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Posts Tagged ‘Psychologie’


Unter Denken werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer inneren Beschäftigung mit Vorstellungen, Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen versuchen. Bewusst werden dabei meist nur die Endprodukte des Denkens, nicht die Denkprozesse, die sie hervorbringen. Introspektive Vermutungen – Lautes Denken – sind jedoch sehr unzuverlässig.
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Manipulation ist ein Begriff aus der Psychologie, Soziologie und Politik und bedeutet die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen (Camouflage, Propaganda).

Toni All

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Der Honigmann

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Nach über 30 Jahren Forschung kamen Forscher in der Medizin zu dem Schluss, dass unsere heutige Wissenschaft erst damit beginnt, dieses Phänomen, das unter der Bezeichnung Nahtoderfahrung bekannt ist, zu verstehen, und dass die Arbeit daran eine Gelegenheit ist, die wissenschaftlichen Erkenntnisse voranzubringen.

Für das Phänomen, das kognitive, affektive, paranormale und transzendentale Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Tod beinhaltet, prägte Raymond Moody (er promovierte in Philosophie und Psychologie) die Bezeichnung „Nahtoderfahrung“ (abgekürzt: NTE). Er verfasste das 1975 erschienene Buch „Das Leben nach dem Leben“ (englischer Titel: „Life After Life“).

 Die Veröffentlichung von Moodys Buch erweckte sofort großes Interesse, das Phänomen der Nahtoderfahrungen tiefgreifend zu erforschen. 1981 wurde dann der Internationale Verband für Nahtodforschung (abgekürzt: IVNTF) gegründet, „um die multidisziplinäre Untersuchung von Nahtod- und ähnlichen Erfahrungen, die das Leben der Menschen beeinflussen, zu fördern und besonders deren Folgewirkungen auf ihre Glaubensvorstellungen über das Leben, den Tod und den Daseinszweck zu untersuchen“.

Der Begriff Nahtoderfahrungen ist etwas missverständlich, denn damit werden Erfahrungen bezeichnet, die nicht vor sondern bewusst nach dem klinischen Tod des eigenen Körpers erlebt wurden. Zu diesem Zeitpunkt stand das Herz meist still und keinerlei Hirnströme konnten gemessen werden.

Was die meisten von ihrer Nahtoderfahrung erinnern

Nach einer erfolgreichen Wiederbelebung ähneln sich die Berichte der Patienten in vielen Aspekten. Der Körper wird als leicht und schwebend wahrgenommen. Viele können ihren eigenen Körper sehen, scheinen sich also außerhalb des Körpers zu befinden. Oft wird davon berichtet, dass ein Wechsel in der Art der Wahrnehmung und des Denkens stattfindet.

Manche erinnern sich Ruhe und Frieden wahrgenommen zu haben. Andere erlebten einen Rückblick auf ihr vergangenes Leben und konnten fühlen, welche Wirkungen ihr Handeln auf andere hatte (Studie: Lebensrückblick bei Nahtoderfahrungen ist real). Viele haben Begegnungen mit anderen Wesen. Das können verstorbene Verwandte oder Bekannte sein.

Verbesserte geistige Funktion trotz Hirnverletzung

Nach Auffassung von Bruce Greyson, Direktor der Abteilung für Wahrnehmungsforschung an der Universität von Virginia, sind Nahtoderfahrungen reale Erlebnisse. Die Berichte von Betroffenen hätten sich im Laufe der Zeit nicht verändert. Er verglich Interviews von Betroffenen, mit 20 Jahre alten Aufzeichnungen damals verfasster Berichte. Die Berichte waren über die Jahre nahezu identisch geblieben.

Greyson ist davon überzeugt, dass die Nahtoderfahrungen als Hinweis zu deuten sind, dass der Geist unabhängig vom Gehirn existiert. In der klinischen Situation, in der sich Betroffene befinden, müsse man Ausfälle von Gehirnleistungen erwarten – aber seine Forschungen ergaben keine derartigen Ausfälle, sondern das Gegenteil.

„In den meisten Fällen sind während der Nahtoderfahrung die mentalen Funktionen besser als im täglichen Leben“, betonte Greyson in einem Interview.

„Das Denken der Betroffenen ist schneller, ist klarer, ist logischer. Sie haben mehr Kontrolle über ihren Gedankengang. Ihre Sinne sind schärfer und ihre Erinnerungen lebendiger.“

„Fragt man jemanden über seine Nahtoderfahrung, die er vor 15 Jahren hatte, spricht er darüber, als wäre es gestern erst passiert. Fragt man diese Person aber über alltägliche Erlebnisse aus dieser Zeit, scheint sie – wenn überhaupt – nur vage Erinnerungen daran zu haben.“

„Wenn man bedenkt, dass diese Erfahrungen, die durch verbesserte Denkprozesse charakterisiert sind, stattfinden, während das Gehirn nicht funktioniert, also wenn das Herz stillsteht oder unter tiefer Narkose, also zu Zeiten, über die uns die Hirnforschung sagt, dass man nicht in der Lage ist zu denken oder Erinnerungen abzurufen bzw. zu speichern –, dann wird es sehr schnell klar, dass wir diese Erlebnisse nicht auf Basis der Hirnphysiologie erklären können.“

Ein Arzt erlebte selbst wie seine Sinne – wie Sehen, Riechen und Hören – miteinander verschmolzen

Eben Alexander, ein Neurochirurg, ist Fachmann und selbst ein Betroffener. Er erlebte seine Nahtoderfahrung während einer akuten bakteriellen Hirnhautentzündung, die seinen Neokortex beschädigt hatte, wodurch er in ein Koma fiel und sechs Tage beatmet werden musste.

