaren können – sofern die Haare offen getragen werden – leichter Stimmungen und Gefühle von Menschengruppen oder einzelnen Gesprächspartnern auffangen, weil ein langes Haar mehr Informationen aus der Luft und dem Wind sowie Energie aus dem Licht entnehmen kann – ein ähnliches Verhalten wie bei Radio-Antennen.

Kurze Haare beinhalten nur einen kurzen Vergangenheitszeitraum, der fördernd oder drückend auf die Handlungsqualitäten einwirkt. Menschen mit Igelschnitt oder gar einer Glatze leben daher im unmittelbaren „Jetzt“ und sind von ihrem vergangenen Denken und Handeln prinzipiell unabhängig. Kurze Haare findet man vor allem im wirtschaftlichen Geschäftsbereich und in Klöstern. Ursprünglich als Hygienemaßnahme gedacht vermittelt diese Frisur dem Betrachter den Eindruck von Disziplin, Ordnung, Stärke, Aktivismus. Zudem betont die Frisur die Kopfform mit Ausnahme von Frisuren mit unterschiedlich kurzen Haaren, die den Kopf eckig und kantig erscheinen lassen sollen (ist er ja in Wirklichkeit nicht), was als Ausdruck der gleichartigen, harten Persönlichkeit gilt. Letzteren Personen fehlt es dann auch an Weichmut, sanften Gefühlen sowie Einfühlsamkeit für andere Menschen. Sie sind überwiegend ICH-betont. Den Feng-Shui-Regeln folgend wirken kurze Haare wie Stacheln, strahlen die Gedanken und Gefühle des Besitzers aus und wehren die von anderen Menschen ab. Damit wird er gleichzeitig wie blind gegenüber Stimmungen und Gefühlen in einem Raum bzw. denen seines Gesprächspartners. Das läßt sich auch dadurch erklären, daß die Kürze der Haare nur wenig Luft als Träger von feinsten Schwingungen und Licht aufnehmen und zum Kopf leiten kann..
Menschen, die sich in einer Lernsituation, in Ausbildung befinden, ist es angenehmer, wenn sie keinen Ballast aus der Vergangenheit mitschleppen müssen sondern frei und ungebunden neues Wissen und neue Gedanken- und Gefühlsmuster annehmen können. Insofern ist für sie eine Kurzhaar-Frisur von Vorteil. Das gilt sowohl für kriminelle Gefängnis-Insassen als auch für Kloster-Mönche. Beide sollen ihre Vergangenheit abstreifen, um Neuem Platz zu machen. Dabei haben beide die Gelegenheit negative Gedanken und Verhaltensmuster abzustreifen und sie durch Schwerstarbeit an sich selbst – manchmal auch über den Umweg über äußere, körperliche Arbeit – in positive zu ändern. Sollte es ihnen gelingen, ihre Schwächen zu überwinden, würden die Vorteile einer späteren Langhaar-Frisur jedoch überwiegen.

Rein chemisch betrachtet können Kriminologen heute anhand eines Haares dem Wuchsverlauf entsprechend nachvollziehen, welchen Lebenswandel ein Mensch hinsichtlich Aufnahme von Stoffen (feste Nahrung, Getränke, Luft/Rauch) geführt hat. Analog der chemischen Analyse ließe sich auch eine energetische Betrachtung des Haares hinsichtlich der Gedanken- und Gefühlswelt anstellen. Dabei darf man sich nicht der Täuschung hingeben, daß Zigarettenrauchen für Raucher eine angenehme Tätigkeit darstellt und sich demnach als positives Gefühlsmuster am Haar abbildet. Der Körper folgt den Naturgesetzen und weiß, was aufbauend und zerstörerisch auf ihn einwirkt, so daß die Zeit des Rauchens im Energetischen ebenfalls negativ abgebildet wird. Gleichfalls werden Fehlleistungen wie z.B. Masochismus bei Betätigung nicht als positives Gefühl abgebildet, obwohl die Person dabei positive Lust empfindet, wiederum weil der Körper schädigende Einwirkungen auf ihn mit einer entsprechenden Reaktion würdigt.

Auch bei der umgekehrten Sadismus-Gefühlsausbildung können keine positiven Abbildungen am Haar entstehen, weil die sadistische Handlung entgegen der göttlichen Ordnung von gegenseitiger Achtung, Liebe, Förderung und Frieden untereinander steht. Sie gehört wie das Gegenstück der masochistischen Handlung zum luziferischen Prinzip und führt in der Persönlichkeitsentwicklung abwärts. Es läßt sich ein einfacher Vergleich der Haare mit den menschlichen Genen in der DNA anstellen. Die DNA besteht bekanntlich aus den 4 Stoffen Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin, von denen jeweils zwei nach dem Schlüssel-Schloß-Prinzip zusammenpassen. Die Basen paaren sich immer mit denselben Partnern: Adenin immer mit Thymin und Guanin immer mit Cytosin. Die Reihen der so in beliebiger Kombination aneinandergereihten Paare bilden dann unsere Gene innerhalb eines Chromosoms. Übertragen wir diesen Aufbau auf ein Haar und nennen wir diese 4 Grundstoffe der Einfachheit halber A, B, C und D, wobei jeweils A und B, sowie C und D ein Paar bilden, so erhalten wir für den sichtbaren, materiellen Aufbau des Haares eine Reihe analog dem Aufbau der DNA.

Weiterhin unterstellen wir , daß das Haar aus der Paar-Reihe AB aufgebaut wird, wenn sich die Person gesund verhalten hat, BA wenn weniger gesund, CD wenn schon eher ungesund und DC wenn ganz ungesund. Aus wiederkehrenden Paar-Reihen/Kombinationen ergeben sich dann die typischen Merkmale eines Rauchers, Alkoholikers etc.. Analog dazu verhält sich der unsichtbare Aufbau mit den Kleinbuchstaben a, b, c, d, die sozusagen die unsichtbare psychische Hülse über dem Haar darstellt.

 

Modell des Aufbaus eines Haares materiell wie energetisch:

svhhehhfc CD d
a AB b
c AB d
a CD b
b BA a
d DC c
d DC c
c DC d
d CD c
c CD d
b BA a
d DC c
a AB b

Erkennbar ist, daß chemische und energetische Zusammensetzung nicht unbedingt korrelieren müssen, jedoch sind Extreme ausgeschlossen. Außer der im Beispiel abgebildeten Kleinbuchstaben-Hülse existieren noch weitere Hülsen. Je näher die Hülsen am materiellen Haar sind, um so gröber sind die betreffenden Gefühle, je weiter außen in den Schichten sich die Hülse befindet, um so feinfühliger sind die dort abgebildeten Gefühle.

Ob und wann Haare ausfallen hängt derzeit vor allen Dingen von den Faktoren Luft, Wasser, Sonnenlicht, Ernährung und Pflegemitteln ab. Haare fallen aus, wenn sie immer unter einer Kopfbedeckung getragen werden. Sie schwitzen unnötig und erhalten weder genügend Luft noch Licht. Das Haar erkennt praktisch, daß es nicht gebraucht wird – und verabschiedet sich! Wie schon aus der Edelstein-Heilkunde bekannt, werden viele Edelsteine von Sonnenlicht aufgeladen und bei Belastung mit negativen Energien wie Krankheiten mit kaltem Wasser entladen. Dieselbe Reinigung unseres Körpers von negativen Energien läßt sich sowohl innerlich wie äußerlich mit kaltem Wasser bewerkstelligen. Werden Haare nicht gewaschen, ziehen ihre chemischen wie auch energetischen Bestandteile Fett- und Schmutzpartikel entsprechend ihrer Kombinationsreihe an, die behindernd auf das Haar und seine Funktion einwirken (das Haar wird eingewickelt). Kaltes Wasser führt diese Behinderungen ab. Öl oder Fett könnte diese Abfuhr negativer Energieansammlungen nicht bewirken. Da Hitze grundsätzlich lebensvernichtend wirkt, bewirkt ein Waschen mit heißem Wasser nur eine Vernichtung der energetischen Hülsen und neutralisiert damit die gefühls- und gedankenverstärkende Wirkung der Haare. Die häufige Anwendung von Pflegemitteln setzt die Haare den chemisch hergestellten Substanzen aus, die je nach Herstellungsart die positiven oder negativen Hülsenanteile stärken oder schwächen.

Im Unterschied zu wenigen Haupthaaren können Menschen mit vielen Haupthaaren leichter Gedanken und Gefühle ihrer Mitmenschen auffangen. Das ist natürlich vorwiegend im jüngeren Alter der Fall. Würden Menschen eine normale Entwicklung nehmen, hätten sie bis zum Eintritt in das Alter, in dem die Haare schütterer werden, bereits ihre Sensitivität soweit ausgebildet, daß sie auf ihre Haare als Antennen und Verstärker nicht mehr angewiesen wären. Bemerkenswert ist ja auch, daß die Haupthaare vorwiegend im oberen Schädelbereich ausgehen, in dem sich das Großhirn befindet.
Das Groß- oder Vorderhirn macht den größten Teil des Gehirns aus und setzt sich aus einer Menge weißer und grauer Substanz im oberen Schädel zusammen. Es ist zuständig für die komplizierteren Denkvorgänge (Gedächtnis, Urteilsvermögen, Vernunft), das Verarbeiten von Sinneswahrnehmungen und das Einleiten beabsichtigter motorischer Prozesse, wie z.B. willkürlicher Muskelbeugungen.

Noch ein paar Denkanstöße zu Haarausfall:

Vielleicht löst du dich auch einfach von “alten Zöpfen”, vielleicht ist es nötig, dass dir mal “der Kopf geschoren” wird? Manchmal tut Volksmund Wahrheit kund.
Es könnte auch sein, dass bei dir bestimmte Gehirnbereiche  eine Unterfunktion aufweisen, d.h. du lehnst bestimmte Gedanken oder Tätigkeiten ab:
Meiner Erfahrung nach haben die Leute einen gleichbleibend guten Haarwuchs, die sich ohne Kopfbedeckung mit dem Irdischen befassen, d.h. Gartenarbeiten verrichten, in der Erde wühlen, Erntehelfer, Körperlich Arbeitende und auch aktiv Sex Betreibende, viel Fühlende etc. und diejenigen einen eher schlechten Haarwuchs, die sich mit Himmlischem, Überirdischem, Esoterischem, Nichtsexuellem , viel Denken befassen und auch welche, die nachtaktiv sind und tagsüber schlafen.

Aus o.a. Ausführungen sollte man jetzt nicht falsche Schlüsse ziehen und Menschen nach ihrer Frisur bewerten. Es ist jedoch so, daß für den jeweiligen Lebensplan die optimalen Voraussetzungen zur Erfüllung desselben geschaffen wurden. Da einem Menschen, der die Erfahrung von kurzfristigem schnellen Handeln machen will, mit kurzen, ggf. lockigen Haaren besser gedient ist als mit langen Haaren, hat jede NATUR-Frisur ihren Sinn für die Entwicklung und Erfahrungswelt des jeweiligen Menschen. So wird es für einen Menschen mit langen glatten Haaren zur Last, wenn er nicht kurzfristig einmal anders als sonst handeln kann, obwohl es in einer speziellen Situation angebracht wäre.
Gemüse essen (Grünzeug) ist gut für Haut, Haare, Fingernägel.

Hier noch eine kleine Empfehlung zu Haaren:

Münchner Merkur Nr.176 S.3 vom 03.August 1999  Luft ist besser als Trockner   München (mm) – Haare mögen keine Hitze, deshalb sollte derjenige, der sein Haar nach dem Waschen nicht einfach in der Luft trocknen lassen kann, beim Föhnen möglichst die niedrigste Temperatur wählen. Darauf weist die Stiftung Warentest hin.  Tägliches Waschen macht ,dem Haar dagegen nichts aus. Die weit verbreiteteMeinung häufiges Waschen kurbele die Fettproduktion unnötig an, ist laut “Test” falsch. Nach dem Waschen sollte das Wasser aus dem Haar mit einem Handtuch aufgenommen werden. Rubbeln sei hingegen „Gift für die Mähne”, so die Experten der Zeitschrift. Anschliessend könne mit einem möglichst breitzinkigen Kamm gekämmt werden.

Aus dem =>Buch Anastasia von Wladimir Megre

Dann fragte mich der Großvater: “Sag, Anastasia, warum wachsen Haare bei mir hier und
hier?” – er zeigte auf den Kopf und den Bart. “Und warum wachsen sie hier nicht?” – er zeigte auf die Stirn und die Nase. Ich
berührte seine Stirn und die Nase, aber mir fiel keine Antwort ein. So konnte ich nicht reden, ich   wollte darüber nachdenken. Als
sie ein anderes Mal kamen, sagte der Großvater: “Ich denke weiter darüber nach, warum Haare bei mir hier wachsen und hier
nicht?” – er zeigte wieder auf die Stirn und die Nase.
Der Urgroßvater sah mich aufmerksam und ernst an. Ich dachte damals, vielleicht sei das sein Hauptproblem, und fragte:
Großvater, möchtest du gern, daß sie überall wachsen, auch an der Stirn und auf der Nase?
Der Urgroßvater wurde nachdenklich, und der Großvater antwortete:
Nein, ich möchte das nicht.
Nun, eben darum wachsen sie nicht, weil du es nicht willst.
Nachdenklich strich er seinen Bart und fragte gleichsam sich selbst:
Also, hier wachsen sie nicht, weil ich es so haben möchte?
Ich bestätigte:
Ja, Großvater, alle wollen das, du und ich und auch er, der dich geschaffen hat.

http://www.wfg-gk.de/spirituelles19.html

(…)
Quelle: http://www.horstweyrich.de/luw/haare.htm

Warum die Indianer lange Haare haben

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Haare haben eine wichtige Funktion

Unsere Kultur lässt die Menschen glauben, dass die Frisur eine Angelegenheit der persönlichen Vorliebe, eine Angelegenheit der Mode und/oder Zweckmäßigkeit ist und dass egal wie die Leute ihr Haar tragen, bloß eine äußerliche Angelegenheit ist. In Vietnam jedoch kam ein anderes Bild zum Vorschein.

Sally [Name verändert um Privatssphäre zu schützen] war in den frühen Neunzigern mit einem Psychologen verheiratet, der in einem VA-Krankenhaus arbeitete. Er arbeitete dort mit Kriegsveteranen mit PTSD, posttraumatischer Belastungsstörung. Die meisten von ihnen hatten ihren Militärdienst in Vietnam geleistet.

Sally sagte: “Ich erinnere mich sehr gut daran als mein Mann eines Abends in unsere Wohnung am Doctor’s Circle kam und einen dicken, offiziell aussehenden Ordner im Arm hielt. Es waren hunderte von Seiten gewisser Studien darin, die von der Regierung in Auftrag gegeben wurden. Er war vom Inhalt dieser Studien schockiert.

Was er in diesen Studien gelesen hatte, hat sein Leben völlig verändert. Von diesem Moment an begann mein konservativer, politisch gemäßigter Mann damit, sein Haar und seinen Bart wachsen zu lassen und ließ sie nie wieder schneiden. Darüber hinaus ließ ihn die VA-Klinik gewähren und andere sehr konservative Männer der Belegschaft folgten seinem Beispiel.

Als ich die Dokumente las, erfuhr ich warum. Scheinbar schickten Spezialeinsatzkräfte des Kriegsministeriums während des Vietnamkrieges Undercover-Experten in Indianerreservate um nach talentierten Spähern zu suchen – nach harten jungen Männern, die darauf trainiert waren sich bei Nacht und Nebel durch raues Gelände zu bewegen. Sie suchten speziell nach Männern mit herausragenden, fast übernatürlichen Fähigkeiten zur Spurensuche. Bevor man auf sie zuging, waren diese sorgfältig ausgewählten Männer eingehend als Experten in der Spurensuche und im Überleben dokumentiert worden.

Mit den üblichen Anreizen, den gut bewährten, geschmeidigen Phrasen die zur Anwerbung neuer Rekruten benutzt werden, wurden dann einige dieser indianischen Fährtenleser in Dienst genommen. Sobald sie sich verpflichtet hatten, geschah etwas Erstaunliches. Egal welche Talente und Fertigkeiten sie auf dem Reservat hatten – sie schienen auf mysteriöse Weise zu verschwinden als ein Rekrut nach dem anderen darin versagte, sie den Erwartungen entsprechend in die Praxis umzusetzen.

Indianische Fährtenleser im Vietnamkrieg

Schwerwiegende Kausalzusammenhänge und Nichterfüllungen brachten die Regierung dazu, teure Testverfahren dieser Rekruten durchzuführen, und dies sind ihre Ergebnisse.

Als sie über ihr Versagen im Erbringen der erwarteten Leistungen befragt wurden, antworteten die älteren Rekruten übereinstimmend, dass sie, sobald sie ihren vorgeschriebenen militärischen Haarschnitt erhalten hatten, den Feind nicht mehr länger “wahrnehmen” konnten, sie keinen Zugriff mehr auf ihren “sechsten Sinn” hatten, ihre “Intuition” nicht mehr verlässlich war, sie die subtilen Zeichen nicht mehr so gut “lesen” konnten oder keinen Zugriff mehr auf subtile außersinnliche Information hatten.

Das Prüfinstitut rekrutierte also weitere indianische Fährtenleser, erlaubte ihnen ihr langes Haar zu behalten und testete sie in mannigfaltigen Bereichen. Dann taten sie jeweils zwei Männer zusammen, die in allen Tests dieselben Ergebnisse erzielten. Sie ließen einem der Männer seine langen Haare und der andere erhielt einen militärischen Haarschnitt. Dann unterzogen sie die beiden Männer denselben Tests nochmal.

Wieder und wieder erzielte der Mann mit dem langen Haar die hohen Testergebnisse. Wieder und wieder versagte der Mann mit dem kurzen Haar in eben jenen Tests, bei denen er vorher die hohen Testergebnisse erzielt hatte.

Hier ist ein typischer Test:

Der Rekrut schläft draußen im Wald. Ein bewaffneter “Feind” nähert sich dem schlafenden Mann. Der langhaarige Mann erwacht durch ein starkes Gefühl der Gefahr aus dem Schlaf und entfernt sich lange bevor der Feind nahe ist, lange bevor auch nur irgendein Geräusch des sich nähernden Feindes hörbar ist.

In einer anderen Version dieses Tests spürt der langhaarige Mann eine Annäherung und erahnt intuitiv irgendwie, dass der Feind einen körperlichen Angriff ausführen wird. Er folgt seinem “sechsten Sinn” und wartet regungslos, gibt vor zu schlafen, doch greift blitzschnell nach dem Angreifer und “tötet” ihn, als der Angreifer herunterlangt um ihn zu erwürgen.

Derselbe Mann, nachdem er diesen und andere Tests bestanden hatte, erhielt dann einen militärischen Haarschnitt und versagte dann durchgehend in diesen Tests und anderen Tests, die er vorher bestanden hatte.

Das Dokument empfahl also die Freistellung aller indianischen Fährtenleser von den militärischen Haarschnitten. Tatsächlich forderte es, dass Fährtenleser ihr Haar lang lassen müssen.”

Kommentar:Haare als hochsensible Antenne

Der Körper des Säugetieres hat sich über Millionen von Jahren weiterentwickelt. Menschliche und tierische Überlebensfertigkeiten scheinen fast übernatürlich. Die Wissenschaft wartet dauernd mit weiteren Entdeckungen über die erstaunlichen Fähigkeiten des Überlebens von Mensch und Tier auf. Jeder Teil des Körpers erfüllt hochsensible Arbeit für das Überleben und Wohlergehen des Körpers als Ganzes. Der Körper hat einen Grund für jeden seiner Teile.

Haare sind eine Erweiterung des Nervensystems. Sie können korrekterweise als nach außen gelagerte Nerven gesehen werden, eine Art von hochentwickelten “Fühlern” oder “Antennen”, die gewaltige Mengen wichtiger Information an das Stammhirn, das limbische System und den Neokortex übertragen.

Nicht nur, dass das Haar beim Menschen, einschließlich das Gesichtshaar bei Männern, eine Datenautobahn zum Gehirn ist; das Haar selbst gibt auch Energie ab – die elektromagnetische Energie, die vom Gehirn an die äußere Umgebung abgegeben wird. Dies ist in Kirlianischer Fotografie sichtbar gemacht worden, wenn eine Person mit langem Haar fotografiert wurde und dann wieder fotografiert wurde, nachdem das Haar geschnitten wurde.

Wenn Haar geschnitten wird, wird das Empfangen und Senden von Übertragungen in und aus der Umgebung stark gestört. Dies resultiert in einer Betäubung der Sinne.

Das Schneiden von Haar ist ein beitragender Faktor zu der Unwissenheit über die ökologische Notlage in örtlichen Ökosystemen. Es ist auch ein beitragender Faktor zu der Abgestumpftheit innerhalb von Beziehungen aller Arten. Es trägt bei zu sexueller Frustration.

Schlußfolgerung:

Indem wir nach Lösungen aus der Notlage unserer Welt suchen, mag es an der Zeit sein in Erwägung zu ziehen, dass viele unserer grundlegensten Annahmen über die Realität ein Irrtum sind. Es könnte sein, dass ein Großteil der Lösung darin besteht, uns jeden Morgen ins Gesicht zu blicken, wenn wir uns im Spiegel sehen.

Die Geschichte von Sampson und Delilah in der Bibel trägt viel verschlüsselte Wahrheit für uns. Als Delilah Sampsons Haare abschnitt, war der einst unbesiegbare Sampson besiegt.

(…)

Quelle: http://spirituelle-revolution.net/printthread.php?tid=164

Gruß an die Haarpracht

TA KI

Quelle: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/07/11/2414/

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Gruß an die Frisöre

Der Honigmann

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Was  heißt ›Urgeschichte‹

»Die Urgeschichte (Synonyme: Vorgeschichte oder Prähistorie) ist ein Teilgebiet der archäologischen Disziplin Ur- und Frühgeschichte. Die Urgeschichte bezeichnet die älteste Periode der Menschheitsgeschichte. Sie erstreckt sich vom Auftreten der ersten Steinwerkzeuge vor etwa 2,5 Millionen Jahren (vgl. Stammesgeschichte des Menschen) bis zum regional sehr unterschiedlichen Auftreten von Schriftzeugnissen. Die Erforschung dieser Epoche ist Sache der Archäologie und ihrer Hilfswissenschaften.« (Wikipedia)

Die Urgeschichte ist eine schriftlose Zeit; jedoch eine kreative Epoche der Zeichen und Symbole. »Auf der Basis der jungpaläolithischen und neolithischen Tradition haben die frühen Hochkulturen die Symbole des Kreislaufs von Leben, Tod und Wiedergeburt mit Hilfe kostbarsten Materials und perfektem handwerklichem Können zur Vollendung gebracht. Es gibt kaum eine Geste, kein Ornament, kein Gestirn-, Tier- oder Pflanzenmotiv, das nicht einen kosmisch-symbolischen Bezug hätte, das nicht verbunden wäre mit göttlichen Gestalten. So hat die matrizentrische Kultur der Menschheit einen nicht wegzudenkenden Schatz an emotionalen und religiösen Symbolen Symbolen geschenkt, von dem alle späteren patriarchalischen Kulturen bis heute zehren.« (Carola Meier-Seethaler ›Hochkulturen der Göttin – durch Vatergötter gestürzt‹ in ›Chronik der Frauen‹ 1992, S. 62)

Das Symbol erfasst in einem Blick das Ganze (Friedrich Creuzer, 1771 – 1858)

Das Problem der Wissenschaftler ist und bleibt, dass die Erforschung der geometrischen Zeichen, Symbole und  Mythen der Urzeit in eine für das Patriarchat problematische und abgelehnte Richtung führt, die es möglichst zu verheimlichen gilt: die ausgeprägt weibliche – ›nicht-herr-schaftliche‹, gewaltfreie – Dominanz der Symbole und ihre wissenschaftliche, religiöse und politische Brisanz.

Symbole – die Bildsprache der Steinzeit – wurde erst ansatzweise entziffert

Symbole sind die kreative geistige Leistung der Menschen der Altsteinzeit. Sie dienten – wie dies Marija Gimbutas in der ›Sprache der Göttin‹ nachweist – als ›Schrift‹; es sind ›Hierogramme‹, heilige Zeichen und Ausdruck des Religiösen, welches nicht vom Profanen, dem Irdischen, dem täglichen Leben und dem leiblichen Sein getrennt war. Nicht erst die Kunst der letzten 40’000 Jahre, die u.a. durch die beeindruckenden Höhlenmalereien bekannt geworden ist, bezeugt die künstlerische Meisterschaft der Menschen der Urgeschichte. Die Fähigkeit zur Abstraktion und zur Schaffung von Symbolen ist wesentlich älter. »Vor der Kunst erschuf der Mensch das Symbol« schreibt der Kunsthistoriker und Symbolforscher Siegfried Giedion in seiner umfassenden Darstellung der urgeschichtlichen Kunst (›Ewige Gegenwart – Die Entstehung der Kunst‹ 1964)

In der Symbolik ist nichts zufällig oder unwesentlich, nichts daran ist oberflächlich oder banal, immer verbirgt sich hinter der Abstraktion eine tiefgründige Bedeutung, die sich aber dem gewohnten Blick und dem voreingenommenen – in der heutigen Zeit verhafteten – Denken nicht leicht zu erkennen gibt. Symbole sind oft verschlüsselt, von außerordentlicher Kraft und Magie, komplex und geheimnisvoll und der Interpretation meist schwer zugänglich. Jedoch mit einer Ausnahme: Die Symbole für das Weibliche sind meistens anschaulich, einfach, klar und eindeutig.

»Das Symbol«, so konstatierte der französische Psychologe Théodule Ribot bereits 1915 in der ›Revue philosophique‹ »hatte sein goldenes Zeitalter in der prähistorischen Periode. Seitdem wurde es zurückgedrängt und unter dem Druck des antagonistischen, rationalen Denkens geschwächt, das – verstärkt durch Erfahrung und Vernunft – stetig zunahm. Die raison d’être der Symbolisierung besteht in dem menschlichen Verlangen darzustellen, was im Grunde nicht darstellbar ist« (zit. von Giedion ibd. 1964, S. 77).
Die geistigen und künstlerischen Fähigkeiten der urgeschichtlichen Menschen werden von der patriarchalen Wissenschaft drastisch unterschätzt, verzerrt und verfälscht und ihre Erforschung vernachlässigt. Das westliche Denken ist heute ganz und gar an der Ratio, am Verstand und am Fortschrittsglauben des Mannes orientiert; am wahnhaften Wachstum alles Materiellen – um jeden Preis. »Es wird behauptet, dass die Entwicklung beim »ungeistigen Frühmenschen zum logisch denkenden Vollmenschen ansetzte« (Marie E.P. König ›Am Anfang der Kultur – Zur Zeichensprache des frühen Menschen 1973, S. 12). Diese völlig falsche Prämisse beeinflusste, ja bestimmte, die gesamte Urgeschichtsforschung und wurde bis heute kaum korrigiert. Doch:

»Offensichtlich sind es die weiblich geprägten Frühkulturen, die ein Höchstmaß an Kreativität zur Bildung sinnhaltiger Symbole entwickelten. Ohne dieses Erbe besäßen wir nur einen Bruchteil unserer ornamentalen und architektonischen Formen, unserer mythischen Bilder, Sakramente und Feste.« (Carola Meier-Seethaler ›Von der göttlichen Löwin zum Wahrzeichen männlicher Macht: Ursprung und Wandel großer Symbole‹ 1993, S.12)

Die wissenschaftliche Anerkennung dieser Tatsache fehlt in weiten Kreisen, was Giedion ebenfalls bemerkt, er schreibt: »Leider ist die Anwendung rein rationaler Methoden auf dem Gebiet der Ur- und Vorgeschichte bei aller Wünschbarkeit der Präzision nicht möglich, denn sehr oft liegt das Wesentliche in der Vieldeutigkeit der Erscheinungen und Symbole verankert. Heute, da die Frage nach der inneren Bedeutung der Erscheinungen langsam in den Vordergrund tritt, wo Geschichte viel mehr als menschliches Schicksal, als eine Reihenfolge von Geschehen aufgefasst wird, fehlt uns für den Unterbau das nötige wissenschaftliche Material. Die Symbolforschung weist seit dem Ende des achtzehnten Jahrhunderts keine Kontinuität auf.« (Giedion 1964, S. 74)
Zur Symbolik des Alten Europa schreibt Marija Gimbutas, dass die für eine Untersuchung verfügbaren Zeugnisse so zahlreich sind, »dass das bisherige Desinteresse daran mehr als erstaunlich ist. In dem reichhaltigen Fundmaterial ist die Kollektion an Kultgefäßen und anderen mit Symbolen markierten Objekten besonders umfassend. Die Figurinen, die kleinen Skulpturen, die in großer Zahl an fast allen neolithischen Siedlungen und Begräbnisstätten gefunden wurden, sind von unschätzbarem Wert für die Rekonstruktion nicht nur der religiösen Symbolik, sondern auch der Religion selbst.« (Gimbutas ›Sprache‹ 1995, S. XVI)
Das Patriarchat hat selbstverständlich kein Interesse daran, die weibliche Religion zu erforschen. Andere Gründe für die erstaunliche Vernachlässigung der Symbolforschung liegen auch in der Verketzerung als ›nicht-wissenschaftliche Disziplin‹ einerseits, in der Dominanz der Naturwissenschaften und der philologischen (Sprach- und Literatur-) Forschung anderseits. Ein weiterer Grund kann in der materialistischen Geschichtsauffassung vermutet werden. »Zu lange galt das Verlangen, Mythen und Symbole zu deuten als unvereinbar mit der Würde eines ernsthaften Forschers. Sein Ethos gründete sich auf »unbeeinflussbarer Wahrheitsliebe und uninteressierter Hingabe an alle Probleme der Antike«, schreibt Giedion weiter. »Diese Auffassung ist der Grund, warum die Untersuchung der Symbole mehr als ein Jahrhundert unterdrückt wurde. Diese Konzeption brachte es mit sich, alle Versuche zu verneinen und ihre Anhänger unmöglich zu machen« (E. Howald, 1926, S. 23, zit. von Giedion 1964, S. 73f.). Die Symbolforschung wurde von der patriarchalen Lehre – ähnlich wie heute die Matriarchatsforschung – nicht als ernst zu nehmende Wissenschaft akzeptiert. Dabei wäre gerade dieser Forschungszweig erhellend für die Urgeschichtsforschung. Doch Wissenschaftler verschiedener Provenienz wissen oder ahnen es zumindest, die Erforschung der Symbolik der Urzeit bringt für viele ganz und gar unerwünschte Resultate ans Licht, welche die Grundfesten des Patriarchats und die Überzeugungen patriarchaler Forscher und Denker erschüttern, ja ad absurdum führen würden. Denn:

»Die Vormachtstellung der Frau ist unverkennbar, obgleich sich nirgendwo Herrschaft, immer nur natürliche Dominanz ausdrückt.« (Helmut Uhlig)

Mysteriöse Zeichen in Höhlenmalereien

»In zahlreichen, bis zu 30’000 Jahre alten Höhlenmalereien finden sich Zeichen, die offenbar über weite Regionen Südeuropas [ja der ganzen Welt], verbreitet waren – womöglich ein Wendepunkt für die Kulturen dieser Epoche.
Nur wenige Wissenschaftler haben sich bislang ernsthaft mit den relativ kleinen und unauffälligen Zeichen im Umfeld der Höhlengemälde befasst. Genevieve von Petzinger von der University of Victoria im kanadischen British Columbia legte nun zusammen mit April Nowell eine neue Vergleichsstudie vor. Von Petzinger erfasste hierbei alle [ca. 5000 meist geometrische und lineare Zeichen von Strichen, Punkten, Kringeln usw.] aus 146 französischen Höhlen in einer Datenbank, die den Zeitraum von 35’000 bis 10’000 Jahren vor unserer Zeit abdeckt. Resümee der Anthropologin: ›Die unglaubliche Vielfalt und der durchgängige Gebrauch der Zeichen legen nahe, dass die symbolische Revolution schon vor der Ankunft der ersten modernen Menschen in Europa begonnen hatte‹.« ( Spektrum der Wissenschaft, Februar 2011)

Steinzeit Grafitti nach Genevieve von Petzinger und April Nowell (Spektrum)

»Die französischen Höhlen sind für prähistorische Felsenkunst berühmt. Um die archaischen Gemälde herum untersuchten Archäologen 26 Symbole, die an zahlreichen Stätten auftauchten – über Zeiträume von 25′ooo Jahren hinweg.« (Spektrum der Wissenschaft, Februar 2011) Petzinger und Nowell waren erstaunt über das klare Muster der 26 Symbole über alle geografischen Räume und Zeiten hinweg; einige der Höhlen wurden während 20’000-25’000 Jahren benutzt. Die 26 Zeichen könnten früheste Spuren eines grafischen Codes darstellen, welche diese Menschen kurz nach ihrem Eintreffen aus Afrika schufen oder von dort mitbrachten. Sollte dies zutreffen würde dies darauf hinweisen, dass Kunst schon zehntausende Jahre früher als bisher vermutet, entstand. Die beiden Wissenschaftlerinnen versuchen nun die Bedeutung der Symbole zu erforschen.

