Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Papst Benedikt XVI.’


Präs. Trump hat offensichtlich beschlossen, die USA aus dem Pariser Klimawandel-Vertrag von 2015 zurückzuziehen (The Daily Mail 31 May 2017),  obwohl die EU, der Papst und seine Tochter, Ivanka, sein Aussenminister Tillerson und sein Verteidigungsminister Mattis ihn angefleht haben, im Vertrag zu bleiben  (The Independent 31 May 2017).

 

Im folgenden Video hat David Knight von Infowars eine schöne Pointe: Als Präs. Trump  vor kurzem den Papst  besuchte, gab der Papst ihm ein Hass-Geschenk: Seine Enzyklika “Laudatio Si”,  die ich am 17. Juli 2015 ausführlich kommentierte. Die Laudatio schreibt:  Die Konferenz der UNO über nachhaltige Entwicklung, “Rio+20” (Rio de Janeiro 2012), gab eine weitreichende, aber  wirkungsloses Enddokument heraus. D.h. dieses revolutionäre Dokument wurde nicht genügend effektuiert, weil es keine Weltregierung gibt!

Wie Knight hervorhebt: Der Papst soll sich mit der Theologie beschäftigen – nicht mit der Politik!
Knight verweist auf die sozialistischen Autoren der Enzyklika – insbesondere auf den deutschen Hans Schellnhuber, der Nobelpreisträger ist und von seinen globalistischen Illuminaten-Freunden des britischen Königshauses (Prinz Charles – Komitee von 300) geadelt wurde. Dieser Mann untermauert seine Postulate auf die globale Erwärmung mit seiner globalistischen Autorität – nicht mit wissenschaftlichen Tatsachen – die alle der globalen Erwärmung widersprechen (Präs. Obama bestellte den grössten  Betrug aller Zeiten durch die  NOAA für die Pariser Konferenz 2015). Schellnhuber’s Lösung besteht darin, die Weltbevölkerung auf 1 Mrd. zu reduzieren.
Knight sagt, dass die Enzyklika über die Klimawandel-Erdichtung darum geht,  als Sprungbrett einer Weltregierung mit einem globalen Rat und einem globalen Gerichtshof, der  entscheiden soll, was richtig und falsch ist, zu dienen.
Knight sieht die Laudatio als heidnische Gaia-ReligionTatsächlich schreibt der päpstliche Laudatio: “Ich möchte den Christen ein paar Vorschläge für eine ökologische Spiritualität bieten, um sie zu leidenschaftlicher Sorge um den Schutz unserer Welt zu motivieren.” Was hat der ursprüngliche Meister des Papstes gesagt?   “Mein Reich ist nicht von dieser Welt!” 

Werfen wir einen Blick auf Franziskus´ Encyclopedia “Laudatio Si : “Um die Weltwirtschaft zu verwalten; um Volkswirtschaften, die von der Krise betroffen sind, zu beleben; um eine Verschlechterung der gegenwärtigen Krise und die größeren Ungleichgewichte, die sich ergeben würden, zu vermeiden; um eine geeignete vollständige Abrüstung, Ernährungssicherheit und Frieden zu bringen; um den Schutz der Umwelt zu gewährleisten und die Migrationsströme zu regulieren – für all dies gibt es dringende tower of babelNotwendigkeit einer echten politischen Weltautorität” (Weltregierung – wie auch von Benedikt XVI gefordert).

Der Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro verkündete, dass “der Mensch im Mittelpunkt der Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung” stehe.

Rio+20” (Rio de Janeiro 2012): Eine echte “ökologische Schuld” besteht, vor allem zwischen dem globalen Norden und Süden, mit Handelsungleichgewichten mit Auswirkungen auf die Umwelt  und dem unverhältnismäßigen Verbrauch   bestimmter Länder von natürlichen Ressourcen über lange Zeiträume. Die Erwärmung, die  durch den  riesigen Verbrauch  einiger reicher Länder verursacht ist,  hat Auswirkungen auf die ärmsten Regionen der Welt, vor allem in Afrika.

Die entwickelten Länder sollten  helfen, diese Schulden zu zahlen, und zwar durch deutliche Begrenzung des  Verbrauchs von nicht erneuerbarer Energie sowie durch die Unterstützung ärmerer Länder.
Wir Gläubigen können nicht umhin, Gott um ein  positives Ergebnis der laufenden Klimadiskussion zu bitten.

Globale Regulierungsnormen sind notwendig (Weltregierung), um Verpflichtungen aufzuerlegen und inakzeptable Handlungen, zum Beispiel, wenn leistungsstarke Unternehmen oder Länder  kontaminierte Abfälle oder umweltschädliche Industrien in andere Länder verlegen, zu verhindern (Weltregierung).
Erwähnen wir auch das Regierungssystem der Ozeane  (Weltregierung). Was benötigt wird, ist, in der Tat, eine Vereinbarung auf Regierungssysteme für den gesamten Bereich der sogenannten “globalen Gemeingüter” (Weltregierung) . Die gleiche Denkweise, die radikalen Entscheidungen, um den Trend der globalen Erwärmung umzukehren, im Wege steht, steht auch   der Verwirklichung  derBeseitigung der Armut im Wege. Ein verantwortungsvolleres Gesamtkonzept(Weltregierung) wird benötigt, um beide Probleme anzupacken.
Es ist wichtig,  stärkere und effizienter organisierte internationale Institutionen (Weltregierung) zu entwickeln.

