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Posts Tagged ‘Kirsten Heisig’


von Thorsten Hinz

Justitia-Skulptur: Das Vertrauen in die Judikative ist erschüttert Foto: picture alliance/chromorange

Justitia-Skulptur: Das Vertrauen in die Judikative ist erschüttert Foto: picture alliance/chromorange

Nun will die Staatsanwaltschaft in Revision gegen das Urteil des Hamburger Landgerichts gehen, das vier der fünf Täter, die im Februar in Hamburg eine alkoholisierte 14jährige vergewaltigt hatten, mit Bewährungsstrafen davonkommen ließ. Bei den Vergewaltigungen war es nicht geblieben. Man hatte dem Mädchen auch verschiedene Gegenstände eingeführt und es anschließend  leicht bekleidet bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Freien abgelegt, ihren Tod also in Kauf genommen.

Nur durch Zufall war es entdeckt und gerettet worden. Der Vorsitzende Richter führte zur Begründung an, die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren hätten glaubhafte Geständnisse abgelegt, sich reumütig gezeigt und gute Sozialprognosen.

Siegesgewisse Matadore

Wie er darauf wohl kommt? Die 2010 so merkwürdig aus dem Leben geschiedene Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig hatte immer wieder betont, daß milde Strafen, und als solche würden Bewährungsstrafen wahrgenommen, die jugendlichen Täter, und zwar gerade die ausländischen, nur in der Meinung bestärken, sich alles herausnehmen zu dürfen, weil ihnen niemand etwas anhaben könne.

Nach übereinstimmenden Berichten waren die Angeklagten zu Prozeßbeginn im August als siegesgewisse Matadore in den Gerichtssaal eingezogen, und als solche verließen sie ihn wieder. Die geringen Strafen, schrieb Bild, seien von den Angehörigen der Verurteilten „mit Siegerposen, Gegröle und abfälligen Gesten“ gefeiert worden. Von einer „serbischen Großfamilie“ ist die Rede, andere sprechen schlicht von „Zigeunern“.

Rotherham-Muster im Frühstadium

Es ist das Rotherham-Muster im Frühstadium. In der britischen Stadt hatten Migranten im Schutze staatlichen Desinteresses englische Mädchen aus der Unterschicht jahrelang mißbraucht. Auch die von ausländischen Tätern begangenen Tötungsdelikte an jungen Deutschen und ihre Bagatellisierung durch Behörden und Medien gehören in den Zusammenhang.

Erinnert sei an den Tod des Daniel S. 2013 im niedersächsischen Kirchweyhe, der den Schriftsteller Akif Pirinçci zu dem aufsehenerregenden Aufsatz „Das Schlachten hat begonnen“ veranlaßte, in dem er die umgreifende Gewalt insbesondere junger Muslime gegen meist wehrlose autochthone Deutsche zu analysieren versucht.

Hauptmotiv ist die pure Angst

Sicherlich gehen ideologische Voreingenommenheit und moralische Indifferenz der Verharmlosung solcher Straftaten voraus, doch das Hauptmotiv dürfte heute die pure Angst sein. In Berlin platzte kürzlich der Prozeß gegen einen arabischen Familienclan, weil sich keine Beisitzer für ihn fanden.

Polizisten, die gegen Straftäter aus dem Migrantenmilieu vorgehen, sehen sich in Windeseile von einer aggressiven Meute umringt; Opfern wird unter der Hand geraten, nicht auf der Strafverfolgung zu bestehen, um sich nicht in Gefahr zu bringen; Belastungszeugen werden unter Druck gesetzt – warum nicht auch Juristen? Abgesehen von der persönlichen Gefährdung müssen die Behörden damit rechnen, daß angemessene Urteile zum Aufruhr der betroffenen Milieus bis hin Bürgerkriegsszenen führen würden.

Justiz bleibt nicht unberührt

So wird den Opfern die Genugtuung vorenthalten und die verletzte Hoheit des Rechts zur inoffiziellen Rechtsnorm. Das ist die natürliche Folge der multikulturellen Gesellschaft, die „hart, schnell, grausam und wenig solidarisch“ ist und die „Verbindlichkeit ihrer Werte“ eingebüßt hat, wie Daniel Cohn-Bendit 1991 schrieb. Anders gesagt: Die Funktionseliten verpfänden mit ihrer Zuwanderungspolitik neben dem Wohlstand auch den Rechtsfrieden und die körperliche Unversehrtheit der Bürger.

Die Justiz bleibt davon nicht unberührt und mutiert vom Organ der Rechtspflege zum Instrument eines politischen, gesellschaftlichen und ethno-kulturellen Umbaus. Denn bei anderen Gelegenheiten stellt sie unter Beweis, daß sie durchaus imstande ist, hart  zuzuschlagen. Vorige Woche bestätigte das Landgericht Würzburg die unbedingte Haftstrafe gegen einen Mann, der Haßpostings verbreitet hatte.

Meinungsstraftaten wiegen schwerer als sexuelle Folter

Der grüne Justizsenator von Bremen möchte die Beteiligung an Haßsprache (Hate speech) im Internet mit der „bandenmäßigen Begehung von Straftaten im realen Leben“ gleichstellen. Gerade wurde die 87jährige Ursula Haverbeck, eine notorische Holocaust-Leugnerin, zu elf Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, weil sie nicht aufhört, ihre Behauptungen öffentlich vorzutragen.

Es ist bemerkenswert, daß virtuelle und Meinungsstraftaten, die sich durch ihren evidenten Unsinn selbst widerlegen, für schwerer befunden werden als zertretene Hirnschalen und sexuelle Folter. Folgerichtig ist es allemal, und alles hängt dabei mit allem zusammen. Die zivilreligiösen Gesinnungswächter triefen vor einer Hypermoral, aus der sie ihre ideologische Argumentation für den Vollzug des großen Umbaus ableiten.

Oppossition soll verhindert werden

Die sogenannten Haßpostings sind oft widerwärtig; bei anderen liegt lediglich die Übertretung der normierten Sprachcodes vor. Und fast immer handelt es sich um überschießende Reaktionen, in denen sich die Wut über die Hilf- und Wehrlosigkeit vor allem gegenüber der Zuwanderungspolitik, die man mit Gründen als persönliche Gefährdung wahrnimmt, Luft macht.

Ihre massierte Kriminalisierung zielt darauf ab, die Konstituierung einer Gegenöffentlichkeit und die freie Kommunikation unter Andersdenkenden zu unterbinden, indem man staatlicherseits Angst erzeugt. Kommunikation und Öffentlichkeit aber sind die Voraussetzung für gesellschaftliches Handeln und politische Wirksamkeit.

Es geht also um die Verhinderung einer Opposition, die sich gegen den Umbau und die flächendeckende Etablierung von Alltagsgewalt à la Hamburg und Kirchweyhe und ihre Verharmlosung als neuer Rechtsnorm wendet.

JF 44/16

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/der-verpfaendete-rechtsfrieden/

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….danke an Hans Harress

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Gruß an den Rechtsfrieden

Der Honigmann

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Akte X: Cold Case – Kein Opfer ist je vergessenJugendrichterin-Heisig-mutig
Der (Selbst)MordFall

Zum 4. TodesTag von Kirsten Heisig – Gegen das Vergessen
DAS ENDE DER GEDULD – wann kommt die Wahrheit ans LIcht ?

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Kirsten Heisig (* 24. August 1961 in Krefeld als Kirsten Ackermann; † vermutlich zwischen 28. Juni und 3. Juli 2010, im Tegeler Forst in Berlin) war eine öffentlich viel beachtete Berliner Jugendrichterin, zuständig für das „multikulturelle“ Neuköllner Rollbergviertel in Berlin.

http://de.metapedia.org/wiki/Kirsten_Heisig

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kirsten-heisig78) „Die Frau (die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig) war Lebenslust pur. So jemand bringt sich doch nicht um! Schon gar nicht während der Fußball-WM.“
Heinz Buschkowsky (SPD) Bezirks­bürgermeister von Berlin-Neukölln
Anmerkung: Frau Heisig war ein großer Anhänger des Fußballsports.

79) „Der überwiegende Teil dieser (libanesisch-kurdischen) Clans wird niemals in Westeuropa ankommen. Es werden weiterhin nicht bezifferbare Millionenbeträge in die Alimentierung dieser Gruppierungen fließen, ohne Fortschritte zu erzielen.“
Kirsten Heisig – weiland Jugendrichterin in Berlin über ihre Erfahrungen aus diversen Strafprozessen in dem Buch „Das Ende der Geduld“

http://www.luebeck-kunterbunt.de/Zitate/Zitate54.htm

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Dokumentation
zum Fall Kirsten Heisig
…damit kein Gras drüber wächst

Kirsten Heisig habe sich selbst getötet. Dies wurde indirekt bereits während der mehrtägigen Suche nach der Vermissten von Polizei und Behörden verlautbart: es gebe “keinen Hinweis auf eine Straftat”. Obwohl die Vorgeschichte Heisigs an sich Hinweis genug war (“Wir alle glaubten an einen Racheakt”; siehe unten: 8. März 2011), folgten die Leitmedien unisono in ihren Berichten den amtlichen Vorgaben und informierten nicht einmal über die Verhängung einer totalen Nachrichtensperre, geschweige denn, dass sie deren Aufhebung forderten. Nach einer mehrtägigen Suche, deren Ungereimtheiten nie näher thematisiert wurden, wurde Heisigs Leiche gefunden und die Suizidthese eiligst, innerhalb weniger Stunden, amtlich bestätigt. Zweifel blieben dennoch, sowohl bei Freunden und Bekannten Heisigs als auch bei einigen kritischen Beobachtern. Für die Leitmedien samt Gefolgschaft war der Fall allerdings erledigt, ohne dass naheliegende Verdachtsmomente für einen Mord auch nur erwogen, geschweige denn investigativ untersucht wurden. Das hat die Zweifel eher noch verstärkt. Die sich ergebende Frage, warum Polizei und Justiz – freilich ohne explizite “Verschwörung” – den Mord an einer prominenten Kollegin vertuscht haben könnten, führte in hochsensible Bereiche unserer ungeschriebenen Staatsdoktrin und wurde deshalb peinlichst vermieden.

Weil eine Aufklärung des Falles vorerst nicht möglich zu sein scheint (Akteneinsicht? “In diesem Fall gewiss nicht!”; siehe unten: 15. Sept. 2010), möge die folgende Zusammenstellung veröffentlichter Texte als Hilfe zur Bildung eines Urteils über den Sachverhalt dienen.

http://www.kirsten-heisig.info/

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Kirsten Heisig: Geheimsache Selbstmord

Prof. Michael Vogt befragt Gerhard Wisnewski.
Wurde die Jugendrichterin Kirsten Heisig ermordet?

Sie hat aufgeregt, polarisiert und gespalten. Sie wirbelte Staub auf und ließ keinen kalt: die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Jugendliche Straftäter bestrafte sie schnell und hart. Sie war am Ende ihrer Geduld, so der Titel des Buches, an dem sie schrieb. Darin sprach sie aus, was andere nur dachten – und wollte verändern, wo andere nur verwalteten. Doch plötzlich verschwand sie spurlos. Fünf Tage später, am 3. Juli 2010, wurde die 48-jährige Heisig tot in einem Wald in Berlin-Heiligensee aufgefunden.
»Selbstmord — Fremdverschulden ausgeschlossen«, erklärten sofort die Behörden; »erhängt« behaupteten die Medien.
Doch als Kopp-Autor Gerhard Wisnewski zu recherchieren begann, erlebte er eine faustdicke Überraschung: Nirgends waren Beweise für einen Selbstmord von Kirsten Heisig zu finden. Dass sie sich erhängt hatte, wollte die Staatsanwaltschaft Berlin nicht bestätigen. Ja, nicht einmal den genauen Fundort der Leiche wollte sie bekannt geben. Auch eine Klage, die Wisnewski gegen die Staatsanwaltschaft anstrengte, förderte kein Sterbenswörtchen über Heisigs Todesumstände zu Tage. Kurzerhand erklärte die Staatsanwaltschaft den Fall Heisig zur »Geheimsache Selbstmord«.
Bis heute wurden der Öffentlichkeit keine Beweise für Heisigs Suizid vorgelegt.
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Gerhard Wisnewski bei BildDung

http://bilddung.wordpress.com/?s=Gerhard+Wisnewski&x=4&y=14

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Kirsten Heisig bei BildDung

http://bilddung.wordpress.com/2013/10/05/die-besten-mussen-jung-sterben/

http://bilddung.wordpress.com/2013/12/08/rip-john-lennon-die-besten-mussen-eher-sterben/

http://bilddung.wordpress.com/2013/09/13/selbsttotungsgefahr/

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JustizSkandal bei BildDung

http://bilddung.wordpress.com/?s=Justizskandal&x=11&y=11

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Kripobeamter sieht Mordverdacht im Fall Heisig

Gerhard Wisnewski

Das seltsame Schicksal der am 3. Juli 2010 tot aufgefundenen Jugendrichterin Kirsten Heisig lässt viele nicht ruhen. Über 200 E-Mails und Briefe gingen nach der Auskunft der Staatsanwaltschaft im Fall Heisig bei mir ein. Darunter waren deutlich erkennbar auch Stellungnahmen von Polizeibeamten. Die ausführlichste stammt von einem Kriminalhauptkommissar, der auch Erfahrung mit Mordermittlungen hat. Auch er hat die »Ermittlungsergebnisse« der Staatsanwaltschaft Berlin sorgfältig gelesen. Sein Fazit: »Ich sehe nur Fakten, die gegen einen Suizid sprechen.«

TextAuszug:

