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Wir haben bei Watergate.TV mehrfach über die laufende Bargeldabschaffung berichtet. Verschwörungstheorie für die Einen, Fakt für die Anderen. Jetzt verschärft sich die Diskussion noch weiter. Eine weitgehend heimliche Umfrage der EU-Kommission wird weitere Fakten schaffen. In Deutschland unternimmt der Staat jetzt ebenfalls weitgehend unbemerkt alles, „Mobile Payment“, bargeldloses Zahlen einzuführen. Offen wird damit gedroht, dass „noch einiges passieren“ wird (https://www.heise.de/newsticker/meldung/Statistisch-gesehen-Deutsche-Skepsis-bremst-Mobile-Payments-3701560.html).

Und in Schweden ist die Bargeldabschaffung einen Schritt weiter: Mitarbeiter der Firma „Epicenter“ können sich einen Chip implementieren lassen – der neue Mitarbeiterausweis.

Mitarbeiterausweis direkt unter der Haut

Dieser Chip ersetzt sowohl die Zugangskarte, die Karte für den Drucker und Bargeld. Es reicht, dass die Mitarbeiter wortwörtlich die „Hand auflegen“

„Der größte Vorteil, denke ich, ist Bequemlichkeit, hat ein Gründer des Unternehmens erklärt. „Im Grunde ersetzt es eine Menge Dinge, die wir bereits haben und andere Kommunikationsgeräte, ob es nun Kreditkarten oder Schlüssel sind.

Das Angebot scheint gut anzukommen: Mehr als 150 Mitarbeiter haben sich den Chip freiwillig implantieren lassen.

Sie laufen dem totalen Überwachungsstaat in die Arme. Kreditkarten nutzen teils eine ähnliche Technologie, soweit sie auf die kontaktlosen „NFC“-Chips zurückgreifen. Die Datenmengen werden über elektronmagnetische Wellen übertragen. Das Ganze unter der Haut bedeutet jetzt, dass die Mitarbeiter ihre Hand noch nicht einmal direkt an ein Gerät halten müssen, sondern aus wenigen Zentimetern Entfernung die auf dem Chip gespeicherten Daten übertragen.

Die so praktische Geldfunktion hat mittel- und langfristig einen besonderen Hintergrund: Bargeld ist schädlich.

Europa mit 10 Billionen Euro verschuldet – Währungsumstellung per Knopfdruck?

Die EU allein ist durch ihre Mitgliedsländer etwa mit 10 Billionen Euro verschuldet. Sie müssten mehr als ein Jahr lang dafür arbeiten, um Ihren Anteil daran zu zahlen – vom Bruttogehalt. Realistisch müssten Sie also 2-Nettojahresgehälter aufwenden. Tatsächlich reicht das natürlich nicht. Denn in vielen Haushalten wohnen 2 oder mehr Menschen, inklusive der Kinder.

Also müssten Sie wahrscheinlich 4,5 Jahre nur für die Schulden arbeiten, ohne auch nur einen einzigen Cent selbst auszugeben.

Mit anderen Worten: Die Schulden werden niemals zurückgezahlt. Also hilft nur eine gewaltsame Umstellung. Das Bargeldverbot führt eine solche Umstellung ein – per Knopfdruck lassen sich eines Tages sämtliche Konten umstellen. Auf eine neue Währung.

Jedenfalls ist dies eine denkbare Lösung. Eine andere besteht darin, dass es Zwangsanleihen gibt. Sie müssten also je nach Kontostand einen Teil Ihres Geldes dem Staat oder der EU leihen. Auch dies ist weder juristisch noch technisch besonders schwierig.

Voraussetzung dafür ist es jedoch, dass die Behörden wissen, welches Geldvermögen Sie besitzen. Bargeld lässt sich vom Staat allerdings nicht zählen. Deshalb arbeiten so viele Stellen daran, Bargeld einzuschränken und am Ende abzuschaffen.

