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von Noch.info

Die Eliten arbeiten gezielt an der psychologischen Manipulation der Bevölkerung.

Psychologische Kriegsvorbereitung bedeutet bei der gegenwärtig herrschenden Ablehnung kriegerischer Aktivitäten der deutschen Bundesregierung durch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung: „Rechtfertigungen“ für ein „Trotzdem“ zu finden.

Den notwendigen „Tabu“-Bruch hat der aus der „Grünen“ Partei ins Außenamt geschickte Joschka Fischer im Krieg gegen Jugoslawien geleistet: „Wir müssen mit dem Mittel des Krieges eingreifen, um ein zweites „Auschwitz“ zu verhindern“. Dieses drohende „Auschwitz“ wurde inzwischen als „fake“ enttarnt. Dies zeigt, dass es – psychologisch gesehen, nicht der Wirklichkeit des tatsächlichen Ereignisses bedarf, um die Wirkung der Drohung mit dem Eintreten eines Ereignisses zu produzieren, sondern der „Simulation“, banal „Lüge“ genannt.

Die Bedingung der Wirksamkeit der Lüge liegt in der Möglichkeit der Sprache, eine Realität zu simulieren, hier eine, mit der das Gefühl einer Bedrohung ausgelöst werden kann. Für die Geschichte der Kriegsvorbereitung in der BRD wird eine kontinuierliche kumulative Folge weiterer „Tabu-Brüche“ skizziert. Sie finden statt vor dem Hintergrund einer alltäglichen „Erziehung“ zu kriegerischer Auseinandersetzung in von struktureller Gewalt geprägten gesellschaftlichen Verhältnissen.

Seit 1999 befindet sich Deutschland im Krieg – allerdings ohne die Zustimmung der Mehrheit der Bevölkerung. Wie die Bevölkerung bearbeitet wird, um ihre Zustimmung zu gewinnen, können wir seitdem Schritt für Schritt beobachten, protokollieren.

Psychologische Kriegsvorbereitung: Während der Arbeit an diesem Beitrag konnten wir diese studieren: sie lief vor unseren Augen und unter unserer Teilnahme ab (vgl. Bruder 2014a, 2015a, b, c). Wir waren Zeugen und Teilnehmende eines großen Projektes psychologischer Kriegsvorbereitung, sozusagen in Echtzeit und sind es wahrscheinlich bei Erscheinen dieser Ausgabe des Journal für Psychologie immer noch.

Es ist das alte Thema: den anderen, in diesem Fall die Bevölkerung, dazu zu bringen, was sie nicht von sich aus will. Und: nicht mit Gewalt – jedenfalls nicht mit sichtbarer Gewaltausübung. Man könnte dieses Projekt auch als das bezeichnen, was Marcuse (1967) „Produktion (neuer) Bedürfnisse“ nannte.

Von der Behauptung, es gehöre zur „Natur“ des Menschen, „sich“ zu „verteidigen“ bis zur Forderung, der Moral, abstrakte „Werte“ – statt konkreter Menschen zu „verteidigen“: „Ehre“, „Vaterland“, heute: „Menschenrechte“, „Freiheit“, „Demokratie“ – bis zur praktischen Herstellung der „Verteidigungs“-Reflex auslösenden Situation: wie wir es vom „Überfall“ auf den Sender Gleiwitz am 31. August 1939, einer SS-Aktion, die den Vorwand für den Überfall auf Polen am 1. September liefern sollte (s. Hofer 2007, S. 384) als die plumpe Variante kennen und weniger plump: die Provokation eines japanischen Angriffs auf den US-Flottenstützpunkt (Pearl Harbor) auf Hawaii am 7. Dezember 1941, durch den sich die USA „gezwungen“ sahen, Japan den Krieg zu erklären (Pauwels 2012).

Diese angestrebte Zustimmung der Bevölkerung zum Kriegseinsatz der deutschen Bundeswehr ist zur Zeit der Abfassung dieses Beitrags noch nicht erreicht.

Allerdings ist die Zustimmung inzwischen bereits auf knapp die Hälfte der Bevölkerung angestiegen. Wir können dies als das Ergebnis einer intensiven Bearbeitung der Bevölkerung betrachten, deren Zeugen wir sind; Bearbeitung vor allem durch die Medien, bzw. das Auftreten und Agieren der Kriegsbefürworter in den Medien, die eindeutig das Ziel verfolgten, diese ablehnende Haltung der Bevölkerung zu ändern, aufzuweichen und schließlich in Richtung Duldung wenn nicht Zustimmung zum Kriegseinsatz der Bundeswehr zu bewegen.

Diese Bearbeitung mit dem Ziel der Einstimmung des öffentlichen Bewusstseins geschieht mittels Vorführung von Szenarien der Bedrohung, des drohenden Unheils, das abgewendet werden müsse, z.B. die Terroranschläge von Paris am 13. November 2015, vom französischen Präsidenten Hollande mit der Erklärung „Frankreich ist im Krieg“ beantwortet; sie geschieht mittels der Anrufung von „Verantwortung“ angesichts dieser Bedrohung, durch bereits stattgehabte Völkerrechtsbrüche verschärft, die der Gegenseite angelastet wird: die „Annexion“ der Krim durch Rußland – zur Frage der Angemessenheit des Begriffs „Annexion“ s. Merkel (2014) – die deshalb mit einer Politik der „Abschreckung“, der Androhung militärischer Intervention beantwortet wird und als beantworten zu müssen nahegelegt wird.

Den erschreckenden Höhepunkt dieser verantwortungslosen Militarisierung des Bewusstseins der Bevölkerung ist die skrupellose Irreführung durch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei der Münchner Sicherheitskonferenz mit der – durch keinerlei Belege gestützten – Behauptung, Putin drohe mit dem Einsatz von Atomwaffen. Und, wie die Medien sich beeilen, nachzusetzen: „Stoltenberg machte klar, dass die Nato atomaren Drohungen nicht tatenlos zusehen werde“ – als hätte er völlig die Besinnung verloren.

Diese Ausrichtung des Blicks und der Erwartung läuft nicht nur über Diskurse. Bereits die Politik selbst richtet die Bevölkerung auf Zustimmung, legt Zustimmung nahe, drängt in Richtung auf Zustimmung, indem sie die „Notwendigkeit“ kriegerischer Einsätze einleuchtend erscheinen läßt, als „Antwort“ auf die Politik der Gegenseite, die keine andere Möglichkeit lasse, als „zum letzten Mittel zu greifen“, wie Gauck immer wieder betonte – vor dem Ostinato:

„Wir wollen keinen Krieg, wir wollen sicherstellen, dass das Volk selbst entscheidet, in Freiheit und Demokratie“ (s. „Stiftung Wissenschaft und Politik“, 2013).

So werden die Kriege in der Ukraine, in Syrien (s. Leukefeld 2015, Merkel 2015), und alle vorangegangenen immer als Antwort auf einen nicht anders zu beantwortenden Rechtsbruch begründet, auf die „Annexion“ der Krim in der Ukraine, auf eine nicht anders abwendbare Bedrohung, einen Völkermord in Syrien. Und immer wieder „Giftgas“, dessen Einsatz bereits der damalige US-amerikanische Außenminister Powell als Lüge zurücknehmen musste (s. Daily Mail 2015).

Innenpolitisch wird die Entschiedenheit dieser Haltung vor allem durch die Präsenz der Bundeswehr in den Räumen der zivilen Gesellschaft demonstriert, unterstrichen, glaubhaft gemacht, auf bürgernahen Veranstaltungen, bei Stadtteilfesten, bis hin zum Auftritt in Uniform im Parlament (s. dazu die Stellungnahme der NGfP gegen die Vereinbarung der Psychotherapeutenkammer mit der Bundeswehr: NGfP 2014).

Der Krieg im Mittelmeer wird als solcher durch den militärischen Einsatz gegen Flüchtlinge erklärt, der in der Zerstörung der Boote gipfelte, mit denen die Flüchtenden das Mittelmeer überqueren sollten (vgl. Schattenblick 2015, BBC World 2015, Mellenthin 2015, ARD 2015). Nachdem dieser Krieg kurzfristig eingestellt werden musste, weil die Zustimmung der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet war, wird dieser Krieg an den neu errichteten Zäunen an den Grenzen Europas wieder aufgenommen. Innenpolitisch bedeutet das, die Bevölkerung wird zur Komplizin gemacht und damit mundtot.

Der Krieg gegen „Griechenland“, als ökonomischer nicht mit dem gleichen Widerstand konfrontiert, hat aber gleichwohl das kriegsbereite Bewusstsein gefördert: den „Griechen“ wurde gezeigt, dass „Europa nicht erpressbar“ ist, „mit aller Entschiedenheit“ (vgl. Roth 2015).

Die medial mit größtmöglicher Einstimmigkeit begleitete Inszenierung von Unbeugsamkeit, und Erfolg war auf diese Formierung des Bewusstseins ausgerichtet. Eine einzige Demonstration, Behauptung von Macht. Macht als Vollstreckung – eines souveränen Willens, ohne die geringste Irritation durch moralische oder rechtliche Bedenken.

„Macht kommt von „machen“ – diese parterre anmutende Behauptung einer Definition scheint hier ihre Gültigkeit zu belegen. Die „Macher“ der Machthandlungen setzen sich über den Willen der Bevölkerung hinweg. Sie machen einfach. Das gilt für jedes Projekt der letzten Zeit: wie der Stuttgarter Hauptbahnhof im Kleinen, der trotz und gegen alle Proteste und Expertenwidersprüche und Gutachten gebaut wird, so wird im Großen – unter der falschen Flagge des Freihandels das TTIP-Abkommen durchgewunken (werden). Der Protest 2015 war von der größten Demonstration seit Jahren getragen worden.

Die Macht zeigt sich als Souverän, indem sie agiert, handelt, ihren „Willen“ durchsetzt – gleichgültig, was die Bevölkerung will und davon hält. Bereits Carl Schmitt (1923) beschrieb diese „Emanzipation der Macht“.

Die Erfolglosigkeit von Bürger-Protest ist ein wichtiger „Lernerfolg“ im Curriculum der staatlich intendierten Bewusstseinsbildung – nicht nur, aber verstärkt in der „Postdemokratie“ (vgl. Agnoli 1968, Crouch 2004, Blühdorn 2013, Bruder 2013).

Ebenso sind es die staatliche Überwachung der Kommunikation, die Datenspeicherung, die dem Bürger klarmachen, wer hier „Souverän“ ist. Auf der anderen Seite steuern die verschwimmende Grenze zwischen rechtsradikalem Untergrund und Geheimdiensten zu diesem Curriculum ihr Anschauungsmaterial bei, indem sie den Bürger auf seinen Status eines „Objekts“ staatlichen Interesses und staatlicher Beachtung zurückweisens (s. Wetzel 2015).

Aber dafür, dass sie einfach machen können, was sie wollen brauchen sie die Medien, die der Bevölkerung den Willen der Herren erklären: als „im Interesse der Bevölkerung“. D.h. die Medien, die Medien-Sprecher, die Politiker, die in den Sendungen (talk-shows) auftreten, sie „erklären“ der Bevölkerung, was sie, die Bevölkerung eigentlich will, wollen soll.

Ihre Mittel sind umfangreich: sie reichen von der Verächtlichmachung der Ablehnung des Krieges, dem Aufbau von Gegnern und Feindbildern bis zur Propaganda der „Verantwortung“ – bei der Rechtfertigung von Einsätzen mit Verletzungen des Völkerrechts (von Jugoslawien über Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Ukraine, auch Palästina, usw.).

Wichtigstes Kennzeichen: die „asymmetrische“ Darstellung, bis hin zu platten Lügen: die „Giftgas-Lügen“ werden bis heute beim Angriff auf Syrien unbeirrt weiter verwendet. Inzwischen können wir die im Fall von Syrien immer wiederholte Behauptung als „Empörungs-Generator“ erkennen, der nach Belieben eingesetzt wird oder nicht: Die türkische Regierung unter Erdogan erfüllt genau diesen Vorwurf: Krieg gegen das „eigene“ Volk zu führen: gegen die Kurden, aber mit stillschweigender Duldung durch die selben Regierungen und Medien, die den Vorwurf gegen Assad als Legitimation verwendet hatten, gegen ihn militärisch vorzugehen mit dem ausdrücklichen – und völkerrechtswidrigen – Ziel des „regime change“ (s. Schaber 2016, S. 3, Claußen 2016, S.8).

Das selbe Schema asymmetrischer Darstellung zeigt sich wieder nach dem Erfolg des Einsatzes der russischen Armee im Januar 2016, die die legitime syrische Regierung gegen den „Islamischen Staat“ unterstützt: nun ist sich die gesamte „politische Klasse“ der USA und ihrer Verbündeten einig, dass die „Bombardierung der syrischen Bevölkerung“ ein Verbrechen sei, während die vorangegangene Bombardierung durch die Armeen des Nato-Bündnisses, dies nicht sind. Die Forderung nach einer „Flugverbotszone“ – wie von Merkel im Interview mit der Stuttgarter Zeitung vom 16.02.2016 unterstützt – liegt auf dieser Linie, sie würde den in die Defensive geratenen IS wieder unterstützen, die Türkei ist begeistert (Schölzel. 2016, S. 1).