Dringender Mordverdacht
Ein planvolles Vorgehen in Bezug auf einen Suizid ist nach den Worten des Kriminalbeamten ebenfalls nicht zu erkennen: »Was die StA Berlin als objektive Anhaltspunkte für ein planvolles Vorgehen von Frau Heisig in Bezug auf den eigenen Tod darstellt, beweist gar nichts. Zu ihrer Anwältin kann sie auch gegangen sein, weil sie sich bedroht fühlte. Zudem: Bei ihr wurde eine Überdosis Antidepressiva im Körper gefunden. ›Anti‹ heißt aber ›gegen‹ Depressionen. Wieso spricht das für einen Suizid?«

Am Schluss zieht der Beamte folgendes Fazit:
»Vorausgesetzt, die Zitate aus dem Bericht der MK sind echt, dann nehme ich zur Kenntnis, dass am Fundort von Frau Heisig eine voreingenommene Polizei, die nur einen Suizid vorfinden wollte, spurenvemichtend unprofessionell gearbeitet hat (auf Anordnung? Von wem?). Die Fakten aus dem Bericht der StA, die ich hier jetzt nicht wiederholen möchte, begründen den dringenden Tatverdacht, dass Frau Heisig am Abend des 28. Juni ermordet wurde und ihr Leichnam kurz vor der Auffindung an den
Fundort verbracht wurde.«

Lesen Sie hier die gesamte Analyse des Kripobeamten

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/kripobeamter-sieht-mordverdacht-im-fall-heisig.html

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Der Journalist Gerhard Wisnewski klagte bis zur höchsten Instanz gegen die Nachrichtensperre der Staatsanwaltschaft und bekam Recht. Seine Artikelserie zum Todesfall Heisig und die Dokumente zum Rechtsstreit nachfolgend:

http://www.kirsten-heisig.info/wisnewski.html

[….]

http://bilddung.wordpress.com/2014/06/29/kirsten-heisig-geheimsache-selbstmord/

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In Angedenken an die Richterin Kirsten Heisig

Der Honigmann

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Bananenstaat Deutschland: Vor einem Jahr wurde Kirsten Heisig ermordet

Gerhard Wisnewski

Vor einem Jahr, am 28. Juni 2011, verschwand die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Fünf Tage später, am 3. Juli 2010, wurde sie tot aufgefunden. Selbstmord, behaupteten die Behörden. Doch von Anfang an gab es Ungereimtheiten in dem Fall: Es gab keinen Abschiedsbrief, Berichte über eine angeblich letzte SMS mussten zurückgezogen werden. Trotz eindeutiger Hinweise auf einen Mord wird die Sache nicht weiterverfolgt. Gerhard Wisnewski blickt zurück …

Montag, der 28. Juni 2010, muss für die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ein besonderer Tag gewesen sein. Am Tag zuvor hat Deutschland bei der Fussball-WM 4:1 gegen England gewonnen; sie ist ein glühender Fußballfan. Am Montagvormittag erscheint sie laut Berliner Kurier wie immer zur Arbeit im Amtsgericht Tiergarten. Außerdem liefert sie an diesem Montag bei ihrem Verlag die letzten Korrekturen für ihr Buch Das Ende der Geduld – konsequent gegen jugendliche Gewalttäter

ab. Sie fiebert der Veröffentlichung entgegen; Berichten zufolge hat sie sich »diebisch« darauf gefreut. Konsequent wirft die Richterin denn auch die PR-Maschine an. Um 13.48 Uhr akzeptiert sie per SMS die Einladung zu einer Talkshow: »Alles klar und schöne Ferien«, simst sie an Stern TV, »liebe Grüße KH«. Zwei Tage vor ihrem Verschwinden hat sie einen Termin mit dem B.Z.-Reporter Ole Krüger ausgemacht: »Tschüss, Herr Krüger, wir sehen uns dann in zehn Tagen.« Das wäre dann der 6. Juli 2010. »Dann reden wir auch über mein Buch«, habe sie am Telefon gesagt. Das Buch, »auf das sie sich so sehr gefreut hat«, so Krüger am 5. Juli 2010.

Zwei Wochen zuvor zeichnete das ZDF mit Kirsten Heisig eine Folge der Talkshow Peter Hahne auf. Sie sei »entschieden, eloquent, konsequent, aber auch humorvoll aufgetreten«, wird Hahne später zitiert: »Sie erschien mir mutig, tatkräftig, zupackend und kein bisschen resignativ«, meinte Hahne gegenüber Quotenmeter.de.

Die Buchveröffentlichung wäre der Treibsatz für eine noch steilere Medienkarriere geworden. Kirsten Heisig wäre in den Talkshows herumgereicht worden. Ihr Einfluss auf die Justiz in ganz Deutschland hätte weiter zugenommen.

[….]

Bei sommerlichen Temperaturen zwischen 36 und 40 Grad im Schatten hängt die Leiche die

Hier ging Kirsten Heisig angeblich wohl ganz freiwillig in den Wald.

nächsten fünf Tage unbemerkt im lichten Wald. Die Kniee der Toten befinden sich direkt über dem Erdboden. Der Gestank muss enorm sein und den gesamten Stadtteil einhüllen, schlimmer als damals, als hier einmal ein Wildschwein verweste und die ganze Nachbarschaft aufrüttelte. Während Berlin unter einer Hitzewelle schwitzt, bemerkt jedoch niemand etwas von der verwesenden Leiche – nicht die Anwohner, nicht die Spaziergänger, nicht die Hunde der Spaziergänger und auch nicht die Suchhunde der Polizei. Während die Tote noch unentdeckt im Wald hängt, schließt die Berliner Polizei bereits »eine Entführung, überhaupt eine Straftat« aus (Berliner Kurier, 02.07.2010). Also ohne die Leiche gesehen zu haben und die Todesumstände zu kennen.

Erst am Samstag, den 3. Juli 2010, wird die Tote gefunden. Allerdings nicht von Anwohnern mit ihren Hunden, sondern von einer Polizistin. Diese scheint eine bessere Nase zu haben, als die Vierbeiner. Und sogar eine bessere Nase als die »Galgenvögel«: Normalerweise würden sich über einem derartigen Leichnam Hunderte von Aaskrähen versammeln und die ganze Umgebung alarmieren. Aber auch die Aaskrähen bekommen von der Toten nichts mit. Noch bevor es über die Identität der stark verwesten Leiche Gewissheit gibt, weiß die Berliner Justizsenatorin von der Aue, dass es sich um Kirsten Heisig handelt.

Einen Abschiedsbrief hat die Frau, die ihre Entscheidungen sonst ausführlich schriftlich begründete, nicht hinterlassen. Die Medien gehen stattdessen mit einer letzten SMS von Kirsten Heisig hausieren. »Ich habe bei Euch alles falsch gemacht«, soll sie laut B.Z. darin an ihre Kinder geschrieben haben. Angeblich antwortet eine Tochter: »Bitte tu’ es nicht.« Ende September 2010 streicht die B.Z. diese Passage auf eine Beschwerde beim Deutschen Presserat hin aus ihrem Bericht. Daraufhin steht die Sache mit der SMS nicht mehr in dem Artikel – was andere Medien nicht davon abhält, sie immer wieder aufzutischen.

Lage des Todesbaumes von Kirsten Heisig

Am 5. Juli 2010 beginne ich mit meinen Recherchen zu dem Fall Heisig. Überall wird auf Teufel komm raus gemauert. Gehört das letzte Interview mit einem kurz darauf verstorbenen Prominenten normalerweise zu den Highlights der Medienlandschaft, hält das ZDF die Peter-Hahne-Talkshow mit Heisig unter Verschluss. Stattdessen produziert der WDR später lieber eine andere Dokumentation, die die Selbstmord-Version festzuklopfen versucht (siehe unten).

Die Berliner Staatsanwaltschaft mauert. Absolute Nachrichtensperre.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/bananenstaat-deutschland-vor-einem-jahr-wurde-kirsten-heisig-ermordet.html

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Gruß

Der Honigmann

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Gerhard Wisnewski

In Deutschland kann jedermann jederzeit verschwinden und hinterher als »Selbstmörder« aufgefunden werden. Das war die Lehre aus dem Tod der Jugendrichterin Kirsten Heisig. Nicht doch. Zum Glück haben jetzt zwei WDR-Autorinnen investigativ recherchiert und herausgefunden: Es war eindeutig Selbstmord. Na, dann ist ja alles in Ordnung. Heute Abend läuft ihr Film »Tod einer Richterin« in der ARD. Gerhard Wisnewski sah ihn vorab…


Von wegen »herausgefunden«. Interessanterweise ist »Selbstmord« nicht das Ergebnis, sondern die Voraussetzung des Films. »Ihr Tod beschäftigt das ganze Land«, sagt noch vor dem Filmtitel die Sprecherin über das Ableben von Kirsten Heisig im Sommer 2010. »Es kursieren Spekulationen von Entführung und Mord. Nach Tagen der Suche steht fest: Kirsten Heisig hat Selbstmord begangen.«

Das war’s dann. Das mit der »Recherche« war daher natürlich ein Scherz. In Wirklichkeit setzt sich die »Dokumentation« mit keinem Wort mit den angeblichen Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft und den kriminalistischen Fakten auseinander, die deshalb nach wie vor lauten: Der Fundort der Leiche im Tegeler Forst war nicht der Todesort. Daher handelte es sich um Mord. So lautet das Ergebnis der Analyse eines Kriminalbeamten, der die Auskunft der Berliner Staatsanwaltschaft über die Todesumstände Heisigs unter die Lupe nahm. Und dieses Ergebnis kann jedermann anhand der Dokumente selbst nachvollziehen.

Fakten, nein danke

Bezeichnenderweise drückt sich der Film darum, sich auch nur ansatzweise mit den kriminalistischen Fakten auseinanderzusetzen, sondern gibt den »Selbstmord« von Kirsten Heisig als Glaubenssatz an den Zuschauer weiter. Vielsagend ist auch das Schweigen der Angehörigen von Kirsten Heisig: Nachdem es offenbar keine Sachargumente gegen einen Mord gibt, hätten nur noch sie mit glaubwürdigen Einblicken in den seelischen Zustand von Kirsten Heisig einen Selbstmord ergründen können.

Doch auch damit kann der Film nicht aufwarten. Aus journalistischer Sicht fehlt es dem Streifen daher bereits an der »raison d’etre« –  journalistisch gesehen hat er einfach nichts zu bieten, sodass man sich fragt, was die WDR-Redaktion damit eigentlich wollte, ausser Propaganda zu machen.

»Unbegreiflich«

Das Ganze ist lediglich ein Zusammenschnitt aus zwei Zutaten: alten Aufnahmen von Kirsten Heisig und einer Reihe von Interviews mit näheren oder ferneren Bekannten. Aber auch hier gelingt es dem Film nicht, die Selbstmordthese zu fundamentieren; zwar klingt hier und da etwas von Selbstmord an, allerdings arbeitet der Film damit hoffnungslos gegen die eigenen starken O-Töne über eine lebensbejahende Frau an:

»Da wäre ich nicht drauf gekommen, dass sie in ihrem Kopf bewegt: Ich bringe mich um«, sagt beispielsweise gleich als erstes Arnold Mengelkoch, Migrationsbeauftragter von Neukölln. »Das war mir ganz fremd – ist es mir heute noch.«

[….]

»Nie depressiv erlebt«

Er habe sie »nie depressiv erlebt«, sagt Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Neukölln.

Aktueller Titel von Gerhard Wisnewski

Er habe sie »immer nur nach vorne schauend, experimentierfreudig, hoch engagiert, furchtlos« erlebt. Als er von dem Selbstmord erfuhr, war da »eher Unglaube […], weil sie nicht für mich der Mensch war, der dazu neigt, den Freitod zu wählen.«

Warum auch? Wie bei einem Mord braucht man auch für einen Selbstmord ein Motiv. Und während Mordmotive in Sachen Heisig schon lange im Raume stehen, scheitert der Film auch da, wo es um ein plausibles Selbstmordmotiv geht. Das wäre dann schon das dritte wesentliche Element, an dem es dem Film mangelt. Wo die wirklichen Konfliktlinien verliefen, wird dagegen sehr deutlich.

»Sie ist Menschen auf die Füße getreten«

»In einer deutschen Verwaltung gegen den Strom zu schwimmen, ist ein sehr, sehr schwieriges Unterfangen«, gibt der Migrationsbeauftragte Mengelkoch zu bedenken. »Da braucht man schon eine Menge Courage oder einfach ein ganz gutes Netzwerk oder beides.« Einmal war er selbst dabei, berichtet Buschkowsky, »als ein Sprecher der Jugendrichter sie vor versammelter Mannschaft – mit der politischen Ebene der Stadt und der Polizeiführung – madig machte, dass das alles überhaupt nicht erforderlich sei, dieser Wirbel, den sie veranstaltet mit den beschleunigten Verfahren. Dass das alles längst bekannt und gute Übung in der Stadt sei und sie da so richtig in die Pfanne gehauen hat.« »Wir haben Recht zu sprechen, aber wir haben uns nicht um die Veränderung der Welt zu bemühen«, sagt Jugendrichter Andreas Müller über die Situation in der Justiz. Sie habe sich »mit diesem Überengagement […] nicht nur Freunde gemacht«, berichtet Önder Kurt vom Berliner »StoP«-Jugendprojekt. »Sie ist auch Menschen auf die Füße getreten.«

[….]