›Jeder kreative Wissenschaftler ist auf die Intuition angewiesen‹, sagte der Quantenphysiker und Träger des Alternativen Nobelpreises, Professor Dr. Hans-Peter Dürr: ›Viele glauben, sie überlegen sich etwas mit dem Verstand, aber da kommt nicht wirklich was Neues heraus.‹

Das Primat weiblicher Symbole in der Urzeit

Die Dominanz weiblicher Symbole der Urzeit ist eindeutig und offensichtlich. Wo dies nicht geleugnet oder ignoriert werden kann, werden die Zeichen oft als ›rational unerklärbar‹ oder sogar als ›Pornographie‹ gedeutet. Giedion betont ebenfalls, dass rationales, einseitig männliches Denken nicht genüge, um die Symbolsprache vergangener Kulturen zu erforschen und zu verstehen, es brauche ebenso die Intuition. Das Zusammenbringen von Intellekt und Intuition scheine jedoch Frauen näher, als das von Männern bevorzugte einseitig rationale Denken.
Frauen wurden lange an der höheren Bildung gehindert und von Wissenschaft und Forschung fern gehalten und dies bis Ende des 19. Jahrhunderts. Bildungsmäßig hatten Frauen ein enormes Defizit. Doch sie begannen, sich gegen die ihnen aufgezwungene Benachteiligung zu wehren, forderten immer lauter Gleichberechtigung in Bildungsfragen, was aber erst nach dem Ende des 1. Weltkrieges in breiteren Kreisen erreicht wurde. Dann aber setzten sie zum Überholsprung an. Was Frauen in wenigen Jahrzehnten in Wissenschaft und Forschung geleistet haben, ist, trotz aller Widerstände der universitären männlichen Autoritäten und jenen nicht minder gebieterischen Vertretern der patriarchalen Religionen, immens. Eines ihrer bevorzugten Gebiete war und ist die Suche nach den Möglichkeiten einer ›anderen, einer besseren Welt‹ für sich und ihre Kinder, als die patriarchale Welt der Machtmenschen, mit ihrer Anfälligkeit für Eitelkeiten, Korruption und Ausbeutung, ihrer Grausamkeit, Härte und Gewalt. Die Suche führt weit zurück in die matriarchale Urzeit und ihre Symbole und zu den Anfängen der menschenverachtenden geschichtlichen Zeit des Patriarchats.

»Die ägyptische Vorge­schichtsfor­schung war und ist nicht popu­lär«, stellte Heide Streiter-Buscher lakonisch fest. Der Ägyptologe und Urgeschichtsforscher Michael A. Hoffman bedauert, dass zwar zahl­reiche archäologische Funde aus dem Niltal zur Verfügung stehen würden, jedoch noch keine um­fassende Darstel­lung der Urgeschichte erarbeitet worden ist (›Egypt before the Pharaos‹1980, S. xiii).
Im 6-bändi­gen ›Lexikon der Ägyptologie‹ von 1977 sind der ›Vor- und Frühge­schich­te‹ von insge­samt 7838 Sei­ten ganze sie­beneinhalb Seiten gewid­met. Dazu steht im Vorwort: »Wenn auf der einen Seite die Vorge­schichte nicht überse­hen werden durfte, konnte sie auf der an­deren nicht so aus­führlich be­handelt wer­den, wie es ihr als Teil einer mensch­heitsge­schichtlichen Epoche zu­kommt« (Wolfgang Helck/Eberhard Otto, LÄ, 1975, I, S. V). Eine Begründung fehlt. Doch die Gründe sind eindeutig: »Es ist natürlich viel einfacher, nur die ›Fakten‹ zu studieren, ohne nach den Hintergedanken zu forschen, was den intern so genannten Positivisten, die heute Urgeschichtsforschung noch bestimmen, ein größtmöglicher Gräuel ist.« (Marie König in ›Weib und Macht‹ Fünf Millionen Jahre Urgeschichte der Frau‹1973, S. 130). Dies betrifft auch einen anderen Grund: Die Ägyptologie Deutschlands ist eine zutiefst von patriarchalem Denken, von faschistischer und judeo-christlicher Indoktrinierung durchtränkte, extrem ›verschlossene Wissenschaft‹ (s. ›Ägyptologie, Religion und Faschismus‹)
Der Grund liegt in der brutalen Vergangenheit von Faschismus, Krieg und Judenmord. In Deutschland »hinterließ die Erfahrung einer von den Nationalsozialisten instrumentalisierten Kulturwissenschaft Spuren. Die Angst vor Aussagen, die politischen Charakter haben könnten, führte besonders in der Ur- und Frühgeschichte zu einem Rückzug auf das Sammeln von Daten. Theorie wurde zu einem gemiedenen Terrain. Dementsprechend werden theoretische Entwicklungen, die die Archäologie der englischsprachigen Länder in ganz neue Bahnen gelenkt haben, hierzulande mit größter Zurückhaltung, wenn nicht gar mit pauschaler Ablehnung rezipiert«, stellt Reinhard Bernbeck fest (›Theorien in der Archäologie‹ 1997, S. 33 f.). Außerdem »sind die universitären Strukturen in Deutschland einer theoretischen Offenheit hinderlich.« (ibd. S. 34) Verschlossen ist die Ägyptologie auch gegenüber der Intuition, ja für ihre völlige Ablehnung. Doch wie sagte Albert Einstein:

›Was wirklich zählt ist Intuition!‹

Die Erforschung der ungeliebten Ur-Geschichte und die in ihr sichtbaren Ur-Symbole benötigen Verstand und Intuition.

Die heiligsten aller Ursymbole: Die Symbole der weiblichen Schöpfungskraft

Der Kuhkopf – Symbol des Uterus

Das Uterus-Symbol ist ein Aspekt der ›Roten‹ Göttin – in Ägypten der Großen Göttin I-Seth/Isis – und der menstruierenden Frau, die fähig ist, schwanger zu werden und zu gebären. Sie steht deshalb mit dem Mond, dem weiblichen Mondkalender und dem weiblichen Dreieck in Verbindung. Solche Darstellungen fand man in großer Zahl bereits bei den Grabungen in der südwestlichen Türkei. James Mellaart, der Ausgräber von Çatal Hüyük und Hacilar bezeichnete die auffallenden Rinderschädel (Bukranien) mit echten Hörnern als ›Stierköpfe‹. Dorothy Cameron fand jedoch heraus, dass Bukranien weiblich sind und als Symbole für die weiblichen Schöpfungsorgane stehen. Damit sind die Rinderschädel in der matriarchalen Urgeschichte völlig anders zu interpretieren als es Wissenschaftler tun, welche die Rinderschädel gerne als ›Stierköpfe‹ bezeichnen. Der Stier kann jedoch niemals ein Symbol für den Uterus sein. (Das weibliche Rind wird nach dem ersten Kalben als Kuh bezeichnet). Bukranien als Symbol der Kuhgöttin waren ausschließlich mit dem Kult der Mondgöttin verbunden; »die Hörner des Altars waren gewöhnlich an den Kultbildern der Kuhgöttin Hera, Astarte, Io, Isis oder Hathor angebracht« (Ranke-Graves 1986, S. 200).

Bukranien am Verwalungssitz der Königin Merit-Neith in Sakkara

Das Symbol der Kuh vertritt neben dem Uterus auch die Nährende, die milchgebende Mutter und noch ein anderes typisch matriarchales Merkmal: Jede Rinderherde ist ein soziales Gebilde – das wie bei den Elefanten – von der ältesten, erfahrensten und weisesten Leitkuh geführt wird, welche die Herde lenkt. Sie ist die Königin der Herde. Als Kuh-Göttin symbolisiert sie die Matriarchin und die Königin.
Wie in Sakkara wurden auch anderenorts Anzeichen der Verehrung von Tierschädeln gefunden, zum Beispiel in der Nähe von Hamburg, im Stellmoor–Ahrensburg. A. Rust fand hier einen Holzpfahl, mit dem Rentierschädel eines alten, weiblichen Rentiers aus der Zeit um 8000. Auch hier geht es eindeutig um die Darstellung des Uterus und der Eileiter, wie beim Bukranion. (Abb.  unten nach S. Giedion 1964, S. 213)

Rentierschädel auf Pfahl Giedion

 

 

Rechts: Palette der Kuh- und Sternengöttin aus dem ägyptischen Neolithikum, daneben eine wissenschaftlich-medizinische Zeichnung des Uterus, der Eileiter und der Ovarien. (D. Wolf 2009, S. 257)

Die Ähnlichkeit des Bukranions mit dem Uterus und den ohrenförmigen Ovarien ist frappierend. Beidseitig des Uterus steigen die hörnerartigen Eileiter zu den Eierstöcken, wo die Eizelle produziert wird. Der gehörnte Kuhkopf steht damit als Symbol des ›gehörnten‹ Uterus eindeutig für das Leben schenkende Weibliche, für Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Geburt. Der älteste Nachweis für die Verehrung des Uterus in Ägypten ist das von Christiane Desroches Noblecourt im Tal der Königinnen dokumentierte ›Uterus-Heiligtum‹ aus dem Neolithikum oder (vielleicht schon) aus der Mittelsteinzeit. (›Les Dossiers d’Archéologie›, 149-150,1990, s. D. Wolf 2009, S. 74 und ›Höhlenheiligtümer und die verschollene Religion der Göttin‹).

Der Stier – nicht der Stierkopf – wurde zum Sinnbild männlicher Potenz und das erst nachdem die indo-arischen Rinderzüchter die Rolle des männlichen Tieres bei der Zeugung verstanden hatten. Folgerichtig schlossen die Männer aus ihrer Erkenntnis auf ihren eigenen Beitrag bei der Zeugung von Nachkommen und ihre eigene ›Wichtigkeit‹. Das war wahrscheinlich erst im 5. oder 4. Jahrtausend der Fall; davor war die Vaterschaft unbekannt und unwichtig.

Sie entdeckten die Vaterschaft und erfanden den Kult der Väter, das Patriarchat. Im Überschwang ihrer Entdeckung begannen erste patriarchale Männer sich einzubilden, sie seien nicht nur Beteiligte, sondern die eigentlichen Schöpfer der Nachkommen, ja der Welt. Und – deshalb seien sie den Frauen weit überlegen! Sie begannen die Frauen zu diffamieren und zu unterdrücken, die friedlichen matriarchalen Völker zu überfallen und über sie zu herrschen, z.B. Mesopotamien, Ägypten, Indien mit dem Industal, Alt-Iran, Alt-Europa usw.

Das Patriarchat übernahm das Symbol und Zeus vermännlichte das weibliche Bukranion zum Stierkopf, aus dem er die Göttin Athene ›gebar‹. Doch eine Stier- oder Widder-Verehrung machte vor der Entdeckung der Vaterschaft keinen Sinn.

Nach der Eroberung Ägyptens nannten sich die indoeuropäisch/arischen Häuptlinge ›Chef‹ Chef-u (Cheops), Chef-re, Chaef-Snofru, An-Chef, Shepses-Chef, User-Chaf etc. und – ›Starker Stier‹.

Stier mit Blesse1Sie verehrten den Apis-Stier, den ›Stier des Himmels‹. Er war der Gott der Zeugungskraft und eine Erscheinungsform des durch und durch indoeuropäischen Pitar, der in Ägypten als Vater-Gott Ptah auftrat. Der Apis­-Stier wurde nach besonderen Merkmalen ausgewählt: Genau wie das horitisch/hurritisch/hethitische Stierpaar ›Hurri‹ und ›Cheri‹ wurde auch der ägyptische Apis­-Stier nach besonderen Erkennungszeichen selektiert  und die waren bei den indoeuropäischen Horitern/Hetithern und in Ägypten die gleichen: eine Blesse in Form ei­nes Dreiecks auf der Stirn, eine Mondsichel auf der Seite, ein fliegen­der Geier auf dem Rücken und eine schwarze Schwellung unter der Zunge, »diese Voraussetzungen mussten mindestens zum Teil vorhanden sein« (Petrie ›Religious Life in Ancient Egypt‹ 1932, S. 10). Im von den Indo-Europäern/Ariern ebenfalls eroberten Mesopotamien taucht etwa zeitgleich wie in Ägypten der Stier in der Glyptik der Uruk- und Djemdet Nasr-Periode auf.

Die Große Göttin ist Anfang und  Ende – Alpha und Omega

Der Kuhkopf, Uterussymbol und Sinnbild des Ursprungs wurde zum ersten Buchstaben der Alphabete; »in Babylon war der Buchstabe A ein Name der Göttin des Ursprungs. In Südostasien gilt das Alpa Akshara – der Buchstabe A – als Mutter aller Weisheit und spirituelle Gebärerin aller erleuchteten Menschen« (L.A. Waddell ›Tibetan Buddhism‹, zit. von Walker 1997, S. 61). Im Griechischen ist der Rinderkopf ebenfalls der Geburtsbuchstabe Alpha und das dreifache Alpha war ein Schutz-Talisman für gebärende Frauen. Wir wissen vom indoeuropäisch/arisch altgriechischen Zeus, dass er sich das matriarchale Bukranion-Symbol der Göttin aneignete. Er verwandelte sich in einen Stier und gebar absurderweise aus seinem ›Stierkopf-Uterus‹ die Göttin Athene. Bachofen deutete diesen Umbruch als Sieg des Vaterrechts über das alte Mutterrecht. »Denn Athene war nicht durch eine Frau geboren worden, sondern dem Kopf ihres Vaters Zeus entsprungen. Deshalb singt der Chor der Erinnyen in der Tragödie des Aischylos:

›Oh neue Götter, altes Gesetz und uraltes Recht. Ihr reißt sie nieder, reißt sie fort aus meiner Hand.‹

Die neuen Götter, das sind Apoll und Athene. Und das alte Recht ist das Mutterrecht. Bachofens Deutung ist richtig. Das hatte vor ihm noch niemand gesehen.« (Uwe Wesel ›Im Reich der Mütter‹, Zeit online 2011/19)
Die Darstellung der Großen Göttin im Symbol der Kuh und des Kuhkopfes und die Ähnlichkeit mit den lebenspendenden Fortpflanzungsorganen des weiblichen Körpers zeigt uns, dass im Neolithikum ein ungeheures anatomisches und medizinisches Heilwissen und chirurgisches Können vorhanden war. (s. ›Matriarchales Heilwissen neu entdeckt‹)
Alpha und Omega (Α und Ω), der erste und der letzte Buchstabe des klassischen griechischen Alphabets, sind ein Symbol für Anfang und Ende, sind Symbole der Großen Göttin. Auf Reliefs und Amuletten aus der Mittleren Bronzezeit sehen wir Abbildungen der Göttin, »die mit textlich bezeugten Typen der Muttergöttin wie Ninchursanga oder Nintu(r) in Verbindung gebracht werden kann, denn sie wird flankiert von zwei grossen Ω-förmigen Zeichen, wahrscheinlich einem Symbol des Mutterschoßes« (O. Keel/S. Schroer ›Eva – Mutter alles Lebendigen‹ 2004, S. 106) Die Artefakte stammen 1700 – 1900 Jahre vor Christi Geburt und sind nicht biblischen Ursprungs. Auch wenn im Buch des Jesaja Gott mehrmals als ›Erster und Letzter‹ bezeichnet wird und sich in der Offenbarung des Johannes (Kap. 22,13) der überhöhte Jesus als das ›Alpha und Omega‹, als ›Erster und Letzter‹ bezeichnet. Die dreiste Usurpation der Symbolik der Göttin durch das Patriarchat wird hier besonders deutlich.

Der Kreis-im-Kreis (der Punkt-im-Kreis) – Symbol für den Urschoss der Göttin

kreis-im-kreisDer Kreis-im-Kreis hat als Symbol schon immer fasziniert, wurde jedoch kaum verstanden, seine Rätselhaftigkeit nie gedeutet. Die Lösung kommt wieder einmal von Barbara Walker (1997, S. 33). Sie schreibt:

›In der ältesten Symbolik stellte der Kreis, der einen Punkt in der Mitte umschloss, den Urschoss dar, der den Funken der Schöpfung enthielt.‹

Der Kreis steht für die alles umfassende ewige Göttinnenkraft; als Symbol für die kreative Energie, den kosmischen Schoss der Göttin aus dem heraus sie die Schöpfung schuf. Der Kreis-im-Kreis ist das Symbol für Kreation, Genesis, Ursprung, Entstehung, Mittel-Punkt und Schwangerschaft, für das sich stets wiederholende Wunder der Schöpfung aus der Frau und der Natur, für alles, was im Innern geschützt heranwächst: für das Ei, die größte einzellige Zelle des Menschen im Eierstock, für den Embryo in der Fruchtblase, das Kind im Uterus, das werdende Leben im Mutterleib, die Perle in der Muschel, das Samenkorn in der Erde.
Unter den Pharaonen wurde dieses Symbol des weiblichen Urschosses von der Priesterschaft usurpiert und einem der ersten erfundenen männlichen Götter, dem indoeuropäisch/arischen Sonnengott Ra/Re zugeschrieben. Das Kreissymbol sollte seine fehlende ›weibliche Schöpfungskraft‹, den weiblichen Schoss ersetzen und damit den Beweis der männlichen Schöpferkraft erbringen. Über Schöpfungskraft verfügt aber nur die Natur und die Frau, kein Gott hat einen weiblichen Uterus. Aus diesem Grund wurden all die skurrilen Schöpfungsmythen erfunden – bei denen auf die Frau verzichtet werden konnte –, die Mythenerfinder waren gezwungen, den Göttern  durch völlig widernatürliche Methoden Schöpferkraft zuzuschreiben. In der Bibel, dem Buch der Sagen und Untaten des Patriarchats, wurde der Mythos von der Schöpfung durch das Wort – ursprünglich die Legende des babylonischen Stadtgottes Marduk – übernommen. (s. s. ›Die Rolle der patriarchalen Mythen bei der religiösen Machtnahme
Obwohl Ra/Re relativ spät als Gott der arischen Eroberer in Ägypten auftauchte, wusste die Priesterschaft noch um die außerordentliche Bedeutung des Kreis-Symbols für weibliche Schöpfungskraft. Diese Kraft, die nur die Frauen haben, usurpierten die Priester, um ihren eigenen Göttern Schöpferkraft zu attestieren, welche sie einfach nicht haben.
Ra/Re mit dem ihm zugeordneten ›Kreis-im-Kreis‹-Symbol ›ist gekommen als Sonnenscheibe‹ – heißt es. »Die Inschriften auf ägyptischen Sonnenheiligtümern der V. Dynastie stellen die Sonne als flache Scheibe dar. Wie weit sie zeitlich zurückgreifen, steht nicht fest. Sie waren dargestellt als Scheibe, als Scheibe mit einer Punktuation, als Scheibe umgeben von einem Rand«, schreibt Giedion und fährt fort:

›Diese verschiedenen Darstellungen sind bekannte prähistorische Symbole,
die auch auffallend oft in der neolithischen Periode vorkommen.‹

»Die Ägyptologen stehen in Bezug auf die Deutung dieser Symbole vor ähnlichen Ungewissheiten wie die Prähistoriker. Heinrich Schäfer meinte: ›Für den Ägypter ist die Sonne eine etwa linsenförmige Scheibe, nicht ein Ball. Warum ihr Schriftzeichen nicht nur als glatte Scheibe erscheint, sondern auch mit einem Punkt, oder besser mit einem kleinen Kreis in der Mitte, oder einem ringartigen Rand, wissen wir nicht‹. Der Form und auch der Bedeutung nach sind diese Hieroglyphen den Symbolen der Urzeit verwandt, aber sie entziehen sich wie diese einer präzisen Festlegung« (zit. von Giedion 1964, S. 123)! Wenn wir die Form aber als Ursymbol des kosmischen weiblichen Schosses der Schöpfergöttin anerkennen, ist eine präzise Bestimmung eindeutig möglich.
Der Zweck der Usurpation und Übertragung des Ursymbols auf den indoeuropäisch/arischen Sonnengott war, seine nicht vorhandene Schöpferkraft zu vertuschen; das geraubte Urschoß-Symbol sollte Ra/Re erst zum Schöpfergott machen. Das Leben kommt aus dem weiblichen Schoß, das ist nicht zu leugnen. Das sich Aneignen der weiblichen Kreativität ist eine der unzähligen Betrügereien des Patriarchats, die darüber hinwegtäuschen sollen, dass das Leben nicht aus dem Mann geboren wird. Es wird behauptet, dass Ra/Re über seine Verbindung zum Vatergott Atum zu einem Gott wurde, der die Urschöpfung beim Weltbeginn vollbracht habe. »Er gilt sowohl als Schöpfer des Himmels und der Erde, wie auch als der, der die Götter, bzw. die Großen erschuf. Er wird daher Vater der Götter genannt.« (Barta ›Re‹ LÄ, V, S. 156 – 180) Doch Ra/Re ist »seinem Wesen nach Sohn einer Muttergottheit, weshalb ihm die Eigenschaft eines Urgottes erst sekundär zugewachsen« ist (Barta ibd.). Natürlich ist Ra/Re die Eigenschaft eines Urgottes auch nicht einfach ›zugewachsen‹, sondern ist aktiv und mit Absicht von der arischen Priesterschaft auf ihn projiziert worden. Trotz all der prahlerischen Zuschreibungen als dem Größten, dem Ältesten, dem Mächtigsten, dem Ur-Schöpfer, akzeptierte ihn die matriarchale Bevölkerung nicht als einen der ihren. (s. Barta ibd). Diesem Problem, das die indigenen ÄgypterInnen die fremden Götter verständlicherweise nicht haben wollten, begegnen wir mehr als einmal.

Dem Kreis-im-Kreis anverwandt ist das erstaunlichste und am wenigsten verstandene Zeichen, das sich in die Reihe der kunstvollen Allegorien für die weiblichen Fortpflanzungsorgane einordnet:

Das Augen-Symbol

auge

Das Augen-Symbol (Silex, Oberägypten, Fotos: Doris Wolf)

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Das Udjat-Auge

isisaugeWörtlich ›Heilauge‹. Das Udjat-Auge gehört zu den geheimnisvollsten Symbolen der ägyptischen Kunst. Es symbolisierte ursprünglich das ›Allessehende Auge der Göttin‹ I-Set/Isis, der ›Seherin‹, die ›klüger war als alle Götter‹. Es steht für Schutz, Kraft, Heil, Gesundheit, Leben und Glück und wird als besonders zauberkräftiges Augenornament betrachtet. »Da dieses Auge nach der Legende seine Heilkraft erstmals bei der Wiederbelebung des toten Osiris bewies, spielte es auch eine Rolle im ägyptischen Totenkult.« (Joachim Rehork Hsg. der ›Enzyklopädie der Archäologie‹ 1990, S. 460) Das Auge ist ein Symbol für ›Öffnung‹ (im Abendlied von Gottfried Keller sind es die: ›Augen meine lieben Fensterlein‹). Das Udjat Auge ist ebenfalls ein Symbol der Öffnung; für den offenen Muttermund, offen für die Wiedergeburt durch die Schöpfungskraft des weiblichen Schosses. In einem der zahlreichen Mythen setzt sich die Göttin Isis auf den toten Phallus des Osiris, wobei ihre zauberträchtige offene Vulva/Vagina ihn ›heilt‹, d.h. wiederbelebt und sie schwanger wird.
Die Bezeichnung ›Udjat‹ für das Symbol (in den verschiedenen Übertragungen aus der Hieroglyphenschrift auch Utchat/Uzait/Uzat usw.) ist identisch mit dem Namen der Großen Göttin I-Set/Isis und seinen Umschriften Uadjet/Uazit/Uaset/Ua-Zet/Wa Zit/Wadjet usw. und ist auch eindeutig verwandt mit der vor-islamischen arabischen Göttin Al-Uzza.
In der matriarchalen Zeit Ägyptens war das ›Auge der Isis‹ ein außerordentlich bedeutsames Symbol. Schon deshalb wurde es von den klerikalen Mythenerfindern der dynastischen Zeit usurpiert und den ersten männlichen Göttern der dynastischen Zeit in manchen Augen-Mythen zugeeignet. Das Auge wurde als Amulett der Isis bereits für die neolithische Badari-Zeit Ägyptens (5500 – 4000) nachgewiesen, als es überhaupt noch keine männlichen Götter gab. Die vielen kruden Legenden und Sagen der indoeuropäischen Göttermacher und Mythenerfinder verwirrten und erschwerten die Entschlüsselung des Symbols außerordentlich. Es blieb rätselhaft, eröffnete den Ägyptologen seine tiefe Mystik und geheimnisvolle Symbolkraft nicht.
Bei der Suche nach der Lösung dieses mystischen Rätsels erinnern wir uns, dass die bedeutendsten Symbole der Urzeit die Schöpfungskraft der Frau repräsentieren. Wie der Kuhkopf, der den Uterus symbolisiert, steht auch das Auge für einen Aspekt der weiblichen Schöpfungsorgane:

Das Udjat-Auge ist das Symbol für die Öffnung der Gebärmutter, den Cervix

Dikus Keulenkopf

Der Cervix ist die Öffnung, das untere Ende der Gebärmutter, der äußere Gebärmuttermund und der Eingang in den Uterus durch den Gebärmutterhals. Er hat effektiv eine erstaunliche Ähnlichkeit mit einem ›Auge‹. Das kann sehr einfach mit einem Vaginalspekulum, das in der Gynäkologie verwendet wird, festgestellt werden. In ihrem Buch ›Die weise Wunde Menstruation‹ kommen Penelope Shuttle und Peter Redgrove zum gleichen Schluss: »Das Auge gleicht dem Muttermund, dem ›Geburtskegel‹ der Gebärmutter, dessen Öffnung wie die Pupille eines Auges aussieht. Dieser Kegel befindet sich am Ende des zylindrischen vaginalen Gewölbes und sieht aus wie eine in einem sichelförmigen Mond ruhende Kugel, wie ›der alte Mond in den Armen des neuen Mondes‹… Das Einauge als Sinnbild der Göttin ist in den Kulturen des Altertums weit verbreitet und könnte seinen Ursprung in der Ähnlichkeit mit der ›inneren‹ Vagina haben.« (›Weise Wunde Menstruation‹ 1980, S. 191 f.) In der Augenbraue des Udjat-Auges wird möglicherweise die Form des Uterus, im spiralförmigen Teil die hörnerartigen Eileiter angedeutet.

Vulva:Auge von Mekka
Die silberne Vulva an der Kaaba in Mekka symbolisiert in der Horizontale ebenfalls ein Auge und ist möglicherweise das Udjat-Auge der Göttin Al Uzza.

Im Symbolismus des Auges bestätigen sich die genauen Kenntnisse der inneren Anatomie, das detaillierte Wissen um die Organe, was wir schon beim Uterus-Symbol, dem gehörnten Kuhkopf sahen. Die frühen anatomischen Kenntnisse der Frauen der matriarchalen Zeit werden auch durch den sogenannten ›Röntgenstil‹, bestätigt, den wir bei altsteinzeitlichen Felsmalereien finden. Meistens sind es Tiere die mit inneren Organen oder Teilen des Skelettes dargestellt werden, Menschenfiguren sind eher selten, außer bei den australischen Aborigines, wo sie häufig vorkommen. Patriarchale Wissenschaftler begründen den Röntgenstil mit der Jägerei; als praktische Anleitung für das Zerlegen von Wild, als Unterweisung und Vorbereitung der Jugend für die Jagd und ›jagdmagische Aspekte‹ in (s. Wikipedia). Während sich die Männer auf die Jagd und ›jagdmagische Aspekte‹ konzentrierten, beschäftigten sich die Frauen mit der Anatomie und der inneren Medizin zum Wohlergehen der schwangeren und gebärenden Mütter!
Frauen wussten um die Geheimnisse von Leben und Tod und waren fähig, die ›ma­gische Kunst des Heilens‹ auszuüben, weil sie den menschlichen Körper kannten. Das Öffnen des toten Körpers wurde nicht erst durch Mumifizierung in der patriarchalen Zeit der ägyptischen Dynastien erfunden, sondern war längst bekannt. Schon lange müssen Frauen die inneren Organe untersucht haben, um Krankheiten, wahrscheinlich aber vor allem, um das Mysterium von Schwangerschaft und Geburt und damit zusammenhängende Probleme besser verstehen und behandeln zu können.
Von Giedion stammt der Hinweis, dass es immer einige unvoreingenommene Ethnologen, Kunsthistoriker, Symbol- und Urgeschichtsforscher gab, die sich bemühten, die Denkart der frühen Menschen besser verstehen zu können und ein Einfühlungsvermögen für die geheimnisvollen und tiefgründigen Zeichen der Symbolik zu entwickeln. Effektiv sahen auch einige von ihnen »das Auge als ein Bild für die Vagina« (1964, S. 184). E.A. Wallis Budge sah im Symbol des Auges die ursprüngliche, weibliche Personifizierung der ›feuchten Materie‹, welche die Substanz der Welt geformt hat, eine Form des uranfänglichen, weiblich-schöpferischen Prinzips.

Die Augengöttin – Symbol für ›die Überströmende‹

Statuette aus dem Jungpaläolithikum mit schlitzförmigen Augen, aus denen Ströme auf die schweren Brüste hinabfließen. Höhe 11 cm (Ton und Knochenmehl gemischt, aus Dolni Vestonice, Mähren, um 24’000. (Nach Gimbutas ›Die Sprache der Göttin‹ 1995, S. 51)

Marija Gimbutas erforschte die auffallende Augensymbolik in Alteuropa und entdeckte, dass die Augen der Göttin ›als Quell göttlicher Flüssigkeit‹ galten. Darstellungen von Göttinnen-Figuren der ›Allsehenden‹, mit strömenden Linien von Flüssigkeit, die aus ihren Augen fließen, wurden bereits aus dem Jungpaläolithikum, dem Mesolithikum und Neolithikum gefunden (Gimbutas ›Die Sprache der Göttin‹ 1995, S. 51). Tausende von Kleinskulpturen mit übergroßen Augen wurden sowohl in Mesopotamien, in Ägypten, als auch den andern vorderasiatischen Kulturen gefunden, wo die Augengöttin verehrt wurde.
Sie ist ›die Große Flut‹, die ›Große Fülle‹, die ›Überströmende‹. Sie ist die Mächtige, die Üppige, die aus ihrer Gebärmutter Überfluss Verströmende, die unerschöpfliche Quelle jeder Art. Marija Gimbutas sieht auch einen Zusammenhang von ›Augen als Quelle göttlicher, lebensspendender Flüssigkeit‹ und den geheimnisvollen Näpfchen oder Cupules, den in Stein gekerbten kleinen Kuhlen, die wir in Europa seit dem Moustérien (120’000 – 40’000), vor allem aber in der Zeit des Aurignacien (28’000 – 20’000) finden. Immer wieder begegnen wir dem ausdrucksstarken Augensymbol, den Näpfchen. »Gelegentlich ist ein anthropomorpher Stein – die Göttin – ganz und gar von ihnen bedeckt« (Abb. nach Gimbutas ›Sprache‹ 1995, S. 61).
Nicht selten sind die kleinen runden Gefäße – Näpfchen oder Cupules – mit einem Kreis umgeben und »haben eine unverkennbar metaphorische Funktion – als Augen, die der Quell göttlicher Flüssigkeit, des Lebenswassers selbst sind und zugleich dessen Gefäße, die es beim Niederrinnen auffangen.« Marija Gimbutas sieht in den Näpfchen ›Miniaturbrunnen‹, »mit dem heiligen Wasser der Göttin/Lebensspenderin gefüllte Vertiefungen. Als Quelle des Lebens und der Gesundheit stehen sie in Beziehung zum göttlichen Auge, zu Quellen und Brunnen« (Gimbutas ›Sprache‹, 1995, S. 61 und 322). Die meisten Forscher sind sich einig, dass es sich bei den Näpfchen um Wiedergeburtssymbole handelt, wenn sich auch ihre Erklärungen und Deutungen unterscheiden. Klar ist jedoch allen, dass eine Geburt und eine Wiedergeburt nicht aus einem Mann, auch nicht aus einem männlichen Gott kommen kann. Das ist der Grund weshalb die patriarchalen Priester dem Wiedergeburtsglauben ein Ende setzten und eine raffinierte Geschichte vom ›ewigen Leben im Himmel‹ und die sadistische Drohung mit der Hölle für jene, die ihnen keinen Glauben schenken wollen, erfanden.

