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5 Belege für eine ver-rückte Jetztzeit

Wir leben in einer Ära mit vergleichsweise unglaublichen Geschwindigkeiten, welche es bisweilen schwierig machen einfach einmal Abstand zu nehmen und sich aus dem uns alle umgebenden Geschehen bewusst zurückzuziehen. Gründe dafür, warum man die heutige Zeit als ver-rückt, vielleicht auch ent-rückt bezeichnen kann, gibt es derweil viele und die folgende Auswahl stellt nur einen kleinen Teil dar, welche jedoch durchaus nachdenklich machen sollten.

Der Aufstieg von Megastädten

Vor 2.000 Jahren gab es geschätzt etwa 100 Millionen Menschen auf der Erde und die größten Städte beherbergten seinerzeit Forschungen nach bis zu 150.000 Einwohner. Setzt man diese Zahlen mit der heutigen Zeit ins Verhältnis, so wirken sie beinahe zierlich, denn in Städten wie Kairo, mit seinen offiziell 9,5 Millionen (inoffiziell über 20 Millionen) Einwohnern oder New York City, mit fast 8,5 Millionen Bewohnern, leben Menschen dieser Tage in einer enormen Dichte beisammen.

China, bekannt für seine furcht- und respektlosen Großprojekte plant nun, mit vielen Milliarden an Infrastrukturausgaben und dem Bau von hunderten Kilometern an Hochgeschwindigkeitstrassen für Züge innerhalb der nächsten drei Jahre, den Zusammenschluss von zwölf Städten im Großraum Beijing zu einer einzigen Megastadt. Die betreffende Region hat eine Ausdehnung vergleichbar mit der halben Fläche der BRD und trägt den Namen “Jing-Jin-Ji“. Wenn das Projekt umgesetzt ist, sollen dort 130 Millionen Menschen leben.

Überall Berührungsbildschirme

Der bekannte US-Spielfilm Minority Report aus dem Jahr 2002 wies bereits damals den Weg, als Hauptakteur Tom Cruise eine Schachtel mit Cornflakes in die Hand nahm, auf welcher ein die Schachtel umgebender Bildschirm zu sehen war. Diese Art Technik wird wohl recht bald zur Realität, denn Forscher am Trinity College in Irland haben ein Material entwickelt, welches nur wenige Nanometer dick ist und zum Türöffner für die Entwicklung ultradünner und wegwerfbarer Berührungsbildschirme werden soll, welche praktisch überall aufgebracht werden können.

Jonathan Coleman, Professor für chemische Physik am Trinity College, sagt: »In der Zukunft werden gedruckte Geräte selbst in die banalsten Dinge eingebunden werden, wie Etiketten, Poster und auch Verpackungen.« Die Technologie wird auch das Aufbringen von Berührungsbildschirmen auf die menschliche Haut ermöglichen.

Künstliche und intelligente Sexpuppen

Die Zukunft mag wahrlich wunderbare Technologien für uns bereithalten, welche unsere Lebensqualität durchaus radikal verbessern könnten. Einige davon vermögen allerdings auch einen eiskalten Schauer über den Rücken verursachen, wie beispielsweise intelligente Sexroboter, wie sie aktuell von einer Firma in Kalifornien entwickelt werden.

Der Erschaffer der $ 15.000-Puppe “Harmony“ sagte gegenüber dem britischen Guardian:

»Sie kann sich unterhalten, Witze erzählen und Shakespeare zitieren. Sie wird sich an Ihren Geburtstag erinnern, daran was Sie gerne essen und an die Namen Ihrer Geschwister. Sie kann sich über Musik unterhalten und auch über Spielfilme und Bücher. Und natürlich wird Harmony Sex mit Ihnen haben, wann immer Sie es wollen.«

Betrachtet man sich die durchaus bedenklichen Entwicklungen der zwischen- menschlichen Beziehungslandschaft, wird die Verfügbarkeit eines solchen Roboters, welchen man sich nach seinen individuellen persönlichen Vorlieben – optisch, intellektuell wie auch körperlich – zusammenstellen lassen kann, erhebliche Auswirkungen auf das Zusammenleben in unserer Gesellschaft haben.