Der Stempel »Selbstmord«

Mit dem letzten O-Ton, den man sich zweifellos gut aufgehoben hat, versucht der Film ein letztes Mal das Ruder herumzureißen und der so schwer verfälschbaren Geschichte von Kirsten Heisig endgültig den Stempel »Selbstmord« aufzudrücken. Sie hätten ja auch über Suizid gesprochen, seufzt da Kollege Andreas Müller etwas zu vernehmlich in die Kamera: über »Tabletten nehmen«. »Im Nachgang war sie suizidal«, folgert Müller forsch ex post facto. Nach dem Motto: Wer Selbstmord begangen hat, der muss irgendwie auch selbstmordgefährdet gewesen sein – nur inwiefern, weiss man nicht genau. An Tabletten gestorben ist sie übrigens auch nicht.

Tod einer Richterin

Auf den Spuren von Kirsten Heisig

ARD

Mittwoch, 09.03.11, 
22:45–23:30 (45 Min.)

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/-selbstmord-amen-wdr-dokumentation-klaert-den-fall-kirsten-heisig-auf-.html

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Gruß

Der Honigmann

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Wir erinnern uns: Im Sommer 2010 erscheint das Buch der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. “Das Ende der Geduld” prangert die bestehende Praxis im Umgang mit jugendlichen Straftätern an. Doch noch vier Wochen vor Verkaufsstart des Buches stirbt die Autorin. Die Umstände sind bis heute nicht zufriedenstellend geklärt, wahrscheinlich aber ist, dass der Selbstmord durch Erhängen, der bereits gut zwei Stunden nach Auffinden von Heisigs Leiche durch Justizsenatorin von der Aue vor der Presse verkündet wird, das Ergebnis halbherziger oder gar manipulierter Ermittlungen ist.

Doch was ist so brisant an diesem Buch? Eines gleich vorweg: Die Autorin selbst bezeichnet es als höchstes persönliches Glück, 1961 als Frau in der Bundesrepublik geboren worden zu sein und dadurch in „Frieden, Freiheit und Gleichheit“ die allerbesten Entwicklungsmöglichkeiten im welthistorischen Vergleich vorgefunden zu haben. Die Bundesrepublik im heute gültigen Selbstverständnis ist ihr dadurch zum unantastbaren Absolutum geworden. Das merkt man bei der Lektüre des Buches, und das macht es ihr unmöglich, sinnvolle Lösungsansätze aufzuzeigen.

Doch der Reihe nach: Zunächst stellt die Autorin typische Fälle junger Straftäter dar, verknüpft die Probleme des Elternhauses wie Arbeitslosigkeit, Alkohol und häusliche Gewalt mit den kriminellen Karrieren der Sprösslinge. So sehr diese Konsequenzen auch stimmen mögen, so falsch mutet bereits hier der Grundansatz an: Liegt es zwingend an Arbeitslosigkeit, Alkohol und häuslicher Gewalt, dass die Menschen so werden, wie sie später mediale Aufmerksamkeit erlangen, oder liegt es zwingend an den Menschen selbst, ja in den Menschen selbst, dass sie ein derartiges Leben fristen und – quasi als natürliche Fortentwicklung – kriminell werden? Die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Intellekt und Erbgut, zwischen Verhalten und Vererbung, ist ein Tabu. Und deshalb stößt es bereits hier bitter auf, dass die Autorin, die sich den Mut auf die Fahne schrieb, tabuisierte Dinge anzusprechen, die Chance verpasst, auch solche Tabus zu durchbrechen.

Nun wagt Heisig erstmals die Heranziehung statistischer Zahlen. Doch noch ist es – auch aus demokratischer Sicht – harmlos, was sich aus den über viele Seiten zitierten und aus der Presse bekannten Zahlen ableiten lässt: Jugendliche Gewalttäter werden immer jünger und immer brutaler. Es folgt die Verbindungen von Jugendkriminalität mit verrohender Rap-Musik, mit Gewaltcomputerspielen. So bilden die ersten 60 Seiten des Buches eher Gemeinplätze ab.

Dann wird es plötzlich interessant: Die Autorin beschreibt, wie ein „mutiger Richterkollege“ einen 19-jährigen Rechten wegen Sachbeschädigung – er zerstörte unter Alkoholeinfluss die Scheibe eines indischen Restaurants und schoss mit einer Pistole in die leeren Räumlichkeiten – zu einer Freiheitsstrafe vom 10 Monaten ohne Bewährung nach Erwachsenenstrafrecht verurteilte. Seit dem sei die „rechte Gewalt“ im betreffenden Ort kein Problem mehr, das Urteil habe abgeschreckt. Im Vergleich dazu kritisiert Heisig die lasche Vorgehensweise gegen Linke und Straftäter mit Migrationshintergrund.

Auf Seite 72 beginnt dann endlich das, was die demokratischen Medien zum Kochen brachte – es und das geht weiter so bis Seite 154. (Nicht nur junge) Araber und Türken werden als Mörder, Vergewaltiger, Räuber, Schläger, Diebe, kurzum als Kriminelle jeglicher Couleur dargestellt.

Der Mythos „staatenloser Palästinenser“ wird erklärt: Es seien keine Verfolgten, sondern Araber aus den Grenzgebieten zur Türkei, aus Syrien, aus dem Libanon oder anderen Staaten. Vom Libanon bekamen sie Anfang der 1960er Jahre Papiere, die nach einem Jahr ihre Gültigkeit verloren, wodurch die Inhaber faktisch nur zu Ausreise, nicht aber zur Wiederkehr berechtigt waren. So stiegen sie ins Flugzeug und wurden in der BRD fortan geduldet, bis Ende der 1980er Jahre diese Altfälle geklärt wurden, indem man ein dauerhaftes Bleiberecht statuierte. 40% dieser Araber und ihrer Nachkommen waren im Jahre 2003 bereits eingebürgert und damit Deutsche im Sinne der BRD.

Diese Familien seien in Bremen/Bremerhaven, im Ruhrgebiet und in Berlin konzentriert und durchweg kriminell. Offiziell lebten sie alle von Arbeitslosengeld II und Kindergeld, doch führten sie einen aufwendigen Lebensstil, der durch hunderte Straftaten pro Familie und Jahr finanziert würde. Die jüngsten Nachkommen müssten in den Schulen nur sagen, zu welcher Familie sie gehörten, schon würden Lehrer und Jugendamtsmitarbeiter um ihr Leben fürchten und alle Klassenkameraden den 10-jährigen Erbkriminellen freiwillig Getränke, Stifte, Hefte und Geld überlassen.

Damit in Verbindung steht die „Schleusung“ möglichst junger und damit strafunmündiger Araber. Diese würden in ihren Heimatländern angeworben, in Deutschland stiegen sie ohne Papiere aus dem Flugzeug und berichteten dem Zoll nach immer gleichem Schema, Waisen und Verfolgte zu sein, die hier um Asyl ansuchten. Sodann kämen sie in Heime, wo sie jederzeit ein- und ausgehen dürften. Nach wenigen Tagen verließen sie diese Heime Richtung Berlin, Ruhrgebiet oder Bremen/Bremerhaven, wo sie fortan Drogen verkauften, um ihre Schleusung abzuzahlen. Da sie in den Heimen einen festen Wohnsitz vorzuweisen hätten, würde gegen sie auch dann, wenn sie das 14. Lebensjahr vollendet hätten und damit strafmündig seien, meist kein Haftbefehl erlassen, wenn sie bei kriminellen Handlungen ertappt wurden.

Auf Seite 100 eine erste Zwischenbilanz: Heisig fordert gegen Linke und gegen Migranten ein ebenso hartes Vorgehen wie gegen Rechte.

Auf den folgenden Seiten beschreibt sie, wie sich die vorwiegend arabischen und türkischen Jugendlichen der Schule entzögen, wie respektlos sie gegenüber sämtlichen staatlichen Institutionen agierten und dass sie zunehmend antisemitisch orientiert seien. Deutsche seien die Freunde der Juden, daher seien auch die Deutschen Feinde, die man vergasen müsse; überhaupt seien die Araber bald in der Überzahl, dann werde vieles anders – so der Tenor auf vielen Schulhöfen. Aufsässigkeit und Gewalt gegen deutsche Lehrer und vor allem Lehrerinnen seien die Folge. Deutsche Mädchen würden als Freiwild angesehen, die man niemals heiraten dürfte, da sie zu verdorben, aber die zur Auslebung sexueller Triebe auch gegen ihren Willen bestens geeignet seien.

Nicht nur die bekannte Rütli-Schule, sondern 68 (!) Berliner Schulen hätten solche Zustände in offenen Briefen angeprangert, seien aber medial und politisch ignoriert worden. Auch gelingt Frau Heisig der Hinweis, dass die Polizei mehr Geld bekommen müsse, da statistisch rückläufige Straftaten nur deshalb erfasst würden, weil immer weniger Beamte in den Straßen unterwegs seien, die selbst Straftaten bemerkten und anzeigten.

Den wundesten Punkt der Demokraten trifft Heisig ab Seite 125. So rechnet sie vor, dass der Berliner Bezirk Neukölln pro Jahr einen Etat von 593 Millionen Euro habe. Davon würden 383 Millionen Euro für Transferleistungen (Hartz IV und Kindergeld) an Migranten ausgegeben. Personal der Verwaltung und Sachmittel kosteten 133 Millionen Euro, Betriebszuschüsse für Kitas 72 Millionen Euro. Damit gebe allein der Berliner Bezirk Neukölln über 99% seines Haushalts – knapp 600 Millionen Euro – faktisch für Migranten aus; Zahlen, die sich niemand vorstellen kann.
Gezahlt von jenen, die täglich zur Arbeit gehen, die für die oft weiten Wege zu dieser Arbeit horrende Steuern auf Kraftstoff leisten müssen – kurzum, gezahlt von Deutschen, die von den Begünstigten als schwach und feige angesehen werden.

Schwach und feige – wundert diese Ansicht, wenn fünf Polizisten einen jungen Straftäter festnehmen wollen, aber durch 30 Familienangehörige davon überzeugt werden, es doch lieber zu lassen und unverrichteter Dinge das Feld zu räumen? Wenn 15-jährige Vergewaltiger sagen, im Libanon hätten sie das nicht gemacht, denn dort hätte man ihnen dafür den … abgeschnitten?
Wohl kaum, und so darf sich auch niemand wundern, dass sich die Betreffenden in solch ein Moral- und Wertesystem nicht integrieren wollen.

Über lasche Bestrafungen wie die Freizeitarbeit in Werkstätten, wo junge Straftäter dann ihre eigenen Fahrräder reparieren dürften, über private Projekte, die auf Staatskosten junge Straftäter erfolglos therapieren, aber Fortschritte vermelden, um am Steuertropf zu bleiben, berichtet Frau Heisig zumindest noch. Doch ansonsten wundert sie sich.

Sie will die Integration. Notfalls sollten Kinder den Familien entzogen, Pflegern unterstellt und dann viele Jahre in geschlossenen staatlichen Einrichtungen erzogen und gebildet werden. So, wie es mit Gewalttätern schon hervorragend funktioniere, wenn ein einziger Therapeut sich 45 Stunden mit ihm befasse – mit Kosten pro Fall in Höhe von 2.000 Euro.

Jedem, der das Buch liest, drängen sich Fragen auf: Warum müssen wir all dies erdulden und bezahlen? Warum werden nicht einfach alle Migranten, die von Staatsgeldern leben oder kriminell aufgefallen sind, für immer des Landes verwiesen? Warum wird nicht sofort jede staatliche Zahlung an Fremde eingestellt, wenn die Staatsfinanzen knapp werden?
Was nützen uns Deutschen die Migranten? Was haben wir davon, dass sie ihre schmutzigen Gelder in Imbissbuden, Obstläden und Internet-Cafés waschen, die dann als Dank acht Jahre von der Gewerbesteuer befreit sind und nach diesen acht Jahren vom nächsten Bruder, Cousin, Neffen oder Passverwandten übernommen werden?
Wie wenig sind uns unsere Kinder wert, wenn wir zulassen, dass man sie beschimpft, beklaut, verprügelt und vergewaltigt?

Die Antwort lautet häufig, die Fremden müssten dem demografischen Wandel hierzulande entgegenwirken. Das tun sie sicherlich – doch zu welchem Nutzen?
Die Probleme, die den Demokraten beim Thema „demografischer Wandel“ in den Sinn kommen, sind rein finanzieller Art.
Doch gerade hier geht ihr Konzept nicht auf: Aus zwei Hartz-IV-Migranten werden sechs, aus sechs werden 30, aus 30 werden 100. Und die Sozialkassen werden um neue Bezieher, nicht aber um Einzahler bereichert.

Frau Heisig hat die BRD verinnerlicht. Sie vermag nicht zu erkennen, dass importierte Menschen keine Hohlkörper sind, die man bloß mit deutscher Kultur und deutscher Sprache zu befüllen braucht, um aus ihnen Deutsche zu machen.
Das, wozu diese Fremden sich in Jahrtausenden entwickelt haben, wird ein deutscher Erzieher auch in Jahrhunderten nicht ändern – denn es liegt in ihren Genen.
Die vorgeschlagenen Erziehungseinrichtungen sind deshalb zum Scheitern verurteilt, ganz so, wie die sowjetischen Experimente zur Milieutheorie gescheitert sind.

Man gelangt zu der bitteren Erkenntnis, dass Frau Heisig vieles erkannt und vieles zu Recht kritisiert, den Kern des Thema aber nicht erfasst hat, weil auch sie einem verhängnisvollen Denkverbot unterliegt. Jeder aber, der für seine Kinder und damit für sich selbst eine Zukunft als deutscher Mensch will, fragt sich: Warum muss um jeden Preis das Fremde integriert werden? Warum wird das Experiment nicht als gescheitert abgebrochen und das viele Geld endlich für eine Familienpolitik ausgegeben, die den Fortbestand der echten Deutschen sichert?

