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Posts Tagged ‘Integration’


Im Mai habe ich diesen Kommentar von Professor Heinsohn an dieser Stelle schon gebracht. Als ich den Beitrag von heute Morgen vorbereitet habe, fiel er mir erneut ein. Es ist doch verblüffend, wie gut die Bevölkerung diese Zusammenhänge intuitiv spürt/versteht und die Eliten diese konsequent leugnen … 

Immer wieder habe ich mich an dieser Stelle mit den Konsequenzen der Zuwanderung beschäftigt und war von Anfang etwas weniger euphorisch bezüglich der ökonomischen Folgen. Es geht eben um die Qualifikation und nur darum, zumindest aus ökonomischem Blick.

Denn schon jetzt ist die Zuwanderung der Haupterklärungsfaktor für die zunehmende Armutsgefährdung, wobei ich ja gezeigt habe, dass das ein recht fragwürdiges Konzept ist, wenn man sieht, um wie viel besser es den Menschen hier geht.→ „Warum Deutschland nicht noch mehr Umverteilung braucht“.

Der bei bto gut bekannte Gunnar Heinsohn fasst das in einem Kommentar treffend zusammen:

  • Hochqualifizierte integrieren sich auch dann nicht mit Schulversagern, wenn sie Sprache, äußere Erscheinung, Religion und Wohnort mit ihnen teilen. So verbandeln sich türkische Universitätsabsolventen weder in Istanbul noch in Berlin mit Landsleuten, die nicht richtig schreiben und lesen können.“ – bto: Das leuchtet ein.
  • Nur die 15 Prozent unter den Zuwanderern seit 2015, die auf Arbeitsmärkten vermittelbar sind, werden Anschluss finden.“ – bto: Das wäre dramatisch: finanziell, sozial, sicherheitspolitisch.
  • Die Könner unter den Einheimischen ersehnen mit bildungsfernen Fremden weder Eheanbahnungen noch Urlaubsreisen oder Kindergeburtstage.“ – bto: übrigens auch nur selten mit bildungsfernen Einheimischen.
  • Würde die Regierung einen Gipfel für das engere Zusammenrücken von deutschen Exzellenzstudenten und nicht ebenso alteingesessenen Sonderschülern einberufen, würde die verdutzte Republik den Aberwitz all dieser Vorhaben umgehend erfassen.“ – bto: was für ein Bild!
  • Schulversager dagegen integrieren sich fast niemals mit ihresgleichen aus fremden Kulturen. Gerne aber kompensieren beide ihre Kleinheit mit der Größe vermeintlicher Idealzeiten. (…) Diese Idole taugen hervorragend als Brandbeschleuniger für Konflikte in den einschlägigen Vierteln und Banlieues. Die wecken dann Begehrlichkeiten für weitere Integrations-Milliarden.“ – bto: die sie dann mittels lautem „Ungerecht!“-Geheule bekommen!
  • „Integration gelingt nur, wenn sie nicht gepredigt werden muss, weil die Neubürger – unter welcher Gottheit und Hautfarbe auch immer – mit der Kompetenz für lebenslanges Lernen kommen. Solche Migranten verfallen auf das für ihr Fortkommen passende Verhalten von ganz alleine. Menschen ihres Könnens werden wegen steigender Anforderungen allerdings weltweit knapper und sind aufgrund zu geringer Geburtenraten in allen OECD-Staaten heiß begehrt. In dieser Staatengruppe stehen Länder wie Deutschland und Österreich mit anschwellenden Integrationsindustrien im Wettbewerb mit Nationen vor allem im Angloraum und Ostasien, die sich auf die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Wirtschaft konzentrieren.“ – bto: Das aber wollen unsere Gutmenschen und Umverteiler nicht verstehen.
  • Drängen weitere Bildungsferne nach, verlieren die für sie Zahlenden den Mut und streben in Kompetenzfestungen, die Pässe nur an Asse vergeben.“ – bto: Deshalb rate ich immer, als bestes Investment in die eigenen Kinder zu investieren und vor allem in deren internationale Mobilität.
  • Die Leistungsprofile Deutschlands oder Österreichs lassen auch deshalb dramatisch nach. Im mathematischen Schülervergleich 2015 (TIMSS) landen deutsche Viertklässler, die 2007 immerhin den 12. und 2011 noch den 16. Platz erreichten, abgeschlagen auf Platz 24. Der Anteil der Besten, die später die Innovationen bringen, liegt bei nur noch 5,3 Prozent (gegen 50,1 % für Singapur, 32,2 % in Japan oder 16,6 % für England). Österreich endete schon 2011 auf Platz 23 und tritt 2015 nicht einmal mehr an.“

Dazu schickte mir Professor Heinsohn noch diese Darstellung: 

 Quelle: Gunnar Heinsohn

  • Die Kombination aus Mittelschichtschrumpfung und qualifikationsarmer Zuwanderung überfordert das vergreisende Deutschland; denn die Hilflosen und doch immer menschenwürdig zu Bezahlenden nimmt niemand sonst, während die jetzt noch für sie Sorgenden Konkurrenznationen stärker machen und auch dort ihren Nachwuchs aufziehen.“ – bto: weil sie eben auswandern. Über 150.000 Deutsche gehen jedes Jahr.