Kommentar:  Ein neues internationales Klima-Gericht (Weltregierung) wird die Macht bekommen, westliche Nationen dazu zu zwingen, immer größere Summen an Länder der Dritten Welt im Namen des Schadenersatzes für die angebliche 
“Klimaschuld” zu zahlen. Das Gericht wird keine Macht über Dritte-Welt-Länder haben.

Die Menschheit wird aufgerufen,  die Notwendigkeit von Änderungen des Lebensstils, Produktion und Konsum zu erkennen, um diese Erwärmung zu bekämpfen. Eine Reihe von wissenschaftlichen Studien zeigen, dass die meiste  globale Erwärmung in den letzten Jahrzehnten auf die große Konzentration der Treibhausgase (Kohlendioxid, Methan, Stickoxide und andere) vor allem infolge  der menschlichen Aktivitäten freigesetzt, zurückzuführen ist.

co2-human-damage-dáleoLinks: Rote Linie ist akkumuliertes atmosphärisches Total-CO2  von 1750 bis zum Jahr 2000. Blaue Linie: CO2- Akkumulation von allen menschlichen Aktivitäten (Alan Siddons & Joe D´Aleo)
(CO2  ist Folgeerscheinung der Erwärmung der  Ozeane).

Die Lüge von der menschenverursachten CO2-Erderwärmung rührt von Edmund de Rothschild auf dem 4. Wilderness Congress im Jahr  1987 her.  Sehen Sie ab der 29:00 Min. Marke.

Unter Bezugnahme auf die Rio + 20 “(Rio de Janeiro 2012) schrieb die Enzyklika:”
Die Erwärmung, die  durch den  riesigen Verbrauch seitens einiger reicher Länder verursacht ist,  hat Auswirkungen auf die ärmsten Regionen der Welt, vor allem in Afrika.

Die entwickelten Länder sollten  helfen, diese Schulden zu zahlen, und zwar durch deutliche Begrenzung des  Verbrauchs von nicht erneuerbarer Energie sowie durch die Unterstützung ärmerer Länder.
Wir Gläubigen können nicht umhin, Gott um ein  positives Ergebnis der laufenden Klimadiskussion zu bitten.

Globale Regulierungsnormen sind notwendig (Weltregierung), um Verpflichtungen aufzuerlegen und inakzeptable Handlungen, zum Beispiel, wenn leistungsstarke Unternehmen oder Länder   oder umweltschädliche Industrien kontaminierte Abfälle in andere Länder verlegen, zu verhindern (Weltregierung).
Erwähnen wir auch das Regierungssystem der Ozeane  (Weltregierung). Was benötigt wird, ist, in der Tat, eine Vereinbarung auf Regierungssysteme für den gesamten Bereich der sogenannten “globalen Gemeingüter” (Weltregierung) . Die gleiche Denkweise, die radikalen Entscheidungen, um den Trend der globalen Erwärmung umzukehren, im Wege steht, steht auch   der Verwirklichung  der Beseitigung der Armut im Wege. Ein verantwortungsvolleres Gesamtkonzept (Weltregierung) wird benötigt, um beide Probleme anzupacken.
Es ist wichtig,  stärkere und effizienter organisierte internationale Institutionen (Weltregierung) zu entwickeln.
KommentarRio+20” (Rio de Janeiro 2012): Ein neues internationales Klima-Gericht (Weltregierung) wird die Macht bekommen, westliche Nationen dazu zu zwingen, immer größere Summen an Länder der Dritten Welt im Namen des Schadenersatzes für die angebliche
“Klimaschuld” zu zahlen. Das Gericht wird keine Macht über Dritte-Welt-Länder haben – und das Geld wird in den Taschen der Bankster und Drittwelt-Diktatoren enden, wie wir wissen (The Guardian 25 Nov. 2010).

 Laut 1. Mose. 1: 26-30  beabsichtigte Gott die Schöpfung, um dem Menschen zu dienen – nicht dass der Mensch der Schöpfung dienen sollte – wie Papst Franziskus predigt. Franziskus-Predigten sind Ideologie – oder heidnische Gaia-Religion.

Dark-of-hopeie Arche der Hoffnung wurde als satanische Kopie der Bundeslade konzipiert. Sie ist Teil des Gaia-Kults und mit Rockefellers, Gorbatschow und Maurice Strong’s leninistischer Erd-Charta verbunden – den 10 Geboten unserer Zeit gem. Gorbatschow und Strong. Gorbatschow: “Der Kosmos ist mein Gott. Die Natur ist mein Gott.” Franziskus hat viel von der Erdcharta übernommen.