Deutschland wehrt sich

Nach der jüngsten Erhebung geht es in Deutschland voran. Noch immer zahlen wir in Deutschland mehr als 50 % (!) der Umsätze in Scheinen oder Münzen. Das sieht in Großbritannien und Schweden schon ganz anders aus. Die Briten und Schweden sind schon viel weiter, dort wird ein Großteil des Handels unbar abgewickelt.

Ziel der großen Händler in Deutschland ist es jetzt, bis zum Jahresende bei zwei Drittel der Anbieter auch die NFC-Technologie zu etablieren. In diesem Jahr werden – auch dafür – noch die Mobile-Programme „Apple Pay“, „Android Pay“ und „Samsung Pay“ in Deutschland an den Markt kommen.

Der Staat macht mit

Der Staat sieht beim Sturm auf die Bargeldabschaffung nicht einfach zu. Die Kosten für das Bezahlen mit elektronischem Geld sind längst gesetzlich gedeckelt. EC-Karten-Käufe dürfen maximal noch 0,2 % kosten, Kreditkartenzahlungen maximal noch 0,3 %. Das war früher anders: Sie konnten als Kunde deshalb keine Kreditkartenzahlungen vornehmen, weil die Banken bis zu 3 % Gebühren genommen haben.

Jetzt hat der Staat eingegriffen. Die Deckelung der Gebühren wird der NFC-Technologie Auftrieb geben.

Eine erschütternde Zahl dazu: Ende 2017, also in wenigen Monaten, sollen weltweit bereits 3,4 Milliarden Smartphones Mobile-Payment-Kompatibel sein. Schöne neue Welt – die Bargeldabschaffung geht voran.

Eine „Fake“-Umfrage?

Aktuell läuft passend zu den „freiwilligen“ Implantationen der NFC-Chips in der EU eine „Befragung“, bei der die EU-Kommission „nationale Behörden, Experten und maßgebliche Akteure“ ihre Meinung zu „möglichen EU-Maßnahmen im Hinblick auf Beschränkungen für hohe Barzahlungen mit Blick auf die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung“ abfragen lässt.

Was die EU dann mit dieser Meinungsumfrage zur Bargeldeinschränkung machen wird, hat sie bislang noch nicht mitgeteilt. Es ist damit offensichtlich keine repräsentative Meinungsumfrage, sondern dient anderen Interessen. Schon die Anlage der Frage als Umgehung der „Terrorismusfinanzierung“ würden wohl die wenigsten seriös arbeitenden Statistiker so durchgehen lassen. Wer kann schon dagegen sein, dass Terroristen sich finanzieren können?

Sie dürfen davon ausgehen, dass das Ergebnis instrumentalisiert wird. Vielleicht wird das „Ergebnis“ im Rahmen eines „EU“-Festes verkündet, wie sie derzeit so häufig in verschiedenen Städten stattfinden. Wir meinen, wir kennen das „Ergebnis“ schon. Auch wenn die sogenannte „Umfrage“ erst am 31. Mai endet.

Freiwillige NFC-Implantate in Schweden, massive staatliche Unterstützung bei der Einführung „kontaktlosen Zahlens“ und eine harmlose Umfrage zur Bargeldabschaffung durch die EU – das Ende des Bargelds kommt näher.

http://www.watergate.tv/2017/05/07/die-bargeldlos-sklaven-haut-chips-in-schweden-bald-auch-in-deutschland/

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Der Honigmann

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Macht, Gier & Geld – sie machen auch vor dem Erbe der Menschheit nicht halt: den Weltmeeren. Eigentlich darf kein Staat sie sein eigen nennen. Und doch ist schon längst ein Kampf um die Ozeane mit den reichhaltigen Bodenschätzen entbrannt. Sie werden auf rund 22 Billionen Euro geschätzt.

Schätze aus marinen Edelmetallen

Auf den Meeresböden schlummern Millionen Tonnen polymetallische Sulfide, die Zink, Kupfer, Blei, Gold und Silber sowie Spurenelemente (Indium, Seltene Erden, Germanium, Gallium) enthalten. Auch Eisen, Nickel und Titan sind in der Tiefsee zu finden.