https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/was-die-bevoelkerungen-verstehen-und-die-eliten-leugnen/

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Von Peter Haisenko

Wer eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzt, ist doppelt privilegiert. Er kann mit seiner Stimme Einfluss auf das Schicksal mehrerer Staaten nehmen. Wenn es dann in einem Land seiner Staatsbürgerschaften nicht nach seinen Vorstellungen läuft, kann er sich für das andere entscheiden. Im Dezember 2016 haben die CDU-Mitglieder mehrheitlich gegen die doppelte Staatsbürgerschaft votiert, doch Merkel hat dieses Votum selbstgefällig vom Tisch gewischt. Warum tut sich Deutschland so schwer mit diesem Thema?

Die Geschichte der letzten 100 Jahre hat Deutschland einige Probleme auferlegt, die souveränes Handeln in zu vielen Bereichen unmöglich machen. Ich will hier nicht weiter darauf eingehen, ob wir immer noch ein besetztes Land sind, das zum Beispiel nicht darüber bestimmen darf, ob und wie viele fremde Truppen und Atomwaffen im Land stationiert sind. Obwohl das Thema Doppelpass in letzter Zeit vor allem auf die Türkei fokussiert ist, liegt das Problem ganz woanders. Es geht um den Gleichbehandlungsgrundsatz, um Israel und die USA. Daraus ergibt sich nicht nur ein Paradoxon.

Bürger der USA und Israels haben grundsätzlich Anrecht auf den deutschen Pass

Im Grundgesetz ist festgeschrieben, dass alle Menschen gleich sind und dementsprechend auch gleich behandelt werden müssen. Wenn aber jemand zwei Staatsbürgerschaften besitzt, dann ist er gegenüber allen jenen privilegiert, die nur in einem Staat ein Wahlrecht genießen. Das widerspricht als solches schon dem Gleichbehandlungsgrundsatz. Als Folge des verlorenen Kriegs und der Gräueltaten des NS-Regimes wird es als selbstverständlich hingenommen, dass Bürger der USA und Israels neben der deutschen eine zweite Staatsbürgerschaft innehaben. Damit sind sie gegenüber „normalen“ Deutschen per se privilegiert. In diesen Fällen wird die Frage nicht einmal andiskutiert, ob das mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Wie soll dann aber argumentiert werden, wenn zum Beispiel ein Türke auch die doppelte Staatsbürgerschaft beansprucht mit der Begründung, dass er dieselben Rechte einfordert, die einem Amerikaner oder Israeli zugestanden werden?

Mit dem Jahr 1990 gab es einen weiteren Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Wie Evelyn Hecht Galinski, die Tochter des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, berichtet hatte, hat ihr Vater seine Zustimmung zur Wiedervereinigung Deutschlands davon abhängig gemacht, dass alle Juden aus dem kommunistischen Osten sofort mit vollen Bürgerrechten in der BRD aufzunehmen sind. Helmut Kohl hat dem zugestimmt und so entstand der Zustand, dass Juden aus Osteuropa gegenüber Nichtjuden bevorzugt worden sind. Sie erhielten nicht nur die sofortige deutsche Staatsbürgerschaft, sondern auch das Recht auf lebenslange deutsche Rentenzahlungen, wenn sie im Rentenalter umgesiedelt sind. Dieser Umstand ist den Deutschen verschwiegen worden, ja noch schlimmer, man hat sie über die Probleme der Rentenfinanzierung belogen.

Bevorzugung jüdischer Zuwanderer aus dem kommunistischen Osten

Nach der Wiedervereinigung wurde behauptet, die Rentenbeiträge müssten erhöht werden, weil so viele Rentner aus den neuen Bundesländern Ansprüche hätten. Die Wahrheit ist, dass es die zusätzliche Belastung durch zugewanderte Juden im Rentenalter war, die die Erhöhung der Rentenbeiträge notwendig gemacht hat. So ist auch erklärbar, warum vor etwa zehn Jahren die Rentenbeiträge wieder gesenkt werden konnten. Die meisten derer, die mit Rentenanspruch Anfang der 1990-er Jahre zugewandert sind, sind nach etwa zwanzig Jahren verstorben. Wir können auch an diesem Beispiel sehen, wie problematisch der Umgang mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz in Deutschland ist. Ich kann mich noch gut an den Zorn erinnern, den meine Freunde aus der Ukraine hatten, weil sie als Nichtjuden Probleme mit der Aufenthaltsgenehmigung hatten, die ihre jüdischen Freunde nicht erleiden mussten.

Der Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes war von Anfang an Makulatur. Er kann gar nicht eingehalten werden, wenn es aus Gründen der Geschichte eine Fülle von Ausnahmen gibt. Aber die Berufung auf eben diesen Grundsatz in dem Sinn, dass man gegenüber Ausnahmen gleichbehandelt werden will, dasselbe Recht genießen will, zeigt, dass wir in dieser Hinsicht von einem Paradoxon ins nächste rutschen müssen. Und damit bin ich zurück bei Erdogan und der doppelten Staatsbürgerschaft für Deutsch-Türken. Sie werden gegenüber Deutschen privilegiert behandelt, aber gegenüber den stillschweigend akzeptierten Ausnahmen nicht. Die Frage müsste gestellt werden, welches das höhere Gut ist. Sie kann aber nicht gestellt werden, weil dann auch über die Ausnahmen diskutiert werden müsste und das ist selbst 70 Jahre nach Kriegsende immer noch ausgeschlossen.