Der Zuckerspiegel seiner Gehirnflüssigkeit war auf ein Sechzigstel des Normalwertes gefallen. Bereits bei einem Viertel des Normalwertes wird eine Meningitis als schwer bezeichnet.

Vier Tage nach dem Koma hatte Alexander Mühe, zu sprechen und sich an die Zeit vor dem Koma zu erinnern. Nach einer solch schweren Gehirnschädigung und Meningitis kann niemand erwarten, wieder völlig zu genesen.

Während der Nahtoderfahrung hatte Alexander sehr lebendige Erlebnisse, bei denen mehrere Sinne – wie Sehen, Riechen und Hören – verschmolzen, also nicht von einander getrennt von ihm wahrgenommen wurden. Er konnte, wie er sagte, nicht beschreiben, wie aufregend sich das anfühlte.

„Mein Gehirn im jetzigen Zustand – ich denke, es hat sich vollständig erholt – ist ganz und gar nicht dazu in der Lage, so etwas zu leisten“, erzählte Alexander. „Wie ist es möglich, dass ein sterbendes Gehirn sehr viel leistungsfähiger wird und in der Lage ist, diese unglaublichen Mengen an Informationen gleichzeitig zu verarbeiten?“ (Am Abgrund zur Hölle: die dunkle Seite von Nahtoderfahrungen)

„Ein weißes Licht und eine unglaubliche Liebe“

„Sterben tut nicht weh“, berichtete Kathleen Elmore, als sie auf einer Konferenz zum Thema über ihre Nahtoderfahrung erzählte. Elmore berichtete, dass sie über eine Kreuzung fuhr und sich ihr von der linken Seite ein Truck näherte. „Das sieht nicht gut aus“, dachte sie.

„Dieser riesige Aufprall fühlte sich an, als ob mir jemand auf die Schulter getippt hätte und dann bewegte ich mich direkt nach oben.“

Elmore berichtete, dass sie zwischen 15 und 18 Meter hoch in ein wunderbares weißes Licht, in dem sie „unglaubliche Liebe“ spürte, schwebte und dass sie wunderschöne Musik hörte. Dort traf sie drei Wesen, die „noch höher als Engel“ waren und die ihr dabei geholfen hatten, ihr Leben zu planen, bevor sie geboren wurde.

Sie unterhielt sich mit ihnen, während sie beobachtete, wie unten auf der Erde ihr Körper gerettet wurde. Nachdem sie das Leben wiedererlangt hatte, konnte sie die Energie, die die Erde umgibt, sowie das kollektive Bewusstsein der Menschheit wahrnehmen (Nahtoderfahrungen: 250 Jahre alte medizinische Beschreibung).

Elektromagnetische Folgewirkungen von Nahtoderfahrungen

Neben Veränderungen der Psyche wurde oft von elektromagnetischen Folgewirkungen berichtet. Bei manchen Personen, die eine Nahtoderfahrung hatten, entluden sich fortwährend in kurzer Zeit die Batterien ihrer Armbanduhren oder ihre Uhren liefen langsamer oder schneller.

Bei anderen gingen nach diesem Erlebnis in ihrer Umgebung Glühlampen aus oder Radios und Fernsehgeräte wechselten den Kanal, wenn sie daran vorbeigingen. Greyson erwähnte auch einen Fall, bei dem der Betroffene von Sensoren an automatischen Türen nicht mehr wahrgenommen werden konnte.

Jane Kathra, selbst Ärztin, wurde nach einer Nahtoderfahrung gegenüber elektromagnetischen Schwingungen sensibel und es war schwer für sie, weiter im Haus ihrer Eltern zu leben, weil sie nun die Fähigkeit hatte, verschiedene Dinge aus unterschiedlichen Räumen zu hören.

Ein gemeinsames Forschungsprojekt von Greyson und Dr. med. Mitchell Liester ergab, dass von 136 Teilnehmern, die eine Nahtoderfahrung erlebten, 71 Prozent davon elektromagnetische Nachwirkungen in Form von elektrischer und elektromagnetischer Sensitvität hatten.

Diese Folgewirkungen der Nahtoderfahrungen machen es noch schwieriger, die Nahtoderfahrungen als wirkliche Erlebnisse anzuzweifeln. Selbst Halluzinationen oder die Nähe des Todes sind nicht in der Lage, solche Effekte hervorzubringen (Nahtoderfahrung: Krebspatientin erlebt nach Koma unerklärbare Heilung (Video)).