Diese Schätze werden für die Industriestaaten immer wichtiger. Der Grund hierfür ist einfach: Inzwischen sind in den Küstenmeeren die meisten Öl- und Gaslagerstätten ausgebeutet. Um also neue fossile Rohstoff-Vorkommen zu finden, dringen die Industriestaaten samt den Energiekonzernen immer weiter und tiefer in den Pazifik, Atlantik und Indik, dem Indischen Ozean, vor.

Aber wem gehören die Ozeane mit ihren Reichtümern, die zumeist erst noch gefördert werden müssen, überhaupt?

Die Ozeane gehören uns allen!

Um es auf einen Nenner zu bringen: Die Weltmeere sind ein Erbe der Menschheit. Also gehören sie uns allen. Das Völkerrecht definiert das klipp und klar (laut Artikel 136 des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen). Demnach dürfen sich weder ein Staat noch eine Person die Hohe See (jene Gebiete, die jenseits einer Grenze liegen) aneignen und zum Eigentum erklären.

Bereits vor über zwei Jahrzehnten unterzeichneten 160 Staaten die „Verfassung der Meere“, die 1994 in Kraft trat. Diese regelt die komplette Meeresnutzung (Forschung, Umweltschutz, Schifffahrt, Fischfang etc.). Dabei wurden die Ozeane in drei Zonen katalogisiert:

  1. Küstenmeer: Das jeweilige Küstenmeer erstreckt sich bis zu zwölf Seemeilen und gehört zum Hoheitsgebiet des jeweiligen Staates, in dem Nationales Recht gilt.
  1. Ausschließliche Wirtschaftszone: Die sogenannte AWZ reicht bis zu 200 nautischen Meilen seewärts. In diesem territorialen Niemandsland dürfen nur die Küstenstaaten Fischfang betreiben, Windenergieanlagen bauen oder Ölplattformen errichten. Drittstaaten hingegen ist es in dieser Zone gestattet, Schifffahrt zu betreiben und unterseeische Kabel oder Rohrleitungen zu verlegen.
  1. Hochsee: Jenseits der AWZ beginnt die Hohe See (Hochsee), die eigentlich allen Staaten offensteht. Dennoch: Längst stecken die Industriestaaten ihre Claims ab. Sobald diese verteilt und die Hoheitsansprüche geklärt sind, wird die Hochsee von bislang 64 Prozent (die sie von den Ozeanen einnimmt) auf 50 Prozent schrumpfen. Oder anders ausgedrückt: Die Hälfte liegt dann unter staatlicher Kontrolle. Von wegen also „Erbe der Menschheit“, das „uns allen“ gehört!

Kontrolle durch die Meeresbodenbehörde

Um die Industriestaaten zu kontrollieren, damit sie verantwortlich mit den Ozeanen umgehen, wacht seit 1994 die UN-Behörde International Seabed Authority (ISA) mit Sitz auf Jamaika darüber.

Die Meeresbodenbehörde vergibt beispielsweise Erkundungs- und Abbaulizenzen und gibt Schutzzonen vor. Dafür verlangt sie den Erhalt der marinen Umwelt sowie eine gerechte Gewinnverteilung. Konkret sollen auch Entwicklungsländer daran beteiligt werden.

So „tricksen“ die Nationen für wirtschaftlichen Gewinn und politische Macht

Wie bereits erwähnt, finden sich auf dem Grund der Tiefsee immense Bodenschätze. Und diese sollen eben nicht verteilt werden! So sehen gleich mehrere Nationen etwa den Nordpol und große Teile des arktischen Ozeans als ihr Hoheitsgebiet: Russland, Dänemark, Norwegen und Kanada.

Russland beantragt eine Verlängerung des nordsibirischen Festlands unter dem Eis mit einer Fläche von 1,2 Millionen Quadratkilometern. Damit hätte es Zugang zu rund 5 Milliarden Tonnen fossiler Brennstoffe. Dänemark hingegen erklärt, dass dieses Gebiet geografisch mit dem autonomen Grönland verbunden ist und daher Kopenhagen zusteht. Und Kanada und Norwegen wollen die Arktis gleich gar unter den Anrainern (zu denen sie natürlich gehören) aufteilen.