›Wir kommen alle aus dem weinenden Gottesauge‹

dichteten die Propagandisten der patriarchalen Religionen, die Mythen-Erfinder und Usurpatoren. Sie stellen sich auf beiden Auge blind für die weibliche Symbolik der Urzeit. Zum ›tränenden Gottesauge‹ bemüht die Ägyptologin Brunner-Traut die These vom ›Wortspiel‹: »Der Vorstellung, dass die Menschen ›aus dem Auge des Re‹ entstanden sind, liegt das Wortspiel zugrunde, dass ›Träne‹ und ›Mensch‹ ähnlich lauten. So sind die Menschen Tränen Gottes. Wenn das Auge des Re sich gegen die Menschen wendet, so als Sonnenglut, als sengende Hitze. Dass Hathor ihre Sache ›macht durch das Auge‹, beruht auf der Wortgleichheit zwischen ›Auge‹ und ›machen‹. Sie ›macht‹ es für den ›Macher, Erzeuger‹, welches Wortspiel hier im ›Allmächtigen‹ aufzufangen versucht ist« (Brunner-Traut ›Altägyptische Märchen‹ 1989, S. 300). Im gleichen kruden Sprachstil wie Brunner-Traut legen auch andere Exegeten der monotheistischen Religionen ihre Verdrehungen, Vertuschungen und Ungereimtheiten der patriarchalen Religionsgeschichte aus.
Erik Hornung bemüht das ›Wortspiel‹ ebenfalls und bedient sich Brunner-Trauts Eingebung: »Dass die Menschen aus den ›Tränen‹ und damit aus dem Auge des Schöpfers entstehen, beruht auf einem Wortspiel zwischen den Wörtern für ›Mensch‹ und ›Träne‹. Wie jedes ägyptische Wortspiel, öffnet auch dieses den Blick in tiefe Zusammenhänge, zeigt uns die ›Stimmigkeit‹ der Welt, die sich in der Sprache spiegelt. Blitzartig wird unsere zwiespältige Herkunft aufgehellt – ›wir kommen alle aus seinem Auge‹, aus dem weinenden Gottesauge, das von vorübergehender Blindheit getrübt war«. (Hornung Der Eine und die Vielen) Die ›Tiefe der blitzartigen Aufhellung‹ vermag jedoch nicht zu erhellen, dass Ra/Re in der frühen Mythologie aus dem ›Udjat-Auge‹, der Gebärmutter der Göttin, geboren, und dass er von ihr mit dem ›Auge‹ ausgestattet wurde. Lana Troy nennt das Udjat ›das uterine Auge des Re‹. Dass ein männlicher Gott nie einen Uterus hatte, ist nicht zu bezweifeln.
Etwas skurril ist die Interpretation schon, dass alle und alles aus dem ›weinenden Gottesauge‹ entstanden sei, aber aufschlussreich ist der Grund seines Weinens: »Wenn das Auge des Re sich gegen die Menschen wendet, so als Sonnenglut, als sengende Hitze«, ist es, weil die Menschen schlecht sind, sie haben sich aufgelehnt gegen Gottes heilige Ordnung, vernehmen wir von Brunner-Traut. Das Volk will diesen Gott nicht, es rebelliert gegen ihn, hat Anschläge gegen ihn geplant. Der Aufstand der Ägypter im Frühjahr 2011 gegen ihren tyrannischen Herrscher ›Pharao‹ Mubarak und seine Schergen tönt wie das Echo aus damaliger Zeit. Der vermeintliche ›Urgott‹ klagt: ›Weinen musste ich wegen des Wütens gegen mich. Die Menschen gehören der Blindheit, die hinter mir ist‹. Und Hornung folgert: »Gott hat die Trübung seines Auges wieder überwunden, aber den Menschen hat ihre Herkunft das Schicksal mitgegeben, niemals am klaren Götterblick teilzuhaben, ihnen ist in allem, was schauen, denken und tun Trübung beschieden« (Hornung Der Eine und die Vielen S. 142). Wie wahr für die ägyptische Religion und ihre Interpreten. Aber wenigstens ist die Geburt aus den tränenden Augen des Re weniger gruselig als die unappetitlichen Zoten anderer Mythen, die sich mit dem männlichen Gebären befassen. (s. ›Von schwangeren Männern und göttlichen Gebärern‹)

Die matriarchale Symbolik überzeugt durch Beständigkeit, Verstand Logik und Wahrhaftigkeit

Dagegen sind die völlig verzerrten patriarchalen Interpretationen der lächerliche Versuch die Schöpfung aus der Frau zu leugnen. Das beabsichtigte Ziel ist es, interessierte LeserInnen und StudentInnen zu verwirren; was ihnen auch gelingt! Autoritätshörigkeit, ja autoritätsfürchtiger Gehorsam ist gefragt; blinder Glaube ein Muss. Das wortreiche Geschwätz, das den Humbug sinnwidriger Ungereimtheiten kaschieren soll, versteht man nicht. Selbständiges Denken und Hinterfragen steht nicht auf dem Studienplan, das wurde längst abgeschafft, denn wissenschaftliche und religiöse ›Autoritäten‹ sind in ihrer Aufgeblasenheit wie andere Diktatoren: sie dulden keine andere Meinung als ihre eigene und die darf nicht hinterfragt oder angezweifelt werden.
Zum Sammelsurium der vielen absurden Augensagen, die nur ein Ziel hatten, von der weiblichen Schöpfung und der ursprünglichen Symbolik des Gebärmuttermundes abzulenken, schreibt Eberhard Otto etwas hilflos: »Es ist unmöglich und wäre methodisch falsch, die Augensagen irgendwie als eine ursprüngliche Einheit verstehen zu wollen. Die zahlreichen Assoziationen und Gleichsetzungen entsprechen nicht einem einheitlichen Konzept, sondern müssen als Aufsummierung verschiedener Vorstellungen und Denkprozesse verstanden werden. In der intellektuellen Möglichkeit solcher Aufsummierung aber begreift der Ägypter die Vielfältigkeit der Erscheinungen als eine verborgene, aber entdeckbare Einheit«. (LÄ, I S. 566) Zwar ›entdeckbar‹, aber von der patriarchalen Wissenschaft noch nicht entdeckt – bzw. noch nicht einmal wahrgenommen! Das ›Verborgene‹ ist aus der eingeschränkten Sichtweise der voreingenommenen, beschränkten ›intellektuellen Möglichkeiten‹ kaum zu begreifen.
Auffallend ist die Tatsache, dass »in den bildlichen Darstellungen Südost- und Westeuropas das Augenmotiv sehr häufig in Verbindung mit der Schlange auftritt und Augen mit Schlangenspiralen symbolisiert werden… Nach alter Überzeugung bezog die Schlange ihre Kraft aus dem Wasser und der Sonne… Die magischen, lebenserneuernden Augen der Göttin wurden als Sonnen aufgefasst« (Gimbutas ›Sprache‹ 1995, S. 58 f.). Auch im antiken Griechenland hatte die Schlange oder der Drache seherische Fähigkeiten und lebte an dem Ort, der später Delphi ›Mutterschoß‹ heißen sollte. Interessanterweise geht die Metaphorik der Augen in Ägypten die gleiche Verbindungen mit der Schlange und der Sonne ein. Die Kobra wurde in Ägypten auch ›das Auge‹ genannt. Udjat war ein Symbol für mystische Erkenntnis und Weisheit. Die lautliche Ähnlichkeit ›Udjat‹ für das weibliche Symbol der Schlange und der Ua-Zit, der Göttin Isis, und des Augen-Symbols für den Muttermund sind nicht  bloßer Lautklang, nicht Zufall und nicht ›Wortspiele‹.
»Die Uräus-Schlange ist stets weiblich und nur mit weiblichen Gottheiten verbunden« (Martin LÄ, VI, S. 867). Die aufgerichtete Kobra, die auch ›das Auge‹ repräsentiert, hat im Hieroglyphen-Alphabet den Lautwert Z und wird in unzähligen Umschriften aus der Hieroglyphenschrift ›übersetzt‹: z. B. als Zt, Zet, Zit, Djet, Djt, Au-Set, Ua-Sit, Ua-Zet, Ua-Zit, Uadjit, Uadjet, Utchat, Uzat, Uzait, Wadjet, Wa-Djet, Wadjit, Wedjat, Wedjoyet usw. Es sind alles Umschriften der Bezeichnungen für die Große matriarchale Göttin, die für die Menschen der Urzeit die Welt erschaffen hat und Transkriptionen des Namens der Großen Göttin I-Set (griechisch Isis). Sie ist, wie Budge es ausdrückte, das ›uranfängliche, weiblich-schöpferische Prinzip‹. Wenn Ra/Re im ägyptischen Mythos (von der Himmelskuh) behauptet, die Menschen seien aus seinem ›Auge‹ entstanden, aus seiner Tränenflüssigkeit, muss man sich fragen, warum er dann seine Schöpfung durch den Mund ›gebären‹ muss. Wir wissen, dass die indoeuropäische Priesterkaste im eroberten Ägypten alles daran setzte, die Frauen und Göttinnen und ihre lebenspendende Fähigkeit zu diskriminieren und für sich zu usurpieren. Es war ihnen wichtig, den von ihnen geschaffenen Göttern zuzuschreiben, dass sie selbst – ohne weibliches Dazutun – Leben schaffen, selbst schwanger und ganz normal ›wie eine Frau‹ gebären könnten. (s. D. Wolf 2009, S. 295-299). Sie stellten selbst den Totengott Osiris im Grab des Tutanchamun mit schwangerem Bauch dar. Der ägyptische ›Reformer‹ Echnaton nahm Maß bei Osiris; er ließ sich mit einem schwangeren Frauenkörper darstellen; ultimativer Ausdruck eines aufgeblähten männlichen Egos.

Männer wollten sein wie Frauen! Keine Spur von Penisneid, Gebärneid war von allem Anfang an das Problem des patriarchalen Mannes, weil ihm und selbst den Göttern ganz einfach die weibliche Schöpfungskraft fehlt! Der deutsche Arzt, Schriftsteller und Wegbereiter der Psychosomatik Georg Walther Groddeck erkannte wohl als erster diese Tatsache: den Neid des Mannes auf die Frau und speziell den ›Gebärneid‹, den Neid auf die ihm versagte Eigenschaft naturaler Produktivität.« (Erich Fromm ›Liebe, Sexualität und Matriarchat‹ 1994, S. 69)

Den Mangel versuchten die damaligen Priester und die heutigen Apologeten in ihren Verteidigungsreden mit unglaublicher Denkakrobatik umzudeuten und glaubhaft zu machen. Nicht anders versuchen heutige Kleriker etwa die Jungfrauengeburt Marias, die leiblichen Himmelfahrten, die (w)irren Geschichten von Hölle, Dämonen, Teufeln, Teufelsbesessenheit und ähnliche Absonderlichkeiten zu ›erklären‹, die allesamt Projektionen klerikaler Paranoia und Angstmache sind. Exegese ist das hochtrabende Wort, das die neurotischen Meister der Deutelei und Verdrehung dafür verwenden; ›Hirnwäsche‹ von Verwirrten wäre die treffendere Vokabel.

Allsehendes_Auge_am_Tor_des_Aachener_DomDas Auge als Symbol der Ur-Göttin und das weibliche Dreieck haben die Christen usurpiert. Wir finden es in christlichen Kirchen wieder, dargestellt als ›Gottesauge der Vorsehung‹ oder als das ›Allessehende Auge Gottes‹.

»In der indischen Mythologie taucht das Sonnenauge in Form der Gottheit Surya auf, im Zoroastrismus als Auge des Mithra.« (Wikipedia)

Links:  Allsehendes Gottesauge am Tor des Aachener Doms (Free Software Foundation, Foto: Dexter)

Das Ankh-Kreuz – Symbol des Lebens und das Ua-Set-Zepter

Das heilige Ankh-Kreuz oder Henkelkreuz ist ein matriarchales Zeichen aus dem Neolithikum und ist ein Ur-Symbol der sakralen Kunst. Wie alle großen Errungenschaften der matriarchalen Zeit wurde es von den Eroberern übernommen und wie wir auf dem Bild (unten) von Medinet Habu sehen, mit der Kartusche des Königs verbunden.

ankh

Ankh-Kreuz und Ua-Set/Ua-Zet (Isis) Zepter im Tempel von Medinet Habu

Auf dem Bild ist das Ankh-Symbol als weibliche Figur zu erkennen, die das Ua-Set-Zepter in den Händen hält. Es ist das Symbolpaar für ›Leben und Heil‹. Das Ankh-Kreuz ist die Abstraktion der Göttin des Lebens, oder wie Carola Meier-Seethaler es ausdrückt: Das Zeichen des Kreuzes ist die bildliche Kurzformel für die Göttin.

Das Ua-Set-Zepter – das Symbol weiblicher Mächtigkeit

Wenden wir uns zuerst dem Ua-Set-Zepter, dem Symbol der Mächtigkeit der Göttin Isis zu.

 

Wie auf dem Bild von Medinet Habu deutlich wird, wurde das weibliche Ankh-Kreuz oft zusammen mit dem Ua-Set-Zepter als Symbolpaar für ›Leben und Heil‹, für weibliche Mächtigkeit: ›Beständigkeit, Wohlergehen und Glück‹ dargestellt. Für Heil und Glück fand der geniale Außenseiter der Paläolinguistik, Richard Fester, weltweit 160 Worte die miteinander verwandt – und alle auf die weibliche Ursilbe KALL zurückzuführen sind. (Fester ›Weib und Macht– Fünf Millionen Jahre Urgeschichte der Frau‹ 1979)

Links: Anhänger einer stilisierten weiblichen Elfenbein-Figur aus Dolni Vestonice. 25’000 Jahre alt. (Moravian, Breclav, Tschechoslowakei, Museum Brno, L. Pichova)

Rechts: Der Seth-Kopf des Ua-Set-Zepters, dessen unteres Ende gleichartig als Vulva gestaltet wurde wie die Vulva-Figur aus Dolni Vestonice (British Museum, Foto Jon Bodsworth

Zwar vermännlichten schon die Eroberer im Alten Reich den Namen des Zepters auf Uas, ebenso wie die Ägyptologen, die Göttin Ua-Set (auch Waset, griechisch Isis) auf ›Uas‹ verkürzten.

Kurt Sethe wies darauf hin, dass die Bezeichnung für das Zepter, das auch das Wappenzeichen des 4. Oberägyptischen Gaus von Theben (Luxor) war, Ua-Set gelesen werden müsse, darum weiblich sei und eine weibliche Göttin verkörpere (Sethe 1930, § 46). Hans Bonnet bestätigt, dass die Bezeichnung »dem grammatischen Geschlecht des Wortes entsprechend, durchweg in einer Göttin verkörpert wurde« (Bonnet, 1971, S. 839). Tatsächlich handelt es sich um das Zepter der Göttin Ua-Set/I-Set/Isis. Sie ist es, die es dem König als Zeichen der Macht übergibt. Der Kopf des Seth-Tieres (wir wissen, Seth ist die vermännlichte Göttin I-Set/Isis. s. D. Wolf 2009, S. 266) bildet das obere Ende des Zepters; das untere Ende, das man als ›Gabel‹ bezeichnet, ist eine manchmal geschlossene, meist aber offene Vulva. Wir kennen diese stilisierte weibliche Form bereits von der Elfenbein-Figur aus Dolni Vestonice, die sowohl die stilisierte Form einer Frau und/oder die Vulva darstellt.
Nicht schöpferisch zu sein, nicht menstruieren, nicht schwanger werden und nicht gebären zu können, scheint eine der größten Kränkungen für den patriarchalen Mann zu sein. Eine Kränkung so tief, dass er sie vor sich selbst verbirgt und bestreitet. Er versucht sie durch Abwertung der Frau und der Göttin, die er als ›heidnischen Götzen‹ beschimpft, zu kompensieren.

Das Ankh-Kreuz

der Isis wurde zum Emblem verschiedener Gestalten späterer Göttinnen, z.B. von Venus, Ishtar, Aphrodite, Tanit und Athene; sie alle sind mit diesem Symbol verbunden, das bis heute das biologische Symbol des Weiblichen ist. Meistens sind männliche Symbole, wie Giedion betont, »oft so abstrakt gehalten, dass ihre Interpretation zweifelhaft werden kann«. Diese Ansicht lässt allerdings sehr fragwürdige Auslegungen zu. Carola Meier-Seethaler weist darauf hin, dass beim Kreuz Längs- und Querbalken sexualsymbolisch interpretiert werden, »wonach die Senkrechte phallisch gedeutet und die Waagrechte mit dem Passiv-Weiblichen in Zusammenhang gebracht wird«. Beim Symbol der Weiblichkeit ist eine solche Deutung geradezu absurd. Dies seien ›späte Deutungen‹, schreibt sie, die »klar aus dem patriarchalen Dualismus hervorgegangen sind. Das vorpatriarchale Weltbild kennt weder die Spaltung zwischen Himmel und Erde noch die einseitige Zuordnung der Geschlechter zum Prinzip des Geistes oder der Natur« (Meier-Seethaler 1993, S. 119).
Auch Ägyptologen sprechen beim Ankh-Zeichen gern von einem weiblich-männlichen Symbol, einem ›Symbol des Androgynen‹, einer ›Verbindung von Männlichem und Weiblichem‹, von ›Sandalenriemen‹, einer ›Halteschlaufe‹, von einem ›Gürtel, der ursprünglich die männlichen Schamteile schützte und stärkte‹, vom ›Gürtel eines Fischers, der um seine Hüfte geschlungen ist dessen Ende lose herunterhängen‹ oder von einer ›Abstraktion des Phallus‹ usw..
Dazu schreibt E.A.W. Budge, von allen Interpretationen, die zu diesem Symbol gemacht wurden, ist eine phallische Deutung die am wenigsten wahrscheinliche (›Egyptian Magic‹ S. 58). Der Phallus ›dieses interessante Organ‹ ! (wie der Arzt Ange-Pierre Leca meint) wird in Ägypten nicht abstrahiert, sondern realistisch als Phallus dargestellt und als solcher erkennbar, z.B. im Zeichen ›utet‹ für zeugen. (Budge ›Egyptian Language‹ S. 58)

Immer wieder begegnen wir dem Versuch moderner Wissenschaftler, dem Männlichen, dem Mann und seinem ›interessanten Organ‹ eine Bedeutung zuzuschreiben, die ihm damals einfach nicht zukam. Es mag Neid, Ignoranz oder pure Fassungslosigkeit sein, dass er, der ja vermeintlich den eigentlichen ›Menschen‹ vertritt, außen vor bleibt und seine Wichtigkeit laut den Zeugnissen der vergangenen zwei Jahrmillionen kaum berücksichtigt wurde.

Giedion glaubt ebenfalls einen phallischen Anteil im Ankh-Kreuz zu erkennen, dem er ›Zeugungskraft‹ zuschreibt: »Das Lebenszeichen dürfte in seinen Bestandteilen den prähistorischen Fruchtbarkeitssymbolen, der Vulva und dem Phallus, am nächsten verwandt sein. Sein Oberteil gleicht der herzförmigen Form, die dem Vulvasymbol im Aurignacien gegeben wurde, und die hier mit einer Abstraktion des Phallus verbunden erscheint, ein Symbol des Androgynen, ewig sich erneuernder Zeugung, eine Verbindung von Männlichem und Weiblichem, der eine besondere magische Kraft innewohnt« (Giedion 1964, S. 184). Auch Giedion ist in Bezug auf den phallischen Anteil verwirrt. Im Aurignacien (ca. 40’000 bis 28’000) kannte man wohl die ›magische Kraft‹ des sexuellen Aktes, sonst wäre die Menschheit ausgestorben, doch dass der Zusammenhang vom Zeugungsanteil des Mannes damals schon bekannt war, ist mehr als zweifelhaft. Ein Zusammenhang zwischen Geschlechtsakt und Geburt ist schwer erkennbar, weil es so lange Zeit dauert bis die Schwangerschaft sichtbar wird und das Kind bei der Geburt – dem überwältigendsten Ereignis der Menschwerdung – aus dem weiblichen Körper heraustritt.

Es ist eine seltsame Eitelkeit patriarchaler Wissenschaftler immer und überall phallische Symbole und phallische Zeugungskraft zu sehen. Ohne jeden Beweis schreibt Giedion: »Das höchste Fruchtbarkeitssymbol war die Darstellung der Bisexualität; die Vereinigung der beiden Geschlechter in einem als Symbol kontinuierlicher Erneuerung« (1964, S. 17). Doch diese Symbolik findet sich nicht, oder kaum je in der urzeitlichen Kunst. Mangels solcher Beweise, führt er dann als Beispiel ausgerechnet den ithyphallischen ägyptischen Gott Min aus den Anfängen der patriarchalen geschichtlichen Zeit an; dementsprechend ist Min ein junger Gott und auf keinen Fall ›urzeitlich‹. Und es ist nun wirklich keine symbolische, sondern eine etwas übertriebene Darstellung des erigierten Organs des männlichen Gottes. Zur Sexprotzerei der ithyphallischen Götter schreibt Giedion aber auch: »Die hypertrophe Betonung des Sexuellen ist eine Degenerationserscheinung. In der Urzeit war es weit mehr die Idee der ewigen Erneuerung, die die Symbole schuf. Dazu mündeten die Vorstellungen ins Kosmische.« (1964, S. 178) Wir verdanken Giedion die Beobachtung, dass die Min-Statuen »breite, tiefe Cupules« und selbst »zwei Vulva-Symbole in rhomboidaler Form« aufweisen (1964, S. 116). Was von den Ägyptologen meines Wissens ebenfalls übersehen wurde, ist, dass nur die eine Statue männlich, die andere aber weiblich ist.
Die weibliche Symbolik wird auch da unterschätzt, wo die Ansicht vertreten wird, die Schlaufe des Ankh-Zeichens scheine »sekundär zu sein und nur dazu zu dienen, als Amulett getragen oder um den Hals bzw. Leib gebunden zu werden.« (Westendorf ZÄS 1967, S. 148)
Das Ankh-Kreuz, das ägyptische Symbol für ›Leben‹, ist ein doppeltes Symbol für weibliche ›Schöpfungskraft und Leben‹. Es enthält die tropfenförmige Yoni/Vulva auf einer T-Form. Weibliche Statuetten in Form des Ankh-Kreuzes wurden als Amulette getragen. Aus Zypern stammen so genannte Kreuzidole aus dem 3. Jahrtausend: »Sie zeigen deutlich die Formung eines Kopfes am oberen Ende des Längsbalkens und die durch eine Kerbe angedeutete Zweiteilung der Beine am unteren Ende des Längsbalkens. Nimmt man den Querbalken als Andeutung ausgebreiteter Arme hinzu, so haben wir im Kreuz das schematisierte Bild der großen Göttin vor uns, wie es bereits in Çatal Hüyük im großen Doppelrelief der Göttin angedeutet ist, wenn auch dort mit zwei Köpfen und zwei Längsbalken.« (Meier-Seethaler 1988, S. 67)

Die dreisteste Usurpation des Symbols erlaubte sich Echnaton. Er eignete sich das weibliche Symbol für ›Leben‹ für seine neue Sonnen- bzw, Vaterreligion an. Nicholas Reeves schreibt: »Die Sonnenscheibe, die das Anch, das hieroglyphische Zeichen für ›Leben‹, an die Nasen der königlichen Familie hält, wurde als Gott aufgefasst – und zwar als Gott ›Aton‹.« (›Echnaton – Ägyptens falscher Prophet‹ 2002, S. 19) Aton entspricht dem indoarischen Wort ›Ati‹ (griechisch Athothis) und heißt ›Vater‹ und ›Herrscher‹.

Das matriarchale Kreuz des Lebens

Das Kreuz ist das universale mythologische Symbol der Weltachse und das tragende Prinzip des Kosmos – und es ist weiblich!

Links: Das Kreuz noch mit etwa gleichlangen oberen und unteren Balken, kreuzförmiger weiblicher Anhänger aus Zypern. (Ausstellungskatalog der Prähistorischen Staatssammlung München, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Foto Claus Hansmann) Rechts: Kreuzgöttin aus Messing, aus neuerer Zeit, ca. 6 cm groß, Herkunft wahrscheinlich Westafrika (Foto Christine Zenz, Privatbesitz)

Marienkreuz

Die thronende Göttin von der Insel Gotland. Holz, 1.20 m. Um 1050 Visby, Gotland, Gotlands Formsal (nach Wilhelm Nyssen/Franz-Peter Sonntag ›Der Gott der wandernden Völker – Frühe christliche Zeugnisse der keltisch-germanischen Stämme von Västergötland bis Asturien‹ 1969)

Das Kreuz war – wie wir jetzt wissen – ursprünglich keineswegs ein christliches Kultsymbol; sondern wurde von der matriarchalen Symbolik usurpiert. Es ist »das uralte Ordnungsschema, die erste Orientierungshilfe der Menschen, mit der sie ihre Welt einteilten, die sie schon vor unendlich langer Zeit in die Höhlenwände ritzten. [Es ist] das Kreuz mit den gleichlangen Balken und dem Schnittpunkt in der Mitte als Standort des Menschen« (Lucie Stapenhorst ›Die Drächin und der Held – Vom Kampf gegen die weibliche Urmacht in Mythen, Märchen und Tiefenpsychologie‹ 1993, S. 62) Wie steinzeitliche Felsgravierungen beweisen, hatte das Kreuzzeichen seit Menschengedenken eine eminente Bedeutung; im Christentum wurde es, gerade wegen seiner Bedeutung usurpiert. Patriarchale Kleriker erfanden nichts Neues, sie machten sich nur bereits bestehende weibliche Symbole aus der matriarchalen Zeit zu eigen und nutzten den Vorteil, dass diese bereits weltweit bekannt und verehrt wurden. Die Erfinder des Christentums stahlen die Symbole der verhassten Heiden, der VerehrerInnen der Göttin, wandelten sie und bauten auf diesem Raubgut des geistigen Eigentums ihre patriarchale Lehre, ihren Kult, ihre Mysterien und ihr Symbol des ans Kreuz genagelten Jesus auf. Das Kreuz wurde erst im 4. Jahrhundert das überragende Symbol des Christentums. (s. auch Johannes Maringer ›Das Kreuz als Zeichen und Symbol in der vorchristlichen Welt‹ 1980)

Das weibliche Ankh-Kreuz wird ohne das Vulva-Symbol über dem Längs- und Querbalken zum T-förmigen ›Tau-Kreuz‹ und zu den auffallenden T-Pfeilern von Göbekli Tepe am ›bauchigen Hügel‹, die auf die Göttinnen-Verehrung vor 11’000 Jahren hinweisen. Der auf dem obersten Punkt des Hügels stehende Maulbeerbaum symbolisiert den Lebensbaum der Göttin. (s. auch die wunderbaren Bilder von Göbekli Tepe des Fotografen Berthold Steinhilber im Internet).  Der Kulturanthropologe und Afrikanist Peter Fuchs berichtet, dass das T bei den Tuareg überlebte und dort als Schmuck-Amulett getragen wird. Die vom Buchstaben T abgeleitete Ornamentik bildet auch die Femininform und geht auch bei ihnen nicht auf christliche Einflüsse zurück. (›Sahara‹, o. Jahrgang, S. 147) Auch in der altägyptischen Sprache und Schrift bildet das T die weibliche Wortendung.
Dass die Erinnerung an die alte weibliche Schöpfungssymbolik des Buchstabens T auch noch im Judentum wach war, erzählt eine jüdische Legende. Hier sollen sich die 22 Buchstaben des Alphabets vor Gott versammelt haben als er die Welt durch das Wort, also aus Buchstaben schöpfen wollte. Den Buchstaben T, der die Leben spendende weibliche Mächtigkeit repräsentierte, wies Gott ab mit der Begründung, dass er es von nun an als Zeichen des Todes auf die Stirne der Menschen drücken werde (Louis Ginzberg ›The Legends of the Jews‹ 1968, I, S. 5 f.).

Die patriarchalen Kleriker wandelten das weibliche Kreuz des Lebens, des Heils und des Glücks zum Marterpfahl, zum patriarchalen Symbol des Leidens und des Todes. Geradezu erschreckend ist die Freude an drastischen Darstellungen der christlichen Künstler und ihrer Auftraggeber am Foltertod Christi am Kreuz; eine voyeuristische Veranschaulichung einer ausgesprochen sadistischen Freude am Quälen und Leiden, ein Kennzeichen der patriarchalen Nekrophilie.

Nicht nur das matriarchale Kreuz, auch den durch und durch ›heidnischen‹ Lebensbaum haben die patriarchalen Kleriker für sich usurpiert. Bäume, Säulen, Pfähle und Kreuze repräsentierten als ›Teile vom Ganzen‹ die Göttin. Carola Meier-Seethaler schreibt: »Zur Symbolik der Säule wäre zu sagen, dass sie in allen vorpatriarchalen Kulturen die Göttin als das tragende Prinzip des Kosmos repräsentiert. Dies wird schon an jungsteinzeitlichen Idolen deutlich wird, deren Körper häufig als Säule gebildet ist, und wird vollends evident in Kreta und Mykene, wo die Säule als solche stellvertretend für die Göttin steht,« zum Beispiel »wo die Göttin in Gestalt der Säule über dem Löwentor thront. Verwandt mit dem Motiv der Säule ist das Motiv des Weltenbaums, das sich in allen frühen Hochkulturen mit der Göttin verbindet.« (Meier-Seethaler ›Von der göttlichen Löwin zum Wahrzeichen männlicher Macht. Ursprung und Wandel großer Symbole‹ 1993, S. 119) Diese Säulen werden regelmässig als ›Phallus‹ gedeutet, z.B. im Bild der wiedergebärenden Göttin von Kilisik oder in ›Phallic shape, female sex as Easter island Moai‹.

Das Isisblut Da-t – Symbol für das heilige Menstruationsblut

Wie Jutta Voss in ihrem Buch ›Das Schwarzmond-Tabu‹ nachweist, ist DA-t – mit der weiblichen T-Endung – die Silbe für das weibliche Blut. Das Isisblut-Amulett wurde den Toten als Vorbereitung auf die Wiedergeburt aus dem weiblichen Blut mitgegeben und war im allgemeinen aus rotem Jaspis, Karneol, roter Fayence oder rotem Glas. In Spruch 156 des Totenbuches, der über einem solchen Amulett gesprochen wird, heißt es:

›Das Blut und die Stärke, die Kraft und die Zaubermacht gehören Dir, ISIS‹

Isisblut-Symbol aus dem Totenbuch des Ani, um 1250 v.u.Zt. (British Museum, London)

Das Isisblut-Symbol als personifizierte Göttin Nut, Ende des Alten Reiches (Budge 1934, S.66

isisblutsymbol1Das ›Isisblut‹ ist das Symbol der Kraftfülle des Menstruationsblutes der Göttinisisblutsymbol2 (E.A. WallisBudge)

Budge wurde wegen seiner offenen Art, die Dinge beim Namen zu nennen, oft unter irgendeinem Vorwand verfemt (beispielsweise er hätte Antiquitäten außer Landes gebracht, als wäre das zu seiner Zeit nicht üblich gewesen). Im Gegensatz zu Budge haben Ägyptologen aber im allgemeinen Mühe mit den uralten weiblichen Symbolen, auch mit dem ›Isisblut‹ Da-t. Zu den seltsamen Interpretationen gehören: ›Schutz-Tampon der schwangeren Isis‹, ›Zipfel zwischen den Beinen der Schwangeren‹, ›Gürtelschleife am Gewand der Götter‹, ›Menstruationsbinde‹, ›Schutz-Tampon der schwangeren Isis‹ oder ›Gürtelschnalle der Isis‹.
Bemerkenswert ist, dass das Isisblut-Symbol in der 19. Dynastie (ca. 1300 – 1200) gelegentlich das Seth-Tier ersetzte und den Lautwert St = Set = Frau = Dame = Königin = Göttin, A-Set/I-Set = Isis hatte. Das nicht identifizierbare Symboltier der vermännlichten I-Set hat einen steil in die Luft stehenden Y-förmigen Pfeil-Schwanz, eine so genannte Forke, die zuweilen als Symbol für das weibliche Geschlechtsorgan angesehen wird (C. de Lys, zit. von Walker, 1993, S. 279).

In allen alten Kulturen galt Menstruationsblut als das Mysterium der Schöpfung, als ›die Essenz des Lebens‹ das nur den Frauen innewohnt und männlicher Erfahrung völlig fremd ist (s. Walker 1993, S. 698 – 709).

Das Symbol auf dem Kopfnuttöpfchen der Göttin ist das Nut-Töpfchen, der ›Blutkelch‹ der Menstruation.

Nut-Menstruations-Töpfchen, die ›roten Ocker‹ enthielten, wurden in Gräbern der 1. Dynastie Ägyptens gefunden (Briffault 1959, S. 248). Es ist das heilige magische Blut der Menstruation, welches die Frauen in die Töpfchen fließen ließen und es ist das Blut der Göttin, welches die Toten wieder erschaffen und ihre Wiedergeburt ermöglichte. Das Blut der Frauen besitzt die Kraft und Zaubermacht der Göttin für ›Leben und Wiedergeburt‹.
E. A. Wallis Budge sieht im Isisblut-Symbol ein Bild von Vulva, Vagina und Uterus und die symbolische Darstellung des Teiles der Göttin aus dem das Blut kommt, ihrer Nut, wie er es diskret ausdrückt (Budge 1934/1988, ›From Fetish zu God‹ S. 65 f). Das Amulett galt als mächtiger Schutz der Göttin, deren menstruelles Blut, ›jener göttliche Stoff des Lebens‹, aus ihrer heiligen Vulva strömt. Es »sollte dem Träger, ob er nun lebte oder bereits verstorben war, die Kraft des Isisblutes übertragen.« (Budge ibd.)
Wie wir bei der Höhlenforschung gesehen haben, zogen sich menstruierende und gebärende Frauen zeitweise in Menstruations-Höhlen oder -Hütten zurück; Orten der Kraft, der Ruhe und der Meditation. Das aufgefangene Menstruationsblut wurde mit Lehm vermischt, womit die Höhlenwände bedeckt wurden. Das geschah auch in den südfranzösischen Höhlen von Gargas, Cougnac und Blanchard, wo man allerdings von einer Mischung von Ocker und Lehm ausgeht. So wurden Höhlen buchstäblich zum ›blutroten‹ Uterus gewandelt. Auch die wunderschöne rote und schwarz geschmauchte sakrale Keramik, wie es auch das Nut-Töpfchen ist, und die weiblichen Statuetten wurden vermutlich aus dieser Mischung hergestellt.
»Ocker verwendeten nicht erst die Neandertaler – etwa bei Bestattungen in der Höhle La Chapelle-aux-Saints – sondern bereits der Homo erectus von Terra Amata vor 300’000 bis 400’000 Jahren, und auch der Homo erectus von Olduvai scheint sich für den Farbstoff interessiert zu haben.« (H.P. Duerr ›Sedna oder Die Liebe zum Leben‹ 1984, S. 288 f.) Es braucht schon eine ganz massive Abwehr, um hier NICHT die Verehrung des weiblichen Menstruationsblutes erkennen zu wollen.
Von australischen Wissenschaftlern wissen wir, dass bei den 20’000 – 30’000 Jahre alten Felszeichnungen der Aborigines Blut als rote Farbe verwendet wurde, das wegen seiner fortwährenden Verfügbarkeit und Menge nur Menstruationsblut gewesen sein kann.