Ein kleines Rechenbeispiel: Mit den Neuköllner 600 Millionen Euro könnte man jedes Jahr 120 deutschen Familien ein Ehestandsdarlehen in Höhe von 50.000 Euro geben. Für jedes aus dieser Ehe geborene Kind könnte man der Familie davon 10.000 Euro erlassen. So würden in wenigen Jahren aus 120 Deutschen 720 Deutsche.
Solche Ehestandsdarlehen könnten nach einem Leistungsprinzip vergeben werden, sodass nur Leistungsstarke in deren Genuss kämen. Die Folge wären Kinder mit besten Erbanlagen! Kinder, die wie die Eltern motiviert wären, selbst größtmögliche Leistungen für die Gemeinschaft zu erbringen, zunächst allein aus finanziellem Interesse.

Solche Prämissen bestehen schließlich heute schon, man muss den Deutschen folglich keinen theoretischen Werteunterricht verpassen, um sie in einen geistigen Hochzustand von vor 100 Jahren zu versetzen – vor allem intellektuellen Gut muss zuerst die Volkssubstanz bewahrt werden, die solches Gut lange hervorzubringen fähig war und auch in Zukunft dazu fähig sein soll. Das wird nur mit deutschen Menschen gelingen.
Doch das werden Menschen, denen das Deutsche am deutschen Staate nur die Sprache zu sein scheint, niemals verstehen.

Das Buch von Kirsten Heisig ist dennoch ein interessanter Abendfüller. Für die 200 Seiten benötigt man drei bis vier Stunden, die sich schon deshalb lohnen, weil die Fülle an statistischen Zahlen und Vergleichen gutes und aktuelles Argumentationsmaterial liefert.
Welche Schlüsse zu ziehen sind, bleibt jedem selbst überlassen – und gerade das machte das Buch für die Demokraten und für Frau Heisig, die sich sicher als eine von ihnen verstand, so gefährlich.
http://de.altermedia.info/general/spreelichter-rezension-das-ende-der-geduld-17-01-11_60006.html

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Der Honigmann

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u.a.:  Kirsten Heisig: Neue Zweifel an Selbstmordthese, FPÖ: Rigoroser Kurs gegen Zuwanderung wird verschärft, EU-Kommissar Oettinger: »Schweiz soll sich in EU-Strommarkt integrieren«, Rüstungskonzern BAE SYSTEMS: »Wunderwaffe« gegen Piraten entwickelt, China produzierte 2010 abermals mehr Gold, Bradley Manning: Foltervorwürfe gegen die USA, US-Basis »Area 51«: massiver Sicherheitsausbau…

http://info.kopp-verlag.de/video.html;jsessionid=2D6CAD70F30BA4CE4D276439F06985E5?videoid=272

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Der Honigmann

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Torben Grombery

René Stadtkewitz war einer der letzten Weggefährten der verstorbenen Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Grund genug, den Gründer der Partei »Die Freiheit« zu den politischen Ambitionen Kirsten Heisigs und zu den Spekulationen bezüglich ihres Todes zu befragen.


Redaktion: In den vergangenen Tagen erschienen unzählige Meldungen über das mögliche politische Engagement der leider sehr tragisch und viel zu früh von uns gegangenen Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig.

René Stadtkewitz: Es schmerzt sehr, wie das Ansehen Kirsten Heisigs mit den Füßen getreten wird.

Redaktion: In einem aktuellen Spiegel-Artikel werden Sie damit zitiert, dass die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig das Gesicht der von Ihnen gegründeten Partei »Die Freiheit« werden sollte. Wie kam es dazu?

René Stadtkewitz: Kirsten Heisig war nicht nur Jugendrichterin. Ihre Arbeit bezeichnete sie oft als Reparaturbetrieb. Sie meinte damit die Reparatur von Fehlern, die auf politische Entscheidungen – auch nicht getroffene Entscheidungen, das Wegsehen der Politik – zurückzuführen sind. Die Fälle, die sie beschäftigten, gingen ihr persönlich oft sehr nahe. So betätigte sie sich zusätzlich zu ihrem Richteramt als Sozialarbeiterin, hielt Vorträge und führte Interviews.

Vor einigen Jahren erlebte ich sie das erste Mal bei einem Vortrag im CDU-Ortsverband Alt-Pankow. Sie überzeugte mit ihrer Energie und ihrem festen Willen, die Dinge nicht einfach weiterlaufen zu lassen. Schon damals warb sie für ihr Modell, das später als »Neuköllner Modell« deutschlandweit bekannt wurde. Im Herbst 2009 lernte ich Heisig dann persönlich kennen, als ich sie gemeinsam mit Serap Cileli, Hartmut Krauss und Oda Dridi-Dörfel als Referentin zu einer geplanten Veranstaltung in das Berliner Abgeordnetenhaus einlud. Die Veranstaltung trug den Titel »Der Islam ein Integrationshindernis?«, wobei es darum ging, im Laufe der Veranstaltung das Fragezeichen zu lüften.

Ohne zu zögern sagte sie sofort zu. Leider scheiterte diese Veranstaltung an der fehlenden Unterstützung der CDU-Führung, als plötzlich teils ehemalige CDU-Funktionäre gegen diese Veranstaltung sturmliefen. Und dies, obwohl eine Woche zuvor bereits mehr als 340 Anmeldungen vorlagen. Nach dem Scheitern der Veranstaltung zog ich die Konsequenzen und trat aus der CDU aus.

Kirsten Heisig hatte von den Ereignissen, die zur Absage führten, nicht viel mitbekommen, da sie kurz zuvor ein paar Tage Urlaub nahm. Als sie nach ihrem Urlaub von meinem Austritt erfuhr, rief sie mich an und erklärte ihren Ärger über die CDU. Wir verabredeten uns zu einem persönlichen Gespräch. Zu diesem Zeitpunkt glaubte ich mit der Politik abgeschlossen zu haben und brauchte einige Zeit für mich.

Erst im Februar 2010 kam es dann zu einem ersten Gespräch. Anfang März trafen wir uns erneut, diesmal zum Mittagessen in Moabit. Wir unterhielten uns bis zum späten Nachmittag. Sie erzählte mir von ihrem Buch, das sie gerade in die juristische Prüfung gegeben hatte, um ganz sicher zu gehen. Sie sagte mir, es solle im August erscheinen. Später sollte sich die Veröffentlichung noch in den September verschieben. Sie berichtete auch von der Situation in ihrer Dienststelle, vom Mobbing und den Steinen, die ihr seitens ihrer Dienstherrin in den Weg gelegt wurden. Wir sprachen über den ehemaligen Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch, der aufgrund seiner kritischen Äußerungen über Migration und Kriminalität die Leitung der Intensivtäter-Abteilung verlor. Heisig äußerte Befürchtungen, dass es ihr eines Tages genauso ergehen könnte.

Die mediale Öffentlichkeit betrachtete sie als Schutz und als Gefahr zugleich. Als Richterin agierte sie in einem großen Spannungsfeld. Auf der einen Seite ging sie selbst auf Medien zu, sagte bei einer Anfrage selten nein, auf der anderen Seite befürchtete sie, dass eines Tages Befangenheitsanträge erfolgreich sein könnten und sie dadurch in weitere Schwierigkeiten käme. Und dennoch wirkte sie nie verzweifelt, sondern strahlte eine Energie aus, die ansteckte. Mit dieser starken Frau am Tisch sitzend wurde mir schnell klar, dass es das Falscheste wäre, die »Flinte einfach ins Korn zu werfen«.

So erzählte ich ihr von den vielen Zuschriften, die ich nach meinem Austritt erhalten habe und von meiner Teilnahme als Erstunterzeichner der Aktion »Linkstrend stoppen«. Dann unterbrach sie mich mitten im Satz und sagte, dass sie sich auch über mich informiert habe. Sie sprach mich auf die damalige Bedrohungssituation und auf den Brandanschlag an, sie wollte nicht glauben, dass ich mich nach alledem nun einfach so zurückziehe. Deshalb fragte sie mich, was ich nun vorhätte. Ein wenig überrascht erklärte ich ihr, dass ich mir noch nicht sicher sei, aber nach zahlreichen Gesprächen nun darüber nachdenke, etwas Neues zu gründen. Längst zum »Du« übergegangen unterhielten wir uns nun über die politische Lage in unserem Land. Wir sprachen über die Notwendigkeit von Veränderungen, über die Trägheit der etablierten Politik und ihre Diskrepanz zum Volk, die den stetig ansteigenden Problemen gegenübersteht.

Und wir sprachen auch über den Islam, über türkisch-arabische Familienclans. Irgendwann fragte ich, ob sie denn nie darüber nachdachte, die Politik selbst in die Hand zu nehmen. Mich überraschte, dass sie anfangs zweifelte, dass sie für die Politik geeignet sein könnte. Aber ich konnte ihr erklären, dass sie längst in die Politik eingestiegen sei, ob sie es wollte oder nicht. Denn das, was sie machte, war Politik. Ihr Neuköllner Modell, das nach drei Jahren intensiver Arbeit gegen den Widerstand des Senates nun kurz vor der berlinweiten Umsetzung stand, ihre Auftritte im Fernsehen, ihre Interviews, ihr sozialer Einsatz, das alles war längst Politik. Das Wichtigste aber war, dass sie bei allem, was sie tat, eine enorme Glaubwürdigkeit verkörperte, die sie auch deshalb bei den Menschen so beliebt machte.

Sie erzählte mir, dass sie bereits Angebote erhalten hatte, eines davon, glaube ich mich zu erinnern, kam aus Hessen. Diese Angebote kamen sowohl von der CDU als auch von der SPD. Beide Angebote habe sie ausgeschlagen. Dann sagte sie: »Diesmal aber sage ich nicht nein.« Sie verspüre sowieso nicht viel Lust darauf, noch 19 Jahre als Jugendrichterin zu kämpfen, und sie sei sicher, dass ihr Buch eine Lawine, eine Welle der Empörung auslösen würde. An dieser Stelle wirkte sie fast unsicher.

[….]

Redaktion: Herzlichen Dank für das Interview.

weiteer hier:  http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/fall-kirsten-heisig-mutmassungen-oder-tatsachen-ren-stadtkewitz-im-kopp-interview.html

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Der Honigmann
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Der Anwalt des Journalisten Gerhard Wisnewski hat dem Generalstaatsanwalt in Berlin die Beantragung eines Zwangsgeldes angedroht, wenn ihm die geforderten Angaben zum Todesfall der Richterin Kirsten Heisig weiterhin vorenthalten werden. Wisnewski hatte wegen der Verweigerung von Informationen vor, dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg geklagt und am 11. November Recht bekommen.

Am 11. November 2010 verpflichtete das Oberverwaltungsgericht Berlin die Staatsanwaltschaft, Wisnewski Angaben über die konkrete Todesursache, den Todeszeitpunkt, den genauen Fundort und die Auffindesituation der Leiche von Kirsten Heisig zu machen, die angeblich am 3. Juli 2010 tot im Tegeler Forst aufgefunden worden war. Außerdem, welche Fakten eine Fremdverursachung des Todes ausschließen und welche objektiven Anhaltspunkte für ein planvolles Vorgehen Frau Heisigs in Bezug auf den eigenen Tod sprechen.

Kirsten Heisig

Zur Übermittlung der Informationen setzte Wisnewskis Anwalt eine Frist bis zum 18. November 2010.

Stattdessen teilte der Generalstaatsanwalt in einem Telefax mit, dass er „nicht in der Lage sein werde, Ihren Fristvorstellungen zu entsprechen“. Man brauche noch Zeit für eine „differenzierte Auswertung des Akteninhaltes“.

In dem Telefax wird ferner behauptet, der Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes sei erst am 17. November eingegangen. Tatsächlich jedoch wurde der Beschluss schon am 15. November um 16:12 Uhr per Telefax durch Wisnewskis Anwalt an das Büro der Staatsanwaltschaft gesendet.

„Der Generalstaatsanwalt versucht offenbar, Zeit zu gewinnen“, kommentierte Gerhard Wisnewski. „Es ist nicht nachzuvollziehen, warum mein vom Gericht festgestellter Informationsanspruch nicht unverzüglich erfüllt werden kann. Das Oberverwaltungsgericht hat im Beschluss klar aufgegeben, was zu tun ist. Die Antworten zu meinen Fragen müssen der Staatsanwaltschaft bekannt sein, sonst hätte sie im Juli nicht erklären können, sie gehe von einem Suizid Heisigs aus. Es genügt also, die Akten durchzusehen und die entsprechenden Informationen herauszuschreiben. Dies kann ohne weiteres innerhalb weniger Stunden geschehen.“

Wisnewskis Anwalt Dr. Wolfram Hertel hat dem Generalstaatsanwalt von Berlin nun eine letztmalige Frist bis zum Freitag, 19. November 2010, 18:00 Uhr, gesetzt, den Informationsanspruch zu erfüllen. Bei erfolglosem Fristablauf wird Rechtsanwalt Hertel beim Verwaltungsgericht Berlin die Verhängung eines Zwangsgeldes gegen den Generalstaatsanwalt beantragen (§ 172 VwGO).