Abgesehen von der Urbanisierung, die Papst Franziskus verurteilt, konvergiert er auf NWO, die Agenda 21 Luzifers – wie er soll, da er das Oberhaupt einer Kirche ist, die Satan als ihr Oberhaupt inthronisiert hat

Also stimme ich mit David Knight überein: Der Papst gibt sich mit der Neuen Weltordnung ab. 
Dass er   Präs. Trump, derwegen seines antiglobalistischen Programms gewählt wurde, die Laudatio gab, war ein Affront – nicht nur gegen Trump, sondern gegen die US-Wähler.

http://new.euro-med.dk/20170601-pres-zieht-die-usa-aus-dem-globalistischen-pariser-klimawandel-bekampfungs-vertrag-zuruck-ignoriert-das-hass-geschenk-des-hohen-priesters-der-eine-welt-religion-papst-franziskus-klima-enzy.php

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Der derzeitige Papst der römisch-katholischen Kirche, Franziskus, ist unter harsche Kritik gekommen, weil er nicht genug getan habe, um Priester davon abzuhalten, Kinder sexuell zu missbrauchen.

Seit der Amtübernahme als Führer der römisch-katholischen Kirche hat Papst Franziskus seine Haltung gegenüber der italienischen Mafia in seiner Kirche verschärft.
Im September 2015 erklärte Papst Franziskus eine starke Warnung an die verschiedenen organisierten kriminellen Banden in Italien, dass für sie kein Platz in der Kirche sei.

Der Papst sagte, dass Gott die Mafia verworfen habe, und dass sie im Jenseits gewiss im Höllenfeuer verbrennen würden, wenn sie sich nicht änderten und die Erlösung von Gott suchten.

Öffentlich sagte Papst Franziskus, dass die Mafiabanden “von Gott und der katholischen Kirche exkommuniziert sind”, und dass sie “Anbetung des Bösen und die Verachtung des Gemeinwohls” bedeuteten. Dieser harte Standpunkt des Papstes gegenüber der Mafia wurde von einigen Beobachtern als Beginn einer neuen Ära in der Kirche angesehen. Es wurde erwartet, dass der Papst diese harte Entscheidung auf alle Gruppen oder Einzelpersonen in der Kirche ausdehnen werde, die abscheuliche Verbrechen unter dem Deckmantel des Katholizismus aufrechterhalten.

Abgesehen von der Mafia, ein weiteres größeers Problem, das im Laufe der Jahre zum Synonym für die Kirche wurde, ist sexueller Missbrauch von Kindern durch Priester. Offensichtlich war das eine lange Tradition in der Kirche, welche mehrere Päpste nacheinander zu bekämpfen versucht haben, jedoch ohne Erfolg.

Vor kurzem wurden in Italien, in dessen Gebiet sich der Vatikan befindet, schwere Vorwürfe sexuellen Missbrauchs gegen Priester in verschiedenen Pfarreien im ganzen Land erhoben. Die Vorwürfe waren so weit ausgedehnt, dass Papst Franziskus aufgefordert wurde, zu intervenieren, um disziplinarische Maßnahmen gegen diejenigen sicherzustellen, die für schuldig befunden würden.

Aber der Papst ist in heftige Kritik geraten, da er nicht genu tue, um die zügellose Pädophilie innerhalb der Kirche zu stoppen. Papst Franziskus’ Zaghaftigkeit bei der Bestrafung dieser Priester, welche sich hinter der Kirche verstecken und mit den schrecklichen Verbrechen fortfahren, wurde kritisiert.

Die Gnade des Papstes gegenüber einigen der Pädophilen der Kirche hat Wut und Empörung unter den Kirchenbefürwortern ausgelöst.

In einem dieser berichteten Fälle zeigte Papst Franziskus Gnade gegenüber einem pädophilen Kleriker in der Kirche, einem Priester namens Mauro Inzoli, der nach einer Untersuchung des Vatikan im Jahre 2012 für schuldig befunden worden war, mehrere Jungen vergewaltigt zu haben. Er war vom Disziplinarausschuss des Vatikan unter der Führung von Papst Benedikt XVI. seines Amtes enthoben worden.

Als jedoch Papst Benedikt XVI. zurücktrat und Papst Franziskus das Amt übernahm, änderte er [Papst Franziskus] die Regeln, nach denen Priester für sexuelles Fehlverhalten bestraft werden sollten. Da die Regeln geändert wurden, hat Inzoli seinen Fall im Jahr 2014 angefochten.

Papst Franziskus überschrieb die Vatikanische Kongregation für die Glaubenslehre und erteilte dem Pädophilen Inzoli Gnade. Er reduzierte die Strafe des pädophilen Priesters in eine lebenslange Gebetsbuße.

Doch im Juni 2016 wurde Inzoli von einem italienischen Strafgericht wegen sexuellen Missbrauchs von fünf Kindern zwischen 12 und 16 Jahren verurteilt. Zeugen sagten aus, wie die Priester die Jungen vergewaltigt hatten. Anschließend wurde er zu vier Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Zur Zeit werden neue Vorwürfe gegen Inzoli laut. Er wird wegen dieser neuen Vorwürfe wahrscheinlich demnächst erneut vor Gericht stehen.

Wegen der Art, in der Papst Franziskus mit Inzoli umgegangen ist, fragen viele Leute, warum er jemanden verzeihen sollte, der schwere Verbrechen gegen unschuldige Kinder begangen hat. Kritiker sagen, dass ohne das Urteil des Gerichts Inzoli, der abscheuliche Verbrechen gegen Kinder begangen hatte, ein freier Mann in der Kirche gewesen wäre.