Am Anfang der Menschwerdung war der Blutfluss (Jutta Voss)

Nefertari

In Ägypten sehen wir den roten Gürtel– in Anlehnung an die Form des fließenden Menstruationsblutes bei Nefertari, was auf die heiligen Tage der Königin hinweist. Es war also durchaus üblich, die Zeit der Menstruation zu feiern. Robert Briffault berichtet, dass die westafrikanischen Mandingo Frauen ihre Menstruation damit anzeigen, dass sie sich das Gesicht gelb bemalen oder einen leuchtend farbigen Schal tragen (Briffault ›The Mothers‹ 1959, S. 242) In Mali gibt es Frauen, die ihre Menstruation durch eine spezielle Frisur öffentlich machen, eine wiederum andere Frisur zeigt die Geburt eines Kindes an. Offenbar sind sie auf beides stolz!

Der weibliche Blutfluss in der Mythologie

»Der rote Faden leitet Ariadne auf dem Weg durch das Labyrinth des Uterus. Mit einem roten Seil weist sich Rahab als rettende Göttin und Vertreterin der matriarchalen Kultur aus (Josua 2,18-21). Die Mysten auf ihrer Prozession von Athen nach Eleusis binden sich einen purpurrotenFaden um den linken Fuß.Hera als Hebe (= Eva = Leben) reicht den Göttern den übernatürlichen roten Wein. Gemeint ist auch der Fluss der gefüllt war mit dem Blut, aus dem der nordische Gott Thor Erleuchtung und ewiges Leben erlangte. Es geht um den roten Met der keltischen Könige und um den roten Teppich, der bis heute ein Symbol der Macht darstellt und vor Königen ausgebreitet wird. Es geht um das rote Meer, zu dem Lilith floh, um allein zu leben, nachdem sie Adam verließ«. (Voss ›Das Schwarzmond-Tabu‹ 1988, S. 26 f.) Jutta Voss schreibt weiter: »Die Ursilbe DA und DAM der leiblichen Bluterfahrung der Frau umfasst das Offenbarwerden, Sichtbarwerden und das Erfahren des Heiligen. DA bedeutet das Blut, die sinnliche Wahrnehmung und spirituelle Erfahrung und deren Schöpfungspotenz. Daraus entwickeln sich in Mythen die Göttinnen Danae, Daphne, Danu, Diana, Delia, Dalila, Damgalnunna und ihre Sohngeliebten, die aus ihrem DA-Blut kommen wie Daniel, Damuzi, Damokles.« (Voss 1988, S. 28)

Unvoreingenommene Forscherinnen und Forscher machen immer wieder auf die verteufelte und verdrängte Kraft des Menstruationsblutes aufmerksam. Rufus Camphausen erzählt in seinem bemerkenswerten Buch ›Yoni‹, dass im indischen Kerala noch heute eine monatliche Zeremonie stattfindet, bei der ein mittels Menstruationsblut gefärbtes Tuch um die Statue der Göttin gewunden wird, das dann zu einer begehrten heiligen Reliquie wird (Camphausen 1999, S. 91).
Bei den indischen Tantrikern, heißt die menstruierende Göttin ›Die Rote‹ oder ›Dakini‹. Philip Rawson schreibt in seinem Buch ›Tantra, der in­dische Kult der Ekstase‹: »Der kraftvollste sexuelle Ritus des Nachvoll­zuges der Einheit verlangt die Vereinigung mit dem weiblichen Partner während der Menstruation, da dann die ›rote‹ sexuelle Energie auf dem Höhepunkt ist […] Nach Kenneth Grants Untersuchung über sexuelle Magie ist die ›rote Substanz aus weiblicher Quelle das primäre Menstruum der magi­schen Energie‹.«. (zit. von Shuttle/Redgrove ›Die weise Wunde Menstruation‹ 1980, S. 206 f.)

›Die Substanz stammt von der Hure, der scharlachroten Frau‹, die zu­gleich die Göttin Kali ist. C.D. Daly schrieb in einem faszinie­renden Artikel zum Menstruationskult der schwarzen Göttin Kali, dass ihr zerstörerischer Aspekt ihre große evolu­tionäre Kraft sei, mehr noch aber aus der Furcht der Männer resultiere. Aleister Crowley sagt in ›The Scarlet Woman‹ (Die scharlachrote Frau): ›…das beste Blut kommt monatlich vom Mond‹. Es sei in den Huren, den ›süß duftenden Frauen‹, den Su-vasinis des Tempels. Während der Periode sei der ›Kelch‹ oder ›Becher‹ der Frau mit einer besonderen Energie, dem ›Kalas‹ gefüllt, die sich durch den Beischlaf zu einer seherischen oder magischen Kraft verwandeln könne. (Shuttle/Redgrove 1980, S. 141 f.) Und vergessen sei auch nicht, dass in Ägypten die vermännlichte und verteufelte Göttin I-Set/Isis, Seth, ›der Rote‹ genannt wurde, was seinen ursprünglich weiblichen, menstruierenden Aspekt verrät. ›Er‹ wurde von den patriarchalen Priestern wegen seiner ›Unheil stiftenden‹ roten Farbe als ›Gott des Chaos und des Verderbens‹ bezeichnet. (Die Bezeichnung für die Farbe ROT und Menstruationsblut ist im Ägyptischen identisch).
Patriarchale Männer ekeln sich vor dem Menstruationsblut der Frau, aber nicht vor den Strömen von Blut ermordeter Menschen. Wenn wir uns fra­gen, warum das Menstruations­blut in patriarchaler Zeit verteufelt wurde, finden wir hier die Antwort. Weil »das menstruelle Tabu […] eine der erfolgreichsten Methoden zur Unterminierung der Selbst­bejahung und des Selbstver­trauens der Frauen« war (Shuttle/Redgrove 1980, S. 93).

»Das elementarste Symbol matriar­chaler Energie ist das leuchtende Rot. Rot signali­siert Wärme und strömende Lebenskraft. Rot ist das Blut, der Saft des pulsierenden Lebens. Rot bedeutet Lebensenergie. Rot ist die Kultfarbe der orientalischen Göttin­nen. Ihre Priesterinnen tragen Purpurgewänder. [Von nicht-menstruierenden Männern, den Kardinälen, usurpiert!] MA-triarchale Ener-GIE, ›MA-GIE‹ ist Wachstumsenergie für die Erde, für Menschen, Pflanzen und Tiere. Mit ihrem Blut verströmt die Frau erneuernde Lebenskraft bei jeder Geburt […] Ebenso wie das Ge­burtsblut galt dem matriarchalen Bewusstsein das Menstruationsblut als heilig. Die ›Göttin Anat vergoss ihr Menstruations­blut eimer­weise‹, wie der phönizische Mythos er­zählt. Der ursprünglichen Auf­fassung nach gab die Göttin ihr Blut zum Segen des Landes.

Nichts hat die männliche Psyche zu allen Zeiten der­art irritiert, verunsichert und gleichzeitig fasziniert wie die magische Kraft des Frauenblutes. Die menstruierende Frau ist für den Mann das Unbegreifliche, das so völlig unverständlich Andere. Jedes Tabu geht auf Menstruati­onstabus zurück, mit denen sich ursprünglich die Frauen von den Männern abgegrenzt haben. Das positive Blut­-Tabu, das die kultische Abgeschiedenheit der Frauen gebot, wird durch patriarchale Definitionsmacht negativ be­setzt […] Dämo­nisch, ungeheuerlich und blutfordernd stellt die patriarchale Männerpsyche die ihrer Macht be­raubte Göttin vor seine Seele: eine Spukgestalt des männlichen Unbewussten, von welcher der Mann fürchtet, dass sie sein Leben wolle, Männeropfer fordere, ihn verschlinge und auffresse.« (Weiler 1991 ›Der enteignete Mythos‹ S. 72 – 76)

 

Quelle: http://www.doriswolf.com

Gruß an die Weiblichkeit

TA KI

Gefunden bei: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/07/10/symbole-schreiben-urgeschichte-1-von-2/

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Gruß an die Magie

Der Honigmann

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Brandenburg-kann-sich-kein-d-kaufen_pdaArticleWideWaltraud “Wara” Wende muss derzeit viel Spott ertragen: Ausgerechnet bei der Bildungsministerin von Schleswig-Holstein schlichen sich viele peinliche Fehler in ein offizielles Schreiben ein. Doch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke zeigt sich solidarisch – er vergibt Urkunden mit falschem Landessiegel.

Potsdam. Schleswig-Holsteins parteilose Bildungsministerin Waltraud “Wara” Wende muss dieser Tage mächtig Häme über sich ergehen lassen. Bei einem offiziellen Schreiben der habilitierten Germanistin haben sich ein paar Fehler eingeschlichen. Von “Gymansien” und “planwirtschaftlkchen” Vorgaben ist da die Rede. Die Frau muss sich nicht grämen. Kann doch jedem passieren, also ächt mahl.

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Auch unsere libe Landesregierung zum Beispiel hat es nich immer so mit Rechsreibung. Unter dem Siegel der Verschwiegenheit erreichten uns Urkunden, die Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) an ehrenamtliche Helfer beim letzten Hochwasser überreichte. Auf dem Dokument prangt stolz der Stempel der Staatskanzlei mit märkischem Adler: “Lanesregierung Brandenburg. Der Ministerpräsident“.

BB-urkunde

Bevor Sie jetzt hämisch über die Landesregierung lachen: Der Fehler hat Methode. Wie bitte, soll sonst der Haushalt konsolidiert werden? Brandenburg kann sich kein “d” kaufen. Wenn man mal ansetzt, dass so ein “d” 1,50 Euro kostet und wenn man jetze mal davon ausgeht, dass so ein Ministerpräsident ja pausenlos am Stempeln ist, da kommt schon was zusammen. Bei sagen wir mal 300 Ehrenamtlern, die im Jahr geehrt werden, wären es schon 450 Euro. Nach zwei Legislaturen 4500 Euro. Das ist nachhaltige Finanzpolitik!

Womöglich ist es aber auch so, dass Woidke die im Land umstrittene Schreiblernmethode “nach Gehör” etablieren will. Rechtschreibung ist dabei nicht gefragt, im Gegenteil. Die Kinder sollen die Worte kreativ aufs Papier bringen, so, wie man sie spricht. In der Mark ist das dann eben ein genuscheltes Lanesregierung. Vielleicht sollte der Fata der Merker einfach ein Entschuldigungsschreiben an die Ehrenamtler verfassen und erklären, dass es sich bei dem falschen Siegel um eine Geste der Solidarität mit den belächelten Schleswig-Holsteinern handelt.

Gezeichnet: Ihr Dietma Woidke.

Quelle: http://www.maz-online.de/Brandenburg/Fehler-im-Siegel-der-Brandenburger-Landesregierung

Gruß an die ReGIERung

TA KI

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Die über den Äther in das Diesseits dringenden Schwingungen jenseitiger Herkunft werden durch Schwingungsaffinität angezogen, mittels der Gedankenkräfte. Diese Anziehung erfolgt in das Frauenhaar, welches die Kräfte in sich binden kann.Frauenhaar-vril3neu

Sollten dergestalt aufgespeicherte Schwingungen für hochmagische Zwecke eingesetzt werden, so hieß es, die magisch aufgeladenen langen Haare abzuschneiden. Nur die obersten etwa 15 bis 20 Zentimeter bei Stirn- und Deckhaar mußten unbedingt unbeschädigt bleiben, stets mit Seitenscheitel (nach Ordo-Bucintoro-Darstellung nur eine Handbreite, gemessen an der der betreffenden Frau). Auf jeden Fall ist das unbeschädigte Erhaltenbleiben der Mindesthaarlänge sehr wichtig für den astralen Atem, sie muß daher auf jeden Fall beachtet werden.

Der „magische Haarschnitt“ hat also Präzisionsarbeit erfordert. Der Vorgang konnte langwierig sein, je nach Kompliziertheit der Aufgabe und Konzentrationsvermögen der Frau. Diese mußte die benötigten Schwingungen gewissermaßen in ihre Haare „hineindenken“. Zur Unterstützung dieses Vorgangs hatte sie eine Tafel, auf der die für die Schwingung stehenden Zeichen, Linien etc. aufgemalt waren. All dies mußte sie mittels ihrer Gedanken als Gedankenbilder in ihre Haare projezieren.

Das Schneiden begann während der letzten Phase der Geisteskonzentration, und zwar von der Seite aus, auf welcher der Scheitel lag. So wurden die aufzuspeichernden Schwingungen also etappenweise, Schnitt für Schnitt, in den Haaren fixiert. Dazu gab die magisch handelnde Frau ihrer Gehilfin jeweils das Zeichen zum nächsten Schnitt, sobald sie konzentrationsmäßig so weit war. In der Regel erfolgte solch ein Haarschnitt ungefähr auf Kinn-Nacken-Höhe. Beim „Sacerdotessa-Schnitt“ wurde kürzer und stufig geschnitten. Ob dies tatsächlich auch einen höheren Wirkungsgrad erbringt als etwa gleichmäßige Kinnlänge, ist umstritten, möglicherweise spielten da auch optische Schönheitsvorstellungen eine Rolle (der Sacerdotessa-Schnitt ist dem kurzen „Isais-Kopf“ sehr ähnlich, siehe z.B. Livia). Er dürfte jedenfalls sehr kompliziert gewesen sein. In jedem Fall legte man Wert darauf, daß der optische Eindruck nachher ästhetisch-schön war.

Die Gehilfin, welche den Haarschnitt ausführte, brauchte ein hohes Maß an Geschicklichkeit.

Die abgeschnittenen Haare wurden nachher meist zu einem Schweif zusammengebunden oder, je nach Verwendungszweck, dieser zu einem Zopf geflochten. Das Schneiden erfolgte aber stets bei offen Haaren, zumindest bei der meistens angewendeten Methode.

Nicht bloß der optimale Erhalt mit den gewünschten Schwingungen aufgeladener Haare war wichtig, sondern ebenso das genaue Gelingen des kurzen Haarschnitts, weil zwischen den frisch abgeschnittenen langen und den nunmehr kurzen Haaren der Frau weiterhin Schwingungskommunikation bestand und auch unbedingt bestehen mußte. Die magische Apparatur funktionierte also nicht ohne das Mittun der Frau, deren Haare sich in ihr befanden (bei Schwingungsschreinen, in denen sich mehrere Schweife befanden, genügte eine der betreffenden Frauen). Der richtig ausgeführte Schnitt war also für die dauerhafte Bindung der Schwingungen durch die Willenskraft der Frau sehr wichtig. Die vordersten Haare mußten immer am relativ längsten bleiben, da die Stirnhaare die bewußten Willenskräfte steuern. Deshalb der Seitenscheitel, durch diesen blieben die vorderen Haare länger in Relation zu den anderen. Wenn die speziellen Proportionen des Haarschnittes stimmten, dann bedeutete die verlorene Länge für die Frau keinen Nachteil, wenigstens nicht bezüglich der Schwingungskräfte (das Optische ist natürlich Geschmacksache).

http://gloriadei.info/forum1/messages/7829.htm

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Gruß an die Frauen

Der Honigmann

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Gastbeitrag:

Leipziger Volkszeitung Online 23. Januar 2013
Sozialbürgermeister Thomas FABIAN:

Wir haben zu wenig Migranten in Leipzig, denn durch die Begegnung mit anderen Kulturen kann die Ausländerphobie am besten abgebaut werden.“

Grundgütiger! FABIAN!Thomas FABIAN-Leipzig

Was werden Sie sich am Donnerstag, den 3. Juli 2014 vor Freude auf die feisten Schenkel geschlagen haben, dass es, pitsch-patsch, nur so durch das Rathaus hallte hallte hallte. Grund genug gab´s ja: Der Europäische Gerichtshof hatte entschieden, dass eine türkische Analphabetin ohne jede Sprachkenntnis zu ihrem Ehemann nach Deutschland ziehen darf. Auch einfachste Formulierungen wie die nach dem woher und wohin, wer sie ist, warum und wie viele, sind ihr nicht zuzumuten.

Wozu auch? Direkt vom Flughafen ab ins Eisenbahnstraßen-Ghetto. Hier kommt Aicha auch ohne Deutsch zurecht und so kennt sie, was Abdullah nur recht sein kann, ihre Rechte nicht. Zum Beispiel, dass Vergewaltigung in der Ehe strafbar und auch das Schlagen türkischer Frauen Körperverletzung ist, vor der sie in ein Frauenhaus fliehen kann und das Ehrenmorde hier nichts mit Ehre zu tun haben.

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich? Letzteres jedenfalls im Bett. Schließlich ist Aicha Abdullahs Acker, den er, Koran II 223, umpflügt wann immer und wie er will. Fruchtbar genug ist er ja. Kreißsaal-Invasion. Orgelpfeife auf Orgelpfeife: Ahu, Almila, Akay … Und da zuhause kein Wort Deutsch gesprochen wird, Kontakt nur zu türkischen Nachbarn besteht und den ganze Tag türkisches Fernsehen dudelt, ist die Karriere vorgezeichnet. Kaum Deutsch, kein Schulabschluss, kein Beruf, keine Arbeit: Hartz IV oder Türkenehe. Pest oder Cholera. Acar, Adem, Afsar … können´s immerhin, gleich um  die Ecke, zum ambulanten Betäubungsmittel-Händler bringen, ehe auch sie sich eine anatolische Schriftunkundige zum Verkarnickeln nachkommen lassen.

Klar, dass Sie, Fabian, die Gelegenheit beim Schopfe packen und ihre unbeweibten türkischen Testosteron-Granaten über die Möglichkeiten aufklären:

Isch die Aicha auch plem-plem
Kanscht´se mit nach Leipzig nehm

Ob der Türke mit dem Europäischen-Gerichtshof-Urteil auch grenzdebile Zeit-, Dritt- und Viertfrauen, am besten aus unmittelbarer Blutsverwandtschaft, direkt von der Schafweide weg, importieren kann, bleibt allerdings offen. Hier FABIAN, sollten Sie mal scharf nachfassen. Klar, dass sich, Vielweiberei-Verbot hin oder her, unsere Willkommenskultur auch auf diese BereicherInnen erstrecken muss.  Schließlich sonderte Ihre Schwester im Umvolkungs-Geiste, die Bundestrulla aus der Uckermark, soeben anlässlich einer Telefonschaltkonferenz so bedeutungsschwer wie hochsprachlich ab:

“Je mehr wir denjenigen, die zu uns gekommen sind mit einem anderen Glauben auch sagen, ‘Ihr seid uns willkommen’, umso besser ist das.“

Ihr

Dr. Frank Kretzschmar
Thomasgasse 4
04109 Leipzig
dottorefrank@hotmail.com

Gastbeitrag Ende.

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Gruß an die Anal-phabeten

Der Honigmann

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heibo 07.07-5heibo 07.07-6Danke an Heibo

Gruß an Dich :-)

TA KI

Quelle: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/07/10/gastbeitrag-heibo-die-spanische-grippe-durch-impfung-verursacht-teil-3-von-3/

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Gruß an die Laborratten

Der Honigmann

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OFFENER BRIEF

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin,
sehr geehrte Frau Christine Lieberknecht,
am 26. Juni 2014 wurde auf mutmaßliche Weisung des Thüringer Justizministers und Stadtratsmitglied Dr. Holger Poppenhäger und mutmaßlichen Antrag des amtierenden Oberbürgermeisters Andreas Bausewein eine Hausdurchsuchung im Zwangsräumungsobjekt: Schulze-Delitzsch-Straße 14 und Beschlagnahme meiner gesamten PC-gestützten Arbeitsmittel vollzogen. Der Beschluss des Amtsgerichts vom 19. Mai 2014, Az. 48 Gs 1000/14, Richter Wildenauer, und die Vollziehung (erst) am 26. Juni 2014 ist bereits zu hinterfragen.

Diese unverhältnismäßige Strafverfolgungsmaßnahme wird mit der angeblich „Üblen Nachrede“ gem. § 189 StGB hinsichtlich des Inhalts einer am 24.01.2014 u.a. an die Landtagsverwaltung versandten e-mail begründet, in der ich u.a. wahrheitsgemäß auf die Fälschung der öffentlichen Urkunde Grundbuch „Am Stadtpark 34“ vom 18.10.1991 bzw. Vollziehung am 11.03.1992 gem. §§ 12, 267, 271, 274 i.V.m. 323c, 344 StGB und das prozessbetrügerische Verwaltungshandeln der Stadt Erfurt gem. § 263 StGB, vertr. durch das im Auftrag des Oberbürgermeisters Bausewein handelnden Rechtsamtes, aufmerksam gemacht haben soll.

Die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft hat mit Verfügung vom 19.01.2001, Az. 571 Js 23144/00, entschieden, das Grundbuch „Am Stadtpark 34“ ist aufgrund des Ersuchens der nicht verfügungs-berechtigten Stadt Erfurt vom 18.10.1991 und Vollziehung durch das Grundbuchamt am 11.03.1992 fälschend beurkundet.

Die Stadt Erfurt stützt ihre besonders „gemeingefährlichen“ und fortgesetzten Straftaten, ungeachtet der staatsanwaltschaftlich, entschiedenen Grundbuchfälschungen seit dem 18.10.1991, zivil- und verwaltungsgerichtlich, entschiedenen Wiederherstellung des Rechts, BGH-Beschluss, Az. IV ZR 277/00 und BVerwG-Beschluss, Az. 8 B 117.05, zusätzlich auf die rechtswidrig erteilte Baugenehmigung, Az. B 1087/2001, und die

„akut lebensbedrohende Bau- und Personengefährdung“, festgestellt gem. Gerichtsgutachten der Staatsanwaltschaft vom 17.10.2003, Az. 180 Js 22533/03,

und darauf aufbauend, den aus öffentlichen Haushaltsmitteln seit dem 18.10.1991 finanzierten und fortgesetzten Verwaltungs- und Prozessbetrug.

Die beiden maßgeblich Verantwortlichen der SPD-Fraktion (Kommune/Land), die politischen SPD-Beamten Poppenhäger und Bausewein, finanzieren ihre politisch motivierten und personenbezogenen Strafverfolgungsmaßnahmen gegen die anerkannten politisch Verfolgten, das mit hoher krimineller Energie vollzogene und potenzierte Nachfolgeunrecht, zur Sicherung der Straftaten Grundbuchfälschung „Am Stadtpark 34“ und darauf seit dem 18.10.1991 gestützten Behörden- und Prozessbetrugshandlungen beweisentscheidend aus öffentlichen Haushaltsmitteln.

Poppenhäger hat mir bereits Anfang der 90er Jahre in seiner Funktion als Bediensteter der Landtagsverwaltung sinngemäß erklärt:

„Ich solle mir nicht einbilden, jemals im Grundbuch „Am Stadtpark 34“ als Eigentümerin eingetragen zu werden.“

Das heißt, der Justizminister Poppenhäger war stets in wissentlicher Kenntnis des gefälschten Grundbuches und hat sein pflichtgemäßes Amtshandeln der sofortigen Einleitung gebotener Strafermittlung gem. § 267 StGB i.V.m. §§ 3 Ziff. 1h) und 4 Abs. 1 RPflG und §§ 35, 82 ff. GBO gegen das ihm unterstellte Grundbuchamt vorsätzlich und zum Schaden des Freistaates Thüringen unterlassen.

Bausewein hat mir persönlich im Jahr 2012 wortwörtlich angedroht:

„Ich mache Sie fertig.“

Diese Drohung ist mittlerweile tagtägliche Realität im Zwangsräumungsobjekt, in das wir gegen unseren ausdrücklichen Willen am 27.10.2003 rechtswidrig, mittels akut lebensbedrohender Gewalt, Az. 180 Js 22533/03, umgesetzt worden, NUR um seit dem 18.10.1991 die rechtsstaatswidrigen Strafmaßnahmen der vermögensver-untreuenden und prozessbetrügerischen Stadt Erfurt, voll finanziert aus den Haushaltsmittelzuweisungen des Freistaates Thüringen, gegen die anerkannten DDR-Verfolgten und DDR-Vermögensgeschädigten durchzusetzen.

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin, diese mutmaßlichen Straftaten der beiden politischen Beamten – Poppenhäger und Bausewein – voll finanziert aus öffentlichen Haushaltsmitteln, mit denen das im Fall der „Geschwister May“ in Rechtskraft erwachsene Rehabilitierungs- und Wiedergutmachungsrecht verfassungs- und konventionsrechtswidrig außer Kraft gesetzt ist, zeigt erschreckende Parallelen zu den Verbrechen der NAZI-Diktatur auf. Denn zu derartigen, seit fast 25 Jahren andauernden Verbrechen und Menschenrechtsverstößen hat sich selbst die DDR nicht hinreißen lassen.

Die systematische und gezielte Existenz- und Lebensvernichtung der DDR-Verfolgten und DDR-Vermögensgeschädigten durch diese beiden Repräsentanten der SPD-Fraktion ist politisch motivierte Verfolgung, d.h. ein Staatsverbrechen.

Die Zwangsenteignung des beweglichen und unbeweglichen Eigentums „Am Stadtpark 34“, haftbewährten Zwangsvollstreckungsmaßnahmen auf der Grundlage einer seit dem 18.10.1991 bzw. Vollziehung seit dem 11.03.1992 gefälschten öffentlichen Urkunde Grundbuch „Am Stadtpark 34“, zwangsweise durchgesetzten Unternehmens-, Berufs- und Dienstausübungsverbote, Zwangsausräumung der Wohnungen und zwangsweise verhinderten Wiedereinsetzung in den Wohnbesitz, um nur einige dieser „gemeingefährlichen“ Straftaten von Amts wegen zu benennen, sind ohne jegliche Rechtsgrundlage.

Die Verstöße gegen den Gesetzesbefehl aus § 31 Abs. 1 BVerfGG und Art. 234 Abs. 3 EGV i.V.m. Art. 2 Abs. 1 und Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG sind unbesteitbar.

Die Staatsanwaltschaft hat die Urkundenfälschung des Grundbuches „Am Stadtpark 34“ seit dem 18.10.1991 und Vollziehung durch das Grundbuchamt am 11.03.1992 gem. Az. 571 Js 23144/00, entschieden. Die schuldhaften Amtspflichtverletzungen der Stadt Erfurt sind aufgrund der am 18.10.1991 angeordneten Grundbuchfälschung vom Thüringer Oberlandesgericht am 16. März 2006 rechtskräftig entschieden worden.

Die „weisungsgebundene“ Staatsanwaltschaft ist seit dem 06.03.2000 ff. mit den Strafanträgen der Claudia May konfrontiert und verweigert sich den gebotenen Amtshandlungspflichten, mutmaßlich auf Anordnung des Justizministers.

Die Wiederherstellung der Richtigkeit des Grundbuches „Am Stadtpark 34“ ist der unabdingbare Anspruch des Rechtsinhabers des unverjährbaren und unveräußer-lichen dinglichen Rechts gem. §§ 894, 985 BGB und des NUR mit erteilter Bewilligung gem. § 19 GBO und Erbschein am 30.01.1990 eröffneten Grundbuchs.

Die haftungsbegründende Kausalität ist aufgrund des potenzierten judikativen, exkutiven Unrechts – über den 3. Oktober 1990 hinaus – und einer kriminellen Ereigniskausalität zur Sicherung der Fälschung öffentlicher Urkunde Grundbuch „Am Stadtpark 34“ und besonders gemeingefährlichen Straftaten, des

vorsätzliches Unterlassens der gebotenen Amtshandlung des Ressortchefs, Justizminister Poppenhäger, gegenüber seiner Unterbehörde „Grundbuchamt beim Amtsgericht Erfurt“ durch unverzügliche und zeitnahe „Anweisung“ der gebotenen Einleitung der Strafverfolgungsmaßnahmen, auch gegen die schadensverursachende Stadt Erfurt und den auftraggebenden Oberbürgermeister Bausewein

geschuldet.

Die von Amts wegen seit dem 18.10.1991 durchgesetzte Sicherung der Grundbuch-fälschung, Vermögensveruntreuung und andauernden mutmaßlichen Straftaten der beiden politischen Beamten Poppenhäger und Bausewein u.a., werden seit über zwei Jahrzehnten ausschließlich aus den öffentlichen Haushaltsmttelzuweisungen des Freistaates Thüringen an die Kommune Landeshauptstadt Erfurt finanziert, und das NUR um die „wirtschaftlichen“ Interessen der Immobilienspekulanten (Lagler, Dillmann, ThürOLG-Richterin Rita Pesta u.a.) zu bedienen und massivst den öffentlichen Interessen der Allgemeinheit, anerkannten DDR-Verfolgten und DDR-Vermögensgeschädigten zu schaden.

Sehr geehrte Frau Lieberknecht, es kann nicht im Interesse der Thüringer Landesregierung und der Fraktionen des Thüringer Landtages sein, dass dieser „Missbrauch verliehener Vertretungsmacht“, der „eines Rechtsstaates unwürdig“ ist, hingenommen wird.

Ihrer Gesprächszusage vom 21. Juni 2014 – „Tag der offenen Tür im Thüringer Landtag“ – darf ich entgegen sehen.

Mit freundlichen Grüßen
Claudia May Erfurt, den 8. Juli 2014

Erfurt-Ausschreibung.

Gruß an die “Rechts-Bieger”

Der Honigmann

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LG Lüneburg

Großes Showdown am Landgericht Lüneburg, Zwischenbericht aus gegebenem Anlaß
Vor fast zwei Jahren wurde hier über die rechtswidrige Zwangsräumung berichtet.

Vier Prozeßtage sind in der Berufungsverhandlung zwischenzeitlich vergangen, angeklagt sind Uwe Zagermann und ein Sohn wegen angeblicher vorsätzlicher Körperverletzung.

Im Hinblick auf unseren negativen Erfahrungen mit dem Amtsgericht Soltau und den damaligen Zeugenaussagen der vier Polizisten haben wir zu Beginn der Verhandlung am Landgericht folgende Anträge gestellt:
– Aufnahme der Zeugenaussagen auf Tonträger
– Führen eines Wortprotokolls
– Tägliche Übergabe des Sitzungsprotokolls
– Lügendetektortest für alle vier Polizisten
– Vereidigung der Polizisten

Alle unsere Anträge wurden abgelehnt. Dies läge in der Strafprozeßordnung sowie anderem begründet, wie uns Herr Richter Matthias Steuernagel geduldig erläuterte.
Nachdem nun seit der ersten Instanz rund ein Jahr Zeit vergangen ist, haben alle Beteiligten ausreichend Zeit gehabt ihre Positionen zu überdenken. Man hätte sich die Karten legen können, aber auch diese Chance wurde leider vertan.

Die vier Polizisten Susann Günter, gesch. Simpich, Julien Guse, Marc Brüning und Sören Oldag blieben im Wesentlichen bei ihren damaligen Aussagen trotz eindringlicher Belehrung über die möglichen Konsequenzen einer Falschaussage wie die des etwaigen Jobsverlustes bei der POLIZEI.

Unstrittig ist, daß die Zwangsräumung rechtswidrig war. Unstrittig ist, daß die Wohnungstüre nicht ordnungsgemäß versiegelt wurde. Unstrittig ist, daß die Gerichtsvollzieherin Kathleen Paul sowie zwei Polizisten die Wohnung eigenmächtig gegen den Willen von Frau Schwartz betraten, als unsere damals zwanzigjährige Tochter sorglos die Türe öffnete und sie mit dem sieben Monate altem Säugling auf dem Arm innerhalb von nur zwei Minuten (!) auf die Straße setzen wollten, was durch unser Erscheinen gerade noch rechtzeitig verhindert werden konnte. Unstrittig ist, daß die Gerichtsvollzieherin Kathleen Paul sagte, dies sei kein offizieller Polizeieinsatz. Unstrittig ist, daß die Gerichtsvollzieherin Kathleen Paul anschließend zu keinem Zeitpunkt sagte, dies sei jetzt ein offizieller Polizeieinsatz. Unstrittig ist, daß die Aktion kurz nach 18:00 Uhr stattfand, als kein Rechtsanwalt, kein Gericht und auch das Ordnungsamt der Gemeinde Wietzendorf mehr zu erreichen waren, letzteres wegen einer etwaigen Unterbringung unsere Tochter mit Baby. Unstrittig ist, daß Frau Paul sich nicht informiert hat, wer alles in der Wohnung wohnt und auch keine Auskünfte über die Verhältnisse eingeholt hat. Unstrittig ist, daß Frau Paul sich auch nicht um eine Ersatzunterkunft gekümmert hat.

So fand am 04.09.2012, kurz nach 18:00 Uhr, überfallmäßig die Zwangsräumung mit Hilfe eines Schlossers und vier Polizisten statt, aus einer unserer Eigentumswohnungen – gegen unsere damals zwanzigjährige Tochter mit siebenmonatigem Säugling. Soviel zur Ausgangslage.

Anlaß dieser ungeplanten Veröffentlichung ist nun folgender unwahre Hetz- und Lügenbericht in der Böhme-Zeitung Soltau vom 04.07.2014 über den Prozeß am Landgericht Lüneburg, verleumdend und diffamierend (die Seite 3 läßt sich am besten lesen).

Hier haben wir diesen unwahre Hetz- und Lügenbericht in der Böhme-Zeitung Soltau vom 04.07.2014 entlarvend kommentiert (rot).
Da es der eigentlich zuständigen Pressestelle des Landgerichtes Lüneburg wohl viel zu heiß gewesen sein dürfte selber mit derart dreisten Lügen an die Öffentlichkeit zu gehen, bediente man sich offensichtlich des nach eigenem Bekunden mit den besten Kontakten zum Landgericht Lüneburg vernetzten und auf solche Fälle spezialisierten Schmierfinken Benjamin Reimers, Oderstraße 6, 21423 Winsen, 0162/1048422, schreibstubebr@gmail.com.