Zumindest in einer Richtung ist diese Asymmetrie der Darstellung bereits von Erfolg gekrönt: wenn auch (noch) nicht im Bewusstsein der Adressaten dieser Darstellung, so doch im Selbstbewusstsein der Agitatoren: sie scheinen in einer anderen Welt zu leben: der ukrainische Präsident Poroschenko bringe es auf den Punkt: ‚Russland lebt in einem anderen Universum‘ (vgl. Luther 2016).

Bereits 2013 hatte Reinhard Merkel klargestellt:

„Es gibt keine Rechtfertigung für diesen Bürgerkrieg in Syrien. Europa und die Vereinigten Staaten die Brandstifter einer Katastrophe“, die bereits mehrere Hunderttausend syrische Zivilisten getötet und Millionen in die Flucht aus ihrer Heimat getrieben hat (s. Merkel 2013).

 Bedingungen der Möglichkeit der Mobilisierung des Bewusstseins durch die Medien

Diese Mobilisierung des Bewusstseins erfasst viele Bereiche des gesamten Alltags. Dabei spielen unterschiedene Medien insofern eine Rolle, indem sie unterschiedliche Register, Diskurse transportieren. Denn die Bürger sind diversifiziert: in unterschiedliche Berufe, Freizeitkulturen, Schichten, Religionen, wohinter letztlich unterschiedliche Teilhabe an Produktion und Verteilung des Zugangs zu gesellschaftlichen Reichtum, also Klassen stecken – und zugleich versteckt werden.

Mediale Inszenierung ist deshalb das Zentrum, weil wir gar nicht unterscheiden können zwischen der „realen“ Politik und der „Darstellung“ durch die Medien – weder in den Reden und Äußerungen der Politiker, aber auch nicht in ihren Handlungen, beide schaffen Realität. Und die Realität beider bekommen wir nur durch die Medien mit. Die Medien zeigen uns die Realität, „erklären“ sie uns, demonstrieren, behaupten – es stimmt, dass sie uns etwas zeigen, die Frage ist nur: was ist das, was sie uns zeigen?

In jedem Zeigen liegt ein Verstecken: Zeigen bedeutet zugleich immer eine Auswahl, aber diese ist „tendenziös“, einer Tendenz folgend – man kann das nur erkennen, wenn man zwei Mediendarstellungen miteinander vergleicht – vorausgesetzt, sie sind unabhängig voneinander („Feindsender hören“ – das stand bei den Nazis unter Todesstrafe).

Verstecken – durch Zeigen (s. Chomsky 2002, s. Bourdieu 1996): verstecken dessen, was sie uns nicht zeigen, etwas anderes zeigen: ein alter Trick, älter als das Bild des mittelalterlichen Gauklers, wie es uns von Hieronymus Bosch (1450 –1516) erhalten ist.

Mit dem Fernsehen wird die Handlung des Versteckens durch Zeigen in die Apparatur versteckt: und auf diesen Weise unsichtbar gemacht, nicht mehr als „Absicht“ des Versteckens erkennbar, im Gegenteil das Sichtbare wird als das „so wie es wirklich ist“ aufgefasst, die Darstellung also als „objektives“ Abbild.

Gleichzeitig ist das Zeigen durch das steuernde Prinzip des Fernsehens: dem Imperativ der „Erhöhung der Einschaltquoten“, zu einem ungeheuer zwingenden, geradezu einpeitschenden Agitationsmodus geworden, wie man am Beispiel AfD und ihrer Vorsitzenden, Frauke Petry sehen kann: der Raum, der ihr gegeben wird, wird zum Treibhaus, in dem erst hervorgerufen wird, wem vorgeblich nur die Möglichkeit sich zu äußern werden sollte.

Verstecken durch Zeigen, überhaupt „Verstecken“ ist die zentrale „Methode“ der psychologischen Bearbeitung, Beeinflussung, Vorbereitung – wenn und solange es Differenzen, Gegensätze oder gar Widersprüche gibt, zwischen den Absichten der beiden Partner, Seiten. Wie in unserem Fall: die Bevölkerung, 2/3 der Bevölkerung wollen keinen Krieg – die Regierung will – was? Sie sagt: auch keinen Krieg. Nicht sagt sie, was sie dafür tut – für die Durchsetzung ihres angeblichen Willens, keinen Krieg zu wollen, bzw. dafür, dass es Krieg geben wird. Wenn das der Fall ist, dann ist es nicht nötig, etwas zu verstecken:

Lacan folgend können wir das Verhältnis des Versteckten zum Gezeigten in der Form eines Bruchs darstellen (s. Lacan 1953, 1969-70, Bruder 2011):

Oberhalb des Bruchstrichs das Sichtbare, das Gezeigte: das Ver-Sprechen.

Darunter: das Versteckte, das, was „eigentlich“ die Wirkung hervorbringt – „Macht kann man nur an ihrer Wirkung erkennen“ (Foucault, vgl. 1982) – ebenso wie das „Unbewusste“ – es „zeigt“ sich: im Symptom, in der „Fehlleistung“, im Handeln, im Versprechen (Freud 1901).

Die Semiotik (seit Saussure, vgl. 1967) hat diese – binäre – Struktur hervorgehoben, als die der Sprache (Lacan: des Sprechens), in der Gegenüberstellung von Signifikant (S) und Signifikat (s), Zeichen und Bezeichnetem. Es ist diese (binäre) Struktur der Sprache/des Sprechens, was dieses Verstecken durch Zeigen möglich macht. Und umgekehrt ist für das Zuhören nötig: das Gezeigte zu „deuten“, das Versteckte zu entdecken, das Bezeichnete zu erkunden. Die beiden Prärogative „Lügenpresse“ und „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnen die trotzigen Versuche, diese Möglichkeit moralisierend abzuschneiden (vgl. Goeßmann 2016).

Dieses Verhältnis von Zeichen zum Bezeichneten, von S zu s, muss noch in zwei Hinsichten weiter zu entfalten:

in zeitlicher: das „Gleiten“ des S über s (bzw. s unter S): S und s sind nicht fest mit einander „verlötet“, daher die Möglichkeit – der Lüge, etwas anderes zu sagen, als man im Kopf hat, was man tun wird oder getan hat positional: Sprecher und Hörer, Adressat stehen miteinander in einem „Wechselgesang“ (Lacan).

In der Literatur wird häufig behauptet, eine Lüge werde wahr, werde zur Wahrheit durch bloße „Wiederholung“: die „behavioristische“ Position (s. Bruder 1982). Die Psychoanalyse hält dagegen: Wiederholung (einer Behauptung/Lüge) allein macht diese nicht zur Wahrheit, genauso wenig wie diese den das Maß der Zustimmung erhöht. Es muss dem Zustimmenden etwas gebracht haben, zugestimmt zu haben, also die motivationale Seite des Prozesses, die in allen Diskursen „mitläuft“: das versteckte Signifikat (kleines s) unter dem Versprechen.

Die (Macht)Wirkung des Versteckten, des Versteckens – durch das Gezeigte, das Zeigen, Vorführen, Behaupten, Versprechen. Dieses Versteckte kann (bei den verschiedenen Personen) etwas ganz unterschiedliches sein: so ist es wohlmöglich der „materielle“ Nutzen (bis zum Glauben oder Hoffen auf diesen) oder der Prestigegewinn durch das „Dabei zu sein“. Dieses unterstützt den „Glauben“ an das Versprechen, der bis zum Unglauben reichen kann. Freuds Begriff der „Rationalisierung“ würde hier sehr gut als Funktionserklärung für das „geglaubte“ oder jedenfalls übernommene, weiter getragene „Versprechen“ passen.

Aber: man darf die Asymmetrie zwischen Lügner und Belogenem nicht vollkommen umkehren. Sicher: der Belogene will auch etwas, aber was er will, wissen wir nicht, er will – höchstwahrscheinlich etwas anderes als der Lügner will.

Während der Lügner will, dass der Belogene glaubt, dass S = s, will der Belogene wissen, ob S = s, bzw. er hofft, dass es sich so verhält: d.h., er „glaubt“, dass sL = sB. Es geht (ihm) also um s, das Signifikat. Dabei sucht er eine Antwort auf die Frage: „was meint der andere „wirklich“? Meint er das, was ich selbst damit meine: das individuelle (private), imaginäre Bild: die Frucht seiner persönlichen Erfahrung. Er, der Belogene „wünscht“ sich, dass dieses Bild (Erinnerungsbild) bestätigt wird – insofern „Wiederholung“, aber: Wiederholungs“zwang“.

Darauf basiert die „Personalisierung“ („Psychologisierung“) der medialen Darstellung der Politik und politischen Diskurse, der Interessenkämpfe und Entscheidungen. Darauf beruht die Wirkung des „Mutti-Bildes“ für Merkel – an dem auch die kritischen Zeitbeobachter mitgestrickt haben. Deshalb die übergroße Bedeutung der Beschädigung dieses Bildes durch Merkels misslungenen Auftritt vor Jugendlichen Migrantinnen am 15.07.2015, die nur durch ungeheure Anstrengung der gesamten Medien, ein Mutter-Theresa Bild dagegen zu setzen, ausgebügelt werden konnte – so gut, dass die Wirkung bis in die Reihen der kritischen Zeitgenossen hineinreichte.

Psychologisierung als Kern der Rhetorik der medialen Mobilisierung

Die Bilder des Imaginären stammen aus der frühen Kindheit, den „unabgegoltenen“ Wünschen; die Sehnsucht nach Erfüllung sich sehnen. Die „guten Bilder“ – die bösen Bilder: „gute Mutter“ – „böse Hexe“, atavistische Bilder, Freund-Feind-Schema, schwarz-weiß, gewalttätig: Feindbilder (Bruder 2015d). Übertragung: dass wir diese Wünsche (und Enttäuschungen) in alle späteren Beziehungen hineintragen – und dabei nicht sehen: die Struktur der Verhältnisse, die sich über die Beziehungen gelegt hat, die Bedeutung des Imaginären „verkehrt“: „Verkehrung – ins Gegenteil“ (Anna Freud 1936). Daher auch die „Verkehrung“ der Figuren aus dem Fernsehen, aus den Medien zum „Pseudo-Freund“ (s. Bühl 2000; s.a. Bruder 2002, s.a. Meyer/Kampmann 1998), der sich dadurch zu uns ins Wohnzimmer setzt.

Ich füge hier das Schema ein, mit dem Lacan (1954-55/1991, S. 142) die Struktur des Sprechens „zwischen Zweien“ – im psychoanalytischen Feld – darstellt.

$: das sprechende Subjekt
a’: das Ich, wie das sprechende Subjekt, sich sieht
a: der andere, wie das sprechende Subjekt, ihn sieht, an den sich das sprechende Subjekt wendet
A: der – abwesende – Andere, wie er – im „Unbewussten“ des sprechenden Subjekts – spricht und dessen Position im Gespräch durch den anwesenden anderen vertreten wird – im analytischen Gespräch durch den Analytiker

Wenn wir von Bildern sprechen, das Imaginäre als Bildersammlung, leuchtet sofort ein, dass das „Bild“ die größere Überzeugungskraft hat, als die Sprache (das „symbolische Register“). Das Bild ist vor der Sprache, das Imaginäre vor dem Symbolischen. Das Bild wird als Beweis für das wahrgenommen, was gesagt wird. Dies wird durch die Bildmedien, das Fernsehen, Kino ausgenützt. Aber bereits die Ausgestaltung der Kirchen und Tempel mit Bildern alter „Sagen“ schielte auf diese Wirkung. So können die Bilderstürmer“ als die frühen Aufklärer betrachtet werden: sie lassen „das Wort allein“ gelten. Deshalb wurden die Bilderstürmer mit aller Gewalt verfolgt.

Zugleich aber ist das „symbolische Register“ der Ort des Diskurses der Macht. Der Diskurs eignet sich die Bilder an, besetzt diese, eignet sich die Wirkungskraft der Bilder an: im Schema oben durchkreuzt das symbolische Register das imaginäre: die „Triangulierung“. Die Psychoanalytiker sind daran gewöhnt, diese „Triangulierung“ auf ihre Aufgabe als notwendige auf dem Weg zur Subjektwerdung zu beschränken und dabei die Zumutung der Macht zu vergessen, „keine anderen Götter“ neben sich zu dulden und dafür für die Aufrechterhaltung des Subjekts wichtige – andere – Beziehungen zu „verraten“: paradigmatisch: die Verleugnung Petri (s. Bruder 2010).

Das Bild, das den Hasen für das Coursing der jetzt laufenden Kriege abgibt: die qualmenden Türme von NY, die durch terroristische Angriffe mittels Flugzeugen zum Einsturz gebracht worden sein sollen, dieses Bild ist selber kein Beweis für das, was darauf folgte, bzw. als Folge präsentiert wurde und noch wird: der Krieg – gegen den Terror, zunächst in Afghanistan, dann im Irak, schließlich an schon kaum mehr zu zählenden Orten der – islamischen – Welt. Aber die Bilder wirken wie ein solcher (Beweis), sie sind im wörtlichen Sinne „einleuchtend“. Dabei verdunkeln sie die Zusammenhänge, entheben der Notwendigkeit, die Frage nach den Gründen, Ursachen, Verursachern zu stellen – anscheinend.

Das Bild selbst ist kein Beweis für das, was man ihm zuschreibt, denn: die Bedeutung des Bildes ist so unabhängig vom Bild wie der Signifikant (S) vom Signifikat (s) in jedem Sprechen. Die Bedeutung des Bildes muss dem Bild erst zugeordnet, angeklebt werden. Die Behauptung, die Türme seien durch diejenigen zerstört worden, denen mit dem Krieg Revanche gegeben wurde, ist ebenso willkürlich, wie die, die Türme seien durch die Flugzeuge, die in sie hineingefahren sind, zum Einsturz gebracht worden.