Ade internationales Gewässer kann ich da nur sagen!

Ende März 2017 nahm der russische Präsident Wladimir Putin an einer Plenarsitzung des Internationalen Arktis-Forums in Archangelsk teil. Ebenso wie der Finnlands Präsident Sauli Niinistö und Islands Staatsoberhaupt Gudni Johannesson. Dabei wurden Investitionsmöglichkeiten, die sozioökonomische Entwicklung der arktischen Regionen und die gemeinsamen Entdeckungen sowie die effektive Nutzung des reichen Ressourcenpotenzials der Arktis behandelt.

Der Nordpol ist gerade für die Industrienationen unglaublich wichtig. Es wird vermutet, dass in der Arktis mehr Ölvorkommen als in Saudi Arabien lagern, sowie 25 Prozent der weltweiten Gaslager.

Natürlich gehen diese tatsächlichen oder scheinbaren Ansprüche verschiedener Staaten auf die Arktis nur mit „Tricksereien“.

Und zwar so: Laut Völkerrecht dürfen die Länder ihre Wirtschaftszonen nämlich dann auf 350 Meilen ausweiten, wenn ihr „Festlandssockel“ (Schelf) über 200 Meilen hinausreicht. Der Begriff meint den randlichen Bereich eines Kontinents, der von Meer bedeckt ist. In diesem biologisch hochproduktiven Schelfmeer, das sehr reich an verschiedenen Tier- und Pflanzenarten ist, befinden sich auch viele Fischarten.

China hat noch einen anderen Trick auf Lager: Im südchinesischen Meer schüttet das Riesenreich einfach künstliche Inseln auf! Mit diesen neu entstehenden Riffen will es dann die eigene Wirtschaftszone ausbauen. Doch 2016 urteilte das UN-Schiedsgericht in Den Haag, dass diese neuen Hoheitsansprüche unberechtigt seien. Peking jedoch akzeptiert die Entscheidung nicht…

Deutschlands „neue Kolonien“ auf dem Meeresgrund

Natürlich werden Sie sich jetzt fragen, ob auch Deutschland beim Kampf um die Ozeane mitmischt? Tatsächlich ist es so!

800 Meilen südöstlich von Mauritius, mitten im Indischen Ozean, liegt ein Gebiet, halb so groß wie Hessen und 3.000 Meter tief. Was garantiert 99 Prozent der Deutschen nicht wissen: Bereits im Mai 2015 hat Deutschland dieses 10.000 Quadratkilometer umfassende Gebiet erworben. Und das für läppische 500.000 US-Dollar. Eine neue Kolonie sozusagen. Nicht etwa auf einem Kontinent, sondern in der Hochsee. Hier sollen ebenfalls Millionen Tonnen polymetallischer Sulfide zu finden sein.

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) darf 15 Jahre lang – also bis ins Jahr 2030 – dieses Gebiet exklusiv erkunden. Im Vertrag mit der ISA wurde auch das Vorrecht auf den Kauf einer Abbaulizenz vereinbart.

Doch nicht nur im Indischen Ozean, sondern auch im Pazifik gibt es ein Stück Deutschland. Zwischen Mexiko und Hawaii sucht die BGR auf 70.000 Quadratkilometern den Meeresboden ebenfalls nach fossilen Schätzen ab.

Krieg um die Meere und seine Folgen

Sie sehen also: Der Kampf um die Ozeane und die Jagd nach den Bodenschätzen ist voll im Gange. Dabei wird getrickst und getäuscht, das Recht ausgehebelt, um die eigenen Macht- und Gewinnansprüche durchzusetzen.

Fragt sich nur, ob die Umwelt unter diesem unbändigen Hunger nach Rohstoffen nicht noch mehr leiden wird. Denn bislang hat der Raubbau der Meere durch den Menschen nur Schlechtes gebracht: Leergefischte, ölverpestete und mit Plastik zugemüllte Gewässer.

Keine guten Aussichten für das Erbe der Menschheit.