Ein Versehen in der Berichterstattung ist auszuschließen, da der an den besagten Prozeßtagen persönlich anwesende 33-jährige gelernte Rechtsanwaltsangestellte beruflich vor allem mit dem Verfassen von notariellen Schriftsätzen befaßt war und heute so schnell ist, daß er mitunter vor Gericht verlesene SMS-Protokolle wörtlich protokollieren kann.
„Wehret den Anfängen“, so heißt es. Die vier Polizisten sprechen nicht die Wahrheit vor Gericht und bilden somit die Grundlage dieses bis zum Wahn hin gesteigerten übelsten Hetzberichtes in der Böhme-Zeitung Soltau vom 04.07.2014, dieses ist strafbar gemäß § 186 StGB und § 187 StGB.

So dürften die öffentlichen Verleumdungen des Mitgliedes der Literarischen Gesellschaft Lüneburg ein weiterer strategischer Baustein von versierter Stelle einer avisierten Verurteilung sein, mit der Maßgabe, einerseits die Offizialdelikte des Amtsgerichtes Soltau, der vier Bediensteten der POLIZEI sowie der Gerichtsvollzieherin Kathleen Paul zu vertuschen, andererseits uns maximal schädigend zu kriminalisieren sowie die Öffentlichkeit auf das „Strafmaß“ einzustimmen.
Es ist systemimmanent, daß selbst die unglaubwürdigsten und dreistesten Lügen ungestraft in der Öffentlichkeit zum Schaden mündiger Bürger und wirtschaftlicher Leistungsträger verbreitet werden dürfen.
Wenn sich ein mutiger Rechtsanwalt finden würde, böte es sich geradezu an Unterlassungserklärungen, Richtigstellungen sowie Schadensersatz durchzusetzen – das Maß des gemeinhin Erträglichen ist nämlich weit überschritten.

Letztendlich wirft dieser Prozeß weit mehr Fragen auf, als er beantwortet:

– Warum werden durch die Staatsanwaltschaft Lüneburg aus einem ca. 45-minütigem Gesamtvorgang, der gespickt voll ist mit sogenannten Offizialdelikten, selektiv einzelne sekundenlange Vorgänge isoliert betrachtet und versucht daraus Straftaten abzuleiten zu unseren Lasten unter vollständiger Ausblendung des Restes des Geschehens?
– Warum wird hier zusätzlich versucht in diesen Sekunden uns ein vorsätzliches Handeln zu unterstellen, wo jeder normale Mensch in so einer außergewöhnlichen Gefahrensituation intuitiv- instinktiv handelt?
– Warum wird der Auszug aus der 1-1 Protokollabschrift als eines der Hauptbeweismittel nicht als solches zugelassen, obwohl die inhaltliche Richtigkeit über den Umweg des § 201 StGB per Strafbefehl bis in die dritte Instanz (2x Instanz + Revision) von der Staatsanwaltschaft Lüneburg und der Generalstaatsanwaltschaft Celle bar jeder Verhältnismäßig- und Rechtmäßigkeit mit der Brechstange durchgeprügelt worden ist und darin deutlich etliche Offizialdelikte, die Unrechtmäßigkeit der Handlung der vier Polizisten und der Gerichtsvollzieherin, dokumentiert sind?
– Warum bringt die Staatsanwaltschaft Lüneburg diese zahlreichen, nunmehr amtlicherseits per § 201 StGB als wahr befundenen Offizialdelikte nicht zur Anklage und begeht damit offenkundig ihrerseits selbst Straftaten nach § 258a StGB?
– Warum schweigt das Land Niedersachsen dazu statt die Staatsanwaltschaft Lüneburg sowie die POLIZEI zur Räson zu bringen?
– Warum werden die Hintergründe nicht beleuchtet, wer etwa die POLIZEI und die Gerichtsvollzieherin „scharfgemacht“ und somit deren derart aggressive Vorgehensweise den Weg geebnet und zu verantworten hat?
– Warum leugnet die POLIZEI vehement, daß sie scharfgemacht wurde?
– Warum wird verschwiegen, daß die 29-jährige Polizistin Frau Susann Günter, gesch. Simpich, dem Vernehmen nach in Polizeikreisen als sehr unbeherrscht und aggressiv gilt?
– Warum werden von der POLIZEI weitere offensichtliche Tatbestände geleugnet bis zum Erbrechen?
– Warum tritt ausgerechnet der Polizist Marc Brüning, den der Autor am Kehlkopf gewürgt haben soll, nicht als Adhäsionskläger (Schadensersatzklage auf Schmerzendgeld) auf, die anderen aber schon?
– Warum fragte Herr Otten, der Chef der Soltauer Kripo, einige Tage nach dem Vorfall telefonisch kleinlaut nach, „… ob man sich nicht zusammensetzen könne, um das Beste für beide Seiten aus dem Vorfall zu machen …“? Herr Otten war sich offensichtlich über die Tragweite der ersten verlogenen Pressemeldung der PI Heidekreis vom 05.09.2012, die per dpa/ini bundesweit für Schlagzeilen sorgte, bewußt.
– Warum verschweigt Herr Otten dies in der Ermittlungsakte und tätigt stattdessen belastende Aussagen, um unsere Familie in der Akte in einem möglichst ungünstigen Licht erscheinen zu lassen und unterschlägt eben in derselben Aussage den vollständigen Sachverhalt?

In dieser ganzen Angelegenheit geht es weniger um Prozeßinhalte als vielmehr um die Reputation in der Öffentlichkeit – für beide Seiten: die des derzeitigen Verwaltungsmachtapparates (Ministerien des Landes Niedersachsen, Gerichte, Staatsanwaltschaften und POLIZEI) gegen die unsere. Entsprechend groß dürfte der Druck auf den Richter und die Kammer sein. Es bleibt letztendlich abzuwarten wie der Vorsitzende Richter Herr Matthias Steuernagel und die beiden Schöffen mit der insgesamt sehr schwierigen Situation umgehen werden.

Richter a.D. Frank Fahsel hat diesen Konflikt bereits am 09.04.2008 mit seinem berühmten Zitat in der Süddeutschen Zeitung genial treffend auf den Punkt gebracht.
Und der Strafrechtsexperte und ehemalige Richter am OLG Dr. Egon Schneider moniert völlig korrekt: “Polizisten und Ermittlungsbeamte lügen vor Gericht” (siehe Seite 2 der pdf).
Der hannoveraner Rechtsanwalt und Oberstaatsanwalt a.D. Herr Dieter Graefe, dem Vernehmen nach regelmäßiger Gast des niedersächsischen Ministerpräsidenten und Bundesratsvorsitzenden Stephan Weil, zeitweilig auf eigene Initiative hin mit unserer Sache befaßt, klärte uns in unserer Angelegenheit im Sommer 2013 in Hannover sinngemäß wie folgt auf: „… Deutschland (er meinte damit die Bundesrepublik) sei kein Rechtsstaat …, es gäbe das sogenannte Feindrecht, die Staatsanwälte würden das so nennen, das hieße, daß wir alle Prozesse verlieren würden, das sei so …, es nütze nichts dagegen anzukämpfen …, einen Systemwechsel werde es nicht geben …, wir sollten uns besser einigen …, man müsse mit dem Teufel verhandeln …“.

Und eine uns langjährig geschäftlich begleitende Rechtsanwältin erklärte uns in unserer Angelegenheit dem Sinn nach: „Sie werden kriminalisiert …, es werden einfach Straftaten gegen Sie e r f u n d e n, dann werden Sie verurteilt und dann wird gegen Sie vollstreckt …, und dann interessiert es niemanden mehr, ob Sie überhaupt schuldig sind oder nicht …, Sie müssen sich dringend einen Anwalt besorgen und wehren …, wenn Sie im Gefängnis waren, dann hängt Ihnen das Ihr Leben lang nach, Sie werden keine Geschäftsführer mehr sein und kein Gewerbe betreiben können …“.
Da unser Fall für die systemabhängigen Rechtsanwälte viel zu heiß ist – die Existenz der meisten Rechtsanwälte ist gebunden an die stillschweigenden Unterwerfung unter dem verborgenen sogenannten Standesrecht – und wir uns zudem keinen streitbaren, fähigen und willigen Rechtsanwalt leisten können, mußten und müssen wir uns dem Prozeß alleine stellen.

Am Montag, den 14.07.2014, gegen 9:15 Uhr, soll nun am Landgericht Lüneburg (Haupteingang, dann links Saal 12) der Prozeß fortgesetzt werden. Es sollen die Plädoyers gehalten werden und möglicherweise das Urteil verkündet werden. Prozeßbeobachter sind herzlich willkommen – es wird jedenfalls sehr spannend.
Uwe und Sylvia Zagermann, Wietzendorf im Juli 2014

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PS: wir wollten eigentlich in dieser Angelegenheit nicht mehr öffentlich Stellung beziehen und die „Bälle flach halten“, unter anderem damit das Gericht in Ruhe seine Arbeit machen kann und vor allem auch wir unsere Ruhe haben. Unsere Ansätze wurden jedoch durch die Sturheit der POLIZEI vor und im Prozeß sowie die ins Unsägliche gesteigerte Hetze im Bericht in der Böhme-Zeitung Soltau vom 04.07.2014 vollständig konterkariert – darauf müssen wir reagieren. Dem Pragmatismus und der Diplomatie wurde damit der Weg verbaut.

Das Innenministerium des Landes Niedersachsen sollte darüber nachdenken, ob das das Ziel sein kann, wo sie hinwollten: Instrumentalisierung und Aufhetzung der POLIZEI und der Presse gegen Bürger, die nicht bereit sind in hündischer Unterwürfigkeit jeden Betrug und jedes Unrecht zu erdulden, mit der Folge der faktischen Zerstörung von unserem Unternehmen und damit vollendeter Vernichtung unserer wirtschaftlichen Existenz.

Bis Montag, den 14.07.2014, bleibt Zeit für die vier Polizisten umfangreiche Geständnisse abzugeben – zur Schadensbegrenzung. Für den Autor und seinen Sohn stehen immerhin jeweils bis zu neun Monate Haft im Raum. Der Richter erwähnte nicht bei seiner Belehrung der vier Polizisten über die Folgen von Falschaussagen, daß ihnen allein schon dafür langjährige Haftstrafen drohen könnten. Denn Lügen haben kurze Beine – und fliegen eben früher oder später auf.

Neu in Niedersachsen: Beschwerdestelle für Bürgerinnen und Bürger und Polizei

Hier wurde über den Prozeß am Amtsgericht Soltau berichtet

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http://www.vu-e.com/?p=1165

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….wer Zeit und Muße hat, möge bitte als Prozessbeobachter, “die Öffentlichkeit” dort erscheinen und zuhören.

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Gruß  an die Rechtsprechung

Der Honigmann

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 Wir benötigen ein gesundes Volk!

Das heutige Fußballspiel unserer Mannschaft gegen Brasilien hat mich belehrt, dass wir nicht vor dem Untergang sondern vor einem steilen Aufstieg stehen.

Das Straßenbild zeigt zwar noch bevorzugt gasgefüllte Hängebäuche, fette „Ärsche, Glatze, Krautstampferbeine: erschreckend.

Aber unsere Spieler zeigten Disziplin, Gemeinschaftsgeist, Kampfgeist, technische Perfektion und Präzision, geistige/mentale Steuerung und vor allem auch Gesundheit. Alle schlank und rank, kräftig, aufrecht, elastisch schwingend, und vor allem Fairplay, selten ein Foul am Gegner, dann jedoch unbewußt im Eifer des Spieles.

Ein großartiges Vorbild für die Gesundheit! Jetzt möchte ich wieder sagen: Uns gehört die Zukunft.

Der Neid, die Mißgunst, das Profitdenken hat uns eine Fülle von Quatschologen ins Land gebracht, die den Untergang und die Falschheit verkünden.

Jetzt weiß ich: Wir haben viel erdulden und leiden müssen. Aber das hat uns auch geistig/mental wachsen lassen. Ein wichtiger, sehr wichtiger Trost. Unser geistig/mentales Potential kann uns niemand klauen!

Durch gezielte Fehlinformation hat man unsere Menschen in die Krankheit geführt, hat Ihnen Angst gemacht, hat Ihnen giftige Medikamente empfohlen, hat gute Medikamente im Codex Alimentarius blockiert, hat Menschen wie mich seit 1996 komplett von den Medien ausgeschlossen. Die Wahrheit durfte niemand erfahren.Kahn, Oliver

Nur Dir, mein Freund Honigmann, gebührt die Ehre, mich in Deinen Blog geholt zu haben. Wir haben gemeinsam für die Gesundheit unserer Menschen gekämpft.

Auch der deutsche Moderator, der ehemalige Nationalttorwart und Torwart bei Bayern München, Oliver Kahn, zeigte die gleichen Eigenschaften wie unsere Spieler: kräftiges Haar, straffe Gesichtszüge, aufrecht stehend ohne Fettansätze und vor allem die klare deutsche Sprache ( nicht das Genuschel der Schauspieler in den miesen Krimiserien von ARD/ZDF, die man noch per Gesetz bezahlen soll).

Seit Jahrzehnten bin ich dabei, unsere Menschen zu warnen und zur Gesundheit zurückzuführen durch
• meine Gesundheitsbücher,
• meine vielen Gesundheits – Artikel,
• meine vielen Gesundheits -Vorträge
• und Konzerte.

Daher sage ich erneut:
Nemen Sie ab sofort Ihre Gesundheit und Ihr Schicksal selbst in die Hand !

Unsere Jungs, Träner Löw und unser deutscher Moderator haben Ihnen heute den Beweis für eine beispiellose Gesundheit geliefert. Nur durch die körperliche und geistige Gesundheit war diese großartige Leistung möglich: Danke, danke!

Also Kopf hoch. Jetzt sind Sie an der Reihe, die Gesundheit zurückzuholen.

Ich wollte immer wieder aufgeben. Heute haben mir die Männer unserer Nationalmannschaft bewiesen, dass es sich lohnt für die Gesundheit zu kämpfen.

Gesunde Spotler haben uns vorgeführt, dass Gesundheit möglich ist und große Freude bringt.

Schluß mit dem Jammern!
Handeln Sie wie unsere Fußballspieler und deren Träner Löw!
Sie müssen sich jedoch beeilen, denn die Krankheit wütet in unserem Land.

Von Herzen „danke“ sage ich für diese besonders wichtige Lektion in meinem Leben.

Es ist nun Ihre Aufgabe, Ihre bisherige Lebensführung zu ändern und in allen Bereichen den Weg zur Gesundheit einzuschlagen. Ich helfe Ihnen gerne, denn es ist meine Aufgabe als Arzt.

Meiden Sie Lug und Trug. Die Quatschologen drüfen Sie in die Wüste schicken. Ich habe heute am Fernsehen gesehen, wie für Voltaren, Tomapyrin und weitere schädliche Medikamente Werbung gemacht wird. Und dann diesen Nachsatz ………….. als Frechheit angeheftet. Und dafür sollen wir noch Gebühren zahlen! Eine unglaubliche Perversion ist im Gange, um Sie zu verführen und in die Krankheit zu steuern! Vom Gesetzgeber erlaubt und gedeckt!

Dr.med. Walter Mauch 8.7.2014

www.waltermauch.com
webSopDr. Med. Walter Mauch
http://www.dr-med-walter-mauch-gesundheitsfuehrer.com

Youtube bewusst.tv umfassende Gesundheit
Youtube Fluor und Jod, Sondermüll für die Gesundheit

14 Bücher von mir bei Amazon im Angebot:
Wichtige Titel:
• Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand! Und
• Nehmen Sie ab sofort Ihre Gesundheit und Ihr Schicksal selbst in die Hand!

Musik:
youtube Zeig mir den Weg Dr. med. Walter Mauch


youtube Konzert Naturstimmen werben für die Natur Teil A + B, Dr. med. Walter Mauch

Copyright 2014 by Dr. med. WalterMauch

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Gruß an die gesunden Sportler

Der Honigmann

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markram-brainDies ist ein Teil der großen Zukunft der Neurowissenschaften, die Finanzierung in Höhe von $100 Mio. (BRAIN Project in den U.S.) und hier  und hier erhalten hat. Die EU hat sich für weitere $1.3 Mrd  verpflichtet (siehe Markram rechts). Wir sehen bereits einige sehr unethische Anwendungen, wie z.B. die Suche nach Möglichkeiten, um die Menschen unter  Verzerrung des eigenen Zeitgefühls ewig leiden zu lassen.

Activist Post 2 June 2014Das Rennen um die Gehirnentschlüsselung geht weiter, und wird Tag für Tag beschleunigt. Die Gedankenkontrolle der Zukunft wird auf die direkte Programmierung und Neuverkabelung des menschlichen Hirns hinauslaufen.
Unsere Erinnerungen verhelfen uns, unsere Identität zu bilden: Wer wir sind, bezogen auf wo wir gewesen sind. Positive oder negative Erfahrungen aus der Vergangenheit  werden in unsere gegenwärtigen Entscheidungen integriert, was uns ermöglicht, solide Strategien und Verhaltensweisen, die uns in unserem Streben nach persönlicher Entwicklung helfen können, zu bilden.

I: Activist Post 30 June 2014: Forscher am MIT (vom DARPA finanziert) enthüllen nun ein Fernsteuersystem der nächsten Generation, das Laserlicht von außerhalb des Schädels verwendet, um die für die Nervenzellenaktivität im Gehirn verantwortlichen Proteine zu beeinflussen. Die unterdrückende Wirkung reicht so tief wie 3 Millimeter ins Hirn.

Ihre Pressemitteilung und Video haben den Titel: “Nicht-invasive Hirnkontrolle“. In dem Video zitiert die Neurowissenschafts-Editorin der “Nature”, I-han-Chou, das Potenzial für Änderungen von Verhalten und Persönlichkeit, die Übergabe der physischen Kontrolle über den  Zielorganismus sowie die Möglichkeit, dass wir uns selbst übermenschliche Fähigkeiten geben.

Die zu studierenden Nervenzellen müssen gentechnisch verändert werden (auch durch Viren), um lichtempfindliche Proteine zu produzieren, die ​​als Opsinen bekannt sind,  (jetzt von MIT-Ingenieuren entwickelt), die Kanäle oder Pumpen sind,  die elektrische Aktivität beeinflussen, indem sie die Strömung von Ionen in die oder aus den Zellen kontrollieren und spezifische Arten von Neuronen im Hirn blockieren oder stimulieren.

lase-mind-controlII: Business Insider 1 June 2014: Roberto Malinow, Professor für Neurowissenschaften an der San Diego School of Medicine der Universität von Kalifornien sagte: “Wir können (bei Ratten) willentlich eine Erinnerung bilden, sie  löschen und wieder aktivieren, und zwar durch Anwendung von einem Stimulus, der synaptische Verbindungen selektiv stärkt oder schwächt. Sadegh Nabavi, ein Postdoc-Forscher im Labor und führender Autor der Studie, sagte: “Wir können verursachen, dass ein Tier Angst bekommt und dann keine Angst hat und dann wieder Angst bekommt.”

Wissenschaftler stimulierten optisch eine Gruppe von Nerven in Ratten-Hirnen,  die gentechnisch verändert worden waren, um  sie lichtempfindlich zu machen, während gleichzeitig ein Stromstoß am Fuß der Tiere ausgelöst wurde. Die Ratten lernten bald, die optische Nervenstimulation mit Schmerzen zu verbinden und zeigten Angst-Verhaltensweisen, wenn diese Nerven stimuliert wurden.

In der nächsten Phase des Experiments, stimulierte das Forschungsteam die gleichen Nerven mit einer erinnerungs-löschenden Serie optischer Niederfrequenz-Impulsen. Diese Ratten reagierten anschließend nicht mehr auf die ursprüngliche Nervenstimulation mit Angst, was andeutete, die schmerz-verbundene Erinnerung war  gelöscht worden. Die Wissenschaftler fanden, sie konnten dann die verlorene Erinnerung durch die Stimulation der gleichen Nerven mit einer erinnerungs-bildenden Serie von optischen Hochfrequenz-Impulsen reaktivieren.

III:Activist Post 4 July 2014:  Neurowissenschaftler behaupten jetzt zum ersten Mal, den absoluten Beweis (?) dafür gefunden zu haben, dass Bewusstsein von der Struktur des Hirns völlig abhängig sei:
In einer Studie, die in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, beschreiben Mohamad Koubeissi  an der George Washington University in Washington DC und seine Kollegen, wie sie es geschafft haben, das Bewusstsein einer epileptischen Frau durch die Stimulierung ihres Claustrum-Hirnbereichs mit tiefen Hirnelektroden ab- und anzuschalten.

mind-control2Wie das Team den Claustrum-Bereich mit hochfrequenten elektrischen Impulsen abtastete, sprach die Frau nach und nach leiser und bewegte sich weniger, bis sie in die Bewusstlosigkeit einschlief. Sie hörte auf zu lesen und starrte mit leerem Blick in den Raum, sie reagierte nicht auf auditive oder visuelle Befehle und ihre Atmung verlangsamte sich. Sobald die Stimulation aufhörte, kam sie wieder zum Bewusstsein ohne Erinnerung an das Ereignis. Das gleiche geschah jedes Mal, wenn  das Gebiet während des zweitägigen Experiments stimuliert wurde.

Wenn die Stimulation eine Hirnregion, die für Bewegung oder Sprache verantwortlich ist, zerstört hätte, hätte die Patientin nicht fast sofort damit aufgehört, sich zu bewegen oder zu sprechen. Da  es  während oder nach der Stimulation kein Anzeichen von epileptischer Hirnaktivität gab, ist das Team sich sicher, dass es nicht um eine Nebenwirkung eines Anfalls sondern um Bewusstsein ging.

Dennoch scheint eine große Anzahl  wissenschaftlicher und spiritueller Erforschung der Rolle von Frequenzen, der holographischen und Quantum– sowie Vielschichtigkeitsnatur des Universums nahezulegen, dass das menschliche Bewusstsein fast mit Sicherheit nicht-stofflich ist und hier.
Kommentar: Des Weiteren sind Nah-Tod-Erlebnisse so zahlreich, dass man sie nicht ausser Acht lassen kann.

neurodustIV: Activist Post 19 July 2013:   Nanopartikel- “Neuronal- Staub” wirkt  laut Forschern der Berkeley-Engineering als “Überwachung des Hirns von innen”: Die “Smart-Staubpartikeln” würden alle  einen extrem kleinen CMOS-Sensor für die Messung der elektrischen Aktivität von Neuronen in der Nähe enthalten. Die Forscher stellen sich vor, ein piezoelektrisches Material unterstütze den CMOS-Sensor und sei  geeignet, Erzeugung von elektrischen Signalen von Ultraschallwellen zu generieren.

Das Verfahren würde auch umgekehrt ermöglichen,  dass Staub-Daten über Hochfrequenz-Schall-Wellen zurückstrahlen. Dies ist ein Forschungsgebiet, das auch von der DARPA als eine der zukünftigen Methoden der Gedankenkontrolle gesehen wird.

Gleichzeitig gibt es massive langfristige Investitionen in die Nanotechnologie-Anwendungen über den National Nanotechnology Initiative 2011 Strategic Plan. Das 60-seitige Dokument entwirft eine projizierte Zukunft des “Verständnisses und der Steuerung der Materie” für das Management jeder Facette des menschlichen Lebens in den Bereichen Umwelt, Gesundheit und Sicherheit. Fünfundzwanzig US-Bundesstellen sind beteiligt. MIT hebt hervor, dass einer der Autoren der Forschung bereits einen ferngesteuerten Käfer entwickelt habe.

V: Hirnforschung wird verwendet, um Ihre Gedanken zu lesen – und ihre Sensoren werden z. B. in Flughäfen, durch die Polizei und allgemeiner durch das US-Ministerium für Heimat-Sicherheit installiert werden

VI: Activist Post 29 July 2013:  Activist Post wurde vor kurzem von einem anonymen Hinweisgeber kontaktiert, der an einem geheimen laufenden Gedankenkontroll-Projekt für DARPA arbeitete. Das Ziel des Programms ist es, aus der Ferne  politischen Dissens zu vereiteln, und zwar durch den Einsatz von “Transkranieller Magnetstimulation” (TMS) und funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRI und hier) zusammen mit raffinierter Propaganda, die auf dieser Technologie basiert. TMS regt  durch elektromagnetische Felder die Temporallappen des Hirns an.
Das Programm, das vom Zentrum für Strategische Kommunikation geführt wird, ist an der Arizona State University basiert.

Kommentare
Das Ziel der EU und US Hirnstudien hat bislang die Entschlüsselung des menschlichen Hirns  und die Entdeckung neuer Wege,  um sowohl  erzählende als auch pharmazeutische Gedankenkontrolle auszuüben, betont.

Die elektrische Reaktion der Hirnzellen auf äussere Anregungen sind leicht zu registrieren. Diese Signale in Gedanken/Worte zu interpretieren ist aber etwas ganz anderes – und noch nicht möglich – aber es könnte kommen. Jedoch, nachzuweisen, woher neue, vielleicht geniale, Gedanken herrühren, wird sehr, sehr schwierig sein. Das Hirn kann sehr wohl bloss ein Relais zur Umsetzung der Gedanken in Sprache sein.

EU´s Menschliches Hirn-Projekt ist nun durch Boykott bedroht, indem  Hunderte besorgter Neurowissenschaftler in einem offenen Brief die EU-Kommission aufgerufen haben,  das ganze Projekt abzublasen – es sei denn, fehlende Transparenz in Bezug auf seine Ziele durch eine neue, transparente Verwaltung veröffentlicht werden. Sie sind auch aus dem gleichen Grund um das US-BRAIN-Projekt besorgt.

Natürlich ist es praktisch, die Denkweise potentieller Terroristen zu kennen. Nur, das Problem ist, dass zumindest die US-Regierung fast jeden für einen “Terroristen” hält. Dennoch laden Regierungen gewalttätige Muslime ein, dessen Koran  ihnen gebietet, Terroristen (Sure 3:151, 8:60) zu sein.
Wir werden  jedoch eher an  hirn-fressenden Parasiten, Alkoholismus,  Fettsucht, ärztlichen Fehlern, riskantes Sexualverhalten oder allem anderen als Terrorismus sterben   – wenn man Operationen unter falscher Flagge, und hier, wie zB der 11. Sept und hier ausser Betracht lässt.

Das hinterlässt den Eindruck, dass die Vorbeugung von Kriminalität  nicht der Zweck der intensiven staatlichen Hirnforschung ist, sondern es geht darum, den Herrscher-Verbrechern  ein Werkzeug gegen  das, was George Orwell  Gedanken-Verbrechen nannte, zu geben: Mangel an Liebe zum Grossen Bruder-Herrscher, der unsere Seelen besitzen will, aufzustöbern. Sie nennen es “Prä-Kriminalität

http://new.euro-med.dk/20140710-us-eu-hirn-forschung-wir-konnen-nach-belieben-erinnerung-bilden-loschen-und-reaktivieren-furcht-schaffen-und-loschen-sowie-ihre-gedanken-lesen.php

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Gruß an die Gedanken (-gänge)

Der Honigmann

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von Stefanie Järkel
Fotograf: Joachim E. Röttgers
Lahr will 2018 eine Landesgartenschau ausrichten. Dazu fehlt der Stadt allerdings noch der Acker von Werner Grafmüller. Der Pensionär will nicht verkaufen. Jetzt droht ihm die Zwangsenteignung. Eine Premiere im Südwesten.

Es wäre einfacher, wenn Werner Grafmüller ein Querulant wäre. Einer, der einem nach fünf Minuten auf den Senkel geht – laut, aufgeregt, geifernd. Das Urteil wäre schnell gefällt: Soll er sich doch nicht so anstellen, soll er doch verkaufen. Doch Werner Grafmüller ist ein freundlicher Herr mit buschigen, weißen Augenbrauen und einer vom Alter etwas heiseren Stimme. Da fällt das mit dem Vorverurteilen nicht mehr so leicht.

Hohe Eiscafé -Dichte in der Innenstadt: Lahr in der Ortenau.
Hohe Eiscafé -Dichte in der Innenstadt: Lahr in der Ortenau.

 

Die Stadt Lahr will den Acker des 78-Jährigen kaufen, um dort im Zuge der Landesgartenschau 2018 einen Sportplatz anzulegen. Doch Grafmüller will das Grundstück nicht hergeben – weil er im Clinch mit der Stadt wegen einer Selbstbedienungswaschanlage liegt und weil ihm sein Acker zu wichtig ist. “Ich bin mit dem Grundstück so verwachsen”, sagt Grafmüller. Die Stadt hat die Zwangsenteignung prüfen lassen. Und gibt sich zuversichtlich: “Nach einer ersten Einschätzung ist es denkbar, dass es möglich ist”, sagt der städtische Justiziar Tobias Biendl.

Doch wie kann eine Stadt einem Bürger überhaupt sein Grundstück wegnehmen? Kann der Sportplatz nicht woanders hin – oder der Acker? Und: Warum macht die Verwaltung Pläne für ein Gelände, das der Stadt nicht gehört?

Lahr mit seinen rund 43 000 Einwohnern liegt südlich von Offenburg nur wenige Kilometer von der Grenze zu Frankreich entfernt. Die Häuser in der Altstadt leuchten frisch saniert, die Eiscafé-Dichte in der Fußgängerzone ist hoch. Doch nicht überall ist Lahr so einladend. Im Kanadaring, fünf Minuten Autofahrt entfernt, reihen sich Wohnblocks in ehemaligem Beige aneinander. Bis Anfang der 90er-Jahre waren hier die kanadischen Streitkräfte untergebracht, anschließend zogen die Russlanddeutschen ein. Lahr hat mittlerweile 9000 Spätaussiedler aufgenommen.

Hinter den Wohnblocks steht ein Heizkraftwerk, liegen Äcker und die Bundesstraße 415. Auf den Äckern will die Stadt mit viel Grün das ehemalige Beige der Wohnblocks einladender machen; diesen Teil der Stadt mit dem auf der anderen Seite der Straße verbinden. Während der Landesgartenschau soll es hier eine Wiese möglicherweise mit einem Restaurant oder einem Café geben sowie einen Rundweg gesäumt von Bäumen. Danach sollen Sportplätze und eine Sporthalle entstehen.

Mittendrin liegt Werner Grafmüllers Grundstück mit seinen 24 Ar, so groß wie rund ein Drittel eines Fußballfelds. Vier Jahre hat die Stadt mit dem Rentner verhandelt. Sie hat ihm 18 Euro pro Quadratmeter geboten, sieben Mal so viel, wie Ackerfläche sonst um Lahr herum wert ist. Schließlich erlaubt der Bebauungsplan an dieser Stelle auch eine andere Nutzung, wie ein Sportgelände. Die Stadt hat ihm andere Flächen angeboten. Er hat abgelehnt. “Außer ‘Ich will nicht’ kam nichts zurück”, sagt Justiziar Biendl. Grafmüller sagt jedoch ziemlich genau, was er will. Allerdings hat das nur bedingt mit dem Grundstück zu tun. Der Pensionär fordert seit Jahren die Schließung einer Selbstbedienungswaschanlage. Die liegt in direkter Nachbarschaft zu seiner Wohnung und der Baumschule seines Sohnes.

Wie weit weht der Sprühnebel? Waschanlage in der Nähe von Grafmüllers Grundstück.
Wie weit weht der Sprühnebel? Waschanlage in der Nähe von Grafmüllers Grundstück.

 

Bis vor 15 Jahren war Grafmüller Leiter der Beratungsstelle für Grünplanung und Obstanbau beim Heilbronner Landratsamt. Er hat viel mit Pflanzenschutz und Insektenbekämpfung zu tun gehabt. Nun ist er der Ansicht, dass sich in der Seifenlauge der Waschanlage umweltschädliche Stoffe befinden und der Sprühnebel dem angrenzenden Flüsschen Schutter nicht guttut – sowie den Blattläusen auf den Pflanzen seines Sohnes. “Solange das läuft, läuft bei mir nichts”, sagt Grafmüller mit Blick auf die Anlage und den Grundstücksverkauf.

Die Stadt hat die Anlage im Jahr 2006 genehmigt. Grafmüller erhob von Anfang an Einwände. Der Sprühnebel sei schon “mal samstagmorgens bis zu meiner Schlafzimmertür gezogen”, sagt Grafmüller – geschätzte 70 Meter über die Schutter und das Familiengrundstück hinweg. Der Gemeine Schneeball im Garten habe keine Läuse mehr, sagt Grafmüller. Dabei kämen die Tiere üblicherweise genau auf dieser Pflanze vor.

Das Landratsamt in Offenburg hat die Anlage mehr als 30 Mal überprüft. Ergebnis: nichts. Die Sprühnebel würden nicht “bis zur Schutter oder gar auf Ihr Grundstück ziehen”, schrieb der Landkreis 2008. Grafmüller wandte sich an das Bundesumweltamt und das Umweltministerium in Stuttgart. Doch auch hier sah man keinen Handlungsbedarf.

Gartenbauingenieur Grafmüller scheint zu wissen, wovon er spricht, wenn es um den Naturschutz geht. Doch wegen des Streits um die Waschanlage seinen Acker nicht zu verkaufen macht ihn unglaubwürdig – schlecht für Grafmüller in einem möglichen Enteignungsverfahren. “Der Verdacht, dass es ihm nicht um das Grundstück geht, verbessert seine Position nicht”, sagt Mario Martini, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer.

Allerdings betont Grafmüller, dass er seinen Acker einige Straßen weiter auch nicht verkaufen will, weil er eine Nutzung als Sportplatz nicht wertvoll genug findet. “Das ist bestes Ackerland. Den Sportplatz kann man auch woanders machen”, sagt Grafmüller. Die Stadt will auf der Fläche allerdings die Sportangebote für den Lahrer Westen zusammenziehen und sieht bei der Fläche derzeit “keine sinnvolle Alternative”.