Optische Scheinrealitäten

Bereits heute ist der Begriff “photoshoppen“ landläufig bekannt für die Veränderung und Manipulation von digitalen Bildern mittels entsprechender Software. Im Grunde kann heutzutage jeder halbwegs begabte Anwender die vorhandenen Programme für allerlei Veränderungen nutzen, seien diese nun lustig oder eher dramatisch. Bewegte und unbewegte Bilder können bereits heute Millionen von Menschen in die Irre führen, doch diese Technologie wird inzwischen auf vollkommen neue Niveaus gebracht.

Mittlerweile gibt es Computerprogramme, welche jedwede Stimme synthetisieren können. Alles was man dafür benötigt, ist eine Tonaufnahme mit einer Länge von einer Minute. Auf dieser Datenbasis sind Programme in der Lage eine Audiodatei zu erstellen, welche vollkommen beliebige Texte hörbar macht – mit der Stimme des ursprünglichen Sprechers.

Ganz abgesehen von der heute selbst für den Privatmann verfügbaren und ausgesprochen beeindruckenden CGI-Technologie gibt es Programme, mit denen die Gesichtsbewegungen auf Filmaufnahmen analysiert und dann manipuliert werden – dies funktioniert sogar annähernd in Echtzeit.

Folglich kann man bereits heute ein Video erstellen, welches vollkommen real aussieht und doch von vorn bis hinten manipuliert ist – bei einem TV-Interview können entsprechenden Persönlichkeiten beispielsweise Worte in den Mund gelegt werden, welche sie niemals gesagt haben. Ergo: Wir können im Grunde bereits heute schon absolut nichts mehr glauben.

Die künstliche Gebärmutter

Im vergangenen Monat haben Wissenschaftler des Kinderkrankenhauses von Philadelphia in den USA bekanntgegeben, dass sie ein “biobag“ – also eine biologische Tasche – entwickelt haben. Dabei handelt es sich um eine künstliche Gebärmutter, welche ein frühgeborenes Lamm über vier Wochen lang am Leben erhalten konnte. Tests mit Menschen sollen innerhalb von drei Jahren beginnen und die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Erfindung zahllose Frühgeborene retten kann – soweit die offizielle Version.

Denkt man diese Art von Technologie jedoch ein Stück weiter, dann mag dies für die Zukunft bedeuten, dass eine Mutter in der herkömmlichen Art dann nicht mehr notwendig erscheinen mag. Für den Moment ist diese Technologie nur in der Lage, einen Fötus etwa ab der 24. Schwangerschaftswoche am Leben zu halten. Doch diese Erfindung birgt ganz offensichtlich bereits die Stufen für Entwicklungen in sich, welche wir aus Science-Fiction-Filmen kennen: Menschen werden von der Befruchtung bis zum Neugeborenen ohne eine echte Gebärmutter gezüchtet.

Das hohe Gut der gesunden Moral

Die Realität hat uns mittlerweile bei vielerlei technologischen Möglichkeiten eingeholt, dennoch muss die Frage in den Raum gestellt werden, inwiefern die Fähigkeit bestimmte Dinge zu verwirklichen auch moralisch unbedenklich ist. Dafür ist es jedoch auch notwendig solide und gesunde Moralvorstellungen nicht Schritt für Schritt zu verwässern, sondern an ihnen festzuhalten und sie dauerhaft als höchstes Gut für die positive Weiterentwicklung des Menschengeschlechtes zu erhalten.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/05/5-belege-fuer-eine-ver-rueckte-jetztzeit/

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Der Honigmann

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Von Hubert von Brunn von anderweltonline.com

Er wünschte Thilo Sarrazin den nächsten Schlaganfall und propagierte in mehreren Artikeln ungestraft den Volkstod für die deutsche Bevölkerung. Seit 14. Februar sitzt der Schmierfink in der Türkei wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Datenmissbrauch und Terrorpropaganda in Haft. Seitdem sorgt sich alle Welt um den „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel und fordert dessen sofortige Freilassung. Aber wer ist dieser Herr Yücel, um den jetzt so viel Aufhabens gemacht wird, eigentlich?