Beobachter meinen, dass die laschen Strafen für pädophile Priester der Grund für das sexuelle Fehlverhalten vieler Kleriker sind – weil sie nämlich wissen, dass, egal welch sexuelle Sünde sie begehen, und an wem auch immer sie sich vergehen (seien es Kinder, oder Erwachsene), ihnen vom Vatikan jedenfalls vergeben wird.

Papst Benedikt XVI. hatte während seiner kurzen Amtszeit als Papst zwischen 2005 und 2013 eine großangelegte Kampagne ins Leben gerufen, um Pädophilie in der katholischen Kirche auszumerzen. Seine Kampagne erzielte einige Ergebnisse. Über 400 Geistliche,die wegen Sex-Verbrechens gegen Kinder für schuldig befunden worden waren, wurden während seiner Zeit als Papst aus dem Priesteramt verstoßen. Wenn man vergleicht, was Papst Benedikt XVI. unternommen hat, und was Papst Franziskus nun tut, glauben Beobachter, dass das Verhalten des gegenwärtigen Papstes die Priester ermutigt, ihre sexuelle Abweichung fortzusetzen.

Jedoch hat der Vatikan-Sprecher Greg BurkePapst Franiskus’ vergebende Haltung gegenüber Pädophilen verteidigt. Laut Burke können auch diejenigen, die abscheulicher Verbrechen schuldig sind, einschließlich Pädophilen, Gnade vom Heiligen Vater erwarten.

Er sagte gegenüber Associated Press in einem Interview: “Der Heilige Vater versteht, dass viele Opfer und Überlebende jegliches Zeichen der Barmherzigkeit in diesem Bereich nur schwer akzeptieren können.”

http://derwaechter.net/papst-franziskus-in-der-kritik-weil-er-einen-padophilen-kinderschander-priester-begnadigte

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »


Durch einen offenen Brief von US-Katholiken an Donald Trump sind Verschwörungsgerüchte um den Rücktritt von Papst Benedikt wiederaufgeflammt.

Eine Gruppe von US-Katholiken veröffentlichte bereits zur Amtseinführung von Donald Trump einen offenen Brief an den US-Präsidenten, in dem sie um eine Untersuchung des Rücktritts von Papst Benedikt im Jahr 2013 bitten. Die Umstände seien höchst ungewöhnlich gewesen – unter anderem war der Vatikan zu diesem Zeitpunkt von sämtlichen internationalen Finanztransaktionen abgeschnitten gewesen, die merkwürdigerweise genau am Tag nach Benedikts Rücktrittserklärung wieder aufgenommen wurden. Da durch die Wikileaks-Veröffentlichung der „Podesta-Emails“ herauskam, dass Hillary Clinton, ihr Berater und deren Kreis einen möglichen Regimewechsel innerhalb der katholischen Kirche diskutierten, müsse untersucht werden, ob es Aktivitäten in dieser Hinsicht gab, so die Verfasser des Briefes.

 Erst vor wenigen Tagen dementierte der frühere Vatikansprecher Federico Lombardi laut Radio Vatikan, das Papst Benedikt XVI. unter „enormem Druck“ zurückgetreten sei, wie kurz zuvor der italienische Erzbischof Luigi Negri zu Medien gesagt hatte. Solche Äußerungen stifteten „unnötige Verwirrung“, mahnte Lombardi, nachdem Negri erklärt hatte: Es sei kein Zufall, dass katholische Gruppen in den USA Präsident Trump gebeten hätten, eine mögliche Einflussnahme der Regierung Obama auf den Rücktritt Benedikts XVI. untersuchen zu lassen. „Kath.net“ berichtete. Joseph Ratzinger hatte stets betont, freiwillig zurückgetreten zu sein, offiziell wegen gebrechlicher Gesundheit.

Hier der Brief der US-Katholiken

Erschienen am 20. Januar auf der Website „The Remnant“.

Sehr geehrter Präsident Trump,

Das Motto Ihres Wahlkampfes „Make America Great Again«, fand Widerhall bei Millionen Amerikanern und Ihre Hartnäckigkeit, mit der Sie viele der schädlichsten neuesten Trends zurückdrängen, ist sehr inspirierend. Wir alle freuen uns, eine weitere Umkehr der kollektivistischen Trends der vergangenen Jahrzehnte zu erleben.

Die neuesten kollektivistischen Trends umzukehren wird notwendigerweise auch eine Umkehr vieler Maßnahmen erfordern, die von der früheren Regierung ergriffen wurden. Unter diesen Maßnahmen gibt es unserer Ansicht nach eine, die geheim blieb. Konkret haben wir Grund zur Annahme, dass im Vatikan ein »Regimewechsel« durch die Obama-Regierung vorgenommen wurde.