Grafmüller züchtet als Hobby pilzresistente Obstsorten. Auf dem langen, schmalen Grundstück stehen Wildkirschen, Stachelbeeren und rote Pfirsiche. Der Boden werde seit mehr als 50 Jahren genutzt, sagt Grafmüller. “Hier wachsen die Pflanzen am besten.” Sein Sohn Thomas Grafmüller unterstützt den Widerstand seines Vaters: “Wir Landwirte kämpfen um jeden Quadratmeter.” Ständig würden ehemalige landwirtschaftliche Flächen anders genutzt werden.

Thomas Grafmüller: "Wir Landwirte kämpfen um jeden Quadratmeter."
Thomas Grafmüller: “Wir Landwirte kämpfen um jeden Quadratmeter.”

 

Von seiner ursprünglichen Forderung eines Ärztehauses oder einer Bildungseinrichtung an dieser Stelle, will Werner Grafmüller indes nichts mehr wissen. “Ich will mich da nicht festlegen”, sagt er. Die Stadt hatte erklärt, dass beide Ideen an dieser Stelle nicht sinnvoll umzusetzen wären.

Derzeit prüft die Verwaltung, wie problematisch es wäre, das Grundstück für die Landesgartenschau auszusparen. Der städtische Justiziar Biendl sagt: “Es ist nicht so einfach zu sagen: Wir bauen drum herum. Für die Landesgartenschau wäre es äußerst unschön.” Schwieriger ist für die Stadt jedoch, dass die geplante Nutzung mit dem Sportplatz ohne Grafmüllers Grundstück schlicht “nicht machbar” wäre.

Rechtlich gesehen, kann Lahr Grafmüller auch nicht einzig für die sechsmonatige Blumenschau enteignen. Dies ist nur möglich, weil die Stadt den Bereich im Zuge der Landesgartenschau langfristig neu gestalten möchte. Den entsprechenden Bebauungsplan will der Gemeinderat in rund einem halben Jahr verabschieden. Dann kann das Gremium auch erst über den Antrag für eine Zwangsenteignung entscheiden.

Während sich im Gemeinderat offenbar eine Mehrheit für eine Zwangsenteignung formiert, diskutieren Lahrer im Internet kontrovers über den Fall Grafmüller. “Da sieht man mal wieder, was der einzelne Mensch wert ist wenn es um Profitgier geht”, schreibt Steffen L. auf der Internetplattform Facebook. “Gibt es nicht schon genug Sportplätze in Lahr?”, fragt Patrick K. Aber auch: “So langsam wird es lächerlich. Die Stadt würde ja für ihre Bürger bauen und nicht für Großkonzerne”, schreibt Dragana K.

Ein Internetnutzer stellt auch die Frage, wieso die Stadt nicht erst die Flächen gekauft und sich dann für die Landesgartenschau beworben hat? Doch Lahr hatte sich bereits 2002 um eine Blumenschau bemüht – erfolglos. Hätte man erst die Grundstücke erworben, hätte die Stadt möglicherweise “vollkommen unnötig hohe finanzielle und personelle Aufwendungen” gemacht, sagt Biendl.

In Mannheim, wo 2023 die Bundesgartenschau stattfinden soll, bemüht sich die Stadt ebenfalls erst um ein Konzept. Anschließend will sie mit möglichen Grundstückseigentümern verhandeln. Lahr hat in den vergangenen vier Jahren 85 Grundstücke von 53 Eigentümern erworben.

Sollte sich der Gemeinderat für eine Enteignung aussprechen, muss das Regierungspräsidium (RP) in Freiburg eine Entscheidung fällen. Sollte es in Lahr zu einer Zwangsenteignung kommen, wäre es die erste im Zuge einer Landesgartenschau im Südwesten. Normalerweise werden Grundstückseigentümer wegen Straßenbau- oder Bahnprojekten enteignet. So müssen beispielsweise Eigentümer ihre Grundstücke für den Ausbau der Bahnstrecke vom badischen Kehl aus in Richtung Frankreich an die Bahn abgeben. Auf den neuen Trassen sollen künftig die Hochgeschwindigkeitzüge ICE und TGV fahren.

Die Entscheidung über eine Enteignung kann nach Auskunft des RP rund ein Jahr dauern. Die Kosten für das Verfahren trägt Lahr. Sollte Grafmüller enteignet werden, müsste die Stadt ihm zudem eine Entschädigung zahlen.

Noch ist Grafmüllers Acker kein Sportplatz. "Ich hätte nie gedacht, dass das so ausartet."
Noch ist Grafmüllers Acker kein Sportplatz. “Ich hätte nie gedacht, dass das so ausartet.”

 

In dem Verfahren muss die zuständige Behörde letztlich entscheiden, ob das Allgemeinwohl schwerer wiegt als das Interesse des Einzelnen – ob der Sportplatz wichtiger ist als der Acker. Dabei könnten Grafmüllers Chancen schlecht stehen, sagt Professor Martini aus Speyer: “Wenn die Stadt glaubwürdig darlegen kann, dass sich das Konzept mit dem Sportplatz nur an diesem Ort sinnvoll durchführen lässt, hat die Enteignung Erfolg.”

Martini hält eine Einschätzung trotzdem für schwierig, denn das Allgemeinwohl werde nicht nach einer “mathematischen Formel” berechnet. Der schwammige Begriff lässt den Juristen stets einen gewissen Interpretationsspielraum.

Grafmüller sagt indes: “Ich schrecke vor einem Enteignungsverfahren nicht zurück. Ich hätte nie gedacht, dass das so ausartet, aber das stehen wir jetzt durch.” Die Verwaltung arbeitet für ihn mit unsauberen Methoden. “Mit was für Tricks die kommen”, sagt er und staunt. Dabei nennt er allerdings den negativen Kommentar in der örtlichen Presse ebenso wie den Überraschungsbesuch des Oberbürgermeisters zu einem Zeitpunkt, an dem auch ein Journalist da war. Dass dies schlicht ein Zufall gewesen sein könnte, hält Grafmüller für “unwahrscheinlich”. Ein bisschen Querulant ist er eben doch.

http://www.kontextwochenzeitung.de/s-klasse/171/der-acker-muss-weg-2312.html

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…..danke an HWA.

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Gruß an die Landwirte

Der Honigmann

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http://www.2012spirit.de/2014/06/untersberg-mit-riesendinghoehle-das-herzchakra-europas/

Untersberg mit Riesendinghöhle das Herzchakra Europas

Die Riesending-Schachthöhle im Untersberg nahe Berchtesgaden war Schauplatz der spektakulären Rettungsaktion des Höhlenforschers Johann Westhauser, der in knapp 1000 Metern Tiefe durch einen Steinschlag verletzt und eingeschlossen war. Zehn Tage lang, bis zur erfolgreichen Rettung am 19.6.2014, waren über 700 Helfer aus fünf Nationen an der Bergung beteiligt gewesen. Die Freude der Retter war ihnen förmlich ins Gesicht geschrieben. Es war für sie ein Ereignis, dass sie ihr Leben lang nicht vergessen werden. Um den Untersberg ranken sich aber auch zahlreiche Sagen und Mythen. Zudem ist er ein Kraftort, der durch ein energetisches Gitternetz (Leylinien) mit anderen bedeutenden Orten verbunden ist. Für den Dalai Lama ist der Untersberg das Herzchakra Europas.

An bestimmten Tagen sind Licht- und Sonnenphänomene zu beobachten. So wird alle Jahre an Maria Himmelfahrt (15.August) mitten in der Mittagsscharte im „Steinernen Kaiser”, um 14 Uhr durch einen sog. Tagschlot die Höhle zur Mittagszeit “erleuchtet”. In Legenden ist von einem Portal in eine andere Dimension zu lesen. Zeitlöcher im Untersberg sollen Menschen erscheinen und verschwinden lassen. Große Bedeutung erlangte dieser magische und heilige Ort durch die Aussage des Dalai Lama, anlässlich seines Salzburgbesuches 1992, dass der Untersberg das Herzchakra Europas ist.

Von der spirituellen Bedeutung einmal abgesehen wirkt das extrem verzweigte Höhlensystem der Riesending-Schachthöhle, also sozusagen das „Innenleben“ des geografisch im Herzen Europas liegenden Kraftorts tatsächlich wie verzweigte Herzarterien (siehe im Bild rechts: Höhlensystem der Riesending Schachthöhle & Herzarterien).

“…Was nur wenige wissen: Der Dalai Lama besucht jedes Jahr den Untersberg…“

so der bayrische Alpenschamane Rainer Limpöck in seinem Buch Mythos Untersberg – Kraftort, Heiligtum, Anderswelt (Pichler Verlag, 2011, ISBN 978-3-85431-577-3). Wo der Autor diese Information her hat, ist unbekannt.

Der Untersberg, ein sagenhafter Kraftort

In der Geomantie geht man davon aus, dass die ganze Erde von einem Energienetz überspannt ist und markante (Kraft-) Orte miteinander verbunden sind, so z.B. auch Stonehenge. Diese Linien werden auch Leylinien genannt. An solchen Kraftorten sind besondere und heilende Kräfte spür- und erfahrbar, wie auch am pyramindenähnlich-förmigen Untersberg.


Es wird berichtet, dass Menschen, die in diesen Höhlen waren, erzählten, dass sie gegen die Annahme nur kurz in den Höhlen gewesen zu sein, erst nach Jahren in das Dorf zurückkamen und sogar von ihren Mitmenschen nicht mehr erkannt worden sind. Kobolde und Zwerge hüten in diesen Höhlen unermeßliche Reichtümer.

Zu den vielen Legenden und Erzählungen gehören auch das Zeitphänomen des Unterberges mit Zeitlöcher und Zeitsprüngen. Bis in die jüngste Zeit wurden Erlebnisse und Geschichten zu diesem Phänomen erzählt: Etwa der vor 30 Jahren verstorbene Zahnarzt aus Berchtesgarden, Herr Dr. Köberle, berichtete über dieses Phänomenen im Berg.

Diese Zeitveränderung zeigt sich in einem bestimmten, begrenzten Gebiet des Berges, in der Mittagsscharte. Geologen sprechen dabei von einer extremen Verwerfungszone, die sich auch auf die Zeitqualität auswirken kann. Kraftort.org

Die Riesending-Höhle ist mit einer Ganglänge von über 19 Kilometern die längste und mit 1148 Metern die tiefste bekannte Höhle Deutschlands, wobei dies nur die bis zum jetzigen Zeitpunkt bekannten Mess- und Forschungsergebnisse belegen. Es ist davon auszugehen, dass das Höhlensystem noch weiter verbreitet ist, weswegen der Höhlenforschers Johann Westhauser dort auf Expedition war. Wegen des spektakulären Unglücks und eines zu erwartenden Sensationstourismus soll die Riesending-Schachthöhle nun geschlossen werden. Die Natur sorgt selbst dafür, dass der Mensch nicht überall Zugang findet und Orte, die für die magnetische Erdstruktur von großer Bedeutung sind, wie in diesem Fall der Untersberg, verschlossen bleiben.

 

Freunde,

es gibt auf und um diesen, unseren blauen Planeten viele Phänomene, die mit der heutigen „Schul- Physik“ nicht erklärbar sind, mit der „außergewöhnlichen russischen Physik“ aber auch nicht alles, denn:
Materielle Weltanschauungen scheitern einfach an den gesetzmäßigen Strukturen in Grenzbereichen, wie sie uns die Natur präsentiert!!
Bestes Beispiel ist die Wissenschaft der „BIONIK“. Nichts, überhaupt nichts können wir Menschen „Neuerfinden“, es ist in der Schöpfung alles da, so im Kleinen wie im Großen, Unten wie Oben etc. …!

Ein banales aber weitreichendes, persönliches Phänomen und dessen Nutzung zur Therapierung von schwersten Erkrankungen, Stoffwechselerkrankung und Erkrankung des ZNS!! Silizium ist bis in den Mikrobereich magnetisch, im unteren Nanobereich (alle meine Patente!!) aber magnetisch und paramagnetisch, das hat enorme positive Auswirkungen auf fast alle Heilungsprozesse, die mit Nano – Bio – Komplexen angewandt werden (Nano – Shuttle Systeme und AMIPEC-Q), unschlagbar in den Heilungschancen …, darum werde ich verfolgt!!

Natürlich liefert uns die Natur, das Leben, diese Technologien, nur werden sie von der bornierten Schulwissenschaft negiert ABER: „Wer heilt, hat recht!!“ Und das werde auch ich bekommen, denn die Verursacher werden allesamt zur Verantwortung gezogen, aber das nicht von Menschenhand, sondern von dem, dem ich DIENE – dem Schöpfer!!
In diesem Artikel selbst erkennt man, daß mit anderer Elle gemessen wird und nur die pervertierte Elite will Nutznießer sein, sie wollen mit aller Macht uns von diesen Natur – Phänomenen fernhalten, die moderne INQUISITION hat da ganz pervers wirkende Methoden …, glaubt mir!!

Zeit und Raum wirken anders, als uns immer vorgegaukelt wird, vielleicht werden wir es noch erleben …?!
Vor den anstehenden Veränderungen sollten wir das alles bedenken und der Natur, der Schöpfung mehr Achtung entgegenbringen!!

LG, der Schöpfung verpflichtet, „ET“

Danke an Egon und Wilfried

Gruß an die Schöpfung

TA KI

Quelle: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/07/10/gknastbeitrag-egon-tech-09-07-2014/

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Gruß an Egon

Der Honigmann

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Angela Merkel lügt das sich die Balken biegen! Wie darf sowas noch im Amt bleiben??? Merkel muss sofort zurück treten!!! Sonst kommen immer mehr negative Entscheidungen auf das Volk zu!!! Wehrt euch!!!

„Das Leben ist ein Paradies, und alle sind wir im Paradiese, wir wollen es nur nicht wahrhaben; wenn wir es aber wahrhaben wollten, so würden wir morgen im Paradiese sein.”

Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Ali Iscitürk

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Gruß an die Denkenden

Der Honigmann

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5templer15templer2a5templer2b5templer3a5templer3b5templer4Quelle: http://www.gralsmacht.com/wp-content/uploads/2011/08/652-artikel.pdf

Gruß an den Glauben

TA KI

Gefunden bei: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/07/03/die-templer-5-von-7/?preview=true&preview_id=2122&preview_nonce=a3e65c30ec&post_format=standard

Gruß an die Gläubigen

Der Honigmann

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heibo 07.07-1heibo 07.07-2Danke an Heibo

Gruß an die Impfgegner

TA KI

Quelle: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/07/08/gastbeitrag-heibo-die-spanische-grippe-durch-impfung-verursacht-teil-1-von-3/

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Gruß an die Impfverweigerer

Der Honigmann

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4templer14templer2a4templer2b4templer34templer44templer4a4templer5Quelle: http://www.gralsmacht.com/wp-content/uploads/2011/08/651-artikel.pdf

Gruß an die Heiligen

TA KI

Gefunden bei: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/07/02/die-templer-4-von-7/

 

Gruß an das heilige Land

Der Honigmann

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zum Artikel: „Der Untergang der USA – Gedanken zum Supergau der Luftüberwachung“

Quelle: http://quer-denken.tv/index.php/583-Gedanken-zum-Supergau-der-Luftüberwachung

egon-logo
Freunde,

wer immer noch nicht begriffen hat, wes Geistes Kind die zionistisch-satanistische USA in der Welt spielen, wer Vasallen sind (EU/NATO etc.!!), der hat seine Existenz von sich aus schon verwirkt und wird zu denen gehören, die in der Prophezeiung zu den 7 von 10 gehören, die vom Planeten getilgt werden …, in sehr kurzer Zeit!!!
Die Ereignisse im „schwarzen Meer“ sind die technologische, logische Fortsetzung von „Woronesh“ u.a. Technologien zum SCHUTZE des LEBENS!!!
Bitte erkennt, daß es weltweit KEINEN besseren SCHUTZ des GEISTES/HIRNs, LEBENS, … gibt!!!,

Dieses Wissen durfte ich wissen – und EUCH zur VERFÜGUNG stellen, allen voran EUCH / UNSEREN KINDERN!!! Auf breitem Wissensniveau basierend, mehrere Wissensgebiete überschreitend und doch auf höchstem Niveau, das kann nur göttliches WISSEN sein, dafür und nur dafür musste ich verkriminalisiert, schizophrenisiert und mollathisiert werden …!!!

Mit Moral und Ethik brauchen wir diesen ekelhaften Kreaturen, satanisch – zionistischer Basis nicht kommen!!! Schaut es EUCH bitte alles genau an und geht auch in die „HM“ – Archive, ich sagte es laut und deutlich: „Wer die außerordentliche / außergewöhnliche russische Physik belächelt ist entweder ein Idiot oder Selbstmörder.“ Beides trifft zu und BABS-I ist ein Grundbaustein zum Schutze von Leben, TGT = Tesla – Grebennikow – Tech Technologie. Beruht auf Phänomenen der energetischen Manipulation von pathologischen EMF – Impulsen und trägt zur „Steuerung der Zellinformation“ für alle Zellen bei, pathologische Fremdfrequenz d.h. für Außenstehende: Jegliche Impulse zur Störung der Zellinformation werden gemindert oder zerstört …!!!

TGT, das ist BABS-I, AMIPEC-Q (Aminosäure-Mineral-Peptid-Complex – Quantenmodifiziert). Alle diese Technologien werden in den bekannten Produkten, unter dem WZ = Warenzeichen > BEQUOL – GDR (Better Quality of Life), angewandt und überzeugen durch exzellente Wirkung … !!!
Kopien wurden bisher immer gemacht, das ORIGINAL wurde jedoch NIE erreicht!!
Generell direct respons (GDR)
• Brain
• Duodenum
• Dermatological

Das sind angewandte Technologien, die durch die NANO – SHUTTLE – SYSTEME immer(!!) direkt in die Zelle, ja, den Zellkern transportiert werden und mit der ihrer eigenen extrem hohen antientzündlichen Wirkung gegen alle pathologischen Entgleisungen extrem schnell wirken!! Darum schreien diese Verbrecher der BIG – Pharma Zeter + Mordio!! Es wird nichts nutzen, denn das, was Sie mir antun, bringt doch viele wankende zum ERKENNEN. Also habe ich doch sehr viel vollbracht, dafür lohnt sich dann doch so manche Einschränkung, Freiheitsberaubung dieser Art. Aber diese ist mit der INQUISITION gleichzusetzen. Darum befragte mich der damalige Chef der Glaubenskongregation (Inquisition!), Herr Ratzinger, später Oberpope / Papst, ob ich denn mit meinem Wissen 30 Milliarden Menschen auf dem Planeten haben wollte …!???
Welch Infamie …, alles andere im Archiv nachlesbar!

Freunde und Mitstreiter für das Leben, Pro Vitae, alles gebe ich, was der Schöpfer mir an Wissen verlieh. Ich werde es aber nicht, wie von einigen gefordert, wie Perlen vor die Säue werfen … !!! Jeder hat die Chance der Wahl und meine Freunde „draußen“ Wissen genau, wenn jemand in Not ist dem wird garantiert geholfen!!! Ich danke all meinen Mitstreitern, ohne Sie wäre es nicht möglich, Euch zu helfen … DANKE!!!

SCHÜTZT Euch + Eure Kinder, Geist, Hirn und Leben, mehr geht nicht!!! Zurück zu den WURZELN, zur FAMILIE und den DEUTSCHEN  TUGENDEN, adäquat dem Volke der DICHTER und DENKER.
LG, der Schöpfung verpflichtet …

„ET“

Danke Egon und Wilfried-

Gruß an die Heilbringenden

TA KI

Quelle: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/07/08/gknastbeitrag-von-egon-tech-07-07-2014/

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Gruß an meinen Freund Egon Tech

Der Honigmann

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Der Reinigungseinlauf
Morbus Crohn

Also, wenn Sie von dem Kommentar des Quatschologen in Nr. 30 ausgehen, ist wirklich alles Quatsch.Clown-Arzt

Ich wollte als Kind immer Clown werden und habe mich auch unter dem Jahr angemalt. Ich wollte nur Quatsch machen und lachen.

Dann aber wurde ich in diese verderbliche Schiene der Krankheit geschoben. Daß hier soviel Quatsch gemacht wird, hat mich immer wieder tief erschüttert.

Da ist mir das Lachen vergangen.

Also im Ernst lesen Sie nochmals den Quatsch-Kommentar des Quatschadors in Nr. 30.

Übrigens habe ich vergessen, den Reinigungseinlauf zu empfehlen, was ich hiermit nachhole:

Sie müssen mit einem Irigator eine Woche lang oder jeden zweiten Tag einen Reinigungseinlauf machen. Da die meisten Menschen den ganzen Tag sitzen, sitzen Sie regelrecht auf Ihrem Misthaufen. Dieser bildet Gase und Gifte, die zur Entzündung des Lymphsystems im Darm führen.

Nehmen Sie dazu 100 ml Isotonische Kochsalzlösung 0,9% ig. Sie können auch einen Kaffeelöffel mit Tiefensalz grobkörnig in einem Liter – normal warmes – Wasser lösen. Dann haben Sie eine entsprechende Konzentration zur Isotonischen Kochsalzlösung.

Wenn Sie dann noch meine weiteren Empfehlngen berücksichtigen, haben Sie in den meisten Fällen die Darmentzündung in wenigen Wochen besiegt.

Man kann es nicht oft genug sagen. Daher fasse ich noch einmal zusammen, was für Morbus Crohn und auch jede andere Erkrankung gilt:

Stellen Sie die Lebensführung komplett um:
umdenken – umschichten – umstimmen

Gifte meiden
Schleusen öffnen, damit der Dreck abfließen kann: meine Tees und die heiße Kompresse täglich!
Tierische Produkte k o m p l e t t meiden.
Von der Pflanze leben.
Basensuppe machen, damit die leeren Nahrstoffdepots wieder mit Vitaminen und Mineralien aufgeladen werden.
Und kauen, kauen, kauen. Der Speisebrei ist ein wichtiges Medikament – sogar das wichtigste – , um die Entzündung zu löschen.

Eine wertvolle Unterstützung ist Band I meines Buches „ Nehmen Sie ab sofort Ihre Gesundheit und Ihr Schicksal selbst in die Hand“ (Amazon)

Morbus Crohn sagt nichts über die Ursache aus. Herr Crohn hat lediglich das Krankheitsbild beschrieben!

Dr.med. Walter Mauch 8.7.2014

www.waltermauch.com
webShop Dr.med. Walter Mauch
Startseite: http://www.dr-med-walter-mauch-gesundheitsfuehrer.com

youtube bewusst.tv umfassende gesundheit
youtube Fluor und Jod, Sondermüll für die Gesundheit

Musik:
youtube Zeig mir den Weg Dr. med. Walter Mauch


youtube Konzert Naturstimmen werben für die Natur Dr. med. Walter Mauc

Copyright 2014 by Dr. med. Walter Mauch

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Gruß an die Quatscher

Der Honigmann

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Eine geheimnisvolle Doppelstrategie

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf

 

Dieser Artikel ist aus ausgewählten Passagen des Buches „Spektrum der Nacht“ zusammengestellt.

  1. Indiskret (Schlafzimmerprobleme)
  2. Der Harry-Potter-Effekt (Die Magie des Klartraums)

Indiskret (Schlafzimmerprobleme)

Haben Sie schon daran gedacht, dass einer der möglichen Gründe für Ihre schlaflosen Nächte in Ihrem eigenen Schlafzimmer liegen könnte?

Ihr Schlafzimmer ist Ihr Rückzugsort und kann gut zum Ausdruck bringen, wie Sie Ihr Inneres selbst wahrnehmen.

Im Gegensatz zu anderen Räumen im Haus, die Ihre Präsentation nach außen widerspiegeln oder Ihre intellektuellen und intuitiven Möglichkeiten zeigen, ruht sich im Schlafzimmer Ihr eigenes Ich aus, und es soll sich dabei wohlfühlen.

Selbstverständlich sollte man das ruhigste Zimmer zum Schlafen auswählen.

Die Innenausstattung des Raumes verdient ebenfalls unsere Aufmerksamkeit. Farben wirken sehr nachhaltig auf unsere Stimmung, und unsere Stimmung wiederum wirkt sich auf die Raumenergie aus. Farbtöne wie Rot, Orange, Gelb, Grau oder Schwarz sind für den Schlafraum ungeeignet.

Die in Deutschland so beliebten weißen Schlafzimmer erinnern eher an die sterile Atmosphäre eines Krankenhauses. Solche Räume sind ein Mord an der Seele, ein kühles, unpersönliches Missverständnis.

Wenn wir uns entlang der Frequenzen des Regenbogens bewegen, haben wir die Wahl zwischen Grün, Blau, Hellrosa, Champagner oder Creme. In Abhängigkeit von den Bedürfnissen Ihrer Persönlichkeit können die Farbtöne hell oder auch etwas kräftiger sein.

Wenn Sie einen Energieüberschuss in sich haben, können Sie überwiegend helle Töne benutzen und viel Licht durch die Fenster Ihres Schlafzimmers fließen lassen. Müssen Sie aber häufig Ihre Energie an andere Menschen abgeben – beruflich oder privat – sind etwas kräftigere, dunkle, warme Töne besser für Sie geeignet. Sie können in diesem Fall auch am hellen Tag die Vorhänge zuziehen.

So können Sie sich auch am Nachmittag eine Ruhepause gönnen und dem Raum seine Rolle als Schutz- und Zufluchtsort mental einprägen. Hiervon können Sie dann in der Nacht profitieren.

Sensitive Menschen, die zum Beispiel die Aura wahrnehmen können, sollten immer auf ihre Augen achten und auch im Schlafzimmer dafür sorgen, dass es nicht zu hell ist.

An das Fenster gehören immer Vorhänge, egal, ob Sie sie zuziehen wollen oder Jalousien bevorzugen. Die Vorhänge verleihen dem Raum eine Atmosphäre des Schutzes und der Abgrenzung von der Außenwelt, was gerade in der Nacht wichtig ist. Oder wollen Sie Ihre Nachbarn in Ihr Schlafzimmer einladen? Dies gilt vor allem, wenn Sie ein „Fenster zum Hof“ haben, wie schon Alfred Hitchcock wusste!

Die „nackten“ Fensterfronten, die in den letzten Jahren so sehr im Trend waren, sind längst passé. Endlich haben die Menschen verstanden, dass sie in der Nacht einen Anspruch auf etwas mehr Intimsphäre haben. Auch während der nächsten Vollmondnacht, die unweigerlich kommen wird, werden Sie dies zu schätzen lernen.

Der Fußboden in Ihrer Wohnung symbolisiert die Fundamente Ihres Lebens. Wenn sich dort viele Risse oder Wölbungen zeigen, dann heißt das, dass Sie in irgendeinem Lebensbereich auf wackligem Untergrund stehen. Dann sollten also erst einmal die Handwerker ins Haus kommen.

Im Schlafzimmer kommt es vor allem darauf an, Allergien gegen Fußbodenbeläge zu vermeiden, egal, ob man nun einen lackierten Holzfußboden oder Teppichboden hat. Zu viel Extravaganz ist auch fehl am Platze. Das Tigerfell mit Kopf gehört wohl eher ins Esszimmer. Da kann man dann wenigstens stilvoll darüber stolpern, wie wir alle wissen. Same procedure as last year…

Bücher gehören genauso wenig ins Schlafzimmer wie Topfpflanzen. Natürlich sind solche Elemente im Raum sehr dekorativ, doch haben Pflanzen leider die Eigenschaft, in der Nacht Sauerstoff ein- und Kohlendioxyd auszuatmen, genau wie Tiere und Menschen. Die Photosynthese, bei der die Pflanzen aus Licht, Wasser und Kohlendioxyd Zucker herstellen und dabei noch wertvollen Sauerstoff ausatmen können, funktioniert eben leider nur am hellen Tage. Nachts hingegen ist jede Pflanze ein „Luftverbraucher“ mehr.

Bücher rauben ebenfalls Atemluft, da sie immer ein wenig Staub erzeugen. Das Buch, in dem Sie vor dem Einschlafen noch geschmökert haben, kann natürlich auf dem Nachttisch liegen bleiben. Selbstverständlich dürfen Sie auch das Buch „Spektrum der Nacht“ oder Ihr Traumtagebuch gerne am Bett griffbereit haben, doch das bis zur Decke reichende Bücherregal gehört woanders hin in Ihrer Wohnung.

Auch bei der Installation der Beleuchtung im Schlafzimmer sollten wir Vernunft und Augenmaß wahren. Halogenleuchten jeder Art gehören mit ihren zwischengeschalteten Trafos zu den schlimmsten Verursachern von Elektrosmog und haben daher im Wohnbereich von Menschen generell nichts zu suchen. Im Schlafzimmer wird man vorrangig auf gedämpftes Licht Wert legen. Allerdings sollte die Nachttischlampe auch nicht zu schwach ausgelegt sein, zumindest dann nicht, wenn man ab und zu im Bett lesen möchte. Eine Deckenlampe sollte auf jeden Fall vorhanden sein, damit man zumindest im Notfall den Raum ausreichend beleuchten kann.

Ein nächstes, höchst umstrittenes Thema bilden Spiegel im Schlafzimmer. Einesteils dient ein Schlafzimmer seit jeher nicht nur zum Schlafen, sondern auch in gewissem Maße der Körperpflege. Frauen haben schon in alten Zeiten Frisierkommoden mit Spiegeln im Schlafzimmer gehabt, und verspiegelte Kleiderschränke erfreuen sich in unseren Tagen zunehmender Beliebtheit, um sich beim Umziehen „begutachten“ zu können.

Andererseits bestehen in weiten Teilen der Bevölkerung auch Vorurteile gegen die Verwendung von Spiegeln im Schlafzimmer. Vorurteile, die in dieser Strenge nicht immer gerechtfertigt sind. Sie basieren vorrangig auf der chinesischen Feng-Shui-Lehre, also der uralten Kunst des naturgemäßen Hausbaus und der Raumgestaltung. Vieles in dieser Lehre basiert auf uraltem Wissen und kann auch in unserer Kultur und unserem Zeitalter zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Andere Aspekte hingegen sind untrennbar mit religiösen und kulturellen Vorstellungen des alten China verbunden und nicht unbedingt auf unseren Kulturkreis übertragbar.

So glaubte man in China, ein Spiegel neben dem Bett sorge für Unruhe, weil die Seele nachts den Körper verlasse und dann bei der Rückkehr verwirrt sei, wenn sie scheinbar zwei Körper im Schlafzimmer sieht. Diese Vorstellung lässt sich nur schwerlich mit einem modernen, wissenschaftlich geprägten Weltbild vereinbaren.

In der europäischen traditionellen Überlieferung herrscht die Vorstellung, dass großflächige Spiegel die schädliche Ausstrahlung unterirdischer Wasseradern verstärken können.

Es ist uns aus unserer eigenen Erfahrung durchaus vertraut, dass unterirdische Wasserläufe unter dem Schlafzimmer der Gesundheit und der Schlafqualität abträglich sein können, wenn auch die physikalischen und medizinischen Hintergründe bis heute nicht ausreichend geklärt sind. Inwieweit aber ein Spiegel diese Wirkung beeinflussen kann, bleibt unklar und daher im wesentlichen eine Glaubensfrage.

Was jedoch nicht von der Hand zu weisen ist, ist ein anderer Aspekt. Spiegel bestehen aus Glas und einer darunter liegenden dünnen Metallschicht, die wie eine große Kondensatorplatte wirken kann. Befindet sich also in der Wand hinter dem Spiegel eine ungenügend abgeschirmte elektrische Leitung, so ist es ohne weiteres möglich, dass der Spiegel die von dieser Leitung ausgesandte elektromagnetische Strahlung wie eine große Flachantenne auffängt und dann diffus in den Raum wieder abstrahlt. Auf diese Weise ist es möglich, dass der Spiegel vorhandenen Elektrosmog verstärkt.

Insgesamt sollte man einen pragmatischen Standpunkt einnehmen. Ein Schlafzimmer ganz ohne jeden Spiegel ist in unserer Zeit sicher nicht ohne weiteres machbar. Auf großflächige Wandverspiegelungen hingegen sollte man vielleicht lieber verzichten, zumindest, wenn man sensibel ist.

Koffer und Reisetaschen sollte man im Schlafzimmer nicht aufbewahren, schon allein aus ästhetischen Gründen. Ebenso sollte man keine Gegenstände dort haben, die unbewusste negative Erinnerungen hervorrufen können. Das Foto von Ihrem geschiedenen „Ex“ oder die geschmackvolle, gemeinsam gekaufte Muschel, die Sie drei Monate vor der Scheidung aus Lanzarote mitgebracht haben, sollten also schnellstens verschwinden.

Nicht immer ist es einem Menschen bewusst, welcher Gegenstand bei ihm Unwohlseinsgefühle auslöst, und auch für einen Außenstehenden ist es nicht immer leicht, ihm beim Auffinden der Ursache behilflich zu sein, da die ausgelösten Gefühle in hohem Maße subjektiv sind.

Versuchen Sie also möglichst, in Ihrem Schlafzimmer mit der Vergangenheit gründlich aufzuräumen und dabei alle Gegenstände zu entfernen, die geeignet sind, Sie emotional zu irritieren. Lernen Sie dabei loszulassen, zum Beispiel von der geschmackvollen Vase, einem Geschenk Ihrer Tante, die Sie noch nie leiden konnten. Alles, was man nur aus Pietät aufhebt und im Grunde nicht mag, ist im Schlafzimmer fehl am Platze. Wenn Sie die Vase im wörtlichen Sinne loslassen, ist das Problem in Sekundenschnelle gelöst!