Deutsch-Türken können aus sicherer Entfernung das Erdogan-Experiment beobachten

Die Mehrheit der Deutsch-Türken in Deutschland, die ihr Wahlrecht in Anspruch genommen haben, hat für Erdogans Referendum gestimmt. Das zeigt einmal mehr, welch große Privilegien diese doppelte Staatsbürgerschaft beinhaltet. So kann man bequem und aus sicherer Entfernung für ein Experiment stimmen, dessen Ausgang ungewiss ist. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Die undemokratischen, zum Teil rabiaten Mittel, die der türkische Staatspräsident schon im Vorfeld des Referendums eingesetzt hat, um seinen Weg zum Alleinherrscher zu ebnen, kann ich nicht gut heißen. Gleichwohl gehöre ich nicht zu jenen, die Erdogans Weg von vorn herein verdammen. Ich denke, man sollte genau hinsehen, wie sich die Verhältnisse in der Türkei in den nächsten Jahren entwickeln – eben aus der sicheren Distanz. Dass die Demokratie auch bei uns und in anderen Ländern durchaus reformbedürftig ist, steht außer Frage. So gesehen, erachte ich es als sehr interessant und wohl auch lehrreich, dieses türkische Experiment zu beobachten. Ich weiß nicht, ob die deutsch-türkischen Pro-Erdogan-Wähler so differenziert gedacht haben, aber auf jeden Fall bleibt ihnen die privilegierte Situation, dass sie ihren türkischen Pass in den Schredder werfen können, wenn ihnen die Entwicklung in ihrer zweiten Heimat nicht gefällt.

Ich bin grundsätzlich gegen doppelte Staatsangehörigkeiten, genauso wie ich es ablehne, dass sich Deutsche durch einen Wohnsitz im Ausland der deutschen Besteuerung entziehen können. Der deutsche Pass ist ein sehr guter. Er beinhaltet keinerlei Beschränkungen, in welche Länder man reisen will. Das unterscheidet ihn von vielen anderen. So hat zum Beispiel ein Israeli Probleme mit Reisen in manche arabische Länder. Hat er aber auch einen deutschen Pass, dann kann er mühelos eben als Deutscher dorthin reisen. Auch im US-Pass steht nicht „gültig für alle Länder“ wie in dem unseren. Es ist also durchaus ein Privileg, die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen und es ist nicht einzusehen, dass man neben dem deutschen noch einen weiteren Pass haben muss.

Der Doppelpass ist ein Hindernis für die Integration

Die doppelte Staatsbürgerschaft ist eines der größten Hindernisse für Integration. Warum sollte man sich ohne Wenn und Aber in die deutschen Gebräuche einordnen, solange man noch ein Bein in einem anderen Land stehen hat? Auch die Sprache ist dabei ein Problem. Wenn selbst in der zweiten oder gar dritten Generation immer noch die doppelte Staatsbürgerschaft angestrebt wird, muss selbstverständlich auch die zweite Sprache gepflegt werden. Die Frage ist dann nur, welche die primäre ist, also die, die in der Familie gesprochen wird. Solange in der Familie nicht deutsch gesprochen wird, ist die Integration nicht vollzogen. Betrachtet man den Umgang mancher Doppelstaatler mit der deutschen Sprache, wird deutlich, wie nachhaltig dieses Problem ist.

Nach dem Krieg sind die Deutschen gründlich umerzogen worden mit dem Ergebnis, dass jeglicher Nationalstolz verpönt ist. Wie kann man dann erwarten, dass sich ein Zugewanderter in eine Gesellschaft integrieren will, die sich über weite Strecken selbst verleugnet und mehrheitlich jede Form von Patriotismus verachtet? Könnte es sein, dass mancher Pro-Erdogan-Wähler eben deshalb so gewählt hat, weil der Kalif von Ankara genau diesen Nationalstolz anbietet, den er bei uns nicht finden kann? Dafür spricht, dass es in Bayern, in der Landeshauptstadt, kaum Probleme gibt, obwohl die Ausländerquote in München höher ist als in Berlin. In Bayern gibt es einen bayrischen Nationalstolz, nicht unbedingt einen deutschen. Der Slogan „Mir san Mir“ drückt selbstbewusste Heimatverbundenheit aus und ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