In dem Drama „Der Trojanische Krieg wird nicht stattfinden“ das Jean Giraudoux vier Jahre vor dem Überfalls der hitlerschen Wehrmacht auf Polen dem Theaterpublikum übergeben hatte, ist es die Lüge des trojanschen Kriegstreibers Demokos, der Grieche Ajax habe ihm den Todesstich versetzt, mit der die Trojaner schließlich doch noch zum Krieg bereit gemacht worden sind.

Dieser Zusammenhang gilt für die gesamte Kriegspropaganda, nicht nur für die verschiedenen Kriege – bis hin zum selbstgebastelten „Überfall auf den Sender Gleiwitz“. Jeder einzelne Vorwand ist „Rationalisierung“. In unserer Gegenwart finden sich ähnliche kriegstreiberische Lügen, so der „Hufeisenplan“, jener im Krieg gegen Jugoslawien vom damaligen deutschen Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) behauptete Plan des serbischen Generalstabes, mit dem die Albaner aus dem Kosovo vertrieben werden sollten. Diesen Plan hat es nie gegeben.

Oder die „Verwendung von Giftgas“ durch Hussein im Irak, und danach durch die syrische Armee – welche im Irak durch die Veröffentlichung des Mail-Verkehrs zwischen Blair und Bush inzwischen aufgeflogen ist – für Syrien bislang noch nicht. Als Vorwand aber auch zu durchschauen, wenn man zum Vergleich die Haltung zum Terror der türkischen Regierung Erdogan gegen die kurdische Bevölkerung einbezieht, der in Krieg („gegen das eigene Volk“, wie der Vorwurf gegen Assad immer lautet) übergeht, ohne dass sich auch nur der geringste Protest der deutschen Regierung regt. Schließlich ist die Türkei ja der bestens alimentierte Bollwall gegen die Flüchtlingsströme.

Psychologie als Rekonstruktion der Geschichte der Erfahrung des Subjekts

Was ich hier vorschlage: eine Analyse, die psychologisch ist, indem sie sich bemüht, die Perspektive der Subjekte einzunehmen. Und nicht indem eine psychologische Analyse die an anderen Personen erhobenen Ergebnisse andernorts oder zu anderer Zeit betriebene psychologische Forschung auf diese Protokolle aufträgt. Denn es geht genau um das Umgekehrte: deren Verhalten zu verstehen und dabei (als Psychologe) die eigene Perspektive des fragenden Psychologen einzubeziehen und zu reflektieren, um aus dieser Perspektive den politischen Machtdiskurs verstehbar zu machen.

Ich spreche hier von einer psychologischen Perspektive, die gleichwohl auf eine lange Genealogie von Psychoanalyse, politischer Psychologie und Diskursanalyse zurückblicken kann. Als ihre die zeitgenössische Diskussion immer noch beeinflussenden Vertreter können Lacan, Brückner, Deleuze/Guattari, Foucault, Lyotard, Bourdieu und andere genannt werden.

Die Geschichte der Herstellung der Zustimmung der Bevölkerung zum Kriegseinsatz der deutschen Bundeswehr kann in einer sehr knappen Skizze protokollartig rekonstruiert werden. Der erste „qualitative Sprung“ in dieser Entwicklung der Zustimmung zum Krieg ist – für die bundesdeutschen Verhältnisse – mit Josef (genannt Joschka) Fischer personifiziert: desjenigen, der die – deutsche – Antikriegspartei bis dahin repräsentiert hatte. Er wechselte die Seite: ein slider“ wie man diese Person/Bewegung in der Sozialpsychologie nennt. Seine Funktion (mögliche Wirkung) die „Anhänger“ mit zu ziehen.

So begründete er den Seitenwechsel damit, dass es gelte in Jugoslawien „ein zweites Auschwitz mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern“. Dies hat er mit der Schilderung seiner „Schlaflosen Nächte“ wirkungsvoll inszeniert, was wohl angesichts der Verkehrung des Schwurs von Buchenwald: „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!“ nötig gewesen war. Um die Wiederholung von „Auschwitz“, um einen Genozid zu verhindern, also um einen Krieg zu verhindern, müsse man Krieg führen. Und betont dabei „intervenieren“, robust allerdings, damit auch alle Unklarheiten beseitigt sind.

Fischer war nicht der Erfinder dieser Instrumentalisierung von Auschwitz. Bereits im (ersten) Krieg gegen den Irak 1991 hatten die Kriegstreiber unter Führung von George Bush sen. sich dieser bedient, wenn sie Hussein als „Hitler von Bagdad“ zu dämonisieren versuchten.

„Die 1990 einsetzende Desinformationskampagne gegen den Irak beinhaltete daher bereits alle Mechanismen der folgenden Kriege: die Dämonisierung der Führer der angegriffenen Staaten (‚Bestie‘ bzw. ‚Hitler von Bagdad‘ etc.) durch westliche Politiker und Medien, die Instrumentalisierung von Menschenrechtsfragen bis hin zur gezielten Propaganda mit gefakten Greueltaten, sowie den Missbrauch der UNO für imperialistische Politik. Wurde zur Einstimmung in den Irak-Feldzug vor 25 Jahren mit Hilfe der Tochter des kuwaitischen Botschafters in der Rolle einer erschütterten Krankenschwester die Greuelstory konstruiert, irakische Truppen hätten in Kuwait Babys aus Brutkästen gerissen, so war es in Jugoslawien 1999 das ‚Racak-Massaker‘, das den Weg in den Krieg ebnete“ (Guilliard 2016, S. 3).

Die USA und ihre Verbündeten hatten 1991 – im Unterschied zu den folgenden Kriegen – zumindest formell das Völkerrecht hinter sich: Auch wenn Kuwait historisch zur irakischen Provinz Basra gehörte und erst von der britischen Kolonialmacht zum selbständigen Scheichtum gemacht worden war, war dessen eigenmächtige Annexion ein eindeutiger Verstoß gegen internationales Recht.

Dabei deutet alles darauf hin, dass die irakische Führung in eine Falle gelaufen war. Die US-Regierung hatte Kuwait nach dem Ende des Irak-Iran-Krieges zu einer provozierenden Politik gegen das Nachbarland ermuntert, die Bagdad als regelrechten »Wirtschaftskrieg« anprangerte, während sie gleichzeitig Präsident Hussein bis unmittelbar vor dem Einmarsch signalisierte, dass sie sich nicht in »innerarabische Konflikte« einmischen werde (s. Junge Welt vom 31. Juli 2010).

Offiziell war der Feldzug eine Reaktion auf die Besetzung Kuwaits durch irakische Truppen am 2. August 1990. Der Krieg war jedoch von den USA schon zuvor geplant worden. Bereits 1989 hatte das Pentagon dafür den Kriegsplan 1002-90 erstellt und ihn im Juni 1990 in der Militärübung »Internal Look« durchgespielt. Die gute Vorbereitung zahlte sich aus: Am 3. August, also nur einen Tag nach dem irakischen Einmarsch im kleinen Nachbarland, drückte Washington die erste UN-Resolution durch, drei Tage später die zweite, die die umfassendsten Sanktionen enthielt, die je einem Land auferlegt wurden.

Dennoch war die weltweite Opposition gegen den Krieg stark. Fischer (und Daniel Cohn-Bendit) waren noch auf der Seite der Friedenbewegung. Das hatte sich mit dem Eintritt Fischers in die Regierung Schröder geändert! Aber eine Person reicht nicht aus, um diese Mit-Bewegung zu vollbringen. Es muss Voraussetzungen für die („ansteckende“) Wirkung dieser Bewegung geben, die die Mitgerissenen bereit gemacht hatten, vorbereitet, diese Bewegung mit zu vollziehen.

Die „Antikriegsstimmung“ war zu Teilen Ergebnis der Sozialisations-Erfahrung der Nachkommen der Kriegsgeneration gewesen, die – in ihren entschiedensten Vertretern: den Überlebenden der KZs – „nie wieder Krieg“ geschworen hatten.

Zum entscheidenden Teil aber war sie, die „Antikriegsstimmung“, Ergebnis der „Selbst“-Sozialisation dieser Generation, die die Versprechungen der „Adenauer“-Generation/Zeit ernst und beim Wort genommen hatten (s. Brückner 1978, S. 151).

„Als die neuen Generationen, erst in der Adenauer-Ära herangewachsen, die Angebote der politischen Bildung und Ideologie“ (Signifikant >S<) „ihrer Zeit ernst, d.h. beim Wort nahmen, begann schon ihre Desintegration aus dem Status quo“ (Signifikat >s<): „sie waren ja von der Innerlichkeit der Väter- und Müttergeneration wenig belastet, vom Vergessen der deutschen Teilung und der NS-Vergangenheit befreit. Sie erinnerten.“

Diese Differenz: S/s – und zwar das Ernst-Nehmen von S, nicht der Zynismus: „S ist sowieso nur Geschwätz“ der heutigen Jugend und deren Affirmation des Status quo – macht gerade aus, dass sie geschafft hatten, was heute unmöglich erscheint.

„Insofern waren die Geburtsjahrgänge ab 1940 eine in einem veränderten Sinne eine neue Generation. Rechnen wir hinzu, daß ihre Schritte in praktischen Formen politischer Bildung, wiewohl durchaus bürgerlich und demokratisch“, zu empörten und empörenden Reaktionen der Elterngeneration führten“, die heute nicht nötig sind, „so liest sich die Biografie der mobile Anteile der gebildeten Jugend wie ein einziger Selbstaufklärungsprozeß.“

„Sein Resultat: „Jugend gegen Atomkrieg“, gegen die „Notstandsgesetzgebung“ – „für die Restauratoren bedrohlich genug.“

Indem sie das getan hatten, hatten sie die Generation ihrer Sozialisations-„Agenten“, ihrer Eltern und deren Repräsentanten in Staat, Universität und Öffentlichkeit gegen sich auf den Plan gerufen – und damit eine Bestätigung ihrer Annahme erhalten, dass die Versprechungen dieser Generation von dieser nicht ernst genommen waren. Diese Erfahrung kann junge Menschen, vor allen Dingen erwachsene aber zugleich noch nicht im Beruf und Abhängigkeit integrierte (Prototyp: Studenten/Studierende) in ihrer Überzeugung bestärken, wie die Integrierten sagen: „übermütig“ machen und eine ganze Generation „auf die Barrikaden“ bringen.

Die Folge war, die überraschten, nicht vorbereiteten Vertreter der Eltern-Generation, spalteten sich in resigniert bis opportunistisch compliant sich gebende und unbelehrbar rechthaberisch verstockt bis überreagierend dreinschlagend (Franz Josef Strauß). Eine „revolutionär“ erscheinende Situation und Stimmung (Cohn-Bendit) des „alles ist möglich“ – und zwar sofort!

Eine maßlose Überschätzung der eigenen Bedeutung und Kraft dieser „Bewegung“. Eine Überschätzung, die sich nicht belehren ließ durch ihr widersprechende Erfahrungen: Die gloriose Wahl De Gaulles in Frankreich, die Wahl Willy Brandts in Deutschland, kurz die Affirmation des durch die „Lehrer“ der Studentenbewegung (s. Horkheimer/Adorno 1947), Adorno 1951, 1964, Abendroth et.al.1965, Abendroth 1966, 1968, Agnoli/Brückner 1968) bloßgestellten Pseudo-demokratischen Systems des Parlamentarismus (was man heute als „Post-Demokratie“ wahrnimmt; vgl. Crouch 2004) – durch die „Bevölkerung“. Deshalb nannte sie sich „außerparlamentarische Opposition“ (APO).

Die Selbstüberschätzung, die unbelehrbar geblieben ist, musste in einer Weise sich selbst affirmieren, die man nur als „übergeschnappt“ bezeichnen kann: die Behauptung, bzw. Proklamation des „bewaffneten Kampfs“, gerechtfertigt als Übertragung der „Guerilla“ Lateinamerikas, der „Peripherie“ auf die „Metropolen“.

Brückner und ebenso Dutschke haben viel Energie in die Kritik dieser Verirrung, der auch „gestandene“ Intellektuelle wie Ulrike Meinhof verfallen waren, gesteckt. Beide sind Opfer dieses Kampfes geworden: „zur Strecke gebracht“ nicht von denen, die sie kritisiert hatten, sondern von den Gegnern der Linken und Gegenspielern auf der Seite des „Establishments“.

Man kann darüber streiten, ob die Verwirrung auf Seiten der Aufbegehrenden oder die auf diese antwortende „innerstaattliche Feinderklärung“ (Brückner) den Niedergang der Studentenbewegung, APO, außerparlamentarischen Opposition eingeläutet haben.

1977, mit der militärischen inszenierten Gefangennahme der „RAF“-Gründer/Führer Baader, Meinhof (und deren Begleiter) und der ebenso inszenierten Verhinderung ihrer „Befreiung“ war der Schlussstrich in diese Niedergangsbewegung gesetzt, erzwungen. Die Linke (und das links eingestellte „Milieu“) unterwarf sich dem gewalttätig siegreichen Gegner, indem sie die – staatlicherseits erhobene – Forderung, sich „zu distanzieren“ befolgte, und zwar doppelt: sie verzichtete zugleich auf die Kritik des provokativ antidemokratisch agierenden Staats.