Alle Welt sorgt sich um den in der Türkei inhaftierten „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel und fordert dessen sofortige Freilassung. – Ich auch, denn ich bin ein leidenschaftlicher Verfechter der Presse- und Meinungsfreiheit und werde mich immer dafür einsetzen, dass Journalisten ungehindert ihre Arbeit machen können und auch die herrschende Kaste kritisieren dürfen, ohne dafür bestraft zu werden. Dieses Plädoyer gilt prinzipiell für alle Kollegen, ungeachtet ihrer Herkunft, ihres Namens, ihrer Hautfarbe, Religion usw. – also auch für Deniz Yücel.

Aber wer ist dieser Herr Yücel, um den jetzt so viel Aufhabens gemacht wird, eigentlich? Bei näherer Betrachtung des „Starreporters“ und dessen journalistische „Glanztaten“ stößt man auf einen Beitrag (2011) in der linken „Tageszeitung“ (taz), der an bösartiger Polemik nicht zu überbieten ist. In Reaktion auf den wenige Monate zuvor erschienenen Bestseller von Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“ schreibt Herr Yücel unter der Überschrift:

„Super, Deutschland schafft sich ab!“ – „Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Deutschland schafft sich ab! Nur 16,5 Prozent der 81 Millionen Deutschen, so hat das Statistische Bundesamt ermittelt, sind unter 18 Jahre alt, nirgends in Europa ist der Anteil der Minderjährigen derart niedrig. Auf je 1.000 Einwohner kommen nur noch 8,3 Geburten – auch das der geringste Wert in Europa. Besonders erfreulich: Die Einwanderer, die jahrelang die Geburtenziffern künstlich hochgehalten haben, verweigern sich nicht länger der Integration und leisten ihren (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Deutschensterben“.

Und:

„Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und, wie Wolfgang Pohrt einmal schrieb, den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben; eine Nation, die seit jeher mit grenzenlosem Selbstmitleid, penetranter Besserwisserei und ewiger schlechter Laune auffällt; eine Nation, die Dutzende Ausdrücke für das Wort ‚meckern‘ kennt, für alles Erotische sich aber anderer Leute Wörter borgen muss, weil die eigene Sprache nur verklemmtes, grobes oder klinisches Vokabular zu bieten hat, diese freudlose Nation also kann gerne dahinscheiden.“

Nachdem er das Land, dessen Pass er neben seinem türkischen gern in der Tasche trägt, dermaßen herabgewürdigt, beschimpft und beleidigt hat, setzt Herr Yücel noch eins drauf und wünscht sich, das Thilo Sarrazin einen weiteren Schlaganfall erleiden möge:

„So etwa die oberkruden Ansichten des leider erfolgreichen Buchautors Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.“

Die „taz“ musste für die Veröffentlichung dieses Beitrags 20.000 Euro Strafe an Thilo Sarrazin bezahlen.

Den deutschen Pass hat Herr Yücel nicht verdient

Wie bösartig muss ein Mensch sein, der so etwas schreibt? Mit kritischem Journalismus hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Einem Menschen, dessen Meinung mir nicht behagt, eine schlimme, im Extremfall tödliche Krankheit an den Hals zu wünschen, ist unterste Schublade und zutiefst verwerflich. So sehr ich mich dafür einsetze, dass alle Journalisten, die in der Türkei im Gefängnis sitzen, umgehend freigelassen werden und wieder ihrer Arbeit nachgehen können, so sehr verachte ich Herrn Yücel für seinen schändlichen Artikel in der „taz“.