Alarmiert waren wir, als wir entdeckten, dass im dritten Jahr der ersten Obama-Amtszeit Ihre ehemalige Kontrahentin, Außenministerin Hillary Clinton und andere mit ihr verbundene Regierungsbeamte eine katholische „Revolution“ vorgeschlagen hatten, um den endgültigen Untergang der Überreste der katholischen Kirche in Amerika zu besiegeln. [1]

 Etwa ein Jahr nach dieser E-Mail-Diskussion, die niemals dafür gedacht war, an die Öffentlichkeit zu kommen [sie kam durch Wikileaks heraus], stellten wir fest, dass Papst Benedikt XVI unter sehr ungewöhnlichen Umständen abdankte und durch einen Papst abgelöst wurde, dessen scheinbare Aufgabe darin besteht, der radikal-ideologischen Agenda der internationalen Linken eine spirituelle Komponente zu geben. [2] Das Pontifikat von Papst Franziskus hat später bei einer Vielzahl von Anlässen seine eigene Legitimität in Frage gestellt. [3]

Während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 wurden wir erstaunte Zeugen, wie Papst Franziskus aktiv gegen die von Ihnen vorgeschlagene Politik zur Sicherung unserer Grenzen kämpfte und sogar so weit ging, zu vermuten, dass Sie kein Christ seien [4]. Wir schätzen Ihre prompte und klare Antwort zu dieser infamen Anschuldigung [5].

Wir sind weiterhin befremdet über das Verhalten dieses ideologisch aufgeladenen Papstes, dessen Aufgabe es zu sein scheint, weltliche Agendas der Linken voranzutreiben, statt die katholische Kirche in ihrer heiligen Mission zu führen. Für einen Papst ist es einfach keine angemessene Rolle, sich so weit in die Politik zu involvieren, dass er als der Führer der internationalen Linken wahrgenommen wird.

 Während wir Ihr erklärtes Ziel für Amerika teilen, glauben wir, dass es bei Amerikas Weg zur »Größe« auch darum geht, wieder »gut« zu sein, um es mit Tocqueville zu sagen.

Wir verstehen, dass man Menschen nicht zu gutem Charakter zwingen kann, aber die Möglichkeit, unser Leben als gute Katholiken zu leben, wurde zunehmend erschwert durch das – wie es scheint, Zusammenspiel einer feindlich gesinnten US-Regierung und einem Papst, der den Anhängern der ewigen katholischen Lehren ebenso viel Übles zu wollen scheint, wir Ihnen.

Angesichts all dessen und da wir das Beste für unser Land und Katholiken weltweit wünschen, halten wir es für die Verantwortung loyaler und informierter US-Katholiken, Sie um eine Untersuchung der folgenden Fragen zu bitten:

  • Zu welchem Zweck überwachte die National Security Agency (NSA) das Konklave, das Papst Franziskus wählte? [6]
  • Welche anderen verdeckten Operationen wurden von US-Regierungsbeamten in Bezug auf den Rücktritt von Papst Benedikt oder das Konklave, die Papst Franziskus wählte, unternommen?
  • Hatten US-Regierungsangestellte Kontakt mit der “Kardinal Danneels Mafia”? [7]
  • Internationale Finanztransaktionen mit dem Vatikan wurden in den letzten Tagen vor dem Rücktritt von Papst Benedikt ausgesetzt. Waren irgendwelche US-Regierungsbehörden daran beteiligt? [8]
  • Warum wurden diese internationalen Finanztransaktionen am 12. Februar 2013 wieder aufgenommen, am Tag nachdem Benedikt XVI. seinen Rücktritt bekanntgegeben hatte? War das reiner Zufall? [9]
  • Welche Aktionen (falls es überhaupt welche gab), wurden unternommen von John Podesta, Hillary Clinton und anderen Verbindungsleuten der Obama-Regierung, die an der Diskussion um die Förderung eines »katholischen Frühlings« beteiligt waren?
  • Welchen Zweck hatte das geheime Treffen zwischen Vizepräsident Joseph Biden und Papst Benedikt XVI im Vatikan am oder um den 3. Juni 2011 herum?
  • Welche Rolle spielten George Soros und andere internationale Finanziers, die sich derzeit in den Vereinigten Staaten aufhalten? [10]

Wir glauben, dass allein die Existenz dieser unbeantworteten Fragen genug Beweise liefert, um den Antrag auf eine Untersuchung zu rechtfertigen.

Sollte eine solche Untersuchung ergeben, dass sich die US-Regierung unangemessen in die Angelegenheiten der katholischen Kirche eingemischt hat, bitten wir ferner um die Freigabe der Ergebnisse, damit Katholiken entsprechende Maßnahmen beantragen können bei denjenigen Stellen unserer Hierarchie, die immer noch den Lehren der katholischen Kirche treu sind.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Untersuchung der katholischen Kirche beantragen; wir bitten einfach um Ermittlungen zu den jüngsten Aktivitäten der US-Regierung, deren Chef Sie jetzt sind.

Nochmals vielen Dank und seien Sie unserer aufrichtigsten Gebete versichert

Hochachtungsvoll,

David L. Sonnier, LTC US ARMY (Retired)
Michael J. Matt, Editor of The Remnant
Christopher A. Ferrara (President of The American Catholic Lawyers Association, Inc.)
Chris Jackson, Catholics4Trump.com
Elizabeth Yore, Esq., Founder of YoreChildren

http://www.epochtimes.de/politik/welt/ruecktritt-von-papst-benedikt-waren-hillary-clinton-obama-und-george-soros-darin-verstrickt-a2075963.html

.