Das bis hierher skizzierte zeigte die vorwiegend deutsche Seite der Geschichte. Flankiert war diese von – „außenpolitisch“ situierten Ereignissen und Entwicklungen, die aber nach innen wirkten bzw. zur Wirkung gebracht wurden: Der Zusammenbruch des sowjetischen Machtbereichs, der zwar von der Mehrheit der „Neuen Linken“ nie als Vorbild und Verbündeter betrachtet worden war (spätestens nach dem Einmarsch in die Tschechoslowakei des „Prager Frühlings“, August 1968), dessen Zusammenbruch aber den tatsächlich adressierten Gegner: den (US)-Kapitalismus als „einige Weltmacht“ (vgl. Brzeziński 1997, 2004, 2012) übrig gelassen hatte und damit – dem Anschein nach – klargemacht hatte, dass die Sowjetunion nicht mehr als Übergang in Betracht kam, sondern dass man „wieder von vorne“ wird anfangen müssen.

Dieser Desillusionierung waren weitere vorausgegangen:

  • der erfolgreiche, von den USA angezettelte und unterstützte Militär-Putsch gegen die Regierung Allende in Chile,
  • der Sieg des Vietcong, der in den Verhandlungen mit der besiegten USA den davon ausgeschlossenen europäisch-amerikanischen Linken klarmachte, nicht von Belang gewesen zu sein
  • der Niedergang der Revolution in Portugal
  • die Niederlage der Sandinistas
  • die Niederlage der Linken in Spanien
  • die Auflösung der kommunistischen Parteien in Italien und Frankreich
  • die skandalösen und skandalisierten „Enthüllungen über die sowjetischen Gulags und die Roten Garden in China, unter Beteiligung der Pariser Maoisten, die in die Maske der „Neuen Philosophen“ geschlüpft waren.

Das hatte sicher nicht „die Bevölkerung“ direkt betroffen, aber die Bewegung der „68er“, deren Sprecher und Akteure, die mit ihren Versuchen, sich abzusetzen, vor den Augen der Bevölkerung das desillusionierende Bild des heimgekehrten verlorenen Sohnes abgegeben hatten, der aber, indem er die Träume seiner Jugend verraten hatte, nicht die verlorene Glaubwürdigkeit zurückholen konnte, sondern nur die Schläge der rachsüchtigen Sieger und der Enttäuschten (vgl. Benjamin 1913, s.a. Bruder-Bezzel/Bruder 1979, 1984).

Und deshalb konnte ein „grüner“ Außenminister diese Wende vollziehen, bzw. den Schlussstrich unter diesen vielen Wenden vorher.

Die Wiederholung der Tabu-Brüche

In die andere Richtung geblickt: War mit dem Überfall auf Jugoslawien erst mal der Krieg eröffnet, so war zugleich die hegemoniale Überheblichkeit reklamiert: „wir – die Gutmenschen – müssen eingreifen, wenn irgendwo auf der Welt die Menschenrechte bedroht sind“. Diese Überheblichkeit ist nichts anderes als die des Herrenmenschen (vgl. Bourdieu 1980, Heitmeyer 2010, Mbembe 2013), dessen Herkunft die ehemals kolonisierten Völker weit bis in die Jahrhunderte vorher zurückverfolgen können.

Verblendung, Verleugnung dessen, was wir anderen antun. Verleugnung: die zentrale Dimension, die uns ermöglicht, als „Stütze der Gesellschaft“ zu fungieren. Verleugnung ermöglicht uns, die Beschämung darüber zu vermeiden, Schamabwehr (Adler 1919).

Wenn wir die Jahre seit dem ersten Tabu-Bruch überblicken, können wir feststellen, dass sich die Tabu-Brüche wiederholen, dass wir es mit einer Taktik der ständigen „Tabu“-Brüche zu tun haben – begleitet von deren frecher Kommentierung durch die Tabubrecher, wie wir es seit dem „Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt!“ kennen.

Diese sequentiellen Tabu-Brüche sind es, die auf der anderen Seite, auf Seiten der Bevölkerung, der Rezipienten, zu denen die Bevölkerung gemacht wird, zur „Gewöhnung“ führen. Darin unterscheidet sich diese Strategie von der sogen. „Schockstrategie“, wie wir sie bei gewaltsamen gesellschaftlichen Umbrüchen kennen, Beispiel Chile, bei dem nicht mit Gewöhnung, sondern mit Desorientierung, Hilflosigkeit auf Grund von Terror und Überrumpelung gearbeitet wird (s. Naomi Klein 2007).

Wir wissen ja, wie „geduldig“ eine Bevölkerung ist, wenn man sie allmählich an etwas gewöhnt, kennen das Wegsehen, Ohrenverschließen und Schweigen beispielsweise angesichts von Staatsterrorismus, Demokratiezerstörung, Menschenfeindlichkeit, sozialer Stigmatisierung und Exklusion bis hin zum Nichtwahrnehmen von Serienmorden wie in den KZ.

Diese Gewöhnung durch sequentielle Tabu-Brüche wird dabei noch erleichtert und verstärkt durch flankierende Diskurse. Der Diskurs der Verantwortungsübernahme ist dabei derzeit der hegemoniale. „Verantwortung für Deutschland“, heißt es da vor allem (Bruder 2015b, Bruder et al. 2016).

Die Regierenden stellten sich auch hierbei, wie meist, als uneigennützige und altruistisch denkende und handelnde „Diener“ dar, als demütige Diener der Bevölkerung, eher noch des „Landes“, des Staates oder einer Idee – beispielsweise jener von der Zukunft des Landes. Dazu kommt eine Affirmation, die Stolz erzeugen soll: „Wir“ sind das reichste Land Europas, „wir“ haben Verantwortung. Damit wird der gesellschaftliche Reichtum auch und vor allem seiner Unverschämtheit und barbarischen Kehrseite entkleidet und seine Entstehung aus Ausbeutung – der „eigenen“ Bevölkerung und der Übervorteilung der Bevölkerungen anderer Länder sozusagen „kompensiert“.

Tatsächliche Verantwortungsübernahme würde bedeuten, Ausbeutung und Ausraubung rückgängig zu machen und das zu Unrecht Angeeignete zurückzugeben, wo das noch geht. Diese Perspektive wird „entkontextualisiert“ und „semantisch enteignet“, wodurch das Wort Verantwortung in seiner Bedeutung zunehmend in sein Gegenteil verkehrt wird.

Auf die Bedeutung des für Deutschland zentralen „Argumentes“ dieses Diskurses der Verantwortungsübernahme, nämlich die „Instrumentalisierung“ von „Auschwitz“ für Zwecke der Überrumpelung, der Erpressung und der Zustimmung der Bevölkerung und dessen Einführung durch den früheren „grünen“ Außenminister Josef Fischer habe ich bereits hingewiesen. Mit der Behauptung: „Es gibt keine grüne Außenpolitik“ legitimierte er zugleich die Fortsetzung der rot-schwarzen. Gleichwohl bedeutet die „Instrumentalisierung“ von „Auschwitz“ zur Revitalisierung des deutschen Nationalismus und einer kriegerischen deutschen Außenpolitik eine Wende, der Fischer das Etikett der „grünen“ Außen- bzw. Innenpolitik nicht verleihen wollte. „Auschwitz“, das hatte bis dahin geheißen: „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ Die „Verkehrung ins Gegenteil“ kann nicht gesteigert werden.

Und in solcher Verkehrung wird „Verantwortung“ beschworen – aber das Gegenteil von Verantwortung geleistet. Und zugleich wird „Deutschland“ wieder heroisiert und Nationalismus subtil revitalisiert. Dabei handelt es sich um nichts anderes als, darauf wies Brückner bereits 1967 hin (Brückner 1967), ein Abstraktum, hinter dem die konkreten Menschen, Mitbürger, Kollegen, Freunde, die Familie und die Geliebten verschwinden und zum Verschwinden gebracht werden – und eine neue Art von „Volksgemeinschaft“, die hier beschworen wird, und die die realen und vitalen Interessen der einzelnen zunehmend negiert. In dieser Abstraktion sieht Brückner übrigens das eigentliche Verbrechen des Staates bzw. seiner „Diener“ und der ihnen zuarbeitenden Intellektuellen.

Die die Tabu-Brüche begleitenden Diskurse dienen als Rationalisierungs-Angebote: diskursive „Begründungen“, weshalb es „notwendig“ sei, das zu tun, was ohne die rationalisierende „Erklärung“ unverständlich, bzw. nur als Tabu-Bruch verstanden werden könnte. Diese dienen also der Erleichterung der „Gewöhnung“, sozusagen der „Aussöhnung“ mit der ursprünglichen Überrumpelung, der sie folgen, „nachträglich“.

Die Tabu-Brüche werden gerechtfertigt als Antwort auf Situationen, die von anderen geschaffen worden sind und die nicht anders als durch den statthabenden Tabu-Bruch zu beantworten sind. Unwichtig, ob dieser äußere Anlass tatsächlich von außen kommt, oder durch die Regierung selbst hergestellt – er muss als von außen kommend erscheinen und die Aktionen der Regierung als Antwort. In jedem Fall redet man danach von Krieg als der einzig möglichen Reaktion auf diesen Überfall, Anschlag. Und die Anpassung/Zustimmung wird erzwungen durch Überwältigung – die Gewöhnung kommt sozusagen „nachträglich“.

Diese „Begründungen“ wirken umso besser, je diversifizierter sie einerseits sind (in einer Klassengesellschaft braucht jede Klasse ihre je spezifischen „Argumente“). Deshalb braucht man in einer Klassengesellschaft auch auf unterschiedliches Publikum ansprechende Medien (das klassenspezifische Imaginäre). Das Imaginäre zu streicheln und zu kitzeln kann das Publikum in Ekstase puschen (Le Bon): populistische bzw. faschistische Mobilisierung.

In jedem Fall wird klar, dass „die Politik“ nicht der Stimmung/Meinung der Bevölkerung folgt, diese umsetzt, sondern umgekehrt: sie stellt diese erst her, die sie als Rechtfertigung für politische Handeln benützt (sofern sie Rechtfertigung braucht). Herrschaft besteht ja darin, dass sie ausgeübt wird – durch „Herren“, Herrschende – in der Demokratie, wie wir sie kennen „mit dem Volk“ – nicht durch das Volk selbst (Canfora 2004) – „mit“ i.S. von „Mittel“ verstanden, mit dem Mittel des Volkes, mit seiner Duldung, Zustimmung, mit seiner „Verleugnung“ durch die Herrschenden, die sich als Herren aufführen und Verstehen mit dem Volk als deren „Subjekte“, Abhängige.

Für die „Vermittlung“ „zwischen den Herren und ihren Dienern“, wie Marcuse bereits 1964 schrieb, sind die Medien zuständig (Marcuse 1964). Sie vermitteln uns vor allem „Botschaften“, denen wir zustimmen können, nein: sollen. Sie sind für die Herstellung von Konsens verantwortlich, wie Chomsky das nannte (Chomsky 2002), Herman, Edward S./Noam Chomsky 1988). Vielleicht sollten wir tatsächlich vom Vorwurf des Lügens zum Entscheidenden kommen, nämlich: dass die Presse für die Macht und die Mächtigen Partei ergreift, dass sie ihrem selbstgestellten Auftrag längst nicht mehr gerecht wird, als „4. Gewalt“ die drei anderen Gewalten zu kontrollieren und damit Demokratie erst zu ermöglichen. Ihre Parteinahme für die Macht zeigt sich darin, dass sie sich der Macht als Sprachrohr zur Verfügung stellt, dass sie deren Verlautbarungen an das Volk verkündet, deren Argumentation übernimmt und deren Handeln verteidigt – „dem Bürger verständlich macht“ wie Kanzlerin Merkel mal gefordert hatte – statt die Macht/die Mächtigen aus der Position des „Anwaltes der Bürger“ zu beobachten, an ihre Aufgabe als „Vertreter des Volkes“ zu erinnern, sie daran zu messen und wenn nötig zu kritisieren.

Die Macht: das ist die Lüge

Es ist die Macht, die lügt. Man könnte sogar, wie Achille Mbembe in seiner „Kritik der schwarzen Vernunft“ sagen, Macht sei geradezu dadurch charakterisiert, „zu tun, was man nicht sagt, und zu sagen, was man nie tun wird; mehreres zugleich zu sagen und genau das Gegenteil zu tun“ (Mbembe 2013/2015, S. 249). Und die Rolle der Presse ist es, die Lüge der Macht zu verbreiten. „Lügenpresse“ – der Vorwurf der Rechten, ist damit nicht erledigt: Nachdem die Äußerung von Claudia Zimmermann vom WDR, die in einer Diskussionssendung im holländischen Rundfunk gesagt hatte, „Wir sind öffentlich-rechtlicher Rundfunk und darum angehalten, das Problem in einer mehr positiven Art anzugehen“ so skandalisiert worden war, dass sie diese Äußerung in der Sendung bei „Plasberg“ am 18. Januar 2016 zurückzunehmen sich gezwungen sah (s. Lübberding 2016), hat sich Wolfgang Herles, früher Chef des ZDF-Hauptstadtstudios sowie Redaktionsleiter von ‚Aspekte‘ gemeldet und nicht nur die Runde bei Plasberg beschämt, indem er jegliche „Verschwörungstheorie“ durch die Realität der Verschwörung verblüffte: „…es gibt […] tatsächlich Anweisungen von oben. Auch im ZDF …“ (DLF-Hörfunk 2016).