Der Gerichtsbeschluss und der erwähnte Schriftverkehr ist beim Unterzeichner als pdf verfügbar.

http://tinyurl.com/heisigbeschluss

Beachten Sie bitte auch die DVD: Kirsten Heisig: Geheimsache Selbstmord – Ermittlungen zu einem mysteriösen Todesfall:

http://tinyurl.com/kirstenheisigdvd

Über Gerhard Wisnewski:
Gerhard Wisnewski, geboren 1959, studierte in München Politikwissenschaften und ist seit 1986 hauptberuflich freier Journalist, Schriftsteller und TV-Autor. Seine Themenschwerpunkte sind Politik, Wissenschaft, Technik und Geschichte. Im Jahr 2000 gewann der auf seinem Buch „Das RAF-Phantom“ basierende Fernsehfilm „Das Phantom“ den Grimme-Preis und den 3sat-Zuschauerpreis. 2003 drehte er zusammen mit Willy Brunner weltweit die erste kritische TV-Dokumentation über die ttentate des 11.9.2001 für einen großen Fernsehsender (WDR). Es olgten mehrere Bestseller über den 11.9.2001 und den Terrorismus, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurden.
Daneben entstanden Hörbücher und DVDs über seine Recherchen. Seit 2007 begleitet Wisnewski das Tagesgeschehen in seinem Kritischen Jahresrückblick „Verheimlicht – vertuscht – vergessen“. 2009 erhielt er für seine Zivilcourage und Verdienste als Aufdecker den José Lutzenberger-Preis. Seit 2008 veröffentlicht Gerhard Wisnewski Artikel auf der hoch frequentierten Internetseite des Kopp-Verlages.

Kontakt:
PRESSESERVICE GERHARD WISNEWSKI
Thomas Langner
Postfach 14 06 24
80456 München
Tel. +49 (0) 3212 1153777
e-Mail:
presse@gerhard-wisnewski.de

http://www.nonkonformist.net/4590/gerhard-wisnewski-presseservice-konkrete-todesursachen-im-fall-heisig-weiterhin-einbehalten/

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Der Honigmann

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Die aus SPD und Linkspartei gebildete Berliner Stadtregierung scheint den Stein der Weisen gefunden zu haben, wie man der Öffentlichkeit eine heile Welt vorgaukeln und gleichzeitig auch noch Geld sparen kann. Wie das geht? Noch bis letztes Jahr war die Berliner Jugendkriminalitätsstatistik von hohen Wachstumsraten gekennzeichnet, die Schulen zunehmend Brennpunkte der Gewalt. Doch nun scheint eine Trendwende eingetreten zu sein. Die Zahl der gemeldeten Straftaten ist rückläufig. Von offizieller Seite wird dies unter anderem mit dem Geburtenrückgang erklärt – es gibt also angeblich plötzlich signifikant weniger Jugendliche.

Der wahre Grund ist natürlich ein anderer. Die Berliner Schulen sind nämlich nicht mehr wie bisher verpflichtet, Schlägereien, Beleidigungen von Lehrern oder Sachbeschädigungen zu melden. Was nicht angezeigt wird, gibt es folglich offiziell auch nicht. Und welche Schule outet sich schon freiwillig als Problemschule, an der Chaos und Gewalt herrschen? Ähnliches kennen wir ja aus Wien. In der WMS Roterdstraße bekam das Gewaltopfer Tobias die Rache des Lehrerkollegiums zu spüren und wurde aus der Schule gemobbt, weil es sein Vater gewagt hatte, gegen den Willen der Schule einen gewalttätigen Mitschüler anzuzeigen.

Da weniger Straftaten angezeigt wurden, kam es auch zu weniger Gerichtsverhandlungen, was nun dazu führte, dass vier Jugendrichter eingespart werden sollen und eine ganze Abteilung geschlossen wird. Pikanterweise handelt es sich dabei um jene Abteilung, der die unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommenen Jugendrichterin Kirsten Heisig leitete, die sich mit schnellen Verfahren und harten Urteilen einen Namen machte. „Gerade sehen wir erste Erfolge bei der Bekämpfung der Jugendkriminalität. Da ist es ein falsches Signal, dort jetzt Richter abzuziehen. Es ist sehr wichtig, dass die Strafe der Tat schnellstmöglich folgt, und jetzt ist die Chance dafür“ kritisiert FDP-Rechtspolitiker Sebastian Kluckert. In dieselbe Kerbe schlägt der Berliner Rechtsausschussvorsitzende Andreas Gram (CDU): „Was ist der wirkliche Grund für diese Entscheidung? Es gibt doch nicht plötzlich viel weniger Jugendliche, die Straftaten begehen. Das ist ein Politikum ersten Ranges.“

http://noricus.wordpress.com/2010/11/23/heile-welt-jugendgewalt-in-berlin-wird-nicht-mehr-erfasst/

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u.a.: Südafrika: verbotener Organhandel von Lebend-Spenden, Differenzen hinsichtlich des EU-Beitritts der Türkei, USA wollen 3,8 Billionen Dollar einsparen, NATO-Gipfel: Türkei stellt Bedingungen, NRW: Grüne (Monika Düker) wollen islamischen Religionsunterricht einführen, Staatsanwaltschaft Berlin muß Todesumstände der Jugendrichterin Heisig offenlegen, „zuviel Mitbestimmung durch das Volk schadet der Demokratie“, so die Aussage von W. Böhmer (!)….

http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=213

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Offiziell hat die Neuköllner Jugendrichterin Kirsten Heisig Selbstmord begangen, was aber kaum jemand glaubt. Sie hatte nämlich ein Buch geschrieben („Das Ende der Geduld“), in dem die Wahrheit darüber steht, wie Migranten in der BRD fast ungestört Ureinwohner (Deutsche) ermorden dürfen:

http://www.google.co.uk/search?hl=de&q=heisig+mord&aq=0&aqi=g3&aql=&oq=&gs_rfai=

http://www.amazon.de/Das-Ende-Geduld-jugendliche-Gewaltt%C3%A4ter/dp/3451302047/

Heute hat mir ein Berliner Informant mit Insiderwissen in einem langen persönlichen Gespräch vertraulich mitgeteilt, daß Kirsten Heisig mögl. Weise auf Befehl von Thilo Sarrazin und/oder seiner Auftraggeber ermordet worden sei.

Der Grund dafür sei, daß das Buch von Heisig sonst dem Buch von Sarrazin die Schau gestohlen hätte. Außerdem hätte die Gefahr bestanden, daß Kirsten Heisig zur echten Volksheldin hätte aufsteigen können. Damit sei der Plan der Freimaurerlogen gefährdet gewesen, den Logenbruder Sarrazin zum unechten, aber kontrollierten Volkshelden aufzubauen.

Es hätte also die Gefahr bestanden, daß sich um Kirsten Heisig eine freie, echte Protestbewegung in der BRD hätte kristallisieren können, die völlig außer Kontrolle der Logen hätte geraten können. Deshalb hätte Heisig beseitigt werden müssen.

Nur der darauf vorbereitete Sarrazin als von den Logen installierter Kristallisationskern einer Protestbewegung sei der Garant für die gewünschte Kontrolle der neuen Bewegung – falls ihre spontane Entstehung denn gelingen sollte.

Die Kontrolle der spontan zu entstehenden Protestbewegung – analog der „Bürgerrechtsbewegung“ der Stasi in der späten DDR – sei den Logen auch deshalb besonders wichtig, weil sie den zur Zeit noch machthabenden Vertretern der Politischen Korrektheit keine Chance mehr einräumten, den kommenden Finanzcrash politisch meistern zu können.

Merkel und Konsorten einschl. Sozialhilfemigranten, würden deshalb jetzt seitens der Logen als strategische Opfer und Blitzableiter (zum Schutz der echten BRD-Machthaber wie Josef Ackermann) der zu erwartenden Volkswut fallengelassen.

Deshalb gelte es nun, einer zukünftigen Machtelite Raum zu schaffen, aber ohne echte Volkshelden wie Kirsten Heisig. Dafür mit Fakes wie Testballon Sarrazin, der nach eigener Aussage teilweise von arabischen Sarrazenen (mittelalterlichen Seeräubern) abstammt, oder Nachfolgern und Claqueuren. Damit die „neuen“ Eliten sich nur ja nicht wirklich von den alten unterscheiden – sondern nur dem Anschein nach, und damit die wirklichen Machthaber unerkannt weitermachen könnten, aber mit neuem Feigenblatt einer vorgeblich ganz anderen „Elite“.

http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/u3/u3_2911KS.html

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Der Honigmann

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Gerhard Wisnewski

Es gibt keinen Abschiedsbrief der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig? In gewisser Weise doch. Zwar war dieser »Brief« nie als Abschiedsbrief gedacht, aber nach Lage der Dinge handelt es sich dabei um das schriftliche Vermächtnis der auf mysteriöse Weise verstorbenen Jugendrichterin. Die Rede ist von ihrem Buch Das Ende der Geduld – Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter. Das Werk gibt Antworten auf viele Fragen – dummerweise auf solche, die von der Politik nie gestellt wurden. Nicht zuletzt aber auch auf die Frage, ob sich Heisig wirklich umgebracht hat. Gerhard Wisnewski hat das Buch gelesen.

Man kennt Richter als strenge, kalte Sachwalter des Gesetzes, die unerbittlich ihre Urteile sprechen. Den Angeklagten erscheinen sie als Halbgötter in Schwarz, die schnell und mit chirurgischer Präzision ein Urteil verkünden und dann wieder hinter den Türen des Sitzungszimmers verschwinden. Der Richter als Black Box. Richter erscheinen als unnahbare und aseptische Respektspersonen, die über den Dingen stehen und sich die Finger nicht schmutzig machen. Bei Kirsten Heisig war gar die Rede von »Mrs Tough« oder »Richterin Gnadenlos«, weil sie sich darum bemühte, jugendliche Gewalttäter möglichst schnell und – wenn es sein musste – auch hart zu bestrafen.

Die Apokalypse hinter den Sonntagsreden

Umso unvorbereiteter trifft einen das Richterbild, das einem aus dem Buch von Kirsten Heisig entgegenblickt. Danach sind Richter oft genug die Putzkolonne der Gesellschaft. Sie schuften tagein, tagaus in den Katakomben der Gesellschaft, wobei ihnen die Probleme über dem Kopf zusammenschlagen. Während oben glitzernde Maschinen laufen und die Gesellschaft normal zu funktionieren scheint, tropft unten der zähe, schwarze Bodensatz in die Auffangschalen der Justiz. Ein Bodensatz aus Verwahrlosung, Kriminalität, Drogen- und Alkoholkonsum und Prostitution, kurz: die Apokalypse hinter den Sonntagsreden der offiziell gepflegten Ideologien.

Statt jedoch den Bankrott zu erklären, fährt die Politik lieber weiter mit platten Reifen über Schotterstraßen, bis das Fahrwerk zusammenbricht. Jedes Anhalten und jeder Kurswechsel wären ja eine Niederlage. Während ohne Rücksicht auf Verluste Ideologien gepflegt werden, sammeln sich genau diese Verluste in den Auffangschalen der Justiz. Hier beginnt der letzte Kampf um die Menschlichkeit, hier werden den sozialen Herzen der Menschen die letzten Stromstöße und Intensivtherapien verpasst in der Hoffnung, dass sie wieder zu schlagen beginnen.

So stellt sich das jedenfalls in Heisigs Buch dar, und was sie angeht, kann man ihr das auch abnehmen.

Doch meistens erscheint auf dem Bildschirm nur eine durchgezogene Linie: sozialer Exitus. Dementsprechend drastisch geht es zu: Man blickt in die geöffneten Lebensläufe von zu früh gescheiterten Jugendlichen. Man schaut in die kaum noch schlagenden offenen Herzen von todkranken Familien. Man blickt auf Biografien, die beendet sind, bevor sie überhaupt begonnen haben.

Selbstmord – absurd und verständlich zugleich

Liest man in Heisigs Buch, wird ihr angeblicher Selbstmord absurd und verständlich zugleich – zunächst.

Verständlich, weil das (in ihrem Buch ohnehin gefilterte) Elend kaum zu ertragen ist und der Kampf hoffnungslos zu sein scheint. Tausende Kinder und Jugendliche verwahrlosen und sozial – aber manchmal auch physisch – sterben zu sehen, ist nun mal nicht jedermanns Sache und schlägt aufs Gemüt.

Absurd, weil Kirsten Heisig bei einem Selbstmord nicht nur ihre Töchter allein gelassen hätte, sondern auch die riesige Problemfamilie der jugendlichen Delinquenten, die sie betreute. Zum Teil hatte sie ihre »Kunden« jahrelang auf dem Monitor, nicht nur, weil sie immer wieder vor dem Richtertisch standen, sondern auch in Gestalt von Berichten von Bewährungshelfern und Sozialdiensten.

[….]

weiter: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/kirsten-heisig-die-halbgoettin-in-schwarz-teil-8-.html

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Gerhard Wisnewski

In Berlin kann ein Mensch verschwinden und ohne jeden Beweis gegenüber der Öffentlichkeit zum Selbstmörder erklärt werden. Das geht jetzt aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin hervor. Es wies eine Klage des Journalisten Gerhard Wisnewski auf konkrete Auskunft über die Todesumstände der Jugendrichterin Kirsten Heisig ab. Für das »Eilverfahren« brauchte das Gericht drei Wochen, vergaß aber nicht, den Streitwert zu erhöhen, wodurch die Kosten des Verfahrens stiegen.

Bild bitte anklicken:

Eigentlich dachte man ja, die Berliner Mauer sei abgerissen worden. In Wirklichkeit wird jedoch weitergemauert, wie verrückt – und zwar bei der Berliner Staatsanwaltschaft und dem Verwaltungsgericht Berlin.

Sterben 21 Menschen bei der Loveparade, so kennt die Öffentlichkeit kurze Zeit später die Todesursachen (u.a. Brustquetschungen). Stirbt ein Mann bei einer Schlägerei auf einem S-Bahnhof, wie der Münchner Dominik Brunner, werden die Verletzungen und die Todesursache (Herzversagen) ausführlich öffentlich diskutiert, bis hin zu bestehenden Krankheiten des Verstorbenen. Nur woran die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig gestorben ist, das darf die Öffentlichkeit auf keinen Fall erfahren.