Der Honigmann.

.

Read Full Post »


Es ist kein Geheimnis in Rom, dass mehrere Kardinäle den Rücktritt von Franziskus wollen.

 Am ersten Samstag im Februar wachten die Römer auf und sahen wie ihre Stadt mit seltsamen Plakaten zugepflastert war, die einen missmutig dreinblickenden Papst Franziskus zeigten, darunter die Worte:
 „Ach Franziskus, du hast dich bei Kirchengemeinden eingemischt, Priester abgesetzt, den Maltesterorden und die Franziskaner enthauptet und die Kardinäle ignoriert… wo nur ist deine Gnade?“

Der Bezug auf die Gnade ist ein Seitenhieb, den nur ein Katholike versteht. Kurz zuvor hat Franziskus nämlich sein „Jahr der Gnade“ abgeschlossen, in dem die Kirche dazu aufgerufen war, in einem Geist der radikalen Vergebung auf Sünder zuzugehen. Aber es war auch ein Jahr, in dem der argentinische Pontifex mit theatralischer Verachtung gnadenlos gegen seine Kritiker vorging.

Vor dem Jahr der Gnade setze (oder „enthauptete“) er die Führungsriege der Franziskaner ab, was offenbar wegen deren traditionalistischer Sympathien geschah. Gleichzeitig stellte er einen führenden Kirchenmann kalt, der seine Pläne hinterfragte, nach es denen geschiedenen und wiederverheirateten Christen erlaubt sein soll, die Heilige Kommunion zu erhalten.

Zum Abschluss des Jahres fiel die päpstliche Axt dann auch noch auf den Malteserorden und deren Grossmeister Mattew Festing, der bei einem internen Streit über die angebliche Verteilung von Kondomen durch eine ihrer wohltätigen Organisationen standhaft auf die 800 Jahre dauernde Souveränität des Ordens pochte. Franziskus übernahm die Kontrolle beim Orden. Die Souveränität ist weg (Vatikan: Papst entzieht dem Malteserorden die Macht und beendet über Nacht dessen 900 Jahre dauernde Souveränität).

Der Sarkasmus in der Frage an den Papst, wo denn seine „Gnade“ bleibt, ist daher offensichtlich. Die Italiener aber bemerkten noch etwas anderes. „A France’… ma n’do sta la tua misericordia?“ ist römischer Dialekt – in dem die Bürger der Stadt bis zum Fall des päpstlichen Staates 1870 die korrupten oder tyrannischen Päpste verspotteten.

Obwohl die Aktion weltweit in die Schlagzeilen kam, so ist es unwahrscheinlich, dass sie den Papst nervös machte. Jorge Bergoglio hat einen Hauch eines peronistischen Strassenkämpfers. Seine argentinischen Glaubensbrüder bei den Jesuiten wissen nur zu gut, dass er sich mit Leichtigkeit Feinde macht, so lange er davon ausgeht, am Ende die Oberhand zu behalten. Die Plakate transportieren letztlich impotente Wut: Es ist unwahrscheinlich, dass man auf ihnen die Fingerabdrücke von führenden Kirchenmännern finden wird.

Wegen der anonymen Häme muss sich der Papst jedenfalls keine Sorgen machen: Es ist die öffentliche Stille der Kardinäle und Bischöfe, die in den Anfangstagen seines Pontifikats keine Gelegenheit verpassten, um ihn zu loben.

Diese Stille ist verdächtig, da sie zur den Vermutungen passt, wonach sich einflussreiche Kardinäle gegen Franziskus verschworen haben sollen – und die sich nicht aus parteiischem Interesse, sondern aus Angst zusammenschlossen, dass die Integrität und die Autorität des Papsttums als ganzes auf dem Spiel steht.

Antonio Socci, ein führender konservativer Vatikanbeobachter sagt, die einst gegenüber Franziskus loyalen Kardinäle sind so besorgt über eine mögliche Kirchenspaltung, dass sie vorhaben, ihn um den Rücktritt zu bitten. Er prognostiziert, dass die Rebellion von etwa einem dutzend moderater Kardinäle der Kurie angeführt werden wird.

Ihr bevorzugter Ersatzkandidat soll Kardinal Pietro Parolin sein, ein erfahrener Diplomat, der dem Papst als Staatsminister dient, eine Stellung, in welcher die Pflichten eines Ministerpräsidenten und Außenministers vereint sind. Parolin geniesst unüblich viel Macht, da der Papst ihm gegenüber nachgiebig ist. Die Macht hat er sich aus anderen vatikanischen Ministerien ins Staatsministerium geholt. Es ist Parolin, der die Kirche in Richtung eines Zugeständnisses gegenüber Peking führt, von dem Kritiker sagen, es würde die gläubigen chinesischen Katholiken verraten; es war auch Parolin, der gegen den Malteserorden vorging, nachdem einer seiner gut vernetzten Freunde abgesetzt wurde.