„Normale“ Deutsche haben ein Recht auf Gleichbehandlung

70 Jahre nach Kriegsende, in der dritten Generation, ist es höchste Zeit, dass das deutsche Selbstverständnis reformiert wird. Niemand unter 90 kann und darf für Geschehnisse vor 1945 verantwortlich gehalten werden. Eine Erbschuld gibt es nicht. Dazu gehört eben auch, dass der Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft selbstverständlich als ein Privileg anerkannt wird, und zwar als ein exklusives. Es muss aufhören, dass „normale“ Deutsche unterprivilegiert sind gegenüber Zuwanderern mit doppelter Staatsbürgerschaft, die zweimal wählen und über die Politik in zwei Ländern mitbestimmen dürfen. Und das in dem Bewusstsein, dass es für sie überhaupt nicht existentiell ist, wie die Wahl ausgeht – weder hier noch dort. Vergessen wir nicht, dass der Ausgang von Erdogans Referendum vielleicht in Deutschland entschieden wurde. Und zwar von Deutsch-Türken, die vielleicht anders votiert hätten, wenn sie nicht über zwei Pässe verfügten und hautnah mit den Konsequenzen leben müssten.

 Die Sieger des Zweiten Weltkriegs, die Alliierten und allen voran die USA, haben den Deutschen nach 1945 eine Sicht auf die deutsche Geschichte verordnet, die Deutschland zum alleinigen Bösewicht abstempelt und (Kriegs-)Verbrechen der Alliierten völlig ausblendet ebenso, wie Verbrechen, die gegen Deutsche begangen worden sind, nach 1945 bis 1949. Während dieses Zeitraums sind mindestens 13,4 Millionen Deutsche ermordet worden, sei es in den Lagern auf den Rheinwiesen oder unter denjenigen, die aus den Ostgebieten vertrieben worden sind. Die Potsdamer Verträge, die die Vertreibung angeordnet haben, – die Gebiete sollten „vom deutschen Element gereinigt“ werden – haben keinerlei Schutz für die Vertriebenen vorgesehen. Es ist für das deutsche Selbstverständnis unumgänglich, dass auch diese Dinge aufgearbeitet werden und genau das habe ich getan in meinem Werk: England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert. Wer es gelesen hat, wird sich leichter tun, als Deutscher mit erhobenem Haupt durch das Leben zu schreiten. Direkt zu bestellen beim Shop hier.

http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2017/erdogans-referendum-und-das-privileg-der-doppelten-staatsbuergerschaft/

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Integration a la Rot-Grün: Arabisch, Persisch, Türkisch als Schulfächer – Abitur geplant – CDU befürchtet parallele Schulhofsprache

Die Rot-Grüne Regierungskoalition in Niedersachsen will künftig Arabisch, Türkisch, Farsi und Polnisch für Schüler mit Migrationshintergrund anbieten. Mit diesem Sprachenangebot sollen sie in Deutschland besser integriert werden. Ob die europäische Sprache Polnisch hier nur als Maskierung der Absichten dient oder ob es polnische Schüler besonders schwer mit dem Deutschen haben, bleibt dahingestellt.

Für eine bessere Integration in Deutschland soll in Schulen künftig Arabisch, Türkisch, Farsi und Polnisch für Schüler mit Migrationshintergrund angeboten werden. So will es Rot-Grün für Niedersachsen.

 Einem entsprechenden Antrag wurde von der SPD- und Grünen-Fraktion im Landtag bereits zugestimmt. Die Regierungskoalition verspricht sich davon eine bessere Förderung von Schülern mit nicht deutscher Herkunftssprache.

Die Herkunftssprache soll demnach in allen Schulformen auch in der Mittel- und Oberstufe als Fach Zeugnisrelevanz erhalten. Es sollen künftig sogar Abiturprüfungen in Fächern wie Arabisch oder Türkisch möglich sein.

„Die Förderung der Erstsprache eines Kindes ist enorm wichtig, dann fällt auch das Erlernen der deutschen Sprache leichter“, meint die SPD-Abgeordnete Karin Logemann, berichtet „Die Welt“.

Nach Ansicht der Grünen sei das richtige Erlernen der eigenen Herkunftssprache eine Bedingung für den weiteren schulischen Erfolg in Deutschland.

CDU gegen parallele Schulhofsprachen

In der CDU zeigt man sich hingegen skeptisch: „Mit Ihrem Antrag gehen Sie zu weit. Um in unserem Land anzukommen, müssen Kinder die deutsche Sprache können,“ sagt CDU-Politiker Clemens Lammerskitten.

Zudem wolle die CDU keine Schulen, wo es eine parallele Schulhofsprache gebe. Der Bildungsexperte Björn Försterling von der FDP meint auch, es sei zunächst wichtiger die Flüchtlingskinder in den Schulen zu integrieren. Das Lernen der Muttersprache habe dabei keine Priorität.

SPD-Kultusministerin Frauke Heiligenstadt verwies hingegen darauf, dass in Niedersachsen bereits an mehreren Grundschulen Türkisch unterrichtet werde.

 In anderen Bundesländern ist ein erweitertes Fremdsprachenangebot schon Alltag. In Hamburg etwa können Schüler je nach Schulform neben den üblichen Fremdsprachen auch Polnisch, Russisch, Türkisch oder Chinesisch lernen. Diese Sprachen können dort auch als schriftliches oder mündliches Abiturfach belegt werden. In Nordrhein-Westfalen gibt es einen Kernlehrplan für Türkisch am Gymnasium.