Damit kommen wir zum nächsten Punkt. Gerade bei Menschen, die sich zu esoterischem Gedankengut hingezogen fühlen, ist es heutzutage äußerst beliebt, die Wohnung mit riesigen Kristallen zu schmücken. Viele Menschen glauben, damit einen verstärkten Zugang zu einer irgendwie gearteten „kosmischen Energie“ zu erhalten.

Das Ganze wäre harmlos, wenn an dieser Vorstellung tatsächlich nichts dran wäre. Es ist zwar noch nicht restlos geklärt, ob es diese „Kristallenergie“ wirklich gibt und welcher Natur sie ist, aber es ist klar, dass in Kristallen Kräfte schlummern können, die wir zu wenig kennen, um sie voll beherrschen zu können.

Auch wir selbst sind von der geheimnisvollen Schönheit der Kristalle fasziniert und haben auch einige von ihnen in unserer Wohnung. Allerdings sollte man gerade hier darauf achten, das rechte Maß zu halten. Zu viele große „Briketts“ können auf jeden Fall so starke Energien freisetzen, dass es im günstigsten Fall zu Kopfschmerzen kommt. Zumindest sollte man sie nicht ins Schlafzimmer legen, damit sie nicht zu stark anregend (oder auch einschläfernd) wirken. (Mehr dazu im Buch „Spektrum der Nacht“)

Wenn Sie die Wände Ihres Schlafzimmers mit Bildern schmücken möchten, so sollten Sie ganz nach eigenem Geschmack vorgehen. Vermeiden Sie dabei allerdings zu exotische Motive. Düstere Landschaftsmalereien sind ebenso ungeeignet wie der röhrende Hirsch im Silberwald oder die Golden-Gate-Brücke in San Francisco mit Blinklämpchen. Wählen Sie statt dessen ruhige, aber positive, lebensbejahende Motive.

Insgesamt gilt für das Schlafzimmer das Gleiche wie für die gesamte Wohnung: Legen Sie Wert darauf, sich mit schönen Dingen zu umgeben. Wenn unser Auge in der Umgebung Schönheit wahrnehmen kann, so kann dies enorme positive psychische Energien in uns freisetzen. Mehr wollen wir zu diesem Thema nicht sagen, denn was „schön“ ist, ist ja zutiefst subjektiv und daher Ihrem eigenen Empfinden überlassen.

Aus vielen Hollywood-Filmen und Biographien weiß man, dass Frauen oft dazu neigen, in voller Montur, d. h. mit angelegtem Schmuck, zu Bett zu gehen. Bei allem Respekt für den Sinn für Schönheit sollten Sie dies jedoch lieber unterlassen. Denken Sie daran, was wir gerade über Kristalle gesagt haben (zu denen ja auch Brillanten und andere Edelsteine gehören, aus denen Schmuckstücke hergestellt werden). Aber auch Metall am Körper, also z. B. Gold- und Silberschmuck, sollte nicht übertrieben werden. Ihren Ehering können Sie natürlich am Finger behalten, aber ansonsten sollte man auch den Schmuckstücken ihre verdiente Nachtruhe gönnen.

Marilyn Monroe wurde übrigens einmal gefragt, was sie im Bett trage, und sie antwortete: „Chanel Nr. 5“…

Mittlerweile wissen wir also, wie sich Ihr Schlafzimmer anhören sollte (nämlich möglichst still) und wie es aussehen sollte. Es ist nunmehr an der Zeit zu ergründen, wie es sich anfühlt.

Um dies herauszufinden, geht man zunächst einmal langsam mit geöffneten Augen durch das Schlafzimmer und anschließend noch einmal mit geschlossenen Augen. Versuchen Sie dabei herauszufinden, wie sich das Zimmer anfühlt, welche Stellen Sie als angenehm empfinden, und wo Sie sich eher blockiert fühlen.

Wir haben absichtlich gesagt, „wo Sie sich blockiert fühlen“. So langsam nähern wir uns den hochinteressanten Gebieten der Radiästhesie und Geomantie, zweier Quellen uralten Wissens, die nichtsdestoweniger heute oft missverstanden werden. Wenn ein Rutengänger Ihre Wohnung abgeht, so sucht er nicht etwa nach „schlechten Plätzen“, sondern genau genommen nach Orten, an denen er sich schlecht fühlt. Da die Impulse oft schwach sind, hilft die Wünschelrute oder das Pendel lediglich dabei, sie wahrzunehmen.

Wir sollten uns darüber klar sein, dass es „objektiv schlechte Plätze“ auf unserer Erde nicht gibt. Es gibt auch Lebewesen, die gern auf Wasseradern schlafen. Katzen gehören etwa zu dieser Gruppe, während Hunde wiederum eher Orte bevorzugen, an denen auch wir Menschen uns wohlfühlen. Lösen wir uns also von der allzumenschlich-subjektiven Wertung, alles als schlecht hinzustellen, was lediglich für uns unangenehm oder gar schädlich ist, wie es auch der bekannte Geomant Marko Pogačnik einmal sehr richtig festgestellt hat. Die Erde ist schließlich auch noch für andere da.

Sollten Sie zu den radiästhetisch begabten Menschen gehören, die z. B. mit einem Pendel umgehen können, so kann Ihnen unsere im Buch „Spektrum der Nacht“ abgedruckte Bioenergie-Pendeltafel weitere Anhaltspunkte über „gute“ und „schlechte“ Stellen in Ihrem Schlafzimmer liefern.

Allerdings möchten wir Ihnen an dieser Stelle einen heißen Tipp geben, den Sie in keinem anderen Buch finden werden: Es ist sehr gut, von Zeit zu Zeit das Schlafzimmer mit einer ultravioletten Lampe zu reinigen, speziell während oder nach einer Infektionskrankheit. Das ist keine Magie, sondern dient dazu, Krankheitserreger abzutöten, die sich besonders gern in Tapeten, Matratzen oder Kissen festsetzen. Derartige UV-Lampen kann man in jedem Kaufhaus als Gesichts- oder Oberkörperbräuner kaufen. Die Prozedur sollte etwa eine Stunde dauern. Verlassen Sie während dieser Zeit das Zimmer und lüften Sie anschließend gut durch. Vergessen Sie bitte auf keinen Fall, dass man niemals ohne die dem Gerät beiliegende Spezialschutzbrille direkt in die Lampe schauen darf.

Es ist auch von Vorteil, im Schlafzimmer für ein Gleichgewicht der vier klassischen Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft zu sorgen.

Beginnen wir mit dem Luftelement. Das Schlafzimmer sollte oft und ausreichend gelüftet werden. Außerdem gehört in diesen Bereich die Anwendung von Düften und ätherischen Ölen. Für das Schlafzimmer eignet sich besonders gut Lavendelöl. Dieser Duft dient dem Schutz, reinigt die Atmosphäre von negativen Gedanken und sonstigen destruktiven Energien und ist auch gut gegen Schlaflosigkeit.

Wichtiger als die Raumtemperatur im Schlafzimmer ist die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Luftfeuchtigkeit, womit wir zum Element Wasser kommen. Gerade während der Heizperiode ist die Luft in Wohnräumen oft erheblich zu trocken, was speziell während des Schlafes zur Austrocknung der Schleimhäute und damit zu erhöhter Infektionsanfälligkeit führen kann. Gute Dienste leisten hier Wasserverdunster aus Ton, die man an den Heizkörper hängen kann. Wenn die Verdunstungsleistung nicht ausreicht, muss man auf einen elektrischen Luftbefeuchter zurückgreifen.

Es ist auch komfortabel, auf seinem Nachttisch ein Glas mit Mineralwasser oder einem anderen Getränk stehen zu haben. Falls Sie einmal in der Nacht aus einem schönen Traum in der Wüste durstig erwachen, werden Sie sich selbst dafür danken, sich den Weg zur Küche erspart zu haben.

Wenn wir jetzt zum Element Feuer kommen, so wollen wir Sie keinesfalls auffordern, im Bett zu rauchen. Falls Sie dabei einschlafen, könnte es Ihre letzte Zigarette gewesen sein. Erinnern wir uns aber daran, woher der Brauch des Rauchens eigentlich stammt. Räucherungen mit duftenden oder bewusstseinsverändernden Substanzen sind seit Menschengedenken in allen Kulturen verbreitet. Man inhalierte den Rauch entweder zum Zweck der Bewusstseinserweiterung oder man ließ sich den Rauch ganz einfach im Raum verteilen, um die Atmosphäre zu verbessern. Letzteres möchten wir Ihnen von Zeit zu Zeit auch für Ihr Schlafzimmer empfehlen (wobei Sie allerdings hinterher gut lüften sollten). Solche Dufträucherungen können ebenso wie die bereits erwähnten ätherischen Öle zur Reinigung des Raumes und zur Erhöhung der Lebensqualität beitragen. Wenn Sie sich etwas besonders Gutes antun wollen, besorgen Sie sich dazu Räucherkegel aus ayurvedischem Sandelholz.

Kommen wir als letztes zum Erdelement. Dies ist in heutiger Zeit am schwersten in einer Wohnung zu realisieren. Frühere Kulturen führten entsprechende Zeremonien und Opferungen im Freien durch.

Die klassischen Symbole des Erdelements im Zusammenhang mit dem eigenen Heim sind Brot und Salz. Noch heute übergibt man diese Lebensmittel in vielen Gegenden als Geschenk an neu zugezogene Nachbarn. Sie könnten also auch in den vier Ecken Ihres Schlafzimmers ein wenig Salz verstreuen.

Zeitgemäßer ist es da sicherlich, das alte hermetische Gesetz des „Wie oben, so unten“ anzuwenden und sich Entsprechungen des Erdelements auf anderen Ebenen zu suchen. Zum Beispiel ist es ja sehr beliebt, ein oder mehrere Stofftiere oder andere Maskottchen als „Kuscheltiere“ am oder im Bett zu haben. Als Entsprechung des Erdelements gelten dabei u.a. folgende Tiere: Hamster, Eule, Hase, Kaninchen, Maus (muss aber keine Diddl-Maus sein). Siehe hierzu auch das Buch „Dialog mit dem Unsichtbaren“.

Zu den unschönsten Begleitumständen des Schlafes gehört es sicherlich, dass man morgens zumeist recht unsanft aus ihm aufgeweckt wird. Die Uhrenindustrie stellt eine Vielzahl solcher „Mordinstrumente“ bereit, um zu gewährleisten, dass wir rechtzeitig zur Arbeit kommen.

Während der Pennäler Johannes Pfeiffer (der mit den „drei F“ aus der „Feuerzangenbowle“) noch einen richtigen Tick-Tack-Wecker hatte, dessen er sich nur durch einen kühnen Wurf in den Wasserkrug entledigen konnte, besitzen die meisten Menschen heutzutage elektrische Wecker mit Digitalanzeige. Sie haben den Vorteil, dass man anstelle eines ratternden Geräuschs nunmehr durch sanfte Radiomusik oder zumindest ein etwas dezenteres Piepsignal geweckt wird.

Der Nachteil ist, dass diese elektrischen Wecker meistens starke Magnetfelder ausstrahlen. Sie sollten also mindestens zwei Meter vom Bett entfernt stehen. Fernsehapparate hingegen haben im Schlafzimmer überhaupt nichts zu suchen, eher schon ein kleiner Kassettenrecorder oder ein Diktiergerät, das Sie griffbereit neben dem Bett haben können, um nach dem Aufwachen Stichpunkte zu Ihren Träumen darauf zu sprechen. Dies ist besonders von Vorteil, wenn Sie mitten in der Nacht aufwachen und hinterher weiterschlafen wollen. Das Sprechen auf das Band macht Sie weniger wach, als wenn Sie das Licht einschalten und den Traum aufschreiben würden.

Ein Telefon kann natürlich im Schlafzimmer sein, wenn Sie es möchten, aber bitte kein Handy oder sonstiges schnurloses Gerät, sondern ein althergebrachter Festnetzanschluss. Diesen sollten Sie aber auch nicht nach bewährter amerikanischer Sitte direkt neben Ihrem Schlafohr platzieren. Während der Nacht sind unsere Ohren um ein Vielfaches empfindlicher als am Tage, und wenn es dann plötzlich um halb drei Uhr morgens bei Ihnen klingelt, weil irgendein betrunkener Spaßvogel die falsche Nummer gewählt hat, könnten Sie ganz empfindlich aus dem Schlaf aufschrecken.

Es ist übrigens kaum bekannt, dass Schlafzimmer im engeren Sinne, die also ausschließlich zum Schlafen dienen, noch gar nicht so lange existieren. Im Mittelalter war es noch weitgehend üblich, dass Menschen gemeinsam in einem Mehrzweckraum schliefen, in der kalten Jahreszeit meist um die Feuerstelle herum. Selbst in Adelskreisen schlief die Dienerschaft in der Nähe der Herrschaften.

Ein eigentlicher Schlafraum fand sich erstmals im Schloss von König Ludwig XIV. von Frankreich, der im 17. Jahrhundert allmorgendlich vom Bett aus sogar einen offiziellen Empfang, das „Lever du Roi“, abhielt, der das wichtigste gesellschaftliche Ereignis des Tages darstellte.

Erst der Puritanismus des 19. Jahrhunderts sorgte dafür, dass auch in bürgerlichen Kreisen separate Schlaf- und Ankleidezimmer in Mode kamen, meistens fein säuberlich nach Männlein und Weiblein getrennt.

Das wichtigste Element des Schlafzimmers für jeden von uns ist natürlich das Bett. Der Rahmen des Bettes sollte aus Holz sein, nicht aus Metall. Auch die heutzutage so beliebten Wasserbetten sind nicht zu empfehlen. Vor allem aber sollte das Bett nach Möglichkeit an einem energetisch ausgeglichenen Platz stehen.

Um den besten Stellplatz für das Bett zu finden, können Sie natürlich zunächst nach Ihrem Gefühl vorgehen. Wenn Sie sich aber dann noch nicht sicher sind, dann sind die Impulse, die von dem Ort Ihr Bewusstsein erreichen, zu schwach. In solchen Fällen bedient man sich bereits seit jeher gewisser Verstärkermethoden. Hieraus entstand das Wissensgebiet der Radiästhesie.

Die Erfahrung zeigt, dass es unterschiedliche Ursachen dafür gibt, dass ein Mensch sich an einem Ort unwohl fühlt. Es geht bei weitem nicht nur um die vielzitierten „Wasseradern“. Auch unterirdische Erzlagerstätten, Erdverwerfungen und andere geophysikalische Gegebenheiten können auf das Empfinden eines Menschen Einfluss nehmen. In früheren Zeiten wusste man darüber intuitiv Bescheid und vermied es von vornherein, an solchen Stellen Wohnhäuser zu bauen. Die chinesische Feng-ShuiLehre und das aus der keltischen Tradition stammende alte europäische Wissen der Geomantie sind Beispiele dafür, wie Menschen früherer Zeiten es verstanden, ihre Wohnstätten in Harmonie mit der Umwelt zu errichten.

Seitdem unser modernes technisches Zeitalter viele dieser Umwelteinflüsse schlichtweg ignoriert, hängt die Wahl eines Bauplatzes zumeist nur von kaufmännischen und kommunalpolitischen Entscheidungen ab. Die Qualität des Untergrundes wird nur noch in den seltensten Fällen berücksichtigt. So ist es kein Wunder, dass man in der heutigen Zeit mehr und mehr belastete Zonen in Wohnungen und Einfamilienhäusern findet.

Über die genannten geophysikalischen Einflüsse hinaus gibt es aber noch weitere Faktoren, die für die Qualität eines Wohn- oder Schlafplatzes von Bedeutung sind. Der wichtigste ist das nach seinem Entdecker Dr. Hartmann, einem deutschen Arzt, benannte Hartmann-Globalgitter. Dr. Hartmann hatte in seiner Praxis festgestellt, dass es Häuser gibt, in denen über Generationen hinweg immer wieder Menschen an Krebs erkrankt waren. Seine Untersuchungen führten zu der Entdeckung eines auf der ganzen Welt vorhandenen Reizzonengitters. Die Gitterlinien sind exakt entlang der Nord-Süd- bzw. Ost-West-Richtung ausgerichtet und haben einen Abstand von 2 bzw. 2,5 Metern.

Die physikalischen Grundlagen des Hartmann-Gitters sind bis heute nicht bekannt, aber die Ausrichtung der Linien lässt natürlich vermuten, dass es im weitesten Sinne mit dem Erdmagnetismus zu tun hat. Dass Menschen aber auf natürliche und technische elektromagnetische Felder reagieren, ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen (s. hierzu unser Buch „Zaubergesang“).

Ein weiteres Reizzonengitter, das in der Radiästhesie bekannt ist, ist das sogenannte Curry-Gitter. Seine Linien verlaufen zum Hartmann-Gitter um 45 Grad geneigt und haben einen Abstand von etwa 4 bzw. 5 Metern.

Die Engmaschigkeit beider Gitternetze macht schon deutlich, dass sich der Mensch dieser Reizzonen praktisch nicht entziehen kann. Es gibt keinen Wohn- oder Schlafraum, in dem keine Hartmann- und Curry-Gitterlinien verlaufen.

bild franz bludorf

Abb. 1: Typischer Lageplan einer Wohnung mit Hartmann-Globalgitter (durchgezogene Linien) und Curry-Gitter (gestrichelte Linien). Im Schlafzimmer befindet sich am unteren Ende des linken Bettes eine Doppelkreuzung, dazu vom Kopfende des rechten Bettes bis zur Sitzecke im Wohnzimmer eine Wasserader (schraffiert).

Das ist aber auch nicht schlimm, denn der Mensch hat sich natürlich im Verlauf der Evolution an diese Bedingungen auf der Erde angepasst.

Worauf man achten muss, sind lediglich die Kreuzungspunkte, vor allem mögliche Doppelkreuzungen, also Punkte, an denen sich sowohl die Hartmann- als auch die Curry-Gitterlinien schneiden. Solche Punkte stellen tatsächlich ernstzunehmende Reizzonen dar. Dass es sich dabei nicht um „Einbildung“ handelt, folgt schon aus der Tatsache, dass auch Pflanzen an solchen Stellen nicht gut gedeihen oder gar Missbildungen entwickeln. Oft sieht man im Wald Bäume mit knotenartig-krebsigen Verdickungen im Stamm. Dies hat oft die Ursache darin, dass der Baum an einer solchen Doppelkreuzung steht.

Im Gegensatz zu den ortsgebundenen Pflanzen, die keine Chance haben, dem Ort zu entfliehen, an denen einst der Same keimte, aus dem sie hervorgegangen sind, kann der Mensch diese Faktoren berücksichtigen und ihnen auszuweichen versuchen.

Unserer Erfahrung nach gibt es kaum eine Wohnung, in der sich nicht mindestens eine solche Doppelkreuzung findet. An einem solchen Ort sollte man weder seinen Schreibtisch noch gar sein Bett stehen haben. Befindet er sich hingegen lediglich irgendwo mitten im Zimmer auf dem Teppich, so dass man nur ab und zu darüber hinwegläuft, so ist kein gesundheitlicher Schaden zu befürchten.

Das fachgerechte Ausmuten des Hartmann- und Curry-Gitters verlangt einige Erfahrung und sollte von einem guten Baubiologen oder Radiästheten durchgeführt werden. Wenn Sie allerdings gar nicht die vollständige energetische Topographie Ihrer Wohnung kennenlernen, sondern nur die Qualität des Schlafplatzes abschätzen wollen, dann reicht es im Grunde aus herauszufinden, ob eine Stelle belastend ist oder nicht, ohne genau zu klassifizieren, ob es nun ein Kreuzungspunkt, eine Erdverwerfung oder eine Wasserader ist. Eine solche grobe Abschätzung kann auch ein interessierter Laie durchführen, sofern er etwas Erfahrung in der Benutzung des Pendels hat.

Beachten Sie dabei bitte lediglich, dass das Pendel selbst keine „Antworten“ erteilt. Es „weiß“ gar nichts von Ihrer Untersuchung, sondern verstärkt nur winzige Muskelregungen Ihrer Hand, die wiederum Ausdruck unbewusst empfangener Impulse sind. Der Mensch selbst ist also das eigentliche Messinstrument in der Radiästhesie, und seine Untersuchungen können nur dann erfolgreich sein, wenn er sich dabei innerlich die richtigen Fragen stellt, die dann mit Hilfe des Pendelausschlags „beantwortet“ werden.

Um dem Laien dabei zu helfen, haben wir die im Buch „Spektrum der Nacht“ abgedruckte Bioenergie-Pendeltafel entwickelt, die bereits die wichtigsten gängigen Fragen in Form von Alternativen enthält. Ihre Benutzung dürfte in vielen Fällen vollkommen ausreichend sein, um das Bett an die bestmögliche Stelle zu rücken.

Unsere Erfahrungen aus zahlreichen bio-elektro­ener­geti­schen Untersuchungen zeigen, dass die meisten Schlafplätze von Menschen in irgendeiner Form radiästhetisch oder geomantisch belastet sind. In solchen Fällen kommt es nicht nur darauf an, die Fakten festzustellen, sondern auch für entsprechende Abhilfe zu sorgen. Die einfachste Möglichkeit ist es natürlich, das Bett an eine andere Stelle zu rücken oder schlimmstenfalls ein anderes Zimmer zum Schlafzimmer zu deklarieren.

Hin und wieder kommt es jedoch vor, dass auch dies nicht möglich ist, weil etwa die Belastungen zu großflächig sind oder die baulichen Gegebenheiten kein Umstellen der Möbel erlauben. Dann gibt es aber zumindest noch die Möglichkeit, die schädlichen Einwirkungen des Ortes auf den Schlafplatz durch Abschirmungsmaßnahmen zu mildern.

Leider sind in diesem Bereich eine ganze Reihe von Produkten auf dem Markt, die lediglich dem Hersteller helfen, sein Bankkonto aufzubessern, ansonsten aber keinerlei Wirkung zeigen. Hierzu gehören eine ganze Reihe spezieller Matten, z. B. aus Kork und anderen Materialien.

Die Erfahrung zeigt, dass jegliches pflanzliche Material ungeeignet ist, um radiästhetische Störeinflüsse ausreichend abzuschirmen. Eine nennenswerte Wirkung kann nur durch tierische Materialien erreicht werden. Im Grunde gibt es also nur zwei Möglichkeiten: Seide oder Leder.

Zur Abschirmung von Störzonen unter dem Bett benutzt man am besten genügend große Lederstücke, die auf die entsprechende Stelle unter dem Bett gelegt werden.

Außer den genannten radiästhetischen Untersuchungen mit Wünschelrute und Pendel gehören zur Beurteilung der Wohn- und Schlafqualität natürlich auch Messungen physikalischer Größen wie Elektrosmog, Radioaktivität oder mögliche Belastungen durch Mikro- oder Radarwellen. Ein wirklich qualifizierter Fachmann wird derartige Untersuchungen immer mit Hilfe physikalischer Messgeräte durchführen, niemals mit der Wünschelrute! Es kann nicht Sinn der Sache sein, etwas mit Rute und Pendel auszumuten, was man auf wissenschaftlich exakte Art messen kann.

Zu den häufigsten Fehlern, die Menschen im Schlafbereich begehen, gehört es zum Beispiel, Elektrokabel oder gar Verteilersteckdosen unter dem Bett liegen zu lassen. Die Anschlüsse der Nachttischlampen sollten auf jeden Fall so installiert sein, dass unter dem Bett keine stromführende Leitung verläuft.

Das Bett sollte, sofern möglich, in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet werden, so dass der Körper in der Nacht parallel zu den Feldlinien des Erdmagnetfeldes liegt.

Die Wahl der richtigen Matratze ist heutzutage fast schon eine Wissenschaft für sich geworden. Die Wirtschaft wird nicht müde, uns immer ausgeklügeltere computergesteuerte oder sonst wie spezialisierte Ausführungen anzubieten. Leider hat unser Körper nicht das dazu passende computererzeugte Design. Verlassen Sie sich also beim Kauf der Matratze vor allem auf Ihr persönliches Gefühl beim Probeliegen und lassen Sie sich nicht vom Verkäufer etwas aufschwatzen, was Sie gar nicht haben wollen. Auf jeden Fall sollte die Matratze weder zu weich noch zu hart sein. Wir sind keine indischen Yogis, die auf Nagelbrettern schlafen. Wenn man aber in seinem Bett zu tief einsinkt, kann dies sehr schnell zu Rückenschmerzen führen.

Die Bettwäsche ist natürlich Geschmackssache, was Farbe, Muster und Stoff betrifft. Als Material sind Seide oder Baumwolle zu bevorzugen. Wichtig ist vor allem, dass die Wäsche gemäß Ihrem persönlichen Geschmack schön ist.

Wir haben Ihnen in diesem Kapitel eine Vielzahl von Tipps und Ratschlägen erteilt, die Sie natürlich nicht alle auf einmal befolgen müssen. Es ist wichtig, dass sie die Sache ganz locker angehen und sich keineswegs sklavisch an irgendwelche „Vorschriften“ halten. Letztendlich muss jeder individuell für sich beurteilen, in welcher Art von Schlafraum er sich wohlfühlt.

Wenn es also Ihr Bedürfnis ist, auf einem Wasserbett zu schlafen und dabei auf einen riesigen, an der Decke montierten Spiegel zu schauen, dann tun Sie dies ruhig. Neben den vielerlei erotischen Reizen einer solchen Konstruktion haben Sie dann schließlich auch noch den Vorteil, in einer stillen Stunde das „Handelsblatt“ seitenverkehrt lesen zu können. Und wer weiß – vielleicht können Sie danach prima schlafen?

Beschäftigen wir uns aber jetzt mit der Innenwelt des Schlafes, denn dort geht beileibe auch nicht immer alles so glatt vonstatten, wie wir es gerne hätten. Aber das wäre ja wohl auch langweilig…

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Der Harry-Potter-Effekt (Die Magie des Klartraums)

„Der Marlene-Dietrich-Platz war voller Menschen, obwohl es schon etwas dämmerig wurde. Ich war schon eine ganze Zeit unterwegs gewesen, denn ich war frustriert. Peter und ich hatten uns entsetzlich gestritten. Meine Füße waren schon müde, aber um mir eine Freude zu machen, ging ich noch hinüber zu den Arkaden am Potsdamer Platz und wollte mir etwas ganz Tolles zum Anziehen kaufen.

Gleich hinter dem Eingang sah ich links eine top-elegante Boutique, die mir bislang dort nie aufgefallen war. Na warte, dachte ich, ich werde jetzt ordentlich zuschlagen. Drinnen sah ich jede Menge Designerkleidung hängen, und die Preise waren entsprechend.

Eigentlich weiß ich ganz genau, dass das eine ganz blöde Reaktion ist, sich einen ‚Frustpulli‘ zu kaufen, aber in diesem Moment war es mir egal.

Ich probierte mehrere Teile an, hatte mich schon nach kurzer Zeit für ein paar Sachen entschlossen und ging in Richtung Kasse. Es war mir von vornherein klar, dass ich nicht genügend Bargeld für die notwendige Summe bei mir hatte, und so zog ich gleich meine Scheckkarte heraus.

Die Kasse stand auf einem altmodischen Barocktischchen, und die Verkäuferin saß dahinter auf einem gemusterten Sessel. Sie bat auch mich, vor dem Tisch auf einem bequemen Stuhl Platz zu nehmen. Eigentlich passen diese Möbel gar nicht zu dem sonst so modernen Ambiente der Boutique, dachte ich bei mir, und während ich der Kassiererin meine Scheckkarte hinüberreichte, wurde ich endgültig stutzig, denn ich konnte kaum glauben, was ich sah: die kleine Plastikkarte in meiner Hand verwandelte sich vor meinen Augen in eine kleine Weltkarte mit den Kontinenten und Ozeanen. Verschwunden waren der Name der Bank, meine Kontonummer und das Hologramm. Hier war etwas absolut falsch!

In diesem Moment wurde es mir schlagartig bewusst: das geschieht nicht wirklich – ich träume nur!

Aber ich wollte ganz auf Nummer sicher gehen: Na gut, wenn ich schon träume, dann wünsche ich mir, dass anstelle der Kassiererin Hillary Clinton höchstpersönlich hinter der Kasse sitzen möge.

Und in der Tat – es klappte! Sie trug nicht nur ihr diskretes Lächeln, sondern auch das allbekannte Kostüm und das unvermeidliche Perlencollier um den Hals.

Sie hatte inzwischen bereits alle meine gekauften Sachen in elegante Tragetaschen verpackt und wollte nach meiner Kreditkarte greifen. Stop – dachte ich – warum soll ich das eigentlich alles bezahlen, wenn es sowieso nur ein Traum ist?

Also stand ich auf, nahm meine Taschen und ging einfach hinaus.

Gleich als ich vor dem Laden stand, kam mir zu Bewusstsein, dass es eigentlich schade ist, einen solchen bewussten Traum mit derlei Kinkerlitzchen wie Einkäufen in einer Boutique zu verschwenden. Statt dessen könnte ich doch die ganze Umgebung verschwinden lassen und lieber ein Skilauftraining absolvieren, da ich immer noch nicht sicher auf den Brettern stehe, und wir wollten doch im Winter in die Schweiz fahren.

Doch mein Gewissen wurde jetzt bockig: das kannst du doch nicht machen, sagte ich zu mir, einfach weggehen, ohne zu bezahlen. Also machte ich auf dem Absatz kehrt und ging zurück zur Kasse.

Aber jetzt gingen die Schwierigkeiten erst los: die Kassiererin ‚Hillary Clinton‘ wollte meine seltsame Kreditkarte nicht akzeptieren, die immer noch die fünf Kontinente zeigte. Sie verlangte, ihr entweder eine andere Karte zu geben oder bar zu bezahlen. Ich holte also mein Portemonnaie aus der Tasche und checkte meinen Bargeldbestand. Es waren viele kleinere Scheine darin und eine Unmenge Münzen, und ich machte mich an die Sisyphusarbeit nachzuzählen, ob es reichen würde.

Vergessen waren alle meine Pläne vom Skilaufen, vergessen auch, dass ich ja nur träumte. Es gab jetzt für mich nur noch meine Geldbörse und die Verkäuferin, die mich die ganze Zeit wie ein Wachhund misstrauisch beobachtete.

Kurze Zeit später wachte ich in meinem Bett auf und war immer noch sauer. Nicht auf Peter natürlich, sondern auf mich selbst, weil ich mir den tollen Traum so vermasselt hatte.“

Patricia erzählte diesen Traum unserer ganzen Gruppe und löste bei allen ein wieherndes Gelächter aus. Gerade zu jener Zeit leiteten wir ein Intensivtraining für Klarträume, das sich über mehrere Monate hinzog. Alle Teilnehmer waren Anfänger auf dem Gebiet, und so gab es bei unseren wöchentlichen Treffen immer viel zu lachen, wenn jeder von seinen Versuchen berichtete.

Ein Klartraum ist ein Traum, in dem der Mensch weiß, dass er träumt, und sich zusätzlich der Tatsache bewusst ist, dass er in die Traumhandlung steuernd eingreifen kann.

Auf diese Weise kann der Träumende nicht nur die Inhalte des Traumes verändern. Ein Klartraum ist vor allem ein außerordentlich profundes Mittel zur Selbsterkenntnis, aber auch zum Erlernen der unterschiedlichsten Fähigkeiten.

Ein Klartraum unterscheidet sich von einem gewöhnlichen Traum in grundlegender Weise. Es handelt sich um einen eigenen Bewusstseinszustand, in dem für das menschliche Bewusstsein praktisch keine Beschränkungen mehr bestehen. Man kann Reisen durch Raum und Zeit unternehmen, die – wie unsere Beispiele zeigen werden – keineswegs nur auf Phantasie beruhen. Auf diese Weise kann der Mensch durchaus auch im wissenschaftlichen Sinne vollkommen neues Wissen und Informationen erwerben.

Der Klarträumer hat die Macht, während seines Traums praktisch alle Naturgesetze außer Kraft zu setzen. Er kann, wenn er will, wie ein Zauberlehrling fliegen oder auch auf einem Besen reiten, er kann auf Wunsch Gegenstände verwandeln oder mit einer Handbewegung ganze Realitäten fortwischen und neue schaffen.

Es ist auch möglich, bestimmte Fähigkeiten und Bewegungsabläufe einzuüben, was speziell von Leistungssportlern gern genutzt wird. Die Bewegungsübungen im Klartraum sind frei von Verletzungsgefahren und prägen sich dennoch genau so tief ins Unterbewusstsein ein wie ein reales Training am Tage in unserer „Wach-Welt“.

Sehr häufig nutzen Menschen Klarträume auch zur Lösung zwischenmenschlicher Probleme, die im Traum oft auf einer psychologisch viel tieferen Ebene behandelt werden können, als es bei realen Begegnungen mit den betroffenen Personen möglich wäre.

Wofür auch immer man diese Techniken nutzt – was die Klarträume so besonders wertvoll macht, ist die Tatsache, dass sie einem erfahrenen Klarträumer ein Mittel an die Hand geben, um die eigene Zukunft besser und erfolgreicher zu gestalten. Wohlgemerkt – nicht die Zukunft zu erkennen, sondern sie zu gestalten. Es geht hier nicht um die so oft zitierten präkognitiven Träume, sondern darum, alternative Wege zur Lösung eines Problems oder zur Erreichung eines Ziels zu erproben und die Resultate zu vergleichen. Im realen Leben müssen wir uns oft vorab für eine Möglichkeit entscheiden, ohne vorher alle praktisch durchgespielt zu haben. Hier bietet der Klartraum ein unschätzbares Übungsfeld. Die erfolgversprechendste Alternative kann der Klarträumer dann in seinem Unterbewusstsein so verankern, dass er diesen Weg im realen Leben nachzuvollziehen versucht.

Kann man so etwas lernen? Ja.

Ist das einfach? Nein, aber es lohnt sich unbedingt, es zu probieren. Also dann: auf nach Hogwarts!