Und damit – für uns alle!

http://www.watergate.tv/2017/03/30/kampf-um-die-ozeane-die-gnadenlose-jagd-der-industriestaaten-nach-den-bodenschaetzen/

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Der Honigmann

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Draghi hat Ihrem Sparbuch den Kampf angesagt – und wird gewinnen. Geldentwertung nimmt Fahrt auf: Verbraucherpreise steigen in Deutschland um 2,2%. Gold ist der beste Schutz vor Geldentwertung

Von Claus Vogt

mit einem Anstieg von 2,2% gegenüber dem Vorjahr sind die Preise in Deutschland im Februar so stark gestiegen wie zuletzt im August 2012. 2,2% sind zwar nicht allzu viel. In Zeiten der EZB-Nullzinspolitik bedeutet diese Geldentwertung aber eine durchaus schmerzhafte Enteignung der Sparer. Wenn Sie für Ihr Geld auf Ihrem Konto nur noch 0,3% Zinsen bekommen, entsteht hier eine Differenz von 1,9%. Geld, das Sie sicher verlieren.

Außerdem beginnt bekanntlich auch die längste Reise mit einem ersten Schritt. Diese Aussage gilt ausdrücklich auch für Geldentwertungen, wie die Finanzgeschichte immer wieder eindrucksvoll gezeigt hat.

Draghi hat Ihrem Sparbuch den Kampf angesagt – und wird gewinnen

Tatsache ist, dass die Zentralbankbürokraten weltweit schon seit Jahren eine höchst inflationäre Geldpolitik betreiben und der Preisstabilität ganz ausdrücklich den Kampf angesagt haben. Dass sich daran sobald nichts ändern wird, hat EZB-Präsident Mario Draghi am 9.3.2017 erneut in aller Klarheit ausgesprochen: „Der EZB-Rat erwartet weiterhin ein Verharren der Zinsen auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau für einen langen Zeitraum.“

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zentralbanker mit Ihrer Politik der Geldentwertung letztlich auch „Erfolg“ haben werden, und die aktuellen Inflationszahlen unterstreichen diese Prognose. Die Zerstörung von Währungen gehört schließlich zu den ganz wenigen Dingen, die Zentralbanker tatsächlich zu leisten im Stande sind und in allen Teilen der Welt auch immer wieder vollbracht haben. Die Dummen sind dann wir, weil wir zusehen können, wie unser Geld von Tag zu Tag an Wert verliert.

Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, haben wir den unteren zyklischen Wendepunkt bei den offiziellen Inflationszahlen bereits in den Jahren 2015/16 hinter uns gelassen. Jetzt befinden wir uns wahrscheinlich am Beginn einer Reise, an deren Ende eine galoppierende Geldentwertung stehen wird.

Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland in % gegenüber Vorjahresmonat,

2010 bis 2017

Mit aktuell 2,2% ist die Geldentwertung deutlich höher als die Zinsen, so dass Sie als Sparer zusehen können, wie Sie enteignet werden. Quelle: Deutsche Bundesbank

Die harte Bestrafung des Sparers und die breit angelegte Vernichtung von Kaufkraft und Wohlstand werden der Preis dafür sein, dass wir Geldpolitikern wie Mario Draghi, Alan Greenspan oder Ben Bernanke die absolutistische Herrschaft über die Gelddruckmaschine überlassen haben.

Geld und Staat: Eine Geschichte von Lug und Trug

Die Geschichte von Staat und Geld ist ohne Wenn und Aber eine Geschichte von Lug und Trug, die stets auf Kosten des kleinen Mannes geht. Die Draghis und Bernankes dieser Welt haben diesem gigantischen Betrug ein weiteres langes Kapitel hinzugefügt, das ich gerne als lehrreich bezeichnen würde. Nach den bisherigen Erfahrungen scheint die Menschheit aus diesen Erfahrungen aber letztlich keine bleibenden Lehren zu ziehen.

„Wenn man die Geschichte des Geldes studiert, kann man nicht umhin, sich darüber zu wundern, dass die Menschen den Regierungen so lange Zeit eine Macht anvertraut haben, die sie über 2000 Jahre hinweg in der Regel dazu gebrauchten, sie auszunützen und zu betrügen“, schrieb der große Ökonom und Wirtschaftsphilosoph Friedrich August von Hayek völlig zurecht in seinem 1976 erschienenen Buch „Die Entnationalisierung des Geldes“. Dieses Buch ist heute aktueller als je zuvor, und ich kann es Ihnen als Lektüre nur wärmstens ans Herz legen.