AfD protestiert

„Für uns ist dieser Vorstoß ein Beleg dafür, dass die Integrationspolitik vollständig gescheitert ist. Wer in Deutschland einen Schulabschluss erreichen möchte, der muss Prüfungen zwingend in deutscher Sprache absolvieren. Eine Integration in den Arbeitsmarkt ist wohl kaum möglich, wenn die zukünftigen „Fachkräfte“ unsere Sprache nicht in Wort und Schrift beherrschen“, heißt es auf der Facebook-Seite der Partei.

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/arabisch-tuerkisch-farsi-und-polnisch-sollen-jetzt-schulfaecher-werden-afd-sieht-integrationspolitik-als-gescheitert-a2092538.html

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Der Honigmann

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 Merkel ist das Gesicht des Spektakels, das den Namen Politik nicht verdient… Das Buch ist reiner Sprengstoff … Wäre es in der Ära Kohl erschienen, hätte es die Regierung Kohl am nächsten Tag nicht mehr gegeben … Merkels Flüchtlingspolitik ist ein einziges Gewebe aus Fehlinformationen … Täuschungen … Kanzlerinnenalleingängen … Abwesenheiten in entscheidenen Momenten … Trotzreaktionen … Ahnungslosigkeit … Inkompetenz …

Von Peter Bartels

Das sagt nicht irgendwer. Das sagt und schreibt Vera Lengsfeld! DDR-Bürgerrechtlerin, fünf Jahre Bundestag, erst für die GRÜNEN, dann für die CDU. Seit vier Jahren Landesvorsitzende der Vereinigung der „Opfer des Stalinismus“ Berlin-Brandenburg. Und Autorin bei ACHGUT. Hier hat sie das Buch von Robin Alexander rezensiert. Würde sich der MAINSTREAM so darauf stürzen, wie seinerzeit auf Sarrazin – Deutschland stünde Kopf.

 Vera Lengsfeld: „Es macht fassungslos zu lesen, wie diese Gemengelage aus koordinierter Verantwortungslosigkeit das Schicksal nicht nur Deutschlands sondern Europas auf eine schiefe Ebene gebracht hat, von der man nicht weiß, wohin sie führt.“ Und: „Beunruhigend ist das Schweigen (der) Medien, die in der Flüchtlingskrise (ebenso) eine ungute Rolle gespielt haben… Sie sind „keine Kontrolleure der Macht“… sie sind „Teil des Machtkartells“.

Lengsfeld: „Das Bundespresseamt hat sich gewandelt von einer Behörde, die über die Arbeit der Regierung informiert, zu einer Behörde, die für die Regierung ermittelt, was die Bürger denken und fühlen.“ Oder ANGEBLICH denken und fühlen.“ Dann korrigiert sie den Buchautoren zurecht:

„Robin Alexander glaubt, Merkel sei von der Volksmeinung zur Grenzöffnung getrieben worden. Eine Woche nach der Öffnung sei laut Umfragen für 82% der Deutschen das Thema „Flüchtlinge“ das wichtigste gewesen. Weitere 11% hätten sich für die Themen Ausländer, Zuwanderung, Integration entschieden“.

Lengsfeld: „Daraus aber zu folgern, es hätten 93% Zustimmung zur von Merkel ausgelösten Masseneinwanderung gegeben, halte ich für äußerst gewagt. Auch ich hätte angegeben, dass „Flüchtlinge“ das wichtigste Thema seien …  aber weil ich entsetzt war über den unkontrollierten Zustrom von hauptsächlich jungen Männern.“ Jeder weiß es: Nicht im Ansatz anders haben es die Deutschen seinerzeit gemeint, wenn ihnen das Suggestiv-Mikro der Reporter und Meinungsforscher (-Macher) unter die Nase gehalten wurde …

Dann konterkariert sie Robin Alexander gleich noch mal: „Mehr als Merkels Flüchtlingsselfies sollen die Bahnhofsjubler die Flüchtlinge nach Deutschland gezogen haben, die junge Männer mit Teddybären und anderem Spielzeug begrüßt haben.“ Und dann der Hammer: „Auf dem Frankfurter Hauptbahnhof wurde das Ankunftsgleis der Flüchtlinge jedenfalls von Linksradikalen (!!) besetzt, die spontane Hilfswillige sogar vertrieben haben. Aus wenigen tausend Menschen, von denen etliche Aktivisten diverser Flüchtlingshilfegruppen waren, die von Staatsgeldern leben, auf die Stimmung der Bevölkerung zu schließen, ist mehr als kühn.“

Wenn die Willkommensstimmung jemals da war, so verflog sie wie eine Wolke, als die Deutschen Tage später sahen, das 80 bis 90 Prozent der „Flüchtlinge“ schick gekleidete junge Männer waren mit dem neuesten Smartphone am Ohr.