Für mich hat dieser „Kollege“ damit jedes moralische Recht verwirkt, Inhaber eines deutschen Passes zu sein. Hätte er noch einen Rest von Ehre und Anstand, müsste er ihn freiwillig abgeben. Bei seinem Verfahren in der Türkei nützt er ihm sowieso nichts. – Natürlich ist mir bewusst, dass mein moralischer Anspruch ins Leere geht. Würde Moral in diesem Kontext noch etwas gelten, dann hätte man Spitzenpolitikern der Grünen wie Herrn Trittin und Frau Roth den deutschen Pass schon längst abnehmen müssen. Haben sie sich doch in ähnlicher Weise bösartig und verletzend gegen die Deutschen und alles, was deutsch ist, geäußert.

Machen wir uns nichts vor: Moral als kategorischer Imperativ des Denkens und Verhaltens mag für intellektuelle Fossilien wie mich, die sich dem Humanismus verpflichtet fühlen, von Bedeutung sein. Bei den „progressiven Kräften“, bei den Vordenkern einer Welt, in der es nicht Deutsches mehr gibt, hat Moral längst ausgedient. Hier geht es nur noch um widerliche Selbstdarstellung und Effekthascherei.

Axel Springer hätte Deniz Yücel hochkantig hinausgeworfen

Zurück zu Herrn Yücel und seiner Korrespondententätigkeit für die „Welt“. Wie kann ein Journalist, der in der linken „taz“ derart bösartig über Deutschland, die Deutschen und namentlich über Thilo Sarrazin geschrieben hat, beim Flaggschiff des Springer-Verlags einen Anstellungsvertrag bekommen? Ich habe in den 1980er Jahren selbst eine Zeit lang für Zeitungen dieses Verlags gearbeitet und kann deshalb mit hundertprozentiger Gewissheit sagen: Damals wäre Herr Yücel niemals Korrespondent der „Welt“ geworden.

Unternehmensverfassung des Springer-Verlags

Zeitungen sind Tendenzbetriebe und jeder, der für dieses oder jenes Medium arbeiten will, muss im Zusammenhang mit seinem Anstellungsvertrag ein Redaktionsstatut unterzeichnen, in dem gewisse journalistische Leitlinien festgelegt sind. Im Redaktionsstatut (Fünf Essentials) des Springer-Verlags steht garantiert nichts davon, dass ein Mitarbeiter das deutsche Volk verunglimpft und Personen, die das System kritisieren, eine schlimme Krankheit, womöglich den Tod wünscht. Axel Springer hätte Deniz Yücel hochkantig hinausgeworfen.

Dass dieser widerliche Schmierfink heute doch für die „Welt“ arbeiten kann, liegt ganz einfach daran, dass es eine klare Abgrenzung der Medien – wofür sie stehen, welche politische Richtung sie vertreten, was sie ablehnen – nicht mehr gibt. Die Konturlosigkeit der Parteien setzt sich in der Konturlosigkeit ihrer medialen Steigbügelhalter fort. Medial sind wir in einer gleichmacherischen Senfsoße angekommen, wo es vollkommen egal ist, welch Geistes Kind ein Reporter bzw. Korrespondent ist – Hauptsache er/sie liefert auflagensteigernde Schlagzeilen. Die journalistische Charakterlosigkeit des Herrn Yücel, die es zulässt, sowohl für die „taz“ als auch für die „Welt“ zu schreiben, ist ein weiterer Beleg dafür, dass die „Vierte Gewalt“ letztlich nur noch im Internet existiert.

http://derwaechter.net/inhaftierter-linksradikaler-welt-korrespondent-deniz-yucel-widerlicher-schmierfink-ohne-anstand-und-moral

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Der Honigmann

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