Gold ist der beste Schutz vor Geldentwertung

Langfristig war Gold stets der beste Schutz vor Geldentwertung. Das wird auch dieses Mal nicht anders sein. Deshalb empfehle ich den Lesern meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren ausdrücklich einen hohen Goldanteil.

Sichern Sie Ihre Gewinne mit Hilfe enger Stop-Loss-Marken ab

Silber und Platin sehe ich lediglich als Beimischungen. Aufgrund der hohen Volatilität dieser beiden Edelmetalle empfehle ich Ihnen hier eine kurz- bis mittelfristig orientierte Vorgehensweise. Silber und Platin sollten Sie also kaufen, sobald sich ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis zeigt. Diese Käufe versehen mit engen Stop-Loss-Marken, die auf dem Weg nach oben nachgezogen werden, um Gewinne zu sichern und auch zu realisieren. Dann warten Sie Gewehr bei Fuß auf die nächste Kaufgelegenheit. So mehren Sie Ihr Vermögen bei begrenztem Risiko.

Kaufen Sie darüber hinaus ausgewählte Gold- und Silberminenaktien, damit Sie Ihr Vermögen in diesen schwierigen Zeiten nicht nur schützen, sondern auch mehren. Denn hier spielt in Zukunft die Musik, mit der Sie der Geldentwertung die kalte Schulter zeigen können. Aufgrund der hohen Volatilität dieses Sektors empfehle ich auch zum Managen dieser Positionen den konsequenten Einsatz von Stop-Loss-Orders.

Die nächste Kaufgelegenheit für Minenaktien bahnt jetzt sich an

Der Gold- und Silberminen Index (Gold Bugs) hat in den vergangenen vier Wochen wieder einmal deutlich korrigiert. Das hat dazu geführt, dass einige der von mir empfohlenen Aktien dieses Sektors ausgestoppt wurden, teilweise mit Gewinnen von mehr als 100%.

Jetzt bahnt sich die nächste attraktive Kaufgelegenheit an. Dann heißt es für Sie wieder mutig werden und die sich Ihnen bietenden Chancen wahrzunehmen.

Im Vergleich zu Gold- und Silberminenaktien sind die normalen Aktienmärkte eine langweilige Veranstaltung. Mit Minenaktien können Sie innerhalb weniger Wochen Gewinne machen, auf die Sie im DAX selbst in den besten Zeiten jahrelang warten müssen. Die Chance, die dieser Sektor Ihnen bietet, sollten Sie sich vor dem oben beschriebenen Hintergrund einer völlig verantwortungslosen Geldpolitik nicht entgehen lassen.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/101800-geld-und-staat-eine-geschichte-von-lug-und-trug

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Der Honigmann

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Veröffentlicht am February 27, 2017 in Geopolitik/Welt von

Der Vorschlag sieht die Überwachung und straffere Kontrolle von Krypto-Währung (“digitales Geld”) und elektronischen Währungen wie Bitcoin, Litecoin, Dogecoin vor, zusammen mit Debit- und Kreditkarten in der EU, und gilt für alle Reisenden.

Die Europäische Kommission will ihre Kontrolle über das Papiergeld, Metalle wie Gold und Silber und andere geldwerte Dinge verstärken, die in die Europäische Union übertragen werden. Ihre Argumentation ist es, dass es Finanzierungsströme zu überwachen gelte, da so die Mittel für potentielle kriegerische Angriffe und Attentate in der Europäischen Union reduziert würden.

Die Entscheidung der Kommission geht auf ein Attentat auf einem Marktplatz zurück, bei dem am vergangenen Weihnachten in Deutschland Menschen getötet wurden als ein Lastwagen voller Sprengstoff in den überfüllten Platz fuhr.