Lengsfeld: „Ich bin der festen Überzeugung, dass es von der Bevölkerung wenig Widerstand gegeben hätte, wären die Grenzen am 13.9.15 tatsächlich wieder geschlossen worden. NUR mit dem WIDERSTAND von Medien und FLÜCHTLINGSPROFITEUREN wäre zu rechnen gewesen. Grund genug für die mediensüchtige Kanzlerin ihren fatalen Fehler nicht zu korrigieren. Ihr Image ist alles, Verantwortung für die Gesellschaft und ihre Politik fühlt sie nicht.“

Und dann zündet die Philosophin (Akademie der Wissenschaften/DDR) eine Bombe: „In einer Fraktionssitzung sagte sie (Merkel!!):“Ist mir egal, ob ich Schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da.“  ES IST MIR EGAL … Vera Lengsfeld: „Allein dieser Satz disqualifiziert sie als Kanzlerin!“ Weil er in der Tat vernichtend beweist, wie diese Fingernägel kauende Dame aus der Uckermark in Wahrheit tickt!!

Die  Nazikeule gegen Andersdenkende …Der Flüchtling als Erlöser von schrecklicher deutscher Vergangenheit … Von peinlichen Ostdeutschen… Die Flüchtlinge sollen die Deutschen nicht nur von ihrer unseligen Vergangenheit befreien … Sie sollen sie auch vor ihrem Schicksal als überaltes Volk bewahren…

Lengsfeld: „Während die SED nicht am Ansatz an ihre Propaganda glaubte, fällt die Merkel-Regierung auf ihre eigene Propaganda herein. Und die Wirtschaft verlor gleich den Verstand; Daimler-Chef Dieter Zetsche erklärte (schwafelte) die Neu-Ankömmlinge (in vorauseilender Unterwerfung) zur Grundlage eines neuen Wirtschaftswunders; heute haben alle DAX-Unternehmen zusammen gerade mal eine zweistellige Zahl (von Flüchtlingen) eingestellt. Realität widerlegt Propaganda.

Vera Lengsfeld erinnert: „Massenansturm, täglich 10.000 Menschen … Keine Vorbereitung der Regierung … Nur deshalb keine Katastrophe, kein Kollaps, weil Kommunalpolitiker, Verwaltung, freiwillige Helfer…die gefürchtete Effizienz der Deutschen den Zusammenbruch verhinderte. Und der „Mir-doch-egal“-Kanzlerin das Amt retteten.

Vera Lengsfeld weiter auf ACHGUT: „Robin Alexander beschreibt, dass Merkel ihren Fehler nicht nur nicht korrigiert hat, sondern stur weiter getrieben hat. Einmal die Grenzen offen, mussten sie offen bleiben, koste es, was es wolle…Weil Madam ihr Gesicht wahren musste, ist Europa gespalten … Merkels Deal mit Erdogan hat den Autokraten nicht nur den Wahlsieg beschert, die Präsidialdiktatur anzustreben erlaubt, er fühlt sich inzwischen  sogar stark genug, uns zu drohen, die Europäer dürften sich nicht mehr sicher fühlen…“

Schließlich das fürchterliche Fazit von Vera Lengsfeld: „Merkel ist längst da, wo Erdogan hin will … sie ist „eine Präsidialdiktatorin. Sie braucht nicht einmal die Zustimmung des Bundestags, eine Volksabstimmung. Die gesellschaftliche Ächtung unliebsamer Kritiker wird immer umfassender.“ Dann verweist sie auf die gerade gestartete Bespitzelungsaktion der Gewerkschaft (!!) ver.di., die in einer riesigen Formularkampagne die Betriebe anwies … „Wie man Arbeitskollegen denunziert, stigmatisiert, ohne Märtyrer zu erzeugen.“

Vera Lengsfeld fast fatalistisch: „Zwar beteuert die Kanzlerin, 2015 dürfe sich nicht wiederholen, aber keine einzige Ursache, die zur Flüchtlingskrise geführt hat, ist beseitigt. Sogar Terroristen können Asyl beantragen und damit ihre Abschiebung aus Deutschland stoppen…“

Robin Alexanders letzter Satz in seinem Buch:“Die Flüchtlingskrise ist noch nicht vorbei“. Nein, ist sie wirklich nicht. Sie wurde ab irgendwann nur totgeschwiegen – von BILD bis SPIEGEL. Mit der Sonne werden wieder Hunderttausende kommen. Sie stehen schon lange auf dem Sprung. In Griechenland und Italien von ARD und ZDF larmoyant verschwurbelt oder verschwiegen. Ganz zu schweigen von den Millionen in Nafri und Afri. Merkel? „Es ist mir egal …“

http://www.journalistenwatch.com/2017/03/30/merkel-und-die-fluechtlingemir-doch-egal/

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Am gestrigen 15. März hatte Tucker Carlson von FowNews die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit US-Präsident Donald Trump am Willow Run Airport in Detroit. Inhaltlich ging es um Trumps auf MSNBC von Moderatorin Rachel Maddows öffentlich gemachte Steuererklärung von 2005, Obamas Abhöraktion im Trump-Tower, ObamaCare und selbstverständlich die Medien.