Dabei sind die Behörden laut Landespressegesetz von Berlin »verpflichtet, den Vertretern der Presse, die sich als solche ausweisen, zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe Auskünfte zu erteilen«. Ausnahmen kommen zum Beispiel infrage, wenn »schutzwürdige private Interessen« gefährdet würden.

Freilich sind das Hintertüren, welche die Behörden gerne zu scheunentorgroßen Hauptausgängen aus den Rechtsansprüchen des Bürgers umfunktionieren. Die jetzige Entscheidung (VG 27 L 234.10) beruht ausschließlich auf für die Öffentlichkeit nicht überprüfbaren Behauptungen des Gerichts und der Staatsanwaltschaft, wonach durch die Auskünfte schutzwürdige private Interessen der Frau Heisig und/oder ihrer Hinterbliebenen verletzt würden. Welche privaten Interessen hier verletzt würden, kann das Gericht freilich nicht sagen, weil diese dadurch natürlich auch verletzt würden.

[….]

Die schriftliche »Auskunft« der Staatsanwaltschaft vom 18. Juli 2010 finden Sie hier.

weiter: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/auskunft-im-fall-heisig-verwaltungsgericht-berlin-weist-klage-ab-teil-7-.html

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Die erste Auflage war noch am Tag des Erscheinens ausverkauft. „Das Ende der Geduld“, das mit kühlem Kopf und heißem Herzen geschriebene Vermächtnis der toten Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, ist ein Buch, auf das man offenkundig lange gewartet hat und das dennoch zur rechten Zeit kommt.

Heisig beschreibt, wie „durch elterliches Versagen und unter den Augen der geduldig abwartenden staatlichen Institutionen“ schwerkriminelle Jugendliche heranwachsen, und sie stößt zu den Ursachen des institutionellen Versagens vor: „Wir leben in einer Gesellschaft, in der an den Problemen bewußt vorbeigeschaut wird: aus Tradition seitens der Zuwanderer, aus Bequemlichkeit und Angst seitens der Deutschen.“

Die überhandnehmende Jugendkriminalität ist – nicht nur in Berlin, sondern auch in anderen europäischen Großstädten, in denen Kirsten Heisig Problemlagen und Lösungen studiert hat – in erster Linie eine Folge der fehlgeschlagenen Integration von Einwanderern. Die üblichen Ausreden – Diskriminierungserfahrungen, jahrzehntelang unterlassene Integrationspolitik – läßt Heisig für diese großenteils hier aufgewachsene und vollversorgte Klientel, die mit Anpassungsforderungen zu behelligen lange Zeit als „Zwangsgermanisierung“ verpönt war, nicht gelten.

Schwerkriminelle mit mehr als 30 Taten sind zu 90 Prozent Einwanderer

Hinzu kommt: Es gibt, schreibt Heisig, „in Deutschland zugewanderte Menschen, die nie vorhatten, sich einzufügen, sondern schon immer in einer parallelen, in einigen Fällen rein kriminell ausgerichteten Struktur gelebt haben und aus meiner Sicht weitgehend beabsichtigen, damit fortzufahren“. Was bedeutet: Mit dem Instrumentarium, das einen fehlgeleiteten links- oder rechtsextremen Schläger wieder auf die Spur setzen mag, wird man diese Täter nicht beeindrucken, wenn man die Milieus nicht antastet, in denen sie heranwachsen.

Kirsten Heisig, die Neuköllner Jugendrichterin, weiß, wovon sie da spricht. 214 der cirka 550 Berliner Intensivtäter – definiert als Täter, die mehr als zehn erhebliche Delikte in einem Jahr begehen – sind in diesem Stadtteil registriert. Schwerkriminelle mit mehr als 30 Taten sind zu 90 Prozent Einwanderer, zur Hälfte arabischer Herkunft, obwohl viermal mehr türkische als arabische Einwanderer in Neukölln leben.

Die Biographien der jungen Intensivtäter ähneln sich: „Sie werden speziell von ihren Müttern extrem verwöhnt und erfahren keinerlei Grenzsetzung.“ Das führt schon in der Grundschule zu „Gewaltbereitschaft und Respektlosigkeit“. Darauf angesprochen, „suchen die Eltern das Verschulden grundsätzlich beim ‘System’“, sprich bei den „rassistischen“ Lehrern.

Kein Wunder, daß Schulen und Jugendämter mit ihren Methoden, die auf Einbindung und Mitwirkung der Eltern bauen, nicht durchkommen, wenn diese ihre Kinder konsequent der staatlichen Intervention entziehen, notfalls durch monatelange Heimataufenthalte. Von Schule zu Schule, Amt zu Amt, Einrichtung zu Einrichtung werden die Kinder durchgereicht, bis sie mit 14 „endlich“ ein Fall für die Justiz werden. Auch da schildert Heisig viele Kollegen als überfordert; inflationär setze man auf „Anti-Gewalt-Training“ als Allheilmittel, ohne zu wissen, ob die Maßnahme im konkreten Fall geeignet ist, oder je zu evaluieren, ob sie überhaupt wirkt.

Eindruck macht das kaum. „Etliche türkischstämmige und ‘arabische’ Jugendliche achten die in Deutschland geltenden Regeln und Gesetze nicht. Sie sind ihnen gleichgültig.“ Heisig spart nicht mit Details: Die Frauenverachtung, die Lehrerinnen und Schülerinnen demütigt. Der Deutschenhaß, der mit Sprüchen wie „Deutsche kann man nur vergasen!“ instinktiv ins Mark der deutschen Neurosen zielt.

Patentrezepte liefert Heisig nicht. Aber doch wichtige Anstöße. Rasche und angemessene Reaktion macht Eindruck – das ist die Essenz des von ihr entwickelten erfolgreichen „Neuköllner Modells“, das im wesentlichen auf konsequenter Anwendung des beschleunigten Verfahrens im Jugendstrafrecht beruht. Von Gesetzesverschärfungen hält Heisig wenig, solange die bestehenden genug Spielraum bieten. Die Autorin plädiert insbesondere für grundsätzliche Ahndung der Herabwürdigung von Staatsbediensteten; man brauche eine „starke, selbstbewußte Polizei“, um der Ablehnung staatlicher Einrichtungen und ihrer Repräsentanten zu begegnen.

Endlich die Ängste überwinden und handeln

Die Ämter müßten besser zusammenarbeiten und Informationen austauschen; überzogener Datenschutz dürfe dem nicht im Wege stehen, fordert Heisig. Schulen und Polizei müßten vernetzt zusammenwirken wie im vorbildlichen Rotterdamer Modell. Finanzielle Sanktionen wie Bußgelder für Schuleschwänzen oder Kindergeldstreichung seien wirksam und dürften auch bei Hartz-IV-Empfängern, bei denen angeblich nichts zu holen sei, kein Tabu sein. Man werde um die Einrichtung geschlossener Heime nicht herumkommen, um Problemkinder ihren Milieus zu entziehen; „alles andere ist pseudoliberale Heuchelei“.

Skeptisch ist Heisig dagegen bei der Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters – dann werden „demnächst eben Zehnjährige“ als Dealer geholt. Aufenthaltsbeendende Maßnahmen seien in vielen Fällen, wenn Kinder schon in zweiter und dritter Generation hier lebten, illusorisch. Hart zupacken müsse man aber beim Unwesen krimineller arabisch-libanesischer Großclans.

„Sozialromantische Verblendung gepaart mit blanker Angst“

Der strafunmündige Nachschub dieser Clans steigt in Beirut mit Paß ins Flugzeug ein und in Berlin ohne Paß wieder aus. Entweder man kontrolliere die Einreise konsequenter und mit neuen Methoden, meint Heisig, oder man sei verpflichtet, die Kinder und Jugendlichen, wenn man sie denn ins Land lasse, den Banden auch zu entziehen. Anders als bei Deutschen entzögen Berliner Familiengerichte Zuwandererfamilien aber nur selten das Sorgerecht.

Der Grund: „sozialromantische Verblendung gepaart mit blanker Angst“. Sie sei inzwischen überzeugt, „daß die Furcht vor den kriminellen Großfamilien alle anderen Aspekte bei weitem überwiegt“, denn hinter vorgehaltener Hand heiße es: „Man kann kein Kind zwangsweise aus einem arabischen Clan nehmen. Die Familien erschießen jeden, der das versuchen sollte.“ Angst ist für Kirsten Heisig ein schlechter Ratgeber: „Sie lähmt das System und den einzelnen. Deshalb müssen wir sie überwinden und handeln.“

Quelle: JF 31-32/10

Kirsten Heisig: Das Ende der Geduld. Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter. Herder-Verlag, Freiburg 2010, broschiert, 208 Seiten, 14,95 Euro

weiteer: http://www.paukenschlag.org/?p=951

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Der Honigmann

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Postum erscheint Kirsten Heisigs Buch über ihren Kampf gegen Jugendgewalt. Es revidiert manch falsches Bild der Berliner Richterin.

Jugendrichterin Kirsten Heisig im Februar 2010 in Berlin

Jamal, wie ihn die Berliner Zeitungen nennen, wäre so ein Fall für Kirsten Heisig. Seit vergangener Woche berichten die Medien über den Dealer mit den weichen Gesichtszügen. Ein Dutzend Mal haben Polizisten den Jungen in den vergangenen zwei Monaten beim Drogenverkauf gefasst, auch in dem Bezirk, für den Heisig als Jugendrichterin zuständig war, dem Norden von Neukölln. Aber Polizei und Justiz sind machtlos. Jamal sagt, er sei elf Jahre alt, also noch nicht strafmündig. Er gilt als staatenlos und darf nicht abgeschoben werden. Aus einem Heim, in das er gebracht wurde, lief er am nächsten Tag wieder weg.

Jamal, nur einer von mehreren Fällen, hat eine politische Debatte ausgelöst. Landesinnenminister fordern geschlossene Heime für Strafunmündige in allen Bundesländern, mal wieder. Man kann sich gut vorstellen, wie die Richterin in diesen Tagen gefragte Gesprächspartnerin wäre, wie ihre ungeschminkten Ansichten gewirkt hätten, Balsam für die meisten, eine Provokation für andere.

Kirsten Heisig ist tot. Vier Wochen nach ihrem Suizid ist das Buch der Jugendrichterin erschienen, es baut auf 20 Jahre Erfahrung in der Berliner Strafjustiz. Das Ende der Geduld wirkt wie ein Fazit ihrer Arbeit. Es ist sachlich geschrieben, ein Fachbuch einer Expertin, mit trocken klingenden Kapitelüberschriften wie Der Jugendrichter – Zuständigkeiten, Möglichkeiten, Grenzen. Diese Nüchternheit aber macht das Buch über seine 208 Seiten so beunruhigend, seine Lektüre so beklemmend. Etwa, wenn Heisig über »Vergewaltigungen von unglaublicher Rohheit« schreibt, die Jugendliche teils mit Komplizen an der »Ex« begehen.

Stimmt das alles, was Heisig beschreibt? Leider, muss man sagen, deutet nichts darauf hin, dass die beschriebenen Zustände über Gebühr dramatisiert werden. Im Gegenteil: Neukölln ist (fast) überall. Wenn die Richterin die »Karrieren« jugendlicher Krimineller schildert, wie sie mit Diebstählen und Sachbeschädigungen beginnen und sich dann zu Körperverletzungsdelikten steigern, zu scheinbar anlassloser Brutalität, ohne dass jemand sie stoppt, so hat das, was die Juristin aus dem Berliner Problembezirk berichtet, bundesweit Gültigkeit – zumindest in größeren Städten.

[….]

Bei allem Klartext ist dieses Buch aber eine Überraschung – zumindest für die, die Heisig postum zur Verfechterin von law and order küren möchten. Härtere Strafen lehnt die Richterin ab – ebenso rigoros wie die Idee, das Strafmündigkeitsalter von derzeit 14 auf 12 Jahre herabzusenken. Heisig hält es zudem für durchaus angebracht, das »mildere« Jugendrecht auch auf Heranwachsende, also 18 bis 21 Jahre alte Erwachsene, anzuwenden. Die bestehende Regelung habe sich bewährt, weil sie jedem Einzelfall gerecht werden könne. Wer Das Ende der Geduld liest, wird merken, wie sehr »Richterin Gnadenlos« Verfechterin des bestehenden Jugendgerichtssystems und seines Erziehungsgedankens war – wenn es denn konsequent angewendet wird.

Es sei »notwendig, eine ehrliche Debatte jenseits von Ideologien zu führen«, schreibt Heisig in einem persönlichen Nachwort. »Sie wird kontrovers, wahrscheinlich auch schmerzhaft sein. Deutschland wird sie aushalten – und mich auch.«

Kirsten Heisig: Das Ende der Geduld

Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter; Taschenbuch Herder Verlag, Freiburg 2010; 208 S., 14,95 €

weiter:   http://www.zeit.de/2010/31/Rezension-Heisig

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Der Honigmann
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Der Tod von Kirsten Heisig ist nicht der einzige mysteriöse Selbstmord in Berlin. Vielmehr gehören solche Todesfälle hier offenbar zur Folklore. »Erhängt im Wald« oder auch in der Gefängniszelle – das ist an der Spree schon ein Klassiker.

»Umgekommen unter mysteriösen Umständen. Muss das nicht der Beginn intensivster Nachforschungen von Mordkommission und Staatsanwaltschaft sein? Offenbar nicht. Nach kurzen, scheinbar lustlosen Ermittlungen lautet das Ergebnis: Selbstmord. Akte geschlossen. Der Fall ist erledigt.« Dieses Zitat könnte sich sehr gut auf den Todesfall Kirsten Heisig beziehen – jene Jugendrichterin, die vor Kurzem angeblich Selbstmord beging und am 3. Juli 2010 tot in einem Wald bei Berlin-Heiligensee aufgefunden wurde. Tut es aber nicht – denn so etwas scheint in Berlin häufiger vorzukommen.