Die Forderung nach dem Ersetzen von Franziskus durch Parolin basiert auf den Verwaltungsfähigkeiten des letzteren: Im Unterschied zum gegenwärtigen Papst neigt er nicht zu impulsiven Entscheidungen, die er dann ohne Vorwarnung wieder zurücknimmt.

Aber selbst wenn eine Gruppe von Kardinälen entschlossen ist, Parolin zu befödern, welche Erfolgschance haben sie überhaupt? Es stimmt, dass als Papst Benedikt zurücktrat, da schuf er einen außergewöhnlichen Präzedenzfall: Den das Päpste aus freien Stücken zurücktreten können. Einen dazu unwilligen Papst aber zu dieser Entscheidung zu bringen ist ein ziemlicher Brocken, und das selbst in der heutigen Betrügereien im Vatikan.

Lässt man aber einmal all die Spekulationen weg, dann bleibt trotzdem eine echte Geschichte hängen. Es ist kein Geheimis in Rom, dass gewisse Kardinäle, die für Franziskus stimmten nun besorgt sind, dass er die Kirche in Richtung einer Spaltung führt, und dass er deswegen aufgehalten werden muss. Insgesamt sind es über ein Dutzend und auch wenn noch nicht genug zusammengekommen ist, dass sie auf ihre Befürchtungen Taten folgen lassen, so würden sie dieses Pontifikat doch lieber früher als später beenden (Vatikan: Immer mehr Priester wenden sich von Papst Franziskus ab).

Bei der Angelegenheit steht deshalb so viel auf dem Spiel, weil es im Kern nicht um seine Persönlichkeit geht: Vielmehr geht es um einen Streit über eine der zentralen Säulen des Glaubens.

Letztlich geht es nämlich um die Frage, ob man Personen die Kommunion geben soll, die entweder geschieden und wiederverheiratet sind, oder mit einer geschiedenen Person verheiratet sind.

Für Nichtkatholiken und auch viele Katholiken selbst ist es nur schwer verständlich, warum das alles so eine große Sache ist. Einfach ausgedrückt ist die Katholische Kirche weltweit die einzige christliche Glaubensgemeinschaft, die jene Teile der Bibel (Lukas 16:8, Markus 10:11, Matthäus 19:9) wörtlich nimmt, in denen Jesus sagt, dass geschiedene und wiederverheiratete Menschen Ehebruch begehen. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Kirchenoberhäupter diese Regeln über die Jahrhunderte in scheinheiliger (oder leidenschaftlicher) Weise nach dem Geradewohl ausgelegt haben – die Regel selbst blieb nämlich stets unverändert.

Bis heute zumindest. Im April letzten Jahres gab Papst Franziskus Amoris Laetitia („Die Freuden der Liebe“) heraus, ein 200 Seiten langes Dokument, in dem er einer Synode der Weltbischöfe antwortet, die jegliche Änderungen an den Lehren ablehnte, wonach Katholiken in irregulären Ehen keine Kommunion erhalten sollten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Franziskus schien sich den Wünschen der Synode zu beugen. In einer Fussnote von Amoris Laetitia verborgen (und es war nicht mehr als ein Hinweis) wurde aber erwähnt, dass Paare nach der Konsultation eines Priesters selbst entscheiden können, ob sie das Sakrament erhalten wollen.

Ein paar progressive Kardinäle und Bischöfe – vor allem aus Deutschland, wo der Katholizismus dem liberalen Protestantismus verdächtig ähnlich ist – beriefen sich auf genau diese Fussnote und erklärten, dass geschiedene und wiederverheiratete Paare die Kommunion erhalten könnten, wenn ihre Gewissen rein sind.

Gleichzeitig sagen zahllose Kardinäle, Bischöfe, Priester und Kirchenrechtsexperten, dass sie das nicht können. Franziskus aber hat im Hintergrund andeuten lassen, ja, sie können es – zumindest wenn es nach ihm geht. Und er ist der Papst. Also bitte Bischöfe der Welt, fügt euch und unterstützt die liberalere Haltung bei der Kommunion für Wiederverheiratete, auch wenn er es formell nie artikuliert hat?

Eine Spaltung wie diese beim Thema der Ehe bedroht die Katholische Kirche in der selben Weise, wie es bei der Anglikanischen Gemeinschaft bei der Homosexualität passierte: Es tun sich Gräben auf zwischen Liberalen und Konservativen und es teilt die Kirche eine eine im Westen auf der einen Seite und eine andere in den Entwicklungsländern.

Für viele in Rom zerreist der Papst gerade eigenhändig die Lehren der Kriche  – und das in völliger Ignoranz der eigenen Hierarchie. „Es ist völlig bizarr. Es geht so weit, dass er sogar herumtelefoniert und versucht Unterstützung für seine Haltung zu bekommen,“ meint ein Priester im Vatikan. Wie ein amerikanischer Präsident, der bei Senatoren um Unterstützung wirbt? „Exakt. Allerdings bekommt er nicht die Antworten, die er will. Stattessen schlägt ihm eine Stille entgegen, wie es das meines Wissens noch nie bei einem päpstlichen Aufruf gab.“

Warum die Stille? Die Antwort ist, dass der Papst die Kardinäle und Bischöfe in eine unmögliche Situation manövriert hat.