Zunächst stellt sich die Frage, warum wir das überhaupt lernen müssen. Warum hat der Mensch nicht von sich aus ständig Klarträume, sondern hält seine Träume für die Realität?

Beim Klartraum handelt es sich um einen speziellen Bewusstseinszustand. Um ihn genauer zu charakterisieren, müssen wir zunächst die normalen Bewusstseinszustände des Wachens und des Träumens eingehender betrachten.

Wie ist es eigentlich möglich, dass wir zwischen Wach- und Traumzustand unterscheiden können? Wenn Sie jemanden fragen, ob er eigentlich weiß, ob er gerade wach ist oder träumt, dann wird er mit fast hundertprozentiger Sicherheit aussagen, dass er wach sei – selbst wenn er kurze Zeit später in seinem Bett erwachen sollte. Wir sehen schon – unser Gefühl der Sicherheit, jederzeit unseren momentanen Bewusstseinszustand richtig einordnen zu können, steht in krassem Gegensatz zu unserer realen Fähigkeit, dies auch zu tun.

Die Frage bleibt offen: was unterscheidet unser Wacherleben vom Traumerleben? Wie wir alle wissen, können unsere Träume bisweilen so realistisch sein, dass sie sich im Grunde wirklich nicht von realen Erlebnissen unterscheiden.

Der Hauptunterschied ist es, dass es sich um zwei verschiedene Bewusstseinszustände handelt. Diese unter­scheiden sich nicht nur dadurch, dass wir im Traum eine veränderte, meist bizarre Umwelt erleben und dass unsere Kritikfähigkeit gegenüber dem Wachzustand herabgesetzt ist:

  • Im Wachzustand sind wir an ein festes Zeitempfinden gebun­den, das im Traum nicht verfügbar ist. Im Traum sind wir von den Fesseln der Zeit relativ frei, zumindest aber läuft die Zeit in diesem Bewusstseinszustand anders. Dringt das Tagesbewusstsein hier ein, so kommt es zunächst zu Gefühlen der Desorientiertheit oder gar zu Angst. Man glaubt, sich rasend schnell zu bewegen oder empfindet möglicherweise eine veränderte Puls- und Atemfrequenz. Die glei­chen Phänomene werden auch von Träumern beim Eintreten des Klartraumzustandes bisweilen berichtet.
  • Das Wachbewusstsein ist auch gekennzeichnet durch ein festes Kör­pergefühl. Wir verfügen in unserem Gehirn über einen zuverlässigen Lageplan, wo sich unsere einzelnen Körperteile zur Zeit befinden, und wir sind in der Lage, auch bei geschlossenen Augen jederzeit, ohne zu überlegen, unsere Nasenspitze, unseren großen Zeh etc. wie­derzufinden. Jeder von uns hat wohl schon einmal bei einer ärztli­chen Untersuchung diese Fähigkeit unter Beweis stellen müssen.
  • Im Traum löst sich dieses innere Körpergefühl natürlich auf, denn sonst wären wir ja nicht in der Lage, uns mit einem virtuellen Traumkörper in der Traumlandschaft frei zu bewegen, während unser physischer Körper im Bett liegt und schläft. Klarträumer berichten auch regelmäßig darüber, dass sich beim Ein­schlafen ein Gefühl der körperlichen Auflösung einstellt, so als würde tatsächlich ein feinstofflicher Astralkörper den materiellen Körper verlassen. Wenn unser Tagesbewusstsein in das Traumbewusstsein eindringen soll, muss es auch in der Lage sein, mit diesem Phänomen fertigzuwerden.
  • Schließlich wäre es absolut nicht ratsam, Wach- und Traumbewusstsein fest aneinander zu ankern. Der Grund ist, dass das Traumbewusstsein tief in unbewusste Schichten hineinreicht, die für die Steuerung lebenswichtiger Körperfunktionen verantwortlich sind, z. B. für den Herzschlag. In Teilen der Nacht läuft nämlich während des Schlafes ein Programm ab, das alle diese unbewussten Steuerzentralen durch­checkt, damit der Körper für den nächsten Tag wieder auf Vorder­mann gebracht wird. In diesen Steuerzentralen tief in unserem Unbewussten hat das Tagesbewusstsein nun absolut nichts verloren, denn es wäre fatal, müssten alle diese Körperfunktionen von nun an unter bewusster Kontrolle ablaufen.

Für einen Klartraum ist es vor allem notwendig, eine Zeitsynchronisierung zu erreichen, da das Wachbewusstsein (Ego-Bewusstsein) und das Traumbewusstsein (Unterbewusstsein) wie gesagt in unterschiedlichen Zeiten leben. Es geht hier also im Grunde um das bewusste Wahrnehmen der vierten Dimension. Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht die Zeit ja nicht mehr unserer herkömmlichen Vorstellung einer linearen, unveränderlichen Größe (s. hierzu „Vernetzte Intelligenz“). Eine der wichtigsten Fähigkeiten, die der angehende Klarträumer zu erlernen hat, ist es daher, in seinem Wachbewusstsein mit der größeren Flexibilität von Zeit und Raum während des Traums klarzukommen. Gerade diese höhere Freiheit im Gegensatz zum normalen Wach­erleben, durch die der Traumzustand charakterisiert ist, ist für unser normales Wachbewusstsein problematisch. Ein Klarträumer, der die Technik des Klartraums beherrscht, ist also ein Mensch, der die Barriere der Zeit (im herkömmlichen Sinne) überwunden hat.

Ein Beispiel: Roland erreichte eines Nachts den Klartraumzustand und fasste den spontanen Entschluss, dass er eigentlich seine Tante Käthe aufsuchen könnte, um ein Problem mit ihr zu klären. Wie oft während unseres normalen Tagesablaufs gehen uns solche Gedanken durch den Kopf, ohne dass wir daraus irgendwelche Konsequenzen ziehen.

Im Klartraum funktioniert das ganz anders. In dem Moment, als der Gedanke in Rolands Kopf Gestalt angenommen hatte, realisierte er sich auch sofort. Das heißt, die Umgebung begann zu verschwimmen, und Roland hatte das Gefühl einer rasenden Geschwindigkeit, so als ob er in einer Rakete sitzen würde. Eigentlich fand die Bewegung in einem Medium nach Art eines grünen Nebels statt. Natürlich löste das bei ihm Angst aus, und anstatt im Klartraum seine Tante Käthe zu besuchen, wachte er ganz einfach auf.

Ein Mensch, der das Klarträumen erlernt, ist also vergleichbar mit jemandem, der bislang nur Fahrrad gefahren ist und den man nun unvermutet an das Steuer eines Porsche setzt. Er muss lernen, die Macht, die er plötzlich über Raum und Zeit besitzt, vernünftig und maßvoll zu lenken, was zunächst einmal bedeutet, seine eigenen Gedanken unter Kontrolle zu halten.

Im normalen Traum, der nur vom Unterbewusstsein erlebt wird, fehlt die Bewusstheit, in den Traum überhaupt steuernd eingreifen zu können. Die Traumhandlung entwickelt sich spontan, gemäß der andersartigen Struktur des Unterbewusstseins, nämlich nicht linear, sondern assoziativ zu denken. So entstehen unsere häufig bizarren Träume, in denen sich unterschiedliche Orte und Zeiten miteinander mischen.

Im Wachbewusstsein hingegen sind unsere Möglichkeiten des Eingreifens in die Struktur von Raum und Zeit beschränkt, zum einen durch Naturgesetze, denen wir uns unterwerfen, zum anderen durch gesellschaftliche, moralische und persönliche Begrenzungen.

Die Kunst des Klarträumens ist es vor allem, diese Gefühle der Begrenzung als nicht mehr zwingend anzusehen (und damit eben möglicherweise doch das Geschäft zu verlassen, ohne zu bezahlen – schließlich ist es ja nur ein Traum), sowie angesichts der dadurch entstehenden unbegrenzten Freiheiten nicht den Überblick und die Orientierung zu verlieren.

Es gehört aber auch eine Portion Mut dazu, derartige Abenteuerreisen des Bewusstseins zu unternehmen.

Grazyna entschied sich eines Nachts, noch vor dem Schlafengehen, dazu… (mehr dazu im Buch „Spektrum der Nacht“).

Es ist an dieser Stelle wichtig anzumerken, dass sich Klarträume nicht unbedingt nur im Kopf abspielen müssen, sondern dass tatsächlich korrekte Informationen über real existierende und möglicherweise unerreichbar ferne Orte für den Klarträumer zugänglich sind.

Dies beweist ein Traum, den Franz vor vielen Jahren einmal hatte… (mehr dazu im Buch „Spektrum der Nacht“).

Wir wollen jetzt nicht behaupten, dass in jedem Klartraum eine reale Projektion des Bewusstseins an andere Orte oder gar in andere Dimensionen stattfindet. Es könnte sich auch um eine Form der Hyperkommunikation (s. hierzu „Vernetzte Intelligenz“) handeln, z. B. mit einem Informationsfeld (morphogenetischen Feld).

Entscheidend für solche interessanten Erlebnisse ist es natürlich, dass man überhaupt erst einmal Klarträume hat. Bei manchen Menschen geschieht dies ab und zu spontan, dass ihnen während des Traumes bewusst wird, dass sie träumen. Sehr oft wissen diese Menschen dann gar nichts mit ihrer neu gewonnenen Freiheit anzufangen, zumindest, wenn sie sich nicht vorher mit der Materie beschäftigt haben. Oft benutzen sie diese Fähigkeiten dann nur, um gezielt aufwachen zu können.

Bei den meisten Menschen jedoch kommen Klarträume nicht von selbst. Wir sagten jedoch schon, dass man es erlernen kann, und wie jetzt unmittelbar klar ist, geht es dabei vorrangig um die Frage: Wie erreiche ich es, während des Träumens zu erkennen, dass ich träume?

Wenn man es genau nimmt, beginnen die meisten Klarträume als ganz gewöhnliche Träume (zu den Ausnahmen kommen wir später). Irgendwann jedoch kommt ein Moment, wo dem Träumer aus irgendwelchen Gründen bewusst wird, dass er träumt. In diesem Augenblick hat er die Chance, einen Klartraum zu starten.

Wir können es nun dem Zufall überlassen, ob und wann wir einmal während des Träumens den Traumzustand erkennen, und dann vielleicht lebenslang vergeblich auf unseren ersten Klartraum warten, oder wir arbeiten gezielt daran zu lernen, wie man diesen Moment, diesen entscheidenden „Knackpunkt“, bewusst herbeiführt.

Das sprichwörtliche „Kneifen“ funktioniert nämlich nicht, wie Stephen LaBerge herausgefunden hat: Ein Träumer, der sich im Traum in seinen Traumkörper kneift, kann dabei durchaus einen ganz realistischen Schmerz empfinden.

Woran hatte Patricia in unserem einleitenden Beispiel erkannt, dass sie sich in einem Traum befand? Daran, dass die Kreditkarte in ihrer Hand sich plötzlich in eine Landkarte verwandelte und ihr klar wurde, dass so etwas nicht möglich ist. Bei genauerer Analyse ihres Traumes sehen wir, dass es bereits vorher auch Indizien gegeben hatte, die ihr das Erkennen des Traumzustandes hätten ermöglichen können – die elegante Boutique, die sie an dieser Stelle nie zuvor gesehen hatte, die barocken Polstermöbel an der Kasse in einem sonst sehr modern eingerichteten Laden. Auch das sind im Grunde Widersprüchlichkeiten in der von ihr erlebten Realität gewesen, doch sie waren noch nicht „unglaublich“ genug, um bei Patricia den Erkenntnisprozess reifen zu lassen, dass sie sich hier nicht in der normalen Tagesrealität befand. Sie wunderte sich zwar darüber, nahm es aber dann doch hin.

Fazit: Die Chance, einen Traum als solchen zu erkennen, bietet sich uns immer dann, wenn wir auf Ungereimtheiten treffen, auf Dinge, die nicht so sind, wie sie unserer Meinung nach sein sollten.

Die Möglichkeiten, in unseren Träumen derartige Ungereimtheiten zu finden, sind vielfältig. Das liegt an der anderen Art, wie das Unterbewusstsein denkt. Es vollzieht keine logisch-linearen Schlüsse wie unser wacher Verstand, wo immer alles nach einer streng zeitlichen Ordnung hübsch nacheinander geschieht, sondern arbeitet assoziativ und emotional.

Wenn wir zum Beispiel während des Tages ein Bild sehen, das in ähnlicher Form auch in der Wohnung der lange verstorbenen Großmutter gehangen hatte, so wird dies sicher in uns spontan Erinnerungen an die Großmutter und damit verbundene Emotionen auslösen. Im Traum dagegen, wo sich jeder Gedanke augenblicklich realisiert, würde dies vermutlich dazu führen, dass die Großmutter in diesem Moment in unserem Traum erscheinen würde.

Solche Ungereimtheiten in unseren Träumen bezeichnen wir als Traumsymbole. Es geht uns wie gesagt nicht um Traumdeutung, das heißt, es interessiert uns im Moment nicht, was diese Symbole bedeuten und weshalb sie in unserem Traum erscheinen. Diese Fragen werden wir bald schon viel eleganter beantworten können, als es die klassische Traumdeutung in der Lage war zu tun.

Wichtig ist jetzt nur, dass diese Traumsymbole in unseren Träumen existieren. Diese Tatsache ist für uns die einzige Chance, sicher zwischen Traum- und Wachzustand zu unterscheiden. Wenn wir im Traum erst einmal ein Traumsymbol bewusst erkannt haben, ist dies für das Erreichen eines Klartraums schon die halbe Miete.

Um die ganze Sache etwas systematischer anzugehen: man kann die möglichen Traumsymbole in vier unterschiedliche Kategorien einordnen:

Kategorie Bedeutung
Kontext Dinge, Personen oder der Träumer selbst erscheinen am falschen Ort oder zur falschen Zeit. (Beispiele: die verstorbene Großmutter erscheint in unserer heutigen Umgebung, in einem modernen Laden stehen alte Möbel, man geht mit Königin Elizabeth, Prinz Charles und Prinzessin Diana ins Kino – alles schon vorgekommen!)
Aktion Der Träumer, andere Personen oder Dinge vollführen unmögliche oder unwahrscheinliche Handlungen. (Beispiele: man kann fliegen, Gegenstände bewegen sich von selbst, Ihre Geschirrspülmaschine kommt ins Wohnzimmer und sagt Bescheid, dass das Geschirr fertig abgewaschen ist)
Form Der Träumer, Dinge oder Personen sehen anders aus als sonst oder verwandeln sich. (Beispiel: die Kreditkarte verwandelt sich in eine Landkarte, man besitzt plötzlich ein anderes Auto als sonst)
Innere Wahrnehmung Der Träumer hat ungewöhnliche Gefühle, ein unerklärliches Wissen, Ahnungen etc. (Beispiel: mehrere Menschen haben vorausgeträumt, dass die Titanic sinken würde, und daraufhin ihre Tickets zurückgegeben)

Tabelle 1: Kategorien der Traumsymbole

Wenn Sie unserer Empfehlung folgend regelmäßig ein Traumtagebuch führen und sich an einige Träume erinnern, so werden Sie schnell erkennen, dass auch Ihre Träume voll mit solchen Symbolen sind.

Nehmen Sie sich jetzt ruhig einen Augenblick Zeit und gehen Ihre protokollierten Träume daraufhin noch einmal durch. Wo sind in den Träumen Traumsymbole aufgetreten? Zu welcher Kategorie gehören sie? Gibt es eine Kategorie, die bei Ihnen besonders häufig auftritt?

Welche Sorte von Traumsymbolen vorherrscht, ist bei jedem Menschen individuell anders, wenn auch jeder von uns irgendwann einmal ein Symbol aus jeder Kategorie im Traum gesehen haben dürfte. Dennoch scheint es bestimmte individuelle Vorlieben zu geben. Der eine mag mehr dazu neigen, im Traum „unmögliche Dinge“ (Kategorie „Aktion“) zu sehen. Die Träume dieser Menschen sind oft außerordentlich bizarr und phantasievoll, es können dabei tiefe Emotionen auftreten (z. B. bei Flugträumen).

Andere Menschen träumen besonders häufig von bereits verstorbenen Angehörigen (Kategorie „Kontext“) oder begegnen Prominenten, die sie im normalen Leben nicht persönlich zu Gesicht bekommen würden. Es müssen ja nicht gleich Königin Elizabeth, Ronald Reagan oder Michail Gorbatschow sein.

Wenn Sie eine Anzahl Ihrer eigenen Träume nach diesen Gesichtspunkten durchforsten, werden Sie schnell feststellen, welche Symbolkategorie bei Ihnen besonders häufig auftritt. Das zu wissen ist sehr wertvoll, denn es ist ja erfolgversprechender, sich auf solche Symbole zu konzentrieren, die bei Ihnen relativ häufig auftreten.

Am leichtesten haben Sie es zweifellos, wenn Sie sich wiederholende Träume gleichen Inhalts haben, wie es bei vielen Menschen der Fall ist. Wenn auch Sie so einen typischen Traum haben, der sich mit schöner Regelmäßigkeit alle paar Wochen oder Monate wiederholt, dann brauchen Sie sich nur immer wieder während des Tages oder kurz vor dem Einschlafen innerlich vorzusagen: „Wenn ich diesen Traum das nächste Mal habe, werde ich mich sofort daran erinnern, dass ich träume.“

Damit haben Sie sich eine sehr wirkungsvolle Autosuggestion erteilt. Genau genommen, ist es sogar etwas, was der Fachmann als posthypnotische Suggestion bezeichnet. Indem Sie sich an den wiederkehrenden Traum erinnern, entfernen Sie sich ein wenig aus der Tagesrealität und gehen in einen leicht veränderten Bewusstseinszustand, in dem Ihnen möglicherweise die Traumbilder ganz plastisch vor dem inneren Auge wieder entstehen. In diesem Moment erteilen Sie sich die oben aufgeführte Suggestion, und zwar genau wortwörtlich so, wie sie da steht! (Wir haben uns schon bei der Formulierung jedes Wortes etwas gedacht.)

Auf diese Weise verknüpft das Unbewusste die Traumbilder mit der verbalen Suggestion, und zwar um so stärker, je häufiger Sie diese einfache Übung wiederholen. Sobald Sie dann tatsächlich einmal wieder diesen Traum haben, sind die Chancen sehr gut, dass das Unbewusste auch dann diese Bilder wieder mit Ihrer Suggestion assoziiert und sie Ihnen ins Gedächtnis zurück ruft. Ihr Klartraum kann beginnen.

Für uns andere, die wir nicht solche „Wiederholer“ sind, geht die elementare Übung, den Klartraumzustand zu erreichen, im Prinzip nicht viel anders. Es geht darum, Traumsymbole zu erkennen. Die Schwierigkeit im Vergleich zum Wiederholungstraum liegt nur darin, dass wir jetzt nicht wissen, welche Traumsymbole wir erkennen sollen.

Daher müssen wir uns darauf trainieren, diese Traumsymbole zu erkennen, welche auch immer es sind und wo auch immer wir ihnen begegnen mögen. Das ist nicht ganz leicht, denn wie wir alle aus Erfahrung wissen, sind unsere Träume voll mit solchen Symbolen, doch unser Unterbewusstsein geht in der Regel völlig kritiklos darüber hinweg.

Der Frankfurter Psychologe Paul Tholey, selbst spontaner Klarträumer und Begründer der deutschen Klartraumforschung, entwickelte eine sehr einfache Technik, die er das „Stellen der kritischen Frage“ nannte.

Tholey war erstmals auf dieses interessante Thema gestoßen, als er als junger Student eines Nachts träumte, von einem Tiger verfolgt zu werden. In blanker Panik rannte er davon, bis ihm plötzlich klar wurde, dass es in Deutschland keine Tiger gibt und er daher träumen müsse. Mutig, wie er nun einmal war, blieb er stehen und stellte sich dem Tiger. Es war tatsächlich ein Traum – glücklicherweise – nicht nur für ihn selbst, sondern für uns alle, denn sonst hätte die Nachwelt nichts von all den interessanten Dingen erfahren können, die Paul Tholey von nun an in seinem Leben noch erforschen sollte.

Interessant war schon, was er aus diesem Klartraum machte. Anstatt vielleicht auf den Tiger zu schießen oder ihn mit einem Knüppel zu erschlagen, wie es so manch einer von uns vielleicht tun würde, ging Tholey logisch, um nicht zu sagen: psycho-logisch vor: er hatte den Klartraumzustand erreicht, weil ihm klar geworden war, dass ihn hier in Deutschland unmöglich ein Tiger verfolgen konnte. Also war das, was da vor ihm stand, auch kein Tiger! Konsequenterweise stellte er an die Tigergestalt die Frage: „Wer bist du, und was willst du von mir?“

In dieser Sekunde verwandelte sich der Tiger in Paul Tholeys verstorbenen Vater. Der Klartraum bot eine ausgezeichnete Möglichkeit, damit sich Vater und Sohn aussprechen konnten, was ja im realen Leben nicht mehr möglich war.

Paul Tholey zog aus diesem Traum die Konsequenz, das Klarträumen zunächst für sich selbst systematisch zu erlernen. Seiner Ansicht nach war dazu nur nötig, das Bewusstsein darauf zu trainieren, jede ungewöhnliche Situation im Tageserleben kritisch zu hinterfragen, in der Hoffnung, dass dies eines Tages zur Gewohnheit wird und dann auch im Traum vom Unterbewusstsein angewendet wird.

Die kritische Frage lautet zunächst ganz banal:

„Wach‘ ich oder träum‘ ich?“

Gewöhnen Sie sich also daran, sich diese Frage regelmäßig mehrmals täglich zu stellen, und zwar in unterschiedlichen Situationen, zu Hause, beim Spaziergang oder Einkauf, am Arbeitsplatz usw. Alle diese Umgebungen können Ihnen schließlich auch im Traum begegnen.

Stellen Sie sich vor allem dann die kritische Frage, wenn Ihnen im Leben etwas Unvorhergesehenes, Ungewöhnliches etc. begegnet.

Mit dem bloßen Stellen der Frage ist es allerdings nicht getan, denn nun müssen Sie sich selbst die Frage beantworten, ob Sie wach sind oder träumen.

Schauen Sie sich also um, ob alles um Sie herum so ist, wie es sein soll. Stehen alle Möbel am richtigen Platz und sehen aus wie immer? Sind alle Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort, oder ist da vielleicht ein verstorbener Verwandter darunter oder der Kaiser von Japan oder Boris Becker? Geschehen um Sie herum Dinge, die eigentlich nicht möglich sein sollten?

Im Grunde sollten Sie in der Lage sein, diese Prüfung unauffällig für andere Anwesende in jeder Situation in wenigen Sekunden durchzuführen. In der Regel wird die Prüfung negativ ausfallen, d. h. Sie werden zu dem Schluss kommen, dass Sie wach sind. Ärgern Sie sich nicht, wenn Sie kurz danach in Ihrem Bett aufwachen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und wenn Sie bemerken, dass Sie sich tatsächlich einmal im Traum bereits die kritische Frage gestellt haben, dann sind Sie schon fast am Ziel, selbst wenn Sie dann auf irgend eine Täuschung hereingefallen sind.

Verlassen Sie sich ruhig auf sich selbst. Sie haben sich schon so oft im Leben geirrt…

Seien Sie aber bitte auch vorsichtig, wenn Sie zu dem umgekehrten Schluss kommen sollten, dass Sie nämlich träumen. Viele Träumer sind fasziniert von der Möglichkeit, sich im Klartraum über sämtliche Naturgesetze hinwegzusetzen. Doch sollte man auch dann nicht alle Vorsichtsmaßnahmen außer acht lassen.

Wir empfehlen daher immer, in diesem kritischen Moment, wo man den Klartraumzustand erreicht zu haben glaubt, diesen Zustand durch weitere unmögliche, aber ungefährliche Aktionen zu untermauern, bevor man sich auf eventuell riskante Unternehmungen einlässt. In unserem einleitenden Beispiel etwa hatte Patricia sich als erstes gewünscht, die Verkäuferin im Laden möge sich in Hillary Clinton verwandeln. Als das klappte, konnte sie sich noch sicherer sein, tatsächlich zu träumen. Sie können dabei Ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Je bizarrer die Versuche sind, die Sie unternehmen, desto besser. Springen Sie also bitte nicht gleich vom Dach!

Es gibt heutzutage eine ganze Reihe von Forschern, die sich mit der Technik des Klarträumens beschäftigen, und jeder hat natürlich diese Technik auf seine Weise im Laufe der Jahre verfeinert und erweitert, doch das ursprüngliche Prinzip, die kritische Frage von Paul Tholey, ist als zentraler Bestandteil unverzichtbar geblieben.

Auf der Basis unserer eigenen Forschungen haben wir ein kleines Hilfsmittel entwickelt, das dieses Stellen der kritischen Frage standardisiert und vereinfacht. Anstatt in irgendeiner Lebenssituation die Gegenstände der Umgebung zu überprüfen (bei denen man sich nicht immer sicher sein kann, wie sie „im Normalzustand“ aussehen müssten), überprüft man nur immer den gleichen Gegenstand – die Dreamcard.

Unsere Dreamcard ist ein kleines Kärtchen nach Art einer Scheckkarte, auf der die kritische Frage von Paul Tholey aufgedruckt ist. Wenn Sie mit Hilfe der Dreamcard Klarträume üben wollen, so prüfen Sie im Verlauf des Tages nicht irgendwelche Elemente Ihrer Umgebung, sondern betrachten zunächst einmal nur Ihre Dreamcard, die absichtlich so klein und handlich gehalten ist, dass Sie sie immer in Ihrer Brieftasche dabei haben können.

Die Erfahrung zeigt, dass in Träumen auch gedruckte Schrift sich als sehr flexibel erweist und zum Beispiel dazu neigt, sich aufzulösen oder in anderen Text zu verwandeln. Prüfen Sie also, ob auf Ihrer Dreamcard tatsächlich der Satz „Wach‘ ich oder träum‘ ich?“ steht. Wenn nicht, dann träumen Sie vermutlich.

Wenn der Text aber stimmt, dann drehen Sie die Karte um und prüfen Sie sie weiter von allen Seiten. Ist die Rückseite leer (wie es sein sollte), oder steht dort möglicherweise ein anderer Text oder ein Bild? Wenn nein, dann drehen Sie die Karte nochmals um und prüfen, ob die richtige kritische Frage immer noch da steht. Gerade beim Umdrehen einer bedruckten Karte neigt ein Text im Traum besonders stark zur Auflösung. Denken Sie an Patricias Traum mit der verwandelten Kreditkarte.

Der Vorteil der Dreamcard besteht darin, dass der Anfang der Prüfung immer gleichartig ist, egal, wo Sie sich befinden. Sie prüfen als erstes immer den gleichen Gegenstand. Das ist von großem Vorteil, denn das Unterbewusstsein prägt sich stereotype Wiederholungen am besten ein und kann sie schneller zur Gewohnheit werden lassen.

Denken Sie aber daran, dass Sie auch bei positivem Resultat weitere Prüfungen durchführen sollten, um sich Ihres Bewusstseinszustandes wirklich sicher zu werden.

Einige Beispiele aus unseren Klartraum-Intensiv-Trainingskursen sollen nicht nur beleuchten, welche Fallstricke auch bei dieser Technik auf uns warten, sondern auch, wie viel Spaß die Arbeit mit der Dreamcard machen kann.

Die 65jährige Rentnerin Ursula träumte eines Nachts davon, in der Eisenbahn zu fahren. In ihrem Abteil saß ihr gegenüber auf dem Sitz ein großer Schäferhund. Da ihr dies merkwürdig vorkam, entschloss sie sich, ihre Dreamcard aus der Tasche zu holen, um zu prüfen, ob sie nicht vielleicht träumte. Der Versuch scheiterte, da der Hund nach ihrer Dreamcard schnappte und sie ihr entriss…

Sehr akribisch ging auch die 40jährige Sekretärin Andrea vor. Sie träumte, in ihrem Bett zu erwachen. Ein solches „falsches Erwachen“ ist bei Klartraumübungen übrigens sehr häufig, und wir werden darauf noch zu sprechen kommen. Als sie aufstand, bemerkte sie, dass der Blick aus ihrem Fenster nicht der gewohnten Aussicht entsprach. Sie vermutete, dass dies ein Traum sein könnte. Sofort erinnerte sie sich: „Grazyna und Franz haben gesagt, ich muss jetzt meine Dreamcard prüfen. Verdammt, wo habe ich die jetzt hingelegt?“

Sie können sich vorstellen, wie der Traum weiterging. Andrea stellte die ganze Wohnung auf den Kopf auf der Suche nach ihrer Dreamcard, wodurch natürlich am Ende ihr ganzer Klartraum zum Teufel ging. Wohl jeder von uns hatte schon solche lähmenden Träume, wo man etwas sucht und nicht finden kann.

Diese zwei lustigen Beispiele zeigen uns zwei typische Muster der Klartraumverhinderung. Das eine ist eine irgendwie geartete Autoritätsperson oder –gestalt, die das weitere Eintreten in den Klartraum verhindert. In Ursulas Traum war dies, fast schulmäßig-archetypisch, ein Schäferhund, denn in der Psychologie werden solche autoritären Traumsymbole auch als „Topdog“ („Oberhund“) bezeichnet, im Gegensatz zum unterwürfigen und jammernden „Underdog“, der das entgegengesetzte Symbol darstellt. Beide müssen nicht unbedingt die Gestalt von Hunden oder sonstigen bedrohlichen Tieren haben (wie zum Beispiel der Tiger in Paul Tholeys Traum). Es kann sich auch um Respektspersonen wie Polizisten, Richter, aber auch um den eigenen Vater handeln. In Patricias Traum war die Verkäuferin der Topdog, die ihr sehr autoritär zu verstehen gab, dass sie die Kreditkarte nicht akzeptierte.

Das zweite Verhinderungsmotiv ist das Verfallen in eine Ersatzhandlung, die den Menschen vom Hundertsten ins Tausendste führt, auf jeden Fall jedoch weg vom Bewusstseinsfokus des Klartraums. In Patricias Fall war es der vergebliche Versuch, den Rechnungsbetrag durch Münzen und kleine Geldscheine irgendwie zusammenzukratzen. Ganz ähnlich erging es auch Paul Tholey einmal, als er sich nach Erreichen des Klartraumzustandes von einem autoritären Kellner-Topdog zum Bezahlen der Rechnung nötigen ließ. In diesem Fall konnte ihm der Kellner einen Geldschein nicht wechseln und hielt ihn dadurch von seinen eigentlichen Traumzielen ab. Andrea schließlich scheiterte an dem vergeblichen Versuch, ihre Dreamcard in ihrer Traum-Wohnung zu finden.

Warum existieren solche Verhinderungsmotive, und wer ist für sie verantwortlich? Auch auf diese Fragen werden wir noch eingehen müssen. Jeder angehende Klarträumer muss diese Fallstricke kennen, damit er sich beim nächsten Traum nicht ins Bockshorn jagen lässt.

Fangen Sie also am besten gleich heute an, regelmäßig Ihre Realität zu überprüfen, ob alles logisch und stimmig ist und so aussieht, wie es sein soll. Und wenn Sie dann feststellen, dass Sie auf dem Bahnhof stehen, Bahnsteig Neundreiviertel, und wenn Sie nicht zufällig Harry Potter heißen, dann können Sie einigermaßen sicher sein, dass Sie träumen!

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/schlaf%20und%20traum/index.htm

Gruß an die Träumer

TA KI

Gefunden bei: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/07/04/schlaf-und-traum/

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Gruß an die Schläfer

Der Honigmann

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Antifa fordert gezielte Vergewaltigung deutscher Frauen

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Der Hass der Linken auf ihr eigenes Volk nimmt immer radikalere Züge an, auf diesem Bild sieht man wie radikale “Antideutsche”, den gebürtigen Deutschen grundlegende Menschenrechte aberkennen. Würde man das Wort “Deutsche” in diesem Bild mit dem Namen irgendeiner anderen Nation tauschen, wäre dies Volksverhetzung, da es sich hierbei aber “nur” um Deutsche handelt, unternimmt unser linksgerichteter demokratischer Staat jedoch nichts dagegen. Doch dieses Verhalten kennt man bereits von den Linken “Antifaschisten”. Sicher, man könnte sich nun fragen wieso diese Menschen solch eine Verachtung für ihr eigenes Volk empfinden, doch vermutlich wird man keine Antwort darauf finden. Eines ist jedoch sicher: Diese Menschen müssen starke Defizite haben, um keine Liebe für ihre Heimat empfinden zu können.

Dieses abartige Bild veröffentlichte die Seite “Die Antifa e.V.” auf Facebook. Das Bild haben sie mittlerweile gelöscht, doch zum Glück konnten es einige Personen noch rechtzeitig sichern. Auf dem Bild sieht man eine Frau die vergewaltigt wird, darüber steht: “Für mehr Zwangsvergewaltigungen von Volksdeutschen!” darunter “still loving Volkstod” und “Für die Vernichtung rein-deutschen Erbgutes!”. Das Bild schickten sie an die “Josef Jugend – JJ”, mit der Nachricht: “Können wir auf alle Jozis zählen? Den Volkstod vorantreiben – JETZT!”. Wie sagt man so schön? Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, dieses Bild zeigt besser als jeder Artikel, wie sehr die Antifa die Deutschen hasst.
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Das sind die Schwachköpfe von der Antifa. Sie möchten Deutschland retten und bekommen noch nicht einmal ihr eigenes Leben in den Griff.

http://dwdpress.wordpress.com/2014/07/05/antifa-fordert-gezielte-vergewaltigung-deutscher-frauen/

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Gruß an den bekannten “Dreck”

Der Honigmann

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