1967, in den Jahren der „Unschuld“, als Friedenspädagogik sich noch die Erziehung zum Frieden zur Aufgabe gestellt hatte, wandte Peter Brückner ein: zum Frieden müsse man nicht erzogen werden, es sei im Gegenteil der Krieg, zu dem man erst erzogen werden muss (Brückner 1967; 1979, S. 14).

Die „Überzeugungsarbeit“ genannte Erziehung zum Krieg müsse, wie Brückner feststellt, die „natürliche“ Menschlichkeit und Unbefangenheit erst zerstören, die der Bereitschaft zum Krieg entgegensteht. Das Ziel dieser Erziehung zum Krieg sei deshalb: die Verhinderung der sozialen Reife, die per se friedlich wäre, wie Brückner sagt.

Diese Erziehung sei dann vollendet; wenn der einzelne seiner eigenen Lust, seinem eigenen Leben ganz entfremdet ist, wenn er Schlagworte verinnerlicht hat, wie: Lieber tot als rot“, „Lieber tot als Sklave“, was Peter Brückner (ebd., S. 16) bereits als „Heranbildung eines schwachen Ich, das in einem fetischartigen Wir seine pathologische Stütze findet“ konstatiert.

Die wichtigste Voraussetzung bzw. Vorbereitung ist wohl die nationalistische, das „Vorurteil, das eigene Vaterland, die eigenen Muttersprache seien etwas ganz Besonderes; immer verbunden mit der Abwertung fremder Nationen, Kulturkreise, Sozialsysteme. Insofern müssen wir alle erzogen werden: erzogen zum Töten (im Krieg) – an der Front, erzogen zur Zustimmung zum Töten / zum Krieg – hinter der Front / vor dem Krieg: „an den Anblick von »deutschen Gefallenen“ gewöhnt werden“, um mit den Worten unseres Bundespräsidenten zu reden. Notwendig ist in jedem Fall: die Heroisierung des Tötens: durch: „die Behauptung, man müsse sterben können für das, woran man glaubt. (Eine Inschrift auf dem Kriegerdenkmal von 1936 am Dammtorbahnhof Hamburg: »Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen«.)

„Das Wesen des soldatischen Berufs liegt darin, andere umzubringen, bzw. Befehle dazu zu geben“ (Brückner ebd., S. 16). Zugleich „gehört [es] zum Handwerkszeug der Erzieher, sich unklar und emotional auszudrücken: sie sagen uns, wir sollen sterben können für das, woran wir glauben, meinen aber, wir müssten töten für das, woran wir glauben, nicht etwa für das, was wir wissen“ (ebd., S. 16). So werden wir dazu gebracht, sich abspeisen zu lassen „mit abstrakten, ideologischen Behauptungen und Werten“ (ebd.), „statt auf ihre Konkretisierung zu drängen“ (ebd.). Die Erzieher wissen: „Man muss […] auch dafür sorgen, dass solche Abstrakta [wie „Vaterland“] für uns realer werden als das einzig Konkrete: die vielen einzelnen Menschen, in deren Mitte wir leben, […] alle gleich verletzlich wie wir, leidend wie wir, sich erheiternd wie wir“ (ebd.).

„Über die Medien […] werden wir […] gewöhnt“ (ebd., S. 16) – „an die Scheinrealität solcher Abstrakta wie Vaterland oder Nation“ (ebd.), „wie an die Ubiquität des Krieges, Vorurteile gegen potentielle Feinde werden sorgfältig gepflegt“ (ebd.). „Die Erziehung zum Töten […], setzt [also] sich durch unser Leben hindurch ständig fort“ (ebd.). „Um unsere kritische Wachsamkeit zusätzlich einzuschläfern, spricht man, was die strategischen Pläne der eigenen Militärs angeht, nie von Angriff, nur von (Vorwärts) -verteidigung, [von robuster Friedensintervention] nicht von Krieg, höchstens von Ernstfall“ (Brückner ebd., S. 17).

Gleichzeitig aber wird eine Kriegermoral bereits in den Alltag eingepflanzt: Für einen Mann sei es „feige“, zu weinen, wenn er leidet, „wir werden darauf dressiert, Mut – d.h. das Bewältigen und Bestehen in allen Gefahren für einen Wert zuhalten – möglichst ohne Prüfung, ob man nicht Gefahren besser vermeiden könnte“ (ebd., S. 17).

Umgekehrt darf „die Erziehung zum Töten […] niemals zulassen, dass wir jene neue Moral entwickeln, die zur Erziehung zum Frieden unabtrennbar gehörte: die Moral, einander so viel Befriedigung zu bereiten wie möglich“ (ebd., S. 17). Indem man derart „für den Aufbau eines Gewissens [sorgt], das jedes Rütteln an den Leitwerten: Pflicht, Vaterlandsliebe, Gehorsam usw. schon ahndet, Schuldgefühle macht“ (ebd., S. 17), baut man den besten Schutz „vor der kritischen Analyse der Vernunft als auch vor dem spontanen Protest unseres Lebensgefühls“ (Brückner ebd., S. 18) auf.

„Die Prüfung, ob denn das auch rechtens sei, was die Pflicht von ihm fordert, ist nicht seine [des Gewissens] Sache, das wird von Autoritäten vorentschieden“ (ebd., S. 18): der „anständige Bürger“ hat gelernt, „dass in manchen Situationen Gehorsam sein muss, aber er hat nicht gelernt, den Zustand einer Gesellschaft, die Gehorsamsforderungen benötigt, kritisch zu befragen. (ebd.)“

Was Brückner ausführt, zeigt (eigentlich): der zivile, ganz normale Alltag ist bereits Vorbereitung zum Krieg bzw. zur Bereitschaft, dem Krieg zuzustimmen. Auf diese braucht sich die gezielte Kriegsvorbereitung nur aufzusetzen.

Quelle: „Journal für Psychologie“ (Heft 1/2017)

https://brd-schwindel.org/psychologische-kriegsvorbereitung-des-deutschen-volkes/

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Der Honigmann

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Von Michelle Walling, übersetzt von Pippa
Auf meiner Webseite How To Exit The Matrix findet ihr esoterische, gnostische, metaphysische, spirituelle und wissenschaftliche Antworten darauf, was die Matrix ist und wie man sich davon „abstöpselt“. Ein Schwerpunktthema ist, wie unser kollektives Bewusstsein unsere Realität steuert und wie wir daran arbeiten, um aus dieser Realität in eine vorteilhaftere zu gelangen. Im Augenblick ist es wichtig, unseres Fokus auf das zu verlagern, was wir erschaffen wollen und uns daran zu erinnern, wie wir die Kraft nutzen, die wir als inkarnierte Seele in einem physischen, menschlichen Erdengefäss haben. Das Jahr 2017 wird noch nie dagewesene Ereignisse, Energien und Unterstützung bringen, wie die Erde es noch nie zuvor erlebt hat.

Wer sind wir?

Es wird erzählt, dass vor sehr langer Zeit der Erste Schöpfer, Gott oder die Quelle, sich selbst plötzlich als bewusstes Wesen wahrnahm. Um festzustellen, was es war und was nicht, wollte es Aspekte von sich selbst aussenden, um verschiedene Frequenzen von Schwingung zu erfahren. Man sagt: wie oben, so unten – wir sind alle kleinere aber fraktale (und gleiche) Aspekte der einen Quelle, die durch Erfahrung lernen wer wir sind und was wir nicht wollen. Viele Seelen sind von überall aus dem Universum und sogar von anderen Universen gekommen, um ein Teil des Endes eines grossen Zyklus hier auf Erden zu sein. Am Ende hat man die Wahl. Fraktale Seelenaspekte beginnen, entweder wieder von der Quelle aufgenommen zu werden, vereinen ihre individuelle Persönlichkeit wieder mit einem grösseren Aspekt ihrer Überseele, oder fahren damit fort, etwas ähnliches wie die Erde auf einem anderen 3D-Planeten oder einer Simulation zu erfahren. Die Erde wird als Überholspur für diejenigen bezeichnet, die ihr Seelenwachstum ausdehnen möchten.
Durch das Erwachen und Bewusstheit erinnern wir uns daran, wer wir sind und warum wir in dieser Zeit des Wandels für die Erde hier sind. Viele Menschen haben sich damit identifiziert, was als „der goldene Käfig“, die Matrix und der Demiurg bezeichnet wird; was von den Archons, bösartigen Ausserirdischen wie grösstenteils Reptilien und den Grauen, künstlicher Intelligenz und den kosmischen Kriegen betrieben wurde und das uns zu einem grösseren Bild über das verhalf, was wir heute erleben.

Was ist die Matrix?