Bildquelle: Google Image – Etage 13, Sitzungssaal der Berlaymont Kommission

Der neue Vorschlag wird den Zollbeamten in den Staaten der Europäischen Union entsprechende Befugnisse verleihen, so dass sie Geldbeträge nach dem Zufallsprinzip überprüfen und Auszüge von Kredit- und Debit-Karten einsehen dürfen, die auf dem Postweg versendet werden. Die Zollbehörden in diesen Staaten haben auch das Recht, Geld, Edelmetalle oder etwas von Wert wegzunehmen, das Menschen, die in das Profil passen, bei der Einreise in die Europäische Uninon bei sich tragen.

Wie wir alle wissen, wenn jemand mehr als 10.000 Euro in bar bei der Einreise in die Euroäische Union dabei hat, muss das beim Zoll deklariert werden. Die neuen Regeln werden es den Zollbeamten erlauben, das Geld zu beschlagnahmen – selbst wenn es weniger als 10.000 Euro ist – wenn sie vermuten, dass jemand eine kriminelle Vergangenheit hat oder wenn das Geld mutmaßlich für kriminelle Aktivitäten gedacht ist.

Foto: Zollbeamter mit Diensthund bei der Abfertigung am Flughafen

Die Beamten der Europäischen Kommission erklärten, dass Angriffe in der Europäischen Union in der Vergangenheit deshalb nicht größer waren, da die Einfuhr von Finanzmitteln begrenzt und so Finanzierung von außerhalb der EU nötig war.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission auch die Einführung eines Programms mit Schwerpunkt auf Verfolgung der Terrorismusfinanzierung im Sinn, etwas, das die europäischen Aggeordneten zunächst ablehnten, da es mehrere Behörden ermächtigen würde, die privaten Bankauszüge einer Person zu überprüfen.

Julian King, der Kommissar für Sicherheit, erklärte in einer Pressekonferenz, es gibt viele Möglichkeiten, Geld zu senden, von denen viele nicht dem geltenden Recht in der Europäischen Union Recht entsprechen. King erklärte weiter, die Kommission werde jetzt gründlich die Vor- und Nachteile der Auswirkungen des neuen Gesetzes studieren und eine endgültige Erklärung im nächsten Jahr abgeben.

King sagte weiter, die Kommission werde in die Untersuchung auch die Regelungen für das Einfrieren von Geld in Konten und das Beschlagnehmen von Gütern einschließen – von einem kleinen Gegenstand bis hin zu großen Vermögen – von Personen, die verdächtigt werden, mit den Kriminellen in Verbindung zu stehen.

Bildquelle: Google Image – Der Plenarsaal in Brüssel

Die Kommission schlug desweiteren vor, dass die Mitgliedstaaten für Geldwäsche eine gewisses Maß an gemeinsamen einheitlichen Regeln verwenden sollten, da anderenfalls Schurken die Chance geboten werde, sich zwischen den verschiedenen Mitgliedsstaaten die für sie günstigste Regelung zunutze zu machen.

Regierungsbehörden der Mitgliedstaaten werden nun Informationen in der Europäischen Union effizienter teilen.

Bildquelle: Google Image – ein Ausschuss-Raum im Parlament

Allerdings müssen die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament diese Vorschlage bestätigen, um wirksam zu werden.

Darüber hinaus sieht der Vorschlag auch die Überwachung und straffere Kontrolle elektronischer Währungen wie Bitcoin, Litecoin, Dogecoin vor, sowie von Debit- und Kreditkarten. Viele europäische Staaten haben die Idee unterstützt, aber zur vollständigen Verabschiedung muss auch das Europäische Parlament zustimmen. Diese Länder unterstützen auch die Idee, einen Identitätsnachweis zu verlangen, wenn eine Zahlung über einen Betrag von 150 Euro hinausgeht.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/europe-says-wants-confiscate-money-precious-metals-crypto-currency-prepaid-cards-fight-terrorism/

http://derwaechter.net/europa-sagt-man-plane-die-beschlagnahme-von-geld-edelmetallen-krypto-wahrung-und-prepaid-karten-zur-terrorismusbekaampfung

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Gruß an die Widerständler

Der Honigmann

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