In Wirklichkeit scheint der dubiose Selbstmord durch Erhängen in Berlin zur Folklore zu gehören. Immer wieder erhängen sich Menschen plötzlich im Wald oder auch in Gefängniszellen, und immer wieder können die Behörden trotz zahlreicher Widersprüche beim besten Willen kein Fremdverschulden feststellen, sondern stellen die Ermittlungen ein. Juristisch gesehen scheint Berlin, wie die stattliche Zahl der zweifelhaften Fälle zeigt, irgendwo südlich von Neapel zu liegen.

Todesursache: »nicht erwünschter Einfluss auf die Massen«?

22. Oktober 1998: »Kunstvoll mit einem Draht und einem Gürtel an einen Baum am Südende einer Grünanlage in Berlin-Britz geknüpft« (Telepolis, 13.01.2002) wird der seit fünf Tagen vermisste Computerhacker Boris F., genannt »Tron«, aufgefunden. Der junge Mann steckte voller Pläne. F. hatte im Rahmen seiner Diplomarbeit in Technischer Informatik nicht nur ein abhörsicheres Telefon namens »Cryptophon« entwickelt, sondern wollte die Technik auch zu einem Massenprodukt für jedermann machen – sowohl für Telefonie als auch für Datenverbindungen im Internet.

[….]   wird auf Verlangen am 29.7.10, vom KOPP-Verlag über RAe Wienke & Becker, Köln, gekürzt !!! (Unterlassung)

Nachfragen unerwünscht

Lagen die zum Teil grotesken Widersprüche in den Fällen F. und Petroll noch offen zu Tage, will die Berliner Justiz zu Selbstmorden heute gar nichts mehr sagen. Während zum Beispiel über die Todesursachen und Obduktionen der Loveparade-Opfer von Duisburg offen berichtet wird, wurde über die näheren Umstände des Todes von Kirsten Heisig de facto eine absolute Nachrichtensperre verhängt. Der Tagesbefehl im Umgang mit Selbstmorden in Berlin lautet: »Maul halten!« Und das ist nicht etwa Polemik: Schon 2006 wollte die Justizsenatorin Gisela von der Aue zum Beispiel die sich häufenden Selbsttötungen in den Berliner Haftanstalten nicht mehr veröffentlichen.

Zuvor kam es in der Obhut der Justiz nämlich zu regelrechten Reihenselbstmorden. Immer wieder wurden Häftlinge tot in den Zellen aufgefunden, bei denen kein Grund für einen Selbstmord erkennbar war. Und so ging es immer weiter. Am 31. Oktober 2009 zum Beispiel hing morgens um sechs plötzlich der 20-jährige Matthias L. in seiner Zelle im Haus 9 der Jugendstrafanstalt Plötzensee vom Fenster herab. L. war verdächtig, von dem Schülernetzwerk SchülerVZ Daten gestohlen zu haben und dafür 80.000 Euro erpressen zu wollen. Schon »dass er überhaupt in U-Haft kam, ist ungewöhnlich«, schrieb die Website der B.Z. am 1. November 2009: »Matthias L. war geständig.« Und wer gestanden hat, bei dem entfallen in der Regel die Haftgründe Flucht-, Verdunkelungs- und Wiederholungsgefahr. »Zwar ist er vorbestraft, und die Höchststrafe für ein solches Vergehen beträgt fünf Jahre. Doch er wäre vermutlich mit einer Geld- oder Bewährungsstrafe davongekommen.«

[….]   wird auf Verlangen am 29.7.10, vom KOPP-Verlag über RAe Wienke & Becker, Köln, gekürzt !!! (Unterlassung)

weiter: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/skandal-selbstmorde-in-berlin-wer-soll-dich-killen-teil-5-.html

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Der Honigmann

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Vor vier Wochen nahm sich Kirsten Heisig – vermutlich – das Leben – Am Montag erscheint ihr Buch „Das Ende der Geduld“

Dieses Buch wird Diskussionen auslösen, und sie finden ohne die Autorin statt. Anfang Juli wurde die Leiche der Jugendrichterin Kirsten Heisig in einem Wald im Berliner Norden gefunden. Die Justizbehörden gehen von Suizid aus. Mit ihrem Buch „Das Ende der Geduld“ wird Heisig jedoch über ihren Tod hinaus die Debatte um die Kriminalität bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland prägen.

Auf 206 Seiten beschreibt die einstige Jugendrichterin des Berliner Problembezirks Neukölln alltägliche und weniger alltägliche Fälle ihrer Berufspraxis. Fälle von unglaublicher Gewalt, von der völligen Verrohung der Sitten und der Empfindungen junger Menschen.

Und sie stellt Fragen, führt den beteiligten Institutionen ihr Scheitern vor Augen, ihre Machtlosigkeit und ihre Bequemlichkeit.

Datenschutz wichtiger als Kinderschutz?

Warum zum Beispiel sehen Schulen und Schulämter, Jugendämter und Heimleiter zu, wenn Kinder über Jahre hinweg nicht im Klassenzimmer sind sondern auf der Straße Handtaschen klauen, andere verprügeln oder gar vergewaltigen? Warum dauert es oft Monate oder sogar Jahre, bis ein 14- oder 15-Jähriger nach einer Straftat trotz eindeutiger Beweislage endlich vor dem Richter steht?

Warum zeigt sich der Staat bei jugendlichen Gewalttätern so oft machtlos, warum lässt er zu, dass viel zu viele Kinder sich und ihren Opfern die Chance auf eine würdige Teilhabe an unserer Gesellschaft verbauen? Das ist die Kernfrage des Vermächtnisses der Jugendrichterin Heisig.

Die Autorin erzählt von Schulen, Jugendämtern und Sozialeinrichtungen, die sich von den Lügen überforderter oder unwilliger Eltern an der Nase herum führen lassen. Sie fragt, warum sich die Zuständigen nicht austauschen und gegenseitig informieren. Darf der Datenschutz wirklich wichtiger sein als der Kinderschutz?

Sie berichtet von dem Mitarbeiter eines Kinderheimes, der es offenbar normal findet, dass seine Schützlinge immer wieder abhauen, um im Auftrag krimineller Großfamilien Drogen zu verkaufen. Darf es hier mit der obligatorischen Vermisstenanzeige wirklich getan sein?

Expertin für Integrationsfragen

In dem Buch kriegen viele ihr Fett weg: Freie Träger der Jugendhilfe zum Beispiel, denen es eher darum geht, möglichst viele „Fälle“ zu akquirieren und die ihr Geld deshalb lieber in Hochglanzprospekte mit schön formulierten Projektbeschreibungen investieren als damit den Jugendlichen zu helfen. Oder die Führungsebene der Berliner Polizei, der es offenbar nicht passte, dass sie über Verfahrensverbesserungen direkt mit den Beamten aus dem örtlichen Abschnitt sprach statt mit den Funktionären im Präsidium.

Und: Heisig wettert gegen alle, die nichts tun, weil sich bei ihnen „sozialromantische Verblendung“ mit blanker Angst vor den Tätern paare.

Heisig kann sich die Kritik erlauben, denn ihr Arbeitsbereich beschränkte sich nicht auf ihren Gerichtssaal. Sie diskutierte mit „ihren Kunden“ im Jugendzentrum, organisierte Elternabende mit arabischen Kulturvereinen, traf sich mit Quartiersmanagern und Sozialarbeitern, hörte Schulleitern und Lehrern ebenso zu wie Integrationsexperten anderer europäischer Städte.

So wurde sie zur Expertin für Integrationsfragen, für Rechts- und Linksextremismus, für das Bildungssystem, die Suchtproblematik vieler Jugendlicher, Schleuserbanden und Drogenkriminalität.

Glaubhafte Sachkenntnis

Heisigs Sachkenntnis spürt man. Sie will die Hintergründe der teils unfassbaren Taten ergründen und so zu den richtigen Lösungen kommen. Populistische und am Kern der Probleme vorbei gehende Debatten streift sie wie wohltuend nur am Rande.

Höhere Strafen etwa würden nichts bringen, schreibt Heisig, die bestehenden Gesetze müssten nur klug angewandt werden. Das Strafmündigkeitsalter herabzusetzen sei ebenfalls nicht zielführend kriminelle Clans würden dann nicht mehr 13-Jährige, sondern noch jüngere Kinder als Drogenkuriere missbrauchen.

Und die gern diskutierten Abschiebungen krimineller Migranten? Für Heisig ein „totes Gleis“, denn gerade die Mitglieder der zu Recht berüchtigten Familien-Clans seien oft staatenlos, Abschiebungen also gar nicht machbar, weil kein Land sie aufnehmen würde.

Heisig stellt nicht nur unbequeme Fragen, sie zeigt auch, dass man etwas tun kann. Mit ihrem „Neuköllner Modell“ hat sie es durch eine geschickte Anwendung des Jugendgerichtsgesetzes zum Beispiel geschafft, dass Jugendliche bei kleineren Straftaten mit eindeutiger Beweislage nicht mehr nach mehreren Monaten oder gar Jahren vor dem Richter stehen, sondern schon nach wenigen Wochen.

Schmerzhafte Debatte

Ginge es nach Kirsten Heisig, könnte man solche Verbesserungen in vielen Bereichen einrichten zum Beispiel wenn sich Schulen, Ämter, Polizei und Justiz besser austauschen würden.

Ab Montag nun ist „Das Ende der Geduld“ im Buchhandel. Richter, Staatsanwälte, Politiker, Behördenchefs, einfache Polizeibeamten oder Sozialarbeiter werden sich fragen müssen, warum sie einige der Vorschläge Kirsten Heisigs nicht längst umgesetzt haben. Die Debatte darüber, so schreibt Heisig selbst, könnte kontrovers, wahrscheinlich auch schmerzhaft sein. Heisigs Schlusssatz: „Deutschland wird sie aushalten und mich auch“.  (Verlag Herder, Flexcover, ISBN 978-3-451-30204-6, 14,95 Euro)

http://www.epochtimes.de/articles/2010/07/25/600848.html

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Der Honigmann

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Sie sehen aus wie normale Schulkinder. Doch die Jungen in den Berliner U-Bahnhöfen sind nicht auf dem Weg nach Hause, und in ihrem Mund schieben sie auch keinen Kaugummi herum, sondern kleine Kugeln voller Heroin.

Die 48-jährige Richterin Kirsten Heisig war Anfang Juli tot in einem Wald entdeckt worden (Foto: ddp)

Allein in den vergangenen Tagen fasste die Polizei dreimal einen Elfjährigen arabischer Herkunft, der stets kurz darauf wieder als Dealer unterwegs war. Prophetisch erscheinen da Warnungen der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die kurz nach ihrem Tod jetzt in einem Buch veröffentlicht werden. Von kriminellen arabischen Großfamilien, die gezielt Kinder aus Flüchtlingslagern nach Deutschland einschleusen und zum Dealen schicken, schreibt sie. Und wirft den Behörden Untätigkeit vor.

Der Elfjährige ist nach Einschätzung der Berliner Polizei zwar der jüngste bisher erwischte Dealer, aber kein Einzelfall. Mindestens zweimal fassten Ermittler gleichzeitig in einem der U-Bahnhöfe in Kreuzberg auch einen zwölfjährigen Komplizen. Und schon vor einem Jahr wurde ein anderer Zwölfjähriger libanesischer Herkunft mit 150 Heroinkugeln geschnappt.

Trotzdem ist die Polizei machtlos. Bestraft werden können Kinder unter 14 Jahren in Deutschland nicht. Als die Fahnder zuschlugen, schluckte der Elfjährige hektisch die Heroinkügelchen herunter. Die Polizisten fuhren den Elfjährigen ins Krankenhaus und in sein Kinder- und Jugendheim in Zehlendorf. Von dort machte er sich zügig wieder auf den Weg zurück ins Verkaufsgebiet. Die Bahnhöfe der U8, die Neukölln mit Kreuzberg und Mitte verbindet, sind schon viele Jahre Zentren des Drogenhandels in Berlin. 600 Mal soll die Polizei im vergangenen Jahr dort Drogenhändler festgenommen haben.

Drogenhandel in der Hand arabischer Großfamilien

Der Handel mit harten Drogen sei in vielen Teilen Deutschlands fest in der Hand arabischer Großfamilien, die eigentlich libanesische Kurden seien, schreibt Heisig in ihrem Buch „Das Ende der Geduld“, das am 26. Juli erscheint und aus dem der „Spiegel“ jetzt Auszüge veröffentlichte. Die 48-Jährige war Anfang Juli tot in einem Wald entdeckt worden.

Wenige Tage zuvor, am 28. Juni, hatte Heisig dem Verlag letzte Korrekturen zu ihrem Erfahrungsbericht über den Kampf gegen Jugendkriminalität durchgegeben. An diesem Tag wurde sie das letzte Mal lebend gesehen. Die Gründe für ihre Selbsttötung sollen im persönlichen Bereich liegen.

„Die Behörden sehen zu“

Die Behörden würden zusehen, wie Kinder und Jugendliche aus palästinensischen Flüchtlingslagern in die Bundesrepublik geschleust würden, berichtet Heisig aus ihrer Richterpraxis und beschreibt das Vorgehen: Die Kinder steigen mit Pass in Beirut ins Flugzeug. Während des Fluges sammelt ein Begleiter die Ausweise ein, in Deutschland bitten die elternlosen Kinder um Asyl und tauchen bei den Großfamilien unter.