Wenn man die Filme Die Matrix, Jupiter Ascending und Die Truman Show miteinander kombinieren würde, bekäme eine sehr gute metaphorische Definition davon, was die Matrix auf Erden ist. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir mit unserer begrenzten Wahrnehmung wirklich nicht ergründen, was diese Matrix ist. Viele Leute haben viele Arten um zu erklären, was ihrer Meinung nach die Matrix ist und alle ihre Standpunkte sind korrekt. Was ich tun möchte, ist das zu teilen, was für mich funktioniert hat und von dem ich sehe, dass es anderen Menschen geholfen hat, seit ich meine Reise des Erwachens im Jahr 2010 begonnen habe.
Um es einfach zu erklären: die ursprüngliche Erden-Matrix wurde als holografische Projektion des Bewusstseins in der Form von physischen Pflanzen, Tieren und Menschen in einem Ökosystem deckungsgleichen linearen Erlebens erzeugt. Gemäss Barbara Marciniaks plejadischer Channelings sollte es eine „lebendige Bibliothek“ sein. Die DNA-Codes vieler lebendiger Kreaturen und Pflanzen wurden von vielen verschiedenen Planeten auf die Erde gebracht, um innerhalb der atmosphärischen Bedingungen der Erde zusammenzuleben.
Die Vorlagen für die Schöpfung vieler Dinge wurden über Milliarden von Jahren optimiert und getestet. Manchmal wurden ganze Menschen-Bevölkerungen ausgelöscht, um Änderungen in Richtung der Versionen zweibeiniger menschlicher Schablone zu machen. Irgendwo auf dem Weg in der altertümlichen Erden-Geschichte gab es kleine Gruppen von Wesen, die die Erde entdeckten und dieses Experiment als das ihre in Anspruch nehmen wollten.
Weil diese Wesen nicht selbst Welten erschaffen konnten, entwickelten sie Methoden zum Kopieren der Vorlagen, um Menschen und Tiere zu erschaffen, machten Überlagerungen und nahmen Veränderungen an der ursprünglichen holografischen Realitätsmatrix vor. Sie benutzten Angst, schwarze Magie, Geld, Gesetze, Lug und Trug und viele andere Mittel, die auf vielen anderen Welten ausprobiert wurden und welche sich als wirkungsvoll erwiesen hatten, um Planeten zu übernehmen.
„Die Matrix ist die als Drehbuch geschriebene Illusion, die wir für die Realität halten. Sie verwendet das temporäre Konstrukt des Egos, um uns mit allen Dingen zu ködern, die mit den fünf Sinnen in Verbindung stehen und zwingt uns, in Sklaverei und Angst zu leben – scheinbar voneinander und von unserem Schöpfer abgeschnitten und getrennt. Sie erschreckt, verführt und füttert das Ego und im Gegenzug wird das Ego alles tun, um seine Existenz aufrechtzuerhalten. Es (das Ego) identifiziert sich selbst körperlich mit den Begierden und der Verbundenheit mit allen Dingen und erzeugt Karma. Karma ist das Werkzeug, das vom Ego benutzt wird, um uns im Spiel eingesperrt zu halten und um wieder zurückzukommen, damit wir den Kreislauf von Geburt und Tod endlos wiederholen.“ – R.J. Spina aus dem Artikel How To Beat And Exit The Matrix
Sobald man zu einigen grundlegenden spirituellen Konzepten wie „unsere Seelen sterben nie“ und „wir sind alle eins“ erwacht ist, offenbart sich die Matrix sofort als das, was sie ist: ein Kontrollsystem, das durch falsche Glaubenssysteme ermöglicht wurde. Sie ist ein lebendiger Organismus, der sich ständig verändert und an das kollektive menschliche Bewusstsein derer anpasst, die auf dem Planeten leben. Die Matrix wird von einem künstlichen, intelligenten Programm gelenkt (vom Saturn und dem Mond aus). Manche sehen die Erd-Erfahrungen jedoch als „Videospiel“ an, das die Seele durch die Inkarnation hier und dem Vergessen, wer wir sind, exponentiell ausdehnt. Die Gewinner des Spiels erwachen und steigen auf zurück zu ihrer Quelle, wenn die energetische Schwingung auf dem Aufstiegsplaneten beginnt, anzusteigen.
Die dunklen Spieler des Matrix-Teams
Die gnostischen Lehren geben einer Gruppe von Wesen, Archons genannt, die Verantwortung der Übernahme der Erde. Diese scheinen empfindungsfähige Wesen zu sein, die künstliche Intelligenz und Reptilien, die Grauen, Gottesanbeterinnen und Ameisenmenschen nutzen, um ihre Show am Laufen zu halten. „Annuaki“ ist ein anderer Begriff, der diejenigen beschreibt, die von „da draussen“ kamen. Manche von denen im „Team Dunkel“ sind in der Form von gestaltwandelnden Menschen und Hybriden auf dem Planeten. Einige existieren in Untergrundbasen, in der inneren Erde, in der hohlen Erde, auf dem Mond und dem Saturn.
Diese Wesen haben die Rolle von negativen aufsteigenden Wesen gespielt, was auch beinhaltet zu vergessen, wie sie Zugriff auf ihre ursprüngliche Quellenenergie haben. Es gibt auch die Sicht auf einen übergeordneten, grösseren Zusammenhang: dass sie nämlich durch extreme Polarität eine Rolle im menschlichen Erwachen und Aufstieg spielen und sie anschliessend zur Quelle zurückkehren und geheilt und mit höchstem Respekt und Dank aufgenommen werden.
Manche sagen auch, dass sie aus einem anderen Universum kamen und durch einen Riss in Raum und Zeit zufällig hier ankamen und somit von ihrer Verbindung zur Energie abgeschnitten waren. Unabhängig davon, ob dieses Ergebnis ein Unfall war oder unbekannt ist, letztlich soll alle Energie von der Einen Wesentlichen Schöpferquelle kommen und alles ist schlichtweg Energie, die auf irgendeine Weise eine Erfahrung macht. Die Ausfallsicherung in diesem fehlgeschlagenen Experiment ist das „Ende der Zeit“, oder das Ende des Experiments, in dem wir uns gerade mittendrin befinden.
Die überlagernde Zielsetzung der Matrix
Der Hauptzweck der Matrix-Manipulation ist, die Realität durch das menschliche Bewusstsein zu lenken, um die Erde als Energiequelle zu nutzen. In Form von Metallen und Mineralien wird Energie von der Oberfläche gestohlen, und von den Menschen wird emotionale Energie auf viele Arten geraubt. In unserer gegenwärtigen Gesellschaft wird die Energie durch die Verwendung von Geld über Sklaverei und das Schuldensystem gestohlen.
Werkzeuge und Taktiken der Matrix-Überlagerung
Die vom Team Dunkel genutzte Überlagerung besteht aus vielen Programmierungs-Techniken, die auf vielen anderen Planeten getestet und verfeinert wurden, bevor sie die Erde fanden.
Einige ihrer Vorgehensweisen, um Bewusstsein in eine niedrigere Frequenz zu lenken, in der Gesellschaften kontrolliert werden können, sind:
Medien-Propaganda – Programmierung über das Fernsehen, Zeitungen, Magazine und Filme
Politik – die Illusion, das Recht und die Freiheit zu haben, einen hierarchischen Führer zu wählen (Könige, Königinnen, Präsidenten, etc.)
Bankwesen – ein Geldsystem, das hierarchisch aufgebaut ist und für die Sklaverei verwendet wird
Bildung – frühe Programmierung durch falsche Geschichte und Lügen, um angepasste Sklaven zu werden
Medizin/Arzneimittel – Symptome werden um des Profits willen behandelt, anstatt den Grund für die Erkrankung oder ein Heilverfahren zu finden. Manchmal werden sogar Erkrankungen und Epidemien wie HIV erschaffen, Impfungen, die Autismus auslösen
Energie – der Mythos um fossile Brennstoffe, sowie die Bezahlung für Elektrizität, natürliches Gas und schmutzige Brennstoffe wie Atomkraft und Kohle
Religion – setzt Angst vor der Hölle und einem zornigen Gott ein
Zeit – eine erzeugte Illusion, die einst eine aufregende Erfahrung war, jedoch zur Falle wurde; Zeitzonen, die Trennung erzeugen
Sport – teile und herrsche
Rechtswesen – planetare Gesetze, Landes-, Staats- und Stadtgesetze, die aufgestellt wurden, um einzuschränken, zu kontrollieren und zu trennen. Missbrauch des Gerichtssystems, Verkauf eurer Geburtsrechte an der Börse, Toterklärung von Geburt an. Das Verheimlichen der wirklichen universellen Gesetze vor der Gesellschaft
Die Illusion der Freiheit – wir hatten, wie Tiere in einem sehr grossen Naturschutzgebiet, nie wirklich irgendeinen Grund zu glauben, dass wir auf der Erde gefangen seien. Wir haben nie den Käfig, die Wände oder Gitterstäbe gesehen
Trennung von der Quelle – Löschen der Erinnerungen bei Reinkarnation darüber, wer wir waren, die Kenntnis über die innere Erde, interplanetare Reisen und anderem Leben im Universum
Geburtenkontrolle und medizinische/wissenschaftliche Tyrannei – durch Gifte wie genmanipulierte Nahrung, Pestizide, Fluoride und Chemtrails
Lehren über das Falsche Licht/New Age – die meisten New Age-Grundsätze wurden im Laufe der Zeit mit falschen Lehren infiltriert. Sie lehren keine Souveränität, sie erlauben dir, deine Macht abzugeben und lassen Menschen auf einen Retter von ausserhalb warten. Meistens bieten sie die Wahrheit an, vermischt mit Lügen, welche Elend und Verwirrung erzeugen. Sie können euch eure Energie abbauen lassen, euch verleiten, in völlige Passivität zu fallen und euch in den Wahnsinn treiben
Energie-Vampirismus und Implantate – ätherische Implantate und Verhaltensmanipulation durch emotionale Trigger
Materialistisch-gesellschaftliche Programmierung – der Wunsch nach ständigem Konsum und Verschwendung
Steuerwesen – Übernutzung von Besteuerung auf fast alles; die Abgabe von mehr als der Hälfte von dem, was ihr durch Arbeit verdient habt
Gittersystem von Niederfrequenzen, verbunden durch Türme – ELF durch Technologie und Satelliten
Big Brother – Supercomputer-Datenbank für die Identifizierung und Verfolgung (Mobiltelefone, Computer, Smart-TV-Geräte, Bankkonten, „Fliegende Augen“, Facebook, Google)
Krieg – teile und herrsche, Operationen unter falscher Flagge, um Kriege zu erzeugen, die den Militärisch-Industriellen Komplex finanzieren, Töten von unschuldigen Menschen, Menschen in Angst halten
Angst auslösende Programmierung – die Hoffnung zu überleben, wenn der Kollaps wirtschaftlicher Strukturen eintritt, Angst vor dem Tod und sich niemals als gut genug zu empfinden, Verlust des Lebenswillen
Schwarze Magie – Zauber durch Sprache, Lug und Trug, Kopieren, Gestaltwandeln, Gedankenkontrolle und Rituale
Implantate – ätherisch und physisch, sie verursachen Energieblockaden, Krankheit und ein Ungleichgewicht
Eindringen in Zeitlinien und wiederholte Mini-Kreisläufe – durch die Verwendung von CERN und/oder HAARP und anderen Zeitreisen-Technologien
Reinkarnations-System – statt eines Inkarnations-Systems endete es als Falle des „Karmas“ (einer Illusion), welches benutzt wird, um Leben in Not zu fördern und die Erinnerungen daran auszulöschen, warum dies immer und immer wieder geschieht
„Die höchste Tyrannei in einer Gesellschaft ist nicht die Kontrolle durch Kriegsrecht. Es ist die Kontrolle durch psychologische Manipulation des Bewusstseins, durch die die Realität definiert wird, damit diejenigen, die darin existieren sich nicht einmal dessen bewusst sind, dass sie sich in einem Gefängnis befinden. Sie realisieren noch nicht einmal, dass es ausserhalb von dem, worin sie existieren, etwas gibt. Ihr werdet kontrolliert wie Schafe in einem Stall von denen, die denken, sie besässen euch – von der Regierung, über das Verwaltungsteam der Welt bis hin zu denen im Weltraum. Euch wird Wissen durch Frequenzkontrolle vorenthalten.“ –
Barbara Marciniak, Überbringerin der Dämmerung
Wie man aus der Matrix aussteigt
Die Instrumente, die in der Matrix-Überlagerung verwendet werden, haben einen Krieg gegen das Bewusstsein erzeugt, weil wir als Kollektiv unbewusst, unterbewusst, aber auch bewusst diese Realität erschaffen. Dieses System wurde in einer dreidimensionalen, physischen Realität erstellt, aber es wird auf einer vierdimensionalen, astralen Ebene betrieben und überwacht, die die meisten Menschen nicht sehen, fühlen oder hören können. Diese Matrix kann nicht im gleichen Bewusstsein korrigiert werden, in der sie erschaffen wurde, weil die Urheber in einem Universum des freien Willens jedes Recht hatten, das zu tun was sie wollten. Stattdessen müssen wir unser Bewusstsein aus den niedrigeren Frequenzen verschieben, in der die Kontrollmatrix existiert und die alte Matrix muss sich aus einem Energiemangel heraus aus eigener Kraft auflösen.
Da wir unsere eigene Realität erschaffen, können wir leicht in die Falle geraten, in der Vergangenheit hängenzubleiben. Dies erzeugt eine andauernde Schlaufe von alter Energie und Wiederholungen, die uns gefangen halten. Laut Cobra, Corey Goode und David Wilcock kann eine kleine Gruppe von Menschen das kollektive Bewusstsein mit kollektiver Absicht schneller auf eine positive Zeitlinie steuern. Wir erhalten Energien aus dem Kosmos, welche die Schwingung des Planeten allmählich anheben und dies hat sich über die letzten paar Jahre exponentiell beschleunigt.
David Wilcock sagte, dass eine grosse solare Explosion die energetische endgültige Verschiebung von einer Realität in eine andere auslösen wird. Er sagte, dass Menschen, die hier auf Erden hängengeblieben sind, an einen von drei Orten gehen werden – zum positiven Aufstieg, zum negativen Aufstieg und auf einen anderen Planeten der 3D-Dichte. Er sagte auch, wenn nur 7.000 Menschen, basierend auf unserer gegenwärtigen Bevölkerung, an einer fokussierten Absicht und Meditation teilnehmen, wir den Planeten jetzt verschieben könnten.
Ich habe das Wissen, dass ich als Sternensaat oder Wanderer (diejenigen, die hier sind, um die planetare Verschiebung zu unterstützen) auf einen Heimatplaneten, eine Galaxie oder einer engelhaften Form zurückkehren würde, oder ich könnte zur Quelle zurückkehren, wenn meine Seele die Absicht hätte. Ich werde in der Lage sein, Zeitlinien zu überqueren und habe die Freiheit, überall hin zu reisen, wo ich möchte.
Dinge, die ihr tun könnt, um den persönlichen und den planetaren Aufstieg zu beschleunigen, um die Matrix zu verlassen
Hier sind ein paar Tipps von mir und Anderen von der Internetseite How To Exit The Matrix, die bei unserer Verschiebung zu helfen scheinen:
Bleibt stressfrei und in einer positiven Einstellung, fokussiert euch auf eine grossartige Zukunft
Vergebt euch selbst und anderen, da sie sich nicht daran erinnern, wer sie sind, woher sie kamen oder warum sie hier sind
Seid „dienstbereit“. Der Dienst kann so einfach wie das Kellnern in einem Restaurant oder Kochen für eure Gemeinde sein, einen Blog zu betreiben, auf dem Leute ihre eigenen Erfahrungen oder Artikel über Bewusstsein miteinander teilen; oder haltet auf positive Weise den Raum für jemanden, der durch eine schwere Zeit geht
Liebt euch selbst und dient anderen, nachdem ihr euch selbst geheilt und gelernt habt, euch selbst als Aspekt der Quelle zu lieben. Wenn ihr einen „Aufstiegs-Burnout“ und „Aufstiegssymptome“ spürt, solltest ihr eine Pause machen, anderen zu helfen, bis ihr voller Selbstliebe und ausbalanciert seid
Beobachtet eure Taten, Reaktionen, Gedanken und Worte. Wir erschaffen unsere eigene Realität. Unsere Worte, Gedanken, Handlungen und Vorstellungskraft sind viel mächtiger, als wir denken. Sich dessen gewahr zu sein, wo unsere Energie „entweicht“, wird die Dunklen, die auf unsere negative Energie angewiesen sind, hungern lassen
Ausrichtung und Absicht – um automatisch zu korrigieren, was erschaffen wurde, können wir uns darauf fokussieren, was wir wollen, während wir im Jetzt existieren, an einem Ort der Balance und des Friedens in uns selbst. Tretet Gruppen bei, um für gemeinsame Ziele zu meditieren, trommeln, singen oder chanten. „There is power in numbers“. Das heisst: Viele bewirken viel
Stellt euch bildhaft eine Welt voller Wohlstand und Fülle ohne Geld vor. Was würdet ihr tun, wenn es so ein Ding wie Geld nicht gäbe? Lasst die kleinen Details weg, wie wir da hinkommen werden (Magie) und fokussiert euch stattdessen auf das Endergebnis – nicht arbeiten zu müssen, nur um Rechnungen, Essen oder für das Dach über dem Kopf zahlen zu können
Stellt euch eine Welt voller Frieden vor, in der es keine Kriege, keine Kämpfe mehr gibt. Legt das Schwert nieder – gebt den Kampf auf, immer recht zu haben. Zeigt, wofür ihr seid, statt dagegen zu protestieren, was ihr nicht wollt
Stellt euch eine Erde vor, die tadellos und wunderschön ist, unberührt und unbeschädigt.Stellt euch ein Bildungssystem vor, das Kindern beibringt, wer sie sind und warum sie hier sind. Wie würde dies sein? Lest dazu meinen Artikel Die Zukunft der Bildung – eine Schule, die du gerne besuchen würdest
Malt euch all eure Superhelden-Fähigkeiten aus – Altersregression oder Verjüngung und Regeneration, Telepathie, etc. Lest zu diesem Thema: Wecke deine Kraft – Science Fiction und Psychologie – Star Wars, Das alte Tibet und die Jedi-Ausbildung und Wissenschaftliche Beweise für Jedi – Kräfte und wie man sie entwickelt
Denkt euch aus, wie ihr in eurem „perfektionierten“ Alter eurer Wahl sein würdet. Lest dazu weiter über die Aktivierung eurer eigenen Kräfte: Angewandte epigenetische Therapie und die Wissenschaft der DNS-Aktivierung
Stellt euch einen Rat von gewählten Älteren vor, die als eine neue Art Regierung im besten Interesse für die Menschheit arbeiten (bis wir merken, dass wir nicht verwaltet werden müssen)
Manifestation – Entfernt Blockaden, Abkommen und beschränkende Ansichten, die euch im Mangel dessen halten, was ihr braucht um angenehm zu überleben und Heilung zu erhalten
Stellt euch eine magische Welt vor; eine, in der Farben vibrieren und wir uns erinnern, wie man vom „Hintergrund“ oder aus der Quellenenergie manifestiert und demanifestiert. Mit einem Planeten verbunden zu sein und den Schleier der Illusion zu lüften, erlaubt eine klare Verbindung mit der Manifestations-Energie der Quelle
Stellt euch vor, wie ihr geliebte Menschen besuchen könnt, die verstorben sind und wie ihr ungehindert zu anderen Planeten, Galaxien und Universen reisen könnt
Findet die Balance in Licht und Dunkel. Alles stammt aus der gleichen Quelle.
Nehmt als Fraktal der Quelle den Platz in eurer Souveränität ein und löst Verträge auf, die nicht in eurem höchsten und besten Interesse sind. Erarbeitet euch diesen Artikel Der Ausdruck unseres Willens
Heilung – Alles ist Energie. Heilt durch Energiearbeit, Entgiftung, bittet euer Höheres Selbst und das Unterstützungssystem der Sternenfamilie um Hilfe. Löscht energetische Blockaden aus den gegenwärtigen und parallelen Lebenszeiten und neutralisiert Implantate
Löst Beziehungen, die euch nicht länger dienen
Erkennt wiederkehrende Muster, indem ihr das Thema würdigt und einschränkende Glaubenssätze und Angst loslasst
Beabsichtigt, eure DNA zu aktivieren, neu anzuordnen und zu heilen. Ladet euer Wasser und/oder Kristalle sehr stark mit dieser Aufgabe auf
Macht damit weiter, eure Schwingung zu erhöhen. Gleicht eure Frequenz dem höchstmöglichen Ergebnis an, meditiert, erdet euch, lacht, esst weniger schwer verdauliches Essen. Kein Fluorid aus Trinkwasser oder vom Zahnarzt.
Verbindet euch und verschmelzt mit eurem Höheren Selbst, seid die verkörperte Frequenz des Höheren Selbst. Euer Höheres Selbst hat immer einen Teil von sich selbst ausserhalb der Matrix und bietet Weisheit aus parallelen Lebenszeiten an
Geht nach innen. Findet eure eigene Wahrheit, lernt, die Zeichen eures Körpers zu nutzen, kommuniziert mit eurem Körper. Ihr habt all die Antworten in euch, die ihr braucht. Ein Teil eurer „Arbeit“ ist herauszufinden, wie man das macht und was es für euch bedeutet
Haltet einen Raum für diejenigen, die verwirrt sind und leiden
Seid bereit, Illusionen, 3D und materielle Dinge, die euch nach unten ziehen, loszulassen
Unterstützt die Sternenkinder. Sie sind hier, um die Frequenz und das Wissen zu tragen, die den Ausschlag geben.
Sterben oder den Körper abstreifen – Einige Menschen werden sich nicht dafür entscheiden, ihren Körper mit in die nächste Dimension zu bringen. Diese Leute werden nötige Heilung auf der anderen Seite erhalten und können sich entscheiden, der Menschheit als Wegweiser zu helfen, oder sie können einfach „nach Hause“ zurückkehren
Das Leben zeigt euch, was im Innen ist
Das mag nach einer überwältigenden Menge an Arbeit klingen, die erfüllt werden muss! Die Wahrheit ist, dass viele Leute bereits daran arbeiten, ob sie es erkennen oder nicht und nicht jeder muss das gleiche machen. Unsere Leben erschaffen bereits Szenarien, die das hervorbringen, was angeschaut und womit sich befasst werden muss! Sich wiederholende negative Muster, gescheiterte Beziehungen, Krankheit, Leiden, Schmerzen, Sorgen und Schwierigkeiten zu Überleben deuten alle auf energetische Blockaden hin, die geklärt werden müssen. Es mag ein bisschen zu viel über-den-Tellerrand-Hinausschauen sein zu sagen, dass wir uns eine neue Welt ausmalen und sie ins Leben rufen, aber wenn wir um die Macht unseres schöpferischen Geistes wissen und vertrauen, und wenn wir verstehen würden, dass alles ausserhalb von uns eine holografische Projektion unseres Inneren ist, dann würden wir begreifen, wie diese Veränderung bewerkstelligt werden wird.
Diejenigen, die seit einer Weile auf dem Pfad des Erwachens sind, könnten sich fühlen, als ob ihre Arbeit in diesem Leben bereits erledigt wäre. Manche fühlen sich, als wären sie darüber hinweg als Heiler, Empathen, Lehrer, Verankerer des Lichts und Gitterarbeiter. Viele von uns sind müde und bereit, „nach Hause“ zu gehen. Wenn ihr an diesem Punkt nichts anderes macht, als euch darauf zu konzentrieren, gelassen und ausgewogen zu sein, leistet ihr immer noch eine gewaltige Menge an Arbeit, um das Kollektiv in Richtung Aufstieg zu verschieben. Diejenigen, die neu und frisch erwacht sind, übernehmen den Staffelstab, um den Rest der Arbeit zu erledigen, die gemacht werden muss, um den Kipp-Punkt der „kritische Masse“ zu erreichen. Trotz allem kann niemand die Arbeit am Selbst für euch machen und wir steigen immer im Universum auf, bis wir wieder mit der Quelle verschmelzen. Wenn ihr euch mit der Menge der angebotenen Informationen überwältigt fühlt, könnt ihr immer noch auf einen professionellen Berater zählen, zum Beispiel mich und viele Andere, die ich auf meiner Internetseite genannt habe, um euren Fokus auszurichten.
Was die Welt jetzt braucht
Dieses thematisch ähnlich gelagerte Video von Gregg Prescott auf In5d.com zeigt, was wir jetzt gerade tun können, um dabei zu helfen, Veränderungen in der Gesellschaft vorzunehmen, die das Bewusstsein auf dem Planeten verschieben würden. Auf der anderen Seite scheint es, als könnten manche Dinge nicht ohne eine Verschiebung im Bewusstsein verändert werden. Ironischerweise können es beide und sie geschehen zur gleichen Zeit. Wer weiss, wie lange dieser Übergang dauern wird und wie viele Dinge wir vorübergehend als Brücke zur Neuen Erde ändern müssen. Zum Beispiel könnten wir ein Übergangs-Währungssystem brauchen, da der alte Dollar zusammenbricht, bevor die endgültige Verschiebung stattfindet und wir dann überhaupt kein Geldsystem brauchen.
“Globales Einheits-Projekt: Was die Welt jetzt braucht”
Abschliessende Punkte
Die Erde steigt auf ihrer eigenen Reise auf und wir sind alle Teile der Erde. Der Planet empfängt Wellen höherer Energie und gemäss Vielen könnte „bald“ eine letzte grosse Welle oder ein Event passieren, was eine Rolle für uns spielt. Es ist keine Eile oder Angst nötig, ob ihr genug getan habt, um aufzusteigen. Ob wir es zu einem vollständigen wirtschaftlichen Kollaps schaffen, einer vollständigen Offenlegung über Ausserirdische oder sogar einem weiteren Krieg wird davon abhängen, was die Menschheit als Kollektiv braucht, um aufzuwachen. Wenn uns die letzte Geburtswelle an Energie trifft, wird jeder dahin gehen, wo er sein muss und wird den Aufstieg auf seine eigene Weise erleben. Jeder Seele wird auf diesem Weg auf liebevolle und mitfühlende Art geholfen und viele werden Heilung erfahren, bevor sie ihr Endziel erreichen.
Versucht, für diejenigen Respekt zu zeigen, die nicht erwacht zu sein scheinen, da es dafür viele Gründe geben kann, warum ihre Seele sich nicht entschloss, zu erwachen; oder zu dieser Zeit nicht bereit ist für die letzte Inkarnation/den Aufstiegspfad. Umgebt euch mit gleichgesinnten Einzelnen, die darauf abgestimmt sind, andere zu unterstützen. Tut was ihr könnt für diejenigen, denen Energie fehlt, aber erlaubt ihnen nicht, eure zu stehlen.
Lasst die Vergangenheit los und konzentriert euch darauf, was ihr jetzt gerade oder für unsere Zukunft wollt. Macht eure Selbstarbeit des Höheren Bewusstseins und dann kehrt zu eurem 3D-Leben zurück in dem Wissen, dass ihr Zeuge der Dinge seid, die ihr in eurer Zukunft nicht wollt. Wir stehen derzeit mit gegrätschten Beinen in zwei Welten – in einer der Kontrolle und Herrschaft und in einer anderen der Fantasie und Schöpferkraft. Unsere Realität fährt damit fort, sich allmählich zu verschieben, aber eines Tages wird es offensichtlich sein, dass es eine Weggabelung oder Teilung von Welten gab. Um auszusteigen, müssen wir die 3D/4D-Frequenz verlassen und uns nach 5D und darüber hinaus bewegen, wo alles als das angesehen werden kann, was es ist. Das grössere Bild zeigt uns, dass wir uns selbst verletzen, wenn wir jemand anderen verletzen, weil wir alle verbunden sind und wir von der gleichen Quelle kommen. Wenn die Menschen das nur verstehen würden, dann könnten wir unsere Realität über Nacht verändern.
Die Ausrichtung für 2017
Einige Leute haben bereits das meiste von dem durchdacht, was sie brauchen, um sich für das kommende Jahr vorzubereiten. Andere bekommen all die Antworten, die sie brauchen, von innen. Für die Meisten ist es trotzdem noch nötig zu lernen, wie man durch Informationen aus anderen Quellen unterscheidet und Bestätigung durch Führung und Synchronizität bekommt, Genau das anzubieten ist der Grund, warum ich hier bin. Manche sagen, dass 2017 das Jahr einer ersten Welle der Veränderung sein könnte. Je eher wir uns alle auf die neue Realität fokussieren, desto eher wird sie eintreten, ob es nun individuell in Teilen geschieht oder alles auf einmal. In „kürzester Zeit“ ist es bereits geschehen!
Ab 2017 wird die Internetseite HowToExitTheMatrix.com seine Themen verändern und statt über Reptilien, Archons und Annuaki, etc. zu berichten, wird sie sich auf die Vergangenheit konzentrieren und wie wir hierherkamen. Es gibt über 600 archivierte Artikel und Videos, die ihr nutzen könnt [jene dort sind in Englisch, gerne verwendet die Suchfunktion auf transinformation und nutzt all unsere, bereits übersetzten Texte zu den verschiedenen Themengebieten] . Die neuen Artikel werden sich auf die positive Aufstiegslinie, auf Heilung und Manifestation fokussieren und wie man schliesslich aus der Matrix aussteigt. 2017 wird ein Jahr der Enthüllung (Sieg) gemischt mit Chaos (Fassungslosigkeit und Verwirrung) werden und es wird diejenigen von uns brauchen, die erwacht sind, um sich mehr auf die Jetzt-Manifestationen statt auf die Vergangenheit zu konzentrieren.
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Der Honigmann
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Unter Denken werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer inneren Beschäftigung mit Vorstellungen, Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen versuchen. Bewusst werden dabei meist nur die Endprodukte des Denkens, nicht die Denkprozesse, die sie hervorbringen. Introspektive Vermutungen – Lautes Denken – sind jedoch sehr unzuverlässig.
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Manipulation ist ein Begriff aus der Psychologie, Soziologie und Politik und bedeutet die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen (Camouflage, Propaganda).