Man muss sich nur einmal den Fall von England und Wales anschauen. Kardinal Vincent Nichols, Präsident der dortigen Bischofskonferenz könnte keine „alles ist möglich“ Richtlinien im Stile Deutschlands herausgeben, selbst wenn er das wollte (und niemand weis, wa der undurchschaubare Nichols wirklich will, außer vielleicht der Papst selbst).

Der konservative Bischof Philip Egan aus Portsmouth hat bereits mitgeteilt, dass es in seiner Diozöse keine Änderungen an den pastoralen Praktiken geben wird, basta. Nichols könnte seiner Diozöse in Westminster nicht einmal leicht gelockterte Richtline verkaufen: Mindestens einer seiner Bischöfe würde rebellieren (Wie der Vatikan und die Jesuiten die Welt beherrschen und ins Unglück stürzen (Videos)).

Dieses Dilemma findet sich überall in der Welt. Zwei Drittel der Diozösenbischöfe glauben entweder, der Papst spielt mit den Grundlagen der christlichen Doktrin, und die freundlicheren denken, dass seine fehlgeleitete Leidenschaft schuld ist am pastoralen Chaos. Und dieses Chaos wird so lange bestehen bleiben, wie der Mann Papst ist.

Daher – und das trotz der Bemühungen, Franziskus die Rolle des „großen Reformers“ zuzuschreiben, der die in Seide gehüllten Dinosaurier aufmischt – sind moderate Kardinäle inzwischen bereit für einen neuen Papst, der dieses erbärmliche Thema aus dem Sichtfeld befördert.

Wie aber lässt sich das erreichen? Die Moderaten sind nicht gerade erpicht auf eine Allianz mit den Franziskus ablehnenden Konservativen, die in ihrem Widerstand – wie man an der Plakataktion sehen kann – bereits zu außergewöhnlichen Mitteln greifen.

Ende diesen Monats findet an der Universität von Paris Süd eine Konferenz zum „kanonischen Problem bei der Absetzung häretischer Päpste“ statt. Die Organisatoren schlagen dabei nicht offen vor, Franziskus in dieser Schublade abzulegen, aber einige werden ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen. Zwei der Professoren, die Aufätze zur Konferenz herausgeben, baten den Papst, sich gegen die „häretischen“ Missverständnisse in Amoris Laetitia zu entscheiden – was er aber verweigerte. Einige der geplanten theoretischen Diskussionen zur Absetzung von Päpsten könnten somit zur Zielübung werden.

Nur, kann Franziskus nach kanonischem Recht überhaupt aus dem Amt gedrängt werden? Moderate Kardinäle würden es nicht einmal dann wagen, wenn es möglich wäre. Damit bleibt nur noch das, was Socci als „moralisches Zureden“ bezeichnet, oder anders gesagt, das Überreden. Mehrere Kardinäle glauben, dass es auch bei Benedikt XVI. so war, auch wenn der emeritierte Papst darauf besteht, er sei einzig aus eigener Überzeugung zurückgetreten. Benedikt, ein Theologe, begann irgendwann sein Amt als Papst zu hassen. Franziskus dagegen liebt es so sehr, dass er keinen einzigen Tag Urlaub nahm, seit er das erste Mal den Balkon über dem St. Petersplatz betrat. Das bedeutet aber nicht, dass niemand versuchen wird, ihn vom Rücktritt zu überzeugen, ihre Chancen aber stehen nicht gut (WikiLeaks: Clinton, Obama und Soros stürzten Papst Benedikt bei einem Putsch im Vatikan).

Damit sitzt die Katholische Kirche in der Zwickmühle. Um einen vatikanischen Angestellten zu zitieren:

„Liberal oder konservativ, die meisten Kardinäle wollen einfach nur befreit werden von der endlosen Müdigkeit, die Franziskus verursacht hat.“

Die Intrigen werden natürlich weitergehen: Einige klerikale Politiker können es einfach nicht lassen. So wird es auch mit den Überredungsversuchen des Papstes sein, aber das alles wird wohl keine Früchte tragen. Und je länger die Zwickmühle anhält, desto verärgerter und deutlicher wird Franziskus werden. Was den Vatikan am Ende in die schlimmstmögliche Situation bringen wird: Eine Intrige gegen den Papst als offenes Geheimnis, deren Erfolgsaussichten aber nur gering sind.

Das Wort „katholisch“ bedeutet universell – und doch intensivieren sich die Spannungen zwischen den liberalen und konservativen Vertretern des Glaubens und der Papst verschlimmert all das noch. Viele Priester haben absolut keine Absicht, Paaren in irregulären Ehen die Kommunion zu geben. Den Paaren bleibt dann nur noch zu raten, wer denn recht hat: Ihr Priester oder der Papst? Die Umstände für eine Kirchenspaltungen sind geschaffen, und wer die Augen aufmacht, der wird sie erblicken.

http://www.pravda-tv.com/2017/03/vatikan-die-intrige-gegen-den-papst-koennte-zu-einer-kirchenspaltung-fuehren/

.

Der Honigmann

.

Read Full Post »