Manche Ärzte, die selbst eine Nahtoderfahrung erlebten, sind inzwischen hoch motivierte Forscher auf diesem Gebiet und ermutigen Wissenschaftler sich tiefergehend mit der Materie zu befassen.

http://www.pravda-tv.com/2017/04/nahtoderfahrungen-aerzte-berichten-was-sie-selbst-erlebten/

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Der Honigmann

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Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Ignoranz einiger Mitbürger ihren Zenit erreicht hat. Aber ich lasse mich jeden Tag aufs Neue eines Besseren belehren. Es geht hier nicht einmal um Kritikfähigkeit, denn diese Gabe besitzen in der Tat nur noch einige wenige. Es geht um die sachliche Beurteilung einer gegensätzlichen Meinung. Leider macht sich kaum jemand mehr die Mühe, über andere Meinungen und Ansichten nachzudenken. Wer in seiner Meinung nicht der aktuell anwesenden Mehrheit entspricht, wird verbal bzw. medial hingerichtet und das ohne Rücksicht auf Verluste.

Es löst in den Menschen ungeahnte Aggressionen aus, wenn für die jeweilige Geisteshaltung kein Zuspruch, sondern Kritik erfolgt.

Die Psychologie erklärt diese Art von Ignoranz zumeist mit dem Mangel an Wissen bzw. Information. Ich würde noch einen Schritt weitergehen. Ich denke nicht, dass es hier ein rein intellektueller Mangel ist. Es ist auch ein Defizit im Selbstwert vorhanden. Denn jede Meinung, die das eigene Denke schlüssig widerlegt, wird als persönlicher Angriff gewertet.

Antipathie als Auslöser

Hier kommt zwangsweise eine subjektive Note dazu, denn häufig sind wir nicht gewillt, Fakten neutral zu bewerten, weil uns das Gegenüber unsympathisch erscheint. Das ist normal. Schwierig wird es allerdings, wenn das Gegenüber schon alleine deshalb als unsympathisch gewertet wird, weil es eine andere Meinung hat. In diesem Fall verwehren wir uns selbst wichtige Informationsquellen und das ist der Kern der habituellen Ignoranz. Habituelle Ignoranz verhindert jeden Verarbeitungsprozess von Informationen. Sie blockiert somit auch alle damit verbundenen emotionalen Prozesse und legitimiert auf diese Weise unter anderem Hass und Gewalt.

Wer nicht für mich ist, ist ein Feind.

Wie lösen wir das?

John Locke hat es zu Beginn des 17. Jahrhundert bereits so formuliert:

„Da unser Wissen, wie ich gezeigt habe, ziemlich beschränkt ist, werden wir vielleicht über den jetzigen Zustand unseres Geistes etwas Licht erhalten, wenn wir einmal nach der dunklen Seite blicken und unsere Unwissenheit überschauen. Diese ist nämlich viel größer als unser Wissen“

Und dieses Zitat von Einstein kennen wir alle

Ich würde es so formulieren: Wir sind einfach alle Idioten!

Wir haben von so unglaublich vielen Dingen keine Ahnung und wir sind absolut nicht im Stande, etwas objektiv zu bewerten. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, etwas dagegen zu tun. Wir müssen uns darüber bewusst werden und dürfen uns nicht einschränken. Selbst die Meinung eines komplett unsympathischen Menschen kann relevant sein.

Beispiel: Flüchlinge

Nehmen wir an, jemand ist gegen die Aufnahme von mehr Flüchtlingen. Das ist als Meinung vollkommen okay. Wenn nun aber jemand eine gute Idee vorbringt, wie man die Aufnahme von Flüchtlingen für alle besser gestalten kann, so sollte er sich diese zumindest anhören. Auch, wenn sie von einem sogenannten „Gutmenschen“ kommt.

Und der Befürworter der Flüchtlingspolitik sollte sich beispielsweise mit der möglichen Kriminalität von Flüchtlingen auseinandersetzen, statt alles, was damit zu tun hat mit „Propaganda“ oder „Hetze“ zu betiteln.

Selbstverständlich gibt es Meinungen, die man getrost ignorieren kann. Aber ich versuche diese auf einem geringen Level zu halten. Einfach, weil ich meinen eigenen Horizont so weitläufig wie möglich halten möchte.

Werden wir uns unserer eigene Dummheit und unserer eigenen Imperfektion bewusst! Wir sind Idioten und leben in einer idiotischen Welt. Schon alleine die Bewusstheit darüber könnte die Welt ein kleines bisschen besser machen.

Erlaubt euch eure eigene Dummheit. Wer einen Fehler macht, darf zu diesem stehen ohne sein Gesicht zu verlieren.

Außerdem kann etwas Selbstironie und (Galgen)-Humor nicht schaden.

Allerliebste Grüße

Eine Idiotin

https://www.fischundfleisch.com/leela-bird/wir-sind-ignorante-idioten-31648

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….danke an volksstaathessen1937

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Gruß an alle Einsichten

Der Honigmann

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