Steuererklärung 2005

Tucker Carlson sprach den Präsidenten zunächst auf die Veröffentlichung seiner Steuererklärung des Jahres 2005 an und spekulierte, dass die Unterlagen womöglich vom Weißen Haus selbst weitergegeben worden sein könnten. Trump antwortet:

»Gewiss nicht vom Weißen Haus, das kann ich Ihnen sagen. … Ich habe keine Ahnung, woher sie sie haben, aber es ist illegal und sie sollten sie nicht haben und es hätte nicht veröffentlicht werden sollen. Es ist auch sicher keine beschämende Steuererklärung.«

Carlson stellte fest, dass Trump 2005 knapp unter 25 % an Steuern bezahlt hat und auf die Frage , ob er es gerecht findet, dass Arbeitnehmer doppelt so viele Steuern zahlen wie Investoren, sagte Trump:

»Tatsächlich habe ich weniger als das [die 25 %] bezahlt und ich denke nicht, dass es gerecht ist. Das Einkommen lag tatsächlich bei 250 Millionen Dollar und es gab rund 100 Millionen Dollar an Steuerabzügen, Abschreibungen und mehreren anderen Anrechnungen. Das Einkommen lag also tatsächlich bei 250 und wenn man sich das genau anschaut, dann ist es in Wirklichkeit eine niedrigere Zahl [als 25 %] und nein, ich finde nicht, dass das gerecht ist. Ich habe mich seit langer Zeit darüber beschwert.

Es geht mir nicht mehr um mich, es geht mir um die Leute da draußen. Ich bin sehr zufrieden, ich werde nicht wieder anfangen irgendwann große Gebäude zu bauen, ich werde nicht wieder das tun, was ich einmal gemacht habe und was mir Vergnügen bereitet hat. … Ich sage Ihnen: Die Leute zahlen zu hohe Steuern. … Wir müssen die Steuern reduziert bekommen.«

Für den Mittelstand müssen die Steuern erheblich gesenkt werden, findet Trump, wie auch für Unternehmen. Er werde versuchen die Marke von 15 % für Unternehmen zu erreichen, selbst wenn es am Ende etwas mehr werden sollte, werde versucht werden, diese Marke zu erreichen. Allerdings müsse das Gesundheitswesen aus verschiedenen Gründen vor dem Steuersystem angefasst werden.

ObamaCare ist ein »Desaster«

Es »gibt gewaltige Verschwendung in diesem Land«, stellt Trump fest, was er am Beispiel der frei verkäuflichen und verschreibungspflichtigen Medikamente festmacht. Europa kaufe dieselben Medikamente von denselben Unternehmen für einen Bruchteil des US-Preises. Folglich sollen Medikamente künftig ausgeschrieben werden und man so die Preise »so weit niedriger bekommen, als sie jetzt sind – da wird Ihnen schwindelig werden«.

Die von Trump geplante Gesundheitsreform stehe jedoch vor einem großen Problem: Im Senat verfügen Trumps Republikaner über 52 von 100 Sitzen, was es schwieriger mache die Reformen durchzusetzen, »als wenn wir 60 Sitze hätten«. Dies sei jedoch nicht der Fall und kein Demokrat werde jemals für die Reform stimmen.

Mehrfach betont Trump, dass ObamaCare ein »Desaster« sei und zu Obama selbst sagt er: »Ein kluger Kerl, er hat die Dinge in die Wege geleitet. 2017 wird das schlimmste Jahr werden, denn er ist weg. Er wusste, dass es dieses Jahr werden wird« und Obama draußen sei, bevor das System sich aufblähe.

»Selbst wenn wir den großartigsten Gesundheits-Gesetzentwurf aller Zeiten hätten und wir 8 Stimmen von den Demokraten benötigen würden, um auf die 60 benötigten Stimmen zu kommen, dann würden sie nicht dafür stimmen.« Dies sei »sehr, sehr eigennützig und ein sehr schlechter Dienst am Land«.

»Wir werden uns um unser Volk kümmern, oder ich unterschreibe es nicht«, stellt Trump fest.

“Wiretapping“ – Überwachung durch Obama

Am 4. März zwitscherte Trump aufgebracht, dass er »soeben herausgefunden [habe], dass Obama kurz vor meinem Wahlsieg meine “Leitungen“ im Trump-Tower “angezapft“ hat« und Carlson fragt ihn, wie er es herausgefunden habe. Trump sagt:

»Ich habe darüber gelesen. Ich glaube, es war am 20. Januar, als in einem Artikel der New York Times die Rede von “Leitungen anzapfen“ war. … Ich habe Ihren Freund Bret Baier am Tag zuvor im Fernsehen gesehen, als er über gewisse sehr komplexe Dinge sprach, welche geschehen seien und über “Leitungen anzapfen“. Und da habe ich mir gesagt, “Moment einmal, da wird eine Menge über “Wiretapping“ geredet“.«

Trump betonte, dass er nicht ausführlich darüber sprechen werde, da die Angelegenheit dem zuständigen Komitee des Senats vorliege und dem Komitee sehr bald Unterlagen präsentiert werden würden – was bisher jedoch noch nicht geschehen sei. »Aber es ist potenziell eine sehr ernste Situation«, so der Präsident.