Toni All

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Der Honigmann

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Nach über 30 Jahren Forschung kamen Forscher in der Medizin zu dem Schluss, dass unsere heutige Wissenschaft erst damit beginnt, dieses Phänomen, das unter der Bezeichnung Nahtoderfahrung bekannt ist, zu verstehen, und dass die Arbeit daran eine Gelegenheit ist, die wissenschaftlichen Erkenntnisse voranzubringen.

Für das Phänomen, das kognitive, affektive, paranormale und transzendentale Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Tod beinhaltet, prägte Raymond Moody (er promovierte in Philosophie und Psychologie) die Bezeichnung „Nahtoderfahrung“ (abgekürzt: NTE). Er verfasste das 1975 erschienene Buch „Das Leben nach dem Leben“ (englischer Titel: „Life After Life“).

 Die Veröffentlichung von Moodys Buch erweckte sofort großes Interesse, das Phänomen der Nahtoderfahrungen tiefgreifend zu erforschen. 1981 wurde dann der Internationale Verband für Nahtodforschung (abgekürzt: IVNTF) gegründet, „um die multidisziplinäre Untersuchung von Nahtod- und ähnlichen Erfahrungen, die das Leben der Menschen beeinflussen, zu fördern und besonders deren Folgewirkungen auf ihre Glaubensvorstellungen über das Leben, den Tod und den Daseinszweck zu untersuchen“.

Der Begriff Nahtoderfahrungen ist etwas missverständlich, denn damit werden Erfahrungen bezeichnet, die nicht vor sondern bewusst nach dem klinischen Tod des eigenen Körpers erlebt wurden. Zu diesem Zeitpunkt stand das Herz meist still und keinerlei Hirnströme konnten gemessen werden.

Was die meisten von ihrer Nahtoderfahrung erinnern

Nach einer erfolgreichen Wiederbelebung ähneln sich die Berichte der Patienten in vielen Aspekten. Der Körper wird als leicht und schwebend wahrgenommen. Viele können ihren eigenen Körper sehen, scheinen sich also außerhalb des Körpers zu befinden. Oft wird davon berichtet, dass ein Wechsel in der Art der Wahrnehmung und des Denkens stattfindet.

Manche erinnern sich Ruhe und Frieden wahrgenommen zu haben. Andere erlebten einen Rückblick auf ihr vergangenes Leben und konnten fühlen, welche Wirkungen ihr Handeln auf andere hatte (Studie: Lebensrückblick bei Nahtoderfahrungen ist real). Viele haben Begegnungen mit anderen Wesen. Das können verstorbene Verwandte oder Bekannte sein.

Verbesserte geistige Funktion trotz Hirnverletzung

Nach Auffassung von Bruce Greyson, Direktor der Abteilung für Wahrnehmungsforschung an der Universität von Virginia, sind Nahtoderfahrungen reale Erlebnisse. Die Berichte von Betroffenen hätten sich im Laufe der Zeit nicht verändert. Er verglich Interviews von Betroffenen, mit 20 Jahre alten Aufzeichnungen damals verfasster Berichte. Die Berichte waren über die Jahre nahezu identisch geblieben.

Greyson ist davon überzeugt, dass die Nahtoderfahrungen als Hinweis zu deuten sind, dass der Geist unabhängig vom Gehirn existiert. In der klinischen Situation, in der sich Betroffene befinden, müsse man Ausfälle von Gehirnleistungen erwarten – aber seine Forschungen ergaben keine derartigen Ausfälle, sondern das Gegenteil.

„In den meisten Fällen sind während der Nahtoderfahrung die mentalen Funktionen besser als im täglichen Leben“, betonte Greyson in einem Interview.

„Das Denken der Betroffenen ist schneller, ist klarer, ist logischer. Sie haben mehr Kontrolle über ihren Gedankengang. Ihre Sinne sind schärfer und ihre Erinnerungen lebendiger.“

„Fragt man jemanden über seine Nahtoderfahrung, die er vor 15 Jahren hatte, spricht er darüber, als wäre es gestern erst passiert. Fragt man diese Person aber über alltägliche Erlebnisse aus dieser Zeit, scheint sie – wenn überhaupt – nur vage Erinnerungen daran zu haben.“

„Wenn man bedenkt, dass diese Erfahrungen, die durch verbesserte Denkprozesse charakterisiert sind, stattfinden, während das Gehirn nicht funktioniert, also wenn das Herz stillsteht oder unter tiefer Narkose, also zu Zeiten, über die uns die Hirnforschung sagt, dass man nicht in der Lage ist zu denken oder Erinnerungen abzurufen bzw. zu speichern –, dann wird es sehr schnell klar, dass wir diese Erlebnisse nicht auf Basis der Hirnphysiologie erklären können.“

Ein Arzt erlebte selbst wie seine Sinne – wie Sehen, Riechen und Hören – miteinander verschmolzen

Eben Alexander, ein Neurochirurg, ist Fachmann und selbst ein Betroffener. Er erlebte seine Nahtoderfahrung während einer akuten bakteriellen Hirnhautentzündung, die seinen Neokortex beschädigt hatte, wodurch er in ein Koma fiel und sechs Tage beatmet werden musste.

Der Zuckerspiegel seiner Gehirnflüssigkeit war auf ein Sechzigstel des Normalwertes gefallen. Bereits bei einem Viertel des Normalwertes wird eine Meningitis als schwer bezeichnet.

Vier Tage nach dem Koma hatte Alexander Mühe, zu sprechen und sich an die Zeit vor dem Koma zu erinnern. Nach einer solch schweren Gehirnschädigung und Meningitis kann niemand erwarten, wieder völlig zu genesen.

Während der Nahtoderfahrung hatte Alexander sehr lebendige Erlebnisse, bei denen mehrere Sinne – wie Sehen, Riechen und Hören – verschmolzen, also nicht von einander getrennt von ihm wahrgenommen wurden. Er konnte, wie er sagte, nicht beschreiben, wie aufregend sich das anfühlte.

„Mein Gehirn im jetzigen Zustand – ich denke, es hat sich vollständig erholt – ist ganz und gar nicht dazu in der Lage, so etwas zu leisten“, erzählte Alexander. „Wie ist es möglich, dass ein sterbendes Gehirn sehr viel leistungsfähiger wird und in der Lage ist, diese unglaublichen Mengen an Informationen gleichzeitig zu verarbeiten?“ (Am Abgrund zur Hölle: die dunkle Seite von Nahtoderfahrungen)

„Ein weißes Licht und eine unglaubliche Liebe“

„Sterben tut nicht weh“, berichtete Kathleen Elmore, als sie auf einer Konferenz zum Thema über ihre Nahtoderfahrung erzählte. Elmore berichtete, dass sie über eine Kreuzung fuhr und sich ihr von der linken Seite ein Truck näherte. „Das sieht nicht gut aus“, dachte sie.

„Dieser riesige Aufprall fühlte sich an, als ob mir jemand auf die Schulter getippt hätte und dann bewegte ich mich direkt nach oben.“

Elmore berichtete, dass sie zwischen 15 und 18 Meter hoch in ein wunderbares weißes Licht, in dem sie „unglaubliche Liebe“ spürte, schwebte und dass sie wunderschöne Musik hörte. Dort traf sie drei Wesen, die „noch höher als Engel“ waren und die ihr dabei geholfen hatten, ihr Leben zu planen, bevor sie geboren wurde.

Sie unterhielt sich mit ihnen, während sie beobachtete, wie unten auf der Erde ihr Körper gerettet wurde. Nachdem sie das Leben wiedererlangt hatte, konnte sie die Energie, die die Erde umgibt, sowie das kollektive Bewusstsein der Menschheit wahrnehmen (Nahtoderfahrungen: 250 Jahre alte medizinische Beschreibung).

Elektromagnetische Folgewirkungen von Nahtoderfahrungen

Neben Veränderungen der Psyche wurde oft von elektromagnetischen Folgewirkungen berichtet. Bei manchen Personen, die eine Nahtoderfahrung hatten, entluden sich fortwährend in kurzer Zeit die Batterien ihrer Armbanduhren oder ihre Uhren liefen langsamer oder schneller.

Bei anderen gingen nach diesem Erlebnis in ihrer Umgebung Glühlampen aus oder Radios und Fernsehgeräte wechselten den Kanal, wenn sie daran vorbeigingen. Greyson erwähnte auch einen Fall, bei dem der Betroffene von Sensoren an automatischen Türen nicht mehr wahrgenommen werden konnte.

Jane Kathra, selbst Ärztin, wurde nach einer Nahtoderfahrung gegenüber elektromagnetischen Schwingungen sensibel und es war schwer für sie, weiter im Haus ihrer Eltern zu leben, weil sie nun die Fähigkeit hatte, verschiedene Dinge aus unterschiedlichen Räumen zu hören.

Ein gemeinsames Forschungsprojekt von Greyson und Dr. med. Mitchell Liester ergab, dass von 136 Teilnehmern, die eine Nahtoderfahrung erlebten, 71 Prozent davon elektromagnetische Nachwirkungen in Form von elektrischer und elektromagnetischer Sensitvität hatten.

Diese Folgewirkungen der Nahtoderfahrungen machen es noch schwieriger, die Nahtoderfahrungen als wirkliche Erlebnisse anzuzweifeln. Selbst Halluzinationen oder die Nähe des Todes sind nicht in der Lage, solche Effekte hervorzubringen (Nahtoderfahrung: Krebspatientin erlebt nach Koma unerklärbare Heilung (Video)).

Manche Ärzte, die selbst eine Nahtoderfahrung erlebten, sind inzwischen hoch motivierte Forscher auf diesem Gebiet und ermutigen Wissenschaftler sich tiefergehend mit der Materie zu befassen.

http://www.pravda-tv.com/2017/04/nahtoderfahrungen-aerzte-berichten-was-sie-selbst-erlebten/

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Der Honigmann

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Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Ignoranz einiger Mitbürger ihren Zenit erreicht hat. Aber ich lasse mich jeden Tag aufs Neue eines Besseren belehren. Es geht hier nicht einmal um Kritikfähigkeit, denn diese Gabe besitzen in der Tat nur noch einige wenige. Es geht um die sachliche Beurteilung einer gegensätzlichen Meinung. Leider macht sich kaum jemand mehr die Mühe, über andere Meinungen und Ansichten nachzudenken. Wer in seiner Meinung nicht der aktuell anwesenden Mehrheit entspricht, wird verbal bzw. medial hingerichtet und das ohne Rücksicht auf Verluste.

Es löst in den Menschen ungeahnte Aggressionen aus, wenn für die jeweilige Geisteshaltung kein Zuspruch, sondern Kritik erfolgt.

Die Psychologie erklärt diese Art von Ignoranz zumeist mit dem Mangel an Wissen bzw. Information. Ich würde noch einen Schritt weitergehen. Ich denke nicht, dass es hier ein rein intellektueller Mangel ist. Es ist auch ein Defizit im Selbstwert vorhanden. Denn jede Meinung, die das eigene Denke schlüssig widerlegt, wird als persönlicher Angriff gewertet.

Antipathie als Auslöser

Hier kommt zwangsweise eine subjektive Note dazu, denn häufig sind wir nicht gewillt, Fakten neutral zu bewerten, weil uns das Gegenüber unsympathisch erscheint. Das ist normal. Schwierig wird es allerdings, wenn das Gegenüber schon alleine deshalb als unsympathisch gewertet wird, weil es eine andere Meinung hat. In diesem Fall verwehren wir uns selbst wichtige Informationsquellen und das ist der Kern der habituellen Ignoranz. Habituelle Ignoranz verhindert jeden Verarbeitungsprozess von Informationen. Sie blockiert somit auch alle damit verbundenen emotionalen Prozesse und legitimiert auf diese Weise unter anderem Hass und Gewalt.

Wer nicht für mich ist, ist ein Feind.

Wie lösen wir das?

John Locke hat es zu Beginn des 17. Jahrhundert bereits so formuliert:

„Da unser Wissen, wie ich gezeigt habe, ziemlich beschränkt ist, werden wir vielleicht über den jetzigen Zustand unseres Geistes etwas Licht erhalten, wenn wir einmal nach der dunklen Seite blicken und unsere Unwissenheit überschauen. Diese ist nämlich viel größer als unser Wissen“

Und dieses Zitat von Einstein kennen wir alle

Ich würde es so formulieren: Wir sind einfach alle Idioten!

Wir haben von so unglaublich vielen Dingen keine Ahnung und wir sind absolut nicht im Stande, etwas objektiv zu bewerten. Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, etwas dagegen zu tun. Wir müssen uns darüber bewusst werden und dürfen uns nicht einschränken. Selbst die Meinung eines komplett unsympathischen Menschen kann relevant sein.

Beispiel: Flüchlinge

Nehmen wir an, jemand ist gegen die Aufnahme von mehr Flüchtlingen. Das ist als Meinung vollkommen okay. Wenn nun aber jemand eine gute Idee vorbringt, wie man die Aufnahme von Flüchtlingen für alle besser gestalten kann, so sollte er sich diese zumindest anhören. Auch, wenn sie von einem sogenannten „Gutmenschen“ kommt.

Und der Befürworter der Flüchtlingspolitik sollte sich beispielsweise mit der möglichen Kriminalität von Flüchtlingen auseinandersetzen, statt alles, was damit zu tun hat mit „Propaganda“ oder „Hetze“ zu betiteln.

Selbstverständlich gibt es Meinungen, die man getrost ignorieren kann. Aber ich versuche diese auf einem geringen Level zu halten. Einfach, weil ich meinen eigenen Horizont so weitläufig wie möglich halten möchte.

Werden wir uns unserer eigene Dummheit und unserer eigenen Imperfektion bewusst! Wir sind Idioten und leben in einer idiotischen Welt. Schon alleine die Bewusstheit darüber könnte die Welt ein kleines bisschen besser machen.

Erlaubt euch eure eigene Dummheit. Wer einen Fehler macht, darf zu diesem stehen ohne sein Gesicht zu verlieren.

Außerdem kann etwas Selbstironie und (Galgen)-Humor nicht schaden.

Allerliebste Grüße

Eine Idiotin

https://www.fischundfleisch.com/leela-bird/wir-sind-ignorante-idioten-31648

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….danke an volksstaathessen1937

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Gruß an alle Einsichten

Der Honigmann

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