Besonders in Berlin, dem Ruhrgebiet, Bremen und Bremerhaven seien die zehn bis zwölf arabischen Clans mit einigen tausend Mitgliedern aktiv. „Eine Großfamilie bringt es ohne Probleme auf Hunderte polizeilicher Ermittlungsverfahren“, schreibt Heisig in ihrem Buch. Die Clans lebten ausschließlich nach ihren Gesetzen, der Staat kommt nicht an sie heran. „Die Kinder wachsen weitgehend unkontrolliert in diesen kriminellen Strukturen auf.“ Die Wahrung der Familienehre sei oberstes Gebot: „Wer die eigenen Leute an die Deutschen verrät, riskiert sein Leben.“

Heisig forderte strengere Einreisekontrollen

Fast verzweifelt klingt Heisigs Anklage, die nach ihrem Tod wie ein Vermächtnis erscheint: „Was gegenwärtig geschieht, ist, wie in so vielen Bereichen, blankes Wegsehen und Herumlavieren.“ Auf sämtlichen Ebenen müsse geprüft werden, „welche Maßnahmen wir den Clans entgegensetzen können“. Wenn der deutsche Staat diese Familien weiter ohne jede Gegenleistung mit Kindergeld und Sozialleistungen unterstütze, „obwohl sie die Gesellschaft hemmungslos schädigen, blamiert er sich auf Äußerste und lädt zur Nachahmung ein“.

Mit strengeren Einreisekontrollen müsste verhindert werden, dass Kinder eingeschleust und als Kriminelle missbraucht werden, fordert Heisig. Nötig seien auch geschlossene Heime. Wenn der Staat die Kinder aufnimmt, müsse er sie auch den arabischen Banden entziehen. „Alles andere ist pseudoliberale Heuchelei, die vor lauter Ideologie den Blick auf die Lebenswirklichkeit verstellt.“

http://nachrichten.t-online.de/-die-kinder-wachsen-unkontrolliert-in-kriminellen-strukturen-auf-/id_42306118/index

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Der Honigmann

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Weil sie in noch strafunmündig sind, schleust die arabische Drogenmafia gezielt Kinder aus Flüchtlingslagern nach Deutschland.

Die bekannte Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich das Leben nahm, hat in einem Buch massive Anstrengungen im Kampf gegen kriminelle arabische Großfamilien gefordert. In „Das Ende der Geduld“, das am 26. Juli erscheint, beschreibt sie eine Drogenmafia, die gezielt Kinder und Jugendliche aus palästinensischen Flüchtlingslagern nach Deutschland schleuse. In Beirut würden sie in Flugzeuge gesetzt, müssten ihre Pässe bei Schleusern abgeben und meldeten sich bei der Einreise als staatenlos und asylsuchend. Die jungen Männern würden hier bei arabischen Großfamilien untertauchen und als Drogendealer angelernt, heißt es in dem Auszug, den das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ vorab druckte. Der neueste Trend der Banden sei es, Jugendliche unter 14 Jahren heranzuschaffen, da sie strafunmündig seien. Die arabische Mafia habe den Handel mit harten Drogen in Deutschland fest in der Hand. Heisig schrieb, bei der Einreise müsse etwa viel konsequenter kontrolliert werden. „Was gegenwärtig geschieht, ist, wie in so vielen Bereichen, blankes Wegsehen und Herumlavieren.“

Die 48-jährige Heisig war Anfang Juli nach mehrtägiger Suche tot in einem Wald im Norden Berlins entdeckt worden. Wenige Tage zuvor, am 28. Juni, hatte Heisig dem Verlag Herder (Freiburg) letzte Korrekturen zu ihrem Erfahrungsbericht über den Kampf gegen jugendliche Kriminelle durchgegeben. Es war der Tag, an dem die Juristin das letzte Mal lebend gesehen wurde. Über die Gründe für ihren Tod gibt es nur Spekulationen. Heisig hatte das Neuköllner Modell initiiert, nach dem jugendliche Straftäter nach einem Delikt schnell und nicht erst Monate später bestraft werden sollen, um erzieherische Wirkung zu erreichen. Damit war sie bundesweit bekanntgeworden. Seit Juni gilt das vor mehr als zwei Jahren begonnene Projekt in ganz Berlin.

Nach ihren Erkenntnissen, so schrieb Heisig, gibt es bundesweit zehn bis zwölf arabische Großfamilien, die einige Tausend Menschen umfassen. „Eine Großfamilie bringt es ohne Probleme auf Hunderte polizeilicher Ermittlungsverfahren.“ Die Clans lebten ausschließlich nach ihren Gesetzen, die Kinder würden weitgehend unkontrolliert in kriminellen Strukturen aufwachsen. Die männlichen Mitglieder seien massiv zu Gewalt bereit. Die Wahrung der Familienehre sei oberstes Gebot: „Wer die eigenen Leute an die Deutschen verrät, riskiere sein Leben.“

Auf sämtlichen Ebenen müsse geprüft werden, „welche Maßnahmen wir den Clans entgegensetzen können“, forderte Heisig. Staatliche Institutionen wie die Jugendhilfe seien weitgehend machtlos. Sie denke, dass die Furcht vor den kriminellen Familien alles andere überwiege, schreibt Heisig. Denn hinter vorgehaltener Hand heiße es: „Man kann kein Kind zwangsweise aus einem arabischen Clan nehmen. Die Familien erschießen jeden, der das versuchen sollte.“

Die Richterin plädierte in ihrem Buch dafür, Datenschutz dürfe nicht dem Täterschutz dienen. Wenn der deutsche Staat diese Familien weiter ohne jede Gegenleistung mit Kindergeld und Sozialleistungen unterstütze, „obwohl sie die Gesellschaft hemmungslos schädigen, blamiert er sich auf Äußerste und lädt zur Nachahmung ein“.

http://www.welt.de/vermischtes/article8535019/Clans-schleusen-Kinderdealer-nach-Deutschland.html

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Der Honigmann

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Eine Frau verschwindet kurz vor der Veröffentlichung ihres brisanten Buches und wird einige Tage später tot aufgefunden: Hat die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig wirklich Selbstmord begangen, wie Medien und Behörden beteuern? Oder war es doch Mord, wie viele Bürger vermuten? Die Staatsanwaltschaft riskiert lieber eine Klage, als Details über den Todesfall herauszurücken. Inzwischen fand ein Spaziergänger an dem Fundort der Leiche eine nach Verwesung riechende Plastikplane und einen Hundekadaver – wurden Kirsten Heisig und ihr Hund etwa verscharrt? Dann wäre es freilich vorbei mit der Selbstmordversion.

Laut Staatsanwaltschaft wird davon ausgegangen, dass sich Kirsten Heisig unmittelbar nach ihrem Verschwinden am Abend des 28. Juni 2010 umgebracht hat. Aber wie? Indem sie sich erhängt hat, heißt es in den Medien. Doch in Wirklichkeit ist das keineswegs sicher. In welcher Situation die Tote gefunden wurde, halten die Behörden nämlich strikt geheim. Der Erhängungstod der Kirsten Heisig ist für die Staatsanwaltschaft nur ein bequemes Mediengerücht, ausgelöst durch Leitern und Kettensägen, welche die Polizei bei der Bergung einsetzte. Die Staatsanwaltschaft selbst will den Erhängungstod dagegen nicht bestätigen, sondern nur »nicht dementieren« – spitzfindige Formulierungstricks, über die man sich nur wundern kann. Warum fasst die Staatsanwaltschaft die Version vom Erhängungstod der Kirsten Heisig nur mit ganz spitzen Fingern an? Warum kann sie nicht einfach klipp und klar sagen, wie Kirsten Heisig gestorben ist?

Ein durchdringender Gestank

Fragen über Fragen. Die nächste: Warum wurde die in der Sommerhitze angeblich in einem Waldstück bei Heiligensee verwesende Leiche über fünf Tage lang nicht gefunden? Wenn es stimmt, dass sich Heisig am Abend des 28. Juni das Leben nahm, dann befand sich ihre Leiche in der extrem heißen Woche bis zum 3. Juli 2010 etwa 400 bis 500 Meter von ihrem Auto entfernt nicht weit von einigen Wohnhäusern im relativ lichten Wald. Durch den Wald führen zahlreiche Spazierwege, auf denen Radfahrer unterwegs sind und Anwohner ihre Hunde spazieren führen.

Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal eine offen daliegende, verwesende Leiche im Sommer gerochen haben – ich leider schon. Der durchdringende Gestank unterscheidet sich von allen Gerüchen, die wir sonst kennen und wird bereits nach zwei bis drei Tagen absolut unerträglich. Den Aufenthaltsort einer seit mehreren Tagen in der Hitze verwesenden Leiche sollte man also schon aus mindestens 100 Metern Entfernung riechen können. In derselben Gegend wurde einmal ein junges Wildschwein überfahren – das habe wahnsinnig gestunken, sagen die Anwohner.

Das heißt: Schon nach kurzer Zeit hätte es nicht nur jeden Spaziergänger mit seinem Vierbeiner umgehauen, sondern auch die Leichenspürhunde der Polizei, mit denen diese schon unter der Woche in der Gegend unterwegs war.

Ist das das erste Grab von Kirsten Heisig?

Die vergebliche Suche

Tatsächlich war laut Medienberichterstattung schon unter der Woche genau in dem späteren Fundgebiet gesucht worden. Doch weder lieferte die Wärmebildkamera eines Hubschraubers Erkenntnisse, noch stolperten die Beamten bei ihrem Streifzug durch den Wald über die Tote. Gut möglich, so die Berliner Morgenpost am 4. Juli 2010, »dass die Leiche bei der ersten nächtlichen Suche mit auf den Boden gerichteten Lampen übersehen wurde«. Genau das ist aufgrund des durchdringenden Geruches einer offen verwesenden Leiche eben nicht möglich.

Daher sehe ich zwei Alternativen:

  • Entweder war die Leiche zu diesem Zeitpunkt gar nicht im Wald, oder
  • sie verweste nicht offen, sondern war verscharrt und/oder sorgfältig verpackt.

Dann aber scheidet ein Selbstmord aus.

Fragen ohne Antworten

Kann das wahr sein? Sicher können die Behörden doch überzeugende Beweise für den Selbstmord der Kirsten Heisig liefern. Daher habe ich Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft folgende Fragen gestellt:

  • Können Sie mir bitte den genauen Fundort der Leiche von Frau Heisig mit Skizze nennen?
  • Können Sie mir bitte die Auffindesituation der Leiche schildern und wie lange sich die Leiche dort bereits befunden hat?
  • Können Sie mir bitte die genaue Todesursache von Frau Heisig nennen? In den Medien wurde berichtet, die Polizei habe Kettensägen und Leitern angefordert. Wozu wurden diese gebraucht? Was wurde durchgesägt?
  • In den Medien war von einer letzten SMS die Rede. Können Sie mir bitte deren Wortlaut und den Adressaten mitteilen?
  • Können Sie mir bitte sagen, wodurch Selbstmord erwiesen ist.

Ziemlich klare Fragen, auf deren Beantwortung die Öffentlichkeit ein Recht hat. Und zwar aufgrund des Berliner Landespressegesetzes und des Informationsfreiheitsgesetzes. Denn Kirsten Heisig war nicht nur eine Privatperson, sondern eine Person des öffentlichen Lebens.

Oder anders gesagt: Wo würden wir denn hinkommen, wenn jemand verschwindet und die Behörden das Ganze einfach zum »Selbstmord« erklären, ohne es weiter zu »substanziieren«, wie der Jurist sagt? Meiner Meinung nach muss der Tod einer solchen öffentlichen Person für die Öffentlichkeit nachvollziehbar sein. Das heißt, die Öffentlichkeit braucht genau so viele Informationen, bis sie den Tod des Betreffenden schlüssig und ohne vernünftigen Zweifel nachvollziehen kann. Alles andere öffnet staatlicher Willkür Tür und Tor. Es entstünde ein rechtsfreier Raum, in dem niemand vor einem »Selbstmord« sicher ist.

[….]

Eine Plastikplane und ein Hundekadaver

Tatsächlich fand ein Spaziergänger drei Tage nach der Bergung der Toten am 3. Juli 2010 an der in den Medien angegebenen Stelle eine grüne Plastikplane mit Verwesungsgeruch, in der gut ein Mensch gelegen haben könnte, sowie einen mit Klebeband verschnürten Hundekadaver.

[….]

In der Plastikplane stand eine bräunliche, nach Verwesung stinkende Flüssigkeit. »Die Polizei, die ich rief, kam vor Ort und sagte, sie setze sich mit der Kripo in Verbindung«, schrieb er mir. Der Hundebesitzer machte auch Fotos; nur der rötlichbraune, halb vergrabene Hundekadaver sei auf seinen Handyfotos nicht zu erkennen gewesen, sagte er.

Von einem Spaziergänger gefundene Plastikplane mit Verwesungsgeruch.

Das erste Grab von Kirsten Heisig?

Gehörte der von dem Spaziergänger gefundene Hund also Kirsten Heisig? Denn was aus ihrem Vierbeiner wurde, darüber verlieren Medien und Behörden interessanterweise kein Wort: Hatte sie ihn irgendwo untergebracht? Oder hatte sie ihn dabei? Wenn ja, dann hätte sie ihn wohl kaum selbst getötet und auch noch verpackt. Deshalb hätte man ihre Leiche im Fall eines Selbstmordes eigentlich schon mit seiner »Hilfe« finden müssen. Sicherlich hätte er daneben gesessen oder wäre in der Gegend herumgestreunt. Einem Mörder dagegen hätte das natürlich nicht recht sein können, weshalb es nahe gelegen hätte, den Hund ebenfalls zu töten.

[….]

Lesen Sie demnächst im 4. Teil: Die seltsamen Selbstmorde von Berlin

weiter: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/tod-von-kirsten-heisig-das-ende-der-selbstmordversion-teil-3-.html

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Der Honigmann

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