Auf die Frage, warum er nicht sofort die unter seinem Befehl stehenden Geheimdienste darauf angesprochen habe, sagte Trump:

»Ich will nichts tun, was die Stärke irgendeiner Agentur verletzt. Wir haben genug Probleme. … Und was die CIA angeht, die CIA wurde gehackt und eine Menge Dinge wurden mitgenommen. Dies geschah während der Obama-Jahre, nicht in unserer Zeit.«

Er werde sich kommende Woche dazu äußern, nachdem die Unterlagen dem Komitee vorgelegt worden seien. In den nächsten zwei Wochen »werden Sie erleben, dass einige sehr interessante Dinge in den Vordergrund rücken«.

Tweets und die Presse

Der US-Präsident ist der Ansicht, dass er ohne Twitter womöglich niemals Präsident geworden wäre, weil die Presse so viele Unwahrheiten über ihn berichtet habe. Fox sei gerecht zu ihm gewesen, »doch wenn man CNN anschaut, wenn man diese anderen Sender anschaut, NBC – ich habe NBC ein Vermögen eingebracht«, sagt Trump und bezieht sich dabei auf eine TV-Show namens “The Apprentice“. Nach seinem Weggang von NBC seien die Quoten eingebrochen und die dortige Berichterstattung über ihn selbst fasst er mit einem Wort zusammen: »abscheulich«.

»Die Nachrichten sind nicht ehrlich. Und wenn mich fast 100 Millionen Menschen auf Twitter, Facebook, Instagram und dergleichen verfolgen, … dann habe ich meine eigene Art der Medien. Wenn ich also 2, 3, 4 oder 5 Mal am Tag tweete und die Meisten davon gut sind … dieser [Tweet über “Wiretapping“] wird sich in keiner Form als Fehler herausstellen.«

Carlson solle sich, wie alle anderen, gedulden und der Präsident werde Beweise liefern, jedoch »nicht jetzt«. Es läge einiges an gutem Material vor und »wir sind dabei es zusammenzustellen und ich denke, es wird sehr demonstrativ sein«, sagt Trump. Wenn er nicht tweeten würde, dann würde er seine Nachrichten nicht verbreiten können, denn wenn er Dinge von sich gebe, dann »berichtet die Presse nicht akkurat darüber«.

Niemand in der Geschichte habe »mehr unehrliche Presse bekommen« als er selbst, beklagt Trump. Man solle sich die Berichterstattung der New York Times, der Washington Post, bei CBS und besonders NBC anschauen und auch ABC und CNN, »egal wie gut es ist, sie berichten nicht positiv darüber«. Wenn er also auf diesem Weg viele Menschen erreichen könne, dann sei »Twitter eine wunderbare Sache für mich«.

Immigration und Integration

Tucker Carlson stellte Donald Trump abschließend die Frage: »Glauben Sie, dass es möglich ist, eine große muslimische Bevölkerung in den Westen zu bewegen und sie erfolgreich in die westliche Kultur zu integrieren?« Trump antwortete:

»Nun, es ist nicht einfach und es war gewiss auch nicht einfach. Schauen Sie nach Deutschland. Ich habe eine Menge Druck wegen Schweden bekommen und dann am Tag drauf gab es dort massive Ausschreitungen und niemand redet darüber. Es hat sich gewiss nicht als einfach erwiesen.

Die Anpassung war sehr, sehr schwierig. Es war ein sehr, sehr mühevoller Prozess. Ich will, dass dieses Land sicher ist. Ich will, dass dieses Land großartig ist. Ich bin mit “Make America Great Again“ gewählt worden. Ich will Leute, die unser Land lieben und viele Moslems tun dies. Viele, viele Moslems tun es, aber es war ein schwieriger Prozess.

Wenn Sie nach Deutschland schauen, was dort geschehen ist, wenn Sie nach Schweden schauen, was dort geschehen ist, wenn Sie nach Brüssel schauen – schauen Sie sich Brüssel an, sehen Sie, was dort passiert. Es ist ein sehr schwieriger Prozess und wir werden sehr, sehr hart daran arbeiten, dass er funktioniert.«

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Präsident Trump sehr klare Standpunkte vertritt und Fox News ihm offensichtlich wohlgesonnen ist. Auch wenn das Gespräch zwar im Anschluss analysiert wurde, so wurde das Interview dennoch offenbar weitestgehend ungeschnitten gesendet.

Darüber hinaus ist beachtlich, mit welcher Leichtigkeit Donald Trump es, angesichts seiner Position und den ständigen Angriffen ausgesetzt, versteht, sich nach außen hin zu präsentieren. Allein die Tatsache, dass er in einem Flugzeughangar auf einem einfach Stuhl sitzt, dürfte ihm unterbewusste Sympathien einbringen.

Die kommenden Tage werden zeigen, was Trump in Sachen “Wiretapping“ tatsächlich in der Hand hat und wie der US-Kongress damit umgehen wird. Sollten die Kerninformationen von den von ihm beklagten LeiDmedien unterschlagen oder verdreht werden, so wird er sich mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut seinem von ihm favorisierten Direktmedium zuwenden und fleißig zwitschern.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/03/trump-bei-foxnews-sehr-interessante-dinge-ruecken-in-den-kommenden-2-wochen-in-den-vordergrund/

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